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Año 2011 No. 04

Kongress zur sozialen und humanen Gemeindeentwicklung

Barbora Koumarová und Alba Rodriguez

se drei Personen waren Dr. Rafael Molina, Dr. Leonardo Romero und Dr. Wilmer Tero. Wir hörten zu was die drei Referenten zu sagen hatten und nahmen aktiv am Lernprozess teil. Wir lernten sehr viel, dass uns bei unserer Arbeit in der Stiftung weiterhelfen wird, aber auch sehr viel, dass uns im persönlichen Leben von Nutzen sein kann. Wir erkannten, dass man in der Erziehung viele Fehler machen kann und die Referenten gaben uns einige Tipps und Methoden, wie wir diese Fehler vermeiden können.

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m 21. Und 22. May hatten zwei Sozialarbeiterinnen der Stiftung Madre Herlinda Moises die Möglichkeit am Kongress „Soziale und humane Gemeindeentwicklung“, das von COE – NGO (Cooperacion de Orientacion Educativa y Atencion Integral) geleitet wurde, in Riohacha teilzunehmen. Diese Teilnahme war nur durch die großzügige Unterstützung vieler Personen aus Österreich und Deutschland, wie Frau Veronika Brandstätter, Mirjam Ohr, Frau Sabine Garstecki und dem Bruder von Reinaldo Oster, möglich. Für uns waren es zwei sehr wertvolle Tage, da wir eine Konferenz genießen konnten, das von drei sehr verschiedenen und interessanten Personen mit viel persönlicher Erfahrung zum Thema geleitet und organisiert wurde. Die-

Beim Analysieren der besprochenen Thematiken, kamen wir zum Entschluss, dass Anstatt gezielt und exklusiv mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, sollten wir mehr versuchen auch die Eltern, der an unseren Projekten beteiligten Kindern und Jugendlichen in den Prozess einzubeziehen. Denn wenn die Eltern zuhause keine vernünftige Kindererziehung betreiben, dann werden die Kinder auch nicht zu vernünftigen Erwachsenen. Dies zeigt uns, dass wir unsere Strategien ändern sollten, um bessere Resultate für die Zukunft zu erzielen. Neben dem Kongress lernten wir auch die Stadt Riohacha kennen. Riohacha ist eine kleine Stadt, die sehr stark von den kulturellen Traditionen der einheimischen Bevölkerung Wuayu geprägt ist. Diese entwickelten über Jahrhunderte ihr Talent im Handwerk und der Produktion von Schmuck und Kunst, welches sie heute in den Straßen von Riohacha verkaufen. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Personen, die uns diese Reise ermöglichten. Dank euch konnten wir an diesem Kongress teilnehmen, der sehr wichtig für uns war. Wir lernten viel und hatten auch sehr viel Spaß. Vielen Dank nochmals!


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Reise nach Europa

ine unserer Sozialarbeiterinnen, Barbora Koumorova, befindet sich zurzeit in Europa, um die verschiedenen Organisationen, die die Stiftung unterstützen zu besuchen. Wir wollen diese Institutionen besser kennenlernen und mehr Einkünfte für die Stiftung zur Ausarbeitung von sozialen Projekten erzeugen. Am 29. May war Barbora auf dem Fiesta Colombiana, das von der Pfarre Nepomuk in Wien, und ins besondere von der Gruppe Hoffnung 3. Welt, organisiert wurde. Zwei weitere Personen müssen bei der Organisation des Festes genannt und bedankt werden. Der eine ist ein ehemaliger Zivildiener, Severin Gschwendner und die andere eine zukünftige Freiwillige in der Stiftung Madre Herlinda Moises, Mirjam Ohr. Der Sonntag des Festes fing mit einer kolumbianisch aufgebauten Messe, an dem viele Personen teilnahmen, an. Nach der Messe wurden im Pfarrsaal Kaffee und Nachspeisen serviert. In Österreich ist es sehr gewöhnlich Kaffee mit einer kleinen Nachspeise, wie einem Kuchen, zu essen (sehr schmackhaft!). Danach wurde eine Präsentation über Kolumbien, Cartagena und Pasacaballos gehalten. Severin erklärte seine Arbeit, die er als Zivildiener in Pasacaballos und Ararca zu leisten hatte. Er sprach über seine Erfahrungen und den Problematiken in den Gemeinden, in denen er seinen Dienst leistete. Barbora half ihm bei der Erklärung der verschiedenen Aktivitäten der Stiftung. Sie stellte einige Projekte vor, die wir in Pasacaballos und Umgebung durchführen. Außerdem konnten wir über die Problematiken der Jugend, der Pensionisten und der Einwohner des Armenviertels Madre Herlinda Moises reden. Die angesammelten Menschen waren sehr interessiert an allem was erzählt wurde, insbesondere der Arbeit der Stiftung. Sie stellten Fragen, um mehr über unsere Arbeit, Projekte und Aktivitäten herauszufinden. Es wurden einige Videos und Fotos der Stiftung gezeigt. Am Morgen wurde eine sehr besondere Aktivität von Mirjam Ohr durchgeführt. Spielerisch brachte sie den Kindern bei, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es zwischen ihren Leben und den Leben der Kinder von Kolumbien gibt. Die Kinder hatten unendlich viel Spaß mehr über Kolumbien und Südamerika zu erfahren. Frau Veronika Brandstädter erklärte den anwesenden Personen wie und wo sie die Stiftung Madre Herlinda kennengelernt hatte und warum sie sich entschied die Arbeit der Gründerin, Mutter Herlinda Moises, zu unterstützen. Ihr wurde plötzlich klar, dass 20 Jahre verstrichen waren, seit sie die Ordensschwester zum ersten Mal kennenlernte. Wir bedanken uns bei ihr und allen Personen der Pfarre Nepo-

muk für ihren Einsatz und Willen zu Helfen. Es ist sehr sehr schön einen Pfarrsaal voller Menschen zu sehen, die keine persönlichen Erfahrungen von den Problematiken hier in Kolumbien haben, die aber trotzdem interessiert und motiviert sind bei der Lösung dieser Problematiken auszuhelfen. Das Fest endete mit einem wundervollen Essen, das die Frauen für die Gäste vorbereitet hatten. Vielen Dank nochmals an Alle, die an der Organisation des Festes beteiligt waren. Danke an Alle die kamen und sich für die Arbeit der Stiftung interessierten und danke insbesondere an Alle, die weiterhin die Arbeit der Stiftung unterstützen. Danke Treffen mit den Pensionisten der Pfarre Nepomuk Am dritten Juni trafen sich etwa 25 Pensionisten zwischen 60 und 85 Jahren von der Pfarre Nepomuk. Diese Treffen werden sehr häufig organisiert, um der älteren Bevölkerungsschicht die Möglichkeit zu bieten zusammen Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Es wird für sie ein Programm erstellt, normalerweise eine Person, der ihnen persönliche Erfahrungen schildert. Dieses Mal sprach die Gruppe Hoffnung 3. Welt und unsere Freundin Mirjam Ohr über ihre Arbeit und die Projekte die sie unterstützen, unter anderem die Projekte in Kolumbien der Stiftung Madre Herlinda Moises. Man sprach sehr viel über die Arbeit der Stiftung mit der älteren Bevölkerungsschicht des Dorfes Pasacaballos, über die Theatergruppe, die Handarbeiten, die Feste und anderem. Am Schluss spendeten die versammelten Großeltern aus Österreich genug Geld um mit der Pensionistengruppe von Pasacaballos einen Ausflug durchzuführen. Wir bedanken uns bei allen Personen die uns unterstützen und die an unsere Arbeit glauben.


Schneiderei und Konfektionsworkshop

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eit über zwanzig Jahren spielt die Verarbeitung und Herstellung von Kleidung eine wichtige Rolle in der Stiftung Madre Herlinda Moises. Es ist eines der vielen Arbeitsbereiche, die die Stiftung in der Stadt Cartagena, den herumliegenden Ortschaften am Dique Kanal (Pasacaballos, Puerto Badel, Rocha) sowie in den Ortschaften Turbana und Turbaco in der Nähe des Bundesstaates Bolivar ausübt. Wir bieten unter anderem Workshops zum Entwurf und zur Herstellung von Unterwäsche, Sportkleidung, Freizeitbekleidung, Industriekleidung und vielen anderen. Diese Workshops wurden auf Grund der Initiative der Frauen der Gemeinden angefangen. Sie erkannten die Problematik der Arbeitslosigkeit in den oben genannten Gemeinden und sahen in der Schneiderei und der Konfektion eine Lösung zu diesem Problem. Die Workshops haben den Frauen in ihrer persönlichen Entwicklung viel weitergeholfen und haben nebenbei für finanzielle Stabilität in ihren Familien gesorgt. Das Erlernte, sowie die finanzielle Unterstützung der Stiftung durch Anfangskapital, halfen den Frauen bei der Bildung ihrer eigenen Kleinunternehmen. Heute bieten die Frauen, die an dem Workshop ausgebildet wurden, ihre Dienste in der Stiftung, von Zuhause oder in Organisationen die als AMUPAC (Pasacaballos) und AMUDIC (Puerto Badel) bekannt sind an die übrige Bevölkerung an. Die Schneiderei der Stiftung kann auf mehrere Maschinen zur Herstellung von Kleidung zurückgreifen, die von der österreichischen Botschaft gespendet wurden. Seit vielen Jah-

ren ist es möglich die Schneiderei auf Grund ihrer eigenen Einnahmen aufrecht zu erhalten. Die Stiftung, genauso wie die ausgebildeten Frauen des Workshops, besitzen durch die Herstellung eines hochqualitativen Produktes, einem guten Preis und gute Verbindungen zu Klienten die Möglichkeiten und Hilfsmittel wettbewerbsfähig zu sein. Der Workshop wird noch angeboten, wenn die Nachfrage dafür besteht. Die Dienste, die wir anbieten sind folgende: Uniformen: Firmen, Industrien, Doktor, Schulen, und andere Kleidung: Alltags, Industrie, Sport, Kinder, und andere Hemden Vorhänge Bettwäsche Taschen Und alle anderen Kleidungsstücke, die unsere Klienten brauchen Die Preise werden basierend auf den verwendeten Stoffarten und dem Design festgelegt. Wir stehen Ihnen zur Verfügung. Für mehr Information besuchen Sie unsere Webseite: www.fundacionmadreherlindamoises.org.co Sie können sich mit uns auch in Verbindung setzen: (5) 6685251 – 12620624 oder per E-Mail: contacto@fundacionmadreherlindamoises.org.co.


Volkstanzgruppe CAYAMBE

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m 23. Februar 1982 fing die EMBA (Equipo Missionero de la Bahia), das später zur Fundacion Madre Herlinda Moises umbenannt wurde, ihre Kulturarbeit mit der Tanzgruppe Cayambe im Dorf Pasacaballos an. Das Ziel war es die traditionellen Werte der Region zu stärken. Anfangs bestand die Gruppe aus ein paar Frauen, aber bald folgten ihnen auch Kinder und Jugendliche der Gemeinde Pasacaballos in die Gruppe, mit dem Ziel einen Platz zum Zusammenkommen der Gemeinde und der sinnvollen Freizeitgestaltung der Kinder zu bieten. Diese Ziele sollten durch künstlerische Entfaltung erreicht werden. Wir sind stolz sagen zu können, dass diese Ziele erreicht und übertroffen wurden, denn heute bietet die Tanzgruppe ihren Teilnehmern durch Allgemeinbildung einen Platz zur Weiterbildung und Spaß.

Idealberuf entdecken, anstreben, stärken und erreichen. Außerdem soll die Allgemeinbildung der Teilnehmer ausgeweitet werden, das zu einem erfolgreichen Lebensprojekt führen soll.

Heutzutage gibt es mehrere Generationen der Gruppe Cayambe, die alle die Gemeinde lokal, regional und auch national an verschiedenen Festen, Treffen und Umzügen repräsentiert haben. Cayambe ist zu einer der meist bekannten und angesehensten Volkstanzgruppen der Region geworden.

Ein neuer Prozess wurde im Februar des Jahres 2011 in Gang gesetzt, in dem alle Kinder und Jugendliche der Gemeinde Pasacaballos zur Teilnahme an der Tanzgruppe eingeladen wurden. Wir trafen uns im Kulturzentrum der Stiftung, wo wir erhofften neue Talente in Tanz und Musik zu finden. In der ersten Woche wurden Spiele und Workshops durchgeführt, mit der Idee Einsatz und Motivation unter den Teilnehmern der Gruppe zu erzeugen.

Heute wollen wir die Tanzgruppe zu einer Kunsttanzschule ausweiten, die die Teilnehmer in künstlerischer Entfaltung lehren und motivieren soll. Dies ist ein Projekt für die Zukunft, das durch Tanz, Musik und traditionellem Gesang durchgeführt werden soll. Die Kinder von Pasacaballos sollen durch Kunst und langjähriger Teilnahme ihren

Die Schule soll für 40 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren aus dem Dorf Pasacaballos zur Verfügung stehen. Anfangs war der Vorschlag 37 Kindern und Jugendlichen aus Pasacaballos die Möglichkeit zu bieten ihre künstlerischen Talente zu erweitern, welche ihnen bei der Allgemeinbildung und beim Verstehen ihres kulturellen und sozialen Umfelds weiterhelfen würden. Die Schule soll zeigen, dass bis heute die Volkstanzgruppe CAYAMBE eine positive Option zur sinnvollen Freizeitgestaltung bietet.

Diesem Projekt fehlt weiterhin die Finanzierung. Dank gebührt der Unterstützung von Carmen Maier, die uns durch die jährliche Ausführung eines kolumbianischen Festes in Salzburg unseren Choreografen und Tanzlehrer finanziert.


46. Geburtstag der Stiftung Madre Herlinda Moises (25. Mai 1965 – 2011)

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ir erinnern und bedanken uns an diesem Tage für den Einsatz aller Personen, die seit dem Jahr 1965 mit der Stiftung in Kontakt gekommen sind, sei es durch aktive Mitarbeit oder finanzieller Unterstützung. Einige wachen aus dem Jenseits über uns, Einige binden sich eine Zeit an die Stiftung und eine beharrliche Gruppe führt die angefangene Arbeit fort, die heute den Namen „Stiftung Madre Herlinda Moises“ trägt. Die evangelischen Forderungen von Gestern sowie von Heute sind weiterhin eine große Herausforderung. Weiterhin bestehen die Ungleichheit, die Ausgrenzung und die Diskriminierung von Rasse und Geschlecht in den Gemeinden der Küstenregion um Cartagena de Indias.

Jesus kämpfte zu seiner Zeit gegen diese unmenschlichen Begebenheiten und wir fühlen uns verpflichtet das Gesicht Jesu in den ärmsten und hilfsbedürftigsten Bevölkerungsschichten zu sehen. Wir folgen den Richtlinien unserer Identität, die uns seit Generationen gezeichnet haben. Wir schauen mit Optimismus, Glaube und Freude in die Zukunft. Wir erinnern uns an die Worte unserer Gründerin, die Mutter Herlinda Moises, die uns in ihrem spirituellen Testament folgendes ans Herz legte: „Die Arbeit soll mit Liebe, Selbstlosigkeit und Einsatz weitergeführt werden. Gott hat uns schon immer geleitet, nie hat uns das Notwendige gefehlt, weil wir treu beim Verwalten waren. Alles war für das Gesamtgut, nicht für unsere eigenen Interessen.“ MARGARETHA MOISES, Präsidentin des Vorstands. Stiftung Madre Herlinda Moises


Kunstprojekt: Abdrücke eines Konfliktes

Künstler und Autor des Textes: Carlos Agamez

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er Schwamm bildet in diesem Projekt das Zentralobjekt. Es ist ein kurzhaltiges Objekt, das nach dem Gebrauch die Eigenschaft besitzt alles Ungewünschte, Dreckige und Zerbrochene das der Mensch erzeugt in sich aufgesogen zu haben. Jede vorstellbare Arbeit könnte an dem Punkt ankommen geputzt werden zu müssen, jeder Akt könnte irgendwann als schmutzig betrachtet werden und Sauberkeit brauchen. Der Schwamm ist der Übergang zwischen Schmutzigkeit und Sauberkeit, dem Gewöhnlichen und dem Ungewöhnlichen. Das Saubermachen mit dem Schwamm erzeugt, dass alles Gewöhnliche, alles Normale und alles Schmutzige im Schwamm aufgesogen und gespeichert wird. Es werden alle Akte, die nicht mal mehr in unserer Erinnerung sein sollten im Schwamm gleichmäßig deponiert.

sein, in dem Opfer der gewaltsamen Vertreibung wohnten. Kolumbianer, die jetzt am Rand der Bevölkerung wohnen, die ihre Wohnung aus was auch immer sie fanden aufgebaut und wo auch immer sie Platz gefunden hatten errichteten, sollten mit dem Schwamm die Unreinheiten ihrer Besitztümer aufputzen, ihre Geschichten und Erinnerungen aufsagen und in einem simplen Objekt, wie dem Schwamm, deponieren.

Ich wählte das Armenviertel Madre Herlinda Moises im Dorf Pasacaballos um einen Prozess der Exhumierung und Erkennung des Erlebten durchzuführen. Die Einwohner des Armenviertels haben schon sehr viel gelitten durch die gewaltsame Vertreibung, viele davon auch wirklich durch körperliche Gewalt. Sie leben heute in ärmsten Verhältnissen und aus diesem Grund waren sie von Die Aktion, die ich in diesem Projekt durchführen besonderem Interesse für mein Projekt, denn sie wollte, sollte an einem Ort durchgeführt werden, leben in einem Platz der noch immer unter den an dem ein direkter Zusammenhang zum bewaff- Folgen des bewaffneten Konfliktes in Kolumbien neten Konflikt zu erkennen ist. Es sollte ein Ort leidet.


Nuestros voluntarios y becados

reparieren. Als das fertig war, begannen die Bauarbeiten in der Straße vor der Fundacion und so habe ich ziemlich viele Vormittage mit Spitzhacke und Schaufel auf der Suche nach Sickergruben und Abwasserrohren verbracht und hunderte Kilo Zement vermischt.Für meinen eigenen Hausbau wäre ich also schonmal gewappnet...

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ch bin Christian Strauch, bin 21 Jahre alt, komme aus Leverkusen in Deutschland und arbeite seit September 2010 in der Fundacion Madre Herlinda Moises. Im letzten Sommer habe ich mein Abitur gemacht und konnte wenig später ein freiwilliges soziales Jahr in Pasacaballos, Kolumbien anfangen. Hier arbeite ich nun an zwei Orten, in Ararca auf der Insel Baru und auf dem Gelände der Fundacion. Am Anfang meines Jahres war ich immer wieder in Ararca und habe verschiedene Projekte weitergeführt oder neue angefangen. Unter anderem der Garten auf dem Gelände des Kindergartens, der als Beispiel für eigene Gärten in den anderen Grundstücken dienen sollte. Da die Spielgeräte bei uns noch immer die einzigen im ganzen Dorf sind, habe ich die Kinder oft betreut und mit ihnen gespielt. Außerdem habe ich mit einigen Bewohnern angefangen Wasseranschlüsse in ihren Häusern zu organisieren. Unterbrochen wurde es durch die starken Regenfälle zum Anfang des Jahres und der Notwendigkeit das Dach zu

Im Moment betreue ich mit zwei weiteren Studenten eine ökologische Kindergruppe, in der wir verschiedene Aktivitäten in und um die Fundacion anbieten und versuchen ein ökologisches Bewusstsein zu entwickeln. Mit Simon fahre ich jede Woche auch wieder für einige Tage nach Ararca, wo wir das Wasserprojekt mit bisherigen Teilerfolgen und die Gärten weiterführen. Ausserdem pflanzen wir Bäume für “Schatten und Früchte” und bieten Englischtreffen an. In meiner Freizeit spiele ich Basketball, trainiere Capoeira, übe Gitarre und treffe mich mit Freunden. Das ich einmal zeitweise in Südamerika leben und arbeiten würde, war ein Wusch, den ich schon länger hatte. Angefangen hatte alles mit einem Vortrag über Menschenrechtsarbeit in Mexiko, ich in der Schule Spanisch wählte und mein Interesse auch in südlicher Richtung ausbreitete. Nebenher habe ich immer wieder an Internationalen Treffen vom Jugendrotkreuz teilgenommen und neue Leute aus aller Welt kennengelernt. All das beeinflusste meine Planungen während dem Abitur und so wurde der Auslandsdienst zur logischen Konsequenz - in einem guten Projekt sinnvoll zu arbeiten und eventuell Inspiration fürs spätere Studium finden. Die Entscheidung hat sich als perfekt herausgestellt und ich bin sehr froh sie gemacht zu haben. Die Arbeit und der Ort gefallen mir sehr und mit allen Umstellungen und Überaschungen fasziniert mich das Leben hier. Gleichzeitig sind es aber auch böse Überaschungen, die einem hier vor den Kopf schlagen und persönliche Schicksale die mich oft zum umdenken bringen. Alles in allem bin ich froh die Chance bekommen zu haben in einem Projekt wie der Fundacion Madre Herlinda Moises arbeiten zu können und würde es weiter empfehlen und wieder tun. Viele Grüße und bis bald mal, Christian


Cada gota de agua cuesta

Para ayudar a la comunidad a buscarle una solución a la problemática del agua, se dirigió un oficio a la empresa que presta el servicio de agua potable en Pasacaballos “Aguas de Cartagena”, para solicitarle una pileta comunitaria, que consiste en adecuar un punto de la red para abastecer a la comunidad. La empresa realizó una inspección en la comunidad y concluyeron que no hay posibilidad de instalar esta pileta, porque el agua no llegaría con presión, nos plantearon una solución; instalar un punto hidráulico y construir una alberca para subir el líquido con motor eléctrico.

La empresa manifestó, que ellos solo ofrecerán la asesoría de la instalación del servicio, la comunidad debe cubrir todos los gastos. Teniendo en cuenta la distancia que existe entre la ubicación de la red principal y el barrio, resulta bastante costoso conseguir este servicio. La fundación realizará un proyecto, con el fin de ayudar a la comunidad a gestionar recursos para su consecución. Realmente para el barrio Madre Herlinda y para cualquier comunidad, el servicio de agua potable es esencial para el bienestar de las familias.


Helfen Sie uns, zu helfen mit Ihrer Spende! Jeder Euro hilft! Aus Europa: Missionshilfekonto Kolumbien-Ecuador IBAN: AT29 35026 000 000 15859 BIC: RVSAAT2S026

Aus Österreich: Missionshilfekonto Kolumbien-Ecuador No. 15859 Bankleitzahl: 35026

Pasacaballos Clle. de las Flores No. 9-45 A.A. 16-05 Teléfonos: 0057 5 - 6685251 Cel.: 312 6230624 • Fax: 6685445 Colombia – Cartagena de Indias


El Balsero 4 Deutsch  

Der bereits vierte Balsero der Fundaciòn Madre Herlinda Moises!

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