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arkinson Ausgabe Nr. 75 / Juni 2009

Falls unzustellbar, bitte retour an: MEDMEDIA Verlag, Seidengasse 9/Top 1.1, 1070 Wien. P.b.b. Verlagspostamt: 1070 Wien; Zulassungsnummer: 09Z038054M

NACHRICHTEN

Aus der Praxis

Therapieoption: L-Dopa-Pumpe Leserbrief an Dr. Volc

Kรถnnen Giftstoffe Morbus Parkinson hervorrufen?

Vor dem Vorhang:

Die Landesgruppe Wien stellt sich vor


Inhalt

03 | Editorial - Dr. Johann Ebner 04 | Coverbild - Rolf Schott 04 | Beitrittserklärung 05 | Vor dem Vorhang - Landesverband Wien 09 | Aus der Praxis - L-Dopa mittels Pumpe – eine Therapieoption 12 | Leserbrief an Prim. Dr. Dieter Volc 14 | Rückblick mit Ausblick - Informationen der Landesgruppen 20 | Landesverbände Österreichs 27 | JUPPS-Treffen 28 | Leser im Blickpunkt - Zehn Gebote zum Glück 29 | Leser im Blickpunkt - Lachen – Therapie ohne Nebenwirkungen 31 | Dies und Das - Buchempfehlungen

Impressum Medieninhaber & Herausgeber: Parkinson-Selbsthilfe Österreich, Dachverband, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 45; Verlag: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH, 1070 Wien, Seidengasse 9, Top 1.1, Tel.: 01/407 31 11, Fax: 01/407 31 14; Projektleitung: Mag. Barbara Koller, Tel.: 01/407 31 11 DW 46; Gestaltung: Walter Moraru – panthera7; Druck: Bauer Druck, Wien; Lektorat: onlinelektorat@aon.at Die Zeitschrift Parkinson Nachrichten erscheint viermal jährlich und dient der Information von Parkinson-Betroffenen in ganz Österreich. Über zugesandte Manuskripte freut sich die Redaktion, behält sich aber vor, diese zu redigieren oder abzulehnen. Namentlich gekennzeichnete Artikel müssen nicht der Auffassung der Redaktion entsprechen. Auflage: 4.000 Stück

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Editorial Liebe Leserin, lieber Leser! Der englische Arzt und Apotheker Dr. James Parkinson (1755–1824) hat 1817 erstmals akribisch die Symptome einer Erkrankung beschrieben, deren Namensgeber er dann wurde. Dieser Zeitgenosse Mozarts hätte am 11. April seinen 254. Geburtstag gehabt – wir gedachten seiner und feierten mit ihm: Nach dem Motto „Trotz Parkinson – das Leben lieben“ fand die Kunst- und Informationswoche der PSHG Wien in der Hernalser Hauptstraße vom 1. – 8.4.09 statt. Ich durfte ein paar Acrylbilder und Plastiken beisteuern, und für mich waren diese Tage beseelt vom Gedanken: Geben Sie Ihrem Leben einen neuen Inhalt, gehen Sie Ihren Lieblingsbeschäftigungen nach, finden Sie Ihr Hobby und pflegen Sie es! Malen, dichten, basteln oder musizieren Sie Freude in Ihre Seele! Leben Sie wieder einmal aus dem Bauch heraus! So kehrt Ihre Lebensfreude zurück. Am Abend des 2. 4. 09 konnten dann mehrere Parkinsonisten mit ihren Werken im Rahmen einer Fortbildung und Kunstausstellung bei der Firma Herba Chemosan Apotheker-AG diese Botschaft bekräftigen – der Titel dieser Veranstaltung war Programm: „Kunst als Brücke zur Welt“. Am 11. 4. 09 schließlich die TV-Sendung von Barbara Stöckl mit dem Thema Morbus Parkinson: Vertreter der Parkinson Selbsthilfe – Experten und Betroffene sowie Angehörige – konnten Informationen über unsere Erkrankung an tausende Zuseher weitergeben und um Verständnis für uns werben. Ein schöner Geburtstag – Dr. James Parkinson hätte sich sicher gefreut! Was tut sich sonst im Dachverband? Die Homepage des Dachverbandes wird erweitert und auf den neuesten Stand gebracht, die neue Aufklärungsbroschüre „Das Leben lieben – trotz Parkinson“ ist bereits erhältlich, die Broschüre „Angst nehmen – Mut machen“ wurde nachgedruckt, das Generalsekretariat entwickelt sich weiter zur immer wichtiger werdenden Schaltzentrale, der Kontakt zum Deutschen Parkinson-Verband wurde erneuert, wir können an der Entwicklung der Qualitätsleitlinie für Parkinsonsyndrome mitarbeiten ... es tut sich einiges. Bedanken möchte ich mich für die durchwegs positiven Rückmeldungen zum Einleitungsartikel der 10 Gebote zum Glück – in der heutigen Ausgabe darf ich Ihnen die ersten Gebote vorstellen. Ich hoffe, es ist auch in dieser Ausgabe unserer PN wieder etwas für Sie dabei und dass Sie uns gewogen bleiben Dr. Johann Ebner Präsident des PSHÖ-DV

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Coverbild Rolf Schott Geboren am 5.10.1957 in Freiburg im Breisgau, Besuch des humanistischen Berthold-Gymnasiums, Zivildienst als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, der Geschichte und der Philosophie, 1986–1992 Berufstätigkeit als evangelischer Vikar und Gemeindepfarrer in Karlsruhe. „Seit meiner Pensionierung aufgrund meiner Parkinsonerkrankung zeichne und male ich. Anfangs entdeckte ich, dass die Bleistiftskizzen, die ich von meinen Mitpatienten machte, von diesen erkannt wurden. Die Frage, welches Bild mache ich mir von meinen Mitmenschen, beschäftigte mich. Wir haben bestimmte Ansichten von Menschen oder Dingen. Für die Krankheitsbewältigung und die Annahme des Weges, den das Leben für uns bereithält, ist es wichtig, hinter dem äußeren Anschein den Menschen in seiner Geheimnishaftigkeit und Würde zu sehen, den aufrechten Menschen trotz eventuell gebeugter Haltung. In meinen Bildern soll das Licht der Person, der Blume oder der Landschaft auf den Betrachter fallen, ihn aufheitern und so Lebensfreude bringen.“ www.rolf-schott.de

Parkinson-Selbsthilfe Österreich – Dachverband, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 45

Anmeldeformular zur Parkinson-Selbsthilfegruppe Bitte leiten Sie diese Anmeldung an den Landesverband weiter. Ich möchte Mitglied werden. Name:

Geburtsdatum:

Straße: PLZ:

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Betroffener:

Angehöriger:

Datum:

Unterschrift:

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SPENDEN: Wir freuen uns über jede Spende. Bankverbindung: Bank für Tirol und Vorarlberg, BLZ: 16300, Konto-Nr.: 130 049 362


Vor dem Vorhang Die Parkinson Selbsthilfegruppe Wien, gleichzeitig „Landesverband Wien“, stellt sich vor Die Parkinson Selbsthilfegruppe Wien ist eine Vereinigung von ParkinsonpatientInnen, Angehörigen, Betroffenen und interessierten Personen. Wir sind für Wien und Umgebung zuständig. Was wir anbieten können, ist einerseits eine ausführliche Beratung und Information (telefonisch, persönlich oder über E-Mail) über die Krankheit und die unterschiedlichen Möglichkeiten, damit umzugehen. Die richtige Diagnose und die optimale medikamentöse Behandlung ist die Grundvoraussetzung, aber wir versuchen, den Betroffenen zu vermitteln, dass es darüber hinaus noch sehr vieles Wissenswertes gibt, was man unternehmen kann. Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Schwimmen, Rehab-Aufenthalte, etc. Monatlich bieten wir ExpertInnen-Vorträge an, gehalten von ÄrztInnen, TherapeutInnen oder anderen. Unsere Mitglieder haben die Möglichkeit, medizinische und andere Literatur aus unserer Leihbibliothek kostenlos auszuborgen. Auch verschicken wir gerne Vortragsprotokolle und interessante Fachartikel. Weiters sind uns das Gespräch untereinander, die Aussprachemöglichkeiten in der Kleingruppe, die entspannenden Veranstaltungen, die dem Kontakt und der Unterhaltung dienen, genauso wichtig und wesentlich. Mitglieder und InteressentInnen bekommen monatlich unser Mitteilungsblatt mit den aktuellen Terminen und anderen Neuigkeiten per Post zugeschickt. Vierteljährlich erhalten Sie ebenso

die Zeitung „Parkinson Nachrichten“. Personen mit Internet-Zugang haben die Möglichkeit, unsere informative Homepage zu nützen. InteressentInnen bekommen einige Monate lang unsere Zusendungen kostenlos und unverbindlich zugeschickt. Längerfristig ist dafür die Zahlung eines Mitgliedsbeitrags von jährlich derzeit € 41,– notwendig. Darüber hinaus sind wir natürlich für Spenden immer dankbar! Bankverbindung: Erste Österreichische Sparkasse, Konto-Nr. 310034-01050, BLZ 20111 Bitte beachten Sie, dass uns Spenden auf das Konto des Dachverbands (lautend auf „Parkinson Selbsthilfe Österreich Dachverband“) nur über Umwege erreichen. Für den jährlichen Mitgliedsbeitrag und/oder Spenden, die für unsere Gruppe im Speziellen gedacht sind, benützen Sie bitte Zahlscheine mit der Aufschrift „Parkinson Selbsthilfegruppe Wien“! Wir möchten möglichst viele Menschen des Wiener Raumes erreichen und auch die Öffentlichkeit über die Medien laufend über die Erkrankung informieren, um Interesse und Verständnis zu wecken. Wenn es uns möglich ist, nehmen wir mit Infoständen an Veranstaltungen teil, z.B. Selbsthilfegruppen-Messe im Rathaus, Gesundheitstage auf Bezirksebene etc. Die Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, ÄrztInnen, TherapeutInnen, Pflegefachkräften und SozialexpertInnen ist uns desweiteren ein besonderes Anliegen. Kontakt: Parkinson Selbsthilfegruppe Wien Mimi Šembera, Obfrau

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1150 Wien, Märzstraße 49 Tel. und Fax: 01/982 68 21 (Bürozeiten: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 9–15 Uhr, sonst Anrufbeantworter) mail: parkinson.shg@utanet.at Internet: www.parkinson-selbsthilfe.at

wendige Administration wird eben später erledigt. Im heurigen Februar habe ich von Johanna Ball zusätzlich das Amt der Obfrau übernommen. Ich kann von ihr einen sehr gut organisierten Verein übernehmen, gemeinsam mit einem wirklich aktiven Team werden wir unsere Gruppe in ihrem Sinne weiterführen.

Unser Vereinsvorstand Hanne Brachtl, Obfrau-Stellvertreterin und Schriftführerin-Stellvertreterin Erna Ramharter, Kassierin Helga Peer, Kassierin-Stellvertreterin Brigitte Wanschura, Schriftführerin

Mimi Šembera, Obfrau, persönlich Ich habe im November 1997 als angestellte Sekretärin bei unserer Selbsthilfegruppe begonnen und vorerst die Büroarbeit übernommen. Als ausgebildete Sozialarbeiterin habe ich im Lauf der Zeit den „Sozialbereich“ immer mehr ausgebaut. Die Beratungsgespräche, telefonisch oder persönlich, mit „Neulingen“, die uns kurz nach einer erfolgten Diagnose „Morbus Parkinson“ kontaktieren oder mit „alten Hasen“, die schon lange bei uns Mitglied sind und mit den verschiedensten Problemen zu uns kommen (Stichwort: „Vielleicht wissen Sie das auch?“), sind mir immer ein besonderes Anliegen und sehr wichtig. Für Gespräche muss immer Zeit sein, die not-

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Unsere Kleingruppen Parkinson-Treff, unsere Gesprächs- und Erfahrungsaustauschsgruppe. Zwanglose Gespräche in kleiner Runde mit Betroffenen und Angehörigen, vierzehntägig Gruppe für jüngere Parkinson-Betroffene, 1-mal monatlich Schwimmgruppen unter Anleitung einer Schwimmlehrerin, wöchentliches Aqua-Training (keine Schwimmkenntnisse notwendig!) in zwei Hallenbädern Rosenhügel-Turngruppe, wöchentlich im KH Hietzing, Neurologisches Zentrum Rosenhügel Psychotherapeutische Musiktherapiegruppe, vierzehntägig, mit der Psychotherapeutin Verena Ossege-Schmidt


Gruppe für Angehörige von Parkinson-Erkrankten, mit der Psychotherapeutin Regina Hilbert, vierzehntägig, Gruppe für Hirnstimulationsoperierte und Interessierte, Treffen alle zwei Monate Trommel- und Singgruppe, vierzehntägig

Informationen

Bez.-Vorst. Dr. Ilse Pfeffer, Susanne Stadler, Mimi Šembera

Am Sonntag, 21. Juni findet unser jährlicher Ausflug mit dem Autobus statt (ins Burgenland, in den Sonnengarten Schreibersdorf und ins Felsenmuseum Bernstein). Nähere Informationen über unser Büro oder auf der homepage. Schnell-Entschlossene können sich noch anmelden! Gäste sind herzlich willkommen!

eingeleitet. Dr. Johann Ebner, der Präsident der Parkinson Selbsthilfe Österreich Dachverband, stellte seine „10 Gebote zum Glück“ vor. Die Ausstellung zeigte sehr beeindruckende Werke von parkinsonbetroffenen Menschen und begleitenden Angehörigen. Zu sehen waren u.a. Bilder in Acryl, Aquarell, mit gepressten Blumen, Ikonen, Plastiken, Kunstkarten, Billets, Handarbeiten. Während der Öffnungszeiten tagsüber bestand durchgehend die Möglichkeit zu Beratungen. Zusätzlich fanden an allen Tagen ein bis zwei Veranstaltungen statt.

Im Juli und August machen wir SommerPause (Urlaub haben wir alle nötig!): Unser Büro ist nicht immer besetzt, es finden keine Vorträge und keine KleingruppenTermine statt. Genauere Informationen und die Termine ab September erfahren Sie in unserem Büro, bzw. rechtzeitig auf unserer Homepage!

„Trotz Parkinson das Leben lieben“ Unsere Informationswoche und Kunstausstellung anlässlich des Welt-Parkinsontages wurde am Abend des 1. April mit einer sehr aussagekräftigen Eröffnungsrede der Bezirksvorsteherin des 17. Bezirks, Dr. Ilse Pfeffer,

Am Donnerstag begann der Tag mit einer lautstarken Trommelsession. Roman Gager, eines unserer Mitglieder trug eigene Mundartgedichte vor. Anschließend las Bärbel Danneberg aus ihrem Buch „Alter Vogel, flieg“ über die 4-jährige Pflege ihrer demenzkranken Mutter. Der dritte Tag war geprägt von einer Künstlerin, Susanne Stadler aus Salzburg, die mit ihrer Malkunst und Lyrik in den Bereich des spirituellen und dieses in der Lesung eines von ihr verfassten Textes deutlich machte. Der Samstag war dem Sportsgeist und den Möglichkeiten, diesen für den Morbus Parkinson zu nützen, um beweglich zu bleiben, gewid-

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met. Hans Salzwimmer hatte einmal mehr die Gelegenheit, seinen von ihm entwickelten „Smovey“ vorzustellen. Am Montag hatten wir wieder sehr viel Spaß beim Trommeln. Auf den von Schurli Kudrna mitgebrachten Djemben konnten wir unserer Begeisterung für das Trommeln freien Lauf lassen. Wegen der Lautstärke haben wir uns nicht „vü zvü Gedanken“ gemacht, sondern diese Ilse und Willi Gorke überlassen, die im Anschluss daran aus den Gedichtbänden „No amoi vü zvü Gedankn“ und „Scho wida vü zvü Gedankn“ unter der musikalischen Begleitung von Josef Gruber gelesen haben. Die Musikstücke, auf dem Akkordeon gespielt, regten eini-

ge der Besucher zum Mitsingen an. Es war ein netter Ausklang für einen gelungenen Tag. Auch der letzte Infotag war durch einen lustigen Programmpunkt geprägt: Alfred Kerschbaum trug aus seinem großen Repertoire an Witzen und Geschichtchen vor. Die dazu passenden G‘stanzln begleitete Josef Gruber auf seinem Akkordeon. Der gute Ausklang unserer Veranstaltung lässt uns Hoffnung auf eine Wiederholung, zumal viele Parki-betroffene Künstler dieses Mal aufgrund von Platzmangel nicht ausstellen konnten. Bericht über die Info- und Kunstwoche: Hanne Brachtl

PN Ausgabe 74: Richtigstellung zu LV OÖ

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Die Entwicklung des Landesverbandes OÖ zeigt, wie sozial engagierte Menschen Ideen zum Leben erwecken und groß machen können. In der letzten Ausgabe der PN haben wir den Beitrag unseres langjährigen Präsidenten Reinhard Hinterleitner gewürdigt, der aus seiner persönlichen Betroffenheit eine Lebensaufgabe gemacht und den Verein sowie die Parkinson Nachrichten von 1990–1998 geleitet hat.

der Schriftführerin Eleonore von Brodowski sowie den medizinischen Initiatoren und Beiräten Primar Dozent Dr. Dieter Klinger und Oberärztin Dr. Hannelore Trägner. Begleitet und unterstützt von vielen Engagierten, die im Lauf von 22 Jahren ihr Wissen, ihre Arbeitskraft und ihre Zeit kosten- und selbstlos zur Verfügung gestellt haben und noch zur Verfügung stellen, konnte sich der Landesverband OÖ zu dem entwickeln, was er heute ist.

Wir möchten nicht versäumen, auch jene „vor den Vorhang“ zu holen, die den Landesverband Oberösterreich 1987 gegründet und mit Kompetenz, Einsatz und Liebe aufgebaut haben. Besonderer Dank gebührt unserem ersten Präsidenten LR Leo Habringer, der geschäftsführenden Vizepräsidentin Dagmar Lassnig, dem zweiten Vizepräsidenten Peter Rinder,

Wir hoffen, dass es auch in Zukunft Männer und Frauen geben wird, die bereit sind, sich in der gleichen Weise für die Bedürfnisse und Anliegen der Parkinson-PatientInnen einzusetzen. Johannes Bauer Gf. Präsident Parkinson Selbsthilfe OÖ


Aus der Praxis L-Dopa mittels Pumpe – eine Therapieoption für ParkinsonPatienten im fortgeschrittenem Stadium In der Behandlung von Parkinson-Erkrankten ist L-Dopa nach wie vor der Goldstandard. Bis zu 30 % der Betroffenen entwickeln aber schon nach 2-jähriger Therapiedauer medikamentös induzierte motorische Komplikationen, wie z.B. Überbeweglichkeit und Wirkungsschwankungen. Neben Krankheitsdauer, Schweregrad der Erkrankung und L-DopaDosis hängt die Entwicklung eines so genannten L-Dopa-Langzeitsyndroms von einer Reihe von Faktoren ab, die mit der Tabletteneinnahme (oral) in Zusammenhang stehen: • pulsatile Stimulation • unregelmäßige Magenentleerung • Wechselwirkung von L-Dopa mit Nahrung und anderen Medikamenten • unregelmäßige Aufnahme im Darm • kurze Halbwertzeit des Medikamentes • zunehmender Untergang der erforderlichen Speicherzellen im Gehirn. Dieses L-Dopa-Langzeitsyndrom stellt eine Herausforderung für Betroffene, Angehörige

und Ärzte dar, da damit sozialer Rückzug und eingeschränkte Lebensqualität bis zur Heimeinweisung verbunden sind. Bisher war es nur möglich, Tabletten zu schlucken, wobei neben der Vielzahl an Medikamenten auch die Einhaltung der genauen Einnahmezeiten sowie die möglichen Nebenwirkungen belastend sind. Seit 2005 gibt es auch in ÖsterOA Dr. V. Tomantschger, reich die Möglichkeit einer kontiMSc G. Tautscher-Basnett nuierlichen Dopaminsubstitution in Form von L-Dopa im fortgeschrittenen Parkinson-Stadium. Bei dieser Therapieform wird das Medikament über eine PEGSonde mit einer Pumpe direkt im Dünndarm aufgenommen. Die störenden Schwankungen werden durch die Umgehung des Magens und die kontinuierliche Abgabe reduziert. Es ist nötig, einen kleinen chirurgischen Eingriff vorzunehmen, bei dem die Sonde gelegt wird. Am selben bzw. am nächsten Tag übernimmt dann die programmierbare 500 g schwere Pumpe die Verabreichung des Medikaments. Diese Infusionstherapie wurde in klinischen Akut- und Langzeitstudien mit einer Beobachtungsdauer von mehreren Jahren unter-

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sucht und darüber hinaus mit einer oralen Kombinationstherapie eine statistisch signifikante Verbesserung der Beweglichkeit und der subjektiven Lebensqualität. Die Wechselwirkungen zwischen dem L-Dopa-Gel und anderen Medikamenten entsprechen im Wesentlichen denen der oralen L-Dopa-Präparate. Nach sorgfältiger Überprüfung der Indikationen (Tab. 1) tragen weitere Überlegungen zu einer positiven Entscheidung bei: • die mögliche neurochirurgische Operation am Gehirn ist nicht erwünscht oder nicht möglich • Wirkung auch bei atypischen Parkinsonsyndromen mit L-Dopa-Effekt • es gibt keine Altersgrenze • geringgradig kognitive Einschränkungen sind kein Ausschlusskriterium • die störende Medikamentenzeitabhängigkeit fällt weg. Weiters besteht die Möglichkeit einer Nahrungs- und Flüssigkeitsverabreichung über das Sondensystem bei Verschlechterung im Verlauf der Erkrankung. Nach Erwägung der Vor- und Nachteile aller kontinuierlichen Therapiemöglichkeiten werden Betroffene und Angehörige über Wirkmechanismus, technische Handhabe inklusive der möglichen Komplikationen, Erwartungen und Betreuungsaufwand einer LDopa-Pumpentherapie informiert. In einer stationären Testphase zwischen zwei und fünf Tagen wird eventuell über eine Nasoduodenalsonde das Ansprechen auf die Wirksubstanz getestet. Bei fehlender Kontraindikation (Tab. 2) wird eine kombinierte PEG-Jejunalsonde (PEG/J-

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Tab. 1

Indikationen Patienten mit: • L-Dopa-empfindlichem Parkinsonsyndrom • belastenden Wirkungsschwankungen • L-Dopa verursachten überschießenden Bewegungen (Dyskinesien), welche durch die übliche orale Medikation nicht ausreichend behandelt werden können Tab. 2

Ausschlusskriterien und Kontraindikationen • fehlende L-Dopa-Empfindlichkeit • schwere Demenz • schwere Halluzinationen • fehlender sozialer Rückhalt • Unverträglichkeit L-Dopa/Carbidopa • Engwinkelglaukom • schwere Leber- und Niereninsuffizienz • schwere Herzinsuffizienz • schwere Herzrhythmusstörung • frischer Schlaganfall Sonde) von einem in der Endoskopie erfahrenen Internisten oder Chirurgen gelegt. Nach dem Eingriff kann sofort mit der Verabreichung des Medikaments begonnen werden. Die Dosis wird auf der Grundlage der vorhergehenden oralen L-Dopa-Dosis festgelegt. Je nach klinischem Befund wird nachfolgend eine Dosisanpassung in kleinen Schritten vorgenommen. Bei geplanter erhöhter Beanspruchung besteht die Möglichkeit einer Extradosis (10–40 mg L-Dopa). In der Regel ist der Wirkeintritt innerhalb von 10–45 Min. bemerkbar.


Meist wird die L-Dopa-Pumpe über Nacht abgeschaltet. Dies kann eine zusätzliche orale oder transdermale (Pflaster) Parkinson-Medikation erforderlich machen. Erfahrungsberichte von fünf Patienten mit kontinuierlicher 24-stündiger dopaminerger Stimulation weisen auf eine Reduktion der nächtlichen Beschwerden wie Schmerz und Unbeweglichkeit bzw. eine Verbesserung der Schlafqualität hin.

Die Wartung der Pumpe kann je nach den physischen und kognitiven Fähigkeiten des Patienten auch selbständig gehandhabt werden. Europaweit gibt es bereits über 1000 Patienten, die mit dieser Pumpe versorgt werden, davon 60 in Österreich (Stand: 03/2009). Bei gegebener kassenärztlicher Genehmigung fallen pro Pumpenpatient jährliche Kosten von bis zu € 44.000 an. Erfahrungsbericht der Gailtal-Klinik Hermagor An der Gailtal-Klinik wurden bislang siebzehn Parkinson-Betroffene auf die L-Dopa-Pumpe umgestellt, vierzehn davon werden nach wie vor mit dieser Therapieform behandelt.

Ablauf: Nach einer Eingangsuntersuchung wird die Sonde von einem Internisten im nahe gelegenen Krankenhaus Laas gelegt. Es erfolgt die individuelle Einstellung durch den Neurologen, und die neurorehabilitativen Maßnahmen beginnen. Betroffene haben während ihres stationären Aufenthaltes jederzeit Gelegenheit, mit dem Neurologen, dem Pflegepersonal oder der klinischen Linguistin über Ängste und Sorgen zu sprechen. Verlaufskontrollen finden in regelmäßigen Abständen statt. Über den Beobachtungszeitraum ist die L-Dopa-Dosis bei allen Pumpenpatienten relativ konstant geblieben. Unsere Erfahrungen lassen darauf schließen, dass es mit dieser Behandlung zumindest in den ersten 6–12 Monaten weder zu einer wesentlichen Erhöhung der L-Dopa-Dosis noch zu einer Verschlechterung der Parkinsonsymptome kommt. Im Gegenteil, die meisten Betroffenen konnten die Fähigkeiten, die sie am Ende der kombinierten Neurorehabilitation und L-Dopa-Pumpentherapie hatten, über den Zeitraum bis zur letzten Kontrolluntersuchung halten bzw. noch weiter ausbauen. Es muss aber bedacht werden, dass das System nicht vor technischen Problemen gefeit ist. Es kann zur Verlegung der Sonde oder zu einer Rückwanderung der Sonde in den Magen kommen. Ein gut geschultes Team (Angehörige, Betroffene und Ärzte) kann die anstehenden Probleme aber rasch beseitigen. Die Zukunft wird zeigen, wie lange sich diese ersten viel versprechenden Effekte halten können und inwiefern begleitende neurorehabilitative Maßnahmen den Erhalt der größtmöglichen Unabhängigkeit im Alltag bei dieser Patientengruppe unterstützen können.

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Leserbrief an Prim. Dr. Dieter Volc: Herr K. P. schreibt: Ein Parkinsonsyndrom kann ja durch eine Reihe von Faktoren und Erkrankungen ausgelöst werden, wie z.B. Hirntumoren, Hirnverletzungen nach schweren Unfällen, auch häufige kleine Schlaganfälle, wenn es nicht wie bei den Jüngeren erblich bedingt ist oder durch Medikamente ausPrim. Dr. Dieter Volc Vorstand der Neurologischen gelöst wird. Soweit habe ich es Abteilung und Parkinsonverstanden. Ich bin 52 Jahre alt zentrum an der Confraternität und habe seit sieben Jahren Par1080 Wien, Skodagasse 32 kinson, war beim Auftreten der ersten Anzeichen erst 45 Jahre alt. In meiner Familie gibt es keinen weiteren Parkinson-Fall. Ich habe in der Gummiverarbeitung gearbeitet, die Belüftung war nicht gut, und wir sind damals alle oft mit Kopfschmerzen heimgegangen, aber an eine eigentliche Vergiftung kann ich mich nicht erinnern. Kann mein Parkinson durch Giftstoffe hervorgerufen worden sein? Dr. Volc antwortet: Gifte, die in das Gehirn eindringen und es schädigen können, führen auch zur ParkinsonErkrankung. Eine Reihe von Industrie- und Umweltgiften ist dafür bekannt, Parkinson auszulösen. In der Gummi-Industrie kommt am ehesten eines der Entfettungsmittel oder eine Benzolverbindung in Frage. Ich habe aber einige der typischen und eine außergewöhnliche Vergiftung hier zusammengetragen. Sehr häufig ist die CO-Vergiftung (Kohlenmonoxid). CO oder Rauchgas entsteht bei der unvollständigen Verbrennung organischen Mate-

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rials (Holz, Kohle, Öl, Benzin). CO ist farb-, geruch- und geschmacklos, wir können es mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen. Hier liegt ein Teil der besonderen Gefahr, die von diesem hochgradig giftigen Gas ausgeht. Unsachgemäßer Betrieb von Hausbrandöfen ist noch immer die Hauptursache, und die Zahlen sind erschreckend. Die CO-Vergiftung hinterlässt manchmal typische Veränderungen in den Stammganglien, jenen Hirnregionen, deren Schädigung für Parkinson verantwortlich ist. Weitere Umwelt-Schadstoffe sind Mangan (früher als Desinfektionsmittel, Bergbau, Eisenverarbeitung), Zyanide und Halogenwasserstoffe (in der chemischen Industrie), Schwermetalle wie Blei und Quecksilber, Lösungsmittel und bestimmte Pestizide und Unkrautvernichtungsmittel (Paraquat, Diquat). Diese reichern sich auch im Boden und im Wasser an. Gefährdet sind Berufsgruppen, die in der Kultivierung ihrer Pflanzen Spritzmittel verwenden. Heute ist Paraquat für den Großeinsatz beispielsweise im Weinbau verboten. Sicherheitsmaßnahmen (Schutzmaske) waren vor mehr als 15 Jahren auch noch nicht üblich. Das ist aber eine wahrscheinliche Zeit, die die Vergiftung braucht, um als Parkinsonsyndrom manifest zu werden. Das Brunnenwasser ist häufig mit Schwermetallen belastet. Die Pestizide, die in Frage kommen, sind in der chemischen Struktur dem MPTP ähnlich. Die Chemikalie MPTP kann ein Parkinsonsyndrom auslösen. Diese Vergiftung trat in den 80er Jahren bei Drogenabhängigen in den USA auf, die verunreinigtes Heroin genommen hatten. Fragen über einen möglichen Kontakt zu giftigen Substanzen gehören daher


Parkinson-Krankheit identifiziert werden, da andere Personenkreise, die diesen Stoffen ebenfalls ausgesetzt waren, nicht ebenso häufig an Parkinson erkrankt sind. Für Umwelteinflüsse TaClo, Tri und Tetra. Tri (Trichloräthylen) ist gilt daher am ehesten wie für andere mögliche ein in der Metallentfettung und in chemischen Ursachen, dass das Zusammentreffen mehrerer Reinigungen häufig verwendetes LösungsmitFaktoren die Krankheit zum Ausbruch bringt, tel. Es reagiert mit Tyramin (körpereigenes Eiwobei auch vermehrt eine genetische Veranlaweiß) zu einem TaClo genannten Molekül. Das gung angenommen wird. Zum Abschluss noch beeinflusst ein Enzymsystem im Gehirn (und eine Skurrilität, die aber vielleicht über andere in der Leber), was zur Auslösung eines Parkin„gesunde“ Produkte zum Nachdenken anregen sonsyndroms führen kann. Die jüngste vergifkann: Die Frucht Soursop (französisch: Cotete Parkinsonpatientin war 8 Jahre alt. Tetra rosol, spanisch: Guanábana, oder Perc (Tetrachloräthylen = portugiesisch: Graviola, und Perchloräthylen) wird als Memit lateinischem Namen Antallentfettungsmittel eingesetzt nona muricata) ist die Frucht und auch als Reinigungsmittel einer immergrünen Pflanze in in der Trockenreinigung. Mexiko, Mittel- und im nördlichem Südamerika und ist in Manganvergiftung. Muskelder Karibik sehr verbreitet. Sie schwund mit Gangstörungen wird aber auf den Philippinen und typische Parkinsonsympauch künstlich angebaut. Der tome sind Zeichen einer chronischen Manganvergiftung. Das MRT-Bild zeigt Veränderungen bei der Geschmack ist eine Mischung CO-Vergiftung aus Erdbeere und Ananas mit Die kann vor allem bei Elekteinem Zitrus-Beigeschmack, hat aber auch Anroschweißern, bei Arbeitern der Eisenindustrie, klänge an Kokos und Banane. Also die ideale bei Bergarbeitern, die Braunstein gewinnen, und Tropenfrucht. Roh ist die Frucht schwer zu esbei Angestellten der Farben- und Batterienhersen, weil die großen Samen im Weg sind und stellung auftreten. Auch Konzentrationsschwädas Fruchtfleisch in mehreren Taschen mit festen che, Lernschwierigkeiten, Teilnahmslosigkeit, Wänden sitzt. Daher wird die Frucht zu FruchtWesensveränderungen und Halluzinationen saft verpresst und in den genannten Ländern werden bei der chronischen Manganvergiftung auch als Basis in der Eisherstellung verwendet. beschrieben. Auf der karibischen Insel Guadeloupe ist nun aufgefallen, dass von 161 untersuchten ParkinZyanid. Entsteht als Verbrennungsrückstand sonpatienten ungewöhnliche 2/3 relativ jung bei Plastikverbrennung, industriell wird es in waren und einen atypischen Verlauf hatten. der Papierindustrie, Metallverarbeitung und Um es kurz zu machen: Der giftige Inhaltsstoff früher in der Fotoentwicklung benutzt. Die unAnnonazin schädigt jene Zellen im Gehirn, deter Verdacht stehenden Umweltgifte konnten ren Verlust Parkinson bedingt. jedoch bisher nicht als alleinige Auslöser einer zu den Standardfragen, die der Arzt einem Patienten mit Parkinsonsyndrom stellen muss.

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Rückblick mit Ausblick

STMK Ausflug der Selbsthilfegruppe Bruck an der Mur Wie jedes Jahr haben wir auch heuer wieder einen Ausflug unternommen. Am 21. Mai 2009 ging die Fahrt mit dem Bus bei herrlichem Wetter in die Oststeiermark zur Riegersburg. Dort brachte uns der Aufzug zur Burganlage, und wir konnten im Gastgarten der Taverne unser Mittagsessen genießen. Weiter ging die Fahrt nach Feldbach und von dort mit einem Bummelzug nach Bad Gleichenberg – einige unterhaltsame Ein-

lagen einer Theatergruppe sorgten für gute Unterhaltung. Das Thema war ,,Theater im Zug“. Müde und beeindruckt vom Erlebten endete für die Gruppe ein schöner Ausflugstag. Fam. Januschke

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Jahrestag des steirischen Landesverbandes Wie jedes Jahr veranstaltet der steirische Landesverband auch heuer wieder, diesmal am Samstag, den 31. Oktober 2009, seine Jahrestagung. Ort der Veranstaltung ist Bruck an der Mur. Ihrer zentralen geographischen Lage wegen hat sich die obersteirische Bezirksstadt – auch dank der verständnisvollen Einstellung ihrer Gemeindevertreter – als Ort unseres Jahres-Meetings bestens bewährt. Die örtliche Organisation liegt auch heuer wieder in den erfahrenen Händen des DV-Vizepräsidenten Heinz Januschke, des Gatten der Leiterin der Brucker SHG. Das Programm umfasst Referate, welche die körperbezogene Komponente von Parkinson betreffen, aber auch jene Teile von uns, die medikamentös nicht behandelbar sind – jene Teile, die denken und spüren. So werden wir Innovatives rund um die Hirnstimulation erfahren, werden über Verträglichkeit von Medikamenten informiert, die in Kombination zur Parkinson-Medikation eingenommen werden. So wird über die Wirkung von Frohsinn auf unser Wohlbefinden gesprochen, und der neue Dachverbandspräsident, Herr Dr. Johann Ebner, wird aus eigener Erfahrung als Betroffener und als Arzt seine Sicht der Dinge darlegen. Das genaue Programm erscheint in der Septemberausgabe. Termin aber schon jetzt vormerken! Einladungen ergehen im Oktober an alle steirischen Mitglieder. Besucher aus den anderen Bundesländern sind natürlich herzlichst willkommen!


SBG Depression und Demenz bei Morbus Parkinson Am Montag, 8. Juni 2009, fand um 14 Uhr im Veranstaltungssaal des DiakonissenKrankenhauses Salzburg eine ärztliche Fragestunde zur Thematik „Depression und Demenz bei Morbus Parkinson“ statt. Vortragender war Primar Dr. Helmut Paulus, MSc, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie.

Aktuelles zu Parkinson Am 14. September 2009 bringt Dr. Ebner, Präsident der Parkinson-SHÖ-DV Aktuelles zu Parkinson im Diakonissen-Krankenhaus Salzburg.

Ausflug ins Freilichtmuseum Salzburg Am Montag, 12. Oktober 2009 plant die Parkinson-Gruppe Salzburg einen Ausflug ins Freilichtmuseum Salzburg. Zeitpunkt und Ort der Abfahrt wird noch bekanntgegeben.

Therapieoptionen in der Zukunft Am Montag, 9. November 2009, um 14 Uhr

hält Univ.-Prof. Klaus Seppi von der Universitätsklinik für Neurologie (Innsbruck) einen Vortrag zu „Zukünftige Therapieoptionen“ im Diakonissenkrankenhaus Salzburg.

NÖ Ausflug in die Steiermark Vom 25. bis 28. August 2009 plant die Arbeitsgruppe Amstetten eine Reise in das steirische Weinland. Auskunft: Frau Rosa Hager, Tel.: 0676/940 06 45

10 Jahre Parkinson-Selbsthilfegruppe Wr. Neustadt Im Mai 1999 trafen sich im Pensionistenheim Wiener Neustadt Hermann Washüttl (der damalige Präsident der Parkinson-Selbsthilfegruppen von NÖ), Vertreter der Stadt Wiener Neustadt und des Pensionistenheimes, die Parkinson-Betroffene Edith Trummer und fünf weitere Parkinson-Erkrankte. Ziel des Treffens war die Gründung einer eigenen Parkinson-Selbsthilfegruppe Wiener Neustadt. Als erste Leiterin der Parki-Gruppe wurde Edith Trummer gewählt. Sie betreute ihre Schäfchen auf das Beste, und schon bald waren mehr als 20 Mitglieder zu verzeichnen. Edith Trummer leitete die Gruppe bis 2005, ehe sie die Führung krankheitsbedingt in die bewährten Hände von Hannes Payrits ab-

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gab. Dieser bot den großen Vorteil, dass er sehr viele Ärzte vom Krankenhaus Wiener Neustadt und auch Politiker kannte. So kam Schwung in die Gruppe, der 2007 durch die Verschlechterung seines Gesundheitszustandes gestoppt wurde. Seit Jänner 2008 leitet nun Franz Selhofer die Gruppe, und deren Mitgliederzahl hat sich inzwischen auf 42 erhöht. Franz Selhofer leidet seit 25 Jahren an Parkinson und hat sich im Jahre 2000 von Prof. Dr. Alesch operieren lassen (tiefe Hirnstimulation). Seine Ziele bei der Führung der Gruppe sind: • geselliges Beisammensein • Vorträge, Information und Diskussion • Bekanntgabe von Neuerungen • Gemeinsame Ausflüge

Abschied: Unser liebes Gründungsmitglied Frau Maria Hohenbichler ist am 2. Mai 2009 verstorben. Unser Beileid den Angehörigen.

KTN 26./27. Juni: 6. Kärntner Parkinson-Infotage Bei den 6. Kärntner Parkinson-Tagen im Kultur- und Gemeindezentrum der Gemeinde St. Stefan im Gailtal widmet man sich dem Thema „Parkinson und Alltag“. Eröffnung ist am Freitag um 13.45 Uhr, die Vorträge befassen sich mit

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Parkinson und der Psyche, Physiotherapie, Ergotherapie, Pflege, operativen Hilfen. Der Abend wird ab 17.20 Uhr musikalisch ausklingen. Am Samstag starten wir mit Inhalten zum Thema Sprechstörungen, Schluckstörungen, Magen-Darm-Problemen und Sexualfunktionsstörungen. Um 12.30 Uhr enden mit einer Podiumsdiskussion die zwei Tage. Kontakt: Parkinson-Selbsthilfegruppe Oberkärnten, Tel.: 0699/11 96 76 15 mail: parkinson-sh.ok@live.at

W Vortrag: Augenprobleme Sehstörungen im direkten Zusammenhang mit Parkinson waren lange Zeit unbekannt, genauso wie Geruchs- und Geschmackstörungen, Gelenks- und Gliederschmerzen. Der Vortrag vom 15. Juni 2009 von Dr. Johannes Ebner zeigte auf, dass der Parkinsonpatient mit Sehstörungen eine Herausforderung für den Augenarzt darstellt. Ratschläge für den Parkinsonpatienten: • Bei Routineuntersuchung sollte der Augenarzt zum Zeitpunkt der besten Medikamentenwirkung aufgesucht werden. • Bei Beschwerden – besonders bei Doppelbildern, aber auch bei verschwommenem Sehen, Leseproblemen, Blepharospasmus (Lidzwicken), Lichtempfindlichkeit – sollte der Augenarzt rasch aufgesucht werden. Es könnte etwas anderes als


eine parkinsonassoziierte oder medikamentös bedingte Ursachen dahinterstecken. In einer der nächsten Ausgaben der „Parkinson Nachrichten“ berichten wir mehr darüber.

Vielen Dank! Die Landesgruppe Wien bedankt sich bei der Österreichischen Apothekerbank für das Ausleihen eines Beamers. Damit war es möglich, den Vortrag von Dr. Ebner vom 15. Juni noch anschaulicher zu gestalten.

PSHÖ-DV „Kunst als Brücke zur Welt“ – eine Fortbildungsveranstaltung Am 2. April 2009 fand in der Firma Herba Chemosan auf Initiative von Mag. pharm. Elfriede Oswald, Vizepräsidentin des PSHÖDV, der 4. Parkinsontag statt.

lerInnen stellten ihre Werke wie Bilder, Schmuck, Handtaschen, Gewürzsträußchen aus. Diskussionsleitung und wissenschaftliche Begleitung durch den Abend übernahm – wie in den Vorjahren – Prim. Dr. Volc. Anna und Hans Traxler, ein Künstlerehepaar aus Zwentendorf, untermalten den Empfang zum Fortbildungsabend durch eine musikalische Darbietung. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Gerhard Feytl, Prokurist der Firma Herba Chemosan, und Mag. pharm. Oswald, die den Ehrenpräsidenten Peter Taborsky begrüßte und dann das Wort an den neuen Präsidenten des PSHÖ-DV, Dr. med. Univ. Johann Ebner, Facharzt für Augenheilkunde, Salzburg, übergab. Dr. Ebner sprach über sei-

Die Fortbildung für ApothekerInnen beinhaltete Vorträge von Univ.-Prof. Dr. Birgit Högl, Leiterin des Schlaflabors an der Universitätsklinik für Neurologie Innsbruck, und Prim. Dr. Dieter Volc, Abteilung für Neurologie und Parkinsonzentrum Confraternität – Privatklinik Josefstadt, Wien, sowie die Ausstellung „Kunst als Brücke zur Welt“. An Parkinson erkrankte Künst

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ne Funktion im Dachverband und stellte weiters die neue Generalsekretärin, Mag. Lamija Muzurovic, vor. Das künstlerische Programm wurde durch die Präsentation der ersten Ausgabe der neu gestalteten „Parkinson Nachrichten“ eingeleitet, für deren Cover stets Bilder von künstlerisch tätigen PatientInnen herangezogen werden. Das Titelblatt der Märzausgabe schmückt das Bild „Von Eos aus der Nacht getragen“ von Peter Croy, dessen humorvolle Vorstellung Inge Anderle, Schriftführerin des PSHÖ-DV, übernahm, da der Künstler selbst an diesem Abend nicht anwesend sein konnte. In diesem Zusammenhang wurde Edith Rohrhofer, die Gestalterin des Tulpenlogos und der Umschläge der beiden Informationsbücher „Angst nehmen – Mut machen“ und „Das Leben lieben – trotz Parkinson“, begrüßt. Susanne Stadler, eine Betroffene aus Salzburg, trug aus ihrem Lyrikband „Ich bin“ vor. Mimi Šembera, Obfrau der Wiener Selbsthilfegruppe, gab Gedichte aus dem von der verstorbenen Helga Faustmann, die auch an Parkinson litt, geschriebenen Buch „Vü zvü Gedanken“ zum Besten. Prim. Dr. Volc startete das wissenschaftliche Programm vor zahlreich erschienen ApothekerInnen mit einer Präsentation über Gangstörungen, denen nicht nur Morbus Parkinson zu Grunde liegt. Zur Veranschaulichung dieser Problematik dienten lehrreiche und praxisbezogene Video-Fallbeispiele. Danach hielt Prof. Dr. Högl, die extra aus Innsbruck angereist war, einen außergewöhnlich interessanten Vortrag über „Arten und Therapien bei parkinsonverursachten Schlafstörungen“. Im Anschluss lief eine Diashow, für die ein Hobbyfotograf Aufnah-

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men, die er anlässlich der letzten „Klima- und Erlebnistherapie“ in Jordanien gemacht hatte, zur Verfügung stellte. Die Vorführung zeigte Bilder, die PatientInnen im Zuge der Ergotherapie gemalt hatten, und die diesbezügliche Vernissage. Großer Dank gilt dem Vorstand der Firma Herba Chemosan für das Ermöglichen der Durchführung dieser Veranstaltung, Gudrun Reisser, Martina Fritz und deren Team für ihr Engagement, sowie der Österreichischen Apothekerbank und der Firma Lundbeck für ihre finanzielle Unterstützung. Ebenso spricht der DV-PSHÖ den zahlreich erschienenen ApothekerInnen den herzlichsten Dank für ihr Interesse an diesem Fortbildungsabend aus! Mag. pharm. Elfriede Oswald, Tel.: 0676/319 52 47 mail: elfriedeoswald@gmx.at Inge Anderle, Tel.: 0660/816 20 36 mail: marille@tele2.at

11. April 2009 bei „Stöckl am Samstag“ Anlässlich des in jedem Jahr am 11.April gefeierten Weltparkinsontages widmete Barbara Stöckl ihre Sendung „Stöckl am Samstag“ dem Thema „Parkinson“. Im Publikum konnten viele Betroffene die Aufzeichnung der Sendung verfolgen; auf der Bühne wurden Inge Anderle (Betroffene,


Schriftführerin PSHÖ-DV) mit Tochter Marion, Friederike Parizek (Betroffene) Josef Gruber (Betroffener) mit Frau sowie Prim. Dr. Dieter Volc (Neurologe, ärztlicher Beirat der PN), interviewt. Durch Sendungen wie diese ist es möglich, viele Patienten, Angehörige und Interessierte zu erreichen, ihnen Einblicke in Diagnoseund Therapiemöglichkeiten zu gewähren, aber auch Hoffnung zu erwecken. Schilderungen der Gäste über deren persönlichen Umgang und fachspezifische Erklärungen durch Prim. Dr. Volc riefen bei den Zusehern positive Reaktionen hervor. Eine davon wird hier auszugsweise zitiert: Hallo Fr. Anderle, weiß nicht, ob Sie sich noch an meinen Namen erinnern, aber wir haben uns bei der ORF-Sendung Stöckl am Samstag kennen gelernt ... Ich bin wirklich dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, mit Ihnen persönlich zu sprechen, da ich meine Diagnose Ihnen zu verdanken habe. Durch Ihren Fernsehauftritt bei Vera ist mir Ihre Geschichte nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Sie haben mich dazu inspiriert, nicht aufzugeben und vor allem, Ärzten nicht blindlings zu vertrauen. Ich finde es wichtig, dass man solche Themen (Krankheiten im Allgemeinen) auch im Fernsehen bringt, um die breite Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Wie waren eigentlich die Reaktionen bei Ihnen über die Sendung? Ich muss sagen, mein Umfeld reagierte sehr positiv auf die Sendung, sie meinten, die

Sendung war sehr gut gemacht und auch sehr informativ. Mein engerer Bekanntenkreis empfand die Sendung auch emotional, was auch für mich galt (ich denke, weil ich betroffen bin). Würde mich freuen, wenn wir weiterhin in Kontakt bleiben. Es ist schon ein Gewinn, wenn man nur EINEM Menschen mit seiner Geschichte helfen kann, und in unserem Fall war ich die EINE – Gott sei Dank ... Ich darf mich im Namen des PSHÖ-DV sowie im Namen aller Parkinson-Patienten bei Barbara Stöckl und ihrem Team für die Ausstrahlung herzlich bedanken! Genauer Inhalt der Sendung nachzulesen auf: http://kundendienst.orf.at/programm/ fernsehen/orf2/stoeckl/90411.html

Ankündigung: Machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel. Es gibt ein spannendes Quiz und tolle Preise zu gewinnen. Mehr dazu in unserer nächsten Ausgabe im September 2009. Werden Sie jetzt noch rechtzeitig Mitglied und sichern sich damit Ihre Teilnahme an dem Gewinnspiel. Wir freuen uns auf Sie.

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Landesverbände

Landesverband Kärnten Klagenfurt: Maria Rippitsch: Tel.: 0463/44 68 69 9020 Klagenfurt, Brünner Straße 36 mail: roswitha.jobst@chello.at Treffen: am 2. Donnerstag im Monat um 15 Uhr im Gasthof Pöck „Glanwirt“, Feldkirchner Straße 98 Turngruppe: jeden Dienstag um 17 Uhr in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in Klagenfurt Oberkärnten: Brigitte Kusternigg: 9583 Faak am See, Seestraße 17 Tel.: 04254/20 70 Rolf Kratzert: Tel.: 0699/11 96 76 15 od. 04284/54 63 9694 Gudersheim, Goderschach 15 mail: parkinson-sh.ok@live.at Treffen: jeden 2. Dienstag des Monats um 16 Uhr im Lerchenhof, Möschach bei Hermagor Physiotherapeutisches Turnen: jeden Montag um 15.45 Uhr in der Gailtalklinik Villach: Henriette Woronka: 9500 Villach, Treffnerstraße 71/7 Tel.: 04242/293 27 od. 0699/11 09 87 14 Max Kummer: Tel.: 04242/452 65 od. 0676/965 38 87

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Treffen: am 2. Dienstag im Monat (Sept. bis Juni) um 16 Uhr im LKH Villach, kleiner Speisesaal, Nikolaigasse 43, Villach

Landesverband Niederösterreich Präsidentin: Grete Berndorfer: Tel.: 02635/640 72 od. 0664/73 70 68 81 2620 Natschbach, S.-Ludwig-Siedlg. RH 4 mail: grete.berndorfer@aon.at Amstetten – Mauer: Rosa Hager: Tel.: 0676/940 06 45, Fax: 07442/521 62 3340 Waidhofen/Y., Unterer Stadtplatz 42 Christine Zechberger: Tel.: 0676/385 86 41 mail: zechberger@ktvam.at Treffpunkt mit Gymnastik: am 1. Dienstag im Monat 14 Uhr im Landesklinikum Mostviertel in Mauer Baden: Elisabeth Weninger: Tel.: 0676/737 25 32 2500 Baden, Halsriegelstraße 52 Mag. Martina Genser-Medlitsch: Tel.: 0676/878 74 23 00 Psychologische Begleitung,


N.Ö. Hilfswerk Treffpunkt: 2. Montag im Monat, 14 Uhr, PH „Helenenheim“ Baden, Wiener Str. 70,

Monat, 14 Uhr im Landespensionistenheim, Rapfstraße 12

Gänserndorf: Helene Kummer: Tel./Fax: 02282/85 49 2230 Gänserndorf, P.-Rosegger-Straße 17

Horn: Leitung: Helga Pfriemer: Tel./Fax: 02985/301 23 od. 0664/279 24 75 3571 Gars, Zitternberg 123 mail: hpfriemer@hotmail.com

Angela Czeland: Tel.: 02287/49 26 2231 Strasshof, Dr.-Schärf-Straße 71

Kontaktpersonen: Brigitte Gruber: Tel.: 02982/383 53 od. 0676/682 03 50 3580 Horn, Schießstätte 21

Treffpunkt mit Gymnastik: jeden zweiten Mittwoch um 15 Uhr, PH „Barbaraheim”, Wiesengasse 17

Christine Wagnsonner: Tel.: 02735/32 43 od. 0676/973 03 46 3491 Straß, Bahnstraße 69

Gmünd: Ernst Gratzl: Tel./Fax: 02863/230 3862 Eisgarn, Hauptstraße 71

Treffpunkt: 1. Dienstag im Monat um 14 Uhr im Stephansheim Horn

Renate Stroblberger: Tel. 0664/528 83 08 3943 Schrems, Gebharts 43 Treffpunkt mit Gymnastik: am 1. Mittwoch im Monat im Gasthaus Semper, Weitrastraße 96 Hollabrunn: Gertrude Gorke: Tel.: 02952/25 53, Fax: 02952/305 94 2020 Hollabrunn, Brunntalgasse 5 Johanna Lippert: Tel.: 02522/25 44 2136 Laa/Thaya, Unter der Stadt 15 Treffpunkt mit Gymnastik: 4. Mittwoch im

St. Pölten: Kurt Schneider: Tel./Fax: 02742/24 44 22 3108 St. Pölten, R.-Wondracek-Straße 16 mail: algier@aon.at Gerhard Weiss: Tel.: 02742/756 25 od. 0676/645 80 66 3100 St. Pölten, Spratzerner Kirchenweg 40/2/16 Treffpunkt mit Gymnastik: jeden Donnerstag um 17 Uhr im Landesklinikum St. Pölten, Neurologie, 5. Stock Wiener Neustadt: Franz Selhofer: Tel.: 02630/392 17 2630 Ternitz, Dr.-Karl-Renner-Straße 16 http://members.aon.at/selhofer

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mail: f.selhofer@gmx.at Elfriede Bernhart: Tel.: 0664/137 40 34, Fax: 02622/29 16 94 mail: info@bernhartglas.at Treffpunkt: am 2. Dienstag im Monat um 14 Uhr im neuen Landespensionistenheim

Präsident: Johannes Bauer: Tel.: 07211/85 08 Vereinssekretariat: Gabi Bauer: Tel.: 0680/127 98 91 mail: ooe@parkinson-sh.at Herta Vollath: Tel.: 0732/22 24 18 mail: hegevo@liwest.at Bad Ischl: Martha Laimer: Tel.: 0664/146 14 64

Burgenland Oberwart: Annekristin Tölly: Tel.: 0650/588 55 88 7400 Oberwart, Pinkagasse 7 mail: logo.toth@gmx.at Karin Toth: Tel.: 0699/10 25 89 86 mail: karintoth@gmx.at Treffpunkt: 1. Freitag im Monat, 15 Uhr im Evang. Altenwohnheim, Evang.-KirchenGasse 8, Oberwart.

Braunau: Fr. Czebeczauer: Tel.: 07722/849 15 Mobile Beratung für Mitglieder der PSH, Edeltraud Pankratz: Tel.: 0676/580 48 63 5145 Neukirchen, Enknach mail: edcon@gmx.net Enns: Johann Aberl: Tel.: 07223/869 83 od. 0699/10 76 79 14 Treffen: Am 4. Mittwoch im Monat um 14.30 Uhr im Café-Gasthaus Wurdinger, VilmaEckl-Platz 5 Gmunden: Roswitha Heidinger: Tel.: 07612/707 06

Landesverband Oberösterreich

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Treffen: Am 3. Mittwoch im Monat um 14 Uhr im Gasthaus Engelhof, Engelhofstr. 1


Grieskirchen: Karolina Ruttinger: Tel.: 07734/33 79 Treffen: am 3. Montag im Monat um 14 Uhr im Pfarrheim Grieskirchen, Manglburg 4 Kirchdorf an der Krems: Helga Grössl: Tel.: 07582/205 50 od. 0650/943 05 02 mail: doc.groessl@gmx.at Treffen: am 4. Donnerstag im Monat um 14 Uhr im Bezirksalten- und Pflegeheim Kirchdorf, Pernsteiner Straße 32 Linz: Gabi Bauer: Tel.: 0680/127 98 91 mail: ooe@parkinson-sh.at Treffen: am 1. Donnerstag im Monat um 14 Uhr im VH Dornach, Auhof, Niedermayrweg 7, 4040 Urfahr Parkinson-Gymnastik: AKH Linz – Bau C – Physiotherapie, jeden Dienstag von 15.30 bis 16.30 Uhr, außer an schulfreien Tagen! INFO: Johannes Bauer: Tel.: 0732/780 67 36 97 Ried im Innkreis: Franz Reiter: Tel.: 07752/832 13 Treffen: am 2. Mittwoch im Monat um 14 Uhr im Kathol. Bildungszentrum St. Franziskus, Ried, Riedholzstraße 15a

Rohrbach: Veronika Nopp: Tel.: 07289/46 93 mail: veronikanopp@gmx.at NEUER TERMIN! Treffen: jeden 2. Monat (gerade Monate) am 2. Donnerstag um 14 Uhr im Pfarrheim Rohrbach Steyr: Franz Doringer: Tel.: 07252/787 87 od. 0664/785 40 88 Treffen: am 4. Dienstag im Monat um 09.30 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum Münichholz, Steyr, Punzerstraße 60a Bewegungsübungen und Gedächtnistraining: jeden Montag ab 14 Uhr im Alten- und Pflegeheim Tabor, kleiner Festsaal, Steyr, Ferdinand-Hanusch-Straße 1 Vöcklabruck: Alois Steiner: Tel.: 07676/83 24 Nächster Termin: Freitag, 17. 4. 2009 um 14 Uhr im Restaurant zur Brücke, Vorstadt 18 Bewegungstherapie: jeden Dienstag um 9 Uhr im H.-Strobl-Heim, Timelkam, Ziehrerstraße 5. Maria Gadermaier, Dipl.-Physiotherapeutin: Tel.: 07672/945 69 Wels: Ernst Kaiblinger: Tel.: 0650/471 07 49 4609 Thalheim, G.-Wallner-Platz 5

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mail: ernst.kaiblinger2@liwest.at

Erzherzog-Johann- Gasse 1, Bruck

Treffen: am 3. Donnerstag im Monat um 14 Uhr im Pfarramt St. Stefan-Lichtenegg, Königsederstraße 20, Wels

Deutschlandsberg-Stainz: Ing. Werner Respondek: Tel.: 03463/814 83 8511 Greisdorf , Niedergreil 56 Treffen: jeden 1. Dienstag im Monat im Beratungszentrum „Rettet das Kind“ Deutschlandsberg, Poststraße 3.

Landesverband Steiermark Helmuth Sonnenschein: Tel.: 0316/48 33 77 mail: office.europa1@utanet.at Büro: Adele Lebic: Tel.: 0316/84 25 68 mail: parkinsongraz.sh@gmx.at Bad Gleichenberg – Feldbach: Sabine Zotter: Tel.: 0664/176 16 06 8344 Bairisch-Kölldorf 51 Treffen: jeden 3. Montag im Monat um 15 Uhr, FH Joanneum, Bad Gleichenberg, Kaiser-Franz-Josef-Straße. Bruck an der Mur: Fam. Januschke: Tel.: 03862/587 68 8600 Bruck, Bergstraße 7 mail: parkinsonbruckmur@aon.at Treffen: an jedem 3. Dienstag im Monat um 14 Uhr im Gesundheitszentrum,

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Graz: Adele Lebic: Tel. und Fax: 0316/84 25 68 mail: parkinsongraz.sh@gmx.at Treffen: jeden 2. Dienstag im Monat (ungerade Woche) um 15 Uhr im Clubraum der Pfarre Herz Jesu, 8010 Graz, Sparbersbachgasse 58 Wassergymnastik: jeden Mittwoch von 09.00 bis 09.30 Uhr in der Union-Schwimmhalle, Gaußgasse 3 Gymnastik: jeden 2. Dienstag (gerade Woche) von 16 bis 17 Uhr im Turnsaal der Barmh. Brüder, Graz-Eggenberg, Bergstraße 27 Liezen: Dipl.-Ing. Günther Kindermann: Tel.: 03612/261 23 Am Weißen Kreuz 6/3, 8940 Liezen Treffen: am 4. Dienstag im Monat um 14 Uhr im Gruppenraum des SBZ Liezen, Fronleichnamsweg 15, Tel.: 03612/263 22


5640 Bad Gastein, K.H. Wagger-Straße 29/6 mail: p.gschwind@gmx.at

Parkinson Selbsthilfegruppe Salzburg Kontaktpersonen: Dr. Johann Ebner: Tel.: 0662/85 26 34 mail: johann.ebner@inode.at Egon Fröschl: Tel.: 0664/542 89 50 mail: egon.froeschl@sbg.at Hermann Painer: Tel.: 0650/821 66 68 Prim. Dr. Helmut Paulus: Tel.: 0662/63 85 mail: h.paulus@diakoniewerk.at Koordinator der Selbsthilfegruppe: Dr. Alexander Aschenbrenner: Tel.: 0662/63 85-939 Mobil: 0699/10 72 38 76 Diakonie-Zentrum, 5020 Salzburg, Guggenbichlerstraße 20 mail: a.aschenbrenner@diakoniewerk.at Internet: www.diakoniewerk.at Treffen: 2. Montag im Monat, um 14 Uhr im Veranstaltungssaal des Diakonie-Zentrums Salzburg, 5020 Salzburg, Guggenbichlerstraße 20 Pongau: Peter Gschwind: Tel.: 0664/121 42 24

Treffen: am 1. Freitag im Monat um 14 Uhr im Hotel Mozart, 5640 Bad Gastein, KaiserFranz-Josef-Straße 25

Landesverband Tirol Präsident: Hannes B. Zeggl: Tel.: 0512/57 94 64 oder 0676/606 55 72 mail: hannes@zeggl.at Büro: Innrain 43, Tel.: 0512/57 71 98 mail: parkinson.selbsthilfe@tirol.at 6020 Innsbruck Parkinson-Ambulanz: DSW Sigrid Zimmermann, im 1. UG der FKK jeden Dienstag und Mittwoch um 13 Uhr, unbedingt Termin vereinbaren! Tel.: 0512/504 24-777 Parkinson-Therapie: jeden Donnerstag um 09.45 Uhr im 1. UG der FKK, Turnsaal der Neurologischen Klinik Parkinson-Schwimmen: Donnerstag 09.45 Uhr, Treffpunkt beim Turnsaal Tel.: 0512/504 23-900

um

Brixlegg: jeden 1. Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr Stammtisch im Gasthof Herrnhaus, Brixlegg

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Auskünfte: Simon Neuhauser: Tel.: 05337/622 81 oder 0699/11 90 18 24 mail: fam.neuhauser@aon.at

Internet: www.parkinson-osttirol.at.tt Bewegungstherapie: jeden Dienstag um 10 Uhr in der Sonderschule Lienz.

Augustin Reischauer: Tel.: 05337/665 93 mail: fam.neuhauser@aon.at Imst/Landeck: Herbert Prantl: Tel.: 0676/314 43 22 Innsbruck: jeden 1. Freitag im Monat um 15 Uhr in der Drei-Heiligen-Straße 9 Dr. Hans Rezac: Tel.: 0512/37 74 48 mail: hans.rezac@aon.at Kitzbühel: jeden 1. Mittwoch im Monat im Alpenhotel Schwarzsee, Seebichlweg 37a Barbara Kogler: Tel.: 05352/639 75 Kufstein: Klaus Lederer: Tel.: 0680/125 39 94 Lienz: am 1. Mittwoch im Monat um 10 Uhr im Café „Draupark“ Hildegard Mitterhofer: Tel.: 04852/617 01 9900 Tristach, Althuberweg 6 mail: parkinson-osttirol@gmx.at

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Landesverband Vorarlberg Bludenz: Maria Böckle: Tel.: 05552/690 86 mail: maria.boeckle@tele2.at Zusammenkünfte: jeden 1. Dienstag im Monat um 15 Uhr im Café Remise beim Riedmillerplatz. Das Café ist behindertengerecht und liegt direkt an der Stadtbushaltestelle. Bregenz und Dornbirn: Helmut Schatz: Tel.: 0664/140 29 80 mail: schatz.helmut@cable.vol.at Zusammenkünfte: jeden 1. Dienstag im Monat um 14 Uhr im Lebensraum Bregenz, SZ Mariahilf, Haus II, Clemens-Holzmeister-Gasse 2. Tel.: 05574/527 00


Internet: www.parkinson-selbsthilfe.at Bürozeiten: Di., Mi., Do. von 9 bis 15 Uhr

Landesgruppe Wien Mimi Šembera: 1150 Wien, Märzstraße 49 Tel. und Fax: 01/982 68 21 mail: parkinson.shg@utanet.at

Vorträge und Informationen, Gespräche und Austausch, verschiedene Kleingruppen. Aktuelle Informationen im monatlichen Mitteilungsblatt, telefonisch im Sekretariat oder auf der Homepage.

JUPPS-Treffen Jüngere Betroffene von Parkinson und ihre Angehörigen treffen sich zum zwanglosen Erfahrungsaustausch.

JUPPS Wien:

JUPPS Oberösterreich:

JUPPS Österreich:

Verena Kurzbauer Tel.: 01/982 68 21 mail: ver_kur@hotmail.com

Franz Doringer: Tel.: 07252/787 87 od. 0664/785 40 88

Treffen: Jeden 2. Mittwoch im Monat von 17 bis 19 Uhr Gasthaus Brandauers Bieriger, 1150 Wien, Schweglerstraße 37

Treffen 2009: 11. September, 6. November, Dornacher Stub‘n, 4040 Linz, Niedermayrweg 7, jeweils ab 14 h

Peter Gschwind: Tel.: 0664/121 42 24 5640 Bad Gastein, Karl-Heinrich-WaggerlStraße 29/6

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Leser im Blickpunkt Zehn Gebote zum Glück Gedanken eines Parkinsonisten von Dr. Johann Ebner Gleich am Beginn möchte ich bekräftigen: Wir sind die Architekten unseres Lebens! Zu jeder Zeit und überall Entscheidung für das Glück und Hinwendung zum Glück möglich! Wir müssen es nur wollen! Die ersten drei Gebote der „Zehn Gebote zum Glück“ lauten: 1. Gebot: Überprüfe deine Einstellungen Überprüfe deine Einstellungen – suche in allem nach dem Positiven! Jede Erfahrung hat eine positive Seite!

Frage Dich: Was ist noch unvollkommen? Was kann ich tun, um die Situation zu verbessern? • Ein Glas ist halb voll oder halb leer? • Die Hälfte der Arbeit ist getan oder die Hälfte der Arbeit liegt noch vor mir? • Trostloses Regenwetter oder Segen für Mensch, Tier und Natur? • Fürchterliches Gewitter oder Staunen über Gewalt der Natur?

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• Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. • Schreckliches Regenwetter oder flüssiger Sonnenschein? In vielen Kulturen: Leben = Kampf. Ich sage Ihnen jedoch: Nutze die Zeit für die spannenden Dinge des Lebens – Leben ist nicht Kampf, sondern eine spannende Reise durch Raum und Zeit. 2. Gebot: Überprüfe deine Ernährung und Lebensweise – Mens sana in corpore sano Haltung und Bewegung beeinflusst unser Gefühl: • Gerade Haltung erzeugt gute Laune, und man ist weniger verletzlich. • Bewegung führt zur Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) – trainiere täglich 30 Minuten. • Mangel an Tageslicht führt zu Niedergeschlagenheit – halte dich täglich eine Stunde im Freien auf! Die Nahrung beeinflusst unser Befinden: Vermeide zuckerhältige Nahrung und künstliche Zusatzstoffe. Iss viel Gemüse, Obst, ganze Körner und Hülsenfrüchte!


3. Gebot: Nutze die Kraft des Augenblicks

Ein Leben in Vergangenheit und in Sorge um die Zukunft beraubt uns der Gegenwart

Es gibt nur ein Hier und Jetzt! Der einzige Platz zu leben ist hier, die einzige Zeit zu leben ist jetzt!

Ich wünsche Ihnen vorerst viel Freude beim Versuch, die ersten drei Gebote zu leben!

Begrüße jeden Tag, ... Die Gegenwart – das Hier und Jetzt – ist alles, was wir haben und jemals haben werden. Zeit ist unsere wertvollste Ressource = natürlicher Reichtum, Hilfsquelle – nicht Geld, Autos, Kleidung, Schmuck, Fernseher, ... Carpe diem! = Nutze den Tag! Aber ohne Hast = Entschleunigung des Lebens – man braucht szenische Übergänge. Eins nach dem anderen – bewusstes Leben für das Hier und Jetzt.

Welche Gebote fehlen uns dann noch? 4. Gebot: Überprüfe dein Selbstbildnis! 5. Gebot: Glaube an die Kraft der Beziehungen und pflege diese! 6. Gebot: Überprüfe deine Ziele! 7. Gebot: Glaube an die Kraft des Humors! 8. Gebot: Aktiviere die Kraft des Vergebens! 9. Gebot: Glaube an die Kraft des Gebens! 10. Gebot: Glaube an die Kraft des Glaubens! Fortsetzung folgt im nächsten Heft.

Lachen –

Therapie ohne unangenehme Nebenwirkungen. Lachen ist eine der ältesten menschlichen Kommunikationsformen. Lachen ist ein Signal, das dann auftritt, wenn man sich in Gesellschaft wohl fühlt. Je mehr man lacht, umso verbundener fühlt man sich. Der kalifornische Neuroimmunologe und

Lachforscher Dr. Lee Berk meint, dass Lachen in uns eine ganze Reihe von komplizierten Prozessen bewirkt. Der Mensch atmet bei einem Heiterkeitsausbruch tiefer und schneller ein. Dadurch wird der Herzschlag zunächst beschleunigt, um sich dann bald deutlich zu verlangsamen. Der Blutdruck

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sinkt als Folge, die Muskulatur entspannt – es kommt zu einer besseren Durchblutung, und der Stoffwechsel wird angeregt. Durch die rhythmische Bewegung des Zwerchfells werden zusätzlich Leber, Galle, Milz und der Magen-DarmBereich massiert und somit die Verdauung gefördert. Doch damit nicht genug: Dank der verbesserten Durchblutung werden Knochen, Sehnen und Bänder gekräftigt. Außerdem werden die Innenwände der Blutgefäße geschützt, und somit wird einem Herzinfarkt vorgebeugt. Gleichzeitig werden Stresshormone abgebaut, und Glückshormone durchfluten den Körper. Der Lachforscher Dr. Berk weiß von zusätzlichen „Nebenwirkungen“: Lachen fördert die Produktion von körpereigenen Killerzellen und stärkt so das Immunsystem. Damit können unsere Abwehrkräfte viel erfolggreicher gegen Tumoren, Bakterien und Viren ankämpfen. Wie Lachen auf die Dopaminproduktion wirkt, hat er anscheinend noch nicht untersucht. Was nicht ist, kann ja noch werden! Auch Psychologen befürworten diese Therapie. Lachen schaffe Distanz zu Situationen, aus denen man am liebsten flüchten möchte. Galgenhumor – dabei erhebt sich der Lachende über die Tristesse und Traurigkeit. Und das ist die Supermeldung: Nur eine

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Minute Lachen hat die gleiche Wirkung wie 45 Minuten Entspannungstraining! In einer Ärztezeitung war als Überschrift eines Artikels zu lesen: „Lachen Sie mit Ihren Patienten!“ Dies mindre Schmerz und Depression und überhaupt soll „der Humor ernster genommen werden. (Prof. Hirsch, VIII. Kongress der dt. Geronotpsychiatrie 2007) Die ganze Thematik lässt sich auch anders formulieren – zugegebenermaßen weniger wissenschaftlich. Nämlich in Form von G‘stanzln: Dass Lachen gesund is, hob‘n unsre Ahnen schon g‘sogt, ob das wissenschaftlich fundiert ist, danach habens net g‘frogt, Holladariduljo, holladaro … Aber heutigentags sag‘n die Doktorn der Medizin, wannst weg‘n jeden Schmorrn lochst, do rührt sie wos im Hirn. Holladariduljo … Dort entsteht ein Hormon, das Serotonin, wannst z‘wenig davon im Hirn host, wirst vül enta hin. Holladariduljo … Aber wann du g‘nug lochst, sog‘n die Doktorn der Medizin, bist glückli und g‘sund und wirst n e t so schnell hin. Holladariduljo ...


Dies und Das Interessantes Lesebuch - kompetentes Nachschlagewerk Fehlerbild „Parkinson, Ursachen, Diagnose, Verlauf und Therapieoptionen“ vonrechte Doz. Dr. Willibald Gerschlager, Facharzt Neurologie in Das Bildmed. unterscheidet sich vom linken durch 5fürFehler. Wien, beinhaltet neben medizinischen Informationen eine Vielzahl an Tipps zum Umgang mit der Erkrankung. Es werden darin soziale und medizinische Aspekte von „Parkinson“ genauer beleuchtet, die verschiedenen motorischen und nicht-mototischen Symptome beschrieben und auf einfühlsame Art die Möglichkeiten dargelegt die Erkrankung ins tägliche Leben zu integrieren. Auf nicht-medikamentöse Therapieoptionen, wie die Bewegungstherapie und Ergotherapie, aber auch alternativmedizinische Behandlungsmethoden und Tipps zur richtigen Ernährung wird ausführlich eingegangen. Dr. Gerschlager war mehrere Jahre am Institute of Neurology, London tätig, ist Gutachter für mehrere internationale neurologische Journale und wissenschaftlicher Beirat der österreichischen Parkinson-Gesellschaft. Erschienen im Verlag maudrich 2009, 208 Seiten, durchgehend farbig, broschiert, empfohlener Richtpreis EUR 19,90 (A) / EUR 19,40 (D) / sFr 35,– ; ISBN 978-3-85175-907-5

Rätselraten

Finden Sie den Begriff, der nicht in die logische Folge der anderen Patienten Begriffe hineinWelcher Begriff ist hier gesucht? Broschüre für erstdiagnostizierte Parkinson passt. 1.Die Wovon ist hier die Rede? Broschüre „Angst nehmen - Mut machen“ soll allgemeine Informationen zu Morbus 2. Was passt nicht dazu?dar, ebenso wie häuEsParkinson trägt ein Kleid Grün und Weiß. geben,aus stellt Erlebnisberichte von Patienten und Angehörigen a) Aorta, Venen, Arterien, sowie Neurotransmitter Esfige schaut hervor aus SchneeParkinson und Eis. und Ernährung, Begleiterkrankungen. Beruf, Autofahren, ein hilfreiches Nashorn, Kamel, Hirsch, Giraffe Läßt der Wind schwingen, Lexikon findendas SieGlöckchen ebenfalls darin. Auch ist die b) Rubrik „Tipps für Angehörige“ sehr einfühlwird erste Vogel singen. an den Parkinson-Selbsthilfe Österreich Dachverband. sambald und der hilfreich. Bestellungen:

Informationsbroschüre „Aktiv gegen Parkinson“

Bilden Sie waagrecht einen Begriff, welcher auch einen Sinn ergibt, wobei Sie nur einen Buchstaben auswechseln dürfen, Nachrichten die anderen Buchstaben werDieser Ausgabe der Parkinson Nr. 75 habenaber wir verschoben Ihnen eine neue den dürfen. „Aktiv gegen Parkinson“ beigelegt. Sie beschäftigt sich mit dem Broschüre Krankheitsverlauf des Morbus Parkinson und den damit verbunden typischen Symptomen. Ebenso werden anschaulich die Medikamente dargestellt, die E des Dopaminmangels N A T wie zum Beispiel sich Szum Ausgleich bewährt haben, MAO-B-Hemmer. Zu guter letzt finden sich wertvolle Tipps für Sie darin, was sportliche Betätigung, Beruf und Hilfestellung für Ihre Angehörigen anbelangt. Sollten nicht der Parkinson NachrichA Sie diese Broschüre T L in Ihrer Ausgabe A S ten vorfinden, bekommen Sie diese bei Ihrem Arzt oder in jeder Apotheke.

Lösungen: 1. Schneeglöckchen, 2a. Neurotransmitter, 2b. Nashorn (= Unpaarhufer), 3. Senat, Paste, Pasta, Astra, Atlas

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Mit freundlicher Unterst端tzung

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Parkinson Nachrichten Juni 2009  

Medieninhaber & Herausgeber: Parkinson-Selbsthilfe Oesterreich, Dachverband, 1070 Wien,

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