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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Titelbild: Kim Kluge – www.kimklugedesign.com Illustrationen: Wiebke Sohst und Kim Kluge Korrektur & Lektorat: Ines Kauling Buch ohne CD: 2. leicht veränderte Auflage 2010 Erstauflage 2009 ISBN: 978-3-940367-80-8 Buch mit CD: 1. Auflage 2010 ISBN: 978-3-86196-040-9 Musik-CD 1. Rock‘n‘Roll Tingatanz Musik: Renato Suric Text: Anja Assmuth Gesang: Mäuse Chor & Nohas Happy Singers der ev. Gemeinde in Dortmund-West Gitarre: Robi Hent 2. Tinga aus Feuerland Musik: Eric Harings Text: Anja Assmuth Gesang: Mäuse Chor & Nohas Happy Singers der ev. Gemeinde in Dortmund-West / Eric Harings Gitarre: Frank Schwiklewski Produziert von Eric Harings, Düsseldorf. Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Copyright (©) 2009/2010 by Papierfresserchens MTM-Verlag Kirchstraße 5, 88131 Bodolz, Deutschland www.papierfresserchen.de – info@papierfresserchen.de

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Wiebke Sohst

Tingas Reise durch Feuerland Zum Leuchtturm am Ende der Welt

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Inhalt Guten Morgen, Feuerland! Das Lagerfeuer-Treffen Der Kondor erzählt vom Leuchtturm Eine interessante Frage Professor Uhu kommt ins Grübeln Tinga geht auf Forschungsreise Das kleine Dorf Kio und Tio Picta, die nette Gans Mit dem Eisvogel Fische grillen Der grantige Tausendfüßler Im unheimlichen Südbuchenwald Die Guanakos Mit dem Auto zur Schaffarm Der See Der Biber und das Floß Über die Berge in die große Stadt Am Ende der Welt Mit dem Lufttaxi zum Leuchtturm Auf der Insel Beim Königspinguin Kapitän Fips und das große Schiff Tinga wird seekrank Die rettende Idee Wieder zu Hause

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Liedtexte und Noten

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Guten Morgen, Feuerland! „Haatschii, Haaatschiieee!“ Die ersten Sonnenstrahlen des Tages kitzelten Tingas Nase und er musste kräftig niesen. Ganz verschlafen drehte er sich noch einmal um und begrub seinen Kopf unter seinem weichen, buschigen Schwanz. „Es ist sicher noch viel zu früh zum Aufstehen“, dachte er. Ein mächtiges Gähnen brachte Tinga jedoch kurze Zeit später dazu, die Augen allmählich zu öffnen. Zuerst das rechte, dann das linke. Dann reckte und streckte er sich und kroch langsam aus seiner winzigen Erdhöhle ins Freie. Dort, unter einem kleinen Busch, saß bereits Pichi. Wie jeden Morgen - nur einen Steinwurf von Tingas Bau entfernt. „Hey Pichi, du unverbesserlicher Frühaufsteher, was ist das bloß für ein wunderschöner, sonniger Morgen heute!“, blinzelte Tinga. Das grelle Sonnenlicht blendete ihn. Er schüttelte sich, rieb sich den Schlaf aus den Augen und kratze sich mit der linken Hinterpfote an einem seiner Ohren. Um seinen verschlafenen Körper fit für den Tag zu bekommen, machte er einige flotte Gymnastikübungen. Anschließend streckte er die Vorderbeine über den Kopf in die Höhe, gähnte noch einmal und rief munter in die Landschaft: „Guten Morgen, Feuerland!“ Tinga war ein kleines Stinktier. Er hatte dichtes, schwarzweiß gestreiftes Fell und eine rosa, leicht knubbelige Nase. Er war sehr sportlich. Am liebsten rannte er einfach so aus Spaß im Zickzack über die weitläufige Ebene. Das sah immer sehr komisch aus. Denn nur sein wehender, buschiger Schwanz lugte beim Laufen aus dem Gras hervor und verriet, wo er

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Wiebke Sohst: Tingas Reise duch Feuerland  

Taschenbuch, 978-3-86196-040-9: Wo ist der Anfang der Welt? Diese Frage stellt Tinga, ein kleines Stinktier aus Feuerland. Da sogar Profes...