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© 2015 – Papierfresserchens MTM-Verlag GbR Sonnenbichlstraße 39, D- 88149 Nonnenhorn Telefon: 08382/7159086 info@papierfresserchen.de Alle Rechte vorbehalten. Erstauflage 2015 Herstellung: Redaktions- und Literaturbüro MTM www.literaturredaktion.de Titelbild: Gaurav Sehdev / www.mammothworld.co.in Druck: Winterwork / Borsdorf Gedruckt in Deutschland ISBN: 978-3-86196-547-3 – Taschenbuch ISBN: 978-3-86196-553-4 – eBook 2


Inga Stecher

Destino Die Tr채umerin

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Prolog Sie fühlte das saftige grüne Gras unter ihren nackten Füßen. Es schien bei jedem Schritt zu federn. Sie roch den warmen Duft des bald beginnenden Sommers – vermischt mit Meersalz – und hörte das Zwitschern der Vögel. Von der kleinen Ansammlung auf Stelzen gebauter Hütten wehten gedämpfte Gespräche zu ihr herüber. Es war später Nachmittag und Jamara hatte nur drei Tage gebraucht, um ihr Ziel zu erreichen: die Siedlung der Weisen. Hier, in der entlegensten Gegend des Landes, lebten die berühmtesten Philosophen, der Aufgabe verschrieben, den Bürgern mit Rat zu helfen. Auf dem Weg durch das Gebirge, das unumgänglich zu durchqueren war, war sie auf ein paar Boten getroffen, die in dieser Gegend Nachrichten in Form von kleinen Schriftrollen transportierten. Sie warteten in den Ausläufern und verstreut in den Bergen. Hauptsächlich wurden sie von Kranken und Alten gesandt, die diese Reise nicht mehr auf sich nehmen konnten. In den zahlreichen Höhlen des Gebirges hatte Jamara auf ihrem Marsch Unterschlupf gefunden. Die rauen Felswände und der kalte Wind hatten ihre Unterkünfte zu einem nicht besonders gemütlichen Ort gestaltet. Umso froher war sie nun drüber, nur mit ihrem kläglichen Proviant auf dem großen Platz der Siedlung zu stehen. Aus Berichten wusste sie, dass es selten vorkam, dass sich Kinder an diesen Ort wagten, doch sie hatte einen guten Grund dafür. Jetzt blickte sie sehnsüchtig zu den Hütten hinauf und sah sich bereits in Gedanken eine der Treppen hinaufsteigen, gefertigt aus dem besten Holz, das die Berge zu bieten hatten, glatt geschliffen und mit Harz lackiert. Oben würde sie die Tür öffnen und sich neben einem Feuer in ein weiches Bett fallen lassen, ganz als wäre es ihre eigene Hütte. Sie war so unsagbar müde. Unsicher sah sich Jamara um. In welcher der Hütten mochte wohl Dasvid wohnen? Er war bis vor ein paar Jahren der Sprecher ihres 5


Dorfes und für sie wie ein Familienmitglied gewesen. Sie und andere Kinder hatten mit ihm lange Nächte am Lagerfeuer verbracht und seinen fantastischen Geschichten über magische Wesen wie Elfen, Kobolde und Drachen gelauscht. Damals waren diese Geschichten für sie wunderbar gewesen und sie hatte viele Nachmittage mit der Suche nach diesen Wesen verbracht. Doch nach einigen Monaten hatte sie enttäuscht feststellen müssen, dass es diese Wesen gar nicht gab und alles nur eine wunderschöne Geschichte war. In den letzten Jahren aber hatte sie etwas ebenso Fantastisches in sich entdeckt. Sie hatte eine Gabe gefunden. Und es gab ein Problem damit. „Jamara? Bist du das?“, fragte eine bekannte Stimme hinter ihr. Sie schreckte aus ihren Gedanken hoch und sah sich um. Zu ihrer Rechten stand eine gebrechliche und doch kräftig wirkende Gestalt. „Dasvid?“, fragte sie. Der Alte nickte langsam. „Es ist viel Zeit seit unserem letzten Treffen vergangen. Wie lange ist es jetzt her? Vier Jahre?“ Sie zuckte mit den Achseln. „Gut möglich.“ „Was führt dich alleine in diese Gegend? Ist Ydo bei dir?“ „Ich bin alleine hier.“ Nein, ihr Ziehvater war daheim geblieben. Er wusste nicht einmal, warum sie Dasvid gerade besuchte. „Ich brauche deinen Rat. Können wir vielleicht an einen stillen Ort gehen, an dem man uns nicht hört?“ Dasvid runzelte die Stirn, als wollte er fragen, warum gerade sie, die immer zielstrebig und alleine ihren Weg ging, seinen Rat brauchte. Dann aber nickte er. „Komm mit in meine Hütte. Sie ist gleich dort oben.“ Er zeigte auf einen kleinen Hügel, auf dem drei bescheidene Hütten standen. Mit schnellen Schritten ging er ihr voraus und führte sie zwischen den kleinen Menschengruppen hindurch zu einer steinernen, weiß leuchtenden Treppe, die in den Hügel eingelassen war. „Ich weiß, warum du hier bist, Jamara.“ Überrascht sah sie auf und hob eine Augenbraue. Hatte er sie nicht gerade noch fragend angesehen? „Und warum?“, fragte sie, aber er schüttelte den Kopf. „Nicht hier.“ Sie blickte sich um, doch niemand schien sich für sie zu interessieren. „Was ...“, setzte sie an, doch Dasvid hob eine Hand und bedeutete ihr, still zu sein. 6


„Komm weiter.“ Er machte größere Schritte und glitt die Treppe in einer erstaunlichen Geschwindigkeit hinauf, sodass Jamara Mühe hatte, mit ihm Schritt zu halten. Schon bald atmete sie schwer und war froh, als sie den Treppenabsatz erreichte. Sie stützte ihre Hände auf die Knie, um einen Moment lang durchzuatmen. Als sie aufblickte, sah sie Dasvid ungeduldig an einer der Treppen stehen, die zu den Hütten hinaufführen. Jamara verdrehte die Augen. Was war bloß los mit ihm? Warum war er so in Eile? Sie hatte Zeit. Sie war nicht dort, um Hallo zu sagen, ihm ihre Fragen zu stellen, eine Antwort zu bekommen und dann sofort wieder zu gehen, als gäbe es in dieser Welt keine Zeit mehr für derartige Dinge. Oder als wäre jeder Stein, jeder andere hier, ein Spion des Königs, der nur darauf wartete, interessante Informationen zu erhalten, damit er sie an den König weiterleiten konnte. In falschen Hoffnungen ... Sie stutzte. Woher mochte Dasvid den Grund für ihren Besuch wissen? Sie ging auf ihn zu und er stieg weiter die Treppe hinauf. Oben auf dem Absatz angekommen öffnete er leise die Tür und trat zur Seite, um sie hineinzulassen. Sie betraten einen kleinen, recht gemütlich wirkenden Raum, in dessen Mitte in einer rußgeschwärzten Schale ein Feuer flackerte. Über diesem war ein Gestell angebracht, an dem ein Kochtopf befestigt war. Auf den ersten Blick schien alles sehr spartanisch eingerichtet zu sein. Die Tür knarrte, als Dasvid sie zuzog. Eine kalte Brise schlich sich durch den sich schließenden Spalt und streifte Jamaras Nacken. Sie fröstelte. Das Mädchen ließ seinen Blick umherschweifen: In einer Ecke stand eine hölzerne Bank, mit Stoff überzogen und wahrscheinlich mit Schafswolle gepolstert. Davor stand ein kleiner, runder Tisch, kunstvoll mit Schnitzereien verziert. An der gegenüberliegenden Wand stand ein mit Glasscheiben versehener Schrank, in dem Jamara kleine Fläschchen mit flüssigen Inhalten in allen nur erdenklichen Farben und einige Kisten erkennen konnte. Kleine Schachteln, die mit feinen, schwungvollen Wörtern und Zeichen beschriftet waren, standen daneben. Der Tür gegenüber war ein schlichter, samtener Vorhang in einem ausgeblichenen Rotton angebracht. Gedämpfte Stimmen drangen an ihr Ohr und Schritte ertönten. Der Vorhang wurde ein Stück beiseitegeschoben und ein kleines, etwas rundliches Gesicht erschien im Spalt. Dann wurde der Vorhang ganz geöffnet und sie musterte die groß gewachsene Gestalt eines Jungen. Er hatte feine Züge, dunkle 7


Haut, trug ein schlichtes Leinenhemd und eine Leinenhose mit Lederband. Seine Füße waren nackt und schmutzig. Hinter ihm erspähte sie zwei Betten. Auf dem einen davon saß ein weiterer Junge. Doch er lehnte sich zurück, sodass er hinter dem Rücken des ersten Jungen verschwand. „Javier. Könntest du uns alleine lassen? Wir haben etwas Wichtiges zu bereden.“ „Natürlich, Meister Dasvid. Jamara.“ Er lächelte sie an, dann drehte er sich um, verschwand wieder durch die Öffnung und zog den Vorhang hinter sich zu. „Setz dich“, sagte Dasvid und deutete auf die Bank. Sie ging langsam hinüber und ließ sich auf den gepolsterten Sitz fallen. Sie seufzte genüsslich. Es fühlte sich, als säße sie auf einer Wolke. So bequem hatte sie es schon lange nicht mehr gehabt. „Wer war das?“, fragte sie. „Javier? Er ist mein Lehrling. Jeder Weise kann einen Lehrling bei sich aufnehmen. Und ich habe ihn gewählt.“ Er lächelte. „Sehr fleißiger Bursche.“ „Woher kommt er?“, fragte sie weiter. „Seine dunkle Haut ist nicht normal für diese Gegend. Aus welchem Land stammt er?“ Stille folgte und erst dachte sie, sie würde keine Antwort erhalten und wollte eine neue Frage stellen, aber dann antwortete er doch. „Ich habe ihn vom Sklavenmarkt in Dalagar. Er sollte an einen skrupellosen Lehnsherren verkauft werden. Er war der Einzige von fünfzehn, den ich vor dem Schicksal retten konnte. Javier machte den intelligentesten Eindruck auf mich.“ Dasvid atmete tief durch und sie sah ihm an, dass er die Versteigerung in der Sklavenstadt erneut vor seinem geistigen Auge sah. „Aber jetzt zu deinem Anliegen.“ Sie sah ihn mit ernster Miene an. „Was kannst du mir über die Träumer sagen?“ Er lächelte sie an. „Wieso denkst du, ich könnte dir darüber etwas sagen?“ „Ich kenne dich. Auch wenn es kaum jemanden im ganzen Land gibt, der weiß, dass so etwas überhaupt existiert ... Über solche Dinge weißt du doch immer mehr als alle anderen zusammen.“ Sie sah ihn erwartungsvoll an. „Außerdem hättest du die Frage nicht gestellt, wenn du nichts darüber wüsstest“, fügte sie schnell hinzu. 8


Dasvid sah zufrieden aus. „Ich wollte nur sichergehen, dass es dir ernst ist. Also gut. Träumer sind eine seltene Rasse, die überall auf der Welt verstreut ist. Sie sehen aus wie normale Menschen, doch sie haben Zugang zu der sogenannten Zweiten Welt, in der sie das Wahre der Menschen erkennen und ein zweites Leben führen können.“ „Die Zweite Welt, ist das diese Welt?“, unterbrach sie ihn. „Du bist eine, nicht wahr?“ Sie nickte. „Ja, Jamara. Das hier ist die Zweite Welt. Du bist eine gebürtige Träumerin. Diese Welt hat schon immer in dir gelebt. Du hast es bestimmt nur nicht geahnt, als du noch klein warst, sondern hast es erst herausgefunden, als du älter wurdest. Nicht wahr?“ Er lächelte verschmitzt. „Du hast aber schon immer in ihr gelebt und dein Leben hier unbewusst erlebt. Wahrscheinlich in Träumen. Ein Grund, warum ihr Träumer heißt.“ „Ich erinnere mich an die Zeit, als ich klein war. Wir saßen immer mit dir am Lagerfeuer und du hast uns Märchen erzählt.“ „Das mag sein, ja. Aber was ist mit der Zeit davor? Kannst du dich daran erinnern?“ „Nein.“ Er nickte. „Weißt du, wie du damals in das Dorf gekommen bist?“ „Natürlich weiß ich das.“ „Man hat es dir erzählt, aber kannst du dich wirklich daran erinnern?“ „Ich denke ja.“ „Und was ist mit der Zeit davor?“ Sie schüttelte traurig den Kopf. „Nein.“ Ihre Stimme war kaum ein Flüstern. Wie sehr sie sich wünschte, sich an jene Zeit erinnern zu können! Es war schwer, keine Erinnerung mehr an die Personen zu haben, die man seine Eltern genannt hatte. Ihr Leben in Vion hatte sie immer als real angesehen und alles, was darin geschah, als einen Teil von sich bezeichnet. So waren auch ihre Eltern in dieser Welt ihre echten Eltern gewesen. Genauso wie ihre anderen Eltern es noch immer waren. Sie hatten sie aufgezogen. Zumindest mussten sie es bis zu dem Überfall auf ihr Dorf getan haben, bei dem sie umgekommen waren. Feuer. Dasvid nickte und sah sie an. Als sie nicht antwortete, fuhr er an 9


der Stelle fort, an der sie ihn unterbrochen hatte. „Es gibt zwar nicht mehr viele Träumer, aber was man weiß, ist, dass nicht alle gleich sind. Man unterscheidet euch in drei verschiedenen Arten: einmal die Gebürtigen, diejenigen, die von Geburt an die Gabe der Zweiten Welt haben und auch bewusst in ihr leben. So wie du. Dann gibt es die Dreizehner. Sie gewinnen diese Gabe ab dem dreizehnten Lebensjahr. Es wird wohl niemanden geben, der dir die Frage nach dem Warum wirklich beantworten kann. Mit der Zeit hat man sich viele Gründe ausgedacht, warum Menschen die Gabe gerade in diesem Alter verliehen bekommen – und einer scheint abwegiger als der andere. Mir sind auch noch keine verlässlichen Berichte zu Ohren gekommen. Und Aufzeichnungen, denen man zunächst trauen mag, erscheinen auf den zweiten Blick doch fehlerhaft.“ Er räusperte sich. „Wie auch immer. Manchmal gelangen Menschen auch unbeabsichtigt an die Gabe. Eigentlich werden die Träumer nämlich erwählt. Aber gleich mehr dazu. Manchmal bringt ihr dieser Welt Glück, manchmal werdet ihr ihr in gewisser Art und Weise zum Verhängnis. Aber diese Zufälle tauchen nur sehr selten auf, wenn ich einigen Aufzeichnungen trauen darf. Die meisten der Dreizehner verlieren diese Gabe wieder sehr früh, da sie in den Händen des Träumers oder der Träumerin missbraucht wird. Aber sie sind nicht die Einzigen, für die die Gabe nur begrenzt ist. Viele Träumer verlieren ihre Gabe. Ganz plötzlich. Langsam. Mal so, mal so und niemand kann sagen, weshalb. Ganz selten kommt es auch vor, dass der Rat der Lirem, der Ältestenrat, der dieses Land regiert und über die Gabe wacht, sie jemandem entzieht. Manchmal sind seine Entscheidungen nicht nachvollziehbar. Aber man vertraut ihm, wie du sicherlich gemerkt hast. Die Mitglieder des Rates haben ihre Gründe, und wenn sie meinen, dass es das Beste ist, stellt sich ihnen niemand in den Weg.“ „Ich dachte, König Sakull regiert Vion.“ „Offiziell ja, aber er ist nicht der alleinige Herrscher. Er regiert mithilfe des Rates. Und das ist wohl auch besser so. Aus seiner Sicht sollen sie ihn wohl unterstützen, doch in Wahrheit versuchen sie, die Bürger vor seinem Zorn zu beschützen. Sie lenken das Geschehen hier in Vion aus dem Verborgenen. Schließlich kann man in diesen Zeiten nie vorsichtig genug sein. Überall stehen Spione und überwachen in Sakulls Auftrag fast ganz Vion. Aber das ist ja allseits bekannt. Trotzdem musst 10


du wissen, selbst die Lirem sind nicht in der Lage, ganz über ihn und Vion zu herrschen, und Sakull ist machtgierig. Außer in diesem Teil des Landes leben alle in Angst, jeden Moment eine Leiche auf ihren Feldern und Wegen zu finden. Wir wissen nicht, warum er uns verschont. Aber wir sollten den Frieden hier genießen und schätzen.“ Jamara nickte zum Zeichen ihres Verständnisses und Dasvid fuhr fort: „Und als Letztes existiert die Art, die uns allen Wissenden am meisten Freude bereitet: die Milen. Es sind Erwachsene, die diese Gabe zugeteilt bekommen haben. Entweder vom Rat oder indem sie einen Schlüssel zu einer erwählten Erinnerung finden, die ihnen die Gabe verleiht. Hast du schon einmal einen Milen gesehen? Sie denken, es muss immer alles auf der Welt berechnet werden können. Doch so ist es nicht.“ Er schmunzelte. „Und ihr Starrsinn ist in den meisten Fällen recht amüsant, wenn sie nicht gerade das Pech haben, sich in einer der Städte wiederzufinden.“ „Kann man diese Gabe auch wiedererlangen? Ich meine, wenn man sie verliert oder der Rat sie einem Träumer aberkennt, wäre es möglich, so eine Erinnerung zu erhalten oder einen anderen Weg zu finden, um in die Zweite Welt zu gelangen?“ „Einen anderen Weg gibt es nicht. Und die Erinnerungen können einem nicht von irgendwem gegeben werden oder du findest sie einfach auf einer Straße, sondern sie sind bereits von Anbeginn der Zeit für jemanden bestimmt. Palee, der Urvater der Träumer, hat sie überall in der Welt in unbestimmte Zeiten für beliebige Menschen verteilt. Das ist auch der Grund für die unbeabsichtigten Träumer. Der Rat hat darauf keinen Einfluss. Nur Palee hatte es und es kam bereits in der Geschichte vor, dass er eine falsche Wahl getroffen hat und das fatale Folgen hatte. Wieso interessiert dich das?“ Er sah sie misstrauisch an. Jamara wendete den Blick ab und seufzte niedergeschlagen. „Die Lirem wollen mir die Gabe nehmen. Ich habe heute Morgen einen Brief gefunden.“

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Inga Stecher - Destino - Die Träumerin  

Leseprobe: Inga Stecher - Destino - Die Träumerin, Taschenbuch, ca. 560 Seiten, farbig illustriert, 18,90 Euro, ET: Frühjahr 2015. Jamaras S...

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