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12-2016


Editorial

Mit der Dezember-Ausgabe von PAPETERIE UND BÜRO beschliessen wir das laufende Jahr. Wenn man bereits jetzt einen Rückblick wagt, kommt man nicht darum herum, die negative Entwicklung des Detailhandels in der Schweiz zu erwähnen. Davon ist leider auch unsere Branche nicht ausgenommen. Die Probleme sind bekannt. Neben einer negativen Kaufstimmung fallen vor allem der stetig wachsende Onlinehandel und der Einkaufstourismus ins Gewicht. Zudem ist unsere Gesellschaft in einem gros-

sen Wandel. Die digitale Welt beherrscht uns immer mehr, zulasten des persönlichen Kontaktes. Wenn man früher gemerkt hat, dass einem beim Kochen ein Ei fehlt, ist man zum Nachbarn gegangen. Hat ein paar Worte gewechselt und sich für die Hilfe bedankt. Der gleiche Vorgang nochmals, wenn man ein Ei zurück­gebracht hat. Heute sucht man sich im Internet eine Kochalternative ohne Ei. Man glaubt, mit einem schlichten SMS oder E-Mail sei es getan. Ehrlich, nichts regt mich mehr auf als ein Geburtstagswunsch per E-Mail oder SMS. Lasst es doch lieber bleiben. Leider muss ich mich da selber an der Nase nehmen. Ich habe es auch schon gemacht, weil es einfach so praktisch ist. All dies geht auf Kosten der Solidarität in unserer Gesellschaft. Solidarität auch gegenüber dem Detailhandel. Primär geht es um das eigene Portemonnaie. Das man am Ende oft mehr bezahlt, weil im Internet oder nach der Grenze die Dienstleistungen gar nicht erbracht werden oder extra kosten, blendet man aus. Auf die Dauer, davon bin ich überzeugt, besinnt sich der Mensch wieder auf ursprüngliche Werte, die in der digitalen Welt verloren gingen. Erste Trends sind sichtbar. Der Mal- und Zeichenboom bei den Erwachsenen, die steigende Nachfrage nach schönen Schreibgeräten sind nur zwei Beispiele aus unserer

Branche. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass wir ohne einander nicht auskommen. Damit das funktioniert, braucht es den persönlichen Kontakt. Der ist am leichtesten hergestellt, wenn man seinen Kopf um 45 Grad hebt und seinen Blick vom Display des Smartphones löst. Dann stellt man mit Verwunderung fest, dass andere Menschen Gesichter haben und nicht nur Scheiteln und Haaransätze. Gesichter, die Emotionen zeigen, Freude und Freundlichkeit ausstrahlen. Ja gar einen Mund haben, mit dem man kommunizieren kann, ohne dabei die Streich- und Tippfinger einzusetzen. Ich wünsche Ihnen für die kommende Festzeit viele persönliche Begegnungen, einige ruhige Tag im Kreise der Familie und der Freunde und einen guten Start in das neue Jahr.

Jürg Kühni

Die starke Alternative für den Fachhandel.

Eine Marke der Papedis AG 12-16 Papeterie und Büro | 3 www.papedis.ch


Klipp & Klar

Einkauf

Acco übernimmt Esselte Group Holdings 6

Mit Nischenprodukten zum Erfolg

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German Design Award für herausragendeDesignqualität

Papedis: Fahrt aufgenommen

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Erfolgreichstes Jahr in der Firmengeschichte Ausstellung zum Thema Designprozess

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Top 10 der unsichersten Passwörter

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Onlinehandel in Deutschland wächst weiter

Die neue LED-Leuchte MAULoptimus

Neuheiten edding – Entspannte Momente geniessen – beim Ausmalen und Tangling

Schwerpunkt UHU ReNATURE: Green Brand 2016/2017 10 Antalis Brands: Marken als Orientierungshilfe im Büropapierbereich 12

Der neue Leitz Complete Konferenz Bluetooth HD Lautsprecher Elegant und modern: Die neue Hoch­zeitskollektion Heartbeat von Artoz

Pure Eleganz: AMBITION OpArt «White Sand» Wohlfühlen leichtgemacht: Tolles Malbuch-Set zum kreativen Entspannen Die ergonomischen Leichtgewichte sind bald da!

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Panorama

Schneider One – Business Rockstar – Mach jeden Tag zum Casual Friday STOLA III von Pelikan – Glanz und Gloria

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Studie: Shopper begrüssen digitale Lösungen am POS

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«Das Umdenken muss in den Köpfen der Händler stattfinden»

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Agil, modern, innovativ – Papedis geht voller Elan in die Zukunft

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Markenpräsenz am POS

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Soziales Engagement von Arbeitgebern wichtig

PILOT – fernöstliche Schreibkultur für den Schweizer Markt

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«Rettet das Spiel – weil Leben mehr als Funktionieren ist»


Messen

Inside

Der erste Eindruck zählt – INNOPAP 2017

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Ambiente-Trends 2017: nachhaltig inspirierend

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Paperworld 2017

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Vorschau: Ornaris Zürich 2017

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Suisse Toy begeisterte die Massen

Rudi Postet

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Altstadt-Papeterie Jäger in Rheinfelden: Weihnachten soll dieses Jahr besser werden! BBK aktuell: VSP-üK-Logistik – zwei neue starke Partner!

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Branchenbarometer Januar bis September 2016

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Altbewährtes weiterführen …

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Termine

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Schluss mit lustig

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Statisch, flexibel, wiederverwertbar Magnetic Notes von tesla amazing revolutionieren die klassische Haftnotiz. Statt mit Kleber haften sie ganz einfach mit statischer Ladung. Schreiben, Notiz an der Wand anbringen oder auf dem Computer, der Mikrowelle, dem Schrank, am Fenster… Fertig. Verschrieben? Kein Problem: Auswischen, neu schreiben. Magnetic Notes lassen sich zudem ganz einfach an der Wand verschieben und sind zu 100% wiederverwertbar. Die neuartigen Haftnotizen kommen in poppigen Farben daher und sind in diversen Formaten verfügbar (70×50mm bis hin zu A3). Auch praktisch: Magnetic Boards, die portable Alternative zum klassischen Whiteboard. Magnetic-Produkte sowie zugehörige Displays in vier verschiedenen Ausführungen werden exklusiv durch die Papedis AG vertrieben. Kontakt für weitere Informationen und Bestellungen: verkauf@papedis.ch, 062 787 22 00


Acco übernimmt Esselte Group Holdings Die Acco Brands Corporation hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Esselte Group Holdings AB unterzeichnet. Wie es weiter heisst, verkauft das Private-Equity-Unternehmen J.W. Childs seine Anteile für eine Summe in Höhe von 333 Millionen Dollar. Esselte erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 458 Millionen Dollar mit einem bereinigten Gewinn vor Steuern (EBITDA) von 60 Millionen Dollar. Acco plant, Esselte in sein bestehendes europäisches Geschäft zu integrieren und seine «führende» Position auf dem europäischen Markt weiter auszubauen. Die Marken Leitz, Rapid und Esselte schlüpfen somit künftig unter das Dach von Acco. «Diese Akquisition unterstützt unsere Markenführungsstrategie und verschafft uns eine stärkere Position im Markt», sagte Boris Elisman, Vorsitzender, Präsident und CEO der ACCO Brands Corporation. «Wir glauben, dass diese Übernahme den Anlegern langfristig einen überzeugenden finanziellen Nutzen bringt.»

German Design Award für herausragende Designqualität Der Füller und Kugelschreiber von stola III wurde in der Kategorie «Excellent Product Design» mit dem renommierten German Design Award 2017 ausgezeichnet. Der German Design Award zählt zu den anerkanntesten Designwettbewerben weltweit. Der Preis wird vom Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz, vergeben. Pelikan hat viel Know-how und Herzblut in die Entwicklung der neuen Schreibgeräteserie stola investiert, die mit ihrer hochwertigen Ausstrahlung auf den ersten Blick überzeugt. Schon bei der Wahl der Materialien wurde mitgedacht. Der Schaft besteht aus lackiertem Messing, das den Schreibgeräten ein angenehmes Gewicht verleiht und sie gut in der Hand liegen lässt. Die Kappen und Oberteile sind dagegen aus Aluminium gefertigt. Ein guter durchdachter Gegenpol, der eine Leichtigkeit des Schreibens ermöglicht und ein optimales Material für Lasergravuren bietet. Feine Unterschiede finden sich in der Oberflächenveredelung und in der optischen Umsetzung. Das besondere Clip-Design zeichnet sich zudem durch einen eigenständigen Charakter mit hohem Wiedererkennungswert aus. Dieser schmiegt sich harmonisch um die Schreibgeräte. stola-Stifte sind echte Hingucker, die sich sympathisch aus der Masse an Schreibgeräten hervorheben – und das mit einer ganz persönlichen Note.

Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erstmals haben alle drei Teilkonzerne mit kräftigem Wachstum zum Gesamtergebnis beigetragen. Das Unternehmen hat sich konsequent in den Geschäftsfeldern diversifiziert und ist mit Standorten in 22 Ländern global vertreten. Für Konzerngeschäftsführer Dr. Jörg Karas steht fest: «Wir haben unsere Chancen optimal genutzt. Bei Kosmetik war es das generische Wachstum in vielen Produktfeldern. Bei Stabilo gab der Markt der sonst langsam wachsenden Branche einen starken Schub, allem voran durch den weltweiten Ausmaltrend bei Erwachsenen. Und trotz eher stagnierender Entwicklung in vielen Outdoor-Märkten sorgten wir mit der Akquisition der Maier Sports Gruppe für zusätzliche Impulse.» Zur finanziellen Lage des Unternehmens, das zu 100 Prozent im Familienbesitz ist, gibt Martin Reim, in der Konzernleitung verantwortlich für Finanzen, ein klares Statement: «Wir haben im letzten Geschäftsjahr fast 70 Millionen Euro investiert und konnten diesen Betrag erneut vollständig aus Eigenmitteln stemmen. Wir werden weiter kräftig in unsere Zukunft investieren: Bei Negativzinsen ist das die beste Lösung.» Im Ausblick auf 2016/2017 macht der geschäftsführende Gesellschafter Sebastian Schwanhäusser deutlich, «dass dieses aussergewöhnliche Ergebnis die Messlatte für das kommende Geschäftsjahr sehr hoch setzt. Aber grosse Ziele motivieren auch.» Die Mitarbeiteranzahl wuchs um fast zehn Prozent: Weltweit sind es über 5100, im Inland 2232. An den beiden fränkischen Standorten Heroldsberg und Weissenburg arbeiten rund 1900 Mitarbeiter/-innen.

German Design Award Pelikan.

Erfolgreichstes Jahr in der Firmengeschichte

Boris Elisman, Vorsitzender, Präsident und CEO der ACCO Brands Corporation.

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Die Gruppe Schwan-Stabilo erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 (Stichtag 30. Juni) den höchsten Umsatz der über 160-jährigen Firmengeschichte. Er konnte um mehr als 100 Millionen Euro auf 706,7 Millionen Euro gesteigert werden, ein

Geschäftsführender Gesellschafter Sebastian Schwanhäusser.


Klipp&Klar Ausstellung zum Thema Designprozess

Main vom 24. September 2016 bis 29. Januar 2017 und wirft einen Blick auf die Entstehung unserer Dingwelten. Am Beispiel der Firma Lamy zeigt die Ausstellung den Designprozess als ein komplexes Zusammenspiel zwischen Designern, Unternehmensleitung, Produktentwicklern und Marketing. Dazu werden erstmals Skizzen, Modelle und Prototypen präsentiert, die den langen Weg vom Entwurf zum Produkt anschaulich nachzeichnen. Illustrationen von Christoph Niemann, dessen Arbeiten unter anderem aus dem New Yorker oder dem Zeit-Magazin bekannt sind, ergänzen die Ausstellung durch humorvolle Statements zur Bedeutung von Schreibgeräten als «Thinking Tools» – als Werkzeuge, die uns dabei helfen, unsere Gedanken zu fassen und zu formen.

Designer Christoph Niemann. Wie entsteht gutes Produktdesign? In der Ausstellung Thinking Tools. Design als Prozess: Wie Schreibgeräte entstehen, zeigt das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am

Die Ausstellung zeigt in einer innovativen Architektur, durch die sich das Motiv der gezeichneten Linie zieht, beginnend mit dem Lamy 2000 eine Auswahl aus den rund 50 Modellvarianten, die seither im Hause Lamy entwickelt wurden. Darunter sind etwa Klassiker wie der Schulfüller Lamy safari, der ab 1978 unter dem Motto «Der für an die Satteltasche» in einem integrierten Marketing- und

Designkonzept entwickelt wurde, inklusive Messepräsentation 1980 in Safarihemden, Zelten und auf Sandhügeln. Heute ist der Lamy safari in neuen Farben, Materialien und Oberflächen ein weit verbreitetes Schreibgerät bei jungen Menschen weltweit und der meistverkaufte Füllhalter überhaupt.

Ausstellung Thinking Tools.

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TRENDS 2017

ORNARIS Zürich, 15. – 17.1.2017 Rund 400 Aussteller verleihen der Schweizer Konsumgütermesse eine unvergleichliche Vielfalt und zeigen dem Fachpublikum inspirierende Trends, Neuheiten und Designs. 12-16 Papeterie und Büro |

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Top 10 der unsichersten Passwörter «123456», «Password», «welcome», «ninja», «abc123», «123456789», «12345678», «sunshine» sowie «princess» und «qwerty»: Das sind laut Jeff Yan, Experte für Computerprogrammierung an der Lancaster University, die zehn am häufigsten verwendeten Passwörter im Internet. Der Fachmann hat den jüngsten Angriff auf Yahoo-Server analysiert. Hacker haben demnach oft leichtes Spiel. Viele Accounts, nur ein Passwort Die Risiken der Onlinesicherheit sind offenbar noch immer vielen Usern nicht bewusst oder sie verstehen sie schlichtweg nicht, erklärt Yan gegenüber PAPETERIE UND BÜRO. Einer der Gründe für die Wahl solcher Passwörter sei die Bequemlichkeit der Nutzer. Die Eingabe eines Passworts werde häufig als lästig empfunden. Oftmals würden diese auch quer über alle Accounts benutzt – der Einfachheit halber. Laut Yan ist einer der wichtigsten Grundsätze für Onlinesicherheit, für jeden einzelnen Account ein eigenes Passwort zu kreieren.

Wenn also ein Hacker ein Passwort des Users in seinen Händen hält, kann er bei unterschiedlichen Passwörtern nicht auf die anderen Accounts zugreifen. Für die Verwaltung der verschiedenen Passwörter schafft ein Passwortmanager Abhilfe. Es besteht grosser Nachholbedarf: Der durchschnittliche Nutzer hat 26 passwortgeschützte Accounts, aber nur fünf unterschiedliche Passwörter, schreibt die Zeitschrift «Chip».

Onlinehandel in Deutschland wächst weiter Der neue «Branchenreport Onlinehandel» des IFH Köln zeigt: Der deutsche Onlinehandel zeigt auch weiterhin keine Spur von Wachstumsschwäche. Im Gegenteil: 2015 wächst der Onlinehandel um 12 Prozent auf 47 Mrd. Euro und für 2016 rechnen die IFHExperten erstmals mit einem Umsatzvolumen von über 50 Mrd. Euro (Hochrechnung 2016: 52,3 Mrd. Euro). Damit stabilisiert sich die Wachstumsrate bei oberhalb von 11 Prozent. Dabei wächst der Onlinemarkt nicht nur wei-

ter, sondern auch schneller. Für das laufende Jahr wird ein Umsatzzuwachs von rund 5,3 Mrd. Euro im Vergleich zu 2015 erwartet. Das heisst: Auch das absolute Wachstum nimmt weiter zu. Getrieben wird dieses Wachstum des Gesamtmarktes vor allem durch die sogenannten Nachzüglerbranchen Wohnen und Einrichten, Heimwerken und Garten und FMCG (Fast Moving Consumer Goods). Vor allem Lebensmittel und Drogeriewaren gewannen zuletzt deutlich an Dynamik. Wie unterschiedlich stark die einzelnen Konsumgütermärkte am Gesamtwachstum beteiligt sind, verrät ein Blick auf die Top-20-Teilmärkte. Während Lebensmittel und Delikatessen mit einer Wachstumsrate von 27,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2014 zu 2015) mit Abstand der stärkste Treiber sind, haben Bücher mit einem Wachstum von lediglich 2,6 Prozent ihr Onlinemarktpotenzial scheinbar fast ausgeschöpft. Auch Möbel inkl. Küchen, Elektrogrossgeräte und Körperpflege/Kosmetik gehören zu den wachstumsstarken Märkten.

News

Neue Produkte Stelleninserate Newsletter Lieferanten- und Markenverzeichnis Online-Ausgabe

Branchentermine

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UHU ReNATURE: Green Brand 2016/2017 UHU ReNATURE, das nachhaltige Klebesortiment von UHU in einer Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen, wurde kürzlich zur Green Brand 2016/2017 gewählt und mit dem Green Brand Label versehen.

Die internationale Green-Brand-Organisation zeichnet ökologische und nachhaltige Marken, Produkte und Unternehmen aus, die sich selbst zu einer verantwortungsvollen und umweltfreundlichen Unternehmensführung verpflichtet haben. Die Auszeichnung erfolgt in Kooperation mit unabhängigen Institutionen für Nachhaltigkeit, wie SERI (Sustainable Europe Research Institute) und ALLPLAN (Association of Energy- and Environmental Management), in einem weltweit einzigartigen, dreistufigen Validierungsprozess, bei dem eine hochrangige, unabhängige Jury die finale Entscheidung trifft. Die Marke UHU ReNATURE wurde bereits 2014 mit der Einführung des UHU stic ReNATURE eingeführt – der erste Klebestift in einem Behälter aus nachwachsenden Rohstoffen. UHU hat damit neue Standards gesetzt und gezeigt, dass bereits kleine Produkte einen grossen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt

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und zur Schonung unserer knappen fossilen Ressourcen leisten können. So besteht der Behälter des UHU stic ReNATURE zu 58 Pro-

zent aus nachwachsendem Biokunststoff, der aus nachhaltig angebautem Zuckerrohr gewonnen wird, und einer Klebemasse, die zu


Fokus «Marken»

Schwerpunkt mit einem Dreh präzise Punkte, Striche und grosse Flächen zu kleben. Erhältlich ist sie in einer 100-g- und einer 40-g-Variante. Mit UHU ReNATURE zeigt die gelbe Tradi­ tionsmarke deutlich, dass UHUs Initiative für eine nachhaltige Welt «made in Germany» nicht einfach nur Lippenbekenntnis ist und immer bedeutender wird. Die offizielle und unabhängige Auszeichnung zur Green Brand 2016/2017 untermauert einmal mehr die hohe Qualität der UHU-Produkte und die Selbstverpflichtung von UHU, ein nachhaltiges und grünes Unternehmen zu sein. Das Green Brand Label wirkt somit als zuverlässiger Indikator, um den Endverbraucher bei der Auswahl der richtigen, nachhaltigen Produkte behilflich zu sein. zvg

98 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen (inkl. Wasser) besteht. Im Vergleich zu einem herkömmlichen UHU stic bedeutet dies eine Senkung der CO2 -Emissionen um 46 Prozent und einen um 48 Prozent reduzierten fossilen Rohstoffverbrauch. Dieser richtungsweisende Ansatz wurde auch offiziell gewürdigt, indem das Österreichische Lebensministerium den UHU stic ReNATURE als ersten Klebstoff überhaupt mit dem «Österreichischen Umweltzeichen» für Produkte auszeichnete.

«Die offizielle und unabhängige Auszeichnung zur Green Brand 2016/2017 untermauert einmal mehr die hohe Qualität der UHU-Produkte und die Selbstverpflichtung von UHU, ein nachhaltiges und grünes Unternehmen zu sein.» Doch das war erst der Beginn der Erfolgsstory des UHU-ReNATURE-Konzepts: 2015 führte UHU den ersten Flüssigkleber in einer Flasche aus nachwachsenden Rohstoffen ein, die UHU

flinke flasche ReNATURE. Die Flasche dieses Vielzweckklebers besteht zu 88 Prozent aus Biokunststoff, der aus nachwachsendem Zuckerrohr gewonnen wird. Im Vergleich zur herkömmlichen UHU flinken flasche können die CO2 -Emissionen dadurch um 46 Prozent gesenkt und 45 Prozent fossile Ressourcen eingespart werden. Dies entspricht einer Reduktion des CO2 -Verbrauchs um mehr als 50 Tonnen und einer Einsparung von mehr als 100 Barrels Rohöl pro Jahr. Natürlich ist die flinke flasche ReNATURE auch vollständig recycelbar und sogar nachfüllbar. Auch der Klebstoff selbst ist umweltfreundlich, denn er besteht zu 70 Prozent aus naturbasierten Rohstoffen ohne Lösungsmittel. Aus besonderer Verantwortung gegenüber seinen Verwendern ist er ausserdem dermatologisch getestet. Der Vielzweckkleber UHU flinke flasche ReNATURE ist ideal für ein breites Spektrum an Verklebungen mit Papier, Karton, Holz und vielen anderen Materialien. Mit ihrem praktischen Drehklebekopf ist die UHU flinke flasche ReNATURE die perfekte Lösung, um

Über UHU UHU ist Teil von Bolton Adhesives. Bolton Adhesives ist die Klebstoffsparte der Bolton Group mit fünf prominenten Marken: UHU, Bison, Griffon, Imedio und Air Max. Die Produkte von Bolton Adhesives bieten die besten Lösungen für die Verklebung von Papier und Karton, Leder, Stoff und Holz sowie zum Verbinden von Metall und Kunststoff. Zuhause, im Büro, in der Schule, für DIY-Projekte sowie für die Industrie. Bolton Adhesives beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. Bolton Adhesives ist Teil der Bolton Group. Die Bolton Group bietet qualitativ hochwertige Produkte für fünf Verbrauchersegmente an, nämlich Ernährung, Körperpflege- und Gesundheitsprodukte, Haushaltsund Reinigungsmittel, Kosmetika und Klebstoffe.

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Antalis Brands: Marken als Orientierungshilfe im Büropapierbereich In der Marketingsprache werden gerne englische Begriffe verwendet. Eine Marke, ein Zeichen für ein Produkt oder eine Firma, wird als Brand bezeichnet. Der «Brand», im eigentlichen Sinn des Wortes, hat seinen Ursprung im Brennen des Viehs, also der Kennzeichnung mit einem definierten Brandzeichen des Besitzers. Die so «gebrandeten» Tiere konnten nun eindeutig dem Besitzer zugeordnet werden. Im Marketing wird das «Brandzeichen» als Begriff angesehen, der für alle Eigenschaften einer Marke steht. Damit wird eine unverwechselbare Identität geschaffen, die eine klare Differenzierung zu ähnlichen Produkten aufweist. Der Inhalt einer Marke Im Idealfall unterscheiden sich Marken über die typischen Eigenschaften, die mit ihr assoziiert werden. Ein Brand definiert sich nicht nur über das eigentliche Markenlogo, sondern über die Produkteigenschaften, das Qualitäts- und Preisniveau und den Dienstleistungslevel. Entscheidend für die Verankerung eines Brands sind die Wahrnehmungen, welche die Marke in der Zielgruppe auslöst. Ein Brand kann als innovativ, hochwertig, modern, konservativ, zuverlässig und preiswert wahrgenommen werden. Markenstrategie – die Eigenmarken Antalis verfolgt als Grosshandelsunternehmen eine gemischte Markenstrategie. So hat Antalis mit Image® in den letzten sechs Jahren eine eigene Dachmarke aufgebaut. Image® bietet eine komplette Palette von Kopierpapieren für Laser- und Inkjetdruck in Grossformatbogen für die professionelle gedruckte Unternehmenskommunikation. Alle Image®-Papiere sind für spezifische Anwendungen konzipiert und sind damit hervorragende Druckträger für Farb- und Schwarzweissdrucke. Sie sind mit dem FSC®-Label zertifiziert und mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet. Image®-Papiere sind mit dem Green Star System® bewertet. Basierend auf der Faserherkunft und dem Herstellungsprozess sind die Image®-Papiere ökologisch effizient.

Das Allround-Kopierpapier Data Copy ist eine weitere Eigenmarke von Antalis. Es garantiert grossartige Farbausdrucke, läuft problemlos auf den Kopiergeräten und ist nebst der FSC-Zertifizierung auch mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet.

Bekannt für aussergewöhnliche Anwendungen sind die Xerox®-Spezialmedien Premium NeverTear (synthetische Druckmedien), Xerox® Digiboard (vorgestanzte Kartonanwendungen) und die Xerox® Create Range (Werbedruckträger).

Data Copy, das Multifunktionspapier für jeden Tag ist eine weitere Antalis-Eigenmarke. Markenstrategie – die Herstellermarken Xerox® als weltbekannter Hersteller vertreibt seine Produkte unter dem eigenen Namen. Bei Marktumfragen ist Xerox® der Brand mit dem höchsten Bekanntheitsgrad der namhaften Kopierpapierhersteller. Grundsätzlich stehen Herstellermarken in Wettbewerb zu den Handelsmarken. Antalis ist Lizenznehmer von Xerox® und hat das Alleinvertriebsrecht für die Xerox®Druckmedien in Westeuropa. So profitieren die Kunden von der Exklusivität einer Marke, die seit 51 Jahren besteht, und dem breiten Dienstleistungsspektrum ihres Papiergrosshändlers. Papiere und Spezialmedien der Marke Xe­rox® sind konzipiert für allerbeste Ergebnisse auf allen Digitaldruckern; von Büro-Laserdruckern bis zu Produktionsmaschinen. Das umfangreiche Sortiment von Xerox®-Papieren

Die Produkte der Antalis-Eigenmarke Image® decken alle Bedürfnisse der modernen Bürokommunikation ab.

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umfasst Formate von A4 bis A2 und Gewichte bis zu 350 g/m2.

Ein Ökobewertungssystem als Marke – das Antalis Green Star System® Antalis bietet mit den Eigen- und Herstellermarken ein umfassendes Büropapiersortiment an. Das Öko-Ranking-System erleichtert den Kunden die Produktwahl nach ökologischen Kriterien.

«Antalis verfolgt als Grosshandelsunternehmen eine gemischte Markenstrategie. So hat Antalis mit Image® in den letzten sechs Jahren eine eigene Dachmarke aufgebaut.» Das Green Star System® beinhaltet wichtige Informationen über die Herkunft der Fasern und den Herstellungsprozess. Jedes Papierprodukt erhält auf der Grundlage seiner Umweltverträglichkeit einen bis fünf Sterne. Das Green Star System® spiegelt die Komplexität eines nachhaltig produzierten Produkts wider, vereinfacht die Information aber in einem Klassifizierungssystem, das mit der bekannten Hotelklassierung identisch ist. So ist es ein Leichtes, mit diesem selbsterklärenden System Partnern und Interessierten die Bemühungen um Umweltverträglichkeit unmissverständlich darzustellen.

Alle Informationen zu Büropapieren und weiteren nützlichen Materialien für den Büro­ alltag finden Sie unter antalis.ch. Quelle: Antalis


Fokus «Marken»

Schwerpunkt

Markenpräsenz am POS In dem seit Kurzem zu der Köhler Gruppe gehörenden ehemaligen Lüthi-Bürocenter, Wädenswil, präsentierte die Koellmann AG, Thalwil, die neue POS-Lösung für die beliebten Edding-Produkte. fragten an: «Ja, meine Erwartungen wurden erfüllt», und Dreiviertel aller Shop-Betreiber stellen sogar einen positiven Gesamteffekt für ihr Geschäft fest – und das nach nur durchschnittlich sieben Monaten nach Installation des Edding-Shops! Thomas Köhler, Leiter der Köhler Papeterien, besitzt ebenfalls in einigen seiner Geschäfte den neuen und in jeder Beziehung attraktiven Edding-POS-Shop. Er schätzt vor allem aber auch den guten Service, den die Koellmann AG als Lieferant der EddingProdukte bietet. Markenprodukte sind für ein Fachgeschäft von entscheidender Bedeutung und brauchen eine gute Plattform, um sich zu präsentieren. So wie dies Koellmann AG für seine Edding-Produkte in optimaler Weise anbietet. HRF

Bettina Hurni, Product Managerin der Firma Koellmann AG, Thalwil, instruiert Thomas Köhler über die neusten Edding-Produkte. Kurz schauen, sofort finden und schnell kaufen sind für gewöhnlich die Erwartungen, die an einen POS-Shop gestellt werden. Hier kann der neue Edding-POS-Shop in jeder Beziehung punkten. Mehr noch, er überzeugt einerseits durch seine klare Übersichtlichkeit und Kategorisierung der verschiedenen Edding-Produkte, die eine wirklich schnelle Orientierung der Käufer – und des Personals – ermöglichen. Anderseits aber vor allem durch das hell strahlende Design des Shops, das dank der LED-Beleuchtung die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zieht. Eine Umfrage ergab, dass 94 Prozent der Endverbraucher und 81 Prozent der Ladeninhaber die neue EddingPOS-Lösung als sehr gut oder gut befinden und auch meinen, der Edding-POS-Shop mache das Geschäft attraktiver.

«Markenprodukte sind für ein Fachgeschäft von entscheidender Bedeutung und brauchen eine gute Plattform, um sich zu präsentieren.»

Doch nicht nur das Äussere des Edding-POSShops überzeugt. Auch die in der Papeterie

in Wädenswil präsentierte Idealbestückung des breiten und tiefen Sortiments dürfte sich relativ rasch bezahlt machen. Es zeigte sich, dass fast die Hälfte der Kunden dank der grossen Auswahl Edding-Produkte oder Anwendungsmöglichkeiten dieser bekannten Markenartikel entdeckten, die ihnen vor der Einführung des neuen POS-Shops noch unbekannt waren. Ein weiteres Plus des Edding-POS-Shops ist die durchdachte Strukturierung nach Anwendungsbereichen oder der Oberflächen, die beschriftet werden sollen. Detailinformationen und die spezifischen Produkteeigenschaften findet der Anwender auf den Schildern zu jedem Produkt. Zudem besteht auch die Möglichkeit, die verschiedenen Stifte und Farben gleich im Shop auszuprobieren. Alles Vorteile, die auch dem Personal, sowohl bei der Kundenberatung wie auch beim Nachfüllen des Shops, behilflich sind. Laut einer Studie verzeichnen 69 Prozent der befragten ShopInhaber einen beachtlichen Mehrverkauf von Edding-Produkten von bis zu 30 Prozent und mehr. Entsprechend geben 81 Prozent der Be-

Der mit LED-Beleuchtung ausgerüstete Edding-POS-Shop.

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PILOT – fernöstliche Schreibkultur für den Schweizer Markt 1949 startete die Plumor AG ihre Goldfede-Fabrikation, daher der Name Plumor (Plume d’Or). Den industriellen Wurzeln entstammend, entwickelte sich Plumor über die Jahre zu einem modernen Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Heute vertritt die Plumor-Novimex AG exklusiv die PILOT Corporation auf dem Schweizer Markt. Goldfedern werden keine mehr selbst hergestellt. Mit der innovativen PILOT-Capless-Linie und den handgefertigten Kunstwerken von Namiki wird der ursprüngliche Bereich auch heute noch gepflegt.

PILOT «Capless», der weltweit erste Füllhalter mit einer Druckmechanik zum Versenken der Feder. PILOT steht für Verantwortung Mit der Begreen-Linie will PILOT seinen Anteil zu einem umweltverträglichen Konsum beitragen. Dank der eigenen Fabrik in Annecy, nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, hat PILOT einzigartige Möglichkeiten in diesem Bereich geschaffen. In Kooperation mit Evian werden ausgediente PET-Flaschen in hochwertige Schreibzeuge verarbeitet. Der grosse Vorteil: Alles ist lokal. Der Kunststoff wird nicht um den halben Globus transportiert. Es gelten kurze und somit umweltfreundliche Transportwege. Japanische Innovationskunst Die Geschichte von PILOT basiert auf vielen Innovationen. Dies verwundert wenig. War doch Ryosuke Namiki, der Gründer der PILOT Corporation, ein Ingenieur und Professor am Tokyo Merchant Marine College. Sein Erfindergeist prägte das Unternehmen, das sich in den kommenden Jahrzehnten Kreativität, Innovation und Design als oberste Maxime setzte.

Der Pilot FriXion war der erste radierbare Roller.

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Seine Arbeitsweise widerspiegelte sich im 20. Jahrhundert oft durch bahnbrechende Erfindungen in der Welt der Schreibgeräte.

«1964 entstand mit dem PILOT ‹Capless› der weltweit erste Füllhalter mit einer Druckmechanik zum Versenken der Feder.»

1964 entstand mit dem PILOT «Capless» der weltweit erste Füllhalter mit einer Druckmechanik zum Versenken der Feder. Ein winziger Metallverschluss schliesst die Öffnung hermetisch bei versenkter Feder. Diese Mechanik schützt die Feder nicht nur von äusseren Einflüssen, sondern auch vor dem Auslaufen der Tinte. Der Verschluss hält sogar dem Unterdruck in einem Flugzeug stand, was den Capless zu einem perfekten Reisebegleiter macht. Ein weiteres Highlight aus der selben Zeit stellt der SW-PPF dar, der damals erste Fine­ liner mit Polyesterfaserspitze. Auch nach

über einem halben Jahrhundert erfreut er sich noch immer einer grossen Nachfrage. FriXion – das thermosensitive Erlebnis Wer heute an PILOT denkt, hat zwangsläufig auch den PILOT FriXion im Kopf. Er revolutio­ nierte den Markt der Tintenroller wie kein anderes Schreibgerät. Mit seiner thermosensitiven Tinte, die bei einer Temperatur von über 60°C durchsichtig wird und bei unter –10°C wieder erscheint, bietet er eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten. Der PILOT FriXion feiert im Jahre 2017 sein 10-jähriges Bestehen. Fachhändler dürfen sich freuen: Im Jubiläumsjahr wird es diverse limitierte Ausgaben des PILOT FriXion geben. Der FriXion Ball ist inzwischen schon lange nicht mehr nur der eine radierbare Roller. PILOT hat das FriXion-Sortiment um neue Modelle, unterschiedliche Spitzenbreiten, Leuchtmarker und Fasermaler erweitert. Mit dem Fasermaler, vielen bereits als FriXion COLORS bekannt, wird der Schritt in die digitale Welt gemacht. Im «My FriX Book» können Kinder die spannende Geschichte von Frixie, dem Kater, mitgestalten. Mit den FriXion COLORS werden die Malvorlagen ausgemalt. Mit der kostenlosen App wird daraufhin die eigene Zeichnung zum Leben erweckt. Rechtzeitig für den Weihnachtsverkauf ist «My FriX Book» per sofort und ausschliesslich im Fachhandel erhältlich. Timon Suhner


Einkauf Mit Nischenprodukten zum Erfolg Die Geschichte der Otto-Mathys-Gruppe geht in die 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Kernangebot der Firma waren immer die Büromaschinen, die auch heute noch einen wesentlichen Bestandteil des Angebotes ausmachen. Ergänzt mit einer modernen Papeterie und einer Abteilung für Informatik, ist die Otto-Mathys-Gruppe gut für die Zukunft gerüstet. Das Erstellen von Adressetiketten beispielsweise ist, mit Ausnahme vielleicht von Etikettendruckern, einfach und schnell erledigt. Mithilfe des Textspeichers sind oft benötigte Adressen einfach und fehlerfrei zu erstellen. Direkte Adressbeschriftung von Briefumschlägen geht problemlos, auch für grössere Formate. Für das Ausfüllen von Formularen mit Kopien eignet sich die Schreibmaschine bestens. Auch hier sind die Speichermöglichkeiten hilfreich, lassen sich damit doch wiederholt benötigte Formulare einfach steuern, wo nötig auch mit festen Textbausteinen. Kurznotizen auf beliebigen Formaten oder Ergänzungen auf bereits bestehenden Dokumenten können einfach und problemlos erstellt werden.

Hauptsitz der Mathys AG in Unterentfelden. Heute beschäftigt die Otto-Mathys-Gruppe rund 60 Mitarbeitende und beliefert über 30 000 Kunden in der ganzen Schweiz. Grundlage dieses anhaltenden Erfolges bilden die drei Eckpfeiler des Unternehmens: qualitativ hochwertige und innovative Produkte, professionelle Beratung durch motivierte Fachleute sowie ein zuverlässiger Service dank laufend ausgebildeter Techniker und einer modernen Logistik. Diese Grundsätze, die in den letzten 87 Jahren Erfolg gebracht haben, werden auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen. Bereits Mitte der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts hat sich die Firma eine neue Organisationsstruktur gegeben. Die Abteilungen Informatik, Kopierer, Büromaterial und die acht Filialen für Registrierkassen wurden sukzessive mittels Management-Buy-out an die Mitarbeitenden abgetreten und werden heute innerhalb der Otto-Mathys-Gruppe als selbstständige und unabhängige Firmen erfolgreich und im gleichen Geiste weitergeführt. Die in Unterentfelden zusammengefassten Teilbereiche zeigen das Produkteportfolio eindrücklich auf: ∙∙ Otto Mathys Bürocom AG: Digitalkopierer, Faxgeräte, Präsentationsartikel ∙∙ Otto Mathys Büroshop GmbH: Papeterie, Büromaterial, Büromaschinen ∙∙ Otto Mathys Cash Tec AG: Import von Kassensysteme POS, Druckern ∙∙ Mathys Informatik AG: Netzwerklösungen, EUROPA 3000, CRM-Lösungen, digitales Diktieren Butec-Schreibmaschinen Ein echtes Nischenprodukt in der Angebotspalette der Otto Mathys AG ist zweifelsfrei die Schreibmaschine. Von vielen schon vor langer Zeit totgesagt, lassen sich damit nach wie vor willkommene Zusatzmargen erzielen. Obwohl oft behauptet wird, Schreibmaschinen würden keine mehr hergestellt, werden in der Schweiz jedes Jahr mehrere hundert Maschinen verkauft.

Touchkasse CHD8800 mit OM3000Detailhandels-Software. Viele Unternehmen schaffen sich wieder eine Maschine an, um heikle und geschützte Daten nicht per E-Mail versenden und gefährlichen und zunehmenden Cyberattacken aussetzen zu müssen. Gemäss Artikeln im «Tagesanzeiger» und «die Welt» setzen wieder mehr Behörden auf analoge Kommunikation und schaffen sich Schreibmaschinen an. Die Verkäufe von Schreibmaschinen sind deshalb in der letzten Zeit auch in der Schweiz wieder angestiegen. Abgesehen von dieser Entwicklung lassen sich mit Schreibmaschinen viele Arbeiten einfacher und schneller erledigen als mit dem Computer.

Kassensysteme für den Fachhandel Wer sich heute mit der Beschaffung eines umfassenden Kassensystems für sein Fachgeschäft befasst, dem bietet die Otto Mathys CashTec AG mit OM3000 eine integrierte Lösung, die bereits in hunderten Geschäften erfolgreich installiert wurde. Die Bandbreite der OM3000-Systemlösungen deckt alle Funktionen eines Geschäftsbetriebes des Fachhandels ab. Spezieller Wert wird auf die Möglichkeiten der Verkaufsförderung und der Kundenbindung gelegt, weshalb OM3000-Programme für diese wichtigen Aufgaben spezielle Lösungen bereithalten. Nach einem intensiven und professionellen Auswahlverfahren hat sich die OttoMathys-CashTec-Gruppe für OM3000-Software entschieden, weil diese dem Detailhandel ein PC-Kassensystem zur Verfügung stellt, welches mit einem einzigartigen Software- und Hardwarepaket zu günstigen Konditionen erhältlich ist. Gerade im Softwarebereich ist es wichtig, dass Beratung, Software, Hardware und Betreuung vor Ort aus einer Hand und von einem kompetenten Partner angeboten werden. Für einfachere Anwendungen stehen auch mehrere kleine Kassenmodelle zur Auswahl. Otto Mathys CashTec AG ist mit acht Stützpunkten überall in der Schweiz vertreten, bietet sprichwörtlich guten Service, professionelle Beratung zu fairen Preisen.

Schreibmaschine Butec 250E.

Verkaufs- und Servicestellen befinden sich in Aarau/Unterentfelden, Bern, Buchs SG, Chur, Hellbühl LU, Ostermundigen, St. Gallen und Zürich. Antoinette Mathys

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Papedis: Fahrt aufgenommen Die Papedis AG, hervorgegangen aus der Papeteristen Einkaufsgenossenschaft PEG und heute eine Tochter der offix Gruppe, zu der auch die Ecomedia AG und die Oridis AG gehören, hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Es galt die gesamte Logistik neu zu organisieren. Immerhin die Kernkompetenz des Grossisten und die Messlatte für die Kunden. Anfang November lud die Papedis AG zu einem Tag der offenen Türe nach Aarburg und informierte über den Stand der Dinge. gene Auslieferung habe sich als viel zu teuer herausgestellt, erklärt Ueli Hänni. So wurde der gesamte Fuhrpark mehr oder weniger liquidiert. In nur wenigen Monaten wurde eine neue Technik installiert und das Personal intensiv geschult. Eine Parforceleistung bei rund 21 000 Artikeln, welche die Papedis ihren Kunden anbietet.

Ueli Hänni, Leiter Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Papedis AG. Manch ein Kunde mag sich in den letzten Monaten über fehlerhafte Lieferungen der Papedis AG geärgert haben. Vielleicht hätte er seinen Ärger etwas relativiert, wenn er gewusst hätte, was in den letzten Monaten in den Räumen der ehemaligen PEG alles geändert und geleistet wurde. Erklärtes Ziel der neuen Führungscrew der Papedis AG war es, die Logistik zu modernisieren und auf den Qualitätsstandard der Ecomedia AG zu bringen. Nicht umsonst gehört die Logistik der Ecomedia AG zu den Besten in der Schweiz. Kein leichtes Unterfangen, wie Ueli Hänni, Leiter Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung der Papedis, erklärt: «Wir haben eine Logistik übernommen, die auf dem Stand von 1980 stehen geblieben war. PCs waren im Lager unbekannt, von einer integrierten Warenbewirtschaftung keine Rede.» Das Lagerpersonal sei aber mit dem System vertraut gewesen und habe trotzdem eine hohe Lieferbereitschaft erzielt. Dass Logistik anders und vor allem kostengünstiger geht, wurde am Tag der offenen Türe Anfang November den Kunden und den Lieferanten der Papedis AG eindrücklich gezeigt. Mit dem Stichtag 7. Mai dieses Jahres wurde nach intensiver Vorarbeit das neue Logistikkonzept gestartet. Die gesamte Warenbewirtschaftung und Auftragsabwicklung läuft heute elektronisch. Ein umfangreiches Transportsystem bringt

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die gerüsteten Artikel schnell und effizient in die Spedition. Dort erfolgt der Versand ausschliesslich per Post, sei dies als Paket oder in eigenen Papedis-Behältern. Die ei-

Am Tag der offenen Türe Anfang November 2016 konnten sich die Kunden und Lieferanten der Papedis AG selber ein Bild über die Änderungen machen und erhielten einen vertieften Einblick in die neue Logistik. Sie konnten mit Genugtuung feststellen, dass die Fehlerquoten in den letzten Wochen massiv gesunken sind und sich die Effizienz weiter positiv entwickelt. Zurzeit ist man daran, den Artikelstamm mit dem Produktgewicht zu ergänzen. Dies erlaubt eine noch bessere Rüstkontrolle und verhindert fehlerhafte Auslieferungen. Weiter sind für das nächste Jahr eine optimierte Bewirtschaftung des Hochregallagers geplant sowie eine automatische

Der Versand läuft über die Post. Blick in die Speditionsabteilung.


Einkauf Palettenzuführung beim Wareneingang. Alles wichtige Bausteine einer perfekten Logistik, wie sie die Kunden der Ecomedia schon seit Jahren gewohnt sind.

«Wir haben unsere Ziele mit der Papedis AG zu rund 90 Prozent erreicht.»

«Wir haben unsere Ziele mit der Papedis AG zu rund 90 Prozent erreicht», erklärt Peter Bühler, Verwaltungsratspräsident der offix Gruppe. Auf die Frage, ob man sich mit der Logistikumstellung in nur wenigen Monaten nicht etwas viel vorgenommen habe, verneint Peter Bühler. «Wir haben uns in der Geschäftsleitung oft die Frage gestellt, ob es nicht besser wäre, die Änderungen in kleinen, verdaubaren Schritten einzuführen. Das ist aber bei einer so komplexen Materie wie der Logistik fast nicht möglich. Jede Änderung hat einen Einfluss auf das gesamte System.»

Ebenfalls im 2. Stock ist neu das Historische Kulturgüter-Museum der PBS-Branche in einem abgetrennten Bereich untergebracht.

Noch funktioniert die neue Logistik nicht zu 100 Prozent, darüber ist man sich bei der Leitung der Papedis AG im Klaren. Der Grundstein ist gelegt, die ersten Hürden wurden genommen, das Personal kennt die Richtung und arbeitet aktiv mit. Die nötigen Investitio­nen sind getätigt oder geplant. Unübersehbares Fazit, auch von den zahlreich erschienenen Kunden anlässlich der Tage der offenen Türe: Die Papedis hat Fahrt aufgenommen. JK

Zahlreiche Fachhändler orientierten sich am Tag der offenen Türe bei der Papedis AG über das neue Logistikkonzept.

Der Rüstvorgang erfolgt heute ausschliesslich elektronisch.

Der Ausstellungsbereich im 2. Stock wurde neu gestaltet und zeigt verschiedene Vertretungen der Papedis AG.

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edding – Entspannte Momente geniessen – beim Ausmalen und Tangling

enthalten detaillierte Anleitungen, die auch Anfängern den Einstieg in dieses schöne Hobby erleichtern. Dank des breiten Produktsortimentes von edding können die Zeichentechniken nicht nur auf Papier verwirklicht werden, sondern mit den entsprechenden Markern auch auf vielen anderen Oberflächen und Materialien wie beispielsweise Porzellan, Textilien oder Stein eingesetzt werden. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Empf. Verkaufspreis inkl. MwSt. Fr. 19.90 für das Brushpen Set E-10. Das Präzisionsfeinschreiber Set à 3 Stück 0.1/0.5/0.7mm in Schwarz inkl. 1 Stück Gelroller 2185 in Silber für Fr. 15.50.

tiefblaue Modell One Business mit der UltraSmooth-Spitze schreibt markante 0.6 mm breit. Der mittelblaue One Hybrid C mit Konusspitze und einer Strichstärke von 0.5 mm ist im Display enthalten. Im Standard Sortiment gibt es ebenfalls den One Hybrid C mit 0.3 mm Strichstärke und der hellblaue One-Hybrid N mit Needle-Spitze ist in der Strichstärke 0,3 erhältlich. Alle Schreibfarben sind dokumentenecht. Das Sortiment wird durch den One Highlighter mit Keilspitze für Markierungen von 1 und 4 mm abgerundet. Empf. Verkaufspreis inkl. MwSt. Fr. 3.80 pro Stück

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Zentangle® ist derzeit in aller Munde. Der Trend aus den USA hält an und gewinnt rasant an grosser Beliebtheit. Begonnen wird mit einzelnen Linien, die nach und nach zu Mustern (Tangles) werden und verbunden ein kleines Kunstwerk ergeben. Geniessen Sie entspannte Momente beim Ausmalen und Tangling mit den neuen edding Sets: Das edding Tangle Outline Set enthält drei schwarze Präzisionsfeinschreiber edding 1800 in verschiedenen Strichbreiten für helles Papier sowie einen silbernen Gelroller edding 2185 für dunkles Papier. Die so entstandenen Muster oder auch fertigen Malvorlagen können mit dem edding 1340 brushpen ausgemalt werden, der über eine flexible Pinselspitze verfügt. Zehn brillante Farben enthält das neue edding 1340 Tangle Colouring-Set. Beide Sets

Schneider One – Business Rockstar – Mach jeden Tag zum Casual Friday Kratzen darf dein Charakter – aber alles, was du zum Arbeiten brauchst, sollte glatt laufen. Wie die Kaffeemaschine, dein Laptop oder dein One Business. Der liegt dank ergonomischer Oberfläche gut in der Hand und lässt sich durch sein Super-Flow System und die Ultra Smooth Spitzer immer grossartiger schreiben. Ob markante Unterschrift, kleine Randnotiz oder leuchtender Hinweis: Die One-Serie löst alle täglichen Schreibbedürfnisse. Das

Video: www.koellmann.ch/unternehmen/neuheiten Weitere Infos erteilt Ihnen gerne: KOELLMANN AG, CH-8800 Thalwil Tel. 044 723 70 80, info@koellmann.ch www.koellmann.ch Anzeige: e-3000 permanent marker

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Neuheiten STOLA III von Pelikan – Glanz und Gloria Die neue Schreibgeräteserie überzeugt mit ihrer hochwertigen Ausstrahlung auf den ersten Blick. Zeitlos, stilvoll und unverwechselbar steht die Serie Stola für das neue Sortiment Professional Writing von Pelikan. Unser Stola III erhält den begehrten German Design Award 2017 für «Excellent Product Design». Der Preis wird vom Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz, vergeben. Die Kugelschreiber, Tintenroller und Füllhalter stehen für Eleganz. Der filigrane, elegant gebogene Edelstahlclip und der mattierte Korpus sind mehrschichtig lackiert. Die spezielle Oberflächenveredelung zeigt nicht nur Glanz, sondern schimmernde Tiefe. Die Serie bekommt dadurch eine hochwertige Ausstrahlung. Alle Stola-Schreibgeräte (Stola II gibt es mit Touchpad Spitze für Smartphone und Tablet) sind stilvolle Präsente, die den besonderen Anlass unterstreichen. Mit Stola III haben Sie einen aussergewöhnlichen Begleiter an der Seite. Und einen glanzvollen Auftritt inklusive. Für begrenzte Zeit gibt es die Stola-Schreibgeräte für den Handel im Bodendisplay und mit attraktiver Schaufenster-Dekoration. Empf. Verkaufspreise: CHF 19.90 – 27.90.

Der neue Leitz Complete Konferenz Bluetooth HD Lautsprecher

Elegant und modern: Die neue Hoch­ zeitskollektion Heartbeat von Artoz

Kristallklare HD Telefonkonferenzen mit Vollduplex-Technologie für gleichzeitiges Sprechen werden mit diesem kleinen Technik Wunder möglich.

Die neue Hochzeitskollektion Heartbeat von Artoz Papier überzeugt durch schlichtes, elegantes Design. Das exklusiv von und für Artoz kreierte Schweizer Design wird mit einer sandfarbenen Folie effektvoll auf cremefarbenen Untergrund geprägt. Wie bei allen ArtozProdukten steht die hohe Qualität im Fokus.

Dank Echo-Unterdrückung und Geräuschminimierung bietet der smarte Allrounder von Leitz mit den Massen 150 × 70 × 24 Millimeter, Telefonkonferenzerlebnisse in High Definition. Das mattschwarze Design des neuen Leitz Highlights mutet in seinem robusten und zeitgleich nur 280 Gramm leichten Gehäuse sehr edel an. Einmal per Bluetooth, NFC oder 3,5 Millimeter Klinkenstecker auf Micro-USB Kabel verbunden, überzeugt der Lautsprecher mit einem kristallklaren Klang und sattem Bass. Für langen Musikgenuss oder ausführliche Telefonkonferenzen sorgt die wiederaufladbare 2600mAh Lithium-Polymer Batterie. Sie bietet eine Wiedergabezeit des Lautsprechers für 60 Stunden und genug Energie für zehn zusätzliche Stunden zum Surfen im Internet mit dem Smartphone. Ideal für lange Gespräche, Partynächte mit guter Beschallung oder Konferenzen, die sich mal wieder in die Länge ziehen. Dabei zeigt der Leitz Complete Konferenz Bluetooth HD Lautsprecher immer direkt an, wie viel Strom er noch hat. Auf einen Blick lässt sich anhand der LED Anzeige am Gerät erkennen, wie es um den Batteriestatus bestellt und ob der Bluetooth Modus eingeschaltet ist.

Die Boxen, Taschen sowie die verschiedenen Kreativ- und Designpapiere werden neu durch einen Leporello ergänzt, der mit individuellen Fotos bestückt eine originelle Geschenkidee für das Hochzeitspaar ist. Das umfangreiche Sortiment von Artoz-Produkten ermöglicht zudem eine Vielfalt von Kombinationsmöglichkeiten. So passt zum Beispiel das Papier ZAND für eine Einladung hervorragend zur Heartbeat-Kollektion. Die unterschiedlichen Materialien – die raue Oberfläche des ZAND Papiers und das weiche, matt laminierte Papier der Heartbeat-Kollektion – sind ein schönes Beispiel für die die Produktevielfalt bei Artoz. Fantasievolle Kreationen für festliche Momente lassen sich auch in Kombination mit Spitzenpapieren oder den beliebten Stanzern von Artoz auf einfachste Art entwerfen.

Der kompakte Bluetooth Lautsprecher von Leitz verbindet somit drei Geräte in einem und passt trotzdem noch in jede Hosentasche.

Pelikan (Schweiz) AG Chaltenbodenstrasse 8, 8834 Schindellegi Tel. 044 786 70 20, Fax 044 786 70 21 www.pelikan.ch, info@pelikan.ch

Erfahren Sie mehr bei: Esselte Leitz Switzerland GmbH Binningerstrasse 96, CH-4123 Allschwil Tel. 061 485 9494, Info.ch@esselte.com

Die Hochzeitskollektion Heartbeat sowie weitere Neuheiten und Gestaltungsanleitungen finden Sie unter www.artoz.ch

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Die neue LED-Leuchte MAULoptimus Technisches Know How trifft filigranes Design. Der Markenhersteller MAUL stellt sein neuestes Produkt vor: Die dimmbare LED-Tischleuchte MAULoptimus colour vario. Mit ihr können Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke stufenlos eingestellt werden. Entwickelt und gefertigt im Stammhaus, vereint die Leuchte erstklassige Markenqualität, Top Design und Nachhaltigkeit. Das ist Licht der Zukunft: Die MAULoptimus colour vario erlaubt eine Dimmung der Farbtemperatur je nach Tageszeit und Befinden genauso wie eine Einstellung der Beleuchtungsstärke. Aktivierendes Licht am Morgen und gedämpfte Beleuchtung am Abend, bei Besprechungen oder Präsentationen können bequem eingestellt werden. Das Hightec-Streuscheibenmaterial sorgt für homogene Lichtverteilung, die grosse Kühlfläche für optimales Thermo-Management, ein wichtiges Thema bei LED-Leuchten.

Pure Eleganz: AMBITION OpArt «White Sand»

Faber-Castell hat das passende Schreibtischaccessoire zum Trend aufgelegt: Der AMBITION OpArt «White Sand» ist clean, pur und edel. Ein absoluter Hingucker ist die Guillochierung, die für interessante optische Effekte sorgt und dem Weiss einen hellgrauen Schimmer verleiht. Dem feinen Muster der OpArt-Serie liegt eine schöne Idee zugrunde. In seiner Handhabung ist der OpArt «White Sand» überaus komfortabel. Das liegt beim Kugelschreiber am Drehmechanismus, mit dem sich die schwarze Grossraummine in Schreibstärke B aus- und einfahren lässt. Besten Schreibkomfort bietet auch der Füllfederhalter mit hochwertiger Edelstahlfeder M und einer Kappe, die sich umstecken lässt. Mit ihrem gefederten Metallclip aus verchromtem Metall gibt die Kappe beiden Schreibgeräten sicheren Halt in der Schreibmappe.

MAUL-Leuchten überzeugen durch die zuverlässige Qualität eines Markenartikel-Unternehmens. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich das Entwicklungsteam mit Leuchten, die für eine optimale Sicherheit mindestens zweifach geprüft sind. Die geforderten Richtlinien und Gesetze erfüllen alle MAUL-Leuchten zuverlässig.

Für Rückfragen und Wünsche stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Jakob MAUL GmbH, Postfach 1360, 64732 Bad König, Nina Müller, E-Mail: n.mueller@maul.de Telefon: 0049 6063 502 226

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Weitere Informationen erhalten Sie bei: A.W. Faber-Castell Schweiz AG Zürichstrasse 104, 8134 Adliswil Tel. 043 377 20 50, info@faber-castell.ch

Wohlfühlen leichtgemacht: Tolles Malbuch-Set zum kreativen Entspannen

Phantasievolle Wälder, träumerische Gärten und diverse Tiere – all diese Vorlagen zum Ausmalen warten nur darauf, mit Farben zum Leben erweckt zu werden. Ein schöner Ausgleich zum Arbeitsalltag, denn hier kann der Kreativität freier Lauf gelassen werden, und zwar ganz ohne Vorkenntnisse. Erlaubt ist, was gefällt! Wer Filzstifte bevorzugt, greift zum Set «Entspanntes Malen». Ganze 60 Connector Farben samt Buch stehen zur Verfügung, um beim Kolorieren farbenfrohe Bilder auszumalen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: A.W. Faber-Castell Schweiz AG Zürichstrasse 104, 8134 Adliswil Tel. 043 377 20 50, info@faber-castell.ch


Neuheiten Die ergonomischen Leichtgewichte sind bald da! Unsere neue FUNKI-Kollektion punktet nicht nur mit frischen Sujets, sondern bieten den kleinen Schülern auch allerhand Komfort: Die ergonomisch und anatomisch geformte Rückenpartie verhindert Druckstellen und sorgt dank Luftkanal auch an heissen Tagen für eine optimale Belüftung. Die flexiblen Schulterriemen ermöglichen eine optimale Gewichtsverteilung und können individuell auf das Kind eingestellt werden. Ausserdem sorgen die extra weich gepolsterten Trageriemen für einen tollen Tragekomfort. Und das Beste: Unser Funny-Bag wiegt gerademal 940 Gramm, der Joy-Bag sogar nur 860 Gramm!

NEUHEITEN auch im Internet Alle Neuheiten, die in Papeterie und Büro veröffentlicht werden, erscheinen gleichzeitig auf unserer Website. Gehen Sie auf www.papeterie.ch und klicken Sie auf die Rubrik «Branchen-Neuheiten». Dort finden Sie alle gedruckten Neuheiten zusätzlich in der elektronischen Form. Jede Seite ist verlinkt mit dem Hersteller oder Händler, damit Sie gleich bestellen können und Ihr Sortiment damit immer auf dem neusten Stand ist. Gleichzeitig finden Sie auf unserer Website interessante Brancheninformationen und erfahren Topnews aus erster Hand.

NEUHEITEN auch im Newsletter Mit unserem Papeterie und Büro-Newsletter, welcher monatlich zwischen den gedruckten Ausgaben erscheint, bedienen wir die Branche mit den aktuellsten News. Die in der Print-Ausgabe sowie im Internet publizierten Neuheiten werden zusätzlich noch im darauffolgenden Newsletter angekündigt und mit der Neuheitenseite auf unserer Homepage verlinkt.

NEUHEITEN vorstellen Möchten auch Sie Ihre Neuheiten im Papeterie und Büro vorstellen? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir beraten Sie gerne!

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Ansprechperson: Caroline Garcia E-Mail: papeterie-buero@rubmedia.ch Tel. +41 (0)31 380 14 96 (Preise unter www.papeterie.ch, Media-Daten oder auf Anfrage)

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Studie: Shopper begrüssen digitale Lösungen am POS zuführen, die heute bereits aktiv mit ihrem Smartphone und den digitalen Möglichkeiten vertraut sind», so Carsten Szameitat, DACHVorstandsvorsitzender der international organisierten LBMA. Auch digitale Wegeleitsysteme wie z.B. digitale Anzeigetafeln und interaktive Infodisplays sind beliebt. Jeder dritte Befragte nutzt sie und rund die Hälfte will sie testen – wenn die Märkte sie denn anbieten. Auch hier zeigen die Supermärkte ihren Innovationsvorsprung: Über 70 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sie hier bereits wahrgenommen.

Geschäfte ohne digitale Informationssysteme gehören bald der Vergangenheit an. Kernergebnis: Supermärkte im Vergleich zu Fach- und Modehandel mit deutlichem Innovationsvorspung. ∙∙Zwei von drei Verbrauchern kennen digitale Preisinformationssysteme und 88 Prozent wollen digitale Wegeleitung nutzen. ∙∙Direkt beim Einkaufen erhielten 13 Prozent der Verbraucher Push-Nachrichten. ∙∙Mehr als die Hälfte der Befragten ist mit dem öffentlichem WLAN unzufrieden. ∙∙94 Prozent sind aufgeschlossen gegenüber Zukunftstechnologien, doch Virtual Reality oder digitale Umkleidekabinen sind bislang wenig verbreitet. Die Digitalisierung verändert, wie Kunden und Händler miteinander in Beziehung treten. Die Shopper nehmen die neuen Lösungen positiv auf und auch dem Detailhandel versprechen sie zusätzliche Verkaufspotenzia­ le. So stehen beispielsweise Supermärkte im Vergleich auf Platz 1, wenn es um die Wahrnehmung von digitalen Preisinformationssystemen geht. Hingegen lassen öffentliche WLAN-Verbindungen zu wünschen übrig. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie «Digitalisierung der stationären Verkaufsfläche» des Marktforschungsunternehmens POSpulse, die

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im Auftrag der Location Based Marketing Association (LBMA) durchgeführt wurde. Aus der Befragung von rund 1100 Konsumenten geht nicht nur hervor, wie die Verbraucher zu verschiedenen digitalen Lösungen stehen, sondern auch, wo sich diese im Einsatz befinden und welche Handelssparten bei der Digitalisierung ins Hintertreffen geraten. Supermärkte setzen auf digitale Lösungen In der Preisauszeichnung sind digitale Lösungen bereits weit verbreitet. Von den in der Studie Befragten ist bereits über die Hälfte mit digitalen Preisschildern vertraut. Digitale Preisinformationssysteme wie Displays, über die der Preis eingescannt werden kann, haben sogar zwei Drittel schon einmal gesehen. In Supermärkten wurden beide Varian­ ten von 75 Prozent der Befragten bereits gesichtet. Die digitalen Preisschilder sind zudem auch in manchen Elektronikmärkten im Einsatz. Informationssysteme hingegen werden vor allem in Möbelhäusern und Drogerien verwendet. Gut 72 Prozent der Verbraucher, denen ein digitales Preisinformationssystem aufgefallen ist, haben dieses auch genutzt. «Diese hohe Nutzungsbereitschaft ist auf die intuitive Handlungsweise der Käufer zurück-

Push-Nachrichten mit grossem Potenzial Bisher haben nur 13 Prozent der Befragten Push-Benachrichtigungen beim Einkaufen auf ihrem Smartphone erhalten, die Mehrheit davon im Supermarkt. Carsten Szameitat erklärt die Hintergründe: «Einer der Gründe hierfür dürften die technischen Voraussetzungen sein: So muss der Nutzer nicht nur die entsprechende Funktion, etwa GPS oder Bluetooth, an seinem Smartphone aktiviert haben. Viele Push-Systeme arbeiten mit einer App – und die muss natürlich auch installiert sein. Zukünftige Systeme und Datenvorschriften machen den Weg jedoch frei für Wachstum.»

«Unsere Untersuchungen am POS zeigen, dass die Verbraucher grundsätzlich sehr aufgeschlossen sind gegenüber neuen digitalen Technologien und Trends.» Eine generelle Skepsis der Konsumenten gegenüber Push-Nachrichten ist aber offenbar nicht der Grund für die geringe Verbreitung. «In einer früheren Studie haben wir bereits

Dominic Blank, Gründer und Geschäftsführer POSpulse.


Panorama gesehen, dass Verbraucher dieser Form der Kommunikation gegenüber aufgeschlossen sind. Jedoch müssen die Push-Nachrichten Verbrauchern im Laden einen relevanten Mehrwert, beispielsweise in Form von Rabatten und Verkaufsaktionen, bieten. Dieses Angebot muss dann aber exklusiv für die Empfänger der Push-Nachrichten gelten und darf nicht anderweitig im Laden angeboten werden. Andernfalls könnten Push-Nachrichten als unnötige Störung empfunden werden.» Öffentliches WLAN – beliebt, aber mit mangelnder Qualität Wenig überraschend ist, dass öffentliche WLAN-Zugänge besonders beliebt sind: Zwei von drei Befragten haben bereits ein öffentliches WLAN beim Einkauf bemerkt, acht von zehn haben dieses dann benutzt. Die Qualität ist dabei allerdings noch verbesserungswürdig. So bewertete ein Drittel der Befragten das genutzte Netz als befriedigend, ein Viertel sogar als ausreichend bis ungenügend. Hier haben besonders die Elektronikhändler die Nase vorn und bieten freie WLAN-Zugänge bereits an. «Wurde vor Jahren noch alles dafür getan, dass Verbraucher Offline- und Online-Preise im Laden per Smartphone nicht vergleichen konnten, so hat sich der Elektro-

nikhandel nun auf den Omni-Channel-Ansatz eingestellt», so Dominic Blank, Gründer und Geschäftsführer POSpulse. Wenig verbreitet: Virtual Reality (VR) und digitale Umkleidekabinen Zunehmend populär in der Berichterstattung, jedoch im Handel bisher kaum verbreitet, sind Virtual-Reality-Anwendungen. Knapp sechs Prozent der Befragten haben solche Technologien erst am Point of Sale (POS) gesehen. Insgesamt 94 Prozent haben VR direkt getestet oder würden es gerne ausprobieren. Hier nehmen nun die Sportläden eine Vorreiterrolle ein: Ein Viertel der Befragten hat VR-Lösungen in einem solchen Geschäft gesehen. 23 Prozent der Konsumenten sind diesen Technologien ausserdem in Möbelhäusern und 20 Prozent in Elektronikgeschäften aufgefallen. Ein ebenfalls noch wenig verbreitetes System sind digitale Umkleidekabinen. Sie wurden erst von drei Prozent der Befragten bemerkt. Davon haben 46 Prozent sie auch ausprobiert. «Unsere Untersuchungen am POS zeigen, dass die Verbraucher grundsätzlich sehr aufgeschlossen sind gegenüber neuen digitalen Technologien und Trends», fasst Dominic

Blank zusammen. «Die Händler müssen mithilfe von Feldtests validieren, welche Tools für sie die richtigen sind und ihren Kunden einen relevanten Mehrwert bieten. Während manche Trends wie VR erst allmählich im Detailhandel ankommen, entwickelt sich frei verfügbares WLAN zum Muss.» zvg

Carsten Szameitat, DACH-Vorstandsvorsitzender der international organisierten LBMA.

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«Das Umdenken muss in den Köpfen der Händler stattfinden» Die Digitalisierung im Handel schreitet weiter voran – auch wenn das manche Händler noch nicht wahrhaben wollen. Besonders kleinere Einzelhändler geraten dadurch immer mehr in Zugzwang – ebenso wie Innenstädte und Einkaufszentren, die langsam immer leerer werden. Abhilfe schaffen können hier moderne Technologien und gemeinschaftliche Lösungen. Ein Interview mit Christine Bauer, Leitung Vertrieb & Marketing bei CCV Deutschland. schon viel weiter und arbeiten an echten Omnichannelstrategien.

PAPETERIE UND BÜRO Frau Bauer, ein Händler, der erfolgreich sein will, setzt heute auf «Omnichannel». Was genau bedeutet das für Sie? Christine Bauer: Gemessen am kleineren Einzelhändler bedeutet der Weg Richtung Omnichannel noch eine Menge Aufklärungsarbeit. Gerade der Onlinekanal ist für viele Händler noch ein unüberwindbares Hindernis. Auch die Einsicht, dass ein verändertes Konsumentenverhalten und neue Technologien für das eigene Geschäft Umdenken erfordern, ist meist noch nicht angekommen. Wir setzen hier verstärkt auf die Zusammenarbeit mit City Managern der grossen Städte, die dasselbe Ziel verfolgen. Die grossen Filialisten hingegen sind hier

Besonders die stationären Läden geraten durch diese Entwicklungen immer stärker unter Druck. Wie können sie hier gegensteuern? Das Umdenken muss in den Köpfen der Händler stattfinden, das ist die Basis für alle weiteren Schritte. Daher versuchen wir in Workshops, IHK-Veranstaltungen und an Berufsschulen auf diese Veränderungen hinzuweisen. Leider ist es so, dass sich viele Händler damit überfordert fühlen, keine Zeit für derartige Gedanken haben oder schlicht die Digitalisierung des Handels verneinen. In kleinen Schritten, aber immer ganz nah am Handel, versuchen wir daher zu sensibilisieren und die Möglichkeiten aufzuzeigen.

«Gemessen am kleineren Einzelhändler bedeutet der Weg Richtung Omnichannel noch eine Menge Aufklärungsarbeit.» Wie gehen Sie dabei vor? Wir haben zum Beispiel in Freising bei München gemeinsam mit dem City Management der Stadt einen kleinen Future Store eröffnet, der Payment zum Anfassen bietet, sowohl für interessierte Bürger als auch Händler. Wir

sind erst kürzlich gestartet mit diesem Konzept, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass gerade diese Nähe – mitten in der Innenstadt – sowohl uns als auch den umliegenden Händlern neue Impulse gibt. Payment zum Anfassen? «Kenne deinen Kunden»– das ist der Ur-Lehrspruch für jeden Unternehmer und gilt heute mehr denn je. Händler müssen ihre Kunden kennenlernen, auf sie reagieren und sie letztendlich auch binden. Eine herkömmliche Registrierkasse kann diesen Anspruch nicht unterstützen, neue Technik muss Einzug halten. Da wir in einem technischen Zeitalter leben und nahezu jeder heute Apps bedienen kann, bieten diese sich als Lösung an. Auf Apps basierende Paymentlösungen kommen mit umfangreichen Funktionen für Verkauf, Aktionen, Mailings, Warenwirtschaft und vielem mehr daher. Mithilfe dieser sehr einfach zu bedienenden Tools kann sich der Händler Informationen verschaffen, auswerten und orientieren. Gleichzeitig können Onlineshops mit der App verbunden werden und sich somit auch der kleine Händler mit geringen Mitteln Richtung Omnichannel bewegen. Nun hat der Druck der Onlinehändler auf die stationären Läden auch Auswirkungen auf die Innenstädte. Wie können sie ihre Vitalität erhalten? Der Erlebnis- und Wohlfühlfaktor steht natürlich nun im Vordergrund. Ein Geschäft, das es schafft, diese Gefühle bei seinen Kunden hervorzurufen, wird immer wieder besucht werden. Ideal wäre natürlich, wenn die Innenstadt oder Mall an sich für diese beiden Faktoren sorgt und somit für alle Läden unter diesem Schirm einen Anziehungspunkt darstellt. Quelle: GFM Kompendium

Christine Bauer, Leitung Vertrieb und Marketing bei CCV Deutschland. CCV bietet Lösungen im Bereich elektronischer Transaktionsverarbeitung mit Zulassungen gemäss internationalen und nationalen Standards. Durch seine intensive Vernetzung mit dem Handel hat das Unternehmen tiefe Einblicke in die dortigen Entwicklungen.

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Panorama Agil, modern, innovativ – Papedis geht voller Elan in die Zukunft Nachdem die Papedis AG verschiedene Massnahmen zur Optimierung der Logistik ergriffen hat, will das Unternehmen vorwärtsgehen. Dazu gehören zum einen neue Generalvertretungen für innovative Papeterie-Artikel, zum andern aber auch der vielseitige Service-Ausbau durch die Zugehörigkeit zur Offix-Gruppe. Die Papedis AG will mit Elan vorangehen. Nachdem die gesamte Logistik neu organisiert und optimiert wurde, widmet man sich ganz den Herausforderungen der Schweizer Papeterien. «Wir wollen agiler sein auf dem Markt, Trends aufnehmen und schneller auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen», erklärt Michel Olivier, Verkaufsleiter der Papedis AG. Eine innovative Variation eines klassischen Papeterie-Artikels kommt beispielsweise mit Magnetic Notes ins Sortiment. Die Offix-Gruppe ist alleinige Logistikorganisation für diese neuartigen Haftnotizen. Magnetic Notes kommen ganz ohne Kleber aus und haften allein durch statische Ladung auf nahezu jeder Oberfläche.

«Wir wollen junge Unternehmen und ihre innovativen Produkte vermehrt dabei unterstützen, im Papeteriemarkt Fuss zu fassen.»

Entwickelt wurden sie durch das Jungunternehmen Tesla Amazing, das die Innovation 2015 mittels Crowdfunding finanzierte. «Wir

wollen junge Unternehmen und ihre innovativen Produkte vermehrt dabei unterstützen, im Papeteriemarkt Fuss zu fassen.» Jung, unabhängig, mobil Die Zugehörigkeit zur Offix-Gruppe eröffnet zudem in Sachen Peripherie-Produkte ganz neue Möglichkeiten. Insbesondere trendige Eigenmarken wie link2go und disk2go sprechen eine für Papeterien sonst eher schwer erreichbare Zielgruppe an: junge, unabhängige Menschen, die viel Wert auf ihre Mobilität legen.

«Das Angebot an schönen, klassischen Papeterie-Artikeln wird durch Peripherie-Produkte perfekt ergänzt.»

Breite Service-Palette für eine erfolgreiche Zukunft Nicht nur das Sortiment, sondern auch die vielseitigen Dienstleistungen der Offix-Gruppe können Kunden der Papedis AG jetzt zu 100% für sich nutzen. Nebst den klassischen Tools Webshop und Logistik erhalten sie zahlreiche Mittel zur Verkaufsförderung in die Hand: Von ansprechenden Aktionsflyern über saisonale Prospekte bis hin zur kompletten Schaufenster-Einrichtung. Zudem geben die Experten der Offix-Gruppe Tipps für den Sortiments-Ausbau und die optimale Bestückung der verfügbaren Ladenflächen.

Mit der breiten Palette an Tinten und Tonern im Sortiment der Offix-Gruppe erhalten Papeterien ausserdem die Chance für ein RundumAngebot in Sachen Bürobedarf. Für Michel Olivier ist klar: «Das Angebot an schönen, klassischen Papeterie-Artikeln wird durch Peripherie-Produkte perfekt ergänzt.»

Gemeinsam vorwärtsgehen In der Offix-Gruppe ist man sich einig: ein frisches Auftreten und eine aussergewöhnliche Produktpräsentation sind die Schlüssel zum Erfolg. Das unterstreicht auch die Innopap 2017. Unter dem Motto «Der erste Eindruck zählt» erhalten Papeteristen hier Inspiration für ihren Geschäftsalltag. Neue Produkte, Reorganisation und ServiceAusbau kombiniert mit dem bewährten Kerngeschäft Papeterie- und Bürobedarf – Michel Olivier ist überzeugt: «Mit diesem Mix können wir gemeinsam mit den Papeterien vorwärtsgehen in eine erfolgreiche Zukunft.»

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Soziales Engagement von Arbeitgebern wichtig Laut einer neuen Studie von Regus, dem Anbieter von flexiblen Arbeitsraumlösungen, spielt es für Beschäftigte überall auf der Welt eine grosse Rolle, dass ihr Arbeitgeber sich gemeinnützig engagiert und über eine CSR-Strategie zur sozialen Verantwortung verfügt. Die Teilnehmer an der Studie berichten, dass sie bei zwei vergleichbaren Jobangeboten dem Arbeitgeber den Vorzug geben würden, dessen Unternehmen sich nachweislich gemeinnützig engagiert und der Gesellschaft etwas wiedergibt. Für etwa die Hälfte (46 Prozent) der insgesamt rund 237 Befragten ist es wichtig, dass ihr Arbeitgeber gemeinnützig tätig ist. Die soziale Verantwortung des Unternehmens ist für viele sogar ein Entscheidungskriterium für die Auswahl des Arbeitsortes. Beachtliche 42 Prozent sagen, dass sie bei zwei vergleichbaren Jobangeboten dem Arbeitgeber den Vorzug geben würden, der sich gesellschaftlich mehr engagiert. Unternehmen mit nachweislichem Engagement für die Gemeinschaft sind daher besser aufgestellt, um für Top-Arbeitskräfte attraktiv zu sein und diese zu halten.

Dazu ein Sprecher von Regus: «Die Beschäftigten von heute sind nicht von Egoismus getrieben, wenn sie klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass sie lieber für ein Unternehmen mit nachweislich gutem sozialen Engagement tätig sind. Die Beteiligung an karitativen Projekten und Initiativen erzeugt das positive Image einer verantwortungsvollen Organisation und trägt darüber hinaus dazu bei, dass die Beschäftigten stolz auf ihren Arbeitgeber sind. Unternehmen müssen diese Bereitschaft zum sozialen Engagement

aufgreifen und sicherstellen, dass die Beschäftigten ihre gemeinnützigen Initiativen und CSR-Projekte kennen. Darüber hinaus müssen Arbeitskräfte die Möglichkeit erhalten, sich direkt zu beteiligen. Mitarbeiter, die über die philanthropischen Aktivitäten ihres Arbeitgebers informiert sind, spüren mehr Erfüllung und Motivation bei ihrer Arbeit. Ausserdem bieten karitative Initiativen Management und Beschäftigten die Chance, gemeinsam für eine gute Sache zu arbeiten.» zvg

Zentrale Ergebnisse der Studie ∙∙Ein Drittel der Befragten möchte sich direkt in den Wohltätigkeitsprogrammen ihres Unternehmens engagieren. ∙∙19 Prozent wünschen sich bessere Informationen. ∙∙28 Prozent wissen CSR-Initiativen zu schätzen, aber für 19 Prozent sind die Informatio­nen darüber unzureichend. ∙∙10% wünschen sich bessere Informationen über die gemeinnützigen Aktivitäten und CSR-Initiativen anderer Teams. ∙∙Ein Drittel der Befragten sind der Auffassung, Unternehmen in ihrer Branche sollten sich mehr im Bereich CSR (27 Prozent) bzw. wohltätige Spenden (31 Prozent) engagieren.

«Rettet das Spiel – weil Leben mehr als Funktionieren ist» Das neues Buch von Gerald Hüther, Christoph Quarch darf durchaus als Hommage an das Spiel betrachtet werden. Das Spiel ist für Co-Autor Quarch auch eine Suche nach authentischer, echter Lebendigkeit, wie er im Interview verrät. Herr Quarch, wie definieren Sie «Spiel»? Christoph Quarch: Das ist gar nicht so einfach, denn Spiele sind komplexe Phänomene. Ihr wichtigstes Kennzeichen ist vielleicht ihre Zweckfreiheit: Wer spielt, spielt um des Spieles willen. Deshalb unterwirft er sich der Logik des Spiels und seiner Regeln. Als zweites Kennzeichen kommt hinzu, dass Spielen immer Miteinander-Spielen ist. Man spielt mit jemandem oder mit etwas – und je echter das Spiel, desto mehr wird dieses Etwas zu einem Du – so wie der Teddybär zu einem spielenden Kind. Und schliesslich

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ist allen Spielen gemeinsam, dass sie etwas zeigen, das sich ausserhalb des Spielfeldes und der Spielzeit nicht zeigen könnte. Beim Theaterspiel liegt das auf der Hand, aber es gilt auch für andere Spiele: Mal zeigt sich, wer der Beste ist, mal zeigt sich, wie geschickt jemand ist, mal, ob es das Glück gut mit einem meint. Freiheit, Miteinander, Darstellung – das sind die freien Signaturen des Spiels. Und sie verdanken sich dem Umstand, dass Spiele begrenzt sind: Sie haben einen Anfang und ein Ende. Nur deshalb kann man sich in ihnen aufs Spiel setzen.

Wieso haben Sie sich entschieden, über das Thema «Spiel» ein Buch zu schreiben? Ich nehme wahr, dass immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft auf der Suche nach so etwas wie authentischer, echter Lebendigkeit sind. Die einen zieht es dafür in den Konsum, die anderen gehen auf Reisen, wieder andere wenden sich der Spiritualität zu. Aber egal, wo ich hinschaue: Ein Mehr an Lebendigkeit sehe ich nicht: keine Intensität, keine Begeisterung, kein Leuchten in den Augen. All das aber findet man auf Spielplätzen oder an Spielstätten. Sie scheinen mir gerade in


Panorama

unserer so sehr von Konsum und Ökonomie geprägten Gesellschaft Inseln der Lebendigkeit zu sein, an denen Menschen genau die Lebensfreude und Leichtigkeit finden, die sie andernorts so verzweifelt suchen. Da war es naheliegend, die Idee zu entwickeln, der Homo ludens – also der spielende Mensch – könne ein guter Gegenpol zum Homo oeconomi­ cus – dem wirtschaftenden Menschen – sein. Zumal schon Schiller die These vertreten hatte, der Mensch sei eigentlich nur da ganz Mensch, wo er spielt. Und ganz Mensch sein: Das ist es doch, was wir alle immer sehnlicher wünschen und immer weniger sind.

«Die Bedeutung des Spiels ist aus-

serordentlich. Machen wir uns nur klar, dass derzeit auf diesem Planeten nichts in der Lage ist, in einem solchen Masse die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu lenken wie ein Spiel: das Fussballspiel.» Wann sind Sie dem «Spiel» zum ersten Mal begegnet? Naja, selbstverständlich als Kind. Da habe ich gespielt, was das Zeug hält. Später habe ich weiter gespielt: Kartenspiele, Theaterspiele, Sportspiele, Denkspiele (= Philosophie). Aber vielleicht wollen Sie wissen, wann ich das Spiel als Thema entdeckt habe. Das war im Zuge meiner Beschäftigung mit Platon, der in seinem Dialog «Nomoi» (Die Gesetze) einmal bemerkt, der Mensch könne sein Leben nicht besser zubringen, denn als eine unablässige Folge von schönen Spielen zu Ehren der Götter. Da ich mich immer als Platoniker verstan-

den habe, wollte ich herausfinden, warum das stimmt. Welche Bedeutung hat das «Spiel» in unserer Gesellschaft? Die Bedeutung des Spiels ist ausserordentlich. Machen wir uns nur klar, dass derzeit auf diesem Planeten nichts in der Lage ist, in einem solchen Masse die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu lenken wie ein Spiel: das Fussballspiel. Es fasziniert Menschen aller Kontinente, Religionen, Kulturen, Geschlechter, sozialen Schichten. Ob arm, ob reich – beim Fussball treffen sich alle. Das gibt zu denken. Das ist das eine. Das andere ist: Das Fussballspiel ist enorm kommerzialisiert. Nicht das Spiel an sich – das ist das Spannende – aber alles, was drum herum geschieht. Und eben darin ist es gefährdet. Je mehr ökonomische Parameter in die Spielwelt eindringen, desto mehr wird diese zerstört. Bei Glücksspielen ist das offensichtlich, ebenso bei den meisten Computerspielen. Aber auch Sportspiele – wie Olympia – oder Kulturspiele – wie der Eurovision Song Contest – sind zu rein kommerziellen Events mutiert, bei denen die drei Grundmerkmale des Spiels nicht mehr zur Geltung kommen. Deshalb ist das Spiel gefährdet, deshalb muss man es retten: vor den Klauen des Homo oeco­nomicus! Welchem Zweck dient das «Spiel» Ihrer Meinung nach? Keinem, das Spiel ist zweckfrei. Aber es ist deshalb nicht sinnlos. Ganz im Gegenteil. Gerade weil das Spiel zweckfrei ist, eröffnet es ›››

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››› die Chance, Sinn zu erfahren. Denn im Spiel sind wir so, wie es unserem Wesen entspricht: kreativ, kommunikativ, leicht und lebendig. Wen oder was würden Sie als «Spielverderber» bezeichnen und wieso? Spielverderber ist, wer einen Spielraum zerstört – etwa, indem er sich den Regeln des Spiels widersetzt oder eine andere Logik ins Spiel einzeichnen möchte. Ein Beispiel dafür ist, wenn im Kindergarten bei einem Wettspiel aus pädagogischen Gründen kein Kind mehr gewinnen darf. Ein anderes Beispiel ist das oben genannte: Wenn ökonomische Aspekte in die Spielwelt eindringen – wenn nicht mehr die Qualität des Spiels interessiert, sondern das Geld, das man damit erwirtschaften kann –, dann sind die Spielverderber unterwegs. Der Titel Ihres Buches lautet «Rettet das Spiel». Ist es denn in Gefahr? Es ist in Gefahr, weil die Spielverderber allgegenwärtig sind. Auch hier wieder in unterschiedlicher Gewandung. Einerseits ist die Ökonomisierung und Kommerzialisierung eine Gefahr, andererseits (und eng damit verbunden) die Haltung, die immer mehr Menschen dem Spiel gegenüber annehmen – vor allem den darstellenden Spielen. Es ist eine Haltung des «Was geht mich das an?» oder auch des «Was hab ich davon?». Diese Haltungen zerstören das Spiel. Spielen und mitspielen kann nur, wer sich ins Spiel hineinziehen lässt und bereit ist, sich dafür aufs Spiel zu setzen. Wer mit verschränkten Armen am Spielfeldrand steht, bringt sich um den Genuss des Spiels. Ebenso, wer beim Fussball in der VIP-Lounge sitzt und sich nur dafür interessiert, welchen Marktwert die Spieler haben. Braucht es im «Spiel» Regeln? Unbedingt. Es gibt kein Spiel ohne Regeln. Selbst die ganz freien Spiele – etwa das Spiel meiner Tochter mit ihrem Stoffesel – ist nicht regelfrei, denn sie schafft sich beim Spiel ihre eigenen Regeln. Die Regeln sind deshalb so wichtig, weil sie die Freiheit des Spiels garantieren. Das klingt überraschend, aber genauso ist es. Die Regeln sorgen dafür, dass die Spieler miteinander spielen können und jene Kreativität und Freude entfalten, die es nur im Spielraum gibt. Wie wichtig ist es für Sie, im «Spiel» zu gewinnen? Super wichtig und total unwichtig zugleich. Und genau das macht den Zauber des Spiels. Bei der Doppelkopfrunde mit Freunden oder beim Fechtspiel auf dem Parkett will ich ge-

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Buchautor Dr. phil. Christoph Quarch. winnen. Wäre es anders, wäre ich ein Spielverderber, denn ich würde die Logik dieser Spiele ausser Kraft setzen. Aber das Gewinnenwollen ist nur deshalb wichtig, weil es zum Spielarrangement gehört. Eigentlich geht es darum, zu spielen und nicht zu gewinnen. Deshalb spielen wir auch dann weiter, wenn wir dauernd verlieren. Das Spiel ist das Entscheidende, nicht das Gewinnen – und schon gar nicht der Gewinn. Wäre es anders, würden die ganzen Wettspielszena­ rien nicht funktionieren, denn nur einer kann gewinnen. Trotzdem spielen viele mit – weil es ihnen ums Spielen geht. Haben Sie ein «Lieblingsspiel»? Verschiedene. Fussball war immer meine Leidenschaft. Gerne spiele ich mit den Kindern Federball oder Boccia, auch Kartenspiele wie Doppelkopf. Auch Improvisationsspiele mit Theater, Tanz und Musik mag ich gerne. Naja, und dann ist da noch mein bestgehütetes Geheimnis: meine elektrische Eisenbahn… Dr. phil. Christoph Quarch ist Philosoph, Autor und Berater. Er lehrt an verschiedenen Hochschulen und veranstaltet philosophische Reisen, u.a. mit «ZEIT-Reisen».

Gerald Hüther, Christoph Quarch Rettet das Spiel! Weil Leben mehr als Funktionieren ist 224 Seiten. Gebunden, CHF 26.90 ISBN 978-3-446-44701-1


Messen Der erste Eindruck zählt – INNOPAP 2017 Die zweite Ausgabe der Innopap – Fachmesse für Papeterie und Büroartikel – rückt mit grossen Schritten näher. Vom 5. bis 7. Februar 2017 erwartet Besucherinnen und Besucher im Reisezentrum Windisch eine faszinierende Inspirationswelt auf 1800 m2 Ausstellungsfläche.

Unter dem Motto «Der erste Eindruck zählt» entwickelt sich die Innopap – hauseigene Messe der Papedis AG und Ecomedia AG – aktiv weiter. Denn Tatsache ist: Der langfristige Erfolg der Papeterie liegt im perfekten Zusammenspiel von Ladenarchitektur, Warenpräsentation, Schaufenstergestaltung und persönlichem Auftreten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Genau dieses Zusammenspiel wird an der Innopap hautnah erlebbar.

«Wir wollen eine offene, einladende Atmosphäre schaffen.» Als moderne Mischung aus Messe, Werkstätte, Technikoase und Begegnungsort präsentiert sie vom 5. bis 7. Februar 2017 wieder eine bunte Vielfalt an Produkten und innovativen Ideen aus der Welt von Papeterie, Bürobedarf, EDV, und IT-Zubehör. «Wir wollen keine klassische Messe mit Stand neben Stand bieten, sondern eine offene, einladende Atmosphäre schaffen», beschreibt Messeleiterin Sandra Hurter das Konzept. Einzelne Stände mit hohen, abgrenzenden Wänden sucht man an der Innopap deshalb vergebens. So entsteht eine einzigartige, kreative und inspirierende Erlebniswelt. Weniger ist mehr Für Aussteller gilt denn auch die Devise: die richtigen Produkte perfekt inszeniert. «Span-

nend ist für Papeterien heute vor allem eines: Wie setze ich mit begrenztem Platz, die richtige Produktpalette perfekt in Szene?», erklärt Sandra Hurter. Besucherinnen und Besucher sollen durch die Messe gehen und direkt Inspiration für die Präsentation im eigenen Geschäft finden.

«Spannend ist für Papeterien heute vor allem eines: Wie setze ich meine Produktpalette perfekt in Szene?»

Location des Reisezentrums Windisch statt. Insgesamt 1800 m2 Ausstellungs- und Gastrofläche mit Lounge und Verweilzonen bieten eine Menge Platz für neue Ideen, attraktive Produkte, faszinierende Innovationen und spannendes Networking. Erwartet werden mehr als 50 Aussteller und über 900 Messebesucher.

Ihre eigene Kreativität können die Besucherinnen und Besucher natürlich auch wieder unter Beweis stellen. Am POS-Designwettbewerb rücken sie selbst alles ins rechte Licht und arrangieren die Produkte zu einem Thema perfekt. Den Gewinnern winken attraktive Preise und ein redaktioneller Presse-Artikel im Papeterie und Büro. Neuheit Kidsworld Eine Neuheit an der zweiten Ausgabe der Innopap ist die Kidsworld. Hier dreht sich alles um die jüngste Kundschaft der Papeterien. Vom Schulthek über peppige Agenden bis hin zur coolen Natel-Hülle werden hier die neusten Trends gezeigt. Viel Platz für neue Ideen Erstmals findet die Fachmesse für Papeterie und Büroartikel in der einzigartigen, urbanen

Innopap – Fachmesse für Papeterie und Büroartikel 5.–7.2.2017 Reisezentrum Windisch Weitere Informationen: www.innopap.ch Messeleitung: Sandra Hurter, 044 908 15 47, sandra.hurter@ecomedia.ch

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Ambiente-Trends 2017: nachhaltig inspirierend Vom 10. bis 14. Februar 2017 erwartet die Besucher der Ambiente in Frankfurt spektakuläre Präsentation der aktuellen Trends in vier Themenwelten: «delicate structures», «honest materials», «jumbled patterns» und «notable shapes». Das Thema «Nachhaltig inspirierend» hat sich als Leitmotiv für die Ambiente-Trends 2017 etabliert. Inspiriert sind die Trends von aktuellen Strömungen aus Design, Kunst, Mode und Architektur. Als internationale Leitmesse der Konsumgüterbranche spiegelt die Ambiente die Trends der Bereiche Living, Giving und Dining wie keine andere Veranstaltung wider. Für die Themenwelten wählen die Trend­ experten Produkte aus den Kollektionen der knapp 4400 Ambiente-Aussteller aus und machen Zukunftstrends so durch konkrete Beispiele erlebbar. Raffiniert, authentisch, fantasievoll, elegant – die Ambiente-Trends sind breit gefächert und bieten einen Überblick über die gesamte Branche mit ihren Neuheiten. In einem skurrilen Sammelsu­ rium und Durcheinander werden Muster und Motive spielerisch kombiniert. Im Gegensatz dazu stehen klare und charaktervolle Designs mit skulpturaler Formsprache für eine klassisch moderne Eleganz. Eine Broschüre informiert vorab über Trends im Bereich der Farben, Materialverwendung und stilistischen Kombinationen. Zu sehen sind die vier Trendwelten während der Ambiente auf der Sonderpräsentation in der Galleria 1 sowie bei exklusiven Vorträgen für den Handel täglich um 12 und 15 Uhr im Raum Symmetrie, Halle 8.1.

Trend: Honest Materials.

Delicate Structure Filigrane Strukturen und Texturen sind von der Natur inspiriert. Mithilfe innovativer Verfahren erzeugen sie raffinierte, behagliche Oberflächen. Sie laden ein, berührt zu wer-

den, und vermitteln einen sinnlichen Genuss. Eiskristalle, Wasserflächen, Blattstrukturen, vom Wind geformter Sand – aufwendige Oberflächenbearbeitungen und auch 3D-Printing oder Laser-Sinter-Verfahren übertragen

Naturphänomene atemberaubend kunstvoll auf die Designs. Honest Materials Hochwertige Handwerkskunst mit Design­ anspruch hält Traditionen lebendig. Im sorgfältigen Umgang mit ursprünglichen Materialien entstehen geerdete Produkte, die ebenso unaufdringlich wie langlebig sind. Schlichte Optiken mit dem Reiz von Unregelmässigkeiten – Ton, Emaille, Gusseisen, Leinen und eine Farbpalette zwischen Holz und Beeren – charakterisieren diesen Trend, der das Zuhause erobert. Jumbled Patterns Eine Hommage an die kindliche Unbeschwertheit, eine Einladung zu mehr Fantasie: Im ungezähmten Durcheinander von Mustern und Motiven kommt Skurriles ebenso zur Geltung wie Nostalgisches und Erfinderisches. Im krea­t iven Sammelsurium trifft Geometrisches auf Figürliches, Kurioses auf Naives, Vintage auf Selfmade-Optiken. Heitere Farbtöne bestimmen das Bild – Spielzeug, Buttons und Embleme setzen fröhliche Akzente.

Trend: Delicate Structures.

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Notable Shapes Ein klares, charaktervolles Interior-Design definiert mit starken Silhouetten die klas-


Messen sisch-moderne Eleganz neu. Im Zentrum steht die skulpturale Form, selbstbewusst, monolithisch und sehr prägnant. Kompakte Materialien, dunkle Edelhölzer, Leder, Samt, Marmor und Metalle ergeben kontrastreiche Flächen – auch in markanten Kombinationen, mit einprägsamen Intarsien, Rautenmotiven und geometrischen Mustern. Internationale Leitmesse Ambiente Die Ambiente ist die internationale Leitmesse und weltweite Nummer 1 für Produkte rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat,

Geschenkartikel, Schmuck, Fashionbedarf ebenso wie Dekorationsartikel, Wohnkonzepte und Einrichtungsaccessoires. Sie ist «The Show» für eine gesamte Branche. Aufgrund ihres in Breite und Tiefe konkurrenzlosen Produktangebots ist sie weltweit einzigartig. Auf der Ambiente 2016 zeigten rund 4400 Aussteller den 137 000 Fachbesuchern aus fast 150 Ländern fünf Tage lang ihre Produktklassiker und Innovationen. Die bedeutendste globale Konsumgütermesse bietet gleichzeitig eine Vielzahl an Events, Nachwuchsprogrammen, Trendinszenierungen und Preisverleihungen.

Trend: Jumbled Patterns.

Trend: Notable Shapes.

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Paperworld 2017 Neue Sonderschau «Büro der Zukunft» gibt Einblicke in die Arbeitswelt von morgen Die Paperworld gewährt vom 28. bis 31. Januar 2017 einen Blick in das Büro der Zukunft. Fachbesucher erleben auf der international führenden Fachmesse für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren in Frankfurt am Main die Arbeitswelt von morgen. Diese muss sich vielfältigen Anforderungen an neue Formen der Zusammenarbeit und der zunehmenden Digitalisierung anpassen. Wie das konkret aussehen kann und was bereits heute umsetzbar ist, zeigt die neue Sonderschau «Büro der Zukunft» mit konkreten Beispielen in der Halle 3.0 C51 auf der Paperworld 2017.

In Zukunft werden sich in den Bürokomplexen völlig neue Raumkonzepte ergeben und mit ihnen auch neue Produkte gefragt sein. Die Bürofläche ist aufgeteilt in: die Kommunikationszone für den spontanen Wissenstransfer und das interne Get-together mit Kollegen, die Konzentrationszone als Rückzugsort, die Meetingzone zum Informationsaustausch mit externen Gästen und

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die Inspirationszone zum Entspannen oder Anregen neuer Ideen. Diese Zonen kann der Fachbesucher in der Sonderschau aktiv erleben. Grosse Relevanz haben hier auch die Faktoren Klima, Akustik, Ergonomie und Verpflegung. Der Fachbesucher erlebt die Zonen des «Büros der Zukunft» live und taucht ein in die Möglichkeiten und Bedürfnisse von morgen. Er entdeckt innovative

Produkte – von interaktiver Präsentationstechnik über ergonomische Büromöbel bis hin zu digitalen Schreibgeräten und individuell regelbarer Beleuchtung. «Die neue Sonderschau richtet sich an alle Fachbesucher der Paperworld, die einen Blick in das Büro von morgen werfen möchten. Zusätzlich ist sie auch sehr interessant für Architekten, Innenarchitekten, Planer und Facili-


Messen ty Manager, denn sie zeigt, wie in ein paar Jahren unser Arbeitsplatz konzipiert sein kann. PBS-Herstellern zeigt die Sonderschau, welche neuen Chancen sich in der Produktentwicklung durch die veränderte Arbeitswelt ergeben», sagt Michael Reichhold, Leiter der Paperworld.

28. – 31. 1. 2017 Frankfurt am Main

Täglich stattfindende Führungen, Vorträge und Best-Practice-Beispiele verdeutlichen zusätzlich die Möglichkeiten und Innovationen des Büros der Zukunft. Die Planung und Gestaltung der Fläche übernimmt die renommierte Architektenplattform World-Architects gemeinsam mit dem international anerkannten Architekten André Schmidt aus Berlin. Working Spaces 2025 werden im «Büro der Zukunft» Realität Der Konzeption der Sonderschau ist eine Studie vorausgegangen, die sich mit der Frage beschäftigt, wie sich unser Arbeitsplatz verändert. Die Studie «Working Spaces 2025» wurde vom Pragma Institut im Auftrag der Messe Frankfurt für die Paperworld durchgeführt. Sie hat ergeben, dass sich das Büro der Zukunft stärker an die durch Digitalisierung und Globalisierung veränderten Arbeitsabläufe, Kommunikationsbedürfnisse und neuen Modelle der Zusammenarbeit anpassen wird. 61 Prozent der befragten deutschen Beschäftigten im Büro fordern bereits heute flexiblere Strukturen in der Büroumgebung. Umso wichtiger wird es für Unternehmen, ihren Mitarbeitern eine offene Bürolandschaft mit Rückzugs- sowie Meeting-Möglichkeiten zu schaffen. Die Büroarbeit wird flexibler, multilokal, individueller und nachhaltig. Schlagwörter wie Industrie 4.0, Cloud Computing, Internet of Things und Big Data begleiten diese Veränderungen und führen zu einem Umdenken in der Arbeitswelt. Zusammenarbeit und Selbstorganisation werden zu entscheidenden Erfolgsfaktoren im komplexen und digitalen Arbeitsumfeld. Auch die Wirtschaftlichkeit im Sinne von Flächeneffizienz spielt im Büro der Zukunft eine entscheidende Rolle. Weiche Faktoren wie Betriebsklima, flexible Arbeitsmodelle und Work-Life-Balance gewinnen an Bedeutung.

Hello tomorrow. The visionary office.

The stationery trends.

«Die Büroarbeit wird flexibler, multilokal, individueller und nachhaltig. Schlagwörter wie Industrie 4.0, Cloud Computing, Internet of Things und Big Data begleiten diese Veränderungen und führen zu einem Umdenken in der Arbeitswelt.»

Zukunftsweisende Neuheiten von rund 1500 Ausstellern Die ausstellenden Hersteller von Bürobedarf, Accessoires und Einrichtung versprechen auch mit ihren innovativen Produkten und Neuheiten einen ersten Ausblick auf den Arbeitsplatz von morgen. In den Hallen 3.0, 4.0 und 6.0 finden die Besucher Bürogeräte, Büroeinrichtung und -ausstattung, Organisations- und Präsentationsmittel, Büropapiere, Schreib- und Zeichengeräte, EDV- und Druckerzubehör sowie wiederaufbereitete Druckermaterialien. Diese Produktvielfalt bildet alle Segmente des «visionary office» ab und ist in dieser Tiefe und Breite nur in Frankfurt am Main zu finden. «Die Fachbesucher sehen auf der Paperworld auf knapp 40 000 Bruttoquadratmetern Neuheiten und Trends, die die Arbeit im Büro effizienter, gesünder und mobiler machen», erklärt Michael Reichhold. Komplettiert wird das Angebot mit dem Stationery-Bereich in den Hallen 5.1 und 6.1, wo Produkte rund um Schenken, Verpacken, Feiern sowie hochwertige Schreibgeräte, Taschen und Accessoires für den privaten Papier- und Schreibwarenbedarf zu finden sind. Quelle: Messe Frankfurt

Ihre Entscheidungen treffen Sie immer mit Weitblick? Dann sichern Sie sich schon jetzt Ihr Online-Ticket für die Paperworld 2017. So profitieren Sie von unserem BusinessMatchmaking-Service und können im Vorfeld der international führenden Fachmesse für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren wichtige Kontakte knüpfen sowie Termine vereinbaren. Für einen perfekt vorbereiteten Messebesuch: paperworld.messefrankfurt.com/tickets info@ch.messefrankfurt.com Tel. +41 44 503 94 00

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Vorschau: Ornaris Zürich 2017 Die nächste Ausgabe der Ornaris, der grössten Schweizer Neuheitenplattform für den Detailhandel, findet vom 15. bis 17. Januar in Zürich statt. Rund 400 Aussteller, inkl. über 40 Newcomer und langjährige Aussteller, präsentieren hier ihre Produkte für das Frühlings- und Sommersortiment. Ein Teil davon ist die neue Sonderschau O-TRENDS, welche TRENDIG UND NEU ersetzt. Ihr Ziel ist es, Produktetrends frühzeitig zu erkennen und an der Messe komprimiert zu präsentieren. Die Sonderschau O-TRENDS wird in die Bereiche STARS (Neuheiten und Klassiker), NEWCOMER (erstmals dabei) sowie EXCLUSIVES (noch nie gesehen) unterteilt und von einem Fachgremium juriert. Um die Bedeutung der ORNARIS in der Schweizer Konsumgüterbranche weiterhin zu stärken, wird das Rahmenprogramm innovativ ausgebaut. Der Service zielt darauf ab, den Facheinkäuferinnen und Facheinkäufern relevante und berufsalltagsnahe Hilfestellungen zu geben, damit sie den immer härter werdenden Bedingungen in der Detailhandelsbranche gerecht werden können. Gerne weist die ORNARIS in diesem Zusammenhang besonders auf das abwechslungsreiche Fachforum hin. Im Forum erwarten die Besucher spannende Fachvorträge, die sich zum Beispiel den neuen Onlinebezahllösungen widmen. Adrian Erni, Ornaris

Suisse Toy begeisterte die Massen Anfang Oktober ging in Bern die grosse Spielwarenmesse Suisse Toy über die Bühne. 52 000 Besucherinnen und Besucher erfreuten sich am grössten Spiele-Event der Schweiz an einem breit gefächerten digitalen und analogen Angebot, das die Generationen verband. Würfeln, knobeln, rätseln – zocken, gamen, gamblen – basteln, bauen, staunen: Von Donnerstag bis Sonntag war an der Suisse Toy mit

den Bereichen E-Games, FamExpo Baby und Creaktiv Spielspass in allen Facetten angesagt. «Die Suisse Toy ist das perfekte Aus-

flugsziel für Spielbegeisterte in den Herbstferien. Alle wichtigen Hersteller waren dieses Jahr wieder vor Ort und somit hatte es für jeden etwas dabei. Die Messe war ein voller Erfolg. Die Besucherzahlen sind gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent gestiegen», erklärte Messeleiterin Anna Herrmann. Zurück zu den Wurzeln des Spielens Insgesamt buhlten rund 180 Aussteller um die Gunst der Besucherinnen und Besucher. Rolf Burri, Präsident des Schweizerischen Spielwarenverbandes und Geschäftsführer von Carlit + Ravensburger AG Schweiz, äusserte sich ebenfalls zufrieden: «Wir sind sehr glücklich und überwältigt von der diesjähri-

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Messen ist sichtlich jugendlicher geworden und deckt nun definitiv das ganze Altersspektrum ab», so Schlosser weiter. Viele Interessierte liessen sich vom Trend ESports anstecken und probierten die zahlreichen Angebote aus, vor allem im boomenden Bereich Virtual Reality. «Zudem punkteten wir mit dem ersten öffentlichen IndoorDrohnenrennen der Schweiz, an welchem fast 40 Piloten teilgenommen haben», resümiert Cédric Schlosser. Bezauberndes an der FamExpo Baby und der Creaktiv Neben allem, was das Spielerherz begehrte, kamen im Bereich Creaktiv die Bastlerinnen und Bastler auf ihre Kosten. Vom Sandstrahlen, zum Flechten bis hin zum Designen von Schmuck konnte alles ausprobiert werden. An der FamExpo Baby fanden werdende Eltern und junge Familien wichtiges für ihre Babys und Kleinkinder im Alter bis drei Jahre. Auch Messeleiter Serge Kalamidis zieht ein positives Fazit: «Einmal mehr hat in der FamExpo Baby eine besonders tolle Stimmung geherrscht. Für unsere Ausstellerinnen und Aussteller war der Wegfall des Mittwochs aus organisatorischen Gründen sehr positiv. Die nächste Suisse Toy findet vom 12.–15. Oktober 2017 statt. zvg

E-Games sind im Trend. gen Ausgabe, welche aus unserer Sicht wieder mehr in die Richtung ‹Back to the Roots› ging. Dabei haben sich die Strukturanpassungen in der Halle sehr positiv ausgewirkt. Die Halle lebt und man kann den Spirit der Suisse Toy richtig fühlen. Die Menschen sind fröhlich, aufgestellt und haben richtig Lust zum Spielen.» Mehrwert für Lernende und Lehrbetriebe Am Donnerstag, 6., und Freitag, 7. Oktober 2016, erhielten rund 30 Detailhandels-Lernende aus Verkaufsgeschäften – primär aus dem Spielzeugbereich – die Gelegenheit, bei den Herstellern Carrera, Ravensburger, Märklin, Carletto und Arwico hinter die Kulissen zu blicken und an deren Ständen erste Front­ erfahrungen an einer Messe zu sammeln. «Wir wollen den Lernenden mit dieser Aktion die

Breite und Attraktivität der Branche aufzeigen und zusätzliche Ausbildungsanreize schaffen», erklärt Rolf Burri. «Zudem kreieren wir mit dem zusätzlichen an der Suisse Toy gewonnenen Know-how auch einen handfesten Mehrwert für die Lehrbetriebe.» E-Games stärker im Fokus Auf der einen Seite entwickelte sich die Suisse Toy 2016 zurück zu den Wurzeln, auf der anderen Seite machte sie aber auch einen weiteren grossen Schritt Richtung Digitalisierung. «Unser neues Konzept, welches neben mehr Ausstellern auch ein komplettes Entertainment-Programm auf zwei Hauptbühnen beinhaltete, war ein voller Erfolg», erklärt E-Games-Organisator Cédric Schlosser. Die SwitzerLAN, die grösste LAN-Party der Schweiz, bot mit ihren rund 1000 Teilnehmern ein eindrückliches Bild. «Die Suisse Toy

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Rudi posteT Herbert, ich lese grad dein komisches Mail. Wieso komisch? Noch nie was von einem Accent aigu gehört? Du als Lehrer? Mein Computer hat ein Problem. Zeig mal. Das muss doch gehen. Eben nicht. Aber hallo, das ist ja gar keine Schweizer Tastatur. Den musst du umtauschen. Wo hast du ihn denn her? In Konstanz gekauft. Wollte doch auch mal sehen, wie Einkaufstou­ rismus geht. Im Laden haben sie mir ungefragt eine Ausfuhrbestätigung ausgehändigt. Am Zoll war dann Stau, aber nach einer Stunde hatte ich den Stempel im Sack.

Dafür hast du dann die deutsche Steuer zurückerhalten. Nein. Der Laden in Konstanz behaup­ tet, sie hätten die Ausfuhrbestätigung nie erhalten. Ist wahrscheinlich auf der Post verschwunden. Damit war es dann wohl erledigt. Ein paar Franken hast du ja hoffentlich trotzdem gespart. Nein. Meine Frau wollte auch mal nach Konstanz fahren, das sei eine schöne Stadt, und sie bräuchte eine Hand­ tasche. Also fuhren wir am Samstag nochmals raus. Ist ja keine Weltreise. Am Samstag ist es eine! Unglaublich, was da los ist. In einem Laden hat ein Norddeutscher gefragt, ob man auch mit Euro zahlen kann!

Doch, und wie. Die Schweizer nahmen mich raus und fanden den Computer. ... den du korrekt verzollt hattest ... ... aber ich hatte keinen Beleg, und der Zöllner meinte, er sei doch nicht blöd, er wüsste, wie eine Schweizer Tastatur aussieht. Also hast du den Compi zwei Mal verzollt? Ja, und eine Busse bezahlt. Hat wenigstens Käthi eine günstige Handtasche gefunden? Ja, schon, aber mit einer gerissenen Naht. Wir fahren also am Samstag wieder nach Konstanz ... Ruedi Stricker

Und dann gingst du nochmals in den PC-Shop?

... und konntest weiterfahren.

Ja, sie haben mir dann wenigstens noch Software für vierzig Euro gratis installiert. Wegen der Steuer konnten sie aber nichts machen.

Nicht sofort, am Schweizer Zoll war auch Stau ...

Wenigstens hast du nicht wieder Zeit am Zoll vertrödelt.

Altstadt-Papeterie Jäger in Rheinfelden: Weihnachten soll dieses Jahr besser werden! 1994 übernahm Hans Peter Jäger das mehr als hundertjährige Fachgeschäft in der romantischen Altstadt von Rheinfelden, der Stadt, die dieses Jahr mit dem begehrten Wakkerpreis ausgezeichnet wurde. Neben der Papeterie in Rheinfelden führt Jäger noch eine Filiale im Gundeli-Quartier in Basel. Während in Basel das Sortiment stark auf Bürobedarf ausgerichtet ist, bietet die Papeterie in Rheinfelden neben dem traditionellen

Hans Peter Jäger, Inhaber der Altstadt-Papeterie in Rheinfelden.

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Papeteriesortiment vor allem ein breites Angebot an ausgewählten Geschenkartikeln. Besonders erwähnenswert ist jedoch die eigene Produktion von Stempeln und Gravuren. Eine Attraktion der besonderen Art ist sicher auch die neue Fotoentwicklungsmaschine, mit der vom Fotoapparat des Kunden direkt Bilder ausgedruckt werden können. Zusätzlich bietet Jäger im eigenen Betrieb Druckaufträge und die üblichen Zusatzdienstleistungen wie Binden, Laminieren, Schneiden, Lochen usw. an. Jägers Werbeanstrengungen konzentrieren sich heute vor allem auf die Internetwerbung, wobei er nicht nur eine informative Homepage anbietet, sondern auch über Facebook und Twitter regelmässig aktuelle Neuigkeiten und Angebote lanciert. Auf Weihnachten verzichtet er auf eine zusätzliche Pros-

pekt- oder Inseratwerbung, seine bisherigen Erfahrungen mit diesen beiden Werbemitteln waren immer enttäuschend. Dafür beteiligt er sich regelmässig an den Aktionen des lokalen Gewerbe- und Detaillistenverbandes. So beispielsweise am festlichen Eröffnungstag der Altstadtweihnachtsbeleuchtung, an dem die Brauerei Feldschlösschen mit einem Sechsergespann durch die weihnachtlich dekorierten Gassen fährt und gratis Bier ausschenkt. Während zwei Sonntagen im Dezember sind alle Läden der Altstadt geöffnet und zusätzlich wird den Kunden durch die Detaillistenorganisation allerhand an Leckereien und Attraktionen geboten. Auch für Hans Peter Jäger von der AltstadtPapeterie in Rheinfelden sind November und Dezember geschäftlich die beiden stärksten Monate des Jahres. Nach wie vor ist die Weih-


Inside Artikel und Geschenke schon ab Mitte Oktober ausgestellt, das erübrigt auch eine spezielle Innendekoration – Weihnachten winkt von vielen Tablaren und Regalen. Nun bleibt uns nur die Hoffnung, dass die Wetterprophezeiungen der Muotathaler Ameisenforscher richtigliegen und bald weisse Adventswochen all unsere Weihnachtsumsätze in die Höhe schnellen lassen – aber bitte nicht zu viel Schnee aufs Mal, am liebsten sollte es öfter und immer nur nachts leicht schneien. Und bitte frische – aber nicht zu kalte – Temperaturen! HRF

Auf der bis auf den letzten Meter sinnvoll ausgenützten Ladenfläche von rund 80 – 100 m2 findet der Kunde in der Altstadt-Papeterie alles, was er privat oder im Büro braucht. nachtszeit in den meisten Papeterien jene Periode, die den Geschäftserfolg massgeblich beeinflusst. Allerdings; im vergangenen Jahr liess das Weihnachtsgeschäft – nicht nur in Rheinfelden – viel zu wünschen übrig. Das lange, schöne Wetter hätte viel zum miesen Umsatz beigetragen, meinte Jäger, doch dieses Jahr würde auch der Winter rechtzeitig kommen, und damit erwarte er auch bessere Umsätze! Die Weihnachtsvorbereitungen der AltstadtPapeterie beginnen im Frühsommer. Bereits zu diesem Zeitpunkt disponiert Jäger, hauptsächlich via Internet, Weihnachtsartikel und vor allem attraktive Neuheiten. Messebesuche findet er immer weniger interessant – im Internet findet er wesentlich günstigere und interessantere Angebote, vor allem, da die Lieferungen an seine Adresse in Rheinfelden-

DE, zu günstigeren deutschen und EU-Preisen erfolgen! Vor dort wird die Ware später ins Geschäft in der Schweiz transportiert. Dadurch ist er auch gegenüber seinen Mitbewerbern auf der anderen Seite des Rheins einigermassen konkurrenzfähig. Allerdings betont er, dass es sich dabei nicht um Standardartikel aus dem Bürosortiment, sondern ausschliesslich um Geschenk- und Fantasieartikel handeln würde.

«Eine Attraktion der besonderen Art ist sicher auch die neue Fotoentwicklungsmaschine, mit der vom Fotoapparat des Kunden direkt Bilder ausgedruckt werden können.» Die Schaufenster werden normalerweise Anfang November weihnachtlich dekoriert, im Ladeninnern sind auch viele weihnachtliche

Schon seit Mitte Oktober stellt die AltstadtPapeterie in einem der Schaufenster interessante Weihnachtsneuheiten aus.

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BBK aktuell: VSP-üK-Logistik – zwei neue starke Partner! Einschneidende organisatorische Veränderungen beim bisherigen Logistikpartner für das Schulungsmaterial unserer überbetrieblichen Kurse erforderten eine grundsätzliche Neuorganisation des üK-Betriebes. Mit den Firmen Kolma AG und Waser + Co. AG konnten zwei neue starke Partner gefunden werden. Dank deren grosszügiger Unterstützung ergeben sich ein grosses Potenzial an Vereinfachungen und erhebliche Kosteneinsparungen. Mit dem 3. Ausbildungstag der üK-Klassen15 kam das neue üK-Logistikkonzept diesen Herbst erstmals vollumfänglich zum Tragen. Anlässlich des 3. Präsenztages der 15erKlassen kam im Herbst das neue üK-Logistikkonzept erstmals vollumfänglich zum Tragen. So absolvierten die drei üK-Klassen aus dem Grossraum Ostschweiz/Zürich (St. Gallen15, Volketswil15, Winterthur15) ihren Ausbildungstag bei der Firma Waser + Co. AG in Volketswil und die beiden Klassen aus dem Grossraum Zentral-/Nordwestschweiz und Mittelland (Sursee15, Thun15) bei der Firma Kolma AG in Wabern.

Erster üK-Tag in Volketswil bei der Firma Waser + Co. AG. Im Zuge der wirtschaftlichen Neuausrichtung der PEG und der Gründung der Papedis ergaben sich auch für die Logistik des Schulungsmaterials unserer überbetrieblichen Kurse einschneidende Veränderungen. So zeigte sich, dass die neu organisierte Logistik der Papedis den besonderen Bedürfnissen unserer Liefer- und Abholaufträge nicht mehr gerecht werden konnte. Aufgrund dieser Tatsache drängte sich eine baldige Neukonzeption für die Einlagerung sowie das Handling des üK-Schulungsmaterials auf. Mit den Firmen Kolma AG und Waser + Co. AG konnten nun im Frühjahr dieses Jahres zwei neue starke Partner gefunden werden. Dank deren grosszügiger Unterstützung geniessen unsere üK-Klassen ein kostenloses Gastrecht in den Schulungsräumen der beiden Firmen. Dazu werden uns an beiden Firmenstandorten genügend Lagerräumlichkeiten zur Verfügung gestellt, welche uns eine fixe Einlagerung des benötigten Schulungsmaterials ermöglichen. So können unser bisheriger Transportbedarf praktisch auf Null reduziert, die Zuverlässigkeit der Materialverfügbarkeit auf das absolute Optimum erhöht und weitere Kosten (bei Logistik und Miete von Schulungsräumlichkeiten) eingespart werden.

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Um das – von Aarburg auf die beiden neuen üK-Schulungsorte Volketswil und Wabern verteilte – Ausbildungsmaterial rechtzeitig für den 3. Praxistag im Herbst bereitzustellen, wurde die Sommer-Coaches-Tagung für diese «Materialübung» genutzt. So wurden in zwei Gruppen sieben Paletten Schulungsmaterial nach dem «3W-Prinzip» aussortiert: «Weiterleiten (für ABK-Unterricht, persönlicher Bedarf Coaches), Weiterverwenden, Wegwerfen». Auch die Coaches-Tagung vom Januar 2017 wird nochmals ganz unter dem Motto «Entrümpeln/Entwirren/Entstauben» stehen, damit das gesamte üK-Ausbildungsmaterial wieder auf dem aktuellsten Stand und vollständig einsatzfähig ist.

Im Rahmen dieser Praxistage wurde auch die – von beiden Firmen angebotene – Gelegenheit für eine Betriebsbesichtigung genutzt. So konnten die Lernenden in Volketswil einen ausgiebigen und sehr aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen eines Grossisten werfen und den Warenfluss von der Bestellung bis zur Auslieferung 1:1 mitverfolgen. In Wabern gab es für die Lernenden einen spannenden und höchst informativen Einblick in die zum Teil sehr komplexen Produktionsabläufe bei der Herstellung von Büroartikeln aus Kunststoff – mit so manchem Aha-Erlebnis. Bei der bereits erfolgten Einteilung für die 16er-Klassen ergeben sich – aufgrund der Wohnorte der Lernenden – je zwei Klassen für die Schulungsstandorte Volketswil und Wabern. Die definitiven Daten für die Präsenztage 2017/18 der üK-Klassen15 + 16 wurden im November an die Lernenden resp. die Ausbildungsbetriebe kommuniziert. Für das VSP-üK-Team Urs Suremann-Siegrist


Inside Branchenbarometer Januar bis September 2016 Nachstehend finden Sie die Resultate der aktuellen Branchenumfrage bei den Mitgliedern des VSP und des VSSD. Wir zeigen die Entwicklungen für die ersten zehn Monate des Jahres im Vergleich mit dem Vorjahr. Auch wenn es an der Umsatzfront eine leichte Erholung gegeben hat, zeigt sich nach wie vor ein negatives Bild. Unsere Branche spiegelt die Situation im Detailhandel der Schweiz wider und ist demnach nicht atypisch. Ein herzliches Dankeschön allen, die sich die Minute Zeit genommen haben, die Fragen zu beantworten. (in Klammer die Ergebnisse der letzten Umfrage vom September 2016) Wie schätzen die Fachgeschäfte die allgemeine Entwicklung ihres Geschäftes für 2016? 21% sehen eine positive Zukunft (21%) 48% beurteilen die Zukunft neutral (49%) 31% beurteilen die Zukunft negativ (30%)

Entwicklung des Lagerbestandes 16% verfügen über ein höheres Lager (15%) 50% haben gleich viel Lagerware wie im Vorjahr (48%) 34% notieren einen tieferen Lagerbestand (38%)

Allgemeine Umsatzentwicklung Januar bis September im Vergleich zum gesamten 2016

Entwicklung der Kundenfrequenz

+

+

– =

Entwicklung des Wareneinkaufs 18% kaufen mehr ein (16%) 38% bewegen sich im Rahmen des Vorjahres (36%) 44% kaufen weniger ein (48%)

23% realisierten mehr Umsatz (22%) / 28% gleich viel Umsatz (28%) 49% verzeichneten einen Umsatzrückgang (50%).

=

20% freuen sich an gestiegener Kundenfrequenz (20%) / 39% melden gleichbleibende Kundenzahlen (39%) / 41% beklagen rückläufige Kundenbesuche (41%).

Partner Fachausbildung Papeterie 2015 – 2018:

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Altbewährtes weiterführen … In diesem Sinne haben die Mitglieder des VLUP Verband Luzerner und Urschweizer Papeteristen beschlossen, wieder mit den beliebten Schöggeli Werbung für ihre Fachgeschäfte zu machen. Jeder Kunde erhält einen süssen Dank für seine Treue. … aber offen sein für Neues Verband Luzerner und Urschweizer Papeterien – dieser Name wurde immer mehr als lang, schwerfällig und antiquiert empfunden. So hat sich die Sektion einen neuen, der heutigen Zeit angepassten Namen gegeben. Die Sektion tritt in Zukunft unter dem Namen Verband Zentralschweizer Papeterien VZP auf.

Süsser Dank für treue Kunden: eine Aktion vom Verband Zentralschweizer Papeterien VZP.

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Termine Termine VSP Für die Weiterbildung steht den VSP-Mitgliedern und ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Lernplattform unter elearning.papeterie.ch zur Verfügung. Periodisch werden betreute E-Learning-Kurse für Wiedereinsteiger/innen angeboten. Ausführliche Informationen und Anmeldung an: VSP-Geschäftsstelle, Christoph + Regula Meier, Tel. 031 381 66 11, Fax 031 381 66 14, E-Mail: info@papeterie.ch, Laupenstrasse 2, Postfach 8524, 3001 Bern.

27.–30. April 2017, Gift & Premium Fair, Hong Kong, www.hktdc.com/fair/hkgiftspremiumfair 28. April–7. Mai 2017, LUGA, Luzern, www.luga.ch 12.–15. Mai 2017, Creativa, Basel, www.creativa-basel.ch 12.–21. Mai 2017, muba, Basel, www.muba.ch 21.–24. Mai 2017, National Stationery, NYC, www.nationalstationeryshow.com 15.–18. Juni 2017, Art Basel, Basel, www.artbasel.com

MESSEDATEN 29. November–4. Dezember 2016, Berufsmesse, Lausanne www.metiersformation.ch 1.–4. Dezember 2016, Art Basel, Miami Beach, www.artbasel.com 4.–6. Januar 2017, TRENDSET, München, www.trendset.de 7.–8. Januar 2017, Fest & Hochzeit, Zürich, www.hochzeitsmesse-zuerich.ch 10.–12. Januar 2017, PSI, Düsseldorf, www.psi-messe.com 14.–15. Januar 2017, PBS-Messe, Castrop, www.pbs-messe-castrop.de 15.–17. Januar 2017, Ornaris, Zürich, www.ornaris.ch 20.–22. Januar 2017, Ferienmesse, St. Gallen, www.ferienmessestgallen.ch 20.–24. Januar 2017, Maison & Objets, Paris, www.maison-objet.com 23.–24. Januar 2017, SwissPel Lederwaren, Dietikon, www.swisspel.ch 26.–29. Januar 2017, Fespo, Zürich, www.fespo.ch 28.–31. Januar 2017, creativeworld, Frankfurt creativeworld.messefrankfurt.com 28.–31. Januar 2017, Paperworld, Frankfurt paperworld.messefrankfurt.com 1.–6. Februar 2017, Spielwaren, Nürnberg, www.spielwarenmesse.de 5.–7. Februar, Innopap 2017, Windisch, www.innopap.ch 5.–9. Februar 2017, Spring Fair, Birmingham, www.springfair.com 10.–14. Februar 2017, Ambiente, Frankfurt www.ambiente.messefrankfurt.com

24.–27. Juni 2017, Tendence, Frankfurt, tendence.messefrankfurt.com 5.–7. Juli 2017, ISOT, Tokyo, www.isot.jp 8.–10. Juli 2017, Trendset, München, www.trendset.de 7.–8. August 2017, SwissPel, Dietikon, www.swisspel.ch 13.–15. August 2017, Ornaris, Bern, www.ornaris.ch 17.–19. September 2017, SwissPel, Dietikon, www.swisspel.ch Cardnights Schreibseminare 8. Dezember 2016, Schreibwerkstatt «Berührende Weihnachtstexte», Bibliothek Herzogenbuchsee, Bernstrasse 17, 3360 Herzogenbuchsee, Anmeldung: bibliothek@herzogenbuchsee.ch 9. Mai 2017, Schreibparcours «So punkten Sie mit Postkarten», 9.00–17.00 Uhr, Zürich 16. Mai 2017, Kurzseminar «Mit Freude schreiben», 14.00–16.00 Uhr, Olten Informationen und Anmeldung: Verein CARDNIGHTS.ch, Ulrich Marbot, 3365 Grasswil, info@cardnights.ch, Tel. 034 415 02 70 oder www.cardnights.ch Alle Daten ohne Gewähr/Einträge sind kostenlos Beachten Sie auch das aktuelle Verzeichnis auf unserer Website: www.papeterie.ch/verbandstermine.html Daten für Termine bitte direkt an ruedi@stricker-consulting.ch

12.–14. Februar 2017, swiss sourcing days, Suhr 14.–18. Februar 2017, didacta, Stuttgart, www.messe-stuttgart.de 4.–6. März 2017, ILM Lederwaren, Offenbach, www.messe-offenbach.ch 5.–9. März 2017, Euroshop, Düsseldorf, www.euroshop.de 14.–16. März 2017, Paperworld Middle East, Dubai, www.paperworldme.com 15.–19. März 2017, Creativa, Dortmund, www.messe-creativa.de 15.–19. März 2017, Giardina, Zürich, www.giardina.ch 19.–21. März 2017, SwissPel, Dietikon, www.swisspel.ch 20.–24. März 2017, Cebit, Hannover, www.cebit.de 23.–25. März 2017, Art Basel, Hongkong, www.artbasel.com 23.–26. März 2017, Buchmesse, Leipzig, www.leipziger-buchmesse.de 23.–30. März 2017, Baselworld, Basel, www.baselworld.com 5.–6. April 2017, Swiss Online Marketing, Zürich, www.swiss-online-marketing.ch 19.–23. April 2017, OFFA, St. Gallen, www.offa.ch 25.–26. April 2017, Stationery Show, London, www.stationeryshow.co.uk 26.–29. April 2017, Giftionery, Taipeh, www.giftionery.net 26.–30. April 2017, Buchmesse Genf, www.messen.de

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Schluss mit lustig

In der Ausgabe Januar von PAPETERIE UND BÜRO:

Schwerpunktthema: «Fachmessen».

Impressum

Papeterie und Büro Die einzige schweizerische PBSFachzeitschrift für Handel und Einkauf Offizielles Fachblatt des Verbandes Schweizerischer Papeterien VSP 98. Jahrgang/erscheint monatlich www.papeterie-und-buero.ch ISSN 1423-7016

ELCO-Website mit neuen Funktionen.

Scout-Schulranzen neu bei Hermann Kuhn AG.

Freie Mitarbeiter Thomas Köhler, Meilen / Dieter Behler, Sulz (D) Ruedi Stricker, Güttingen / Hans R. Fischer, Küsnacht / Bigna Silberschmidt, Zürich

Inserateregie, Abonnemente und Druck Rub Media AG Seftigenstrasse 310, 3084 Wabern Postfach, 3001 Bern Tel. 031 380 14 80, Fax 031 380 14 89 E-Mail: papeterie-buero@rubmedia.ch www.rubmedia.ch Jahresabo Schweiz: Fr. 45.– (inkl. MwSt.) Jahresabo Ausland: Fr. 55.–

Member of ISPA International Stationery Press Association

Adressen VSP Geschäftsstelle VSP/Rechtsauskünfte Sekretariat für Berufsbildung Dr. Christoph Meier Laupenstrasse 2, 3008 Bern Tel. 031 381 66 11, Fax 031 381 66 14 E-Mail: info@papeterie.ch, www.papeterie.ch Postkonto 80-34001-9

Verantwortlicher Redaktor Jürg Kühni Falkenweg 21, 3400 Burgdorf Tel. 034 422 16 39, Mobile 079 208 25 84 E-Mail: jkuehni@swissonline.ch

Geschäftsstelle PBS Schweiz Verband der Hersteller und Lieferanten von Papeterie-, Büro- und Schreibwaren in der Schweiz Daniel Mägerle, Geschäftsführer Tel. 052 213 84 84, www.pbs-schweiz.ch

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Anzeigenleitung Christian Büchi, Tel. 031 380 14 92 Objektleitung/Administration Caroline Garcia, Tel. 031 380 14 96


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Papeterie & Büro Dezember 2016  

Papeterie & Büro ist die führende Fachzeitschrift für den Papeterie-, Büro- und Schreibwarenmarkt in der Schweiz. Schwerpunkt der Dezember-A...

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