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WILLKOMMEN IM ERZGEBIRGE

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WILLKOMMEN IM

23. Jahrgang · Heft 45 Frühjahr/Sommer 2014 2,50 Euro

ERZGEBIRGE Das Urlaubs- und Freizeitmagazin der Region

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Wenn die Freibäder locken und die Räder in der Sonne blitzen, ist es Zeit für eine Tour.

Auf Achse FRÜHJAHR/SOMMER 2014

eins lohnt sich.

UNTERWEGS AUF RADUND WANDERWEGEN ZU DEN SEHENSWÜRDIGKEITEN DER REGION

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Der aktive Urlaub

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MUSIKFEST ERZGEBIRGE MIT STRAHLKRAFT

FREIBÄDER & BADESEEN HABEN HOCHSAISON

E-BIKE-NETZWERK WÄCHST WEITER

Das Festival lädt im dritten Jahrgang zu einer musikalischen Entdeckungsreise in Kirchen und Konzertsäle ein und bringt Weltklasse-Musiker zu Gehör…

Die älteste Talsperre Sachsens, Stauweiher, Naturteiche, moderne Freibäder und gleich mehrere Heilbäder versprechen Erholung, Entspannung und gute Laune…

Fahrrad fahren im Erzgebirge? Ohne extreme Anstrengung? Einfach das entsprechend ausgerüstete Rad bei einem der vielen E-Bike-Partner ausleihen…

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Foto: Wolfgang Fischer

Die Erzgebirgsbahn – Mobilität von A(nnaberg) bis Z(wickau)! Bitte einsteigen zur Entdeckertour. Das Erzgebirge ist reich an Sehenswürdigkeiten und touristischen Zielen. Die Erzgebirgsbahn bringt Sie hin. Nach Chemnitz, Zwickau, Schwarzenberg, Johanngeorgenstadt, Olbernhau, Annaberg-Buchholz und ohne Umsteigen auch an den Wochenenden über die tschechische Grenze nach Chomutov und Karlovy Vary. Also: Einsteigen und das Erzgebirge entdecken. Schnell, bequem und günstig! Weitere Informationen unter www.bahn.de/erzgebirgsbahn Die Bahn macht mobil.

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Willkommen

Aus dem dem Inhalt Aus Inhalt

Foto: Ferienland Westerzgebirge

Seite 3 – 19 Willkommen

· Freiberg · Flöha- und Zschopautal · Freiberger Land

· Osterzgebirge

· Marienberg, Zschopau &Umgebung

· Olbernhau · Kurort Seiffen &Umgebung

· Annaberg-Buchholz & AnnabergerLand · Kurort Oberwiesenthal &Umgebung

· RegionZwönitztal-Greifensteine

Die Erzgebirgsregion – Karte n Mit dem Kul-TOURbus durch das Erzgebirge n Das Erzgebirge musikalisch erleben n

Seite 20 – 45 Kulturschätze von Weltrang n Wandern im Zeichen der Muschel n Rekorde ziehen magisch an n

Schwarzenberg & Umgebung

· Rund um den Auersberg · Erzgebirgsvorland

· Tourismusregion Zwickau

Seite 22 Seite 32 Seite 42

Seite 46 – 69 Geschichte(n) neu entdecken Auf GPS-Rallye am Kamm n Aktiv im Spielzeugdorf

Seite 48 Seite 52 Seite 66

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Seite 70 – 83 Musik und Bewegung im Doppelpack n Auf Zeitreise mit Barbara Uthmann n Aktivurlaub am Fichtelberg n

Seite 72 Seite 74 Seite 82

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· Aue, Schneeberg,

Seite 4 - 5 Seite 12 Seite 14

Erntedank – Der Sommer klingt in Zwönitz aus Hier ist Freizeitvergnügen angesagt

Seite 89 Seite 96

Seite 98 – 121 Genussradeln statt Abstrampeln n Königliche Wanderung n Eine Stadt bleibt sportlich immer am Ball n

Seite 102 Seite 106 Seite 110

Seite 120 – 135 Tollkühne Männer am Zwickauer Himmel  n Weltelite lockt auf den Sachsenring n

Seite 128 Seite 135

Seite 136 – 146 Service

Rätselspaß n Veranstaltungskalender n Orts- und Stichwortverzeichnis n

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Seite 138 Seite 139 - 143 Seite 144 - 146

auf www.willkommen-in-sachsen.de

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Die Erzgebirgsregion im Überblick Willkommen Wei

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Bockwitzer See

Editorial

Speicherbecken Borna „Adria“

Groitzscher See

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Die Erzgebirgsregionen

hätten Sie vom Alltag gern einmal eine Auszeit? Ein bisschen Abstand vom allgegenwärtigen Termindruck, von ständiger Erreichbarkeit und Techniküberflutung? Dann haben wir auf den kommenden Seiten ein paar interessante Tipps für Sie. Hier bei uns im Erzgebirge können Sie Ruhe, Entspannung und aktive Erholung finden. Natur pur gibt es auf hunderten Kilometern Rad- und Wanderwegen, wie dem Qualitätswanderweg Kammweg, Landschafts- und Bergbaulehrpfaden sowie Bergen und Hügeln mit einmaligen Aussichten. Ob für einen Kurzurlaub oder einen längeren Aufenthalt, hier können Sie abschalten und den Kopf frei kriegen. Trotzdem wird es nie langweilig, denn Sie können aus einer wahren Fülle an Angeboten und Aktivitäten wählen. Auch Kultur und kulinarische Genüsse kommen dabei nicht zu kurz. Lassen Sie sich in unserem Heft inspirieren, kommen Sie ins Träumen und blättern Sie einfach einmal rein.

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Liebe Leserinnen und Leser,

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Stausee Oberwald

Ihr Willkommen-Team Zwickaue Mulde r

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Mit dem Kul-TOURbus durch das Erzgebirge 1 Kultur- und Freizeitzentrum Lugau Fabrikgäßchen 8 09385 Lugau

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2 Bergbaumuseum Oelsnitz/E. Pflockenstraße 28 09376 Oelsnitz/E.

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Talsperre Wolfersgrün

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3 Sternwarte und Zeiss-Planetarium Schneeberg Heinrich-Heine-Straße 13a 08289 Schneeberg

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6 Kreisergänzungsbibliotheken Annaberg-Buchholz und Marienberg

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7 Baldauf Villa Marienberg Anton-Günther-Weg 4 09496 Marienberg

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Mehr Informationen auf Seite 12.

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5 Schloss Schwarzenberg und Volkskunstschule Obere Schlossstraße 36 08340 Schwarzenberg

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4 Kulturhaus Aue Goethestraße 2 08280 Aue

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Freiberg Flöha- und Zschopautal Freiberger Land Osterzgebirge

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Marienberg, Zschopau & Umgebung Olbernhau Kurort Seiffen & Umgebung 

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land Kurort Oberwiesenthal & Umgebung

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Region Zwönitztal-Greifensteine

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung Rund um den Auersberg Erzgebirgsvorland

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Tourismusregion Zwickau

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Sächsisch-Böhmische Silberstrasse

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Willkommen

Entdecke die Möglichkeiten –

ein Urlaubstag im Erzgebirge

Sie möchten einen Urlaubstag fernab vom Alltag verbringen? Einfach mal abschalten, das Tempo rausnehmen und genießen? Sich aktiv erholen und Neues entdecken? Dann bieten wir Ihnen auf den folgenden Seiten ein paar interessante Ideen, wie Ihnen das alles in der Erlebnisheimat Erzgebirge gelingen kann. Entdecken Sie die Möglichkeiten und finden Sie Ihren persönlichen Urlaubsfavoriten.

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Willkommen Auswahl in der Vielfalt Wie bereiten Sie sich auf einen Urlaub vor? Also ich mache das immer ganz individuell, man möchte ja schließlich etwas anderes erleben als all die anderen. Für einen Urlaubstag im Erzgebirge gibt es da viele Möglichkeiten sich vorab zu informieren was einem gefallen könnte. Die neueste Ausgabe der „Willkommen im Erzgebirge“ darf dabei natürlich nicht fehlen. Die Internetseite des Tourismusverbandes zeigt unter www.erzgebirge-tourismus.de aktuelle Angebote und bietet schon mal eine prima Orientierung. Man kann gleich komplette themenbezogene Arrangements buchen oder individuell auf Tour gehen. Fehlen dürfen für meine Vorbereitung auch Wander- und Radkarten nicht. Und nun geht’s los.

Aufwachen mit Aussicht Ich habe mir gedacht, einen Urlaubstag im Erzgebirge beginnt man am besten gut ausgeruht. Wo ginge das besser als in einem der vielen schönen Hotels, Pensionen oder Gasthäuser? Es war gar nicht so einfach sich zu entscheiden, ob ich lieber in einem echten Schloss, auf dem Bauernhof, in einer gemütlichen Pension oder vielleicht ganz unkonventionell im Zelt übernachten möchte. Gelandet bin ich schließlich auf dem 890 Meter hohen Hirtstein. Der kleine Berggasthof Hirtsteinbaude bietet Zimmer mit Ausblicken in jede Himmelsrichtung. A pro pos Himmel, geschlafen habe ich hier in meinem Himmelbett wirklich prima. Zeit für ein leckeres Frühstück, um sich für den Tag zu stärken. Und es kann los gehen ...

Natur pur erleben Schon beim ersten Schritt vor die Haustür des Hotels merke ich: hier bin ich richtig. Richtig entspannt nämlich. Kein Auto ist zu hören und der Blick schweift über die abwechslungsreiche Landschaft. Und das Tollste: ich kann eigentlich direkt loswandern, denn mein Hotel liegt hier direkt am Qualitätswanderweg Kammweg-Erzgebirge. Doch ich entscheide mich für ein paar Kilometer Fahrt nach Kühnhaide. Hier am Wanderparkplatz Schwarzwassertal starte ich meine Wanderung. Das urige, wildromantische Tal führt mich auf einem gut ausgebauten und gut

ausgeschilderten Talweg in den Marienberger Ortsteil Pobershau. Die Ruhe ist einfach herrlich und der neben dem Weg plätschernde Bach lädt dazu ein sich eine kurze Abkühlung zu verschaffen. Mit baumelnden Füßen kann man am Ufer sitzen und einfach genießen. Obwohl, eigentlich wäre Zeit für einen kleinen Snack. Zum Glück entdecke ich das Schild zu Kurt’s Waldcafé. Kurt ist hier schon eine richtige Berühmtheit, denn sein mobiles Café besteht aus einem Zelt und einem Fahrrad und Kaffe und Kuchen sind jetzt genau das Richtige.

Erzgebirgische Stärkung Inzwischen bin ich aus dem Tal hinauf zum Grünen Graben gestiegen. Das bergmännische Wassergrabensystem ist ein Kunstgraben und stammt noch aus dem 17. Jahrhundert. Ich folge dem Graben ein Stück und gelange so zum Katzenstein-Plateau. Ein kleiner Abstecher zum Aussichtspunkt am Katzenstein darf nicht fehlen. Und irgendwie habe ich so langsam auch Appetit auf ein Mittagessen. Was richtig typisch erzgebirgisches, möchte ich gern probieren. Klitscher mit Apfelmus, einen Getzen mit Heidelbeeren oder vielleicht doch lieber erst einmal nur ein paar Speckfettbemmen. Die deftig belegten Brote schmecken zu einem erfrischenden Hopfengetränk auch im Sommer eigentlich immer. Und während mir schon das Wasser im Mund zusammenläuft sehe ich vor mir die Bergschänke zum Katzenstein. Ein uriges kleines Erzgebirgs-Gasthaus, bei Einheimischen auch noch als „beim Fritz“ bekannt, so hieß hier der frühere Wirt, auch ein echtes erzgebirgisches Original. Bei schönem Wetter ist es doch super, wenn man draußen essen kann. Also ich liebe das und alles schmeckt gleich noch mal so gut. Hier befindet sich ein kleiner Biergarten wo man gemütlich sitzen kann und auf der Bühne, die eigentlich einmal eine Brücke im Schwarzwassertal war, gibt es dazu manchmal sogar Live-Musik. Gasthäuser wie dieses findet man im Erzgebirge viele. Schon Anton Günther schätze sie und hat sie viel besungen. Die Lieder des wohl bekanntesten Volksdichters und Sängers des Erzgebirges hört man in den Gasthäusern auch heute noch gern. Klein, urig, individuell und mit viel Charme sind die kleinen Kneipen mit Geschichte und Geschichten gespickt. Ganz nebenbei gibt es natürlich auch noch ein Stück erzgebirgisches Kulturgut – leckeres Essen.

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1 Waldpilze oder „Schwamme“, wie es im Erzgebirge heißt, kann man bei einer Wanderung finden. Foto: Nicole Fugmann

2 Das Schwarzwassertal bei Pobershau. Foto: Gästebüro Pobershau

3 Die Bergschänke am Katzenstein lädt zur Einkehr ein. Foto: Nicole Fugmann

4 Abendstimmung am Basaltfächer des Hirtsteins. Foto: Nicole Fugmann

5 Einfach mal abschalten und loswandern. Foto: istock

6 Wanderparadies entlang des Grünen Grabens. Foto: Gästebüro Pobershau

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Willkommen

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E wie E-Bike

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1 Die Mitglieder des Heimatvereins Niederlauterstein haben unterhalb der Burgruine einen Besucherstollen geschaffen. Foto: Nicole Fugmann

2 E-Bikes sind im Radtourismus im Kommen. Foto: Katja Lippmann-Wagner

3 Entspannung nach einem aktiven Urlaubstag bietet ein Besuch in der Sauna. Foto: iStock

4 Wanderbekanntschaften der besonderen Art.

Gut gestärkt geht es weiter. Schön, einmal keinen Termindruck zu haben sondern einfach mal die Gegend zu genießen. Das Bergdorf Pobershau bietet eine Menge Sehenswertes. Zum Beispiel lädt das Schaubergwerk Molchner Stolln zu einer Führung unter Tage ein. Die bergmännische Tradition spielt im Erzgebirge ja generell eine wichtige Rolle. Die Zeugnisse des Altbergbaus sind allgegenwärtig und bald hat die Montanregion Erzgebirge vielleicht sogar offiziell den UNESCO-Welterbetitel. Wow. Erstmal lasse ich mir aber das lecker Softeis in der kleinen Eisdiele des Ortes schmecken, es soll ja legendär sein, hat man mir verraten. Wandern ist toll, aber mir steht der Sinn jetzt nach einer etwas anderen Form der Fortbewegung – Rad fahren. Zugegebenermaßen bin ich nicht so gut trainiert wie ich gern sein möchte und naja, an Bergen zu schieben sieht ja auch irgendwie peinlich aus. Zum Glück bin ich auf eine gute Lösung gestoßen: das E-Bike oder auch Pedelec. Nicht, dass das jetzt jemand falsch versteht. Also treten muss man hier schon noch und es ist auch noch Sport, aber man hat halt den gewissen Rückenwind und es macht einfach richtig Spaß. Ausleihen kann man die Fahrräder mit der kleinen Unterstützung bei verschiedenen Anbietern und Fahrradhändlern. An einem flächendeckenden Netz der Verleihstationen wird gerade gearbeitet. Ich leihe mir das Rad in Marienberg aus und schon kann es los gehen auf eine Runde in die Umgebung. Wieder war die Auswahl der Routen hier sehr groß und ich habe mich

erstmal für eine kleinere Runde zur Talsperre Neunzehnhain entschieden. Wieder genieße ich die einzigartige Natur, die Waldwege und die Ruhe.

Wellness Oase Nach so einem Tag mit viel Bewegung und tollen Erlebnissen möchte ich jetzt noch etwas Entspannung. Dazu gibt es im Erzgebirge ebenfalls eine große Auswahl an Saunen, Heil- und Erlebnisbädern oder auch Salzgrotten. Ich habe mich für einen Saunaaufenthalt im „Aqua Marien“ entschieden. Hier kann man Saunen mit verschiedenen Temperaturen wählen und sich sogar noch eine entspannende Massage gönnen. Ja so lässt es sich schon prima leben. Und ein erlebnisreicherUrlaubstag geht zu Ende. Und morgen, ja da könnte ich mich vielleicht mal ein bisschen in der regionalen Museumslandschaft umschauen und auf die Spur der Historie der Erzgebirgischen Volkskunst gehen. Vielleicht in der Manufaktur der Träume in Annaberg-Buchholz, dann könnte ich auf dem Weg auch gleich eine Fahrt mit einer der Museumsbahnen unternehmen. Die Prospekte habe ich mir schon mal aus der Touristinformation mitgenommen. Und dort habe ich noch eine Menge Kulturangebote entdeckt, wie die Erzgebirgische Liedertour oder das Musikfest Erzgebirge. Viel Spaß, Ihre Nicole....

Foto: Archiv

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Willkommen Interview mit Anja Nestler, Marketing der Kurgesellschaft Thermalbad Wiesenbad

» Unter dem Motto aktiv und gesund das Erzgebirge erleben « 1

1 Anja Nestler lädt auf eine aktive und entspannte Reise durch die Thermenregion Erzgebirge ein.

Anja Nestler ist Diplom-Betriebswirtin (BA) und in der Kurgesellschaft Thermalbad Wiesenbad verantwortlich für das Marketing. Gern nimmt sie die Gäste mit auf eine Reise durch die Vielzahl der Angebote.

Foto: Ilka Ruck

Welche Angebote erwarten die Gäste in der Region?

und laden zu stimmungsvollen Spaziergängen in ihre Parks ein. Thermalbad Wiesenbad und das Kurbad Warmbad ergänzen sich ebenfalls beim alljährlichen Kurparkfest und wechseln sich bei der Ausrichtung ab. In diesem Jahr findet das 17. Kurparkfest vom 14. bis 15. Juni im Kurort Warmbad statt. Besucher werden bereits auf der A 72 auf die Thermenregion Erzgebirge aufmerksam gemacht. In Fahrtrichtung Hof zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Süd und Stollberg-Nord und in Fahrtrichtung Leipzig zwischen den Anschlussstellen Zwickau-Ost und Hartenstein weisen zwei touristische Unterrichtungstafeln auf den lohnenden Abstecher hin.“

„Das Erzgebirge ist eine wunderbare Region mit unglaublich vielen Möglichkeiten zur Erholung. Überall gibt es zig Angebote zum Baden, Wandern oder Radeln. Gesundheit, Kuren und Wellness ist das Thema im Gesundheitszentrum Thermalbad Wiesenbad. Speziell bei uns geht es um die Thermenregion Erzgebirge, die in Zukunft gemeinsam mit dem Tourismusverband Erzgebirge sowie vielen Partnern unter dem Thema aktiv und gesund ihre Angebotspalette erweitern wird. Im Erzgebirge gibt es nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern Urlauber, Tagestouristen, aber auch die Einheimischen können hier so viel mehr erleben, um vom Alltag abzuschalten, wieder Kraft zu tanken und eine unvergessliche Zeit zu verbringen. Hierzu sollen zahlreiche Ange- „Bewegung ist im Erzgebirge Trumpf, natürlich im Zusambote wie Wandern, Nordic-Walking, aber auch das E-Biken menhang mit entspannenden Angeboten. So verbindet und die Rad- sowie Terrainkurwege kombiniert werden. “ beispielsweise der „Bäderweg“ unsere beiden Kureinrichtungen. Auch am 14. Juni wird es wieder eine geführte Bäderwanderung im Rahmen des gemeinsamen Kurparkfestes von Thermalbad Wiesenbad nach Warmbad geben. Aktivurlauber erwartet in der Region ein ausgedehntes „Zur Thermenregion Erzgebirge gehören Thermalbad Rad-, Wander- und Terrainwegenetz. Pedalritter können auf Wiesenbad und der Kurort Warmbad. Beides sind attrak- dem Radroutennetz rund um Thermalbad Wiesenbad auf tive Orte zum Kuren und Heilen und sie verfügen beide verschiedenen Touren in unterschiedlichen Längen und über das gleiche Heilmittel: Das Thermalwasser. Wer Ruhe, Schwierigkeitsgraden die Gegend erkunden. Wer es gemütThermalwasser und Wellness liebt, der ist in den beiden licher mag, dem bieten die herrlichsten Wandertouren sowie Kurbädern bestens aufgehoben. Thermalbad Wiesenbad der Nordic-Walking-Parcours im Kurpark ein Fitnessprohat eine mehr als 500-jährige Tradition und punktet mit gramm der eher sanften Art. Und da Bewegung, Ernährung der Rehaklinik Miriquidi mit Wandelhalle und Kurmit- und Entspannung unbedingt zusammengehören, gibt es in telhaus,  dem Thermalbad Therme Miriquidi, dem Ther- der Erzgebirgsregion natürlich jede Menge Möglichkeiten mal-Heilkräuter-Zentrum und einem schön angelegten zur Kombination. Ganz gleich ob Wellnessoasen, Saunen, Park mit Kräutergarten. Die Thermalquelle Warmbad im Freizeitbäder oder Gesundheitszentren, überall findet der benachbarten staatlich anerkannten Erholungsort Wol- Gast wunderbare Angebote. Thermalbad Wiesenbad bietet kenstein wurde im Mittelalter entdeckt und wird genau zusätzlich mit dem Thermal-Heilkräuter-Zentrum mit Kräuwie das Wiesenbader Thermalwasser zur Behandlung von ter-Kochstudio und Kräutergarten und mit der Klanginsel im Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates Kurpark ganz individuelle Chancen, vom Alltag abzuschalgenutzt. Beide liegen in landschaftlich wunderbarer Natur ten und dabei noch Interessantes zu erfahren.“

Bewegung und Entspannung, wie geht das zusammen?

Was bedeutet Thermenregion Erzgebirge?

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Entdecken Sie die e! Urlaubsregion Erzgebirg er t sich seinen Das Erzgebirge präsenti at – HandwerksGästen als Erlebnisheim r, ein gut ausgekunst und Bergbaukultu malige Landbautes Wegenetz und ein nden ein. schaften laden zum Erku Angebot: Sie erwar tet folgendes • Unterkünfte • Freizeitangebote • Kultur & Tradition • Erzgebirgs-Shop

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Foto: netzwerk projektziel

Willkommen

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Einblicke, Anblicke, Lichtblicke

Drei Fragen an den Intendanten des Musikfestes, Prof. Hans-Christoph Rademann Was verbindet Sie mit dem Erzgebirge?

Das Musikfest Erzgebirge widmet sich im September 2014 vielgestaltigen „Blicken“. Im dritten Jahrgang eröffnet sich mehr und mehr die Perspektive eines Festivals internationaler Strahlkraft. Die Augen (und natürlich die Ohren!) wandern zu unseren europäischen Nachbarn und lassen so manches Musikwerk in neuem Licht erscheinen. „Es ist uns gelungen, einige der herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Tage ins Erzgebirge einzuladen“, freut sich der Intendant des Festivals, Herr Prof. Hans-Christoph Rademann. „So feiert unser Eröffnungskonzert unter der Leitung von Václav Luks die grenzüberschreitende Verständigung durch Musik. Helmuth Rilling, mein verehrter Vorgänger bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart, wird im Sängerfest Mendelssohns Oratorium »Paulus« erläutern und dirigieren. Sinnfälliger als in diesem Konzert kann nicht gesehen werden, was er in Jahrzehnten für die Kirchenmusik auch in der damaligen DDR getan hat. Und mit Masaaki Suzuki kommt der japanische Bachkenner par excellence nach Sachsen.“ Mit dem RIAS Kammerchor, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Chor des King’s College Cambridge oder dem Liedsänger Tobias Berndt sind weitere herausragende Künstler ins Erzgebirge eingeladen.

von Text und Musik sowie die konkrete stimmliche und interpretatorische Arbeit an ausgewählten Werken. Der Meisterkurs mündet in der musikalischen Ausgestaltung des Abschlussgottesdienstes am 21. September in der St. Georgenkirche Schwarzenberg.

Ticketvorverkauf Tickets für die 13 Konzerte sind im Vorverkauf über den Internetanbieter www.reservix.de und in den Vorverkaufsstellen der Freien Presse, dem Medienpartner des Festivals, sowie direkt im Festivalbüro erhältlich. Dort gibt es auch wieder das Festivalticket, das den Besuch aller Konzerte zu einem besonders günstigen Preis erlaubt. www.musikfest-erzgebirge.de 1 NachtKlang 2012, Nadja Zwiener Foto: atelier fotogenial, Cornelia Schmidt 2 In der St. Georgenkirche Schwarzenberg findet am 21. September das Abschlusskonzert statt. Foto: Photovision Annaberg/Rainer Dohle

2. Internationaler Meisterkurs Im 17. und frühen 18. Jahrhundert war Mitteldeutschland eine Region, in der Musik zu einer ganz eigenen, hochgeachteten Blüte fand. Im Zentrum des zweiten Internationalen Meisterkurses unter Leitung von Dorothee Mields stehen Arien und geistliche Lieder Mitteldeutschlands. Die Kursarbeit beinhaltet Fragen der Stilistik, des Verhältnisses von Notentext und freier Gestaltung, die Beziehung

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Die Rademann-Familie ist im Erzgebirge verwurzelt: Mein Vater war hier vierzig Jahre Kantor, und auch wenn ich meinen Lebensmittelpunkt nicht mehr in Sachsen habe, ist es für mich immer etwas Besonderes, hierher zurückzukommen.

Was verbinden Sie mit dem Erzgebirge? Traditionen spielen im Erzgebirge immer noch eine große Rolle. Aber die Menschen hier haben auch verstanden: In der heutigen Zeit reicht es nicht, bis zum nächsten Bergkamm zu denken. Die reiche kulturelle Tradition der Erzgebirgsstädte erstrahlen zu lassen und WeltklasseMusiker dazu einzuladen, das macht das Musikfest Erzgebirge aus.

Was ist das Besondere am 3. Festival? Wir wollen die „Blicke“ –­ so unser diesjähriges Motto – weit schweifen lassen und laden unser Publikum ein, mit uns auf musikalische Entdeckungsreisen zu gehen. Künstlerische Experimente junger Ensembles spielen dabei im „Nachtklang“-Konzert eine genauso wichtige Rolle wie das große Chor-Konzert oder der hochklassige Liederabend. Ich verspreche Ihnen: zwischen dem festlichen Eröffnungskonzert am 12. September und dem großen Abschlusskonzert, bei dem wir Haydns Bilderflut der „Jahreszeiten“ bestaunen können, wird Ihnen die Zeit nicht lang werden.

Konzerte und Veranstaltungen Eröffnungskonzert: Fr, 12. 09.2014, 20 Uhr, Annaberg-Buchholz, St. Annenkirche | Erzgebirgisches Sängerfest: Sa,13. 09. 2014, 18 Uhr, Schneeberg, St. Wolfgangskirche Kinderkonzert: Sa, 13. 09.2014, 11 Uhr, Annaberg-Buchholz, Bergkirche; So, 14.09.2014, 15 Uhr, Grünstädtel, St. Annenkirche | Musikalischer Festgottesdienst: So, 14. 09.2014, 10 Uhr, Annaberg-Buchholz, St. Annenkirche | Augenblick: So, 14.09.2014, 18 Uhr, Eibenstock, Kirche | »Barbarische Schönheit«: Mo, 15. 09.2014, 20 Uhr, Zwönitz, Trinitatiskirche | Rückblick: Di, 16. 09.2014, 20 Uhr, Grünhain, St. Nicolai-Kirche | Diana unterm Halbmond. Türkische Kultur am Dresdner Hof: Mi, 17. 09.2014, 20 Uhr, Lößnitz, Johanniskirche | Blick nach innen: Do, 18.09.2014, 20 Uhr, Freiberg Dom St. Marien | British Views: Fr, 19.09.2014, 20 Uhr, Marienberg, Marienkirche | Blickkontakt: Sa, 20.09.2014, 16 Uhr, Stollberg, Ballsaal im Bürgergarten | NACHTKLANG: Sa, 20. 09.2014, 21 Uhr, Zschopau, Busdepot | Abschlussgottesdienst: So, 21.09.2014, 10 Uhr, Schwarzenberg, St. Georgenkirche | Anblick: So, 21.09.2014, 20 Uhr, Schwarzenberg, St. Georgenkirche

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Willkommen

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K u l t u r g e n u S S u n d A k t i v u r la u b

Mit dem Kul-TOURbus durch das Erzgebirge 3 Nachdem die Brotbüchse, die es im Bergbaumuseum zur Wegzehrung gab, leer ist, startet der Kul-TOURbus Richtung Schneeberg. Nach dem Untertage-Erlebnis richtet sich der Blick im Zeiss-Planetarium und der Sternwarte Schneeberg nach oben. In klaren Nächten rücken 1 Los geht die Reise im Norden des Erzgebirgskreises in mit dem größten Fernrohr Sachsens bis zu 70 Millionen Lugau – am Kultur- und Freizeitzentrum. Den Begriff „Lange- Sterne ins Beobachtungsfeld. Das Zeiss-Planetarium ist weile“ kennt man dort nicht. Verschiedene Hobby- und Bas- mit moderner multifunktionaler Projektionstechnik austelkurse, thematische Veranstaltungen und Feste zeichnen gerüstet. das Kreativangebot der Einrichtung aus. Das Herzstück ist die Tel. 03772 22439 | www.sternwarte-schneeberg.de Töpferwerkstatt im Erdgeschoss. Neu ist eine Veranstaltungsreihe mit Konzerten („Musikcafé“), Kabarett und Lesungen, die sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen gemacht hat. 4 Nach nur zehn Minuten Fahrt hält die illustre ReiseTel. 037295 2486 | www.freizeitzentrum-lugau.de gruppe im Kul-TOURbus direkt am Carolateich. Dort steht es: Das Kulturhaus Aue. Seit mehr als 50 Jahren sorgt es für kulturelle Vielfalt und bietet seit jeher hochkarätigen, 2 Nach so viel Kreativität braucht der Mensch etwas nationalen und internationalen Stars die Bretter, die die Bodenständiges. Dieses findet er im Bergbaumuseum in Welt bedeuten. Auch die kreativen Köpfe des Kulturhauses Oelsnitz/E. Fünf Kilometer muss der Kul-TOURbus fahren, begeistern mit ihren ganz eigenen Programmen – wie die um den Gästen das zu zeigen, was sich kaum einer vorstel- Kursangebote für Kinder und Erwachsene, bunt gemischlen kann: Vor mehr als 300 Millionen Jahren lag die Region ten Varieté-Veranstaltungen, die mit Gesang, Tanz und wirklich einmal in Äquatornähe. Damals bildeten sich Stein- Artistik beste Unterhaltung für Jung und Alt bieten. kohlelagerstätten um Lugau und Oelsnitz, die ab Mitte des Tel. 03771 23761 | www.kulturhausaue.de 19. Jahrhunderts abgetragen wurden. Im Jahr 1971 verließ der letzte Kohlehunt den früheren Kaiserin-Augusta-Schacht. Nach der Einstellung des Kohleabbaus wurden 5 Der Kul-TOURbus verlässt die Brücken- und Sportdie ehemaligen Schachtanlagen zu einem Bergbaumuseum stadt Richtung Schwarzenberg. Wer Schloss und Kirche umgestaltet. Heute ist es das größte sächsische Museum sei- gesehen hat, weiß, warum die Stadt als Perle gilt. Hinter ner Art mit dem einzig begehbaren Steinkohlenwald. den historischen Mauern des Schlosses befinden sich Tel. 037298 9394-0 | www.bergbaumuseum-oelsnitz.de ein Kreativbereich, die Volkskunstschule und VeranVon wegen: Kultur hat nichts mit Aktivität zu tun. Wer die sieben Einrichtungen des kul(T)our-Betriebs des Erzgebirgskreises kennen lernen will, der muss richtig aktiv sein. Einsteigen und anschnallen: Der Kul-TOURbus startet.

staltungsräume. Im Schlossturm und im Keller regieren die Jüngsten. Geburtstags-, Halloween- und Burgpartys erfreuen sich großer Beliebtheit. Abenteuerwanderungen mit dem Kreativteam bringen jeden Wandermuffel auf die Beine. Im Schloss Schwarzenberg werden auch jene eines Besseren belehrt, die meinen, dass das alte Kunsthandwerk des Klöppelns und des Schnitzens außer Mode geraten sei. Die Volkskunstschule bewahrt die traditionellen Techniken. Tel. 03774 505851 | www.schlossschwarzenberg.de Tel. 03774 178673 | www.volkskunstschule-erz.de

6 Beine hochlegen, heißt es jetzt im Kul-TOURbus. Die Fahrt von Schwarzenberg nach Annaberg-Buchholz dauert gute 30 Minuten. Sowohl in der großen Kreisstadt als auch in Marienberg gibt es eine Kreisergänzungsbibliothek. Tel. 03733 4282-714 | www.kultour-erz.de

7 Mit einem guten Buch steigen die meisten Gäste wieder in den Kul-TOURbus und nehmen die letzte Etappe in Angriff. Nicht ganz zwanzig Kilometer legt man nach Marienberg zurück. Dort heißt es bereits: Bitte eintreten in die Baldauf Villa. Die Augen können sich an dem schicken Gebäude im Jugendstil gar nicht satt sehen. Das etwas andere Kulturzentrum bietet einen exotischen Wintergarten und eine eigene Parkanlage. Tel. 03735 22045 | www.baldauf-villa.de

Kontakt: kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises Wettinerstr. 64 08280 Aue Tel. 03771 277-1601 Fax 03771 277-1609 kultur@kreis-erz.de www.kultour-erz.de

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Willkommen a r t mo n t a n

Kunst und Kultur an ungewöhnlichen Orten Die Kaverne des Vattenfall-Pumpspeicherkraftwerks Markersbach ist genau genommen eine Industrieanlage. Mehrfach im Jahr wird sie aber zum Konzertsaal, denn der Kul(T)our­-Betrieb des Erzgebirgskreises ist vor mehr als 15 Jahren einen sehr ungewöhnlichen Weg gegangen: Mit „artmontan“, den Kulturtagen, bringen Leiterin Ursula Haarig und ihre Mitstreiter Kunst und Musik an ganz ungewöhnliche Orte. „In der Kaverne stimmt für uns einfach die Logistik“, sagt die Chefin des Kul(T)our-Betriebs Ursula Haarig. Dabei ist die Kaverne nicht die einzige Spielstätte von „artmontan“. Immer wieder zieht es die Verantwortlichen mit ihren unvergesslichen Veranstaltungen in andere Spielstätten. So arbeitet der Kul(T)our-Betrieb auch mit dem Besucherbergwerk Zinnkammern in Pöhla zusammen oder gastiert in Werkhallen mittelständischer Betriebe. „artmontan“ ist über die Jahre allerdings so gewachsen, dass kleine bergbauliche Anlagen als Spielorte nicht mehr infrage kamen. „Der logistische Aufwand ist zu groß“, so Haarig. Damit wollten sich die engagierten Mitarbeiter des

Das größte Museum seiner Art in Sachsen:

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Kul(T)our-Betriebs nicht begnügen. Sie gingen mit einer neuen Veranstaltungsreihe an den Start: „Erztöne“. Dabei werden die schönsten Töne und interessantesten Spielstätten im ERZgebirge gesucht. Auch in der Marienberger Baldauf Villa wird der Nachwuchs gefördert: hier gibt es den Kinder- und Jugendtalentewettbewerb im Genre Tanz sowie im Genre Musik und Rezitation. Doch nicht nur gestandenen Künstlern gibt der Kul(T)ourBetrieb des Erzgebirgskreises eine Bühne. Unter dem Motto „Trau Dich“ bietet das Jugendprojekt alljährlich jungen Künstlern ein Podium. Zum Kinder- und Jugendkunstsymposium hat der Nachwuchs die Möglichkeit, der eigenen Kreativität im Schnitzen, Klöppeln oder in der Bildenden Kunst freien Lauf zu lassen. Das dreitägige Symposium findet jedes Jahr unter großem Zuschauerinteresse auf Schloss Schwarzenberg statt. Beim Band-Contest im Kulturhaus Aue haben sich einige Schülergruppen schon den Traum vom ersten eigenen Auftritt erfüllt. Manch einer startete in Aue eine kleine musikalische Karriere.

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1 Farbenspiele gehören bei „artmontan“ zur Inszenierung. In der Kaverne Markersbach kommen sie besonders gut zur Geltung. Foto: Katja Lippmann-Wagner 2 „artmontan“ ist nicht nur Popularmusik, sondern macht auch Klassik zum Erlebnis. Foto: Carsten Wagner

GEWINNSPIEL

Mit dem kul(T)our-Betrieb wird Wandern zum: Im Angebot der Volkskunstschule sind Klöppelurlaub und: Veranstaltungsreihe des Kultur- und Freizeitzentrums in Lugau: Wettbewerb für junge Musiker im Kulturhaus in Aue: Konzertreihe des kul(T)our-Betriebs: Können Kinder auf Schloss Schwarzenberg ritterlich feiern: Die Sternwarte in Schneeberg ermöglicht einen Blick in den:

Erbaut wurde die Baldauf Villa in Marienberg in der Art des:

Mitmachen - und Konzertkarten gewinnen!

Lösungswort: _ _ _ _ _ _ _ _ _ Name

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Senden Sie diesen Coupon als Postkarte oder Brief an: kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises Wettinerstr. 64 D-08280 Aue

oder per Fax an: 03771 277-1609 oder das Lösungswort per Email an: kultur@kreis-erz.de

Impressum: kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises  Wettinerstr. 64  D-08280 Aue Unter allen Einsendungen verlosen wir Sachpreise. Als Hauptgewinn winken zwei Eintrittskarten der Veranstaltungsreihe artmontan Kulturtage. Einsendeschluss ist der 31.07.2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle personenbezogenen Angaben werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verarbeitet und streng vertraulich behandelt.

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Willkommen

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Kleine LiederTour-Geschichte

Liedertour

Es war im Jahr 2011 als Heiner Stephanie, Constanze Ulbricht und ihre Mitstreiter am Kamin der Baldauf Villa in Marienberg die Idee zur LiederTour ausheckten. Musiker aus dem deutschen und böhmischen Erzgebirge wurden dafür begeistert und präsentieren seit dem jedes Jahr mit viel Engagement Liedgut aus der Region. Dabei ist von traditionell bis modern alles zu finden. Im ersten Jahr 2011 verlief die Tour entlang des sagenumwobenen Schwertweges von Olbernhau nach Kühnhaide. Die zweite Auflage wurde Anton Günther gewidmet und ging bis hinauf auf den Fichtelberg. Im letzten Jahr besuchten mehr als 3000 Gäste das schöne Preßnitztal, um die dritte Auflage der Veranstaltung zu erleben. Was sich die Macher von Anfang an vorgenommen haben: die Kammregion des Erzgebirges auf einmalige Art und Weise zu präsentieren. Und das klappt prima, wenn erzgebirgische Musik auf erzgebirgische Natur trifft und das Wandern oder Radfahren am Kamm zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Das Erzgebirge musikalisch erleben

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Reichlich 20 Kilometer herrliche erzgebirgische Kammlandschaft gespickt mit 16 musikalischen Stationen warten in diesem Jahr auf alle Gäste der Erzgebirgischen LiederTour. Zur vierten Auflage sind diesmal am 17. August 2014 alle eingeladen, zu Fuß oder mit dem Rad zwischen Satzung und Rübenau im deutschen und böhmischen Erzgebirge auf Tour zu gehen. An den Stationen werden zwischen 10 und 16.30 Uhr unter anderem Kendy John Kretzschmar, Hendrik Seibt, František Severa, das Duo Roter Mohn, de Chamtzer Bossen und Heiner Stephani für gute Laune sorgen. Wie immer kann jeder ganz individuell in beliebiger Reihenfolge beliebig viele Stationen besuchen. Höhepunkt des Tages soll für alle wieder das gemeinsame Abschlusskonzert werden. Das findet diesmal auf dem höchsten Gipfel des Mittleren Erzgebirges, dem 890 Meter hohen Hirtstein statt. Der bietet neben einer tollen Aussicht noch ein weiteres lohnendes Ausflugsziel, denn der ehemalige Vulkan besitzt mit seinem Basaltfächer eines der faszinierendsten Naturdenkmäler Europas. Neben den musikalischen Leckerbissen und landschaftlichen Schönheiten bietet die Tour entlang des Qualitätswanderweges Kammweg Erzgebirge-Vogtland auch so manche interessante Geschichte am Wegesrand. So kann man am alten Zollhaus in Nacetin etwas über die Geschichte des früheren Grenzverkehrs erfahren. Vom ehemaligen Zollhaus stehen zwar nur noch ein paar Mauern, trotzdem oder gerade deshalb bietet es eine spannende Kulisse für Musik und eine Rast. Man kommt auf der Tour aber auch vorbei am Denkmal des berühmten Heimatdichters und Sängers Anton Günther und in

böhmisch Reitzenhain kann man den kleinen Gedenkplatz für den Wildschützen Karl Stülpner besuchen. Spannend wird es auch im Marienberger Ortsteil Kühnhaide, denn hier führt die Strecke sogar durchs Moor. Aber keine Angst, es geht über den Moorlehrpfad auf sicherem Terrain und mit wissenswerten Informationen rund um den Torfabbau und die besonderen Pflanzen hier. Ebenfalls in Kühnhaide gibt es ein Denkmal eines fast vergessenen Erfinders. Friedrich Gottlob Keller betrieb hier um 1845 eine Papiermühle und gilt als der Erfinder des Holzschliffs, mit dem er die Papierherstellung revolutionierte. Damit hat er dafür gesorgt, dass Papier auch für einfache Menschen erschwinglich wurde und er legte damit den Grundstein für die Entwicklung des modernen Zeitungswesens.

1 Alžbeta Trojanová und Reinhold Lindner musizieren mit Bandoneon und Preßnitzer Harfe. 2 Das gemeinsame Abschlusskonzert aller Musiker ist immer besonders stimmungsvoll. Im Vordergrund: Stefan Gerlach (l.) und Heiner Stephani. Fotos (2): Nicole Fugmann


Eine Einrichtung des kul(T)our-Betriebes des Erzgebirgskreises

Erzgebirgische

Willkommen

Anton-Günther-Weg 4 , 09496 Marienberg Telefon: 03735 - 2 20 45, Fax: 03735 - 66 17 84 info@baldauf-villa.de, www.baldauf-villa.de Gefördert durch den Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

4. ERZGEBIRGISCHE LIEDERTOUR 17. August 2014 - 10:00 bis 17:00 Uhr zwischen Satzung, Reitzenhain, Kühnhaide und Načetín Begleiten Sie uns zur 4. Erzgebirgischen LiederTour am Qualitätswanderweg Kammweg durch das romantische Erzgebirge. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, genießen Sie einmalige erzgebirgische Natur und Musik. Erleben Sie Solokünstler und Gruppen aus der Region. Seien Sie dabei, wenn sich das Erzgebirge von seiner schönsten Seite zeigt.

hr

0:00 bis 16:30 U

ationen von 1 Musikalische St kmal, Karl Stülpner Den ní ič Pohran nhain) (Böhmisch Reize Ćervený rybník, etín (Roter Teich), Nač ačetín Altes Zollhaus, N

usik Urige Erzgebirgsm inem Akkordeon se it Jörg Heinicke m Blues Erzgebirgischer chmar ndy John Kretzs Liedermacher Ke Erzgebirgsfolk e ösch) und Freund Sterni (Stefan M

Zitherklänge ldauf und Thomas Ba Michael Kaltofen d Trommel Mit Dudelsack un d Friedrich un da ie Spielleute Fr Evergreens und Tonfilmschlager, zar hw oter Mohn Sc tz la erweisen Duo R Wanderparkp un ge Zi haide mungsmusik wassertal, Kühn acher, urige Stim sb oo M e D hnhaide Vereinshaus Kü melmusik ebirgische Schram er Hauskapelle zg Er in mit sein Aschfrieds Hütt´n Heiner Stephani e id Kühnha olzmauser Tliches mit de H R dA un M aide, Abzweig Herrenh haide hn Kü ad Moorlehrpf , wie nur Erzgebirgsmusik en“ sie spielen in ha ss Torfwerk Reitzen „De Chamtzer Bo ik Seibt singt ermacher Hendr ed Li , i Arzgeberch Am Zeuggraben und spielt fier se Reitzenhain usik mit ge Stimmungsm fti de rig U , h) rei Rac Spielplatz (Bäcke De Ranzen in ha Frank Mäder Reitzen ische Lieder mit irg eb zg Er edenkel Anton-Günther-G und Holger Sick in ha en stein, Reitz ie Improvisation ues, Jazz und fre e Zither Bl in ha en d sein Mühlsteine, Reitz Michal Müller un nitzer Harfe und a Trojanová, Preß eon ět žb Al hn ha Auer r, Bandon Schutzhütte am Reinhold Lindne , g un tz Sa , weg Stefan Gerlach Erzgebirge mit ht Ec ra ve Se steinff und František Berggasthof Hirt Christoph Rottlo g un tz baude, Sa

tein, Förster-Gedenks Rübenau hübel Abzweig Lausch

17:00 Uhr treffen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen musikalischen Ausklang auf dem Hirtstein.

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Willkommen

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Eine Fahrt durch die Geschichte der Technik Eisenbahn- und Oldtimerfans können sich freuen. Denn vom 19. bis 20. Juli 2014 finden im Erzgebirge die 1. Erzgebirgischen Eisenbahn & Oldtimer Erlebnistage statt. Im Rahmen dieses Events öffnet die Drahtseilbahn Augustusburg das Maschinenhaus an der Bergstation. Hier können sich Technikbegeisterte die Antriebsmaschine erklären lassen. Das ist Spannung pur, denn die Anlage der Drahtseilbahn läuft computergesteuert. In Augustusburg gilt es dann die „Krone des Erzgebirges“, die Augustusburg, zu erkunden. Die legendäre Motorradausstellung bietet Einblicke der besonderen Art. Auch im Zschopauer Schloss Wildeck erwarten Schauwerkstätten, Münzwerkstatt und Buchdruckmuseum sowie eine Motorradausstellung die Besucher. Im Schlosshof rund um den Dicken Heinrich ist ein buntes Treiben angesagt. Im Rahmen der Erlebnistage lädt am Samstag ein Sommerfest am Bahnhof Wolkenstein mit einem vielseitigen Unterhaltungsprogramm, musikalischer Umrahmung, Kinderanimation und Feldbahnfahrten ein. Für die gastronomische Versorgung sorgt das Zughotel Wolkenstein. Wer sich für die Wolkensteiner Eisenbahngeschichte interessiert, für den gibt es eine geführte Wanderung auf dem ehemaligen Damm der Preßnitztalbahn durch eine ortsansässige Gästeführerin. Hautnah einen Oldtimer erleben oder die zahlreichen Oldtimerfahrzeuge auf den Straßen im Erzgebirge bestaunen, selbst das ist an diesen Tagen möglich. Denn am Samstag machen die „1. V8 Classic Rallye“ und am Sonntag die „1. Youngtimer Klassik“ am Wolkensteiner Bahnhof einem Zwischenstopp. Die hier beschriebenen Veranstaltungen liegen an der Strecke Chemnitz – Cranzahl und eignen sich perfekt für einen Tagesausflug. Unter dem Motto „Aktiv sein und entspannen“ können die Besucher die Erzgebirgsbahn als Zubringer zu den Veranstaltungen, von denen noch weitere im gesamten Erzgebirge stattfinden, nutzen. Tipp: Wer viel erleben und zugleich sparen möchte, der kann die Tageskarten des VMS oder die ErzgebirgsCard nutzen. Sie gelten in allen Nahverkehrszügen, Bussen und Straßenbahnen im VMS-Gebiet.

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E r leb n i s E r z g eb i r g sbah n

Einsteigen und den Tag genießen Bequem ankommen und auf diese Weise Wandertouren ganz entspannt beginnen, das geht mit der Erzgebirgsbahn am besten. Vom 17. bis 25. Mai 2014 finden im Erzgebirge die Wanderwochen „echt erzgebirge“ statt. Einige der geführten Erlebnis- und Rundwanderungen starten und enden an Bahnhöfen/Haltepunkten der Erzgebirgsbahn bzw. in deren Nähe, so dass die Anreise mit der Bahn möglich ist. Alle Touren starten jeweils 9.30 Uhr an den angegebenen Treffpunkten. So beispielsweise in Grünhainichen, Schwarzenberg oder Antonsthal (Nähe Bahnhof). Informationen zu den Wanderwochen, Termine und Routen finden Sie im Internet unter www.erzgebirge-tourismus.de

Abenteuer im Märchenzug

„Willkommen auf der Märchenburg“, heißt es im Juni und Juli 2014 auf der Erlebnisburg Scharfenstein. Dann übernehmen Hexen, Zauberer, Märchenerzähler und natürlich echte Märchenfiguren wie Dornröschen, Rapunzel und Co. die Herrschaft über die Burg und die Herzen der Kinder. Außerdem gibt es Märchenquiz, Hexenküche, Puppenspiel und jede Menge Bastelanregungen. Abenteuerlich ist bereits die Anreise mit dem Märchenzug der Erzgebirgsbahn am 28./29. Juni sowie am 05./06. Juli. Bei dieser Fahrt können die Kinder schon ab Chemnitz Hauptbahnhof (Abfahrt 09.36 Uhr) bzw. 10.06 Uhr ab Annaberg-Buchholz Süd in Richtung Scharfenstein die ersten Märchenfiguren Wettlauf mit einer alten Dame an der Strecke entdecken und an einem Quiz teilnehmen. „Einsteigen, mitmachen und den Tag genießen“, heißt es, Änderungen der Abfahrtzeiten sind möglich. Anfragen wenn die historische Drahtseilbahn Augustusburg am und Reservierungen für die Themenzüge gibt es unter 29. Juni 2014 einlädt. Ganztägig gibt es ein buntes und Telefon 0371/493-3032. Weitere Informationen erhalten stimmungsvolles Programm mit Musik, Theater, Markt- Sie im Internet unter www.bahn.de/erzgebirgsbahn treiben, Handwerkervorführungen, einem spannenden Downhill-Rennen und vielen Überraschungen. Einer der Höhepunkte dürfte der 9. Drahtseilbahnlauf „Mensch gegen Maschine“ sein. Hierbei sind von den Läuferinnen und Läufern 170 Höhenmeter von der Tal- zur Bergstation zu bezwingen. Die Drahseilbahn fährt gleichzeitig 1 Die Erzgebirgsbahn am Bahnhof Scharfenstein. in acht Minuten an einem Seil gezogen bergauf und Foto: Andreas Schaarschmidt bergab. Der Lauf am 29. Juni 2014 ist entlang der Strecke in Augustusburg geplant. Gestartet wird wieder in ver- 2 Die Silhouette einer IV K im Bahnhof Wolkenstein. schiedenen Altersklassen ab der Talstation. Foto: Anja Riedel

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Willkommen

So günstig ist die ErzgebirgsCard 1

V o n S ch w a r ze n be r g Nach A n n abe r g - b u chholz

Die Bahn mit den besten Aussichten Wenn der Frühling mit frischem Grün und wärmenden Strahlen grüßt, wird auch die Eisenbahnlinie Annaberg-Buchholz - Schwarzenberg – besser bekannt als Strecke der Erzgebirgischen Aussichtsbahn (EAB) – aus dem „Winterschlaf“ erweckt. Im Wonnemonat Mai erwartet Sie die EAB zum Auftakt in die neue Fahrtsaison 2014 dann auch gleich mit einer Neuheit: Zum ersten Mal werden die historische Dampflok 50 3616-5 und der Museumszug vom Eisenbahnmuseum Schwarzenberg im Rahmen der Aussichtsbahn-Fahrten im Frühling über die 26,7 km lange Trasse dampfen. Der große Besucherzuspruch, der dem Dampfzug während seiner bisherigen Einsätze jeweils im Herbst zuteil wurde, ließ die Idee reifen, diese beliebte Zugvariation nun erstmals im Frühling fahren zu lassen. Abgerundet wird das Fahrtangebot mit der Möglichkeit zu Besichtigungstouren im Pumpspeicherkraftwerk Markersbach am 3. Mai und in der Privatbrauerei Fiedler in Scheibenberg am 4. Mai. Das EAB-Fahrtwochenende des 21. und 22. Juni steht unter dem Motto „Mit dem EAB-Kät-Express auf zur 494. Annaberger KÄT“. Moderne Triebwagen der Erzgebirgsbahn werden die Gäste bequem zum größten und ältesten Volksfest der Region befördern – ebenfalls erstmalig wird es hier am Samstag mit dem „KÄT-Lumpensammler“ einen Abendzug der Aussichtsbahn geben.

Mit Volldampf zu Erlebnistouren Mit der Beteiligung der EAB an den „1. Erzgebirgischen Eisenbahn- und Oldtimer-Erlebnistagen“ – organisiert vom Tourismusverband Erzgebirge e.V. – erwartet die Fahrgäste ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt. Der VSE-Museumszug, diesmal gezogen von der historischen Diesellok 112 565-7, befördert seine Fahrgäste extra aus diesem Anlass am Samstag, dem 19. Juli, nach bzw. von Cranzahl. Der Bahnhof der Fichtelbergbahn ist ein Spurwechselbahnhof und bietet somit die perfekte Kulisse für das Motto des Tages „Normalspur trifft Schmalspur“. Doppelausfahrten der „großen“ und „kleinen“ Eisenbahn sind nicht alltäglich und lassen die Herzen der Eisenbahnfans höher schlagen. Am 2. Tag des Themenwochenendes stehen vor allem die kleinen Fahrgäste im Mittelpunkt. Kleine Burg-

fräulein und Ritter sind am 20. Juli eingeladen, eine Zugfahrt im historischen Ambiente in Verbindung mit einem spannenden Besuch im Schloss Schlettau zu erleben. Die historischen Schienenbusse – im Volksmund auch „Ferkeltaxi“ genannt – sind am 16. und 17. August sowie am 20. und 21. September auf dem Schienenstrang unterwegs. Damit ist die Anreise zum „21. Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfest“ ganz ohne lästige Parkplatzsuche möglich. Das EAB-Fahrtwochenende im September steht erneut ganz im Zeichen der Wanderwochen „echt Erzgebirge“. Unter dem Motto „Aktiv & Bequem“ laden Wanderführer aus Schwarzenberg und Schlettau am Samstag und Sonntag zu einer Wanderung entlang der Bahnstrecke ein. Die Rückreise erfolgt dann gemütlich und mit besten Aussichten aus dem Zug. Seit nunmehr 125 Jahren gibt es die Eisenbahnlinie zwischen den Bergstädten Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. Das ist für die Organisatoren der EAB und den Trassenbetreiber DB RegioNetz Infrastruktur GmbH Erzgebirgsbahn ein guter Grund für einen würdigen Rückblick auf 125 Jahre Eisenbahngeschichte. Am Wochenende des 4. und 5. Oktober 2014 laden die Städte und Gemeinden entlang der Bahnstrecke zu zahlreichen Veranstaltungen an den jeweiligen Bahnhöfen oder Haltepunkten ein. Gleichzeitig verkehrt der VSE-Museumszug unter Dampflokbespannung erneut „Mit Volldampf in den Herbst“.

Die Erlebnisheimat Erzgebirge zum günstigen Preis – dafür gibt es die ErzgebirgsCard. 1x kaufen = 100x sparen: Freier Eintritt in 100 verschiedenen Freizeiteinrichtungen, attraktive Ermäßigung in 30 weiteren Einrichtungen und freie Fahrt auf allen Bus- und  Straßenbahnlinien sowie in den Nahverkehrszügen im Verbundraum des Verkehrsverbund Mittelsachsen: Mit der ErzgebirgsCard gilt es, die bunte Erlebnisvielfalt des Erzgebirges kostengünstig und bequem zu erleben. Die beliebte Karte gilt für 48 Stunden oder an vier frei wählbaren Tagen innerhalb eines Kalenderjahres. Erhältlich ist die ErzgebirgsCard bei den beteiligten Einrichtungen, allen angeschlossenen Touristinformationen und Fremdenverkehrsämtern sowie unter www.erzgebirge-tourismus.de

EISENBAHNERLEBNIS 2014 auf der Strecke AnnabergBuchholz – Schwarzenberg 3. und 4. Mai • 21. und 22. Juni 19. und 20. Juli • 16. und 17. August 20. und 21. September • 4. und 5. Oktober Weitere Informationen unter: www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de

Informationen zu allen Fahrtterminen und Angeboten, sowie Fahrkarten im Vorverkauf sind erhältlich bei: · Stadt-Info Schwarzenberg | Tel. 03774 22540 · Tourist-Info Raschau–Markersbach | Tel. 03774 157223 · Stadtverwaltung Scheibenberg | Tel. 037349 6630 · Tourist-Info Schloss Schlettau | Tel. 03733 66019 · Schreibwaren Brandt Crottendorf | Tel. 037344 8392 · Tourist-InfoAnnaberg-Buchholz | Tel. 03733 19433

1 Genießen Sie bei einer Fahrt mit der EAB die einzigartige Aussicht auf die Landschaft. 2 Die ErzgebirgsCard gibt es auch zum Umhängen. Fotos (2): TVE

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Willkommen

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Drei Fragen an Matthias Voigt... 1430 Seiten in vier Bänden umfasst der Antrag, der seit Ende Januar 2014 in Paris liegt. Dort hat das Welterbezentrum – das Gremium der UNESCO, das den Welterbeantrag bearbeitet – seinen Sitz. Inhalt des Papiers, das zur Zeit ausschließlich in englischer Sprache vorliegt, sind neben den erklärenden Texten auch Tabellen, Karten und Fotos. WILLKOMMEN-Redakteurin Ariane Grund sprach mit Matthias Voigt, verantwortlicher Projektmanager bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, über den aktuellen Stand.

M o n t a n r e g i o n E r z g eb i r g e

Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe

Durch die fristgerechte Übergabe des Antrags im Januar 2014 hoffen wir, dass bereits 2015 über unsere Nominierung entschieden wird. Sollte dies nicht geschehen, fällt die Entscheidung spätestens 2016.

Die ersten Silberfunde im Jahre 1168 beim heutigen Freiberg hatten einen tiefgreifenden und nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des gesamten Erzgebirges. Über einen Zeitraum von über 800 Jahren war das Montanwesen prägend für die einflussreiche Entwicklungen in der Industrie, in Kunst und Kultur, Brauchtum und Landschaft sowie Wissenschaft und Politik. All diese Facetten formten über Jahrhunderte eine einzigartige Kulturlandschaft von internationaler Bedeutung und waren ausschlaggebend für die Erarbeitung eines Antrags zur Aufnahme der „Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ in das UNESCO-Welterbe.

Wie ist der Werdegang bis dahin?

Welterbe-Titel als Impulsgeber für die Region

Ist unser Antrag im Prüfverfahren, dann wird er zunächst gesichtet. Voraussichtlich im Herbst 2015 werden zwei UNESCO-Gutachter vor Ort den Antrag prüfen und geben abschließend ihre Empfehlung an das Welterbekomitee, das über den Antrag befindet.

Das Welterbegebiet umfasst auf der sächsischen Seite des Erzgebirges 39 Elemente bestehend aus 79 Bestandteilen mit ca. 500 Einzelobjekten. Auf tschechischer Seite wird es durch sechs Bestandteile ergänzt. „Im Zusammenspiel aller Objekte wird die Montanregion beiderseits der Grenze als eine außergewöhliche Kulturlandschaft präsentiert“, sagt Projektmanager Matthias Voigt. Der Titel, so dann er dem Erzgebirge zugesprochen wird, kann in viele Richtungen ausstrahlen. Zum einen erhoffen sich die Initiatoren eine Aufwertung des Images. „Mit dem Welterbetitel als

Wann kann man mit einem Ergebnis rechnen?

Wer ist im Antrag für die Eintragung der »Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/ Krušnohoˇrí« in die UNESCO-Welterbeliste mit dabei? Wir haben etwa 500 einzelne Objekte in dem Gebiet zwischen Altenberg und Kirchberg sowie zwischen Gersdorf und Jöhstadt. Diese konzentrieren sich auf 39 Standorte und machen gemeinsam das Welterbe „Montanregion Erzgebirge“ aus.

international anerkannte Marke werden nicht nur neue touristische Zielgruppen angesprochen, auch der Wirtschaftsstandort Erzgebirge kann sich bei zukünftig dringend benötigten Fachkräften noch besser als lebenswerte Region darstellen“, sagt Matthias Voigt. Weiterhin hilft der Status, das vorhandene kulturelle Erbe und die damit einhergehende Identität der Bevölkerung zu bewahren und an künftige Generationen weiter zu geben. Die weitreichenden Möglichkeiten des Titels sieht Matthias Voigt unter anderem auch in einer Steigerung des Selbstbewusstseins der Erzgebirger. „Der Titel wäre die Chance, das manchmal mangelnde Vertrauen in die eigenen Leistungen stärker hervorzuheben“, so der Projektmanager. Nicht zuletzt hebt er die grenzüberschreitende Wirkung hervor. „Im Welterbetitel liegt die Chance, ein Projekt mit zahlreichen Anknüpfungspunkten und einem regen Austausch für die Ewigkeit zu schaffen“, ist sich der Annaberger sicher.

Trägerschaft sitzt auf »breiten Schultern« Die UNESCO setzt sich weltweit für den Schutz und Erhalt außerordentlicher Kulturleistungen und einzigartiger Naturphänomene „als gemeinsames Erbe aller Menschen“ ein. Grundlage für die UNESCO-Liste des Welterbes bildet die 1972 von der Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen verabschiedete Welterbekonvention. DieTrägerschaft sowie die Finanzierung für das UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ haben die drei Landkreise Erzgebirgskreis, Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie 35 Städte und Gemeinden (Welterbekonvent) übernommen. Ab 2015 soll der Welterbeverein die begonnene Arbeit weiterführen. 1 Das Schloss Schwarzenberg war über lange Zeit Sitz der Bergverwaltung des Zinn- und Eisenerzbergbaus im Westerzgebirge. Foto: Rainer Dohle

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2 Das Lengefelder Kalkwerk dokumentiert den seit dem 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart betriebenen Kalkabbau im mittleren Erzgebirge. Foto: WFE


Willkommen Wa n d e r f r e u d e n a u f d em K amm w e g

Sportlich unterwegs Das Erzgebirge ist ein Paradies für alle, die aktive Erholung suchen: ob per Rad oder auf „Schusters Rappen“. Pünktlich zum Start in die neue Radsaison wird im Erzgebirge eine deutschlandweit einmalige Mountainbike- Strecke eröffnet, die das Herz eines jeden ambitionierten Sportlers höher schlagen lässt. Roland Stauder (einer der erfolgreichsten Mountainbiker) bringt den „Stoneman“, nach gleichnamig erfolgreichem Trail in den Dolomiten, nun ins Erzgebirge. „Stoneman Miriquidi“ heißt die sportliche Herausforderung auf einer Strecke von 163 km, die bei versierten Mountainbikern das Adrenalin in Wallung bringen und die letzten Körner rauben wird. Über 4.400 Höhenmeter gilt es zu überwinden, um die neun höchsten Gipfel des Erzgebirges auf deutscher und tschechischer Seite zu erklimmen. Das Besondere daran ist, dass mit einer Stempelkarte innerhalb von drei Tagen diese neun Stellen zwischen 807 und 1.244 Meter Höhe angefahren werden, das heißt ohne Rennstress geht es in eigenem Tempo voran. Belohnt wird der Pedalritt mit einzigartigen Naturerlebnissen und Aussichten sowie einer Stoneman-Trophäe, je nach genutztem Zeitaufwand in Bronze (drei Tage), Silber (zwei Tage) oder Gold (einen Tag). Sportlicher Ehrgeiz trifft hier auf Sinn für die Natur. Der Stoneman Miriquidi ist mit Starterpaket und Trophäe ab Mai 2014 über www.erzgebirge-tourismus.de buchbar.

Abschalten und genießen Jene, die sportlich und zugleich entspannt die Erzgebirgslandschaft erkunden möchten, finden ein dichtes Netz an Verleihstationen für E-Bikes und können so Muskel- und Motorkraft verbinden. Wanderern bietet die Region abwechslungsreiche Touren mit atemberaubenden Ausblicken. Von Mai bis Oktober lockt einer der schönsten Pfade Deutschlands: der offiziell ausgezeichnete Kammweg Erzgebirge-Vogtland. „Dachs statt Dax – einsteigen und abschalten“ – den Alltagsstress vergessen und dabei Ruhe und Entspannung entlang naturbelassener Landschaft genießen. Wanderfreunde, die gern die eine oder andere Geschichte am Wegesrand erfahren möchten, laden die alljährlich stattfindenden Wanderwochen „echt Erzgebirge“, jeweils im Mai und im September ein. Erfahrene Wanderführer verraten Lieblingsplätze in der Natur und haben bei den Rundwanderungen zu verschiedenen Themen so manchen Insidertipp parat. Nach einer zünftigen Wanderung oder Radtour kann man in einer der Herbergen oder in einem „Echt Erzgebirgischen Landgasthof“ wunderbar die Beine hochlegen und bei typischer Erzgebirgsküche die regionale Gastlichkeit genießen. Oder aber man entspannt in einer der Thermalquellen und Bäder und lässt sich von den vielseitigen Wellnessangeboten verwöhnen.

1 1 Roland Stauder bringt den „Stoneman“ ins Erzgebirge. Foto: TVE, Agentur

Veranstaltungstipps: 24. 05. 2014 17.05. - 25.05.2014 31.05. - 01.06.2014 19.07. - 20.07.2014 20.09. - 28.09.2014 18.10. - 19.10.2014

Eröffnung „Stoneman Miriquidi“ Frühjahrs-Wanderwochen Erlebnistage „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge“ Eisenbahn- und Oldtimererlebnistage Herbst- Wanderwochen Tag des traditionellen Handwerks

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Sehenswerte Kirche / Dom

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Schloss 95

Erlebnisbad Museum Talsperre Cranzahl

Schloss 1 Schloss Purschenstein 2 Schloss u. Burgruine Frauenstein 3 Schloss Lauenstein 4 Schloss Augustusburg 5 Schloss Dippoldiswalde 6 Schloss Lichtenwalde 7 Schloss Sachsenburg 8 Schloss Freudenstein

Sommerrodelbahn vod. na´drzˇ Prˇisecˇnice

Kammweg Erzgebirge-Vogtland Sächsisch-Böhmische Silberstrasse

Schaubergwerk

1 Himmelfahrt Fundgrube Freiberg 2 Bartholomäusschacht Brand-Erbisdorf 3 Altenberger Pinge Altenberg 4 Kavernenkraftwerk Drei-Brüder-Schacht Freiberg 5 „Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald“ Zinnwald

Museum

1 Geowissenschaftliche Sammlungen Freiberg 2 Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg 3 Mineralienausstellung „terra mineralia“ Freiberg 4 Betten- und Schlafmuseum Freiberg 5 Gottfried-Silbermann-Museum Frauenstein 6 „Huthaus Einigkeit“ Brand-Erbisdorf 7 Stuhlbaumuseum Rabenau 8 Nussknackermuseum Neuhausen 9 Stuhlbaumuseum Neuhausen 10 Glashüttenmuseum Neuhausen 11 Sägewerk Mulda 12 Brauereimuseum Rechenberg 13 Heimatmuseum „Hospital St. Johannis“ Sayda 14 Dorfmuseum Gahlenz 15 webMuseum Oederan 16 Klein-Erzgebirge Oederan 17 Uhrentechnische Lehrschau Hartha 18 Lohgerbermuseum Dippoldiswalde Ch o mu

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19 Bergbaumuseum Altenberg 20 Museum zur Stadt- und Regionalgeschichte Lauenstein 21 Sächsische Jagd und Vögel Lauenstein 22 Fahrzeugmuseum Frankenberg 23 Museum Rittergut Frankenberg 24 Druckereimuseum Frankenberg 25 Motorradmuseum, Kutschen­museum, Museum für Jagd-, Tier- und Vogelkunde, „Richter, Henker, Missetäter“ Augustusburg 26 Historische Weberei Braunsdorf 27 Amalie Dietrich-Ausstellung Siebenlehn 28 Eisenhammer Dorfchemnitz 29 Technisches Museum Weicheltmühle 30 Freilichtmuseum „Mittelalterliche Bergstadt Bleiberg“ 31 Uhrentechnisches Museum Glashütte Nemilkovsky´ r.


Silberne Klänge seit 300 Jahren

Domorganist Albrecht Koch an der 300 Jahre alten Silbermann-Orgel. Foto: Ralf Menzel

Albrecht Koch hat einen der schönsten Arbeitsplätze der Region. Als Kantor und Organist im Freiberger Dom ist ihm eine der berühmtesten und wertvollsten Orgeln der Welt anvertraut. 1714 vollendete der Instrumentenbauer Gottfried Silbermann sein Meisterwerk, 2014 feiert Freiberg den 300. Geburtstag der großen Domorgel. Ein ganzes Jahr lang steht die Königin der Instrumente nun im Mittelpunkt zahlreicher Konzerte und Veranstaltungen. „Freiberg ist das Tor zum Silbernen und zum Silbermannschen Erzgebirge“, weiß Albrecht Koch. „Von hier aus schuf er eine einzigartige Orgellandschaft, die bis heute Kirchen und Musiktradition im Erzgebirge und darüber hinaus prägt.“ Silbermanns Spur führt von Kleinbobritzsch, wo er 1683 geboren wurde, nach Frauenstein. Hier verbrachte er seine Kindheit. Heute erinnert das Silbermann-Museum im Schloss an den berühmten Sohn der Stadt. Nach Lehr-

jahren im Elsass kehrte Gottfried Silbermann 1710 nach Sachsen zurück. 1711 zog er an den Freiberger Schlossplatz, wo er fast 40 Jahre lang Wohnung und Werkstatt hatte. Bis heute ist die Silberstadt Freiberg mit vier erhaltenen Silbermann-Orgeln Mittelpunkt seines Wirkens, aber auch in kleinen Dorfkirchen wie Großhartmannsdorf, Niederschöna oder Nassau finden sich Beispiele seines Schaffens. „Wie so oft im Erzgebirge kam der Erfolg auch bei Silbermann vom Bergbau her“, sagt Albrecht Koch. „Er brachte nicht nur den Reichtum, der den Bau solch wertvoller Instrumente erst ermöglichte. Auch Rohstoffe und Materialien konnte er in hoher Qualität und zu günstigen Bedingungen beziehen.“ Lebendige Bergbautradition, meisterhaftes Handwerk und Kulturschätze – das alles gehört in der Region seit Jahrhunderten zusammen und bildet bis heute eine einzigartige Kombination, die Besucher aus aller Welt fasziniert.

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Freiberg

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F r e i be r g

Kulturschätze von Weltrang 1

300Jahre Silbermann-Orgel Eine der berühmtesten Orgeln der Welt feiert in diesem Jahr ihren 300. Geburtstag. 1714 hatte Gottfried Silbermann das Instrument im Dom zu Freiberg fertiggestellt. Es war seine erste große Orgel und bis heute gilt sie als sein wichtigstes Instrument. Gottfried Silbermann (1683 – 1753), einer der bedeutendsten deutschen Orgelbaumeister, hinterließ in Mitteldeutschland und vor allem im Erzgebirge eine einzigartige Orgellandschaft, die bis heute Kirchen und Musikkultur prägt und jedes Jahr tausende Musiker und Orgelfreunde anzieht. Unzählige Veranstaltungen laden 2014 dazu ein, die Große Domorgel mit ihren vielfältigen Facetten kennen zu lernen. Im Jubiläumsjahr gehen die Freiberger Abendmusiken in ihre 75. Saison. Zwischen Mai und Oktober 2014 lassen jeden Donnerstag um 20 Uhr hochkarätige Solisten aus aller Welt die Silbermannorgel des Domes erklingen. Am Kindertag, dem 1. Juni 2014, beginnt die Kinderwoche zum 300. Geburtstag mit Familienkonzerten, Kinderorgelführungen und mehr. Vom 19. bis 22. Juni lädt die internationale Vereinigung „European Cities of Historical Organs (ECHO)“ junge Organisten zum Grand Prix d´ECHO ein. Die große Festwoche findet dann vom 28. September bis 4. Oktober 2014 statt. Höhepunkte sind ein Konzert des Dresdner Kreuzchores und die Orgelgala, moderiert von Herbert Feuerstein. Im Advent steht zum Abschluss des Jubiläumsjahres Johann Sebastian Bachs Hohe Messe in h-Moll auf dem Programm. www.silbermann2014.de 1 Die Domorgel fasziniert Groß und Klein. Foto: Claudia Kallmeier

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Die Silberstadt Freiberg ist ein idyllisches Kleinod im Herzen Sachsens, in dem sich zahllose historische Kunst- und Kulturschätze vereinen. Bedeutendster mittelalterlicher Sakralbau und Wahrzeichen Freibergs ist der Dom St. Marien, der seit Jahrhunderten das Gesicht der Altstadt rund um den Untermarkt prägt. Bereits um 1180 wurde er als romanische Basilika gebaut. Nach dem Stadtbrand 1484 entstand er als spätgotische Hallenkirche neu und wurde 1501 geweiht. Der Dom selbst und auch die zahlreichen Kunstschätze in seinem Inneren zeugen vom Wohlstand, den der Bergbau einst in die Region gebracht hatte. Berühmt ist – neben den weltbekannten Orgeln Gottfried Silbermanns – vor allem die Goldene Pforte aus dem Jahr 1225. Das spätromanische Rundbogenportal aus Sandstein ist nicht nur wegen der herausragenden Qualität der künstlerischen Arbeit ein Kulturgut von Weltrang, es ist auch ein bedeutendes Zeugnis christlichen Glaubens. Mit Bergmanns- und Tulpenkanzel besitzt der Freiberger Dom gleich zwei außergewöhnliche Kanzeln. Die

Tulpenkanzel aus Porphyrtuff entstand um 1505. Sie ist völlig freistehend und besticht durch ihre filigrane Gestaltung und die außergewöhnliche Blütenform. Direkt daneben befindet sich die Bergmannskanzel von 1638, von der bis heute gepredigt wird. In der Begräbniskapelle haben Wettinische Fürsten ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Dom ist offen für alle Der Dom St. Marien ist offen für alle. Besucher und Touristen sind nicht nur zu den zahlreichen Konzerten, Gottesdiensten und Führungen eingeladen, sie können den Dom auch auf eigene Faust erkunden. Er ist täglich geöffnet: von November bis April von 11 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, zwischen Mai und Oktober montags bis samstags 10.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr sowie sonntags 11.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr. Themenführungen zu den Kunstschätzen, zum Bauwerk oder den Silbermann-Orgeln bieten besonders spannende Einblicke. Von April bis Juni 2014 gibt es jeden Montag, 14 Uhr, eine Sonderführung zu Dachstuhl und Glocken des Freiberger Doms. Das Geläut ist das drittgrößte Sachsens und das einzige mit sechs Glocken. Vier davon wurden im 15. Jahrhundert in der berühmten Gießhütte der Familie Hilliger gegossen. Im September 2014 wird der gotische Kreuzgang nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder zur Besichtigung freigegeben. Anmeldungen oder Fragen stellen Sie unter Telefon 03731 / 2 25 98. www.freiberger-dom.de

2 Das sechsstimmige Glockengeläut des Freiberger Doms.

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3 Die spätromanische Goldene Pforte ist ein Kulturschatz von Weltrang. Fotos (2): Dom


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Freiberg · Am Dom 1 Telefon: (0 37 31) 2 02 50 Öffnungszeiten: Die. - So. 10.00 - 17.00 Uhr Einlass bis 16.30 Uhr

Ausstellungsangebot: Geschichte des Freiberger Bergbaus, obersächsische Sakralkunst der Spätgotik, Freiberger Bildhauerkunst der Renaissance, Meisterwerke bergbaulicher Kunst, Freiberg an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit, Freiberg im Mittelalter, Freiberg im 19. Jahrhundert, wechselnde Sonderausstellungen Führungen oder Besichtigungen mit Orgelspiel nach Voranmeldung, Museumskonzerte www.museum-freiberg.de

Burgstraße 1 (hinter dem Rathaus) Telefon: 0 37 31 - 4 19 51 90 Telefax: 0 37 31 - 4 19 51 99 E-mail: tourist-info@freiberg-service.de Internet: www.freiberg-service.de

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Feuchtfröhliche Freiberger Führung Freiberg kann man sich auf die unterschiedlichste Art und Weise zeigen lassen. Ob auf den Spuren der Hebamme, jener berühmten Romanfigur von Sabine Ebert, oder gemeinsam mit dem Nachtwächter Eule. Von seiner kulinarischen Seite erlebbar ist die Silberstadt, wenn man gemeinsam mit dem Braumeister Michael durch Gassen, Straßen und vor allem Gasthäuser zieht. Wie schon sein Name verrät, erzählt der Braumeister vor allem sehr viel über die jahrhundertealte Tradition des Bieres in Freiberg. Und so darf man vom goldenen oder schwarzen Trunk ausgiebig probieren. Das ist gesund, doch wird man davon nicht satt. Und deshalb gibt es in den verschiedenen Wirtshäusern auch immer eine Spezialität zu essen. Ob im Pfeffersack, dem Ratskeller oder an der Endstation, dem Brauhof: Gaumen, Magen und Seele kommen nicht zu kurz. Dass man dabei auch allerhand über die Historie der Stadt erfährt versteht sich von selbst. Und wer gut aufgepasst hat, der bekommt am Ende vom Braumeister höchstselbst ein Bierdiplom überreicht.

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Sächsische Gemütlichkeit Es herrscht, man mag es kaum glauben, immer noch ein gewisser Streit darüber, welche nun besser schmeckt: Die Dresdner oder die Freiberger Eierschecke. Dabei kann und sollte man beide gar nicht miteinander vergleichen. Wer das dennoch möchte, und sei es nur, um die mittelsächsische Variante des köstlichen Gebäcks kennenzulernen, der kann dies in den zahlreichen Cafés Freibergs tun. Der Besucher der Stadt möge dann aber nicht überrascht sein, stößt er inmitten der Stadt auf eine weitere Diskussion um die Eierschecke, nämlich die, ob man sie nun mit oder ohne Rosinen zubereiten sollte. Eine endgültige Antwort lässt sich dazu wohl nicht finden, aber in einem sind sich alle einig: Egal wie, die Freiberger Eierschecke schmeckt großartig. Sucht man nach einer weiteren Backspezialität, dann findet man die im Café Hartmann nahe dem Obermarkt. Hier bekommt man den Sächsischen Bauerhasen, ein Gebäck, welches nach einem Originalrezept nur dort zubereitet wird. Natürlich hat Freiberg neben den Cafés noch viel mehr an Gastlichkeit zu bieten. Von gehobener Küche bis zur Hausmannskost ist hier alles zu finden, und das in bester

1 Braumeister Michael erzählt auf seiner Bierführung durch Freiberg viel Wissenswertes über die Stadt und das flüssige Gold in ihren Adern, dem Bier.

Qualität. Wer urige sächsische Gemütlichkeit erleben möchte ist beispielsweise im Ratskeller am Obermarkt genau richtig. Im Restaurant oder Kaminzimmer lässt es sich ebenso gut speisen wie in der angeschlossenen rustikalen Kneipe „Zum Fuhrmann“. Traditionelle Küche aus dem nahen Böhmen steht in der „Stadtwirtschaft“ in der Burgstraße auf der Speisekarte. Im Frühling und Sommer sitzt es sich hier im Biergarten besonders schön. Nachtschwärmer kommen in der Meißner Gasse voll auf ihre Kosten. Hier reiht sich Kneipe an Kneipe und jede lockt mit einem anderen Angebot. Man könnte endlos fortfahren in der Aufzählung der verschiedenen kulinarischen Möglichkeiten in Freiberg, doch am besten ist es, man findet selbst heraus, was es alles zu entdecken gibt. Ist es Abend geworden oder gar schon tiefe Nacht, dann kann man sein Haupt in einem der Hotels zur Ruhe betten, im „Kreller“ etwa, im „Altstadt Hotel“ oder im „Hotel am Obermarkt“. Liegt man da in weichen Federn und lässt den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren, dann hat man für sich ganz bestimmt längst die Frage entschieden, welche Eierschecke denn nun wirklich die bessere ist.

2 Historie und Gastlichkeit sind in Freiberg eng verbunden, weshalb im „Fuhrmann“ schon mal ein „echter“ Markgraf vorbeischauen kann. 3 Seniorchefin Monika Hartmann (r.) und Konditormeisterin Diana Groß präsentieren im Café Hartmann den Original Freiberger Bauerhasen. Fotos (3): Wieland Josch

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Freiberg

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Die Welt der Minerale Im historischen Ambiente des Freiberger Schloss Freudenstein können sich die Besucher von einer einzigartigen Welt der Minerale verzaubern lassen. Seit 2008 beherbergen die Räumlichkeiten mit der „terra mineralia“ eine der größten und schönsten Mineraliensammlungen Deutschlands. Zusammengetragen wurde diese einzigartige Sammlung von Dr. Erika Pohl-Ströhler über einen Zeitraum von insgesamt 60 Jahren. Insgesamt rund 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten warten darauf, von den Besuchern erkundet und bewundert zu werden. Im Renaissance-Gewölbe, der sogenannten Schatzkammer, erfreuen die größten und schönsten Stufen der Sammlung die Betrachter. Die Ausstellung bietet zudem eine Vielzahl von Führungen mit unterschiedlichen Rahmenthemen, wie zum Beispiel „In 90 Minuten um die Welt“, „Minerale im Alltag“ oder „Schmuck- und Edelsteine“ an. www.terra-mineralia.de

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F r e i be r g

Badespaß für Groß und Klein Nach dem Neubau und der Wiedereröffnung im Jahr 2002 begeistert das Freiberger Johannisbad nun schon seit über zehn Jahren seine Besucher mit einer Vielzahl spannender Freizeitangebote für die ganze Familie. Ob bei Regen, Schnee oder schönstem Sonnenschein, zu jeder

Ein erfrischendes Erlebnis

Badespaß bei jedem Wetter www..jo-bad .de

Ein Genuss für alle Sinne

1 Zepterquarz aus China. Foto: Stefanie Horn

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2 Sommervergnügen im großen Becken des Freibades. Foto: Johannisbad 3

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Jahreszeit können sich die Gäste hier rundum wohlfühlen. Von Mai bis September bietet das Freibad des Johannisbades eine grüne Oase inmitten von Freiberg. Mit einer großen Liegewiese, umgeben von Schatten spendenden Bäumen und einem 1500 m² großen Becken, unterteilt in Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, ist hier für jeden Besucher das Richtige dabei. Für alle Mutigen gibt es eine Sprunganlage mit drei unterschiedlichen Höhen und vor allem auf die kleinen Besucher warten ein Strömungskanal, Badeinseln und Kletternetze sowie eine Breitrutsche und Wasserpilze. Für Entspannung sorgen Schwallduschen und Sprudelliegen. Auch an Land werden Sportund Spielangebote für die aktive Erholung in Form eines Beachvolleyballplatzes, mehrerer Tischtennisplatten und einer Kletterwand geboten. Ein weiteres Highlight ist der 2010 eröffnete Wohnmobilstellplatz auf dem Gelände des Erlebnisbades. Für Besucher aus allen Regionen Deutschlands bieten die zentrumsnah gelegenen Stellplätze direkt neben dem Hallenbad einen perfekten Ausgangspunkt für Stadtbesichtigungen. Für alle die vor Eröffnung der Freibadsaison noch einmal richtig ins Schwitzen kommen möchten ist die „Lange Saunanacht“ am 12. April genau das richtige. Die im Dezember wiedereröffnete und vollkommen neu gestaltete Saunalandschaft bietet alles, was zu einem perfekten Saunatag gehört. Insgesamt fünf verschiedene Saunen sowie ein Panorama-Ruhebereich und eine gemütliche Kaminlounge laden zum Schwitzen und Entspannen ein. www.johannisbad-freiberg.de


Freiberger Land Stolze Schönheit über dem Muldental

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Nosse n | A l t zella

Mittelalter und Blumenpracht Unweit von Freiberg liegt ein Ort der Stille. In Nossen finden sich die noch vorhandenen Anlagen des berühmten Klosters Altzella, dessen Gründung vor mehr als acht Jahrhunderten in großem Maße die Besiedlung der Region möglich machte. Wer Erholung der unterschiedlichsten Art sucht, der findet sie hier. Viele Veranstaltungen, die hier hinter den Klostermauern stattfinden, sorgen für Abwechslung. Jedoch auch abseits des Trubels sind das Refektorium oder die weiten Parkanlagen wie geschaffen dafür, abzuschalten und sich zu erholen. Auch der Besuch der Kräutergärten lohnt sich. Am ersten Aprilwochenende

in diesem Jahr sind wieder die Ritter los im Kloster Altzella, ein Spektakel wie es seinesgleichen in Sachsen sucht: Turniere, bei denen internationale Stuntmen ihr Können beweisen, Vorführungen mit Gauklern oder Darbietungen musikalischer Art, stets in der Tradition des Mittelalters. Und dabei kann auf einem Markt gekauft und geschlemmt werden was der Geldbeutel hergibt. Für jeden Blumenliebhaber ist es eine wahre Wonne, am 28. und 29. Juni 2014 hinter die Klostermauern zu schauen. Die Blumen- und Gartenschau ist ein wahres Fest für die Sinne. Bunt und duftend präsentieren sich die schönsten Gewächse und im Refektorium werden diesmal unter dem Motto „Blau & Weiß“ von Floristen blumige Wunderwerke präsentiert. Und nur wenige Tage später, am 3. August, gibt es wieder einen guten Grund, nach Altzella zu pilgern: ein Klosterpicknick mit Musik. Erholung anderer, aber sehr intensiver Art, bietet das Hörspielfest am 16. und 17. August. Im Sonnenschein auf einer Wiese liegend kann man verschiedenen Hörspielen lauschen, die für Jung und Alt Spannung und Unterhaltung bieten. Romantische Abendführungen, Konzerte mit gregorianischer Musik, Tanzfeste oder das (Kl)Osterfrühstück sind weitere Attraktionen, die zum Verweilen einladen. Kulinarischer Höhepunkt ist am 6. und 7. September der 1. Sächsische Käse- und Spezialitätenmarkt, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Dies alles ist zu erleben hinter diesen wundervollen, historischen Mauern, die einst das Leben von Zisterziensermönchen umschlossen, welches wahrscheinlich etwas weniger geruhsam war, als wir es uns heute vorstellen. 1 Ob in der Sonne oder im Schatten, beim Hörspielfest kann man in aller Ruhe Hörspielen oder Literaturlesungen lauschen.

Seit fast 850 Jahren thront das Schloss Nossen über dem Tal der Mulde. Mehrmalige Umbauten haben es im Laufe seiner Geschichte von einer mittelalterlichen Feste zu einem Renaissanceschloss werden lassen, dessen stolze Schönheit man bewundern kann. Hier schauten schon Napoleon Bonaparte oder die berühmte Gräfin Cosel vorbei. Auch ein berüchtigter Räuberhauptmann, Lips Tullian, nahm hier Quartier, wenngleich eher unfreiwillig, verbrachte man ihn doch in eines der finsteren Verliese des Schlosses. Dies kann man heute noch ebenso bestaunen wie die Gewölbe und Keller. Im ehemaligen kurfürstlichen Hof- und Reiselager im Westflügel beherbergen die historischen Räume Ausstellungen zur Schlossgeschichte und zu Themen des sächsischen Adels. Außerdem gibt es eine historische Bibliothek zu besichtigen und eine Ausstellung impressionistischer Landschaftsmalerei. Ab 29. März 2014 ist das Schloss an den Werktagen von 10 bis 17 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Und wem es allzu gut gefällt, der kann versuchen, hier einzuziehen, denn ein Großteil des Schlosses wird heute als Wohnraum genutzt. www.schloss-nossen.de

Das Tor zum Erzgebirge Das Renaissanceschloss Nossen wurde als Jagdschloss unter Kurfürst August errichtet. Heute sind die ehemaligen Amtsräume der wechselvollen Geschichte des Adels in Sachsen gewidmet, der auch stark an der Entwicklung der Montanwirtschaft im Erzgebirge mitwirkte. Dieses Jahr präsentiert die Sonderausstellung „Kohle, Stahl und Apfelsaft. Vom Unternehmergeist im sächsischen Adel“. Veranstaltungstipps 2014: • 30.03.: Vortrag „Nobel, nobel… Adelspaläste in Böhmen“ mit böhmischer Kaffeerunde • 02.05.: Die besondere Lesung: „Ein Paradies, gebaut auf Sand“ • 28./29.06.: Blumen- und Gartenschau Altzella Nutzen Sie auch das Kombiticket für den Besuch von Schloss Nossen und Klosterpark Altzella!

Foto: Mittelsächsischer Jugendverein

2 Beim Mittelalterspektakel im Kloster Altzella zeigen internationale Stuntmen ihr Können. Foto: Wieland Josch 2

Kontakt: Schloss Nossen | Am Schloss 3 | 01683 Nossen Tel.: 035242 – 50435 | E-Mail: nossen@schloesserland-sachsen.de Besuchen Sie uns auch im Internet: www.schloss-nossen.de

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Freiberger Land

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Tha r a n d t e r Wal d | H e t z d o r f

Eine Pyramide auch für den Sommer

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1 Mitten im Tharandter Wald kann man Forstwirtschaft direkt erleben im Versuchs- und Lehrobjekt der TU Dresden. 2 Nicht nur zur Weihnachtszeit: Die Ortspyramide von Hetzdorf ist für alle Jahreszeiten da. Fotos (2): Wieland Josch

Hetzdorf schmiegt sich sanft an den Tharandter Wald. Es ist ein Ort der Ruhe, schon allein der Rehabilitationsklinik wegen, die sich weit über die Grenzen der Region hinaus einen hervorragenden Ruf erworben hat. Wer hier gesundet, der tut dies in einer wundervollen Landschaft mit Blick über die Bäume des Waldes. Auch die Gäste des Ortes können die Angebote der Klinik nutzen, beispielsweise die Salzgrotte, in welcher man den Atemwegen etwas Gutes tut. Von Hetzdorf aus lässt es sich wunderbar durch den Tharandter Wald wandern und man hat nicht weit zu gehen, da trifft man auf das Versuchs- und Lehrobjekt Forstwirtschaft der Technischen Universität Dresden. Untergebracht ist es in der ehemaligen Forstbaumschule und es gibt wohl kaum einen Ort, an dem man die Möglichkeiten der heimischen Natur so hautnah erleben kann wie hier. Auf Anfrage werden auch Führungen organisiert. So bietet der Forstbezirk beispielsweise eine Veranstaltung an unter dem Titel „Vom Baum zum Brett“ und die Besucher können dabei eine Vorführung des mobilen Sägewerkes erleben. Es gibt aber noch etwas ganz besonderes in Hetzdorf. Hier steht eine Pyramide. Nun handelt es sich selbstverständlich nicht um solch eine Unterbringung für ausge-

diente Pharaonen. Aber eben auch nicht um eines jener Gebilde, wie sie nur zu Weihnachten auf Tischen und Fenstern stehen und leuchten. Die Hetzdorfer Heimatpyramide, 2003 im Zentrum des Ortes errichtet, ist für alle Jahreszeiten da. Auch drehen sich in ihr nicht Nikolaus und Jesuskind umeinander. Zu sehen sind vielmehr Figuren, die den Ort charakterisieren in Geschichte und Gegenwart. So etwa das erste Urlauberpaar, welches um 1900 in Hetzdorf weilte, eine Botenfrau mit Schiebebock, eine Mühle nebst Müller oder ein Holzweibl mit Kiepe. Auch Forst und Bergbau sind nicht vergessen. Und in den Seitenfenstern wird gezeigt, dass in Hetzdorf wirklich jede Jahreszeit wunderschön ist. Automatisch setzt sich die Pyramide in Bewegung wenn man näher tritt. So wird sie zum Spaß für die Kleinen und zur interessanten Zeitreise für die Großen.

Hotel & Restaurant am Erlebnisbad

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Freiberger Land

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Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurologie und Innere Medizin/Kardiologie, Parkinson-Spezialklinik

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 12 Uhr – 17 Uhr Die, Do 9 Uhr – 13 Uhr jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat 10 Uhr – 12 Uhr

für Gruppen bis maximal 15 Personen *nach vorheriger Reservierung* Öffnungszeiten Museum September - 19. Dezember Mo. – Do. 09:00 – 15:30 Uhr Fr. 09:00 – 12:30 Uhr 1. & 2. Adventswochenende Sa. + So. 13:00 – 17:00 Uhr jederzeit gern auf Anmeldung

Die großzügig gestaltete Klinik ist eine gute Adresse für die Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen und Operationen des Haltungs- und Bewegungsapparates, Unfall- und Verletzungsfolgen, Herz- und Kreislauferkrankungen, nach Operationen des Herzens, von neurologischen Erkrankungen und für die neurologische Intensivpflege. 30 Betten stehen zur intensivmedizinischen Überwachung bereit. Die Verbindung von Orthopädie/ Rheumatologie, Neurologie und Innere Medizin/Kardiologie gewährleistet eine fachübergreifende ganzheitliche Behandlung der Patienten. Geräumig und geschmackvoll eingerichtet, mit Dusche/WC, Fernseher, Telefon und Balkon, stehen den Patienten und Privatkurgästen 240 Zimmer und 20 Appartments zur Verfügung. Alle Räume und Funktionseinheiten können bequem innerhalb des Klinikgebäudes - selbstverständlich auch mit dem Rollstuhl - erreicht werden. Interessierten Gästen bietet die Klinik am Tharandter Wald verschiedene selbstfinanzierte

Gesundheitsaufenthalte und Spezialwochen zu fairen Preisen an. Diagnostische Untersuchungen, physiotherapeutische und ergotherapeutische Anwendungen, Diätberatung und Gesundheitstraining zählen dazu. Schwimmbad, Sauna, Solarium und Sportanlagen sowie ein umfangreiches kulturelles Programm sorgen für abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten. Der Slogan „Die Klinik mit Herz“ steht für eine familiäre Atmosphäre bei individueller, immer auf das Wohl des Patienten orientierten Betreuung und ständiger Ansprechmöglichkeit des betreuenden Teams. Die Nähe zur Kunst- und Kulturmetropole Dresden, zur Sächsischen Schweiz und zur Silberstadt Freiberg zieht alljährlich viele Ausflügler in diese Region, da alle Sehenswürdigkeiten auf Grund der guten Verkehrsanbindung von Hetzdorf aus leicht zu erreichen sind. Die Salzkammer steht sowohl Patienten und Gästen wie auch Besuchern der Klinik als Therapieeinrichtung zur Verfügung.

Am 1. Advent findet jedes Jahr unser „Tag der offenen Tür“ statt.

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Klinik am Tharandter Wald

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Freiberger Land | Osterzgebirge

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Mit der Schmalspurbahn durch die Natur Während einer Fahrt mit der Weißeritztalbahn begibt man sich auf Zeitreise. Schließlich ist sie mit 130 Jahren Dauer-Dampf die älteste im öffentlichen Betrieb befindliche Schmalspurbahn Deutschlands. Ab Freital-Hainsberg lädt die Bimmelbahn zu einer gemütlichen Dampfzugfahrt ein. Schon der wohlig warme Wagen lässt auf vergangen Tage zurückblicken – zurückblicken in die Zeit als „Blumenpflücken während der Fahrt nicht erlaubt“ war. Mit der schnaufenden Dampflokomotive voraus passiert man unzählige kleine Brücken im wildromantischen Rabenauer Grund, wo das kleine Flüsschen „Rote Weißeritz“ die Bahn begleitet. In Rabenau selbst lohnt sich übrigens am 28. und 29. Juni 2014 das Aussteigen. Denn da findet im Deutschen Stuhlbaumuseum der 4. Deutsche Stuhlbauertag statt. In einer Sonderausstellung kann man den Werdegang der legendären sächsischen Möbelindustrie miterleben. Man sieht dabei die „Original Eschebach Reformküchen“ oder den Abwaschtisch „Original Porsch“. Weiter rattert der Zug bis zur Talsperre Malter. Ab da eröffnen sich viele Freizeitmöglichkeiten. Strandbäder und Erlebnisbad laden zum Sprung ins kühle Nass ein. Außerdem erschließt sich dem Wanderer mit der Dippoldiswalder Heide ein weitläufiges Wandergebiet. Bis zur letzen Station windet sich die Schmalspurbahn entlang der Talsperre und durch das Stadtgebiet von Dippoldiswalde bis hinein in den Endbahnhof. Von dort aus empfehlen sich Abstecher zum historischen Stadtkern der Kleinstadt und ins Lohgerber-Museum. Für die kleinen Fahrgäste gibt es übrigens den Osterhasenexpress oder Zuckertütenfahrten und den Märchenzug.

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Tha r a n d t e r Wal d | G r i lle n b u r g

Dieser Wald hat seine eigene Königin Früher wurde der Tharandter Wald auch Grillenburger Wald genannt. Das liegt vielleicht daran, dass der Ort Grillenburg mittendrin im Wald liegt und Tharandt selbst ein wenig am Rande. All diese Überlegungen spielen aber heute keine Rolle mehr, denn bekannt ist nur noch als Tharandter Wald, der schönste Wald Sachsens. Wie schön er ist, das können die Besucher auf 200 Kilometern Wanderwegen kreuz und quer durch das Gehölz erleben. Diese sind hervorragend ausgeschildert und viele kleine Rastplätze laden zum Verschnaufen ein. Und wer schon immer mal im Mittelpunkt stehen wollte, der kann dies

1 Seit 1882 schnauft und dampft die Weißeritztalbahn von Freital bis Dippoldiswalde durch die Natur. Foto: Andreas Schmidt 2 Auf den Grillenburger Teichen rund um das ehemalige Jagdschloss kann man sich bei einer Bootsfahrt entspannen. Foto: Wieland Josch 3 Manuela Müller ist die 10. Tharandter Waldkönigin. Foto: André Kaiser

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hier auch tun, denn etwa 4,5 Kilometer südwestlich von Grillenburg befindet sich der geografische Mittelpunkt des Freistaates. Nicht nur zu Fuß kann man den Wald erleben. Auch Kutschfahrten werden angeboten und vielleicht trifft man ja bei solch einer Fahrt auch auf die Waldkönigin. Im wirklichen Leben heißt diese Manuela Müller und ist die 10. Tharandter Waldmajestät. Grillenburg bietet sich schon aufgrund seiner Lage für Touren durch die Natur an. Aber auch auf einem Ruderboot lässt sich ein warmer Frühlings- oder Sommertag genießen. Rund um das ehemalige Jagdschloss winden sich die Grillenburger Teiche und laden mit ihrer Idylle zum Verweilen ein. Drei Erlebnispfade bringen Erwachsenen und Kindern die Bedeutung der sie umgebenden Natur nahe: ein Abenteuerpfad, ein Holzweg und ein Sinnenpfad. Sie gehören zum „Walderlebnis Grillenburg“. Der Abenteuerpfad verläuft ohne Steigungen entlang des Flüsschens Triebisch. Hier warten eine Schatzinsel und ein Blockhaus auf die Wanderer. Der Holzweg schließt sich an und man soll auf ihm nicht in die Irre gehen, dafür aber viel über die verschiedenen Gehölze lernen. Der Sinnenpfad spricht tatsächlich alle Sinne des Menschen an. Hier kann man den Wald nicht nur sehen, sondern riechen, schmecken, fühlen. Auch der Gleichgewichtssinn kann erprobt werden. Dies ist nur ein wenig von dem, was man im Tharandter Wald erleben kann. Denn neben dem einzigartigen Naturgenuss wird auch eine Menge an Historie und Kultur geboten. www.tharandt.de


Freiberger Land | Osterzgebirge

Tharandter Wald & Osterzgebirge Südwestlich von Dresden befindet sich dieses schöne Wandergebiet. • mit etwa 60 Quadratkilometern eine ungewöhnlich große Waldfläche am Nordrand des Ost-Erzgebirges • mehr als 190 Kilometer gut ausgeschilderte Wanderwege, Picknick- und Grillplätze sowie Lehrpfade • Radfahren – leicht bis anspruchsvoll – ist auf fast allen Waldwegen möglich • Reiten – etwa 90 Kilometer Reitwegenetz • Kutschfahrten – sogar mit historischen Postkutschen Ferienparadies Osterzgebirge • Größtes Landschaftsschutzgebiet Sachsens mit unberührter Natur und ursprünglicher Architektur • Altenberger Bimmelbahn • Galgenteiche Altenberg mit Riesenrutsche • Märchenwiese Reinhardtsgrimma • Wildpark Osterzgebirge in Geising-Hartmannmühle • Botanischer Garten Schellerhau • Uhrenmuseum Glashütte • Schloss Lauenstein … und vieles mehr

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Schellerhau Natur- und Wanderfreunde willkommen! 06.07.2014 31.08.2014 27.09.2014 Mai – September

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Höhepunkte 2014: 28. – 29.06.2014

4. Deutscher Stuhlbauertag

Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau

19. – 20.07.2014

Schmalspurbahnfestival

entlang der Strecke der Weißeritztalbahn

26. – 28.09.2014

21. Rabenauer Oktoberfest Festwiese Rabenau

STUHLBAUNOSTALGIE DEUTSCHES STUHLBAUMUSEUM RABENAU

Öffnungszeiten: Di-Do: 10-16 Uhr · Fr: 10-14 Uhr So und Feiertag: 13-17 Uhr Telefon: 0351/6 41 36 11 www.deutsches-stuhlbaumuseum.de

Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn

19. / 20. Juli 2014 10 bis 18 Uhr entlang der Strecke Freital-Hainsberg bis Dippoldiswalde www.weisseritztalbahn.com www.vvo-online.de

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Flöha- und Zschopautal

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Jets über dem Dorf Abseits des Jakobswegs lassen sich in Oederan eine Menge Entdeckungen machen. Die Pilgerroute führt direkt am Klein-Erzgebirge, dem ältesten Miniaturpark Europas, vorbei. Ein Abstecher in die Schau mit über 200 Miniaturen lohnt ebenso wie in das Museum der Stadt, die Weberei, und in das Dorfmuseum Gahlenz, wo Mitglieder des Heimatvereins immer wieder einmal traditionelles Handwerk vorführen. Gahlenz ist auch die Heimat des Oederaner Modellflugvereins, denn am Fürstenweg befindet sich ihr Heimatflugplatz. Mit ihren jährlichen Flugschauen begeistern die Vereinsmitglieder und ihre Freunde aus ganz Deutschland die Gäste immer wieder. Dann starten originalgetreue Nachbauten in den Himmel – von den wackligen Doppeldeckern von vor über 100 Jahren bis zum modernsten Düsenjet. Auch historische Modelle, Kunstflugmaschinen, mit denen waghalsige Manöver gezeigt werden, und Schleppflugzeuge sind zu sehen. Selbst Spaßmodelle sind am Start – man kann nur staunen, was alles zum Fliegen gebracht werden kann. Oft sind dann auch die Kinder und Jugendlichen aus der Nachwuchsgruppe dabei, die von der Pike auf dieses interessante Hobby erlernen. 1 Christian Legler, Mathias Schulz und Harry Krauß (v.l.) lassen ihre Flugmodelle auf dem Gahlenzer Flugplatz starten.

Oederan

Wandern im Zeichen der Muschel Seit dem vergangenen Jahr wird das Wandern im Erzgebirge auf einer ganz besonderen Route zum Erlebnis: Anfang Juni 2013 wurde in Freiberg der Sächsische Jakobsweg an der Frankenstraße mit einer Länge von 307 Kilometern zwischen Bautzen und Hof offiziell eingeweiht. Bereits in den Jahren zuvor waren Teilstücke ausgewählt und beschildert worden. So auch die Route zwischen der Silberstadt Freiberg und Chemnitz. Einer der Wegbereiter ist Heinz-Werner Lehmann von den Chemnitzer Jakobspilgern. „Wir sind eine Stammtischgruppe, die sich vor gut sechs Jahren zusammengefunden hat“, erklärt der 67-Jährige. Lehmann war inzwischen unter anderem dreimal in Santiago de Compostela, dem Sehnsuchtsort eines jeden Pilgers in Spanien. Weit über ein Dutzend mal war er zumindest auf Teilabschnitten auf dem Jakobsweg zwischen Freiberg und Chemnitz unterwegs. Ungefähr 300 Hinweisschilder mit der gelben Muschel auf blauem Grund hat er angebracht. Die stilisierte Jakobsmuschel zeigt dem Wanderer, ob es geradeaus oder demnächst nach links oder rechts geht. „Einmal im Jahr fahre ich die Strecke mit dem Fahrrad und entsprechendem Handwerkszeug im Gepäck ab, um kaputte Schilder zu reparieren.“

Meist ist er allein unterwegs, aber Heinz-Werner Lehmann begleitete auch schon größere Gruppen, so mehr als 50 belgische Pilger. Die abwechslungsreiche Landschaft mit dem vielen Auf und Ab findet er besonders hervorhebenswert. „Wenn man in Kirchbach aus dem Wald heraustritt und die Augustusburg sieht – das hat schon was“, nennt er ein Beispiel. Die Pilger aus Belgien waren die ersten, die sich in das Pilgerbuch in der Stadtkirche zu Oederan eintrugen. „Es war eine wirklich sehr schöne Pilgerreise, aber das letzte Teilstück bis nach Oederan war am schönsten“, erklärte Jaak Waterloes von Gastfreundschaft, Kultur und Natur in der hiesigen Region begeistert. www.saechsischer-jakobsweg.de

2 Blick über das Zentrum zur Stadtkirche in Oederan, deren Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. 3 Hans Werner Lehmann (r.) mit Pilgern aus Belgien in der Stadtkirche Oederan. Fotos (3): Ulli Schubert

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Flöha- und Zschopautal

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Flöha- und Zschopautal

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G r o S S w al t e r s d o r f

Schlemmen, reiten, Natur genießen 1

Automobiles aus Holz Eppendorf, das ist seit langem eine Hochburg der traditionellen Holzkunst des Erzgebirges und erfährt seit Jahren moderne Adaptionen durch die meisterlichen Holzgestalter Björn Köhler und Torsten Martin. Gleich gegenüber von Martins Werkstatt in Kleinhartmannsdorf, einem Eppendorfer Ortsteil, befindet sich die Firma Rülke. Auch dort hat man sich dem Holz verschrieben, hier entsteht seit Jahrzehnten Kinderspielzeug. Jüngst fand sich mit Ron Ringguth ein unerwarteter Ideengeber für ein neues Produkt, das erstmals zur Spielwarenmesse in Nürnberg vorgestellt wurde. Der Dresdner, bekannt als Sportreporter, entwickelte für seine Kinder ein Holzauto. Das bewegt sich zwar nicht, hat keine Räder, hat dafür aber einen Fahrgastraum, ein Armaturenbrett und natürlich ein Lenkrad. Und das Spielzeug ist so konzipiert, dass die Steppkes ganz nach Herzenslust Veränderungen vornehmen können, etwa Halterungen für das Navigationssystem anschrauben, einen Becherhalter montieren oder ein Tachometer festschrauben können. In Geschäftführer Björn Rülke fand Ringguth einen interessierten und aufgeschlossenen Partner. Doch hatte das Familienunternehmen weder die Zeit noch die Kapazitäten, die Entwicklung voranzutreiben. Und so pendelte Ron Ringguth zwischen Dresden und Kleinhartmannsdorf, wo ihm Björn Rülke die entscheidenden Tipps gab, bis der Prototyp des Spielzeugautos fertig war. Eine Geschichte, wie sie wohl nur im Erzgebirge geschrieben werden kann. Was das Handwerk hierzulande zu bieten hat, ist beim Tag des traditionellen Handwerks am 19. Oktober hautnah mitzuerleben. Dann öffnen zahlreiche Werkstätten ihre Türen. Natürlich auch in Eppendorf. 1 Björn Rülke (l.) und Ron Ringguth beim Basteln am Holzauto. Foto: Knut Berger

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Im April hat die Mannschaft im „Trakehnerhof“ allen Grund zu feiern, denn vor 20 Jahren wurde das Landhotel eröffnet. Doch die Geschichte des Hauses ist älter: Erstmals gefeiert wurde bereits Silvester 1990 und zu Himmelfahrt 1991 zogen die ersten Gäste ein. So wie sich das Restaurant schnell zu einer angesagten Adresse entwickelte, so schnell stieß die Zimmerkapazität an ihre Grenzen. Daher der Umbau vor über 20 Jahren. Heute gibt es 19 modern ausgestattete Zimmer. Die familiäre Atmosphäre ist für Chefin Martina Kerber ein Grund, dass manche Gäste seither Jahr für Jahr ihren Urlaub im „Trakehnerhof“ verbringen. Ein Zugpferd im Wortsinn sind ebenso die Pferde, genauer die Trakehner, die seit 1968 in der damaligen LPG gezüchtet wurden. In den Wendemonaten sollten sie verkauft werden. Siegfried Richter, Martina Kerbers Vater und früherer LPG-Vorsitzender, wollte nicht zusehen und kaufte die Pferde selbst. Heute nun können die Urlauber reiten oder es erst einmal lernen, auf Wanderung mit den Tieren gehen oder einfach nur ihren Anblick auf der Koppel genießen. Währenddessen können die Kinder auf dem Spielplatz toben, obwohl sich die meisten von ihnen natürlich auch zu den vielen Tieren hingezogen fühlen. Mit zehn Metern Durchmesser dürfte es die sachsenweit größte Kräuterspirale am „Trakehnerhof“ geben, und so manche Attraktion mehr, die im Laufe der Jahre geschaffen wurde. Und dann ist da noch die Sache mit den Genen. „Ich bin froh, das Steffi offenbar die Gene ihre Großmutter Inge geerbt hat“, sagt Martina Kerber. Steffi Kerber ist Olympiasiegerin und Vize-

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weltmeisterin im Kochen. Heute steht sie gemeinsam mit Martin Dutschmann am Herd, ebenfalls Mitglied der 2008 siegreichen Olympiamannschaft. Sie bereiten dem Gast das zu, was der sich wünscht: Vom Strammen Max oder dem Bauerfrühstück bis zu Hummer oder Gerichten mit Trüffeln. „Bei eher ausgefallenen Sachen freuen wir uns über eine Vorbestellung, denn unser Anliegen ist es, alles frisch auf den Tisch zu bringen.“ Und das heißt schlicht, nicht jedes Gericht ist zu jederzeit verfügbar. Berühmt sind die Spezialitätenwochen. Gerade wird die alte ostpreußische Küche wieder zum Leben erweckt: Da steht dann Gans schwarz-sauer auf der Karte, Schmandschinken und Masurischer Zander. Verschiedene Aktivitäten und Kurse runden das Angebot des „Trakehnerhof“ ab. Wie wäre es denn, mal gemeinsam mit Steffi Kerber zum Wald zu wandern, Holz zu sammeln und einen feinen Kesselgulasch zuzubereiten? Das und noch viel mehr gibt es in Großwaltersdorf zu erleben, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht zu sagen scheinen und doch so viel möglich ist. www.trakehnerhof.de

2 Die Kräuterspirale ist eine der Attraktionen auf dem „Trakehnerhof“ Großwaltersdorf. 3 Aber für die jüngsten Gäste sind natürlich die Pferde am interessantesten. Fotos (2): privat

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Flöha- und Zschopautal

Information Gemeinde Eppendorf Großwaltersdorfer Straße 8 09575 Eppendorf Telefon: Telefax: E-Mail: Internet:

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Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge: www.tourismus-erzgebirge.de

Der Tag

des traditionellen Handwerks im Erzgebirge

An diesem Tag öffnen im gesamten Erzgebirge zahlreiche Handwerker die Pforten ihrer Werkstätten und geben Einblick in ihre traditionelle Handarbeit. Über 130 teilnehmende Schauwerkstätten, Manufakturen und Familienbetriebe zwischen Altenberg und Schönheide laden auch 2014 wieder dazu ein. Dabei ist Eppendorf einer der Orte, in dem sich gleich mehrere Handwerker bei der Arbeit beobachten lassen.

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Flöha- und Zschopautal

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Das Kleinod nebenan Das steht fest: Wer zum ersten Mal in die ehemalige Baumwollspinnerei im nahe Augustsburg gelegenen Hohenfichte kommt, dürfte überrascht sein. Unter dem Dach eines der Fabrikgebäude ist die größte H0-Modelleisenbahnanlage Sachsens untergebracht. Auf rund 1000 Quadratmetern sind derzeit 3,6 Kilometer Gleise verlegt, auf denen sich gleichzeitig 180 Züge bewegen können. 800 Loks warten auf ihren Einsatz, die Zahl der Waggons geht in die Tausende. Seit 2009 lädt Edgar Hüttinger, der einen Teil des Industriekomplexes erwarb und vor dem Verfall bewahren will, in die Zeitreise-Ausstellungen ein. Bevor man zu den Bahnen gelangt, trifft man auf knapp 200 Autos, 80 Motorräder und um die 100 Fahrräder, die auf zwei Etagen in den Hallen untergebracht sind. Sowohl die Auto- als auch die Motorradausstellung begann als Winterquartier für Fahrzeuge aller Art und hat sich mittlerweile zu einer beachtlichen Sammlung entwickelt. Zahlreiche Privatleute nutzen die großzügigen Platzverhältnisse zur Präsentation ihrer Schätze. Vorkriegsmodelle stehen neben der nahezu kompletten DDR-Zweiradpalette, es sind fast alle Kräder der NVA und liebvolle, zum Teil auch kuriose DDR-Umbauten zu sehen. Aber auch was einst jenseits der Mauer entstand, ist vertreten. Besucht werden kann die Ausstellung bis Ostern an jedem Wochenende von 10 bis 18 Uhr, von Mai bis Oktober jeweils am ersten Wochenende im Monat. www.zeitreise-hohenfichte.de

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A u g u s t u sb u r g

Mehr als ein Schloss für Biker Egal ob Chopper, Cruiser, Scrambler oder Trial – Sachsens reizvolle und abwechslungsreiche Landschaften laden in jeder Jahreszeit zu einem Ausflug mit dem Motorrad ein. Nur 16 Kilometer von Chemnitz entfernt, befindet sich ein wahres Motorrad-Mekka. Schloss Augustusburg veranstaltet nicht nur jedes Jahr im Januar sein traditionelles Wintertreffen mit der Bikergemeinde, es beherbergt auch die bedeutendste Motorradsammlung Europas und die umfassendste DKW und MZ-Ausstellung der Welt. Das Motorradmuseum ist das einzige Technikmuseum in der Renaissancearchitektur des 16. Jahrhunderts. Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 Quadratmetern wird

anhand von 175 hochinteressanten Exponaten die technische Entwicklung des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll in Szene gesetzt. Demnächst gibt es ein weiteres Highlight für alle Motorradfreunde: Vom 17. April 2014 bis zum 30. Juni 2015 präsentiert der ADAC Sachsen im Schloss eine Ausstellung zur „Internationalen Sechstagefahrt im Endurosport“ in Sachsen. Die Enduro-Weltmeisterschaft fand 2012 erstmalig seit 23 Jahren wieder in Deutschland statt und war mit 504 Fahrern aus 35 Nationen ein absolutes Motorsport-Highlight. Vom Biker-Schloss Augustusburg kann man sein Fahrzeug Richtung Zschopau zum Schloss Wildeck steuern. Auch in diesem Schloss dürften Motorradfreunde leuchtende Augen bekommen, denn Zschopau war im 20. Jahrhundert ein Zentrum des sächsischen Fahrzeugbaus und die MZ-Werke der größte Motorradhersteller der Welt. Oder Sie brausen – wenn es zeitlich passt – zum Motorradtreffen, das in jedem August in Oederan am Klein-Erzgebirge stattfindet. Eine gute Adresse für hochkarätige Wettkämpfe vor allem im Moto Cross und Enduro ist seit Jahrzehnten der MC Flöha mit seiner Strecke im Vogeltal nahe der Großen Kreisstadt. Hier sind mitunter auch die bekannten Sportler Marko Barthel oder Marcus Kehr als Trainer für Kinder und Jugendliche vor Ort. Motorsportveranstaltungen finden ebenso in Leubsdorf und dem Augustusburger Stadtteil Erdmannsdorf statt. 2 Schloss Augustusburg ist seit vielen Jahren als das Biker-Schloss im Erzgebirge bekannt, das von Bikergruppen das ganze Jahr über besucht wird. Foto: Schlossverwaltung

1 In der ehemaligen Baumwolle Hohenfichte sind viele historische Motorräder und Autos zu sehen. Foto: Ulli Schubert

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3 Strecken für Biker und Rennveranstaltungen wie hier nahe Erdmannsdorf gibt es einige im Erzgebirgsvorland. Foto: Ulli Schubert


Flöha- und Zschopautal

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Hetzdorf

Heißer Tanz auf dem Viadukt Im Frühjahr vor 145 Jahren wurde, die nun unter denkmalschutz stehenende Eisenbahnbrücke über das Flöhatal, das Hetzdorfer Viadukt, seiner Bestimmung übergeben. Bis zum 12. Mai 1992 rollten dann die Züge über die 328 Meter lange Brücke mit ihren 17 Bögen. Mit einer Höhe von 42 m war sie die höchste einetagige (einstöckige) Brücke der Deutschen Reichsbahn. Heute ist sie Teil eines Wanderweges. Das Jubiläum ist Grund genug, auch in diesem Jahr ein Brückenfest zu feiern. „Wir stecken mitten in den Vorbereitungen. Der Termin steht fest: Das Brückenfest wird am

22. und 23. August 2014 stattfinden“, erklärt Winfried Schuster, Vorsitzender des Interessenvereins „Hetzdorfer Viadukt“. Und auch das Programm ist in groben Zügen klar. Am ersten Tag des Festes wird vornehmlich an das jüngere Publikum gedacht, am zweiten kann unter an40derem das Tanzbein geschwungen werden, bevor die Fete mit einem Feuerwerk ausklingen wird. Unterstützt wird der Brückenverein, der die Federführung bei der Organisation hat, von den Feuerwehrvereinen in Falkenau und Breitenau und dem Falkenauer Skiverein. Es wird in diesem Jahr außerdem auch die schon tradi-

tionelle Bewirtschaftung zu Ostern, Pfingsten und am Männertag auf dem Hetzdorfer Viadukt geben, versichert Winfried Schuster. 1 Ausschließlich ehrenamtliche Initiativen machen Veranstaltungen auf und am Hetzdorfer Viadukt möglich. 2 Ein Blick von der Brücke ins wunderschöne Flöhatal flussaufwärts. Natürlich bietet die ganze Region wunderschöne Wandermöglichkeiten. Fotos (2): Ulli Schubert

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Flöha- und Zschopautal

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Spieleparadies unterm Riesenrad Ein neues Angebot bereichert den Sonnenlandpark in Lichtenau und macht ihn zum ganzjährigen Ausflugsziel: der neue Indoorspielplatz. Hier gibt es Hüpf- und Kletterattraktionen, ein Kinderriesenrad, einen Geschicklichkeitsparcours und vieles mehr. Die Hauptsaison beginnt zu Ostern, und dann ist an jedem Tag Spiel und Spaß im Sonnenlandpark Lichtenau direkt an der Autobahn A4 angesagt. Ob auf riesigen Hüpfkissen, im großen Kletterparadies, in Minidampfern, auf Flößen, Baggern, Tretautos oder dem großen Abenteuerspielplatz – hier macht Bewegung Spaß. Für weitere Action sorgen das Schlauchrutschparadies, Nautic-Jet, Butterfly, drei Überschlagsschaukeln und natürlich das weithin sichtbare Riesenrad. Auf entdeckungslustige Besucher warten Fuchsbau sowie Waldirrgarten und für ganz kleine Besucher erweitern tolle Klanginstrumente, ein Wasserspielplatz und der Spaßexpress im BobbyCar-Land das riesige Spielangebot. Ruhe findet man im Wald des Familienparks mit neuem Tiergehege. Es gibt Grillstellen und längst ist der Sonnenlandpark als Location für den Kindergeburtstag sehr beliebt. www.sonnenlandpark.de

1 Mit dem Kettenflieger durch die Luft zu sausen macht den Steppkes Spaß. Foto: Sonnenlandpark

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L i ch t e n w al d e

Spielen, spielen, spielen Das Schloss und der Park Lichtenwalde bilden eines der bemerkenswertesten Barockensembles in Deutschland. Ein Minister Augusts des Starken ließ die dreiflügelige Anlage von 1722 bis 1726 erbauen, sein Sohn den Park anlegen. Heute präsentiert das Schloss das Schatzkammer-Museum mit Kostbarkeiten aus Asien und Afrika. Und der Park lockt mit seinen fein gestalteten Anlagen, stillen Alleen und den zauberhaften Blicken hinunter ins Zschopautal. Seit zwei Jahren verführt der Park Jung und Alt auch zum Spielen, zum Vergnügen wie im Barock, als man sich mit allerlei Geschicklichkeits- und Strategiespielen die Zeit vertrieb. Ob Schlösser-Crocket oder Steckenpferd, Hölzer-Boccia oder Barollo, Baroso oder verrücktes Eierlaufen – bei allem kann man ganz in Familie seinem Spieltrieb frönen. Es finden monatliche Spielenachmittage statt, aber auch an anderen Tagen gibt es die „Lichtenwalde Parkspiele“ zum Ausleihen. Am dritten Barock-Spiele-Tag am 7. September 2014 verwandelt sich dann die Parkallee in ein echtes Spielparadies: Neben den acht „Lichtenwalder Parkspielen“ werden mehr als 20 Großspiele vom Solitärspiel des Sonnenkönigs über die „Hängenden

Kugeln von Babylon“ bis zum Labyrinthspiel aufgebaut. Gespielt werden kann ebenso an vielen anderen Flecken im Barockpark und sogar im Liegen auf einer Decke, beim Burgenbau. Es ist möglich, dass man auf den Parkwegen auf historisch gewandete Personen trifft. Die Damen und Herren vom Verein Dresdner Barock sind immer wieder gern in Lichtenwalde. In den Barockgarten locken zudem viele andere Veranstaltungen, von sonntäglichen Platzkonzerten über das Parkfest, bei dem am ersten Augustwochenende das „Pariser Leben“ und der „Wiener Schmäh“ im Mittelpunkt stehen werden, bis hin zu Messen wie den Haus- und Gartenträumen oder dem Kunsthandwerkermarkt. Ein Besuch in Lichtenwalde lohnt sich. Das wussten die Städter schon vor über einhundert Jahren.

2 Einen schönen Tag verbrachten Susanne Faude und ihre Töchter Josephina und Antonia aus Baden-Baden beim Spielen und Knobeln im Barockpark Lichtenwalde. Foto: Ulli Schubert


Flöha- und Zschopautal

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Schauweberei feiert Geburtstag Mit einem festlichen Programm werden vom 14. bis 18. Mai 2014 „20 Jahre historische Schauweberei Braunsdorf“ gefeiert. 1883 in Chemnitz gegründet, war das traditionsreiche Unternehmen seit 1910 am Inselsteig in Braunsdorf ansässig. Nach vielen Höhen und Tiefen kam noch vor der Währungsunion 1990 das endgültige Aus für die zu jener Zeit 70 Beschäftigten. Für die damaligen Besitzer Werner Tannenhauer und seine Schwester Eva Humburg waren die Tage im Mai 1994 denn auch mit großer Freude verbunden, als das Chemnitzer Industriemuseum die Schauweberei eröffnete. Seither hat sich manches getan in den Räumen. Das Technische Museum, ein Denkmal der Architektur- und Produktionsgeschichte, befindet sich mittlerweile in Trägerschaft der Gemeinde Niederwiesa und wird vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen gefördert. In den teilweise noch original erhaltenen Produktionssälen kann man den gesamten Produktionsprozess einer mit klassischer Technik produzierenden Weberei nachvollziehen. Zu sehen sind zahlreiche und teilweise einzigartige Ausstellungsstücken, der Textiltechnik, die den gesamten Arbeitsablauf vom Faden bis zum Fertiggewebe zeigen. In die diesjährige Saison wird mit einem Tag der offenen Tür am 30. März gestartet. www.historische-schauweberei-braunsdorf.de

1 In der Weberei Camman werden nach wie vor Gobelins produziert. Im Bild Roswitha Flemming und Geschäftsführerin Evi Adler. Foto: Ulli Schubert

28. Juni 2014 – 4. Januar 2015

Schloss der 1000 Schätze

Erleben Sie die Schatzkammer von Schloss Lichtenwalde: mit vielen exotischen Exponaten und der beliebten, faszinierenden 3D-Mitmach-Kunst aus China

Öffnungszeiten: täglich bis 31.10.2014 · Di–So 10–18 Uhr ab 1.11.2014 · Di–So 10–17 Uhr

HISTORISCHE SCHAUWEBEREI BRAUNSDORF TECHNISCHES MUSEUM UND DENKMAL In der ca. 1800 erbauten Textilfabrik am Zschopauufer befinden sich teilweise noch original eingerichtete Produktionssäle der ehemaligen Weberei Tannenhauer. Erleben und staunen Sie, wie historische Webmaschinen aus tausenden Einzelfäden filigrane Biedermeierstoffe weben – mustergetreu gesteuert von den Vorläufern heutiger Computer.

Tel.: 037291 3800 www.die-sehenswerten-drei.de

Parkgaststätte im Barockgarten ■ Parkgaststätte 30 Plätze ■ Konzertplatz 600 Plätze

April – Oktober Mo. – So. 10 –18 Uhr November – März Di., Mi., Sa., So. 10 –17 Uhr Pächterin Corinna Spor Telefon: 037206 - 880588 Fax: 037206 - 880680

Tipp: Vom 14. bis 18. Mai 2014 feiern wir 20 Jahre Historische Schauweberei Braunsdorf! Inselsteig 16, 09577 Niederwiesa OT Braunsdorf Tel. 037206 899 800 · tourismus-kultur@niederwiesa.de www.historische-schauweberei-braunsdorf.de

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Freiberger Land

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Große Kunst mit der Kettensäge Zwischen Mulda und Sayda findet man inmitten der Wälder einen Ort, der nicht in jedem Atlas verzeichnet ist, den es aber lohnt, zu entdecken. Blockhausen heißt er und ist die Heimat des Sauensägers Andreas Martin. Wer sich nichts unter dem Begriff Sauensäger vorstellen kann, dem sei gesagt, dass es sich dabei um jemanden handelt, der aus Holz mittels einer Motorsäge filigrane Kunstwerke zu schaffen versteht. In Blockhausen gibt es derer zahlreiche zu bewundern. Ein ganz besonderer Höhepunkt zieht auch in diesem Jahr am Pfingstwochenende zunächst einmal die größten Säge-Meister aus aller Welt in diesen Teil des Erzgebirges, denen dann ungezählte Zuschauer folgen: Der Husky-Cup. Zum elften Mal findet er 2014 statt und es lohnt sich, das Spektakel zu betrachten. Waren es im vergangenen Jahr die Sternzeichen, welche dargestellt werden mussten, so ist es diesmal das Thema „Hexen, Geister, Zombies, Trolle, mystische Gestalten“, dem sich die Kettensägenschnitzer widmen dürfen. Viel Platz also für die Fantasie der Schöpfer und des Publikums. Blockhausen erreicht man übrigens, Gott sei Dank, nur zu Fuß. Und bis man da ist, durchwandert man einen der schönsten Bereiche der Gegend. 1 Der Ecuadorianer William Echeverria bei der Schaffung des Sternzeichens Stier während des Husky-Cup 2013 in Blockhausen. Foto: Wieland Josch

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Sayda

Erholung für die ganze Familie Im Herzen des Erzgebirges bietet das „Kleine Vorwerk“ in Sayda sowohl Tages- als auch Übernachtungsgästen die perfekte Umgebung für Entspannung und Erholung. Errichtet wurde der heutige Gasthof im Jahr 1780 von Adam Rudolph von Schönberg am Alten Böhmischen Steig, der von Leipzig nach Prag führte. Ab 1900 als Bauernwirtschaft mit Restaurant auch für die Öffentlichkeit zugänglich, wurde das „Kleine Vorwerk“ 1998 nach liebevoller Restauration in seinem historischen Zustand wiedereröffnet. Geboten wird hier seitdem eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für die ganze Familie. Die einzigartige Lage inmitten der Natur, umgeben von Wiesen und Wäldern, lädt zum Wandern und Radfahren ein. Auch mit Rollerskates an den Füßen, auf dem Rücken eines Pferdes oder bequem in der Kutsche lässt sich die Landschaft erkunden. Beim Schwimmen im nahe gelegenen Schwemmteich können sich die Gäste an heißen Tagen zudem eine angenehme Abkühlung verschaffen. Kulinarisch hat das „Kleine Vorwerk“ ebenfalls eine Menge

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zu bieten. Neben original erzgebirgischen und sächsischen Spezialitäten werden auch regelmäßig Leckerbissen aus anderen Ländern und Regionen angeboten. Für Übernachtungen stehen insgesamt neun geräumige und komfortable Appartements sowie ein einfaches Wanderquartier zur Verfügung. Nach einem Jahr Bauzeit wurde im Dezember 2013 die „Ausspanne am Kleinen Vorwerk“ eingeweiht. Das neue Vollholzhaus bietet sowohl einen großen Veranstaltungsraum für insgesamt 60 Personen, welcher für Familienfeiern, Tagungen und Workshops gebucht werden kann, als auch zusätzliche drei Appartements im 4-Sterne Bereich. www.kleines-vorwerk.de

2 Der Gasthof des „Kleinen Vorwerkes“. 3 Mit der Pferdekutsche durch das Erzgebirge. Fotos (2): Archiv „Kleines Vorwerk“

Reche n be r g - B i e n e n m ü hle

Auf den Spuren heimischer Kräuter Für all jene, die einen entspannten Tag inmitten der Natur verbringen möchten und dabei eine ganze Menge Wissenswertes über die einheimischen Kräuter im Erzgebirge lernen wollen, sind die geführten Wanderungen mit dem „Rechenberger Kräuterweib´l“ genau das Richtige. Gemeinsam mit Gisela Richter können sich die Gäste auf eine spannende Entdeckungsreise entlang des Kräuterpfades begeben. Dieser zwei Kilometer lange Rundweg zieht bereits seit 2005 jährlich viele interessierte Besucher an. Der Pfad beginnt an der Rechenberger Brauerei, führt inmitten der reizvollen Landschaft bis nach Holzhau und wieder zurück. Mit Hilfe

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von über 50 Schildern können sich die Teilnehmer alle wichtigen Informationen zu den hier wachsenden Kräutern aneignen und erfahren im Anschluss an die Wanderung, wie diese weiter verarbeitet werden können. Unter Anleitung des Kräuterweib´ls stellen die Gäste aus selbst gesammelten Kräutern Produkte wie Öle, Pesto, Liköre oder Salben her. Angeboten werden die Kräuterwanderungen monatlich im Zeitraum von Mai bis Oktober. www.pension-gloecklschenke.de

4 Das „Rechenberger Kräuterweib‘l“ Gisela Richter . Foto: Lothar Wunderlich


Freiberger Land

Gemeinde Mulda

Hauptstr. 59 · 09619 Mulda · Tel. 037320/ 86 8-0

Veranstaltungen Muldentalhalle 2014 08.03. Frühstückstreffen 06.04. Blasmusikfestival 20.09. Frühstückstreffen 08.11. Öffentliche Probe der Orig. Muldentaler Musikanten Erlebnisbad · Wanderwege, Radwege, Reiterhöfe · Haus des Gastes · Schulanfangsfeiern Tischtennispunktspiele und -turniere · Kinderfußballturniere · Volleyballpunktspiele www.erlebnisbad-mulda.de

Zimmervermietung: www.gemeinde-mulda.de

Von Erzgebirgskamm bis Gimmlitztal Mit reizvollen Wanderwegen und einzigartigen Ausflugszielen locken die Städte und Dörfer • Gottfried-Silbermann-Museum und

Burgruine in Frauenstein • Nussknackermuseum, Stuhlbaumuseum

und Glashüttenmuseum in Neuhausen • Sächsisches Brauereimuseum und Ökobad

in Rechenberg-Bienenmühle • Wander- und Radwege-Netz mit Kräuterpfad

und Kneippkur-Becken in Holzhau • Erlebnisbad Muldabad mit 80 Meter-

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09623 Holzhau | Tel. 037327 / 79 42 www.bergstrasse10.de

• Heimatmuseum „Hospital zu St. Johannes”

sowie Feuerwehrmuseum in Sayda

Kaminabende mit Freunden genießen

Das Wald- und Holzerlebniszentrum im Erzgebirge Anreise: Navigation:

Parkplatz an der Straße zwischen Mulda und Dorfchemnitz bei Sayda. Dorfchemnitz, Ortsteil Wolfsgrund als nächstliegenden Ort eingeben.

Nach einem Spaziergang von ca. 20 Minuten erreichen Sie „Blockhausen“. Dort finden Sie mitten im Wald zwischen drei Naturstamm-Blockhäusern einzigartige, riesige Holzskulpturen, welche von den besten Kettensägenschnitzern der Welt jedes Jahr zu Pfingsten geschaffen wurden. Unterwegs kommen Sie am Imkerstand mit wunderschönen Figurenbeuten vorbei. Am längsten Tisch der Welt (Guinnessbuch der Rekorde 2011) können Sie Platz nehmen und die auf der Tischplatte eingravierte Geschichte der umliegenden Orte studieren. Bei schönem Wetter hat ab 11 Uhr der Imbiss geöffnet und verwöhnt Sie unter anderem mit der speziellen Wildbratwurst von Blockhausen. Kontakt:

www.blockhausen.de blockhausen@aol.com Telefon: 037320 83969 Mobil: 0173 3867204

Wandergebiet Rechenberg-Bienenmühle Holzhau & Clausnitz

Fremdenverkehrsamt:

Rechenberg-Bienenmühle · Holzhau & Clausnitz An der Schanze 1 • 09623 Rechenberg-Bienenmühle Telefon: 037327/83 30 98 • Fax : 037327/12 25 www.fva-holzhau.de • info@fva-holzhau.de

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Mirko Zimmermann • Bergstraße 4 09623 Rechenberg-Bienenmühle OT Holzhau Telefon: 037327-820 • Telefax: 037327-7395 Internet: www.lindenhof-holzhau.de E-mail: info@lindenhof-holzhau.de

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Osterzgebirge

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Ein erzgebirgisches Kleinod Mitten im östlichen Erzgebirge liegt der kleine Ort Pfaffroda. Über der Gemeinde thront ein Kleinod der Region: das Schloss. Es gehörte seit 1352 der Familie von Schönberg. Das Adelsgeschlecht lebt hier jedoch schon lange nicht mehr. Dafür ist im Großteil des Gebäudes seit 1947 ein Seniorenheim untergebracht. Die Wirtschaftsräume standen bis 1999 leer. Damals begann man in diesen Räumen eine Ausstellung zur DDR-Geschichte aufzubauen. Eröffnet wurde diese dann 2004. Freitag, Samstag und an Feiertagen kann man die Räume jeweils von 14 bis 17 Uhr besichtigen. Mit viel Sammelleidenschaft und Akribie wurde zusammengetragen, was den Alltag in der DDR ausmachte. Vom Trabant bis zum Konsum, vom Klassenzimmer bis zum Kinosaal. Prunkstücke sind beispielsweise Filmprojektoren, mittlerweile längst von der Digitaltechnik abgelöst, oder eine Badewanne, die man aus der Wand klappen kann. In den ehemaligen Ställen erinnert man mit Gemälden, Geschirr und Interieurs speziell an die Geschichte der Schönbergs. Liebevoll kümmern sich Schlossvereinsvorsitzender Rainer Lippmann und Elke Neubert um alles. Es ist ihnen wichtig, zu bewahren, denn was heut nicht aufgehoben wird, vergisst man später.

1 Prunkstücke im Schlossmuseum von Pfaffroda sind diese Filmprojektoren. Foto: Wieland Josch

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Ne u ha u se n

Rekorde ziehen magisch an Ganz nah an der böhmischen Grenze liegt Neuhausen. Hier, am Fuße des romantischen Schlosses Purschenstein, das mittlerweile zu einem hervorragenden Hotel umgebaut wurde, kann man wunderschöne Wanderungen und Ausflüge unternehmen. Diese könnten im Nussknackermuseum beginnen. Nussknacker? Im Sommer? Ja, genau. Schließlich gibt es für das Knacken von Nüssen keine festgelegten Jahreszeiten. Und was man in diesem Museum alles entdecken kann ist wahrlich unabhängig von der Winterzeit. Es strotzt geradezu von Rekorden, und die sind sogar im Guinness-Buch vermerkt. Hier kann man den weltgrößten Nussknacker bestaunen, ebenso den weltkleinsten. Und noch einen weiteren Rekord gibt es zu sehen, nämlich die weltgrößte Spieluhr. Aber auch die Exponate in „Normalgröße“ sind beeindruckend. Über 5.000 solcher schalenbrechenden Gesellen haben Jürgen und Uwe Löscher aus aller Herren Länder zusammen getragen. Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich das Technische Museum „Alte Stuhlfabrik“. Wie schon der Name sagt widmet

es sich der über 150-jährigen Stuhlbaugeschichte in Neuhausen. Am Tag des Handwerks werden hier alte Maschinen und Techniken vorgeführt. Ergänzt wird das Stuhlmuseum durch die Ausstellung „Möbel im Wandel der Zeit“. Da dürften besonders ältere Gäste ins Schmunzeln kommen, entdecken sie die Einrichtungsgegenstände ihrer Jugend wieder. Neben dem Nussknackermuseum gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren guten Grund, nach Neuhausen zu fahren. Vom 16. bis 24. August feiert die Gemeinde ihren 725. Geburtstag. Vom Seifenkistenrennen über Fußballturniere bis hin zu einem „Stehenden Festumzug“ wird allerhand zu erleben sein. Volkstümliche Musik werden „De Hutzenbossen“ präsentieren und ein Höhepunkt ist der Auftritt der Kultrocker „Puhdys“. www.neuhausen.de

2 Hoch über Neuhausen thront das Schloss Purschenstein. Foto: Wieland Josch

Schlosshotel Purschenstein S

Purschenstein 1 | 09544 Neuhausen | Tel.: (03 73 61) 1 40 80 | www.purschenstein.de

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Osterzgebirge Erster ★★★★Gasthof Sachsens (Dehoga)

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Tourist-Information Neuhausen BahnhofstraĂ&#x;e ¡ 09544 Neuhausen Telefon: 037361 4187 Telefax: 037361 4185 E-mail: fremdenverkehrsamtneuhausen@t-online.de Internet: www.neuhausen.de Ă–ffnungszeiten: Mo - Fr: 9 – 12 Uhr & 13 – 16 Uhr Sa: 9 – 12 Uhr

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Osterzgebirge

GLÜCK AUF! … im „Marie Louise Stolln“, dem einzigen Besucherbergwerk der Sächsischen Schweiz. Erleben Sie während einer abwechslungsreichen Führung die spannende Welt untertage, erfahren Sie Interessantes über die Arbeit und das Leben der Bergleute von damals und Wissenswertes zur Geologie zwischen Osterz- und Elbsandsteingebirge!

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K u r o r t B e r g g i e ß h ü bel Öffnungszeiten Oktober bis Mai Mittwoch bis Sonntag* 10.00 – 18.00 Uhr

Juni bis September täglich 10.00 – 18.00 Uhr

* in den sächsischen Herbst-, Winterund Osterferien und an Feiertagen täglich (Schließtage am 24./25./26.12. und 1.1.) Führungen Unsere Führungen beginnen zu jeder vollen Stunde von 10.00 bis einschließlich 17.00 Uhr. Bei Gruppenführungen bitten wir um vorherige Anmeldung, gern auch außerhalb der Öffnungszeiten. Zum Anpassen der Schutzhelme bitten wir Sie, 10 Minuten vor Führungsbeginn im Bergwerk anzukommen. Zudem empfehlen wir für die Besichtigung festes Schuhwerk sowie eine warme Jacke (ganzjährig 10 °C untertage).

Neben den Führungen bieten wir ein abwechslungsreiches Programm untertage:

Eine spannende Welt unter der Erde Das einzige Besucherbergwerk der Sächsischen Schweiz befindet sich ca. eine halbe Fahrstunde von Dresden entfernt im Kurort Berggießhübel. Bis 1892 wurde hier am Rande des Elbsandsteingebirges Eisenerz gefördert und in der Region anschließend verarbeitet. Ab 2003 wurden der bis dahin stillgelegte Stollen und das dazugehörige Scheidehaus saniert und 2006 als Besucherbergwerk neu eröffnet. Der „Marie Louise Stolln“ hat ganzjährig geöffnet und ist ein spannendes Ausflugsziel bei jedem Wetter, denn unter Tage herrscht immer eine gleichbleibende Temperatur von 8-10°C. Während einer einstündigen Führung erhalten die Besucher einen interessanten Einblick in die Untertagewelt. Zu Fuß erreicht man durch den Stollen, der waagerecht in den Berg hineinführt, nach ca. 400 m das Mutter-Gottes-Lager mit dem unterirdischen See. Unterwegs erklären die erfahrenen Führer anschaulich die Geschichte des Bergwerkes und die einstige Arbeit untertage. Lebensgroße Figuren, die die Bergleute bei der Arbeit darstellen und alte Arbeitsgeräte untermalen das Erzählte. Auf dem Außengelände laden die ehemalige Bergwerksbahn und Grubenhunte zum Spielen ein und im Museum kann die kleine Ausstellung zur Geschichte des Bergbaus Besuch abrunden.

Für Kinder wird ihr Geburtstag zu einem unvergesslichen Erlebnis, wenn sie ihn mit einer Schatzsuche und einer Taschenlampenführung sowie einem leckeren Essen in der spannenden Welt unter der Erde feiern. Ältere Kinder können sportlich den Emma-Schacht befahren. Im Sommer steht auch ein großzügiger Grill- und Lagerfeuerplatz auf dem Außengelände zur Verfügung. Regelmäßig finden im außergewöhnlichen Ambiente am unteririschen See abwechslungsreiche Veranstaltungen für die gesamte Familie statt: Märchenschichten mit Vesper, Konzerte sowie thematische Events, wie z.B. Ostereiersuchen unter Tage, Halloween- und Faschings-Partys und in der Adventszeit die beliebten Mettenschichten. Im Sommer gibt es eine besondere Aktion für Kinder: Man kann einen Ausflug zum Besucherbergwerk mit einem Besuch im gegenüberliegenden Freizeitbad „billy“ oder in den Medizinhistorischen Sammlungen kombinieren. www.marie-louise-stolln.de

1 Umfahrung zum Mutter-Gottes-Lager. 2 Führung unter Tage. Fotos (2): Kurgesellschaft Bad Gottleuba-Berggießhübel mbH

...verschiedene Möglichkeiten – ganz nach Ihren Vorstellungen, z.B. : • Kindergeburtstage • Märchenschichten in den Ferien • Projektveranstaltungen für Schulklassen • Untertage-Konzert am 29.03.2014: „Nordische Songs mit den Strömkarlen“ • Ostereiersuchen • Schautauchen zum Herbstfest am 20./21.09.2014 • Halloweenparty am 31.10.2014 • Mettenschichten – täglich im Advent

www.marie-louise-stolln.de Anreise: aus Richtung Dresden über die A17 bis Autobahn-Abfahrt Bahretal, zum Beispiel von der Abfahrt Dresden-Prohlis bis zum Bergwerk in nur 20 Minuten. Siedlung 1 (Eingang Talstraße) • 01819 Berggießhübel Tel. (03 50 23) 5 29 80 • Fax (03 50 23) 5 29 81

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Muldental

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M u l d e n t al

Das sächsische Burgenland, zwischen Dresden, Leipzig und Chemnitz gelegen und damit unmittelbar vor dem Erzgebirge, präsentiert sich dem Besucher mit einer überdurchschnittlichen Dichte an imposanten Burgen, prunkvollen Schlössern und Herrenhäusern. Burg Kriebstein drohnt als schönste Ritterburg Sachsens hoch über der Zschopau, Schloss Colditz ist das Ziel tausender Besucher. Schloss Rochsburg kann auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken. Neben den Museen ist auch die spätgotische Schlosskapelle St. Anna einen Besuch wert. Sie erstrahlt nach umfangreicher Restaurierung wieder im alten Glanz und stellt eine sehr bedeutsame baukünstlerische Sehenswürdigkeit dar. Auch Schloss Rochlitz macht mit seinen Ausstellungen auf sich aufmerksam, nachdem im April vergangenen Jahres die fast 20 Jahre dauernden Sanierungsarbeiten abgeschlossen wurden. Mit Fürsten- und Querhaus hat sich die Ausstellungsfläche auf 2000 Quadratmeter verdoppelt. Die neue Dauerschau mit 240 Exponaten zeichnet nun die 1000-jährige Geschichte der Anlage und ihre Nutzung vom Mittelalter bis in die Gegenwart nach. Die Ausstellung unter dem provokanten Titel „Fett, einäugig, revolutionär“ zieht schon jetzt zahlreiche Besucher ins Muldental. Erinnert wird an drei vergessene Wettiner, die auf dem Schloss

wohnten. Zu entdecken sind außerdem Putzritzzeichnungen als Zeugnisse mittelalterlichen Lebens und Einblick in den Alltag der Kurprinzen vor über 400 Jahren. Mägde und Knechte laden mit einer Reihe spannender Angebote ein, eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen und zu erfahren, wie man damals lebte, wie man sich in Ritterrüstung und historischer Kleidung fühlt, wie man spielte und arbeitete, wie es in Verliesen und Gefängnissen zuging, wie man einst hier kochte und seine Notdurft verrichtete. Das ist zwar alles sehr alltäglich, aber wer weiß schon, was man damals machen musste, wenn man mal musste. Und vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2014 gibt es unter dem Titel „Eine starke Frauengeschichte – 500 Jahre Reformation“ eine große Sonderausstellung zu sehen. Neben den Schlössern, Burgen und Museen lädt genauso die reizende Landschaft zur Erkundung ein. Hier kann man außer Wandern und Radfahren auch eine Tour mit dem Schlauchboot oder Kanu unternehmen.

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FERIEN auf dem REITERHOF

1000-jährige Geschichte(n)

Am 1. April startet die Saison im Irrgarten. Schule deinen Geruchssinn an den Duftorgeln, prüfe deine Geschicklichkeit beim Ballmikado, Teste deine Teamfähigkeit am großen Kreisel, wage dich durch das Dunnkellabyrinth und gewinne bei der Osterolympiade am Ostersonntag und Ostermontag…

- in Seelitz

1 Ein Blick auf die Stadt Rochlitz und die Mulde. Foto: Ulli Schubert

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ZUR

Der Irrgarten der Sinne – hier kann man sich sinnvoll irren



Eine gut entwickelte Wahrnehmungsfähigkeit ist eine wichtige Grundlage für die Lernfähigkeit – nicht nur die der Kinder. Das Angebot, nunmehr seit sieben Jahren, soll bei der Entwicklung dieser wichtigen Schlüsselkompetenz unterstützen. Im Irrgarten kann man Lernen mit Spaß an der frischen Luft. Duftorgeln, verschiedene Fühlübungen, das Balancierbrett und interessante Experimente bieten viele Sinnesreize und fördern die ganzheitliche Wahrnehmung. Der große Kreisel erfordert Teamarbeit und das Ballmikado Geschicklichkeit. Auf dem Spaceballtrampolin und auf der Paarrutsche toben sich die lieben Kleinen aus. Ja und die besonders Mutigen testen ihren Orientierungs-

zu Haus ... fern von heim! da ch do d n u

sinn im Dunkellabyrinth. Es ist auf jeden Fall ein Spaß für Jung und Alt. Die Besucher können sich im Labyrinth einen Weg suchen. Was unterscheidet einen Irrgarten von einem Labyrinth? Wenn Sie aufmerksam von der Aussichtsplattform spähen, werden Sie es wissen. Außerdem bietet der Irrgarten der Sinne verschiedene Wanderungen zum Beispiel mit Packziegen an. Die nächste dieser Art kann man in diesem Jahr am Ostersonntag und -montag erleben. Mit viel Glück treffen Sie auch den verwirrten Osterhasen auf seinem Weg durch den Irrgarten.

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Marienberg, Zschopau & Umgebung Olbernhau Kurort Seiffen & Umgebung Großer Teich

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Sehenswerte Kirche / Dom

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Schaubergwerk Schloss

1 Schloss Wildeck Zschopau 2 Burg Scharfenstein 3 Schloss Wolkenstein 4 Schloss Rauenstein/Lengefeld

Erlebnisbad Museum Sommerrodelbahn 25

Aussichtsturm Sternwarte / Planetarium

Schaubergwerk

1 Fortuna Stollen Deutschneudorf 1 Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge im Bergmagazin 2 Molchner Stolln Pobershau 2 Heimatmuseum Olbernhau 3 Kalkwerk Lengefeld 4 Besucherbergwerk „Heilige Dreifaltigkeit“ 3 MotorradTräume Zschopau 4 Buchdruckmuseum, Münzwerkstatt Zschopau Zschopau 5 Freilichtmuseum und Spielzeugmuseum Seiffen 5 Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht im 6 Nummernschildmuseum Großolbersdorf Marienberger OT Lauta 7 Denkmalareal Saigerhütte Olbernhau 6 Schaubergwerk Gnade Gottes Stolln Olbernhau 8 Heimatmuseum Deutschneudorf 9 Böttcherfabrik Pobershau 10 Heimatmuseum Dörnthal 11 Museum Erzgebirgische Volkskunst Grünhainichen 12 Heimatmuseum Wolkenstein vod. nádrzˇ 13 Landwirtschaftsmuseum im Ambrossgut Nechranice Kammweg Erzgebirge-Vogtland

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Sächsisch-Böhmische Silberstrasse

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Natur aktiv genießen

Heimatfreund und Naturschützer Steffen Neubauer hat einige der historischen Mühlengebäude in Bildern wieder auferstehen lassen. Foto: Nicole Fugmann

Das Mittlere Erzgebirge ist eine Region, die herrliche Natur und eine reiche Geschichte zu bieten hat. Ein Gebiet, das Schönheiten der Flora und Fauna mit interessanten Fakten der Vergangenheit verbindet ist das große Waldgebiet zwischen Zschopau, Lengefeld und Marienberg. „Der Bornwald ist für mich ein historisch sehr wertvolles Gebiet“, sagt Steffen Neubauer. Der 58-Jährige ist gelernter Zimmermann, beschäftigt sich aber schon seit vielen Jahren mit dem Altbergbau und historischen Bauten im Erzgebirge und ist als freiwilliger Naturschutzhelfer tätig. Die Region kennt er dadurch wie seine Westentasche und er schätzt sie auch als ungemein schön und abwechslungsreich ein. Im Bornwald zum Beispiel kann man bei Spaziergängen durch das gut ausgeschilderte Waldgebiet herrlich entspannen. Verschiedene Interessengruppen haben den Weg durch Rastplätze, Hinweisschilder und Lehrtafeln

verschönert. „Es gibt hier Naturlehrpfade, eine der alten Salzstraßen durchzieht das Gebiet und man kann Reste früherer Besiedlung entdecken“, so Steffen Neubauer. Als Naturschutzhelfer liegen ihm natürlich auch die geschützten Pflanzen, wie das gefleckte Knabenkraut oder die Arnika, die hier wachsen am Herzen. Auf Wunsch führt er Besucher gern durch den Bornwald, je nach Interessenlage mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Spannend findet er auch die Sagen und Geschichten, die sich um das Gebiet ranken. Schon als Kind hatte ihm sein Großvater diese erzählt und so seine Begeisterung geweckt. So begann er die Orte und historische Reste in Zeichnungen und Skizzen fest zu halten.

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

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Bergfest und Bergmannstag Vom 12. bis 21. September findet in diesem Jahr das 12. Pobershauer Bergfest statt. Nur alle fünf Jahre wird es gefeiert und bietet dem Besucher vor allem abends ein besonderes Erlebnis. Dann nämlich erstrahlt der ganze Ort als Lichterdorf. Alle Häuser sind mit Lichterketten beleuchtet und die Straßen werden geschmückt. In diesem Jahr wird das Fest noch ein bisschen besonderer als sonst. Der 12. Deutsche Bergmannstag bildet erstmals den großen Höhepunkt der Feierlichkeit. Dazu werden Gäste und Vereine aus ganz Deutschland und auch aus Europa erwartet. Zur Eröffnung am 13. September soll es einen Großen Sächsischen Zapfenstreich auf dem Marienberger Marktplatz geben. Ein Höhepunkt beider Feste wird sicherlich die Große Bergparade in Pobershau sein, zu der rund 2000 Trachtenträger erwartet werden. Ein Anziehungspunkt für Besucher wird auch der Internationale Schmiedetag an der Bergschmiede Richter vom 19. bis zum 21. September 2014. Und natürlich darf auch das große Abschlussfeuerwerk nicht fehlen. www.marienberg.de 1 Siegfried Schubert von der Bergknappschaft Marienberg vor dem Pferdegöpel auf dem Rudolph-Schacht in Lauta. Foto: Nicole Fugmann

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M a r i e n be r g

Geschichte(n) neu entdecken Auf dem Gebiet der Großen Kreisstadt Marienberg, wozu auch Zöblitz, Pobershau und Rittersberg gehören, stößt man an vielen Ecken und Enden auf historische Zeitzeugen. Viele künden von der früheren Bergbautätigkeit in der Region, oftmals liegen sie ein bisschen versteckt. Die Bergknappschaft Marienberg und die Bergbrüderschaft Pobershau haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Sachzeugen der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Dazu haben die beiden Vereine erst im letzten Jahr zwei Ziel 3 Projekte mit Partnern in Most und Mˇedˇenec angeschoben. Dabei sind zweisprachige Bergbaulehrpfade auf deutscher und tschechischer Seite entstanden. Außerdem gehören zwei Begleithefte dazu, die die einzelnen Standorte beschreiben und Routenvorschläge aufzeigen. Sie sind in den Touristinformationen in Marienberg erhältlich. Selbstverständlich kann man aber auch alle Stationen einzeln und in individueller Reihenfolge besuchen. Die Bergbaulehrpfade sind insgesamt bequem zu erwandern, festes Schuhwerk wird für den Weg, der auch mal durch den Wald und über Schotterpisten führt, trotzdem empfohlen. Entlang des Lehrpfades finden sich markante Punkt wie das Besucherbergwerk Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht. Aber auch weniger auffällige wie die Halde der

Fundgrube Drei Weiber, die am Rande des Gewerbegebietes vor der Stadt liegt. Und natürlich finden sich geschichtlich sehr bedeutsame Orte wie der Gedenkstein der Fabian Sebastian Fundgrube in Richtung Hüttengrund. Dieser Punkt markiert die ersten Silberfunde auf dem Gebiet des heutigen Marienberg, diese waren immerhin der Anlass zu Stadtgründung am 27. April 1521. Auch in den Ortsteilen der Großen Kreisstadt gibt es Stationen. So findet sich in Niederlauterstein mit dem Victoria Stolln ein Stollen der 2012 durch den Heimatverein ganzjährig für die Öffentlichkeit zugängig gemacht wurde. Einheitliche hölzerne Hinweistafeln zeigen an jeder Station an, wo man sich gerade befindet.

2 Der Vorsitzende der Bergknappschaft Marienberg Günter Martin (r.) im Gespräch mit Michael Ost, Sachgebietsleiter für Tourismus und Stadtmarketing in Marienberg zur Einweihung des Bergbaulehrpfades. Foto: Nicole Fugmann


Marienberg, Zschopau & Umgebung

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Entspannung im Salzhaus

M a r i e n be r g

Ein Haus für alle Sinne, so möchten Markus und Anka Wendler ihr Salzhaus im Grenzort Reitzenhain verstanden wissen. Der Geschmackssinn wird hier vor allem im Restaurant angesprochen, in dem frische regionale Produkte zu raffinierten Speisen zubereitet werden. Natürlich mit den jeweils passenden Salzsorten. Entspannung und auch Entlastung bei verschiedenen Atemwegs- und Hauterkrankungen findet man im Salarium. Der Raum ist nicht zu verwechseln mit den typischen Salzgrotten, hier ist es ein bisschen anders. Der Raum ist komplett mit großen Salzsteinen aufgebaut. Wände, Fußboden und Decke werden außerdem in verschiedenen Farben beleuchtet, was für eine warme und gemütliche Atmosphäre sorgt. Die Gäste des Salariums lassen hier ein gesundes Mikroklima aus reizarmer salziger Luft auf sich wirken, genießen das warme beruhigende Lichtspiel und die leise Musik. Vier bis sechs Personen gleichzeitig können hier eine kurze Auszeit vom Alltag nehmen. Die Salzluft enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente. Diese regeln nicht nur den Wasserhaushalt des Körpers sondern sie kurbeln auch den Stoffwechsel sowie bioenergetische Prozesse an. Das Salarium ist auch für Kinder bestens geeignet, für sie gibt es eigens einen Salzspielkasten, damit keine Langeweile aufkommt.

Erholung am Wasser Im Marienberger Ortsteil Gelobtland kann man Natur pur erleben. Umgeben von dichten Wäldern findet man hier rund um die sogenannten Rätzteiche ein beliebtes Wandergebiet. In unmittelbarer Nähe steht das Tourismuszentrum, das für verschiedene Veranstaltungen gemietet werden kann und einen Caravanstellplatz bietet. Gut ausgeschilderte Wanderwege durchziehen das Waldgebiet und führen beispielsweise bis nach Pobershau. Mitten drin liegen die Rätzteiche, während der Obere ein Biotop ist wurde der untere zum Waldbad ausgebaut. Das Naturbad bietet einen abgegrenzten Nichtschwimmerbereich, Sanitäreinrichtungen und im Sommer auch ein Imbissangebot. Sonnenbaden kann man hier auf der großen Liegewiese oder im abgetrennten FKK Bereich. Ausreichend Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe. Man kann einen Besuch im Bad sehr gut mit einer Radtour oder Wanderung verbinden. Für die Einkehr gibt es in der Nähe einige Möglichkeiten, wie die urige Thiele-Schänke oder die Rätzensbrettmühle. Wer Erholung am Wasser sucht und nicht unbedingt Baden möchte, der kann auch dem Lehmhaider Teich im Marienberger Ortsteil Rübenau einmal einen Besuch abstatten. Unweit des Steinhübels liegt auch dieser Natursee mitten im Wald. Charakteristisch ist seine bräunliche Färbung, die er dem nahegelegenen Moorgebiet verdankt. Am Rand des

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Sees laden Bänke zu einer Rast ein – ein idyllischer Platz, der sich für ein kleines Picknick auf einer Decke am Ufer eignet. Da man zum See nicht direkt mit dem Auto fahren kann sondern ein paar Hundert Meter wandern muss, stört hier keinerlei Verkehrslärm die Ruhe. Auch an ehemaligen Steinbrüchen in der Region gibt es mittlerweile Biotope, so zum Beispiel in Pobershau oder am Steinbruchsee in Reitzenhain. Kurz vor dem Ort quert eine Bahnlinie die B 174. Wer hier links auf den Waldparkplatz abbiegt kann nach wenigen Metern Fußweg den kleinen Waldsee erreichen. Durch seine idyllische Lage lässt sich auch hier fernab der Hektik prima abschalten.

1 Im Salzhaus kann man auch lecker und gesund speisen. 2 Der Rätzteich lädt im Sommer zum Sprung ins kühle Nass ein. 3 Das Salarium bietet Entspannung in gesunder Salzluft und mit sanftem Farbspiel. 4 Der Lehmhaider Teich in Rübenau. Fotos (4): Nicole Fugmann

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

MARIENBERG & Umgebung Museen laden ein: • Museum sächsisch-bĂśhmisches Erzgebirge | Di - So, Feiertage 10 – 16 Uhr • Ausstellungszentrum BĂśttcherfabrik, OT Pobershau | Fr - So, Feiertage 13 – 17 Uhr • Galerie „Die HĂźtte“, OT Pobershau | Di - So, Feiertage 13 – 17 Uhr • Besucherbergwerk PferdegĂśpel | Di - So, Feiertage 10.30 – 16.30 Uhr FĂźhrungen Di – Fr 13 Uhr und 14.30 Uhr | Sa und So, Feiertage11 Uhr, 13 Uhr und 14.30 Uhr FĂźhrungen mit Pferden Sa und So, Feiertage 13 Uhr und 14.30 Uhr • Serpentinstein- und Heimatmuseum, OT ZĂśblitz | Di, Mi, Do 11 – 15.30 Uhr | Fr 10 – 12.30 Uhr | Sa, So 13 – 16 Uhr

Tourist-Information Marienberg Markt 1 ¡ 09496 Marienberg Telefon: 03735 602270 E-Mail: info@marienberg.de Internet: www.marienberg.de Mo, Di, Do, Fr Mi Sa

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

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Badeerlebnis mit Entspannungsgarantie Im Erlebnisbad Aqua Marien kann man den Sommer jeden Tag genießen, egal wie das Wetter wird. Bei tropischen Wassertemperaturen von bis zu 34 Grad fühlt man sich wie in der Südsee. Verschiedene Erlebnisbecken, wie das 630 Quadratmeter große Wellenbecken, Sole- und Erlebnisbecken im Aussenbereich, Rutschen und ein extra Kinderbereich sorgen für Spaß und Abwechslung. Wie wäre es zum Beispiel mit einer rasanten Abfahrt auf der 88 Meter langen Crazy-River-Rutsche? Sportler und Freizeitschwimmer finden im Schwimmerbecken mit vier 25-Meter-Bahnen optimale Bedingungen. Für alle, denen der Sinn eher nach Ruhe und Entspannung steht, bietet sich der fast 1000 Quadratmeter große Sauna und Wellnessbereich an. Hier warten drei finnische Saunen, eine Dampfsauna, eine Köhlerhütte sowie Sole- und Erzstollen auf die Besucher. Außerdem befinden sich im Außenbereich eine Blockhaussauna und ein Schwimmbecken. Im Wellnessbereich gibt es verschiedene Massageangebote. Neben den klassischen bieten die Massagen auf der Hamam-Liege ein orientalisches Wellness-Vergnügen zum Beispiel bei einer Sisal-Seifenbürsten-Massage. Auf der Schwebeliege kann man sich mit einer entspannenden Moorpackung verwöhnen lassen. Für romantisches Vergnügen zu zweit sorgen die Angebote im Traumbad. www.aquamarien.de

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M a r i e n be r g

Auf GPS-Rallye am Kamm Naturschutz, Umweltbildung und moderne Technik – passt das denn zusammen? Ja. Jedenfalls im Beispiel des GPS-Naturlehrpfades, den der Förderverein Natura Miriquidica aus Rübenau und die tschechische Gemeinde Kalek derzeit gemeinsam umsetzen. Satellitengestützt und virtuell abrufbar wird besonders der grenzüberschreitende Natur- und Kulturlandschaftsaspekt erklärt. Der Lehrpfad verläuft zwischen Kühnhaide und Brandov und hat seinen Schwerpunkt im Bereich Rübenau und Kalek. Er bietet drei unterschiedliche Routen mit einer Gesamtlänge von 26,2 Kilometern und insgesamt 46 touristisch interessanten Stationen. Zum Beispiel den rund elf Kilometer langen Rundweg um Rübenau. Dank des PC-gestützten Systems kann man sich auf verschiedenen Endgeräten, wie Smartphones oder GPS-Empfängern, die entsprechenden Daten anzeigen lassen. Das funktioniert so, dass es entlang des Pfades virtuell

festgelegte Punkte gibt. Kommt man an so einen Punkt zeigt zum Beispiel das Handy dazu die passenden Informationen an. Der große Vorteil gegenüber Schautafeln ist vor allem die Aktualität, denn Informationen können blitzschnell geladen werden. Natürlich ist das ganze Angebot zweisprachig. So liest man zum Beispiel aus welchem Gestein der Lauschhübel (Cihadlo) besteht oder wie und warum die Bergbauern die bunten Wiesen fördern. Außerdem kann man erfahren wo das echte Moorhuhn, das Birkhuhn, zu Hause ist. Das Angebot macht eine Wanderung durch das Gebiet noch einmal interessanter und man kann nebenbei noch eine Menge über Natur und Kultur auf beiden Seiten des Erzgebirgskammes lernen. Auf dem Smartphone kann man den Lehrpfad mit der App „wikitude“ nutzen oder man kann sich die Strecke auf sein GPS Gerät herunter laden. Alle weiteren Informationen dazu finden sich unter www.kammbegegnungen.de.

1 Badespaß bei jedem Wetter bietet das Erlebnisbad Aqua Marien. 2 Mit mobilen Geräten kann man den GPS-Lehrpfad nutzen. Kay Meister vom Verein Natura Miriquidica und Programmierer Nils Kochan haben ihn in Rübenau umgesetzt.

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3 Rübenau liegt idyllisch am Erzgebirgskamm. Fotos (3): Nicole Fugmann


Marienberg, Zschopau & Umgebung

MARIENBERG & Umgebung

Gästebüro OT Pobershau Ratsseite - Dorfstraße 68 · 09496 Marienberg Telefon: 03735 23436 info@pobershau.de · www.pobershau.de Mo, Mi, Fr 09.30 – 12.30 Uhr Di, Do 13.00 – 16.30 Uhr

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps: • Historische Idealstadtanlage aus der Renaissance mit Rathaus, Stadtkirche St. Marien und Zschopauer Tor • Denkmal des Stadtgründers Herzog Heinrich auf dem Marktplatz • Stadtbibliothek • Aqua Marien – Sachsens größtes Erlebnisbad • Kultur- und Freizeitzentrum Baldauf Villa • Bergbaulehrpfad • Naturbad Rätzteich • Schaubergwerk Molchner Stolln

Schaubergwerk Molchner Stolln

Tourist-Info OT Zöblitz Bahnhofstraße 1 · 09496 Marienberg Telefon: 037363 7704 fremdenverkehrsamt@zoeblitz.de www.zoeblitz.de Di, Mi, Do 11.00 – 15.30 Uhr Fr 10.00 – 12.30 Uhr Sa, So 13.00 – 16.00 Uhr

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

Aquarelle: Joachim Junge - Zschopau

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Freibad mit Sprungturm und Rutsche Moderne Landgemeinde mit traditionellen Wurzeln und Blick ins Erzgebirge Erholung und Urlaub: Wohlfühlen in gemütlichen Gasthäusern und Pensionen Die Region entdecken per Pedes oder Rad • auf dem Kammweg nach Augustusburg • entlang der Salzstraße • im romantischen Zschopautal mit der Erzgebirgsbahn • durch das Naturschutzgebiet Sternmühlental mit wilden Orchideen • zum Aussichtspunkt Götzhöhe mit Blick auf Keil- und Fichtelberg • auf Rundwanderwegen in Dittmannsdorf • auf Fuß- und Radwanderwegen in Witzschdorf

Go r n a u

Rasante Fahrt und Spaß im Bad Echten Badespaß im Grünen bietet das Freibad der Gemeinde Gornau. Seit es im Juli 2011 frisch saniert wieder eröffnet wurde ist es der Geheimtipp für alle Freunde des kühlen Nass. In ruhiger Lage mit viel Grün bietet es Erholung und Aktivität gleichermaßen. Eine großzügige Liegewiese sowie ein Spiel- und Volleyballplatz sorgen auch außerhalb des Wassers für Abwechslung. Ein großer Parkplatz für die Gäste befindet sich in unmittelbarer Nähe des Areals. Im Wasser kann man natürlich in aller Ruhe seine Bahnen ziehen. Wer aber etwas mehr Action mag, der sollte sich auf die neue Großwasserrutsche trauen. Die himmelblaue Bahn schlängelt sich über ganze 27 Meter in mehreren Kurven ins Becken. Die rasante Fahrt sorgt nicht nur bei Kindern für das kleine Kribbeln im Bauch. Hoch hinaus kommt man im Gornauer Freibad ebenfalls, denn wer möchte kann mit einem eleganten Sprung vom Dreimeterturm der erweiterten Sprunganlage glänzen. Auch ein klassisches Einmeterbrett steht zur Verfügung. Die kleinsten Badegäste haben sogar ihr eigenes Reich, sie können im großen achteckigen Planschbecken den Badespaß genießen. Wer sich nicht in den „Tiefen“ des Schwimmerbeckens aufhalten möchte, der kann sich im großzügigen Nichtschwimmerbereich tummeln. Für die Sicherheit sorgt selbstverständlich ein Schwimmmeister, der von den 17 Mitgliedern des örtlichen Ret-

tungsschwimmvereins unterstützt wird. Bei Bedarf kann man vor Ort sogar einen Schwimmkurs besuchen und zum Beispiel die Seepferdchen–Prüfung ablegen. Das ursprüngliche Bad wurde 1932 vom Arbeitersportbund errichtet. Für die Sanierung und Erweiterung setzte sich die Gemeinde bereits seit Anfang 2005 ein. Nach anfänglicher Absage erhielt man dann doch den erhofften Fördermittelzuschuss und konnte in einer Bauzeit von knapp einem Jahr die historische Anlage erhalten und an die Bedürfnisse der heutigen Zeit anpassen. Der idyllische Charakter, mit viel Grün rund herum hat damit nichts von seinem Reiz eingebüßt. Das Bad hat bei entsprechender Witterung von Montag bis Freitag jeweils von 13 bis 19 Uhr und am Wochenende und in den Ferien von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

1 Zur Sprunganlage gehören ein Ein-Meter-Brett und ein Drei-Meter-Turm. Foto: Nicole Fugmann 2 Das Freibad bietet eine großzügige Wasserlandschaft. Foto: Gemeinde Gornau

Sehenswürdigkeiten: • Distanzsäule von 1833, alte Fachwerkhäuser, Dreiseitenhöfe, Kirchen in Dittmannsdorf und Witzschdorf, Klein-Tirol Leben und Arbeiten: • intakte Infrastruktur mit perfekter Anbindung für Berufstätige (13 km bis Chemnitz) • idealer Lebensort für junge Familien durch Ansiedlung zukunftsfähiger Unternehmen, Kindertageseinrichtungen, Grundschule, Sportanlagen, Freibad, Medizinisches Versorgungszentrum

Gemeinde Gornau Rathausplatz 5 09405 Gornau Tel: 03725/370016 16 · www.gornau.de www gornau d de

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

1 Der Nachwuchs übt beim Golfclub Zschopau einmal in der Woche.

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2 Auch Zschopaus Bürgermeister Klaus Baumann ist ein Freund des Golfsports und jährlich Schirmherr des Cup um den Pokal des Oberbürgermeisters. 3 Beim ADMV Classic Cup gibt es historische Zweiräder in voller Fahrt. Fotos (3): Nicole Fugmann

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Golfer-Paradies in Zschopau Hätten Sie gedacht, dass es mitten im Erzgebirge ein echtes Golfer-Paradies gibt? Die Golfanlage Zschopau bietet genau das. Neun Bahnen und eine Driving Range, auf der lange Schläge geübt werden können, hat das Areal. Seit 2007 ist der Spielbetrieb hier möglich. Die Anlage ist für die breite Masse gedacht, nicht nur für Profis. Auch Anfänger können jederzeit vorbei kommen, für sie gibt es einen speziellen Übungsbereich. Nach Absprache kann man also auch ohne Vorkenntnisse einmal schnuppern kommen.

Jährlich findet außerdem ein Familientag statt, an dem man mit Kind und Kegel den Golfsport in aller Ruhe kennenlernen kann. Übrigens: die jungen Leute bis 12 Jahre können in der Saison einmal wöchentlich zu günstigen Konditionen in der Kinder-und Jugendgruppe des Golfclub Erzgebirge trainieren. Für alle mit Platzreife gibt es mehrmals im Jahr verschiedene Turniere, wie zum Beispiel den Cup um den Pokal des Oberbürgermeisters. Saisonstart auf dem Golfplatz ist dieses Jahr am 26. April

Motorradstadt Zschopau

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Enduro Classic Die Motorrad-Stadt-Zschopau ist bekannt als frühere Hochburg der Motorradproduktion und natürlich auch als Hochburg des Zweiradsports. Bei aktuellen Motorsportveranstaltungen wie rund um Zschopau, dieses Jahr am 18. Oktober, beweisen Sportler aus der ganzen Welt ihr Können vor Ort. Interessant ist aber auch die Kombination aus Rennsporthistorie und Rennen, die gibt es mit alten Maschinen beim Classic Enduro zu erleben. Die diesjährige Auflage wird es am 28. Juni geben. Das Ganze ist eine Gelände-Zuverlässigkeitsfahrt, die in diesem Jahr schon in der 14. Auflage stattfindet. Beim Parc Fermé im Hof des Schlosses Wildeck in Zschopau kann man die historischen Maschinen dazu vor historischer Kulisse bestaunen. Historische Straßen-Zwei- und Vierräder fahren bei der Zschopauer Classics. Der offizielle Wertungslauf zum ADMV Classic Cup findet immer im Juni statt und vereint Renn- und Sportwagen, Motorräder und Gespanne.

um 10 Uhr mit dem traditionellen Angolfen. Neu in dieser Saison ist der Pro, also der Trainer, der die Golfspieler und solche die es werden wollen betreut. David Jackson wird den Job in der diesjährigen Saison übernehmen. Der am Platz ansässige Golfclub Erzgebirge hat in diesem Jahr übrigens Grund zum Feiern. Der Verein wurde am 6. Juli 1999 gegründet und begeht in diesem Jahr also sein 15-Jähriges. www.golfclub-zschopau.de

www.zschopau.de Besuchen Sie: • das Schloss Wildeck mit Bergfried „Dicker Heinrich“ als Aussichtsturm, die erweiterte Motorradausstellung und Schauwerkstätten, die restaurierten Räume, in denen man auch heiraten kann, die Mineralienausstellung und den Barockgarten • die historische Altstadt mit Bürgerhäusern um den Neu- und Altmarkt einschließlich Glockenspiel • die Sankt Martinskirche mit drittgrößter Barockorgel Sachsens Nutzen Sie: • die modernen Sportstätten (Bowlingbahn, Golf- und Tennisplatz, Freibad OT Krumhermersdorf) • die ausgebauten Rad- und Wanderwege im schönen Zschopautal Veranstaltungen: März Mittelalterliches Spektakel und Frühlingsfest Juni ADAC-Classic-Enduro Zuverlässigkeitsfahrt August Schloss- und Schützenfest

SCHNUPPERKURSE UND GOLFSCHULE www.golfclub-erzgebirge.de · Telefon: 0 37 25 / 45 98 18 11. Mai 2014: Tag der offenen Tür, 11 – 16 Uhr | 20. + 21. September 2014: 7. Erzgebirgs Golf Cup mit Familientag 04. + 05. + 06. Juli 2014: 15 Jahre GC Erzgebirge mit 2. DKW-Cup (05. Juli 2014)

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

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Erfrischung im Nesselgrund Beste Erfrischungen bietet an Sommertagen das Freibad im Zschopauer Ortsteil Krumhermersdorf. Es liegt ruhig und idyllisch im so genannten Nesselgrund. Auf der großen Liegewiese kann man die Sonne genießen und das große Schwimmerbecken lädt mit seinen 30 mal 15 Meter zum ausgiebigen sportlichen Vergnügen ein. Für die Nichtschwimmer gibt es einen abgetrennten Bereich und die kleinsten Badegäste kommen im modernen Edelstahlkinderbecken auf ihre Kosten. Außerhalb des Wassers sorgen ein Beach-Volleyballplatz, Tischtennisplatten und eine große Piratenkletterburg mit Sandkästen für Kurzweil. Je nach Wetterlage hat das Freibad vom 15. Mai bis zum 15. September geöffnet.

Tolle Aussichten Zum Schutz der alten Handelsroute, die als einer der böhmischen Steige an Zschopau vorbeiführt, wurde im 12. Jahrhundert eine feste Burg errichtet. Auf dem Felssporn über der Furth durch die Zschopau thront noch heute der mächtige Bergfried, auch bekannt unter seinem Spitznamen „Dicker Heinrich“. Mit seinen eindrucksvollen Bau-Maßen von 31 Metern Höhe, 11 Metern Durchmesser und teilweise mehr als vier Meter dicken Wänden ist er eines der auffälligsten Bauwerke Zschopaus. Wer sich die Zeit nimmt die 144 Stufen im Inneren des Turmes hinauf zu steigen, der wir mit einer tollen Aussicht auf die Stadt belohnt.

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Z schopa u

Die vergessenen Mühlen im Bornwald Bevor es die heutige B 174 in Richtung tschechische Grenze gab durchzogen bereits wichtige Handelswege das Erzgebirge in Richtung Böhmen. Einer dieser böhmischen Steige verlief von Zschopau aus über Krumhermersdorf nach Prag mitten durch den Bornwald. In dem Gebiet um die heutigen Talsperren Neunzenhain kann man noch immer Reste der alten Hohlwege entdecken. Und es gibt noch andere historische Zeitzeugen zu sehen. Mauerreste und neu aufgestellte Schilder erinnern daran, dass in dem Gebiet einmal 15 Mühlen standen. Es gab Brett- und Schneidemühlen, Mahlmühlen und Pochwerke, die Erz zerkleinerten. Die meisten haben am sogenannten Lautenbach gelegen, der jetzt die Talsperren speist. Ein Großteil der Bauwerke verschwand um 1900 im Zuge des Talsperrenbaus . Nur einige wenige wie die Klatzschmühle, die Schrötermühle und die Damm-Mühle stehen noch. Heute ist das Gebiet in den Wäldern bei Naturfreunden, Wanderern und Radfahren gleichermaßen beliebt. Eine sportliche Möglichkeit, die Standorte der alten Mühlen zu erkunden, ist zum Beispiel eine Mountainbike Tour. Die Jungs von „miriquidi bike trails“ haben sich dazu

eine große Mühlentour ausgedacht. Von der Lengefelder Bike-Pension im Forsthaus geht es unter anderem über die Roßbachwiesen vorbei an der Talsperre Neunzehnhain zur Hammermühle, von der noch Reste erhalten sind. Die insgesamt rund 36 Kilometer lange Tour führt unter anderem auch noch nach Grünhainichen und Pockau. Der Ort Bornwald ist der Überlieferung nach sehr alt und wurde schon in Urkunden des 15. Jahrhunderts erwähnt. Oft im Zusammenhang mit Jagdrechten, denn in dem ausgedehnten Waldgebiet jagten die Herren der Schlösser Schellenberg, Zschopau und Scharfenstein. Seinen Namen verdankt er seinem Wasserreichtum und den Quellen, die es hier gibt, denn Born ist als altertümliches Wort für Quelle oder Quellwasser bekannt. Im 19. Jahrhundert entstanden hier die sogenannten Bornwaldhäuser, die um 1908 im Zuge des Talsperrenbaus abgerissen wurden. Eines der bekanntesten war die Bornwaldmühle. Sie beherbergte eine Schankwirtschaft, eine Mahlmühle und eine Bäckerei und war bei Waldarbeitern und Touristen gleichermaßen beliebt. Ihre Tradition als Ausflugslokal im Bornwald setzt heute die 1930 neu eröffnete Bornwaldschänke fort.

1 Das Freibad Krumhermersdorf hat eine idyllische Lage. Das Piratenschiff auf dem Spielplatz des Freibades ist bei den jungen Gästen sehr beliebt. 2 Steffen Neubauer mit einer Zeichnung der Berthelsdorfer Mühle an ihrem ehemaligen Standort. 3 15 Mühlen gab es einst im Bornwaldgebiet. Fotos (3): Nicole Fugmann

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

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Wo die Blumenkinder entstehen Wohl kaum eine andere Produktgruppe verkörpert die Botschaft von Grete Wendts Lebenswerk so anschaulich wie die Blumenkinder: Natürlichkeit, Güte und Geborgenheit, die Freude unbeschwerter Kindertage, die Harmonie von Mensch und Natur. Ihre präzisen Naturbeobachtungen dokumentierte die Wendt & Kühn Firmengründerin in zahlreichen Studien und Handskizzen, die die Grundlage für ihre Entwürfe bildeten. Mit ausgeklügelten Technologien gelang es ihr, die Natürlichkeit der Blumen in Holz zu verewigen und naturgetreu zu gestalten. Eines der Geheimnisse: Die hauchdünnen Blütenblättchen werden von Holzleisten abgehobelt, deren Querschnitt die Form des Blattes aufweist. Vorher werden die Stangen angefeuchtet, damit sie schön geschmeidig sind. Durch das Hobeln quer zur Faser können die Blättchen hauchdünn abgetragen werden, weniger als einen halben Millimeter dick. Werden sie dann als Kelch- oder Stielblätter aufgeklebt, neigen sie sich sanft nach oben – wie echte Blätter in der Natur. Wie die kleinen Blütenträger aber auch die berühmten Engel und all die anderen Produkte entstehen, kann man heute noch unverändert in den Grünhainichener Werkstätten erleben. Beispielsweise zu den Schautagen vom 29. Mai bis zum 1. Juni jeweils zwischen 10 und 17 Uhr.

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g r ü n ha i n i che n

Schätze der Vergangenheit Einmal in eine andere Zeit eintauchen, den Alltag vergessen und sich an den schönen Dingen aus der Vergangenheit erfreuen: Das kann man in der Rochhausmühle in Grünhainichen. Der aktuelle Besitzer der Mühle, Ralph Geisler, hat das historische Fachwerkgebäude seit 1997 restauriert und saniert. Hier und in der, nach historischen Unterlagen wiedererrichteten Scheune gleich nebenan hat er auf über 1000 Quadratmetern einen Antikhandel der besonderen Art eingerichtet. Auch eine Restaurationswerkstatt und ein Reiterhof gehören zum Anwesen. In jeder Etage, hinter jeder Zimmertür und in jedem kleinen Winkel gibt es hier etwas zu entdecken. Kurioses, Seltenes und Besonderes aus Großmutters und Urgroßmutters Zeiten verblüfft und weckt Erinnerungen. Und auch die Mühle selbst ist eine wertvolle Antiquität. 1521 wurde sie erstmals als „Ulemans Möl“ erwähnt. Zunächst als Brettermühle betrieben nutzte man sie ab 1847 als Papiermühle. 1923 wurde sie endgültig stillgelegt, lediglich das alte Mühlrad nutzten die Anwohner in den Nachkriegs-

jahren noch zur Strom-Gewinnung. Ralph Geisler liegen die alten Dinge am Herzen. „Es ist traurig, wie die Abrisswelle gerade läuft und wie immer mehr Häuser mit viel Geschichte verschwinden“, findet der Antiquitätenhändler. Das Thema Abriss hat ihn auf eine neue Geschäftsidee gebracht einen „Antikbaumarkt“, in dem es ausschließlich alte und gebrauchte Baustoffe gibt. Diese hat er im alten Grünhainichener Güterbahnhof verwirklicht. Im Gelände der Mühle hat er so einiges Historisches wieder ausgegraben unter anderem den früheren Wildkeller, der unter Tonnen von Bauschutt vergraben lag. Das eingestürzte Tonnengewölbe hat er selbst mit Natursteinen wieder aufgebaut. Die Rochhausmühle liegt in herrlich ländlicher Umgebung inmitten von Wiesen und Feldern. Direkt vor der Haustür verläuft der Mühlenwanderweg. Auf einer rund neun Kilometer langen Tour kann man entlang des Weges auch die Spanziehmühle, die Schwarzmühle in Börnichen und die Rolle-Mühle in Waldkirchen erkunden.

1 Die Blumenkinder bringen den Frühling ins Haus. Foto: Wendt & Kühn 2 Die Rochhausmühle steckt voller kleiner und großer Schätze. Foto: Nicole Fugmann 3 Ralph Geisler freut sich immer über Gäste in seinem Reich. Foto: Nicole Fugmann 4 Das Mädchen mit der Sternmiere. Foto: Wendt & Kühn

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5 Das Eingangsportal der Rochhausmühle. Foto: Verwaltungsverband Wildenstein

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

Engeldorf Grünhainichen

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Marienberg, Zschopau & Umgebung

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Historische Landwirtschaft Im Landwirtschaftsmuseum auf dem Ambrossgut im Wolkensteiner Ortsteil Schönbrunn gibt es den ganzen Sommer über eine Menge zu entdecken. Am 6. April zwischen 10 und 17 Uhr startet hier die Saison. Die Gäste erwarten Musik, Handwerksvorführungen und natürlich sind alle Räume des Museums geöffnet. Der historische Vierseithof aus dem 19. Jahrhundert präsentiert sich als lebendiges Museum zum Schauen, Staunen und Ausprobieren. Interessant wird es wenn die alten Gewerke mindestens einmal im Monat live gezeigt werden. Dabei wechseln die Akteure, mal wird in der historischen Schmiede das Feuer geschürt, ein anderes Mal werden Sensen gedengelt oder es wird geschnitzt. Eine Stärkung zwischendurch bekommt man in gemütlicher Atmosphäre in der Hofschänke. Produkte aus regionaler Erzeugung und Typisches aus dem Erzgebirge landen hier auf dem Teller. Zum Ambrossgut gehören, neben den vier Scheunen, die das Landwirtschaftsmuseum mit all seinen historischen Arbeitsgeräten beherbergen, auch sehenswerte Gärten. Mehr als 120 verschiedene Pflanzenarten gedeihen im Kräuter- und Bauerngarten. Im Kräutergarten wachsen Heilpflanzen und in einem extra Gartenteil Heilkräuter, die als Giftpflanzen klassifiziert sind, wie der Fingerhut. Im Bauerngarten steht Nützliches und Schönes nebeneinander.

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Wolke n s t e i n

Fitnesstrends und Wellnessoase Im Wolkensteiner Ortsteil Warmbad befindet sich das Kurbad mit der ältesten und wärmsten Heilquelle Sachsens. Der Kurpark ist idyllisch angelegt und lädt zu einem Spaziergang, zum Beispiel zum Trinkpavillon ein. Direkt am kleinen romantischen Teich im Kurpark liegt die Bühne. Während der Kurparksaison von Juni bis September finden hier regelmäßig Konzerte statt. Einmal jährlich, dieses Jahr am 14. und 15. Juni, gibt es ein gemeinsames Kurparkfest mit Thermalbad Wiesenbad. Für Fitness und Wellness gleichermaßen ist in der Silber-Therme gesorgt. In der Thermenwelt kann sich jeder Besucher im Bewegungsbecken bei 33 Grad, im Außenbecken bei 34 Grad oder auf den Ruheinseln und Liegewiesen wohlfühlen oder in der detailreich gestalteten Saunalandschaft finnischer, Aroma- oder römischer Dampf-Sauna entspannen. Themensaunen im Außenbereich wie die Mühlen-, Stollen- oder Hütten-Sauna sorgen für Abwechslung. Im Wellnessbereich Jungbrunnen kann man außerdem Wohlfühlmassagen, Peelings, Packungen oder spezielle Bäder buchen, um sich allein oder zu zweit verwöhnen zu lassen. Cleopatra-Bad, Heilerde oder Heilkreideanwendungen sind nur einige der Möglichkeiten. Sogar individuelle Verwöhntage mit mehrtägigen Wellnessanwendungen kann man buchen.

Außerdem ist ein Physiotherapiebereich angeschlossen, in dem man beispielsweise an Gesundheits- oder Präventionskursen teilnehmen kann. Dabei reicht die Palette von Aqua-Fitness-Kursen für Schwangere, über Yoga bis zur Fußreflexzonen-Therapie. Bei den Kursen, die zum Beispiel die Rückengesundheit fördern, ist das Team stets bemüht mit neuen Trends für Abwechslung und Spaß an der Bewegung zu sorgen. Ganz neu bei den Therapiegeräten ist seit diesem Jahr zum Beispiel der smovey Vibroswing. Das spezielle Trainingsgerät besteht aus einem Spiralschlauch der mit Stahlkugeln, einem Dämpfungssystem und einem speziellen Griff ausgestattet ist. Beim Training entstehen so gefühlte Vibrationen von 60 Hertz, die das Schwingen unbeschwert und automatisch aktivierend wirken lassen.

1 Auf dem Ambrossgut gibt es regelmäßig Handwerksvorführungen, wie hier im Sensendengeln. 2 In Sachen Fitness sucht das Team immer nach neuen Trends. Hier wird gerade mit dem smovey trainiert. Fotos (2): Nicole Fugmann


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Marienberg, Zschopau & Umgebung Olbernhau

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Wanderwochen im Erzgebirge

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O lbe r n ha u

Das Wanderjahr 2014 hält für Gäste in Olbernhau noch weitere spannende Angebote bereit. Zu den Wanderwochen geht es vom 18. bis 25. Mai, vom 29. Juni bis 6. Juli sowie vom 21. bis 28. September auf mehrtägige geführte Touren mit Guide Yvonne Scholz. Die Wanderleiterin hat spannende Tagestouren zu den Schönheiten auf und neben dem Kammweg im deutschen und böhmischen Erzgebirge zusammengestellt. Weitere Informationen dazu gibt es in der Touristinformation Olbernhau oder direkt bei der Wanderleiterin unter yvonne-scholz@t-online.de

Wanderparadies mit sieben Tälern Aktiv erholen und Abstand vom Alltag gewinnen, das kann man zum Beispiel beim Wandern. In und um Olbernhau gibt es dazu romantische und wilde, aber auch familienfreundliche Pfade rund um die Stadt durch insgesamt sieben Flusstäler. Bärenbach, Natzschung, Döfelbach, Flöha, Rungstock, Biela und Schweinitz kerben sich hier in die Landschaft ein und verhalfen Olbernhau zu dem Beinamen „Stadt der sieben Täler“. Bei so viel Naturschönheiten findet sich natürlich auch für den Qualitätswanderweg Kammweg ein reizvoller Streckenverlauf. In der Etappe aus Kühnhaide kommend geht es vorbei am Naturschutzgebiet Schwarzwassertal, dem Kräuterlehrpfad in Rübenau, dem Lehmhaider Teich und dem Stösserfelsen zum Denkmalkomplex Saigerhütte. Von Seiffen aus kann man den Ort aus der anderen Richtung ebenfalls auf dem Kammweg erreichen. Von der berühmten Seiffener Kirche aus geht es dazu hinauf zu Reicheltberg und Hirschberg, zur Bergkirche in Oberneuschönberg und weiter ebenfalls zur Saigerhütte. Die Eröffnung der Wandersaison auf dem Kammweg findet in diesem Jahr am 1. Mai statt – und zwar in Olbernhau. Auf verschiedenen geführten Touren geht es dazu ent-

In 90Minuten durch die City Jeden Montag schlüpft Udo Brückner in seinen schmucken Freiberger Hüttenkittel und zeigt Gästen und Einheimischen sein Olbernhau. Punkt 10.30 Uhr startet die Tour dabei an der Touristinformation. Von dort geht es vorbei an allen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Amtsgericht, Tivoli oder das Rittergut mit dem sehenswerten Stadtmuseum sind nur einige der Stationen. Natürlich weiß er auch so manch interessante Begebenheit über Landschaft, Gebäude und Menschen zu berichten. „Wussten Sie zum Beispiel warum in Olbernhau so viele Gebäude ein kleines Türmchen haben?“, fragt der Touristiker.

lang des Kammweges zum Festplatz im Saigerhüttengelände. Dort wird ein buntes Markttreiben mit Musik für Jung und Alt die Gäste erwarten. Für Familien und Rundwanderfreunde wird es außerdem zusätzliche Aktiv-Angebote geben. Eines davon ist die rund acht Kilometer lange Rundtour auf dem familienfreundlichen Wanderweg im Gebiet des Dörfelbaches. Wanderleiterin Yvonne Scholz hat ein abwechslungsreiches Programm mit kleinen Überraschungen vorbereitet. Der Wanderweg an sich ist gut ausgeschildert und kann außerhalb des Sonderprogramms natürlich auch allein erkundet werden. Zehn Aktivstationen entlang des Weges machen die Route vor allem für Kinder spannend. Der genaue Wegverlauf ist im Aktionsheft „Auf Erlebnistour mit dem Olbernhauer Reiterlein“ verzeichnet, es ist in der Touristinformation erhältlich.

1 Wanderleiterin Yvonne Scholz zeigt den Gästen die schönsten Ecken rund um Olbernhau. 2 Das Areal der Saigerhütte ist ein guter Ausgangspunkt für viele Wanderziele. 3 Der Geschäftsführer des Olbernhauer Tourismusvereins Udo Brückner leitet regelmäßig Stadtführungen. Foto: Kristian Hahn

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4 Die Stadtkirche Olbernhau vom Marktplatz aus gesehen. Fotos (3): Nicole Fugmann

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Marienberg, Zschopau & Olbernhau Umgebung

Spielzeugland Olbernhau

ausgezeichnet als familienfreundlicher Ort

• Museums-Areal „Saigerhütte“ mit Kupferhammer • Jugend- und Kulturzentrum „Theater Variabel“ • Haus der Begegnung Rothenthal • Hallen- und Freibad mit Sauna • familienfreundlicher Wanderweg „Dörfelbachtal“

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Museum Olbernhau Theater-, Konzert- und Ballhaus Tivoli Spiele- und Erlebniswelt Stockhausen Über 100 km gut markierte Wanderwege Direkter Einstieg zum Kammweg „Erzgebirge-Vogtland”

Einzigartig in Europa – mit der Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe Der Denkmalkomplex Saigerhütte Olbernhau-Grünthal ist ein einzigartiger Zeuge des Hüttenwesens der Buntmetallurgie in Europa. In dem Gelände mit seinen über 20 erhaltenen historischen Gebäuden sind Museen mit Ausstellungen und Führungen, Schauwerkstätten, Läden, Freizeitangebote und Gastronomie auf Schritt und Tritt zu finden. Besondere Angebote (auf Anmeldung) sind das „Glücksschmieden“ im 1537 errichteten Kupferhammer für viele Anlässe, das Theaterstück „Der Hüttenmattes“ und die Kinderführung „Dem Geheimnis der Saigerhütte auf der Spur“.

Die Kunst zum Leben.

Geschäftsstelle des Fremdenverkehrsvereins Olbernhau e.V. Grünthaler Str. 5 · 09526 Olbernhau Telefon: 037360 689866 Telefax: 037360 689865 E-Mail: tourinfo@olbernhau.de Öffnungszeiten: Montag – Freitag Mittwoch

Veranstaltungen in Olbernhau: 01.05.2014

VE RBAN D E RZGE B I RGISCH E R KUNSTHAN DWE RKE R UN D SPI E LZ EUGH E RSTE LLE R e.V.

09.-11.05.2014 06.-09.06.2014

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Anwandern am Kammweg Erzgebirge-Vogtland ab Saigerhütte Großes Mittelalterspektakel zu Olbernhau im Rittergut „Olbernhau – wir kommen nach Hause“, Camptourist & AlpenkreuzerTreffen Olbernhauer Straßenfest mit Oldtimer-Treffen 21. Olbernhauer Radtour 145 Jahre FF Olbernhau am Gerätehaus 19. Olbernhauer Herbstfest im Rittergut 10.30 Uhr, Stadtführung

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Kurort Seiffen & Umgebung

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Symbol für Traditionen Bei einem Spaziergang durch das Spielzeugdorf Seiffen könnte dem aufmerksamen Betrachter ein Symbol auffallen, das immer mal wieder auftaucht – das springende Reh vor einer Tanne. Es ziert hier unter anderem Gartentore, Laternen, Hausfassaden oder ist auch im Spielzeugmuseum zu finden. Ursprünglich entworfen vom Lehrer und späteren Direktor der Spielwarenschule, Max Schanz, diente es 1936 als Signet für die Seiffener Spielzeug-Werbeschau und danach lange Jahre als Logo für das gesamte Spielzeugdorf. Der Lehrer und Holzgestalter Hans Reichelt setzte es 1954 im Zeichen der „guten alten Seiffener Schule“ als Logo für die Dregeno, die Genossenschaft der Drechsler, Bildhauer, Holz- und Spielwarenhersteller, um.

Genießen in der Spielzeugschachtel Nach einem erlebnisreichen Tag im Spielzeugdorf Seiffen ist ein bisschen Entspannung doch genau das Richtige, oder? Entspannt zurücklehnen und dabei stilvoll und typisch erzgebirgisch genießen kann man zum Beispiel im Restaurant & Café „Spielzeugschachtel“, eine Etage über dem gleichnamigen Fachgeschäft, in dem man übrigens die ganze Vielfalt Seiffener Holzkunstklassiker und Originale noch erwerben kann. Neben leckeren Café- und Kuchen-Spezialitäten kann man hier vor allem auch die erzgebirgische Küche entdecken. Traditionelle Gerichte aus der Region aber auch leichte oder deftige Speisen sind im Programm. Im Sommer lockt zusätzlich zu den gemütlichen Räumen die großzügige Sonnenterrasse mit Blick auf die Seiffener Kirche. Alles ist barrierefrei mit Aufzug erreichbar. www.spielzeugschachtel-seiffen.de

S e i ffe n

Seiffener Originale entdecken „Was die gibt’s noch?“ Solche erstaunten Ausrufe hört der Seiffener Handwerksmeister Peter Ulbricht öfter, wenn er seine „lustigen Kletterfiguren“ auf Messen oder Weihnachtsmärkten präsentiert. In der Werkstatt seines Großvaters ist er damit aufgewachsen und inzwischen begeistern sich bereits seine Enkel dafür. Auch seine Kunden haben oft so eine generationenübergreifende Beziehung dazu. Die Produkte wecken Kindheitserinnerungen und laden zur Rückbesinnung auf traditionelle Werte ein. Früher ist inzwischen irgendwie „in“. Der aktuelle Vintage-Trend und der Wunsch etwas Bleibendes zu besitzen führen auch im Kunsthandwerk dazu, dass die jungen Leute Interesse an den Holzschätzchen ihrer Großeltern haben und sich auch selbst hochwertige und langlebige Produkte zulegen. „Die lustige Kletterfigur“ zum Beispiel hat inzwischen einen regelrechten Kultstatus erreicht. Es gibt sie in über 20 verschiedenen Ausführungen beispielsweise als Äffchen, Indianer oder als Bergsteiger. Schon längst haben sie Fans weit über den europäischen Markt hinaus. Sogar nach Japan oder Kanada werden sie exportiert. „Vor rund 53 Jahren entwickelte mein Onkel Walter Werner die Kletterfigur“ erinnert sich Peter Ulbricht. Mittels eines ausgeklügelten Systems aus Seilführung und

gespannten Gummibändern klettert sie, wenn man am unteren Ende des Seiles zieht tatsächlich in die Höhe. Über die vielen Jahre hinweg wurde sie im Familienbetrieb produziert. Schöne Dinge herzustellen, die die Leute an die eigene Kindheit erinnern und ihnen ein Lächeln entlocken, das ist es was Peter Ulbricht an seinem Beruf liebt, denn „Auch mit kleinen Sachen kann man eine Freude machen“, findet er. Einfach ist freilich auch der Beruf eines Holzspielzeugmachers noch nie gewesen. „Das ist ein Beruf für Individualisten mit einem starken Willen“, ist sich der Handwerksmeister sicher. Individuell sind sie wirklich die Produkte, die täglich in hundertfachen Stückzahlen die Manufakturen des Spielzeugdorfes verlassen – eben Seiffener Originale, genau wie die, die sie herstellen. Dem Erfindungsreichtum der Gestalter, Holzspielzeugmacher und Drechsler ist die bunte Vielfalt zu verdanken, die die Holzkunstartikel aus dem Erzgebirge weltbekannt gemacht hat. Und wer als Besucher nach Seiffen kommt, der ist eingeladen, die Welt der kleinen Werkstätten zu entdecken und den Holzkunstherstellern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. „Wir freuen uns immer über interessierte Besuchern und zeigen wie die Produkte entstehen“, versichert Peter Ulbricht.

1 Das Logo der Dregeno ist ein typisches Seiffener Motiv. Grafik: Dregeno 2 Peter Ulbricht und sein Enkel Phil Luca. Foto: Nicole Fugmann 3 Ein Blick in die Produktion der kleinen Kletterfiguren. Foto: Peter Ulbricht

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Kurort SEiffen

Spielzeugdorf im Erzgebirge

Veranstaltungshöhepunkte Jeden 1. Sonntag im Monat 11 – 12 Uhr: öffentliche Sonderführung durch die Ausstellung im Spielzeugmuseum, in den Sommermonaten verschiedene Konzerte in der Kirche, in den Sommer- und Herbstferien Drechsel-, Schnitz- und Malkurse in der Holzspielzeugmacher- und Drechselschule Seiffen Rätseltag mit Museumsquiz und Osterüberraschung im Freilichtmuseum: 19.04.14, 11 – 16 Uhr M wie Museum zum Internationalen Museumstag 2014 mit Aktionsangeboten: 18.05.14, 10 – 16 Uhr Tage des Historischen Handwerks mit ca. 20 traditionellen Handwerksvorführungen und weiteren Angeboten: 30.+31.05.14, 9 – 17 Uhr 24. Pfingstwanderung „Rund um das Spielzeugdorf“, Start und Ziel am Waldgasthof Bad Einsiedel: 08.06.14, ab 7 Uhr

Erzgebirgisches Spielzeugmuseum: Hauptstraße 73 · 09548 Kurort Seiffen Telefon: 037362 8239 info@spielzeugmuseum-seiffen.de www.spielzeugmuseum-seiffen.de Öffnungszeiten: tägl. 10:00 – 17:00 Uhr Heilig Abend und Silvester bis 13:00 Uhr Neujahr ab 12:00 Uhr Erzgebirgisches Freilichtmuseum: Hauptstraße 203 · 09548 Kurort Seiffen Telefon: 037362 8388 Öffnungszeiten: April-Oktober tägl. 10:00 – 17:00 Uhr November – März tägl. 10:00 – 16:00 Uhr

www.spielzeugmuseum-seiffen.de

Kurort Seiffen & Umgebung

SEIFFENER VOLKSKUNST Gaststätte »Holzwurm« Werkstattverkauf · Postversand · Sonderanfertigungen

Ausstellung zahlreicher Produkte aus der Werkstatt von Wolfgang Glöckner www.holzwurm-seiffen.de

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Gegenüber vom Spielzeugmuseum

Umgeben von original altem Balkenwerk und Seiffener Kostbarkeiten, genießen Sie bei Kerzenschein die ruhige, gemütliche Atmosphäre unserer Gaststätte. Hauptstraße 71 A · 09548 Kurort Seiffen · Telefon: (03 73 62)72 77

Entdecken Sie Außergewöhnliches auf Ihrer Reise durch das Erzgebirge: Die Wendt & Kühn Figurenwelt in Seiffen. Sie werden fasziniert sein vom unbekümmerten Lächeln der weltberühmten Elfpunkteengel und der Fröhlichkeit der Blumenkinder. Begegnen Sie einer einzigartigen Geschichte, und holen Sie sich Empfehlungen für Dekorationen und Geschenke. Die Verkaufsgalerie ist täglich für Sie geöff net.

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Kurort Seiffen & Umgebung

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Einmal rund um Seiffen Wer das Spielzeugdorf einmal komplett um runden möchte, der muss nur der Wandermarkierung mit dem roten Punkt folgen. Auf insgesamt 21 Kilometern schließt dieser Wanderweg alle Ortsteile Seiffens wie Steinhübel, Heidelberg, Oberseiffenbach und Friedenshöhe sowie die drei Berge, Schwartenberg, Ahornberg und Reicheltberg ein. Man kann diese Wanderung an beliebiger Stelle beginnen oder beenden, da dieser Rundweg immer wieder Wege und Straßen schneidet, die zum Zentrum führen.

Bike Marathon Am 2. und 3. August ist es auch in diesem Jahr wieder soweit. In Seiffen treffen sich Mountainbiker aus der ganzen Welt zum EBM. Der EBM das ist der Erzgebirgs-Bike-Marathon, Deutschlands erster Mountainbike Marathon überhaupt. Während der 2. August Kinder- und Familientag ist, hier fahren nämlich die Jüngsten in der Fahrrad-Spartakiade-Erzgebirge, geht es am 3. August richtig zur Sache. Der Renntag steht ganz im Zeichen der 40, 70 oder 100 Kilometer Distanzen, die die Junioren, Damen, Herren oder Senioren bewältigen. Anmeldung und Ausschreibung unter www.ebm100.de

1 Rodelspaß bei sommerlichen Temperaturen kann man in Seiffen erleben. 2 Zum EBM, dem Erzgebirgs-Bike-Marathon, gehen auch die Jüngsten an den Start. 3 Das Freilichtmuseum bietet romantische Ausblicke. Fotos (3): Nicole Fugmann

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S e i ffe n

Aktiv im Spielzeugdorf Aktivurlauber sind in Seiffen genau richtig. Denn die Region mit ihren sanften Steigungen und Bergen zwischen 600 und 900 Metern bietet sich sowohl zum Mountainbiken als auch zum Wandern an. Gepflegte Wanderwege laden ein, das reizvolle Erzgebirgsland mit seinen rauen Bergen und romantischen Tälern auf stillen Touren zu entdecken. Versierte Wanderführer leiten die verschiedensten Entdeckungstouren, entführen dabei in die bergbauhistorische Vergangenheit und vermitteln alte erzgebirgische Bräuche. Besonders spannend werden Wanderungen für alle kleinen und großen Entdecker in Verbindung mit der modernen Schatzsuche Geocaching. Die Touristinformation hält hierzu alle aktuellen Informationen bereit. Alle Radler haben die Wahl zwischen Rennradtauglichen Asphaltpisten und anspruchsvollen Mountainbike Strecken quer durch die Natur. Bikespaß pur ohne lästiges Kartenlesen ist dabei angesagt, denn alle vom Tourismusverein angebotenen Radtouren sind mittels GPS-Daten navigierbar. Neben den Strecken kann man geschichtsträchtige Orte und markante Aussichtspunkte entdecken. Zahlreiche einladende Gasthäuser sowie Beherbergungsbetriebe am Wegesrand haben sich extra auf die besonderen Bedürfnisse von Radfahrern eingestellt. Normalerweise ist das Erzgebirge ja eher als Wintersportzentrum bekannt, aber hier in Seiffen kann man eine typische Winterbeschäftigung auch im Sommer betreiben – das Rodeln. Die Sommerrodelbahn an der Bahnhofstraße lädt zur rasanten Talfahrt ein. 700 Meter ist die Bahn lang und mit neun Steilkurven und einem Riesenjump ein echtes Erlebnis. Die Rodelbahn hat täglich zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Dienstags und freitags kann man in den sächsischen Sommerferien zudem zwischen

20.30 und 22.30 Uhr bei Flutlicht rodeln. Außerdem ist jeden Mittwoch Familientag, dann fahren die RC-Cars, die Kletterwand wird aufgebaut und es gibt verschiedene Outdoor-Aktionen.

Wandernd entdecken Ein Besuch im Freilichtmuseum lässt sich prima mit einer Wanderung durch das Spielzeugdorf kombinieren. Auf der fast sieben Hektar großen Anlage stehen 14 Gebäudekomplexe, darunter zwei Wasserkraftanlagen, im Charakter einer Streusiedlung aus dem 19. Jahrhundert. Die Gebäude und einzelne Räume können besichtigt werden. Zu den Tagen des historischen Handwerks am 30. und 31. Mai sowie am 14. September werden verschiedene Gewerke gezeigt.

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Kurort SEiffen

Spielzeugdorf im Erzgebirge

Veranstaltungshöhepunkte 22. Erzgebirgs-Bike-Marathon: 02. + 03.08.14 Goldwingtreffen auf dem Gelände des Waldgasthofes Bad Einsiedel: 13. – 17.08.14 Freitagabend im Spielzeugmuseum, Sommerveranstaltungen mit Musik und Texten: 15.08.14 | 22.08.14 | 29.08.14 | 05.09.14 jeweils 20 Uhr Tag des Historischen Handwerks mit ca. 20 traditionellen Handwerksvorführungen im Freilichtmuseum: 05.09.2014, 09 – 17 Uhr Tage des traditionellen Handwerks, Schautage bei Wendt & Kühn Seiffen mit Schauvorführungen und Bastelstraße: 18.+19.10.14, 10 – 17 Uhr Familien-Aktionstag im Spielzeugmuseum „Mit Kind und Kegel – Spielen, Probieren und Gestalten“: 19.10.14, 11 – 16 Uhr

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Kurort Seiffen & Umgebung

1 Eine Spielzeugschachtel zum Thema Jagd. Foto: Museum Seiffen 2 Das Spielzeugmuseum bietet eine unglaubliche Fülle an Exponaten. Foto: Nicole Fugmann 1

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S e i ffe n

Schauen, staunen und erinnern Im Seiffner Spielzeugmuseum wirkt eine unvergleichliche Atmosphäre auf die Besucher. Die über sechs Meter hohe Raumpyramide und tausende weitere Exponate auf drei Etagen repräsentieren ein Stück erzgebirgischer Kulturgeschichte. Die Jahresschau 2014 des Museums steht unter dem Motto „Das Spielzeug aus der Schachtel. Aufstell- und Bausortimente aus drei Jahrhunderten“. Prachtvolle Jagden, Tier- und Paradiesgärten, Viehweiden, Schäfereien oder gefüllte Archenschiffe gehörten schon vor 1800 zum erz-

gebirgischen Warenangebot. Die sogenannten Bauereien, darunter auch Szenen der Kleinstadt oder des höfischen Lebens, wurden mit den enthaltenen Bäumen, Häusern, Zäunen, Figuren und Tieren alsbald zur Spezialität. Verpackt in Kistchen, Kartons, Schachteln, Gazebeuteln und schließlich Anfang des 20. Jh. in der Zündholzschachtel, widerspiegelten jene Sortimente in trefflicher Weise die kulturelle Situation der Epochen. Schauen, staunen und erinnern heißt es beim Ausstellungsrundgang, wenn ab 23. Mai 2014 mehrere Hun-

dert solcher kostbarer „Füll- und Schachtelwaren“ sowie historische Musterblätter und seltene Kataloge in einer Sonderausstellung präsentiert werden. Übrigens, das Spielzeugmuseum Seiffen ist familienfreundlich ausgestattet sowie zertifiziert und bietet viele kinderfreundliche Angebote. Wie ein roter Faden begleiten Spielgaben, Bewegliches aller Art und konstruktive Modelle den Museumsrundgang und werden Groß und Klein zum Probieren, Bauen, Spielen und phantasievollen Gestalten einladen. Geöffnet ist jeden Tag zwischen 10 und 17 Uhr.

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Stausee Oberwald

Annaberg-Buchholz & Annaberger Land Kurort Oberwiesenthal & Umgebung Talsperre Einsiedel

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Talsperre Saidenbach

Talsperre Neunzehnhain II

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Talsperre Cranzahl

Talsperre Sosa

Tellerhäuser

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Sehenswerte Kirche / Dom

Schloss

Museum

1 Schloss Schlettau

Schaubergwerk

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Schloss

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Erlebnisbad Museum

1 Manufaktur der Träume Sammlung Erika Pohl-Ströher, Annaberg 2 Adam-Ries-Museum Annaberg 3 Suppenmuseum Neudorf 4 Heimatmuseum Wachtturm Geyer 5 Schnapsmuseum Crottendorf 6 Frohnauer Hammer Frohnau 7 Erzgebirgsmuseum Annaberg

Schaubergwerk

1 Im Gößner Annaberg 2 Dorothea Stolln Cunersdorf 3 Markus-Röhling-Stolln Frohnau 4 Andreas-Gegentrum-Stolln Steinbach

Sommerrodelbahn Aussichtsturm Sternwarte / Planetarium Kammweg Erzgebirge-Vogtland Sächsisch-Böhmische Silberstrasse

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Trends und Traditionen laden zum Fest

Annabergs Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch lädt zum Festjahr „500 Jahre Barbara Uthmann“ ein. Zum Festwochenende wird die gesamte Altstadt in die Zeit der „Uthmännin“ verwandelt und ihr Leben auf spannende, interessante und humorvolle Art gezeigt. Foto: Ilka Ruck

Barbara Klepsch ist die Oberbürgermeisterin der Bergund Adam-Ries-Stadt Annaberg-Buchholz. Für sie und die Stadt steht 2014 ganz im Zeichen des Festjahres „500 Jahre Barbara Uthmann“. Das Jubiläum dieser bedeutenden Unternehmerpersönlichkeit des 16. Jahrhunderts soll in Annaberg-Buchholz zünftig gefeiert werden. Geplant sind Ausstellungen, eine Annaberger Spitzenmodenacht, ein Spitzen- und Posamentenmarkt sowie zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen. Den Höhepunkt im Barbara-Uthmann-Jahr bildet das Festwochenende im August. Deshalb lädt Barbara Klepsch nach Annaberg-Buchholz, aber auch in die gesamte Region ein: „Wir wollen die berühmte Tochter unserer Stadt sachsenweit bekannt machen. Barbara Uthmann ist für alle ein großes Vorbild. Als Mutter von zwölf Kindern führte sie nach dem frühen Tod ihres Mannes dessen Geschäfte zum Wohle der erzgebirgischen Menschen erfolgreich weiter, und das in einer Zeit, als Frauen kaum Rechte hatten. Nach dem Niedergang des Bergbaues setzte

sie ihre ganze Kraft dafür ein, dass die Leute wieder in Lohn und Brot kamen. Sie beschäftigte bis zu 900 Bortenwirkerinnen. Die fast 500-jährige Klöppeltradition im Erzgebirge ist ohne ihr segensreiches Wirken undenkbar. Besonders freut mich, dass dieses Kunsthandwerk inzwischen auch neue Pfade beschreitet. Heute gibt es sowohl das traditionelle Spitzenklöppeln, als auch das moderne Klöppeln mit Edelstahl. Schmuck und aktuelle Kreationen bringen neuen Schwung und Esprit in die Kunst des Fadenflechtens. Das ist ein guter Weg in die Zukunft. In unserer Klöppelschule ‚Barbara Uthmann‘ im Erzhammer lernen Kinder, aber auch Urlaubsgäste das Klöppeln von der Pike auf. Ich lade Sie ein, mit uns auf die Spuren dieses Kunsthandwerkes, doch vor allem von Barbara Uthmann zu gehen. Den Höhepunkt bildet das Festwochenende vom 22. bis zum 24. August. Dann wird die gesamte Altstadt in die Zeit der ‚Uthmännin‘ verwandelt und ihr Leben auf spannende, interessante und humorvolle Art gezeigt.“

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land

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Tradition trifft auf Moderne Kaum jemand kennt heutzutage noch die uralte Herstellung erzgebirgischer Figuren. Einer, dem diese Art besonders am Herzen liegt, ist der Drechslermeister Gunnar Horatzscheck aus Thermalbad Wiesenbad. Seine Pyramiden, Leuchter und Figuren sind traditionell, aber auch dem heutigen Zeitgeist angepasst. Gunnar Horatzscheck beherrscht sie noch, die alten Techniken wie die Brotteigtechnik und die Blattmetallvergoldung. Er versteht es auch, die Traditions- und Brauchtumspflege nach historischen Vorbildern neu zu interpretieren. Die Figuren aus seiner Werkstatt erzählen ihre Geschichten zu jeder Jahreszeit und zu jedem Anlass, ganz gleich ob Weihnachten oder Schulanfang. Die Initialzündung zur Herstellung der Figuren nach historischem Vorbild kam bei Gunnar Horatzscheck während seiner Ausbildung zum Gestalter im Handwerk. Hierbei eignete er sich alte Methoden wie das Anteigen, die Blattmetallvergoldung, traditionelle Malweisen und weitere Techniken autodidaktisch an. Er bringt die Schönheit der Dinge in die Seele des Betrachters. Denn für den Meister steht fest: „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Traditionen und alte Handwerkstechniken aufleben zu lassen, zu pflegen und für weitere Generationen zu erhalten. Die ursprüngliche Schönheit, Naivität, die sparsame Farbgebung und der ideelle Wert machen jedes Stück zu einem Unikat. Zudem sind alle Figuren jährlich limitiert und mit einem Zertifikat versehen.“ Bei Gunnar Horatzscheck erhalten die Figuren einen Namen, ihre Geschichte und eine eigene Identität. Gern lädt der Drechslermeister Interessenten ein, ihn in seiner Werkstatt in Schönfeld zu besuchen und bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. www.holz-form-farbe.de

Erzgebirgischer Landgasthof

„Zur Knappenschänke” Gastgeber: Familie Herrmann

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The r malba d W i ese n ba d

Musik und Bewegung im Doppelpack „Aktiv sein und entspannen“ ist ein großes Thema in Thermalbad Wiesenbad. Denn hier bieten die vier Säulen Rehabilitationsklinik Miriquidi, Thermalbad „Therme Miriquidi“, Thermal-Heilkräuter-Zentrum und Thermal-Kräuter-Wellness Angebote zum Wohlfühlen und Gesundwerden. In waldreicher Umgebung ist Thermalbad Wiesenbad die Adresse im Erzgebirge für Rehabilitation, Prävention, Wellness und Gesundheitsurlaub. Hier gibt es auf einer außergewöhnlichen Klanginsel traumhafte Klänge für die Seele, eingebunden in Skulpturen voller Musik – gefertigt von erzgebirgischen Holzbildhauern. Nach dem Kunstgenuss tut Bewegung gut. Der Bewegungsparcours sorgt dafür, dass man verloren gegangene Eigenschaften wiedergewinnt. Für besonders aktive Gäste ist der Park gleichzeitig Ausgangspunkt eines ausgedehnten Rad-, Wander- und Nordic-Walking-Parcours.

einen großen Kräutermarkt unter dem Motto „Kräuter mit allen Sinnen genießen“ gibt es beim 9. Erzgebirgischen Thermal-Kräutertag am 21. September 2014 zu erleben. Mit dem neuen Kurpavillon bestehen nun auch beste Voraussetzungen für die Durchführung von musikalisch-kulturellen Großveranstaltungen und Events mit überregionaler Bedeutung. Neu in diesem Jahr sind die Sommerkonzerte von Juni bis August. Der Startschuss fällt am 1. Juni mit einem Kindermusical. Am 18. Mai lädt der 12. Deutsche Walking-Tag zur Bewegung ein und mit der Wiesenbader Musical-Gala startet am 28. Juni ein musikalisches Highlight.

Wellness und Entspannung

Die Synthese von Thermalwasser mit der Wirkung regionaltypischer Heilkräuter ist das Besondere der Wiesenbader Thermal-Kräuter-Wellness. Entspannende Thermalbäder, eine Wiesenbader Massage oder ein romantisches Bad in Kräuter und Kunst – eine Symbiose für die Seele der Zedernholzwanne sind der Ausgleich für Körper und Hunderte von Besuchern zieht es alljährlich zu den Veran- Seele. Zahlreiche neue und fantasievolle Angebote wie staltungen im Thermal-Heilkräuter-Zentrum. Der 8. Wiesen- „Kräuterzwerg“, „Sophienzauber“ oder „Miriquidigeflüsbader Kräutermarkt am 27. April 2014, lädt erstmals zum ter“ machen die Wellnesstage zu etwas ganz Besonderem. „Brennnessel-Tag“ ein. Eine spannende Vortragsreihe und Kräuter hautnah genießen, fühlen, riechen und schmecken ist das Motto im Thermal–Heilkräuter–Zentrum. Dazu gehört der Thermal-Kräutergarten mit seinen ver★★★ schiedenen Heilkräutern, die ihren unverwechselbaren Duft verbreiten und viel Wissenswertes bieten. Genießen sollte man dies in Verbindung mit dem Wiesenbader Kurparkrestaurant „Am Kräutergarten“ und dem Wie■ Familiär geführtes Hotel mit senbader Kräuter-Kochstudio, die beide zu vielseitigen 18 Zimmern im Kur- und ErVeranstaltungen einladen. holungsort (mit WLAN u. TV) www.thermalkraeuter.de ■ 3 DZ und Restaurant behinderten- und rollstuhlwww.wiesenbad.de.

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■ Restaurant mit 45 Plätzen für Feierlichkeiten aller Art ■ Frühstücksraum und Biergarten ■ Gutbürgerlich typisch erzgebirgische Küche – hier kocht die Chefin selbst!

1 Gunnar Horatzscheck beherrscht noch die traditionellen Techniken. Foto: Ilka Ruck 2 Wassertreten im Wiesenbader Kurpark ist zugleich Aktivität und Entspannung. Foto: OMR Buschbeck


Annaberg-Buchholz & Annaberger Land

Thermalbad Wiesenbad Thermalbad Wiesenbad mit seiner ca. 500-jährigen Tradition im Kur- und Bäderwesen ist ein kleiner Ort im Herzen des Erzgebirges, gelegen im schönen Zschopautal. Das fluorid- und kohlensäurehaltige Wasser hat einen entspannenden und entzündungshemmenden Effekt, wirkt anregend auf das Immunsystem, die Durchblutung und ist besonders zur Behandlung von Krankheiten des Haltungs- und Bewegungsapparates geeignet. • • • • • • • •

Thermalbad „Therme Miriquidi“ Historische Trink- und Wandelhalle Komfortable Bettenhäuser Kurpark mit Kräutergarten, Klanginsel und Bewegungsparcours Kurparkhalle mit Kurparkrestaurant „Am Kräutergarten“ und Thermal-Heilkräuter-Zentrum Kurparkfest und Kräutermärkte Ausgangspunkt für den Rad-, Nordic Walking- und Wanderparcours Troparium – exotische Tiere und Pflanzen

Gästebüro Thermalbad Wiesenbad Freiberger Straße 33 (in der Rehabilitationsklinik Miriquidi) Telefon: 03733 504-1488 E-Mail: gaestebuero@wiesenbad.de Öffnungszeiten: Montag – Freitag Samstag

10 – 16 Uhr 10 – 12 Uhr

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land

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A n n abe r g - B u chholz

Auf Zeitreise mit Barbara Uthmann Das Jahr 2014 steht in Annaberg-Buchholz ganz im Zeichen des Jubiläums „500 Jahre Barbara Uthmann“. Das ist speziell für Urlauber oder Tagestouristen eine gute Gelegenheit, aktiv auf Spurensucher zu gehen und die Historie in der Stadt kennenzulernen. Zahlreiche Veranstaltungen und andere Höhepunkte werden das Leben und Werk der wohl bedeutendsten sächsischen Unternehmerin im 16. Jahrhundert ins Licht der Öffentlichkeit rücken.

Sozial engagiert Weithin bekannt ist bisher das Wirken von Barbara Uthmann als Bortenverlegerin. In einer Periode, als die Ausbeuten im Bergbau zurück gingen, gab sie bis zu 900 Bortenwirkerinnen Arbeit. Der Sächsisch-erzgebirgische Klöppelverband e.V., die Klöppelschule im Haus des Gastes Erzhammer sowie die Stadt Annaberg-Buchholz sehen sich in dieser Traditionslinie. Auf dem Annaberger Markt steht eine Statue Barbara Uthmanns und im Stadtpark ein Grabdenkmal. Außerdem trägt ein Wohngebiet in Annaberg-Buchholz, der Barbara-Uthmann-Ring, ihren Namen. Neben ihren Verdiensten als Verlegerin von Borten wird im Festjahr ihr Wirken im Montanwesen in den Mittelpunkt gerückt. Ab 1553, als ihr Mann Christoph Uthmann verstarb, führte sie gemeinsam mit ihren Söhnen das große Uthmannsche Montanunternehmen weiter. Dazu gehörten Gruben, Pochwerke und Hütten in Bergrevieren zwischen Schneeberg, Annaberg und Marienberg. Der wohl bedeutendste Betrieb war die Saigerhütte in Olbernhau/ Grünthal, die sich von 1550 bis 1567 im Besitz der Familie Uthmann befand. Dort wurde aus Schwarzkupfer Silber geschmolzen. Diese Technologie gewann in Zeiten nachlassender Ausbeuten mehr und mehr an Bedeutung. Bis 1567 hatten die Uthmanns deshalb vom Kurfürst das Privileg, alles silberhaltige Schwarzkupfer aufkaufen zu dürfen. Danach erzwang der Kurfürst einen Verkauf der Saigerhütte an ihn selbst. Ein Brief, der aus dieser Zeit von

den Hüttenarbeitern an den Kurfürst geschrieben wurde, verdeutlicht, welche Rechte Barbara Uthmann ihren Mitarbeitern einräumte: Lohnfortzahlung bei Krankheit, freier Arztbesuch sowie Deputate an verschiedenen Nahrungsmitteln. Aus alledem wird das unternehmerische und soziale Engagement von Barbara Uthmann deutlich.

Trends und Traditionen Das Festjahr in Annaberg-Buchholz nimmt in vielfältiger Weise darauf Bezug. Ab März wird eine Sonderausstellung im Erzgebirgsmuseum die Arbeit in der Saigerhütte ins Blickfeld rücken. Im April folgt eine Unternehmerkonferenz und am 31. Mai wird die Annaberger Spitzenmodenacht ihr Wirken in der Textilbranche thematisieren. Den Höhepunkt bildet das Festwochenende vom 22. bis 24. August 2014. Theaterstücke, unter anderem zu den Themen Bergbau, Barbara Uthmann, Bortenhandel und dem Leben im 16. Jahrhundert, ein historisches Markttreiben sowie ein nachgestalteter Hochzeitszug gehören zu den Höhepunkten. Darüber hinaus werden die Annaberger Klöppeltage vom 20. bis zum 24. September 2014 ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres stehen. Mit einer Sonderausstellung in der Manufaktur der Träume wird im Oktober an den berühmten Schnitzer Paul Schneider, einem Uthmann-Nachfahren erinnert. Eine einzigartige Idee kommt vom Sächsisch-erzgebirgischen Klöppelverband e.V., dessen Mitglieder und Freunde 500 Bänder sowie 500 Blüten klöppeln.

1 Die drei Annaberger Persönlichkeiten Barbara Uthmann, Adam Ries und die neue Klöppelkönigin (v.r.) laden zum Fest. 2 500 Blüten sollen zu einem bunten Blumenstrauß zu Ehren von Barbara Uthmann geklöppelt werden.

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3 Die Barbara Uthmann Statue auf dem Markt. Foto: Matthias Förster 4 Bei vielen Veranstaltungen wird im Festjahr das Spitzenklöppeln gezeigt. Fotos (3): Ilka Ruck 4

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land

ADAM-RIES-MUSEUM

Touristinformation Annaberg-Buchholz

Di. - So. 10 - 16 Uhr (Gruppen auf Voranmeldung) · Ausstellung zu Leben und Werk des Rechenmeisters und sächsischen Bergbeamten Adam Ries · Rechenmeister und -methoden im 16. Jhd. · Alte Maße und Gewichte aus Sachsen · Schatzkammer der Rechenkunst

Annaberger Rechenschule Geöffnet nach Voranmeldung – Nach historischem Vorbild für kleine und große Gäste eingerichtet, um das »Rechnen auf den Linien« wie zu Adam Ries Zeiten zu erlernen

Johannisgasse 23 · 09456 Annaberg-Buchholz Telefon 0 37 33 / 2 21 86 · www.adam-ries-bund.de

Buchholzer Straße 2 (in der Manufaktur der Träume) Telefon: 03733 19433 Internet: www.annaberg-buchholz.de

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Öffnungszeiten: Montag – Sonntag 24./31. Dezember 01. Januar

Hotel »Goldene Sonne«

10 – 18 Uhr 10 – 14 Uhr 12 – 18 Uhr

Inh. Chr. Flemming · Adam-Ries-Straße 11 09456 Annaberg-Buchholz · Telefon: (0 37 33) 2 21 83

www.goldene-sonne.de

Mauersberger Museum Leben und Wirken der Brüder Mauersberger Kreuz- und Thomaskantoren geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr ■

wechselnde Sonderausstellungen

»Osterschmuck im Wandel der Zeit« 7. März bis 9. Juni 2014

Hauptstr. 22 · OT Mauersberg · 09518 Großrückerswalde

Preßnitztal Museum Überblick zur Wirtschaftsund Kulturgeschichte der Preßnitztalregion ■

P.

wechselnde Sonderausstellungen

geöffnet: So 13.30 – 16.30 Uhr, wochentags nach Vereinbarung

M.

PreßnitztalMuseum

Talstr. 18 · OT Niederschmiedeberg (ehem. Bahnhof) · 09518 Großrückerswalde

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land

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Spannende Momente in der »Traum-Manufaktur« Sehen – Machen – Staunen ist das Motto der „Manufaktur der Träume – Sammlung Erika Pohl-Ströher“. Mitten im Herzen der Bergstadt Annaberg-Buchholz lädt die „Traum-Manufaktur“ in die umfangreichste und bedeutendste Privatsammlung erzgebirgischer Volkskunst im deutschsprachigen Raum ein. Etwa 1500 Objekte aus allen Teilen des Erzgebirges spiegeln die Handwerkskunst wider. Größtenteils zwischen 1890 und 1930 entstanden, stehen sie für die harte Arbeit, das einzigartige Geschick und den Erfindergeist mit dem sie geschaffen wurden. Die Zeitspanne reicht vom frühen 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Darüber hinaus sind auch Beispiele aus Thüringen, Böhmen und dem Vogtland vertreten. All diese Objekte locken den Gast auf eine fantasievolle Reise, auf der er Kindheitsträume neu erleben, Weihnachts- und Lebensträume wach rütteln, aber auch den Bezug zur Gegenwart finden kann. Für besonders spannende Momente sorgt die Symbiose von Tradition, Brauchtum und Volkskunst mit ihren interaktiven Installationen. Sie entführen in den Zauber der Erzgebirgsweihnacht, in die geheimnisvolle Untertagewelt, in ein wunderbares Spielzeugland. Die Installationen und Exponate sprechen alle Sinne an. Mit Augen und Ohren, mit Herz und Verstand gilt es handwerkliche und künstlerische Schätze in all ihrer Schönheit, Vielfalt und Pracht zu entdecken und zugleich fühlbar zu erleben. www.manufaktur-der-traeume.de

A n n abe r g - B u chholz

Sachzeugen erzählen Geschichten Das Jahr 2014 steht ganz im Zeichen des 500. Geburtstages von Barbara Uthmann. Dieses Thema haben auch die städtischen Museen der Berg- und Adam-Ries-Stadt aufgegriffen. Sonderausstellungen führen die Besucher auf den Spuren der berühmten Annaberger Unternehmerin in die Zeit des 16. Jahrhunderts. Ab dem 21. März 2014 wird Barbara Uthmann im Erzgebirgsmuseum in den Focus gerückt und eine Sonderausstellung zur „Uthmannschen Hütte“ eröffnet. Das Thema ist „Silber, Kupfer, Blei“. Die Ausstellung beschreibt konkret die Rolle von Barbara Uthmann als Unternehmerin im Hüttenwesen, die in Sachsen über Jahre das Monopol für die Kupferherstellung inne hatte. Die Saigerhütte Grünthal gelangte 1550 an die Familie von Christoph Uthmann, mit dem Barbara Uthmann seit 1529 verheiratet war. Nach dessen Tod wurde das Werk ab 1553 von seinen Söhnen und seiner Frau Barbara bis 1567 weitergeführt, bis sie es an den sächsischen Kurfürsten August weit unter Wert verkauften. Am 26. Juni wird im Erzgebirgsmuseum die neue Dauerausstellung zu Barbara Uthmann eröffnet. Das Thema reicht von ihrem Leben und den Lebensumständen der damaligen Zeit bis zur Rezeptionsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Ebenso präsentiert das Erzgebirgsmuseum eine Sammlung von Sachzeugen und Dokumenten aus der Geschichte der Stadt Annaberg-Buchholz und des oberen Erzgebirges. Gezeigt werden Bergbau, sakrale Kunst im Spätmittelalter, alte Handwerkskünste wie Zinngießen, Töpfern und Posamentieren, aber auch Klöppelspitzen, Schnitzereien und historische Waffen. Bergbau hautnah gibt es im

Besucherbergwerk „Im Gößner“ zu erleben. Ausgerüstet mit Helm und Schutzumhang geht es auf Spuren der Bergbauwelt des 16. Jahrhunderts und damit mitten hinein in den 500 Jahre alten Silberbergbau.

Eine Schatzkammer der Rechenkunst „Macht nach Adam Ries(e) …“ – ist ein geflügeltes Wort, das ein jeder kennt. Doch woher kommt diese Redewendung, wer hat sie geprägt und wie ist sie entstanden? Wie es der Name schon sagt, gehen diese Worte auf den berühmten deutschen Rechenmeister Adam Ries zurück. Er hat von 1523 bis 1559 in Annaberg gewirkt, und seine Rechenkünste werden im Annaberg-Buchholzer AdamRies-Museum anschaulich präsentiert. Das Haus in der Johannisgasse 23 ist eine Schatzkammer der Rechenkunst und bietet umfassende Einblicke in das Leben und Werk von Adam Ries. Seit Januar 1999 wird es vom Adam-RiesBund betrieben. Mit dem neugestalteten Adam-Ries-Museum gibt es einen Ort in Deutschland, an dem man mathematische Ergebnisse ausrechnen, sie ganzheitlich erfahren, erleben und – im wahrsten Sinne des Wortes – verstehen kann. Bei einem Besucherrundgang können sowohl Kinder als auch Erwachsene Mathematik mit Lust und Fröhlichkeit begreifen. Einmalig in der Welt werden im Adam-Ries-Museum alle drei Rechenbücher von Adam Ries sowie seine Coß – eines der bedeutendsten Werken der frühen Algebra – als handschriftliche Originalausgabe gezeigt. www.adam-ries-musem.de

1 In der Manufaktur der Träume kann der Gast auf interaktive Entdeckungsreise gehen. Foto: BUR Werbung 2 Das Erzgebirgsmuseum lockt 2014 mit Sonderausstellungen. Foto: Knoblauch 3 So haben die Erzgebirger früher gelebt. Foto: Museum

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land

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1 Der Frohnauer Hammer ist eine bedeutende Anlage der frühen industriellen Entwicklung. Foto: F. Knoblauch 2 Der kleine Hammer und die Blasebälge können noch in Funktion vorgeführt werden. Foto: Museum

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A n n abe r g - B u chholz

Galerie zeigt Ruhm des Bergbaus Auf Spuren von Barbara Uthmann wandelt ebenso eine Ausstellung in der Galerie des Frohnauer Hammers. Unter dem Titel „Der Ruhm des Bergbaus im Erzgebirge“ wird hier eine deutsch-tschechische Wanderausstellung präsentiert. Der Frohnauer Hammer ist eng mit dem Bergbau verbunden. In seiner Produktionsphase vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war er einer von zahlreichen Eisenhämmern, die in den erzgebirgischen Flusstälern arbeiteten. In dieser Zeit entwickelte er sich zu einem wichtigen Zulieferer

Veranstaltungen 2014

für den Bergbau im Raum Annaberg. Seine herausragende Bedeutung erlangte er mit der Stilllegung. 1907 zum ersten technischen Denkmal im Königreich Sachsen erklärt, gehört der Frohnauer Hammer heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges und ist eine bedeutende Anlage der frühen industriellen Entwicklung. Der Museumsrundgang führt die Besucher zuerst in das historische Hammerwerk, wo der kleine Hammer und die Blasebälge in Funktion vorgeführt werden. Im Obergeschoss

gibt es regionale Erzeugnisse von einst zu bestaunen. Die Volkskunstgalerie widmet sich der bergbaulichen Thematik und der Volkskunst des Schnitzens. In den Wohnräumen der ehemaligen Hammermeisterfamilie Martin im Herrenhaus präsentiert eine Klöpplerin die traditionelle Kunst des erzgebirgischen Spitzenklöppelns. Wer gern sein Glück schmieden möchte, der kann dies mit einer zünftigen Hochzeitszeremonie im Frohnauer Hammer gerne tun. www.annaberg-buchholz.de

Städtische Museen

01.03.-02.03. Erzgebirgische Schnitzertage im Kulturzentrum ERZHAMMER 31.05.

Annaberger (Spitzen)-Modenacht

07.06.

Pöhlbergpreis des MC Annaberg im ADAC für Veteranenfahrzeuge

20.06.-29.06. Annaberger KÄT das Größte Volksfest im Erzgebirge 21.06.

Fête de la musique

12.07.

Piazza–mediterranes Sommerfest

Museum Frohnauer Hammer Alte Technik und Tradition Sehmatalstraße 3, 09456 Annaberg-Buchholz Tel. 03733 22 00 0, Fax 03733 67 12 77 hammer@annaberg-buchholz.de

auf dem Markt 26.07.-27.07. Internationale Mineralienbörse

täglich Führungen 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr Von Mai bis Oktober beginnt die letzte Führung um 16.30 Uhr

in der Silberlandhalle 02.08.-03.08. Annaberger Steinmetztage in der Altstadt 22.08.-24.08. 500 Jahre Barbara Uthmann Festwochenende 20.09.-24.09. Annaberger Klöppeltage 03.10.-05.10. Annaberger Bauernmarkt 11.10.

Annaberger Bluesnacht

Erlebnismuseum Manufaktur der Träume Sammlung Erika Pohl-Ströher Buchholzer Straße 2, 09456 Annaberg-Buchholz Tel. 03733 19433, Fax 03733 5069755 www.manufaktur-der-traeume.de manufaktur@annaberg-buchholz.de täglich 10.00 bis 18.00 Uhr, Schließtage: 13.01. / 14.04. / 14.07. / 13.10. Bei Führungen wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Erzgebirgsmuseum mit Silberbergwerk „Im Gößner“ Große Kirchgasse 16, 09456 Annaberg-Buchholz Tel. 03733 23 49 7, Fax 03733 67 61 12 erzgebirgsmuseum@annaberg-buchholz.de täglich 10.00 bis 17.00 Uhr, Führungen im Silberbergwerk: Mo-Fr: 12.00+15.00 Uhr, Sa+So: 11.00, 12.30, 14.00 + 15.30 Uhr

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land 1 Norman Franz und Denna Stief als Feuerwehrfrau laden zum Staunen und Ausprobieren ein. 2 Die Spielsachen der „reifra Kunststofftechnik“ sind zeitlose Klassiker und bereiten Spaß in jedem Kinderzimmer. Fotos (2): Ilka Ruck

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A n n abe r g - B u chholz

Kultprodukte »Made in Germany« – seit 1880 Im Werksverkauf der „reifra Kunststofftechnik“ in Anna­bergBuchholz sind Ostprodukte wieder Trumpf. Auf zirka 400 Quadratmetern finden sich Spielzeug und Kulthaushaltswaren, wie die beliebten Hühner-Eierbecher, Eierträger mit Salzstreuer, wiederverwendbare Filterbeutel und vieles mehr. Die „reifra Kunststofftechnik“ produziert neben technischen Teilesortimenten eine stetig wachsende Anzahl an farbenfrohen Spielwaren, die viele Eltern und Großeltern schon aus ihrer Kindheit in Erinnerung haben. Als zeitlose Klassiker

verbreiten die Spielsachen auch heutzutage jede Menge Spaß im Kinderzimmer. Neu im Sortiment sind die ersten Fahrzeuge der bekannten City-, Speditions- und Feuerwehrserie. Dazu gehören Kipplaster und tolle Feuerwehrautos mit großer ausschiebbarer Drehleiter oder mit Kran. Neben den erst kürzlich neu erschienenen Flugzeugmodellen TU 144 und Trident wird es demnächst den Mehrzwecktransporthubschrauber Mi-6 geben. Mädchen können sich z.B. über Perlenketten freuen und auf die Kleinsten warten die

wunderschönen Pferde auf Rädern oder der Trabi-Rutscher, im Original das Kultauto aus früheren Zeiten, sogar im Feuerwehrlook oder als Polizeiauto. Wie oft erinnern sich Erwachsene an die fantasievollen Kinderbücher aus DDR-Zeiten. Im reifra-Werksverkauf gibt es über 100 Kinderbücher mit Raritäten wie „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ oder das lehrreiche Kinderlexikon „Von Anton bis Zylinder“. Zum Stöbern verführen ebenso die vielen DVDs mit Märchen und Kinderfilmen. www.reifra.de

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Annaberg-Buchholz & Annaberger Land F r oh n a u

Holzbildhauer aus Leidenschaft Ronny Tschierske ist Holzbildhauer aus Leidenschaft und er liebt das Ungewöhnliche. In „Langs Erzgebirgshaus“ und in seiner Heimatstube in Frohnau, direkt neben dem Frohnauer Hammer, bietet er Einblicke in das Holzbildhauerhandwerk – von der Miniatur bis zur Skulptur. In der kleinen Schauwerkstatt in der Heimatstube fertigt der Künstler Unikate nach Kundenwunsch, wie traditionelle und moderne Figuren, Portraits, Reliefs, Großskulpturen, Pokale und vieles mehr. Gearbeitet wird hier überwiegend in Holz, aber auch Materialien wie Terrakotta, Kunststoffe und Stein kommen zum Einsatz. Im Ladengeschäft „Heimatstube“ findet der Besucher in rustikaler Atmosphäre ein umfangreiches Angebot an Schnitzwerkzeugen und Zubehör sowie Holzkunstartikel und Schnitzereien. Gleich daneben ist das Fachgeschäft „Langs Erzgebirgshaus“. Liebhaber der Erzgebirgischen Volkskunst werden hier auf jeden Fall fündig. Das Angebot ist riesig und beinhaltet unter anderem die verschiedensten Pyramiden, Schwibbögen, Räuchermänner, Nussknacker, Engel und Bergmänner, Leuchter, Spieldosen und Miniaturen. Der Name Ronny Tschierske steht für Kreativität und ausdrucksstarke Kunstwerke. Wie diese entstehen, dass kann man bei einem Besuch der Schauwerkstatt, nebst Ladengeschäften hautnah erleben. www.holzbildhauerei-heimatstube.de

Nach dem Aufstieg wartet der Labetrunk Das meistbesuchte Besucherbergwerk im Erzgebirge, der Markus-Röhling-Stolln in Frohnau, feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Vom 25. bis zum 27. Juli 2014 sind vielfältige Attraktionen geplant, die alle Besucher auf das Gelände des Markus-Röhling-Stollns einladen. Es ist immer wieder ein Erlebnis in die faszinierende Welt unter Tage einzufahren. Kinder erwartet bei der Fahrt tief in den Berg ein Treffen mit dem Berggeist. Dem Gast wird in kürzester Zeit viel geboten. Da heißt es einsteigen bitte, und hinein in ein Abenteuer voller Wunder und Zeitzeugen. Denn nach der etwa 600 Meter langen Fahrt mit der Grubenbahn gibt es Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus und des Uranbergbaus der SAG Wismut zu bestaunen.

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1 Die Holzbildhauerei ist für Ronny Tschierske pure Leidenschaft. 2 Vor allem Kinder lieben die Fahrt mit der Grubenbahn. Fotos (2):Ilka Ruck

Historische Gastwirtschaft Bergschmiede am

„Markus Röhling Treibeschacht“

· Hutzenstube (30 Plätze)· Steigerstube (15 Plätze) Biergarten· Ständige Ausstellungen im Pferdegöpel · Bergmännische Ausstellung in der Scheune · Parkplätze vorhanden

Gartenbahnanlage Frohnau Annaberger Modelleisenbahnverein »Oberes Erzgebirge e.V.« Louise-Otto-Peters-Straße 15, 09456 Annaberg-Buchholz/OT Frohnau Telefon: 01 71/ 7 74 87 54 Fahrzeiten: 1.5. bis 3.10. Samstag, Sonn- und Feiertage 13.00 - 18.00 Uhr

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ganzjährig geöffnet Samstag/Sonntag/Feiertag 11.00 bis 19.00 Uhr Verein „Markus Röhling Treibeschacht“ Frohnau e.V. Markus-Röhling-Weg 1 · 09456 Annaberg-Buchholz Telefon: 03733-4269864 o. 429111 · Fax: 03733-429102 www.markus-roehling.com · renefleischer@t-online.de

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Kurort Oberwiesenthal & umgebung S ch L e t t a u

Start am Schloss: »Auf das Rad und los« 1

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1 Das romantische Schloss Schlettau bietet Natur und tolle Veranstaltungen. Foto: Schloss Schlettau

2 Vom Schloss aus kann man auch mit dem E-Bike vielseitige Touren starten. Foto: Ilka Ruck

Schloss Schlettau ist immer einen Besuch wert und speziell 2014 hat der Schlossförderverein zahlreiche Neuheiten in petto. Schlossherr Manfred Drechsel weiß: „In diesem Jahr stehen Wandern und Radfahren ganz hoch im Kurs. Unser Schloss hat eine schöne, zentrale Lage und ist der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Mit dem E-Bike kann die Strecke vom Schloss Schlettau bis zum Fichtelberg mit Leichtigkeit bewältigt oder auf dem Zschopautalradweg, einem der schönsten Radwege, die Region erkundet werden. Selbst ins Greifensteingebiet lässt es sich gut fahren, ohne große Straßen zu benutzen.“ Auf dem Schloss gibt es E-Bikes zum Ausleihen. Vor allem für Familien bietet sich diese Art des Radfahrens an, denn für die Kleinsten können die E-Bikes mit Hängern aufgerüstet werden. Doch Manfred Drechsel hat noch weitere Gründe zur Freude und verrät: „Zum ersten Mal starten wir im September im Rahmen der Erzgebirgischen Wandertage eine Wanderung mit Eisenbahnfahrt. Gewandert wird die Strecke von Annaberg nach Scheibenberg

und zurück geht’s mit dem Zug. Neu ist ebenso ein Event für Kinder zusammen mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn am 20. Juli. Unter dem Motto „Schlösserland Sachsen trifft Erzgebirgische Aussichtsbahn“ werden die Kinder von den Schlossmaskottchen Grete und Fritz in Annaberg abgeholt, bekommen eine Krone aufgesetzt und dürfen als Königskinder auf dem Schloss ein tolles Kinderprogramm erleben.“ Im März, Juni, September und Oktober lädt die beliebte Veranstaltungsreihe „Musik & Literatur im Rittersaal“ ein. Neu und ein Highlight der besonderen Art ist das „Salontheater“ am 26. April. Um 15 Uhr gibt es das Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und um 19 Uhr das Märchen für Erwachsene „Die Zauberflöte“ zu erleben. Im Rahmen der Wanderwochen „Echt Erzgebirge“ startet am 16. Mai die 33. Familienwanderung „Rund um Schlettau“. Auf Voranmeldungen werden außerdem Mitternachtsschlossführungen, Kindergeburtstage, Kräuterkunde sowie Hochzeiten, auch mittelalterlich, angeboten. www.schloss-schlettau.de

S chle t t a u

Die bunte Vielfalt der Natur entdecken Bei einem Ausflug in die erzgebirgische Natur gibt es viel zu entdecken und speziell in den zahlreichen Schutzgebieten ist die biologische Vielfalt sehr groß. So wundersame Namen wie Borstgras, Läusekraut und Teufelsabbiss machen neugierig. Pflanzen wie Arnika und Johanniskraut, die man aus der Apotheke kennt, sind hier als wildwachsende Arten zu finden. Dementsprechend artenreich ist auch die Fauna und besonders die Insektenwelt verlockt zu spannenden Entdeckungsreisen. Um diese wunderbare Vielfalt zu verstehen, bedarf es oftmals fachkundiger Aufklärung. Diese Aufklärung leistet das Naturschutzzentrum Erzgebirge im Schlettauer Ortsteil Dörfel. Claudia Pommer ist die Leiterin des Zentrums und sie weiß: „Ein großes Thema sind unsere Wiesen, die historisch entstanden artenreiche Biotope hervorbringen. Unsere Mitarbeiter

bewirtschaften 300 derartige Flächen, die sehr blütenbunt sind. Wir möchten vor allem Kindern und Jugendlichen, Schulklassen, Familien und Gästen echte Umweltbildung nahe bringen. Ihnen soll gezeigt werden, was unsere Natur leistet und sie können eintauchen in eine andere Welt.“ Hinzu kommt, dass ein fachkundig geführter Spaziergang durch die Natur aktive Entspannung bringt. So besteht zum 16. Geo-Tag der Artenvielfalt am 12. Juni 2014 die Möglichkeit, gemeinsam mit Artenspezialisten ein Feuchtgebiet am Naturschutzzentrum genauer unter die Lupe zu nehmen und Tiere, Pflanzen sowie Pilze der heimischen Natur kennenzulernen. Von Mai bis September gibt es auf Exkursionen die deutschen und tschechischen Schutzgebiete mit ihren Naturschätzen hautnah zu erleben. Die zweisprachigen Exkursionen werden vom Verein „Pestry-Bunt-Verein

der Freunde zur Förderung der biologischen Vielfalt im Erzgebirge/Krusnohory“ geleitet und sind ein Fest für alle Sinne. Die erste Exkursion startet am 24. Mai und führt ins Duppauer Gebirge (Tschechien). Ins Tal der Großen Mittweida geht es am 21. Juni. Vom 20. bis 25. Juli 2014 lädt das Kinder- und Jugend Sommercamp zu abenteuerlichen Erlebnissen ins Naturschutzzentrum ein. Kinder zwischen acht und 14 Jahren können sich hierbei neben Spiel und Spaß auch intensiv mit ihrer Umwelt beschäftigen. www.naturschutzzentrum-erzgebirge.de

3 Im Erzgebirge gibt es viele artenreiche Biotope und blumenreiche Wiesen zu entdecken. Foto: Naturschutzzentrum

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Kurort Oberwiesenthal & umgebung

WILLKOMMEN im Oberen Erzgebirge Es sind die kleinen Orte und Dörfer die das Erzgebirge so urig und lebendig erhalten, von jeder Unterkunft sind es nur wenige Schritte und Sie spüren, wie die Welt und Sie selbst zur Ruhe kommen. Hier mitten im Naturpark Erzgebirge/ Vogtland können Sie die Seele baumeln lassen, aktiv die Natur erkunden und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Wandern, Radeln, die Landschaft erleben und Aussichten genießen, zum Beispiel bei einer Fahrt mit dem Dampfzug oder von einem Aussichtsturm mit freiem Blick über Feld und Wald.

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ist täglich ab 11.30 bis 14.00 Uhr und 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet.

Das zauberhafte Schloss Schlettau mit seinem alten Park lädt zu Ausflügen in die Geschichte ein. Unter seinen Dächern sind Schauwerkstätten der Posamentenherstellung, Museumsräume, der Rittersaal für Veranstaltungen, das große Gewölbe für gastronomische Zwecke und weitere interessante Räumlichkeiten zu finden.

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Kurort Oberwiesenthal & umgebung

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Weltmeisterlich Entspannen Im Jens Weißflog Appartementhotel in Kurort Oberwiesenthal ist Skisprunggeschichte erlebbar. Unzählige Pokale, Trophäen und Medaillen hat der 3-fache Skisprungolympiasieger in seiner langjährigen internationalen Laufbahn gewonnen und diese können im Hotel besichtigt werden. Seit Ende Dezember vergangenen Jahres kann der Gast im Appartementhotel hoch oben auf dem Berg nun auch weltmeisterlich entspannen. Denn am 4. Advent 2013 wurde Jens Weißflogs Wohlfühltraum wahr. Ein Holzblockhaus wurde errichtet – die neue Relax Lodge, zudem kamen neben den bisherigen Saunen (Biosauna und Dampfbad) ein Rasulbad und eine neue Sauna hinzu. Entspannung pur findet der Gast zudem bei Massagen, Kosmetik-und weiteren Wohlfühlanwendungen. Die Relaxe Lodge steht nicht nur Hotelgästen zur Verfügung, auch Tagesgäste aus nah und fern sind herzlich willkommen. Eine kleine gemeinsame Auszeit gönnten sich auch schon die beiden Olympiasieger Jens Weißflog und Eric Frenzel. Traumhaft ist der einzigartige Blick zum Fichtelberg und Keilberg. Das Hotel liegt besonders ruhig in intakter Natur. Direkt im Wandergebiet mit herrlichem Blick nach Süden, ist es im Sommer idealer Ausgangspunkt für viele Wandertouren. Es lädt ein, die Umgebung zu entdecken, aktiv in der Natur zu sein oder sich etwas Gutes im Vitalzentrum zu tun. www.jens-weissflog.de

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K u r o r t O be r w i ese n t hal

Aktivurlaub am Fichtelberg Der idyllisch gelegene „Staatlich anerkannte Luftkurort“ am Fuße des Fichtelberges – Kurort Oberwiesenthal – bietet seinen Gästen vielfältige Möglichkeiten für sportliche- und Freizeitaktivitäten, Entspannung und Erholung. Mit der ältesten Seilschwebebahn, der historischen Postkutsche oder der Schmalspurbahn kann man die Stadt und deren Umgebung erkunden. Im Sommer lädt die wunderbare Landschaft des Fichtelberggebietes zu ausgedehnten Wanderungen sowie abwechslungsreichen Rad- und Mountainbiketouren ein. Für reichlich Spaß und Adrenalin sorgen vielfältige Freizeitmöglichkeiten, wie Monsterrollerfahren, Paragliding oder Summer-Tubing, Tennis, Bowling, Kegeln, Nordic Walking, Segway-Touren und vieles mehr, die den Urlaub in der höchstgelegenen Stadt Deutschlands garantiert nicht langweilig werden lassen. In Vitalzentrum, Hallenbädern und Saunen findet sicherlich jeder sein ganz individuelles Vergnügen. Doch auch Schauwerkstätten, Kutsch- und Kremserfahrten sowie eine Sommerrodelbahn bieten Action, Wissenswertes und Gemütlichkeit.

Für Gipfelstürmer gibt es keine Grenzen Ob romantisch in Flusstälern, mit Abstechern nach Böhmen, bergig für Gipfelstürmer oder kindgerecht mit viel Unter-

haltung – Radfahren ist im Erzgebirge stets ein aktives Erlebnis. Mountainbiker befinden sich hier quasi im siebten Bike-Himmel. Zu erkunden gibt es die reizvolle Mittelgebirgslandschaft abseits befestigter Straßen, auf Trails, Pfaden und an Flussufern, durch Täler, Wälder und Hochflächen. 2014 wird Radlegende Roland Stauder den Stoneman Miriquidi ins Erzgebirge bringen – eine Mountainbikestrecke rund um Oberwiesenthal, die sich in ähnlicher Form seit vier Jahren in den Dolomiten bewährt. Der Stoneman Miriquidi soll einzigartig und grenzenlos sein.

Natur genießen Wer seine Radtour bequemer angehen möchte, für den lohnen sich E-Bikes im bergigen Erzgebirge besonders. Mit praktischen Elektrofahrrädern bewältigt man spielerisch auch weite Strecken und steilere Bergetappen. Dabei lässt sich die Begeisterung für Elektrofahrräder nur schwer in Worte fassen. Am Anfang hört man schnell „ich bin doch noch gar nicht so alt“. Doch genau das ist der Punkt: E-Bikes sind für alle Altersklassen, denn je nach Belieben können Touren mit Standardrädern oder Mountainbikes gefahren werden. Mit weniger Kraft und Aufwand entdeckt man so die schönen Seiten des Erzgebirges und dank der leistungsfähigen Akkus werden große Strecken zurückgelegt.

1 Die beiden Olympiasieger Jens Weißflog und Eric Frenzel in der neuen Relax Lodge. Foto: Heike Hünefeld 2 Die Fichtelberg-Schwebebahn lädt auch in der warmen Jahreszeit zu einer Fahrt auf den 1215 Meter hohen Fichtelberg ein. 3 Eine Wanderpause bietet beste Aussichten. Fotos (2): S-Print/Sandro Lindner

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Kurort Oberwiesenthal & umgebung Appartementhotel & Restaurant

»JENS WEISSFLOG«

■ regionaltypische Gerichte ■ Gerichte aus bekannten Skisprung-Weltcup-Orten ■ Spezialitäten: das original Springer-Menü, unser Haustrunk “Überflieger” oder ein Weißflog-Bitter ■ Sonnenterrasse mit Blick zum Fichtelberg ■ täglich ab 11 Uhr geöffnet ■ Übernachtung incl. Frühstück ab 48,- € pro Person

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Stausee Oberwald

Region Zwönitztal-Greifensteine Talsperre Einsiedel

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Talsperre Neunzehnhain II

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Greifenbachstauweiher

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Unterbecken

Oberbecken

Große Mittweida

erre osa

Tellerhäuser

Sehenswerte Kirche / Dom

Talsperre Cranzahl

vod. na´drzˇ Prˇisecˇnice

Schloss

Museum

1 Burg Scharfenstein

Schaubergwerk

1 Strumpfmuseum Gelenau 2 DDR-Museum Gelenau 3 Heimatmuseum Wachtturm Geyer 4 Heimatstube Hormersdorf 5 Zeiss-Planetarium Drebach 6 Raritätensammlung Bruno Gebhardt Zwönitz 7 Technisches Museum Papiermühle Zwönitz 8 Heimatmuseum „Knochenstampfe“ Zwönitz 9 Wiesenmühle (alte Ölmühle) Thalheim 10 Buchdruckereimuseum Burkhardtsdorf 11 Bulldog-Museum Burkhardtsdorf 12 Schnitzmuseum Jahnsbach 13 Strumpfmuseum und Strumpffabrik Gornsdorf

Schloss ´

a Cμern

Erlebnisbad Museum Sommerrodelbahn

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Aussichtsturm Sternwarte / Planetarium

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Webcode

10565

auf www.willkommen-in-sachsen.de

Schaubergwerk 1 Zinngrube Ehrenfriedersdorf 2 Stolln „Wille Gottes“ Thalheim

Lehrpfade Bergbaulehrpfad Ehrenfriedersdorf Erdgeschichtslehrpfad Drebach-Ehrenfriedersdorf Planetenwanderweg Drebach-Ehrenfriedersdorf Waldgeisterweg

Kammweg Erzgebirge-Vogtland Sächsisch-Böhmische Silberstrasse


Region lockt auf Entdeckertour

Als Chefin der Touristinformation auf den Greifensteinen präsentiert Carmen Krüger im Berghaus immer wieder gern den einzigartigen Orientalischen Weihnachtsberg. Foto: Ilka Ruck

Carmen Krüger ist die Chefin der Touristinformation auf den Greifensteinen. Das Herz der Ehrenfriedersdorferin schlägt für ihre Region in der sie immer wieder Spannendes und Neues entdeckt. Denn sie weiß: „Ob Aktiv-Erlebnismöglichkeiten oder Angebote zur aktiven Entspannung – die Zwönitztal-Greifensteinregion hat das ganze Jahr über vieles zu bieten. Aktiv heißt Wandern und Mountainbiken, Baden und Kulturhighlights erleben und sich danach ganz entspannt in einer unserer urigen Gaststätten verwöhnen zu lassen oder beim Wellness den Alltag zu vergessen. Für unbeschwerte und eindrucksvolle Touren sorgen die gut ausgeschilderten Wander- und Mountainbikewege, die durch stimmungsvolle Wälder mit spannenden Schluchten führen. Wem das Radfahren in der bergigen Gegend zu beschwerlich ist, der kann ganz entspannt auf ein E-Bike umsteigen und die Tour gemütlich angehen. Diese führt vorbei an erfrischenden

Badeseen oder Freibädern, hinein in die dunkle Höhle des Wildschützen Karl Stülpner oder hinauf auf seine Erlebnisburg Scharfenstein. Bergauf geht es ebenfalls zu den Greifensteinen mit der herrlichen Naturbühne und Theateraufführungen der Extraklasse. Abenteurer können ihren Mut an den Granit-Kletterfelsen auf den Greifensteinen oder im Kletterwald testen. Der große und moderne Campingplatz am Bade- und Wassersportareal Greifenbachstauweiher verfügt über das passende Ambiente zur Übernachtung mit Erlebnispotential. Wenn das Wetter einmal nicht so passt, dann laden Kunsthandwerker in ihre Werkstätten ein. Goldsucher sind am Greifenbachstauweiher genau richtig. Hier dürfen die schönen Steine sogar geschliffen werden. Lassen Sie sich auch einladen, mit uns gemeinsam vom 5. bis 14. September 2014 das Stadtfest ‚675 Jahre Bergstadt Ehrenfriedersdorf’ zu feiern.“

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Erzgebirgsregion

Zwönitztal

Greifensteine

Wunder Natur: die Krokusblüte in Drebach und Schlößchen; Foto: TVE

Ein Paradies für Kletterer: die Greifensteine in Ehrenfriedersdorf

Spaß und Spiel für kleine und große Wasserratten am Greifenbachstauweiher

Spaß und Nervenkitzel im Kletterwald an den Greifensteinen

Das idyllische Zwönitztal und das Gebiet rund um den Greifenbachstauweiher sind ein Paradies für Naturliebhaber, Kletterer, Reiter, Wanderer und Nordic Walker. Einmalige Panoramablicke, ausgedehnte Wälder und das vielseitige Freizeitangebot machen die Region zu einem Geheimtipp. Lassen Sie einfach den Alltag hinter sich! Ob übers Wochenende oder als Jahresurlaub: Sie werden erstaunt sein, wie abwechslungsreich, kurzweilig und entspannend ein Aufenthalt hier sein kann. Fernab von durchgestylten Spaßprogrammen können Kinder bei uns aktiv und kreativ sein: Erlebniskletterwald, Outdoor-Abenteuer für die ganze Familie, Quad fahren, selbst Edelsteine schleifen, das eigene Papier herstellen, Töpfern, Schnitzen, Spitze klöppeln und in die Sterne schauen – das alles kann hier auf dem Urlaubsprogramm stehen. Auf den Erlebnis- und Lehrpfaden werden Körper und Geist spielerisch gefordert. Spannende Geschichten um Karl Stülpner, den »Robin Hood des Erzgebirges«, die Zwönitzer Nachtwächter und den

sächsischen Prinzenraub verzaubern sowohl Kinder als auch Erwachsene. Von reichen Erzfunden vergangener Jahrhunderte erzählen Besucherbergwerke, der Röhrgraben und die Binge – sie lassen den harten Bergmannsalltag nachempfinden. Erleben Sie eine historische Seilabfahrt, das älteste Bergwerk Sachsens und die wohltuende Luft im Asthmaheilstollen. Auch zahlreiche Museen und Schlösser geben tiefe Einblicke in die Vergangenheit und entführen Sie in die Welt der Mineralien und Insekten, der Strumpfwirkerei und des Posamentiererhandwerks. Schauen Sie den Holzbildhauern, Schnitzern und Klöpplerinnen in zahlreichen Schauwerkstätten über die Schulter und auf die Hände. Höhepunkt eines Aufenthaltes in der Region sind die Theateraufführungen auf der Naturbühne Greifensteine oder der Besuch einer der zahlreichen Festveranstaltungen in unserer Region. Mit einem herzlichen „Glück auf!“ heißen wir Sie WILLKOMMEN!

Ein jährliches Highlight im Zwönitztal: der Grasski-Cup

Familienwanderungen durch ausgedehnte Wälder; Foto: TVE

Regionalmanagement: Hartmut Krause, Auerbacher Str. 5, 08297 Zwönitz/ OT Hormersdorf, Telefon: 03721. 2744931, www.zwoenitztal-greifensteine.de


Erzgebirgsregion

Zwönitztal

Endurosport in der Zwönitztal-Greifensteinregion Endurosport in der Zwönitztal-GreiSpannender Endurosport in der Zwönitztal-Greifensteinregion.

Ausflugsziele: • Greifensteine mit Naturbühne, Aussichtsfelsen und Stülpner-Höhle • Röhrgraben, Greifenbachstauweiher, Hormersdorfer Hochmoor • Binge in Geyer • Mundartuhr in Hormersdorf Wandern, wissenswert & aktiv: • Geführte Wanderungen im Zwönitztal • Drebacher Krokuswiesen • Zwönitzquelle am Schatzenstein • Besucherbergwerke in Ehrenfriedersdorf und Thalheim • Zeiss-Planetarium mit Planetenwanderweg & Erdgeschichtslehrpfad • Waldgeisterweg Greifensteine • Bergbaulehrpfad Thum • Reiten, Mountainbiking, Quadfahren, Cave Hiking (Nordic Walking unter Tage) • zünftige Kremserfahrt durch das Zwönitztal

Immer wieder ein Erlebnis, die Zönitztalradtour.

• Erlebniskletterwald auf den Greifensteinen • Sommerrodelbahn in Gelenau • 120 km Skiwanderwege im Winter Badespaß & Wellness: • Freizeit- & Naturbäder • Wellnessoasen & Thermalbäder • Saunalandschaften Burgen & Museen: • Burg Scharfenstein • Papiermühle, Knochenstampfe & Raritätensammlung in Zwönitz • Strumpfmuseum in Gornsdorf • DDR-Museum in Gelenau • Schnitzmuseum in Jahnsbach • Bulldog-Museum Burkhardtsdorf Schauwerkstätten Volkskunst • Zipfelhauswerkstatt in Auerbach • Holzbildhauerei Dietzsch Geyer • Geigenbauwerkstatt Meyer u. Holzschnitzerei Wagner Ehrenfriedersdorf

Greifensteine

Freuen Sie sich auf das Landeserntedankfest in Zwönitz.

10.-16.03. 22.03. 10. 11./12.04. 01.05. 30.05.-01.06.

07.06. 14.06. 22.06. 29.06. 05./06.07. 12.07. 01.-03.08. 24.08. 05.-14.09. 26.-28.09.

Puppenspieler-Tage Gelenau Oldie-Nacht Eurofoam arena Burkhardtsdorf Rallye Erzgebirge »Der Sportmacher Frühlingslauf« im Schanzenareal Geyer Internationaler Grasski_FIS-Schüler-Cup und Deutschlandpokal am Skilift Ehrenfriedersdorf Hoffest auf dem Rößler-Hof Burkhardtsdorf Mitteldeutsche Ringermeisterschft in Gelenau Zwönitztal-Radtour Hoffest Imkerei Böhm Gelenau Märchenburg auf der Erlebnisburg Scharfenstein Tannenberger Team-Triathlon Countryfestival auf den Greifensteinen Bulldogtreffen in Burkhardtsdorff 675-Jahr-Feier Ehrenfriedersdorf 17. Sächs. Landeserntedankfest in Zwönitz

Lebendige Bergbautradition; Foto: TVE

Alles über Sterne und Planeten erfährt man im Zeiss-Planetarium Drebach.

Wunderschöne Mineralien: Zinnstein aus Ehrenfriedersdorf

Ein Meisterwerk der Technik von Georg Agricola: der Nachbau einer Ehrenfriedersdorfer Radpumpe im Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf

Amtsberg · Auerbach · Burkhardtsdorf · Drebach · Ehrenfriedersdorf · Elterlein · Gelenau · Geyer · Gornsdorf · Hormersdorf · Thalheim · Thum · Zwönitz


Region Zwönitztal-Greifensteine

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Auf gute Nachbarschaft Da die Erzgebirger pfiffig sind, denken sie sich immer wieder etwas Besonderes aus. So gibt es beispielsweise in Thum alljährlich das Färberstraßenfest. Es ist das kleinste Volksfest im Erzgebirge, doch vor allem ist es ein außergewöhnliches Beispiel für Bürgerengagement und gute Nachbarschaft. Auch das diesjährige Färberstraßenfest am 6. September von morgens 8 Uhr bis open end, hat ein ganz spezielles Flair. Die ganze Straße verwandelt sich in eine Festmeile und jedes Haus ist individuell geschmückt. In einer der schönsten Ecken von Thum lassen sich Hunderte begeisterte Gäste vom Brauchtum, Essen und Trinken, Singen und Tanzen im Erzgebirge verzaubern.

1 Die romantische Burg Scharfenstein. Foto: TVE 2 Die erzgebirgischen Wälder bieten Wanderspaß für die ganze Familie. Foto: TVE 3 Wenn in Thum das Färberstraßenfest steigt, dann verwandelt sich die kleine Straße in eine turbulente Festmeile. Foto: Ilka Ruck

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Z w ö n i t z t al - G r e i fe n s t e i n e

Vielfalt erleben Ausspannen, genießen und aktiv die Natur erleben Das Erzgebirge ist ein Aktiv-Urlaubs-Paradies, was seinesgleichen sucht. Tolle Veranstaltungen und unglaublich viele, unterschiedliche und familienfreundliche Aktiverlebnisse in der Natur, den Thermal- und Radonbädern, Traditionen, Museen, Burgen und Schlösser sorgen für Freizeitspaß und Erholung. Für Urlauber die sich gern bewegen und etwas unternehmen möchten, bietet sich die vielseitige Wander- und Mountainbikeregion mit sicher ausgeschilderten Wander- und Radwegen an. Nach einer eindrucksvollen Tour kann der Gast an den erfrischenden Badeseen oder in den Freibädern relaxen und den Tag genießen. Hinzu kommen noch die zahlreichen Wellnessangebote in den Bädern oder Kureinrichtungen. Auch Wanderer kommen in der Region auf ihre Kosten. Einer der schönsten Wanderwege führt durch das Greifenbachtal. In dieser alten Bergbaulandschaft findet man zahlreiche Überreste wie Halden, Bingen und Stollenmundlöcher aus der Zeit des Altbergbaues. Sehr idyllisch schlängelt sich der zwölf Kilometer lange Bergbaulehrpfad „Silberstraße“ vom Turmmuseum Geyer bis zum Schaubergwerk in Ehrenfriedersdorf durch das Greifenbachtal. Wer hoch hinauf möchte, der sollte sich einen Spaziergang zu den Greifensteinen, dem bedeu-

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tendsten Klettergebiet im Erzgebirge vormerken. Inmitten der imposanten Gebilde befindet sich eine einzigartige Naturbühne. Jedes Jahr von Ende Juni bis Ende August lädt hier das Annaberger Eduard-von-Winterstein-Theater zu wunderbaren Aufführungen unter freiem Himmel ein. Berghaus, Touristinformation, Jugendherberge, Erlebniskletterwald, Stülpnerhöhle und Waldgeisterweg ergänzen das vielfältige Angebot an den bizarren Felsklippen.

Ein Schieböcker gefällig Ausspannen und genießen ist ebenso das Thema in den Gaststätten und Restaurants. Nicht selten entdeckt der Wanderer oder Radler mitten im Gebirgswald eine urige Einkehr. Wenn dann die leckeren Erzgebirgsspezialitäten von einem Gastwirt mit deftig erzgebirgischem Dialekt empfohlen und serviert werden, dann ist das Urlaubsglück in der Fremde perfekt. „E Schieböcker gefällig, oder Ardäppelfratz´n, vielleicht Heidelbeergetz´n oder Schwammebrie“ – so klingt es oft im heimischen Wirtshaus. Da hat doch jeder seinen Spaß und auf den gibt’s dann noch den berühmten erzgebirgischen Kräuterlikör. Anschließend geht es mit dem Mountainbike den Kalorien wieder an den Kragen. Sind die Berge zu steil, leiht man sich einfach ein E-Bike aus und lässt damit die Anstiege ganz einfach wieder flacher werden.


Region Zwönitztal-Greifensteine 1 Heuballen zeugen vom Ende des Sommers. Foto: Steffen Klemm

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Zwönitz

Erntedank – Der Sommer klingt in Zwönitz aus Vom 26. bis 28. September 2014 ist die Bergstadt Zwönitz Gastgeber des 17. Sächsischen Landeserntedankfestes, das unter dem Motto „Alter Brauch und große Vielfalt“ steht. Gemeinsam mit dem Erzgebirgskreis und dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. (SLK) organisiert sie die Veranstaltung, wobei sie von Bürgern, Vereinen, Verbänden, Kirchen, Schulen, Institutionen, Behörden und Unternehmen der Stadt, der Region und aus dem ländlichen Raum unterstützt werden. Sachsens größtes Erntedankfest hat sich, auch dank der Unterstützung durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, zu einer traditionsreichen Veranstaltung entwickelt. Es ist Spiegelbild der Leistungen der Menschen aus dem ländlichen Raum und Schaufenster des ländlichen Raumes. Schirmherr der Veranstaltung ist der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer.

Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie wird an den drei Tagen in Zwönitz zu erleben sein. Die Gäste können über den Bauern- und Handwerkermarkt bummeln und sächsische, regionale und erzgebirgische Produkte und Spezialitäten entdecken und genießen. Die Ausstellung zum Wettbewerb „Schönste Erntekrone und schönster Erntekranz Sachsens 2014“ des Sächsischen Landfrauenverbandes e.V. in der Trinitatiskirche wird begeistern. Im Rahmen des Landeserntedankfestes führt der Sächsische Fleischer-Innungs-Verband am Samstag den „Tag des Sächsischen Fleischerhandwerks“ durch, unter anderem mit Riesenknackerkette und Glücksrad sowie mit Lehrlings- und Qualitätswurstwettbewerb in der Oberschule „Katharina Peters“. Am Sonntag gibt es einen zünftigen Festumzug, angeführt von den Teilnehmern des Obererzgebirgischen Pferdetages, der parallel zum Lan-

deserntedankfest wie gewohnt in Kühnhaide stattfindet. Der Festumzug wird dem Charakter eines Erntedankfestes Rechnung tragen. Im Festzelt auf dem Gelände des Brauereigasthofes wird das Landeserntedankfest am Freitagabend feierlich mit dem Polizeiorchester Sachsen eröffnet. Am Sonntagmittag findet hier die Erntekronengala statt. Das gesamte Stadtzentrum wird Festgelände. Auf dem Markt wird die große Bühne zu finden sein, wo unter anderem die Abschlussveranstaltung „Zwönitz sagt auf Wiedersehen“ am Sonntagnachmittag zu erleben ist. Im gesamten Festgelände kommen kleine und große Besucher auf ihre Kosten. Sie können sich auf interessante Tage zwischen Tradition und Moderne, Gottesdienst und Erntedank und vielem mehr freuen. www.zwoenitz.de, www.slk-miltitz.de

17. Sächsisches

Landeserntedankfest

26. – 28. September 2014 in Zwönitz

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Region Zwönitztal-Greifensteine Besonderes Klima Auf Grund der besonders reinen Atemluft im Bergwerk Ehrenfriedersdorf wird dort seit 1997 ein Asthma-Heilstollen und damit das 1. Sächsische Speläotherapiezentrum betrieben. Die Basis der Speläotherapie (Höhlentherapie) ist das besondere Klima im Besucherbergwerk. Bei einer Lufttemperatur von 7 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100 % ist die Atemluft nahezu staub- und allergenfrei. Durch Inhalation lösen sich nach kurzer Zeit Verschleimungen der oberen Atemwege. Der Patient kann frei durchatmen, ohne dass dabei die Atemwege durch Staubpartikel oder Pollen von neuem gereizt werden. Besonders Asthmatiker und Allergiker können hier auf Linderung ihrer Leiden hoffen. Die Luft unter Tage ist besonders geeignet für Patienten mit Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, allergischen Nebenhöhlenerkrankungen, Heuschnupfen oder Neurodermitis. Die Höhlentherapie ist eine Inhalationstherapie und führt in der Regel zu einer spürbaren Senkung des Verbrauches oft teurer und mit Nebenwirkungen behafteter Medikamente. Die heilende Wirkung sorgt nicht nur für ein besseres Wohlbefinden, sondern ist durch eine randomisierte Multizenterstudie wissenschaftlich nachgewiesen.

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Ehrenfriedersdorf

Ein Bergwerk im Goldrausch-Fieber

Bewegen und entspannen Im April und September werden im Bergwerk Ehrenfriedersdorf unter Leitung einer Physiotherapeutin hier im heilsamen Klima ohne Feinstaubbelastung Nordic-Walking-Lehrgänge angeboten. Diese sanfte Sportart, mit der man eine Vielzahl von Muskeln trainiert, erfolgt auf einem Rundkurs von 800 Metern. Der Heilstollen befindet sich in 100 Metern Tiefe, und der Zugang erfolgt über eine Seilfahrtsanlage (Fahrstuhl).

Klondike-Fieber heißt ein Film nach Aufzeichnungen des bekannten Autors Jack London, in dem jede Menge abgefahrener Typen dem Goldfund ihres Lebens nachjagen und wenn es sein muss, auch mal einen Konkurrenten mit dem Schießprügel aus dem Weg räumen. So aufregend und gefährlich wie im rauen Alaska geht es im beschaulichen Erzgebirge natürlich nicht zu. Dennoch wird im Mineralogischen Museum des Ehrenfriedersdorfer Besucherbergwerkes Zinngrube nach Gold und dem dazugehörigen Goldrausch „gefahndet“. Noch bis zum 30. September 2014 lädt die spannende Sonderausstellung „Goldrausch in Sachsen“ zur Goldsuche ein. Das bringt sogar das Blut von Geschäftsführer Matthias Kreibich in Wallung. Er schwärmt: „Ein Sprichwort besagt ‚Sachsen ist reich an armen Goldlagerstätten’, es gibt also viel und doch wenig. Niemand wird davon reich. Für die Hobbygoldwäscher zählt der ideelle Wert, weil sie viel Zeit investieren.“ Michael Pitschel aus Gelenau ist so ein Hobbygoldsucher. Er hat für die Ausstellung nicht nur sein Wissen, sondern auch seine Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Und so kann Matthias Kreibich vor imposantem Fotohintergrund die mühsame Goldwäsche demonstrieren. Denn er weiß: „Oftmals stellen uns Besucher die Frage: Gibt es hier überhaupt Gold’? In Ehrenfriedersdorf findet man keines, doch wir haben Steine in denen Gold enthalten sein könnte. Deshalb sind die Lagerstättentypen, in denen Gold in Sachsen vorkommt, Schwerpunkte der Ausstellung.“ Interessant ist ebenso die Arbeit der Hobbygoldwäscher, die mit einfachen Mitteln Gold suchen und dabei auch immer wieder fündig werden. Auf 20 Tafeln können die Besucher in dieses Abenteuer eintauchen und mit einer Lupe sogar Waschgold suchen. Geöffnet ist das Museum Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

1 Mattias Kreibich lädt zum „Goldrausch“ in das Ehrenfriedersdorfer Besucherbergwerk ein. Foto: Ilka Ruck 2 Entspannung findet man im Asthma-Heilstollen des Besucherbergwerkes. Foto: Bergwerk 3 Ein früherer Festumzug in Ehrenfriedersdorf. Foto: Stadt Ehrenfriedersdorf

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Eine Stadt im Wandel der Zeit Auf Spuren von Trends und Traditionen mit aktiven und entspannenden Erlebnissen kann der Gast vom 5. bis 14. September 2014 in Ehrenfriedersdorf gehen. Denn dann feiert die Bergstadt ihr 675-jähriges Jubiläum. Höhepunkt wird der Historische Festumzug am 7. September um 13.40 Uhr sein. Er zeigt in 28 Bildern die Bergstadt Ehrenfriedersdorf im Wandel der Zeit, beginnend mit der Erstbesiedlung der Bauern um 1108 bis heute. Zehn Tage lang lockt der Ort zu Märkten, Veranstaltungen, Musik, Theater, Tanz sowie Spiel und Spaß. Zu den besonderen Höhepunkten gehören das Kirchweihfest vom 5. bis 8. September sowie der Historische Markt, der am 13. und 14. September zu mittelalterlicher Musik, Feuershow, Animationsschmiede, Münzprägung aber auch in eine Steinmetz- und Steinbildhauerwerkstatt einlädt. Künstlerisch wird es ebenso bei einem internationalen Holzbildhauersymposium vom 11. bis 14. September. Auf dem Burgplatz können Interessierte den Bildhauern nicht nur bei der Arbeit über die Schulter schauen, sondern sogar eine Figur nach den eigenen Wünschen fertigen lassen. Es lohnt sich, die Ehrenfriedersdorfer in Feierlaune zu erleben und selbst dabei zu sein.

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Region Zwönitztal-Greifensteine

Greifensteingebiet Das beliebte Ausflugsziel im Oberen Erzgebirge wird von dichtem Nadelwald umschlossen und ist ein Eldorado für Familien, Wanderfreunde, Wintersportbegeisterte und alle, die einfach in herrlicher Natur entspannen wollen. Genießen Sie vom Aussichtsfelsen (732 m) den einmaligen Panoramablick auf das Obererzgebirge. Außerhalb der Theatersaison sind die Greifensteine mit über 100 Aufstiegsmöglichkeiten ein Erlebnis für Profikletterer. Wer seinen Urlaub genießen möchte, der ist im Greifensteingebiet genau richtig. Hier finden Sie zu jeder Jahreszeit das perfekte Urlaubsziel. Touristinformation im Berghaus Umfangreiches Prospektmaterial, Gastgeberverzeichnis, Wanderkarten, ErzgebirgsCard (Verkaufs- und Akzeptanzstelle), Zimmervermittlung, Pauschalangebote, Souvenirs, Ausstellungen, Orientalischer Weihnachtsberg, Führung in der Naturbühne.

Greifensteinstraße 44 • 09427 Ehrenfriedersdorf Tel.: 03 73 46 / 68 70 • Fax: 03 73 46 / 6 87 20

Montag – Sonntag / Feiertage 10 Uhr – 16 Uhr (außer 24./25. Dezember und Karfreitag)

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www.greifensteine.de

Willkommen

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und

Glück auf in der Tipps & Termine 2014

Berg- und Greifensteinstadt

EHRENFRIEDERSDORF

Foto (1): Richter Foto (2-4): Touristinformation Ehrenfriedersdorf

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Touristinformation Greifensteine

Internationales FIS-Rennen im Grasski (Skihang an der Hühnerfarm) Wanderwochen Waldgeisterweg Countrywochenende an den Greifensteinen 675 Jahrfeier der Stadt Ehrenfriedersdorf (Festwoche) darin: 05.09. bis 07.09.2014 Kirmeswochenende · 07.09.2014 Großer Festumzug 13./14.09.2014 Historischer Markt Touristinformation Greifensteine · Greifensteinstr. 44 · 09427 Ehrenfriedersdorf · ✆ 037346/6870 · www.greifensteine.de Touristinformation · Max-Wenzel-Straße 1 · 09427 Ehrenfriedersdorf · ✆ 037341/3060 · www.silberland-greifensteine.de

30.05. bis 01.06.2014 17.05. und 28.09.2014 01.08. bis 03.08.2014 05.09. bis 14.09.2014

»Glück auf«

in dem Urlaubs- und Erholungszentrum im Erzgebirge

Camping und Freizeit am Greifenbachstauweiher

Natur pur

Klause

Campingpark Greifensteine GmbH Thumer Straße 65 09468 Geyer (Standort) Telefon: 037346 1303 www.campingpark-greifensteine.de info@campingpark-greifensteine.de

BESUCHERBERGWERK EHRENFRIEDERSDORF

ELFEN-FEUER ZWISCHEN FELSEN WINNETOU DER FREISCHÜTZ

ab 6.7. ab 10.8. ab 19.7.

PIPPI LANGSTRUMPF DER RÄUBER HOTZENPLOTZ GASPARONE

ab 25.6. ab 28.6. ab 24.7.

BESUCHERBERGWERK Erlebnisführung, ab 10 Jahre Di - So: 10 und 14 Uhr Touristikführung, ab 6 Jahre Sa, So, Feiertag und Ferien: 11, 13 und 15 Uhr MINERALOG. MUSEUM Di - So: 10 - 17 Uhr EDELSTEINSCHLEIFEREI Di - So: Voranmeldung ASTHMA-HEILSTOLLEN Di - So: Voranmeldung SCHLIESSTAGE Montag, außer Feiertag und Ferien sowie am 24.12., 25.12., 31.12. und 1.1.

09427 Ehrenfriedersdorf, Am Sauberg 1 Tel. 037341/2557, www.zinngrube.de

www.SAECHSISCHES-INDUSTRIEMUSEUM.de

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Region Zwönitztal-Greifensteine

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Turmmuseum zeigt Schätze der Stadt Gleich neben dem Lotterhof erwartet die Besucher mit dem Turmmuseum ein weiteres Kleinod der Bingestadt Geyer. Der 42 Meter hohe Wehr- und Wachtturm aus dem 14. Jahrhundert beherbergt seit 1952 das städtische Museum, das zu den größten Turmmuseen dieser Art in Deutschland zählt. Wo einst der Türmer mit seiner Familie das kärgliche Dasein fristete, findet heute der Besucher über sieben Etagen Wissenswertes zur Bergbau- und Stadtgeschichte, einheimische Mineralien, ein Funktionsmodell des Geyersberges, eine Posamentierstube mit Posamenten aus dem 18. Jahrhunderts, die Glocken „Frieden“ und „Einheit“ im Geläut, die Lotterstube mit wertvoller Zinngerätesammlung und die Heimatstube hoch über den Dächern der Stadt. In diesem abenteuerlichen „Wolkenkuckucksheim“ erkunden die Jüngsten das Leben wie es einst einmal war. Wo wohnte der Türmer mit seinen Kindern? Warum durften die Kinder erstmalig in der Schulzeit den Wachtturm verlassen? Die kleinen Besucher können sogar selbst einmal probieren, wie früher Perlen (Posamenten) angefädelt wurden und den Klang der Glocken testen. 

Ein Hit für Kreative Der Greifenbachstauweiher ist der perfekte Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten. Um kreativ zu sein, muss man den Strand kaum verlassen. Denn Tonis Haus der Steine liegt direkt am Greifenbachstauweiher. Hier ist Mineralienschleifen für die ganze Familie angesagt und wer Lust hat, der kann in zirka einer Stunde ohne großen Kraftaufwand ein Quarzmineral, Achat oder Amethyst selbst schleifen. Viel Wissenswertes erfahren die Teilnehmer außerdem zu dem Mineral und die Kleinen können sogar ein schönes Geschenk mit nach Hause nehmen.

1 Im Turmmuseum Geyer gibt es interessante Exponate zu entdecken. Foto: Ilka Ruck

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Ge y e r

Erholung für Körper und Seele Wer sich rundum erholen und verwöhnen lassen möchte, der findet hier, im Freizeitbad Greifensteine, in Geyer, inmitten von Badevergnügen und Trubel eine Auszeit für Körper und Geist. Im Wellnessbereich erwartet den Gast eine großzügige Saunalandschaft mit Rasulbad und Entspannungsbecken. Ganz gleich, ob Finnische Sauna, Dampfsauna, Biosauna, Dachsauna, Dachterrasse oder die Außensauna mit Grillplatz, hier im Freizeitbad kann man die Seele baumeln lassen und sich bei den täglichen Aufgüssen erholen. Wer es lieber orientalisch mag, den erwartet schon beim Eintritt in das Rasulbad eine wohlig-warme Strahlungswärme. Pflegepackungen in Verbindung mit Wärme sorgen dafür, dass Körpergifte besonders intensiv vom Körper abgegeben werden. Kräuterdampf und das Einölen des Körpers nach dem Duschen lassen die Haut wie Samt und Seide erscheinen. Mit einem solchen gesteigerten seelischen und körperlichen Wohlbefinden kann der Gast nun das Rasulbad verlassen. Oder, man gönnt sich eine Auszeit im Kosmetik- und Wellnessbereich VITA MARE. Die Wohlfühloase verspricht mit Massagen, Kosmetik oder bei einem Wohlfühltag Entspannung pur. Wer mehr auf Action setzt, der kann im Freizeitbad Greifensteine Baden, Planschen, Wellenreiten und Wasserspaß genießen. Der großzügig angelegte Badbereich lädt Wasserratten zum Baden und Toben ein. Die freitragende Hallenkuppel von 70 Metern Durchmesser, welche teilweise mit UV-transparenter Folie bespannt ist, ermöglicht natürliches Bräunen. Tropische Palmen vermitteln des Gefühl von Urlaub im Süden und im urigen Wellenbecken mit seinen Grotten und Sprudelbereichen lässt es sich gut planschen. Schwimmen und Relaxen zugleich ist im Außenbecken mit Liegewiese und Volleyballplatz angesagt. Eine aufregende Rutschpartie garantiert der 80 Meter lange Wildwasserkanal mit Stromschnellen sowie Strudel und dem Wasserkarussell. Doch auch für die Jüngsten ist gesorgt. Im Kinderbadeland dürfen alle kleinen Badegäste rutschen, sich austoben und im „Geyerhorst“ spielen. www.freizeitbad-greifensteine.de

Feiern beim kurfürstlichen Baumeister Der Lotterhof in Geyer gilt als einzigartiges Zeugnis der Renaissancearchitektur im Erzgebirge. 1566 vom kurfürstlichen Baumeister Hieronymus Lotter errichtet, ist das Baudenkmal seit Jahren vom Verfall bedroht. Heute engagieren sich Mitglieder des Fördervereines Kulturmeile Geyer-Tannenberg e. V. und viele Bürger um den Erhalt des Gebäudes. Ab April wird es in den restaurierten Gewölberäumen wieder einige Veranstaltungen geben, zu denen der Gewölbeschwof oder die Wein- und Whiskyverkostungen gehören. Für den 30. April, passend zur Walpurgisnacht, steht eine Veranstaltung mit der Autorin Regina Röhner unter dem Motto „Meine Hexenküche“ auf dem Programm. Am 10. Mai um 15 Uhr begeistern die „Burgsänger Scharfenstein“ beim Frühlingssingen am Lotterhof ihre Zuhörer und am 12. Juli lädt der Förderverein zum großen Sommerfest ein.

2 Der Wellnessbereich VITA MARE im Freizeitbad Greifensteine bietet entspannende Momente. Foto: Freizeitbad Geyer 3 Im Lotterhof kann man kurfürstlich feiern. Foto: Ilka Ruck

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Region Zwönitztal-Greifensteine

Bingestadt Geyer Für Naturbegeisterte: Wandern durch das größte zusammenhängende Waldgebiet des mittleren Erzgebirges mit lohnenden Ausflugszielen wie Greifenbachtal, Heideteich, Wasserfall und Greifensteine mit Naturtheater, das Geyersche Hochplateau mit seinem rauen und niederschlagsreichen Klima erkunden Für Aktive: Freizeitbad Greifensteine, schwimmen, segeln und surfen am Greifenbachstauweiher, Erlebniskletterwald, Nordic Walking, Wanderwochen „echt Erzgebirge“, Quad fahren Für Kinder: Natur- und Bewegungscamp, Kindererlebnistouren, Edelsteinwäsche, Kreativkurse mit Brandmalerei, Laubsägen, Schnitzen und Edelsteinschleifen Für Entdecker: Bergbau- Naturdenkmal Binge mit geologischen Führungen von Mai bis Oktober, Turmmuseum in sieben Etagen ein einmaliges Flair – vom erzgebirgischen Mineral bis zum wertvollen Zinngegenstand

Bingestadt im Erzgebirge 550 – 741 m ü.NN

Touristinformation Stadt Geyer Altmarkt 1 · 09468 Geyer · Tel.: 037346 1050 · www.stadt-geyer.de

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Region Zwönitztal-Greifensteine

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Pack die Badehose ein Badebekleidung sollte man an einem sommerlichen Tag unbedingt dabei haben, denn im Drebacher Ortsteil Venusberg gibt es ein idyllisch gelegenes Freibad. Das lässt mit Sprunganlage, Großwasserrutsche, beheiztem Kinderbecken, Beach-Volleyball-Platz, Kinderspielplatz und Kiosk keine Wünsche offen. Bei entsprechender Witterung ist das Freibad von Mitte Mai bis Mitte September täglich von 13 bis 20 Uhr geöffnet. In den sächsischen Schulferien kann der Badetag schon ab 10 Uhr starten. Nach Vereinbarung werden auch Nachtbaden und Gruppenschwimmen organisiert. Höhepunkt der Badesaison ist das jährliche Badfest, das immer zwischen Ende Juli und Anfang August stattfindet.

Abschalten und die Sterne zählen Bei jedem Wetter kann man im Zeiss-Planetarium Drebach einen Blick in die Sterne wagen. An der 200 Quadratmeter großen Planetariumskuppel erstrahlt der Sternenhimmel täuschend echt. Wechselnde öffentliche Programme bringen kleinen und großen Gästen das Sonnensystem, die Raumfahrt und das Universum näher. Besondere Angebote für Schulklassen, Geburtstagsgesellschaften oder auch Wandergruppen werden auf Anfrage gern vorbereitet. Wer es gern etwas aktiver mag, der kann auch dem rund sechs Kilometer langen Planetenwanderweg, der direkt an der Einrichtung beginnt, bis nach Ehrenfriedersdorf folgen. www.planetarium-erzgebirge.de

1 Badevergnügen im Venusberger Freibad. 2 Abendliche Ansicht von Burg Scharfenstein. 3 Zur Krokusblüte sind die Drebacher Wiesen eine Attraktion für Jung und Alt. Fotos (3): Nicole Fugmann

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S cha r fe n s t e i n | D r ebach

Familienausflug auf die Burg Die Familien- und Erlebnis-Burg Scharfenstein liegt hoch oben auf einem Bergsporn über dem gleichnamigen Ort. In ihrem Inneren beherbergt sie einen großen Saal, kleine Geschäfte, eine Bastelstube und eine Burgschänke. Einen super Rundblick auf die Umgebung kann man von der Aussichtsplattform des Burgfrieds genießen. Besonders interessant ist das Burgmuseum. In mehreren Ausstellungsräumen sieht man zum Beispiel Volkskunst mit Augenzwinkern. Hier darf man Berühren, Kurbeln und Ausprobieren und die typisch erzgebirgischen Figuren einmal in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. In einem weiteren Teil geht es um das erzgebirgische Weihnachtsund Spielzeugland, genauer gesagt um die einfallsreichen Produkte, die die Menschen hier schufen. Mehr als 1000 Exponate mit historischen Nussknackern, Räuchermännchen oder Weihnachtspyramiden kann man hier bewundern. Ein weiterer Teil widmet sich der Geschichte der Burg und der des berühmtesten Volkshelden des Erzgebirges schlechthin – Karl Stülpner. Über mehr als 800 Jahre Burggeschichte wird hier informiert. Auch die Alltagswelt im 17. und 18. Jahrhundert ist zu sehen. Nach einem Besuch im Inneren der Burg lohnt sich noch eine kleinere Wanderung. Zur Auswahl stehen dabei der 600 Meter lange Burgrundweg oder der historische Lehrpfad, der 1,8 Kilometer lang ist. Zum Rundgang kann man direkt am Burgaufgang einsteigen. Infotafeln und herrliche Ausblicke lassen den Spaziergang zu einem kurzweiligen Vergnügen werden. Der mit einer schrägen grünen Markierung gekennzeichnete Lehrpfad vermittelt auf 20 Tafeln viel über Karl Stülpner und Sehenswertes aus Scharfensteiner Vergangenheit und Gegenwart. Der Einstieg wird an der Linde am letzten Burgaufstieg empfohlen.

sich in Drebach bei Aktivitäten in der Natur erholen. Zum Beispiel im und am Bürgerhaus in Drebach. Hier gibt es seit kurzem ein richtiges Kräuterlabor, wo man sich beispielsweise in der Herstellung von Speisen, Cremes oder Likören aus Kräutern ausprobieren kann. Kräuterworkshops finden einmal monatlich statt. Dabei geht es zum Beispiel um Anwendungen von Kräutern in der Küche oder für das Wohlbefinden. Praktische Tipps machen Lust auf mehr und in gemütlicher Runde im Kräuterlabor macht das Experimentieren und Kochen sowieso viel mehr Spaß als allein zu Hause. Übrigens können kleine Gruppen das Labor auch mieten oder einen persönlichen Workshop rund um die Schätze aus der Natur buchen. Das Rohmaterial dafür kann sogar direkt vor der Tür im hauseigenen Kräutergarten geerntet werden. Der hübsch angelegte Garten hat allerlei nützliche Pflanzen zu bieten und noch eine weitere Besonderheit. Mitten drin steht ein steinerner Backofen, der ein bisschen aussieht als wäre er aus dem Märchen. Hier zaubert der Bäckermeister zu besonderen Zeiten sein leckeres Brot aus dem Lehmbackofen. Dazu schmeckt ein frisch hergestellter Kräuterbrotaufstrich natürlich besonders lecker. Gemütlich machen kann man es sich danach zum Beispiel im Kräutercafé im dritten Obergeschoss des Hauses. Mit dem Fahrstuhl bequem und barrierefrei zu erreichen kann man es für kleine Feierlichkeiten mieten oder zu bestimmten Tagen Kaffee und Kuchen hier genießen. Die gemütliche Einrichtung mit historischen Möbelstücken lässt sofort eine heimelige Atmosphäre aufkommen.

Naturerlebnisse im Krokusdorf Zwischen Anfang März und Ende April gibt es in Drebach ein einzigartiges Naturwunder zu erleben auf rund sieben Hektar erblühen zu dieser Zeit die Drebacher Frühlingskrokusse. Auf über 40 Flächennaturdenkmalen erscheint dann ein violetter Teppich aus diesen wild wachsenden Frühblühern. Doch auch außerhalb dieser Zeit kann man

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Region Zwönitztal-Greifensteine Die Region

ZwönitztalGreifensteine

Zauberhafte Welten in lung zwischen Erlebnisausstel Fantasy Märchen und

Familien-Burg Scharfenstein 1. Mai 2014 – 4. Januar 2015 Di–So 10 –17.30 Uhr bis 31.10.2014 Di–So 10 –17 Uhr ab 1.11.2014

Amtsberg | Auerbach | Burkhardtsdorf | Drebach | Ehrenfriedersdorf | Elterlein | Gelenau Geyer | Gornsdorf | Hormersdorf Thalheim | Thum | Zwönitz

Tel.: 037291 3800 www.die-sehenswerten-drei.de

www.legowelt-scharfenstein.de www.facebook.de/DieSehenswertenDrei

Inhaber: Burkhard Damm Chemnitzer Straße 1 OT Weißbach 09439 Amtsberg/Erzgeb. Telefon: 03725 22695 www.linde-weissbach.de

Willkommen in der GEMEINDE AMTSBERG

Tipps & Termine 2014 Tipp

Denkmalgeschützer Landgasthof, familiengeführt in 4. Generation. Themenwochen Fisch, Spargel, Wild und Schlachtfeste. Mo ab 17 Uhr | Di - Fr 11 - 14/17 Uhr | Sa, So, Feiertag ab 11 Uhr

März/April 30. April 28.06. – 29.06. 26.09. – 29.09. 11.10. – 13.10.

04.07. – 06.07. Krokusblüte im Ortsteil Schlößchen in allen Ortsteilen Maifeuer/Hexenfeuer 18.07. – 20-07. Kirmes im Ortsteil Schlößchen 01.08. – 03.08. Kirmes im Ortsteil Dittersdorf 27.09. Kirmes im Ortsteil Weißbach

Leuchtende Steine – Open Air im Steinbruch Dittersdorf Reitfest im Ortsteil Weißbach Badfest im Freibad Dittersdorf SOK Sachsenmeisterschaften im Enduro Sport

Touristinformationen – Gemeinde Amtsberg | Poststr. 30 | 09439 Amtsberg | Tel. 037209 6790 | www.amtsberg.eu

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Region Zwönitztal-Greifensteine

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Schmuckeier und andere Raritäten Jedes Sammlungsobjekt im Gelenauer Depot Pohl-Ströher ist ein Kunstwerk und bereichert die Osterschau vom 28. März bis 4. Mai 2014. Fasziniert von der Vielfalt der Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten rund um das Thema „Ei“ hat sich Dr. Erika Pohl-Ströher Mitte der 80er Jahre zum Sammeln inspirieren lassen. Die Teilsammlung umfasst über 1200 Stücke und gewährt einen Überblick über die gängigen Techniken zum Verzieren von Eiern. Die vielfältigen Motive, Applikationen und szenischen Arbeiten wurden vom Kleinsten – dem Zebrafinkenei – bis zum Größten – dem Straußenei – von unterschiedlichen Künstlern umgesetzt. Der Querschnitt der Techniken reicht dabei von der Wachsreserve- oder Pisankitechnik, der Bemalung mit Pinsel und Farbe, der Kratz- und Graviertechnik, dem Wachsauftrag, der Papiercollage, über Stroh- und Holzspanapplikationen zu umsponnenen Eiern. Tuschezeichnungen, Scherenschnitte und Installationen ergänzen die Vielfalt. Interessant sind auch die Arbeiten mit Spruchband sowie Dreheier, typische russische Holz- und komplette Wachseier bis zum chinesischen Glasei mit Hintermalung sowie Stücke mit der sogenannten Cloisonné-Technik. Eine besondere Augenweide sind die Filigraneier mit Perforation und die drahtumsponnenen Kesselflicker-Eier. Eingerahmt von Schaukästen mit Szenen von historischen Berufen wird im „Café im Spielzeugdorf“ in der 2. Ausstellungsebene die Sonderausstellung „Hummelfiguren, Familie Gladasch/Elterlein“ gezeigt. Innerhalb der Sauersonderschau „Historische Kinderfahrzeuge“ gehen historische Puppen der Sammlung Ströher sprichwörtlich „auf Fahrt“ in den Frühling. „Schautage“ laden Besucher ab Mai jeden letzten Sonntag im Monat in das Depot Pohl-Ströher nach Gelenau ein.
 www.lopesa.de

1 Die Osterschau im Sammlungsdepot Pohl-Ströher gibt Einblicke in die Vielzahl der Techniken. Foto: Ilka Ruck

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Gele n a u

Hier ist Freizeitvergnügen angesagt Urlaub in Gelenau, das ist eine gute Mischung aus aktiver Erholung und entspanntem Freizeitvergnügen. Denn umringt von romantischen Wäldern ist der Ort mit seinen gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge, Wanderungen, Radtouren und Ausflüge. Naturliebhaber, die gern auf Schusters Rappen oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, können sich an der Wander- und Bikestation am Schwimmbad für ihre Tour fit machen. Dort werden auch Fahrräder ausgeliehen. Wer etwas über Heimatgeschichte und Heimatkunde erfahren möchte, dem bietet ein Lehrpfad jede Menge Wissenswertes. Für Familien mit Kindern dürfte das Wildgehege mit seinem Rot- und Damwild, vor allem aber ab dem Frühjahr mit den vielen Tierbabys spannend sein. Hoch hinauf geht es auf dem 27,5 Meter hohen Aussichtsturm oberhalb des Sportplatzes am „Sportareal Erzgebirgsblick“. Hier gibt es einen herrlichen Rundblick über das Erzgebirge bis hin nach Tschechien.

und Aufenthaltsraum in der benachbarten Wander- und Bikestation dürfen mit benutzt werden.

Dem Mutigen gehört die Bahn Nach dem entspannten Genuss im Erlebnis-Freibad, könnte das abenteuerliche Vergnügen kommen. Und das findet der mutige Gast auf der Alpinen-Coaster-Bahn – der Sommerattraktion in Gelenau. Von April bis Oktober bietet die 580 Meter lange Bahn Gaudi pur – und das für die ganze Familie. Bevor der Fahrgast mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 Kilometer/Stunde eine spannende und abwechslungsreiche Talfahrt erlebt, wird er mittels einer 170 Meter langen Bergaufbahn auf eine Höhe von 521 Meter befördert. Rasante Kurven und ein Jump sorgen bei der Abfahrt für Nervenkitzel pur. www.gelenau.de

2 Gleich neben dem Gelenauer Freibad erwartet den Gast ein Areal mit Blockhütten für einen Viel Spass erwartet Wasserratten im schönen Gelenauer erholsamen Urlaub. Erlebnis-Freibad. Es ist mit seiner Wassererwärmungsanlage auch für „Warmbader“ genau das richtige Domizil. 3 Im Wildgehege gibt es viele Tiere zu bestaunen. Das Bad punktet nicht nur mit seiner 42 Meter langen Fotos (2): Stadt Gelenau Großwasserrutsche, sondern ebenso mit Massagedüsen, Wasserpilz, Wasserkanone und Kinderspielplatz. Neben einer großen Liegewiese kann man die vielen Sport- und Spieleinrichtungen zu nutzen, und das bei jedem Wetter. An das Freibad schließt sich ein Spiel- und Sportkomplex an: das ideale Areal zum Auspowern. Ob Tennis, die 18-Loch-Minigolfanlage, Pool-Billard oder die Billard-Golf-Anlage sowie ein Inline-Street-Hockey-Spielfeld – hier findet jeder seinen Freizeitspaß. Zwei Tischtennisplatten, ein Beach-Volleyballplatz sowie Spiel- und Klettergerüste für die Kleinsten lassen keine Wünsche offen. Wer es sich für längere Zeit bequem machen möchte, für den stehen neben dem Freibadkomplex zehn Blockhütten zur Übernachtung bereit. In diesen Hütten gibt es insgesamt 40 Betten, die besonders von Schulklassen und Vereinen gern in Anspruch genommen werden. Küche

Auspowern zu Land oder zu Wasser

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Region Zwönitztal-Greifensteine

GEmeinde Gelenau/erzgeb.

Entdecken – Erleben – Bleiben

Gemeindeverwaltung Gelenau/Erzgeb. Rathausplatz 1 09423 Gelenau/Erzgeb.

Herzlich Willkommen! Mitten im schönen Erzgebirge gelegen, befindet sich die Gemeinde Gelenau/Erzgeb. Allen, die Ruhe und Erholung suchen oder sich aktiv betätigen möchten, bietet Gelenau ideale Voraussetzungen. Wir möchten Sie einladen, bei einem Spaziergang durch unseren Ort sowohl Historisches und Sehenswertes zu entdecken als auch die Schönheit der Landschaft und Natur zu genießen.

Telefon: 037297 8496-14 E-Mail: gemeinde-gelenau@t-online.de Internet: www.gelenau.de

Erstes Deutsches Strumpfmuseum

entdecken – erleben – bleiben

Freizeitbereich am Kegelsberg Der Freizeitbereich am Kegelsberg mit Spiel- und Sportkomplex und Blockhütten zur Übernachtung, Alpine-Coaster-Bahn, Aussichtsturm, Wanderund Bikestation, Wildgehege und Lehrpfad zur Heimatgeschichte und Heimatkunde ist Anziehungspunkt für Besucher und Gäste. Erlebnisfreibad mit Großwasserrutsche

Wildgehege

Öffnungszeiten: Führungen werden nach Voranmeldung durchgeführt. Kontakt:

Rathausplatz 1a 09423 Gelenau Telefon: 03 72 97/ 4 78 24 E-Mail: info@ahogee.de Internet: www.ahogee.de

Alpine-Coaster-Bahn

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Freibad

Lehrpfad

Blockhütten

Umringt von viel Wald ist Gelenau ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge, Wanderungen und Ausflüge in eine natürliche und landschaftlich reizvolle Umgebung. Rund um den Ort gibt es eine Vielzahl gut ausgebauter Rad- und Wanderwege.

www.gelenau.de Veranstaltungen 2014: 25.05./29.06/27.07./ 31.08./28.09.2014 28.03. bis 04.05.2014 10.03. bis 16.03.2014 25.04.2014 15.06.2013 20.09.2013

13 Uhr

Schautag – Depot Pohl-Ströher

10 Uhr

Osterschau – Depot Pohl-Ströher (Fr./Sa./So.) 8. Puppenspielertage im Volkshaus Maibaumsetzen auf dem Festplatz Hoffest der Imkerei Böhm Weinfest in der Mehrzweckhalle

17 Uhr 10 Uhr 15 Uhr

Erlebnisbad mit Kinderplanschbecken, Großwasserrutsche, Wasserpilz, Wasserkanone und Massagedüsen Spiel- und Sportkomplex mit Beachvolleyballplatz, Minigolf, Tennis, Tischtennis und Billard • 10 Blockhütten zur Übernachtung • Grillplatz • geöffnet Mai bis September Telefon: 037297/7989

Die Alpine-Coaster-Bahn: 580 m lang ist die Rodelbahn, auf der man mit 40 km/h eine spannende und abwechslungsreiche Talfahrt erlebt. Öffnungszeiten: März bis Oktober: Wochenende von 13.00 bis 18.00 Uhr Ferien: täglich von 13.00 bis 18.00 Uhr Sommerferien: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr Anmeldungen von Gruppen sind möglich.

Die Öffnung der Bahn ist witterungsabhängig.

Telefon: 0178/9014768

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Mulde

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung Rund um den Auersberg Erzgebirgsvorland Stausee Oberwald

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Talsperre Koberbach

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Talsperre Neunzehnhain II

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Talsperre Wolfersgrün

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Talsperre Eibenstock

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Oberbecken Talsperre Cranzahl

Große Mittweida

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Sehenswerte Kirche / Dom

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Museum Sommerrodelbahn Aussichtsturm Sternwarte / Planetarium

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Webcode

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Schaubergwerk 1 Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ Waschleithe 2 Stolln „Wille Gottes“ Thalheim 3 Besucherbergwerk Frisch Glück „Glöck´l“ Johanngeorgenstadt 4 Besucherbergwerk „Zinnkammern“ Pöhla 5 Besucherbergwerk „Markus Semmler“ Bad Schlema 6 Besucherbergwerk „St. Anna“ Zschorlau 7 Besucherbergwerk „St. Christoph“ Breitenbrunn

auf www.willkommen-in-sachsen.de

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Erlebnisbad

1 Raritätensammlung Bruno Gebhardt Zwönitz 25 2 Technisches Museum Papiermühle Zwönitz 3 Heimatmuseum Knochenstampfe Zwönitz 4 Wiesenmühle (alte Ölmühle) Thalheim 5 Buchdruckereimuseum Burkhardtsdorf 6 Strumpfmuseum und Strumpffabrik Gornsdorf 7 Bergbau-Museum Oelsnitz 8 Museum Uranbergbau Bad Schlema 9 Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz 10 Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg 11 Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide 12 Schmalspur-Museumsbahn Schönheide 13 Pferdegöpel Johanngeorgenstadt 14 Stadtmuseum Aue lav

Schloss

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1 Schloss Schwarzenberg 2 Jagdschlossruine Breitenbrunn 3 Schlossruine Hartenstein

Schaubergwerk

Museum 15 Stickereimuseum Eibenstock 16 Technisches Museum „Silberwäsche Antonsthal“ Breitenbrunn / OT Antonsthal 17 Sächsisches Schmalspurbahn-Museum Breitenbrunn / OT Rittersgrün 18 Technisches Museum Papiermühle Weigel Breitenbrunn / OT Rittersgrün 19 Friseurmuseum / Salon aus den 30-er Jahren in Hundshübel 20 Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

Kammweg Erzgebirge-Vogtland Sächsisch-Böhmische Silberstrasse


Abwechslung leicht gemacht

Anne Braun liebt das Schloss Schwarzenberg nicht nur aus dienstlichen Gründen: „Ich bin auch oft privat dort, denn meine Familie und meine Freunde nutzen gern die Möglichkeit, den Gewölbekeller für Feiern zu mieten.“ Wer seinem Sprössling einen aktiven Kindergeburtstag schenken will, der wird auf Schloss Schwarzenberg ebenfalls fündig: „Es gibt verschiedene Themengeburtstage, da werden unter anderem Ritterspiele angeboten oder Spaßwettkämpfe im Schlosshof ausgetragen“, so die 28-jährige Schwarzenbergerin. Foto: Carsten Wagner

Jung, dynamisch, erfolgreich – auf Anne Braun, die beim kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing zuständig ist, treffen diese Prädikate auf jeden Fall zu. „Ich bin in vielerlei Hinsicht sehr aktiv“, sagt die 28-Jährige und erklärt, was sie damit meint: „Ich mache sehr viel Sport, spiele Fußball bei den alten Herren von Bernsbach – als einzige Frau“, sagt sie lachend: „Doch ich gehe auch gern zu kulturellen Sachen, besuche gern Konzerte in der Region.“ An heißen Tagen sucht die junge Frau gern ein bisschen Abkühlung: „Am besten im Naturbad in Grünhain. Das kann ich auch wärmstens empfehlen, denn es ist klein und gemütlich.“ Zudem kommt es ganz ohne Chlor aus. „Als Schwarzenbergerin kann ich nach Grünhain auch ganz bequem mit dem Fahrrad hinfahren.“ Und wenn das Wetter schlecht ist? „Dann gehe ich persönlich gern ins Sonnenbad in Schwarzenberg Sonnenleithe.

Es ist kein Erlebnisbad, aber ein Bad zur Entspannung, welches auch sehr schön gestaltet ist.“ Als heißen Tipp hat Anne Braun die Abenteuerwanderungen des kul(T)our-Betriebes in den Schulferien. „Die sind sehr empfehlenswert.“ Selbst dann wenn der Nachwuchs zu den Bewegungsmuffeln gehört, ist sich die Schwarzenbergerin sicher. „Wir erzählen die historischen Besonderheiten der Region und verknüpfen diese mit einer interessanten fantasievollen Geschichte, in der die Kinder selbst zu Akteuren werden. Das Wandern, was viele ja in diesem Alter öde finden, vergessen sie und sind mit Feuereifer dabei“ Beispiele sind in der Spiegelwaldregion die Jagd nach dem Klosterschatz, dabei lässt der kul(T)our-Betrieb sogar einen Nachfahren des berühmten Wildschütz Karl Stülpner auftauchen. In der Auersbergregion sind die Initiatoren der Abenteuerwanderungen mit Wurzelrudi unterwegs.

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Ferienland Westerzgebirge

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F e r i e n la n d Wes t e r z g eb i r g e

Zeit für die Familie Es gibt nichts wertvolleres als Zeit mit und für die Familie. Urlaub ist für viele ein Zauberwort. Allein der Begriff entlockt uns ein Lächeln, lässt uns versonnen an den vergangenen Sommer zurückdenken und uns eiligst ins nächste Reisebüro stürzen. Es muss aber nicht die teure Fernreise sein und auch nicht alljährlich das Ölsardinen-Gefühl an den überfüllten Stränden von Mallorca. Direkt vor unserer Haustür in Sachsen lässt sich manch Urlaubsglück finden. Vom Alltagsstress abschalten, das kann man in der Aktivregion Westerzgebirge. Inmitten des Naturparks Vogtland/Erzgebirge gelegen, steht das Ferienland als Synonym für Spaß und Erlebnis, als Synonym für Sport und Kultur aber auch für Erholung und Wellness.

Viele Übernachtungseinrichtungen tragen schon jetzt das sächsische Qualitätssiegel „Familienurlaub in Sachsen“. Familien erkennen somit schon auf den ersten Blick die familienfreundliche Einrichtung an der sichtbaren „Familienplakette“ im Eingangsbereich der Häuser. Im Ferienland gibt es für Jung und Alt viel zu entdecken. Abenteuerhungrige können sich in Schwarzenberg auf die Spuren von Ritter Georg begeben und dabei vielleicht sogar Burgfräulein Edelweiß treffen. Auch der sächsische Prinzenraub um 1455 hat sich mitten im Westerzgebirge abgespielt. Noch heute erinnert ein Obelisk gleich neben der traditionsreichen Gaststätte „KöhlerhütteFürstenbrunn“ in Waschleithe an dieses Kapitel sächsischer

Geschichte. Wer es rasant mag, der sollte Oberwiesenthal ansteuern, denn dort warten die grandiosen Monsterroller. www.ferienland-erzgebirge.com, www.monsterroller.info 1 Sportliches Vergnügen im Abenteuerpark 860 auf dem Rabenberg. Foto: Ferienland Westerzgebirge

2 Der Aufbau und die Entzündung eines historischen Meilers an der Köhlerhütte werden mit viel Aufwand zelebriert. Im vergangenen Jahr durften Ritter Georg und Burgfräulein Edelweiß den Meiler entfachen. Foto: Katja Lippmann-Wagner

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Breitenbrunn

Eine Karte für viel Vergnügen 3

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Der Eintritt fürs Museum, ein Ticket für den Freibadbesuch, die Parkgebühren in der Stadt – ein Urlaub kann ganz schön ins Geld gehen. Im Erzgebirge aber muss das nicht sein, denn die Erzgebirger bündeln zum Wohl der Gäste gern ihre Kräfte. So geschehen mit der Breitenbrunner Gästekarte. Unter dem Motto: Erleben, entdecken, erholen – können Urlauber die Aktiv- und Ferienregion im westlichen Teil des Erzgebirges erkunden. Das Ganze kann zu Fuß, mit dem Rad oder auch auf dem Rücken eines Pferdes geschehen. Touristen finden hier grenzenlose Aktiv- und Wellness-Angebote. Über 300 Kilometer Wander-, Rad- und Mountainbikewege sowie ein vielfältiges Angebot an Sport- und Freizeiteinrichtungen laden zur aktiven Urlaubsgestaltung ein. An heißen Sommertagen locken Freibäder und Badeseen – mit der Breitenbrunner Gästekarte einige sogar kostenlos. Doch in der neuen Breitenbrunner Gästekarte steckt noch viel mehr. Knapp 40 Anbieter – vom E-Bike-Verleih über Museumseintritt bis hin zum Bowlingvergnügen – stecken in der Breitenbrunner Gästekarte. Touristen und Einheimische können mit dem „Goldstück“ eine

Vielzahl an Freizeitleistungen in der Ferienregion kostenlos beziehungsweise mit starken Preisvorteilen genießen, ohne Stress und ganz bequem. In den Akzeptanzstellen, man erkennt sie am Gästekartensymbol, legt man die persönliche Gästekarte vor und schon gibt es vielfältige Vorteile.

3 Der Natur- und Wildpark Waschleithe. 4 Die Miniaturschauanlage Heimatecke in Waschleithe ist ein bei Familien beliebtes Ausflugsziel. Fotos (2): Carsten Wagner

5 So sieht sie aus – die Breitenbrunner Gästekarte. Mit ihr gibt es viel zu erleben. Foto: Ferienland Westerzgebirge


Ferienland Westerzgebirge

Grenzenlose Aktivregion „Glück auf!“ im Ferienland Erzgebirge, dem westlichen Teil des Erzgebirges!

Ferienland Westerzgebirge e.V.

Die Ferienregion Westerzgebirge, gelegen zwischen den beiden höchsten Bergen Sachsens, dem 1.215 m hohen Fichtelberg und dem 1.019 m hohen Auersberg, begrüßt Sie auf das Herzlichste. Genießen Sie Ihren Urlaub auf dem „Dach von Sachsen“. Erleben, entdecken, erholen – unter diesem Motto sind Sie herzlich eingeladen in die Aktiv- und Ferienregion Westerzgebirge. Ob zu Fuß, mit dem Rad, auf dem Rücken eines Pferdes oder im Winter per Ski – es erwarten Sie schier grenzenlose Aktiv- und Wellness-Angebote. Erholen Sie sich doppelt gut in einer Ferienregion in welcher Sie – neben den freundlichen Gastgebern – mehr erwarten dürfen. Über 300 km Wander-, Rad-, Mountainbike- oder Skiwanderwege und -loipen, vielfältige Sport- und Freizeiteinrichtungen oder auch zahlreiche Freibäder und Badeseen laden zur aktiven Urlaubsgestaltung ein. Sie mögen es lieber etwas ruhiger? Erholen Sie sich in den Hallenbädern, Saunalandschaften oder Wellness- und Spaoasen der Ferienregion. Herzlich willkommen! www.ferienland-erzgebirge.com

Gästeinformation Rittersgrün/Tellerhäuser

NATURFREIBAD „SCHWEFELBACH“ In wunderschöner Lage, umsäumt von Fichtenwald, liegt das Naturfreibad am Schwefelbach. Beste Wasserqualität und große Liegewiesen laden den Erholungssuchenden zum Verweilen in das weitläufige Naturbadgelände ein. Familien finden hier neben Kinderspielplätzen mit Wasserrutsche vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten. Umkleidekabinen und Sanitäranlagen sind ebenso vorhanden wie ein Kiosk. Abgegrenzter FKK-Bereich • Kostenlose Parkmöglichkeit

Bergstadt Johanngeorgenstadt Tourist-Information Eibenstocker Straße 67 08349 Johanngeorgenstadt Telefon: 03773 888 222 Fax: 03773 888 280 touristik@sv-johanngeorgenstadt.de www.johanngeorgenstadt.de

Schwefelwerkstraße · 08349 Johanngeorgenstadt · Telefon: 03773 586877 Öffnungszeiten: je nach Wetterlage täglich 10.00 - 20.00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie! Mo-Fr: 10 – 14 Uhr

Schulstraße 9 08359 Breitenbrunn OT Erlabrunn Telefon: 03773 586777 Telefax: 03773 586788 E-Mail: info@ferienland-westerzgebirge.com Internet: www.ferienland-erzgebirge.com

Kirchstraße 4 08359 Breitenbrunn OT Rittersgrün Telefon: 037757 7243 Telefax: 037757 88196 E-Mail: fva.rittersgruen@t-online.de Internet: www.breitenbrunn-sachsen.de

Gästeinformation Breitenbrunn Dorfberg 14 08359 Breitenbrunn Telefon: 037756 1504 Telefax: 037756 17422 E-Mail: fva@breitenbrunn-sachsen.de Internet: www.breitenbrunn-sachsen.de

Betreiber: Standortentwicklungsgesellschaft Johanngeorgenstadt mbH

Mit der neuen Breitenbrunner Gästekarte können Sie eine Vielzahl an Freizeitleistungen in unserer Ferienregion kostenlos bzw. mit starken Preisvorteilen genießen, ohne Stress und ganz bequem. Einfach an einer unserer Akzeptanzstellen – Sie erkennen diese am Akzeptanzaufkleber – Ihre persönliche Gästekarte vorlegen und die aestekar te.de g rangebotenen Vorteile nutzen – viel Spaß dabei. e n n ru b n e www.breit Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen wunderschöKontakt: Gästeinformationen in nen und unvergesslichen Urlaub in unserer einma- Breitenbrunn, Tel. 037 756 1504 und in Rittersgrün, Tel. 0355757 7243 ligen Ferienregion und freuen uns auf Ihren Besuch. www.breitenbrunner-gaestekarte.de oder www.ferienland-erzgebirge.com

Glück auf! in der G GEMEINDE EME EIN N DE B BREITENBRUNN BREITENBRU REITENBRU UNN

dem Kristall des Erzgebirges

Neben einem riesigen, grenzüberschreitenden und bestens ausgeschilderten Wander- und Radwander- und MTB-Wegenetz finden Sie in unserer Gemeinde zahlreiche kleine Kristalle, die es zu entdecken lohnt. Wir laden Sie ganz herzlich auf eine kleine Entdeckertour durch unsere Gemeinde von Erlabrunn bis Tellerhäuser und Rittersgrün bis Antonsthal ein. Im „Besucherbergwerk St. Christioph“ lernen Sie auf einer spannenden Tour durch den Berg die harte Arbeit des Bergmannes kennen. Führungen: Mo-Fr 10 Uhr | 12 Uhr l 14 Uhr Sa/So 10 Uhr | 12 Uhr Schachtstraße · 08359 Breitenbrunn Telefon: 037756 79740 www.besucherbergwerk-sankt-christoph.de

Die private „Bergbauausstellung Heiko Hirschmann“ umfasst im Innenbereich und Außenbereich ca. 1100 Ausstellungsstücke. Geöffnet: Mo, Di, Do, Fr 16.30 – 18 Uhr Sa/So 11 – 18 Uhr Hauptstraße 105 · 08359 Breitenbrunn Telefon: 037756 17527

Erfahren Sie viel Wissenswertes über eine über 300-jährige Bergbautradition im techn. Museum „Silberwäsche Antonsthal“ November – April: Mo, Di geschlossen Mi-So ab 10 Uhr | letzter Einlass 14.30 Uhr Mai – Oktober: Mo geschlossen Di-So ab 10 Uhr | letzter Einlass 15.00 Uhr Jägerhäuser Straße 17 08359 Breitenbrunn OT Antonsthal Telefon: 03774 25222

Ein Kleinod der besonderen Art ist das „Sächsische Schmalspurbahnmuseum Rittersgrün“ mit Parkeisenbahn und vielen originalgetreuen Exponaten aus längst vergangener Zeit. Führungen: tägl. außer Mo: 10 – 15.30 Uhr Kirchstraße 4 08359 Breitenbrunn OT Rittersgrün Telefon: 037757 7440 www.museum-oberrittersgruen@t-online.de

In den Sommermonaten können sich unsere Gäste täglich von 10 -19 Uhr in unseren beiden Freibädern abkühlen. Unmittelbar neben der Silberwäsche liegt das Freibad Antonsthal und im oberen Ortsteil von Rittersgrün, an der Kunnersbachstraße, das idyllisch gelegenes Waldbad.

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Aue, Schneeberg, Ferienland Westerzgebirge Schwarzenberg & Umgebung 1 Mit dem Fahrrad im Erzgebirge unterwegs. Wer es bequemer mag, der nimmt das E-Bike. Foto: Ferienland Westerzgebirge

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D i e F ah r r a d - r e g i o n

Genussradeln statt Abstrampeln Touristiker erleben sie immer wieder, die zweifelnden Blicke ihrer Gäste: Fahrrad fahren im Erzgebirge? Ohne extreme Anstrengung? Ja! Ein kleiner Elektromotor macht es möglich. Dank dieser cleveren Erfindung werden selbst höhere Berge zum Kinderspiel. Hohe Gipfel, tiefe Wälder, herrliche Ausblicke – die Vielfalt der neu entdeckten Landschaften begeistert die Gäste. „Seit gut einem Jahr bieten wir über das gesamte Erzgebirge ein dichtes Verleihnetz mit gut ausgebauten Rad-

wegen auf den vorhandenen und lose befestigten Forststraßen an“, sagt Rainer Wesely, der Geschäftsführer des Ferienlandes Erzgebirge. Er verspricht abwechslungsreiche Touren mit vielen Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. „Rastmöglichkeiten laden zum persönlichen Entdecken des Ferienlandes ein und erlauben ein ganz neues Raderlebnis im Erzgebirge“, so Wesely und ergänzt: „Mit einer neuen interaktiven Karte können Sie zudem Ihre Tour auch ganz individuell planen.“

Im Ferienland Westerzgebirge stehen bereits jetzt über 15 Verleihstationen, mit freundlichem und serviceorientiertem Personal, zwischen Oberwiesenthal und Aue zur Verfügung. „Alle Bikes sind mit „unkaputtbaren“ Radmänteln ausgestattet und erlauben ein unbeschwertes Radeln – auch wenn man mal über einen Stein fährt“, sagt Rainer Wesely. Das Beste aber ist, dass Besucher der Region mit der Breitenbrunner Gästekarte beim Verleih bares Geld sparen können. www.breitenbrunner-gaestekarte.de

Rabe n be r g

Erster Singletrail-Park Deutschlands lädt ein Mountainbiker haben es längst für sich entdeckt: das Trailcenter Rabenberg, das für 250.000 Euro im vergangenen Jahr entstanden ist. Breitenbrunn hat damit ein Novum: Denn es ist der erste Singletrail-Park Deutschlands. Er ist sowohl für Profis als auch für Anfänger geeignet. Wer glaubt, dass sich hinter dem Trailcenter viel Beton, tollkühne Hindernisse oder extrem steile Abfahrten verbergen, der irrt gewaltig. Der Planer Thomas Schlencking betont, dass man den Park naturnah und naturverträglich angelegt habe. „Die Zielgruppe hat sich verändert“, sagt Schlencking und meint damit, dass Mountainbiker nicht mehr allein die jungen Wilden sind, die auf ihrem Rad von Mutprobe zu Mutprobe rasen. Die neue Zielgruppe suche Abwechslung

auf ihrer Tour. „Sie wollen den Mix aus Waldwegen und Singletrails und die Natur genießen“, so der Planer weiter. Das Trailcenter sei keine Down-Hill-Strecke (steile Bergabfahrt) und habe auch keinen Lift. „Hier muss jeder Meter selbst erradelt werden“, sagt Schlencking. In einem ersten Schritt der Planung habe er sich die Gesamttopografie angeschaut. „Es muss ein Wechsel von Abfahrten und Anstiegen sein.“ Erst in einem zweiten Schritt ging es dann durch den Wald. Wobei der Untergrund betrachtet und vorhandene Pfade gesucht wurden. „Davon gab es leider nur wenige“, so Schlencking. Damit erklären sich auch die Viertelmillion Investitionssumme. Denn dort wo natürliche Pfade fehlten, mussten diese künstlich angelegt werden. „Die Trails wir-

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ken als wenn sie im Laufe der Jahre entstanden sind“, sagt Schlencking. Die Mountainbiker können zwischen vier verschiedenen Touren unterschiedlicher Länge und verschiedener Schwierigkeitsgrade wählen. Alle Runden sind gut ausgeschildert und farblich markiert. 3 Das Erzgebirge ist für Mountainbiker sehr interessant. Eine Top-Adresse ist das Trailcenter Rabenberg. 4 Es muss nicht immer rasant sein. Flache Passagen geben die Möglichkeit durchzuatmen und zu genießen. Fotos (2): Ferienland Westerzgebirge

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung S ch w a r ze n be r g

Des Museums neue Kleider

2 1 Schloss Schwarzenberg ist nicht nur von außen toll anzusehen, hinter den Mauern wird derzeit einiges bewegt. Foto: Stadtverwaltung Schwarzenberg

2 Die Pläne für die neue Präsentation der Dauerausstellung sind bereits fertig. Gäste dürfen gespannt sein. Foto: KOCMOC.NET

S Ausgewählte Veranstaltungen 2014

20. –

05. – 15. – 12. –

12.04.2014 artmontan Kulturtage 2014 Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla 21.04.2014 Schwarzenberger Ostermarkt in der Altstadt 26.04.2014 Sounds of Hollywood, Konzert Ritter-Georg-Halle 23.05.2014 20:00 Uhr „Santiano“-Konzert 24.05.2014 18:00 Uhr „Kastelruther Spatzen“-Konzert 31.05.2014 17:00 Uhr R.SA Oldienacht, Waldbühne Schwarzenberg 20.06.2014 Kriminacht im Schloss 06.07.2014 Schwarzenberger Töpfermarkt in der Altstadt 17.08.2014 21. Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfest 21.09.2014 Musikfest Erzgebirge 02.10.2014 Museumsnacht

Exponate werden innerhalb dieser verortet. Das Museum will sich weiterhin als Ort der Bildung und Kultur präsentieren, an dem Touristen und Bewohner der Region viele Aspekte über die regionale Geschichte erfahren können. Gleichzeitig möchte es für seine Besucher Erlebnisse schaffen und zum Staunen, Entdecken und Ausprobieren anregen. Auf insgesamt zwei Etagen laden wundersame Dinge, Schätze und Werkstätten zum Entdecken vergangener Zeiten ein. Dabei können die Besucher unter anderem herausfinden, was alles dazu gehörte, einen prunkvollen Zinnkrug zu fertigen oder ein feines Spitzendeckchen herzustellen. In der dritten Etage widmet sich die neue Dauerausstellung der über 850-jährigen Geschichte der Stadt Schwarzenberg, von den Anfängen bis in die Gegenwart hinein. Alleinstellungsmerkmale wie die Krauss-Werke und die unbesetzte Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg werden hier in ihrer Präsentationsweise hervorgehoben. Der Turm greift als Abschluss des Ausstellungsrundgangs besondere Episoden aus der Schwarzenberger Geschichte auf und präsentiert sie dem Besucher auf erlebnisreiche Weise. www.schwarzenberg.de

chwarzenberg

-Perle des Erzgebirges -

Stadtführungen April bis Oktober

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Foto: FOTO-Weigel

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Die Mauern von Schloss Schwarzenberg sind dick. Daher kann man momentan nur erahnen, was sich hinter den schweren und zurzeit verschlossenen Türen des Museums tut. Denn seit Oktober herrscht dort reges Treiben. Mit der Schließung des Museums haben die erforderlichen Maßnahmen zur Umgestaltung der Dauerausstellung begonnen, mit denen das Museum ab November dieses Jahres seine Besucher begeistern möchte. So finden umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen in diesem historischen Baudenkmal statt, werden neue Inhalte für die kommende Ausstellung intensiv geplant. Finanziert wird das Projekt aus einem europäischen Fond für regionale Entwicklung. Der Großteil der bisherigen Ausstellung stammte aus den 1970er und 1980er Jahren. Auf über 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche widmete sich das Museum vor allem seinen drei Sammlungsschwerpunkten Eisen, Zinn und Spitze. Dabei ging es um die Gewinnung sowie Verarbeitung dieser und die Vielfalt der entstandenen Produkte. Im Turm des Schlosses wurde die spannende Turm- und Justizgeschichte präsentiert. Mit der neuen Dauerausstellung beschreitet das Museum ab Ende des Jahres neue Wege. Neben den genannten drei Sammlungsschwerpunkten soll zukünftig auch die Schwarzenberger Stadtgeschichte erzählt werden. Die

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Aufgrund baulicher Maßnahmen und der kompletten Neugestaltung der Dauerausstellung im Rahmen des Ziel3-Projektes „Von Schloss zu Schloss – Schwarzenberg und Ostrov an der Silberstraße“ bleibt das Museum Schloss Schwarzenberg bis November 2014 geschlossen. Freuen Sie sich auf eine moderne und völlig neue Ausstellung!

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Ritter Georg und Burgfräulein Edelweiß.


Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung S ch w a r ze n be r g

Viele Gründe »die Perle« zu besuchen Schwarzenberg kann es. Das hat die Perle des Erzgebirges im vergangenen Jahr bewiesen: Die Stadt kann Großveranstaltungen perfekt meistern. Der Tag der Sachsen 2013 war ein voller Erfolg. Auch in diesem Jahr wird Schwarzenberg wieder das Ziel vieler Urlauber und Tagesgäste sein. Egal ob Gäste sich für die größten Zinnkammern Europas im Ortsteil Pöhla interessieren oder den alten Lokschuppen, in dem sich das sächsische Eisenbahnmuseum befindet, besuchen wollen – die Stadt mit ihren Ortsteilen hat ganz viel zu bieten.

Alljährlich im Frühsommer beispielsweise strömen tausende zur Oldienacht auf die legendäre Waldbühne. In den vergangen Jahren war die Veranstaltung des Radiosenders R.SA immer viele Wochen zuvor ausverkauft und auch in diesem Jahr am 31. Mai werden die Oldiefans Musik erleben, die seit den 1960er und 1970er Jahren für gute Laune gesorgt hat. Doch damit nicht genug: Am dritten Wochenende im August lädt Schwarzenberg zum traditionellen Altstadt- und Edelweißfest ein. Vom 15. bis zum 17. August verwandelt sich die komplette Alt- und Vorstadt in eine Festmeile. Weinliebhaber sollten den Bereich am Springbrunnen besuchen, denn dort gibt es das fränkische Weinfest mit Blasmusik und guten Tropfen aus der Partnerstadt. Am unteren Markt wird es erneut gefährlich schön, denn dort herrscht mittelalterliches Flair mit Ritterspielen, Gauklern und Händlern. Der Schlosshof gehört den Kindern. Drache Spuki verspricht dort wieder Spaß ohne Ende. Den inoffiziellen Auftakt des Altstadt- und Edelweißfestes bildet wie in den Vorjahren das Kneipenfest am Freitagabend. Da wird die komplette Altstadt – bei hoffentlich mildem Sommerwetter – zu einem riesigen Biergarten.

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2 1 Selbst Regen kann der Stimmung auf der Waldbühne keinen Abbruch tun. 2 Zu den Stars der Oldienacht gehörte auch schon die Ostrocklegende Karat. 3 Alt-Rocker erobern alljährlich die Waldbühne. Sie zählt zu den schönsten des Landes. Fotos (3): Katja Lippmann-Wagner

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Herrliche Ausblicke, gut ausgeschilderte Wanderwege, traumhafte Natur und das in angenehmer Gesellschaft – alljährlich im Juli organisiert der Tourismuszweckverband Spiegelwald den König-Albert-Wandertag. Aus allen Ecken des Erzgebirges machen sich Wandergruppen in diesem Jahr am 12. Juli auf, um den Spiegelwald zu erklimmen. Mit seinen 728 Metern ist er zwar nicht der höchste Berg des sächsischen Erzgebirges, doch er bietet dank seines Turmes einen wundervollen Blick über den Kamm und bei gutem Wetter sogar bis Leipzig. Schon der Fußmarsch auf das Plateau ist ein Erlebnis der besonderen Art. Die meisten Wanderwege haben keine heftigen Anstiege, sondern schlängeln sich gemächlich nach ob. Dafür aber gibt es an verschiedenen Stellen die Möglichkeit eine Rast einzulegen und das Erzgebirge auf besondere Weise zu genießen. Dass dies sogar ein recht königlicher Genuss ist, zeigt sich beim Blick in die Geschichtsbücher. Denn König Albert, der Namenspate des Turms und des Wandertags, war König von Sachsen und bestieg den Thron im Jahre 1873. Er eroberte die Herzen seines Volkes im Sturm, war ein sehr beliebter König. Das könnte auch daran gelegen haben, dass seine Regierungszeit friedlich war und man unter seiner Führung einige Reformen in Sachsen auf den Weg brachte. So erließ er Gesetze zur Absicherung der Arbeiter bei Unfall, Krankheit und Alter. Auch im Erzgebirge wurde dies geschätzt und sollte hier auf besondere Weise gewürdigt werden. Auf dem Spiegelwald entstand ein Turm, der seinen Namen trug. Um dem König schon zur Grundsteinlegung mit einem Rundblick zu erfreuen, musste ihm ein hölzernes Aussichtspodest

errichtet werden. In Überlieferungen heißt es, er weilte lange Zeit dort oben und erfreute sich an der Rundschau über die lieblichen und auch großartigen Gebirgslandschaften. Der alte König-Albert-Turm steht schon lange nicht mehr, an seiner Stelle lockt ein moderner Aussichtsturm mit Fahrstuhl. Den Namen des Königs aber trägt er bis heute.

Tolle Erlebnisse In der Spiegelwaldregion kommen nicht nur Wanderer auf ihre Kosten. Sehenswerte Museen, regionale Schauwerkstätten und vielfältige Freizeitangebote garantieren einen erlebnisreichen Aufenthalt für die ganze Familie. Im Erlebnisdorf Waschleithe gibt es mit Sachsens ältestem Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“, dem Natur- und Wildpark und der Miniaturschauanlage „Heimatecke“ gleich mehrere Angebote für Kinder auf engstem Raum. In Lauter-Bernsbach dreht sich alles um die „Vugelbeere“. Bei einem Besuch im örtlichen Spirituosenmuseum erfährt man viel Wissenswertes über die Herstellung von Likören. Und natürlich lässt sich im Laborantenstübl auch der eine oder andere gute Tropfen verkosten.


Informationszentrum Spiegelwald · Alte Bernsbacher Straße 1 · 08344 Grünhain-Beierfeld/ST Grünhain · Tel. (03774) 64 07 44 · www.spiegelwald.de · www.beierfeld.de · www.lauter-bernsbach.de

L A u t e r - B e r n sbach | G r ü n ha i n - B e i e r fel d

SPIRITUOSENMUSEUM

Eine Region – drei Bäder Knapp 30 Grad Celsius im Schatten, Sonne pur am erzgebirgischen Himmel und Ferienzeit in Sachsen – da zieht es jeden ins Freibad oder an den Badesee. Im Spiegelwaldgebiet werden Wasserratten gleich dreimal fündig, denn in Lauter-Bernsbach und Grünhain-Beierfeld gibt es drei Bäder – mit ganz unterschiedlicher Ausrichtung. Während das Freibad in Bernsbach ein richtiges Spaßbad ist, überzeugt das Freibad Lauter durch seine ganz besonders idyllische Lage im Grünen. In Grünhain können Naturliebhaber und Wasserraten in einem herrlichen Naturbad planschen. Doch zunächst zurück nach Lauter: Olympische Maße hat das Schwimmerbecken, dort gibt es 50-Meter-Bahnen. Auf die Jüngsten wartet ein kleines, aber feines Kinderbecken. Während in anderen Freibädern an heißen Sommertagen die Gäste wie die Ölsardinen nebeneinander liegen, gibt es im Freibad Lauter viel Platz für jeden Geschmack: ruhige Eckchen lassen sich genauso wie Plätze direkt neben dem Kinderspielplatz oder neben dem Fußballplatz und Volleyballfeld finden. Sportbegeisterte Besucher dürfen sich auf viel Abwechslung freuen. Nicht einmal zwei Kilometer davon entfernt lockt das Badevergnügen in Bernsbach. Dieses verfügt über ein großes Becken von 12 x 25 Metern. Die Steppkes können in zwei kleinen Nichtschwimmerbecken planschen gehen. Für Riesengaudi sorgen Sprungturm, Sprudler und Rutsche. Wem

die Außentemperaturen nicht reichen, um ins Schwitzen zu kommen, der kann den Saunabereich nutzen. Das Wasser übrigens hat oft karibische Temperaturen: Die Becken werden durch Sonnenenergie erwärmt. In Grünhain kommen jene Bademäuse auf ihre Kosten, die ganz ohne Chlor und trotzdem in sauberem Wasser dem kühlen Vergnügen frönen. Die Wasserqualität ist so gut, dass auch in diesem Jahr wieder Fische eingesetzt worden sind. Das Naturbad ist Teil des Sport- und Freizeitparks Grünhain, zu dem auch eine Minigolf- und Skateranlage gehören. Für kulinarische Freuden oder auch nur für eine kleine Stärkung sorgt das Haus des Gastes, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet.

1 Vogelbeerkönigin Franziska Riedel aus Bärenstein und Vogelbeerprinzessin Katrin Gundermann repräsentieren gemeinsam die Vogelbeerstadt Lauter-Bernsbach.

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2 Die gelb-schwarzen Wanderwimpel sind alljährlich sehr gefragt, das weiß auch Claudia Schramm von der Stadtverwaltung Grünhain-Beierfeld.

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung Rascha u - M a r ke r sbach

Aktiv im Verein und in der Freizeit 1

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1 Erlebnisreichen Badespaß verspricht das Freibad Raschau. Dort bietet nicht nur eine Wasserrutsche großes Vergnügen. 2 Die Skaterbahn ist bei Vereinssportlern und auch Hobbyskatern beliebt. Fotos (2): Raschau-Markersbach

Sport wird in Raschau-Markersbach seit jeher groß geschrieben. Noch ehe die beiden Kommunen Raschau und Markersbach im Jahr 2008 die Kommunalehe eingingen, fusionierten zwei Jahre zuvor die beiden örtlichen Sportvereine. Heute ist der SV Mittweidatal Raschau-Markersbach einer der größten Sportvereine in der Region und kann auf eine umfangreiche und moderne Infrastruktur zurückgreifen. Doch in der Einheitsgemeinde wird nicht nur der Vereinssport gefördert, sondern auch der nicht organisierte Breitensport. Wer die Gemeinde besucht und sich sportlich betätigen will, der sollte auf jeden Fall das Oberbecken des Vattenfall-Pumpspeicherkraftwerks Markersbach ansteuern. An dem künstlichen Becken, das sich 850 Meter über dem Meerspiegel befindet, sorgt ein großer Parkplatz an der „Hundsmartereinkehr“ für eine stressfreie Anreise. Während in den Wintermonaten bei Schneelage eine Parkgebühr erhoben, stellen Gäste in der warmen Jahreszeit ihr Auto kostenlos ab. Das Umfeld des Oberbeckens wird für verschiedene Musik- und Sportveranstaltung genutzt. Dazu gehören die Diskoevents „Plattenerwärmung“ und „Plattenabkühlung“, aber auch der Hundsmarterlauf. Der Höhepunkt schlechthin am Oberbecken ist die Roller- und Skaterbahn. Wer sich gern Räder an seine

Füße schraubt oder klemmt, der wird die Bahn mit einer Länge von 3100 Metern lieben. Aktiv können Gäste auch am Unterbecken, dem Stausee, werden. Ein Steinschüttdamm staut hier die Mittweida in einem natürlichen Becken an. Direkt am Unterbecken befinden sich der Schießstand und das Vereinsheim des Schützenvereins Mittweidatal-Markersbach. Die Wasserwacht Schwarzenberg-Grünhain führt hier ihre Bootsund Rettungsschwimmerausbildung durch. Baden ist im Unterbecken zwar nicht erlaubt, aber rund um das Wasser befindet sich ein Wanderweg für Individualisten und Naturkundler. Die ausgeschilderte Runde ist etwa sechs Kilometer lang. Dass Baden im Unterbecken nicht erlaubt ist, dürfte in Raschau-Markersbach kein Problem sein. Denn in jedem Ortsteil gibt es ein Freibad. Während das Freibad Raschau direkt an der B 101 mit einem hohen Erlebnisfaktor lockt, kann man im Freibad Markersbach in aller Ruhe seine Bahnen ziehen.

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Gemeinde Raschau-Markersbach

Aktive Erholung im Tal der Brücken

Blick auf beide Brücken.

Foto: Gemeinde

Die Kraft des Wassers Es gibt viele gute Gründe Raschau-Markersbach zu besuchen. Die Landschaft ist herrlich, die erzgebirgische Küche schmackhaft, die Wälder sind gesund und die Menschen freundlich. Besonders bekannt ist Raschau-Markersbach aber durch das Pumpspeicherkraftwerk Markersbach und natürlich durch seine Brücken. Das Oberbecken und Unterbecken fügen sich idyllisch in die Landschaft des Mittweidatales und des Hundsmarters (850 m üNN) ein. Von der Dammkrone des künstlich angelegten Stausees, dem Oberbecken des Pumpspeicher-Kraftwerkes Markersbach, kann man bei klarem Wetter einen grandiosen Rundblick über das Erzgebirge genießen. Rund um das Oberbecken befindet sich

eine ca. 3 km lange Roller- und Skaterbahn. In den Wintermonaten wird die Skaterbahn gewalzt und gespurt und dient als Rundkurs und als Einstieg zum Skiwanderweg Hundsmartertrasse (HMT). Rund um das Unterbecken auf etwa 560 m üNN befindet sich ein ca. 6 km langer Wanderweg für Naturkundler. Das beliebteste Fotomotiv in Raschau-Markersbach ist aber das berühmte Eisenbahnviadukt (237 m lang und 37 m hoch) – auch „Streichholzbrücke” genannt, über das seit 1888 Stahlrösser dampfen. 2011 hat die Eisenbahnbrücke Konkurrenz erhalten, da nun auch eine neue moderne Autobrücke als Teil der Ortsumfahrung und Entlastung der B 101 Richtung Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz für den öffentlichen Verkehr freigegeben wurde. Tourismus, Kultur und Sport werden in Raschau-Markersbach groß geschrieben. Ein 70 km langes, gut beschildertes Wegenetz lädt zu ausgiebigen Wandertouren, romantischen Kutschfahrten und lustigen Radpartien für Jung und Alt ein. Kulturelles Zentrum ist das Haus des Gastes „Kaiserhof” mit Bibliothek, Touristinformation und einem großen Festsaal, der auch gemietet werden kann. Wir beraten Sie gern und freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!

Foto: R. Hempel ■

Hallenbad, 2 Freibäder

Hundsmartertrasse (HMT) als Wander- und Skiwanderweg (bis Tellerhäuser 11,2 km)

Sankt Barbarakirche und Allerheiligenkirche

technisch arbeitendes Museum mit intakter Dampfmaschine (1904) der Familie Frenzel

zentrale Lage der Gemeinde, gut ausgebautes Verkehrsnetz

04.10./05.10.2014: 125 Jahre Eisenbahnstrecke Schwarzenberg-Annaberg 31.10. – 03.11.2014: Raschauer Kirmes

Informationen:

Touristinformation Raschau-Markersbach im Haus des Gastes „Kaiserhof“ OT Markersbach · Annaberger Straße 80 · 08352 Raschau-Markersbach · Tel.: 03774 157 222 · 03774 157 223 · Fax: 03774 86 186 E-Mail: info@raschau-markersbach.de · www.raschau-markersbach.de

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Saal im Kaiserhof zum Mieten.

Haus des Gastes „Kaiserhof”. Foto: J. Kretschmar


Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung LöSSnitz

Leben im Einklang mit der Natur Wer die Naturherberge in Affalter, die sich in Trägerschaft des NABU Kreisverbandes Aue-Schwarzenberg befindet, ansteuert, der wird ihn kaum übersehen – einen imposanten Honigbär. Dabei handelt es sich leider noch nicht um den Wiedereinzug des Braunbären im Erzgebirge. Vielmehr ist es eine Renaissance einer früher durchaus üblichen Verbindung von Bienenzucht und Kunst. Die „Bienenwohnung“ ist kein Werk der Natur, sondern das des  Holzbildhauers Holm Ludwig aus Lauter. Der zottelige hölzerne Bär hofft, dass die Bienen an ihm gefallen finden und bei ihm Einzug halten. Der wunderschöne Bienenbär ist Bestandteil des Obst- und Insekten-Erlebnispfades Affalter, der Besuchern einen Einblick in die Welt von Insekten, Äpfel und Co. gibt. Doch auch in der Naturherberge hat sich sehr viel getan. Der kostenintensive Umbau ist abgeschlossen und jeder, der die Naturherberge Affalter betritt, wird die vielen Neuerungen entdecken, die mit dem Alten, bewusst Erhaltenen, verschmolzen sind. Das Gebäude der ehemaligen Jugendherberge ist zu einem wahren Schmuckstück geworden. Vor der Tür heißt es: Schauen, riechen, schmecken und genießen. Denn soweit das Auge reicht, gibt es in Affalter Natur pur. Affalter hat laut NABU die mit am besten erhaltenen Streuobstbestände im gesamten

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Erzgebirge. Im unmittelbaren Umfeld der Herberge kann man die ehemaligen Schieferbrüche und ihre Halden bestaunen. Längst hat sich die Natur ihr Terrain zurück erobert. Der dort entstandene wunderschöne Mischwald lädt zu Exkursionen ein. Doch auch mit dem Fahrrad kann es direkt ab der Herberge losgehen. „Wichtig ist uns das Thema gesunde Ernährung im Einklang mit der Natur“, sagt Herbergsvater Andreas Bochmann: „Bauern- und Kräutergarten, Streuobstwiese und Bienenhaus zeigen, wie man mit Pflanzen und Tieren umgeht und welche Köstlichkeiten dabei so ganz nebenbei noch „entstehen.“ Die Naturherberge Affalter bietet aber noch mehr. Auf dem Gelände befinden sich zwei Kreativwerkstätten. So können Interessierte Filztechniken erlernen und ihre Fähigkeiten an der Töpferscheibe ausprobieren. Die vielfältigen Möglichkeiten werden in Kursen vermittelt.

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1 Die Naturherberge wurde aufwändig ausund umgebaut. Sie ist gleichermaßen Ziel von Schulklassen und Familien. 2 Der Honigbär wartet auf seine „Untermieter“. Er stammt von Holzbildhauer Holm Ludwig aus Lauter. Fotos (2): Andreas Bochmann

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Jahre Lößnitzer Bronzeglockenspiel

2. bis 5. Oktober 2014 Glockenspiele des Erzgebirges grüßen in Bild und Ton

www.stadt-loessnitz.de | www.glockenspiel-loessnitz.de 109


Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung 1 Das Sparkassen-Erzgebirgsstadion hat sich in den vergangenen Jahren sehr gewandelt. Nun soll es zur modernen Sportarena umgebaut werden. Foto: Stefan Unger

2 Die Ringer des FC Erzgebirge Aue bejubeln ihren Aufstieg in die 1. Bundesliga Foto: Stadtverwaltung

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Aue

Eine Stadt bleibt sportlich immer am Ball Die Stadt Aue galt schon immer als Sportstadt des Erzgebirges. Vor allem die Erfolge von Wismut Aue, aber auch die vielen anderen erfolgreichen Sportler unterschiedlichster Sportarten haben die kleine Stadt im Erzgebirge berühmt gemacht. Die Voraussetzungen für den Sport sind in Aue ideal. Ob in den Schulen oder den Vereinen oder die Ausstattung mit Wettkampfeinrichtungen – in Aue dreht sich alles um das Sportgeschehen. Das Auer Stadion mit seiner über 50-jährigen Geschichte ist nicht nur als  Austragungsort wichtiger Spiele und Wettkämpfe oder als Etappenort der Friedensfahrt bekannt,  seine  herrliche Lage hat schon so manchen Sportberichterstatter und Besucher in Begeisterung versetzt. Im Auer Stadion begann die Erfolgsgeschichte des Auer Sports mit

der Mannschaft von Wismut Aue. Das Rondell im Lößnitzthal wurde oft zu einem glühenden Vulkan, wenn es von den Rängen „Wismut, Wismut!“ schallte. Besondere Höhepunkte waren damals die Eurocupspiele gegen Ajax Amsterdam, Young Boys Bern oder Rapid Wien. Die Fußballer von Wismut Aue spielten von 1950 bis 1990 in der höchsten Spielklasse und wurden mehrfach Meister und Pokalsieger. Der Auer Fußballclub hat mit seinem erneuten Aufstieg in die 2. Bundesliga wieder einmal seine ausgezeichnete sportliche Form unter Beweis gestellt und damit den Ruf der Kreisstadt Aue als Stadt des Sportes untermauert. Die Aktionen des Auer Fanclubs sorgen immer wieder für Begeisterung bei Mannschaft und Publikum und werden von der Presse als beispielgebend gewürdigt.

Aue hat in den vergangenen 50 Jahren auf vielen Gebieten des Sportes Geschichte geschrieben. Brenn- und Mittelpunkt des Sportgeschehens in Aue sind jedoch nicht nur  die Fußballspiele des FCE. Bekannt und beliebt sind die Auer Handballspieler des Erzgebirgischen Handballvereins EHV Aue, welche in der 2. Bundesliga spielen. Die Ringer tragen ihre Wettkämpfe ebenfalls in der Bundesliga aus. Die Auer Ringer wurden 21 Mal Mannschaftsmeister, einige gehörten der Nationalmannschaft an. Im Jahr 1998 erhielten die Auer Ringer vom Deutschen Ringerbund das Vertrauen für die Durchführung der Deutschen Meisterschaften der Jugend A im Freien Ringkampf. 1999 starteten die Ringer in die Bundesliga durch.

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung 1 Entlang des Floßgrabens gibt es viel zu entdecken. Ganz oft bieten sich dem Wanderer wunderbare Aussichten.

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2 Der Wanderweg ist aufgrund seines gleichmäßigen Verlaufs auch für Familien geeignet.

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Fotos (2): Stadtverwaltung Aue

Aue

Kunstgraben ist beliebtes Wanderrevier Wenn vom „Floßgraben“ in Aue die Rede ist, dann ist damit ein künstlich angelegter Wasserlauf gemeint. Er stammt aus dem 16. Jahrhundert und war für damalige Verhältnisse eine wasserbautechnische Meisterleistung. Heute steht er unter Denkmalschutz, zeugt vom Fleiß vergangener Generationen und ist ein heißer Tipp, wenn es um eine familienfreundliche Wanderung mit tollen Ausblicken geht. Zwar liegen Anfang und Ende des Grabens in Luftlinie nur knapp sieben Kilometer auseinander, aber durch die Besonderheit des Geländes war eine Streckenführung von mehr als 15 Kilometer nötig – in der heutigen Zeit ein wunderbares Glück für alle, die gern auf Schusters Rappen unterwegs sind. Doch zurück in die Geschichte: Das Flößen spielte in den vergange-

nen Jahrhunderten eine große Rolle, da der Bergbau ständig Holz benötigte, um den Grubenausbau voran zu treiben. Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts existierte der Plan, die Mulde anzuzapfen und ihr Wasser mittels eines Grabens für das Flößen zu nutzen. Trotz kurfürstlicher Genehmigung verhinderten widrige Umstände zunächst einen schnellen Baubeginn. Der Bau wurde von Oberschlema in Richtung Zschorlau begonnen, um das Wasser des Zschorlaubaches zu nutzen und den Grabenverlauf zu prüfen. Der Bau des Floßgrabens wurde am 21. Oktober 1559 abgeschlossen. Am 19. September kam das Wasser der Mulde zum ersten Male in Oberschlema an. Die Baukosten betrugen 3.857 Gulden, 2 Groschen und 2 Pfennige. Um 1560 war er endgültig fertig gestellt,

nun mit Gemäuer und Verschalung verwahrt. Der Lauf begann direkt am Rechenhaus in Albernau und endete am Huthaus „Markus Semmler“, beides sind heute beliebte Ausflugsgaststätten. Neben seiner Hauptaufgabe diente der Floßgraben später auch viele Jahre als Antrieb von Mühlen und der Bewässerung umliegender landwirtschaftlicher Flächen. Später wurde der Graben auch zu Badezwecken und zur Besprengung von Straßen genutzt. www.aue.de

Große Kreisstadt Aue

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Brücken- und Sportstadt des Erzgebirges Erstmals im Jahr 1173 als Barbarossagründung urkundlich erwähnt, gilt Aue heute als eine der ältesten Ansiedlungen Sachsens. Aue liegt inmitten bewaldeter Höhenrücken am Zusammenfluss von Mulde und Schwarzwasser. Die Stadt entwickelte sich um 1900 in einem rasanten Tempo zu einer be-

Uferterrasse an der Mulde. Fotos (3): Stadt Aue

kannten Industriestadt. Aue ist immer noch Standort wichtiger Industriebetriebe, heute dominiert jedoch vor allem das mittelständische Gewerbe. In der Innenstadt kann man die wunderschönen Fassaden der alten Bürgerhäusern mit vielen Jugendstilelementen bewundern. Freizeiteinrichtungen der unterschiedlichsten Art, von Tiergarten über Kino, Museum, Radwanderweg, Bergbaulehrpfad, Schwimmhalle und Freibad, begeistern die Besucher. Bedingt durch die vielen Flussläufe, die sich durchs Stadtgebiet ziehen, gibt es eine große Anzahl von Brücken verschiedenster Bauweisen und aus verschiedenen Jahrhunderten. Aus diesem Grund nennt man Aue auch Brücken-

stadt. Aufgrund der Erfolge auf sportlichem Gebiet wird Aue auch als Sportstadt im Erzgebirge bezeichnet. Zentral gelegen, sind von Aue aus die sächsischen Großstädte Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau aber auch andere Ausflugsziele gut zu erreichen.

Auf den Spuren des Kaisers im Auer Stadtmuseum.

Zum Stadtfest kommen alljährlich tausende Gäste nach Aue.

Feste und Veranstaltungen ■

Tiergartenfest immer am letzten Sonntag im Mai

Holzbildhauersymposium immer vor dem Stadtfest

Stadtfest immer am 3. Wochenende im Juli

Tag des offenen Denkmals im September

Museumsnacht immer vom 2. zum 3. Oktober

Pyramideanschieben mit Pyramidenfigurenparade sowie Eröffnung Auer Raachermannelmarkt (Weihnachtsmarkt) immer am Samstag vor dem 1. Advent

Große Bergparade immer am 1. Advent

Raachermannelmarkt, der Auer Weihnachtsmarkt, immer bis zum 2. Advent

■ Weitere Informationen unter: Stadtinformation im Rathaus · Goethestraße 5 · 08280 Aue · Telefon: (03771) 281-125 · Fax (03771) 281-234 E-Mail: Stadtinformation@aue.de · Internet: www.aue.de · Facebook: www.facebook.com/StadtAue

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung

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Rockröhre kommt an den Filzteich Als Naherholungszentrum ist der Filzteich Schneeberg über die Grenzen des Erzgebirges hinaus bekannt. An sonnigen Tagen pilgern hunderte Badelustige an Sachsens älteste Talsperre, die bereits Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet worden ist. Völlig zu recht ist der Filzteich so beliebt, denn er bietet aufgrund seiner Weitläufigkeit, aufgrund von Strandkörben so etwas wie Strandbadfeeling. Sein Wasser mag zwar trüb sein, weil der Zufluss einem Moorgebiet entspringt, aber die Qualität als Badewasser ist erste Wahl. Das bescheinigen regelmäßige Untersuchungen und beweisen die Karpfen, die im Filzteich prächtig gedeihen. Wenn die Sonne, wie es im Erzgebirge heißt, einmal keine Blasen zieht, dann locken Wassertreter, Ruderboote und ein Spaziergang im Ufergelände. Mehrfach während der Sommersaison wird der Filzteich zum Veranstaltungsgelände. Die Stadtwerke Schneeberg GmbH als Betreiber der Anlage laden unter anderem zum Anbaden, zum Filzteichfest und zum Ausklang der Saison zum Drachenbootrennen ein. Die Silberstromer um Geschäftsführer Gunar Friedrich verstehen es, Menschen zu begeistern. Einer der Höhepunkte ist alljährlich die Silberstrom-Oldieparty. Bei der 10. Auflage stehen keine Geringere als Rockröhre und Powerfrau Bonnie Tyler und die legendäre Bubblegum-Band Ohio Express auf der Bühne. Die Gäste dürfen sich auf Ohrwürmer wie „Yummy, Yummy, Yummy“, „Beg Borrow and Steal“ vom Ohio Express und auf Rockklassiker von der walisischen Sängerin Bonnie Tyler freuen. Die Silberstrom-Oldieparty steigt in diesem Jahr am 2. August. Da das Konzertareal überdacht ist, können selbst Wind und Wetter der Veranstaltung keinen Abbruch tun.

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S ch n eebe r g

Interessante Ein- und Augenblicke Ein Rucksack mit Verpflegung, an wolkenlosen Tagen gute Sonnencreme, ein Fernglas und einen Fotoapparat und schon kann es auf Schusters Rappen auf dem Panorama-Rundwanderweg losgehen, der einmal rund um Schneeberg führt. Zwei Aussichtstürme, der Köhlerturm und der Bismarckturm, bieten während der Rundwanderung hervorragende Ausblicke bis zu den Höhen des Erzgebirgskamms und dem Fichtelberg. Gäste können ihren Blick schweifen lassen, die St. Wolfgangskirche bestaunen, die geschichtsträchtige Bergbaulandschaft in Neustädtel kennen lernen oder die dörfliche Idylle von Lindenau und Griesbach genießen. Der Rundwanderweg ist knapp über 18 Kilometer lang und lässt sich gut erlaufen. Wem die 18 Kilometer zu lang sind, der kann die Wanderung je nach Geschmack auch deutlich kürzer gestalten. Da es entlang der Tour Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs gibt, besteht auch die Möglichkeit den Bus zu nehmen und so ganz bequem das Schneeberger Stadtzentrum zu erreichen.

Empfehlenswert ist es, die Wanderung am Rathaus Richtung St. Wolfgangskirche zu beginnen. Vom Kirchplatz aus geht es zum Gleesberg. Der Köhlerweg ist der kürzeste, aber auch der steilste Anstieg zum Gleesberg. Danach geht es Richtung Filzteich weiter. Besonders interessant ist die Neustädtler Bergbaulandschaft, zu der es auch einen Bergbaulehrpfad gibt. In Neustädtel lohnt sich ein Abstecher zu Hans-Jürgen Brecheis. Der ehemalige Wismutbergmann hat aus Liebe zu seinem Beruf in seinem Haus ein „Minibergwerk“ geschaffen. Es stellt den Wismutbergbau der 80er Jahre dar und pflegt Traditionen auf besondere Weise. Gäste werden den Eindruck haben, wirklich eingefahren zu sein. Sie sehen originales „Gezähe“ und auch Maschinen, die Gäste unter fachkompetenter Anleitung sogar selbst bedienen können. Damit aber nicht genug: Der Rundwanderweg streift im letzten Abschnitt den wunderschönen Schneeberger Stadtpark. Er ist eine traumhafte Insel der Ruhe inmitten der Kommune.

1 Der Filzteich ist ebenso Naturschutzdenkmal wie Naherholungszentrum – Sonnen, Baden, Wassersport. 2 Schneebergs grüne Naherholung: der Stadtpark mit Pavillon wurde 1903 vom damaligen Schneeberger Unternehmer Geithner gestiftet. 3 Im privat betriebenen Hobby-Bergwerk zeigt Hans-Jürgen Brecheis seinen Besuchern, wie die Arbeit des Wismut-Kumpels aussah. Fotos (3): Lars Rosenkranz

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung

Bergstadt Schneeberg

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22. Juli 2014

Bergstreittag ab Mittag 18.00 Uhr 19.00 Uhr 20.30 Uhr

traditionelles Markttreiben Große Bergparade Berggottesdienst in St. Wolfgang Abschlusskonzert auf dem Markt

Sehenswürdigkeiten: ■

Ostern bis Reformationstag: Do – Sa 10.00 Uhr – 16.00 Uhr geöffnet sonst Führungen nach Voranmeldung

Wer im Frühling oder Sommer von Nordwesten zur Stadt pilgert, erblickt nachmittags die malerisch ins das grüne erzFotos: Lars Rosenkranz gebirgische Bergland eingebettete Stadt im weichen Licht der späten Sonne. ■

Die »Barockstadt« des Erzgebirges: Schneeberg - das Original! Zum Entdecken, Erfahren und Genießen Bei uns kommen Sie an. Gewinnen Sie Ruhe – wir haben dazu den Schlüssel. Denn wir sind in guter Tradition standfest. Kulturelle und landschaftliche Schätze verbinden sich mit gastronomischer Leistungskraft. ENTDECKEN Sie die Montanregion Erzgebirge, sie wird Unesco-Welterbe und Schneeberg damit eine Welterbe-Stadt. Unsere Kulturlandschaft ist bis heute durch Bergbau geprägt und sich dessen sehr bewusst. GENIESSEN Sie das Gefühl, für eine Stunde völlig frei zu sein. Etwa mit einer sprichwörtlichen Wohltat für alle Sinne! Gönnen Sie sich ein Konzert auf der großen Jehmlich-Orgel im „Bergmannsdom“ - so wird unsere weithin sichtbare Sankt-Wolfgangs-Kirche gern genannt. Der Kirchenraum mit dem Cranach-Altar und seinem Bildprogramm von Martin Luther lädt zum Verweilen und „sich-Finden“ ein. Wer das Erlebnis von Glanz aus tiefem Glauben sucht, für den ist auch der jährliche Bergstreittag am 22. Juli das Richtige.

Seit einem halben Jahrtausend marschieren an diesem Tag mehr als 500 Bergleute im festlichen Habit zur Sankt-Wolfgangs-Kirche: Was früher ein Dankgottesdienst für die Beilegung sozialer Unruhen war, ist heute Erinnerung und Bitte um eine gerechte Welt. Lichterpyramiden als wichtiges Kulturgut des Erzgebirges künden im „Museum für bergmännische Volkskunst“ das ganze Jahr lang von Freude und Besinnlichkeit. Ebenso beeindrucken dort die zahlreichen mechanischen Weihnachtsberge. ERFAHREN Sie, dass Schneeberg auch eine „Modeschmiede“ ist: Hier studiert man Textil- und Holzgestaltung, fertigt hochfeine Lederhandschuhe, konstruiert Präzisions-Armbanduhren. Zudem sind wir wichtiges Zentrum der weltweit beachteten Handklöppelspitze mit internationalen Kontakten. Wir bilden Klöppeln im Handwerk aus und unterrichten in Kursen Urlauber wie auch Meister. In Handspitze formen wir Schmuck aus feinem Metall – für den festlichen Abend, für jeden Tag und Anlass.

»Siebenschlehener Pochwerk« Lindenauer Straße 22, Tel.: 03772 22636 Internet: www.museum-schneeberg.de

»Museum für bergmännische Volkskunst« Obere Zobelgasse 1, Tel.: 03772 22446 Internet: www.museum- schneeberg.de Die – So 10.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet

»Neustädtler Hobbybergwerk« Hans-Jürgen Brecheis Karlsbader Straße 126, Tel.: 03772 21199 Internet: www.hobbybergwerk.de Führungen nach Voranmeldung

Besucherbergwerk Fundgrube »Weißer Hirsch« Kobaltstraße 42, Tel.: 03772 29-0 Internet: www.fundgrube-weisser-hirsch.de Führungen jeweils von 9.00 – 15.30 Uhr, - am Bergstreittag, 22. Juli - am Tag des offenen Denkmals, 14. September - zum Lichtelfest am 2. Advent weitere Führungen nach Voranmeldung

Orgelkonzerte in der St. Wolfgangskirche ■ 21. Juni 2014 | 19.00 Uhr

Angelo Castaldo, Italien

■ 26. Juli 2014 | 19.00 Uhr

Bachpreisträger István Ella, Budapest

■ 09. August 2014 | 19.00 Uhr

Prof. Matthias Neumann, Bayreuth

■ 23. August 2014 | 19.00 Uhr

Karel Martínek Olomouc (Olmütz), Tschechien

Jährlich am 22. Juli erinnert der Bergstreittag in der „Silberstadt“ an den Lohnkampf der Bergleute vor 500 Jahren.

Wohin am Abend? Ins Kulturzentrum und Restaurant „Goldne Sonne“ am Fürstenplatz!

■ Touristinformation Bergstadt Schneeberg Markt 1 · 08289 Schneeberg · Tel.: 0 37 72 2 03 14 · Fax 0 37 72 2 23 47 E-Mail: schneeberg.touristinfo@t-online.de · Internet: www.schneeberg.de

■ Kulturzentrum „Goldne Sonne“ Fürstenplatz 5 · 08289 Schneeberg · Tel.: 0 37 72 37 09 11 · Fax: 0 37 72 37 09 14 E-Mail: info@goldne-sonne.de · Internet: www.goldne-sonne.de

■ 06. September 2014 | 19.00 Uhr

Alexander Ploß, Schneeberg


Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung

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Nach heißer Probe in den kühlen Wald Egal ob Proben- oder Trainingslager, Schulausflug oder Lehrgang – das Kinder- und Jugenderholungszentrum KiEZ „Am Filzteich“ ist genau die richtige Adresse. Die Einrichtung liegt bei Schneeberg und direkt dem Filzteich. Bei diesem handelt es sich um die älteste Talsperre Sachsens. Engagierte und qualifizierte Mitarbeiter kümmern sich um die Gäste. Das KiEZ ist natürlich ganzjährig nutzbar. Chöre, Kulturgruppen und Orchester finden im KiEZ ideale Bedingungen für Probenlager. Wenn die Köpfe geraucht haben, dann kann es für die Teilnehmer ab in die Natur gehen. Direkt vor der Haustür locken Entspannung bei einem ausgedehnten Waldspaziergang oder im Sommer auch ein erfrischendes Bad im Filzteich. Das KiEZ hat einen eigenen Badestrand, Tischtennisplatten, Lagerfeuerplatz und Grillplatz. Doch auch Sportgruppen finden optimale Bedingungen. So stehen unter anderem ein Kunstrasensportplatz mit Flutlicht und Beschallungsanlage zur Verfügung. Sowohl Beachvolleyballplatz, Streetballanlage als auch Bolzwiese mit Torwand erwarten die Aktiven. Je nach Geschmack und Veranstaltung können unter anderem das große Freizeitzentrum mit 230 Quadratmetern, der kleine Saal mit 100 Quadratmetern und eine kleine Gaststätte für Familienfeiern mit 60 Quadratmetern genutzt werden.

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B a d S chlema

Aktiv und gesund im »ACTINON« Sich wieder einmal rundum wohlfühlen, die Seele baumeln lassen und einfach nur entspannen… Das Gesundheitsbad „ACTINON“ im Radonheilbad Bad Schlema bietet dazu beste Bedingungen. Die Gäste können im bis zu 36°C warmen radon- und solehaltigen Wasser abtauchen. Und auch die Saunalandschaft lässt keine Wünsche offen. Acht verschiedene Saunen, darunter eine Heusauna, eine Kristallsauna, das Sanarium und das Sole-Vitalbad warten darauf, von den Gästen entdeckt zu werden. Infrarotkabinen, Saunabar und ein Saunagarten mit Sonnenwiese runden das Angebot ab. In der angegliederten Wellnessoase werden angenehme Stunden versprochen. In einem wunderbaren Ambiente kann man körperliche und seelische Entspannung erlangen. Die Harmonie der Farben, die themenbezogene Inneneinrichtung, beruhigende Musik und vielfältige Angebote aus verschiedenen Kulturkreisen widerspiegeln das wohldurchdachte Konzept. Dort wird Wohlbefinden und Lebensfreude vermittelt. Gäste genießen diese Behandlungsformen auf natürlicher Basis mit den Schätzen der Erde, des Meeres und der Pflanzen, um gesund, fit und schön zu bleiben. Besonders beliebt sind die Aro-

1 Das KiEZ liegt idyllisch am Filzteich. Foto: KiEZ

2 Bewegung ist in jedem Alter gut. Im Actinon gibt es für jeden Geschmack Angebote. Foto: Kurverwaltung Bad Schlema

ma-Ölmassagen, die Afrikanischen Behandlungsformen sowie Ayurveda. Ganz im Zeichen der Gesundheit stehen auch die Anwendungen im Therapiebereich des Kurmittelhauses. Dort können sich Kur- und Individualgäste von Heilpraktikerinnen auf dem Gebiet der Physiotherapie ganz individuell beraten lassen. Gemeinsam wird ein persönlicher Therapieplan erstellt. Darin enthalten sind zum Beispiel Wassergymnastik, Manuelle Therapie, Massagen und Elektrotherapie. Wer an Erkrankungen des Bewegungsapparates leidet, Arthrosen oder rheumatische Beschwerden hat oder chronische Schmerzzustände kennt, der wird von den Radonanwendungen begeistert sein. In Bad Schlema werden Wannen- und Bewegungsbäder mit radonhaltigem Wasser, Behandlungen mit Radonluft und Trinkkuren angeboten. Im Rahmen einer ambulanten Badekur oder auch als Privatgast kann man sich dort behandeln lassen. Für eine Behandlung mit dem ortsgebundenen Heilmittel Radon wird eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung benötigt. Dabei sind die Badeärzte die besten Ansprechpartner. www.kur-schlema.de

3 Egal ob in Familie oder in der Gruppe: Das KiEZ garantiert viel Spaß. Foto: KiEZ

4 Bad Schlema hat sich zu einem attraktiven Kurort gemausert. Herzstück ist das Actinon. Foto: Kurverwaltung Bad Schlema

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Aue, Schneeberg, Schwarzenberg & Umgebung Ferienlager im Kinder- und Jugenderholungszentrum Am Filzteich 4a • 08289 Schneeberg • Tel. 03772 37050 Fax 03772 22506

www.kiezschneeberg.de • info@kiezschneeberg.de Ferienlager im KiEZ „Am Filzteich“ – Das sind Ferien! Spannung, Abenteuer, Spaß, Spiel und Sport: Wer das erleben will ist im KiEZ „Am Filzteich“ genau richtig. Mit unseren Angeboten kommt in den Sommerferien 2014 keine Langeweile auf. Viele verschiedene Feriencamps stehen auf dem Programm. So zum Beispiel: Abenteuercamp – Level 1 und Level 2: 17.08. bis 22.08.14 | 10.08. bis 17.08.14

ReitCamp: 10.08. bis 15.08.14 | 24.08. bis 29.08.14 BallCamp: 17.08. bis 22.08.14 MaxiCamp: 27.07. bis 03.08.14 | 10.08. bis 17.08.14 17.08. bis 24.08.14 MiniCamp: 27.07. bis 01.08.14 | 10.08. bis 15.08.14 17.08. bis 22.08.14 | 24.08. bis 29.08.14

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Unser Angebot umfasst pro Person: • 2 Übernachtungen mit Frühstück im Kurhotel „Bad Schlema” • Nutzung der Sauna und des Trainingsraumes im Kurhotel • ein Bademantel für die Dauer des Aufenthaltes • ein Eintritt in Bad, Saunalandschaft und Wellnessoase des Gesundheitsbades p.P. • eine Nackenmassage in der Wellnessoase im EZ „Standard” • ein Verzehrgutschein für das Restaurant Buchungsnr. „2000Acht” im Kurhotel in Höhe für 10,- 1 WiE 15/14

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Rund um den auersberg

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S t ü t ze n g r ü n

Da wo immer Weihnachten ist Das Erzgebirge ist als Weihnachtsland bekannt. Da versteht es sich von selbst, dass Gäste einen Hauch von Weihnachten auch im Sommer spüren können. Sie müssen nur die Weihnachtsland Erlebniswelt in Stützengrün besuchen. Dort erwartet sie eine prachtvolle Ausstellung mit ganz vielen Weihnachtsartikeln. Doch auch das Thema Osterfest und neutrale erzgebirgische Volkskunst kommen nicht zu kurz. Vor Ort lassen sich die Besucher in die Kristallwelt entführen, tauchen in einen Bergwerkstollen ein und schauen fleißigen Zwergen bei der Produktion der Weihnachtsgeschenke über die Schulter. Die Weihnachtsland Erlebniswelt in Stützengrün sucht ihresgleichen. Sie gehört zu den bedeutendsten Ausstellungen von erzgebirgischer Volkskunst. Präsentiert werden

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5.000 Artikel in zauberhafter Umgebung. Dass eine solche Ausstellung nicht einfach aus dem Boden gestampft werden, sondern sich nur schrittweise entwickeln kann, versteht sich. Daher liegen die Ursprünge schon mehr als 20 Jahre zurück. Seither stellt das Stützengrüner Unternehmen Holzkunst für Ostern, Weihnachten und den Rest des Jahres her. Damit folgt man einer erzgebirgischen Tradition, die sich nach dem Niedergang des Bergbaus entwickelte. Aus der Not heraus verdiente sich die arme Bevölkerung mit kleinen Holzarbeiten ein Zubrot. Neben Pyramide und Räuchermann entstanden viele Motive und Figuren, die dem täglichen Leben im Erzgebirge entnommen wurden. Ein hölzerner Bergmann und ein lieblicher Engel durften in keiner guten Stube fehlen. Die

Weihnachtsland Erlebniswelt Stützengrün lässt ganzjährig Kinderträume wahr werden und vermittelt ihren Gästen zu jeder Zeit das Gefühl von Glücksseeligkeit, wie sie ein echter Erzgebirger vor allem zu Weihnachten findet.

1 Woher kommen die Weihnachtsgeschenke? In Stützengrün gibt es die Antwort darauf, die Gäste können den Zwergen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. 2 Die weihnachtliche Marktlandschaft der Stadt Schwarzenberg lässt sich in Stützengrün ganzjährig finden. Fotos (2): Weihnachtsland Erlebniswelt


Rund um den auersberg 1 Für herrliche Ausblicke geht‘s auch mal „höher“ hinauf. 2 Bei der reichhaltigen Brotzeit mit leckeren und frischen Produkten einheimischer Bäcker und Fleischer wird immer ordentlich zugelangt. 1

Fotos (2): Ines Weigel

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A U E R S B E RG R E GI O N

Eine Safari durchs Erzgebirge Wer Safari hört, denkt sofort an Afrika, an glühende Hitze, an wilde Tiere und staubige Wege. Doch eine Safari können Abenteuerhungrige auch im Erzgebirge erleben und die ist nicht weniger spannend, versprechen Ines und Anton Weigel aus Eibenstock, die dieses besondere Erlebnis möglich machen. Im legendären Landrover Defender lernen Gäste die Region auf besondere Weise kennen, werden manches Geheimnis erfahren und garantiert viele neue Eindrücke gewinnen. In kleinen Gruppen von mindestens zwei und maximal acht Personen geht es ab in „unner Arzgebirg“. Versteckte Winkel, herrliche Ausblicke, unverbrauchte Natur sowie technische und historische Raritäten warten nur darauf, von den Abenteurern entdeckt zu werden. Immer wieder schwärmen diese nach der Erlebnissafari von dunklen Wäldern und hohen Bergen, von fantastischen Ausblicken über Talsperren und Hochmoore. Doch die Erlebnissafari bietet noch viel mehr: Die Gäste können ins Bergwerk einfahren, erleben hautnah wie mühsam die Arbeit der Bergleute war und erfahren, warum ihr

Leben so eng mit der Natur verbunden war. Bei verschiedenen Handwerkern macht die Safari Station. Sie alle pflegen Traditionen und bewahren die alte Handwerkskunst. Wer immer schon einmal wissen wollte, wie ein Bergmann entsteht und wie geschickt Spielzeugmacher, Lederhandschuhmacher und Kunstgießer sein müssen, der ist auf der Erlebnissafari genau richtig. Natürlich kommen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz, denn im Erzgebirge wird schließlich auch Bier gebraut und Schnaps gebrannt. Das Erzgebirge ist so bunt und vielseitig. Mit Ines und Anton Weigel können Sie jeden Tag auf anderen Wegen unterwegs sein. „Das Miteinander von Mensch und Natur steht dabei immer im Vordergrund“, so Safariscout Ines Weigel: „Bei kleinen gemütlichen Wanderungen zu versteckten Winkeln und herrlichen Ausblicken genießen Gäste die Stille und Ruhe unserer Berge, Wälder und Talsperren. Bei der Rast können sie Deftiges und Kräftiges unserer erzgebirgischen Bäcker und Fleischer probieren.“ www.erzgebirgssafari.de

Hast du’s einmal satt zu Haus, komm heraus ins Rechenhaus Schindlerswerk 1 · 08321 Zschorlau/Albernau Telefon / Fax: 03771 478715 / -16 www.rechenhaus.de · e-mail: info@rechenhaus.de täglich ab 11:00 Uhr Mittwoch Ruhetag Das gemütliche Landhotel im Herzen von Schönheide

Perfekte Aussicht und rasante Abfahrt Sie ist garantiert nichts für Angsthasen – die Allwetterbobbahn in Eibenstock. Doch wer auf die Bobs steigt, der muss nicht unbedingt den Geschwindigkeitsrausch lieben. Jeder Pilot bestimmt selbst, wie schnell es ins Tal geht. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 40 km/h. Mit 1000 Metern Länge ist die Allwetterbobbahn Eibenstock die längste Bahn vom Typ Alpin Coaster in Sachsen.

Sicher sind die Schlitten garantiert, die roten und gelben Gefährte werden regelmäßig vom TÜV geprüft. Ungewöhnlich, aber wahnsinnig bequem sind Lehnen und Beckengurte. Die Fahrt ist ein einmaliges Erlebnis. Längst geht es nicht nur um das „Fahrvergnügen“, sondern auch um die herrliche Aussicht, die sich von der Bahn aus bietet. Gäste können einen wunderbaren Blick auf die Bergstadt Eibenstock mit ihrem markanten Jugendstilrathaus erhaschen, aber auch die Stadtkirche und die größte Trinkwassertalsperre Sachsens liegt ihnen sprichwörtlich zu Füßen. Wurzelrudis Erlebniswelt hat aber noch mehr zu bieten. Direkt neben der Bahn lädt ein Abenteuerspielplatz mit Kletter- und Kriechsystem ein. Burganlage und Rakete lassen die Steppkes zum Ritter oder auch zum Kosmonaut werden. Auf schlaue Köpfe warten knifflige Fragen beim Wurzelrudiquiz. Irre viel Spaß gibt es im Irrgarten. Ein Marsch durch das grüne Labyrinth verspricht ein spannendes Erlebnis.

3 Mit Rückenlehne ins Tal: Pures Fahrvergnügen und eine tolle Aussicht auf der Allwetterbobbahn in Eibenstock. 3

Foto: Wurzelrudis Erlebniswelt

Kostenfreies W-LAN im ganzen Haus für unsere Gäste

unsere Zimmerpreise: Einzelzimmer (exklusive Frühstück) Doppelzimmer (exklusive Frühstück) Zustellbett (für Kinder bis 18 Jahre)

32,00 € 44,00 € 20,00 €

(Die Preise verstehen sich pro Nacht und Zimmer)

unsere Frühstückspreise: Kinder (bis zum einschließlich 3. Lebensjahr)

Kinder (ab dem 4. Lebensjahr bis einschließlich des 13. Lebensjahres)

kostenfrei 2,50 €

Heranwachsende (ab dem 14. Lebenjahr) 5,00 € Erwachsene 5,00 € Landhotel Zur Post Hauptstraße 101 08304 Schönheide/E. Tel. +49 37755 5130 Fax +49 37755 51329

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Erzgebirgsvorland O els n i t z

Kinder führen durch den Schacht 1 1 Ein Rollentausch, der ankommt: An ausgewählten Tagen führen Kinder durch die „Untertagewelt“ des Bergbaumuseums. Foto: Bergbaumuseum in Oelsnitz/E.

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Lust auf einen Museumsbesuch? Wer das seine Kinder fragt, der erntet im besten Fall ein mitleidiges Lächeln und im schlimmsten Fall ein heftiges Gähnen. Denn einen Museumsbesuch würden sich die meisten Steppkes am liebsten schenken. Im Bergbaumuseum Oelsnitz soll das anders werden, denn die Förderung von Kindern ist eine der tragenden Säulen der museumspädagogischen Arbeit in der Einrichtung. Dafür geht man verschiedene Wege, darunter einen, der in Sachsen einmalig ist.

Dabei werden Kinder zu Museumsführern. Diese Aufgabe übernehmen die Mitglieder des vor etwa fünf Jahren gegründeten Kinderklubs. Doch damit nicht genug: Die Führung wird für alle Teilnehmer zu einem echten Erlebnis. Jeder Teilnehmer erhält Helm und Grubengeleucht. Damit ist man bestens ausgerüstet, denn es geht durch Dunkelheit und Enge – vorbei an den vierundzwanzig Stationen und Exponaten im Untertagebereich des Anschauungsbergwerkes. Zu jedem einzelnen Bereich können die Zehn- bis Sechzehnjährigen etwas erzählen und historische Zusammenhänge erläutern. Jeden Donnerstag trifft sich die Gruppe nach der Schule im Museum, um in lockerer Atmosphäre „Geschichte“ zu machen. Zeitzeugen aus dem einstigen Steinkohlenbergbau der Region werden zum Beispiel eingeladen, und der praktische Aspekt findet sich dann sozusagen gleich um die Ecke, denn das Bergbaumuseum bietet mit seinen vielen noch funktionierenden und im Original erhaltenen Anlagen günstige Bedingungen. Dass der Kinderklub komplette Führungen durch das Industriedenkmal übernehmen kann, hat schon voriges Jahr zu Ostern für ein großes Interesse bei den großen und kleinen Besuchern gesorgt. Viele sind aus dem Staunen nicht wieder heraus gekommen. Deshalb soll es in diesem Jahr eine neue Auflage dieser Kinderführungen geben.


Erzgebirgsvorland

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O els n i t z / E r z g eb i r g e

Die ganze Stadt soll im kommenden Jahr blühen Wer einen Tag der Sachsen stemmen kann, der schafft garantiert auch die Ausrichtung einer Landesgartenschau. Oelsnitz/Erzgebirge ist im kommenden Jahr Gastgeber für das größte Blütenfest des Freistaates. 2010 trafen sich hier die Sachsen zu ihrem größten Vereins- und Volksfest. Durch die Euphorie und Begeisterung der Mitwirkenden und der Gäste hat man sich auch für die Ausrichtung der Landesgartenschau beflügeln lassen. Unter dem Motto „Blütenträume – Lebensräume“ lädt die erzgebirgische Kommune von April bis Oktober 2015 ein. Die Organisatoren versprechen schon heute, dass die ganze Stadt blühen wird. Eine echte Besonderheit ist das Ausstellungsgelände, denn dieses entsteht auf dem Areal des ehe-

BERGMUSIKKORPS „GLÜCK AUF“ OELSNITZ Die Oelsnitzer Blasmusikanten e.V. – ein Musikverein, der Tradition und moderne Blasmusik verbindet!

Veranstaltungen 2014:

maligen Güterbahnhofs. Das einzigartige Gartenfest ist für Jung und Alt gedacht. Eingeladen sind im kommenden Jahr selbstverständlich nicht nur Fachbesucher, sondern auch Hobbygärtner, Natur- und Kulturbegeisterte und ganz speziell auch Eisenbahnromantiker. Schon jetzt gibt es in Oelsnitz einiges zu entdecken, beispielsweise die Landesgartenschaumedaille. Diese hat einen Durchmesser von 30 Millimeter und ist knapp 2 Millimeter stark. Auf der Vorderseite trägt die Medaille das Logo der Landesgartenschau. Das Stadtwappen von Oelsnitz/ Erzgeb. befindet sich auf der Rückseite. Geprägt wurden die Schmuckstücke im Numismatischen Verein Stollberg e.V. unter der Leitung von Lothar Pfüller. Erhältlich ist die

Landesgartenschau-Medaille in Feinsilber und in Kupfer. Zu finden ist sie im Kultur- & Tourismusbüro in der Stadthalle Oelsnitz/Erzgebirge.

1 Zukunftsvisionen für die Landesgartenschau im kommenden Jahr. 2 2015 soll ganz Oelsnitz/E. erblühen. Blütenträume gibt es aber bereits heute in der erzgebirgischen Kommune zu entdecken. Fotos (2): Landesgartenschau Oelsnitz/E. gGmbH

24 a Straße 98 93950 t r e b 0372 Schu Franz- itz/E. Tel.: n nter: ls Oe sich u ie S n 09376 e rmier ch.de Info

ngran

bowli . w w w

■ Sonntag, 09.03.2014, 15 – 18 Uhr

Oelsnitz Stadthalle, Frühlingskonzert

■ Sonntag, 06.04.2014, 10.30 – 13 Uhr

Oelsnitz, Deutschlandschachthalde

■ Mittwoch, 30.04.2014, 19 – 23 Uhr

Neuoelsnitz Höhlholzplatz, Hexenabend

■ Sonntag, 08.06.2014, 10 – 13.30 Uhr

Oberoelsnitz, Vaterlandsgrube

■ Freitag, 22.08.2014 – 24.08.2014

Heimatfest der Oelsnitzer Blasmusikanten

■ Sonntag, 19.10.2014, 15 – 18 Uhr

15 Jahre Bowlingranch Erleben Sie 8 moderne Bowlingbahnen mit neuster 3D-Spieletechnik, sowie eine ansprechende Gastronomie mit deutscher und amerikanischer Küche. Am Wochenende Mittagstisch! Unsere Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage.

Oktoberfest der Blasmusik

■ Freitag, 19.12.2014, 19 – 21 Uhr

Oelsnitz Stadthalle, Weihnachtskonzert

OELSNITZER BLASMUSIKANTEN e.V. Kartenvorverkauf: Tilo Nüßler · Höhlholzplatz 17 · 09376 Oelsnitz/Erzgebirge Tel.: 0171 3618509 · EDEKA 037296 933573 oder 037204 83601 oelsnitzer-blasmusikanten.de · tilo@oelsnitzer-blasmusikanten.de

93950 37298 Tel.: 0 ngranch.de owli www.b

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Talsperre Schömbach

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Tourismusregion Zwickau Mulde

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Talsperre Koberbach

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Schloss

Burgen und Schlösser

Geigenbachtalsperre

Talsperre Muldenberg

Sächsisch-Böhmische Silberstrasse

1 August-Horch-Museum, Zwickau 2 Städtisches Museum, Zwickau 3 Robert-Schumann-Museum, Zwickau 4 Priesterhäuser, Zwickau Talsperre Sosa 5 Heimatund Bergbaumuseum, Reinsdorf 6 Westsächs. Textilmuseum, Crimmitschau 7 Stadt- & Dampfmaschinen­museum, Werdau 8 Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau 9 Naturalien- und Raritätenkabinett, Waldenburg 10 Esche-Museum, Limbach-Oberfrohna 11 Bauernmuseum, Dürrengerbisdorf 12 Karl-May-Haus, Museum Buntes Holz, Textil- und Rennsport-Museum, Hohenstein-Ernstthal 13 Stadtmuseum, Puppen- und Spielzeugmuseum, Lichtenstein

Unterbecken

1 Tierpark, Hirschfeld 2 Miniwelt, Lichtenstein Oberbecken 3 Daetz-Centrum, Lichtenstein 4 Sahnpark mit Tiergehege und Eisstadion, Crimmitschau 5 Silbermann-Orgel, Fraureuth Tellerhäuser 6 Theater Plauen-Zwickau, Zwickau 7 Windhundrennbahn, Wiesenburg 8 Herrenhaus, Fraureuth 9 Freilicht-Theater, Waldenburg 10 Grünfelder Park, Waldenburg 11 Wetzelmühle, Niederfrohna 12 Rennstrecke Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal a´ Cμern 13 Helmnot Theater, Lichtenstein 14 Sägewerk, Wolkenburg 15 Tierpark, Limbach-Oberfrohna 16 Lern- und Erlebniswelt Phänomenia, Glauchau 25 Große Mittweida

Sehenswertes

1 Burg Stein, Hartenstein 2 Schloss Wolfsbrunn, Hartenstein 3 Schloss Lichtenstein 4 Schloss Forder- & Hinterglauchau, Glauchau 5 Schloss Schweinsburg 6 Leubnitzer Schloss, Werdau 7 Burg Schönfels, Lichtentanne 8 Schloss Wiesenburg 9 Schloss Wildenfels 10 Schloss Waldenburg 11 Schloss Wolkenburg Talsperre Carlsfeld 12 Schloss Osterstein 13 Deutsches Landwirtschaftsmusuem Schloss Blankenhain

Große Bockau

Museum

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Museum

Talsperre Eibenstock

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Webcode

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Wo einem die Welt zu Füßen liegt

Für Claudia Schmidt ist der Tourismus, speziell in der Miniwelt, eine Herzensangelegenheit. Deshalb wirbt sie immer und überall um Besucher und bringt ihnen ihre Heimat näher. Foto: Ilka Ruck

Claudia Schmidt arbeitet als Marketingleiterin in der Lichtensteiner Miniwelt. Im sächsischen Lichtenstein, da ist sie auch zu Hause und für sie ist ihre Arbeitsstätte, aber auch die gesamte Tourismusregion Zwickau ein Stück in der Welt. Für Claudia Schmidt steht fest: „In der Tourismusregion Zwickau gibt es so viele Höhepunkte zu entdecken, spannende Museen, Schlösser, Burgen und Ausstellungen zu erkunden, oder die fantastische Natur hautnah zu erleben – hier ist für jeden etwas dabei. Allein in der Miniwelt sind über 100 berühmte Bauwerke der Erde aus fünf Kontinenten auf einer Fläche von 6,5 Hektar zu sehen. Gebaut im Maßstab 1:25 sind sie schon ziemlich groß. Zum Beispiel hat der Eiffelturm eine Höhe von zwölf Metern. Der Bau eines Monumentes ist jedes Mal wieder eine neue Herausforderung. Zuerst sind Unmengen an Literatur und Pläne zu durchforsten, dann wird gezeichnet, berechnet, werden Teile gefertigt, Steine geschnitten, gebaut. Originalmaterialien werden natürlich wenn möglich auch ein-

gesetzt. So kann die Fertigung eines Modells durchaus Jahre dauern. Wichtig ist, dass das Material wetterbeständig ist. Es regnet schließlich nicht maßstabgerecht. Das Faszinierende an der Miniwelt ist die Detailtreue der Bauwerke und der einheitliche Maßstab. In der großen weiten Welt ist man an einem Tag an einem Ort, in der Miniwelt jedoch kann man an einem Tag an vielen Orten sein. Das begeistert mich immer wieder und auch das viele Wissen, welches in der Miniwelt verborgen ist. Schließlich sind über 3500 Jahre Baugeschichte in der Miniwelt erlebbar. Sprünge durch die Zeit sind so möglich – von der Antike mit der großen Pyramide von Gizeh bis in die Gegenwart zum Opernhaus von Sydney. Auch ein Trip von Sachsen nach New York ist in Minuten machbar. Jedoch haben auch unsere Städte hier, wie Zwickau, Lichtenstein, Hohenstein-Ernstthal oder Werdau einiges zu bieten und laden zum Staunen und zum Abenteuerurlaub, zum aktiven Erleben und zur Entspannung ein.“

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www.tourismus-zwickau.de

28.-30.03.

Zwickau

Tage der Chor- und Orchestermusik

19.04.

Hohenstein-Ernstthal, Sachsenring

Internationales Sachsenring-Radrennen

25.-27.04.

Werdau, Westtrasse

17. IFA-Oldtimertreffen Werdau

26.-27.04.

Schloss Blankenhain

Mitteldeutscher Korbmacher- & Pflanzentag

01.05.

Muldental

Radlerfrühling

03.-04.05.

Gablenz, Parkteichgelände

23. Westsächsischer Töpfermarkt Crimmitschau

09.-10.05.

Altstadt Zwickau

AVD-Sachsen Rallye

17.05.

Schloss Osterstein Zwickau

Festival der Reformation

18.05.

Landkreisweit

Internationaler Museumstag

04.06.

Crimmitschau

Festveranstaltung Stadtrechtsfeier Crimmitschau

06.-07.06.

Zwickau, Hauptmarkt

Summer Swing bei Schumann

06. - 22.06.

Zwickau

Robert-Schumann-Fest „Ganz romantisch“

07.06.

Kirchberg

„Kirchberg Classics“

21.06.

Stadt Zwickau

Museumsnacht

11.-13.07.

Hohenstein-Ernstthal, Sachsenring

Moto GP Sachsenring

20.07.

Zwickau, Horch Museum

August Horch-Klassik Zwickau

27.07.

Sachsenring

Verkehrssicherheitstag

21.-23.08.

Zwickau

Sachsen Classic 2014

23.08.

Landkreisweit

Nacht der Schlösser

06.-07.09.

Miniwelt Lichtenstein

Markt der vergessenen Künste

13.-14.09.

Waldenburg, Grünfelder Park

Parkkunst Waldenburg

13.-14.09.

Zwickau, Altstadt

Historisches Markttreiben

19.-21.09.

Sachsenring Hot

ADAC GT Masters

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Neben den kulturellen Einzigartigkeiten gibt es auch Kulinarisch einiges in der Tourismusregion Zwickau zu entdecken. Immer mehr Menschen möchten dabei aber verantwortungsbewusst mit Umwelt, Natur und Ressourcen umgehen und widmen dem natürlichen Zusammenspiel mit Natur und Umwelt besondere Aufmerksamkeit. Darüber hinaus sind diese Menschen für Ihren Urlaub auf der Suche nach (Land)-gasthöfen mit regionalen und qualitativ hochwertigen kulinarischen Produkten. Die Herstellung landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie die regionale Küche finden in der Region Zwickau einen breiten Zuspruch. Viele der Bauernhöfe und Gärtnereien erwirtschaften ihre Erzeugnisse mittlerweile nach diesem Prinzip, und Gastronomen greifen bewusst auf diese Angebote zurück. Die zahlreichen regionalen Köstlichkeiten, ob traditionell oder innovativ werden in historischen Gaststätten und Landgasthöfen serviert oder in Hofläden und auf heimischen Märkten angeboten. Einheimische Biere und regionaltypische Spirituosen runden dieses kulinarische Erlebnis ab. Die Zielgruppe des Fastfood tritt ein wenig in den Hintergrund und macht den Besuchern Platz, die Genuss, Entschleunigung, Ruhe und Entspannung suchen. Ganz aktuell erschienen ist für den nach gesunder und bedachter Ernährung strebenden Gast die Broschüre „Genuss bewusst“ mit vielen Erzeugern und Gastronomen, die ihre qualitativ wertvollen Produkte und Spezialitäten darstellen. Den Flyer können Sie gern kostenfrei bei uns bestellen: info@tourismus-zwickau.de, 037608 / 27243.

Tuchfabrik Gebr. Pfau Leipziger Straße 125 | 08451 Crimmitschau T 03762 931939 | www.saechsisches-industriemuseum.de

Die Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau bewahrt ein in Europa einzigartiges Fabrik- und Maschinenensemble. Hier wurden zwischen 1885 und 1990 tausende Meter Stoff produziert. Erleben Sie Geschichte hautnah und erfahren Sie, wie von der Wollanlieferung über das Spinnen und Weben bis hin zur Verpackung des versandfertigen Produktes ein Stoff entsteht.


Tourismusregion Zwickau H i r schfel d

Tierpark Hirschfeld lockt mit neuem Rüsselsheim Der Tierpark Hirschfeld, nahe bei Zwickau, hat für alle großen und kleinen Besucher viel zu bieten. Auf dem 23 Hektar großen Gelände können die Besucher täglich ab 9 Uhr zirka 600 Tiere in 100 Arten erleben. Seit diesem Frühjahr gibt es etwas ganz Neues zu bestaunen – die Anlage „Rüsselsheim“. Am Standort des alten Bärengeheges haben nun drei Nasenbären und ein Wasserschwein-Pärchen ihr Domizil. Die Anlage ist 500 Quadratmeter groß und wurde großzügig ausgebaut. Bei jedem Wetter ist es möglich, die Tiere hinter einer Glasscheibe zu beobachten. Zu den Highlights des Tierparks gehört das ein Hektar große „Bärenland“. Jede Menge Action bietet auch das Affenhaus. Im „Polaris“, einer Anlage für Eisfüchse und Schnee-Eulen, werden die Gäste über den Klimawandel und die Artenverdrängung der Tiere aus dem Eis informiert. Spannend ist ebenso eine Stippvisite in der begehbaren „Eulerei“, welche einen hautnahen Kontakt zu einheimischen Eulen erlaubt. Gegenüber

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vom großen Spielplatz befindet sich das Mäusehaus, der Renner für die kleinsten Gäste. Gastronomische Versorgung, zwei Spielplätze, Minigolfanlage und Kegelbahn sorgen bei Familien mit Kindern für einen abwechslungsreichen Aufenthalt. So werden Kindergeburtstage in Hirschfeld zu einem besonderen Erlebnis. Die Tierparaden und -taufen haben bereits Tradition. Solch eine Tierparade gibt es zum Familien-Osterfest am 19. April 2014 gegen 16 Uhr. Doch auch sonst bietet das Familien-Osterfest ab 14 Uhr viel Abwechslung. Mit dabei ist die Zwickauer Verkehrswacht. Ein Parcours für Kinder sorgt für Spiel und Spaß und auf der Terrasse laden die „Waldspitzbuben“ aus Thüringen zu stimmungsvoller Musik ein. Das ganze Jahr über sind vielseitige Veranstaltungen und Programme geplant. Ein Tag im Tierpark Hirschfeld ist eben immer wieder ein „tierisches“ Vergnügen. www.tierpark-hirschfeld.de

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1 Das Familien-Osterfest ist ein großes Erlebnis. 2 Auch dieses kleine Eselchen kann im Tierpark bestaunt werden. Fotos (2): Tierpark Hirschfeld

Schloss 3 | 09212 Limbach-Oberfrohna T 037609 58170 | www.limbach-oberfrohna.de

Das Ende des 12. Jahrhunderts als Höhenburg errichtete Bauwerk wurde später durch die Familie der Grafen von Einsiedel zum Schloss umgestaltet. Die Bibliothek entstand im neogotischen Stil um 1800 und der klassizistische Festsaal nach Plänen des sächsischen Hofbaumeisters Krubsacius 1780. Ausstellungsräume mit Kabinetten zu dem auf Schloss Wolkenburg geborenen „Maler des Lichts“ Fritz von Uhde und der Familie der Grafen von Einsiedel können ebenfalls besichtigt werden. Bemerkenswert ist die Verknüpfung des Schlosses mit der Kunst-Gießerei Lauchhammer, wo die in Schloss und angrenzendem Park zu sehenden, eindrucksvollen Eisenkunstgussfiguren entstanden sind. Am Fuße des ca. 4 ha großen Schlosspark befindet sich für die kleinen Besucher ein Spielplatz der etwas anderen Art.

Schloss Wolkenburg

Tierparkstraße 3 | 08144 Hirschfeld | tägl. ab 9:00 Uhr geöffnet T 037607 5239 | www.tierpark-hirschfeld.de

Veranstaltungen 2014

19.04. ab 14:00 Uhr Familienosterfest 21.04. ab 14:00 Uhr Konzert 26.04. ab 06:00 Uhr Vogelkundewanderung 11.05.

ab 11:00 Uhr Hunde-Tag

17.05. ab 10:00 Uhr Dendrologische Führung 18.05. ab 14:00 Uhr Sängertreffen 01.06. ab 11:00 Uhr Blutspende-Tag des DRK mit Kinderprogramm 08.06. ab 14:00 Uhr Pfingstkonzert 05.07. ab 20:00 Uhr Kabarett „De Nörgelsäcke“ aus Altenburg 16.08. ab 20:00 Uhr Nachtführung mit Lagerfeuer 31.08. ab 14:00 Uhr Zuckertüten-Tag

Tierpark Hirschfeld mehr Infos unter: www.tourismus-zwickau.de


Tourismusregion Zwickau

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Kunst und architektonische Raritäten Wunderbare alte Gemäuer laden mit dem Schloss Wolkenburg zum Kulturerlebnis ein. Malerisch über dem Muldental gelegen, geht das romantische Schloss, auf eine mittelalterliche Burganlage zurück, die im Laufe der Jahrhunderte umgestaltet wurde. Der Haupttrakt des Schlosses wurde in den vergangenen Jahren restauriert. In den Repräsentationsräumen der ersten Etage finden über die Sommermonate Kunstausstellungen statt. Der Festsaal wird nicht nur für Trauungen rege in Anspruch genommen, er ist auch Veranstaltungsort für Konzerte und Lesungen. Schloss und Kirche sind von einer weitläufigen terrassenförmigen Parkanlage mit altem Baumbestand umgeben. Geöffnet hat Schloss Wolkenburg ab dem 5. April 2014 dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr. Gruppenführungen sind nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

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Re g i o n

Ein Streifzug der sich lohnt   Natur – aktiv erleben Er gehört zu den bedeutendsten Landschaftsgärten Sachsens im englischen Stil aus der Zeit der Aufklärung – der Grünfelder Park in Waldenburg. Ab 1780 plante und realisierte der noch junge Graf Otto Carl Friedrich von Schönburg-Waldenburg seine Vorstellung einer Parkanlage nach englischem Vorbild. Der Landschaftspark ist jetzt ein Gesamtkunstwerk aus sich frei entfaltender Natur, Gartenbau, Architektur und Kunst. Bei einem Spaziergang gibt es vieles zu entdecken. Wer es lieber aktiv mag, den laden die außergewöhnliche Landschaft zwischen dem Muldental und dem Erzgebirge auf zahlreiche Wander- und Radwandertouren entlang der Zwickauer Mulde und des Pleißetals zum Spazieren, Wandern, Radfahren und Entspannen ein. Faszinierend ist es auch, das Muldetal bei einer Kajaktour aus Flussperspektive zu erforschen.

Eine Reise durch die Zeit In den klassizistischen Räumen von Schloss Wildenfels fühlt man sich in die Zeiten der Grafen zu Solms-Wildenfels zurückversetzt. Im 18. Jahrhundert ließ Friedrich Magnus I. die Schlaf- und Repräsentationsräume des Schlosses neu gestalten und ausbauen. Auf diese Weise entstand ein Musenhof am Fuße des Erzgebirges. Nach einer aufwendigen Restaurierung lohnt besonders die gräfliche Bibliothek einen Besuch. Mehr als 800 Jahre reicht die Geschichte von Schloss Wildenfels zurück. Während dieser Zeit hat es sich zahlreiche Male verändert. Die ehemaligen Wohnräume der gräflichen Familie beherbergen heute die Ahnengalerie und Salons mit wertvoller Ausstattung. Besonders bemerkenswert ist hierbei der so genannte „Blaue Salon“. Wertvolle Seidentapeten mit bunten Stickereien schmücken in diesem Raum die Wände.

sich auf Schatzsuche oder die Spuren der Winnetous und Old Shatterhands in Hohenstein-Ernstthal begibt.

Kultur und Geschichte – sagenhaft Die Tourismusregion Zwickau ist faszinierende Kulisse zahlreicher Episoden und Geschichten aus dem Leben kluger Köpfe. Beim Streifzug durch diese einzigartige Schlösser- und Museumsregion gibt es so manches Geheimnis zu entdecken. Kulturevents, wie zum Beispiel das RobertSchumann-Fest in Zwickau oder die Nacht der Schlösser runden das Kulturerlebnis ab. www.tourismus-zwickau.de

Rosen erblühen zum Fest

Schloss Wildenfels hat sich zu einem besonderen Anziehungspunkt für viele Besucher der Region entwickelt. Traditionell findet im Jahr 2014 erneut das überregional sehr beliebte Rosenfest statt. In den Salons und der zeitgenössischen Galerie laden zahlreiche Ausstellungen Technikgeschichte – traditionell und modern Die Industriegeschichte hat die Tourismusregion Zwickau zum Verweilen ein. Kunstliebhaber, Gäste und Besucher geprägt: Bergbau, Textilindustrie sowie der Automobilbau Westsachsens erhalten Einblick in den künstlerischen bilden die wesentlichen Einflüsse. Die verschiedensten Reichtum der Region. Konzerte, Leseabende und SchlossMuseen und Ausstellungen im Landkreis Zwickau zeigen feste bieten ein abwechslungsreiches Programm. Zeugnisse der Industriegeschichte der Region. Die einzigartige Architektur der Parks und Innenstädte erzählt aus einer Zeit, als hier Maßstäbe und Grundsteine der industriellen Entwicklung gelegt wurden.

Kinder und Familie – Abenteuer entdecken

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Wer in der Tourismusregion Zwickau auf Erlebnistour in 26 Länder gehen möchte, der sollte sich mindestens einen Tagesausflug für die Miniwelt in Lichtenstein einplanen. Hier wird der Gast in 26 Länder entführt, elf davon sind mit ihrer Hauptstadt vertreten. Die Miniwelt ist das perfekte Abenteuerland für Kinder und Familien. Zahlreiche Spiel- und Indoorspielplätze, Lern- und Erlebniswelten sowie Freizeit- und Erlebnisbäder verlocken zum Spielen, Toben und Entdecken in der Tourismusregion Zwickau. Spannung ist auch garantiert, wenn man

1 Das romantische Schloss Wolkenburg. Foto: Schloss Wolkenburg

2 Kayak-Tour auf der Mulde. 3 Der Mulderadweg bei Schloss Osterstein. Fotos (2): Tourismusregion Zwickau

4 Schloss Wildenfels lädt zum Rosenfest. Foto: Schloss Wildenfels


Tourismusregion Zwickau

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Mittelalterliche Wehranlage

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Z w i cka u

Das Mekka für Technikfans   Das Zwickauer August Horch Museum gehört zu den jüngsten, schönsten und innovativsten Einrichtungen unter den rund 200 deutschen Fahrzeugmuseen. Großzügig und abwechslungsreich wird hier Zwickaus große Automobilgeschichte dokumentiert – genau dort, wo sich die Geburtsstätte der Marke Audi befindet. Viele Ideen, die hier ihren Anfang nahmen, prägten den gesamten Automobilbau Deutschlands. Pioniergeist und Erfindungsreichtum der über 100-jährigen Automobilbautradition kann man sehen, fühlen, hören und sogar riechen. Optische Höhepunkte sind immer wieder detailgetreue Szenarien, die für ein verblüffendes Zeitkolorit sorgen. Aktiv sein und entspannen heißt im August Horch Museum zugleich staunen, erleben und auf eine gemütliche Zeitreise gehen. Zum Beispiel am 11. April. Dann kommen in Zwickau Technikfans jeden Alters bei Technik zum Anfassen, Forschung zum Erleben und Experimenten zum Mitmachen auf ihre Kosten. An diesem Tag veranstalten das August Horch Museum und die Westsächsische Hochschule Zwickau zum dritten Mal die Lange Nacht der Technik. Bis in die Nacht hinein erhalten Besucher spannende Einblicke in die Welt der Wissenschaft

und Ingenieurskunst. Am 18. Mai beteiligt sich das August Horch Museum wie jedes Jahr am Internationalen Museumstag. Das diesjährige Thema heißt „Sammeln verbindet“. 

Museumsnacht lädt ein Wenn in den Zwickauer Museen die Museumsnacht steigt, dann ist auch das August Horch Museum wieder beteiligt. Am 21. Juni von 18 bis 24 Uhr kann hier bei schönem Wetter im Innenhof das Tanzbein zu Live-Musik geschwungen werden. Zudem werden durch die Museumsmitarbeiter seltene Führungen durch den Museumsfundus angeboten. Natürlich lässt es sich auch August Horch nicht nehmen, an diesem Abend interessierten Besuchern sein Werk zu zeigen. Am 20. Juli 2014 um 9 Uhr wird am Zwickauer August Horch Museum zum vierten Mal die August Horch Klassik gestartet. Die von der Traditionsstätte des Zwickauer Automobilbaus gemeinsam mit dem Motorsportclub Zwickau e.V. ausgerichtete Oldtimerfahrt bringt auch in diesem Jahr wieder ein „rollendes Museum“ auf die Straßen Westsachsens. www.horch-museum.de

Der Freischütz erobert die Freilichtbühne am Schwanenteich Ab dem 11. Juli 2014 präsentiert das Theater Plauen-Zwickau mit der Romantischen Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber auf der Zwickauer Freilichtbühne am Schwanenteich ein besonderes Highlight. „Der Freischütz“ basiert auf einer böhmischen Hexenprozessakte von 1710. Mit Symbolen der Romantik und des Aberglaubens verschlüsselt Carl Maria von Weber die Ängste und Konflikte der Menschen in der Zeit des Biedermeier. Der Wald wird zur Zufluchtsstätte vor kleinbürgerlicher Enge und Entfremdung und Symbol der nationalen Souveränität. Weber schafft zerrissene Individuen und verlagert die Teufelsgestalt der Vorlage in den Menschen Kaspar. Das Ambiente der Zwickauer Freilichtbühne ist wie

geschaffen für Webers Freischütz, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur ersten deutschen Nationaloper gekürt wurde. In der bewährten Regie von Rainer Wenke und in der Ausstattung von Andreas Eisensee hat Tobias Engeli die Musikalische Leitung. Es singen und spielen als Solisten Chrissa Maliamani, Juliane Schenk, Fritz Feilhaber, Hinrich Horn, Martin Scheepers, Karsten Schröter und Shin Taniguchi sowie der Opernchor und die Singakademien. Die Premiere ist am 11. Juli um 20 Uhr auf der Freilichtbühne am Schwanenteich in Zwickau. Weitere Vorstellungen gibt es am 13., 18. und 19. Juli 2014 um 20 Uhr, am 20. Juli um 19 Uhr sowie am 15. und 16. Juli um 10 Uhr. www.theater-plauen-zwickau.de

Die Burg Schönfels gehört zu den eindrucksvollsten Burgen in Sachsen und bietet einen unverfälschten Einblick in eine mittelalterliche Wehranlage. Seit der Eröffnung des Museums 1975 gehört sie zum festen Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft. Die Anlage, unter anderem bestehend aus umlaufendem Wall und Graben, Vorburg, Unterburg sowie Hauptburg mit Bergfried, zeigt sich in einer einzigartig bewahrten Geschlossenheit und Ursprünglichkeit. Bei einem Rundgang durch das Museum gibt es die historischen Räume, wie die spätgotische Bohlenstube mit Kielbogentür oder die Kapelle mit ihrer sehenswerten Holzorgel zu entdecken. Oder, man besteigt den Bergfried und lässt sich vom Bauwerk Burg beeindrucken. Auch in diesem Jahr hat das Team der Burg wieder einen reichhaltigen Veranstaltungskalender zusammengestellt. Neben einem abwechslungsreichen Ausstellungsangebot wartet das historische Gemäuer wieder mit vielen Veranstaltungen auf, die teilweise bereits ihre Fanclubs haben. Aber auch für Burgenbegeisterte gibt es wieder Neues zu sehen. Die im ausgehenden Jahr begonnenen umfangreichen Restaurierungen werden intensiv fortgesetzt, die Bauordnung hat interessante Ergebnisse erzielt, denn unter anderem wurden Gebäude aus der Zeit um 1378 entdeckt und fortschreitende Baumaßnahmen haben ihre angenehmen Spuren hinterlassen.

1 Die August Horch Klassik bringt zum vierten Mal ein rollendes Museum auf die Straßen. Foto: August Horch Museum

2 Imposanter Blick auf die Burg Schönfels. Foto: Burg Schönfels

Museum Burg Schönfels

Foto: Harald Burkhardt, Stenn

Museum Burg Schönfels Burgstraße 34 I 08115 Lichtentanne Tel. 037600-2327 I Fax 037600-2577 www.burg-schoenfels.de geöffnet: tägl. außer Mo & Frei 10 - 17 Uhr sowie nach Vereinbarung

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Z w i cka u

Tollkühne Männer am Zwickauer Himmel  Der Aero-Club Zwickau ist Sachsens größter Luftsportverein. Am 23. und 24. August lädt er zum 17. Großen Zwickauer Flugplatzfest ein. Geboten wird den Besuchern auf dem traditionsreichen Flugplatz an der Reichenbacher Straße (B173) jede Menge Interessantes, Spektakuläres und Unterhaltsames am Himmel und am Boden. Das Festgelände ist an beiden Tagen von 9 Uhr bis in die Abendstunden geöffnet. Auch in diesem Jahr soll die Zwickauer Fliegerfete wieder ein großes Volksfest rund um den Flugsport für die ganze Familie und ganz Sachsen mit besonderen Überraschungen für die Jüngsten werden. Höhepunkt ist die an beiden Tagen punkt 14 Uhr beginnende internationale Flugschau. Dabei ist es dem Zwickauer

1 Die Flying-Bulls in Aktion. Foto: Christoph Dudek

Veranstalter wiederum gelungen, den weltbesten Motorkunstflugverband, das Red Bull-Aerobatics-Team aus der Tschechischen Republik in die Robert-Schumann-Stadt zu locken. Und hier ist mit Radka Machova eine Frau die Chefin von „drei tollkühnen Männern“. Im Schlepptau haben dieser vier Ausnahmekönner das Red Bull-Aerobatics-Duo. So gibt es sechs Starpiloten auf einen Schlag zu erleben. Mit von der Partie sind ebenfalls die Fallschirmspringer aus Großrückerswalde, Segelflieger und Spitzenmodellflieger. Nicht zu vergessen sind die Oldies der Lüfte, auch fliegende Kisten genannt. Zum 11. Mal tuckert die legendäre Ju 52/3 m aus den Schweizer Bergen in die sächsische Automobilstadt Zwickau. „Tante Ju“ hebt zu Rundflügen

ab, wobei auch das schöne Erzgebirge aus der Vogelperspektive bestaunt werden kann.

Nur fliegen ist schöner! Der Flugplatz Zwickau hat sich zu einem wahren Erlebnis-Center entwickelt. An den Wochenenden oder nach vereinbartem Termin sind Gästeflüge möglich. Die Flugroute bestimmt der Gast. Besonders gern wird von hier aus in das Erzgebirge, das Vogtland oder in das Tal der Burgen geflogen. Wer selbst Chef im Cockpit sein möchte, kann beim Zwickauer Aero-Club natürlich auch das Fliegen erlernen. Ausgebildet wird im Segel-, Motor- und Ultraleichtflug. www.acz.de

23. und 24. august 2014

2 Mit der JU über der Talsperre Eibenstock. Foto: Rainer Grimm

3 Action zur Flugschau. Foto: Christoph Dudek

17. zwickauer flugplatzfest sa./so. 14 uhr internationale flugschau rundflüge mit „tante ju“ flugticket-vorverkauf: 0375 / 78 11 83

Der Freischütz OPER VON CARL MARIA VON WEBER

11.07. + 13.07. + 18.07. + 19.07. ¬ 20.00 Uhr + 20.07. ¬ 19.00 Uhr + 15.07. + 16.07. ¬ 10.00 Uhr Freilichtbühne am Schwanenteich Zwickau

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Karten Zwickau [0375] 27 411 -4647 / -4648 oder online www.theater-plauen-zwickau.de


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We r d a u

Buntes Treiben in der Stadt   In Werdau feiern alle gemeinsam, Rettungskräfte begeistern mit ihrem Können und Sportler erobern das Naherholungsmekka. Hier liegen aktiv sein und entspannen ganz nah beieinander.   Die Werdauer schaffen es seit einigen Jahren immer wieder, tausende Menschen aus nah und fern mit ausgefallenen und ungewöhnlichen Aktionen hinein ins bunte Treiben zu locken. Auch in diesem Sommer folgt ein Highlight auf das andere. Drei davon stechen 2014 ganz besonders hervor.

Ort ziehen jedoch Einwohner und Gäste unterschiedlichster Herkunft, Kultur und Nationalität derart stark an einem Strang. Das Fest ist Ausdruck multikultureller Lebensfreude und ein Beweis dafür, wie gut Kinder und Erwachsene aus aller Welt miteinander harmonieren. Wer dieses Lebensgefühl selbst erleben will, ist von 14 bis 18 Uhr herzlich in die Pleißestadt eingeladen.

Wettkämpfe an der Koberbachtalsperre 

Die Herzen von Sportlern schlagen am 27. und 28. Juni höher. Denn dann steigen in der malerischen Landschaft Hier ziehen alle an einem Strang   des Naherholungsgebietes Koberbachtalsperre der fünfte Den Auftakt zu diesem Reigen macht am Samstag, dem Koberbachtal-Triathlon und das 34. Meilenschwimmen. 17. Mai der zweite Werdauer Blaulichttag. Dann präsen- Sportler aus ganz Deutschland werden erwartet. Auch tieren sich zwischen 13 und 18 Uhr wieder zahlreiche ein Quadrathlon, eine eher junge Sportart, bei der neben ehren- und hauptamtliche Rettungskräfte auf dem Schwimmen, Laufen und Radfahren auch noch eine Marktplatz vor dem Rathaus und erlauben einen ein- Kanustrecke zu absolvieren ist, wird angeboten. Zudem maligen Blick hinter die Kulissen. Egal ob Blutspende, steigen Kinder-, Schüler- und Jugendwettkämpfe. InterBundeswehr, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei, essenten brauchen jedoch keine Angst zu haben, dass sie Rettungsdienst, Verkehrswacht oder Wasserrettungs- der Teilnahme eventuell nicht gewachsen sind. Sowohl dienst – die Helfer in der Not laden zum Staunen, Lernen Hobbysportler als auch Spezialisten sind willkommen und und Mitmachen ein. starten in unterschiedlichen Wertungsklassen. Nur zwei Wochen später, am Sonntag, dem 1. Juni, feiert www.koberbachtal-triathlon.de. Werdau an gleicher Stelle zum bereits fünften Mal sein Internationales Kinderfest. Gemeinsam mit dem Verein der Vietnamesen Westsachsen-Zwickau e.V. ist in den zurückliegenden Jahren ein Event entstanden, das in seiner Art weit über die Landkreisgrenzen einmalig ist. 1 Der Werdauer Blaulichttag lädt zu einem bunten Spiel, Spaß und Abwechslung für Kinder nahezu jeden Programm. Alters sind selbstverständlich. Kaum an einem anderen Foto: Stadt Werdau

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Unverwechselbarer Charakter Im Hallen- und Freibad WEBALU ist ganzjährig Badespaß für die gesamte Familie garantiert. Hier finden Badelustige nicht nur Schwimmund Nichtschwimmerbereiche in der Halle, sondern auch beheizte Außenbecken. Die Gestaltung der Anlage mit seinen künstlichen Felsen, den Wasserfällen und den vielen großen Grünpflanzen geben dem Bad einen unverwechselbaren Charakter. Eine besondere Attraktion ist die 65 Meter lange Rutsche. Das WEBALU verfügt jedoch ebenso über eine großzügig angelegte Saunalandschaft. Hier erwarten den Gast beruhigende Aufgüsse, gesunde Getränke und idyllische Ruheräume zum Krafttanken. Die Saunalandschaft bietet auf einer Fläche von 133 Quadratmetern verschiedene Möglichkeit zum Schwitzen und Abkühlen. Übrigens, Saunabesucher können jederzeit die gesamte Badelandschaft nutzen. www.webalu.de   2 Das WEBALU bietet Badespaß für die ganze Familie. Foto: WEBALU

3 Auch im Außengelände findet der Gast im WEBALU Entspannung. Foto: WEBALU

4 Wettkämpfe an der Koberbachtalsperre. Foto: Stadt Werdau

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In der Tuchfabrik rattern die Webstühle Mit einer Lautstärke von 114 Dezibel rattern die Webstühle im Websaal der ehemaligen Crimmitschauer Tuchfabrik Gebr. Pfau – das entspricht dem Lärm eines Düsenjägers im Abstand von 200 bis 300 Metern! Was heute kaum vorstellbar ist, prägte über 100 Jahre den Arbeitsalltag in der einstigen Tuchfabrik. Als 1990 die Produktion eingestellt wurde, hatten in den über 100 Jahren tausende Meter Stoff die Fabrikhallen verlassen. Heute befindet sich in dem historischen Ambiente das Sächsische Industriemuseum, Tuchfabrik Gebr. Pfau und bewahrt ein in Europa einzigartiges Fabrik- und Maschinenensemble. Hier kann man Geschichte hautnah erleben. Die historischen Maschinen sind noch immer funktionstüchtig und werden beim Rundgang vorgeführt. In diesem Frühjahr lädt die Tuchfabrik zu zwei Höhepunkten ein: dem Ostermarkt mit Händlern und Handwerkern aus der Region am 12. und 13. April von 10 -18 Uhr sowie der Fotoausstellung „Villen in Crimmitschau“ vom 23. März bis zum 22. Juni 2014, immer Samstag, Sonntag, Feiertag von 13 - 16 Uhr. Öffentliche Führungen durch die Tuchfabrik gibt es von März bis November 2014 Freitag bis Sonntag und an den Feiertagen jeweils 14 Uhr.

Fotos zeigen historisches Erbe Die Fotoausstellung in der Tuchfabrik Gebr. Pfau zeigt die außergewöhnliche Vielfalt der Fabrikantenvillen. Crimmitschau hat neben der Tuchfabrik Gebr. Pfau ein weiteres wertvolles historisches Erbe: die Villen der Textilunternehmer und Fabrikanten. Mit wachsendem Wohlstand konnten sich diese eine bessere Wohnqualität durch den Bau von Villen erkaufen und sich so vom Lärm und Schmutz ihrer Industrie räumlich distanzieren. Viele renommierte Architekten, wie der Leipziger Max Pommer, schufen dann einzigartige Gebäude. Alte Postkarten verdeutlichen, wie sehr die Villen bei der einheimischen Bevölkerung geschätzt waren. Viele Eigentümer bemühen sich heute, das historische Aussehen zu bewahren. www.saechsisches-industriemuseum.de

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C r i mm i t scha u

600 Jahre Stadtrecht Wenn Crimmitschau in diesem Jahr zu seiner Stadtrechtsfeier einlädt, dann geht es in der Stadt hoch her. 1414 erhielt Crimmitschau von Markgraf Wilhelm II. von Meißen das Stadtrecht. Und da die Crimmitschauer gern fröhlich sind und sich auch gern Gäste einladen, haben sie die 600. Wiederkehr dieses Ereignisses unter das Motto CRIMMITSHOW 2014 gestellt. Jede Menge Höhepunkte erwartet die Besucher vor allem zur Festwoche vom 30. Mai bis 9. Juni 2014. Dazu gehört am 31. Mai sowie am 1. Juni das Historische Stadtfest in der Innenstadt mit Zunft- und Handelsmarkt, Bauernmarkt, Kindermeile, Militärhistorischem Biwak und vielem mehr. Spannend wird es, wenn am 1. Juni von 14 bis 16.30 Uhr der historische Festumzug die Innenstadt erobert. Doch auch der Tag der Vereine am 5. Juni sowie der Hobbyhandwerker-Markt und das Fest der Nationen am 6. Juni sind einen Besuch wert.

Eine Stadt mit wechselvoller Geschichte Um 1150 soll die Siedlung Crimmitschau entstanden sein, eine Herrschaft von Crimmitschau fand 1212 erstmals Erwähnung. Im 18. Jahrhundert war aus der Handwerkerund Tuchstadt eine Textilindustriestadt von europäischer Bedeutung geworden. „Stadt der 100 Schornsteine“ oder „Sächsisches Manchester“ wurde Crimmitschau genannt. Um diese Zeit hatte Crimmitschau die höchste Millionärsdichte im deutschen Reich. Die Villen auf dem Westberg künden noch davon. Gleichzeitig entwickelte sich hier die Arbeiterbewegung. Der Crimmitschauer Textilarbeiterstreik 1903/04 ging mit 9000 Beteiligten als erster Massenstreik in die deutsche Geschichte ein. Bereits 1870 war in der Stadt die erste sozialdemokratische Tageszeitung Deutschlands erschienen. Auch in der Zeit der DDR war Crimmitschau bekannt für seine Textilproduktion, vereint im VEB Volltuchwerke. Mit der Wende 1989/90 verlor die Textilindustrie ihre Bedeutung. Von der textilen Vergangenheit künden heute noch die historische Tuchfabrik Gebr. Pfau sowie die Präsenz von gegenwärtig vier Unternehmen, darunter Spengler & Fürst, die Manufaktur Schönfeld und die Seidenmanufaktur Eschke. Heute ist Crimmitschau eine moderne Stadt mit einem großen Industrie- und Gewerbegebiet, mit Theater und Kunsteisstadion. Der Ortsteil Blankenhain wird als Museumsdorf hochgelobt, der Sahnpark hält mit Tiergehege und dem Freibad mit der größten Wasserfläche Westsachsens beste Freizeitmöglichkeiten bereit und nicht zuletzt lockt das Eisstadion Eislauffans ebenso wie Eishockey-Begeisterte seit vielen Jahren an. www.crimmitshow2014.de

2 Das Militärhistorische Biwak findet am 31. Mai ab 18 Uhr im Bismarckhain statt. Foto: Martin Hillebrand

1 Die Villa in der Lindenstraße 18 in Crimmitschau. Foto: Dietmar Träupmann

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3 Oberbürgermeister Holm Günther in Ratsherrentracht. Foto: Stadtverwaltung Crimmitschau/Uta Pleißner


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Stadt– und Dampfmaschinenmuseum Werdau

08412 Werdau · Holzstraße 2 Tel.: 0 37 61/ 7 50 31 www.museum-werdau.de geöffnet: So – Do 10 – 16 Uhr

Programmauszug der Festwoche 30. Mai bis 9. Juni 2014

25.04.2014 – 27.04.2014 17. IFA-Oldtimertreffen für Nutzfahrzeuge

30.05.

www.oldtimertreffen-werdau.de

18.05.2014 – 21.09.2014 Im Museum ist Jahrmarkt 28.09.2014 – 09.11.2014 Pleißenländer Art

Konzert mit Ondřej Havelka and his Melody Makers im Theater der Stadt mit „Perlen“ des Welt-Swings und Jazz der 30er und 40er Jahre

31.05./ Historisches Stadtfest mit Markttreiben, 01.06. Biwak und Festumzug in der Innenstadt 06.06.

„Bürgerfest der Nationen“ auf dem Markt

07.06.

Oldtimertreffen „Kirchbergclassic“ hält Rast in der Innenstadt „Nacht der Musik“ in der St. Laurentiuskirche

05.06.

Tag der Vereine

09.06.

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag auf dem Crimmitschauer Marktplatz

Ratskeller Werdau Markt 10-18 08412 Werdau Tel. 03761/762766

Ausflugsgaststätte

Dänkritzer Schmiede Ratskeller Öffnungszeiten: Die. - So. 10.00 - 22.00 Uhr Gartenlokal Mai - September Montag geschlossen Inhaber U. Lorenz · Hartmannsdorfer Straße 1 08459 Neukirchen OT Dänkritz · Tel. 0 37 62/32 90 - 4 43 11 · Fax 93 72 24 daenkritzer.schmiede@t-online.de · www.daenkritzer-schmiede.de

Werdau

· täglich geöffnet ab 11.00 Uhr · durchgehend warme und kalte Speisen auch zum mitnehmen · zwei separate Räume für Feierlichkeiten aller Art · Feierlichkeiten bis ca. 80 Personen im Hauptraum · Partyservice außer Haus von kalten Platten über Buffets bis zur kompletten Ausrichtung Ihrer Feierlichkeit mit Speisen und Getränken inkl. Service

www.ratskeller-werdau.de

Hotel Friesen Doppelzimmer ab 65,00 · Einzelzimmer ab 42,00 (inkl. Frühstück)

Restaurant · Biergarten · Sky Sports Bar · Konferenzräume Für Geburtstage, Hochzeiten und all die anderen Feierlichkeiten mit der Familie, Freunden und Bekannten, ist unser Hotel eine gute Wahl. Unser Restaurant ist täglich ab 11.00 Uhr geöffnet.

Partyservice

· für Veranstaltungen von 6 bis 500 Pers. · vom kalten Büffet bis hin zum Menü · auf Wunsch mit Komplettservice

Großveranstaltungen

von A wie Ausstattung, C wie Catering oder K wie Künstler bis Z wie Zelt bieten wir Ihnen über unseren Gastronomie- & Veranstaltungsservice

Inh.: Michael Jubelt • Zwickauer Straße 58 – Direkt an der B 175 08412 Werdau • Tel.: 0 37 61/ 88 00-0 • Fax: 0 37 61/88 00-50 Internet: www.hotel-friesen.de • E-Mail: Hotel.Friesen@t-online.de

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L i ch t e n s t e i n

An einem Tag zu Fuß um die ganze Welt   Die Miniwelt in Lichtenstein ist ein Kleinod, für dessen Besuch man gut einen ganzen Tag einplanen kann, um die über 100 Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Schließlich ist es im wahren Leben unmöglich, an nur einem Tag um die ganze Welt zu reisen – und das sogar zu Fuß. Alle Bauwerke wurden detailgetreu im Maßstab 1:25 nachgebaut, und so ist es ganz leicht, die Größe der Monumente aus den verschiedenen Epochen der Weltgeschichte auf einer Fläche von 6,5 Hektar zu vergleichen. Ganz egal, ob die 3,72 Meter hohe Dresdner Frauenkirche, das Opernhaus von Sydney, der Schiefe Turm von Pisa, das 2,5 Tonnen schwere Leipziger Völkerschlachtdenkmal, das indische Tadsch Mahal, der Felsendom von Jerusalem oder die Freiheitsstatue in New York – das Fernweh wird auf alle Fälle geweckt. Einfach einsteigen heißt es im Airbus A 310 oder auf das Segelschulschiff „Gorch Fock“ und ab geht’s in die weite Welt – alles natürlich en miniature. Sogar Eisenbahnfans kommen nicht zu kurz und die Gartenbahnanlage mit den verschiedenen Zügen auf 600 Metern Gleisen fasziniert nicht nur die Kinder. Geöffnet hat die Miniwelt vom 4. April bis 2. November 2014, täglich 9 bis 18 Uhr.

Nach der Weltreise auf ins Weltall Was kann wohl schöner sein, als sich in bequemen Sitzen zurückzulehnen und die unendlichen Weiten des Universums auf 230 Quadratmeter gewölbter „Leinwand“ unabhängig von Wind und Wetter zu erleben. 7000 Sterne leuchten im „Minikosmos“, wenn der Flug durch die Galaxie startet. Das vollklimatisierte Planetarium und 360-Grad-Kino ist eines der modernsten in Sachsen – ausgestattet mit neuester Technik von Carl Zeiss Jena und Zugriff auf Datenbanken der NASA. Hier gilt es die „sieben Wunder“ zu entdecken oder die Fische Shorty und Jake auf ihren Abenteuern nach Kaluoka`Hina – dem Zauberriff zu begleiten. Die „Sternenreise für jedermann“ wird so zum Aha-Erlebnis. Man ist mittendrin im Geschehen und das ganz ohne 3D-Brille.

Wenn die Sonne hinterm Eiffelturm versinkt und die Modelle zu leuchten beginnen, dann heißt es am 9. August „Miniwelt bei Nacht“ mit Livemusik, Lampionumzug und Schiffsfeuerwerk. Am 6. und 7. September lässt der „Markt der vergessenen Künste“ altes Handwerk in neuem Glanze auferstehen und wie zu Anbeginn kann der Besucher die Gewerke einer vergangenen Zeit erleben. www.miniwelt.de  

Spannende Veranstaltungen laden ein Zahlreiche Veranstaltungen laden auch 2014 in die 1 Selbst das Schloss Glauchau gibt es in der Miniwelt en miniature zu bestaunen. Miniwelt ein: So gibt es am 17. und 18. Mai. sowie am 27. und 28. September die beliebten Gartenbahntreffen. Gartenbahner aus nah und fern lassen dann ihre 2 Schloss Sanssouci im Miniformat ist eine von über 100 Attraktionen im Park. kleinen „Schätzchen“ auf dem Gleis der Miniwelt fahren, vorbei an den Metropolen der Welt. Fotos (2): Miniwelt Lichtenstein

An einem Tag die ganze Welt entdecken in der Miniwelt im sächsischen Lichtenstein Beim Anblick der über 100 Bauwerke im Maßstab 1:25 staunen nicht nur die Kleinen.

Ein touristischer Leuchtturm in Sachsen

kostenfrei:

Service:

Das digitale Sternentheater in der Miniwelt

Ausgewählte Veranstaltungen 2014: Unser Service für die Besucher: ■ Wasserspielanlage und ■ 17./18. Mai – Gartenbahntreffen Aktionsfläche am Pariser Eiffelturm kleine Bahnen ganz groß – ■ Schauwerkstatt mit Bastelecke ein Fest für Eisenbahnfans für die Jüngsten ■ 9. August – Miniwelt bei Nacht ■ kostenfrei telefonieren aus wenn die Sonne hinterm Eiffelturm der roten Telefonzelle neben dem versinkt und die Modelle zu leuchten Tower von London beginnen ■ Ruhepunkte zum Hinsetzen und ■ 6./7. September – Markt der Genießen vergessenen Künste ■ Für das leibliche Wohl sorgt Historisches Handwerk in neuem Glanze die Gastronomie „Am Tor zur Welt“.

Miniwelt Sachsen GmbH · Chemnitzer Str. 43 · 09350 Lichtenstein · Tel.: 037204 72255 · Fax 72257 · www.miniwelt.de · Öffnungszeiten 2014: 4. April – 2. November · täglich 9 – 18 Uhr

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Tourismusregion Zwickau

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K i r chbe r g

Ein Volksfest auf Rädern   Sommer, Sonne, gute Laune und ein schöner Oldtimer die Ausgangsposition für einen Besuch des Oldtimer-Treffens „Kirchberg-Classics“ könnte kaum besser sein. Wenn dann auch noch die Menschen an der Strecke den Fahrern freudestrahlend zuwinken und die Organisation der Veranstaltung stimmt, kommt man gern wieder. Dies werden sich auch in diesem Jahr über 800 Oldtimerfreunde denken und aufs Neue den Weg an den Borberg in Kirchberg finden. Das, was 1998 mit 97 Teilnehmern auf dem Festplatz begonnen und im Jahr 2000 mit einer Rundfahrt bereichert wurde, macht Kirchberg als liebens- und lebenswerte Stadt weit über die Grenzen Sachsens bekannt. Jedes Jahr gibt es eine neue Rundfahrt in Richtung Kirchberg – vorbei an malerischen Altstädten, unter schattigen Bäumen, auf kleinen Nebenstraßen, mit Begegnungen an sechs Kontrollpunkten. Im Gegensatz zu anderen Treffen treten die Oldtimerfans auf die Bremsen, drehen um und bleiben einfach da. Es gibt keine Zeitbegrenzung, keine Strafpunkte und auch keine Pokale für Fahrzeuge, die in den Augen anderer diese sowieso nicht verdient hätten.

Einfach nur fahren, die Landschaft genießen und in der Begeisterung der Zuschauer „baden“. Diese erinnern sich an die Zeiten, in denen sie selbst solch, ein damals modernes Fahrzeug, lenkten oder erklären ihren Enkeln die Technik einer „DKW“ oder eines „Horchs“. Ein Jahrhundert Fahrzeuggeschichte gibt es an jedem ersten Samstag im Juni zu erleben. Dabei atmet der Besucher den „Duft“ von Hunderten von Oldtimer-Fahrzeugen und begegnet Menschen, die ihn in ihrer schönen Heimat freundlich begrüßen. www.kirchberg.de

  1 Auch die Fans alter Motorräder kommen bei der Kirchberg Classic auf ihre Kosten. 2 Hunderte begeisterte Oldtimerfans sind alljährlich in Kirchberg mit dabei. Fotos (2): Stadt Kirchberg

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Telefon 037607 8640 www.kiessling-zwickau.de Lengenfelder Straße 198 08064 Zwickau

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Tourismusregion Zwickau Ferienhaus* Ferie und Campingplatzvermietung pllatz t für Gäst Gä st * Gästehaus Feierlichkeitem Feiier Fe ier Som So m * Sommerrodelbahn rodde ro de u.v.m. u.v.m

Tourismus T i und dS Sport GmbH 09337 Callenberg Telefon 03723 4182-13 | Fax 03723 4182-23 www.stausee-oberwald.de | info@stausee-oberwald.de

Autobahn A4 Abfahrt Hohenstein-Ernstthal, Nr. 65 B180 in Richtung Altenburg/Waldenburg GPS: 50°49‘11“N/12°39‘31“E

Hohenstein-Ernstthal gru t seine Gäste !

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H ohe n s t e i n - E r n s t t hal

Hinein ins Vergnügen  Sport, Spiel und Erholung finden Familien im Erholungsgebiet Stausee Oberwald. Hier lässt es sich wunderbar aktiv entspannen. Das Gelände befindet sich in waldreicher Gegend in der Nähe der Autobahn A4, Abfahrt (65) Hohenstein-Ernstthal. Ein 16 Hektar großer Badesee, 360 m Badestrand mit FKK-Bereich, eine 64 Meter lange Wasserrutsche, Boots- und Wassertreterverleih, Minigolfanlage, Volley- und Beachvolleyballplatz, Spielplatz, Angelmöglichkeiten, Tauchschule sowie eine 508 Meter lange Sommerrodelbahn sorgen für Abwechslung und Erholung. Einsteigen und rein in das Vergnügen...,so heißt das Motto auf der 508 Meter langen Sommerrodelbahn, welche sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Ob für große oder kleine Besucher, ob einzeln oder im Doppelpack, für alle wird es ein unvergessenes Erlebnis werden. Der angrenzende Oberwald bietet dem Wanderer die Möglichkeit, mehrere Wanderrouten einzuschlagen. Für Gäste, welche mehrere Tage das Erholungsgebiet nutzen möchten, stehen 54 gemütlich eingerichtete Ferienhäuser unterschiedlicher Ausstattung bereit. Sie bieten

09337 Hohenstein-Ernstthal · Altmarkt 41 Tel.: 03723/449400 · Fax: 03723/449440 www.hohenstein-ernstthal.de stadtinfo@hohenstein-ernstthal.de

Antonstraße 6 Telefon: 03723 / 47711

Karl-May-Straße 54 Telefon: 03723 / 42159

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 13:00 - 17:00 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr

www.trm-hot.de

www.karl-may-haus.de

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Platz für vier Personen und verfügen über Wohnraum, Schlafraum, Miniküche, Dusche/WC sowie eine Terrasse mit Gartenmöbeln. Teilweise besitzen die Ferienhäuser einen zweiten Schlafraum und sind im Grundriss größer. Wer seine Unterkunft mitbringen möchte, dem stehen 70 Plätze auf dem Vier-Sterne Campingplatz zur Verfügung. Auch Dauercamper sind herzlich willkommen. Weiterhin mietbar ist ein Gästehaus für Feierlichkeiten. Ferienhäuser, Campingplatz und Gästehaus stehen ganzjährig zur Verfügung. Verschiedene wiederkehrende Veranstaltungen bieten erlebnisreiche Stunden und Abwechslung, auch für einen Tagesausflug. Dazu gehören das Neptunfest, das 20. Langstreckenschwimmen im Juli sowie das 18. Schiffsmodelschaufahren im September. www.stausee-oberwald.de   1 Im Erholungsgebiet Stausee Oberwald finden Familien bei Sport, Spiel und Spaß zahlreiche Angebote zum aktiven Entspannen. Foto: Stausee Oberwald

Textil- und Rennsportmuseum in neuem Glanz Nach dreijähriger Bauzeit und teilweiser Schließung ist das Textil- und Rennsportmuseum ab Anfang April wieder geöffnet. Neben der Erneuerung von Fassade und Außenanlagen erwartet den Besucher ein ganz neuer Eingangsbereich mit Museumsshop, behindertengerechtem Zugang in alle Ausstellungsbereiche und nach einem erlebnisreichen Museumsrundgang eine Kaffeepause im Eingangsfoyer. Zum Internationalen Museumstag am 18. Mai von 10 bis 18 Uhr gibt es ein kleines Programm in den beiden textilen Dauerausstellungen Schauwerkstatt Jacquardweberei sowie Wirkerei und Strumpfgeschichte. Ganztägig finden Vorführungen an den historischen Maschinen statt. So erlebt man hautnah die Arbeitsgänge zur Herstellung der hier einstmals produzierten Jacquardgewebe wie Wandbilder, Möbelbezugsstoffe, Diwan- und

Tischdecken, mit denen die Hohenstein-Ernstthaler Weber in der ganzen Welt bekannt waren. Der Lärm der Webstühle und der Geruch der ölgetränkten alten Dielung lassen die Arbeitswelt der ehemaligen Textilarbeiter wieder lebendig werden. Um 11 und 15 Uhr findet auf einem Laufsteg zwischen den historischen Maschinen eine Modenschau unter dem Thema „Petticoat, Jugendmode, Rundstrick“ statt. Die Besucher sind auf eine modische Zeitreise von den 1950er Jahren bis 1990 mit DDR- Bekleidung, die zu einem Teil auch in ehemaligen Textilbetrieben der Region produziert wurde, eingeladen. Die Dauerausstellung „Legenden vom Ring“ zur Geschichte des Sachsenrings ist nach Umzug in das Dachgeschoss und mit zahlreichen Erweiterungen ab Mitte Juli wieder geöffnet.


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H ohe n s t e i n - E r n s t t hal

Weltelite lockt auf den Sachsenring   Seine wechselvolle Geschichte macht den Traditionskurs Sachsenring als Auto- und Motorradrennstrecke bis heute attraktiv. Seit 1927 werden an diesem historischen Ort Rennen ausgetragen, die als so genanntes Badberg-Viereck-Rennen begannen und auf dem alten Sachsenring teilweise Zuschauerzahlen von bis zu einer halben Million anlockten. 1991 wurde das letzte Rennen auf dem alten knapp neun Kilometer langen Sachsenring ausgetragen. Da es durch die Streckenführung, die zum Teil durch die Stadt Hohenstein-Ernstthal führte, zu vielen Unfällen kam, wurde der alte Ring geschlossen und man entschied, auf einem Teil des alten Sachsenrings ein neues Verkehrssicherheitszentrum zu bauen. 1996 eröffnete auf diesem Gelände die neue Rennstrecke Sachsenring.

eni Motorrad Grand Prix Deutschland Seit 1998 findet auf dem neuen Sachsenring die Motorrad Weltmeisterschaft statt und lockt Zuschauer aus der ganzen Welt nach Sachsen. Mit über 200.000 Zuschauern gehörte der Deutsche Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring in den letzten Jahren zu den drei meistbesuchten Veranstaltungen auf dem MotoGPTM Kalender. Die MotoGPTM wird per TV in mehr als 200 Länder übertragen, knapp zwei Millionen Zuschauer schauen sich die

Rennen der Weltelite des Motorrad-Straßenrennsports live vor Ort an. Erst in den letzten Jahren hat das Interesse an den Deutschen Fahrern wieder stark zugenommen, nachdem 2011 mit Stefan Bradl in der Moto2 Klasse erstmals seit 18 Jahren wieder ein Weltmeister in einer WM-Klasse gekürt wurde. 2012 war Sandro Cortese der erste Weltmeister der damals neuen Moto3 Klasse. 2013 gab es mit acht permanenten Startern aus Deutschland in den drei WM-Klassen eine starke deutsche Vertretung im Motorrad-Straßenrennsport, 2014 wird dies fortgesetzt. Durch die steigende Präsenz deutscher Rennfahrer in der Motorrad Weltmeisterschaft können sich vor allem auch sehr viele heimische Fans mit diesem Sport identifizieren. Mit seinem breiten Rahmenprogramm, welches am Grand Prix Wochenende nicht nur im Veranstaltungsgelände stattfindet, sondern in der ganzen Umgebung zum Mitfeiern einlädt, findet sich für jeden Geschmack etwas. So wird der eni Motorrad Grand Prix Deutschland zu einem Volksfest und zu einer Pilgerstädte für Motorradrennfans aus der ganzen Welt, die nur darauf warten, dass es auch 2014 wieder heißt „Gentlemen, start your engines!“ www.sachsenring-gp.de

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1 Der Sachsenring ist eine Pilgerstätte für Motorradrennfans aus der ganzen Welt. 2 Vom 11. bis 13. Juli 2014 startet wieder der eni Motorrad Grand Prix Deutschland. Fotos (2): SRM

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Chemnitz

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Naturmarkt im Schloss Eine liebgewonnene Tradition können am 1. Mai die Besucher im historischen Schlosshof des Wasserschlosses Klaffenbach erleben. Dann ist den ganzen Tag lang wieder Naturmarkt auf dem Areal. Zahlreiche sächsische Direktvermarkter bieten Produkte aus umweltgerechter Landwirtschaft, ökologischem Anbau und traditionellem Handwerk an. Ein kulturelles Rahmenprogramm sowie Kreativangebote für Kinder versprechen beste Unterhaltung an diesem Frühlingstag.

Oldtimerschau in der Messe Liebhaber historischer Karossen sind am 10. und 11. Mai in der Chemnitz-Arena am richtigen Ort. Die Chemnitzer Oldtimer-Messe präsentiert auch diesmal eine breite Palette von Old- und Youngtimern. Als besonderes Highlight erwartet die Besucher in diesem Jahr eine Ausstellung mit historischen Militärfahrzeugen. Schrauber und Bastler können während der Schau auch aktiv werden. Während eines Teilemarktes bestehen beste Bedingungen, mit anderen Oldtimerfans zu fachsimpeln.

Kindertag im Küchwald Der Verein „Kraftwerk“ lässt am 1. Juni 2014 Kinderherzen höher schlagen. Dann wird auf der Küchwaldwiese, im Norden der Stadt, der Kindertag gefeiert. Für alle Besucher werden in der Zeit von 10 bis 18 Uhr fünf Aktionsfelder aufgebaut, die zu Sport, Spiel und Spaß einladen. Mit dabei sind Vertreter der Feuerwehr, der Polizei und von vielen anderen Einrichtungen, die ihren Alltag zum Anfassen präsentieren. Auf einer großen Bühne gibt es zudem ein spannendes Programm für die ganze Familie.

Paradies für Floristen Die Besucher der Schau „Floristik Trend und Trend Visuell“ erwarten am 12. und 13. Juli meisterliche Werkstücke junger Floristen sowie zahlreiche Variationen der Blumenkunst mit aktuellen Trends und Gestaltungsideen. Präsentiert werden die Glanzstücke in der Messehalle an der Neefestraße. Daneben können wieder die Prüfungsstücke der Gestalter für visuelles Marketing in professionell gestalteten Schaufenstern bewundert werden.

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C hem n i t z

Show mit rassigen Hauptdarstellern Mit magischen Begegnungen zwischen Mensch und Pferd begeistert die Show „Apassionata“ jedes Jahr aufs Neue rund 500.000 Zuschauer in ganz Europa. Die neue Show „Zeit für Träume“ erzählt am 2., 3. und 4. Mai die Geschichte zweier Freunde, die durch ein mystisches Medaillon auf eine packende Reise durch Zeit und Raum geraten. Ihr Weg führt sie durch verschiedene Epochen und Jahreszeiten, sie durchstreifen verzauberte Winterlandschaften, verbringen sommerliche Stunden am Meer und tauchen ein in unvergessliche Abenteuer! Die Besucher können die Show nicht nur hautnah erleben, sondern sich auch auf eine traumhafte Reise voller Überraschungen entführen lassen. Ein ganz besonderes Highlight hält die neue Ungarische Post bereit: Der Reiter wird spektakuläre, hoch anspruchsvolle Manöver zeigen. Romantisch und anmutig wird es beim traumhaften Pas de Deux von Sebastián und Mercedes Fernández aus Spanien mit ihren wunderschönen Andalusiern. Doch wie immer soll bei der Pferdeshow auch herzlich gelacht werden: Dafür wird unter anderem Laurent Jahan sorgen, den seine Esel Basile und Ramses ordentlich in Atem halten. Mit Schalk und Charme werden sie die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern. Freuen dürfen sich die Besucher außerdem auf elegante Lusitanos (Equipe Luis Valença) und prächtige Friesen (Equipe Petra Geschonnek), die Dressurlektionen auf höchstem Niveau präsentieren. Temporeiche Westerneinlagen und süße Pony-Darbietungen dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. So schafft „Zeit für Träume“ garantiert für jeden Einzelnen, ob groß ob klein, seine ganz eigenen Lieblingsmomente. Untermalt mit farbenprächtigen Bühnenbildern, gefühlvoller Musik und mitreißenden Tanz-

einlagen wird „Apassionata“ sicherlich auch ihren Status als Europas erfolgreichste Familienunterhaltungsshow mit Pferden bestätigen. In der Show werden unter anderem Pferde der Rasse Alter Reals präsentiert. Intelligent und lernbereit im Innern, glänzen sie nach außen mit viel Kraft und Ausdrucksstärke. „Real“ bedeutet „königlich“ – und genauso kommen auch diese Pferde daher: stolz, elegant, kraftvoll. Den ersten Teil ihres Namens verdanken die Alter Reals ihrem Heimatgestüt Alter do Chão in Portugal, nahe der spanischen Grenze.

1 Das Wasserschloss Klaffenbach ist regelmäßig Kulisse für Märkte und Ausstellungen. Foto: CMT 2 Die Pferde sind los. Die rassigen Tiere sind in der Stadthallen-Show „Appassionata“ zu erleben. Foto: Agentur


Chemnitz

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Raus ins Freie, fertig, Fitness!

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C hem n i t z

Singen, swingen, Takt angeben Einmal mit Profis spielen: Dieser Wunsch geht in der Zeit vom 18. bis 25. Juli 2014 für Laienmusiker in Erfüllung. Dann veranstaltet die Sächsische Mozartgesellschaft in Chemnitz wieder die Sommerphilharmonie und den Sommerchor. Eine Woche lang studieren Musiker auf dem Theaterplatz Stücke ein. Das Publikum kann hautnah dabei sein und aktiv mitswingen, mitsingen und den Ton angeben. Das Wichtigste sind die Begeisterung für Musik, das Musizieren im Orchester und das Miteinander. Denn sowohl die Amateure, als auch die Profis bringen das gleiche Maß an Hingabe, Leidenschaft und Musizierfreude mit. Jede Stimme ist auch mit Profi-Musikern besetzt, die ebenso ambitioniert wie die Laien sind. Die Mentoren leiten fachkundig und herzlich an und arbeiten überwiegend ehrenamtlich, weil ihnen das Engagement wichtig ist. „So herrscht in der Sommerphilharmonie und im Sommerchor ein stetiges Geben und Nehmen, welches sich nach außen hin durch die überwältigende Passion für die Musik spü-

ren lässt“, erklärt Mitorganisator Frank Streuber das Prinzip. „Die Sommerphilharmonie und der Sommerchor bestehen aus Laien- und Profimusikern aus ganz Deutschland und Chören der Region. Wir freuen uns herzlich, auch in diesem Jahr wieder unsere Freunde aus der Tschechischen Republik und aus Polen begrüßen zu dürfen.“ Die Leitung übernimmt diesmal die schwedische Dirigentin Kajsa Boström. 1 Im Sommer verwandelt sich der Theaterplatz in einen Konzertsaal. Eine Woche wird musiziert. 3 Laien- und Profimusiker studieren ein Programm ein. Besondrs Kinder und Jugendliche stehen musikalisch im Mittelpunkt. 4 Auch wer kein Instrument spielt, kann gesanglich bei der Sommerphilharmonie mitwirken. Fotos (3): Mozart-Gesellschaft

Sie schwitzen und sie schinden sich und das alles macht ihnen auch noch Spaß. Bewegungsfreudige Sportskanonen wuseln viermal pro Woche durch Chemnitzer Wälder und Parkanlangen. Sie treffen sich dann zum so genannten Bootcamp. Übersetzt bedeutet das Trainingslager. Naserümpfend mag man da an Drill und robbende Rekruten denken. Beim City-Bootcamp Chemnitz geht es jedoch nicht so fies zu. Den Ton gibt Personaltrainer Jan Grieshammer an. „Wir brüllen unsere Sportler nicht an, sondern zeigen ihnen, wie sie in der Natur und unter Zuhilfenahme ihres Körpergewichtes einen sportlichen Körper formen können“, sagt er. Trotzdem ist das Training nix für „Weicheier“. Denn Sport getrieben wird bei Wind und Wetter, getreu nach dem Motto: Es gibt nur falsche Kleidung. Grieshammer vermittelt seinen Sportlern Übungen, die Kraft geben und für ein gesundes Herz-Kreislauf-System sorgen. Viermal pro Woche trifft er sich mit seinen Leuten zur Leibesertüchtigung. Mal im ausgedehnten Stadtpark im Süden von Chemnitz, mal auf dem Schloßberg im Norden der Stadt. „In dieser Regelmäßigkeit sind wir überregional die einzigen, die solche Bootcamps anbieten“, erklärt Grieshammer. „Wer Lust hat, kann einfach vorbei kommen. Das Probetraining kostet nix.“ Dienstags (19.45 Uhr), mittwochs (18.30 Uhr) und samstags (10 Uhr) treffen sich die Sportler am Stadtparkeingang Scheffelstraße, donnerstags (19.30 Uhr) auf dem Schloßberg am Restaurant „Miramar“. Wer mitmachen will, braucht wetterfeste Sportkleidung, hochhackige Schuhe gelten als unpassend. Trainingspläne, auch um ein paar Kilo zu verlieren, passen Grieshammer und sein Fitnessteam individuell an die Teilnehmer an. www.citybootcamp.de/chemnitz. 2 Bei Wind und Wetter, Sommerhitze oder Schnee: Trainer Jan Grieshammer (links) bringt alle zum Schwitzen, hier Robert Laskowski. Foto: P. Fritzsche

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Service Waagerecht: 1. erzählende Dichtungen, 3. Zimmer, Wohnraum, 5. Abkürzung: national, 7. ein wenig, 10. wiederholt, 12. Ausflugskutsche, 14. Abk.: Zollkennzeichen am LKW, 15. Wegstrekke, 16. Männername, 20. das Ende einer Rennstrecke, 22. Handwerkertitel, 25. Teil des Fußes, 26. Himmelsbote, 29. Begriff aus der Kirche, 30. alkoholisches Getränk, 33. KFZ-Kennzeichen: Ostallgäu, 34. vom Herzen führendes Blutgefäß, 35. Abk.: Abitur, 36. Gesprächspartikel, 37. kurz für: zu dem, 39. Fußpfad, 40. unterird. Kerker, 44. Vorraum, 46. bühnenmäßig, 47. Bauholz, Bohle Senkrecht: 1. Garnitur, 2. großes Holzgewächs, 4. Ruhemöbel, 6. an dieser Stelle, 7. sommerl. Schleckerei, 8. Erzgang (Bergbau), 9. dabei sein, 10. Ansiedlung, 11. Stadt in Sachsen, 13. Zeitabschnitt, 17. Zufluss der Elbe, 18. Musikinstrument, 19. Autokennzeichen von Aue-Schwarzenberg, 21. bezaubernde Anmut, 22. Werkstoff, 23. Anrede, 24. Feinarbeit, 27. Bergbauanlage, 28. reißend, 30. Bergwerk, 31. Geheimzahl beim Homebanking, 32. Musikinstrument, 38. TV-Sender, 41. Farbe, 42. deutsche Auto-Messe, 43. kurz für Alphabet, 45. TV-Sender

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Viele viele Zuschriften haben unsere Redaktion mit dem richtigen Lösungswort „Museumslandschaft” erreicht. Vielen Dank für Ihre herzliche Post! Auch diesmal hat Fortuna entschieden und wir freuen uns, den tollen Hauptpreis zu überreichen: einen Aufenthalt im k1-Hotel Oberwiesenthal inklusive Monsterroller-Tour und einem netten Touri-Paket. Die Gewinnerin heißt: Maria-Ilona Arnold und wird aus Berlin nach Oberwiesenthal kommen. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen erlebnisreichen Aufenthalt im Erzgebirge! Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.

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Oder per Mail an: info@willkommen-in-sachsen.de Einsendeschluss ist der 31. August 2014.

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Rätseln Sie mit! Mit dem richtigen Lösungswort können Sie noch einmal dieses besondere Erlebnis in Oberwiesenthal gewinnen: Monsterrollerfahren, dazu einen Aufenthalt im k1-Sporthotel. Außerdem verlosen wir die beliebte ErzgebirgsCard und eine Familienkarte für die Erzgebirgische Aussichtsbahn. Senden Sie Ihre Lösung mit dem Kennwort „Erzgebirge“ an: Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz Brückenstraße 15 · 09111 Chemnitz

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Mit dem Monsterroller auf Tour … das erwartet den Gewinner unseres Rätsels in dieser Ausgabe Ein besonderes Erlebnis erwartet den Gewinner des aktuellen Gewinnspiels: Erholung und Sport in Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands. Das k1-Sporthotel bietet optimale Bedingungen für aktive Leute. Als 60-Bettenhotel ist es bestens gerüstet für Biker und Skisportler. Mit Bike- und Skitestcenter, beheizten Ski-Stellplätzen, Werkstatt, Ski- und Snowboardschule, Sauna und Partyraum vereint es alles unter einem Dach, was Aktivurlauber brauchen. Als Treffpunkt für Firmenevents und Familienspaß lädt es ein hoch auf den Fichtelberg, der höchsten Erhebung in ganz Sachsen.

auf www.willkommen-in-sachsen.de

Ihr Preis: Mit der richtigen Einsendung haben Sie die Chance auf eine Einladung nach „Oberpowerthal“ . Gewinnen Sie zwei Übernachtungen inkl. reichhaltigem Frühstück für zwei Personen im k1-Hotel Oberwiesenthal und eine abgefahrene Monsterroller-Tour. Auf dicken Reifen geht es 10 Kilometer bergab vom Fichtelberg nach Neudorf – ein Hochgeschwindigkeitserlebnis, das für Bauchkribbeln sorgen wird. Außerdem im Paket enthalten sind Tickets für Berg- und Dampfeisenbahnfahrt, Helmausleihe sowie ein abendliches Grillbuffet. Viel Glück beim Rätseln!


Veranstaltungskalender

FIT und AKTIV

Sportveranstaltungen und organisierte Wanderungen. Mitmachen oder begeistert zuschauen. Datum

Veranstaltung

Datum

12.04.14

14 Uhr, Schneeberg, Wanderung „Über den Gleesberg nach Sankt Anna“ 19.04.14 Hohenstein-Ernstthal, Internationales Sachsenring-Radrennen 21.04.14 Geyer, Radwanderung „Start in den Frühling“, Fahrradladen Neumarkt 4 21.04.14 8 Uhr, Großolbersdorf, Osterwanderung ab Gasthaus Zur Silberstraße 26.04.14 Geyer, Frühlingswanderung „Auf dem Eisenweg“ 26.04.14 Gornau OT Dittmannsdorf, Frühjahrswanderung, Treff: Kultur- und Sporthalle 26.04.14 7 Uhr, Leubsdorf, „Carl-Stülpner-Pokalwanderung“ 26.-27.04.14 Lößnitz, 31. Reit- und Springturnier 01.05.14 Oederan, Oederaner Lauftag 01.05.14 Olbernhau, Anwandern am Kammweg, Treff: Saigerhütte 03.05.14 Lößnitz, 6. Voltigierturnier 03.05.14 Sayda, Frühjahrswanderung von Sayda nach Mezibori 10.05.14 Mülsen OT Stangendorf, Mülsengrundlauf 10.05.14 15 Uhr, Rechenberg-Bienenmühle, Kräuterwanderung 11.05.14 Mülsen, Radlersonntag 17.05.14 Ehrenfriedersdorf, Wanderwochen Waldgeisterweg, 17.-25.05.14 Wanderwochen „echt Erzgebirge“ Geführte Rundwanderungen im gesamten Erzgebirge

Veranstaltung

Datum

17.05.14

10 Uhr, Schlettau, Wildkräuterwanderung, Naturschutzzentrum Erzgebirge am Sauwald 18.05.14 Grünhain-Beierfeld OT Grünhain, Frühlingsspaziergang, König-Albert-Turm 24.05.14 Eröffnung „Stoneman Miriquidi“ 31.05.-01.06.14 Ehrenfriedersdorf, Internationales FIS-Rennen im Grasski, Skihang an der Hühnerfarm 01.06.14 9.30 Uhr, Freiberg, Wanderung durch das Zuger Bergbaurevier, Treff: Bushaltestelle ehem. Stollnhaus in Zug 07.06.14 Geyer, Wanderung „Rund um Waldkirchen“, Treff: Busbahnhof Ehrenfriedersdorfer Str. 08.06.14 Kurort Seiffen, Pfingstwanderung „Rund um das Spielzeugdorf“ 15.06.14 Marienberg, ADMV Klassik-Rennen auf dem historischen „Marienberger Dreieck“ 15.06.14 Mildenau, Sternwanderung zur Brettmühle 21.06.14 Geyer „Von Arnika bis Sonnentau“ - Botanische Wanderung, Altmarkt Geyer 22.06.14 Schneeberg, Silberstrom-Triathlon am Filzteich 28.06.14 Zschopau, ADAC-Classic Enduro Zuverlässigkeitsfahrt 04.-06.07.14 Zschopau, 15 Jahre GC Erzgebirge mit 2. DKW-Cup (05.07.14) 12.07.14 Grünhain-Beierfeld OT Grünhain, König-Albert-Wandertag, König-Albert-Turm 13.07.14 9.30 Uhr, Rechenberg-Bienemühle, 14. Musikalische Erlebniswanderung Burghof

Veranstaltung

18.-20.07.14

Amtsberg, Reit-, Spring- und Fahrturnier, Reitplatz Weißbach, Filialweg 19.07.14 14 Uhr, Schneeberg, Wanderung „Entlang der Salzstraße …“ 20.07.14 10 Uhr, Johanngeorgenstadt, 11. KammBike-Cross 26.-27.07.14 Zwönitz OT Dorfchemnitz, Reit- &Fahrturnier 27.07.14 Hohenstein-Ernstthal OT Callenberg, Meilenschwimmen, Stausee Oberwald 02.-03.08.14 Kurort Seiffen, Erzgebirgs-Bike-Marathon 22.08.14 10 Uhr, Raschau-Markersbach, Abenteuerwanderung: Abenteuer im Zauberwald 29.08.14 Thum, 11. Thumer Werfertag (Leichtathletik) 07.09.14 Geyer, 14. Greifenstein-Bike-Marathon, Freizeitbad Greifensteine 14.09.14 Hohenstein-Ernstthal OT Callenberg, Sachsenring Triathlon, Stausee Oberwald 20.-28.09.14 Wanderwochen „echt Erzgebirge“ Geführte Rundwanderungen im gesamten Erzgebirge 20.-21.09.14 Zschopau, 7. Erzgebirgs Golf Cup mit Familientag, Golfanlage Zschopau 20.09.14 Freiberg, Freiberger Herbstlauf 20.09.14 Drei-Talsperren-Marathon am Auersberg 21.09.14 13. Oederaner Fahrradtag 27.09.14 Gornau OT Dittmannsdorf, Herbstwanderung, 28.09.14 Ehrenfriedersdorf, Wanderwochen Waldgeisterweg, 05.10.14 11 Uhr, Sehmatal, 27. Fichtelberglauf, Gelände der Spindelfabrik Neudorf ... Auswahl

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A B O - C O U P O N

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Veranstaltungskalender

VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION ERZGEBIRGE

Frühjahr/Sommer 2014 Datum

Veranstaltung

Kultur erleben! Datum

14 Uhr, Nossen, Tanzfest „Irish Mood“, Schloss Nossen, Galerie 22.03.14 20 Uhr, Lugau, 10. Oldienacht in der Eurofoam 12.04.14 Olbernhau, Kräuterwanderung arena Burkhardtsdorf 12.04.14 Schwarzenberg OT Pöhla, Veranstaltung der artmontan Kulturtage 2014, Besucherberg 22.03.14 10 Uhr, Werdau, Tag des Wassers, Koberbachtalsperre Langenhessen werk Zinnkammern Pöhla 28.03.-06.04.14 Zschopau, Frühlingsfest, An den Anlagen 12.04.14 9 Uhr, Stollberg, 5. „Frühlingserwachen“, Markt 29.-30.03.14 13 Uhr, Chemnitz, 4. Internationaler Porzellanmarkt, Wasserschloss Klaffenbach 13.04.14 Meerane, Osterkunstmarkt mit Schauvorfüh 09.03.14 9 Uhr, Eppendorf, Pflanzkartoffelmarkt in rungen, Galerie ART IN Großwaltersdorf 17.04.14 18.30 Uhr, Nossen, Taschenlampenführung 29.03.14 Nossen, Saisoneröffnung, Schloss Nossen und für Kinder, Schloss Nossen Klosterpark Altzella 18.-27.04.14 10 Uhr, Freiberg, Osterferienprogramm in der 29.03.14 Oederan, Saisoneröffnung im Klein-Erzgebirge terra mineralia 29.-30.03.14 Zschopau, Mittelalterliches Spektakel, 18.-21.04.14 9 Uhr, Jöhstadt, Osterfahrten PreßnitztalSchloss Wildeck bahn, stündlich bis ca. 18 Uhr 30.03.14 Lößnitz, 25. Lößnitzer Runde 18.04.14 Kriebstein, Saisoneröffnung an der Talsperre 18.04.14 Lichtenau, Saisonstart im Sonnenlandpark April 18.-21.04.14 Oelsnitz, Ostern im Museum, Bergbaumuseum 19.04.14 Hainichen OT Riechberg, Osterfest in der Drechslerei Volkmar Wagner 01.04.14 Kohren-Sahlis, Saisonstart im Irrgarten der Sinne 19.04.14 10 Uhr, Nossen, Osterfrühstück, Kloster Altzella, Pächterhaus 03.-04.04.14 Werdau, Frühjahrsmarkt 20.04.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, Oster 04.04.14 Glauchau, Sternennacht eiersuche im Natur- und Wildpark 04.04.14 Lichtenstein, Saisoneröffnung in der Miniwelt 05.-06.04.14 10 Uhr, Drebach OT Scharfenstein, „Sorbischer 20.-21.04.14 Niederwiesa OT Lichtenwalde, „Ostermarkt im historischen Zentrum von Lichtenwalde“ Frühling“ – Der Oster-Burg-Markt auf der 20.-21.04.14 Schwarzenberg, Ostermarkt, Altstadt Burg Scharfenstein 05.04.14 Limbach-Oberfrohna OT Wolkenburg, 21.04.14 Kohren-Sahlis, Ziegenwanderung, Irrgarten Ostermarkt, Schloss Wolkenburg der Sinne 05.-06.04.14 11 Uhr, Nossen, Mittelalterspektakel mit 22.04.14 14 Uhr, Freiberg, Osterferien im Stadt- und Ritterturnier, Kloster Altzella Bergbaumuseum - Schmetterlingswerkstatt 05.-06.04.14 Oederan OT Gahlenz, Tag der offenen Tür bei 23.04.-28.04.14 Freiberg, 40. Freiberger Jazz Tage der Fa. Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz 23.04.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, 06.04.14 Mulda, Blasmusikfestival Fürstenberger Hüttentag, Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ 06.04.14 Oelsnitz/Erzgeb., Oelsnitzer Blasmusikanten, Deutschlandschachthalde 25.-27.04.14 Werdau, 17. IFA-Oldtimertreffen Werdau, Westtrasse 06.04.14 Wolkenstein OT Schönbrunn, Saisoneröffnung im AmbrossGut 25.04.-11.05.14 Zwickau, Frühlingsfest, Platz der Völkerfreundschaft 10.-26.04.14 9 Uhr, Chemnitz, Frühlings- und Ostermarkt, Neumarkt 26.-27.04.14 Crimmitschau OT Blankenhain, Mitteldeutscher Korbmacher- und Pflanzentag, Schloss 11.-12.04.14 Rallye Erzgebirge Blankenhain 12.-13.04.14 Crimmitschau, Ostermarkt, Tuchfabrik Gebr. Pfau 26.04.14 Geyer, Feuer im Berg - Bingeführung, Huthaus an der Binge 12.04.14 Grünhain-Beierfeld OT Grünhain, 51. ADMVRallye Erzgebirge 26.04.14 Oederan, Tag der Erneuerbaren Energien

März

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Veranstaltung

Datum

Veranstaltung

26.04.14 Zschopau, 2. Zschopauer Liedernacht, Schloss Wildeck 27.04.14 15.30 Uhr, Freiberg, Große Johann Strauß Gala, Nikolaikirche 27.04.14 Gornau, Oldtimer-Treffen 27.04.14 Thermalbad Wiesenbad, 8. Wiesenbader Kräutermarkt 30.-04.05.14 Stollberg, Walkteichfest, Pionierpark

Mai 01.05.14

8 Uhr, Chemnitz, Pflanz- und Blumenmarkt, Neumarkt 01.05.14 Chemnitz, Naturmarkt im Wasserschloss Klaffenbach 01.05.14 Frankenberg, Reiterfest, Reiterhof Recht Gunnersdorf 01.05.14 10 Uhr, Hartmannsdorf, Oldtimer-Treffen, Gewerbegebiet 01.05.14 Hohndorf, Springbrunnenfest „An der alten Brauerei“ 01.-04.05.14 Jöhstadt, Frühlingsdampf der Preßnitztalbahn 02.-04.05.14 Chemnitz, „Apassionata“, Chemnitz Arena 03.05.14 18 Uhr, Chemnitz, 14. Chemnitzer Museumsnacht 03.05.14 17.30 Uhr, Freiberg, Dom und Klang, Dom St. Marien 03.05.14 14 Uhr, Schneeberg, Bergaufzug, Fürstenplatz - Markt - Kirchplatz 03.05.14 14 Uhr, Schneeberg, Anbaden mit Live Musik „Meilenstein“,Strandbad Filzteich 03.05.14 Werdau, Garten- und Pflanzenmarkt 03.-04.05.14 Sonderfahrten der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, Annaberg Buchholz-Schwarzenberg 03.-04.05.14 Crimmitschau OT Gablenz, 23. Westsächsischer Töpfermarkt, Parkteichgelände 04.05.14 13 Uhr, Freiberg, Frühlingsfest, verkaufsoffener Sonntag 04.05.14 10 Uhr, Reinsdorf, Traktorentreffen 09.-11.05.14 Hohenstein-Ernstthal, Traktorentreffen 09.-11.05.14 Olbernhau, Großes Mittelalterspektakel, Rittergut/Stadtpark 10.-11.05.14 Chemnitz, Oldtimer-Messe, Chemnitz Arena 10.-11.05.14 Kriebstein, Mittelalterliches Burgfest, Burg Kriebstein


Veranstaltungskalender Datum

Veranstaltung

10.05.14 10.05.14

8 Uhr, Schneeberg, Blumen- und Pflanzenmarkt 10 Uhr, Schneeberg, Straßenfest, auf dem Friedensring 11.05.14 Chemnitz, Tag der offenen Tür im Druckzentrum der Freien Presse, Winklhoferstraße 11.05.14 11 Uhr, Zschopau, Tag der offenen Tür in der Golfanlage Zschopau 13.-16.05.14 Annaberg-Buchholz, Frühlingsmarkt 14.-18.05.14 Niederwiesa OT Braunsdorf, 20 Jahre Historische Schauweberei Braunsdorf 15.05.14 20 Uhr, Freiberg, 2. Abendmusik, Dom St.Marien 16.-17.05.14 Freiberg, Blumen- und Pflanzenmarkt 16.-18.05.14 Zwickau, Festival der Reformation, Schloss Osterstein 17.05.14 Altenberg, Lauensteiner Schlossnacht 17.05.14 19 Uhr, Drebach OT Scharfenstein, BurgOpen-Air auf der Burg Scharfenstein 17.05.14 Eibenstock, Blumenmarkt 17.05.14 Freiberg, Freiberg Rockt! imTivoli 17.05.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, Fürstenberger Hüttentag, Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ 17.-18.05.14 Lichtenstein, Gartenbahntreffen in der Miniwelt 17.-18.05.14 Schönheide, Bahnhofsfest „20 Jahre unter Dampf“, Lokschuppen am Fuchsstein 17.05.14 Werdau, 2.Werdauer Blaulichtag, 18.05.14 Oelsnitz, Bahnhoffest 18.05.14 Internationaler Museumstag - „Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten: Museen mach mit!“ - Aktionstag der Museen in der gesamten Region 18.05.14 Zschopau, Blasmusiktreffen, Schloss Wildeck 21.-25.05.14 Niederwiesa OT Braunsdorf, Dorf- und Vereinsfest 23.-25.05.14 Schneeberg, Frühlingsfest, Platz unter den Linden 24.05.14 20 Uhr, Annaberg-Buchholz, Veranstaltung der artmontan Kulturtage, bei Regionalverkehr Erzgebirge 24.05.14 10 Uhr, Breitenbrunn OT Rittersgrün, Blütenfest zum 65. Jahrestag im Freibad 24.05.14 8 Uhr, Glauchau, 2. Bauern- und Frischemarkt 25.05.14 Aue, Tiergartenfest 25.05.14 14 Uhr, Großolbersdorf, Bikergottesdienst, Rathausplatz 25.05.14 Waldenburg, BASILIKUM - Der Kräuter- und Pflanzenmarkt, Grünfelder Park 29.05.14 Jöhstadt, Himmelfahrt bei der Preßnitztalbahn, stündlich bis ca. 18 Uhr 29.-30.05.14 11 Uhr, Nossen, 12. Internationales Bluesund Rockfestival, Kloster Altzella 29.05.-01.06.14 Wolkenstein, Burgfest 30.05.14 Eibenstock, Nacht der erleuchteten Kirche 31.05.-01.06.14 Erlebnistage „MontaneKulturlandschaft Erzgebirge“, Region 31.05.14 Annaberg-Buchholz, Annaberger (Spitzen-)

INSTIT

Datum

Veranstaltung

Modenacht, Innenstadt 10 Uhr, Chemnitz, Töpfermarkt, Wasserschloss Klaffenbach 31.05.-01.06.14 Crimmitschau, Historisches Stadtfest 31.05.-01.06.14 Ehrenfriedersdorf, Erzgebirgische Bergbau-Erlebnistage, Besucherbergwerk 31.05.14 Flöha, Flusspiratentreffen, Auenstadion 31.05.14 Grünhain-Beierfeld OT Grünhain, 10. Oldtimer- und Traktorentreffen 31.05.14 9 Uhr, Schneeberg, Halli-Galli Kindermarkt 31.05.14 17 Uhr, Schwarzenberg, R.SA Oldienacht, Waldbühne

13.-15.06.14 Kurort Seiffen, Crash-Car-Rennen in Oberseiffenbach auf der Motocrossstrecke 13.-14.06.14 Mülsen, Feuerwehr- und Dorffest 13.-15.06.14 Oederan, Stadtfest 13.-14.06.14 Scheibenberg, 20 Jahre Aussichtsturm, Bergplateau 13.-15.06.14 Schneeberg, Große Silberstrom-Party am Filzteich 13.06.14 Wildenfels, Brunnenfest, Schloss Wildenfels 14.-15.06.14 Grünhain-Beierfeld OT Beierfeld, Löffelmacherfest 14.-15.06.14 Kurort Warmbad, Kurparkfest 14.06.14 Lauter, Waldfest an der Conradswiese 14.06.14 Marienberg, 14. Marienberger Kinder- & Juni Straßenfest 14.-15.06.14 Oederan, 5. Weberforum Oederan 01.06.14 Eppendorf, 130 Jahre Feuerwehr Eppendorf 14.06.14 Oelsnitz Musik im Turm, Bergbaumuseum 01.06.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, 14.06.14 Olbernhau, Olbernhauer Straßenfest mit Fürstenberger Hüttentag, Schaubergwerk Oldtimertreffen „Herkules-Frisch-Glück“ 14.06.14 14 Uhr, Pockau, Amtsfischereifest 01.06.14 Scheibenberg, Erlebnistag Montan-Kul 15.06.14 10 Uhr, Bockau, Kräutertag, Likörmuseum turlanschaft 20.-29.06.14 Annaberg-Buchholz, Annaberger KÄT 01.06.14 Wolkenstein OT Schönbrunn, Milch- und 20.-22.06.14 Brand-Erbisdorf, 16. Oldtimertreffen Kinderfest, AmbrossGut 01.06.14 Zschopau, „Zschopauer Classic für hist. Renn- 20.-22.06.14 Breitenbrunn OT Rittersgrün, 24. Museumsbahnhofsfest im Schmalspurbahnmuseum und Sport Fahrzeuge, Schloss Wildeck 20.-22.06.14 10 Uhr, Ehrenfriedersdorf, 14. Großseglertref 06.-08.06.14 Kirchberg, 52. Borbergfest fen, Modellflugplatz „Am kalten Muff“ 06.-22.06.14 Zwickau, Robert-Schumann-Fest „Ganz 20.-22.06.14 Großolbersdorf OT Hohndorf, Kinder- und romantisch“ Sommerfest, Haus der Begegnung 07.-09.06.14 Dorfchemnitz Blockhausen, XI. Huskycup / 20.-22.06.14 Lößnitz, Lößnitzer Salzmarkt 3. Weltcup im Kettensägenschnitzen 20.-22.06.14 Rechenberg-Bienemühle OT Holzhau, 07.-09.06.14 Grünhain-Beierfeld OT Grünhain, SpiegelHolzhauer Dorffest, Jugendclub waldkirmes 07.-09.06.14 Jöhstadt, Pfingstfahrten der Preßnitztalbahn, 20.-22.06.14 Thum, Sommerfest stündlich bis ca. 18 Uhr, 21.06.14 Annaberg-Buchholz, Fête de la musique, Innenstadt 07.06.14 8 Uhr, Kirchberg, 17. Oldtimertreffen „Kirch 21.06.14 Raschau-Markersbach OT Langenberg, berg Classics“ 20. Sommerfest im Gut Förstel 07.06.14 11 Uhr, Marienberg, 8. Technik- & Oldtimerschau, Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht 21.06.14 Schwarzenberg, Kriminacht auf Schloss Schwarzenberg 07.-08.06.14 Waldenburg, Töpfermarkt Waldenburg, 21.06.14 Zwickau, Museumsnacht Grünfelder Park 08.06.14 10.30 Uhr, Drebach, „Heidelbachfest“ an den 21.-22.06.14 Sonderfahrten der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, Annaberg Buchholz - SchwarTeichen zenberg 08.-09.06.14 Pobershau, Pfingstfest im Festzelt am 22.06.14 Lichtenau, Parkgeburtstag im SonnenlandKatzenstein park 08.06.14 Rechenberg-Bienenmühle, 12. Bergwiesen 22.06.14 Zwönitz, 6. Zwönitztalradtour fest, Burghof 09.06.14 14 Uhr, Freiberg, Schauschmieden, Freibergs- 25.06.-31.08.14 Ehrenfriedersdorf, Greifenstein Festspiele, Naturtheater Greifensteine dorfer Hammerwerk 09.06.14 Veranstalungen zum Deutschen Mühlentag 26.-29.06.14 Freiberg, 29. Freiberger Bergstadtfest in der gesamten Region 27.-29.06.14 Lauter, Feuerwehrfest 09.06.14 Tag des offenen Ateliers, gesamte Region 27.06.14 Wildenfels, Parkfest 09.06.14 Schlettau, Pfingstsingen im Schlosspark 27.06.14 Zwönitz, 12. Zwönitzer Rocknacht, Modellsportzentrum 11.-13.06.14 Freiberg, 65. Berg- und Hüttenmännischer Tag, TU Bergakademie Freiberg 28.-29.06.14 Meerane, 45. Parkfest 12.06.-14.09.14 Freiberg, Freiberger Sommernächte, Schloss 28.-29.06.14 10 Uhr, Nossen, Blumen- und Gartenschau, Freudenstein Kloster Altzella 12.-22.06.14 10 Uhr, Kriebstein, „Das Jahr 1470 auf Burg 28.-29.06.14 Rabenau, 4. Deutscher Stuhlbauertag, Kriebstein“, Burg Kriebstein Deutsches Stuhlbaumuseum

31.05.-01.06.14

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R ÜBER 30 JAH

SUNDHEIT

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Laboratorium ogie für Bakteriol

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Dr. Dieter Stanislaws

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Veranstaltungskalender Datum

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Veranstaltung

19 Uhr, Drebach OT Scharfenstein, BurgNacht, Burg Scharfenstein 09.08.14 Lichtenstein, Miniwelt bei Nacht 09.08.14 Sayda OT Friedebach, Teichfest 10.08.14 14 Uhr, Bockau, Sommerfest, Körnerhaus 13.-17.08.14 Kurort Seiffen, Goldwingtreffen auf dem Gelände des Waldgasthofes Bad Einsiedel 14.-17.08.14 Zwickau, Stadtfest 15.-17.08.14 Bockau, 43. Bockauer Wurzelfest 15.08.14 Dorfchemnitz, Fledermausnacht in BlockJuli hausen 15.-17.08.14 Großolbersdorf, US-Car-Treffen, Gelände an 04.-06.07.14 Amtsberg OT Dittersdorf, Leuchtende Sterne der Wurzelbachschänke Open Air, Steinbruch 15.-17.08.14 Kurort Seiffen, Wildbachfest auf dem Sport 04.-06.07.14 Annaberg-Buchholz OT Cunersdorf, Cunersplatz Oberseiffenbach dorfer Waldfest 15.-17.08.14 Pobershau, Sommerfest der Pobershauer 04.-06.07.14 Chemnitz, Pressefest, Küchwaldwiese Vereine & Klöppeltreffen 04.-06.07.14 Gornau, Jugendfeuerwehrtage 15.-17.08.14 Schwarzenberg, 21. Schwarzenberger 04.-05.07.14 Pobershau, 6. Int. Skodatreffen auf dem Altstadt- & Edelweißfest Festplatz am Katzenstein 16.-24.08.14 Neuhausen, Festwoche 725 Jahre Neuhausen 04.-07.07.14 Rechenberg-Bienemühle OT Clausnitz, 16.-17.08.14 Neuhausen, 7. Königliche Urlaubsmesse 564. Clausnitzer Jahrmarkt 16.-17.08.14 Nossen, Hörspielfest, Kloster Altzella 04.-06.07.14 Stollberg, Altstadtfest 16.-17.08.14 Schönheide, Kräuter- und Handwerkertage, 04.-06.07.14 Zwönitz OT Hormersdorf, Dorffest Hotel Forstmeister 05.07.14 Bad Schlema, 18. Bergmannstag 16.08.14 Thermalbad Wiesenbad, Musik-Nacht 05.-06.07.14 11 Uhr, Drebach OT Scharfenstein, Märchen 16.-17.08.14 Sonderfahrten der Erzg. Aussichtsbahn, burg, Burg Scharfenstein Annaberg Buchholz - Schwarzenberg 05.-06.07.14 Ehrenfriedersdorf, Tag des Bergmanns, 19.08.14 Zschopau, Märchennacht, Schloss Wildeck Besucherbergwerk 20.08.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, 05.-06.07.14 Freiberg, Betonbootregatta, Soldatenteich Fürstenberger Hüttentag, Schaubergwerk Freiberg „Herkules-Frisch-Glück“ 05.-06.07.14 Jöhstadt, 10. Jöhstädter Oldtimerfest 21.-23.08.14 Zwickau, Sachsen Classic 2014 05.07.14 Marienberg, 10. Marienberger Kneipennacht 22.-24.08.14 Annaberg-Buchholz, 500 Jahre Barbara 05.-06.07.14 Olbernhau OT Blumenau, Lochteichfest Uthmann, Festwochenende 05.07.14 Schneeberg, Sommer am See - Die Open Air 22.-23.08.14 Falkenau, 145 Jahre Hetzdorfer Viadukt Disko, Filzteich 22.08.14 Neuhausen, große Schauübungen der FFW 05.-06.07.14 Schwarzenberg, Schwarzenberger TöpferNeuhausen mit Lampionumzug, markt, Altstadt 22.-24.08.14 Zschopau, 20. Schloss- und Schützenfest, 05.07.14 Zwickau, Kunst-und Kulturmeile, Altstadt Schloss Wildeck und Stadtgelände 06.07.14 Altenberg OT Schellerhau, 18.Gartenfest und 23.08.14 Altenberg OT Geising, 12. Bikertreffen August Naturmarkt am Botanischen Garten 23.-24.08.14 Augustusburg, Schlösser-Burgen-Fahrt der 06.07.14 10.30 Uhr, Breitenbrunn OT Antonsthal, Dorf- 01.-03.08.14 Amtsberg OT Dittersdorf, Badfest Motorräder und Oldtimer und Kinderfest im Freibad 23.08.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, 06.07.14 Freiberg, Tag der Bergmännischen Schauan- 01.-03.08.14 Drebach, Badfest im Freibad Venusberg Heimatecke bei Nacht 02.-03.08.14 Annaberg-Buchholz, Annaberger Steinmetzlagen 23.08.14 Frankenberg, Weinfest, Stadtparkgarten tage mit Altstadtfest 06.07.14 Freiberg, Schalmeien- und Guggenmusiktref 23.08.14 Neuhausen, „Stehender Festumzug“, Schloss 02.-03.08.14 Niederwiesa OT Lichtenwalde, Parkfest im fen, Schloss Freudenstein Purschenstein Schlosspark Lichtenwalde 06.07.14 Oelsnitz, Tag des Bergmanns, Bergbaumu 23.08.14 9 Uhr, Thum, Naturmarkt 02.08.14 Schneeberg, Silberstorm Oldie-Party, Filzteich 23.-24.08.14 Zwickau, 17. Zwickauer Flugplatzfest, 14 Uhr seum 03.08.14 11 Uhr, Nossen, Klosterpicknick mit Live 07.-10.07.14 Annaberg-Buchholz, Sommermarkt jeweils Internationale Flugschau Musik, Kloster Altzella 11.-13.07.14 Frankenberg, Stadtfest „Frankenberger 28.-31.08.14 Chemnitz, Stadtfest 06.-10.08.14 Hohenstein-Ernstthal, 42. Bergfest auf dem Sommer“ 30.-31.08.14 10 Uhr, Frankenberg, 12. Jahrmarkt in der Pfaffenberg 11.-13.07.14 Hohenstein-Ernstthal, Moto GP Sachsenring Mittelalterlichen Bergstadt „Bleiberg“ 08.-10.08.14 Crimmitschau, Großes Marktfest 12.07.14 Annaberg-Buchholz, PIAZZA- mediterranes 30.08.14 Johanngeorgenstadt, Altststadtfest 08.-10.08.14 Freiberg, Freiberger Brauhausfest Sommerfest 30.08.14 Lichtenau, Schulanfangsparty im Sonnen 08.-10.08.14 Johanngeorgenstadt, Kettensägen 12.07.14 Geyer, Sommerfest im und am Lotterhof landpark schauschnitzen, an der Gaststätte Henneberg 30.-31.08.14 Sayda, Bergfest 13.07.14 11 Uhr, Augustusburg, Fest der Vereine, Waldbühne 08.-10.08.14 Sehmatal OT Cranzahl, Siedlerfest 31.08.14 Altenberg OT Schellerhau, 9. Kräuterfest 13.07.14 Penig, Sommerfest des Muldentalbahn e.V. Botanischer Garten 08.-10.08.14 Wildenthal/Auersberg, Hammerfest 28.-29.06.14 29.06.14

Wildenfels, Rosenfest, Schloss Wildenfels 10 Uhr, Augustusburg, 9. Drahtseilbahnlauf, Bergstation und Freizeitzentrum 29.06.14 Freiberg, Große Bergparade 29.06.14 10 Uhr, Gelenau, Hoffest mit Tag der offenen Tür und Bauernmarkt, Imkerei Böhm 29.06.14 Jöhstadt OT Grumbach, 8. Bergwiesen-Familien-Fest, JH Raummühle Grumbach

18.-20.07.14 Aue, 10. Auer Stadtfest 18.-20.07.14 Brand-Erbisdorf, Stadt- und Haldenfest 18.07.14 20 Uhr, Freiberg, Zumba-Party, Schloss Freudenstein 18.-19.07.14 Pobershau, „Rock auf dem Berg“ auf dem Festplatz am Katzenstein 18.-20.07.14 Schneeberg, 2. ADMV Silberstrom-Ralley am Filzteich 19.-20.07.14 Eisenbahn- und Oldtimererlebnistage, Angebot ein der Region 19.07.14 Eibenstock, Internationales Schalmeien- und Guggenmusiktreffen 19.07.14 15 Uhr, Gelenau, Badfest 19.-20.07.14 Rabenau, Schmalspurbahnfestival, entlang der Strecke Weißeritztalbahn 19.-20.07.14 Scheibenberg, Eisenbahn- und Oldtimererlebnistag 19.-20.07.14 Sonderfahrten der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, Annaberg Buchholz - Schwarzenberg 20.07.14 Altenberg OT Geising, Indianerfest Wildpark 20.07.14 Zwickau, August Horch-Klassik 22.07.14 Schneeberg, Schneeberger Bergstreittag 23.07.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, Fürstenberger Hüttentag, Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ 25.-27.07.14 Glauchau, 12. Historisches Schlossspektakel 25.07.14 Olbernhau, Sommer Open-Air 25.07.-03.08.14 Zschopau, Sommerspaß in alten Mauern, Schloss Wildeck 26.-27.07.14 Annaberg-Buchholz, Frohnauer Bergfest, Bergschmiede Markus Röhling 26.07.14 Geyer, Altbergbau im Greifenbachtal, Greifenbachmühle 26.07.14 Hohenstein-Ernstthal OT Callenberg, Stauseefest, Stausee Oberwald 27.07.14 Kriebstein, Talsperrenfest

09.08.14

Aus Traditionn modern! Erzgebirggsennsem mble Aue Wir haben fü für jede Jahreszeit und für jeden Anlass das richtige Programm, ob Heimatabend oder Unterhaltungsprogramm, ob Konzert, Präsentation, Festzelt oder kleine private Feier, zum Beispiel Solistenprogramm „Musikalische Klöppelspitzen“, original erzgebirgischer Bergmannsabend in kleiner oder großer Besetzung und vieles mehr – auch auf CD und DVD.

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Veranstaltungskalender Datum

Veranstaltung

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Veranstaltung

September

20.-21.09.14 9 Uhr, Großwaltersdorf, Kartoffelfest 20.09.14 15 Uhr, Gelenau, Weinfest, Mehrzweckhalle 01.09.14 10 Uhr, Fraureuth, 4. Fraureuther Traktoren- 20.09.14 10 Uhr, Pobershau, Naturmarkt und Oldtimertreffen 20.-21.09.14 Sonderfahrten der Erzg. Aussichtsbahn, Annaberg Buchholz - Schwarzenberg 05.-14.09.14 Ehrenfriedersdorf, Stadtfest „675 Jahre“ 20.09.14 19.30 Uhr, Markersbach, Veranstaltung 05.-07.09.14 Flöha, Feuerwehrfest, Feuerwache der artmontan Kulturtage, Kaverne des 05.-07.09.14 Freiberg, Festwochenende 175 Jahre Zug Pumpspeicher-Kraftwerkes 05.09.14 20 Uhr, Schlettau, Falternacht im Schlosspark 21.09.14 Thermalbad Wiesenbad, 9. Erzgebirgischer 06.09.14 10 Uhr, Bad Schlema, 11. Bad Schlemaer Thermal-Kräutertag, Backhausfest 26.-28.09.14 Hohenstein-Ernstthal, Jahrmarkt 06.09.14 18 Uhr, Gelenau, Herbstfest, Skihang „Am 26.-28.09.14 Rabenau, 21. Rabenauer Oktoberfest, Gerichtsberg“ Festwiese 06.09.14 Geyer, 13. Freie Presse Kids Race, Parkplatz an 26.-28.09.2014 Zwönitz, 17. Sächs.Landeserntedankfest der Thumer Str./ Abzweig Freizeitbad 27.09.14 Hohenstein-Ernstthal OT Callenberg, Modell 06.09.14 Grünhain-Beierfeld OT Grünhain, bootschau, Stausee Oberwald 11. ADMV-Rallye 06.-07.09.14 Lichtenstein, Markt der vergessenen Künste 27.-28.09.14 Leubsdorf, 11. Traktor- und Oldtimertreffen 27.-28.09.14 Meerane, 16. Meeraner Kürbisfest in der Miniwelt 06.-07.09.14 10 Uhr, Nossen, Erster Sächsischer Käse- und 28.09.-04.10.14 Freiberg, Festwoche „300 Jahre Silbermannorgel“, Dom St.Marien Spezialitätenmarkt, Kloster Altzella 06.-07.09.14 Waldenburg, 10. Parkkunst, Grünfelder Park 28.09.14 Zwönitz, 21. Obererzgebirgischer Pferdetag 06.09.14 Thum, 12. Färberstraßenfest 06.09.14 18 Uhr, Wildenfels, Sommerfest in Wiesen Oktober 07.09.14 Crimmitschau OT Blankenhain, Kinder- und Familientag, Schloss Blankenhain 02.-03.10.14 Aue, Museumsnacht 07.09.14 Ehrenfriedersdorf, Großer Festumzug 02.10.14 17 Uhr, Gelenau, 3. Gälner Modellbahnnacht 07.-14.09.14 Grünhain-Beierfeld OT Beierfeld, 10. Kunst 02.10.14 Schwarzenberg, Museumsnacht und Kulturtage 02.10.14 19 Uhr, Zwönitz OT Dorfchemnitz, Fackel- und 07.09.14 Wolkenstein, 11. Open Air der Volksmusik, Lampionumzug Kurpark Warmbad 03.10.14 Annaberg OT Geyersdorf, Backofenfest 07.09.14 Wolkenstein OT Schönbrunn, Messe „MASS- 03.-05.10.14 Annaberg-Buchholz, Bauernmarkt VOLL“, AmbrossGut 03.10.14 Augustusburg, Oldtimer-Herbst-Treffen auf 12.-14.09.14 Altenberg, Lauensteiner Kulturtage mit dem Schloss historischem Handwerkermarkt, Schloss 03.-05.10.14 Lauter, Lauterer Vugelbeerfast Lauenstein 12.-21.09.14 Pobershau, 12. Deutscher Bergmanns-, Hüt- 03.-05.10.14 Olbernhau, 19. Olbernhauer Herbstfest, Rittergutgelände/ Stadtpark ten- und Knappentag und 12. Pobershauer 04.-05.10.14 11 Uhr, Bad Schlema, Quell- und Weinfest Bergfest 12.-14.09.14 Rechenberg-Bienemühle, 18. Oldtimertreffen 04.-05.10.14 Dorfchemnitz Blockhausen, Deutsche Meisterschaft im Schnellschnitzen 12.-21.09.14 Musikfest Erzgebirge, Große Konzerte 04.10.14 Kirchberg, Altstadtfest in Kirchen der Region,Infos unter www. musikfest-erzgebirge.de 04.-05.10.14 10 Uhr, Nossen, Kunsthandwerkermarkt, Kloster Altzella 13.09.14 Annaberg-Buchholz, Kneipenfest 04.-05.10.14 Raschau-Markersbach, 125 Jahre Eisenbahn 13.-14.09.14 Augustusburg, Mittelalterspektakel in der strecke Schwarzenberg-Annaberg Altstadt 04.10.14 Wolkenstein, Saunafest, Silber-Therme 13.09.14 10 Uhr, Bad Schlema OT Wildbach, Traktortreffen Warmbad 13.-14.09.14 Ehrenfriedersdorf, Historischer Markt 04.-05.10.14 Sonderfahrten der Erzg. Aussichtsbahn, Annaberg Buchholz - Schwarzenberg 13.09.14 Eibenstock, Postplatzfest 05.10.14 Wolkenstein OT Schönbrunn, Erntedank- und 13.09.14 Freiberg, 4. Freiberger Nachtschicht Kartoffelfest, AmbrossGut 13.09.14 Freiberg, Bergmännischer Zapfenstreich 08.10.14 14 Uhr, Gelenau, 18. Vugelbeerfast, Volkshaus 13.09.14 Geyer, Kinderfest, Naturspielplatz am 10.-12.10.14 Carlsfeld, Internationales Bandoneontreffen Lotterhof 11.10.14 Annaberg OT Geyersdorf, Annaberger 13.-14.09.14 Kurort Seiffen, Tag des Historischen HandBluesnacht werks im Freilichtmuseum Seiffen 11.10.14 9 Uhr, Schneeberg, 20. Öko- und Streuobstmarkt 13.-14.09.14 11 Uhr, Pobershau, Handwerkermarkt 12.10.14 Freiberg, Freiberger Herbstfest 12.-14.09.14 Rechenberg-Bienenmühle, Herbstfest 13.09.14 Schneeberg, 8. Silberstorm-Drachenbootren- 12.10.14 Rechenberg-Bienenmühle, Naturmarkt zur Kirmes, Burghof nen, Filzteich 13.-14.09.14 Waldenburg OT Franken, Backofenfest 17.-19.10.14 Altenberg OT Bärenfels, 10. Osterzgebirgisches Puppentheaterfest Bärenfels 13.-14.09.14 Zwickau, Historisches Markttreiben 17.10.14 Werdau, Kürbiszauber 14.09.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, Fürstenberger Hüttentag, Schaubergwerk 18.-19.10.14 Tag des traditionellen Handwerks im Erzge„Herkules-Frisch-Glück“ birge, Handwerker öffnen ihre Werkstätten 14.09.14 14 Uhr, Pobershau, Große Bergparade 18.10.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, Herbstfest im Natur- und Wildpark 12.-14.09.14 Rechenberg-Bienenmühle, 9. Mittelsächsisches Blasmusikfestival 18.-19.10.14 Zwönitz, Kirmes 14.09.14 Tag des offenen Denkmals: „Jenseits des 20.10.14 Sehmatal, 7. Kirmes im Suppenland Guten und Schönen - Unbequeme Denk 22.10.14 Grünhain-Beierfeld OT Waschleithe, male“, Aktionstag in der gesamten Region Fürstenberger Hüttentag, Schaubergwerk 17.08.14 4. Erzgebirgische Liedertour zwischen Sat„Herkules-Frisch-Glück“ zung, Reitzenhain, Kühnhaide und Nacetin 23.-24.10.14 8 Uhr, Werdau, Herbstmarkt 19.-21.09.14 Bad Schlema, 17. Europäisches Blasmusikfes- 25.10.14 Lichtenstein, Bauernmarkt, Schlosspalais tival /23. Internationales Musikfest 25.-26.10.14 Oederan OTGahlenz, Tag der offenen Tür bei 19.-21.09.14 Niederwiesa, Historische Kirmes der Fa. Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz 19.-21.09.14 Pobershau, 475 Jahre Bergschmiede Richter 31.10.-03.11.14 Raschau-Markersbach, Kirmes in Raschau 19.-21.09.14 Werdau, 20. Werdauer Stadt- und Straßenfest 20.-24.09.14 Annaberg-Buchholz, Annaberger Klöppeltage, Kulturzentrum Erzhammer Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf 20.09.14 Brand-Erbisdorf, Herbstfest Vollständigkeit. Änderungen vorbehalten.

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Service Ausstellungsangebote

ORTSVERZEICHNIS

Annaberg-Buchholz 21.03.-27.07.14 „Die Uthmannsche Saigerhütte in Grünthal“, Erzgebirgsmuseum

A

Altenberg

www.altenberg.de

Amtsberg

www.amtsberg.eu

Aue 31.05.-24.08.14 „Zwei Staaten - Eine Krone“, Stadtmuseum

Annaberg-Buchholz

www.annaberg-buchholz.de

Aue

www.aue.de

Augustusburg 22.03.-22.06.14 „Du bist die Kunst“, Schloss Augustusburg

Auersberg-Region

www.am-auersberg.de

S. 117, 118, 119

Augustusburg

www.augustusburg.de

S. 16, 36, 37

S. 31 S. 95 S. 4, 5, 8, 11, 12, 13, 17, 19, 71, 74, 75, 76, 77, 78, 79 S. 4, 5, 12, 13, 103, 110, 111, 142

www.augustusburg.net, www.augustusburg-schloss.de

B

Bad Schlema

www.kurort-schlema.de

Börnichen

www.boernichen.de

S. 59

Drebach 01.05.14-04.01.15 „Zauberhafte Welten in Lego Steinen“, Erlebnisburg Scharfenstein

Borstendorf

www.borstendorf.de

S. 59

Brand-Erbisdorf

www.stadt-brand-erbisdorf.de

S. 25

Bräunsdorf

www.gemeinde-oberschoenau.de

S. 25

Gelenau 28.03.-04.05.14 Osterschau mit Sonderausstellung, Depot Pohl-Ströher

Breitenbrunn

www.breitenbrunn-erzgebirge.de

S. 100, 101, 102, 103

C

Chemnitz

www.chemnitz.de

Crimmitschau

www.crimmitschau.de

D

Deutschneudorf

www.deutschneudorf.de

Drebach

www.gemeinde-drebach.de

E

Ehrenfriedersdorf

www.stadt-ehrenfriedersdorf.de

Eibenstock

www.eibenstock.de

Eppendorf

www.gemeinde-eppendorf.de

F

Freiberg

www.freiberg.de

Chemnitz 12.04.-27.07.14 10 Uhr, „Fliegende Edelsteine“, Schmetterlingsschau, Botanischer Garten

Großrückerswalde 07.03.-09.06.14 Osterschmuck im Wandel der Zeit Mauersberger Museum Grünhain-Beierfeld 15.04.-04.05.14 Klöppelausstellung der Beierfelder KlöppelST Grünhain schule, König-Albert-Turm Grünhain-Beierfeld bis 06.04.14 150 Jahre Rotes Kreuz - 1863 bis 2013, ST Grünhain Sächsisches Rot-Kreuz-Museum Hartmannsdorf 25.10.14 10 Uhr, Modellbahnausstellung, Bürgersaal (über Netto)

S. 114, 115

S. 16, 136, 137 S. 124, 130, 131 S. 67 S. 57, 94 S. 90, 91 S. 11, 117, 118, 119 S. 34, 35 S. 11, 21, 22, 23, 24, 25, 26

www.freiberg-service.de

G

Gahlenz

www.oederan.de

S. 23 S. 33

Gelenau

www.gelenau.de

S. 95, 96, 97

Geyer

www.stadt-geyer.de

Lichtenstein 21.02.-18.05.14 „Elemente der Erde“, Daetz Centrum

Greifensteingebiet

www.greifensteine.de

www. zwoenitztal-greifensteine.de

Lichtentanne 18.05.-31.08.14 „Made in Lichtentanne - Töpferei als kreatives Ausdrucksmittel“, Burg Schönfels

Gornau

www.gornau.de

S. 54

Großrückerswalde

www.grossrueckerswalde.de

S. 75

Großwaltersdorf

www.gemeinde-eppendorf.de

Grünhain-Beierfeld

www.spiegelwald.de

S. 11, 103, 105, 106, 107

Grünhainichen

www.wildenstein.ws

S. 58, 59

Oederan 29.03.-15.06.14 „Perlweberei - eine historische Industrie des Erzgebirges“, Museum Die Weberei

H

Hetzdorf

www.hetzdorf.de

S. 28, 29

Hirschfeld

www.hirschfeld-sachsen.de

Oelsnitz/Erzgeb. 10.05.-11.05.14 Blühende Edelsteine, Bergbaumuseum

Hohenstein-Ernstthal

www.hohenstein-ernstthal.de

Holzhau

www.fva-holzhau.de

J

Johanngeorgenstadt

www.johanngeorgenstadt.de

Jöhstadt

www.joehstadt.de

S. 81

K

Kirchberg

www.kirchberg.de

S. 124, 133

09.05.-10.10.14 „Die kleinste Spielewelt“, Erzgebirgisches Spielzeugmuseum

Klingenberg

Kurort Berggießhübel

www.badgottleuba-berggiesshuebel.de

Kurort Oberwiesenthal

www.oberwiesenthal.de

23.05.-02.11.14 „Das Spielzeug aus der Schachtel“ Erzgebirgisches Spielzeugmuseum

Kurort Seiffen

www.seiffen.de

L

Lauter-Bernsbach

www.lauter-sachsen.de

Lichtenwalde 28.06.14-04.01.15 „Schloss der 1000 Schätze“, Schatzkammer im Schloss Lichtenwalde

Kurort Seiffen

Kurort Seiffen

Kurort Seiffen

bis 06.04.14 „internationales spielzeug design“, Erzgebirgisches Spielzeugmuseum

Werdau 28.09.-09.11.14 „Pleißenländer Art“, Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Zwickau 16.02.-18.05.14 „Weißes Gold aus Zwickau – Die Porzellanfabrik Friedrich Kaestner“, Priesterhäuser Zwickau 10.08.-12.10.14 „Historische Kaffeemühlen“, Priesterhäuser Zwönitz 20.03.-03.05.14 „Sachsens schönstes Osternest“ Heimatmuseum und Technisches Denkmal Knochenstampfe Werdau 18.05.-21.09.14 Im Museum ist Jahrmarkt, Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau Vorschau: Oelsnitz/Erzgeb. 25.04.-11.10.15 Landesgartenschau

Webcode

10570

S. 34

S. 125 S. 124, 134, 135 S. 41 S. 101, 103

S. 143 S. 44 S. 82, 83, 103, 138 S. 64, 65, 66, 67, 68, 69 S. 103, 106, 107

Erzgebirge online www.ambrossgut.com www.aquamarien.de www.bahn.de/erzgebirgsbahn www.baldauf-villa.de www.bjoern-koehler.de www.blank-engel.de www.blick.de www.blockhausen.de www.die-sehenswerten-drei.de www.drebacher.de www.drechslerei-martin.de www.drechslerei-volkmar-wagner.de www.eins-energie.de www.erzgebirge.de www.erzgebirge-tourismus.de www.erzgebirge.org www.erzgebirgscard.de

... Auswahl

144

S. 91, 92, 93 S. 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97

auf www.willkommen-in-sachsen.de

www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de www.ferienland-erzgebirge.com www.fleischerei-richter.de www.fichtelbergbahn.de www.fichtelberg-ski.de www.freiberger-pils.de www.freiberg-service.de www.freiepresse.de www.freizeitbad-greifensteine.de www.holz-kunst.de www.holzwurm-seiffen.de www.jo-bad.de www.k1-sporthotel.de www.kammweg.de www.kleines-vorwerk.de www.klein-erzgebirge.de www.kultour-erz.de


Service ORTSVERZEICHNIS

Impressum

Lichtenau

www.gemeinde-lichtenau.de

S. 38

Lichtenstein

www.lichtenstein-sachsen.de

S. 123, 132

Lichtenwalde

www.lichtenwalde.de

Lößnitz

www.loessnitz.de

Lugau

www.stadt-lugau.de

S. 38, 39 S. 11 , 109 S. 4, 5, 12, 13

M Marienberg

www.bergstadt-marienberg.de

www.marienberg.de

www.morgenroethe-rautenkranz.de

Morgenröthe-Rautenkranz

S. 4, 5, 8, 11, 12, 13, 14, 15, 48, 49, 50, 51, 52, 53 S. 118, 119

www.am-auersberg.de

Mulda

www.gemeinde-mulda.de

Muldental

www.muldental.de

N

Neuhausen

www.neuhausen-erzgebirge.de

S. 42, 43

Neukirchen

www.neukirchen-erzgebirge.de

S. 120

Nossen

www.nossen.de

S. 41 S. 45

S. 27

WILLKOMMEN im Erzgebirge ist ein Gemeinschafts­produkt von „Freie Presse“ und „BLICK“. Herausgeber: Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG Brückenstraße 15 l 09111 Chemnitz l 0371 6560 Geschäftsführung: Ulrich Lingnau www.freiepresse.de Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz Brückenstraße 15 l 09111 Chemnitz l 0371 65620001 Geschäftsführung: Tobias Schniggenfittig, Ulrich Lingnau www.blick.de Projekt-Koordination: Magazine Freie Presse l BLICK l Sächsischer Bote Kerstin Adam l 0371 3349131 k.adam@willkommen-in-sachsen.de

O Oederan

www.oederan.de

S. 32, 33, 39

Oelsnitz

www.oelsnitz.de

S. 4, 5, 120, 121

Olbernhau

www.olbernhau.de

S. 19, 62, 63

P

Pobershau

www.pobershau.de

S. 7, 48, 49, 53

Pockau-Lengefeld

www.pockau-lengefeld.de

S. 57

Anzeigen:

R

Rabenau

www.stadt-rabenau.de

S. 31

Raschau-Markersbach

www.raschau-markersbach.de

Rechenberg-Bienenmühle

www.fva-holzhau.de

S

Sayda

www.sayda.de

Scharfenstein

www.gemeinde-drebach.de

Scheibenberg

www.scheibenberg.de

Freie Presse Anett Kölzig l 03727 98314600 anett.koelzig@freiepresse.de Lars Renner l 03771 59413200 lars.renner@freiepresse.de Jacqueline Wieland l 0371 65612100 jacqueline.wieland@freiepresse.de

Schlettau

www.schlettau-im-erzgebirge.de

Schneeberg

www.schneeberg.de

Schönbrunn

www.stadt-wolkenstein.de

Schönfels

S. 127

Schönheide

S. 117

S.17, 103, 105, 108 S. 40, 41 S. 40, 41, 43 S. 16, 94 S. 17, 80, 81 S. 17, 80 S. 4, 5, 11, 112, 113, 114, 115 S. 60

www.schoenheide.de

www.gemeinde-schoenheide.de

Schwarzenberg

www.schwarzenberg.de

Sehmatal-Neudorf

www.sehmatal.de

S. 4, 5, 11, 12, 13, 17, 99, 103, 104, 105 S. 81, 83

Stollberg

www.stollberg-erzgebirge.de

Stützengrün

www.stuetzengruen.de

S.116

S.11

T

Tannenberg

www.gemeinde-tannenberg.de

S. 75

Tharandt

Thermalbad Wiesenbad

S. 30

www.wiesenbad.de

S. 9, 61, 72, 73

W Werdau

www.werdau.de

Wolkenstein

www.stadt-wolkenstein.de, www.warmbad.de

Z

Zschopau

www.zschopau.de / www.zschopau-info.de

Zwickau

www.zwickau.de

Zwönitz

www.zwoenitz.de

BLICK Marlene Petras l 03733 14123100 marlene.petras@blick.de Marion Schreiber l 03731 37624100 marion.schreiber@blick.de Kai Schüßler l 0371 65622110 kai.schuessler@blick.de Thomas Weber l 0375 54926000 thomas.weber.@blick.de Redaktion: Page Pro Media GmbH · Chemnitz Texte: Ariane Grund, Wieland Josch, Claudia Kallmeier, Stefanie Horn, Ulli Schubert, Ilka Ruck, Nicole Fugmann, Katja Lippmann-Wagner, Peggy Fritzsche Titelfoto: „Auf Achse“, Fotolia/pressmaster

S. 124, 129, 131 S. 16, 60, 61 S. 11, 16, 55, 56, 57 S. 123, 124, 125, 126, 127, 133 S. 11, 88, 89

Satz und Gestaltung: Page Pro Media GmbH agentur@pagepro-media.de www.pagepro-media.de Druck: westermann druck GmbH Braunschweig

Erzgebirge online www.manufaktur-der-traeume.de www.manufaktur-kolbe.de www.marena-marienberg.de www.marie-louise-stolln.de www.miniwelt.de www.mittelsaechsisches-theater.de www.montanregion-erzgebirge.de www.musikfest-erzgebirge.de www.pumpenveit.de www.raeuberschaenke.de www.reha-hetzdorf.de www.reifra.de www.richter-volkskunst.de www.ruelke-gmbh.de www.sachsenring-gp.de www.salzhaus-erzgebirge.de www.sf-ana.de

Verkaufsleitung: Torsten Müller l 0371 65610717 torsten.mueller@freiepresse.de

www.silberstrom.de www.silbernes-erzgebirge.de www.sonnenlandpark.de www.spielzeugschachtel-seiffen.de www.sportpark-rabenberg.de www.stracos-erlebniswelt.de www.terra-mineralia.de www.theater-plauen-zwickau.de www.tourismus-zwickau.de www.vvo-online.de www.webalu.de www.wendt-kuehn.de www.weihnachtsland-erlebniswelt.de www.weisseritztalbahn.com www.willkommen-in-sachsen.de www.winterstein-theater.de www.zwoenitztal-greifensteine.de

Abonnement und Einzelversand: 2,50 Euro zzgl. 1,90 Euro Versand Abonnementbearbeitung und Einzelbestellung unter Fon 0371 3349131 l Fax 0371 3349136 abo@willkommen-in-sachsen.de www.freiepresse.de l www.blick.de www.willkommen-in-sachsen.de Erhältlich in Touristinformationen der Region Erzgebirge, bundesweit im ausgewählten Buch- und Zeitschriftenhandel, Shops Freie Presse/BLICK. ©2014 für Texte und von uns gestaltete Anzeigen beim Urheber/Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung. Redaktionsschluss: 20.02.2014. Die Ausgabe 46 für die Herbst-/Wintersaison erscheint im Oktober 2014. Webcode

10557

auf www.willkommen-in-sachsen.de

145


Service Stichwortverzeichnis Aktivurlaub im Erzgebirge

4. Erzgebirgische Liedertour . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 14, 15 17. Oldtimertreffen „Kirchberg-Classics“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 133 17. Sächsisches Landeserntedankfest Zwönitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 89 17. Zwickauer Flugplatzfest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 128 21. Altstadt- und Edelweißfest Schwarzenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 17, 104 29. Bergstadtfest 2014 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 23 Breitenbrunner Gästekarte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 100, 101 Familien- und Erlebnisburg Scharfenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 85, 87, 88, 94, 95 Greifenstein-Festspiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87, 88, 91 Husky Cup . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 40, 41 Irrgarten der Sinne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 45 Klein-Erzgebirge Oederan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 33 Landesgartenschau Oelsnitz/E. 2015 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 121 Mit dem KulTourbus durch das Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 4, 12, 13 Miniwelt und Minikosmos Lichtenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 123, 132 Schmalspurbahn-Festival auf der Weißeritztalbahn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 30, 31 Sonnenlandpark . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 38, 140 Spielzeugdorf Seiffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 64, 65, 67, 68 Stracos Erlebniswelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 143

Deutsches Strumpfmuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87, 97 Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 30, 31, 41, 42 Dorfmuseum Gahlenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 33 Erlebnismuseum Manufaktur der Träume . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 76, 77 Erzgebirgisches Freilichtmuseum Seiffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 65, 66 Erzgebirgsmuseum mit Silberbergwerk „Im Gößner“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 71, 73, 76, 77 Frohnauer Hammer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 77 Gottfried-Silbermann-Museum Schloss Frauenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 21, 41 Historische Schauweberei Niederwiesa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 39 Karl-May-Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 134 Landwirtschaftsmuseum des Mittleren Erzgebirges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 60 Mauersberger Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 75 Mineralienausstellung „terra mineralia“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 23, 26 Motorradmuseum Zschopau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 16 Museen Burg Scharfenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 94 Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 113 Museum Burg Schönfels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 127 Museum Olbernhau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 63 Museum Schloss Lichtenwalde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 38, 39 Museum Schloss Pfaffroda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 42 Museum Schloss Schwarzenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 104 Museum „Silberwäsche Antonsthal“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 101 Museumszug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 17 Nussknackermuseum Neuhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 41, 42, 43 Preßnitztal Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 75 Räucherkerzenmuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 29 Sächsisches Industriemuseum – Tuchfabrik Gebr. PFAU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 124, 130 Sächsisches Schmalspurbahnmuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 101 Saigerhütte Olbernhau-Grünthal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 63 Schloss- und Motorradmuseum Augustusburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 36 Spielzeugmuseum Seiffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 64, 65, 67, 68 Spirituosenmuseum Lauter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 106, 107 Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 131 Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 23 Textil- und Rennsportmuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 134 Turmmuseum Geyer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 88, 92, 93

Schlösser und Burgen

Abenteuer Bergwerk

Burg Kriebstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 45 Burg Scharfenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 85, 87, 88, 94, 95 Burg Schönfels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 127 Schloss Blankenhain . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 124 Schloss Augustusburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 36, 37 Schloss Colditz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 45 Schloss Freudenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 26 Schloss Lichtenwalde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 38, 39 Schloss Nossen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 27 Schloss Osterstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 124, 126 Schloss Pfaffroda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 42 Schloss Purschenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 42 Schloss Rochlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 45 Schloss Rochsburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 45 Schloss Schlettau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 17, 80, 81 Schloss Schwarzenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 4, 12, 13, 18, 99, 100, 104 Schloss Wildeck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 16, 55, 56 Schloss Wildenfels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 126 Schloss Wolkenburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 125, 126 Schloss Wolkenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 61 Wasserschloss Klaffenbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 136

Abenteuer Bergwerk Deutschneudorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 67 Bergbaumuseum Oelsnitz/E. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 12, 120 Abenteuer Bergwerk Deutschneudorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 67 Besucherbergwerk „Im Gößner“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 76, 77 Besucherbergwerk Pferdegöpel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 48, 51 Besucherbergwerk Fundgrube „Weißer Hirsch“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 113 Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 79 Besucherbergwerk „St. Christoph“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7101 Marie Louise Stolln Kurort Berggießhübel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 44 „Minibergwerk“ Schneeberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 112, 113 Sächs. Industriemuseum Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87, 88, 90, 91 Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 106 Schaubergwerk Molchner Stollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 8, 49, 53 „Siebenschlehener Pochwerk“ Schneeberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 113 Zinnkammern Pöhla . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 13, 104

Abenteuer Hochseilgarten/Kletterwald . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 91, 100 Aktivregion Ferienland Westerzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 100, 101, 102, 103 Auf zwei Rädern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 36, 37, 66, 67, 80, 82, 102, 103 Badespaß . . . . . . . . S. 26, 50, 51, 52, 54, 56, 76, 92, 93, 94, 96, 97, 101, 107, 108, 114, 115, 129, 134 E-Bike . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 8, 80, 102, 103 Fitnesstrends . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 60 Golfer-Paradies . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 55 GPS-Rallye am Kamm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 52 Hoch zu Ross . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 34, 45 Kammweg Erzgebirge-Vogtland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 19 Kids arena / Kinder-Indoor-Fun-Park . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 51 Spielen, spielen, spielen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 38, 51, 63, 64, 65, 67, 68,140 „Stoneman Miriquidi“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 19 Wanderfreuden Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 19, 28, 32, 34, 41, 42, 62, 66, 82, 103, 111

Für Familien besonders empfohlen

typisch Erzgebirge

Eduard-von-Winterstein-Theater . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87, 88, 91 Naturtheater Greifensteine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87, 88, 91 Sommerphilharmonie auf dem Theaterplatz Chemnitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 137 Theater Plauen-Zwickau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 127, 128

Bergbautradition und -geschichte . . . . . . . . . S. 23, 44, 48, 49, 53, 67, 77 , 79 , 87, 91, 112, 113, 120 Echt erzgebirgische Landgasthöfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 61, 83, 107 Echt erzgebirgische Spirituosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 107 Erzgebirgische Gastlichkeit ������� S. 24, 25, 28, 29, 32, 34, 37, 39, 41, 42, 43, 45, 48, 53, 57, 59, 61, 63 ����������������������������������� 68, 69, 72, 73, 75, 79, 81, 91, 95, 105, 106, 107, 110, 117, 118, 119, 120, 121, 131 Erzgebirgische Holzkunst S. 33, 34, 35, 38, 58, 59, 61, 63, 64, 65, 67, 68, 69, 79, 110, 116, 120, 143 Erzgebirgssafari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 117, 118 Original Sächsische Braukunst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 2 Tag des traditionellen Handwerks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 35, 67 Textiles aus dem Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 110, 119

Gesundheit tanken

Service

Bühne und Theater

Gesundheitsbad ACTINON . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 114, 115 Klinik am Tharandter Wald . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 29 Silber-Therme Warmbad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 60 Thermalbad Wiesenbad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 9, 72

Museen und Ausstellungen Adam-Ries-Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 75, 76 August Horch Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 124, 127 Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 120 Betten- und Schlafmuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 23 DDR-Museum Gelenau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87 Depot Pohl-Ströher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 95 Deutsche Raumfahrtausstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 118

146

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