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Umschlag_Wirtschaftsbeilage_Zwickau_DRUCK_Layout 1 13.03.13 - KW 11 10:51 Seite 1

Westsachsen »Motor der Wirtschaft«

Erscheinung: März 2013

Porträt einer dynamischen Wirtschaftsregion

ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG VON FREIE PRESSE UND BLICK


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Mittelständler sind Sachsens starke Macher Mehr als 99 Prozent der sächsischen Unternehmen gehören zum Mittelstand. Besonders die Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten bilden das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft. Per 30. Juni 2012 waren in dieser Betriebsgröße mehr als 1,1 Millionen sozialversicherungspflich-

tig Beschäftigte erfasst. Viele dieser Unternehmen sind inhabergeführt und eng mit ihren Standorten verbunden. So erweisen sich die Unternehmen auch in Krisenzeiten als Stabilitätsanker einer Region. „Nur eine dynamisch wachsende Wirtschaft sichert den Wohlstand für

alle. Gerade Sachsens Mittelständler leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok. Das neue „Mittelstandsprogramm“ seines Ministeriums fasst zusammen, vor welchen Herausforderungen mittelständische Unternehmen heute stehen. Seite 3

Der Motor

Eine Region präsentiert ihre Stärken ◗ Aus dem Inhalt

Selbstbewusst wirbt der Landkreis Zwickau mit dem Slogan „Motor der sächsischen Wirtschaft“ für sich – und das vollkommen zu Recht. In Westsachsen schlägt das automobile Herz des Freistaates. Mehr als 13.000 Menschen arbeiten in den Automobil- und Zulieferunternehmen des Landkreises. Was diese Frauen und Männer tagtäglich an ihren Arbeitsplätzen vollbringen, davon wird in dieser Beilage in mehreren Beiträgen berichtet. Diese Texte zeugen nicht nur von der Leistungsfähigkeit der weststsächsischen Wirtschaft, sondern zeigen auch: Mit ihren Produkten müssen sich die Westsachsen in der Welt nicht verstecken. Ohne dadurch gleich arrogant zu wirken, könnten manch Unternehmen und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst dabei sogar ein bisschen mehr Selbstbewusstsein an den Tag legen. Wirtschaft ist schließlich auch die Fähigkeit, sich erfolgreich zu verkaufen. Darüber hinaus kommen in dieser Beilage Vertreter von Behörden und Instituitionen, Unternehmensvertreter und Wissenschaftler zu Wort. Sie alle engagieren sich für den Landkreis Zwickau und machen diesen nicht nur zu einem efolgreichen Wirtschaftsstandstandort, sondern auch zu einem lebenswerten Ort. Diese interessante Mischung demonstriert zudem, dass der „Motor der sächsischen Wirtschaft“ nur dann störungsfrei läuft, wenn alle Teile problemlos ineinandergreifen.

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„Nicht benötigte Energie ist die preiswerteste“ – IHK-Geschäftsführer im Gespräch

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„Forschung und Entwicklung spielen entscheidende Rolle“ – Interview mit Wirtschaftsförderin

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Aus dem Rennwagen in den Chefsessel

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Neues Programm fördert Beratung zur Personalarbeit

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Volkswagen ist gut gerüstet für die Zukunft

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Zwei auf einen Streich: Abitur und Ausbildung in vier Jahren

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Region stellt in Hannover Forschungsprojekt vor

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Ingenieure hauchen Robotern Leben ein

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Elektro-Mobilität braucht Fachkräfte

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Luxuswagen fahren mit sächsischen Karosserieteilen

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Bank sichert Manager ab

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz 09111 Chemnitz, Brückenstraße 15 www.blick.de

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Firmen erweitern ihr Netzwerk

BLICK Geschäftsführer: Tobias Schniggenfittig

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In Glauchau von der Straße auf die Schiene

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Wirtschaftsjunioren engagieren sich

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Existenzgründung im Nebenerwerb bleibt Thema

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„Kräfte bündeln und einsetzen“ – Präsident der Initiative Südwestsachsen im Interview

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Alleinerziehende bekommen Hilfe

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Brose ist „Fabrik des Jahres“

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„Handwerk gehört zu den Ausbildungsträgern“ – Der Chef der Kreishandwerkerschaft im Gespräch

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Technik macht die Arbeit leichter

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„Einfach, schnell, flexibel“ – Organisator des Jahreskongresses der Automobilindustrie im Interview

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Zwickauer Karrieremesse baut Führungsposition aus

◗ Impressum: Die Anzeigensonderveröffentlichung „Westsachsen – Motor der Wirtschaft“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von Freie Presse und BLICK. Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG 09111 Chemnitz, Brückenstraße 15 www.freiepresse.de Freie Presse Geschäftsführer: Ulrich Lingnau

Verantwortlich für den Gesamtinhalt Verlagsbezirksleiter Westsachsen: Uwe Klemm Freie Presse, Hauptstraße 13, 08056 Zwickau Telefon: 0375 / 549 16000 E-Mail: uwe.klemm@freiepresse.de Redaktion Redaktion: Christian Wobst Anzeigenverkauf Freie Presse Anzeigenverkaufsleiter Westsachsen: Valeri Stroh Anzeigenverkauf BLICK Regionalleitung Westsachsen: Thomas Weber Anzeigen nach der Sonderpreisliste zur Beilage, einschließlich der Allgemeinen und Zusätzlichen Geschäftsbedingungen der o. g. Verlage Druck Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG 09111 Chemnitz, Brückenstraße 15 Verbreitete Auflage: 90.000 Exemplare


Was haben Unternehmen von der Mitgliedschaft in der IHK? Die IHK bietet neben der Interessenvertretung für uns Unternehmen ein breites Spektrum an Aufgaben und Dienstleistungen. Alle Themenbereiche von A wie Abfall bis Z wie Zoll spielen eine Rolle. Die Möglichkeiten der IHK, helfen zu können, sind für alle Unternehmen interessant. Dafür steht ein

Expertennetzwerk zur Verfügung. Die Einbeziehung des unternehmerischen Ehrenamtes in den gewaltigen Größenordnungen der IHK-Organisation wäre anders nicht denkbar. Ulla Reichel ist Präsidentin der Regionalkammer Zwickau der IHK Chemnitz.

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◗ IHK-Geschäftsführer über Gewerbesteuern und Energiekosten

»Nicht benötigte Energie ist die preiswerteste« Über die Herausforderungen, vor denen die Zulieferindustrie im Landkreis Zwickau derzeit steht, spricht im Interview Torsten Spranger, Geschäftsführer der Regionalkammer Zwickau der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz. Außerdem fordert er ein Gesamtkonzept, mit dem die Unternehmen Westsachsens dem Problem der steigenden Energiekosten begegnen können. Zudem betont er die Notwendigkeit des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale.

Torsten Spranger, Geschäftsführer der Regionalkammer Zwickau der IHK Chemnitz. Foto: IHK

◗ Die IHK-Regionalkammer Zwickau Die IHK-Regionalkammer Zwickau ist regionale Gliederung der IHK Chemnitz. Sie erbringt hoheitliche Aufgaben und ist Interessenvertreter und Dienstleister für rund 16.000 Unternehmen im Landkreis Zwickau. Das Aufgabenfeld bewegt sich von der Berufsbildung und dazugehörigem Prüfungswesen, Aufstiegsfortbildung, Stellungnahmen zu Bauleitplanungen über Existenzgründungs- und Finanzierungsberatung, Rechtsberatung, Informationen zur Außenwirtschaft, Beteiligung an Messen, Ausstellen von Außenwirtschaftsbescheinigungen bis hin zu Unternehmenskontaktbörsen und Unternehmensnachfolgeberatung sowie Interessenvertretung gegenüber Kommunal-, Landes- und Bundespolitik.

Die Regionalkammer Zwickau der Industrie- und Handelskammer Chemnitz hat ihren Sitz an der Äußeren Schneeberger Straße 34 Zwickau. Telefonisch sind die Mitarbeiter unter der Rufnummer 0375 814-0 zu erreichen. Foto: IHK

Freie Presse: Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger könnte in Europa jeder zehnte der insgesamt 750.000 Arbeitsplätze in der westeuropäischen Autozulieferindustrie wegfallen. Machen Sie sich Sorgen um die Zulieferunternehmen der Region? Torsten Spranger: Sorgen mache ich mir nicht. Unsere Zulieferunternehmen haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie mit hohem Engagement, ingenieurtechnischem Know-how und Kostendisziplin das Auf und Ab der wirtschaftlichen Entwicklung meistern können. Diese Fähigkeiten werden auch in Zukunft gefragt sein. Wichtig ist natürlich, die sich ändernden Absatzmärkte und die damit verbundenen Verlagerungen der Hersteller im Auge zu behalten. Auch werden insbesondere kleinere Unternehmen über K ooperationen mit anderen Zulieferern nachdenken müssen, um mit den Produktanforderungen der Hersteller mithalten zu können. Wir werden diesen Prozess begleiten. Freie Presse: Ein Sorgenkind ist die schlechte Anbindung der Region an Deutschlands schnellen Zugverkehr. Welchen Einfluss hat die IHK darauf genommen, dass sich das Angebot verbessert? Torsten Spranger: Die IHK Chemnitz – ebenso wie beispielsweise das Sächsisch-Bayerische Städtenetz – befasst sich seit Jahren mit einer Verbesserung der Anbindung. Eine Vielzahl von Gesprächen mit Vertretern aus Politik und der Bahn, Informationsveranstaltungen und Resolutionen hierzu hat es gegeben. Erst kürzlich wurde die Notwendigkeit des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale in einem mit der IHK Bayreuth verfassten Forderungspapier deutlich gemacht. Wir werden – auch wenn hier noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist – nicht müde, da dieses Verkehrsmittel in unserer Wirtschaftsregion absolut unterrepräsentiert ist. Freie Presse: In einer Untersuchung hat die IHK Chemnitz herausgefunden, dass viele kleinere Gemeinden in der Region Gewerbesteuerhebesätze von 400 Prozent und mehr haben. Erwarten Sie in Zukunft mehr Zurückhaltung von den Kommunen?

Torsten Spranger: Bedenklich ist unseres Erachtens, dass – wie auch diese Studie erneut zeigt – viele kleinere Gemeinden in unserer Region sehr hohe Hebesätze haben. Städte vergleichbarer Größe mit zum Beispiel 10.000 bis 15.000 Einwohnern haben in anderen Bundesländern Gewerbesteuerhebesätze von 300 bis 340 Prozent (und eben nicht 380 bis 410 Prozent), so dass andernorts die Unternehmen weit weniger belastet werden als in unserer Region. Wir hoffen es und erwarten, dass die Kommunen bei der Gestaltung ihrer Haushalte nicht permanent an der Steuerschraube drehen. Dazu gehört auch eine kritische Überprüfung des Systems dynamischer Nivellierungshebesätze im kommunalen Finanzausgleich in Sachsen. Natürlich sollen die Kommunen ausgeglichene Haushalte planen und die Pro-Kopf-Verschuldung möglichst abbauen. Entscheidend wird dabei das Straffen interner Verwaltungsverfahren sein. Darüber hinaus sind dauerhafte Arbeitsplätze größter Garant, für Sozialleistungen weniger Geld ausgeben zu müssen. Insgesamt gilt es daher, ein unternehmerfreundliches Umfeld zu schaffen. Freie Presse: Viele Unternehmen stöhnen unter den steigenden Energiekosten. Welchen Einfluss nimmt die Industrie- und Handelskammer auf politischer Ebene und was kann jedes einzelne Unternehmen tun? Torsten Spranger: Die verschiedenen Instrumente, wie Energiesteuern, Erneuerbare-Energien-Gesetz, Förderung von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung oder Co 2-Emmissionshandel müssen besser aufeinander abgestimmt und die Belastung für Unternehmen und Bürger begrenzt werden. Auch sind Erneuerbare Energien schrittweise in den Wettbewerb zu entlassen, wenn die Energiewende nicht den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig gefährden soll. Diese Position wurde bereits an die Landespolitik und über die Dachorganisation Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an die Bundespolitik herangetragen. Das DIHK-Jahresthema 2012 „Energie und Rohstoffe für morgen“ widmete sich ebenfalls den staatlich vorgegebenen Kostentreibern. Hier regt sich bereits etwas, wobei zwingend ein Gesamtkonzept erforderlich ist. Für die Kammer gibt es noch viel zu tun, die Unternehmen bei der Erschließung von betrieblichen Reserven zu unterstützen. Nicht benötigte Energie ist die preiswerteste und die Praxis zeigt, dass nicht immer große Investitionen getätigt werden müssen. Wir geben Unterstützung durch unseren Energiecoach Enrico Eydam, der mit den Unternehmern gemeinsam vor Ort eine Strategie zur Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz entwirft. www.chem nitz.ihk24.d e


Was braucht die Einkaufsstadt Zwickau, um sich zu behaupten? Ob wachsende Umsätze im Online-Verkauf, kreatives Stadtmanagement konkurrierender Standorte oder soziodemographische Entwicklungen im Einzugsgebiet – der Wettbewerb in unserer Region gewinnt täglich an Schärfe. Daher ist es notwendig, proaktiv dem Wettbewerb entge-

genzutreten. Starke Kommunikation nach außen und eine klare Positionierung am Markt sind entscheidend zur Steigerung der Attraktivität. Allem voran brauchen wir eine innovative Vision unserer Stadt für die kommenden Jahre. Ralf Tuchscherer ist Centermanager der Zwickau Arcaden. Seite 5

◗ Wirtschaftsförderin des Landkreises Zwickau im Interview

»Forschung und Entwicklung spielen entscheidende Rolle« Über die Branchen, die das Wirtschaftsleben im Landkreis Zwickau prägen, spricht im Interview Birgit Vorratz, Leiterin der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung/ Tourismus im Landratsamt des Landkreises Zwickau. Außerdem wagt sie einen Blick in die Zukunft. Freie Presse: Der Landkreis Zwickau bezeichnet sich als „Motor der sächsischen Wirtschaft“. Welchen Anteil hat die Automobilproduktion heute genau? Birgit Vorratz: Der Landkreis Zwickau gilt als die Wiege des sächsischen Automobilbaus und ist über die Grenzen des Freistaates Sachsen hinaus bekannt. Die Stadt Zwickau ist seit mehr als 100 Jahren verbunden mit dem Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi, August Horch. Auch der schon fast legendäre Trabant wurde in Zwickau gebaut. Heute ist das Werk von Volkswagen Sachsen in Zwickau/Mosel größter Arbeitgeber im Landkreis. 2012 wurden 160.000 Golf und 66.000 Passat im Werk in Zwickau produziert. In diesem Jahr wird mit dem Golf Variant erstmals ein drittes Modell in Zwickau gefertigt. Die Branche „Herstellung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen", das heißt, die Automobilund Zulieferindustrie verfügt im gesamten Landkreis über mehr als 13.000 Beschäftigte. Freie Presse: Welche Branchen prägen das Wirtschaftsleben im Landkreis außerdem? Birgit Vorratz: Heute sind am Wirtschaftsstandort neben der Automobil- und Zulieferindustrie im Verarbeitenden Gewerbe insbesondere Unternehmen im Maschinenbau, Werkzeugbau, der Elektrotechnik sowie in der Logistik angesiedelt. Aber auch innovative kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Umwelttechnik und erneuerbare Energien sind anzutreffen. Nicht zu vergessen sind auch die Firmen der Textilindustrie, die sich mehr und mehr spezialisiert haben, zum Beispiel auf die Entwicklung und Produktion von Textilien mit Spezialfunktionen oder technischen Anwendungsbereichen. Freie Presse: Welche Rolle spielen Forschung und Entwicklung im Landkreis Zwickau? Birgit Vorratz: Aktive Forschung und Entwicklung spielen eine entscheidende Rolle für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und tragen maßgeblich zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei. Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden nicht nur in den Unternehmen, sondern auch durch externe Forschungsund Entwicklungseinrichtungen realisiert. Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) verfolgt in enger Verflechtung von Lehre, Ausbildungsprofil und angewandter Forschung das Ziel, Lehre und Studium ständig mit einer hohen Praxisdichte weiterzuentwi-

ckeln und modernste Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung einfließen zu lassen. Die Staatliche Studienakademie Glauchau bildet ebenso praxisorientiert aus und widmet sich praktischen Forschungsthemen. Die Kombination aus Lehre im Studiengang und der dreimonatige Wechsel zum Praxispartner sichern den Absolventen sofortige Einsatzfähigkeit. Freie Presse: Gab es im vergangenen Jahr besondere Förderschwerpunkte im Landkreis Zwickau? Birgit Vorratz: Neben zahlreichen Projekten, zum Beispiel im Bereich Schule-Wirtschaft, führten wir Beratungen zu Finanzierungsfragen, aber auch für Existenzgründungen durch. Hier wurden gezielt neben der grundsätzlichen Beratung von Gründungswilligen, bei denen hinsichtlich der Branche zurzeit kein Schwerpunkt bena nnt werden kann, zusätzliche Leistungen wie Workshops angeboten. Freie Presse: Wie entwickelt sich der Landkreis aus wirtschaftlicher Sicht? Birgit Vorratz: Der Landkreis Zwickau entstand infolge der Kreisgebietsreform des Freistaates Sachsen zum 1. August 2008. Er entwickelt sich gut. Das beweist unter anderem die Tatsache, dass die Gewerbesteuereinnahmen in den landkreiseigenen Städten und Gemeinden im Landkreis 2012 einen Rekordzuwachs von 20 Prozent aufwiesen. Damit ist der Landkreis Zwickau Spitzenreiter im Freistaat Sachsen. Unser Landrat Dr. Christoph Scheurer kommentierte diesen Höchstwert öffentlich so: „Dieses Ergebnis ist Ausdruck der hervorragenden Leistungen unserer im Landkreis Zwickau agierenden Unternehmer. Gleichzeitig ist es die beste Bestätigung für unseren Slogan: Landkreis Zwickau – Motor der sächsischen Wirtschaft.“ Ein weiterer Ausdruck für eine positive wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Zwickau ist die Arbeitslosenquote. Auch hier setzt der Kreis Zeichen – mit dem geringsten Anteil im Land. Freie Presse: Welche Chancen und Risiken sehen Sie? Birgit Vorratz: Der Landkreis sieht im Bündeln von Kräften in Kooperationen, wie der Modellregion für Berufs- und Studienorientierung, in der Mitarbeit am Runden Tisch der Fachkräftesicherung der Agentur für Arbeit und in Kooperation im Rahmen des Regionalkonvents Chemnitz seine Chance. Auch der Einsatz zum weiteren Ausbau der Infrastruktur, vorrangig der Verkehrsanbindungen der Region nach Leipzig, ob Straße oder Schiene, sieht er als Themenschwerpunkt. Die Risiken sind in den steigenden Rohstoffund Energiekosten für die Unternehmen und in der demographischen Entwicklung zu sehen, doch diese sind nun einmal nicht landkreisspezifisch.

Birgit Vorratz, Leiterin der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung/Tourismus im Landratsamt des Landkreises Zwickau. Foto: Landratsamt

◗ Angebot der Wirtschaftsförderung Inform ieren: Unternehmer oder Gründer bekommen Informationen, Service- und Beratungshinweise, die für Standortauswahl, Investition oder Unternehmensentwicklung benötigt werden. B eraten: Mitarbeiter beraten Unternehmer, Gründer und Arbeitgeber über passende Förderprogramme und öffentliche Finanzierungshilfen für Gründung, Erwerb, Erweiterung und Verlagerung von Unternehmen, die Beantragung von Investitionszuschüssen und -zulagen sowie die Antragstellung zinsgünstiger Kredite. Verm itteln: Die Wirtschaftsförderung vermittelt Unternehmern und Gründern Kontakte zu Kommunen, Behörden und Fachbehörden in der Verwaltung, Banken, Unternehmen, Verbänden, Kammern und Gesellschaften. Werben: Der Landkreis übernimmt die Koordinierung von Ansiedlungsanfragen zwischen Investoren und Kommunen. Außerdem werden Messeaktivitäten auf internationalen Messen wie der Hannover Messe organisiert und durchgeführt. Veranstalten: Die Wirtschaftsförderung bietet Veranstaltungen für Existenzgründer und Unternehmer, aber auch für Schüler und Ausbildungsinteressierte an. Kontakt: Landratsamt Zwickau, Dezernat V, Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus, GerhartHauptmann-Weg 2, 08371 Glauchau, Postanschrift: Postfach 10 01 76, 08067 Zwickau, Telefon: 0375 4402-25100, wirtschaft@landkreis-zwickau.de


Wo liegen die Ursprünge des Unternehmens besico? Das Kürzel steht für „Bernd Siller Competition“ und bezeichnete ursprünglich ein in den 70-er Jahren von mir gegründetes Tourenwagen-Rennteam. 1975 gründete ich das Einzelunternehmen „besico Bernd Siller“ bei Nürnberg als Werkzeugvertretung und Spezialwerkstatt für Tuning und

Motorsportservice und das „Team besico Bernd Siller“ mit Bewerberlizenz zum Einsatz von Rennfahrzeugen auf internationalen Strecken. 1978 wurde mein Unternehmen zur autorisierten Ford-Vertragswerkstatt ernannt. Bernd Siller ist Gründer der besico-Unternehmensgruppe

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◗ Ford-Händler betreut sächsische Kunden an acht Standorten – Engagement für Traditionsrennstrecke

Von Christian Wobst

Aus dem Rennwagen in den Chefsessel größten örtlichen Kraftfahrzeugwerkstatt die besico Sachsenland GmbH. Dieser erste Standort ist bis heute der Hauptsitz des Unternehmens. Nach und nach entstanden teils durch Neubauten, teils durch Übernahmen und Zukäufe acht Standorte, zuletzt in Schwarzenberg. Die Ausbildung des eigenen Nachwuchses ist dem besico-Gründer dabei besonders wichtig. Neben den klassischen Berufen des KfzHandwerks bildet das Unternehmen auch Fachkräfte für Lagerwirtschaft, Fahrzeuglackierer sowie Automobil- und Bürokaufleute aus. Derzeit stehen nahezu 20 Auszubildende unter Vertrag. An der Spitze von besico agieren inzwischen drei Geschäftsführer: Neben Bernd Siller sind dies André Fissel und Uwe Schmidt.

Herz schlägt für den Sachsenring Der Hauptsitz der besico Sachsenland GmbH in Glauchau. Aus zunächst sportlichen Ambitionen des Firmengründers Bernd Siller heraus ist mit besico eine Unternehmensgruppe entstanden, die heute nicht nur Ford-Haupthändler mit einem Netz aus acht Standorten in Sachsen ist, sondern sich auch im Bereich Service, Ausbildung und mit branchenexternen Aktivitäten einen Namen gemacht hat. Den engen Kontakt zu seinen Mitarbeitern und Kunden will Bernd Siller dabei nicht missen: „In bin immer für meine inzwischen weit

Foto: besico

mehr als 200 Mitarbeiter da und stehe unseren Kunden jederzeit für ihre Belange zu Verfügung.“

Acht Standorte in Sachsen Zurück in die Heimat – so lautete nach dem Fall des Eisernen Vorhangs das Motto des aus dem Erzgebirge stammenden Bernd Siller. 1990 machte er in Glauchau aus der ehemals

Einst selbst erfolgreich bei der Tourenwagen-Europameisterschaft engagiert sich der motorsportbegeisterte, studierte Kaufmann mit seinem Team für den Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal. besico unterhält mit der 1998 eröffneten gleichnamigen Tribüne, die bis heute einzige massive Tribünenanlage an der Traditionsrennstrecke. „Wir sind auf dieses Objekt sehr stolz, zumal die Veranstaltungen mit ausschließlich eigenen Mitarbeitern durchgeführt werden“, betont Siller.


Wo erhalten Unternehmer Informationen zum Förderprogramm? Die Beratungsstelle des Vereins Arbeit und Leben an der Jägerstraße 9 in Chemnitz ist unter der Rufnummer 0371 6511766 zu erreichen. Alle Interessierten können aber auch mich und meine Mitarbeiter der ATB GmbH kontaktieren. Unser Unternehmen hat seinen Sitz an der Neefe-

straße 76 in Chemnitz. Für alle Fragen rund um das neue Förderprogramm sind wir unter der Rufnummer 0371 3695815 zu erreichen. Dr. Michael Uhlmann ist Geschäftsführer der ATB Arbeit, Technik und Bildung GmbH in Chemnitz. Seite 7

◗ Kleine und mittlere Unternehmen bekommen Unterstützung

Von Christian Wobst

Neues Programm fördert Beratung zu Personalarbeit Egal ob Personalführung, Gesundheitsschutz oder Wissens- und Kompetenzvermittlung – je größer ein Unternehmen ist, desto professioneller werden diese Themen gehandhabt, einfach weil es eine große Personalabteilung gibt, deren Mitarbeiter in vielen Fällen ein Studium in ihrem Fachgebiet vorweisen können. In kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die Situation anders: Da macht der Geschäftsführer in der Regel auch die Personalarbeit, wenn er sich um Produktion, Finanzen, Forschung und Entwicklung gekümmert hat. „Es besteht deshalb die Gefahr, dass kleine und mittlere Unternehmen ins Hintertreffen geraten“, sagt Michael Uhlmann, Geschäftsführer der ATB Arbeit, Technik und Bildung GmbH in Chemnitz. Das Unternehmen ist mit dem Verein Arbeit und Leben Sachsen im Landkreis Zwickau Beratungsstelle für das neue Förderprogramm „Unternehmenswert Mensch“. Deutschlandweit gibt es 36 dieser Beratungsstellen in 30 Modellregionen. Das Programm richtet sich an Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten, die ihren Sitz und ihre Arbeitsstätte in Deutschland haben, die mindestens einen sozialver-

sicherungspflichtigen Arbeitnehmer in Vollzeit beschäftigen und mindestens seit fünf Jahren bestehen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäische Sozialfonds haben das bis Ende 2014 laufende Programm mit 14 Millionen Euro ausgestattet. Wie kommen Unternehmen an das Geld? Kleine und mittlere Unternehmen aus dem Kreis Zwickau, die sich für das Programm interessieren, kontaktieren zuerst eine der beiden Beratungsstellen bei der ATB GmbH oder beim Verein Arbeit und Leben Sachsen. „Es folgt eine Erstberatung, in der unter Umständen ein vertiefter Beratungsbedarf festgestellt wird“, sagt Frank Schott, Geschäftsführer des Vereins Arbeit und Leben Sachsen. Das Unternehmen könne in diesem Fall einen Beratungsscheck bekommen. Mit diesem werden 80 Prozent der Kosten für die Fachberatung bezuschusst. Die Beratung kann zwischen einem und 15 Tage dauern und darf maximal 1000 Euro pro Tag kosten. Sowohl mit dem maximal förderfähigen Honorar als auch mit der maximalen Förderdauer sei das Programm gut aufgestellt, so Frank Schott.

◗ Stichwort Personalführung Das Themenfeld soll die Personalverantwortlichen damit vertraut machen, wie sie individuelle Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigen und Mitarbeiter aktiv in Entscheidungen einbeziehen können.

Chancengleichheit Beratungen zur Chancengleichheit helfen, den Besonderheiten der eigenen Belegschaft (Alter, Geschlecht, familiärer Hintergrund) gerecht zu werden.

Gesundheit Bei diesem Thema sollen Unternehmen sensibilisiert werden, geeignete Gesundheitsangebote für die Mitarbeiter zu entwickeln.

Wissens- und Kompetenzvermittlung Der Bereich Wissens- und Kompetenzvermittlung soll dazu anregen, das Wissen im Unternehmen zuhalten und innerbetrieblich weiterzugeben.

Der Verein Der Verein Arbeit und Leben Sachsen ist eine landesweit tätige Organisation der politischen und sozialen Jugend- und Erwachsenenbildung in Trägerschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Sächsischen Volkshochschulverbandes.

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Neuer Golf zu Europas »Auto des Jahres 2013« gekürt Der neue Golf ist Europas „Auto des Jahres 2013“. Der renommierte internationale „Car of the Year“-Award gilt als einer der wichtigsten Gradmesser in der Automobilindustrie. Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, erklärt: „Das

ist ein erstklassiges Ergebnis, auf das wir sehr stolz sind.“ Seit 1964 werden jährlich die besten Neuerscheinungen ausgezeichnet. Die Jury, bestehend aus 58 europäischen Journalisten aus 22 Ländern, hatte im Vorfeld acht Kandidaten für das Finale nominiert.

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Piëch künftig Honorarprofessor ◗ »WHZ ist äußerst agile Hochschule«

◗ Golf Variant läuft als drittes Modell im Werk Zwickau an

Von Christian Wobst

Volkswagen Sachsen ist gut gerüstet für die Zukunft

Prof. Dr. Ferdinand K. Piëch, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagen AG, wurde an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) zum Honorarprofessor für Kraftfahrzeugtechnik bestellt. Piëch, seit 1999 Ehrenbürger der Stadt Zwickau, ist der WHZ seit Jahren im Rahmen wissenschaftlich-technischer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Forschung und der Nachwuchskräfteentwicklung verbunden. In Zukunft wird er auch für Lehrveranstaltungen – sowohl zu Themen der Unternehmensführung als auch der Ingenieurwissenschaften – zur Verfügung stehen, informiert die Westsächsische Hochschule Zwickau. „Es ist mir eine besondere Ehre aber auch Verantwortung, als Honorarprofessor an der Westsächsischen Hochschule Zwickau meinen Beitrag zur Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses zu leisten, auf den auch wir als Volkswagen-Konzern in der Zukunft bauen“, so Piëch. Er habe die WHZ als „äußerst agile und lebendige Hochschule“ kennengelernt und sei beeindruckt vom Engagement der Studentinnen und Studenten. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich würdigt die Bedeutung dieser Honorarprofessur für den Freistaat: „In Zwickau schlägt das Herz für das Automobil, hier lebt eine ganze Region vom Automobilbau und für ihn. Das Ziel der Volkswagen AG, bis 2018 zum profitabelsten Autobauer der Welt zu werden, ist nur mit Volkswagen Sachsen und in enger Symbiose mit dem Freistaat zu erreichen.“ (fp)

Die drei sächsischen Volkswagen-Standorte Zwickau, Chemnitz und Dresden haben bei einem Symposium in Zwickau die Ergebnisse des Jahres 2012 sowie die Innovationsschwerpunkte der kommenden Jahre präsentiert. Im Zentrum standen der Produktionsstart des neuen Golf Variant sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Umweltverträglichkeit und Ergonomie.

„Mit dem neuen Blockheizkraftwerk in Zwickau werden wir den CO2-Ausstoß jährlich um 23.000 Tonnen reduzieren“, sagte Dr. Hubert Waltl, Mitglied des Markenvorstands von Volkswagen und Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen Sachsen GmbH, zum Beitrag der sächsischen Automobil- und Motorenbauer bei der Umsetzung des Programms „Think Blue. Factory.“ Neben dem Bau des Heizkraftwerkes wurde ein Pilotprojekt im Karosseriebau vorgestellt. Durch eine Transformatorenabschaltung können hier jährlich bis zu 72 Megawattstunden Strom und 38 Tonnen CO2 eingespart werden. Der Einsatz von Geothermie bei der Brunnenwassernutzung in Chemnitz reduziert den Trinkwasserverbrauch um bis zu 20 Prozent. Dr. Hubert Waltl lobte zudem die hohe Flexibilität der Belegschaften in Sachsen und bezeichnete das im vergangenen Jahr gestartete Investitionsprogramm als „beispiellos“ in der Ge-

Prof. Dr. Ferdinand K. Piëch, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagen AG, bei seiner Antrittsrede als Honorarprofessor an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Foto: VW Sachsen

Prof. Dr. Martin Winterkorn (2. von links), Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, mit Hans-Joachim Rothenpieler (3. von links), Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen, während eines Fabrikrundgangs im Gespräch mit Mitarbeitern von Volkswagen Sachsen. Foto: VW Sachsen

»Think Blue. Factory.« steht im Mittelpunkt

schichte des Unternehmens: „Allein 2013 investieren wir rund 500 Millionen Euro in Volkswagen Sachsen. Wir stellen damit wesentliche Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in Zwickau, Chemnitz und Dresden.“

Jahr im Zeichen des neuen Golf „Das Jahr 2012 stand für uns ganz im Zeichen des neuen Golf und der neuen Motorengeneration EA 211 in Chemnitz“, sagte Hans-Joachim Rothenpieler, Geschäftsführer Technik und Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen. „Den wichtigen Anlauf des neuen Golf haben wir gemeistert. Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem neuen Golf werden wir in Zwickau unsere Tagesproduktion deutlich ausbauen.“ Parallel zu den Vorbereitungen für den Anlauf des neuen Golf Variant soll ab Mai die Passat-Fertigung in Zwickau schrittweise reduziert werden. Ein Lob für die Belegschaft gab es auch vom Betriebsrat. „Die Kolleginnen und Kollegen in Sachsen stehen hinter den ehrgeizigen Zielen der Marke Volkswagen“, bekräftigte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Jens Rothe. Die Belegschaft in Zwickau und Chemnitz nehme die Herausforderungen beim Anlauf des neuen Golf und der neuen Motoren-Generation an. „Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist und bleibt die ergonomische Verbesserung der Arbeitsplätze“, ergänzte er.


Menschen mit Behinderung Chance auf Arbeit geben „Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt ist eine Frage der Toleranz, der Weitsicht und vor allem des Willens.“ Dieser Ansicht ist Andreas Werner, Verbandsdirektor des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen (KSV Sachsen). Deshalb sieht er

es als eine wesentliche Aufgabe des KSV Sachsen, möglichst viele Arbeitgeber aus der Wirtschaft von dessen Zielen zu überzeugen. Das Integrationsamt des KSV unterstützt Arbeitgeber bei der Schaffung neuer und der Erhaltung bestehender Arbeitsplätze für Menschen mit

Behinderung mit Zuschüssen bzw. Darlehen, etwa für die behinderungsgerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen. Damit wird Arbeitgebern ein finanzieller Anreiz gegeben, um sich ihrer gesellschaftspolitischen Aufgabe zu stellen. www.ksv-sachsen.de Seite 9

Zwickau holt sich Unternehmerpreis ◗ Stadt ist Kommune des Jahres 2012 Zwickau hat sich beim Unternehmer-Preis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) als Kommune des Jahres 2012 in Sachsen durchgesetzt. „Diese Auszeichnung zeigt, dass Zwickau als viertgrößte Stadt Sachsens ein Motor für die ganze Region ist", sagte Zwickaus Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß. Der Preis, der unter anderem vom OSV ausgelobt wurde, wird in den Kategorien Unternehmen, Kommune und Verein jeweils für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Die Kommune des Jahres gilt dabei als hervorragendes Beispiel der Wirtschaftsförderung sowie als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort, betont die Stadtverwaltung Zwickau. Vertreter von Sparkasse und Stadtverwaltung konnten bei dem Wettbewerb sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Aspekte in die Waagschale werfen. Denn was mit Horch und Audi begann, findet heute seine Fortsetzung mit der Volkswagen Sachsen GmbH. Mit vielen Zulieferbetrieben sichert VW rund 40.000 Arbeitsplätze in der Region. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Westsächsische Hochschule mit ihren gut 5000 Studierenden. Doch Zwickau ist nicht nur Wirtschaftsstandort, sondern auch Stadt der Kultur: Werke Max Pechsteins finden sich in den Kunstsammlungen. Als Geburtsstadt Robert Schumanns ist Zwickau bei Musikliebhabern auf der ganzen Welt bekannt. Regelmäßig gastieren im Robert-Schumann-Haus, das gleichzeitig Museum, Forschungsstätte und weltweit größtes Schumann-Archiv ist, international bekannte Musiker. „Gerade dieser Spannungsbogen zwischen Historie und Moderne macht den besonderen Reiz unseres schönen Zwickau aus“, sagt Felix Angermann von der Sparkasse Zwickau.

Wolfgang Zender (l.), Geschäftsführer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, und Felix Angermann von der Sparkasse Zwickau übergaben Urkunde und Preis an Zwickaus Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß. Foto: Thomas Trutschel

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Wie bringen Sie Karrieren zum Rocken? Das Karriereportal www.karriere-rockt.de der Industrie- und Handelskammer Chemnitz hält auch für den Landkreis Zwickau Informationen über Berufsbilder, Ausbildungsdauer und Berufsschulen bereit. Es verschafft einen Überblick über alle Berufe. Außerdem führt die Lehrstellenbörse zu Ausbildungsfirmen in

unmittelbarer Wohnortnähe und auch zum Wunschberuf, falls man vor Ort nicht fündig wird. Auch der Besuch eines Betriebes in der Woche der „Offenen Unternehmen“ ist planbar. Siegmund Schwarz ist Referatsleiter Bildung bei der IHK-Regionalkammer Zwickau.

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Legionellen Pseudomonas aer.

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◗ Ab August attraktive Option für Azubis im Landkreis Zwickau

Zwei auf einen Streich: Abitur und Ausbildung in vier Jahren Mit dem Berufsabschluss gleichzeitig auch die Allgemeine Hochschulreife in der Tasche zu haben – für Realschüler scheint das eine attraktive Option zu sein. Zumindest in Leipzig und Dresden. Dort werden junge Leute in einem Modellversuch bereits seit 2011 in der Berufsausbildung auch auf das Abitur vorbereitet. Ab August soll es das Projekt auch in Chemnitz geben, zunächst für die Berufe Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker. Bewerbungen können bis 31. Mai abgegeben werden. Angesprochen sind ausdrücklich auch Unternehmen und Schüler aus dem Landkreis Zwickau.

Universität begleitet Modellversuch „Der Drang der Schüler, das Abitur zu machen, ist ungebrochen. Das ist ein europaweiter Trend“, weiß Rainer Helmig vom Institut für Berufspädagogik an der Technischen Universität Dresden. Die Universität begleitet den Modellversuch in Chemnitz, Dresden und Leipzig. Experten sind sich einig, dass leistungsstarke Schüler, die sich für das Abitur interessieren, dieses erfolgreich meistern und anschließend ein Studium beginnen, für die duale Berufsausbildung verloren sind. Mit dem Modellversuch soll deshalb auch die Berufsausbildung für Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker aufgewertet werden. Bei den beiden Berufen soll es nicht bleiben. Dieter Bartneck, Referent für berufsbildende Schulen im sächsischen Kultusministerium, wagt einen Blick in die Zukunft: „Möglicherweise wird sich auch die Handwerkskammer einmal einklinken, wenn das Projekt läuft.“

Auf eg dem W n! zu Ihne

Von Christian Wobst

Schülern wird viel abverlangt Im Gepäck für Sie

Für die Schüler liegen die Vorteile auf der Hand. Sie bekommen in vier Jahren zwei Abschlüsse. Im Gegenzug wird ihnen einiges abverlangt. „Die vier Jahre sind eine sportliche Herausforderung“, sagt Dieter Bartneck. Wohl auch deshalb gibt es für die Teilnehmer zwei Not-

Äußere Dresdner Straße 12, 08066 Zwickau Telefon: 0375-6796-0 Telefax: 0375-6796-202 Internet: www.zsb-sonderstahlbau.de eMail: info@zsb-sonderstahlbau.de

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ausgänge, sollten die Anforderungen zu groß sein. Sowohl der Wechsel auf ein Berufliches Gymnasium als auch in die duale Berufsausbildung soll möglich sein. Dem Vernehmen nach meistern die Schüler in Dresden und Leipzig die Doppelbelastung aber sehr gut.

Besseres Berufsverständnis Vorteile haben freilich auch die Unternehmen. „Für bestimmte Berufe ist eine vertiefte Allgemeinbildung wichtig für die Berufsausübung und das Berufsverständnis“, weiß Rainer Helmig. Zwar bestehe durchaus die Gefahr, dass die jungen Leute mit dem Abitur in der Tasche ihren Ausbildungsbetrieb für ein Studium verlassen, doch in diesem Fall sei das Geschick des Unternehmens gefragt, diese langfristig an das Unternehmen zu binden. So wäre auch ein vom Unternehmen gefördertes Studium durchaus denkbar. Die Berufsausbildung bereite jedenfalls gut auf ein anschließendes Studium vor. „Wir würden für unsere Lehramtsstudiengänge am liebsten nur junge Leute nehmen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben“, sagt Rainer Helmig.

Pro Klasse mindestens zwölf Interessenten Ein Wermutstropfen bleibt für die Firmen. „Diese Auszubildenden werden nicht so oft im Unternehmen sein wie normale Auszubildende“, so Rainer Helmig. Vorgesehen sind 100 Wochen Schulunterricht und 78 Wochen Ausbildung im Unternehmen. Start ist im August. Im März 2014 geht es für die jungen Leute erstmals in den Ausbildungsbetrieb. Vorausgesetzt, es finden sich bis 31. Mai pro Klasse mindestens zwölf Interessierte. Weitere Inform ationen zum Modellversuch erhalten Schüler und Unternehmen im Beruflichen Schulzentrum für Technik II, Schlossstraße 3 in Chemnitz, und unter der Rufnummer 0371 488 8000.


Was bringt die Messeteilnahme der Hochschule? Bei all unseren Studienangeboten wird vom ersten Semester an Wert auf hohen Praxisbezug gelegt. Die Hochschule leistet damit ihren Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region – auch ein Grund dafür, dass wir auf der Messe einen Stand mit dem Landkreis und dort angesiedelten Firmen haben. Gerade

Westfalia-Presstechnik ist ein Paradebeispiel für eine Kooperation, schließlich unterstützt das Unternehmen die Hochschule beim Deutschland-Stipendium und im Förderverein. Prof. Dr. Gunter Krautheim ist Rektor der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Seite 11

◗ Landkreis und Stadt Zwickau präsentieren sich bei Messe

Abnehmen

Rücken Herz-Kreislauf

Region stellt in Hannover Forschungsprojekt vor

Leitthema lautet »integrated industry« Vom 8. bis 12. April lädt die Hannover Messe mit insgesamt elf internationalen Leitmessen in die Landeshauptstadt Niedersachsens ein. In diesem Jahr steht die Hannover Messe unter dem Leitthema „integrated industry“ und rückt damit die zunehmende Vernetzung aller Teilbereiche der Industrie, unternehmens- und branchenübergreifend, in den Mittelpunkt.

halb des „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand“ (ZIM) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

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Weiterer Partner am Stand ist die Zwickau HBL Germany GmbH. Die europäische Vertriebsniederlassung eines indischen Konzerns ist Spezialist für Industriebatterien. „Wer die faszinierende Technik, die in Hannover zu erleben ist, einmal selbst entdecken will, kann bei der Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus kostenlose Eintrittskarten anfordern", so Birgit Vorratz von der Wirtschaftsförderung des Landkreises.

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Zur Hannover Messe präsentiert sich der Landkreis Zwickau im April auf der Hannover Messe Industrie als Wirtschaftsstandort. Gemeinsam mit der Stadt Zwickau, der HBL GmbH, der H & T ProduktionsTechnologie GmbH (HTPT) sowie einem Forschungsprojekt von Westfalia Presstechnik GmbH & Co. KG und der Westsächsischen Hochschule Zwickau ist die Region Aussteller beim weltweit bedeutendsten Technologieereignis.

Firmen und Hochschule kooperieren Auf dem Stand von Stadt und Landkreis Zwickau in Halle 4 stellt in diesem Jahr die Westfalia Presstechnik GmbH & Co. KG Crimmitschau ein Forschungsprojekt mit der Fakultät Automobil- und Maschinenbau der Westsächsischen Hochschule Zwickau zur Optimierung der Schnittflächenqualität an Blechteilen vor, welche anschließend mittels Laserschweißen verbunden werden sollen. Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Erarbeitung der Abhängigkeiten der Schnittflächenqualität von den Einflussgrößen auf den Schneidprozess im offenen Schnitt. Dabei wurden die Wirkungen von werkzeug-, material- und maschinenseitigen Einflussgrößen untersucht. Für die Versuchsdurchführung wurde unter anderem eine Multiservopresse der H&T ProduktionsTechnologie GmbH genutzt. Das Kooperationsprojekt wurde inner-

Vom 8. bis 12. April lädt die Hannover M esse in die Landeshauptstadt Niedersachsens ein. Foto: Deutsche M esse

Die Krönung des Hopfens.

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Die Pleißental-Klinik Werdau GmbH ist ein Krankenhaus der Regelversorgung. Unsere Mitarbeiter sind rund um die Uhr für 10.000 stationäre und 5.000 ambulante Patienten und für über 650 Geburten pro Jahr im Einsatz. Mehr als 250 Betten in modern ausgestatteten 1-, 2- und 3-Bettzimmern stehen zur Verfügung. Auf der Grundlage ärztlicher Kompetenz und modernster Technik bieten sich Ihnen beste Heilungschancen. Unsere Klinik arbeitet mit einem zertifizierten Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001:2008.

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Was erwarten Arbeitgeber von ihren künftigen Auszubildenden? Sie erwarten, dass sie über das Berufsbild informiert sind. Arbeitgeber legen außerdem Wert auf die Noten. Daneben spielen Ordnungssinn, das Einhalten von Regeln und Vorschriften eine wichtige Rolle. Wird man nach den Ursachen für schlechte Noten gefragt, sollte man nicht die

Schuld im Lehrer suchen. In Bereichen mit Kundenkontakt kommt es auf ein gepflegtes Äußeres an. Begrüßt wird es auch, wenn der Jugendliche schon ein Praktikum im künftigen Ausbildungsbetrieb absolviert hat. Dr. Regine Schmalhorst ist Chefin der Zwickauer Arbeitsagentur.

Seite 12

◗ M+W Process Automation GmbH will neue Mitarbeiter einstellen – Steuerungstechnik für die Automobilindustrie

Ingenieure hauchen Robotern Leben ein Die Niederlassung Zwickau der M+W Process Automation GmbH hat auch 2013 Großes vor: In den vergangenen sechs Jahren wuchs die Mitarbeiterzahl von 20 auf 35, allein in diesem Jahr sollen vier bis fünf neue Mitarbeiter eingestellt werden. Das sagte jetzt Niederlassungsleiter Jens Reichel. Gesucht werden vor allem Ingenieure und Techniker für Roboterprogrammierung und Steuerungstechnik. Das Unternehmen, das schon seit mehr als 25 Jahren am Markt tätig ist, ist ein Dienstleister für Automatisierungslösungen in der Prozess-, Fertigungs- und Automobilindustrie. In Zwickau konzentriert man sich ganz auf die Wachstumsbranche Automotive. „Bei Volkswagen Sachsen haben wir im Bereich Steuerungstechnik an allen bisher dort gefertigten Modellen Anlagentechnik automatisiert, beginnend mit dem Golf A3 bis jetzt zum aktuellen Modell Golf A7", sagt Jens Reichel nicht ohne Stolz. Dabei ist das Unternehmen nicht nur bei der Umsetzung von Standardlösungen gefragt. Die Automatisierer sind auch dabei, wenn es sich um Planung und Lösungsfindung von Spezialanwendungen handelt oder Produktionsanlagen optimiert werden. „Die Komplexität der Projekte, die Koordination und Zusammenarbeit aller Gewerke von der Elektromontage bis hin zur SPS- und Roboterpro-

Die Niederlassung der M+W Process Automation GmbH in Lichtentanne. grammierung verlangen ganzheitliche Lösungen bei der Auftragsrealisierung durch das Zwickauer Team“, sagt Reichel. Welchen täglichen Herausforderungen sich die Spezialisten stellen, wird deutlich, wenn man weiß, dass die von M+W Process Automation GmbH Zwickau bei Volkswagen Sachsen installierten Anlagen rund 200 Roboter umfassen. Die gute Arbeit aus dem Landkreis Zwickau hat sich herumgesprochen. Wenn im Volkswagen-Konzern eine neue Anlage elektrotechnisch ausgerüstet werden soll,

Foto: M+W

so klingelt auch bei Jens Reichel das Telefon. Arbeit wartet dann nicht unbedingt vor der Haustür in Mosel, sondern mitunter im südchinesischen Foshan. Dort hat das Unternehmen ebenfalls für die Golfproduktion Roboteranlagen automatisiert. Wenn die Zwickauer Kollegen Unterstützung brauchen, können sie auf 660 Mitarbeiter zurückgreifen, die in Niederlassungen in ganz Deutschland arbeiten. Das Unternehmen gehört zur M+W Group mit mehr als 7000 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz von 2,48 Milliarden Euro.

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Deutsch-chinesischer Doppelmaster startet an Westsächsischer Hochschule Die Verträge zum neuen integrierten Masterstudiengang der Fakultät Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) und der Germanistikfakultät der Tianjin Forgeign Studies University (TFSU) in China sind unterschrie-

ben. Im Wintersemester 2013/14 werden die ersten chinesischen Studierenden ihr Studium an der WHZ beginnen, im Sommersemester 2014 fangen die ersten deutschen Studenten an. Im Wintersemester 2014/15 und Sommersemester 2015 studieren dann alle gemeinsam

weiter an der Tianjin Foreign Studies University. Die Zusammenarbeit wird sich auf den Austausch von Studierenden und Hochschullehrern, die Ausarbeitung gemeinsamer Kurse sowie gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte konzentrieren. Seite 13

◗ Hochschulen aus Sachsen und Bayern arbeiten zusammen

Elektro-Mobilität braucht Fachkräfte „Für die Entwicklung und den Bau von zuverlässigen elektrischen Antriebs- und Speichersystemen für Autos werden jetzt und in den nächsten Jahren viele hochqualifizierte Fachkräften benötigt.“ Das betont Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ). Der Grund: Elektrofahrzeuge werden in der künftigen Mobilität der Gesellschaft eine große Rolle spielen, sei es als reines batteriegetriebenes Elektrofahrzeug, als Hybridfahrzeug oder als Brennstoffzellen-Fahrzeug. Kern all dieser Fahrzeuge ist das elektrische Antriebssystem. „Neben einer grundständigen Lehre erfordert dies unter anderem eine berufsbegleitende Qualifizierung von Meistern und Technikern sowie eine gezielte Weiterbildung von Ingenieuren und Führungskräften", sagt Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter. Dieser Herausforderung stellen sich in den nächsten Jahren Universitäten und Hochschulen aus Bayern und Sachsen. Während die Universitäten Vollzeitstudiengänge, Sommeruniversitäten und Fortbildungsprogramme für Spezialisten und Führungskräfte erarbeiten, entwickeln die Hochschulen Zwickau und Ingolstadt ein Baukastensystem für zwei modulare berufsbegleitende Masterstudiengänge „E-Mobilität“ sowie

einen berufsbegleitenden Bachelorstudiengang. Mit 650.000 Euro Fördergeld der „Bildungsinitiative Elektromobilität – Schaufenster Bayern/Sachsen“ können an der WHZ unter anderem drei wissenschaftliche Mitarbeiter finanziert und es kann in neue Versuchsstände für Praktika in der Elektrotechnik investiert werden. Die beiden Masterstudiengänge haben verschiedene Ingenieursgruppen im Blick, die sich für Tätigkeiten in der Elektromobilität qualifizieren wollen. Dazu gehören Maschinenbauingenieure, Elektrotechnikingenieure und Ingenieure, die heute bereits in der Elektromobilität tätig sind. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang richtet sich besonders an Meister und Techniker, also an Menschen, die ihren Hochschulzugang nicht über das allgemeine oder das Fachabitur erlangt haben. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Ingenieurmangels sollen damit neue Potenziale erschlossen und der Zugang zur Hochschule für Berufstätige erleichtert werden. Es ist geplant, die Studiengänge sowohl in Zwickau als auch in Ingolstadt durchzuführen. Dadurch können sich die Studierenden über die Landesgrenzen hinaus mit den Studieninhalten beschäftigen und ein neues Umfeld kennenlernen. „Für Zwickau und Ingolstadt erschließt

sich mit dieser erstmaligen Kooperation ein ganz neues Potenzial“, so Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter. Beide Hochschulen profilieren sich mit der Mobilität und können ihre umfangreichen Erfahrungen aus der Forschung als neues Wissen direkt in ihre Studiengänge einbringen. „Durch die länderübergreifende, enge Vernetzung werden Synergieeffekte entstehen, von denen alle Beteiligten profitieren werden", prophezeit Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter.

Prof. Dr.-Ing. Matthias Richter ist Prorektor für Forschung und Wissenstransfer an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Foto: WHZ


Familienbewusstsein deutscher Arbeitgeber nimmt weiter zu Wohin entwickelt sich das betriebliche Familienbewusstsein? Diese Frage kann jetzt erstmals wissenschaftlich fundiert beantwortet werden. Darüber informiert die gemeinnützige berufundfamilie GmbH, eine Initiative der Hertie-Stiftung. Im Jahr 2007 ließ sich innerhalb einer

Umfrage unter rund 1000 Unternehmen ein repräsentativer durchschnittlicher Indexwert für das Familienbewusstsein deutscher Arbeitgeber ermitteln: 63 Punkte, 100 bedeutet „sehr familienbewusst“. Die Erhöhung des Werts bei einer jetzt ausgewerteten wiederholten Befra-

gung auf 67 Punkte sei auf eine Steigerung des Familienbewusstseins in der Breite der Unternehmenslandschaft zurückzuführen. Die Unternehmen hätten zudem erkannt, dass eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie notwendig ist.

Seite 14

◗ Zwickauer Autohaus siegt bei Wettbewerb

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Besuchen Sie unsere neue Ausstellung! Kanzlei für Wirtschaftsrecht Rechtsanwalt Albert Schlichter

Rechtsanwalt Albert Schlichter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Von Christian Wobst

»Mü-Männer« überzeugen bei Škoda Service Team Cup Die „Mü-Männer“ des Autohauses Müller haben den ersten Platz im Škoda Service Team Cup erreicht. „Wir sind stolz, dass unser Team mit unserem Serviceberater Hendrik Thomas, Servicetechniker Daniel Stiehler und Teiledienstleiter Jens Wille die Autohaus Müller KG würdig vertreten hat“ freut sich Nadja Müller, Prokuristin des Zwickauer Autohauses. Die Mitarbeiter werden durch Schulungen ständig weitergebildet. Kein Wunder also, dass sich die drei Mitarbeiter den Herausforderungen des Wettbewerbs stellten. Dabei suchte Škoda deutschlandweit die besten Theoretiker und Praktiker, die im Team antraten. Gefragt waren Wissen, Know-how und Teamgeist.

Insgesamt nahmen an dem Team Cup 400 Škoda Partner, aufgeteilt in die vier Gruppen Nord, Ost, Süd und West, teil. Im Herbst vergangenen Jahres startete der Wettbewerb mit Online-Fragerunden. Dabei qualifizierten sich die besten100 Škoda-Serviceteams Deutschlands für die Finalveranstaltung am 1. März in Mainz. „Mit Platz 7 qualifizierte sich unser Team zunächst für das Finale und trat dann in Mainz zu den Prüfungen an und gewann“, erklärt Nadja Müller. Der Lohn der Mühe: Der tschechische Autobauer lädt jeweils die Mitglieder der drei Gewinnerteams aus den vier deutschen Gruppen zu einer exklusiven Reise in die britische Hauptstadt London ein.

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Die „Mü-Männer“ Jens Wille, Daniel Stiehler und Hendrik Thomas (von links).

Foto: Autohaus Müller

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Knapp 9 Millionen Euro Fördergeld fließen in ländliche Entwicklung Fast 8,6 Millionen Euro Fördermittel für mehr als 100 Projekte hat das Amt für Ländliche Entwicklung und Flurneuordnung im Kreis Zwickau 2012 bewilligt. Diese Vorhaben mit einem Gesamtwertumfang von knapp 14,6 Millionen Euro müssen nun von den Begünstigten bis

2015 umgesetzt werden. Der größte Teil der Fördermittel fließt in kommunale Infrastruktur wie Straßenbau und Um- und Neubau von Schulen. Aber auch der Ausbau der Breitbandversorgung von bisher unterversorgten Orten wird unterstützt. Einen maßgeblichen Anteil haben außer-

dem die Projekte privater Antragsteller. Dabei stand die Um- und Wiedernutzung ländlicher Bausubstanz zu Wohnoder Gewerbezwecken im Mittelpunkt. Das FördermittelBudget ist nun vollständig ausgeschöpft. Ob ab 2014 wieder Geld zur Verfügung steht, ist noch ungeklärt. Seite 15

Von Christian Wobst

Luxuswagen fahren mit sächsischen Karosserieteilen So manches Luxusauto und mancher Supersportwagen ist mit Kotflügeln, Seitenteilen oder Baugruppen aus Wilkau-Haßlau unterwegs. Seit rund 20 Jahren im Gewerbegebiet Am Schmelzbach ansässig, hat sich die Protomaster Riedel & Co. GmbH auf den anspruchsvollen Werkzeugbau und die Fertigung hochwertiger Karosserieteile spezialisiert.Das Leistungsspektrum reicht dabei von der Werkzeugkonstruktion über die CNC-Bearbeitung und den Werkzeugbau bis hin zum fertigen Blechteil aus beschichteten und unbeschichteten Stahlund Aluminiumblechen, Baugruppen beziehungsgweise Klein- bis Mittelserien. „Die Produktion erfolgt auf CNC-gesteuerten Fräsmaschinen, hydraulischen Großpressen, 3D-Laserschneidanlagen sowie einem Industrieroboter zum Kleben,

Michael Schultze, Teamleiter und Programmierer bei Protomaster, bestückt einen 6-Achsen-Universal-Industrieroboter vom Typ KUKA KR210-2 mit einem Karosserieteil. Foto: Protomaster

Rollfalzen und Stanznieten sowie zur Qualitätsprüfung mit moderner CNC-Messtechnik“, erklärt Geschäftsführer Mario Moßler. Sein Unternehmen beschäftigt gegenwärtig 75 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende, und erwirtschaftet einen Umsatz in Höhe von rund 9 Millionen Euro. Seit Juli 2012 gehört Protomaster zur Gesco-Gruppe, einem Verbund mittelständischer Industrieunternehmen mit Schwerpunkt im Werkzeugund Maschinenbau, der insgesamt rund 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. „Wer dauerhaft erfolgreich sein will, muss qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten – und dies nachhaltig und zuverlässig“, erklärt Moßler. Die Basis dafür bildet in seinem Unternehmen neben der technischen Ausstattung eine qualifizierte, motivierte Belegschaft. Daher legt Protomaster großen Wert auf nachhaltige Fach- und Nachwuchskräfteentwicklung. „Der Wettbewerb um qualifizierte junge Arbeitskräfte wird angesichts der demographischen Entwicklung immer bedeutsamer. Die Gewinnung von Nachwuchskräften erfordert bereits eine Sensibilisierung in der Schule“, weiß Moßler und bietet deshalb Möglichkeiten für Schülerpraktika an, die auch rege genutzt werden. Außerdem beteiligt sich der Automobilzulieferer an Projekten wie der „Woche der offenen Unternehmen“ oder der „Praxisorientierten Berufsorientierung zur Verbesserung der Berufswahlkompetenz“, um das Interesse der Schüler für den Beruf des Werkzeug- oder Konstruktionsmechanikers zu wecken. Außerdem besteht eine Partnerschaft mit der PestalozziMittelschule in Wilkau-Haßlau. Weiterhin arbeitet Protomaster mit der Westsächsischen Hochschule in Zwickau zusammen. Die Betreuung von Abschlussarbeiten, Praktika und Exkursionen tragen maßgeblich zur Nachwuchskräfteentwicklung bei. Für die Zukunft hat sich das Unternehmen vorgenommen, Kooperationen mit Bildungseinrichtungen der Region noch stärker auszubauen.

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Landwirte erhalten Geld für Umweltleistungen Rund 3000 landwirtschaftliche Betriebe erhalten in diesen Tagen vom Freistaat eine finanzielle Unterstützung für die freiwillige Teilnahme am Agrarumweltprogramm 2012 in Höhe von 38,3 Millionen Euro. Das sind mehr als ein Drittel aller Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen.

„Die Bereitschaft der Landwirte, bei der Bewirtschaftung ihrer Felder stoffeintragsminimierende und bodenschonende Bewirtschaftungsverfahren zu nutzen, ist zuletzt stetig gestiegen“, sagt Umweltminister Frank Kupfer. „Von Jahr zu Jahr haben sich mehr Betriebe am Agrar-

umweltprogramm beteiligt.“ Mit einer „dauerhaft konservierenden Bodenbearbeitung“ auf 248.223 Hektar und mit „bodenschonenden Produktionsverfahren des Ackerfutterbaus“ auf 17.657 Hektar tragen sächsische Landwirte zur Vermeidung von Bodenerosion bei.

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◗ PP-PLASTIC schreibt Erfolgsgeschichte – Unternehmen fertigt verschiedenste Kunststoffteile

Von Christian Wobst

Von Topf bis Tank Vom Blumenübertopf über Wäschekörbe und diverse Autoteile bis zu riesigen Regenwassertanks reicht die Produktvielfalt der PP-PLASTIC GmbH & Co. KG. Das auf Spritzguss- und Rotationstechnik spezialisierte Unternehmen, das 1988 in Neukirchen/Pleiße gegründet wurde, verfügt mittlerweile über gute Geschäftskontakte weltweit. Seit Juni 2012 hat die Firma Scheurich Keramikfabrik GmbH große Anteile übernommen und arbeitet nun mit PP-PLASTIC eng zusammen. Angefangen hat die Erfolgssgeschichte einst Ende der 1980-er Jahre mit einer Spritzguss-Maschine in einer privaten Garage, bevor Tino und Gustav Peuker – Sohn und Vater – 1988 die Unternehmensgründung wagten. Erste Produkte waren damals Ohrwärmer, Haarklemmen und Handtuchhalter. Die erste Fertigungshalle wurde dann 1990 in Neukirchen bezogen. Fünf Jahre später entstand an der Werdauer Straße ein Neubau. Die Erweiterung der Produktion in den Bereichen Floristik, Elektrozubehör und Kennzeichenunterlagen führte auch zu einer stetigen Erweiterung des Standortes. Durchschnittlich beschäftigt die Firma heute rund 100 Mitarbeiter in Neukirchen und in Crimmitschau. In Neukirchen werden Spritzguss- und Rotationswaren gefer-

Eine der vier Rotationsmaschinen. Mit ihr können Artikel mit bis zu einem Durchmesser von 3, 5 Metern gefertigt werden.

Blumenübertöpfe wie dieser gehören zur Angebotspalette von PP-PLASTIC. Fotos (2): PP-PLASTIC

tigt.Damit dem Unternehmen die spezialisierten Fachkräfte nicht aussgehen, werden bei PP-PLASTIC in Neukirchen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Fachkräfte für Lager und Logistik sowie Bürokaufleute ausgebildet.

In der PP-PLASTIC-Außenstelle in Crimmitschau befindet sich eine Druckerei mit insgesamt fünf Siebdruckund einer Digitaldruckmaschine zur Bedruckung von Kennzeichenunterlagen sowie eine behindertengerechte Werkstatt.

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Studie zeigt: Sächsische Unternehmen könnten noch viel mehr Energiekosten einsparen Die Firmen in Sachsen nutzen längst nicht genügend Möglichkeiten, bei Strom- und Gaskosten zu sparen. Das hat eine Studie des Instituts für Energie in Leipzig im Auftrag der sächsischen Industrie- und Handelskammer (IHK) ergeben. An der Umfrage beteiligten sich 2012 rund 260

Unternehmen aus Südwestsachsen. Dass das Nutzen von Einsparpotenzialen nötig ist, zeigt ein Blick auf die Kosten in der hiesigen Region. Denn die Studie hat außerdem gezeigt: Die im Freistaat über dem Bundesdurchschnitt liegenden Preise für die Nutzung des Strom- und Gasnet-

zes schränken die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft ein. Und die sächsischen Kosten für Strom und Gas an sich sind nach IHK-Angaben Europarekord – und das im Segment der energieintensiven Industrie ebenso wie bei der mittelständischen Industrie und dem übrigen Gewerbe. Seite 17

◗ Verschärfte Haftung bei Fehlern in Unternehmensführung – R+V schützt vor finanziellen Folgen

Von Christian Wobst

Bank sichert Manager ab Die Zeiten, in denen Manager als nahezu unantastbar galten, sind vorbei. Inzwischen werden Manager immer häufiger zum Ziel von hohen Schadenersatzklagen. Dafür haben gesetzliche Haftungsverschärfungen, eine gestiegene Anspruchsmentalität und die zunehmende Sensibilisierung von Gerichten, Insolvenzverwaltern und Fiskus wie auch Sozialbehörden gesorgt. Und dabei geht es längst nicht nur um Ansprüche von Dritten, sondern oft genug um solche des eigenen Unternehmens. Hintergrund dieser Entwicklung ist das „Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung“. „Es trat 2009 als eine Reaktion der Politik auf die Finanzmarktkrise in Kraft und ist vorläufiger Höhepunkt in einer langen Kette von Haftungsverschärfungen für Unternehmensleiter und Aufsichtsräte“, erklärt Steve Stefaniak, Leiter des Betreuungsteams Firmenkunden und Baufinanzierung bei der Volksbank Raiffeisenbank Glauchau eG. Zur Genossenschaftlichen Finanzgruppe der Volksbanken Raiffeisenbanken gehört auch die R+V Versicherung. Diese schützt Manager bei Fehlern mit einer speziellen Versicherung vor den finanziellen Folgen. „Unterläuft einem Vorstandsmitglied, Geschäftsführer oder Aufsichtsrat ein Fehler, haften diese für den entstandenen Vermögensschaden. Das gilt unbegrenzt und

betrifft ihr gesamtes Privatvermögen, auch als GmbHGeschäftsführer“, betont Stefaniak. Die Beweispflicht, immer sorgfältig und gewissenhaft gehandelt zu haben,

Steve Stefaniak, Leiter des Betreungsteams Firmenkunden und Baufinanzierung. Foto: VR Bank

Entscheider haften mit allem, was sie besitzen Entscheider eines Unternehmens sind einer hohen persönlichen Haftung ausgesetzt – unabhängig davon, ob sie eine große Kapitalgesellschaft oder ein Mittelstandsunternehmen leiten. Auch Tätigkeiten in Non-Profit-Organisationen, von der wohlhabenden Stiftung bis zum Freizeitverein, bergen hohe Risiken, denen sich die Betroffenen oft nicht bewusst sind. Mit einer D&O Versicherung der R+V können diese Risiken gezielt reduziert werden.

liegt bei den Managern. Diese haften zudem gesamtschuldnerisch, können also selbst für Fehler ihrer Kollegen in Anspruch genommen werden. Die Manager-Versicherung der R+V Versicherung sichert gegen die Folgen dieser Risiken ab. Sie kann vom Unternehmen für sämtliche betroffenen Organpersonen abgeschlossen werden. Die Rechtsform spielt dabei keine Rolle – von der AG über die Genossenschaft und GmbH bis hin zu Personengesellschaft oder Vereinen und Stiftungen stellt die R+V Versicherung maßgeschneiderten Schutz zur Verfügung – und setzt dabei regelmäßig Standards: Doppelte Versicherungssumme, freie Wahl des Rechtsanwalts oder Verzicht auf die Kündigung im Schadenfall sind nur einige Beispiele dafür. Während noch darüber diskutiert wird, ob Vorstände nun künftig ihr Gehalt offen legen müssen, kann die R+V Versicherung bereits eine gesetzeskonforme und trotzdem äußerst preisgünstige Komplett-Lösung aus einer Hand anbieten – ausgerichtet am tatsächlichen Bedarf und ohne Offenlegung der Vorstandsgehälter. „Dass Manager also gut beraten sind, ihr Haftungsrisiko abzusichern, steht außer Frage. Ob ihre Wahl auf einen führenden Versicherer fällt, müssen sie selbst entscheiden“, so Stefaniak.

Die Leistungen der D&O Versicherung der R+V im Überblick: doppelte Versicherungssumme (Abwehrkosten + Schadenersatz) Mandate in fremden Unternehmen unbegrenzte Rückwärtsdeckung unbegrenzte und unverfallbare Nachmeldefrist Abwehrschutz bei Vorsatzvorwurf freie Anwaltswahl Kündigungsverzicht im Schadenfall und bei Insolvenz aktiver Rechtsschutz bei Rufmord bzw. zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte

Alle Informationen zur Managerversicherung finden Sie unter: www.vr-glauchau.de/manager.


Das Fertigungsnetzwerk ist ein Zusammenschluss sächsischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Das Konzept der Firmengemeinschaft ist, ihr Spezialwissen und ihre Kompetenzen zu konzentrieren und so individuelle Systemlösungen zu fertigen. Aus dieser Kooperation resultieren für den ein-

Foto: Wolfgang Schmidt

Welche Vorteile bietet das Fertigungsnetzwerk? zelnen Kunden Wettbewerbsvorteile. Überschaubare Logistikstrukturen, geringer bürokratischer Aufwand sowie genau kalkulier- und kontrollierbare Kosten sind nur einige Beispiele. Ingolf Baum ist Mitglied der Geschäftsleitung bei der Omega Blechbearbeitung AG

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◗ Sechstes Unternehmen ergänzt ab sofort Zusammenschluss westsächsischer Firmen

Von Christian Wobst

Firmen erweitern ihr Netzwerk Das Fertigungsnetzwerk der sächsischen Unternehmen Omega Blechbearbeitung AG, Gemag Gelenauer Maschinenbau AG, AMS Technology GmbH, LOV Limbacher Oberflächenveredelung GmbH sowie Delta Barth Systemhaus GmbH bekommt jetzt ein sechstes Mitglied: die Antares GmbH. Mit dieser Erweiterung sollen die Kompetenzen in der Blechbearbeitung mit der Spezialisierung auf Entwicklung, Konstruktion und Montage von Umhausungen für Lasermaschinen ausgebaut werden.

Unternehmen rüsten sich für Zukunft

Die Getränkebar, mit der sich das Fertigungsnetzwerk auf Messen präsentiert, verbindet Optik und Köpfchen: Konstruktion, Laser- und Kantbearbeitung, mechanische Bearbeitung, Bau des Behälters, Schweißtechnik und Schleifarbeiten sowie die softwaregestützte Organisation aller Verwaltungs- und Produktionsbereiche wurden im Netzwerk realisiert. Foto: Das Fertigungsnetzwerk

Die anderen Unternehmen setzen auf die Erweiterung ihrer Angebotspaletten und Spitzentechnologien. So konnte die AMS Technology GmbH die „Chinese Manufacturing License“ erwerben und somit die Voraussetzung für den Export von Behältern und Apparaten nach China schaffen. Die LOV Limbacher Oberflächenveredelung GmbH wurde Mitglied der Industrial Quality Coating International (IQC) und steht somit in der vordersten Reihe bei hochwertigen industriellen Beschichtungen. Die Gemag Gelenauer Maschinenbau AG verstärkt die großmechanische Genauigkeitsbearbeitung durch die Investition einer CNC-Großbearbeitungsmaschine.

Die Omega Blechbearbeitung AG setzt auf effektive Fertigung auf höchstem technologischem Niveau. So können durch den Einsatz eines neuen CNC-Biegezentrums und eines neuartigen Schweißrobotersystems die Kundenanforderungen an Flexibilität und Disponibilität bestens erfüllt werden. Alle Unternehmen arbeiten mit der ERP-Software Deleco aus dem Hause Delta Barth Systemhaus GmbH aus Limbach-Oberfrohna. Somit können die Prozesse im gesamten Fertigungsnetzwerk ohne Schnittstellenprobleme effizient organisiert werden.

Kooperation hat personell aufgestockt Ingolf Baum, seit Januar Leiter Zentraleinkauf und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Omega Blechbearbeitung AG, wird auch innerhalb des Firmenbündnisses tätig sein. Als Bindeglied zwischen den Unternehmen ist er für die noch tiefgreifendere Koordination des Netzwerks in Punkten wie Einkauf, Produktionsablauf sowie Marktpräsenz zuständig. „Die Idee des SpezialistenNetzwerks hat mich begeistert. Ich sehe mein Engagement für das Netzwerk auch als Investition in unsere Region, denn nur erfolgreiche Unternehmen können Chancen und langfristige Perspektive bieten“, so Baum.


Förderpreise gehen an drei Hochschulabsolventen Drei Absolventen der Westsächsischen Hochschule Zwickau sind vom BIC-Forum Wirtschaftsförderung (BIC-FWF) für ihre Abschlussarbeiten ausgezeichnet worden. Den 1. Preis erhielt Maschinenbau-Absolvent Alexander Heinsch (r.). Er konzipierte eine Maschine, die den Aufbau großforma-

tiger Batterien mit vielfältigen Formen ermöglicht. „Herrn Heinsch ist eine herausragende Arbeit gelungen“, sagte Prof. Matthias Richter (l.), Vorstandsvorsitzender des BIC-FWF. Den 2. Preis teilten sich Wirtschaftsromanistin Alexandra Kaiser und Informatik-Absolvent Patrick Oeser. Seite 19

◗ Optimale Infrastruktur und geeignete Flächen für junge Firmen in Zwickau und Stenn

Von Christian Wobst

BIC begleitet Unternehmensstart Im Business and Innovation Centre (BIC) Zwickau finden junge Firmengründer und -inhaber optimale Bedingungen für den Start oder das Wachstum ihres Unternehmens: Büro-, Produktions- oder Werkstattflächen und eine moderne Infrastruktur inklusive schnellem Internet. Seit 1992 in der Region ansässig, hat das BIC Zwickau knapp 250 Unternehmen an den beiden Standorten in Zwickau und im Lichtentanner Ortsteil Stenn bei der Gründung und in der Wachstumsphase begleitet. Die BIC Zwickau GmbH bietet Existenzgründern und jungen Unternehmern einerseits die Finanzierung der Miet- und Nebenkosten für einen Zeitraum von sechs Monaten sowie Beratungsleistungen an. Andererseits organisiert die GmbH in diesem Jahr am 16. Mai von 15 bis 20 Uhr ihren jährlichen Beratungs- und Informationstag am BIC-Standort Lichtentanne. Dabei können Gründungswillige auch an Workshops rund ums Thema „Existenzgründung“ teilnehmen. Zurzeit sind 60 Firmen mit etwa 370 Mitarbeitern eingemietet. Das Spektrum reicht vom Ingenieurdienstleister über IT-Unternehmen, Beratungsunternehmen im Umweltbereich, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und wirtschaftsnahen Dienstleister bis hin zu

Der Standort des Business and Innovation Centre (BIC) im Lichtentanner Ortsteil Stenn. Unternehmen des bearbeitenden Gewerbes. Zu den Unternehmen gehört auch die Eloxal-Technik-Zwickau, seit drei Jahren Partner für aluminiumverarbeitende Betriebe und Gewerke im gesamten Bundesgebiet. Das Leistungsspektrum umfasst das Beschichten von Aluminium sowie das elektrochemische Glänzen von Aluminiumlegierungen. Auch der Software-Spezialist Procim hat seine Büroräume im BIC. Das Unternehmen Procim Systemtechnik GmbH hat es sich von dort aus zum Ziel gesetzt, bezahlbare Software für die computergestützte Konstruktion und Fertigung einschließlich der notwendigen Verwaltungskomponenten für die mittelständische Industrie zur Verfügung zu stellen.

Foto: BIC

Ein weiteres innovatives Unternehmen mit Sitz im BIC ist die IfG GmbH mit Hauptsitz in Berlin-Adlershof. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehört die Entwicklung und Fertigung von Geräten und Komponenten für die Röntgenanalytik. Ebenfalls eine Niederlassung betreibt Orange Engineering im BIC Zwickau. Das Unternehmen bietet Ingenieurdienstleistungen und Technologieberatung an, unter anderem für Firmen der Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilbau, Elektrotechnik, Schiffbau und Offshore Technologie sowie Luft- und Raumfahrttechnik. Beschäfigt sind neben Ingenieuren, Wirtschaftsingenieuren und Informatikern auch Techniker und Technische Zeichner.

www.bic-zwickau.de | Business and Innovation Centre (BIC) Zwickau GmbH Lessingstraße 4 | 08058 Zwickau | Telefon: 0375 541-0 | Telefax: 0375 541-300 | E-Mail: bic@bic-zwickau.de Vermietung von flexiblen Büro-, Werkstatt- und Produktionsflächen mit entsprechender Infrastruktur- und Serviceleistung, Existenzgründung, Projektmanagement und Technologietransfer

INNOVATION UND KOMPETENZ UNTER EINEM DACH Die PROCIM Systemtechnik GmbH besitzt 23 Jahre Erfahrung im Bereich CAD/CAM/PLM und betreut deutschlandweit 420 Firmen der Branchen Maschinenbau, Fahrzeugbau und KFZ-Zulieferindustrie und Konsumgüter. Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg des Unternehmens liegt neben Kontinuität und ständiger Qualifikation vor allem in der Nähe zum Kunden kombiniert mit führenden Technologien. Als Partner von Siemens PLM Software liefert PROCIM seinen Kunden modernste und marktführende Software-Lösungen für die Konstruktion, Fertigung und das technische Datenmanagement. Diese Software, durch PROCIM individuell auf Firmenprozesse angepasst, bringt für die Kunden Vorteile bei der Verkürzung der Entwicklungszeiten, bei der Erhöhung der Qualität durch Fehlervermeidung im Entwurf und Fertigungsvorbereitung und bei der zuverlässigen Suche und Wiederverwendung von Teilen und Produkten. Darüber hinaus betreut PROCIM die Anwender während der Einführung, bietet individuelle Schulungen an und führt Support zur Software durch. Auch die entsprechende Hardware, verschiedene Zusatzgeräte und Systemsoftware werden selbstverständlich von PROCIM auf Wunsch geliefert.

Die IfG GmbH ist ein innovatives Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit Hauptsitz am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof. Zu den Kernkompetenzen gehört die Entwicklung und Fertigung von Geräten und Komponenten für die Röntgenanalytik, insbesondere für die prozessnahe in- und off-line Messtechnik. Die Herstellung hochpräziser Kapillaroptiken für die Strahlformung von Röntgenstrahlung zählt zu den technologischen Highlights des IfG. Die Firma ist auch seit vielen Jahren zuverlässiger OEM-Lieferant von Mono- und Polykapillar-Röntgenoptiken sowie optischen Komponenten an führende Hersteller von röntgenanalytischen Geräten.

Eine klassische Walz ist es natürlich nicht, auf die sich Erik Weller, Maschinenbaustudent der WHZ, begeben hat. Doch wie bei den „walzenden“ Gesellen ist es sein Ziel, möglichst viele praktische Erfahrungen zu sammeln, um Meister seines Fachs zu werden. Die abwechslungsreichen und anspruchsvollen Werkverträge bei ORANGE in Zwickau bieten dafür beste Voraussetzungen. Zunächst absolvierte der „Ingenieurgeselle“ hier sein Hauptpraktikum. Dabei wurde er behutsam und doch zielstrebig an die Betriebsmittelkonstruktion, Kernkompetenz der Zwickauer, herangeführt. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die dann in eine Tätigkeit als Werksstudent überging. Ab Januar folgte die Erstellung seiner Diplomarbeit. Die Arbeit entsteht in enger Abstimmung zwischen einem Kundenunternehmen, der WHZ und ORANGE. Nach Verteidigung der Diplomarbeit wird Erik Weller nicht weit auf die Suche gehen müssen. „Er beginnt direkt bei uns als Konstrukteur – und dies natürlich nicht als Newcomer“, so Niederlassungsleiter Günter Fischer. Er freut sich über den Zuspruch der Absolventen und verspricht, weiterhin Jungingenieuren einen „Walzplatz“ anzubieten.

Das Unternehmen Eloxal-Technik-Zwickau versteht sich seit 3 Jahren als kompetenter Partner für alle aluminiumverarbeitenden Betriebe und Gewerke im gesamten Bundesgebiet. Die Eloxal-Technik-Zwickau ein Betrieb für die Oberflächenveredelung von Aluminium (Eloxieren)=Definition: Elektrolytische Oxidation von Aluminium. Das Leistungsportfolio umfasst das Beschichten von Aluminium sowie das elektrochemische Glänzen aller gängigen Aluminiumlegierungen, die im Industriebereich zum Einsatz kommen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf: Teile aus dem Maschinen- und Vorrichtungsbau, Motorrad- und Automotive sowie Badarmaturen, Elektronik- und Tauchsportkomponenten. Klein- und Großserien gehören ebenfalls zu den Leistungen. Im Mai diesen Jahres wird eine neue Produktionsund Logistikhalle in Betrieb genommen und das Leistungsangebot um eine vollautomatische Brünieranlage erweitert.

www.procim.de

www.ifg-adlershof.de

www.orange-engineering.de

www.eloxal-zwickau.de


Was hat die Wirtschaft im Landkreis von der Berufsakademie? Fachkräfte fallen nicht vom Himmel. Das nehmen zunehmend auch die Unternehmen der Region Südwestsachsen wahr. In den Studienbereichen Wirtschaft und Technik wurden Studienangebote gemeinsam mit den Praxispartnern entwickelt, die für die Wirtschaft maßgeschneidert

sind. Das duale Studienkonzept trifft den Nerv der Unternehmen. Steigende Bedarfe an Studienplätzen seitens der Wirtschaft signalisieren, dass die Berufsakademie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Prof. Konrad Rafeld ist Direktor der Berufsakademie Glauchau.

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◗ Güterverkehrszentrum Südwestsachsen gehört zu den fünf besten in Deutschland

Von Christian Wobst

In Glauchau von der Straße auf die Schiene Unter den 20 besten Güterverkehrszentren in Deutschland belegt das Güterverkehrszentrum (GVZ) Südwestsachsen in Glauchau den fünften Platz. Das geht aus einem Ende 2012 veröffentlichten Ranking der Deutschen GVZ-Gesellschaft (DGG), dem Dachverband der deutschen Güterverkehrszentren, hervor. In die Bewertung flossen die Flächenstruktur, Unternehmen und Beschäftigte genauso ein wie Arealstruktur/Modalität, regionaler Marktanteil, Terminalkennzahlen an LogistikImmobilien, Entwicklungsstand, Aktivitäten der GVZTrägerschaft wie GVZ-Kooperationen und Serviceeinrichtungen. Beachtet wurden aber auch Wirkung und Bedeutung des GVZ in der Region. „Wir arbeiten daran, den Platz in den Top Ten im Ranking zu halten“, sagte Alfons Wagener, Geschäftsführer GVZ Entwicklungsgesellschaft Südwestsachsen mbH. Das Unternehmen hat nach Einschätzung der DGG einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Entwicklung. Zurzeit verfügt das GVZ Südwestsachen in Glauchau über eine Gesamtfläche von 160 Hektar und den Umschlagbahnhof für den kombinierten Verkehr Straße-Schiene. Mit dem Umschlagbahnhof für die Region Chemnitz ist ein Anfang zur Erreichung umweltpolitischer Ziele gemacht. 12,5 Millionen Straßenkilometer werden jähr-

lich auf die Schiene verlagert, Tendenz steigend. 30.000 LKW-Fahrten weniger bedeuten nicht nur weniger Verkehr, sondern auch enorme CO2-Einsparungen. Im GVZ Glauchau sind mittlerweile mehr als 60 Unternehmen mit etwa 2500 Beschäftigten ansässig.

Der GVZ-Durchschnitt in Deutschland liegt bei einer Unternehmensanzahl von etwa 50 und bei rund 2000 Beschäftigten. „Dies verdeutlicht, dass das GVZ in Glauchau vergleichsweise sehr gut aufgestellt ist“, so Alfons Wagener.

Das Güterverkehrszentrum Südwestsachsen in Glauchau gehört zu den besten in Deutschland. Foto: GVZ Entwicklungsgesellschaft Südwestsachsen mbH

Verkleidungs- und Bediensysteme


Warum sollte man bei den Wirtschaftsjunioren Mitglied werden? Wir sind alle Jungunternehmer und Führungskräfte. Meist beschäftigen uns die gleichen Fragen oder Probleme oder wir wollen uns in der Region einbinden. Die Wirtschaftsjunioren Zwickau bieten eine Vielzahl von Seminaren für ihre Mitglieder, zum Beispiel zu Themen wie Steuern, Rhetorik und Verkauf. Wir or-

ganisieren zudem Firmenbesichtigungen in der Region. Jeder, der noch keine 40 Jahre alt und in einer Führungsposition eines Unternehmens oder selbstständig ist, kann Mitglied werden. Mandy Breitenborn ist Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Zwickau. Seite 21

◗ ZwickauerJungunternehmer wollen Jugendliche für Wirtschaftsthemen begeistern

Wirtschaftsjunioren engagieren sich Mit derzeit zwei großen Projekten engagieren sich die Wirtschaftsjunioren Zwickau in der Region. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei bei Kindern und Jugendlichen. Unter der Überschrift „Stadtabenteurer" helfen die Jungunternehmer jedes Jahr, einen der Spielplätze in Zwickau zu sanieren. Verwendet werden dazu die Einnahmen aus einer Tombola anlässlich des alljährlichen Wirtschaftsballs. „Wir kaufen von dem Geld zum Beispiel neue Geräte, Farbe, Kies und Sand. Und natürlich legen wir alle selbst Hand an“, erklärt Mandy Breitenborn, Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Zwickau. In diesem Jahr findet der Spielplatz-Termin am 25. Mai statt. In der Regel beteiligen sich 20 bis 30 Wirtschaftsjunioren an dem jeweiligen Samstag an der Verschönerungsaktion. „Wir arbeiten den ganzen Tag, um den Spielplatz wieder auf Vordermann zu bringen. In diesem Jahr wollen wir den Spielplatz am Pappelweg in Zwickau in Angriff nehmen“, so die Vorsitzende. „WWW – Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ lautet der Titel einer Aktion der Wirtschaftsjunioren Deutschland speziell für Jugendliche. Das bundesweite Projekt der Jungunternehmer wird seit 2003 von den Wirtschaftsjuioren auch in Zwickau angeboten. Rund 350 Schüler aus der Klassenstufe 9 nehmen jährlich daran teil. In einem Fragebogen werden für die Schü-

Die Wirtschaftsjunioren Zwickau sanieren jährlich einen Spielplatz. Unterstützt werden sie dabei vom Lions Club „Robert Schumann“, Marketing Club sowie der Veranstaltungsagentur Krauß Event. Foto: privat lerinnen und Schüler insgesamt 30 Multiple-ChoiceFragen zu Themen wie Ausbildung, Existenzgründung, Wirtschaft/Internationales, Gesellschaft und Politik gestellt. „Wir besuchen die Klassen und stehen den jungen Leuten danach für Fragen zur Verfügung. Wie ist es, Unternehmer zu sein? Was muss man mitbringen? Wie kommt man in eine Führungsposition?

Muss man dazu immer studieren? – Solche Fragen hören wir dabei von den Schülern immer wieder“, so Mandy Breitenborn. Zentrales Ziel des Wettbewerbs sei es, möglichst viele Schüler mit Fragen aus dem Bereich der Wirtschaft in Berührung zu bringen und darüber das Interesse an wirtschaftlichen Fragen zu wecken.

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Was verbirgt sich hinter der Berufs- und Studienorientierung? Berufs- und Studienorientierung stellt für junge Menschen einen vielfältigen und komplexen Prozess dar, der das Zusammenwirken von Eltern, Schule, Agentur für Arbeit und Wirtschaft erfordert. Eine Chance bieten so genannte Arbeitskreise Schule-Wirtschaft, in denen die Akteure vor

Ort zusammengeführt werden. Im Landkreis Zwickau wurden durch die Koordinierungsstelle Berufs- und Studienorientierung bisher fünf solcher Arbeitskreise initiiert, die sich zu stabilen Netzwerken entwickeln sollen. Melanie Mothes leitet die Koordinierungsstelle.

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◗ Landratsamt informiert zu Fördermöglichkeiten und Finanzierungen – Beratung für Gründer – Vermittlung von Kontakten

Existenzgründung im Nebenerwerb bleibt Thema „Der Schritt in die berufliche Selbstständigkeit sollte wohl überlegt und noch besser als bisher vorbereitet sein“, rät Martina Wagenknecht. Sie informiert in der Beratungsstelle für Existenzgründer und Unternehmer des Landratsamtes Zwickau zu Fördermöglichkeiten und Finanzierungen, führt Erst- und Orientierungsberatungen für Gründer durch und vermittelt Kontakte zu Behörden und Institutionen.

Beratungstag wird gut angenommen

Beratung bekommen Existenzgründer bei der Wirtschafsförderung des Landkreises Zwickau. Foto: iStock

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Trotz veränderter Fördermöglichkeiten sowie der guten wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Region ist das Interesse, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, nach wie vor groß: Rund 70 Interessierte kamen Anfang März zum jährlich stattfindenden Informationstag für Existenzgründer und Unternehmer, der in diesem Jahr zum 15. Mal in Folge stattfand, und informierten sich zum Thema Selbstständigkeit. In den vergangenen Jahren nahm das Interesse an der Selbstständigkeit im Nebenerwerb stetig zu, auch in

diesem Jahr ist der Informationsbedarf zu diesem Thema immer noch aktuell, so dass weitere Workshops als Nachfolgeveranstaltungen zum Existenzgründertag stattfinden werden. Interessenten oder Gründungswillige können sich so zu Themen wie Geschäftsidee, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Außenwirkung der eigenen Person schulen lassen.

Angebot ist kostenlos Das Angebot wird für die Teilnehmer kostenfrei sein und kann von unterschiedlichen Personengruppen genutzt werden. Zu diesen gehören Arbeitslose, Frauen und Männer in Elternzeit, Studenten oder auch Angestellte, die auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind, so Martina Wagenknecht. Nähere Inform ationen und Term ine gibt es ab Mitte April beim Landratsamt Zwickau, Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus, unter der E-Mail-Adresse: wirtschaft@landkreis-zwickau.de

Der neue Garten-Katalog ist da!

Frühlingsfest am 13. April 2013 von 9 – 13 Uhr

· Vorstellung von WPC-Dielen · Gartenhäuser von KARIBU · Kinderschminken · Stelzenhaus »Zirkuswagen« Für das leibliche Wohl ist gesorgt Holz-Schödel GmbH & Co. KG Filiale Reinsdorf August-Horch-Straße 5 08141 Reinsdorf Telefon: 0375 27751-0 Telefax: 0375 27751-20 www.holz-schoedel.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 – 18.00 Uhr Samstag 9.00 – 12.00 Uhr


Studium generale an Zwickauer Hochschule lädt zu »Entdeckertouren« ein Historisches, Aktuelles, Künftiges und alles rund um das Automobil können Teilnehmer des Studiums generale an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) in diesem Sommersemester erfahren. Eingeladen sind dazu neben Studierenden auch alle Interessierten aus Zwickau und der

Region. Unter dem Motto „Entdeckertouren“ berichten Mitarbeiter der Hochschule und renommierte Gäste über soziokulturelle, technologische sowie verkehrs- und wirtschaftspolitische Aspekte der Automobilität. Das Thema beim nächsten Vortrag am 16. April in Raum S 212 des Lehr-

gebäudes auf dem Campus Scheffelberg lautet „Streifzug durch die Geschichte des Kraftfahrzeuges“. Es referiert Detlef Neumann von der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik der WHZ. Weitere Informationen zum Studium generale gibt es im Internet unter www.fh-zwickau.de. Seite 23

◗ Freude auf die »Draussen-Zeit« – Frühlingssaison 2013 kann beginnen

Von Reinhard Peter

Tipps zur Gestaltung des Gartenparadieses „Ich liebe die ,Draussen-Zeit’“, freut sich Christian Neßler auf die kommenden Frühlings- und Sommertage. Das sehen sicher viele Gartenfreunde ähnlich. Nicht zuletzt deshalb ziert dieses Motto wohl auch den Titel des neuen Gartenkatalogs in den Händen des Reinsdorfer Filialleiters des Unternehmens Holz-Schödel. Im aktuellen Nachschlagwerk zur Gestaltung eines echten Garten-Paradieses werden auf 140 Seiten aktuelle Gartenhäuser, Spielgeräte, Terrassendielen, Pflanzkästen, Pavillons und Carports sowie vieles andere mehr vorgestellt.

Sichtschutzelemente bei vielen Gartenfreunden im Vordergrund. Das Spektrum ist vielfältig, von der europäischen Lärche bis hin zum Thermo-Holz gibt es umfangreiche Auswahlmöglichkeiten. Der Fachmann weist darauf hin: „Die Wood-Polymer-Composite (WPC)-Produkte und vergleichbare Werkstoffe sind nicht nur sicher, sondern auch robust, pflegeleicht und behalten der Sonne zum Trotz lange die ursprüngliche Farbe."

Individuelle Lösungen

Geräte zum Spielen und Toben Die absolute Neuheit in diesem Jahr sind die Stelzenhaus-Zirkuswagen-Spielkombinationen. Christian Neßler meint dazu: „Sie sind ein sicherer Garant für gemeinsames Spielen und Toben. Dort kann man sich mit Geschwistern oder Freunden prima die Zeit vertreiben.“

Terrassen stehen im Vordergrund Während der Gartenzeit, weiß der Experte aus langjähriger Erfahrung, stehen ebenfalls die Terrassen und

Christian Neßler von Holz-Schödel aus Reinsdorf zeigt den neuen Gartenkatalog. Foto: Reinhard Peter

Das Team von Holz-Schödel gewährleistet eine individuelle Beratung, unterbreitet den Interessierten ganz persönliche Lösungsvorschläge für individuelle Projekte und hilft natürlich auch bei der entsprechenden Planung. Wenn auch mit Beginn des Frühlings zunächst einmal die Gartenzeit im Vordergrund steht, sollte aber auch das breit gefächerte Angebot an Böden des Holzspezialisten nicht unerwähnt bleiben. Aus mehr als 120 verschiedenen Musterflächen aus dem Laminat-, Vinyl-, Kork- und Parkettbereich können Interessenten bei Holz-Schödel in Reinsdorf mit Sicherheit den passenden Boden für deren Zuhause finden.

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Wie wichtig sind die Museen für den Wirtschaftsstandort Zwickau? Museen bilden einen Teil der Kultur einer Stadt ab und sind somit ein wichtiger Faktor für die Ansiedlung von neuen Betrieben, die wiederum nur gute Mitarbeiter gewinnen können, wenn der Standort auch kulturell attraktiv ist. Beim August Horch Museum kommt hinzu, dass durch die nun 109-jährige

Automobilbautradition die große Kompetenz einer Region im Bau von Automobilen demonstriert wird. Das ist sicher ein hochwertiges Kriterium bei jeder neuen Standortentscheidung. Rudolf Vollnhals ist Geschäftsführer der August Horch Museum Zwickau gGmbH.

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◗ Präsident der Initiative Südwestsachsen sorgt sich um Berufsnachwuchs

»Kräfte bündeln und einsetzen« Region seit den Anfängen prägen, auch durch zahlreiche neu angesiedelte Betriebe stetig weiter geformt. Die unverwechselbare Identität des Standorts spiegelt sich selbstverständlich auch in Westsachsen wider. Freie Presse: Was liegt der Initiative Südwestsachsen m it B lick auf die Weiterentwicklung der Region besonders am Herzen? Carl-Ernst-Giesting: Anliegen der Initiative ist es, die Kräfte der Region zu bündeln und sie zielgerichtet zum Wohle aller einzusetzen. Besonders am Herzen liegt uns dabei das Thema Bildung. Um national und international wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die Region auf gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte angewiesen. Noch liegt beispielsweise der Anteil an Ingenieuren deutlich höher als im Bundesdurchschnitt. Dies ist mit Blick auf die demografische Entwicklung jedoch kein Selbstläufer. Momentan scheiden doppelt soviele ältere Arbeitnehmer aus dem Berufsleben aus wie junge Arbeitnehmer in das Berufsleben eintreten. Das macht deutlich, dass wir uns nicht ausruhen dürfen. Carl-Ernst Giesting, Präsident der Initiative Südwestsachsen. Foto: Anke Jacob Die Initiative Südwestsachen versteht sich als Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, das die Region voranbringen will. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Sicherung von qualifizierten Nachwuchskräften. Freie Presse sprach mit dem Präsidenten der Initiative, Carl-Ernst Giesting, darüber, wie man den Berufsnachwuchs in der Region halten kann. Freie Presse: Wie sehen Sie die Zukunftschancen der Region Südwestsachsen? Carl-Ernst Giesting: Die Region Südwestsachsen verfügt über erhebliche Wachstums- und Innovationspotenziale. Als Industrie- und Technologiestandort mit den Kernen Automobilbau, Maschinenbau und Metallverarbeitung weist der Wirtschaftsraum ein sehr markantes Profil auf. Es wird neben Unternehmen, die die

Freie Presse: Wo m uss aus Ihrer Sicht der Hebel angesetzt werden? Carl-Ernst-Giesting: Wir brauchen eine umfassende Strategie zur Sicherung der Nachwuchskräfte. Ohne gut ausgebildete Jugendliche blutet die Region aus. Ein wesentlicher Baustein ist die bessere Vernetzung von Schulen, Hochschulen und Unternehmen. Die Abbruchquote bei Schülern, Auszubildenden und Studenten ist deutlich zu hoch. Dass etwas 30 Prozent der Jugendlichen ihre Ausbildung nicht beenden, können wir uns einfach nicht länger erlauben. Freie Presse: Wie steht es um den weiblichen Führungsnachwuchs? Carl-Ernst Giesting: Wenn wir die industriellen Kerne Automobilbau, Maschinenbau und Metallverarbeitung in der Region weiter positiv entwickeln wollen, müssen wir Mädchen und Frauen stärker für technische Berufe begeistern. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch, dass

wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Dieser Aspekt ist für weibliche Beschäftigte bei der Berufs- und Arbeitgeberwahl wichtig. Dass wir hier jede Menge zu tun haben, belegt, dass immer noch zu viele junge hochqualifizierte Frauen Südwestsachsen den Rücken kehren. Um gegenzusteuern, unterstützen wir als Initiative Südwestsachsen das von der Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft aufgelegte und von der Europäischen Union geförderte Projekt „Girls future – Zukunftssicherung durch weiblichen Fachkräftenachwuchs“. Anliegen ist es, Betriebe in der Region für junge Frauen attraktiver zu machen. Freie Presse: Gibt es weitere Projekte, m it denen sich die Initiative für den B erufsnachwuchs stark m acht? Carl-Ernst-Giesting: Wir haben ein ganzes Bündel von Maßnahmen aufgelegt, um Nachwuchskräfte in der Region zu halten. Ein Beispiel ist die Woche der offenen Unternehmen, die von der Initiative Südwestsachsen 2002 für die Region entwickelt und heute als sachsenweite Veranstaltung von uns mitorganisiert wird. Unter dem Motto „Schau rein!“ erhalten Schüler die Möglichkeit, mit ihrem Wunsch-Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und sich in persönlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen über Karrierepfade zu informieren.

◗ Initiative Südwestsachsen Die Initiative Südwestsachsen e. V. wurde am 17. April 1996 gegründet. Ziel ist es, Südwestsachsen als zukunftsorientierte Wachstumsregion im Herzen Europas besser zu vermarkten. Der Vereinigung gehören rund 150 Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an. Präsident ist CarlErnst Giesting, Vorstandsvorsitzender der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz. Vizepräsidenten sind Dietmar Mothes, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz, und Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises.


Neue Betrugsmasche bei Umsatzsteuer-Identifikationsnummer Aktuell sind betrügerische Schreiben in Umlauf, in denen sächsische Unternehmen aufgefordert werden, ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer registrieren, erfassen und veröffentlichen zu lassen. Die Schreiben ähneln laut Sächsischem Finanzministerium amtlichen Bescheiden und

erwecken den Eindruck, die Unternehmen seien zur Registrierung verpflichtet. Erst im Kleingedruckten wird deutlich, dass es sich um eine freiwillige Eintragung handelt, die fast 1000 Euro pro Jahr kostet. Die Vergabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist stets kostenfrei.

Sie wird in der Regel beim Finanzamt beantragt und anschließend vom Bundeszentralamt für Steuern erteilt. Die Nummer wird von Unternehmen benötigt, die innerhalb der Europäischen Union am Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten teilnehmen. Seite 25

Odvital GmbH ist seit mehr als 100 Jahren am Markt Odorex-Antitranspirant ist besonders in den neuen Bundesländern für den überwiegenden Teil der Verbraucher zum Synonym für körperliches Wohlbefinden ohne Schweißgeruch geworden. Was die wenigsten Kunden wissen: Hergestellt wird das Produkt von der OdvitalCosmetics GmbH in Neukirchen/Pleiße.

Von Deo bis Autopflege Das mittelständische Unternehmen besteht seit mehr als 100 Jahren mit chemischen Produkten der unterschiedlichsten Genres am Markt. Neben Odorex gehören Haar- und Körperpflegemittel genauso zum Angebot wie Reinigungsmittel und Produkte zur Autopflege und Wasseraufbereitung. „Durch Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Kunden werden unsere Produkte ständig weiterentwickelt, modifiziert und getestet“, sagt Geschäftsführer Helmut Purfürst.

Bekanntestes Produkt: Odorex Bekanntestes Produkt ist Odorex. „Die Artikel vom Roll on über die Pflegecreme bis hin zum Zerstäuber liefern wir bundesweit an viele Handelsketten und Drogeriefachmärkte sowie Apotheken“, sagt Purfürst. Er fügt hinzu: „Odorex ist so wirksam, dass es ohne Parfümstoffe zur Überlagerung von Schweißgeruch auskommt. Darum ist es auch besonders hautfreundlich und könnte sogar von besonders empfindlichen Personen verwendet werden.“ Als Zerstäuber oder als Roller gibt es bei einer einzigen täglichen Anwendung Sicherheit für den ganzen Tag. Die Wirksamkeit wurde vom Team der Zeitschrift Öko-Test mit dem Testurteil „gut“ für den Odorex-Zertstäuber (100 ml) beim Test von Deos mit Langzeitwirkung im Jahrbuch Kosmetik und Mode in den Jahren 2005 und 2007 bestätigt.

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Deo gibt es auch für den Fuß Speziell gegen übermäßige Schweißproduktion an den Füßen wurde Odorex gegen Fußschweiß entwickelt. „Es reguliert die übermäßige Schweißproduktion, ohne die natürliche Funktion der Haut zu beeinträchtigen“, so Helmut Purfürst.

Baubegleitende Analysen von Abbrucharbeiten, Abwasser- und Trinkwasseranalysen

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Arbeitsmarkt braucht qualifizierte Frauen Aktuelle Untersuchungen stellen fest: Immer mehr Frauen arbeiten in Teilzeit und die Auswirkungen des demografischen Wandels am Arbeitsmarkt können nur bewältigt werden, wenn auch das Potenzial von Frauen stärker genutzt wird. Dazu Raimund Becker, Vorstand der Bundes-

agentur für Arbeit: „Richtig ist, dass Frauen immer mehr am Arbeitsleben teilnehmen. Allerdings wissen wir, dass viele Frauen in Teilzeit-Verhältnissen mehr arbeiten möchten. Eine Ausweitung ihrer Arbeitszeit könnte Fachkräfteengpässe dämpfen und sich positiv auf ihre Rente aus-

wirken.“ Grundsätzlich gehen Frauen immer häufiger einer Beschäftigung oder Erwerbstätigkeit nach. Seit 2005 hat deren Erwerbstätigenquote um 8,1 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent im Jahr 2011 zugenommen. Auch die Beschäftigungsquote hat sich auf 49,5 Prozent erhöht.

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◗ Jobcenter Zwickau unterstützt bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Alleinerziehende bekommen Hilfe Seit zwei Jahren kümmert sich Helga Zetlmeisl als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) im Jobcenter Zwickau um Fragen der Frauenförderung, der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei beiden Geschlechtern. „Ich berate und unterstütze Arbeitgeber, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie deren Organisationen zu diesen Fragen, informiere Politik und Wirtschaft über die Situation von Frauen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und zeige Handlungsbedarfe auf, wo Benachteiligungen abgebaut werden müssen“, zählt die agile Frau auf. Ein großes Projekt ihrer Arbeit sind die 1038 (108 Männer und 930 Frauen) arbeitslosen Alleinerziehenden, die vom Jobcenter Zwickau betreut werden. „Diese wieder auf den Arbeitsmarkt zu bringen, ist mein größter Anspruch.“ 2012 ist das durch die verschiedenen Projekte des Jobcenters bei 662 Alleinerziehenden erwerbsfähig Leistungsberechtigten gelungen. Die Mehrzahl der vom Jobcenter betreuten Mütter und Väter ist nicht nur motiviert, sondern hat eine abgeschlossene Ausbildung, weiß Helga Zetlmeisl aus ihrem Arbeitsalltag. Was sie auch weiß, ist, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die meisten Alleiner-

Sächsische Aufbau- und Qualifizierungsgesellschaft mbH und der Computer-Bildungszentrum Schmitt & Partner GmbH arbeitet die BCA innerhalb des Bundesprogammes Netzwerk „Wirksame Hilfen für Alleinerziehende“ daran, beispielsweise die Randzeitenbetreuung in Kindergärten und mit Tagesmüttern zu organisieren, Arbeitgebern die Idee von Betriebskindergärten näher zu bringen und Alleinerziehenden somit Perspektiven für den Wiedereinstieg zu geben. Helga Zetlmeisl zitiert die vom Bundesfamilienministerium herausgegebene Studie „Lebenswelten und -wirkHelga Zetlmeisl betreut beim Jobcenter Zwickau lichkeiten von Alleinerziehenden", die mit Vorurteilen derzeit auch mehr als 1000 arbeitslose Alleinerzie- aufräumt: „Viele Alleinerziehende sehen ihre Lebenssihende. Foto: Jobcenter Zwickau tuation überwiegend positiv, verfügen über hohes Selbstvertrauen und haben verschiedene Strategien, die ziehenden eine beträchtliche Herausforderung darstellt. Herausforderungen des Alltags zu bewältigen – beste „Sie müssen ihren Familienalltag als Ein-Mann-Unter- Voraussetzungen also für eine Beschäftigung.“ nehmen organisieren, ebenso ihre Haushaltsführung, die Kindererziehung und die Sicherung des finanziellen Fraueninfobörse: Beruf und Familie – ist das vereinEinkommens und sind deshalb auf ein engmaschiges bar?! Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte zur Fraueninfobörse am 10. April von Netz der Unterstützung angewiesen.“ Dieses engmaschige Netz möchte Helga Zetlmeisl im 9 bis 13 Uhr im Ratssaal im Verwaltungszentrum, WerLandkreis Zwickau ausbauen. Gemeinsam mit Partnern dauer Straße 62. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anwie dem Landkreis Zwickau und den Bildungsträgern meldung ist nicht notwendig.

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Wie wird man »Fabrik des Jahres«? Dass unser Werk wieder „Fabrik des Jahres“ wurde, ist eine echte Mannschaftsleistung: Jeder Brosianer, ob Führungskraft oder Produktionsmitarbeiter, ist sich seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich für die Weiterentwicklung unseres Standortes. Deshalb haben wir im

betrieblichen Vorschlagswesen eine Beteiligungsquote von 100 Prozent. Wir geben uns mit dem Erreichten nicht zufrieden. Spitzenleistungen sind nur mit dem Mut erreichbar, bestehende Prozesse immer wieder zu hinterfragen. Jörg Graichen ist Werkleiter von Brose in Meerane. Seite 27

◗ Werk in Meerane in Kategorie »Hervorragende Standortentwicklung« ausgezeichnet

Brose ist »Fabrik des Jahres« Das Brose Werk Meerane hat beim renommierten Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ die Kategorie „Hervorragende Standortentwicklung“ für sich entschieden. Es ist bereits die zweite Auszeichnung dieser Art für den Automobilzulieferer nach dem Gesamtsieg im Jahr 2000. Die Brose Gruppe hat 53 Standorte in 23 Ländern. Insgesamt sind rund 21.000 Menschen für das Familienunternehmen tätig. In jedem dritten weltweit hergestellten Auto ist ein Erzeugnis des Mechatronikspezialisten verbaut. In Westsachsen produzieren täglich 200 Mitarbeiter bis zu 14.500 Türsysteme – also die wichtigsten Bestandteile aus dem Innenraum einer Tür – für Volkswagen in Zwickau und Emden sowie für Porsche in Leipzig. Weiterhin verlassen 16.500 Kühlerlüftermodule die Werkshallen in Meerane. Glanzstück der Fertigung ist das hochintegrierte Leichtbautürsystem mit Aluminium-Funktionsträgern und Magnesium-Rahmen für den Porsche Panamera. 120.000 Einheiten davon werden jährlich Just-In-Sequence (JIS) für das Porsche-Werk im 90 Kilometer entfernten Leipzig produziert. Das bedeutet, neben der gewünschten Menge wird auch in der richtigen Reihenfolge direkt ans Band des Kunden geliefert. Eine kom-

plexe Aufgabe, denn jedes Fahrzeug hat eine individuelle Ausstattung. Insgesamt sind rund 2000 Varianten möglich. Zwischen der Bestellung durch das Porsche Werk Leipzig und der Anlieferung am Band haben die Brosianer lediglich 4,5 Stunden für Produktion und Transport. Besonders stolz ist Werkleiter Jörg Graichen auf die hohe Qualität der Produkte aus Meerane: „Von je einer Million gelieferter Teile haben unsere Kunden weniger als 5 Teile reklamiert.“ Eine Ausnahmestellung hat der Standort auch bei der innerbetrieblichen Logistik. Das Konzept des Werkes ist so angelegt, dass Auftragsänderungen ohne große Umbauten umgesetzt werden können. „Wir sparen durch unser modulares Logistikkonzept erheblich an Zeit“, erklärt Werkleiter Jörg Graichen. Aufgrund dieses hohen Standards ist Meerane mittlerweile sogar „Benchmark Plant“ für die innerbetriebliche Logistik aller 38 Produktionsstandorte in der Brose Gruppe geworden. Dies bedeutet, dass hier alle innovativen Ideen gebündelt werden. Regelmäßig kommen Brosianer aus aller Welt nach Meerane, um sich zu informieren und bei Workshops Erfahrungen auszutauschen. Doch nicht nur auf diesem Gebiet ist das Familienunternehmen beispielge-

bend. Auch die Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind innovativ: Die Mitarbeiter schätzen flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit des Home Office und das Ferienlager für die Brose Kids genauso wie die Familientage des Werkes. Kein Wunder, dass die Quote weiblicher Führungskräfte am Meeraner Brose Standort bei 50 Prozent liegt.

Rund 200 Mitarbeiter produzieren im Brose Werk Meerane täglich unter anderem bis zu 14.500 Türsysteme für Volkswagen und Porsche. Foto: Brose

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Wie wird man Unternehmen mit Weitblick? In einem guten Team braucht es die Spontanität der Jungen und die Erfahrung Älterer – die Mischung macht es. Das ist das Motto unserer Personalpolitik. Viele unserer Mitarbeiter sind mit der Firma älter geworden und haben großes Potenzial an Erfahrung, das an die Jüngeren weitergegeben wird.

Somit zeigen wir Wege in eine altersgerechte Arbeitswelt auf, die damit Weitblick hinsichtlich der demographischen Entwicklung von altersgemischter Belegschaft beweist. Thomas Schwalbe ist Geschäftsführer der Schwalbe Metallbau GmbH in Mülsen St. Jacob.

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◗ Steuerliche Anreize für energetische Sanierung gefordert

»Handwerk gehört zu den großen Ausbildungsträgern« Über die Forderungen des Handwerks an die Politik und über den Fachkräftemangel spricht Jürgen Conti, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Zwickau, im Interview. Freie Presse: Die deutsche Wirtschaft brum m t. Spüren das auch die Handwerker im Landkreis Zwickau? Jürgen Conti: Das Handwerk im Landkreis Zwickau hat mit seinen mehr als 5300 Handwerksbetrieben und 27.860 Beschäftigten einen Umsatz von 2,57 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit dem Jahre 1994 in der Region. Jürgen Conti. Freie Presse: Andererseits steigen die Kosten für Energie im m er weiter. Viele M enschen m achen sich deshalb Gedanken, wie sie, etwa durch eine energetische Gebäudesanierung, Kosten sparen können. Davon m üssten doch eigentlich auch die Handwerker profitieren, oder? Jürgen Conti: Es ist eine ständige Forderung des Handwerks an die Politik, für die energetische Gebäudesanierung steuerliche Anreize für die Bauherren zu schaffen, um auf diesem Gebiet noch schneller voranzukommen. Nicht selten verdoppeln sich die Kosten bei einer Gebäudesanierung durch energetische Maßnahmen. Freie Presse: B ürokratieabbau und Steuersenkungen werden auch im kom m enden B undestagswahlkam pf zwei große Them en sein. Welche konkreten Wünsche haben Sie an die Politik? Jürgen Conti: Die Innungsobermeister unserer Kreishandwerkerschaft werden sich im Bundestagswahlkampf mit den Kandidaten für die Bundestagswahl aus unseren beiden Wahlkreisen treffen und die Position des Handwerks zu den Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des Handwerks, zum dringend notwendigen Bürokratieabbau und der sofortigen Abschaffung

Foto: Kreishandwerkerschaft

der „kalten“ Progression mit Nachdruck verdeutlichen. Besonders letztere ist bei der Fachkräfteentwicklung in unseren Handwerksbetrieben destruktiv. Freie Presse: In der Industrie ist der kom m ende Fachkräftem angel ein großes Them a: M achen sich auch die Handwerksbetriebe im Landkreis schon Sorgen? Jürgen Conti: Das Handwerk gehörte von jeher mit 1500 Auszubildenden pro Jahr zu den großen Ausbildungsträgern im Landkreis. Insofern haben wir unseren eigenen Berufsnachwuchs langfristig ausgebildet. Ob das ausreichen wird, den Fachkräftebedarf auszugleichen, wird sich zeigen. Derzeit sind die Ausbildungsverträge rückläufig, da sich die geburtenschwachen Jahrgänge jetzt drastisch auswirken. Gerade deshalb nutzen eine Reihe unserer Ausbildungsbetriebe die „Woche der offenen Unternehmen“, um die Jugendlichen schnuppern zu lassen und für unsere Handwerksberufe zu werben. Auch wird das Zusammenwirken von Schulen und Ausbildungsbetrieben an Bedeutung gewinnen, um die jungen Leute in unserer Wirtschaftsregion langfristig zu halten.

RHG Baufachhandel ist Ansprechpartner beim Bau Dieter Karch, Vorstand der Raiffeisenhandelsgenossenschaft RHG Baufachhandel in Langenhessen, hat keinen Grund zum Klagen. „Die Jahre seit 2011 waren keine schlechten Jahre. Es ist Geld in Immobilien investiert worden und davon haben ganz sicher auch der Baufachhandel und die Handwerker profitiert“, sagt der Geschäftsführer. Die Genossenschaft wurde im Jahr 1990 gegründet und zählt heute rund 40 Mitglieder. In den Filialen in Langenhessen, Crimmitschau, Glauchau und Meerane verstehen sich die etwa 40 Mitarbeiter als kompetente Ansprechpartner für all die Produkte, die bei Sanierung oder dem Neubau zwischen Bodenplatte des Kellers und dem Dachgeschoss eines Hauses benötigt werden. Ein großes Thema für Dieter Karch und seine Mitarbeiter ist derzeit die energetische Sanierung von Häusern. „Es hat einige Jahre gedauert, aber mittlerweile ist es bei vielen Menschen angekommen, dass sich mit der richtigen Sanierung durchaus erheblich Geld sparen lässt“, sagt Dieter Karch. Eine Dämmung empfiehlt er dabei nicht nur für Häuser, die noch gar nicht gedämmt worden sind. Unter die Lupe sollten auch die Häuser genommen werden, die nach der Wende eine schützende Hülle bekamen. „Vieles, was vor 15 Jahren gemacht wurde, entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Wenn man damals 40 Millimeter Dämmung auf die Außenwand aufgebracht hat, dann sind es heute 140 Millimeter“, macht Dieter Karch deutlich. Darüber hinaus zeichnet sich ein weiterer Trend ab: „In einer immer hektischeren Zeit werden Eigenheime und Gärten immer mehr zu einem Rückzugsort für einen Kurzurlaub zu Hause und zu regelrechten Wohlfühl-Oasen“, hat Dieter Karch beobachtet. Viele Menschen würden sich auf Urlaubsreisen etwa für die Gestaltung des eigenen Gartens inspirieren lassen. Nach den großen Ferien steht dann regelmäßig die Umsetzung dieser Ideen auf dem eigenen Grundstück an. „Dabei wird durchaus zu hochwertigen Produkten gegriffen, um sich ein Stückchen Urlaub nach Hause zu holen“, so der Genossenschaftsvorstand. Das Beste dabei: Die RHG Baufachhandel Langenhessen betreibt in Crimmitschau auch einen eigenen Gartenfachmarkt. Wer will, kann für die neue Terrasse auch gleich die passenden Pflanzen mitnehmen.

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Wie fit sind Westsachsens Betriebe? Das Bewusstsein für Gesundheitsförderung steigt in den Industrie- und Dienstleistungsbetrieben kontinuierlich. Die Unternehmen beauftragen Studierende unserer gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge zunehmend, Konzepte für betriebliches Gesundheitsmanagement zu ent-

wickeln. Diese Projekte befassen sich mit ergonomischen Arbeitsplatzanalysen und Präventionsmaßnahmen, etwa in den Bereichen Ernährung und Stressbewältigung. Olaf Preuß ist Professor für Gesundheits- und Krankenhauswirtschaft an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Seite 29

◗ Automobilzulieferer will Produktivität dank Ergonomie steigern

Von Christian Wobst

Technik macht die Arbeit leichter Wer wissen möchte, wie sich die Bedeutung des Arbeitsschutzes bei Continental mit Werken in Limbach-Oberfrohna und Stollberg in den vergangenen Jahren gesteigert hat, der muss sich nur die Karriere von Heiko Enderlein anschauen. Seit 2004 war der promovierte Arbeitswissenschaftler für das Unternehmen in Sachen Arbeitsschutz-, Qualitäts- und Umweltmanagement als Berater tätig. Nun wurde er als Leiter der Abteilung Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und Umwelt- management mit vier Mitarbeitern fest angestellt. Jetzt folgt der nächste Schritt. Er ist Chef eines zwölfköpfigen Teams, das die Produktivität unter anderem mit ergonomischen Arbeitsplätzen steigern will. Der Hintergrund: In Zeiten des demografischen Wandels kann sich kein Unternehmen mehr kranke Fachkräfte leisten. Nach internen Vorgaben sollen mindestens 30 Prozent der Arbeitsplätze in allen Werken alterssicher sein, in Limbach-Oberfrohna liegt die Quote heute bei 35 Prozent, in Stollberg sogar bei 70 Prozent. „Alterssicher heißt, dass auch ein Mitarbeiter im Alter ab 50 Jahren die Arbeiten produktiv und gesund erledigen kann“, sagt Heiko Enderlein. Um einen Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten, stehen für ihn zwei Fragen im Mittelpunkt: Was kann technisch verändert werden, um die Arbeit einfacher zu machen? Wie kann dem Mitarbeiter geholfen werden, dass ihm die Arbeit leichter fällt?

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Wolfgang Päßler (Mitte), Mitarbeiter bei Continental in Limbach-Oberfrohna, kann 18 Kilogramm schwere Paletten mit Pumpengehäusen mit einem Hebelift von seinem Arbeitsplatz zur Maschine transportieren. Arbeitsschützer Heiko Enderlein und Personalchefin Andrea Herrmann wollen noch mehr für ergonomische Arbeitsplätze tun. Foto: Andreas Seidel Zwar seien technische Neuerungen immer zu bevorzugen, das Problem dabei ist: Neue Maschinen sind kein Schnäppchen, mitunter fehlen aber auch die Innovationen, damit die Arbeit wirklich leichter wird. Deshalb hilft Continental vor allem den Mitarbeitern. „Unser Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter sein eigener Gesundheitsmanager ist“, sagt Personalleiterin Andrea Herrmann.

Egal, ob mit dem Betriebssportfest oder bei der Physiotherapeutin, die die Mitarbeiter im richtigen Heben und Tragen instruiert, die Continentaler sollen motiviert werden, mehr für ihre Gesundheit zu tun. „Aus Motivation entsteht Loyalität, außerdem sind die Mitarbeiter leistungsfähiger und leistungsbereiter“, weiß die Personalmanagerin.

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Logistikdienstleister: Automotive-Branche hat noch große Einsparpotentiale Die europäische Automotive-Branche verfügt noch über beachtliche Einsparpotentiale. Allein im Bereich Transportlogistik können die Unternehmen laut Logistikdienstleister Global Supply Chain (G-SCS) im Jahr bis zu 9 Prozent ihrer Kosten einsparen. Notwendig hierfür sei eine

stärkere Standardisierung, Harmonisierung und Automatisierung der Logistik-Abläufe, wodurch sich die DatenTransparenz in den Betrieben erhöht. Dadurch können die Unternehmen ihre Logistikkosten nachhaltig senken. „Die Finanzkrise hat den Automotive-Unternehmen vor Au-

gen geführt, dass sie die Einsparpotentiale konsequenter nutzen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wer international die Nase vorne haben will, muss dementsprechend auf standardisierte und einfache Lösungen setzen“, so Steffen Rabus, Geschäftsführer von G-SCS.

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◗ 17. Jahreskongress der Automobilindustrie ist Branchentreff – Organistor spricht über Herausforderungen

Von Christian Wobst

»Einfach, schnell, flexibel« Die internationale Automobil- und Zulieferindustrie trifft sich am 9. und 10. Oktober2013 in Zwickau zum 17. Internationalen Jahreskongress der Automobilindustrie. Im Interview erklärt Michael Stopp, Referatsleiter Industrie/Außenwirtschaft bei der Regionalkammer Zwickau der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz, was die Teilnehmer dort erwartet und welche die Schwerpunktthemen sind. Freie Presse: M i t Dieter Althaus und Prof. Ferdinand Dudenhöfer haben Sie nam hafte Referenten gewonnen. Heißt das, dass in der B ran che niem and am Zwickauer Au tom obilkongress vorbeikom m t? M ichael Stopp: Den internationalen Jahreskongress führt die IHK seit 1997 mit durchschnittlich 250 Teilnehmern aus der Automobilbranche durch. Der Kongress ist zu einem der traditionsreichsten Events der Automobilbranche in Ostdeutschland geworden und international bekannt, davon zeugen Delegationen unter anderem aus Korea, China, Thailand, der Türkei, Ungarn, Österreich und Indonesien. Entscheider der Automobilindustrie, Analysten sowie Vertreter aus Politik und Verbänden diskutieren über die Zukunftsfähigkeit der Automobilstandorte und geben Einblicke in Strategien, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 2013 steht die Tagung unter dem Fokus der Automobilregion Indiana/USA. Themen der Veranstaltung sind die Neuausrichtung der Automobilindustrie, Erfolgsfaktoren der Zulieferindustrie und der Kurs auf Wachstumsmärkte. Erstmalig ist die Stadt Zwickau Kooperationspartner. Freie Presse: Sie diskutieren auf dem Kongress auch über eine Neuausrichtung der Autom obilindustrie. Wie wird diese aussehen? M ichael Stopp: Im weltweiten Kampf um die Wettbewerbsfähigkeit der Zulieferindustrie müssen diese mehr denn je ihre Prozesse neu ausrichten und in Zusammenarbeit mit den Herstellern optimieren. Das Gebot der Stunde heißt Vernetzung. Innovationen sind die Treiber der Geschäftsentwicklungen innerhalb der Branche. Ge-

von morgen Bestand zu haben, gilt es, Wachstumssegmente und -märkte zu erkennen und eigene Wertschöpfungsstrategie zu überdenken. Die Wirtschaftsregion Westsachsen ist klein- und mittelständisch geprägt, mit den Schwerpunktbranchen Maschinen- und Anlagenbau, Dienstleister im Bereich Forschung und Entwicklung sowie mit einem starken Automobilstandort der Volkswagen AG und einer Automobilzulieferindustrie, die sich in den Märkten behauptet. Um dies weiterhin zu sichern, sind Strategien zu erarbeiten – in Zusammenarbeit mit Verbänden, Politik und Netzwerken. Die Region mit mehr als 100 Jahren Automobiltradition kann optimistisch in die Zukunft blicken. Michael Stopp.

Foto: IHK

rade mit intelligenten und vernetzten Fahrzeugen lassen sich enorme Geschäftsmodelle entwickeln. Die Zukunft heißt individuelle Mobilität. Die virtuelle Individualisierung der Automobile, des Fahrgefühls, der Entertainmentausstattung und Online-Dienste werden intensiviert. Durch Leichtbau wollen die Automobilhersteller ihre Fahrzeuge effizienter gestalten, Spritverbrauch sowie Emissionen senken. Ein weiteres Thema ist die Elektromobilität. Gerade unsere klein- und mittelständischen Unternehmen müssen diese neuen Geschäftsfelder nutzen. Preisdruck, steigende Rohstoffkosten und hohe Energiekosten sind zu bewältigen. Einfach, schnell und flexibel – das sind die Herausforderungen der Automobilindustrie. Freie Presse: Ein weiteres Them a sind die Erfolgsfaktoren der Zulieferindustrie. Wo punkten die Zulieferunternehm en aus dem Landkreis Zwickau? M ichael Stopp: Der Automobilindustrie stehen enorme Herausforderungen bevor und damit kommen auf die Zulieferindustrie massive Veränderungen zu. Alle Marktteilnehmer müssen sich auf regionale Expansion und Investitionen in neue Technologien in einem bislang nicht gekannten Ausmaß und unter harten Wettbewerbsbedingungen einstellen. Um in dem Marktumfeld

Freie Presse: Wo sehen Sie die kom m enden Wachstum sm ärkte und wie können Sie die Unternehm en des Landkreises dorthin unterstützen? M ichael Stopp: 2012 konnte Toyota mit knapp 9,8 Millionen verkauften Fahrzeugen ein Rekordjahr verbuchen, gefolgt von General Motors mit 9,3 und Volkswagen mit knapp 9,1 Millionen Fahrzeugen. Laut Prognosen wird das Wachstum im weltweiten Automarkt um 2 Prozent zunehmen, kann aber durch regionale Schwankungen begleitet werden. Europa wird schwach bleiben und um rund 0,5 Prozent schrumpfen. Wachstumstreiber sind China mit mehr als 8 und Nordamerika mit 2,7 Prozent. Die deutsche Automobilindustrie wird auch 2013 wieder gut im Markt präsent sein. Seitens der IHK bieten wir Markterschließungsmaßnahmen, wie Messeteilnahmen, Unternehmerreisen sowie Einstiegsberatungen in Zusammenarbeit mit unseren Auslandskammern. Weiteres Beispiel ist das Kompetenzcluster „Märkte/Kooperationen", das wir den Unternehmen mit dem Automotivecluster Ostdeutschland und der sächsischen Automobilinitiative zur Verfügung stellen. Ziel sind Kooperationen untereinander und im Verbund mit großen Zulieferunternehmen sowie im Bereich Forschung und Entwicklung. Weitere Inform ationen können über die Email-Adresse stopp@z.chemnitz.ihk.de angefordert werden.

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Warum sollte kein Student die ZWIK verpassen? Ein direkterer Kontakt zu Unternehmen kann nicht hergestellt werden. Durch die angenehme Atmosphäre sind auch Fragen bezüglich der Unternehmen möglich, die man bei einem Bewerbungsgespräch nicht stellen würde. Die Messe bietet Informationen zu Karriereplanung, Berufseinstieg

und Traineeprogrammen. Studenten und Schüler erhalten von Personalreferenten der Unternehmen aus erster Hand Informationen zu Praktika, Abschlussarbeiten, Werkstudententätigkeit, Ausbildung und Studentenjobs. Susann Klotz ist Projektleiterin der ZWIK.

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◗ ZWIK bringt Unternehmen und Studenten in Kontakt

Zwickauer Karrieremesse baut Führungsposition aus Im Zeitalter des Internets stellt sich für viele Menschen die Frage: Ist es noch notwendig, für den Traumberuf beziehungsweise den passenden Arbeitnehmer den persönlichen Kontakt auf einer Karrieremesse zu suchen? Die Antwort kann nur lauten: Selbstverständlich! Denn keine Homepage, keine E-Mail und kein soziales Netzwerk kann einen persönlichen Eindruck ersetzen.

3000 Studenten interessieren sich

nen drei Jahren um die Hälfte auf nunmehr knapp 150 teilnehmende Unternehmen. Die ZWIK baut damit ihre Position als größte und erfolgreichste Karrieremesse in Mitteldeutschland weiter aus. „Die Kontakte, die man zur Messe sammelt – als Besucher oder als Teammitglied – sind unersetzbar! Es ist eine wertvolle Erfahrung, sich mit Unternehmensvertretern von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten. Ich kann nur jedem Kommilitonen und Besucher empfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen“, so der Projektleiter der vergangenen ZWIK, René Matthes.

Die ZWIK ist die Plattform, um den richtigen Praxispartner für Praktikum und Abschlussarbeit oder den passenden Berufseinstieg zu finden. Foto: WHZ

Dies spiegelt auch die Firmenkontaktmesse ZWIK wieder. Seit mehr als 15 Jahren bildet sie für die Studierenden aus Sachsen – insbesondere Zwickau – Thüringen und Nordbayern die Plattform, um den richtigen Praxispartner für Praktikum und Abschlussarbeit oder den passenden Berufseinstieg zu finden. Die ZWIK erfreut sich seit ihrem Start wachsender Beliebtheit – im vergangenen Jahr nahmen knapp 3000 Studierende, Absolventen und Young Professionals diese Möglichkeit wahr. Auch Unternehmen schätzen den persönlichen Kontakt. Die Ausstellerzahlen stiegen in den vergange-

Koldi entwickelt für Onlinehandel Schnittstelle

Neue Produktionsstrecke bei A.P. Paletten in Remse

Freistaat fördert Projekte mit der »Innoprämie«

Einkaufen im Internet hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und ist aus der heutigen Shoppingwelt nicht mehr wegzudenken. Das Angebot und der Bezug von diversen Waren ist so vielfältig und einfach wie nie. Ebenso vielfältig gestalten sich aber auch die Zahlungsmöglichkeiten im Internet. Im Zusammenhang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Durchführung der Finanzbuchhaltung entstehen alleine aufgrund der großen Anzahl der Geschäftsvorfälle neue Anforderungen an eine automatisierte Daten- und Belegübernahme. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, hat Koldi GmbH & Co. KG eine Schnittstelle entwickelt, über die die Zahlungsinformationen zum Beispiel von PayPal und Amazon direkt in das webbasierte Koldi-Buchhaltungssystem übernommen werden. Durch diese Verknüpfung wird mehr Transparenz in der Abstimmung und Kommunikation zwischen Shopbetreibern und Buchhaltern geschaffen. Die Koldi GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen, das seit Jahren auf dem Markt im Bereich der digitalen Archivierung und der digitalen Buchung laufender Geschäftsvorfälle mit Niederlassungen in Siegen und HohensteinErnstthal sowie weiteren Geschäftsstellen in SachsenAnhalt, Hessen und Baden-Württemberg aktiv ist. Als Experte in den Bereichen IT-Methodenwissen und Buchhaltung ist Koldi Beiratsmitglied des Händlerbundes im Fachausschuss „ePayment“.

Die A.P. Paletten-Recycling GmbH in Remse hat Ende Februar eine neue Produktionsstrecke in Betrieb genommen. Mit der neuen Anlage, die in Sachen Arbeitsund Unfallschutz auf dem neuesten Stand ist, können pro Schicht zwischen 800 und 900 Paletten gefertigt werden. Das Unternehmen, das 1990 im Hunsrück gegründet wurde, existiert seit 1993 in Remse. 1996 erfolgte die Übergabe an den Sohn des Firmengründers. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs von anfangs drei auf heute 33 Angestellte. Auf dem 20.000 Quadratmeter großen Firmengelände werden pro Monat rund 50.000 Paletten umgeschlagen, schließlich hat sich das Unternehmen auf das Recycling von Holzpaletten spezialisiert. In den meisten Fällen ist nur ein kleiner Teil einer Palette kaputt, weshalb das Recycling auch aus Gründen des Umweltschutzes sehr sinnvoll ist. Die A.P.-Mitarbeiter zerlegen Paletten, die nicht in den europäischen Standard passen und stellen aus den Einzelteilen unter anderem neue Paletten her. Die Kunden sitzen dabei in ganz Europa. Vier unternehmenseigene Lastwagen sowie Spediteure holen die Paletten bei den Kunden ab und bringen diese zum Recycling nach Remse. Paletten, die für den Export von Waren bestimmt sind, werden in der Trockenkammer nach Ispm 15 IPPC Standard behandelt. Bei Temperaturen um die 57 Grad werden dabei alle Schädlinge im Holz abgetötet. www.ap-paletten.de

Mit der „InnoPrämie“ hatte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst 2010 ein Innovationsförderprogramm gestartet. Damit unterstützt der Freistaat kleine und mittlere Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Produkte und Verfahren. Seit der ersten Bewilligung im August 2010 hat Sachsen bis Dezember 2012 rund 150 Förderanträge bewilligt. „Aus den geförderten Projekten ist ersichtlich, was die Unternehmen mit der ‚InnoPrämie‘ realisieren konnten. Auch kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe sind innovativ und können mit ihren Ideen Marktlücken erobern. Mit unserer ‚InnoPrämie‘ wollen wir sächsischen Tüftlergeist wecken und Innovationsprozesse anstoßen“, erklärte die sächsische Wissenschafts- und Technologieministerin Sabine von Schorlemer mit Hinweis auf die jüngst erschienene Broschüre mit einer Auswahl geförderter „InnoPrämien“. Die vielfältige Palette der gezeigten Beispiele reicht von der Entwicklung eines automatisierten Pferderückenmodells für eine Sattlerei über die Konstruktion eines Aquamobils bis hin zur Entwicklung von Trommeln mit veränderbarer Klangerzeugung. Mit der „InnoPrämie“ können Unternehmen wissenschaftliche Arbeiten im Vorfeld einer Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsinnovation und technische Unterstützung in der Umsetzungsphase in Anspruch nehmen.

Nächster Termin im November Und so wird es zum Jubiläum der ZWIK am 6. und 7. November 2013 einige Highlights geben – mehr wollen die Veranstalter noch nicht verraten. Für Studenten und Unternehmen gibt es detaillierte Infos auf der Messehomepage oder bei Facebook, und auch die Westsächsische Hochschule Zwickau wird vor der Messe für „ihre“ ZWIK werben.


Deutsche Brauereien verkörpern Regionalität Seit jeher ist die Regionalität ein Charakteristikum für deutsches Bier. Nicht umsonst bilden derzeit 1341 Braustätten in Deutschland eine weltweit einzigartige Bierlandschaft ab. Das sagt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes. „In keinem anderen

für die Biervielfalt mit lokaler Prägung. Viele Brauereien stehen heute wie früher für bestimmte Regionen. Allein die Namen der Biermarken stellen für Bierfreunde beziehungsweise -kenner einen unmittelbaren Regionalbezug her.

Land ist die regionale Verwurzelung dieser stark mittelständischen Branche so ausgeprägt. Die deutschen Brauer geben dem Bier und der Genusskultur ein Gesicht und das schätzen die Bierfreunde", so Hahn. Gerade die knapp 1000 kleinen und kleinsten Brauereien seien ein Sinnbild

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◗ 2014 stehen 666 Jahre Zwickauer Brauordnung an – Mauritius mit fast 155-jähriger Brauerfahrung älteste Brauerei Zwickaus

Aus Liebe zum Bier Schon ein Jahr nachdem 1348 die erste Brauordnung im Stadtrecht verankert wurde, besaßen in Zwickau 243 Häuser Braurecht. Heute, 665 Jahre danach, ist die traditionsreiche Mauritius Privatbrauerei mit fast 155-jähriger Brauerfahrung die älteste Zwickauer Braustätte. Sie verdankt ihren Namen dem Zwickauer Schutzpatron und bezeugt damit die regionale Verwurzelung und Heimatverbundenheit. „Die unabhängige Mauritius Privatbrauerei steht für regionale eigenständige Bierspezialitäten mit Charakter und Persönlichkeit, die in Zwickau zuhause sind. Liebhaber der Marke Mauritius wissen um die Besonderheiten der von Meisterhand gebrauten regionalen Rezepturen“, sagt Geschäftsführer Werner Weinschenk. Auch die ganzjährig erhältliche Bockbierspezialität Mauritius Zwickauer Bock Dunkel ist ein Beispiel für Hochgenuss mit langem Brauch. Nachweisbar wird seit 1861 mit Leidenschaft Bockbier gebraut. Diese vollmundige, charakterstarke Zwickauer Spezialität wurde für die hervorragende Qualität bei Europas größtem Bier-Wettbewerb mit der Bronze-Medaille ausgezeichnet. 2009, zum 150-jährigen Jubiläum, entdeckten die Privatbrauer die „Krönung des Hopfens“ wieder und

Das Traditionsgespann der Mauritius Brauerei ist immer im Einsatz, wenn in Zwickau gefeiert wird. Foto: privat überraschten die Liebhaber der alten Zwickauer Kultmarke „Hopfenkrone Original“ mit einer Wiederbelebung des Produktes. Nach alt überliefertem OriginalRezept kehrte dieser Bierklassiker in die Läden zurück. „Die authentische Wiederauflage eroberte

schnell die Zwickauer Kühlschränke“, freut sich Geschäftsführer Rainer Otto. Entscheidend bei der Hopfenkrone, die sich durch Verwendung von 100 Prozent Naturhopfen und einer besonderen Hopfennote auszeichnet, seien die drei erlesenen Hopfensorten. Die in der Heimatregion, primär im Elbe-Saale-Hopfen-Anbaugebiet gewachsenen Sorten, werden sozusagen „maßgeschneidert“ in der original Rezeptur verarbeitet. Das Reinheitsgebot der Mauritius Brauerei beginnt in der Region. „Alle Zwickauer Biere sind frisch, ohne lange Transportwege und Lagerzeiten in der Heimat erhältlich. Das bekommt der Bierqualität und auch der Umwelt“, stellt Werner Weinschenk klar. Rainer Otto fügt hinzu: „Egal für welche Sorte der Mauritius-Liebhaber sich entscheidet, er genießt ein mit Liebe und Sorgfalt gebrautes charaktervolles Bier von höchster Güte und erhält damit Arbeitsplätze.“ Das gelte ebenso für das lokale Engagement der Privatbrauer. Denn mit seinen 84 hoch qualifizierten regional verwurzelten Mitarbeitern identifiziert sich Mauritius mit den Belangen der Heimat. Die hier ansässigen Menschen, Vereine, Absatzpartner sind keine Nummern, sondern echte Partner, und das oft schon Jahrzehnte lang.

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Wie sicher sind die Westsachsen am Steuer? Grundsätzlich glaube ich, dass in keiner Region besser oder schlechter gefahren wird. Es gibt in jedem Bundesland gute und schlechte Fahrer. Der sicherste Autofahrer ist der, der seine Grenzen kennt. Wir merken aber am Sachsenring, dass die Westsachsen sehr autoafin sind. Ich kenne keine an-

dere Region in Deutschland, wo die Menschen dem Auto so positiv gegenüberstehen wie hier. Die Menschen hier interessieren sich einfach für Autos, Mobilität und Sicherheit. Ruben Zeltner ist Geschäftsführer des Fahrsicherheitszentrums Sachsenring.

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Neu bei LUEG: Service für VW-Nutzfahrzeuge Als kompetenter, zuverlässiger Partner für Nutzfahrzeuge ist LUEG seit vielen Jahren in Westsachsen bekannt. Jetzt gibt es diesen Profi-Service auch für Transporter von Volkswagen: Im April wird das LUEG VW Nutzfahrzeuge-Service-Zentrum seine Arbeit an der Schubertstraße in Zwickau aufnehmen. Werkstatt und Team wurden von der Volkswagen AG in einem umfassenden Audit zertifiziert – damit ist der neue Standort autorisierter Service-Standort von VW Nutzfahrzeuge. „Das ist eine Premiere der über 140-jährigen Geschichte von LUEG – denn erstmals weiten wir unsere Dienstleistungen auf die Marke VW aus“, erklärte Andreas Sobe, Geschäftsführer der Autohaus LUEG GmbH, der zugleich als Geschäftsführer der neuen Gesellschaft verantwortlich ist. Natürlich gibt es zur Eröffnung attraktive Serviceangebote für Transporter von Volkswagen: So werden der Inspektionsservice für Caddy und T5 oder eine LonglifeInspektion für den T4 bis Ende Mai zum unschlagbaren Preis angeboten. „Unseren Fahrzeug-Check für Transporter erhalten unsere Kunden zum Start sogar kostenlos“, freut sich Andreas Sobe. Auch mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten will die neue Werkstatt punkten: An Wochentagen montags bis freitags steht das Serviceteam den Kunden von 7 Uhr bis 18 Uhr zur Verfügung, samstags ist die Werkstatt von 7.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Für die fachkundige Beratung sorgen Torsten Beckmann und Marco Arnold, die beide als Serviceberater zertifiziert sind. Die Ansprechpartner: LUEG VW NutzfahrzeugeService-Zentrum, Schubertstraße 1, 08058 Zwickau

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