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DAS FRANKFURT-ARMBAND discover the soul of "Mainhattan"


Anhänger „Jet“ Weißgold 750

Der Frankfurter Flughafen Die Anfänge der Luftfahrt in Frankfurt reichen weit über 200 Jahre zurück. Anlässlich der Herbstmesse 1785 stellte Jean Pierre Blanchard den Deutschen erstmals eine bemannte Ballonfahrt vor. Ab 1894 war es eine Frau, die die Ballon- und Luftfahrt in Frankfurt prägte, Katharina („Käthchen“) Paulus. Am 16. November 1909 wurde in Frankfurt am Main die erste Fluggesellschaft der Welt gegründet und 1912 als „Flugschiffhafen am Rebstock“ eröffnet. Dieser war zunächst nur für Luftschiffe vorgesehen, wenig später wurde das Gelände auch als Start- und Landeplatz für Flugzeuge verwendet. Mit der 1926 gegründeten „Deutsche Luft Hansa AG“ nahm der zivile Luftverkehr in Deutschland einen rasanten Aufschwung. 1936 wurde im Stadtwald der „Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main“ eröffnet. Von hier aus starteten die beiden Luftschiffriesen „Hindenburg“ und „Graf Zeppelin“ zu ihren Transatlantikreisen. Am 6. Mai 1937 endete die Ära der Luftschiffe mit der Katastrophe der „Hindenburg“. Der Flughafen am Rebstock wurde noch für militärische Zwecke genutzt und 1945 geschlossen. Der erste große Einsatz nach dem 2. Weltkrieg war die so genannte „Luftbrücke“. Zwischen 1948 und 1949 wurden mit Hilfe der „Rosinenbomber“ vom Rhein-Main-Flughafen aus 2,5 Millionen Tonnen Hilfsgüter in das von der Sowjetunion abgeriegelte Berlin geflogen. Ende der 50er Jahre begann das Jet-Zeitalter und der Ausbau zum zweitgrößten Flughafen Europas. Heute ist er der mit Abstand größte deutsche Flughafen und zugleich eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze. Als größter kontinental-europäischer Flughafen, dem „Gateway to Europe“ rangiert er sogar auf Platz 9 der Weltrangliste. Frankfurt-Flughafen ist ein eigenständiger Stadtteil der Stadt Frankfurt.


Armband in Leder mit „Frankfurt-Anhängern“

Frankfurt am Main Frankfurt am Main, die ehemalige freie Reichsstadt und Kreuzpunkt der europäischen Handelsstraßen, hat sich seit dem Mittelalter zu einer der bedeutendsten Handels- und Finanzmetropolen der Welt entwickelt, zu einer Alpha World City. Die ersten Besiedelungen fanden bereits in der Jungsteinzeit auf dem Domhügel statt, einer Insel, begrenzt durch den Main und den Braubach, ein Seitenarm des Mains, der im Mittelalter trockengelegt wurde. 794, zur Zeit Karls des Großen, wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt als „Franconovurd“ (Furt der Franken), eine Felsbarriere im Untergrund des Mains, die es erlaubte, diesen bei Normalwasserstand gefahrlos zu überqueren. Zwischen 855 und 1792 wurden in Frankfurt 36 Könige gewählt und 10 davon zum deutschen Kaiser gekrönt. Im 13. und 14. Jahrhundert stieg Frankfurt durch die Entwicklung der Messen zu einem europäischen Finanz- und Handelszentrum auf, und entwickelte sich im 16. Jahrhundert auch zu einem Zentrum des Buchdrucks und des Buchhandels. Ende des Mittelalters war die Stadt einer der reichsten und mächtigsten Handelsorte in Europa. Mit Beginn der Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Frankfurt eine Blütezeit und die Bevölkerungszahl wuchs in 50 Jahren auf fast das Sechsfache. Finanziert von reichen Bürgern der Stadt, eröffnete 1914 die erste Stiftungsuniversität Deutschlands, die seit 1932 Goethe‘s Namen trägt. Nachdem die Innenstadt und die historische Altstadt während des 2. Weltkriegs fast vollständig zerstört wurden, begann nach der Trümmerbeseitigung 1946 der Wiederaufbau. Heute ist Frankfurt eine kontrastreiche europäische Metropole mit einer einzigartigen Kultur- und Museumslandschaft. Zum kulturellen Leben der Stadt tragen aber auch die zahlreichen Bars, Cafés und Restaurants, die Park- und Grünanlagen und die internationalen Geschäfte der Einkaufsstraßen bei.


Anhänger „Römer“ (Münze, Rückseite „Goethe“) Weißgold 750

Der Frankfurter Römer Der Frankfurter Römer gilt als eines der schönsten Rathäuser Deutschlands und ist seit über 600 Jahren Sitz der Stadtregierung. Das mittlere Haus des Dreigiebelkomplexes ist das eigentliche Haus zum Römer und wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1322 erwähnt. Es erhielt vermutlich seinen Namen wegen der dort zu Messezeiten residierenden italienischen Kaufleute, die man früher Römer nannte. 1356 wurde im Reichsgrundgesetz, der „Goldenen Bulle“ Kaiser Karls IV., Frankfurt zur Wahlstadt der deutschen Könige und Kaiser bestimmt. Dies erforderte auch den Bezug neuer repräsentativer Räume. Also erwarb die Stadt am 11. März 1405 von den Brüdern Konz und Heinz zum Römer die Patrizierhäuser „Zum Römer“ und „Goldener Schwan“ für 800 Gulden und baute sie zum neuen Rathaus um. In der Folgezeit wurden dann weitere Häuser hinzugekauft und ausgebaut. Der Römer ist seit dem Mittelalter eines der herausragenden Gebäude deutscher Geschichte, denn er war nicht nur von regionaler, sondern auch von nationalgeschichtlicher Bedeutung. Hier wurden die Vorverhandlungen zur Wahl der deutschen Könige und Kaiser abgehalten. Heute befindet sich hier der Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung, der Sitzungssaal des Magistrats und nach wie vor der Sitz der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters.


Anhänger „Bembel“ Weißgold 750, blaue Saphire

Sachsenhausen Sachsenhausen ist der größte Stadtteil Frankfurts und liegt am südlichen Mainufer, im Frankfurter Dialekt „Dribbdebach“ (jenseits des Baches), ist aber bereits seit dem Mittelalter der Stadt Frankfurt zugehörig. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1193. Die Verbindung zu Frankfurts Altstadt wurde durch die „Alte Brücke“ geschaffen, die vermutlich bereits im 11. Jahrhundert zunächst aus Holz und 1276 dann aus Stein gebaut wurde. Bis zum 19. Jahrhundert war sie die einzige steinerne Brücke am Unterlauf des Mains. Nachdem sich zunächst nur Ritterfamilien in Sachsenhausen niedergelassen hatten, siedelten sich gegen Ende des 13. und im 14. Jahrhundert auch Fischer, Landarbeiter und Handwerker am südlichen Mainufer an. Ende des 18. Jahrhunderts wandelte sich die Bevölkerungsstruktur und das „Handwerkerdorf“ zog vermehrt wohlhabende Bürger an, sodass die Bevölkerungszahl im 19. Jahrhundert erheblich anstieg. Es ließen sich Industrie- und Gewerbebetriebe nieder und es entstanden Sommerresidenzen und Villen entlang des Mainufers, dem „Schaumainkai“, wo sich heute auch das bekannte Museumsufer mit seinen zahlreichen Museen befindet. 1925 entstand das Frankfurter Waldstadion und 1931 im nahen Stadtwald der höchste hölzerne Aussichtsturm Deutschlands, der Goetheturm. In der Nachkriegszeit wurde Sachsenhausen durch die Ansammlung von Gastwirtschaften in Alt-Sachsenhausen bekannt. Die urigen Kneipen, wo es original „Äbbelwoi“ (Apfelwein) und „Gri soß“ (Grüne Soße) gibt, sind heute eine der Touristenattraktionen Frankfurts.


Anhänger „Messeturm“ Weißgold 750, weiße Brillanten

Die Messe Die Stadt Frankfurt entwickelte sich bereits im frühen Mittelalter auf Grund ihrer günstigen geografischen Lage zu einem bedeutenden Handelsplatz. Urkundliche Beweise dafür stammen bereits aus dem 11. Jahrhundert. Aus der anfänglichen Rolle als Umschlagplatz für landwirtschaftliche Überschüsse des Umlandes resultierte bald die als Herbstmesse bezeichnete Veranstaltung, die zu einem festen Termin nach der Erntezeit an Maria Himmelfahrt stattfand. 1240 verlieh Kaiser Friedrich II. den Frankfurtern das erste Messeprivileg, 1330 folgte das Zweite durch Kaiser Ludwig der Bayer. Dadurch standen die Messebesucher während der Frühjahrs- und Herbstmesse unter dem Schutz des Reiches und erhielten freies Geleit. Die Frankfurter Messe gehört zu den ältesten Messen der Welt. 1478 erschienen die ersten Buchhändler und es entwickelte sich neben der Handelsmesse auch eine Buchmesse. 1480 wurde sie fester Bestandteil der Frankfurter Messe. Alle Messen fanden zu dieser Zeit zwischen Römer und Dom statt. Während der Zeit der französischen Revolution kam es zu einem vorübergehenden Niedergang der Frankfurter Messe, jedoch konnten sich nach der Reichsgründung 1871 wieder nach und nach mehrere kleine Messen etablieren. 1907 wurde die Ausstellungs- und Messegesellschaft neu gegründet und mit der Eröffnung der Festhalle 1908 ein fester Ausstellungsplatz geschaffen. Heute stellt die Messe Frankfurt GmbH eines der weltweit größten Messeunternehmen dar, mit vielen Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt. Alljährlich finden hier rund 50 Messen und Ausstellungen statt, unter anderem die weltweit größte Buchmesse und alle zwei Jahre die Internationale Automobilausstellung.


Anhänger „Bulle“ Weißgold 750, schwarze Brillanten

Anhänger „Bär“ Weißgold 750, braune Brillanten

Die Börse Die Wurzeln der Frankfurter Börse reichen bis zum mittelalterlichen Messewesen zurück. Damals dienten Münzen als alleiniges Zahlungsmittel. Der Rat der Stadt Frankfurt erlaubte im 14. Jahrhundert nur 3 Silbermünzarten. Nachdem immer mehr Kaufleute aus ganz Europa die Frankfurter Messen besuchten und mit den unterschiedlichsten Münzen bezahlten, legte man, zum Schutz vor „Münzverwilderung“ 1585 einheitliche Wechselkurse fest. Dieses Ereignis gilt heute als die Geburtsstunde der Frankfurter Wertpapierbörse. 1625 erschien der erste amtliche Kurszettel für 12 Geldsorten. Derzeit fand die Börse unter freiem Himmel vor dem Römer statt, sie zog jedoch 1694 in das Haus „Großer Braunfels“ am Liebfrauenberg und 1843 in das neu errichtete Gebäude am Paulsplatz. Ende des 17. Jahrhunderts begann ein regelmäßiger Handel mit Schuldscheinen und Anleihen. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Börse zu einer öffentlich-rechtlichen Institution. Sie begann gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Handel von Staatspapieren und entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts zur Weltbörse. Die „Alte Börse“ wechselte aus Platzgründen 1879 in die „Neue Börse“ in der Neustadt. Durch die zwei Weltkriege nahm die Börse erheblichen Schaden, konnte aber nach der Währungsreform 1948 bis heute wieder zu einer der größten Wertpapierbörsen der Welt avancieren. Die Konzernzentrale der „Deutsche Börse AG“ residiert seit Ende 2010 vor den Toren Frankfurts in Eschborn in einem Gebäude namens „Cube“, das angelehnt an den Börsenbegriff „Computer-Unterstütztes-Börsenhandels- und Entscheidungssystem“ seine Form erhielt.


Anhänger „Euro“ Weißgold 750, schwarze Brillanten

Die Banken Das älteste Bankgeschäft Frankfurts hat seinen Ursprung in der Zeit des Münzwechsels während der Messezeiten des Mittelalters. Im 18. Jahrhundert kam es zu einer Gründungswelle königlicher Hof- und Girobanken sowie Privatbanken. So ebnete 1748 das Bankhaus Bethmann den Weg in die Moderne durch die Vermittlung von Staatsanleihen. Ihm folgte das Haus Metzler, das 1792 als erste Frankfurter Bank das Königreich Preußen bediente. Beide Bankhäuser bestehen noch heute. Anfang des 19. Jahrhunderts begann dann die Ära des Bankhauses Mayer Amschel Rothschild, das durch gewaltige Staatsanleihen weltweiten Erfolg erlangte. Jedoch verlor Frankfurt nach der Gründung des deutschen Reiches 1871 den geldpolitischen Spielraum an die neu gegründete Hauptstadt Berlin und wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend an den Rand gedrängt. Der Wiederaufstieg in die Riege der wichtigsten internationalen Finanzplätze gelang Frankfurt 1948. Auf Grund seiner geografischen Lage entschieden die Besatzungsmächte dort die Bank deutscher Länder als Spitzenorgan des westdeutschen Zentralbankensystems zu errichten. Die rasant wachsende außenwirtschaftliche Verflechtung der Bundesrepublik Deutschland und die voranschreitende Internationalisierung der deutschen Banken waren entscheidend für die Bedeutung des Frankfurter Finanzplatzes. Als Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank ist Frankfurt geld- und währungspolitisch von internationaler Bedeutung und bildet nicht nur geografisch das Herz der europäischen Finanzbranche – hier entsteht die Geldstabilität für ganz Europa. Frankfurt bewies im Vergleich mit anderen Finanzplätzen der Welt gerade in Zeiten der Finanzkrise eine hohe Stabilität.


Anhänger „Goethe“ (Münze, Rückseite „Römer“) Weißgold 750

Johann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 im heutigen Goethe-Haus in Frankfurt geboren. Bereits in seiner Kindheit kam er in Kontakt mit Literatur und schrieb Texte. Trotz seiner Vorliebe für Kunst und Poesie folgte er den Weisungen seines Vaters und begann 1765 ein Jurastudium in Leipzig. Schon bald vernachlässigte er sein Pflichtstudium und gab dem Besuch der Poetikvorlesungen den Vorzug. Goethe nahm Zeichenunterricht und erlernte die Techniken des Holzschnitts und der Radierung. Eine schwere Krankheit zwang Goethe zu einem Umzug zurück in das elterliche Haus nach Frankfurt. Nach einer langen Rekonvaleszenzzeit setzte er 1770 sein Jurastudium in Straßburg fort und schloss es 1771 mit der Dissertation ab. Während seiner juristischen Tätigkeiten in Frankfurt, Wetzlar und Weimar widmete er sich mehr und mehr der Literatur. Die Beziehungen zu Frauen, insbesondere zu Charlotte Buff aus Wetzlar und Charlotte von Stein aus Weimar, sowie die Leidenschaft für Kunst und Naturwissenschaften, hatten großen Einfluss auf seine folgenden Werke. Nach einer Identitätskrise im Jahre 1786 und einer Reise nach Italien, die geprägt war durch Kunst und Architektur, beschloss er endgültig, seine Tätigkeit künftig auf das zu beschränken, was seinem Wesen entsprach. Während dieser Reise entstand auch das berühmte Gemälde „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, das in Sachsenhausen‘s Städelschem Kunstinstitut, kurz „Städel“ genannt, zu sehen ist. Zurück in Weimar lernte Goethe seine zukünftige Frau Christiane Vulpius kennen, mit der er einen Sohn namens August hatte. Es verband ihn eine enge Freundschaft mit Friedrich Schiller. Die 10 Jahre ihrer Zusammenarbeit können als Höhepunkt der Weimarer Klassik angesehen werden. Am 22. März 1832 starb Goethe im Alter von 82 Jahren in Weimar.


Anhänger „T-Rex“ Weißgold 750, weiße Brillanten

Das Senckenbergmuseum Das Frankfurter Senckenbergmuseum gilt nach dem Berliner Museum für Naturkunde als das zweitgrößte Naturkundemuseum in Deutschland und wurde 1904-1907 von der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung errichtet. Der 1817 von Frankfurter Bürgern gegründete Verein geht nicht direkt auf den Arzt und Naturforscher Dr. Johann Christian Senckenberg (1707-1772) zurück, wurde aber in Gedenken an seine Stiftung aus dem Jahr 1763, auch auf Anregung von Johann Wolfgang von Goethe, nach ihm benannt. Bereits 1821 wurde als Vorläufer des späteren Museumsbaus ein „Öffentliches Naturalienkabinett“ südöstlich des Eschenheimer Tors gegründet. Dann musste im Zuge der Stadtplanung der ursprüngliche Standort aufgegeben werden und es erfolgte Anfang des 20. Jahrhunderts der Umzug in die neuen Räume des heutigen Gebäudes. Sein aufwändig gestalteter Giebel auf der Fassade über dem Haupteingang wird von Figuren aus der römischen und griechischen Mythologie geschmückt. Das Museum zeigt auf einer Fläche von 6.000 m2 mehrere tausend Exponate aus der Tier- und Pflanzenwelt, die zum Teil weltweit einzigartig sind. Als besonderes Highlight gilt die Dinosaurier-Ausstellung. Seit Dezember 2008 verfügt das Museum über eine zusätzliche Halle für Sonderausstellungen, die bis zum 200. Gründungsjubiläum der Senckenberg-Gesellschaft im Jahr 2017 durch einen Erweiterungsbau ersetzt werden soll. Unter anderem ist darin die Errichtung eines Planetariums vorgesehen. Senckenberg ist mit Forschungsprojekten weltweit aktiv mit dem Ziel, die Vielfalt des Lebens auf der Erde, die Biodiversität, zu erfassen und zu erhalten.


Anhänger „Jet“ Weißgold 750

Der Frankfurter Flughafen Die Anfänge der Luftfahrt in Frankfurt reichen weit über 200 Jahre zurück. Anlässlich der Herbstmesse 1785 stellte Jean Pierre Blanchard den Deutschen erstmals eine bemannte Ballonfahrt vor. Ab 1894 war es eine Frau, die die Ballon- und Luftfahrt in Frankfurt prägte, Katharina („Käthchen“) Paulus. Am 16. November 1909 wurde in Frankfurt am Main die erste Fluggesellschaft der Welt gegründet und 1912 als „Flugschiffhafen am Rebstock“ eröffnet. Dieser war zunächst nur für Luftschiffe vorgesehen, wenig später wurde das Gelände auch als Start- und Landeplatz für Flugzeuge verwendet. Mit der 1926 gegründeten „Deutsche Luft Hansa AG“ nahm der zivile Luftverkehr in Deutschland einen rasanten Aufschwung. 1936 wurde im Stadtwald der „Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main“ eröffnet. Von hier aus starteten die beiden Luftschiffriesen „Hindenburg“ und „Graf Zeppelin“ zu ihren Transatlantikreisen. Am 6. Mai 1937 endete die Ära der Luftschiffe mit der Katastrophe der „Hindenburg“. Der Flughafen am Rebstock wurde noch für militärische Zwecke genutzt und 1945 geschlossen. Der erste große Einsatz nach dem 2. Weltkrieg war die so genannte „Luftbrücke“. Zwischen 1948 und 1949 wurden mit Hilfe der „Rosinenbomber“ vom Rhein-Main-Flughafen aus 2,5 Millionen Tonnen Hilfsgüter in das von der Sowjetunion abgeriegelte Berlin geflogen. Ende der 50er Jahre begann das Jet-Zeitalter und der Ausbau zum zweitgrößten Flughafen Europas. Heute ist er der mit Abstand größte deutsche Flughafen und zugleich eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze. Als größter kontinental-europäischer Flughafen, dem „Gateway to Europe“ rangiert er sogar auf Platz 9 der Weltrangliste. Frankfurt-Flughafen ist ein eigenständiger Stadtteil der Stadt Frankfurt.


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Das Frankfurt Armband