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OFFIZIELLES HALLENMAGAZIN 2012 / 2013 MT MELSUNGEN BUNDESLIGA-HANDBALL

Anton Mansson machte nicht nur bei der MT zuletzt mit guten Spielen auf sich aufmerksam, sondern auch in seinem Heimatland. Der schwedische Kreisläufer ist für zwei Länderspiele in das B-Nationalteam berufen worden.

PRESENTER

UNSER HEUTIGER GAST

TV GROSSWALLSTADT

EINMAL NOCH ZUHAUSE OHNE CHANCE IN HAMBURG ALL STAR TEAMS GEWÄHLT mt-melsungen.de

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AUSGABE 11 • 22.12.2012


Willkommen beim MT Bundesliga-Handball

E I N M A L NOCH ZUHAUSE Dezember 2012. Was für ein Wahnsinns-Monat! Sage und Schreibe acht Spiele muss die MT innerhalb von nur 26 Tagen absolvieren. Das bedeutet im Schnitt rund alle drei Tage ein Wettkampf, genauer gesagt alle 78 Stunden. Das ist eine höhere Schlagzahl als bei manch großen Turnieren. Im Fußball wäre so etwas undenkbar. Wie dem auch sei - heute nun steht das siebte Spiel dieser “Dezember-Tortur” an, die MT empfängt den TV Großwallstadt. Kein Wunder, dass Michael Roth in Anbetracht dieser Beanspruchung um die Gesundheit seiner Spieler bangt. Trainingseinheiten bestehen inzwischen zu einem Großteil aus Regeneration. Eine echte körperliche Vorbereitung auf den nächsten Gegner ist da kaum möglich. So bravourös sich die MT in dieser Phase geschlagen hat - vier der sechs Spiele (einschließlich Pokal) haben die Rotweißen gewonnen - so hart musste sie am Mittwoch in Hamburg den bisherigen Belastungen Tribut zollen. Felix Danner (Aduktorenzerrung) und Alexandros Vasilakis (Kieferprellung) waren erst gar nicht mitgefahren. Der kurz zuvor noch grippekranke Michael Allendorf ist erst am Spieltag angereist und von denen, die auf der Platte standen, hätte mindestens die Hälfte eher Schonung denn Wettkampf gebrauchen können. Die Quittung gab es in Form einer 27:38-Niederlage. Doch der MT-Coach wollte nicht alles mit der fehlenden Kraft entschuldigen. So hat er neidlos die “spielerische Leichtigkeit” anerkannt, die die Truppe seines Freundes Martin Schwalb aufs Parkett der o2 World zauberte und damit ihren Aufwärtstrend fortsetzte. Andererseits braucht sich die MT - vielleicht mit Ausnahme dieser besagten Begegnung in Hamburg- keinesfalls zu grämen. Dann dafür war alles zuvor ge-

zeigte viel zu positiv. Zwischenzeitlich wurde gar Platz sechs erklommen, man überwintert im DHB-Pokal als Viertelfinalteilnehmer und hat durch den Sensationsauftritt in Kiel nicht nur zwei absolut unerwartete Punkte eingefahren, sondern vor allem kräftig Imagepflege betrieben. Von wegen Handball und Leidenschaft. Handball-Herz was willst Du also mehr, müsste an dieser Stelle rhetorisch gefragt werden.

Malte macht mobil Seit Malte Schröder seine Verletzungen auskuriert hat, kommt er immer besser in Schwung. Der Linkshänder gewinnt mit zunehmenden Spielanteilen an Sicherheit und Selbstvertrauen. Sechs Tore gegen Hamburgs Asse Beutler und Bitter sind keine schlechte Aber wirklich nur rhetorisch. Denn mehr Ausbeute. wollen die Roth-Schützlinge zum Beispiel schon heute. Nämlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Vom Papier her kein Problem. Beim Spiel Achter

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Willkommen beim MT Bundesliga-Handball

gegen Vorletzter sollte es keine Spekulationen geben. Oder doch? Der MTTrainer scheint jedenfalls gute Gründe zu haben, seine Mannschaft sehr eindringlich vor seinem früheren Club zu warnen. “In Anbetracht unseres Kräfteverschleißes und der Tatsache, dass Großwallstadt mit dem Rücken zur Wand steht, müssen wir höllisch aufpassen”, bringt es Michael Roth auf den Punkt. Er erwartet einen richtig schwe-

ren Gang über 60 Minuten und appelliert deshalb im Namen der Mannschaft, das Publikum möge sie leidenschaftlich unterstützen. “Dieses eine Heimspiel vor Jahresende müssen wir uns einfach nochmal aufraffen, alles mobilisieren und den Gegner voll konzentriert annehmen”, fordert Michael Roth. Was dann am zweiten Weihnachtsfeiertag beim tatsächlich letzten Spiel des Jahres bei den Rhein-Neckar Löwen folgt, sei

Die MT Geschäftsstelle über den Jahreswechsel Die MT Geschäftsstelle Melsungen, Mühlenstraße 14, ist ab einschließlich 24. Dezember über die Feiertage und “Zwischen den Jahren” geschlossen. Ab Mittwoch, 2. Januar 2013, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

nur unter der Rubrik Zugabe zu sehen. So wie es zwei Tage vor dem heutigen Spiel aussah, winkt der gebeutelten Mannschaft aber Entlastung. Alexandros Vasilakis scheint soweit wieder hergestellt zu sein, dass er sich einsatzbereit melden konnte. Und auch Felix Danner hat dank intensiver Behandlung bei MT-Partner REHAmed sein Mitwirken in Aussicht gestellt. Wobei an dieser Stelle auch festzuhalten ist, dass deren jeweilige “Stellvertreter auf den betreffenden Positionen ganze Arbeit geleistet haben. Das gilt für Anton Mansson am Kreis genau so wie für Malte Schröder im rechten Rückraum. Das hat auch dem Coach gut gefallen: “Was ich immer sage und fordere, haben die Jungs toll umgesetzt: Sie waren da, als sie gebraucht wurden”. Außer dieser Vorschau auf das heutige Spiel lesen Sie in dieser letzten Ausgabe unseres Hallenmagazins auch noch allerlei Interessantes über Aktivitäten abseits des Spielfeldes. Wir wünschen Ihnen dabei viel Spaß - kurz vor Anpfiff oder später. Wie geht es nach dem letzten Spiel der MT in Mannheim (26.12., 17.30 Uhr, SAP-Arena weiter? Die Mannschaft wird dann erstmal Urlaub bekommen. In der zweiten Januarwoche absolviert das Roth-Team - beinahe schon traditionell ein einwöchiges Trainingslager auf Fuerteventura. Wieder zurück in der Heimat wird weiter fleißig trainiert, obendrein sind Testspiel gepant. U.a. beim TSV Vellmar und in Melsungen gegen Leutershausen. Genaue Termine veröffentlichen wir auf mt-melsungen.de und in der Tagespresse. Weiter in der Liga geht es dann am 9. Februar mit dem Heimspiel in der Rothenbach-Halle gegen den TBV Lemgo. Drei Tage vorher allerdings steht der Pokalkracher auf dem Programm: Im Viertelfinale beim Zweitligist ThSV Eisenach geht es um das Ticket zum Endrundenturnier in B.K. Hamburg. Ihnen allen danken wir sehr herzlich für die tolle Unterstützung. Wir wünschen Ihnen besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Freuen Sie sich auf eine spannende Rückrunde!


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DHB-Pokal Viertelfinale

MT BEIM THSV EISENACH Die MT steht nach dem 27:23-Arbeitssieg gegen Ligakonkurrent HBW Balingen/Weilstetten am Mittwoch letzter Woche in der ausverkauften Melsunger Stadtsporthalle im Viertelfinale des DHB-Pokals. Am Dienstagabend wurden im Vorfeld der Bundesliga-Partie TuS N-Lübbecke gegen Flensburg/Handewitt vom ehemaligen Welthandballer Daniel Stephan die Paarungen des Viertelfinals ermittelt. Dabei wurde die MT Melsungen dem einzig verbliebenen Zweitligist, dem ThSV Eisenach, zugelost. "Wir sind mit diesem Los zufrieden. Bei der Auslosung waren zu dem Zeitpunkt

neben uns und Eisenach ja auch noch Flensburg sowie die Rhein-Neckar Löwen im Topf. Es hätte uns also sehr viel schlimmer treffen können", zeigte sich Michael Roth erleichtert. Um allerdings umgehend eventuell aufkommende Siegesgewissheiten sogleich im Keim zu ersticken. "Klar, wir sind als Erstligist der Favorit in dieser Paarung. Diese Rolle nehmen wir auch an. Aber ich warne jeden, der davon ausgeht, dass wir bereits im Hamburg sind. Ich habe einige Male mit Großwallstadt in Eisenach gespielt und weiß sehr gut,

wie schwer man es dort als Gegner hat. Das wird für uns eine echte Kopfsache. Jeder meint ja jetzt, wir müssten das ganz klar schaffen. Und mit diesem Druck müssen wir dann Anfang Februar zurecht kommen. Das Spiel wird alles andere als ein Selbstläufer". Die live auf Sport1 übertragene Auslosung verfolgte das gesamte MT-Team in einem Hotel in Hamburg. Die Nordhessen waren bereits am Dienstagmittag gen Norden gereist, um sich dort auf das tags darauf stattfindende Spiel beim HSV vorzubereiten. Allgemeiner Tenor aus der Mannschaft: "Das Pokallos kam bei den Spielern gut an", verriet Michael Roth. Vorfreude in Eisenach Auch aus Eisenach ist schon Vorfreude zu vernehmen. Karsten Wöhler, Geschäftsführer der ThSV-Marketing GmbH, der von 2005 bis 2007 bei der MT Melsungen spielte: "Wir freuen uns über dieses Pokallos. Zum einen, weil wir ein Heimspiel haben und zum anderen, weil wir mit Melsungen eine alten Bekannten wiedertreffen. Wir sind in diesem Spiel zugegebenermaßen krasser Außenseiter. Die MT ist schließlich nicht mehr die von vor vier oder fünf Jahren, sondern sie hat sich enorm weiterentwickelt. Wenngleich unsere Chance auch sehr klein ist, wir werden alles versuchen, um eine Überraschung zu landen". Es war ein Klassiker zu gemeinsamen Zweitligazeiten: Wenn Melsungen und

Eisenach aufeinandertrafen, waren Spannung auf dem Feld und Stimmung auf den Rängen garantiert. Die hessisch-thüringischen Nachbarschaftsduelle - beide Clubs trennen nur knapp 80 Kilometer - sorgten stets für gefüllte Hallen und elektrisierte die Fans auf beiden Seiten. Kein Wunder also, dass man im Umfeld der MT damit rechnet, dass sich Anfang Februar eine starke Fankolonne aus Nordhessen nach Thüringen aufmachen wird. Mit Torwart Radek Musil steht im aktuellen ThSV-Kader sogar noch ein Akteur, der mit Melsungen 2005 den Aufstieg in die erste Liga schaffte. Eisenach hat derzeit nach dem 16. Spieltag in der eingleisigen Zweiten Bundesliga den 7. Tabellenplatz inne. B.K. Die Viertelfinalpaarungen im DHBPokal: GWD Minden - THW Kiel HSV Hamburg - TSV Hannover-Burgdorf ThSV Eisenach - MT Melsungen SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen


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Unser heutiger Gast

TV GROSSWALLSTADT

Peter David, Trainer

David Graubner, Rückraum Links

Steffen Bühler, Kreis

Noch sind es drei Mannschaften, die bisher alle Spielzeiten in der eingleisigen Handball-Bundesliga seit deren Einführung im Sommer 1977 bestritten haben: der THW Kiel, der VfL Gummersbach und der TV Großwallstadt. Letzterer sogar als Seriensieger, der damals gleich die ersten vier Meistertitel in Folge einfuhr. Doch es mehren sich die Anzeichen, dass am Ende der laufenden Runde mindestens einer der drei aus diesem illustren Kreis ausscheiden könnte.

das Mittelfeld der Liga mischt sich verstärkt durch. Was für Mannschaften wie Melsungen, Wetzlar und Hannover-Burgdorf natürlich positiv ist und dort Euphorien auslöst, die schnell auch mal zum Selbstläufer werden können. Sehr schön ist das auch am Beispiel der Rhein-Neckar Löwen zu sehen, die wegen ihres neuen Kurses in der Personalpolitik zunächst geschwächt schienen. Dann aber plötzlich just zu einem Zeitpunkt zum ernsthaften Meisterschaftsanwärter wurden, da sie nach den vielen erfolglosen Versuchen eigentlich locker gelassen hatten. Aber wo Mannschaften von unten nach oben drängen, müssen andere ihre komfortablen vorderen Plätze räumen. Das trifft aktuell neben den Gummersbachern, die damit schon eine gewisse Erfahrung gemacht haben, mit dem TBV Lemgo und vor allem dem TV Großwallstadt zwei weitere „Schwergewichte“ vergangener Jahre.

Und diesmal ist es nicht allein der VfL Gummersbach, der Sorge bereitet. Obwohl die Oberbergischen vor allem wegen finanzieller Engpässe in den letzten Jahren immer wieder am Rande des Abgrunds standen und in der letzten Saison sogar sportlich schon fast abgeschrieben waren. Bevor eine grandiose Rückrunde noch zum letztlich sogar sicheren Klassenerhalt führte. Diesmal ist es neben dem VfL, der erneut mitten im Abstiegskampf steckt, nun auch der TV Großwallstadt, der seinen Fans viel Kummer macht. Überhaupt scheint es eine Saison des Umbruchs zu sein. Es haben sich langjährig eingefahrene Strukturen gelöst, vor allem

Wir reden da von einer Tabellenregion, in denen sich der TV Großwallstadt nie wirklich aufgehalten hat. Zuerst, wie erwähnt, hielt man sich mehr als ein Jahrzehnt lang ganz an der Spitze. Insgesamt sechs Meisterschaften, vier Pokalsiege und insgesamt fünf internationale Titel in unterschiedlichen Wettbewerben sind im deut-


Unser heutiger Gast

schen Handball immer noch ein Spitzenwert. Das Jahr 1980 war der absolute Höhepunkt, als gleich vier Titel an den Main wanderten: Meisterschaft, Pokal, Europapokal der Landesmeister und Supercup. Dann folgte die lange Phase der gesicherten Mittelfeldpräsenz. Immer wieder einmal mit Ausreißern nach oben, jedoch selten mal nach (ganz) unten. Insgesamt drei 13. Plätze (1996, 2003, 2005) waren die schwächsten Abschlussplatzierungen der Mainfranken. In dieser Zeit schaffte es der TVG auch immer, seine Identität zu bewahren. Sicher wurden auch ausländische Spitzenspieler unter Vertrag genommen. Nenad Kljaic, Jackson Richardson oder Mattias Andersson seien als Beispiele genannt. Aber es waren überdurchschnittlich viele junge deutsche Spieler, die den Altmeister ausmachten.

schem Publikum. Einer davon stammt vom Auftaktspiel der Saison gegen die MT Melsungen. Da wusste das 23:23 noch keiner so recht einzuschätzen. Im nachhinein muss man es aber wohl als Punktgewinn für den Tabellenvorletzten sehen. Denn die anderen beiden Spiele mit Punkten am Ende waren die siegreich gestalteten Heimpartien gegen die Aufsteiger aus Minden und Essen. Was über die reine Tabellensituation hinaus nachdenklich stimmt ist die Art und Weise, wie Spiele abgegeben wurden. Beim HSV Hamburg, der selbst weit von seinen intern gesteckten Zielen entfernt ist, gelangen gerade einmal 19 Tore, daheim gegen die Füchse Berlin sogar noch eins weniger. Selbst bei der fast blamablen Drittrunden-Pokalpleite beim Zweitligisten ThSV Eisenach waren es nur 20 ei-

gebeutelten Hausherren noch Ergebniskosmetik zu gestatten. Am Ende der Vorrunde ist nur der TUSEM Essen schlechter als die Mainfranken. Der Rückstand auf den rettenden 15. Platz beträgt schon drei Punkte, und innerhalb des Clubs blinken längst sämtliche Warnleuchten. Zuletzt, vor dem Spiel gegen Lübbecke, musste sogar ein Motivationstrainer ran und man wechselte die Trainingshalle. Vergeblich, wie bereits erwähnt. Der sportliche Offenbarungseid ereilte die Mannschaft um Neuzugang und Hoffnungsträger Chen Pomeranz schließlich in den letzten 14 Sekunden des Trauerspiels. Da hätte nämlich sogar noch die Chance zum Ausgleich bestanden. Der TVG war nach einer Auszeit in Ballbesitz und hatte mehr als genug Zeit, einen letzten Angriff sauber aufzubauen

TVG • 2012 / 2013 Hinten, v.l.: Björn Müller (Physiotherapeut), Uli Wolf (Manager), Marius Liebald, Michael Thiede, Jonathan Eisenkrätzer, Steffen Bühler, Guido Heerstraß (Geschäftsführer), Günther Lorenz (Physiotherapeut). Mitte, v.l.: Peter David (Trainer), Edwin Hubert (Physiotherapeut), Oliver Köhrmann, Joakim Larsson, Sverre Jakobsson, David Graubner, Michael Spatz, PD Dr. Jörg Petermann (Arzt), Dr. Mario Rachor (Arzt), Wolfgang Schüßler (Betreuer). Vorn, v.l.: Steffen Kaufmann, Florian Eisenträger, Andreas Wolff, Martin Galia, Cornelius Maas, Maximilian Holst. 4 Fotos: TVG

Ausgerechnet nachdem im Frühjahr 2012 nun einige strukturelle Veränderungen vorgenommen wurden, um einerseits Auflagen der HBL zu erfüllen und andererseits den Verein zukunftsfähig zu machen, nimmt das Schiff Schlagseite. Mit einer Dramatik, die in dieser extremen Form schon Angst macht um eben diese Zukunft des Traditionsvereins. Ganze fünf Punkte hat Trainer Peter David mit seinen Mannen bisher geholt, alle vor heimi-

gene Erfolge. Viel zu wenige, um überhaupt von einem Angriff zu reden. Gewinnen kann man mit einer solchen Ausbeute heutzutage nicht mehr. Selbst die scheinbar nur knappe Niederlage gegen den TuS N-Lübbecke am vergangenen Wochenende dient als Beispiel für die Harmlosigkeit des TVG. Denn die Ostwestfalen führten knapp neun Minuten vor Schluss schon mit 24:19, um dann das Handballspielen einzustellen und den

und erfolgreich abzuschließen. Hätte dabei jemand verschossen, es wäre zwar schade, aber noch nachvollziehbar gewesen. Am Ende jedoch überhaupt keine auch nur annähernd erfolgversprechende Chance herbeizuführen - nicht einmal den ernsthaften Versuch eines Abschlusses zu unternehmen – das ist bezeichnend für das Seelenleben der Großwallstädter Handballer in diesen Tagen. M. Koch

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Rückrunden-Spielplan steht

EINZELTICKETVERKAUF GESTARTET AUCH HALBJAHRESKARTEN NOCH ERHÄLTLICH Der Rückrunden-Spielplan steht Jetzt noch Halbjahreskarte sichern oder schon Einzeltickets kaufen! Die DKB Handball-Bundesliga hat die Spieltermine für die Rückrunde festgezurrt. Nach der WM-bedingten Pause im Januar startet die MT mit dem Heimspiel am 9. Februar gegen den TBV Lemgo ins neue Jahr. In den insgesamt sieben Heimspielen bis zum Saisonende geben sich die Hochkaräter in Kassel gleichsam die Klinke in die Hand: Nach dem TBV Lemgo kommen die SG Flensburg/Handewitt, der SC Magdeburg, die Füchse Berlin, der THW Kiel und zum Abschluss der HSV Hamburg. Zwischendurch stellt sich mit Liga-Rückkehrer TuSEM Essen ein weiterer Traditionsclub vor.

Angesichts dieser geballten Ladung anspruchsvoller Heim-Gegner ist das MT Halbjahresticket attraktiv wie nie. Zumal man damit auch kräftig gegenüber den Einzeltickets spart. So sichert man sich bereits für 100 Euro den festen Sitzplatz für alle sieben Spiele in der Kasseler Rothenbach-Halle: Sitzplatz, Kat. 1: 130 Euro Sitzplatz, Kat. 1, mit Behinderung: 120 Euro Sitzplatz, Kat. 2 : 100 Euro Sitzplatz, Kat. 2, mit Behinderung: 90 Euro Stehplatz Erwachsene : 55 Euro Stehplatz ermäßigt : 40 Euro Stehplatz Jugend : 30 Euro Wer nur einzelne Spiele besuchen kann oder besuchen möchte, kann ab sofort Einzeltickets zu jedem der sieben Heim-

spiele erwerben. Vorverkaufsstellen sind die MT-Geschäftsstelle in Melsungen, Mühlenstr. 14, Kassel, Königs-Galerie (Shop Regionale Geschenke” der GrimmHeimat NordHessen) und Lohfelden, Sporthaus Solms, Hauptstraße 49, sowie das Internetportal mt-melsungen.de. Die Heimspielgegner der zweiten Saisonhälfte auf einen Blick: Sa., 09.02.13, 19.00 h, TBV Lemgo Mi., 27.02.13, 20.15 h, SG FlensburgHandewitt Mi., 13.03.13, 20.15 h, SC Magdeburg Mi., 27.03.13, 20.15 h, Füchse Berlin Sa., 11.05.13, 19.00 h, TuSEM Essen So., 26.05.13, 15.00 h, THW Kiel Sa., 08.06.13, 16.30 h, HSV Handball.


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Partner des MT Teams

Global Transport and Logistics www.dsv.com


Tabelle / Termine

KAMPF UM

PLATZE Tabelle vom 19.12.2012 Pl. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Mannschaft Rhein-Neckar Löwen THW Kiel SG Flensburg-Handewitt Füchse Berlin TSV Hannover-Burgdorf HSV Hamburg HSG Wetzlar MT Melsungen SC Magdeburg Frisch Auf Göppingen TuS N-Lübbecke HBW Balingen-Weilstetten TBV Lemgo TSV GWD Minden TV 1893 Neuhausen VfL Gummersbach TV Grosswallstadt TUSEM Essen

Spiele 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34 17 / 34

+ 16 15 12 11 11 10 10 9 9 7 7 6 6 4 4 4 2 0

± 0 1 2 2 1 2 2 3 0 1 0 1 0 2 1 0 1 1

1 1 3 4 5 5 5 5 8 9 10 10 11 11 12 13 14 16

Tore 486 : 424 559 : 428 533 : 434 470 : 433 506 : 490 514 : 479 499 : 481 486 : 474 504 : 472 474 : 471 483 : 488 466 : 505 467 : 489 448 : 504 443 : 518 456 : 525 423 : 474 417 : 545

Diff. 62 131 99 37 16 35 18 12 32 3 -5 -39 -22 -56 -75 -69 -51 -128

Punkte 32 : 2 31 : 3 26 : 8 24 : 10 23 : 11 22 : 12 22 : 12 21 : 13 18 : 16 15 : 19 14 : 20 13 : 21 12 : 22 10 : 24 9 : 25 8 : 26 5 : 29 1 : 33

www.facebook.com / mt.melsungen 18. Spieltag Tag Freitag Samstag Samstag Samstag Samstag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag

Datum 21.12.2012 22.12.2012 22.12.2012 22.12.2012 22.12.2012 23.12.2012 23.12.2012 23.12.2012 23.12.2012

Uhrzeit 19:45 Uhr 16:00 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr 15:00 Uhr 15:30 Uhr 17:30 Uhr 17:30 Uhr

Heim TV 1893 Neuhausen Rhein-Neckar Löwen HSV Hamburg TuS N-Lübbecke MT Melsungen HBW Balingen-Weilst. THW Kiel TUSEM Essen TSV GWD Minden

Gast SC Magdeburg Frisch Auf Göppingen HSG Wetzlar TBV Lemgo TV Grosswallstadt TSV Hannover-Burgdorf VfL Gummersbach SG Flensburg-Handewitt Füchse Berlin

Ergebnis / Halle Paul-Horn-Arena Tübingen SAP ARENA Mannheim o2 World Hamburg Kreissporthalle Lübbecke Rothenbach Halle Porsche-Arena Stuttgart Sparkassen-Arena Kiel Sportpark “Am Hallo” Essen Kreissporthalle Minden

Datum 26.12.2012 26.12.2012 26.12.2012 26.12.2012 26.12.2012 26.12.2012 26.12.2012 26.12.2012 26.12.2012

Uhrzeit 15:00 Uhr 16:45 Uhr 17:30 Uhr 17:30 Uhr 17:30 Uhr 17:30 Uhr 17:30 Uhr 18:30 Uhr 20:15 Uhr

Heim HSG Wetzlar Rhein-Neckar Löwen Füchse Berlin SC Magdeburg TV Grosswallstadt VfL Gummersbach TSV Hannover-Burgdorf SG Flensburg-Handewitt TBV Lemgo

Gast HBW Balingen-Weilstetten MT Melsungen TV 1893 Neuhausen TUSEM Essen HSV Hamburg TSV GWD Minden TuS N-Lübbecke THW Kiel Frisch Auf Göppingen

Ergebnis / Halle RITTAL-Arena Wetzlar SAP ARENA Mannheim Max-Schmeling-Halle Berlin GETEC-Arena Magdeburg frankenstolz arena Aschaffenburg Eugen-Haas-Halle Gummersbach AWD HALL Hannover Campushalle Flensburg Lipperlandhalle Lemgo

19. Spieltag Tag Mittwoch Mittwoch Mittwoch Mittwoch Mittwoch Mittwoch Mittwoch Mittwoch Mittwoch

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WM-Kader

IST FELIX DANNER DEM BUNDESTRAINER ZU LEISE?

So groß die Freude Mitte Dezember bei Felix Danner war, so groß war kaum acht Tage später auch dessen Ernüchterung. Erst nominiert, dann gestrichen, so könnte man die Woche der Entscheidung zusammenfassen. Der Bundestrainer beschäftigte sich intensiv mit Fragen wie etwa dieser: “Welche Spieler helfen dem Nationalteam weiter beim Bestehen gegen die besten Teams der Welt?” Die im Januar stattfindende Weltmeisterschaft wird nach den Ausfällen diverser Leistungsträger zu einer echten Bewährungsprobe für eine weitestgehend wenig erfahrene deutsches Auswahl. Martin Heuberger hatte Mitte Dezember einen vorläufigen 28er Kader zusammengestellt. Dazu waren auch die beiden MT-Spieler Michael Allendorf und Felix Danner nominiert. Während Danner zuletzt stärker in Heubergers Blickfeld stand und dessen Nominierung nicht überraschend kam, war die Berufung Allendorfs im ersten Anschein nach wohl eher der verletzungsbedingten Absage von Rhein-Neckar Löwe Gensheimer zu verdanken. Wie dem auch sei, es war klar, dass der Bundestrainer diesen 28-Kader kurzfristig auf 17 Spieler reduzieren würde, mit denen er dann ab 27. Dezember die heiße Phase der WM-Vorbereitung zu bestreiten gedenkt. Was nun aber nach erfolgter Kaderreduzierung überrascht, ist die Tatsache dass gleich beide MT-Cracks gestrichen wurden. Auf der Linksaußen-Position hat sich Heuberger für den Kieler Dominik Klein und den noch gänzlich länderspiel-unerfahrenen Wetzlarer Kevin Schmidt entschieden. Und für die Kreisposition hat er sich auf Kiels Wienczek und Balingens Theuerkauf festgelegt, sieht man einmal vom eher als Abwehrspezialist geführten Roggisch ab. Martin Heuberger begründete sein Entscheidung für die Kreisposition in etwa so: Zunächst habe Danners Streichung

nichts mit seiner Leistung zu tun. Die sei sehr ansprechnd und er habe eine gute Entwicklung genommen. Weil die deutsche Mannschaft in der Vorrunde jedoch auf Mannschaften mit eher offeniven Abwehrsystemen trifft und Theuerkauf zudem über eine starke Emotionalität verfügt, mit der er andere mitreissen könne, habe er sich eben für den Balinger Kreisläufer entschieden. Nun denn.

Dass Felix Danner kein Typ mit extremen Gefühlsausbrüchen ist, ist unbestritten. Sein Auftreten auf dem Feld ist zielstrebig, konsequent, geht meist gänzlich ohne “Nebengeräusche” vonstatten. Es ist jedenfalls nicht mit der bisweilen großen Theatralik eines Oliver Roggisch vergleichbar. Felix verrichtet seine Arbeit gewissenhaft, ohne viel Aufhebens zu machen. Und so sei die Frage erlaubt, ob ein solcher Spielertyp der Nationalmannschaft gerade in ihrer jetzigen Phase nicht gut zu Gesicht stehen würde. Klar hatte sich Felix Danner aufgrund seiner beständigen Leistungen in dieser Saison und den ordentlichen Vorstellun-

gen in den Länderspielen Chancen ausgerechnet. “Ich wäre sehr gern mit nach Spanien gefahren. Die Streichnung kam für mich dann doch etwas überraschend”, gibt der MT-Kreisläufer zu. Da vermochte ihn auch der Hinweis Heubergers nicht recht trösten, dass seine Nationalmannschaftskarriere nach dieser Entscheidung keinesfalls beendet wäre. B.K. Das 17er WM-Aufgebot: Tor: Martin Ziemer (TSV Hannover-Burgdorf, 10 / -), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin, 81 / -), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 155 / 1); Rückraum Mitte: Michael Haaß (Frisch Auf Göppingen, 95 / 145), Martin Strobel (TBV Lemgo, 66 / 80); Rückraum links: Sven-Sören Christophersen (Füchse Berlin, 80 / 135), Stefan Kneer (SC Magdeburg, 25 / 39), Steffen Fäth (HSG Wetzlar, 2 / 2) Rückraum rechts: Steffen Weinhold (SG Flensburg-Handewitt, 31 / 53), Adrian Pfahl (VfL Gummersbach, 42 / 118); Linksaußen: Dominik Klein (THW Kiel, 153 / 289), Kevin Schmidt (HSG Wetzlar, - / -); Rechtsaußen: Patrick Groetzki (RheinNeckar Löwen, 38 / 80), Tobias Reichmann (HSG Wetzlar, 6 / 20); Kreis: Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 180 / 35), Patrick Wiencek (THW Kiel, 27 / 41), Christoph Theuerkauf (HBW Balingen-Weilstetten, 41 / 85). Termine der WM-Vorbereitung: 27. bis 30. Dezember: Lehrgang in Steinbach 2. bis 5. Januar: Lehrgang mit LS 3. Januar, 19.15 Uhr, Växjö: Schweden - Deutschland 5. Januar, 15.45 Uhr, Hamburg: Deutschland - Schweden 7. bis 10. Januar: Lehrgang in Stuttgart 10. Januar: Abflug zur WM 11. Januar: endgültige Festlegung des WM-Kaders 12. Januar, 16 Uhr, Granollers: WMAuftakt Deutschland - Brasilien.


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Die MT Fitmacher

KREISLÄUFER FELIX DANNER: ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN

Beim Pokalspiel am vergangenen Mittwoch verletzte sich Kreisläufer Felix Danner vor heimischen Publikum in der Stadtsporthalle Melsungen. “Ich machte eine übliche Seitwärtsbewegung in der Abwehr, als mir plötzlich ein stechender Schmerz durch den Oberschenkel fuhr“, erklärt Danner. Erst biss er die Zähne zusammen und spielte weiter, jedoch musste der Hüne in der 50. Minute das Match beenden, als die Schmerzen zu groß wurden. Die anschließende Diagnose: Adduktorenzerrung in der linken Oberschenkelinnenseite. Diese wurde direkt mit Kälte versorgt und von Sascha Seifert (REHAmed) in der Kabine untersucht und behandelt. Seitdem ist Danner bei REHAmed in Kassel und wird von Mischa Seifert (Geschäftsführer REHAmed, Foto) physiotherapeutisch betreut. “Beim normalen Gehen bin ich bereits schmerzfrei, nur beim Training habe ich noch ein leichtes ’Ziehen’ im Oberschenkel“, so Danner. „Es hätte durchaus eine schlimmere Verletzung wie etwa ein Faserriss sein können, der mich einige Wochen außer Gefecht gesetzt hätte. So aber hoffe ich, beim heutigen Spiel gegen Grosswallstadt wieder voll dabei sein zu können.“ - Durchatmen. Wir sind froh, dass Felix nicht ernster verletzt ist und freuen uns auf einen weiteren grandiosen REHAmed Einsatz unseres Mannes am Kreis.

Lebensräume Mit uns

Mit Power in die neue Saison!

Wir sind wieder dabei, die MT mit verstärktem Team in der neuen Saison zu unterstützen und wünschen Trainer, Mannschaft und Management vollen Erfolg! Unisex - Zeit zum Handeln Ab dem 21.12.2012 müssen per Gesetz Versicherungsverträge (Renten- und Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen) für Männer und Frauen gleich kalkuliert werden.

Warum sich vor allem für Sie, liebe Männer, Ihre Entscheidung noch bis zum Ende der Hinrunde am 19.12. lohnt, sagen wir Ihnen gern. Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich beraten: individuell, kompetent und verbindlich!

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20

MT Melsungen

Pos.

Geb.-Dat.

Größe

Nation

LS

1

Mikael Appelgren

TW

06.09.89

192

SWE 70 J. / 3 A

3

Jonathan Stenbäcken

RL

07.01.88

196

SWE

4

Anton Månsson

KM

09.01.89

196

SWE 35 J. / 2 A

7

Daniel Kubes

RL

07.02.78

200

CZE

123

9

Patrik Fahlgren

RM

27.06.85

188

SWE

15

10

Malte Schröder

RR

16.02.87

198

GER

0

12

Per Sandström

TW

11.01.81

191

SWE

55

13

Alexandros Vasilakis

RR

08.08.79

197

GRE

141

14

Christian Hildebrand

RA

23.12.85

185

GER

0

16

Marc Lauterbach

TW

09.12.90

193

GER

0

17

Felix Danner

KM

24.07.85

198

GER

6

18

Grigorios Sanikis

RL

29.01.80

189

GRE

108

19

Max Pregler

RL

11.03.94

195

GER

0

20

Savas Karipidis

RA

23.05.79

183

GRE

204

21

Christian Zufelde

LA

10.01.88

182

GER

0

22

Michael Allendorf

LA

16.09.86

190

GER

4

23

Nenad Vuckovic

RM

23.08.80

192

SRB

100

24

Phil Räbiger

RL

26.04.90

196

GER

0

32

Tore 1. HZ

Tore 2. HZ


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