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AUSGABE 16 - 26.04.2014

WWW.M T- M E LS UNGE N.DE

OFFIZIELLES HALLENMAGAZIN 2013 / 2014 • MT MELSUNGEN BUNDESLIGA-HANDBALL

HEUTE ZU GAST

Emotionen vom Final Four | Neu: Das MT Ticket-Abo Statistik | Hellwach gegen die Gallier | Ausblick


WILLKOMMEN ZUM SPIEL

GEGEN HBW BALINGEN-WEILSTETTEN

Wer Sechster bleiben will, muss den Sechzehnten schlagen! Auf diese simple Formel könnte man das heutige Duell gegen den HBW bringen. Dazu muss die MT hellwach sein.

Da darf einfach nichts anbrennen!

Vier Wochen sind seit dem letzten Heimspiel vergangen. Nun beschert der mittlerweile 30. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga der MT Melsungen wieder einen Auftritt vor eigenem Publikum. Zu Gast ist der HBW BalingenWeilstetten.

entwickelt hat und dass sie mehr ausmacht, als die so genannte “Erste Sieben”. Vor eins, zwei Jahren hätte man dort einen Vier-Tore-Rückstand wohl nicht mehr egalisiert.

Beim Auswärtseinsatz am Ostermontag in Minden kam die MT beim 28:28 glücklich, aber nicht unverdient zum einfachen Punktgewinn. Im heutigen Duell mit dem abstiegsbedrohten “Gallier von der Alb”, so deren selbstgewählter Nickname, soll es jedoch etwas mehr werden. Um es klar zu sagen, und ohne dem Tabellensechzehnten zu nahe treten zu wollen: Alles andere als ein MT-Sieg wäre aus heimischer Sicht eine böse Überraschung. Denn wer wie die Nordhessen, den Anspruch hat, den aktuellen sechsten Rang zu verteidigen, muss solche Gegner schlagen - noch dazu vor eigenem Publikum. Aber im Sport ist bekanntlich nicht alles planbar. Wächst der vermeintliche Underdog über sich hinaus und der Favorit findet keinen Rhythmus, bleibt der Wunsch Vater des Gedanken. In Minden hat die MT wieder einmal gezeigt, dass sich die Mannschaft weiter

Fakt ist, die MT ist inzwischen auch in der Breite besser besetzt, Spieler aus der “Zweiten Reihe” knüpfen in der Regel nahtlos an das Niveau der ansonsten als Leistungsträger im Rampenlicht stehenden Akteure an. Bezeichnend dafür war gegen die Ostwestfalen der entscheidende Treffer zum 28:28 durch Malte Schröder, der sich einen Wimpernschlag vor dem Abpfiff ein Herz fasste. Zudem herrscht ein viel ausgeprägterer Teamspirit, gepaart mit einer top-kämpferischen Einstellung. Es gibt immer wieder Antreiber, die ihre Nebenleute mitreissen, egal, ob im Angriff oder in der Abwehr. Darauf baut Trainer Michael Roth gerade in einer Partie wie gegen BalingenWeilstetten. Da bekommt es die MT mit einem Gegner zu tun, der stets über den Kampf zum Spiel findet und auch bei scheinbar aussichtslosen Rückständen nie vorzeitig aufgibt. Gefährlich macht die Mannschaft aus dem ZollernAlb-Kreis die Tatsache, dass sie mit nur einem Punkt Rückstand auf den retten-

den 15. Tabellenplatz noch gute Chancen hat, den Klassenverbleib zu sichern. Dabei verfügt der Club über reichlich Erfahrung im Abstiegskampf. Unter ihrem früheren Trainer Dr. Brack gelang es den “Galliern” schon desöfteren, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Der Trainerfuchs musste zwar nach fast zehnjähriger Tätigkeit beim HBW im Dezember letzten Jahres vorzeitig den Hut nehmen, aber sein Nachfolger Markus Gaugisch, einstiger Bundesligaspieler u.a. in Pfullingen und Neuhausen, hat das Erbe gut angenommen. Der HBW scheint im neuen Jahr neuen Schwung entfacht zu haben. Er startete mit einem Sieg gegen Lübbecke, holte in Emsdetten einen Zähler, gewann gegen Hannover und trotzte dem HSV sensationell ein Remis ab - wohlgemerkt in Hamburg! Beinahe hätte man drei Wochen später vor eigenem Publikum sogar den THW in Knie gezwungen, musste aber am Ende den Kielern mit drei Toren den Vortritt lassen. Mit dem Heimsieg klappte es dann aber am Osterwochenende, als man das “VierPunkte-Spiel” gegen Eisenach mit 29:22 klar zu den eigenen Gunsten entschied. Mehr Respekt erzeugende Fakten muss

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WILLKOMMEN ZUM SPIEL

GEGEN HBW BALINGEN-WEILSTETTEN sich die MT vor dem heutigen Aufeinandertreffen gar nicht vor Augen führen, um den Sechzehnten sehr ernst zu nehmen. Auch, wenn Balingen rein statistisch betrachtet, zu den Lieblingsgegnern der Nordhessen zählt. Von den bislang 15 Bundesliga-Duellen entschieden die Nordhessen 11 für sich, einmal trennte sich die beiden Clubs remis. Es war beim 28:28 im Hinspiel im November. Keine Frage also, die MT muss am gegen die “Gallier von der Alb” hellwach sein. Wie schon erwähnt, steht heute der 30. Spieltag auf dem Programm. Damit biegt die Meisterschaftsrunde so langsam aber sicher auf die Zielgerade. Das ist ein guter Zeitpunkt, schon mal einen Blick voraus zu werfen. Was Sie als Fan bereits jetzt alles zur Saison 2014/2015 wissen sollten, lesen Sie ab Seite 40 in B.K. dieser Ausgabe.

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Trainer Michael Roth hofft, dass die zuletzt gezeigten Schwächen im Angriff heute gegen Balingen weitestgehend abgestellt sind. Wenn es in Minden auch keinen Sieg zu feiern gab, aber das Remis in letzter Sekunde sah er durchaus als ein Gewinn für die Psyche an.


HAJOs

SCHNAPPSCHÜSSE

Szene mit Symbolcharakter: Kapitän Vuckovic peitscht sein Team mit einem wuchtigen Wurf nach vorne und passend dazu im Hintergrund: “Auf geht’s, MT-Fans!”

Die MT Fans sagen es per Transparent: “Danke, Felix, Du bist MT!” Das war deren freudige Reaktion auf die zuvor vermeldete Vertragsverlängerung. Der Kreisläufer und aktuelle Nationalspieler bleibt dem Club bis einschließlich der Saison 2018/2019 erhalten.

Leider zweimal zuviel zappelte der Ball im Netz des Melsunger Kastens beim Final Four-Halbfinale gegen Berlin: Mit 28:30 musste sich die MT geschlagen geben.

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DIE PAARUNG

MT MELSUNGEN

Michael Roth Trainer Mile Malesevic Co-Trainer Sandor Balogh Teamverantwortlicher Matthias Horn / Rolf Klobes Betreuer Dr. Gerd Rauch / Bernd Sostmann Teamärzte Niko Siebert Physiotherapeut

Foto: DHB/picture-alliance

8

Pos.

Geb.-Dat.

Größe

Nation

LS

Tore 1. HZ

1

Mikael Appelgren

TW

06.09.89

191

SWE

11

3

Jonathan Stenbäcken

RL

07.01.88

196

SWE

35

4

Anton Månsson

KM

09.01.89

196

SWE

6

5

Johannes Sellin

RA

31.12.90

186

GER

19

7

Daniel Kubes

RL

07.02.78

200

CZE

> 135

9

Patrik Fahlgren

RM

27.06.85

188

SWE

> 30

10

Malte Schröder

RR

16.02.87

198

GER

0

12

Per Sandström

TW

11.01.81

191

SWE

56

13

Jan Forstbauer

RR

17.04.92

190

GER

50 Jun.

14

Christian Hildebrand

RA

23.12.85

185

GER

0

16

Colin Räbiger

TW

19.01.94

207

GER

0

17

Felix Danner

KM

24.07.85

198

GER

11

18

Philipp Müller

RL

19.09.84

196

GER

0

21

Christian Zufelde

LA

10.01.88

182

GER

0

22

Michael Allendorf

LA

16.09.86

190

GER

9

23

Nenad Vuckovic

RM

23.08.80

192

SRB

113

25

Michael Müller

RR

19.09.84

196

GER

55

Schiedsrichter

Geb.jahr SR seit

DHB-Spiele

int. Spiele

Ort

Christian Moles

1969

1992

> 300

Heddesheim

Lutz Pittner (re.)

172

1990

> 300

Karslruhe

Tore 2. HZ


HBW BALINGEN-WEILST. Markus Gaugisch Hans Heimann Stefan Hommel Milos Slaby Dieter Jenter Wolfgang Kremer

Trainer Co-Trainer Athletiktrainer Torwarttrainer Sportlicher Leiter Physiotherapeut

Pos.

Geb.-Dat.

Größe

Nation

2

Fabian Böhm

RL

24.06.89

199

GER

3

Felix König

RM

26.10.90

186

GER

4

Christoph Foth

KM

01.01.91

191

GER

8

Dragan Tubic

RR

24.08.85

188

SRB

9

Frank Ettwein

LA

26.07.77

175

GER

10

Roland Schlinger

RL

17.09.82

192

AUT

11

Wolfgang Strobel

KM

15.12.83

194

GER

12

Karim Ketelaer

TW

25.07.93

196

GER

13

Christoph Theuerkauf

KM

13.10.84

192

GER

14

Daniel Wessig

RL

31.01.88

200

GER

15

Martin Strobel

RM

05.06.86

189

GER

17

Kai Häffner

RR

10.07.89

188

GER

19

Patrick Weber

LA

11.06.92

198

GER

20

Sascha Ilitsch

RL

08.08.85

197

GER

21

Florian Billek

RA

16.07.88

188

GER

23

Bastian Rutschmann

TW

30.12.82

195

GER

24

Manuel Liniger

LA

10.09.81

180

SUI

29

Nikolaos Katsigiannis

TW

17.09.82

198

GER

Zeitnehmer / Sekretär

Burkhard Führer

Ergebnis

Halbzeit

:

:

Zuschauerzahl

LS

Tore 1. HZ

Tore 2. HZ

DHB-Spielaufsicht

Lars Schaller

Matthias Eisenhuth

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NATIONALMANNSCHAFT

MT-TRIO ÜBERZEUGTE GEGEN UNGARN

Mit Michael Allendorf, Johannes Sellin und Felix Danner waren Anfang April gleich drei MT-Profis bei den beiden Länderspielen der DHBAuswahl gegen Ungarn erfolgreich im Einsatz. Ihre gute Form aus der Bundesliga stellten sie auch auf internationalem Parkett unter Beweis und trugen mit ihren Leistungen maßgeblich zu den Siegen des Heuberger-Teams bei. So dürfen sie sich berechtigte Hoffnungen auf den Einsatz in der schweren WM-Qualifikation am 7. und 14. Juni gegen Polen machen. Die Generalprobe dazu findet übrigens am 3. Juni in Wetzlar gegen Norwegen statt.

Deutschland - Ungarn 31:24 (16:13) Bitter, Heinevetter, Lichtlein; Kneer, Rog10

gisch, Sellin (3), Wiencek (2), Danner (1), Glandorf (6), Pekeler (2), Groetzki (5), Allendorf (4/1), Weinhold (1), Kneule (1), Kraus (4), Haaß (1), Klein (1).

reitet derzeit die deutsche Nationalmann- schaft auf die WM-Play-offs gegen Polen vor. Diese finden am 7. Juni in Danzig und am 14. Juni in Magdeburg statt.

Deutschland - Ungarn 28:24 (12:12) Bitter, Heinevetter, Lichtlein; Kneer (1), Roggisch, Sellin (5), Wiencek (2), Danner (1), Glandorf, Pekeler, Groetzki (1), Allendorf (2/1), Weinhold (3), Kneule (2), Kraus (4), Haaß (4), Klein (3).

Auch beim Final Four Mitte April war Martin Heuberger Tribünengast. Und das hatte seinen guten Grund: Der Bundestrainer beobachtete die Auftritte seiner Nationalspieler und nahm „positive Eindrücke” mit. Der 49-Jährige be-

Insgesamt hat Martin Heuberger erfreuliche Erkenntnisse gewonnen. "Die positiven Eindrücke aus den beiden Testspielen gegen Ungarn haben sich bestätigt. Patrick Groetzki war gegen Flensburg sehr gut, auch Uwe Gensheimer ist in der zweiten Halbzeit gut ins Spiel gekommen. Johannes Sellin und Michael Allendorf haben für Melsungen gut agiert, und Felix Danner war am Kreis und in der Abwehr der effektivste Melsunger Spieler. Holger Glandorf und Steffen Weinhold sind am Samstag gut aufgetreten, aber am Sonntag wie die gesamte Flensburger Mannschaft insbesondere in der zweiten Halbzeit ins Stocken geraten", so der Bundestrainer.


DER GEGNER

HBW BALINGEN-WEILSTETTEN Im achten Jahr spielt der HBW Balingen/Weilstetten mittlerweile in der stärksten Liga der Welt. Und hat das Attribut des ambitionierten Außenseiters dabei nie ablegen können. Sicher auch eine Form der heimlich gepflegten Koketterie, mit der man sich in der Landschaft harter Wettbewerbe eine Art Ausnahmestellung, geprägt von Sympathien für den erklärten Underdog, geschaffen hat. Eine Art von Mutterinstinkt weckend dem Sprössling HBW gegenüber, der sich unbedarft und mit viel Idealismus in der großen, bösen Welt der Giganten zu beweisen versucht. Und der das über eine inzwischen lange Zeit teils knapp, aber dennoch mit Bravour gemeistert hat. Gemeistert sogar in einer Art, die Respekt abnötigt. Mit der sich selbst übergestülpten Assoziation der permanenten David-Rolle gegen die Goliaths dieser Sportart („Gallier von der Alb“, in Anlehnung an das kleine unbeugsame gallische Dorf aus den Asterix-Heften, das den übermächtigen Römern erfolgreich die Stirn bot), und immer mit der nötigen Demut vor den teils unglaublichen Möglichkeiten anderer, die damit naturgemäß in einer höheren Gewichtsklasse kämpfen als die Schwaben. Denn Trainer Markus Gaugisch

Vorn, v.l.: Präsident Arne Stumpp, Frank Ettwein, Manuel Liniger, Martin Strobel, Kai Häfner, Christoph Foth, Florian Billek, Dragan Tubic, Geschäftsführer Bernd Karrer. Mitte, v.l.: Athletiktrainer Stefan Hommel, Co-Trainer Hans Heimann, Physiotherapeut Wolfgang Kremer, Nikolas Katsigiannis, Matthias Puhle, Karim Ketelaer, Trainer Dr. Rolf Brack, sportlicher Leiter Dieter Jenter, Torwarttrainer Milos Slaby. Hinten, v.l.: Roland Schlinger, Wolfgang Strobel, Daniel Wessig, Michael Kintrup, Patrick Weber, Fabian Böhm, Christoph Theuerkauf, Felix König. Oben links: Sascha Ilitsch und Trainer Markus Gaugisch . Foto: HBW wo bei anderen extern beauftragte Unternehmen oder Dienstleister die Halle regelmäßig wettkampftauglich herrichten, legten in Balingen neben vielen anderen ein Arzt, ein Unternehmer und ein Banker höchst selbst Hand an – ehrenamtlich selbstverständlich. Das Trio spielte vor mehr als dreißig Jahren gemeinsam beim Regionalligisten TV Weilstetten Handball und begleitete den Club seitdem durch alle Etappen bis in die Bundesliga. Noch heute gibt es feste Teams für alle nötigen Arbeiten vor den Heimspielen in der PorscheArena. Manchmal ein Knochenjob, der über die körperlichen Grenzen geht. So weiß Aufbau-Teamleiter Arno Dähring zu berichten, dass einst ein Mitglied seines Teams auf den gerade frisch verlegten Spielfeldbahnen glatt eingeschlafen sei. In dem kleinen Balinger Ortsteil mit seinen 3.700 Einwohnern lag der Fokus schon immer auf dem Spiel mit dem

12

kleineren Ball. Der größere, der mit dem Fuß gekickt wird, rollte nur in der Kreisstadt Balingen. Irgendwann kam dann das Unausweichliche: das „kleine Kaff von nebenan“ hatte nicht die finanziellen Mittel, und den immer professioneller werdenden Ansprüchen der bevorzugten Sportart zu genügen. Dem monetär besser aufgestellten Balingen fehlte dagegen die sportliche Perspektive, um den Handball weiter zu entwickeln. So kam es 2001 erst zur Gründung einer Jugendspielgemeinschaft, der ein Jahr später das Zusammengehen der Stammvereine folgte – der HBW war geboren. Auch im spielerischen Bereich etablierte der Aufsteiger von 2006 eigene Maßstäbe in der Handball-Bundesliga. Wobei vor allem das taktische Mittel eines siebten Feldspielers zu nennen wäre, das die Mannschaft aus dem Zollernalbkreis so richtig bekannt und hoffähig machte. Der Verdienst vor allem eines Mannes: Dr. Rolf Brack. Der Sport-


MT-Pokalfans im Sonderzug nach Hamburg


DER GEGNER

HBW BALINGEN-WEILSTETTEN wissenschaftler kam noch zu ZweitligaZeiten 2004 als Nachfolger von Trainer Eckard „Ecki“ Nothdurft, um den entscheidenden Schritt in die Erstklassigkeit zu realisieren. Was nur zwei Jahre darauf auch prompt gelang. Seitdem mischt der HBW Deutschlands höchste Spielklasse auf die ihm eigene Art auf. Bisher ging das auch immer gut mit dem Standard-Saisonziel „Klassenerhalt“ vor Augen. Doch in dieser Saison könnte dieses Ziel tatsächlich erstmals verfehlt werden. Einen besseren als den 13. Tabellenrang hatten die Balinger ohnehin noch nie, dreimal in Folge kamen sie gar nur als 15. ein, um Haaresbreite an den Abstiegsrängen vorbei. Oft nur durch unverhofft erkämpfte Punkte als Resultat der Brack’schen Taktik-Finessen. Exemplarisch und als Glanztat schlechthin ist dabei die Sternstunde des sensationellen 39:37 gegen den THW Kiel am Weihnachts-Vorabend 2009 zu nennen. Aber seit September letzten Jahres ist nichts mehr wie vorher. Nach neun Jahren gemeinsamer Wegstrecke gab Dr. Rolf Brack seinen Abschied zum Ende der laufenden Saison bekannt. Ein Angebot als Nationaltrainer der Schweiz war so verlockend, dass er nicht widerstehen konnte. Ein Faustschlag in die Balinger Magengrube, denn man hatte insgeheim mit einer erneuten Vertragsverlängerung geliebäugelt. Und möglicherweise schon der entscheidende Stolperstein im Weg, der zum Jahresende 2013 nach dürftigen 8:32 Punkten und dem vorletzten Tabellenplatz des HBW zu diesem Zeitpunkt zur vorzeitigen Trennung führte. Markus Gaugisch, der eigentlich erst zur neuen Saison ans Ruder sollte, übernahm die Überlebensmission vorzeitig ab Januar 2014. Nun mag man spekulieren, ob diese bis dahin magere Bilanz dem Wissen der Mannschaft geschuldet war, dass der Trainer ohnehin gehen würde, und so 14

Kai Häfner Rückraum Rechts Fotos: HBW

seine Autorität oder das Vertrauen in seine taktischen Maßnahmen damit untergraben war. Vielleicht war Brack’s Entscheidung gegen eine weitere Spielzeit mit dem HBW auch bereits seiner Weitsicht geschuldet, in dieser Saison nicht mehr genug Zähler für den Bestand der Erstliga-Zugehörigkeit einfahren zu können. Doch es ist müßig, sich diesen Fragen hinzugeben, denn die nackten Zahlen fünf Partien vor Ultimo sprechen eine deutliche Sprache: mit inzwischen 16 Punkten und nur einem gewonnenen Tabellenrang seit der Demission von Dr. Brack zeigte der HBW Balingen/Weilstetten zwar leicht ansteigende Tendenz, aber das Wasser steht immer noch bis zum Hals.

Wolfgang Strobel Kreis

Sascha Ilitsch Rückraum links

Noch lässt der Spielplan die Schwaben hoffen. Aus den Auswärtspartien in Melsungen und Flensburg ist wohl kaum mit Zählbarem zu rechnen. Dafür ist das dritte verbleibende Spiel in der Fremde fast vor der Haustür: in Göppingen, wo der Derby-Charakter eine Rolle spielen könnte. Dazu kommen Heimspiele gegen Minden und Lemgo, die beide zur schlagbaren Fraktion gehören. Genug Potential also noch, um dem Abstieg ein weiteres Mal zu entgehen. Und damit die Erfolgsgeschichte auch ohne den bisherigen Mentor weiterzuschreiben. Denn wenn die einen Gallier sich selbst von Caesar nicht ins Bockshorn jagen ließen, warum sollten sich dann die von der Alb der vermeintlich übermächtigen Phalanx der Handball-Bundesliga beugen? M.K.


AUF EINEN BLICK

TABELLE / TERMINE Tabelle vom 22.04.2014 Pl. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Mannschaft Rhein-Neckar Löwen THW Kiel SG Flensburg-Handewitt HSV Handball Füchse Berlin MT Melsungen SC Magdeburg TuS N-Lübbecke TSV Hannover-Burgdorf TBV Lemgo HSG Wetzlar FRISCH AUF! Göppingen TSV GWD Minden VfL Gummersbach Bergischer HC HBW Balingen-Weilstetten ThSV Eisenach TV Emsdetten

Spiele 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34 29 / 34

+ 23 24 23 22 19 16 15 12 13 12 11 8 8 9 7 5 5 3

± 3 1 2 2 2 3 3 4 2 3 3 6 5 2 3 6 1 1

3 4 4 5 8 10 11 13 14 14 15 15 16 18 19 18 23 25

Tore 937 : 753 926 : 765 879 : 721 932 : 845 827 : 750 856 : 825 842 : 803 793 : 827 792 : 838 871 : 892 755 : 776 843 : 858 769 : 824 753 : 827 789 : 866 781 : 846 734 : 877 742 : 928

Tor-Diff. 184 161 158 87 77 31 39 -34 -46 -21 -21 -15 -55 -74 -77 -65 -143 -186

Punkte 49 : 9 49 : 9 48 : 10 46 : 12 40 : 18 35 : 23 33 : 25 28 : 30 28 : 30 27 : 31 25 : 33 22 : 36 21 : 37 20 : 38 17 : 41 16 : 42 11 : 47 7 : 51

www.mt-melsungen.de 29. Spieltag Tag Dienstag Mittwoch Mittwoch Mittwoch Samstag Samstag Sonntag Montag Montag

Datum 15.04.2014 16.04.2014 16.04.2014 16.04.2014 19.04.2014 19.04.2014 20.04.2014 21.04.2014 21.04.2014

Uhrzeit 20:15 19:00 20:15 20:15 19:00 19:00 17:15 16:45 17:15

Heim SC Magdeburg SG Flensburg-Handew. Rhein-Neckar Löwen TSV Hannover-Burgd. TBV Lemgo HBW Balingen-Weilst. Füchse Berlin FRISCH AUF! Göppingen TSV GWD Minden

Gast HSV Handball HSG Wetzlar THW Kiel Bergischer HC TV Emsdetten ThSV Eisenach VfL Gummersbach TuS N-Lübbecke MT Melsungen

Ergebnis / Halbzeit / Halle 33 : 25 (15 : 11) 23 : 19 (10 : 8) 29 : 26 (14 : 12) 29 : 28 (14 : 15) 38 : 29 (22 : 15) 29 : 22 (12 : 9) 27 : 22 (16 : 11) 23 : 23 (10 : 12) 28 : 28 (15 : 15)

TV

www.facebook.com/mt.melsungen 30. Spieltag Tag Samstag Samstag Samstag Samstag Samstag Sonntag Mittwoch Mittwoch Donnerstag

16

Datum 26.04.2014 26.04.2014 26.04.2014 26.04.2014 26.04.2014 27.04.2014 30.04.2014 30.04.2014 01.05.2014

Uhrzeit 19:00 19:00 19:00 19:00 19:00 17:15 20:15 20:15 17:00

Heim TuS N-Lübbecke MT Melsungen HSG Wetzlar TV Emsdetten ThSV Eisenach VfL Gummersbach THW Kiel Bergischer HC HSV Handball

Gast TBV Lemgo HBW Balingen-Weilstetten SC Magdeburg Füchse Berlin FRISCH AUF! Göppingen TSV GWD Minden TSV Hannover-Burgdorf Rhein-Neckar Löwen SG Flensburg-Handewitt

Ergebnis / Halbzeit / Halle TV Merkur Arena Lübbecke Rothenbach-Halle Kassel Rittal Arena Wetzlar Ems-Halle Emsdetten Werner-Aßmann-Halle Eisenach Schwalbe Arena Gummersbach Sparkassen-Arena Kiel Sport1 Uni-Halle Wuppertal Sport1.de o2 World Hamburg Sport1


AUS DEM MANAG

NEUER MT-AUFSICHTSRAT HAT SIC Im vergangenen Jahr erfolgte die Umwandlung des wirtschaftlichen Trägers von Handball Bundesligist MT Melsungen von einer GmbH in eine nicht-börsennotierte Aktiengesellschaft. Vor Kurzem wurde auch der Aufsichtsrat der MT Spielbetriebs- und Marketing AG zum Teil neu besetzt. “Sportlich entwickelt sich die MT Melsungen stetig weiter, dem müssen wir auch hinter den Kulissen Rechnung tragen”, bringt Barbara Braun-Lüdicke die teilweise Neubesetzung des obersten Kontrollgremiums des Profisportclubs auf den Punkt. Die bisherige und neue Aufsichtsratsvorsitzende der MT, gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrates von Hauptsponsor B. Braun Melsungen AG, begrüßt mit Markus Boucsein, Bürgermeister der Stadt Melsungen, Conrad Fischer, geschäftsführender Inhaber der Bernecker Mediagruppe, und mit Dr. Thomas Nöcker, Vorstandsmitglied der K+SGruppe, gleich drei neue Mitglieder. Braun-Lüdicke verabschiedete mit Frank Beisheim, Vertriebsdirektor der Sparkas-

18

senVersicherung und mit Karl-Heinz Dietzel, ehemaliger Melsunger Bürgermeister, zwei langjährige Aufsichtsratsmitglieder und dankte ihnen für ihre wertvollen Impulse und ihre fachkundige und stets pragmatische Unterstützung. Während Frank Beisheim sein Aufsichtsratsmandat bei der MT aus beruflichen Gründen zurück gab - es war durch die Umwandlung der MT in eine AG nicht mehr mit den Regularien seines Arbeitgebers vereinbar, schied KarlHeinz Dietzel aus gesundheitlichen Gründen aus. Weiterhin Mitglieder des neuen MT Aufsichtsrates bleiben Albin Schicker, Rechtsanwalt, als stellvertretender Vorsitzender, Dr. Meinrad Lugan, Vorstandsmitglied der B. Braun Melsungen AG, und Herbert Rausch, Sparkassendirektor i.R. “Ich bin davon überzeugt, dass die Mitglieder dieses Aufsichtsrates mit ihren höchst unterschiedlichen Backgrounds Kompetenzen einbringen, die nicht nur die Arbeit dieses Gremiums befruchten, sondern auch der Weiterentwicklung unseres Bundesligateams insgesamt sehr förderlich sein werden. Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus Mitgliedern, die direkt aus dem Melsunger Handball hervorgegangen sind und ihn

zum Teil schon seit Jahrzehnten unterstützen, und aus Mitgliedern, die den so genannten Blick von Außen haben und deshalb auch ganz sicher neue Ideen, gern auch unkonventionelle, einbringen werden”, freut sich Barbara Braun-Lüdicke auf die Zusammenarbeit. Statements der neuen Aufsichtsratsmitglieder Dr. Thomas Nöcker: Ich wurde angesprochen, ob ich mir eine Mitarbeit im MT Aufsichtsrat vorstellen könnte und habe ohne lange zu zögern, zugesagt. Denn nach all dem, was ich bislang beobachten konnte und erfahren habe, ist die MT Melsungen ein sehr gut aufgestellter und geführter Verein. Die Bundesligamannschaft hat eine beeindruckende Entwicklung genommen und mit den sportlichen Erfolgen in dieser Saison, einschließlich des Erreichens des DHB Pokal Final Fours, ein klares Signal gesetzt, wie es künftig weitergehen soll. Ich hoffe, einen Beitrag dazu leisten zu können, und möchte gerne diesen stetigen Weg unterstützen. Dabei finde ich es besonders erfreulich und wichtig, dass die MT ihren Focus auch auf die Nachwuchsarbeit legt.


EMENT

CH KONSTITUIERT Dr. Thomas Nöcker wurde 1958 in Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) geboren und ist promovierter Rechtswissenschaftler. Seit 2003 ist Dr. Nöcker Mitglied des Vorstands der K+S Aktiengesellschaft. Als Arbeitsdirektor ist er u.a. zuständig für die Bereiche Corporate HR und Corporate IT sowie das Business Center und die K+S Transport GmbH.

Markus Boucsein: Über die Anfrage habe ich mich sehr gefreut und sie auch spontan mit Ja beantwortet. Ich empfinde es als Ehre, die Entwicklung der MT Bundesliga-Handballer an entscheidender Stelle mit unterstützen zu dürfen. Schließlich genießt der Club inzwischen einen hohen Sympathiewert und ist für unsere Stadt zu einem wichtigen Aushängeschild geworden. Ich möchte gerne einen Beitrag dazu leisten, dass dies auch so bleibt. Abgesehen davon schließt sich für mich mit dieser ehrenamtlichen Funktion im Aufsichtsrat sozusagen ein Kreis, nachdem ich in der damaligen Marketinggruppe des frischgebackenen Zweitligisten engagiert war und später als Leiter der MT-Handballsparte fungiert habe.

Management gewagt. Noch länger zählt die Bernecker Mediagruppe zum Kreis der Förderer und Sponsoren des Clubs. Inzwischen ist die MT Melsungen in der höchsten Spielklasse etabliert und steht erneut an der Schwelle zu einer neuen Epoche. Ziel ist es, in absehbarer Zukunft international zu spielen. Aber auch die Eigengewächse der Region sollen intensiver gefördert werden. Diese

Arbeit möchte ich im Sinne einer stärkeren Identifikation der Region mit ihrem Aushängeschild gern unterstützen. Conrad Fischer, Jahrgang 1956, erlernte zunächst das Druckerhandwerk und schloss ein anschließendes Wirtschaftsstudium als Diplom-Kaufmann ab. Nach der Finanzdirektoren-Assis- tenz bei einem großen schweizerischen Verlagshaus führt Conrad Fischer seit 1984 als geschäftsführender Inhaber die Bernecker Mediagruppe in Melsungen.

Markus Boucsein, geboren 1963 in Fritzlar, studierte u.a. Sportwissenschaften, Publizistik und Politik. Ab 1990 war er als Redakteur, später als Chefredakteur beim Bibliomed Verlag in Melsungen tätig. Von 2012 bis 2013 leitete er den Verlag als Geschäftsführer. Seit Juni 2013 ist Markus Boucsein Bürgermeister der Stadt Melsungen.

Conrad Fischer: Als ehemaliger Vorsitzender der Melsunger Turngemeinde habe ich Anfang der 1990er Jahre den Sprung der Handballer von der Regionalliga in die Zweite Bundesliga mitbegleitet. Mit der Einrichtung einer Geschäftsstelle und der Einstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers haben wir seinerzeit den ersten Schritt in ein professionelleres

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BUNDESLIGA FINDEN WIR GUT

WIR UNTERSTÜTZEN DIE MT

mtmelsungen. de

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CINESTAR-TIPP

SHAKESPEARES “THE WINTERS TALE” Christopher Wheeldons kraftvolle Produktion fasziniert in der LiveÜbertragung am 28. April im CineStar Kassel – in HD und mit Surround Sound. Der Vorverkauf läuft. Sechs Solisten, spektakuläre Bühnenbilder und Shakespeares Klassiker zum ersten Mal als Ballett – die Inszenierung von „The Winter’s Tale“ überrascht Kenner und begeistert Ballett-Entdecker am Montag, den 28. April um 20.15 Uhr, auf der renommierten Bühne des Royal Ballet London – und zeitgleich auch im CineStar Kassel: Theaterleiterin Nora Hentschel präsentiert die brillante LiveÜbertragung des Balletts auf der großen Leinwand. Ergänzt wird die Aufführung durch exklusives Backstage-Material. Karten sind ab sofort für nur 24,50 €, bzw. 12,50 € für Kinder an der Kinokasse und im Internet erhältlich. Ein Königspaar, Eifersucht, ein verlassenes Kind und eine magische Fügung: In „The Winter’s Tale“ schafft Shakespeare ein komplexes Universum, das auf den Theaterbühnen dieser Welt bekannt, jedoch noch nie als Ballett realisiert worden ist. Bis Star-Choreograph und Produzent Christopher Wheeldon kam: „Ich habe schon immer davon geträumt, ein Shakespeare-Ballett zu machen! Die größte Herausforderung ist es, die enorme Poesie der Sprache, also wirklich die des geschriebenen Wortes, in Bewegung zu übersetzen. Dazu gibt es allein sechs Solisten. Und die muss eine Kompanie erstmal stellen! Doch die hohe Dramatik der Geschichte passt hervorragend zum Tanz. Um den stärksten Charakteren und Handlungssträngen besonders viel Raum zu bieten, haben wir die schwächeren tatsächlich einfach gestrichen“, beschreibt StarChoreograph und Produzent Christopher Wheeldon begeistert sein neuestes Projekt. „Wheeldon ist einer der kreativsten Köpfe der internationalen Ballett-Szene, was wiederum perfekt zum Royal Ballet 22

passt, das im Mix aus ehrwürdiger Tradition und ungewöhnlicher Avantgarde sein spannendes Programm entstehen lässt. The Winter’s Tale wird dank der Bildstärke seiner Inszenierung auf unserer großen Kinoleinwand noch eine weitere Dimension hinzugewinnen“, ergänzt Theaterleiterin Nora Hentschel die die Live-Übertragung aus dem Royal Ballet am 28. April präsentiert.

CineStar begrüßt seine Gäste im stilvollen Ambiente der Foyer-Bar – die Vorbestellung von Tischen, Snacks und Getränken für die Pausen ist vor Beginn der Aufführung möglich. Der Vorverkauf für die gesamte Saison läuft. Weitere Informationen zu Live-Übertragungen und den teilnehmenden Kinos gibt es auf cinestar.de.


TERMINE + ERGEBNISSE

HIER SPIELT DIE MT MT Saisonspielplan 2013/2014 Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Halle/Ergebnis

Mittwoch Mittwoch Sonntag Mittwoch Samstag Mittwoch Sonntag Samstag Mittwoch Sonntag Samstag Mittwoch Samstag Mittwoch Samstag Mittwoch Dienstag Sonntag Sonntag Mittwoch Rückrunde Sonntag Samstag Donnerstag

21.08.13 28.08.13 01.09.13 04.09.13 07.09.13 11.09.13 15.09.13 21.09.13 25.09.13 06.10.13 19.10.13 23.10.13 26.10.13 06.11.13 09.11.13 13.11.13 19.11.13 01.12.13 08.12.13 11.12.13

20.00 h 20.15 h 17.15 h 20.15 h 19.00 h 20.15 h 15.00 h 19.00 h 20.15 h 17.15 h 19.00 h 20.15 h 19.00 h 20.15 h 19.00 h 20.15 h 20.15 h 15.00 h 17.15 h 20.00 h

SG Heidelsheim/Helmsh. MT Melsungen TuS N-Lübbecke MT Melsungen MT Melsungen TBV Lemgo MT Melsungen Bergischer HC THW Kiel HSG Wetzlar MT Melsungen MT Melsungen ThSV Eisenach MT Melsungen HBW Balingen-Weilst. MT Melsungen SC Magdeburg MT Melsungen TSV Hannover-Burgd. HC Erlangen

MT Melsungen Füchse Berlin MT Melsungen VfL Gummersbach TV Emsdetten MT Melsungen HSV Handball MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen Frisch Auf Göppingen VfL Gummersbach MT Melsungen GWD Minden MT Melsungen SG Flensburg-Handew. MT Melsungen Rhein-Neckar-Löwen MT Melsungen MT Melsungen

22 : 50 28 : 23 32 : 22 30 : 32 31 : 24 33 : 38 33 : 35 30 : 31 32 : 29 25 : 30 33 : 31 32 : 27 27 : 31 28 : 23 28 : 28 25 : 30 19 : 29 27 : 30 28 : 34 24 : 33

(11 : 27) (13 : 12) (17 : 8) (13 : 14) (14 : 12) (15 : 18) (16 : 19) (14 : 13) (13 : 12) (10 : 13) (17 : 12) (17 : 14) (11 : 15) (14 : 11) (13 : 15) (14 : 15) ( 9 : 14) (12 : 12) (15 : 16) (12 : 17)

600 3.338 1.910 2.235 2.196 2.834 3.219 2.713 10.285 4.132 2.786 1.000 2.590 2.496 2.100 3.486 5.124 3.727 3.455 1.600

15.12.13 21.12.13 26.12.13

17.15 h 19.00 h 17.15 h

Füchse Berlin MT Melsungen TV Emsdetten

MT Melsungen TuS N-Lübbecke MT Melsungen

24 : 22 28 : 28 27 : 34

(12 : 10) (14 : 15) (13 : 19)

10.000 3.315 2.100

Samstag Donnerstag Samstag Mittwoch Samstag Samstag Sonntag Samstag Freitag Samstag Sonntag Montag Samstag Sonntag Samstag Mittwoch Samstag

08.02.14 13.02.14 22.02.14 26.02.14 01.03.14 08.03.14 16.03.14 22.03.14 28.03.14 12.04.14 13.04.14 21.04.14 26.04.14 04.05.14 10.05.14 14.05.14 24.05.14

19.00 h 20.15 h 19.00 h 20.00 h 20.15 h 20.15 h 17.15 h 20.15 h 19.45 h 17.45 h 15.00 h 17.15 h 19.00 h 17.15 h 19.00 h 20.15 h 16.00 h

MT Melsungen HSV Handball MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen VfL Gummersbach Frisch Auf Göppingen MT Melsungen MT Melsungen SG Flensburg/H. GWD Minden MT Melsungen SG Flensburg-Handewitt MT Melsungen Rhein-Neckar Löwen MT Melsungen

TBV Lemgo MT Melsungen Bergischer HC Frisch Auf Göppingen THW Kiel HSG Wetzlar MT Melsungen MT Melsungen ThSV Eisenach Füchse Berlin Füchse Berlin MT Melsungen HBW Balingen-Weilst. MT Melsungen SC Magdeburg MT Melsungen TSV Hannover-Burgdorf

33 : 32 (16 : 16) 37 : 31 (17 : 17) 34 : 29 (18 : 14) 30 : 27 (16 : 11) 30 : 29 (15 : 13) 24 : 32 ( 9 : 18) 25 : 30 (12 : 13) 29 : 26 (13 : 14) 29 : 23 (13 : 14) 28 : 30 (13 : 15) 21 : 22 (11 : 11) 28 : 28 (15 : 15) Rothenbach-Halle Kassel Flens Arena Flensburg Rothenbach-Halle Kassel SAP Arena Mannheim Rothenbach-Halle Kassel

3.531 7.829 2.636 1.100 4.300 3.881 3.923 5.000 3.293 12.850 12.850 2.540 4.300 6.300 4.300 13.200 4.300

Spiele in Rot = DHB-Pokal. Die Teilnahme an der jeweiligen Pokalrunde ist nur nach vorhergehender Qualifikation möglich. Allgemein gilt: Spieltermine und -zeiten können sich z.B. auch noch kurzfristig wegen TV-Übertragungen verschieben.

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Plätze/Ist-Besuch


REMIS IN MINDEN

GLÜCKLICH ABER VERDIENT Eine Woche nach dem Final Four hat sich die MT Melsungen gut erholt gezeigt. Bei GWD Minden erkämpfte sich das Roth-Team nach überaus wechselhaftem Spiel beim 28:28 (15:15) einen verdienten Punkt. Bei ständig wechselnden Führungen war es für die Zuschauer ein packendes Duell, wenn auch spielerisch nicht hochklassig. Herausragend auf beiden Seiten die Torhüter Jens Vortmann (GWD) und Mikael Appelgren (MT), die sich jeweils auf funktionierende Abwehrreihen verlassen konnten. Beste Mindener Schützen waren Yves Kunkel (5) und Aleksandar Svitlica (5/3), für Melsungen traf Michael Allendorf (6) am häufigsten. Dramatik pur in der Schlussphase: Beim 26:22 in der 53. Minute war Gastgeber Minden schon auf die Siegerstraße eingebogen. Danach sah es auch noch bis zur 58. Minute aus (27:25). Aber dann setzte die MT zu einem unwiderstehlichen Endspurt an, den Malte Schröder (Foto) eine Sekunde vor dem Abpfiff mit einem Gewaltwurf zum 28:28-Remis krönte. Michael Roth: Der Punkt war für uns nicht unverdient, denn wir haben ein weitgehend ausgeglichenes Spiel gesehen. Der Schlüssel war, dass wir in den letzten fünf Minuten noch einmal zulegen konnten, nachdem wir vorher teilweise Probleme hatten, Lösungen gegen die starke Mindener Deckung zu finden. Deshalb sind wir froh mit diesem Teilerfolg beim heimstarken GWD Minden. Ich denke, dass die Punkteteilung beiden Mannschaften nützt. GWD hat sich im Vergleich zum Beginn der Saison unter Goran sehr gut entwickelt. Appelgren (17 Par. / 24 Gegent.), Sandström (2 P. / 4 G.); Stenbäcken (2), Mansson (3), Sellin (5/5), Kubes, Fahlgren (4), Schröder (4), Hildebrand, Danner, P. Müller (1), Zufelde, Allendorf (6), M.K. Vuckovic (2), M. Müller (1). 26


DIE FITMACHER

LYMPHDRAINAGE UND QUERDEHNUNG Felix Danner verletzte sich im Final Four in Hamburg im Spiel gegen Berlin am rechten Oberschenkel. Ein Gegenspieler verpasste ihm einen äußerst schmerzhaften “Pferdekuss“. Noch direkt am Spielfeldrand (siehe Livebild von sport1) wurde der Kreisläufer von REHAmed-Physiotherapeutin Jenny Bajerke mit Tapes versorgt, sodass er das wichtige Match beenden konnte. Nach dem Spiel stellte sich heraus: Muskelfaserriss in der rechten Oberschenkelmuskulatur. Am vergangenen Montag gegen Minden musste Felix pausieren, jedoch wird er voraussichtlich heute wieder am Spielge-

schehen gegen Balingen teilnehmen können. – Jenny Bajerke, die die MT-Cracks über REHAmed Wilhelmshöhe/Melsungen betreut: “Vor Ostern konnte Felix schon wieder leicht trainieren und letzten Mittwoch komplett am Training mit der Mannschaft teilnehmen. Mit manueller Lymphdrainage und Querdehnungen der Muskulatur bekommen wir als Therapeuten die Spieler sehr schnell wieder fit und optimal einsatzbereit. Verletzungspausen werden heutzutage immer kürzer und die Spieler leistungsfähiger.“ Also stehen die Zeichen gut, dass Felix dank intensiver Versorgung sein Team schnell wieder unterstützen kann.

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POKAL-NACHLESE STOLZ ÜBERWIEGT

Das Final Four 2014 ist bereits wieder Geschichte, aber in den Reihen der MT wirktE das vermeintliche Highlight der Saison noch etwas nach. In der Woche nach dem dem tragisch knappen 28:30-Niederlage im Halbfinale gegen die Füchse Berlin, den späteren Pokalsieger, blickten Trainer Michael Roth, Vorstand Axel Geerken und Kapitän Nenad Vuckovic noch einmal kurz zurück und schlossen damit diese Episode gleichzeitig ab. Trainer Michael Roth: Wir hatten eine große Chance, die wir aber leider nicht genutzt haben. Wir haben in der ersten Halbzeit stark gespielt und uns aus einer guten Abwehr heraus viele Torgelegenheiten erarbeitet. Aber wir haben sie eben nicht in Treffer ummünzen können. Dadurch kommt dann schnell eine gewisse Unruhe auf. Wenn einem das öfter im Spiel passiert, wird das meist vom Gegner bestraft, so wie jeder sehen konnte. Zur Halbzeit hätten wir gut mit drei oder

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vier Toren führen können, ja eigentlich sogar müssen. Aber offenbar war die nervliche Anspannung bei uns zu groß. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen. Auf der anderen Seite haben die Füchse mit einigen sehr erfahrenen Spielern in ihren Reihen und einem sehr stark haltenden Torwart Heinevetter entscheidende Vorteile gehabt. Wir alle sind natürlich sehr enttäuscht. Wir haben gemerkt, was möglich gewesen wäre. Aber ich mache unseren Spielern keinen Vorwurf. Jeder von ihnen hat alles gegeben, aber leider hat es an diesem Tage nicht ganz gereicht. Zudem muss man in solch engen Spielen immer auch ein wenig Glück haben, was aber nicht der Fall war. Die rund 1000 Fans aus Nordhessen haben in der Halle eine großartige Kulisse gebildet und uns förmlich mitgetragen. Dieser Effekt hat sich ja auch auf dem Spielfeld gezeigt. Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute toll gekämpft und auch beim Rückständen nie die Köpfe hängen lassen. Wir sind mit unseren Fans, die übrigens auch den Aku-

stikwettbewerb in der Halle gewonnen haben, auf alle Fälle sehr zufrieden. Kapitän Nenad Vuckovic: Ich persönlich bin schon sehr enttäuscht. Auch jetzt, mit etwas Abstand, muss man erkennen, welch große Chance wir verpasst haben. Wir könnten uns damit trösten, gegen den späteren Pokalsieger verloren zu haben. Aber das wäre nur ein schwacher Trost. Jeder von uns hatte wohl vor dem Spiel im Kopf, dass wir Berlin schlagen können. Vor allem nach dem Heimsieg in der Liga und der knappen Niederlage in Berlin haben wir eine große Erwartungshaltung gehabt, ins Finale zu kommen. Vielleicht war sie zu groß. Denn daraus ist natürlich ein besonderer Druck entstanden. Wie groß der war, hat man in einigen Momenten gesehen, in denen wir entweder in der Abwehr oder im Angriff nicht effektiv genug waren. Am Ende war es nur eine Kleinigkeit, die uns von der möglichen Überraschung getrennt hat. Fortsetzung siehe Seite 34


KREUZWEISE

ALLE TERMINE • ALLE ERGEBNISSE x

RNL

Kiel

Flens. Hamb. Berlin MT

RNL

x

29:26

29:22

Kiel

31:28

x

Flensb. 23:27

34:30

Hamb. 38:25

26:32

Berlin 21:21

29:33

MT

27:30

30:29

Magd. 31:31

34:31

04.05. 31:27

11.05. 35:24 x

Magd. Lübb.

Hann.

Lemg. Wetzl. Göpp. Mind. Gum.

Berg.

Bal./W Eisen. Emsd.

37:24

37:19

35:27

34:23

42:31

33:29

36:22

35:28

37:30

30:27

39:24

27:27

37:30

30.04. 38:25

26:25

31:20

34:25

31:30

34:24

35:24

30:21

35:28

04.05. 38:28

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27:22

23:19

25:24

35:28

35:23

34:15

18.05. 43:24

33:26

10.05. 35:35

14.05. 32:26

24.05. 32:29

31:29

26:26

01.05.

x

39:32

37:31

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32:27

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32:33

x

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27:24

04.05. 26:21

25:30

33:35

28:23

x

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33:25

23:25

19:29

35:26

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35:30

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24.05.

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27:23

28:23

32:25

27:22

21.05. 30:29

34:20

34:19

24.05. 33:32

24:32

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30:32

34:29

26.04. 29:23

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31:34

30:24

03.05. 31:20

26.04. 34:29

10.05. 28:28 x

39:26

33:34

Lübb. 23:22

18.05. 25:29

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32:22

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x

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Hann. 26:38

24:30

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x

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Lemgo 24:35

04.05. 30:34

17.05. 26:33

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31:32

29:27

Wetzl. 27:37

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26.04. 31:21

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11.05. 25:30

27:27

30:29

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38:30

26:30

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10.05.

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18.05. 29:28

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x

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40:22

38:29

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24.05. 23:26

31:25

24:25

30:28

28:23

24:19 41:31

32:34

31:35

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32:34

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29:26

29:31

23:23

28:32

32:33

24:24

x

Mind. 20:30

22:32

18:23

28:34

30:28

28:28

24.05. 28:29

29:25

31:31

24:24

31:28

Gum.

24.05. 24:29

24:32

25:31

21:35

25:30

22:23

26:33

21:25

33:32

20:20

10.05. 27.04.

Berg.

30.04. 25:31

28:30

34:27

25:36

30:31

31:27

24.05. 25:26

24:32

25:28

10.05. 27:28

18.05. 31:33 x

03.05. 35:23

29:29

26:24

04.05. 34:27

x

25:30

25:24

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27:23

27:34

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29:29

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20:24

10.05. 25:25

29:34

25:33

28:28

26:26

31:26

28:27

24.05. 18:31

31:32

24.05. 32:39

23:22

27:31

23:31

29:32

28:29

32:32

27:28

26.04. 28:26

Emsd. 32:44

22:29

26.04. 27:34

25:36

27:23

28:31

23:33

17.05. 27:32

31:37

29:29

27:24

28:30

Eisen. 10.05. 23:29 25:40

18.05. 34:24

03.05. 30:29

Göpp. 23:23

Bal./W. 22:30

38:31

24:23

27:29

x

29:22

32:21

26:30

33:26

29:24

x

26:28

25:27

03.05. 25:25

24:25

x

Stand: 22.04.14

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Hinten (v.l.): Matthias Horn (Betreuer), Philipp Müller (18), Felix Danner (17), Daniel Kubes (7), Colin Räbiger (16), Malte Schröder (10), Michael Müller (25), Anton Månsson, (4), Dr. Gerd Rauch (Mannschaftsarzt). Mitte (v.l.): Mile Malesevic (Co-Trainer), Bernd Sostmann (Mannschaftsarzt), Jan Forstbauer (13), Nenad Vuckovic (23), Jonathan Stenbäcken (3), Michael Allendorf (22), Niko Siebert (Physiotherapeut), Rolf Klobes (Betreuer). Vorn (v.l.): Michael Roth (Trainer), Christian Hildebrand (14), Patrik Fahlgren (9), Mikael Appelgren (1), Henner (Maskottchen), Per Sandström (12), Johannes Sellin (5), Christian Zufelde (21), Sandor Balogh (Mannschaftsverantwortlicher). Foto: PAC Werbeagentur, Vellmar

MT Bundesligateam • Saison 2013/2014


POKAL-NACHLESE STOLZ ÜBERWIEGT

Hätten wir zum Beispiel den Abpraller von Mikaels gehaltenem Siebenmeter zu fassen bekommen, wäre uns vielleicht noch ein Tor geglückt und wir wären zumindest in die Verlängerung gekommen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die über den Ausgang eines Spiels entscheiden. Aber genau solche Kleinigkeiten sind es, die eine Mannschaft, die auf Platz sechs steht, noch von denen trennt, die Fünfter oder besser sind. Da fehlt uns einfach noch ein wenig. Dennoch dürfen wir nicht traurig sein, sondern müssen schnell nach vorne schauen. Wichtig ist, dass wir aus solchen Spielen lernen und die dort gezeigten Schwächen in Zukunft immer weiter abstellen. (Y-Site Foto: Nenad Vuckovic bringt nach dem Spiel seinen Dank an die Fans zum Ausdruck). Vorstand Axel Geerken: Natürlich darf man nach einer solchen

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knappen Niederlage enttäuscht sein. Andererseits nehmen wir aber auch einige positive Dinge aus diesem Ereignis mit. So können wir stolz darauf sein, wie schon im letzten Jahr zu den vier besten Pokalteams Deutschlands gehört zu haben. Zudem haben wir eine sehr große Unterstützung durch die mitgereisten Fans vor Ort und auch in der Heimat eine hohe Resonanz erfahren. Wir können behaupten, insgesamt beim Final Four einen tollen Eindruck hinterlassen zu haben - auch wenn uns am Ende nicht das geglückt ist, was wir uns alle erhofft hatten. Deshalb möchte ich im Namen der Vereinsführung - und hier schließe ich den Aufsichtsrat mit ein - allen danken, die einen Beitrag dazu geleistet haben - angefangen von der Mannschaft, über den Trainer- und Betreuerstab um Chefcoach Michael Roth, über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Geschäftsstelle bis hin zu unseren Sponsoren, Partnern, Freunden und Fans.

Und eines ist gewiss: Wir werden in der nächsten Saison im Pokal wieder angreifen. Spätestens dann dürfte sich auch unser Vereinsname in den Köpfen aller LigaVerantwortlichen festgesetzt haben. (Anmerkung d. Red.: HBL-Präsident Witte hatte beim Empfang der Pokalteams am Freitag in Hamburg die MT als MV Melsungen, bzw. mit MGV Melsungen beB.K. grüßt).


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SAISON 2014/15

WAS SIE JETZT SCHON WISSEN SOLLTEN

So langsam aber sicher biegt die Saison 2013/14 auf die Zielgerade ein. Nach der heutigen Partie gegen Balingen/ Weilstetten stehen nur noch vier Spiele auf dem Terminplan – das letzte am 24. Mai. Dann ist diese Meisterschaftsrunde schon wieder Geschichte. Höchste Zeit also, schon mal voraus zu blicken. Dabei versorgen wir Sie gleichzeitig mit den wichtigsten Neuerungen zu den Dauerkarten und dem neuen Abo-System. Die Handball-Bundesliga gilt gemeinhin als die stärkste Handball-Liga der Welt. Viele der besten Spieler dieser Sportart sind in den 18 Mannschaften in Deutschland zu finden. Fast ein Drittel der Clubs qualifiziert sich regelmäßig für die europäischen Wettbewerbe. Der heimische Spitzenhandball wird seit 2005 mit wachsendem Erfolg durch die MT Melsungen vertreten. Bereits mehrfach unter den Top-Ten gelandet, schickt sich die Mannschaft von Trainer Michael Roth an, in der laufende Saison, die nächste Stufe zu erklimmen. Im Wettberwerb um den DHB-Pokal gehörte die MT wie schon im vergangenen Jahr wieder zu den vier besten Teams Deutschlands, verpasste jüngst beim Final Four in Hamburg nur um Haaresbreite den Einzug ins Endspiel. In der Liga behaupten die Nordhessen schon seit Monaten den sechsten Tabellenplatz. Den bis zum letzten Spieltag am 24. Mai zu verteidigen, ist das große Ziel. Aber auch, wenn es am Ende “nur” zu einem siebten oder achten Rang reichen sollte, wäre dies eine deutliche Steigerung und gleichzeitig die beste Platzierung der MT Melsungen seit ihrer Zugehörigkeit zur 1. HandballBundesliga. MT-Kader 2014/2015: Weitere Qualitätssteigerung Die Weichen für die Saison 2014/15 indes sind längst gestellt. Die Clubführung um die Aufsichtsratsvorsit40

zende Barbara Braun-Lüdicke und Vorstand Axel Geerken hat in enger Abstimmung mit Chefcoach Michael Roth die künftige Besetzung der Mannschaft festgelegt. In diesen Personalfragen hat die MT wie schon in den letzten drei Jahren unter der Prämisse der Qualitätsverbesserung gehandelt. Mit den beiden championsleague-erfahrenen Spielern Momir Rnic (Frisch Auf Göppingen, Rückraum links) und Marino Maric (RK Zagreb, Kreis) sowie dem pfeilschnellen Jeffrey Boomhouwer (Emsdetten, Linksaußen) wird der Kader eine weitere sportliche Aufwertung erfahren. Die bisherigen Leistungsträger, darunter die drei aktuellen deutschen Nationalspieler Felix Danner, Michael Allendorf und Johannes Sellin, konnten nicht nur gehalten, sondern mit entsprechenden Vertragsverlängerungen sogar längerfrsitig an den Verein gebunden werden.

Mit diesem Kader geht die MT in die Saison 2014/2015 Tor: Per Sandström (33), Mikael Appelgren (24). Außen: Michael Allendorf (27), Jeffrey Boomhouwer (26), Johannes Sellin (23), Christian Hildebrand (28). Kreis: Felix Danner (28), Marino Maric (23). Rückraum: Nenad Vuckovic (33), Michael Müller (29), Philipp Müller (29), Momir Rnic (26), Patrik Fahlgren (28), Malte Schröder (27). Erweiterter Kader: Colin Räbiger (20), Jan Forstbauer (22). Handball ist beliebt – Immer mehr Fans wollen die MT sehen Die behutsame Umbesetzung der Mannschaft innerhalb der letzten drei

Jahre trägt inzwischen nicht nur sportlich Früchte sondern wird zusehends auch von den Handballfans der Region honoriert. Die stets engagierten Auftritte des MT-Teams ziehen immer mehr Zuschauer in ihren Bann. Neben mehreren ausverkauften Spielen in der 4.300 Zuschauer fassenden Kasseler Rothenbach-Halle ist der Besucherschnitt auch allgemein in dieser Saison deutlich gestiegen. Damit bestätigt sich die jüngste Umfrage eines Marktforschungsinstituts. Danach ist Handball nach “König Fußball” die beliebteste Teamsportart in Deutschland, wie 33 Prozent der bundesweit knapp 1.800 befragten Personen angaben. Basketball (25 %), Einshockey (24 %) und Volleyball (11 %) folgten auf den weiteren Plätzen. Neu: Sparen und Vorteile nutzen mit dem Dauerkarten-Abo Die MT ist hochmotiviert, den eingeleiteten Aufwärtstrend fortzusetzen und die Fans in der Region auf diesem Weg mitzunehmen. Dabei fühlt sich der Club gemäß seiner Leitlinien zu wirtschaftlich vernünftigem Handeln verpflichtet. Qualitativ hochwertiger Spitzensport hat seinen Preis, muss aber andererseits auch bezahlbar bleiben. So werden erstmalig nach drei Jahren zur Saison 2014/ 2015 die Einzel- und Dauerkarten aktualisiert. Mit dem geänderten Preisniveau bleibt die MT jedoch immer noch um gut zehn Prozent unter dem Ligadurchschnitt. Wer sich zum Kauf einer Dauerkarte entschließt, wird mit einem rund fünfprozentigem Nachlass belohnt, sofern das neu entwickelte Abo-Prinzip genutzt wird. Die Dauerkarten bequem im Abonnement zu beziehen, bedeutet, dass der gewählte Platz von Saison zu Saison automatisch gesichert ist, ohne dass man sich stets neu anmelden, Formulare ausfüllen oder Termine und Fristen im Auge behalten muss. Neben dem Komfort eines sich selbst


SAISON 2014/15

WAS SIE JETZT SCHON WISSEN SOLLTEN

verlängernden Abonnements genießen Dauerkarteninhaber selbstverständlich auch weiterhin die bisher gewährten Vorteile von Vergünstigungen bei ausgewählten MT-Partnern und den Gratisbesuch einer Begleitperson in Hin- und Rückrunde.

für einen 2-stündigen Aufenthalt im Wert von 15,00 EUR ✔ 10% Rabatt bei allen Einkäufen in der Weinhandlung Schluckspecht ✔ ermäßigter Preis von 6,50 Euro auf jede Kinokarte im CineStar Kassel (nur MO, MI, DO). ✔ Einen Einkaufsgutschein von Köhler Herrenmode im Wert von 15,00 EUR ✔ Ermäßigter Eintritt in der Spielbank Kassel (1,00 EUR statt 5,00 EUR)

Vorteile der MT Dauerkarte ✔ bis zu 4 Spiele kostenfrei sehen ✔ jeweils eine kostenfreie Begleitung bei einem der Spiele der Hin- und Rückrunde (gleiche Kategorie wie Dauerkarte) ✔ die Dauerkarte ist übertragbar ✔ Stammplatz bei allen 17 Heimspielen in der DKB Handball-Bundesliga Weitere Vorteile bei Partnern der MT Melsungen: ✔ Eine Gratiskarte Kurhessen-Therme

Die wichtigsten Modalitätenzum Dauerkarten-Abonnement (Auszug): Das Dauerkarten-Abo verlängert sich jeweils automatisch um ein weiteres Jahr, sofern das Abo nicht bis zum 30.04. schriftlich gekündigt wird. Sollte die Ligazugehörigkeit bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststehen, so verläng-

Vorläufiger Hinrundenspielplan Saison 2014/2015 (Heimspiele) Freitag Samstag Samstag Samstag Mittwoch Samstag Samstag Samstag Dienstag

29.08.14 06.09.14 27.09.14 18.10.14 05.11.14 15.11.14 29.11.14 13.12.14 23.12.14

MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen MT Melsungen

-

VfL Gummersbach TBV Lemgo HSG Wetzlar HBW Balingen-Weilstetten ThSV Eisenach Rhein-Neckar Löwen TSV GWD Minden Bergischer HC SG Flensburg-Handewitt

Stand: April 2014. Einzelne Termine können sich noch ändern. Der endgültige Plan wird von der Liga im Juli bekannt gegeben.

ert sich die Kündigungsfrist bis sieben Tage nach dem endgültigen Feststehen der Ligazugehörigkeit. Kündigungen müssen schriftlich an die Geschäftsstelle gesandt werden. Dauerkartenpreise: Sollte die MT die Dauerkartenpreise zu Beginn einer Saison erhöhen, wird Ihnen dies ab der Saison 2015/2016 immer bis zum 31.03. eines Jahres mitgeteilt, so dass Sie die Kündigungsfrist 30.04. mühelos einhalten können. Umsetzung/Zusatzbestellungen: Alle Wünsche hinsichtlich der Änderung des Platzes, der Kategorie oder die Bestellung weiterer Dauerkarten werden als Neubestellungen behandelt. Bei gewünschten Platz- oder Kategorieänderungen ist vorab die fristgerechte Kündigung notwendig. Der Anspruch auf den bisherigen Dauerkartenplatz entfällt hierdurch. Ermäßigungsnachweise: Die entsprechenden Nachweise für ermäßigte Dauerkarten sind bei einer Änderung grundsätzlich vor dem Versand der Dauerkarten zu aktualisieren, d. h. der jeweils gültige Nachweis ist der MT bis spätestens eine Woche vor dem angekündigten Versand vorzulegen. Zahlungsmodalitäten: Als Zahlungsmittel ist ausschließlich Bankabbuchung per Einzugsermächtigung zugelassen; es ist keine Barzahlung oder Zahlung per Kreditkarte möglich.

Ticketpreise (Einzel- u. Dauerkarten) Saison 2014/2015 Kategorie

Sitzplatz Kategorie 1 Sitzplatz Kategorie 1 Sitzplatz Kategorie 2 Sitzplatz Kategorie 2 Stehplatz Erwachsene Stehplatz Student/Schüler Stehplatz Kind Sitzplatz Kind Kategorie 1* Sitzplatz Kind Kategorie 2*

Anmerkung

mit Behinder. > 50 % mit Behinder. > 50 % ab 16 Jahre 6 bis 15 Jahre bis 15 Jahre bis 15 Jahre

Einzelkarte

25,00 22,00 19,00 17,00 10,00 8,00 6,00 9,00 7,00

Dauerkarte

325,00 300,00 250,00 225,00 130,00 105,00 80,00 125,00 105,00

Dauerkarte im Abo

310,00 290,00 240,00 215,00 125,00 100,00 75,00 120,00 100,00

* Diese Preise gelten nur beim gleichzeitigen Kauf einer Erwachsenen-Karte derselben oder einer höheren Kategorie. Nachweise, die zur Ermäßigung berechtigen (Behinderung, Schüler, Studenten, Firmenangehörige, etc.) bitte beim Einlass auf Verlangen vorzeigen.

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"Ersparnis ggü. 17 Einzeltickets"

115,00 84,00 83,00 74,00 45,00 36,00 27,00 33,00 19,00


BUNDESLIGA FINDEN WIR GUT

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DAUERKARTE 2014/2015

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ZUKUNFT GEKLÄRT

KUBES COACHT TSCHECHIEN Die Frage nach der künftigen Tätigkeit von Daniel Kubes ist geklärt. Wenn der Vertrag des Abwehrrecken im Sommer bei der MT Melsungen ausläuft, wird der Tscheche zusammen mit seinem Landsmann Jan Filip die Nationalmannschaft seines Heimatlandes übernehmen. Das gab der tschechische Handballverband in einer Pressemeldung am Dienstag auf seiner Internetseite bekannt. Zuvor will Kubes aber noch als Spieler mithelfen, die Qualifikation für die WM zu sichern. Der 36-jährige, der 2012 vom THW Kiel zur MT Melsungen kam, bildet als Nationalcoach ein Gespann mit Jan Filip, mit dem er zwischen 2006 und 2008 beim damaligen Erstligisten HSG Nordhorn zusammenspielte. Derzeit büffelt Daniel Kubes für seinen Trainerschein. "Das ist eine ungeheure Ehre und gleichzeitig eine ganz neue Herausforderung für mich", freut sich der Zweimetermann über das Vertrauen, welches ihm entgegengebracht wird. "Ich möchte gern etwas von meiner Erfahrung weitergeben", so der langjährige Profi. In Deutschland hat er mit dem THW Kiel als Spieler alles gewonnen, vom Meistertitel über den DHB-Pokal bis zur Championsleague. Für sein Heimatland bestritt er mehr als 135 Länderspiele. Im Juni greift er ein letztes Mal als Aktiver auf dem Feld ins Geschehen ein. Dann nämlich will sich

Tschechien gegen Serbien (mit MT-Kapitän Nenad Vuckovic) für die Weltmeisterschaft 2015 qualifizieren. Auf das Großereignis in Katar vorbereiten wird er die Mannschaft dann zusammen mit Jan Filip bereits als Trainer. Während Daniel Kubes neu in das Trainergeschäft einsteigt, kann Jan Filip bereits Erfahrung in dieser Szene vorweisen. Der 40-jährige agiert seit 2011 beim schweizerischen Erstligisten TSV St. Otmar St. Gallen als Spielertrainer. Gut möglich, dass ihm Kubes in dieser Hinsicht nacheifert. Er ist in gleicher Funktion offenbar

MANSSON GEHT IN DIE SCHWEIZ Kreisläufer Anton Mansson wird in der kommenden Handball-Saison für den Schweizer Top-Klub Kadetten Schaffhausen auf Torejagd gehen. Schon seit Längerem stand fest, dass sein zum Ende dieser Serie auslaufender Vertrag beim Bundesligisten MT Melsungen nicht verlängert werden würde. 46

“Ich denke, dass ich dort viele Spielanteile bekommen und mich weiterentwickeln werden“, kommentierte der 25-Jährige seinen Entschluss. Auch die Aussicht, bei den Kadetten voraussichtlich auf internationaler Bühne tätig zu sein, war ihm wichtig. Coach des Europapokal-Teilnehmers ist der deutsche Ex-Weltmeister Markus Baur. HNA

beim Bundesligisten TV Emsdetten im Gespräch. Die Aufgabe als tschechische Nationalcoaches würde für die beiden parallel zu deren Vereinsverpflichtungen laufen. Der Handball habe eine rasante Entwicklung genommen. Deshalb sei die Besetzung der Trainerposition mit diesen beiden langjährigen Leistungsträgern der Nationalmannschaft ein Schritt in die richtige Richtung, sagte der derzeitige Nationaltrainer Vladimir Haber, der sich persönlich für die Verpflichtung von Daniel B.K. Kubes stark gemacht hatte.


E.ON MITTE WIRD ZU EAM

WIE DIE HEIMKEHR NACH LANGER REISE Die EAM ist wieder da. Ab Sommer bietet das Unternehmen, das in den vergangenen acht Jahren unter dem Namen E.ON Mitte firmierte, Strom und Gas für Privatkunden an. Geschäftsführer Georg von Meibom erläutert im Interview, was die Menschen in der Region von dem heimischen Unternehmen erwarten können. Herr von Meibom, die EAM ist wieder da. Wo hat sie sich denn in den vergangenen acht Jahren versteckt? Georg von Meibom: Eigentlich waren wir als EAM nie richtig weg. Etwa 70 Prozent unserer Mitarbeiter, die derzeit die neue EAM aufbauen, waren auch schon bei der alten EAM mit an Bord. Neu ist unter anderem, dass wir nun erstmalig in der 85-jährigen Unternehmensgeschichte zu 100 Prozent kommunal sind. Das ist nicht nur eine Information über unsere Gesellschafterstruktur, sondern ein klares Versprechen: Voller Einsatz für die Region!

Georg von Meibom (li.) und Thomas Weber (re.) mit dem EAMAufsichtsratsvorsitzenden Robert Fischbach.

Bis es zum vollen Einsatz kommt, dauert es aber doch noch ein wenig: Sie sind aktuell mit dem organisatorischen Umbau des Unternehmens und dem Aufbau eines Vertriebs beschäftigt. Warum haben Sie schon jetzt Ihr neues Erscheinungsbild mit dem grünen Logo veröffentlicht? v. Meibom: Die frühe Information war uns wichtig, weil wir schon jetzt deutlich machen wollen, dass eine offene Kommunikation für uns eine besondere Rolle spielen wird. Die Menschen in der Region sollen möglichst früh wissen, was bei ihrem Nachbarn EAM los ist und was Sie von ihm künftig erwarten können.

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Natürlich ist bei uns noch Gewinnspiel und Registrierung auf einiges in der Entwick- www.eam.de lung. Bevor wir im Som- Für alle, die heute schon Interesse hamer voll durchstarten, gibt ben, ab Sommer mit Strom oder Gas es noch viel zu tun. Neben von der EAM versorgt zu werden, bieunserem Kerngeschäft, tet das Unternehmen einen besondedem Betrieb der Strom- ren Service: Auf eam.de können potenund Gasnetze, arbeiten tielle Kunden auf unterhaltsame Weise wir auf Hochtouren dar- prüfen, ob die EAM zu ihnen passt, sich an, unser Unternehmen als Interessenten registrieren lassen und neu zu formieren. Ziel ist an einem Gewinnspiel mit attraktiven die Verlagerung von Funk- Preisen teilnehmen. tionen, die bisher vom E.ON-Konzern übernommen wurden, zurück in die Region. Wir haben bereits wichtige Weichen für unsere Selbstständigkeit gestellt. Dafür stellen wir in diesem Jahr mehr als 50 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Darüber hinaus bauen wir den Vertrieb für Strom und Gas auf. Wie kann man denn Kunde werden bei der neuen EAM? v. Meibom: Ganz einfach: Im Sommer aktiv zur EAM wechseln! Wir werden dann selbstverständlich auf allen Ebenen erreichbar sein – persönlich vor Ort, telefonisch und online. Für alle, die heute schon Interesse haben, demnächst von uns mit Strom oder Gas versorgt zu werden, bieten wir einen besonderen Service. Unter www.eam.de gibt es die Möglichkeit, sich bereits jetzt als Interessent registrieren zu lassen. So können Sie sicher gehen, dass Sie zu den Ersten gehören, die mit Informationen zu unseren Angeboten versorgt werden. Wichtig ist: Wer künftig Kunde bei uns werden möchte, muss selbst aktiv werden, ein Wechsel wird nicht automatisch erfolgen. Aber wir werden alles dafür tun, dass der Schritt zur EAM ganz unkompliziert läuft. Für den einen oder anderen Kunden, der schon früher einmal bei uns war, wird es dann vielleicht wie eine Heimkehr in eine vertraute Umgebung nach einer langen Reise. red


GROSSES KINO

MT-WERBESPOT MIT PARTNER REWE Im Rahmen ihrer erfolgreichen Kooperation hat die MT Melsungen zusammen mit REWE vor Kurzem einen witzigen Werbespot kreiert, der seit 3. April sogar im CineStar, Kassels größtem Kino, zu sehen ist. Für Conny Schätzel, verantwortlich für die Werbung der Vertriebsregion Mitte der REWE Markt GmbH, ist der Werbespot “das bisherige Highlight in der höchst kreativen und lebendigen Partnerschaft mit den MT Bundesliga-Handballern”. Was mit der fan-freundlichen Aktion “Tickets an der Supermarkt-Kasse“ begann und mit Anzeigen- und Bannerwerbung und einer Plakatkampagne fortgesetzt wurde, konnte mit dem ersten REWE Handballtalente-Camp im November letzten Jahres auch schon auf den aktiven sportlichen Bereich übertragen werden.Entwickelt und gedreht wurde der

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Premiere im CineStar (v.l.): Philipp Müller, Michael Roth, Jörn Berszinski und Henner.

Werbespot, in dem MT-Chefcoach Michael Roth und die Bundesligaprofis Mikael Appelgren, Michael Allendorf und Philipp Müller als Markenbotschafter agieren, von MT-Partner PAC Werbeagentur, Vellmar. Schauplatz war der REWE Markt von Jörn Berszinski in der Friedrich-EbertStraße in Kassel.

MT-Partner CineStar hat sich noch ein besonderes Bonbon ausgedacht: MT-Dauerkarteninhaber zahlen gegen Vorlage der Karte montags, mittwochs und donnerstags nur den reduzierten Kinopreis von 6,50 Euro – für die Laufzeit des MT-Spots im April gilt dieser Preis auch an allen anB.K. deren Tagen.


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Ihre Ansprechpartner vor Ort :

Jochen Brüne

Ingo Bingemann

Honda CR-Z 1.5 i-VTEC Sport Hybrid 16.400 EUR (Brutto), 13.782 EUR (Netto), 19,00% MwSt. Coupé, Tageszulassung, EZ 09/2012, 200 km, 84 kW (114 PS), Hybrid (Benzin/Elektro), Schaltgetriebe, Klimaautomatik Kraftstoffverbr. komb.: 5,0 l/100 km, CO2-Emissionen komb.: 117 g/km

Honda Civic Tourer 1.8 i-VTEC Sport + Winterpaket 21.900 EUR (Brutto), 18.403 EUR (Netto), 19,00% MwSt. Kombi, Vorführfahrzeug, EZ 01/2014, 5.000 km, 104 kW (141 PS), Benzin, Schaltgetriebe, Klimaautomatik Kraftstoffverbr. komb.: 6,4 l/100 km, CO2-Emissionen komb.: 149 g/km

Honda Civic 1.3 i-DSi IMA (Hybrid) 6.500 EUR, MwSt. nicht ausweisbar, Limousine, EZ 05/2004, 110.000 km, 61 kW (83 PS), Hybrid (Benzin/ Elektro) (E10-geeignet), Schaltgetriebe, Klimaautomatik Kraftst.verbr. komb.: ca. 4,9 l/100 km, CO2-Emiss. komb.: ca. 116 g/km

Honda Civic 1.4 i-VTEC Comfort mit AHK 10.400 EUR, MwSt. nicht ausweisbar, Limousine, EZ 03/2011, 40.600 km, 73 kW (99 PS), Benzin (E10-geeignet) Schaltgetriebe, Klimaautomatik Kraftst.verbr. komb.: ca. 5,9 l/100 km, CO2-Emiss. komb.: ca. 135 g/km

RHYTHMUS & MEHR

DIE MT-TROMMLER Willkommen zurück im Ligaalltag... ...heißen wir alle recht herzlich zum ersten Heimspiel nach dem Erlebinis Final 4 gegen den HBW Balingen/ Weilstetten! Angekommen sind unsere Jungs spätestens nach dem hart erkämpften 28:28 Remis in letzter Sekunde am vergangenen Ostermontag gegen GWD Minden, als uns Fans bei Malte Schröders "Not-Hammer" der Atem stockte. Die Gallier von der Alb sind nicht nur von der Spielweise ähnlich unangenehm zu spielen wie GWD Minden, sondern haben auch durch den eigenen Erfolg vom letzten Spieltag gegen den ThSV Eisenach wieder mächtig Rückenwind im Abstiegskampf bekom-

Die sich bietenden letzten Chancen wird der HBW sicherlich versuchen zu nutzen. Die entscheidende Frage wird sein, ob unsere Mannschaft wieder an die zuletzt starken kämpferischen Leistungen anknüpfen kann und somit vielleicht auch in der ein oder anderen Situation die spielerische Leichtigkeit wieder Einzug hält, die uns diese Saison schon so oft begeistert hat. Es muss ja auch nicht immer so spannend sein wie gegen GWD Minden... Hamburg war wieder eine Reise wert! Auch wenn wir alle über das Ergebnis entäuscht waren, können wir rückblickend feststellen, dass die Mannschaft und alle anwesenden Fans die MT und

Honda Civic 1.6 i-DTEC Comfort + Winterpaket + Einpark 20.400 EUR (Brutto), 17.143 EUR (Netto), 19,00% MwSt. Limousine, Tageszulassung, EZ 05/2013, 100 km, 88 kW (120 PS), Diesel, Schaltgetriebe, Klimaautomatik Kraftstoffverbr. komb.: 3,6 l/100 km, CO2-Emissionen komb.: 94 g/km

Honda Jazz 1.2 Cool mit Alu´s 4.400 EUR, MwSt. nicht ausweisbar Kleinwagen, EZ 06/2004, 166.000 km, 57 kW (77 PS) Benzin (E10-geeignet), Schaltgetriebe, Klimaanlage Kraftst.verbr. komb.: ca. 5,5 l/100 km, CO2-Emiss. komb.: ca. 129 g/km

Honda Jazz 1.2 i-VTEC S Cool MJ-2014 Sondermodell 12.800 EUR (Brutto), 10.756 EUR (Netto), 19,00% MwSt. Kleinwagen, EZ 11/2013, 50 km, 66 kW (90 PS) Benzin, Schaltgetriebe, Klimaanlage Kraftstoffverbr. komb.: 5,3 l/100 km, CO2-Emissionen komb.: 123 g/km

M O T O R R Ä D E R Honda Crossrunner, VFR 800 X 7.499 EUR (Brutto), 6.302 EUR (Netto), 19,00% MwSt. Vorführfahrzeug, EZ 05/2012, 900 km, 75 kW (102 PS) Benzin, Schaltgetriebe Honda Integra 2014, Doppelkupplungsgetriebe 8.755 EUR (Brutto), 7.357 EUR (Netto), 19,00% MwSt. Roller/Scooter, Neufahrzeug 5 km, 40 kW (54 PS), Benzin, Automatik

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Voller Einsatz beim Final Four: Hier sitzen die Trommler traditionell in der ersten Reihe. men. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt jetzt lediglich noch einen Punkt, nachdem die Verantwortlichen des HBW zum Jahresende die Reißleine zogen und sich vorzeitig vom langjährigen Erfolgstrainer Dr. Rolf Brack trennten.

die Region würdig verteten haben. WIR haben gezeigt, WIR sind MT! Jungs, WIR C.E. sind stolz auf euch. Weitere News und Infos der Trommler findet ihr auf unserer Hompage mt-trommler.de oder bei Facebook.


DKB HANDBALL-BUNDESLIGA

TOP TORSCHÜTZEN, TOP KEEPER Pl.

Spieler

Verein

Pos.

Spiele

Tore/Spiel

Tore ges.

7m

1

Marko Vujin

THW Kiel

RR

29

7,4

214

52

2

Michael Allendorf

MT Melsungen

LA

29

6,9

199

76

3

Robert Weber

SC Magdeburg

RA

29

6,7

195

86

4

Anders Eggert

SG Flensburg-Handewitt

LA

29

6,5

189

85

5

Uwe Gensheimer

Rhein-Neckar Löwen

LA

27

6,4

173

57

6

Hans Lindberg

HSV Handball

RA

25

6,8

171

68

7

Filip Jicha

THW Kiel

RL

29

5,9

170

31

8

Raul Santos

VfL Gummersbach

LA

29

5,6

161

46

9

Momir Rnic

FRISCH AUF! Göppingen

RL

28

5,4

150

33

10

Lars Lehnhoff

TSV Hannover-Burgdorf

LA

26

5,7

147

47

11

Domagoj Duvnjak

HSV Handball

RM

28

5,1

144

0

12

Barna Putics

VfL Gummersbach

RL

28

5

141

15

13

Konstantin Igropulo

Füchse Berlin

RR

29

4,8

139

40

Johannes Sellin

MT Melsungen

RA

29

4,4

127

34

Spieler

Verein

Par./Sp.

Par. ges.

Par. TG

••• 19

Pl.

Spiele

Par. 7m

1

Mikael Alf Appelgren MT Melsungen

29

16,9

491

5

26

2

Niklas Landin Jacobsen

Rhein-Neckar Löwen

29

14

405

22

19

3

Silvio Heinevetter

Füchse Berlin

28

13

363

7

26

4

Carsten Lichtlein

VfL Gummersbach

29

12,2

354

10

29

5

Mattias Andersson

SG Flensburg-Handewitt

28

12,5

350

5

14

6

Johannes Bitter

HSV Handball

29

10,6

308

6

16

7

Rene Villadsen

ThSV Eisenach

29

10

289

10

21

8

Primoz Prost

FRISCH AUF! Göppingen

26

10,7

279

7

13

9

Johan Sjöstrand

THW Kiel

28

9,1

254

11

14

10

Jens Vortmann

TSV GWD Minden

29

8,6

249

5

18

11

Andreas Wolff

HSG Wetzlar

29

8,5

247

14

20

12

Martin Ziemer

TSV Hannover-Burgdorf

29

8,1

234

18

7

MT Melsungen

26

2,3

61

1

5

••• 36

Per Sandström

Erklärung: Par./Sp. = Paraden pro Spiel | Par. ges. = Paraden gesamt | Par. TG = Paraden beim Tempogegenstoß | Par. 7m = Paraden beim Siebenmeter Stand: 22.04.14

53


MT-FANCLUB

SUPPORTERS KASSEL Liebe Handballfreunde, mehr als ein Arbeitssieg war die letzte Partie vor dem Final 4 gegen Eisenach nicht. Die bereits so gut wie als Absteiger feststehenden Gäste machten insbesondere in der ersten Spielhälfte das Beste aus ihren Möglichkeiten. Die knappe Halbzeitführung der Thüringer war, begünstigt durch Konzentrationsschwächen unsererseits, die sich in einer katastrophalen Chancenverwertung zeigten, durchaus verdient. Mit zunehmender Spielzeit bekamen wir die Partie immer besser in den Griff, was natürlich auch daran lag, dass die Eisenacher immer mehr erlahmten. Die erste Halbzeit, in der sie alles gaben, hatte wohl – nicht zuletzt aufgrund der eingeschränkten Wechselmöglichkeiten – zu viel Kraft gekostet. Nenad Vuckovic, der auf der Mittelposition spielte, machte ein prima Spiel. Ihm gelang es immer wieder, unser etwas lahmendes Spiel schnell zu machen. Daneben möchte ich Daniel Kubes erwähnen, der seine Qualitäten als Gegenstoßspezialist und sicherer Strafwurfschütze und nicht nur, wie gewohnt, als Abwehrrecke zeigte. Die Schiedsrichter aus Braunschweig begannen eigentlich ganz gut, aber mit zunehmender Spielzeit gerieten sie immer mehr von der Rolle. Der Sieg mit 29:23-Toren war letztlich verdient, hätte aber bei etwas besserer Nutzung der Tormöglichkeiten wesentlich höher ausfallen können, ja müssen. Guten Mutes fuhren wir mit 12 Mitgliedern im Sonderzug, verstärkt durch 18 weitere Mitglieder, die per Pkw anreisten, nach Hamburg zum Final 4 und ließen uns auch durch vielfältige Bauund Gleisarbeiten in Hamburg, die dazu führten, dass wir in Pinneberg ankamen und abfuhren, nicht stören. Gegen die Füchse Berlin begannen wir recht gut, aber mit zunehmender Spielzeit wurde offenbar, dass auch in die54

sem Spiel (mal wieder) die besten Chancen (Strafwürfe und Tempogegenstöße) nicht genutzt werden konnten. So lagen wir zur Halbzeit mit 13:15-Toren zurück, statt klar zu führen. Zudem waren uns die Schiedsrichter Brauer/Holm nicht sonderlich gewogen, um nicht zu sagen, dass sie uns klar benachteiligten.

Spiels, lautstark unsere Mannschaft und genossen am Sonntag noch das ebenfalls sehr spannende Finale, das die Füchse Berlin schließlich als 22:21-Sieger sah, bevor es bei kühlen Getränken und heißer Musik im Sonderzug zurück nach Hause ging. Fazit aus Melsunger Sicht: Schade, da war mehr drin, aber dennoch ein tolles Handball-Wochenende, an dem wir nur zu gerne im kommenden Jahr wieder teilnehmen würden. Wegen Urlaubs fehlt leider ein Rückblick auf das Spiel in Minden.

Bleibt festzuhalten, dass die Ansetzung der drei Schiedsrichtergespanne durch den DHB zumindest in Frage gestellt werden kann, was im Übrigen auch nach dem Finale am Sonntag zum Thema wurde. Wieso zu einem Event, das bundesweit verfolgt wird, nicht die besten Unparteiischen eingeladen werden, bleibt für mich ein großes Geheimnis und nicht nachvollziehbar. Brauer/Holm, denen unser Vorsitzender schon vor Jahren empfohlen hatte, ihre Laufbahn zu beenden, pfiffen dann auch bis zu dem für uns bitteren Ende das, was sie zu leisten imstande sind. In der zweiten Halbzeit lagen wir zumeist mit 3-4 Toren zurück, erst gegen Ende ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft, wir kamen bis auf ein Tor heran, Mikael Appelgren hielt 15 Sekunden vor der Schlusssirene einen Siebenmeter, es bestand somit die Möglichkeit, auszugleichen, aber der Abpraller landete nicht bei unseren jubelnden Spielern, sondern beim Gegner, der dann endgültig den Sack zumachte. Nichsdestotrotz feierten wir Melsunger Fans, wie schon während des gesamten

Zum heutigen Serienspiel empfangen wir den HBW Balingen-Weilstetten. Unser heutiger Gegner schwebt in höchster Abstiegsgefahr und das mit einer Mannschaft, die nach meiner Meinung von den Namen her nicht schwächer ist als in den Vorjahren. Aber nach der Entlassung von Trainerfuchs Dr. Brack fehlt es wohl doch am „BrackEffekt“. Gegen diesen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht, ist Vorsicht geboten, das zeigte schon das Vorspiel, in dem wir mit Ach und Krach ein Unentschieden erreichten. Mit besserer Chancenverwertung und konzentrierter Abwehrleistung sollte uns ein Sieg möglich sein. Mit sportlichen Grüßen, Gunther Sturm

Kontakt: Vor und nach dem Spiel an einem der Stehtische im Foyer (Wimpel!) E-Mail: Gernot Sturm, gtempesta@arcor.de Telefon: Alexander Mix 0561/7399956 und 0178/6915461


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DIE BARTENWETZER Herzlich willkommen zum Heimspiel in der Rothenbach-Halle! Vier Wochen ist es her, seit dem letzten Ligaheimspiel hier vor Ort. Der ThSV Eisenach war zur Generalprobe fürs Final Four in Hamburg zu Gast und wurde mit einer 29:23 Niederlage nach Thüringen geschickt. Danach folgte die Woche der Länderspiele für viele MT-Akteure. Michael Allendorf, Felix Danner und Johannes

bartenwetzer-melsungen.de die Erwartungshaltung stieg kontinuierlich. Los gings pünktlich um 6.45 Uhr mit dem Sonderzug nach Hamburg. Für Speis und Trank war im Partywagen bestens gesorgt. Die Zeit verging wie im Flug bis wir in Pinneberg von den jewei-

Minuten bekanntlich knapp die Segel streichen mussten. So war es am Sonntag die Überraschung, dass die Füchse den Pott mit in die Hauptstadt entführten. Rund ums Oval waren sich nach den drei Spielen Fans aller vier Gruppierungen einig, dass die Schiris an beiden Tagen mit vielen Entscheidungen neben der Spur waren. Aber es nutzt alles nichts und der Liga-Alltag ruft wieder. Die von Teamsportreisen organisierten Transfers funktionierte perfekt und jeder konnte sich sein Programm in der Hansestadt selbst ba steln. Die Heimfahrt im Sonderzug war recht kurzweilig, und im Partywaggon wurde getanzt und gefeiert, als wär der Pokal mit im Zug! Gegen Mitternacht waren wir dann alle wieder unversehrt daheim. Zum Auswärtsspiel am Ostermontag beim GWD-Minden setzten die Bartenwetzer einen Reisebus ein. 36 Fans unterstützten unser Team, das in weissen Trikots auflief. Bis zur Halbzeit fielen 30 Treffer, 15 auf jeder Seite. In Halbzeit zwei gelangen mit dem 28 : 28 jedem Team noch 13 Treffer, wobei Malte mit dem letzten Tor in letzter Sekunde noch einen Punkt rettete. Insgesamt wurden an diesem Tage zu viele Chancen liegengelassen. Da wäre mehr möglich gewesen. Aber in Minden haben wir schon ganz andere Dinge erlebt.

Sellin liefen für schwarz-rot-gold im Nationaltrikot auf und waren gegen Ungarn erfolgreich im Einsatz, Sie kehrten ebenso gesund wieder heim, wie unsere Nordlichter. So konzentrierte sich die darauffolgende Woche aufs Pokalwochenende in Hamburg, der alle Fans entgegenfieberten. Die Vorfreude und 56

ligen Bussen in die Hotels transportiert wurden. Nach kurzem Check-in ging es in die imposante O2-Word- Die vielen Fangruppen waren gerüstet für dieses Wochenende. Entspannt konnten wir die Niederlage der RN-Löwen gegen Flensburg verfolgen. Danach wurde es ernst für die MT, die nach packende 60

Heute haben wir den HBW-BalingenWeilstätten zu Gast. Ein aus der Vergangenheit bekannt unbequemer Gegner, der mitten im Abstiegskampf steht und sich noch aus eigener Kraft ans rettende Ufer kommen kann. Da ist wieder volle Konzentration über 60 Minuten gefordert, um den 6. Tabellenplatz zu sichern.Der SCM ist uns scharf im Nacken! Jörg Weber

Kontakt: Karin Wenderoth unter 0173-5356682 und Fanstand in der Rothenbachhalle.


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Hallo liebe Fans, herzlich willkommen zum Heimspiel gegen die HBW Balingen!

Fehler und das Vergeben von klaren Schussmöglichkeiten gibt. Nun wird es um Platz 6 doch noch einmal eng, denn formstarke Magdeburger lauern von Platz 7 und Platz 5, den aktuell die Berliner Füchse belegen, entfernt sich immer mehr. Beim Final 4 hat man wieder gesehen, dass ein sogenannter Außenseiter auch den Pokal gewinnen kann, denn wer hätte nach dem tollen Sieg der Flensburger gegen die RNL und dem Zittersieg der Hauptstädter gegen unsere MT 58

Schade um die vergebene Chance für uns - da war mehr drin - genauso wie am Ostermontag bei der abstiegsbedrohten GWD Minden, wo zum Schluss immerhin noch ein verdienter aber glücklicher Punkt dank Malte Schröders Hammer in der Schlusssekunde gerettet werden konnte. Sicherlich fehlt der in letzten Wochen überragende Felix Danner hinten und vorne leider verletzt und wird wohl auch heute nicht auflaufen können. Die Balinger sind wie die Mindener ebenfalls nicht einfach zu bespielen; haben sie doch unter ihrem

scheidenden Trainer Rolf Brack ein starkes Kollektiv zur Verfügung und kämpfen ja auch noch vehement gegen einen Abstieg, sodass auch hier Vorsicht geboten ist. Doch es ist ein Heimspiel, sodass ein Sieg eigentlich Pflicht ist. Wahlschwedin und MT-Edelfan Susi zu Gast Heute begrüßen wir auch unsere langjährige Freundin Susi, die zusammen mit ihrer Mutter auf Deutschlandtour ist und auf Einladung des Fanclubs sich das Spiel nicht entgehen lassen

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Nach dem schönen, aber leider erfolglosen Wochenende beim Final4-Turnier in Hamburg, wo unser Team sich trotz der Halbfinalniederlage gegen die Füchse Berlin prächtig präsentierte, zeigte sich nun auch in Minden woran es noch hapert; die Verwertung klarster Chancen und den sogenannten Big Points zur rechten Zeit bringen uns immer wieder um den verdienten Lohn, sprich einem Sieg. Da nützt auch ein immer wieder starker M. Appelgren im MT-Tor nichts, wenn es im Angriff zu viele technische

schon auf einen Finalsieg der Berliner gesetzt.

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ROTWEISS

möchte. Inklusive dem Nachspiel wie immer in Funti's Hütte (Foto rechts). Wir wünschen Euch liebe Fans ein tolles Spiel in der Rothenbachhalle, das hoffentlich durch einen Sieg unserer Mannschaft gekrönt wird. Euer Fanclub-Team, Ralf Funtan

ERGEBNIS-TIPP: HEUTE 30 € im Start-JACKPOTT! Max Franke aus Lohfelden war der Gewinner des letzten Tipps, da er als einziger den 29:23-Sieg gegen Eisenach richtig tippte. Herzlichen Glückwunsch zu 40 €!


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MT-ADRESSEN / ANSPRECHPARTNER TICKETS MT-Shop Melsungen Mühlenstraße 14, 34212 Melsungen Tel. 05661-92600, Fax: 05661-926029 Mail: info@mt-melsungen.de MO, DI, DO 10-18 h, MI + FR 10-13 h MT-Shop Kassel / GrimmHeimat NordHessen Treppenstrasse 1, 34117 Kassel Tel.: 0561-86165503 MO-FR 10.00-19.00 h SA 10.00-18.00 h MT-Shop Lohfelden Sporthaus Solms Hauptstraße 49, 34253 Lohfelden Tel.: 0561-512771 Mail: webmaster@sport-solms.de MO-FR 09-18 h, SA 09-13 h HNA Kartenservice Kurfürsten-Galerie Mauerstraße 11, 34117 Kassel Tel.: 0561-203204 MO-FR 09-18 h, SA 09-16 h www.hna-kartenservice.de Internet www.mt-melsungen.de Online-Ticketpartner www.eventim.de

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Bad Hersfeld, Carl-Benz-Str. 5; Bad Karlshafen, Am Rechten Weserufer 3; Bad Soden-Allendorf, Städtersweg 1-2; Baunatal, J.-Siegm.-SchuckertStr. 2 a; Bergshausen, Ostring 1; EdermündeAb einem Einkauf von 50 Euro in einem der an dieser Aktion teilnehmenGr., Zur Mühle; Ehlen, Kasseler Str. 30; Espenau, den REWE Märkte (s. nebenstehende Adressen) können Sie für nur 10 Euro Goethestr. 19; Felsberg, Steinweg 15; Fuldatal, einen Gutschein über eine Sitzplatzkarte der Kategorie 1 im Wert von 22 Ihringshäuser Str. 161; Fuldatal-Rothw., ReinhardsEuro erwerben. Den Gutschein lösen Sie rechtzeitig zu einem Spiel Ihrer waldstr. 2; Grebenstein, Bahnhofstr. 17; GuxhaWahl in der Saison 2013/ 2014 ein. gen, Dörnhagener Str. 30; Heinebach, Nürnberger Str. 18; Hess. Lichtenau, Ottilienstr. 1; Hofgeismar, Bahnhofstr. 30; Homberg/ Efze, Stellbergsweg 2; Ihringshausen, Niedervellmarer Str. 23; Kassel, Fr.-Ebert-Str. 104; Kassel, West-ring; Kassel, Leuschner Str. 82; Kassel, Leuschner Str. 99; Kassel/ Bettenh., Heiligenröder-str. 84-86; Kassel-Oberzw., Kronenackerstr. 2; Kassel-Wehlh., Sternbergstr. 10; Kassel-Wehlh., Kirchweg 29 A; Kaufungen, Hessenring; Lohfelden, Lange Str. 10; Niederaula, Schlitzer Str.; Nd.kaufungen, Im Feldhof 9; Reinhardshagen, Vaaker Weg; Rotenburg a.d.F., Kasseler Str. 66; Sandershausen, Hann. Str. 72; Schauenburg-H., Pfingstweide 4; Spangenberg, Mörsh. Str. 2; Waldau, Görlitzer Str. 39; Waldkappel, Stockwiese 1; Wanfried, Bahnhofstr. 8.

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RUND UM DEN HANDBALL NAMEN SIND NACHRICHTEN

Heiner Brand will seine hauptamtliche Tätigkeit beim Deutschen Handballbund 2015 beenden, dies unterstrich der frühere Nationaltrainer erneut in einem Interview. Der 61 Jahre alte Gummersbacher, der als einziger Deutscher sowohl als Spieler als auch als Trainer Weltmeister wurde, kann sich nach Ablauf seines Vertrages als DHB-Manager im kommenden Jahr nur noch ein ehrenamtliches Engagement vorstellen.

ziehen", sagte der ehemalige Bundestrainer in einem Interview mit der «Handballwoche». Anfang Februar hatte er bereits in einem TV-Interview mit Sport1 erklärt: "Im kommenden Jahr läuft mein Vertrag aus und ich denke, dann ist für mich die Zeit gekommen, mich zurückzuziehen."

Archivfoto: Brand im Interview mit Bernd Kaiser, 2011 in Schwerin.

"Vierzig Jahre Leistungssport als Spieler, Vereins- und Nationaltrainer haben zweifellos Spuren bei mir hinterlassen, so dass es langsam Zeit ist, mich etwas aus der Verantwortung zurückzu-

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Der Vertrag von Brand war noch vom alten Präsidium unter Ulrich Strombach verlängert worden, mit dem neuen Präsidium gab es in der Anfangsphase einige Reibungspunkte. So schloß Brand kategorisch aus, dass DHB-Vizepräsident Bob Hanning sein unmittelbarer Vorgesetzter sei: "Das wird mit Sicherheit jetzt nicht so sein, denn er war mein Co-Trainer", erklärte Brand im verganhandball-world genen September.



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