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Kurz vor Anpfiff MT Melsungen Bundesliga-Magazin Saison 2009/2010 Nr. 8 • 28.11.2009

FĂźchse Berlin

Unser heutiger Gast:

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Willkommen beim MT Bundesliga-Handball

Reicht die Kraft auch gegen Berlin?

Das war schon hart am Limit, was die MT-Recken am Mittwochabend gegen den haushohen Favoriten Frisch Auf Göppingen auf’s Parkett der Rothenbach-Halle gezaubert haben. In arg dezimierter Besetzung (“Ohne Vier”) zeigten die Zinglersen-Schützlinge, zu welchen Leistungen eine Mannschaft fähig ist, der unter solchen personellen Voraussetzungen eigentlich nur im Traum Chancen eingeräumt werden. Umso schöner dann, wenn Träume wahr werden. Nur 72 Stunden später steht nun mit den Füchsen Berlin die nächste Herausforderung bevor. Und es wird sich zeigen, ob die MT, die wahrscheinlich wieder in der gleichen engen Formation antreten wird, zu einem weiteren Kraftakt imstande ist. Trainer Ryan Zinglersen wollte nach dem Coup gegen Göppingen gar noch nicht nach vorne schauen, sondern mit seinen Jungs lieber das Gefühl des Sieges auskosten. Doch spätestens in der Pressekonferenz kam die Sprache auf den kommenden Gegner, die Füchse aus Berlin. “Obwohl die Mannschaft heute fantastisch gekämpft hat, und sie sich eine Belohnung redlich verdient hätte, werde ich ihr natürlich morgen nicht trainingsfrei geben”, so der MT-Coach. “Dazu ist die Zeit bis nächsten zum Spiel viel zu knapp bemessen. Wir werden uns am Donnerstag und Freitag gezielt auf Berlin vorbereiten, wobei es wichtig sein wird, im Training die richtige Mischung zwischen Regeneration und Belastung zu finden”. Dass das gelingt, davon ist Grigorios Sanikis überzeugt. Dabei wurde dem Halblinken, der sich gegen Göppingen als einer der Väter des

Gegen Göppingen einer der Sieggaranten: Grigorios Sanikis Foto: H. Hartung

Sieges fühlen durfte, besonders übel mitgespielt. Als Sanikis wurfbereit auf das Göppinger Tor zuflog, wurde er plötzlich mit einem rüden Griff in den Wurfarm gesundheitsgefährdend gefoult. “Das hätte böse ausgehen können, aber zum Glück ist offenbar nichts passiert”, meinte der Shooter hinterher. “Ich denke, wir werden bis zum Spiel gegen die Füchse nicht nur wieder fit sein, sondern genauso brennen, wie gegen Göppingen”, setzt der Grieche auch auf den Aspekt Motivation. Genau die dürfte beim Gedanken an die vergangene Saison noch zusätzlich geschürt werden. Denn bis vor dem letzten Meisterschaftsspiel in Berlin durfte sich die MT noch in dem Glücksgefühl wähnen, die Saison mit Platz 10 abzuschließen. Doch nur 60 Spielminuten später hatten die Füchse die Bartenwetzer verbissen und sich ihrerseits auf die 10 gehievt. B.K.

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Namen & Nachrichten „Noch nie, seit ich im Handballgeschäft bin, bin ich so beleidigt und beschimpft worden wie in diesem Spiel“, schüttelte HSV-Sportdirektor Christian Fitzek (Foto) nach dem Championsleague-Spiel seines Teams beim spanischen Top-Club Ciudad Real im Interview mit dem Hamburger Abendblatt den Kopf: „Es war teilweise obszön. Auch dass Ciudad Reals Trainer Talant Duishebaev unseren Coach Martin Schwalb mit den Worten "Du Arschloch, ich hau dich gleich!" bedroht hat, war völlig unnötig, zumal sich die hitzige Atmosphäre gar nicht aufs Spielfeld übertragen hat.“ Umso hitziger war es auf den Bänken, mit abfälligen Gesten, einem Habitus, der sehr wohl als bedrohlich interpretiert werden kann und heftigen Worten legte sich Talant Duschebajew mit der anderen Seite an. Was in der deutschen Kreisliga wohl sofort zur Verbannung des Trainers auf die Tribüne geführt hätte, blieb diesmal in der Königsklasse ungestraft. Doch diese Szene sollte für den HSV ein folgenreiches Nachspiel haben, denn Schwalb reagierte auf die Provokationen, regte sich ebenfalls lautstark auf. Für Ciudad Real wurde nun die progressive Reihe zum Vorteil, die Hausherren kassierten nur gelb. Die allerdings bereits mit Gelb verwarnte hanseatische Bank bekam zwei Strafminuten. Fallstricke des Regelwerks, die am Ende in der Partie in der Quijote-Arena auch den Ausschlag geben sollten. Das Spiel gewannen übrigens die Spanier mit 30:28, die damit weiterhin die CL-Gruppe C vor dem HSV anführen. Quelle: www.handball-world.de Am 3. Januar 2010 lässt “Teamsportreisen”, der Reisepartner von handballworld.com, im Rahmen seines Handballturniers in New York ein All Star Team aus ehemaligen und aktiven Größen aus der Handballbundesliga auflaufen. Mit dabei sind neben Henning Fritz, Stefan Lövgren, Peter Gentzel (Foto) und Ljubomir Vranjes gleich mehrere Akteure der HSG Wetzlar. Zusammen mit Trainer Michael Roth werden die Bundesligaprofis Michael Allendorf, Peter Jungwirth und Sebastian Weber „über den großen Teich“ jetten. Abseits des sportlichen wird es auch einen geselligen Part geben. So werden alle Teilnehmer gemeinsam Silvester feiern und zwar in „Downtown New York“, einer echt amerikanischen Bar. Zudem ist der Besuch des NBA-Spiels New Jersey Nets gegen Cleveland Cavaliers geplant.

Der ehemalige Nationalspieler und Sportdirektor des SC Magdeburg, Stefan Kretzschmar (Foto), steigt beim HandballOberligisten SC DHfK Leipzig ein. Der gebürtige Leipziger wird einen Posten im Aufsichtsrat des Viertliga-Spitzenreiters bekommen und will mit seinem neuen Verein in drei bis vier Jahren in die Bundesliga aufsteigen. «Ich bin kein rationaler Mensch, ich habe das aus dem Bauch heraus entschieden. Die Stadt bietet tolle Strukturen und eine lange Tradition. Im Vergleich zu München oder Köln gibt es keine andere starke Mannschaftsportart, daher könnte es hier gelingen», erklärte der 36-Jährige in der Messestadt. Der ehemalige Linksaußen soll sich vor allem um die Sponsoren-Akquise und um die öffentliche Außendarstellung des Clubs kümmern. Nach anderen Positionen im Verein strebt er nach eigenen Aussagen nicht. Dennoch warnt Kretzschmar vor zu großen Erwartungen: «Das ist kein Alibi-Projekt. Und ich bin bestimmt kein Allheilsbringer.» Sollte der direkte Aufstieg des Spitzenreiters in die neu zu gründende 3. Liga gelingen, will «Kretzsche» komplett mit seiner Familie von Magdeburg nach Leipzig ziehen. Erst im September war bekanntgeworden, dass sich Kretzschmar zukünftig als Spielerberater bei einer Leipziger Agentur betätigen wird. Dort betreut er unter anderem die Nationalspieler Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Lars Kaufmann (Frisch Aus Göppingen) und Christian Sprenger (THW Kiel). Zudem ist der Champions-LeagueSieger von 2002 Co-Kommentator beim Deutschen Sportfernsehen (DSF). Quelle: www.sueddeutsche.de Handball-Nationalspieler Dominik Klein (Foto) geht für sein soziales Engagement neue Wege. Der Linksaußen vom deutschen Meister THW Kiel unterstützt mit einem Teil der Erlöse für seinen Kalender den Verein Mukoviszidose. Dort ist der 25-jährige Weltmeister von 2007 unter anderen neben Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich oder Fernseh-Moderator Marco Schreyl einer der prominenten Förderer. Der auf 1000 handsignierte Exemplare limitierte Kalender, der Klein unter dem Motto «Kia Kaha» (sei stark) in zwölf ungewöhnlichen Motiven außerhalb des Sports zeigt, kann über dessen Internetseite (www.dominikklein.com) bestellt werden. Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de

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Gästeportrait Füchse Berlin Füchse • 2009/2010 Hinten (v.l.): Fabian Kittmann (Physiotherapeut), Detlef Klavehn (Betreuer), Dr. Jürgen Bentzin(Arzt), Torsten Laen (4), Michal Kubisztal (10), Sebastian Schneider (20), Mark Bult (21), Rico Göde (7), Stian Vatne (3), Gabor Langhans (15), Alexander Haase (CoTrainer), Erik Helm (Athletik-Trainer), Dagur Sigurdsson (Trainer) Vorn (v.l.): Runar Karason (6), Kjetil Strand (5), Konrad Wilczynski (17), Bartlomiej Jaszka (24), Silvio Heinevetter (12), Petr Stochl (71), Colja Löffler (2), Martin Murawski (22), Johannes Sellin (23), Markus Richwien (11)

Foto: www.photowende.com

Hohe Erwartungen in der Hauptstadt

Schaut man auf den bisherigen Saisonverlauf der Füchse Berlin, wird man nicht so recht schlau aus dieser Mannschaft. Durchaus ansprechende Leistungen wechseln sich ab mit Totalausfällen. In jedem Fall ist man an der Spree aber zumindest momentan noch weit entfernt vom eigenen Anspruch, Kandidat für die Europacup-Plätze zu sein. Dazu ist das Team nicht konstant genug, dazu fehlen auch die Punktgewinne gegen die so genannten "Gegner auf Augenhöhe". Und so sind die Füchse eher noch auf dem Weg in Richtung Festigung des Mittelfeldplatzes aus dem letzten Jahr, als auf der Jagd nach europäischen Meriten. Was auch eher ins Bild passt, das die Berliner der Handballwelt und ihren Fans vermitteln wollen. Von Gigantomanie halten die Verantwortlichen jedenfalls nichts. "Wir geben nicht mehr aus als wir einnehmen können", gab Manager Bob Hanning vor der Saison den strikten Kurs vor. Langsames, natürliches Wachstum wird angestrebt statt künstlicher Aufblähung. Die

Beispiele Essen und Nordhorn aus der letzten Saison waren Warnung genug, und auch die Probleme einiger vermeintlicher Spitzenclubs trieben Hanning schon vor dem ersten Anwurf Anflüge von Zornesröte ins Gesicht. "Ich finde es verwerflich, wenn ein Verein wie Gummersbach schon vorher die Gehälter kürzt. Das tut der Liga nicht gut", wetterte er mit Blick auf einen der vermeintlichen Konkurrenten um einen europäischen Startplatz. Und auch die Probleme in Flensburg, wo ein weiterer "Großer" Gehälter eindampfen musste, waren Wasser auf seine Mühlen: "Wir kaufen uns den Europapokal jedenfalls nicht auf Pump", machte er nicht zuletzt den Spielern an der Spree klar, dass leistungsgerecht entlohnt wird. Und das Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de

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Gästeportrait Füchse Berlin Fortsetzung

vorhandene Geld nicht verschleudert würde, um Tage oder Wochen später über Kürzungen verhandeln zu müssen, Wie es eben in Gummersbach und Flensburg geschah.

Silvio Heinevetter

Kjetil Strand

Der Etat der Hauptstädter wurde trotz um sich greifender Wirtschaftskrise dennoch leicht angehoben. Auf dem achten Platz rangieren die Füchse in der Finanztabelle der Liga. Ziemlich genau der Platz, der die Basis für diese Saison darstellen soll. "Vielleicht noch einen besser auf sieben", wünscht sich der neue Trainer Dagur Sigurdsson, seit dieser Spielzeit neu auf der Kommandobrücke. Denn der könnte bei entsprechend gutem Abschneiden der diesjährigen deutschen Europapokalstarter genügen. "Aber", weiß der Isländer, "da wollen auch viele andere hin". Es ist ja nicht so, dass nur Berlin nach Präsenz auf der europäischen Bühne streben würde. Womit wir sehr schnell wieder beim geflügelten Wort von den "Gegnern auf Augenhöhe" wären. Klar ist nämlich: nur wer die direkte Konkurrenz niederhalten kann, wird sich am Ende durchsetzen. Das Einfahren der so genannten Pflichtpunkte gegen die vermeintlich "Kleinen" selbstverständlich vorausgesetzt. Schaut man sich unter diesen Gesichtspunkten den bisherigen Saisonverlauf der Füchse an wird schnell klar, dass zwischen Wunsch und Wirklichkeit noch eine breite Lücke klafft. Und man beginnt sich zu fragen, ob die vollmundige Ankündigung vom Anschluss ans obere Tabellendrittel eine Luftblase war, aus Selbstüberschätzung resultiert oder vielleicht bewusst ein Signal vor allem für das Umfeld, dem Handball in der kulturell und sportlich völlig überfrachteten Bundeshauptstadt einfach mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Denn was im ersten Moment unsinnig und aus der Luft gegriffen scheint, bekommt vor allem durch ein ganz aktuelles Statement von Nationaltorhüter Silvio Heinevetter eine Dynamik, die in dieser Form bisher überhaupt nicht beachtet wurde. Vor dem Dienstagsspiel in Balingen auf die augenscheinlich zu hoch angesetzten Ziele angesprochen meinte er sinngemäß, dass es in Berlin eben manchmal eben nicht anders gehe als mit leichten Übertreibungen. Immerhin müsse man sich dort behaupten gegen erstklassigen Fußball (Hertha), Basketball (Alba) und Eishockey (Eisbären). Die Uhren ticken dort etwas

anders, und man müsse sich schon etwas einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit auf den Handball zu ziehen. Ob diese Aussage einem Bob Hanning gefallen hat? Oder ob Heinevetter nur unvorsichtig ausgeplaudert hat, was der umtriebige Macher längst weiß und mit der Saisonzielsetzung auf seine ihm eigene Art versucht hat umzusetzen? Trotzdem ist es müßig, über diese eher ins strategische Fach gehörenden Dinge zu spekulieren. Bis jetzt hat nämlich noch jede Maßnahme des erfolgreichen Managers früher oder später gegriffen. Auch wenn die Berliner vor ihrem Kassel-Gastspiel mit Platz zehn "nur" den Abschlussrang des Vorjahres belegen, ist der Weg zum offiziell angepeilten achten mit nur zwei Punkten nicht weit. Das ist nicht viel nach erst einem Drittel der zu absolvierenden Partien und lässt noch alles offen. Man denke nur an die formidable Rückrunde der MT Melsungen im letzten Jahr. Mit einer ähnlichen Serie wären die Berliner wieder mehr als dick im Geschäft. Also vielleicht doch alles im grünen Bereich bis jetzt? Auch Bob Hanning scheint in diesen Bahnen zu denken. "Bis zum Jahresende will ich aus sieben Spielen 14:2 Punkte sehen", steckt er einen sehr optimistischen Rahmen. Und wo er die zwei Minuspunkte dabei einkalkuliert, deutet er auch gleich an: "dazu will ich bei den Rhein-Neckar Löwen einen guten Auftritt sehen". Was nichts anderes heißt, als dass ein Sieg heute Abend in Kassel gegen die MT Melsungen fest eingeplant ist. Und das ist eine ganz interessante Geschichte hinsichtlich der einmal mehr strapazierten "Gegner auf Augenhöhe". Man muss sich nämlich vor Augen halten, dass die Füchse in der Abschlusstabelle der vergangenen Saison gerade einmal einen einzigen Platz vor der MT lagen. Mit gleicher Punktzahl und einer nur minimal besseren Tordifferenz, geschuldet dem 40:33-Heimsieg am letzten Spieltag - gegen die MT. Natürlich haben sich die Kader verändert, hat Berlin vor allem mit der Verpflichtung von Silvio Heinevetter einen dicken Fisch geangelt. Aber außer dem Nationalkeeper war sonst niemand dabei, der als Überflieger die Qualität der Hauptstädter gleich um eine ganze Klasse nach oben geschraubt hätte. Dazu lassen mit Rico Göde und Kjetil Strand zwei Stützen der Mannschaft viel von ihrem Biss der Vergangenheit vermissen. Mit Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de

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Gästeportrait Füchse Berlin Fortsetzung der Folge, dass nun ihre Zukunft an der Spree ungewiss ist.

Wie die von weiteren acht Spielern. Nicht weniger als zehn von sechzehn Verträgen laufen im nächsten Sommer aus. Bis zum Jahresende spielen alle Betroffenen also gewissermaßen "auf Bewährung", wie Bob Hanning auch bestätigt: "Jeder hat jetzt bis zum 31. Dezember Zeit und die Chance, sich für ein weiteres Engagement anzubieten", nagelt er seine Protagonisten recht unsanft auf seine 14:2-Punkte-Forderung für den gleichen Zeitraum fest. Die sind damit also fast schon gezwungen, beide Zähler aus der Rothenbach-Halle zu entführen. Denn wenn nicht, wird ein Punktgewinn bei den Rhein-Neckar Löwen automatisch zur Pflicht.

Konrad Wilczynski

Torsten Laen

Bis jetzt, da am vergangenen Dienstag der erste Schritt mit einem hauchdünnen 24:23 beim Schlusslicht Balingen gemacht wurde, haben die Berliner dem Druck Stand gehalten. Souverän sieht aber anders aus als das, was sie im Schwäbischen boten. Bis zur letzten Sekunde mussten sie um den Erfolg bangen und ließen sich ausgerechnet von den wohlbekannten Psychospielchen des Dr. Rolf Brack aus dem Tritt bringen. Der bot vom siebten Feldspieler schon nach 44 Minuten bis zur Fast-Manndeckung des kompletten Berliner Rückraumes einmal mehr die ganze Bandbreite seiner Spezialitäten auf und manövrierte seine Mannschaft damit kurz vor die Überraschung. Doch die Füchse bekam die Kurve gerade noch. Angeschlagen sind sie aber allemal, wie man in vielen Situationen feststellen konnte. Sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang wurde jeweils ein fünf-ToreVorsprung verspielt. Mehrfach konnten sich die Hauptstädter bei Schlussmann Heinevetter bedanken, dass der die Fehler seiner Vorderleute mit spektakulären Paraden ausbügelte. Was jedoch bedenklich stimmt ist, dass die Defensivabteilung trotz einiger Aussetzer mit Abstand bester Mannschaftsteil war. Nach vorn ging Bisherige Bundesligavergleiche 06.06.2009 20.12.2008 10.02.2008 12.09.2007

Füchse Berlin - MT MT - Füchse Berlin Füchse Berlin - MT MT - Füchse Berlin

40:33 37:39 38:34 29:28

streckenweise erschreckend wenig zusammen. Und das lässt einmal mehr zweifeln, ob nicht Platz acht (oder gar sieben) doch ein wenig hoch gegriffen ist für ein Team, das bisher ausnahmslos alle Partien gegen direkte Konkurrenten um die europäischen Qualifikationsplätze verloren hat. "Auf Augenhöhe" mit Göppingen, Lemgo oder Flensburg, gegen die schon verloren wurde, sind die Füchse nämlich noch lange nicht. Was wiederum perfekt zu Hannings Äußerungen bezüglich des löblich realistisch gehaltenen Finanzrahmens passt. Also wie war das noch gleich mit Heinevetters Aussage am Dienstag? (Europäisches) Klappern gehört eben zum Geschäft. Auch und gerade - im Hauptstadt-Handball. Einschüchtern lassen sollte man sich davon aber nicht. M. Koch, MT-Presestelle

Füchse jetzt mit Glamour-Faktor Hektik und Stress ist Bob Hanning gewohnt, beim Geschäftsführer der Füchse laufen die Fäden des Berliner Handball-Projekts zusammen. Täglich gilt es, Entscheidungen zu treffen oder Abläufe zu koordinieren. Was der 41-jährige Manager jedoch in den vergangenen Tagen erlebte, entlockte ihm staunend die Worte: "Das ist der reinste Wahnsinn." Vor dem Topspiel am letzten Mittwoch gegen den HSV Hamburg standen die Telefone in den Büroräumen des Hauptstadtklubs am Gendarmenmarkt kaum still. Vor allem Fotografen, die Hochglanzmagazinen ihre Bilder feilbieten, und Society-Reporter erbaten Einlass - für den VIPRaum. Der Grund des Interesses ist "die schönste Liebe im herbstlichen Berlin", wie die "Bild" die Beziehung zwischen Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter (25) und der Schauspielerin Simone Thomalla (44) bezeichnet. In der vergangenen Woche hatten die beiden ihre Liaison öffentlich gemacht, an jenem Abend traten sie dann erstmals offiziell beim Spiel als Paar auf. Freute sich Hanning jüngst noch über den Glamour-Faktor, den das Liebespaar den Füchsen nun über die Stadtgrenzen verleiht, schüttelte er letzte Woche den Kopf: "Das sind Menschen, die mit Handball nie etwas zu tun hatten, aber dieser Hype ist offenbar ein Spiegelbild unserer Gesellschaft." Berliner Morgenpost

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Wir fรถrdern die MT!

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Handballregeln

Sind Sie regelsicher? Testen Sie hier!

Sie sind Handballfan, vielleicht sogar Kenner? Oder Sie spielen selber oder sind gar Schiedsrichter? Hier finden Sie die Fragen Nr. 27 bis 30 aus dem offiziellen IHF-Regelfragenkatalog, Stand 01.08.05. Pro Frage können auch mehrere Antworten richtig sein. Die Lösungen lesen Sie unten auf dieser Seite. Viel Spaß! 27.Nach dem Schlusssignal ist von Mannschaft A noch ein Freiwurf auszuführen. Zu diesem Zweck wechselt sie, nachdem A3 und anschließend A4 die Spiel fläche verlassen haben, nacheinander die wurfstarken Spieler A5 und A6 ein. Welche der nachfolgenden Aussagen trifft/treffen zu ? a) Der Zeitnehmer wird pfeifen und die Schiedsrichter auf einen Wechselfehler der Mannschaft A hinweisen b) Spieler A4 ist wegen Wechselfehlers hinauszustellen c) Spieler A6 ist wegen Wechselfehlers hinauszustellen d) Der Zeitnehmer wird nicht pfeifen, da kein Anlass besteht

29.Wann ist es bis zu zwei Personen (Offiziellen und/oder Spielern) einer Mannschaft gestattet, die Spielfläche zusätzlich zu betreten? a) Während einer Spielzeitunterbrechung b) Während einer Spielzeitunterbrechung und mit Erlaubnis eines Schiedsrichters c) Bei Verletzung eines Spielers d) Mit Erlaubnis des Zeitnehmers Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de

30.Der Schiedsrichter pfeift und zeigt eine Spielzeitunterbrechung (Time-out) an, veranlasst durch die 3. Hinausstellung von A2. Als der Schiedsrichter Sekretär/Zeitnehmer die Disqualifikation anzeigt, läuft Trainer A auf die Spielfläche, um gegen die Hinausstellung zu protestieren. Ein Offizieller von A war vorher schon verwarnt worden. Richtige Entscheidung ? a) Disqualifikation des Trainers und Reduzierung von Mannschaft A für 2 Minuten b) Persönliche Verwarnung für den Trainer c) Ausschluss des Trainers d) Hinausstellung des Trainers

Schiedsrichter international Bei Großereignissen, wie Länderspielen, stehen auch die Schiedsrichter besonders im Blickpunkt. Größere Öffentlichkeit, höhere Bedeutung des Spiels und die mit allen Wassern gewaschenen Handballprofis verlangen den Spielleitern einiges ab.

Lösungen: 27 a, c; 28 a, d, e; 29 b; 30, d.

28.Der verspätet eingetroffene B8 ist nicht im Spielprotokoll eingetragen. Er rennt aus der Kabine direkt auf das Spielfeld und vereitelt eine klare Torgelegenheit, indem er den im Sprung befindlichen Ballbesitzer so stößt, dass dieser die Körperkontrolle verliert. Richtige Entscheidung ? a) 7-Meter-Wurf für A b) Freiwurf für A c) Hinausstellung von B8 d) Disqualifikation von B8 e) Progressive Bestrafung des Mannschaftsverantwortlichen von B

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Spielstatistik MT Melsungen

Ryan Zinglersen

Nr. 1 2 3 5 7 8 10 11 12 13 14 15 16 17 18 20 21 23 TR Co.

Name Mario Kelentric Ivan Brovko Jens Schöngarth Franck Junillon Thomas Klitgaard Dalibor Anusic Daniel Tellander Dimitrios Tzimourtos Simon Herold Alexandros Vasilakis Vladica Stojanovic Chris-Florian Treutler Robert Lechte Felix Danner Grigorios Sanikis Savas Karipidis Mikkel Holm Aagaard Nenad Vuckovic Ryan Zinglersen Sandor Balogh

Geb.-Dat. 31.01.73 20.04.80 07.12.88 28.11.78 10.12.77 07.04.76 06.07.83 10.02.81 02.06.87 08.08.79 14.06.81 01.01.88 03.08.78 24.07.85 29.01.80 23.05.79 26.11.79 23.08.80 15.03.62 31.03.60

Gr. 190 180 201 195 195 198 191 171 195 197 190 190 195 198 189 183 189 192 182 191

Nat. LS CRO 86 BLR 65 GER 17 J. FRA 75 DEN 1 CRO 58 SWE 0 GRE 75 GER 0 GRE 125 SRB 60 GER 0 SWE 7 GER 0 GRE 92 GRE 152 DEN 59 SRB 60 DEN GER 30

Nr. 1 2 3 4 5 6 7 10 11 12 17 20 21 22 23 24 71 TR

Name Tom Lessig Colja Löffler Stian Vatne Torsten Laen Kjetil Strand Runar Karason Rico Göde Michal Kubisztal Markus Richwien Silvio Heinevetter Konrad Wilczynski Sebastian Schneider Mark Bult Martin Murawski Johannes Sellin Bartlomiej Jaszka Petr Stochl Dagur Sigurdsson

Geb.-Dat. 29.04.89 08.05.89 10.05.74 26.11.79 02.10.79 25.04.88 13.04.82 23.03.80 05.07.85 21.10.84 09.02.82 09.12.85 07.09.82 14.05.88 31.12.90 16.06.83 24.04.76 03.04.72

Gr. 186 188 203 198 188 192 207 192 186 194 180 196 199 182 187 185 195 194

Nat. GER GER NOR DEN NOR ISL GER POL GER GER AUT GER NED GER GER POL CZE ISL

Füchse Berlin

Dagur Sigurdsson

Schiedsrichter

Matthias Brauer

Kay Holm

Matthias Brauer, Hamburg geb. am 23.03.68 SR seit 1985 DHB-Kader seit 1995

Kay Holm, Hagen (S-H) geb. am 31.12.68 SR seit 1985 DHB-Kader seit 1995

LS

Spielstatistik G

2” R

Spielstatistik G

2” R

Tore

84 140 65 2 32 2 21 53 70 21 86 103 Zeitn. / Sekretär

Erich Wicke / Klaus-Dieter Bierbaum DHB-Aufsicht: Harald Andler

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Tore


Tabelle / Spieltage Pl.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Tickets hier MT-Geschäftsstelle Mühlenstraße 14, 34212 Melsungen, Tel. 05661/92600, MO, DI, DO 10-18 h, MI und FR 10-13 h

MT-Shop Kassel Königs-Galerie (ob. Eb.) Tel. 0561/5214991 MO-FR 12-14 h und 16-18 h; SA 11-15 h info@mt-melsungen.de www.mt-melsungen.de Ticketpartner: www.eventim.de

Mannschaft

THW Kiel 11/34 HSV Hamburg 11/34 Rhein-Neckar Löwen 12/34 Frisch Auf Göppingen 12/34 VfL Gummersbach 11/34 SG Flensburg-Handewitt 12/34 TBV Lemgo 11/34 TV Grosswallstadt 11/34 HSG Wetzlar 11/34 Füchse Berlin 12/34 SC Magdeburg 11/34 TuS N-Lübbecke 11/34 MT Melsungen 12/34 TSV GWD Minden 11/34 HSG Düsseldorf 11/34 TSV Hannover-Burgdorf 11/34 TSV Dormagen 11/34 HBW Balingen-Weilstetten 12/34

12. Spieltag

DI MI MI FR SA SA SO SO DI

24.11.2009 25.11.2009 25.11.2009 27.11.2009 28.11.2009 28.11.2009 29.11.2009 29.11.2009 08.12.2009

13. Spieltag

FR FR SA SA SA SA SO SO SO

Spiele

04.12.2009 04.12.2009 05.12.2009 05.12.2009 05.12.2009 05.12.2009 06.12.2009 06.12.2009 06.12.2009

+ ±

10 10 8 8 7 8 7 5 6 6 5 3 4 1 2 2 2 1

1 0 1 1 2 0 1 2 0 0 0 2 0 3 1 0 0 0

-

0 1 3 3 2 4 3 4 5 6 6 6 8 7 8 9 9 11

384:284 384:299 363:320 357:360 325:291 367:346 312:303 288:292 304:313 334:340 321:322 311:323 322:359 260:293 265:315 283:330 275:334 296:327

Balingen : Berlin 23 : 24 R-N Löwen : Flensburg 26 : 30 Melsungen : Göppingen 28 : 26 19:45 Uhr Grosswallstadt : Magdeburg 15:00 Uhr Gummersbach : Minden 19:00 Uhr N-Lübbecke : Hannover-B. 15:00 Uhr Kiel : Wetzlar 17:45 Uhr Dormagen : Lemgo 20:15 Uhr Hamburg : Düsseldorf

19:45 Uhr 19:45 Uhr 15:00 Uhr 18:00 Uhr 19:00 Uhr 20:15 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 17:45 Uhr

Magdeburg : Melsungen Lemgo : Gummersbach Düsseldorf : Balingen-W. Wetzlar : Hamburg Hannover-B. : Minden N-Lübbecke : Kiel Berlin : Grosswallstadt Flensburg-H. : Dormagen Göppingen : R-N Löwen

Tore

Diff.

100 85 43 -3 34 21 9 -4 -9 -6 -1 -12 -37 -33 -50 -47 -59 -31

MT intern Spieler

Vasilakis Vuckovic Klitgaard Sanikis Stojanovic Aagaard Junillon Tzimourtos Danner Schöngarth Tellander Brovka Karipidis Anusic Treutler

21:1 20:2 17:7 17:7 16:6 16:8 15:7 12:10 12:10 12:12 10:12 8:14 8:16 5:17 5:17 4:18 4:18 2:22

ges. / 7m

Torhüterparaden

Kelentric Lechte Herold

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Pkte.

58/11 55/14 42/0 39/0 22/0 19/10 16/0 15/2 14/0 12/0 11/0 10/0 7/4 1/0 0/0

112/0 27/0 0/0


Einfach nur schön Wer in solch enger Besetzung einen haushohen Favoriten in die Kniee zwingt, wie am Mittwoch die MT das gegen Göppingen geschafft hat, darf anschließend seinen Gefühlen auch mal freien Lauf lassen. Hier feiern (v.l.) Thomas Klitgaard, Mario Kelentric und Grigorios Sanikis.

Rückblick: MT - Frisch Auf Göppingen

Dezimierte MT wächst über sich hinaus Enge Spiele gab es schon mehrere in der Kasseler Rothenbach-Halle, seit die MT Melsungen dort ihre Heimspiele austrägt. Aber kaum eine Partie setzte bisher so viele Emotionen frei wie der 28:26 (14:13)-Sieg gegen Frisch-Auf! Göppingen am Mittwochabend. Bevor der fest stand, lieferten sich beide Mannschaften einen packenden Kampf. Mit der MT setzte sich schließlich glücklich, aber dennoch aufgrund der ungleichen Voraussetzungen verdient, der vermeintliche Außenseiter durch. Für die Melsunger deutete eigentlich vor dem Anwurf nichts auf einen späteren Erfolg gegen den Tabellenvierten hin. Mit Savas Karipidis als Langzeitausfall, und dazu Vladica Stojanovic, Alexandros Vasilakis und Nenad Vuckovic verletzt, fehlten den Bartenwetzern gleich vier Stammkräfte aus der Startformation, darunter die komplette erste Besetzung des Rückraumes. Trainer Ryan Zinglersen blieb also nicht viel Spielraum für seine Aufstellung. Grigorios Sanikis übernahm die Spielmacherrolle, Franck Junillon (links) und Jens Schöngarth (rechts) besetzten die Halbpositionen. Alternativen? Keine. Die Gäste dagegen reisten erstmals mit einem kompletten Kader zu einem Auswärtsspiel, verzichteten allerdings auf einen Einsatz von Drasko Mrvaljevic. Die ersten beiden Wurfversuche landeten gleich im Kasten. Jens Schöngarth für die MT sowie Lars Kaufmann für Frisch-Auf! trafen, noch bevor die erste Spielminute um war. Ein Tempo, das im weiteren Verlauf nicht gehalten werden konnte. Im Gegenteil. Schon früh zeigte sich, dass an diesem Abend die Defensivabteilungen

über den Ausgang entscheiden sollten. Und da hatte zunächst niemand einen Vorteil. Nach fünf Minuten hatte Franck Junillon gerade zum 3:3 ausgeglichen, als die erste von insgesamt 16 Zeitstrafen an diesem Abend ausgesprochen wurde. Es traf Dalibor Anusic, der sich gleich zu Beginn Respekt bei Lars Kaufmann und Manuel Späth verschafft hatte. Doch Göppingen konnte die Überzahl nicht nutzen. Stattdessen verwertete Ivan Brovka den Tempogegenstoß nach einer Parade von Mario Kelentric gegen Michael Thiede zur erneuten Melsunger Führung. Zwölf Minuten waren absolviert, als es wieder kritisch wurde für die Hausherren. Doppelte Unterzahl nach Strafen von Jens Schöngarth und Ivan Brovka beim Stand von 6:4. Dann traf Grigorios Sanikis in einfacher Unterzahl zuerst zum 7:4, und legte, gerade als Haaß von einer Zeitstrafe zurück kam, gleich noch das 8:4 hinterher. Das war zu viel für Gästetrainer Velimir Petkovic, der nach einer Viertelstunde die grüne Karte zur Auszeit legte. Fortsetzung siehe nächste Seiten

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Rückblick: MT - Frisch Auf Göppingen Fortsetzung Nach nur 17 Minuten musste Haaß - nach Foul an Klitgaard - schon zum zweiten Mal auf die Strafbank. Mikkel Holm Aagaard verwandelte den anschließenden Strafwurf und netzte 90 Sekunden später gleich noch zum 10:5 ein. Dann, nach knapp 22 Spielminuten, wachte Göppingen endlich auf. Manuel Späth beendete eine sechsminütige Torflaute mit dem 10:6, dem Michael Haaß per Siebenmeter den sieb-

den. Klitgaard und Danner sperrten in perfekter Co-Produktion die Gasse frei, in die Franck Junillon unwiderstehlich hineinstieß und das 12:8 markierte. Frisch-Auf! kam einfach nicht näher als bis auf drei Treffer heran. Zu gut und vor allem kompromisslos stand die Melsunger Abwehrwand, glänzend organisiert vom starken Ex-Göppinger Dalibor Anusic. Nur noch weniger Sekunden waren in der ersten Hälfte zu spielen, als Anusic für sein beherztes Zugreifen seine zweite Strafe kassierte. DIe Übrzahl nutze Kaufmann, der unmittelbar vor dem Pausenpfiff das 14:13 erzwang. Nach dem Wechsel ging es im gleichen Stil weiter wie zu Beginn der Partie. Aufopferungsvoll kämpfende Melsunger stemmten sich mit Leidenschaft gegen Göppinger Angriffsversuche, die allzu oft nur halbherzig abgeschlossen wurden. Wobei es natürlich sowohl die nach wie vor glänzende Abwehrarbeit der Nordhessen und ein hervorragend aufgelegter Mario Kelentric im Tor den Gästen nicht leicht machten. Trotz der noch aus dem ersten Durchgang resultierenden Unterzahl schafften sie es erneut, sich schadlos zu halten. Fünf Bartenwetzer zwangen sechs Schwaben ins passive Spiel. Lars Kaufmann übernahm zweimal die Verantwortung, scheiterte aber erst am Pfosten, dann am blitzschnell reagierenden Kelentric. Kaum war auch diese Unterzahl schadlos überstanden, erhielt Thomas Klitgaard ein traumhaftes Anspiel von Franck Junillon an den Kreis und erhöhte wieder auf 15:13. Das war zu viel für Michael Haaß, der nach einer Schiedsrichterentscheidung meckerte und dafür prompt seine dritte Zeitstrafe kassierte, gleichbedeutend mit der Disqualifikation.

Stark von der Linie und aus der Ecke kommend Mikkel Holm Aagaard bewies gegen Göppingen Nervenstärke und war sowohl als Strafwurf-, wie auch als Feldtorschütze erfolgreich.

ten Treffer folgen ließ. Petkovic hatte umgestellt, hatte kurzzeitig Michael Schweikardt auf die Mittelposition beordert, der in der Abwehr den vorgezogenen Part in einer 5:1-Formation übernahm. Eine Maßnahme, die nur bedingt fruchtete. Denn MT-Coach Ryan Zinglersen reagierte sofort, brachte nach einer Auszeit Felix Danner als zweiten Kreisläufer. Und hatte damit prompt ein wirksames Gegenmittel gefun-

Die Partie blieb eng und auch hitzig auf dem Feld. Die besseren Karten hielt aber meist das Rumpfteam der MT in der Hand. Vor allem Grigorios Sanikis zog das Spiel ein ums andere Mal an sich und setzte seine Nebenleute mustergültig ein. Oder übernahm selbst Initiative und Verantwortung. Wie beim 18:15, als er den Ball fulminant unter die Latte jagte und Tahirovic nicht die geringste Abwehrchance ließ. Lars Kaufmann hatte nur kurz zuvor ebenfalls einen Gewaltwurf abgefeuert, der aber weit neben dem Tor landete. Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de

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Rückblick: MT - Frisch Auf Göppingen Fortsetzung Trotzdem kam Grün-Weiß noch einmal ins Spiel zurück. Innerhalb von nur vier Minuten drehte Göppingen den Spieß um und ging mit 19:18 in Führung. Die Partie drohte zu kippen.

Wenn er zu bremsen war, dann nur per Foul Thomas Klitgaard gab der Göppinger Abwehr ein ums andere Mal Rätsel auf.

Melsungens Glück war in dieser Phase die Undiszipliniertheit der Grün-Weißen. Kjell Landsberg saß bereits auf der Strafbank, Rares Jurca folgte ihm nach einem völlig überflüssigen Foul. In doppelter Überzahl scheiterte zwar Jens Schöngarth zunächst an Tahirovic, doch einmal mehr Grigorios Sanikis ergriff die Initiative und glich wieder aus. Thomas Klitgaard legte nach und auch Franck Junillon traf ins Netz. Die MT hatte erfolgreich gekontert und das Spiel wieder unter Kontrolle gebracht. Was scheinbar zu viel war für die Nerven vor allem von Lars Kaufmann. Als Grigorios Sanikis einen von Mario Kelentric parierten Ball aufnahm und geradewegs auf Tahirovic losstürmte, riss ihn der nachspurtende Göppinger im letzten Moment, schon in der Ausholbewegung zum Wurf befindlich, am Wurfarm nach unten. Glück für den Nationalspieler, dass die Schiedsrichter in dieser Situation Gnade vor Recht ergehen ließen und ihn nur für zwei Minuten auf die Bank schickten. Den eigentlich fälligen Siebenmeter gaben sie zwar nicht, doch Sanikis revanchierte sich für die unfaire Aktion auf seine Weise: er jagte Tahirovic das Leder nach Wiederaufnahme der Partie durch die Beine ins Netz. 22:19, die MT war wieder obenauf. Es hätte aber nicht zum Spiel gepasst, wenn sich Frisch-Auf! jetzt aufgegeben hätte. Es blieb ein packendes Kampfspiel, das seinen Reiz weniger aus schönen Spielzügen bezog. Dafür fesselte die Einstellung der Spieler auf dem Parkett die knapp 2.000 Zuschauer. Melsunger wie Göppinger, die mit einem für ein Mittwochspiel beachtlichen Anhang angereist waren, machten die Halle zum Hexenkessel. Die Protagonisten auf dem Parkett zogen mit. Frisch-Auf! kämpfte sich einmal mehr heran und hatte mehrfach die Chance zum Ausgleich. So beim Stand von 23:22. Michael Schweikardt hatte gerade einen Strafwurf verwandelt, die MT den Ball anschließend vertändelt. Doch wieder war es Lars Kaufmann, der seine Nerven nicht im Zaum hatte. Einen einfachen Pass aus drei Metern Entfernung ließ er fallen, wofür sich Franck Junillon prompt mit dem 24:22 bedankte.

Und es sollte nicht der letzte Fehler des National-Halbrechten sein. Er wurde in den Schlussminuten sogar zur tragischen Figur. Zwei unvorbereitete Würfe nahm er sich und setzte sie meterweit über den Kasten, und noch einmal brachte er unbedrängt einen Kurzpass nicht unter Kontrolle. Die MT-Spieler, nach fast einer Stunde ohne große Wechselmöglichkeiten längst am Ende ihrer Kräfte, behielten die Konzentration und nutzten die Chancen, die sich ihnen boten. Als Aagard einen Siebenmeter nervenstark in den Winkel setzte und Grigorios Sanikis nach einem der angesprochenen KaufmannAussetzer das 28:25 erzielte war das Spiel 75 Sekunden vor dem Abpfiff entschieden. Mehr als eine letzte Resultatsverbesserung durch Michael Schweikardt ließ die an diesem Abend vorbildlich agierende Deckungsreihe der MT Melsungen mit einem Mario Kelentric in großer Form dahinter nämlich nicht mehr zu. “Ich bin unglaublich froh über diesen Sieg und stolz auf die Mannschaft. Sie hat heute Abend eine sehr gute kämpferische Einstellung gezeigt. Wir haben genau die gleiche Anzahl Strafen bekommen wie Göppingen, da kann ich also nichts zu sagen. Wir haben aber das ganze Spiel durch unglaublich gekämpft, haben nur mit drei Akteuren im Rückraum gespielt. Franck Junillon, Grigorios Sanikis und Jens Schöngarth haben das ganz diszipliniert gemacht. Auch die Abwehr war hervorragend und hat insgesamt 37 Göppinger Angriffe gestoppt. Mit einer Quote über 30-32 gestoppten Angriffen gewinnt man meistens das Spiel. Vielleicht haben wir auch etwas Glück gehabt, aber auch dieses Glück mussten wir uns erst erkämpfen”, bilanzierte MT-Coach Zinglersen. Statistik MT Melsungen: Kelentric (15 P.), Lechte (bei einem 7m); Brovka 1, Schöngarth 2, Junillon 6, Klitgaard 4, Anusic, Tellander, Tzimourtos 1, Treutler (n.e.), Danner, Sanikis 7, Aagaard 7/4 Frisch-Auf! Göppingen: Tahirovic (9 P.), Weiner (4 P.); Schweikardt 5/2, Kneule 2, Oprea 3, Thiede 2, Schöne, Späth 3, Kaufmann 7, Landsberg, Haaß 2/1, Häfner 2, Jurca, Gutbrod. M. Koch, MT-Pressestelle

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Ivan Brovka


Nenad Vuckovic

Vertrag vorzeitig verlängert

Nachdem mit dem 21-jährigen Christian Zufelde bereits der erste Neuzugang für die nächste Saison feststeht, nimmt das MT-Team für das Jahr 2010/2011 weiter Konturen an. Mit Nenad Vuckovic wurde nun der Vertrag mit einem der derzeitigen Leistungsträger vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Vor fast genau zwei Jahren gab Alexander Fölker bekannt, dass im Sommer 2008 ein neuer Spieler namens Nenad Vuckovic nach Melsungen kommen wird. Doch schon kurz drauf überraschte der MT-Sportchef mit der Meldung, dass der Neuzugang bereits im Januar/Febru-

viel umjubelten Sieg über den klaren Favoriten aus Ostwestfalen bei. Welch eine Premiere! Schon zwei Jahre zuvor war Alexander Fölker auf den technisch versierten und wurfstarken Rechtshänder aufmerksam geworden und hatte ihn seitdem nicht mehr aus den Augen gelassen. Gute Empfehlungen bekam Fölker auch von Nenad’s Landsmann Vladica Stojanovic. Der MT-Regissseur hatte mit ihm früher beim serbischen Traditionsclub Roter Stern Belgrad zusammen gespielt. In Chambery hat sich der 1,92 m große und 95 kg schwere Modellathlet dann sehr gut weiterentwickelt und u.a. von Handballgrößen wie Jackson Richardson und Daniel Narcisse gelernt. Inzwischen ist Vuckovic in Melsungen richtig heimisch geworden. Auch Nachwuchs hat sich bereits eingestellt. “Ich fühle mich hier sehr wohl und habe deshalb gar keinen Anreiz, die MT zu verlassen”, freut sich der Handballprofi über die Vertragsverlängerung bis zum 30 Juni 2012. Alexander Fölker bringt die Argumente für dessen Weiterverpflichtung auf den Punkt: “Nenad ist ein guter Handballer und ein guter Typ. Mehr kann man sich als Verein nicht wünschen”.

Kraftvoll und dynamisch Nenad Vuckovic setzt sich hier gegen Lemgos Nationalspieler Holger Glandorf durch.

ar für die Nordhessen auflaufen könnte. Die Formalitäten mit seinem bisherigen Arbeitgeber, dem französischen Topclub Chambery Savoie HB, wären schneller erledigt worden, als ursprünglich angenommen. Und so gab der Serbe tatsächlich am 2. Februar 2008 seinen Einstand im MT-Dress. Und was für einen. Im Knüller gegen den TBV Lemgo steuerte Nenad Vuckovic in der ausverkauften Kasseler Rothenbach-Halle zwei Treffer zum

Wie wertvoll Nenad Vuckovic für die MT geworden ist, zeigt sich erst in dieser Saison. Durch das verletzungsbedingte Fehlen von Vladica Stojanovic ist er sowohl in die Rolle des Spielgestalters als auch in die des Torschützen hineingewachsen. Durchschnittlich steuert er pro Spiel sechs Treffer zur Torausbeute der Rotweissen bei. Kein schlechter Schnitt für einen der ansonsten eher Regie führt. B.K.

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Länderspiele im Dezember

Ohne Kraus gegen Weißrussland Mit einem Novum wartet Bundestrainer Heiner Brand bei den beiden Tests gegen Weißrussland am 1. Dezember in Münster und am 2. Dezember in Hamm (beide um 19.30 Uhr, das erste am Dienstag live im DSF) auf. Der Gummersbacher lässt die beiden Ländervergleiche gegen Weißrussland mit zwei komplett unterschiedlichen Mannschaften bestreiten. Nicht weniger als 30 Spieler werden für diese Maßnahme aufgeboten, die ursprünglich als reiner Trainingslehrgang geplant war. „Die Belastungen für die Akteure in der Bundesliga und in den internationalen Vereinswettbewerben sind schon hoch genug. Da gilt es Maß zu halten, und so habe ich mich dazu entschlossen, mit zwei verschiedenen Teams zu agieren“, verrät der Bundestrainer. „Zudem gestattet mir diese Variante den Überblick über den aktuellen Leistungsstand aller Spieler, die für einen Einsatz bei und nach der anstehenden Europameisterschaft in Frage kommen.“ So widerfährt gleich fünf jungen Spielern die

Ehre, zum ersten Mal das Trikot der A-Nationalmannschaft tragen zu dürfen. Steffen Fäth (VfL Gummersbach), Patrick Wiencek (TUSEM Essen) – beide standen im Sommer im DHB-Team, das die JuniorenWM gewann – Jacob Heinl (SG Flensburg-Handewitt), Matthias Flohr (HSV Hamburg) und Benjamin Herth (HBW Balingen-Weilstetten) stehen vor ihren Länderspieldebüts. Letzterer springt für Michael Kraus in die Bresche. Nationalmannschaftsarzt Dr. Berthold Hallmaier diagnostizierte beim Lemgoer eine Kniegelenksentzündung und riet von einem Einsatz ab. www.dhb.de

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Daniel Tellander

Dimitrios Tzimourtos

Simon Herold

Alexandros Vasilakis

Vladica Stojanovic

Chris-Florian Treutler

Robert Lechte

Felix Danner

Grigorios Sanikis

Savas Karipidis

Nenad Vuckovic

Mikkel Holm Aagaard


Kreuztabelle

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Franck Junillon


MT-Sportchef Alexander Fölker im Interview:

“Sehe Parallelen zur letzten Saison” Frage: Zwölf Spiele sind inzwischen absolviert, damit ist rund ein Drittel dieser Saison bereits Geschichte. Wie fällt die Zwischenbilanz des sportlichen Leiters aus?

Alexander Fölker ist für den weiteren Saisonverlauf zuversichtlich.

Fölker: Wir haben bis jetzt acht Punkte geholt, zwei hätten es mehr sein können, wenn ich an das Spiel in Dormagen denke. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit dieser Ausbeute. Ich sehe eindeutig Parallelen zur letzten Saison. Damals sind wir mit 0:10 Punkten gestartet und hatten dann nach 12 Partien sieben Zähler auf der Habenseite, also sogar noch einigen weniger, als jetzt zum gleichen Zeitpunkt. Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass diese

Saison auch in ihrem weiteren Verlauf der letzten ähneln wird. Am Ende sind wir bekanntlich nur um fünf Tore an Platz 10 vorbeigeschrammt, den uns im letzten Spiel die punktgleichen Berliner vor der Nase weggeschnappt haben. Frage: Worauf gründet sich diese Hoffnung, ausgehend vom derzeitigen 13. Platz und vier Punkten Rückstand auf Rang 10? Fölker: Ich betrachte dabei die Entwicklung unserer Mannschaft in diesem ersten Saisondrittel. Spiele gegen die beiden Überflieger Kiel und Hamburg muss man dabei außen vor lassen. Danach haben wir uns lediglich gegen Dormagen und gegen Gummersbach schlecht präsentiert, aber in allen weiteren acht Spielen sehr ansprechende Leistungen gezeigt - auch, wenn es nur jeweils bei der Hälfte dieser Spiele zum Sieg reichte. Man muss sehen, dass wir von den bislang zwölf Gegnern acht Mannschaften hatten, die unter den Top-Ten in der Bundesligatabelle zu finden sind. Dass in unserem Team ein gutes Potenzial steckt, hat man besonders in den Spielen gegen die eigentlich jeweils klar favorisierten Kontrahenten RheinNeckar Löwen, Lemgo, Flensburg und Göppingen sehen können. Nebenbei bemerkt: Diese Vereine haben allesamt deutlich höher Spieleretats als die MT. Sehen wir uns diese Spiele im einzelnen an, so wird deutlich, wie gut wir dennoch mit diesen starken Gegnern mitgehalten haben: Gegen

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Zwischenbilanz des Sportlichen Leiters Fortsetzung die Rhein-Neckar Löwen sind wir in der 55. Minute bis auf zwei Toren dran, verlieren dann mit 26:28. Gegen Lemgo fast genau das Gleiche, in der 54. Minute steht es nur 27:29, am Ende 28:31 für den TBV. In Flensburg halten wir insgesamt eine Dreiviertelstunde lang dagegen, geraten durch eine siebenminütige Schwächephase in der zweiten Hälfte mit acht Toren ins Hintertreffen, kämpfen uns aber in den letzten fünf Minuten auf 30:34 heran. Und zwar ohne drei Stammspieler. Belohnt haben wir uns schließlich im Spiel gegen Frisch Auf Göppingen. Da fehlten sogar vier Spieler aus der Erstbesetzung, aber die Mannschaft hat hervorragend gefightet und dann verdient mit 28:26 gewonnen. Fölker: “Die Entwickung der Mannschaft ist immer auch mit der einzelner Spieler verknüpft”

Frage: Der Aufwärtstrend ist also erkennbar. Aber wie lange lässt der sich von einer arg dezimierten Mannschaft fortsetzen? Fölker: Es ist natürlich schwer zu sagen, wie gut sie die Kraftakte, die in kleinerer Besetzung nun mal notwendig sind, verarbeitet. Wir müssen dazu die Grundlagen im Training legen. Diejenigen, die zum Spiel auflaufen können, müssen eben topfit sein. Wenn wir das Restprogramm der Hinrunde betrachten, dann ist es lohnenswert, bis an die Grenzen zu gehen. Gegen Mannschaften wie Berlin, Düsseldorf, Wetzlar und Lübbecke müssen wir Vollgas geben und so viele Punkte wie möglich machen. Denn sehr

ungewiss sind immer die so genannten Big Points, von denen wir letzte Saison mindestens zehn gemacht haben. In der laufenden Runde ist uns das nur gegen Göppingen gelungen. Einen Sieg in Magdeburg, die derzeit “nur” auf Platz 11 liegen, würde ich übrigens genau so in die Kategorie der Big Points einstufen. Frage: Ist die Entwicklung der Mannschaft mit auch mit der von einzelnen Spielern verknüpft? Fölker: Das ist ganz sicher so. Stellvertretend ist Grigorios Sanikis zu nennen, der bislang eine hervorragende Saison spielt. Nach seiner verletzungsträchtigen Saison im letzten Jahr ist er jetzt wieder richtig fit und zeigt, wie wertvoll er für uns ist. Freude macht mir auch die Entwicklung unserer beiden Youngster Felix Danner und Jens Schöngarth. Während Felix schon ziemlich gut in der Mannschaft drin ist, nicht zuletzt auch wegen seiner Defensivqualitäten, kämpft Jens um mehr Spielanteile. Er ist gerade mal 21 Jahre alt aber schon bereit, Verantwortung zu übernehmen, wenn er gebracht wird. Das sind gute Ansätze. Andererseits haben wir gerade in einem Spiel wie zuletzt gegen Göppingen gesehen, was Erfahrung ausmacht. Da haben zum Beispiel Mario Kelentric, Franck Junillon oder Dalibor Anusic ihre ganze Routine ausgespielt. Ich hoffe, dass sie das auch gegen Berlin wieder so hinbekommen. B.K.

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Der Rhythmus, bei dem man mit muss ... Die MT-Trommler in voller Action

MT-Fanclub “Die Bartenwetzer e.V.”

Fette Punkte sind Balsam für die Seele Herzlich willkommen zum zweiten Akt in dieser Woche in der Rothenbachhalle!

Reisetermine:

Sa., 19.12.09 Düsseldorf Fahrpreis: 20,00 € zzgl. Eintritt incl. Verpflegung; Abfahrt: 11.00 Uhr Parkplatz am Sand. Sa., 26.12.09 Lübbecke.

Anmeldungen: Im Hallenfoyer und bei Annette und Achim Giebisch 05661/51227 und 0151/12000470

Kontakt 1. Vorsitzende Karin Wenderoth, (0173) 5356682 2. Vorsitzende Marion Viereck, (0171) 6461959.

Ein packendes Spiel hatten wir uns gewünscht und so ist es auch gekommen. Trotz dezimierter Truppe haben unsere Cracks dem vollzähligen Kader der Göppinger paroli geboten. Diesmal wurde über komplette 60 Minuten clever gespielt. Marios Paraden waren erste Sahne, die Abwehr stand super und zwang Göppingen zu Fehlern, und vorn waren die MT unberechenbar für den Gegner. Der unbändige Kampfund Siegeswillen ist diesmal belohnt worden! MT bläst zur Punktejagd Heute haben wir die Füchse Berlin zu Gast. Herzlich willkommen auch den angereisten Fans. Das Duell in Balingen unter der Woche konnten die Füchse knapp für sich entscheiden. Es deutet sich an, dass es heute wieder ein kampfbetontes Spiel werden wird. Mit dem Selbstvertrauen vom Mittwoch ist den Jungs nicht bange. Die Kulisse wird wieder Flügel verleihen. Füchse stehlen gerne Gänse...., die MT viel lieber Punkte! Zum heutigen Spiel und am 23.12.09 gegen Wetzlar organisieren die Trommler einen Glühweinausschank vor der Halle. Jeweils ab 18.00

Uhr bis Spielbeginn und ca. noch eine Stunde nach Spielende. Auch die MT-Spieler werden sich dort einfinden. Mit dem Erlös wollen die Trommer neue Felle und Bespannungen für ihre Instrumente anschaffen. Fanclub packt ein Weihnachtspäckchen Überraschen Sie doch Ihre Lieben mit einem Weihnachts-Fanpäckchen der Bartenwetzer: • Fahrt nach Lübbecke am 26.12.09, inkl. Eintrittkarte • Verpflegung, Getränke u. div. Fanartikel. Das Päckchen wird liebevoll weihnachtlich verpackt und ist beim Vorstand telefonisch bestellbar und bei den Heimspielen direkt am Fanstand der Bartenwetze erhältlich. Das Päckchen wird übrigens auf Vorbestellung verschickt, persönlich geliefert oder kann direkt beim Vorstand abgeholt werden. Preis: Nur 40,- EUR. Päckchen gibt es auch auf dem Weihnachtsmarkt in Melsungen vom 05. bis 13.12. Neben kulinarischen Köstlichkeiten werden täglich auch zwei Spieler des MT-Teams präsent sein, um Autogrammwünsche zu erfüllen! Jörg Weber

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Da hat die Mannschaft und die Fans lange darauf gewartet; ein tolles Spiel gegen den Favoriten aus dem Schwabenland mündete in einen vielleicht nicht von allen erwarteten 28:26 Sieg. Unter denkbar schlechten personellen Voraussetzungen ins Spiel gegangen (ein Grand ohne Vieren – Savas, Vladica, Alex und Nenad verletzt) und trotzdem im Kollektiv erfolgreich, was immer von Trainer Ryan Zinglersen in der Vergangenheit gefordert wurde. Mit einem tollen Mario Kelentric im Tor kämpfte und spielte unsere Mannschaft FA Göppingen nieder, sodass es den Zuschauern bereits Mitte der 2. Halbzeit sichtlich Spass am MT-Spiel bereitete um in der hektischen Endphase gänzlich aus dem Häuschen zu geraten. Nervenstark vollstreckten ,Otto’ (der wieder ein tolles Spiel machte) und seine Nebenleute gegen den Tabellenvierten, sodass der Sieg zwar knapp, letztlich aber ungefährdet und hochverdient eingefahren wurde. HEUTE wollen wir alle gemeinsam gegen die Füchse aus Berlin das gleiche Kunststück wiederholen, was ob der nun tollen Moral durchaus machbar sein dürfte. Freuen wir uns also auf ein bestimmt engagiertes MT-Team, das dem Hauptstadtclub alles abverlangen wird. Mit dann eventuell 10 Punkten stehen wir in der

Tabelle wieder bestens da, und der Fanclub kann dann gemeinsam mit Euch lieben Fans die schweren Auswärtshürden mit schönen Fahrten nach Magdeburg und Düsseldorf und auch Lübbecke und Kiel im Dezember locker angehen. Ralf Funtan

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Spielplan 2009/2010 Tag

Datum

Sa/So Sa. Sa. Sa. Mi. Sa. Mi. Sa. Fr. Mi. Sa. Sa. Mi. Mi. Mi. Sa. Fr. Mi. Sa. Mi. Sa.

29./30.08.09 05.09.2009 12.09.2009 19.09.2009 23.09.2009 26.09.2009 07.10.2009 10.10.2009 16.10.2009 21.10.2009 24.10.1009 07.11.2009 11.11.2009 18.11.2009 25.11.2009 28.11.2009 04.12.2009 16.12.2009 19.12.2009 23.12.2009 26.12.2009

RÜC Mi. Sa/So Sa. Sa. Sa. Mi. So. Sa. Sa. Sa. Sa/So Sa. Sa. Sa. Mi. So. Sa. Sa. Sa.

KRUNDE 30.12.2009 06./07.02.09 20.02.2010 27.02.2010 06.03.2010 10.03.2010 14.03.2010 20.03.2010 27.03.2010 03.04.2010 10./11.04.09 21.04.2010 01.05.2010 08.05.2010 12.05.2010 16.05.2010 22.05.2010 29.05.2010 05.06.2010

Uhr 15.00 15.00 19.00 19.30 19.00 20.15 20.15 19.45 20.00 19.00 20.15 20.15 20.15 20.15 20.15 19.45 19.30 15.00 20.15 19.00

Heim

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20.15 h 19.00 19.00 19.00 20.15 15.00 20.00 19.00 19.00

h h h h h h h h

20.15 17.00 20.15 20.30 17.00 17.00 19.00 16.30

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Gast

1. DHB-Pokalrunde (noch ohne Erstligisten) MT Melsungen THW Kiel HSV Hamburg MT Melsungen MT Melsungen HBW Balingen-W. SG LVB Leipzig MT Melsungen TV Großwallstadt MT Melsungen TSV Hannover-B. MT Melsungen MT Melsungen Rhein Neckar Löwen TSV Dormagen MT Melsungen HG Saarlouis MT Melsungen MT Melsungen VfL Gummersbach MT Melsungen TSV GWD Minden MT Melsungen TBV Lemgo SG Flensburg-H. MT Melsungen MT Melsungen Frischauf Göppingen MT Melsungen Füchse Berlin SC Magdeburg MT Melsungen Rhein-Neckar Löwen MT Melsungen HSG Düsseldorf MT Melsungen MT Melsungen HSG Wetzlar TUS-N-Lübbecke MT Melsungen THW Kiel 5. DHB-Pokalrunde HBW Balingen-W. MT Melsungen MT Melsungen Rhein-Neckar Löwen MT Melsungen MT Melsungen VfL Gummersbach TSV GWD Minden FinalFour TBV Lemgo MT Melsungen Frisch Auf Göppingen MT Melsungen Füchse Berlin MT Melsungen HSG Wetzlar MT Melsungen

Halle

Ergebn

Rothenbach Halle Kassel 25 Color-Line-Arena HH 38 Rothenbach Halle Kassel 28 Sporth. Brüderstr. Leipzig 30 Frankenstolz-A. Asch.b. 26 AWD-Hall Hannover 26 Rothenbach Halle Kassel 26 TSV Sportcent. Dormagen 31 H.a.Stadtgarten, Saarl. 29 Rothenbach Halle Kassel 23 Rothenbach Halle Kassel 28 Rothenbach Halle Kassel 28 Campushalle Flensburg 34 Rothenbach Halle Kassel 28 Rothenbach Halle Kassel Bördeland-Halle Magdeburg Stadthalle Östringen Burg-Wächter-Castello D. Rothenbach Halle Kassel Kreissporthalle Lübbecke

MT Melsungen

Sparkassen-Arena Kiel

MT Melsungen TV Grosswallstadt TSV Hannover-B. MT Melsungen HSV Hamburg TSV Dormagen MT Melsungen MT Melsungen

Sparkassen-Arena Balingen Rothenbach Halle Kassel Rothenbach Halle Kassel SAP-Arena Mannheim Rothenbach Halle Kassel Rothenbach Halle Kassel LANXESS Arena Köln Kampa-Halle Minden Color-Line-Arena HH Lipperlandhalle Lemgo Rothenbach Halle Kassel EWS Arena Göppingen Rothenbach Halle Kassel Max-Schmeling-Halle Berlin Rothenbach Halle Kassel Rittal-Arena Wetzlar Rothenbach Halle Kassel

MT Melsungen SG Flensburg-H. MT Melsungen SC Magdeburg MT Melsungen HSG Düsseldorf MT Melsungen TUS-N-Lübbecke

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Spieltermine und -zeiten können sich z.B. wegen TV-Übertragungen noch verschieben. Die Spiele der Rückrunde sind lediglich vorläufig terminiert. Die genauen Termine werden im Dezember endgültig festgelegt. DHB-Pokal: Die Erstligisten stiegen in der zweiten Runde, am 23.09.09, ein. Die Teilnahme an den weiteren Pokalrunden setzt die entsprechende Qualifikation voraus. Rot = Neuer Termin, bzw. neue Anwurfzeit

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35 26 25 46 24 30 28 26 38 32 27 31 30 26


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Inh. Jens MĂźller Am Steinbruch 10 34326 Morschen Tel: +49 5664 938 801 Fax: +49 5664 331 576 mobil: +49 1520 19 20 784 Mail: kontakt@muecomtec.net Web: http://www.muecomtec.net


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28.11.09 Melsungen 29.11.09 Kiel 29.11.09 Dormagen 01.12.09 Deutschland 04.12.09 Lemgo 05.12.09 Wetzlar 05.12.09 N-Lübbecke 06.12.09 Berlin 06.12.09 Göppingen 08.12.09 Hamburg 09.12.09 Balingen-W. 12.12.09 R-N Löwen 13.12.09 Grosswallstadt 13.12.09 Gummersbach 19.12.09 Göppingen 20.12.09 Magdeburg 20.12.09 Kiel 22.12.09 Gummersbach 23.12.09 Hannover-B. 23.12.09 Lemgo 26.12.09 Kiel 26.12.09 Wetzlar 27.12.09 Hamburg 27.12.09 Berlin 29.12.09 Göppingen 29.12.09 Düsseldorf 30.12.09 Magdeburg 30.12.09 Hamburg

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Berlin HANDBALL LIVE Wetzlar HANDBALL LIVE Lemgo HANDBALL LIVE Weißrussland HANDBALL LIVE Gummersbach HANDBALL LIVE Hamburg HANDBALL LIVE Kiel HANDBALL LIVE Grosswallstadt HANDBALL LIVE R-N Löwen HANDBALL LIVE Düsseldorf HANDBALL LIVE Wetzlar HANDBALL LIVE Magdeburg HANDBALL LIVE Düsseldorf HANDBALL LIVE Flensburg-H. HANDBALL LIVE Gummersbach HANDBALL LIVE Dormagen HANDBALL LIVE Hamburg HANDBALL LIVE Magdeburg HANDBALL LIVE Hamburg HANDBALL LIVE Flensburg-H. HANDBALL LIVE Grosswallstadt HANDBALL LIVE R-N Löwen HANDBALL LIVE Balingen-W. HANDBALL LIVE Gummersbach HANDBALL LIVE Flensburg-H. HANDBALL LIVE Gummersbach HANDBALL LIVE TBV Lemgo HANDBALL LIVE Grosswallstadt HANDBALL LIVE

20:15 h 15:00 h 17:45 h 19:25 h 19:45 h 18:00 h 20:15 h 15:00 h 17:45 h 20:15 h 19:15 h 20:15 h 15:00 h 17:45 h 20:15 h 15:00 h 17:45 h 20:15 h 19:00 h 20:45 h 15:00 h 20:15 h 15:00 h 17:45 h 19:15 h 20:45 h 19:15 h 20:45 h

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