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Kurz vor Anpfiff MT MT Melsungen Melsungen Bundesliga-Magazin Bundesliga-Magazin • • Saison Saison 09/10 09/10 • • 10.10.09 10.10.09 • • Nr. Nr. 3 3

Auge in Auge mit dem Torwart: Daniel Tellander schließt den Gegenstoß erfolgreich ab

Rhein-Neckar Löwen

Unser heutiger Gast:

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Willkommen beim MT Bundesliga-Handball

Nochmal ein Coup gegen die Löwen?

Mit dem verdienten 30:26-Sieg in Hannover beim Aufsteiger Burgdorf hat sich die MT eine mental tragfähige Basis für den Knaller gegen die Rhein-Neckar Löwen erarbeitet. Nicht dass man dadurch mit dem Top-Team gleich auf Augenhöhe empor geschnellt wäre, aber zumindest der “gefühlte Abstand” ist etwas geringer geworden. Na logisch, die Rhein-Neckar Löwen gehen als Favorit in die heutige Begegnung mit der MT Melsungen. “Diese Mannschaft ist hochkarätig besetzt und hat viel höhere Ziele als wir”, vergleicht MT-Trainer Ryan Zinglersen. Er hat zwar die schöne Erinnerung an den überraschenden Sieg seiner Mannschaft beim diesjährigen Sparkassen-Cup-Halbfinale gegen die Löwen noch im Hinterkopf, aber etwaige Prognosen für den neuerlichen Vergleich daraus abzuleiten, liegen dem MT-Coach völlig fern. Selbst den Erfolg am Mittwoch in Hannover betrachtet Ryan Zinglersen nicht unbedingt als Maßstab für das bevorstehende Kräftemessen mit dem Lindgren-Team: “Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Burgdorf. Gegen die Löwen müssen wir in der Abwehr noch konsequenter agieren und im Angriff noch viel disziplinierter spielen. Wir leisten uns noch zu oft Passagen, in denen wir die Konzentration schleifen lassen oder ungeduldig werden. Das alles darf man sich gegen eine Mannschaft wie die Rhein-Neckar Löwen nicht erlauben”. Auf der anderen Seite hebt Zinglersens Berufskollege Ola Lindgren - Favoritenrolle hin oder her - warnend den Zeigefinger: “Das wird Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de

bestimmt keine einfache Aufgabe, wir bekommen in Kassel keine Geschenke. Die MT ist eine gut besetzte Mannschaft, gegen die wir hoch konzentriert und aus einer stabilen Abwehr heraus zu Werke gehen müssen. Wir werden eine sehr gute Leistung und die richtige Einstellung brauchen, um diese beiden Punkte zu holen”.

Feierlaune Das dürfte doch klar sein: Landet die MT heute eine Überraschung gegen die Rhein-Neckar Löwen, dann wird nach dem Schlusspfiff natürlich auch wieder getanzt - so wie hier, nach dem Sieg gegen Balingen. Foto: H. Hartung

Aus Melsunger Sicht zur “Unzeit” kommen die Löwen gerade jetzt offenbar in Schwung. Nach Siegen in Balingen und gegen Großwallstadt startete das Lindgren Team am Sonntag auch in der Championsleague mit einem Erfolg. Der ungarische Meister Veszprem wurde mit 32:29 regelrecht nieder gerungen. Mit Slavomir Szmal und Henning Fritz haben sie ein Torhütergespann der Extraklasse. Die Reihe der Hochkaräter setzt sich auf dem Feld fort mit Stefansson (RR), Sigurdsson (LA), Bielecki (RL), Roggisch (Abwehrchef), Manojlovi (RM), und Prieto (KM), dazu die deutschen Jungstars Groetzki (RA) und Gensheimer (LA). Bislang konnte die MT erst zwei der acht Bundesligaduelle gegen die Rhein Neckar-Löwen gewinnen - zuzüglich des besagten Sieges beim Sparkassen-Cup ... B.K. Presenter of the Match

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Splitter der Woche

"Der VfL ist ein wichtiger Partner, der uns sehr am Herzen liegt", so Matthias Pietza, Chef von IMG Deutschland, zu dem Zeichen, dass der Vermarkter des VfL Gummersbach setzte. IMG, die den VfL Gummersbach bereits seit 2007 als Vermarkter betreuen, verzichtet in der laufenden Spielzeit auf die Hälfte der ihnen vertraglich zustehenden Provisionen - nach Vereinsangaben ein sechsstelliger Betrag. "Wir wollen dazu beitragen, dass es dem VfL wieder finanziell besser geht", so Pietza weiter. Unterdessen berichten Hamburger Medien davon, dass im Sommer nur eine Bürgschaft von HSV-Präsident Andreas Rudolph für einen notwendigen Kredit die Lizenzerteilung für die Oberbergischen möglich machte. Zudem sollen weiterhin drei Spieler dem freiwilligen Gehaltsverzicht nicht zugestimmt haben. Unterdessen hat die Hamburger Morgenpost in dieser Woche berichtet, dass Andreas Rudolph, der bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in den HSV gepumpt haben soll, auch den Ligakonkurrenten VfL Gummersbach vor dem Aus bewahrt hat. Der gebürtige Gummersbacher soll eine Bürgschaft für einen Kredit übernommen haben. "Ohne die Bürgschaft hätte der Traditionsklub nicht den Kredit und damit keine Lizenz erhalten", berichtet die Morgenpost, bestätigten wollten dies aber weder Rudolph noch Houlet.

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Bestechungsskandal: Drei Parteien legen Einspruch ein Im Bestechungsskandal im europäischen Handball hat die Europäische Handball-Föderation EHF mittlerweile bis auf den Fall des THW Kiel, bei dem man erst die staatsanwaltlichen Ermittlungen abwarten will, erste Urteile gesprochen. In drei Fällen gibt es allerdings einen Einspruch betroffener Personen oder Klubs. Dies gab die EHF am Dienstag bekannt. Unter den drei Parteien, die Einspruch gegen die von der EHF verhängten Sanktionen eingelegt haben, sind auch die deutschen Schiedsrichter Lemme/Ulrich, die beide wegen „Fehlverhaltens“ fünf Jahre gesperrt wurden - wir berichteten bereits. Der Deutsche Handball Bund (DHB) unterstützt die Referees in ihrem Einspruch und hatte dazu eigens die Einspruchgebühr von 10.000 Euro vorgestreckt. Neben Lemme/Ulrich haben auch Aihan Omer sowie Metalurg Skopje Einspruch gegen die Entscheide der EHF eingelegt. Der mazedonische Klub war mit einer Geldstrafe von 4.000 Euro belegt worden, weil Schiedsrichter nicht ausreichend vor Beeinflussungen geschützt wurden. Der ehemalige rumänische Nationaltrainer Omer wurde aufgrund von Schiedsrichterbeeinflussung fünf Jahre gesperrt worden. Der TV Großwallstadt muss sich einen neuen Geschäftsführer suchen. Wie der Klub mitteilte, verlässt Sascha Schnobrich nach fast sieben Jahren den TVG, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. „Der TVG hat in den letzten Jahren einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht und Sascha Schnobrich hat einen großen Anteil daran. Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen des gesamten TV Grosswallstadt bei ihm für das außergewöhnliche Engagement und die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren bedanken“, sagte TVG-Vorstand Georg Ballmann.

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RNL • 2009/2010 Hinten (v.l.): Nikola Manojlović, Ólafur Stefánsson, Alexandros Alvanos, Oliver Roggisch, Andrej Klimovets, Carlos Prieto, Karol Bielecki, Gábor Ancsin, Michael Müller, Snorri Guðjónsson. Mitte (v.l.): Dr. Ulrich Steinhauser, Physio Sascha Pander, Physio Markus Müller, Sportl. Berater Kent-Harry Andersson, Betreuer Konrad Hoffmann, Guðjón Valur Sigurðsson, Siarhei Harbok, Alexander Becker, Trainer Ola Lindgren, Spieltechnik Christopher Monz, Physio Sven Raab, Dr. Andreas Klonz. Vorn (v.l.): Patrick Groetzki, Grzegorz Tkaczyk, Uwe Gensheimer, Sławomir Szmal, Henning Fritz, Max Bender, Niklas Ruß, Bjarte Myrhol und Maskottchen Conny.

Gästeportrait Rhein-Neckar Löwen

Kampfansage an die Rivalen

Die Marschrichtung der Rhein-Neckar Löwen für diese Saison war eigentlich klar. Nach der letzten "Saison der Halbheiten" mit Platz drei in der Liga sowie jeweils dem Erreichen der Halbfinals in der Champions League und dem DHB-Pokal interessieren im Badischen diesmal vorrangig Titel.

Deutschlands Weltmeister von 2007, Henning Fritz sagte dazu gegenüber der Rhein-NeckarZeitung: "Es wäre sicher gelogen, wenn wir sagen würden, dass es für uns nur darum geht, uns wieder für die Champions League zu qualifizieren. Schließlich haben wir das Potenzial, um ganz oben zu stehen". Was eine einwandfreie Kampfansage für den THW Kiel und den vermeintlich schärfsten Rivalen HSV Hamburg darstellte.

Eine Kampfansage, der allerdings schon vor dem ersten Anwurf die Schärfe genommen schien. Zu brav, zu bieder, zu unaufgeräumt und vor allem zu wankelmütig präsentierten sich die Löwen in ihrer von schmerzhaften Niederlagen durchzogenen Vorbereitung. Da war das Halbfinale im Sparkassencup gegen die MT Melsungen. Eigentlich nicht mehr als eine Pflichtaufgabe für das mit internationalen Spitzenathleten vollgestopfte Team, das noch am VorPresenter of the Match

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tag die HSG Wetzlar im letzten Gruppenspiel souverän mit 36:25 aus der Halle schoss. Doch es kam anders. Allein Uwe Gensheimer konnte an die vorhergehenden Leistungen anknüpfen. Der Rest der Mannschaft verfiel in kollektiven Tiefschlaf und zog gegen die hochkonzentriert aufspielende Melsunger Mannschaft mit 29:31 den Kürzeren. "Das war schlecht von uns in allen Mannschaftsteilen", machte StarNeuzugang Olafur Stefansson seinem Ärger Luft. Der verfrühte Abgang beim Sparkassencup war aber nicht der einzige Rückschlag im Bestreben, sich der Konkurrenz aus dem hohen Norden als ernsthafter Rivale zu präsentieren. Nur eine Woche später folgten beim international topbesetzten "Euroturnoi" in Straßburg weitere Ernüchterungen. In den Gruppenspielen gegen Russlands Meister Medvedi Cechov und den französischen Spitzenclub Montpellier HB Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de


Gästeportrait Rhein-Neckar Löwen Fortsetzung

wollte man vorwiegend am Offensivspiel feilen, das durch die Neubesetzungen im Team noch zu unkonstant schien. Doch schon im Auftaktspiel gegen die Russen war zu erkennen, dass das Spielverständnis herausragender Individualisten nicht über Nacht aufeinander abzustimmen ist. Wieder scheiterten die Löwen an der 30er-Grenze und kassierten eine verdiente 29:32-Niederlage. Noch schlimmer erging es ihnen im zweiten Spiel gegen Montpellier. Keine 30 geworfen, dafür fast 40 kassiert: 28:39. Da konnte auch der abschließende Sieg gegen Chambéry HB im Platzierungsspiel nicht so recht trösten.

Olafur Stefansson

Karol Bielecki

Auf die Fragen der Journalisten nach einer Standortbestimmung zwei Wochen vor dem Ligastart holte Trainer Ola Lindgren ungewohnt weit aus: "Am ersten Bundesligaspieltag werden wir uns anders präsentieren. Wir haben eine große Qualität im Kader, brauchen aber noch etwas Zeit, um uns an das neue Spielsystem zu gewöhnen. Auch die Neuzugänge müssen noch besser integriert werden. Aber das bekommen wir hin", schien der ehemalige Nordhorner sehr genau zu wissen, dass der selbsternannte Meisterschaftskandidat noch meilenweit von der Form entfernt war, mit der man die Konkurrenz vielleicht nervös machen könnte. Und auch von Grzegorz Tkaczyk kam es fast trotzig: "Es war doch klar, dass wir nicht von Beginn an ein blindes Spielverständnis entwickeln werden. Es dauert eben seine Zeit, bis so eine Mannschaft zusammen wächst", grantelte der Hoffnungsträger auf der Spielmacherposition. Was dem Polen dabei auch noch auf der Seele lag, war seine eigene Unfähigkeit, der Mannschaft zu helfen. Denn durch die Spätwirkungen seiner noch nicht ganz verheilte Meniskusverletzung, wegen der er in der vergangenen Saison lange zum Zuschauer degradiert wurde, konnte er seinen Teil auf dem Spielfeld nicht in dem Maße beisteuern, wie er das gern getan hätte. Kurz vor dem ersten Saisonspiel ereilte ihn dann auch "die Riesen-Katastrophe", wie der Ex-Magdeburger es selbst nannte: Arthroskopie wegen der anhaltenden Schmerzen im Knie, erneuter operativer Eingriff und Zwangspause vermutlich bis ins neue Jahr hinein. Weil Gudjon-Valur Sigurdsson damit der einzig verbliebene Regisseur war, öffPresenter of the Match

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nete sich nur wenige Tage vor dem Saisonstart gegen den TuS N-Lübbecke eine riesige Baustelle vor Löwen-Manager Thorsten Storm. Der ließ die Telefondrähte glühen, lotete ganz Europa nach möglichem Ersatz aus und fand tatsächlich einen, der den Anforderungen genügte. Nicht irgendeinen selbstverständlich, sondern in dem Isländer Snorri Gudjónsson einen, der von 2003 bis 2007 in Großwallstadt und Minden schon vier Jahre Bundesliga-Erfahrung gesammelt hatte.

Mit ihm war das "isländische Dreigestirn" auch wieder komplett. Die drei isländischen Nationalspieler, die nach dem knapp verlorenen Finale gegen Frankreich ins Allstar-Team der Olympiade 2008 gewählt wurden: Gudjon-Valur Sigurdsson, Snorri Gudjonsson und Olafur Stefansson. Letzterer ist nämlich seit dieser Saison ebenfalls neu bei den Löwen. Und greift von seiner angestammten Position auf Halbrechts im Prinzip auch noch ein, wenn es um die Besetzung der Spielmacherposition geht. Der "Magier", wie er in Handballkreisen wegen seiner oft genialen Spielaktionen genannt wird, muss nicht zwangsläufig zentral stehen um das Spiel an sich zu ziehen. Was zuletzt im ChampionsLeague Spiel gegen KC Veszprem (32:29) schön zu sehen war. Da erzielte der von BM Ciudad Real aus Spanien gekommene Stefansson keinen einzigen Treffer aus dem Spiel heraus, war aber oft als Vorbereiter oder Doppelpass-Partner direkt am Erfolg beteiligt. Das liest sich alles vergleichsweise holprig und lässt nicht unbedingt darauf schließen, dass mit dem Rhein-Neckar Löwen in dieser Spielzeit tatsächlich zu rechnen ist, wenn es um die Vergabe der Titel geht. In der Tat präsentiert sich das Team auch jetzt, wo die Saison schon fünf Wochen läuft, noch längst nicht als funktionierende Einheit. Wie die MT Melsungen haben auch die Badener schon gegen die Titelaspiranten Kiel und Hamburg gespielt. Und ebenso wie die MT beide Partien mehr oder weniger deutlich verloren. Mit 29:36 beim THW und 30:34 gegen den HSV hatten die Löwen das Nachsehen, und machen sich nun selbst Mut mit den Worten von Henning Fritz. Der hatte Konzentration gegen die "vermeintlich Kleinen" gefordert. Denn für den Weltklasse-Keeper wird die Meisterschaft zwischen den "großen Drei" eben nicht in den Begegnungen untereinander Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de


Gästeportrait Rhein-Neckar Löwen Fortsetzung

entschieden. Was sein Löwenrudel nun aber praktisch in jedem folgenden Ligaspiel unter extremen Erfolgsdruck setzt. Wo die nominell ernst zu nehmende Konkurrenz schon abgehandelt ist, bleiben eben nur "die Kleinen".

Alexandros Alvanos

Doch die können ebenfalls spielen. Und nach wie vor krankt es bei den Kronauern im Angriff. Erst einmal nämlich, beim 32:25 gegen Großwallstadt, wurde die 30er-Grenze an geworfenen Toren in der Bundesliga übertroffen. Dazu gegen Hamburg eingestellt, in den anderen drei Spielen verfehlt. Was eigentlich unbegreiflich ist bei der Qualität, die da auf dem Feld steht. Karol Bielecki ist in wirklich großer Form, wirft bisher mehr als acht Tore im Schnitt. Und trotzdem lahmt das Angriffsspiel mitunter in einer Art, die nichts Gutes befürchten lässt. Denn wenn die Erfolge weiterhin so mühsam erarbeitet werden müssen wie zuletzt gegen Veszprem, dann ist die Kraft beim Tanz auf drei Hochzeiten schnell aufgebraucht. Zumal personell längst nicht alles im grünen Bereich liegt. Der "Störfaktor Kreis" hat sich einstweilen selbst zu den Akten gelegt, weil Andrej Klimovets mit einem Teilabriss des Innenbandes im linken Knie noch ausfällt und nach Rückkehr in den Kader noch Trainingsrückstand wird aufarbeiten müssen. Er hätte intern gegen die Neuzugänge Bjarte Myrhol (Nordhorn) und Carlos Prieto (Valladolid) ohnehin die schlechtesten Karten des Trios gehabt. Für Notfälle stünde da sogar noch Abwehrchef Oliver Roggisch parat. Und auch auf Halbrechts hat der Kampf um die Spielanteile schon nach wenigen Spieltagen ein Bisherige Bundesligavergleiche

14.08.09

Uwe Gensheimer

18.04.09 06.11.08 22.10.08 09.04.08 04.11.07 11.04.07 14.10.06 10.05.06 07.12.05

MT - Rhein-Neckar Löwen (SparkassenCup 2009) Rhein-Neckar Löwen - MT MT - Rhein-Neckar Löwen Rhein-Neckar Löwen - MT (DHB-Pokal) Rhein-Neckar Löwen - MT MT - Rhein-Neckar Löwen Rhein-Neckar Löwen - MT MT - Rhein-Neckar Löwen MT - Rhein-Neckar Löwen Rhein-Neckar Löwen - MT

Presenter of the Match

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31:29 43:31 31:37 32:30 40:29 42:40 28:22 24:25 31:28 37:30

prominentes Opfer gekostet. Alexandros Alvanos, gerade erst aus Gummersbach gekommen, ist praktisch ohne Chance gegen Ausnahmekönner Olafor Stefansson und Michael Müller. Versuche mit ihm als Entlastung für Junioren-Weltmeister und Senkrechtstarter Patrick Groetzki auf der rechten Außenbahn brachten auch nicht das, was man sich davon erhofft hatte. Alvanos ist eben kein "Siderunner", und das lenkt den Fokus auf die nächste Schwachstelle der Löwen. Denn bei sage und schreibe 21 Spielern im offiziellen Kader, davon drei Torhüter, ist Groetzki, Vizekapitän der deutschen Junioren-Nationalmannschaft und dort Mannschaftskollege von Jens Schöngarth, tatsächlich der einzige, der diese Position in der geforderten Qualität spielen kann. Man ist momentan also noch auf die Dienste des Griechen angewiesen. Zumindest bis Ersatz gefunden ist. Dann hat Alvanos aber wie es scheint seine Schuldigkeit getan und darf ablösefrei gehen, vermeldete der "Mannheimer Morgen zwischenzeitlich.

Viel zu tun also für das prominente TrainerDuo Ola Lindgren und seinen Assistenten KentHarry Andersson. Wer weiß, ob sich die Macher zwischen Rhein und Neckar mit ihren insgesamt elf(!) Zu- und sieben Abgängen nicht auch zwischen alle Stühle gesetzt haben. In der Liga schon vier Minuspunkte ausgerechnet gegen die beiden Mannschaften, die im Kampf um die so ersehnte Meisterschaft mitmischen. In der Champions League immerhin siegreicher Auftakt, aber spielerisch mit mächtig Sand im Getriebe. Und im DHB-Pokal riesige Probleme und am Ende einen "Mordsdusel" beim 33:32 nach Verlängerung beim Zweitligisten Bittenfeld. Jetzt wartet auf dem Weg zur anvisierten Pokalendrunde Erstliga-Aufsteiger Hannover-Burgdorf auf die Löwen, wo eine deutliche Steigerung nötig sein wird. Sonst könnte es bald ungeplanten Freiraum geben im engen Spielplan des Lindgren-Ensembles. Wie auch der Ligaalltag irgendwann wieder vom zuletzt überstrapazierten Saisonziel erreichen der europäischen Königsklasse beherrscht werden könnte, wenn sich die Meisterschaftsambitionen ausgerechnet gegen die Kleinen zerschlagen sollten. Wozu die MT Melsungen heute den Startschuss geben könnte. M. Koch Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de


Wir fรถrdern die MT!


Handballregeln

Sind Sie regelsicher? Testen Sie hier!

Sie sind Handballfan, vielleicht sogar Kenner? Oder Sie spielen selber oder sind gar Schiedsrichter? Hier finden Sie in loser Folge einige Fragen aus dem online-Test auf www.schieris.de. Pro Frage können auch mehrere Antworten richtig sein. Die Lösungen lesen Sie unten auf dieser Seite. Viel Spaß! 1. Welche Abmessungen sehen die Spielregeln für die Spielfläche vor? a) b) c) d)

40 x 20 Meter 42 x 20 Meter 38 x 18 Meter Länge zwischen 38 und 42, Breite zwischen 18 und 22 Metern.

2. Welche Höhe und welche Breite (im Lichten) müssen die Tore haben? a) b) c) d)

1,92 x 2,92 Meter 2,00 x 3,00 Meter 2,05 x 3,05 Meter 2,08 x 3,08 Meter

3. Während der Ausführung eines Abwurfs berührt Torwart A seine Torraumlinie mit einem Fuß. Richtige Entscheidung?

4. Der Ball liegt auf der Torraumlinie. Angriffsspieler A7 nimmt ihn auf und will aus klarer Torgelegenheit auf das Tor werfen, als er regelwidrig angegriffen wird. Richtige Entscheidung? a) b) c) d)

Freiwurf für Mannschaft B Freiwurf für Mannschaft A 7-Meter Wurf für Mannschaft A Abwurf für Mannschaft B

5. Nach dem Anpfiff eines 7-Meter-Wurfs tritt Torwart A mit einem Fuß auf die Torwartgrenzlinie. Der Ball geht über das Tor. Richtige Entscheidung? a) Wiederholung mit Anpfiff b) Da kein Tor, Spielfortsetzung mit Abwurf c) Stellung des Torwarts war korrekt Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de

6. Wie breit muss die Torlinie zwischen den Torpfosten sein? a) b) c) d)

5 cm 6 cm 8 cm 10 cm

Gelbe Karte ... hier gezückt von DHB-Bundesligaschiedsrichter Lars Schaller.

7. Kurz vor dem Schlusspfiff wird B2 an der Torraumlinie angespielt, setzt zum Torwurf an und wird dabei regelwidrig behindert. Bevor der Ball die Hand von B2 verlassen hat, ertönt das Schlusssignal. Richtige Entscheidung? a) b) c) d)

Spiel ist beendet Freiwurf für B 7-Meter-Wurf für B Spiel ist beendet; Vermerk im Spielprotokoll.

Lösungen: 1 a; 2 b; 3 c; 4 d; 5 b, c; 6 c; 7 c.

a) Wiederholung des Abwurfs mit Anpfiff b) Freiwurf für Mannschaft B c) Weiterspielen lassen

Presenter of the Match

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Spielstatistik MT Melsungen

Ryan Zinglersen

Nr. 1 2 3 5 7 8 10 11 12 13 14 15 16 17 18 20 23 TR Co.

Name Mario Kelentric Ivan Brovko Jens Schöngarth Franck Junillon Thomas Klitgaard Dalibor Anusic Daniel Tellander Dimitrios Tzimourtos Simon Herold Alexandros Vasilakis Vladica Stojanovic Chris-Florian Treutler Robert Lechte Felix Danner Grigorios Sanikis Savas Karipidis Nenad Vuckovic Ryan Zinglersen Sandor Balogh

Geb.-Dat. 31.01.73 20.04.80 07.12.88 28.11.78 10.12.77 07.04.76 06.07.83 10.02.81 02.06.87 08.08.79 14.06.81 01.01.88 03.08.78 24.07.85 29.01.80 23.05.79 23.08.80 15.03.62 31.03.60

Rhein-Neckar Löwen Nr. 1 3 4 5 7 8 9 10 11 12 13 15 17 18 21 22 24 TR

Ola Lindgren

Name Geb.-Dat. Sławomir Szmal 02.10.78 Uwe Gensheimer 26.10.86 Oliver Roggisch 25.08.78 Carlos Prieto 02.02.80 Siarhei Harbok 04.12.84 Karol Bielecki 23.01.82 Nikola Manojlović 01.12.81 Snorri Guðjónsson 17.10.81 Ólafur Stefánsson 03.07.73 Henning Fritz 21.09.74 Gábor Ancsin 27.11.90 Michael Müller 19.09.84 Andrej Klimovets 18.08.74 Bjarte Myrhol 29.05.82 Alexandros Alvanos 09.04.80 Guðjón Valur Sigurðsson 08.08.79 Patrick Groetzki 04.07.89 Ola Lindgren 29.02.64

Schiedsrichter Ronny Dedens

Ronny Dedens

Nico Geckert

geb. 1978 SR seit 1994 DHB-Einsätze 220

Presenter of the Match

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Nico Geckert

geb. 1977 SR seit 1995 DHB-Einsätze 220

Gr. 190 180 201 195 195 198 191 171 195 197 190 190 195 198 189 183 192 182 191 Gr. 186 188 199 203 198 202 195 186 196 189 200 187 197 192 187 187 189 192

Nat. LS CRO 86 BLR 65 GER 17 J. FRA 75 DEN 1 CRO 58 SWE GRE 75 GER GRE 125 SRB 60 GER SWE 7 GER GRE 92 GRE 152 SRB 60 DEN GER 30 Nat. POL GER GER ESP BLR POL SRB ISL ISL GER HUN GER GER NOR GRE ISL GER SWE

LS 107 20 119 59 40 90

Spielstatistik G

2” R

Tore

Spielstatistik G

2” R

Tore

110 263 235 27 71 62 135 189 2 Zeitn. / Sekretär

Erik Plettenberg /

Karl-Klaus Thöne DHB-Aufsicht: Thorsten Zacharias

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Tabelle / Spieltage Pl.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Tickets hier MT-Geschäftsstelle Mühlenstraße 14, 34212 Melsungen, Tel. 05661/92600, MO, DI, DO 10-18 h, MI und FR 10-13 h

MT-Shop Kassel Königs-Galerie (ob. Eb.) Tel. 0561/5214991 MO-FR 12-14 h und 16-18 h; SA 11-15 h info@mt-melsungen.de www.mt-melsungen.de Ticketpartner: www.eventim.de

Mannschaft

THW Kiel SG Flensburg-Handewitt TBV Lemgo HSV Hamburg Frisch Auf Göppingen Rhein-Neckar Löwen TV Grosswallstadt HSG Wetzlar VfL Gummersbach Füchse Berlin TuS N-Lübbecke MT Melsungen SC Magdeburg HBW Balingen-Weilstetten TSV GWD Minden TSV Hannover-Burgdorf HSG Düsseldorf TSV Dormagen

06. Spieltag

DI MI SA SA SA SA SA SO SO

06.10.2009 07.10.2009 10.10.2009 10.10.2009 10.10.2009 10.10.2009 10.10.2009 11.10.2009 11.10.2009

07. Spieltag DI MI MI FR FR FR SA SO SO

13.10.2009 14.10.2009 14.10.2009 16.10.2009 16.10.2009 16.10.2009 17.10.2009 18.10.2009 18.10.2009

6/34 5/34 6/34 4/34 5/34 5/34 5/34 5/34 5/34 5/34 5/34 5/34 6/34 5/34 5/34 5/34 6/34 4/34

+ ± 5 5 4 4 4 3 3 3 2 2 1 2 2 1 0 1 0 0

1 0 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 0 0 2 0 1 0

-

0 0 1 0 1 2 2 2 2 3 2 3 4 4 3 4 5 4

Tore

200:157 150:123 183:163 133:108 149:144 144:139 132:134 135:144 152:144 136:134 139:140 133:150 172:174 125:132 115:129 137:152 134:169 92:125

20:15 Uhr 20:15 Uhr 15:00 Uhr 19:00 Uhr 20:15 Uhr 20:15 Uhr 20:15 Uhr 17:00 Uhr 17:45 Uhr

Düsseld. : Magdeb. 21:29 Kiel : Lemgo 27:27 N-Lübbecke : Flensburg-H. Grosswallstadt : Dormagen Wetzlar : Göppingen Balingen-W. : Gummersbach Melsungen : R-N Löwen Berlin : Hannover-Burgdorf Hamburg : Minden

20:15 Uhr 20:15 Uhr 20:15 Uhr 19:45 Uhr 19:45 Uhr 19:45 Uhr 20:15 Uhr 17:00 Uhr 17:00 Uhr

Lemgo : Hamburg Flensburg-H. : Kiel Hannover-B. : R-N Löwen Magdeburg : Wetzlar Gummersbach : Grosswallst. Dormagen : Melsungen Göppingen : N-Lübbecke Berlin : Düsseldorf Minden : Balingen-Weilstett.

Presenter of the Match

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Spiele

Diff.

Pkte.

43 27 20 25 5 5 -2 -9 8 2 -1 -17 -2 -7 -14 -15 -35 -33

MT intern Spieler

Vasilakis Klitgaard Vuckovic Stojanovic Tellander Sanikis Tzimourtos Karipidis Junillon Schöngarth Danner Brovka Treutler Anusic

11:1 10:0 9:3 8:0 8:2 6:4 6:4 6:4 5:5 4:6 4:6 4:6 4:8 2:8 2:8 2:8 1:11 0:8

ges. / 7m

32/5 25/0 18/4 10/0 10/0 8/0 8/2 7/4 7/0 4/0 2/0 2/0 0/0 0/0

Torhüterparaden

Kelentric Lechte Herold

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23/0 7/0 0/0


Dalibor Anusic nahm kurz nach seiner Ankunft in Melsungen schon mal vor der MTGeschäftsstelle Maß. Sein zu dem Zeitpunkt noch ziffernloses Trikot ziert inzwischen die Nummer Acht.

Neuzugang im MT Bundesligateam

Kurzfristige Verstärkung geangelt Überraschend kurzfristig hat sich Handball-Bundesligist MT Melsungen noch einmal personell verstärkt. Mit dem zuletzt vereinslosen Dalibor Anusic wurde ein echter Abwehrspezialist geholt. Der kroatische Vizeweltmeister, unterschrieb Ende September einen Einjahresvertrag bei den Nordhessen. “Es ist bekannt, dass wir in der Defensive einige Probleme haben”, bekennt MT-Sportchef Alexander Fölker, “und um die weiter zu mindern, brauchen wir jemanden, der sich als Abwehrspieler schon profiliert hat und uns deshalb umgehend weiterhelfen kann”. Dalibor Anusic, 1,98m großer Rechtshänder, 33 Jahre alt, stand schon einmal in der Bundesliga unter Vertrag, als er von 2007 bis 2009 bei Frisch Göppingen spielte. Dort avancierte der Kroate unter Trainer Velimir Petkovic zum Abwehrchef und damit zum wichtigsten Mann in der Defensive. Presenter of the Match

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Ende der letzten Saison ging Anusic aus familiären Gründen zurück in seine Heimat. Bevor er nach Göppingen kam, spielte er von 2005 bis 2007 beim Seriensieger RK Zagreb, mit dem er während dieser Zeit jeweils Meisterschaft und Pokal gewann und auch an der Championsleague teilnahm. Zu seinen größten internationalen Erfolgen zählt zweifellos der Vizeweltmeistertitel, den er Anfang diesen Jahres mit Kroatien errang. Für dessen Nationalmannschaft spielt Anusic, seitdem

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Neuzugang im MT Bundesligateam Fortsetzung

wallstadt seinen ersten Einsatz im MT-Dress. Wenngleich er in diesem Spiel nicht den angepeilten Sieg feiern konnte, durfte er sich über das Lob von Trainer Ryan Zinglersen: “Schon jetzt hat man gesehen, dass Dalibor eine echte Verstärkung ist. Er versteht sein Steckbrief Dalibor Anusic Handwerk hervorGeburtsdatum: 07.04.1976 ragend und kann Größe / Gewicht: 198 cm / 100 kg auch seine NeGeburtsort: Banja Luca (Bosnien/Herzegowina) benleute in der Nationalität: Kroatien (seit 2007) Abwehr entspreVereine: RK Brodomerkur Split (CRO, bis 2002) chend mitreissen. Pallamano Triest (ITA, 2002-2005) Wenn er die noch RK Zagreb (CRO, 2005-2007) genauer kennenFrischauf Göppingen (GER, 2007-2009) gelernt und auch MT Melsungen (GER, ab Sept. 2009) unser AbwehrsyLänderspiele: 43 LS Bosnien/Herzegowina steme verinner15 LS Kroatien licht hat, wird er Erfolge: 3x kroatischer Meister noch wertvoller 3x kroatischer Pokalsieger für uns sein”. WM-Fünfter 2007

er 2007 die kroatische Staatsbürgerschaft erhielt. Geboren ist er allerdings in Banja Luca, das zu Bosnien/Herzegowina gehört. Für die dortige Auswahl bestritt er 43 Länderspiele.

“Er gehörte in den beiden letzten Jahren jeweils zu den besten Abwehrspielern in der Bundesliga”, gerät sein Landsmann Mario Kelentric beim Blick auf dessen Göppinger Zeit ins schwärmen. Der MT-Kapitän freut sich schon jetzt auf seinen einstigen NationalmannschaftskaVizeweltmeister 2009 Der so gelobte meraden, der besonders ihn und seine beiden Torhüterkollegen weiß aber auch, dass er allein nicht alles richten kann: “Im Mannschaftssport kommt dann entlasten dürfte. der Erfolg, wenn alle gut miteinander harmoNach nur zwei Trainingseinheiten zusammen nieren. Ich will gern dazu meinen Beitrag leismit seinen neuen Mannschaftskameraden ab- ten”. solvierte der Neuzugang bereits gegen GroßB.K.

Service in der Rothenbach-Halle

Neue Angebote für Fans und Firmen Mit Klabundes Café und dem MT Business-Club bietet der Handball-Bundesligist den Besuchern in der Rothenbach-Halle gleich zwei neue, attraktive Angebote. “Die Fans können es sich bei uns gemütlich machen und dürfen sich auf Leckereien wie MT-Bällchen, Brezeln, MT-Brot und beliebte Kaffeespezialitäten freuen”, bringt Martin Klabunde seinen Service auf den Punkt.

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Wer seinen Kunden oder Mitarbeitern etwas Besonderes bieten möchte, kann ab sofort in den MT BusinessClub einladen. Der befindet sich im Foyer der Rothenbach-Halle und kann zu jedem Bundesliga-Heimspiel gebucht werden. Der MT BusinessClub bietet bis zu 50 Personen Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre bei Speisen und Getränken auf das bevorstehende Spiel einzustimmen. Dabei kann die De-

koration und die wandhängende Werbung ganz auf den jeweiligen Mieter des Clubs abgestimmt werden. Wer sich als Werbepartner der MT Melsungen in der Rothenbach-Halle präsentieren möchte, wendet sich an das MT Marketingteam, Christine Höhmann und Henrick Hefert, Brüo Kassel, Tel. 0561-76681820, Mail: christine.hoehmann@mt-melsungen.de, bzw. henrik.hefert@mt-melsungen.de.

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MT Maskottchen Zur offiziellen Taufe, unmittelbar vor Beginn des letzten Heimspiels gegen Balingen fanden sich in der Rothenbach-Halle ein (v.l.): die Kasseler Zisselkönigin Julia Manz, der Melsunger “Bartenwetzer” Phil Kothe Drache “Henner” und Namensgeberin Christiane Roß. Foto: Hartung

Taufe mit jeder Menge Symbolik

Mehrere Hundert Vorschläge erreichten das Marketingteam der MT Melsungen nach dem öffentlichen Aufruf, sich an der Namensfindung für das neue Maskottchen zu beteiligen. Von den Zuschauern in der Halle, über die Leser von HNA und EXTRATIP bis zu den Hörern von Hitradio FFH reichte die Schar der kreativen Teilnehmer.

Melli, Melsi, Turbo, Red Comet, Meldragon, Manty, Fuldadrache, Hessi, Wetzer, Melmuk, so lauteten die Vorschläge für den künftigen Namen des knuddeligen Drachen, um nur eine kleine Auswahl der eingereichten Ideen zu nennen. Mit dabei war auch “Henner”, vorgeschlagen von der 16-jährigen Christiane Roß aus Melsungen. Die junge Handball-Anhängerin dachte dabei sowohl an einen für den nordhessischen Sprachgebrauch urtypischen Namen, wie auch an Heinrich “Henner” Herwig. Der hatte schließlich die Melsunger Bundesliga-Cracks viele Jahre lang betreut und gilt immer noch als beliebtes Handball-Urgestein in der MT. Das aus allen MT-Funktionsbereichen zusammengesetzten Entscheidergremium (von der Aufsichtsratschefin, über den Geschäftsführer, den sportlichen Leiter, den Trainer, die Marketingabteilung bis hin zum Pressesprecher) sichtete eifrig alle Vorschläge, blieb aber auch nach mehrmaligem Abwägen stets an einem ganz bestimmten hängen. Also machte man Nägel mit Köpfen und taufte den MT-Drache auf den Namen “Henner”. Presenter of the Match

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Nun musste natürlich auch noch eine stilechte Taufzeremonie arrangiert werden. Und was lag da näher, als die vor dem nächsten Heimspiel direkt auf dem Spielfeld der RothenbachHalle abzuhalten? Vor dem Anwurf zu “MT Melsungen gegen Balingen” war es dann soweit: Natürlich war der Täufling selbst da, die Namensgeberin und sogar zwei für die Region typische Repräsentanten waren as Taufpaten gekommen: Die Zisselkönigin aus Kassel und der Bartenwetzer aus Melsungen. Ja selbst das Taufelixier war stimmig gewählt: Wasser aus der “Fulle” dem Fluss, der den MT-Stammsitz Melsungen mit der MTHeimspielstätte Kassel verbindet. So gesehen, sind die Weichen für eine lang andauernde und erfolgreiche Zukunft des MTMaskottchen bestens gestellt. Namensgeberin Christiane Roß freut sich. Und der “echte” Henner sowieso. B.K.

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Ihre Botschaft soll begeistern?

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Mario Kelentric


Nenad im Anflug Wenn es sein muss, setzt Nenad Vuckovic auch schon mal zum Hechtsprung an, wenn die Aussicht auf ein Tor besteht. Foto: Hartung

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Das Fünfzehntausendste

Der Mann für die Jubiläumstore

Wenn ein richtiger Vollblut-Angreifer auch nur den Hauch einer Chance auf einen Torerfolg verspürt, dann zieht er ab. Da macht Melsungens Nenad Vuckovic keine Ausnahme. Was ihn von seinen Handball-Kollegen allerdings unterscheidet, scheint sein Näschen für besondere Tore zu sein. Da ist die Statistik “erbarmungslos”. Es hätte alles so schon zusammen passen können. Der Zähler in puncto "erzielte Bundesligatore" stand vor dem letzten Heimspiel der MT Melsungen gegen Balingen/Weilstetten auf 14.971 Treffer. Mit dem 29. Tor also hätte die MT die 15.000 vollgemacht. Als noch fünfeinhalb Minuten zu spielen waren und Vladica Stojanovic das 27:21 geworfen hatte, bestanden noch berechtigte Hoffnungen auf den Jubiläumstreffer vor eigenem Publikum. Doch plötzlich lief im Angriff nichts mehr zusammen. Da half auch das quasi mit dem Schlusspfiff - wiederum durch Stojanovic - erzielte 28:25 nichts

mehr. Die Jagd auf das 15.000ste Tor musste um eine Woche, auf das folgende Auswärtsspiel beim TV Großwallstadt, verschoben werden.

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In der Aschaffenburger Franken-Arena waren genau 4 Minuten und 35 Sekunden gespielt, als Nenad Vuckovic den ersten Treffer des Tages für die MT erzielte. Was der MT-Rückraumakteur in diesem Moment nicht realisierte, war die Tatsache, dass es sich dabei um ein ganz besonderen handelte. Mit seinen Wurfkünsten und seinem "Riecher" für geschichtsträchtige Tore erarbeitet sich Nenad Vuckovic so lang-


Das Fünfzehntausendste Fortsetzung sam den Ruf des “Jubiläumsschützen vom Dienst”. Denn der Halblinke hatte in der vergangenen Meisterschaftsrunde bereits das 1.000ste Saisontor erzielt. Kurios: Beide Jubiläumstreffer hat der Schütze selbst als solche gar nicht wahrgenommen. Darauf angesprochen zeigte sich Vuckovic höchst überrascht und erfreut zugleich. “Das wusste ich bis heute gar nicht. Ich verfolge solche Statistiken nicht, schon gar nicht, wenn sie so lange geführt werden, wie im zweiten Fall. Aber ich finde, solche besonderen Treffer sind schon eine witzige Sache, ich freue mich darüber, ganz klar.” Da sieht er auch den “Folgen”, die er eventuell aus dem Kreise seiner Mannschaftskameraden zu “befürchten” hat, gelassen entgegen. “Wenn die davon erfahren, werde ich wohl eine Runde geben müssen. Aber in solchen Fällen mache ich das natürlich gerne”, lacht Vuckovic. Zurückhaltung beim Werfen wird Nenad Vukkovic künftig wohl nicht unbedingt üben - auch

dann nicht, wenn besondere Treffer anstehen. Dafür ist er einfach zu gerne in der Offensive aktiv. So dürfen die MT-Chronisten schon jetzt gespannt auf die Endphase der derzeitigen Saison blicken, in der sogar das 16.000ste Melsunger Bundesligator fallen kann. Ein par Nummern kleiner könnte es Nenad Vukkovic aber auch heute gegen die Rhein-Neckar Löwen schon machen: Das 150ste Saisontor “droht”. MT besser als Rekordmeister Kiel Inzwischen sind die Bartenwetzer in ihrem 18. Bundesligajahr (davon knapp fünf Jahre in der 1. Liga), haben 575 Bundesligaspiele absolviert und 15.053 Tore geworfen. Das ergibt einen Schnitt von 26,18 Treffer pro Begegnung und damit liegt die MT sogar noch über dem THW Kiel, der auf einen Schnitt von 25,47 kommt. Allerdings muss man dem deutschen Rekordmeister zu Gute halten, dass er bereits zu Zeiten in der ersten Liga spielte, in denen oft keine 20 Tore nötig waren, um ein Spiel zu gewinnen. B.K.

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Die MT-Bundesligaprofis werden präsentiert von ...

Mario Kelentric

Ivan Brovka

Jens SchĂśngarth

Franck Junillon

Thomas Klitgaard

Dalibor Anusic

Daniel Tellander

Dimitrios Tzimourtos

Simon Herold

Alexandros Vasilakis

Vladica Stojanovic

Chris-Florian Treutler

Robert Lechte

Felix Danner

Grigorios Sanikis

Savas Karipidis

Nenad Vuckovic

Ryan Zinglersen Trainer


DHB-Pokal

Die nächste weite Reise steht bevor

In der dritten DHB-Pokalrunde muss die MT Melsungen zur HG Saarlouis ins Saarland reisen. Das ergab die Auslosung am Rande des Ostwestfalenderbys Nettelstedt/Lübbecke gegen Minden letzte Woche.

Das Vereinslogo der HG Saarlouis, dem nächsten MT-Pokalgegner

Ob sich die Nordhessen in puncto Pokal in diesem Jahr mit Fortuna im Bunde wähnen dürfen, wird sich natürlich immer erst nach dem jeweiligen Spiel herausstellen. Aber nach dem ersten Pokalgegner SG Leipzig, der locker mit 46:30 bezwungen wurde, wartet nun mit dem Tabellendreizehnten aus der zweiten Liga Süd erneut ein schlagbarer Gegner. In Anbetracht dieser Perspektive werden auch die knapp 800 Fahrkilometer bis zur französischen Grenze und zurück in Kauf genommen. Dass es hätte schlimmer kommen können, zeigen die weiteren Auslosungen: Allein vier der 16 Paarungen sind reine Erstliga-Duelle sind. Von den 18 Erstligisten sind übrigens noch 15 im Pokalrennen vertreten. "Wir nehmen den Pokalwettbewerb sehr ernst, es ist schließlich der einfachste Weg nach Europa", hält MT-Trainer Ryan Zinglersen auch in Anbetracht des kommenden Gegners an seiner Devise fest. Die Saarländer stießen nach dem 36:29 über Zweitliga-Mitaufsteiger TSV Neuhausen und nach dem 30:29 über den Westregionalligisten TuS Niederwermelskirchen in diese dritte Pokalrunde vor. Mit André Lohrbach (20) steht sogar ein Nordhesse im Team der HG Saarlouis. Der aus Körle stammende Linksaußen kam zu Saisonbeginn vom Regionalligisten SVH Kassel. Der Verein kündigte vor drei Jahren den Aufstieg an, "jetzt sind viele Leute froh, dass es wieder Bundesliga-Handball im Saarland gibt",

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wurde HG-Vorsitzender Richard Jungmann in der Saarbrücker Zeitung zitiert. Saarlouis-Lisdorf, das zusammen mit Saarlouis-Roden die HG Saarlouis bildet, spielte zuletzt zwischen 1981 und 1984 in der zweiten Liga. Nach drei Auftaktniederlagen in der neuen Spielklasse konnte die Mannschaft des polnischen Trainers André Gulbicki, der zuvor in Luxemburg tätig war, am Wochenende im Heimspiel gegen Delitzsch die beiden ersten BundesligaPunkte einfahren. Das Team gehört mit einem Durchschnittsalter von knapp 24 Jahren zu den jüngsten dieser Klasse und hat mit Spielmacher Danijel Grgic (u.a. Schutterwald und Eisenach), Kreisläufer André Kropp (Ahlener SV) und Torhüter Marco Henne (HC Ortenau) drei Akteure mit Bundesligaerfahrung in seinen Reihen. Spieltermin für die MT Melsungen bei der HG Saarlouis ist Mi., 21. Oktober 2009, 20.00 Uhr, in der Stadtgartenhalle in Saarlouis. B.K. Alle Paarungen der 3. DHB-Pokalrunde auf einen Blick: TUSEM Essen - EHV Aue VfL Bad Schwartau – TBV Lemgo Bergischer HC – HC Empor Rostock 1. SV Concordia Delitzsch - SG BBM Bietigheim SV Post Schwerin – VfL Gummersbach SV Oebisfelde 1895 – SV Anhalt Bernburg MTV Herzhorn – HC Erlangen HG Saarlouis – MT Melsungen TV Emsdetten – FRISCHAUF! Göppingen Ahlener SG - SG Flensburg-Handewitt TSV Hannover-Burgdorf - Rhein-Neckar Löwen TuS N-Lübbecke – SC Magdeburg HBW Balingen-Weilstetten – GWD Minden TV Großwallstadt – THW Kiel TUSPO Obernburg – HSV Hamburg TSG Friesenheim – TSV Dormagen

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Rückblick auf den ersten Auswärtssieg

Erfolgreicher Auftritt in Hannover

Handball-Bundesligist MT Melsungen holt die ersten Auswärtspunkte. Mit einer insgesamt überzeugenden Vorstellung gewannen die Nordhessen am Mittwochabend beim Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf mit 30:26 (12:12). 3.050 Zuschauer in der AWD-Hall (ehemals Stadionsporthalle) erlebten sehr unterhaltsame, bisweilen spannende, 60 Minuten und sahen am Ende einen verdienten Sieger. Die Melsunger Startformation - mit dem wiedergenesenen Ivan Brovko, aber ohne den verletzten Franck Junillon - legte gegen den Aufsteigerlos wie die Feuerwehr. Kurz nachdem Nenad Vuckovic den ersten Treffer des Spiels erzielt hatte, verhängten die beiden Unparteiischen Pritschow/Pritschow einen Siebenmeter für die Gastgeber. Den von Lars Lehnhoff ausgeführten Strafwurf aber entschärfte Mario Kelentric. Es sollte von dem MT-Keeper ein erster Fingerzeig auf seinen bis dahin noch nicht zu erahnenden großen Handballabend sein. Den Gastgebern war anzumerken, dass sie sich gegen die punktgleichen Nordhessen einiges vorgenommen hatten. Aber genau das ließ sie etwas verkrampft und im Spielaufbau zu umständlich agieren, was selbst “Intuitiv-Regisseur” Daniel Brack zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser zu steuern vermochte. Schuld daran war auch die emsig arbeitende MT-Abwehr, in deren Zentrum Thomas Klitgaard und Neuzugang Dalibor Anusic rackerten. Schon nach nur sechs Minuten war die MT auf 1:4 enteilt. Sie ließ sich zunächst auch durch eine Zweiminutenstrafe gegen Anusic (wegen angeblich absichtlichem Fußspiels) und einen vergebenen Strafwurf von Tzimourtos nicht aus dem Konzept bringen. Zwischendurch vereitelte Kelentric unmittelbar hintereinander die beiden 100-Prozent-Chancen von Rechtsaußen Hohenberg und Linksaußen Lehnhoff. Als Vasilakis nach gut zehn Minuten Spielzeit auf 1:5 erhöht hatte, zog TSV-Trainer Carstens grün und rief seine Männer zur Ordnung. Kreisläufer Andrius Stelmokas setzte den Trainerruf als erstes um und verkürzte vom Kreis auf 2:5. Dann hätte Vuckovic per Strafwurf auf 2:6 stellen können, aber der Rückraumspieler setzte den Wurf neben das von Jendrik Meyer Presenter of the Match

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gehütete TSV-Tor. Besser machte es anschließend Kreisläufer Klitgaard, der ein “Sahne-Anspiel” von Stojanovic verwertete (13.). In der Folge aber schwand die Melsunger Überlegenheit - sei es durch Flüchtigkeitsfehler im Angriff oder Unachtsamkeiten in der Abwehr. Und so erhielten die Hausherren gleich mehrere Gelegenheiten, den Abstand immer weiter zu reduzieren. Bis zum 7:8 (22.) konnte sich das MT-Team hauptsächlich bei Keeper Mario Kelentric und bei Kanonier Alexandros Vasilakis bedanken, dass es noch in Front lag. Doch die Zwei-Mann-Show musste irgendwann an Energie einbüßen. Wohlweislich nahm Trainer Zinglersen in dieser Phase ein Team-Timeout. Aber der gewünschte Effekt auf Melsunger Seite blieb aus. Spätestens beim Ausgleich zum 10:10 (27.) merkte der Kontrahent: Hier geht heute was! Hannover gab sich weiter hartnäckig und wurde mit einem 12:12-Remis zum Pausenpfiff belohnt. Die Halbzeitpause schien den “Bartenwetzern” dann richtig gut getan zu haben. Die Überzahl, bedingt durch eine Zweiminutenstrafe gegen Pauzuolis kurz vor Ende des ersten Durchgangs, nutze das Zinglersen-Team optimal und stellte mit einem Dreierschlag (2x Vasilakis, 1x Tellander) binnen zwei Minuten den alten Abstand wieder her 12:15 (32.). Lediglich Lehnhoff funkte einmal kurz dazwischen und erzielte das 13:15 (33.). Aber die MT drehte jetzt erst richtig auf. Durch eine engagierte Abwehrarbeit wurden ein ums andere Mal Kontergelegenheiten erarbeitet. Hinten wurde clever zugepackt und die daraus vermehrt erzielten Ballgewinne in ein teilweise atemberaubend schnelles Spiel nach vorne umgesetzt. Hauptnutznießer davon als Torschützen waren die Spieler aus der Nahwurfzone. Klitgaard, Brovko und Tellander erhöhten innerhalb von sieben Minuten auf 13:21 (40.). Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de


Erfolgreicher Auftritt in Hannover Fortsetzung Kurz zuvor hatte Burgdorfs Trainer mit einer Auszeit versucht, die MT aus dem Rhythmus zu bringen - allerdings ohne Erfolg. Sein Pendant auf Melsunger Seite, Ryan Zinglersen, machte indes alles richtig. Um den als Goalgetter wirbelnden Vasilakis zu entlasten, hatte er Danner in die Abwehr und Schöngarth in den Angriff beordert. Die beiden passten sich nahtlos dem zu dieser Zeit hoch effektiven MT-Spiel an. Stojanovic, der im ersten Durchgang nur im Angriff gespielt hatte, blieb nun auch in der Defensive auf dem Feld und sorgte bei Ballgewinn dafür, dass das Spielgerät turboschnell an den richtigen Mitspieler gelangte.

Da war die Welt noch in Ordnung TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe begrüßt seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Markus Baur als neuen Trainer in Lemgo. Das war im Januar 2008. Am 9. September 2009, also einen Tag vor dem ersten Saisonspiel des TBV, hat Zerbe seinen früheren Kumpel entlassen. Foto: TBV

Die Hausherren taten ihrerseits alles, um das drohende Debakel zu verhindern. Angetrieben von Spielmacher Brack kämpften sie um jeden Zentimeter. Auch wenn der Regisseur seine sonst von ihm bekannte Schlitzohrigkeit an diesem Abend vermissen ließ, versuchte er seine Nebenleute in Szene zu setzen. Aber die TSVSchützen fanden gleich serienweise in Kelentric ihren Meister. Beispielhaft dafür war die Phase nach dem Burgdorfer Timeout, als der MTTorwart kurz hintereinander den frei von Rechtsaußen herein schwebenden Hohenberg entzauberte, einen Gegenstoß von Habbe vereitelte und dann noch Przybecki verzweifeln ließ. Diese Glanztaten verdienten umso mehr Anerkennung, als Kelentric nur drei Minuten zuvor durch einem unbeabsichtigten Kopftreffer von Linksaußen Lehnhoff auf die Bretter geschickt wurde. Von diesem starken Rückhalt im Tor ließen sich die übrigen MT-Akteure gerne anstecken. Sie nahmen die Dynamik aus der Abwehr mit nach vorne und setzten weitere Treffer, die den bis dahin sich vergeblich aufbäumenden Gastgebern wie Nadelstiche vorkommen mussten. Ob Schöngarths Hammer zum 14:22 oder die Treffer des immer wieder mit viel Druck agierenden Vasilakis, der von der gegnerischen Abwehr fast nicht zu bändigen war. Mit dem 16:25 in der 50. Minute hatte die MT erstmalig eine Neun-Tore-Führung heraus gespielt. Das war die Vorentscheidung. Vor allem, weil es den bis dahin regelrecht aufgedrehten Bartenwetzern gelang, diesen komfortablen Vorsprung weitere fünf Minuten zu halten. Das Presenter of the Match

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müsste reichen, hatten sie sich dann wohl gedacht, und ließen es etwas ruhiger angehen. Der nie aufsteckende Klassenneuling witterte jetzt eine Gelegenheit, das Ruder eventuell doch noch einmal herum zu reissen und setzte zum eigentlich aussichtslosen Endspurt an. Die Hallenuhr zeigte 56:14 Minuten, als Daniel Brack das 21:27 erzielte. Dann schlugen die 128 Sekunden des Frank Habbe. Der bullige Burgdorfer Kreisläufer tankte sich dreimal in Folge durch und markierte die Tore Nummer 22, 23 und 24. Würden die Hausherren die verbleibenden 106 Sekunden nutzen können, um doch noch die Sensation zu schaffen? Diese Frage beantwortete Melsungens Nenad Vuckovic eine halbe Minute später mit dem 24:28 (59.). Im Finale Furioso gelangen beiden Teams noch jeweils zwei Treffer. Den Schlusspunkt zu dem aus Melsunger Sicht hoch verdienten 26:30-Endstand setzte Alexandros Vasilakis, der mit seinem 12. Tor die eigene Leistung und die seiner Mitspieler krönte. Statement von Ryan Zinglersen Ich bin sehr zufrieden mit der Abwehrleistung, vor allem in der zweiten Halbzeit. Dass wir dort sauber gearbeitet haben zeigt sich auch daran, dass wir keinen einzigen Siebenmeter mehr verursacht haben. Kelentric war ein großer Rückhalt im Tor. Mit der starken Abwehr haben wir die Basis für unser druckvolles Angriffsspiel gelegt, wobei endlich auch wieder der Gegenstoß zum Tragen kam. Außerdem hatten wir mit Vasilakis heute einen sehr guten Einzelschützen. Nicht gefallen haben mir lediglich die letzten Minuten. Da hat sich die Mannschaft im Gefühl des Sieges wohl etwas zu früh gefreut. Natürlich ist dieser erste Auswärtssieg für uns eine tolle Sache. Aber die größere Herausforderung wartet auf uns am Samstag in Kassel, wenn die Rhein-Neckar Löwen kommen. MT-Aufstellung: MT Melsungen: Kelentric (1.-60., 19 P.), Lechte (bei einem Siebenmeter) - Brovko 2, Schöngarth 1, Klitgaard 5, Anusic, Tellander 2, Tzimourtos 1, Vasilakis 12, Stojanovic 1, Treutler (n.e.), Danner, Sanikis 2, Vuckovic 4.

B.K.

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Alexandros Vasilakis


Erster Finanzreport zur TOYOTA Handball-Bundesliga

Die Liga wird jünger und teurer

Das in Hamburg ansässige Unternehmen Corporate Planning AG ermittelte, dass das durchschnittliche Alter der Spieler, die in den Klubs der TOYOTA Handball-Bundesliga an den Start gehen, von 27,23 (Saison 06/07), auf 27,09 (Saison 07/08) und in der laufenden Spielzeit auf 26,71 Jahre gesunken ist. In dem im Auftrag der HBL erstellten “Finanzreport” wurden vor allem aber die monetären Bereiche der Vereine beleuchtet. Dabei fällt auf, dass in den letzten Jahren die Budgets setig gestiegen sind, aber auch die Schere zwischen den Top-Klubs und dem “Rest” immer größer wird. Die TOYOTA HBL verjüngt sich nicht nur, sondern auch der Anteil deutscher Spieler steigt. Dieses wird deutlich bei den Platzierungen 1-6 der Tabelle. Hier senkt sich der Anteil ausländischer Spieler von 63,33 Prozent in 2006/07, um fast 10 Prozent auf 53,98 Prozent in Spielzeit 2008/09. Insgesamt betrachtet, sank die durchschnittliche Quote ausländischer Spieler in der TOYOTA HBL von Saison 2007/08 auf Saison 2008/09 um mehr als drei Prozentpunkte, von 49,56 auf 46,22 Prozent. Der Finanzreport stellt auch fest, dass die Kader der Erstligisten im Durchschnitt größer geworden sind. Der Anteil deutscher Spieler in diesen Kadern erhöhte sich von 9,5 (Saison 2006/07) auf 10,67 (Saison 2008/09), also um durchschnittlich mehr als einen deutschen Spieler, so der Finanzreport. Dr. Mazurkiewicz, CP Corporate Planning AG, stellt fest. „Die Professionalität der Clubs und der Liga drückt sich auch in deren Finanzsteuerung aus. Wir freuen uns, das Controlling- und Managementinstrumente zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die analysierten Finanz- und Marktdaten dokumentieren mittels des Finanzreports, dass die TOYOTA HBL nachhaltige und nachvollziehbare Strukturen aufbaut.“ Mark Schober, Marketing und Business Development TOYOTA HBL, zum Finanzreport: „Der Finanzreport schafft allerorts Transparenz. Unsere Clubs können die eigene Entwicklung, auch Presenter of the Match

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im Verhältnis zu anderen Mitbewerbern, messen und hinterfragen. Die harten Fakten dienen zudem als sinnvolle Information, zum Beispiel für Sponsoren und Journalisten. Wir wollen, dass der Finanzreport unsere Entwicklung kontinuierlich darstellt und transparent macht.“ Die Schere zwischen den Clubs wird größer, stellt der Finanzreport fest. Die Entwicklung der letzten 3 Saisons zeigt, dass die Schere zwischen der TOP 3 Box, im Verhältnis zu den übrigen Clubs, deutlich größer wird. So betrug der Etatabstand der ersten 6 Tabellenplätzen zu den Plätzen 7-12 in der Saison 2007/2008 rund 1,2 Millionen, in der Saison 2008/2009 bereits

1,8 Millionen Euro. Ebenfalls bemerkenswert ist die Entwicklung der Spielergehälter der TOP 3 Box, die in der Saison 2006/2007 bei knapp 2,7 Millionen lag und in der Saison 2008/09 bereits die 4 Millionen erreichte. Das Verhältnis der Spielergehälter zu den Ausgaben, die von den Klubs für Verwaltung und Besuchen Sie uns im Internet: www.mt-melsungen.de


Erster Finanzreport zur TOYOTA Handball-Bundesliga Fortsetzung Controlling getätigt werden, hat sich zu Ungunsten der Administration verschoben. Während die Spielergehälter seit der WM 2007 in Deutschland stark angestiegen sind, reduzierten die Clubs seit der Saison 2007/08, also in der ersten Spielzeit nach der WM im eigenen Land, die Ausgaben für die Verwaltung deutlich. Ein Indiz dafür, dass höhere Investitionen für Spielertransfers getätigt werden, um im Kampf um Spieler und Titel mithalten zu können. Dieses bewirkt, dass im Verwaltungsbereich Geld eingespart werden muss. Positiv haben sich die Sponsorenumsätze der Clubs entwickelt: Diese steigen von der Saison 06/07 durchschnittlich von knapp € 2 Millionen pro Erstligaclub, auf mittlerweile knapp 2,7 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum ist ein deutlicher Anstieg der Einnahmen aus verkauften Dauerkarten von rund 380.000 € auf knapp 500.000 € festzustellen. Ein Indiz dafür, dass

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sich Zuschauer langfristig an den Handball binden. Diese und weitere Ergebnisse des Finanzreports und die dazugehörigen Grafiken und Übersichten bietet die HBL im Saisonguide 2009/10.

Diesen können Journalisten mit einer E-Mail an luecke@toyota-handball-bundesliga.de kostenfrei anfordern. Zudem sind die Informationen im Pressebereich bei www.toyota-handball-bundesliga.de als Download hinterlegt. HBL

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In die Zange genommen Nenad Vuckovic wird beim Durchbruchversuch gleich von drei Seiten von Großwallstädter Abwehrspielern eingekeilt.

MT-Fanclub “Die Bartenwetzer e.V.”

Herzlich Willkommen, Dalibor!

Unser neuer Abwehrchef gibt sein Heimdebüt gegen den Gast von Rhein und Neckar. Die Bank der MT wird zum Glück wieder länger, das Lazarett lichtet sich. Wir freuen uns über unseren Neuzugang und heißen Dalibor Anusic herzlich willkommen! Unterdessen wünschen wir Savas Karipidis weiterhin gute Genesung in seiner griechischen Heimat. Dort tankt er nach seinem Wadenbeinbruch neue Kräfte - er wird nächste Woche in Melsungen zurück erwartet. Der “Spieler-Kindergarten” hat sich inzwischen auch erweitert. Im Hause Lechte hat sich (Handball?-)Nachwuchs eingestellt. Herzlichen Glückwunsch von den Bartenwetzern.

Kontakt 1. Vorsitzende Karin Wenderoth, (0173) 5356682 2. Vorsitzende Marion Viereck, (0171) 6461959.

Im Laufe dieser Woche waren beide Teams gefordert. Die MT bekanntlich in Hannover sowie die Löwen in der Champions League. Lassen wir uns also überraschen, wer heute frischer aus der Kabine kommt und mental stärker drauf ist. Und vor allem: Wer stellt wem "ein Bein?". Auf ein spannungsgeladenes Duell!

Presenter of the Match

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Jörg Weber

Reisetermine: Freitag, 16.10.2009 Dormagen Freitag, 18.12.2009 Düsseldorf Samstag, 26.12.2009 Lübbecke Abfahrtzeiten und Kosten werden noch veröffentlicht. Anmeldungen: Im Hallenfoyer und bei Annette und Achim Giebisch 05661/51227 und 0151/12000470.

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Wir fördern die MT!

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Liebe Handballfreunde,

freuen wir uns auf die neue Saison mit einem neuen Trainer, der noch viel Potential in unserer Mannschaft sieht und auf spannenden Handball mit Leidenschaft in der Rothenbach-Halle. Immer das Beste geben ist auch für uns als Ihr Partner in der Region Nordhessen eine ständige Herausforderung.

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Leipzigs Hallensprecher Peter Pfefferkorn (mit Kopftuch) mit den RotWeissFans (v.l.) Ralf, Ewald und Otmar nach dem Pokalspiel in der Messestadt.

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Kontakt Info und Bus-Hotline Ralf Funtan Tel. 05661-923305 www.mt-fanclub.de

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MT-Fanclub “RotWeiss”

Tolles Pokalerlebnis in Leipzig

Der nie gefährdete 46:30-Sieg und das Erreichen der nächsten Pokalrunde war eigentlich nebensächlich, da es so viele angenehme Sachen von unserer Pokalreise, die immerhin mit 6 RotWeiss-Fans startete, zu berichten gibt. Der nie gefährdete 46:30-Sieg und das Erreichen der nächsten Pokalrunde war eigentlich nebensächlich, da es so viele angenehme Sachen von unserer Pokalreise, die immerhin mit 6 RotWeiss-Fans startete, zu berichten gibt. Zunächst ist Leipzig eine wunderschöne Stadt mit sehr netten Menschen; die ,Brüderhölle' eine zwar kleine aber schmucke Halle inmitten der Stadt, wo es dazu noch eine tolle Bewirtung zu ,Ostpreisen' gab. Der SG LVB Leipzig präsentierte sich mit seiner jungen, fairen Mannschaft als toller Gastgeber mit prima Fans, sodass die 2 Leipziger Teenies Tim und Tom auf deren Bitte auch die Fanschals von Otmar und Lydia ergatterten und diese dann stolz beim Fotoshooting präsentierten. Eine absolute Granate war dann Peter Pfefferkorn, ein Mix aus Hallensprecher und DJ, der auch mit griechischer Musik unser Team zum Torewerfen motivierte und auch mit den RotWeiss-Fans während und nach dem Spiel kokettierte. Wie unsere Fans zuhause berichteten muss auch das Internetradio, das Live vom Spiel berichtete, ein Hammer gewesen sei. Natürlich hat der Fanclub auch in Leipzig nicht unseren leider schwer verletzten Savas nicht vergessen und huldigte ihn mit einem Sympathieplakat, nach Spielende auch zusammen mit dem MT-Team, was wir zukünf-

tig bei jedem Spiel, bis zu seiner Genesung beibehalten möchten, haben wir ihm doch sportlich und menschlich sehr viel zu verdanken. Fazit unserer Pokalreise: Es war ein tolles Erlebnis in herzlicher Atmosphäre und bedanken uns hiermit nochmals ausdrücklich bei der SG Leipzig für die prima Gastfreundschaft und wünschen alles Gute. Nun will der Fanclub auch probieren, unser Team beim nächsten Pokaleinsatz in Saarlouis zu unterstützen, obwohl es immerhin 387 km einfache Entfernung sind. Ab sofort sind auch unsere kleinen Trommeln im Einsatz, die uns durch TOYOTA und der HDI/Gerling-Versicherung Andreas Wiegand, der zudem noch RotWeiss-Fan ist, gesponsert wurden. Beiden herzlichen Dank!!!

Presenter of the Match

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Ralf Funtan

MT-Fanbus nach Dormagen Freitag, 16.Oktober 2009 Abfahrten ab Rotenburg, Melsungen und Kassel - Fahrpreis 20 € MT-Fanbus zum Pokalspiel nach Saarlouis Mittwoch, 21.10.2009 Abfahrten ab Rotenburg und Melsungen Fahrpreis 30 €


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Spielplan 2009/2010 Tag

Datum

Sa/So Sa. Sa. Sa. Mi. Sa. Mi. Sa. Fr. Mi. Sa. Sa. Mi. Mi. Mi. Sa. Fr. Mi. Fr. Mi. Sa.

29./30.08.09 05.09.2009 12.09.2009 19.09.2009 23.09.2009 26.09.2009 07.10.2009 10.10.2009 16.10.2009 21.10.2009 24.10.1009 07.11.2009 11.11.2009 18.11.2009 25.11.2009 28.11.2009 04.12.2009 16.12.2009 18.12.2009 23.12.2009 26.12.2009

RÜC Mi. Sa/So Sa. Sa. Sa. Sa. Sa. Sa. Sa. Sa. Sa/So Sa. Sa. Sa. Mi. So. Sa. Sa. Sa.

KRUNDE 30.12.2009 06./07.02.09 13.02.2010 20.02.2010 27.02.2010 06.03.2010 13.03.2010 20.03.2010 27.03.2010 03.04.2010 10./11.04.09 24.04.2010 01.05.2010 08.05.2010 12.05.2010 16.05.2010 22.05.2010 29.05.2010 05.06.2010

Uhr

Heim

15.00 15.00 19.00 19.30 19.00 20.15 20.15 19.45 20.00 19.00 20.15 20.15 20.15 20.15 20.15 19.45

h h h h h h h h h h h h h h h h

19.45 h 20.15 h 19.00 h 20.15 h 19.00 h 17.00 h 17.00 h 20.00 h 19.00 h 17.00 h 17.00 20.15 20.00 17.00 17.00 19.00 15.00

h h h h h h h

Gast

1. DHB-Pokalrunde (noch ohne Erstligisten) MT Melsungen THW Kiel HSV Hamburg MT Melsungen MT Melsungen HBW Balingen-W. SG LVB Leipzig MT Melsungen TV Großwallstadt MT Melsungen TSV Hannover-B. MT Melsungen MT Melsungen Rhein Neckar Löwen TSV Dormagen MT Melsungen HG Saarlouis MT Melsungen MT Melsungen VfL Gummersbach MT Melsungen TSV GWD Minden MT Melsungen TBV Lemgo SG Flensburg-H. MT Melsungen MT Melsungen Frischauf Göppingen MT Melsungen Füchse Berlin SC Magdeburg MT Melsungen 4. DHB-Pokalrunde HSG Düsseldorf MT Melsungen MT Melsungen HSG Wetzlar TUS-N-Lübbecke MT Melsungen THW Kiel 5. DHB-Pokalrunde MT Melsungen HBW Balingen-W. MT Melsungen MT Melsungen Rhein-Neckar Löwen MT Melsungen VfL Gummersbach TSV GWD Minden FinalFour TBV Lemgo MT Melsungen Frisch Auf Göppingen MT Melsungen Füchse Berlin MT Melsungen HSG Wetzlar MT Melsungen

Halle

Ergebn

Rothenbach Halle Kassel 25 : 35 Color-Line-Arena HH 38 : 26 Rothenbach Halle Kassel 28 : 25 Sporth. Brüderstr. Leipzig 30 : 46 Frankenstolz-A. Asch.b. 26 : 24 AWD-Hall Hannover 26 : 30 Rothenbach Halle Kassel TSV Sportcent. Dormagen Halle am Stadtgarten, Saarlouis Rothenbach Halle Kassel Rothenbach Halle Kassel Rothenbach Halle Kassel Campushalle Flensburg Rothenbach Halle Kassel Rothenbach Halle Kassel Bördeland-Halle Magdeburg Burg-Wächter-Castello D. Rothenbach Halle Kassel Kreissporthalle Lübbecke

MT Melsungen

Sparkassen-Arena Kiel

HSV Hamburg MT Melsungen TV Grosswallstadt TSV Hannover-B. MT Melsungen TSV Dormagen MT Melsungen MT Melsungen

Rothenbach Halle Kassel Sparkassen-Arena Balingen Rothenbach Halle Kassel Rothenbach Halle Kassel SAP-Arena Mannheim Rothenbach Halle Kassel Eugen-Haas-H. Gummersb. LANXESS Arena Köln Color-Line-Arena HH Lipperlandhalle Lemgo Rothenbach Halle Kassel EWS Arena Göppingen Rothenbach Halle Kassel Max-Schmeling-Halle Berlin Rothenbach Halle Kassel Rittal-Arena Wetzlar Rothenbach Halle Kassel

MT Melsungen SG Flensburg-H. MT Melsungen SC Magdeburg MT Melsungen HSG Düsseldorf MT Melsungen TUS-N-Lübbecke

Spieltermine und -zeiten können sich z.B. wegen TV-Übertragungen noch verschieben. Die Spiele der Rückrunde sind lediglich vorläufig terminiert. Die genauen Termine werden im Dezember endgültig festgelegt. DHB-Pokal: Die Erstligisten steigen in der zweiten Runde, am 23.09.09, ein. Die Teilnahme an den weiteren Pokalrunden setzt die entsprechende Qualifikation voraus. Rot = Neuer Termin, bzw. neue Anwurfzeit

Presenter of the Match

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11.10.09 13.10.09 16.10.09 17.10.09 18.10.09 24.10.09 24.10.09 25.10.09 25.10.09 03.11.09 04.11.09 06.11.09 07.11.09 08.11.09 10.11.09 10.11.09 11.11.09 14.11.09 15.11.09 15.11.09 17.11.09 18.11.09 21.11.09 22.11.09 22.11.09 24.11.09 25.11.09 27.11.09 28.11.09 29.11.09 29.11.09 04.12.09 05.12.09 05.12.09 06.12.09 06.12.09 08.12.09 09.12.09 12.12.09 13.12.09 13.12.09 19.12.09 20.12.09 20.12.09 22.12.09 23.12.09 23.12.09 26.12.09 26.12.09

Hamburg Lemgo Magdeburg Göppingen Flensburg-H. Hamburg N-Lübbecke Düsseldorf Kiel Magdeburg Göppingen Hannover-B. N-Lübbecke Gummersbach Grosswallstadt Berlin Hamburg N-Lübbecke Wetzlar Minden Lemgo Berlin Minden Magdeburg Düsseldorf Balingen-W. R-N Löwen Grosswallstadt Melsungen Kiel Dormagen Lemgo Wetzlar N-Lübbecke Berlin Göppingen Hamburg Balingen-W. R-N Löwen Grosswallstadt Gummersbach Göppingen Magdeburg Kiel Gummersbach Hannover-B. Lemgo Kiel Wetzlar

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Minden Hamburg Wetzlar N-Lübbecke Kiel Flensburg-H. Magdeburg Hannover-B. Göppingen Kiel Hamburg Dormagen Füchse Berlin R-N Löwen Flensburg-H. Kiel Magdeburg Düsseldorf Hannover-B. R-N Löwen R-N Löwen Hamburg Dormagen Balingen-W. Kiel Berlin Flensburg-H. Magdeburg Göppingen Wetzlar Lemgo Gummersbach Hamburg Kiel Grosswallstadt R-N Löwen Düsseldorf Wetzlar Magdeburg Düsseldorf Flensburg-H. Gummersbach Dormagen Hamburg Magdeburg Hamburg Flensburg-H. Grosswallstadt R-N Löwen

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Die als Internet-Übertragung angekündigten Spiele finden Sie auf http://tv.dsf.de

Presenter of the Match

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Vladica Stojanovic



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