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INVERSCITY Stadtverdrehungskampagne

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07.10.13 - 12.10.13

MarktstraĂ&#x;e in Oberhausen


Liebe Mitmenschen, wir laden herzlich ein auf die Viale Mercato, die Piazza Oberhausens! Eine Vielzahl von künstlerischen Projekten, einige bereits in anderen Ruhrgebietsstädten erprobt, andere noch in Theorie verhaftet, werden vom 07.-12.10.2013 im Rahmen der INVERSCITY-Festwoche auf der Oberhausener Markstraße präsentiert. Auf der oberen Markstraße (LOKAL), auf der unteren (Bauwagen, Zelt, Ofen) sowie auf der Straße dazwischen sind die sehr unterschiedlichen Beiträge zu INVERSCITY zu erleben: als Teile einer Projektausstellung, als Installationen, Sounds, Performances, Live-Musik und als gemeinschaftlicher Bau eines Lehmofens. Wir freuen uns auf Begegnungen, Diskussionen und Erlebnisse mit Ihnen und Euch in unserem LOKAL, am Bauwagen, beim Lehmofenbau oder in einem unserer fünf Lieblingseiscafés auf der Marktstraße! Ciao!

Team INVERSCITY


INVERSCITY – Theorie und Praxis Langfristig gedacht und strategisch experimentell, initiierte im Sommer 2013 das Netzwerk X die Stadtverdrehungskampagne INVERSCITY im Ruhrgebiet. Wie das Netzwerk X programmatisch Kunst & Soziales zusammen denkt, verbindet INVERSCITY Projekte, in denen künstlerische Praxis als gesellschaftlich, politisch, sozial intervenierende gedacht und erprobt wird. Welche Projekte zum Teil von INVERSCITY wurden, entschieden die sich hierfür bewerbenden Initiativen in einem kollektiven Entscheidungsprozess selbst: Ein demokratisches Procedere, das wir weiter eruieren und zu einem Modell machen wollen. Ein Blick auf die vom Plenum ausgewählten Projekte zeigt, welche Bandbreite die Arbeit an der fragmentierten Welt annehmen kann. Was seit Juli 2013 in mehreren Städten im Ruhrgebiet realisiert wurde und weiter noch wird, wird nun in Oberhausen dokumentiert, verdichtet präsentiert, in neuen Konstellationen erprobt und nicht zuletzt öffentlich reflektiert und diskutiert.


Festwoch e OB 09.10. 20 Uhr l o k a l K l a u s

S t e f f e n

W e l t d e s Schattenkiosk Ein post-apokalytischer Heimatabend

Die Städte sind überhaupt nicht eingelaufen, die waren aus Synthetik. Die Menschen sind auch nicht eingelaufen, die waren ja nicht blöd. Die Leute sind längst weggegangen – nach Bulgarien, nach Rumänien oder in die Türkei - manche vermutlich sogar nach Düsseldorf. Wenn wir überhaupt noch existieren, dann allein und wenn wir uns begegnen wird kein Kaffee mehr gekocht. Der einzige Ort zwischen E(mscherdelta) und U, an dem man noch Wesen begegnen kann ist der „Schattenkiosk“ - Umschlagplatz von Behauptungen, Spekulationen, Fleischabfällen und Heilslehren. Folgen Sie Norbert Eliah Schwarzenbeck, dem letzten Emschamanen, an dessen Trinkhalle sich Lebensüberdrüssige aus den Reststädten zu Guided Tours in die staubige Geisterwelt verabreden. Hören Sie ihm zu, es könnte für lange Zeit der Letzte sein, dem Sie zuhören werden! Sehen sie als ersten Teil des Zyklus „Welt des Schattenkiosk: RUHRLEER“ in Oberhausen. www.harmoniemedia.tumblr.com


Rosh Zeeba

Körper Invers

3 x im Umtrieb, Zwischenspiel, Störballett in Kostüm

Im Umgang mit Demonstration, Körper und Kunst.

www.roshzeeba.de


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Home Invasion Serviceorientiert bringen wir den Harshnoise zu den Bürgern Stefan Kirchhoff & Maribel Medina Rodriguez sind Mutilate! – ein Duo für experimentelle Noise-music. Frei nach Heiner Müllers Elektra: “Wenn sie mit dem Bassoverdrive durch eure Schlafzimmer geht, werdet ihr die Wahrheit wissen.” Mit Fahrrädern, batteriebetriebenen Verstärkern, Effekten und Kontaktmikrofonen unternehmen wir eine “Tour de Bruit” durch Wohngebiete, Verkehrsberuhigte Zonen, Spielstraßen und Villengegenden. Hierbei wollen wir uns vor allem auf die sogenannten besseren Stadtviertel konzentrieren. Denn in keinem Fall soll „Home Invasion“ als Stadtentwicklungs-Projekt missverstanden werden und zu Gentrifizierungszwecken instrumentalisierbar sein.

Festwoche OB 11.10. 17 Uhr l o k a l www.stkirchhoff.de


he OB c o w t Fes hr 3 & 17 U l 1 . 0 .1 7 0 k a l o katze und krieg

In Allem Gold katze und krieg zelebrieren den Weg in den Supermarkt Wir verlassen die Haustüre, und alles geht wie von selbst. Wir bewegen uns durch die Straßen. Menschen ziehen, Autos rasen vorbei. Die Tür des Supermarktes öffnet sich automatisch. Unser Körper bewegt sich immer gleich auf unsichtbaren Bahnen. In Gedanken sind wir bei der Bewältigung einer herangaloppierenden, auf Leistung getrimmten Zukunft. In Eile greifen wir nach Brot und Käse. Schon stehen wir an der Kasse. Das Gesicht der Kassiererin vergessen wir in dem Moment, in dem wir es sehen. Wie leicht es ist, im Sausen der Welt die einzigartigen Momente unserer goldschimmernden Existenz im Hier und Jetzt schlichtweg zu verpassen ... Dem entgegenwirkend, zelebrieren katze und krieg das Dasein in dieser, unseren Welt. Die Glorifizierung des alltäglichen Momentes wird zur Intervention in die rauschend funktionale Alltagswelt. Während der Festwoche in Oberhausen sind 2*12 Zuschauer eingeladen, die beiden Performerinnen auf ihrem Weg zu begleiten. www.katzeundkrieg.de


T r a u m z e i t r e t t e r

Platzhirsch Festival Das alternative Kultur-Festival in Duisburg Wie wollen wir leben? Und in welcher Stadt? Diese Fragen – und ihr Zusammenhang – standen am Beginn der Initiative Traumzeitretter. Nicht ganz allein, jedoch exemplarisch und mit besonders langem Atem stemmt sich der Verein gegen die mindestens kulturelle Selbstabschaffung seiner Heimatstadt Duisburg. Gegründet zur Rettung des künstlerisch innovativen Weltmusikfestivals „Traumzeit“ im Landschaftspark Duisburg, engagieren sich die Traumzeitretter vielfältig für eine von freier Kunst und Kultur geprägte, lebendige Stadt: mit kulturpolitischen Einmischungen, mit künstlerischen Initiativen, mit der Entwicklung von alternativen ökonomischen Strategien – und zuletzt mit dem ehrgeizigen Unterfangen, als bürgerschaftliche Initiative ein (über-)regional wahrnehmbares Kulturfestival zu organisieren. Das „Platzhirsch Festival“ zeigte, was eine Stadt und ihre Bewohner gemeinsam erreichen und erleben können. Die Traumzeitretter werden diesen selbst erzeugten Impuls aufnehmen und weitertragen. www.traumzeitretter.de


Festwoche OB 10.10. 21 Uhr l o k a l Rottstr5Kunsthallen

HOTEL

EDEN

Die Forschungsplattform für utopische Praxis Inversion fordert gleichermaßen subversive, utopische & ambulante Praxis. Mit HOTEL EDEN, der Forschungsplattform unseres Instituts für Bildnerische Prozesse, Experimentelle Musik und Performative Philosophie, versuchen wir ein Camp für derartige Übungen zu etablieren, um Inversion zu verstetigen und gleichzeitig Obdach zu bieten für irgendwie abwegige Gestalten wie ungekühlte Utopist*innen, Gossenphilosoph*innen, Tänzer*innen mit nur einem Bein, Freejazzer*innen, Ex-Zitronenpflücker*innen auf Yukatan, Taxifahrer*innen aus Berlin, hemdsärmelige Ballonfahrer*innen, angealterte Kuratoren*innen, überdrehte Medienkünstler*innen, multiinstrumentelle Imker*innen, versprenkte Akrobat*innen, singende Marxist*innen, Kaffesatzleser*innen, umsatzsteuerbefreite Kleinkünstler*innen … und alle die, die einfach nicht dicht sind. HOTEL EDEN öffnet sein Foyer jeden 3. Mittwoch/Monat in den Kunsthallenrottstr5. www.rottstr5.de


Festwoche OB 7 T a g e Marktstr. S e b a s t i a n

B ö s

Ein Morgen im Park, morgen in der Stadt Eine Audioinstallation zwischen Natur und Urbanität Im Stadtpark Bochum werden über eine Woche lang jeden Morgen Töne aufgenommen. Die Tonspur des Vortags wird am jeweils nächsten Morgen an gleicher Stelle gesendet und damit Teil der folgenden Aufnahme. Jeden Tag wird die Aufnahme so um eine neue, vielschichtige Tonspur erweitert. Am Ende der Woche sind so sieben verschiedene Morgen auf einer einzigen Tonspur zu hören (Intervention von Innen). In der zweiten Woche wird die Stadt mit diesen Geräuschen der Natur konfrontiert (Intervention von Außen). Warum? Weil die Schönheit der leisen Klänge allzu oft in der Routine des Morgens untergeht, weil wir die Klaviatur der Natur als gegeben hinnehmen. Das Ereignis der Morgendämmerung wird aber erst durch den auditiven Raum zu dem Naturphänomen, das es ist. Der Zuhörer ist eingeladen, sich seiner Wahrnehmung und dem Sinn konstituierenden Potential von Sound bewusst zu werden. www.schattenhain.blogspot.de


Alsenwohnzimmer

Geschichtswerkstatt Jede Straße braucht ein Wohnzimmer! In unserer citynahen, verkehrsberuhigten Straße wohnen Rentnerinnen und Rentner, große und kleine Familien, Singles, Studi-WGs und und und. Bunt gemischt betreiben wir unseren Nachbarschaftsladen, das Alsenwohnzimmer, machen Kunst und Politik, gucken Filme, kochen gemeinsam und organisieren unser jährliches Straßenfest. Die Alsenstraße lebt. Die Älteren erinnern sich allerdings an Zeiten, als die Alsenstraße eine Durchgangsstraße und tot war. Aber die viel Älteren erinnern sich noch weiter zurück an eine Zeit, in der es einen Lebensmittelladen, einen Schuster und viele Hinterhofwerkstätten gab. Das Leben war ganz anders als heute, aber eben lebendig. Dieses alte Leben wollen wir recherchieren, ebenso die tote Zeit danach und wie sich diese wieder verwandelte. Und welchen Beitrag unsere Wohnzimmer-Initiative eventuell hierzu leistete und was in diesem Konkreten exemplarisch sein könnte – als auch für andere Initiativen in anderen Straßen hilfreiche Blaupause. www.alsenstrasse.com


Rottstr5Kunsthallen

JAZZDISASTER JAZZ-Ambulanz der Unfallwilligen Freejazz ist durch die ungebundene Kraft freier Improvisation in der Lage, desaströse Ereignisse sowohl herauf- als auch herabzubeschwören. Inversive Praxis wird in diesem Projekt verstanden als Präzisionsübung zur Zer- und Wiederbejazzung der Welt. „(Ambulant) Jazzdisaster“ ist ein Projekt des Instituts für Interkulturelle Unfallwissenschaft & Künstlerische Ambulanz. Ein mehrjähriges Forschungsvorhaben der Rottstr5-Kunsthallen in Kooperation mit den Unfallwilligen.

Festwoche OB 11.10. 17 Uhr l o k a l www.rottstr5.de


Festwoche OB 10.10. 15 Uhr l o k a l

F r e i e

R a d i k a l e

Scharia klatschen Gegen die Unterdrückung der Frau Eine in eine Burka gekleidete Frau sitzt an einem Ort der Verzweigung, sie klatscht mit den Händen rhythmisch den KoranText der Sure 4:34 in seinen verschiedenen Übersetzungen und Auslegungen. Der Koran ist eine von mehreren Quellen, auf die sich die Scharia (islamisches Recht) stützt. Die Auslegungen der Koran-Texte sind unterschiedlich. Einige kritische Stimmen sagen, dass sie durch eine von Männern dominierte Gesellschaft geprägt sind – der Koran sei nicht frauenfeindlich, die partriachale Deutung aber schon. Feministische Moslems sagen: Fuck die patriarchale Scharia! Das Händeklatschen wird als polyphoner Klatsch-Klang über Lautsprecher in den Zuschauerraum abgespielt. Er spiegelt die Vielstimmigkeit der Auslegungen wider, ist Musik und symbolisiert die Misshandlung der Frauen.

www.freieradikale.eu


Theorie & Praxis

Lese - Arbeit Tup geht arbeiten: Mo - Sa - 37,5 h/Wo - 2 Arbeitsstellen Unsere Intervention in den gegebenen gesellschaftlichen Körper – früher mal: die Verhältnisse – besteht in öffentlich sichtbarer Arbeit, die keinen verwertbaren Wert erschafft. Im Lesen und im Denken. Und definitiv nicht im Lesen und Bedenken von neueren und neuesten Anweisungen zu kultureller als die industrielle ablösende mehrwertproduzierende Arbeit der Zukunft. Sondern eher von Theoremen und Strategemen zu einem Leben nach der menschlichen (Frohn-/Lohn-)Arbeit als lebensausfüllendem Beitrag zum schlichten Überleben. Wir machen, was die Produktivkräfte locker längst ermöglichen, die Produktionsverhältnisse dagegen zunehmend verhindern: Wir befreien uns und andere temporär aus dem Joch der erzwungenen Teilnahme an marktkonformer Produktivität. Konkret sitzen wir, via Schaufenster gut sichtbar, in einem Ladenlokal in Essen-Altenessen und lesen; und laden andere dazu ein, ihre sonstigen Überlebensarbeiten zu reduzieren und dasselbe zu tun. Natürlich bezahlt, weil anders geht’s ja (noch) nicht. www.ruhrort2010.de/tup


Joscha Hendricksende

ALLE

für

...

Aspekte kunstpolitischen Machttransfers in Theorie & Praxis Das Projekt umfasst die Planung und Durchführung von Aktionen im Stadtraum Essen zur Erschließung von Freiräumen. Es knüpft inhaltlich an die Arbeit der Gruppe Freiraum-Essen an und unterstützt kunstpolitische Aktionen. Ein Aktionsbeispiel ist eine Demo gegen “konsumismus, chauvinismus, allgemeine verblödung und die einwanderungspolitik der EU” in der Essener Innenstadt.

Festwoche OB 11.10. 17_Uhr l o k a l

www.joscha-hendricksen.de


U

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e . V .

Brunnengespräche & Herbstwanderung & Mondfinsternis-Happening in Querenburg Sprach man in den 1960er Jahren in Bezug auf die Ansiedlung und den Bau von GM Opel, Ruhr-Universität, Uni-Center und Universitätsrahmenstadt von der „größten Baustelle Europas“, leben wir heute in und rund um Bochum-Querenburg in einer Zeit des „großen Umbaus“. University meets Querenburg fördert vor dem Hintergrund dieses Wandels die Begegnungs- und Straßenkultur in Querenburg: Der Stadtteil soll geschichtlich erforscht, gegenwärtig erfahrbar gemacht und gestaltbar werden – insbesondere von den hier lebenden Menschen. Als Ort der Begegnung, des gemeinsamen kulturellen Erlebens und des Austausches entstand 2011 ein multifunktionabler Pavillon auf dem Brunnenplatz. Als Beiträge zu INVERSCITY finden hier Brunnengespräche mit Anwohnern, Streetwork-Pfarrern, Stadtplanern und Künstlern statt. Zum letzten Gespräch am 6.10., zum Mondfinsternis-Happening am 18.10. und zur Herbstwanderung zum Strukturwandel im Bochumer Süden am 19.10 sind alle herzlich eingeladen! www.quernetz.de/Brunnenplatz1


Festwoche OB 08.10. 18.30 Uhr l o k a l

Die

Urbanisten

e . V.

Der Leerstandsmelder Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt Der Hamburger Verein Gängeviertel e.V. hat die Internet-Plattform leerstandsmelder.de bereits 2010 ins Leben gerufen. Nach Hamburg, Berlin und weiteren Städten ist der Leerstandsmelder seit 2012 auch im Ruhrgebiet - genauer in Dortmund - vertreten. Verantwortlich für die lokale Administration sind die Urbanisten, unterstützt von Machbarschaft Borsig11. In Dortmund – wie im gesamten Ruhrgebiet – prägen Leerstände vielerorts das Stadtbild. Von der ehemaligen Kronenbrauerei bis zum Einzelhandelslokal am Borsigplatz. Gleichzeitig sind zahlreiche Interessierte auf der Suche nach attraktiven und bezahlbaren Wohn- und Arbeitsräumen. Ein Beitrag zur Lösung für dieses Dilemma ist der Leerstandsmelder. Hier können Informationen zu leerstehenden Gebäuden und Flächen unkompliziert von registrierten Nutzern online eingetragen und verortet werden. Dadurch entsteht ein kollektiver und frei zugänglicher Daten- und Raumpool, unabhängig von städtischen und immobilienwirtschaftlichen Informationskanälen. www.leerstandsmelder.de www.dieurbanisten.de


M a r k t s t r .

Special Langenberg im Wandel

O f e n b a u Wir bauen gemeinsam einen Lehmofen für Oberhausen In dem kleinen Städtchen Langenberg, zwischen Wuppertal und Essen, setzt sich Langenberg im Wandel (LiW) im Geiste der allgemeinen Transitiontown-Bewegung für ein ökologischeres, nachhaltigeres und sozialeres Leben ein. LiW will Möglichkeiten aufzeigen, wie unsere Lebensgrundlagen durch ein anderes Konsum- und Mobilitätsverhalten geschont werden können. Mit der Einrichtung eines Bürgerladens wurden Veranstaltungen wie TauschRausch, ReparaturRausch, die Förderung von Ticket- und Carsharing und verschiedene Workshops möglich. Der Lehmofenbau vereint unterschiedliche Aspekte ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit: Bau aus Recyclingmaterialien (Ziegeln) und Naturstoffen (Lehm, Sand), Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen sowie nettes Zusammensein bei Flammkuchen. Mitbauer/innen – groß und klein – sind herzlich eingeladen, ab Mittwoch, den 09.10. auf der Marktstraße in Oberhausen mitzubauen! www.langenbergimwandel.blogsport.eu


r . M a r k t s t

Special A

n

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K

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Stattmenschen Audioweg rund um die Marktstraße Oberhausen „Stattmenschen“ provoziert eine Begegnung zwischen den unbeweglichen Bewohnern des urbanen Raumes und ihren menschlichen Mitbewohnern. Dem Verdacht folgend, dass die menschliche Selbstbezogenheit nicht mehr als Maß aller Dinge gelten kann, nähert sich dieses Projekt der urbanen Umgebung auf animistische Weise. Es gibt den Dingen und Orten ein auditives Potenzial, um daraus etwas aufzubauen, das “Subjektivität” oder “Persönlichkeit” genannt werden könnte und eine eigene Geschichte besitzt, die sich auch aus der Begegnung mit uns Menschen schöpft. Das Smartphone, selbst Ding und Produkt, wird zum Übersetzer, Zugang oder Schamanen zu anderen Schichten von Wirklichem, das das Menschliche umhüllt und beinhaltet. Gemeinsam mit den Dingen stellen wir uns die Frage: Wer hat sie her-gestellt, von wo kommen sie und was bergen sie in sich? Dabei stoßen wir auch immer wieder auf die Risse, die Löcher des Ungefähren und des Ungewussten, die wir füllen können, wenn wir es wollen. www.annakpok.de


Programmübersicht Festwoche M O N T A G 07.10.2013

D I E N S TAG 08.10.2013

MITTWOCH 09.10.2013

ab 11 h

ab 11 h

ab 9 h

>> Tonspuren Morgen imPark, morgen in der Stadt

>> 2. Tonspur >> Stattmenschen 14 - 16 h

>> 3. Tonspur >> Stattmenschen >> Ofenbau 14 - 16 h

>> Ausstellung im Ladenlokal Marktstr. 163 = LOKAL (Mo - Sa, ab 11 h)

>> Beatbox-Workshop, Bauwagen

>> Streetart-Workshop, Bauwagen

17 h LOKAL

17 h LOKAL

>> Audio -Weg Stattmenschen LOKAL (Mo - Sa)

>> INVERSCITY Reflexion I Inverscity auf der Marktstraße mit: kitev, TeamCityOB, INVERSCITYTeam

>> INVERSCITYReflexion II StadtraumInterventionen I mit: Anna Kpok, Sebastian Bös, Klaus Steffen, Mutilate

13 h & 17 h >> In Allem Gold * Treffpunkt: LOKAL

18.30 h LOKAL >> Der Leerstandsmelder Infoveranstaltung 20 h kitev-Turm

20 h kitev-Turm

20 h LOKAL

RoxXy Chaos & der Angsthase Lipstick Traces On A Cigarette *

RoxXy Chaos & der Angsthase Lipstick Traces On A Cigarette *

Klaus Steffen Welt des Schattenkiosk: RUHRLEER

* Voranmeldung unter: inverscity@netzwerk-x.org


DONNERSTAG 10.10.2013

F R E I TA G 11.10.2013

SAMSTAG 12.10.2013

ab 11 h

ab 11 h

ab 11 h

>> 4. Tonspur >> Stattmenschen >> Ofenbau

>> 5. Tonspur >> Stattmenschen >> Ofenbau

>> 6. Tonspur >> Stattmenschen

15 h LOKAL

13 h

>>SchariaKlatschen

>> Ofen anheizen >> Flammkuchen für alle!

>> Leerstandsmelder Ruhr, Aufbau einer ruhrgebietsweiten Plattform

17 h LOKAL

17 h LOKAL

17 h LOKAL

>> INVERSCITYReflexion III/IV StadtraumInterventionen II mit: Rosh Zeeba, Freie Radikale

>> MarkstraßenINVERSION Von allen, für alle! mit: INVERSCITYKünstlerInnen und Gästen

>> INVERSCITYReflexion V Was soll das Ganze? mit: Joscha Hendricksen, Theorie und Praxis, Georg Mallitz + X

21 h LOKAL

20 h LOKAL

20 h LOKAL

rottstr5Kunsthallen HOTEL EDEN

Katastrophia Glam Noise Musical

INVERS-Club

18.30 h Stadtentwicklung ohne öfftl. Auftrag mit: UmQ, LiW, Alsenwohnzimmer, Traumzeitretter

12 h LOKAL


Oberhausen HBF

kitev-Turm

Postamt

Saporoshje-Platz

L O K A L Marktstraße 163 46045 Oberhausen

Altmarkt

O f e n b a u Marktstraße 50 46045 Oberhausen

Bauwagen Marktstraße 50 46045 Oberhausen

Behaltet auf der Marktstraße Ohren und Augen offen, besucht unsere tagesaktuelle Internetseite oder nehmt Kontakt mit uns auf, es gibt noch viel mehr zu entdecken: www.inverscity.org inverscity@netzwerk-x.org


INVERSCITY Ein Projekt von:

in Kooperation mit:

FÜR e.V. i.G. von und mit:

vielen Dank an: Kosinus Immobilienmanagment Gmbh

Gefördert durch das Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stiftung Kulturhauptstadt Ruhr2010 & die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRW.


Ein Netzwerk von Initiativen an der Schnittstelle von Kunst & Sozialem im Ruhrgebiet.

www.netzwerk-x.org info@netzwerk-x.org

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