Ausgabe 179 (Dez 2025/Jan 2026 )

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Hallo Darmstadt.

Thema

Fotoeditorial, Inhalt 3

Favoriten des Monats 4 – 16

Suche und finde, Folge 64 20

Klirrend nebliges Darmstadt (Fotostrecke) 22 + 23

P-scherung: Besucht Darmstadts nette Läden! 24 + 25

Stilsicher – made in Darmstadt, Folge 107:

Modellbaubögen von Darmstadtia e. V. 26 + 27

Mädness & Döll im Interview 28 – 31

Zu wenig Support für Darmstadts Subkultur 32 – 36

Neulich in der Filterblase 38

Aufgeschnappt: Stadtkultur-Neuigkeiten 40 – 42

Kunst-Highlights im Winter

Theater-Tipps

– 47

+ 49

Veranstaltungskalender 52 – 72

Out of Darmstadt 76 – 78

Kommen und Gehen 80 – 90

Unter Pappeln, Folge 132 92 + 93

Wrede und Antwort 94

Darmstädter Gesichter: Michael

Bode-Böckenhauer & Alexander Marschall 96 + 97

Rischdisch (un)wischdisch 98

Impressum 98

Foto
(„St. Elisabeth“): André Hug

Favoriten des Monats

„Glühschoppe“ @ „Heiligs Blechle“

Der Foodtruck-Weihnachtsmarkt vor der Centralstation bereichert seit zehn Jahren das vorweihnachtliche Innenstadttreiben. Besonders muckelig wird's, wenn zu Suppen, Burger, Pizza, Flammkuchen, Quiche, Falafel, Vegetarischem/Veganem und Grünem Jäger, Winzerglühwein, Zimtkaffee oder Schnaps live aus dem DJ-Truck aufgelegte Musik serviert wird! (ct) Klingt wie: das RTC-DJ-Team (am 2.12.), Luho (3.12.), Markos (5.12.), Sonix (9.12.), Elekthromas (10.12.), Katz Records (12.12.), Diskothekerkollektiv Rote Nadel (13.12.), General Motors (17.12.), Readymix Dave (19.12.) und das Woog Riots DJ-Team (23.12.)

Carree-Innenhof vor der Centralstation | Di, 2.12. bis So, 23.12. | 18 Uhr | Eintritt frei

„Mitte der Woche – Bach für die Mittagspause“

AUSZEIT

Welch' schöne Idee: Mitte der Woche zur Mittagszeit einfach mal 'ne Pause machen, in die Kuppelkirche stiefeln und klassischer Musik lauschen. Im Dezember erklingen vor allem Choralvorspiele zu Advent und Weihnachten – natürlich vom namensgebenden Komponisten der Reihe: Johann Sebastian Bach. Insider-Info: Während der Zeit der Revision der Winterhalter-Orgel wird das Organo di legno mit Werken Bachs, die sich auch ohne Pedal darstellen lassen, zum Klingen kommen. So oder so: einfach schön. (ct)

Innenstadtkirche St. Ludwig | Mi, 3.12. + 10.12. + 17.12. + 14.1. + 21.1. + 28.1. 12.05 bis 12.30 Uhr | Eintritt frei

„Demokratie im Netz“

DISKUSSIONSKULTUR

Das „h_da Dialog-Forum“ öffnet wieder Räume für politische Gespräche. Bis zum Frühjahr 2026 lädt die Hochschule Darmstadt (h_da) unter der Headline „Demokratie gestalten“ zu drei Diskussionsveranstaltungen ein. Die zunehmende gesellschaftliche Spaltung wäre Anlass genug – es gibt aber auch einen erfreulichen: Frankfurt und Rhein-Main sind 2026 „World Design Capital“ und die Auszeichnung steht unter dem Motto „Design for Democracy“. Diskutiert wird daher am FB Gestaltung auf der Mathildenhöhe. Das Auftaktthema „Demokratie im Netz: Zwischen Desinformation und Technophobie“ verspricht Spannung(en). (ct) h_da, FB Gestaltung (Olbrichweg 10) | Do, 4.12. | 18 bis 20 Uhr | Eintritt frei

Marianne Henry-Perret ist eine Frau mit vielen Talenten: Als ehemalige Chefin des Bessunger Restaurants „Belleville“ hatte es lange Tradition, dass die gebürtige Französin regelmäßig den Kochlöffel gegen das Mikrofon eintauscht. Dann hieß es: „Auf der Bühne brodelt es so heftig wie zuvor auf dem Herd.“ In der Küche steht Marianne aktuell nur in den eigenen vier Wänden, dem Zauber ihrer rauchigen Stimme, ihrem Pariser Charme und einem Repertoire, das von Chansons über Jazz und Blues bis hin zum Rock'n'Roll reicht, tut das keinen Abbruch. (mn) Klingt wie: Juliette Greco, Jacques Dutronc, Serge Gainsbourg, Claude Nougaro

Agora | Do, 4.12. | 20 Uhr | 15 € (ermäßigt: 10 €)

Marianne et les Garçons (Darmstadt)
CHANSON
Abbildung:
Marianne et les Garçons
Abbildung: Kath. Kirchengemeinde St. Ludwig DA

Favoriten des Monats

Mit der kollaborativen Reihe „neue.tonkunst.darmstadt“ schlagen Akademie für Tonkunst und Kunsthalle Darmstadt eine Brücke zwischen bildender und klingender Kunst. Im Rahmen des populären Formats „First Friday“ tritt an diesem Abend das Berliner Ensemble Asian Art auf. Unter der Leitung von Il-Ryun Chung werden Instrumente aus China, Japan, Korea und Europa zu einer „unverwechselbaren Klangsprache“ vereint. Die Ausstellung „No Place like Home“ mit italienischer Fotografie seit den 1980ern kann vor und nach dem Konzert besucht werden. (mn)

Kunsthalle Darmstadt | Fr, 5.12. | 19 bis 22 Uhr (Konzertbeginn: 19.30 Uhr)

Eintritt frei (inklusive Ausstellung)

64 Industries: One / Rainbow Curse / O-din (DA) CROSSOVER

Die beliebte Eventreihe des Darmstädter Kollektivs 64 Industries geht in die nächste Runde! Euch erwartet ein diverses Line-up – diesmal unter dem Motto „familiäre Vibes, ehrlicher Sound“: Den Anfang macht die Rockband One, die mit ihrem Y2K-Crossover-Sound auch Rap-Fans zurück in die 2000er schickt. Dazu Rainbow Curse mit einer Mischung aus Pop und Punk, bevor O-din mit seinem einzigartigen 64-Sound die Hütte zum Brennen bringen wird. Für alle, die den 64-Industrie-Sound physisch mit nach Hause nehmen wollen: Kassetten gibt's am Merchstand. (dw)

Hoffart Theater | Fr, 5.12. | 20 Uhr | 5 €

25 Jahre Linie Neun: „Clubline“ PARTY

Happy Birthday, Linie Neun! Ein Vierteljahrhundert lang ist der Laden in Griesheim ein Ort der Begegnung und Treffpunkt für Kultur: Konzerte, Partys, Theater, Kunstaustellungen und mehr. Mit etlichen gefeierten Formaten hat sich hier eine Institution in Südhessen etabliert. Das muss gefeiert werden – und zwar mit einem Klassiker. Den Dancefloor der Tanzparty „Clubline“ (findet immer am ersten Samstag im Monat statt) befeuern zur großen Feier DJ Kemal, Capo sowie Daniel & Heiko (Two Men Show) plus Gast-DJs im Wechsel mit 80er, Rock & Pop, Charts, House und Clubsounds. Zuvor gibt's ab 19 Uhr Schnittchen und Sekt für alle! (mn)

Linie Neun (Griesheim) | Sa, 6.12. | 21 Uhr | 8 €

„Impuls“ TECHNO

Alles andere als besinnlich wird’s am Nikolaustag in den Katakomben unterm Darmstädter Schloss. Techno-Fans dürfen sich über zwei bekannte Gesichter an den DJ-Pulten freuen. Die Mixer geben sich hier Kai Schönewald – bekannt aus Clubs wie Tanzhaus West, Rote Flora oder MTW – und das Duo Machstenix – „die Fusion“ von Vemk und Klosterfraumelissengeist – in die Hand. Versprochen wird „farbenfroher Sound“ und „eine chaotische, aber durchdachte Mischung der vielen Facetten von Techno“. (mn)

Schlosskeller | Sa, 6.12. | 23 Uhr | 5 € (plus Spende)

Abbildung: Schlosskeller
Abbildung:
Hoffart Theater

Favoriten des Monats

„Heimweh nach dem Paradies“ KONZERTLESUNG

Musik und Poesie zum Gedenken an Ernesto Cardenal. Im Zentrum steht dabei der Erinnerungsband „Heimweh nach dem Paradies – Ernesto Cardenal: Dichter, Priester, Revolutionär“. Entlang dessen soll hier das eindrucksvolle Leben und Wirken des 2020 verstorbenen „revolutionären Dichters“, Geistlichen und Politikers aus Nicaragua nachgezeichnet werden. Musikalisch begleitet das Duo Grupo Sal die Lesung von Peter Schmidt. Cardenals Übersetzer und enger Freund Lutz Kliche führt als Moderator durch den Abend. (mn)

Agora | So, 7.12. | 20 Uhr | 15 € (ermäßigt: 10 €)

„Gute Stube“: Augelectric (B) / Jan Heck (DA) AKUSTIK-PUNK

Schräge Klänge zum Stuben-Finale im Jubiläumsjähr. Der Darmstädter Filmemacher und Punkmusiker Jan Heck trifft auf das Berliner Urgestein Peter Auge Lorenz alias „Augelectric“. Unlängst in der Golden Krone bewies das Mitglied des Trios Zik Zak, dass man auch wütende Punkkaskaden auf Akustikgitarre abfeuern kann. Seine Solo-Entertainer-Qualität (nach mehreren Bands) zeigt der stets bestens gekleidete Lorenz mit einer Mischung aus Beat, Synthieklängen, Folk und Weirdo-Pop. (gr)

Hoffart Theater | So, 7.12. | 20.15 Uhr | 5 bis 10 € (nach Ermessen)

20 Jahre Darmstädter Musikpreis

Seit 2005 zeichnet der Darmstädter Förderkreis Kultur e. V. gemeinsam mit der Sparkasse Darmstadt lokale oder regionale Musiker, Forscher, Bands, Ensembles, Veranstalter, Journalisten mit dem Darmstädter Musikpreis aus – und würdigt so herausragende musikalische oder musikwissenschaftliche Leistungen. Eine große Revue blickt auf die Geschichte der Auszeichnung zurück. Hierzu wurde unter Leitung von Sabine Breitsameter, Professorin für Sound und Medienkultur an der Hochschule Darmstadt, ein interaktives Feature entwickelt. Begleitet wird dieses von Live-Auftritten. (mn)

Centralstation (Saal) | Di, 9.12. | 19 Uhr | Eintritt frei (fürs interaktive Feature: Bitte Smartphone und Kopfhörer, wenn möglich, mitbringen.)

Lakecia Benjamin (New York) & HR-Bigband (FFM) JAZZ Kurz vor Jahresende dürfen sich Jazz-Fans noch über diesen Kracher freuen. Die gefeierte Saxofonistin Lakecia Benjamin hat ihre Wurzeln in Jazz, R'n'B und Funk, arbeitete aber nicht nur mit Kollegen wie Clark Terry zusammen, sondern auch mit Pop-Ikonen wie Alicia Keys. Ihr Album „Phoenix“ von 2023 erhielt drei Grammy-Nominierungen. Zusammen mit der Bigband des Hessischen Rundfunks spielt Benjamin auch von Grammy-Preisträger John Beasley neu arrangierte Stücke dieser Platte. (mn)

Centralstation (Saal) | Mi, 10.12. | 20 Uhr | 31 € / 36 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf p-stadtkultur.de

Abbildung: Elizabeth Letizell
Abbildung:

Favoriten des Monats

Stahljustiz (Darmstadt)

„Sound

of Solidarity“

BENEFIZKONZERT

Bereits zum vierten Mal stellen ehrenamtlich Engagierte ein Konzert auf die Beine, um gemeinsam coole Bands zu sehen, aber auch um „sich politisch weiterzubilden“ und mit dem Eintrittsgeld Spenden für wichtige soziale Projekte zu sammeln. Empfänger ist diesmal der Weisse Ring e. V., die größte Opferhilfeorganisation Deutschlands. Drei Punkrock-Bands bringen lauten, gesellschaftskritischen Sound auf die Bühne: die humoristischen Poempelz aus dem Odenwald, die wütenden Darmstädter Kommando Schimmelkotze sowie die für super intensive Auftritte bekannten Park & Riot aus Leipzig. (mn)

Oetinger Villa | Sa, 13.12. | 18 Uhr | ab 5 € (Dein Eintritt ist Deine Spende)

AVANTGARDE

Nach sechs Jahren Pause und einem Jahr Vorbereitung präsentiert das Darmstädter Avantgarde-Ensemble, das besetzungsgleich mit The dass Sägebett ist, seine Super-Oper „Stahljustiz unter Wasser“. Zu Tiefsee-Rock und Plankton-Elektro bewegen sich die Protagonisten der über zehn Akte langen „und doch extrem kurzweiligen“ Unterwasser-Reise in einer selbstgemalten Kulissen-Welt im typischen, schön weirdo Stahljustiz-Stil. Genialer Quatsch! (ct) Klingt wie: bizarre Geschichten über Seeungeheuer, Riffe & Atolle, Aalwanderungen, invasive Arten, Bermuda Drei- und Vierecke, rechtssprechende Fischgerichte und vieles Meer.

Hoffart Theater | Sa, 13.12. | 20 Uhr | 10 €

(D)

Willkommen zur besten Weihnachtsfeier des Jahres! Hansdampf Thorsten Nagelschmidt kollaboriert mit dem sympathischsten Maskenmann der deutschen Musikszene (Lambert), um sein aktuelles Buch „Nur für Mitglieder“ zu vertonen. Im Mittelpunkt steht die Flucht vor der alljährlichen Dezemberdepression, das Ergebnis ist ein Feuerwerk aus Beats, Klavierkapriolen und wilden Textkaskaden. Ein mehr oder weniger besinnlicher Abend unter dem Motto „Nie wieder Weihnachten in Deutschland“! (fr)

Centralstation (Saal) | Sa, 13.12. | 20 Uhr | 34 €

JÜDISCHE KULTURWOCHEN 2025

Das Klezmer-Ensemble Dobranotch aus St. Petersburg wurde 1998 in Frankreich gegründet und ist seit 2023 in Deutschland beheimatet. Im Laufe ihrer 25-jährigen Geschichte tourte die Gruppe durch mehr als zwanzig Länder auf der ganzen Welt und nahm zehn Alben auf. Ihr Repertoire umfasst jüdische Lieder auf Russisch, Yiddish und Hebräisch, aschkenasische Freyllakhs und chassidische Nigunim. Ein glanzvoller Abschluss der Jüdischen Kulturwochen 2025, der gleichzeitig das Lichterfest Chanukka einläutet. (ct)

Centralstation (Saal) | So, 14.12. | 19 Uhr | 22 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf p-stadtkultur.de

Dobranotch
Abbildung: Elya Yalonetski
Abbildung: Hoffart Theater
Thorsten Nagelschmidt (B) & Lambert (B) WILDE WEIHNACHTSREVUE

Favoriten des Monats

Kurzfilmtag 2025

„Schlosskeller's Playhouse“

Die offene Jamsession „Playhouse“ kehrt nach langer Abwesenheit endlich zurück! Einfach nur musikalisch berieseln lassen oder selbst kreativ werden – ob mit Gitarre, Akkordeon, Geige, Cello, Saxofon, Flöte oder Harmonium: Jedes Instrument ist willkommen. Mit Songs, die von Country, Southern Rock und Folk inspiriert sind, eröffnet diesmal der Darmstädter Singer-Songwriter Ryder Salt als „Hausband“ die Session. Im Anschluss dürfen Playhouse-Gäste die Bühne übernehmen und ordentlich losjammen. (dw)

Schlosskeller| Mi, 17.12. | 20 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

KINOEVENT

Rund um den 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, soll der oft vernachlässigte Kurzfilm ins Blickfeld gerückt werden. Unter anderem präsentiert das Wohnprojekt Agora ein „Best of Deutscher Jugendfilmpreis 2025“ mit acht Spiel-, Experimental- und Dokumentarfilmen. Samt zwei Glühweinpausen kommen im Rex-Kino aktuelle und frühere Highlights der Filmakademie Baden-Württemberg zu Ehren. Und im „KoKi“ Weiterstadt lässt Manuel Francescon die Sieger des Super-8-Wettbewerbs frisch erstrahlen – also vornehmlich seine schrägen Werke. (gr)

Agora | Fr, 19.12. | 19.30 Uhr | Eintritt frei + Programmkino Rex | So, 21.12. 19.45 Uhr | 9,99 € + KoKi Weiterstadt| So, 21.12. | 18 Uhr | 7 €

Am Wochenende vor Heiligabend brennt in der Knabenschule nicht nur der Adventskranz. Die lokale Bandszene stürmt die Bühne, um „Melodien für Millionen“ aufzuführen. Darmstadts musikalische Crème de la Crème covert, was das Zeug hält und präsentiert eigenwillige, herzliche und mitunter abstruse Interpretationen von Hits der Rock- und Pop-Geschichte. Auch dieses Jahr ein Pflichttermin. (ct) Mit dabei: Aloha Brothers, Snerft, Branko Slava Superband, MitGift, Myndra, Woog Riots, Zimthinks & Elefant, Chthulu Worshipper Monks, Kalögena, Läs Vegäs, All Will Know, Sangesfreunde Martinsviertel, 5 Farben Scheiße Bessunger Knabenschule (Halle) | Fr, 19.12. + Sa, 20.12. | 20 Uhr | 7 € je Abend, 2-Tages-Ticket: 12 €

Henni Nachtsheim (Frankfurt)

LESUNG & MUSIK

Gleich zweimal glänzte „Badesalz“-Comedian Henni Nachtsheim in diesem Jahr als Autor. Nach seiner Eintracht-Frankfurt-Liebeserklärung legte das Multitalent noch den komödiantischen Krimi „Aller Kidnapping ist schwer“ vor. In der Lilien-Hochburg wird er daher diese groteske „Misery“-Variante gemeinsam mit Gitarrist Fabian von Boetticher vorstellen. In Hennis Debütroman entführt eine schräge Dame kurzerhand ihren Traummann – doch dabei bleibt es nicht. Verwicklungen und Pointen sind programmiert. (gr)

Hoffart Theater | Sa, 20.12. | 20 Uhr | 10 €

Abbildung: Hoffart Theater
Abbildung:
Kurzfilmtag 2025
32. „Melodien für Millionen“ COVER-FESTIVAL

Favoriten des Monats

„Come To The Dance - Early Edition“ R'N'B & HIPHOP

DJ Marko alias Manges (nicht weniger als eine Rap-Ikone) bringt seit einem Jahrzehnt Clubs zum Platzen: Die feine Auswahl an Perlen aus World Pop, R'n'B und friendly HipHop gepaart mit einer super harmonischen Wohlfühl-Atmosphäre funktioniert einfach und begeistert. Als „Early Edition“ liefert der Gastgeber mit ausgezeichnetem Musikgeschmack jetzt das perfekte Partyformat für alle, die über die Tanzfläche jagen wollen, ohne am nächsten Morgen gerädert aufzuwachen. (mn)

Theater im Pädagog | Sa, 20.12. + Sa, 17.1. | 20 bis 2 Uhr | 10 € (bis 21 Uhr: 5 €)

Geschenke-Spätkäufer:innen, hergehört: Das ist Eure Chance! In gemütlicher Atmosphäre könnt Ihr im „Belle“ bis in den Abend Handgemachtes von regionalen Künstler:innen bestaunen und etwas für Eure Lieben erwerben. Dazu gibt’s hausgemachten Glühwein, vegane Waffeln und Kuchen sowie DJ-Musik von den Belle Allstars. Abgerundet wird das Ganze ab 21 Uhr mit einer Filmvorführung von „Montgomery Cakes“, der vor 25 Jahren im Café Bellevue gedreht wurde. Wunderschöne Aussichten auf eine verfrühte Bescherung! (mks)

Café Bellevue | So, 21.12. | 14 bis 20 Uhr | Eintritt frei

„Klub“ mit der Pregame Crew HOMECOMING PARTY

Verlorene Söhne und Töchter Darmstadts, aufgepasst! Die „Vorspiel“-Profis von Pregame laden Darmstadts Heimkehrer:innen zu einer großen HomecomingParty ein. Erstmals ohne Vorglüh-Vibes – dafür mit Open End. Perfekt für alle, die nach dem traditionellen Kröner-Treff den Drang verspüren, mit alten Friends mal wieder im 806qm tanzen zu gehen. Ganz nach dem Motto: „One Night. One Town. All of us.“ Aufgelegt wird von Pregame-Crew-Membern selbst sowie (noch) geheimen Special Guests. Online-Tickets sind rar, also schnell zugreifen! (dw)

806qm | Di, 23.12. | 22 Uhr | 10 €

Weihnachtsmittag im Biergarten

NIEMAND BLEIBT ALLEIN!

Den „Heiligen Mittag“ muss in Darmstadt niemand alleine verbringen. Am 24.12. öffnet der Adventsmarkt im Biergarten noch einmal - und speziell auch für alleinstehende Personen, die zudem mit einem Glas Prosecco und einem Snack begrüßt werden. Während der gesamten Adventszeit (bis 21.12.) können Besucher:innen über den „Mission Leben Darmstadt“-Wunschbaum geäußerte Wünsche von Kindern aus dem Butzbacher Kinderheim erfüllen – und gut erhaltene oder neue Mützen, Schlafsäcke oder Decken als Spenden für die Neujahrsfeier für Menschen ohne festen Wohnsitz (am 18.1. von 11 bis 15 Uhr) abgeben. (ct)

Biergarten Darmstadt (Dieburger Straße 97) | Mi, 24.12. | 11 bis 14 Uhr | Eintritt

Abbildung: Biergarten Darmstadt
Abbildung: Café Bellevue

WIR ZIEHEN U

VON DER HÜGEL- IN DIE SCHULSTRASSE

Favoriten des Monats

„Etwa 50“

Legendäres Krone-Revival – für alle Musik-Genießer:innen der Generation X. Gleich drei Floors warten darauf, von Kronekindern des letzten Jahrtausends ertanzt zu werden. In der Disco legen Kemal und Michael Pointner auf, in der Rocky Bar Piet Helfrich und die Unicorn Crew und im Odenwaldzimmer das Woog Riots DJ-Team und Thomas Hammann. Im Saal spielen „Die Gobs“ live und in Originalbesetzung (Paul Rose, Frank Rudow, Rainer Aschmann und Ali Trischmann) – ihr erster Auftritt in der Krone seit 1988. Mehr Nostalgie geht nicht. (ct)

Goldene Krone (all floors) | Fr, 26.12. | 20 Uhr | 10 € („diesmal mit Wiedereintritt“)

Kunst, Kultur, Zirkus – bunte Unterhaltung! Der Darmstädter Künstler El Kroma lädt ein zu einer Ausstellung und Party voller Überraschungen. Zum Auftakt tritt am Samstag erstmals der „Familienzirkus Kroma“ mit einer „einzigartigen Darbietung“ auf. Anschließend sorgen Chouka Bee und die Elsi Brothers mit Livemusik, Groove aus aller Welt und Glühwein für wohlige Stimmung. Etwas mehr Ruhe soll am Sonntag einkehren: Hier habt Ihr die Möglichkeit, Drucke, Fotografien, Kunst und mehr von Kroma sowie von weiteren griechischen Illustratoren und der französischen Künstlerin Gaia Chouka zu betrachten – und zu erwerben. (mn) Hoffart Theater | „Zirkus Kroma“: Sa, 27.12., 18 Uhr; Ausstellung: Sa, 27.12. + So, 28.12., jeweils von 15 bis 22 Uhr | Eintritt frei

Silvester-Orgelkonzert

TASTEN-FEUERWERK

In den letzten Monaten wurde instand gesetzt, was nicht niet- und nagelfest war: Es wurden sämtliche Register gezogen, alle 3.312 Pfeifen gereinigt und die Stadtkirchenorgel rundum modernisiert. Pünktlich zu Silvester erklingt sie nun erstmals wieder in einem Konzert mit all ihren neuen Klangfarben und technischen Möglichkeiten. Stadtkirchenkantor Christian Roß hat sich zu diesem Anlass festliche Werke von Bach bis Camillo Schumann vorgenommen. Im Anschluss wird mit einem Glas Sekt auf die Orgelmodernisierung angestoßen. (mks)

Stadtkirche | Mi, 31.12. | 22 Uhr | Eintritt frei

Silvester auf 585qm PARTY

Man weiß erst, was man hatte, wenn es weg ist. Zum Glück geht's nach gut neun Monaten Renovierung im 806qm partytechnisch endlich wieder ab! Zur Neujahrs-Fete sogar endlich wieder auf 585qm – also im großen Saal des studentisch geführten Klubs. Das Line-up besteht aus Deep-House-Kult-DJ Falscher Hase, der seit 2011 Musik veröffentlicht und durch seine unverwechselbaren Vocal-Intros prompt szenebekannt wurde. Außerdem an den Decks: Didem, die im November noch bei „Radio Moafunk“ im Blumen spielte, das Duo Samt & Frottee aus Mannheim und Luft & Lube (alias leoleo und Rick von Anhalt). (dw)

Abbildung:
806qm und Leonie Lube
„Zirkus Kroma“ KUNST UND MEHR
Abbildung: El Kroma

Favoriten des Monats WINTER Wonderland im Carree

Favoriten des Monats

„Praxis

Dazz-Festival: Tingvall Trio (HH) / SVM3 (M)

Seit zwei Jahrzehnten groovt das Tingvall Trio in unveränderter, internationaler Besetzung. Mit energisch pulsierenden Rhythmen und Balladen zwischen Jazz, Pop und Latin landen Martin Tingvall und Kollegen regelmäßig in den Charts. Eine weitere bemerkenswerte Formation: das Svetlana Marinchenko Trio (SVM3) im Agora. Experimentierfreudig verbindet es russische Dramatik, elektronische Effekte und Improvisation zu einem dichten, kreativen Sound. Und der dazzige Jazz-Winter glänzt vom 9.1. bis 18.1. mit vielen weiteren Saiten, siehe: dazz-festival.de. (gr)

Tingvall: Centralstation | Di, 13.1. | 20 Uhr | 38 € / 42 €

Win! Win! 2 x 2 Tickets auf p-stadtkultur.de

SVM3: Agora | Do, 15.1. | 20 Uhr | 18 € (ermäßigt: 12 €)

für Kunst und Politik“ KUNST IN KRITISCHEN

ZEITEN

Gemeinsam mit dem Frankfurter Künstler CD Siebert eröffnet PH Gruner in der Galerie „FarbRaum“ eine temporäre Satire-„Praxis“. Dabei reagieren die beiden auf eine Zeit, in der Autokraten lauter werden und Demokratien um Standfestigkeit ringen. Ihre Arbeiten nutzen Ironie, Satire und sprachliche Zuspitzung nicht zum bloßen Lachen, sondern zum klärenden Denken. Mit Typografie, Wort und Bild provozieren sie Aufmerksamkeit und erinnern daran, dass kritische Kunst ohne Demokratie nicht existieren kann. (jh)

„FarbRaum ARTGalerie“ (Sandbergstraße 8) | Do, 15.1., 19.30 Uhr (Vernissage) bis So, 15.2. | Fr bis Mo: 15 bis 18 Uhr | Eintritt frei

Hüseyin Köroglu alias Buergermeister ist aus der Darmstädter Musikszene nicht wegzudenken. Der vieltalentierte Musik-Aficionado (Soundkitchen Orchestra, Orange-Box-Studios, Phunkmob, Besidos ...) rückt mit seiner Reihe im Schlosskeller festgefahrenen (europäischen) Hörgewohnheiten zu Leibe. Entlang der Losungen „Vinyl only!“ und „No fillers – just killers“ bringt das Partyformat Hits, Songs und Klänge der gesamten Musikwelt auf die Tanzfläche. (mn)

Schlosskeller | Sa, 17.1. | 22 Uhr | 5 € (plus Spende)

„Gute Stube“: Wick Bambix (Nijmegen) FOLK In der internationalen Punk-Szene hat Wick Bambix bereits einen großen Stempel hinterlassen. In den Neunzigern gründete sie die Band Bambix, veröffentlichte sieben vom Riot-Grrrl-Sound inspirierte und gefeierte Platten, tourte um die Welt und spielte Konzerte mit Ikonen wie Jawbreaker, Misfits und Fugazi. Mittlerweile hat die Musikerin ihre Punk-Attitüde in ruhigere Klänge gebettet. Im Herbst 2024 veröffentlichte Wick ihr erstes Solo-Album: Auf „When Things Grow Teeth“ glänzt sie mit Country, Folk und Melodien. (mn)

Hoffart Theater | Sa, 24.1. | 20.15 Uhr | 5 bis 10 € (Du entscheidest)

Abbildung: Wick Bambix
Abbildung: CD Siebert
„Come to the Casbah“
HITS!

Favoriten des Monats

„Unendlicher

Raum“ FILME ZUM GESELLSCHAFTLICHEN WANDEL

Noch bis März zeigt Transition Town Darmstadt e. V. mit dem Programmkino Rex wieder monatlich Dokumentarfilme zum gesellschaftlichen Wandel. Ein Gespräch schließt sich an. Als Beispiel für die Verödung ostdeutscher Kleinstädte greift „Unendlicher Raum“ die sterbende Industrie in Loitz auf. Als Gegeninitiative versuchen die Künstler Annika und Ronaldo, Orte der Begegnung zu schaffen. Rund um Porträts der Bewohner weist Regisseur Paul Raatz auf die Schwierigkeiten hin, denen neue Ideen oft im Weg stehen ... (gr)

Programmkino Rex | So, 25.1. | 19.30 Uhr | Eintritt frei – Spenden erbeten

„Frischzelle“: Løu (Utrecht)

Die genre-fluide Künstlerin Løu zelebriert Grauzonen aller Art: Energiegeladene Elektronik trifft auf cineastischen Dreampop und intime Verwundbarkeit ringt mit strahlender Stärke. Die Songs ihrer Debüt-EP „Something in Between“ erzählen von Chaos und der Schönheit des Menschseins, von queerer Identität und weiblichem Empowerment – immer mit einem Hauch humorvoller Selbstreflexion. Der musikgewordene Protest gegen das binäre System trifft direkt ins Herz und ist eine absolute Newcomer-Empfehlung. (fr) Klingt wie: Biig Piig, Saya Gray, FKA Twigs

Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 28.1. | 10 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

Wenn Songwriterin Sophie Hunger ihren ersten Roman als hintergründige Coming-of-Age-Geschichte vorlegt, steht dort natürlich ebenso die Musik im Mittelpunkt. Benannt nach einem Song aus ihren Album „Monday's Ghost“, entwickelt sich in „Walzer für Niemand“ die Freundschaft zwischen einem Mädchen und ihrem besten Freund Niemand durch die gemeinsame Faszination für Musik. Doch ihre Zweisamkeit erhält allmählich Risse. Natürlich dürfen poetische Songperlen aus dem Werk der Schweizer Musikerin nicht fehlen. (gr)

Staatstheater Darmstadt (Großes Haus) | Fr, 30.1. | 20 Uhr | 36 € / 40,50 € / 43 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf p-stadtkultur.de

Boomer Bends (Frankfurt)

INSTRUMENTAL-ROCK

Angeführt von Ali Neander – Gründungsmitglied der Rodgau Monotones, Sideman bei Moses Pelham, Edo Zanki, Glashaus ... – hat sich mit dem Namen Boomer Bends eine fünfköpfige Formation gestandener Musiker zusammengetan. Moritz Müller, Philipp Rehm, Hilde und Lisa Müller präsentieren mit Bandleader Ali „atmosphärische Passagen, virtuoses Zusammenspiel und Killer-Grooves“. Mitreißende Instrumentalmusik zwischen Rock, Funk, Prog und Jazz. (mn)

Bessunger Knabenschule (Halle) | Sa, 31.1. | 20 Uhr | 18 € (ermäßigt: 15 €)

Abbildung: Sabrina Feige
Abbildung: Løu
Sophie Hunger (Berlin): „Walzer für Niemand“ LESUNG & MUSIK

03.12. MI THE WEDDING PRESENT

03.12. MI DEFEND DEMOCRACY! MIT ANDREAS KEMPER

04.12. DO WEZN

08.12. MO CLUTCH / 1000MODS /BOKASSA

10.+11.12. LANDMVRKS / UNDEROATH /U.A. 11.12. DO TELQUIST

12.12. FR THORSTEN NAGELSCHMIDT & LAMBERT (MUSEUM WI)

13.12. SA BLEIB MODERN / COSEY MUELLER / KALIPO / LATEX

14.12. SO MOLA

18.12. DO IN EXTREMO / DOMINUM

18.12. DO ODD COUPLE

20.12. SA ELFMORGEN & FREUNDE

22.12. MO SONDASCHULE / ITCHY

08.01. DO THEES UHLMANN

16.01. FR LIONHEART / MADBALL / U.A.

22.01. DO PABST / SUPPORT: SEX BEAT

24.01. SA PÖBEL MC

25.01. SO STILL TALK / ATTIC STORIES

27.01. DI BEYOND THE BLACK 29.01. DO SYML / SUPPORT: BER 30.01. FR PALEFACE SWISS / STYG / U.A.

SA SLIME / THE EXPLOITED / U.A.

DI DISARSTAR

FR ASHNIKKO / AMELIA MOORE

13.02. FR JINJER / SU PPORT: UNPROCESSED / TEXTURES

19.02. DO PETER DOHETY

21.02. SA GRANDSON / PINKSHIFT 22.02. SO RITTER LEAN 25.02. MI DIE NERVEN

26.02. DO TEAM SCHEISSE FLINTA* WINTA 27.02. FR MOTIONLESS IN WHIT E / SUPPORT: MAKE THEM SUFFER (JAHRHUNDERTHALLE FFM)

28.02. SA SCHMUTZKI

06.03. FR FATONI

09.03. MO AVATAR / ALIEN WEAPONRY U.A.

13.03. FR FIT FOR A KING / U.A.

15.03. SO TASH SULTANA (FESTHALLE FFM)

15.03. SO GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR / KRISTOF HAHN (SWANS)

17.03. DI MAXIMO PARK / ART BRUT

19.03. DO FJØRT

20.03. FR SWISS & DIE ANDERN

21.03. SA KASI & ANTONIUS

22.03. SO KANONENFIEBER

28.03. SA WIZO / SUPPORT: MONTREAL 05.04. SO KREATOR / SUPPORT: CARCASS (JAHRHUNDERTHALLE FFM)

08.04. MI GISBERT ZU KNYPHAUSEN & KAI SCHUMACHER

22.04. MI KAFFKIEZ 09.05. SA BLOND

Unser komplettes Programm findet ihr unter

Kulturlive inDarmstadt

01.12. DanielDonskoy 03.12. DanielSchreiber 13.12. ThorstenNagelschmidt& Lambert 17.12. GötzAlsmann(18.12.) 23.12. Mädness&Döll

08.01. AxelHacke* liestunderzählt 09.01. LisaBassengeTrio 11.01. Dr.MarkBenecke 13.01. TingvallTrio 15.01. KirstenFuchs

30.01. SophieHunger* LesungundLieder 01.02. JohannvonBülow&WalterSittler 18.02. EUPHORIA 26.02. WavingTheGuns 26.02. ZeiglerswunderbareWeltdes Fußballs* 04.03. SarahLesch 05.03. Grandbrothers 06.03. YinYin 20.03. BabaShrimpGangxScheiba 11.04. HagenRether** 17.04. Oehl

ClubSounds-DiePartyreihe Immersamstags!

Centralstation / Im Carree / Darmstadt

Tickets&Informationen: www.centralstation–darmstadt.de Telefon:061517806–999

daz JAZZ WINTER DARMSTADT

Eine Stadt. Ein Festival. Viele Sounds. Vom 09.bis 18. Januar 2026.

www.dazz-festival.de

Verni age: Voices of Change

09.01., 19 UHR / Galerie des Jazzinstituts Darmstadt

Lisa Ba enge Trio

09.01., 20 UHR / Centralstation

Bluespapas

Swingtanz-Schnupperkurs mit Sunny Side Swing ab 19:15 Uhr

09.01., 20 UHR / HoffArt-Theater

**Y**

09.01., 20:30 UHR / Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Engel Trio

09.01., 21 UHR / Sumpf

Rebirth (Polen) und Ulli Jünemann: Tribute to Jan „Ptaszyn" Wróblewski

10.01., 19 UHR / Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

10 Jahre dazz!

Martin Lejeune 3Contemporary Jazz

10.01., 20 UHR / Kulturzentrum Bessunger Knabenschule Origina1Nerd

10.01., 20:30 UHR / Jazzclub Achteckiges Haus

Viento Te al

10.01., 20:30 UHR / HoffArt-Theater

Pola Pablo Bischo

11.01., 18 UHR / HoffArt-Theater

Swing tanzen: Theorie und Praxis des Jazz, Lindy Hop & Charleston

13.01., 18:30 UHR / Sunny Side Swing Studio

Kulturküche – Trio Balance

13.01., 19:30 UHR / Künstlerkeller

Tingvall Trio

13.01., 20 UHR / Centralstation

Film: Talking To You.

Christof Lauer (sax)

13.01., 20:30 UHR / Programmkino Rex

Cetto/Partheil/Kociemba

13.01., 21 UHR / Nine's

Esquinas de Nuez „Viajando“

14.01., 20 UHR / Agora am Ostbahnhof

In der BAR mit Sonix

14.01., 20 UHR / Centralstation

Frischzelle | DNS JAZZ

14.01., 21:45 UHR / Kulturzentrum Bessunger Knabenschule

Lindy Hop: Schnuppe tunde & freies Tanzen

15.01., 18:30 UHR / Sunny Side Swing Studio O Time Connection

15.01., 20 UHR / Il.Salone

Talk & Tunes mit Oskay: Battle Royale

17.01., 20 UHR / Centralstation Thea Florea Jazz Collective

17.01., 20 UHR / Stage Jutta Glaser & Claus Bœ er-Fe ari

SVM3 – Svetlana

Marinchenko Trio

15.01., 20 UHR / Agora am Osthbahnhof

The Rubinettes

15.01., 20:30 UHR / Künstlerkeller

Boogie Breaks

16.01., 21 UHR / Sumpf

17.01., 20 UHR / Agora am Ostbahnhof

Denise Frey –Wie klingt Darmstadt

17.01., 20:30 UHR / Künstlerkeller

Black Dog Groove Socie

17.01., 20:30 UHR / Jazzclub Achteckiges Haus Lieder der Sesamstraße für alle ab 4 Jahren

18.01., 15 UHR / Centralstation

Film & Gespräch: Talking To You. Christof Lauer (sax)

18.01., 15 UHR / Programmkino Rex

Christoph Schöpsdau Bigband

18.01., 19 UHR / Kulturzentrum Bessunger Knabenschule Bene Aperdannier Trio

18.01., 20 UHR / Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Ermöglicht durch Sparkasse Darmstadt, Bürgerstiftung Darmstadt, HEAG Kulturfreunde gGmbH und Darmstädter Förderkreis Kultur e.V., präsentiert von P Stadtkulturmagazin.

Lenz

Leander

Gestaltung:

Visuelle

Suche und finde

Kunst im öffentlichen Raum, Folge 64: Hermann Tomada, Diabolo spielendes Mädchen, 1961 (Hochstraße 44, Viko-Hof)

TEXT: THOMAS GEORG BLANK | FOTO: NOUKI

Ein Mädchen aus Messing, mitten im Spiel. Die Figur neigt sich leicht nach vorn, die Arme ausgestreckt, das Diabolo nur angedeutet durch metallische Linien. Ihre Haltung ist konzentriert, fast gespannt, und doch scheint sie eine gewisse Leichtigkeit zu haben, als könne sie im nächsten Moment weiterlaufen.

Das vom Künstler verwendete Messingblech fasst sie in klare Konturen: keine Bewegung zu viel, keine unnötige Geste. Das Gesicht ist sorgfältig modelliert, die Zöpfe klar gezogen. Alles andere bleibt vereinfacht, beinahe skizzenhaft. In dieser Reduktion liegt etwas Kindliches, eine Nähe zu den Figuren der Augsburger Puppenkiste, die in den 1950er-Jahren schon zum festen Bestandteil der deutschen Nachkriegskultur geworden war.

Auch dort entsteht Ausdruck nicht durch Realismus, sondern durch Andeutung.

Eine Handbewegung, ein Nicken, ein leichtes

Neigen des Kopfes, gerade genug, um eine ganze Geschichte zu erzählen. Diese Art der Darstellung, halb lebendig, halb Abbild, erinnert auch an Pinocchio, die wohl berühmteste Puppe der Literaturgeschichte. Eine Figur, die den Wunsch nach Leben in sich trägt, aber zugleich in ihrer Künstlichkeit gefangen bleibt. Vielleicht ist es dieses Spannungsverhältnis, das Tomadas Skulptur so interessant macht. Sie zeigt nicht einfach ein Mädchen beim Spiel, sondern ein Bild vom Spielen selbst, das Ringen zwischen Kontrolle und Bewegung, zwischen dem Festgehaltenen und dem Lebendigen. Das Diabolo spielende Mädchen bleibt in diesem Zwischenraum. Es bewegt sich nicht – und doch ruft es Bewegung hervor. Vielleicht ist das seine eigentliche Kunst: aus Metall eine Geste zu formen, die offenbleibt und ein Spiel im Kopf der Betrachtenden weiterleben lässt. ❉

Weitere Folgen dieser P-Rubrik:

Klirrend nebliges Darmstadt

Mit surreal anmutenden Fotografien zeigt uns André Hug eine Stadt, die wir zu kennen glaub(t)en

FOTOS: ANDRÉ HUG

Besucht Darmstadts nette Läden!

Auch 2025 gibt’s eine schöne P-scherung –alle Jahre wieder ein kleines (Vor-) Weihnachtswunder!

Die netten Läden Darmstadts haben sich wieder zusammengetan und bescheren Euch in diesem Jahr eine P-scherung im schönsten klassischen Adventskalender-Sinne: 24 tolle Geschenke warten auf Euch – also rein in die warmen Stiefel und auf zur vorweihnachtlichen Buchstabenjagd quer durch die Stadt!

Statt auf XXL-Tour geht’s diesmal auf eine besinnlichere Buchstabensuche: durch 24 handverlesene Lieblingsläden, die Euch zeigen, wie schön Schenken vor Ort sein kann. Ob Ihr durch die Innenstadt bummelt, durchs Martins- oder Johannesviertel streift oder nach Bessungen weiterzieht: Überall warten Lichterglanz und (Weihnachtsgeschenke-) Inspiration auf Euch ... und irgendwo im Schaufenster oder im Innern des Ladens auch ein spezi-

elles P-Cover, geschmückt mit einem Buchstaben und einer Zahl. Kombiniert Ihr alle gesammelten Buchstaben richtig, ergibt sich ein Lösungssatz, den Ihr ohne den Spaziergang sicher nicht erraten könnt. Pssst: Die letzten Male haben wir einige „Das kann ja nur ein XYZ sein“-Rateversuche gefunden ;-) Es lohnt sich, wirklich jeden Buchstaben zu suchen, denn wer rät und falsch liegt, wird leider von der Verlosung ausgeschlossen!

Tragt den Satz einfach auf den Postkarten-Vordruck in der aktuellen P-Ausgabe ein und werft ihn bis spätestens 22. Dezember, 22 Uhr, bei uns am Schlossgartenplatz 13 in den Briefkasten. Und schon habt Ihr die Chance auf eines der 24 liebevoll ausgewählten Geschenke aus Darmstadts netten Läden – ob für Euch selbst oder jemanden,

dem Ihr eine Freude machen wollt. Was genau es dieses Jahr zu gewinnen gibt, könnt Ihr online entdecken: Alle teilnehmenden Läden und Fotos von den 24 Gewinnen gibt es auf p-stadtkultur.de/p-scherung-2025!

Ihr könnt die P-scherungs-Läden natürlich alle in einem langen Winterspaziergang kreuz und quer durch die Stadt besuchen oder Euch jeden Tag einen Buchstaben vornehmen –im Adventskalender-Stil eben! Wie auch immer Ihr es macht: Schaut in den Läden nicht nur nach dem Buchstaben, sondern erforscht ganz nebenbei, was der inhabergeführte lokale Einzelhandel so für Schätzchen zu bieten hat. Gönnt Euch zwischendurch einen Kaffee oder Kakao in einem unserer vielen tollen Cafés, wärmt Euch kurz auf – und erforscht den ein oder anderen Laden, an dem Ihr sonst leichtsinniger Weise einfach vorbeilaufen würdet. Dann wird die P-scherung zu einer kleinen Entdeckungsreise durch Darmstadts Weihnachtswelt.

So funktioniert die P-scherung – in aller Kürze: 1. Findet die 24 Buchstaben des Lösungssatzes! In den Schaufenstern oder in den Läden der 24 teilnehmenden Geschäfte findet sich vom 1. bis 22. Dezember ein Spezial-Cover dieser P-Ausgabe. Darauf steht ein Buchstabe und eine Zahl – zum Beispiel „R 5“

für „R“ als den fünften Buchstaben im Lösungssatz.

2. Tragt alle 24 Buchstaben auf der hier abgedruckten „Postkarte“ ein, schneidet sie aus und werft sie bis Montag, 22. Dezember, um 22 Uhr bei uns am Schlossgartenplatz 13 in den P-Briefkasten (oder schickt sie per Post, falls Ihr es noch rechtzeitig schafft, an: P Stadtkulturmagazin, Schlossgartenplatz 13, 64289 Darmstadt). Unter allen Einsendungen verlosen wir die 24 Geschenke. Auf der Postkarte könnt Ihr Euren Favoriten-Gewinn angeben – wir geben unser Bestes, ihn zu berücksichtigen, versprechen aber nix.

3. Am 23. Dezember ziehen wir die Gewinner:innen und benachrichtigen sie telefonisch – also unbedingt die Handynummer eintragen! So können die Geschenke noch rechtzeitig vor Heiligabend bei uns abgeholt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, alle Daten bleiben vertraulich, Umtausch leider nicht möglich.

So schade es ist: P-Mitarbeitende dürfen auch diesmal nicht mitmachen. Dafür drücken wir alle Euch, liebe P-Leser:innen, umso mehr die Daumen!

Habt Spaß beim Buchstabenjagen, beim Entdecken unserer netten Läden und beim Eintauchen in den Advent.

Frohe P-scherung und eine wunderbare Weihnachtszeit!

P-SCHERUNGS-LÖSUNGSSATZ:

Einsendeschluss: Montag, 22.12.2025, 22 Uhr

MEIN P-SCHERUNGS-FAVORIT:

Straße, Hausnummer

Name Alter PLZ Stadt

Telefonnummer (wichtig für die Gewinnbenachrichtigung)

Eure Daten werden natürlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben!

Bitte hier Deinen absoluten Wunschgewinn eintragen.

An: P Stadtkulturmagazin

Schlossgartenplatz 13

64289 Darmstadt

Am besten direkt einwerfen!

Stilsicher

Made in Darmstadt, Folge 107: Modellbaubögen von Darmstadtia e. V.

TEXT: LAURA KNECHT | FOTO: NOUKI

Heinertown zum Anschauen, Anfassen, en miniature und aus Karton – das bieten die Kartonmodellbögen von Darmstädter Baudenkmälern. Vom Langen Lui bis zum historischen Ostbahnhof: Die Einzelteile werden einfach ausgeschnitten und anschließend mit gefalzten Laschen zusammengeklebt.

Mit Verve wurden sie in der ersten Ausgabe des „Schützt Darmstadt“-Heftes 1989 angekündigt: „Der Ausschneidebogen vom Haus Ludwigshöhstraße 3 ist der erste unserer schon lange geplanten Serie.“ Der Darmstadtia e. V. als Herausgeber blickt heute auf stolze 14 Modellbaubögen zurück. Der erste sowie weitere zehn dieser Bögen wurden von Designer Christian Häussler entworfen und aquarelliert. Damals hieß der Verein noch „Schützt Darmstadt“ und schloss sich später mit anderen Initiativen zusammen. Bis heute gibt er das besagte Magazin heraus, „um ,Geschichte von unten' zu machen“, wie Initiator Wolfgang Martin erklärt. „Ich habe schon mit etwa sieben Jahren Wilhelmshavener Modellbaubögen zusammengeklebt“, berichtet er und hofft, mit dem Heft wie mit den Darmstadt-Modellbaubögen „die Heimatliebe der Nachwachsenden zu fördern“.

Nicht nur die schmucken Bastelprojekte bietet der Darmstadtia e. V., er möchte auf verschiedenen Wegen Menschen für die Stadt begeistern. So setzte er sich für den Erhalt des „Alten Brunnens“ von 1862 vor dem Justus-Liebig-Haus ein und auch das Altstadtmuseum im Hinkelsturm soll nach der Renovierung möglichst bald wieder betrieben werden. Bis es so weit ist, lassen die Kartonmodellbögen vom Achteckigen Haus, der Stadtkirche und anderen lokalen Schnuckeligkeiten unsere Herzen höher schlagen. „Besonders darmstädtisch ist für mich – und daher mein Lieblingsteil – der Hochzeitsturm, der auch am meisten nachgefragt wird“, bekennt der geschichtsbegeisterte Professor Martin.

Alle 14 Bögen sind aktuell lieferbar und werden weiterhin gedruckt, sofern Nachfrage vorhanden ist. Produziert wird natürlich in Darmstadt: bei der Druckerei Reinheimer auf 250-Gramm-Chromosulfat-Karton. Erhältlich sind die Bögen im Bessunger Buchladen, bei Hugendubel und im Darmstadt Shop. In Letzterem sind sie auch fertig zusammengebaut im Schaufenster zu bewundern. ❉

KÜCHE

SCHMUCK BÜRSTEN SPIELZEUG KARTEN

SOCKEN SEIFE LAMPEN DECKEN UHREN VASEN … UND

SCHÖNE DINGE

»HIER SIND UNSERE LEUTE«

Interview mit Mädness & Döll

INTERVIEW: MATIN NAWABI | FOTOS: NOUKI + ALEX LIENERTH (LIVE)

Alle Jahre wieder! Die Konzertreihe „Aja, Weihnachten.“ der aus Eppertshausen (bei Darmstadt) stammenden Rapper Mädness & Döll hat mittlerweile Tradition – seit 2017 ist die Veranstaltung für HipHop-Fans ein fester Termin im Kalender. Auch 2025 laden die beiden Brüder wieder ein – diesmal am 23.12. in die Centralstation.

Weihnachten steht vor der Tür. Habt Ihr schon alle Geschenke besorgt oder steckt Ihr knietief in den Vorbereitungen für das diesjährige „Aja, Weihnachten.“-Konzert? Die Show letztes Jahr – in der restlos ausverkauften Centralstation – war das mit Abstand größte eigene Konzert Eurer Karrieren. Wie war's?

Mädness: Das war krass. Ich war super glücklich, dass die Leute das angenommen haben. Der Sprung von der Oetinger Villa in die Centralstation war nicht ohne. Die Atmosphäre war auch genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Oetinger-Villa-Konzerte hatten einen anderen Rahmen, klar, aber die Stimmung war auch in der großen Centralstation genauso euphorisch wie in den Vorjahren. Jetzt hoffe ich natürlich, dass wir das wiederholen können!

Döll: Ich erinnere mich vor allem an einen Moment. Hinter der Bühne der Centralstation gibt es eine Empore. Als die Supports auf der Bühne standen, habe ich rausgeschaut und den rappelvollen Laden gesehen. Wie viele Leute da drin waren! Das war schon sehr bewegend. Zu sehen, wie viele Menschen wir in all den Jahren, in denen wir Musik machen, erreicht haben – und dass die zu dem Konzert kommen. Es war wirklich bis auf den letzten Platz gefüllt. Crazy!

Glaube ich, dass das bewegend ist und als herausragender Moment in der Karriere wahrgenommen wird, wenn man eine Halle mit fast 1.000 Leuten füllt. Döll: Absolut. Für uns hat sich da irgendwie ein Kreis geschlossen. Die Idee zu „Aja, Weihnachten.“ kam spontan und war im ersten Moment ein Experiment. Eine kleine Show, ein Termin, dann die Zusatzkonzerte, Doppel-Shows, mit Corona der Schnitt und danach die Frage: Wie machen wir weiter? Tatsächlich hatten wir bis dahin in fast jedem Laden in Darmstadt mal gespielt: Nur die Centralstation hat gefehlt – na ja, Marco war dort mal als Support auf der Bühne – und dann machst du das Ding mit deinem eigenen Namen voll.

Mädness: War auch krass zu sehen, dass wir, obwohl wir die letzten Jahre hier vor Ort nicht so mega präsent waren, das Rhein-Main-Gebiet hinter uns wissen konnten. Obwohl wir lange

woanders gelebt haben, ist das hier unser Platz. Hier sind unsere Leute.

2017 ist Euer gemeinsamen Album „Ich und mein Bruder“ erschienen, eine zentrale Platte in Eurer Karriere, aber auch ein Album, das mit Eurem Wegzug nach Berlin verbunden war. Im selben Jahr ging das erste „Aja, Weihnachten.“-Konzert in der Oetinger Villa an den Start. War das eine bewusste Besinnung auf die Wurzeln, ein Homecoming?

Döll: Das Homecoming ist der Grundgedanke. Als wir nach Berlin gezogen sind, war es selbstverständlich, dass wir an Weihnachten zurück nach Hause fahren. Unser musikalischer Ursprung liegt in der Darmstädter Szene und in der Szene Hessens. Da lag es auf der Hand, dieses Konzert in Darmstadt zu spielen. Heute ist „Aja, Weihnachten.“ so eine Art Klassentreffen geworden. Viele, die für die Feiertage nach Hause reisen, kommen hier zusammen.

Die Bezüge und die Identifikation mit Hessen und der Szene vor Ort sind trotz des Umzugs nach Berlin aus Eurer Musik nie verschwunden. Auf den Platten und Songs der letzten Jahre sind etliche Referenzen zu hören ...

Döll: Der Bezug ist nie verschwunden. Es gab und gibt immer wieder Referenzen oder Zeilen, die darauf hinweisen. Die Verbundenheit ging bei uns nie verloren. Und mit dem Zuspruch zu den „Aja, Weihnachten.“-Konzerten hat man auch sehen können, dass das umgekehrt erfreulicherweise auch nicht der Fall war.

Gab es bereits 2017 die Idee, aus „Aja, Weihnachten.“ eine Reihe zu machen?

Döll: So wirklich weiß das heute niemand mehr, glaube ich ... [lacht].

Mädness: Das hat sich so entwickelt. Als wir das erste Konzert in der „Villa“ gespielt haben, gab es keine weiteren Pläne – und erst recht nicht, dass wir 2024 und 2025 darüber sprechen, in der Centralstation zu spielen! Auf unseren Touren haben wir Darmstadt immer ausgelassen, meist in Wiesbaden oder Frankfurt gespielt. Darmstadt haben wir uns immer für „spezielle Anlässe“ aufgehoben. So hat sich das entwickelt ...

Döll: Wir hatten so auch immer den Anspruch

an uns selbst, unsere Auftritte in Darmstadt zu speziellen Konzerten zu machen. Zum Beispiel, dass Gäste auf der Bühne stehen, Songs gespielt werden, die sonst selten live zu hören sind ...

Mädness: Auf den Touren waren wir natürlich immer gut gekleidet, aber das feine Hemd haben wir bei „Aja, Weihnachten.“ rausgeholt! [lacht]

Die Oetinger Villa war seit 2017 nicht nur Schauplatz der „Aja, Weihnachten.“-Konzerte. Hier habt Ihr auch darüber hinaus Release-Konzerte gespielt oder dieses Jahr zum Beispiel das Jubiläumskonzert „10 Jahre Maggo“. Was verbindet Euch mit der „Villa“?

Mädness: Die Oetinger Villa ist seit Jahrzehnten ein besonderer und wichtiger Ort.

Döll: Absolut. Eine kulturelle Instanz in Darmstadt! Hier wird Nischenmusik oder Musik abseits des Mainstreams sichtbar und bekommt eine Plattform. Die „Villa“ ist ein großer kreativer Spielplatz, ein wichtiger Freiraum. Ich denke, hier werden viele Leute auf Musik und Kunst aufmerksam, die sie ohne diesen Ort nie entdeckt hätten.

Mädness: Wichtig und auch richtig cool ist, dass die Oetinger Villa als ehrenamtlicher Verein arbeitet. Es geht nicht um Profit und maximale Wirtschaftlichkeit. Dadurch wird es super vielen Menschen zu fairen, im Verhältnis eher günstigen Preisen ermöglicht, Konzerte und Kultur zu erleben. Egal, in welchem Genre. Hier gibt’s Rap, Punk, Hardcore. Quasi ein Gallien in der Kulturwelt. So nehme ich das wahr. Das ist im Kern so eine gute Sache – auch weil es nicht mehr viele solcher Läden und Orte gibt! Welche Bedeutung die Oetinger Villa hat, zeigt ja auch, dass eine Band wie die Beatsteaks ausgewählt dort spielt, um das Projekt und die Idee zu unterstützen.

als bundesweit präsente Rap-Künstler auch „größere“ Namen ins Programm hättet holen können. Über die Jahre wurde mit den Supports die Geschichte von Rap in Darmstadt abgebildet. 2018 spielte HipHop-Ikone Manges, zuletzt waren verschiedene junge Protagonisten mit auf der Bühne.

Mädness: Für uns ist es immer wichtig gewesen, wertzuschätzen, worauf wir aufbauen. Ohne die Szene in Darmstadt hätten wir nie Fuß gefasst. Damals, als wir starteten, haben uns auch etablierte Artists eine Bühne geboten. Ich kann mich noch erinnern: Als ich das erste Mal ans Mikrofon durfte, war das im Rahmen von Konzerten von Manges oder Baggefudda. Da hieß es einfach: „Lass den auch mal!“ Das kann schon ein „Sprungbrett“ sein, nicht im Sinne von krasser Start für eine Karriere, sondern dass man etwas kennenlernt und ein wenig Aufmerksamkeit schafft. Das, was uns früher ermöglicht wurde, wollen wir heute auch anderen ermöglichen.

„Die ,Villa' ist quasi ein Gallien in der Kulturwelt.“

Döll: Ich bin da ganz bei Marco: Respect the Architect! Darmstadt war schon immer eine Stadt, in der, proportional zu ihrer Größe, unwahrscheinlich viel Talent am Start war. Das ist glücklicherweise auch heute noch so. Und unser Anliegen war schon immer, Sachen gemeinsam zu machen. Freut uns daher, dass wir hier den Kreis von Manges bis zu Neuzeit Kollektiv schließen können.

Zwischen diesen Generationen von hiesigem Rap seid Ihr zwei Musiker, die über Dekaden hinweg beständig Teil des Darmstädter HipHop waren. Wie blickt Ihr aktuell auf die Szene?

Döll: Es ist schon krass. Jedes Mal, wenn wir in der „Villa“ waren, war es einfach cool. Die Leute, die das alles dort ermöglichen und sich für sie Sache einsetzen, das ist wahnsinnig toll. Meine ich ganz ernst. Es gibt gutes Essen, man versteht sich, man stellt gemeinsam etwas auf die Beine, die Stimmung ist super, der Umgang professionell. Ich finde es schön, dass wir dort immer spielen konnten und Teil davon waren – auch wenn wir nur ein ganz kleines Rad davon gewesen sind.

Mädness: Die Lasagne im Catering ist wirklich ausgezeichnet, muss man auch sagen! [lacht]

Bleiben wir in der Darmstädter Szene: Die wurde bei den „Aja, Weihnachten.“-Konzerten immer aktiv eingebunden. Im Boot waren immer lokale Acts, wobei Ihr

Mädness: Hier passiert super viel. In Darmstadt und auch Rhein-Main. Zum Beispiel Alyzah: Meiner Meinung nach das Spannendste, was hier gerade passiert. In Wiesbaden haben wir kürzlich zusammen ein kleines Set gespielt und jetzt ja auch einen Song veröffentlicht ...

Zurück zu Euch. Marco, 2024 hast Du zusammen mit Yassin und der Platte „Isso“ die Top 10 der Deutschen Charts erreicht – und kürzlich, überraschend, statt neuer Musik den Entertainment-Podcast „De Ding und De Anner“ zusammen mit Synchro-Comedy-Star Dietmar Diamant veröffentlicht. Wie kam es denn dazu?

Mädness: Ich bin seit letztem Jahr wieder öfter in Hessen gewesen. Dadurch hat sich der langjährige lose Kontakt mit Dietmar Diamant verstetigt. Die Idee mit dem Podcast kam uns von heute auf morgen. Wir können gut miteinander babbeln, haben

einen ähnlichen Humor und haben das einfach ausprobiert. Fühlt sich für mich, als neuer Schritt, brutal gut an, weil es sauviel Spaß macht. Hier kann ich mich kreativ ausleben. Wir machen ebenfalls Musik zusammen, das findet aber auf einem ganz anderen Feld als Rap und HipHop statt. Im Frühjahr 2026 gehen wir mit dem Podcast auch auf Tour!

Fabian, Du hast dieses Jahr wiederum ein neues Solo-Album veröffentlicht: „weg vom Weg“ ist eine super intensive, persönliche Platte geworden und knüpft eher an „Nie oder jetzt“ von 2019 an als an die diversen kollaborativen, teils experimentelleren Platten der letzten Jahre.

Döll: „weg vom Weg“ ist ein Album, das in dem Moment seiner Entstehung entstehen musste. Zuvor war ich an einem Punkt, an dem ich daran zweifelte, ob ich überhaupt noch Musik machen kann. In Zusammenarbeit mit meinem DJ und Produzent „dermighty“ hat sich das Album dann irgendwie ganz organisch entwickelt. Es ist zu hören, dass ich aus einer – diplomatisch gesagt – schwierigen Phase meines Lebens gekommen bin. Release war im Januar, die Platte ging auf Platz 5 der Charts, auf die Tour folgten jetzt noch eine Reihe Zusatztermine. Hat sich sehr gut angefühlt alles!

Humorvoller Podcast voller Mundart von Mädness und ein Album von Döll, das Intimes, Ernsthaftes und gesellschaftliche Probleme beleuchtet – wie bringt Ihr diese zwei Welten bei „Aja, Weihnachten.“ unter einen Hut? Mädness: Ich denke, das funktioniert ganz gut. Was die Inhalte unser Musik und unseres Schaffens betrifft, sind wir uns ähnlich. Wir drücken uns jedoch unterschiedlich aus und verarbeiten das unterschiedlich. Der Show tut die Abwechslung gut. Wir versuchen, einen schönen Bogen zu spannen: Alle Gefühle, alle Stimmungslagen, die wir mit unserer Musik transportieren, finden hier statt. Das klingt jetzt sehr „groß“: Meiner Meinung nach bildet das einfach unsere Leben in allen Facetten ab. Es gibt Tiefen und natürlich auch Aufbruchsphasen. Das spiegeln wir wider – und das funktioniert, denke ich, auch live ganz gut.

Döll: Das spielt uns eher in die Karten, als dass es das Gegenteil bewirkt, meine ich. So hat der Konzertabend eine schöne Dynamik.

Kommen wir also noch mal ein bisschen zurück zu dieser Metapher mit dem Kreis ...

Döll: Sorry, dass ich das gedroppt habe! [lacht]

„Aja, Weinachten.“ ist im Kontext des Albums „Ich und

mein Bruder“ entstanden. Jetzt habt Ihr gerade einen neuen Song veröffentlich: „IUMB Forever“ mit einem Feature von Alyzah [IUMB steht natürlich für: Ich und mein Bruder]. Eine klare Referenz zur Platte von 2017. Schlagt Ihr ein neues IUMB-Kapitel auf?

Döll: Wenngleich wir uns nach der „IUMB“ stärker auf unsere Solo-Arbeiten und jeweiligen Kollaborationsprojekte konzentriert haben, haben wir stets weiter gemeinsam Mucke gemacht. Vieles davon liegt noch auf Festplatten. Wir dachten, jetzt sei ein guter Moment, um diese Konstellation wiederzubeleben.

Auf der Vinyl-Postkarte, dem physischen Release der Single, ist eine Art Katalognummer abgedruckt: „IUMB 2/01“. Kann man das als Hinweis interpretieren, dass da nächstes Jahr noch mehr Material von Euch beiden gemeinsam erscheint?

Mädness: Hast auf jeden Fall ein gutes Adlerauge ... [lacht]

Döll: Die Katalognummer steht dort nicht ohne Grund ...

Dann kann man ja dieses Jahr ganz besonders gespannt sein, was vielleicht noch bei „Aja, Weihnachten.“ in der Centralstation auf der Bühne aufgeführt wird. Danke für das Interview – und viel Spaß bei der Show! ❉

„Aja, Weihnachten.“

Die große HipHop-Homecoming-Show mit Mädness, Döll, alten Hits, neuen Songs sowie ausgewählten Gästen und Überraschungen. Als Support bereits bestätigt: Alyzah!

Centralstation (Halle) | Di, 23.12. | 20 Uhr | 41 €

Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf p-stadtkultur.de

instagram.com/maedness_isdegude instagram.com/doelloffiziell

KEINE LOBBY, ODER WAS?!

Darmstadts Subkultur und Bandszene erfährt zu wenig Unterstützung seitens der politisch Verantwortlichen. Fehlt das Verständnis? Eine kritische Analyse.

RECHERCHE + TEXTE: CEM TEVET OGLU (CT) + KATHARINA HOFF (KH) + PIT STEINERT (PIT) | ILLUSTRATION: DANIEL WIESEN

Irgendwie ist der Wurm drin. Im Verhältnis zwischen Darmstadts politischen Entscheider:innen und der hiesigen Subkultur. Mal läuft die Kommunikation „auf konträren Ebenen“. Mal sind die Umstände unglücklich und verhindern angestrebte pragmatische Lösungen. Mal herrscht schlichtweg Unverständnis. Und ja, Geld ist aktuell auch keins da. Das P blickt auf ein äußerst durchwachsenes Jahr 2025 zurück.

Nach dem traditionell gemächlichen Januar begann das Stadtkultur-Jahr 2025 mit einem Abschied: Ende Februar quittierte die insgesamt recht unauffällig agierende städtische Kulturreferentin Dr. Gabriele König ihre Tätigkeit für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und wirkt seitdem als Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung Stadt-Region Stuttgart 2027. Ihr Nachfolger, Dr. Philipp Gutbrod, ist zwar ein cooler Jazz-Drummer. Der renommierte Kunsthistoriker wirkt mit seinem Hauptjob als Direktor des Instituts Mathildenhöhe, den er nach wie vor mit vollem Engagement ausfüllt, nach außen aber eben automatisch eher als Sprachrohr der Hochkultur. Nichts liegt dem P Magazin ferner, als Hoch- gegen Subkultur gedanklich gegeneinander auszuspielen (siehe Heftinhalt und Credo!) – dennoch stellt sich hier die Frage: Könnte nicht mal eine Person Kulturreferent:in werden, die für die gesamte Kulturszene (ein)steht? Zudem steht die Frage im Raum: Wie viel kann jemand in dieser Position wirklich bewirken ... wie viel Einfluss wird ihr oder ihm vom Oberbürgermeister und Kulturdezernenten Hanno Benz gewährt? Denn Kultur ist in Darmstadt in letzter Instanz Chefsache. Was Hanno Benz nicht goutiert, wird nicht umgesetzt.

Das gilt zwar auch für die Jugendförderung. Doch hier gibt es – neben der Eröffnung gleich mehrerer neuer Jugendzentren – durchaus Positives zu berichten. So bekam die Einrichtung eines Darmstädter Jugendplenums vom OB unzweifelhaft einen Daumen hoch. Das Partizipationsprojekt, in dem 44 junge Menschen zwischen 12 und 17 Jahren die stadtweite Jugend vertreten sollen, hat sich Anfang November erfolgreich konstituiert. „Ich freue mich sehr, dass die vielen jungen Menschen sich aktiv in die Gestaltung unserer Stadt einbringen möchten und hoch motiviert sind“, freute sich Bürgermeisterin Barbara Akdeniz zur Begrüßung. Zum Start wurden sofort sieben Arbeitsgruppen gebildet, unter anderem die AG „Safe Spaces, Awareness und mentale Gesundheit in der Stadt“, die AG Öffentlichkeitsarbeit und die AG „Bildung“. Entscheidend für eine anhaltende Motivation der Jugendlichen wird aber auch hier sein, inwieweit sie ihre Ideen in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung, an deren Sitzungen sie teilnehmen dürfen, wirklich einbringen können. Und ob ihre Anregungen zumindest partiell auch umgesetzt werden.

Folgt aufs Jugendparlament der Nachtbürgermeister? Die Jugend soll nun also ein organisiertes, direktes Mitspracherecht in Darmstadt haben. Den Kulturschaffenden, die das Nachtleben unserer Stadt

gestalten, fehlt diese Möglichkeit. Ein Darmstädter Nachtbürgermeister könnte die Interessen der Clubs, Bars, Kneipen und sonstiger nächtlicher Kulturorte vertreten und als moderierendes Bindeglied zwischen ihnen und der Stadtverwaltung, Anwohnenden sowie Gästen wirken. Aktuell haben 17 deutsche Städte einen Nacht(kultur) beauftragten: Vorreiter war Mannheim (2018), hier aus der Nachbarschaft setzen sich schon in Mainz, Wiesbaden und Heidelberg Ehrenamtliche oder in Teil- bis Vollzeit Beschäftige für mehr Verständnis und Kommunikation untereinander ein.

Sie wirken damit auch dem Empfinden vieler subkultureller Veranstalter entgegen, zu wenig gehört und nicht (genug) unterstützt zu werden. Eine solche „Koordinierungsstelle Nachtleben“ (Bezeichnung in Hannover) hätte vielleicht auch dafür gesorgt, dass die im 50. Jahr ihres Bestehens auch von der Lokalpolitik mit Lob überhäufte Goldene Krone dank städtischer Unterstützung wieder Konzerte veranstalten kann. So aber musste das Förderprogramm „Plug In“ der Initiative Musik, der zentralen Fördereinrichtung des Bundes für Popularmusik und Jazz, herhalten, um eine neue PA und Lichtanlage finanziert zu bekommen. Chance für ein Zeichen der Wertschätzung vertan, Stadtregierung!

Ende 2025 Geschichte: das Jugendhaus Huette In manchen Fällen liegt es weniger am Einsatzwillen der politisch Verantwortlichen als an den Umständen. So wie im Falle des Jugendhauses Huette in der Kiestraße, das Ende des Jahres schließen wird. Nach 67 Jahren. Vor allem Bürgermeisterin Barbara Akdeniz kämpfte hinter den Kulissen wie eine Löwin um den Erhalt der offenen Jugend- und Kulturarbeit des ältesten Jugendzentrums in Hessen. Finanziert wurde das Angebot der Jugend- und Kulturarbeit zwar von der Stadt Darmstadt – aber in einem Gebäude und in Räumen sowie unter der Trägerschaft der Evangelischen Kirche. Diese behauptet, das Gebäude sei stark sanierungsbedürftig, der Erhalt der Immobilie für die Kirche jedoch nicht finanzierbar. Selbst das Angebot einer Stiftung, die sich mit einer Spende von 400.000 Euro am Erhalt beteiligen wollte, wurde vom

Evangelischen Dekanat ausgeschlagen. Bürgermeisterin Barbara Akdeniz reagierte in der Presse enttäuscht: „Wenn das Dekanat ein wirkliches Interesse gehabt hätte, wäre das gegangen.“ Auch sei das Dekanat nicht bereit gewesen, der Stadt das Gebäude für einen symbolischen Euro zu verkaufen, um den Raum für Jugendliche zu erhalten. Aktuell sucht die Stadt nach einer Lösung, um das Angebot der Huette an einem neuen (innerstädtischen) Ort fortzuführen und zu sichern. Eindeutig ein Fall für: die Leerstandsmanager:innen der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH (tolle Arbeit im letzten Jahr! So viele belegende Impulse für die City, das war stark – bitte weiter so!) ...

Großes Problem: Fehlende Planungssicherheit Weil städtische Kulturförderung eine sogenannte freiwillige Leistung ist, gibt es für Darmstädter Kulturvereine, die freie Theaterszene und von Vereinen veranstaltete Musikfestivals zudem ein chronisches Dilemma: Wie soll ich ein Kulturprogramm planen, wenn ich erst hinterher erfahre, ob ich finanziell gefördert werde beziehungsweise in welcher Höhe? Dieses Jahr wurde die Frage nach der finanziellen Unterstützung rekordverdächtig spät beantwortet: Erst am 8. September genehmigte das Land Hessen den Darmstädter Kommunalhaushalt 2025 (und 2026 unter Vorbehalt). Ein strukturelles Problem. Aber für die Kulturschaffenden ein nervenaufreibendes Vabanquespiel. (ct)

OHA Osthang eingefroren Ein großes kulturpolitisches Thema war 2025 auch das Lahmlegen des OHA Osthang. Was vor über zehn Jahren als temporäres Kulturprojekt am Fuße der Mathildenhöhe begann, hat sich in viele kulturaffine Heinerherzen eingenistet: Der Osthang existiert schon so lange, dass die meisten derzeit Studierenden Darmstadt nicht ohne ihn kennen. Eine Dekade hat der OHA e. V. seinen stetigen, wichtigen Teil zur städtischen Kultur- und Veranstaltungsszene beigetragen.

Die Diskussion um das Aus des Osthangs zieht sich schon nahezu ebenso lange hin – und kommt nun zu dem Punkt, der Saison um Saison hinausgezögert wurde: Der Osthang weicht dem Bauprojekt Besucherzentrum Mathildenhöhe, das im Rahmen des UNESCO-Weltkulturerbe-Titels errichtet werden soll. Das Vorhaben wird nach wie vor ambivalent diskutiert: Unter anderem Die Linke, UFFBASSE und

UWIGA/WGD kritisieren, es sei zu teuer für eine stark verschuldete Stadt wie Darmstadt, es nehme dem Osthang die kulturellen Örtlichkeiten weg, das Projekt sei nicht nachhaltig. Zudem sei es fragwürdig, einen so großen Neubau zu planen, wenn in naher Umgebung „so viele leere und hervorragend nutzbare“ Gebäude stünden. Die Stadt weicht von der Planung nicht ab, auch nicht nach vielen Gesprächen mit dem OHA e. V. in der Vergangenheit und den von der Initative „Osthang Bleibt“ organisierten Unterstützer-Demos im letzten Jahr.

Die immer wieder vorgetragene Begründung, dass der Osthang stets nur als temporäres Projekt geplant war, könnte man seiner immensen Akzeptanz und Relevanz in der Bevölkerung und der Kreativszene gegenüberstellen, die der Kultur-Ort entwickelt hat. Verstetigungen solcher im Ursprung temporärer Projekte, die sich mit einer Stadt entwickeln und auf Bedürfnisse reagieren und sich dadurch etablieren, sind an anderen Stellen extrem erfolgreich. Gute, nachhaltige Stadtentwicklung funktioniert auf diese Art. Dennoch soll der Osthang nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung – angeführt von der aus Grünen, CDU und Volt bestehenden Regierungskoalition – weichen.

Geplanter Neustart in der Weststadt Es soll allerdings eine Alternative geben: Die Stadt stellt dem OHA e. V. in naher Zukunft ein Grundstück im Industriegebiet an der Mainzer Straße zur Verfügung – mietfrei und zeitlich unbegrenzt. Dorthin kann auch die Main Hall umgezogen werden. Stadt und OHA-Verein stehen hierzu im Austausch miteinander. Bei Redaktionsschluss waren allerdings noch keine Verträge unterzeichnet.

Das vom OHA e. V. unabhängige Bündnis „Osthang Bleibt“ steht dem geplanten Umzug sehr kritisch gegenüber: Sprecherin Leonie sieht hierin „eine fatale Entscheidung“. Ihrer Meinung nach gehört der Osthang dort hin, wo er sich entwickelt hat – in den Umkreis der Mathildenhöhe, deren Grundgedanke in der Entwicklung des Ortes und Projekts „stetig weitergedacht“ wurde. Ihn einfach an einen anderen Ort zu versetzen, erachtet sie als quasi unmöglich – Charakter und Funktionalität ließen sich nicht einfach an einem anderen Ort reproduzieren. „Wie mit dem Osthang umgegangen wird, ist ein falsches Signal in Richtung Zukunft“, stellt „Osthang Bleibt“ klar. Kritisiert wird auch, dass das neu zu bauende Gebäude nicht den UNESCO-Werten entspräche, die unter anderem Partizipation, Integration lokaler Akteur:innen und Nachhaltigkeit umfassen. Man fragt sich, warum ein kulturell so

aktiver und erfolgreicher Ort, der Raum für unterschiedlichste Gruppen und Nutzende bietet und verbindend wirkt, ausgerechnet in der aktuellen Zeit mit so wenig Wertschätzung behandelt und de facto aufgegeben wird. Und man fragt sich auch, warum dieser Ort den Sommer 2025 über nicht kulturell bespielt werden durfte, obwohl noch gar keine Bagger rollten. Der Osthang wurde eingefroren, damit er nicht zu aufmüpfig würde – so scheint es.

Fast schon im Gegensatz zu „Osthang Bleibt“ blicken Vertreter:innen des OHA e. V. gespannt positiv in die Zukunft. Ein zeitlich unbegrenzt nutzbarer Ort bietet ganz neu zu entdeckende Möglichkeiten, die 22-Uhr-Sperrstunde bildet vielleicht bald keinen so engen Rahmen mehr, und in der neuen Umgebung gibt es Potenzial spannender Kooperationen mit Nachbar-Locations wie dem Weststadtcafé oder dem Ponyhof. „Eine schwere Aufgabe wird natürlich, die Menschen an den neuen Ort zu bringen, der viel abgelegener sein wird“, räumt Kassenwart Robin Fertig ein und spielt damit – unbewusst –auch auf die fehlende ÖPNV-Anbindung an. Das könne aber auch eine spannende Aufgabe sein und Chancen bieten, neue Konzepte zu entwickeln.

Fazit zur OHA-Thematik: Es bleibt zu hoffen, dass die Transformation dieses wunderbaren Ortes gelingen kann und mit dem Osthang nicht ein weiterer Teil der Darmstädter Kulturszene aus der Stadt verschwindet. (kh)

Die liebe, alte (und neue) Proberaumnot Kommen wir zur Darmstädter Musiker:innenszene.

Ein Thema beschäftigt diese schon seit Jahren: Es gibt zu wenige Proberäume in der Stadt! Auch die Alte Glasbläserei steht inzwischen nicht mehr – trotz medienstarken Protests. Spätestens mit dem Abriss wurde der Debatte um den Erhalt des Gebäudes am Rande des Johannesviertels endgültig ein Ende gesetzt. Der bis dato größte Proberaumkomplex in Darmstadt bot rund 25 musikalischen Projekten in zwölf Räumen auf drei Etagen Unterschlupf. Doch 2023 kündigte der ZAS (Zweckverband Abfallverwertung Südhessen) die Mietverhältnisse mit den Bands „aus genehmigungsrechtlichen und brandschutztechnischen Gründen“.

Michael Marquardt hat mit seiner Indie-Band Dann Wohl Sophie nach dem Ende der Alten Glasbläserei mit etwas Glück einen Ersatzproberaum gefunden –allerdings nur temporär. Vielen gehe es so. „Richtig zufrieden ist fast niemand“, meint der Musiker. Gerade für Newcomer sei es – ohne jahrzehnte-

langes Netzwerken in der Stadtszene – schwierig, langfristig einen Proberaum zu finden.

Auf Zeit gespielt Nachdem Oberbürgermeister Hanno Benz den Bands der Alten Glasbläserei im OB-Wahlkampf 2023 sowohl öffentlich als auch persönlich seine Unterstützung zugesichert hatte, habe dieser sich danach stark zurückgehalten, so Marquardt. Nach einiger Zeit habe es schließlich ein Gespräch mit dem Kulturdezernat gegeben, welches jedoch, ähnlich wie der Austausch mit den Vertreter:innen der Stadtverordnetenversammlung, nicht mehr als „nette Worte“ gebracht hätte. Nur die Oppositionsfraktion der Linken hätte sich „wirklich hinter das Thema geklemmt“, bis es schlussendlich jedoch versandet sei. „Es war klar, dass auf Zeit gespielt wird ...“, meint Marquardt. Von Hanno Benz sei er nachhaltig enttäuscht.

Frank Horneff, Pressesprecher der Stadt Darmstadt, teilt auf Anfrage mit, dass man bislang keine alternativen Proberäume für die Alte Glasbläserei finden konnte. „Alle infrage kommenden und untersuchten Objekte haben sich aus verschiedenen Gründen als ungeeignet erwiesen“, erklärt er. Konkret geprüft habe man etwa das ehemalige Bürger- und Ordnungsamt in der Grafenstraße, das alte Klinikgelände in Eberstadt, die ehemalige Materialprüfanstalt und den Mozartturm in der Rheinstraße. Dieser Turm, ein Bunkergebäude unter Denkmalschutz, wird vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) betreut. Horneff erklärt: „Allerdings wurde bei einer Begehung festgestellt, dass der Sanierungsstau erheblich ist und der ehemalige Nutzer, der 2020 verstorben ist, bauliche Veränderung in größerem Umfang vorgenommen hat.“

Proberäume bei Schulneubauten?

Neben diesen Bestandsgebäuden zeichnet der Pressesprecher weiter die Möglichkeit auf, „die Schaffung von Proberäumen bei Schulneubauten zu realisieren“. Zudem begleite die Kulturverwaltung bereits Anmietungen von Proberäumen und vermittele Leerstände. Allerdings sei dies wegen unterschiedlicher Besitzverhältnisse und genehmigungspflichtiger Auflagen „in der Umsetzung sehr schwierig“. Für das langfristige Ziel, „Raumangebote für Kulturschaffende im Stadtgebiet zu erfassen, zusammenzuführen und

nutzbar zu machen“, brauche es weitere Zeit, so der Pressesprecher.

Doch die Zeit eilt. Denn die sowieso schon angespannte Proberaumsituation in Darmstadt wurde durch das Ende der Alten Glasbläserei noch prekärer. Wer in Darmstadt Proberäume zur Miete anbietet, so der Tenor in der Szene, ist in der Regel komplett ausgebucht. Hinzu kommen Anbieter:innen, die ihre Angebote langsam abbauen, wie die Proberäume von „Bandpro.be“ im Industriegebiet der Mainzer Straße.

Frage nach Platz und Mittel Erschwerend hinzu kommen Einschränkungen in den bereits bestehenden Darmstädter Räumlichkeiten. So hatten jüngst auf dem Goebel-Gelände mehrere Bands in ihren Proberäumen mit Wasserschäden zu kämpfen. Manche von ihnen stehen nun infolgedessen erneut ohne Räumlichkeiten da – nachdem sie teilweise schon nach Schließung der Alten Glasbläserei hierher umgezogen waren. So ist es etwa der Soulband Simon and the Diamonds ergangen. Seit ihrer Gründung 2018/2019 waren sie in der „Glasi“ ansässig.

Ihr Trompeter Kai Schönewald ist der Meinung, für neue Proberäume in der Stadt müsse man nicht nur die Frage nach dem Platz, sondern auch nach den Mitteln stellen. Zwar gebe es Ideen aus der Lokalpolitik wie das „CityLab“ fürs Ladenflächenund Quartiersmanagement, das die Innenstadt mit neuem Leben und Kultur füllen möchte, allerdings seien die Projekte dort zeitlich so begrenzt, dass „wenn die Leute mal mitbekommen haben, dass du jetzt hier bist, man eigentlich schon wieder raus muss“. Auch im Verlagern von Proberäumen in benachbarte Orte wie Bensheim oder Griesheim sieht Schönewald keine perfekte Lösung: „Das schafft Rahmenbedingungen, die oftmals nicht erfüllbar sind für Leute ohne Auto, Leute mit wenig Geld oder auch professionelle Projekte, die mehr als nur ein Hobby sind.“

Bisher keine Aussicht auf Ersatzangebot Schlagzeuger Jonas Wilzbach sucht mit seiner Psychedelic-Rock-Band Faze aktuell ebenfalls eine neue Probemöglichkeit – was in Darmstadt „spätestens seit der Schließung der Glasi eine echte Herausforderung geworden ist“. Die vergangenen Jahre probte Faze im Jugendzentrum Huette. Für sie und die anderen Musikprojekte von dort gebe es bisher noch keine Aussicht auf ein Ersatzangebot. Besonders bitter stelle er sich die Situation für die beiden betroffenen U18-Bands vor. „Darmstadt hat für seine Größe eine ziemlich aktive Musikszene“,

konstatiert Wilzbach. „Aber damit das so bleibt, müssen für junge Musiker:innen unbedingt mehr Räume geschaffen werden.“ Doch auch bereits etablierte Bands sind von der Proberaumnot betroffen. Eine von ihnen: die Glamrock-Band Snerft, die aktuell (ohne Proberaum) ein paar Monate pausieren möchte. „Zugängliche Räume sind ja die Grundlage für Musik“, erklärt Snerft-Gitarrist David Hilkert. „Und die Vernetzung belebt es dann.“

„Mehr als nur Musikmachen“ Das sieht auch Kai Schönewald so: „Eine präsente Szene gestaltet schließlich ihre Stadt und die öffentlichen Begegnungsorte für Bürger:innen maßgeblich mit.“ Und um sich dafür zu organisieren, brauche es eben Räume. „Ansonsten bleibt am Ende kein Platz mehr, um sich gemeinnützig zu verwirklichen“, schließt er. „Auf kurz oder lang verarmt die Stadt ohne diese Begegnungsorte und wird unattraktiver.“ Einzelne Keller, um alle Bands mit Proberäumen zu versorgen, seien zwar schön und gut, sagt auch Michael Marquardt. „Doch es braucht auch Orte, an denen Begegnungen möglich werden und dadurch Subkultur entstehen kann“, betont er. „Da geht es um mehr als nur Musikmachen.“

Vor diesem Hintergrund suchen aktuell immer mehr Kulturorte in Darmstadt nach Lösungen, wie sie ihre Standorte langfristig sichern können. Die Bands im Proberaumkomplex „Loft“ in der Liebigstraße etwa haben den Verein Darmstadt Rock City e. V. gegründet. Eine Ecke weiter, beim Kulturclub Sumpf, wurde eine Genossenschaft ins Leben gerufen. Diese Form solle gemeinschaftliche Entscheidungen und Verantwortung möglich machen und den Ort von der Abhängigkeit einer einzelnen Person lösen, erklärt der Vorstand.

Vielleicht ist diese Art der Selbstorganisation für den Kampf um die Alte Glasbläserei erst zu spät angegangen worden, um genügend politische Schlagkraft in Gang zu setzen. Samba Gueye, Keyboarder der Krautrock-Band Lucid Void, war damals als langjähriger „Glasi“-Nutzer auch Teil der Proteste. Bei der Sumpf-Genossenschaft ist er bereits Mitglied. „Ich finde es schade, dass die Bandszene, die in Darmstadt ja schon relativ groß ist, so viel aus eigener Kraft tragen muss“, fasst er zusammen. Wertschätzung sehe anders aus. (pit)

Neueröffnung

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Neulich in der Filterblase

himmel aus nebel

TEXT: NESH VONK | COLLAGE: PETRA BLANK

krähen ziehen fäden im himmel aus nebel ich hab nicht viel zeit, ich muss gehen schwefel regnet, ich hör die erde beben särge und schutt, seen aus blut, berge aus glas – was ist gescheh'n?

ein weg in der ferne der nirgendwo hinführt neben mir im schlamm, ein totes pferd ich geh durch eine schlucht in der sich kein wind rührt sehe brennende autos die niemand mehr fährt

ich schaue mich um, ich stehe im regen seh' leblose dinge, die sich bewegen rieche menschen ohne leben kein verzeihen, kein vergeben ich renne dagegen mauern aus glühenden kohlen und wut und hass träume von weizenfeldern

und grünem gras

ich schau dich an und du bist unbeschreiblich schön doch das ist kein weg, das ist das ende auf allen vieren werd ich suchen bis ich dich wiederfinde bluten mir auch die knie und die hände

krach aus vergangenen zeiten die ich nie vergaß ich wünsche mir wälder und kühles nass was soll das egal wo man steht, wohin man auch rennt nichts als stahl, gestank, müll und zement und kein mensch weit und breit den man erkennt

ich schau dich an und du bist unbeschreiblich schön doch das ist kein weg, das ist das ende auf allen vieren werd ich suchen

bis ich dich wiederfinde bluten mir auch die knie und die hände

ich vermisse, vermisse, vermisse was war und was wäre die angst ist weg, da ist nur noch leere

ich hab verloren, verloren, verloren was weg ist hätte ich gerne mir fehlt der halt zur welt ich umarme eine laterne

ich bin weg, bin weg, bin weg ich wär so gern wieder hier bin ich bei dir bei dir bei dir dann wär ich lieber bei mir

wach auf, wach auf, wach auf das laken ist voller schweiss und unter der decke ganz hinten in der ecke hör ich ein schluchzen ganz leis

das laken war weiss ❉

Svet je malý Bota

Dünya küçüktür

Adunyada way yartahay

Verden

The world is small

Übersetzungen

Le monde est petit

Pasaule ir maza

Aufgeschnappt! Aufgeschnappt!

Stadtkultur-Neuigkeiten

+ SCHULE FÜR CLOWN UND ENSEMBLETHEATER

Etwas mehr als ein Jahr nach dem Erscheinen von „The Night Will Find You In The End“, dem Debütalbum von Cherazade, hat die umtriebige Darmstädter Künstlerin neues Material präsentiert. Im Sommer war bereits die Single „Stupid Ho“ zu hören, mit „How It Feels“ ist Ende Oktober der bisher wohl finsterste Song der Pop-Musikerin erschienen. Statt Synthesizern und Darkwave drängt sich hier eine schrill-kratzige, ruhelose E-Gitarre in den Vordergrund. Den Song findet Ihr überall als digitales Release. Wer mehr über Cherazade und

ihre Musik erfahren will, dem sei das große Blackbox-Interview [P #174, Juni 2025] ans Herz gelegt. instagram.com/cherazademusic

Hörbar inspiriert von Oldschool-HipHop ist „Grau“, die neue EP von Odin. Mit fünf Tracks ist sie Ende November erschienen – inklusive der melancholischen Boom-Bap-Nummer „Keine Lose“, die bereits im Sommer ein Release feierte. Beflügelt sind die lässigen Zeilen der HipHop-Tracks wieder von Beats aus der Feder von Odins Hausproduzent Fred Fatig straight outta Kranichstein. Wer Musik gerne auch in der Hand hält, darf sich freuen: „Grau“ findet Ihr nicht nur auf allen Streaming-Plattformen, sondern auch als Kassette bei Live-Shows des Rappers. Wie gesagt: oldschool! instagram.com/ilias0din

„Snakes Bite Tales“ ist bereits seit Juni erhältlich, vor wenigen Wochen haben Bushfire die Veröffentlichung von Album Nummer vier um eine Single samt Musikvideo ergänzt. Im Clip zu „Comfort In Silence“ steht Sänger Bill im Mittelpunkt. Findet Ihr überall im Netz, schaut mal rein! Die Platte ist die erste Veröffentlichung der Band ohne Gründungsmitglied Marcus Bischoff – was dem kraftvollen Sound voller Doom- und Stoner-Rock-Elementen jedoch keinen Abbruch tut. Die LP mit neun Songs ist als hochwertig gestaltete Schallplatte im Direktvertrieb der Band erhältlich. bushfiremusic.com

Legendär! Und jetzt erstmals verfügbar: Der gesamte Katalog von Milton Fisher – drei LPs und eine EP – wurde digital veröffentlicht. Inklusive der nie erschienenen Platte „The Lost Album“, das in Folge der Auflösung der Band nie das Tageslicht erblickt hatte. Milton Fisher waren eine von 1989 bis 2002 aktive Darmstädter Indie-Band mit Faible für Lo-Fi-Gitarrenmusik und Folk-Punk. Die 1999 geschriebene Lilien-Hymne „Europapokal“ – damals wurden am „Bölle“ Spiele der Oberliga Hessen bestritten – hat heute Kult-Charakter. Verantwortlich für die popkulturelle Archivarbeit zeichnet sich das Label „From Lo-Fi to Disco!“. lofitodisco.com

TEXT: MATIN NAWABI | FOTOS: SAMUEL CORNELISSEN (CHERAZADE) + MILTON FISHER + PILLHUHN POLKA

Szene-Kenner wissen Bescheid: Betrieben wird

„From Lo-Fi to Disco!“ von den Woog Riots, bei denen Milton-Fisher Frontmann Marc Herbert Gitarre spielt (und singt) und der das Label zusammen mit Bandkollegin Silvana Battisti führt. Auch in der Sammlung der „Woogies“ schlummerte noch ein Pop-Juwel mit Fußball-Bezug: 2006, anlässlich der Fußball-WM in Deutschland, komponierte das IndiePop-Duo die Single „Football ‘round the Clock“. Jetzt ist diese als neu gemastertes Re-Release auf allen digitalen Vertriebswegen zu finden. woogriots.de

2002 gründete Ann Dargies die Schule für Clown und Ensembletheater. In der Kulturwerkstatt Wacker Fabrik in Mühltal produzieren sie und ihr Team die Stücke des Theater Transit und bieten als eine von wenigen Adressen im deutschsprachigen Raum die Schauspielausbildung zum Bühnenclown an. Geleitet wird die Clownsschule von Dargies zusammen mit Heike Stock, sie dauert 60 Tage, wobei sich diese auf einen Zeitraum von zwei Jahren verteilen. Im Februar 2026 beginnt ein neuer Jahrgang. Informationen und Bedingungen für die Bewerbung findet Ihr online unter: clownsschule-darmstadt.de

Neue Sprachkurse und mehr bietet im neuen Jahr die 1952 in Darmstadt gegründete Deutsch-italienische Kulturgesellschaft Società Dante Alighieri – Comitato di Darmstadt e. V. an. Mehr Infos: dante-darmstadt.de

„Darmstadt in brillanten Bildern“ präsentieren Dirk Zengel und Petra Neumann-Prystaj mit ihrem Bildband „Darmstadt“. Auf 72 Seiten könnt Ihr Euch durch schmucke Sehenswürdigkeiten, alltägliche

Plätze, Parkanlagen und historisch bedeutsame Orte unserer „lebenswerten Stadt“ blättern. Das Hardcover-Buch im großzügigen Format ist im Wartberg Verlag erschienen und für 18,90 Euro überall im Buchhandel zu erwerben. wartberg-verlag.de

Detlef Deinert ist „für die beschleunigte Digitalisierung der Darmstädter Stadtverwaltung verantwortlich“. Im Rathaus freue man sich über den „hochqualifizierten und praxiserfahrenen Neuzugang“, der jetzt das „erheblich“ umstrukturierte Darmstädter Amt für IT leitet, so die Stadt per Pressemitteilung. darmstadt.de

Hochdekoriert sind Mitglieder der Eberstädter Kampfsportschule San-Ti von der Weltmeisterschaft der World Kickboxing and Karate Union (WKU) zurückgekehrt: Fünf Weltmeistertitel, drei Silber- und zwölf Bronzemedaillen hat das 14-köpfige Team nach Darmstadt geholt. Angetreten waren die Sportler in den Disziplinen Karate Kumite, Pointfighting, Leichtkontakt, Kick Light, Karate Kata und Freestyle. An dem internationalen Wettkampf hatten 2.500 Athletinnen und Athleten aus über 40 Nationen teilgenommen. Gratulation! Gegründet wurde San-Ti 1995 von Tino Inglese, knapp 630 Schüler werden hier derzeit unterrichtet. san-ti.de

„Von jedem Platz kann man großartig hören und sehen. Der neu gestaltete Zuschauerraum schafft einen intensiven Fokus auf den spielenden, singenden, tanzenden Menschen auf der Bühne ...“: Euphorisch blickt Karsten Wiegand, Intendant des Staatstheaters Darmstadt auf das Ergebnis der Sanierung des Kleinen Hauses. Nach viereinhalb Jahren intensiver Arbeit hat sich hier Anfang November endlich wieder der Vorhang gehoben. Das Land Hessen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt haben rund 68 Millionen Euro in die umfassende Erneuerung investiert. 3.450 Kubikmeter Stahlbeton wurden verbaut und mehr als 57 Kilometer Elektrokabel verlegt. staatstheater-darmstadt.de

Junge Rosen-Aficionados rund um den Studenten Lennart Sigmund haben sich als neuer Darmstädter Rosenfreundeskreis zusammengeschlossen. Das Durchschnittsalter der Vereinigung, die sich der Pflege und dem Wissen rund um die „Königin der Blume“ verschrieben hat, liege bei Anfang 20, berichten unsere Kollegen vom Darmstädter Echo. Kontakt kann online aufgenommen werden: rosenfreunde-darmstadt.de

Schmieröl, Späne und Druckerschwärze statt zarter Blüten stehen beim Verein für Industriekultur e. V. im Mittelpunkt. Der neu gegründete Verein will das „industrielle Erbe der Stadt sichtbarer machen“, erklärt Gründungsmitglied Marjam Schellhaas. Hierzu sei bereits eine Sammlung von 800 Gegenständen aus ehemaligen Darmstädter Produktionsstätten und knapp 1.000 Schriftstücken zusammengetragen worden. Diese wolle man in einem neu geschaffenen Museum im Johannesviertel ausstellen. Schellhaas hat sich zuletzt auch federführend um den Erhalt des Hauses für Industriekultur (HIK) engagiert. Die Außenstelle des Hessischen Landesmuseums Darmstadt ist ein beeindruckender Industriebau in der Weststadt, beherbergt unter anderem Exponate von Druckund Schriftgussverfahren und war bis Ende 2023 Adresse einer der letzten Schriftgießereien weltweit [P #157, Oktober 2023] – ist aber seit mehr als zwei Jahren geschlossen. Verantwortlich ist für das Gebäude das Land Hessen, Priorität scheint die Wiedereröffnung nicht zu haben, die Zukunft des HIK ist weiter ungewiss. industriekultur-darmstadt.de

Am Standort des ehemaligen Atomkraftwerks Biblis will das Unternehmen Focused Energy ein Laserfusions-Kraftwerk ans Netz bringen. Das Darmstädter Start-up ist eine Ausgründung der

TU Darmstadt – hier arbeiten Mitgründer Markus Roth und sein Team an der innovativen Technologie der Kernfusion. Auf dieser ruhen große Hoffnungen zur künftigen Energieversorgung. Hessens Ministerpräsident spricht von einem möglichen „Gamechanger“. Mit einer neuen Förderung von 2,5 Millionen Euro will das Land Hessen helfen, diesem Durchbruch näher zu kommen. focused-energy.co

In den 80ern hatten Stromberg Polka eine aufsehenerregende, jedoch kurze Karriere. Die Darmstädter galten als eine der ersten, klar antifaschistischen Skinhead-Bands bundesweit. 40 Jahre später juckte es Gründungsmitglied Che wieder in den Fingern. Die Bass-Gitarre wurde aus dem Schrank geholt, eine neue Besetzung zusammengetrommelt. Vorhang auf für: Pillhuhn Polka. Zu Beginn wurden Oi-Klassiker gecovert und ausgewählte Hits der Vorgänger-Band live aufgeführt. Schnell wurden im Proberaum aber auch frische, eigene Songs geschrieben. Das lief so gut, dass jetzt beim Szenelabel Riot Bike Records das Album „Gestern Heute Morgen“ erschienen ist! Die zwölf melodischen Oi-Punk-Songs mit deutschsprachigen Texten wurden auf Vinyl gepresst, sind als Schallplatte erhältlich und ebenso digital auf den üblichen Kanälen zu finden. instagram.com/pillhuhn_polka

Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Akten von Engelbert Humperdinck / Libretto von Adelheid Wette / in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln / ab 10 Jahren ab 06.12.

Mutig, eindringlich, visionär

Unsere Kunsthighlights für Dezember und Januar

AUSWAHL + TEXTE: JULIA HICHI | ABBILDUNGEN: SEBASTIAN WEISSGERBER („GONDELANLEGER“), FOTO: CLAUDIA EHRY (1) + MARIA VON HEIDER-SCHWEINITZ (2) + HESSISCHES LANDESMUSEUM DARMSTADT, FOTO A. EBERT, HLMD (3) + ALESSANDRA DRAGONI („LIBERA POESIA“ 2023) (4) + NICOLE NICKEL („SCAT“ 2014) COPYRIGHT CHRISTIAN LAUKEMPER (5) + MARTINA HAMMEL „DAS MEER EIN GRAB“ (6) + JULIANA JAEGER („EN PASSANT“) (7) + CHARLOTTE PERRIAND (HOCKER „BERGER“) (8)

Kunst entlang der Modau

Ein Winterspaziergang zum Modaukunstpfad in Darmstadt-Eberstadt verwandelt die Promenade in ein Freilichtmuseum. Auf 700 Metern laden vier Landart-Installationen mit geheimnisvollen Torii, luftigen Segeln, verspielten Stegen und Wellenhörbänken zum Staunen, Verweilen und Lauschen zwischen Kunst, Natur und Wasser ein. Perfekt für die besinnliche und achtsame Zeit.

dauerhaft | 24/7 Modaupromenade zwischen Modaustraße/ An der Eschollmühle und Uhlandstraße waldkunst.com

Wolkenwelten

Die Ausstellung „Wolken. Erleben und Verstehen“ im Hessischen Landesmuseum Darmstadt macht das Unsichtbare greifbar: Sie zeigt, wie Wolken entstehen, das Klima beeinflussen und Extreme formen. Besucher:innen erwarten faszinierende 3D-Modelle, eindrucksvolle Wetterfotografien und ein Experiment, bei dem Wolken live vor ihren Augen entstehen.

bis 11.1.2026 | Di + Do + Fr: 11 bis 18 Uhr + Mi: 11 bis 20 Uhr sowie Sa + So: 11 bis 18 Uhr Hessisches Landesmuseum Darmstadt hlmd.de

2 Expressive Welten

Das Kunst Archiv Darmstadt zeigt die expressive Welt von Maria von Heider-Schweinitz: Ölgemälde voller Kraft, sinnliche Frauenbilder, lebendige Landschaften und Stillleben. Ihre Werke offenbaren eine eigenständige Interpretation des Expressionismus, die Mut, Intensität und subtile Sinnlichkeit vereint – ein Blick auf eine Künstlerin, die lange im Verborgenen wirkte.

bis 9.1.2026 | Di + Fr: 10 bis 13 Uhr + Do: 10 bis 18 Uhr Kunst Archiv Darmstadt e. V. kunstarchivdarmstadt.de

Bella Italia?!

Die große Überblicksausstellung „No Place like Home“ zeigt erstmals in Deutschland, wie italienische Fotografie seit den 1980er-Jahren Europa geprägt hat. Über 320 Werke von rund 40 Künstler:innen entfalten ein Panorama zwischen Alltagspoesie, Gesellschaftskritik und künstlerischer Autonomie – von Arte Povera bis zur jungen Generation, die Identität, Community und Diversität neu erzählt.

bis 11.1.2026 | Mi bis So: 11 bis 17 Uhr + jeden zweiten Do: 11 bis 21 Uhr Kunsthalle Darmstadt kunsthalle-darmstadt.de

5 Verborgene Schätze

Die Adventszeit strahlt immer etwas Magisches aus – und so lässt sich die Galerie Netuschil auch wieder etwas Besonderes einfallen. Sie öffnet ihre Schubladen und Regale und präsentiert einen faszinierenden Querschnitt durch ihren reichen Bestand: Von Pablo Picasso bis Miye Lee, von Klassischer Moderne bis zeitgenössischer Kunst ist alles dabei, was ein Kunstherz begehrt. Am Sonntag, 7.12., ab 15 Uhr gibt's sogar eine Auktion, deren Erlös an eine soziale Einrichtung geht.

bis 24.1.26 | Do + Fr: 14.30 bis 19 Uhr + Sa: 10 bis 14 Uhr

Galerie Netuschil galerie-netuschil.net

6 Für das Recht, Rechte zu haben

Mit eindringlichen politischen Bildern und kraftvollen Texten zeigt die Künstlerin Martina Hammel, wie unser Leben im Globalen Norden Fluchtursachen und Migration im Globalen Süden beeinflusst. In ihren Arbeiten macht sie die soziale Ungerechtigkeit sichtbar und regt dazu an, über Verantwortung, Teilhabe und Solidarität zu reflektieren.

bis 30.1.26 | Mo bis Sa: 8 bis 18 Uhr Walther-Ratgeber-Haus der Evangelischen Hochschule eh-darmstadt.de

7 Rastlos

Die Darmstädter Künstlerin Juliana Jaeger zeigt in ihrer Gesamtschau Malerei, Collage, Objekt und Installation. Mit präzisem Blick für Form und Material lotet sie die Vielfalt ihres Schaffens aus, verbindet unterschiedliche Techniken und lädt das Publikum ein, die Kraft, Energie und Experimentierfreude ihrer Arbeiten unmittelbar nachzuvollziehen.

18.12.25 bis 28.2.26 | Mo bis Do: 10 bis 16.30 Uhr + Fr: 10 bis 15 Uhr Regionalgalerie Südhessen rp-darmstadt.hessen.de

8 Design fürs Leben

Die neue Ausstellung im „INTeF“ würdigt das Werk der visionären Designerin Charlotte Perriand, die das moderne Wohnen im 20. Jahrhundert revolutionierte. Von kühlen, ikonischen Stahlrohrmöbeln im Atelier Le Corbusier bis zu naturverbundenen Entwürfen in den Alpen: Perriand verband Form, Funktion und Menschlichkeit – und schuf Design, das bis heute inspiriert.

bis 8.3.26 | Di bis Sa: 11 bis 17 Uhr + So: 11 bis 14 Uhr Institut für Neue Technische Form (INTeF) intef.info

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Wirrwarr mit Wanderpokal

Unsere Theater-Tipps im Dezember und Januar

AUSWAHL + TEXTE: LEA MARIA SPILL | FOTO: THEATERLABOR INC. („DER STRUWWELPETER – EINE INKLUSIVE STRUWWELPETRIADE“)

1 Suchen, Sucht und Eifersucht

Nicht nur die Liebe zählt: Die wohlhabende Cathrine und ihr armer Adoptivbruder Heathcliff haben eine innige Verbindung. Doch Cathrine lässt sich von Geld und Status locken und heiratet den reichen Edgar Linton – schließlich gehört sich das so. Heathcliff ist verletzt und verlässt die Gegend. Daraufhin gerät Cathrine in eine tiefe Krise. Als sie und Heathcliff sich wiedersehen, ist er reich. Doch Edgar ist ihr Mann und sie bleibt bei ihm – schließlich gehört sich das so. Zwischen Eifersucht, Stolz und Abhängigkeiten entspinnt sich ein Netz aus Rache. Cathrine mittendrin. Emily Brontës Roman „Sturmhöhe“ zählt heute zu den Klassikern der englischsprachigen Literatur und ist quasi das Anti-„Romeo und Julia“.

„Sturmhöhe“

am Sa, 6.12. + Fr, 12.12. + Sa, 20.12. sowie weitere Termine im Dezember und Januar jeweils um 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters Darmstadt Staatstheater Darmstadt

Eins, zwei, drei, vier, Eckstein: Ein diffuses Wirrwarr aus Traum und Wirklichkeit. Eine Tür, hinter der jemand wohnt – oder auch nicht. Ein nächtlicher Thriller auf der Bühne. Eine Tür öffnet sich und schließt sich. Ein einsamer Mensch kommt heraus und tritt wieder ein. Er kämpft mit sich und gegen die Dämonen im Außen. Es wird gefeiert, gewartet, geliebt, gestritten und gehofft. Unter der Regie von Tjörvi Lederer öffnet sich in den Kammerspielen eine neue Welt, in die das Publikum eintreten und eine Reise erleben darf, die nach ihren ganz eigenen Regeln verläuft. Dauer: etwa vier (!) Stunden.

„No Signal (oder das Ende der Dunkelheit)“ Uraufführung am Fr, 23.1., um 20 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt November im Kleinen Haus des Staatstheater

2 Abwarten, Therapie geben

Für Pensionär Fred, Taxifahrer Vincent, Laborantin Clara, Spieledesigner Bob sowie Lili und Marie wird das Wartezimmer zur Gruppentherapie. Alle haben ihre eigenen Zwangsstörungen – und andere Besonderheiten. Fred hat Tourette, Vincent ist besessen von Zahlen, Clara freakt aus bei Keimen und Bob hat es mit der Symmetrie. Marie hat einen Kontrollzwang, dem sie mit Beten entgegentritt, und auch Lili braucht Hilfe. Der Psychiater lässt auf sich warten und so wird spontan eine Selbsthilfegruppe gebildet. Ein ganz normaler Haufen also – oder doch irgendwie verrückt? Auf jeden Fall sehr menschlich und auf der Suche nach Verständnis und Nähe in einer Welt, die manchmal zu schnell definiert, was richtig und falsch ist.

„TOC TOC“ am Fr, 5.12., um 20 Uhr im Theater Moller Haus

3 Improvisierter Skandal um den Wanderpokal

Die Bühne der Stage in Bessungen wird zum zweiten Mal zum Experimentierfeld für spontane Impro-Freunde. Vier Teams treten in verschiedenen Impro-Disziplinen gegeneinander an, um den heiligen Hardy-Wanderpokal zu erringen. Welche Szenen und Dynamiken entstehen, weiß niemand so genau. Was aber klar ist: Moderiert wird der Abend wie immer von Hardy Loppmann (Kai Schuber-Seel), zugleich Schöpfer und Boss der Show. Schiedsrichterin Schlüther wacht eisenhart über Fairness und Drama, während Cristóbal Gonzalez das Chaos am Klavier vertont. Die Team-Bewerbungen sind offen für mutige Rampensäue. Nach dem Spektakel gibt’s dann noch Karaoke.

„Hardys Theater Cup – Improtheater mit Herz und (ohne) Verstand“ am Fr, 12.12., um 20 Uhr in der Stage

Struwwelei

Der Struwwelpeter wird international gefürchtet und steht wie niemand anderes für die Grausamkeit deutscher Kindergeschichten. Seine Mitstreiter:innen Suppen-Kaspar, Zappel-Philipp und Daumenlutscher stehen ihm in nichts nach. Jetzt wird er vom Ensemble des Theaterlabor INC. ins 21. Jahrhundert katapultiert. Die fragwürdigen Figuren aus Heinrich Hoffmanns Klassiker werden auf den Kopf gestellt und genau unter die Lupe genommen. Mit Fantasie, Humor und kritischen Blick a lá „Dein autoritäres Süppchen löffel' ich nicht aus“. Daraus entstehen neue Szenen, die das inklusive Ensemble mit Schauspieler:innen zwischen 18 und 84 Jahren auf die Bühne bringt. Ein Stück rund um Regeln, Erziehung und Aus-der-Reihe-Tanzen.

„Der Struwwelpeter – Eine inklusive Struwwelpetriade“ Premiere am Fr, 9.1. + Fr, 16.1. + weitere Termine jeweils um 20 Uhr im Theater Moller Haus

5

Der Mönch, der Schokolade

aß und verschwand

Es war einmal ein Dorf, in dem sich irgendwie jede und jeder immer in irgendwen verliebte. Selma liebt Heinrich, der Dorfoptiker liebt Selma. Ihre Tochter hat ein Techtelmechtel mit dem Eisdielenbesitzer. Ihr Mann flieht in die große, weite Welt. Die Enkelin liebt den starken Martin. Der starke Martin verschwindet plötzlich – und ein „10 von 10“-Mönch mit Schokoriegeln taucht auf. Nur kurz allerdings, dann ist er in Japan. Dazu kommen Selmas Träume von einem Okapi, diesem süßen Tier mit scheinbar magischen Kräften. Immer, wenn Selma von ihm träumt, passiert etwas Krasses. In dem modernen Märchen nach Mariana Lekys Bestseller geht es um die unbedingte Anwesenheitspflicht im eigenen Leben. Ein ganzes Dorf, das von nur zwei Menschen gespielt wird.

„Was man von hier aus sehen kann“ am Fr. 30.1. + Sa, 31.1, jeweils um 20 Uhr im Theater Moller Haus

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Kalender Dezember 2025

MONTAG, 01.12.2025

Ausstellungseröffnung: 7 auf 1 Streich (Malerei)

Musikalische Lesung: Daniel Donskoy - Brennen

Kronleuchten

Da Capo Varieté - Impuls

Atelier Bildwechsel

19:30 h Centralstation (Saal)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Vintage (Oldies & Goldies)

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Open Jam

Smash Bros. Turnier

DIENSTAG, 02.12.2025

Giovanni Boccaccio - Decamerone

Filmkreis-Kino: Monsieur Aznavour (OmU)

Early Late Night Show

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

19:30 h downtown

19:00 h Downtown 20

19:00 h Literaturhaus

20:00 h Audimax / TUD

20:00 h Schlosskeller

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Bingo Abend

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 03.12.2025

Buchvorstellung: Manon Hopf

Filmkreis-Kino: In the Mood for Love (OmU)

Konzert: Piraí Vaca (Bolivien - Crossover)

Vortrag: Wie weiter mit Rojava?

Kellerslam

19:30 h Literaturhaus

20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

20:00 h Agora

19:00 h DGB Haus

20:00 h Schlosskeller

Lesung: Daniel Schreiber - Liebe! Ein Aufruf

Konzert: Aljosha Konter (Liedermacher-Pop)

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

Verrückte Stadttour Darmstadt

DONNERSTAG, 04.12.2025

Eisprung - die coverfreie Akustikjam

Konzert: Marianne Et Les Garçons (Jazz & Chansons)

Filmkreis-Kino: Superman (OV)

Spätschicht - Die After-Work-Party

Aurora DeMeehl & Herr Schmidt - Sandra Claus ...

Vortrag und Diskussion: Demokratie im Netz

Kunst gegen Bares

Fachschaftsparty Geowissenschaften der TU

In der Bar mit Marschalek

Konzert: Giants, Dwarfs and Black Holes

Edith Stein Vofi

Lesung: Jonas R. Kairies - Der Traumzeitreisende

19:30 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Luisenplatz

20:30 h Sumpf

20:00 h Agora

20:00 h Audimax / TUD

18:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

20:30 h HalbNeun Theater

18:00 h HDA, Olbrichweg 10

20:00 h Stage

22:00 h Schlosskeller

21:00 h Centralstation (Bar)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:00 h Goldene Krone (Disco)

19:30 h Künstlerhaus Ziegelhütte

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Kronedyp Tischkicker-Turnier

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 05.12.2025

Theater: Krabat

Underground Fusion

20:00 h Neue Bühne

22:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Comedy: Roberto Capitoni - 60 ist das neue 40 20:30 h HalbNeun Theater

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> Sandra Claus im HalbNeun.
> Aljosha Konter live.

Konzert: Schlippenbach Trio - Winterreise 2025

64 Industries mit One + Rainbow Curse + O-Din

Konzert: 5 Farben Scheisse + The 05 Bullets

Hitgeballer 2000+ mit Leo Yamane

Theater: Toc Toc

Konzert: TU Bigband - A (Jazz) Night in Darmstadt

HochleistungsWort

Konzert: Anima (St. Petersburg)

Fifty/Fifty - Die Party für Best Ager

Konzert: Glizzer (Indie-Synth)

Karaoke mit Rainer

Rockyversum

Weihnachts Trash Party mit DJ PM

Reggaelation

Pop Divas Tribute Show

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Freies Tanzen - Standard/Latein

Disco Party

20:30 h Jazzinstitut (Keller)

20:00 h Hoffart Theater

20:00 h Sumpf

22:00 h Schlosskeller

20:00 h Theater Moller Haus

20:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)

19:00 h Mathildenhöhe

18:00 h Haus der Deutsch-Balten

20:30 h Centralstation (Saal)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

21:00 h Goldene Krone (Saal)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

20:00 h Roßdörfer Biergarten

20:00 h An Sibin

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Latin Party Bailatino (Salsa, Bachata, Merengue)

Karaoke Night

SAMSTAG, 06.12.2025

Samstagsmatinèe: Dichterliebe

19:00 h Salon-Latino

19:00 h Stage

11:30 h Stadtkirche

We Rock You 21:00 h Künstlerkeller im Schloss

Theter: Krabat

Bellrämschter Sound Of The 90´s & 2000´s

Der Physiopath - Du bist deine beste Medizin

Clubline - 25 Jahre Linie Neun

20:00 h Neue Bühne

22:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

20:30 h HalbNeun Theater

21:00 h Linie Neun, Griesheim

Good Times 22:00 h Galerie Kurzweil

Bal Poussière mit Africain Harmony (Senegal) 20:00 h Agora

Metal Up Your Christmas - Metal Up Saint Nicholas 19:00 h Oetinger Villa

Christmas Oratorio von Bob Chilcott

Reggae-Treff

17:00 h Stiftskirche

20:00 h Berry's Café Bar

Bedroomdisco 20:30 h Stadtkirche

Impuls - Techno Special

Dancing for Goldies - Die Nikolaus-Party

Chamber Music At Ground Zero

Konzert: Stoppok Solo feat. Tess Wiley

Nikolaus bei Eigenart

Club Sounds

Santa Claus is coming…

23:00 h Schlosskeller

20:00 h Hoffart Theater

22:00 h Bess. Knabenschule (Keller)

20:00 h Centralstation (Saal)

10:16 h Eigenart Modedesign

22:30 h Centralstation (Halle)

18:00 h Innenstadtkirche St. Ludwig

Ausstellungseröffnung: Rainer Lind - As Lost As... 18:00 h Atelierhaus

Konzert: Dreimann (Rock)

Saturday Mash-up

Throwback Party mit DJ Baro

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Meditative Ambient-Drone-Musik.
> Stoppok feat. Tess Wiley.
> Zwei von Dreimann: Zünftiger Rock.

Konzert: Bernd Stoll & Friends

KI macht Zukunft - Hessen spricht über ...

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

Verrückte Stadttour Darmstadt

SONNTAG, 07.12.2025

Das Kriminal Dinner - Krimidinner für Jung und Alt

Konzert: Shani Oshri Trio (Jüdische Kulturwochen)

Live!Jazz - Frankfurt Pentagonium

Markt der schönen Dinge - Weihnachtsedition

Glühwein & Geschichten

Konzert: Brothers In Arms (Dire Straits Tribute)

Charly Landzettel - Jedzd hammer die Bescherung

Tango Domingo

Konzertlesung: Ernesto Cardenal & Grupo Sal Duo

Konzert: Gang durch den Advent

Offenes Atelier

Gute Stube-Konzert: Augelectrik + Jan Heck

Fantasy Kunstmarkt

20:00 h Stage

12:00 h Residenzschloss

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino

Luisenplatz

17:00 h Grohe Brauereiausschank

18:00 h Bess. Knabenschule (Halle)

19:30 h Stadtkirche

11:00 h Zum Goldnen Löwen

15:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

19:30 h HalbNeun Theater

11:00 h HalbNeun Theater

15:00 h Linie Neun, Griesheim

20:00 h Agora

17:00 h Pauluskirche

15:00 h Atelier Bildwechsel

20:00 h Hoffart Theater

15:00 h Schlosskeller

Jüdische Musik in der BKS.
> Live!Jazz in der Stadtkirche.

Jazz-u.Popchor Expression '88 singing Christmas

17:00 h Ev. Kirche Gräfenhausen

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Tanztee am Sonntag

15:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MONTAG, 08.12.2025

Krimitag des Syndikat - Benefiz-Lesung

Wissenschaftstag - Energie für die Zukunft ...

Folk Session

19:30 h Hoffart Theater

19:00 h Centralstation (Halle)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Vintage (Oldies & Goldies)

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Open Jam

> Benefiz-Lesung. > Americana & Country-Rock.

Smash Bros. Turnier

DIENSTAG, 09.12.2025

Lieblingsbücher der unabhängigen Buchhandlungen

Filmkreis: Filmkreis-Kino: Antifa

20 Jahre Darmstädter Musikpreis

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

Krone Quiz

19:30 h downtown

19:00 h Downtown 20

19:00 h Literaturhaus

20:00 h Audimax / TUD

19:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:15 h Goldene Krone (Saal)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Bingo Abend

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 10.12.2025

Filmkreis-Kino: Stromberg - Der Film

Vortrag: Neues aus der Altsteinzeit - Fauna ...

Frischzelle: Massy Ferguson (USA)

Konzert: Lakecia Benjamin & hr-Bigband

Konzert: Vincent Water (Funk & Pop)

20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

18:00 h Hessisches Landesmuseum

21:00 h Bess. Knabenschule (Keller)

20:00 h Centralstation (Saal)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Neues aus der Altsteinzeit - Fauna und Kunst 18:00 h Hessisches Landesmuseum

Vortrag: Wie funktioniert eigentlich Darmstadt? 20:00 h Theater im Pädagog

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

Kulturküche mit Midnight Blue Trio

DONNERSTAG, 11.12.2025

Theater: Leonce und Lena

Filmkreis-Kino: Viel Nebel im November

Wie’s Maul gewachse is - Hans-Joachim ...

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

19:30 h Künstlerkeller im Schloß

20:00 h Theater Moller Haus

20:00 h Audimax / TUD

20:30 h HalbNeun Theater

Solidarity!

Kleiner, stimmungsvoller Auftritt im Freien

Scoville Comedy

In der Bar mit Yunus & Emre

FB1 Weihnachtsparty

Live-Karaoke

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Kronedyp Tischkicker-Turnier

Verrückte Stadttour Darmstadt

FREITAG, 12.12.2025

Theater: Der Gott des Gemetzels

Konzert: Aura - The Queen Tribute

Theater: Krabat

Lesung: Ingrid Noll - Nachteule

Steinbruch Nighttrain

Comedy: Hans Gerzlich - Ihr Sünderlein kommet

Latin Dance Station

Mitsing-Konzert Lucia Lichterfest

Hardys Theater Cup mit Karaoke

Die Besondere Platte #74 mit Simon Dörken

21:00 h Schlosskeller

16:00 h Johannesplatz

19:30 h Stage

21:00 h Centralstation (Bar)

21:00 h Goldene Krone (Disco)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Luisenplatz

20:00 h Theater Moller Haus

20:30 h An Sibin

20:00 h Neue Bühne

19:30 h Stadtkirche

22:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

20:30 h HalbNeun Theater

20:00 h Linie Neun, Griesheim

18:00 h Stadtkirchplatz

20:00 h Stage

20:00 h Hoffart Theater

Die kleine Oase für Genussmomente

Wir lieben Kaffee, feines Gebäck und herzhafte Snacks, aber vor allem guten Geschmack. Bei uns erwarten dich täglich frische Leckereien – homemade im buna – Specialty Coffee und ein herzliches Lächeln.

buna

Heidelberger Straße 72 | 64285 Darmstadt (06151) 50 117 88 | info@cafebuna.de cafebuna.de | Instagram: /cafebuna.de

> Solidarité! Solidarität!.
> Lesung in der Kirche: Ingrid Noll.

Happy Birthday TI

Vortrag: Darmstädter Gartenkunst unter Ernst ...

Konzert: Cherry Tree

Party Schlittenfahrt mit DJ Baro

Ska Night

19:00 h Schlosskeller

18:00 h Hessisches Staatsarchiv

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Freies Tanzen - Standard/Latein

Disco Party

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Latin Party Bailatino (Salsa, Bachata, Merengue)

Karaoke Night

SAMSTAG, 13.12.2025

Samstagsmatinèe

Soul & Funk Night

19:00 h Salon-Latino

19:00 h Stage

11:30 h Stadtkirche

21:00 h Theater im Pädagog

Lesung: Bernd Schwarze - WeihnachtsWunderWonnebuch 19:30 h Stadtkirche

Theater: Krabat 20:00 h Neue Bühne

Vortrag: Initiative Essbares Darmstadt 19:00 h ehem. McDonalds am Ludwigspl.

Mottengeflüster mit DJ Tandrin

22:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Konzert: Heast as net? - Austropop 20:30 h HalbNeun Theater

Biografische Erkundungen zum Widerstand 1933-45 14:00 h Luisenplatz

Psyception - Christmas Edition 23:00 h Schlosskeller

Biografische Erkundungen zum Widerstand 1933-1945 14:00 h Luisenplatz

Sound of Solidarity - Soli-Konzert Weisser Ring 18:00 h Oetinger Villa

Konzert: Lucid Void 21:00 h Sumpf

Die Mollerkoller Weihnachtsshow

20:30 h Theater Moller Haus

Stahljustiz präsentiert Stahljustiz unter Wasser 20:00 h Hoffart Theater

Theater Chawwerusch - Zwei Frauen falten sich 20:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)

Centralstation ist Anders pres. Alfred Heinrichs 22:30 h Centralstation (Halle)

Thorsten Nagelschmidt & Lambert - Die große ... 20:00 h Centralstation (Saal)

Konzert: JBS - Ups & Downs

Konzert: Summer Returns (Indie & Punk)

Come As You Are mit DJ Kai

Après-Ski-Party mit DJ Mario

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

19:30 h Stage

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SONNTAG, 14.12.2025

Konzert: Dobranotch

Ach, du liebe Weihnachtszeit… - Weihnachtslesung

19:00 h Centralstation (Saal)

17:00 h Stadtkirche

Kabbaratz: Zähne wie Sterne: nachts kommen sie ... 19:30 h HalbNeun Theater

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

4 > 8

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

Tanztee am Sonntag 15:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MONTAG, 15.12.2025

Rudelsingen

Kronleuchten

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Vintage (Oldies & Goldies)

19:30 h Centralstation (Saal)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Alter Nicer Mann – 30 Jahre Nikolaus & Weihnachtsmann 19:00 h Künstlerkeller im Schloss

Open Jam

Smash Bros. Turnier

19:30 h downtown

19:00 h Downtown 20

> 30 Jahre
Einsatz im roten Mantel.
> Klezmer-Ensemble Dobranotch.

DIENSTAG, 16.12.2025

Filmkreis-Kino: Der Polarexpress (OV)

Lesung: Ilona Einwohlt - Wenn die Nacht brennt

Vortrag: Was heißt Widerstand aktuell und heute?

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

20:00 h Audimax / TUD

19:00 h Hotel Rosengarten Darmstadt

18:00 h Gewerkschaftshaus

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Bingo Abend

Carree-Piazza

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 17.12.2025

Filmkreis-Kino: Blinddate (Arthouse-Sneak)

Schlosskeller's Playhouse Jam Session

20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

20:00 h Schlosskeller

> Darmstädter Weihnachtsmarkt. > Wieder in DA:

Konzert: Götz Alsmann - …bei Nacht…

Konzert: The Tulips

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DONNERSTAG, 18.12.2025

Eisprung - die coverfreie Akustikjam

Theater: Krabat

Filmkreis-Kino: Schöne Bescherung (OV)

Film in Zusammenarbeit mit dem Hofgut Oberfeld

Slam the Stage #3

Konzert: Götz Alsmann - …bei Nacht…

Lio Vofi-Party

Live-Karaoke

20:30 h Sumpf

20:00 h Neue Bühne

20:00 h Audimax / TUD

19:30 h Agora

20:00 h Stage

20:00 h Centralstation (Saal)

22:00 h Goldene Krone

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Konzert: Santa’s Five 17:00 h Johannesplatz

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Kronedyp Tischkicker-Turnier

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 19.12.2025

Trance Classics Xmas-Special mit Phil i.p.

Theater: Krabat

Merry Axe Mess mit Fragments Of ...

Kabarett: Matthias Brodowy - Sachen gibt's

19:00 h N 17 Event Lounge, Griesheim

20:00 h Neue Bühne

19:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

20:30 h HalbNeun Theater

Götz Alsmann.

Verrückte Welten in Arheilgen

Film: Kurzfilme zum kürzesten Tag des Jahres

Schrill + Laut XXXmas Edition

In der Bar mit RückenAnRücken

Konzert: Heiner Herchenröder - Klavier & Bier

Drop It Like It's Hot Vol. 1

Greatest Hits of the 80s mit DJ Drini

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Melodien für Millionen

Freies Tanzen - Standard/Latein

Disco Party

Verrückte Stadttour Darmstadt

SAMSTAG, 20.12.2025

Samstagsmatinèe

Barockes Adventskonzert

Early Xmas Come to the Dance - R´n´B & World Pop

Theater: Krabat

Konzert: Garden Of Delight - Rudel-Singen

19:30 h Atelier Peter Kunkel

19:30 h Agora

23:00 h Schlosskeller

21:00 h Centralstation (Bar)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

20:00 h Bess. Knabenschule

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

20:00 h Tanzcafé Papillon

Luisenplatz

11:30 h Stadtkirche

15:00 h Stadtkirche

20:00 h Theater im Pädagog

20:00 h Neue Bühne

19:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Kabarett: Stephan Bauer - Weihnachten fällt aus... 20:30 h HalbNeun Theater

Edyta
Pawlowska

Musikalische Lesung mit Henni Nachtsheim

Depeche Mode Christmas Party

Vintage Design Markt & Schallplatten Börse

Konzert: Electric Stage #3

Bravo! Hits! Party!

Restless meets Surgeon

Konzert: Die Sopranixen - SopraniXmas

Dr. Pop: Hitverdächtig - Der musikalische ...

The Disco Boys

Konzert: Smells Like Seattle (Grunge Cover)

Indieclub mit DJ Kai

Winter Wonderland Party

House of Wolves mit DJ Paul Blackrain

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

20:00 h Hoffart Theater

22:00 h Linie Neun, Griesheim

10:00 h Zum Goldnen Löwen

19:00 h Stage

22:00 h Schlosskeller

23:00 h Galerie Kurzweil

20:00 h Theater Moller Haus

20:00 h Centralstation (Saal)

22:30 h Centralstation (Halle)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

22:00 h Goldene Krone (Saal)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt Carree-Piazza

Melodien für Millionen

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

Verrückte Stadttour Darmstadt

SONNTAG, 21.12.2025

Aurora DeMeehl - Weihnachtsshow

Bellevue Wintermarkt

Adventskonzert des Musikvereins Darmstadt

Konzert: Unduzo - Von Männern, Eseln und Maria

Open Mic Night - Stand Up Comedy

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Tanztee am Sonntag

Kleine Fluchten

Magdalenenstr. 3

64289 Darmstadt

Telefon 06151 71 72 89

Öffungszeiten: Montag – Freitag

10:00 – 14:00 Uhr • 15:00 – 19:00 Uhr

Samstag 10:00 – 16:00 Uhr

Verrückte Stadttour Darmstadt

MONTAG, 22.12.2025

Weihnachten mit Amarcord

Kronleuchten

Da Capo Varieté - Impuls

Darmstädter Weihnachtsmarkt

Heiligs Blechle - Foodtruck-Weihnachtsmarkt

Vintage (Oldies & Goldies)

Verrückte Stadttour Darmstadt

Open Jam

Smash Bros. Turnier

DIENSTAG, 23.12.2025

Kabbaratz: Ich find's so schön, wenn der Baum...

Läs Vegäs Weihnachtskonzert +Vetoe + Untrue Agassi

Luisenplatz

19:00 h Stadtkirche

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Karolinenplatz

Darmstadt (Innenstadt)

Carree-Piazza

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Luisenplatz

19:30 h downtown

19:00 h Downtown 20

20:30 h HalbNeun Theater

21:00 h Künstlerkeller im Schloss

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DONNERSTAG, 25.12.2025

Kabbaratz: Ich find's so schön, wenn der Baum...

Fifty/Fifty - Weihnachtsparty für Best Ager

Christmas Mash-Up mit DJ Steve-O

Da Capo Varieté - Impuls

Kronedyp Tischkicker-Turnier

20:30 h HalbNeun Theater

20:30 h Centralstation (Saal)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Karolinenplatz

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 26.12.2025

Gothic Club 2000 mit DJ Fire

Festliches Weihnachtskonzert

Etwa 50 (and the beat goes on)

Da Capo Varieté - Impuls

Freies Tanzen - Standard/Latein

Disco Party

22:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

17:00 h Pauluskirche

20:00 h Goldene Krone

Karolinenplatz

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SAMSTAG, 27.12.2025

On The Rocks mit DJ Jörg

Konzert: Pfund - (un)plugged

Smells Like Mr.Vain mit Two Men Show

Club Sounds

Konzert: Lost Orders (Indie & Blues Rock)

Schwarze Krone Darmstadt

22:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

20:30 h HalbNeun Theater

21:00 h Linie Neun, Griesheim

22:30 h Centralstation (Halle)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

21:00 h Goldene Krone

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Zirkus Kroma

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

15:00 h Hoffart Theater

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SONNTAG, 28.12.2025

Theater: Krabat

Rockybar Jahresausklang

18:00 h Neue Bühne

21:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Zirkus Kroma

Tanztee am Sonntag

15:00 h Hoffart Theater

15:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MONTAG, 29.12.2025

Theater: Krabat

Bessunger X-mas Session

Kronleuchten

20:00 h Neue Bühne

20:30 h Jazzinstitut (Keller)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Vintage (Oldies & Goldies)

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

19:30 h downtown

> Drei Party-Floors in der Krone.

DIENSTAG, 30.12.2025

Theater: Krabat

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

20:00 h Neue Bühne

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Da Capo Varieté - Impuls Karolinenplatz

Bingo Abend

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 31.12.2025

Silvesterorgelkonzert

Happy New Year Party - Von Abba bis Zappa

Silvester-Party 25/26

Linie Neun feiert Silvester

Classic - Die Silvesterparty für Best Ager

Silvestersause - Mit Tanz und Glanz ins neue Jahr

Konzert: Phoenix (Krach und Punk)

Der Club mit Peter e.S.

Silvesterparty

Silvesterparty mit Paisley United

Da Capo Varieté - Impuls

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

22:00 h Stadtkirche

22:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

01:00 h 806qm (585qm)

21:00 h Linie Neun, Griesheim

21:00 h Centralstation (Saal)

22:00 h Centralstation (Halle)

23:30 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

22:00 h Goldene Krone

00:30 h Baobab Erlebnisbar

Karolinenplatz

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

12

Kalender Januar 2026

DONNERSTAG, 01.01.2026

Eisprung - die coverfreie Akustikjam

Kronedyp Tischkicker-Turnier

20:30 h Sumpf

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 02.01.2026

Neujahrskneipentreff

Neujahrsempfangsdisko mit Nonstop FFM

Rockyversum

Freies Tanzen - Standard/Latein

Disco Party

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SAMSTAG, 03.01.2026

Darmstädter BluesFest 2026

Neujahrskneipentreff

Indieclub mit DJ Kai

Après-Ski-Party mit DJ Mario

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

19:30 h Bessunger Knabenschule

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SONNTAG, 04.01.2026

Tanztee am Sonntag

15:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MONTAG, 05.01.2026

Kronleuchten

Vintage (Oldies & Goldies)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Open Jam

Smash Bros. Turnier

DIENSTAG, 06.01.2026

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

Bingo Abend

19:30 h downtown

19:00 h Downtown 20

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 07.01.2026

Mexi-Mittwoch

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DONNERSTAG, 08.01.2026

Brecht-Vofi

Axel Hacke liest und erzählt

Kronedyp Tischkicker-Turnier

21:00 h Goldene Krone (Disco)

19:30 h Staatstheater (Großes Haus)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 09.01.2026

Kabarett:

Theater: Der Struwwelpeter - Eine inklusive ...

Konzert: Bluespapas

Lions Dance

Konzert: Lisa Bassenge Trio

Karaoke mit Rainer

Verspäteter Neujahrsempfang mit DJ Niksfield

Vernissage: Voices of Change

Konzert: **Y**

Konzert: Engel Trio

Freies Tanzen - Standard/Latein

Disco Party

20:00 h Theater Moller Haus

20:00 h Hoffart Theater

21:00 h Bess. Knabenschule (Keller)

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

19:00 h Jazzinstitut (Keller)

20:30 h Jazzinstitut (Keller)

20:30 h Sumpf

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SAMSTAG, 10.01.2026

23. Tanzabend: Feuer und Eis Ball

Comedy: Olaf Bossi - Generation XY: Die 80er, ...

Konzert: Origina1Nerd

Konzert: Viento Terral

Konzert: Martin Lejeune 3

Konzert: Purple-X (Hendrix Tribute)

Strictly British

109. Mollerkoller

Konzert: Rebirth + Ulli Jünemann Tribute

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

19:00 h Bürgermeister-Pohl-Haus

20:30 h HalbNeun Theater

20:30 h Achteckiges Haus

20:30 h Hoffart Theater

20:00 h Bess. Knabenschule (Halle)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

20:30 h Theater Moller Haus

19:00 h Jazzinstitut (Keller)

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Biennale für aktuelle Musik

Frankfurt Rhein Main

> Lisa Bassenge Trio: „Wildflowers“.
36
> Nicht verpassen: Engel Trio live!
37

SONNTAG, 11.01.2026

Kabarett: Holger Paetz - So schön war's noch ...

Konzert: Pola Pablo Bischoff

Dr. Mark Benecke: Body Farm

Tanztee am Sonntag

20:30 h HalbNeun Theater

18:00 h Hoffart Theater

19:00 h Centralstation (Saal)

15:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MONTAG, 12.01.2026

Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett

Folk Session

Vintage (Oldies & Goldies)

20:30 h HalbNeun Theater

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Open Jam

Smash Bros. Turnier

DIENSTAG, 13.01.2026

Filmkreis: Die leisen und die großen Töne (OmU)

Konzert: Tingvall Trio

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

Kulturküche - Konzert trifft Kulinarik

Konzert: Cetto/Partheil/Kociemba

Bingo Abend

19:30 h downtown

19:00 h Downtown 20

20:45 h Audimax / TUD

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

19:30 h Künstlerkeller im Schloss

21:00 h Nine's Bar

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 14.01.2026

Filmkreis-Kino: Mickey 17 (OmU)

Konzert: Esquinas de Nuez

DAZZ @ Frischzelle: DNS Jazz

In der Bar mit Sonix (dazz-Edition)

Mexi-Mittwoch

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

20:00 h Agora

21:00 h Bess. Knabenschule (Keller)

21:00 h Centralstation (Bar)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DONNERSTAG, 15.01.2026

Eisprung - die coverfreie Akustikjam

Filmkreis-Kino: Die Nackte Kanone (Double Feature)

Konzert: Svetlana Marinchenko Trio

Vernissage: Praxis für Kunst und Politik

Lesung: Kirsten Fuchs - Muttermund tut Wahrheit...

Live-Karaoke

Konzert: The Rubinettes

Kronedyp Tischkicker-Turnier

20:30 h Sumpf

20:00 h Audimax / TUD

20:00 h Agora

19:30 h Farbraum Art Gallery

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:30 h Künstlerkeller im Schloss

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 16.01.2026

Partyamt Sphärenwechsel

Agora Aberta #31 - Die offene Bühne

Partyamt Sphärenwechsel - Party

Techno Pride

Comedy: Johannes Flöck - Frühblüher und Spätzünder

Theater: Der Struwwelpeter - Eine inklusive ...

17:00 h PARTYAMT.de

20:00 h Agora

17:00 h Mullbinde

23:00 h Schlosskeller

20:30 h HalbNeun Theater

20:00 h Theater Moller Haus

Grand Opening WDC 2026 Centralstation (Halle)

90er & 00er Disko mit DJ PM

Konzert: Gare Du Jazz (Jazz)

Collapse The Crown mit Gift Of Guilty + On ...

Konzert: Boogie Breaks

22:00 h Goldene Krone (Disco)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

21:00 h Goldene Krone (Saal)

21:00 h Sumpf

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

> Virtuos: Pola Pablo Bischoff.
> Svetlana Marinchenko im Agora.

Disco Party

20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SAMSTAG, 17.01.2026

Early Come to the Dance - R´n´B & World Pop

Konzert: Jutta Glaser & Claus Boesser-Ferrari

Come to the Casbah

Konzert: An Cat Dubh (Celtic Folk Rock, Darmstadt)

Theater: Der Struwwelpeter - Eine inklusive ...

Konzert: Black Dog Groove Society

Dancing for Goldies - New Year Edition

Dichterschlacht Darmstadt

Talk & Tunes mit Oskay - Battle Royale ...

Kommerzdisko

Karaoke mit Rainer

Konzert: Thea Florea Jazz Collective

Konzert: Denise Frey

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

20:00 h Theater im Pädagog

20:00 h Agora

22:00 h Schlosskeller

20:30 h HalbNeun Theater

20:00 h Theater Moller Haus

20:30 h Achteckiges Haus

20:00 h Hoffart Theater

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Centralstation (Bar)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:00 h Stage

20:30 h Künstlerkeller im Schloss

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SONNTAG, 18.01.2026

SingAlong - Kommt alle, singt alles!

Konzert: Christoph Schöpsdau Bigband

Open Mic Night - Stand Up Comedy

Theater: Macbeth

»Clown Sein «

17:00 h Pauluskirche

19:00 h Bess. Knabenschule (Halle)

18:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:00 h Theater Moller Haus

Schauspielausbildung zum Bühnen Clown & Casting-Workshop

Ausbildungsbeginn im Frühjahr 2026

»Geriatrie Clown «

Zusatzqualifikation Beginn im Januar 2026

»Unberechenbar stab il «

Unternehmenskunst Clown mit CLOWN Workshop-Angeboten Ab Januar 2026

& Wien > 10 > 14

> Thea Florea Jazz Collective. 41
> Denise Frey: So klingt Darmstadt.
42

Konzert: Bene Aperdannier Trio

Tanztee am Sonntag

20:00 h Jazzinstitut (Keller)

15:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MONTAG, 19.01.2026

Vortrag: Jüdische Studenten an der TH Darmstadt...

Wissenschaftstag - Energie für die Zukunft ...

Kronleuchten

Vintage (Oldies & Goldies)

18:00 h Hessisches Staatsarchiv

19:00 h Centralstation (Halle)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DIENSTAG, 20.01.2026

Filmkreis-Kino: African Kung-Fu Nazis

NightWash Live - Comedy Mixed Show

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

Bingo Abend

20:00 h Audimax / TUD

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 21.01.2026

Filmkreis-Kino: Heldin

Mexi-Mittwoch

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DONNERSTAG, 22.01.2026

Filmkreis-Kino: Reflection in a Dead Diamond(OmeU)

Lesung: Mareike Klee - Erzähl ich morgen

Lesung: Florian Illies - Wenn die Sonne untergeht

Live-Karaoke

Kronedyp Tischkicker-Turnier

20:00 h Audimax / TUD

19:30 h Künstlerkeller im Schloss

19:30 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 23.01.2026

Konzert: Tommy Halferty & Jürgen Schwab (Jazz)

Hitgeballer 2000+ mit Leo Yamane

Die Besondere Platte #75

Comedy: Fee Brembeck - Komm du erst mal aus ...

Theater: Der Struwwelpeter - Eine inklusive ...

Der Tod: Best Of - 13 Jahre Death Comedy

Reggae DJ Conference

Konzert: Mojos (Jazz & Pop)

Run This Town mit DJ Jaron

Freies Tanzen - Standard/Latein

Disco Party

20:00 h Agora

22:00 h Schlosskeller

19:30 h Hoffart Theater

20:30 h HalbNeun Theater

20:00 h Theater Moller Haus

20:00 h Centralstation (Saal)

20:00 h Roßdörfer Biergarten

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SAMSTAG, 24.01.2026

Gute Stube-Konzert: Wick Bambix

Kellatino

Comedy: Marie Vollmer - Hinter'm Höhepunkt ...

Theater: Der Struwwelpeter - Eine inklusive ...

Konzert: En Haufe Leit

Soirée DJ

Konzert: YeoMen - 100 Jahre YeoMen

Konzert: Muttis ganzer Stolz

Schwarze Krone Darmstadt

20:00 h Hoffart Theater

21:30 h Schlosskeller

20:30 h HalbNeun Theater

20:00 h Theater Moller Haus

20:30 h Achteckiges Haus

21:00 h Bess. Knabenschule (Halle)

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

21:00 h Goldene Krone

> Mareike Klee liest.
> Lesung mit Florian Illies.
> Wick Bambix in der Stube.

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SONNTAG, 25.01.2026

Das Kriminal Dinner - Krimidinner für Jung und Alt

Comedy: Fischer und Jung - Innen 20, außen ranzig

Film: Unendlicher Raum

Tanztee am Sonntag

17:00 h Grohe Brauereiausschank

19:30 h HalbNeun Theater

19:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

15:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MONTAG, 26.01.2026

Kronleuchten

Vintage (Oldies & Goldies)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DIENSTAG, 27.01.2026

Filmkreis-Kino: Starship Troopers (OV)

Konzert: Elias „Fuzzy“ Dahlhaus + Krone Old Stars

Bingo Abend

20:00 h Audimax / TUD

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:30 h Bruchbude

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

MITTWOCH, 28.01.2026

Filmkreis-Kino: Blinddate (Arthouse-Sneak)

Schlosskeller's Playhouse Jam Session

Frischzelle: Løu

Mexi-Mittwoch

Pub Quiz

Disco Dance Night

Wake-Up Wednesdays mit Iddi

20:30 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

20:00 h Schlosskeller

21:00 h Bess. Knabenschule

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

20:15 h An Sibin

20:00 h Tanzcafé Papillon

20:00 h Nine's Bar

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

DONNERSTAG, 29.01.2026

Eisprung - die coverfreie Akustikjam

Filmkreis-Kino: Die Gangster Gang (Double Feature)

20:30 h Sumpf

20:00 h Audimax / TUD

Onkel Fisch blickt zurück - Der satirische ...

Konzert: Mojo Hand (Americana)

Live-Karaoke

Kronedyp Tischkicker-Turnier

20:30 h HalbNeun Theater

20:00 h Bess. Knabenschule (Halle)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

19:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

FREITAG, 30.01.2026

Theater Curioso: Was man von hier aus sehen kann 20:00 h Theater Moller Haus

Kabarett: HG.Butzko - Klappe zu - Jahresrückblick 20:00 h Agora

Fachschaftsparty MaWiDa stimmt die Chemie 22:00 h Schlosskeller

Kabarett: Mathias Richling - Enttarnt!

20:30 h HalbNeun Theater

Musikalische Lesung: Sophie Hunger - Walzer für... 19:00 h Staatstheater (Gr. Haus)

Konzert: Dangerzone + Echological (Glam Rock) 21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Throwback Party mit DJ Baro

Freies Tanzen - Standard/Latein

22:00 h Goldene Krone (Disco)

19:00 h TSZ Blau-Gold Casino

Disco Party 20:00 h Tanzcafé Papillon

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

SAMSTAG, 31.01.2026

Theater Curioso: Was man von hier aus sehen kann 20:00 h Theater Moller Haus

Narrensitzung beim Karneval-Club Wixhausen

70er80er Party

Kabarett: Mathias Richling - Enttarnt!

Konzert: Florian Werther

Konzert: Ali Neander - Boomer Bends

Kabarett: Lars Reichow - Boomerland

Soundsystem Session #5

Karaoke mit Rainer

Kronisch Elektronisch

Konzert: The Ashes We Breathe + Scorched Earth ...

Konzert: Bloodstrings + Defy64

Saturday Dance Party

Samstagnacht

Party Karaoke

Latin Party Gran Fiesta Latina

19:11 h Bürgermeister-Pohl-Haus

22:00 h Schlosskeller

20:30 h HalbNeun Theater

20:30 h Achteckiges Haus

20:00 h Bess. Knabenschule

20:00 h Centralstation (Saal)

21:00 h Roßdörfer Biergarten

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

21:00 h Goldene Krone

21:00 h Oetinger Villa

21:00 h Tanzcafé Papillon

22:00 h Huckebein

21:00 h An Sibin

22:00 h Salon-Latino

Verrückte Stadttour Darmstadt Luisenplatz

Bildnachweise Veranstaltungskalender: 1: Olivia Spencer | 2: Schlosskeller | 3: Aljoscha Konter | 4: Daniel Bühl Colima | 5: Knabenschule | 6: Stoppok | 7: Dreimann | 8: Shani Oshri 9: Stadtkirche | 10: Hoffart | 11: Frischzelle | 12: Midnight Blue Trio | 13: Liberté De Circulation | 14: Monika Werneke | 15: Nouki | 16: Alfred Heinrichs | 17: Elya Yalonetski | 18: Florian Harz, Daniel Dornhöfer | 19: Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker | 20: Jens Koch | 21: The Tulips | 22: Kulturfilmtag 2025 | 23: Knabenschule | 24: Marvin Ruppert | 25: Daniel Bühl Colima 26: Alex Lienerth | 27: Goldene Krone | 28: Kristian Press | 29: Pfund | 30: El Kroma | 31: Stadtkirche | 32: 806qm und Leonie Lube | 33: Goldene Krone | 34: Matthias Ziegler 35: Bluespapas | 36: Dovile Sermokas | 37: Engel Trio | 38: Pola Bischoff | 39: Svetlana Marinchenko | 40: Partyamt | 41: Florea Jazz Collective | 42: Denise Frey | 43: Wally Preuß 44: Boris Breuer 45: Wick Bambix | 46: Sebastian Reuter | 47: Løu | 48: Mojo Hand | 49: Lanju Design

Dieser Kalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit | FeierAbendKultur in Darmstadt. Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im P Stadtkulturmagazin.

> Zwei von Mojo Hand.
> Pointiert: Mathias Richling.

Kultur am Ostbahnhof Darmstadt

Dezember 2025

3.12. PIRAÍ VACA Crossover-Gitarrist aus Bolivien 20 Uhr

4.12.

MARIANNE ET LES GARÇONS Jazz et Chansons Françaises 20 Uhr

Im Kulturclub schon schön

DI 02.12. QUITTER & BLEACHTV

DO 04.12. CARLA AHAD

SA 06.12. DAVID BAY

6.12.

BAL POUSSIÈRE African Harmony 20 Uhr

7.12.

ERNESTO CARDENAL

„Heimweh nach dem Paradies“ 20 Uhr

18.12. FILM IN KOOPERATION MIT dem Hofgut Oberfeld 19:30 Uhr

19.12. KURZFILME “Best of DE Jugendfilmpreis” 19:30 Uhr

Januar 2026

DI 09.12. DAS KINN

SA 13.12. GÖTZ WIDMANN

SO 14.12. KINDERDISCO

DI 16.12. IEDEREEN

FR 19.12. POGENDROBLEM

SA 20.12. MONSPHERE

DI 13.01. SMITH & LIDDLE

Spendenbasis

14.01.

DAZZ-FESTIVAL

ESQUINAS DE NUEZ “Viajando - vom Reisen” 20 Uhr 15.01.

FR 16.01. CHRISTOPH TAUBER: DIE DREI ??? LESUNG

DI 20.01. KANT

SVETLANA MARINCHENKO TRIO Zeitgenössischer Jazz 20 Uhr 17.01.

GLASER & BOESSER-FERRARI Eine furiose Klangreise 20 Uhr

16.01.

AGORA ABERTA #31 Die offene Bühne 20 Uhr 23.01.

HALFERTY MEETS SCHWAB Jazz & Gitarre 20 Uhr

30.01.

HG.BUTZKO "Klappe zu!

“Der satirische Jahresrückblick” 20 Uhr

Karten gibt es im Vorverkauf im Butter & Blume, im DA-Shop im Luisencenter und über ztix. Reservierungen auch per Mail: reservierung@agora-da.de www.agora-da.de

DO 22.01. DAS PARADIES

SA 24.01. DIE SELEKTION & A BLACK RAINBOW

SO 25.01. FAETOOTH

DI 27.01. SCHRAMM

DO 29.01. JULIAN KNOTH

SA 31.01. SPIRAL DRIVE

Jeden 1. & 3. Montag: Ganz schön Jazz

Mo & Di: Eintritt frei (Spendenhut geht um)

Große Bleiche 60–62, 55116 Mainz

Fr 05.12. TOC TOC

Theater Profisorium

Sa 06.12. Paralleldimension

Theater Transit – next Generation

Fr 12.12. Der Gott des Gemetzels

Die Kleinbürger/theater INC. Darmstadt

Sa 13.12. Die Mollerkoller

Weihnachtsshow

Rainer Bauer & theater INC. Darmstadt

Sa 20.12. SopraniXmas

Die Sopranixen

Fr 09.01. Der Struwwelpeter Premiere Theaterlabor INC.

Sa 10.01. 109. Mollerkoller

Theater Rainer Bauer

Fr 18.01. Macbeth Premiere theater INC. Factory

Fr 30.01. Was man von hier aus sehen kann Theater Curioso

Auszug aus unserem Programm

Sandstraße 10 | 64283 Darmstadt | Telefon 06151 26540 www.theatermollerhaus.de

Stadtkirchen:musik 2025

Sa 6.12. | 11.30 Uhr

SAMSTAGSMATINÈE

Robert Schumann: Dichterliebe

Christian Roß, Tenor

Volker Betz, Klavier Eintritt frei!

Sa 13.12. | 11.30 Uhr

SAMSTAGSMATINÈE

Adventliches Duettund Soloprogramm

Saskia Kreuser, Sopran

Katharina Roß, Mezzosopran

Christian Roß, Klavier Eintritt frei!

Sa 20.12. | 11.30 Uhr

SAMSTAGSMATINÈE

Kammermusik von Barock bis Moderne

Annette Graumann, Flöte

Christian Roß, Truhenorgel und Klavier Eintritt frei!

KÜNSTLERKELLER

DEZEMBER 2025

nach dem Roman von Mariana Leky

Donnerstag, 04.12. Literarischer Abend: Barbara Zeizinger –Die Lady von Crimeheim Samstag, 06.12. „We Rock You!“ Harry Uhl + Axel legen auf Mittwoch, 10.12. Kulturküche mit dem Midnight Blue-Trio Samstag, 13.12. Konzert mit den „Bluespapas“ und Matthias Baumgardt Montag, 15.12. „Alter nicer Mann!“ Ein Rückblick auf 30 Jahre Nikolaus & Weihnachtsmann

[Auswahl]

Dez 25 | Jan 26

Fr 05.12. | 19.30 Uhr | Das Jahreskonzert Bigband der TU Darmstadt

Mi 10.12. | 21.00 Uhr | Country-Rock (Seattle) Frischzelle | Massy Ferguson

Fr 19. + Sa. 20.12.| 20.00 Uhr | Xmas-Rocken Melodien für Millionen

Sa 03.01. | 20.o0 Uhr | Darmstädter Bluesfest BluesNasen & Feel the Blues

Sa 10.01. | 20.00 Uhr | Contemporary Jazz 10. DAZZ | Mar tin Lejeune 3

Mi 14.01. | 21.00 Uhr | DAZZ im Keller Frischzelle | DNS Jazz

So 18.01. | 19.00 Uhr | 10. DAZZ-Festival Christoph Schöpsdau Bigband

Do 29.01. | 20.00 Uhr | Weinheimer Blues Americana | mojo hand

Sa 31.01. | 20.00 Uhr | Fusion-Extraklasse Ali Neander | Boomer Bends

Mehr auf www.knabenschule.de

DA | Ludwigshöhstraße 42 | Fon 06151-61650

Fr 05.12. / 20:00

64 Industries + One + Rainbow Curse + O-Din

Sa 06.12. / 20:00

Dancing for Goldies – Nikolaus-Party

So 07.12. / 20:15

Gute Stube: Augelektric + Jan Heck

Mo 08.12. / 19:30

Benefiz-Lesung: Krimitag des Syndikat

Fr 12.12. / 20:00

Die Besondere Platte # 74

Sa 13.12. / 20:00

Stahljustiz Unterwasser

Sa 20.12. / 20:00

Lesung: Henni Nachtsheim

„Aller Kidnapping ist schwer“

Sa 27.12. & So 28.12. / 15:00

Ausstellung: El Kroma lädt ein

Fr 09.01. / 20:00

DAZZ: Bluespapas

Sa 10.01. / 20:30

DAZZ: Viento Terral – Jazz Latino

So 11.01. / 18:00

DAZZ: Pola Pablo Bischoff

Sa 17.01. / 20:00

Dancing for Goldies – New Year Edition

Fr 23.01. / 20:00

Die Besondere Platte # 75

Sa 24.01. / 20:15

Gute Stube: Wick Bambix (Holland)

www.hoffart-theater.de

SA 13.12

Konzert

Benefiz/Punk Konzert

POEMPELZ / KOMMANDO SCHIMMELKOTZE / PARK + RIOT

Punk Konzert

DIE FARCE DIE / LIIEK / KOTZSCHMERZTABLETTE

Hardcore Konzert

FORCE OF DENIAL / CANNONBALL / SPIRIT

CRUSHER / REFLEX / BLINDED / PREEMPTIVE STRIKE

Metal/Hardcore Konzert

ANCST / TORCH IT / BLIND AMBITION

Punk Konzert METAL UP YOUR LIFE

DEFY 64

montags

KÜFA - KÜCHE FÜR ALLE

ANTIFASCHISTISCHER KNEIPENABEND oetingervilla.de

Das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum

FAMILIE, FREUNDE ODER K0LLEGEN? WIR BERATEN EUCH UMFASSEND!

Bertsch & Gassert Emilstraße 30 64293 Darmstadt www bertsch-gassert com

Out of Darmstadt

Kultur in Rhein-Main-Neckar

The Hives (Fagersta)

Die best dressed Band der Welt ist zurück. Zum 25-jährigen Bühnenjubiläum spielen die ikonischen Garage-Rocker eine Welttournee – inklusive neuer Songs!

Jahrhunderthalle, Frankfurt Di, 2.12. | 19.30 Uhr | ab 55,10 €

Skorts (New York)

Wer auf Blondie oder die Yeah Yeah Yeahs steht, sollte hier aufhorchen. Im Untergrund der Stadt, die niemals schläft, hat

sich diese grandiose PsychGlam-Rock-Band zusammengefunden und mit „Incompletement“ ein lautes, dringliches Album vorgelegt. Hafen 2, Offenbach | Fr, 5.12. 20 Uhr | 20 €

Jassin (Lutherstadt Wittenberg)

Aufgewachsen ist der Rapper in der ostdeutschen Provinz als Sohn eines ägyptischen Einwanderers, seine Songs verzahnen Autobiografisches

mit schonungsloser Gesellschaftskritik.

Batschkapp, Frankfurt | Mo, 8.12. 20 Uhr | ab 26,50 €

Das Kinn (Frankfurt) Konturscharf und formwandelnd oszilliert Das Kinn zwischen den Polen: Toben Piels aktuelles musikalisches Projekt brilliert in Welten von Kraut, Electro und Post-Punk. Genial! Schon Schön, Mainz | Di, 9.12. 20 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

AUSWAHL + TEXTE: MATIN NAWABI | FOTOS: DEAN BRANDSHAW (THE HIVES) + JANIS LÜDERS (OG LU) + LINA CZERNY (PÖBEL MC) + LEXIE ALLEY (SYML)

Aminé (Portland)

Rap voller Humor, Popkultur-Referenzen, Funk, Soul und House – damit begeistert Aminé seit seinem Debüt 2017. Sogar von seiner Uni wurde der Musiker für innovativen Sound honoriert und hat die Ehrendoktorwürde erhalten.

Zoom, Frankfurt | Di, 9.12. 20 Uhr | ab 35 €

Bleib Modern (Berlin)

Der große Wave-/Synth-/ Post-Punk-Abend wird hier angeführt von Bleib Modern, die mit neuem Album kommen. Ebenfalls mit dabei beim MiniFestival: Cosey Müller, Kalipo und Latex aus Darmstadt.

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Sa, 13.12. 20 Uhr | 25 €

Odd Couple (Berlin)

Das Kraut-Psych-Rock-Duo kommt mit der „Rush-Hour des Lebens“. Bewusst erinnert das neue Album an eine Zeit, in der Musik, Kultur und Alltag nicht von Algorithmen geprägt waren.

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Do, 18.12. | 20 Uhr | 25 €

Pogendroblem (Köln)

Die junge Punkband aus Köln meint: „Es kann nicht immer so weitergehn“ und setzt der „großen Resignation“ unserer Gegenwart kantige Songs entgegen.

Schon Schön, Mainz | Fr, 19.12. 20 Uhr | ab 22 €

OG Lu (Frankfurt)

Heimspiel! Mit „Geschichten aus dem Gallus“ und TrapBeats hat sich die Rapperin aus der Main-Metropole in kürzester Zeit einen Namen in der HipHop-Welt gemacht. Batschkapp, Frankfurt Mo, 22.12. | 20 Uhr | ab 28,50 €

Thees Uhlmann (Hamburg)

Mittlerweile ist der Hamburger Musiker, Geschichtenerzähler und Tausendsassa länger als Solokünstler unterwegs als seine Kultband Tomte aktiv war. An diesem besonderen Konzertabend werden alle Hits gespielt: „Sincerely, Thees Uhlmann – Das Beste von Tomte bis heute“.

Schlachthof Wiesbaden (Halle) Do, 8.1. | 20 Uhr ab 48,15 €

Tocotronic (Hamburg)

Die Hamburger-Schule-Indie-Rock-Granden legen mit weiteren Tour-Terminen zum aktuellen Album „Golden Years“ nach. Die Platte kommentiert – wie von der Band gewohnt –mit melancholischen Liedern Politik und Zeitgeist.

Halle 02, Heidelberg | Do, 15.1. 20 Uhr | ab 47,20 €

Kant (Aschaffenburg)

Seit der Gründung hat sich die vierköpfige Band als feste Grö -

ße der Szene etabliert: KrautPsych-Rock, der Heavy Metal, Doom und den Vibe der 70er gleichermaßen inkorporiert. Kommt live fast wie ein intensiver Movie-Soundtrack!

Schon Schön, Mainz Di, 20.1. 20 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

Das Paradies (Leipzig)

Feiner Indie-Pop! Florian Sievers alias Das Paradies erinnert mit seinem aktuellen Album „An einem Kirschbaum in einem Sommer“ an Granden wie Blumfeld. Toll!

Schon Schön, Mainz | Do, 22.1. 20 Uhr | ab 20 €

Pabst (Berlin)

Bock auf Rock? Dann bist Du hier richtig. Das Trio vermengt so ziemlich jede Spielart der Gitarrenmusik zu absolut fetzigem Sound. Indie-Fuzz-Noiserock-Pop-Grunge-Punk!

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Do, 22.1. | 20 Uhr ab 20,65 €

Pöbel MC (Rostock)

Maximal stabiler Rap aus dem Hause Audiolith. Auf der aktuellen Platte „Dr. Pöbel“ werden mit Battlerap-Attitüde szenige Spießigkeit, politische Verwirrtheit und soziale Ungleichheit zerlegt.

Schlachthof Wiesbaden (Halle) | Sa, 24.1. | 20 Uhr ab 34,85 €

Win! Win! 2 x 2 Tickets auf p-stadtkultur.de

Stage Bottles (Frankfurt)

Die Ska-Punk-Band ist mit ihrer antifaschistischen Haltung seit Jahrzehnten eine Institution. Genau genommen seit 1993! Mit dabei: Revolte Tanzbein und The Spartanics.

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Sa, 24.1. 20 Uhr | 25 €

Die Selektion (Berlin)

Messerscharfe, synthetische Rhythmen, kühle geradlinige Bässe und stakkatohafter Sprechgesang. Die Wave-/EBMMeister werden für ihren Sound voller Hymnen und Pop-Gesten international gefeiert.

Schon Schön, Mainz | Sa, 24.1. 20 Uhr | ab 22 €

Tortoise (Chicago)

Post-Rock-Pioniere! Ende der 80er/Anfang der 90er waren Tortoise eine der ersten amerikanischen Rockbands, die Elemente aus Jazz, Dub, Kraut und elektronischer Musik aufgegriffen haben.

Zoom, Frankfurt | Mo, 26.1. 20 Uhr | ab 35 €

Julian Knoth (Stuttgart)

Den meisten wird Julian Knoth als Bassist der gefeierten Noise-Rock-Band Die Nerven bekannt sein. Seit jeher ist der Musiker jedoch auch in etlichen weiteren Projekten aktiv und kreativ. Jetzt tritt Julian erstmals als Solokünstler auf, mit Lo-Fi-Folk-Songs.

Schon Schön, Mainz | Do, 29.1. 20 Uhr | ab 18 €

Syml (Seattle)

Brian Fennell alias Syml ist ein echtes Multitalent: Singer-Songwriter, Pianist, Gitarrist, Perkussionist, Produzent, Feature-Gast auf Lana Del Reys aktuellem Album ... Träumerischer Synth-Folk-Pop!

Schlachthof Wiesbaden (Halle) Do, 29.1. | 20 Uhr | ab 38,65 € Win! Win! 2 x 2 Tickets auf p-stadtkultur.de

und Kommen Gehen

Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie

Der ehemalige „Mägges“ am Ludwigsplatz macht uns weiterhin viel Freude. Weil er eben kein FastFood-Schuppen mehr ist, sondern wahl- und wechselweise Galerie, Konzertsaal, Bar – und immer wieder auch kreativ genutzte Ladenfläche. Ab 5. Dezember werden die 140 Quadratmeter Verkaufsareal im Erdgeschoss zum „Studio Natale“. Vier nette Darmstädter Läden – Heinerliebe, Hidden, Å Pävi und das Vinocentral – ziehen temporär ein und animieren zum analogen Weihnachtsgeschenkekauf. Mittwochs bis samstags (sowie am Montag, 22.12. und Dienstag, 23.12.) locken sie von 12 bis 19 Uhr mit vielfältigen und auch lokalen Produkten – sowie einem kleinen Rahmenprogramm mit Live- und DJ-Mucke, Märchenstunde und einem „chilligen Verweilbereich zum Durchatmen und Quatschen“. Und wie geht es mit der Immobilie anschließend weiter? „Über die weiteren Planungen des Eigentümers zum Gebäude ist uns aktuell nichts bekannt“, teilt Darmstadt Marketing auf Anfrage unserer Kollegen vom Darmstädter Echo mit. Darmstadt Marketing wolle die Immo-

bilie bis Ende 2026 weiter beleben. Laut einer Magistratsvorlage ist vorgesehen, den „Ex-McDonald's“ inklusive Außenbereich für zunächst zwei Jahre über Fördermittel anzumieten und für ein neues Nutzungskonzept instandsetzen zu lassen. Das Erdgeschoss soll mit Gastronomie und Handel belebt werden. „Anstelle der bisherigen Leerstands-Tristesse soll das Gebäude zu einem neuen Anziehungspunkt für die Stadtgesellschaft entwickelt werden“, heißt es in der Vorlage. Gedacht ist an eine „Sommer-Lounge“ mit Bäumen, Sitzmöglichkeiten und Beleuchtung im Außenbereich. Sie „soll Lust machen, die Erdgeschossflächen zu erkunden“. Die Belebung dieser Flächen habe sich wegen des Säulengangs vor der Tür bisher als schwierig erwiesen. Die oberen Etagen sollen Raum für Workshops, Events und Werkstätten bieten. (ct + fs)

Ernst-Ludwig-Straße 26, Innenstadt darmstadt-tourismus.de/quartiersmanagement/stadtpunkte.html

TEXTE: MARKO HAVEKOST (MAH) + GESA JOHN (GJ) + LAURA KNECHT (LAK) + LISA MATTIS (LM) + MATIN NAWABI (MN) + FRANK SCHUSTER (FS) + CEM TEVET O GLU (CT) + DAVID WEIMER (DW) | FOTOS: NOUKI
Studio Natale

Dippsche

Ausgelassene Stimmung, (mal mehr, mal weniger) tiefsinnige Gespräche und ein leckeres Bierchen auf dem Tisch – so sieht ein typischer lauschiger Abend in der neuen, urigen Bessunger Kneipe „Dippsche“ aus. Bar-Gänger und Nachtschwärmer sollten dienstags bis sonntags von 14 Uhr bis Mitternacht (montags ist Ruhetag) mal einen Blick in die Räumlichkeiten der ehemaligen Tinky Bar werfen und ins Dippsche einkehren. Seit Mitte August kann in der rustikalen Wohnzimmeratmosphäre des kleinen, aber gemütlichen Raums mit schicker Theke, grüner Plastik-Efeuranke an der Decke und Vintage-Blechwerbeschildern an den Wänden das ein oder andere Getränk genossen werden. Neben der Auswahl an verschiedenen Biersorten, Weinen und einer Vielzahl an Shotvarianten gibt es natürlich auch die in Darmstadt allseits beliebten „Laternchen“ (Apfelwein süß + Kirschwein + Kirschlikör). Naschkatzen können sich an süßem (oder salzigem) Popcorn bedienen. „In Bessungen gab es einfach keine Kneipen mehr. Hier treffen sich jetzt vor allem die Einheimi-

schen, während im ,Hobbit' am Taunusplatz eher die Studierenden zusammenkommen”, erzählt Florian Buhl, der beide Darmstädter Gastronomien betreibt. Dieser Unterschied könnte an der Altersbeschränkung des Raucherlokals liegen, denn die Kneipe in der Heidelberger Straße unweit der Comedy Hall darf nur von Personen über 18 Jahren betreten werden. Weniger Gäste gibt es dadurch aber scheinbar nicht, denn die Besucherzahl sei regelmäßig hoch und die wenigen Stühle und Barhocker, die circa 20 Leuten Platz bieten, seien oft vollständig besetzt. (gj)

Heidelberger Straße 127, Bessungen

Festbedarf Schlegel

Man merkt Karoline Schlegel im Gespräch die Emotionalität an, die mit einer solch einschneidenden Entscheidung einhergeht: Das von ihr betriebene Fachgeschäft Festbedarf Schlegel schließt zum Jahresende. Nach 54 Jahren. „Es fällt überhaupt nicht leicht, aber es die einzig richtige Entscheidung“, sagt die herzliche Frau mit freundlich-melancholischem Blick. Die Familie habe alles versucht, um das Geschäft zu erhalten und den Lebensunterhalt zu finanzieren: alle privaten Vorsorgeversicherungen wurden gekündigt, es wurde gespart, wo's geht. Trotz kulanten Vermietern kam Festbedarf Schlegel nicht wieder auf die Beine. Die Probleme begannen mit der Corona-Pandemie, während der sich immer mehr Menschen – leider bis heute – daran gewöhnten, online zu bestellen. Dann die Helium-Krise, die den Preis für das Edelgas verdreifachte. Was wiederum die Marge beim Verkauf der damit befüllten, sehr beliebten Folienballons maximal minimierte. Verdoppelte Betriebskosten, Billigwaren-Konkurrenz (online wie stationär), weggefallene Geschäftszweige („Wer

stellt sich heute noch einen Pokal ins Regal?“) ... Das Resultat: Der Schlegel-Umsatz hat sich halbiert – „und davon können wir nicht leben“. Karolines Ehemann Dierk, der den Laden 2002 von seinen Eltern übernommen und viele Jahre mit ihr gemeinsam führte, hat sich schon umorientiert: Er arbeitet seit vier Jahren als Hufpfleger. Sie selbst werde sich einen Vollzeit-Bürojob suchen. Aber bis Jahresende läuft jetzt erst einmal der Räumungsverkauf (50 Prozent auf alles außer Luftballons, Gardezubehör und Saisonartikel für Weihnachten und Silvester). Und danach fehlt ein lebenslustiges und herzerwärmendes Stück Darmstädter Einzelhandelskultur. (ct)

Elisabethenstraße 30, Innenstadt festbedarf-schlegel.de

BLEACHING ANGEBOT bis 31.1.26

Zahnarztpraxis am Schloss

Nina Hartmann

Rheinstrasse 5, 64283 Darmstadt

0615122361

Wer mal ziemlich authentisches chinesisches Streetfood probieren möchte, muss dafür nicht extra nach China reisen. Das gibt's jetzt auch hier in Darmstadt. Dafür müsst Ihr nur beim neuen Restaurant Hulu in der Karlstraße – unweit von „Grohe“ und „Sitte“ – vorbeischauen (dienstags bis sonntags zwischen 17.30 bis 21.30 Uhr sowie Do bis So: zusätzlich zwischen 12 bis 14 Uhr). In den ehemaligen Räumen des Kult-Griechen „Dimitris“ könnt Ihr im minimalistisch-modern eingerichteten Restaurant – umgeben von asiatischen Bildern mit Schriftzeichen, bunten Kissen und roten chinesischen Lampions über der Theke – die Spezialität des Hauses genießen: handgezogene breite Nudeln, sogenannte Biang-Biang-Nudeln. Sie stammen traditionell aus der Provinz Shaanxi im Nordwesten Chinas. In dem Mitte September eröffneten Lokal werden die Teigstreifen selbst gemacht, was man bei einem Blick durch das Glasfenster in die Küche live beobachten kann. „Die Biang-Biang-Nudeln haben eine lange Tradition

in China. Diese Esskultur wollen wir jetzt nach Europa bringen”, erklärt Besitzer Tome Liu das Konzept seiner ersten eigenen Gastronomie. Neben den breiten Nudeln, die mit wahlweise Schweinefleisch, Rindfleisch oder in vegan bestellt werden können (Tipp: ruhig scharf gewürzt ordern!), gibt es auch allerlei Bowls oder auch hausgemachte, mild gewürzte Mo's (gebackene Hefebrötchen mit verschiedenen Füllungen – ein Streetfood aus der Stadt Xi'An). Dazu – für etwas Frische – am besten einen chinesischen Gurkensalat bestellen. Wem jetzt das Wasser im Munde zusammen läuft, der sollte sich darauf gefasst machen, dass man im Hulu auch mal länger auf einen der wenigen hellbraunen Holztische warten muss – Reservierungen sind nämlich nicht möglich. (gj)

Karlstraße 20, Innenstadt instagram.com/hulu_darmstadt

Luisencenter

Große Veränderung im Luisencenter – zumindest hinter den Kulissen. Bereits im August wechselten die Besitzverhältnisse: Eine neu ins Leben gerufene Darmstädter Investorengemeinschaft hat das Einkaufszentrum erworben. Bisher war die Immobilie im Besitz eines Investmentsfonds aus Luxemburg. Mitgesellschafter der neu gegründeten Objektgesellschaft sind Jan Vogl, Konstantin und Laura Kolb sowie Roland Biskupek. Im Darmstädter Immobiliengeschäft keine unbekannten Namen (unter anderem das Projekt „Town House" in der City). Die Unternehmensgruppen Kolb + Partner sowie Biskupek Scheinert Moog sind in diesem Geschäftsfeld seit Jahrzehnten tätig. Der südliche Teil des 1997 eröffneten Luisencenters ist nicht Part of the Deal: Die Karstadt-Filiale gehörte nicht zum Luxemburger Portfolio, sie hat einen anderen Eigentümer. Oberbürgermeister Hanno Benz kommentiert die Neuigkeiten im Darmstädter Echo enthusiastisch als „richtig gutes Signal für die Innenstadt“. Kaum ist die Tinte im Grundbuch trocken, geht’s ans Eingemachte: Die

Gemeinschafts-Gastro-Fläche im Untergeschoss soll vom Büro Design Innenarchitektur neu gestaltet werden, wie Konstantin Kolb der Presse verriet. Ebenso plane man eine Renovierung der Tiefgarage. Wenn das geschafft ist, hätten wir noch eine Anregung aus der Redaktion: Eine begrünte Fassade würde dem Luisencenter sicherlich auch gut stehen – und nicht nur hinter den Kulissen Aufbruchstimmung ausstrahlen. In der Vorweihnachtszeit lockt nun ein festliches Rahmenprogramm: Ihr könnt Euch mit dem Selfie-Nikolaus fotografieren, am 6.12. „schaut der Weihnachtsmann im Luisencenter vorbei“, vom 11. bis 13.12. können Kinder Christbaumschmuck bemalen, vom 17. bis 23.12. alle ihre Geschenke kostenlos einpacken lassen. An Adventssamstagen verstärken Walking-Music-Acts, Besuche von Glühweinprinzessin Tarushi I. sowie ein Türportier am Haupteingang Luisenplatz die Vorfreude auf die Feiertage. (mn)

Luisenplatz 5, Innenstadt | luisencenter.de

Mamas Food Market

Mama ist und bleibt einfach der Klitschko unter den Köch:innen. Ihr Essen bringt uns ein Gefühl von Zuhause – aber was tun, wenn es die Zutaten gar nicht zu kaufen gibt? Eine kulinarische Antwort liefert Mamas Food Market seit September in der Kirchstraße 12 – mit Fokus auf Eritrea, Äthiopien sowie weitere Länder Westafrikas sowie Lateinamerika. Stacy Bock, die Teil des Familienbetriebs ist, freut sich: „Ein Ort für authentische Zutaten, die man in herkömmlichen Supermärkten oft vergeblich sucht und für viele in unserer Community ein Stück Heimat sind.“ In den Regalen liegen: überregionales und frisches Gemüse, diverse Getreidesorten sowie eine breite Auswahl an Nüssen. Darüber hinaus finden sich tiefgekühlte Kost, herzhafte Desserts und ein paar kühle Getränke. Noch breiter gefächert als das Sortiment sei die Kundschaft, die „von überall herkommt.“ Entspannte Hintergrundmusik untermalt das helle und geräumige Raumdesign und animiert zum Ausprobieren. Ein buchstäblich großes Highlight sind die wirklich gigantischen Avocados, welche

besonders köstlich, heiß begehrt und zügig vergriffen sein sollen. Schnell sein lohnt sich. Weitere Seltenheiten sind frische Habaneros oder Yamswurzel, eine Grundzutat für das traditionell ghanaische Fufu. Aus dem Kühlregal beschert die „Fanta“ aus Kamerun und Ghana nicht nur dem Personal „einen Geschmack von Nostalgie und Kindheit.“ Egal ob altbekannt oder neu: Fündig werden hier alle, die sich nach authentischen und außergewöhnlichen Leckereien sehnen. (mah)

Kirchstraße 12, Innenstadt instagram.com/mamas_foodmarket

Sale Pepe

Nach langer Vorbereitungszeit hat Pasquale Lozito, 34, Mitte November endlich seine Paninothek am Stadtkirchplatz eröffnet. Nach der Schließung seines Cafés Zerottanta in der Elisabethenstraße Ende letzten Jahres widmet er sich nun ganz seinem Herzensprojekt: einem kleinen, italienisch vibrierenden Feinkost- und Panini-Laden auf nicht einmal 50 Quadratmetern. Sitzplätze gibt es bewusst nicht – in der Mitte steht eine große Tafel zum Anlehnen, Tauschen, Plaudern – ein Ort, an dem sich auch Fremde kurz zunicken oder ins Gespräch kommen. „Panino oder Espresso im Stehen“, sagt Pasquale, ganz wie in Italien. Das Sortiment soll über die kommenden Monate stetig wachsen: täglich frisch angelieferte Focaccia und Ciabatta sind die Basis für sieben verschieden belegte Panini, eine kleine, kräftige Espresso-Karte mit Saquella-Bohnen (der Espresso kostet 1,50 Euro), italienische Limos, Eistee, eingelegte Spezialitäten, fertige Saucen und Weine von Bertsch & Gassert. Schon jetzt gibt es passend zur Adventszeit Präsentkörbe und Panettone – und kleine

Notfall-Urlaubsboten für alle, die gerade nicht nach Neapel entfliehen können. Zukünftig plant Pasquale außerdem einen Pasta-Mittagstisch to go: Pasta im Becher mit täglich wechselnden, hausgemachten Saucen. Seine Kontakte aus dem früheren Café nutzt er nun, um rund um die Stadtkirche ein Stück Italienurlaubsgefühl zu schaffen. Kooperationen mit lokalen Produzierenden sind in Planung, perspektivisch vielleicht auch Stehtische draußen – ganz kleinmarkthallenmäßig. Einkaufen, Panino holen, Espresso trinken, eine Minute dolce vita ... fertig ist das Italien-Gefühl mitten in Darmstadt. (lm)

An der Stadtkirche 21, Innenstadt instagram.com/salepepe.store

Station 216

Sandwichlover, aufgepasst! In sämtlichen Großstädten Europas bereits angekommen macht der Hype um Baguette-Sandwiches auch um Darmstadt keinen Bogen – im ehemaligen Gemüse Michel könnt Ihr in Zukunft deutsch-algerische Baguette-Sandwiches und French Tacos genießen. Von innen ist die Lokalität kaum wiederzuerkennen. Den ganzen Sommer über hat Betreiber Omar Hentati gebraucht, um aus einem recht beengt wirkenden Gemüselädchen eine großräumige Sandwichbar zu zaubern: „Boden, Licht, Wände und die Küche“ habe er fast alles im Alleingang um- und eingebaut. Falls Ihr Euch fragt: „Für was steht 216?“ Ganz einfach: +216 ist die Telefonvorwahl Tunesiens – ein Stück Heimat also. Vor elf Jahren verschlug es Omar nach Darmstadt – heute hier seine eigene Sandwichbar zu eröffnen, erfülle ihn mit „großem Stolz und Freude“. Die preislich fairen Baguette-Sandwiches gibt es in zwei Größen: 18 Zentimeter ab 6,50 Euro für den kleinen – und 28 Zentimeter ab 8,50 Euro für den großen Hunger.

Je nach Wunsch auch mit Extras wie Spiegelei, Cheddar oder würzigem Gruyère-Käse. Innen soft und außen leicht knusprig: Täglich frisch gelieferte Grießbrötchen runden die verschiedenen SandwichStyles perfekt ab. Abgesehen davon und von der riesigen Saucenauswahl – gewöhnliche Cocktailsauce, scharfe Harissa-Soße bis hin zu süßer Brasilien-Sauce – sei „alles hausgemacht“. Auch zwei vegetarische Sandwiches sind auf der Karte zu finden. Das Crispy-Chicken-Sandwich kommt laut Omar bei Kunden aber am besten an. Zu jedem aguette-Sandwich und French Taco gibt es übrigens Pommes, die aber nicht neben dem, sondern in der Klappstulle landen. Schmeckt besser, als man denkt! (dw)

Schulstraße 15, Innenstadt instagram.com/216_station_darmstadt

❉ In der ehemaligen Altstadtmetzgerei Gräber eröffnet bald der Ramen- und Gyoza-Laden Burari. „To go“ ist schon gestartet. (ct)

❉ Die Bäckerei Breithaupt schließt Ende des Jahres alle ihre Filialen. Als Bessunger Nachtbäcker war er Kult, doch beim Familienbetrieb Breithaupt ist nach mehr als 400 Jahren aufgrund der Marktbedingungen Schluss. Mit der Bäckerei gehen rund 40 Mitarbeitende – und ein Stück Stadtgeschichte. (ct)

❉ Lotte Cellarius, die seit neun Jahren als Fotografin in Darmstadt und auf Mallorca arbeitet, hat ein neues Herzensprojekt gestartet: Beautiful People, die erste Modelagentur mit Sitz in Darmstadt, speziell für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Ich möchte eine professionelle Plattform für authentische Models aus der Region Darmstadt-Dieburg schaffen – mit Fokus auf Qualität, Persönlichkeit und Ausdruck“, erklärt die Fotografin mit eigenem Studio an der Rosenhöhe. Mehr im Februar-P. (ct)

❉ Ab dem 27.11. öffnet der Biergarten an der Dieburger Straße wieder seinen Adventsmarkt. Bis 21.12. erwarten Euch wärmender Glühwein, Punsch, Brat-

wurst, Flammkuchen „und eine richtig gemütliche Winteratmosphäre“. Außerdem zu entdecken: wechselnde Aussteller:innen mit Weihnachtsgeschenkideen – und Events (checkt die Biergarten-Website!). Öffnungszeiten: Do + Fr von 16.30 bis 21 Uhr, Sa von 14 bis 22 Uhr und So von 14 bis 21 Uhr. (ct)

❉ Ins ehemalige Börner's Wurstlädchen (in der Luisenstraße 4 zwischen Luisenplatz und City-Ring) ist die Damaskus Fleischerei eingezogen. (ct)

❉ Ein Nachfolger für den Papershop in Traisa ist gefunden: Unter dem neuen Namen Cano's Lotto, Post und Schreibwaren betreibt Caner Cakmak den Kiosk mit Postfiliale in der Philip-Walter-Straße 2 nahtlos weiter. (ct)

❉ In der Kasinostraße 60, wo früher der Club Level 6 seine Adresse hatte, ist heute mit „The Hive“ ein Co-Working-Space zu finden. Hier hat Chris Krieger sein neues Tattoo-Studio Come As You Are (CAUR) eröffnet. Wenn seine Ausbildung zum Meditationscoach abgeschlossen ist, soll auch ein Angebot für Achtsamkeit und Meditation alias „AUM“ starten. (mn)

❉ Roger Menzer, Betreiber der Lilienschänke am Böllenfalltor, hat Mitte November im Reinheimer Hofgut die Sportsbar Dein Hofgut eröffnet, die sich auch als Café und Restaurant versteht. (ct)

❉ Das Mode- und Accessoires-Geschäft Faible Home & Fashion in Arheilgen an der Frankfurter Landstraße 136 hat nach über 25 Jahren seine Türen geschlossen. Am 8.11. war letzter Verkaufstag. (ct)

❉ Steffi Eisele schließt am 6.12. ihren Kinderladen Familientraum in der Hintergasse 4 in Griesheim aus wirtschaftlichen Gründen. Das gleichnamige private Familienzentrum im Gebäude nebenan dagegen wachse stetig weiter und bietet auch weiterhin vielfältige Kurse für Kinder und für Erwachsene an. (ct)

❉ In der Wacker-Fabrik in Mühltal hat Ende November Mario Lenke mit Japanese Microbrands ein Fachgeschäft für japanische Uhren und Accessoires sowie exklusive Marken aus aller Welt eröffnet. Der Kaufmann und Investmentberater gilt mit seinem Youtube-Auftritt im Netz als reichweitenstarker „Uhren-Influencer“. Der neue Laden ergänzt den bereits seit Jahren laufenden Online-Shop. japanese-microbrands.com (mn)

❉ Das Weiterstädter Einkaufs- und Erlebniscenter Loop5 bekommt mit der HBB Centermanagement GmbH & Co. KG (mit Sitz in Hamburg und Lübeck) ab 1. Januar 2026 einen neuen Betreiber. „Mit der HBB soll der Mieter- und Branchenmix optimiert und das Gesamtkonzept des Centers kontinuierlich weiterentwickelt werden“, heißt es in der Pressemitteilung. (ct)

❉ Breaking news kurz vor Redaktionsschluss: Das Landesmuseum hat einen neuen Betreiber für sein Café gefunden! Ab sofort ist das Museumscafé Dialog & Genuss zu den Museumsöffnungszeiten für Gäste geöffnet. „Regional, saisonal und nachhaltig“ sei der Fokus von Betreiber Ülkem Yel, heißt es in der Pressemitteilung. Der leidenschaftliche Koch, Restaurantmeister und Sommelier habe das Café mit großer Motivation übernommen und möchte viel Wärme in die Caféräumlichkeiten des Landesmuseums bringen. (ct)

❉ Schrittweise Konzentration im P2: Ab 29.11. läuft im Frauen-und-Männermoden-Laden in der Hügelstraße 1 ein Räumungsverkauf (mit bis zu 70 Prozent Rabatt). Hintergrund: Ende Januar/ Anfang Februar 2026 zieht das Geschäft um und wird in den P2-Store in der Schulstraße 1 integ-

riert. Als Gründe nennt Inhaber Arndt Jahraus das veränderte Konsum-/Kaufverhalten, immer höhere Fixkosten (für Personal und Betrieb) und „die Stadt-/Verkehrs-/Parkpolitik und das Baustellenmanagement“ (innerhalb von 2,5 Jahren habe es zwei riesige Dauerbaustellen in der Hügelstraße gegeben). Aber: „In der Schulstraße geht die Reise weiter und wir sind weiterhin wie gewohnt für Dich da“, richtet sich Jahraus hoffnungsfroh an seine Kund:innen. (ct)

❉ Neue Sitzmöbel in der City: Nachdem im Sommer vier Modelle getestet und von über 300 Bürger:innen bewertet wurden, sind jetzt in der Ernst-Ludwig- und der Ludwigstraße neue Bänke aufgestellt worden. Die in die Jahre gekommenen 44 Rundbänke um Bäume wurden entfernt. Dabei ist auch der Baumstammschutz erneuert worden. (mn)

❉ Im Dezember zieht Snipes vom Luisencenter in die Ernst-Ludwig-Straße und eröffnet – direkt neben dem Obsthaus Rebell – auf zwei Etagen einen neuen Mega-Store. (ct)

❉ Der Platz an der Schustergasse hinter der Krone wird immer mehr zur kleinen Gastro-Meile: Kürzlich hat dort Thai Baan, ein Thai-Bistro mit „Modern Isan Cuisine“ eröffnet und ergänzt das Angebot von Momo Tibetian Dumplings nebenan sowie Extrem Nudeln (chinesisch) und dem ebenfalls ziemlich neuen Syrian Star (syrische Bäckerei/Konditorei) gegenüber. (ct)

❉ Das Feinschmeckerfachgeschäft Trüffelfreunde, das wegen des Einzugs von Nanu-Nanu im ehemaligen Schuhhaus Dielmann in der Ernst-Ludwig-Straße weichen musste, ist nun schräg gegenüber in den ehemaligen Modeladen Orsay umgezogen. (ct)

❉ Kurzes Update zur Gründung der UnverpacktGenossenschaft: „Wir sind inzwischen schon einen ordentlichen Schritt weiter, warten aber leider immer noch auf die offizielle Eintragung ins Register. Die finale Prüfung des hessischen Genossenschaftsverbandes liegt vor, eine Geschäftsordnung gibt es auch schon“, erklärt Fabienne Franz, Vorstandsmitglied von Unverpackt Darmstadt, per Mail. Der Eintrag könne „leider bis zu drei Monate dauern“. Du möchtest topaktuell informiert sein? Dann schaue online auf unverpackt-darmstadt.com vorbei und melde Dich dort für den Newsletter an. (ct)

Unter Pappeln

-Kolumne, Folge 132: Ambitionierter SVD

Seit Ende Oktober hat der SV Darmstadt 98 mit Markus Pfitzner einen neuen Präsidenten. Der langjährige Vizepräsident folgt auf Rüdiger Fritsch, der 13 Jahre lang die Geschicke der Lilien recht erfolgreich gelenkt hatte. Mit einem Wechsel an der Spitze von Organisationen gehen immer auch neue Ideen einher. Was hat „Fitze“, wie er beim SVD genannt wird, in dieser Hinsicht vor? Seine Rede bei der Jahreshauptversammlung gab da schon recht interessante Einblicke. Erste Änderungen sollen demnächst sogar schon Realität werden.

Wer mit Markus Pfitzner spricht, der trifft auf einen aufgeräumten und zugewandten Zeitgeist. Kommt das Gespräch irgendwann auf die 98er, dann spürt man im Nu, wie sehr ihm der Verein mit seiner Historie, seiner Kultur und seinen Werten am Herzen liegt. Schließlich haben die Lilien die Biografie von Markus Pfitzner mitgeprägt. Alles begann, als er Ende der 1970er-Jahre an der Hand seines Vaters erstmals ans Bölle ging, um die Feierabendprofis in der Bundesliga zu sehen. 1983 warb er als lebendes Spieltagsplakat in der Fußgängerzone für Heimspiele der Lilien. In den 1990ern begann er dann, für den Lilienkurier zu schreiben, und übernahm neben seinem Studium weitere Jobs am Bölle. Als Pfitzner 2010 vom damaligen Präsidenten Hans

Kessler gefragt wurde, ob er sich nicht für das Amt des Vizepräsidenten bereitstellen möge, da lehnte der Marketingexperte zunächst ab. Nach etwas Bedenkzeit entschied er sich jedoch um und zog bei der darauffolgenden Jahreshauptversammlung ins Präsidium ein. Seit wenigen Wochen ist der passionierte Lilienfan nun Vereinspräsident. Eine schöne Geschichte, die hervorragend zum heute so fest in der Stadt verwurzelten Verein passt. Doch was hat „Fitze“ vor? Denn eines ist klar: Stillstand ist im ebenso umkämpften wie kostspieligen Profifußball keine Option.

Neues Präsidium prüft Genossenschaftsmodell Ein paar Punkte nannte er in seiner Rede bei der Jahreshauptversammlung, bei der er einstimmig zum Präsidenten gewählt wurde. Getreu dem Motto „Zukunftsoptionen prüfen“ will er mit seinem Team ambitioniert sein, dabei aber mit Augenmaß agieren. Die zu treffenden Entscheidungen müssten schließlich zu den Lilien passen, die immer noch ein eingetragener Verein sind und deren Profiabteilung nach wie vor nicht ausgegliedert ist. Was für den neuen Präsidenten – der den Zusammenhalt und die Geschlossenheit beim SVD als „Superkräfte“ bezeichnete – zu den 98ern passen würde, wäre ein Genossenschaftsmodell. Der FC St. Pauli und auch der FC Schalke 04 sind

in dieser Hinsicht Vorreiter. Beide haben Genossenschaften gegründet. Die Hamburger erlösten so 29 Millionen Euro, mit denen sie im November ihr Stadion erwarben. Das Millerntor ist somit langfristig in der Hand der Kiezkicker und der über 22.000 Mitglieder, die Genossenschaftsanteile gezeichnet hatten.

Geht da was bei der Süd?

Würden die Lilien sich ebenfalls auf diese Weise Geld beschaffen, dann könnten auch sie in Steine investieren. Schließlich nannte Pfitzner bei seiner Wahl eine weitere zu prüfende Zukunftsoption: den Ausbau der Südtribüne. Der kleinste der vier Stadionbereiche ist die Heimat der aktiven Fanszene und bietet folglich Wachstumspotenziale. Optisch ließe sich der Gesamteindruck des Böllenfalltors durch eine größere Süd harmonisieren, eine höhere Kapazität würde zudem mehr Einnahmen versprechen. Doch „Fitze“ will keine Luftschlösser bauen. Alle Gedankenspiele müssten sich nach eingehender Prüfung als machbar erweisen. Die betriebswirtschaftliche Stabilität des Sportvereins gelte unverändert für das neue Präsidium. Deshalb seien zunächst rechtliche Rahmenbedingungen, Zuschussoptionen und Zeithorizonte unter die Lupe zu nehmen. Dass ein erfolgreiches Genossenschaftsmodell finanzielle Möglichkeiten eröffnen würde, liegt auf der Hand. Ob beide Ideen aufeinander aufbauen? Hier will „Fitze“ nichts vorwegnehmen. Ein Genossenschaftsmodell beinhalte für ihn verschiedenste Möglichkeiten der Ausgestaltung und Teilhabe. Insofern wolle er sich fürs Erste nicht weiter in die Karten schauen lassen.

Ende des „Dauer-Provisoriums“ am NLZ Vollzug konnte er dahingegen nur zwei Wochen nach seiner Wahl beim Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) vermelden. Bis 2027 wird das NLZ an der Kastanienallee über ein neues Funktionsgebäude für die jungen Kicker und die Verwaltung verfügen. Das zum Dauerzustand gewordene Provisorium der Containeranlage findet somit endlich ein Ende. Die Baumaßnahmen sollen 2026 beginnen und ein Jahr später abgeschlossen sein. Dass sich neben der Stadt Darmstadt und dem Land Hessen auch der Landessportbund Hessen an den Kosten beteiligt, erleichtert den Lilien die Realisierung. Dennoch müssen sie selbst einen knapp siebenstelligen Betrag bereitstellen. Eine Investition, die für den neuen SVD-Präsidenten den Stellenwert der Nachwuchsarbeit unterstreiche. Von dieser profitierte immerhin Clemens Riedel. In der letzten Saison führte er die Lilien

als jüngster Kapitän der 2. Bundesliga aufs Feld. Im Sommer wechselte er zu Espanyol Barcelona in die prestigeträchtige La Liga. Dort schlug er so gut ein, dass Klub und spanische Medien ihn in Anlehnung an Franz Beckenbauer bereits „Kaiser Riedel“ nannten. Im Monat Oktober stand er gar zur Wahl des besten Jungprofis der Liga.

When dreams come true!?

In einer weiteren Angelegenheit scheint sich ebenfalls etwas zu tun. Vor einem Jahr hatte ich in der „Ich wünsch mir was“-Ausgabe meiner Kolumne davon geschrieben, dass mehr Fahrradstellplätze am Bölle dringend geboten sind. Nun zeichnet sich eine Lösung in der Nähe der Aral-Tankstelle ab. Vorbehaltlich letzter Entscheidungen könnten bis zu 180 Stellplätze entstehen. Sie würden es bislang wild parkenden Lilienfans ermöglichen, ihren Drahtesel sicher abzustellen. Ich bin gespannt, ob hierzu bald Vollzug vermeldet wird. Und noch mehr, ob weitere Punkte meiner damaligen Wunschliste ins Kalkül gezogen werden. Etwa kostenlose Wasserspender im Umlauf des Stadions oder zumindest vergünstigte Preise für Mineralwasser. Auch ein wenig mehr Grün – etwa durch namensgebende Böllen beziehungsweise Pappeln – wäre im Einheitsgrau rund ums Bölle willkommen. Eine permanente „britische“ Spielstandsanzeige in einem Teil der LED-Fläche auf der Haupttribüne würde ich ebenso gerne sehen wie eine größere Süd. Letztere wird nun von „Fitze“ und seinem Team geprüft. Sehr schön. �� ❉

Oben dran bleiben

So, 30.11., 13.30 Uhr:

SV Elversberg – SV Darmstadt 98

Mi, 3.12., 18 Uhr (DFB-Pokal, Achtelfinale):

SC Freiburg – SV Darmstadt 98

Sa, 6.12., 20.30 Uhr:

SV Darmstadt 98 – Karlsruher SC

So, 14.12., 13.30 Uhr:

SV Darmstadt 98 – SC Preußen Münster

Fr, 19.12., 18.30 Uhr:

SC Paderborn – SV Darmstadt 98

So, 18.1.2026, 13.30 Uhr:

VfL Bochum – SV Darmstadt 98

Fr, 23.1.2026, 18.30 Uhr:

SV Darmstadt 98 – 1. FC Nürnberg

Sa, 31.1.2026, 13 Uhr (tbc):

Hertha BSC – SV Darmstadt 98

sv98.de

Wrede und Antwort

Habt

Ihr auch so was?

TEXT: GERALD WREDE | FOTO: NOUKI

Besitzt Du auch einen Gegenstand, welcher Dir etwas mehr bedeutet als die anderen im Haushalt befindlichen Sachen? Man hat ihn seit Jahren, teils ist er nütze, teils nur von Erinnerungswert. Bei mir ist dieser Gegenstand ein Schraubenzieher. Ich habe ihn oben abgebildet.

Ich bekam ihn und seine beiden Freunde Kreuzschlitz und Stößel am Weltspartag 1975 in unserer Traisaer Sparkassen-Filiale. Wie jedes Jahr hatte ich mein Sparschwein dorthin gebracht, um es von den Finanzfachleuten schlachten zu lassen. Ich brachte mein wiederverschließbares Schweinchen nur am Weltspartag zur Bank, da ich 1.) nie viel drin hatte und 2.) es nur an diesem Tag dort Geschenke gab.

Meist waren diese Geschenke nicht besonders interessant.

Irgendwas gab es immer, sonst wäre das Konzept wohl auch für die Tonne gewesen, aber da ich mich an keinen anderen Gegenstand in diesem Zusammenhang mehr erinnern kann, wird es wohl mal ein anderes Sparschwein oder mal was anderes, für die Filiale Sinnstiftendes gewesen sein. Dieses Dreier-Set in einer durchsichtigen Plastikhülle aber gefiel mir sehr gut. Den Stößel mit dem grünen Griff, dessen Sinn sich mir nie so recht erschloss – auch später nicht, lediglich in „Aktenzeichen“-Delikten wurde er zur Bedrohung oder Ermordung eingesetzt, allerdings entweder erst später oder bis dato nie gegen Sparkassen-Bedienstete – verlor ich schnell aus den Augen.

Den Kreuzschlitz mit dem blauen Griff benutzte ich schon ab und an, und ich mochte auch ihn. Aber der Schraubendreher war einfach der Bringer! Schweizer

Taschenmesser, fuck off! Obwohl die kleine Werkstatt in meinem Elternhaus der von Meister Eder in nichts nachstand und dort reichlich wertigeres Werkzeug, auch im Schraubensektor, vorhanden war: Er war meine erste Wahl. Und ist es noch. Ich mag ihn, trotz seines maroden Frontzahns und seiner Abgeranztheit am Griff.

Ich glaube, heutzutage gibt es keinen Weltspartag in dieser Form mehr. Keiner hat was zu verschenken, die Traisaer Sparkasse ist eh seit Jahren dicht – und mittlerweile würde man wohl tatsächlich umgehend am Schalter mit dem Stößel bedroht. Kein schöner Gedanke, aber Empathie ist leider kein Lehrfach mehr. Und dies durch alle Klassen hinweg.

Da gibt ein alter Schraubendreher alten Schraubendrehern wie mir wenigstens etwas Halt. ❉

Michael Bode-Böckenhauer & Alexander Marschall

Darmstädter Gesichter

TEXT: MIRIAM GARTLGRUBER | FOTO: NOUKI

Wer Vinocentral hört, denkt vermutlich schnell an die beiden Inhaber Michael Bode-Böckenhauer (59) und Alexander Marschall (62), besser bekannt als: Michi und Alex. Alteingesessenen Heinern werden gleich weitere Institutionen einfallen wie die Centralstation, das Weststadt-

café, der Hillstreetclub oder das ehemalige Cafékesselhaus. Jemand, der es nicht weiß, mag's kaum glauben, aber: Die Initiatoren all jener Darmstädter Locations waren ebenfalls Michi und Alex. „Man kennt uns in der Stadt“, sind sich die beiden einig. Und das stimmt.

Obwohl sowohl Michi als auch Alex ursprünglich nicht von hier stammen, haben sie die Gastronomie- und Kulturlandschaft der Stadt mitgeprägt wie kaum jemand anderes. Michi wurde in „einem kleinen Dorf in Rheinland-Pfalz“ geboren und kam fürs Fachabi nach Heinertown. Alex ist in Salzburg geboren, in München aufgewachsen und fand zum Architekturstudieren an den Woog. Erste Projekte startete Alex mit dem „Café Kuhle“ am Architektur-Campus Lichtwiese, das es bis heute gibt, und dem Kreativfachgeschäft Format, dessen Vorläufer er mitbegründete. Irgendwann in den Achtzigern lernten sich Michi und Alex kennen und taten sich zusammen. „Städtische Räume als Treffpunkte nutzbar zu machen, war das, was mich bei allen Projekten antrieb“, erklärt Michi. Alex sieht seine Intention auch in der Möglichkeit, unabhängig arbeiten zu können. „Ich glaube, ich könnte nie irgendwo angestellt sein, ich brauche diesen Freiraum.“

Mittlerweile sind die beiden „bunten Hunde“, wie sie sich selbst bezeichnen, mehr als nur Freunde. „Das, was uns verbindet, ist familiär, wie unter Brüdern“, sagt Alex. Michi fügt hinzu: „Wir ergänzen uns, anders hätte das alles auch nie funktioniert.“ Er selbst sei mehr der analoge Mann. „Ich stehe daher im Vinocentral hinter der Theke oder an der Kasse, Alex zieht die Strippen im Hintergrund und verbindet uns mit der digitalen Welt.“

Gerade erst wurden die Vinocentral-Inhaber (mal wieder) ausgezeichnet. Das Journal Frankfurt bedachte sie in seinem Gastronomieführer „Frankfurt & Rhein-Main geht aus! 2026“ mit dem ersten Platz in der Kategorie „Geheimtipps“. „Dabei gibt es uns schon seit über 30 Jahren“, meint Michi und lacht. Mittlerweile konzentrieren sich die beiden Selfmade-Männer nur noch auf ihr Baby am Hauptbahnhof, dessen Angebot 2016 um einen Online-Shop und vor Kurzem eine neue Kaffeeröstmaschine erweitert wurde. Das Vinocentral ist längst mehr als nur Café oder Weinbar, es ist Feinkostgeschäft, überregional bekannter Weinhandel und Treffpunkt für Pendler, Reisende und Alteingesessene. Die Kinder sowie die Ehefrauen der beiden sind ebenfalls involviert. „Wir sind praktisch ein Zweifamilienunternehmen.“ So soll es bleiben, denn mehr als „das Vino“ gibt es für die beiden kaum. „Das Ganze ist keine Arbeit für uns, sondern Leidenschaft – und das ist das Schönste, was es gibt.“ ❉

Viele weitere „Darmstädter Gesichter“:

Darmstädter Fakten

RECHERCHE + TEXT: CEM TEVET O GLU (CT)

> Anfang 1980er trat BAP, eine damals außerhalb von Köln und Umgebung gänzlich unbekannte Kölschrock-Band, im Konzertsaal der Goldenen Krone auf. Im Gepäck: die erste eigene Platte, die bei einem kleinen IndependentLabel namens Eigelstein veröffentlicht wurde. Es war der erste Auftritt von BAP mit ihrem Gitarristen Klaus „Major“ Heuser (benannt nach Major Healey aus der US-Serie „Bezaubernde Jeannie“). Der Co-Autor von Hits wie „Verdamp lang her“ und „Do kanns zaubre“ prägte den Musikstil der Band in den darauffolgenden Jahren entscheidend mit. Die Krone und Darmstadt sind Wolfgang Niedecken & Co. also in bester Erinnerung.

Impressum

Das P Stadtkulturmagazin erscheint monatlich in einer Auflage von 12.000 Exemplaren (Doppelausgaben: Dezember/Januar und Juli/August) Verlag: VRM GmbH & Co. KG, Erich-Dombrowski-Str. 2, 55127 Mainz (zugleich ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen) AG Mainz HRA 535, Ust-ID-Nr. DE 149025723 Geschäftsführer: Joachim Liebler Objektleiter/Redaktion: Cem Tevetog˘lu (verantwortlich) ctevetoglu@vrm.de, Telefon: +49 (6151) 387 2586 Anzeigen: Melanie von Hehl (verantwortlich) Anzeigen + Marketing: Jens Engemann, anzeigen@p-verlag.de, Telefon: +49 (176) 219 648 83 + Lisa Mattis, marketing@p-verlag.de, Michael Emmerich, Melanie von Hehl (verantwortlich); Druck: VRM Druck GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform. Soweit für vom Verlag gestaltete Texte und Anzeigen Urheberrechtsschutz besteht, sind Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung der Verlagsleitung zulässig. Namentlich oder mit Kürzel der Autorin oder des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion.

P Stadtkulturmagazin 18. Jahrgang | Ausgabe 179

Dezember 2025 + Januar 2026

Postadresse: P Stadtkulturmagazin, Schlossgartenplatz 13, 64289 Darmstadt Redaktion: Cem Tevetog˘lu (ct), redaktion @p-verlag.de, Telefon: +49 (6151) 387 2586 + Matin Nawabi (mn), matin.nawabi@p-verlag.de. Grafik: Lisa Zeißler + André Liegl, grafik@p-verlag.de, rockybeachstudio.de Wuffel- & Schnuffeldirektion: Lola, Bolle , Tonton, Fluff + De Anner Fotos: Nouki, fotos@p-verlag.de, nouki.co Cover dieser Ausgabe: Johanna Schmal, studioschmal.com Freie Mitarbeit Grafik: Petra Blank, Daniel Wiesen Freie Mitarbeit Redaktion: Thomas Georg Blank, Miriam Gartlgruber (gartl), Marko Havekost (mah), Julia Hichi (jhi), Katharina Hoff (kh), André Hug, Gesa John (gj), Laura Knecht (lak), Matthias Kneifl, Korrifee (Lektorat), Lisa Mattis (lm), Gregor Ries (gr), Frederick Rühl (fr), Maya-Katharina Schulz (mks), Frank Schuster (fs), Lea Maria Spill (lsp), Pit Steinert (pit), Nesh Vonk, David Weimer (dw), Gerald Wrede

Für immer dabei: Tobi Moka (obi)

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Nächste Ausgabe: Februar 2026

Redaktionsschluss (redaktion@p-verlag.de): 10.1.2026

Veranstaltungskalender (mail@partyamt.de): 17.1.2026

Anzeigenschluss (anzeigen@p-verlag.de): 19.1.2026

Erscheinungsdatum: 30.1.2026

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Ausgabe 179 (Dez 2025/Jan 2026 ) by p-stadtkultur - Issuu