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STEYREGGER RUNDSCHAU Verlagspostamt: 4221 Steyregg

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AUSGABE 01................................APRIL 2013

Ostereiersuchen Plesching: von links nach rechts: GRin Gabriela Neulinger, GR-Ers. Sandra Sendner, Stadtparteivors. StR Gerhard Hintringer, GR Ing. Dieter Ehrengruber

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Osteraktionen der SPÖ Am Karsamstag verteilten Funktionäre der SPÖ nach langjähriger Tradition wieder rot gefärbte Ostereier vor Geschäften in Steyregg und in Plesching. Am Nachmittag desselben Tages suchten die Kinder im Garten des Stadtbauern Lehermayr (Fam. Buchinger) und im Spielgelände des Pleschinger Kindergartens nach den beliebten Osternesterln. Trotz der ungünstigen Witterung an diesem Tag kamen überall viele Kinder, deshalb waren diese Aktionen wieder ein voller Erfolg!

SPÖ - DIE STEYREGGPARTEI


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Haus des Kindes

Am 31.8.2013 soll es fertig sein

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Die größte gemeindeeigene Baustelle ist zur Zeit der Kindergarten, auch Haus des Kindes genannt, direkt vor der südlichen Stadtmauer. Der leitende Architekt, Dipl.Ing. Fierlinger, bestätgte der Gemeindevertretung, dass alles nach Plan laufe und die Fertigstellung mit 31.8.2013 gewährleistet sei. Die Gesamtkosten belaufen sich auf Euro 2,2 Mio, von denen die Gemeinde ein Drittel leistet und das Land Oö. den Rest zu bezahlen versprochen hat. Der Gemeindeanteil von Euro 700.000,-- ist durch den Verkaufserlös des Hauses Weissenwolffstraße 11 an eine private Familie in bar vorhanden und wird für den Bau eingebracht. Bezüglich des Landesanteiles schaut es nicht so gut aus. Die Gemeinde darf im Auftrag und

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in Verantwortung des Landes zur weiteren Finanzierung des Zwei-Drittel-Anteiles ein Darlehen aufnehmen, wobei es vom Land bezüglich der Rückzahlung weder eine zeitliche noch eine Zusage darüber gibt, wer die inzwischen anfallenden Zinsen trägt. Das Haus wird über fünf Gruppen im Kindergarten und eine in der Krabbelstube verfügen. Ausbaumöglichkeiten sind bei Bedarf gegeben. In Plesching bleibt eine Kindergartengruppe und eine Krabbelstube aufrecht. Das Behelfsprovisorium „Villa“, ein Containerbau, auf dem Gelände des ehemaligen Kinderbades soll nicht verkauft, sondern an anderer Stelle eventuell für die Nachmittagsbetreuung an der Volksschule weiter verwendet werden.

Derzeit sind die beiden Krabbelstuben in Plesching mit zwei Gruppen zu je 10 Kindern voll ausgelastet. Der Kindergarten beherbergt in der Mauthausener Straße vier Gruppen, in der Villa eine Gruppe und in Plesching ebenfalls eine Gruppe. Zusammen werden in diesen drei Häusern 125 Kinder betreut. 45 davon sind auch am Nachmittag anwesend. In diesen Zahlen fand der zu erwartende Zuzug von Jungfamilien noch keine Berücksichtigung. Den Ausbau des Wohnparkes Hasenberg und die erste Etappe auf den Stiftsgründen in Pulgarn mt sechs Häusern zu je acht Wohnungen (20132016) müsste die Gemeinde eigentlich schon jetzt in ihre Überlegungen beim Neubau des Hauses des Kindes miteinbeziehen. n


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Eine Klage, zwei Forderungen Die Gemeinde ist zur Zeit mit einer Klage und zwei Forderungen konfrontiert. Würden diese zu ihren Ungunsten ausgehen, bekäme sie finanzielle Probleme ersten Ranges. 1. Klage: Eingebracht von AltBürgermeister Josef Buchner. Sie betrifft aus seiner Sicht zu Unrecht nicht ausbezahlte Bürgermeisterbezüge und beläuft sich auf Euro 112.000,-- netto. Der Gemeinderat und das Land Oö. lehnten die Forderung bisher ab, daher wird diese eine Angelegenheit für den Verfassungsgerichtshof in Wien. Eine Entscheidung ist nicht vorhersehbar. 1. Forderung: Die Stadt kaufte seinerzeit das gesamte Areal westlich und südlich der Stadtmauer von der Fam. Salm zu einem Mischpreis. Dieser beinhaltete die zukünftige Verwendung als Sport- und Freizeitgelände (Tennisplätze, Parkplätze, Kinderspielplatz, Erholungsflächen). Nun baut die Gemeinde auf diesem Gelände das Haus des Kindes. Dieses Vorhaben bewog den Vorbesitzer zu einer Nachforderung, weil aus seiner Sicht

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das Grundstück, auf dem die Gemeinde ein Bauwerk errichtet, höher als ursprünglich bezahlt zu bewerten sei. Der Gemeinderat lehnte die Nachforderung ab, immerhin geht es darum um einen Betrag von mehreren hunderttausend Euro. Wahrscheinlich muss diesen Streitpunkt ein Gericht entscheiden, denn der Abschluss eines Vergleiches auf privater Basis ist in diesem Fall unzulässig. Um einen allfälligen Schaden von der Gemeinde abzuwenden, beschloss der GR die Verkleinerung des Bauareals auf 1365 m², der Rest ist Grünland. 2. Forderung: In der Kirchengasse steht mittig ein Trafo. Von diesem ging eine Freileitung in schräger Führung über mehrere unbebaute Grundstücke zu einem weiteren Trafo, der sich am Fuße der Bergsiedlungsstraße befindet. Im Zuge der Verbauung der nördlichen Kirchengasse mit drei mehrgeschossigen Wohnhäusern wurde die Freileitung durch ein Erdkabel ersetzt, welches auf öffentlichem Gut in der Kirchengasse liegt. Nun fordert die Errichterfirma der Wohnungen

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Foto: Franz Hackl

eine Kostenbeteiligung, da diese Verlegung auch das gemeindeeigene Grundstück, auf dem das Altenheim errichtet werden soll, betroffen hat. Die Gemeinde hält dieser Forderung entgegen, dass sie aus dieser Verlegung keinen Nutzen gezogen hat und dieser erst eintritt, wenn der Sozialhilfeverband (SHV) dort das geplante Altenheim errichtet. Man möge sich dann beim Sozialhilfeverband schadlos halten, denn dieser sei Heimerrichter. Die Gemeinde muss das 8000 m² große Grundstück ohnehin kostenlos an den SHV abtreten. Die Forderung der Errichterfirma beläuft sich auf Euro 136.000,--.

Die Gemeinde muss sich wehren

Die Gemeindevertretung sieht diesen finanziellen Forderungen mit einiger Sorge entgegen und hofft, dass keine davon zum Tragen kommt. Andernfalls würde der gesamte Gemeindehaushalt durch diese nicht im Plan vorgesehenen Ausgaben die Grenzen der Belastbarkeit sprengen. n

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Neuer Eingang zum Badesee Die erfolgreiche Bilanz der Badesaison 2012, die mit einem beträchtlichen finanziellen Gewinn abschloss, ermunterte die Gemeindevertretung, sich über eine Investition größeren Umfanges Gedanken zu machen. Der Eingangsbereich stellte bei größerem Andrang von Badegästen immer eine Problemstelle dar. Ein junges Architektenteam aus Linz befasste sich damit und erarbeitete einen brauchbaren Vorschlag u.a. für die wichtigen Bereiche „Empfangen und Versorgen“. Wenn sich alle finanziellen Hürden beseitigen lassen, präsentiert sich der immer beliebter werdende Badesee vielleicht schon heuer neu. n

Foto: Franz Hackl

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Schulsanierung Die Gemeindevertretung war bis Anfang März der Meinung, dass heuer die Fortsetzung mit dem Bauabschnitt 5 komplett ausfallen würde. Der Grund: keine Zusage bzw. Bewilligung des Landes für die Zwischenfinanzierung in der Höhe von Euro 1,5 Mio. Plötzlich trudelte dann am 5.3.2013, zwei Tage vor der GR-Sitzung ein Schreiben des Landes ein, welches eine Genehmigung für eine Darlehensaufnahme in der Höhe von Euro 1,2 Mio enthielt. Diese um Euro 300.000,-- verminderte Summe warf den bisher von der Gemeinde beabsichtigten Etappenplan gehörig

durcheinander. Ein neuer musste erstellt werden. In Absprache mit den im GR vertretenen Fraktionen kam dabei folgendes heraus: Die Heizung, die im heurigen Winter wiederholt Probleme machte, steht an erster Stelle. Das Gebäude der InformatikMittelschule erfährt eine thermische Sanierung (Fenstertausch, Außendämmung). Ebenso verfahren wird mit den restlichen Zwischentrakten (Zeichensaal, Werkräume und Lehrküche) inklusive deren innere Sanierung. Im ersten Stock der Volksschule steht die Nachmittagsbetreuung und im zweiten Obergeschoss die Renovierung von zwei Klas-

Foto: Franz Hackl

sen auf dem Programm. Damit ist gewährleistet, dass auch von diesem Bauabschnitt die Kinder direkt profitieren. n

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Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Stadtorganisation Steyregg, Vorsitzender: Gerhard Hintringer, Im Weih 60, 4221 Steyregg, Eigenvervielfältigung, Blattlinie: solzialdemokratisch

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Wohnbau Pulgarn

Günstige Wohnungen angestrebt

Das Stift St. Florian beabsichtigt, im Verein mit der Oö. Versicherung die Verbauung des nördlichen Areals hinter der bereits bestehenden Siedlungszone im Pulgarner Zentrum. Der untere Teil soll als Einzelparzellen im freien Verkauf an Interessierte abgegeben werden. Dort haben ca. sieben Einfamilienhäuser Platz. Der größere Teil oberhalb soll mit zwölf Landvillen zu 8 Wohneinheiten im Mietverhält-

nis (dreigeschossig mit Flachdach) erschlossen werden. Es sind zwei Umsetzungsetappen in den Jahren 2013-2016 und 2016-2019 geplant. Der Beschluss dazu erfolgte einstimmig, allerdings mit dem von der SPÖ eingebrachten Zusatz, das vor Inangriffnahme des Projektes eine straßenrechtliche Verordnung (Verkehrsplanung der Zufahrt ab Haltestelle), die Frage der Abwässer (Oberflächen und Kanal) sowie die Frage der Reinwasserzuführung einschließlich aller auf die Gemeinde dadurch zukommenden Kosten geklärt sein müssen. Wir erwarten, dass bei der Umsetzung dieses Vorhabens einmal alles aus einem Guss, d.h. eine fix fertige Planung inklusive einer Kostenauflistung auf dem Tisch liegen.

Uni hat keine Eile Wie der stellvertretende Direktor der Johannes Kepler Universität bekannt gab, habe diese weiterhin Interesse an einer Stätte für Bildung und Forschung auf dem Stiftsareal. Priorität hat dieses Projekt zur Zeit nicht, da die Uni mit der Gründung einer medizinischen Fakultät voll ausgelastet ist. Es gibt aber auch keinerlei finanzielle Zusagen vom zuständigen Ministerium für eine Ausdehnung nach Pulgarn. Es heisst also: alles in Schwebe! n

Neuer Vorstand Der Pensionistenverband – Ortsgruppe Steyregg hielt am 16. März 2013 im Gasthaus Merkinger eine sehr gut besuchte Mitgliederversammlung ab. Dabei wurde für den an die 280 Mitglieder zählenden Verein, er ist nach den Naturfreunden der zweitgrößte in Steyregg, ein neuer Vorstand gewählt:

Foto: Franz Hackl

▲ Von links nach rechts: Franz Hackl, Ernst Gegenleithner, Manfred Haider, Paula Althuber

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Obmann: Manfred Haider Obmann-Stv.: Ernst Gegenleithner Kassier: Franz Hackl Schriftführerin: Paula Althuber Der Pensionistenverband ist ein wichtiger Partner für die älteren Menschen in unserer Stadt. n


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Manfred Haider ausgezeichnet Am 6. März 2013 fand im Steinernen Saal des Linzer Landhauses eine Feier für den Obmann des Pensionistenverbandes – Ortsgruppe Steyregg, Manfred Haider, statt. LH-Stv. Josef Ackerl zeichnete ihn mit der Verdienstmedaille des Landes Oö. aus. Grund für diese Ehrung ist die jahrelange Arbeit für die älteren Menschen in unserer Stadt. Manfred Haider steht an der Spitze eines der größten Vereine von Steyregg mit 280 Mitgliedern. Für diese organisiert er während des Jahres zusammen mit seinen Helfern ein Programm, das allgemeine Zustimmung findet. Manfred Haider befindet sich auch auf der Ersatzliste der SPÖ für den Gemeinderat. Er ist immer zur Stelle, wenn er gerufen wird und dafür bekannt, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen, wenn es um die Anliegen der Senioren geht. Wir reihen uns in den Spalier der Gratulanten und wünschen dem Geehrten weiter Tatkraft u. Ausdauer. n

GOLDENES EHRENZEICHEN des Landes Oberösterreich an

FELIX HINTERWIRTH

Foto: Land OÖ

▲ rechts neben LH-Stv. Ackerl unser Manfred Haider

Höhepunkte Polens

KRAKAU und BRESLAU LA AU Busreise in Zusammenarbeit mit Ruefa Linz 30.5. - 2.6.2013 (Fronleichnam) Reiseleitung u. Organisation: StR HS i.P. Peter Grassnigg Auskünfte unter: 0664 / 54 25 504

Foto: Land OÖ

Unser Gemeindebürger Felix Hinterwirth, langjähriger erfolgreicher Betriebsrat in einem Linzer Unternehmen und zum Schluss seiner beruflichen Laufbahn bis zur Pensionierung Obmann der Oö. Gebietskrankenkassa, erhielt für seine Verdienste das Goldene Ehrenzeichen des Landes Oö. in einer würdigen Feier im Linzer Landhaus von LH Dr. Pühringer verliehen. Wir gratulieren dazu recht herzlich!

Besuchen Sie unsere Homepage auf

www.steyregg.spoe.at Wir sind unter SPÖ Steyregg auch auf Facebook!

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Die Freundschaftskinder sind los!

Foto: Gabriela Neulinger

Seit Jänner 2012 leitet Sandra Sendner sehr erfolgreich die neue Freundschaftskindergruppe für Kinder von 6-10 Jahre. Beim Basteln, Spielen und kreativen Gestalten erleben die Kinder in Gemeinschaft unbeschwerte Stunden. Es wurden schon ganz viele neue Freundschaften geschlossen und die Gruppe entwickelt sich hervorragend! Wer als Erwachsener Ideen für Aktivitäten hat und mitmachen möchte, ist herzlich willkommen!

Kinder von 6-10 Jahre sind zum Schnuppern gerne eingeladen. Die Freundschaftskinder treffen sich alle 3 Wochen, nähere Infos bei Sandra Sendner, sandy.187@aon.at, 0664 / 57 20 925 Aktuelles und viele Infos auf unserer Facebook-Seite unter Kinderfreunde Steyregg! n

Wasser ist ein Menschenrecht und deshalb darf es auch in Zukunft nicht in die Hände von privaten Firmen gelangen, die nur auf Profit nicht aber auf Versorgung und Leistbarkeit achten.

EINLENKEN DER KOMMISSION IM WASSERSTREIT ABSEHBAR

Wasserhahn für private Geschäftemacherei zudrehen!

Foto: shutterstock.com

Sozialdemokratische Partei Oberösterreich


Zeitung April 2013