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503 | April 2014

Monats-Zeitschrift der Christlichen Ostmission

I ChancenL für FamilienI Ion’s Bäckerei verändert sein Dorf  |  Milchkühe für Valentin Sandu


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ostvision ostvisionapril 2014

editorial

ostvision

«Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!» Matthäus 25,40

wird monatlich herausgegeben von der CHRISTLICHEN OSTMISSION (COM), Worb

Nr. 503:

Selbstverständlich! Da ich unter der Woche recht früh zur Arbeit fahre, fällt es mir am Wochenende eher schwer, richtig auszuschlafen. So sehe ich es als meine Aufgabe, am Samstagmorgen dafür zu sorgen, dass meine Familie mit frischen Brötchen ins Wochenende starten kann. Ich staune immer wieder über die riesige Auswahl an Broten, die mir den Entscheid, welches ich nehmen soll, erschwert. Wie ist das eigentlich in anderen Ländern dieser Welt? Vielerorts stellt sich nicht die Frage, welches Brot man kaufen soll, sondern jene, ob es überhaupt Brot zu kaufen gibt. Wie selbstverständlich ist es für uns geworden, uns aus (über)vollen Regalen bedienen zu können! Selbstverständlich! Für mich ist die Johanneskirche in Bischofszell jeden Sonntag aufs Neue ein Ort, an dem ich Gott erleben und neue Kraft tanken kann. Auch in unserem Hauskreis finde ich Geborgenheit, Verständnis und ein Einstehen füreinander. Wie ist das eigentlich in anderen Ländern dieser Welt? An manchen Orten ist das Bekenntnis zu Jesus Christus, die Zugehörigkeit zu einer Kleingruppe oder nur schon der Besuch eines Gottesdienstes eine lebensgefährliche Angelegenheit. Wie selbstverständlich ist es für uns, unseren Glauben frei leben und erleben zu dürfen. Die Aufzählung von Selbstverständlichkeiten liesse sich noch um einige Beispiele erweitern.

Nicht selbstverständlich, aber für mich persönlich immer wieder aufs Neue beeindruckend, ist die Tatsache, wie Gott seinen Segen über der Arbeit der COM bereithält. In den letzten Jahren durfte ich Projektleiter bei ihrer Arbeit in verschiedene Länder begleiten. Dabei habe ich miterlebt, welch wichtige, gezielte und vor allem nachhaltige Hilfe unterschiedlichster Art geleistet wird. Es sind nicht immer grosse Summen an Geldern notwendig, um einem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Vielmehr ist der entscheidende Punkt, dass wir Gott miteinbeziehen. Durch seine Gnade und Liebe zu uns Menschen verändern sich ausweglos erscheinende Situationen zum Positiven. Sie werden es bemerkt haben: Dies ist das erste Editorial, das ich verfasse. Auf den 1. April gebe ich meine Funktion als Stiftungsrat der COM auf, um als Angestellter in den Dienst der COM einzutreten. Ich werde für den Bereich Finanzen und Administration verantwortlich sein. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. An dieser Stelle möchte ich Ihnen für Ihre wertvolle Unterstützung herzlich danken – sie ist alles andere als selbstverständlich! Der Herr segne Sie und Ihre Familien.

April 2014

Redaktion: Georges Dubi Adresse: Telefon: Fax: E-mail: Internet:

Christliche Ostmission Bodengasse 14 3076 Worb BE 031 838 12 12 031 839 63 44 mail@ostmission.ch www.ostmission.ch

Postkonto: Bankkonto:

30-6880-4 Spar + Leihkasse Münsingen, 16 0.264.720.06

Kontrolle der Bücher: Unico Treuhand AG, Burgdorf Spenden sind in allen Kantonen steuer­ abzugsberechtigt. Nähere Auskünfte er­teilt unser Sekretariat. Gehen für ein Projekt mehr Spenden als benötigt ein, werden diese für ähnliche Zwecke ein­gesetzt. Bildquelle: COM, Hagar International Wenn nicht anders vermerkt, haben die abgebildeten Personen keinen Zusammenhang mit den erwähnten Beispielen. Gestaltung: Melanie Keller Druck: Stämpfli Publikationen AG, Bern Papier: Das Magazin ist auf chlorfrei gebleichtem und FSC-zertifiziertem Papier gedruckt. Geschäftsleitung: Georges Dubi, Muri, Missionsleiter Günther Baumann, Magglingen Stiftungsrat: Mario Brühlmann, Orpund, Präsident Pfr. Thomas Hurni, Leutwil, Vizepräsident Christian Bock, Seedorf Thomas Haller, Langenthal Pfr. Jürg Maurer, Hirschthal

Herzlichst

Stephan Schär

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persönlich

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Eric Hoffmann MENSCHEN unterwegs mit uns

Das visionäre Konzept der Christlichen Ostmission zur Gewerbeförderung durch Ausbildung und Begleitung (Coaching) hat mich schon immer begeistert. Ich bin Maschineningenieur ETH und seit 18 Jahren als selbständiger Berater und Trainer in ganz Europa unterwegs, um Produktionsbetriebe beim Optimieren zu unterstützen. Die Optimierung der Produktion heisst, mit den vorhandenen Maschinen und Mitarbeitern Produkte in bester Qualität und zu Marktpreisen herzustellen und dann rechtzeitig zu versenden. Die Kunden auf diese Weise mit Höchstleistung zu begeistern und auch noch gutes Geld zu verdienen, ist ein herausforderndes Ziel, ob in der Schweiz, in Deutschland, in Rumänien, Moldawien oder im fernen Vietnam. Die COM leistet auf diesem Gebiet echte Pionierarbeit!

Die Zukunft erfolgreich an die Hand nehmen.

Dies ist Motivation für mich, Unternehmer auf diesem spannenden Weg zu schulen und zu begleiten. Nicht nur in Westeuropa ist es ein wichtiges Thema, sich die nötige Zeit für die Entwicklung der Zukunft der eigenen Firma zu nehmen. Jede Unternehmung, ob in Ost oder West, soll ihre eigene Zukunft nicht vergessen. Firmengründungen und Betriebsoptimierungen, wie sie die COM organisiert und finanziert, sind das beste Mittel, um Unternehmungen zu fördern und damit auch die Existenz vieler Familien zu sichern. Jedem ist gleich viel Zeit anvertraut, aber nicht jeder nutzt sie zielorientiert. «Was kann wohl ein Schweizer hier bei uns in unserer speziellen Kultur verbessern?» Diese Skepsis begegnet mir oft zum Beginn von Schulungen und Workshops vor Ort.

Am Schluss erfahre ich aber meistens viel Dankbarkeit. Oder ganz nach Paulus (1. Kor. 13,1): «Wenn ich in Zungen der Menschen und der Engel redete, habe aber der Liebe nicht, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.» Dabei geht es nicht um meine Ideen oder Erfahrungen, sondern als Berater und Trainer versieht man den Dienst einer Hebamme. Man führt die Firmen zu eigenen Visionen und neuen Handlungsmöglichkeiten und hilft ihnen, mit eigenen Ideen die Zukunft erfolgreich an die Hand zu nehmen. Die Schulungen bestehen nicht nur aus Theorie, sondern wir führen auch ganztägige Workshops in Firmen durch, um den Mitarbeitern praktische Tipps weiterzugeben. Oft wachsen aus dem Miteinander vor Ort sehr gute Ideen für Verbesserungen. Dadurch entstehen Begeisterung und Motivation! Der Erfolg der sichtbaren Entwicklung der Firmen in Ost und West ist meine Motivation, gemeinsam mit der COM weiter an diesem Thema zu arbeiten.

Eric Hoffmann ist Geschäftsführer des Beratungsunternehmens IPPI Hoffmann GmbH. Seit achtzehn Jahren unterstützt der dipl. Maschineningenieur ETH Industrieunternehmen bei der Einführung und Anwendung von Management-Instrumenten und bei der Umsetzung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse. Eric Hoffmann ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern.


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ostvision

wir bauen auf durch Bildung und Gewerbeförderung

IIon’s Bäcke veränd sein DorfI

Moldawien Interview: Gallus Tannheimer Projektleiter

Unternehmer ausbilden ist ein wichtiges Element der Gewerbeförderung, wie sie die Christliche Ostmission betreibt. Hunderte von Teilnehmern haben in den Schulungen praktische Hilfe für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit erhalten. So auch Ion Rîbka aus Gura Bîcului, den wir zu seinen Erfahrungen befragt haben.


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erei I ndertI

Wie waren die Anfänge eurer Firma? Alles begann im Jahr 2005. Ich engagierte mich in sozialen Projekten und sah die Bedürfnisse der Leute in den Dörfern. Es gibt dort sehr viel Arbeitslosigkeit. Überall mangelt es an Geld, viele Menschen ziehen in die Städte und noch mehr wandern in andere Länder aus. Es war uns klar, dass die Leute nicht einfach Fische brauchten, sondern Angelruten. Wir sahen das Bedürfnis nach qualitativ hoch stehenden Produkten, und so eröffneten wir – meine Frau und ich – 2012 in unserem Dorf eine Cafeteria und im Jahr 2013 starteten wir mit der Bäckerei. Welche Rolle spielt Gott in eurem Unternehmen? Wenn wir auf das zurückblicken, was wir bisher erreicht haben, sehen wir viele Hochs und Tiefs. Ohne Glauben wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen. Unser Glaube an Gott, dass Er einen Plan für uns hat und ihn vollenden wird, hilft uns dranzubleiben. Wir haben gelernt und lernen immer wieder, für konkrete Probleme zu beten und dann zu glauben und zu warten, bis Gott antwortet. Wir haben immer noch Probleme und erleben Schwierigkeiten und die Zukunft ist unsicher. Aber was uns motiviert, weiterhin Qualitätsprodukte herzustellen, ist unser Glaube an Gott und die Überzeugung, dass er uns segnen und belohnen wird.

Ion Rîbca, Unternehmer und Bäcker aus Gura Bîcului, Moldawien

Wie helfen die Seminare der Christlichen Ostmission, euer Unternehmen weiterzuentwickeln? Bevor wir die Seminare der COM besuchten, hatten wir unsere Firma nie wirklich analysiert. Wir hatten keine Ahnung, wo genau wir mit unserem Unternehmen standen. Wir sahen Fehler, aber wir wussten nicht, wie wir diese korrigieren sollten. An den Seminaren lernten wir Werkzeuge kennen und danach machten wir uns daran, diese zu nutzen. Wir analysierten die Stärken und Schwächen unserer Firma und machten uns Gedanken über Chancen und Risiken auf dem Markt;

ebenso beurteilten wir unsere Produkte und entdeckten Optimierungsmöglichkeiten. Vor den Seminaren hatten wir monatlich ein paar Sitzungen. Jetzt treffen wir uns regelmässig

«Ohne Glauben wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen.» einmal in der Woche, um zu planen, Aufgaben zu verteilen, zu delegieren. Wir halten uns an den Zeitplan, den wir ausgearbeitet haben. Wir haben gelernt, wie wir Krisen mit anderen Augen sehen und als Chancen betrachten können. Und wir haben gelernt, wie wir uns in die Lage der Kunden versetzen und innovativ sein und bleiben können. Viele andere Hinweise warten noch darauf, dass wir sie in unserer moldawischen Kultur anwenden. Im letzten Seminar war für mich die Erkenntnis wichtig, dass der Kunde König ist und dass seine Wünsche Priorität haben. Was hat euer Denken und eure Haltung verändert? Wir haben verstanden, dass es manchmal sehr hilfreich ist, wenn wir aus den gewohnten Denkmustern ausbrechen. Wir lassen uns auf neue Ideen ein und überlegen, wie wir diese umsetzen können. Welche Ziele setzt ihr euch? Unser Ziel ist es, eine langfristige Strategie zu erarbeiten und unsere Vision umzusetzen. Wir wollen ein qualitativ hoch stehendes Produkt anbieten und am Ort Arbeitsplätze schaffen. So nehmen wir Einfluss auf die Entwicklung unseres Dorfes. Habt ihr ein Lebensmotto? Ja, es lautet: Immer einen Weg suchen, anders zu sein; eine Vision entwickeln und diese möglichst bald umsetzen!


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Notfall

Milchkühe für Valentin Sandu

Ruth Thomann Projektleiterin

Frische Milch ist in vielen moldawischen Dörfern nicht erhältlich, da es keine Kühe gibt. Die importierte Milch kann sich die Landbevölkerung jedoch nicht leisten. Der Schlüssel zu nachhaltiger Hilfe liegt in der Förderung der Viehzucht.

In Moldawien, dem ärmsten Land Europas, liegt die Landwirtschaft und insbesondere die Viehzucht total am Boden. Die Misswirtschaft während der Sowjetherrschaft sowie die Auflösung der Kolchosen, der staatlich-landwirtschaftlichen Gemeinschaftsbetriebe, haben dazu geführt, dass Moldawien heute nur 13 % seines Bedarfes an Milch selber deckt. Durch gravierende Fehler in der Viehzucht gibt es im Land kaum mehr Kühe, die sich für die Milchproduktion eignen. Stattdessen wird importiert, doch Milch und Milchprodukte aus dem Ausland sind bis zu fünfzehn Mal teurer als die einheimischen Produkte. Zudem ist fast alle importierte Milch aus Milchpulver hergestellt. Frische Milch ist Mangelware in Moldawien.

Zur selben Zeit hatte eine unserer Schwiegertöchter einen schweren Autounfall. Sie kann sich seither nicht mehr bewegen und braucht ständige Pflege. Momentan ist sie in Chisinau bei ihren Eltern, die mit verschiedenen The-

Valentin Sandu lebt mit seiner Familie in Aleksandreny, einer grösseren Ortschaft in ländlicher Umgebung. Drei seiner sieben Kinder sind verheiratet. Er ist Pastor einer Gemeinde mit rund 130 Mitgliedern. Valentin erzählt:

rapien versuchen, ihren Zustand zu verbessern. Unser Sohn lebt mit dem Töchterchen seither wieder in unserer Familie.

Wie in allen ländlichen Gebieten Moldawiens ist es auch bei uns sehr schwierig, Arbeit zu finden. Noch schwieriger ist es, vom kleinen Lohn, der sich erzielen lässt, eine Familie durchzubringen. Wir hatten eine Kuh, die uns täglich etwas Milch gab und damit unser Überleben sicherte. Es war eine einheimische Rasse. Mit den Jahren wurde die Kuh schwach und eines Tages im vergangenen Jahr erkrankte sie. Der Tierarzt konnte sie nicht mehr retten. Das war ein riesiger Verlust: Es ist entscheidend für uns, ob wir täglich ein paar Liter Milch haben oder eben nicht.

«Wir brauchen gesunde Milch für unsere Kinder!»

Noch ein weiteres Unglück traf unsere Familie: Die Ärzte stellten bei unserer 18-jährigen Tochter Corina einen bösartigen Hirntumor fest. Wir waren verzweifelt! Leute aus der Gemeinde und liebe Bekannte legten Geld zusammen, damit wir Corina für weitere Abklärungen in die Ukraine bringen konnten. Dort stellte sich heraus, dass der Tumor nicht bösartig sei! Das war ein riesiges Geschenk für uns und gab uns neuen Mut.


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Valentin und Lydia Sandu

Seit langem habe ich einen grossen Wunsch: Ich möchte gerne Milchwirtschaft betreiben, um davon leben zu können. Mit guten, ausländischen Kühen. Unser Landwirtschaftsdepartement fördert solche Vorhaben, der Import der Kühe ist geregelt. Aber der Bauer muss das Geld für den Kauf der Kühe aufbringen. Zum Starten würden wir drei trächtige Kühe brauchen, doch die 7’200 Euro für die Kühe und den Transport können wir uns aus eigener Kraft niemals leisten. Hingegen besitzt unsere Familie genügend Land, um die Tiere zu versorgen. Wir und die Familien unserer Kinder könnten davon leben. Frische Milchprodukte sind gefragt, fehlen aber fast ganz in unserer Gegend. Von Nachbarn und Bekannten höre ich immer wieder: «Valentin, du hast eine Ausbildung in Viehzucht, bitte unternimm etwas. Wir brauchen gesunde Milch für unsere Kinder!»

Bitte helfen Sie uns, Valentin und seine Familie beim Kauf guter Milchkühe zu unterstützen!

Olga hat Hilfe bekommen Olgas Balkon ist renoviert, Kälte und Feuchtigkeit können nicht mehr in die Wohnung eindringen.* In der zweiten Hälfte des Winters mussten Olga und ihre Tochter Aleksandra darum nicht mehr frieren. Die beiden sind überglücklich und dankbar. Die neuen Fenster wurden von Fachleuten eingesetzt. Beim Rest der Renovationsarbeiten hat ein Team der christlichen Jugend- und Frauengruppe in Glodjany, dem Wohnort von Olga und Aleksandra, eifrig mitangepackt. Wir sind sehr froh um die zahlreichen Spenden, dank derer wir Olga und Alexsandra sowie anderen Menschen in ähnlichen Situationen helfen konnten.

Herzlichen Dank für Ihre Spende! * siehe Ostvision vom Januar 2014


ostvision persönlich

WER IST...? Seit September 2013 mache ich ein Praktikum bei der Christlichen Ostmission. Ich arbeite überall mit, wo ich gebraucht werde. Ich helfe beim Beladen des Lastwagens, Autos ausladen, die Kleider bringen und vieles mehr. Vorher habe ich eine Ausbildung zum Informatiker angefangen. Als ich aber gemerkt habe, dass es nicht das Richtige für mich ist, habe ich diese Lehre abgebrochen. Anschliessend konnte ich bei der Christlichen Ostmission anfangen. Dieses Praktikum bietet mir auch eine gute Gelegenheit, mich neu zu orientieren und zu bewerben. Ich habe mich an verschiedenen Orten als Automatiker und Elektroinstallateur beworben und habe jetzt eine Lehrstelle als Elektroinstallateur bei der Zuckerfabrik Aarberg, wo ich im Sommer meine vierjährige Lehre beginnen werde.

Cédric Bock

Die drei Säulen der COM

wir helfen direkt in Notsituationen und Katastrophen

wir bauen auf durch Bildung und Gewerbeförderung

wir schützen vor Frauen- und Kinderhandel


Ostvision April 2014