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2020/21

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Fr 30. OKT 2020 ⏺ Bonus 01 Haus der Musik ⏺ 20 Uhr Im Portrait: Johannes Maria Staud STAUD, MILIA, DJORDJEVIĆ Ensemble Phace Sa 27. FEB 2021 ⏺ Bonus 02 Kurhaus ⏺ 20 Uhr Zukunft.Musik GLOBOKAR, AZZIGOTTI, STRIEDER, KERSCHBAUMER Ensemble between feathers Mo 29. MÄR 2021 ⏺ Bonus 03 Salzlager ⏺ 20 Uhr Passion bis heute DE LALANDE, NEMTSOV (UA), GEDIZLIOĞLU (UA), OKBA (UA) Daniel Gloger – Countertenor Eva Reiter – Viola da Gamba David Bergmüller – Theorbe

Fr 30. OKT 2020 ⏺ Salon 01 Haus der Musik ⏺ 18 Uhr Im Gespräch mit Johannes Maria Staud Fr 8. JAN 2021 ⏺ Salon 02 Barocker Stadtsaal ⏺ 19 Uhr Im Gespräch mit Lorenzo Ghielmi & Herbert Kuen Mi 5. MAI 2021 ⏺ Salon 03 Kurhaus ⏺ 19 Uhr Im Gespräch mit Konstantin Krimmel


Do 25. MÄR 2021 ⏺ Konzert 06 Salzlager ⏺ 20 Uhr Di 27. OKT 2020 ⏺ Konzert 01 Salzlager ⏺ 20 Uhr

Responsorien, Miserere

Zuflucht im Erinnern

Collegium 1704 Ltg: Václav Luks

Jordi Savall – Rebab, Lira, Viola da Gamba Dimitri Psonis – Santur, Oud Pedro Estevan – Schlaginstrumente Mo 21. DEZ 2020 ⏺ Konzert 02 Salzlager ⏺ 20 Uhr Der Stern des Orients Ensemble Unicorn, Ltg: M. Posch & Oni Wytars, Ltg: M. Ambrosini Do 31. DEZ 2020 ⏺ Konzert 03 Salzlager ⏺ 22 Uhr

ZELENKA, SCARLATTI

Do 6. MAI 2021 ⏺ Konzert 07 Kurhaus ⏺ 20 Uhr Nachtgedanken SCHUMANN, JENSEN, WOLF, MARX Konstantin Krimmel – Bariton Mi 2. JUN 2021 ⏺ Konzert 08 Salzlager ⏺ 20 Uhr Beyond T(h)races HARVEY, CHEMIRANI, SINOPOULOS

Duo Enßle-Lamprecht

J.-G. Queyras – Violoncello B. & K. Chemirani – Zarb & Daf Sokratis Sinopoulos – Lyra

Sa 9. JAN 2021 ⏺ Konzert 04 Barocker Stadtsaal ⏺ 20 Uhr

Di 22. JUN 2021 ⏺ Konzert 09 Salzlager ⏺ 20 Uhr

Silvester still feiern

Handwerk der Klänge FRESCOBALDI, FORQUERAY, BACH u.a. Lorenzo Ghielmi – Cembali So 21. FEB 2021 ⏺ Konzert 05 Kurhaus ⏺ 20 Uhr Der Tod und das Mädchen

Dimitri Schostakowitsch Igor Levit – Klavier Hagen Quartett Do 8. JUL 2021 ⏺ Konzert 10 Salzlager ⏺ 20 Uhr Oh ma belle!

SCHUBERT, BRAHMS

MONTÉCLAIR, BOISMORTIER, DE VISÉE

Edding Quartet

Ensemble a nocte temporis


Liebes Publikum, liebe Freundinnen und Freunde unserer Arbeit, das Jahr 2020 und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie werden uns lange begleiten. Die monatelange Stille in den für Kultur vorgesehenen Sälen, die Unmöglichkeit des gemein­ samen Erlebnisses hat uns alle in den unterschiedlichen Bereichen des Lebens hart getroffen. Umso berührender war das erste Konzert, das erste Beisammensein, die Musik, die sich mit und durch das Publikum im Raum entwickelte. Das Internet war in dieser Zeit eine Stütze, es wurde jedoch vielen klar, dass es nie ein Ersatz für das reale Erlebnis sein kann. Obwohl dieses „in natura" derzeit nur mit strikten Regeln und einem lebensnotwendigen Mehraufwand umgesetzt werden kann, ist die gemeinsame Zeit ein Motor für unseren Geist und unsere Seele. All diese Umstände verlangen durchdachte, sich stetig verändernde Konzepte und damit verbundene Neuplanungen, so mussten Sie dieses Jahr etwas länger als sonst auf die Veröffentlichung unserer Saison warten. Umso schöner ist es, Ihnen ein Programm vorstellen zu dürfen, das sich mehr denn je dem Grundsatz von musik+ verbunden fühlt. Bereits der Anfang der Saison mit Jordi Savall verbindet unterschiedliche Kulturen und Religionen des Mittelmeerraumes. Nach längerer Pause besucht uns das österreichische ­Ensemble Unicorn um Michael Posch gemeinsam mit Oni Wytars, sie begeben sich auf eine vorweihnachtliche Reise zum Stern des Orients. Der Musik unserer Zeit sind gleich mehrere Abende gewidmet. Im Portrait steht Johannes Maria Staud, einer der wichtigsten österreichischen Komponisten. Ihm sind mit dem Ensemble Phace zwei Konzerte und ein Salon gewidmet. Als im Hier und Jetzt lebende Menschen ist es unsere Aufgabe, auch Auftragswerke zu vergeben. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es ganz alltäglich, dass man vor allem die Musik der Zeit miterlebt und diskutiert hat. Es wäre schön, wenn wir diesen Zustand wieder herstellen könnten und in der Spannung zwischen Alt und Neu Musik erfahren.


Diese Kontraste und auch Gemeinsamkeiten zeigen sich u.a. über das Duo Enßle-Lamprecht und Silvester still feiern. Wie auch in Passion bis heute mit Auftragswerken. Die Entwicklung von Musik hervorgerufen durch den Instrumentenbau erklingt in einem Konzert des italienischen Cembalisten Lorenzo Ghielmi auf den wunderbaren Instrumenten des Tirolers Herbert Kuen. Debüts schenken uns das junge Ensemble between feathers, der einzigartige Bariton ­Konstantin ­Krimmel mit Eichendorff-Vertonungen, das ­renommierte ­Collegium 1704, wie auch das belgische Ensemble a nocte ­temporis um Reinoud Van Mechelen. Neben diesen vielen neuen Begegnungen freuen wir uns sehr über bereits bekannte Gesichter: Das Edding Quartet mit Brahms und Schuberts Der Tod und das Mädchen, Igor Levit, der uns gemeinsam mit dem Hagen Quartett die Musik Dimitri Schostakowitsch näher bringt sowie Jean-Guihen Queyras und Beyond T(h)races. In Erwartung auf all diese gemeinsamen Erfahrungen – komme was wolle – wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen des Programms. Hannah Crepaz und Team

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Jordi Savall


Di 27. OKT 2020 ⏺ Konzert 01 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

Christliche, jüdische und muslimische Musik des Mittelmeerraums Jordi Savall – Rebab, Lira, Viola da Gamba Dimitri Psonis – Santur, Oud, Saz, Maurische Gitarre Pedro Estevan – Schlaginstrumente

Wenn wir unserer orientierungslosen Menschheit wieder etwas Hoffnung geben wollen, müssen wir über den bloßen Dialog der Kulturen und Überzeugungen hinausgehen und zu einem Dialog der Seelen übergehen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist das die unersetzliche Mission der Kunst. Amin Maalouf Seit den Anfängen von Hespèrion XX bzw. XXI ist es Jordi Savall ein Anliegen, die Verbindung der unterschiedlichen Kulturen und Religionen im Mittelmeerraum aufzuzeigen, vor allem die damit verbundenen Einflüsse auf Spanien. Viele Aufnahmen, Konzertprogramme und zuletzt musikalische Projekte mit Flüchtlingen zeugen davon. Zuflucht im Erinnern ist ein Abend, der die Vielfalt der mediterranen Musik erfahrbar macht. Zum einen durch mündliche Überlieferungen der Sephardim, ­Berber, Griechen, ­Araber, Hebräer, Andalusier und Katalanen, zum anderen durch mittelalterliche Handschriften des Trecento oder die Sammlung Osmanischer Musik von Dimitrie Cantemir. Eine wichtige Rolle als Vermittler im Musikalischen wie auch ­Humanistischen spielte ­Alfonso X. „el sabio“ (1221-1284), der u.a. in Toledo eine Übersetzer­schule mit jüdischen, muslimischen und christlichen Gelehrten gründete und so zur Begegnung des ­arabischen Wissens im christlich dominierten Europa beitrug.

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Fr 30. OKT 2020 ⏺ Bonus 01 Innsbruck, Haus der Musik ⏺ 20 Uhr

STAUD, MILIA, DJORDJEVIĆ Ensemble Phace Fr 30. OKT 2020 · 18 Uhr – Salon 01 Regelmäßig stellen wir unter dem Titel Im Portrait wichtige zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten vor. Dieses Jahr widmen wir zwei Konzerte und einen Salon Johannes Maria Staud. Am ersten Abend wird Staud als Kammermusikkomponist vom Ensemble Phace vorgestellt. In seinen Werken lässt sich Staud von anderen Künsten wie Literatur, Film und bildender Kunst inspirieren. Außerdem greift er philosophische Fragen, gesellschaftliche Veränderungen und Prozesse sowie politische Ereignisse und Situationen in seiner kompositorischen Arbeit auf. Am zweiten Abend wird Am Horizont (… schon ganz woanders …), ein Auftragswerk des Ensemble Phace und des Osterfestival Tirol uraufgeführt. Einen Einblick in sein unterschiedliches Schaffen gibt Staud am 30. Oktober um 18 Uhr im Rahmen eines Salons (Weitere Informationen auf Seite 34).


Johannes Maria Staud

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Mo 21. DEZ 2020 ⏺ Konzert 02 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

Musik zur Weihnachtsgeschichte vom 13. bis zum 16. Jahrhundert Ensemble Unicorn & Oni Wytars Gabriella Aiello – Gesang Herman Oswald – Tenor Peter Rabanser – Gesang, Dudelsack, Tamburello Katharina Dustmann – Perkussion Riccardo Delfino – Harfe Marc Lewon – Laute, Fidel Thomas Wimmer – Fidel Marco Ambrosini – Schlüsselfidel Michael Posch – Blockflöte Ltg: Michael Posch & Marco Ambrosini

Gabriella Aiello


Marco Ambrosini

Michael Posch

Die Botschaft des Sterns im Orient beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden und beflügelt die Fantasie der Künstlerinnen und Künstler seit dem frühen Mittelalter. In zahlreichen Handschriften und Liedersammlungen sind musikalische Zeugnisse dieser Erscheinung überliefert: Sie erzählen vom Stern, der alle Menschen erleuchtet, Arme und Reiche, Große und Kleine, ­Herrscher und Bauern. Einst zogen die Laudesi durch die Städte Mittelitaliens und ­sangen in Prozessionen ihre leidenschaftlichen Loblieder zu ­Ehren der Heiligen. Noch heute gibt es diese Bräuche in der ­Provence, dort wird die mittelalterliche Tradition von mündlich überlieferten Liedern zur Weihnachtszeit fortgeführt. In der Fortsetzung über die Jahrhunderte werden die Heiligen nicht als himmlische Wesen, sondern als „normale“ Menschen dargestellt, die am alltäglichen Leben teilnehmen und die Botschaft des Friedens bringen. Es erklingt Historisches, bis heute Gelebtes und mündlich Überliefertes aus einem alten Europa voller Mythen und Legenden – eine Reise auf den Spuren des Sterns von Bethlehem. 11


Do 31. DEZ 2020 ⏺ Konzert 03 Hall, Salzlager ⏺ 22 Uhr

Musik vom 13. bis ins 21. Jahrhundert Duo Enßle-Lamprecht Anne-Suse Enßle – Blockflöten Philipp Lamprecht – Schlagzeug, mittelalterliche Perkussions­ instrumente, Drehleier

Das Betrachten des Vergangenen und die Vorfreude auf das Zukünftige ist Teil der Feierlichkeiten zu Silvester. Wer k­ önnte besser dazu beitragen als das 2008 ­gegründete Duo Enßle-Lamprecht. Der Dialog zwischen Gestern und ­Heute – auch mit Auftragswerken – steht im ­Zentrum ihres Schaffens. In enger ­Zusammenarbeit mit den Komponistinnen und Komponisten erweitern sie das Repertoire für die Besetzung Blockflöten und Schlagwerk: Es entstanden über 20 neue Stücke. Seit den Anfängen versuchen sie im Zusammenspiel von Alt und Neu die Randbereiche unserer ­Hörgewohnheiten auszuloten.


Philipp Lamprecht & Anne-Suse EnĂ&#x;le

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Lorenzo Ghielmi


Sa 9. JAN 2021 ⏺ Konzert 04 Hall, Barocker Stadtsaal ⏺ 20 Uhr

Länder & Traditionen im Spiegel des Instrumentenbaus FRESCOBALDI, FORQUERAY, BACH u.a. Lorenzo Ghielmi – Cembali von Herbert Kuen Fr 8. JAN 2021 · 19 Uhr – Salon 02

Musik verändert sich durch die Weiterentwicklung von Instrumenten und umgekehrt. Aus einer Form entsteht eine andere, sie verwandeln sich länderspezifisch und gesellschaftlicher Umbruch bringt neue Arten hervor. Der italienische Cembalist, ­Organist und Dirigent Lorenzo Ghielmi – auch Gründungs­ mitglied von Il Giardino Armonico – gibt uns mit Hilfe von unterschiedlichen Cembali des Tirolers Herbert Kuen einen Einblick in die Kunst des Instrumentenbaus. 1940 in Innsbruck geboren, studierte Kuen Forstwirtschaft und Orgel, sein erstes Instrument verfertigte er mit 22 Jahren, mittlerweile sind es über 40. Neben italienischen und niederländischen Tasteninstrumenten, baute Kuen auch flämische und deutsche nach. Italien und Flandern waren im 16. und 17. Jahrhundert europäische Zentren des Cembalobaus. Zu den bekanntesten Konstruktionshäusern gehörte in Antwerpen die Familie Ruckers. Kuen hat u.a. von ihnen Kopien gemacht. Der Unterschied zwischen den Ländern liegt in der Proportion, der Bauweise, im Material und als Konsequenz im Klangcharakter, was Ghielmi über die Wahl der Kompositionen verdeutlicht. 15


DAS MÄDCHEN: Vorüber, ach, vorüber! Geh, wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh, Lieber! Und rühre mich nicht an. DER TOD: Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund und komme nicht zu strafen. Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild, Sollst sanft in meinen Armen schlafen! Matthias Claudius Der Tod und das Mädchen


So 21. FEB 2021 ⏺ Konzert 05 Hall, Kurhaus ⏺ 20 Uhr

SCHUBERT, BRAHMS Edding Quartet Baptiste Lopez, Caroline Bayet – Violinen Pablo de Pedro – Viola Ageet Zweistra – Violoncello 19 Uhr – Einstimmung Mit zwei unvergleichlichen Werken der Quartettliteratur be­ suchen uns – fast zwei Jahre nach ihrer Österreich-Premiere bei musik+ – wieder das Edding Quartet. Der Tod und das Mädchen, das 14. von insgesamt 15 Streichquartetten Schuberts, schrieb er 1824 in einer sehr produktiven Zeit, in der er sich den Weg zur grossen Sinfonie bahnen wollte. Dies zeigt sich in der beinahe symphonischen Ausdehnung und Größe der Komposition. Die Todesthematik ist über die Jahrhunderte und gerade in der ­Romantik sehr beliebt. Bei Schubert ist sie vielleicht aufgrund des Wissens um seine unheilbare Krankheit noch intensiver. Den Text des Gedichts von Matthias Claudius hatte er bereits als Lied vertont und später im Variationssatz des Quartetts zitiert. Brahms op. 67 ist das letzte seiner drei veröffentlichten Streichquartette – zuvor hatte er bereits 20 Versuche vernichtet. Du hast wohl selber kaum schönere Kammermusik geschaffen als im d-Moll (dritten) Satz und im Finale, das erstere voll zauberischer Romantik, das letzte voll Innigkeit und Anmut bei aller kunstreichen Form. Doch auch der originelle erste Satz und das knappe, so schön austönende Andante sollen nicht zurück gesetzt werden! schrieb der Geiger Joseph Joachim an Brahms, nachdem er das Werk gespielt hatte. Ein Abend voller Gegen­ sätze und Spannungen. 17


Audrey G. Perreault

Sa 27. FEB 2021 ⏺ Bonus 02 Hall, Kurhaus ⏺ 20 Uhr

GLOBOKAR, AZZIGOTTI, STRIEDER, KERSCHBAUMER Ensemble between feathers Elina Viluma-Helling – Sopran Audrey G. Perreault – Flöten Hannes Schöggl – Perkussion Maria Mogas Gensana – Akkordeon

Maria Mogas Gensana


Hannes Schöggl

Elina Viluma-Helling

Innerhalb unserer Reihe Zukunft.Musik wollen wir dieses Mal ein 2019 in Österreich gegründetes Ensemble vorstellen. Unter dem Namen between feathers vereint sich ein eher ungewöhnliches Quartett mit Stimme (Sopran), Flöten, Akkordeon und Perkussion. Neben dem Einstudieren des bereits vorhandenen internationalen Repertoires zeitgenössischer Musik arbeiten sie mit Komponistinnen und Komponisten – meist im Verein mit anderen Künsten – zusammen, um deren Visionen zu verwirklichen und dabei die traditionellen Gebilde neu zu erdenken. In ihrem ersten Programm kombinieren sie: Vinko Globokar (mit seiner Gesellschaftskritik wie auch der Erweiterung der Musik um theatralische und außermusikalische Elemente), Jeanne Artemis Strieder (die sich auf kleine wesentliche Momente beschränkt und den poetischen Text expressiv und klagend vortragen lässt), Hannes Kerschbaumer (der seine Klangkulisse aus flachen, liegenden Perkussionsklängen und einer perkussiven Melodik schafft) und den Argentinier Luciano Azzigotti (der in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble völlig neue Wege findet, Instrumente als Klangerzeuger zu verwenden). 19


Do 25. MÄR 2021 ⏺ Konzert 06 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

ZELENKA, SCARLATTI Collegium 1704: Chor & Orchester, Ltg: Václav Luks 19 Uhr – Einstimmung Endlich habe ich die Freude, Dir die Responsoria des gesegneten Herrn Zelenka [...] anbieten zu können [...], dass Dir die Freude, die süßen Früchte dieses Mandelbaums kosten zu dürfen, gewährt wird. (J.G. Pisendel 1749 an G.Ph. Telemann)


Der böhmische Komponist Jan Dismas Zelenka (1679-1745) wirkte von 1710 bis zu seinem Lebensende am Dresdner Hof. Seine Musik war lange in Vergessenheit geraten. Die Responsorien für das ­Triduum der Karwoche (Gründonnerstag, ­Karfreitag, Karsamstag) schrieb er 1723 mit bereits 44 Jahren. Sie stehen am Beginn seiner Kompositionen für den katholischen Gottesdienst. Spannend an diesem Abend ist die Gegenüberstellung der stilistisch unterschiedlichen Responsorien und ­Lamentationen. Zum ersten Mal kommt das Prager Barockorchester Collegium 1704 unter seinem Leiter Václav Luks zu uns. Durch die Interpretation von Zelenkas Werken wurden sie international bekannt.

Collegium 1704: Chor & Orchester

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Daniel Gloger


Mo 29. MÄR 2021 ⏺ Bonus 03 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

DE LALANDE, NEMTSOV (UA), GEDIZLIOĞLU (UA), OKBA (UA) Daniel Gloger – Countertenor Eva Reiter – Viola da Gamba David Bergmüller – Theorbe

Daniel Gloger – langjähriges Mitglied der Neuen Vocalsolisten Stuttgart – geht gemeinsam mit dem Osterfestival Tirol der heutigen Deutung von Passion und Lamentation auf den Grund. Im ­Zentrum stehen Michel-Richard De Lalandes ­Leçons de Ténèbres („Finstermetten“), die in Versailles am Vorabend der drei Haupttage der Karwoche aufgeführt wurden. Sie waren, von der Kirche vorgeschrieben, mit einer Stimme und nur Continuo sehr schlicht besetzt. De Lalande schaffte dennoch eine ­raffinierte Verbindung von ­Schlichtheit und Virtuosität. Ausgehend von der Tradition wie auch der Einfachheit haben wir zwei junge Komponistinnen (Sarah ­Nemtsov und Zeynep Gedizlioğlu) und einen Komponisten (Amr Okba) unterschiedlicher Herkunft gebeten, je ein Werk zu schreiben. Ein persönliches Bekenntnis des modernen Menschen in all seiner Vielseitigkeit und Zerrissenheit. 23


Do 6. MAI 2021 ⏺ Konzert 07 Hall, Kurhaus ⏺ 20 Uhr

SCHUMANN, JENSEN, WOLF, MARX Konstantin Krimmel – Bariton Mi 5. MAI 2021 · 19 Uhr – Salon 03

Komm, Trost der Welt, du stille Nacht! Wie steigst Du von den Bergen sacht, Die Lüfte alle schlafen, Ein Schiffer nur noch, wandermüd, Singt übers Meer sein Abendlied Zu Gottes Lob im Hafen. Die Jahre wie die Wolken gehn Und lassen mich hier einsam stehn, Die Welt hat mich vergessen, Da tratst Du wunderbar zu mir, Wenn ich beim Waldesrauschen hier Gedankenvoll gesessen [...] Joseph von Eichendorff Der Einsiedler


Dieser Liederabend – gewidmet der Nacht und ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen wie auch den Gedichten Joseph von Eichendorffs, lässt einiges Un- oder selten Gehörte ­entdecken. In und durch das Unbekannte führt uns der junge Bariton ­Konstantin Krimmel. Krimmel gewann 2019 neben dem Helmut-Deutsch-Preis auch den renommierten Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, 2020 ist er in drei Kategorien des Opus Klassik nominiert. Er begeistert durch seine außerordentliche Musikalität und ausdrucksstarken Liedinterpretationen. Unter anderem erklingen an diesem Abend Lieder des Brahms Freundes Adolf Jensen (1837-1879), von Joseph Marx (1882-1964) aber auch Hugo Wolf und u.a. Robert Schumanns Der Einsiedler.

Konstantin Krimmel

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Jean-Guihen Queyras


Mi 2. JUN 2021 ⏺ Konzert 08 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

HARVEY, CHEMIRANI, SINOPOULOS Jean-Guihen Queyras – Violoncello Keyvan & Bijan Chemirani – Zarb & Daf Sokratis Sinopoulos – Lyra

T(h)races nannten die vier virtuosen Musiker ihr erstes Programm, in dem sie die Thraker – ein Volk von Entdeckern, das offen für die gegenseitige Beeinflussung der Kulturen war – sowohl als Metapher als auch wegen ihres musikalischen Wirkens verwendeten. Das Nachfolgeprojekt Beyond T(h)races bezieht sich auf die Musik jenseits von Thrakien, über den Bosporus in die Türkei, nach Armenien und Persien bis nach Indien. Die Verbindung ­verschiedener Kulturen und Epochen ist ein wichtiger Teil des künstlerischen Wirkens jedes einzelnen Mitglieds des Quartetts. Mit Neugier und Leidenschaft beschäftigen sie sich mit unterschiedlichen Kulturen und ihren Gemeinsamkeiten sowie mit ­Alter als auch Neuer Musik. Sie laden zu einer wunderlichen ­Reise ins Klassische, Zeitgenössische wie auch in die Improvisation mit vier ganz unterschiedlichen Instrumenten, die sich an diesem Abend zu einem einzigartigen Dialog musikalischer Traditionen aus Ost und West verbinden.

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Di 22. JUN 2021 ⏺ Konzert 09 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

Streichquartett Nr. 9, op. 117 (1964) 24 Präludien und Fugen, op. 87 (1950/51): Auszug Klavierquintett, op. 57 (1940) Igor Levit – Klavier Hagen Quartett Lukas Hagen, Rainer Schmidt – Violinen Veronika Hagen – Viola Clemens Hagen – Violoncello 19 Uhr – Einstimmung

Der zweite „Streichquartett“-Abend ist ausschließlich der Musik Dimitri Schostakowitschs (1906-1975) gewidmet. Er ist einer der größten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und hat – wie auch Schubert – insgesamt 15 Streichquartette, jedoch nur ein Streichquintett verfasst. Es entstand kurz bevor Hitler in Russland einfiel, ein Jahr später folgte die Leningrader-­ Symphonie. Mit oder bzw. durch das Quintett ­gewann ­Schostakowitsch, der bei Stalin in Ungnade geraten war und westlicher Dekadenz bezichtigt wurde, seinen guten Ruf (und seine Arbeitsmöglichkeiten) zurück.


Hagen Quartett

Igor Levit

Er erhielt den „Stalin-Preis 1. Klasse“. In der Pravda stand: Schostakowitsch fand die lyrische Lösung für eine sehr wich­ tige künstlerische Aufgabe der Gegenwart: den inneren Reichtum einer großen Persönlichkeit wahrheitsgetreu, aufrichtig und mitreißend darzustellen. Sein 9. Streichquartett schrieb Schostakowitsch 1964, er widmete es seiner dritten Frau Irina Antonovna. Eigentlich wollte er ein einfaches, eher kindliches Werk schreiben, entstanden ist ein Stück von symphonischer Fülle. Auch hier gibt es, wie in vielen seiner Werke, Anklänge an Bach. Ein wunderbar intensiver Abend. 29


Do 8. JUL 2021 ⏺ Konzert 10 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

MONTÉCLAIR, BOISMORTIER, DE VISÉE Ensemble a nocte temporis Reinoud Van Mechelen – Tenor Anna Besson – Traversflöte Loris Barrucand – Cembalo Myriam Rignol – Viola da Gamba Simon Linné – Theorbe

Reinoud Van Mechelen & Anna Besson


Ah! kleine Brunette, Ah! Du bringst mich um den Verstand! Die schöne „Brünette“ ist nicht nur eine junge Frau mit braunen Haaren, sondern bezeichnet auch eine Musikform, die Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts in Frankreich sehr populär war. Neben ­brunettes vertrieb man sich auch die Zeit mit airs de cour – beide handelten von Liebe und ländlicher Idylle – sowie mit deftigen Trinkliedern, airs à boire. Zu den bekannten Komponisten gehörten ­Montéclair, Boismortier und Hotteterre. Man feierte, tanzte, sang und genoss, teilweise gemeinsam musizierend, die Melodien. Zeugen dafür sind die in diesem Zeitraum zahlreich erschienenen ­Sammlungen. 2016 gründete Reinoud Van Mechelen – als Solist war er bereits mit Philippe ­ Herreweghe bei uns zu Gast – das ­Ensemble a nocte temporis. Aus der Nacht der Zeit wollen die jungen Musikerinnen und Musiker sowohl Musik historisch informiert interpretieren, als auch einen Blick in die Vergangenheit und auf Veränderungen im Heute werfen. Erstmals ist a nocte ­temporis in Österreich zu hören.

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Ergänzende Veranstaltungen zu unseren Konzerten (Einstimmungen & Salons) Fr 30. OKT 2020 ⏺ Salon 01 Innsbruck, Haus der Musik ⏺ 18 Uhr Im Gespräch mit Johannes Maria Staud An diesem Abend erfahren Sie mehr über die Musik, das Denken und die Persönlichkeit des internationalen, aus Tirol stammenden Komponisten – seinen Werdegang, seine außermusikalischen Beeinflussungen und seinen Bezug zum Musiktheater von heute – im Dialog mit Hannah und Gerhard Crepaz.

Fr 8. JAN 2021 ⏺ Salon 02 Hall, Barocker Stadtsaal ⏺ 19 Uhr Im Gespräch mit Lorenzo Ghielmi & Herbert Kuen Wie stark sich musikalische, geographische, soziale und politische Entwicklung und Instrumentenbau beeinflussen, erklären die beiden Künstler. Als Hilfe dienen ihnen mehrere Cembali, die Herbert Kuen nach originalen Vorbildern aus u.a. Italien, Deutschland und Flandern erbaut hat.

So 21. FEB 2021 ⏺ Einstimmung Konzert 05 Hall, Kurhaus ⏺ 19 Uhr Leben zum Tod, unsere Natur? Musik, die Kunst, die uns so tief berühren kann, lebt im Vergehen; sie entfaltet sich – wie unser Leben – im Meer der Zeit. Davon gibt es in den verschiedenen Weltkulturen ganz ­unterschiedliche Konzepte. Im fernöstlichen Zen z.B. ist Zeit anders erfahrbar als in unserer christlichen Kultur, deren Zeit als erhofftes neues ­Leben in Christi Auferstehung geborgen ist: ob wir es wissen oder nicht, daher kommt unser Glaube an Zukunft – selbst wenn es nur um materiellen Fortschritt geht.


Do 25. MÄR 2021 ⏺ Einstimmung Konzert 06 Hall, Salzlager ⏺ 19 Uhr Süsse Früchte Im gemeinschaftlichen Erleben der „Marterwoch“, wie die drei Tage vor dem Jubel über Christi Auferstehung oft genannt werden, kommt ein Anruf immer wieder: „Jerusalem, convertere ad Dominum teum“ – Jerusalem, Metapher für uns hier und jetzt: es möge sich dem Ursprung des Seins, gegeben vom Gott des Lebens, dem „kyrios“ (unserem wahren Herrn) wieder zuwenden. So wird uns in der Klage des Erbarmens („Miserere“) die Freude gegeben, lebendig sein zu dürfen.

Mi 5. MAI 2021 ⏺ Salon 03 Hall, Kurhaus ⏺ 19 Uhr Im Gespräch mit Konstantin Krimmel Zu Liedinterpretation heute, der Rolle zweier eher unbekannter Komponisten – Jensen und Marx – sowie über den Einfluss Eichendorffs auf die Musik spricht der junge Sänger, der vor ein paar Monaten sein Debut bei der Schubertiade Hohenems gab, im Dialog mit Hannah und Gerhard Crepaz.

Di 22. JUNI 2021 ⏺ Einstimmung Konzert 09 Hall, Salzlager ⏺ 19 Uhr aufrichtig, wahr und mitreißend In der Pravda („Wahrheit“, einem Machtinstrument Stalins) wird Schostakowitsch staatspolitische Brauchbarkeit bescheinigt, nachdem er vorher in Ungnade gefallen und zur „5. Kolonne“, das hieß zum „Verräter“ gestempelt worden war. Lob und Tadel im Machtapparat: was sie für’s Überleben bedeuteten, konnte kaum einer verstehen, der nicht selbst betroffen war. Gegen die Methode, Menschen abhängig zu halten, reagieren Künstlerinnen und Künstler mit gut verstecktem Mut zu Hoffnung. Um telefonische Anmeldung wird (bis drei Tage vor dem Termin) gebeten: +43 (0) 5223 538 08 · mehr unter www.musikplus.at

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Stellen Sie sich aus unseren Veranstaltungen Ihr gewünschtes und flexibles Abonnement zusammen, und wählen Sie jeweils Ihre bevorzugte Preis­kategorie. Natürlich können Sie unsere Konzerte auch einzeln besuchen.

• Entsprechend der Anzahl der Konzerte ergibt sich Ihr Abonnement­rabatt und Ihr persönliches Geschenk – die Bonusveranstaltungen:

ABO BONUSSTUFE 1: 5-6 Konzerte = 15% Rabatt + 1 Bonuskonzert gratis ABO BONUSSTUFE 2: 7-8 Konzerte = 20% Rabatt + 2 Bonuskonzerte gratis ABO BONUSSTUFE 3: 9-10 Konzerte = 25% Rabatt + 3 Bonuskonzerte gratis

• Sie haben die Möglichkeit die Salons am 30. Oktober 2020, 8. Januar und 5. Mai 2021 gratis zu besuchen. • Sie können zu einem späteren Zeitpunkt Karten für ­Veran­staltungen außerhalb Ihres Abonnements zu Ihrem regulären Abonnementrabatt nachbestellen.

• Das spezielle Abo für alle unter 26 Jahre. • Sie erhalten 4 Konzerte um € 32 und ein gratis Bonuskonzert. • Die Kategorien sind je nach Verfügbarkeit. • Sie haben die Möglichkeit die Salons am 30. Oktober 2020, 8. Januar und 5. Mai 2021 gratis zu besuchen.


• Sie buchen 3 Konzerte mit 15% Rabatt fix und kaufen zusätzlich 2 oder 3 Flexkarten um jeweils € 18,90 (letzte Kategorie). Diese können Sie dann kurzfristig für Veranstaltungen der Saison 2020/21 verwenden, sofern bei der gewünschten Veranstaltung noch Plätze frei sind. • Eine Umbuchung in eine höhere Preiskategorie ist gegen Aufpreis jederzeit möglich. • Sie haben die Möglichkeit die Salons am 30. Oktober 2020, 8. Januar und 5. Mai 2021 gratis zu besuchen.

Mit diesem Pass ermöglichen die Klangspuren Schwaz, das Haus der Musik Innsbruck und musik+ in Hall den Besuch von 6 ausgewählten Konzerten um € 30. Über das Jahr verteilt können spannende Klangerlebnisse Neuer Musik gesichert werden! • 11.09.20 Klangspuren: Festivaleröffnung • 17.09.20 Klangspuren: Studio Dan • 29.01.21 Haus der Musik: Klavier&Co • 27.02.21 musik+: between feathers ensemble • 27.05.21 Haus der Musik: SCREEN&SCORE: Hamlet  • 22.06.21 musik+: Hagen Quartett & Igor Levit Dieser kann über die Klangspuren Schwaz und unser Büro erworben werden. 37


Selbstverständlich gibt es für alle Konzerte auch Einzelkarten. Bis 30. September 2020 erhalten Sie diese bei uns im Büro. Ab 1. Oktober können diese voraussichtlich online, österreichweit in allen Vorverkaufsstellen von Ö-Ticket, in allen Sparkassen und Raiffeisenkassen, telefonisch (nur mit Kreditkarten-Bezahlung möglich) oder direkt bei uns im Büro erworben werden.

Die Einzelkartenpreise musik+: musik+ Konzerte 01 / 08 / 09 Kat. I € 65,- / Kat. II € 54,- / Kat. III € 43,- / Kat. IV € 32,- / Kat. V € 21,musik+ Konzerte 02 / 06 / 10 Kat. I € 54,- / Kat. II € 43,- / Kat. III € 32,- / Kat. IV € 21,musik+ Konzerte 03 / 05 / 07 Kat. I € 43,- / Kat. II € 32,- / Kat. III € 21,musik+ Konzert 04 & Bonuskonzerte 01 / 02 / 03 Kat. I € 32,- / Kat. II € 21,musik+ Salons € 5,- Kostenbeitrag, für Abonnenten gratis.

Die Einzelkartenpreise Oktoberfestival: Di 20.10.2020 … IM RAUSCH DER EMOTIONEN Markus Hinterhäuser Mi 28.10.2020 DU LEBEN, MEINE HOFFNUNG Tanja Vogrin, Hopkinson Smith Kat. I € 43,- / Kat. II € 32,- / Kat. III € 21,Fr 23. & Sa 24.10.2020 ROUTES Bodhi Project & GN | MC Sa 31.10.2020 LA FINE È SENZA FINE Ensemble Phace Kat. I € 32,- / Kat. II € 21,Lesungen mit Gespräch in der Universität Innsbruck und im MCI Nur mit Voranmeldung im Festivalbüro (+43 5223 53 808) Eintritt frei!


Ermäßigungen: Besucherinnen und Besucher unter 26 Jahre erhalten 50%, Menschen mit Rollstuhl 50% und deren Begleit­ person 20% (in Kategorie I und II gültig), TT-Club-Mitglieder 20% (auf die Veranstaltungen am 21. Februar, 6. Mai und 8. Juli 2021; gilt bis 31. Dezember 2020 und ist nur über unser Büro buchbar) sowie Ö1 Club-Mitglieder 10% auf den Normalpreis. Ermäßigungen sind nicht kombinierbar.

Abonnements und Einzelkarten erhalten Sie in unserem Büro (Mo-Fr 9-12 und 14-17 Uhr; im August unregelmäßig besetzt) Schmiedgasse 5, 6060 Hall i.T. +43 (0) 5223 538 08 · musikplus.at · osterfestival.at Wir heißen Sie herzlich willkommen und beraten Sie gerne. Einzelkarten bis 30. September 2020 nur über unser Kartenbüro erhältlich! Ab 1. Oktober voraussichtlich: • bei allen Vorverkaufsstellen von Ö-Ticket • Innsbruck Information Burggraben 3, 6020 Innsbruck, +43 (0) 512 598 50 • IVB Kundencenter Stainerstraße 2, 6020 Innsbruck, +43 (0) 512 5307-500 • TVB Region Hall-Wattens Unterer Stadtplatz 19, 6060 Hall i.T., +43 (0) 5223 455 44 • in allen Sparkassen und Raiffeisenkassen österreichweit Kultur schenken Unsere Gutscheine sind in beliebiger Höhe ausstellbar, für 3 Jahre gültig und können bei allen Veranstaltungen des Osterfestival Tirol und musik+ eingelöst werden. Gutscheine erhalten Sie im Kartenbüro und telefonisch. Barrierefreiheit Unser Team ist bemüht, einen barrierefreien und unkomplizierten Zugang für alle Menschen zu gewährleisten. Wir bitten Sie, sich bei Fragen rund um die Barrierefreiheit telefonisch im Kartenbüro zu melden. Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung Ihrer Anreise bis zur richtigen Platzwahl. 39


· Pause (Konzertdauer ca. 70 Minuten) · Bewirtung vor und nach dem Konzert · Garderobe (bis höchstwahrscheinlich Dezember)

Leider müssen wir derzeit auf Folgendes verzichten:

Wenn Sie sich krank fühlen, müssen Sie vom Besuch der Veranstaltung absehen. Es gilt generelle Maskenpflicht, außer auf Ihrem Sitzplatz. (Wir bitten Sie Ihren eigenen Mund-Nasenschutz mitzubringen.) Es zählen die allgemeinen Hygienemaßnahmen. Die generelle Abstandsregel von mind. 1 Meter ist überall einzuhalten. Der Einlass sowie das Verlassen des Gebäudes und des Konzertsaals erfolgt über mehrere Türen. Den Hinweis, welche Türe Sie benutzen müssen, finden Sie auf Ihrer Karte (über dem Kartenpreis). Bitte beachten Sie auch die Zeitfenster. · Die Karten sind personalisiert. Bei einem Covid-19-Verdachtsfall scheinen Sie als unsere Kontaktperson auf. Falls Sie Ihre Karte an eine andere Person weitergegeben haben, sind Sie dazu verpflichtet darüber Auskunft zu geben und uns die Kontaktdaten auszuhändigen. · Karten, die bis 30. September über unser Büro erworben werden, können direkt nebeneinander sein. Alle ab dem 1. Oktober gekauften Karten werden im Schachbrettmuster vergeben, daher bleibt auch bei gemeinsamen Kauf der Karten ein Sitzplatz dazwischen frei.

· · · · ·

COVID-19 Information Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass alle Informationen zu den Präventionsmaßnahmen mit Stand 08.2020 sind. Änderungen können regelmäßig erfolgen und sind auf unserer Homepage musikplus.at zu finden.


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© Galerie St. Barbara, 08/2020. Stück- und Besetzungsänderungen, Termin­verschiebungen (Datum und Uhrzeit) und Änderungen des Bestuhlungsplanes bleiben ausdrücklich vorbehalten. Es gelten unsere AGB. Grafische Gestaltung: neubau – bureau für gestaltung und kommunikation / patrickbonato.com / Super Studio; Druck: Alpina Druck, Innsbruck Bildnachweis: S. 6 © David Ignaszewski, S. 9 © Miri Huh, S. 10/11/14/18/19 © zVg, S. 13 © André Hinderlich, S. 16 © Gaby Merz, S. 19 © Lucia Novak, S.20/21 © Petra Hajska, S. 22/23 © Martin Sigmund, S. 24/25 © Maren Ulrich, S. 26 © Thomas Dorn, S. 29 © Harald Hoffmann, Robbie Lawrence, S. 30/31 © Senne Van der Ven Oktoberfestival Tirol: S. 4 © Franz Neumayr, S. 6 © Chris Rogl, S. 9 © Philippe Gontier, S. 10 © Laurent Ziegler, S. 13 © Peter Hassiepen, zVg, S. 14 © Elisabeth Gantioler

Wir danken:

Profile for Osterfestival Tirol

musik+ Saison 2020/21  

Das neue Programm fühlt sich mehr denn je dem Grundsatz von musik+ verbunden.

musik+ Saison 2020/21  

Das neue Programm fühlt sich mehr denn je dem Grundsatz von musik+ verbunden.

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