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2019/20

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Mi 16. OKT 2019 ⏺ Salon 01 Theologische Fakultät ⏺ 19 Uhr Im Gespräch mit Wolfgang Mitterer Sa 25. JAN 2020 ⏺ Bonus 01 Kurhaus ⏺ 20 Uhr Das verlorene Land ZEMLINSKY, KIRCHNER u.a. Trio Pristašová Mo 30. MÄRZ 2020 ⏺ Bonus 02 Salzlager ⏺ 20 Uhr Frauenfantasien SCHNEBEL Yes, I will, Yes

Sa 16. NOV 2019 ⏺ Salon 02 Alte Sternwarte (Bot. Garten, Sternwartestr. 15) ⏺ 19 Uhr Einiges zu Sternenmusik Wissenschaft im Dialog Do 9. JAN 2020 ⏺ Salon 03 Salzlager ⏺ 19 Uhr

Sarah Maria Sun – Sopran

Michael Schöch zu E.T.A. Hoffmann fasziniert Schumann

Do 7. MAI 2020 ⏺ Bonus 03 Kurhaus ⏺ 20 Uhr

Mi 6. MAI 2020 ⏺ Salon 04 Kurhaus ⏺ 19 Uhr

Universum Schumann (6) SCHUMANN, SKRJABIN

Michael Schöch zu Universum Schumann (6): Geistervariationen

Michael Schöch – Klavier


Fr 10. JAN 2020 ⏺ Konzert 06 Salzlager ⏺ 20 Uhr Di 10. SEP 2019 ⏺ Konzert 01 Salzlager ⏺ 20 Uhr Die keltische Viola PLAYFORD, O’CAROLAN u.a. Jordi Savall Andrew Lawrence-King Frank McGuire Do 17. OKT 2019 ⏺ Konzert 02 SOWI Aula ⏺ 20 Uhr Bewegte Zeiten u.a. LULLY, MITTERER (UA) Marini-Consort-Innsbruck Ensemble Phace So 17. NOV 2019 ⏺ Konzert 03 Kurhaus ⏺ 20 Uhr Sternenmusik LASSO, SCHEIDT u.a. Concerto Palatino Ltg: Bruce Dickey

Universum Schumann (5) SCHUMANN, RAVEL Tobias Moretti – Lesung Michael Schöch – Klavier So 2. FEB 2020 ⏺ Konzert 07 Haus der Musik ⏺ 20 Uhr Schuberts „Unvollendete“ SCHUBERT Nr. V & VII, HAYDN Nicolas Altstaedt – Violoncello B’Rock Orchestra Ltg: René Jacobs Fr 3. APR 2020 ⏺ Konzert 08 Congress (Saal Tirol) ⏺ 19.30 Uhr …Erbarme Dich… BACH Matthäus-Passion, BWV 244 (1736) Collegium Vocale Gent Chor und Orchester Ltg: Philippe Herreweghe

So 22. DEZ 2019 ⏺ Konzert 04 Kurhaus ⏺ 20 Uhr

Mi 29. APR 2020 ⏺ Konzert 09 Haus der Musik ⏺ 20 Uhr

Weihnachtskonzert: Puer natus est DA PERUGIA, MACHAUT u.a.

Vom Fantasieren auf fünf Klavieren von BACH bis SCHNITTKE

Sollazzo Ensemble Ltg: Anna Danilevskaia

Alexander Melnikov – Klaviere

Di 31. DEZ 2019 ⏺ Konzert 05 Barocker Stadtsaal ⏺ 22 Uhr Silvester still feiern MARAIS, DE VISÉE u.a. David Bergmüller – Laute Christoph Urbanetz – Gambe

Fr 26. JUN 2020 ⏺ Konzert 10 Salzlager ⏺ 20 Uhr …von Liebe und Sehnsucht... MONTEVERDI u.a. Ensemble Tictactus & Freunde Lucile Richardot – Mezzosopran Lucile Boulanger – Gambe


Liebes Publikum, mehr als ein halbes Jahrhundert prägt die Galerie St. Barbara als Trägerin unserer ­Aktivitäten u.a. mit musik+, Osterfestival Tirol, OrgelSPIEL und ORGELfest die österreichische Kunst- und Kulturlandschaft. Über die Jahrzehnte haben wir Freundschaften mit Künstlerinnen und Künstlern wie auch mit Ihnen, unserem Publikum aufgebaut – ein wunderbares Privileg. Unsere Gäste aus Europa und Übersee merken oft an, dass wir ein bestens hörendes und aufmerksam-­ konzentriertes Publikum haben. Mit Freude kommen sie immer wieder zu uns nach Tirol: Jordi Savall – 1972 mit seinem gerade gegründeten Hespèrion XX und seiner Frau Montserrat Figueras in Hall zu Gast – e ­ röffnet mit Andrew Lawrence-King (Harfe) und dem Perkussionisten Frank McGuire mit irischen und schottischen traditionellen Melodien (tunes) die Saison. René Jacobs – er debütierte 1974 als ­Sänger im Duo mit Jordi Savall – führt gemeinsam mit dem B’Rock ­Orchestra bei uns seine Auseinandersetzung mit dem S ­ ymphoniker ­Schubert fort. Zu hören ist u.a. die Unvollendete. Eine Besonderheit ist das ­Festkonzert mit der Universität Innsbruck (Jubiläen: 350 Jahre Universität und 50 Jahre Galerie St. Barbara). Das ­Ensemble Phace und das Marini-Consort-Innsbruck verbinden Zeiten und Welten. Mittler ist der Tiroler Komponist Wolfgang Mitterer mit einer ­Uraufführung. Auch der Bach-Meister ­Philippe Herreweghe feiert: sein Collegium Vocale Gent wird 50; wir freuen uns auf die Matthäus-­Passion. In andere Gebiete entführt uns das Concerto Palatino unter der Leitung von Bruce Dickey. Keplers Sphärenmusik wird in Werken von di Lasso, Gabrieli und Haßler erfahrbar gemacht. Auf der Suche nach jungen Gruppen sind wir auf das von Anna Danilevskaia geleitete Sollazzo Ensemble – bekannt für die Musik des ausgehenden Mittelalters und der Renaissance – ­gestoßen. Uns schenken sie Musik für Advent und Weihnachten. Zum Abschluss der Saison erzählen das Ensemble Tictactus & Freunde von Liebe und Sehnsucht.


Interpretation hält Musik am Leben und lässt uns ­unterschiedlichste, oft sehr persönliche Sichtweisen eines ­Werkes erfahren. Alexander Melnikov fantasiert auf fünf ­Klavieren Musik von Bach bis Schnittke. Dem verlorenen Land widmet sich das Trio ­Pristašová. Diese Saison beendet Michael Schöch seinen Schumannzyklus. Mit Tobias Moretti stellt er die Bedeutung von ­E.T.A. ­Hoffmann für die Romantik und weit darüber hinaus dar. Zu hören ist Musik von Schumann bis Ravel (1908). Der letzte Abend ist Schumanns „geistiger Umnachtung“ gewidmet. Im Thema mit Variationen Es-Dur (Geistervariationen) WoO 24 war er bis an sein Ende getrieben. Dem Monolog der Molly Bloom aus James Joyces Ulysses begegnen wir in Dieter Schnebels Yes, I will, Yes. Sarah Maria Sun haucht wie keine andere dieser Figur Leben ein. Eine Verbindung von Alt und Neu stellen der Tiroler Lautenist David ­Bergmüller und sein Duo-Partner Christoph Urbanetz für den ruhigen ­Jahresausklang her: Silvester still feiern. Um Musik noch bewusster zu erleben, gibt es die Salons und .daneben (Gerhard und Hannah Crepaz führen im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern durch Zeiten und Welten. Wir freuen uns auf gemeinsame Abende höchster Intensität und wünschen Ihnen Vergnügen beim Lesen der Programmbroschüre. Hannah Crepaz und Team

Achtung: Wir sind der Bitte einiger Besucher nachgekommen und haben unsere Beginnzeiten von 20.15 Uhr auf 20 Uhr (Einstimmungen: 19 Uhr) vorverlegt.

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Di 10. SEP 2019 ⏺ Konzert 01 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

Irische und schottische Traditionels HUNTER, GOW, PLAYFORD, O’CAROLAN u.a. Jordi Savall – Diskantgambe & Lyra-viol (Bassgambe) Andrew Lawrence–King – Irische Harfe & Psalterium Frank McGuire – Bodhran (irische Rahmentrommel)

Wenn das Gesicht der Spiegel der Seele ist, so wiedergibt die Musik eines Volks den Geist seiner Identität, die anfangs zwar individuell ist, mit der Zeit jedoch als Bild eines gesamten eigenen, einzigartigen Kulturraums Form nimmt. Jede mündlich übermittelte und erhaltene Musik ist das Ergebnis eines glücklichen Überlebens. Jordi Savall Mit seinem Ensemble Hespèrion XXI gilt Jordi Savall seit den Anfängen als Mittler zwischen den Welten, Zeiten und Kontinenten. Ausgehend von Spanien, beschäftigt er sich mit den verschiedenen Kulturen, die Spanien beeinflussten – u.a. die arabische, die der Romas bis hin zu jener der Kelten. Mit Hilfe von Quellen aus dem 17. Jahrhundert ist Savall immer tiefer in diese faszinierende Musik eingetaucht. An diesem Abend steht die schottische und irische Kultur zu einer Zeit im Zentrum, in der die Gambe sehr beliebt war. Dabei war es eine große Überraschung, den Einfallsreichtum der damaligen Musiker festzustellen und auch, wie sie den Volksbräuchen folgten. Für Savall vereinen die unterschiedlichen Musikstücke Vergangenheit und Gegenwart. Die orale Tradition macht, dass die alte Musik und die Sprache durch zahlreiche Ohren und Münder zu Form gebracht wurden. Jedes Mal neu, denn jede Zeit ist anders und es gibt keine Zeit wie jetzt. Mit diesen Gedanken lässt er uns an einer musikalischen Reise durch alte und neue Welten teilnehmen.


Jordi Savall

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Do 17. OKT 2019 ⏺ Konzert 02 Innsbruck, SOWI Aula ⏺ 20 Uhr

FUX, LULLY, LEOPOLD I., GEDIZLIOĞLU, ODEH-TAMIMI, GRISEY, MITTERER (UA) Eleanna Pitsikaki – Kanun Marini-Consort-Innsbruck Ensemble Phace, Ltg: Lars Mlekusch

In Zusammenarbeit mit

Wir danken dem Haus der Musik für die Zurverfügungstellung des Steinway-Flügels.


Gemeinsam feiern wir 350 Jahre Leopold-Franzens-Universität und 50 Jahre Galerie St. Barbara. Mit dem Marini-Consort-­Innsbruck gehen wir in der Zeit zurück und hören Musik vom Hof des damaligen Kaisers Leopold I. und seiner europäischen ­Nachbarn und Widersacher – Sultan Mehmet IV. im Osten und Ludwig XIV. ­(Sonnenkönig) im Westen. Auch wenn diese, teilweise erfolgreich, versuchten das Heilige Römische Reich zu erobern, konnte Leopold I. seine Macht erhalten und über das Territorium hinaus ­vergrößern. Zu seinem absolutistischen H ­ errschaftsstil gehörte auch die Repräsentation der Macht über die Kunst. Neben türkischer Musik erklingen Werke u.a. von Fux, Lully und Leopold I. Das Ensemble Phace geleitet uns in das Hier und Jetzt (300 bis 350 Jahre später). Mittler zwischen diesen Welten ist Wolfgang Mitterer. In seiner für dieses Jubiläum in Auftrag gegebenen Komposition verbindet er die Epochen. Den zeitgenössischen Rahmen um das Zentrum bilden die türkische Komponistin Zeynep Gedizlioğlu (sie thematisiert u.a. Empfindungen über politische Entwicklungen in ihrer Musik), Samir Odeh-Tamimi (verbindet als palästinensisch-­israelischer Künstler Musikpraxis mit westeuropäischer Avantgarde) und Gérard Grisey.

Wolfgang Mitterer

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So 17. NOV 2019 ⏺ Konzert 03 Hall, Kurhaus ⏺ 20 Uhr

LASSO, SCHEIDT, HASSLER, GABRIELI u.a. Concerto Palatino Hana Blažíková, Barbora Kabátková – Sopran Alex Potter – Countertenor Jan Van Elsacker, Benedict Hymas – Tenor Tomáš Král – Bariton Jaromír Nosek – Bass Veronika Skuplik – Violine Charles Toet, Simen Van Mechelen, Joost Swinkels, Claire McIntyre – Barockposaune Kris Verhelst – Orgel Ltg: Bruce Dickey – Zink 19 Uhr – Einstimmung

Die Verbindung von Himmel und Erde, der Natur geheimes Flüstern, fand der Mathematiker, Astronom und Astrologe Johannes Kepler (1571-1630) in der Musik. Er war überzeugt, dass die ­Bewegungen der Planeten und anderer Himmelskörper sowie die gesamte Geometrie des Himmels musikalisch in den polyphonen Kompositionen seiner Zeit reflektiert werden. So ließ Kepler Motetten komponieren, die seine Planeten-Harmonien enthielten. Der Inbegriff dieser Sphärenmusik war Orlando di Lassos fünfstimmige Motette In me transient. Den einzelnen Stimmen ordnete Kepler Planeten zu – Merkur dem Sopran, Erde und Venus dem Alt, Mars dem Tenor sowie Saturn und Ju-


Bruce Dickey

piter dem Bass. Die Planeten bewegen sich im Einklang mit den jeweiligen Stimmen: Merkur ist als Sopran die freieste Stimme, Erde und Venus haben sehr geringe Abstände in ihren Bewegungen, Mars als Tenor ist frei, doch schreitet gemäßigt voran, Saturn und Jupiter machen als Bass harmonische Sprünge. Sternenmusik lässt Werke aus dieser Zeit erklingen und macht Keplers Ideen hör- und erfahrbar. Ein zeitgenössisches Werk der griechisch-niederländischen Komponistin Calliope Tsoupaki ist der Versuch eines aktuellen Zugangs zu Keplers Musikdenken.

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So 22. DEZ 2019 ⏺ Konzert 04 Hall, Kurhaus ⏺ 20 Uhr

DA PERUGIA, DA FIRENZE, MACHAUT u.a. Sollazzo Ensemble Perrine Devillers – Sopran Andrew Hallock – Countertenor Vivien Simon – Tenor Sophia Danilevskaia – Fidel Franziska Fleischanderl – Psalter Roger Helou – Organetto Ltg: Anna Danilevskaia – Fidel


Das junge, 2014 in Basel gegründete Ensemble Sollazzo kommt zum ersten Mal nach Tirol. Anna Danilevskaia vereint junge Musiker mit unterschiedlichen künstlerischen Hintergründen: Alte, klassische und zeitgenössische Musik wie auch Theater. Die Vielfältigkeit der Interpreten spiegelt sich in der Umsetzung. Bekannt, vor allem durch Montserrat Figueras, Jordi Savall und Hespèrion XX ist El Cant de la Sibilla. Das apokalyptische ­Gedicht, das das Ende der Welt beschwört, wurde einmal im Jahr während der Weihnachtszeit in katalanischen Gemeinden gesungen – eine Tradition, die über Jahrhunderte Bestand hatte und bis heute auf Mallorca erklingt. Bereits im Zeichen der Geburt Christi werden die Gläubigen an das bevorstehende Jüngste Gericht ­erinnert und zu besserem Verhalten ermahnt. Sollazzo lassen uns für eine Zeit den vorweihnachtlichen Stress vergessen und eröffnen uns Advent wie auch Weihnachten mit Musik des ausgehenden Mittelalters und der Renaissance – einer Zeit des Um- und Aufbruchs.

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Di 31. DEZ 2019 ⏺ Konzert 05 Hall, Barocker Stadtsaal ⏺ 22 Uhr

MARAIS, FORQUERAY, DE VISÉE u.a. David Bergmüller – Laute Christoph Urbanetz – Gambe

Silvester still feiern ist ein Bedürfnis, das immer mehr Menschen in unserem Publikum verspüren. Ein Spiel des Alten, Vergangenen und Erlebten wird mit neuen Impulsen, Wünschen und Visionen vermischt. Zwei Instrumente, die ihre Blütezeit in der Renaissance und im Barock erlebten, werden in unsere Gegenwart und Zukunft mitgenommen. Zu hören sind der Tiroler Lautenist David Bergmüller (erstmals im Mai 2011 in ­zukunft.musik, mittlerweile Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln) und der aus Wien stammende Gambist Christoph Urbanetz (seit 2008 unterrichtet er Gambe an der Kunst Uni Graz): Beide musizieren in ganz Europa mit den wichtigsten Ensembles Alter Musik.

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Michael Schöch

Fr 10. JAN 2020 ⏺ Konzert 06 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

SCHUMANN Kreisleriana op. 16 , Nachtstücke op. 23; RAVEL Gaspard de la Nuit Tobias Moretti liest aus Hoffmanns Werk Michael Schöch – Klavier 19 Uhr – Einstimmung mit Michael Schöch


Tobias Moretti

Kreisleriana liebe ich am meisten von diesen Sachen [op. 15-20]. Der Titel ist nur von Deutschen zu verstehen. Kreisler ist eine von E.T.A. Hoffmann geschaffene Figur, ein excentrischer, ­wilder, geistreicher Capellmeister. [...] Eine recht ordentlich wilde Liebe liegt darin in einigen Sätzen, und Dein Leben und meines und manche deiner Blicke. Schumann an Clara Der Jurist, Schriftsteller, Musikkritiker, Komponist, Kapellmeister, Zeichner und Karikaturist E.T.A. Hoffmann b ­ egeisterte und inspirierte viele Künstler seiner Zeit. Unter anderem auch Robert Schumann (Sohn eines Buchhändlers, Verlegers, Schriftstellers und Übersetzers), der in seiner Jugend lange ­unschlüssig war, ob er Musiker oder Schriftsteller werden sollte. Dass Schumann in seiner Musik von Literatur beeinflusst wurde, findet man in seinen Briefen und Tagebüchern. Als 18-jähriger bemerkte er u.a. Schubert ist Jean Paul, Novalis und Hoffmann in Tönen ausgedrückt und in einem Brief an ­Simonin de Sire Von Jean Paul habe ich mehr Kontrapunkt gelernt als von meinem Musiklehrer. An diesem Abend zu hören sind: neben Kreisleriana op. 16 und Nachtstücke op. 23 auch Maurice Ravels Gaspard de la Nuit (UA 1909, Paris). Die Gefühlswelt der Werke E.T.A. Hoffmanns eröffnet ihnen Tobias Moretti im Dialog mit der Musik. 17


Sa 25. JAN 2020 ⏺ Bonus 01 Hall, Kurhaus ⏺ 20 Uhr

ZEMLINSKY, BLOCH, KIRCHNER u.a. Trio Pristašová Ivana Pristašová – Violine Christian Zaugg – Klavier Boris Boho – Violoncello


Wie oft habe ich es beklagt und ich ­beklage es noch immer heute, dass mir Zemlinsky durch seine Abreise nach Prag [...] entrissen wurde. Ich hatte einen sehr idealistischen Lehrer, einen äußerst faszinierenden musikalischen ‚Anreger‘ und das Vorbild und die Inspiration meiner Jugend verloren. Wien hatte auch einen seiner größten und kraftvollsten Musiker eingebüßt. [...] ich bleibe unerschütterlich in meiner dankbaren Bewunderung für Zemlinsky – Lehrer, Dirigent und kreatives Genie. Erich Wolfgang Korngold Das Trio Pristašová (Österreich-Debüt 2015 im Osterfestival Tirol) widmet sich „alter Musik“, v.a. Werken der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, wie auch der ersten Hälfte und Mitte des 20. Jahr­ hunderts. Mit ihren Programmen setzen sie einen Fokus auf jene Komponisten, die – meist auf Grund der politisch-­ humanen Katastrophe von 1933/45 – in Vergessenheit geraten sind. Der Abend beschäftigt sich mit jüdischen Künstlern zwischen Österreich, Europa und den USA. Zemlinsky war ein bedeutender ­Lehrer, unter anderem von Arnold ­Schönberg, Alma Mahler und Erich Wolfgang Korngold. Vorbild für sein Trio d-Moll, op. 3 war Johannes Brahms (von Schönberg als ­„konservativer ­Revolutionär“ bezeichnet, was später auch Attribut für Schönberg wurde). Blochs Three Nocturnes entstanden ­während dessen erster Zeit in den USA. Oft wird dieses, sein einziges Klaviertrio, als nostalgische Erinnerung an das verlorene Land seiner Kindheit gedeutet. Auch zu hören ist u.a. Musik des Bloch Schülers Leon Kirchner. 19


So 2. FEB 2020 ⏺ Konzert 07 Innsbruck, Haus der Musik ⏺ 20 Uhr

SCHUBERT Symphonien Nr. V & VII („Unvollendete“) HAYDN Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur Nicolas Altstaedt – Violoncello B’Rock Orchestra Ltg: René Jacobs


Schubert war meine erste große musikalische Liebe, ein Held ­meiner Kindheit. Als Sängerknabe in meiner Heimatstadt Gent durfte ich immer wieder mal Schubert-Lieder singen. [...] Zur gleichen Zeit lernte ich die Schubert-Aufnahmen Dietrich Fischer Dieskaus kennen und wurde ein bedingungsloser Fan dieses großen Liedsängers. Nach so vielen Jahren kehre ich zu meinem Helden zurück – als Dirigent. Ich entdecke einen anderen Schubert und liebe ihn genauso sehr wie den ersten. René Jacobs Vor zwei Jahren begann René Jacobs Schubert als Symphoniker zu entdecken – musik+ war nicht nur Endpunkt der ersten Tournee. Gemeinsam mit B’Rock organisierten wir die ­Aufnahme der CD in Innsbruck. Auch dieses Mal ist es die einzige Gelegenheit Jacobs mit Schubert in Österreich zu hören. Ausgehend von seinem Wissen um die Alte Musik, seiner Karriere als Sänger und seinem eingehenden Studium unterschiedlicher Opern, arbeitet Jacobs in Schuberts ­Symphonien vor allem das Gesangliche heraus. Er lässt den ­Zuhörer an instrumentalen Arien, Duetten, Terzetten, ... teilhaben. Durchsichtig, poetisch eindringlich!

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Sarah Maria Sun


Mo 30. MÄR 2020 ⏺ Bonus 02 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

SCHNEBEL Yes, I will, Yes Sarah Maria Sun – Sopran Johannes Fischer – Perkussion Gabriel Dernbach – Sound & Video ...jedenfalls wär es viel besser für die Welt wenn sie von den Frauen regiert würde von Frauen hat man noch nie gesehn dass sie sich gegenseitig umbringen und schlachten wann hat man überhaupt mal gesehen dass Frauen sich besoffen rumtreiben wie die das machen oder dass sie den letzten Penny den sie haben im Spiel riskieren und bei Pferdewetten verlieren ja weil nämlich eine Frau egal was sie macht weil die weiß wann sie aufhören muss... James Joyce Ulysses Dieter Schnebel (1930-2018), einer der wichtigsten deutschen Komponisten der Avantgarde, hat sich virtuos mit Stimme und Sprachperformance beschäftigt. In seinen Werken ging er oft an die Grenzen der menschlichen Stimme. Yes, I will, Yes! ist ein Monodram über den Monolog der Molly am Ende des Romans Ulysses. Ein achtzigseitiger Text ohne Punkt und Komma: die Nachtgedanken – und sexuellen Phantasien – der Protagonistin. Sie werden teils gesprochen, teils virtuos gesanglich umgesetzt. Die Begleitung besteht einerseits aus einem Schlagzeugpart (hauptsächlich Vibraphon) und andererseits aus elektronischem Zuspiel – aus einer zweiten Stimme und Hintergrundklängen synthetischer und stimmlicher Art sowie dem ganzen gesprochenen Joyce’schen Text (Dauer ca. 2,5 Std.), der in vierfacher Geschwindigkeit wiedergegeben wird. Sarah Maria Sun hat Schnebels Molly 2016 uraufgeführt. Als eine der ausdrucksstärksten Sängerinnen und Performerinnen für zeitgenössische Musik, haucht sie wie keine andere Molly Bloom Leben ein.

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Collegium Vocale Gent

Fr 3. APR 2020 ⏺ Konzert 08 Innsbruck, Congress ⏺ 19.30 Uhr

BWV 244 (1736) Julian Pregardien – Evangelist Florian Boesch – Jesus Dorothee Mields, Grace Davidson – Sopran Alex Potter, William Shelton – Countertenor Reinoud Van Mechelen, Hugo Hymas – Tenor Peter Kooij, Tobias Berndt – Bass Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent Ltg: Philippe Herreweghe


Philippe Herreweghe

Er hätte sich erklähret, nicht alleine als Cantor, sondern auch als Collega bey der Thomas-Schule seine Treue zu bezeigen. […] und hätte er solche Compositiones zu machen, die nicht ­theatralisch wären. Protocoll zum Drey Räthen vom 18. Augusti 1704 bis 1. Septembr 1753. Bach schrieb seine Matthäus-Passion als Kantor in Leipzig. Seine pietistischen Zeitgenossen hielten ihn bereits zu seinem Amtsantritt an, nicht zu theatralisch zu schreiben. Seine große dreistündige Passion (UA 1727) mit Doppelchor und –orchester hält sich nicht an diese Vorgabe. Sie beschreibt die Leidensgeschichte Jesu nach Matthäus und – in Form von „Einschüben“ mit Texten des Dichters Picander – den Menschen in all seiner Verletzlichkeit: Schmerz, Verrat, Vergebung, Liebe, Mitleid und Erbarmen. Kaum vorstellbar, dass die für uns heute wichtigste Komposition der Passionszeit nach ihrer dritten Aufführung ­vergessen war. Felix Mendelssohn-Bartholdy ist es zu ver­ danken, dass sie 1829 in Berlin wiedererweckt wurde. Philippe Herreweghe ist einer der wichtigsten ­Bach-Interpreten unserer Zeit. In seiner Arbeit mit den Passionen findet ­Herreweghe immer wieder neue Zugänge. Wir feiern – als einziger Ort in Österreich – mit ihm und seinem Collegium Vocale Gent ihr 50-jähriges Bestehen. 25


Mi 29. APR 2020 ⏺ Konzert 09 Innsbruck, Haus der Musik ⏺ 20 Uhr

J.S. BACH, C.PH.E. BACH, W.A. MOZART, MENDELSSOHN-BARTHOLDY, SCHNITTKE u.a. Alexander Melnikov – Tasteninstrumente Interpretation hält Musik am Leben und lässt uns die unterschiedlichsten und oft persönlichen Sicht- und Leseweisen eines Werks erfahren. Einen Musiker mit fünf verschiedenen Instrumenten und in deren Zeit entstandenen Werken zu hören, ist selten möglich. Alexander Melnikov, der uns 2016 mit Mozart und 2018 mit allen Präludien und Fugen Schostakowitschs fesselte, führt vom Barock über Klassik und Romantik bis ins 20. Jahrhundert. Was diese Kompositionen gemeinsam prägt, ist ihre Form: die Fantasie – im Barock formal frei und auf strenge Regeln ­verzichtend, in der Romantik bereits auskomponierter und gefühlsbetont. Neben der Chromatischen Fantasie und Fuge von J.S. Bach sind Fantasien u.a. von Mozart, Mendelssohn-­ Bartholdy und Chopin auf Nachbauten von Walter- und Graf-Flügeln, sowie auf einem Original Hammerflügel von Ignaz Pleyel aus dem Jahr 1848 zu hören. Ein Abend des Entdeckens!

In Zusammenarbeit mit


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Do 7. Mai 2020 ⏺ Bonus 03 Hall, Kurhaus ⏺ 20 Uhr

SCHUMANN Thema mit Variationen Es-Dur WoO 24, Humoreske op. 20, SKRJABIN Sonaten Nr. 6 & Nr. 9 Michael Schöch – Klavier 19 Uhr – Einstimmung mit Michael Schöch

In der Nacht stand Robert immer wieder auf und schrieb ein Thema, welches ihm die Geister Schuberts und Mendelssohns  vorsangen, und über welches er für mich ebenso rührende wie ergreifende Variationen machte. Clara Schumann   Der letzte Abend des Schumann-Zyklus erzählt vom Ende seines Lebens. Sein letztes Werk, Thema mit Variationen Es-Dur – auch ob des oben zitierten Briefes Geistervariationen genannt – ­ beginnt er im Frühjahr 1854. Schumanns seelischer Zustand ist sein ganzes Leben hindurch immer wieder getrübt. Seine Schwester Emilie setzt ihrem Leben mit 19 Jahren ein Ende, auch ihr wird „geistige Umnachtung“ zugeschrieben. Man spricht von manisch-­depressiven Störungen, die sich mit zunehmendem Alter ­verstärkten. Abends sehr starke und peinliche Gehöraffektion notiert er am 10. Februar in sein Tagebuch, am 12. Februar: Noch schlimmer, aber auch wunderbar und in den Folgetagen wunderbare Leiden […] Gegen Abend sehr stark (wunderschöne Musik). Am 27. Februar stürzt er sich in den Rhein, um sich das Leben zu nehmen, er wird gerettet. Am folgenden Tag beschäftigt sich Schumann wieder mit den Variationen. Wenig später lässt er sich zum Schutz seiner Frau und seiner Kinder selbst in die Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn einliefern und stirbt dort 1856. 29


Fr 26. JUNI 2020 ⏺ Konzert 10 Hall, Salzlager ⏺ 20 Uhr

FRESCOBALDI, MONTEVERDI u.a. Lucile Richardot – Mezzosopran Lucile Boulanger – Viola da Gamba Ensemble Tictactus & Freunde Lambert Colson – Zink Gabriel Grosbard – Violine  Stéphanie Petibon & Olivier Labé – Lauten & Gitarre Pierre Gallon – Cembalo Josh Cheatham – Violone

Ensemble Tictactus


Den Abschluss von musik+ feiern wir mit dem jungen, bei uns noch u ­ nbekannten Ensemble Tictactus um die ­Sängerin L ­ ucile Richardot. Gemeinsam mit ­Freunden, darunter die wunderbare ­Gambistin Lucile Boulanger (bei uns bereits zu Gast mit Les Musiciens de Saint-Julien), lassen sie ­italienische Musik des 17. Jahrhunderts ­erklingen – Canzonen (Lieder) vor allem über Schönheit, Liebe und Verlangen. Italien zwischen 1600 und 1650: G ­ irolamo Frescobaldi (1583-1643) war berühmt als Cembalovirtuose und Organist (seit 1608 am Petersdom in Rom), uns ist er vor allem bekannt durch seine Werke für ­Tasteninstrumente. Aus seiner Feder stammen einige großartige Vokalkompositionen (Il Primo & Il Secondo Libro d’Arie, 1630), die er während eines mehrjährigen Aufenthalts am Hof der ­Medici in ­Florenz verfasste. Weiters zu hören ist bis heute bewegende und lebendige Musik ­seines berühmten Zeitgenossen Claudio ­Monteverdi (1567-1643). An der Wende von der Renaissance zum Barock gab er der Oper als neuer musikalischer Gattung ihre erste prägnante Gestalt. Seine Madrigalbücher sind voller canzonette, von denen neben instrumentalen Tanz­stücken auch einige der lettera amorosa zu hören sind. Gefühle voll Intensität! 31


eine Reihe von ergänzenden Veranstaltungen zu unserem Abonnement

Mi 16. OKT 2019 ⏺ Salon 01 Innsbruck, Theologische Fakultät, Karl-Rahner-Platz 1 (Hörsaal 1) ⏺ 19 Uhr Im Gespräch mit Wolfgang Mitterer An diesem Abend erfahren Sie mehr über die Musik und Persönlichkeit des internationalen, aus Tirol stammenden Komponisten – seinen Werdegang, seinen Bezug zur Orgel, zu Elektronik, zum Musiktheater und zu Altem und Neuem in der Kunst – im Dialog mit Hannah und Gerhard Crepaz. Im Konzert am nächsten Abend (SOWI Innsbruck) ist er mit der Uraufführung eines Auftragswerks der Mittler zwischen den Welten der 350 Jahre alten Innsbrucker Universität.


Sa 16. NOV 2019 ⏺ Salon 02 Innsbruck, Alte Sternwarte (Botanischer Garten) ⏺ 19 Uhr Einiges zu Sternenmusik (Wissenschaft im Dialog) Wie sehr hat sich unser Wissen um das Weltall seit Johannes Kepler im 17. Jahrhundert verändert? Wie sehr haben wir uns heute von den antiken Vorstellungen der Sternbilder, Planeten und Sonnen entfernt? Und wie sehr ist unsere Vorstellung von kosmischen Gesetzen inzwischen in „schwarzen Löchern“ verschwunden? Was ist davon denk- und erfahrbar für „einfache Menschen“ auf der Straße?

So 17. NOV 2019 ⏺ Einstimmung Hall, Kurhaus ⏺ 19 Uhr In der Einstimmung zum Konzert wird es einige ­sinnliche ­Erinnerung an den Kosmos in der Kunst und Musik des frühen 20. Jahrhunderts (u.a. Oskar Schlemmer Triadisches Ballett, UA 1922) geben. 33


Do 9. JAN 2020 ⏺ Salon 03 Hall, Kurhaus ⏺ 19 Uhr Michael Schöch zu E.T.A. Hoffmann fasziniert Schumann Michael Schöch, im Gespräch mit Hannah und Gerhard Crepaz, zeigt, wie sehr Schumann von Hoffmanns Welt berührt war: im Zentrum die Figur des excentrischen, ... Capellmeister Kreisler – und wieder einmal – darin auch Nachhall der Gefühlshöhen und Tiefen in der Liebe mit Clara: „recht ordentlich wild...“ Der Salon ist eine der seltenen Möglichkeiten, ausführlich in die Musik ­Schumanns hineinzuhören, auch ihre sozialen, kulturpolitischen und ganz persönlichen Hintergründe zu erfahren – bis hin zu Ravel, dessen Gaspard de la Nuit (1908 Paris) letztlich aus zweiter Hand (nämlich in den Fantaisies à la manière de Rembrandt et de Callot, 1836 von Aloysius Bertrand) auch von Hoffmanns Welt berührt ist. Kurzfassung am Konzerttag, 10. Januar um 19 Uhr (Salzlager) durch Michael Schöch.

Mi 6. MAI 2020 ⏺ Salon 04 Hall, Kurhaus ⏺ 19 Uhr Michael Schöch zu Geistervariationen In der Nacht stand Robert immer wieder auf und schrieb ein Thema, welches ihm die Geister Schuberts und Mendelssohns  vorsangen, und über welches er für mich ebenso rührende wie ergreifende Variationen machte. Clara Schumann Schumann (Tagebuch, 12. Februar 1854): Noch schlimmer, aber auch wunderbar und in den Folgetagen wunderbare Leiden […] Gegen Abend sehr stark (wunderschöne Musik). Am 27. Februar stürzt er sich in den Rhein, um sich das Leben zu nehmen, er wird gerettet. Am folgenden Tag beschäftigt sich Schumann wieder mit den Va­ riationen. 1856 stirbt er in der Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn. Kurzfassung am Konzerttag, 7. Mai um 19 Uhr (Kurhaus) durch Michael Schöch Um telefonische Anmeldung wird (bis drei Tage vor dem Termin) gebeten: +43 (0) 5223 538 08 · mehr unter www.musikplus.at


Wir danken:


Stellen Sie sich aus unseren Veranstaltungen Ihr gewünschtes und flexibles Abonnement zusammen, und wählen Sie jeweils Ihre bevorzugte Preis­kategorie. Natürlich können Sie unsere Konzerte auch einzeln besuchen.

• Das spezielle Abo für alle unter 26 Jahre. • Sie erhalten 4 Konzerte um € 32 und ein gratis Bonuskonzert. • Die Kategorien sind je nach Verfügbarkeit. • Sie haben die Möglichkeit die Salons am 16. Oktober, 16. November 2019, 9. Jänner und 6. Mai 2020 gratis zu besuchen.

(hier gilt kein Frühbucherbonus)

• Sie buchen 3 Konzerte mit 15% Rabatt fix und kaufen zusätzlich 2 oder 3 Flexkarten um jeweils € 18,90 (letzte Kategorie). Diese können Sie dann kurzfristig für Veranstaltungen der Saison 2019/20 verwenden, sofern bei der gewünschten Veranstaltung noch Plätze frei sind. • Eine Umbuchung in eine höhere Preiskategorie ist gegen Aufpreis jederzeit möglich. • Sie haben die Möglichkeit die Salons am 16. Oktober, 16. November 2019, 9. Jänner und 6. Mai 2020 gratis zu besuchen.


FRÜHBUCHER RABATT (FB) • Entsprechend der Anzahl der Konzerte ergibt sich Ihr Abonnement­rabatt und Ihr persönliches Geschenk – die Bonusveranstaltungen:

ABO BONUSSTUFE 1: 5-6 Konzerte = 15% Rabatt (FB 20%) + 1 Bonuskonzert gratis ABO BONUSSTUFE 2: 7-8 Konzerte = 20% Rabatt (FB 25%) + 2 Bonuskonzerte gratis ABO BONUSSTUFE 3: 9-10 Konzerte = 25% Rabatt (FB 30%) + 3 Bonuskonzerte gratis

• Bis 19. Juli 2019 erhalten Sie zusätzl. 5% Frühbucherbonus (FB). • Sie haben die Möglichkeit die Salons am 16. Oktober, 16. November 2019, 9. Jänner und 6. Mai 2020 gratis zu besuchen. • Sie können zu einem späteren Zeitpunkt Karten für ­Veran­staltungen außerhalb Ihres Abonnements zu Ihrem regulären Abonnementrabatt nachbestellen.

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FRÜHBUCHER RABATT (FB) Selbstverständlich gibt es für alle Konzerte auch Einzelkarten, die Sie online, österreichweit in allen Vorverkaufsstellen von Ö-Ticket, in allen Sparkassen und Raiffeisenkassen, tele­fonisch (nur mit Kreditkarten-Bezahlung möglich) oder direkt bei uns im Büro erwerben können. Die Einzelkartenpreise: musik+ Konzerte 01 / 07 / 08 Kat. I € 65,- / Kat. II € 54,- / Kat. III € 43,- / Kat. IV € 32,- / Kat. V € 21,musik+ Konzerte 09 / 10 Kat. I € 54,- / Kat. II € 43,- / Kat. III € 32,- / Kat. IV € 21,musik+ Konzerte 02 / 03 / 04 / 05 Kat. I € 43,- / Kat. II € 32,- / Kat. III € 21,musik+ Konzert 06 und Bonuskonzerte 01 / 02 / 03 Kat. I € 32,- / Kat. II € 21,musik+ Salons € 5,- Kostenbeitrag, für Abonnenten gratis.

Ermäßigungen: Besucher unter 26 Jahre erhalten 50%, Rollstuhlfahrer 50% und deren Begleitperson 20% (in Kategorie I und II gültig), TT-Club-Mitglieder 20% (auf die Veranstaltungen am 2. Februar und 26. Juni 2020) sowie Ö1 Club-Mitglieder 10% auf den Normalpreis. Ermäßigungen sind nicht kombinierbar.


Abonnements und Einzelkarten erhalten Sie im musik+ Büro (Mo-Fr 9-12 und 14-17 Uhr; im August unregelmäßig besetzt) Schmiedgasse 5, 6060 Hall i.T. +43 (0) 5223 538 08 · www.musikplus.at Wir heißen Sie herzlich willkommen und beraten Sie gerne. Einzelkarten: • bei allen Vorverkaufsstellen von Ö-Ticket • Innsbruck Information Burggraben 3, 6020 Innsbruck, +43 (0) 512 598 50 • IVB Kundencenter Stainerstraße 2, 6020 Innsbruck, +43 (0) 512 5307-500 • TVB Region Hall-Wattens Unterer Stadtplatz 19, 6060 Hall i.T., +43 (0) 5223 455 44 • in allen Sparkassen und Raiffeisenkassen österreichweit

© Galerie St. Barbara, 6/2019. Stück- und Besetzungsänderungen, Termin­ verschiebungen (Datum und Uhrzeit) und Änderungen des Bestuhlungsplanes bleiben ausdrücklich vorbehalten. Es gelten unsere AGB. Grafische Gestaltung: Neubau – Bureau für Gestaltung und Kommunikation Druck: Alpina Druck, Innsbruck Fotonachweis: S. 7 © David Ignaszewski, S. 8/9 © Julia Stix, S. 11 © Voijtech Havlik, S. 12/13 © Martin Chiang, S. 14/15 © Matthias Wunsch, S. 16 & 28 © Andrej Grilc, S. 17 © Christian Hartmann, S. 18/19 & 30/31 © zVg, S. 20/21 © Davy De Pauw, S. 22 © Thomas Jauck, S. 24 © Michiel Hendryckx, S. 25 © Matthias Baus, S. 27 © Molina Visuals


Österreichische Post AG SP 02Z030674 S Galerie St. Barbara, Schmiedgasse 5, 6060 Hall i.T.

Galerie St. Barbara Schmiedgasse 5 · 6060 Hall in Tirol, Austria Tel. +43 (0) 5223 538 08 · Fax +43 (0) 5223 538 08 80 office@musikplus.at · www.musikplus.at

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MUSIK PLUS 2019/20  

Mehr als ein halbes Jahrhundert prägt die Galerie St. Barbara als Trägerin unserer Aktivitäten u.a. mit musik+, Osterfestival Tirol, OrgelSP...

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