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musik+ 2017/18 www.musikplus.at

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2017/18

musik+ Programm Übersicht 01 | So 08.10.2017 Innsbruck, Dom — 19.30 Uhr Christi Mutter stand mit Schmerzen ZACH Stabat mater Missa solemnis in d-Moll Vokalensemble NovoCanto Barocksolisten München Ltg: Dorothea Seel 02 | Mo 13.11.2017 Innsbruck, ORF — 20.15 Uhr Begegnungen: Spektralismus HARVEY, MURAIL HAAS, DIENZ Ensemble PHACE Ltg: Joseph Trafton 03 | Mi 20.12.2017 Hall, Kurhaus — 20.15 Uhr Dulcis Amor Jesu SANCES, MAZZOCCHI MERULA, CAZZATI u. a. Scherzi Musicali Ltg: Nicolas Achten 04 | So 31.12.2017 Hall, Barocker Stadtsaal — 22 Uhr Silvester still feiern Mad Dog: DOWLAND JOHNSON, HOLBORNE u. a. Hopkinson Smith — Laute 05 | Do 11.01.2018 Hall, Kurhaus — 20.15 Uhr Universum Schumann (1) Carnaval, op. 9; Faschingsschwank aus Wien, op. 26 u. a. Michael Schöch — Klavier

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musik+ bonus 06 | Sa 17.03.2018 Innsbruck, Congress — 20.15 Uhr SCHUBERT Symphonien I & VI B’Rock Orchestra Ltg: René Jacobs

01+ | Di 17.10.2017 — 20.15 Uhr Hall, Barocker Stadtsaal … avec discretion … J. J. FROBERGER Anne Marie Dragosits Cembalo, Virginal

07 | Mi 28.03.2018 Hall, Salzlager — 20.15 Uhr SCHOSTAKOWITSCH 24 Präludien & Fugen, op. 87 Alexander Melnikov Klavier

02+ | Di 17.04.2018 — 20.15 Uhr Hall, Kurhaus SCHOSTAKOWITSCH WEINBERG, SCHNITTKE cedag quartett

08 | Fr 30.03.2018 Innsbruck, Congress — 19.30 Uhr Himmel reiße, Welt erbebe … J. S. BACH Johannes-Passion, BWV 245 Collegium Vocale Gent Ltg: Philippe Herreweghe 09 | Di 08.05.2018 Hall, Kurhaus — 20.15 Uhr Schöne Wiege meiner Leiden Clara & Robert SCHUMANN Johannes BRAHMS Anke Vondung — Mezzosopran Werner Güra — Tenor Christoph Berner — Klavier 10 | Mi 27.06.2018 Hall, Salzlager — 20.15 Uhr … ziemlich schräg CHARPENTIER, MARAIS LULLY u. a. Julie Fioretti — Sopran Ensemble Fuoco E Cenere Ltg: Jay Bernfeld

03+ | Di 29.05.2018 — 20.15 Uhr Hall, Kurhaus Universum Schumann (2) Zukunft.Musik SCHUMANN, BRAHMS MENDELSSOHN M. Schöch, E. Hubmann E. Praxmarer — Klavier

musik+ salon Salon 01 | Mi 10.01.2018 Hall, Kurhaus — 19.15 Uhr Von Schumann bis Tschaikowsky: Wirbel der Emotionen Salon 02 | Fr 16.03.2018 Ort und Uhrzeit werden noch bekanntgegeben. Mehr Gegenwart: Vergangenes Salon 03 | Mo 28.05.2018 Hall, Kurhaus — 19.15 Uhr Virtuos: Tugend in Musik


Editorial musik+ ist aus der Arbeit der Galerie St. Barbara entstanden, die im September 2018 ein großes Jubiläum feiert: 50 Jahre. Darauf freuen wir uns schon sehr und geben bereits in dieser Saison richtungweisende Impulse. Die erste Veränderung ist der Verzicht auf einen Leitsatz. 2017/18 halten wir uns an den Gedanken E. T. A. Hoffmanns: Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußern Sinnenwelt, die ihn umgibt und in der er alle bestimmten Gefühle zurücklässt, um sich einer unaussprechlichen Sehnsucht hinzugeben. Im Mittelpunkt stehen Komponisten, Interpreten und Menschen, die uns die unendliche Schönheit, Kraft und Poesie dieser wundervollen Kunstform eröffnen, uns verzaubern, berühren, ver- und entführen — vielleicht auch verstören. Wir werden die Gelegenheit haben, mit vielen jungen wie auch berühmten Künstlern — von u. a. Nicolas Achten, Julie Fioretti über Elisabeth Hubmann, Elias Praxmarer, Joseph Trafton, Alexander Melnikov bis zu Hopkinson Smith, Philippe Herreweghe und René Jacobs — eines vom Kostbarsten heute zu teilen: gemeinsame Zeit. Der Interpretation, Fundament künstlerischer Auseinandersetzung, widmen wir uns seit drei Editionen intensiver — sowohl in Konzerten als auch in Salons. Gemeinsam mit den Musikern ist ein eindringliches Betrachten von Werken, Epochen sowie unserer unterschiedlichen Reaktionen und Gedanken möglich. Neben dem neuen Zyklus Universum Schumann (Do 11.01. & Di 29.05.2018) mit den Salons jeweils am Vortag des Konzerts, erzählt René Jacobs über seine Verbindung zu Franz Schubert (Fr 16.03.2018, Konzert Sa 17.03.2018).

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Ein wichtiger Teil unserer Arbeit war schon immer, junge Menschen zu unterstützen, das ist heute wesentlicher denn je. Zukunft.Musik ist für noch in Ausbildung oder gerade am Beginn ihrer Karriere stehende junge Künstler ein professionelles Podium abseits der Star- und Sternchenkultur. Tiroler Musikern widmet musik+ heuer fünf Abende. Zu Beginn mit Werken von Johann Zach, Michael Schöch eröffnet 2018 den Zyklus Universum Schumann, den er mit Freunden, Kollegen und Schülern gestalten wird. Das cedag quartett beschäftigt sich mit Dmitri Schostakowitsch und Musik, die unter lebensgefährlichen Bedingungen verfasst wurde (Di 17.04.2018). Neben Alter Musik auf nachgebauten Instrumenten (Anne Marie Dragosits — Cembalo, Virginal; Hopkinson Smith — Laute) werden Kompositionen unserer Zeit in den nächsten Jahren vermehrt zu hören sein. Den Auftakt macht das österreichische Ensemble PHACE mit einer Tiroler Erstaufführung von Christof Dienz. Zu vielen Veranstaltungen gibt es .daneben — eine Reihe von und mit Gerhard Crepaz und Gästen — als Einstimmung vor den Konzerten. In diesem Sinne — lassen wir die Musik sprechen. Hannah Crepaz und Team


musik+ Konzert 01 Sonntag 08. 10. 2017 Innsbruck, Dom — 19. 30 Uhr Christi Mutter stand mit Schmerzen ZACH  Stabat mater Missa solemnis in d-Moll Katja Stuber — Sopran Susanne Langner — Alt Paul Schweinester — Tenor Sebastian Myrus — Bass Vokalensemble NovoCanto Barocksolisten München Ltg: Dorothea Seel — Flöte

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Johann Zach wagte als einer der ersten Komponisten des 18. Jahr­ hunderts den Schritt in die Unabhängigkeit. Er quittierte seinen Dienst als Mainzer Hofkapellmeister und blieb die letzten Jahre seines Lebens ohne feste Anstellung. Zach — dessen Ruf als hervorragender und origineller Komponist sich im gesamten süddeutsch-­ österreichischen Raum, von Böhmen bis nach Italien herumgesprochen hatte — bereiste Klöster, Adelsresidenzen und Fürstenhöfe. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Kompositionen, Konzerten und Musikunterricht. Die weltweit größte Sammlung seiner Werke ist im Tiroler Stift Stams erhalten, wo Zach die Gastfreundschaft der musik­begeisterten Mönche genoss. Das Stabat mater und die Missa solemnis in d-Moll, beide in Stams überliefert, sind kirchenmusikalische Meisterwerke des böhmischen Komponisten. Das feierliche, groß angelegte Stabat mater wurde unter anderem in Berlin noch bis ins frühe 19. Jahrhundert im Konzertsaal aufgeführt. Die Missa solemnis in d-Moll ist eine der Stamser Messen Zachs und in ihrer originellen Gestaltung typisch für seinen eigen­ willigen Personalstil, der durch abrupte Stimmungsumschwünge, kühne harmonische Wendungen und klein­glie­drige Rhythmik gekennzeichnet ist.

Barocksolisten München


musik+ Konzert bonus 01 Dienstag 17. 10. 2017 Hall, Barocker Stadtsaal — 20.15 Uhr … avec discretion … Johann Jacob FROBERGER Anne Marie Dragosits — Cembalo, Virginal

Anne Marie Dragosits

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Johann Jacob Froberger war im Frühbarock einer der wichtigsten deutschen Tastenkomponisten, er galt als „Wunder seiner Zeit“, als „grand homme“ und erfreute sich internationaler Berühmtheit. Frobergers Wirkungszentrum war der Wiener Hof zur Zeit Ferdinands III. Durch seine vielen Reisen nach Nüremberg, Würtzburg, Heydelberg, Franckfurth, Bonn, Cöllen, Düsseldorff etc, und dann nach Hollandt, und von dannen durch Brabant über Antwerpen und Brüssel nach Seelandt, Flandern, Engellandt, Frankreich und endtlich biss in Italien fortzusetzen lernt Froberger die bedeutendsten Kollegen seiner Zeit wie Frescobaldi, Carissimi, Weckmann oder Louis Couperin kennen. Diese Einflüsse führt er auf neue Art zusammen und findet dadurch seinen ganz eigenen und modernen Stil, der Fundament für seine Beliebt- und Berühmtheit ist. Auch wenn sein vielschichtiges und individuelles Œuvre als einer der größten Schätze des Cembalorepertoires aus dem 17. Jahrhundert gilt, geriet er nach seinem Tod in Vergessenheit. Die aus Absam stammende Cembalistin Anne Marie Dragosits bringt uns Frobergers Musik, die bereits zu seiner Zeit Gewohntes aufregend neu erstehen ließ, näher. Wir danken den Tiroler Landesmuseen für die Zurverfügungstellung des Cembalos und Herbert Kuen für das Virginal.


musik+ Konzert 02 Montag 13. 11. 2017 Innsbruck, ORF — 20. 15 Uhr Begegnungen: Spektralismus HARVEY, MURAIL, HAAS, DIENZ Ensemble PHACE Ltg: Joseph Trafton 19.15 Uhr — Einstimmung

Ensemble PHACE

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… ein Ton wird zur Klangfarbe, ein Akkord zum Spektralkomplex und ein Rhythmus zu einer Welle von unvorhersehbaren Dauern. Gérard Grisey

In den kommenden Jahren wird sich musik+ wieder mehr der zeitgenössischen Musik und lebenden Komponisten widmen. Gemeinsam mit 16 Musikern des österreichischen Ensembles PHACE stellen wir an diesem Abend Spektralmusik vor. In den 70er Jahren in Paris entstanden, wendet sie sich — auch sinnlich — der Erforschung des Klanges zu. Wichtige Vertreter sind Tristan Murail und Jonathan Harvey (gest. 2012), beide am von Pierre Boulez gegründeten Forschungsinstitut für Akustik/Musik (IRCAM) beheimatet. Sie stehen im Zentrum dieses Konzerts. Tristan Murails Liber Fulguralis (2008) spielt mit Elektronik, Harvey mit Lamentationen, mystischen und romantischen Ereignissen, Traum und Metamorphose. In Haas’ Schattenspiel wird der Pianist immer wieder von Neuem dem gegenübergestellt, das er gerade gespielt hat. Die Live-Elektronik konfrontiert ihn mit seiner eigenen Geschichte, er wird von ihr eingeholt. Vervollständigt wird die Klangsuche mit einem neuen Stück des Tirolers Christof Dienz. In Zusammenarbeit mit Musik im Studio.


musik+ Konzert 03 Mittwoch 20. 12. 2017 Hall, Kurhaus — 20.15 Uhr Dulcis Amor Jesu SANCES, MAZZOCCHI MERULA, CAZZATI u.a. Scherzi Musicali Ltg: Nicolas Achten — Gesang, Laute u.a.

Nicolas Achten

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Mit volkstümlich-anmutender und religiöser Musik des 17. Jahrhunderts von Rom bis Wien lässt das belgische Ensemble Scherzi Musicali Ruhe in das vorweihnachtliche Treiben einkehren. Im Zentrum des Abends steht Giovanni Felice Sances — Komponist und Sänger in Rom, Bologna und Venedig, zuletzt in Wien als Kapellmeister an der Wiener Hofkapelle. Zu Lebzeiten war Sances ein bekannter Musiker, zu Unrecht geriet sein Werk großteils in Vergessenheit. Ihm eigen sind Ausdrucksreichtum, Feinheit und eine Sinnlichkeit, die heute noch das Publikum in seinen Bann zieht. Die Musiker des Abends haben sich 2006 zusammengefunden, ihr Ensemble zählt heute zu einem der bemerkenswertesten der jungen internationalen Alten Musik-Szene. Nicolas Achten, Leiter und Gründer, erweckt auf außergewöhnliche Weise die alte Praxis zu neuem Leben: selbst singend, sich mit verschiedenen Instrumenten wie Laute, Harfe oder Cembalo begleitend.


musik+ Konzert 04 Sonntag 31. 12. 2017 Hall, Barocker Stadtsaal — 22 Uhr Silvester still feiern Mad Dog: DOWLAND JOHNSON, HOLBORNE u.a. Hopkinson Smith — Laute

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Gemeinsam mit dem Lautenisten Hopkinson Smith, einem unserer langjährigen Wegbegleiter, lassen wir zum 19. Mal das Jahr still ausklingen. Ironie, Humor und Melancholie sind Fundamente der Musik der Zeit Königin Elizabeths — das Wechselspiel in u. a. Werken von Dowland, Johnson und Holborne begleitet uns in das Neue Jahr. John Johnson und Anthony Holborne zeigen innovative Anzeichen schmerzlicher Sehnsucht, eine Musik außerordentlicher Tiefe. Beide Komponisten gehörten zu den bekanntesten Lautenisten des 16. Jahrhunderts, die in England blieben und dort auch am Hof tätig waren. Dowland hingegen war viele Jahre im Ausland und versuchte immer wieder am englischen Hof angestellt zu werden, was ihm erst gelang, als er grau wie der Schwan war und seinem Ende entgegen sang. Das Werk der bis heute berühmten Musiker um die „jungfräuliche Königin“ umfasst rhapsodische Pavanen von reicher lyrischer Intensität und Harmonie, schwungvolle Galliarden, bemerkens­ werte Charakterstücke (u. a. den verrückten Hund, Mad Dog) und raffinierte Variationen. Lassen Sie sich auf diese ungewöhn­ liche Weise ins Neue Jahr (ver)führen.

Hopkinson Smith


musik+ Konzert 05 Donnerstag 11. 01. 2018 Hall, Kurhaus — 20. 15 Uhr Universum Schumann (1) Carnaval, op. 9 (1834) Faschingsschwank aus Wien, op. 26 (1839) u.a. Michael Schöch — Klavier 19.15 Uhr — Einstimmung

Michael Schöch 16 17


In dieser Saison beginnen wir einen neuen Zyklus um Robert Schumann — zu hören ist vor allem sein Œuvre für Klavier. Michael Schöch wird gemeinsam mit Freunden, Schülern und Kollegen einen Einblick in dieses Universum geben. Am Anfang steht der in Wien entstandene Faschingsschwank, der auch als Seitenstück zu den Carnevalsscenen op. 9 betrachtet wurde. An allen Enden humoristisches Wetterleuchten; von allen Seiten fahren die Raketen des Witzes und lustigen Uebermuths in die Höhe, umzischen uns die Sprühteufel schalkischen Spottes und des ausgelassensten Muthwillens. Carnaval ist eine der meistgespielten Kompositionen Schumanns, entstanden aus einer Liebes­beziehung (Baronesse Ernestine von Fricken, Schülerin von Wieck). Masken des Schumann’schen Ich im Kontrast zu Figuren der Commedia dell’Arte (Pierrot und Arlequin) wechseln mit Bildern aus seinem Gefühlsleben: Chiarina (= Clara), Estrella (= Ernestine), Chopin und Paganini. Verstanden wurden die Scènes mignonnes sur quatre notes von den Zeit­genossen nicht. Franz Liszt, der als Erster das gesam­te Werk mit allen Tänzen spielte, schreibt: Die Musiker nebst denen, die als Musikverständige galten, hatten (mit wenig Ausnahmen) noch eine zu dicke Maske über die Ohren um diesen reizenden, schmuckvollen, in künstlerischer Phantasie so mannigfaltig und harmonisch gegliederten Carneval zu erfassen. Späterhin zweifle ich nicht, daß dies Werk in der allgemeinen Anerkennung seinen natürlichen Platz zur Seite der 33 Varia­ tionen über einen Diabelli'schen Walzer von Beethoven (denen er meiner Meinung nach sogar an melodischer Erfindung und Prägnanz voransteht) behaupten wird. Kommen Sie in den wirblig imaginären Tanzsaal des 24-jährigen Schumann!


musik+ Konzert 06 Samstag 17. 03. 2018 Innsbruck, Congress (Saal Tirol) — 20. 15 Uhr SCHUBERT Symphonien I & VI B’Rock Orchestra Ltg: René Jacobs 19.15 Uhr — Einstimmung

B’Rock Orchestra

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René Jacobs

René Jacobs, der sein sein Tiroler Debüt 1974 als Sänger im Duo mit Jordi Savall bei uns in Hall gab, ist sehr eng mit Tirol verbunden. 2018 beginnt er gemeinsam mit dem belgischen Orchester B’Rock die Klangwelt der Schubert-Symphonien zu erforschen. Ein Komponist, der Jacobs schon sehr früh in seinen Bann gezogen hat: Ich liebe Schubert sehr, und durch ihn bin ich erst zur Musik gekommen. Als Knabe habe ich schon sehr viel Schubert gesungen. Insgesamt schrieb Schubert 9 Sym­ phonien, seinen ersten Versuch unternahm er mit 14, es blieb bei einem Fragment in D-Dur. Mit 16 Jahren schrieb er seine erste von insgesamt neun; in ihr orientiert sich Schubert an Mozart, Haydn und Beethoven. Johannes Brahms, der Schuberts Symphonien für eine Neuauflage redigierte, war der Meinung, die Jugendsinfonien sollten nicht veröffentlicht, sondern nur mit Pietät bewahrt und vielleicht durch Abschriften mehreren zugänglich gemacht werden. Seine Symphonie Nr. 6, die Schubert mit 21 schrieb und erst nach seinem Tode uraufgeführt wurde, betrachtete man wohlwollend: ein schönes, fleissig gearbeitetes Werk, dessen vorzüglich ansprechende Sätze das Scherzo und Finale sind. Er selbst nannte sie Große Symphonie in C heute wird sie als Kleine C-Dur-Symphonie bezeichnet. Sie steht an der Wende, gibt eine Vorahnung auf die 8. und die Unvollendete, bleibt aber noch in der Tradition der Jugendwerke. Ein Abend voller Spannungen und Gegensätze!


musik+ Konzert 07 Mittwoch 28. 03. 2018 Hall, Salzlager — 20.15 Uhr Angst und Widerstand SCHOSTAKOWITSCH 24 Präludien & Fugen, op. 87 Alexander Melnikov — Klavier 19.15 Uhr — Einstimmung

Alexander Melnikov

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Das Warten auf die Exekution ist eines der Themen, die mich mein Leben lang gemartert haben. Viele Seiten meiner Musik sprechen davon. Dmitri Schostakowitsch

Dmitri Schostakowitschs Zeilen aus den umstrittenen Memoiren beschreiben dessen Leben ab spätestens 1936, nach Erscheinen des vernichtenden Artikels „Chaos statt Musik“ in der Prawda. Obgleich Schostakowitsch national wie auch international zu den wichtigsten und bekanntesten Komponisten der Sowjetunion gehörte, hatte seine Oper Lady Macbeth von Mzensk (später, 1963, bearbeitet unter dem Namen Katerina Ismailowa nochmals uraufgeführt) den Zorn Stalins entfacht. Bis zu dessen Tode, auch nach Schostakowitschs Rehabilitierung, musste er immer wieder mit vernich­tender Kritik und in Angst leben. Seine 24 Präludien und Fugen, op. 87 (1950/51) fallen in diese Zeit, sie sind Ausweg und gleichzeitig Zeuge seines Seelenzustandes. Inspi­ riert wurde Schostakowitsch unter anderem durch die Teilnahme an den Feier­lichkeiten zu Bachs 200. Todes­tag in Leipzig. Bereits seit seinem 12. Lebens­jahr begleitete ihn die Musik J. S. Bachs und war ihm in Zeiten schwerer Schicksalsschläge Stütze und moralisches Fundament. Der russische Pianist Alexander Melnikov, der bereits mit Mozart im Juni 2016 das musik+ Publikum begeisterte, macht die existenzielle Kraft dieser Musik erlebbar.


musik+ Konzert 08 Freitag 30. 03. 2018 Innsbruck, Congress (Saal Tirol) — 19. 30 Uhr Himmel reiße, Welt erbebe … BACH  Johannes-Passion, BWV 245 Maximilian Schmitt — Evangelist (Tenor) Kresimir Strazanac — Jesus (Bass) Dorothee Mields — Sopran Damien Guillon — Countertenor Robin Tritschler — Tenor Peter Kooij — Bass Collegium Vocale Gent Chor & Orchester Ltg: Philippe Herreweghe 18.30 Uhr — Einstimmung

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Philippe Herreweghe

Collegium Vocale Gent

Bachs Johannes-Passion, die erste seiner beiden erhaltenen Passionen und wahres Wunderwerk, wurde am Karfreitag 1724 in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. 1723 hatte Bach Johann Kuhnau als Thomaskantor beerbt. In den folgenden Jahren (von 1725 bis 1749) änderte er das Werk bei weiteren Aufführungen. Nach Bachs Tod war ein Großteil seiner Musik vergessen. Dass wir heute sein Werk wieder in aller wunderbaren Größe erleben können, verdanken wir unter anderem der Begeisterung Felix MendelssohnBartholdys. Auch Schumann war angesteckt … kennen Sie die Bachsche Johannes-Passion, die so genannte kleine? Finden Sie sie nicht auch um Vieles kühner, gewaltiger, poetischer als die nach Matthäus. Mir scheint die letztere […] nicht ohne Breiten, und dann überhaupt über das Maß lang — die andere dagegen wie gedrängt, wie durchaus genial, namentlich in den Chören, und von welcher Kunst?! Philippe Herreweghe ist einer der wichtigsten Pioniere der Alten Musik. Er beschäftigt sich seit seinen musikalischen Anfängen mit Bach. Bereits mit 22 Jahren hat Herreweghe Bach verinnerlicht, dennoch ist es immer noch schwer, das Herz eines Bach-Werks zu treffen […] genial, mysteriöse Werke: Kunstwerke, die jeden Zeit- und sozi­alen Rahmen übersteigen. Man kann sie sein ganzes Leben studieren, es gibt keine endgültige Antwort. In Innsbruck ist er zum ersten Mal mit der Johannes-Passion zu hören.


musik+ Konzert bonus 02 Dienstag 17. 04. 2018 Hall, Kurhaus — 20.15 Uhr Requiem für Streichquartett SCHOSTAKOWITSCH, WEINBERG SCHNITTKE cedag quartett Schostakowitsch Nr. 4, op. 83 & Nr. 13, op. 138 Weinberg Nr. 13, op. 118 Schnittke Nr. 3 19.15 Uhr — Einstimmung

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Ein Quartett ist nämlich eine der schwierigsten musikalischen Gattungen, soll Schostakowitsch in Bezug auf sein erstes Streichquartett geschrieben haben, das er ohne irgendwelche besonderen Gedanken oder Gefühle zu schreiben begann und davon ausging, dass nichts daraus wird. Ich schrieb die erste Seite als eine Art Übung und dachte überhaupt nicht daran, es zu beenden oder gar zu publizieren. Die Arbeit hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich den Rest unglaublich schnell fertig hatte. Insgesamt verfasste Schostakowitsch 15 Streichquartette, in deren Stimmungen sich seine Lebenssituationen musi­kalisch spiegelten. An diesem Abend spielt das Tiroler cedag quartett neben seinem in der Zeit der Schmähungen verfassten 4. Streichquartett (1949) — das unter anderem wegen seiner jüdischen Volksmelodien erst 1953, nach Stalins Tod, aufgeführt wurde — auch sein 13. Das einsätzige Werk gilt als eines seiner persönlichsten und wird wegen seiner Intensität als Requiem für Streichquartett bezeichnet. Schostakowitsch soll bei der Generalprobe selbst so erschüttert gewesen sein, dass er wortlos den Raum verließ. Bei der Uraufführung ging nach Isaak Glikman diese Erschütterung auf das Publikum über: Es erhob sich am Ende des neuen Quartetts und blieb stehen, bis es in voller Länge ein zweites Mal gespielt wurde. Ein Abend tiefer Emotionen. cedag quartett


musik+ Konzert 09 Dienstag 08. 05. 2018 Hall, Kurhaus — 20. 15 Uhr Schöne Wiege meiner Leiden Clara & Robert SCHUMANN Johannes BRAHMS Anke Vondung — Mezzosopran Werner Güra — Tenor Christoph Berner — Klavier 19.15 Uhr — Einstimmung

Christoph Berner

Werner Güra

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Es geht mir nichts ab im Hause. Aber man weiß gar nicht warum man lebt. Dir sage ich so gern wie mir’s im Herzen aussieht. Und sag ich’s Dir nicht, so kannst Du’s doch in meinen Augen lesen. Und ich wieder so viel in Deinen. Siehst Du das fehlt mir. Robert Schumann

Krankheitsbedingt ist Werner Güra letztes Jahr leider ausgefallen, daher wird das Konzert in dieser Saison — etwas erweitert — nachgeholt. Gemeinsam mit Anke Vondung und Christoph Berner widmet er den Abend einer Musik inniger Freundschaft.

Anke Vondung

Robert Schumann hatte nach seinen Kampfjahren um das Klavier (und Clara) zum Lied gefunden und er ermutigte Clara, auch Lieder zu komponieren. Ach Clara, was das für eine Seligkeit ist, für Gesang zu schreiben; die hatte ich lange entbehrt. Wie mir dies alles leicht geworden, kann ich dir nicht sagen, und wie glücklich ich dabei war. Meistens mach ich sie stehend oder gehend, nicht am Klavier. Es ist doch eine ganz andere Musik, die nicht erst durch die Finger getragen wird — viel unmittel­ barer und melodiöser. Auch für Brahms war die Begegnung mit dem Ehepaar Schumann wichtiger Anstoß für sein Liedschaffen. Die beiden wunderbaren Sänger lassen diese gespannte Freundschaft, die zu romantischer Idealisierung inspirierte, u. a. in Duetten erleben.


musik+ Konzert bonus 03 Dienstag 29. 05. 2018 Hall, Kurhaus — 20.15 Uhr Universum Schumann (2) Zukunft.Musik SCHUMANN, BRAHMS MENDELSSOHN Michael Schöch Elisabeth Hubmann Elias Praxmarer — Klavier 19.15 Uhr — Einstimmung

Elisabeth Hubmann

Michael Schöch

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Das Ehepaar Schumann hatte einen großen Freundeskreis, zu dem viele Künstler gehörten, u. a. Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms. Clara Wieck lernte Mendelssohn bereits 1832 in Paris kennen, es entstand eine enge Freundschaft und zahlreiche gemeinsame Konzerte. Nach Mendelssohns frühem Tod blieben seine Klavierstücke im festen Repertoire von Clara Schumann. Johannes Brahms lernte das Ehepaar 1853 in Düsseldorf kennen und konnte sich gleich ihrer Unterstützung erfreuen. Für Clara war Brahms in den letzten Lebensjahren ihres Mannes eine Stütze: Er kräftigte das Herz, das zu brechen drohte, er erhob meinen Geist, erheiterte, wo er nur konnte, mein Gemüt, kurz er war mein Freund in vollstem Sinne des Wortes.

Elias Praxmarer

Michael Schöch lässt gemeinsam mit Elisabeth Hubmann und Elias Praxmarer — die wir als Organisten bereits mehrere Jahre begleiten — im Rahmen von Zukunft.Musik diese enge Verbindung erklingen. Neben Brahms Variationen über ein Thema von Robert Schumann, op. 9 sind Robert Schumanns Impromptus über eine Romanze von Clara Wieck für Klavier, op. 5, Mendelssohns Lieder ohne Worte, op. 53 und Clara Schumanns Romance variée, op. 3 zu hören. Erleben sie das Klavier-Debüt der jungen Tiroler Pianisten bei uns.


musik+ Konzert 10 Mittwoch 27. 06. 2018 Hall, Salzlager — 20. 15 Uhr … ziemlich schräg CHARPENTIER, MARAIS, LULLY u.a. Julie Fioretti — Sopran Philippe Cantor — Maître d’Hôtel Denis Leroy — Chefkoch Ensemble Fuoco E Cenere Patricia Lavail — Blockflöte André Henrich — Theorbe Ltg: Jay Bernfeld — Gambe

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Leben, feiern, essen, … wie Gott in Frankreich, dieser Redewendung folgt das von Jay Bernfeld geleitete, französische Ensemble Fuoco E Cenere. Ausgehend von Rezepten der Küchenchefs am Hofe von Louis XIV., haben die Musiker eine Mischung aus Musik und Theater gemacht. Als der Sonnenkönig (Roi Soleil) den Thron bestieg, begann am Hof ein goldenes Zeitalter der Küche. Es wurden rauschende Feste — die alle Künste vereinten — gefeiert, bei denen der König es liebte, selbst zu tanzen. Fuoco E Cenere beginnt seinen Abend mit dem Vortag einer dieser pompösen Feiern. Es wird heftig geprobt und ausgesucht, welche Stücke beim Fest und während des Speisens gespielt werden sollen. Alles scheint in Aufruhr, man bereitet vor: Küche, Personal, Musiker,… Während dieser Reise in die Vergangenheit wird gesungen, gespielt, erzählt und auch gekocht. Das Publikum darf — gemeinsam mit den Musikern — das Zuberei­tete verkosten. Um das Fest würdig zu beenden, wird zum Tanz aufgefordert. Der „Maître d’Hôtel“, Philippe Cantor, war Teil verschiedener Produktionen der Barocktanz-Compagnie „Fêtes galantes“ unter Béatrice Massin, er wird zum „Maître de Danse“. Fuoco E Cenere erhält Unterstützung der Kultursektion Ile-de-France, dem Kultur- und Kommunikationsministerium sowie von Spedidam.

Ensemble Fuoco E Cenere


.daneben eine Reihe von ergänzenden Veranstaltungen zu unseren Konzerten m+2 Neue in Zeit- und Tonraum Mo 13.11.2017 — 19.15 Uhr Im Gespräch mit dem Tiroler Christof DIENZ (*1968, in dem Jahr, als wir unsere Kulturarbeit begannen). Vier Komponisten, die das Konzertpublikum kaum kennt: HARVEY (1939– 2012), HAAS (*1953); sehr früh schon im Haller Kurhaus. Und schließlich MURAIL (*1947), dessen Liber Fulguralis ein zentrales Werk des französischen Spektralismus ist. m+5 Von Schumann bis Tschaikowsky: Wirbel der Emotionen Mi 10.01.2018 — 19.15 Uhr Salon Do 11.01.2018 — 19.15 Uhr Wie ein Gang in ältere Anfänge jüngster Musik erschließt sich Schumanns bestürzend intensive Welt seines Tanzens mit Masken: Fasching, Eros und auch hier literarisch angetrieben (Jean Paul Flegeljahre, 1804/5) drei im Tanz der Larven, in einem spielen zwei Seelen im Begehren um die Frau … [sehen] einander hinter den dunklen Larven an, gleichsam die Sterne in einer Sonnenfinsternis. Vergeblichkeit und Lust. m+6 Mehr Gegenwart: Vergangenes Fr 16.03.2018 — Zeit wird noch bekannt gegeben, Salon Sa 17.03.2018 — 19.15 Uhr Gespräch mit René Jacobs — über SCHUBERTS Symphonien zur schwebenden Wirklichkeit von LIGETIs Ramifications. Welche Wahrheit findet das Ich vor den Verzweigungen vielfältig-sozialer Bezüge in unserer Massengesellschaft? Dabei Erinnerung an unsere Anfänge — mit Jordi Savall, René Jacobs und auch schon Ligeti (Innsbruck: eine der letzten Jugendkulturwochen). m+7 Vergebliche Macht der Mächtigen Mi 28.03.2018 — 19.15 Uhr Schostakowitsch zwischen Bach — Leuchtturm im Meer sollte er heissen (Beethoven) — und jahrzehntelanger Bedrängnis, auch Lebensgefahr im System Stalin: Wie versteckt da einer seine Angst, seinen heimlichen Widerstand in der Lebens 32 33


form Musik? Von öffentlich kollektiver Macht des Gewalt­ tätigen einer Todeskultur — überlebt hier einer: leidend und hoffend. Die Macht dagegen verfällt, immer wieder. m+8 Terror? — Gott: Christi Passion Karfr 30.03.2018 — 18.30 Uhr Mit dem Psalm 8 Herr unser Herrscher, dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist … besingt Bach auf wunderbare Weise den Sieg des armen, völlig verlassenen, am Kreuz sich hingebenden Menschensohns. Zeig uns durch deine Passion [...], daß du [...] auch in der größten Niedrigkeit verherrlicht worden bist. Gespräch mit Herreweghe über die Dimension dieser Glaubensmusik — für ihn, zu Bachs Zeit und bis heute. b+2 Und nocheinmal: Überleben Di 17.04.2018 — 19.15 Uhr Bedrohung, endloses Leid und doch der Sieg des oft im Einzelnen schon Zerstörten — diesmal im Gespräch mit Musikern des Tiroler cedag quartetts, auch persönliche Erinnerungen an Schnittke (und Pärt, den wir in Wien kurz nach dem Verlassen seiner Heimat gemeinsam mit Schnittke besuchen durften.) Komplex und manchmal im ersten Moment verwirrend sind solche Erfahrungen. m+9 Vom fragilen Zauber der Stimme Di 08.05.2018 — 19.15 Uhr Im Gespräch mit Christoph Berner, der mehr ist als ein „Begleiter am Klavier“: Schumann mit Clara und Brahms, dazu auch Heine und all die empfindlichen Töne des Biedermeier. Dialog der Seelen. Was war da geschehen zwischen Clara und Robert? b+3 Virtuos: Tugend in Musik Mo 28.05.2018 — 19.15 Uhr Salon Di 29.05.2018 — 19.15 Uhr Mit Elisabeth und Elias bekommen wir die seit ihrem 17. Lebensjahr im OrgelSPIEL vor unseren Ohren wachsenden Jungen erstmals auch am Klavier zu hören. Musik von Clara (op. 3), Roberts op. 5 (Impromptus über eine Romanze von Clara Wieck, ihrem Vater gewidmet), Lieder ohne Worte (op. 53, Mendelssohn), die Variationen (op. 9, Brahms über ein Thema von Robert Schumann) und Schumanns große fis-Moll Sonate — Dokumente versuchter Annäherung und Sehnsüchte.


OrgelSPIEL Sommer 2017 Hall i.T., Herz-Jesu-Basilika Samstag, 11 bis 11.30 Uhr Eintritt frei Sa. 24. Juni

Peter Waldner

Sa. 01. Juli

Elisabeth Hubmann

Sa. 08. Juli

Manuel Schiabello

Sa. 15. Juli

Michael Schรถch

Sa. 22. Juli

Elias Praxmarer

www.orgelfest.at | +43 5223 53808


International Performing Arts Festival

Sommer szene 2017

Hast du Angst vorm Fliegen? 20. Juni –1. Juli 2017 szene-salzburg.net


KLANGSPUREN SCHWAZ TIROLER FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK. SOFIA GUBAIDULINA COMPOSER IN RESIDENCE. 07.09. – 24.09.2017

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Stellen Sie sich aus unseren Veranstaltungen Ihr gewünschtes und flexibles Abonnement zusammen, und wählen Sie jeweils Ihre bevorzugte Preiskategorie. Natürlich können Sie unsere Konzerte auch einzeln besuchen. Klassisches Abo + Entsprechend der Anzahl der Konzerte ergibt sich Ihr Abonnementrabatt und Ihr persönliches Geschenk — die Bonusveranstaltungen: Abo Bonusstufe 1 5—6 Konzerte = 15 % Rabatt (FB 20 %) + 1 Bonuskonzert gratis Abo Bonusstufe 2 7—8 Konzerte = 20 % Rabatt (FB 25 %) + 2 Bonuskonzerte gratis Abo Bonusstufe 3 9—10 Konzerte = 25 % Rabatt (FB 30 %) + 3 Bonuskonzerte gratis + Bis 14. Juli 2017 erhalten Sie zusätzlich 5 % Frühbucherbonus (FB). + Sie haben die Möglichkeit die musikalischen Salons am 10.01., 16.03. und 28.05.2018 gratis zu besuchen. + Sie können zu einem späteren Zeitpunkt Karten für Veranstaltungen außerhalb Ihres Abonnements zu Ihrem regulären Abonnementrabatt nachbestellen.

N EU Flexibles Abo (hier gilt kein Frühbucherbonus) ! Sie buchen 3 Konzerte mit 15 % Rabatt fix und kaufen zusätzlich 2 oder 3 Flexkarten um jeweils € 17,10 (letzte Kategorie). Diese können Sie dann kurzfristig für Veranstaltungen der Saison 2017/18 verwenden, sofern noch Plätze frei sind. + Eine Umbuchung in eine höhere Preiskategorie ist gegen Aufpreis jederzeit möglich. + Sie haben die Möglichkeit die musikalischen Salons am 10.01., 16.03. und 28.05.2018 gratis zu besuchen. +

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musik+special + Das spezielle Abo für alle unter 26 Jahre. + Sie erhalten 4 Konzerte um € 29,– und ein gratis Bonuskonzert. + Die Kategorien sind je nach Verfügbarkeit. + Sie haben die Möglichkeit die musikalischen Salons am 10.01., 16.03. und 28.05.2018 gratis zu besuchen. Einzelkarten Selbstverständlich gibt es für alle Konzerte auch Einzelkarten, die Sie online, österreichweit in allen Vorverkaufsstellen von Ö-Ticket, in allen Sparkassen und Raiffeisenkassen, telefonisch (nur mit Kreditkarten-Bezahlung möglich) oder direkt bei uns im Büro erwerben können. musik+ 6 / 8 Kat. I € 59,– / Kat. II € 49,– / Kat. III € 39,– / Kat. IV € 29,– / Kat. V € 19,– musik+ 3 / 7 / 9 / 10 Kat. I € 49,– / Kat. II € 39,– / Kat. III € 29,– / Kat. IV € 19,– musik+ 1 / 4 Kat. I € 39,– / Kat. II € 29,– / Kat. III € 19,– musik+ 5 und Bonuskonzerte 1 / 2 / 3 Kat. I € 29,– / Kat. II € 19,– musik+ 2 Kat. I € 19,– (freie Platzwahl) musik+salon € 5,– Kostenbeitrag, für Abonnenten gratis. Ermäßigungen: Besucher unter 26 Jahre erhalten 50 %, Rollstuhlfahrer 50 % und deren Begleitperson 20 % (in Kategorie I und II gültig), TT-Club-Mitglieder 20 % (auf die Veranstaltungen am 08. Oktober 2017 und am 27. Juni 2018, Aktionszeitraum bis 30. September 2017) sowie Ö1 Club-Mitglieder 10 % auf den Normalpreis. Ermäßigungen sind nicht kombinierbar.

musik+Kartenhotline Tel. +43 (0) 52 23–53 808 / Fax +43 (0) 52 23–53 808–80 www.musikplus.at / office@musikplus.at © Galerie St. Barbara, 06.2017 Stück- und Besetzungsänderungen, Terminverschiebungen (Datum und Uhrzeit) und Änderungen des Bestuhlungsplanes bleiben ausdrücklich vorbehalten. Es gelten unsere AGB. Grafische Ausstattung: hœretzeder grafische gestaltung, Scheffau/Tirol Fotonachweis: S. 6/7 © Theresa Pewal, S. 8/9/23/24 © zVg, S. 10/11 © Oliver Topf, S. 12/13/22 © Jesse Willems, S. 14/15 © Philippe Gontier, S. 16/28/29 © Arturo Fuentes, S. 17/18 © Mirjam Devriendt, Molina Visuals, S. 19/26 © Marco Borggreve, S. 21/22 © Michiel Hendryckx, S. 26/27 © Undine Hess, David Nuglisch, S. 20/31 © Nina Bernfeld


musik+

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musik+ 2017/18 Programmfolder  
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