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w w w. g o t h a e r- i n t e r n e t z e i t u n g . d e Ausgabe 7 · 12. Jahrgang · 26. juli 2013

Unsere Leistungen: • Neu- & Gebrauchtwagen • KFZ-Aufbereitung • DEKRA HU + Gütesiegel

Opel Astra Caravan

DA S M A G A Z I N F Ü R D I E S TA D T U N D D E N L A N D K R E I S G OT H A Gotha: Die Europeade war für die Stadt ein Riesenerfolg. Grund genug, eine persönliche Bilanz zu ziehen.

Tabarz: Ein Gespräch darüber, wie der eingesetzte Insolvenzverwalter das TABBS erfolgreich sanieren will.

Gotha: Rainer Aschenbrenner weiß, warum Kerstin Damm der Kreisstadt verdammt gut tut.

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Lilly und ihre Freunde Foto: Peter Wolf / msb

Die dreijährige Labrador-Hündin Lilly gehört zu den 50 Hunden, die beim kleinen Team von Bärbel Bärwolf im Tierheim Arche Noah in Uelleben Zuflucht gefunden haben. Warum das nach großen Zukunftssorgen so bleibt, lesen Sie auf S. 3.

Nah, näher, am nähsten! Handwerken, konstruieren, programmieren, musizieren, lesen und kochen. Was erwarten wir von einem Arbeitsglas? Dabei wünscht man sich breite Sehbereiche, natürliche Kopf- und Körperhaltung, sowie scharfes Sehen mit besten Überblick.

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Herzlich willkommen im Sommer,

endlich ist er da, der Sommer. Pünktlich zu den Ferien begann er, sich auf seinen eigentlichen Zweck zu besinnen. Genießen wir ihn in vollen Zügen, denn schneller als wir schauen können, wird er uns wieder für lange Zeit verlassen. Doch missen müssen Sie die Sonne und Wärme dennoch nicht. Denn der Winter hat bei uns im Reisebüro Einzug gehalten und ist buchbar. Wir informieren Sie über Neuigkeiten und Inhalte der neuen Winterprogramme. TUI Cruises hat tolle Sonderangebote für November/Dezember aufgelegt, und unser Partner, die Hanse Merkur Reiseversicherung, informiert über mögliche Versicherungen und warum und wann eine Versicherung sinnvoll ist. Nutzen Sie die Frühbucherpreise und sichern Sie sich die besten Plätze an der Sonne. Und noch ein Hinweis für alle diejenigen unter Ihnen, welche das fantastische internationale Flair vergangene Woche in Gotha genossen haben: Die Europeade 2014 findet in der Zeit vom 23. bis 27.07.2014 im polnischen Kielce statt. OB Knut Kreuch veranstaltet die Bürgerfahrt zu diesem Termin nach Kielce. Da die Plätze diesmal begrenzt sein werden und nur ein Bus zur Verfügung gestellt wird, können Sie sich schon vorab unverbindlich bei uns im Reisebüro mit Name und Tel.-Nr. registrieren lassen. Sobald das Programm dann im September steht, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihre Manuela Spottke, Inh. sonnenklar Gotha

Ausgabe 19

26. Juli 2013

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Endlich: Der Winter ist da! Die Veranstalter haben pünktlich zum Sommerbeginn die Winterprogramme auf den Markt gebracht. Buchbar sind nun alle Reisen bis März/April 2014. Ausgenommen hiervon sind Kreuzfahrten, welche in der Regel 1 Jahr im Voraus gebucht werden. Diese sind bis 2014 buchbar. Spezielle Routen und Kabinen müssen Sie sich auch jetzt schon reservieren.

Sommerlicher Winterurlaub.

Als Reise- und Urlaubsprofis sind wir für den Kunden und die Veranstalter ein wichtiges Bindeglied. Unsere Hinweise und Ratschläge werden von den Veranstaltern ernst genommen, denn unser Ohr ist immer direkt beim Kunden. So hat in diesem Winterprogramm z. B. ITS Reisen auf die erhöhte Nachfrage, beim Skiurlaub den Skipass zu inkludieren, reagiert. Ebenso haben TUI und FTI Touristik bei vielen Hotelangeboten in den Skiregionen nun den Skipass im Reisepreis eingeschlossen. TUI z. B. hat sogar ein Programm für „Wiedereinstiegsskifahrer“ aufgelegt. Also spezielle Programme, um denjenigen, welche schon lange kein Ski mehr gefahren sind, den Einstieg in den Winterspaß zu erleichtern. Für Familien empfiehlt es sich, genau auf ihre Ansprüche abgestimmte Hotels zu buchen. Diese bieten für die Kleinsten einen Skikindergarten an und je nach Altersstufe und Können verschiedene Kurse. Während die Eltern sich ins Pistenvergnügen „stürzen“ können, sind auch die Sprösslinge wohl versorgt, um beim nächsten Skiurlaub gemeinsam den Winterurlaub genießen zu können. Fragen Sie uns nach diesen speziellen Hotels. Sonnenanbeter und Naturfreunde unter Ihnen wird es freuen, zu erfahren, dass in Anbetracht der politischen Unstimmigkeiten in Ägypten, das Kanaren-Programm beträchtlich ausgebaut worden ist. Die Flüge sind verdreifacht worden. Gran Canaria und Teneriffa werden ab Erfurt wöchentlich angeflogen. La Gomera z. B. gilt als Paradies für Natur- und Wanderfreunde. Angeflogen wird die Insel über Teneriffa. Planen Sie hierfür 14 Tage Urlaub ein, um alle Schönheiten der beiden Inseln kennenzulernen. Ich selbst habe ein Jahr auf Teneriffa gelebt und gearbeitet. Somit kann ich Ihnen einen unvergesslichen Urlaub zusammenstellen. DERTOUR bietet neu in diesem Winter Studienreisen an. Somit wird das Programm des Fernreisespezialisten Meiers Weltreisen entsprechend ergänzt. Das neue Programm eröffnet uns eine faszinierende Welt voller intensiver Einblicke und authentischer Erlebnisse. Was diese immerhin 125 Studienreisen einzigartig macht: In jeder – ob Europa oder ferne Länder – steckt das ganze Know-how von DERTOUR und Meiers Weltreisen. Individualisten wird es freuen, dass wir als Profis die kompliziertesten Reisewünsche zurechtbasteln. Auch hiermit reagieren die Veranstalter auf die Kunden, welche den Urlaub in Eigenregie maßgeschneidert erleben möchten. Somit können wir auf ein großes Portfolio zurückgreifen. Seien Sie herzlich willkommen in Ihrem sonnenklar Reisebüro Gotha! Ihre Manuela Spottke

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Für das Eis in diesem Winter ist jetzt schon gesorgt: zumindest in Ihren Getränken, die Sie an Bord der Mein Schiff Flotte genießen, während Sie ein Inselparadies nach dem anderen entdecken.

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Ohne geht’s nicht – passender Reiseschutz „Oftmals höre ich Kunden im Reisebüro, welche meinen, bei kurzfristig gebuchten Reisen keinen Versicherungsschutz mehr zu benötigen. Doch was vielen nicht klar ist: Je kurzfristiger der Reisebeginn ist, umso höher staffeln sich die Stornokosten. Teilweise werden bis zu 95 % des Reisepreises bei Nichtantritt der Reise fällig. Und gerade plötzliche Erkrankungen sind z. B. zwei Tage vor Reiseantritt nicht rechtzeitig bis zum Flug zu kurieren. Speziell für Last-Minute-Reisen ist bei Buchung ab 30 Tage vor Reisebeginn ein Last-Minute-Reiseschutz zu vergünstigten Preisen buchbar, allerdings dürfen zwischen Reisebuchung und Versicherungsabschluss max. 3 Werktage liegen. Und bei langfristig gebuchten Reisen sichert die Reiserücktrittskostenversicherung das Risiko der Stornokosten im

Falle eines Nicht-Reiseantritts ab. Generell gehört zu jeder Reise der Versicherungsschutz dazu. Denn niemand ist vor Krankheiten oder Unfall geschützt. Im Falle eines medizinisch notwendigen Rücktransportes zahlt die HanseMerkur bereits, sobald dieser sinnvoll erscheint und ärztlich vertretbar ist. Auch eine Krankenhausbehandlung im Ausland erfolgt in den Privatkliniken nur gegen Bares oder die entsprechende Versicherung. Wir als HanseMerkur Reiseversicherung AG haben mit den Krankenhäusern spezielle Abkommen. Es wird von uns eine Kostenübernahmeerklärung an das behandelnde Krankenhaus geschickt. Der Patient selbst muss sich um nichts kümmern. Ein spezielles

Notrufteam sitzt an einer 24-h NotrufHotline. In Ländern wie Kuba oder der Dominikanischen Republik wird zwischenzeitlich sogar bei Einreise ein Nachweis einer Auslandskrankenversicherung gefordert. Vertrauen Sie unserer Erfahrung und buchen das Versicherungspaket grundsätzlich zu jeder Reise hinzu.“ Ihre Kristin Müller, HanseMerkur Reiseversicherung AG

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SEITE DREI

r Edito

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ial

Das Bangen hat ein Ende! D A N K D E R S PA R K A S S E E N D E N E X I S T E N Z S O R G E N I M T I E R H E I M Mit 30.000 Euro sichern Kreissparkasse Gotha und Sparkassenverband die Existenz des Tierheims Arche Noah für mindestens ein Jahr.

Guten Tag, liebe Leser. Das war aber eine Demse, als wir diesen Gothaer Oscar produzierten. Mit einer Fülle an Themen, die unserer Redaktion wirklich wichtig waren. Denn bunt wie das Leben ist auch unser Oscar am Freitag. Und bunt wie Europa zeigte sich die Stadt Gotha in der vergangenen Woche. Ein wirklich tolles Erlebnis für alle, die dabei gewesen sind. Für Armand de Winter, den Präsidenten des Internationalen Europeade-Komitees ICE war es „die beste und schönste Europeade, die ich je miterlebt habe“. Der Mann hat zwischen „25 und 30“ Europeade-Veranstaltungen erlebt. Er weiß also, wovon er spricht! Ein Lob für Gotha. Das alles hat wieder gezeigt, wozu Gotha in der Lage ist. Was im Übrigen genauso für den Landkreis zutrifft. Es gibt schlechtere Nachrichten ... Ihr Maik Schulz Oscars Rätsel hat uns wieder einmal jede Menge Einsendungen beschert: Über den Gewinn von 25 Euro für das richtige Lösungswort KULTURRABATT kann sich Yvonn Meister aus Ohrdruf freuen! Bitte melden Sie sich bei uns in der Gothaer Redaktion unter Tel.: 03621 211900.

Heiß sind die Temperaturen derzeit im Landkreis Gotha. Heiß war auch das Ringen um die Zukunft des Tierheims „Arche Noah“ in den vergangenen Wochen. Denn die nahe Zukunft – das Tierheim feiert im nächsten Jahr seinen 20. Geburtstag – war nicht sicher. Der Tierschutzverein Stadt und Landkreis Gotha/Thür. e.V. sah sich nicht mehr in der Lage, die Arbeit im Tierheim zu finanzieren. Noch im November des vergangenen Jahres sah es deshalb so aus, „als würde unser Tierheim das Jahresende nicht erleben“, erinnert sich Bärbel Bärwolf, die Tierheimchefin rückblickend. „So ein Tierheim ist wie ein Betrieb. Da fallen Lohnkosten für die Mitarbeiter an, Futterkosten, auch der Strom kostet Geld. Wir haben im Verlauf der vergangenen 20 Jahre viele Schwierigkeiten überstanden. Aber so schlimm wie im Herbst 2012 sah es noch nie aus.“ Bärwolf muss das wissen: Die Vereinsvorsitzende hat seit 1992 den Verein und dann das Tierheim mit aufgebaut. Einen richtigen Haushaltsetat gibt es für das Tierheim nicht – schließlich kann man nach Bärwolfs Worten nicht planen, wie vielen Tieren das Heim ein Zuhause bieten muss. Und auch das vom Tierheim erwirtschaftete Kapital – z. B. durch Einnahmen aus der Tierpension – reicht nicht für die Unterhaltung des Heimes. Fünf fest angestellte Mitarbeiter, zwei davon mit Förderung, arbeiten in der „Arche Noah“ – für wenig Geld. „Und ohne unsere ehrenamtlichen Helfer würde hier vieles gar nicht gehen“, meint Bärbel Bärwolf. Um einen Weiterbetrieb möglich zu machen, wollte der

Grund zur Freude über die Existenzsicherung des Tierheimes in Uelleben haben Bärbel Bärwolf (l.), KSK-Vorstandschef Jörg Krieglstein, Yvonne Bergmann vom Sparkassenverband und Landrat Konrad Gießmann. pw/msb Verein bereits eines seiner wichtigen Betriebsautos verkaufen. Doch die Tierheimchefin gab nicht auf, sprach unter anderem mit Jörg Krieglstein, dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Gotha. Der versprach, die Sache zu prüfen. Eine Prüfung mit Happy End. Über eine Zuwendung von 15.000 Euro durch die Kreissparkasse Gotha aus Mitteln des PSLos-Zweckertrages konnte sich der Tierschutzverein Stadt und Landkreis Gotha/Thür. e.V. jüngst freuen. Das Geld wird komplett in die Arbeit des Tierheims in Uelleben investiert, welches durch den Verein betreut und geleitet wird. Damit nicht genug: Auch der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen spendete 15.000 Euro aus Mitteln des PS-LosZweckertrages. Mit diesen 30.000 Euro ist die Existenz des Tierheims für zunächst ein Jahr absolut gesichert. Und auch das Auto musste nicht verkauft werden. „Ich war zuerst perplex und dann so was von glücklich. Mit einer so großen Unterstützung hätte ich nie gerechnet!“, freut sich die Tierheimchefin. Und natürlich das ganze Tierheim-Team.

Ein weiterer Grund zur Freude: Sparkassendirektor Jörg Krieglstein und Yvonne Bergmann als Vertreterin des Sparkassenund Giroverbandes Hessen-Thüringen schlossen bei der Übergabe der Spende eine längerfristige Förderung durch die Kreissparkasse Gotha und den Sparkassenverband nicht aus. „Das ist für uns schon eine Herzensangelegenheit!“, meint der Vorstandsvorsitzende, „denn wer vor dem Leben der Tiere keinen Respekt hat, hat schlussendlich auch vor Menschen keinen Respekt!“ Mehr muss nicht gesagt werden.

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OSCAR FRAGT NACH

Soll Rettung kommen, kommt sie nur so ... D I R K G Ö T Z E E R Z Ä H LT, W I E E R D A S T A B A R Z E R T A B B S E R F O L G R E I C H S A N I E R E N W I L L Er managte in Jugendjahren nicht nur zwei Schwimmbäder – er war auch als Rettungsschwimmer im Einsatz: Dirk Götze, Anwalt mit langjähriger Erfahrung im Insolvenzrecht, wird immer noch und immer wieder mit Rettungsmaßnahmen beauftragt. Nun hat es den Erfurter wieder in ein Bad verschlagen. Seit knapp einem Monat ist er als Sanierungsgeschäftsführer im Tabarzer Tabbs aktiv. Oscar fragte nach. Herr Götze, wie kalt ist denn das Wasser, in das Sie da geworfen wurden? Wenn Sie auf die berufliche Herausforderung anspielen, sage ich Ihnen: Ich sehe eine Chance, sonst hätte ich den Auftrag nicht angenommen. Wenn das eine Anspielung auf die bedrückende Energieproblematik sein soll, will ich feststellen: Das Wasser ist wohltemperiert und im Außenbereich angemessen erfrischend.

Was ist denn nun dran an dieser ominösen BISEA (Biostromerzeugungsanlage), die hier nur nach Lust und Laune Energie produziert. Ist sie der entscheidende Grund für das nun in Gang kommende Insolvenzverfahren? Es ist zumindest wichtig, den enormen Energiekosten erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Wir haben ja hier im Tabbs kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem ... Die Besucherzahlen stimmen also? Im vergangenen Jahr wurden fast 230.000 Besucher gezählt. Damit schneiden wir im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen sehr gut ab.

werden? Das reicht vom Handykontrakt bis zur Wäschereinigung. Jeder Lieferant, jeder Partner – wir prüfen jetzt alles und jeden. Die Arbeitsverträge unserer Angestellten sind davon allerdings nicht betroffen.

Und die Kosten? … sind das Problem. Unser Ziel lautet:Alles muss auf den Prüfstand. Bei jedem Vertrag steht die Frage:Wurde er marktgerecht geschlossen oder kann jetzt nachverhandelt

Das klingt ebenso kühl wie nüchtern. Wo bleibt da Thüringens grüne Herzlichkeit? Ich bin hier, um ein Unternehmen in wirtschaftlich solide Bahnen zu lenken. Das ist

keine Zauberei, sondern ganz sachliches Handwerk. Noch einmal: Es gilt, die Kosten zu senken, den Reparaturstau zu lösen, den Menschen zu vermitteln, was in diesem Haus alles möglich ist – und den Mitarbeitern in unserem Unternehmen eine neue Perspektive zu geben. Als erstes habe ich mit allen Teamleitern und danach mit allen Teams im Haus gesprochen, um mir die Probleme der Mitarbeiter anzuhören. Jetzt sind Lösungen gefragt. >>> weiter: S. 5 ANZEIGE

„Will Direktmandat gewinnen!“ Petra Heß (SPD) kandidiert für den Deutschen Bundestag Petra Heß (SPD) kandidiert am 22. September 2013 für den Deutschen Bundestag. Frau Heß, Sie kämpfen im September um den Einzug in den Bundestag. Ihr selbsterklärtes Ziel ist es, Tankred Schipanski das Direktmandat zu entreißen. Doch in Berlin sonnt sich Angela Merkel mehr denn je in guten Umfragewerten. Ist Ihr Ziel überhaupt realistisch? Selbstverständlich! Ich glaube, dass die Leute im Landkreis Gotha die Partei CDU und die Person Angela Merkel sehr gut auseinanderhalten können. Bei der Arbeit vor Ort reicht es einfach

nicht, sich nur auf die Popularität der Kanzlerin zu verlassen. Die im Übrigen bei der NSA-Spähaffäre alles andere als eine gute Figur macht. Und von Tankred Schipanski hat man über diese grundlegende Verletzung deutscher Bürgerrechte auch noch kein Wort gehört.

Aber Ihr Spitzenkandidat Peer Steinbrück sorgt auch nicht gerade für Rückenwind, oder? Umfragen sind Momentaufnahmen. Ich kenne Peer Steinbrück seit vielen Jahren – er war auf meine Einladung mehr als einmal in meinem Wahlkreis zu Gast. Er ist, wie er ist – ein Mann mit Ecken und Kanten. Und es gibt kaum eine oder einen im Deutschen Bundestag, der Politik so anschaulich erklären kann.Anschaulich und konkret. Und beim Konkreten hapert es ja bei der CDU, die sich inhaltlich entleert hat. Eine Partei, die im Bund ihre inhaltlichen Positionen zum Machterhalt bis ins Unkenntliche verschoben hat. Und wie wollen Sie das den Menschen im Landkreis Gotha erklären? Durch viele, viele Termine, die ich wahrnehme, so gut es mein Beruf als Thüringer Ausländerbeauftragte zulässt. Und ich

merke dabei immer wieder, dass in Wahlkampfzeiten konkrete Antworten nötig sind: Wohin geht die Entwicklung der Kosten für die Kita-Plätze in Gotha? Was ist gegen eine Zwei-Klassen-Medizin in Thüringen wie in Deutschland zu tun? Was ist eigentlich mit der Angleichung der Ostrenten? Was wird aus den 1.800 Mitarbeitern, die bei Bosch-Solar in Arnstadt arbeiten?

Das soll für ein Direktmandat reichen? Natürlich will ich das Direktmandat gewinnen. Es soll wieder konkrete Politik für die Menschen im Landkreis Gotha gemacht werden. Dazu reicht es eben nicht, Entwicklungen nur zu begrüßen und wenig Inhaltliches beizutragen, wie es der Mitbewerber anscheinend in seiner politischen Arbeit tut. Warum soll der Wahlkreis Sie wählen? Weil der derzeitige Bundestagsabgeordnete bei vielen Abstimmungen seinem Wahlkreis einen Bärendienst erwiesen hat. Sein Abstimmungsverhalten im Deutschen Bundestag war in den vergangenen vier Jahren sehr interessant. Beispielsweise sagte er „nein“ zur Beibehaltung

der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit. Die Entscheidung zur Verlängerung von AKW-Laufzeiten fand er richtig, ebenso die Kürzung der Solarförderung. Er stimmte mit „ja“ für die Herdprämie und mit „nein“ zu schärferen Regeln gegen Abgeordnetenbestechung. Und auch die Offenlegung von Abgeordneten-Nebeneinkünften auf Euro und Cent hat er im Bundestag negativ beschieden. Das sind die Fakten, über die auch im Wahlkampf zu reden sein wird.

So soll der Stimmungswechsel gelingen? Es geht darum, dass wir die Wähler mobilisieren müssen, die uns schon mal gewählt haben und zuletzt zu Hause geblieben sind.Wir haben die richtigen Themen: Der Mindestlohn zum Beispiel ist heute auch für kleine Firmen und Handwerksbetriebe ein wichtiges Thema, weil sie mit Unternehmen in einer ruinösen Konkurrenz stehen, die unterhalb von Mindestlöhnen Arbeitskräfte beschäftigen. Und die Menschen sehen auch ein, dass Investitionen in Bildung, in Kommunen und in die Infrastruktur dringend notwendig sind – und dass man dazu auch die Steuern für wenige erhöhen muss. Und dass die Energiewende von der Regierung miserabel gemanagt wird, weiß heute doch jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt. Gespräch: Marius Abendroth-Sieboldt

V.i.S.d.P.: SPD-Kreisverband Gotha, Hauptmarkt 36, 99867 Gotha


ÜBER DIE ZUKUNFT DES TABARZER TABBS <<< Fortsetzung von Seite 4: Das hat über all’ die Jahre keiner geschafft. Warum soll Ihnen das gelingen? Neben dem Prüfen von Einsparmöglichkeiten haben wir begonnen, mit kleinen Projekten Akzente zu setzen. Heute Morgen – nach drei Jahren Dornröschenschlaf – haben wir den Volleyballplatz wieder in Form gebracht. Die Duschköpfe werden nun endlich erneuert. Die beiden Rutschen waren gesperrt.Allein die Sanierung der Familienrutsche würde ca. 90.000 Euro kosten. Das ist auf die Schnelle nicht machbar. Aber die Turborutsche wurde repariert und wieder zur Nutzung freigegeben. Das kostete 12.000 Euro. Es ist nicht der ganz große, sondern der kleine Schritt. Aber er war möglich. Es geht also endlich wieder abwärts ... Was soll der Spott? Es geht auch darum Zeichen zu setzen, Eyecatcher zu platzieren. Den Menschen zu signalisieren, dass es aufwärts geht – nicht immer nur abwärts. Sehen Sie, was da gerade hinter uns geliefert wird? Na, so ein Zufall aber auch! Nein, ganz bewusst geplant. Dreißig Liegen für den Außenbereich, Sauna und Bad! Das war überfällig. Der Sommer ist da, die Leute auch – die Liegen werden sofort aufgestellt. Zeichen setzen! Und wenn sie auch noch so klein erscheinen! Also wird doch Geld ausgegeben! Wovon und von wem denn? Greifen Sie mal ‘nem nackten Mann in die Tasche – auch oder gerade, wenn’s im Spaßbad passiert! Klar ist doch: Ohne Investitionen geht es nicht. Und noch eins: Lösen wir uns doch endlich mal von dem Terminus „Spaßbad“. Klar. Sie sind ja nicht zum Spaß hier. Ich meine etwas anderes. In der Einzelhandelssprache ausgedrückt: Das Tabbs ist

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der einzige Vollsortimenter im Freistaat. Reha, Ergotherapie, Physiotherapie, Fitness, Wellness, Sauna und eine Wasserlandschaft innen und außen mit großzügiger Liegewiese. Alles unter einem Dach. Einmalig! Sie kämpfen gegen Windmühlen. Wenn die Bäder in Oberhof und Gotha öffnen, gibt es neue Konkurrenz … Oberhof spielt für uns keine Rolle.Wir haben ja bereits Jahre mit und ohne das Bad in Oberhof hinter uns. Ohne Auswirkungen. Gotha wird anfangs Neugierige locken. Aber am Ende werden sich die Menschen für den Vollsortimenter entscheiden. Da sind unsere Präventions- und Fitnessangebote einfach zu gut. Koste es, was es wolle! Da haben Sie viel vor. Hier geht es nicht um viel. Hier geht es um alles. Unsere ca. 2,3 Millionen Einnahmen pro Jahr geben wir zwar restlos wieder aus – aber sie bleiben doch hier in der Region! Wissen Sie, wie viele hier ansässige Firmen u. a. vom Tabbs leben? Ahnen Sie, was passiert, wenn unsere 77 Mitarbeiter in die Erwerbslosigkeit geschickt werden? Dann entstehen weit, weit größere Schäden – diesmal dann auf Kosten der Allgemeinheit. Allgemein verständlich. Eine Gemeinheit müssen Sie jetzt aber noch aushalten. Sie sind ja nicht der erste Rettungsengel hier. Alle vor Ihnen scheiterten. Wieso sollten ausgerechnet Sie erfolgreich sein? Es wurde schon angedeutet: Ich verrichte kein Hexenwerk. Ich werde nichts ungeprüft versprechen und schon gar nichts garantieren. Aber ich habe eine andere Einstellung zum Verfahren, als bisher üblich. Und die wäre? Ein Insolvenzverfahren ist kein Grund zur Furcht. Wir können so zu Instrumenten greifen, die im normalen Geschäftsbetrieb nicht existieren. Es bietet die große Chance zur Sanierung.

s Oscar

T V- T i

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Veranstaltungen August/September 31. August 2013 1. Spieletag „Kommt, spielt mit“ Die Gothaer Entdeckertage

KIM FISCHER AUF FRIEDENSTEIN ... Fernseh-Tipps gibt es von unser Redaktion eher selten. Doch dieser Termin darf in der aktuellen Ausgabe nicht fehlen: Am 30. Juli 2013 spielt das Gothaer Schloss Friedenstein im MDR-Fernsehen um 19.50 Uhr eine Hauptrolle. Warum? Mehrere Tage drehte ein Team des MDR-Fernsehens im Mai dieses Jahres für die Sendung „Ein Schlüssel zum Schloss – Kim Fisher entdeckt Schloss Friedenstein“. In der Sendung wird die ganze Vielfalt des Schlosses mit seinen ungewöhnlichen, reichen Sammlungen thematisiert. Es wird hinter sonst verschlossene Türen geschaut, und natürlich spielt auch die Neueröffnung des Herzoglichen Museums eine wichtige Rolle. Als Aufhänger für die Autorin der Sendung diente die besonderes Nähe des Schlosses zum Elefanten ... Auch deshalb erlebte das Schloss im Rahmen der Dreharbeiten eine Premiere, als der MDR als besondere Überraschung der Sendung einen lebendigen Elefanten im Schlosshof präsentierte. Nahezu winzig wirkte die 28 Jahre alte Elefantendame Mala im riesigen Hof von Schloss Friedenstein. Also: Termin nicht vergessen: 30. Juli ...

… greifen Wissenswertes, Spannendes, Faszinierendes zu vielseitigen Themen auf. Bislang hat jeder einzelne Referent zusätzlich zu seinem abendlichen Vortrag am Vormittag „seines Entdeckertages“ Schülerinnen und Schüler zur Bereicherung des Lehrplans – oft sehr einfallsreich – viel Interessantes vermittelt.

10.09. 20:00 Uhr

Dirk Steffens

12.09. 20:00 Uhr

Patric Heizmann

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Unsere Energie: aus der Region – für die Region

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11:00 Uhr

Am zweiten Entdeckertag wird für uns Ernährungs- und Fitness-Ex- Schüler perte Patric Heizmann zeigen, wie „Glück schmeckt“. Mit seinem mitreißenden Temperament macht er Lust darauf, den Sieg über den ganz persönlichen inneren Schweinehund in Angriff zu nehmen.

18.09. 20:00 Uhr

Dr. Gunther Tiersch

Sie müssen nicht die Katze im Sack kaufen

11:00 Uhr

Mitte September diesen Jahres für begrüßen wir den Tierfilmer Schüler und Buchautor Dirk Steffens, der uns zu „Den schönsten Orten der Welt“ mitnimmt, aber auch die Frage stellt „Katastrophe Mensch? Wie wir die Welt verändern – und wie wir überleben können“.

11:00 Uhr

Der ZDF-Mann für unsere täg- für liche Wetterinformation Dr. Schüler Gunther Tiersch redet Tacheles über den unaufhaltsamen „Klimawandel – die Risiken und Anpassung“. Ein Thema, vor dem wirklich Niemand die Augen verschließen kann. Wir freuen uns auf energiegeladene und zukunftweisende Abende im Gothaer Kulturhaus und natürlich auch auf Ihr Dabeisein! Änderungen vorbehalten! www.kultourstadt.de

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter 03621 510 430 Ticketvorverkauf: Tourist-Information, Hauptmarkt 33 Telefon 03621 507 857-0


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OSCARS BLICKFANG

Klasse: JOH GERETTET! KAUFHAUS HAT ZUKUNFT Mitte Juli stellten sich Martina Wittenberg und Ehemann Norbert ganz offiziell der Presse vor. Sie haben das Kaufhaus JOH übernommen. Keine leichte Aufgabe. OscarMitarbeiterin Andrea Fanselau war vor Ort.

Das Händlerehepaar übernimmt ab sofort das Gothaer Kaufhaus JOH. „Der Name JOH wird vorerst bleiben“, so Norbert Wittenberg. „Kaufhaus hat Zukunft”, da ist sich der Geschäftsmann sicher. Neben dem Gothaer Kaufhaus, welches im Insolvenzverfahren stand, übernimmt das Paar auch das Saalfelder Kaufhaus JOH. „Wir reden schon seit einiger Zeit mit den Mitarbeitern und mit Kunden. Dem Gothaer JOH fehlte ein Kernkonzept”, weiß die erfahrene Geschäftsfrau Martina Wit-

tenberg. „Wir werden Stück für Stück Erlebniswelten bauen. Ein Café ist ebenfalls geplant,” so die 52-Jährige weiter. Mit erfolgreichen Kaufhaus-Konzepten kennen sich die zwei aus. Mit dem Gothaer JOH und dem ebenfalls ganz aktuell übernommenen Saalfelder JOH können sie nun sieben Kaufhäuser in Deutschland ihr Eigen nennen. Viele davon haben sie ,kurz vor dem Ende’ wieder zu Erfolg gebracht. Schon andere – schwierigere Standorte wie Bad Neuenahr – haben es geschafft. Doch viel Arbeit steht vor den Wittenbergs: Vorerst wird die Sortimentspalette in der Wäsche-Abteilung und im Lederwaren-Bereich erweitert. Im Frühjahr startet dann der Umbau. Die Haushaltsabteilung wird ebenfalls vergrößert. „Es kann nicht sein, dass ein Mann hier nur drei Rasierer findet. Es muss für jeden Typ etwas vorhanden sein“, weiß die sympathische Geschäftsfrau. Und noch eine gute Nachricht: Alle Mitarbeiter werden übernommen. Es soll ab sofort auch wieder ausgebildet werden. Bewerbungen nimmt die Geschäftsleitung gern entgegen.

VON SEITE 6 … Farbenfroh präsentiert sich unser Model des Monats Julia. Die 26-jährige Waltershäuserin wollte schon immer einmal verrückte Fotos von sich machen lassen. Bunte und fröhliche Dinge mag die Zahnarzthelferin sowieso. So ist sie seit 2009 aktiv beim KTW – den Karnevalsturnern Waltershausen. Bald beginnen wieder die SessionVorbereitungen, auf die sie sich sehr freut.

SOMMER-FREIBAD-TIPP Wer einfach mal nach der Arbeit ins kühle Nass springen und danach noch ein paar Sonnenstunden auf der Liegewiese genießen möchte, sollte das Freibad im tabbs besuchen. Um 17 Uhr beginnt dort die Happy Hour. Erwachsene können für günstige 2,50 Euro das Freibad nutzen. Tageskarten für Kinder gibt es für 1,50 Euro und Familien (2 Erwachsene u. 3 Kinder bis 15 Jahre) zahlen ganztägig nur 10 Euro. Geöffnet ist täglich bis 22 Uhr.

Gleich nehme ich ein Sonnenbad im neuen Ofen

An dieser Stelle wollen wir „Danke“ sagen. Denn das „Model des Monats“ ist nicht nur eine Aktion von Oscar am Freitag. Umgesetzt wird das Projekt hauptsächlich vom Tabarzer Fotostudio Spelda. Ein besonderer Dank gilt dem Beautyclub im Hotel zur Post Tabarz. Alle Bilder können Sie sich auf www.foto-spelda.de ansehen. Viel Vergnügen! Beim Model des Monats können Männer wie Frauen mitmachen. Und soviel sei gesagt: Es lohnt sich! Schließlich gibt's eine Bilder-Mappe von Foto-Spelda aus Tabarz im Wert von 100 Euro! Bewerbungen einfach per E-Mail an info@foto-spelda.de oder an verlag@oscar-am-freitag.de.

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„Gotha feiert“ vom 30. bis 31. August im Volksparkstadion Gotha open Air. Der Freitag startet mit heißen House-, Disco- und Blackbeats, aufgelegt von dem wohl derzeit angesagtesten DJ-DUO Deutschlands: GESTÖRT ABER GEIL (globalstage). Unterstützt werden die beiden Jungs von PSICHOZ (cosmopolar) und MARCEL LA FUNK (we love disco). Der Samstag steht ganz im Zeichen der bekanntesten Ü-30 Veranstaltung Gothas. Mehr Infos bald auf www.gotha-feiert.de


OSCARS TAG IN TRÖCHTELBORN

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Wer, wenn nicht wir? WIE DER TRÖBO E.V SEIN DORF BELEBT Es ist Samstagnachmittag, der 13. Juli 2013, 13 Uhr. Auf dem Sportplatz in Tröchtelborn herrscht reges Treiben: Noch immer scheint die Sonne und bringt alle zum Schwitzen. Jugendliche laufen hin und her, tragen Bänke und Tische herum und rufen sich Anweisungen zu. Heute Abend wird es hier laut, sehr laut. Die Rocknacht „Immertal-Rock 2013“ ist angekündigt: Direkt neben Ein- und Mehrfamilienhäusern wird es einen stimmungsvollen Abend mit zwei Live-Bands geben. Vor einem zweigeschossigen, hell gestrichenen Haus pflegt eine ältere Dame ihr Steinbeet. Voller Ruhe, als wäre es ein Tag wie jeder andere. Zwischen ihrem Wohnzimmer und den Tonverstärkern liegen keine 50 Meter. In anderen, größeren Städten wäre das Ordnungsamt bereits damit beschäftigt, die Proteste der Anlieger entgegenzunehmen, weil der abendliche Krimi nicht zu verstehen sein dürfte. Nicht hier. „Endlich wieder Leben!“ freut sich die Dame am Steinbeet. Sie wird selber heute Abend auf dem Rockfest vorbeischauen. Ein anderer Nachbar liefert über seinen Zaun fehlenden Strom, die Dorffeuerwehr stellt Equipment. Jeder in Tröchtelborn ist froh über das Engagement der Mitglieder des Vereines Tröbo. 17, vor allem junge, Mitglieder hat dieser Verein. Das jüngste Mitglied ist 18, das älteste 50 Jahre alt. Es war ein Abend im Februar 2011, als in Tröchtelborn Handys klingeln. Eine SMS läuft ein, mit einem einfachen Satz: „Hey, willste nicht mit ‘nen Verein gründen?“

Ein paar Stunden später war der Verein „Tröbo“, die Abkürzung für Tröchtelborn, in der Dorfschenke geboren. Der Initiator: Martin Krähmer. Er wird Vorsitzender ... Zurück zum Festgelände: Um 14 Uhr steht am Festzelt ein Getränkewagen mit Zapfanlage. Mixgetränke wird es gegenüber an einer Theke geben, die dekoriert ist wie eine Strandbar. Sogar ein Backstagezelt für die Bands ist aufgebaut. Auch mieses Wetter kann den Organisatoren nichts anhaben. Martin Krähmer koordiniert seine Helfer auf dem Gelände. Souverän, denn er weiß, wovon er spricht. Mit Veranstaltungen kennt sich der Tröchtelborner schließlich aus: Als Tontechniker hat er bei der Europeade den Neumarkt beschallt. Ein Profi also. Und bei Tröbo aktiv: „Angefangen hat es damit, der örtlichen Band ,Restman’ eine Bühne zu geben“, erzählt er. „Über die Feuerwehr oder kurzlebige Vereine organisierten wir unsere eigenen kleinen Veranstaltungen.“ Das Angebot für die wenigen Jugendlichen im Ort war begrenzt, lediglich der Kirmesverein bot noch eine Beschäftigung. „Dann kam der Knackpunkt“ erinnert sich Krähmer. „Die Kirmes fiel weg.“ Die Älteren hatten ihren Heimatverein, die Jugend ging leer aus. Je älter sie alle wurden, umso mehr erlebten die Tröbo-Mitglieder das große Jugend-Problem von ländlichen Dörfern: Ist die Schulzeit beendet, zieht Ausbildung und Studium die jungen Leute dahin, wo es Arbeit oder Hochschulen gibt. Bis 2030 wird der Landkreis Gotha 14 Prozent seiner Einwohner verlieren. Am härtesten trifft es Dörfer wie Tröchtelborn. „Wir können die Jugendlichen hier an zwei Händen abzählen“, meint Martin Krähmer fast ein wenig traurig. Nur weni-

ge bleiben nach der Schulzeit im Ort. Wie Juliane, die gerade den Cocktail-Tresen im Festzelt vorbereitet. Sie arbeitet in GothaOst, ist Schriftführerin im Verein. „Mit solchen Veranstaltungen füllen wir eine Lücke im Ort und in der Umgebung“, sagt sie ein wenig stolz, „dafür ist unser Verein da“. Rockkonzerte, die Kulturnacht mit Kabarett und Comedy und ein Kinderfest hat der Verein bereits organisiert. Heute aber – an diesem 13. Juli 2013 – spielen die „Gory Fingers“ und „Colour Rain“. Bands, die man fernab der großen Bühnen hier nicht wirklich erwartet. „Beziehungen“, zwinkert Martin Krähmer. Unterstützung ist schwer zu kriegen: „Über 100 Sponsorenanfragen blieben fast ergebnislos. Für Veranstaltungen dieser Art gibt es in unserer Gegend wohl kaum eine Lobby“, ärgert sich Krähmer. Alles wird über die Einnahmen finanziert, Verluste muss der Verein selbst tragen. 15.30 Uhr: Raucherpause. Während die Damen darüber diskutieren, ob der Schnaps an der Bierzapfanlage oder der Cocktailbar ausgegeben werden soll, steht eine andere Gruppe vorm Zelt – im Oscar-Gespräch. „Es sind ja nicht nur die fehlenden Jobs im Umkreis“, meint Matthias, verantwortlich für die Elektrik. „Wenn im Ort nun mal nichts los ist, zieht man in die Stadt.“ Matthias ist bei Tröbo der „Höhenbeauftragte“: Er ist hochgewachsen und übernimmt daher alle Stromleitungen, Lichter und Dekora-

tionen, die über zwei Meter liegen. Das spart die Leiter und geht schnell. Zur Not wird eines der Mädels Huckepack genommen. Eines der Gründungsmitglieder von Tröbo, den alle nur „Pino“ nennen, erzählt: „Wir kennen uns alle größtenteils seit der Kindheit, doch es war nicht viel los. Daher die Idee, selber etwas anzupacken.“ Auch Diana bestätigt das. Sie wird den Abend hinter der Theke verbringen – ein anstrengender Job. Die Studentin wohnt noch in Tröchtelborn: „Während andere nur davon reden, es wäre nichts los, haben wir das Motto: Wenn nicht wir, wer sonst?“ 17 Uhr:Während die meisten noch einmal heim gegangen sind, um sich umzuziehen, testet Martin Krähmer das Mischpult. Es wird bald losgehen ... Tröchtelborn, 20. Juli. Der Verein hat Bilanz gezogen. Eine gute Veranstaltung, aber nicht rentabel. Nur 100 Gäste kamen. Tröbo wird auf einigen Kosten sitzen bleiben. „Nun müssen wir nach etwas Abstand darüber beraten, wie es nächstes Jahr weitergehen soll“, meint Krähmer. Alles schlecht? Nein! „Positiv ist, dass es 90 Prozent der Anwesenden gefallen hat. Auch von den Bands haben wir Zuspruch bekommen“, meint Krähmer. Bleibt zu hoffen, dass Tröbo weitermacht. Der Verein tut nicht nur Tröchtelborn gut ... Sascha Bohn

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OSCARS GASTKOLUMNE

D E R A S C H E N B R E N N E R H AT DA S WO RT: VerDAMMt gut Vor vier Jahren gründete sie mit Gleichgesinnten obendrein den Verein „Gotha glüht“, der seither das Schmiede-Treffen und den Handwerker- und Spezialitätenmarkt organisiert. Übrigens:Am 16.August 2013 ist auf dem Buttermarkt „Vorglühen“ – nicht vergessen oder verpassen! Kerstin Damm ist aber auch Künstlerin. Ihre Mutter trägt daran die Schuld. Sie befand, dass das Töchterlein eine künstlerische Ader habe und schickte sie in die Zeichenschule zu Siegfried Brückner, in den legendären „Club für volkskünstlerische Malerei und Grafik“. Das war vor 39 Jahren – und der Beginn einer Leidenschaft. Die befeuerte zwischen 1978 und 1983 Kerstins Besuch einer Förderklasse an der Hochschule für Malerei und Grafik in Leipzig. Geleitet hat sie der Thüringer Maler Otto Paetz, der 2006 starb. Der Schüler von Walther Klemm war ein Vertreter der sogenannten „Weimarer Malerschule“. Die Leipziger Zeit bei Otto Paetz wertet Kerstin als prägendste Erfahrung in ihrer künstlerischen Entwicklung. Sie schwärmt heute noch davon. Und deshalb ist's kein Wunder, dass manchen Bildern Paetz' Geist innewohnt. Sie ist dennoch offen für andere Einflüsse. Kerstin Damm gibt sich bereitwillig – sogar recht hemmungslos! – verschiedenen Malschulen, Materialien und Sujets hin. Dabei spürt man aber auch, dass sie mit Leib und Seele Kunsthandwerkerin ist. Die Betonung liegt dabei auf Handwerk. Heißt: Ihre unstillbare Neugier gilt auch den

Die Gothaerin Kerstin Damm hatte dieser Tage Geburtstag. Einen runden. Mehr zu verraten, verbietet mir die Höflichkeit. Es hieße Geschmeide auf Gothas Buttermarkt zu tragen, würde ich über die Gold- und Platinschmiedin reden. Nur so viel: Sie macht verDAMMt schicken Schmuck. Der rettete schon 1990 Aschenbrenners Weihnachts-Frieden: Ich hatte gerade für die „Thüringer Allgemeine“ in Gotha angefangen und fast alle Geschenke.Aber eben nur fast alle. Ein wirklich außergewöhnliches Collier – ein Dammsches Unikat, Heiligabend erstanden – bewahrte mich vor großer Not. Ich will auch nicht viel Aufheben über Kerstins glühendes ehrenamtliches Engagement machen. Doch ohne sie wäre Gotha um eine Attraktion ärmer: Zieht nämlich die Herbst-Nacht milde ihren samtschwarzen Mantel über den Tag, wird es Zeit für den Funkenflug der Träume. Dann erwachen auf dem Buttermarkt Schmiedefeuer. Dann tanzen – wie geheimnisvolle Wesen aus höllischen Abgründen – die Flammen. Sind ganz heiß darauf, das Eisen zu erweichen. Männer. Muskeln, Schweiß und Glut. Es knistert. Es hämmert. Es klingt. Es lodert. Das Metallgestaltertreffen lockt seit 17 Jahren internationale Gäste. Das ist Kerstins Verdienst. Und war ihrer Heimatstadt 2010 den Hannah-Höch-Preis wert.

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Oscars Tipps zum Thema

RECHT

Frage

Mein 14-jähriger Sohn wird in der Schule jeden Tag bespuckt und beleidigt. Mitschüler beschmieren seine Schulsachen und schneiden ihn auf dem Schulhof. Jetzt tauchte in einem sozialen Netzwerk ein Foto von ihm auf, das „So sieht eine Missgeburt aus“ untertitelt war. Wir sind völlig verzweifelt. Was können wir tun?

Antwort

§

Mobbing in der Schule ist kein Bagatelldelikt, sondern eine ernstzunehmende Straftat, oft an der Grenze zum Psychoterror. Die Folgen beim Opfer sind häufig irreversibel, weshalb Eltern nur der Rat gegeben werden kann, so schnell wie möglich einzuschreiten. Fordern Sie zunächst die Lehrer und die Schulleitung auf einzuschreiten. Wenden Sie sich auch sofort an den Betreiber der Internetseite, der i. d. R. Mobbing-Inhalte zur Vermeidung einer persönlichen Haftung sofort entfernt und den Urheber sperrt. Parallel sollten Sie Strafanzeige, zur Not (bei anonymen Schmähungen) gegen Unbekannt, einlegen. Staatsanwälte sind häufig in der Lage, die Urheber zu ermitteln, selbst wenn Sie im Internet anonym vorgehen. Vor allem sollten Sie den Irrglauben ablegen, gegen Minderjährige könne man eh nichts machen. Richtig ist, dass Schüler erst ab 14 Jahren strafmündig werden und deshalb 13-jährige Mobber strafrechtlich ungeschoren davonkommen. Es gibt jedoch ein weitaus wirksameres Mittel, sie zur Räson zu rufen: der zivilrechtliche Unterlassungsanspruch, der auch im gerichtlichen Eilverfahren durchsetzbar ist. Der Störenfried wird über seine Eltern kostenpflichtig abgemahnt, kein Mobbing mehr zu begehen. Zugleich müssen diese vertraglich zusichern, dass sie im Falle weiteren Mobbings durch ihren Sprössling eine Vertragsstrafe i. H. v. 5.000 Euro zahlen werden. Sind sie hierzu nicht bereit, kann der Unterlassungsanspruch gerichtlich, auch im Wege einer einstweiligen Verfügung, durchgesetzt werden. Unser Rat: Tabuisieren Sie das Thema nicht aus falscher Scham und scheuen Sie auch rechtliche Schritte nicht. Sprechen Sie mit Ihrem Anwalt!

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künstlerischen Techniken. Und ihr Ehrgeiz ist's, sie tatsächlich zu beherrschen. Dafür übt sie. Und übt und übt. Bleistift, Kohle, Pastellkreide,Aquarell- und Ölfarben entdeckte sie so über die Jahre für sich. Erkundete deren Vorzüge, Besonderheiten, Geheimnisse. Eroberte sie und machte sie sich untertan. Erst dann, so bekannte Kerstin, wenn sie eine gewisse Meisterschaft im Umgang damit erlangt habe, wage sie sich daran, damit kreativ zu werden. Und nur dann lebt sie mit wahrer, mit wilder Begeisterung ihre neu erlangten Fähigkeiten aus. Deren wachsende Vielfalt verschafft ihr Souveränität. Verleitet aber auch zum Experiment. Lässt sie mutiger werden: Im Sujet – wie ihre lustvollen Akte zeigen. In der Technik – wie die pulsierenden, wuchtigen, in den Farben schwelgenden Arbeiten in Öl belegen. Bisher, so schätzt sie, kamen rund 1.000 Arbeiten zustande. VerDAMMt authentisch. Das ist Kerstins Kunst. Auch, wenn die meisten Arbeiten ihrer Fantasie, der überaus lebhaften, entspringen.Authentisch deshalb, weil Kerstin Damm nicht, um anderen zu gefallen, sich in Farbe und Form, Strich und Fläche, Licht und Schatten auslebt. Sie tut’s, weil sie dazu Lust hat. Und - ich wette – Lust, die empfindet sie dabei dann auch noch. Was will man(n), was will frau eigentlich mehr? Beneidenswert, oder?


OSCARS FRISEUR-BESUCH

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Vergoldete Leidenschaft! D E U T S C H L A N D S B E S T E R F R I S E U R L E H R L I N G KO M M T AU S G OT H A Christian Kasa lernte Sportund Fitnesskaufmann und holte im Juni eine Goldmedaille nach Gotha. Jedoch nicht mit seinem sportlichen Hobby, dem Tischtennisspielen, sondern als Lehrling im Friseurhandwerk. Er trainierte mehrere Monate hart für diesen Erfolg. Sascha Bohn sprach mit dem stolzen Sieger und seinen Ausbildern. Der ungewöhnliche Weg von Christian Kasa begann im Friseursalon von Doreen Kublick in Gotha. Der Sportund Fitnesskaufmannslehrling war hier regelmäßig Kunde und interessierte sich für Mode und das Friseur- und Kosmetikhandwerk. „Das Interesse an diesem Berufsbild war eigentlich schon immer da, ich fand den Beruf spannend, aber erst in diesem Salon flammte es auf!“, erinnert er sich. Er wurde dort zum Freund, half aus, unterstützte den Laden bei Veranstaltungen. „Sein Talent für unsere Branche haben wir damals natürlich noch nicht gesehen, dafür aber seine Begeisterung“, erzählt Doreen Kublick. Letztendlich wurde er auch zum Model für den Salon. Er verbrachte immer mehr Zeit bei der Friseurmeisterin und Steven Meth, ihrem heutigen Geschäftspartner. Kasas zweite Leidenschaft war geboren. Er „sei da so reingeschlittert“, als er die Branche kennenlernte, meint der Lehrling im Gespräch mit Oscar.

Irgendwann kam der Punkt, da war Schluss mit dem bisher eher beiläufigen Hobby: Er stellte trotz elterlicher Bedenken und seiner fast beendeten Lehre als Sport- und Fitnesskaufmann selbst die Weichen für seine neue Zukunft: „Das will ich beruflich machen“, so sein Entschluss.

Frauenberuf!“, sagt sie. Steven Meth nahm sich des neuen Gesellen an und qualifizierte ihn regelmäßig weiter – bis in die Nacht. „Natürlich habe ich Mehrarbeit für die Teilnahme an den Meisterschaften gehabt. Ich wollte aber sowieso mehr lernen als in der normalen Ausbildung“, begründet Kasa sein Engagement. Meth und Kublick ziehen davor „Darüber bin ich bis den Hut: „Die Vorheute sehr froh“, sagt bereitungen auf solche Doreen Kublick, die Model Cornelia Weber und Meisterschaften bedeuseine Entscheidung zu Gewinner Christian Kasa ten viel Arbeit, viel Zeit, würdigen weiß. Sein freuen sich über ihren Erfolg reichlich Druck und eine ehemaliger Chef und Foto: privat gehörige Portion Mut“, seine Freunde haben so Steven Meth. ihn unterstützt, selbst die Skepsis seiner Eltern wich schnell. Heute lebt Kasa nicht Anfang Juni war es dann soweit: In der nur sein zweites Hobby aus, sondern hat berühmten Frankfurter Messe fanden die vor allem Spaß an seiner – wie der Deutschen Friseurmeisterschaften statt. „Gold-Junge“ meint – von der AllgeEin Tag, auf den Kasa, Meth und Kublick meinheit unterschätzten Kunst. lange hingefiebert hatten. Und: Es hat sich gelohnt! Die Angst vor dem Klischee, vom eher „männlichen“ Beruf des SportkaufIm Eingangsbereich der „Lounge“, manns zum „weiblichen“ Friseur zu Christian Kasas Arbeitsplatz, tront jetzt wechseln, konnte ihm die engagierte ein hoher Pokal zusammen mit den Geschäftsfrau Kublick schnell nehmen: Medaillen von Steven Meth. Der Wechsel „Früher waren Friseure generell männvom Sport- und Fitnesskaufmann zum lich, erst in der DDR wurde das Friseur hat sich also definitiv gelohnt. Handwerk mehr und mehr zu einem Und ein weiterer beruflicher Vorteil liegt

auf der Hand: Dank seines vorherigen Berufes kann Kasa eine wirklich ganzheitliche Stilberatung bieten.Will jemand partout die Wunschfrisur vom Model aus dem Katalog, und passt diese nicht so recht zum Körperbild, kann Kasa gleich die entsprechenden Fitnesstipps geben. Übrigens: Doreen Kublick war 1991 jüngste Meisterin im Friseurhandwerk, hatte ebenfalls einen Förderer gehabt. Ihr heutiger Geschäftspartner Steven Meth war Lehrling bei Kublick. Parallelen sind erkennbar: Steven Meth hatte ebenso das Talent, errang ebenso wie Kublick bei Lehrlingsmeisterschaften vordere Plätze. Für beide sei dies jedoch nicht der ausschlaggebende Grund, selbst immer wieder auf die Suche nach jungen Talenten zu gehen und diese zu Profis zu machen. Sie suchen nicht, sie finden eher: „Wenn die Leidenschaft für das Handwerk da ist, sieht man das“, weiß Doreen Kublick. Und sie fügt hinzu: „Jeder bekommt bei uns die beste Unterstützung, wenn er dazu bereit ist.“ Eine „Talentschmiede“ sei man aber nicht bewusst. Das ist schwer zu glauben, sind und waren doch auch ihre anderen Gesellen oft das Maß aller Dinge in Landes- und Bundeswettbewerben. Solche Spitzenleistungen beleben natürlich das Geschäft. Azubis, die Meisterschaften gewinnen, haben schnell eine Stammkundschaft. sb/ali

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Höchste Qualitätsleistung BOSCH SERVICE BESTEHT TEST Höchste Qualität wird beim Bosch-Service Hofmann in der Gothaer Cosmarstraße geleistet. Dies bestätigte ein anonymer Werkstatt-Test, der im Auftrag der Robert Bosch GmbH durch ein unabhängiges Prüfunternehmen vorgenommen wurde. Ein mit verschiedenen Fehlern präpariertes Auto wurde dabei zur Inspektion beim Bosch-Service Hofmann abgegeben. Anschließend wurden die dabei erfolgten Abläufe, von der Termintreue bis zur Preisgestaltung und vor allem die professionlle Erkennung und Beseitigung der eingebauten Fehler bewertet. Von 100 möglichen Punkten erreichte der Bosch-Service Hofmann die Wertung von 97,4 Punkten. Damit gehört die Gothaer Autowerkstatt zu den qualitativ besten Betrieben der weltweit vertretenen Bosch-Service-Organisation. Vertriebsbeauftragter Michael Schwab (Foto links) von der Bosch-System-Zentrale gratulierte dem Betrieb mit einem Glückwunschschreiben und einer repräsentativen Urkunde zu dem Ergebnis. Roland Hofmann (Foto: 2. v. l.), Geschäftsführer des Bosch-Service in Gotha, führt dieses sehr gute Ergebnis auf umfangreiche Schulungsmaßnahmen und die klar geregelten Abläufe des Betriebes zurück. Wichtigster Grund ist seiner Ansicht nach jedoch die konsequente Ausrichtung des Betriebes auf

die Erwartungen seiner Kunden. Jeder Kunder erwartet, wenn er sein Auto zum Service bringt, 100 Prozent Leistung und Qualität. Beim Bosch-Service in Gotha kann er sicher sein, dass er sie auch bekommt.

Goth’sche Dauerkarte fürs britische „Royal Baby“ Die Geburt des britischen „Royal Baby“ am vergangenen Montag sorgt auch in der Residenzstadt für Interesse. Schließlich wird dank Prinz Williams Vorfahren aus dem Hause Sachsen-Gotha in den Adern des Kindes nicht nur blaues, sondern auch ein bisschen goth’sches Blut fließen. Für Kai Kretzschmar und Andreas M. Cramer, Regisseur und Autor des „Dinner for One auf Goth’sch“, Grund genug für ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk. Oscar am Freitag fragte bei den „Dinner“-Machern nach. Ihr versprecht dem „Royal Baby“ ein absolut einzigartiges, echt goth'sches Geschenk zur Geburt. Was wird das sein? Wir wollten unbedingt etwas schenken, was sonst wirklich kein anderer schenkt, wo es nicht zu schnell rauswächst und woran es möglichst lange Spaß hat. Da-

Kontakt: Hofmann GmbH, BoschCar-Service, Cosmarstraße 20, 99867 Gotha, Telefon: 03621 7 98 92-0 Öffnungszeiten: Mo – Fr: 7.00 – 18.00 Uhr, Sa: 8.00 –12.00 Uhr

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rum bekommt es von uns eine Dauer-Eintrittskarte für unser „Dinner for One auf Goth’sch“ im Kulturhaus und kann sich also jedes Jahr zu Silvester in Gotha das wahre Original des „Dinners“ anschauen. Ist das nicht vielleicht ein bisschen zu optimistisch gedacht? Ja, uns ist uns schon klar, dass das Kind in den nächsten Jahren noch zu klein dafür ist.Aber es wird ja auch älter. Und wir sind durchaus bereit, den Platz solange auch für Prinz William oder Herzogin Kate zu reservieren. (beide lachen) Denkt ihr, dass ihr mit diesem Geschenk im britischen Königshaus Eindruck macht? Na, das wollen wir doch sehr hoffen! Vor allem die frischgebackene Uroma, Queen Elizabeth, wollen wir damit endlich dazu bewegen, unsere seit 2009 jährlich erneuerte Silvester-Einladung ins Kulturhaus anzunehmen. Immerhin ist sie die Ururururenkelin unserer Gothaer Herzogin Sophie Karoline Amalie, die im Winterpalais quasi das „Dinner for One“ erfunden hat. Meint ihr das alles wirklich ernst? Sagen wir es einmal so: Wir versuchen unseren Zuschauern jedes Jahr möglichst gute Unterhaltung zu bieten, bei der vor allem der Spaß nicht zu kurz kommt. Und da gehören solche Sachen wie die Einladung der Queen, ihr Hut und ihre Briefe an uns einfach ebenso dazu wie das Schwenken britischer Fähnchen und jetzt dieses Geschenk für das „Royal Baby“. Wird auch in eurem mittlerweile fünften Dinner-Jahr „alles genauso wie jedes Jahr“ sein? Natürlich,Tradition verpflichtet schließlich. Aufgrund der großen Nachfrage werden wir aber nicht nur am 30., sondern erstmals auch wieder am 31. Dezember spielen. Dafür arbeiten wir gerade an einem neuen, noch opulenteren Bühnenbild. Und wir können schon eines verraten: Dieses Jahr werden wir endlich die Queen im Kulturhaus haben. Versprochen! Karten für den 5. Goth’schen Dinner-Abend gibt es im Vorverkauf in der Touristinformation Gotha sowie online unter www.dinner-for-oneoriginal.de


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Gotha und Landkreisgemeinden

Informationen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Gotha und Landkreisgemeinden“ 26. Juli 2013

Gotha und Landkreisgemeinden

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Das „Matroschka“-Prinzip Von Besonderheiten bei Bauarbeiten in Tambach-Dietharz Die telefonische Warnung der Talsperrenverwaltung erfolgte nur Stunden vorher: „Wir müssen ablassen ...” Als die Fluten dann kamen, gab es kein Halten mehr: Der provisorische Damm an der Apfelstädt in TambachDietharz war im Handumdrehen weggespült (Fotos oben). Die Baustelle an der Trinkwasseraufbereitungsanlage soff komplett ab. Anke Lieder, zuständige Baubetreuerin beim Zweckverband, erinnert sich ganz genau an den Moment, zuckt aber nur mit den Schultern: „Wir konnten da nichts machen ...” Dabei sollte alles stressfrei und in gewohnter Routine erfolgen: Die alten Zu- und Ablaufleitungen zwischen Filter- und Pumpenhaus der Trinkwasseraufbereitungsanlage waren marode. Eine Folge davon – erhebliche Wasserverluste. Weil aber nicht nur Zeit, sondern auch das kühle Nass Geld ist, beschloss der Zweckverband, die Leitungen zu erneuern. Beileibe keine Großbaustelle: Es sind nur 115 m Rohr, die neu zu verlegen waren. Aber der Baugrund und die Vielzahl an Leitungen im Untergrund machten die Sache sehr komplex. Geplant hat das Vorhaben das „Ingenieurbüro Kommunal- und Wasserwirtschaft” (IKW) aus Ohrdruf. Demnach sollten zwei Gussrohre mit 150 bzw. 300 mm Innendurchmesser die alten Zu- und Abläufe ersetzen. Für die Entleerungsleitung war ein Kaliber 150 mm in Guss vorgesehen. Zunächst erwog man, im BohrpressVerfahren die Apfelstädt wie z. B. beim Kanalbau in Wandersleben (HaZweiOh #53 vom 29. Mai 2013) zu unterqueren. Erste Baugrunduntersuchungen zeigten aber, dass man schnell auf Granit beißen würde – in dem Falle auf den in Tambach-Dietharz allgegenwärtigen Porphyr. So war das „Tunnelprojekt” vom Tisch. Ganz dem Felsen entronnen war man dennoch nicht, da die Leitungen irgendwie im Untergrund versenkt werden mussten. Nun höhlt aber nicht nur steter Tropfen den Stein – auch die Jungs der Tiefbau Gotha GmbH kön-

Das Provisorium erfüllte seinen Zweck (links), bis die ungebremsten Fluten kamen ... Fotos: WAG

nen das. Deshalb bekamen sie kurzfristig den Auftrag, den Fels abzufräsen. Sie haben mit Tambach-Dietharzer Verhältnissen einschlägige Erfahrungen und schwere Technik (HaZweiOh #48 vom 14. Dezember 2012). Nun unterquert ein Stahlschutzrohr die Apfelstädt. Dank seines Durchmessers von 700 mm passen alle neu zu verlegenden Leitungen da hinein (Foto oben r.). Weil sie aber verschiedene Durchmesser haben, wurden sie mittels Stahlrollenringen mit Laufrollen verlegt. Das Ganze erinnert an eine russische Matroschka ... Dieses Verfahren ist sicher nicht so elegant wie die ursprüngliche Lösung, dafür aber kostengünstiger. Dafür musste aber die Apfelstädt teilweise trockengelegt werden: Das Stahlschutzrohr sollte nämlich mindestens 50 cm unterhalb des Gewässergrundes liegen. Neben dem eingangs erwähnten provisorischen Wehr verpasste die Baufirma daher der Apfelstädt auch diverse „Herzkatheter”. Heißt: Ein erheblicher Teil ihres Wassers wurde durch Rohre übergeleitet. Wegen der Flutwelle vom Juni kam der Zeitplan ins Rutschen. Inzwischen legte aber die Baufirma FEMO GmbH aus Kühnhausen einen Zwischenspurt hin. Rund 90.000 Euro netto Kosten sind für das Vorhaben geplant.

Ein Rückblick Die zunehmende Industrialisierung und der stetige Anstieg der Bevölkerung stellte die Gothaer im 19. Jahrhundert vor ein Problem: Sauberes

Wasser fehlte in der Stadt. So beschloss man 1875, im Mittelwassergrund in Tambach-Dietharz vier Quellen zu erschließen und das Wasser bis Gotha zu transportieren. Dafür wurde mit der Gothaer Talsperre (heute Tambacher Talsperre) ein weiteres Wasserreservoir geschaffen. Deren Baumeister war Hugo Mairich. 1906 ging sie in Betrieb. Parallel dazu entstanden auch Teile des heutigen Wasserwerkes mit Aufbereitung und Speicherbecken unterhalb der Talsperre. Dieses Wasserwerk wurde erweitert, technisch erneuert und baulich saniert. Heutiger Betreiber ist der Zweckverband, um den Gothaern „gutes Wasser” zu liefern. So lautet nämlich die Übersetzung des Stadtnamens „villa gothaha”. Diese Versorgung wird mit einem wesentlichen Unterschied garantiert: Einst wurde Talsperrenwasser aufbereitet. Heute verlässt man sich aus Qualitätsgründen wieder auf die seit Jahrhunderten bewährte Aufbereitung der Quellwässer aus dem Mittelwassergrund mittels natürlichem Calciumcarbonatgesteins.

Hochbehälter Zum vor über 100 Jahren errichteten und heute noch im Wesentlichen bestehenden und betriebenen Versorgungssystem gehören auch die Hochbehälter Hirzberg und Galberg. Der Hochbehälter Hirzberg wurde 2009 stillgelegt (HaZweiOh #5 vom 29. Mai 2009). Sein Zwilling auf dem

Galberg erfüllt indes noch heute treu seine Dienste (HaZweiOh #32 vom 26. August 2011). Mit dem Verlegen der Matroschka im felsigen Untergrund haben nun auch die letzten alten Leitungen auf dem Grundstück der TWA ausgedient.

TWA ist Kernstück Das Wasserwerk in Tambach ist und bleibt weiterhin die größte und bedeutendste eigene Aufbereitungsanlage des Zweckverbandes, der über 92.000 Einwohner sowie Industrieund Gewerbebetriebe mit mehr als 5,63 Mio. m³ Trinkwasser jährlich versorgt. Rainer ASCHENBRENNER/ Rüdiger LOOSS IMPRESSUM Wasser- und Abwasserzweckverband „Gotha und Landkreisgemeinden“ 99867 Gotha Kindleber Straße 188 Telefon: (03621) 3 87 30 Telefax: (03621) 3 87 435 E-Mail: info@wazv-gotha.de Internet: www.wazv-gotha.de Postanschrift: Postfach 10 06 61 99854 Gotha Verbandsvorsitzender: Hartmut Brand (v. i. S. d. P.)


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EUROPEADE-OSCAR

Oscars Sonderfahrt

Das hatte sich Oscars Chef Maik Schulz dann doch leichter vorgestellt. Vier Gruppen aus Estland mit 48 Personen und eine Gruppe aus Spanien mit 50 Personen – alle in der Blauen Hölle untergebracht – betreute er als Gruppenleiter. Sein Fazit: Mehr Arbeit als gedacht. „Eigentlich wollte ich nur den Grüß-August spielen“, grinste der Verleger nach der Europeade. Stattdessen holte er u. a. den 34 Jahre alten ROBUR-Bus der Firma aus der Garage und kutschierte die Musiker zum Auftritt und zurück, kranke Spanier zum Arzt und die Reisegruppe auch schon mal nach Erfurt, um Zeit zu sparen. Gemeinsam mit der Thüringer Waldbahn und Straßenbahn GmbH spendierte Oscar am Freitag den Gästen aus Estland eine Bahnfahrt nach Tabarz. Das kam gut an! Und was darf an dieser Stelle nicht fehlen? Genau: Ein herzlicher Gruß an Werner Sieber, der als stellvertretender Höllenwart von BiG Gotha ganze Arbeit geleistet hat! ns

50. Europeade übertraf alle Erwartungen 120.000 BESUCHER MACHTEN GOTHA SO BUNT UND FARBENFREUDIG WIE NIE ZUVOR Das Jubiläumsfestival der 50. EUROPEADE in Gotha ist am Sonntagabend zu Ende gegangen und hat die kühnsten Prognosen der Veranstalter übertroffen. Mit rund 120.000 Besuchern an fünf Festivaltagen, mit einer Stadt voller Begeisterung, einer Europa-Parade mit rund 35.000 Besuchern und mehr als 5.000 Festivalteilnehmern wird die 50. Europeade in die Geschichte eingehen. IEC-Präsident i. a. Armand de Winter und Gothas Oberbürgermeister sowie Vorsitzender des Thüringer Landestrachtenverbandes Knut Kreuch zogen in einer ersten Pressekonferenz ein erstes Resümee. 1. Der Veranstalter: Alleiniger Veranstalter des gesamten Festivals war der kleine Thüringer Landestrachtenverband, der weniger Mitglieder in seinen Reihen vereint, als Teilnehmer zum Festival nach Gotha kamen. 2.Team Orange – die helfenden Hände im Hintergrund: In schmucken orangefarbenen T-Shirts schwirrten sie über alle Plätze, betreuten 370 Auftritte auf den Bühnen, fuhren mit den Gruppen zu Auftritten und Besuchen in ganz Thüringen, die stillen Helfer im Hintergrund. Diesen Menschen gebührt der größte Dank, die sich aus Gotha, aber auch aus ganz Thüringen zusammenfanden, um dieses Festival zu gestalten. Mit Freude und viel Elan haben diese Helfer dazu beigetragen, dass Gothaer Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit die Menschen mitriss.

3.Teilnehmer finanzieren Festival selbst: Erst im Herbst werden alle Kosten des Festivals bekannt und genau abgerechnet werden können. Die Veranstalter rechnen mit 700.000 Euro geplanten Ausgaben, die als Investition meist in Unternehmen in Gotha und Thüringen fließen. „Noch nie hat unser kleiner Landesverband, der zwar der größte Verband der neuen Länder ist, eine solche große Geldsumme logistisch und finanziell bewältigt“, muss Eva Kowalewski die Projektmanagerin des Verbandes einschätzen. Den größten Anteil an den Kosten tragen die Teilnehmer selbst mit rund 300.000 Euro. 4. Botschafter sein: Fünfzig Persönlichkeiten wollte Knut Kreuch werben, als Botschafter die Europeade zu vertreten, insgesamt sind es 200 Persönlichkeiten geworden, die mit einem Finanzbetrag von 21.000 Euro einen wichtigen persönlichen Beitrag erbrachten. 5. Partnerschaft mit Oettinger: Seit 1997 haben der Thüringer Landestrachtenverband e.V. und die Oettinger Brauerei GmbH eine Partnerschaft, die in diesem Jahr zum ersten Male nicht nur aus der Lieferung von Waren bestand, sondern auch in der Gestaltung einer eigenen Bühne Ausdruck fand. „Diese Partnerschaft hat sich bewährt“, sagt Knut Kreuch und dankt besonders Astrid und Dirk Kollmar, die von der ersten Sekunde an Feuer und Flamme für das Festival waren. Das Team um Candy Wetterhan, Katharina Frank und Reiner Krensel hat eine tolle Arbeit gemacht, die wesentlich zum Erfolg und zur Vielfalt der 50. Europeade beitrug. 6. Europeade als Wirtschaftsförderung: Fünf Tage lang waren Gaststätten der Innenstadt, Cafès und

Geschäfte gefüllt mit Menschen. „Wenn jeder nur 10 Euro (Thüringendurchschnitt 22 Euro) dagelassen hat, sind in fünf Tagen eine Million Euro nach Gotha geflossen“, resümiert Gothas Stadtchef. Das sind Zahlen, die sicherlich an der untersten Grenze liegen. 7. Gotha war noch nie so bunt: Das war das Fazit der Besucher und dafür sorgten 4.286 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von außerhalb Thüringens, 712 Mitglieder Thüringer Trachtenvereine, das Internationale EuropeadeKomitee war mit 140 Personen aus allen europäischen Nationen vor Ort, aus Gothas Partnerstädten kamen 142 Gäste und 161 Personen Gothaer Vereine waren ebenfalls beteiligt, das ergibt eine konkrete Teilnehmerzahl von 5.441 Mitwirkenden! 8. Alle Bettenkapazitäten ausgebucht: Gotha hat 1.110 Betten in Hotels, die alle fünf Tage lang ausgebucht waren, allein 520 Festivalteilnehmer schliefen in Hotelbetten. Auch im gesamten Landkreis bis Erfurt schliefen Gäste des Festivals. „Somit hatten wir 5 Übernachtungen in 1.100 Betten, das sind 5.500 Übernachtungen in Hotels, so viele europäische Übernachtungen, wie 2006 im ganzen Jahr.“ 9. Gotha als Tor nach Osten – Kielce 2014: Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch bot Präsident Armand de Winter die Unterstützung der 51. EUROPEADE vom 23.07. bis 27.07.2014 in Kielce an, für die de Winter ausgesprochen dankbar war, denn Kielce hat auch eine große Sprachbarriere, die die Teilnehmer überwinden müssen. Kreuch will dabei helfen.


OSCAR QUERBEET

aufgefalle

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n…

Nach zweijähriger Pause wird es ab Mitte August wieder Sonderführungen durch die einzigartige Gothaer Gartenund Parklandschaft geben. Unter dem Titel „Tempel, Sphinx und Illuminaten“ lädt dann Matthias Hey neugierige Gäste zu einem Spaziergang der besonderen Art ein und vermittelt die spannende Geschichte des einst mächtigen Geheimbundes, die auch etwas mit Gotha und dem Englischen Garten südlich des Herzoglichen Museums zu tun hat. Dort nämlich ließ Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg, selbst Mitglied der Illuminaten, den Park zu einem Mysteriengarten umgestalten, der heute noch die Bildsprache des Geheimordens trägt - und in diesem Garten traf sich er sich auch oft mit Adam Weishaupt, Gründer der Illuminaten, der in Gotha Schutz vor Verfolgung und Kerkerhaft fand.„Ich dachte, der Bedarf ist gedeckt, aber seit 2011 haben viele nachgefragt, ob es nicht eine Neuauflage der Führungen gibt“, freut sich Hey. Er lädt nun zu folgenden Terminen ein: – Sonnabend und Sonntag, den 17. und 18. August – Sonnabend und Sonntag, den 31. August und 1. September und – Sonnabend und Sonntag, den 7. und 8. September. Treffpunkt ist jeweils 17 Uhr am Eingang der Heinrich-Heine-Bibliothek in der Orangerie, und ganz wichtig:Wer teilnehmen möchte, holt sich eine der Karten für diese Führungen, da die Besucherzahl auf maximal 25 Personen begrenzt ist. Bei großer Nachfrage sind auch zusätzliche Termine geplant. Karten gibt es ab sofort im Bürgerbüro auf dem Hauptmarkt 36, das Montag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr, freitags bis 16 Uhr geöffnet ist, oder unter der Gothaer Nummer 733216. Die Führungen sind grundsätzlich kostenlos, am Ende freut sich Matthias Hey aber über eine Spende, die zu gleichen Teilen den Orangeriefreunden und dem Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha zufließen wird. „Ich freue mich auf die gemeinsamen abendlichen Spaziergänge und hoffe natürlich, dass auch in diesem Jahr viele Spenden zusammenkommen“, meint Matthias Hey. Die Führungen finden bei jedem Wetter statt, gegebenenfalls also bitte einen Regenschutz mitbringen!

Made in Gotha NEUES INTERNETPORTAL STARTET AM 1. AUGUST Wussten Sie eigentlich, dass in Gotha begehrte Strickmützen produziert werden? Oder wollen Sie erfahren, welche Veranstaltungen Sie demnächst in Gotha erleben können? Oder suchen Sie nach einer bestimmten Dienstleistung? Können Sie eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, dann ist die neue Internetseite www.made-in-gotha.de auf jeden Fall einen Blick wert. Doch auch, falls Sie nur ein wenig in Gothas Stadt stöbern wollen, lohnt sich der Besuch. Warum, erklären die Projektentwickler Mario Röhreich (35, Foto li.) und Paul Schwerin (25) von der MSB Internet GmbH & Co. KG: „Wir haben einen virtuellen Stadtrundgang geschaffen, der sogar auf mobilen Endgeräten verfügbar ist. Gotha war bisher noch nicht im Streetview-Dienst von google erfasst. Jetzt kann jeder Interessierte Besucher am PC oder auf dem Smartphone durch Gotha laufen.“ Vor 18 Monaten habe man gemeinsam mit dem MSBVerlag, der Gothaer Wirtschaftsförderung und der Kultourstadt Gotha GmbH beschlossen, eine Plattform zu entwickeln, die sich gleichermaßen an Touristen, Händler, Kunden oder an die Kreativwirtschaft im Landkreis wendet. Kurz nach den ersten Gesprächen entstand eine eigene facebook-Seite, nun ist auch die Internetseite fertiggestellt. „Das Tolle ist, bei unserem Rundgang können sich Firmen und Geschäfte direkt verlinken. Das heißt quasi, dass ein Besucher ein Gebäude virtuell betritt“, so Mario Röhreich. Andrea Fanselau (32), Projektleiterin auf Seiten des MSB-Verlages sieht noch ganz andere Vorteile bei der Nutzung: „Auf unserer Seite darf sich jeder eintragen. Die Einträge werden nach Branchen sortiert. Und das Beste: Statt eines anonymen Anbieters sitzen wir direkt vor Ort und bieten einen schnellen Service.“

Neuigkeiten aus dem Landkreis werden ebenso verfügbar sein, wie aktuelle Informationen der Basketballmannschaft Oettinger Rockets – auch die sei schließlich made in Gotha. Falls der Sportdienst auf Interesse stößt, wolle man auch gerne mehr über andere Mannschaften berichten. Interesse seitens der Kunden bestehe jedenfalls, weiß Fanselau zu berichten und spricht einen weiteren Vorteil von „Made in Gotha“ an: „Jeder Nutzer erhält eine eigene Internetadresse mitsamt eigener Mini-Webseite. So können auch Firmen wie der Bäcker oder Fleischer um die Ecke, die bisher noch keine eigene Homepage besitzen, ohne Aufwand im Worldwide Web präsent sein. Einige weitere Serviceangebote für die Gothaer Gewerbetreibenden sind schon in Planung: Jedes angemeldete Unternehmen, ob Gastronomie, Dienstleistung oder Handel kann bald von den Besuchern der Seite bewertet werden.Außerdem sollen künftig Veranstalter eigene Veranstaltungen auf „Made in Gotha“ erstellen und bewerben. Für Smartphone-Nutzer soll eine Einkaufsführer-App immer die aktuellen Angebote in der Stadt anzeigen.Auch die Suche nach Fachkräften soll künftig einfacher werden: Mit einer eigenen Job- und Stellenbörse sollen Gothaer Unternehmen schneller ihre Stellen besetzen, bzw. Gothaer Arbeitnehmer direkter einen Arbeitsplatz finden können. Durch die Zusammenarbeit mit der Kultourstadt Gotha GmbH werde künftig auch ein noch umfassenderer Kulturkalender für Stadt und Landkreis verfügbar sein. Der bisherige, von der Kultourstadt betriebene Kalender, soll zentral gepflegt werden und wird auf mehreren Plattformen verfügbar sein. Wie bisher können sich Nutzer dort über Veranstaltungen in der Stadt oder größere Events wie eine Shoppingnacht oder das Gothardusfest informieren. Eigene „Made in Gotha“-Events sollen folgen! Alexander Linß


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V E R A N S T A LT U N G E N Freitag, 26. Juli GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr –

SERVICE-OSCAR 10 Uhr – Forschertag zu Leonardo da Vinci

GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 19 Uhr – Vortrag: Ein Sturmwind in Weibskleidern fegt durch Gotha

Ekhof-Festival „Romeo und Julia“

GOTHA, HAUPTMARKT – 20 Uhr – Amüsanter Rundgang mit Professor Galletti

Samstag, 27. Juli LUISENTHAL, STREITBERG-ARENA – 10 Uhr – 27. Ohratalsperrenlauf GOTHA, HAUPTMARKT – 11 Uhr – Stadtführung FRIEDRICHRODA, KURPARK – 15 Uhr – Konzert Akkordeonorchester Druckluft GOTHA, AUGUSTINERKIRCHE – 18 Uhr – Musik im Augustinerkloster 3 GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr – Ekhof-Festival „Romeo und Julia“

GOTHA, QUALITY HOTEL TIERPARK – 20 Uhr – Cocktailnacht DÖLLSTÄDT – 21 Uhr – Biko-Sommerkino

Sonntag, 28. Juli

Mittwoch, 31. Juli GOTHA, MUSEUM DER NATUR – 10 Uhr – Auf den Spuren des gestiefelten Katers TABARZ, KURPARK WINKELHOF – 21 Uhr – Tabarzer Kinosommer

Ekhof-Festival „Romeo und Julia“

Montag, 5. August FRIEDRICHRODA, KURPARK – 14 Uhr – Stadtführung mit Besuch im Heimatmuseum

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Musikalische Zeitreise

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10 Uhr – Eine Unterrichtsstunde im Schlosspark

FRIEDRICHRODA, ST. BLASIUS KIRCHE – 19.30 Uhr – Orgelkonzert „Drei Nationen“

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Bingo-Abend

Freitag, 2. August

FRIEDRICHRODA,

KIRCHPLATZ –

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10 Uhr – Biologie, Chemie und Physik in vergangenen Zeiten FRIEDRICHRODA, KURPARK – 14 Uhr – Wanderung zur Marienglashöhle TABARZ, AKZENTHOTEL „ALTE POST“ – 14.30 Uhr – Live-Musik GOTHA, KLUB„GALLETTI“ – 19 Uhr – Promigespräch Dr. Frank Michael Pietzsch GOTHA, SCHLOSSKIRCHE – 19.30 Uhr – mdr-Musiksommer

FRIEDRICHRODA, ST. BLASIUS KIRCHE – 19.30 Uhr – Gitarrenkonzert FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Tanzabend mit Livemusik

Sonntag, 11. August FINSTERBERGEN, KURPARK – 10.30 Uhr – Frühkonzert mit der Heimatkapelle

GOTHA, EKHOF-THEATER – 11 Uhr – Ekhof-Festival

FRIEDRICHRODA, HEUBERGHAUS – 13.30 Uhr – Blasmusik

TABARZ, MÄRCHENWIESE – 14 Uhr –

FINSTERBERGEN, KURPARK HÜLLROD – 10.30 Uhr – Frühkonzert MÜHLBERG, ST. LUKAS KIRCHE –

19 Uhr – Haus & Garten Träume (bis 4.8.)

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Comedy- und

FINSTERBERGEN, HAUS DES GASTES

Satireabend

14 Uhr – Konzert

GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr –

Mittwoch, 7. August

Montag, 12. August

GOTHA, HISTORISCHES MUSEUM –

Ekhof-Festival „Romeo und Julia“

FRIEDRICHRODA, KIRCHPLATZ –

FRIEDRICHRODA, KURPARK – 14 Uhr

15 Uhr – Friedensteins Schätze

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Schlagerparty GOTHA, HAUPTMARKT – 21 Uhr –

9.30 Uhr – Wandern mit Klimatherapeutin

– Stadtführung

GOTHA, MUSEUM DER NATUR –

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL

10 Uhr – Entdecker- und Experimentiertag GOTHA, MARGARETHENKIRCHE – 19.30 Uhr – Gothaer Orgelzyklus lll TABARZ, KURPARK WINKELHOF – 21 Uhr – Tabarzer Kinosommer

– 20.15 Uhr – Musikalische Zeitreise

GOTHA, EKHOF-THEATER – 15 Uhr – Ekhof-Festival „Amore, Amore“

OHRDRUF, KUPFERSCHLOSS – 10 bis

FRIEDRICHRODA, BERGGASTHOF TANZBUCHE – 18 Uhr – Grillabend GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr – Ekhof-Festival „Romeo und Julia“

Dienstag, 6. August 9.30 Uhr – Nordic Walking

Donnerstag, 1. August

Stadtführung – Ernst Wilhelm Arnoldi GOTHA, ORANGERIE – 14 Uhr – Tanz in der Orangerie FRIEDRICHRODA, KURPARK – 15 Uhr – Konzert Robert Flache

Dienstag, 30. Juli

Abschlusskonzert

– 9.30 Uhr – Wanderung

Rundgang mit dem Gothaer Nachtwächter

GOTHA, MUSEUM DER NATUR –

Märchenfest

GOTHA, ST.-PETRI-KIRCHE – 16 Uhr –

Samstag, 3. August FRIEDRICHRODA, KURPARK – 10 Uhr – gesund – fit – aktiv; Showprogramm

GOTHA, MEHRGENERATIONENHAUS – 10 bis 12 Uhr – Schnupperworkshop Bauchtanz GOTHA, HAUPTMARKT – 11 Uhr – Auf Spurensuche durch Gotha

FRIEDRICHRODA, BERGGASTHOF TANZBUCHE – 18 Uhr – Grillabend GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr – Ekhof-Festival „Romeo und Julia“

FRIEDRICHRODA, SPORTBAD – 20 Uhr – 3. Schwimmbaddisco

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Tanzabend

Sonntag, 4. August FINSTERBERGEN, KURPARK – 10.30 Uhr – Frühkonzert der Heimatkapelle FRIEDRICHRODA, HEUBERGHAUS – 13.30 Uhr – Blasmusik FINSTERBERGEN, KURPROMENADE – 19 Uhr – Abendblasen der Heimatkapelle GOTHA, EKHOF-THEATER – 15 Uhr –

Donnerstag, 8. August FRIEDRICHRODA,

KURPARK

9.30 Uhr – Wanderung

Dienstag, 13. August FRIEDRICHRODA, KIRCHPLATZ – 9.30 Uhr – Nordinc Walking

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10 Uhr – Von Rittern, Schwertern und Kettenhemden FRIEDRICHRODA, KURPARK – 14 Uhr – Wanderung zur Marienglashöhle

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10 Uhr – Es war einmal – Tiere im Märchen GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 19 Uhr – Kino „Lili Marleen“

Groß und Klein

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Bingo-Abend

FRIEDRICHRODA, KURPARK – 19.30 Uhr – Parksingen mit Harmonie e. V.

Freitag, 9. August FINSTERBERGEN, HAUS DES GASTES

FRIEDRICHRODA, ST. BLASIUS KIRCHE – 19 Uhr – Gutenacht-Geschichten für

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Comedy-Satireabend

– 9.30 Uhr – Wanderung

Mittwoch, 14. August

GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr –

FRIEDRICHRODA,

Ekhof-Festival „Romeo und Julia“ GOTHA, HAUPTMARKT – 20 Uhr – Rendevous mit Gothaer Liebespaaren

9.30 Uhr – Wandern

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Schlagerparty

Samstag, 10. August GOTHA, HAUPTMARKT – 11 Uhr –

Großes ZuckertütenLunchbuffet Für jeden Schulanfänger wächst am hoteleigenen Zuckertüten-Baum eine Zuckertüte. 24. August 2013 von 11.30 bis 14.00 Uhr Preis: 22,00 5 p. P. (für Kinder bis 8 Jahre – kostenfrei, bis 12 Jahre – 10,00 5)

Herbstlunch zum Erntedankfest mit Wildgerichten 6. Oktober 2013 von 11.30 bis 14.00 Uhr

Preis: 23,00 5 p. P.

(für Kinder bis 8 Jahre – kostenfrei, bis 12 Jahre – 10,00 5) Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bitte reservieren Sie rechtzeitig Ihre Plätze.

Quality Hotel am Tierpark • Ohrdrufer Str. 2b • 99867 Gotha Tel. 0 36 21 / 71 70 • E-Mail: info@quality-gotha.de

KIRCHPLATZ –

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10 Uhr – Mit Tornister, Schiefertafel und Griffel

Donnerstag, 15. August FRIEDRICHRODA, 9.30 Uhr – Wanderung

KURPARK


SERVICE-OSCAR GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10 Uhr – Hüpfkästchen, Springseil und Murmel; – 19 Uhr – Leben am Hofe, Alltag in einer barocken Residenz FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Bingoabend

Freitag, 16. August

15 Freitag, 23. August FINSTERBERGEN, HAUS DES GASTES – 9.30 Uhr – Wandern FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Schlagerparty

Samstag, 24. August GOTHA, QUALITY HOTEL TIERPARK –

FINSTERBERGEN, HAUS DES GASTES

11.30 Uhr – Zuckertüten-Lunchbuffett

– 9.30 Uhr – Wanderung

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN

GOTHA, INNENSTADT – 19 Uhr – Gotha

Barockfest

glüth an

FRIEDRICHRODA, KURPARK – 15 Uhr

GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr –

– Konzert Polizeimusikkorps

Ekhof-Festival „Romeo und Julia“

FRIEDRICHRODA, BERGHOTEL TANZBUCHE – 18 Uhr – Grillabend GOTHA, LANDHAUS & BURG ROMANTIK – 18 Uhr – Open Air Konzert GRÄFENHEIN, DREIFALTIGKEITSKIRCHE – 20 Uhr – Gospelkonzert; – 22 Uhr –

FINSTERBERGEN, COUNTRY CLUB – 19 Uhr – Countryfest

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Schlagerparty GOTHA, HAUPTMARKT – 21 Uhr – Rundgang mit dem Gothaer Nachtwächter

Konzert „The Facility“

FINSTERBERGEN, COUNTRY CLUB –

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Tanzabend GOTHA, SCHLOSSHOF – 21 Uhr –

13.30 Uhr – Countryfest; – 20 Uhr – Tanz

Ekhof-Festival, Abschlusskonzert

Samstag, 17. August FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 12 Uhr – Sommerfest; ab 18 Uhr –

FINSTERBERGEN,

KURPARK

GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 14 Uhr –

10.30 Uhr – Liebensteiner Musikanten

Tanz mit Rudi

FRIEDRICHRODA, HEUBERGHAUS –

FRIEDRICHRODA, KURPARK – 15 Uhr

13.30 Uhr – Thüringer Heimatmusikanten

– Gospelkonzert

FRIEDRICHRODA, REINHARDSBRUNN

FRIEDRICHRODA, BERGGASTHOF TANZBUCHE – 18 Uhr – Grillabend GOTHA, AUGUSTINERKIRCHE –

– 14 Uhr – Elisabethtag

18 Uhr – Musik im Augustinerkloster 4 GOTHA, EKHOF-THEATER – 19 Uhr – Ekhof-Festival „Romeo und Julia“ FRIEDRICHRODA, HEUBERGHAUS – 20 Uhr – Jubiläum mit Live-Musik

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Live-Musik

Sonntag, 18. August FRIEDRICHRODA, HEUBERGHAUS –

GOTHA, INSELBERGBLICK – 11 Uhr – 3. Sparkassen-Bürgerturmlauf, Heimatfest

Montag, 26. August GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 14 Uhr – Literatur-Cafe

FRIEDRICHRODA, KURPARK – 14 Uhr – Stadtführung

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL– 20.15 Uhr – Musikalische Zeitreise

Dienstag, 27. August

10 Uhr – Einweihung Abenteuerspielplatz

FRIEDRICHRODA, KIRCHPLATZ –

FINSTERBERGEN, COUNTRY CLUB –

9.30 Uhr – Nordic Walking

10 Uhr – Country-Fest & Frühschoppen

GOTHA,KLUB „GALLETTI“ – 14 Uhr –

FRIEDRICHRODA,

KIRCHPLATZ –

Musik-Cafe’

14 Uhr – Kräuterwanderung

FRIEDRICHRODA, KURPARK – 14 Uhr

GOTHA, ST. LUKAS KIRCHE – 14 Uhr –

– Wanderung zur Marienglashöhle; 9.30 Uhr – Parksingen

Ökumenischer Gottesdienst

GOTHA, EKHOF-THEATER – 15 Uhr – Ekhof-Festival „Klingende Kostbarkeiten“

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – ComedySatireabend

Montag, 19. August OHRDRUF, JUGENDZENTRUM NETZWERK – Ferienspiele FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Musikalische Zeitreise

Dienstag, 20. August FRIEDRICHRODA,

KIRCHPLATZ –

9.30 Uhr – Nordic Walking

FRIEDRICHRODA, KURPARK – 14 Uhr – Wanderung Marienglashöhle

FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Comedy-Satireabend

Mittwoch, 21. August FRIEDRICHRODA,

KIRCHPLATZ –

9.30 Uhr – Wandern

TABARZ, KURPARK WINKELHOF – 21 Uhr – Tabarzer Kinosommer

Donnerstag, 22. August FRIEDRICHRODA, KIRCHPLATZ – 9.30 Uhr – Wandern

FRIEDRICHRODA, ST. BLASIUS KIRCHE – 19.30 Uhr – Orgelkonzert FRIEDRICHRODA, AHORN BERGHOTEL – 20.15 Uhr – Bingo-Abend

Mittwoch, 28. August GOTHA, MARGARETHENKIRCHE – 19.30 Uhr – Gothaer Orgelzyklus lV

Tr ä u m e

Vom 2. bis 4. August (jeweils ab 10 Uhr) lockt ein besonderer Höhepunkt der Gartensaison nach Ohrdruf: Auf dem Privatgelände des „Kupferschlösschens“ bieten über 100 Aussteller ausgesuchte Produkte für Haus und Garten. An allen Tagen lockt gleichzeitig ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus Expertenvorträgen und musikalischen Darbietungen. Für Groß und Klein gleichermaßen spannend ist das Angebot der Abenteuerschule Suhl: Lagerfeuer, Brotbacken auf indianische Art, ein Slackline-Parcours und ein Kanu-Workshop stehen für alle Mutigen bereit. Der Eintritt beträgt 8 Euro für eine Tageskarte; ermäßigt 6 Euro und Kinder bis 12 Jahren genießen in Begleitung eines Erwachsener freien Eintritt. An beiden Abenden laden die Veranstalter zudem zu Konzerten ein. Irish Folk wird am Freitag für gute Stimmung sorgen – Acoustic Revolution spielen dann am Samstagabend auf. Einlass für die Abendveranstaltungen ist 18.30 Uhr. Noch mehr Infos: www.gartenkönig.com

IMPRESSUM

Sonntag, 25. August

Sommernachtsball

GartenHaus- &

Ausgabe Gotha

Internet:

Auflage: 64.200 Exemplare Verbreitung: Landkreis Gotha Beliefert werden kostenlos alle erreichbaren Haushalte des Landkreises Gotha. Ein Rechtsanspruch auf Belieferung besteht nicht. Herausgeber: MSB Verlags-, Vertriebs- und Werbe GmbH & Co. KG; Oststr. 51a; 99867 Gotha Verlag Geschäftsführung: Maik Schulz (V.i.S.d.P.) Telefon: (03621) 211 90 - 0 Fax: (03621) 211 90 -19

E-Mail:

www.oscar-am-freitag.de www.gothaer-internetzeitung.de verlag@oscar-am-freitag.de

Projektleitung Gotha: Andrea Fanselau Anzeigenleitung: Klaus Liem (msb) E-Mail: anzeige@oscar-am-freitag.de Verantw. Redakteur: Maik Schulz E-Mail: redaktion@oscar-am-freitag.de Technik/Satz: Druck: Vertrieb:

msb kommunikation, Gotha ORD GmbH, Alsfeld Werbeverteilung Blitz

Es gilt die Preisliste 01/10 vom Januar 2010.


JULI 2013

SPD VOR ORT

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Von heimlicher Liebe und Extra-Geld:

Guten T Gu Tag, l be Leserinnen un lie d Leser, Endlich Sommer, en dlich Urlaub oder Ferien – so denken sicher die meisten von uns, und nach einem furchtbar langen Winter un d vielleicht auch viel Hektik oder Str ess ist bei vielen tatsächlich derzeit „der Akku leer“. delt und umgelenkt, und es Höchste Zeit also für ein paar freie ist deshalb sehr schwierig, ierig, an Tage zur Entspannu ng und Erholung. Irg endwie tückisch ist Extra-Geld heranzukommen“, mmen“, das Ganze aber tro tzd m an em, denn obwohl de n So mmer so herbeiseh schildert Hey die Situation tion der nt, zeigt ein Blick der, dass schon wi auf den Kalened vergangenen Wochen. er mehr als die Hä lfte des Jahres rum Was viele zu Silve ist! ster machen, habe ich bereits jetzt m – nämlich zurückge al getan sch au t au f die ve rgangenen Monat Gemeinsam mit Gothas Jahresbeginn. Für e seit unsere Fraktion un d mich sind da etlic Eindrücke bestimm Finanzdezernentin Marlies he end: Seit Januar haben Mikolajczak hatte die e HartVerwaltung und Sta dtrat um die Erste des Haushaltsplans llung gerungen, kein lei näckigkeit nun aber Erfolg: chtes Unterfangen die öffentlichen Ka , denn sse n sin d überall nicht volle Die Förderung fürs WinterTrotzdem begleite r geworden. n uns gleichzeitig auch die großen Ba palais wird aufgestockt, t, „das haben in Gotha, de uvornn in unserer Stadt wird unglaublich investiert. Ich beob entlastet den städtischen schen viel achte mit Staunen , wie schnell das W palais als neues Sc Haushalt und bringtt das interhmuckstück an de r Orangerie Gesta nimmt, freue mich lt anauf die Wiedererö fleißige Team der Bibliothek othek ffnung des Herzogli Museums im Herb chen st, und wenn auch zum Strahlen“, freut sich das Stadtbad bei se Bau etliche Proble inem me bereitet hat, ka Matthias Hey. nn ich augenzwink so viel verraten: ernd Jede Sitzungsstun de zu Gothas größ tem Bauvorhaben sich gelohnt, und Zum Ende des Jahres will hat die längste Zeit de s Wartens auf den Sprung ins kühle Na ersten ss ist vorbei! er einen erneuten Anlauf auf Und was die jüngs te Diskussion um die beim Kultusministerium um Erhöhung der Parkg bühren betrifft: Hi eer haben wir Flagg e gezeigt und eine nehmen, „vielleicht gibt ibt runde organisiert, Podiumsdie gutbesucht, ma nchmal kontrovers Fälle aber der Ansto es noch ein paar zusätztz, auf alle ß zu weiteren sach lichen Diskussione die En tw ick lun liche Restmittel, und die g unserer Innensta ie n über dt war. In einigen Tagen ge ht es dann für mein können wir in Gotha ha e Fraktion und mich schon wieder weite r mit dem kommun gut gebrauchen“, ist st alpolitischen Gesch und auch Sie hat de äft, r Alltag sicher wied er schnell im Griff. sich der Gothaer Abge-dahin heißt es aber: Bis Akku aufladen, ein wenig entspanne erholen, denn bis ordnete sicher. n und Silvester warten no ch genug knifflige gaben auf uns alle! AufEine schöne Urlau bs-, Ferien- und So mmerzeit wünsch deshalb Ihr t Ihnen Matthias Stender Vorsitzender der Sta dtratsfraktion SPD/ B90 GRÜNE

Winterpalais wird zusätzlich gefördert Sie hat längst eindrucksvoll Gestalt angenommen: Gothas neue Stadtbibliothek ist schon jetzt ein echter „Hingucker“ in der Friedrichstraße.

Freut sich über Extra-Geld: Matthias Hey Mit Eigenleistung der Residenzstadt Gotha und mit Mitteln des Landes wird auf diese Art das historisch bedeutsame Winterpalais sinnvoll und neu genutzt. „Meine heimliche Liebe in Gotha ist ja unsere alte Bibliothek in der Orangerie“, gesteht Matthias Hey schmunzelnd, „aber ich freue mich auch auf die neue im Winterpalais“, so der Gothaer Abgeordnete im Thüringer Landtag. Eben jene neue Bibliothek soll auch einen ansprechenden Veranstaltungsraum bekommen, der beispielsweise für Lesungen und kleinere Veranstaltungen genutzt wird. Die gute Nachricht: Für die Ausstattung dieses Veranstaltungsraumes hat Matthias Hey eine zusätzliche Förderung des Freistaats organisieren können. Für insgesamt 60.000 Euro für Trennwände zur praktischen Raumteilung und für weitere technische Ausstattung hatte sich der Gothaer beim Thüringer Kultusminister stark gemacht und damit nun Erfolg gehabt. Das war allerdings komplizierter als ohnehin schon, „durch die Hochwasserkatastrophe im Osten Thüringens werden derzeit viele Mittel der Ministerien gebün-

Bereits jetzt ein Schmuckstück: Gothas neue Stadtbibliothek in der Friedrichstraße

Direkt im Herzen der Stadt und immer für Sie da: Öffnungszeiten: Das Bürgerbüro HEYlive am Mo bis Do: 10 bis 18 Uhr Hauptmarkt 36 Freitag: 10 bis 16 Uhr Telefon: 03621 73 32 16 Weitere Informationen vom und über den Hey unter www.matthias-hey.de

Matthias Hey ist jeweils montags im Wahlkreis unterwegs und von 16 bis 18 Uhr in seiner Bürgersprechstunde direkt im Büro vor Ort. Voranmeldungen sind zwar erwünscht, aber wie immer gilt: Abgewiesen wird niemand !!!


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SPD VOR ORT

Thüringer Jusos fordern in Gotha eine umfassende Verfassungsschutzreform! Auf ihrer Landeskonferenz in der Stadthalle zu Gotha am 01./02. Juni beschlossen die Jusos Thüringen Leitlinien für einen weiteren Umgang mit dem Landesamt des Verfassungsschutzes. Die Jusos Thüringen wollen sich auch weiterhin kritisch mit der Existenz eines Inlandsgeheimdienstes auseinandersetzen. „Gerade nach den unzähligen Verfehlungen in den letzten Jahrzehnten kann es kein ‚Weiter-so!’ geben. Es wird Zeit für eine breitere gesellschaftliche Debatte, ob ein Verfassungsschutz in unserer Zeit noch notwendig ist“, so der Landesvorsitzende der Jusos Thüringen Markus Giebe. Solange der grundgesetzliche Auftrag zur Durchführung eines Verfassungsschutzes besteht, fordert die Jugendorganisation der SPD klare gesetzliche Regeln, die insbesondere eine verbesserte parlamentarische Kontrolle ermög-

lichen. Dazu Markus Giebe: „Die parlamentarische Kontrollkommission war personell nicht ausreichend ausgestattet. Wir fordern einen ständigen Sachverständigen, der die dringend notwendige Kontrolle der Parlamentarier und Parlamentarierinnen unterstützt!“ Die Jusos fordern außerdem einen personellen Neuanfang im Landesamt und keine vorgeschobene Debatte über die organisatorische Ausgestaltung. Die Frage, ob der Verfassungsschutz zukünftig im Innenministerium oder als eigenständige Behörde fortbesteht, kann keine Personal- und Aufgabenkritik ersetzen. „Wichtig ist nicht, wo der Briefkasten hängt, sondern welche Befugnisse der Verfassungsschutz hat und wer ihn kontrolliert“, so Giebe. Schließlich muss die bisherige V-Mann-Praxis beendet werden.

Peter Leisner (r.) wird vom Juso-Landesvorsitzenden Markus Giebe aus dem Landesvorstand verabschiedet. Leisner hatte zwei Jahre als dessen Stellvertreter die Geschicke der Jusos Thüringen mitgeprägt. Die Jusos im Landkreis Gotha führt der 24-Jährige auch weiterhin. SPD-Ortsverein 99867 Gotha | Hautmarkt 36 Telefon: 03621 733216 E-Mail: info@spd-ortsverein-gotha.de www.spd-gotha.de

Stadtratsfraktion SPD/Bündnis 90 GRÜNE Stadtratsbüro der Stadtverwaltung Gotha 99867 Gotha | Rathaus | Hauptmarkt 1 Telefon: 03621 222239 E-Mail: spd-gruene.gotha@web.de

Impressum: SPD Gotha, Redaktion: Matthias Hey (V.i.S.d.P.), Hauptmarkt 36, 99867 Gotha

JULI 2013

Zukunft entwerfen und Wahlprogramm planen: Gothaer SPD packt’s an, ruft zum Mitmachen auf! „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ – diese Frage stellt sich auch die Gothaer SPD, die sich bereits jetzt mit den Kommunalwahlen des kommenden Jahres beschäftigt.

Ruft zum Mitmachen auf: Gabriele Reichstein „Wir wollen herausarbeiten, was für uns und unsere Stadt perspektivisch wichtig ist“, erklärt Gabriele Reichstein, die neue stellvertretende Vorsitzende des Gothaer Ortsvereins der SPD, „also welche Ideen und Vorstellungen haben wir in den Bereichen Haushalts- und Finanzpolitik, aber auch Sport, Kultur, beim Vereinsleben und bei baulichen Maßnahmen hier vor Ort“. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Ortsvereins und der Stadtratsfraktion von SPD/B90 GRÜNE wurde deshalb jüngst eine Zukunftswerkstatt gegründet, bei der engagierte Kommunalpolitiker ein Programm mit klaren Prämissen und Zielen entwerfen wollen, mit dem man in den Wahlkampf 2014 starten wird. „Im Grunde hören wir von verschiedensten Seiten, was einige hier in Gotha NICHT wollen. Das nehmen wir auf, aber das allein reicht uns nicht“, so Reichstein, und sie betont: „Als größte Fraktion im Stadtrat und engagierter Ortsverein der SPD haben die Leute ein Recht darauf, von uns zu erfahren, was wir wollen, und nicht wogegen, sondern wofür wir stehen und wie unsere Ideen für die Zukunft Gothas sind!“ Zum ersten Mal trifft man sich in dieser Runde direkt nach der Sommerpause. Ganz wichtig: Ideen „von außen“ sind dabei ausdrücklich willkommen und erwünscht. Gabriele Reichstein ermuntert deshalb auch all jene, die kein Mitglied der SPD sind, die Stadträte und Ortsvereinsmitglieder anzusprechen und selbst Ideen und Vorschläge einfließen zu lassen. Dabei können gern auch alle weiteren Kommunikationsmöglichkeiten der Fraktion und des Ortsvereins genutzt werden, die hier auf der Doppelseite aufgeführt sind.


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OSCAR QUERBEET

Ferienspaß mit leibhaftigem Bürgermeister AM MONTAG BEGANNEN INTEGRATIVE FERIENSPIELE DES BODELSCHWINGH-HOFES Vom 22. Juli bis zum 2. August 2013 ist es wieder einmal soweit: Der Familienunterstützende Dienst (FUD) des Bodelschwingh-Hofes Mechterstädt organisiert integrative Ferienspiele für Kinder mit und ohne Handicap. Für Thomas Gurski, den Geschäftsführer des Bodelschwingh-Hofes Mechterstädt, ist die spendenfinanzierte Durchführung dieser Ferienspiele eine „Erfolgsgeschichte“. Er betont: „Es gibt hier überhaupt keine Probleme zwischen den behinderten und nicht behinderten Kindern“ und weiter „der integrative Ansatz wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft“. Zusammen mit dem Familienunterstützenden Dienst des Bodelschwingh-Hofes gibt es seit fünf Jahren Ferienspiele. Einst begann alles in den Frühjahrsferien. Susan Bischoff, die Leiterin des Familienunterstützenden Dienstes kann viel erzählen von „ihren“ Ferienspielen. Zusammen mit Kollegin Simone Linzert und BA-Stu-

dentin Maria Klemm werden die Ausflüge geplant und schließlich auch umgesetzt. Diesmal ist unter anderem ein Besuch auf der EGA geplant, ein Therapie-Hund wird ausgeführt, es findet Reiten statt u. v. m. Die gemischte Gruppe wird „aufgeteilt“, so dass nicht behinderte Kinder Aufgaben bekommen, sie passen z. B. auf die „Weglauf-tendenzierten“ Kinder auf und fühlen sich so richtig „wichtig“. Es gibt für diese Kinder also keinesfalls eine Unterforderung. Außerdem warten genug Aufgaben im Tagesablauf auf sie. Die Kinder – im Alter zwischen sechs und 18 Jahren – werden im gesamten Landkreis Gotha von zu Hause abgeholt. Jeder Morgen beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Wichtig zu wissen: Diese Art von Ferienspielen wird von der Aktion Mensch unterstützt, so dass die Eltern das Geld für Eintritte und Verpflegung bezahlen müssen. Für eine besondere Ferienaktion konnte Susan Bischoff den Waltershäuser Bürgermeister gewinnen. Und so war Michael

Thomas Gurski (2.v.l.) und Waltershausens Bürgermeister Michael Brychcy bei den Kneippschen Anwendungen im Wassertretbecken. Brychcy beim Kneippen in Tabarz dabei. „Die Hemmschwelle für den Umgang mit behinderten Kindern ist noch sehr groß. Sicherlich auch, weil man mit behinderten Menschen im Alltag nicht soviel zu tun hat. Dabei sein, zeigen dass man auch als Bürgermeister bestimmte Hemmschwellen überwinden muss. Zeigen, dass Respekt vor dieser Arbeit da ist, sehr großer

Respekt“, all das bewegte Brychcy, diesen Termin gerne wahrzunehmen. Am meisten jedoch imponieren ihm die engagierten Menschen, die ein Gespür für den Umgang mit diesen Menschen haben, und sich mit all ihrer Erfahrung und ihrem Wissen für sie einsetzten.Am wichtigsten aber ist die Menschlichkeit!“ Romy Siptroth-Schulz

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OSCARS SPORTPLATZ

Kugeln für Hilfsfonds G E N E R A LV E R S A M M L U N G D E R R A I B A 4.000 Euro spendet die Raiffeisenbank Gotha eG der Hochwasser-Hilfe. Dafür startete die 2013er Generalversammlung sportlich: Gothas Kugelstoß-Recke Andy Dittmar animierte das Team und die Mitglieder, sich die Kugel zu geben: Beim „JedermannSpaßstoßen“ klingelten für jeden der insgesamt 600 gestoßenen Meter anschließend fünf Euro in den Spendentopf. Der Vorstand packte dann noch einen Tausender für die sehenswerte Summe dazu. Fast 150 Bankeigentümer kamen ins Bürgerhaus nach Günthersleben-Wechmar. So viele wie noch nie. Ob das starke Interesse durch die aktuellen Turbulenzen auf dem Finanzmarkt befeuert oder weil vorab aufs ungewöhnliche Spendenprojekt aufmerksam gemacht wurde – das war nicht zu ergründen. Auf alle Fälle zeigten nahezu alle am Kugelstoßring ungeahnten Ehrgeiz und Kampfeswillen: Dafür verzichteten die Damen für Momente auf ihr feines, aber absatzbewehrtes Schuhwerk und entledigten sich die Herren des Jacketts. „BiG“-Boy Andy D. gab zudem nützliche Hinweise und so flogen die Kugeln meist im zweiten Versuch deutlich weiter. Immer für den guten Zweck … Auch Andy packte zu (Foto): 22,47 m werden vermessen. Das wäre neuer Senioren-Weltrekord gewesen – hätte der Spaßvogel die Weite nicht mit der 5kg-Junioren-Kugel gestoßen und wäre der Wettkampf angemeldet gewesen.

Auf die Gaudi folgte dann konzentrierte Arbeit: Die Vorbereitung auf die Generalversammlung der RaiBa war gründlich. „Das ist schließlich der Moment der Wahrheit gegenüber den Mitgliedern und Miteigentümern“, beschrieb Vorstand Jürgen Hackethal die besondere Herausforderung. Seit mehr als 150 Jahren sichert das Genossenschaftsprinzip, dass jedes Mitglied eine Stimme in diesem Gremium hat. Damit wird nicht der Vorstand entlastet, falls die Bilanz des Vorjahres und das Ergebnis der Prüfer positiv ausfiel. Den Eigentümern kommt auch das Recht zu, den Aufsichtsrat zu bestimmen und die Verwendung des Überschusses. 2012 war nicht einfach und dennoch ein gutes Jahr für die RaiBa. Das machte Vorstand Jürgen Hackethal an drei Eckdaten fest: 1. Die Bilanzsumme wuchs um rund 9 Mio. Euro auf 166 Mio. Euro. 2. 2012 wurden rund 25 Mio. Euro neue Kredite ausgegeben. Dadurch wuchs das Gesamtvolumen der Kredite um 14 Prozent und betrug rund 98 Mio. Euro. Dazu kamen weitere 8 Mio. Euro Kredite, die die RaiBa vermittelte und die durch ihre Verbundpartner ausgereicht wurden. 3. Das Betriebsergebnis fiel zudem rund 50 Prozent höher aus, als es im Verbandsdurchschnitt erreicht wurde. Deshalb konnten sich auch die rund 3.300 Mitglieder wieder 5 Prozent Dividende auf ihre Anteile ausschütten. Aus dem gleichen Grund wurden Rosmarie Walter und Dr. Eberhard Dierchen wieder in den Aufsichtsrat gewählt, den Beate Willmes und Ralf Grünewald komplettieren. Dieses Quartett hat seit über 20

Dritter SparkassenBürgerturmlauf Der Bürgerturm auf dem Krahnberg von Gotha ist ein beliebtes Ausflugsziel in Thüringen geworden. Die Vereinsmitglieder des Bürgerturm Vereins Gotha e. V. begingen Anfang Juni bereits den 4. Jahrestag des Bürgerturmes. Hunderte Besucher feierten diesen Geburtstag bei guter Kost und Unterhaltung. Am 25. August findet der 3. Sparkassen-Bürgerturmlauf, unterstützt durch den Hauptsponsor, die Kreissparkasse Gotha, statt. Um 11 Uhr starten die ersten Freizeitläufer auf einer 8 km oder 16 km Strecke. Die Walking-Sportler werden über 8 km starten. Auf eine professionelle Zeitnahme und Altersklasseneinteilung wird verzichtet. Die Kinder können sich über einen Kilometer ab 12 Uhr messen. Der Organisationsbeitrag für die Teilnehmer am Lauf (außer Kinder) beträgt zwei Euro (Nachmeldungen am Start kosten fünf Euro). Anmeldungen zum Lauf per Fax (03621/406615) oder E-Mail (Joerg.Kupfer@gmx.net). Der Sparkassen-Bürgerturmlauf wird durch das Heimatfest der Mitglieder des Bürgerturmvereins von 11 bis 18 Uhr begleitet. Für das leibliche Wohl gibt es Thüringer Spezialitäten vom Grill und aus der Gulaschkanone sowie Kaffee und Kuchen. Gute Unterhaltungsmusik rundet das Heimatfest ab.

Jahren den Blick aufs große Ganze wie auch aufs Detail und trägt damit zum Erfolg der Genossenschaftsbank bei. „Wir sind Originale!“ – das behauptet die RaiBa von sich: 2012 lockerte in Mühlberg der „Art der Stadt Gotha e. V.“ mit einem Theaterstück über FriedrichWilhelm Raiffeisen die Generalversammlung auf. In diesem Jahr gab es nach dem sportlichen ein musikalisches Entree. Als „Puster B. & Co.“ traten Sophia Volk und Mathilde Heizmann (Violine); Henrike Cremer (Cello); Henriette Kempfert und Johanna Pfeifer (Gitarre) sowie Jonas Osdrowski und Jessica Wagner (Percussion) auf – allesamt Siebtklässler und nur des Spaßes wegen Musiküsse. Durch den Abend führte Maik Scholkowski. Der Sportreporter und

Radiomoderator hatte schon dem diesjährigen Agrartag in Gotha eine besondere Note verpasst. Auch wenn beim Kugelstoßen eigentlich alle Gewinner waren, gab es für die jeweils Besten zum Schluss Präsente: Die Damen-Konkurrenz (unter 50 Jahren) gewann Anja Ballin mit 6,04 m. Bei den Ü-50-Frauen holte sich Jeannette Asmus mit 4,67 m den Sieg. Gerd Steuding wuchtete als Bester der „jungen“ Herren die 5-kg-Kugel auf 10,60 m. Die Seniorenkonkurrenz sah Thomas Reich mit 9,04 m als Sieger. Jutta Vogel siegte in der Damenwertung des RaiBa-Teams mit 6,21 m und Chris Scharfen, Auszubildender im 1. Lehrjahr, war mit 9,49 m bester Mann. Rainer Aschenbrenner

LV feiert 20. Geburtstag Sein 20-jähriges Bestehen feiert der LV Gothaer Land am 27. September 2013. Grund genug für den Vereinschef Klaus Breitsprecher, mit Unterstützung von Oscar am Freitag alle ehemaligen Athleten und Trainer einzuladen. Denn die Geburtstagsfeier wird ab 17 Uhr im Haus des Gastes (Am Wallgraben 1) in Winterstein gefeiert. „Wir würden uns freuen, wenn so viele aktive wie ehemalige Mitglieder zu diesem Ereignis kommen“, meint Breitsprecher dazu, „aber von vielen haben wir auch keine aktuelle Adresse, so dass uns nur dieser Weg in die Öffentlichkeit bleibt!“ Also: Alte wie junge (Ex-)Leichtathleten, die mitfeiern wollen, melden sich bitte per E-Mail bei: lvgothaerland@t-online.de.

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OSCAR QUERBEET

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Vom Lebenretten

Ein besonderes Jubiläum

D L R G G O T H A L E I S T E T V I E L F Ä LT I G E S

ÜBER DJ RENÉ WILLING

Der Slogan ist kurz, prägnant und sitzt: „Und übrigens: Wir retten Leben!“ Unter diesem Motto feiert die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihr 100-jähriges Bestehen und weist damit auf eine erfolgreiche Karriere hin. Seit 1925 existiert eine eigene Ortsgruppe in Gotha. Mit aktuell 421 Mitgliedern zählt sie zu den mitgliederstärksten Verbänden in Thüringen. Als größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt hat die DLRG mehr als eine Million Mitglieder. Doch auch andere Zahlen beeindrucken: Seit Gründung der DLRG wurden durch sie über 65.000 Menschenleben gerettet. Doch die DLRG kann noch mehr: Die Kinder, die sich jeden Mittwoch im Stadtbad in der Karl-Schwarz-Straße in Gotha zum gemeinsamen Schwimmen einfinden, lernen, wie sie anderen Menschen helfen können und gleichzeitig zu erkennen, wann sie selbst in Not sind. Vorsitzender Rainer Blechschmidt möchte den Mädchen und Jungen bewusst machen, wie schnell das eigentlich unbedenkliche Wasser zur Gefahrenquelle wird und der Kampf gegen den nassen Tod immer wieder aufgegeben werden muss. Deswegen sei es für den Verein von großer Wichtigkeit, dass der Nachwuchs nicht zu kurz kommt und sich immer wieder Kinder bei der DLRG anmelden, um im Badeurlaub die Sorgen hinter sich zu lassen. Der 76-jährige Wolfgang Kellermann, das älteste Mitglied in Gotha, hat viel zu

erzählen. Kein Wunder: Seit 62 Jahren ist er durchgängig bis zum heutigen Tag aktiv und erzählt „jungen Dingern“ gerne die kleinen Geschichten von der DLRG Gotha. „Jeder Nichtschwimmer wird zum Schwimmer und jeder Schwimmer zum Rettungsschwimmer gemacht“, so Kellermann und führt weiter aus: „Nach der Wende wurde vor allem die Jugendarbeit gefördert und gestärkt. Die DLRG Jugend entstand und sorgte für eine erstaunlich gute Resonanz, da sie sich durch Teamarbeit und stetige Bereitschaft auszeichnete.“ Zahlreiche Freizeitaktivitäten werden seit dem einzig allein durch die jungen und ehrenamtlich arbeitenden Helfer ermöglicht. Ob Einsätze bei der Wasserwacht an der Küste, Kinderfreizeiten oder regelmäßiges Training – der Nachwuchs ist engagiert und hat Spaß am Rettungsschwimmen. Selbst das jüngste Vereinsmitglied, die 3-jährige Lena Stasulewitz, weiß, wie wichtig Baderegeln sind und freut sich bereits darauf, ihr Seepferdchen zu bekommen. Die DLRG finanziert sich durch die Mitgliederbeiträge und hofft immer auf neue Interessierte, egal ob groß oder klein. Zum Schluss meint Wolfgang Kellermann noch mit einem Schmunzeln: „Das gemütliche Beisammensein in einer lauen Sommernacht schätzen wir natürlich auch sehr, denn es gibt doch nichts Schöneres, als bei einem kühlen Getränk das friedliche Wasser zu genießen und die Seele baumeln zu lassen.“ Lisa Zimmermann

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„Kranz voll, Leute voll, DJ voll“ titelte Oscar am Freitag vor knapp zehn Jahren über das 20. Bühnenjubiläum des bekannten Gothaer DJs René Willing. Noch immer hat er nicht genug. Er lädt am 31. August auf den Sportplatz des TSV 1869 Sundhausen und feiert neben seinem 30. Jubiläum das 1. RETRO „Goldener Kranz Treffen“. Allen Menschen im Landkreis, die nicht mehr wissen, wie man einen Bleistift und

Spaß am Job, kann sich ein Leben ohne DJ-Dasein gar nicht vorstellen, auch wenn der Beruf sich seit den Anfängen von Willing gehörig geändert hat.Willing erinnert sich: „Früher warst du ein Held. Du wurdest teilweise angehimmelt. Heute erwarten die Leute von dir, dass du sie unterhältst.“ Wie gut Willing das kann, hat er auf unzähligen Veranstaltungen bewiesen und will es zu seiner Jubiläumsfeier erneut beweisen. Gemeinsam mit alten Weggefährten wie den DJs Rainer Jung, Steffen Kretschmar, Jürgen Liebe und Marcus Sturm sowie der „JollyJoker Bluesband“ will Willing alte Zeiten aufleben lassen. Apropos alte Zeiten:Wer noch Fotos von damals hat, kann diese gerne an info@renewilling.de schicken. Alexander Linß

DJ René Willing früher (l.) und heute (r.). Noch immer verfolgt er die Mission, Musik zu finden, die die Massen beben lässt. Fotos: privat eine Kassette in einen sinnvollen Zusammenhang setzt sei kurz erklärt: Der „Goldene Kranz“ war eine Gaststätte mit Saal, in dem regelmäßig Tanzveranstaltungen stattfanden. Willing war zuerst Gast und später Schallplattenunterhalter, wie DJs zu DDR-Zeiten hießen. Willing hat noch immer

Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk,

egal wie kurz, egal wie zerbrechlich. Jedes Leben ist ein Geschenk, welches für immer in unseren Herzen weiterleben wird.“ „Es ist eher eine Berufung, als ein Beruf, in den wohl schwersten Stunden der Trauer Trost zu spenden, für Hinterbliebene da zu sein und den öffentlichen Abschied würdevoll und individuell zu gestalten. In enger Zusammenarbeit mit den Angehörigen, erarbeite ich eine Trauerrede, die dem Leben und Wirken des Verstorbenen gerecht wird und den Trauernden die Möglichkeit bietet, diesen bei der Trauerfeier ganz nah bei sich zu haben. Gemeinsam besprechen wir den Ablauf, damit dieser Abschied in liebevoller Erinnerung bleibt.“

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Murphy hat zugeschlagen. Nein, ich meine nicht das morgendliche Unwohlsein nach dem Genuss von zu viel Murphy’s Irish Stout. Ich spreche vom Ingenieur Murphy, der Namensgeber eines der wohl berühmtesten Gesetze der Welt ist. Murphys Gesetz lautet: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ So stehe ich also auf der Baustelle vom neuen Londoner im Schlachthof in Gotha und stelle nach meinem Urlaub fest: Wir wollten eigentlich schon weiter sein. Das Gute ist: Wir alle im Team haben irgendwie mit so etwas gerechnet. Das Schlechte ist: Wir hatten leider Recht. Das ist noch lange kein Grund zu verzagen. Einfach weitermachen und fertig werden, heißt jetzt die Devise. Dafür geben auch alle beteiligten Baufirmen, Gutachter oder Team-Mitglieder ihr Bestes. Wer offenen Auges am Schlachthof vorbeiläuft, wird feststellen, es tut sich was. Das Ergebnis können Sie alle bald bewundern. Ich freue mich schon auf den Moment, wenn das erste Bier aus den Leitungen läuft. Na denn, Prost! Ihr Alexander Linß

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Vorglühen in Gotha Aktion

T H O B E U N D D I E K U LT U R I M A U G U S T MDR-Musiksommer Jedes Jahr schickt der Regionalsender MDR fleißig Musiker durch das Sendeland, um zu zeigen, dass die Rundfunkgebühren gut angelegt sind. Klassik im Sommer ist richtig und kann ruhig beibehalten werden. Diesmal ist wieder Gotha dabei. Am 6.August gastiert in der wunderbaren, fast bescheiden wirkenden Schlosskirche das Ensemble La Mouvance (Foto). Die auch noch schön aussehenden Musikerinnen haben sich auf die Musik des 12. bis 15. Jahrhunderts spezialisiert. Bereits mit ihren Gruppennamen machen sie auf ihre Klänge aufmerksam. „Mouvance“ bezieht sich auf den Variantenreichtum eines Stückes, der in so früher Zeit vor allem mündlich weitergegeben und erst viel später in Manuskripten über die Musik festgehalten wurde. La Mounvance interpretieren englische Musik, die vor allem

während des Hundertjährigen Krieges entstand. Da man zu dieser Zeit in England sehr mariengläubig war, handeln viele Musikstücke von dieser christlichen Person, wie die Marienmesse „Ad Cantus Letitie“, die in der Schlosskirche aufgeführt wird. Gotha glüht auf dem Buttermarkt Man sagt: Große Partys werfen ihre Schatten voraus. Und weiter spricht der Feiernde, dass vor jeder geselligen Zusammenkunft unbedingt „vorgeglüht“ werden muss. Das bedeutet, dass ohne Hemmungen zum Glas gegriffen wird und manch Schnaps durch die Speiseröhre den Weg in den Magen findet. In Gotha ist alles etwas anders, da heißt „vor-

glühen“: schon einmal mit vielen typischen Aktivitäten auf das Fest „Gotha glüht“ im September hinweisen, das übrigens vom 27. bis 29. September stattfindet. „Gotha glüht an“ hört sich besser an und trifft auch voll ins heiße Feuer. Rund um den Brunnen auf dem Buttermarkt gibt es Feuer, Laternenlicht und Windspiele. Spaß und gute Laune stehen an erster Stelle und somit auch die Versteigerung von Hänser und Schluder. Los geht „Gotha glüht an“ am 16.August um 19 Uhr. Trachten beim Barockfest Wer sich an die Trachten der „Europeade“ gewöhnt hat und auch im August schöne, nicht alltägliche Anziehsachen sehen will, der darf das Barockfest am 24. und 25. August nicht verpassen. Da trifft sich der König persönlich mit seinen Untertanen auf Schloss Friedenstein. Ganz normale Bürger zwängen sich in großartige Kleider und vergöttern die „gute alte Zeit“, in der sie in Wirklichkeit aber ein Nichts wären. Wie war es am Hofe von Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-

des Monats vom 29.07. 29.0 – 09.08.2013

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Altenburg, der von 1732 bis 1772 das Zepter fest in der Hand hielt? Alles gibt es dann im Innenhof zu sehen: Friedrich selbst, seine Gemahlin Luise Dorothee und natürlich den ganzen Hofstaat in seiner Sinnlosigkeit.Auch die anwesenden Händler und Handwerker kommen kostümiert und die Soldaten geben außerdem regelmäßig aus einer alten Kanone Schüsse ab, die die Tiere im Park ordentlich erschrecken. Höhepunkte sind am Samstagabend Barockfeuerwerk und allerliebste Klänge der Thüringen Philharmonie, die auch gleich das Ekhof-Festival damit abschließen.

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