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Büro + Küchen

Ausgabe 8 · 11. Jahrgang · 09. Mai 2014

Telefon: 03641 227560 Kahlaische Straße 4 | 07745 Jena

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DA S M A G A Z I N F Ü R J E N A U N D U M G E B U N G Jena/SHK: Franz Purucker schreibt für Oscar am Freitag, was auf den Wahlplakaten zu finden ist.

Heute mit dem

Burgaupark-Journal – im Innenteil!

Jena: Wie der Jenaer Psychologe Franz J. Neyer die Beziehungs- und Familienstudie „Pairfam“ begleitet.

2. Start: mit 66 Jahren ...

Foto: Conni Winkler

… da legt Maria Prechtl los. Erstmals stellt die ehemalige Kunsterzieherin aus Jena ihre Arbeiten in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vor. Vielschichtig, facettenreich und ausdrucksstark sind ihre Bilder, die in den verschiedensten Maltechniken entstanden sind. In einem Interview auf Seite 3 spricht sie über ihre Liebe zur Kunst und darüber, wie es als Kunsterzieherin in der DDR gewesen ist.

Einer für alles!

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OSCARS VORSPIEL

Edito

rial

Guten Tag, liebe Leser. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber unabhängig davon, dass ich durchaus glücklich verheiratet bin: Den Code für eine glückliche Partnerschaft würde ich auch gerne kennen. Die Folge ist logisch: Ich wäre der „Beziehungs-King“ unter allen Freundes-Paaren. Weil ich ja dann weiß, wie es geht. Oder eben auch nicht. Sie wissen schon: Die Sache mit der glücklichen Ehe, ob eine „wilde“ oder eine „offizielle“, eine homo- oder heterosexuelle… Nur: Ich kenne den Code einer glücklichen Partnerschaft (noch) nicht. Das soll sich ändern. Wie? Lesen Sie mal den Beitrag rechts... :-)

RÄTSELGEWINNER Des Rätsels Lösung der vergangenen Ausgabe („Bierbauchgen“) bescheren Karl-Heinz Kröning aus Jena 25 Euro! Glückwunsch an dieser Stelle! Bitte melden Sie sich telefonisch im Gothaer Oscar-Büro (Tel. 03621 2119010).

IMPRESSUM Oscar am Freitag – Ausgabe Jena Auflage: 65500 Exemplare Verbreitung: Stadt Jena & Umgebung Herausgeber: MSB Verlags-, Vertriebs- und Werbe GmbH & Co. KG; Oststr. 51a; 99867 Gotha Geschäftsstelle Jena Adresse: Carl-Zeiss-Platz 3, 07743 Jena Projektleitung: Conni Winkler e-Mail: jena@oscar-am-freitag.de Redaktionsleiter: Maik Schulz (V.i.S.d.P.) e-Mail: redaktion@oscar-am-freitag.de Telefon: (03641) 26 72 108 Fax: (03641) 26 73 109 Verlag Geschäftsführung: Maik Schulz Telefon: (03621) 21190- 0 Fax: (03621) 21190-19 Internet: www.oscar-am-freitag.de e-Mail: verlag@oscar-am-freitag.de Anzeigenleitung Jena: Conni Winkler e-Mail: anzeige@oscar-am-freitag.de Technik/Satz: msb kommunikation, Gotha e-Mail: kontakt@msb-komm.de Druck: Linus Wittich Vertrieb: Eigenvertrieb und TIP-Werbverlag Es gilt die Preisliste 01/10 vom Januar 2010.

Jenaer Begleitung GESUCHT CODE FÜR GLÜCKLICHE PARTNERSCHAFT Wenn im Tierreich die Männchen auf Brautschau gehen, sind sie mitunter ziemlich kreativ: So beeindrucken sie die Weibchen zum Beispiel mit farbenprächtigem Federkleid, skurrilen Tänzen oder furchtlosen Kämpfen. Doch wie funktioniert die Partnerwahl eigentlich beim Menschen und wer findet überhaupt einen Partner? Welche Faktoren beeinflussen, ob sich ein Paar für oder gegen eigene Kinder entscheidet? Welche Paare werden glücklich und warum trennen sich manche wieder? Solche und ähnliche Fragen rund um Partnerschaft, Familie und Sexualität will das Langfristvorhaben „Pairfam“ beantworten. Pairfam steht für „Panel Analysis of Intimate Relationsships and Family Dynamics“ und ist die derzeit umfassendste Partnerschaftsstudie in Deutschland. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt startete 2008 und ist auf insgesamt 14 Jahre angelegt. Kooperationspartner sind die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Universitäten Bremen und Köln, die TU Chemnitz – und nun auch die Friedrich-Schiller-Universität Jena: Die DFG hat dem Inhaber des Lehrstuhls für Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, Prof. Dr. Franz J. Neyer (Foto), für die kommenden zwei Jahre eine Sachbeihilfe von rund einer Million Euro bewilligt. Damit wird die Finanzierung einer Postdoc-Stelle ermöglicht. „Für uns ist es eine große Ehre, an Pairfam beteiligt zu sein, denn es ist ein absolutes Leuchtturmprojekt“, freut sich Prof. Neyer. Im Rahmen von Pairfam werden jährlich circa 12.000 bundesweit zufällig ausgewählte Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebensphasen zu ihrem Familien-, Liebes- und Beziehungsleben befragt. Anhand der erhobenen Daten dieser sogenannten Ankerpersonen können die Wissenschaftler über einen langen Zeitraum hinweg den Verlauf der Biografien untersuchen. „Pairfam berücksichtigt dabei sowohl die für Soziologen interessanten strukturellen Sachverhalte – etwa die Familienkonstellation – als auch die für Psychologen relevanten emotionalen und sozialen Prozesse“, erklärt der Psychologe Neyer. Eine weitere Besonderheit von Pairfam ist, dass nicht nur die Ankerper-

sonen, sondern auch die jeweiligen Partner, Eltern oder Stiefeltern und Kinder befragt werden. „Somit können wir herausfinden, welche Rolle das Familiennetzwerk für die Entwicklun einer Person spielt“, erläutert der Projektkoordinator der Universität Jena. Prof. Neyer und sein Team werden innerhalb der Pairfam-Studie das Themengebiet „Persönlichkeit und Partnerschaft“ bearbeiten. „Neben dem sozio-ökonomischen Kontext beeinflusst auch die Persönlichkeit, ob eine Partnerschaft glücklich ist und ob sich jemand beispielsweise für eine Heirat entscheidet oder nicht“, verdeutlicht der Persönlichkeitspsychologe. Hauptaufgabe der Jenaer Forscher ist es nun, die zukünftigen Befragungen in diesem Themengebiet zu planen und zu begleiten. „Die größte Herausforderung wird sein, einerseits für Kontinuität zu sorgen und andererseits ein Gespür für aktuelle gesellschaftliche Trends zu entwickeln und das Forschungsprogramm entsprechend anzupassen“, so Neyer. Die anderen Themenkomplexe innerhalb der Pairfam-Studie behandeln vor allem Fragen zu Familiengründung, Erziehung und den Beziehungen zwischen den Generationen. Auch wenn es ein Patentrezept für eine glückliche und stabile Partnerschaft womöglich gar nicht gibt: Die Forscher hoffen, mithilfe von Pairfam zumindest wichtige Anhaltspunkte zu finden. Doch nicht nur die Wissenschaft profitiert von der Datenflut, sondern auch die Politik. „Die Studie reflektiert die vielfältigen privaten Lebensformen und langfristigen gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland“, sagt Neyer. „Damit liefert sie eine wichtige Entscheidungsgrundlage für viele politische Fragen, etwa zum Umgang mit dem demographischen Wandel“, betont der Jenaer Wissenschaftler. Claudia Hilbert/FSU

Schro & d l Go

tt

Zu Hause habe ich einen Rundumschlag im Bereich Elektronik gemacht. Handy, Monitor, Laptop gaben vor kurzem nach maximaler Lebensdauer irreparabel den Geist auf. Die Gelegenheit war günstig, alles Nützliche und Unnützliche in Augenschein zu nehmen. Ich fand so manches, was nicht mehr funktioniert, veraltet ist oder aus Sentimentalität aufbewahrt wurde. Doch wohin mit dem Schrott? Das ist in Jena recht einfach. Es gibt seit einiger Zeit Sammelbehälter für Kleinschrott. Ich habe die Gelegenheit genutzt und aussortiert, was so zu finden war. Alte Ladegeräte, der kaputte DVD-Player und sogar ein Videorekorder fanden sich. Das Badradio mit CD-Funktion tut es auch nicht mehr, hält ja heutzutage alles nur fünf Minuten länger als die Garantie. Am Ende kam eine große Kiste zusammen mit Technik, die, einst angeschafft, großen Wert besaß. Dieser inflationäre Verfall stimmt mich nachdenklich. Werden doch in moderner Elektronik wertvolle Rohstoffe verbaut und das in einer Konzentration, wie sie in keiner Lagerstätte vorkommen. In einer Tonne Elektroschrott aus Computern und Laptops sind 70 Kilogramm Kupfer, 140 Gramm Silber und 30 Gramm Gold im Wert von 1500 Euro enthalten. Bei Handys ist die Wertstoffbilanz noch höher. Muss das denn sein, dass so wertvolle Geräte nach zwei Jahren in den Müll wandern? Wirtschaftswachstum hin oder her, die natürlichen Ressourcen der Erde wachsen nicht! Sie werden durch uns Menschen verwertet. Sind sie einmal verbraucht, ist Schicht im Schacht. Nur ein Bruchteil des wertvollen Schrotts wird bisher recycelt. Ich bin froh, meinen Beitrag geleistet zu haben, werde beim Kaufen mehr nachdenken und wünsche mir mehr Sammelstellen für Handys und Elektronik.


OSCAR FRAGT NACH

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Mit 66 Jahren … M A R I A P R E C H T L F E I E RT P R E M I E R E Seit sie einen Stift halten kann, malt Maria Prechtl und interessiert sich für Kunst. Die ehemalige Kunsterzieherin kann sich ein Leben ohne Kunst nicht vorstellen. Für sie ist Kunst ein Lebenselixier, insbesondere während ihrer Krebserkrankung wurde die Malerei zur Therapie. Jetzt, mit 66 Jahren im wohlverdienten Ruhestand, hat sie ihre erste eigene Ausstellung in der Sparda-Bank Jena eröffnet. Oscars Projektleiterin Conni Winkler sprach mit der ambitionierten Künstlerin:

mir, in die künstlerische Richtung zu gehen. Ursprünglich wollte ich Architektur studieren, aber politische und familiäre Gründe sprachen dagegen. Es bot sich für mich an, Kunstlehrerin zu werden. Welchen Anspruch hatten Sie an sich und Ihre Schüler? Ich wollte Augen öffnen und die Freude am Kreativen wecken. Es ist eine ästhetische Lebensqualität, wenn man Kunst und Architektur einzuschätzen weiß.

Frau Prechtl, herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Ausstellung. Wie kam es denn dazu? Meine beiden Töchter haben mich dazu animiert. Sie meinten, meine Werke wären zu schade für die Schublade. Im rühmlichen Ruhestand habe ich endlich die Zeit, die Gelegenheit und den Mut gefunden, meine Bilder, neuere und ältere Werke, öffentlich auszustellen.

Wie unterschied sich der Kunstunterricht in der DDR vom heutigen? Das Leben heute hat so viel mehr Freiheiten, und die zu entdecken und umzusetzen kann sehr lehrreich für Schüler und Lehrer sein. Jeder hat ein Bedürfnis nach Kreativität. Das können Lehrer heute viel besser fördern. In der DDR lag es in der Verantwortung eines Jeden, wie man Freiräume suchte und nutzte. Ich habe meine Freiheiten bis an die vorgegebenen Grenzen der Ideologie, und manchmal auch ein bisschen weiter, ausgeschöpft.

Sie sagen, Sie malen schon immer: Wie kann ich mir Ihre Künstlerkarriere vorstellen? In der Schule wurden meine Kunstlehrer auf mich aufmerksam und rieten

Sie hatten Krebs. Wie hat Ihnen die Malerei geholfen? In Form von Bildern konnte sich äußern, was in mir ist: es wurde Bild. Als ich das Bild vor mir gesehen habe,

dachte ich: Ja, so ist es! Es zeigte sich nicht nur Schmerz, Wut und Trauer, sondern auch ein klares Ja zum Leben. Wenn Sie vor einer leeren Leinwand sitzen, was spüren Sie oder sehen Sie? (Lacht.) Ja, auch ich kenne die Angst vor der weißen Leinwand. Meine Bilder entstehen immer während des Malens selbst. Ich habe keine fertigen Bilder im Kopf. Ich gehe oft von einem Farbfleck aus, der mich animiert. Oder es entsteht etwas aus der Bewegung heraus. Wenn ich mal nichts entdecke, dann sorgt das für Frust. Doch das ist in Ordnung. Manchmal hole ich so ein Bild

später noch mal vor und entdecke doch noch etwas. Aktuell läuft ihre Ausstellung in der Spardabank. Was ist für die Zukunft geplant? Nichts Konkretes. Auf jeden Fall werde ich weiter malen. Ich freue mich, diese Ausstellung ins Leben gerufen zu haben und wünsche mir, dass viele Menschen sie besuchen und mir ihre Eindrücke im ausliegenden Gästebuch mitteilen. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Juni 2014 zu sehen. Vielen Dank für das Gespräch. Conni Winkler ANZEIGE

Altes Haus bleibt jung K I TA S E I D E L H A U S F E I E RT E 4 0 - J Ä H R I G E S Die Kindertagesstätte Seidelhaus des Studentenwerks Thüringen feierte am 8. Mai 2014 ihr 40-jähriges Bestehen. Das Haus in der Seidelstraße kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Seit 1974 wurde das Gebäude als Kindertagesstätte der Universität genutzt. 1991 ging es in die Trägerschaft des Studentenwerks über. Jüngstes Großereignis: Im April 2007 konnte die völlige Rekonstruktion des Hauses nach über einjähriger Bauphase erfolgreich abgeschlossen werden. Doch nicht nur Äußerlich hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. In Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und den AOK Tiger Kids wurde die Einrichtung seit 2009 zur bewegungsfreundlichen Kita. Seit 2010 besteht darüber hinaus eine

neue pädagogische Konzeption, die – unter Beachtung des Thüringer Bildungsplans und in Anlehnung an den Situationsansatz sowie die Philosophie der Reggiopädagogik – mit dem gesamten Team erarbeitet wurde. In diesem Jahr richtete der Elternbeirat der Kita gemeinsam mit dem Förderverein auch eine Homepage als Plattform für die Eltern ein. Überhaupt wird Zusammenarbeit groß geschrieben. Partnerschaften und Kooperationen bestehen u.a. mit dem USV Jena, dem FC CZ Jena, der Talschule, der Freiwilligenagentur, dem Seniorenheim am Villengang. „Für dieses Jahr ist die Einstellung einer ausgebildeten Erzieherin, die gleichzeitig russische Muttersprachlerin ist, geplant“, erklärt die Leiterin Sabine Ackermann, und ergänzt: „Sie soll im Kleinstkindbereich bilingual arbeiten.“

Rückenschmerzen? … nur kurzzeitige Verbesserung? Erkennung und Korrektur von Nervenblockaden (Wirbelverschiebungen) Kennenlerntag 13. Mai • Scan, Untersuchung, Behandlung: 50 Euro statt 100 Euro • nur mit Anmeldung kostenloser Infoabend am 12. Mai HP Torsten Rösch, www.chiropraktik.me wwAnmeldung unter Tel.: 03641 2950796 Amerikanische Chiropraktik Der Chiropraktiker und Heilpraktiker Torsten Rösch möchte mit der amerikanischen Chiropraktik fehlerhafte Wirbelstellungen korrigieren. „So aktiviert sich die Selbstheilung des Körpers auf natürliche Weise“, sagt er. Die amerikanische Chiropraktik behandelt die Ursachen, nicht die Symptome. Störungen des Nervensystems werden durch sanften, gezielten und kontrollierten Druck korrigiert. „Wenn der Fluss lebensnotwendiger Nervenimpulse vom Gehirn aus gestört wird, kann das Fehlfunktionen, Krankheiten und Schmerzen zur Folge haben“, meint der Experte. Die Wirbelsäule ist der knöcherne Schutz für das dort entlanglaufende Nervensystem. Aber auch eine Vielzahl an funktionellen Beschwerden wie zum Beispiel Schwindel, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Herzkreislauf- oder Magen-Darm-Problemen können ihre Ursache durch Nervenbeeinträchtigungen in der Wirbelsäule haben. Mit einem Wirbelsäulenscan können diese Nervenstörungen aufgedeckt und analysiert werden. Das absolut schmerz- und nebenwirkungsfreie Scannen ist auch für Kinder, Schwangere und Senioren geeignet.


04 „1000 Euro netto“, so hatte es Erik M.* mit seinem Chef im Vorstellungsgespräch vereinbart. Für ihn war die Sache damit klar: 1.300 Euro brutto müsste er verdienen, damit nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung genau diese 1.000 übrigbleiben. Als der Koch seinen Arbeitsvertrag unterschreiben will, steht jedoch etwas ganz anderes in dem Papier: Für 20 Stunden pro Woche soll er gerade einmal 500 Euro brutto bekommen. Den Rest will ihm der Gastronom, vorbei an Finanzamt und Sozialversicherung, bar auf die Hand zahlen. Ein klassischer Fall von Schwarzarbeit, wie er besonders auf dem Bau sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe immer wieder vorkommt. Erik M. erlebte dieses Angebot gleich mehrfach. Nach Abschluss seiner Kochausbildung in Ostthüringen zog er letztes Jahr nach Jena und arbeitete für 1.400 Euro brutto in einem Jenaer Restaurant. Nach Ablauf seiner Probezeit kommt er zum ersten Mal mit dem Thema Schwarzarbeit in Berührung. Er könne gerne weiterarbeiten, so sein Chef. Zahlen will er aber nur noch 800 Euro. Weitere 500 Euro sollen schwarz fließen. Für Erik M. ist klar – „Das mache ich nicht!“ Er kündigt und geht auf Jobsuche. Schon bald muss der junge Koch feststellen, dass Schwarzarbeit scheinbar zum Geschäft gehört. Auch zwei weitere bekannte Jenaer Restaurants wollen ihn mit Schwarzgeld unter Vertrag nehmen.

OSCARS SCHWARZARBEITS-REPORT

Bar auf die Hand … ÜBER SCHWARZARBEIT IN JENA Zumindest für den Arbeitgeber ein lohnendes Geschäft: Zwischen 30 und 40 Prozent des vereinbarten Bruttogehalts muss er zusätzlich ans Finanzamt und die Sozialversicherung abführen. Im Fall von Erik M. würden für den Arbeitgeber neben den 1.300 Euro Bruttogehalt noch einmal fast 300 Euro an Sozialversicherung, Steuern und Umlagen anfallen. „Verlierer ist eigentlich immer der Arbeitnehmer“, resümiert Michael Kieslich, Zollamtsrat beim Hauptzollamt Erfurt mit Dienststelle in Jena. Wer weniger in die Sozialkassen einzahlt, erhält auch weniger heraus: Es gehen Rentenansprüche verloren, im Krankheitsfall wird weniger Krankengeld gezahlt und auch Ersatzleistungen wie Elterngeld oder Arbeitslosengeld fallen geringer aus. „Fällt der im Vertrag vereinbarte Arbeitslohn geringer als 451 Euro aus, ist der Arbeitnehmer nicht mal krankenversichert“, erklärt Kieslich. Immer beliebter unter den Arbeitgebern sind Scheinselbstständigkeiten: Anstatt den Mitarbeiter anzustellen, wird er als selbstständig gemeldet und stellt für seine Leistungen am Monatsende eine Rechnung. „Wer jedoch nur einen Auftraggeber hat und sogar die vom Auftraggeber vorgefertigten Rechnungen unterschreibt, ist scheinselbstständig und fällt wieder unter die Schwarzarbeit“, erklärt der Zollbeamte. Besonders pikant: Ein Gastronom riet Erik M. sogar Wohngeld oder Hartz IV als ergänzende Leistungen zu beziehen.

„Wer auf dieses Angebot einsteigt, macht sich zusätzlich des Sozialbetruges strafbar“, meint Michael Kieslich. Fliegt die Sache auf, müssen nicht nur die bezogenen Sozialleistungen zurück gezahlt werden. In der Regel werden auch empfindliche Geldstrafen fällig. Doch auch ohne ergänzendes Arbeitslosengeld kann Schwarzarbeit als Ordnungswidrigkeit oder gar Straftat geahndet werden – sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer. Hinterzogene Sozialabgaben und Steuern müssen nachgezahlt werden. Unter Umständen drohen sogar Haftstrafen. Das Gesetz lässt einen Spielraum von bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug – in besonders schweren Fällen sogar bis zu zehn Jahren Haft. Für den Arbeitgeber ist Schwarzarbeit eine riskante Angelegenheit, erklärt Dr. Petra Seifert, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Arbeitsrecht in Jena:„Kommt es zu einem Arbeitsunfall, kann der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung den Arbeitgeber für die Versorgungsleistungen in Regress nehmen. Im schlimmsten Fall ist eine lebenslange Rente zu zahlen.“ Der Arbeitgeber hat darüber hinaus bei vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträgen nicht nur die Arbeitgeber- sondern auch die Arbeitnehmeranteile nachzuzahlen. „Auf Seiten des Arbeitnehmers ist auch fraglich, ob er einen Anspruch auf Zahlung seines vereinbarten Entgelts durchsetzen kann“, so die Rechtsanwältin. Gut möglich, dass der Arbeitgeber vom vereinbarten

Schwarzgeld nichts mehr wissen will. Arbeitgeber und auch Arbeitnehmer können Schwarzarbeit beim Zoll zur Anzeige bringen.Anders als bei Steuerbetrug gibt es bei der Schwarzarbeit keine strafbefreiende Selbstanzeige. Wer sich jedoch reumütig zeigt, kann mit einer Strafminderung vor Gericht rechnen. „Gehaltvolle Hinweise auf Schwarzarbeit können Sie uns jedoch auch anonym mitteilen“, erklärt Michael Kieslich. Die Zoll-Beamten kontrollieren Betriebe immer unangekündigt. „Wir kommen in der Regel am Wochenende, zum Feiertag oder spät abends“, erklärt der Ermittler weiter. Um Schwarzarbeit aufzudecken, suchen die Beamten nach Hinweisen, wie Quittungsblöcken oder verdächtigen Punkten in der Buchhaltung. Allein durch die Befragung des Personals finden sich oftmals Anhaltspunkte, die auf Schwarzarbeit schließen lassen. Der aktuell im Bundestag verhandelte Mindestlohn könnte den Strafermittlern in Zukunft die Arbeit deutlich erleichtern. Aktuell müssen sie dem Arbeitgeber glauben, wenn er behauptet, seine Angestellten würden für nur einige Hundert Euro 40 Stunden pro Woche arbeiten. Erik M. nahm das Schwarzgeldangebot für einige Wochen an. „Ich schäme mich selbst, aber ich wollte nicht Zuhause rumsitzen und Hartz IV nehmen müssen“, meint der junge Koch. Nach gut zwei Wochen vermittelte ihm das Amt eine neue Anstellung – jetzt aber ohne Schwarzarbeit. Für ihn steht fest: „Mit diesem Thema will ich nichts mehr zu tun haben“. *= Name wurde zum Schutz der Person geändert, ist der Redaktion jedoch bekannt. Franz Purucker

Nachbarrecht im Sommer – Teil 1 Gerade im Sommer bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, das Nachbarrecht auf die Probe zu stellen; Nachbarstreitigkeiten sind vorprogrammiert. Feiert der Nachbar eine Party gibt es bestimmte Punkte zu beachten. Egal, ob die Feier in der Wohnung oder im Garten stattfindet, gelten auch hier die allgemein anerkannten Ruhezeiten. Danach ist ab 22 Uhr und in der Nacht zum Sonn- oder Feiertag ab 23 Uhr Ruhe angesagt. Das heißt nicht, dass die Feier deswegen einzustellen ist, sie ist aber in Zimmerlautstärke

fortzuführen, jedenfalls ist darauf zu achten, dass die Nachbarn nicht gestört werden. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, wenn man glaubt, es gäbe eine Regelung, nach der man das Recht hat, einmal im Jahr oder auch öfter eine solche Feier auch über die Ruhezeiten hinaus zu feiern. Dem ist nicht so. Auch gibt es keine gesetzliche Regelung, nach welcher bestimmt ist, wie oft in der Nachbarschaft gegrillt werden darf. Grundsätzlich dürfen Sie so oft grillen, wie Sie wollen – vorausgesetzt es fühlt sich niemand gestört.

Das Grillen auf dem Balkon einer Wohnung kann dem Mieter oder Eigentümer untersagt werden, da eine enorme Geruchsbelästigung der Nachbarn droht. Beabsichtigen Sie zu Grillen, empfiehlt es sich, dies den Nachbarn vorher anzukündigen. Dann kann man durchaus auch berechtigterweise einmal im Monat grillen. Grillen im Garten kann nicht so ohne Weiteres untersagt werden. Hier sind insbesondere brandschutzrechtliche Bestimmungen zu beachten. Darüber hinaus gilt das zu den Ruhezeiten Gesagte. Golmsdorfer Str. 11 | 07749 Jena Tel.: 03641 2692037 | Fax: 03641 2671047 E-Mail: info@raschwerin.de Internet: www.jena-rechtsberatung.de Eisenberger Straße 1 07774 Dornburg-Camburg (Zweigstelle) Tel.: 036421 24930 | Fax: 036421 24933 E-Mail: info@raschwerin.de Internet: www.kanzlei-schwerin.com


OSCAR QUERBEET

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Was sagen uns Wahlplakate? O S C A R N A H M W A H L P L A K AT E G E N AU E R U N T E R D I E L U P E Seit gut zwei Wochen zieren die hässlichen Pappplakate wieder die Straßen: Überall lachen uns gut gelaunte Politiker in der Hoffnung an, in ein paar Wochen ein Kreuz von uns zu bekommen. Dabei versuchen die Parteien mit allen Tricks und durchaus mit einigen Unwahrheiten, die Wähler von sich zu überzeugen. Franz Purucker hat sich deshalb für Oscar am Freitag einmal mit den Inhalten beschäftigt. Seine ganz subjektive Analyse lesen Sie hier: CDU Die CDU ist ein gutes Beispiel, wie man mit seinen Plakaten einen möglichst inhaltslosen Wahlkampf führt. Für den Stadtrat in Jena und den Kreistag im Saale-Holzland-Kreis setzten die Christdemokraten voll und ganz auf Personen und aussagelosen Sätzen wie „Gemeinsam erfolgreich für Jena“. Manchmal entsteht der Eindruck, man würde sich selbst auf die Schulter klopfen, für das angeblich Erreichte. Für die Europawahl setzten die Christdemokraten sogar Kanzlerin Angela Merkel auf eines der Plakatmotive. Dabei steht sie gar nicht zur Wahl. Hier erhofft man sich wohl Abstrahlungseffekte. SPD Die Sozialdemokraten sind kaum besser. In Jena werben Sie mit „JA zu Jena“. Stellt sich die Frage, ob irgendeine der Parteien gegen Jena ist. Vom Inhalt des Parteiprogramms erfahren wir, wie auch bei der CDU, zumindest vom Plakat gar nichts. Ihr Europa-Wahlspruch „Ein Europa der Chancen – nicht der Arbeitslosigkeit“ klingt fast wie der Slogan der CDU: „Damit Europa Chancen für alle bringt“. Aber welche Chancen sind gemeint? Dass wir alle frei reisen können? Das ist tatsächlich eine Chance, geht aber bereits seit Gründung der EU. DIE LINKE Die Linke legt sich traditionell richtig ins Zeug und macht mit griffigen Aussagen auf sich aufmerksam. Zu den Forderungen auf Kommunalebene zählen eine „Gebührenfreie Kinderbetreuung“, „Mehr für Kultur“ und eine bessere Bürgerbeteiligung.

Verwirrend ist die Forderung „Mehr Lohn, mehr Arbeit, Armut bekämpfen!“ Hier hat die EU nur bedingt Einflussmöglichkeiten. Sie könnte einen Mindestlohn in der EU, orientiert am Einkommen der Mitgliedsstaaten durchsetzen. Einfach „mehr Lohn“ zu fordern, ist wohl eher eine plakative Forderung. FDP Die Liberalen kombinieren auf geschickte Art und Weise ihre Personenplakate mit Wahlforderungen. Zu jedem Bewerber steht auf dem Plakat ein mehr oder weniger klares Wahlziel formuliert. So steht Andreas Wiese für „Breitensport bis Hochkultur“ und Dr. Thomas Nietzsche für „Gute Schulen [und] starke Unternehmen“. Bei der Forderung von Dr. Reinhardt Bartsch nach „Einen Unicampus und ein Parkhaus“ bleibt dem Wähler allerdings mehr Fragen als Antworten: Welchen Campus meint der gute Mann (es gibt mehrere in Jena)? Die Lösung findet sich im 28-seitigen Parteiprogramm: Es geht um den Ausbau des Inselplatzes. Von einem Parkhaus ist dort aber nicht die Rede. AfD Zur Bundestagswahl verpassten sie ganz knapp den Sprung ins Parlament. Dank Wegfall der 5 %-Hürde dürfte der Einzug ins EU-Parlament dieses Mal fast sicher sein. Dabei sollen auch die Plakate helfen. Es geht um Einwanderung, Deutschlands Rolle in der Unterstützung anderer EU-Staaten und mehr Bürgerbeteiligung. Bündnis 90 / Die Grünen Die Grünen versuchen es gar nicht erst mit inhaltslosem Geschwafel von Wachstum und Chancen wie CDU und SPD, sondern schreiben einfach „Richtig grün!“ Auch hier bleiben dem Wähler mehr Fragen als Antworten. Immerhin haben sie für die Europa-Wahlplakate etwas mehr zu bieten: „Für Klimaschutz ohne Grenzen“ ist wohl als klares Bekenntnis zum europaweiten Klimaschutz zu verstehen. Bürger für Jena Die Bürger für Jena haben mit knapp vier Seiten im Vergleich zu den anderen Parteien das kürzeste Wahlprogramm, welches eher als ein stichpunktartiger Leitfaden zu verstehen ist.

Treffen der Oldtimer zum 8. Mal Am Sonntag, dem 25. Mai 2014, findet das 9. Jenaer Oldtimertreffen statt. Die Organisatoren möchten alle Interessierten dazu herzlich einladen. Neu dieses Jahr: Das Treffen findet auf dem neuen Firmengelände des Autohauses Elstner im Damaschkeweg 57-65 (in der Nähe des Burgauparkes) statt.

Zum Vergleich: Die SPD Jena bringen es sogar auf mehr als 25 Seiten. Dazu passt die Forderung „Mehr Demokratie wagen, immer erst die Bürger fragen“, womit man sich scheinbar immer der Mehrheitsmeinung unterordnen will. Herausstechen tut Stadtjugendpfarrer Lothar König mit der absolutistisch wirkenden Forderung „Wählt den König“. Piraten Auch sie setzen auf Inhalte, statt Köpfe. Zentral dreht es sich um Transparenz und Mitbestimmung. Was man ein wenig vermisst? Das sind Plakate mit Lokalbezug. Immerhin wollen die Piraten dieses Jahr in den Stadtrat einziehen. Das Plakat „Flughafen, Bahnhof, Oper – wir fragen dich vorher“ ist wohl kaum auf Jena zutreffend. Zumindest zwei der Dinge gibt es hier gar nicht. Die Guten Zwar will die Schüler- und Studentenpartei wieder in den Stadtrat, Inhalte haben sie aber keine zu bieten. Weder gibt es ein Plakat, noch ein Parteiprogramm im Internet. Sogar die auf jena.de hinterlegte Mailadresse des Stadtratsmitglieds Martin Michel ist ungültig. NPD Die rechtsextreme Partei macht es sich besonders einfach und holt die Plakate der Bundestagswahl wieder raus. Ihre ausländerfeindliche Forderung „Mehr Geld für die Oma, statt für Sinti und Roma“ hängt ausgerechnet vor der Erstaufnahmestelle für AsylFlüchtlinge in Eisenberg. Die Forderungen darin sind aber auch inhaltlich unsinnig.

Wer darf teilnehmen? Willkommen sind die Halter aller Fahrzeuge vor Baujahr 1984 (jüngere Autos auf Anfrage). Die Teilnahmegebühr beträgt drei Euro pro Krad und fünf Euro pro Auto oder Traktor. Für „Speis und Trank“ ist gesorgt. Jeder Teilnehmer erhält wieder einen Verzehrbon. Falls jemand einen Ersatzteilstand aufbauen möchte, so ist das kostenlos möglich: Einzige Bedingung: Interessenten müssen jedoch bitte vorher Bescheid geben. Die Organisatoren vom Autohaus Elstner freuen sich auf alle Teilnehmer und bitten – für einen reibungslosen Ablauf – um eine schriftliche Rückmeldung bis spätestens zum 20.05.2014. Alle Informationen finden Interessenten auch unter www.elstner-jena.de.

Lese- und Erzählprogramm Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler

Herbert & Herbert – „Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein!“

... über Freundsch aft, TV-Kommissar e und das Leben

am 28.05.2014 | 19. 30 Uhr VVK: 23,50 €, AK: 25 € VVK: Ticketshop Thüringen, Tel.: 0180 5055505 www.ticketshop-thueringen.de

www.thelondoner.de 99867 Gotha


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SERVICE-OSCAR

V E R A N S T A LT U N G E N

CAFÉ LENZ – 10 Uhr – Frühlings-

FRAUENZENTRUM TOWANDA E. V.

brunch mit Märchenstunde

SPORTPLATZ LOBEDA-WEST –

FRAUENZENTRUM TOWANDA E. V.

– 10 Uhr – Gewaltfreie Kommunikation NEUE MITTE – 10 Uhr – Turmlauf SCHOTTPLATZ – 10 Uhr – 5. Familienwandertag ERNST-ABBE-SPORTFELD – 13.30 Uhr – FC Carl Zeiss Jena vs. ZFC Meuselwitz FRIEDENSKIRCHE – 17 Uhr – Musikalische Vesper VILLA AM PARADIES – 20 Uhr – „Jarese“ – Akustik-Pop-Trio GALERIE KUNSTHOF JENA E. V. – 20.30 Uhr – Jazz! Das blaue Pony (Leipzig) F-HAUS – 22 Uhr – Pump up the 90’s

9 Uhr – 37. Jenaer Lobdeburglauf

– 16 Uhr – Mutter-Kind-Töpfern BILDUNGSLÜCKE E. V. – 19 Uhr – Vortrag zum Thema Fotografie

INNENSTADT – 9 Uhr – Jenaer Früh-

Freitag, 9. Mai

STADTTEILBÜRO LISA – 14 Uhr –

INNENSTADT – 10 Uhr – Frühlings-

Großes Familienfest

markt

MUSIK- UND KUNSTSCHULE –

VOLKSHAUS – 17 Uhr – „Vorhang

15 Uhr – Schülerkonzert

Zu!“

AUTOHAUS FISCHER – 16 Uhr –

IMAGINATA – 20 Uhr – Bettina Wag-

Alles nur geklaut – Plagiate der Musikgeschichte; Konzert zum Muttertag CAFÉ WAGNER – 20 Uhr – Puppentheater

ner „Sind so kleine Hände...“; Konzert THEATERHAUS – 20 Uhr – Black Face – Der schwarze Komet CAFÉ WAGNER – 22 Uhr – El Corazon del Sol 3

Samstag, 10. Mai NEUE MITTE – 10 Uhr – Muttertagsbasteln

ERNST-ABBE-SPORTFELD

– 13.30 Uhr – FC Carl Zeiss Jena vs. 1. FC Union Berlin ll TANZCLUB „KRISTALL“ – 14 Uhr – Tag der offenen Tür ROMANTIKERHAUS – 15 Uhr – Mr. Spock und der malerische Doppelmord zu Königsleben OPTISCHES MUSEUM – 15 Uhr – Familiennachmittag GALERIE KUNSTHOF JENA E. V. – 20 Uhr – Das Blau des Himmels hängt zum Trocknen in der Sonne FRIEDENSKIRCHE – 20 Uhr – Götz Widmann

Sonntag, 11. Mai JENAPLAN – 8 Uhr – Radtour zum Schauenforst Fest

FCC VERLOSUNG Am Samstag, dem 15. Mai wird wieder gekickt im Stadion. Der FC Carl Zeiss Jena tritt gegen den ZFC Meuselwitz an. Oscar am Freitag verlost in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle des FCCZ 2 x 2 Freikarten für dieses Spiel. Wer gewinnen möchte, ruft am Montag, dem 12. Mai Punkt 12.50 Uhr im Jenaer Oscarbüro (Telefon: 03641 2672108) an.

Montag, 12. Mai DRK-BEGEGNUNGSZENTRUM – 10 Uhr – Nordic Walking

Dienstag, 13. Mai

lingsmarkt

STADTKIRCHE „ST. MICHAEL“ – 10 Uhr – Kantatengottesdienst

– 9 Uhr – Aktionstag – Sommer Sonne Reisen FLOWER POWER – 20 Uhr – Verrückter Dienstag CAFÉ WAGNER – 21 Uhr – Down of Midi

KIRCHE WINZERLA – 10 Uhr –

Mittwoch, 14. Mai – 15.30 Uhr – Lehramt an der FSU VILLA ROSENTHAL – 18 Uhr – Vortrag Dr. Gottfried Langenstein STADTKIRCHE „ST. MICHAEL“ – 20 Uhr – 10. Jenaer Orgelnacht THEATERHAUS – 20 Uhr – Nora (Dollhouse) VOLKSHAUS – 21 Uhr – 10. Jenaer Orgelnacht

Orgel-Konzert-Gottesdienst

STADTTEILZENTRUM

LISA – 15 Uhr – 4. Stadtteilkonzert Lobeda KIRCHE ZIEGENHAIN – 17 Uhr – Musik des Himmels DIE PERLE – 20 Uhr – Hammond Groove Summit

Montag, 19. Mai DRK-BEGEGNUGSZENTRUM

– 10 Uhr – Mit Laufstöcken in die Natur

FRAUENZENTRUM TOWANDA E. V. – 18 Uhr – Yoga

CAFÉ WAGNER – 20 Uhr – Jenaer Comedylounge

KASSABLANCA – 20 Uhr – Die Disziplinanstalt

Donnerstag, 15. Mai

Dienstag, 20. Mai

IMAGINATA – 9.30 Uhr – Kinder-

BERUFSINFORMATIONSZENTRUM

buchautor Paul Maar „Das Sams“

VOLKSHAUS – 15 Uhr – Babykonzert THEATERHAUS – 20 Uhr –

– 9 Uhr – Infoveranstaltung für Berufsrückkehrer BILDUNGSLÜCKE E. V. – 9 Uhr – Meine schönsten Fotos VOLKSHAUS – 9 Uhr – Biboknirpse; 17.45 Uhr – Erlesenes: Vorlesen für Erwachsene

Almenweiß und Edelrausch FLOWER POWER – 20 Uhr – Happy Weekend

LUTHERHAUS – 9.30 Uhr – Das

VOLKSHAUS – 20 Uhr – 6. Philharmonisches Konzert der Reihe B

Freitag, 16. Mai

Samstag, 17. Mai

Viel Glück!

Sonntag, 18. Mai

APOTHEKE NOLLENDORFER HOF

BERUFSINFORMATIONSZENTRUM

INNENSTADT – 8 Uhr – Trödelmarkt

KINO VERLOSUNG

Über-Ich und Du – Der Kleinkriminelle Nick erhält einen Tip. Die Villa des Starpsychologen Curt Ledig soll über das Wochenende leer stehen und darin sollen sich einige antiquarische Bücher befinden, die auf dem Schwarzmarkt Höchstpreise erzielen würden. Also nichts wie hin! Dummerweise hat sich Curt Ledig doch nicht ins Wochenende verabschiedet und glaubt in Nick seinen neuen Hausverwalter zu erkennen, als der gerade durch seinen Garten streunt. Eine folgenschwere Verwechslung – vor allem für Nick, der sich nämlich ab sofort mit dem halb senilen, halb genialen Professor rumschlagen muss. Oscar am Freitag verlost in Zusammenarbeit mit dem Schillerhofkino 2 x 1 Freikarte für diesen Film am 16. Mai. Wer gewinnen möchte, ruft am Montag, dem 12. Mai Punkt 12.30 Uhr im Jenaer Oscar-Büro unter Tel.: 03641 2672108 an. Viel Glück!

KINO VERLOSUNG

Mittwoch, 21. Mai Brautportal in der Stadtkirche „St. Michael“ MANGA CLUB – 15 Uhr – Halbzeitbilanz Saaleprojekt

BERUFSINFORMATIONSZENTRUM

Oscar präsentiert: FC Carl Zeiss Jena

Besuchen Sie unser Heimspiel in der Regionalliga!

17. Mai 2014 13.30 Uhr FC Carl Zeiss Jena – ZFC Meuselwitz

– 15.30 Uhr – Studienberatung „Soziale Arbeit“ STADTTEILBÜRO LOBEDA – 16 Uhr – Erzählcafé mit Bärbel Käpplinger STADTKIRCHE „ST. MICHAEL“ – 20 Uhr – Orgel und Viola

Donnerstag, 22. Mai THEATERHAUS – 10 Uhr – Die Räubertochter

STADTTEILBÜRO LOBEDA – 13 Uhr – Tipps im PC-Café

B E RU F S I N F O R M AT I O N S Z E N TRUM – 15 Uhr – Bewerbung – aktuell und wirkungsvoll geschrieben

FRAUENZENTRUM TOWANDA E. V. – 18.15 Uhr – Orientalischer Tanz KASSABLANCA – 19 Uhr – Peace Please!

THEATERHAUS – 20 Uhr – Die Show mit dem Pandabären – Ein Liederabend VILLA AM PARADIES – 20 Uhr – Christian Morgenstern Änderungen vorbehalten!

Die Schöne und das Biest – Live-ActionNeuadaption des klassischen Märchens vom Macher von „Der Pakt der Wölfe“. Um ihren Vater aus der Gefangenschaft des schrecklichen Biestes zu befreien, begibt sich Belle in die Gewalt des Ungetüms. Doch je länger sie in dem verwunschenen Schloss mit den verzauberten Gegenständen bleibt, desto liebenswerter zeigt sich das Biest. Als sie schließlich freiwillig zurückkehrt, bricht beim Liebesschwur der Zauberbann. Oscar am Freitag verlost in Zusammenarbeit mit Cinestar Jena 2 x 2 Freikarten für diesen oder einen anderen Film. Wer gewinnen möchte, ruft am Montag, dem 12. Mai Punkt 12.40 Uhr im Jenaer Oscar-Büro unter Tel.: 03641 2672108 an. Viel Glück!


OSCARS TAUSCHRING

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Hilfsbereitschaft steht im Vordergrund TAU S C H R I N G S O R G T S E I T 2 0 0 5 I N J E N A F Ü R A K T I V E N AC H B A R S C H A F T S H I L F E Dienstleistungen sind teuer und überfordern (leider) so manches Haushaltsbudget. Bleibt noch die Möglichkeit Freunde um Hilfe zu bitten, sofern diese mit gewünschter Fähigkeit dienen können. Eine weitere Möglichkeit kostenloser Nachbarschaftshilfe bietet der Tauschring Jena. Die Idee entstand 1978 in Kanada unter der Bezeichnung „LETS“ – Local Exchance Trading System – und bedeutet örtliches Tauschhandelssystem. Der Tauschring Jena wurde 2005 gegründet.Tauschgemeinschaften gibt es inzwischen auf der ganzen Welt, in Deutschland alleine ca. 350. Mittlerweile gibt es einige Regelungen, wie Teilnehmer von Tauschgemeinschaften untereinander tauschen können. Der Vorteil einer Tauschgemeinschaft ist, dass kein unmittelbarer Gegen-

Mitglieder des Tauschrings Jena mit Erika Glüheisen (4.v.r.), Projektleiterin des Tauschrings.

tausch notwendig ist, weil der Gegenwert der getauschten Arbeit oder Sache im Tauschheft gutgeschrieben bzw. belastet wird. Anfallende Materialkosten werden ersetzt. Der Tauschring Jena trifft sich jeden vierten Montag im Monat im Ricarda-Huch-Haus. In lockerer Runde werden Pläne geschmiedet und Verabredungen zu Ar-

beitseinsätzen getroffen. Hilfsbereitschaft und der Gedanke, sozial verantwortlich zu handeln, stehen im Vordergrund. Unter andererm werden Tätigkeiten angeboten wie Fahrradreparaturen, Holzarbeiten, Hundesitting, Gartenarbeit, backen und Hilfe im Haushalt.Voraussetzung für den Erhalt dieser „Leis-

tungen“ ist eine Mitgliedschaft im Tauschring. Arbeitsstunden können auch durch Sachleistungen wie selbstgemachte Marmelade oder Obst aus dem eigenen Garten abgegolten werden. Wer mehr erfahren will, kann sich an Erika Glüheisen wenden, gerne telefonisch unter: 036425 299947.

Unser Programm für Jena:

Dr. Albrecht Schröter

Markus Giebe

Katja Glybowskaja

Dr. Jörg Vogel

Sabine Hemberger

Kommunalwahl am 25. Mai


Nicht vergessen: Natürlich ist der Burgaupark auch im Internet präsent. Unter www.burgaupark.de finden Sie alle wichtigen Informationen über die hier ansässigen Fachgeschäfte. Schauen Sie rein!

Die Pink- und Rottöne aus dem letzten Jahr sind mehr oder minder abgemeldet. Damen mit Stil gehen zurück zum etwas konservativeren Gelb. Das klingt nicht ganz so innovativ, ist jedoch keinen Deut langweiliger. Sicherlich, gelb ist nicht die einfachste Farbe. Glücklicherweise bietet die Farbe von Zitrone über Sonnenblume bis hin zu Safran ein breites Spektrum. Auch in der Farbtiefe zeigt sich gelb variabel. Jedoch sollte Frau es nicht übertreiben: Von einem gelben „Allover-Look“ wird strengstens abgeraten. Eine leichte Bluse oder ein netter Rock in der Sonnenfarbe ist schon genug.

Mitten im Frühling steht modisch gesehen schon der Sommer ins Haus. Zwar sollten die Dame und der Herr von heute noch keine Schokoladenweihnachtsmänner besorgen, aber für die Trends im bevorstehenden Sommer ist es nicht zu früh! Auch im Burgaupark Jena finden Sie von A wie Adler Modemarkt bis T wie Takko FASHION alles, was 2014 im Trend liegt. Welche Gründe Sie zum shoppen haben oder was Sie vielleicht wieder aus der hintersten Ecke Ihres Schrankes hervorkramen dürfen, erfahren Sie hier!

Apropos Röcke: Sie sind der einzige Grund, der die Männerherzen noch mehr auf den Sommer freuen lässt, als die Fußballweltmeisterschaft. Allerdings werden die

Foto: Deichmann

Wenn Sie noch unzufrieden mit Ihrer Sommergarderobe sind, finden Sie im Burgaupark sicher Möglichkeiten, dies zu ändern!

Etwas Neues lässt die Berlin Fashion Week durchblicken. Und zwar die Haut. Dezent transparente Oberbekleidung liegt voll im Trend. Aber auch mit Pastelltönen und gar mit Pflanzen-Prints macht man diesen Sommer nichts falsch. Der modebewusste Herr verwendet knallige Farben für das Beinkleid. Egal, ob grün, blau, oder rot, egal, ob kurz oder lang – auffallen muss es. Obenrum greift man(n) am besten zu Westen. Ärmellose Sakkos sind angesagter denn je und als generelle Trendfarbe wird blau vorausgesagt.

Herren der Schöpfung hier vorerst enttäuscht. Der Midi-Rock ist angesagt! Auch der Maxi-Rock erfährt seine Wiederauferstehung. Man streift also zurück in vergangene Jahrzehnte. Der Mini und das Image vom leichten Mädchen hat seine Halbwertszeit überschritten. Das lässt Männeraugen weinen. Muss aber nicht sein: Bauchfrei ist wieder da! Der Blick auf nackte Haut wird einfach etwas weiter oben gewährt. Außerdem, wer trotz allem die langen Beine bräunen lassen will, greift einfach zu Shorts. Shorts gehen immer und werden 2014 besonders kurz. Problem gelöst.

ist das neue Pink

Hier geht Jena shoppen!

www.burgaupark.de

Aktuell im Internet

Wir lassen Sie mit der richtigen Entscheidung nicht allein: In unseren 48 Fachgeschäften werden Sie persönlich und umfassend beraten. Somit kommt garantiert kein Frust auf beim Geschenke-Kauf und der Beschenkte kann selbst entscheiden, was er wann

kauft. Nutzen Sie einfach unseren Geschenk-Gutschein, den Sie während unserer Öffnungszeiten im Centermanagement erwerben können.

Ein Geschenkgutschein ist immer willkommen

Die Sommer-SonneMode-Trends 2014

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9. Mai 2014

Burgaupark JOURNAL


• Fahrradcheck, Fahrradhelme, Fahrradsicherheit • Fahrradcodierung (Polizeiinspektion Jena) • Fahrsinntrainer, Fahrradsimulator (Verkehrsmobil VW Nordhausen) • Reaktionstest (KVW Jena) • Bewegungsparcours (Verkehrsmobil VW Nordhausen) • Fahrradclubs • Infostand der Kreisverkehrswacht • Verkehrsquiz und Malstraße (mit einer Vielzahl an interessanten Preisen für unsere erfolgreichen Teilnehmer) • Rauschbrillenparcours und • Sehtest

An den Aktionsständen gibt es u. a.:

Der Jenaer Student Christopher Mothes schraubte am schnellsten. Mit einer Gesamtzeit von 10 Minuten und 41 Sekunden sicherte er sich den ersten Platz und somit einen neuen Motorroller von Hyosung. Allerdings gingen die Zweitbis Viertplatzierten auch nicht leer aus. Sie bekamen

„absteigend“ einen Einkaufsgutschein im Wert von 100, 50 bzw. 25 Euro. Aufsteigen auf seinen neuen Roller darf aber Christopher Mothes. Dieser freut sich über seine neu gewonnene „Kleine Freiheit“, obwohl der Student damit gar nicht rechnen konnte. Denn

eigentlich hatte er etwas ganz anderes im Sinn. Der gebürtige Weimarer ging dem wohl größten Nebenverdienst im Leben eines Studenten nach: Leergut wegbringen. Doch er hat sich überreden lassen, mitzuschrauben. Zu Recht, wie sich herausstellen sollte – ein ungewöhnlich ertragreicher Gang zum Leergutautomaten. Auch Jenas größter Einkaufsmarkt für Waren des täglichen Bedarfs ist sehr zufrieden. Mit rund 300 Besuchern war es ein erfolgreiches Mopedtreffen im Burgaupark und ein gut besuchter verkaufsoffener Sonntag.

Jenas größter Einkaufsmarkt für Waren des täglichen Bedarfs

Beim Geschicklichkeitstest „Wer wird langsamster Fahrer auf einem vorgegebenen Parcours?“ war Können gefragt.

Am Sonntag, dem 4. Mai, endete die Ausstellung „Kleine Freiheit – Zweirad-Lust und Schwalben-Spaß“. Rollerfreunde begaben sich auf eine Zeitreise im Burgaupark Jena. Zu sehen gab es Originale, Umbauten und „Verwandte“ des DDR-Kultrollers „Schwalbe“. Die Veranstaltung klang mit einem SchrauberWettbewerb aus – mit überraschendem Ausgang.

Rollersausstellung fand eine überragende Resonanz

Unverhoffter Schrauber-König im Burgaupark

Noch müssen sich die jungen Hobby-Händler bis zum Samstag, den 21. Juni 2014 gedulden, denn dann findet der nächste Kinder-Flohmarkt im Erdgeschoss des Burgauparks statt.

KINDER-FLOHMARKT

TERMIN-TIPPs

07745 JENA | Keßlerstraße 12 | Telefon 03641 2834-0 | www.burgaupark.de

www.facebook.com/burgaupark

Eine Aktion mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Verkehrswacht.

Organisiert von der Kreisverkehrswacht Jena e. V. und der Jenaer Polizeiinspektion können Fahrradfahrer jeglichen Alters das sichere Benutzen ihres Zweirades trainieren. Sechs Stunden lang geht es um das sichere Radfahren im Straßenverkehr. Dabei haben die Organisatoren wieder ein interessantes Programm zusammengestellt, das bei großen wie kleinen Gästen für Interesse, Spaß und natürlich einen nachhaltigen Lerneffekt sorgen dürfte.

Der sichere Umgang mit dem Fahrrad im Straßenverkehr steht im Mittelpunkt der Aktion „Fahr Rad, aber sicher!“ am 31. Mai 2014 ab 10 Uhr im Burgaupark.

Ein Aktionstag nicht nur was für Fahrradfahrer

„Fahr Rad, aber sicher!“

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Asia-Imbiss Eiscafé Rimini M + I Handarbeiten Schuh- und Schlüsseldienst


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OSCAR DENKT NACH

Gewinnen Sie 25 Euro! Senden Sie das Lösungswort per Post (Oststraße 51a, 99867 Gotha), per Mail (raetsel@oscar-amfreitag.de) oder per Fax (03621 21190-19) an „Oscar am Freitag“. Einsendeschluss ist der 16. Mai 2014.

Erneut an der Spitze UNI JENA GUT IM „ZEIT“-RANKING Ein Studium der Wirtschaftsoder Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) ist eine sehr gute Wahl: In beiden Fächern erreicht die FSU im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in mehreren Kategorien Spitzenplätze. Das Ranking, das am 6. Mai 2014 im ZEIT-Studienführer 2014/15 erschien, untersucht mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen im gesamten deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr wird ein Drittel der Studienfächer neu bewertet; die an der Universität Jena in diesem Jahr überprüften Fächer waren Wirtschaftswissenschaften – einschließlich Betriebsund Volkswirtschaftslehre sowie Wirtschaftsinformatik – und Jura. In den Wirtschaftswissenschaften überzeugt die Universität Jena gleich in mehrfacher Hinsicht: Demnach sind die für das Ranking befragten Studierenden mit der Studiensituation insgesamt, der Studierbarkeit, der Be-

treuung durch die Dozenten sowie mit dem Lehrangebot sehr zufrieden. Das Fach Jura zählt in diesen Kategorien ebenfalls zur Spitzengruppe. Zusätzlich sind die Jenaer Rechtswissenschaftler hinsichtlich des Wissenschaftsbezuges der Lehrveranstaltungen führend. Die Ausstattung der Räume loben die Studierenden beider Fachrichtungen. „Die hohe Zufriedenheit der Studierenden in beiden Fächern ist eine erfreuliche Bestätigung der Studienqualität im Studentenparadies“, sagt der Rektor der Universität Jena, Prof. Dr. Klaus Dicke. „Das Ranking zeigt aber auch Felder, die weiterer Anstrengungen bedürfen“, so Dicke selbstkritisch. Verbesserungsbedarf gibt es laut den Ergebnissen des aktuellen Rankings etwa bei der internationalen Ausrichtung der FSU – ein Bereich der gegenwärtig an der Universität ausgebaut wird. Kein Wunder also, dass der Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr.Andreas Freytag, einzelne Wertungen des Rankings kritisch betrachtet: „Erstaunlich ist zum Beispiel die Aussage zur Internationalisierung vor dem Hintergrund, dass es an unserer Fakultät ein englischsprachiges

Masterprogramm in ‚Economics‘ mit etwa 200 ausländischen Studierenden gibt, ein hoher Anteil unserer Studierenden ein Semester im Ausland verbringt sowie zahlreiche internationale Forschungskooperationen der Kollegen einschließlich mehrerer Honorarprofessuren an ausländischen Spitzenuniversitäten existieren“, sagt Freytag. „Auch die herausragenden Forschungsleistungen einiger Kollegen der BWL sind offenbar nur unzureichend einbezogen worden“, ergänzt der Wirtschaftspolitik-Experte. Auch insgesamt steht das Ranking, das Fakten zu Studium, Lehre und Ausstattung sowie Urteile von den Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule zusammenfasst, in der Kritik. An der Friedrich-Schiller-Universität hat insbesondere der Soziologe Prof. Dr. Stephan Lessenich eine rege Diskussion

über Nutzen und Grenzen von Hochschulrankings angestoßen. Und so sieht auch Andreas Freytag das aktuelle Ranking – trotz des insgesamt guten Abschneidens der FSU – kritisch. Ähnlich argumentiert JuraDekan Prof. Dr. Walter Pauly: „Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Jena hat deutlich besser abgeschnitten als viele Traditionsfakultäten. Doch insgesamt sollte man die Aussagekraft des Rankings nicht zu hoch bewerten.Viele große Jurafakultäten nehmen daran schon gar nicht mehr teil.Alles in allem ist es für Jena aber ein schöner Erfolg“. Dennoch bietet das CHE-Hochschulranking eine Orientierungshilfe für Abiturienten und andere Studieninteressierte. Nicht zuletzt deshalb ist das gute Abschneiden ein erfreuliches Ergebnis für die FSU. ch/fsu


OSCARS INTERVIEW

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„Du bist kein netter Kerl …“ DVD-TIPP: MUPPETS MOST WANTED – EIN GESPRÄCH MIT SCHAUSPIELER DANNY TREJO Seine markanten Gesichtszüge, eine kompakte Physis und eine Reibeisenstimme haben Danny Trejo zum prominentesten Bösewicht Hollywoods gemacht. 280 Auftritte in Fernsehserien wie „Monk“, „Breaking Bad“ und „Sons of Anarchy“ oder Kinofilmen wie „Heat“ und „From Dusk Till Dawn“ sind rekordverdächtig. Trejos Jugend war von mehreren Gefängnisaufenthalten geprägt. Bis heute unterstützt er aktiv das Rehabilitierungsprogramm für Drogensüchtige, das ihm selbst den Weg in ein geordnetes Leben geebnet hat. Per DVD – die DVD ist im Handel – ist Danny Trejo, der am 16. Mai 2014 seinen 70. Geburtstag feiert, an der Seite von Kermit in „Muppets Most Wanted“ zu erleben. Die Rolle des schweren Jungen ist allerdings nur auf den ersten Blick typisch für den Schauspieler. Der Thüringer Filmjournalist André Wesche sprach mit dem Schauspieler (Foto). Mr. Trejo, wie war die Arbeit mit Kermit und Co.? Erstaunlich! Wir haben in England gedreht, als mich die Nachricht vom Ableben meiner Mutter erreichte. Natürlich wollte ich umgehend in die Staaten fahren. Ich habe große Anteilnahme erfahren. Immer wieder kamen Menschen zu mir, um mir ihr Beileid auszusprechen. Ray Liotta zum Beispiel hatte beim Dreh von „Good Fellas“ eine ganz ähnliche Erfahrung gesammelt. Er hat verstanden, wie schwer das für mich war. Ich ließ mir meinen Kummer aber nicht anmerken und sagte: „Danke, es geht mir gut.“. Ich war selbst erstaunt, wie gut ich meine Gefühle verbergen konnte, bis Kermit der Frosch kam. Er sagte: „Dan, es tut mir ehrlich leid wegen Deiner Mom!“ und verzog traurig sein Gesicht. Da brach es aus mir heraus. Ich umarmte den Frosch und ließ den Gefühlen freien Lauf. Ich liebe Kermit! Wenn Sie sich den Film anschauen, wird es Sie umhauen. Nennen Sie mich danach noch einmal Macho! Begegnen Ihnen Menschen angsterfüllt, weil Sie im Film immer der Böse sind? Die Leute hatten immer Angst vor mir. Aber Vieles hängt von einem selbst ab.

bei brütender Hitze auf dem Dach und schlagen Nägel ein. Ich bin gesegnet. Sie drehen zehn Filme im Jahr. Haben Sie eine feuchte Wohnung? Ich liebe einfach, was ich mache. Mein Agent tut alles dafür, um mich mit Arbeit einzudecken, weil ich immer, wenn ich nicht arbeite, einen Oldtimer oder ein tiefergelegtes Auto kaufe. Ich stehe sehr gern morgens auf und arbeite. Und schauen Sie, was ich erlebe! Ich bin in gerade in Berlin. Wie viele Leute sehen schon aus beruflichen Gründen die Welt? Sagen Sie, ich soll einen Baum spielen, und ich tue es. Legen Sie noch etwas Geld drauf, und ich lasse sogar Früchte wachsen. Ein guter Freund von mir, Eddie Bunker, ein sehr berühmter Schriftsteller („Express in die Hölle“) und ehemaliger Bankräuber, gab mir einen Rat, als ich meine ersten Schritte ins Filmgeschäft unternahm. Er sagte: „Du musst den Leuten in diesem Geschäft entwaffnend begegnen. Du hast ein Problem. Du bist kein netter Kerl. Und Du siehst auch nicht so aus.Also musst Du sofort auf die Leute zugehen und ‘Hallo’ sagen, wenn sie Dich anschauen.“ Wie schnell kann gerade bei MachoTypen ein falscher Blick Aggressionen auslösen. Deshalb gehe ich heute strahlend auf jeden zu und stelle mich vor. Das funktioniert auch andersrum. Salma Hayek hat es mit mir so gemacht. Sie wissen ja, wie sie aussieht und an was man als Kerl denkt, wenn man sie trifft. Sie kam auf mich zu und fragte: „Wie geht es Deiner Mum?“. Ooops! Damit war die Sache erledigt.

Rodriguez, mit der Sie Machete gedreht haben. Sind sie auf einer Wellenlänge? (Trejo holt eine Brieftasche heraus, in der sich ein Bild von Rodriguez befindet.) Meinen Sie die hier? Ich liebe Michelle! Sie hatte wie ich eine harte Jugend und sie kommt auch von der Straße. Viele Schauspieler oder Rapper behaupten, dass sie auf der Straße groß geworden sind. Dann sage ich ihnen immer, dass der Broadway nicht zählt. Wenn man auf der Straße aufgewachsen ist, dann schätzt man viel stärker, was man heute hat. Ich habe kein Recht dazu, mich zu beklagen, egal wie anstrengend ein Job auch ist. Andere Leute sitzen auch

Gibt es einen Kollegen, den Sie ganz besonders schätzen? Ich liebe Robert De Niro, er ist ein erstaunlicher Mann. Als wir gemeinsam „Heat“ drehten, war mein Sohn Gilbert etwa neun Jahre alt. Ich nahm ihn mit zum Drehort und stellte ihm Robert De Niro vor. Robert sagte: „Hi, Gilbert!“ und mein Sohn entgegnete: „Du laberst mich an?“. Er zitierte „Taxi Driver“ und Robert und ich waren gleichermaßen schockiert, woher er den Film kannte! Gilbert kannte den Spruch aus dem „Comedy Channel“. Jedes Mal, wenn jemand Robert De Niro parodierte, fiel dieser Satz. Robert hat das geliebt, es war ja auch ziemlich cool.

„Lassen Sie sich von Kopf bis Fuß in unserem Institut verwöhnen und pflegen, denn bei uns finden Sie alles unter einem Dach“, so Katrin Seliger (Foto rechts), Inhaberin der JEAN D‘ ARCEL BEAUTYLOUNGE in Jena Ost. Bereits seit über acht Jahren wird hier ein breites Spektrum fast aller kosmetischen Dienstleistungen auf kleinstem Raum angeboten, und dabei immer auf die neuen Trends und Innovationen dieser Branche gesetzt. So sind allein in den letzten zwei Jahren viele neue Angebote wie Mikrodermabrasion, Permanent Make-up, Sugaring und mit der Mesoporation eine der neuesten und modernsten Anti-AgingMethode hinzugekommen. Doch bei allen diesen neuen Verfahren setzen Frau Seliger und Ihre Mitarbeiterin Frau Lautenschläger im Vorfeld auf umfassende Beratung, denn nicht jede Haut ist für alles geeignet. Als besonderes Frühjahrspecial erhalten Sie zu jeder verbindlichen Buchung eines Permanent Make-ups einen Gutschein für eine Kosmetikbehandlung gratis dazu. Schnell sein lohnt sich, denn das Angebot ist begrenzt und nur bis zum 30.06.2014 gültig. Buchungen und Reservierungen sind unter Telefon 03641 354898 oder persönlich in der Karl-Liebknecht-Str. 37 in Jena-Ost möglich.

Die Einzige, die Ihnen in punkto Coolness das Wasser reichen kann, ist Michelle

Gehen Sie selbst ins Kino? Ja, manchmal schleiche ich mich in einen Action-Film. Bitte verschonen Sie mich mit Drama, da mache ich nur alle verrückt. „Oh Gott, jetzt fangen sie auch noch an zu knutschen!“. Gibt es eine Traumrolle? Vor langer Zeit gab es einen Film mit Marlon Brando namens „Viva Zapata!“ (1952). Er drehte sich um den legendären mexikanischen Volkshelden. Marlon Brando war einfach erstaunlich in dieser Rolle und ich möchte mich keineswegs mit ihm vergleichen. Aber so etwas hätte ich auch gern gespielt. Inzwischen bin ich dafür wohl ein wenig in die Jahre gekommen. ANZEIGE

Die JEAN D‘ARCEL BEAUTYLOUNGE immer wieder „Neu“


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