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w w w. o s c a r- a m - f r e i t a g . d e Ausgabe 5 · 12. Jahrgang · 31. Mai 2013

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DA S M A G A Z I N F Ü R D I E S TA D T U N D D E N L A N D K R E I S G OT H A Gotha: Ein Gutachten empfiehlt das Aus für Fachschule und Bildungszentrum. Die Lokalpolitik wehrt sich.

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Ausgabe 17

31. Mai 2013

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Expertenbericht Cornelia Schulze

Liebe Leser & Leserinnen,

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Die Höhepunkte der Vereinigten Arabischen Emirate mit FTI Touristik

wir nähern uns dem längsten Tag des Jahres. Doch so richtig genießen konnte man den Frühling hier noch nicht. Der Wonnemonat Mai ist mit seinen zahlreichen Feiertagen leise an uns vorbeigeschlichen. Morgens der sehnsüchtige Blick gen Himmel, ob die Sonne doch irgendwo zu sehen ist. Dann doch der Griff zu den Stiefeln ... Himmelfahrt begab ich mich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg in die Berge. Die Berghütte auf 1.750 Meter war gebucht, der Rucksack aufgeschnallt. 1.200 Höhenmeter galt es zu überwinden. Schließlich wollte ich selbst einmal erleben, was denn so am Wandern dran ist. Ich muss ja mitreden können, wenn viele Kunden so schwärmen ... Nach vier Stunden schweißtreibenden Aufstiegs lag die abgeschiedene Hütte im strahlenden Sonnenlicht vor uns. Erschöpft fiel ich auf die Bank und wir genossen einen fantastischen Sonnenuntergang. Doch am Morgen versprachen dunkle Wolken einen nassen Tag. Mit wehmütigem Blick auf meinen Schlafsack schwang ich mich in meine Bergausrüstung, denn heute war Klettern auf den Hohen Göll angesagt. Nach einer Stunde im strömenden Regen wurde mir die Sache zu glitschig und ich kehrte um. Mein Schlafsack hatte mich wieder. Unerbittlich prasselte der Regen auf das Hüttendach. Als ich am nächsten Tag erwachte, sah ich die dicken weißen Schneeflocken und 5 cm Neuschnee! Ich konnte es nicht fassen. Also machten wir eine Schneetour. Und die Moral von der G’schicht? Fliege lieber in den Süden fix ;-)…. Cornelia Schulze nimmt Sie diesmal mit auf eine Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate. Ein Luxus aus 1000 und einer Nacht, nur sechs Flugstunden entfernt. Ihre Manuela Spottke, Inh. sonnenklar Gotha

Flugzeit: von Frankfurt 6 Stunden | Zeitverschiebung: MEZ + 3 Stunden Währung: Dirham, 1 Euro = ca. 5 Dirham, der Umtausch erfolgt vor Ort | Einreise: Reisepass, welcher bei Einreise mind. noch 6 Monate gültig ist. (Hinweis: Es darf sich kein israelischer Einreisestempel im Pass befinden, da sonst die Einreise verweigert wird!) | Wichtig: Kreditkarte muss vorhanden sein, welche zur Sicherheit von den Hotels verlangt wird. Bezahlt wird aber nur, was auch tatsächlich verbraucht wurde. | Beste Reisezeit: Am angenehmsten sind die kühleren Wintermonate, in denen durch gelegentliche Niederschläge auch die Vegetation etwas üppiger ist. Die Sommermonate Mai bis September sind extrem heiß und trocken. Optimal sind auch die Übergangsmonate März und April sowie Oktober und November zum Reisen. Im Oktober 2012 führte mich eine Informationsreise mit FTI Touristik in die Vereinigten Arabischen Emirate. Wir flogen mit Etihad Airways nach Abu Dhabi und reisten durch die verschiedenen Emirate. Die arabischen Fluggesellschaften, wie Emirates oder Etihad Airways agieren auf den ersten zehn Plätzen der besten Fluggesellschaften der Welt. Ab München fliegt Emirates mit dem Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt, nach Dubai. Das orientalische Erlebnis beginnt bereits in Deutschland. Die Sitzplatzreservierung im Flugzeug wird von uns für Sie kostenlos vorgenommen. Ras al Khaimah – Zuerst führte unsere Reise nach Ras al Khaimah, dem nördlichst gelegenen Emirat. Wir besichtigten die luxoriöse Hotelanlage Hilton Ras al Khaimah Resort and Spa.

Burj Khalifa

Dubai – Eine Luxusstadt von unvergleichbarem Flair. Lassen Sie sich von der atemberaubenden Skyline in ihren Bann ziehen. Ideal sind hier die Hotels am Jumeirah Beach. Aber auch das berühmte Atlantis the Palm mit Wasserpark und Aquarium versprechen Luxus und Spaß pur. Riesige Shoppingmalls, wie z. B. die Dubai Mall mit ca.1.200 Geschäften und Aquarium führen schon mal in Versuchung, die Wüste liegt fast vor der Zimmertür und lädt zu aufregenden Wüstensafaris ein. Das Meer gleicht einer Badewanne. Moderne und Tradition liegen eng beieinander, ob man nun die Attraktion Burj Khalifa (nach dem Shanghai World Financial Centers die zweithöchste Aussichtsplattform der Welt) besucht, mit dem traditionellen Wassertaxi fährt oder den berühmten Gewürz- und Goldmarkt besichtigt.

Burj Khalifa – An diesem angekommen, fuhren wir mit dem Aufzug in wenigen Sekunden zur Aussichtsplattform im 124. Stock. Aus 442 m Höhe wurde uns ein atemberaubender Blick über Dubai geboten. Die höchste bewohnte Etage ist die 163. und liegt auf 584,5 Meter. Fahrstühle führen bis in die 189. Etage auf 638 Metern. Die Bauarbeiten begannen 2004, im Januar 2009 wurde die Endhöhe von 828 Metern erreicht. Das Gebäude wurde am 4. Januar 2010 eingeweiht und ist seitdem das höchste Gebäude der Welt. Ein weiterer Höhepunkt auf unserem Tagesplan – die Wüstensafari. Die Jeeps holten uns direkt vor dem Hotel ab, in der Wüste angekommen, begann die rasante Fahrt durch die Dünen. Im Beduinencamp gab es ein wunderbares Barbecue-Dinner und eine faszinierende Bauchtänzershow. Abu Dhabi – Ist das größte der Emirate, grüner als Dubai, aber mit einer ebenso beeindruckenden Skyline. Kein Wolkenkratzer gleicht dem anderen. Hier findet man ebenfalls weitläufige Strände mit ausgezeichneten Hotels, z. B. das St. Regis Abu Dhabi, ein Hotel der 6 Sterne-Kategorie. Formel 1 Fans begeistert die Rennstrecke sowie ein Ferrari Museum. Die Shaikh-Zayed-Moschee – Die gewaltige, weiße Moschee erstrahlt mit ihren goldenen Kuppeln in der Sonne. Die drittgrößte Moschee der Welt gehört zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Im Anschluss fuhren wir zur „Teestunde“ in das Hotel Emirates Palace. Im majestätischen Ambiente genossen wir feinste Köstlichkeiten und nutzten die einmalige Gelegenheit, diesen orientalischen Palast zu besichtigen.

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SEITE DREI

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Edito

rial

Guten Tag, liebe Leser. Nein, Geduld zu haben, das ist nicht immer eine Stärke unserer Oscar-Redaktion. Weil es ja heißt, dass wir warten müssen. Und da sie für ein Monatsmagazin arbeiten, ist Warten für unsere Redakteure, mich eingeschlossen, eine Qual. Was sich jetzt wieder bewahrheitete: Denn mit dem Handballcoach Thomas Dietz und dem Fußball-Trainer Holger Bühner verlassen zwei etablierte Übungsleiter ihre Vereine. Für unseren Sport-Oscar baten wir um eine Stellungnahme – vergeblich. Beide schweigen. Unsere Hoffnung liegt in einem Wort: noch ... Wir bleiben dran! Viel Spaß beim Lesen! Ihr Maik Schulz

Viel Arbeit für Feuerwehr HOCHWASSER SORGTE FÜR EINSÄTZE Hochwasseralarm im Landkreis Gotha: Von Samstagnachmittag 15 Uhr bis Montag 24 Uhr gab es allein im Kreis insgesamt 23 FWEinsätze, die dem Regen geschuldet waren. Fotos: Emanuel Cron

Ausgerückt waren 15 Wehren mit insgesamt 25 Fahrzeugen und 108 Kameraden – manche davon waren mehrfach im Einsatz ... Die Schwerpunkte der Einsätze lagen in der Kontrolle von Wehren und Durchlässen, Hilfeleistungen bei vollgelaufenen Kellern sowie Straßensperrungen. Ein paar Beispiele:

In Leina war die dortige FFW mit 31 Kameraden und zwei Fahrzeugen zu vier Einsätzen unterwegs, weil Wasser in die Kita gedrungen war. Vollgelaufene Keller gab es unter anderem in Gotha, in Döllstädt, Mechterstädt, den Drei-Gleichen-Ortsteilen Cobstädt, Grabsleben und Großrettbach. Wehrkontrollen unternahmen u.a. die Gothaer Berufsfeuerwehr und die freiwilligen Ortsteilfeuerwehren im Stadtgebiet sowie die Ortsteilwehren der Nesse-Apfelstädt-Gemeinde. Die FFW Hochheim nahm bspw. die Sperrung der Kreisstraße 7 zwischen Goldbach und Hochheim vor.

Oscars Rätsel hat uns wieder einmal jede Menge Einsendungen beschert: Über den Gewinn von 25 Euro für das richtige Lösungswort Cocktailspanier kann sich Elfriede Görtler aus Gotha freuen. Bitte melden Sie sich in der Gothaer Redaktion (03621 211900).

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OSCARS AKTUELLER

Quo vadis – Bildungsstandort Gotha EXPERTENKOMMISSION WILL FACHSCHULE UND BZ GOTHA DICHT MACHEN Die Stadt Gotha, einst Vorreiter im deutschen Bildungswesen, muss um den Erhalt der Staatlichen Fachschule für Bau, Wirtschaft und Verkehr und um das Fortbestehen des Bildungszentrums in der Bahnhofstraße bangen. Sollten die Vorschläge der Thüringer Expertenkommission zur Funktional- und Gebietsreform beide Einrichtungen betreffend realisiert werden, wäre dies, nach der Verlegung der Fachschule für Sozialpädagogik im Jahr 1997, ein weiterer negativer Eingriff in die Gothaer Bildungslandschaft. Zur Fachschule heißt es in dem über 200 Seiten starken Gutachten lapidar: „Die Fachschule sollte geschlossen werden.“ Zur Begründung nennt die Kommission rückläufige Schülerzahlen: „Noch im Schuljahr 2003/04 waren es 787 Schüler, seither ist die Zahl der Schüler nahezu kontinuierlich rückläufig. Im Schuljahr 2011/12 hatte sie 528 Schüler in 29 Klassen.“ Um den zukünftigen Bedarf an Ausbildungsplätzen in der beruflichen Weiterbildung zu decken, weist die Kommission auf vorhandene andere Angebote hin: „Angesichts der vielfältigen entsprechenden Bildungsangebote in und um Thüringen (auch von privaten Trägern wie zum Beispiel dem Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e. V.) besteht kein Bedarf für eine derartige Fachschule in staatlicher Trägerschaft.“ Für die Aus- und Weiterbildungsangebote des Bildungszentrums der Thüringer

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Steuerverwaltung Gotha (kurz BZ Gotha) in der Bahnhofstraße empfiehlt die Kommission ebenfalls die komplette Schließung. Bestehende Angebote sollen entweder innerhalb Thüringens ausgelagert oder gar in Länderkooperation mit Hessen an anderen Ausbildungsstandorten weitergeführt werden. Erwartungsgemäß sorgen die Pläne zur Reform bei den Gothaer Landtagsabgeordneten Matthias Hey (SPD) und Jörg Kellner (CDU) für Irritationen. Beide besuchten im Mai die Einrichtungen, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Hey dazu: „Natürlich stellt sich die Frage:Wie geht es jetzt weiter, und diese Frage stellen sich insbesondere auch die Lehrkräfte und die Auszubildenden in den beiden Einrichtungen, die geschlossen werden sollen.“ Kellner sieht akuten Handlungsbedarf eher bei der „Bauschule“, wie die Staatliche Fachschule für Bau,Wirtschaft und Verkehr im Gothaer Volksmund genannt wird. „Um das Bildungszentrum in Gotha mache ich mir keine Sorgen. Im Koalitionsvertrag steht es schwarz auf weiß: ,Die Koalitionspartner sind sich einig, dass das derzeitige Bildungszentrum Gotha mit seinen hervorragenden Bedingungen zu einem Zentrum für Aus- und Fortbildung des Freistaates fortentwickelt wird.’ Ich denke, wir sind gut beraten, uns an diesen Vertrag zu halten“, äußert er sich gegenüber Oscar am Freitag. Hey sieht dies ähnlich: „Ich kenne diesen Satz auswendig. Im Herbst 2009 durfte ich am Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU mitarbeiten, und genau deshalb steht

Termin vor Ort im Bildungszentrum: Matthias Hey (l.), Dorothea Marx, Dr. Werner Pidde (r.) von der SPD-Landtagsfraktion informierten sich kürzlich bei Direktor Willi Reinemann. ali

er jetzt auf Seite 24. Weil mir das schon damals sehr wichtig war! Klarer geht’s nicht, da können sich manche Leute auf den Kopf stellen – solange die Koalition besteht, gilt dieser Vertrag, und der Haushalt im Übrigen auch!“ So finden sich im aktuellen Landeshaushalt auch mehrere Finanzierungsposten sowohl für die Bauschule als auch für das Bildungszentrum. So sollen in der Fachschule allein 108.000 Euro für die notwendige Erneuerung der einzigartigen Eisenbahntrainingsanlage und in Solar- und Analysearbeitsplätze investiert werden. Außerdem sind 250.000 Euro für die Sanierung der Schulräume vorgesehen. Im Bildungszentrum werden für bauliche Maßnahmen im Brandschutzbereich rund eine halbe Million und ca. 180.000 Euro für neue IT-Technik zur Verfügung gestellt. Bleibt die Frage, wieso sich der aktuelle Haushaltsplan und der Koalitionsvertrag

auf der einen und der Bericht der Expertenkommission auf der anderen Seite dermaßen widersprechen. Noch im Gesetzesentwurf zum Haushaltsbegleitgesetz 2012 heißt es über das Bildungszentrum: „Zur Fortentwicklung des Bildungsstandorts Gotha mit seinen hervorragenden Bedingungen zu einem Zentrum für Aus- und Fortbildung werden folgende gesetzliche Änderungen vorgelegt: Mit der Änderung des Thüringer Verwaltungsschulgesetzes wird der Sitz der Thüringer Verwaltungsschule (TVS) von Weimar nach Gotha verlagert und damit ein erster gesetzlicher Schritt zur Konzentration verschiedener Aus- und Fortbildungseinrichtungen am Standort Gotha getätigt.“ Ziel, laut Entwurf, sei es, die Aus- und Weiterbildung effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Kosten für den Freistaat zu senken. Es werde mit Einsparungen in Höhe von ca. 180.000 Euro pro Jahr gerechnet, die sich durch die Zusammenlegung ergeben. >>> Fortsetzung auf Seite 5

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STANDORT-REPORT

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Die Turnhalle des Bildungszentrums ist bereits seit längerer Zeit zu. Wird nun der gesamte Standort dicht gemacht? Die Gothaer wehren sich ...

Jörg Kellner nimmt den Bericht der Expertenkommission als Anlass, die Entwicklung für das BZ voranzutreiben und sagt dazu: „Auch wenn es erst mal widersprüchlich erscheint, bin ich über den Bericht der Expertenkommission froh. Doch nicht, weil ich für eine Schließung des Bildungszentrums in Gotha bin. Nein, ganz im Gegenteil! Sondern weil hierdurch eine Diskussion entstanden ist, an deren Ende das Bildungszentrum nicht nur erhalten, sondern auch ausgebaut werden wird.“ Bei seinen Ortsterminen konnte sich Kellner ein Bild machen: „Jeder, der die Situation vor Ort analysiert hat, kann nur zu dem Schluss kommen, dass der Standort Gotha nicht nur erhalten, sondern auch noch ausgebaut werden muss. Denn hier findet man neben den hervorragenden Lehrkräften, den guten Platzbedingungen auch eine optimale Infrastruktur.“ Wirtschaftlich folgt er den Empfehlungen des Haushaltsbegleitgesetzes: Die Immobilien in Gotha befinden sich in Landesbesitz. Daher sollte man eher darüber nachdenken, ob man sich nicht aus Immobilien zurückzieht, die nur gemietet sind, wie die Verwaltungsschule in Weimar.“ Für Matthias Hey stellt sich die Situation

anders dar: „Als Wolfgang Voß als neuer Finanzminister Ende 2010 nach Thüringen kam, hat er so etwas wie Kassensturz gemacht. Und da hat er gemerkt, dass es in Weimar eine Thüringer Verwaltungsschule gibt, die in einem Mietgebäude Kosten verursacht, und in Gotha ebenso eine Verwaltungsfachausbildung, die in landeseigenen Liegenschaften des Bildungszentrums stattfindet“, erläutert Hey und führt weiter aus: „Weil Voß ein Mann ist, der rechnen kann, hat er im Haushaltsbegleitgesetz für 2012 regeln wollen, dass durch die Verlagerung ordentlich Geld gespart werden kann. So vernünftig das klingt – zu diesem Gesetzentwurf kam es gar nicht erst. Mir hat man hinter vorgehaltener Hand erzählt, dass unsere Ministerpräsidentin Frau Lieberknecht gegen diese Verlagerung war.“ Hey vermutet hinter dieser Entscheidung persönliche Gründe: „Wie man auf den Landtagsfluren hört, sind Frau Lieberknecht und der Direktor der TVS in Weimar, Axel Schneider, gute Freunde. Rund ein Jahr, nachdem der Gesetzentwurf kassiert wurde, passiert nun Wundersames in Thüringen. Einer der Gutachter, der diesen Expertenbericht zur Reform mit erarbeitet

hat, ist eben dieser Direktor der Thüringer Verwaltungsschule Weimar. Und siehe da. Nun steht in diesem Bericht drin: Das BZ in Gotha gehört aufgelöst.“ Doch das ist laut Hey noch nicht alles: „Genau zehn Seiten weiter im Gutachten darf man dann lesen: In der Weimarer Verwaltungsschule soll die Ausbildung der Anwärter im Verwaltungsdienst beibehalten werden.“ Damit ist die Situation für Hey eindeutig: „Ich sage, dass hier eine rote Linie überschritten wird. Für mich ist das eine Frechheit! Das hat mit der unabhängigen Einschätzung eines Gutachtens nichts mehr zu tun. Statt anzuerkennen, dass die Ausbildung am Bildungszentrum in der Bahnhofstraße landesweit einen hervorragenden Ruf genießt, wird hier bewusst der gesamte Bildungsstandort Gotha aufs Spiel gesetzt.“ In der Tat: Es mutet ziemlich seltsam an, dass ein, von der Landesregierung beauftragter, Gutachter gleichzeitig Direktor einer, vom Gutachten betroffenen, Einrichtung ist. Zumal sich Axel Schneider als Direktor der TVS bei einer Diskussion um die Verlegung der Verwaltungsschule im Internet sehr unsachlich äußert. Dort schreibt er zum Standort Gotha, „…dass eine Bluttransfusion von einem kerngesunden Terrier zu einem Dinosaurier mit dem Tod beider Probanden zu enden pflegt.“ Egal, ob BZ oder Fachschule. Der Verlust einer oder beider Bildungseinrichtungen wäre für Gotha nur schwer zu verkraften. Das zeigen bereits die Erfahrungen nach der Schließung der „Puddingschule“, wie die Fachschule für Sozialpädagogik unter den älteren Gothaern heißt. Bleibt zu hoffen, dass die angestoßenen Debatten um den Bildungsstandort Gotha die Residenzstadt stärken. Ein positives Signal sendete bereits der Thüringer Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten. Dieser besuchte kürzlich die Bauschule und zeigte sich bereits vor seinem Besuch in Gotha von den Vorschlägen der Expertenkommission wenig überzeugt. Alexander Linß

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Ve r a n s t a l t u n g e n Juni 2013

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Konzert J4 der Thüringen 13.06. Philharmonie Gotha 09:30 Uhr „Paddington Bärs erstes Konzert“ Hupert Chapell Gothaer Kulturhaus Premiere: 21.06. „Dann können wir sowas 20:00 Uhr eben in Zukunft nicht mehr machen!“ Kinder/Jugendtheaterstück Gothaer Kulturhaus „Dann können wir sowas 22.06. eben in Zukunft nicht 20:00 Uhr mehr machen!“ Kinder/Jugendtheaterstück Gothaer Kulturhaus Konzert A10 der Thüringen Philharmonie Gotha „Und schwimmt leise über den See“ Gothaer Kulturhaus

27.06. 20:00 Uhr

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Änderungen vorbehalten! www.kultourstadt.de

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OSCARS BLICKFANG

PROVINZGESCHNATTER VON PAULINE WERNER

VON SEITE 6 …

Spätestens seit ich Jean-Lùc, einen schicken Klapprechner mit dieser modernen Kacheloberfläche, in meinen Diensten habe, ist es offiziell, dass ich ein technischer Embryo bin. Vor Verzweiflung bewahrte mich in diesem Zusammenhang schlicht die Tatsache, dass sich besagter Klapprechner auch versierten Computerfachleuten gegenüber als äußerst renitent erwies. Geduldige Programmierungen halfen genau so wenig, wie die Androhung, Jean-Lùc einfach platt zu machen.

Sehr regnerisch waren die vergangenen Tage. So auch beim Fotoshooting für „Das Model von Seite 6“ im Mai. Maria aus Laucha machte dies aber nichts aus.Trotz des nassen Wetters posierte sie vor Wolfgang Speldas Kamera.Vielleicht kennt sie solche Situationen bereits aus ihrer Freizeit. Denn auch Frauenfußballerinnen können nicht beim kleinsten Unwetter das Spiel abbrechen. Die 26-jährige Mutter eines 5-jährigen Sohnes liebt Sport über alles. So geht sie als Ausgleich zum Bürojob gerne auch ins Fitnessstudio.

Der Kerl macht nach wie vor, was er will. So kommt es immer wieder vor, dass wichtige Dateien in unleserlichen Formaten chiffriert werden oder eilige E-Mails ihren Empfänger nie erreichen. Jean-Lùc und ich führen eine eisige Arbeitsbeziehung und werden niemals Freunde. Ich glaube, er denkt sich aus reiner Bosheit Gemeinheiten aus, die meine Arbeit sabotieren. Also behandle ich ihn mit äußerster Vorsicht und er dankt es mir bestenfalls durch widerwillige Mitarbeit. Dass sich neulich mein Drucker sang und klanglos in den Sondermüll verabschiedete, nahm ich gelassen, schließlich hat er jahrelang quietschend und knarrend seine Arbeit getan. Aber als sich kürzlich mein heißgeliebtes Handy in Matjesöl ertränkte, hörte der Spaß auf und ich begann mich zu fragen, ob Technik und ich einfach nicht kompatibel sind. Was wäre, wenn ich dem ganzen Hightechkram einfach abschwören würde? Schon lange liebäugele ich mit dem guten alten Wählscheibentelefon aus meinen Kindertagen. Was waren das für Zeiten, als frau sich zum Telefonieren hinsetzen musste und komfortabel vielleicht bei einem Gläschen Wein telefonierte, weil das Telefon einen festen Platz hatte. Doch gibt es das gute alte Telefon überhaupt noch und wenn ja, wie verbandele ich es mit der modernen Telefonleitung? Auf das www. könnte ich auf der heimischen Couch gut und gerne verzichten und denke auch hier an die längst vergangene Zeit, als man abends auf dem Sofa weder gesurft noch ferngesehen, sondern ein Buch gelesen, ein Spiel gespielt oder einfach nur die Gegenwart anderer genossen hat. Spätestens bei der Überlegung, was die netten Damen und Herren der Oscarredaktion wohl davon halten werden, wenn sie Paulines Provinzgeschnatter künftig handschriftlich und per Post erhalten, muss auch ich zugeben, dass ich mich den Vorzügen von Internet und Smartphon nicht entziehen kann. Dennoch wird mich niemand daran hindern, künftig ab und an auf Handy, www. und anderen Schnickschnack zu verzichten und einfach mal wieder nur zu telefonieren.

An dieser Stelle wollen wir „Danke“ sagen. Denn das „Model des Monats“ ist nicht nur eine Aktion von Oscar am Freitag. Umgesetzt wird das Projekt hauptsächlich vom Tabarzer Fotostudio Spelda. Ein besonderer Dank gilt dem Beautyclub im Hotel zur Post Tabarz. Alle Bilder können Sie sich auf www.foto-spelda.de ansehen. Viel Vergnügen!

Bis die Tage, eure Pauline Beim Model des Monats können Männer wie Frauen mitmachen. Und soviel sei gesagt: Es lohnt sich! Schließlich gibt's eine Bilder-Mappe von Foto-Spelda aus Tabarz im Wert von 100 Euro! Bewerbungen einfach per E-Mail an info@foto-spelda.de h bis 21. weiter! Noc oder an 2012“ geht es re Infos hr te ei Ja w s d el de ormular un -F ng verlag@oscar-am- Wahl zum „Mod ein ti Vo n. mern wird wählt werde allen Teilneh er freitag.de. nt U Juni darf ge e. .d ost. elda .foto-sp unter www

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OSCARS CAFÉ-BESUCH

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Der Gothaer Gott der Torten hört auf! ENDE JUNI SCHLIESST IN GOTHA DAS CAFÉ SUZETTE – FÜR GENAU ZWEI TAGE Mit traditioneller Konditorkunst hat der Gothaer Frank Przybilla über 30 Jahre erfolgreich das „Café Suzette“ geführt. Das Café Suzette in der Bebelstraße 8 schließt zum 30. Juni 2013. Das ist die schlechteste Nachricht für alle Kuchenliebhaber in Gotha. Konditormeister Frank Przybilla und seine Ehefrau Gudrun gehen in ihren verdienten Ruhestand. Die gute Nachricht: Zwei Tage später öffnet das Café Suzette wieder ganz normal – unter der Leitung von Sohn und Konditormeister René Przybilla. „Ich weiß nicht, was mich damals geritten hat“, erzählt Frank Przybilla. Am 18. August 1981 hatte er als junger Konditor zusammen mit seiner Frau Gudrun das Anwesen in der Bebelstraße übernommen, um sich selbstständig zu machen. Das Haus war alt, genauso wie die Maschinen der Bäckerei. Das „Kaffee Schippel“ war dort 1906 eröffnet worden (kl. Foto), der Gastraum im Art-Deco-Stil 1927 dazugekommen. Nur weil das Handwerk zu DDR-Zeiten in den 1980er Jahren gefördert wurde, hatte Konditor Przybilla 1981 eine Chance. Allerdings bekam er die Auflage, den Meister-Abschluss zu machen. Drei Jahre später bestand er die Meisterprüfung. Doch da war das Café Suzette schon längst eröffnet. Aufgewachsen war der heute 63-jährige Frank Przybilla in Erfurt. Er lernte bei der Elmi das Konditorenhandwerk bei einem Meister, der selbst beim damals hochberühmten Konditor Horst Kohl gearbeitet hatte. „Wir bekamen eine gute

handwerkliche Ausbildung“, erzählt er und weiß, dass ihn diese Fähigkeiten sein ganzes Konditorleben erfolgreich begleitet haben. Seine weitere Laufbahn kann durchaus als vielversprechend bezeichnet werden. Schon bald war er Patissier im „Erfurter Hof“ und danach fünf Jahre lang Chefpatissier im Panoramahotel in Oberhof. (Als Pâtissier – weibliche Form: Pâtissière; von franz.: pâte‚ Teig – bezeichnet man in einer Küchenbrigade den Küchenkonditor, zu dt. auch Feinbäcker.) Doch dann kam die Sehnsucht nach Selbstständigkeit. Die ersten Jahre in der eigenen Konditorei dienten dem Aufbau. Stück für Stück wurde instandgesetzt und modernisiert. Dann kam die Wende: „Mit der Wende war das alles wieder Schrott.“ Die Menschen wollten nur noch Westware. Hatte man im Café Suzette wegen der Nähe zur Hochschule an guten Sommertagen bis zu 120 kg Eis pro Tag verkauft, waren es plötzlich nur noch drei Kugeln. Schnell ergänzte man das Sortiment mit West-Schokoriegeln – und die Kunden kamen wieder. Für Konditormeister Przybilla war das aber keine dauerhafte Lösung. Er wusste, dass er grundsätzlich etwas besser machen musste. Das Café wurde darum für drei Monate geschlossen und vollständig modernisiert. Ein Vorbau wurde angefügt, die Theke komplett neu gestaltet. Im Sortiment gab es ab sofort nur noch Torten, Kuchen und Gebäck nebst allerlei Leckereien wie Pralinen. Das neue Café wurde von den Gothaern begeistert angenommen. Seit

Verlässt am 30. Juni 2013 den Platz hinter der Theke: Gudrun Przybilla. les viel schneller, es schmeckt aber, seien wir doch ehrlich, einfach nur eklig.“ Also wird alles selbst angerührt und aufgeschlagen, Tütenkram, wie er sagt, kommt ihm nicht in die Backstube. Das Ergebnis sind handwerklich ehrliche und hochwertige Produkte. Und Kunden, die über Jahre die Treue hielten.

1995 gibt es außerdem die Pension mit insgesamt sechs Zimmern, sozusagen als zweites Standbein. Die Lage in der Bebelstraße ist für eine Konditorei mit Außenbereich nicht wirklich günstig. Für Familie Przybilla war das kein Hindernis, sondern eine Herausforderung: „Nur wenn meine Kuchen und Torten etwas Besonderes sind, werden die Kunden zu mir kommen“, erklärt der Chef. Deshalb ließ er sich von den Backmischungen und vorgefertigten Zutaten nicht beeindrucken. „Damit geht zwar al-

Fast 32 Jahre lang hat er zusammen mit seiner Frau das Café geführt. Jetzt freut sich das Ehepaar, den Staffelstab weitergeben zu können. Tochter Katja übernimmt die Pension, Sohn René die Konditorei. Große Veränderungen im Sortiment wird es nicht geben. Schon immer haben Vater und Sohn die Rezepte für Kuchen und Torten miteinander ausgetauscht und gemeinsam entwickelt. „Das Stammsortiment bleibt“, beruhigt Frank Przybilla. Also bleibt ab 1. Juli alles, wie es war – nur neu. Dr. Bernd Seydel

Omnibus- und Güterverkehr OT Finsterbergen Klaus Gessert 99894 Friedrichroda Am Steiger 3 / Verkehrshof Tel.: (03623) 30 38 10 Reisebüro Friedrichroda Tel.: (03623) 30 44 60 I n t e r n e t : w w w. g e s s e r t - r e i s e n . d e

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29.06.13

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OSCARS GASTKOLUMNE

D E R A S C H E N B R E N N E R H AT DA S WO RT: „FLOTTE DREIER“ kalpolitische Attitüde. Und steht die Sonne des Intellekts nur tief genug, werfen sogar solch Kleinwüchsige lange Schatten: Selbsternannte Weimarer „Kulturbürger“ warnten vorm Provinzialismus preußischer Pickelhauben-Puffbohnen. In Jena – dank Studenten frischblut- wie frischfleischverwöhnt – wanden sich manche vor Grauen und der geriatrischen Großmacht der Silberrücken aus der heimlichen und der tatsächlichen Kapitale. Nur dort war’s an Widerstand weit weniger: Wohl, weil‘s willkommener Wachstum wäre. Solch (un-)heilige Dreifaltigkeit zu stiften, ist aber nicht Machnigs Erfindung.Vier Jahre bevor er 2009 Thüringens Polit-Bühne enterte, machte – ebenfalls im April! – ein anderer flotter Dreier von sich reden: Damals träumten die Herren Bürgermeister Doenitz, Scheikel und Brychcy davon, Gotha, Ohrdruf und Waltershausen in einem Städteverbund zu vermählen. Ins erste zaghafte Anbandeln der kommunalen Kuschelrunde grätschte damals ein Mann namens Dr. Dr. Siegfried Liebezeit. Der war 2005 Gothas Landrat. Liebezeit erteilte dem Plan unverzüglich eine grundsätzliche Abfuhr. Solch ein territoriales Triangulum schwäche den Landkreis, da im „Bermuda“-Dreieck nahezu die Hälfte seiner Bevölkerung leben würde. Deshalb wäre auch kein Hausherr in der 18.-März-Straße an GoWaDruf vorbei gekommen. Egal, welches Parteibuch er besitzen würde. Das Trio infernale der Rathaus-Herren hatte im Übrigen

Schwarze Schafe. Die gibt es überall. In Familien. In Firmen. In allen Berufen. Schwarze Schafe verderben den Ruf. Und ist der erst ruiniert … Naja, man kennt das Ende vom Lied. Flotte Dreier. Die gehören zu den fiebrigsten Fantasien, die man(n) haben kann.Vor allem, vernebelt ein Testosteron-Tornado den Verstand: Im Tierreich schwillt manchen Männchen der Kamm. Bei denen der Spezies Homo sapiens ist das kaum anders. Nur heißt das Teil anders. Matthias Machnig ist zweifelsohne ein Mann. Und was für einer! Wegen ihm war Gerhard Schröder ab 1998 nicht mehr nur Zaun-König am Bonner Kanzler-Bungalow. Nun ist er Thüringens Wirtschafts-Minister. Und „HansDampf-in-allen-Kampagnen“ wie z. B. jener zur Dreistadt Erfurt-Weimar-Jena. Manche hielten seine Idee für einen Aprilscherz. Aber Machnig meinte es ernst. Zumindest, so lange es für ihn nützlich war. Die neue „Achse des Bösen“ wollte er nicht erschaffen, auch wenn‘s schon böses Blut gab, als die ministerielle Vision einer solch urbanen Menage a trois bekannt wurde. Thüringen rühmt sich, Heimat der Gartenzwerge zu sein. Zu Recht, wie Reaktionen auf Machnigs Masterplan einer Metropol-Region deutlich machten. Sonst in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz Geratene spreizten ihre lo-

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Oscars Tipps zum Thema

RECHT

Frage

Ich habe meinen Wagen auf einer Straße abgestellt. Gegenüber liegt eine Kita. Zeugen haben beobachtet, wie dort auf dem Freigelände spielende Kinder Steine durch den durchlässigen Zaun nach draußen warfen. Das Ergebnis: ein Dutzend Dellen und ein Schaden von wohl mehr als 3.000,00 €. Die Erzieherinnen haben nichts mitbekommen. Habe ich eine Chance auf Ersatz und vor allem: Gegen wen muss ich vorgehen?

§

Antwort

Ein Vorgehen gegen den Träger der Kita verspricht hier ggf. Erfolg. Ist dies die Gemeinde, besteht eventuell ein Amtshaftungsanspruch. Dies setzt voraus, dass die Erzieherinnen ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind, wofür bereits spricht, dass die Kinder nicht nur einige Steine geworfen haben. Natürlich ist es keiner Erzieherin möglich, jedes Kind jederzeit beim Spielen zu beobachten. Eine lückenlose Überwachung der Kinder in einer Kita ist nicht zu gewährleisten, so die gängige Rechtsprechung, der sich das OLG Koblenz in einem Urteil vom 21.06.2012 (Az. 1 U 1086/11) zuletzt angeschlossen hat. Liegen auf dem Grundstück allerdings wie hier größere Kieselsteine und sind die Kinder über eine längere Zeit unbeobachtet, spricht dies für eine Haftung. Gut für Sie: Nach diesem Urteil hat die Kommune zu beweisen, dass die Erzieher ihre Aufsichtspflicht erfüllt haben. Sprechen Sie daher mit einem auf Staatshaftungsrecht spezialisierten Rechtsanwalt!

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nicht im Sinn, das Tafelsilber zu verscherbeln. Ganz im Gegenteil. Eine Liebesheirat wär’s nicht geworden. Doch wie im wahren Leben, sprachen schon damals vor allem finanzielle Gründe für einen solchen Städtebund. Höhere Schlüsselzuweisungen vom Land sind das eine. Gemeinsames Nutzen der Ressourcen das andere – egal, ob es im Sozialbereich, der Schullandschaft, bei verkehrs-, wirtschaftspolitischer und städtebaulicher Infrastruktur wäre. Ein vernünftiger „Ehe“vertrag hätte zudem gesichert, dass keiner beim flotten Dreier zu kurz gekommen wäre. Ich finde noch heute, Doenitz, Scheikel und Brychcy bewiesen Weitsicht: Sie hatten schon vor acht Jahren die Zeichen der Zeit verstanden. Denn damals knüpften der Wartburgkreis und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen zarte Bande. Das kreisfreie Eisenach machte einem solchen neuen, starken Südwest-Kreis unübersehbar Avancen. Schon 2005 war naheliegend, dass Gotha und der Ilmkreis zueinander finden. Beim kleinen Grenzverkehr machte man ja bereits im Drei-Gleichen-Gebiet gute Erfahrungen – und nicht nur bei den ersten beiden Drei(n)schlägen. An der starken kommunalen gothaischen Menage a trois – wäre sie zustande gekommen! – könnte im Übrigen auch heute niemand mehr vorbeikommen, geht es irgendwann um die neue Kreisstadt des Großkreises mit seinen dann rund 250.000 Einwohnern. Nun, es kam aber anders. Wie schade eigentlich …


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Auf Regenfahrt Wieso ein Schönwetterfahrer das Regenrennen beim Inselsbergmarathon gewann. S. 3

Auf Spurensuche Was in Bonn über den neuen Oettinger Rockets-Headcoach geredet wird. S.

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Auf Titeljagd Warum die Fußball-A-Junioren von Wacker 03 Gotha jetzt Meister werden wollen.

S. 6

Mathias Hesse aus Gotha wurde beim 3. Inselsbergmarathon mit seinem Mountainbike auf der Langstrecke Zweiter. Mehr Infos: Seite 3!


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SEITE ZWEI

GutsMuths-Rennsteiglauf 2013 E R L E B N I S S E

E I N E S

D U R C H S C H N I T T S L Ä U F E R S

Auf dem Beutel, den die Rennsteigläufer am vergangenen Wochenende am Start bekamen, um ihre Sachen zum Ziel transportiert zu wissen, stand „Hart, aber schön.“ Schöner Spruch zu einem perfekt organisierten Kultlauf, so habe ich es auch erlebt! Ich hatte vor diesem Lauf die größte Ehrfurcht, denn mir fehlten (wie immer) die Trainingskilometer und das Wetter sollte entsetzlich werden. Die längste Strecke, die ich in diesem Jahr gelaufen war, war beim Abendberglauf am 3. Mai in Friedrichroda: 13,2 km. Beim RennsteigSupermarathon läuft es immer wieder anders: Ein Freizeitläufer wie ich schafft das notwendige Trainingspensum kaum und ist jedes Mal froh, die Strecke im Mittelfeld zu meistern. Nachdem es in der Nacht zuvor auf dem Rennsteig geschneit hatte, zog ich bei nur 5 Grad in Eisenach erstmals zwei Laufshirts übereinander an. Vom Schlamm auf dem Weg abgesehen, hatten wir aber mit dem Wetter dann doch großes Glück: Die schwarzen Wolken hingen tief auf beiden Seiten des Rennsteigs und uns lachte sogar die Sonne zu. So lief es für mich 25 km bis zum Großen Inselsberg (wie gewohnt) sehr gut. Horst Reinhardt vom Lauffeuer Fröttstädt rief mir oben zu:

Kamen Pawlow in Lauf-Aktion.

Foto: Dirk Bernkopf

„Man bist du schnell, teile deine Kräfte ein!“ Wie Recht er behielt – bis zum Großen Beerberg. Ca. ab Kilometer 60 musste ich mich dann nur noch quälen. Zunächst war es sogar schön, denn nach Kilometer 30 und 40 warteten meine Frau und meine Tochter auf mich. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man fix und fertig das entgegenlaufende Kind hochheben kann und die Frau einen dabei fotografiert. Aber dann, allein gelassen, muss man den Sperrhügel „kriechend“ bewältigen und oben wollen die Beine einfach nicht wieder loslaufen. Da hilft nur noch ein Wunder! Als ich vor der Schmücke Schnee im Wald sah, – ich liebe den Schnee! – vergaß ich die Schmerzen und wurde wieder locker und wieder schneller. Dabei halfen mir auch die Biere, die ich bei den letzten drei Verpflegungsstellen trank. In der Königsdisziplin vom GutsMuths-Rennsteiglauf reihte ich mich wieder mal im großen Mittelfeld ein. Auf der Urkunde steht: 8:28 Stunden, Gesamtplatz 810 (von über 2.000), AK M50: 147. Kamen Pawlow

Editorial und Unsinn Über Sinn htswette einer Gewic

Wie gesund und wie ungesund deutsche Erwachsene leben, zeigt eine große neue Gesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts (RKI). Diese wurde am vergangenen Montag veröfffentlicht. Das Ergebnis: Immer mehr Deutsche sind stark übergewichtig – und das ist gefährlich! 53 Prozent der Frauen und rund 67 Prozent der Männer gelten als übergewichtig. Unter Fettleibigkeit (Adipositas) leiden indes fast ein Viertel der Frauen (23,9 Prozent) und Männer (23,3 Prozent). Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für Herz-KreislaufErkrankungen und bestimmte Krebsarten. Bis zum Muttertag 2014 will ich deshalb 30 kg abnehmen. Wie das funktioniert – und ob es überhaupt funktioniert – lesen Sie ab Juni regelmäßig im Oscar! Wie angekündigt. Ein erstes Fazit kann ich ziehen: Es wird knüppelhart ...

IMPRESSUM: Oscar am Freitag – SPORT, FREIZEIT, GESUNDHEIT

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Radsport

Schönwetterfahrer gewinnt Regenrennen Tabarz. Trotz Dauerregen gingen beim 3. Inselsbergmarathon am letzten Sonntag, dem 26. Mai, über 80 Mountainbiker an den Start. Als der bunte Fahrerpulk durch die Kurven des Kneipp-Kurortes rollte, ertönte ein Orgelkonzert aus vor Nässe quietschenden Radbremsen. Es war kein einfaches Unterfangen, auf das sich die Mountainbiker da einließen. Gefahren wurden ein oder zwei Runden zu je 32 Kilometer. Als Krönung wartete in jeder Runde der Steilanstieg vom Kleinen zum Großen Inselsberg. Aber genau dort standen einige dem Wetter trotzende Fans und feuerten ausnahmslos alle Fahrer an. Jeder einzelne hatte ihren Respekt verdient. Auf dem Großen Inselsberg konnten die Fahrer an einem Versorgungsstand noch einmal zugreifen, dann begann die rasante Abfahrt nach Tabarz – abschnittsweise auf der alten Downhillstrecke. Ausgerechnet der schnellste aller Fahrer, Steffen Weisenseel aus Schweinfurt, gab nach einer Runde auf und wollte als Fahrer der Kurzstrecke gewertet werden, obwohl er einen komfortablen Vorsprung von fünf Minuten besaß. „Das wäre unfair gegenüber den anderen Fahrern gewesen“, lehnte Organisationsleiter Torsten Espig das Anliegen ab.

Der wahre Sieg auf der Kurzdistanz ging an Konstantin Jung aus Würzburg. Zweiter wurde mit Marco Häntschel (Bernau) ein Flachländer aus Brandenburg. „Das war mein zweiter Start in Tabarz, und es hat wieder Spaß gemacht“, so der trockene Kommentar des völlig durchweichten Häntschel im Ziel. Er kommt bestimmt wieder nach Thüringen, schon weil seine Oma in Ruhla wohnt. Auch der Sieger hatte Gefallen am Rennen, obwohl er sich selbst als „Schönwetterfahrer“ bezeichnet. „Das war ein sehr schöner Anstieg zum Inselsberg, da konnte ich meine Stärken ausspielen und mit Vorsprung in die Abfahrt gehen.“ Der 25-jährige Würzburger, ehemaliger Hochschulmeister im MTB-Teamsprint, nutzte das Tabarzer Rennen als Vorbereitung auf die 12Stunden-Weltmeisterschaft in zwei Wochen in Bayern, bei der er mit dem ausgeschiedenen Weisenseel im Team fährt. Schnellste Frau über 32 km wurde die erfahrene Marathonfahrerin Birgit Demel aus Weiden. Sie gewann vor der Thüringerin Julia Schneider. „Ich fuhr nur zum Spaß mit, ich bin noch nicht einmal in einem Verein“, so die junge Frau aus Schleusingerneundorf.

Über 64 Kilometer war der 37-jährige Chemnitzer Sebastian Ortmann erfolgreich. Auf Platz zwei landete der Gothaer Mathias Hesse vom SV Triathlon Friedrichroda. Für Ortmann war es der zweite Start – 2011 wurde er Dritter. Der Gothaer Mathias Hesse kommt eigentlich aus der Rennradszene und war an der Erfurter Sportschule. Seit dem letzten Jahr trainiert der 25-Jährige Triathlon und möchte beim diesjährigen Crosstriathlon in Friedrichroda starten. Rolf Horvath (Stadtmarketing Erfurt) haderte am Sonntag etwas mit seinem achten Platz über 32 Kilometer. „Ich hatte mir in der Kälte den Daumen am Schalthebel eingeklemmt und dann mit klammen Fingern bergab drei Plätze eingebüßt“, so der 44-jährige Erfurter, der mit Winterschuhen an den Start ging. Dabei hatte der Theatertechniker keinen Grund für Trübsal, hatte er doch die Seniorenwertung mit fünf Minuten Vorsprung sicher gewonnen. Seit 17 Jahren fährt Horvath Mountainbike-Rennen und nimmt in Thüringen alles mit, was geboten wird. Sein Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Mitteldeutschlandcup. Zur Halbzeit der sechsteiligen Serie liegt er in seiner Klasse Senioren B auf Platz zwei. Vor zwei Jahren war ihm schon einmal ein Gesamtsieg gelungen. >>> Fortsetzung auf Seite 4

Gut.schrift. Das lokale Kundenmagazin der Kreissparkasse Gotha. GUT.schrift informiert über Entwicklungen im Landkreis Gotha. Sie porträtiert Menschen, die hier leben. Sie zeigt Initiativen von Vereinen auf, die – jeweils für sich – ein kleines Stück der nötigen Antworten auf aktuelle Fragen geben. Ergänzt werden die Beiträge durch Literaturempfehlungen und Hinweise auf kulturelle Veranstaltungen, die von der Kreissparkasse Gotha oder der Regionalstiftung unterstützt werden. Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Juni 2013.


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Radsport

Senior auf dem Treppchen ERFOLG

FÜR

WA LT E R S H Ä U S E R

Für eine Überraschung bei den Neuseen-Classics sorgte am vergangenen Wochenende Herbert Diedrichs. Auch wenn derzeit der Nachwuchs des RSC Waltershausen-Gotha keine dicken Schlagzeilen schreibt, so ist immer noch auf die Seniorenradsportler Verlass. Der Waltershäuser Herbert Diedrichs belegte bei den NeuseenClassics „Rund um die Braunkohle“ einen zweiten Platz in der Altersklasse Senioren IV (über 60 Jahre). Das Rennen bei Zwenkau, im Süden von Leipzig, ist seit 1966 legendär. Hier bereiteten sich Leute wie Täve Schur einst auf die Friedensfahrt vor. In diesem Jahr gingen statt der Profis wieder einmal Legenden wie Olaf Ludwig, Thomas Barth und Jens Heppner an den Start – und über 1.000 Fahrer im JedermannRennen. In diesem Riesenfeld war auch der 63jährige Herbert Diedrichs zu finden.

IN

SACHSEN

„Es rollte gut, aber mit einem zweiten Platz habe ich nie gerechnet.“ Diedrichs konnte bei der Vielzahl der Starter keinen Altersklassenkonkurrenten ausmachen, fuhr sein Rennen in einem 200-köpfigen Verfolgerfeld und belegte am Ende den 136. Gesamtrang. Zu Hause schaute er im Internet nach seiner Altersklassenplatzierung. Er konnte es kaum fassen, er war Zweiter und hatte doch prompt die Siegerehrung verpasst. Vor Jahren hatte sich Herbert Diedrichs nach einem Sieg bei der Tour de Optik schon einen Namen als schnellster Optiker Deutschlands gemacht.Diedrichs trainiert zweimal wöchentlich bis zu 90 Kilometer auf dem Rennrad. Außerdem geht er regelmäßig in den Garten, und der liegt auf dem Ziegenberg in Waltershausen. „Leider kamen in diesem Jahr bislang nur 1.300 km zusammen“, bedauert Herbert Diedrichs. db

Familienradtour zum Boxberg FAHRRAD

EBERHARDT

LÄDT

Wie jüngst bekannt gegeben wurde, fällt die diesjährige Veranstaltung „Gotha fährt Rad“ des Vereins Netzwerk e. V. wegen Terminüberschneidungen aus. Grund genug für Sven Eberhardt, Inhaber Fahrrad Eberhardt, eine eigene Familientour zu veranstalten. Am Sonntag, dem 23. Juni 2013 startet die Tour in entspannter Atmosphäre zum nahegelegenen Boxberg. Zwischendurch erwartet alle Teilnehmer ein leckerer Brunch zum Verschnaufen und Stärken. Damit für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt werden kann, werden Tourguides die Strecke

ZUM

RADELN

EIN

begleiten, die auch bei einer eventuellen Panne weiterhelfen können. Treffpunkt ist 10 Uhr in der Gothaer Kindleber Straße 30, direkt bei Fahrrad Eberhardt. Die Startgebühr entfällt in diesem Jahr, sodass allen Familien die Möglichkeit gegeben wird, an der Familientour teilzunehmen. Die anfallenden Kosten trägt Fahrrad Eberhardt. Die ungefähre Ankunftszeit wird gegen15 Uhr in Gotha sein. Interessenten sollten sich trotzdem vorher direkt im Geschäft oder telefonisch unter 03621 406344 anmelden, damit ein reibungsloser Ablauf garantiert werden kann.

Euer Partner auf zwei Etage

n in GTH/Ost

>>> Fortsetzung von Seite 3: Jetzt überlegt Horvath, ob er nicht auch einmal beim harten Friedrichrodaer Crosstriathlon an den Start gehen sollte. „Aber nur in der Mannschaft, ich kann nicht schwimmen“, so der sympathische Biker, der seit Jahren zu den treuen Startern in Tabarz zählt. Trotz der Tortur lobten fast alle Fahrer im Ziel die gute Organisation des Rennens. Im Hotel Frauenberger gab es nicht nur Duschen, die Fahrer hätten sogar den Pool nutzen dürfen. Leider fiel das Familienfest mit Kinderrennen dem Regen zum Opfer. Es soll im Sommer nachgeholt werden. Wie Torsten Espig mitteilte, soll das Rennen auf alle Fälle in eine andere Tabarzer Veranstaltung eingebunden werden. Bis dahin können Kinder jeden Alters noch fleißig in den Wäldern von Tabarz trainieren.

ad Gotha fährt R sagte tand Vereinsvors 3 ab 1 0 2 r fü ng Veranstaltu Auch in diesem Sommer sollte – eigentlich – die Veranstaltung „Gotha fährt Rad“ stattfinden. Doch in diesem Jahr fällt die Veranstaltung aus. Das bestätigte der Vereinsvorstand der Organisatoren von „Netzwerk Gotha e. V.“ in einer Pressemitteilung. Darin heißt es: Auf Grund von Terminüberschneidungen wird die diesjährige Veranstaltung „Gotha fährt Rad“ nicht stattfinden. Der in diesem Jahr sehr eng konzipierte Veranstaltungskalender in unserer Innenstadt begrenzte unser Zeitfenster vom 25./26. Mai als einzig mögliches Wochenende. Da aber just zu diesem Termin mit Radveranstaltungen und Wettkämpen im regionalen Umkreis drei von fünf wichtigen und tragenden Teilbereichen des Gesamt-Event´s inklusive Teilnehmern und Radsportlern wegfällt, sind diesjährig leider Finanzierung und vollständige Umsetzung der Veranstaltung nicht möglich. Eine verkleinerte Rumpfvariante des Event´s fand in der Mitgliederversammlung keine Mehrheit. Von 16 geplanten Veranstaltungen in den letzten Jahren konnten 13 erfolgreich durchgeführt werden. Für den kleinen Verein „Netzwerk Gotha e. V.“ eine gute Quote und Ansporn, bereits jetzt an Terminen und Konzeptionen für 2014 zu arbeiten. Die Veranstaltung „Gotha kocht“ in der Adventszeit diesen Jahres ist davon nicht betroffen.


Wir stiften BiGeisterung! SPLiTTER NEUER COACH: CHRIS ENSMINGER

Übung macht den Meister! Getreu diesem Motto absolvierte das U12Team von Basketball in Gotha im Mai gleich zwei stark besetzte Turniere. Sowohl beim Oettinger Rockets Junior Cup in Gotha (Foto) als auch beim Berliner Mini-Turnier verkauften sich die BiG-Talente gegen namhafte Gegner teuer. In heimischen Gefilden erkämpften sie den sechsten Platz, in der Hauptstadt den elften Rang von 24 teilnehmenden Mannschaften. Bei beiden Turnieren zeigten die Schützlinge von Trainerin Yvonne Schäfer, dass sie auf einem sehr guten Weg sind und mit den besten deutschen Mannschaften in ihrer Altersklasse schon ganz gut mithalten können.

Auf dem Weg nach oben männlich U16). Unter dem Teamnamen Oettinger Rockets Gotha geht jeweils eine Spielgemeinschaft an den Start, für die sowohl Talente von Basketball in Gotha als auch vom Basketball Club Erfurt am Ball (BCE) sind. „Natürlich möchten wir mit beiden Teams so gut wie möglich abschneiden“, sagt Ronny Schönau, der gemeinsam mit BCECoach Michael Engel die NBBLMannschaft betreut; das JBBL-Team wird von Stefan Mähne und Peter Krautwald trainiert. „Aber in erster Linie ist es für uns eine Standortbestimmung: Wir wollen sehen, wo wir stehen, was wir noch tun müssen, um im Wettbewerb mit den besten deutschen Teams dieser Altersklassen bestehen zu können.“ Dabei ist der Teamname in beiden Fällen Programm. Schließlich will die erste Herren-Mannschaft von BiG perspektivisch den Sprung in die BEKO-BBL in Angriff nehmen. Eine Voraussetzung, um in der Bundesliga spielen zu dürfen, ist, dass der Verein den nötigen Unterbau vorweisen kann: also jeweils mit einem Team für die JBBL und die NBBL qualifiziert ist. Fingerzeig: Ronny Schönau ist seit April als Sportlicher Da die BBL für Gothas Herren im MoLeiter für den Nachwuchsbereich bei Basketball in ment noch ein ehrgeiziges Ziel ist, Gotha verantwortlich. Unter seiner Regie nimmt der kann der Nachwuchs die Quali nun Verein nun erstmals die Qualifikationsrunde für die unbeschwert in Angriff nehmen. In JBBL und NBBL mit jeweils einer Mannschaft in Angriff. diesem Sinne: Let‘s go Rockets! Das hat es in der 15-jährigen Geschichte von Basketball in Gotha e.V. noch nicht gegeben. Erstmals schickt der Verein im Juni zwei Nachwuchs-Teams ins Qualifikationsrennen für die beiden höchsten Ligen, die es in Deutschland gibt: die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL / männlich U19) und die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL /

STETS AUF DEM LAUFENDEN UNTER: www.big-gotha.de oder facebook.

Diese Nachricht bescherte BiG nach Pfingsten deutschlandweit Schlagzeilen: Chris Ensminger wird neuer Head Coach der Oettinger Rockets. Der 39-jährige US-Amerikaner unterzeichnete einen Vertrag, der sowohl für die 2. Bundesliga ProA als auch für die 2. Bundesliga ProB Gültigkeit besitzt und am 1. Juli 2013 in Kraft tritt. Chris Ensminger war bis zuletzt für die Telekom Baskets Bonn am Ball und zählte sozusagen zum „Inventar“ der BEKOBasketball-Bundesliga. Der Center spielte insgesamt 14 Jahre in der höchsten deutschen Liga und errang in dieser Zeit viele Erfolge. Ganz oben stehen dabei die Triumphe, die er in seiner Zeit bei den Brose Baskets Bamberg feiern konnte. Mit den Franken wurde der 2,08-Meter-Mann 2005 und 2007 Deutscher Meister.

ERST DIE ARBEIT, DANN DAS LAGERFEUER! Ziemlich genau 15 Jahre nach der Gründung des Vereins am 2. Juli 1998 lädt Basketball in Gotha e.V. am Freitag, 28. Juni 2013, zur Jahreshauptversammlung in das „Best Western Hotel Der Lindenhof“ (Schöne Aussicht 5, 99867 Gotha) ein. Die Veranstaltung beginnt 19 Uhr und steht unter dem wegweisenden Motto: „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen!“ So umfasst die Tagesordnung insgesamt 11 Punkte, die es abzuarbeiten gilt. Dabei werden auch die Planungen für die Feier anlässlich des 15-jährigen BiG-Bestehens beleuchtet, die aller Voraussicht nach im September im Rahmen des Oettinger PreSeason-Cups zelebriert wird. Ausklingen soll die Jahreshauptversammlung dann mit einem gemütlichen Grillabend am Lagerfeuer hinter dem „Best Western Hotel Der Lindenhof“. Für diesen Teil der Veranstaltung erhebt BiG einen Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro pro Person. Um vernünftig planen zu können, bittet BiG-Geschäftsführer Peter Sturmhöfel um eine rechtzeitige Anmeldung per E-Mail (post@big-gotha.de) oder einen entsprechenden Vermerk in den Teilnehmerlisten bei den Trainern.


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Basketball / Fußball

Foto: Jörn Wolter

Wackers A-Junioren wollen den Titel

Ein Profi mit großer Er fahrung WIE

CHRIS

ENSMINGER

IN

Chris Ensminger wird der neue Headcoach der Oettinger Rockets. Bisher spielte der 38-Jährige in der BBL, machte erst vor wenigen Tagen für die Telekom Baskets sein letztes Spiel. Grund genug, bei seinem bisherigen Coach Michael Koch nachzufragen, was den routinierten Spieler und nunmehr Jung-Coach ausmacht. Acht Jahre lang trainierte Michael Koch die Telekom Baskets Bonn, war zuletzt eben auch der Headcoach von Chris Ensminger. Diesem attestiert er eine „unglaubliche Erfahrung. Chris hat im Laufe seiner langen BBL-Karriere viele Coaches erlebt, von denen er die besten Seiten mitnehmen kann“. Mit seinen Erfolgen genieße der Coach auch in Gotha bei seinen Spielern „mit Sicherheit Respekt. Chris hat mit Bamberg Meisterschaften gewonnen. Er geht als gutes Beispiel voran und verfügt über ein Gewinner-Gen. Für mich stellte er zuletzt ein Phänomen in der Basketball-Bundesliga dar“, lobt sein Ex-Trainer. Und verweist auch gleich auf einen Grund, der wohl für die Verpflichtung durch

BONN

BEURTEILT

WIRD

den Verein „Basketball in Gotha“ maßgeblich gewesen sein könnte: „Chris verfügt über eine absolut professionelle Einstellung. Das ist das Allerwichtigste!“ Nur so habe der 38-Jährige so lange auf höchstem deutschen Niveau spielen können – „und diese Einstellung wird er auch den Gothaer Spielern vermitteln, das ist sicher!“ Er sei ein absolut vorbildlicher Sportler gewesen, der sehr gut auf seinen Körper und seine Fitness geachtet und bei den alljährlichen Fitnesstests stets die 15 Jahre jüngeren Kollegen übertrumpft habe. Ensminger galt nach den Worten Kochs in der Liga als Spieler, „der durch die Art und Weise, wie er gespielt hat, von den Gegnern gehasst und seinen eigenen Spielern geliebt wurde“. Abseits des Parketts ist Chris als umgänglicher und freundlicher Familienmensch bekannt, den auch die Journalisten mögen. „Er ist ein sehr netter Kerl“, meint etwa der Bonner Fotojournalist Jörn Wolter zum neuen Gothaer Headcoach. Übrigens: Was Ex-Coach Christoph Nicol in Zukunft macht, darüber berichten wir in der nächsten Ausgabe ... ms

Den größten Fußball-Erfolg der vergangenen Jahre können die Fußballer von Wacker 03 Gotha am Sonnabend (1. Juni 2013) ab 10.30 Uhr im Gothaer Volkspark-Stadion perfekt machen. Im Final-Rückspiel um die Thüringer Landesmeisterschaft empfangen die Schützlinge von Hagen Becker die Mannschaft des ZFC Meuselwitz. Das Hinspiel gewannen die Gothaer beim Favoriten mit 2:1. Damit fügten die Wacker-Kicker den Ostthüringern die allererste Saison-Niederlage zu. Zuvor hatten die Meuselwitzer in 24 Spielen 23 Mal gewonnen und ein Unentschieden erzielt. Nun wollen sie den zweiten Schritt tun – und hoffen auf die Unterstützung des einheimischen Publikums. Ihr ehrgeiziges Ziel formuliert Co-Trainer Marco Brychcy im Gesräch mit Oscar am Freitag: „Wir wollen über 200 Zuschauer ins Volkspark-Stadion locken!“ Dafür machen die Nachwuchs-Kicker kräftig Werbung, ließen Plakate drucken und hängen sich voll rein. Auch deshalb, weil ihr Cheftrainer Hagen Becker sein letztes Spiel an der Seitenlinie bestreitet. Er wechselt zur neuen Saison zur 1. Männermannschaft von Wacker 03 Gotha. Es soll ein Triumpf werden ...

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Biathlon

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Ein Signal für die ganze Region S PAT E N S T I C H

A M

G R E N Z A D L E R

I N

Sportministerin Heike Taubert (siehe Foto) sprach anlässlich des Spatenstiches zur Erschließung des „Grenzadler“ mit Oscar am Freitag. Die Baumaßnahmen umfassen die Schaffung neuer Infrastruktur und die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes. Welches Signal wollen Sie mit dem Spatenstich heute setzen? Als Sportministerin will ich ganz klar zeigen, dass das Projekt wichtig für die Region Oberhof ist. Schon lange stand fest: Hier muss ein festes Gebäude her. Die Konkurrenz für den Standort als Biathlon-Austragungsstätte ist schließlich groß. Es war auch ein Kraftakt, diesen Bau zu

RENOVIERUNG

O B E R H O F

Marco Tempelhof das ganze Jahr genutzt wird, nicht nur für Kirchgasse 76 • Tröchtelborn Biathlon, Tel. 036258 / 5 58 03 auch für 0162 / 26 57 442 andere Sportarten und Events im Sommer. Bisher war das hier aber schwierig, weil die Infrastruktur fehlte. Wie es gehen kann, sieht man an der Voigtland-Arena. Türen- und Treppenrenovierung, Spann- bzw. Raumdecken, Laminatböden, Einbau von Türen, Tapezierarbeiten

ermöglichen. Durch das Wasserschutzgebiet haben wir Mehrkosten von knapp fünf Millionen Euro. Was soll in dem Gebäude passieren? Ich hoffe, dass hier ein guter Bau entsteht, der

Können Sie das genauer beschreiben? Ja, die Arena hier in Oberhof soll einen EventCharakter bekommen. Konzerte oder Sommersport, alles soll hier möglich sein. Ein Multifunktionsgebäude eben. Schauen Sie (sie zeigt auf ein paar Inline-Skater): So was zum Beispiel soll hier möglich werden. ali/red

Zertifizierter Fachbetrieb für erneuerbare Energien.

r: Jubiläumsfeie Zur Jubiläumsveranstaltung anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens lädt die Regionalstiftung der Kreissparkasse Gotha alle Einwohner des Landkreises herzlich ein. Am Samstag, dem 22. Juni von 12 bis 16.30 Uhr erwartet alle Besucher ein buntes Programm in der Gothaer Wagenhalle: Nach der Eröffnung durch das Fanfaren- und Showorchester, das Blechbläserensemble der Thüringen Philharmonie Gotha und Grußworte zeigen zunächst die Mountain Hawks Line Dancers aus Tambach-Dietharz ihr tänzerisches Können. Anschließend treten mehrere Solisten der Kreismusikschule „Louis Spohr“ auf. Die Ringer des FRV „Tenneberg“ Waltershausen e. V. wollen bei ihrer Vorführung beweisen, dass ihre Traditionssportart noch immer aktuell ist. Der Gospelchor Gotha, der Schmerbacher Blasmusik e. V. und der Gothaer Kinderchor sowie das Mandolinenorchester „Euphonia“ Waltershausen e. V. gestalten die Zeit bis zur nächsten Showeinlage durch die Karnevalsturner Waltershausen e. V. Die Sängervereinigung „Harmonie“ Friedrichroda, die Thüringer Trachtengruppe der 7 Täler e. V. und die Schalmeien BigBand Ingersleben e. V. schließen die Veranstaltung ab. Für große und kleine Kinder warten mehrere Stationen wie eine Hüpfburg auf Entdeckung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Sitzplätze werden Interessenten gebeten, ihre Karten in den Filialen der Kreissparkasse Gotha abzuholen. Am Veranstaltungstag können keine Karten ausgegeben werden.

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VERANSTALTUNGEN Freitag, 31. Mai GOTHA, HAUPTMARKT – 14.30 Uhr – Eröffnung der Festwoche mit dem OB

09 Dienstag, 4. Juni

TAMBACH-DIETHARZ, BURGSTALLSTRASSE – Stadt- und Vereinsfest mit Jahrmarkt; ab 21 Uhr – WE LOVE DISCO

Samstag, 1. Juni GOTHA, GEMEINSCHAFTSHAUS – 10 Uhr – Festwoche: „75 Jahre Goldbacher Siedlung“: Märchentheater mit Märchenrätsel; 11.30 Uhr – Festansprache ; 13 Uhr – Beginn des Festumzuges (Behringer Weg); 15.30 Uhr – Buntes Unterhaltungsprogramm; 19 Uhr – Livemusik: Original „Wintersteiner“ WECHMAR, FREIWILLIGE FEUERWEHR – 12.30 Uhr – Tag der offenen Tür mit buntem Programm

FRIEDRICHRODA, SPORTBAD – 10– 18 Uhr – Ausstellung Modellschiffe und UBoote; Schwimmbaddisco FRIEDRICHRODA, KURPARK – 15 Uhr – Konzert mit der Countryband „Saddlebag“ TAMBACH-DIETHARZ, STADTPARK – 14 –18 Uhr – Vereinsfest, ab 18 Uhr „Rambling Stamps“

Sonntag, 2. Juni

14.30 Uhr – Kindertag für Junggebliebene, Tanzveranstaltung mit Überraschungen GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 19 Uhr – Kinoabend „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“

Thüringen Philharmonie Gotha (J4)

Mittwoch, 5. Juni

Samstag, 15. Juni GOTHA, LANDHAUS & BURG HOTEL ROMANTIK – 18 Uhr – Open Air Konzert auf der Burg Romantik

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 9 Uhr – Kinderfest

Sonntag, 16. Juni GOTHA, MARGARETHENKIRCHE –

Donnerstag, 6. Juni

17 Uhr – Der Messias – Oratorium

GOTHA, HOTEL AM SCHLOSSPARK – 17 Uhr – Themen-Sauna-Abend: „Kirschblütenträume“ GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 19 Uhr – Führungen durch die Ausstellung „Gotha macht Schule“

Mittwoch, 19. Juni GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 18.15 Uhr – Vortrag: Das Schulprogramm der Rektoren Wilke und Vockerodt

Freitag, 21. Juni Freitag, 7. Juni

GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 10 Uhr –

GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 14 Uhr –

Katerfrühstück

Tanz mit Rudi

GOTHA, HALTESTELLE ORANGERIE – 19 Uhr – Eröffnung Sommer-Lesefest (Autorenlesung in der hist. Straßenbahn) GOTHA, KULTURHAUS – 20 Uhr – Premiere: Der Drache – art der stadt e. V.

BOILSTÄDT, SPORTPLATZ – 19.30 Uhr – Dorffest,Speisen & Getränke; 20 Uhr – PartyDiscothek-Gotha GOTHA, DIV. KULTURSTÄTTEN – 19 Uhr – 10. Gothaer Kulturnacht – „In einer Nacht um die Welt“

Samstag, 8. Juni

Samstag, 22. Juni GOTHA, AUTOHAUS RAINER SEYFAHRT – 9 Uhr – Beachvolleyballturnier &

BOILSTÄDT, SPORTPLATZ – ab 12 Uhr –

große Beachparty

Dorffest; ab 20 Uhr – Tanz mit „Nightlife“ FRIEDRICHRODA, REITPLATZ – ab 14 Uhr – Reitplatzfest & Tag der offenen Tür

FINSTERBERGEN, BÜHNE VOR GASTHAUS „ZUR LINDE“ – 10.30 Uhr –

GOTHA, GARTENSTADTSIEDLUNG „AM SCHMALEN RAIN“ – 15 –22 Uhr – Sommerfest

TAMBACH-DIETHARZ, IM HEUDEPOT – ab 10 Uhr – Schützenfest

IMPRESSUM

GOTHA, KULTURHAUS – 9.30 Uhr –

GOTHA, GEMEINSCHAFTSHAUS – 20 Uhr – Festwoche: „75 Jahre Goldbacher Siedlung“: Tanz „Ü 30-Party“ mit DJ Rene Willing; 21 Uhr – Lampionumzug mit dem Show- und Fanfarenorchester aus Gotha

Donnerstag, 13. Juni

GOTHA, CLUB 55 PLUSMINUS –

Sonntag 9. Juni

GOTHA, GEMEINSCHAFTSHAUS – 11–

OHRDRUF, SCHLOSS EHRENSTEIN – ab

14 Uhr – Festwoche: „75 Jahre Goldbacher Siedlung“: Musikalischer Frühschoppen mit P&P Old Man Power

14 Uhr – Kinderfest

GRÄFENHAIN, DREIFALTIGKEITSKIRCHE – 17 Uhr – Orgelkonzert

Dienstag 11. Juni

13 –18 Uhr – Jahrmarkt- und Schaustellerbetriebe

Projektleitung Gotha: Andrea Fanselau Anzeigenleitung: Klaus Liem (msb) E-Mail: anzeige@oscar-am-freitag.de Verantw. Redakteur: Maik Schulz E-Mail: redaktion@oscar-am-freitag.de Technik/Satz: msb kommunikation, Gotha Druck: ORD GmbH, Alsfeld Werbeverteilung Blitz Vertrieb: Es gilt die Preisliste 01/10 vom Januar 2010.

Mittwoch, 26. Juni GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10 Uhr – Mit Tornister, Schiefertafel und Griffel GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 18.15 Uhr – Perthes im Gespräch GOTHA, MARGARETHENKIRCHE – 19.30 Uhr – Gothaer Orgelzyklus I

Donnerstag, 27. Juni GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 16 Uhr –

GOTHA, STADTBIBLIOTHEK „H. HEINE“

Hoffest mit Livemusik

– ab 12 Uhr – Sommer-Lesefest GOTHA, STADTHALLE – 19 Uhr – Residenzstadtball 2013 GOTHA, KULTURHAUS – 20 Uhr – Der Drache, art der stadt e. V., Schauspiel WÖLFIS, JUGENDZENTRUM – 5. Seifenkisten-Ralley

GOTHA, KULTURHAUS – 20 Uhr – Thüringer Philharmonie Gotha (A10)

Freitag, 28. Juni GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 19 Uhr – Ekhof-Festival Acis an Galatea GOTHA, NEUMARKT – 20 Uhr – Ostalgieführung mit Hänser & Schluder

Sonntag 23. Juni

GOTHA, KLUB „GALLETTI“ – 19 Uhr –

OHRDRUF, AN DER RADEBRECHE –

Lyrik-Lesung mit Musik

Waldgottesdienst

Samstag, 29. Juni GOTHA, KULTURHAUS – Zeugnis-

Montag, 3. Juni TAMBACH-DIETHARZ, FESTPLATZ –

Auflage: 64200 Exemplare Verbreitung: Landkreis Gotha Beliefert werden kostenlos alle erreichbaren Haushalte des Landkreises Gotha. Ein Rechtsanspruch auf Belieferung besteht nicht. Herausgeber: MSB Verlags-, Vertriebs- und Werbe GmbH & Co. KG; Oststr. 51a; 99867 Gotha Verlag Geschäftsführung: Maik Schulz (V.i.S.d.P.) Telefon: (03621) 211 90 - 0 Fax: (03621) 211 90 -19 Internet: www.oscar-am-freitag.de E-Mail: verlag@oscar-am-freitag.de

125 Jahre Kurort Finsterbergen & 100 Jahre Heimatmuseum

FINSTERBERGEN, KURPROMENADE – 19 Uhr – Abendblasen mit der Heimatkapelle

Ausgabe Gotha

übergabe der Musikschule Heinze

Mittwoch, 12. Juni

Montag 24. Juni

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN –

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN – 10

GOTHA, KLUB „GALLETTI“– 14 Uhr –

Uhr – Mit Tornister, Schiefertafel und Griffel

musikalisches Literatur-Cafe mit Uwe Zerbst

19 Uhr – Ekhof-Festival: Acis an Galatea

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Dienstag 25. Juni

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN –

OHRDRUF, SPORTSTÄTTEN AM GOLDBERG – Landesfinale „Jugend trainiert für

15 Uhr – Friedensteins Schätze

Olympia“

15 Uhr – Ekhof-Festival

GOTHA, SCHLOSS FRIEDENSTEIN –

Leichtes SommerLunch-Buffet

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Cocktailnacht am Seerosenteich

27. Juli 2013 ab 20.00 Uhr mit Cocktails, Snacks und Unterhaltungsmusik Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bitte reservieren Sie rechtzeitig Ihre Plätze.

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Gotha und Landkreisgemeinden

Informationen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Gotha und Landkreisgemeinden“ 31. Mai 2013

Gotha und Landkreisgemeinden

Nummer 53

Wandersleber Untergrund „unterwandert“ Spül-Bohr-Spektakel mit einem Stoff, der auch in Kosmetik und Katzenstreu ist Der sieht wie eine Tulpenzwiebel aus und hat diverse Öffnungen, aus denen dann das Bentonit spritzt. „Das kühlt, lässt es besser gleiten und stabilisiert zugleich“, erklärt Lehmann. Außerdem hängt am „Zwiebelkopf“ dann auch die Rohrschlange.

Nein. Wandersleben bekommt keine U-Bahn … Auch wenn sich nördlich der Apfelstädt an den Garagen am Clara-Zetkin-Ring Bemerkenswertes tat. Erst wurden zwei recht große Schächte ausgehoben. Dann fraß sich ein XXL-Bohrer in den Untergrund. Damit wurde das Flüsschen untertunnelt und später verschwand in dem Loch eine endlos lang erscheinende, verschweißte graugrüne Rohrschlange. Und das alles hat mit Bentonit zu tun. Kennen Sie das Zeug? Nein? Es ist ein wirklich ungewöhnlicher Stoff: Ist er in Wasser eingerührt und schüttelt oder rührt man ihn z. B. in einem Becher, dann ist er flüssig. Alsbald aber der „Sturm im Wasserglas“ beendet ist, entsteht ein festes Gebilde.

nächst die „Neubau“-Blöcke im ClaraZetkin-Ring angeschlossen. Erst später dann folgt der Rest, erklärt Patrick Henning, der Betreuer für dieses Bauvorhaben vom Zweckverband. Geplant hat die Oppermann GmbH, ein Ingenieurbüro aus Gotha. Den Bauauftrag bekamen die BLK-Bohrer, weil sie sich als Spezialisten auf diesem Gebiet einen Namen machten: „Rohre bis 800 mm Innendurchmesser können wir so verlegen und schaffen damit locker 300 m Distanz“, schildert Polier Lehmann. Die Sachsen-Anhalter haben aber auch schon Durchmesser von 1.000 mm gebohrt und damit 600 m überbrückt.

Bemerkenswertes „Gleit-Gel“ Bauarbeiter mögen Bentonit: Es findet als Gleitmittel beim Vortrieb von Tunneln und Rohren Anwendung. Zugleich aber lassen sich damit auch „Braune Wannen” herstellen, um diverse Bauwerke abzudichten. Diesen doppeldeutigen Namen bekamen diese Konstrukte übrigens nicht wegen des Geruchs, sondern wegen der Farbe des besonderen Materials. Das doppelte Talent dieses speziellen Tons machten sich auch die Männer um Polier Udo Lehmann von der BLK Bohrtechnik Görschen im Burgenlandkreis zunutze. Ihre Firma richtete Ende März die Baustelle ein. „Kein Anschluss …“ Seither wächst in Wandersleben bei der Abwasserbehandlung endlich zusammen, was zusammen gehört: Bisher erwies sich die Apfelstädt als unüberwindliches Hindernis in dieser Angelegenheit. „Hinter diesem Gewässer kein Anschluss!“ hieß es. Die rund 500 Einwohner, die nördlich des Flüsschens ihr Zuhause hatten, betrieben deshalb weiterhin ihre Kleinkläranlagen. Das ändert sich, alsbald der neue Verbindungssammler „WanderslebenNord” mit dem „Regenüberlaufbecken Süd” fertiggestellt ist. Rund 95.000 Euro netto soll der reine Schmutzwasser-

Kanal mit einem Innendurchmesser von 250 mm kosten. Rund 100 m Länge davon waren von Anfang an als „Tunnelbauwerk“ zur Unterquerung der Apfelstädt geplant, um die natürliche Gravitation nutzen, also einen sogenannten „Freispiegelkanal“ bauen zu können. Für die „Unterwanderung“ des Untergrunds der Drei-Gleichen-Gemeinde wird das Bohr-Spülverfahren angewendet: Ein spezielle, rund 15 Tonnen schwere Bau- respektive „Bohr“maschine übernimmt das. Ist der besondere „Lückenschluss“ Ende Juni gesichert, dann werden zu-

Übers Wasser gehen … Bis zu drei Mann sind beim Bohren beschäftigt: Wohl der wichtigste von ihnen ist jener an der Fernbedienung. Damit folgt er dem Bohrkopf in der Tiefe auf Schritt und Tritt. Per Funksender kommt die Verbindung zustande und nichts kann die Männer dann noch aufhalten. Weil sie aber nicht übers Wasser gehen können, schlüpfen sie im Zweifel in die Wathose – so, wie das bei der Apfelstädt war. „Reicht auch die nicht mehr, dann nehmen wir halt ein Boot. Auch kein Problem“, meint wettergegerbt und spitzbübisch lächelnd Polier Udo Lehmann. Zunächst geht es mit kleinem Kaliber („Wahrscheinlich mit 100 mm …“) über die gesamte Strecke.Anschließend weitet ein spezieller Kopf den Tunnel final auf.

Katzenstreu & Kosmetik Noch einmal zurück zum talentierten Ton namens Bentonit: Der kommt sogar bei der Herstellung von Wein, Fruchtsäften und Kakaobutter zum Einsatz. Dort dient er als Klär- und Fällmittel. Und er ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff mit der Bezeichnung E 558 als Trägerstoff für Farbstoffe zugelassen. Als „Montmorillonit“ nutzen es vor allem Aquarianer, die Kois züchten. Das Mineral – zuvor getrocknet und gemahlen – kommt da zum Einsatz, um Schwermetalle, Gifte und sonstige Schwebstoffe zu binden. Und – jetzt muss die Damenwelt besonders tapfer sein! – Bentonit findet sich auch in fast allen Kosmetika: Es wird als Bestandteil von Gesichtsmasken verwendet oder zu Pillen zum Schlucken verarbeitet, die den Darm „entgiften“ und so reinigen sollen. Die starke Quell- und Wasseraufnahmefähigkeit stabilisiert aber auch Cremes etc. Das ist übrigens auch der Grund, warum es selbst in Katzenstreu zu finden ist.

IMPRESSUM Wasser- und Abwasserzweckverband „Gotha und Landkreisgemeinden“ 99867 Gotha Kindleber Straße 188 Telefon: (03621) 3 87 30 Telefax: (03621) 3 87 435 E-Mail: info@wazv-gotha.de Internet: www.wazv-gotha.de Postanschrift: Postfach 10 06 61 99854 Gotha Verbandsvorsitzender: Hartmut Brand (v. i. S. d. P.)


11 - Promotion „Ja, ich will!“, heißen die drei besonderen Worte vor dem Traualtar oder im Standesamt. Sie sind oftmals der Höhepunkt für „den schönsten Tag im Leben“. Doch bevor es soweit ist, bauen kluge Paare vor und beginnen rechtzeitig mit der Hochzeitsplanung. Oscar am Freitag will Heiratswilligen, ihren Verwandten und Bekannten in dieser Ausgabe Tipps und Ratschläge für die große Feier geben. Und auch Paare, die demnächst ihre Silberne oder Goldene Hochzeit feiern, werden viel Spaß am Lesen haben ...

Der perfekte Hochzeitstag in Bildern

Trauringwoche bei Goldschmiede Ahrendt

„Der schönste Tag” im Leben will ins rechte Licht gerückt werden – eine echte Herausforderung an das Können des Fotografen. Schließlich werden die Bilder noch Jahre nach der Trauung immer wieder gern angesehen und gezeigt. Um sicher zu gehen, dass die Fotos auch gelingen, lohnt es sich, einen Profifotografen zu engagieren. Denn nichts ist ärgerlicher als verwackelte Bilder. Wolfgang Spelda aus Tabarz ist dabei die richtige Wahl. Die Vorbereitungen für die Fotos beginnen schon Wochen vor der Trauung mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Doch egal, wofür sich das Paar letztlich entscheidet – ob Hochzeitsreportage oder Hochzeitsporträts – Wolfang Spelda, Fotograf aus Leidenschaft, wird mit viel Feingefühl und Gespür unwiederbringliche Momente Ihres Events festhalten. Ganz nach seinem Motto: „Fotos sind unsere Leidenschaft. Und Leidenschaft ist unser bestes Motiv!“

Liebe, Leidenschaft,Verbundenheit und Treue vereint in einem Symbol – dem Ehering. Doch leicht fällt sie nicht, die Entscheidung für den passenden Ring. Soll er doch bis zum Ende des Lebens getragen werden und mit anderen Schmuckstücken kombinierbar sein. Um alle Wünsche zu realisieren, ist es daher ratsam, einen Goldschmied zu besuchen. Goldschmiedemeister Henning Ahrendt in der Gothaer Querstraße berät die Verliebten umfangreich, so dass keine Fragen mehr offen bleiben. Vom 1. bis 8. Juni findet in seinem Geschäft die Trauringwoche statt. Für Heiratswillige stehen unzählige Trauringpaare zur Auswahl bereit. Egal, ob aus Gold, Silber, Platin oder Palladium. Gern werden die Schmuckstücke zu einzigartigen Präziosen. In der Goldschmiede Ahrendt gibt es viele Wege zu Ihren Trau(m)ringen. Lassen Sie sich beraten.

Fotostudio W. & G. Spelda | Reinhardsbrunner Straße 25 | 99891 Tabarz | Tel.: 036259 62061 | Fax: 036259 62016 | www.foto-spelda.de | info@foto-spelda.de

Goldschmiede Henning Ahrendt | Querstraße 1-3 | 99867 Gotha | Tel.: 03621 29375 | www.facebook.com/Goldschmiede.Ahrendt | Öffnungszeiten: Mo– Fr: 9 – 18 Uhr, Sa: 10 – 15 Uhr

Traumtorten für das Familienfest

Erlebniskochen mit Privatkoch Frauenberger

Simone Löffel versüßt gern Feierlichkeiten. Deshalb lohnt ein Besuch in Löffel´s Backstube in Gotha-Sundhausen in jedem Falle. Echte Meisterwerke werden dort gezaubert: wahlweise rund, viereckig oder herzförmig und bis zu vier Etagen hoch. Die Chefin kann auf über 20 Jahre Berufserfahrung bauen. Besonders beliebt sind immer noch Torten mit einem „essbaren“ Foto. Und nicht nur für Hochzeiten wird gebacken. Ebenso für kleine und große Familienfeiern. So stehen schon jede Menge Schuleinführungs-Torten im Terminkalender.

Es gehört zu den Besonderheiten, ein pfiffiges 4-Gängemenü mit einem Profikoch zubereiten zu können. Schließlich werden im Restaurant kulinarische Köstlichkeiten meist hinter den „Kulissen“ kreiert. Ganz anders in der kleinen, aber dafür sehr persönlichen Siemens lifeKochschule im thüringischen Ebenheim, zwischen Eisenach und Gotha. Hier erlebt man informative, aber auch gesellige und lustige Stunden. Ganz nebenbei erfährt man vom Küchenchef und ehemaligem Fernsehkoch Herbert Frauenberger viel Wissenswertes und die eine oder andere amüsante GastronomieGeschichte aus über vier Berufsjahrzehnten. Gerne kocht Herbert Frauenberger auch als Privatkoch bei seinen Gästen zu Hause – zum Beispiel zur Hochzeitsfeier. Dann bringt er alle Zutaten in bester Qualität vorbereitet mit und bereitet die Gerichte vor Ort frisch zu. Natürlich darf auch mitgekocht oder zugeschaut werden. Das ist wahrhaftig Erlebniskochen und bleibt sehr lange in Erinnerung. Und das Beste: Die Zeit mit dem erfahrenen Koch kann sogar verschenkt werden. Nicht nur zur Hochzeit sucht man oft nach dem passenden Geschenk, das möglichst lange in guter Erinnerung bleibt. Übrigens ist in der Regel eine derartige Veranstaltung nicht wesentlich teurer als ein vergleichbarer Restaurantbesuch!

Vielfalt und Geschmackserlebnisse gibt es auch bei Kuchenplatten. Je nach Personenanzahl werden Leckereien für Sie zubereitet. Entdecken Sie die süßen Möglichkeiten! Kostproben gibt es direkt in der Backstube. Löffel´s Backstube | Simone Löffel | Inselsbergstraße | 99867 Gotha/Sundhausen | Tel.: 03621 511635 | Öffnungszeiten: Mo: Ruhetag, Di – Fr: 6 – 16 Uhr | Sa: 7 – 11 Uhr

Alles unter einem Dach – Augustinerkloster Das Augustinerkloster Gotha ist die älteste Niederlassung von Augustinermönchen in Thüringen und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Von 2007 bis Ende 2009 wurde es zu einem Begegnungszentrum umgebaut. Nun kann man hier nicht nur Ausstellungen besuchen, sondern auch an Vorträgen, Andachten und Konzerten teilnehmen. Es ist ein einzigartiger Ort, auch um seine Hochzeit zu feiern: Das Augustinerkloster liegt nicht nur fußnah zum Rathaus und damit dem Standesamt Gotha, sondern bietet auch für die anschließende Feierlichkeit einen besonderen Rahmen. Feiern Sie im stilvoll eingerichteten Saal oder im Klostercafé. Bei schönem Wetter kann der Sektempfang im historischen Kreuzgang stattfinden. Für die auswärtigen Hochzeitsgäste stehen 17 Zimmer zur Verfügung. Lassen Sie sich beraten. Augustinerkloster Gotha – Herberge gGmbH | Jüdenstraße 27 | 99867 Gotha | Tel.: 03621 302901 | www.augustinerkloster-gotha.de | E-Mail: herberge@augustinerkloster-gotha.de

Privatkoch Frauenberger & siemens lifeKochschule | Burlaer Straße 9 | 99869 Ebenheim | Tel.: 036254 86684 | mobil: 0173 2168279 | www.privatkoch-frauenberger.de

Ihre Hochzeits-Spezialisten: Brautmoden-günstig & FotoStudio Trübenbach Eine Hochzeit ist oftmals teurer, als man vorher denkt. Am Kleid muss es aber nicht liegen. Dafür sorgt „Brautmoden-günstig“ in Gotha. Hier gibt es Brautkleider schon ab 150 Euro. Und zwar in guter Qualität von hochwertigen Markenfirmen. Für jeden Geschmack ist da etwas dabei: von weiß über creme bis farbig, von elegant bis hip.Aber nur solange der Vorrat reicht. Und das ist noch nicht alles: Wer im Fachgeschäft ein Brautkleid kauft, bekommt anschließend 10 Prozent Rabatt auf die Hochzeitsfotos des FotoStudio Trübenbach. So können Sie in Ruhe noch andere Höhepunkte für die Feier planen. Viel Spaß wünschen Ihnen dabei Anke und Jürgen Trübenbach. Brautmoden-günstig | Querstraße 16 | 99867 Gotha | Tel.: 03621 402169 FotoStudio Trübenbach | Querstraße 16 | 99867 Gotha | Tel.: 03621 850865 www.fotostudio-t.de | Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9 – 18 Uhr | Sa: 9 – 12 Uhr


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OSCAR VOR ORT

Wo die Liebe hinfiel, wächst viel Gras GOTHAER SAMMLER MIT EHRGEIZIGEM PROJEKT IN FRIEDRICHSWERTH Heinz-Jürgen Gillessen und seine Lebensgefährtin Martina Klein wollen dem Schloss in Friedrichswerth neues Leben einhauchen, es aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Über den langen Weg bis zur Wiedereröffnung machte sich Alexander Linß vor Ort und im Gespräch mit Gillessen selbst ein Bild. Friedrichswerth, landschaftlich reizvoll zwischen Gotha, Eisenach und dem Hainich gelegen. Etwas mehr als 500 Einwohner zählt das Örtchen noch. Bäcker, Fleischer oder Lebensmittelladen sucht man ebenso vergeblich wie eine typische Dorfgaststätte. Etwas eingerückt von der Hauptstraße, die zumeist zum Durchfahren des Ortes genutzt wird, liegt das leerstehende, ehemalige Lustschloss von Friedrich I, Herzog von Sachsen Gotha und Altenburg (siehe Foto). Nur selten verirrt sich ein Besucher hierher. Seit 1999 steht das Objekt leer. „Da war doch der Jugendknast“ hört man, wenn man Menschen im Landkreis Gotha zu dem Gebäude befragt.

Was war, interessiert Heinz-Jürgen Gillessen nicht im Geringsten. Zumindest, was die Vergangenheit des Schlosses angeht. Ansonsten hat der passionierte Sammler allerlei Seltenes und Erstaunliches aus 500 Jahren Geschichte zusammengetragen. Gillessen sieht in dem Objekt seit fünf Jahren das potentielle Ziel einer jahrelangen Suche: „Bei meinem ersten Besuch habe ich in dem verwilderten Garten Äpfel geerntet und mir Apfelmus gekocht. Von Stund an hatte ich mich in Schloss und Garten verliebt. Seit dem bin ich mehrere dutzend Male da gewesen“, so der 70-jährige Sammler. Seit seinen ersten Besuchen arbeitet er daran, mit weiteren Unterstützern, wie dem Jenaer Direktor der Ernst-AbbeStiftung Prof. Dr. Olaf Werner, eine Stiftung ins Leben zu rufen und das Gebäude wieder mit Leben zu füllen.

Fachschule für Bau, Wirtschaft und Verkehr damit beschäftigt, ein Restaurierungskonzept zu erstellen. Für insgesamt 10.000 Quadratmeter Geschossfläche ein Unterfangen, welches sich bis in das nächste Jahr zieht.

Mitstreiter wollen beispielsweise das erste Postkartenmuseum der Welt eröffnen und noch viele weitere Ausstellungsstücke zur Verfügung stellen. Prominentester Sammler bisher ist Schauspieler Peter Sodann, der bereits fest zugesagt hat.

Und die Zeit drängt, wie Gillessen berichtet: „Das war mal ein Wasserschloss, umgeben von der Nesse. Die wurde aber umgeleitet, seit dem liegen der Graben und die 300 Eichenpfähle, auf denen das Schloss gegründet wurde, trocken.“ Aktuell sind sieben Schüler der Gothaer

Selbst Laien erkennen, dass die Sanierung aufwendig wird. Doch wenn das Vorhaben gelingt, verspricht sich Gillessen eine Aufwertung der ganzen Gemeinde. Geplant sind nämlich unter anderem ein Hotel und viel museale Ausstellungsfläche. Gillessen und seine

Aktuell ist Hans-Jürgen Gillessen auf der Suche nach weiteren Unterstützern zur Gründung der Stiftung „Lustschloss Friedrichswerth“. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte in der Oscar am Freitag-Redaktion. Wir leiten Ihre Anfrage gerne weiter.

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Selbst ist der Bürger

– Folge 4 –

NEUER VEREIN IN MOLSCHLEBEN

Der Rennsteiglauf ist nun vorbei. Auch wenn ich mich in diesem Jahr nicht getraut habe mitzulaufen, bin ich guter Dinge, nächstes Jahr dabei zu sein.

Dass Gemeinden immer weniger Geld zur Verfügung haben, um die bestehende, gemeindeeigene Infrastruktur zu erhalten, ist schon lange harte Realität eines jeden Gemeinderates. Um die Sanierung der Gemeindeschenke in Molschleben will sich seit April der Verein BüHau e. V. bemühen.

Obwohl sich mein Körpergewicht von nun nicht mehr vorstellbaren 112,8 kg auf sensationelle 86,5 kg reduziert hat und mein Personaltrainer Rick Korsawi bis zum letzten Tag an mich geglaubt hat, war der Respekt vor der 17 km Walkingstrecke größer als der Wille. Vielen Dank an dieser Stelle an Rick Korsawi, ohne den ich diesen Lebenswandel und meinen Erfolg nie geschafft hätte. Und denken Sie daran: Man kann Ihnen den Weg weisen, gehen müssen Sie ihn NICHT alleine.

Personaltrainer Rick Korsawi steht Ihnen gerne hilfreich zur Seite. Ihre Sandra

Hilfe, Tipps und Anregungen erteilt: Personaltrainer Rick Korsawi Telefon: 0173 8807850 info@personal-bodytraining.de

„Angefangen hat die Geschichte dadurch, dass wir oft Veranstaltungen in der Gemeindeschenke Molschleben hatten und dadurch regelmäßig mit den Missständen dort im Haus konfrontiert waren. Nach langer Planungszeit haben wir erst dem Bürgermeister und später dem Gemeinderat ein Nutzungskonzept für die Gemeindeschenke angeboten“, berichtet Nicole Schönemann vom BüHau e. V. Weiter sagt sie: „Nach jahrelangem Leerstand bewarb sich aber auch zeitgleich ein Pächter um die Gemeindeschenke, allerdings wollte dieser nur zwei Räume pachten. Letztendlich wurde sich nach einigen Diskussionen für das Pächterkonzept entschieden. Wir sind nach wie vor bereit, zusammen mit der Gemeinde, die erwirtschafteten Gewinne in das Objekt zu investieren, aller-

dings wurde das vom Bürgermeister abgelehnt. Ich würde gerne wissen, warum?“ Bürgermeister Rolf Bärwolf zeichnet auf Nachfrage von Oscar am Freitag ein anderes Bild: „Ich habe nie gesagt, dass ich dieses Geld nicht annehme. Mit mir hat noch keiner darüber gesprochen. Es muss erstmal rechtlich geklärt werden, wie die Gemeinde Spenden eines Vereins annehmen kann.“ Auch der Zuschlag für den Pächter sei keine Aktion gegen die Initiatoren des Vereins, wie Bärwolf ausführt: „Ich bin froh, dass wir den Wirt haben. Somit sind regelmäßige und vor allem berechenbare Einnahmen für die Gemeinde sicher. Wenn wir so was ablehnen, dann würden wir uns ja strafbar machen – wir sind der Gemeine per Vereidigung verpflichtet.“ Scheint, als ob ein klärendes Treffen nötig ist. Denn, so wurde in den Gesprächen von Bärwolf und Schönemann mit der Redaktion klar, weder der Bürgermeister noch die Vereinsmitglieder sind an Missstimmung interessiert.Also, vielleicht auf ein Bier in der Gemeindeschenke? ali


OSCAR QUERBEET

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Das kann sich sehen lassen: Eine schöne Aussicht auf den Seeberg genießen die Gäste auf der Dachterrasse des Burg-Hotels Romantik in Gotha. Darüber freut sich nicht nur die Junior-Chefin Josefine Gewalter. Mitte Juni eröffnet die Inhaber-Familie offiziell die Burg Romantik – so lautet der Titel des neu entstandenen Erweiterungsbaus hinter dem bisherigen Landhaus Romantik. Der Titel ist Programm: Opulente Burgzimmer, ein einladender Wellnessbereich und eben das Restaurant mit dem SeebergBlick machen diese Zukunftsinvestition „rund“ …

Noch ca. eineinhalb Monate, dann startet die 50. Ausgabe des europäischen Trachtentreffens EUROPEADE in Gotha. Katharina Frank ist Mitorganisatorin der Oettinger-Bühne auf dem Neumarkt. Sie sind als Veranstaltungsorganisatorin nicht ganz unbekannt. Bei der Kultourstadt Gotha haben Sie jahrelang das Programm mitgestaltet. War die OettingerBühne eine neue Herausforderung?

Ganz klar:Ja! Das ist ein anderes Paar Schuhe. Bisher war ich eher für das logistische und die Märkte an sich verantwortlich. Neu ist jetzt, dass ich das Programm an sich mitgestalte. Auch die Betreuung der Künstler ist Neuland. Annred, Dirk Sipp, Polars – Möchten Sie die Gothaer „Folklore“ besonders hervorheben?

Irgendwie schon, ja. Wir sind daran interessiert, den Besuchern in der Innenstadt ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Dazu gehört natürlich auch Bekanntes aus der Region.

Worauf freuen Sie sich persönlich bei dem Fest?

Ich freue mich am meisten auf „Ella Endlich“.Was ich da bisher gehört und im Internet gesehen habe,macht mich sehr neugierig. Mehr: www.europeade-gotha.de

Buchautoren mit viel Spaß Stolz präsentieren die Schüler der Klasse 6b der Staatlichen Regelschule „Andreas Reyher“ in Gotha das „Sagen & Erlebnisbüchlein“. Damit wollen sie „alle Fahrgäste der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn auf die Schönheiten und Geschichten entlang der Strecke der Linie 4 aufmerksam machen“. Zu kaufen gibt es das Buch, dessen Vorlage im Rahmen des Kunstunterrichtes entstand, in der Gotha Information, im Gotha-Laden auf dem Hauptmarkt sowie in der Oscar-Redaktion (Oststraße 51a). Dieter Schedel, der Geschäftsführer der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha GmbH, freute sich über das Buch als gelungenes Ergebnis einer Patenschaftsvereinbarung. ms

Unterstützung … ...sucht die Redaktion von Oscar am Freitag für die Gothaer Internetzeitung – gerne auch bei aktiven Senioren, Menschen mit Behinderung, Studenten oder Schülern ... Gesucht sind Menschen mit Interesse fürs lokale Geschehen, die unsere tagesaktuelle Internetredaktion unterstützen.Bewerbung an redaktion@oscaram-freitag.de, Stichwort: „Große Hilfe!“ ANZEIGE

Tanzen auf dem Meer TANZREISE NACH NORWEGEN 114 Tanzbegeisterte hatten im Mai ein besonderes Erlebnis. Gemeinsam mit Jana und René Eckardt, Inhaber der Gothaer Tanzschule Swing, machten sie die AIDAdiva zum „Tanzschiff“. Bereits seit elf Jahren veranstaltet das Tanzlehrerpaar für seine Schüler in regelmäßigen Abständen Tanzreisen. Bisher führte es sie dabei immer in Hotels in Deutschland. In diesem Jahr wurde jedoch was Größeres geplant. Bergen in Norwegen war das Ziel. Und getanzt

antik

wurde dabei auf dem Meer im Kreuzfahrtschiff. „Insgesamt vier Tanzworkshops haben wir an den zwei Seetagen durchgeführt“, so René Eckardt.Außerdem gab es für die Mitreisenden jeden Abend ein tolles Kulturprogramm. Die nächste Tanzreise ist auch schon wieder geplant: Im Herbst soll es mit bis zu 30 Paaren in die Nähe von Nürnberg gehen. Interessenten können sich gern noch anmelden. Die nächste Kreuzfahrt ist dann in zwei Jahren geplant.Auch hier können Tanzschüler gern schon Kontakt zur Tanzschule Eckardt aufnehmen.

75 Jahre Goldbacher Siedlung G-HAUS LÄDT ZUM FEIERN EIN Das Gemeinschafthaus Gotha lädt anlässlich der „75 Jahre Goldbacher Siedlung“ zu einer Festwoche vom 30. Mai bis 2. Juni ein.

Sie als Gast können sich auf jede Menge Highlights freuen. Unter anderem lädt das Gemeinschaftshaus zur Ü30-Party (31. Mai, ab 20 Uhr), zum Märchentheater (1. Juni, ab 10 Uhr) und einem buntem Unterhaltungsprogramm u. a. mit der Musik-

hochschule Weimar (1. Juni, 15.30 Uhr) ein. Besonders freut sich Rainer Richter, Geschäftsführer des „G-Haus“, auf die Festansprache am Samstag, 1. Juni ab 11.30 Uhr mit dem OB Kreuch, der Ministerin Heike Taubert und dem Landtagsabgeordneten Matthias Hey. Im Anschluss werden mehrere Musikkapellen den großen Festumzug ab Behringer Weg begleiten. Während der ganzen Festwoche wird für Ihr leibliches Wohl mit leckeren Speisen und Getränken gesorgt.

Das Team vom G-Haus heißt Sie herzlich willkommen und freut sich auf Ihren Besuch zur Festwoche

„75 Jahre Goldbacher Siedlung“ vom 30. Mai bis 2. Juni. Goldbacher Straße 44 | 99867 Gotha | 03621 854409 | www.restaurant-g-haus.de


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OSCAR DENKT NACH

Gewinnen Sie 25,- Euro! Senden Sie das Lösungswort per Post (Oststraße 51a, 99867 Gotha), per Mail (raetsel@oscaram-freitag.de) oder per Fax (03621 21190-19) an Oscar am Freitag. Einsendeschluss ist der 21. Juni 2013

www.wollschlaeger-reisen.de

Reisebüro Gotha, Neumarkt 10, Tel.: (03621) 40 61 05 Omnibusbetrieb Laucha, Gewerbestr. 14, Tel.: (03622) 90 33 22

FR, 21.06.2013 SA, 22.06.2013 DI, 25.06.2013 MI, 26.06.2013 MI, 03.07.2013 DO, 11.07.2013 DI, 16.07.2013 DO, 18.07.2013 DO, 25.07.2013 FR, 02.08.2013 DI, 06.08.2013 MI, 07.08.2013 DI, 13.08.2013 DO, 22.08.2013 MI, 28.08.2013

Durch`s Mühltal rund um Eisenberg Märchenwald Saalburg (Ki. bis 12 J. 31,00 €) Friederiken Therme Bad Langensalza Kassel mit Bergpark Wilhelmshöhe Rosenstadt Sangerhausen & Rosarium Kaffeenachmittag im Schwarzatal Friederiken Therme Bad Langensalza Bad Dürrenberg & die Keramikscheune Freizeitland Geiselwind (Ki. bis 12 J. 40,00 €) Hameln – die Rattenfängerstadt Friederiken Therme Bad Langensalza Bad Sulza & Sonnenburg Farbglashütte Lauscha & Lauenstein Schloss Molsdorf – das Thüringer Sanssouci Wernigerode – die bunte Stadt am Harz

35,00 € 33,00 € 22,00 € 36,00 € 35,00 € 29,00 € 22,00 € 35,00 € 45,00 € 39,00 € 22,00 € 29,00 € 45,00 € 21,00 € 39,00 €

Die Mindestteilnehmerzahl für unsere Tagesfahrten sind 20 Personen. Sollte diese Zahl nicht erreicht werden, kann die Reise kurzfristig abgesagt werden.

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Sommerfest in Mechterstädt BODELSCHWINGH-HOF LÄDT EIN Es ist schon Tradition: Alljährlich öffnet der Bodelschwingh-Hof Mechterstädt e. V. seine Türen zum Sommerfest. So auch in diesem Jahr. Am Sonntag, den 9. Juni 2013 sind alle Schaulustigen, Besucher, Angehörige und Freunde des Bodelschwingh-Hof Mechterstädt e. V. eingeladen, gemeinsam mit den Beschäftigten und Mitarbeitern unter dem Thema „Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat“ (Petrus 4;10) das Fest zu begehen. Das Sommerfest präsentiert sich wie gewohnt mit einem vielseitigen Programm: Mit einem Festgottesdienst um 10.30 Uhr wird der Tag auf dem Gelände des Bodelschwingh-Hofes eingestimmt. Im Verlaufe des Nachmittages werden die

Band „Die Laubfrösche“, die Tanzschule Schütte, eine Percussiongruppe, der Männerchor Laucha und die Lauchaer Blasmusikanten sowie verschiedene Tanzgruppen und viele andere Künstler zu sehen und zu hören sein. Ein Höhepunkt des Tages ist das Musical „Der verlorene Sohn“, welches durch Bewohner und Beschäftigte, die im Bodelschwingh-Hof Mechterstädt leben und arbeiten um 13.30 Uhr aufgeführt wird. Für alle kleinen Besucher warten auch sehr viele Angebote auf ihre Entdeckung. Neben den Höhepunkten im Programm können sich alle Gäste ebenfalls auf viele kulinarische Leckereien freuen, die an den verschiedenen Versorgungsständen angeboten werden.


OSCARS BUNTE SEITE

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ThoBe und die Kultur im Juni Aktion

FESTIVALS IN GOTHA UND KLÄNGE IM LANDHAUS Der Juni ist in Gotha reich an klassischen Momenten. Wenn in anderen Gegenden erste Open Air Bühnen aufgebaut werden und sich die gerade aktuellen Bands zu diesen aufmachen und den totalen Rock spielen wollen, schreibt man in Gotha die Klassik ganz groß. Afrikanische Trommeln beleben die Gothaer Stadt Bereits am 7. Juni läuft die alljährliche Kulturnacht in Gotha. Jeder kann für 10 Euro in alle möglichen und unmöglichen kulturellen Einrichtungen gehen und sich von Musik berieseln lassen, Lesungen belauschen und gerade frisch eröffnete Ausstellungen bewundern. Der Orient-Express verführt das Publikum zu einer musikalischen Reise mit ganz neuen Klängen. Natürlich sind wieder die Goth`schen Guschen unterwegs und wollen ihren Gästen manch Anekdote aus früherer Zeit erzählen und dabei Park und Stadt allen näher bringen. Exotische Klangwelten sind dabei, Sangeskunststücke, wie man sie hier in der Stadt noch nicht gehört hat, und Tänzer, die manch Gebäude zu neuem Leben erwecken.Wer afrikanische Trommeln und das australische Didgeridoo hören möchte, der ist ab 19 Uhr bei der 10. Gothaer Kulturnacht ebenfalls richtig. Im Landhaus gibt's Musik In der ansonsten hässlichen, dreckigen und sehr befahrenen Salzgitterstraße gibt es ein wunderbares Grundstück, das Gothaer leider nicht genügend würdigen, da sie eher selten eine Unterkunft für sich in ihrer Stadt brauchen. Nur wenn sie vor die Tür gesetzt werden. Das Landhaus „Romantik“, das seit kurzem auch ein Burghotel vorweisen kann, ist ein Kleinod für alle Gäste.

des Monats

Wenn wirklich jemand in Gotha adeln will und nicht im Schloss Friedenstein Schlaf findet, der sollte sich unbedingt im Landhaus einmieten. Seit 1990 baut die Familie Gewalter einen ehemaligen Bauernhof zum Schlafen, Entspannen und Wohnen aus. Wer nun mehr sehen möchte, der sollte unbedingt am 15. Juni einen Platz auf der Burg besetzen, denn dann gibt es schönste Gitarrenmusik mit Harald Wollenhaupt. Der Musiker stellt sein Programm „The Best of Singers and Songwriters“ vor. Das beschäftigt sich mit den unvergesslichen Liedern von Bob Dylan, Cat Stevens, Eric Clapton, John Denver und der Country-Legende CCR. Natürlich wird Wollenhaupt, der immer wieder mit seiner ausdrucksstarken und gefühlvollen Stimme punkten kann, auch Ostrockklassiker spielen, die einfach nicht vergessen werden dürfen.Am Abend einen Blick über Gotha richten, den Seeberg betrachten und dabei Balladen hören. Was braucht der Mensch mehr. Ekhof-Festival bringt die Liebe näher Das Ekhof-Festival, das bis zum 24.August mit jeder Menge Klassik und Theater das Publikum auf Zeitreise schickt, hat neben „Romeo und Julia“ gleich am Anfang eine in dieser Weise noch nie aufgeführte Oper zu bieten. Das Barockensemble Concert Royal Köln versucht sich an „Acis und Galtea“.Ach, was wird das dann für eine Liebelei. Mal ist sie himmlisch, dann wieder irdisch und schließlich endet sie tragisch: Die Meeresnymphe Acis umschmeichelt der Zyklopen Polyphon. Doch alles Werben nützt nichts, denn Acis bleibt ihrem Liebsten treu. Der Zyklop wird schließlich so wütend, dass er den Nebenbuhler erschlägt. Dieser wiederum verwandelt sich in einen Strom voller Blut, und

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Händel und andere Komponisten erklingen am 30. Juni

kann so doch mit der im Meer lebenden Nymphe zusammenkommen. Mit diesem Stück schuf Georg Friedrich Händel 1732 ein Werk der Liebe.Aufgeführt wird es im Juni am 28. und 29. Die himmlische und die irdische Liebe ist dann am 30.06. ein großes Thema, wenn nämlich die Kölner verschiedene Kantaten und instrumentale Stücke aufführen, die alle die Liebe zum Thema haben. Es geht um die weltliche Liebe, um die Liebe zu Gott, um Freude,Verderben, Schmerz, Lust und immer wieder Liebe. Händel, Babell, Grandi und Bach werden von den Solisten Hannah Medlam (Sopran), Karla Schröter (Barockoboe) und Stefan Horz (Cembalo) musikalisch beleuchtet. Literarisches von Henni Nachtsheim Henni Nachtsheim nutzte die Badesalzfreie Zeit, um das Buch „Dollbohrer“ heraus zu bringen. Hier gab er ausgewählten Klassikern der Literatur ein neues Kapitel hinzu. Ob Tolkien, Schlink oder Tschechow – in „Dollbohrer“ erfahren Sie die Wahrheit über die Romane bedeutender Autoren. Unbedingt lesen!

Die Friemarer Kirmesgesellschaft, feiert vom 14. bis 16. Juni 2013 zum 12. Mal die Friemarer Stauseekirmes. Das Kirmeswochenende startet am Freitag um 21 Uhr im Festzelt mit der Beachparty gemeinsam mit Jump auf Tour. Am Samstag geht es mit dem Kreiskirmestreffen weiter. Hierzu wurden alle Kirmesgesellschaften des Landkreises Gotha und andere befreundete Kirmesgesellschaften eingeladen. Das Spektakel beginnt 19.30 Uhr mit dem Umzug aller Gesellschaften durchs Dorf – musikalisch begleitet wird das bunte Treiben durch das Gothaer Fanfaren- und Showorchester und die Thüringer Kirmesmusikanten. Im Festzelt am Stausee erwartet alle Besucher ab 20 Uhr Livemusik mit den Bands „Bartlos“ und „Rennstieg Live“. Am Sonntag ab 10 Uhr findet der Frühshoppen und anschließend die Familienkirmes statt. Am Nachmittag warten tolle Überraschungen auf alle kleinen Gäste. Für das leibliche Wohl ist das ganze Wochenende gesorgt. Der Kirmesgesellschaft 2001 e. V. hofft auf ein gemeinsames, unvergessliches Kirmeswochenende am Stausee in Friemar.

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. Sa. 8.00 –18.00 Uhr Mo.–Fr. 6.30 1 3656-0 62 03 Telefon:


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kostenloses Anzeigenmagazin Oscar am Freitag Gotha ­ Ausgabe 5 ­ 2013 vom 31. Mai.

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