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Karrikatur: Bernd Zeller

Ausgabe 3 · 19. Jahrgang · 27. März 2020

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SEITE ZWEI

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Zellers Welt

Guten Tag, liebe Leser, nein, eine virusfreie Ausgabe können wir Ihnen heute nicht bieten. Aber wir freuen uns, wenn diese Zeitung ihren Weg in Ihren Briefkasten gefunden hat. Das ist uns wichtig, schließlich gehört der einzige konzernunabhängige Zeitungsvertrieb in Thüringen zu diesem Verlag. Der wiederum steht vor schwierigen Zeiten – und das geht den meisten von uns allen genauso. Deshalb berichten wir heute natürlich über vielerlei Auswirkungen der CoronaKrise. Aber eben nicht nur – und manchmal auf ganz eigene Art, wie unser Titel-Bild heute schon vermuten lässt. Wir werden alles dransetzen, durch diese Krise zu kommen. Und wünschen Ihnen das auch. Bleiben Sie gesund.  Ihr Maik Schulz

RÄTSELGEWINNER Des Rätsels Lösung („Umsonstladen“) der vergangenen Ausgabe beschert Anika Wieland aus Bad Tabarz einen Verzehrgutschein in Höhe von 25 Euro für die „Gothaer Beach-Bar“, die im Sommer ihre Pforten wieder öffnet. Bitte melden Sie sich in der Gothaer Redaktion unter Tel.: 03621 211900.

IMPRESSUM Ausgabe Gotha Auflage:  64.200 Exemplare Verbreitung:  Landkreis Gotha  Beliefert werden kostenlos alle erreichbaren  Haushalte des Landkreises Gotha.  Ein Rechts­anspruch auf Belieferung besteht nicht. Herausgeber:  MSB Verlags-, Vertriebs- und  Werbe GmbH & Co. KG; Oststr. 51a; 99867 Gotha Verlag Geschäftsführung:  Maik Schulz (V.i.S.d.P.) Telefon:  (03621) 211 90 - 0 Fax:  (03621) 211 90 -19 Internet:  www.oscar-am-freitag.de E-Mail:   verlag@oscar-am-freitag.de Projektleitung Gotha:  Andrea Fanselau Anzeigenleitung:  Andrea Fanselau E-Mail: anzeige@oscar-am-freitag.de Redaktionsleiter:  Maik Schulz E-Mail: redaktion@oscar-am-freitag.de Technik/Satz:  msb kommunikation, Gotha Druck:  ORD GmbH, Alsfeld Vertrieb:  MSB VVW GmbH & Co. KG, Blitz  Es gilt die Preisliste 01/20 vom März 2020

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DAS AKTUELLE INTERVIEW

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Nicht DIE „eine“ Herausforderung GESPRÄCH MIT DER GOTHAER APOTHEKERIN CHRISTINE SCHIEBOLD Christine Schiebold leitet seit 2005 die St. Gotthard-Apotheke in der Gothaer Oststraße. Gleichzeitig fungiert sie als Pressesprecherin der Gothaer Apotheken. Oscar am Freitag fragte, wie sich die Corona-Krise auf ihre Arbeit auswirkt. Frau Schiebold, Hand aufs Herz: Was bewegt Ihre Kunden derzeit am meisten? Viele unserer Kunden sind natürlich verunsichert und suchen für sich den richtigen Weg durch einen Dschungel an verschiedenen Informationen aus diversen Medien. Aber wir können im individuellen Gespräch die richtigen Antworten finden und unseren Besuchern individuell die wichtigsten Informationen geben. Und natürlich bei Bedarf auch die die passenden Produkte und Empfehlungen zur Verfügung stellen. Apropos Produkte. Medien wie der MDR berichteten in den vergangenen Tagen wiederholt, dass es gerade jetzt zu Liefer­ engpässen kommt. So mancher Kunde ist verwundert, dass man nicht mal mehr im Internet etwas findet. Was können Sie hier tun? Wir denken an dieser Stelle völlig anders. Natürlich ist auch unser Lager teilweise kontigentiert, und einige wenige Produkte sind derzeit in der Tat nicht beschaffbar. Doch für unsere Apotheke kann ich klar sagen: Unsere Lieferanten haben ebenfalls versucht, sehr schnell auf die neue Situation zu reagieren. Und das ist denen aus meiner Sicht innerhalb kurzer Zeit hervorragend gelungen. Sie haben also keine Probleme, beispielsweise bei Desinfektionsmitteln? Wir suchen bei Lieferproblemen stets Alternativen und andere Wege, um unseren langjährigen Kunden auch in so einer Situation zu helfen. Nehmen Sie

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das von Ihnen genannte Beispiel Desinfektionsmittel: Natürlich ist es momentan schwierig, diese ins Lager zu bekommen. Doch in diesem Fall gehen wir eben in unser Labor und stellen selbst welches her. Das ist normalerweise nicht so, doch für uns ist diese Improvisation eine Selbstverständlichkeit. Und auch wenn es nicht immer gelingen sollte: In den meisten Fällen finden wir eine gute Lösung für unsere Kunden. Sind Ihre Kunden sehr nervös? Ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht mit Menschen, die uns seit vielen Jahren vertrauen, erleichtert derzeit unsere Arbeit immens, die Wünsche unserer Besucher schnell und gezielt zu erkennen. Fakt ist aber auch, dass manche Gespräche sehr emotional sind: Eine Apotheke ist immer auch eine kleine Sozialstation. Und das ist – gerade gegenwärtig – auch richtig so. Ich habe bereits viele PC-gesteuerte Algorithmen kennengelernt. Keiner hat mich annähernd so überzeugen können, wie das Gespräch zwischen zwei Menschen.

tuellen Situation. Es gilt vielmehr zwischen verschiedenen Themen abzuwägen. Wir passen innerhalb kurzer Zeit unsere räumlichen Gegebenheiten an, um eine weitere sichere Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zu gewährleis-ten. Vergessen Sie nicht: Die normale Arbeit geht ja weiter. Es gibt ja auch weiterhin Rezepte für chronisch Kranke, Allergiesaison oder Schmerzpatienten, so wie im ganzen Jahr sonst auch. Es gilt deshalb auch, den Wunsch nach Sicherheit, Lieferfähigkeit und improvisierten Lösungen unter der Maßgabe der regulatorischen Anforderungen gegeneinander abzuwägen, aufzuarbeiten und umzusetzen. Was würden Sie sich wünschen? Natürlich das Ende der Pandemie. Persönlich wünsche ich mir, dass unsere Kunden und unsere Gesellschaft sehen, wie wichtig die Versorgung durch die Ärzte und Apotheken vor Ort wirklich ist. Es sind Zeiten wie diese, in denen wir das überdeutlich erkennen. 

Was sind Ihre größten Herausforderungen in der aktuellen Situation? Ganz ehrlich: Es gibt nicht DIE „eine”große Herausforderung in der ak-

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OSCARS AKTIONS-HINWEIS

Mit Heimartikel kreativ werden BEIM ART DER STADT E.V. IN GOTHA ÜBERBRÜCKT MAN DIE KRISENZEITEN MIT FANTASIE Eigentlich treffen sich jede Woche Jugendliche und Erwachsene in den Räumen des art der stadt e. V. zu Werkstätten und Kursen. Mit den Ausgangsbeschränkungen war damit Schluss. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das traurig. Denn die Kurse sind nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern auch Selbsterfahrung und soziales Miteinander. Der Kreativverein ließ sich davon nicht erschrecken. „Wir haben uns zusammengesetzt und überlegt, wie wir den Kursteilnehmern etwas bieten können, das auch Spaß macht – nur anders“, erklärt Projektleiterin Katharina Vötter. „Kunst von zuhause aus” ist das Motto, das ab sofort vom art der stadt e.V. ausgegeben wird. Das Projekt läuft unter dem hintersinnigen Titel „heimARTikel”. Wer Lust und Neigung hat, kann zu einem Wochenthema sein eigenes Kunstwerk einreichen. Das können Zeichnungen, Fotos, Videos, Gemälde, aber auch Texte, Musikstücke oder was auch immer sein. Die Ergebnisse sollen dann, so Katharina Vötter, auf der Facebook-Seite des art der stadt gepostet werden. Wer das nicht will, kann sein Werk an die extra dafür eingerichtete Emailadresse heimartikel@artderstadt.de senden. Gestartet wurde mit dem Thema „über

meine 4 Wände”. Jeden Dienstag wird es ein neues Thema geben. Die eingesandten Kunstwerke werden in der HeimartikelGalerie auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht. „Ob wir das beste Kunstwerk, das witzigste, das dümmste, das seltsamste, das unsichtbarste oder das schönste irgendwann küren, ob wir gekürte Kunstwerke versteigern und den Erlös spenden oder etwas bis jetzt noch Ungedachtes tun, entscheiden wir im Prozess. Miteinander”, erklärt Katharina Vötter. Das Wichtigste sei: einfach anfangen. Das Logo, das für die Heimartikel-Aktion entwickelt wurde, entstammt selbst bereits einem kreativen Gemeinschaftsprozess. „Aus ersten Überlegungen entwickelte unser Grafiker Benjamin Schnabel eine erste Variante mit dem Sofa”, erklärt Katharina Vötter. Dann wurde der Entwurf in die Gruppe der Kursleiter gegeben, ergänzt, weiterentwickelt, umgebaut, verändert. „Dieser Prozess verlief engagiert, freilassend und kreativ – und jetzt sind wir mit dem Ergebnis außerordentlich zufrieden.” Mitmachen kann beim „Heimartikel” jeder, der den Mut dazu hat. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Vereins unter www.artderstadt.de. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Drosos-Stiftung.  Bernd Seydel

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OSCAR FRAGT NACH

05

„Wir stehen das durch!“ WAS GOTHAER KLEINUNTERNEHMER ZUR CORONA-KRISE SAGEN Die Corona-Krise hat die Wirtschaft getroffen. Insbesondere die lokalen Händler und Gewerbetreibenden können derzeit überhaupt nicht sagen, was die Zukunft bringt. Andere stehen vor völlig neuen Herausforderungen. Die Redaktion von Oscar am Freitag hat in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Gotha um einige Statements gebeten. Hier eine Zusammenfassung: Andreas Dötsch, MultiMedia-Store in der Mönchelsstraße: Auf Grund der Allgemeinverfügung vom 19.03. 2020 und um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, habe ich meinen MultiMedia-Store geschlossen und auf Homeoffice umgestellt. Eine Vernunftentscheidung, deren Tragweite sich aus jetziger Sicht nur erahnen lässt. Ab diesem Moment ist es nun vollkommen offen ob – und wann wir unser Gewerbe in Gotha wieder wie gewohnt aufnehmen können, geschweige denn, ob wir gesundheitlich sauber aus dieser Sache rausgehen. Als Unternehmer nehme ich die existenz­ bedrohende Situation sehr ernst und hoffe, dass die angekündigte Sofort-Hilfe auch wirklich schnell zum Greifen kommt. Ohne rasche Umsetzung der Unterstützung, werden wir unsere Wirtschaft im Landkreis in wenigen Wochen nicht mehr wiedererkennen und um Jahre zurückgeschlagen. Aber jetzt heißt es erstmal „Gegenseitige Motivation und Unterstützung“! Walther Heyn, Blumen Heyn, Mauerstraße: Seit vergangenem Freitag haben wir geschlossen, arbeiten im WerkstattModus mit zwei Mitarbeitern von 8 bis 14 Uhr und sind erreichbar unter 03621 45860, Fax 03621 458629. Der Webshop läuft online unter www.blumen-heyn.de, die Auslieferung erfolgt kontaktlos. Eins ist klar: Gerade in schwierigen Zeiten bringen Blumen Freude, und bei traurigem Anlass spenden sie Trost.

Ronald Häring, Bestattungsinstitut Gotha GmbH: Die Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus stellt auch unser Unternehmen vor enorme Heraus­ forderungen. Unter Beachtung der Festlegungen des Thüringer Staatsministeriums gilt es, die normale Geschäftstätigkeit aufrecht zu erhalten. Dabei sind die Schwierigkeiten bei der Kinderbetreuung und bei der Nachschub-Versorgung mit hygienischer Schutz­ ausrüstung sowie von Desinfektionsmittel von besonderer Bedeutung. Bei der täglichen Arbeit hoffen wir auf das Verständnis der Angehörigen, insbesondere bei der Durchführung von Beratungsgesprächen und Trauerfeiern. Die Einschränkungen sind sehr schmerzlich für die Familien. Einschränkungen sind beim Blumenschmuck existent. Besondere Vorsicht gilt der eigenen Hygiene, Krankheitsfälle in den eigenen Reihen dürfen keinesfalls auftreten, da sonst Ausfälle in Größenordnungen zu befürchten sind. Nick Denner, Frisör „Am Hauptmarkt“: Meine Gedanken sind derzeit bei den Menschen, welche die kommenden Wochen ihre Gesundheit riskieren, um uns allen den Rücken frei zu halten. Jede Pflegekraft, jede/r Verkäufer/in an der Ladenkasse, jede/r Mediziner/in und all die anderen Menschen im öffentlichen Bereich werden Enormes leisten müssen. Die Schließung unseres Geschäftes ist dagegen ein minimaler Beitrag, um zum Schutz für uns alle ein Zeichen zu setzen! Es wird hart mit null Umsatz, aber wir stehen das durch. Auch dank der schnell avisierten Hilfe des Freistaates Thüringen! Gerrit Jeron, Temple of Cult – Jugendstil, Hauptmarkt: Als mir am Donnerstag letzter Woche klar wurde, dass ich vielleicht zum letzten Mal nach fast 28 Jahren meinen Laden auf und gleich wieder abschließe, wurde mir einfach nur schlecht. So wichtig und vernünftig ich diesen Schritt finde, ist es doch sehr traurig und schwierig,

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vielleicht alles zu verlieren, was man sich aufgebaut hat, was einem Lebensinhalt und Berufung ist. Ich habe dann all meine Angestellten zusammen geholt, damit wir noch ein­mal zusammen sind, um uns Kraft für die kommende Zeit zu geben. Wenn dieser Alptraum vorbei ist, hoffe ich dass wir alle gesund sind, wieder Spaß am Leben finden und auch gern wieder die eine Jeans oder das andere T-Shirt kaufen. Damit es auch in Zukunft heißt: Temple rein glücklICH sein. Annette Engel-Adlung, Badbetreibung Gotha GmbH: Mit der Schließung des Stadt-Bad Gotha erhöht sich der Zuschussbedarf für die Betreibung vom ersten Tag an. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, das Bad technisch vollständig außer Betrieb zu nehmen. Auch unserem Unternehmen fehlen nun die Umsätze. Ebenso wie andere Unternehmen müssen wir für die Belegschaft die Kurzarbeit ausrufen. Ich rechne damit, dass es dauern wird, bis das Stadt-

Bad nach einer Wiedereröffnung die letzten Besucherzahlen erreichen kann. Das bedarf schon heute einer guten Vorbereitung und alle Anstrengungen von jedem Mitarbeiter unserers Hauses. Wenn es soweit ist, werden wir vorbereitet sein und den Startsprung ins Wasser meistern. Sie wollen sich zur Corona-Krise und den Folgen äußern? Schreiben Sie uns: redaktion@oscar-am-freitag.de

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Kreissparkasse bleibt arbeitsfähig JÖRG KRIEGLSTEIN: „WERDEN UNSERE KUNDEN DURCH SCHWIERIGE ZEIT BEGLEITEN!" Die Kreissparkasse weist darauf hin, dass der Vorstand alles in seiner Macht Stehende unternehmen wird, um den Geschäftsbetrieb in den Filialen, SB-Standorten sowie in der Gothaer Hauptstelle trotz der CoronaKrise so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Zur Verfügung stehen auch die SB-Bereiche der Sparkasse in Tambach-Dietharz, Bad Tabarz, Gräfentonna, GothaWest und Neudietendorf. Seit Montag sind dort allerdings die Filialen auf Grund des Corona-Virus als Präventivmaßnahme bis auf weiteres geschlossen. Mit dieser Maßnahme soll im Landkreis Gotha ein wichtiger Teil dazu beigetragen werden, die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich zu verlangsamen. Außerdem wird die Kreissparkasse Gotha nach Worten des Gothaer Sparkas-

der Telefon-Nummer 03621 221-0 in der Zeit von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr erreichbar ist oder über die Internetfiliale der Kreissparkasse Gotha.

sen-Vorstandsvorsitzenden Jörg Krieglstein „ihren Teil dazu beitragen, ihre Firmenkunden gut durch diese schwierige Zeit zu begleiten, denn gerade der Mittelstand steht momentan vor großen Herausforderungen” Mehr Informationen dazu finden Sie im Firmenkundenportal auf der Internetseite www.ksk-gotha.de. Die Kundenbera-

terinnen und Kundenberater sind telefonisch erreichbar. Persönliche Beratungstermine sollten derzeit allerdings auf ein Minimum reduziert bzw. verschoben werden. „Wir bitten unsere Kunden, vorerst das umfassende digitale und telefonische Angebot der Sparkasse zu nutzen”, betont Jörg Krieglstein: „Dies ist zum einen möglich über die Direktfiliale, die unter

Die Kreissparkasse Gotha hat zur Bewältigung der aktuellen Situation spezielle Angebote erarbeitet, so beispielsweise zur Bargeldversorgung, zur Erstellung und zum Versand der Kontoauszüge sowie zu Überweisungen. Damit will die Sparkasse insbesondere für ihre älteren Kunden Möglichkeiten zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs schaffen, ohne dass diese zwingend in die Filialen kommen müssen. Die Kunden werden über diese für sie geschaffenen Maßnahmen gesondert postalisch informiert. Zu guter Letzt wünscht Jörg Krieglstein „uns allen Gesundheit, Geduld, Vertrauen und Optimismus“.  red


SONDERVERÖFFENTLICHUNG DER TZG ERNSTRODA

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Starkes Zeichen für Region BAUERNMARKT ERNSTRODA BIETET NACHBARSCHAFTSSERVICE AN Die TZG Ernstroda ist einer der größten Landwirtschaftsbetriebe in Westthüringen. Oscar am Freitag sprach mit der Geschäftsführerin Simone Hartmann über die Auswirkungen der Corona-Krise. Die Corona-Krise ist in aller Munde. Wie sieht es bei der TZG in Ernstroda aus? Wir sind ein großer Landwirtschaftsbetrieb südlich von Gotha, haben ungefähr 3.000 Hektar Land davon 1.750 Hektar Grünland und über 2.000 Rinder. Wir haben also jede Menge zu tun – und brauchen dafür auch jeden Mitarbeiter. Nun ist es ja so, dass vor allem Mütter im Augenblick in anderer Art und Weise beschäftigt sind. Die Kindergärten sind zu, die Schulen sind zu. Wie hat sich das bei Ihnen aus­ gewirkt? Wir haben ein paar junge Mütter mit kleinen Kindern in der Firma, ein Teil davon kann die Ausnahmeregelung nutzen, ein anderer Teil leider nicht, die sind zuhause und betreuen

ihre Kinder. Allerdings funktioniert das bei uns mit dem Homeoffice nicht so gut wie in anderen Branchen. Also sie müssten eigentlich da sein. Die haben sich jetzt aber so mit Ihren Männern abgesprochen, dass sie zumindest zwei Tage die Woche arbeiten können. Darüber sind wir wirklich froh. Anders gesagt: Weitere Ausfälle können Sie sich nicht erlauben? Nein, das können wir uns nicht erlauben. Da müssten wir dann überlegen wie es weiter geht, was wir machen. Zur TZG Ernstroda gehört auch ein Bauernmarkt? Der Bauernmarkt gehört zu uns, dort verkaufen wir unsere Produkte, also die Fleisch- und Wurstwaren, die wir aus eigener Schlachtung von Rindern und Schweinen aus dem Landkreis Gotha herstellen. Und das Geschäft hat weiterhin auf? Natürlich. Das Geschäft ist sehr voll, das kann man sagen. Wir haben auch die entsprechenden Verordnungen zum Gesundheitsschutz umgesetzt (Foto). Aber natürlich ist die Situa-

tion auch angespannt, die Verkäuferinnen stehen sehr unter Stress, weil es auch Kunden gibt, die für unsere Vorsichtsmaßnahmen nicht so viel Verständnis haben und deshalb ziemlich genervt sind. Frage: Haben Sie sich auch ander­ weitig auf die neue Situation eingestellt? Ja. Wir werden ab dieser Woche, einen Lieferservice, einen Nachbarschaftsservice, anbieten und umliegende Orte und Gemeinden mit unseren Produkten beliefern. Ein Service nur für Senioren oder für alle Kunden? Alle können das nutzen! Die können sich, über eine Telefonhotline oder per E-Mail melden und wir liefern das dann donnerstags und freitags aus. Aber eigentlich steht das bei Ihnen gar nicht auf dem Plan, Warum machen Sie das? Weil wir uns als starker Betrieb der Region auch auch in der Pflicht sehen, in dieser außergewöhnlichen Situation zur flächendeckenden

Versorgung beizutragen. Wenn Sie auf die aktuelle Situation schauen: Was wünschen Sie sich? Ich wünsche mir erstens, dass alle gesund bleiben, das wir diese Pandemie schnell hinter uns lassen und dass das normale Leben weiter gehen kann, soweit man da so sagen kann. Und dann wünsche ich mir natürlich auch, dass unsere Bevölkerung, unser Land die regionale Lebensmittelproduktion wieder mehr wertschätzt. Das heißt, Sie sehen die deutsche Landwirtschaft als Erzeugerbetrieb, ein bisschen unterbewertet? Genau. Die sehe ich als ein bisschen unterbewertet! Denn wir produzieren ja quasi mit den höchsten Standards, verkaufen aber zum Teil zu niedrigen Weltmarktpreisen und das beisst sich. Das funktioniert da einfach nicht. Unsere Produkte sind mehr wert und müssen zu einem besseren Preis verkauft werden.

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OSCARS GAST-KOLUMNE

M I T H U M O R U N D K L O PA P I E R : S I E U N D I C H – W I R A L L E ! Wenn einer auch in deprimierender Lage noch witzelt und herumalbert, wird ihm von der deutschen Sprache gern „Galgenhumor“ zugewiesen. Berühmte, wohlbekannte, mitunter auch makabre Beispiele sind dir und mir, uns allen, da bekannt. Mein Favorit stammt leider nicht aus Gotha, sondern dem Bayerischen und betrifft den dort heute noch ungemein volkstümlichen Räuber Kneissl, der an einem Montagmorgen vom Exekutor aus der Zelle geholt wurde. „Die Woche fängt scho' glei' guat oa...“, soll der beherzte Raubgesell‘ damals gesagt haben. Ob unsereins kurz vorm finalen Abgang noch derart pfiffig das Unvermeidliche kommentiert hätte? Möglich, dass die bekanntlich robuste bajuwarische Mentalität in solcher Situation dem thüringischen Naturell überlegen ist? Na, wir wollen‘s nicht auf eine Gegenprobe ankommen lassen … Und doch, wirklich und wahrhaftig, würde ich mich allzugern lustig machen wollen über die leergekauften Regale, vorzugsweise jene, in denen gemeinhin das mehrlagige Toilettenpapier zu finden sein sollte. Natürlich wissen Sie und ich, wir alle, um die breiteste Produktpalette, die gerade in Deutschland aus dieser herrli-

chen Erfindung der Intimpflege erstand. Zwei-, vier-, gar sechslagig, mit und ohne Papprolle innenliegend, aus Krepp- und Altpapier oder anderen edlen Materialien gefertigt, perforiert und parfümiert – in allen Preis- und Gütelagen bietet der gesamtdeutsche Einzelhandel dieses ebenso praktische wie griffige Alltagsprodukt an. Gegen Ende meiner Schulzeit wurde im Literaturunterricht „Der Untertan“ gelesen – und natürlich ahnen Sie als belesene Leser, was nun unweigerlich zur Sprache und Lese kommen muss: Autor Heinrich Mann lässt seinen miesen Romanhelden schließlich als Erfinder des abrollbaren Klopapieres brillieren, zumal auf jeder Rolle markige (oder markerschütternde) Sinnsprüche germanischer Geisteshochkultur abgedruckt wurden. Das gab‘s nur einmal, das kam nie wieder. Satire, freilich; meinetwegen auch Weltliteratur. Wer konnte über sowas lachen? Darüber seine Witze machen? Wir Nachgeborenen wussten und wissen ja, was daraus wurde – aus dem Untertan und den Untertanen. Und nun? Und hier? In dieser, unserer Zeit? Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ‘

Tradition verpflichtet

ich keinen Arbeitskreis, sondern amüsiere, echauffiere, alteriere und mokiere mich wie so oft schon über Gothas Straßenbaustellen. Kleine Stadtrundfahrt gefällig? – Die zweite Hälfte der Friedrichstraße betrifft es vermutlich bis zum Oktober. Ebenfalls eine Teil der nahen Mozartstraße. Auch in der Friedrich-Ebert-Straße wird gearbeitet, ebenso mal wieder in der Eisenacher Straße. Dass es demnächst auch die schon zu DDRZeiten vom Goth‘schen Volksmund als „Rue de blamage“ verspottete Gartenstraße erwischen wird, ist noch nicht spruchreif, gilt aber als sicher. Oha, jetzt hab‘ ich mich auf Betriebstemperatur geschrieben; nun macht‘s wieder Spassss! Darum sei auch unser ruhmreicher Hauptmarkt nicht vergessen! Geraunt wird, dass Gothas schönster Platz bis hinauf zur Wasserkunst bearbeitet werden soll. Dann dürfte Gothas schönstes Fest, nämlich die GothardusParty, wohl eher bescheiden ausfallen. „Momang, junger Mann“, höre ich nun unsere älteren Mitbürger mahnen, „haben wir denn hier und dort und überall nicht ganz andere Igel zu bürsten?“ Jawohl, liebe Freunde von der Risikogruppe (der ich laut Geburtsdatum ja auch angehöre) – hier gilt es, abzuwägen und den Wagen einfach stehen zu lassen. Da bekommt doch die Empfehlung, zu Hause zu bleiben, einen ganz neuen Stellenwert! Die Arbeit auf den

Straßen gehe zügig voran, Fuß- und Fahrvolk erspare sich den Stau, die Krise im Papier-Regal werde überwunden! Liebe launig lächelnde Leser – noch einmal (es muss, es muss ganz einfach sein!) eine Anleihe aus der Weltliteratur, wenn auch diesmal von keinem deutschen Großgeist: Der britische Romancier Charles Dickens bereicherte die Unsicheren und Ratlosen, die Geschwächten und Mut-Suchenden mit dem frei übersetzten Satze „Wie ließe sich das Leben besser meistern als mit Liebe und Humor?“ – eine selbstverfreilich rhetorische Frage, damals wie heute. Und wenn auch der bemühte, wohl auch ein wenig zotige Versuch, mit Toilettenpapier hier eine galgenhumorige Witzelei zu konstruieren in der Wahrnehmung von Deutschlehrer Niedermeyer als unpassend und wirkungsfrei disqualifiziert werden dürfte – ich selbst muss unaufhaltsam vor mich hinlächeln bei dem Gedanken an die Bedeutung der Rolle und die Rolle der Bedeutung. Sankt Gothardus, Landgraf Balthasar und Gothas kabarettungsreichster Deutschlehrer werden es mir doch hoffentlich verzeihen? Liebe Leser – tun Sie‘s auch! Und bleiben mit Liebe und Humor so gesund wie möglich! Sie und ich – wir alle!

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OSCARS GAST-KOMMENTAR

Angemerkt: Über „Dank“ an die Eltern Ist das Realsatire, Hohn oder einfach nur ein Zeichen dafür, wie fremd unseren Politiker das Leben der „Normalos“ geworden ist? Da dankt der Gothaer Oberbürgermeis­ ter Knut Kreuch in einer Ansprache an die Bürger allen Eltern, dass es ihnen gelungen sei trotz der Schließung der Kitas und Schulen ihre Kinder weiter gut zu betreuen, weil dadurch die Notbetreuung der Stadt erleichtert werde. Mit keinem Wort geht er darauf ein, dass die Hürden, um diese Betreuung in Anspruch nehmen zu können, einfach so hoch angesetzt sind, dass es kaum Eltern gibt, die diese erfüllen können. Denn nur wenn beide Eltern oder der allein erziehungsberechtigte Elternteil in „systemrelevanten“ Berufen tätig sind, dann werden die Kinder in diese Notbetreuung aufgenommen. Die Großeltern fallen im jetzigen Fall als Hilfe aus, weil sie zur Risikogruppe gehören. Daher nehmen die Eltern entweder ihre Kinder mit auf Arbeit oder

müssen unbezahlten Urlaub nehmen, um ihre Kinder daheim zu betreuen. Wenn beide Gehalt beziehen, dann kommt man vielleicht noch eine Weile mit nur einem Gehalt aus. Aber wie ist es bei Alleinerziehenden? Wie lange kann jemand, der sowieso schon ­finanziell schlechter gestellt ist ohne Einkommen überleben? Überall erheben sich Stimmen, besonders aus den Reihen der CDU, die Sofortzahlungen und Liquiditätshilfen für Unternehmen fordern, damit diese in der jetzigen Situation nicht pleite gehen. Aber wer spricht für die Bürger, von denen sicherlich die wenigsten mal eben Rücklagen für die nächsten drei Monate haben? Wer springt für ihre Miet-, Strom- oder Kreditzahlungen ein, wenn aufgrund einer Situation wie Corona ein oder zwei Monate kein oder weniger Geld gezahlt wird?  Daniel Faustmann, Mitarbeiter von Oscar am Freitag Der Kommentar bezieht sich auf die Ansprache von Knut Kreuch zur Corona-Krise (www.gotha.de).

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Kommentiert: Chance für neue Wege Unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona-Krise habe ich mir oft die Frage gestellt, wie die enorme politische Polarisierung in unserer Gesellschaft überwunden werden kann. Um ganz ehrlich zu sein, eine passende Antwort fand ich aufgrund der vielen aufgeheizten Gemüter nicht.

wesene und geradezu paradoxe Situation. Anderen helfen durch das vehemente Vermeiden von Begegnungen, diese Logik kannten wir so bislang noch nicht.

In den letzten zwei Wochen hat sich viel verändert und das gefühlt von einem Tag auf den anderen. Fest steht schon jetzt, es wird sich auch in Zukunft noch mehr verändern, da noch keiner absehen kann wie lange wir uns in dieser Ausnahmesituation befinden und welche Konsequenzen sich daraus abschließend ergeben werden. Ich glaube, wir werden uns verändern.

Es gibt aber auch Menschen die nicht „einfach“ zuhause bleiben können. Menschen, die in diesen Zeiten übermenschliches für unsere Gesellschaft leisten. Ihnen allen können wir wahrscheinlich gar nicht genug für Ihren Einsatz danken. Sie alle sind echte Vorbilder und zeigen uns, worauf es wirklich ankommt. Überhaupt klärt die Krise den Blick für das Wesentliche. Die politische Farbenlehre spielt schlichtweg keine Rolle, wenn es darum geht, Leben zu retten und eine ganze Gesellschaft am Laufen zu halten. Ich hoffe, wir bewahren uns diesen ehrlichen, klaren Blick auch für die Zeit nach dem Virus.

Das öffentliche Leben – so wie wir es kannten – ist nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Durch das konsequente Meiden von sozialen Kontakten helfen wir anderen momentan am besten. Für viele eine noch nie dage-

Jede Krise beinhaltet die Chance über neue Wege nachzudenken. Ich finde, es ist an der Zeit, diese Chance zu nutzen und das, was wirklich wichtig ist, wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. Hans-Georg Creutzburg

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RA Christian Sitter

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OSCAR KINDGERECHT

Einfach Schulz Vor mehr als 20 Jahren, als ich nach meinen ersten Arbeitsjahren nach Berlin auf die Uni-Bank wechselte, lernte ich Alexander Osang kennen – einen Berliner Journalisten, der damals für die „Berliner Zeitung“ schrieb. Mir imponierte, wie Osang schon damals aus persönlichen Erlebnissen seine Geschichten über Berliner Verhältnisse machte. Dieses Verfahren hat er perfektioniert – und schreibt für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ aus Tel Aviv über die Verhältnisse in Deutschland. Nun werde ich auf meine alten Tage – wenn's gut geht, verbleiben mir immerhin noch 20 Arbeitsjahre – kein Alexander Osang mehr. Doch weil Heini Eckenkieker ständig sein Zeilen-Limit nicht einhält – und dadurch meine Kolumne regelmäßig mangelndem Platz zum Opfer fällt, habe ich entschieden, dass ihr ab sofort ein Teil der OscarSeite 10 gehört. Immerhin. Soviele Vorteile, Chef einer kleinen Thüringer Zeitung zu sein, gibt es ja derzeit wirklich nicht mehr. Ich muss an dieser Stelle auch nicht die Corona-Krise analysieren oder kommentieren – wir haben dafür in dieser Ausgabe noch so einige Interviews und Kommentare. Klar ist, dass diese Krise uns allen viel abverlangen wird; jenen, die nicht mehr arbeiten dürfen, genauso wie jenen, die noch arbeiten. Was unser Oscar-Team und die meis­ ten unserer Leser eint, sind folgende zwei Worte: Nicht aufgeben! Das klingt – wir werden es in den nächsten Monaten erleben – manchmal einfacher als es ist. Zugleich gilt es, neue Ideen umzusetzen: Wie es die Kurverwaltung aus Bad Tabarz mit ihrer täglichen KinderTipps-Seite schafft (siehe rechts). Übrigens: Meine Gewichtswette läuft weiter. Stand zum 24. März 2020 (Monat 1 von 18 Monaten): 147,0 kg (-1,4 kg von 50 kg).  Herzlichst, Ihr Maik Schulz

Fachberaterin für den Heilberufebereich Fachberaterin für Restrukturierung und Unternehmensplanung (DStV e.V.)

(IFU / ISM gGmbH)


Informationen des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

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März 2020

Nummer 16

Haushalt genehmigt, mildes Wetter genutzt Seit Mitte Januar hat der Zweckverband einen von der Kommunalaufsicht des Landkreises Gotha genehmigten Haushalt. Somit konnte wie geplant ins neue Jahr gestartet werden. Bis auf eine Ausnahme ruhen dennoch die 2020er Projekte: Die Zuwendungsbescheide der Thüringer Aufbaubank über die genehmigten Fördermittel stehen noch aus. In Catterfeld hingegen wird schon wieder kräftig gebuddelt. Dort konnte im Vorjahr erst mit großer Verzögerung begonnen werden. Im Grund und in der Bergstraße sollen 1,3 Mio. EUR ins Gemeinschaftsvorhaben mit Ohra Energie und der Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG investiert werden. Aktuelle Planung ist, bis Ende Oktober diesen topografisch sehr anspruchsvollen 1. Bauabschnitt (Foto r.) abschließen zu können und dann

Klimaanlage wird eingebaut Mit einer Klimaanlage wird in diesem Jahr das Verwaltungsgebäude nachgerüstet. Dafür stehen 35.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen v. a. im Sommer die Arbeitsbedingungen verbessert werden, weil u. a. unterm Dach bis zu 40 °C in den Büros gemessen wurden. Das denkmalgeschützte Gebäude war 2011/ 2012 umfassend saniert worden.

2021 den zweiten Bauabschnitt in Angriff zu nehmen. Für dieses Vorhaben hat – nach Genehmigung des Haushaltes – der Zweckverband 2020 einen Kredit über 800.000 Euro aufgenommen. Aktuelle Themen der Verbandsversammlung Der Werksausschuss hat jüngst getagt und die veranschlagten Kosten von 160 TEUR für die Planung der Erweiterung der

Kläranlage in Ernstroda beschieden (siehe auch #15 der Infoseite vom Dezember 2019). Mit dem Anschluss weiterer Verbraucher in Altenbergen, Engelsbach, Catterfeld und Finsterbergen wird u. a. ein zweites Nachklärbecken gebraucht – Kosten dafür: 3,3 Mio. EUR. Weitere technische Anlagen müssen ebenfalls erneuert werden, um die gesetzlichen Vorgaben an die Abwasserbehandlung erfüllen zu können. Fast alle Maschinen und

Verbandspersonalien Zum Jahresende 2019 ging Hartmut Beyer in den Ruhestand. Der Chef des Meisterbereichs Trinkwasser im Zweckverband war 1969 in den Vorgängerbetrieb VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Erfurt, kurz: WAB, gekommen und hatte dort den Beruf eines Schlossers erlernt. Mitte der 1970er-Jahre übernahm Beyer das Zepter in Fried-

Impressum: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung „Schilfwasser-Leina“ Untere Bachstraße 12 99894 Friedrichroda

richroda, machte bald darauf auch seinen Meister. Ihm folgte zum 1. Januar Christian Langer, sein bisheriger Stellvertreter. Langer gehört auch schon seit zehn Jahren zum Team des Zweckverbands. Verstärkt wird das Team Ende Juli durch Lukas Hoffmann, der seine Lehre abgeschließen und übernommen werden wird.

Tel.: 03623 31180-0 Fax: 03623 31180-29 Mail: info@schilfwasser-leina.de Web: www.schilfwasser-leina.de

die gesamte Anlagentechnik sind seit der Inbetriebnahme der Kläranlage ununterbrochen in Betrieb. Darüber und über die Änderung der Verbandssatzung hat die Verbandsversammlung demnächst zu beschließen, weil nach dem Zusammenschluss des Leinatals und der Verwaltungsgemeinschaft Apfelstädtaue zum 1. Januar 2020 die neue Landgemeinde Georgenthal entstanden ist. Text/Fotos: Rainer ASCHENBRENNER

Deutlich mehr Trinkwasser verkauft Im vorigen Jahr wurden vom Zweckverband 437.000 m3 Abwasser gereinigt und 475.000 m3 Trinkwasser verkauft. Das ist ein Plus von 23.200 m3 zu 2018. In Friedrichroda bestand demnach ein Mehrbedarf von 15.300 m3, im Leinatal von 7.900 m3. „Das brachte im ersten Jahr der neuen Gebührenkalkulation ein kleines Polster“, so Werkleiter Jürgen Kehl.

Verbandsvorsitzender: Thomas Klöppel (v. i. S. d. P.) Werkleiter: Jürgen Kehl


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OSCARS AUFRUF

Helft Schmitz Cargobull! Dringender Appell im Namen der gesamten Tourismusbranche!

Nicht alle Betriebe und Firmen stehen derzeit aufgrund von Corona still. Gerade in der Industrie wird weiter fleißig gearbeitet. So auch bei Schmitz Cargobull in Gotha, weiß Betriebsratsvorsitzender Olaf-Werner Kämpfer. „Wir stehen derzeit allerdings vor einem großen Problem,” bedauert Kämpfer. „In der Verwaltung kann der derzeit geforderte – und auch richtige – Sicherheitsabstand größtenteils eingehalten werden. In der Produktion leider nicht.” So will sich der Betriebsrat mit der Geschäftsleitung einsetzen, dass alle Arbeiter Mundschutzmasken

tragen. Nur woher nehmen? Was einst für ein paar Cent angeboten wurde, kostet derzeit utopische Preise. „Es geht nicht darum, dass wir kein Geld ausgeben wollen. Es ist nur Wucher.” Kämpfer weiter: „Gern würden wir Stoffe im Landkreis kaufen und Näherinnen engagieren, die für etwa 700 Schmitz Cargobull-Mitarbeiter Masken nähen würden.” Wer sich jetzt angesprochen fühlt, zum Beispiel Stoff verkauft oder verschenkt oder einfach jetzt Zeit zum Nähen hat, sollte zum Telefonhörer greifen und bei Herrn Kämpfer anrufen: 03621-462-458. Sie helfen damit auf jeden Fall weiter.

Täglich Urlaub im Wintergarten

Manuela Spottke, Inhaberin des Reisebüros „Sonnenklar“ auf dem Gothaer Hauptmarkt, hat einen dringenden Aufruf an alle Reiseliebenden. Und dies im Namen der gesamten Tourismusbranche. Lesen Sie bitte mal: Wenn du eines Morgens vor die Tür trittst und dein ganzes Leben sich komplett verändert hat!

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Dies hat sich in der letzten Woche für so manchen von uns zugetragen.

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Schwerst betroffen hat diese Krise den gesamten Tourismus. Der Tourismus ist an der deutschen Gesamtwirtschaft mit 10 % des Bruttoinlandsproduktes beteiligt. Von heute auf morgen stehen sämtliche Tourismusbetriebe unverschuldet vor dem Ruin. Egal ob Reisebüros, Veranstalter, Fluggesellschaften, Hotels- und Gaststättenbetriebe oder Campingplätze.

Wintergarten Fachberater Dipl. Ing. Klaus Margraf Stadtgraben 20 99880 Waltershausen www.margraf-wintergarten.de

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Reiserechtlich gesehen liegt hier auch alles in den Sternen. Denn der Kunde hat

vir tueller Stadtrundgang u. v. m. J e t z t a u c h m i t Ve ra n s t a l t u n g s ka l e n d e r ! © pixabay.com

sie Wozu Flyer, wenn keiner sieht?

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Seit Monaten arbeiten die Reisebüro für die schönsten Wochen im Jahr der Bevölkerung. Doch die momentane Situation bedeutet für uns, dass seit letztem Monat keine Provisionen der Veranstalter mehr gezahlt werden, bereits gezahlte Provisionen zurückgefordert werden und nichts neu hinzu gebucht wird.

Tel.: 03621 211 90-11 Mail: vertrieb@msb-komm.de

natürlich ein Anrecht auf Rückzahlung bereits gezahlter Anzahlungen, wenn aufgrund eines außergewöhnlichen Ereignisses, wie dies jetzt in der Corona-Pandemie der Fall ist, die Reise seitens des Veranstalters storniert werden muss. Jedoch ist die derzeitige Lage so desaströs für alle Beteiligten, dass alle vor der Insolvenz stehen. Und dann nützt Ihnen der beste Anwalt nichts, wenn Reisebüro oder Veranstalter, oder Airline Insolvenz anmelden müssen. Wir vom Reisebüro z. B. können nicht einmal 100 % Kurzarbeit anmelden, weil wir nach wie vor per Mail und Telefon erreichbar sind, um uns um Ihre Anliegen zu kümmern. Und das, ohne dafür bezahlt zu werden. Die finanziellen Reserven werden vollständig aufgebraucht. Neues Geld kommt nicht nach. Aus diesem Grunde unser inständiger Apell an ALLE, welche auch gern nach der Krise wieder verreisen möchten: Stornieren Sie bitte Ihren Urlaub nicht. Buchen Sie auf einen späteren Zeitpunkt ab Juli/August um! Lassen Sie sich Ihre Anzahlungen als Guthaben für die nächste Reise gutschreiben, wenn Ihre Reise jetzt storniert werden musste! Es ist keinem geholfen, wenn alle auf ihr Recht zur Rückzahlung bestehen. Dieses haben Sie auf jeden Fall! Aber die Veranstalter geraten an den Rand ihrer Liquidität. Ist diese erschöpft, gibt es auch kein Geld. Deshalb unterstützt euer Reisebüro und euren Veranstalter, eure Airline, euer Hotel, euren Campingplatz, euer Restaurant! Storniert bitte nicht! Lasst eure Anzahlungen als Guthaben bestehen! Nur so haben alle Tourismusbetriebe das Fünkchen einer Chance, wieder neu beginnen zu können! Im Namen aller Tourismusbetriebe Ihre Manuela Spottke


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Informationen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Gotha und Landkreisgemeinden“ 27. März 2020

Nummer 135

Gothas „gute Stube“ im Umbruch Mit großem Zeremoniell und einem feierlichen ersten Spatenstich begann am 29. September 2019 die Umgestaltung des Gothaer Hauptmarktes. Mehr als 10 Mio. Euro – davon fast 80 % Städtebaufördermittel – werden fließen. Zum Jahresende 2021 soll das Prestigeprojekt fertiggestellt sein. Zuletzt ist 1986 gebaut worden. Jetzt wird so investiert, dass auch den Ansprüchen in 50 Jahren noch Rechnung getragen werden kann. Geplant war ursprünglich, in vielen kleinen Bauabschnitten und nach und nach dieses Jahrhundertvorhaben anzugehen. Aber Pläne sind bekanntlich dazu da, geändert zu werden.

651 TEUR brutto investiert WAG Vor allem, wenn es in die Tiefe geht. Genau das aber war das Entrée: Denn ganz selbstverständlich ist beim großen Buddeln auch der Wasser- und Abwasserzweckverband „Gotha und Landkreisgemeinden“ mit von der Partie. Kann ja auch nicht anders sein: Bevor das annoncierte schicke Pflaster, die edlen Straßenbeleuchtungen, zwanzig neue Bäume und deren raffiniertes Bewässerungssystem sowie zum Verweilen einladenden Bänke die Bürger begeistern, muss die Abwasserent- und die Trinkwasserversorgung erneuert werden. Und da kommt einiges in Grund und Boden: 396 m neue Trinkwas-

serleitungen werden verlegt. Mit dem neuen Schieberkreuz in der Marktstraße am Unteren Hauptmarkt wird zudem ein Ringschluss hergestellt. Das schafft Versorgungssicherheit und ist Gewähr für eine gleichbleibend hohe Wasserqualität durch den regelmäßigen Durchsatz. Hinzu kommen 40 m Rohr für die zwanzig Hausanschlüsse, von denen zwei neu gebaut werden. Nicht zuletzt kreuzte die Trasse der neuen Trinkwasserleitung auf Höhe der Buttergasse den Leinakanal. Die einzig sinnvolle Lösung war, sie mittels Düker über den Betonverbau des Leinakanals zu führen. So aber hätte die Leitung zu wenig Überdeckung gehabt: Aus Gründen des Frostschutzes sollten das mindestens 1,50 m sein. Die waren aber nicht drin. Deshalb bekam der Düker einen dicken Schutzmantel aus Foamglas (Foto u.). Auch sonst ist dieses Sonderbauwerk recht rustikal ausgeführt. Schließlich muss es

auch die mögliche Last von LKW etc., also bis zu 40 t, abkönnen. Fürs Abwasser sind 385 m Kanal zu bauen – in verschiedenen Dimensionen bis hin zu Kaliber 400 mm. Dazu kommen 240 m für die Hausanschlussleitungen und neun Schachtbauwerke. Summa summarum sind es rund 651.000 Euro brutto, die der Verband investiert. Und dies alles ohne Förderung. Auf Kosten der Stadt werden außerdem zwei Hydranten gebaut und drei „Zapfstellen“. Die sichern dann die Bewässerung der Bäume – für den Fall, dass der Leinakanal kein Wasser führt – und dienen zudem der Versorgung der Marktstände.

Überraschungen en masse Doch zurück zu den Plänen und den Überraschungen. Solche, auf die nicht nur Baubetreuerin Anke Lieder liebend gerne verzichtet hätte. Dabei ist es beileibe nicht die erste

Baustelle im historischen Stadtkern, die die Bauingenieurin betreut. Wie anderenorts stellten sich die Bestandsunterlagen als nicht sonderlich korrekt heraus: Da gab es unter anderem Einrichtungen der Telekom, die nicht erfasst waren. Genau aber dort sollten nach der ursprünglichen Planung Abwasserbauwerke errichtet werden. Solche, die man nicht eben beliebig ein paar Meter nach rechts oder links verlagern kann. Dazu kam, dass die Gegebenheiten vor Ort keine allzu üppige Baufreiheit bieten – auf der Ostseite liegt bekanntermaßen der Leinakanal in voller Pracht und Breite. Und nicht zuletzt stellte sich heraus, dass drei historische Häuser am Markt nicht unterkellert waren und deshalb spezielle Vorsorge getroffen werden musste, damit sie keinen Schaden nehmen. Weil diese Überraschungen allerdings nicht alle auf einmal eintraten, wurde bis wenige Tage vor Baubeginn mit schöner Regelmäßigkeit neu geplant. Was andere an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringten würde, ließ Christian Wehr und sein Team von der Eurovia Verkehrsbau Union GmbH, die den Zuschlag für die XXL-Baustelle bekam, kalt. Der Oberbauleiter der Weimarer Firma managt übrigens auch noch den 3. Bauabschnitt auf der Friedrichstraße. Dank seiner Erfahrungen geht es jetzt zügig voran mit dem Projekt und erlebt Gothas „gute Stube“ im wahrsten Sinne einen Umbruch. Text: Rainer Aschenbrenner Fotos: ra/WAG

IMPRESSUM Wasser- und Abwasserzweckverband „Gotha und Landkreisgemeinden“ 99867 Gotha Kindleber Straße 188 Telefon: 03621 387-30 Telefax: 03621 387-435 E-Mail: info@wazv-gotha.de Internet: www.wazv-gotha.de Verbandsvorsitzender: Hartmut Brand (V. i. S. d. P.)


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OSCARS SPENDEN-REPORT

Treue zum Verein jetzt wichtig! IM GESPRÄCH MIT DEM FUSSBALL-TRAINER STEVEN HOPPERT (EINTRACHT 67 GOTHA) Steven Hoppert lebt seit 2004 in Gotha und ist mit Leib und Seele Fußballer und Trainer, derzeit beim VfL Eintracht 67 Gotha. Der gebürtige Ost-Thüringer hat sich seit seiner frühesten Jugend für den Sport engagiert und verrät im Gespräch mit Oscar am Freitag, wie Sportvereine mit der derzeitigen Situation leben müssen, aber auch welche Chancen sich bieten.

Du bist jetzt seit eineinhalb Jahren Trainer beim VfL. Die Hinrunde der aktuellen Saison ist vorbei. Wie siehst du die Situation für deine Mannschaft? Die Hinrunde ist für uns nicht ganz so gut gelaufen und nun sehen wir uns der Abstiegsgefahr gegenüber. Aber gerade in einer solchen Situation ist es schade, dass die Saison abgesagt worden ist, denn vielleicht hätten wir in der Rück­ runde das Glück nochmal wenden k­ önnen. Ihr hättet also gerne weitergespielt? Keine Frage – wir sind alle begeisterte Sportler, aber in der jetzigen Situation war die Absage definitiv notwendig. Gerade im Stadion steht man ja mit den anderen Fans auf engstem Raum und

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Liebe Gewerbetreibende, Kollegen & Freunde, ich wende mich heute an Sie in einer außergewöhnlichen und sehr ernsten Situation. Wir stehen wahrscheinlich vor einer der größten Herausforderungen, aber wir haben heute alle Chancen, Herausforderungen gut zu meistern. Schon jetzt steht fest, die Krise um das Corona-Virus führt zu massiven existenzbedrohenden Einnahmeverlusten. Zum einen ist ein Ende der Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus noch nicht absehbar, zum anderen beeinflussen bereits die derzeitigen Maßnahmen die Entwicklung der nächsten Wochen und Monate. Es gibt deshalb keinen Grund zur Panik. Aber es gibt allen Grund zur Vorsorge, zu besonnenem Handeln und zu Wachsamkeit. Sollten Sie von der Notverordnung betroffen sein, schöpfen Sie alle sukzessive zur Verfügung gestellten Möglichkeiten aus. Halten Sie durch! Auch während der verordneten Zeit bleiben wir vom Gothaer Gewerbeverein für Sie unter Telefon 03621-

3505028 erreichbar, um zu unterstützen und zu netzwerken. Zudem halten wir Sie unter dem Link: https://gewerbeverein-gotha.de/covid19-news/ auf dem Laufenden! Um unsere Mitglieder zu unterstützen und ein Zeichen zu setzen, frieren wir die aktuellen Mitgliedbeiträge bis Ende Juni ein, um Freiraum zu schaffen. Allen anderen Branchen, dem Lebensmittelhandel, den Postdiensten usw. an dieser Stelle ein „riesengroßes Dankeschön” vorab, dass Ihr das meistert, und der schlagende Puls in dem sonst ruhenden Körper werdet. Wir werden auch weiterhin über die sozialen Kanäle und unseren Newsletter informieren. Rücken Sie näher zusammen, motivieren Sie Ihre Kollegen und geben Sie diesen Kraft, dies durchzuhalten. „Niemand wird fallen, wenn wir zusammenhalten!” In diesem Sinne, bleiben Sie gesund, behalten Sie die Ruhe und halten Sie vor allem durch! #wirpackendas

Gewerbeverein Gotha e.V. Mönchelsstraße 19 | 99867 Gotha Telefon: 03621-3505028 Web: gewerbeverein-gotha.de E-Mail: info@gewerbeverein-gotha.de

setzt sich und andere großer An­ steckungsgefahr aus. Wann geht es weiter? Wann wieder gespielt wird, kann wohl keiner seriös beantworten. Das ist wohl vom Verlauf der Corona-Pandemie ab­ hängig. Dann die wichtigere Frage: Wie wird es weitergehen? Das ist eine gute Frage. Das hängt wohl auch davon ab, wie lange wir jetzt kei­ nen Spielbetrieb, geschweige denn ein Vereinsleben haben. Denn gerade die soziale Distanzierung steht ja genau im Gegensatz zu dem, was Vereinsleben ist. Sicher, man kommuniziert miteinander, aber die Zusammenkünfte am Platz und drumherum fallen halt weg. In der ge­ genwärtigen Situation ist das wohl das Sinnvollste. Natürlich leidet darunter besonders der Trainingsbetrieb, der uns gerade in den Nachwuchsmannschaften fehlen wird. Darunter wird aber bei allen Mannschaften der sportliche Bereich immens leiden. Finanziell wird es wohl so sein, dass kaum Ausgaben entstehen, wenn kein Spielbetrieb stattfindet. Je­ doch werden auch keine Einnahmen erzielt. Wovon finanziert sich dann der Verein? Ich meine, ihr habt doch auch Ausgaben wie Versicherungen und Mieten. Derzeit nur aus den Beiträgen unserer Mitglieder, und daher ist es für alle

Sportvereine lebensnotwendig, nicht nur für unseren, dass die Eltern ihre Kinder nicht abmelden, auch wenn es lange dauert, und dass alle Mitglieder ihrem Verein die Treue halten, und die Beiträge weiter zahlen, da dies momen­ tan die einzige Einnahme für viele dar­ stellt. Krise bedeutet ursprünglich ja auch Chance. Welchen Chancen oder Möglichkeiten siehst du für die Zeit nach der Krise? Das ist sicher mehr Wunschdenken, aber man hat jetzt die einmalige Chance – auch wenn das bedeuten würde, dass sehr lange kein Spielbetrieb wäre – mit dem Kalenderjahr zu spielen. Das hieße dann Beginn der nächsten Saison im März 2021 und Ende dann im Novem­ ber 2021. Mir persönliche würde das besser gefallen. Man würde vor allem in den Monaten spielen, wo gutes Wetter ist, wo sonst keine Pflichtspiele sind. In der jetzigen Sommerpause wäre Wett­ kampf. Andere Länder machen das auch. Freilich bleibt noch zu klären, wie wir mit der gerade abgebrochenen Sai­ son umgehen. Immerhin ist ja fast die gesamte Rückrunde noch offen gewe­ sen. Auf Basis dieser Ergebnisse Vereine auf- oder absteigen zu lassen, hielte ich für unfair. Steffen Hoppert, vielen Dank für das Gespräch (mit Unterstützung von FUBA.de – Schauen Sie ms doch mal rein!)

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OSCAR QUERBEET

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Aufgefallen: Mein Facebook-Abschied

Angemerkt: Kurz-Gottesdienst im TV

Ich bin sauer. Total! Und ich werde mich darum von Facebook abmelden. Es ist wirklich unglaublich, was hier passiert. Durch meine Timeline wabert nur noch stinkender Mist. Zeugs, welches den Menschen das Hirn zerfrisst. Meine Mutter hat heute am Telefon geheult, weil sie Angst vor Finanzfaschismus hat und gefragt, ob sie ihr bisschen Geld schnell noch den Enkeln überweisen soll. Eine Epidemie, wie es sie schon zu Hunderten oder Tausenden gab, steht nun im Verdacht, von irgendwelchen Dunkelmännern inszeniert worden zu sein, um irgendetwas umzustürzen, was auch immer und wohin auch immer. Ich kann diese Scheiße nicht mehr lesen und nicht mehr hören. „Uns wird vorgemacht…” So beginnen die meisten Berichte, die wieder eine andere Weltverschwörung auf den Thron heben. Chemtrails scheinen irgendwie durch zu sein. Vielleicht sind wir nun alle vergiftet oder genverändert. Dann sind es aber die Vergifter auch. Genau wie 5G. Das läuft seit Januar volle Pulle. Keine Vogelschwärme sind vom Himmel gefallen. Jedenfalls hier, wo es in Betrieb ist, nicht. Von 9/11 hört man nicht mehr viel. Vielleicht hat die jüdische Weltverschwörung, oder Moment, waren das die Rockefellers? Oder Finanzhai Sorros? Oder der Heilige Geist? Egal… nichts von all diesen Storys, selbst wenn sie stimmen sollten, verändert etwas. Nicht das Posten von immer abstruserem Zeug hilft, sondern machen. Das andere Extrem sind die, die permanent auf Glücksdroge zu sein scheinen. Die Welt ist schön, wundervoll und ich darf Teil dieses wundervollen Lebens sein… FUCK IT! Es ist Leben, man wird erwachsen, alt und irgendwann stirbt man. Warum man der Welt währenddessen fortlaufend erklären muss, wie strahlend schön, erfolgreich, oder vom heiligen Max beschnackelt man ist, verstehen nur Eingeweihte. Ich bin raus… Behaltet euren Bullshit oder teilt ihn mit der Welt, mir Jürgen Lange egal. Viel Vergnügen jedenfalls und Ciao Kakao!

In diesen Tagen müssen viele Menschen auf den gewohnten sonntäglichen Kirchgang verzichten – auf diesem Weg kommt Kirche aus der Heimatregion in die Wohnzimmer! Beginnend mit dem Palmsonntag dieses Jahres, dem 5. April 2020, zeigt Oscar am Freitag-TV einen Kurz-Gottesdienst aus einer der Gothaer Kirchen. Die Erstausstrahlung wird jeweils sonntags um 10 Uhr stattfinden, werktags wird der Gottesdienst im Programm wiederholt. Die Pfarrer und Pfarrerinnen der Kirchengemeinde Gotha werden für Texte und Besinnung sorgen. Für den Palmsonntag bereitet diesen Gottesdienst derzeit Kirchenmusik-Direktor Jens Goldhardt von der Margarethenkirche gemeinsam mit Alexej Barchewitch von der Thüringen-Philharmonie und dem Altisten Thomas Riede musikalisch vor.

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OSCAR DENKT NACH

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Bestes Spendenergebnis Das seltene Schauspiel der Ka­ melienblüte lockte bis Anfang März zahlreiche Besucher nach Gotha und bescherte den Oran­ geriefreunden die bislang größ­ te Spendensumme seit zehn Jah­ ren. Allein durch die Sonderführungen von Gernot Harnisch, Jens Scheffler und Matthias Hey kamen 3.005 Euro zusammen, durch Verkauf von Kaffee und Kuchen konnte man 1.434 Euro einnehmen, 410 Euro hatte man bereits beim Weihnachtsmarkt der Orangeriefreunde im Dezember letzten Jahres mit leckerem Punsch erzielt. Und weil Matthias Hey im Februar zu einem sehr runden Geburtstag seine Gäste um Spenden bat, kommen jetzt noch einmal 2.850 Euro quasi als sein Geburtstagsgeschenk dazu. „Wir können uns also über 7.679 Euro freuen“, strahlen Harnisch, Scheffler und Hey. Seit 2010 sind sie im Winter ehrenamtlich unterwegs, um den neugierigen Gästen die Blütenpracht der Gothaer Kamelien zu zeigen und Spenden zu sammeln, „so viel

Geld ist in den letzten zehn Jahren noch nie zusammengekommen“, freut sich Sabine Ulrich, Vorsitzende der Orangeriefreunde. „Mit diesem großartigen Spendenergebnis sind wir unserem Vorhaben zum Bau eines neuen Kamelienhauses wieder einen Schritt nähergekommen“, meint Matthias Hey. Und Jens Scheffler sagt stolz: „Nach ersten groben Berechnungen wird das neue Kamelienhaus etwa 150.000 Euro kosten, rund 125.000 Euro haben wir bereits zusammensammeln können!“ Harnisch, Scheffler und Hey danken zusammen mit allen Orangeriefreunden herzlich für die Spendenbereitschaft, die gerade jetzt für eine gute Nachricht sorgt.


Inhalt 1 kg 1 kg 1 kg 1 kg 1 kg 1 kg 500 g Schale Stück 1 kg Jumbo 1 kg Jumbo Stück 1 kg Strauchtomaten Stück 1 kg 1 kg 1 kg 1 Bund 1 kg Stück 1 kg Schale Stück 2 kg Sack 2 kg Sack 1 kg 10 Stück 1 Liter Stück 3,95 € 0,99 € 0,99 € 1,80 € 1,00 € 4,90 € 1,85 € 1,25 € 1,25 € 2,95 € 2,95 € 1,50 € 2,50 € 4,50 €

8,50 €

Preis in € Bestellmenge 1,99 € 2,99 € 2,99 € 3,99 € 2,99 € 4,99 € 2,99 € 0,60 € 6,99 € 5,99 € 1,00 €

Toilettenpapier 3 lagig

Artikel Oma´s Knoblauchgurken-Eimer Oma´s Gewürzgurken-Eimer Oma´s Sauerkraut-Eimer Orangensaft Apfelsaft Mangosaft Multivitaminsaft Erdbeersaft Sauerkirschmarmelade Erdbeermarmelade Pflaumenmus H-Milch 1, 5 % Butter Eiersalat Matjessalat Geflügelsalat Fleischsalat Leberwurst „Fleischerei Ritter“ Rotwurst „Fleischerei Ritter“ Sülze „Fleischerei Ritter“ Gehacktes „Fleischerei Ritter“ Schmalzfleisch „Fleischerei Ritter“ Jagdwurst „Fleischerei Ritter“ Mischbrot „Landbäckerei Meyer“ 2 Pfund Sauerteigbrot (nur Di + Do)

Preis in € Bestellmenge 4,50 € 4,50 € 4,50 € 1,95 € 1,75 € 2,95 € 2,95 € 2,95 € 2,50 € 2,50 € 2,50 € 0,80 € 1,60 € 1,10 € 1,40 € 1,50 € 1,10 € 2,90 € 2,90 € 2,90 € 2,90 € 2,90 € 2,90 € 3,10 € 4,00 €

Inhalt 1 Liter Stück 1 Liter Stück 1 Liter Stück 1 Liter Flasche 1 Liter Flasche 1 Liter Flasche 1 Liter Flasche 1 Liter Flasche 370 ml Glas 370 ml Glas 370 ml Glas 1 Liter PG 1 Stück 250 g 100 g Becher 100 g Becher 100 g Becher 100 g Becher 200 g im Glas 200 g im Glas 200 g im Glas 200 g im Glas 200 g im Glas 200 g im Glas Stück 8 Rollen à 250 Blatt

Telefon: 03624 335886 Mail: kontakt@catering-enjoy.de

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Blumenkohl Weißkohl Rotkohl Wirsing Radieschen Paprika, rot Eisbergsalat Möhren, Schalen Kohlrabi Kartoffeln, mehligkoch. Kartoffeln, festkochend Zwiebeln Eier, Rhönland Oma´s Brühgurken-Eimer

Cherrytomaten, Rote Perle

Artikel Bananen Apfel, Gala, royal Apfel, Golden Deli Birne, Abate Orangen, Vega Cecilia Clementinen, Monalisa Erdbeeren Zitronen, Frutimur Trauben, hell, kernlos Trauben, rot, kernlos Gurken, dick, 500 g

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Oscar am Freitag Gotha und Landkreis - Ausgabe 3 - 27.03.2020  

Oscar - das Magazin für Gotha und den Landkreis

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