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Studienjahr 2011/2012

Welcome to International Industrial Management … heute ist Ihr erster Tag als zukünftige(r) Wirtschaftsingenieur(in)!

FH JOANNEUM University of Applied Sciences Werk-VI-Strasse 46 A-8605 Kapfenberg Tel. +43 3862 33600-8303 Fax: +43 3862 33600-8301 http://www.fh-joanneum.at/iim


Ihr Studium im Ăœberblick und im Detail


Sehr geehrte Studierende!

Die folgenden Informationen sollen Ihnen einen kurzen Überblick darüber geben, wie Ihr Master-Studium in den kommenden vier Semestern geplant und organisiert wird. Ziel Ihrer Ausbildung ist es, Sie für industrielle Führungspositionen auszubilden und vorzubereiten. Dabei wird aufgrund des hohen Exportanteils der österreichischen Industrie und aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Global Sourcing auf den (international) besonders relevanten Bereich des Supply Chain Management mit den Schwerpunkten Vertrieb (Technical Sales) und Beschaffung (Technical Procurement) fokussiert. Daneben sind die Themen Leadership bzw. Social Competences und Fremdsprachen von großer Bedeutung. Aus dieser Mischung sollen Sie nach dem Abschluss Ihres Master-Studiums jene Schnittstellenfunktion einnehmen können, bei der es darauf ankommt, durch Berücksichtigung von sowohl technischem als auch kaufmännischem Denken Mehrwert im industriellen Management zu schaffen. 1. Semester: Das Wahlpflichtmodul Technology Management ist speziell auf WirtschaftsingenieurBachelors ausgerichtet und zielt darauf ab, im ersten Semester Ihre Kenntnisse des Verstehens und Bewertens von Produktionsprozessen (Modul Technology Management) zu vertiefen. Sie sind darauf aufbauend in der Lage, im industriellen Supply Chain Management die Technologien und Verfahren von Zulieferern und Kunden zu analysieren, zu bewerten und so Integrations- und Kooperationsaspekte verstärkt in die Überlegungen von Unternehmen einfließen zu lassen. Für AbsolventInnen von rein technischen Bachelor-Studien werden im zweiten Wahlpflichtmodul fehlende bzw. noch geringer vorhandene Kenntnisse im Bereich Wirtschaft in kompakter Form forciert. Die Lehrveranstaltungen für die beiden Module finden parallel vorwiegend Freitagnachmittags gemeinsam für VZ- und BB-Studierende statt.


2. Semester Ein wesentlicher Ausbildungsschwerpunkt im 2. Semester ist die Durchführung des Industrial Research Projects. Im Praxisprojekt bearbeiten die Studierenden in Kleingruppen unter der Projektleitung eines/r hauptberuflich Lehrenden und/oder wissenschaftlichen Mitarbeiters/in praxisrelevante Themenstellungen. Meist wird eine wirtschaftsingenieurrelevante Problemstellung analysiert, deren Behandlung/Lösung geplant/konzipiert und manchmal auch umgesetzt. Das Projektteam setzt sich in der Regel aus zwei bis fünf Studierenden und einem/r hauptberuflichen/m Lehrenden und/oder wissenschaftlichem/er Mitarbeiter/in als strategischer Projektleiter zusammen Wenn es die Aufgabenstellung des Projektes ermöglicht, soll das Projektteam aus Studierenden sowohl des IWI-Bachelor- (VZ und BB) als auch des IIM-Master-Studiengangs (VZ und BB) zusammengesetzt sein. Damit werden eine Projektbearbeitung und ein Projektmanagement möglich, die wie in der Praxis auf MitarbeiterInnen mit unterschiedlichen Profilen aufbaut. Zusätzlich werden die Studierenden des Master-Studiengangs mit verantwortungsvollen Projektaufgaben betraut und übernehmen – aufbauend auf der Lehrveranstaltung „Social Competences and Teamwork“ im ersten Semester – Leitungsfunktionen gegenüber den Bachelor-Studierenden. 3. Semester Das 3. Semester soll den Austausch mit anderen Hochschulen ermöglichen; es wird komplett in Englisch abgehalten. In Case Studies in den Wahlpflichtbereichen Global Business, Technical Procurement und Technical Sales erhalten Sie durch die Erarbeitung von konkreten Lösungsansätzen unter den Herausforderungen eines internationalen Handlungsfeldes die Möglichkeit, sich Vertiefungs- und Erweiterungswissen in den genannten Bereichen anzueignen. Ergänzt werden die Seminare durch Gastvortragende aus der Wirtschaft mit speziellem Know-how in einem der Gebiete. 4. Semester Drei BB-Vorlesungen beziehungsweise zwei VZ-Vorlesungen zu den Themen Arbeitsrecht, Global Economics und Negotiations sowie die Arbeit an der Master Thesis runden Ihre Ausbildung zur zukünftigen Diplomingenieurin / zum zukünftigen Diplomingenieur ab. Im Mittelpunkt des letzten Studiensemesters steht also die wissenschaftliche Bearbeitung einer industrienahen Fragestellung.


Master-Curriculum Berufsbegleitend

Semester 1

International Industrial Management

KoRe & Controlling ProWi & Qualit채tsmgmt. (Erheb. & Analyse, Logistik & vertikal, horizontal) Prozessmgmt. Prod. Computing Angew. Informatik (APS, MES) & InfoMgmt Technologie & Verfahr. 1 Technologie & Verfahr. 2

Personal Development, Leadership Skills & Languages

Technical Procurement

Supply Chain

Semester 2

Intercultural Management*

Produktionsoptimierung

(EFQM, Six Sigma, QM in the Value Chain)

Business Analytics

Sustainable Development, Innovation & Risk Management* (F) Case Studies Global Business* (W) Strategic Management and Production* Strategic IT-Management* Leadership & Recht f체r F체hrungskr채fte Conflict Management*

(OR, Simulation)

2. Fremdsprache 1 (F)

2. Fremdsprache 2 (F)

Wissenschaftliches Arbeiten

Seminar Industrial Research Project (Project Mgmt) Beschaffungscontrolling

Customer RelationshipManagement* Sales Computing

Global Economics & Ethics (VWL)*

Quality Management*

Selling Ideas & Change Management* Intercultural Communication 2*

International Marketing und Market Research*

Semester 4

International Management Accounting Fabrikplanung &

Social Competences & Teamwork* Intercultural Communication 1*

Methoden und Instrumente der Beschaffung/ Lieferantenmanagement Procurement Computing

Technical Sales

Semester 3

Seminar Master Thesis 4

Law & Procurement (1,5 UE) (National und International)

Master Thesis

Module

Industrial Research Project

Management & Technology

Bereich

FH JOANNEUM

All lectures in Englisch

International Industrial Management

Negotiations 1*

Case Studies Technical Procurement* (W) Supply Chain Management* (Design, Configuration)

Strategies in Procurement* Case Studies Technical Sales* (W) Law & Sales (1,5 UE)

Negotiations 2*

(National und International)

Vertriebscontrolling

Business Planning* (KPIs, Project Evaluation)

Strategies in Sales* SWS

Summe

Kopie von CURRICULUM IWI-IIM_Stand 2011

4 20

20

3 18

38

4 20

58

6

64

Gedruckt am: 20.09.2011


Allgemeine Informationen IIM Wintersemester 2011 / 2012

Anwesenheitspflicht

...80%ige Anwesenheitspflicht bei allen Lehrveranstaltungen!

Termine

Kick-off-Meeting:

16.09.2011, 16.00 Uhr

Lehrveranstaltungsbeginn:

17.09.2011, 08.30 Uhr

Welcome Day IWI:

6.10.2011 von 1400 – 2000 Uhr

Weihnachtsferien:

23.12.2011 – 07.01.2012

Semesterferien:

20.02.2012 – 25.02.2012

Osterferien:

01.04.2012 – 09.04.2012

Hauptferien:

30.07.2012 – 13.09.2012

Drucken, Kopieren, IT@IWI, Auf der Plattform IWI4U (http://www.iwi4u.at) finden Sie alle relevanten Informationen zu den Druck- und Kopierkosten, Skripten, alle weiteren Studiengangsinformationen Hausordnung, EDV-Ordnung, Skripten, Prüfungsordnung sowie

Bei Verhinderung Bekanntgabe bei unten genanntem Ansprechpartner per E–Mail, Fax oder Telefon!

Log in über Username und Passwort

alle allgemeinen Richtlinien für das Master-Studium International Industrial Management

Ansprechpersonen

Studiengangsleitung Master-Studiengang International Industrial Management Bachelor-Studiengang Industriewirtschaft / Industrial Management Transferzentrum Industrial Management

FH-Prof. Dr. Martin Tschandl Telefon: 03862/33600-8340 martin.tschandl@fh-joanneum.at Terminvereinbarung über Administration

Administration Master-Studiengang International Industrial Management (BB und VZ)

Michaela Lichtenegger Tel.: 03862/33600-8303 Fax: 03862/33600-8301 michaela.lichtenegger@fh-joanneum.at

Studiengangssekretariat Bachelor Industriewirtschaft/Industrial Management (BB und VZ) Studiengangssekretariat Bachelor Industriewirtschaft/Industrial Management (BB und VZ)

Organisation Industriewirtschaft Vollzeit (Bachelor)

DI (FH) Magdalena Gabriel Tel.: 03862/33600-8378 magdalena.gabriel@fh-joanneum.at Veronika Leodolter Tel.: 03862/33600-6303 veronika.leodolter@fh-joanneum.at DI (FH) Uwe Brunner Tel.: 03862/33600-8355 uwe.brunner@fh-joanneum.at

Organisation Industriewirtschaft berufsbegleitend (Bachelor)

Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Anja PflegerLandthaler Tel.: 03862/33600-8399 anja.pfleger-landthaler@fh-joanneum.at

Transferzentrum Sekretariat

Gabriele Gschiel Tel.: 03862/33600-8348 gabriele.gschiel@fh-joanneum.at

EDV

Ing. Herbert Kohlbacher, MSc. Tel. 03862/33600-8811 herbert.kohlbacher@fh-joanneum.at

FMA

DI (FH) Uwe Brunner Tel.: 03862/33600-8355 uwe.brunner@fh-joanneum.at

CIP

DI (FH) Jürgen Heinrich Tel. 03862/33600-6334 juergen.heinrich@fh-joanneum.at


INTERNATIONAL INDUSTRIAL MANAGEMENT

Baresic Kristijan

Eng Monika

Graf Rudolf

Hammer Patrick

Herbitschek Sonja

Hirtenfelder Thomas

Hoffellner Günter

Kogler Manfred

Köstinger Patrick

Kruk Michael

Lambauer Horst

Leitner Reinhard

Macsemniuc Doris

Präsent Arnold

Pump Lisa

Reyes Nielsen Axel

Rossegger Anita

Schindlbacher Katharina

Schindler Paul

Schlack Hans

Stückelschwaiger Herbert

Tremesberger Friedrich

Wastian Patrick

Zeilinger Jakob

Zitz Michael

IIM JAHRGANG IIM 11 berufsbegleitend


Mag. Dr.

Mag.

DI (FH)

DI Dr.

Laura Baker, MSc

Claudia Brandstätter

Uwe Brunner

Erwin Brunnmair

 8367 Raum 14

 8329 Raum 105

 8355 Raum 12

 8329 Raum 105

Applied Business English and Communication

Management Rechnungswesen

Logistik, Organisation, Angewandte Informatik, FMA

Energie-/Verfahrenstechnik, Produktionstechnik

FH-Prof. DI

DI (FH)

Walter Cadek

Markus Dirschlmayr

Magdalena Gabriel

Ariane Gerhardter

Gabriele Gschiel

Sabine Hanusch

 8342 Raum 6

 8349 Raum 106

 8378 Raum 113

 8352 Raum 18

 8348 Raum 13

 8326 Raum 8

Wissenschaftlicher Mitarbeiter technischer Vertrieb, Logistik, IWIHomepages, IWI-Marketing

Elektrotechnik und Automatisierung

DI Dr.

Administration IWI-Berufsbegleitend

Studienassistentin ERP-Betreuung

Logistik, Angewandte Informatik Leiterin Lehrgang ISM

Administration Transferzentrum

DI

DI(FH)

DI

Mag.

Gerhard Hanzl

Jürgen Heinrich

Wolfram Irsa, CIRM, CFPIM

Andrea Heuschneider

 8305 Raum 104

 8349 Raum 106

 8363 Raum 1

 8309 Raum 13

IWI - TEAM

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Projektmanagement, Wissensmanagement, Fördertechnik

Produktionstechnik

International Affairs Marketing

Ing.

Herbert Kohlbacher,

MSc

 8811 Raum 5 IT-Beauftragter, SAP, Angewandte Informatik

Georg Krenn

Veronika Leodolter

Michaela Lichtenegger

 8352 Raum 18

 6303 Raum 113

 8303 Raum 113

Studienassistent IT-Betreuung

Administration IWI-Vollzeit

Administration ISM, IIM

DI Dr.

DI

DI (FH)

FH-Prof. Mag. Dr.

FH-Prof. Mag.

DI (FH)

Johann Matauschek

Barbara Mayer

Christian Neumann

Wolfgang Ortner

Azucena Perez-Alonso

Ernst Peßl

 8338 Raum 112

 8351 Raum 106

 8394 Raum 1

 8327 Raum 10

 8324 Raum 110

 8306 Raum 7

Produktionstechnik/-management Qualitätsmanagement

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, technische Mathematik, Automatisierung, Zentrum für angewandte Technologie(ZAT)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Prozessmanagement, QM-Beauftragter

Angewandte Informatik ERP

Wissenschaftlicher Mitarbeiter ,ERP, Logistik, Produktionsplanung Wissensdatenbank

International Management International Affairs

DI (FH)

DI (FH)

FH-Prof. Mag. Dr.

Lcdo. Univ.

Mag.

Anja PflegerLandthaler  8399 Raum 13

Jörg Schweiger, MSc

Martin Tschandl

Francisco J. Uclés-Sanchez

Daniela Wilfinger

 8345 Raum 16

 8340 Raum 118

 8324 Raum 110

 8345 Raum 16

Assistenz Studiengangsleiter, Organisation IWI-Berufsbegleitend

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lieferantenmanagement, ERP, SC-CC

Studiengangs- und Transferzentrumsleiter

Spanisch

Wissenschaftliche Mitarbeiterin V2010_1


Link-Verzeichnis 1. Prüfungsverwaltung/Evaluierungen/Notenübersicht/Druckkostenabfrage Actions: https://actions.fh-joanneum.at Login: Username Passwort Die Prüfungsordnung der FH JOANNEUM finden Sie auf http://www.iwi4u.at -> Prüfungen. 2. Lehrveranstaltungsplan http://stundenplan.fh-joanneum.at Login: IWI VZ: Username: iwi, Passwort: iwi IWI BB: Username: iwb, Passwort: iwb 3. Skripten/Richtlinien/Administration Studium IWI4U: http://www.iwi4u.at Login: Username Passwort (hier finden Sie auch weiterführende Informationen zu den Themen EDV-Ordnung, Druckkostenregelung, Kopierkostenregelung, Hausordnung, Brandschutzordnung) 4. Anleitungen zur FH JOANNEUM IT-Infrastruktur Zentrale IT-Services: http://www.fh-joanneum.at/zit 5. Diverse Plattformen  Homepage des Studienganges: ....................... http://www.fh-joanneum.at/iwi  Bibliothek: ........................................................ http://www.fh-joanneum.at/biz  ERP-Kompetenzcenter: ..............................................http://erp.fh-joanneum.at  Supply Management Kompetenzcenter: ................. http://smcc.fh-joanneum.at  FH Sport: ................................. http://www.fh-joanneum.at/sport-kapfenberg/ 6. Outlook-Web-Access http://mail.fh-joanneum.at Login: Username Passwort Importieren Sie diese und weitere Links als Favoriten in Ihren WebBrowser mit Hilfe der Bookmark-Datei Links zu industrialmanagement.htm am LLaufwerk unter EDV.

Ansprechpartner:

Ing. Herbert Kohlbacher, MSc Mail: herbert.kohlbacher@fh-joaneum.at Tel.: 03862/33600 8811


Prüfungsordnung der FH JOANNEUM Präambel Die FH JOANNEUM wurde im Juli 2007 gemäß § 15 Abs 1 des FachhochschulStudiengesetzes (FHStG BGBl 1993/340 idgF) vom Fachhochschulrat als Fachhochschule akkreditiert. Die gegenständliche Prüfungsordnung ist durch Kollegiumsbeschluß vom 20. August 2008 legitimiert. Dies ist die erste vom Fachhochschulkollegium beschlossene Prüfungsordnung der FH JOANNEUM. Auf Grundlage von § 16 Abs 3 FHStG, gemäß den Richtlinien des Fachhochschulrates für die Akkreditierung von Bachelor-, Masterund Diplomstudiengängen, Akkreditierungsrichtlinien AR 2006, Version 1.1, sowie auf Grundlage der einzelnen Akkreditierungsanträge hat das Fachhochschulkollegium beschlossen:


Inhaltsverzeichnis A. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Lehrveranstaltungsprüfungen ............................................................................................3 Allgemeine Regelungen .................................................................................................. 3 Prüfungsmodalitäten bei unterschiedlichen Lehrveranstaltungstypen ........................... 4 Anwesenheit und Entschuldigung................................................................................... 4 Termine, Fristen .............................................................................................................. 4 Durchführung und Organisation...................................................................................... 5 Beurteilung von Lehrveranstaltungsprüfungen und Berufspraktika................................ 6 Wiederholungen von Lehrveranstaltungsprüfungen ....................................................... 6 Unterbrechung des Studiums und Wiederholung eines Studienjahres .......................... 7 Archivierung von Prüfungsunterlagen............................................................................. 7

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Bachelorarbeiten ................................................................................................................8 Zielsetzung ...................................................................................................................... 8 Zeitrahmen ...................................................................................................................... 8 Themenfindung ............................................................................................................... 8 Fachbetreuung ................................................................................................................ 8 Begutachtung und Begutachtungsfristen ........................................................................ 9 Benotung und Wiederholung .......................................................................................... 9 Ausschluss der Benützung ............................................................................................. 9

B.

C. Bachelorprüfung...............................................................................................................10 1. Zulassung...................................................................................................................... 10 2. Termine ......................................................................................................................... 10 3. Prüfungsorganisation .................................................................................................... 10 4. Benotung ....................................................................................................................... 10 5. Wiederholung von Bachelorprüfungen.......................................................................... 11 D. Diplomarbeit in Master- und Diplomstudiengängen .........................................................12 1. Zielsetzung .................................................................................................................... 12 2. Zeitrahmen .................................................................................................................... 12 3. Themenfindung ............................................................................................................. 12 4. Fachbetreuung .............................................................................................................. 12 5. Begutachtung und Begutachtungsfristen ...................................................................... 13 6. Benotung und Wiederholung ........................................................................................ 13 7. Ausschluss der Benützung ........................................................................................... 13 E. 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Diplomprüfung in Master- und Diplomstudiengängen......................................................14 Zielsetzung .................................................................................................................... 14 Zulassung...................................................................................................................... 14 Termine ......................................................................................................................... 14 Prüfungsorganisation .................................................................................................... 14 Benotung ....................................................................................................................... 15 Wiederholen von Diplomprüfungen............................................................................... 15

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A. Lehrveranstaltungsprüfungen 1.

Allgemeine Regelungen a. Die jeweils gültige Fassung der Prüfungsordnung ist allen Studierenden und Lehrenden in geeigneter Weise zur Kenntnis zu bringen und auf Verlangen auszuhändigen. b. Die einzelnen zu absolvierenden Lehrveranstaltungen und deren Typ ergeben sich aus dem Antrag zur Akkreditierung des jeweiligen Studiengangs.1 Dabei ist der jeweilige Akkreditierungsantrag in Kongruenz mit der geltenden Prüfungsordnung dem Fachhochschulrat vorzulegen bzw – wenn es sich um ältere Anträge handelt – nachträglich in Kongruenz zu bringen. c. Die Leiterin oder der Leiter der Lehrveranstaltung hat zu Beginn jeden Semesters, spätestens in der zweiten Lehrveranstaltungseinheit, den Studierenden in Form eines Syllabus schriftlich eine Übersicht über die Ziele, Inhalte und Methoden ihrer oder seiner Lehrveranstaltung zu geben, sowie über die Inhalte, die Methoden, die Beurteilungskriterien und die Beurteilungsschlüssel der zu erbringenden Leistungen zu informieren. 2 d. Prüfungen haben möglichst zeitnah zu den Lehrveranstaltungen stattzufinden, in denen die prüfungsrelevanten Inhalte vermittelt wurden, Wiederholungsprüfungen und kommissionelle Prüfungen jedoch spätestens vor dem Beginn des übernächsten Semesters. Bei Vorliegen von Härtefällen können Studierende einen begründeten schriftlichen Antrag auf Verlängerung dieser Frist an die Studiengangsleitung stellen.3 Bei Abweisung des Antrags steht den Studierenden Beschwerdemöglichkeit bei der FH-Rektorin oder dem FH-Rektor zu. e. Die Fachhochschule und alle ihre MitarbeiterInnen sowie alle Studierenden sind einem näher zu regelnden Codex der akademischen Ehrenhaftigkeit verpflichtet.

1

Eine Einsichtnahme in den Akkreditierungsantrag ist bei der jeweiligen Studiengangsleitung möglich. Z.B. Einzelprüfung, Seminararbeit, Mitarbeit. Dies gibt Studierenden in Ausnahmefällen die Möglichkeit, ihre Prüfungen auch nach Beginn des übernächsten Semesters ablegen zu können.

2 3

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2.

Prüfungsmodalitäten bei unterschiedlichen Lehrveranstaltungstypen a. Vorlesungen: Die Aufgabe von Vorlesungen besteht darin, den Studierenden über den festgelegten Gegenstand der Vorlesung wissenschaftsbegründetes und anwendungsorientiertes Wissen zu vermitteln. Ziel dabei ist es, dass die Studierenden nach Absolvierung von Vorlesungen über Überblicks- und Detailwissen verfügen und unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze zur Lösung von Problemstellungen und Zusammenhänge erkennen können. Nicht zuletzt geht es auch darum, dass die Studierenden in der Lage sind, eigene argumentativ vertretbare Antworten auf Frage- und Problemstellungen auf der Grundlage vorhandenen Orientierungs- und Faktenwissens zu finden. Die Leistungsbeurteilung in einer Lehrveranstaltung, die als Vorlesung ausgewiesen ist, kann in einer mündlichen oder schriftlichen Einzelprüfung vorgenommen werden, doch sind auch mehrere Teilprüfungen zulässig. b. Übungen, Seminare oder Projektarbeiten: Die Aufgabe von Übungen, Seminaren und Projekten besteht darin, den Studierenden berufsfeldbezogene Kompetenzen zu vermitteln. Ziel ist es, dass die Studierenden vorgegebene Problemstellungen handelnd und reflektierend lösen können. Die Leistungsbeurteilung in einer Lehrveranstaltung, die im Curriculum als Übung, Seminar oder Projekt ausgewiesen ist, ist in Form permanenter Beurteilung der erbrachten Leistungen durch die Leiterin oder den Leiter der jeweiligen Lehrveranstaltung vorzunehmen. Die Beurteilung dieser Lehrveranstaltungen darf sich nicht nur auf eine einzige Leistung gründen, es müssen vielmehr zumindest zwei Leistungsbewertungen vorgenommen werden. c. Vorlesung mit integriertem Übungsteil: Die Aufgabe von Vorlesungen mit integriertem Übungsteil besteht darin, das in den Vorlesungen erworbene Wissen mit den in den Übungen vermittelten Fertigkeiten zu verknüpfen. Ziel ist es, dass die Studierenden Theorie-PraxisZyklen selbständig und nachvollziehbar durchlaufen können. Für die Leistungsbeurteilung in Lehrveranstaltungen, die im Curriculum als Vorlesung mit integriertem Übungsteil ausgewiesen sind, gelten die obigen Bestimmungen für Vorlesungen und Übungen in sinngemäßer Weise. d. Über die hier angeführten Prüfungsmodalitäten hinaus können Leistungen wie Referate, Projektarbeiten, Präsentationen und Hausarbeiten als Grundlage der Bewertung dienen. Die Mitarbeit im Zuge der Lehrveranstaltung soll in geeigneter Form bewertet werden.

3.

Anwesenheit und Entschuldigung a. Bei allen Lehrveranstaltungen haben die Studierenden grundsätzlich anwesend zu sein. Im Übrigen sind die Bestimmungen der Akkreditierungsrichtlinien des Fachhochschulrates sowie die Festlegungen der Akkreditierungsanträge umzusetzen. b. Zu Beginn aller Lehrveranstaltungen muss den Studierenden die jeweilige lehrveranstaltungsbezogene Anwesenheitsvorgabe schriftlich durch die Leiterin oder den Leiter der Lehrveranstaltung bekannt gegeben werden. c. Das Nichterfüllen einer lehrveranstaltungsbezogenen Anwesenheitsvorgabe ist mit einer negativen Beurteilung der Lehrveranstaltung gleichzusetzen.4 d. Härtefälle bei entschuldigtem Fernbleiben sind zu berücksichtigen.5

4.

Termine, Fristen a. Es ist eine ausreichende Zahl von Terminen für Prüfungen und Wiederholungen von Prüfungen vorzusehen, so dass die Fortsetzung des Studiums ohne Semesterverlust möglich ist.6

4

Siehe Pkt. A.7.b. Z.B. wenn Studierende über einen längeren Zeitraum schwer erkranken. 6 Siehe Pkt. A.1.d. 5

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b.

c.

d. e. f.

g.

5.

Jede und jeder Studierende hat insgesamt drei Prüfungsantritte (Erstprüfung mit zwei Terminen, Wiederholungsprüfung, kommissionelle Prüfung). Bei der Erstprüfung sind zwei Termine vorzusehen, von denen ein Termin zum Prüfungsantritt ausgewählt werden muss.7 Die Prüfungstermine für die Erstprüfungen und die Wiederholung sowie allfällige Abgabetermine werden ab Beginn des Semesters von der Leiterin oder dem Leiter der Lehrveranstaltung mit der jeweiligen Jahrgangsvertretung vereinbart und von der Studiengangsleitung genehmigt.8 Bei einer kommissionellen Prüfung darf für die oder den Studierenden innerhalb von vier Werktagen keine weitere kommissionelle Prüfung stattfinden.9 Die An- oder Abmeldung zu einer Einzelprüfung oder Teilprüfung hat spätestens drei Kalendertage vor dem Prüfungstermin zu erfolgen. Die Beurteilungen von erbrachten Leistungen10 sind grundsätzlich innerhalb von vier Wochen nach Erbringung der zu beurteilenden Leistung bekannt zu geben, es sei denn, es liegen schwerwiegende Gründe für die Verzögerung vor. Eine Wiederholungsprüfung kann frühestens vierzehn Werktage nach Bekanntgabe der Note erfolgen.

Durchführung und Organisation a. Prüfungen können in schriftlicher oder mündlicher Form sowie unter Zuhilfenahme geeigneter technischer Hilfsmittel durchgeführt werden.11 In allen Fällen ist darauf zu achten, dass für eine geeignete Aufsicht Sorge getragen wird, damit eine objektive Beurteilung der Prüfungsleistungen gewährleistet ist. b. Es gilt als der Normalfall, dass Prüfungen über Lehrveranstaltungen, die in einer Fremdsprache abgehalten worden sind, in dieser Fremdsprache abgehalten werden. Ausnahmen können auf begründeten Antrag des/r Lehrveranstaltungsleiter/in an die/den zuständige Studiengangsleiter/in von dieser/m genehmigt werden. c. Studierende haben das Recht auf eine abweichende Prüfungsmethode, wenn die oder der Studierende eine länger andauernde Behinderung nachweist, die ihr oder ihm die Ablegung der Prüfung in der vorgeschriebenen Methode unmöglich macht, und der Inhalt und die Anforderungen der Prüfung durch eine abweichende Methode nicht beeinträchtigt werden. d. Der oder dem Studierenden ist Einsicht in die Prüfungsunterlagen bzw. Prüfungsprotokolle zu gewähren. Die oder der Studierende kann auf Wunsch bei Einsichtnahmen StudierendenvertreterInnen beiziehen. e. Mündliche Prüfungen sind öffentlich zugänglich, wobei der Zutritt auf eine den räumlichen Verhältnissen entsprechende Anzahl von Personen beschränkt werden kann. f. Der Prüfungsvorgang bei mündlichen Prüfungen ist zu protokollieren, das Ergebnis einer mündlichen Prüfung ist unmittelbar nach der Prüfung der oder dem Studierenden bekannt zu geben. Wurde die Prüfung negativ beurteilt, sind die Gründe dafür der oder dem Studierenden zu erläutern und ins Protokoll aufzunehmen. Das Prüfungsprotokoll ist mindestens ein Jahr ab der Bekanntgabe der Beurteilung aufzubewahren.12 g. Prüfungen können modulbezogen stattfinden. Falls im jeweiligen Akkreditierungsantrag modulbezogene Prüfungen vorgesehen sind, ist dies zu Beginn eines Semesters den Studierenden bekannt zu geben.

7

Siehe Pkt. A.7.b. Delegierte Funktion der FH-Rektorin oder des FH-Rektors gem. § 16 Abs. 4 Z 1 FHStG. Entgegen dieser Regelung kann nur die FH-Rektorin oder der FH-Rektor auf Grundlage von § 16 Abs. 4 Z 1 FHStG entscheiden. 10 Z.B. Einzelprüfung, Seminararbeit, Mitarbeit. 11 Die technischen Hilfsmittel sind in sicherheitstechnischer und rechtlicher Hinsicht vorweg zu prüfen. 12 Siehe Pkt. A.9. 8 9

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6.

Beurteilung von Lehrveranstaltungsprüfungen und Berufspraktika a. Die Benotung hat im österreichischen Notensystem (1 bis 5) zu erfolgen. Wenn diese Form der Beurteilung unmöglich oder unzweckmäßig ist, hat die positive Beurteilung "mit Erfolg teilgenommen" zu lauten. Bei einer negativen Beurteilung gelten die Regelungen für die Wiederholung von Leistungsnachweisen für Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter.13 b. Bei der Leistungsbeurteilung im Falle von Lehrveranstaltungen mit mehreren Lehrenden ist die Leiterin oder der Leiter der Lehrveranstaltung für die Benotung zuständig. c. Das nicht ausreichend begründete Nicht-Antreten zu einem Prüfungstermin ist mit der Note „nicht genügend“ zu beurteilen. Als ausreichend begründetes NichtAntreten zählen z.B. Krankheit, Unfall, Todesfall in der Familie, Familienhospiz oder Pflege eines oder einer Familienangehörigen. Der Eintritt dieser Umstände ist glaubhaft zu machen. d. Die Beurteilung einer Prüfung sowie einer wissenschaftlichen Arbeit ist für ungültig zu erklären, wenn diese Beurteilung, insbesondere durch die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel, nachweislich erschlichen wurde. Die Prüfung, deren Beurteilung für ungültig erklärt wurde, ist auf die Gesamtzahl der Wiederholungen anzurechnen. e. Eine Prüfung gilt als nicht angetreten, wenn die oder der Studierende die Prüfung aufgrund eines wichtigen Grundes vorzeitig abbricht. Die Entscheidung, ob ein wichtiger Grund vorliegt, kommt der Leiterin oder dem Leiter der Lehrveranstaltung bzw. der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungssenats zu. f. Die Beurteilung und Wiederholung von Berufspraktika richtet sich nach dem Akkreditierungsantrag des jeweiligen Studiengangs.

7.

Wiederholungen von Lehrveranstaltungsprüfungen a. Eine nicht bestandene Einzelprüfung einer Lehrveranstaltung kann zweimal wiederholt werden, wobei die zweite Wiederholung als kommissionelle Prüfung durchzuführen ist, die mündlich oder schriftlich durchgeführt werden kann. b. Ergibt die Summe der Leistungsbeurteilungen im Rahmen von Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter eine negative Beurteilung oder wurde die lehrveranstaltungsbezogene Anwesenheitsvorgabe nicht erfüllt, so ist den Studierenden eine angemessene Nachfrist zur Erbringung der geforderten Leistungsnachweise (1. Wiederholung) einzuräumen. Eine erneute negative Beurteilung dieser Leistungen bewirkt eine kommissionelle Prüfung (2. Wiederholung). c. Zu kommissionellen Wiederholungsprüfungen ist die oder der Studierende nachweislich einzuladen. Diese Einladung ist 14 Kalendertage vor dem Prüfungstermin abzusenden. d. Bei kommissionellen Wiederholungsprüfungen haben dem Prüfungssenat wenigstens drei Personen anzugehören. Bei einer geraden Anzahl der Senatsmitglieder hat die oder der Vorsitzende des Prüfungssenates ein Dirimierungsrecht. Bei mündlichen kommissionellen Prüfungen hat jedes Mitglied des Prüfungssenates während der gesamten Prüfungszeit anwesend zu sein; dieser Verpflichtung kann allenfalls auch im Wege des „Tele-Conferencing“ nachgekommen werden. e. Wird eine Prüfung wiederholt, gilt nur die Beurteilung der wiederholten Prüfung. f. Bereits positiv beurteilte Prüfungen können nicht wiederholt werden. g. Gegen die Beurteilung einer Prüfung kann nicht berufen werden. Wenn die Durchführung einer Prüfung einen Mangel aufweist, kann innerhalb von acht Wochen nach Bekanntgabe der Beurteilung eine Beschwerde bei der

13

Siehe Pkt. A.7.b.

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Studiengangsleitung und in weiterer Folge bei der FH-Rektorin oder dem FHRektor eingebracht werden, welche die Prüfung aufheben können. Betrifft ein Mangel alle PrüfungsteilnehmerInnen, so werden, mit Ausnahme jener PrüfungsteilnehmerInnen die sich dagegen aussprechen, sämtliche Prüfungsergebnisse aufgehoben. Gegen die Entscheidung der FH-Rektorin oder des FH-Rektors kann eine Beschwerde beim Fachhochschulrat eingebracht werden. Der Fristenlauf ist so zu bemessen, dass die Fortsetzung des Studiums ohne Semesterverlust möglich ist. 8.

Unterbrechung des Studiums und Wiederholung eines Studienjahres a. Die einmalige Wiederholung eines Studienjahres in Folge einer negativen kommissionellen Prüfung ist auf schriftlichen Antrag einer oder eines Studierenden an die Studiengangsleitung nach Maßgabe zulässig. Es ist unter Bedachtnahme auf den Studienerfolg von der Studiengangsleitung darüber zu entscheiden, welche bereits positiv absolvierten Prüfungen und Lehrveranstaltungen des zu wiederholenden Studienjahres im Zuge der Wiederholung erneut zu absolvieren bzw. zu besuchen sind. Nicht bestandene Prüfungen und die entsprechenden Lehrveranstaltungen sind im Zuge der Wiederholung des Studienjahres jedenfalls zu wiederholen bzw. erneut zu besuchen. b. Studierende können in begründeten Fällen ihr Studium unterbrechen. Die Unterbrechung des Studiums muss bei der Studiengangsleitung beantragt werden. Die Gründe der Unterbrechung, die beabsichtigte Fortsetzung und die Aussichten auf den positiven Abschluss des Studiums sind schriftlich nachzuweisen bzw. glaubhaft zu machen. In der Entscheidung über den Antrag hat die Studiengangsleitung persönliche, gesundheitliche oder berufliche Gründe zu berücksichtigen. Jedenfalls stellen die Ableistung eines Präsenz- oder Zivildienstes, Schwangerschaft, sowie die Betreuung eigener Kinder ausreichende Gründe dar. Alle weiteren Umstände oder Ereignisse, die den angeführten in ihrer subjektiven Bedeutsamkeit gleichzuhalten sind, gelten ebenfalls als ausreichende Gründe für eine Unterbrechung des Studiums.14 c. Eine negative Entscheidung über einen Antrag auf Wiederholung oder Unterbrechung des Studiums hat unter Angabe von Gründen in schriftlicher Form zu erfolgen. d. Gegen negativ beurteilte Anträge auf Wiederholung oder Unterbrechung eines Studienjahres kann innerhalb einer Frist von acht Wochen eine Beschwerde bei der FH-Rektorin oder dem FH-Rektor und in weiterer Folge beim Fachhochschulrat eingebracht werden.

9.

Archivierung von Prüfungsunterlagen a. Unterlagen über Lehrveranstaltungsprüfungen und Praktika sind vom Studiengang zu archivieren. b. Unterlagen über Lehrveranstaltungsprüfungen und Praktika können frühestens ein Jahr nach der Bekanntgabe der Beurteilungen vernichtet werden. c. Falls eine Beschwerde anhängig ist, sind die Unterlagen über Lehrveranstaltungsprüfungen und Praktika des gesamten Jahrgangs jedenfalls bis zum Ende des Beschwerdevorgangs aufzubewahren.

14

Z.B. längere Krankheit, familiäre Gründe.

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B. Bachelorarbeiten 1. Zielsetzung Im Laufe des Bachelorstudiums müssen mindestens zwei eigenständige schriftliche Arbeiten in zwei unterschiedlichen Modulen im Rahmen von Lehrveranstaltungen verfasst werden. Diese Bachelorarbeiten sind Prüfungsarbeiten, die zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Fachbereich unter Anleitung einer Betreuerin oder eines Betreuers zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Der Umfang und der Schwierigkeitsgrad haben der zur Verfügung stehenden Bearbeitungszeit zu entsprechen.15 2. Zeitrahmen Es muss darauf geachtet werden, dass der zeitliche Umfang, der für die Erarbeitung der Bachelorarbeiten erforderlich ist, die Grenzen der dafür vorgesehenen Arbeitsbelastung16 nicht überschreitet. Organisatorisch bedeutet dies: a. Für die Anfertigung der Bachelorarbeiten steht im jeweiligen Semester ausreichend Zeit zur Verfügung. b. Die Genehmigung der Themen und der zuständigen BetreuerInnen erfolgt zeitgerecht durch die Studiengangsleitung. c. Der Abgabezeitpunkt der Bachelorarbeiten wird mit der Themenausgabe bekannt gegeben. d. Über Ausnahmen in Einzelfällen entscheidet die Studiengangsleitung. 3. Themenfindung Der oder dem Studierenden wird Gelegenheit gegeben, für das Thema in den innerhalb der im jeweiligen Akkreditierungsantrag festgelegten entsprechenden Lehrveranstaltungen Vorschläge zu machen. Falls von den LeiterInnen der in Frage kommenden Lehrveranstaltungen mehrere Themen ausgegeben werden, hat die oder der Studierende die Möglichkeit, sich innerhalb einer angemessenen Frist für eines dieser Themen zu entscheiden. Die Themenstellungen der Arbeiten müssen jedenfalls von der Studiengangsleitung genehmigt werden. 4.

Fachbetreuung a. Als BetreuerInnen sind Lehrende am Studiengang, externe LehrveranstaltungsleiterInnen sowie in Ausnahmefällen weitere ExpertInnen vorgesehen. Es können nur jene Personen zur Betreuung herangezogen werden, die selbst Kenntnisse und Erfahrung in wissenschaftlichem Arbeiten und im Publizieren haben oder facheinschlägige Leistungen erbracht haben. b. Die Auswahl der BetreuerInnen erfolgt durch die Studiengangsleitung anhand objektivierbarer Kriterien. c. Jede Bachelorarbeit soll nach der Titelseite eine deutsche und eine englische Zusammenfassung aufweisen (Abstract). Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis sind anzuführen. Die eidesstattliche Erklärung, dass die Bachelorarbeit selbst verfasst ist und bei keiner anderen Stelle für einen ähnlichen Zweck vorgelegt wurde, ist beizufügen. Wenn sichergestellt ist, dass zumindest die Betreuerin oder der Betreuer die betreffende Sprache beherrscht, kann die Arbeit mit Zustimmung der Studiengangsleitung auch in einer Fremdsprache verfasst werden.

15 Die spezifischen Zielsetzungen der Bachelorarbeiten in den einzelnen Studiengängen sowie jene Lehrveranstaltungen, in deren Rahmen Bachelorarbeiten verfasst werden, sind dem Akkreditierungsantrag des jeweiligen Studiengangs zu entnehmen. 16 vorgegeben durch ECTS-Credits. 1 ECTS-Credit entspricht 25 Arbeitsstunden.

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d.

e. f.

5.

Die Ressourcen, die sonst im laufenden Studienbetrieb zur Verfügung stehen, stehen auch für die Erstellung der Bachelorarbeit zur Verfügung. 17 Anspruch auf besondere Ressourcen besteht nicht. Der Ablauf und die Strukturierung der Bachelorarbeit werden mit der Betreuerin oder dem Betreuer abgeklärt. Die gemeinsame Bearbeitung eines Themas durch mehrere Studierende ist zulässig, wenn die Leistungen der einzelnen Studierenden gesondert beurteilbar bleiben.

Begutachtung und Begutachtungsfristen a. Die Begutachtung der jeweiligen Bachelorarbeit erfolgt auf der Grundlage eines Kriterienkataloges, der den Studierenden zu Beginn der entsprechenden Lehrveranstaltungen vermittelt wird. b. Kriterienkataloge ermöglichen eine nachvollziehbare und überprüfbare Beurteilung der Arbeiten, die durch die jeweiligen BetreuerInnen der Studierenden erfolgt c. Die Begutachtungsfristen werden so festgelegt, dass Die Studierenden für die Verfassung der Bachelorarbeiten ausreichend Zeit haben, • die GutachterInnen ausreichend Zeit für die Begutachtung haben und zuletzt • den Studierenden nach Abgabe der zweiten Bachelorarbeit ausreichend Zeit bleibt, sich für die Abschlussprüfung vorzubereiten. Die Bekanntgabe der Fristen erfolgt zu Beginn des jeweiligen Semesters durch die Studiengangsleiterin oder den Studiengangsleiter.18 •

d.

6.

Benotung und Wiederholung a. Die Benotung erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer der Bachelorarbeiten. b. Die Bachelorarbeiten sind mit dem üblichen österreichischen Klassifikationsschema, d. h. mit den Noten „Sehr gut“ (1), „Gut“ (2), „Befriedigend“ (3) und „Genügend“ (4), kein Erfolg mit der Note „Nicht genügend“ (5) zu beurteilen. c. In Bezug auf die Leistungsbeurteilung und Wiederholungsmöglichkeiten gelten die Regelungen für Lehrveranstaltungen gemäß Prüfungsordnung. Falls eine Bachelorarbeit negativ beurteilt wurde, wird zur Mängelbehebung eine angemessene Frist gewährt. In begründeten Ausnahmefällen kann ein neues Thema bzw. eine neue Betreuerin oder ein neuer Betreuer gewählt werden.

7. Ausschluss der Benützung Anlässlich der Ablieferung einer Bachelorarbeit ist die Verfasserin oder der Verfasser berechtigt, den Ausschluss der Benützung der abgelieferten Arbeit für längstens fünf Jahre nach der Ablieferung zu beantragen. Dem Antrag ist von der Studiengangsleitung stattzugeben, wenn die oder der Studierende glaubhaft macht, dass wichtige rechtliche oder wirtschaftliche Interessen gefährdet sind.

17 18

Z.B. Bibliothek, EDV-Arbeitsplätze und –Software, Werkstätten, Labors. Gem. § 16 Abs. 4 Z 1 von der FH-Rektorin oder vom FH-Rektor delegierte Aufgabe.

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C. Bachelorprüfung Durch die Bachelorprüfung soll festgestellt werden, ob die Studierenden die in den Modulen der Akkreditierungsanträge definierten Kompetenzen erworben haben.19 1. Zulassung Die Zulassung zur kommissionellen Bachelorprüfung setzt folgendes voraus: • den positiven Abschluss sämtlicher Lehrveranstaltungen, • die positive Beurteilung des Berufspraktikums, soweit es im Akkreditierungsantrag vorgesehen ist, • die positiv beurteilten Bachelorarbeiten. Die Studierenden sind in geeigneter Weise über die Zulassung zur kommissionellen Bachelorprüfung zu verständigen. 2.

Termine a. Die Termine für die Bachelorprüfungen werden von der Studiengangsleitung zu Beginn des Abschlusssemesters festgehalten und den Studierenden rechtzeitig per Aushang bekannt gegeben. b. Pro Abschlussjahrgang sind zwei Termine vorgesehen. c. Die PrüferInnen sind der Kandidatin oder dem Kandidaten frühestmöglich, jedoch spätestens zwei Kalenderwochen vor dem Prüfungstermin bekannt zu geben.

3.

Prüfungsorganisation a. Die Bachelorprüfung besteht aus einer kommissionellen Prüfung vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat und ist öffentlich. b. Die Prüfungssenate für die kommissionelle Abhaltung von Bachelorprüfungen sind von der Studiengangsleitung zusammenzusetzen. Einem Prüfungssenat haben einschließlich der oder des Vorsitzenden wenigstens drei Personen anzugehören.20 Bei einer geraden Anzahl der Senatsmitglieder hat die oder der Vorsitzende ein Dirimierungsrecht. c. Die Studiengangsleitung hat ein Mitglied zur oder zum Vorsitzenden des Prüfungssenates zu bestellen. d. Für jedes Prüfungsfach oder dessen Teilgebiet ist eine Prüferin oder ein Prüfer namhaft zu machen. Auch die oder der Vorsitzende kann als PrüferIn mitwirken, wenn das Fach in ihr oder sein Tätigkeitsfeld fällt. e. Die kommissionelle Prüfung setzt sich aus der Präsentation der Bachelorarbeiten und einem Prüfungsgespräch über die durchgeführten Bachelorarbeiten sowie deren Querverbindungen zu Teilgebieten des Curriculums zusammen.21 f. Es ist zulässig, Teile der Prüfung entsprechend den Regelungen im Akkreditierungsantrag in einer Fremdsprache abzuhalten, die Studierenden sind entsprechend vorzuinformieren. g. Die Beurteilungskriterien sind den Studierenden mitzuteilen.

4.

Benotung a. Die Benotung der kommissionellen Leistungsbeurteilung: •

Bachelorprüfung

erfolgt

nach

der

Bestanden: Für die positiv bestandene Bachelorprüfung;

19

Weitere Ziele sind der jeweils gültigen Fassungen der Akkreditierungsrichtlinien des Fachhochschulrates sowie den „Dublin Descriptors“ zu entnehmen. Die Anzahl der Personen des Prüfungssenates ist dem jeweiligen Akkreditierungsantrag zu entnehmen. 21 Die Teilgebiete des Curriculums sind dem jeweiligen Akkreditierungsantrag zu entnehmen. 20

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Mit gutem Erfolg bestanden: Für eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Prüfungsleistung; • Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden: Für eine herausragende Prüfungsleistung; Das Ergebnis der Bachelorprüfung ist spätestens nach der Absolvierung der Bachelorprüfung durch alle KandidatInnen, die zu dem betreffenden Termin angetreten sind, bekannt zu geben. Falls die Prüfung nicht bestanden wurde, sind die Gründe anzuführen. •

b.

5.

Wiederholung von Bachelorprüfungen a. Nicht bestandene Bachelorprüfungen dürfen zweimal wiederholt werden. b. Eine Bachelorprüfung ist zur Gänze zu wiederholen, wenn auch nur ein Prüfungsteil mit der Note „Nicht Genügend“ beurteilt wurde. c. Bei Bachelorprüfungen sind die Wiederholungsfristen mit mindestens zwei Wochen und höchstens einem halben Jahr zu bemessen. Innerhalb dieser Grenzen sind die Termine für die Wiederholungsprüfung von der Studiengangsleitung festzusetzen.

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D. Diplomarbeit in Master- und Diplomstudiengängen 1. Zielsetzung Die oder der Studierende hat im Rahmen der Diplomarbeit durch die selbstständige Erarbeitung eines Themas auf einem für den Studiengang relevanten Fachgebiet den Erfolg der Berufsausbildung auf wissenschaftlicher und allenfalls gestalterischer Grundlage darzulegen. 2.

Zeitrahmen a. Für die Anfertigung der Diplomarbeit steht der oder dem Studierenden zumindest das Abschlusssemester des Curriculums zur Verfügung. b. Die endgültige Fassung der Diplomarbeit ist spätestens bei der Anmeldung zur Diplomprüfung in Form von mindestens zwei gebundenen Exemplaren einzureichen. c. Die Betreuerin oder der Betreuer hat die Diplomarbeit nach ihrer Einreichung so rasch zu begutachten, dass der Studienfortgang nicht gehemmt wird, jedenfalls aber innerhalb von vier Wochen nach Einreichung. d. Die Anmeldung zur Diplomprüfung erfolgt zugleich mit der Abgabe der Diplomarbeit. e. Die Kandidatin oder der Kandidat wird endgültig zur Diplomprüfung zugelassen, wenn die Diplomarbeit positiv beurteilt wurde.

3. Themenfindung Der Themenvorschlag für eine Diplomarbeit erfolgt durch die oder den Studierenden, durch eine Lehrende oder einen Lehrenden bzw. eine Interessentin oder einen Interessenten aus der Wirtschaft. Die oder der Studierende hat mit einer oder einem Lehrenden des Studiengangs das Einvernehmen über die Themenvergabe und die Betreuung herzustellen. Die Studiengangsleitung hat das Thema sowie die Betreuung zu genehmigen. Das Thema ist schriftlich festzuhalten und im Sekretariat des Studiengangs zu dokumentieren. 4.

Fachbetreuung a. Als BetreuerInnen sind grundsätzlich Lehrende am Studiengang und nach Maßgabe externe LehrveranstaltungsleiterInnen sowie in Ausnahmefällen weitere ExpertInnen vorgesehen, die selbst Kenntnisse und Erfahrung in wissenschaftlichem Arbeiten und im Publizieren haben oder facheinschlägige Leistungen erbracht haben. Wer als BetreuerIn infrage kommt, wird von der Studiengangsleitung anhand objektivierbarer Kriterien geprüft und festgelegt. b. Zwischen der Betreuerin oder dem Betreuer und der oder dem Studierenden, allenfalls auch den beteiligten Firmen, ist ein Vorgehens- und Terminplan festzusetzen. Die Betreuerin oder der Betreuer ist dafür verantwortlich, dass ein Thema gewählt wird, das realistischerweise im vorgesehenen Zeitraum bearbeitet werden kann; sie oder er ist weiters dafür verantwortlich, dass die Themenstellung geeignet ist, dass durch ihre Bearbeitung ein Nachweis der erworbenen Qualifikationen erbracht werden kann. c. Die Betreuerin oder der Betreuer ist von der oder dem Studierenden über den Fortschritt der Arbeit regelmäßig zu informieren. Grundsätzlich hat die Erarbeitung der Diplomarbeit selbstständig durch die Studierende oder den Studierenden zu erfolgen. Die Betreuerin oder der Betreuer hat die Studierende oder den Studierenden zu informieren, wenn absehbar ist, dass die Leistung für eine positive Beurteilung nicht ausreichen wird. Eine Beratung kann auch durch andere Mitglieder des Lehr- und Forschungspersonals oder durch die Studiengangsleitung erfolgen. d. Die gemeinsame Bearbeitung eines Themas durch mehrere Studierende ist zulässig, wenn die Leistungen der einzelnen Studierenden gesondert beurteilbar

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e.

f.

5.

bleiben. Dabei muss aus der Arbeit klar hervorgehen, welchen Teil die Diplomandin oder der Diplomand selbstständig bearbeitet hat. Jede Diplomarbeit soll nach der Titelseite eine deutsche und eine englische Zusammenfassung aufweisen (Abstract). Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis sind anzuführen. Die eidesstattliche Erklärung, dass die Diplomarbeit selbst verfasst ist und bei keiner anderen Stelle für einen ähnlichen Zweck vorgelegt wurde, ist beizufügen. Es ist zulässig, die Arbeit in Englisch zu verfassen. Wenn sichergestellt ist, dass zumindest die Betreuerin oder der Betreuer die betreffende Sprache beherrscht, kann mit Zustimmung der Studiengangsleitung auch eine andere Sprache gewählt werden. Die Ressourcen, die sonst im laufenden Studienbetrieb zur Verfügung stehen, stehen auch für die Erstellung der Diplomarbeit zu Verfügung. Anspruch auf besondere Ressourcen besteht nicht.

Begutachtung und Begutachtungsfristen a. Die Begutachtung der Diplomarbeiten erfolgt auf der Grundlage eines Kriterienkataloges, der den Studierenden zu Beginn des Abschlusssemesters vermittelt wird. b. Kriterienkataloge ermöglichen eine nachvollziehbare und überprüfbare Beurteilung der Arbeiten, die durch die jeweiligen BetreuerInnen der Studierenden erfolgt c. Die Begutachtungsfristen werden so festgelegt, dass die Studierenden für die Verfassung der Diplomarbeiten ausreichend Zeit haben, • die GutachterInnen ausreichend Zeit für die Begutachtung haben und zuletzt • den Studierenden nach Abgabe der Diplomarbeit ausreichend Zeit bleibt, sich für die Abschlussprüfung vorzubereiten. Die Bekanntgabe der Fristen erfolgt zu Beginn des jeweiligen Semesters. •

d. 6.

Benotung und Wiederholung a. Die Benotung erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer der Diplomarbeit. b. Diplomarbeiten sind mit dem üblichen österreichischen Klassifikationsschema, d.h. mit den Noten „Sehr gut“ (1), „Gut“ (2), „Befriedigend“ (3) und „Genügend“ (4), kein Erfolg mit der Note „Nicht genügend“ (5) zu beurteilen. c. In Bezug auf die Leistungsbeurteilung und Wiederholungsmöglichkeiten gelten die Regelungen für Lehrveranstaltungen gemäß Prüfungsordnung. Falls eine Diplomarbeit negativ beurteilt wurde, wird zur Mängelbehebung eine angemessene Frist gewährt. In begründeten Ausnahmefällen kann ein neues Thema bzw. eine neue Betreuerin oder ein neuer Betreuer gewählt werden.

7. Ausschluss der Benützung Anlässlich der Ablieferung einer wissenschaftlichen Arbeit ist die Verfasserin oder der Verfasser berechtigt, den Ausschluss der Benützung der abgelieferten Arbeit für längstens fünf Jahre nach der Ablieferung zu beantragen. Dem Antrag ist von der Studiengangsleitung stattzugeben, wenn die Studierende oder der Studierende glaubhaft macht, dass wichtige rechtliche oder wirtschaftliche Interessen gefährdet sind.

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E. Diplomprüfung in Master- und Diplomstudiengängen 1.

Zielsetzung a. Durch die Diplomprüfung soll festgestellt werden, ob die Studierenden die in den Modulen der Akkreditierungsanträge definierten Kompetenzen erworben haben.22 b. Die einen Master- oder Diplomstudiengang abschließende Diplomprüfung ist eine Gesamtprüfung, die sich aus der Anfertigung einer Diplomarbeit und der Ablegung einer kommissionellen Prüfung zusammensetzt. c. Bei den Inhalten der Diplomprüfung handelt es sich nicht um Teilprüfungen, sondern um Prüfungsteile23.

2.

Zulassung a. Die Zulassung zur kommissionellen Diplomprüfung setzt folgendes voraus:

b.

• den positiven Abschluss sämtlicher Lehrveranstaltungen; • die Approbation der Diplomarbeit. Die Studierenden sind in geeigneter Weise über die Zulassung kommissionellen Diplomprüfung zu verständigen.

zur

3.

Termine a. Die Termine für die Diplomprüfungen werden von der Studiengangsleitung zu Beginn des Abschlusssemesters festgehalten und den Studierenden rechtzeitig per Aushang bekannt gegeben. b. Pro Abschlussjahrgang sind mindestens zwei Termine vorgesehen. c. Die PrüferInnen sind der Kandidatin oder dem Kandidaten spätestens bei der Anmeldung zur Prüfung bekannt zu geben.

4.

Prüfungsorganisation a. Die Diplomprüfung besteht aus einer kommissionellen Prüfung vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat und ist öffentlich. b. Die Prüfungssenate für die kommissionelle Abhaltung von Diplomprüfungen sind von der Studiengangsleitung zusammenzusetzen. Einem Prüfungssenat haben einschließlich der oder des Vorsitzenden wenigstens drei Personen anzugehören.24 Bei einer geraden Anzahl der Senatsmitglieder hat die oder der Vorsitzende ein Dirimierungsrecht. c. Die Studiengangsleitung hat ein Mitglied zur oder zum Vorsitzenden des Prüfungssenates zu bestellen. d. Für jedes Prüfungsfach oder dessen Teilgebiet ist eine Prüferin oder ein Prüfer namhaft zu machen. Auch die oder der Vorsitzende kann als PrüferIn mitwirken, wenn das Fach in ihr oder sein Tätigkeitsfeld fällt. e. Die Studiengangsleitung legt die Fächerkombination fest. Die oder der Studierende ist berechtigt, diesbezügliche Vorschläge zu erstatten. f. Es ist zulässig, Teile der Prüfung entsprechend den Regelungen im Akkreditierungsantrag in Englisch abzuhalten, die Studierenden sind entsprechend vorzuinformieren. g. Die kommissionelle Prüfung vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat setzt sich wie folgt zusammen: • •

Präsentation der Diplomarbeit; Verteidigung der Diplomarbeit;

22

Weitere Ziele sind der jeweils gültigen Fassungen der Akkreditierungsrichtlinien des Fachhochschulrates sowie den „Dublin Descriptors“ zu entnehmen. D.h., dass bei einer negativen Beurteilung eines Prüfungsteiles die gesamte Prüfung zu wiederholen ist. 24 Die Anzahl der Personen des Prüfungssenates ist dem jeweiligen Akkreditierungsantrag zu entnehmen. 23

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h.

5.

• Prüfung aus der gem. E.4.e. festgelegten Fächerkombination. Die Beurteilungskriterien der kommissionellen Diplomprüfung Studierenden mitzuteilen.

Benotung a. Die Benotung der Leistungsbeurteilung:

kommissionellen

Diplomprüfung

erfolgt

sind

den

nach

der

Bestanden: Für die positiv bestandene Diplomprüfung; Mit guten Erfolg bestanden: Für eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Prüfungsleistung; • Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden: Für eine herausragende Prüfungsleistung; Das Ergebnis von Diplomprüfungen ist spätestens nach der Absolvierung der Diplomprüfung durch alle KandidatInnen, die zu dem betreffenden Termin angetreten sind, bekannt zu geben. Falls die Prüfung nicht bestanden wurde, sind die Gründe anzuführen. • •

b.

6.

Wiederholen von Diplomprüfungen a. Nicht bestandene kommissionelle Diplomprüfungen dürfen zweimal wiederholt werden. b. Eine Diplomprüfung ist zur Gänze zu wiederholen, wenn auch nur ein Prüfungsteil mit der Note „Nicht Genügend“ beurteilt wurde. c. Bei Diplomprüfungen sind die Wiederholungsfristen mit mindestens zwei Wochen und höchstens einem halben Jahr zu bemessen. Innerhalb dieser Grenzen sind die Termine für die Wiederholungsprüfung von der Studiengangsleitung festzusetzen.

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