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Oranienburger Stadtmagazin foto: privat

dritter jahrgang · dezember 2012 / januar & februar 2013

Fürstlich heiraten im Schloss

weg von der schiefen bahn mit der oranienburger bewährungshilfe aB e h r e n b ü r g e r h o r s t e i c h h o l z i n d e r g a l e r i e d e r tä u s c h u n g v o m b i at h l e t z u m j a g d l e i t e r : f r a n k lu c k 2 0 j a h r e c r e at i v - c e nt r u m : e i n e r ü c k b l e n d e a b j u g e n d l i c h e v e r r at e n i h r e h o b by s b i l d e r r ät s e l , v e r a n s ta lt u n g e n u .v. m .


Hereinspaziert...

in den Schlosspark Oranienburg. Genießen Sie den Winter bei einem Spaziergang durch Oranienburgs größten Garten. Neben Souvenirs, Veranstaltungskarten sowie jeder Menge Informationsmaterial halten die TKO-Mitarbeiter jetzt auch heiße Getränke zum Mitnehmen für Sie an der Schlosspark-Kasse bereit – täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr. ... und für den Kulturgenuss nach der Winterwanderung empfehlen wir Ihnen einen Besuch in der Orangerie. Erleben Sie zum Beispiel: • „Festival der Travestie“ mit den Red Shoe Boys am 28. Dezember 2012, 19.00 Uhr • „Nackig“ – Comedy mit Ranz & May am 25. Januar 2013, 19.30 Uhr oder • „Eine kleine Nachtmusik“ – Konzert der Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin am 3. Februar 2013, 15.00 Uhr Informationen und Karten gibt es auf www.oranienburg-erleben.de, an der Schlosspark-Kasse, Schlossplatz 1 (03301/600 8111), sowie in unserer Tourist-Information, Bernauer Straße 52 (03301/70 48 33), und an allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen.

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INHALT / IMPRESSUM editorial

in dieser ausgabe aktuelles 4 Wie ein Fürstenpaar: Heiraten in Oranienburg

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke

wie der Sprung Felix Baumgartners aus dem All rauschte auch dieses Jahr wieder vorbei. Die nur noch wenigen Kalenderblätter signalisieren, dass es höchste Zeit wird, sich um Weihnachtsgeschenke zu kümmern. Sorgte einst der Mangel in der DDR dafür, dass mit Adleraugen das ganze Jahr über nach Geschenken Ausschau gehalten wurde, macht es die heutige Überflussgesellschaft auch nicht leichter, das Richtige zu finden. Natürlich weiß ich, dass es bei Weihnachten nicht in erster Linie um materielle Geschenke geht, sondern um das Verschenken von mehr Zuwendung, Zeit füreinander und andere Werte, die unsere zwischenmenschlichen Beziehungen ausmachen sollten (und das nicht nur zur Weihnachtszeit). Gleichwohl gehört es auch dazu, mit kleinen Aufmerksamkeiten (die bei manchen ziemlich groß sind) Freude zu bereiten. Da geht es bei den meisten zunächst um den Partner, mit dem man sein Leben teilt. In meinem Fall ist das Annemarie, mit der ich seit über 34 Jahren verheiratet bin. Für meine Frau gibt es, wie in jedem Jahr, Kultur in Form von Literatur (toll, dass von ihrer Lieblingsautorin rechtzeitig vorm Fest ein neues Buch erschienen ist), von Veranstaltungskarten (von denen nicht nur sie, sondern wir beide durch viel zu seltene gemeinsame, unterhaltsame Stunden etwas haben) und von Musik (auch hier weiß man nach vielen Ehejahren, welcher Sänger das Bügeln meiner Hemden erträglicher macht). Aus Erfahrung verzichte ich auf das Verschenken nützlicher technischer Küchenhelfer, vermeintlicher schicker Kleider (die bestenfalls für ein gequältes Lächeln bei der so beschenkten Ehehälfte sorgen würden) oder von Parfüm (dessen Duft meist als wenig betörend sondern eher als unangenehm empfunden wird). Andererseits darf ich mich bestimmt auf einen neuen Pullover, neues Rasierwasser (weil mein seit dem Mauerfall immer wieder gern benutztes als nicht mehr zeitgemäß angesehen wird) und vielleicht auf ein neues Heimwerkergerät freuen, ohne das ich bisher leider eine lange von meiner Frau ersehnte Reparatur nicht ausführen konnte. Einen Verzicht auf das gegenseitige Beschenken haben wir mit unseren Jungs bereits vor mehreren Jahren vereinbart. Stattdessen besuchen sie uns mit ihrem Anhang zu einem leckeren gemeinsamen Essen, bei dem meine Frau alle Register ihrer Kochkunst zieht. Allerdings würde zum Weihnachtsfest ein Geschenk von vielen Familienangehörigen vermisst werden, nämlich der traditionelle Fotokalender, für den ich als passionierter Hobbyfotograf die schönsten Familienfotos des zu Ende gehenden Jahres sammle, um sie als jeweiliges Kalenderblatt zum individuellen Begleiter durchs neue Jahr zu machen. Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich eine harmonische, erfüllte und gesegnete Weihnachtszeit sowie ein glückliches neues Jahr!

2 aus 42 000 6 Aus Down Under: Sprachlehrer Scot Gall 7 Früher Biathlet, jetzt Jagdleiter: Frank Luck einblicke 8 Die Oranienburger Bewährungshilfe aus der nachbarschaft 10 Frischer Fisch vom Forellenhof Nassenheide kultur 12 Ton, Stoffe, Farben: 20 Jahre Creativ-Centrum stadtentwicklung 14 Das wurde 2012 in Oranienburg gebaut firmenpräsentationen 15 Unternehmen stellen sich vor junge seite 20 Judo, Reiten, Schach: Oranienburger Jugendliche und ihre Hobbys schnappschüsse 22 Historische Stadtansichten wussten sie schon...? 24 Horst Eichholz in der Galerie der Täuschung buntes oranienburg 25 Der Arbeitskreis für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Oranienburg umfrage 26 Was wünschen Sie sich zu Weihnachten? steckbrief 26 Nussbrenner Olaf Kölle veranstaltungen 27 Veranstaltungstipps für Oranienburg 30 bilderrätsel

impressum herausgeber Der Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg redaktion / layout / satz Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung der Stadt Oranienburg foto-nachweise Für nicht namentlich gekennzeichnete Bilder liegen alle Rechte bei der Stadt Oranienburg produktion / anzeigen DAKAPO Pressebüro, Berlin, Tel. (030) 297 73 29-22 / -21, www.dakapo-pressebuero.de auflage 10. Ausgabe, 24 000 Exemplare redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Freitag, der 25. Januar 2012 druck Druckerei Vetters GmbH & Co. KG, Radeburg Nachdruck – auch auszugsweise – ist nur nach Genehmigung durch den Herausgeber gestattet.

kontakt zur redaktion Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie uns unter: Stadt Oranienburg – Stadtmagazin – Schloßplatz 1 16515 Oranienburg

stadtmagazin@oranienburg.de (03301) 600-60 14 (03301) 600-99-60 14

W W W . O R A N I E N B U R G . D E

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foto: melanie meissner / hochzeitslicht

AKTUELLES

„Das Kleid war ein echter Glücksgriff “

Schloss Oranienburg und die zu einem unvergesslichen Ereignis.

Jessika Freude die Trauung beim Oranienburger Standesamt an. „So konnten wir sichergehen, dass wir auch wirklich an dem Tag heiraten können, den wir uns ausgesucht haben“, sagt die Leegebrucherin. Mit den Vorbereitungen der Hochzeit Und zwar nicht irgendwo, sondern im begannen sie und ihr Mann sogar schon Schloss Oranienburg. „Wo wir heiraten, im Januar. Die Wahl des Buffets und der stand schnell fest, denn das Schloss war Hochzeitstorte – einer mehrstöckigen für unsere Familien sehr gut zu erreiMarzipankreation – waren so im Handchen“, so Jessika Freuumdrehen erledigt. „Wir wollten nicht in de. Vom Ambiente Doch auch Geschirr und einer Gaststätte feiern, Tischdecken mussten der einstigen Residenz Louise Henriettes ist sondern haben etwas organisiert, ein Fotosie begeistert: „Dort graf, ein DJ und ein CaSpezielles gesucht.“ zu heiraten war wunterer engagiert werden. Jessika Freude derschön und hat dem „Es ist zu empfehlen, Ganzen noch das i-Tüpfelchen verpasst“, rechtzeitig mit den Vorbereitungen zu sagt Freude. Und auch die Arbeit der beginnen und sich von Freunden und Standesbeamten hat sie überzeugt, „sie Familienmitgliedern beim Organisieren waren alle sehr rührig und lieb.“ helfen zu lassen“, weiß Jessika Freude. Nachdem das Paar „Ja!“ gesagt hatte, Ihre Mutter zum Beispiel stellte die Spiemachte sich die 75-köpfige Hochzeitsle für den Abend zusammen, Bekannte gesellschaft auf in den Oranienburger empfahlen den DJ. Schlosspark. „Wir wollten nicht in einer Ihr Brautkleid fand Jessika Freude durch Gaststätte feiern, sondern haben etwas Zufall. Nach einer Weiterbildung in BerSpezielles gesucht und gehofft, dass die lin besuchte sie mit einer Freundin sponOrangerie an unserem Wunschtermin tan ein Brautmodengeschäft auf dem noch nicht belegt ist“, verrät die 29-JähKu’Damm – und wurde sofort fündig. rige. Bis nachts um halb vier wurde aus„Das Kleid war ein echter Glücksgriff. Es gelassen gegessen, getrunken, getanzt war das Dritte, das ich anprobiert habe und gefeiert. Ein eigens dafür gecharterund ich habe mich sofort darin wohlgeter Kleinbus brachte alle Hochzeitsgäste fühlt und es mitgenommen“, erinnert nach der Sause sicher nach Hause. sich Jessika Freude. Das alles so reibungslos verlief, ist vor alNur die Wahl des Fotografen gestaltete lem der guten und frühzeitigen Vorbereisich schwieriger. Erst nachdem sie sich tung der Brautleute zu verdanken. Rund die Aufnahmen in verschiedenen Oranisechs Monate vor dem Termin meldete enburger Studios angesehen hatten, entAn den schönsten Tag in ihrem Leben kann sich Jessika Freude noch ganz genau erinnern. Am 24. August 2007 hat die Leegebrucherin ihren Lebensgefährten Lars nach rund zweieinhalbjähriger „wilder Ehe“ geheiratet.

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Frisch vermählt: Jessika und Lars Freude.

schieden sich Jessika und Lars Freude für eine Fotografin, die die standesamtliche Zeremonie mit ihrer Kamera festhielt. Damit nicht nur das Brautpaar sondern auch alle Freunde und Familienmitglieder die Feier in der Orangerie genießen konnten, engagierte das Paar drei Servicekräfte für den Tresen und die Aufräumarbeiten. „Die Orangerie musste aber nur besenrein übergeben werden, die Endreinigung war in der Miete schon enthalten“, erinnert sich Jessika Freude. Die Hochzeit haben die Freudes aus eigener Tasche bezahlt und dafür gespart. Jessika Freude rät Paaren, nicht nur die großen Kostenpunkte im Auge zu behalten, sondern auch die vielen kleinen, die im Lauf der Vorbereitungen zusammen kommen. Dann steht einem wunderbaren Ereignis nichts mehr im Wege.

foto: privat

Wie ein fürstliches Paar: Das Orangerie machen eine Hochzeit


AKTUELLES

der 12.12. ist ausgebucht – heiraten in oranienburg Die Zahl der Eheschließungen im Schloss steigt: 2003 trauten sich hier 193 Paare, 2011 waren es bereits 293. Evelin Schaffran, Leiterin des Standesamtes, nennt folgende Gründe: die Restaurierung im Jahr 1999, die Verlegung des Trauraums in das Hauptgebäude im Jahr 2005 und die Umgestaltung des Schlossparks zur Laga 2009. Mit dem 12.12.2012 ist die Zahl der besonders gut zu merkenden Hochzeitstage erschöpft. Dieser Termin ist trotz Winterwetter mit sieben Eheschließungen ausgebucht. Beliebt ist auch der 20.12., drei Paare werden sich an diesem Tag im Schloss trauen. Hochsaison ist von Mai bis September, dabei sind Mai und August mit 40 bis 50 Trauungen im Monat am beliebtesten. Freitag und Samstag sind die begehrtesten Tage.

Die meisten Hochzeitspaare kommen aus den Nachbargemeinden und aus Berlin. Viele Paare wählen Oranienburg, weil sie ihre Kindheit und Jugend hier verbrachten, Eltern und Freunde dabei haben möchten. Dazu kommen sie aus allen Teilen Deutschlands und dem Ausland, zum Beispiel aus der Schweiz, Österreich, Großbritannien, Norwegen oder Amerika. Schwule und lesbische Paare können seit dem 01.08.2001 offiziell eine Lebenspartnerschaft begründen. Pro Jahr sind das in Oranienburg zwischen zwei und vier. Der Anteil weiblicher und männlicher Partnerschaften ist fast gleich.

Motorrad, Limousine oder Oldtimer: Zur Hochzeit kommen die Paare mit den unterschiedlichsten Gefährten. Immer beliebter wird der Wasserweg. Unter anderem legte ein Berliner Brautpaar mit einem Charterboot in Oranienburg an, um im Schloss zu heiraten. Auch die Anfrage mit dem Hubschrauber auf dem Schlosshof landen zu dürfen, wurde gestellt. Sie musste aus Sicherheitsgründen abgelehnt werden. foto: privat

Hochzeitskutsche, Feuerwehr, Altberliner Doppelstockbus, Tandem, Cabrio,

„Viele Kunden möchten im Grünen heiraten“ interview

Mike Riller (38) führt seit 2001 mit seiner Mutter Bärbel Riller-Kunz die Agentur „Der Hochzeiter“ (www.derhochzeiter.de) und organisiert zwischen 20 und 25 Hochzeitsfeiern im Jahr. Über seine Arbeit als Hochzeitsplaner sprach er mit Steffi Bojahr.

Planung komplett aus der Hand geben zu müssen. Was und wer engagiert wird bleibt natürlich allein dem Brautpaar überlassen. Es gibt auch bestimmte Punkte, die sie selbst übernehmen wollen, dazu gehört zum Beispiel die Auswahl eines Gastgeschenkes.

Herr Riller, Ihr Beruf ist eine Frauendomäne. Wie sind Sie dazu gekommen? Ich habe BWL studiert, aber schon während des Studiums Praktika im Bereich Veranstaltungsmanagement gemacht. Nach meinem Studium habe ich überlegt, ob ich angestellt bei einer Agentur arbeiten möchte, aber die Selbstständigkeit hat mich gereizt. Ich habe überlegt, welche Marktnischen in Deutschland noch nicht besetzt sind. Ich fand heraus, dass es hier so gut wie keine Hochzeitsplaneragenturen gab, aber in Südeuropa oder den USA gang und gäbe ist, eine solche zu engagieren.

Welche Monate sind besonders beliebt? Unsere Haupttätigkeit ist von Ende April bis Ende September, denn die großen Feiern finden hauptsächlich im Sommer statt. Es gibt aber auch Hochzeitsfeiern im Winter. Die Letzte in diesem Jahr ist Mitte Dezember. Über die Wintermonate sind wir dann zum Beispiel mit der Suche nach Veranstaltungsorten für das nächste Jahr beschäftigt.

Welche Aufgaben übernehmen Sie als Hochzeitsplaner konkret? Es handelt sich um klassisches Projektmanagement. Ich erarbeite das Grundkonzept, suche geeignete Locations und schreibe den Ablaufplan. Auch der Transport der Gäste, das Rahmenprogramm, die Buchung der Künstler und des Fotografen fallen in meinem Aufgabenbereich. Für die Gewerke ist allein die Agentur der Ansprechpartner, so dass die Brautleute ihre Feier ungestört genießen können. Aber natürlich sollen die Paare nicht das Gefühl haben, die gesamte

Wie viel Zeit benötigen Sie für die Vorbereitungen? In der Regel vier bis sechs Monate. Gerade bei größeren Gesellschaften ist es wichtig, rechtzeitig mit der Planung zu beginnen, damit die Gäste frühzeitig informiert werden und sich auf den Termin einstellen können. Aber wir haben auch schon Hochzeitsfeiern in vier Wochen auf die Beine gestellt.

Wie beliebt ist das Land Brandenburg bei Hochzeitspaaren? Grundsätzlich ist Brandenburg sehr reizvoll, denn viele Kunden möchten im Grünen heiraten, aber die Fahrzeit soll auch nicht zu lang sein. Deshalb haben wir unzählige Orte in Brandenburg im Angebot. Wir bieten aber keine Pauschalpakete an, sondern organisieren individuelle Feiern. Wie wünschen sich Ihre Kunden die Hochzeitsfeier – eher klassisch oder ausgefallen? Unsere Kunden wollen ihre Feier meist eher nicht so konventionell. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zum letzten Mal eine Kutsche bestellt haben. Richtig skurrile Wünsche waren bislang aber auch noch nicht dabei. Meist handelt es sich um Feiern mit größerer Gesellschaft, bei denen man allen gerecht werden möchte. Deshalb sind die Hochzeiten eher klassisch ausgerichtet. Wir versuchen aber, monotone Abläufe zu durchbrechen, Highlights zu setzen und dadurch Bewegung und Abwechslung einzubauen - zum Beispiel durch einen Bar- und Lounge-Bereich, den die Gäste nach dem Essen aufsuchen können. Was ist das Schönste an Ihrem Job? Riller: Wir begleiten die Paare auch am Hochzeitstag und wenn man dort mitbekommt, dass das Brautpaar ganz happy ist, dann ist das eine tolle Bestätigung, dass wir unseren Job gut gemacht haben. Mike Riller foto: privat

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Mehr, als nur ein Brieffreund Der Liebe wegen zog Scot Gall von Australien nach Oranienburg

foto: privat

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ber 1,90 Meter groß, rotes Haar, fester Händedruck: Scot Gall ist eine imposante Erscheinung. Die Neubauwohnung, in der er mit seiner Frau Melanie und der gemeinsamen Tochter in der Nähe des Oranienburger Schlossparks wohnt, wirkt fast zu klein für den Hünen. Ein ausladendes Sofa füllt das Wohnzimmer aus. Auf dem macht es sich Scot Gall bequem und erzählt von seiner Heimat. Vor drei Jahren kehrte er Down Under den Rücken, um mit seiner Melanie zusammen sein zu können. Gefunden hat sich das Paar 1996 über die Organisation „International pen friends“ – Melanie wollte ihr Englisch verbessern, Scot Menschen aus anderen Ländern kennenlernen. Zwei Jahre später dann das erste Treffen in Europa. „Ich wollte Melanie und das Land, in dem sie lebte, kennenlernen“, erzählt Gall in perfektem Deutsch. „Zoom“ hat es aber erst ein Jahr später gemacht, wie er schmunzelnd verrät. Diesmal stieg Melanie in den Flieger und besuchte ihren Brieffreund auf der heimischen Farm in Victoria, dem zweitkleinsten der sechs australischen Bundesstaaten. Inzwischen sind die quirlige Oranienburgerin und der eher ruhige „Aussie“ neun Jahre verheiratet. „Wir waren für ein paar Tage in einem kleinen isolierten Ort namens Woods Point in Victoria und während einer Wanderung hielt Scot um meine Hand an“, erinnert sich Melanie. Zwei Monate später feierten sie Hochzeit in Euroa. Töchterchen Emily kam 2009 in Australien zur Welt. Es war der zweite längere Aufenthalt für das Paar in Galls Heimat. Bereits von 2002 bis 2004 lebten sie auf dem Kontinent.

„Ich mag die Abgelegenheit, die Weite und die Felder“, verrät Scot Gall und blättert durch ein Fotoalbum. Aufnahmen zeigen ihn beim Picknick mit seiner Familie, das Haus seiner Eltern, Kängurus, blauen Himmel und Menschenleere, soweit das Auge reicht. Aufgewachsen ist der Australier auf einer 250-Hektar-großen Schaf- und Rinderfarm inmitten von Feldern und Wäldern in dem 3000-Seelen-Dorf „Euroa“ im Herzen Victorias. Die nächste Stadt in der Größe von Oranienburg ist 50 Kilometer entfernt, nach Melbourne ist es sogar dreimal soweit. Gestört hat das Scot Gall nie, er könnte auch „auf einer einsamen Insel leben“, Großstädte hingegen sind ihm ein Graus. Farmer wie sein Vater wollte er trotzdem nicht werden. „Meine Geschwister und ich, wir haben mit der Familientradition gebrochen“, sagt Gall und lacht. Seine Schwester arbeitete als Krankenschwester und ist heute Mutter und Hausfrau. Sein Bruder lebt seit zehn Jahren in Tokio und unterrichtet dort Englisch. Gall, das jüngste der drei Kinder, träumte von einer Karriere als Journalist und studierte nach der Highschool Publizistik. „Aber ich war nicht überzeugt, dass ich es als Journalist schaffen würde und habe deshalb noch Grundschullehramt studiert“, erklärt der 34-Jährige. Denn Lehrer, vor allem männliche, seien in Australien Mangelware.

Ein Mann und sein Land: Englischlehrer Scot Gall vor der heimischen Farm im australischen Victoria.

In Oranienburg ist er seit seiner Ankunft als Englischlehrer tätig. Momentan gibt er fünf Kurse für Erwachsene an der Kreisvolkshochschule sowie einen Sprachkurs für Kinder am Lernstudio Barbarossa. Zu seinen Schülern hat er einen guten Draht - und das nicht nur, weil Muttersprachler bei den Sprachschülern immer heiß begehrt sind, sondern auch weil das Lehrbuch Scot Gall nur als Grundlage dient. „Ich finde es wichtig, lustige Übungen zu machen. Es darf nicht alles nur nach Plan laufen.“ Dass er und seine Frau freiberuflich arbeiten, ermöglicht dem Paar, regelmäßig in Scot Galls Heimat zu fliegen. Mindestens einmal im Jahr packen sie ihre Koffer für einen Trip ans andere Ende der Welt. Noch ein- oder zweimal wollen sie einen längeren Aufenthalt in Down Under einlegen, bevor sie sich endgültig niederlassen. Doch obwohl Scot Gall die Farm liebt und gerne Zeit dort verbringt, wird die Familie dort nicht leben. „Aber ich würde das Land niemals verkaufen, sollten meine Eltern mal nicht in der Lage sein, es zu bewirtschaften, sondern es lieber verpachten“, betont Scot Gall.


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seine Stärke

Früher machte Neu-Oranienburger Frank Luck Jagd auf Medaillen, heute leitet er den Jagdbetrieb auf Schloss und Gut Liebenberg.

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lf Mal hat er bei den Biathlon-Weltmeisterschaften Gold gewonnen. Inzwischen ist Frank Luck aber nur noch als Fernsehkommentator im Biathlon aktiv. Die Skier schnallt sich der gebürtige Thüringer heute kaum noch unter. „Wenn ich in Thüringen bin, Pulverschnee liegt und die Sonne scheint, dann fahre ich schon mal Ski“, so Luck. Etwa alle zwei Wochen verschlägt es ihn in heimische Gefilde, um seine Mutter und seine beiden inzwischen erwachsenen Töchter zu besuchen. An seine Karriere erinnert er sich gerne, denn Frank Luck gehörte seinerzeit zu den besten Biathleten der Welt. „Meine ersten olympischen Winterspiele 1988 in Calgary – das war ein Traum“, so Luck über das Jahr, in dem er vom Junioren- in den Männerbereich wechselte. 17 Jahre war er in der Nationalmannschaft aktiv. Erst mit Mitte 30, nach drei Olympischen Winterspielen und 14 Biathlon-Weltmeisterschaften, beendete er im Jahr 2004 seine sportliche Laufbahn bei den Weltmeisterschaften im thüringischen Oberhof. „Durch das Training habe ich gelernt, Präzision und Konzentration zur richtigen Zeit abzurufen“, sagt Frank Luck – Fähigkeiten, die er auch heute noch zu seinen Stärken zählt. Rund 10 000 Kilometer im Jahr legte er früher auf seinen Skiern zurück. Heute treibt Luck so gut wie keinen Sport mehr. „Ich habe kein Verlangen mehr, Wettkämpfe zu bestreiten“, betont er. Schlank und fit ist er aber immer noch. „Ich habe ja keinen Bürojob, sondern bin mindestens einmal am Tag in der Natur“, verrät er und auch sein Outfit – wind- und wetterbeständige OutdoorKleidung in Erdfarben - lässt etwas ahnen. Weil sein Arbeitsalltag von „natürlichen Abläufen“ abhängig ist, kann Frank Luck sich seinen Tag selbst einteilen. Auf Schloss und Gut Liebenberg hat er seit 2007 den Jagdbetrieb aufgebaut und leitet diesen seit 2009. Damit hat er sein größtes Hobby zum Beruf gemacht.

Eigentümer des Schlosses ist die Deutsche Kreditbank Stiftung Liebenberg gGmbH. Die DKB hatte Luck während seiner aktiven Zeit als Sponsor unterstützt. „Als das Angebot kam, konnte ich es gar nicht fassen“, erinnert er sich. Damals studierte Frank Luck an der Kölner Trainerakademie, doch für den Jagdbetrieb auf Gut Liebenberg hängte er sein Studium an den Nagel. Und auch seiner Familie zuliebe: „Als Trainer ist man immer unterwegs“, sagt Frank Luck. Mit seiner Lebensgefährtin, der Snowboard-Weltmeisterin Sandra Farmand, und der gemeinsamen Tochter Nadja sowie zwei Jagdhunden lebt er momentan in Teschendorf. Doch schon bald wird die Familie in ein Haus am Lehnitzsee übersiedeln. Neben der Nähe zur Stadt und der Infrastruktur waren der See und der Wald für Luck überzeugende Argumente. „Ich bin ein Naturliebhaber“, sagt der 45-jährige, der im thürin-gischen Seligenthal aufgewachsen ist und schon mit drei Jahren das erste Mal auf Skiern stand. Wie mit dem Langlauf ist Frank Luck mit der Jagd groß geworden. Sein Vater war Mitglied der Jagdgenossenschaft und nahm den einzigen Sohn oft mit in den Wald. „Jagen ist für mich etwas Natürliches“, sagt Luck, der seinen Jagdschein seit 1989 besitzt. Und im Prinzip sei auch der Biathlon angelehnt an eine sehr alte Jagdform aus Skandinavien. „Das Schießen war im Biathlon

meine St ä r k e“, erinnert sich Frank Luck. Mit seiner Jagdausrüstung hat er schon viele andere Länder bereist. In Kanada ging er auf die Pirsch nach Elchen und Bären, in Afrika erlegte er Antilopen und Warzenschweine, in Osteuropa jagte er Hirsche und Keiler. „Für mich zählte immer das Erlebnis. Diese Jagden waren wie Abenteuerurlaub. Deutschland ist so dicht besiedelt, dass solche Erlebnisse hier so nicht möglich sind“, erläutert Luck. Was fasziniert den einstigen Olympiasieger am Jagen? „In der Natur zu sein, sie zu erleben, das Wild kontrolliert zu erlegen, also zum Beispiel nach dem Alter“, erläutert er. Auf Schloss und Gut Liebenberg leitet er seit mittlerweile fünf Jahren ein sechsköpfiges Team. Eine seiner OrgaHauptaufgaben ist die Orga nisation der Gästejagden. Weil die Jäger immer in Begleitung in das Revier regelmägehen, ist er regelmä ßig bei der Jagd dabei. Mufflons, Rehe, Wildschweine und Damwild – das Aushängeschild von Gut Liebenberg – können unter seinen wachsamen werAugen erlegt wer den. Als Jagdleiter gibt er Hilfes t e l l u n - gen, welche Tiere e r l e g t werden dürfen und Ratschläge für einen gelungegelunge nen Treffer. „Der Kammerbereich, also der Brustraum ist der tödliche BeBe reich“, weiß Frank Luck.

In der Natur ist er in seinem Element: Frank Luck mit seinem Jagdhund.

foto: uwe harbig

Das Schießen ist

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fotos: stadt oranienburg/bojahr

EINBLICKE

Sie hilft Straffälligen wieder zurück in ein normales Leben: Sozialpädagogin Franziska Lingner an ihrem Arbeitsplatz im Oranienburger Amtsgericht.

Ohne meine Bewährungshelferin wäre ich schon dreimal drin Integration statt Knast: Mit Unterstützung der Oranienburger Bewährungshilfe werden straffällig gewordene Frauen und Männer auf ein straffreies Leben in der Gesellschaft vorbereitet.

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Körperverletzung, Diebstahl, Drogen: Schon oft ist Max K. *in die Kriminalität abgerutscht. Bereits mit 14 Jahren ist der gebürtige Berliner polizeibekannt. Mit 16 Jahren handelt er sich eine Woche Arrest ein. Davon weiter krumme Dinger zu drehen, hält ihn das nicht ab. Mit 18 Jahren wird Max K. zum ersten Mal verurteilt. Wegen gefährlicher Körperverletzung bekommt er eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten, ausgesetzt zu zwei Jahren Bewährung. Das war 2009. Seitdem bekommt Max K. Unterstützung durch die Bewährungshilfe in Oranienburg. „Aber nach neun Monaten habe ich wieder Scheiße gebaut“, erzählt der junge Mann, der heute in Velten lebt. Mit „Scheiße“ meint er gefährliche Körperverletzung. Seine Bewährungshilfe wird daraufhin auf einen Zeitraum bis 2015 festgelegt. Sie soll den 21-Jährigen vor weiteren Rückfällen bewahren.

Ein- bis zweimal im Monat macht Max K. sich auf den Weg zum Amtsgericht Oranienburg in der Berliner Straße. Im zweiten Stock erwartet ihn dort Sozialarbeiterin Franziska Lingner. Seit September 2011 arbeitet sie in dem vierköpfigen Team arbeitet und zählt seitdem auch Max K. zu ihren Klienten. Beratend und unterstützend steht sie ihm zur Seite. Von K. erfährt sie, wie er im Alltag zurechtkommt. Im Einvernehmen mit dem Gericht prüft sie jedoch auch, ob er seine Auflagen und Weisungen erfüllt. Seit Mai 2012 nimmt Max K. regelmäßig an Gesprächen bei einer Fachärztin für Psychiatrie teil. So soll sein Bedarf an einer geeigneten Therapie ermittelt werden. Aggressionen nach dem Tod der Mutter Seine Psychologin erkannte den Tod seiner Mutter vor fünf Jahren als eine der Ursachen für die Hyperaktivität und das aggressive Verhalten ihres Patienten. „Durch dem Tod seiner Mutter, zu der er ein gutes Verhältnis hatte, ist in seiner Jugend, also in einer Entwicklungsphase, ein wichtiger Halt weggebrochen“, erläutert Franziska Lingner. Auf den Verlust

reagierte ihr Proband mit einem, wie er selbst sagt, „gewaltigen Schub ins Negative“ und extremer Aggressivität gegen andere in Situationen, mit denen er überfordert war. Neben den psychologischen Gesprächen muss Max K. aber noch weitere Auflagen erfüllen. Dazu gehören regelmäßige Besuche bei der Suchtberatung, die zu den vielen Netzwerkpartnern der Brandenburger Bewährungshilfe zählt. Denn Max K. möchte endlich vom Marihuana-Rauchen loskommen. Hin und wieder begleitet Franziska Lingner ihn, um mit dem Berater und ihrem Proband gemeinsame Ziele abzustecken. Später wird sie mit ihnen den Verlauf auswerten und weitere Schritte besprechen. Rettungsanker Arbeit In regelmäßigen Abständen berichtet die Sozialarbeiterin dem Gericht auch von der Lebensführung ihres Probanden. Die Entwicklung von Max K. bewertet sie als vielversprechend. Zu seinem ehemaligen Freundeskreis, der sein kriminelles Verhalten gefördert habe, hat sich der junge Mann distanziert. Er plant, aus seinem Umfeld wegzuziehen. Außerdem hat er im November 2011 einen Job in Berlin gefunden. Für K. ist die Anstellung bei einer Gerüstbaufirma eine wichtige Stütze auf seinem Weg in ein normales Leben. „Meine Arbeit hat mir die Augen geöffnet“, so der Veltener. Er sagt: „Ich möchte wieder frei sein und etwas aus meinem Leben machen.“ Momentan ist er auf 400-Euro-


Ich möchte wieder frei sein und etwas aus meinem Leben machen.

Die meisten Probanden sind Männer Neben Max K. betreut Franziska Lingner rund 70 weitere Probanden, darunter sind im Moment sind nur sieben Frauen. Aus welchen Justizvollzugsanstalten sie kommen, hängt von der Meldeadresse ab. Der Amtsgerichtsbezirk Oranienburg umfasst neben der Kernstadt und den Ortsteilen auch Kremmen, Hennigsdorf, Beetz und Glienicke. Doch nicht jeder Proband kommt aus einer JVA. Viele Probanden werden auch zu Freiheitsstrafen verurteilt, die unmittelbar zur Bewährung ausgesetzt werden. In diesen Fällen gehen die Richter davon aus, dass der Einfluss der JVA zu einer straffreien Zukunft nicht notwendig ist und die Freiheit des Probanden verantwortet werden kann. Vertrauen als Basis Die jüngsten von Franziska Lingners Klienten sind erst 14 Jahre alt. Meist kommen sie – wie Max K. – aus sozial schwierigen Verhältnissen. „Sie haben sich Verhaltensweisen angeeignet, um in den Lebenswelten, in denen sie sich befinden, zurechtzukommen“, erläutert die Sozialpädagogin die Gründe für Straftaten, Drogenprobleme und Alkoholsucht. Dass die Potsdamerin selbst erst 25 Jahre alt ist, hilft ihr dabei, einen Zugang gerade zu den jüngeren Probanden zu bekommen. „Wir sprechen über viele private und auch psychosoziale Dinge“, erläutert Franziska Lingner. Sie betont aber, dass ein Proband seinen Bewährungshelfer auch wechseln kann, wenn die Chemie nicht stimmt. Bislang hat sie jedoch noch keinen ihrer Schützlinge an einen ihrer drei Kollegen abgeben müssen. „Meiner Bewährungshelferin kann ich vertrauen, das passt“, sagt Max K.. Dieses Vertrauen hilft ihm dabei, regelmäßig die Termine bei Franziska Lingner wahrzunehmen – auch, wenn er mal keine Lust hat, sich in die Bahn nach Oranienburg zu setzen. Balance von Nähe und Distanz Wie oft Franziska Lingner ihre Probanden sieht, hängt von den Einzelfällen ab. In

Max K.

Krisensituationen – zum Beispiel, wenn ein Häftling gerade entlassen worden ist – sei der Kontakt enger. Nähe und Distanz müssen sich dabei aber immer die Waage halten. Der fachliche Austausch mit den Kollegen und regelmäßige Supervisionen helfen Franziska Lingner, die zweimal in der Woche eine Sprechstunde anbietet, dabei. Schließlich müssen die Probanden nach dem Ende der Betreuung durch einen Bewährungshelfer dazu in der Lage sein, allein durchs Leben zu gehen – und das, ohne neue Straftaten zu begehen. „Im besten Fall werden sich die Probanden nach Jahren mal melden und über ihr Leben berichten“, sagt Franziska Lingner. Nicht alle werden wie Max K. über mehrere Jahre betreut. Die Zeitspanne reicht von einem bis fünf Jahren. „Die letztendliche Dauer der Zusammenarbeit hängt auch davon ab, ob ein Proband rückfällig geworden ist und welche Straftaten er begangen hat“, erläutert die Sozialarbeiterin. Bewährungshilfe als Opferschutz Manche ihrer Klienten wurden verurteilt, weil sie zum Beispiel immer wieder ge-

hilfe zur selbsthilfe

stohlen haben oder ohne Führerschein mit dem Auto gefahren sind. Zu den Probanden der Oranienburger Bewährungshelfer zählen aber auch Gewalt- und Sexualstraftäter. Ihnen allen muss Franziska Lingner unvoreingenommen und objektiv gegenübertreten. „Wir arbeiten mit Straftätern um Opferschutz zu gewährleisten“, stellt sie klar. Bei der Arbeit handelt sie „nicht aus dem Bauch heraus“, sondern wendet bewährte pädagogische Methoden an. Dazu werden die Mitarbeiter der sozialen Dienste der Justiz in regelmäßigen Fortbildungen geschult. „Weg vom Bestrafen, hin zur Ergründung der Ursachen“ – so lautet das Konzept der Resozialisierung. Die Erfolgsquote spricht für diese Form der psychosozialen Betreuung, die es in den neuen Bundesländern seit der Wende gibt. „Für erfolgreich wiedereingegliederte Straftäter werden, statistisch betrachtet, weniger Rückfälle verzeichnet“, weiß Franziska Lingner. Max K. jedenfalls ist sich sicher, dass er es ohne die Bewährungshilfe nicht geschafft hätte: „Ohne meine Bewährungshelferin wäre ich schon dreimal drin“.

Die Suchtberatung, freie Träger wie die Schuldnerberatung und gemeinnützige VerMit der Einstellung der ersten Beeine, die Arbeitsstunden ableisten lassen, währungshelfer nahmen die Sozialen arbeiten mit der Bewährungshilfe zusamDienste der Justiz in Brandenburg men. Sie kooperiert zudem mit den JVAen. am 8. März 1991 ihre Arbeit auf. AnDie Bewährungshelfer beraten und betreuders als in Westdeutschland wurde en die Probanden. Zudem kontrollieren sie, in Brandenburg von Anfang an die ob ein Proband die gerichtlich erteilten AufOrganisationsform „Soziale Dienste lagen erfüllt. Bei persönlichen, finanziellen der Justiz“ gewählt. Sie gehören zum und rechtlichen Problemen unterstützen sie Geschäftsbereich des Ministeriums die Klienten. So helfen sie bei der der Wohder Justiz und sind Bestandteil der nungssuche oder bei der Anmeldung beim Strafvollzugsabteilung. Arbeitsamt. Sie vermitteln ihre Probanden Ziel der Bewährungshilfe ist es, straf- darüber hinaus auch in fällig gewordene Menschen wieder in therapeutische Einrichdie Gesellschaft zu integrieren. Ange- tungen, zur Rechtsbeamtsgericht siedelt ist sie beim Oberlandesgericht ratung oder zur oranienburg in Brandenburg/Havel. Das Gericht Suchtberatung. (foto: bojahr) kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe oder den Rest einer Freiheitsstrafe zur Bewährung aussetzen. Während der Bewährungszeit kann es den Verurteilten einem Bewährungshelfer unterstellen. Bei verurteilten Jugendlichen ist dies immer der Fall. Die Dauer der Bewährungshilfe beträgt bei Erwachsenen, die nach dem Strafgesetzbuch verurteilt wurden, zwei bis fünf Jahre. Bei nach dem Ju9 gendstrafrecht Verurteilten dauert sie ein bis zwei Jahre.

Quelle: Ministerium der Justiz Brandenburg

Basis angestellt, doch K. kämpft darum, eine reguläre Ausbildung im Betrieb machen zu können. „Er bekommt bei seinem Job das erste Mal Bestätigung für das, was er leistet“, erklärt Franziska Lingner den Halt, den ihr Klient in der Arbeit findet.

EINBLICKE


AUS DER NACHBARSCHAFT

Zwei Forellen hat Herbert Arndt aus Liebenwalde an diesem Morgen schon aus dem Teich gezogen. Jetzt liegen sie still und stumm in einem grünen Eimer. Schon bald werden die beiden Fische in Arndts Räucherofen hängen.

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Der Rentner hofft aber auf noch mehr Beute. Mit einer Zigarette im Mund, die Seemannsmütze auf dem Kopf, wirft er die Angel ein weiteres Mal aus. Und wartet. Die Oberfläche kräuselt sich, ein Fisch springt aus dem Wasser, schnappt nach einem Insekt. Dann ist alles wieder ruhig. Nur Arndt brummelt leise vor sich hin und ärgert sich, dass die Fische seine Köder ignorieren. Aber er weiß: mit nur zwei Forellen geht er nicht nach Hause. Zum Forellenhof Nassenheide fährt Arndt zwei- bis dreimal im Jahr. Auch seinen Sohn und einen Kumpel hat der Angler an diesem Vormittag dabei. „Ich komme hierher, wenn ich Fische zum Räuchern brauche, meistens fange ich sechs bis sieben Stück“, sagt Arndt. Wieder warten. Heute beißen die Fische nicht so gut, das Umschlagen des Wetters sei schuld daran. Und jetzt, kurz vor 10 Uhr morgens, ist die günstigste Tageszeit schon rum. Am besten seien die frühen Morgenstunden und der Abend zum Angeln geeignet. Aber Herbert Arndt ist geduldig – immerhin müsste er in der freien Natur viel länger sitzen und warten, bis er einen Fisch am Haken hat. Rüdiger Olschewski, Besitzer des Forellenhofes, kommt auf einen kurzen Schnack vorbei. Seit 2008 ist der einstige Taxifahrer mit seinen sieben Angelteichen auf der knapp einen Hektar großen Anlage selbstständig. Gemeinsam mit seinem Bruder, der als Landwirt das angrenzende Grundstück bewirtschaftet, hat er die Teiche ausgehoben. Das hat drei Monate gedauert. Viel schwieriger sei die Suche nach Pachtland gewesen, das mit dem Auto oder der S-Bahn erreichbar ist. Vier Jahre hat Rüdiger Olschweski gebraucht, bis er fündig wurde und das Baugenehmigungsverfahren abgeschlossen war. Sechs Teiche, darunter das so genannte Besatzbecken für die neu angelieferten Fische, umfassen 25 mal 15 Meter, einer ist 80 mal 20 Meter groß. Neben Forellen tummeln sich im großen Teich auch etwa 40 Spiegel- und Schuppenkarpfen,

Vom Teich frisch auf den Teller Petri heil: Auf dem Forellenhof Nassenheide wird Angeln nicht zur Geduldsprobe, sondern zum Erfolgserlebnis.

scher werden die wild nach Luft schnapeinige Störe und ein paar Aale. Diese penden Forellen ins Wasser gebracht. Fische bestellt Rüdiger Olschewski jeAufgeregt ziehen die Tiere dort ihre doch nur für bestimmte VeranstaltunKreise, die Rückenflossen furchen durch gen, denn Aal und Stör sind teuer. Die das Wasser. Neben Regenbogenforellen Karpfen, so Olschewski, lassen sich bietet Rüdiger Olschweski auch die grönicht so leicht fangen. „Abends, wenn ßeren – und teureren – Lachsforellen an. die Angler weg sind, kann man sie grünDie Pflege der Tiere ist unkompliziert: deln sehen“, sagt er und lacht. „Wenn ein „Wichtig ist, dass die WassertemperaKarpfen aus einem sauberen Gewässer tur nicht zu hoch steigt“, so Olschweksi kommt, schmeckt er nicht nach Momit Blick auf die Neuzugänge. Denn bei der“, weiß Olschewski. Am beliebtesten kühleren Temperaturen sei es für die Fisei aber bei seinen Gästen die Forelle, sche leichter, Sauerstoff aufzunehmen. weil sie gut schmeckt und im GegenSeine mit Folie ausgekleideten „Bassins“ satz zum Karpfen nicht so viele Gräten sind nicht an das Grundwassersystem hat. Olschewski zufolge löst sie deshalb angeschlossen, sondern werden mit den Karpfen als traditionelles FesttagsBrunnenwasser befüllt, wie Olschewski gericht an Weihnachten oder Silvester erklärt. Mit diesem reguliert er die Temimmer stärker ab. „Die jüngere Generaperaturen in den 2,30 Meter tiefen Teition isst lieber Forelle“, betont er. Seine chen. Futter bekomFische bekommt Olschewski von einem men die Fische Betrieb in Angermünde. Der wiederum nicht, sie müsbezieht die Jungtiere aus Polen und Däsen von den nemark. Auch an diesem Morgen rumpelt ein LKW über das „Fische, die einmal an Gelände. In weißen Plas- der Angel sind, dürfen tikbehältern kommen die nicht wieder ins Waslebenden Fischlein zum ser gesetzt werden.“ Forellenhof. Mit einem KeRüdiger Olschewski


fotos: stadt oranienburg/bojahr (1), forellenhof nassenheide

AUS DER NACHBARSCHAFT

Mückenlarven und den Insekten leben, die sich zu nah an die Wasseroberfläche trauen. „Sonst hätte ich bald Algen in den Teichen“, begründet Olschewski. Um auf seinem Hof, der von Montag bis Sonntag geöffnet ist, zu angeln, benötigen die Besucher – die meisten kommen aus der näheren Umgebung oder Berlin – keinen Angelschein. Anfänger werden von Rüdiger Olschewski oder seinem Kollegen Alexander Denk eingewiesen, dann können sie loslegen. „Wichtig ist, dass die Sehne nicht reißt und der Fisch dann mit einem Haken im Maul herum schwimmt“, betont Olschewski. Besonders für Kinder, die oft nicht so viel Geduld mitbringen, sei der Einstieg ins Angeln auf dem Forellenhof der perfekte Start. „Hier haben sie schnell Erfolgserlebnisse“, weiß Rüdiger Olschewski. Auch Mietangeln und Köder bietet er den Besuchern an. Mit den Maden der Wachsmotte, auch bekannt unter dem Namen „Bienenmade“, werden die Fische angelockt. In einer roten Dose, die er aus seiner Hosentasche fischt, hat Olschewski

ein paar dicke, weiße Maden dabei. Gekonnt piekst er eine davon auf den Haken und wirft die Sehne mit routiniertem Schwung aus. Mit einem leisen Platschen landet der Köder im Wasser. Rüdiger Olschewski muss nicht so lange warten, wie Herbert Arndt. Schon nach ein paar Minuten hat ein Fisch angebissen. Vorsichtig zieht Olschewski, der seit vielen hren Mitglied im AnglerverAnglerver

schmeck t gut und ist ge

ein ist, den zappelnden Fisch aus dem Wasser. An Land geht alles ganz schnell. Mit einem Rundholz, dem „Fischtöter“, schlägt Olschewski dreimal kräftig zu. Dann ist Ruhe. „Fische, die einmal an der Angel sind, dürfen nicht wieder ins Wasser gesetzt werden“, sagt er, während er den toten Fisch mit Wasser abspült. Der Tierschutz schreibt das vor. Die Forelle wird Rüdiger Olschewski ausnehmen und räuchern. Denn neben dem Angeln bietet er auf seinem Forellenhof auch Räucherfisch an. Besonders an Ostern, Pfingsten und um den 3. Oktober herum brummt das Geschäft mit dem Forellenhof. „Wir hatten aber auch schon viele Besucher kurz vor Weihnachten hier“, verrät Rüdiger Olschewski, in dessen Teichen zu Spitzenzeiten rund 1500 Fische schwimmen. Fisch ist beliebt. „Die Nachfrage steigt stetig“, weiß Olschewski. Doch hierzulande sei es schwierig, einen Fischzuchtbetrieb zu betreiben. Deshalb expandiert der findige Oranienburger nach Afrika. In Namibia baut er gerade eine Aquakultur auf. Forellen schwimmen dort allerdings nicht, sondern bis zu zwei Meter lange Viktoriabarsche.

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Eine Tageskarte auf dem Forellenhof gilt 8 Stunden und kostet 21 Euro. Die Halbtageskarte für 16 Euro gilt 5 Stunden. Jeden Samstag wird von 8 bis 16 Uhr Tagesangeln am Teich 1 angeboten. Das Startgeld liegt bei 25 Euro, eine Fangbegrenzung gibt es nicht. Mehr Infos auf : senheide.de www.regenbogenforellenhof-nas

sund: forelle mit mandelb

lättchen

0 g Mandelfer, 2 Eier, 4 EL Mehl, 150–20 ige Forellen à 375 g, Salz, Pfef fert hen Rückenküc 4 und en: chötig Bau ben st-, Sie Forellen die Bru chmalz . Zubereitung: Von den öhlen chh Bau den aus n blättchen und 3–4 EL Butters reie Inne f abschneiden. Reste von Kop g tun Rich in bern. ere säu Sch r gut flossen mit eine n, die Bauchhöhlen er fließendem Wasser abspüle unt llen Eier Fore 3 die Nun . ach zen Dan wür entfernen. und Pfeffer kräftig fen. Innen und außen mit Salz tup im ken er troc and ier hein pap nac hen llen Küc Fore Mit schütten. Die auf je eine längliche Platte ch dur den Wen er unt llen verquirlen, Mehl und Mandeln Fore l gut abklopfen. Dann die Meh iges üss in rsch alz übe ei chm dab Mehl wenden, e leicht andrücken. Butters den Mandeln wälzen und dies in luss Die Sch ten. bra Zum en. uten zieh Min die Eier er Hitze pro Seite 5–6 n. Die Fische darin bei mittler hoher Hitze zwei großen Pfannen erhitze Fisch am Boden fest. Bei zu der t kleb niedrig sein, sonst stelle der nitt Sch der an Brattemperatur darf nicht zu sich n h fertig ist. Er ist gar, wen Fisc der or bev , deln Man r verbrennen die lässt, weich und nicht meh 11 leicht von der Gräte abheben Rückenflosse das Fischfleisch t. Quelle: www.lecker.de Sala ner grü und ffeln arto enk rsili glasig ist. Dazu passen Pete


KULTUR

„Das Treffen ist wichtig für die Frauen, viele sind von Anbeginn dabei“, sagt Kursleiterin Christiane Neumann. 1992 hat sie die Gruppe, die aus bunten Stoffen fantasievolle Wandbehänge fertigt, ins Leben gerufen. Da war das CreativCentrum, das in diesem Herbst sein 20jähriges Bestehen gefeiert hat, gerade erst ins Leben gerufen. Christiane Neumann leitete es von der ersten Stunde an. Zuvor war die Grafikdesignerin 15 Jahre lange als Szenenbildnerin beim Berliner Kinderfernsehen tätig. Sie entwickelte Ideen für die „Flimmerstunde“, „Hoppla“ und das „Sandmännchen“. „Aber nach der Wende waren alle Betriebe, für

dich ich gearbeitet habe, abgewickelt“, erinnert sie sich. kurse für alle altersgruppen

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Zum Creativ-Centrum kam die Künstlerin mit dem taillenlangen Zopf durch Zufall. Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatten Arbeiten gesehen, die sie im Kulturzentrum ausgestellt hatte. Über eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) wurde Christiane Neumann angestellt. „Damals war ich den ganzen Tag im Centrum, ich habe das Programm entwickelt und Kurse gegeben“, erzählt sie, während ihre Frauen mit geschickten Fingern die Stoffteile in Form bringen. Neben Mal- und Zeichenkursen, Patchwork und Theater umfasste das Ange-

Ton, Stoffe, Farben

Die Patchworkgruppe um Christiane Neumann (Mitte) trifft sich jede Woche. Viele der Frauen sind seit Anbeginn dabei.

angebote mit qualitätsanspruch bot auch Keramik und Drucktechnik. In Nach der Schließung des Pionierhauses erster Linie wollte das Team des Creawar der Bedarf an kostenlosen gestaltiv-Centrums Kinder und Jugendliche terischen Angeboten so der ersten bis siebten Klasgroß, dass 1994 vier weitere se erreichen. Mittlerweile „Wir wollen ABM-Stellen eingerichtet können aber auch Senioren künstlerische wurden. Kostümbildnerin und Menschen mit BehinFähigkeiten Christine Preußel, Keraderungen ihrer Kreativität und einen Quamikerin Frauke Gerhard, in den Räumen der Havellitätsanspruch Grafikdesignerin Gabriele schule, wo das Centrum vermitteln.“ Bäumler und Gudrun Ditseit 2009 sitzt, freien Lauf trich als Assistentin kamen lassen. Dort gibt es nicht hinzu. „Freunde in der gleichen Situatinur einen Mal- und Druckraum, sonon wie ich, habe ich damals mit ins Boot dern auch ein Nähatelier, in dem sich geholt“, verrät Christiane Neumann und Stoffe bis unter die Decke türmen, und schmunzelt. Mit Gabriele Bäumler hat eine voll ausgestattete Keramikwerksie zusammen in Berlin studiert und auch statt mit Plastiken, die die Regale und die anderen Mitarbeiterinnen haben eine Fensterbänke füllen.

fotos: stadt oranienburg/bojahr

Bunte Stoffteile, ein zartes Fließ bestickt mit Blättern und Perlen, dazwischen ein Tablett mit Kaffeetassen und ein Kuchenblech: Wenn die Patchworkgruppe des Oranienburger Creativ-Centrums sich einmal in der Woche trifft, ist nicht nur Nähen angesagt, sondern auch jede Menge Spaß.


KULTUR Seit 20 Jahren sichert das Creativ-Centrum verschiedene künstlerische Angebote für die Oranienburger. künstlerische Ausbildung. DementspreZeit der Romantik haben sie sich in chend hoch ist der Anspruch, den die kleinen Gruppen bis maximal 10 TeilFrauen an die Kurse des Centrums legen. nehmern schon beschäftigt. „Sie sollen „Wir sind eine außerschulische künstleohne Leistungsdruck mit den verschierische Bildungseinrichtung und wollen denen gestalterischen Möglichkeiten künstlerische Fähigkeiten experimentieren“, erläutert und mit unseren Angebo„Wir bereiten Christiane Neumann den ten auch einen QualitätsanAnsatz. Eine Vorlage geben die Sachen so spruch vermitteln“, betont die Frauen den Kindern vor, dass die Christiane Neumann. „Mit Kinder bei einem nicht. „Aber wir bereiten Hilfe von ABM-Mitteln die Sachen so vor, dass die Projekttag ein hatten wir zwei Jahre einen Kinder zum Beispiel bei Theaterkurs und 7 Jahre Ergebnis mit nach einem Projekttag ein Ereine fantastische Tanzwerk- Hause nehmen.“ gebnis mit nach Hause nehstatt.“ Das Wort „basteln“ men. Und es kommt immer gefällt ihr im Zusammenhang mit der Aretwas Gutes dabei heraus“, freut sich beit des Vereins nicht, denn „wir gestalChristiane Neumann. Mithilfe von Büten“. War das Angebot zu Beginn noch chern, Museumsbesuchen, Musik und kostenlos, müssen für Patchwork, KeFilmen bereiten sie und ihre Kolleginramik, den Creativ-Kurs, den Nähkurs, nen sich auf die Projekte vor und regen Workshops und die Familienangebote die Kursteilnehmer an, eigene Ideen zu mittlerweile Gebühren bezahlt werden. entwickeln.

„Für den Patchwork-Kurs sind das 25 Euro im Monat, ein Betrag, den die Teilnehmer gerade noch tragen können“, so Christiane Neumann. ohne druck experimentieren Mithilfe der gestalterischen Arbeit und den unterschiedlichsten Materialien sollen Kinder und Jugendliche in den Kursen ihre eigene Persönlichkeit erproben. Dazu überlegen sich die Kursleiterinnen, die nach dem Auslaufen der ABM Ende 2004 allesamt auf Honorarbasis arbeiten, für jedes Jahr ein Oberthema, das in allen Kursen umgesetzt wird. Mit der griechischen Stadt Thessaloniki, Indianern, der Südsee, Riesen und Zwergen, Ägypten und der

generationenwechsel steht bevor Bereits 2005 hat Christiane Neumann die Leitung des Vereins an Gabriele Bäumler abgegeben. Dem Creativ-Centrum, seit 1995 ein eingetragener Verein, ist die Künstlerin dennoch treu geblieben. Der Patchwork-Kurs und ein Ganztagesangebot zur Textilgestaltung, das sie gemeinsam mit Christine Preußel anbietet, führen die Bergfelderin regelmäßig nach Oranienburg. „Aber wir Älteren wollen uns langsam verabschieden“, sagt Christiane Neumann, während sie den Blick über die Arbeiten ihrer Frauen schweifen lässt. Die Nachfolge scheint jedenfalls gesichert: Christina Pokornowski und Frauke Gerhard engagieren sich seit mehreren Jahren im Creativ-Centrum.

Marina und Darja Sizov sowie Anna und Julia Ramburger sind seit eineinhalb Jahren dabei. die vielfalt bewahren Jede Woche arbeiten die Frauen mit rund 300 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Neben Malen, Zeichnen, Drucken, Nähen und plastischem Gestalten haben die darstellenden Künste inzwischen breiten Raum eingenommen. Miniaturentheater, Pantomime und Spiel oder Linedance werden angeboten. „Grundsätzlich wird sich die Arbeit sicher ändern, jeder hat einen anderen Lebenslauf “, sagt Neumann. Sie und die anderen Kursleiterinnen der ersten Generation geben ihr Wissen an die jüngeren Kolleginnen weiter. So sollen die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen bestehen bleiben. „Das CreativCentrum ist eine große Bereicherung und neben den Musikschulen ein weiteres künstlerisches Angebot in Oranienburg“, betont Christiane Neumann.

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so wird das creativ-centrum finanziert Da die geringen Teilnehmerbeiträge nicht ausreichen, um die vielfältigen Angebote des Creativ-Centrums zu finanzieren, erhält es seit 1992 umfangreiche Zuschüsse der Stadt Oranienburg. Aber auch das Land Brandenburg und der Landkreis Oberhavel unterstützten bis heute einige Projekte. Des Weiteren spenden der Oranienburger Lions Club und die Sparkasse dem Creativ-Centrum jährlich Gelder, von denen unter anderem 13 Unterrichtsmaterialien und Reparaturkosten bezahlt werden.


RÜCKBLICK

Mit Riesenschritten voran Diverse Bauprojekte sorgen dafür, dass Oranienburg immer attraktiver wird Erneuerte Straßen, renovierte Fassaden und neue Geschäfte – Oranienburgs Innenstadt hat sich auch im Jahr 2012 dynamisch weiterentwickelt.

Attraktive Lehnitzstraße Viele Jahre hatte die Stadt beim Land gedrängelt, dass die Lehnitzstraße von Grund auf renoviert wird, 2012 war es endlich soweit: Nach einem halben Jahr Bauzeit können sich heute alle Oranienburgerinnen und Oranienburger über ausgebaute Bürgersteige und eine Fahrbahn im besten Zustand freuen. Und es besteht berechtigte Hoffnung, dass mit dem nun schönen Antlitz der Straße auch ihre Beliebtheit als Geschäftsstraße steigt. Die Vorzeichen sind gut, denn in den letzten Monaten hat sich die Zahl der leerstehenden Ladenlokale deutlich verringert. Attraktive Geschäfte warten auf ihre Kunden – Zeit für Weihnachtsshopping in der Lehnitzstraße.

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Belebung der Stralsunder Straße Schon vor der Lehnitzstraße hatte die Stralsunder Straße eine Generalüberholung erhalten. Auch hier zeigt sich bereits, welche Auswirkungen die Modernisierung einer Straße auf das Geschäftsleben haben kann. Die letzten Leerstände wurden beseitigt, ein Mode- und ein Schuhladen haben sich neu angesiedelt. Hinzu kommt das neue Geschäftshaus direkt an der Post, in dem bald eine Bäckerei und ein Drogeriemarkt ihre Pforten öffnen. Nachdem die Post ihren einstigen Kundenparkplatz an einen Investor verkauft hatte, entstand der optisch an das Postgebäude angepasste Bau. Durch das Haus

fotos: stadt oranienburg/bojahr

Bereits in den letzten Jahren wurde mit der Erneuerung der Stralsunder Straße, der Bernauer Straße und der Willy-Brandt-Straße das Zentrum rund um den Bahnhof deutlich aufgewertet. Der Abriss alter Gebäude und der Bau des Runge-Campus haben ebenfalls zur Verschönerung des Viertels beigetragen. 2012 wurden weitere Riesenschritte in Richtung Verschönerung und Belebung der Oranienburger Innenstadt getan.

Der Neubau am Postgebäude fügt sich optisch in das gesamte Ensemble am Bahnhof ein.

erhält der historische Bahnhofsplatz eine weitere „Einfassung“, wie es die Stadtplaner nennen. Eine weitere Belebung des Bahnhofsumfeldes ist zu erwarten. Drogeriemarkt am Fischerplatz Eine solche Belebung erfährt zurzeit auch der Fischerplatz direkt an der Schlossbrücke. Mit erweitertem Angebot will hier künftig ein bereits ortsansässiger Drogeriemarkt seine Kunden empfangen. Nach dem Neubau eines Augenoptikers ist dies bereits die zweite größere Einzelhandelsansiedlung am Platz innerhalb kurzer Zeit.

den an einem Ort vereint und die Gäste der Stadt künftig direkt im historischen Zentrum gegenüber dem ältesten Barockschloss der Mark Brandenburg begrüßt. Auch die von den örtlichen Künstlern und Kreativen lang ersehnte städtische Galerie wird hier ihre Heimat finden. Viele weitere Projekte hätten es verdient, genannt zu werden. Doch ein bisschen Spannung wollen wir erhalten. Am besten, Sie machen Sich gleich auf den Weg und entdecken selbst, was es Neues gibt in Oranienburgs dynamischer Innenstadt.

Moderne Stadtbibliothek Überquert man die Schlossbrücke, so sieht man gleich das nächste zukunftsweisende Bauprojekt. Mit 75-prozentiger Förderung durch die EU baut die Stadt Oranienburg eine Stadtbibliothek und eine Tourist-Info nach neuesten Standards. Kinder- und Erwachsenenbibliothek wer-

das ist geplant Die Entwicklung der Innenstadt wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der Bautätigkeiten in der Stadt Oranienburg sein. Das Konzept dahinter, das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ (INSEK), wird zurzeit überarbeitet. Wer sich über das Konzept und seinen aktuellen Bearbeitungsstand informieren möchte, ist unter folgenden Internetadressen richtig:

www.oranienburg.de (Untermenü „Verkehr, Bau, Wohnen“) www.stadtmanagement-oranienburg2020.de/planen-handeln


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Wohnen im Alter –

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Ein Wohnungsunternehmen mit Herz für Senioren Die WOBA stellt sicher, dass ihre Mieter auch im Alter selbstständig wohnen können

Hält fit: Gerät im Bewegungspark Havelkarree.

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Die Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg (WOBA) hat bereits auf diese gesellschaftliche Entwicklung reagiert und macht besondere Angebote für altersgerechtes und seniorenfreundliches Wohnen. Im Mittelpunkt des altersgerechten Wohnens steht die Erkenntnis, dass immer mehr Senioren in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten. Zugleich wächst im Alter der Wunsch nach Serviceangeboten für den Alltag sowie geselligem Zusammensein mit Gleichaltrigen. Die WOBA hat deshalb Wohnanlagen geschaffen, die beides vereinen: Jeder Mieter hat seine eigene Wohnung, die er selbständig bewirtschaftet, und kann gleichzeitig, wenn gewünscht, am geselligen Zusammenleben der Mietergemeinschaft teilhaben. An zwei Standorten in Oranienburg – in der Berliner Straße 43/45 und in der Robert-Koch-Straße 28/30 – verfügt die WOBA über insgesamt ca. 300 altersgerechte Ein- und Zwei-Raum-Wohnungen. Darüber hinaus sind in diesen Wohnanlagen jeweils ein großer Saal mit einer voll ausgerüsteten Küche sowie

mehrere Gästezimmer vorhanden. Diese Zimmer können zur Unterbringung von Gästen tageweise angemietet werden. So müssen die Senioren nicht auf persönliche soziale Kontakte zu auswärtigen Angehörigen verzichten. Die ständige Anwesenheit eines Hausmeisterpaares schafft ein persönliches Vertrauensklima zwischen der WOBA und ihren Mietern, da die Beiden sich nicht nur um die Sicherung der reinen Funktionalität des Wohnraums sorgen. Auch wenn die WOBA kein betreutes Wohnen anbietet (oft wird dies fälschlicherweise mit altengerechtem Wohnen gleichgesetzt), so hat sie dennoch an beiden Standorten hauswirtschaftliche Pflegedienste angesiedelt. Um der eingeschränkten Mobilität der Mieter im Alter entgegen zu kommen hat die WOBA in den Wohnanlagen spezielle Stellflächen für mobile Händler eingerichtet und sorgt so für kurze Einkaufswege. Die Palette reicht vom wöchentlichen Angebot an Fleisch, Wurst, Lebensmitteln, Obst und Gemüse sowie Backwaren bis hin zu einem regelmäßigen Angebot von Seniorenmoden und Wäsche. Vom Kaffeenachmittag für Geburtstagskinder über Preisskat und RomméTurniere, Grillabende im Sommer, Modenschauen und Karneval bis zur Weihnachtsfeier – verschiedenste Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit zwischen Seniorenverbänden und dem Hausmeisterpaar organisiert. Für viele Senioren haben die geselligen Zusammenkünfte einen festen Platz im Terminkalender. Doch nicht nur in den vorgestellten altengerechten Wohnanlagen, sondern auch im modernisierten Havelkarree bietet die WOBA seniorenfreundliche Wohnungen an. Diese verfügen zwar nicht über die vorgenannten Zusatzleistungen, sind aber über einen Fahrstuhl bequem erreichbar. Ein wichtiges Anliegen ist der WOBA auch die Fitness der älteren Einwohnerschaft. Im Schlosspark wurden deshalb bereits im letzten Jahr acht Sportgeräte für den auf ihre Initiative neu geschaf-

fenen Bewegungsparcours im Gartenzimmer „Zuversicht“ gesponsert. Die wetterfesten, einfach zu nutzenden Körpertrainer dienen der Stärkung von Kreislauf, Beweglichkeit und Koordination und sind somit für Menschen, die auch im Alter noch fit und gesund bleiben möchten, besonders geeignet. Beflügelt durch den regen Zuspruch im Schlosspark, stattete die WOBA nun im Mai dieses Jahres auch den Innenhof des Havelkarrees mit sechs dieser Sportgeräte zur kostenlosen Nutzung aus. Möchten auch Sie Mieter eines sozial engagierten Wohnungsunternehmens werden? Oder haben Sie Interesse an der Anmietung eines Gästezimmers für Ihre Besucher? Dann rufen Sie die freundlichen Mitarbeiter der WOBA ganz unverbindlich an oder schauen Sie persönlich während der Sprechzeiten bei Ihnen vorbei – sie helfen Ihnen gern weiter! foto: compagnia die prosa

foto: woba

Das Durchschnittsalter der Menschen in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen und die demografischen Voraussagen sind ebenfalls eindeutig: Im Jahr 2030 wird mehr als ein Drittel der Einwohner Oberhavels älter als 65 Jahre sein.

i Wissenswertes zur WOBA Die Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg (WOBA) ist ein Unternehmen der Stadt Oranienburg. Sie wurde 1990 gegründet. Ihre Aufgabe besteht in der Errichtung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Wohnungen und Grundstücken. Die WOBA schafft und vermittelt angemessenen Wohnraum, in dem sich die Mieter auf Dauer wohl und gut aufgehoben fühlen. Kontakt: Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg (WOBA) Villacher Straße 2 16515 Oranienburg Tel: 03301 59 72-0 Fax: 03301 59 72-60 E-Mail: info@woba.de Internet: www.woba.de Sprechzeiten: Dienstag: 9-12 Uhr und 13-18 Uhr Donnerstag: 13-17 Uhr


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JUNGE SEITE

Mandy Marie Ziegel (16)

„Ich spiele seit drei Jahren Schach. Meine Freundin war in einen Jungen in der Schach-AG unserer Schule verknallt und ich sollte mal gucken, ob der nett ist. Bevor ich mich angemeldet habe, hat sie mir gezeigt, wie man Schach spielt. Seit etwa einem Jahr sind wir beide auch im Oranienburger Schachclub. Dort spielen vor allem ältere Männer, aber auch ein Student, ein Abiturient und ein Achtklässler. Meine Freundin und ich sind die einzigen Mädchen. Das ist ganz witzig. Meistens spiele ich gegen sie. Aber wenn man mal eine Frage hat, kann man sich auch immer an die Männer wenden. Schach wollte ich lernen, weil es etwas anderes ist. Ich wollte ein ungewöhnliches Hobby. Schach ist ein Denksport, man kann viel ausprobieren. Ich trainiere zweimal in der Woche in der AG und einmal im Schachclub. Um zu üben lese ich auch Sachbücher und ich spiele mindes-

Arja-Maria Schütze (14) „Seit einem

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Jahr rudere ich. Durch Zufall bin ich auf das Angebot des Oranienburger Wassersportvereins gestoßen und habe mich mit einer Freundin angemeldet. Ich habe mich eigentlich schon immer sportlich betätigt, zum Beispiel beim Geräteturnen. Was mir gleich zu Beginn gut gefallen hat: Ich durfte relativ schnell allein ins Boot und allein bestimmen, wie schnell ich fahre und wohin. Am Anfang war es schwierig, die Grundbewegungen zu lernen oder die Skulls auf die richtige Höhe zu

„Was machen Oranienburger Jugendliche eigentlich so in ihrer Freizeit?“, wollten wir wissen und haben uns einmal umgehört. Und siehe da: Trotz Facebook & Co. finden viele von ihnen noch Zeit für andere Hobbys. Welche, verraten sie uns auf diesen Seiten. tens 10 Partien pro Tag online, letztens gegen einen Mann aus dem Iran. Durch das Schach habe ich viele neue Freunde gefunden, denn man trifft die Leute bei den Turnieren immer wieder. Inzwischen kenne ich viele aus Frankfurt (Oder), Potsdam und Eberswalde. Auf die Turniere freue ich mich, denn dort ist immer gute Stimmung. 2011 habe ich zum Beispiel an der regionalen Einzelmeisterschaft teilgenommen. Am Landes31. Januar 2012 war ich bei der Landes meisterschaft in Wandlitz dabei. Das war mein erstes DWZ-Turnier (DWZ DWZ steht für die „Deutsche Wertzahl“, ein Sys-tem, um die Stärke eines Schach-spielers zu ermitteln. Sie reicht von 700 (Anfänger) bis 2800 (Profi) Punkten. Anmerkung der Redaktion). Meine DWZ liegt ungefähr bei 1108 und ich war sehr aufgeregt. Ganz profimäßig habe ich gegen andere Mädchen gespielt. Zwar bin ich nicht weit gekommen, aber schon, wenn ich ein Matt gesehen habe und es verhindern konnte, habe ich mich gefreut. Viele Spieler geben auch schon mal auf, wenn es schlecht steht. Das würde ich nie machen. Ich bin kämpferisch und lasse mich nicht unterkriegen.“ www.schachclub-oranienburg.de

KEINE ZEIT FÜR LANGEWEILE

bringen. Auch das Boot zu wenden, ist ziemlich schwierig. Aber dafür macht es dann auch am meisten Spaß. Nächstes Jahr soll ich beim Wasserwandern mitmachen, wir fahren dann rund 20 Kilometer. Leistungssport möchte ich aber nicht betreiben. Ich trainiere einmal in der Woche. Während der Wintermonate können wir leider nicht auf den See, sondern spielen Volleyball oder Badminton. Rudern ist aber wesentlich besser! Auf dem See zu sein, ist einfach wunderschön.“ www.rudern-owv.de

Ferrenc Baschin (13) „Mein erstes Pony bekam ich schon mit sechs Jahren, weil ich gerne eines haben wollte. Seit zwei Jahren reite ich auf „Inschi“, einem polnischen Warmblut. Er ist ein ruhiger Typ, manchmal aber auch ein bisschen abgedreht – das mag ich! Ich bin jeden zweiten Tag mit ihm unterwegs, meistens gehen wir ins


JUNGE SEITE

Antonia Trölenberg (11) „Ich spiele

!

Gelände. Das Reiten auf dem Platz ist für mich nicht so spannend. Manchmal reite ich auch gemeinsam mit meiner Mutter aus. Hier in der Gegend gibt es viele schöne Plätze. Das Tolle am Reiten ist für mich dieses Freiheitsgefühl. Ich bin zwar schon ein paar Mal gestürzt, aber bis jetzt hatte ich immer Glück.“ www.stepbystep-reiten.de

seit der ersten Klasse Fußball, zuerst mit Jungs zusammen. Das hat mir aber nicht gefallen, denn ich war dort das einzige Mädchen und sie haben mich ausgeschlossen. Seit April bin ich bei den Soccergirls. Das macht viel mehr Spaß! Eigentlich bin ich Abwehrspielerin, aber in letzter Zeit wurde ich von unserem Trainer auch öfter beim Sturm eingesetzt. Da muss ich sehr viel nach vorne rennen. Abwehr gefällt mir aber am besten, denn das habe ich von Anfang an gespielt. Ich trainiere zweimal pro Woche, immer dienstags und freitags, bei den Soccergirls. Außerdem trainiere ich einmal in der Woche im Familienverein in der Halle. Für den Sport muss man Ehrgeiz haben, den habe ich. Meine Einstellung ist: Wenn ich zum Spiel gehe, möchte ich auch gewinnen. Fast an jedem Wochenende bin ich bei Punktspielen dabei. In meiner Klasse gibt es nur zwei, drei Mädchen, die auch Fußball spielen. Ansonsten kenne ich keine. Komisch angeguckt wird man in der Schule deswegen aber nicht. Die Anderen finden es cool, dass ich so hart bin. Ich habe mir bei Spielen schon den Fuß geprellt und Bänder gezerrt. Etwas Schlimmeres ist zum Glück noch nicht passiert. Ich gucke auch gerne Fußball im Fernsehen. Der FC Bayern München ist mein absoluter Lieblingsverein. Wie die Spieler miteinander spielen und was die für eine Ausdauer haben, gefällt mir sehr gut. Manuel Neuer und Lukas Podolski sind meine Lieblingsspieler.

Mareike Reddig (11)

(Nordostdeutsche Meisterin in der Altersklasse U 12): „Seit eineinhalb Jahren trainiere ich im Verein Judo. Das habe ich angefangen, weil meine ältere Schwester auch im Verein ist und es hat mir sofort gefallen. Ich bin aber nicht mit meiner Schwester in der Gruppe. Ich werde dieses Jahr 12 und bin in der U 14, meine Schwester ist in der U 17. Je älter man wird, umso anspruchsvoller wird das Training. Die Koordination der Bewegungen ist beim Judo das Schwierigste. Und man muss sich mit dem Gegner auseinandersetzen. Dreimal in der Woche gehe ich zum Training. Zweimal machen wir Judo und einmal Athletik. Jungen

Ob ich selbst mal Fußballprofi werden möchte, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Aber eines weiß ich: Mädchen spielen genauso gut Fußball wie Jungs. Manchmal sogar besser.“ www.familiensportverein.de

und Mädchen trainieren zusammen und ich finde, es macht keinen Unterschied, ob ich gegen ein Mädchen oder einen Jungen antrete. Momentan trage ich den gelb-orangenen Gürtel, er steht für den 6. Kio. Mein Ziel ist natürlich der schwarze Gürtel. Jedes Jahr kämpfen wir um die dunklere Gürtelfarbe. Dafür gibt es ein spezielles Prüfungsprogramm. Außerdem nehme ich an vielen Wettkämpfen teil, nach den Sommerferien steht schon der nächste an. Nervös bin ich davor eigentlich nicht. Das kommt sicher auch vom Judo, denn das ist auch gut für das Selbstbewusstsein.“ www.judo-samura.de

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SCHNAPPSCHÜSSE

Blick in die Vergangenheit: Die Stadt Oranien In der vergangenen Ausgabe haben wir Fotos von Oranienburg gesucht, die zeigen, wie die Stadt früher einmal ausgesehen hat. Burkhard Schwarz hat uns einen Blick auf seinen ganz persönlichen Schatz gewährt. Rund 500 Exemplare umfasst seine Postkartensammlung. Seit der Wendezeit trägt er sie zusammen. Einen Teil der Aufnahmen hat er von Menschen zugeschickt

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bekommen, die von seinem Hobby wussten. Fündig wird er aber auch bei seiner Suche auf Flohmärkten und bei Haushaltsauflösungen. „Als alteingesessener Oranienburger interessiere ich mich sehr für die Geschichte meiner Stadt“, verrät Burkhard Schwarz, der hauptberuflich bei Laurent tätig ist und sich in seiner Freizeit auch im Tourismus-Verein engagiert hat. Weil ihn die Geschichte der Havelstadt fasziniert, sam-


SCHNAPPSCHÜSSE

burg im Wandel der Zeit melt er außerdem seit 20 Jahren Zeitungsartikel. Zuhause stehen rund 25 Ordner. Darin hat Burkhard Schwarz unter anderem alle Zeitungsbeiträge zur Landesgartenschau 2009 aufbewahrt. Aber seine größte Leidenschaft gilt nach wie vor den historischen Postkarten. In unserer nächsten Ausgabe sehen Sie: Unsere schönsten Bilder aus 2012.

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WUSSTEN SIE SCHON ...?

In der Galerie der Täuschung Zusammen mit seinen Brüdern kopiert Künstler Michael Posin alte Werke meisterhaft. Auch Oranienburgs Ehrenbürger Horst Eichholz hat er auf Leinwand gebannt.

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Ruhig sitzt Horst Eichholz in einem Sessel, im Gesicht ein Lächeln, in einer Hand eine Zigarette. So hat Michael Posin, Berliner Künstler mit russischem Blut, den Inhaber des Tier-, Freizeit- und Urzeitparkes Germendorf und langjährigen Bürgermeister des Oranienburger Ortsteils auf Leinwand gebannt. Das Gemälde hat die Stadt Oranienburg anlässlich des 80. Geburtstags ihres Ehrenbürgers in Auftrag gegeben. Wie das Gemälde von Professor Michael Werner Blumenthal auch ihn haben die Posins mit Pinsel und Ölfarbe festgehalten - wird es künftig im Original und Fälschung: Horst Eichholz mit Zigarette vor seinem Berliner Ebenbild. Oranienburger Schloss präsentiert. ein. „Wer von uns Zeit hat, übernimmt Stundenlange Sitzungen im Neuköllner eröffneten Kunstsalon, den der 64-Jähriden Auftrag. Wir können alle alles“, erKunstsalon waren dafür aber nicht nötig: ge mit seinen Brüdern führt, reihen sich klärt Michael Posin selbstbewusst. Meist Michael Posin hat das Abbild von Horst die Werke alter Meister und berühmter möchten die Kunden berühmte Werke Eichholz nach einem Foto erschaffen. Künstler der Moderne aneinander. Nevon Malern wie Monet oder van Gogh. „Aber ich mache keine Kopie vom Foto, ben Gemälden von Édouard Manet und Mit rund 1000 Euro schlägt ein Gemälde sondern versuche den Menschen darzuVincent van Gogh hängt Gustav Klimts – inklusive Rahmen und Materialkosten stellen“, betont der Künstler. „Der Kuss“ ebenso wie Clau„Ich mache keine – zu Buche. Auch wenn er viele Werke Seine Kenntnisse reichen, de Monets „Spaziergang Kopie vom Foto, auf den Klippen“ an der rot bereits mehrmals reproduziert hat – um von der Bildvorlage Ableicht zu malende Bilder gebe es nicht: stand zu nehmen und sich sondern versuche getünchten Wand. „2001 den Menschen „Jedes Bild braucht viel Können und der Persönlichkeit dahinter haben wir eine Ausstellung Wissen. Und Inspiration. Ein Stück Seele zu nähern. Erworben hat in unserem Kunstsalon gedarzustellen.“ muss hinein fließen“, so Michael Posin. Michael Posin sie während geben. Das Ganze wurde Michael Posin Doch auch mit eigenen Werken sind seiner künstlerischen Ausriesengroß. Seitdem sind die die Brüder erfolgreich. So, wie mit dem bildung an der Akademie der Künste in Medien an uns interessiert“, erinnert sich „Bilderkreuz“, einem aus 17 Bildertafeln Leningrad, wo auch seine beiden Brüder Michael Posin, der als Einflüsse auf sein bestehenden Gemeinschaftswerk, das studiert haben. eigenes Schaffen die Arbeiten von RembMitte der 1990er Jahre entstanden ist. Ungefähr zehn Tage benötigt er für ein randt oder Leonardo da Vinci nennt. Ein Duplikat steht im Kunstsalon. Das solches Porträt wie das von Eichholz. Und auch die Auftragslage floriert seitOriginal, ein acht Meter hohes und vierWenn sich die Nacht über Berlin ausdem. Aus zarten Bleistiftaugen schaut die einhalb Meter breites Kreuz, wurde 2004 breitet, greift Michael Posin zu Pinsel „Sixtinische Madonna“ von Raffael von von Papst Johannes Paul II. gesegnet. und Ölfarbe. Von 23 Uhr bis morgens einer knapp drei mal zwei Meter großen Das 2005 verstorbene Oberhaupt der kagegen sieben vertieft er sich dann in seiLeinwand, auf der die Brüder sorgfältig tholischen Kirche gewährte den Brüdern ne Kunst. Einmal angefangen, arbeitet ein Raster angelegt haben. Im Seehotel sogar eine Privataudienz. Ein Modell im Posin ohne Pause. Kopien und FälschunGroßräschen wird die Madonna in einiMaßstab 1 : 10 steht seitdem im Vatikan. gen sind das Spezialgebiet, in dem er und gen Monaten zu sehen sein. Dort reiht sie Das Originalkreuz hat 2007 seinen Platz seine Brüder sich einen Namen gemacht sich ein in rund 100 Kopien, die von den in einem Benediktinerkloster im polnihaben. „Bei einer Fälschung arbeiten wir Posins bereits zu sehen sind. schen Jaroslaw gefunden. Es ist ein Gemit exakt den gleichen Materialien, die Etwa 80 Aufträge gehen bei den Posins, schenk der drei berühmten Kunstmaler. für das Original verwendet wurden“, erdie alle Ende der 1980er Jahre nach www.kunstsalon-posin.de läutert Posin den Unterschied. Im 2001 Deutschland übersiedelten, jedes Jahr

foto: stadt oranienburg / bojahr

Mit einem Gemälde aus Berlin-Neukölln ehrt die Stadt Ehrenbürger Horst Eichholz


foto: AKBO

BUNTES ORANIENBURG

Mit der Demo zum 8. Mai machte der AKBO auf sich aufmerksam.

Lesungen, Theater, Musik: „Die blaue Stunde“ – seit sechs Jahren hat diese Kulturveranstaltung von Menschen mit und ohne Behinderung in Oranienburg Tradition.

Eine runde Sache Der „Arbeitskreis für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Oranienburg“ setzt auf intensivere Öffentlichkeitsarbeit

Und weil jedes Jahr mehr Zuschauer kommen, laden die Künstler mittlergibt. Um die Rechte von Menschen mit weile nicht mehr in das Bürgerzentrum, Behinderungen in der Praxis umzusetsondern bereits seit zwei Jahren in die zen, suchen die Mitglieder des AKBO Caritas-Werkstätten St. Johannesberg. immer wieder den Austausch mit Veranstaltet wird „Die blaue Stunde“ Entscheidungsträgern wie der Stadtvom 2006 gegründeten „Arbeitskreis für verwaltung oder dem Landkreis. „Bei die Belange behinderter Menschen in Großprojekten wie dem Neubau der Oranienburg“ – kurz AKBO. Bibliothek sind wir involviert“, erläutert „Die Veranstaltung zeigt, dass MenAndré Morawski. So soll sichergestellt schen mit und ohne Behinderungen werden, dass neue Gebäude den Beetwas sehr Schönes zusammen machen dürfnissen Behinderter gerecht werden. können, nämlich Kunst“, betont Uta Auch Stadtrundgänge, bei denen sie auf Gerber, Leiterin der Lebenshilfe. Seit mögliche „Fallstricke“ hinweisen, veranfünf Jahren ist die Sozialpädagogin ehstalten die Mitglieder des AKBO. „Viele renamtlich im Arbeitskreis aktiv. GeFehler entstehen aus Unwissenheit. Für meinsam mit André Morawbestimmte Barrieren kön„Wir wollen ski, der den Wohnverbund nen wir sensibilisieren“, so Annagarten leitet, vertritt Gruppen anspre- André Morawski. chen, die noch Gerber den Arbeitskreis seit Neben ihm, Uta Gerber Januar 2012 als Sprecherin. und Holger Dreher, dem nicht im AKBO „Die blaue Stunde“, sagt sie vertreten sind.“ Behindertenbeauftragten „soll Inklusivität vorstellbar der Stadt Oranienburg und Uta Gerber machen“. Denn das gleicheinzigem hauptamtlichen berechtigte Miteinander aller Menschen Mitglied, zählt der Arbeitskreis derzeit ist auch in Oranienburg ein aktuelles 12 weitere Mitglieder. Vertreter von Thema. „Rund 7000 Menschen mit BeVereinen und Organisationen, die Menhinderungen leben in unserer Stadt. Für schen mit verschiedenen Behinderungsihre Rechte und für die Umsetzung der bildern unterstützen, engagieren sich Behindertenrechtskonvention setzen dort ebenso wie Mitglieder des Bau- und sich die Mitglieder des Arbeitskreises Sozialausschusses. „Aber wir wollen ein“, erklärt Morawski. unseren Wirkungskreis erhöhen und Sie beackern unterschiedlichste TheGruppen ansprechen, die noch nicht menfelder, etwa die Barrierefreiheit in im AKBO vertreten sind“, erläutert Uta der Stadt oder das Thema bezahlbarer Gerber. Aus diesem Grund setzte der Wohnraum, von dem es Morawski zuArbeitskreis, der sich viermal im Jahr folge aktuell in der Havelstadt zu wenig trifft, 2012 auf eine verstärkte Öffent-

lichkeitsarbeit. Eine erste große Aktion war die Demonstration zum Protesttag der Menschen mit Behinderungen am 8. Mai. Mehr als 200 Menschen mit und ohne Behinderung marschierten durch die Oranienburger Innenstadt bis zum Schloss, um für ihre Rechte einzustehen und auf sich aufmerksam zu machen. Auch ein Logo und einen Flyer haben die Mitglieder entworfen. Die Macher entschieden sich für einen Kreis zum Aufklappen. „Damit wollen wir zeigen, dass wir die Sache rund machen“, sagt André Morawski. Die Mediengruppe der Lebenshilfe, ein inklusives Freizeitangebot, gestaltete das Logo. Noch mehr Menschen, da sind sich die Sprecher einig, könnten vom umfassenden know-how des Arbeitskreises profitieren. Deshalb möchten sie die Oranienburger dazu ermutigen, den AKBO als Ansprechpartner zu nutzen. „Für die Belange der Menschen Gehör zu haben und diese weiterzuleiten, ist eine unserer Aufgaben“, so André Morawski. Weil der Arbeitskreis seinen Schwerpunkt in der Koordinierung und im Aufbau eines Netzwerkes hat, bieten die Mitglieder keine Einzelberatung an. „Aber wir vermitteln gerne an die richtigen Stellen weiter“, betont Uta Gerber.

i Holger Dreher, Behindertenbeauf-

tragter der Stadt Oranienburg, ist unter 03301/600 6013 oder über dreher@oranienburg.de erreichbar.

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„Zu Weihnachten wünsche ich mir Gesu ndheit, Glück und Wohlstan d.“

UMFRAGE / STECKBRIEF „Wir wünschen uns eigentlich nichts außer Gesundheit, denn wir haben schon alles. In unserem Alter braucht man keine Geschenke mehr.“

Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?

„Ich wünsche mir, dass alles so bleibt, wie es ist und noch besser wird.“

„Ich wünsche mir Gutscheine für einen Buchladen, damit ich mir den nächsten Teil von „Warrior Cats“ kaufen kann.“

foto: h. siepmann / pixelio.de

steckbrief

foto: frank liebke

„Wir wünschen uns in die diesem Jahr zu Weihnachten nur eine gute Zeit mit der Familie, und insbesondere, dass unsere Tochter eine tolle Zeit hat.“

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„Ich wünsche mir zu Weihnachten etwas mehr Frieden auf der Erde, dass niemand hungern und frieren muss.“

„Eigentlich wünsche ich mir gar nichts. Und ich be bekomme sowieie so jedes Jahr das gleiche unnütze Zeug wie Socken, Pullover und Schals.“

„Ich würde mich über ein f Korsett, Dessous oder Strumpfhosen freuen. Oder über ein gemeinsames Wochenende mit meinem Freund oder mit meiner besten Freundin.“

„Ich wünsche hten, mir zu Weihnac ner viel Zeit mit mei en zu Familie verbring können.“

chtsge„Mein Weihnachtsge schenk habe ich schon: Ich habe mir ein WiiBoard gekauft. Damit mache ich Sport vor dem Fernseher. Man glaubt gar nicht, wie sehr man dabei ins Schwitzen kommt.“

„Ich wünsche mir, dass ich schnell einen neuen Job finde, der mir Spaß macht und nicht so weit weg von zuhause ist.“

Olaf Kölle Betreiber der „Alten Nussbrennerei“ Oh es riecht gut, oh es riecht fein: Mit gebrannten Mandeln, Haselnüssen, Erdnüssen, Walnüssen, mia, CashewMacada Coconutships, kernen, Sonnenblumenkernen und Kürbiskernen wird Olaf Kölle die Oranienburger auch auf dem diesjährigen Weihnachtsgans-AugusteMarkt verwöhnen. Seine Nussbrennerei betreibt der gebürtige Nauener seit 1998. Die ersten Mandeln brannte er noch mühevoll per Armkraft im Kupferkessel. Heute erledigt das eine Maschine. Die Rezepte hat sich der 43-Jährige gemeinsam mit seiner Frau ausgedacht.

Was wollten Sie als Kind werden? Schauspieler. Haben Sie Vorbilder? Gojko Mitic. Was bedeutet für Sie Glück? Gesundheit und Familie. Was macht Ihnen Angst? Der Klimawandel. Worüber können Sie lachen? Über meinen Hund.

Auf was sind Sie besonders stolz? Auf meine Frau Katrin und meine Tochter Jessica. Welche Musik hören sie gerne? Ostrock. Welche Nuss essen Sie am liebsten? Die Erdnuss. Ich habe eine Schwäche für ... ... guten Wein. Es gibt nichts Schlimmeres als ... ... zu spät kommen. Es gibt nichts Schöneres als ... ... Herbst und Frühling. Treiben Sie Sport? Ja, Tischtennis und Judo. Mein Lieblingspolitiker ist ... ... Michail Gorbatschow. Wo wären Sie jetzt gerne, wenn nicht hier? Auf Usedom zum Radfahren. Wen würden sie gerne treffen und warum? Timo Boll, er ist ein großer Tischtennisspieler.

Bei welcher Fernsehsendung bleiben Sie dran? Bei „Voice of Germany“. Ihr Lieblingsbuch? „Die Firma“. Der letzte Kinofilm, den Sie gesehen haben? „Rapunzel“ mit meiner Tochter. Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen? Nach Australien reisen. Wem würden sie gerne einmal die Meinung sagen? Es sind zu viele ... Ihr Lebensmotto? Man lebt nicht um zu arbeiten, sondern man arbeitet um zu leben. Die Oranienburger sind ... ... wie eine große Familie. Was wünschen Sie sich für Oranienburg? Viele Arbeitsplätze. Wenn Sie könnten, was würden Sie an Oranienburg ändern? Ich würde in der Innenstadt eine Fußgängerzone einrichten.

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VERANSTALTUNGSTIPPS FÜR ORANIENBURG

Das Programm in Schlosspark und Orangerie tickethotline: (03301) 600 8111  

 www.oranienburg-erleben.de

orangerie | so., 2.12. | 15 uhr

Sabine Brand: Christmas Special Die Oranienburger Sängerin Sabine Brand gibt in der Orangerie ein weihnachtliches Konzert. Unterstützung bekommt sie dabei von befreundeten Künstlern. orangerie | mo., 3.12. | 11 und 15 uhr

Ritter Rosts rockige Weihnacht Burgfräulein Bö putzt und Ritter Rost will tatsächlich dabei helfen. Koks der Feuerdrache zerbricht sich den Kopf über passende Weihnachtsgeschenke und die drei backen köstliche Zinnsterne. Das kann nur eines bedeuten - es ist Weihnachtszeit auf der Eisernen Burg. Die Ritter Rost Band macht ihrem Namen alle Ehre und lässt es so richtig krachen. Mit den beliebtesten Songs aus allen Ritter Rost Geschichten und herrlich scheppernden Weihnachtsliedern laden sie die kleinen und großen Ritter Rost Fans zu einer rockigen, fröhlichen und besinnlichen Weihnachtsfeier.

[Bitte auf abweichende Angaben achten]

[Tickets hier online über Tixoo.com buchbar]

gans Auguste“ – am Freitag gleich dreimal (14, 16 und 18 Uhr) in einer 45-minütigen Aufführung des Puppentheaters „Bumbalo“ und am Samstag um 14 Uhr Unterhaltung mit dem Musiktheater „Rumpelstil“. Und die Weihnachtsgans Auguste wird höchstpersönlich und quicklebendig zugegen sein. Das komplette Programm finden Sie unter www.oranienburg.de. orangerie | sa., 8.12. | 16 uhr

Die Operette vom gestiefelten Kater Das Märchen greift die Ungerechtigkeit einer typischen Erbsituation auf. Nach dem Tode eines Müllers fällt an den ältesten Sohn die Mühle, an den zweiten ein Esel und an den dritten ein scheinbar völlig wertloser Kater. Der aber kann sprechen und erweist sich als äußerst cleverer und hilfreicher Weggefährte. Die Operettenfreunde Berlin bringen das Grimm’sche Märchen als Kinderoper auf die Bühne. Veranstalter ist die KaMü - Gesellschaft für Künstlervermittlung und Entwicklung künstlerischer Produktionen. Kontakt über Karin Müller, Tel.: 030 20165968 oder E-Mail: operettenfreunde@aol.com.

Weihnachtsgans-Auguste-Markt Zum vierten Mal lädt Weihnachtsgans Auguste auf den nach ihr benannenten Oranienburger Weihnachtsmarkt. Händler und Schausteller versammeln sich am zweiten Adventswochenende auf dem Schlossplatz vor der prachtvollen Kulisse des Oranienburger Barockschlosses. Zu den festen Programmpunkten gehören Theateraufführungen von Friedrich Wolfs Märchen „Die Weihnachts-

orangerie | so., 16.12. | 15 uhr

„Weihnachten, wie es früher war“ Seit Anfang der 90erJahre gehören Marion und Wolfgang Thomasius zu den Stars des volkstümlichen Schlagers. Hier werden sie weihnachtliche Stimmung mit volkstümlichen Liedern verbreiten. orangerie | fr., 28.12. | 19 uhr

Festival der Travestie orangerie | do., 13.12. | 19:30 uhr

Erna, der Baum nadelt schlossplatz | fr., 7.12. bis so., 9.12. | 12 bis 20 uhr

Zweierbeziehung vor: Sie bleiben verheiratet, dürfen aber ihrem Wunsch nach ständig wechselnden Partnern und Liebesbeziehungen hemmungslos nachgehen. Unter der Regie von Andreas Lüder spielen Andrea Brose und Lars Wild.

Die Wilde Bühne Weimar ist in Oranienburg zu Gast und hat ein heiteres kabarettistisches Weihnachtsprogramm mit Geschichten, Gedichten und Szenen um die Weihnachtszeit mit Texten von Ottokar Domma, Wilhelm Busch, Erich Kästner u.a. im Gepäck. orangerie | sa., 15.12. | 19:30 uhr

Sie möchten Nana Mouskouri, Mireille Matthieu, Tina Turner, Heino, Milva, Zarah Leander, Marlene Dietrich und viele andere Stars mal ganz anders erleben? Die Red Shoe Boys machen es möglich! Die Berliner Künstler Thomas Schwabe und Peter Kohn bieten mit ihrer farbenprächtigen Bühnenshow einen bunten Mix aus Gesang, Tanz, Verwandlung und Moderation. Wer Travestie liebt, sollte diese Show nicht versäumen!

„Offene Zweierbeziehung“ Dario Fos Erfolgsstück handelt von der scheinbaren Unvereinbarkeit der männlichen und weiblichen Natur. Ein Mann, dessen Ehe-Alltag ihm zur Routine zu verkommen scheint, schlägt seiner Frau eine offene

orangerie | mo., 31.12. 15 und 18:30 uhr

Durch das Land der Operette Die Berliner Operettenbühne lädt zur großen Silvestergala in die Orangerie! Karten kosten 28, ermäßigt 26 Euro.

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VERANSTALTUNGSTIPPS FÜR ORANIENBURG

A L L E V E R A N S TA LT U N G E N M I T E I N E M

Lebens und berichtet mit rauem Charme und verführerischem Umgangston vom Abflauen der hormonellen Programmierbarkeit. Sie erzählt von alten Müttern, die ihr allererstes Kind mit ihrem allerletzten Ei bekommen und Männern, die mit zunehmendem körperlichen Verfall von ihrem nahenden Ende sprechen. orangerie | so., 17.2. | 17 uhr

„Gasparone“ In Syrakus auf Sizilien spielt die Operette von Carl Millöcker um den mysteriösen Räuberhauptmann Gasparone. In drei Akten werden die Musiker und Sänger der Operettenbühne Berlin ihr Publikum in die Irrungen und Wirrungen auf der italienischen Insel entführen. orangerie | fr., 22.2. | 19.30 uhr orangerie | so., 6.1. | 15 und 18 uhr

„Lass dich erinnern“

Neujahrskonzert mit der »Schlossmusik« Genießen Sie mit den Oranienburger

Nach fast 20 Jahren, haben sich Gisela Steineckert und Dirk Michaelis wieder getroffen – und eine sehr erfolgreiche gemeinsame Bühnenarbeit gestartet. Steineckert liest und besticht dabei mit ihrer offenen Art. Michaelis singt und gestaltet unplugged an Klavier und Gitarre wunderschöne Balladen und Liebeslieder. Ein Abend, der begeistert, weil das Wechselspiel der beiden Künstler unterhaltsam und berührend ist.

Schloßmusikern um Ronny Heinrich die schönsten Wiener Walzer von Johann Strauß und lassen Sie sich von beliebten Operetten- und Musicalmelodien verzaubern.

orangerie | fr., 25.1. | 19:30 uhr

orangerie | sa., 26.1. | 17 uhr

„Tugend ist aller Laster Anfang“

Von Neid und Eifersucht Die Künstler der Operettenbühne Berlin geben bei ihrem Neujahrskonzert Melodien aus Oper und Operette zum besten. Ihr Thema: „Neid, Eifersicht und andere Herzlichkeiten“.

orangerie | sa., 23.2. | 19.30 uhr

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Wie war das mit dem willigen Geist und dem schwachen Fleisch? Seit Jahrtausenden geben uns Religionen und Philosophen Regelwerke zum tugendhaften Leben an die Hand – gleich morgen fangen wir damit an! Es war lediglich eine Frage der Zeit, dass sich Michael Ranz und Edgar May mit ihrem Stück „Nackig - Tugend ist aller Laster Anfang“ der Themen Sünden, Tugenden und gute Vorsätze annehmen.

orangerie | so., 3.2. | 15 uhr

„Oneway Moskwa“

Eine kleine Nachtmusik

Ein literarisches Konzert gelesen von Walter Plathe mit Alina Kabanova (Klavier) und Fjodor Elesin (Violoncello). Mit Kompositionen von Jean Louis Duport, Peter Tschaikowski, David Popper, Sergei Rachmanninow, Dmitri Schostakowitsch, Claude Debussy und Rodion Schtschedrin.

Die Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin spielt Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“. Die Staatskapelle Berlin gehört nicht nur zu den weltweit besten Orchestern, sie ist zugleich auch eines der traditionsreichsten. 1997 wurde die Orchesterakademie ins Leben gerufen und mir ihr eine jahrhundertealte Tradition wieder erweckt: die direkte Weitergabe von Spieltechniken und Klangvorstellungen der erfahrenen Musiker an junge Kollegen. orangerie | fr., 15.2. | 19:30 uhr

„Alles außer Sex“ Frech und frivol: In ihrer Comedy-Show plaudert Tatjana Meissner über die absurden psychischen Unsicherheiten bei Männern und Frauen in der Mitte des Lebens. Sie besingt Hitzewallungen und Männerleid, sinniert über den Sinn des


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VERANSTALTUNGSTIPPS FÜR ORANIENBURG

Weitere Highlights in Oranienburg eltern-kind-treff | di., 4.12. | 17.30 uhr

Hilfe bei Partnerschaftsproblemen Peter Dietrich, Referent des Instituts für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung (IFK) an der Universität Potsdam, hält einen Vortrag zum Thema „Gestern hatten wir uns schon wieder ganz schön in den Haaren - Partnerschaftsprobleme und ihre Folgen für die Kinder“. Kinder von interessierten Eltern können während des Vortrags im Eltern-Kind-Treff betreut werden. l.-h.-gymnasium | sa., 8.12. | 16 uhr

Konzert der Kreismusikschule Die Kreismusikschule Oberhavel veranstaltet in der Mehrzweckhalle des Louise-Henriette Gymnasiums ein besinnliches Konzert. Karten kosten 4 Euro und sind an der Abendkasse oder im Vorverkauf in der Kreismusikschule,Waldstraße 38, Montag und Donnerstag von 10 - 15.30 Uhr und Dienstag von 10 - 17.30 Uhr. erhältlich. Der Einlass beginnt um 15.30 Uhr.

Leitung von Ronny Heinrich spielt weihnachtlich auf – zum ersten Mal am zweiten und nicht wie sonst am ersten Adventswochenende. Das Konzert findet in der Nicolaikirche, Havelstraße 28, statt. kinderbibliothek | fr, 14.12. | 9 und 10.30 uhr

Das Märchen von Dornröschen Die Puppenspieler Antje und Karl Johann König vom Hermannshoftheater aus Wümme sind wiederholt zu Gast in der Kinderbibliothek mit ihrer Schlosskulisse und den wunderschönen Spielfiguren. Für Kinder ab 5 Jahre und Erwachsene. Weitere Infos finden Sie unter www.hermannshoftheater.de oder in der Bibliothek, Bernauer Str. 18 a, sowie unter Telefon: 03301/202250 eltern-kind-treff | sa., 15.12. | 14 uhr

Weihnachtskarten gestalten Lieber selbst gemacht: Mit verschiedenen Materialien können die Teilnehmer der eigenen Kreativität freien Lauf lassen und Weihnachtskarten ganz individuell gestalten.

f.-wolf-gedenkstätte | so., 9.12. | 15 Uhr

nicolaikirche | sa., 15.12. | 15 uhr

Annekathrin Bürger liest

Weihnachtskonzert

Schauspielerin Annekathrin Bürger liest aus ihrem gemeinsam mit Kerstin Decker geschriebenen Buch „Der Rest, der bleibt - Erinnerungen an ein unvollkommenes Leben“. Darin zeichnet sie ein authentisches und sehr persönliches Bild einer starken Frau, die nie ihre Bodenhaftung verloren hat. Anschließend folgt ein Gespräch.

Wie jedes Jahr veranstaltet das Seniorenbüro Landkreis Oberhavel e.V. ein vorweihnachtliches Konzert in der Oranienburger Nicolaikirche. Dabei sind in diesem Jahr der Chor „Viva la musica“ Oranienburg, das Jugendkammerorchester der Kreismusikschule Oberhavel sowie das Blasorchester Hennigsdorf. Die musikalische Leitung hat Helga Stache, Gerhard Semper moderiert. Einlass ist ab 14.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

stadtbibliothek | mi., 19.12. | 9 Uhr

Tina Kemnitz stellt tolle Bücher vor Damit aus kleinen Lesemuffeln große Leseratten werden, veranstaltet der Verein „Tolles Buch“ außergewöhnliche Lesungen für Kinder und Jugendliche. Autorin Tina Kemnitz besucht dazu die Stadtbibliothek, im Gepäck hat sie tolle Kinder- und Jugendbücher. nicolaikirche | so., 9.12. | 15 uhr

Die Schloßmusiker spielen Die beliebte Schloßmusik unter der

siol-keramik | so., 16.12. | 13 uhr

Adventsausstellung Auf dem Hof und in der Remise präsentiert Keramikerin Verena Siol Keramik, Kunst und Handwerk. Im Weihnachts-Salon im Haus erwartet die Gäste eine Ausstellung, unter anderem mit Arbeiten von Henny Krasemann (Atelier MalLust). Für eine weihnachtliche Bewirtung und Wein ist ebenfalls gesorgt.

gedenkstätte | so., 16.12. | 14 uhr

Verbrechen an Sinti und Roma Im KZ Sachsenhausen waren mehr als 1.000 Sinti und Roma inhaftiert. An ihnen führten „Rasseforscher“ Untersuchungen im einstigen Krankenrevier durch. Referentin der öffentlichen Führung ist Dr. Astrid Ley, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen und Kuratorin der Ausstellung „Medizin und Verbrechen im KZ Sachsenhausen 1936-1945“ Treffpunkt: Besucherinormationszentrum, die Teilnahme kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. eltern-kind-treff | mo., 17.12. | 10 uhr

Weihnachtsfrühstück Die Schwangerenberatung des DRK lädt zum Weihnachtsfrühstück. Für das leibliche Wohl der Mamas, Papas und Babys wird gesorgt. Die Bäckerei Grünlers, langjähriger Sponsor der Beratunggstelle, liefert die Brötchen. Außerdem warten kleine Überraschungen auf Kinder und Eltern. Sogar der Weihnachtsmann schaut vorbei! Das Frühstück findet von 10 bis 12 Uhr in den Räumen des „Nests“ im Eltern-Kind-Treff, Kitzbühelerstr. 1a statt. Weitere Infos, auch zu weiteren Veranstaltungen wie dem Kugelklub, gibt es auch auf www.haus-am-speicher.de. Um Anmeldung unter schwangerenberatung@drk-oranienburg.de oder unter Telefon 03301/20 19 45 wird gebeten. turm | fr., 21.12. | 20 uhr

Schwitzen vor‘m Kamin Eine Auszeit für Körper und Seele: Jeden 3. Freitag im Monat findet in unserer Saunalandschaft der Kaminabend von 20 Uhr bis 24 Uhr statt. Die Saunameister erwarten ihre Gäste mit besonderen Aufgüssen. Die Gäste können außerdem die Gerichte aus der speziell für diesen Abend zusammengestellten Kaminabendkarte genießen. Der Eintritt kostet 19 Euro zuzüglich Gastronomie.

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QUIZ

Das Bilderrätsel 1. die aufgabe Diese Nymphe hat sich in einen Lorbeerbaum verwandelt. Verraten Sie uns, um welche mythologische Figur es sich auf diesem Bild handelt und wo sie in Oranienburg zu finden ist. Senden Sie Ihre Antwort an: Stadt Oranienburg – Oranienburger Stadtmagazin – Schloßplatz 1 16515 Oranienburg stadtmagazin@oranienburg.de (03301) 600-99-6014 (Fax) Einsendeschluss ist der 26. Januar 2013. Mitarbeiter der Stadtverwaltung und städtischer Gesellschaften sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

2. der lohn Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir dreimal je einen hochwertigen Stadtwerke-Kalender für 2013.. Bereits zum 7. Mal erscheint „Oranienburger Stadtansichten“. Ein Gespräch zwischen Stefan Wiesjahn, dem Marketing-Leiter der Stadtwerke, und Fotograf Frank Liebke gab einst den Anstoß. Der Panoramakalender erscheint er in einer Auflage von 1000 Stück. Zudem kooperieren die Stadtwerke mit den Händlern vor Ort. Gewerbetreibende, die mindestens 50 Exemplare abnehmen, werden auf dem 13. Kalenderblatt vorgestellt. Zu kaufen gibt es den Kalender im Kundencenter der Stadtwerke, bei Bäcker Plentz und der Tourist-Info. Unsere Gewinner können sich außerdem auf die drei Bände umfassende Heimatbuch-Reihe „Bothzowia - Oranienburg“ freuen. In „Stadt und Dörfer“, „Stadt und Kultur“ und „Stadt und Wasser“ haben Oranienburger Historiker gemeinsam mit Stadtarchivar Christian Becker viel Wissenswertes über Oranienburg zusammengetragen.

AUFLÖSUN G AU S D E R LE T ZT E N AU S GA B E Wo diese hübsche Meermaid an Land gespült wurde, wollten wir wissen. Nahezu alle Teilnehmer haben sie an der richtigen Stelle geortet: Die Nixe sitzt in der Nähe des Louise-Henriette-Stegs auf dem Gelände des Wassersportclubs „Möwe“.

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Über je ein romantisches Candle-Light-Dinner im Schlossrestaurant „Lieschen & Louise“ freuen sich: Ramona Liehr und Holger Uhle. Herzlichen Glückwunsch!


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Oranienburger Stadtmagazin (Ausgabe 10, Dezember 2012)  

Oranienburger Stadtmagazin (Ausgabe 10, Dezember 2012). Das Magazin erscheint quartalsweise und berichtet über Geschehnisse im Stadtgebiet....

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