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Foto: Natalie Glatter

25 Provinz Hennegau 7 km / 2- 3 Std

Markierung

Start, Ziel, An-, Abreise

Start/Ziel: Wanderparkplatz am Lac de Virelles ÖPNV: Anbindung eher schlecht, vom Bf. Chimay fahren Busse (Linie 109a) über Virelles (Haltestelle centre, 10 Min. Fußweg) nach Charleroi. PKW: A15/ E42 bis Charleroi, AS Heppignies auf R3 bis AS Beaumont. N 53 nach Chimay, N 99 und N 939 bis Virelles-laTour und auf der Rue du Lac zum See von Virelles (P). Tipp des Autors Die nahe Zisterzienserabtei Notre-Dame de Scourmont ist berühmt für ihr Trappistenbier. (www.chimay.com) Einkehrmöglichkeiten direkt an der Tour sind das L‘Eau Blanche in Lompret (Rue G. Joaris 27) und die Cafeteria im Aquascope (Start).

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Im Wald von Blaimont Zum See von Virelles

Das Naturreservat rund um den See von Virelle ist Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung durch den Wald von Blaimont. Die familienfreundliche Runde entführt in eine stille, einsame Naturlandschaft abseits von Lärm und Hektik. Am Ende der Tour lockt das Aquascope am See von Virelles (Naturinfozentrum mit Vogel- und Unterwasserbeobachtung, Restaurant und naturkundlicher Ausstellung) zu einem Besuch. Das nahe Chimay begeistert mit seinem historischen Ortskern und dem prachtvollen Schloss, das auch für Besucher zugänglich ist. Die Region Chimay ist vor allem bekannt für das Trappistenkloster NotreDame de Scourmont, insbesondere für die dort gebrauten Trappistenbiere – man sollte also trotz der Kürze der Wanderung unbedingt mehr Zeit für die Entdeckung der Sehenswürdigkeiten der Region einplanen. Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes Vom Parkplatz gegenüber des Naturinfozentrums am See von Virelles (S) führt ein Pfad links über eine Wiese sanft bergab, knickt dann rechts in den Wald ein und mündet am Waldrand in die Straße „Rue du Lac“, wo eine Infotafel den eigentlichen Startpunkt der Tour markiert. Die Reste einer alten Schmiede (1) weisen hier auf die historische Eisenindustrie hin, die vom 15. bis ins 19. Jh. die Region prägte. Hier führt ein Pfad schräg links im Wald bergauf, öffnet sich bald zu einem Waldweg und knickt nach etwa 500 m rechts ab. Nun geht es ohne Steigung und immer geradeaus zu einer Lichtung. Am Asphaltweg rechts halten, um nach der Überquerung einer alten Bahnstrecke am zweiten Abzweig links durch einen Hohlweg wieder in den Wald einzutauchen. Zwar geht es erst noch steigungsfrei weiter, doch beim Blick Wegescout: Natalie Glatter (Wegescouting wurde im April 2014 überprüft)

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