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Foto: Natalie Glatter

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Provinz Luxemburg 11,5 km / 4 Std

Markierung T

Durchs Tal der Feen tour um die Brauerei von Achouffe

Start, Ziel, An-, Abreise Start/Ziel: Parkplatz bei der Brauerei-Taverne. ÖPNV: nicht möglich PKW: E25/A26 bis Ausfahrt Houffalize, dann für ca. einen km auf der N30 Richtung Norden und abbiegen nach Achouffe (ausgeschildert).

Die erste Wanderung beginnt gemächlich und verbindet das liebliche und offene Feen-Tal mit dem wildromantischen Tal des Martin-Moulin-Baches. Der Rückweg führt über einen schmalen, gewundenen Pfad voller Wurzeln und Steine. Hier und da muss man sich an blanken Felsen abstützen und mit den Füßen über Felsbrocken im Wasser balancieren. An einer Stelle lässt sich ein alter Biberdamm ausmachen und auch Fischotter wurden in diesem Tal schon gesichtet. Der zweite Teil führt zunächst vom Tal auf die Höhe, von wo sich ein schöner Blick auf Achouffe bietet. Wenig später wird auch dieser Weg wild und abenteuerlich. Ein schmaler Pfad führt zu zwei Aussichtsfelsen und wieder hinab ins tief eingeschnittene Martin-MoulinTal, dem man auf dem Rückweg folgt. Krönender Abschluss ist ein Besuch in der Brauerei-Taverne von Achouffe.

Tipp des Autors

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Ein „Muss“ ist natürlich die Verkostung der Biere von Achouffe in der Taverne der Brauerei. Acht Sorten, darunter auch saisonle Biere, hält man für die Besucher bereit (www.achouffe.be). Bei schönem Wetter lohnt auch ein Bummel durchs beschauliche Houffalize. Die alte Kirche aus dem 13. Jh. ist wegen ihrer Adelsgräber einen Besuch wert.

Der erste Teil des Weges ist gut markiert und daher leicht zu finden. Vom Parkplatz (S) aus der Hauptstraße folgen und hinter der Kapelle die erste Straße rechts. An einem Teich vorbei und auf ein großes Gebäude zugehen. Ein Weg führt um das Gebäude herum und auf der anderen Seite ins Tal des Chevral-Baches, auch Feen-Tal genannt. Dem Weg entlang des Baches weiter folgen, bis nach etwa einem Kilometer zwei Brücken (1) kurz hintereinander kommen. Nach der zweiten Brücke führt ein schmaler Pfad steil einen Ginsterhang hinauf und in eine Fichtenschonung hinein. Nach kurzer Zeit lässt man den Nadelwald hinter sich und wandert über eine kahle Hochfläche, immer dem Hauptweg folgend. Bevor es auf der anderen Seite wieder bergab ins Tal des Martin-Moulin-Baches geht, muss ein Stück Nadelwald durchwandert werden. Der Abstieg über zahlreiche feuchte Wurzeln und Felsbrocken ist ausgesprochen steil und anspruchsvoll. Im Tal

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Wegescout: Eric Thomas (Wegescouting wurde im April 2014 überprüft)

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