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Foto: Natalie Glatter

1 Provinz Lüttich

10 km / 3-4 Std.

Markierung

Start, Ziel, An-, Abreise Start/Ziel: Wanderparkplatz an der Abtei, Route de ValDieu 227 ÖPNV: Bahn bis Welkenraedt, Bus 139 Welkenraedt - Aubel - Visé nach Saint-Jean-Sart Kirche (alternativer Start). PKW: Von Aachen über die A44/ A3 Richtung Lüttich. AS Verviers Richtung Aubel. Ca. 2 km vor Aubel links ab zur Abtei. Parken: Wanderparkplatz an der Abtei Tipp des Autors Das Bierbrauen wird in der Abtei Val-Dieu seit 1997 wieder nach historischem Vorbild praktiziert. Das obergärige Abteibier wird nicht pasteurisiert und ist ohne Zusätze. Im kleinen Laden „Rameau d‘Olivier“ werden neben dem hauseigenen Bier weitere Klosterprodukte und regionale Spezialitäten verkauft.

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Um die Abtei Val-Dieu Vom Tal des Teufels zum Tal Gottes

Die Abtei „Notre Dame du Val-Dieu“ im Herzen des Herver Landes ist ein Kloster des Zisterzienserordens und Ausgangspunkt für diese rund 10 km lange Wanderung, die sich aus den beiden regionalen Rundwegen „Balade de Saint-Jean-Sart” und „Balade du Chemin du Diable” zusammensetzt. Entlang der Wanderung wechseln sich Hecken, Hohlwege und Weideflächen mit kleinen Waldstücken und urigen Dörfern und Gehöften ab.Die Abtei wird 1216 von Zisterziensermönchen im Tal der Berwinne, das damals den Namen „Teufelstal” trug, gegründet. Um dem schlechten Omen entgegenzuwirken, nannten sie die Abtei und das Tal fort an Val-Dieu – das Tal Gottes. Eine Führung durch das Kloster ist auf Anfrage möglich. Sowohl die Klosterklause „CasseCroûte“ als auch das Restaurant „La Bistronomie” in der benachbarten Mühle (www.moulinduvaldieu.be) bieten die Möglichkeit zur Einkehr. Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes Vom Parkplatz (S) das Flüsschen überqueren und der Straße nach rechts folgen (blaue Raute). Hinter der Brücke geht es nach rechts bergauf zum Bauernhof Fort Pays, von dort weiter in einen Hohlweg. Bald lichten sich die Bäume und geben einen herrlichen Blick über das Herver Land frei. Auf der Höhe geht es rechts ab weiter, hinter dem ersten Gehöft dann wieder rechts und an einem Gatter über die Wiese zum Aussichtspunkt an der alten Bunkeranlage Knuppelstock (1). Zurück auf dem Pfad führt der Weg zunächst rechts ab, nach ca. 50m zweigt links ein versteckter Wiesenweg ab, der hinter einem alten Gatter zurück zur Straße führt. Dort rechts halten und an der nächsten Kreuzung durch das Gatter geradeaus über eine Weide bergab Wegescout: Natalie Glatter (Wegescouting erfolgte im April 2014)

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