Page 1

OPTIVIEW

01 18

P E R I O D I S C H E S FA C H J O U R N A L D E R O P T I P H A R M . E R S C H E I N T V I E R M A L J Ä H R L I C H

Reizdarmsyndrom: Wenn der Darm schmerzhaft «brennt» Ab Seite 3

Waagen in medizinischen Einrichtungen

Therapiestuhl ZeroG-Comfort

Vitamin D Sichere Monatsdosis

Die Frage ist, ob Personenwaagen in Arztpraxen geeicht sein müssen. Gemäss Medizinprodukteverordnung müssen diese Waagen die Eichklasse III haben, d.h. sie sind bei der Auslieferung geeicht. Seite 9

Profitieren Sie vom Topangebot der opti pharm für dieses neue Qualitätsprodukt von Novak M. Mehr dazu erfahren Sie auf: Seite 16

Vitamin D mit einem monatlichen Bolus statt täglichen Tropfen zu supplementieren, kann für viele Vorteilhaft sein. ab Seite 12


EDITORIAL

2

Liebe Leserin Lieber Leser Auch wenn der Mensch sich mit Veränderungen gemeinhin schwer tut, sind diese ja nicht per se schlecht. Ohne Veränderung kein Fortschritt, keine Erneuerung, keine neuen Perspektiven und in letzter Konsequenz wohl einfach Stillstand. Natürlich möchte man festhalten, was gut und angenehm ist und was sich bewährt hat. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, solange man offen bleibt für Neues oder Ungewohntes. Neues gibt es auch in dieser opti view wieder zu entdecken – freuen Sie sich auf verbesserte Blutdruckmessgeräte von BOSO oder den Therapiestuhl von Novak M mit der innovativen «Zero-Gravity-Position» – bei der der Patient auch bei längeren Sitzungen ein Höchstmass an Bequemlichkeit erfährt. Neueste Erkenntnisse bei der Therapie des Reizdarmsyndroms oder das Gespräch mit der Vitamin-D-Forscherin und Altersmedizinerin Prof. Dr. med. Heike A. Bischoff-Ferrari sind weitere Themen.

Nicole Schädler, opti pharm ag

Börse Zu verkaufen US-Gerät GE Logiq 400 Farbdoppler, 3 Sonden (vag, lin, curved). Toshiba Tosbee, 3 Sonden. Paketpreis CHF 5000.-, GE: CHF 4000.-, Tosbee CHF 2000.-. Transport

Wir befinden uns ja mitten im Übergang vom Spätwinter zum Vorfrühling – ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und viel Freude an dieser meterologischen «Veränderung».

kann organisiert werden. Interessenten melden sich direkt bei: drknoeppel@hin.ch

Herzlichst, Nicole Schädler

Impressum Grafik/Layout: Christoph Habegger Redaktion: Nicole Schädler, Christoph Habegger, Jürg Furer opti pharm ag Thunstrasse 56, 3110 Münsingen Tel. 031 720 14 14, Fax 031 720 14 15 Medical 031 889 16 16 E-Mail: info@optipharm.ch, www.optipharm.ch


GESUNDHEIT

Reizdarmsyndrom Wenn der Darm schmerzhaft „brennt“ ... FACHINFORMATION


4

Ein ReizdarmSyndrom (RDS; Irritable Bowel Syndrom (IBS)) liegt vor, wenn folgende 3 Punkte erfüllt sind:  Es bestehen chronische, d.h. länger als 3 Monate andauernde Beschwerden (z.B. Bauchschmerzen, Blähungen, Obstipation, Diarrhoe), die von Patient und Arzt auf den Darm bezogen werden und in der Regel mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen.  Die Beschwerden sollen begründen, dass der Patient deswegen Hilfe sucht und/oder sich sorgt und so stark sein, dass die Lebensqualität hierdurch relevant beeinträchtigt wird.  Voraussetzung ist, dass organische Erkrankungen, welche ebenfalls für diese Symptome verantwortlich sein könnten, vor der Diagnosestellung «Reizdarmsyndrom» ausgeschlossen werden (siehe Differenzialdiagnosen)

Für die Diagnosestellung sollen grundsätzlich 2 Komponenten erfüllt sein:  Anamnese, Art und Ausmaß der Beschwerden sind mit einem Reizdarm- syndrom vereinbar.  Die «Sicherung» des Reizdarmsyndroms erfordert den – symptomabhängig gezielten – Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen (insbesondere bei Vorliegen von Alarmsymptomen wie z.B. Gewichtsverlust, Blut im Stuhl etc.)


5

Therapie des Reizdarm-Syndroms Probiotika für alle Ausprägungen empfohlen Diagnosesicherung Ärztliche Führung: Aufklärung, Therapiekonzept Blähungen

Schmerzen • • • •

Spasmolytika Probiotika* Phytotherapeutika lösliche Ballaststoffe (Flohsamen) • ggf. Antidepressiva • ggf. top. Antibiotika

Obstipation • • • • • • • • • •

PEG-Elektrolyt-Lösung Probiotika* Ballaststoffe konventionelle Laxanzien Prucaloprid Phytotherapeutika Spasmolytika ggf. SSRI Bewegung (Einzelfälle Lubiproston)

Allgemeinmaßnahmen + medikamentöse Therapie*: • symptomorientiert • probiotisch • je nach SymptomKonstellation gegebenfalls kombiniert

Abbildung 2: Medikamentöse Therapie des Reizdarmsyndroms *Die Auswahl der Probiotika erfolgt nach der Symptomatik.

• • • • • • •

Probiotika* top. Antibiotika Simeticon Phytotherapeutika Ernährung Bewegung Stuhlregulierung

Diarrhö • • • • • • • • •

Loperamid Probiotika* Cholestyramin top. Antibiotika Ballaststoffe Phytotherapeutika Spasmolytika 5-HT3-RA (trizyklische Antidepressiva)


6

Allgemeine Prinzipien der Behandlung des Reizdarm-Syndroms  Vermittlung eines für den Patienten verständlichen Behandlungskonzepts (Ausschluss möglicher bedrohlicher Differenzialdiagnosen, gezielte Eruierung und Berücksichtigung individueller Triggerfaktoren, vertrauensvolle Arzt-Patient-Beziehung).

 Gezielte, symptomorientierte Therapie (vgl. Abbildung 2): Für die Behandlung des RDS gibt es aufgrund der Heterogenität der Krankheit keine Standard-therapie. Daher hat jede Therapie zunächst probatorischen Charakter. Medikamentöse Therapieversuche ohne Ansprechen sollten nach spätestens 3 Monaten abgebrochen werden.  Therapieerfolg misst sich an Symptombesserung und Verträglichkeit; bei unzureichendem Ansprechen kann es notwendig sein, sukzessiv unterschiedli-che Medikamente einzusetzen.

Ergänzende Therapieempfehlungen (Auszug)  Information des Patienten über den Zusammenhang zwischen Stress bzw. Emotionen und körperlicher Symptomatik. Mögliche bedrohliche Differen-zialdiagnosen sollen für den Patienten nachvollziehbar ausgeschlossen werden.  Beeinflussung der Symptome durch Änderung des Lebensstils (z.B. Ernährung, Verhalten). Diese sollten auf Beobachtung individueller Trigger der Symptoma-tik (z.B. Stress, bestimmte Nahrungsmittel etc.) basieren.  Die gezielte Erhebung psychische Einflussfaktoren (z.B. Stressfaktoren) und deren Beseitigung bzw. Minimierung kann den Behandlungserfolg günstig beeinflussen.


7

Wichtige Differenzialdiagnosen des RDS (Auszug): RDS-Leitsymptom

Wichtige Differenzialdiagnosen* (u.a.)

Diarrhoe

infektiöse Kolitis (z.B. pathogene Keime, Parasiten, Pilze, Viren) Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Zöliakie, bakterielle Fehlbesiedelung des Dünndarms (Small Intestinal Bacterial Overgrowth, SIBO), kolorektales Karzinom

Schmerz

Morbus Crohn, Ulkus-Krankheit, gastrointestinale Tumoren, Ovarialtumoren

Obstipation

Medikamentennebenwirkung, kolorektales Karzinom, chronische Divertikelkrankheit, funktionelle oder strukturelle Stuhlentleerungsstörung

Blähungen

bakterielle Fehlbesiedelung, Kohlenhydratmalabsorption (z.B. symptomatische Laktose- und/oder Fruktosemalabsorption)

* Die Auflistung wichtiger Differenzialdiagnosen dient nur zur Orientierung und ist nicht vollständig.

Diagnoseschema bei Verdacht auf RDS Beschwerden führen zum Arzt Anamnese + Klinische Untersuchung Diarrhö

Labor, Oberbauchsonografie, Gyn

Organische Hinweise? ja

KEIN RDS!

nein

nein

ja

Umfassende Diagnostik

* Aber: dann Diagnose „RDS“ noch nicht gesichert

Weiteres Vorgehen anhand individueller Kriterien: Symtome: Art, Schwere, Dauer, Progredienz Patient: Alter, Persönlichkeit, Besorgnisgrad Probatorische Therapie* (befristet!)

Diagnosesicherung mittels gezielter weiterführender Diagnostik

Abbildung 1: Schema zum diagnostischen Vorgehen beim Verdacht auf ein RDS (Erstdiagnostik).


8

Mepha-Generika – für fast jedes Original eine Alternative.

4016

www.mepha.ch

Fragen Sie nach günstigen Mepha-Generika.

Die mit dem Regenbogen

Substitution_210x297+3_dfi_Frauen_4016.indd 1

13.02.17 09:25


9

Waagen in medizinischen Einrichtungen: Eine oft gestellte Frage ist, ob Personenwaagen in Arztpraxen denn nun geeicht sein müssen, oder nicht. Gemäss Medizinprodukteverordnung (MepV) müssen diese Waagen die Eichklasse III haben, d.h. sie sind bei der Auslieferung geeicht. Eine Nacheichung nach einer bestimmten Zeit ist bisher jedoch nicht zwingend vorgeschrieben. Wie sich schon öfters gezeigt hat, kommen Gesetze und Verordnungen, welche in der EU eingeführt werden, über kurz oder lang meist auch in der Schweiz zur Anwendung. An dieser Stelle deshalb etwas ausführlichere Informationen zu gesetzlichen Vorschriften in Zusammenhang mit medizinischen Personenwaagen, welche in unserem nördlichen Nachbarland bereits in Kraft sind.

Bussen bei Verstoss gegen Eich- und Anzeigepflicht Der Gesetzgeber in Deutschland schreibt ganz klar vor, dass medizinische Personenwaagen, die zu diagnostischen, therapeutischen oder insgesamt heilkundlichen Zwecken genutzt werden, geeicht sein müssen. Darüber hinaus muss die Neuanschaffung einer geeichten Waage gemeldet werden. Welche Angaben dabei über die Waage gemacht werden müssen, entnehmen Sie der nebenstehenden Infografik auf Seite 10. Unter medizinischen Personenwaagen werden Waagen verstanden, die zur Bestimmung des Körpergewichtes im Bereich der Heilkunde verwendet werden. Diese Personenwaagen der Eichklasse 3 (III) unterliegen der europäischen Richtlinie 90/384/EWG, die zuerst durch die Richtlinie 2009/23/EG und dann mit Richtlinie 2014/31/EU abgelöst wurde. Unter Eichung versteht man die Prüfung eines Messgerätes auf die Einhaltung der Bauvorschriften und die Prüfung seiner richtigen Anzeige innerhalb der Eichfehlergrenzen. Um ein Messgerät eichen zu können, muss seine Bauart zuerst zugelassen sein.

Eichfähige oder nicht-eichfähige medizinische Waage? Entscheidend ist, ob die Waage zur medizinischen Behandlung oder auch nur Diagnose eingesetzt wird (wie beim Arzt oder Krankenhaus). Aber auch in einem Gesundheitsamt besteht Eichpflicht, da hier medizinische Personenwaagen verwendet werden, um mögliche Krankheiten zu verhindern oder zu lindern. Daher sollte im Krankenhaus und beim Arzt ausschliesslich eichfähige bzw. geeichte medizinische Waagen eingesetzt werden. Im Altersheim ist dies dann erforderlich, wenn die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllt sind (also etwa Diagnose). Für Hebammen sind zwar keine eichrechtlichen Regelungen vorgegeben, um geeichte Babywaagen einzusetzen. Jedoch empfehlen die entsprechenden Berufsverbände, dass auch Hebammen möglichst geeichte Säuglingswaagen einsetzen sollten. Nur bei geeichten Babywaagen und Säuglingswaagen wird vom Waagenhersteller garantiert, dass das angezeigte Gewicht eines Säuglings auch korrekt gemessen wird und die Waage über eine Medizinzulassung verfügt. Darüber hinaus gibt es noch Bestimmungen, ob eine medizinische Waage unbedingt eine Zulassung nach dem Medizinproduktegesetz benötigt (dies regelt u. a. die Funktionssicherheit einer Waage). So müssen geeichte medizinische Personenwaagen und Säuglingswaagen einen sehr geringen Berührungsstrom aufweisen, so dass beispielsweise Personen, die einen Herzschrittmacher tragen oder sonst gesundheitlich beeinträchtigt sind, bei Berührung einer solchen Waage keinen Schaden nehmen. Dies wird nur bei einer geeichten medizinischen Waage gewährleistet.


10

 Im Krankenhaus besteht bei allen Personenwaagen eine regelmässige Eichpflicht. Spätestens im Jahr des Ablaufs der Eichung müssen die entsprechenden Personenwaagen von einer zugelassenen Stelle nachgeeicht werden. Gleiches gilt für eine Rehaklinik oder ein Gesundheitsamt.  Ein Arzt muss ebenfalls geeichte Personenwaagen besitzen. Aber nur Babywaagen müssen hier alle vier Jahre von einer zugelassenen Stelle nachgeeicht werden (die Eichgültigkeit bei herkömmlichen Personenwaagen gilt dagegen grundsätzlich unbegrenzt). Gleiches gilt für Arbeitsmediziner.

 Im Pflegeheim oder Seniorenheim kann zwar grundsätzlich eine nicht-eichfähige Personenwaage verwendet werden (um Gewichtstendenzen der Heim-Bewohner zu ermitteln). Aber nur geeichte Personenwaagen besitzen eine Medizinzulassung, durch die gewährleistet wird, dass beispielsweise Bewohner mit Herzschrittmacher unproblematisch auf einer elektronischen Waage gewogen werden können. Geeichte Personenwaagen in Pflegeheimen und Altersheimen unterliegen aber nicht der Nacheichpflicht, da diese nicht in Verbindungen mit medizinischen Behandlungen eingesetzt werden.


11

Viele Hersteller medizinischer Personenwaagen, wie z. B. Seca, bieten Serviceleistungen rund um die Registrierung der neu erworbenen Waage und um die Nacheichung bereits vorhandener Waagen an. Dadurch kann man sichergehen, dass alle Vorschriften und Fristen auch wirklich eingehalten werden.

SECA 384 – Säuglings- und Kinderwaage (multifunktional) – Tragkraft: 20 kg Ref.Nr. 384 7017 099: Fr. 379.— exkl. MwSt.

SECA 877 – digitale Flachwaage für den täglichen Einsatz – Tragkraft: 200 kg Ref.Nr. 877 7021 094: Fr. 623.— exkl. MwSt.

INFO

Nachfolgend zwei Beispiele aus dem grossen SECA-Sortiment, welche eichfähig und deshalb MepV konform sind (Eichklasse III) zum Sonderpreis – gültig bis 31.3.2018:


VITAMIN D: SICHERE MONATSDOSIS Foto: zVg

Vitamin D mit einem monatlichen Bolus statt täglich mit Tropfen zu supplementieren, kann für viele vorteilhaft sein. Vorausgesetzt, man vermeidet Megadosen. Ein Gespräch mit der Vitamin-DForscherin und Altersmedizinerin Prof. Heike A. Bischoff-Ferrari. Text: Jürg Lendenmann

Prof. Dr. med. DrPH Heike A. Bischoff-Ferrari ist Direktorin der Klinik für Geriatrie am UniversitätsSpital Zürich und Leiterin Zentrum Alter und Mobilität, USZ und Waidspital.

Warum ist in unseren Breitengraden die Vitamin-D-Supplementation im Winterhalbjahr so wichtig? Heike Bischoff-Ferrari: Weil die Sonnenintensität nicht ausreicht, um Vitamin D ausreichend in der Haut zu produzieren. Vitamin D ist in jedem Alter wichtig, um eine gute Knochengesundheit zu gewährleisten. Es hilft aber ebenso, das Risiko für Stürze und resultierende Knochenbrüche zu vermindern, vor allem bei älteren Menschen mit Vitamin-D-Mangel. Dies geschieht vor allem auch über eine direkte Wirkung am Muskel, wo Vitamine über spezifische Rezeptoren vor allem die Unterhaltung der schnell kontrahierenden Typ-II-Muskelfasern unterstützt. Das sind jene Muskelfasern, die wir mit zunehmendem Alter verlieren, die aber wichtig sind, um schnell reagieren zu können. Dieser Wirkungsmechanismus passt sehr gut zu den Studien, die belegen, dass Vitamin D das Sturzrisiko bei älteren Menschen mit Vitamin-D-Mangel vermindert. Diese Studien zeigen auch: Mit 800 Einheiten Vitamin D am Tag könnte jeder dritte Sturz und jeder dritte Hüftbruch vermieden werden. Das ist die Evidenz, auf die sich die heutigen Empfehlungen zur Supplementation bei Menschen im Alter 65+ stützen. OTXWORLD | Nr. 135 | Januar 2017 | www.otxworld.ch

Es gibt aber auch Signale, dass eine Gabe von Vitamin-D und damit Korrektur des VitaminD-Mangels das Mortalitätsrisiko senkt. Das heisst: Vitamin D hat wahrscheinlich verschiedene positive Wirkungen auf die Gesundheit insgesamt, im Speziellen auch auf das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System. Diese zusätzlichen Wirkungen werden derzeit in der grossen DO-HEALTH Studie untersucht. Erste Ergebnisse liegen 2018 vor.

dass man diese Ergebnisse auch auf 60+-jährige Menschen beziehen kann.

Warum kann eine Monatsdosis von Vitamin D sinnvoll sein? In Spitälern, Pflegezentren, Alterszentren und für viele Menschen zu Hause ist es wertvoll, eine Supplementation monatlich und nicht täglich umsetzen zu können. Denn eine Monatsdosis vereinfacht die Durchführung dieser wichtigen präventiven Massnahme deutlich. Es gibt aber auch ökonomische Gründe: Für das Pflegeteam ist es viel weniger aufwendig, eine Monatsdosis bereitzustellen, als täglich mehrere Minuten für das Verabreichen von Tropfen aufzuwenden. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man mit einem gut verträglichen Bolus schwere VitaminD-Mangelzustände schneller und besser korrigieren kann. Denn wenn wir Vitamin D alternativ dazu täglich geben, erreichen wir einen stabilen Zielblutwert erst nach vier Halbwertszeiten, das heisst nach drei bis vier Monaten.

Vitamin D3 soll auch in viel höheren Dosierungen verabreicht werden; man liest von 100 000 bis 500 000 IE. Was sagen Sie zu solchen Megadosen? Wir hatten hohe Hoffnungen, mit den sehr hohen Boluskonzepten langfristigere und bessere Wirkungen zu erreichen, vor allem bezogen auf die Sturzprävention und den Knochenstoffwechsel. In den Studien mussten wir jedoch sehen, dass ein höherer Monatsbolus bei älteren Menschen mit Sturzrisiko eher einen Nachteil bringt. Da auch die höheren Jahresdosierungen eine Zunahme des Sturzrisikos mit sich brachten, empfehlen wir die sehr hohen Bolus-Dosierungen nicht mehr. Wir wissen heute, und dazu hat das Jahr 2016 einen relevanten Beitrag geleistet: Es gibt ein Dosis-Wirkungs-Profil von Vitamin D mit einem Zuwenig und einem Zuviel. Im Moment gilt es, in der Bevölkerung das Zuwenig zu korrigieren. Dies ist das primäre Ziel. Denn noch immer hat jeder Zweite einen Vitamin-D-Mangel. Wir sind uns international einig: Die Korrektur des Vitamin-D-Mangels ist ein wichtiges Ziel in der Knochenbruch und Sturzprävention. Eine einheitliche und sichere Empfehlung dazu sind die 800 Einheiten Vitamin D am Tag oder alternativ die 24 000 Einheiten im Monat.

Warum ist die Indikation der «Vi-De 3»Monatsdosis erst ab 70 Jahren zugelassen? Das BAG empfiehlt doch 800 IE/Tag (= 24 000 IE/Monat) schon für 60-Jährige. Der Grund liegt im «Einschlussalter 70+» unserer Studie, die die Monatsdosis untersucht hat. Wir hatten das hohe Einschlussalter gewählt, um Patienten mit einem hohen Sturzrisiko und einem hohen Risiko eines Vitamin-D-Mangels einschliessen zu können. Aber auch, um besser belegen zu können, dass die Wirkung einen Vorteil bringt. Aus meiner Sicht macht es sowohl mechanistisch wie auch physiologisch durchaus Sinn,

Vitamin D3 ist doch neu als Hormon klassifiziert. Sollte man bei solch hochaktiven Molekülen nicht vorsichtig dosieren? Wir sprechen neu vom Vitamin-D-Hormon, weil es verschiedene Organfunktionen beeinflusst und über einen eigenen Rezeptor agiert. Entsprechend ergibt es möglicherweise wie bei der Schilddrüse einen idealen therapeutischen Wert. Als optimal sehen wir heute eine Konzentration zwischen 20 und 30 ng/ml 25-Hydroxyvitamin-D im Blut an. Mit den 800 IE am Tag oder den 24 000 IE im Monat haben wir eine 97-prozentige Wahrscheinlichkeit, in diesen Bereich zu kommen.


WENN DAS SONNENLICHT NICHT AUSREICHT...

NEU

Vi-De 3® Monatsdosis 1x monatlich1)

Vi-De 3® Tropfen 1x täglich

Die innovative Vitamin D3 Supplementation für Senioren

Vitamin D3 Supplementation für Erwachsene

Vitamin D3 Öl 1x täglich Vitamin D3 Supplementation für Babies und Kleinkinder

Vi-De 3 Monatsdosis: I: Zur Prophylaxe bei erkennbarem Risiko von Vitamin D-Mangelerscheinungen bei Personen über 70 Jahre. KI: Hyperkalzämie, Sarcoidose, akute Lungentuberkulose, Pseudohypoparathyreoidismus; IA: Thiazid-Diuretika, Glukokortikoide, Herzglykoside; UW: im Rahmen von Überdosierungen; AK: D; Ausführliche Informationen finden Sie auf: swissmedicinfo.ch. 1) Bischoff-Ferrari H.A. et al. 2016, Monthly high-dose vitamin D treatment for the prevention of functional decline, JAMA Intern Med., 176 (2), 175-183. Vi-De 3 Tropfen: I: Zur Prophylaxe gegen Rachitis, gegen Rachitis bei Frühgeborenen, bei erkennbarem Risiko einer Vitamin D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörung, bei erkennbarem Risiko einer Vitamin D-Mangelerkrankung bei Malabsorption. Zur Therapie von Rachitis, von Osteomalazie, bei nachgewiesenem schwerwiegendem Vitamin D-Mangel [25(OH)D-Konzentrationen <25 nmol/l oder 10 ng/ml]. Zur Vitamin D3-Substitution in Perioden starken Wachstums, in der Schwangerschaft und Stillzeit KI: Vitamin-D-Überempfindlichkeit, Hyperkalzämie, Sarcoidose, akute Lungentuberkulose, IA: Thiazid-Diuretika, Herzglykoside, Colestyramin, UW: kommen im Rahmen von Überdosierungen vor, AK: D / SL, Ausführliche Angaben entnehmen Sie bitte: www.swissmedicinfo.ch. Vitamin D3 Wild Öl: Zus: 1 Tropfen enthält 500 I.E. (12.5 μg) Cholecalciferolum in öliger Basis (mittelkettige Triglyceride aus Kokosnuss- und Palmöl, nicht allergen). I: Prophylaxe und Therapie der Rachitis, Osteomalazie, Vitamin-D-Mangel. Dos: RachitisProphylaxe: 1 Tropfen/Tag, Rachitis-Therapie: 2-10 Tropfen, Osteomalzie: 2-10 Tropfen täglich. KI: Hypercalcämie, Hypercalciurie, kalziumhaltige Nierensteine, Sarcoidose, Pseudohypoparathyeroidismus. IA: Phenytoin und Barbiturate, Thyazid-Diuretika, Herzglykoside. UW: in Folge von Überdosierungen. VK: D. Ausführliche Angaben entnehmen Sie bitte: www.swissmedicinfo.ch.

Dr. Wild & Co. AG, 4132 Muttenz | www.wild-pharma.com


REPORT

14

Preissenkung bei Nitril-Handschuhen Untersuchungshandschuhe cosaLine Nitril Comfort, puderfrei, Gesamtlänge: 240 mm* Über die Jahre hat die Beliebtheit von Untersuchungshandschuhen aus Nitril ständig zugenommen. Ihre Strapazierfähigkeit garantiert eine sichere Anwendung, auch in anspruchsvollen und hektischen Anwendungsbereichen. Das synthetische Material bietet umfangreiche Schutzeigenschaften, sowohl gegen eine Vielzahl von Chemikalien, als auch gegen durch Blut übertragbare Krankheitserreger. Nitril bietet einen dreifach höheren Schutz vor Mikrolöchern als herkömmliche Latexhandschuhe. Nitril ist die beste Wahl für latexfreie Handschuhe. Informationen zu unterschiedlichen Handschuhmaterialien: Nitril Bei Einmalhandschuhen aus diesem Material sind keine gesundheitlichen Bedenken bekannt. Zusätzlich kann bei der Verwendung von hochwertigem Nitril ein Produkt als einfacher Chemikalienschutzhandschuh, in antistatischen Bereichen und bei benötigter erhöhter Stichresistenz eingesetzt werden.

Naturlatex Einmalhandschuhe aus Naturlatex werden aus Naturkautschuk hergestellt. Der milchige Saft enthält über 240 verschiedene Eiweisse. Diese Proteine sind oft Auslöser einer überempfindlichen Reaktion (Latexallergie). Das Verwenden von puderfreien Einmalhandschuhen verringert dieses Risiko, zusätzlich sollte der Anteil an löslichen Proteinen < 30 µg/g sein.

Vinyl Das Rohmaterial PVC (Polyvinylchlorid) ist ein spröder, starrer Werkstoff, der unter Zuhilfenahme von Weichmachern formbar gemacht wird. Viele Weichmacher stehen nach wie vor im Verdacht gesundheitsgefährdend zu sein. Achten Sie darauf, dass unbedenkliche Weichmacher in den von Ihnen genutzten Handschuhen verwendet werden. z.B. sind Weichmacher mit den Bezeichnungen DEHP (DOP), DBP oder BBP als kritisch anzusehen. *auch in einer Langversion erhältlich (290 mm)


15

Auf die Qualität kommt es an Sicherlich haben Sie schon einmal die Angaben AQL 4.0 oder AQL 1.5 auf Einmalhandschuhboxen gesehen. Was bedeutet das eigentlich? Der akzeptierte Qualitätslevel (AQL) ist ein Qualitätsindikator für die Dichtigkeit von z. B. Einmalhandschuhen. Während der Produktion hat der Hersteller im Zuge der Qualitätssicherung eine fest definierte Stückzahl laufend auf Undichtigkeiten (z. B. kleine Löcher, Risse) zu überprüfen. Durch die Angabe des AQL-Wertes auf der Verpackung gibt der Hersteller den Grad der Fertigungsqualität an.

Nicht nur im Umgang mit Chemikalien gilt: Je niedriger der AQL-Wert, desto sicherer! Das Erreichen einer hohen AQL-Qualität kann nur durch permanente aufwendige interne und externe Qualitätskontrollen erfolgen. Diese Untersuchungen müssen dokumentiert und zusätzlich durch ein unabhängiges Prüfinstitut bestätigt werden. Die ISO 2859 beschreibt die genaue Vorgehensweise, wie und in welchem Umfang die Prüfungen zu erfolgen haben. Untersuchungshandschuhe Cosaline Nitril Comfort haben einen AQL-Wert von 1.5

Fertigungsqualität AQL-Wert Umgangssprachlich Hoch 4.0 Industrieller Standard Sehr hoch 1.5 Medizinischer Standard Maximal 0.65 Höchster Standard

Nitril

Naturlatex

Vinyl

Ab sofort gelten folgende Preise:

Pharmacode Artikelbezeichnung Verpackungseinheit Preis pro VE in CHF 640 5382 640 5353 640 5347 640 5330 640 5376 640 5442 640 5413 640 5407 640 5399 640 5436

Blau, Grösse XS Blau, Grösse S Blau, Grösse M Blau, Grösse L Blau, Grösse XL Weiss, Grösse XS Weiss, Grösse S Weiss, Grösse M Weiss, Grösse L Weiss, Grösse XL

200 Stück 200 Stück 200 Stück 200 Stück 180 Stück 200 Stück 200 Stück 200 Stück 200 Stück 180 Stück

15.80 15.80 15.80 15.80 14.25 15.80 15.80 15.80 15.80 14.25


16

Therapiestuhl ZeroG-Comfort

… wo Patienten die Zeit während längeren Therapien schneller und bequemer vergeht! Die weiche Polsterung und das einfache Verstellen des Therapiestuhls ZeroG comfort bietet Patienten und medizinischem Personal viel Komfort während der Therapie. PRODUKTBESCHREIBUNG  Eindeutiger und verständlicher Handschalter zum elektrischen Verstellen der Liegefläche  Unabhängiges Einstellen von Rücken-, Sitz, Fussteil und der Liegefläche  Position Zero Gravity, die den Druck auf Körper und Gelenke vollkommen entlastet (voreingestellt)  Sitzposition zum Sitzen und Applizieren der Therapie (voreingestellt)  Vollkommen ebene Liegeposition zum Ruhen oder zur Reanimation (voreingestellt)  Trendelenburglagerung (voreingestellt)  Weiche Polsterung aus Schaumstoff der Spitzenqualität (10 cm), die dem Körper über die gesamte Liegefläche eine perfekte Unterstützung bietet und Überhitzen und Schwitzen verhindert  Durch Knopfdruck verstellbare Fussstütze, die bei Krämpfen Unterstützung und Entspannung bietet  Manuell verstellbares, 7-stufiges Kopfteil  Feste und durch Druck auf den Hebel einfach verstellbare Armstützen  Schiebegriffe und einzeln blockierbare antistatische Rollen (Ø 100 mm)  Papierrollenhalter  kleiner Grundriss des Stuhls (geringer Platzbedarf)  Tragkraft der Liegefläche 200 kg


Technische Daten

17

ZeroG comfort

ZeroG exclusive ZUBEHÖR

ZeroG luxury

LE-Z – Normschiene: CHF 290.– SIF-Z – Infusionsständer: CHF 560.– 250

250

Komfort

ZeroG exclusive

Die weiche Polsterung und die Zero Gravity Position des Therapiestuhls sorgen für einen erstklassigen Komfort für die Patienten während langen Therapien. Die Polsterung ist aus Schaumstoff der Spitzenqualität hergestellt, welcher den Körper über die gesamte Liegefläche komplett unterstützt, und verhindert, dass der Patient schwitzt oder überhitzt. Mit einem einzigen Knopfdruck auf die “Wolke” Taste des manuellen Schalters kann der Patient den Stuhl in die Zero G Lage verstellen, die während lang andauernder Therapien zusätzlich den Druck auf den Körper vermindert und die Gelenke entlastet.

ZeroG luxury

250

250

Einfach zu installieren

-30

Eine breite Palette an einfachen und intelligenten Funktionen erleichtern dem medizinischen Personal die Arbeit, denn der Patient kann den Stuhl eigenständig in die für ihn bequeme Lage positionieren. Der Patient kann mit nur einem Druck auf die Taste des manuellen Schalters den Stuhl in die Zero G-Lage oder Sitzlage stellen, oder aber eine vollkommen ebene Liegefläche einstellen. In Notfällen kann der Stuhl auch schnell in die Trendelenburglage gestellt werden. Die Fußstütze bietet dem Patienten eine Stütze und Entspannung bei Krämpfen. Die Fußstütze kann vollkommen eigenständig per Knopfdruck eingestellt werden.-30 Für noch größeres Wohlbefinden während den Therapien sorgen Armstützen, die vonbei demopti Patienten mittels jetzt Griff angepasst vondieNovak M und pharm zum werden können. Da die Armstützen äußerst stabil sind, dienen sie nicht nur der Therapie sondern auch dem Setzen und Einführungspreis von CHF 3‘300.– exkl. MwSt. Aufstehen vom Stuhl.

NEU

(statt 3‘750.–) - inkl. Lieferung bis ins Parterre

Einfache Instandhaltung und Reinigung

Aktion gültig für Bestellungen bis 31.3.2018 Ausstattungs- und Zubehörverzeichnis Farbkarte PU -30

-30

verzeichnis ZeroG exclusive

Der Therapiestuhl ZeroG nimmt wegen seines kleinen Grundrisses sehr wenig Raum in der Ambulanz ein. Die Polsteroberfläche ist einteilig glatt und deshalb besser und schneller zu reinigen. Sie ist aus dünnem, strapazierfähigem PU-Material hergestellt, beständig gegen Blut, Urin, Öle, Fette und Desinfektionsmittel und gewährleistet somit die entsprechenden Hygiene.

Farbkarte PU

ZeroG luxury

231 light sky gray

14 cm

14 cm

PU Polsterung in vier verschiedenen Farben

61 cm

61-86 cm

/

/

Liegehöhe

ZeroG comfort

ZeroG exclusive ®

ZeroG luxury

10 cm

14 cm

14 cm

231 light sky gray

Seien Sie Teil unserer Geschichte!

58 cm

131 light sky blue

61 cm

61-86 cm

verstellbare Fußstütze

Novak M d.o.o.

Novak M Swiss GmbH

Novak M Deutschland GmbH

132 sky blue Papierrollenhalter

Pod smrekami 5 SI - 1218 Komenda

Kanalstrasse 6 CH – 8953 Dietikon

Kleines Feldlein 4 DE – 74889 Sinsheim

130 dark sky blue zentral blockierbare antistatiche Rolen (Ø 100 mm)

E: info@novak-m.si T: +386 1 5620117 / 1 5620118 F: +386

E: info@novak-m.ch T: +41 71 440 18 18 F: +41 71 440 18 17

E: info@novak-m.de T: +49 7261 663 2101

einzeln blockierbare antistatische Rollen (Ø 100 mm)

www.novak-m.com

www.novak-m.ch /

www.novak-m.de

Schiebegriffe

/

131 light sky blue

132 sky blue

Normschiene

130 dark sky blue

Infusionsständer Serienmäßig

Option

Nicht lieferbar /


18

Ersatz von zwei BOSO Oberarm-Blutdruckmessgeräten: Die Blutdruckmessgeräte BOSO medicus control und BOSO medicus prestige waren noch bis Ende 2017 erhältlich. Ab sofort gibt es die Nachfolge-Geräte natürlich auch bei Ihrer opti pharm. Nicht mehr erhältlich: BOSO medicus control:

Nachfolgemodell: BOSO medicus vital: Das Gerät mit erweiterter Erkennung des Schlaganfallrisikos. Neben den gewohnten Speicher- und Auswertungsmöglichkeiten des Blutdrucks erkennt dieses Gerät, wie bei boso üblich, eventuelle Herzrhythmusstörungen (wie z.B. Extrasystolen, Vorhofflimmern etc.) – und dank neuartiger Funktion auch deren Häufigkeit. So erhalten Sie detaillierte Informationen für eine noch bessere Erkennung des Schlaganfallrisikos. Die Messung erfolgt intelligent und ohne Nachpumpen, inklusive Bewegungssensor. Alle Merkmale auf einen Blick: • Vollautomatisches Blutdruckmessgerät für die Messung am Oberarm. • Messgenauigkeit ausgezeichnet nach dem strengen Prüfprotokoll der Europäischen Hochdruckliga (ESH). • Arrhythmie-Erkennung – zeigt Herzrhythmusstörungen und deren Häufigkeit an. • Intelligente Aufpumpautomatik für eine Messung ohne Nachpumpen • Bewegungssensor verhindert falsche Messergebnisse. • Grosses Display mit 3-Werte-Anzeige. • Speicher für 60 Messwerte für Langzeitprofil. • Bewertungsskala nach WHO. • Mit Universal-Manschette für Armumfang 22 – 42 cm. • Mit Etui und Batterien Optional kann an das Gerät ein Netzteil sowie folgende Manschetten angeschlossen werden: • Standard-Manschette für Armumfang 22 – 32 cm. • XL-Manschette für Armumfang 32 – 48 cm.

Ref.Nr. 478-0-143 CHF 77.15 exkl. MwSt.


IMPFEN KANN LEBEN SCHÜTZEN

SANOFI

Unsere Produkte Sanofi Pasteur bietet eine umfangreiche Impfstoffpalette, die Menschen von klein auf bis ins hohe Alter vor Infektionskrankheiten schützen kann.1 Für Standard- und Reiseimpfungen stehen Einzel- und Kombinationsimpfstoffe zur Auswahl.1 Referenz 1. Ausführliche Informationen zu Mutagrip®, Pentavac®, Tetravac®, Revaxis®, Stamaril®, Tollwut-Impfstoff Mérieux® siehe Arzneimittel-Fachinformation unter www.swissmedicinfo.ch.

SACH.MIS.17.03.0138

Gekürzte Fachinformationen: Mutagrip®: Z: Je 15 µg Hämagglutinin von Grippeviren der Stämme nach den jährlichen Empfehlungen der WHO. I: Zur Vorbeugung der echten Virusgrippe (Influenza). D: Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren: 1 Injektion zu 0.5 ml. Kinder zwischen 6 und 35 Monaten: siehe www.swissmedicinfo.ch. KI: Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere Inhaltsstoffe. IA: Die Immunogenität des Impfstoffes kann bei Patienten, die immunsuppressiv therapiert werden oder an einer Immunschwäche leiden, eingeschränkt sein. UW: Lokal: Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Ekchymose, Verhärtungen. Allgemein: Fieber, Unwohlsein, Schüttelfrost, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Muskel- und Gelenkschmerzen. P: Packungen à 1 oder 10 Fertigspritzen. Stand der Information: März 2012. Verkaufskategorie B. Zulassungsinhaberin: sanofi-aventis (schweiz) ag,1214 Vernier/GE. Ausführliche Informationen siehe Arzneimittel-Fachinformation unter www.swissmedicinfo.ch.SACH.VAXI.16.12.0642. Pentavac®: Z: Diphtherie-, Tetanus-, Pertussis-Toxoide, gereinigtes filamentöses Haemagglutinin, inaktivierte Polioviren Typ I, II und III sowie konjugiertes Hämophilus-influenzae-Typ-b-Polysaccharid. I: Grundimmunisierung und Auffrischimpfung (4. Dosis) bei Kindern. D: Grundimmunisierung: 3 Dosen im Alter von 2, 4 und 6 Monaten. 4. Dosis im 2. Lebensjahr ab dem vollendeten 12. bis zum vollendeten 24. Lebensmonat. KI: Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Impfstoffes. UW: Lokal: Rötung Schwellung. Systemisch: Fieber, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, ungewöhnliches Schreien. IA: Bei Patienten unter immunsuppressiver Behandlung oder mit Immunschwäche kann der Impferfolg beeinträchtigt sein. P: Durchstechflasche mit Lyophilisat und Fertigspritze mit Lösungsmittel. Packung mit 1 Fertigspritze/Stechampulle und 10 Fertigspritzen/Stechampullen. Stand der Information: März 2015. Verkaufskategorie B. Zulassungsinhaberin: sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE. Ausführliche Informationen siehe Arzneimittel-Fachinformation unter www.swissmedicinfo.ch. SACH.PENTA.16.12.0643. Tetravac®: Z: Diphtherie-, Tetanus-, Pertussis-Toxoide, gereinigtes filamentöses Haemagglutinin, sowie inaktivierte Polioviren Typ I, II und III. I: Grundimmunisierung und Auffrischimpfung (4. und 5. Dosis) bei Kindern. D: Grundimmunisierung: 3 Dosen im Alter von 2, 4 und 6 Monaten. 4. Dosis im 2. Lebensjahr ab dem vollendeten 12. bis zum vollendeten 24. Lebensmonat. Eine 5. Dosis wird bei Kindern im Alter von 4–7 Jahren gemäss nationalem Impfplan empfohlen. KI: Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Impfstoffes. UW: Lokal: Rötung Schwellung. Systemisch: Fieber, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, ungewöhnliches Schreien. IA: Bei Patienten unter immunsuppressiver Behandlung oder mit Immunschwäche kann der Impferfolg beeinträchtigt sein. P: Fertigspritze (1 Impfdosis) mit Nadelschutzvorrichtung und zwei Nadeln. Packung mit 1 Fertigspritze. Stand der Information: Juli 2015. Verkaufskategorie B. Zulassungsinhaberin: sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE. Ausführliche Informationen siehe Arzneimittel-Fachinformation unter www.swissmedicinfo.ch. SACH.TETRA.16.12.0644. Revaxis®: Z: Mind. 2 I.E. gereinigtes Diphtherie-Toxoid, mind. 20 I.E. gereinigtes Tetanus-Toxoid, 40 Einheiten D Antigen des inaktivierten Poliovirus Typ 1, 8 Einheiten D Antigen des inaktivierten Poliovirus Typ 2 und 32 Einheiten D Antigen des inaktivierten Poliovirus Typ 3. I: Auffrischimpfung nach vollständiger Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis bei Kindern ab dem 5. Geburtstag, Jugendlichen und Erwachsenen. D: 1 Impfdosis. KI: Überempfindlichkeit gegen einen Impfstoffbestandteil. VM: Injektion in ein Blutgefäss (intravasal) ist strikt zu vermeiden. UW: Schmerzen, Erytheme, Indurationen, Ödeme, Knötchenbildung an der Injektionsstelle, Fieber, Kopfschmerzen, Myalgien und Arthralgien. P: 1 Fertigspritze für eine Impfdosis (0.5 ml) und 10 Fertigspritzen für 10 Impfdosen (zu je 0.5 ml). Stand der Information: April 2013. Verkaufskategorie B. Zulassungsinhaberin: sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE. Ausführliche Informationen siehe Arzneimittel-Fachinformation unter www.swissmedicinfo.ch. SACH.DULTA.16.12.0646. Stamaril®: Z: Gelbfieber-Virus, Stamm 17 D-204 (lebend, attenuiert): mind. 1000 IU. Gezüchtet in Hühnerembryonen, frei von speziellen Krankheitserregern. I: Stamaril® ist indiziert zur aktiven Immunisierung gegen Gelbfieber bei Erwachsenen und Kindern ab dem vollendeten 9. Lebensmonat. D: Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 9. Lebensmonat: erhalten eine Einzeldosis von 0.5 ml des rekonstituierten Impfstoffs. KI: Schwangerschaft, bekannte Überempfindlichkeitsreaktionen auf Bestandteile des Impfstoffs, insbesondere gegen Hühnereiweiss, akute und chronische Infektionskrankheiten, progrediente maligne Erkrankungen, Immunsuppression. UW: Kopfschmerzen (sehr häufig), Asthenie, Fieber, Myalgien, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen (häufig), Unwohlsein, grippeartige Symptome, Bauchschmerzen, Arthralgien (gelegentlich). P: Durchstechflasche mit Lyophilisat und Fertigspritze mit Lösungsmittel. Packung mit 1 Fertigspritze/Stechampulle. Stand der Information: Januar 2013. Verkaufskategorie B. Zulassungsinhaberin: sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE. Ausführliche Informationen siehe Arzneimittel-Fachinformation unter www.swissmedicinfo.ch. SACH.STAMA.16.12.0645. Tollwut-Impfstoff Mérieux®: Z: inaktivierte Tollwut-Viren des Stammes WISTAR PM/WI 38-1503-3M, gezüchtet auf humanen diploiden Zellen (HDC), mit mindestens 2,5 Internationalen Einheiten Tollwutantigen. I: Aktive Immunisierung gegen Tollwut. Bewirkt sowohl bei präexpositioneller als auch bei postexpositioneller Impfung die Bildung neutralisierender Antikörper. D: Vorbeugende oder präexpositionelle Impfung: die Grundimmunisierung besteht aus 3 Injektionen an den Tagen 0, 7 und 28 (oder 21). Die erste Auffrischimpfung erfolgt 1 Jahr später, weitere Auffrischimpfungen erfolgen alle 5 Jahre. Postexpositionelle Impfung bei unvollständig geimpften oder ungeimpften Personen: Expositionsgrad II (Standard-Impfschema: 5 Injektionen an den Tagen 0, 3, 7, 14 und 28; abgekürztes multisite Impfschema (2-1-1): je eine Dosis i.m. (M. deltoideus) in den rechten und linken Arm am Tag 0, darauf jeweils eine Dosis i.m. (M. deltoideus) an den Tagen 7 und 21.)); Expositionsgrad III (aktive Immunisierung nach dem Standard-Impfschema (5 Injektionen an den Tagen 0, 3, 7, 14, 28) und eine einmalige Simultanbehandlung mit humanem Tollwut-Immunglobulin (Dosis: 20 IE./kg Körpergewicht) am Tag 0). Postexpositionelle Impfung bei vollständig geimpften Personen: eine Impfung an den Tagen 0 und 3, wenn die letzte Impfung weniger als 1 Jahr zurückliegt; eine Impfung an den Tagen 0, 3 und 7, wenn die letzte Impfung 1 bis 5 Jahre zurückliegt; vollständige Impfprophylaxe entsprechend dem Expositionsgrad, wenn die letzte Impfung mehr als 5 Jahre zurückliegt. KI: Präexpositionell: bekannte Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Impfstoffs. Postexpositionell: Keine Gegenanzeigen. VM: Nicht intravaskulär injizieren. UW: Fieber, Schmerzen, Erytheme, Verhärtungen an der Injektionsstelle, Myalgien, Arthralgien, Kopfschmerzen, Übelkeit und Dyspnoe. P: Fertigspritze für eine Impfdosis (1 ml). Stand der Information: Mai 2007. Verkaufskategorie B. Zulassungsinhaberin: sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE. Ausführliche Informationen siehe Arzneimittel-Fachinformation unter www.swissmedicinfo.ch. SACH.TETAV.17.02.0054

sanofi-aventis (schweiz) ag – Sanofi Pasteur – Gulmmatt – 6340 Baar – Schweiz Tel. +41 (0)58 440 21 00 – Fax +41 (0)58 440 35 20 – www.sanofi.ch


20

Nicht mehr erhältlich: BOSO medicus prestige:

Nachfolgemodell: BOSO medicus exclusive: Das Premium-Blutdruckmessgerät – individuell einstellbar. Blutdruckmessen so individuell wie Ihre Gesundheit: Wie kein anderes boso Gerät lässt sich dieses Gerät auf Ihre persönlichen Bedürfnisse einstellen und bietet zahlreiche statistische Funktionen für eine optimale Beurteilung des Blutdrucks. Alles so einfach und benutzerfreundlich, wie Sie es von boso kennen. Die Messung erfolgt intelligent und ohne Nachpumpen, inklusive Bewegungssensor.

Alle Funktionen auf einen Blick: • Sehr präzises Blutdruckmessen am Oberarm. • Messgenauigkeit ausgezeichnet nach dem strengen Prüfprotokoll der Europäischen Hochdruckliga (ESH). • Intelligente Aufpumpautomatik für eine Messung ohne Nachpumpen. • Bewegungssensor verhindert falsche Messergebnisse. • Sehr grosse und kontrastreiche Anzeige. • Grosses Display mit 3-Werte-Anzeige. • Zuschaltbare Sprachausgabe (5-sprachig) mit Lautstärkeregelung. • Speicher für 90 Messwerte mit Datum und Uhrzeit – Monatsüberblick bei drei Messungen/ Tag Zusätzlicher Gastmodus. • Arrhythmie-Erkennung zur Anzeige von Herzrhythmusstörungen. • Mittelwertanzeige zur differenzierten Blutdruckbeurteilung im Tagesverlauf (vormittags / nachmittags). • Blutdruckbewertungsskala nach WHO. • Tri-Check-Funktion – automatische, dreimalige serielle Messung und Mittelwertbildung. • Manschette für Armumfang 22 – 42 cm. • Hochwertiges Etui und Batterien inklusive.

Ref.Nr. 471-0-143 CHF 116.30 exkl. MwSt. Optional erhältlich: • Manschetten in verschiedenen Grössen: − Kinder | Armumfang 16 – 22 cm. − Standard | Armumfang 22 – 32 cm. − Starke Arme | Armumfang 32 – 48 cm. • Netzgerät für einen batteriefreien Betrieb.

opti view Nr. 1 - Februar 2018  

opti view Magazin mit den aktuellsten Neuigkeiten der opti pharm ag

opti view Nr. 1 - Februar 2018  

opti view Magazin mit den aktuellsten Neuigkeiten der opti pharm ag