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Südtiroler – Expedition Der Mount Forel (3.402 mt.) in Ost-Grönland Das Schweitzerland in Ostgrönland gelegen hat hochalpinen Charakter und bieten dem geübten Bergsteiger oberste Schwierigkeitsgrade. Der Zugang zu den Bergspitzen ist äußerst schwierig und wohl auch deshalb sind die meisten der Gipfel noch unbestiegen. Der Mount Forel ist dabei die höchste Erhebung. Die Bergregion begrenzt das Inlandeis im Osten und bildet die Küste zur Dänemarkstrasse. Bisher gelang es sieben mal den Mount Forel über die Normalroute zu besteigen. Die Südvariante ist bisher noch nicht bezwungen worden. Dies ist die Herausforderung an das Südtiroler Team!

Der erste Versuch, Expedition 2004 Am 11.05.2004 startete die Südtiroler Expedition von München aus nach Tasilaq, einem Vorposten in die Region rund um den Mount Forel. Dort traf man bereits am 13.05. und bereitete die Ausrüstung für den ersten Vorstoß vor. Doch der 18.05. brachte eine tiefgreifende Wende. Der berüchtigte Piturak, ein für die Jahreszeit typischer Sturm, macht jedes Weiterkommen unmöglich. Kleinere Annäherungsversuche scheitern immer wieder und fordern alle Kräfte der Teilnehmer. Die Wettervorhersagen brechen schlussendlich die Stimmung und am 22.05. beschließt man, die Expedition abzubrechen. Trotz des Abbruchs bleibt der Wille, wiederzukehren. Um wichtige Erfahrung reicher reift in den Köpfen bereits der Plan, im kommenden Jahr einen neuen Versuch zu starten.

Die Sponsoren 2004 Ohne die Unterstützung der Ausrüster und der Sponsoren wäre das waghalsige Unternehmen nicht möglich gewesen. Wir danken an dieser Stelle für die gewährte Unterstützung durch folgende Betriebe:

Die Firma Marmot rüstete die gesamte Mannschaft mit der notwendigen Bekleidung, Schlafsäcken und Zelte aus, die Fa. Scarpa lieferte das Schuhwerk, Head die Skiausrüstung und die Firma Leki die Skistöcke. Die technische Bergausrüstung stammte von der Firma Camp. Die Firmen Meraner

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Mineralwasser und der Verband der Obstgenossenschaften unterstützten uns mit finanziellen Zuwendungen. Die Freude bei den einheimischen Inuit über den unerwarteten Vitaminlieferanten, dem Südtiroler Alpenapfel war sichtlich groß!

Presseecho 2004 Trotz des Scheiterns der Expedition kann sich das Presseecho im Nachfeld des Unternehmens sehen lassen. Folgende Medien haben berichtet: •

Corriere della Sera (Ausgabe 20.05.2004)

Panorama (Print und Website – tägliche Berichterstattung über Sattelitentelefon)

Alto Adige (verschieden Artikel)

Dolomiten (04.05. – 8.06. - 22.06.)

24 Stunden (26.05.)

Wirtschaftskurier (23.06.)

www.2000.it (Internet – Liveberichterstattung)

www.discoveryalps.it (Internet - Liveberichterstattung)

www.sulden.info (Internet - Themenseite)

Der neue Versuch, Expedition 2005 Am 22.05.2005 startetet die neue Südtiroler Expedition von München wieder nach Tasilaq! Das Ziel: der Mount Forel von der jungfräulichen Süd-Westseite. Wenn das Ziel erreicht wird, so wird Knoll Christian die Abfahrt mit den Skiern wagen! Die Gesamtlänge der Expedition (Fußmarsch) beträgt ca. 250 km. Stützpunkt der Expedition wird das Inuit-Dorf Tasilaq sein. Von dort wird das Team mit dem Helikopter auf das Inlandeis gelangen. In drei Tagen wird man versuchen das geplante Basislager am Fuße des Mount Forel zu erreichen. Die gesamte Ausrüstung wird auf sogenannten Pulkas (Schlitten) von den Teilnehmern gezogen. Diese Technik wurde erstmals von Reinhold Messner bei seiner Grönland-Durchquerung angewandt. Vom Basislager ausgehend werden alle Teilnehmer über die „Südtiroler Route“ , eine von kahlem Fels gezeichnete Variante, zur Erstbegehung der Süd-Westseite aufbrechen. Da es keine BiwakMöglichkeit gibt, muss der Durchstieg und der Abstieg an einem Tag gelingen! Die besondere Gefahr ist der drohende Wetterumschwung innerhalb kürzester Zeit. Da klingt es schon fast beruhigend, dass in dieser Jahreszeit die Sonne nicht untergeht. Für den Rückweg ist eine Route über die Bjorne-Gletscher, ParisGletscher, Femstjernen-Gletscher zum Midgard-Gletscher geplant, welche in ca. 8 Tagen bewältigt werden sollte. Von letzterem ist im vorigen Jahr (2003) ein Teilstück im Ausmaß von 15 mal 7 km (!) abgebrochen und treibt nun im Sermilik-Fjord dem offenen Meer entgegen. Dieses Naturereignis wir von dem begleitenden Filmteam festgehalten und für die Nachtwelt erhalten. Dieses Filmteam wird uns während dem ganzen Unternehmen begleiten.

Das Team 2005 -

Reinstadler Markus, verheiratet, Vater von 2 Kindern, Jahrgang 1964, Hotelier und Ausbilder in der Nationalen Lawinenhundeschule. Seit 20 Jahren ist er Mitglied der Suldner Bergrettung, zu seinen Hobbys zählt das Bergsteigen in Eis und Fels. Er gilt als treibende Kraft bei der Organisation der Expedition.

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Knoll Christian, verheiratet, Vater von 2 Kindern, Jahrgang 1966, Betreiber einer renommierten InBar in Sulden. Seit 20 Jahren Mitglied der Suldner Bergrettung. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Extrembergsteiger. In diesem Sommer hat er mit einem Bergkameraden die „Dreigipfel-Überschreitung von Königspitze, Zebru und Ortler in einer neuen Variante an einem Tag

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geschafft! Nebenbei arbeitet er in den Wintermonaten als staatlich geprüfter Skilehrer in der Skischule Sulden. -

„Vize“ Reinstadler Ernst, verheiratet, Vater von drei Kindern, Jahrgang 1946, einer der erfahrensten Bergführer in der Ortlerregion. Seit gut 30 Jahren führt er zahlreiche Bergtouristen auf die heimischen Berge und gilt als besonnener Bergkenner. Über lange Jahre führte er das Schutzhaus „Schaubachhütte“.

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Marginter Norbert, verheiratet, 3 Kinder, Jahrgang 1943. Beruflich gilt er als einer der besten Weinkenner Südtirols und arbeitet für die Erste & Neue Kellerei Kaltern im Außendienst. Zu seinen Leidenschaften zählt das Klettern in Eis und Fels.

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Dr. Brevini Franco, verheiratet, 2 Kinder, Jahrgang 1951. Der freischaffende Professor in zeitgenössischer Literatur an der Universität Bergamo ist Chefredakteur des Corriere della Sera und der Zeitschrift Panorama. Er ist Autor zahlreicher naturwissenschaftlicher Bücher und widmet sein neuestes Werk, welches im Mondadori Verlag erscheinen wird, dieser Expedition! Er ist außerdem Pressechef bei der Ski-WM in Bormio.

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Dr. Gutwenger Ivana, ledig, Jahrgang 1977, Expeditionsärztin. Derzeit arbeitet Sie im Krankenhaus Schlanders in der Abteilung Notfallchirurgie. Sie begleitet die Expedition mit einer Studie zu Blutwerten unter extremen Bedingungen. Zu Ihren Hobbys zählt natürlich auch das Bergsteigen. Bei der Bergrettung Sulden steht sie oft als Notärztin zur Seite.

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Mall Gustav, verheiratet, 2 Kinder, Jahrgang 1961. Seit 7 Jahren ist er bei der Bergrettung Sulden als Lawinenhundeführer aktiv, er betreibt in Prad eine Bar in der Industriezone. In seiner Freizeit ist er oft in den Südtiroler Bergen zu finden. Bereits vor 2 Jahren weilte er zu einer kleineren Expedition in Grönland und kennt die Gegebenheiten.

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Fliri Andreas, jung verheiratet, 1 Kind, Jahrgang 1968. Der Gastwirt aus Langtaufers ist Projektleiter der Erlebnisschule Langtaufers. Seit 8 Jahren gehört er der Bergrettung an und ist dort passionierter Hundeführer. Seine Leidenschaft ist die Jagd.

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Reinstadler Peter, ledig, Jahrgang 1981. Von Beruf Hüttenwirt in dritter Generation auf der bekannten Düsseldorfer Hütte in Sulden. Er gehört natürlich auch der Bergrettung Sulden an und ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Trotz seiner jungen Jahre hat er viel Erfahrung in Fels und Eis.

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Gasperi Juri. Der passionierte Kameramann zählt zu den Großen seiner Zunft und arbeitet für verschiedene Fernsehsender RAI ZDF ORF. Er begleitet das Team während der gesamten Expedition für einen Dokumentarfilm

Presse 2005 Die Neuauflage der „Südtiroler Expedition – Mount Forel 2005“ wird wieder von verschiedenen Medien begleitet werden. •

Corriere della Sera

Panorama

Alto Adige

Dolomiten

Ein Film wird gedreht von RAI Oben die Hölle unten der Himmel

TV-Stationen in Deutschland (NTV – Pro 7 – Premiere Discovery)

www.2000.it (Internet – Liveberichterstattung)

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www.discoveryalps.it (Internet - Liveberichterstattung)

www.sulden.info (Internet - Themenseite)

Sponsoren 2005 Für die Neuauflage der Expedition werden wieder die Ausrüster des Vorjahres dabei sein. Zusätzlich werden für die Deckung der Kosten Sponsoren im Umfeld von Südtirol gesucht, welche eine Identifikation mit der Expedition finden können. Den Sponsoren wird eine „Logoplatzierung“ auf der sichtbaren Bekleidung zugesichert, außerdem werden sie in allen Presseaussendungen genannt. Bei der Buchvorstellung mit Herrn Dr. Brevini Franco auf der Buchmesse in Frankfurt besteht die Möglichkeit der Partizipation. Hervorzuheben ist auch der Dokumentarfilm, welcher eine optimale Platzierung der eigenen Images darstellt. Sämtliche Sponsorengelder werden mittels regulären Rechnungen ausgeglichen! Sponsoren 2005 ; Marmot ,Südtiroler Sparkasse, Land Südtirol, Marker, Völkl, Leitner, Leki , Medical Park , Camp, Niedersätter, Primus Touristik , Ferienregion Ortler,

Kontakte •

Expeditionsleitung: 

Reinstadler Markus - Sulden - Tel. 348 22 31 729



Knoll Christian - Sulden - Tel. 335 10 50 801



Marginter Norbert - Kaltern - Tel. 335 60 63 802

Postanschrift Hotel Sport Robert - Sulden 84 – 39029 Sulden www.mountforel.com

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Expeditionsroute 2005 H = Landestelle Ankunft Helikopter B = Basislager

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A = R端ckreise mit Helikopter (Gletscher-Abbruchstelle)


Expedition – 122 after Nansen Das Projekt: Erst-Besteigung der Süd-Ostwand des Mount Forel (3.402 m) und anschließende Durchquerung Grönlands mit Schneeschuhen von Ost nach West… 122 Jahre nach Fridtjof Nansen. Wie es zu dieser Idee kam: Fridtjof Nansen hat im Jahre 1888 als erster Mensch Grönland mit Schneeschuhen durchquert. Nach einem vorübergehenden Aufenthalt an der zoologischen Station in Neapel fasste er den Plan einer Durchquerung des grönländischen Inlandeises mit Schneeschuhen vom unbesiedelten Osten nach Westen. Damit wollte er bewusst sämtliche Rückzugsmöglichkeiten abschneiden. Er brach im Mai 1888 mit fünf Begleitern zu dieser Expedition auf, die teils von ihm selbst, teils vom Kopenhagener Kaufmann Gamel finanziert wurde. Nach einigen Irrfahrten an der vom Eis versperrten Ostküste Grönlands begann Nansen am 15. August am Gyldenløve-Fjord mit seinen Begleitern die Durchquerung, die zwei Monate später bei Godthaab an der Westküste der Insel endete. Dabei legte die Expedition etwa 560 km zurück und gelangte zwischenzeitlich bis auf mehr als 2.700 m Höhe. Nachdem sie in Godthaab überwintert hatten (wo er die Gelegenheit nutzte, die Lebensweise der Inuit zu studieren), kehrten im Frühjahr 1889 alle Teilnehmer wohlbehalten nach Europa zurück. Mit seiner Expedition konnte Nansen nachweisen, dass das gesamte innere Grönland von Schnee und Eis bedeckt ist. Hinzu kamen neue Erkenntnisse und Beobachtungen zur Geographie und vor allem zur Ausdehnung und Bewegung der Gletscher Grönlands, mit denen er die moderne Gletscherforschung begründete. Seine Messungen trugen auch zum besseren Verständnis der meteorologischen Verhältnisse und der Wetterentstehung in Europa und im nördlichen Atlantik bei.

Bis heute wurde Grönland mehr als hundert mal durchquert, mit Skiern, Segeln, Hundeschlitten, Motorschlitten usw. aber nie wieder mit Schneeschuhen. 122 Jahre später durchwandert ein aus zwei Südtirolern und zwei Tirolern bestehendes Team wieder Grönland; wieder mit Schneeschuhen, auf den Spuren Fridtjof Nansens.

Das Team:

Markus Reinstadler, (Expeditionsleiter): Wohnhaft: I-39029 Sulden am Ortler – Hauptstr. 84 Tel. +39 347 2231729 Mail: reinstadler.markus@rolmail.net Verheiratet, Vater von 2 Kindern, Jahrgang 1964, Hotelier in Sulden am Ortler und Ausbilder in der Nationalen Lawinenhundeschule. Seit 20 Jahren ist er Mitglied der Suldner Bergrettung. Zu seinen Hobbys zählt das Bergsteigen in Eis und Fels. Er gilt als treibende Kraft bei der Organisation der Expedition.

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Haselwanter Alois Ing.: Wohnhaft: A- 6370 Kitzbühel – Hintergrub 15 Tel: +43 676 83621246 Mail: haselwanter@kitzbuehel.at Verheiratet, 2 erwachsene Kinder, Jahrgang 1955. Bautechniker im Bauamt Kitzbühel

Bisherige Unternehmungen: Zahlreiche Ski-, Berg- und Klettertouren in Nord- und Südtirol, Italien, Sardinien, Korsika, Frankreich, Griechenland und Afrika Höhepunkte: Kilimajaro 5.890m 1978 über den Heimgletscher, Mt. Kenia 5.300m – Nelion und Batian im Jahr 2000, Erstbesteigung der Klaus Oberhauser Gedenkführe(V+) im Wilden Kaiser

Reinhold Percht: Wohnhaft: A-6370 Kitzbühel – Bacherwiese 7 Tel: +43 664 3890704 Mail: reini.percht@gmx.at Ledig, keine Kinder. Jahrgang 1981, Bergführer, Tischler. Klettert in den höchsten Graden.

Bisherige Unternehmungen: Zahlreiche Ski-, Berg- und Klettertouren in Nord- und Südtirol, Italien, Sardinien, Frankreich, Mallorca, Spanien, Slowenien und Marokko Erstbesteigung links von der klassischen Ortler Nordwand, Haute Route zum Mt. Blanc

Alexander Ortler: Wohnhaft: I- 39029 Sulden am Ortler – Hauptstr. 41 Tel: +39 338 4953746 Mail: a.ortler@rolmail.net Ledig, keine Kinder. Jahrgang 1985, ehemaliger Profiskirennläufer in der italienischen Nationalmannschaft (2001 – 2008) Europa- und Weltcup. Student an der Freien Universität Bozen – Economics and Management. Hotelier in Sulden am Ortler. Bisherige Unternehmungen: Zahlreiche Ski-, Berg- und Klettertouren in Südtirol, Italien. Überschreitung Ortler.

Start: 09. Mai 2010 Web: www.122afternansen.com

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122 nach Hansen - Grönlandexpedition 2010  

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