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Denn wer am 4. März NEIN stimmt, stimmt

Für Demokratie Radio und Fernsehen haben den verfassungsmässigen Autrag, die Bevölkerung unabhängig, ausgewogen und aus allgemein zugänglichen Quellen zu informieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass jedes Mitglied unserer Gesellschaft eine eigene Meinung bilden und seine demokratischen Rechte und Pflichten gewissenhaft ausüben kann. Die Initiative will diesen wichtigen Auftrag streichen, was nicht absehbare negative Auswirkungen auf unser Gemeinwesen und unsere solidarische Demokratie hätte.

4. März

Schweizerischer Bühnenverband Union Des ThEAtres Suisses Unione Dei Teatri Svizzeri

Der Schweizerische Bühnenverband als Dachorganisation der bedeutendsten Berufstheater der Schweiz sagt NEIN zur «No Billag»-Initiative.

Die Schweiz ist einzigartig und bunt. Kein anderes europäisches Land ist sprachlich so divers und räumlich so stark gegliedert. Diese Vielfalt bringt grosse Herausforderungen für die regionale und lokale Berichterstattung mit sich. Radio und Fernsehen sind gemäss Bundesverfassung dazu verpflichtet, diese geografische und sprachliche Vielfalt abzubilden. Deshalb gehören Formate wie «Mini Beiz, dini Beiz» genauso dazu, wie die Sendungen «Pardonnez-moi», «Un’ora per voi» und «Telesguard». Die Initiative «No Billag» will diese Vielfalt verhindern und verunmöglicht so eine gleichwertige Berichterstattung in allen vier Landesteilen.

Für Kultur Die SRG und die zahlreichen vom Bund unterstützten lokalen Radio- und Fernsehstationen sind wichtige Partner für das Schweizer Kulturschaffen. Insbesondere die SRG spielt eine herausragende Rolle bei der direkten Förderung, aber auch indirekt bei der Verbreitung des Schweizerischen Kulturschaffens als Medienpartnerin oder als Berichterstatterin. Die Initiative streicht diese wichtige kulturpolitische Aufgabe. Deshalb am 4. März 2018 ein NEIN zu «No Billag» in die Urne!

am

Nein zu «No Billag»

Für Schweizer Vielfalt

Nein zu No Billag  
Nein zu No Billag