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IM STAATENHAUS

SPIELZEIT 2017.18


WILLKOMMEN

IM STAATENHAUS


RÜCKBLICK 2016.17

CARL ORFF, DIE KLUGE

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JOHANNES MARIA STAUD, DIE ANTILOPE (DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG)

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MAURICE RAVEL, DIE SPANISCHE STUNDE

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MAURICE RAVEL, DAS KIND UND DER ZAUBERSPUK

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GIACOMO PUCCINI, TURANDOT

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UDO ZIMMERMANN, WEISSE ROSE

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GIUSEPPE VERDI, FALSTAFF

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CARL ZELLER, DER VOGELHÄNDLER

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JACQUES OFFENBACH, HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN FÜR KINDER

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GIACOMO PUCCINI, TURANDOT

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LEONARD BERNSTEIN, CANDIDE (KÖLNER ERSTAUFFÜHRUNG)

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MEINE SEHR VEREHRTEN DAMEN UND HERREN, LIEBES PUBLIKUM,

Kunst Muss … in erster Linie mal: sein! Kunst bietet uns die Möglichkeit, unser Dasein auf dieser Welt zu betrachten und zu reflektieren. Und das, was wir sehen und dabei empfinden, auszudrücken – in Bildern und Texten, in Musik und Gesang. In der Oper verschmelzen mehrere Kunstformen zu einem gesamten großen Kunst­ ereignis. Die Oper erreicht dadurch eine besondere Komplexität und Kraft. Dass demente Menschen, die im Rahmen unseres einmaligen Projekts »Oper für Jung und Alt« eine Opernaufführung besuchen, noch Tage später von der großen Emotionalität sprechen, die sie während der Vorstellung gespürt haben, unterstreicht die Kraft und Bedeutung der Oper für unsere Gesellschaft. Der Philosoph und Essayist Konrad Paul Liessmann beschreibt diese Kraft, dieses Pathos der Kunst leidenschaftlich, wenn er sagt: »Und etwas davon spüren wir jedes Mal, wenn wir in einer gelungenen Aufführung … einer Oper das Gefühl haben, dass es genau das ist, um dessentwillen es sich zu leben lohnt, dass es genau diese ästhetische Erfahrung ist, die einen Reichtum in sich trägt, der alles andere, wie bedeutsam, erschreckend oder gewichtig es auch erscheinen mag, verblassen lässt.« Darum muss Kunst sein, muss Oper sein. Wir – alle Mitarbeiter, GMD François-Xavier Roth und das Gürzenich-Orchester Köln – sind ein sehr leidenschaftliches Opernhaus, wir brennen für die Sache, auch wenn die Umsetzung der Kunst im Interim manchmal sehr fordernd ist und allen Beteiligten eine große Flexibilität abverlangt. Aber die Freude, wenn etwas gelingt, treibt uns an. Das möchten wir mit Ihnen teilen! Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch im StaatenHaus, Ihre

Intendantin Dr. Birgit Meyer Dr. Birgit Meyer Intendantin der Oper Köln

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LIEBES PUBLIKUM, auch unsere dritte Saison im Kölner StaatenHaus möchten wir als eine Chance begreifen, Ihnen außergewöhnliche Werke in außergewöhnlichem Rahmen präsentieren zu dürfen. Ich freue mich sehr, gleich zu Saisonbeginn dies mit Richard Wagners »Tannhäuser« in einer Neuinszenierung von Patrick Kinmonth zu realisieren. Den freudigen ­Ausruf von Tannhäusers treuer Verehrerin Elisabeth, »Dich, teure Halle, grüß’ ich wieder, / froh grüß’ ich dich, geliebter Raum!«, wollen wir daher nicht nur als Vorgriff auf die künftige Rückkehr an den Offenbachplatz werten, sondern auch als einen Ausdruck des Staunens, wie die Kunst scheinbar vertraute Räume immer wieder neu verwandeln kann. Als Musiker beschäftigen wir uns – anders als Tannhäuser – zwangsläufig auch immer wieder mit der Vergangenheit: mit den Werken, die aus früheren Zeiten überliefert sind. Ihre Musik und ihre Themen zu vergegenwärtigen, dass sie zu uns heute sprechen, ist in unserer Arbeit der größte Ansporn. Wo sucht man, wo findet man das Glück? Tannhäusers Zerrissenheit zwischen sinnlichen Genüssen und der Suche nach dem Heil im Glauben ist vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Auseinandersetzungen hochaktuell. Mit meiner zweiten Premiere dieser Spielzeit, »Die Soldaten« von Bernd Alois Zimmermann, möchten wir einem der größten Künstler, den die Stadt Köln hervor­

GMD François-Xavier Roth

gebracht hat, anlässlich seines 100.  G eburtstages die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihm gebührt. Die Oper, die Bernd Alois Zimmermann im Auftrag der Kölner Oper schrieb, gilt heute als eines der bedeutendsten Musiktheaterwerke des 20.  Jahrhunderts. Mit der Neuinszenierung von Zimmermanns »Die Soldaten« setzt die Kölner Oper ein Stück auf den Spielplan, dessen Fragen heute drängender zu sein scheinen denn je. Welche Freiheit hat der Mensch? Wie kann man seine Autonomie bewahren und nicht nur das sein, wozu man »gemacht wird«? Mit seinem zukunftsweisenden Opernentwurf bearbeitete Zimmermann sein Lebensthema: das Unrecht in der Welt. »Und müssen denn die zittern, die Unrecht leiden, und die allein fröhlich sein, die Unrecht tun!« heißt es anklagend im Stück. Und ­gerade für ein Stück wie dieses, das zum Zeitpunkt seiner Entstehung die Möglichkeiten eines Opernhauses zu sprengen schien, bietet das StaatenHaus große Chancen für eine spannende musiktheatralische Verwirklichung. Freuen Sie sich darauf, was das Regieteam La Fura dels Baus daraus macht. Neben den beiden von mir geleiteten Opernpremieren bietet der Opernspielplan ein breites Spektrum von Werken des Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Gemeinsam mit Intendantin Birgit Meyer freue ich mich, Sie im StaatenHaus zu sehen! Ihr

François-Xavier Roth Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister

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EDITORIAL


KONRAD PAUL LIESSMANN

BEWEGTE ZEITEN Über Kunst und Politik

»Die Kunst ist frei, geformt und untröstlich.« Heinrich Böll, 1966 30

WIR LEBEN IN BEWEGTEN ZEITEN:

Terroranschläge, Amokläufe, Rena­tio­ nalisierungstendenzen, der Brexit und die tiefe Krise der Europäischen Union, soziale Spannungen, Unsicherheiten und Ängste allerorten, autoritäre Sehn­süchte, Kriege und Bürgerkriege, unzählige Menschen auf der Flucht und eine Kom­ munikationstechnik, die uns all dies hautnah, im Live-Stream erleben lässt. Nahezu reflex­artig stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch möglich ist, sich in solchen Zeiten ruhigen Gewissens dem Schönen und der Kunst, der Feier des ästhetischen Augenblicks und dem Genuss eines rauschenden Festes hinzugeben. Müsste nicht die Kunst selbst ­angesichts dieses Weltzustandes ­verzweifeln, und, wenn schon nicht verstummen, so doch ihre Stimme in einem politischen ­Sinne erheben, müsste sie nicht eingreifen, zu­­ mindest aufmerksam machen, über sich hinausweisen auf jene unerträglichen ­Zustände, müsste sie nicht die aufrüt­ telnde Aktion anstelle der Verehrung des Schönen setzen? 31


Was der südamerikanische Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa einmal von der Literatur sagte, kann wohl für Kunst überhaupt gelten: Ihre »bloße Existenz ist schon eine Manifestation von Rebellion«*. Das Pathos, das die Kunst der Moderne kennzeichnet und dem sich alle großen ästhetischen Errungenschaften des 19. und 20.  Jahrhun­ derts verdanken, liegt in diesem Anspruch auf Autonomie, auf Selbst­ gesetzgebung, auf Unabhängigkeit von Märkten, Ideologien und Religionen, von Stimmungen, Hysterien und Hypes. Und etwas davon spüren wir jedes Mal, wenn wir in einer gelungenen Aufführung eines Konzertes, eines Theaterstücks, einer Oper das Gefühl haben, dass es genau das ist, um dessentwillen es sich zu leben lohnt, dass es genau diese ästhetische Erfahrung ist, die einen Reichtum in sich trägt, der alles andere, wie bedeutsam, erschreckend oder gewichtig es auch erscheinen mag, verblassen lässt. Aber ist diese Kunsterfahrung nicht auch eine ungeheure Flucht aus der Wirklichkeit, eine Betäubung, ein ästhetischer Rausch, ein imaginierter Fluss des Vergessens? Ginge es gerade in Zeiten der Krisen nicht darum, in der Kunst eine Möglichkeit zu sehen, in die Wirklichkeit einzugreifen, einen Beitrag zu leisten zur Veränderung der Gesellschaft in Hinblick auf ein Mehr an Humanität, ein Mehr an Toleranz, ein Mehr an Gerechtigkeit? Muss sich Kunst nicht aktiv den Problemen ihrer Zeit stellen, die Diskriminierten und Benach­ teiligten, die Verfolgten und die Fliehenden zu ihren Protagonisten erklären und ihnen eine Bühne bieten? So hart es auch klingen mag: Die Kunst ist das eine, die politische Moral das andere. In der Kunst zählt der Wille nicht fürs Werk, die Gesinnung nicht für den ästhetischen Anspruch. Eine politisch korrekte Haltung ist noch kein Garant für gelungene Kunst. Wenn es eine bis heute verstörende Einsicht der Moderne gibt, dann diese: Das Schöne und das Gute, das Ästhetische und das Ethische bilden keine Einheit. Niemand hat dies prägnanter formuliert als Friedrich Nietzsche: »An einem Philosophen ist es eine Nichtswürdigkeit zu sagen: das Gute und das Schöne sind Eins: fügt er gar noch hinzu ›auch das Wahre‹ so soll man ihn prügeln. Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zu Grunde gehn.«** Dass die Wahrheit nämlich dem Menschen zumutbar sei – dieser Gedanke von Ingeborg Bachmann***, sicher einer ihrer meistzitierten Sätze, ist leider falsch. Zumindest ist die Kunst nicht die beste und verlässlichste Kandidatin, geht es um das Verkünden der Wahrheit.

* Mario Vargas Llosa: Literatur ist Rebellion. In: Neue Zürcher Zeitung, 7. 7. 2016 ** Friedrich Nietzsche: Nachgelassene Fragmente, KSA 13, S.  500

DAMENSCHNEIDEREI

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*** Ingeborg Bachmann: Werke Band 4, München 1978, S.  277

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Was aber heißt das? Zeigt uns die Kunst nur einen schönen Schein, der wenigstens während einer Vorstellung die Wirklichkeit über­ strahlen kann? Sind wirklich alle Dichter, wie schon Platon vermutete, eigentlich Lügner? Oder liegt das Paradoxe der Kunst darin, dass sie uns sehr wohl erlaubt, einen Blick auch auf schmerzhafte Wahrheiten zu werfen, aber ohne, dass es uns wirklich wehtut? Und dies deshalb, weil im Moment des ästhetischen Ereignisses nichts verbindlicher ist als dieses selbst? Liegt nicht darin die eigentliche Provokation der Kunst: Dass das gelungene Werk uns von einer vermeintlichen oder wirklichen gesellschaftspolitischen Wahrheit ebenso wie von jedem moralischen Anspruch vorerst einmal entbindet? Von Kunst erwarten wir uns doch mehr – wenn auch nicht mehr unbedingt die große Revolution. Denn es stimmt schon: Der kritische Impuls von Kunst, der die klassischen Avantgarden grundierte, hat sich verbraucht, die großen Anstöße, Parteinahmen oder Ideen zu einer substantiellen Veränderung der Gesellschaft werden kaum noch von der Kunst erwartet, auch dort, wo noch immer und immer wieder Althergebrachtes zertrümmert wird, beschränkt sich dies auf die kleine Szene der rabiaten Regisseure und ihrer ebenso rabiaten Kritiker.

PROBE »DIE KLUGE«

Die saloppe sozialpädagogische Geste, mit der alles zur Kunst und jeder zum Künstler erklärt wurde und wird, um nur ja niemanden auszuschließen, die ermüdende Penetranz, mit der nicht nur Alltags­ gegenstände in Museen neu kontextualisiert werden, sondern der Alltag als Alltag in seiner Alltäglichkeit zur Kunst stilisiert wird, sind kein heroischer Akt der Entgrenzung, sondern ein Missverständnis; ein Missverständnis, das verkennt, dass das Faszinosum der Kunst in

im dreidimensionalen Raum zu platzieren und Menschen dazu zu

einem unerbittlichen Anspruch auf ein ­Gelingen liegt, das dem Leben

bringen, mithilfe ihrer Smartphones darauf Jagd zu machen, ist noch

selbst weder zugemutet noch abgerungen werden kann. Das Leben,

keine neue kulturelle Ära angebrochen. Über den Unterhaltungswert

solange es sich zwischen Geburt und Tod, zwischen Glanz und Elend,

solcher Unternehmungen mag man durchaus geteilter Meinung sein,

zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Not und Überfluss,

ihr künstlerischer Anspruch scheitert schon an dem immanenten

zwischen Recht und Unrecht spannt, ist kein Kunstwerk. Es zu einem

Fluch jeder avancierten Technologie: Je einfacher etwas auf techni­

solchen zu erklären, überfordert das Leben und unterfordert die

schem Wege hervorgebracht werden kann, desto schwieriger wird es,

Kunst. Man bringt sich dadurch letztlich um beides: um das Leben

damit dem Maßstab des ästhetisch Gelungenen gerecht zu werden.

und um die Kunst.

Die Leichtigkeit, mit der heute digitale Bilder angefertigt und um den Erdball geschickt werden können, hat gerade nicht zu einer wunder­

Ähnlich mag es auch mit jenen Hoffnungen bestellt sein, die in der

samen Vermehrung genialer Photographien geführt.

­digitalen Welt die Grenzen zwischen Kunst, Kommerz und Kommuni­

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kation, zwischen Werbung, Spiel und Erregung fröhlich verschwim­

Bei all den wohlmeinenden, aber unreflektierten Versuchen, die

men lassen und der Seele, der in diesem Netz ihr göttlich Recht nie

Kunst zu demokratisieren und nahezu jede Lebensform zu einer

und nimmer werden wird, jede Chance nehmen, andere Erfahrungen

Kultur zu erklären, handelt es sich letztlich um einen ästhetischen

zu machen als diejenigen, die die Algorithmen der digitalen ­Maschinen

Populismus, der wie jeder Populismus falsche Hoffnungen weckt.

vorschreiben. Die Stilisierung jedes Computerspiels zu einer Kunst­

Erstaunlich, dass bei aller Kritik am Populismus die Diktatur des

form und das verzückte Bestaunen virtueller Welten als neue

Massengeschmacks, die Unerbittlichkeit der Unterhaltungsindustrie

ästhetische Offenbarungen verkennen, dass zwar keine Kunst ohne

und die blinde Affirmation der Märkte von dieser Kritik stets aus­

Technik auskommt, Technik als solche aber noch keinen ästhetischen

genommen sind. Kunst aber ist, und das hören manche vielleicht nicht

Anspruch erheben kann. Nur weil es möglich ist, virtuelle Objekte

so gern, in ihrem Kern antipopulistisch.

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Denn Kunst erfordert, heute mehr denn je, das Eintauchen in eine andere Welt, eine Welt, in der es um Genauigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Hin­ gabe, Anstrengung und Selbstvergessen­ heit geht, um Haltungen also, die quer stehen zu jener flüchtigen Mischung aus Bequemlichkeit und Befindlichkeit, zu der wir uns ansonsten angehalten fühlen. Kunst entzieht sich deshalb tendenziell auch den modernen Kom­ munikationsformen. Wer beobachtet, mit welch schmerzverzerrter Miene manche Menschen im Theater oder im Konzertsaal erst im allerletzten Moment ihr Smartphone ausschalten, weiß, wovon die Rede ist. Einige wenige Stunden vom Fluss der Nachrichten und Botschaften getrennt sein, um sich ungestört einem Werk zu widmen: wahrlich ein mittlerweile heroischer Akt der Entsagung.

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MALERSAAL

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Doch genau diese Entsagung und die damit verbundene unein­ geschränkte Aufmerksamkeit fordert die Kunst von uns, und jeder lügt, der behauptet, das alles ginge leicht auch nebenbei. Im Gegenteil: Die Erfahrung einer Wahrnehmung jenseits der digitalen Kommunikationsströme ist vielleicht so kostbar wie nie. Sie muss wahrscheinlich in zunehmendem Maße auch gelehrt und gelernt werden. Mit Fug und Recht könnte man sich einmal die Frage stellen:

Wieviel Bildung braucht die Kunst? Das gelungene Werk, auch in seiner Einfachheit raffiniert und an­ spielungsreich, immer auf Vergangenes zurück und auf Zukünftiges vorausweisend, stellt hohe Ansprüche. Hören, Lesen, Sehen sind in diesem Zusammenhang nicht nur rezeptive, sondern produktive Tätigkeiten, das Verstehen und der Genuss steigern sich mit Kennt­ nissen, Einsichten und Erfahrungen. Ästhetische Bildung als Modell für die Freiheit und Autonomie des Menschen kann sich nur in Aus­ einandersetzung mit der Kunst entfalten, ästhetische Urteilskraft, die Fähigkeit, das Gelungene vom Misslungenen zu unterscheiden, die Schulung einer kritischen Haltung können sich nur in Konfrontation mit den Werken der Tradition und der Gegenwart entwickeln. Dass diese nicht beliebig sind, nicht gegen anderes einfach ausgetauscht werden können, gehört zum Anspruch und Wesen der Kunst selbst. Ja, Kunst braucht Bildung in einem fundamentalen Sinn, sie braucht vielfältige Kenntnisse, braucht historisches, religiöses, philoso­ phisches und literarisches Wissen, braucht die Schulung ästhetischer MUSIKALISCHES STUDIUM »DIE ANTILOPE«

Sensi­bilität. Dieses Wissen, diese Erfahrungen, diese Kenntnisse sind aber nicht einfach zu beschaffen. Natürlich: Googeln kann man alles und das Internet stellt auch für die Künste, die Musik, die Literatur mittler­weile ein ungeheures Reservoir dar. Aber es bedarf immer schon eines Vorwissens, es bedarf grundlegender Kenntnisse, um dieses Reservoir überhaupt erst entdecken zu können. Welche Schule, welcher Bildungsplan möchte solches aber heute noch bieten? Man könnte sich aber auch fragen: Wieviel Kunst braucht die ­Bildung? Ist der Anspruch einer ästhetischen Erziehung nicht anti­ quiert? Genügt es nicht, dass junge Menschen jene Kompetenzen erwerben, die sie fit für die Arbeitswelt der Zukunft machen? Und hat sich die Beschäftigung mit Kunst, wenn es sie schon geben soll, nicht

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BÜHNENPLASTIKER

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auch dieser Maxime zu beugen? Sollte es sich dank der Hirnforschung herausstellen, dass das Hören von Mozartopern das innovative Denken befördert und bei der Gründung von Start-ups Vorteile verschafft, nun, dann wird man diese Opern hören; sonst aber nicht. Wer so denkt, denkt falsch. Bildung ohne ­ästhetische ­Erziehung ist ­überhaupt keine Bildung. Ein Konzept von Bildung, das generös darauf verzichtet, die Kennt­ nisse bestimmter Werke, ohne die unsere Kultur eine andere wäre, einzufordern, hat in Wahrheit jeden Anspruch auf Bildung aufgege­ ben – egal, ob diese Nichtbildung in Gesamt- oder Ganztagsschulen, mit oder ohne Bildungsdirektionen, mit oder ohne Budgethoheit stattfindet. Denn die Kunst, und nur sie, kann zeigen, was es heißt, mit den Widersprüchen und Abgründen des Menschen in einer menschlichen Weise umzugehen. Es ist deshalb auch unsinnig, aus einer pädagogischen Besorgnis die Kunst und die Literatur von all dem zu säubern, was unseren aktuellen moralischen und politischen Ansprüchen nicht zu genügen scheint. Kunst ist nicht dazu da, um ausschließlich gute Gefühle zu vermitteln.

Aber nur an der Kunst kann der Mensch die Erfahrung machen, dass es Dinge gibt, deren Wert in ihrem Dasein ruht. 42

MALERSAAL

Das Faszinierende und Verstörende an der Kunst b ­ esteht bis heute darin, dass sie alles sein kann, was man ihr zuschreibt und doch nie darin aufgeht. Ja, die Kunst kann ein Wettbewerbsfaktor und ein Kompetenztrainingsprogramm sein, eine soziale Aktion und ein Orna­ ment, sie kann Kritik sein und Affirmation, politische Propaganda und apolitische Ästhetik, Unterhaltung der Massen und elitäre Ab­ schottung. Alle diese Zuschreibungen und Attitüden zehren von der Idee, dass es letztlich darauf ankommt, dass dem Menschen, diesem fehlerhaften, eitlen, grausamen und nicht besonders intelligenten ­Wesen in besonderen Momenten etwas nahezu Vollkommenes gelin­ gen kann, das keiner weiteren Rechtfertigung mehr bedarf und das für sich Gültigkeit, über die Jahrhunderte hinweg, beanspruchen darf.

KONRAD PAUL LIESSMANN ist Professor für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik an der Universität Wien. Die S ­ chwerpunkte seiner Forschung sind Ästhetik, Kulturphilosophie, Gesellschaftsund Bildungstheorie. Er erhielt bereits zahlreiche Auszeichnung wie den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik und den ­Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln. Seit 1996 ist er Wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech. Im Schweizer Fernsehen ist er regelmäßiger Gast in der Sendung »Sternstunde Philosophie«.

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ÜBERBLICK


ZUM AUFTAKT

GLI UCCELLATORI (DIE VOGELFÄNGER) PREMIERE › Florian Leopold Gassmann............................................................................. 72

FAMILIENFEST MIT u. a. »Die Heinzelmännchen zu Köln« und »Irgendwie Anders«............... 52

MOSÈ IN EGITTO KÖLNER ERSTAUFFÜHRUNG › Gioacchino Rossini.................................................................. 74

PREMIEREN TANNHÄUSER UND DER SÄNGERKRIEG AUF DER WARTBURG PREMIERE › Richard Wagner.................................................................................................... 56

DIE SOLDATEN PREMIERE › Bernd Alois Zimmermann............................................................................... 76

SCHNITTSTELLEN (I) URAUFFÜHRUNG › Preisträger*innen des Gargonza Arts Award ............................... 80

LA TRAVIATA PREMIERE › Giuseppe Verdi ...................................................................................................... 58

IL MATRIMONIO SEGRETO (DIE HEIMLICHE EHE) PREMIERE › Domenico Cimarosa............................................................................................ 82

»SOMEWHERE OVER THE RAINBOW« STREIFZUG DURCH DIE WELT DER OPERETTE UND DES MUSICALS .............................................. 60

WIEDERAUFNAHMEN DIE FLEDERMAUS PREMIERE › Johann Strauß........................................................................................................... 62

KUNST MUSS (ZU WEIT GEHEN) ODER DER ENGEL SCHWIEG URAUFFÜHRUNG › Helmut Oehring........................................................................................... 64

CARMINA BURANA PREMIERE OPER KONZERTANT › Carl Orff..................................................................................... 66

DER KAISER VON ATLANTIS PREMIERE › Viktor Ullmann ..................................................................................................... 68

MANON PREMIERE › Jules Massenet ........................................................................................................... 70 46

RIGOLETTO WIEDERAUFNAHME › Giuseppe Verdi ......................................................................................... 86

DON GIOVANNI WIEDERAUFNAHME › Wolfgang Amadeus Mozart............................................................... 87

LE NOZZE DI FIGARO WIEDERAUFNAHME › Wolfgang Amadeus Mozart............................................................... 92

THE RAPE OF LUCRETIA WIEDERAUFNAHME › Benjamin Britten...................................................................................... 93

FALSTAFF WIEDERAUFNAHME › Giuseppe Verdi ......................................................................................... 96

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TANZ

THEATER UND SCHULE

ATERBALLETTO & JOHAN INGER PREMIERE › Johan Inger............................................................................................................ 100

SOUNDSPACE EUROPAPREMIERE › Dorrance Dance ................................................................................... 104

FLA.CO.MEN PREMIERE › Israel Galván ........................................................................................................ 108

.................................................................................... 128

SONDERVERANSTALTUNGEN ZU GAST

. . ................................................................. 138

. . ............................................................................................................................... 146

SOWIE  …  

. . ............................................................................................................................. 152

FREUNDE & FÖRDERER

.. ................................................................................. 158

FÜR KINDER PERSONALIA

DAS RHEINGOLD

.................................................................................................................. 168

PREMIERE › Richard Wagner .................................................................................................. 114

SERVICE

POLLICINO

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PREMIERE › Hans Werner Henze ....................................................................................... 116

ABONNEMENTS

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

................................................................................................................... 192

WIEDERAUFNAHME › Ingfried Hoffmann .............................................................................. 118

JAHRESSPIELPLAN

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ORPHEUS IN DER UNTERWELT WIEDERAUFNAHME › Jacques Offenbach.............................................................................. 120

IRGENDWIE ANDERS MOBILES MUSIKTHEATER › Brigitta Gillessen und Ralf Gscheidle ........................... 122

ADVENT IN DER OPER R(H)EINHÖREN! 48

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ZUM AUFTAKT


ZUM AUFTAKT

FAMILIEN FEST Wir feiern den Beginn der Spielzeit 2017.18!

Im September 2017 startet die dritte Spielzeit der Oper Köln im StaatenHaus, das für die Zeit bis zur Rückkehr an den Offenbachplatz eine ideale Heimat bietet. Der Beginn dieser Spielzeit ist ein wunderbarer Anlass, um dort mit Ihnen zu feiern und gemeinsam die neue Saison willkommen zu heißen! Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Sonntag mit vielen Überraschungen, spannender Unterhaltung und magischen Theatermomenten. Auf dem Programm steht auch die kultig-jazzige und bislang immer ausverkaufte Produktion »Die Heinzelmännchen zu Köln« für Groß und Klein ab 6 Jahren sowie »Irgendwie Anders« für Kinder ab 3 Jahren. Währenddessen und zwischendurch bieten wir ein buntes Programm – bestehend aus der heißbegehrten Kostümverstei­ gerung, Kinder-­Workshops, Verlosungen, Kinderschminken und vielem mehr. Mit Eis, Kölsch oder Currywurst versorgt kann man im bunten Treiben aber auch ganz entspannt die Kinder auf der Hüpfburg, die Schiffe auf dem Rhein oder die Künstler bei ihrer Arbeit beobachten. Seien Sie dabei!

TERMIN VORSTELLUNGEN 17. SEP. 2017 11:15 UHR »IRGENDWIE ANDERS« ZÄHLKARTEN UNTER 0221.221 28 400

ORT STAATENHAUS

› AB 11:00 UHR 12:30 UHR »IRGENDWIE ANDERS« › EINTRITT FREI 15:00 UHR »DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN« ZÄHLKARTEN VOR ORT, SOLANGE DER VORRAT REICHT.

Das Programm veröffentlichen wir Anfang September auf unserer Website www.oper.koeln.

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PREMIEREN


PREMIERE

TANNHÄUSER UND DER SÄNGERKRIEG AUF DER WARTBURG

In der Lebenskrise des Minnesängers Tannhäuser offenbart sich der Konflikt zweier

Große romantische Oper in drei Aufzügen Libretto und Musik von Richard Wagner (1813 – 1883)

Prinzipien, die ihre Verwirklichung in streng voneinander getrennten Welten erfahren und jeweils von einer Frau repräsentiert werden: In der Welt der Wartburg mit Elisabeth als weiblicher Lichtgestalt gefällt man sich im Besingen von Idealen und in einer auf sittliche Sublimierung angelegten Lebens­ weise. Im Venusberg wird dem Hedonismus und der Ich-Erfahrung gehuldigt, die Bewusstseinserweiterung im Rausch gesucht und der Sex vergöttlicht. T ­ annhäuser,

PREMIERE 24. SEP. 2017 › 19:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 30. SEP. 2017 › 18:30 UHR 06. OKT. 2017 › 18:30 UHR 08. OKT. 2017 › 16:00 UHR 12. OKT. 2017 › 18:30 UHR 14. OKT. 2017 › 18:30 UHR 22. OKT. 2017 › 16:00 UHR 28. OKT. 2017 › 18:30 UHR 01. NOV. 2017 › 18:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 1 › MIT KURZEINFÜHRUNG IN SAAL 3

MUSIKALISCHE LEITUNG François-Xavier Roth, Gabriel Feltz (06. Okt.)

gleichermaßen mit künstlerischem Genie wie mit der Fähigkeit zum Genuss ­begabt, hat es in jeder dieser beiden Welten weit gebracht – und dabei zugleich die

INSZENIERUNG Patrick Kinmonth BÜHNE Darko Petrovic KOSTÜME Annina von Pfuel LICHT Andreas Grüter CHOR Andrew Ollivant DRAMATURGIE Georg Kehren

jeweiligen Unzulänglichkeiten dieser Lebenskonzepte an sich selbst erfahren.

HERMANN, LANDGRAF VON THÜRINGEN Avtandil Kaspeli TANNHÄUSER David Pomeroy WOLFRAM VON ESCHENBACH Miljenko Turk WALTHER VON DER VOGELWEIDE Dino Lüthy BITEROLF Lucas Singer HEINRICH DER SCHREIBER John Heuzenroeder REINMAR VON ZWETER Yorck Felix Speer ELISABETH Kristiane Kaiser,

Perspektive darstellen könnte.

Sein Versuch, sich dem von ihm empfundenen Wahn des Venusbergs zu entziehen und in die Sphäre seiner Seelenfreundin Elisabeth zurückzukehren, scheitert skandalös, als er sich während des Sängerwettbewerbs auf der Wartburg zu einer Eloge auf Venus hinreißen lässt. Damit führt er nicht nur seinen Ausschluss aus der Gesellschaft herbei, sondern zerstört auch das Leben der geliebten Freundin. Von nun an ist für Tannhäuser keine Welt mehr greifbar, in der zu leben für ihn eine

In seinem Künstlerdrama stellt Richard Wagner einen charismatischen Charakter in den Mittelpunkt, dessen Auf­begehren gegen überlebte Normen und verbrämte Konventionen auf der einen Seite ihre Berechtigung hat, auf der anderen Seite, qua Überstrapazierung, die Gefahr des Selbstverlustes in sich trägt. Wagners Beschäftigung mit dem Stoff dokumentiert sich in den verschiedenen Ver­ sionen, die er von dieser Oper vorlegte, und sie fand nie wirklich ein Ende. »Ich bin

Brit-Tone Müllertz (06., 12. Okt.)

der Welt noch einen Tannhäuser schuldig«, äußerte er noch kurz vor seinem Tod.

VENUS Dalia Schaechter EIN JUNGER HIRT María Isabel Segarra

Generalmusikdirektor François-Xavier Roth wird Richard Wagners »Schmerzens­

CHOR UND EXTRACHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

kind« in der puristischen Dresdener Urfassung von 1845 dirigieren. Der britische Allround-Künstler und Ästhet Patrick Kinmonth, an der Oper Köln zuletzt mit »Die Gezeichneten« und »Solaris« vertreten, begibt sich mit seinem Ausstatter Darko Petrovic in die verunsichernden Grenzbereiche zwischen virtueller und realer Welt.

Tannhäuser, 3. Aufzug

»Doch such ich wen, der mir den Weg wohl zeige …« 56

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PREMIERE

LA TRAVIATA Oper in drei Akten Libretto von Francesco Maria Piave nach »La dame aux camélias« von Alexandre Dumas d. J. Musik von Giuseppe Verdi (1813 – 1901)

Eine gesellschaftlich geächtete Liebe: Die todkranke Edelkurtisane Violetta Valéry und der Student Alfredo Germont wollen ihr Leben gemeinsam verbringen, doch Alfredos Vater bringt die Verbindung – unter dem Hinweis, Violettas Vorleben bringe die Familie in Verruf und gefährde die Heirat seiner Tochter – zu Fall: ­Violetta verlässt Alfredo, der nichts von der Intervention seines Vaters weiß, und gibt vor, Baron Douphol zu lieben. Vor versammelter Gesellschaft kommt es zum ­Eklat: Alfredo wirft Violetta Geld vor die Füße, um ihr alles zurückzuzahlen, was sie für ihn während der Monate ihres Zusammenlebens auf dem Land ausgegeben hatte. Die Anwesenden schwanken zwischen Abscheu und Mitgefühl, Alfredos Vater ist fassungslos. – Violetta liegt im Sterben. Alfredo, inzwischen über die wahren Begebenheiten informiert, bittet sie um Verzeihung. Violetta durchlebt noch einmal den Traum eines gemeinsamen Liebesglücks, das sich in der Realität für beide nicht finden ließ. Einst war der französische Schriftsteller Alexandre Dumas Liebhaber der berühm­

PREMIERE 15. OKT. 2017 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 18. OKT. 2017 › 19:30 UHR 20. OKT. 2017 › 19:30 UHR 27. OKT. 2017 › 19:30 UHR 03. NOV. 2017 › 19:30 UHR 09. NOV. 2017 › 19:30 UHR 10. NOV. 2017 › 19:30 UHR 12. NOV. 2017 › 18:00 UHR 17. NOV. 2017 › 19:30 UHR 18. NOV. 2017 › 19:30 UHR 19. NOV. 2017 › 18:00 UHR 23. NOV. 2017 › 19:30 UHR 25. NOV. 2017 › 19:30 UHR 29. NOV. 2017 › 19:30 UHR 01. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 03. DEZ. 2017 › 18:00 UHR

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MUSIKALISCHE LEITUNG Matthias Foremny, Arne Willimczik (03., 23., 29. Nov., 01. Dez.)

INSZENIERUNG Benjamin Schad BÜHNE Tobias Flemming KOSTÜME Ingrid Erb LICHT Nicol Hungsberg CHOR Andrew Ollivant DRAMATURGIE Tanja Fasching VIOLETTA VALÉRY Marina Costa-Jackson, ­ Olesya Golovneva (27. Okt., 03., 12., 25. Nov.), Vlada Borovko (10., 18., 23. Nov., 01. Dez.)

ten Pariser Kurtisane Marie Duplessis, die 1847 im Alter von 23 Jahren starb. 1848 veröffentlichte Dumas seinen Roman »La dame aux camélias« (»Die Kamelien­ dame«), dem 1852 das Bühnenstück folgte. Giuseppe Verdi hatte das Schauspiel im Pariser Théâtre du Vaudeville gemeinsam mit Giuseppina Strepponi, mit der er zu diesem Zeitpunkt in »wilder Ehe« zusammenlebte, gesehen und war von dem Sujet begeistert: »Ich will neue, schöne, große, abwechslungsreiche, kühne Stoffe. Kühn bis zum äußersten, neu in der Form.« Die Wahl des Stoffes war schon deshalb gewagt, weil es sich um eine aktuelle bürgerliche Geschichte handelte, die das ­Pariser Halbweltmilieu durchaus kritisch beleuchtete. Der Komponist Verdi und sein Librettist Francesco Maria Piave verdichteten Dumas’ Vorlage, befreiten sie von jeglicher Rührseligkeit und gestalteten die Handlung realistischer. Die Urauf­ führung der »Traviata« fand am 6. März 1853 am Teatro La Fenice in Venedig statt.

ALFREDO GERMONT David Junghoon Kim, Jeongki Cho

Die US -amerikanische Sopranistin Marina Costa-Jackson, die das Kölner Publikum

(27. Okt., 03., 12., 25. Nov.), Liparit Avetisyan (10., 18., 23. Nov., 01. Dez.)

bereits als Mimì (»La Bohème«) feierte, wird sich nun in der Partie der Violetta vorstellen. Benjamin Schad, der für seine Inszenierung von »The Turn of the Screw«

ORT STAATENHAUS SAAL 2

GIORGIO GERMONT Lucio Gallo, Nicholas Pallesen FLORA BERVOIX Adriana Bastidas Gamboa ANNINA Judith Thielsen GASTONE Young Woo Kim, Dino Lüthy BARONE DOUPHOL Insik Choi MARCHESE D’OBIGNY Matthias Hoffmann DOTTORE GRENVIL Igor Bakan GIUSEPPE Alexander Fedin

› IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

an der Oper Köln den Götz-Friedrich-Preis erhalten hat, arbeitet erneut mit Bühnen­ bildner Tobias Flemming zusammen.

Alfredo, I. Akt

»Die Liebe ist der Herzschlag des ganzen ­Universums.« 59


PREMIERE

 »SOMEWHERE OVER THE  RAINBOW« STREIFZUG DURCH DIE WELT DER OPERETTE UND DES MUSICALS

Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Welt der Leichten Muse! Begonnen hat es im 19. Jahrhundert in Paris mit den Werken Jacques Offenbachs und in Wien mit den »Altmeistern« Johann Strauß, Carl Millöcker und Franz von Suppé. Aus dieser sogenannten Goldenen Ära der Wiener Operette gingen Werke wie »Der Bettelstudent«, »Eine Nacht in Venedig«, »Der Zigeunerbaron«, »Boccaccio« oder auch »Die Fledermaus« hervor. Mit dem Tod Johann Strauß’ 1899 endete diese Ära. 1905 kam dann ein Werk zur Uraufführung, das eine neue Ära begründete: Franz Lehárs »Die lustige Witwe« markierte den Beginn der Silbernen Ära der Operette. Fortan wetteiferten Franz Lehár (u. a. »Das Land des Lächelns«, »Der Zarewitsch«)

PREMIERE 21. OKT. 2017 › 19:30 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 25. OKT. 2017 › 19:30 UHR 29. OKT. 2017 › 18:00 UHR

MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. CHOR Andrew Ollivant LICHT Andreas Grüter MIT Ensemblemitgliedern der Oper Köln, Mitgliedern des Internationalen Opernstudios der Oper Köln

ORT STAATENHAUS SAAL 1

SPECIAL GUEST Helen Donath MODERATION Dr. Birgit Meyer & Georg Kehren CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

und Emmerich Kálmán (»Gräfin Mariza«, »Die Csárdásfürstin«) um die erste Position im Genre Operette. Während die Hochkultur damals durch zunehmende Radikalisierung ein immer kleineres Publikum erreichte, zog die Operette die Massen an. Franz Lehár vertrat die Überzeugung: »Der Zuschauer soll ein Erlebnis haben und nicht bloß Unsinn ­sehen und hören.« Das neue Genre sollte seinem Publikum ermöglichen, »Kunst ohne Anstrengung zu genießen.« Der Nationalsozialismus machte der Erfolgsgeschichte der Operette ein jähes Ende: Zahlreiche Librettisten, Sänger, Darsteller und auch Komponisten waren jüdischer Herkunft, verloren in Konzentrationslagern ihr Leben oder emigrierten in die weite Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Faden zu der so fruchtbaren Schaffens­ periode zwischen 1905 und 1933 weitgehend abgeschnitten. Aus Amerika kam ein neues musikalisches Unterhaltungsgenre nach Kontinentaleuropa: das Klassische Amerikanische Musical. Cole Porters »Kiss me, Kate«, Leonard Bernsteins »West Side Story«, Frederick Loewes »My Fair Lady« oder »Anatevka« von Jerry Bock eroberten sich ab den 50er, 60er Jahren schnell die Bühnen der Welt. Titelgebend für unseren Abend ist ein Evergreen aus dem Musical »Der Zauberer von Oz« von Harold Arlen: »Somewhere over the rainbow«. Wir laden Sie ein auf eine vergnügliche, unterhaltsame Reise mit zahlreichen »Hits« aus Operette und Musical!

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PREMIERE

DIE FLEDERMAUS Operette in drei Akten Libretto von Carl Haffner und Richard Genée nach dem Lustspiel »Le Réveillon« von Henri Meilhac und Ludovic Halévy Musik von Johann Strauß (1825 – 1899)

Einst hatte Gabriel von Eisenstein seinen Freund Dr. Falke nach einem Maskenball betrunken in seinem Fledermaus-Kostüm an einem Baum zurückgelassen und ihn somit dem Spott der Leute preisgegeben. Nun will sich Dr. Falke rächen: Er verspricht dem stets gelangweilten Prinzen Orlofsky, sich bei seinem Ball köstlich zu unterhalten: Er sorgt dafür, dass sich Eisenstein – anstatt seine Gefängnisstrafe anzutreten – in seine eigene Frau Rosalinde, die sich als ungarische Gräfin ausgibt und der Männerwelt den Kopf verdreht, verliebt … Am 1. Mai 1873 eröffnet Kaiser Franz Joseph im Wiener Prater die Weltausstellung, die zwölf Mal so groß wie die erste Weltausstellung 1851 in London ist. Am 9. Mai 1873 beendet der Wiener Börsenkrach den Wirtschaftsboom der Gründerzeit und reißt halb Wien in den Ruin. Nach Musik ist niemandem zumute, dennoch entsteht um die Jahreswende jenes Werk, das als größtes Meisterwerk der Operette in die

PREMIERE 26. NOV. 2017 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 30. NOV. 2017 › 19:30 UHR 02. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 06. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 08. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 10. DEZ. 2017 › 18:00 UHR 14. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 16. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 20. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 22. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 25. DEZ. 2017 › 18:00 UHR 27. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 29. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 31. DEZ. 2017 › 18:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 1

MUSIKALISCHE LEITUNG Marcus Bosch,

Geschichte eingehen wird: »Die Fledermaus« von Johann Strauß Sohn.

Alfred Eschwé (06., 08, 10., 16. Dez.)

Der »Walzerkönig« Johann Strauß war zu diesem Zeitpunkt bereits ein weltweit

INSZENIERUNG Petra Luisa Meyer BÜHNE Stefan Brandtmayr KOSTÜME Cornelia Kraske LICHT Andreas Grüter CHOR Sierd Quarré DRAMATURGIE Georg Kehren GABRIEL VON EISENSTEIN Miljenko Turk ROSALINDE, SEINE FRAU Natalie Karl, Ivana Rusko FRANK, GEFÄNGNISDIREKTOR Lucas Singer, Bjarni Thor Kristinsson

PRINZ ORLOFSKY Kangmin Justin Kim ALFRED Marco Jentzsch, Mirko Roschkowski DR. FALKE, NOTAR Wolfgang Stefan Schwaiger DR. BLIND, ADVOKAT Martin Koch, John Heuzenroeder ADELE, EIN KAMMERMÄDCHEN Claudia Rohrbach,

berühmter Dirigent und Komponist, hatte 1872 in Boston und New York gastiert und sich vom Publikum vergöttern lassen. Mit Ende 40 stürzte er sich begeistert und siegessicher auf das Libretto von Richard Genée und Carl Haffner – in nur zweiund­ vierzig Tagen und Nächten komponierte Strauß »Die Fledermaus«. Die Urauffüh­ rung am 5. April 1874 im Theater an der Wien verlief glänzend. Die »Morgen-Post« schrieb: »Das klingt ins Ohr und rieselt durch das Blut hinab bis in die Beine, und der faulste Mensch im Zuschauerraum fängt unwillkürlich zu nicken an mit dem Kopfe und wiegt den Leib und stampft mit den Füßen …«. Melodien wie »Komm mit mir zum Souper«, »O je, o je, wie rührt mich dies«, »Trinke, Liebchen, trinke schnell«, »Ich lade gern mir Gäste ein« oder »Klänge der Heimat« und »Brüderlein und Schwesterlein« haben bald nach der Uraufführung die Bühnen der Welt erobert und auch nach mehr als 140 Jahren nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Mit Miljenko Turk als Eisenstein, Claudia Rohrbach als Adele und weiteren hochkarätigen Ensemblemitgliedern und Gästen steht eine sehr kompetente Equipe spielfreudiger Gesangssolisten auf der Bühne.

Annika Gerhards

IDA, IHRE SCHWESTER Maria Kublashvili, María Isabel Segarra

FROSCH, GERICHTSDIENER N. N. CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

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Rosalinde, I. Akt

»Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ä­ ndern ist.« 63


URAUFFÜHRUNG ANLÄSSLICH DES 100. GEBURTSTAGS VON HEINRICH BÖLL

KUNST MUSS (zu weit gehen)           oder DER ENGEL SCHWIEG

dokupoetisches Instrumentaltheater für 16 InstrumentalVokalSolistInnen, drei Sängerinnen, Kindersolisten, vorproduzierte Zuspiele und Live-Elektronik auf die Wuppertaler Rede »Die Freiheit der Kunst« (1966) und andere Texte Heinrich Bölls sowie Erzählungen der Mitwirkenden Musik von Helmut Oehring (*1961) Auftragswerk der Oper Köln in Kooperation mit dem Ensemble Musikfabrik

(Kunst) »muss also zu weit gehen, um herauszufinden, wie weit sie gehen darf, wie weit die ihr gelassene Freiheitsleine reicht. Sie bringt nicht nur, bietet nicht, sie ist die einzig erkennbare Erscheinungsform der Freiheit auf dieser Erde (…) Prometheus – das bedeutet der Voraus­denkende – hat ja nicht das Feuer vom Himmel geholt, nur damit die ­Wurstbratereien ihre Geschäfte machen können; er hat es geholt, auf dass die Erde brenne, und er war ein listiger Titanensohn. Wenn die Tabu-Durchbrechung in den Händen der Wurstelbrater eine schicke und dolle Sache geworden ist, an der die Bourgeoisie immer mehr Gefallen findet und immer mehr Geld verdient, muss die Literatur zurückgehen; oh nein, nicht das Feuer in den Himmel zurückbringen, aber listig wie alle Vorausdenkenden muss sie einen Weg suchen und finden, was frei, geordnet, untröstlich, also poetisch an der Liebe ist …« (Heinrich Böll)

Zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll entwickeln der Komponist und Regisseur Helmut Oehring und die Librettistin und Coregisseurin Stefanie Wördemann im Auftrag der Oper Köln und des Ensembles Musikfabrik ein instrumentalvokales Theater, inspiriert von einer Rede, die Heinrich Böll 1966 anlässlich der Eröffnung des Wuppertaler Schauspielhauses gehalten hat. Unter dem Postulat »Die Kunst muss zu weit gehen« äußerte er sich darin zum Verhältnis von Kunst, Politik und Gesellschaft. Dabei sprach er sich dezidiert gegen die Idee einer Kunst aus, die der

URAUFFÜHRUNG 09. DEZ. 2017 › 19:30 UHR

MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. IDEE, KOMPOSITION, SZENISCHE REALISATION Helmut Oehring

WEITERE VORSTELLUNGEN 11. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 13. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 21. DEZ. 2017 › 19:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 3

Gesellschaft und den Mächtigen gefällig zu sein hat. Heinrich Bölls Prosa und Lyrik sowie seine Äußerungen zu gesellschaftspolitischen Fragen besitzen bis heute die Kraft zu polarisieren.

KONZEPTION, TEXTBUCH, SZENISCHE REALISATION

Der 1961 in Ostberlin geborene international renommierte und weltweit aufgeführte

Stefanie Wördemann

Komponist Helmut Oehring, der mit diesem Werk erstmals an der Oper Köln

LICHT Philipp Wiechert

aufgeführt wird, steht für die Idee eines instrumentalen Theaters, das innerhalb

MIT Emily Hindrichs, Adriana Bastidas Gamboa,

Kunst und Philosophie aufgreift, unter Einbeziehung von Gebärdensprache, Tanz,

der Neukomposition Einflüsse alter und älterer Musik, von Literatur, Bildender

Dalia Schaechter, Kindern und Jugendlichen

Schauspiel sowie elektronischen Medien. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen

ENSEMBLE MUSIKFABRIK

schen Musikautorenpreis in der Kategorie Musiktheater. Zu seinen Bühnenwerken

Auszeichnungen wie dem Arnold-Schönberg-Preis geehrt, aktuell mit dem Deut­ auf Textbücher Stefanie Wördemanns zählen »SehnSuchtMEER oder Vom Flie­ genden Holländer« (UA Deutsche Oper am Rhein, 2013) und »AscheMOND oder The Fairy Queen« (UA Staatsoper im Schillertheater Berlin 2013).

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OPER KONZERTANT

CARMINA BURANA Weltliche Gesänge für Soli und Chor Lateinische und deutsche Lieder aus der »Carmina Burana« (Lieder aus der Benediktbeurer Handschrift) Musik von Carl Orff (1895 – 1982)

»Nicht die vielfachen Übertragungen ins Deutsche, nicht die Diesseitigkeit und unverwüstliche Lebensstimmung dieser Lieder hatte es Ihnen angetan, sondern ihre äußere Form und Klanglichkeit, die Magie des mittelalterlichen Leierkasten-Lateins, die … ausgeprägte Rhythmik und die klingenden Endreime einer biegsamen und vokalgesättigten Sprache.« (Michael Hofmann)

Carl Orff hatte in einem Würzburger Antiquariatskatalog einen Titel gefunden, der ihn mit »magischer Gewalt« anzog: »Carmina Burana, Lateinische und deutsche Lieder und Gedichte aus einer Handschrift des XIII. Jahrhunderts aus Benedikt­ beuern, hrsg. v. J. A. Schmeller«. Die umfangreiche Handschrift umfasst moralische und Spottgesänge, Liebeslieder, Trink- und Spielerlieder sowie zwei geistliche Theaterstücke. Um der Fülle der Texte Herr zu werden, wendete sich Orff an seinen

PREMIERE KONZERTANT 23. DEZ. 2017 › 19:30 UHR WEITERE VORSTELLUNG 30. DEZ. 2017 › 19:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 2

MUSIKALISCHE LEITUNG Leo Hussain CHOR Andrew Ollivant LICHTREGIE Andreas Grüter SOPRAN Emily Hindrichs TENOR Martin Koch BARITON Insik Choi CHOR UND EXTRACHOR DER OPER KÖLN MÄDCHEN UND KNABEN DES KÖLNER DOMCHORES GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

Freund Michael Hofmann, einen leidenschaftlichen Lateiner. In intensiver Zu­ sammenarbeit wählten sie 24  Texte aus und fügten sie zu einem blühenden Reigen lebensfroher Bilder, Stimmungen und Gefühle zusammen. Den Werkteilen gab Orff die Überschriften »Primo vere«, »Uf dem Anger«, ­»In Taberna«, »Cour d’amours« und »Blanziflor et Helena«, die von Schicksalstrotz, Frühlings- und Tanzlust, Spielfreude, Essen und Trinken, Liebesglück und Lebens­ mut erzählen. Eine Klammer bildet der düster-kraftvolle Chor »O Fortuna«, der zeigt, wie sehr der Mensch dem »Rad des Schicksals« ausgeliefert ist. Die »Carmina Burana« haben keine Handlung im eigentlichen Sinn, es gibt keine Individuen, ­sondern Typen, die ihre Rolle spielen. Und dennoch haben die Lebenslust, Erfah­ rungen, Sehnsüchte und Sorgen der mittelalterlichen Mädchen und Burschen, der Liebenden und Abenteurer, der Spieler und Trinker auch heute noch ihre Gültigkeit. Andreas Grüter, seit 2010 Leiter der Beleuchtung an der Oper Köln, ist regelmäßig als Lightdesigner u. a. am Theater an der Wien, dem La Monnaie Brüssel und bei den Bayreuther Festspielen zu Gast und wird mit seiner »Choreografie« das Licht zu einem wesentlichen ästhetischen Bestandteil des Abends machen.

chor

»O Fortuna! Wie der Mond so veränderlich …« 66

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PREMIERE

DER KAISER VON ATLANTIS ODER DIE TOD-VERWEIGERUNG Spiel in einem Akt von Peter Kien Musik von Viktor Ullmann (1898 – 1944)

»Ich habe in Theresienstadt ziemlich viel neue Musik geschrieben …« (Viktor Ullmann) Kaiser Overall verkündet, dass »alle gegen alle« Krieg führen sollen. Der Tod findet sich verhöhnt, zerbricht sein Schwert und beschließt, von nun an niemanden mehr sterben zu lassen, um der Menschheit eine Lehre zu erteilen. Die Waffen schweigen, da man einander nicht mehr totschießen kann. Ein Soldat und ein Soldatenmädchen begegnen sich wieder als Menschen – in Liebe und zu Mitleid fähig. Im Kaiserpalast beschwört der Harlekin Kindheitserinnerungen des Kaisers herauf, der daraufhin dem Wahnsinn verfällt. Der Tod verspricht dem Kaiser Erlösung von dem Leiden: Die Rückkehr des Todes – wenn der Kaiser als erster zu sterben bereit ist.

PREMIERE 24. FEB. 2018 › 19:30 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 27. FEB. 2018 › 19:30 UHR 02. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 06. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 10. MÄR. 2018 › 19:30 UHR ORT AUSSENSPIELSTÄTTE AM OFFENBACHPLATZ

MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach INSZENIERUNG Eike Ecker BÜHNE & KOSTÜME Darko Petrovic LICHT Andreas Grüter DRAMATURGIE Tanja Fasching KAISER OVERALL Nikolay Borchev DER LAUTSPRECHER / DER TOD Lucas Singer HARLEKIN Martin Koch EIN SOLDAT Dino Lüthy BUBIKOPF, EIN SOLDAT Claudia Rohrbach DER TROMMLER Judith Thielsen GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

Der Kaiser akzeptiert. »Der Kaiser von Atlantis« beschreibt die Überwindung der Todesangst und den daraus entstehenden Mut, sich der Unterdrückung, der Gehorsamspflicht und dem Machtanspruch eines Tyrannen zu widersetzen. Die Liebe als wichtigster Wert – geradezu als Grundprinzip der Menschlichkeit – verlangt selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Handeln. Viktor Ullmann wurde 1898 in Teschen (Österreich-Ungarn) geboren, war als Soldat im Ersten Weltkrieg u. a. in der Isonzoschlacht, begann in Wien Jus und Komposition bei Arnold Schönberg zu studieren, war unter Alexander von Zemlinsky Kapellmeister am Prager Neuen deutschen Theater, Kapellmeister am Schauspielhaus Zürich und betrieb eine anthroposophische Buchhandlung in Stuttgart, bevor er 1933 vor den Nazis nach Prag floh, wo er sich als Musikkritiker und Komponist eine neue Existenz aufbauen konnte. Im September 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, am 18. Oktober 1944 in Auschwitz umgebracht. Allen Entbehrungen im Ghetto Theresienstadt zum Trotz entwickelten sich breit gefächerte kulturelle Aktivitäten – ein Versuch, unter den grauenhaften Lebens­ bedingungen Würde, die eigene Identität und Hoffnung zu bewahren. Ullmann organisierte im Lager Musikveranstaltungen und komponierte: Aus seinen beiden letzten Lebensjahren haben sich 33 Werke, zum Teil fragmentarisch, erhalten, da­r­ unter als bedeutendstes Werk »Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung«. Die Oper entstand 1943, Librettist war Peter Kien, der ebenfalls 1944 in Auschwitz ermordet wurde.

Der Tod, 1. Bild

»Die Seelen ­nehmen kann nur ich!« 68

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PREMIERE

MANON Opéra-comique in fünf Akten Libretto von Henri Meilhac und Philippe Gille nach »Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut« von Abbé Prévost Musik von Jules Massenet (1842 – 1912)

Der Roman »Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut« des Abbé Prévost, erschienen 1731, schildert die Entwicklung einer schicksalhaften amourösen Verbindung im Geiste des Rokoko, die bis heute bewegt und interessiert, auch was die Ambivalenz der geschilderten Gefühle betrifft. Die Vertonung dieses Stoffes durch Jules Massenet, mit der er sich zur lyrischen Tradition der Opéra-comique des 19.  Jahrhunderts bekannte und zu Lebzeiten eine große Reputation sicherte, wurde nach seinem Tod eine Zeit lang als sentimental abgetan und in der Beachtung deut­ lich hinter der kurz darauf entstandenen ungestüm-leidenschaftlicheren »Manon Lescaut« des Italieners Giacomo Puccinis eingeordnet. Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts besann man sich wieder auf die besondere

PREMIERE 04. MÄR. 2018 › 18:00 U HR WEITERE VORSTELLUNGEN 09. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 11. MÄR. 2018 › 18:00 UHR 15. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 17. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 23. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 25. MÄR. 2018 › 16:00 UHR 31. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 02. APR. 2018 › 18:00 UHR

MUSIKALISCHE LEITUNG Claude Schnitzler INSZENIERUNG Johannes Erath BÜHNE Herbert Murauer KOSTÜME Gesine Völlm LICHT Nicol Hungsberg CHOR Sierd Quarré DRAMATURGIE Georg Kehren

Quali­tät dieser im besten Sinne »französischen« Partitur, die mit der ihr eigenen Subtilität und flexiblen Wort-Klang-Feinzeichnung atmosphärische und psycho­ logische Stimmungsbilder auf das Genaueste vermittelt – und dabei nicht zuletzt ein großes Fragezeichen hinter die im Fokus der Betrachtung stehende Liebes­ geschichte setzt. Manon liebt den ihr ergebenen Des Grieux, mit dem sie vor dem Kloster flieht und für kurze Zeit in wilder Ehe zusammenlebt, doch vor allem liebt sie es, beachtet zu werden und sich in den Blicken anderer zu sonnen. Sie besitzt die Gabe, mit ihrer

MANON LESCAUT Zuzana Marková, Netta Or (11. Mär., 02. Apr.) POUSSETTE Maria Kublashvili JAVOTTE María Isabel Segarra ROSETTE Sara Jo Benoot CHEVALIER DES GRIEUX Atalla Ayan,

Erscheinung zu glänzen und zahlungskräftige Männer dazu zu bringen, die Rech­

ORT STAATENHAUS SAAL 1

Jeongki Cho (11. Mär., 02. Apr.)

es wieder (der mittellose) Des Grieux, der sie in den Armen hält – jener Mann, der

GRAF DES GRIEUX, DESSEN VATER Nikolay Didenko LESCAUT, MANONS COUSIN Wolfgang Stefan Schwaiger,

für sie alles aufs Spiel gesetzt hat und am Ende mit ihr alles verliert.

› IN FRANZÖSISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN › MIT KURZEINFÜHRUNG  IN SAAL 3

Nikolay Borchev (11. Mär., 02. Apr.)

GUILLOT DE MORFONTAINE John Heuzenroeder DE BRÉTIGNY Insik Choi DER WIRT Matthias Hoffmann CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

nungen zu begleichen. Die Momente der Bewunderung, die man ihr zollt, sammelt sie wie Trophäen, doch die Zeit ihrer Triumphe auf diesem Feld – etwa als gefeierte Schönheit auf der Promenade Cours de la Reine – währt nicht lange. Am Ende, wenn sie auf dem Weg in die Deportation auf einer Landstraße im Sterben liegt, ist

Der französische Maestro Claude Schnitzler, der in Köln zuletzt »Tosca« und »Turandot« leitete, steht am Pult. Es inszeniert Johannes Erath und legt damit – diesmal im Bühnenbild von Herbert Murauer – nach »Orfeo ed Euridice« und »Aida« seine dritte Kölner Regiearbeit vor. Dabei kommt es u. a. zu einer Wieder­ begegnung mit dem brasilianischen Tenor Atalla Ayan, der sich das Publikum der Oper Köln bereits mit seinen Auftritten in Donizettis »L’elisir d’amore« und »Lucia di Lammermoor« erobert hat.

Manon, III. Akt

»… meine Schönheit allein, sie regieret!« 70

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PREMIERE

GLI UCCELLATORI DIE VOGELFÄNGER

In Florian Leopold Gassmanns »Gli uccellatori« (»Die Vogelfänger«) sind Vögel allgegenwärtig. Sie werden gejagt, verschenkt, verspeist und – sie singen. Die Vögel sind Sinnbild für die Liebe, sie locken, verführen, werden mit Leidenschaft ge­ fangen und gegessen. Doch nicht nur auf Vögel wird Jagd gemacht, sondern auch auf die Menschen mit all ihren charakterlichen Stärken und Schwächen.

Dramma giocoso in drei Akten Libretto nach Carlo Goldoni Musik von Florian Leopold Gassmann (1729 – 1774) Wiener Fassung von 1768 Originalproduktion Theater an der Wien in der Kammeroper 2015

Eine Contessa, ein Marchese, drei Vogelfänger, zwei Mädchen. Wer liebt wen? ­Eigentlich wollen alle Damen den Vogelfänger Cecco. Doch wer wagt es, dies ­auszusprechen? Und bekommen kann ihn nur eine, also nimmt man am Ende – um nicht leer auszugehen – was übrigbleibt … Gassmanns dramma giocoso basiert auf Carlo Goldonis gleichnamigem Schauspiel und wurde 1759 mit großem Erfolg in Venedig uraufgeführt. Das barocke Lustspiel will das Publikum amüsieren. Die Charaktere sind überaus modern: berechnend und kalt, dumm und narzisstisch, feig und geizig, ahnungslos und weltfremd, verlogen und blind – aber zutiefst menschlich. In ihrer Gefühlsverwirrung und Selbstüberschätzung lachen sie über sich selbst, mit uns, bis ins Heute hinein.

PREMIERE 18. MÄR. 2018 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 22. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 24. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 29. MÄR. 2018 › 19:30 UHR 01. APR. 2018 › 18:00 UHR 07. APR. 2018 › 19:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 3 › IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

MUSIKALISCHE LEITUNG Gianluca Capuano INSZENIERUNG Jean Renshaw BÜHNE & KOSTÜME Christof Cremer LICHT Philipp Wiechert LA CONTESSA ARMELINDA María Isabel Segarra IL MARCHESE RICCARDO Dino Lüthy ROCCOLINA Sara Jo Benoot CECCO Hoeup Choi MARIANNINA Maria Kublashvili PIEROTTO Opernstudio TONIOLO Young Woo Kim UN UCCELLO Martin Dvorˇák GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

Florian Leopold Gassmann, geboren 1729 im heutigen Böhmen und zu Lebzeiten wohl bekannter als Mozart, hat eine »vogelgleiche« Musik geschrieben: übermütig, schlank, reaktionsschnell, elastisch, voller Esprit und Lebensfreude, heiter und turbulent. Die Regisseurin Jean Renshaw, erstmals an der Oper Köln zu Gast, hat die subtile Komödie von den billigen Zoten des Volkstheaters befreit und Gassmanns Werk in eine magisch-poetische, leicht verfremdete Realität gehoben. Die sinnenfrohe Aus­ stattung von Christof Cremer, zuletzt für Bühne und Kostüme von Carl Orffs »Die Kluge« und Ingfried Hoffmanns »Die Heinzelmännchen zu Köln« verantwortlich, mischt Historie und Heute mit federleichter Ästhetik.

La Contessa, I. Akt

»Die Liebe ist eine süße, ­herrliche Sache, wenn man dabei nicht errötet.« 72

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KÖLNER ERSTAUFFÜHRUNG

MOSÈ IN EGITTO MOSES IN ÄGYPTEN

Rossinis azione tragico-sacra »Mosè in Egitto«, die den biblischen Stoff von der Befreiung der Hebräer aus der ägyptischen Gefangenschaft auf die Bühne bringt, wird nicht nur handlungsmäßig, sondern auch in der musikalischen Struktur vom Gegensatz »gottgefällige Hebräer – heidnische Ägypter« bestimmt. Die Hebräer unter ihrem Anführer Mosè sehnen die Rückkehr ins Gelobte Land herbei, sehen sich diesbezüglich aber vom ägyptischen Pharao, der ihnen bereits die Freilassung in Aussicht gestellt hatte, immer wieder hingehalten. Ursächlich für die schwankende Haltung des Herrschers sind Clan-Intrigen. Der entschiedenste Gegner der Befreiung ist der Pharaonensohn Osiride. Dieser wird von rein privaten Motiven geleitet, ist er doch heimlich mit der Hebräerin Elcia vermählt und will sie

Azione tragico-sacra in drei Akten Libretto von Andrea Leone Tottola Musik von Gioacchino Rossini (1792 – 1868) Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen

nicht verlieren. Die Pharaonengattin Amaltea hingegen entpuppt sich als Anhängerin Mosès. Die Natur als Indikator einer höheren Gerechtigkeit zeigt sich den Heb­ räern zugeneigt: Mosè vermag durch Anrufung Gottes und das Schwingen seines Stabes Naturkatastrophen zu beenden oder herbeizuführen. Prinz Osiride wird schließlich, als er sich gegen Mosè stellt, vom Blitz erschlagen. Das große Finale zeigt, wie sich das Rote Meer vor den Hebräern auftut und ihnen so die Heimkehr ins Gelobte Land ermöglicht. Die Ägypter hingegen ertrinken in den Fluten.

KÖLNER ERSTAUFFÜHRUNG 08. APR. 2018 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 13. APR. 2018 › 19:30 UHR 15. APR. 2018 › 18:00 UHR 20. APR. 2018 › 19:30 UHR 22. APR. 2018 › 16:00 UHR 26. APR. 2018 › 19:30 UHR 28. APR. 2018 › 19:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 2 › IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN › MIT KURZEINFÜHRUNG IN SAAL 3

MUSIKALISCHE LEITUNG David Parry INSZENIERUNG Lotte de Beer BÜHNE & KOSTÜME Christof Hetzer FIGURENTHEATER Theaterkollektiv Hotel Modern LICHT Alex Brok CHOR Andrew Ollivant DRAMATURGIE Peter te Nuyl &

war Rossinis zweite Oper nach einem biblischen Sujet. Zu diesem Zeitpunkt war der 26-Jährige bereits mit Opern wie »Tancredi«, »L’italiana in Algeri«, »Il turco in Italia«, »Il barbiere di Siviglia« und »La Cenerentola« hervorgetreten. Mit der Uraufführung des »Mosè« am San Carlo-Opernhaus nahm man eine während der Napoleonischen Herrschaft kurzzeitig zum Erliegen gekommene Tradition wieder auf, die Aufführungen nach biblischen Motiven vorsah. Einer der ergreifendsten

Olaf A. Schmitt (Bregenzer Festspiele)

musikalischen Momente der Oper ist das Gebet der Hebräer »Dal tuo stellato soglio«

FARAONE Joshua Bloom AMALTEA Adriana Bastidas Gamboa OSIRIDE Anton Rositskiy ELCIA Mariangela Sicilia MAMBRE Young Woo Kim MOSÈ Ante Jerkunica ARONNE Sunnyboy Dladla AMENOFI Judith Thielsen

Der britische Dirigent David Parry ist ein ausgewiesener Spezialist auf dem Felde

CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

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»Mosè in Egitto«, uraufgeführt im März 1818 im Teatro San Carlo in Neapel,

am Ufer des Roten Meers, unmittelbar bevor sich das Meer vor ihnen teilt.

der Opern Rossinis und Donizettis. Die niederländische Regisseurin Lotte de Beer entwickelt gemeinsam mit Ausstatter Christof Hetzer und dem Theaterkollektiv Hotel Modern eine szenische Version, die auch das Figurentheater zum Bestandteil des Spiels werden lässt.

Mosè, II. Akt

»Befreie Israel, sonst bist du ohne Rettung!« 75


PREMIERE ANLÄSSLICH DES 100. GEBURSTAGS VON BERND ALOIS ZIMMERMANN

DIE SOLDATEN Oper in vier Akten Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Schauspiel von Jakob Michael Reinhold Lenz Musik von Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970)

PREMIERE 29. APR. 2018 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 03. MAI 2018 › 19:30 UHR 11. MAI 2018 › 19:30 UHR 13. MAI 2018 › 16:00 UHR 17. MAI 2018 › 19:30 UHR 19. MAI 2018 › 19:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 1 › M IT KURZEINFÜHRUNG IN SAAL 3 DER BESUCH DER VORSTELLUNG AM 03. MAI IST IM ACHT BRÜCKEN FESTIVALPASS INKLUDIERT (ERHÄLTLICH AB 27. JAN. 2018 UNTER ACHTBRUECKEN.DE).

MUSIKALISCHE LEITUNG François-Xavier Roth INSZENIERUNG Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) BÜHNE Roland Olbeter KOSTÜME Chu Uroz LICHT Andreas Grüter CHOR Andrew Ollivant DRAMATURGIE Georg Kehren WESENER, GALANTERIEHÄNDLER Frank van Hove MARIE, SEINE TOCHTER Emily Hindrichs CHARLOTTE, SEINE TOCHTER Katrin Wundsam WESENERS ALTE MUTTER Kismara Pessatti STOLZIUS, TUCHHÄNDLER IN ARMENTIÈRES Nikolay Borchev STOLZIUS’ MUTTER Dalia Schaechter OBRIST GRAF VON SPANNHEIM Lucas Singer DESPORTES, EIN EDELMANN Martin Koch PIRZEL, EIN HAUPTMANN John Heuzenroeder EISENHARDT, EIN FELDPREDIGER Oliver Zwarg HAUDY Miljenko Turk MARY Wolfgang Stefan Schwaiger JUNGER OFFIZIER Peter Tantsits JUNGER OFFIZIER Young Woo Kim JUNGER OFFIZIER Dino Lüthy GRÄFIN DE LA ROCHE Ursula Hesse von den Steinen DER JUNGE GRAF, IHR SOHN Alexander Kaimbacher CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

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»Die Oper ist von Anfang an ein Anachronismus, ein zeitloser … Die Oper bleibt jedoch lebendig, obgleich sie eine völlig ›unmögliche‹ Form ist: aller Unmöglichkeit zum Trotz bleibt sie lebendig.« Bernd Alois Zimmermann

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Eine Oper, deren Uraufführung zu einem epochalen Ereignis wurde: Anlässlich des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann zeigt die Oper Köln »Die Sol­ daten«, jenes Werk, dessen Uraufführung in der Domstadt 1965 in der öffentlichen Wahrnehmung bis heute nachwirkend als das wohl bedeutendste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte dieses Hauses gilt. Der Realisierung des über mehrere Jahre hin entstandenen, kompositorisch hochkomplexen und in seiner musiktheatrali­ schen Konstruktion bahnbrechenden Meisterwerks hatten im Vorfeld viele Hinder­ nisse und Bedenken entgegengestanden – bis hin zur zeitweiligen Ablehnung als »unaufführbar«. Umso schwerer wogen der weithin beachtete Premierenerfolg und die mittlerweile zahlreichen Inszenierungen und Deutungen in aller Welt. Im Zentrum der Handlung – angesiedelt im französischen Flandern, »gestern, heute

Die Besonderheit dieses überwältigenden Musiktheaterwerks ergibt sich aus seiner

und morgen« – steht Marie, die Tochter eines angesehenen Galanteriehändlers in der

Form und der sie bestimmenden musikdramatischen Konzeption. In dieser offenbart

Regimentsstadt Lille. Ursprünglich dem Tuchhändler Stolzius zugeneigt, gerät sie

sich Zimmermanns Idee einer »Kugelgestalt der Zeit«, bei der Vergangenheit, Gegen­

an den Verführer Desportes, wird von diesem verlassen, lässt sich mit einem Haupt­

wart und Zukunft als gleichzeitig stattfindend und untrennbar miteinander verknüpft

mann ein, wird wieder verlassen, büßt ihren guten Ruf ein, wird Opfer einer Intrige

zu verstehen sind. Nicht nur in der Simultaneität verschiedener szenischer Abläufe

und schließlich von einem Soldaten vergewaltigt, landet als Hure auf der Straße –

schlägt sich dieses gedankliche Konzept nieder, sondern auch in der Allgegenwart

am Ende, auf der Gasse bettelnd, wird sie selbst von ihrem eigenen Vater nicht

der Musikgeschichte, der Einbindung von musikalischen Stilen unterschiedlicher

mehr erkannt. Das Schlussbild des Werks ist apokalyptisch: Die Gestalten gefallener

Epochen (Bach-Choräle, Jazz-Zitate, Tanz-Rhythmen) – und in der kunstvollen Ver­

Soldaten ziehen in einer endlosen Kette vorüber, man hört Marschtritte, Exerzier­

mischung von Orchesterklang, Schlagwerkgruppen, elektronisch-experimentellen

befehle, Bombenabwürfe. Langsam senkt sich – so die szenische Anweisung – die

Klang-Zuspielungen sowie Film- und Originalton-Einblendungen.

Atomwolke herab.

Bernd Alois Zimmermann war kein Künstler im Elfenbeinturm, sondern immer auch wacher Zeitzeuge und kritischer Denker: Mit »Die Soldaten« traf er auch eine wesentliche inhaltliche Aussage, abgeleitet aus seiner sehr persönlichen Erfah­ rung von Weltkrieg und Propaganda, angesichts der ständigen atomaren Bedrohung und vor dem Hintergrund der von gesellschaftlichen Umbrüchen gekennzeichneten 1960-er Jahre. Dabei zeugt sein Werk von einer hellsichtigen, illusionslosen, ­geradezu schmerzhaft empathischen Wahrnehmung der Zeitläufte.

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Marie, III. Akt

Generalmusikdirektor François-Xavier Roth steht am Pult, Regisseur Carlus

»Ach, ihr Wünsche junger Jahre seid zu gut für diese Welt!«

­Padrissa (La Fura dels Baus), Bühnenbildner Roland Olbeter und Kostümbildner Chu Uroz sind – nach »Parsifal« und »Benvenuto Cellini« – für die szenische Um­ setzung verantwortlich.

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URAUFFÜHRUNG

SCHNITTSTELLEN (I) Ein Kunst-Parcours von Preisträger *innen des Gargonza Arts Award

In »Schnittstellen« gestalten Künstler*innen der Disziplinen Komposition, Literatur, Architektur / Baukunst und Bildende Kunst – allesamt Preisträger*innen des Gargonza Arts Award – mit unterschiedlichen Werken ein Abendprogramm

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im StaatenHaus, in dem die zusammengefügten Künste des Genres Oper

KÜNSTLER*INNEN

BENENNDER KURATOR*IN / JURY

Fabian Altenried (BILDENDE KUNST  /   V IDEOKUNST)

Tony Cragg

Matej Bonin (KOMPOSITION)

Peter Eötvös

Isaak Broder (BILDENDE KUNST / FOTOGRAFIE)

Herbert Molderings

Micky Damm (BAUKUNST)

Karlheinz Petzinka

Andreas Eduardo Fran (KOMPOSITION)

Robert HP Platz

Christiane Heidrich (LITERATUR)

Daniela Seel

mit dem Preis ist ein dreimonatiges Aufenthalts- und Arbeitsstipendium in der

Anne-Kathrin Heier (LITERATUR)

Hanns-Josef Ortheil

Toskana. Der gemeinsame Aufenthalt fördert die Erweiterung des persönlichen

Jan Hoeft (BILDENDE KUNST)

Jürgen Klauke

Micha Jönke (BAUKUNST)

Karlheinz Petzinka

Maren Kames (LITERATUR)

Hanns-Josef Ortheil

Rene Kerstin (ARCHITEKTUR)

Karlheinz Petzinka

Emre Sihan Kaleli (KOMPOSITION)

Heinz Holliger

Florian Krewer (BILDENDE KUNST / MALEREI)

Ulrich Wiegmann

Beginn der sechziger Jahre namhafte Künstler*innen hervorgebracht hat. Mit

Genoël von Lilienstern (KOMPOSITION)

Peter Eötvös

»Schnittstellen« erobern sich erstmals 19 Gargonza Arts Award-Preisträger, junge,

Nicolas Mondon (KOMPOSITION)

Robert HP Platz

Tobias Nink (BILDENDE KUNST / BILDHAUEREI)

Tony Cragg

Lilian Peter (LITERATUR)

Ulrike Draesner

Sandra Schlipkoeter (BILDENDE KUNST / MALEREI)

Tony Cragg

Christian Seidler (BILDENDE KUNST / MALEREI)

Tony Cragg

URAUFFÜHRUNG 06. MAI 2018 › 19:30 UHR

ORT STAATENHAUS

WEITERE VORSTELLUNGEN 08. MAI 2018 › 19:30 UHR 10. MAI 2018 › 19:30 UHR

› WWW.GARGONZA-ARTS.DE

aufge­f ächert zu erleben sind. Während im Großen Haus »Die Soldaten« von Bernd Alois Z ­ immermann gespielt wird, inszenieren die jungen Gargonza-­ArtsPreisträger * innen offene Räume. Der Gargonza Arts Award wurde von 2012 bis 2016 jährlich und wird seitdem alle zwei Jahre von dem in Köln ansässigen Verein InterArtes e. V. an vier ­hochbegabte junge Künstler*innen unterschiedlicher Kunstsparten vergeben. Verbunden

künstlerischen Horizonts der Künstler*innen und ermöglicht gegenseitige Inspi­ ration und interdisziplinäres Zusammenwirken. Der Verein InterArtes e. V. lädt die Preisträger * innen auch nach dem Stipendium weiterhin zu Ausstellungs- und Präsentationsprojekten ein. Die Oper Köln versteht sich als ein junges Opernhaus, ausgestattet u. a. mit einer eigenen Sparte Kinderoper und dem Internationalen Opernstudio, das seit

talentierte Künstler*innen aus ganz Europa, die außergewöhnliche Opernspiel­ stätte StaatenHaus in Disziplinen, die, alle miteinander vereint, das Genre Oper ausmachen.

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PREMIERE

IL MATRIMONIO SEGRETO DIE HEIMLICHE EHE

Der reiche Kaufmann Geronimo will seine jüngere Tochter Carolina unbedingt mit einem Adeligen verheiraten, um selbst in die feine Gesellschaft aufzusteigen. Diese hat jedoch Paolino geheiratet – um dem Zorn ihres Vaters zu entgehen – heimlich. Das Ehepaar hofft, dass Elisetta die ehrgeizigen Vorstellungen des Vaters erfüllen wird. Deshalb hat Paolino den verarmten Grafen Robinson als Heiratskandidaten ins Haus des Kaufmanns eingeführt. Doch der schöne Plan geht schief: Robinson verliebt sich in Carolina, die Witwe Fidalma in Paolino. Die verschmähte Elisetta überzeugt ihren Vater Geronimo, ihre Schwester Carolina in ein Kloster zu schicken. Daraufhin unternehmen Carolina und Paolino einen Fluchtversuch, werden jedoch von Elisetta entdeckt und vor allen Hausbewohnern gestellt. Die heimlich vollzogene

Dramma giocoso per musica in zwei Akten Libretto von Giovanni Bertati nach der Komödie »The Clandestine Marriage« von George Colman und David Garrick Musik von Domenico Cimarosa (1749 – 1801) Übernahme einer Produktion der Festwochen der Alten Musik Innsbruck, aus dem Sommer 2016

Ehe fliegt auf, die Pläne des Vaters werden kurzerhand umstruktuiert … Der früh verwaiste Domenico Cimarosa erhielt seine umfangreiche Ausbildung als Organist, Geiger, Cembalist und Sänger in Neapel. Kompositionsunterricht erhielt er bei Piccinni, der, wie Paisiello, bald zu seinem schärfsten Konkurrenten wurde. Erst als Piccinni nach Paris und Paisiello nach St. Petersburg berufen wurden, festigte Cimarosa sein Ansehen. 1777 schrieb er erstmals eine Oper für Rom, 1781 eine für Venedig – und Mitte der 1780er Jahre gehörte er zu den meistgespielten italienischen Komponisten. 1791 ernannte ihn Kaiser Leopold II. als Nachfolger Salieris zum Hofkapellmeister in Wien, wo er am 7.  Februar 1792 an der dortigen Hofoper – heute Burgtheater – mit »Il matrimonio segreto« seinen größten Dauererfolg erzielen konnte. Cimarosas Librettist Giovanni Bertati griff auf die englische Komödie »The Clandestine

PREMIERE 24. JUN. 2018 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 27. JUN. 2018 › 19:30 UHR 29. JUN. 2018 › 19:30 UHR 01. JUL. 2018 › 18:00 UHR 05. JUL. 2018 › 19:30 UHR 07. JUL. 2018 › 19:30 UHR 15. JUL. 2018 › 18:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 2 › IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

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MUSIKALISCHE LEITUNG Gianluca Capuano INSZENIERUNG Renaud Doucet BÜHNE & KOSTÜME André Barbe LICHT Andreas Grüter GERONIMO, EIN REICHER KAUFMANN Donato di Stefano ELISETTA, SEINE TOCHTER Emily Hindrichs CAROLINA, SEINE TOCHTER Anna Palimina FIDALMA, SEINE SCHWESTER Jennifer Larmore GRAF ROBINSON Renato Girolami PAOLINO, BUCHHALTER BEI GERONIMO Norman Reinhardt

Marriage« zurück, die wiederum von William Hogarths Stichen inspiriert wurde. Bertati milderte die beißende Satire der englischen Vorlage und näherte das Stück der italienischen Komödie an. »Il matrimonio segreto« ist ein liebenswert empfindsames Stück, das bis heute nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. Cimarosas Typen stammen zwar aus dem Arsenal der Commedia dell’arte, doch sind seine Figuren nicht nur einseitig komisch, sondern um die Fähigkeit zu wahren Gefühlen erweitert. Bei der zweiten Vorstellung von »Il matrimonio segreto« am Burgtheater geschah in der Geschichte der Oper etwas noch nie Dagewesenes: Kaiser Leopold II. bat um die Wiederholung nicht nur einzelner Arien, sondern der ganzen Oper!

Geronimo, I. Akt GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

»Ihr glaubt, dass Bräutigame sich wie Liebhaber benehmen?« 83


WIEDERAUFNAHMEN


WIEDERAUFNAHME

RIGOLETTO Oper in drei Akten Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Schauspiel »Le roi s’amuse« von Victor Hugo Musik von Giuseppe Verdi (1813 – 1901)

WIEDERAUFNAHME 17. DEZ. 2017 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 26. DEZ. 2017 › 16:00 UHR 28. DEZ. 2017 › 19:30 UHR 01. JAN. 2018 › 18:00 UHR 04. JAN. 2018 › 19:30 UHR 07. JAN. 2018 › 18:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 2 › IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

MUSIKALISCHE LEITUNG Gabriel Feltz INSZENIERUNG Katharina Thalbach BÜHNE & KOSTÜME Ezio Toffolutti LICHT Andreas Grüter CHOREOGRAFIE Nadine Schori / Athol Farmer CHOR Andrew Ollivant DRAMATURGIE Birgit Meyer HERZOG VON MANTUA Liparit Avetisyan, Jeongki Cho RIGOLETTO Nicholas Pallesen GILDA n. n. GRAF VON MONTERONE Michael Mrosek GRAF CEPRANO Opernstudio GRÄFIN CEPRANO María Isabel Segarra MARULLO Hoeup Choi BORSA Alexander Fedin SPARAFUCILE Avtandil Kaspeli MADDALENA Marta Wryk GIOVANNA Judith Thielsen EIN PAGE Sara Jo Benoot EIN GERICHTSDIENER Nam-Uk Baik

WIEDERAUFNAHME

DON GIOVANNI Dramma giocoso per musica in zwei Akten Text von Lorenzo da Ponte Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

WIEDERAUFNAHME 18. FEB. 2018 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 21. FEB. 2018 › 19:00 UHR 23. FEB. 2018 › 19:00 UHR 25. FEB. 2018 › 16:00 UHR 01. MÄR. 2 018 › 19:00 UHR 03. MÄR. 2 018 › 19:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 2 › IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

MUSIKALISCHE LEITUNG Nicholas Collon INSZENIERUNG Emmanuelle Bastet BÜHNE & KOSTÜME Tim Northam LICHT François Thouret CHOR Andrew Ollivant DON GIOVANNI Miljenko Turk DONNA ANNA Federica Lombardi DON OTTAVIO Sebastian Kohlhepp IL COMMENDATORE Avtandil Kaspeli DONNA ELVIRA Ivana Rusko LEPORELLO Samuel Youn MASETTO Matthias Hoffmann ZERLINA Anna Lucia Richter CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

TANZENSEMBLE CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

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RIGOLETTO

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DON GIOVANNI

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WIEDERAUFNAHME

LE NOZZE DI FIGARO DIE HOCHZEIT DES FIGARO

Commedia per musica in vier Akten Libretto von Lorenzo da Ponte nach Beaumarchais’ Komödie »La folle journée ou Le mariage de Figaro« Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

WIEDERAUFNAHME 12. MAI 2018 › 19:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 16. MAI 2018 › 19:00 UHR 18. MAI 2018 › 19:00 UHR 21. MAI 2018 › 18:00 UHR 27. MAI 2018 › 18:00 UHR 03. JUN. 2018 › 18:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 2 › IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

WIEDERAUFNAHME

THE RAPE OF LUCRETIA DIE SCHÄNDUNG DER LUKREZIA

Oper in zwei Akten Libretto von Ronald Duncan nach einem Schauspiel von André Obey Musik von Benjamin Britten (1913 – 1976)

WIEDERAUFNAHME 20. MAI 2018 › 18:00 UHR

MUSIKALISCHE LEITUNG Ruben Dubrovsky INSZENIERUNG Emmanuelle Bastet BÜHNE & KOSTÜME Tim Northam LICHT Nicol Hungsberg CHOR Andrew Ollivant DRAMATURGIE Georg Kehren, Tanja Fasching

WEITERE VORSTELLUNGEN 26. MAI 2018 › 19:30 UHR 30. MAI 2018 › 19:30 UHR 05. JUN. 2018 › 19:30 UHR 07. JUN. 2018 › 19:30 UHR 09. JUN. 2018 › 19:30 UHR

CONTE ALMAVIVA Michael Nagy, Bo Skovhus (27. Mai) CONTESSA ALMAVIVA Ana Maria Labin SUSANNA Claudia Rohrbach FIGARO Adam Palka, Matthias Hoffmann (16. Mai) CHERUBINO n. n. MARCELLINA Kismara Pessatti BASILIO Michael Laurenz DON CURZIO Alexander Fedin BARTOLO Avtandil Kaspeli ANTONIO Lucas Singer BARBARINA María Isabel Segarra MÄDCHEN Maria Kublashvili MÄDCHEN Sara Jo Benoot

ORT STAATENHAUS SAAL 3 › IN ENGLISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach INSZENIERUNG Kai Anne Schuhmacher BÜHNE Tobias Flemming KOSTÜME Valerie Hirschmann LICHT Nicol Hungsberg DRAMATURGIE Georg Kehren MALE CHORUS Dino Lüthy FEMALE CHORUS Ivana Rusko COLLATINUS Matthias Hoffmann JUNIUS Wolfgang Stefan Schwaiger PRINZ TARQUINIUS Insik Choi LUCRETIA Judith Thielsen BIANCA Helena Köhne LUCIA Maria Kublashvili GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

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THE RAPE OF LUCRETIA

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WIEDERAUFNAHME

FALSTAFF Commedia lirica in drei Akten Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeares »Die lustigen Weiber von Windsor« und Motiven aus »König Heinrich IV. « Musik von Giuseppe Verdi (1813 – 1901)

WIEDERAUFNAHME 31. MAI 2018 › 18:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 02. JUN. 2018 › 19:30 UHR 06. JUN. 2018 › 19:30 UHR 08. JUN. 2018 › 19:30 UHR 10. JUN. 2018 › 18:00 UHR 14. JUN. 2018 › 19:30 UHR 17. JUN. 2018 › 18:00 UHR 23. JUN. 2018 › 19:30 UHR 28. JUN. 2018 › 19:30 UHR 04. JUL. 2018 › 19:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 1 › IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

MUSIKALISCHE LEITUNG Will Humburg INSZENIERUNG Dietrich W. Hilsdorf BÜHNE Dieter Richter KOSTÜME Renate Schmitzer LICHT Andreas Grüter CHOR Andrew Ollivant DRAMATURGIE Tanja Fasching SIR JOHN FALSTAFF Lucio Gallo FORD Noel Bouley FENTON Jeongki Cho, Young Woo Kim DR. CAJUS Martin Koch BARDOLFO John Heuzenroeder PISTOLA Lucas Singer ALICE FORD Natalie Karl NANNETTA María Isabel Segarra, Maria Kublashvili MEG PAGE Adriana Bastidas Gamboa MRS. QUICKLY Dalia Schaechter CHOR DER OPER KÖLN GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

FALSTAFF

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TANZ


PREMIERE

ATERBALLETTO & JOHAN INGER Golden Days

Als Ergebnis einer mehrjährigen und besonderen Beziehung zwischen Aterballetto und Johan Inger entstand der Tanzabend »Golden Days«. Ein Teil dieses Abends ist »Rain Dogs« aus dem Jahre 2013 zur Musik von Tom Waits. Ein anderer Teil ist »Bliss«, das Johan Inger zur Musik von Keith Jarretts »Köln Concert« im Jahr 2016 für die Kompanie kreierte und wofür er in Italien den »Danza & Danza Award« in der Kategorie »Beste Produktion 2016« erhielt.

PREMIERE 04. NOV. 2017 › 19:30 UHR WEITERE VORSTELLUNG 05. NOV. 2017 › 18:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 1 › MIT KURZEINFÜHRUNG IN SAAL 3

CHOREOGRAFIE Johan Inger MUSIK Tom Waits, Patti Smith, Keith Jarrett BÜHNENDESIGN Johan Inger KOSTÜMDESIGN Johan Inger, Francesca Messori und Carolina Armenta

LICHTDESIGN Peter Lundin CHOREOGRAFIE-ASSISTENZ Patricia Vazquez Iruretagoyena und Yvan Dubreuil

JOHAN INGER, gebürtiger Schwede, tanzte fünf Jahre lang beim Königlichen Ballett in Stockholm und wechselte dann zum Nederlands Dans Theater (NDT). Hier blieb er bis 2002 und begann auch zu choreografieren. Jirˇí Kylián, der damalige Leiter des NDT , betraute ihn mit einer Choreografie für das Nederlands Dans

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»Rain Dogs« und »Bliss« unterscheiden sich deutlich in Konzeption und Choreo­ grafie. Die Zuschauer werden eingeladen, in zwei unterschiedliche Welten einzutauchen, welche die immer wiederkehrenden Themen in Johan Ingers Arbeit behandeln: Verlust, Veränderung und deren Konsequenzen. Das Solostück »Birdland« vereint diese beiden Werke aus unterschiedlichen Zeit­ abschnitten durch einen entschlossenen und rebellischen Auftritt gegen Veränderungen im Leben. Die Musik von Tom Waits, Patti Smith und Keith Jarrett umspannt den Abend konzeptionell, denn ihre Kunst und ihre Musik beeinflusste und veränderte eine ganze Generation. »Golden Days« verströmt ein Gefühl der Nostalgie für einen Ort in der Vergangen­ heit, der – zumindest aus heutiger Sicht – einfach und frei erscheint.

Theater  2. Mit »Mellantid« gewann er sofort mehrere

»Während wir älter werden, ­blicken wir oft auf unseren ­Lebensweg zurück. Ich selbst tue

Preise. Seitdem choreografiert er regelmäßig für das

das mit einem Lächeln und sehe eine Zeit, die strahlend und sorglos war. Das waren ­goldene

NDT und viele andere Kompanien in ganz Europa. Charakteristisch ist seine theatralische und groteske Tanzsprache. Zu den bekanntesten Werken gehört »Walking Dead« zu Maurice Ravels »Bolero«, das bei zahlreichen Kompanien im Repertoire ist und 2010 mit der Hubbard Street Dance Company aus Chicago in der Oper Köln zu Gast war. Von 2003 bis 2008 leitete Inger das Cullberg B ­ allet. Danach war er Associate Choreographer des NDT und kreierte regelmäßig neue Ballette. 2013 erhielt er die schwedische »Carina-­ Ari-Medaille«, 2016 gewann er in Moskau den »Prix Benois de la Danse«.

Zeiten!« (Johan Inger)

ATERBALLETTO ist zurzeit das profilierteste Tanzensemble Italiens und die einzige Kompanie, der es gelungen ist, sich außerhalb der Opernhäuser zu behaupten. Sie wurde 1979 in Reggio Emilia gegründet und ist in einem extra für ihre Bedürfnisse restaurierten Industriedenkmal, einer alten Gießerei, beheimatet. Das Besondere an Aterballetto ist freilich die Zusammensetzung des Ensembles: Anders als in vielen anderen Kompanien besteht das Ensemble ausschließlich aus Solotänzern. Das heutige Repertoire umfasst sowohl Choreografien von Johan Inger, Andonis Foniadakis und jungen Choreografen – wie Jirˇí Pokorni, Giuseppe Spota, Philippe Kratz – als auch Ballette von William Forsythe und Jirˇí Kylián. Das Ensemble vereint höchstes tänzerisches Niveau mit großer Intensität und Vielseitigkeit.

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ATERBALLETTO

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EUROPAPREMIERE

SOUNDSPACE Dorrance Dance

Mit Stepptanz verbinden die Einen meist lässige, leichtfüßige Solotänzer wie Fred Astaire, Ginger Rogers oder Sammy Davis Jr., während andere ihn oft von den exakt getakteten Gruppen irischer Shows wie Michael Flatleys »Lord of the Dance«

EUROPAPREMIERE 16. MÄR. 2018 › 19:30 U HR ORT STAATENHAUS SAAL 2 › MIT KURZEINFÜHRUNG IN SAAL 3

CHOREOGRAFIE Michelle Dorrance MIT Solo-Improvisationen der Tänzer*innen LICHTDESIGN Kathy Kaufmann ORIGINALMUSIK Gregory Richardson ENSEMBLE Ephrat »Bounce« Asherie, Elisabeth Burke,

kennen. Die amerikanische Tänzerin und Choreografin Michelle Dorrance ist sich

Warren Craft, Michelle Dorrance, Leonardo Sandoval,

pretation bekannte Bilder auf und verbindet den Tanz direkt mit der Musik – oder

Byron Tittle, Gabe Winns Ortiz, Nicholas Van Young

treffender ausgedrückt: Bewegung ist bei ihr Musik. Sich bewegende Körper lösen

MUSIKER Gregory Richardson

der langen Tradition des Stepptanzes bewusst, und mit großem Respekt vor dieser Tradition variiert sie ihn in ihren Stücken in moderner, ansprechender Form. Sie hatte die Gelegenheit, von vielen Meistern des Stepptanzes persönlich zu lernen – nun ist die Schülerin selbst zur Meisterin geworden. Dorrance bricht in ihrer Inter­

Töne aus. Ungewöhnlich ist dabei der Untergrund in »SOUNDspace«: ein warmer, weicher Holzboden, für den sich die normalen Steppschuhe mit Metallbeschlag ver­

MICHELLE DORRANCE, geboren 1979 als Tochter einer

bieten. Dorrance wandelt das vermeintliche Handicap in einen Vorteil: Tanzen und

Ballett­tänzerin, begann mit dem Tanz in der Ballett­

Töne erzeugen, also Steppen, lässt sich nicht nur in den herkömmlichen Steppschuhen,

klasse ihrer Schule und trat erstmals professionell

sondern auch in Socken, barfuß und in Schuhen mit Ledersohlen. Die Tänzer

als Teenagerin mit dem North Carolina Youth Tap

­können auf diese Weise den Raum besser erkunden und ihre Soli improvisieren.

Ensemble auf. Zu ihren weiteren Stationen zählen u. a. STOMP , Savion Glover’s ti dii, Manhattan Tap, Barbara Duffy & Co, JazzTap Ensemble, Rumba Tap, Ayodele Casel’s Diary of a Tap Dancer, Mable Lee’s Dancing Ladies, Harold Cromer’s Original Opus One, Derick Grant’s Imagine Tap und Jason Samuels Smith’s Charlie’s Angels / Chasing the Bird.

Michelle Dorrance gilt nicht zu Unrecht als aufstrebender Star der Stepptanzszene! »SOUND space« wird im März 2018 seine Europapremiere an der Oper Köln feiern. »The main emotion that ›SOUND space‹ produced was excitement: excitement about sounds, and about the development of this talented choreographer, the most promising one in tap right now …« (The New York Times)

Das Multitalent schloss ihr Studium mit dem Bachelor of Arts an der New York University ab, spielte Bass bei der Indie-Folk-Band Darwin Deez und lehrt seit 2002 am Broadway Dance Center. Seit 2004 ist ­Michelle Dorrance als Choreografin tätig. 2011 gründete sie ihre eigene Kompanie Dorrance Dance, mit der sie ihre Werke präsentiert. Mehrere renommierte Preise dokumentieren die große Wertschätzung für Michelle Dorrance in der Steppszene, u. a. 2011 der »Bessie Award« für ihr Stück »blasting open our notions of tap«.

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SOUNDSPACE, DORRANCE DANCE

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PREMIERE

FLA.CO.MEN Israel Galván

Dem Kölner Publikum ist Israel Galván durch sein politisches Stück über das ­Verhältnis zwischen »Zigeuner«-Romantik und Nationalsozialismus »Lo Real« / »Le Réel« / »The Real« bekannt, mit dem er 2013 in Madrid einen Skandal auslöste.

PREMIERE 11. JUL. 2018 › 19:30 UHR

REGIE, CHOREOGRAFIE UND TANZ Israel Galván MUSIKER David Lagos, Tomás de Perrate, Eloisa Cantón, Caracafé und Proyecto Lorca

WEITERE VORSTELLUNG 12. JUL. 2018 › 19:30 UHR

(Juan Jiménez Alba und Antonio Moreno)

ISRAEL GALVÁN DE LOS REYES, 1973 als Sohn zweier Tänzer ORT STAATENHAUS SAAL 1

in Sevilla geboren und so von klein auf in der Atmo­ sphäre von Flamenco und Tanzsälen groß geworden, entschied sich erst 1990 für eine Tanzausbildung.

› MIT KURZEINFÜHRUNG IN SAAL 3

1994 wurde er Mitglied der Compañia Andaluza de Danza und gewann als Tänzer zahlreiche Preise in Spanien. Mit »Mira!« / »Los Zapatos Rojos« brachte Galván 1998 sein erstes eigenständiges Werk auf die Bühne. Seitdem hat er weitere Produktionen vor­gelegt, wie etwa »La Metamorfosis«, »Galvánicas«, »Arena«, »La Edad de Oro«, »Tabula Rasa«, »Solo«, »El final de Este Estado de Cosas – Redux«, »Israel vs Los 3000«, »La Curva« und »Lo Real« / »Le Réel« / »The Real«. Darüber hinaus schuf er die Choreografien »La Francesa« und »Pastora« für seine Schwester Pastora Galván. Er ist Associate Artist des Théâtre de la Ville de Paris und des Mercat de les Flors in

Mit seinem Stück »Fla.co.men«, das bereits in Paris, Wien, London und Japan stürmisch gefeiert wurde, gastiert er zwei Abende im StaatenHaus. Diesmal geht es jedoch weniger um Politik als vielmehr um den Flamenco selbst. Galván hat den traditionellen, zum Folkloretanz für Touristen und fast zum Klischee geronnenen Flamenco auf die ihm eigene Art erneuert und verjüngt ins 21. Jahrhundert geführt. Sein neues Werk zeigt die intensive Auseinandersetzung und Verflechtung des ­Flamenco-Tänzers mit einer eigenwilligen, virtuos gesungenen und instrumentierten Musik. Dafür braucht er keine Geschichte, sondern lediglich erstklassige Musik, Gesang und extremen Tanz in neuer Mischung. In »Fla.co.men«, einem Abend, den Galván selbst als Konzert bezeichnet, wird er von exzellenten Musikern begleitet. Humorvoll nimmt er – worauf schon der Titel verweist – den Flamenco auseinander, prüft seine Einzelteile und setzt ihn neu zusammen. In vollem Be­ wusstsein, dass der Tanz die Sprache ist, in der er sich am besten ausdrücken kann, präsentiert Galván den Flamenco als eine Art der Bewegung, als einen Lebensstil, als eine Identität, in der er aufgeht wie ein Besessener. Dabei verzichtet er auf Kastagnetten und konzentriert sich auf das gefährliche und berauschende Wesen des Flamencos. Ob im Stehen, Sitzen, Liegen oder auf allen Vieren – Galván steht über den Dingen und spielt mit Zitaten, er bezieht die Musiker und das Publikum ein, überschreitet Grenzen. Er ist witzig, er ist überraschend, er hat Schwung, er hat Leidenschaft. Sein furioses tänzerisches Solo setzt die Zuschauer in Staunen und Begeisterung. »It’s an evening that screams avant garde.« (The Guardian)

Barce­lona. Galván gilt als Erneuerer des Flamencos. Er stellt traditionelle Techniken Einflüssen aus ­anderen Tanzstilen gegenüber und führt den Flamenco so auf eine andere Ebene. Galván versucht, die essen­ zielle Kraft des Flamencos herauszuschälen und ihn von dem Klischee der eigenen Tradition zu befreien. 2012 wurde er in der Kategorie »Außergewöhnliche Produktion« mit dem »New Yorker Bessie-Award« ausgezeichnet.

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New York Times

»His speed creates many ­moments of ›What just happened?‹«

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FLA.CO.MEN, ISRAEL GALVÁN

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FÜR KINDER


PREMIERE

DAS RHEINGOLD FÜR KINDER

in einer Fassung von Brigitta Gillessen und Rainer Mühlbach Orchestrierung von Stefan Behrisch Text und Musik von Richard Wagner (1813 – 1883) für Kinder ab 8 Jahren Dauer ca. 65 Min.

Im »Rheingold«, dem Vorabend zu »Der Ring des Nibelungen«, lässt Richard Wagner das ganze Personal der nordischen Mythologie auftreten: Götter, Riesen, Zwerge sowie Drachen und die verspielten Rheintöchter. Alle befehden sich um den zaubermächtigen Ring, der von Nibelungenzwerg Alberich aus dem geraubten Rheingold geschmiedet wurde. Nur durch den Verzicht auf die Liebe konnte er dieses Werk schaffen, so wie die Rheintöchter es verkündet hatten: »Nur wer der Minne Macht entsagt, nur wer der Liebe Lust verjagt, nur der erzielt sich den Zauber, zum Reife zu zwingen das Gold.« Als Göttervater Wotan den Ring mit Hilfe des listigen Loge raubt, und die Riesen Fasolt und Fafner den Ring als Lohn für ihre Arbeit an der Götterburg Walhall einfordern, nimmt die verhängnisvolle, zeitlos gültige Geschichte um Gier, Selbst­ sucht und Ausbeutung ihren Lauf. Die Oper Köln bringt Richard Wagners Gesamtzyklus »Der Ring des Nibelungen«

PREMIERE 05. NOV. 2017 › 15:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 08. NOV. 2017 › 11:30 UHR 15. NOV. 2017 › 11:30 UHR 16. NOV. 2017 › 11:30 UHR 17. NOV. 2017 › 11:30 UHR 18. NOV. 2017 › 15:00 UHR 22. NOV. 2017 › 11:30 UHR 23. NOV. 2017 › 11:30 UHR 24. NOV. 2017 › 11:30 UHR 25. NOV. 2017 › 15:00 UHR 28. NOV. 2017 › 11:30 UHR 29. NOV. 2017 › 11:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 3

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MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach INSZENIERUNG Brigitta Gillessen BÜHNE & KOSTÜME Christof Cremer LICHT Nicol Hungsberg DRAMATURGIE Tanja Fasching

in einer neu eingerichteten Fassung für Kinder heraus. Dieses große Projekt erstreckt sich über vier Spielzeiten. Die Fassung von Regisseurin Brigitta Gillessen und dem Musikalischen Leiter Rainer Mühlbach in der Orchest­r ierung von Stefan Behrisch stellt das Zeitlose und Märchenhafte der »Ring«-Opern in den Mittelpunkt, so dass Kinder und erwachsene Einsteiger sich mit Richard Wagners dramatischem Kosmos vertraut machen können.

MIT Maria Kublashvili, María Isabel Segarra, Sara Jo Benoot, Dino Lüthy, Young Woo Kim, Hoeup Choi u. a.

GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

Rheintöchter

»Weia! Waga! Woge, du Welle!«

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PREMIERE

POLLICINO Märchen für Musik Libretto von Giuseppe Di Leva nach Carlo Collodi, den Brüdern Grimm und Charles Perrault deutsche Fassung von Hans Werner Henze Musik von Hans Werner Henze (1926 – 2012) empfohlen für Kinder ab 6 Jahren Dauer ca. 90 Min.

Mit großem Idealismus und persönlichem Einsatz ruft der Komponist Hans Werner Henze 1975 im italienischen Bergdorf Montepulciano das Sommerfestival »Cantiere Internationale« ins Leben. Musik mit und für die Menschen der Region will er machen, unterstützt von Profis, denn: »Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, mit Musik so vertraut zu werden wie mit sich selbst und mit seiner Sprache. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, die Musik als einen wesentlichen Bestandteil seines psychischen Haushaltes zu begreifen, als Maßstab, als Forderung, als Traumbild, als Anhalts- und Bezugspunkt. (…) Musik kennen bedeutet, sich selbst besser zu kennen. Das Unterrichten von Musik in der Schule ist eine fundamentale Sache  … Die Musik, die nicht mehr einer einzelnen Gesellschaftsschicht gehört, hat auch die

in Zusammenarbeit mit dem Humboldt-Gymnasium und der Rheinischen Musikschule Köln

Fähigkeit, Liebe und Verständnis unter den Menschen zu verbreiten.« Fünf Jahre später komponierte Henze eigens für dieses Festival »Pollicino«. Für das Märchen für Musik griffen sein Librettist Giuseppe Di Leva und er auf Collodi, Grimm und Perrault zurück: Pollicino (italienisch für »kleiner Daumen«) und seine

PREMIERE 23. JUN. 2018 › 15:00 UHR

MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach INSZENIERUNG Saskia Kuhlmann

WEITERE VORSTELLUNGEN 25. JUN. 2018 › 18:00 UHR 26. JUN. 2018 › 18:00 UHR 28. JUN. 2018 › 11:30 UHR 29. JUN. 2018 › 11:30 UHR 30. JUN. 2018 › 15:00 UHR

MIT Schülerinnen und Schülern des Humboldt-­ Gymnasiums und der Rheinischen Musikschule Köln sowie Solistinnen und Solisten der Oper Köln

sechs Brüder werden von ihren Eltern im Wald ausgesetzt, da sie die Kinder nicht mehr versorgen können. Die Brüder frieren und hungern, haben Angst – bis die Nachttiere auf sie aufmerksam werden. Ausgerechnet der Wolf zeigt ihnen den Weg zur nächstgelegenen Hütte, in der der Menschenfresser mit seiner Frau und sieben Töchtern lebt. Der Menschenfresser verschiebt sein Vorhaben, die Kinder zu verschlingen, auf den nächsten Tag. Als er feststellt, dass alle Kinder geflüchtet sind, will er ihnen mit seinen Siebenmeilenstiefeln nachjagen. Doch das Schuhwerk ist gerade beim Schuster in der Reparatur  … Hans Werner Henze hatte »Pollicino« für die Kinder und Jugendlichen von Monte­ pulciano geschrieben – doch nicht nur Publikum sollten sie sein, sondern selbst singen

ORT STAATENHAUS SAAL 3

und musizieren. Die Oper Köln folgt den Absichten Henzes und bringt »Pollicino« in Zusammenarbeit mit dem Humboldt-Gymnasium und der Rheinischen Musikschule Köln auf die Bühne: Schülerinnen und Schüler werden, zusammen mit Profis, das Orchester bilden und die zahlreichen Rollen übernehmen.

Menschenfresser, X. Szene

»Hab keine Lust mehr, ein Menschenfresser zu sein.« 116

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WIEDERAUFNAHME

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN fröhliche Jazzoper für Kinder Text und Musik von Ingfried Hoffmann empfohlen für Kinder ab 6 Jahren Dauer ca. 75 Min. Auftragswerk der Oper Köln

WIEDERAUFNAHME 17. SEP. 2017 › 15:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 19. SEP. 2017 › 11:30 UHR 23. SEP. 2017 › 15:00 UHR 27. SEP. 2017 › 11:30 UHR 28. SEP. 2017 › 18:00 UHR 01. OKT. 2017 › 11:30 UHR 03. OKT. 2017 › 11:30 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 3

MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach INSZENIERUNG Brigitta Gillessen BÜHNE & KOSTÜME Christof Cremer LICHT Philipp Wiechert TON-DESIGN Markus Braun CHOREOGRAFIE Athol Farmer DRAMATURGIE Tanja Fasching EVE María Isabel Segarra PETER Dino Lüthy HEINZ, CHEF-HEINZELMANN Matthias Hoffmann ERSTES HEINZELMÄNNCHEN Young Woo Kim ZWEITES HEINZELMÄNNCHEN / UMSATZVERRÜCKTER LADENBESITZER Insik Choi

HEINZELKINDCHEN / SHOPPINGSÜCHTIGE PASSANTIN /  ERSTE ÜBERMÜTIGE KELLNERIN Maria Kublashvili ERSTES HEINZELFRAUCHEN / ZWEITE ÜBERMÜTIGE KELLNERIN Judith Thielsen

ZWEITES HEINZELFRAUCHEN / DRITTE ÜBERMÜTIGE KELLNERIN Sara Jo Benoot

JAZZ-ENSEMBLE DER KINDEROPER KÖLN

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

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WIEDERAUFNAHME

ORPHEUS IN DER UNTERWELT in einer Fassung von Elena Tzavara und Uwe Sochaczewsky Operette von Jacques Offenbach (1819 – 1880) für Kinder ab 7 Jahren Dauer ca. 55 Min.

WIEDERAUFNAHME 06. JAN. 2018 › 15:00 UHR WEITERE VORSTELLUNGEN 11. JAN. 2018 › 11:30 UHR 12. JAN. 2018 › 11:30 UHR 13. JAN. 2018 › 11:30 UHR 14. JAN. 2018 › 11:30 UHR 16. JAN. 2018 › 11:30 UHR 17. JAN. 2018 › 11:30 UHR 18. JAN. 2018 › 11:30 UHR 19. JAN. 2018 › 11:30 UHR

MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach INSZENIERUNG Elena Tzavara SZENISCHE NEUEINSTUDIERUNG Brigitta Gillessen BÜHNE & KOSTÜME Elisabeth Vogetseder LICHT Philipp Wiechert CHOREOGRAFIE Athol Farmer DRAMATURGIE Tanja Fasching ORPHEUS, MUSIKLEHRER Dino Lüthy EURYDIKE, SEINE FRAU María Isabel Segarra ÖFFENTLICHE MEINUNG n. N. (06. Jan.), Ralph Caspers SOWIE Maria Kublashvili, Sara Jo Benoot, Hoeup Choi,

ORT STAATENHAUS SAAL 3

Matthias Hoffmann u. v. a.

GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

ORPHEUS IN DER UNTERWELT

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MOBILES MUSIKTHEATER

IRGENDWIE ANDERS von Brigitta Gillessen und Ralf Gscheidle nach dem Buch von Kathryn Cave für Kinder ab 3 Jahren Dauer ca. 30 Min. Auftragswerk der Oper Köln

TERMINE IM STAATENHAUS SAAL 3 IM RAHMEN DES FAMILIENFESTES 17. SEP. 2017 › 11:15 UHR › 12:30 UHR SOWIE 05. MAI 2018 › 11:30 UHR 10. MAI 2018 › 11:30 UHR

MUSIK Ralf Gscheidle TEXT & REGIE Brigitta Gillessen AUSSTATTUNG Ute Lindenbeck MIT Sara Jo Benoot, Matthias Hoffmann u. a. KLARINETTE François de Ribaupierre VIOLONCELLO Dietmar Berger AKKORDEON Ralf Gscheidle Eine mobile Produktion für alle Kindergärten in und um Köln, buchbar über die Abteilung Theater und Schule: theaterpaedagogik@buehnen.koeln Irgendwie Anders ist – ja was ist er eigentlich? So ganz genau kann er das nicht sagen, denn er weiß nur, dass er irgendwie anders als die Anderen ist. Und die Anderen lassen ihn immer wieder spüren, dass er nicht so ist wie sie, und dass sie nichts mit ihm zu tun haben wollen. Aber ganz überraschend taucht ein seltsames Etwas auf, das mit ihm befreundet sein will. Irgendwie Anders will zunächst nichts mit ihm zu tun haben – schließlich ist Etwas ganz anders als er selbst! Bis er sich daran erinnert, wie er sich gefühlt hat, als er alleine war und niemand mit ihm spielen wollte. Und Irgendwie Anders und Etwas beginnen, ihre ganz eigenen Spiele zu erfinden …

IRGENDWIE ANDERS

Nach dem Kinderbuch »Irgendwie Anders« von ­Kathryn Cave, ausgezeichnet mit dem UNESCO-Preis für Kinder- und Jugendliteratur im Dienst der Toleranz

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FÜR KINDER

ADVENT IN DER OPER »LA TRAVIATA« / »DIE FLEDERMAUS« / »CARMINA BURANA« an den Adventssamstagen Dauer ca. 2 Stunden Das Angebot gilt für Kinder von 6 bis 10 Jahren.

TERMINE »LA TRAVIATA« 02. DEZ. 2017 › 14:00 UHR »DIE FLEDERMAUS« 09. DEZ. 2017 › 14:00 UHR »DIE FLEDERMAUS« 16. DEZ. 2017 › 14:00 UHR »CARMINA BURANA« 23. DEZ. 2017 › 14:00 UHR

Bereits zum fünften Mal findet die Serie »Advent in der Oper«, eine Veranstaltung zum Mitmachen für Kinder von 6 bis 10 Jahren, statt. Intendantin Dr. Birgit Meyer und Mitglieder der Oper Köln führen spiele­ risch und auf unterschiedliche Weise in die Werke ein; Sängerinnen und Sänger präsentieren Spiel und Gesang der jeweiligen Produktion. Die Kinder haben auch die Gelegenheit, selbst in eine Rolle des Stückes zu schlüpfen und das Werk und die Musik von Grund auf zu erkunden.

ORT STAATENHAUS

ADVENT IN DER OPER ZU »DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN«

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LESEREIHE MIT MUSIK

Sie werden iHr Bett in den HöcHSten tönen LoBen.

R(H)EINHÖREN! eine literarische Reise mit Musik für Kinder von 4 bis 10 Jahren

TERMINE 24. SEP. 2017 › 11:00 UHR ES LIEST HENNING KRAUT­MACHER (»HÖHNER«).

»Rund um die Welt!« ist das Motto für die Lesereihe der Kinderoper in dieser Spielzeit. Geschichten und Abenteuer auf fünf Kontinenten werden von professi­ onellen Schauspielern und Sprechern vorgelesen und mit Interpretationen klassischer oder zeitgenössischer Musikwerke verbunden, so dass sich unsere kleinen

06. MAI 2018 › 11:00 UHR

Zuschauer auf die Reise in ferne Welten machen können …

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WEITERE TERMINE WERDEN RECHTZEITIG BEKANNT GEGEBEN.

Statt eines Eintrittspreises bitten wir um den Un­ kostenbeitrag von 3,– € pro Person. Dieser kann nur am Tag der Veranstaltung beim Einlass bezahlt

DIE VORLESEREIHE MIT MUSIK VERANSTALTET DIE KINDEROPER KÖLN GEMEINSAM MIT DEM JUNGEN LITERATURHAUS.

werden.

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THEATER & SCHULE


KOOPERATION MIT SCHULEN DIE ABTEILUNG THEATER UND SCHULE DER BÜHNEN KÖLN STELLT SICH VOR … Oper und Schule? Das geht nicht? Das geht doch! Seit vielen Jahren ist die Abteilung Theater und Schule das Bindeglied zwischen Oper und Schule. Wir infor­ mieren Schulen, Kindergärten und außerschulische Bil­ dungseinrichtungen über den Spielplan und sind An­ sprechpartner bei der Organisation und Kartenbestellung von Schülergruppen und Gruppen von Kindern und Jugendlichen.

Nähere Informationen zu unseren Angeboten erhalten Sie unter: Abteilung Theater und Schule Postfach 101061 50450 Köln Tel 0221.221 28384 › theaterpaedagogik@buehnen. koeln › frank.rohde@buehnen.koeln › stephanie.sonnenschein@ buehnen.koeln

Für diese Gruppen bereiten wir kostenlose Einführungs­ workshops und Materialien zu den Opern vor. Außerdem unterstützen und beraten wir gerne bei der Planung und Durchführung von Theaterprojekten und theaterbezo­ genen Unterrichtsreihen. Mehr zu unserem umfangreichen und vielfältigen Pro­ gramm sowie unseren Angeboten erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

KOSTENLOSES MATERIAL ZU DEN STÜCKEN UND ZUR OPER ALLGEMEIN Zu vielen Stücken des Spielplans, vor allem der Kinder­ oper, bieten wir kostenlose Arbeitsblätter an, mit denen sich Schüler selbstständig auf einen Vorstellungsbesuch

Bestellungen für Klassen, Kurse und Gruppen Karten für Schulklassen und Kindergruppen können für alle Vorstellungen der Bühnen Köln auch über die Abteilung

vorbereiten können. Diese Arbeitsblätter lassen sich

Theater und Schule bestellt

auch im Unterricht einsetzen. Zu einzelnen Stücken

werden. Kartenpreis für Schul­

erscheinen zudem komplette Unterrichtsreihen. Da­ rüber hinaus gibt es Materialien zu einigen, die Oper

gruppen: 10,– € pro Person, Kinderoper 6,50 € pro Person.

allgemein betreffenden Themen, die wir Ihnen auf An­ frage gerne zusenden. Schreiben Sie uns einfach an!

SZENISCHE WORKSHOPS

Termine nach Vereinbarung

Schulklassen, die eine Vorstellung besuchen möchten,

Alle Workshops der Abteilung

können zu vielen Stücken an einem Vorbereitungswork­ shop teilnehmen. In den dreistündigen szenischen Workshops erarbeiten sich die Schüler mit Hilfe von theaterpraktischen Mit­

Theater und Schule finden vormittags von 10 bis 13 Uhr oder nachmittags von 14 bis 17 Uhr in den Räumen der Bühnen Köln statt.

teln einen Zugang zum Stück, lernen die Protagonisten

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und deren Relationen zueinander kennen und erfahren den Verlauf der Handlung. Im Mittelpunkt steht die Methode der »szenischen Interpretation«. Ein solcher Workshop ist auch als Fortbildung für Lehrer oder Lehramtsanwärter möglich. Die Workshops sind kostenlos, können aber ausschließ­ lich in Verbindung mit einem Vorstellungsbesuch ge­ bucht werden!

Das Projekt ist für Mittel-/ und Oberstufe geeignet, Bewerbungen sind ab sofort möglich.

PROJEKT: HOMEPAGES ZU »DIE FLEDERMAUS« UND »MOSÈ IN EGITTO« In dieser Spielzeit gibt es bei zwei unserer Neuproduk­ tionen die Möglichkeit, Oper aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Klassen oder Kurse, die sich intensiv mit dem Thema Oper beschäftigen ­wollen, können die Entstehung der Inszenierungen von Strauß’ Operette »Die Fledermaus« und Rossinis Oper »Mosè in Egitto« in der Oper Köln begleiten. In den sechs Wochen vor der Premiere besuchen die Schüler an sechs Terminen Werkstätten und Proben, führen Interviews mit den Beteiligten der Produktion und erarbeiten sich in einem theaterpraktischen Ein­ führungsworkshop einen Zugang zum Stück.

Massenets »Manon« angewandt. Die Studierenden kon­

Die Ergebnisse in Form von Bildern und Texten der

zipieren in Zusammenarbeit mit unserer Abteilung Bau­

Schüler werden zu einer Homepage zusammengefasst

steine und stellen diese zu einem dreistündigen theater­

und als »Digitales Programmheft« am Tag der Premiere

praktischen Einführungsworkshop zusammen.

auf der Website der Oper Köln veröffentlicht.

In den vier Wochen vor den Osterferien führen die Stu­

Musik-, Kunst- und Theaterlehrer, die inhaltlich zum

dierenden dann den Workshop mit Klassen und Kursen

Stück und unserer Inszenierung arbeiten möchten, aber

verschiedener Jahrgangsstufen und Schulformen durch

auch Informatiklehrer, die mit ihren Kursen die Präsen­

und nehmen aus diesem Praktikum mehr als 20 Stunden

tation gestalten wollen, sind im Projekt herzlich will­

Unterrichtserfahrung mit.

kommen.

Praktikumsangebot für Studierende pädagogischer Studiengänge, Praktikums­ dauer mindestens 80 Stunden!

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PRAKTIKUM IN DER OPER: VERMITTLUNGSPROJEKT ZU »MANON«

SZENISCHE EINFÜHRUNGSWORKSHOPS ZU »MANON« FÜR WEITERFÜHRENDE SCHULEN Lehrer, die mit ihrer Klasse Massenets »Manon« besu­

Studierende im Studiengang Bachelor Lehramt Musik

chen möchten, können als Einstieg in das Thema einen

oder in anderen Lehramtsstudiengängen haben die Mög­

szenischen Einführungsworkshop besuchen. Die Work­

lichkeit, ihr Berufsfeldpraktikum oder Projektpraktikum

shops sind kostenlos und finden von 26. Februar bis

in unserer Abteilung zu absolvieren.

23. März täglich von 10 – 13 Uhr und von 14 – 17 Uhr in

Zunächst lernen die Studierenden Methoden zur sze­

den Räumen der Bühnen Köln statt.

nischen Einführung in Musiktheaterstücke kennen und

Auch hier gilt: Workshops können nur in Verbindung

erproben diese praktisch. Die Methoden werden in ei­

mit einem Vorstellungbesuch gebucht werden, ein Vor­

ner Konzeptionswoche vom 19. bis 23. Februar 2018 auf

stellungsbesuch ist ab dem 04. März 2018 möglich.

Workshops können ab sofort gebucht werden, Kartenbestel­ lungen vom Beginn der neuen Spielzeit an.

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FÜR JUNG UND ALT: OPER FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ Unsere Abteilung wird die in der Spielzeit 2013.14 er­

Oper und Demenz, Kontakt: stephanie.sonnenschein@buehnen. koeln

folgreich begonnene Reihe von Opernvorstellungen in der Kinderoper Köln fortsetzen, die sowohl von Men­ schen mit Demenz, ihren Angehörigen und Betreuern, als auch von Kindern besucht werden können. Genaue Angaben zu diesem Projekt der Abteilung finden Sie auf Seite 156.

SCHULABONNEMENT Oper ist für Schüler zu teuer? Ganz sicher nicht, wenn Sie unser Schulabonnement für Schüler und Lehrer nutzen! Wir schlagen Ihnen circa 20  Termine mit verschiedenen Stücken aus dem aktuellen Spielplan der Oper Köln vor, von denen Sie sich drei aussuchen können. Zusätzlich erhalten Sie eine Vorstellung im Schauspiel Köln gratis. Fordern Sie ab sofort unsere Stück- und Terminvorschlä­ ge an, teilen Sie uns Ihre Auswahl bis zum 23.  Oktober 2017 (erster Tag der Herbstferien) mit, und wir schicken Ihnen die Karten für die von Ihnen gewählten Vorstel­ lungen direkt zu. Die ersten buchbaren Vorstellungen finden im November 2017 statt. Das Abonnement mit vier Vorstellungen hat einen un­ schlagbaren Preis: Es kostet pro Schüler nur 25,–  € . Darüber hinaus erhält für jeweils 10  S chülerabos eine Begleitperson ein zusätzliches Abo gratis! Sie wollen mehr Begleiter mitnehmen? Dann können Sie für be­ gleitende Kollegen oder Eltern Begleiterabos zum Preis von 50,–  € erwerben.

SCHATTENTHEATEREINFÜHRUNG ZU »MOSÈ IN EGITTO«

Das Schulabonnement kann nur von Schulen gebucht

Vor einigen Vorstellungen des Stücks in der Oper Köln

Nach Absprache bieten wir ein kostenloses Begleitpro­

nachweis Kultur (KNK) nach

stimmen wir das Publikum mit einer circa 15-minütigen

gramm mit szenischen Workshops, Kurzeinführungen

dem von der Bundesvereini­

Schattentheateraufführung auf die Oper ein: Schüler

oder Unterrichtsbesuchen an. Zu jedem Stück erhalten

gung Kultureller Kinder- und

ab Klasse  5 gestalten musikalisch, schauspielerisch und

Sie außerdem auch kostenloses Informationsmaterial zur

mit Schattenpuppen die Einführung zu Rossinis »Mosè

Weitergabe an die Schüler.

Projektarbeit mit Schülern Für die an solchen Projekten beteiligten Schüler gibt es die Möglichkeit, den Kompetenz-

Jugendbildung in Verbindung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung

werden!

in Egitto«.

entwickelten Verfahren zu

Schulen, die ein solches oder eigenes Projekt zu einer

erwerben.

Aufführung der Oper erarbeiten möchten, können sich

36. SCHULTHEATERWOCHE

Theatergemeinde Köln

bei uns in der Abteilung melden.

Einmal auf der großen Bühne stehen …

Auf dem Berlich 34

Davon träumen viele. Für Ihre Theater-AG, Ihren Litera­ turkurs oder Ihr Klassenspiel kann dieser Traum wahr

HINTER DEN KULISSEN

werden, wenn Sie sich für unser Schultheater-­Festival

Den Blick hinter die Kulissen können wir derzeit leider

bewerben.

50667 Köln Tel 0221.9 25 74 20 Fax 0221.9 25 74 27 service@theatergemeinde-koeln.de www.theatergemeinde-koeln.de

nicht anbieten, da wir uns im Interim befinden.

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Zum Spielzeitende organisieren und veranstalten Oper Köln und Schauspiel Köln in Zusammenarbeit mit der Theatergemeinde die Kölner Schultheaterwoche. Bewerbungen sind mit jeder Spielform, Jahrgangsstufe, Schulform und Stücklänge möglich. Selbstgeschriebene 15-minütige Stücke einer Theater-AG aus der Grund­ schule sind ebenso willkommen wie die abendfüllende Aufführung eines Klassikers durch einen Literaturkurs. Eine Jury besucht eine Ihrer Proben oder Aufführungen und wählt die besten Stücke aus, die in der Schultheater­ woche in den Spielstätten der Bühnen Köln präsentiert werden. Genauere Informationen und Bewerbungsunter­ lagen können bei der Theatergemeinde Köln angefordert werden.

Teilnahmebedingungen und Angaben zum Stück finden Sie im Verlauf der Spielzeit auf unserer Homepage: www.operkoeln.com/ theater-und-schule/

4. COMICWETTBEWERB Bereits zum vierten Mal schreibt die Oper Köln, Ab­ teilung Theater und Schule einen Comicwettbewerb aus, an dem junge Zeichentalente zwischen 12 und 20  Jahren teilnehmen können. Aufgabe ist es, die Handlung der Operette »Orpheus in der Unterwelt« in Comicform darzustellen. Die Ope­ rette wird ab dem 06. 01. 2018 in der Kinderoper Köln zu sehen sein.

Michaela Riger Comicwettbewerb »Hoffmanns Erzählungen« Spielzeit 2016.17

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SONDERVER­ANSTALTUNGEN


Sich für die Kultur einschalten. Da simmer dabei. RheinEnergie powert Kunst und Kultur in der Region.

DER KLEINE PRINZ Antoine de Saint-Exupéry neu interpretiert mit eigens komponierter Musik von August Zirner und Kai Struwe szenisch-musikalische Lesung Ein in der Wüste abgestürzter Pilot trifft auf den kleinen Prinzen – eine Begegnung, die eine wundervolle Botschaft enthält: Dieses moderne Märchen erzählt davon, wie der kleine Prinz sich der rationalen Sichtweise der Erwachsenen entgegenstellt. Ein Plädoyer für Menschlichkeit und Freundschaft. Und ein immer­währendes Meister­werk.

TERMINE 01. OKT. 2017 › 18:00 UHR 03. OKT. 2017 › 18:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 3

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ERZÄHLER & QUERFLÖTE August Zirner BASS Kai Struwe

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»IJOB« LANGE NACHT DER THEATER

JOHANNES MARTIN KRÄNZLE UND HILKO DUMNO

Monodram für Tenor (60 – 80jährig), eine Schauspielerin, einen Vorleser, Schlaginstrumente, Klavier und Orgel nach »Die Schriftwerke«, verdeutscht von Martin Buber Musik von Wilfried Hiller (* 1941)

Liederabend

In Wilfried Hillers »Ijob« wird in sieben Bildern die Geschichte eines Mannes ­heraufbeschworen, der alles verliert, weil Gott seinen Glauben prüfen will. Das Mono­dram liefert ein musikalisches Zeugnis von Ausweglosigkeit und Ver­ zweiflung, aber auch der Hoffnung und des Vertrauens auf Gott. Uraufgeführt wurde das 23-minütige Werk im Juli 1979 im Theater im Marstall München; die Oper Köln präsentiert »Ijob« erstmals im Rahmen der Langen der Nacht der Theater.

»DIE ALTE KASCHE« JUDEN- UND CHRISTENTUM IM LIED Hauptthema des neuen Liederabends von Johannes Martin Kränzle und Hilko Dumno sind Liederzyklen, die einerseits den christlich-mitteleuropäischen, andererseits den osteuropäisch-jüdischen Kulturkreis in Glauben und Lebensart beschreiben. Das ursprünglich aus den jesuitischen Mysterienspielen entstandene Drama »Jedermann« wurde 1911 von Hugo von Hofmannsthal in Verse gebracht. Aus diesem Drama hat der Schweizer Komponist Frank Martin 1943 sechs Monologe der Hauptfigur Jedermann komponiert, die unterschiedlichste seelische Stationen des Protagonisten aufzeigen und ihn nach einem ausschweifenden Leben zur Einsicht

Der Komponist Wilfried Hiller, geboren 1941, ist u. a. durch seine Zusammenarbeit mit Schriftsteller Michael Ende (»Das Traumfresserchen«, »Der Goggolori«), aber auch durch zahlreiche Musiktheaterwerke, Musiktheater für Kinder und Jugendliche, Orchesterwerke und Kammermusik hervorgetreten. Eine enge Zusammenarbeit verband ihn außerdem mit dem Komponisten Carl Orff.

und zum christlichen Glauben bringen, als er sein Ende erkennen muss. Maurice Ravel schrieb 1914 »Deux mélodies hébraïques« im Rahmen seiner Chansons populaires. Das erste Lied ist »Kaddish«, ein jüdisch-aramäisches Glaubens­ bekenntnis und eine Lobpreisung Gottes, das zweite Lied hat einen jiddischen, traditionellen Text. Genau der gleiche Text wurde auch von Richard Rudolf Klein zusammen mit elf

KÖLNER ERSTAUFFÜHRUNG 02. OKT. 2017

MUSIKALISCHE LEITUNG Arne Willimczik INSZENIERUNG Béatrice Lachaussée

anderen jiddischen Liedern vertont. Sie beschreiben eindrücklich den Alltag, die

ORT STAATENHAUS

MIT Alexander Fedin (Ijob), einer Schau­

von den aschkenasischen Juden in weiten Teilen Europas gesprochen und geschrieben

spielerin (Mutter), einem Vorleser,

wurde.

Gebräuche, Weisheiten und Besonderheiten der gläubigen jiddischen Gemeinde. Jiddisch ist eine dem Deutschen nicht unverwandte tausend Jahre alte Sprache, die

Schlag­instrumenten, Klavier und Orgel

WEITERE AUFFÜHRUNGEN KUNST-STATION SANKT PETER KÖLN

Der Abend beginnt mit Liedern aus »Des Knaben Wunderhorn« von Gustav Mahler. In den Textsammlungen von Achim von Arnim und Clemens Brentano zeigt sich ein Kaleidoskop unterschiedlichster Themen von Soldatenliedern

DIE TERMINE WERDEN RECHTZEITIG BEKANNTGEGEBEN.

über ironische Tierballaden bis hin zu schlichten Volksliedern. Mahler hat sie in seiner einzigartigen Tonsprache komponiert und dabei durchaus bewusst manch jüdisch-traditionelle Weisen und Phrasen wie z. B. in der »Fischpredigt« oder im »Lob des hohen Verstandes« hinein kollagiert.

TERMIN 07. OKT. 2017 › 20:00 UHR

BARITON Johannes Martin Kränzle KLAVIER Hilko Dumno

ORT STAATENHAUS SAAL 3

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ROTKREUZ-GALA Opern-Matinee für Menschen in Not Sie ist eine der erfolgreichsten und ältesten Wohltätigkeitsveranstaltungen in Köln: die Rotkreuz-Benefiz-Matinee der Oper Köln, die in diesem Jahr zum 39. Mal stattfindet. Unter Verzicht auf ihre Gagen gestalten die Mitglieder des Opernensembles – zahl­ reiche Solisten ebenso wie der große Opernchor – ein vielfältiges und ansprechendes Bühnenprogramm. Dargeboten werden musikalische Highlights aus laufenden

Gewinnen ist einfach.

und geplanten Opernproduktionen. Internationale Weihnachtslieder oder Songs aus Musicals gehören ebenso zum Repertoire. Zu einer Attraktion im Rahmenprogramm hat sich die Rotkreuz-Tombola entwickelt, die über 600 hochwertige Preise enthält, darunter Konzertkarten, Flugreisen, Hoteloder Restaurantgutscheine. Unternehmen der Region stellen für die gute Sache die Preise kostenlos zur Verfügung. Dank der Erlöse aus der Opern-Matinee kann das Kölner Rote Kreuz in zahlreichen individuellen Notfällen schnell und unbürokratisch helfen.

TERMIN 03. DEZ. 2017 › 11:00 UHR ORT STAATENHAUS SAAL 1

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ZU GAST


CÄCILIA WOLKENBURG Divertissementchen von Lajos Wenzel

»DIE RACHE VON MELATEN« Nach dem fulminanten Erfolg der Spielzeit 2016.17 mit 30 komplett ausverkauften Vorstellungen im StaatenHaus verspricht der KMGV für das Jahr 2018 ein neues brisantes Divertissementchen aus der Feder des Cäcilia-Regisseurs Lajos Wenzel, das Köln in seinen Grundfesten erschüttern und die kölsche Gesellschaft am Herzen packen wird: Der Kölner Dom soll privatisiert und in ein internationales 7-Sterne-Luxus-Hotel mit direkter Jachten-Anlegestelle, Bowlingbahn im Seitenschiff, Beauty-Salon im Glockenturm und Erlebnisbrauhaus in der Dom-Schatzkammer umgebaut werden. Kurz vor der alles besiegelnden Unterschrift tun sich auf Melaten die Gräber auf und überziehen die Stadt und die Verantwortlichen mit einem wilden Horrortrip. Der Albtraum steigert sich in immer wildere Chöre und Tänze, und die Schatten der Vergangenheit drohen den Verantwortlichen mit hysterischen Endzeitvisionen, eh die bedeutendsten Personen der Kölner Stadtgeschichte erscheinen und in aller Stille das echte Kölsche Herz beschwören. »Die Rache von Melaten« verspricht ein modernes, kölsches Musical voll rheini­ schem Humor, politischem Biss und höherem Blödsinn, das seiner fast 150-jährigen Tradition gemäß mit frechem Witz gesamtgesellschaftliche Missstände anprangert und diese in humoristischer Art und Weise überhöht. Die musikalische Bandbreite der alljährlichen Uraufführung reicht von großen Klassikern der Opern-, Operettenund Konzertliteratur über das Beste aus Pop- und Rock-Musik bis zu den größten Hits aus Filmmusik und Musical. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in jedem Jahr in der kölschen Unterhaltungs- und Karnevalsmusik. Damit ist das ›Zillchen‹ – wie das Divertissementchen von seinen Fans liebevoll genannt wird – ein großes Unterhaltungsspektakel mit traumhaften Balletten und imposanten Chören, bei dem traditionell alle Rollen von Männern verkörpert und alle Dialoge und Lieder in kölscher Mundart vorgetragen werden.

TERMINE DIE VORSTELLUNGSTERMINE ENTNEHMEN SIE BITTE DEM KALENDARIUM AM ENDE DIESES HEFTES.

REGIE UND LIBRETTO Lajos Wenzel MUSIKALISCHE LEITUNG Bernhard Steiner KÖLNER MÄNNER GESANG VEREIN BERGISCHE SYMPHONIKER

DER VORVERKAUF BEGINNT AM 24. NOV. 2017. DIE RACHE VON MELATEN

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KARNEVAL EINMAL KLASSISCH opus 16 – »Ihr künnt mich ens … besöke kumme!« Fastelovend em ahle Cölle Fastnacht in München Fasching in Wien Carnaval en Paris Carnevale di Venezia / di Roma Carnaval in Argentinien und Karneval in Coellen, Cologne, Köln Man ahnt, dass »besöke kumme« eine doppelte Deutung zulässt. So ist diese Doppeloder Mehrdeutigkeit Programm des Programms. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und man ahnt, dass man es auch anderswo als hier bei uns in Köln versteht, das Fest der Feste feste zu feiern. Jo sitt doch e su jod un kutt uns ens besöke!

TERMIN 10. FEB. 2018 › 19:30 UHR

exklusives Probewohnen Probewohnen

Burkard Sondermeier (Sprecher, Sänger, Baas und Un dicke Trom) Igor Kirillov (Klavier, Orgel, Xylophon) Christoph Schumacher (Schlagwerk, Orgel, Instrumentarium scurillium) Regina Rücker (Violoncello, Klavier) Joon Laukamp (Violine, Mandoline, Gitarre) Pierce Black (Kontrabass, Gitarre) Die ebenso klassischen wie erstklassigen Musici der Camarata Carnaval stehen allesamt für höchst virtuose und originelle Interpretation klassischer Karnevalsmusik, so als ob sie sonst nichts anderes täten. Kongenial, wie dieses Gefolge dann seinen Baas begleitet.

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DEUTSCHER DIRIGENTENPREIS

KÖLNER FLORABALL 2018

Emotionen – Spitzenleistungen – Karrieren Im September feiert der Deutsche Dirigentenpreis in Köln Premiere. Der Deutsche Dirigentenpreis ist ein vom Deutschen Musikrat in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester ausgetragener internationaler Wettbewerb für junge Dirigentinnen und Dirigenten.

Bereits zum dritten Mal findet der Kölner Floraball in den wunderbaren Räumlich­ keiten der Flora statt. Der Ball ist einzigartig in Köln und bietet alles, was man sich von einem großen Ball erwartet: junge Debütanten, dazu ein hochkarätiges Programm mit internationalen Spitzenkünstlern und lokalem Bezug. Der Ball beginnt mit dem Einzug der Debütanten. Zwischen den verschiedensten

12 junge Talente, die das Bewerbungs- und Auswahlverfahren erfolgreich durch­ laufen haben, präsentieren sich in Köln mit gleich zwei Spitzenorchestern, dem

WDR Sinfonieorchester und dem Gürzenich-Orchester Köln, sowie mit ­Sängerinnen und Sängern der Oper Köln. Dabei stellen die Kandidaten ihr Können in den ­Gattungen Oper und Konzert unter Beweis. Die Jury des Deutschen Dirigentenpreises setzt sich aus Persönlichkeiten des inter­ nationalen Musiklebens zusammen. Mit Christoph von Dohnányi (Ehrenvorsitz), Lothar Zagrosek (Vorsitz) und Hartmut Haenchen wirken drei namhafte Dirigenten in der Jury mit. Weitere Jurymitglieder sind Louwrens Langevoort, Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH, Dr. Birgit Meyer, Intendantin der Oper Köln, Siegwald Bütow, Manager und Produzent des

WDR Sinfonieorchesters sowie der Komponist Philippe Manoury und der Kammer­ sänger Jan-Hendrik Rootering. Neben der Auslobung von Preisgeldern bis zu einer Höhe von 35.000,– € werden Konzertengagements und Assistenzen bei deutschen Orchestern und Opernhäusern an die Preisträger vergeben.

künstlerischen Darbietungen haben Sie am Abend die Gelegenheit, ausgiebig zu tanzen. Das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz begleitet Sie bestens live! Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des Kölner Opernpreises. Dieser wird 2018 zum 4. Mal verliehen. Die Preisträger sind alle international gefeiert und haben gleichzeitig einen besonderen Bezug zur Oper Köln. Nach Anja Harteros, Johannes Martin Kränzle, Samuel Youn und zuletzt Bo Skovhus dürfen Sie sich diesmal auf eine Sängerin freuen, die heute auf den Bühnen der Welt gefeiert wird, ihre An­ fänge aber in Köln gemacht hat. Im Rahmen der Preisverleihung kommen Sie in den Genuss eines musikalischen Beitrags der Preisträgerin. Sängerinnen und Sänger der Oper Köln werden ebenfalls unter den Ballgästen sein. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Tickets und erleben eine rauschende Ballnacht!

TERMIN 9. JUN. 2018 EINLASS AB 19:00 UHR

Der Deutsche Dirigentenpreis 2017 wird gefördert durch die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

ÖFFENTLICHE WERTUNGSRUNDEN 27. SEP. 2017 › 14:00 UHR 28. SEP. 2017 › 14:00 UHR 29. SEP. 2017 › 10:00 UHR EINTRITT FREI

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FINALKONZERT 29. SEP. 2017 › 20:00 UHR PREISE VON 8,– € BIS 44,– € ORT Kölner Philharmonie

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OPER FÜR JUNG UND ALT Opernbesuche für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter »Ich habe schon lange keine Oper mehr gesehen. Als alter Mensch geht man nicht mehr oft ins Theater oder in die Oper. Und während der Vorstellung kamen viele Erinnerungen zurück. An frühere Opernbesuche. Das war ein schönes Gefühl.« (Bewohnerin, CBT Erkrath) »Wenn man älter ist, hat man schon viel gesehen, aber so etwas habe ich noch nie erlebt: die bunten Kostüme, die Sänger, die aus dem Boden kamen und die vielen Kinder, die gelacht ­haben und sich so gut benommen haben. Es war rundum schön. Es war schön, die Vorstellung gemeinsam mit den Kindern zu gucken. Das hat mir schon sehr gut gefallen.« (Bewohnerin, CBT Erkrath) Das Projekt Oper für Jung und Alt ermöglicht Opernbesuche sowohl für Menschen mit Demenz und ihren Begleitern als auch für Kinder. Der Besuch der ausgesuchten Opernwerke findet im Rahmen der regulären Vorstellungen des laufenden Spiel­ plans der Kinderoper Köln statt. Wenn Sie einen Menschen mit Demenz betreuen und gerne zusammen eine Opernvorstellung besuchen möchten, dann melden Sie sich bei uns. Wir informieren Sie im Vorfeld über alle relevanten Punkte rund um Ihren Opernbesuch (Barrieren etc.) und begleiten Sie während der Vorstellung. Bei der Stückauswahl legen wir Wert auf eine kind- und erwachsenengerechte Ansprache und zugleich auf eine hohe musikalische und darstellerische Qualität der Produktionen. Ebenso erleben die Besucher eine Aufführung aus unmittelbarer Nähe zu den Sängern und kommen in Kontakt mit ihnen, das gesamte Ensemble ist auf Publikumsreaktionen eingestellt. Als Besonderheit nimmt eine Vielzahl an ­jungen Zuschauern an den Vorstellungen teil. Der gemeinsame Besuch wird so zum intergenerativen Erlebnis. Im Rahmen von Oper für Jung und Alt gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Vor­­ und Nachbereitung. Als Einstimmung auf den Opernbesuch senden wir Ihnen kosten­los vorbereitendes Material: Informationen zum Stück, Komponistenportraits, Musikwerke zum Mitsingen u. ä. Einige Tage nach der Vorstellung besuchen wir Sie in Ihrer Einrichtung, sprechen über den Opernbesuch und musizieren gemein­ sam mit den Bewohnern.

ANMELDUNG, TERMINE UND INFORMATIONEN stephanie.sonnenschein@buehnen.koeln oder 0221.221 28384 (Theater und Schule)

OPER FÜR JUNG UND ALT

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FREUNDE & FÖRDERER


Information Freunde der Kölner Oper e. V. Geschäftsstelle: Ursula Anke Auf der Kicken 34 51069 Köln Tel 0221.68 75 71 Fax 0221.68 04 025 opernfreunde.koeln@t-online.de www.opernfreundekoeln.de

FREUNDE DER KÖLNER OPER E. V. Seit mehr als 50 Jahren sind die Freunde der Kölner Oper eng mit dem Kölner Opernhaus und dessen Intendanz verbunden und unterstützen die Oper nicht nur durch besondere Anschaffungen oder Unterstützungen, son­

Für den Vorstand und den Beirat: Heinrich Kemper und Norbert Pabelik

dern besonders mit der Förderung junger Künstler im Internationalen Opernstudio. Wir dürfen stolz sein, bis heute mehr als 250 junge Sängerinnen und Sänger ge­ fördert zu haben. Viele ehemalige Opernstudiomitglie­ der wie Anne Schwanewilms, Helen D ­ onath, Matthias Klink, Mathias Hölle, ­Miljenko Turk, Regina Richter oder zuletzt Samuel Youn haben internationale Karrieren gemacht. Durch die Förderung des Opernstudios konnte 1996 die Kölner Kinder­oper gegründet werden, da die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios bis heute alle Rollen künstlerisch erfolgreich besetzen. Eine besondere Freude bereitet uns seit 2005 die jähr­ liche Verleihung des Offenbachpreises. Mit diesem, von den Freunden gestifteten Preis, wird jährlich ein junges Ensemblemitglied geehrt, das sich durch herausragende Leistungen und besondere Bühnenpräsenz ausgezeich­ net hat. Ab 2017 wird der Offenbachpreis mit einem Preisgeld von 2.000,– € dotiert. Die Verleihung des Offenbachpreises findet jährlich beim »Fest der schönen Stimmen« statt. Unsere Mitglieder erhalten dafür Karten mit 50 % Ermäßigung. Wir laden aber auch zu Konzerten mit dem Opernstudio ein, können Interviews mit Künst­ lerinnen und Künstlern wahrnehmen und finanzieren Meisterkurse mit internationalen Künstlern. Darüber hinaus bieten wir den Besuch von internen Proben, Vorzugsbestellmöglichkeit für alle Aufführungen, den Wegfall von Vorverkaufsgebühren beim Kartenkauf, steuerlich absetzbaren Mitgliedsbeitrag sowie exklusive Opernreisen in Zusammenarbeit mit anderen Vereini­ gungen. Wir freuen uns über jeden, der sich mit unseren Zielen identifizieren kann und Mitglied werden möchte. Dr. Heinrich Kemper Vorstandsvorsitzender

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OPERNSTUDIO 2016.17 HINTEN : Rainer Mühlbach (Leiter des Internationalen Opernstudios der Oper Köln), Brigitta Gillessen (Leiterin der Kinderoper Köln), Dr.  Birgit Meyer (Intendantin), Matthias Hoffmann, Sara Jo Benoot, Young Woo Kim VORNE: Insik Choi, Maria Kublashvili, Dr. Heinrich Kemper (Vorstandsvorsitzender der Freunde der Kölner Oper e.V.), María Isabel Segarra, Dino Lüthy

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Information Mitglieder des Internationalen Opernstudios der Oper Köln in der Saison 2017.18

SOPRAN Maria Kublashvili

SOPRAN María Isabel Segarra

MEZZOSOPRAN

INTERNATIONALES OPERNSTUDIO DER OPER KÖLN

FÖRDERVEREIN DER KINDEROPER ZU KÖLN

Das Internationale Opernstudio der Oper Köln wur­

Sehr geehrte Damen und Herren,

kanzlei @ boden-cremer.de

seit der Gründung der Kinderoper Köln im Jahre 1996

Eingetragen im Vereins­

unterstützt der Förderverein maßgeblich die Kinder­

register des Amtsgerichts

de 1961 gegründet und ist das älteste Opernstudio im

TENOR

deutschsprachigen Raum. Sieben hochtalentierte Nach­

Dino Lüthy

wuchssängerInnen erhalten hier die Möglichkeit, unter

TENOR

professionellen Bedingungen neben erfahrenen Bühnen­

BARITON

profis der Oper Köln sowohl in der Kinderoper als auch

Hoeup Choi

auf der Hauptbühne solistisch aufzutreten. In Zusammen­

BASSBARITON N. N.

szenisch und musikalisch betreut und in den Opernbe­

arbeit mit der Musikhochschule Köln werden sie intensiv trieb integriert.

LEITUNG Rainer Mühlbach

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Sara Jo Benoot

Young Woo Kim

Information

Zahlreiche Solisten der Oper Köln und international re­ nommierte Sängerinnen und Sänger wie Matthias Klink, Anne Schwanewilms, Samuel Youn oder Helen Donath haben ihre Karriere im Kölner Opernstudio begonnen. Das Opernstudio ist Mitglied des internationalen Ver­ bunds EurOperaStudio. Ermöglicht wird die Arbeit des Opernstudios Köln durch den Verein Freunde der Kölner Oper e.V., der fünf der Sängerinnen und Sänger mit Stipendien unterstützt. Die Dr. Zieseniß-Krambo Stiftung unterstützt jährlich einen weiteren Stipendiaten, ebenso die Ilshin Culture Foundation, Seoul.

oper durch Sponsoren und Förderer und hat damit einen Traum Wirklichkeit werden lassen: den Traum, Kinder teilhaben zu lassen an unserer Kultur.

Köln – Nr. 11599 Kreissparkasse Köln IBAN: DE51 3705 0299 0000 1092 99 BIC : COKSDE 33

Teilhabe an unserer Kultur – das heißt jedes Jahr über 50 Aufführungen speziell für Kinder, pädagogisch be­ treut, mit Materialien zur optimalen Vorbereitung, Aus­ schneidebögen, Kostümskizzen zum Ausmalen, kleinen Notenbeispielen zum Mitsingen, einfachen Texten zum Inhalt und zum Komponisten. Das heißt auch: »Tournee« durch Kindertagesstätten. Mit Unterstützung des Fördervereins bereist die Kölner Kinderoper Kitas mit besonderen Produktionen, die bereits Kinder ab drei Jahren ans Musiktheater heran­ führen. Die Kölner Kinderoper ist keine elitäre Institution für Besserverdienende. Der Förderverein kümmert sich u. a. darum, dass gerade Kinder aus ärmeren oder bildungs­ fernen Schichten an unserer Kultur teilhaben können: Für Schüler oder Schulklassen, deren Eltern sich eine solche Nebenausgabe nicht leisten können, bezahlen wir als Förderverein die Eintrittskarten. Wir kümmern uns aber auch um unsere neuen Mitbürger und führen sie auf diesem Weg an diesen Teil unserer Kultur heran. Uns sind alle Kinder willkommen, Ihre eigenen, die ­K inder Ihrer Freunde, einfach alle Kinder! Der Förderverein unterstützt die Kinderoper durch Ihre Spenden. Er ist als gemeinnützig anerkannt, daher sind die ihm freundlich zugedachten Spenden steuerlich absetzbar. Bitte helfen Sie dabei, dass die Kinder- und Familienoper weiter besteht. Herzlichst Ihr Hansmanfred Boden Vorsitzender

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Information Theatergemeinde Köln Auf dem Berlich 34 50667 Köln

THEATERGEMEINDE KÖLN

Tel 0221 . 9 25 74 20 Fax 0221 . 9 25 74 27 service@ theatergemeinde-koeln.de www.theatergemeinde-koeln.de

Kulturverliebte, Individualisten, Grenzgänger, Erleb­ nishungrige – sie alle kommen zu uns. Aus über 50 Abon­ nements der verschiedensten Spielstätten, den span­ nendsten Highlights, haben Sie die freie Wahl. Und das

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Theatergemeinde, erhalten neben umfassendem Service mit jeder Kartenzusendung eine schriftliche Werkein­ führung. Darüber hinaus informiert Sie das Journal »Rheinkultur« regelmäßig über Kritiken und Ereig­ nisse der Kölner Szene. Der Jahresführer »KulturLust« für Oper, Theater, Konzerte und Museen bietet einen Überblick über die Inszenierungen aller Kölner Häuser und liefert wichtige Informationen für einen gelungenen Theaterabend. Ermäßigte Eintrittskarten, Angebote für Kulturreisen, Museumsbesuche sowie themenbezogene Veranstaltungen ergänzen das vielseitige Programm der Theatergemeinde. Das StaatenHaus in Köln-Deutz hat sich hervorragend etabliert und mit erstaunlichen Produktionen gezeigt, was an außergewöhnlichen Spielorten möglich ist. Seien Sie dabei, erleben Sie Werke großer Komponisten, und machen Sie mit uns einen Streifzug durch die Kultur­ landschaft Kölns. Wir freuen uns auf Sie!

Information Freie Volksbühne Köln e.V. Colonia-Haus Aachener Straße 5 50674 Köln Tel 0221 . 952 99 10 Fax 0221 . 952 99 171 service @ volksbuehne.de www.volksbuehne.de

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WIE UND WO? Mailen Sie uns oder rufen Sie uns an, schreiben oder besuchen Sie uns in unserer Geschäftsstelle im Herzen von Köln! Prof. Hans-Georg Bögner Vorsitzender

Franz-Josef Knieps 1. Vorsitzender

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Information Stiftung Dr. Zieseniß-Krambo Kolberger Str. 4 53879 Euskirchen Tel 02251 . 12 92 80 Dr. Karl Zieseniß STIFTUNGSGRÜNDER Kirsten Werner VORSITZENDE DES KURATORIUMS

STIFTUNG DR. ZIESENISS-­ KRAMBO

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weils ein Mitglied des Internationalen Opernstudios der

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Oper Köln pro Spielzeit.

zur nachhaltigen Förderung des kulturellen Lebens am Standort Köln mit regionaler und internationaler Wirkung bei. Die Oper Köln fördert Kinder und Ju­

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gendliche durch ein umfangreiches theaterpädagogi­ sches Programm sowie das Angebot der Kinderoper, die in der Spielzeit 2016.17 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert hat. Auch für ältere Menschen, speziell auch für Demenz Erkrankte, haben wir das deutschland­ weit einzig­artige Projekt »Oper für Jung und Alt« ent­

DR. KARL ZIESENISS

wickelt. Oper ist eine Kunstform, in der Musik, Schauspiel, Büh­ ne, Kostüme und Licht zu einer harmonischen »Sprache« zusammenfinden, die universell verständlich ist. Unser Angebot vermag daher immer wieder auch Menschen verschiedener Herkunft und Kulturen in unserer Stadt zu integrieren. Mitglieder können Privatpersonen, aber auch Firmen und Unternehmen werden.

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PERSONALIA


INTENDANZ INTENDANTIN Dr. Birgit Meyer CHEFDRAMATURG UND STELLV. DER INTENDANTIN Georg Kehren PERSÖNLICHER REFERENT DER INTENDANTIN Michael Mund ASSISTENTIN DER INTENDANTIN Vera Hefele

GESCHÄFTSFÜHRUNG GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTOR Patrick Wasserbauer REFERENT & STELLV. DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTORS Klaus Kröhne SEKRETÄRIN DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTORS Anja Schulze INNENREVISION Kerstin Rostek CONTROLLING Carina Nowka

REFERENTIN FÜR MARKETING Christine Beckmann GRAFIK N. N. HAUSGESTALTUNG Elisabeth Neuhöfer

DIRIGENTEN MUSIKALISCHE LEITUNG GENERALMUSIKDIREKTOR DER STADT KÖLN UND GÜRZENICH-KAPELLMEISTER François-Xavier Roth

DIRIGENTEN Marcus Bosch › Gianluca Capuano › Nicholas Collon (1. Gastdirigent des Gürzenich-Orchesters Köln) › Ruben Dubrovsky › Alfred Eschwé › Gabriel Feltz › Matthias Foremny › Will Humburg › Leo Hussain › Rainer Mühlbach › David Parry › François-Xavier Roth › Claude Schnitzler › Arne Willimczik

SANIERUNG BÜHNEN TECHNISCHER BETRIEBSLEITER Bernd Streitberger MITARBEITER  /   I NNEN Jens Bartsch › Christopher Braun › Andreas Fischer › Dirk Förster › Astrid Golombek › Ilka Hohmann-Adler › Martin Kratzheller › Stephanie Meuter › Michael Nagel

STUDIENLEITUNG Arne Willimczik STELLV. STUDIENLEITUNG, KORREPETITION Theresia Renelt LEITUNG OPERNSTUDIO, MUSIKALISCHE LEITUNG KINDEROPER, KORREPETITION Rainer Mühlbach

KORREPETITOREN Michael Avery › Amandine Duchênes › Luca Marcossi

› Hans-Gerhard Neuheuser › Wolfgang Nimptsch › Gülnihal Postaci › Christiane Röller › Thomas Steffen › Beate Wachtel › Anna Werthmann-Kiedrowitz › Dagmar Willecke

INSZENIERUNG Emmanuelle Bastet › Lotte de Beer › Renaud Doucet › Eike Ecker › Johannes Erath › Dietrich W. Hilsdorf › Patrick Kinmonth

GENERALMUSIKDIREKTOR DER STADT KÖLN UND GÜRZENICH-KAPELLMEISTER

› Béatrice Lachaussée › Petra Luisa Meyer › Helmut Oehring › Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) › Jean Renshaw › Benjamin Schad

François-Xavier Roth

› Kai Anne Schuhmacher › Katharina Thalbach

KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO

BÜHNE

KÜNSTLERISCHE BETRIEBSDIREKTORIN Martina Franck › Corinna Volke (Leitung KBB) › Isabel Kopf

André Barbe › Stefan Brandtmayr › Christof Cremer › Tobias Flemming › Christof Hetzer › Herbert Murauer › Tim Northam › Roland Olbeter › Darko Petrovic › Dieter Richter › Ezio Toffolutti

DRAMATURGIE CHEFDRAMATURG Georg Kehren DRAMATURGIE Tanja Fasching, Stefanie Wördemann (Gast) KONZEPTION TANZGASTSPIELE Hanna Koller ABTEILUNG THEATER UND SCHULE Frank Rohde (Leitung) › Stephanie Sonnenschein (Mitarbeit) › N. N. (FSJ Kultur) NOTENBIBLIOTHEK Barbara Schönfeld (Leitung) › Alexander Dworeck

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KOSTÜME André Barbe › Christof Cremer › Ingrid Erb › Christof Hetzer › Valerie Hirschmann › Cornelia Kraske › Tim Northam › Renate Schmitzer › Ezio Toffolutti › Chu Uroz › Annina von Pfuel › Gesine Völlm

PRESSE, MARKETING UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LICHT

LEITUNG PRESSE n. n. PRESSE & ONLINEKOMMUNIKATION Sarah Bolz LEITUNG MARKETING UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Gunnar Reichard

› Philipp Wiechert

Alex Brok › Andreas Grüter › Nicol Hungsberg › François Thouret

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SZENISCHER DIENST OBERSPIELLEITERIN Eike Ecker REGIEASSISTENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Manuela Kovacs › N. N. › Kai Anne Schuhmacher (Gast) CHOREOGRAFIE Athol Farmer INSPIZIENZ Kathrin Vinciguerra (Chefinspizientin) › Heiko Micheler › Anna-Katharina Schneider

SOUFFLAGE Elise Kaufman › Beate Lenzen LEITUNG STATISTERIE Peter Bermes

KINDEROPER LEITUNG Brigitta Gillessen MUSIKALISCHE LEITUNG Rainer Mühlbach SCHIRMHERR Ralph Caspers INSZENIERUNG Brigitta Gillessen › Saskia Kuhlmann › Elena Tzavara AUSSTATTUNG Christof Cremer › Ute Lindenbeck › Elisabeth Vogetseder

› Bjarni Thor Kristinsson * › Michael Laurenz * › Michael Mrosek * › Michael Nagy * › Adam Palka * › Nicholas Pallesen * › David Pomeroy * › Norman Reinhardt* › Mirko Roschkowski* › Anton Rositskiy * › Yorck Felix Speer *› Wolfgang Stefan Schwaiger › Lucas Singer › Bo Skovhus * › Kai Struwe* › Peter Tantsits * › Miljenko Turk › Frank van Hove* › Samuel Youn › August Zirner * › Oliver Zwarg* *Gast

INTERNATIONALES OPERNSTUDIO DER OPER KÖLN LEITUNG Rainer Mühlbach SOLIST  /   I NNEN Maria Kublashvili › María Isabel Segarra › Sara Jo Benoot › Young Woo Kim › Dino Lüthy › Hoeup Choi › N. N.

CHOR DER OPER KÖLN CHORDIREKTOR Andrew Ollivant ASSISTENT DES CHORDIREKTORS Sierd Quarré

LICHT Nicol Hungsberg › Philipp Wiechert

DAMEN SOLISTINNEN Adriana Bastidas Gamboa › Vlada Borovko* › Marina Costa-Jackson* › Helen Donath * › Annika Gerhards* › Olesya Golovneva* › Ursula Hesse von den Steinen* › Emily Hindrichs › Kristiane Kaiser* › Natalie Karl* › Helena Köhne* › Ana Maria Labin* › Jennifer Larmore* › Federica Lombardi* › Zuzana Marková* › Brit-Tone Müllertz* › Netta Or* › Anna Palimina* › Kismara Pessatti* › Anna Lucia Richter* › Claudia Rohrbach › Ivana Rusko › Dalia Schaechter › Mariangela Sicilia * › Judith Thielsen › Marta Wryk* › Katrin Wundsam* *Gast

SOPRAN Angelika Brückl-Schmitz › Eva Budde › Cordula Hack › Ewa Janulek › Yoshiko Kaneko-Schüler › Ji-Hyun Lee › Elena Maier › Mariola Mainka-Kusnierz › Susanna Martin › Constanze Meijer › Tomoko Nagahiro-Eberz › Ibolya Nagy-Schuller › Jin Hyeon Park › Ulrike Simon › Vessela Spassova › N. N.

ALT Danuta Bernolak › Barbara Ochs › Iveta Petrova-Avery › Christine Pötzsch › Andrea Roth-Arenz › Marie-Line Sandle › Astrid Schubert › Martina Sigl › Andrea ter Haar › Franka Wagner › Heike Wagner › Jing Yang › N. N.

SOLISTEN

HERREN

Liparit Avetisyan* › Atalla Ayan* › Igor Bakan* › Joshua Bloom*

TENOR

› Nikolay Borchev* › Noel Bouley* › Jeongki Cho › Insik Choi › Nikolay Didenko* › Donato di Stefano* › Sunnyboy Dladla* › Martin Dvorˇák* › Alexander Fedin › Lucio Gallo* › Renato Girolami* › John Heuzenroeder › Matthias Hoffmann › Marco Jentzsch* › Ante Jerkunica* › Alexander Kaimbacher* › Avtandil Kaspeli › David Junghoon Kim* › Kangmin Justin Kim* › Martin Koch › Sebastian Kohlhepp* › Johannes Martin Kränzle*

Zenon Iwan › Mungiun Jung › Michail Kapadoukakis › Yong Jin Kim › Heiko Köpke › Byoung-Joo Lee › Won-Min Lee › Manuel Marin › Robert Milla › Marian Miskiewicz › Jong-Cheol Park › Young-Dal Park › Dong-Min Suh › Kimon Vassilopoulos › Piotr Wnukowski › George Ziwziwadze › N. N. › N. N.

BASS Nam-Uk Baik › Boris Djuric´ › Norbert Hermanns › Koo-Hyun Kang › Stefan Kohnke › Carsten Mainz › Kevin Moreno › Robert Riener › Anthony Sandle › Vukasin Savic´ › Hans-Ulrich Schüler › Guido Sterzl › Avram Sturz › Patrick Weglehner › Christoph Westerkamp › N. N. 


172

173


TECHNISCHE DIREKTION TECHNISCHER DIREKTOR Andreas Fischer REFERENT DES TECHNISCHEN DIREKTORS Dirk Nossbach ASSISTENTIN DES TECHNISCHEN DIREKTORS Karin Wolf TECHNISCHE LEITUNG Volker Rhein PROJEKTINGENIEUR Max Haase PROJEKTKOORDINATION Hanna Imorde PRODUKTIONSLEITUNG Oliver Haas › Petra Möhle

› Ulrich Klein › Barry Linge › Sezayi Morgül › Günter Siebert › Leo Theißen › Viktor Vinogradov › Tina Hünninghaus › n. n.

TON

› Christoph Hoppermann › Alexander Kempe › Ilya Pfaller › N. N.

LEITUNG Dipl. Tonmeister Stefan Reich VORARBEITER Jürgen Keuler-Nett TONTECHNIKER  /   I NNEN Mehdi Salkhi › Robert Servos › Johanna Schön

AUSSTATTUNG Petra Möhle (Leitung) AUSSTATTUNGSASSISTENZ Katrin Lehmacher › Elise Richter › Marie Luise Roßbach › Mara Lena Schönborn › N. N. › N. N. FACHKRAFT FÜR ARBEITSSICHERHEIT Christian Okreu › Martin Kammann

KOSTÜM

BÜHNENTECHNIK BÜHNENINSPEKTOR Jürgen Lode BÜHNENMEISTER Thomas Dargel › Wolfgang Fey › Stephan Juchem › Daniel Kreutz

BÜHNENTECHNIK Jennifer Bell › Nicola Browers › Alwin Buettgenbach › Ibrahim Dingin › Sebastian Dries › Robert Farnung › Roland Fernstaedt › Ralf Giebel › Andrzej Grala › Oliver Hamelmann › Marcus Kaiser › Theodor Kautz › Marc Kerstan › Marco Klein › Leszek Kuligowski › Tilman Lehndorff › Manfred Lorenz › Hakan Mercan › Sergej Michaelis › Babak Moghaddam-Bagheri › Stephan Müller › Mario Nyssen › Theodor Petridis › Radislav Radioukov › Andreas Rausch › Hans Ries › Hermann Ries › Carsten Schmidt › Josef-Jürgen Schmitt › Henryk Springer › Wolfgang Thelen › Uwe Tönissen › Marc Weigmann › Hans Jürgen Weiser › Mike Wienrich › Horst Wischum › Konrad Wolff › Frank Wüsten › N. N. › N. N. › N. N. › N. N.

BÜHNENDEKORATION Britta Bozdech › Pasquale Citro › Regina Lucas › Marcel Miehl › Przemek Nowak › Michael Schons › Karlotta Eckholt

MASCHINISTEN Marcel Steffens › Dirk Weiss-Schumacher

› Sophie Schütz

DIREKTORIN Manuela Martinez Besse PRODUKTIONSLEITERIN & STELLV. DER DIREKTORIN Annette Wolters Perryman PRODUKTIONSASSISTENTIN Marja Adade KOSTÜMASSISTENZ Xenia Lassak › Jean-Louis Frère › Nathalie Himpel › René Neumann › Ksenia Sobotovych › N. N. 1. DAMENGEWANDMEISTERIN Andrea Bäckmann STELLVERTRETERIN Anne-Kathrin Lüth DAMENGEWANDMEISTERINNEN Elke Scholz › Sabine Reschke › n. n. DAMENGEWANDMEISTERASSISTENTIN Lucia Reichenberg DAMENSCHNEIDERINNEN Ann-Sophie Brandeis › Ann-Kristin Dawid › Miriam de Silva › Christiane Förster › Luise Hastrich › Heike Hautau › Barbara Hardy › Helga Kempen-Kaulen › Elisabeth Köhl-Wortmann › Teresa Kranefoed › Katharina Link › Silvia Lohmann › Jutta Lütkenhaus › Kathrin Minnaar › Susanne Topp › Doreen Voigt › Sandra Yavari › Regula Zell

AUSZUBILDENDE Elena Jacobs 1. HERRENGEWANDMEISTERIN Elisabeth Schmaske HERRENGEWANDMEISTER  /   I NNEN Ilona Lopes de Oliveira › Johanna Biehl › Benjamin Beeri › Elisabeth Schlücker

HERRENSCHNEIDER / INNEN Claudia Brausen › Anna Ebert › Udo Geißenhöner › Hanna Geller › Iris Gläser › Sophia Grimm

› Robert Sturm › Michael Lenhart › Matthias Poensgen

› Stephanie Kappenberg › Susanne Köhler › Robert Hebel

KINDEROPER Michael Dirsing PROBEBÜHNEN Wolfgang Staniewski › Helmut Blotzheim

› Beate Luermans › Manuela Meller › Barbara Napieraj

BELEUCHTUNG LEITUNG Andreas Grüter BELEUCHTUNGSINSPEKTOR Nicol Hungsberg BELEUCHTUNGSMEISTER Michael Krebs › Philipp Wiechert › Arndt Rhiemeier

STELLWERKSBELEUCHTER Rainer Kadanzki › Frank Görgen › Christian Grath › Christoph Große

OBERBELEUCHTER Mirco Gläseker › Rainer Kadanzki › Dirk Richrath › Frank Görgen › Gregor Leif Schmiedel › Christoph Große

174

BELEUCHTER Horst Eßer › Hassan Houidheg › Stefan Hundt

› Saskia-Mareen Hofstadt › Heike Langenhöfer › Ina Lohmann › Demelza Lilian Pohl › Carmen Scholl › Claudia Seul

WÄSCHEKAMMER Eva Zaß GARDEROBENMEISTERIN N. N. STELLVERTRET. GARDEROBENMEISTERIN n. n. ANKLEIDER  /   I NNEN Mariann Basa › Petra Belkadi › Burkhard Bier › Ronaldo Carlos de Oliveira › Melanie Demmer › Heike Fritz › Alaattin Harmanci › Susanna Kovacs › Felicitas Lorenzetti › Petra Harmuth › Anika Marske › Iris Müller › Beata Pacholec-Maron › Jutta Port › Anje-Damaris Schmidt › Burkhard Teibl › Silvia Stock › Erol Yavuz › n. n. › n. n.

WÄSCHEREI Eva Wolff 175


KOSTÜMMALEREI Gudrun Fuchs › Luise Unger PUTZMACHEREI Jan Fritzsche › Susanne Wade › Susanne Kreher SCHUHMACHEREI Daniela Ehrich › Katrin Mikoleiczik › Sonja Storz STOFFLAGER Ulrike Theisen HERRENFUNDUS Bärbel Kollender DAMENFUNDUS Cyria Michatz FUNDUSMITARBEIT Andreas Psykalla

SCHLOSSER Ralph Bednar › Alexander Eck › Gerd Jehle › Attila Morgül › Michael Josef Scherf

AUSZUBILDENDE Tim Bolz › Tobias Knoben › N. N. MATERIALWIRTSCHAFT  /   E INKAUF Michael Matzerath (Leitung) › Marcel Menzerath

AUSZUBILDENDE Romulo Sousa

PERSONAL, ORGANISATION UND EDV MASKE CHEFMASKENBILDNER Rolf Ueltzhöffer STELLVERTRETERINNEN Karin Mariaux › Johanna Nagel MASKENBILDNER  /   I NNEN Beatrix Abt › Silvia Haas › Eva Harbeke

LEITUNG Wolfgang Tschiersky STELLV. LEITUNG Helmut Heinrich LEITUNG PERSONALSERVICE Helmut Heinrich › Doris Leisten PERSONALSERVICE Andrea Behncke › Heike Ben Brahim › Peter Delvos

› Bianca Kurth › Pascalina Kangalos › Doris Königstein

› Eva Doeger › Elke Esser › Elke Schulte › Marlis Mehlis

› Ulrike Kroll › Michaela Nett › Michael Schmelter › Daniela Servos

› Elke Neuendorf › Helga Welz

› Natalie Strickner › Rüdiger Strohm › Ute Wittig

ORGANISATION Jutta Pfaff EDV Peter Ruland (kommissarische Leitung) SYSTEMTECHNIK  /   S YSTEMBETREUUNG Bernd Haeger › Oliver Raschka

AUSZUBILDENDE Haddis Brückmann SEKRETARIAT Bianca Kurth

› Michael Werner

REQUISITE LEITUNG Bernd Bitter REQUISITEUR  /   I NNEN Isabel Adams › Fabian Güth › Anna Lowygina

FINANZ- UND RECHNUNGSWESEN

› Corinna Mainka › Eva Mülleneisen › Silke Niehammer

EXTERNES RECHNUNGSWESEN LEITUNG Frank Sandhaus

› Sven Schmitz › Elgin Schulz › Frank Breuer › N. N. › N. N.

› Brigitte Alterauge › Stefan Etteldorf › Petra Gillessen

RÜSTKAMMER Alexander Hergert › Heiner Püschel › N. N.

› Gisela Jansen › Petra Reis › Doris Rosengarth › Sonja Ruf › Guido Schaller › Ludmila Siman › Michael Willms-Costa Gellrich

BETRIEBSKASSE Brigitte Ben Brahim › Gerd Krein

WERKSTÄTTEN LEITUNG Oliver Haas › Werner Schaaf (stellv. Leitung und Leitung Dekoration) DEKORATION Franz-Josef Bauer (Vorarbeiter) › Mareike Jansen

BETRIEBSWIRTSCHAFT UND CONTROLLING LEITUNG Carina Nowka

› Peter Morgenstern › Steven Madinsky › Daniel Vogt

› Zehra Elmas › Michael Leuschner › Jürgen Zander

AUSZUBILDENDE Elena Rauen › Mara Hilgers › N. N. MALERSAAL Wencke Wesemann (Leitung)

SAP ADMINISTRATION Martina Greven

› Benjamin Reuter (1. Theatermaler und stellv. Leitung)

THEATERMALER  /   I NNEN Jacob Anders › Marco Auerbeck › Angelika Bartz

VERTRIEB UND KARTENSERVICE

› Simon Derkum › Fredrik Erichsen › Janina Mehl › Natalie Pfeiffer

KOMMISS. LEITUNG Birgit Rettermayer LEITUNG ABONNEMENT BÜRO Susanne Müller MITARBEIT N. N. › N. N. LEITUNG KARTENSERVICE Birgit Rettermayer MITARBEITER  /   I NNEN KARTENSERVICE Denise Bestgen › Udo Demmig

› Fabian Schild

AUSZUBILDENDE N. N. PLASTIKER Florian Hohenkamp › N. N. AUSZUBILDENDE Lara Maury SCHREINEREI Frank Hohmann (Leitung) › Marco Bestgen (Vorarbeiter)

› Kamuran Dönmez › Sascha Eichin › Stefanie Hermann

› Guido Loitzsch (Vorarbeiter)

› Werner Kemner › Anne Kuhlenkamp › Simone Oebels

SCHREINER Thomas Christoffel › Jürgen Grede › Lars Hänel

› Daniela Schiffmann › Gabriele Wüst

› Stefan Huland › Orhan Kilic › Alfred Köhler › Benoit Lambert

TELEFONISCHER KARTENSERVICE Patrick Buschow › Maria Carvotta

› Simon Vogler › Frank Wördemann

› Karen Hübler › Ana Dias Sampaio › Patrick Tabakovic

SCHLOSSEREI Boris Thelen (Leitung) › Martin Arenz (Vorarbeiter) › Hans-Werner Schmitt (Vorarbeiter)

176

177


HAUSTECHNIK UND GEBÄUDEMANAGEMENT

GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

BETRIEBSINGENIEUR Gunnar Wolff HAUSTECHNIK Markus Wichmann (Leitung) › Markus Welbers (Vorarbeiter)

GENERALMUSIKDIREKTOR DER STADT KÖLN UND GÜRZENICH-KAPELLMEISTER

› Frank Maiwald (Vorarbeiter) › Marc Bogner › Max Bublies

GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTOR Patrick Schmeing PERSÖNLICHE REFERENTIN DES GMD Séverine Peter ASSISTENTIN DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTORS

› Thomas Geisler › Marcel Hermanns › Holger Thiel › Albertino Wagner

BAUUNTERHALT Herbert Laufs EINKAUF UND VERGABE Elfriede-Maria Schmitz HAUSDRUCKEREI Serife Kizilkaya HAUSVERWALTUNG Ulrike Gerten (Leitung) › Thomas Wick (Vorarbeiter) › Naim Daku › Andreas Müller › Kai-Uwe Reiners

POSTSTELLE Michel-Victor Acar (Leitung) › Marinella Pra Floriani › Henryk Springer

TRANSPORTABTEILUNG Hans Butt (Leitung) › Johnny Hammer › Günter Kautz › Thomas Pahl

François-Xavier Roth

Felicitas Sommer (in Elternzeit) › Monica-Mailin Hennecke

KÜNSTLERISCHER PROGRAMMPLANER Patrick Hahn ORCHESTERMANAGER Frank Lefers ORCHESTERINSPEKTORIN Elisabeth Bär MARKETING Friso van Daalen PRESSESPRECHER Johannes Wunderlich MUSIKVERMITTLUNG  /   O HRENAUF! Catharina Starken VERWALTUNG Martina Ruland (Leitung) › Onassis Ergasopulos › Alicja Buczynski

ORCHESTERWARTE Wilfried Swoboda › Ertugrul Uzun

VORDERHAUS

› Wolfgang Koch › Ilja Beese › Henning Reckweg

VORDERHAUS-MANAGER Pascal-Claude Rimmele FOYERLEITUNG Heidrun Adlhofer › Demet Burucu › Arno Rösler

I. VIOLINEN Torsten Janicke › Ursula Maria Berg › Jordan Ofiesh

› Dervis Aksoy

› Anna Heygster › Alvaro Palmen › Dylan Naylor

EINLASSPERSONAL Marvin Adlhofer › Cemile Alasan › Jan-Steffen Arenz

› Chieko Yoshioka-Sallmon › David Johnson › Andreas Bauer

› Elisabeth Asenso › Güleser Bakir › Kefsere Berisha ­› Vivien Bienert

› Rose Kaufmann › Adelheid Neumayer-Goosses

› Niklas Brieger › Lucinda Browne › Melanie Brück › Maxim Chataev

› Demetrius Polyzoides › Wolfgang Richter › Elisabeth Polyzoides

› Wilfried Dahm › Emmanuelle de Freitas › Bayisa Degene

› Judith Ruthenberg › Colin Harrison › Petra Hiemeyer

› Nagihan Deniz › Murat Dönmez › Nora Eickelmann

› Anna Kipriyanova › Juta Õunapuu-Mocanita › Toshiko Tamayo

› Markus Etzbach › Bettina Fischer › Alexander Füg › Eric Grünewald

› Daniel Dangendorf › Sophia Riedel*

› Pascal Hasselblatt › Katrin Haslbeck › Laura Heinze › Nadine Henseler

II. VIOLINEN Sergey Khvorostukhin › N. N. › Christoph Rombusch

› Michael Höller › Bogdan Ionescu › Michael Jäger › Sharam Jahanshahi

› Marie Daniel › Andreas Heinrich › Marek Malinowski

› Jonas Jebrane › Claus Kaluschke › Afshin Kechavarz › Dominik Kolde

› Stefan Kleinert › Friederike Zumach › Martin Richter

› Laura Kolde › Ralf Krey › Zelihe Krqeli › Gerd Lang

› Elizabeth Macintosh › Miloš Stanojevic´ › Sigrid Hegers-Schwamm

› Christiane Lenzhölzer › Armin Malek Marzban › Talih Navruzoglu

› Joanna Becker › Susanne Lang › Nathalie Streichardt

› Moritz Nordt › Anna Piechulik › Heike Roebers › Christian Schmitz

› William Grigg › Jana Andraschke › Hae-Jin Lee › Anna Isabel Fritz

› Rony Sibbe › Vanessa Siem › Susanne Soyka › Carlo Thiemann

› Ayca Akünal*

› Deniz Uzun › Ursula van Look

BRATSCHEN Bernhard Oll › Nathan Braude › Susanne Duven › N. N. › Martina Horejsi-Kiefer › Bruno Toebrock › Vincent Royer › Gerhard Dierig › Annegret Klingel › Antje Kaufmann

178

PERSONALRAT

› Ina Richartz › Eva-Maria Wilms › Maria Scheid › Rudi Winkler

BESCHÄFTIGTE Beatrix Klein (Vorsitzende) › Bianca Itzek

› Sarah Aeschbach › Felix Weischedel › Clara Zschocke*

› Wolfgang Heimes › Roland Fernstaedt › Walburga Rottländer › Johannes Eßer › Viktoria Sondermann › Franka Wagner

VIOLONCELLI Ulrike Schäfer › Bonian Tian › Joachim Griesheimer › N. N. › Ursula Gneiting-Nentwig › Johannes Nauber

› Bernd Kierblewsky › Georg Lenzen › Leif Lenzner

› Klaus-Christoph Kellner › Franziska Leube › Georg Heimbach

BEAMTE Andrea Offer (stellv. Vorsitzende) › Rolf Koch SEKRETARIAT Ute Trümper

› Daniel Raabe › Sylvia Borg-Bujanowski › Katharina Apel-Hülshoff › N. N. › Francesca Fiore*

179


KONTRABÄSSE Johannes Seidl › N. N. › Henning Rasche › Johannes Eßer › Konstantin Krell › Greta Bruns › Otmar Berger › N. N. › Jason Witjas Evans › N. N.

FLÖTEN Alja Velkaverh › Sung-Hyun Cho › André Sebald › Irmtraud Rattay-Kasper › Christiane Menke › Priska Rauh

OBOEN Tom Owen › Horst Eppendorf › Sebastian Poyault › Ikuko Homma › Lena Schuhknecht

KLARINETTEN Oliver Schwarz › Blaž Šparovec › Ekkehardt Feldmann › Tino Plener › Thomas Adamsky › Hyuansang Yoon*

FAGOTTE Constantin Gerstein-Ichimescu › Thomas Jedamzik › Jörg Steinbrecher › N. N. › Klaus Lohrer › Felix Samuel Parlasca* HÖRNER Egon Hellrung › Markus Wittgens › Johannes Schuster › Willy Bessems › Gerhard Reuber › Andreas Jakobs › Jens Kreuter › Jörn Köster › David Neuhoff

TROMPETEN Bruno Feldkircher › Simon de Klein › Matthias Jüttendonk › Herbert Lange › Matthias Kiefer › Klaus von der Weiden

POSAUNEN Carsten Luz › Aaron Außenhofer-Stilz › Markus Lenzing › Karlheinz Gottfried › Christoph Schwarz › Jan Böhme

TUBA Karl-Heinz Glöckner › Stefan Kühndorf PAUKEN Robert Schäfer › Carsten Steinbach SCHLAGZEUG Alexander Schubert › Christoph Baumgartner › Bernd Schmelzer › Ulli Vogtmann › Markus Knoben *

HARFEN Antonia Schreiber › Saskia Kwast * Mitglied der Orchesterakademie des Gürzenich-Orchesters Köln e. V.

EHRENMITGLIEDER DER BÜHNEN DER STADT KÖLN Carlos Feller Irmgard Först Prof. Dr. Michael Hampe Dr. Karl Zieseniß

Das Gürzenich-Orchester in der Kölner Philharmonie guerzenich-orchester.de

DIE OPER KÖLN IST MITGLIED DER DEUTSCHSPRACHIGEN OPERNKONFERENZ UND BEI OPERA EUROPA.

181


SERVICE


KARTENBESTELLUNG UND -KAUF

VORVERKAUF

UNSERE BANKVERBINDUNG

Der Vorverkauf für die Eigen-Ver­

Bühnen Köln

anstaltungen der Oper Köln beginnt am

Sparkasse Köln Bonn

16.  Juni 2017. Für Tanzvorstellungen

IBAN DE 3837 0501 9800 2464 2969 BIC COLSDE 33

und einzelne Sonderveranstaltungen Sie finden die Theaterkasse der Bühnen der Stadt Köln in den OPERN PASSAGEN

AM OFFENBACHPLATZ (NEBEN DEM 4711-GEBÄUDE) .

WIR SIND FÜR SIE DA

WEITERE VORVERKAUFSSTELLEN

Montag bis Freitag

Für die Veranstaltungen der Oper

von 10:00 bis 18:00 Uhr

Köln (ausgenommen Vorstellungen der

Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr

Kinder­oper und ggf. einzelne Sonder­ veranstaltungen) können Sie im gesam­ ten Stadtgebiet sowie im Umland an

KARTENTELEFON

den Vorverkaufsstellen von KölnTicket

Tel 0221 . 221 28400

Eintrittskarten erwerben. Das Einlösen

Montag bis Freitag

von Gutscheinen und Sonderangeboten

von 10:00 bis 18:00 Uhr

ist ausschließlich beim Kartenservice

Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr

der Bühnen Köln möglich.

POSTADRESSE UND WEITERE KONTAKTDATEN 50450 Köln Tel 0221 . 221 28400

Natürlich können Sie Ihre Karten

Fax 0221 . 221 28249

auch bequem in unserem Web-Shop

E-Mail: tickets@buehnen.koeln

kaufen: Sie klicken auf unserer Website (www.oper.koeln) auf »Spielplan«, dort wählen Sie beim gewünschten Stück

ABENDKASSE

den Karten­bestellbutton und folgen den

Die Abendkasse öffnet jeweils eine

weiteren Anleitungen. Sie haben die

Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bitte

Möglichkeit, Ihre Karten selbst auszu­

haben Sie dafür Verständnis, dass an

drucken oder sie per Post nach Hause

der Abendkasse ausschließlich Karten

geschickt zu bekommen.

für die jeweilige Abendveranstaltung

PREISE

kaufs: Ihre Eintrittskarte dient gleichzei­

Die Einteilung der Preiskategorien

tig als Fahrausweis für das VRS-Gebiet

sowie Sonderpreise und Ermäßigungen

mit zeitlicher Gültigkeit ab vier Stunden

sind dem jeweils aktuellen Spielplan zu

vor Vorstellungsbeginn und nach Ende

entnehmen. Abweichende Preise gelten

der Veranstaltung bis Betriebsschluss.

unter anderem für Sonderveranstaltun­

Bitte beachten Sie auch die Beförde­

gen und Gastspiele.

rungsbedingungen des VRS. Beim On­ line-Kartenkauf gelten möglicherweise andere Beförderungsbedingungen.

ERMÄSSIGUNGEN

Bitte beachten Sie: Auf alle Karten

Schüler, Studenten, Azubis, BFD ler und

wird eine 10% ige Vorverkaufsgebühr

FSJ ler (bis 35 Jahre) sowie Köln-Pass-­ Inhaber erhalten 50 % Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis für alle Platzkategorien. Darüber hinaus er­ halten diese Gruppen Restkarten an der Abendkasse zum Einheitspreis von 8,–  € solange der Vorrat reicht. Empfänger von Leistungen nach dem SGB II, Rollstuhlfahrer und Menschen mit schwerer Behinderung mit einem Behinderungsgrad von 100 % oder mit einem »B« im Behindertenausweis er­ halten auf Nachweis 50 % Ermäßigung. Sofern der Buchstabe »B« im Behinder­ tenausweis vermerkt ist, erhält zudem eine Begleitperson eine kostenlose Eintrittskarte. Diese Begleitkarte kann nur vom Kartenservice der Bühnen Köln ausgegeben werden.

erhoben.

unverbindlich reserviert (bis maximal drei Tage vor dem Vorstellungstermin). Reservierte Karten, die bis dahin nicht bezahlt worden sind, gehen wieder in den Verkauf. Bestellte Karten können zugeschickt werden, wenn sie mindes­ tens fünf Werktage vor dem Vorstel­ lungstermin bezahlt worden sind. Für den Kartenversand per Post wird eine Kostenpauschale von 3,– € erhoben. Für Abonnenten ist die Zusendung von ein­ zelnen Karten kostenlos. Bitte geben Sie bei jeder Art von schriftlicher Bestellung eine Telefonnummer für eventuelle

abgeholt oder gekauft werden können. Karten für andere Termine sowie

KASSENSERVICE WÄHREND DER SOMMERPAUSE

Umtauschmöglichkeiten und gesonderte

Der Kartenservice in den Opern

Abonnentenbetreuung können hier lei­

Passagen ist von Mo., 17. Juli 2017 bis

der nicht angeboten werden. Das Abon­

einschließlich Mo., 28. August 2017

nementbüro erreichen Sie telefonisch

­geschlossen. Während der Sommerpause

unter 0221 . 221 28 240 oder per Mail an

sind wir Mo. bis Fr. von 10:00 Uhr bis

susanne.mueller @ buehnen.koeln

14:00 Uhr telefonisch und per E-Mail tickets@buehnen.koeln erreichbar.

184

Ein zusätzlicher Vorteil des Vorver­

Eintrittskarten werden für sechs Tage

KARTENVORVERKAUF IM INTERNET UNTER WWW.OPER.KOELN

Der Vorverkauf oder die Abholung von

bekannt gegeben.

KARTENRESERVIERUNG

Bühnen Köln / K artenservice Postfach 10 10 61

wird der Vorverkaufsbeginn rechtzeitig

Rückfragen an!

› Gruppen ab 10 Personen erhalten 10 % Ermäßigung. › Gruppen ab 20 Personen erhalten

ZAHLUNGSOPTIONEN Sie können beim Kartenservice der Bühnen Köln bar, per Überweisung,

20 % Ermäßigung. › Die übliche Vorverkaufsgebühr entfällt bei Gruppenbuchungen.

mit Kreditkarte (Master-Card, Visa, American Express) oder EC -Karte bezahlen.

185


PREISE OPER PLATZGRUPPE

1

2

3

4

5

6

7

PREISKATEGORIE I

42,–

39,–

35,–

30,–

26,–

22,–

12,–

PREISKATEGORIE II

53,–

47,–

41,–

35,–

30,–

22,–

12,–

PREISKATEGORIE III

61,–

51,–

41,–

36,–

32,–

23,–

12,–

PREISKATEGORIE IV

69,–

57,–

48,–

39,–

34,–

24,–

12,–

PREISKATEGORIE V

85,–

68,–

57,–

47,–

37,–

24,–

12,–

SPIELPLANINFORMATIONEN

MAGAZIN »OPERNKOSMOS«

Eine Übersicht über die Produktionen

Reportagen, Interviews, persönliche

der Spielzeit 2017 . 18 finden Sie am

Portraits von Sängern und Regisseuren –

Ende dieses Heftes.

kurzum alles Wissenswerte über

Besorgen Sie sich unseren praktischen

unsere Opernproduktionen, Künstler

Saisonspielplan im Pocketformat! Sie

und Mitarbeiter finden Sie in unserem

erhalten ihn beim Kartenservice der

Opernmagazin. Es liegt in unseren

Bühnen Köln und an vielen Vorver­

Spielstätten und beim Kartenservice

kaufsstellen.

der Bühnen Köln aus.

Auf unserer Website www.oper.koeln

PREISKATEGORIE VI

93,–

76,–

62,–

48,–

37,–

25,–

15,–

PREISKATEGORIE VII

125,–

99,–

79,–

53,–

42,–

27,–

16,–

finden Sie zu allen Stücken Termine, Inhaltsangaben, Trailer, Besetzungen, Künstlerinformationen, Ausschnitte aus Rezensionen, Fotos und vieles mehr. Aktuelle Spielplaninformationen bietet Ihnen unser monatlich erscheinender Spielplan-Leporello. Ergänzende Funktion hat der Newsletter, für den

KURZEINFÜHRUNGEN bieten wir bei folgenden Produktionen in Saal 3 an: »Tannhäuser« »Manon« »Mosè in Egitto« »Die Soldaten« Tanzgastspiele

Sie sich über unsere Website oder hier anmelden können:

»Kunst muss«: 41,– € »Gli uccellatori«: 41,– € »Advent in der Oper«: 10,– € »The Rape of Lucretia«: 41,– €

marketing @ oper.koeln

ALLGEMEINES

Profitieren Sie außerdem von unseren

gungen finden Sie in diesem Heft sowie

Social Media-­Accounts und tauschen

Liederabende: 25,– €

Sie sich mit anderen Opernfans auf den

»Der Kaiser von Atlantis«: 41,– €

facebook-, twitter- und YouTube-Profilen

Finalkonzert Deutscher Dirigentenpreis: 8,– € bis 44,– €

der Oper Köln aus: www.facebook.com/operkoeln www.twitter.com/operkoeln

Für »Cäcilia Wolkenburg«, Gastspiele und einzelne

www.youtube.com/operkoeln

Sonderveranstaltungen gelten Sonderpreise. Alle Preise in Euro | im Vorverkauf zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr

Unsere Allgemeinen Geschäftsbedin­ auf unserer Website. Besonders möchten wir Sie darauf hinweisen, dass eine Rücknahme verkaufter Karten generell nicht möglich ist. Alle Wahlaboscheine und Tauschgutscheine gelten nur für eine Spielzeit. Ein Anspruch auf Einlass für zu spät kommende Besucher besteht nicht. In der Regel gibt es einen Nacheinlass nach Bild- oder Aktschluss durch den Abenddienst bzw. nach der Pause.

PREISE KINDEROPER KINDER BIS 14 JAHRE: 7,–

186

AUS RECHTLICHEN GRÜNDEN SIND DAS FOTO­ GRAFIEREN SOWIE TON- UND FILMAUFNAHMEN WÄHREND DER VERANSTALTUNGEN NICHT GESTATTET.

ERWACHSENE: 12,50

187


GESCHENKGUTSCHEINE Geschenkgutscheine für kleinere oder größere Anlässe sind nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das gesamte Jahr über online sowie beim Karten­ service der Bühnen Köln erhältlich.

HINWEISE ZUR BARRIEREFREIHEIT ERMÄSSIGUNG DER EINTRITTSPREISE Menschen mit schwerer Behinderung mit einem Behinderungsgrad von 100 % oder einem »B« im Behinderten­ ausweis erhalten auf Nachweis 50 % Ermäßigung auf den Kartenpreis. Eine Begleitperson erhält eine kostenlose Eintrittskarte, sofern im Behinderten­ ausweis der Buchstabe »B« vermerkt ist. Bitte weisen Sie bei der Kartenbuchung darauf hin, wenn Sie einen Rollstuhl­ platz benötigen, mit einem Rollator kommen oder gehbehindert sind.

Im StaatenHaus befinden sich eine behindertengerechte sowie mehrere ebenerdige Toiletten. Die Oper arbeitet daran, das Angebot für Gäste mit kör­ perlicher Einschränkung kontinuierlich zu erweitern.

OPERNBUS › Der Opernbus fährt rund um alle Vorstellungen (ausgenommen sind Vormittagsvorstellungen Mo. bis Fr.) ab 60 Minuten vor Vorstellungs­ beginn bis 30 Minuten nach Vorstel­ lungsende vom Bahnhof Deutz bis zum StaatenHaus und zurück.

LUDWIG IM STAATENHAUS … DIE GASTRONOMIE FÜR DIE BESONDERE ZEIT (IN) DER OPER. Wir stellen uns auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse soweit wie möglich ein und wünschen uns, Ihnen mit unserem freundlichem, zuvorkommendem und vor allem schnellem Service Zeit zu schenken und Ihre Pause im Staaten­ Haus zu verschönern. Gerne begrüßen wir Sie auch eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn – mit ausge­ wählten Getränken und frisch zuberei­ teten Kleinigkeiten, die Sie entspannt parlierend im Stehen, beim Flanieren oder auch an Tischen genießen können. Diesen Service bieten wir Ihnen natür­ lich auch in der Pause an. Um Ihren Opernbesuch schon im Vor­hinein zu planen, können Sie Ihre Getränke- und Speisenwünsche aus dem Menü gerne vorab als Reser-

PARKPLÄTZE › Im benachbarten RTL-Parkhaus. Dieses öffnet ab 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn für Opernbesucher. Der Theatertarif für die gesamte Parkdauer beträgt 6,–   €. Taxis können bis zum Nebeneingang des Staaten­Hauses vorfahren.

­vierung aufgeben, womit Sie auch eine Sitzplatzgarantie im Foyer erhalten. Das Angebot, inklusive Link zur Bestellung per E-mail, finden Sie auf www.oper.koeln/gastronomie/. Für Gruppenreservierungen sowie kleinere Empfänge stellen wir Ihnen

Barrierefreiheit › Behinderten­ gerechte Parkplätze befinden sich im RTL -Parkhaus in direkter Nähe zu Aufzügen, durch die ein barrierefreier Zugang zum Foyer der Oper möglich ist. Am Nebeneingang stehen weitere behindertengerechte Parkplätze zur Verfügung. Von hier aus ist ebenfalls ein barrierefreier Zugang zum Foyer mög­ lich. Für die Nutzung dieser Parkplätze ist der europäische Parkausweis für Per­ sonen mit Behinderungen erforderlich. In Saal 1, Saal 2 und Saal 3 können Sie unsere eingerichteten Rollstuhlplätze auf Anfrage in Anspruch nehmen.

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gerne ein individuelles Angebot zu­sammen. Teilen Sie uns einfach vorab Ihre Wünsche mit, und wir wenden uns mit maßgeschneiderten Vorschlägen an Sie. Wir freuen uns auf Sie – im Ambiente von Oper und Genuss! Das Team vom Ludwig im StaatenHaus

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INFORMATIONEN FÜR DEN BESUCHER Tanzbrunnen Köln

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KÖL

Restaurant Rheinterrassen

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Rhein

ENHAUS

Weil manchmal der Weg das Ziel ist ...

Neb

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Rheinparkweg Osthallenstraße

weg

Mediengruppe RTL Deutschland

Auen

Kennedy-Ufer

RTL-Parkhaus Parkplätze für Opernbesucher

Charles-de-Gaulle-Platz

Bahnhof Deutz / Messe RB/RE › S-Bahn 6/11/12/13 Fußweg U-Bahn 1/3/4/9

Opladener Straße

OPER KÖLN IM STAATENHAUS

Radfahren Bring s!

+ 30 Min. gratis für AboKunden + Rund 1.500 Leihräder in Köln + Weiteres unter kvbrad.koeln

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Rheinparkweg 1 › 50679 Köln › U-Bahn 1 / 9 › S-Bahn 6 / 11 / 12 / 13 › RE /RB › Bhf Deutz / Messe › U-Bahn 3 / 4 › Bhf  / Lanxess Arena › Bus 250 / 260 › Bhf Deutz / Messeplatz › Bus 150 › Im Rheinpark › Opernbus 1 › Bhf Deutz / Messe (Ottoplatz, Bussteig B & C) › Bhf Deutz / Messeplatz (Messeplatz, Bussteig d & e) › Im Rheinpark (Nebeneingang Oper Köln)

› Parkmöglichkeiten im benachbarten RTL-Parkhaus 2 › behindertengerechte Parkplätze am Nebeneingang  › Taxistand im Rheinparkweg  ab 60 Minuten vor, bis 30 Minuten nach der Vorstellung › kostenfrei für Opernbesucher 2  öffnet 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn für Opernbesucher › Der Theatertarif beträgt 6,– €. 1

/   ausgenommen sind Vormittagsvorstellungen wochentags 1  2

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ABONNEMENTS


DIE VORTEILE EINES ABONNEMENTS › eine Ersparnis bis zu 25 % gegenüber Einzeltickets › 20 %ige Ermäßigung beim Erwerb von Einzelkarten für weitere Vorstellungen (eine Karte pro Vorstellung) und deren kostenloser Versand nach Bezahlung › Die Vorverkaufsgebühr für einzelne Karten entfällt. › Flexibilität durch Umtausch und Übertragbarkeit: Bei Serien mit fünf bis sieben Vorstellungsterminen gibt es pro Spielzeit zwei, bei Serien mit vier Terminen eine Umtauschmöglichkeit. Bei Verhinderungen kann die Eintrittskarte an eine andere Person weitergegeben werden. › kostenlose Zusendung von Spielplänen und dem Opernmagazin »Opernkosmos« › Teilnahme an exklusiven Abonnenten-Veranstaltungen

UND SO FUNKTIONIERT ES

KLASSISCHE ABONNEMENTS MIT FESTEM SITZPLATZ & FESTEN TERMINEN PREMIEREN-ABO (P)

ABO »PREMIERE DIE ZWEITE« (P2)

Das Premieren-Abo umfasst sieben

Der Premierenwirbel ist vorbei und Sie

Premieren der Spielzeit 2017 . 18.

möchten sehen, ob die Presse-Kritiken Recht haben? Kommen Sie zur zweiten

So 24.09.2017 › 19:00 › TANNHÄUSER So 15.10.2017 › 18:00 › LA TRAVIATA So 26.11.2017 › 18:00 › DIE FLEDERMAUS So 04.03.2018 › 18:00 › MANON So 08.04.2018 › 18:00 › MOSÈ IN EGITTO So 29.04.2018 › 18:00 › DIE SOLDATEN So 24.06.2018 › 18:00 › IL MATRIMONIO SEGRETO

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655,–

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Vorstellung! Sieben Mal die zweite Vorstellung einer Neuinszenierung in der Spielzeit 2017 . 18 Sa 30.09.2017 › 18:30 › TANNHÄUSER Mi 18.10.2017 › 19:30 › LA TRAVIATA Do 30.11.2017 › 19:30 › DIE FLEDERMAUS Fr 09.03.2018 › 19:30 › MANON Fr 13.04.2018 › 19:30 › MOSÈ IN EGITTO Do 03.05.2018 › 19:30 › DIE SOLDATEN Mi 27.06.2018 › 19:30 › IL MATRIMONIO SEGRETO

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361,–

302,–

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EINMAL WÄHLEN UND BESTELLEN – DEN REST ERLEDIGEN WIR! › Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Preiskategorien. Die Einteilung der Platzgruppen entnehmen Sie bitte den Saalplänen. › Ein Abonnement kann bis zum Tag der ersten Vorstellung einer Abonnement-Serie abgeschlossen werden und ver­ längert sich automatisch, wenn Sie es nicht bis zum 31. Mai eines Jahres kündigen (außer Starter-Abos). Dieser Termin gilt auch für Änderungswünsche. Es gelten die Allgemeinen Geschäfts- und Abonnement­ bedingungen, die in diesem Heft und auf unserer Homepage einzusehen sind.

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ABONNEMENTS ZUM WOCHENENDE

DIE KLEINEN ABOS Vier beeindruckende Abende!

In die Oper als Abschluss und Krönung der Woche

FREITAGS-ABO (Fr.)

SONNTAGNACHMITTAGS-ABO (SoN)

Sieben Vorstellungen immer freitags

Sechs Vorstellungen immer Sonntag

in der Oper

­Nachmittag oder feiertags um 16:00 Uhr

Fr 06.10.2017 › 18:30 › TANNHÄUSER Fr 22.12.2017 › 19:30 › DIE FLEDERMAUS Fr 23.02.2018 › 19:00 › DON GIOVANNI Fr 23.03.2018 › 19:30 › MANON Fr 20.04.2018 › 19:30 › MOSÈ IN EGITTO Fr 11.05.2018 › 19:30 › DIE SOLDATEN Fr 29.06.2018 › 19:30 › IL MATRIMONIO SEGRETO

So 22.10.2017 › 16:00 › TANNHÄUSER Di 26.12.2017 › 16:00 › RIGOLETTO So 25.02.2018 › 16:00 › DON GIOVANNI So 25.03.2018 › 16:00 › MANON So 22.04.2018 › 16:00 › MOSÈ IN EGITTO So 13.05.2018 › 16:00 › DIE SOLDATEN

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383,–

312,–

256,–

206,–

163,–

WOCHENTAGS-ABO KLEIN (WoK)

SONNTAGS-ABO KLEIN (SoK)

Vier Vorstellungen an einem Mittwoch

Vier Vorstellungen an Sonntagen oder

oder Donnerstag

Feiertagen

Do 12.10.2017 › 18:30 › TANNHÄUSER Do 23.11.2017 › 19:30 › LA TRAVIATA Do 14.12.2017 › 19:30 › DIE FLEDERMAUS Mi 30.05.2018 › 19:30 › THE RAPE OF LUCRETIA

So 08.10.2017 › 16:00 › TANNHÄUSER So 19.11.2017 › 18:00 › LA TRAVIATA Mo 02.04.2018 › 18:00 › MANON So 10.06.2018 › 18:00 › FALSTAFF

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175,–

145,–

SAMSTAGS-ABO KLEIN (SaK)

STARTER-ABO (ST)

Vier Vorstellungen an Samstagen

Das perfekte Geschenk für Ihre Lieben zum Sonderpreis von 89,–  €.

Sa 28.10.2017 › 18:30 › TANNHÄUSER Sa 25.11.2017 › 19:30 › LA TRAVIATA Sa 31.03.2018 › 19:30 › MANON Sa 23.06.2018 › 19:30 › FALSTAFF

SAMSTAGS-ABO (Sam)

SONNTAGS-ABO (So.)

Sieben Vorstellungen immer samstags

Sieben Termine immer sonntags

in der Oper

oder feiertags um 18:00 Uhr

Sa 14.10.2017 › 18:30 › TANNHÄUSER Sa 18.11.2017 › 19:30 › LA TRAVIATA Sa 02.12.2017 › 19:30 › DIE FLEDERMAUS Sa 17.03.2018 › 19:30 › MANON Sa 28.04.2018 › 19:30 › MOSÈ IN EGITTO Sa 19.05.2018 › 19:30 › DIE SOLDATEN Sa 07.07.2018 › 19:30 › IL MATRIMONIO SEGRETO

Mi 01.11.2017 › 18:00 › TANNHÄUSER So 10.12.2017 › 18:00 › DIE FLEDERMAUS Mo 01.01.2018 › 18:00 › RIGOLETTO So 18.02.2018 › 18:00 › DON GIOVANNI So 11.03.2018 › 18:00 › MANON So 15.04.2018 › 18:00 › MOSÈ IN EGITTO So 01.07.2018 › 18:00 › IL MATRIMONIO SEGRETO

Fr 03.11.2017 › 19:30 › LA TRAVIATA So 17.12.2017 › 18:00 › RIGOLETTO Sa 03.03.2018 › 19:00 › DON GIOVANNI Mi 06.06.2018 › 19:30 › FALSTAFF

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KINDEROPERN-ABONNEMENT PG

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376,–

313,–

252,–

205,–

Unseren jüngsten Besuchern ab 6  Jahren

erworben werden. Pro Kinderabon­

bieten wir das Kinderopern-Abonnement

nement können Sie bis zu zwei weitere

mit allen vier Produktionen jeweils an

Abonnements erhalten.

einem Samstag oder Sonntag an. PREISE

Da wir möglichst viele Kinder bei un­

Kinder 30,80  €  /  Erwachsene 55,–  €

seren Vorstellungen begrüßen wollen, können Erwachsenen-Abonnements für die Kinderoper nur in Zusammen­ hang mit einem Kinder-Abonnement

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NEU!

WOCHENTAGS-ABO GROSS (WoG)

PACKAGES

Sie möchten unter der Woche ein Opernerlebnis nicht missen? Sichern Sie sich sieben Vorstellungen an einem Wochentag im Abonnement.

PACKAGE »GROSSE OPER« (GOP)

KÖLN-PACKAGE (KÖLN)

Insgesamt fünf Opern von Mozart und

Vier unterschiedliche Werke mit

Verdi stehen in dieser Saison auf unserem

direktem Bezug zu Köln erwarten Sie in

Spielplan. Sie wollen keine davon ver­

diesem Paket. Wir sind sicher: Auch

passen? Dann ist dieses Package für Sie

Erwachsene werden viel Freude in der

die richtige Wahl.

Kinderoper haben! Den Anfang macht

Do 12.10.2017 › 18:30 › TANNHÄUSER Do 09.11.2017 › 19:30 › LA TRAVIATA Mi 06.12.2017 › 19:30 › DIE FLEDERMAUS Do 26.04.2018 › 19:30 › MOSÈ IN EGITTO Do 17.05.2018 › 19:30 › DIE SOLDATEN Di 05.06.2018 › 19:30 › THE RAPE OF LUCRETIA Do 05.07.2018 › 19:30 › IL MATRIMONIO SEGRETO

Opern­erlebnis für Genießer!

die Erfolgsinszenierung »Die HeinzelFr 20.10.2017 › 19:30 › LA TRAVIATA So 07.01.2018 › 18:00 › RIGOLETTO Do 01.03.2018 › 19:00 › DON GIOVANNI Sa 12.05.2018 › 19:00 › LE NOZZE DI FIGARO Do 31.05.2018 › 18:00 › FALSTAFF

männchen zu Köln«. Eine Auftrags­ komposition der Oper Köln mit dem Titel »Kunst muss (zu weit gehen) oder Der Engel schwieg« befasst sich mit Heinrich Böll. Die Operette »Orpheus in der Unterwelt« des Kölners Jacques

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Offenbach zeigen wir in einer Fassung

361,–

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an der Kölner Oper uraufgeführt und

für Kinder. »Die Soldaten« wurde 1965 wird heute zu einem der wichtigsten Musiktheaterwerke des 20.  Jahrhun­ derts gezählt.

WAHL-ABONNEMENTS

Sa 23.09.2017 › 15:00 › DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN Mi 13.12.2017 › 19:30 › KUNST MUSS Sa 13.01.2018 › 11:30 › ORPHEUS IN DER UNTERWELT So 13.05.2018 › 16:00 › DIE SOLDATEN

GESTALTEN SIE IHR EIGENES PROGRAMM! Die Vorteile: eine Ersparnis gegenüber dem normalen Eintrittspreis und volle Übertragbarkeit. Natürlich sind auch mehrere Wahlabonnements pro Spielzeit

PREIS

buchbar und für die aktuelle Spielzeit gültig.

89,– €

WAHL-ABO OPER & SCHAUSPIEL

WAHL-ABO OPER & KONZERT

Es beinhaltet sieben Stücke (3 x Oper,

Es beinhaltet drei Opernveranstal­

4 x Schauspiel) in den verschiedenen

tungen in der Oper und drei der zwölf

Spielstätten von Oper und Schauspiel.

Sinfoniekonzerte des Gürzenich-­

Ein spartenübergreifendes Programm!

Orchesters Köln in der Philharmonie.

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Von Wahl-Abonnements ausgenommen sind Premieren, Gastspiele sowie Tanzgastspiele.

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ALLE TICKETS ZUM EINHEITSPREIS VON 15,– €

Erwerben Sie die Angebots-Card der

Kommen Sie zu unseren Operntagen

Oper Köln zum einmaligen Preis von

und genießen Sie einzigartige Inszenie­

75,– € und profitieren Sie die gesamte

rungen zum Kinopreis!

Spielzeit lang von 25  % Ermäßigung

200

davon ermäßigt / Kinder /

5. 4. 3. 2. ermäßigt  *

SaK

SoK WoK Die kleinen Abos

Starter-Abo (nur eine Spielzeit lang möglich, nur zwei Abos pro Besteller)

Anzahl der Personen /

1. Platzgruppe

WoG So.

ermäßigt  *

WEITERE ANGABEN ZU IHRER ABO-BESTELLUNG Sam SoN Fr. Serien-Abo Oper

ABO-COUPON

werden.

ermäßigt  *

31. Mai der aktuellen Spielzeit gekündigt

P2

automatisch, wenn Sie nicht bis zum

P

Unter Anerkennung der agb und der im Spielzeitheft veröffentlichten Preise abonniere ich wie nachste­ hend angekreuzt

für eine Spielzeit und verlängern sich

Premieren -Abo Oper

Cards sind nicht übertragbar, gelten

Opern-Card

auch die Card vorgezeigt werden. Die

ABOS OPER

beginn muss neben der Eintrittskarte

CARD

Bei der Einlasskontrolle vor Vorstellungs-

bitte ich wie nachstehend angekreuzt zu ändern:

telefonisch oder per E-Mail bestellbar.

Erwachsene

unter Angabe der Kundennummer auch

Kinder

verständlich sind die Eintrittskarten

Kunden-Nr. /. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Karten­service gewährt werden. Selbst-

KINDEROPERN-ABONNEMENT

Preisvorteil mit der Opern-Card

nur beim Kartenkauf bei unserem

Mein bisheriges Abo /

Der Preisvorteil der Opern-Card kann

ÄNDERUNG

oper und die Silvestervorstellung).

Köln-Package

Alle sowie Vorstellungen in der Kinder-

Wahl -Abo Oper & Konzert

sind Premieren, Gastspiele, Oper für

Große Oper

Vorstellungen einsetzbar (ausgenommen

NEUBESTELLUNG

Die Opern-Card ist für operneigene

WAHL-ABOS PACKAGES

BITTE BEACHTEN SIE:

Wahl -Abo Oper & Schauspiel

auf die regulären Kartenpreise. Do 04.01.2018 › 19:30 › RIGOLETTO Mi 21.02.2018 › 19:00 › DON GIOVANNI Mo 21.05.2018 › 18:00 › LE NOZZE DI FIGARO Do 28.06.2018 › 19:30 › FALSTAFF

Bitte zusätzlich rückseitiges Formular »Abo-Bestellung« ausfüllen.

OPERN-CARD

* 50 % Rabatt für Schüler, Studenten, Auszubildende, BFD  ler und FSJ ler (bis max. 35 Jahre) sowie Köln - Pass - Inhaber und Menschen mit einem Behinderungsgrad von     100 % oder mit einem »B« im Behindertenausweis – Kinderopern-Abonnement ausgenommen

OPER FÜR ALLE (OT)

ermäßigt *

WEITERE ANGEBOTE


ABO-BESTELLUNG Vor - und Zuname / . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Telefon / . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

E-Mail /. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

ABO-PREISE PLATZGRUPPE

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premieren-abo

655,–

520,–

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281,–

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abo »premiere die zweite«

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361,–

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245,–

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freitags-abo

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sonntagnachmittags-abo

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wochentags-abo klein

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samstags-abo klein

298,–

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sonntags-abo klein

262,–

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175,–

145,–

starter-abo

Besondere Wünsche / . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Einheitspreis 89,–

wahl-abo Oper & Schauspiel

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wahl-abo Oper & Konzert

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Package »grosse oper« 

Kinder 30,80 / Erwachsene 55,– * 361,–

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Köln-Package 

243,–

195,–

Einheitspreis 89,–

Datum / Unterschrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . *  keine Ermäßigungen möglich

› Bei Minderjährigen ist eine Unterschrift des Erziehungsberechtigten erforderlich. › Bei ermäßigten Abos bitte eine Kopie des entsprechenden Ausweises beifügen.

ABO-BESTELLUNG Wenn Sie ein Abonnement bestellen möchten, füllen Sie bitte die Coupons auf den Seiten 201 – 202 aus und senden Sie diese an die Oper Köln.

WIRD VOM ABO - BÜRO AUSGEFÜLLT! abonnement reihe kunden-nr. platz-nr.

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER BÜHNEN KÖLN I. GELTUNGSBEREICH Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Beziehungen zwischen den Bühnen Köln und ihren Besucherinnen und Besuchern und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen. Sie gelten nur eingeschränkt für Veranstaltungen Dritter in den Räumlichkeiten der Bühnen Köln.

II. EINTRITTSPREISE / KARTENVERKAUF 1. VERÖFFENTLICHUNG Die Bühnen Köln geben die Öffnungszeiten ihrer Kassen, die Vorverkaufszeiträume, den Spielplan und die Eintrittspreiskategorien sowie Art und Um­ fang von Ermäßigungen auf Eintrittspreise auf ihrer Homepage, in ihren Publikationen (z. B. Spielplan­ veröffentlichungen, Jahresvorschauheften, News­ letter, etc.) und in der Tagespresse bekannt. Über Abweichungen und Sonderaktionen informieren die Bühnen Köln auf ihrer Homepage bzw. in der Lokalpresse. Für Veröffentlichungen in der Presse übernehmen die Bühnen Köln keine Gewähr. 2. ERMÄSSIGUNGEN Ermäßigungsberechtigungen sind beim Kauf der Eintrittskarten sowie beim Einlass vorzulegen. Ermäßigte Eintrittskarten können nur auf ermäßi­ gungsberechtigte Personen übertragen werden. 3. GEBÜHREN Die Eintrittspreise enthalten Gebühren wie z. B. Systemgebühren, darüber hinaus können Vorver­ kaufsgebühren anfallen. 4. ZAHLUNG Die Bezahlung der Eintrittskarten kann bar, mit EC -Karte, Kreditkarte (Visa, Master, American Express) oder per Überweisung erfolgen. Bei Zah­ lungen per Überweisung erfolgt eine Ausgabe der Karte bzw. Karten erst nach Eingang der Zahlung bei den Bühnen der Stadt Köln. 5. RESERVIERUNG Telefonische oder schriftliche Reservierungen gelten für max. sechs Tage und sind bis zu drei Tagen vor der jeweiligen Vorstellung möglich. Reservierte, noch nicht bezahlte Karten, die bis zum mitgeteilten Termin nicht abgeholt worden sind, gehen wieder in den Verkauf. Reservierte und bereits bezahlte Karten können auf Wunsch an der Abendkasse zur Abholung hinterlegt werden. Sie können auch, wenn mindestens sieben Werktage zwischen Aufgabe zur Post und Vorstellung liegen,

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zugesandt werden. Für den Postversand erheben die Bühnen Köln eine Kostenpauschale von 3,– €. 6. VRS Eintrittskarten mit Ausnahme von Ehren-, Dienst-, und Pressekarten gelten ab vier Stunden vor Vorstellungsbeginn und bis Betriebsschluss im erweiterten Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) als Fahrausweis zum Veranstaltungsort und von diesem zurück. Insoweit besteht zwischen den Besucherinnen und Besuchern und dem VRS ein gesondertes, von den Bühnen Köln lediglich vermitteltes, Vertragsverhältnis, für das die Bestimmungen des VRS gelten (vgl. VRS -Gemeinschafts­ tarif unter www.vrsinfo.de/tickets/tarif-undbefoerderungs-bestimmungen). Die Nutzung der Eintrittskarte als Fahrausweis ist nur der Person gestattet, die die Eintrittskarte zum Veranstaltungsbesuch nutzt. Jede entgeltliche oder unentgeltliche Überlassung an Dritte zur Nutzung der Fahrberechtigung ist untersagt. Beim Online-Kartenverkauf gelten möglicherweise andere Beförderungsbedin­ gungen. 7. SITZPLATZ Mit dem Erwerb der Eintrittskarte hat der Besucher / d ie Besucherin Anspruch auf den Sitzplatz, der auf der Eintrittskarte angegeben ist. Ein Sitzplatzwechsel auf unbesetzte Plätze ist nur mit Zustimmung des Einlasspersonals möglich. Sollte aus technischen oder künstlerischen Gründen der auf der Eintrittskarte angegebene Sitzplatz nicht zur Verfügung gestellt werden können, weist das Einlasspersonal dem Besucher / der Besucherin einen adäquaten Ersatzplatz zu. Bei Veranstaltungen mit freier Sitzplatzwahl sucht sich jeder Besucher / jede Besucherin seinen / ihren Sitzplatz selbst aus. 8. WEITERVERKAUF Der Weiterverkauf von Eintrittskarten zu einem höheren Preis als auf der Eintrittskarte angegeben ist nicht gestattet. Der gewerbsmäßige Weiterverkauf von Eintrittskarten der Bühnen Köln durch nicht autorisierte Händler ist nicht gestattet. Erst nach vorausgehender, schriftlicher Genehmigung durch die Bühnen Köln dürfen Eintrittskarten weiter veräußert werden. Bei einem Verstoß gegen diese Bedingung verlieren die Eintrittskarten ihre Gültigkeit, was zum entschädigungslosen Verlust der Zutrittsberechtigung zu der Veranstaltung führt.

III. ERSTATTUNG DES EINTRITTSKARTENPREISES /  VERLUST DER EINTRITTSKARTE 1. AUSSCHLUSS Die Bühnen Köln nehmen verkaufte Eintrittskarten grundsätzlich nicht zurück. Für verfallene Eintrittskarten wird kein Ersatz geleistet. Eine Erstattung findet insbesondere nicht statt bei a) Besetzungsänderungen sowie veränderten Anfangszeiten oder b) bei Vorstellungsausfall oder Vorstellungsabbruch aus Gründen höherer Gewalt (Katastrophen, Streiks etc.). 2. PROGRAMMÄNDERUNG / ABBRUCH / FRIST Müssen die Bühnen Köln eine Programmänderung vornehmen oder wird die Vorstellung in der ersten Vorstellungshälfte aus anderen Gründen als aus höherer Gewalt abgebrochen, werden die Eintrittskarten an den jeweiligen Vorverkaufsstellen gegen Erstattung des Kassenpreises der jeweiligen Eintrittskarte zurückgenommen bzw. können für andere Vorstellungen, jedoch nur bei vorhandenen Platzkapazitäten, eingetauscht werden. Der Erstattungsanspruch erlischt, wenn er nicht spätestens 14 Tage nach dem Tag, an dem die geänderte oder abgebrochene Veranstaltung stattgefunden hat, gegenüber den Bühnen Köln durch Vorlage der Eintrittskarten (bzw. des Abo-Ausweises) oder Zugang von per Post geschickten Karten geltend gemacht wird. Bei Zusendungen per Post ist die Bankverbindung anzugeben, auf die die Erstattung des Kartenpreises erfolgen soll. 3. UMTAUSCH Ein Umtausch von bei der Theaterkasse der Bühnen Köln gekauften Karten ist grundsätzlich innerhalb einer Spielzeit bis zu einer Woche vor dem ursprünglichen Veranstaltungstag an der Thea­ terkasse der Bühnen Köln möglich. Der Umtausch erfolgt nur im Rahmen der tatsächlichen Verfügbar­ keit und innerhalb der gleichen Produktion sowie Preis- und Platzkategorie. Hierfür ist eine Bearbei­ tungsgebühr von 5,– € pro Karte zu entrichten. 4. VERLUST Die Bühnen Köln ersetzen verlorene Eintrittskarten ausnahmsweise, wenn der Besucher/die Besucherin unter genauer Platzangabe glaubhaft machen kann, dass er / sie eine Karte gekauft hat. Hierfür ist eine Bearbeitungsgebühr von 5,– € pro Karte zu entrichten. Wird in der Veranstaltung für denselben Platz sowohl die Originalkarte als auch die Ersatzkarte vorgelegt, hat der Inhaber /die Inhaberin der Ersatzkarte Vorrang. Der Inhaber / die Inhaberin der Originalkarte hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Zuweisung eines anderen Sitzplatzes. Das Einlasspersonal überprüft nicht die Rechtmäßigkeit der Inhaberschaft der Ersatzkarte.

IV. ABONNEMENTSUND CARDBEDINGUNGEN 1. ALLGEMEINES Die unter II . und III . aufgeführten Bedingungen gelten auch für Abonnements und Cards, soweit nicht nachfolgend etwas Abweichendes geregelt ist.

2. LAUFZEIT, VERLÄNGERUNG, KÜNDIGUNG Abonnements und Cards gelten für eine Spielzeit. Abonnements, die Opern Card und die Schauspiel Card verlängern sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn sie nicht fristgerecht gekündigt werden. Beim Kauf des Starter-Abos, des Schulabonnements sowie der 4er, 8er und 10er Karte (Schauspiel) tritt keine automatische Verlängerung um eine weitere Spielzeit ein. Das Starter-Abo kann pro Besucher nur einmalig erworben werden und ist nicht übertragbar; es endet automatisch nach einer Spielzeit. Abonnements und Cards sind bis zum 31. Mai eines Jahres zum Ablauf der laufenden Spielzeit in Textform, das heißt per Brief, Fax oder Email kündbar. Die Bühnen Köln sind berechtigt, beim Vorliegen besonderer Gründe, statt der angemieteten Plätze in einzelnen Aufführungen andere gleichwertige Plätze zuzuteilen. Ersatzplätze werden vor der jeweiligen Vorstellung schriftlich mitgeteilt. 3. ÜBERTRAGBARKEIT Abonnements sind an die Person des Abonnenten gebunden. Hiervon unberührt bleibt die Möglichkeit, den Besuch einzelner Vorstellungen an Dritte zu übertragen. Ermäßigte Abonnements können nur an Personen übertragen werden, die ebenfalls eine gül­ tige Ermäßigungsberechtigung vorweisen können. Cards und mit Cards erworbene Eintrittskarten sind nicht übertragbar. 4. EINZELKARTENKAUF Bei Erwerb eines klassischen Abonnements erhält der Abonnent beim Einzelkartenkauf eine Ermäßi­ gung von 20 % für Veranstaltungen der jeweiligen Sparte (gilt nicht für Wahl-Abos). Es kann pro Vor­ stellung nur eine Karte ermäßigt erworben werden. Alle Einzelkarten (auch nichtermäßigte) werden Abonnenten auf Wunsch kostenfrei zugesandt oder können am jeweiligen Vorstellungstag an der Abendkasse abgeholt werden. 5. ZAHLUNG Alle Abonnements und Cards sind in einem Betrag zu zahlen. Der Besucher / die Besucherin erhält über den Erwerb eines Abonnements bzw. einer Card von den Bühnen Köln eine Rechnung, in der der Zahlungstermin angegeben ist. Die Aushändigung der Abonnementausweise bzw. Gutscheine und Cards erfolgt nach Zahlung des Rechnungsbetrages. 6. VERLUST Bei Verlust eines Abonnementausweises stellen die Bühnen Köln gegen Vorlage des Personalausweises und Zahlung einer Gebühr von 2,50  € einen Ersatz­ ausweis aus. Der Originalausweis verliert damit seine Gültigkeit. Gutscheine werden nicht ersetzt. Bei Verlust einer Card stellen die Bühnen Köln gegen Zahlung von 10,– € eine neue Card aus. 7. UMTAUSCH Inhaber des Premieren-Abonnements (Oper und Schauspiel), des 7er-Abonnements (Oper) und des Tages-Abonnements (Schauspiel) haben die Mög­ lichkeit, bis spätestens drei Tage vor einer Vorstel­ lung, Karten für diese Vorstellung gegen eine andere

205


Vorstellung oder einen Gutschein (Umtauschschein) zu tauschen. Für die ersten zwei Tauschvorgänge pro Spielzeit fallen keine Gebühren an, ab dem dritten Tausch pro Spielzeit wird eine Umtausch­ gebühr von 3,– € pro Karte erhoben. Inhaber des 4er-Abonnements Oper können einmal pro Spielzeit entsprechend tauschen. Umtauschscheine können nur innerhalb der laufenden Spielzeit und der jewei­ ligen Sparte des Abonnements an der Theaterkasse eingelöst werden. Karten für die Kinderoper können mit Umtauschscheinen nicht erworben werden. Darüber hinaus behalten die Bühnen Köln sich vor, für bestimmte Veranstaltungen (insbes. Sonderver­ anstaltungen, Premieren usw.) Umtauschscheine nicht in Zahlung zu nehmen. Je Umtauschschein kann nur eine Eintrittskarte erworben werden. Aus­ zahlungen des Wertes des Umtauschscheins in bar oder eine andere Verrechnung des Wertes sind nicht möglich. Eine Zuzahlung ist notwendig, wenn eine Eintrittskarte in einer höheren Platzkategorie oder einer Aufführung mit einer höheren Preiskategorie erworben wird. Bei Erwerb einer Eintrittskarte in einer niedrigeren Platzkategorie oder einer Auffüh­ rung mit einer niedrigeren Preiskategorie findet eine Erstattung des Differenzbetrages nicht statt. 8. RÜCKNAHME Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf Rück­ nahme oder Umtausch eines Abonnements. Insbe­ sondere begründen Änderungen des Programms, des Termins, der Anfangszeiten oder Umbesetzungen keinen Anspruch auf Rücknahme. 9. ÄNDERUNGEN DER ABONNEMENT- UND CARDBEDINGUNGEN Die Bühnen Köln behalten sich vor, die Abonnementund Cardbedingungen für die jeweils kommende Spielzeit zu ändern. Über Änderungen der Bedin­ gungen werden die Abonnement- und Cardinhaber vor der regulären Kündigungsfrist in Textform (per Brief, Fax oder Email) informiert. Nach Erhalt der geänderten Bedingungen haben die Inhaber der entsprechenden Angebote vier Wochen Zeit, den Änderungen in Textform (per Brief, Fax oder Email) zu widersprechen. Widersprechen sie innerhalb ­dieser Frist nicht, gilt dies als Zustimmung zu den geänderten Bedingungen. Auf diese Regelung wer­ den die Inhaber ebenfalls nochmals in Textform (per Brief, Fax oder Email) hingewiesen. Änderungen können insbesondere in folgenden Fällen vorgenom­ men werden: Bei Erhöhung der Eintrittspreise wer­ den die Preise und Ermäßigungen für Abonnements und Cards entsprechend angepasst.

V. EINLASS 1. BERECHTIGUNG Zum Einlass berechtigen nur die Eintrittskarten und Abonnementausweise der Bühnen Köln, der angeschlossenen Vorverkaufsstellen und der Kooperationspartner der Bühnen Köln. 2. ERMÄSSIGUNGSBERECHTIGUNGEN Ermäßigungsberechtigungen oder Cards sind beim Einlass zur Vorstellung unaufgefordert vorzulegen.

206

3. ZUSPÄTKOMMENDE Nach Beginn einer Veranstaltung können Besucher / Besucherinnen nicht mehr oder erst zu einem von der Theaterleitung festgelegten, geeigneten Zeit­ punkt (z. B. Vorstellungspause) auf Anweisung des Einlasspersonals in den Zuschauerraum eingelassen werden. Ein Anspruch auf den auf der Eintrittskarte angegebenen Sitzplatz besteht dann nicht mehr. Ein Anspruch auf Rückerstattung des Entgeltes besteht nicht.

VI. GARDEROBE 1. ABZUGEBENDE SACHEN Mäntel, Jacken, Schirme, größere Taschen und vergleichbare Sachen, die allgemein üblich in der Garderobe verwahrt werden, sind beim Garde­ robenpersonal zur Verwahrung in der Garderobe abzugeben. Die Garderobengebühr wird nicht separat erhoben, sondern ist bereits im Eintritts­ kartenpreis enthalten. Handschuhe und Schals sind in den Taschen der abzugebenden Kleidungs­ stücke unterzubringen. Hand- und Aktentaschen sind verschlossen abzugeben. 2. AUSGABE Bei Abgabe der zu verwahrenden Sachen erhält der Besucher / die Besucherin eine Garderobenmarke. Die Aushändigung der zur Verwahrung der Garde­ robe übergebenen Sachen erfolgt gegen Vorlage dieser Garderobenmarke ohne Nachprüfung der Berechtigung. Bei Verlust der Garderobenmarke können die zur Verwahrung übernommenen Sachen nur herausgegeben werden, wenn alle anderen Besucher / Besucherinnen ihre Garderobe abgeholt haben und die Berechtigung glaubhaft gemacht werden kann. Die Garderobe ist unmittelbar nach Vorstellungsende abzuholen. Das Bereitlegen der Garderobe vor dem Schluss der Aufführung ist nicht möglich. 3. REKLAMATIONEN Reklamationen sind dem Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen. 4. HAFTUNG Die Bühnen Köln übernehmen die Haftung für Verlust oder Beschädigung der zur Verwahrung übergebenen Sachen bis zu einer Haftungsgrenze von 1500,–  € pro Person. Von der Haftung aus­ genommen sind Wertsachen aller Art, z. B. Geld, Geschäftspapiere, Urkunden aller Art, Fahraus­ weise, Schlüssel, Zerbrechliches sowie sonstige in den Garderobengegenständen befindliche Sachen. Der Haftungsausschluss und die Haftungsbe­ schränkung gelten nicht, wenn der Verlust oder die Beschädigung auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Bühnen Köln, i­ hrer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Die Haftung wegen Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit bleibt unberührt.

5. BESONDERHEITEN Die Bühnen Köln behalten sich vor, in einzelnen Spielstätten oder zu einzelnen Veranstaltungen keine Garderobe in Verwahrung zu nehmen. Abweichende Regelungen in den Interimspielstätten sind zu beachten.

VII. FUNDSACHEN Gegenstände jeder Art, die in den Räumen der Bühnen Köln gefunden werden, sind beim Einlass- bzw. Garderobenpersonal abzugeben. Der Verlust von Gegenständen ist dem Einlass- bzw. Garderoben­personal unverzüglich mitzuteilen.

VIII. BILD- UND  /   ODER TON­AUFZEICHNUNGEN Das Fotografieren sowie Anfertigen von Bild-, Film- oder Video- und / oder Tonaufzeichnungen während der Aufführung ist aus urheberrechtlichen Gründen und mit Rücksicht auf die mitwirkenden Künstler / Künstlerinnen und die anderen Besucher / Besucherinnen untersagt. Zuwiderhandlungen können Schadensersatzansprüche auslösen. Das Einlasspersonal ist berechtigt, Aufzeichnungs­ geräte sowie Kameras und andere technische Geräte, unter Ausschluss der Haftung, einzuziehen und bis zum Schluss der Aufführung einzubehalten.

IX. DATENSCHUTZ Nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzge­ setzes weisen die Bühnen Köln darauf hin, dass sie im Rahmen der Geschäftsverbindung personenbe­ zogene Daten ihrer Kunden / Kundinnen speichern und verarbeiten. Mit der Reservierung bzw. Kauf einer Karte oder Abonnements erklärt sich der Kunde / die Kundin mit dieser Speicherung seiner Daten einverstanden.

X. BILD-, TON-, FILM- UND TV-AUFNAHMEN Die Besucher / Besucherinnen der Bühnen Köln erklären sich durch den Kauf der Eintrittskarte damit einverstanden, dass Bild-, Ton-, Film- und TV -Aufnahmen, die von ihnen während oder im Zusammenhang mit der Veranstaltung gemacht werden, ohne Vergütung im Rahmen der üblichen Auswertung, z. B. Veröffentlichung über einen Sender, das Internet bzw. andere moderne Kommu­ nikationswege, verwendet werden. Dies gilt auch für Aufnahmen, die im Rahmen von Vermittlungs­ projekten zu Veranstaltungen der Bühnen Köln gemacht werden. Die Besucher / Besucherinnen geben insofern ihre Einwilligung gemäß § 22 KunstUrhG.

XI. HAUSRECHT Die Bühnen Köln üben in allen ihren Spielstätten das Hausrecht aus. Es gilt die Hausordnung in der jeweils gültigen Fassung. Die Bühnen Köln sind berechtigt, störende Personen des Hauses zu verweisen, Hausverbote auszusprechen bzw. andere geeignete Maßnahmen im Rahmen dieses Hausrechtes zu ergreifen. Mobilfunkgeräte sowie

akustische Signalgeber aller Art dürfen nur im ausgeschalteten Zustand mit in die Zuschauerräume genommen werden. Das Anbieten und Verkaufen von Eintrittskarten in den Räumlichkeiten der Bühnen Köln durch Besucher / Besucherinnen oder andere Dritte ist untersagt. Bei Brand und sonstigen Gefahrensituationen haben die Besucher und Be­ sucherinnen das Haus sofort ohne Umwege durch die gekennzeichneten Aus- und Notausgänge zu verlassen. Eine Garderobenausgabe findet in diesen Fällen nicht statt. Den Anweisungen des Personals der Bühnen Köln oder anderen von den Bühnen Köln Beschäftigten ist unbedingt Folge zu leisten.

XII. ÄNDERUNGSVORBEHALT Die Bühnen Köln behalten sich vor, in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen insbesondere aus wirtschaftlich oder künstlerisch erforderlichen Gründen Änderungen vornehmen zu können. Diese Änderungen werden dem Vertragspartner unverzüglich in Textform (per Brief, Fax oder Email) mitgeteilt. Innerhalb von vier Wochen nach Mitteilung der Änderungen kann der Vertragspart­ ner der Änderung in Textform (per Brief, Fax oder Email) widersprechen. Widerspricht er nicht, so gilt er als mit den neuen Bedingungen einver­ standen. Auf diese Regelung wird er bei Mitteilung der Änderung in Textform hingewiesen.

XIII. KARTENVERKAUF DURCH DIE ­D ERTICKETSERVICE.DE GMBH & CO. KG Beim Kauf der Eintrittskarten über die DerTi­ cketService.de GmbH & Co. KG gelten die dort aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen ergänzend. Die Wirksamkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bühnen Köln bleibt davon unberührt.

XIV. BESCHWERDEN  /   S TREITBEILEGUNG Die Bühnen Köln nehmen nicht an einem Streit­ beilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlich­ tungsstelle nach Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBg ) teil.

XV. HAFTUNG Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes gere­ gelt ist, haften die Bühnen Köln, ihre Vertreter und ihre Erfüllungsgehilfen nur im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung wegen Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit bleibt unberührt.

XVI. INKRAFTTRETEN Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind ab 01. 06. 2017 gültig und regeln sämtliche Verkäufe für Aufführungen ab der Spielzeit 2017 . 18.

207


JAHRES­ SPIELPLAN


DATUM

BEGINN

STÜCK

SPIELORT PK

ABO

SEPTEMBER 2017

BEGINN

STÜCK

SPIELORT PK

Mi 08.11. 11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

ABO

11:00

FAMILIENFEST

SH

Do 09.11. 19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

V

11:15

IRGENDWIE ANDERS

SAAL 3

Fr 10.11.

19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

12:30

IRGENDWIE ANDERS

SAAL 3

So 12.11.

18:00

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

15:00

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

SAAL 3

Mi 15.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

Di 19.09. 11:30

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

SAAL 3

SP

Do 16.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

Sa 23.09. 15:00

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

SAAL 3

SP Köln

Fr 17.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

So 24.09. 19:00

TANNHÄUSER

SAAL 1

VII P

Fr 17.11.

19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

Mi 27.09. 11:30

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

SAAL 3

SP

Sa 18.11.

15:00

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

Do 28.09. 18:00

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

SAAL 3

SP

Sa 18.11.

19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

Sam

Fr 29.09. 20:00

FINALKONZERT DEUTSCHER ­DIRIGENTENPREIS

PHIL

SP

So 19.11.

18:00

LA TRAVIATA

SAAL 2

V

SoK

Sa 30.09. 18:30

TANNHÄUSER

SAAL 1

VI

Mi 22.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

Do 23.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

Do 23.11.

19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

V

So 17.09.

P2

OKTOBER 2017

WoG

Wok

So 01.10. 11:30

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN

SAAL 3

SP

Fr 24.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

So 01.10. 18:00

AUGUST ZIRNER: DER KLEINE PRINZ

SAAL 3

SP

Sa 25.11.

15:00

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

Mo 02.10.

Lange Nacht der Theater: IJOB

SH

Sa 25.11.

19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

Di 03.10. 11:30

DIE HEINZELMÄNNCHEN ZU KÖLN (z. l. M.)

SAAL 3

SP

So 26.11.

18:00

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

VII P

Di 03.10. 18:00

AUGUST ZIRNER: DER KLEINE PRINZ (z. l. M.)

SAAL 3

SP

Di 28.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

Fr 06.10. 18:30

TANNHÄUSER

SAAL 1

VI

Mi 29.11.

11:30

DAS RHEINGOLD (für Kinder) (z. l. M.)

SAAL 3

SP

Sa 07.10. 20:00

LIEDERABEND JOHANNES MARTIN ­KRÄNZLE

SAAL 3

SP

Mi 29.11.

19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

V

So 08.10. 16:00

TANNHÄUSER

SAAL 1

VI

SoK

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

V

Do 12.10.

18:30

TANNHÄUSER

SAAL 1

V

WoG & WoK

Sa 14.10. 18:30

TANNHÄUSER

SAAL 1

VI

Sam

So 15.10. 18:00

LA TRAVIATA

SAAL 2

VII P

Mi 18.10. 19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

V

P2

Fr 20.10. 19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

GOP

Sa 21.10.

»SOMEWHERE OVER THE RAINBOW«

SAAL 1

IV

So 22.10. 16:00

TANNHÄUSER

SAAL 1

V

Mi 25.10. 19:30

»SOMEWHERE OVER THE RAINBOW«

SAAL 1

III

Fr 27.10.

19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

Sa 28.10. 18:30

TANNHÄUSER

SAAL 1

VI

So 29.10. 18:00

»SOMEWHERE OVER THE RAINBOW« (z. l. M.)

SAAL 1

IV

19:30

Fr.

SoN

SaK

NOVEMBER 2017

Do 30.11. 19:30

P2

Fr 01.12. 19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

Sa 02.12. 14:00

ADVENT IN DER OPER

SH

SP

Sa 02.12. 19:30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

VI

So 03.12. 11:00

DRK-GALA

SAAL 1

SP

So 03.12. 18:00

LA TRAVIATA (z. l. M.)

SAAL 2

VI

Mi 06.12. 19:30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

IV

Fr 08.12. 19:30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

V

Sa 09.12. 14:00

ADVENT IN DER OPER

SH

SP

Sa 09.12. 19:30

KUNST MUSS

SAAL 3

SP

So 10.12.

18:00

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

VI

Mo 11.12.

19:30

KUNST MUSS

SAAL 3

SP

Mi 13.12.

19:30

KUNST MUSS

SAAL 3

SP Köln

SAAL 1

VI

So.

Do 14.12.

19:30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

V

Fr 03.11. 19:30

LA TRAVIATA

SAAL 2

VI

ST

Sa 16.12.

14.00

ADVENT IN DER OPER

SH

SP

Sa 04.11. 19:30

ATERBALLETTO (Tanz)

SAAL 1

III

Sa 16.12.

19.30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

VI

So 05.11. 15:00

DAS RHEINGOLD (für Kinder)

SAAL 3

SP

So 17.12.

18:00

RIGOLETTO

SAAL 2

IV

So 05.11. 18:00

ATERBALLETTO (Tanz) (z. l. M.)

SAAL 1

III

Mi 20.12. 19:30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

V

18:00

SaK

DEZEMBER 2017

TANNHÄUSER (z. l. M.)

Mi 01.11.

210

DATUM

Sam

WoG

So.

WoK

ST

211


DATUM

BEGINN

STÜCK

SPIELORT PK

Do 21.12.

19:30

KUNST MUSS  (z. l. M.)

SAAL 3

SP

Fr 22.12.

19:30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

IV

Sa 23.12.

14:00

ADVENT IN DER OPER (z. l. M.)

SH

SP

Sa 23.12.

19:30

CARMINA BURANA (konzertant)

SAAL 2

III

Mo 25.12.

18:00

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

V

Di 26.12. 16:00

RIGOLETTO

SAAL 2

V

Mi 27.12.

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

V

Do 28.12. 19:30

RIGOLETTO

SAAL 2

IV

Fr 29.12. 19:30

DIE FLEDERMAUS

SAAL 1

V

Sa 30.12. 19:30

CARMINA BURANA (konzertant) (z. l. M.)

SAAL 2

III

So 31.12.

DIE FLEDERMAUS (z. l. M.)

SAAL 1

VII

19:30

18:00

ABO

Fr.

BEGINN

STÜCK

SPIELORT PK

Di 30.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Mi 31.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Do 01.02. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Fr 02.02. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Sa 03.02. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

So 04.02. 11:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

So 04.02. 16:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Di 06.02. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Mi 07.02. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Fr 09.02. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Sa 10.02. 19:30

KARNEVAL EINMAL KLASSISCH

SAAL 1

SP

So 11.02.

11:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

16:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

ABO

FEBRUAR 2018 SoN

JANUAR 2018

212

DATUM

Mo 01.01. 18:00

RIGOLETTO

SAAL 2

IV

Do 04.01. 19:30

RIGOLETTO

SAAL 2

OT

So 11.02.

Sa 06.01. 15:00

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP

Di 13.02. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG (z. l. M.)

SAAL 1

SP

So 07.01.

18:00

RIGOLETTO (z. l. M.)

SAAL 2

VI

So 18.02. 18:00

DON GIOVANNI

SAAL 2

V

Do 11.01.

11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP

Mi 21.02. 19:00

DON GIOVANNI

SAAL 2

OT

Fr 12.01.

11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP

Fr 23.02. 19:00

DON GIOVANNI

SAAL 2

V

Sa 13.01. 11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP Köln

Sa 24.02. 19:30

DER KAISER VON ATLANTIS

OFFENB.

SP

Sa 13.01. 19:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

So 25.02. 16:00

DON GIOVANNI

SAAL 2

IV

So 14.01. 11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP

Di 27.02.

DER KAISER VON ATLANTIS

OFFENB.

SP

So 14.01. 18:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Di 16.01. 11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP

MÄRZ 2018

Di 16.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Do 01.03. 19:00

DON GIOVANNI

SAAL 2

IV

Mi 17.01.

11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP

Fr 02.03. 19:30

DER KAISER VON ATLANTIS

OFFENB.

SP

Mi 17.01.

19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Sa 03.03. 19:00

DON GIOVANNI (z. l. M.)

SAAL 2

V

Do 18.01. 11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)

SAAL 3

SP

So 04.03. 18:00

MANON

SAAL 1

VII P

Do 18.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Di 06.03. 19:30

DER KAISER VON ATLANTIS

OFFENB.

SP

Fr 19.01. 11:30

ORPHEUS IN DER UNTERWELT (für Kinder)(z. l. M.) SAAL 3

SP

Fr 09.03. 19:30

MANON

SAAL 1

V

Fr 19.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Sa 10.03. 19:30

DER KAISER VON ATLANTIS (z. l. M.)

OFFENB.

SP

Sa 20.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

So 11.03. 18:00

MANON

SAAL 1

V

So 21.01.

11:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Do 15.03. 19:30

MANON

SAAL 1

IV

So 21.01.

16:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Fr 16.03. 19:30

SOUNDSPACE (Tanz)

SAAL 2

III

Di 23.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Sa 17.03.

MANON

SAAL 1

VI

Mi 24.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

So 18.03. 18:00

GLI UCCELLATORI

SAAL 3

SP

Do 25.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Do 22.03. 19:30

GLI UCCELLATORI

SAAL 3

SP

Fr 26.01. 19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Fr 23.03. 19:30

MANON

SAAL 1

VI

Sa 27.01.

19:30

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Sa 24.03. 19:30

GLI UCCELLATORI

SAAL 3

SP

So 28.01. 11:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

So 25.03. 16:00

MANON

SAAL 1

V

So 28.01. 16:00

CÄCILIA WOLKENBURG

SAAL 1

SP

Do 29.03. 19:30

GLI UCCELLATORI

SAAL 3

SP

Sa 31.03. 19:30

MANON

SAAL 1

VI

So.

GOP

19:30

19:30

So. Fr. SoN

GOP ST

P2 So.

Sam

Fr. SoN SaK 213


DATUM

BEGINN

STÜCK

SPIELORT PK

ABO

APRIL 2018

BEGINN

STÜCK

SPIELORT PK

Fr 08.06. 19:30

FALSTAFF

SAAL 1

VI

Sa 09.06. 19:30

THE RAPE OF LUCRETIA (z. l. M.)

SAAL 3

SP

Sa 09.06. 19:00

FLORA-BALL

FLORA

ABO

So 01.04. 18:00

GLI UCCELLATORI

SAAL 3

SP

Mo 02.04. 18:00

MANON (z. l. M.)

SAAL 1

IV

Sa 07.04. 19:30

GLI UCCELLATORI (z. l. M.)

SAAL 3

SP

So 10.06. 18:00

FALSTAFF

SAAL 1

V

So 08.04. 18:00

MOSÈ IN EGITTO

SAAL 2

VII P

Do 14.06. 19:30

FALSTAFF

SAAL 1

IV

Fr 13.04. 19:30

MOSÈ IN EGITTO

SAAL 2

V

P2

So 17.06. 18:00

FALSTAFF

SAAL 1

V

So 15.04. 18:00

MOSÈ IN EGITTO

SAAL 2

V

So.

Sa 23.06. 15:00

POLLICINO (für Kinder)

SAAL 3

SP

Fr 20.04. 19:30

MOSÈ IN EGITTO

SAAL 2

V

Fr.

Sa 23.06. 19:30

FALSTAFF

SAAL 1

VI

So 22.04. 16:00

MOSÈ IN EGITTO

SAAL 2

IV

SoN

So 24.06. 18:00

IL MATRIMONIO SEGRETO

SAAL 2

VII P

Do 26.04. 19:30

MOSÈ IN EGITTO

SAAL 2

IV

WoG

Mo 25.06. 18:00

POLLICINO (für Kinder)

SAAL 3

SP

Sa 28.04. 19:30

MOSÈ IN EGITTO (z. l. M.)

SAAL 2

VI

Sam

Di 26.06. 18:00

POLLICINO (für Kinder)

SAAL 3

SP

So 29.04. 18:00

DIE SOLDATEN

SAAL 1

VII P

Mi 27.06. 19:30

IL MATRIMONIO SEGRETO

SAAL 2

IV

Do 28.06. 11:30

POLLICINO (für Kinder)

SAAL 3

SP

Do 28.06. 19:30

FALSTAFF

SAAL 1

OT

Fr 29.06. 11:30

POLLICINO (für Kinder)

SAAL 3

SP

Fr 29.06. 19:30

IL MATRIMONIO SEGRETO

SAAL 2

V

Sa 30.06. 15:00

POLLICINO (für Kinder) (z. l. M.)

SAAL 3

SP

Sok

MAI 2018

SoK

SaK

P2

Do 03.05. 19:30

DIE SOLDATEN

SAAL 1

IV

Sa 05.05. 11:30

IRGENDWIE ANDERS

SAAL 3

SP

So 06.05. 19:30

SCHNITTSTELLEN (I) (Kunst-Parcours)

SH

SP

Di 08.05. 19:30

SCHNITTSTELLEN (I) (Kunst-Parcours)

SH

SP

Do 10.05. 11:30

IRGENDWIE ANDERS (z. l. M.)

SAAL 3

SP

JULI 2018

Do 10.05. 19:30

SCHNITTSTELLEN (I) (Kunst-Parcours)(z. l. M.)

SH

SP

So 01.07. 18:00

IL MATRIMONIO SEGRETO

SAAL 2

V

Fr 11.05. 19.30

DIE SOLDATEN

SAAL 1

V

Fr.

Mi 04.07. 19:30

FALSTAFF (z. l. M.)

SAAL 1

V

Sa 12.05. 19:00

LE NOZZE DI FIGARO

SAAL 2

V

GOP

Do 05.07. 19:30

IL MATRIMONIO SEGRETO

SAAL 2

IV

WoG

SoN / Köln

Sa 07.07.

19:30

IL MATRIMONIO SEGRETO

SAAL 2

V

Sam

Mi 11.07.

19:30

FLA.CO.MEN (Tanz)

SAAL 1

III

Do 12.07.

19:30

FLA.CO.MEN (Tanz) (z. l. M.)

SAAL 1

III

So 15.07.

18:00

IL MATRIMONIO SEGRETO (z. l. M.)

SAAL 2

V

P2

So 13.05. 16:00

DIE SOLDATEN

SAAL 1

IV

Mi 16.05. 19:00

LE NOZZE DI FIGARO

SAAL 2

III

Do 17.05.

DIE SOLDATEN

SAAL 1

IV

Fr 18.05. 19:00

LE NOZZE DI FIGARO

SAAL 2

V

Sa 19.05. 19:30

DIE SOLDATEN (z. l. M.)

SAAL 1

V

So 20.05. 18:00

THE RAPE OF LUCRETIA

SAAL 3

SP

Mo 21.05. 18:00

LE NOZZE DI FIGARO

SAAL 2

OT

Sa 26.05. 19:30

THE RAPE OF LUCRETIA

SAAL 3

SP

So 27.05. 18:00

LE NOZZE DI FIGARO

SAAL 2

V

Mi 30.05. 19:30

THE RAPE OF LUCRETIA

SAAL 3

SP WoK

Do 31.05. 18:00

FALSTAFF

SAAL 1

V

Sa 02.06. 19:30

FALSTAFF

SAAL 1

VI

So 03.06. 18:00

LE NOZZE DI FIGARO (z. l. M.)

SAAL 2

V

Di 05.06. 19:30

THE RAPE OF LUCRETIA

SAAL 3

SP WoG

Mi 06.06. 19:30

FALSTAFF

SAAL 1

V

Do 07.06. 19:30

THE RAPE OF LUCRETIA

SAAL 3

SP

19:30

WoG

Fr.

So.

Sam Einzelne Veranstaltungen und Produktionen befinden sich terminlich noch in Abstimmung mit dem benachbarten Tanzbrunnen und gelangen — nach vorheriger Ankündigung — in den Verkauf, sobald diese Abstimmungen zu einem positiven Abschluss gekommen sind.

GOP

JUNI 2018

214

DATUM

ST

PK › Preiskategorie SP › Sonderpreise OT › Operntag

› Premiere › Wiederaufnahme › Sonderveranstaltung

Stand 11. April 2017, Änderungen vorbehalten

Saal 1, Saal 2, Saal 3, SH › Spielorte im StaatenHaus Offenb. › Außenspielstätte am Offenbachplatz, Bühnen der Stadt Köln, Offenbachplatz, 50667 Köln Phil. › Kölner Philharmonie Flora › Flora Köln (z. l. M.) › zum letzten Mal

215


SAALPLAN SAAL 1 LANSTAATENHAUS STAATENHAUS

parkett

parkett

1

40

2 4 6 8

4 6

35

8

35

40

9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30

23

30

24

10

25

10

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35 25

30 40

25 35

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35 25

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20 35

40 30

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20 20

35 25 25 35

7

35

35 25

30 40

5

35

40

40 30

3

35

40

40

7

40 30

35

40

40

5

1

2

35

40

3

35

20 20 20 20 20 20 20 30 30 20 20 30 30 20 20 30 30 20 20 30 30 20 20 30 30 20 20 30 30 20 20 30 30 20 20 30

30

15 15

30

15

30

15

30

15

30

15

30

15

30

15

30 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15

25 25 25 25 25 25 25 25 25 25 25 25 25 25 25

25

20 10

10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

15 5

20

5

10

25

5

10

8

9

1

5

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1

5

10

6 7

1

5

101

15 5

20

8

9

101

15 5

20

1

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5 1

5

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4

1 1

5

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3

1 5

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1

2

1

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10

7

1

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20 10

20

1

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6

1

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20 10

25

5

1

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20 10

10

10

4

1

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20 10

25 25

3

1

15 5

20 10

2

1

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1

1

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5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5

PLATZGRUPPEN 1

2

3

4

5

6

7

ROLLSTUHLPLÄTZE

PLATZGRUPPEN 1

2

3

4

5

6

7

ROLLSTUHLPLÄTZE

216

217


SAALPLAN ALPLAN STAATENHAUS SAALPLAN STAATENHAUS STAATENHAUS SAAL 2

L2

SAAL 2

parkett

1

3

20

25

20

25

4 5

20

25

20

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6 7

20

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2

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20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 15 15 15 15 5 5

parkett 115 25 215 25 315 25 415 25 515 25 615 25 715 25 815 25 915 25 1015 25 1115 25 1215 25 1315 25 1415 25 1515 25 1615 25 1715 25 1815 25 1915 25 2015 25 2115 25 2215 25 2315 25 2415 25 2515 25 2615 25 2715 25 1028 20 1029 20 1030 20 1031 20 32 33

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1

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5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5

PLATZG

1

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5

1

ROLLSTUHL

1

PLATZGRUPPEN

1

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7

ROLLSTUHLPLÄTZE

218

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5

15

20

10

219


IMPRESSUM Spielzeit 2017. 18 HERAUSGEBER

TEXTNACHWEIS

Oper der Stadt Köln

Für das Editorial hat Konrad Paul

Offenbachplatz

Liessmann seine Rede anlässlich der

50667 Köln

Eröffnung der Salzburger Festspiele

INTENDANTIN

im Juli 2016 für das vorliegende Jahres­

Dr. Birgit Meyer

heft gekürzt und modifiziert.

GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTOR Patrick Wasserbauer

BILDNACHWEISE

REDAKTIONSLEITUNG

› Paul Leclaire: »Die Kluge«, »Weiße

Tanja Fasching

Rose«, »Falstaff«, »Der Vogelhänd­

REDAKTION

ler«, »Candide«, »Rigoletto«, »Die

Georg Kehren, Tanja Fasching

Heinzel­männchen zu Köln«, »Irgend­

› Martina Franck, Corinna Volke

wie Anders«, »Advent in der Oper«,

› Hanna Koller › Brigitta Gillessen

Theater und Schule, »Oper für Jung

› Frank Rohde, Stephanie Sonnenschein

und Alt«, Musik-Fotos (Editorial)

› Gunnar Reichard, Christine Beckmann GESTALTUNG formdusche, Berlin DRUCK Media Cologne Kommunikation & Medien, Hürth

› Bernd Uhlig: »Die Antilope«, »Die spanische Stunde« / »Das Kind und der Zauberspuk«, »Don Giovanni«, »Turandot« › Matthias Jung: »Hoffmanns Erzählun­ gen für Kinder«

Stand: 11. April 2017

› Klaus Lefebvre: »The Rape of Lucretia« › Teresa Rothwangl: Dr. Birgit Meyer,

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN

Dr. Karl Zieseniß, Werkstätten (Editorial)

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten natürlich für jedes Geschlecht.

› Nadir Bonazzi: »Aterballetto« › Matthew Murphy: »Soundspace« › Hugo Gumiel: »Fla.co.men« ›M  atthias Baus: François-Xavier Roth, »Orpheus in der Unter­welt«

220


Oper Köln Spielzeit 2017.18  

Spielzeitheft der Oper Köln für die Saison 2017.18 mit allen Premieren, Wiederaufnahmen, Tanzgastspielen, Kinderopern- und Sonderveranstaltu...

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