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nichts geht spiel zeit 2012/2013


DIE PREMIEREN 2012/2013 hauptbühne

probebühne

AMERIKA → S. 6 nach dem Roman von Franz Kafka In Zusammenarbeit mit der Szputnyik Shipping Company, Budapest Regie: Viktor Bodó Premiere am 28.09.2012

STAATSFEIND KOHLHAAS → S. 28 István Tasnádi nach Heinrich von Kleist Kooperation mit dem Institut für Schauspiel der Kunstuniversität Graz Regie: Stefan Behrendt Österreichische Erstaufführung am 30.09.2012

HAkOAH WIEN → S. 8 Konzept & Regie: Yael Ronen Uraufführung am 13.10.2012 JOHN GABRIEL BORKMAN → S. 10 Henrik Ibsen Kooperation mit dem Theater in der Josefstadt Regie: Elmar Goerden Premiere am 24.10.2012 FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS → S. 12 Ein neues Musical • nach dem Film von Pedro Almodóvar • Jeffrey Lane (Buch) & David Yazbek (Musik & Liedtexte) Regie: Bernadette Sonnenbichler Deutschsprachige Erstaufführung am 10.11.2012 FAUST → S. 14 Johann Wolfgang von Goethe Regie: Peter Konwitschny Premiere am 15.12.2012 DER EINSAME WEG → S. 16 Arthur Schnitzler Regie: Ingo Berk Premiere am 10.01.2013

CLAVIGO → S. 30 Johann Wolfgang von Goethe Regie: Alexandra Liedtke Premiere am 05.10.2012 X FREUNDE → S. 31 Felicia Zeller Regie: Judith Wille Österreichische Erstaufführung am 23.10.2012 ABGESOFFEN → S. 32 Carlos Eugenio López Regie: Sarantos Zervoulakos Österreichische Erstaufführung im Jänner 2013 LEHRERZIMMER 8020 → S. 34 Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof Regie: Theater im Bahnhof Uraufführung im März 2013 WHERE DO YOU GO TO, MY LOVELY …? → S. 35 Eine Projektion auf Europas Zukunft von Oliver Frljić Uraufführung im April 2013

DER UNTERGEHER → S. 18 nach dem Roman von Thomas Bernhard Regie: Christiane Pohle Premiere am 14.02.2013 KLYTAIMNESTRA → S. 20 nach der »Orestie« des Aischylos Mitarbeit Michael Köhlmeier Regie: Anna Badora Premiere am 15.03.2013 Die schmutzigen Hände → S. 22 Jean-Paul Sartre Regie: Wojtek Klemm Premiere am 26.04.2013

Ebene 3 Eine unverheiratete Frau oder Wie weit kommt man letztlich mit der Liebe? → S. 38 Regie: Ed. Hauswirth Uraufführung am 21.10.2012


IX

globale welten

VIII

ich wäre nichts, wenn ich bliebe, was ich bin! VII

Wer kümmert sich denn überhaupt um die Anderen?

s. 30 s. 31

flexibilität & Integration

s. 16

tion Beißschiene

VIII

ich w wen

VII

Auf dem Rücken des weißen Stiers

s. 35

Generation

Liebe & harmonie

VI ist willkommen

altern ist nichts für feiglinge

s. 6 s. 28

V VI

ht werden muss

analysieren & Planen

s. 10

V

jeder ist w

Kunstbesessenheit, Klavierradikalismus

s. 18

Recht w

wahrheit & ordnung

IV Alle wollen Hakoah sehen

Und fluch vor allem, der Geduld!

s. 8 s. 20

III

iv

iii

der stärkere gewinnt

s. 14

un Leiden Lernen

A Ha

Es gibt nur ein Ziel: die Macht

s. 22

II

Tun Le

magische geister

h stelle mir vor, ss ich nicht töte

Öffne dein Herz, mein Schatz, und lüg mich an!

s. 32

I

s. 34

nacktes überleben

s. 12

I

Waldorf oder Montessori?

ii

Ich ste dass ich

128 Bilder einer Frau

s. 38

Wa M

- 8 steps to perfection -

- 16 beispiele -

s. 5

s. 36

Europäische Theaterunion

Extras

s. 40

s. 27

PROBEBÜHNE

ENSEMBLE

s. 44

s.58

TEAM

theaterfest

s. 70

s. 38

EBENE 3

s. 3

s. 24

und ausserdem …

s. 25

s. 42

SCHAUSPIEL AKTIV!

s. 60

Abos, service, infos

HAUPTBÜHNE

Transformationshelix

Vorwort

geplante deraufnahmen

Ho m o sap i e n s: 100.000 Ja hre impressum m em e:s. 708 b e w usst sei nsst u fen

H

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IX

ich wäre nichts, wenn ich bliebe, was ich bin!

Wer kümmert sich denn überhaupt um die Anderen?

s. 30 s. 31 s. 16

Generation Beißschiene

VIII

VII

Auf dem Rücken des weißen Stiers

ss.. 35

altern ist nichts für feiglinge

jeder ist willkommen

s. 10

Recht werden muss

Kunstbesessenheit, Klavierradikalismus

s. 18

Alle wollen Hakoah sehen

Und fluch vor allem, der Geduld!

s. 8 s. 20

iii

Es gibt nur ein Ziel: die Macht

Tun Leiden Lernen

Ich stelle mir vor, dass ich nicht töte

Öffne dein Herz, mein Schatz, und lüg mich an! s. 12

Waldorf oder Montessori?

ii

128 Bilder einer Frau

s 38

- 16 beispiele -

s. 5

s. 36

Europäische Theaterunion

Extras

s. 40

s. 27

PROBEBÜHNE

ENSEMBLE

s. 44

s.58

TEAM

theaterfest

s. 70

s. 38

EBENE 3

s. 3

s. 24

und ausserdem …

geplante wiederaufnahmen

s. 25

s. 42

SCHAUSPIEL AKTIV!

impressum

s. 70

s. 60

Abos, service, infos

HAUPTBÜHNE

Vorwort


spielzeit 2012/2013 schauspielhaus graz VIII

VII

VI

V

IV

III

II

I

- nautilus theatralis -

NUR WER WEISS, WAS ES BEDEUTET, NICHTS MEHR ZU TUN, BESITZT EIN KRITERIUM DER RICHTIGEN BEWEGLICHKEIT.


spielzeit 2012/2013 schauspielhaus graz 2

Vorwort → 3 HAUPTBÜHNE → 5 und ausserdem… → 24 geplante wiederaufnahmen → 25 PROBEBÜHNE → 27 Europäische Theaterunion → 36 EBENE 3 → 38 Extras → 40 SCHAUSPIEL AKTIV! → 42 ENSEMBLE → 44 TEAM → 58 Abos, service, infos → 60 theaterfest → 70 Impressum → 70


Liebes Publikum,

Bruttoglücksprodukt statt Bruttosozialprodukt, so lautet das Staatsziel von Bhutan, im Himalaya gelegen, festgeschrieben im Artikel 9 seiner Verfassung. Was noch vor wenigen Jahren als utopische Spinnerei belächelt wurde, steht aktuell zur Diskussion: die Suche nach anderen, neuen Gesellschaftsmodellen, die das „Schneller – Höher – Weiter“ der kapitalistischen Ära ablösen können. Maßgeschneiderte Arbeitszeiten sollen Beruf und Privatleben in Einklang bringen. Manager meditieren täglich und der Firmenserver wird so programmiert, dass am Wochenende keine E-Mail die Erholungsphase der Mitarbeiter stört. Wird der gesellschaftliche Wohlstand künftig an der Zufriedenheit und dem Glück der Bürger gemessen? Wohlgefühl als neue Währung? Utopisten haben sich oft als die neuen Realisten erwiesen. In der Literatur erscheinen sie immer wieder an den Schnittstellen zur Zeitenwende. Ihnen sei die Spielzeit 2012/2013 gewidmet: Dem Auswanderer Karl Roßmann, der in Franz Kafkas Amerika naiv optimistisch in die neue Welt aufbricht. Dem unruhigen Geist Faust, der auf Siebenmeilenstiefeln in die Moderne schreitet und auf seinem Weg nur Kollateralschäden hinterlässt. Dem Kohlhaas'schen Wutbürger, dessen Gerechtigkeitssinn in Terror umschlägt. Den ungeheuerlichen Schicksalen von Klytaimnestra und anderen Frauen „unserer Antike“, die nicht in den Kanon des Bildungsguts eingegangen sind. Den positiven Zukunftsszenarien für Europa, die der bosnische Regisseur Oliver Frljić in Where Do You Go To, My Lovely …? entwirft, und der Spurensuche Yael Ronens nach der Aufbruchsenergie junger sportbesessener Juden – vom Wien der 1930er Jahre bis ins heutige Tel Aviv. Seien Sie herzlich eingeladen zu diesen und anderen Produktionen, Projekten und Plänen, die wir im Laufe dieser Spielzeit für Sie realisieren wollen. Ihre

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hauptb端hne

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premieren 2012 /2013


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in zusammenarbeit mit der s z p u t n y i k s h i p p i n g c o m p a n y, b u d a p e s t

Amerika nach dem Roman von Franz Kafka

PREMIERE • 28.09.2012

Franz Kafka

autor Franz Kafka Geboren 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag, wurde nach einem Jurastudium Beamter bei der „ArbeiterUnfall-Versicherungs-Anstalt“ und verstarb im Alter von 40 Jahren in Niederösterreich an Tuberkulose. Seine Werke wurden zum größeren Teil postum und gegen seinen Willen von Max Brod, seinem Freund und Schriftstellerkollegen, veröffentlicht.

regie Viktor Bodó 1978 in Budapest geboren, studierte Schauspiel und Regie. 2008 gründete er die freie Theatergruppe Szputnyik Shipping Company, mit der das Schauspielhaus eine enge Zusammenarbeit verbindet: Die Stunde … nach Peter Handke, Bulgakows Der Meister und Margarita und Shakespeares Ein Sommernachtstraum.

BÜHNE JuliA Balázs Kostüme Fruzsina nagy Musik Klaus von Heydenaber

„Als der sechzehnjährige Karl Roßmann, der von seinen armen Eltern nach Amerika geschickt worden war, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte, in dem schon langsam gewordenen Schiff in den Hafen von New York einfuhr, erblickte er die schon längst beobachtete Statue der Freiheitsgöttin wie in einem plötzlich stärker gewordenen Sonnenlicht.“ Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – eine komplizierte verwirrende Welt, die Karl mit ungebrochenem Optimismus durchwandert, ohne ihre Gesetze verstehen zu können. Zunächst taucht ein großzügiger reicher Onkel auf, verstößt Karl aber bald ohne nachvollziehbare Begründung. Die zwielichtigen Landstreicher Robinson und Delamarche nehmen ihn unter ihre Fittiche – doch nur, um ihn auszunutzen. Eine Anstellung als Liftboy scheint ihn vor ihrem Zugriff zu retten – doch Karl verliert die Stelle ohne eigenes Verschulden und gerät erneut in die Fänge der Vagabunden. Sie missbrauchen ihn als Dienstsklaven für die fette Sängerin Brunelda. Doch endlich scheint das Glück zu winken: „Wer an seine Zukunft denkt, gehört zu uns. Jeder ist willkommen!“ Mit Plakaten wie diesen wirbt das große Naturtheater von Oklahoma Arbeitskräfte an. Hoffnungsfroh stellt Karl sich in die Reihe der Wartenden … Karl Roßmanns zugleich heitere und albtraumhafte Reise durch ein verflochtenes System von geheimnisvollen Instanzen und undurchschaubaren Figuren ist Material für den Regisseur Viktor Bodó, international bekannt für seine surreal-phantastischen Bilderwelten. Zusammen mit Schauspielern der Szputnyik Shipping Company und dem Ensemble des Schauspielhauses erarbeitet der ungarische Theatermagier eine eigene Bühnenversion von Kafkas unvollendetem Aufbruchsroman.

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Uraufführung

Hakoah Wien Arbeitstitel • Yael Ronen

Premiere • 13.10.2012

Yael Ronen (© privat)

Konzept & regie YAEL RONEN Geboren 1976 in Jerusalem, studierte Szenisches Schreiben am HB Studio in New York und Regie am Seminar Hakibbutzim in Tel Aviv. Zu ihren Stückentwicklungen zählen u. a. Reiseführer in das gute Leben (2003) und Nut Case (2008) am Israelischen Nationaltheater Habima, Tel Aviv, Plonter am Cameri Theater, Tel Aviv (2005), eine Bearbeitung von Antigone am Staatsschauspiel Dresden (2007) und Bat Yam am Wroclawski Teatr Wspólczesny (2008). Ihre Arbeiten Third Generation (2008) und The Day Before the Last Day (2011) – beides Koproduktionen der Berliner Schaubühne mit dem Habima – wurden zu zahlreichen Festivals eingeladen. Yael Ronen inszeniert zum ersten Mal in Österreich.

„Wien um 1930: Ein junger Jude träumt von einem Leben in Tel Aviv. Tel Aviv 2012: Der Enkel dieses Mannes träumt davon, österreichischer Staatsbürger zu werden. Beide müssen ihre Identität finden und zwar in einer Zeit der Gewalt, des drohenden Krieges. Den Hintergrund für diese Geschichte bildet das berühmte historische Fußballteam Hakoah Wien, aus dessen Reihen junge Männer aufbrachen, um den Staat Israel aufzubauen. Die Geschichte, die wir erzählen, handelt von zwei Generationen der gleichen Familie, von Emigration, Nationalgefühl, Fußball und Männlichkeit.“ (Yael Ronen) Mit dieser Skizze für eine Stückentwicklung begibt sich die israelische Autorin und Regisseurin Yael Ronen auf Spurensuche. Ihre Familie stammt aus Wien, der Großvater war Spieler in der legendären Fußballmannschaft des Sportclubs Hakoah (hebräisch: Kraft). 1909 gegründet, war Hakoah Wien Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins liberaler Juden und der Idee, durch Muskelkraft den Geist zu erneuern. Auch Großvater Ronen warf seine österreichischen Papiere weg und ging nach Israel. Seine Enkel stehen heute vor der Frage, ob sie sein Lebensprojekt als gescheitert erklären und wieder auswandern sollten. Yael Ronen zählt zu den prominentesten und provokantesten jungen Theaterkünstlern Israels. Ihre Produktion Third Generation mit israelischen, palästinensischen und deutschen Schauspielern der dritten Generation nach der Shoah war ein Sensationserfolg – und traf wegen der palästinensischen Beteiligung auf großen Widerstand in Israel. Der Abend ist weiterhin in Berlin und am Nationaltheater Habima in Tel Aviv zu sehen. An Hakoah Wien sind österreichische und deutsche Schauspieler des Grazer Ensembles sowie Gäste aus Israel beteiligt.

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Kooperation mit dem Theater in der Josefstadt

JOHN GABRIEL BORKMAN Henrik Ibsen

PREMIERE • 24.10.2012

Henrik Ibsen

autor Henrik Ibsen 1828–1906, wurde als Sohn aus angesehenem Haus nach dem väterlichen Bankrott früh Zeuge der Schattenseiten des prosperierenden Bürgertums. Seine zeitkritischen Gesellschaftsdramen waren bahnbrechend für das moderne Theater. John Gabriel Borkman basiert auf einem realen Vorfall.

regie Elmar Goerden Geboren 1963, Schauspielund Opernregisseur, arbeitet an den großen Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Einladungen zum Berliner Theatertreffen mit Blunt und Iwanow, 2005–2010 Intendant am Schauspielhaus Bochum. In Graz inszenierte er Judith und zuletzt Minna von Barnhelm.

BÜHNE Silvia Merlo & Ulf Stengl Kostüme Lydia Kirchleitner musik Matteo Fargion

Der ehemalige Bankdirektor John Gabriel Borkman hatte vor Jahren mit waghalsigen Transaktionen seine Bank in den Ruin getrieben. Neben dem Geld seiner Kunden hatte er auch sein gesamtes eigenes Vermögen verspekuliert. Nicht die Gier nach Reichtum trieb ihn an, vielmehr hatte er das Allgemeinwohl der Gesellschaft vor Augen: „Diese Millionen wollten befreit werden!“ Nach fünf Jahren im Gefängnis und acht Jahren in selbstgewählter Isolationshaft wartet Borkman – verbittert über das an ihm begangene Unrecht – vergeblich auf seine Rehabilitierung. Seine Gattin Gunhild hat ihm den Skandal nie verziehen. Sie setzt alle Hoffnung auf ihren Sohn Erhart, der Karriere machen und die in Schieflage geratene Familienehre wieder herstellen soll. Als eines Winterabends Gunhilds todkranke Zwillingsschwester Ella Rentheim auftaucht, von der die Familie seit dem Bankrott finanziell abhängig ist, beginnt ein erbitterter Kampf um den Sohn des Hauses. Alte Wunden reißen auf, denn schon einmal haben sich die Schwestern um einen Mann gestritten: um John Gabriel Borkman, der seine Liebe zu Ella geopfert und Gunhild geheiratet hat, um sich den Weg für seine Karriere als Bankdirektor zu ebnen. Elmar Goerden inszeniert Ibsens Porträt eines Machtmenschen, der zwischen Größenwahn und Selbstverkennung die Kontrolle über sein Leben verliert. Helmuth Lohner kehrt als John Gabriel Borkman ans Schauspielhaus Graz zurück. An seiner Seite spielen Nicole Heesters, Andrea Jonasson, Heribert Sasse, Maria Köstlinger und Martin Bretschneider. * Abo-Termine

Vorstellungen (jeweils 19.30 Uhr): Mi, 24.10.2012*

Mi, 14.11.2012

Di, 27.11.2012*

Fr, 21.12.2012

Do, 25.10.2012*

Do, 15.11.2012

MI, 28.11.2012*

do, 31.01.2013

SA, 27.10.2012

FR, 16.11.2012*

Mi, 19.12.2012*

fr, 01.02.2013

So, 28.10.2012 (18 Uhr)

SA, 17.11.2012*

Do, 20.12.2012

sa, 02.02.2013

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D e u t s c h s p r ac h i g e E r stau f f ü h r u n g

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs Ein neues Musical • nach dem Film von Pedro Almodóvar Jeffrey Lane (Buch) & David Yazbek (Musik & Liedtexte)

PREMIERE • 10.11.2012

Pedro Almodóvar

Pedro Almodóvar Erfolgreichster spanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, begann als Madrider Underground-Künstler unter der Franco-Diktatur. Erhielt 1989 für Frauen ... seine erste Oscar-Nominierung, Alles über meine Mutter und Volver wurden Kassenerfolge. Warum seine Liebesfilme immer komische Horrorszenarien sind? Almodóvar: „Das ist eben schwer zu unterscheiden.“

regie Bernadette Sonnenbichler Geboren 1982, inszeniert regelmäßig am Schauspielhaus Graz, u. a. Blind Date mit Steffi Krautz, Stefan Suske und August Zirner. In Aachen brachte sie zuletzt das Woyzeck-Musical (Georg Büchner/Tom Waits) zu einer vielbeachteten Premiere.

musikalische Leitung Bernhard Neumaier BÜHNE Jens Burde Kostüme Tanja Kramberger

Pepa wartet verzweifelt auf den Anruf ihres Geliebten Iván. Tief in der Nacht meldet er sich auf ihrem Anrufbeantworter und die Botschaft lautet: „Auf Wiedersehen – und pack' meine Sachen in einen Koffer.“ Pepa wird Iván suchen wie ein Phantom. Sie wird seine Stimme im Synchronstudio hören, in dem sie beide arbeiten. Sie ist hart am Rande des Nervenzusammenbruchs. So auch Iváns Noch-Gattin Lucia, die nach 19 Jahren von ihm geschieden wird – was sie aber nicht wahrhaben will. Sie ist verrückt und droht mit Mord. Sohn Carlos stellt ihr seine jungfräuliche Verlobte vor – woraufhin sie ihn aus der gemeinsamen Wohnung wirft. Lucias Scheidungsanwältin Paulina ist Iváns heimliche neue Geliebte, die dem Herzensbrecher wider besseren Wissens auf den Leim geht. Und ausgerechnet sie zieht Pepa arglos zu Rate, weil ihre beste Freundin Candela durchdreht, als sich die Liebe ihres Lebens als schiitischer Terrorist entpuppt, der sich nur bei ihr verstecken wollte. Am Ende zweier atemloser Tage landen sie alle aus unterschiedlichen Gründen in Pepas Apartment und naschen an einem großen Krug Gazpacho – den Pepa in Erwartung eines letzten Besuchs ihres Geliebten (der Koffer ist schließlich noch da) mit starken Schlafmitteln versetzt hat … „Der Gazpacho im Film ist wie ein Zaubertrank, der das Leben dessen, der ihn zu sich nimmt, verändert und ihn in eine andere Welt versetzt“, sagt Pedro Almodóvar. Er sei auch bitter nötig, denn Pepa, Lucia, Candela und die anderen zeigen, „was aus Frauen, deren Leidenschaft enttäuscht wird, werden kann, wenn sie sich nicht kontrollieren.“ Almodóvars Kultfilm wurde von David Yazbek und Jeffrey Lane zum Musical adaptiert. Die Original Broadway Produktion feierte 2010 am Lincoln Center Theater, New York City, Premiere und wurde u. a. für drei Tony Awards nominiert.

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faust Johann Wolfgang von Goethe

PREMIERE • 15.12.2012

Johann Wolfgang von Goethe

autor J. Wolfgang von Goethe 1749–1832, bedeutendster deutscher Dichter, Politiker, Verfasser naturwissenschaftlicher, kunstund literaturtheoretischer Schriften, Liebhaber schöner Frauen bis ins hohe Alter. Nach 60 Jahren Arbeit versiegelt er kurz vor seinem Tod das „seltsame Gebräu“ des Faust II.

regie Peter Konwitschny Geboren 1945 in Frankfurt am Main, seit 1980 bekannt für seine polarisierenden Operninszenierungen, berühmt für seine konzeptionellen Neuansätze in szenischen Interpretationen von Bach bis Nono. Er arbeitet an den großen Opernhäusern im deutschsprachigen Raum, in Europa und Japan.

Bühne & Kostüme Johannes Leiacker Geboren in Landshut, entwarf Bühnenbilder und Kostüme an den großen Schauspielhäusern im deutschsprachigen Raum und an allen wichtigen Opernhäusern in Europa, Los Angeles und an der Metropolitan Opera New York.

Ein depressiver Hochgebildeter wird durch das Versprechen immer neuer Sensationen vom Selbstmord abgehalten. „Wir reisen“, sagt der Teufel, „wohin es Dir gefällt. Wir sehen erst die kleine, dann die große Welt“. Die kleine Welt ist die der Sinnlichkeit – an deren Ende das missbrauchte Gretchen stirbt. Die große Welt ist Gegenstand von Faust II: die Welt der Politik, der modernen Ökonomie und Wissenschaften, der virtuellen Reisen, die die alte Magie ablösen. Faust erfindet das Papiergeld als Fake-Währung für einen bankrotten Kaiser. Er erlebt die Schaffung des künstlichen Menschen. Er reist in einen Vergnügungspark der Antike und findet dort die schöne Helena – das abendländische Weiblichkeitsidol schlechthin – und natürlich eine Schimäre. Mit ihr erlebt er ein kurzes Kleinfamilienglück – bis ihr gemeinsames Kind, der hyperaktive Euphorion, stirbt. Danach bleibt ihm nur noch eines: Bändigung der Elemente und Schaffung einer neuen Zivilisation. Faust wird Planer und Bauherr eines megalomanen Kolonisierungsprojektes. Im Zuge dessen gehen einige Leute über Bord, in diesem Fall sind das Philemon und Baucis – Kollateralschäden. Und noch im Moment des eigenen Todes treibt er seine Arbeiter an und wähnt sich als Herrscher über die selbsterschaffene Welt. „Goethe verlieh seinem Unbehagen an der Moderne, das sich im Alter bis zur Bestürzung steigerte, in der Fausttragödie einen dramatischen Ausdruck“, schreibt der GoetheForscher Michael Jaeger zum Faust II. Peter Konwitschny inszeniert in einer komprimierten Fassung die kritischen Gelenkstellen der gesamten FaustKarriere an einem Abend. Nach Shakespeares König Lear im Jahr 2009 ist Faust die zweite Arbeit des Regisseurs am Schauspielhaus Graz.

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der einsame weg Arthur Schnitzler

PREMIERE • 10.01.2013

Das Haus von Professor Wegrat ist ein offenes Haus. Die Wegrat-Geschwister Johanna und Felix sahen von klein auf die Künstlerfreunde der Familie kommen und gehen – die Schauspielerin Irene Herms, den Maler Julian Fichtner und den Dichter Stephan von Sala. Arthur Schnitzler

autor Arthur Schnitzler 1862–1931, war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs einer der meistgespielten Dramatiker seiner Zeit. Als Wiener Arzt und Kind der Jahrhundertwende stand sein literarisches Schaffen auch unter dem Einfluss von Freuds Einsichten in die menschliche Psyche.

regie Ingo Berk Geboren in Mainz, zahlreiche Inszenierungen u. a. an der Schaubühne Berlin, Schauspielhaus Zürich, schauspielhannover, Theater Bonn und Volkstheater Wien. Seit 2006 arbeitet er regelmäßig am Schauspielhaus Graz und inszenierte u. a. Radetzkymarsch, Die Glut, Onkel Wanja, Peer Gynt und zuletzt Schillers Don Carlos.

BÜHNE Damian Hitz Musik Patrik Zeller

Johannas ganze Liebe gehört dem kranken und viel älteren von Sala. Aber dieser möchte alle Brücken hinter sich abbrechen und plant eine Abenteuerreise nach Ägypten. Fichtner hatte einst eine Affäre mit Frau Gabriele Wegrat. Nach deren Tod beichtet er dem jungen Felix, dass dieser sein leiblicher Sohn sei. Doch Felix verweigert ihm die späte väterliche Anerkennung und wendet sich angewidert von ihm ab. Aus Liebeskummer begeht Johanna Selbstmord, dem Sala, überzeugt von seiner Mitschuld an ihrem Unglück und angesichts seiner schweren Krankheit, folgt. Felix beschließt, seinem Leben eine neue Wendung zu geben. Alle Figuren befinden sich an einem Scheideweg: Zwei Generationen im Rückblick und Ausblick auf ihr Leben, das ein Ende nimmt oder einen Neuanfang bereithalten kann. Das Stück nimmt eine Sonderstellung zwischen Schnitzlers frühen sozialkritischen Dramen und seinen späten großen Gesellschaftsstücken ein. Zeitlos gültig erscheinen hier die Gedanken und das Ringen der Figuren um Karriere und Lebensentwürfe, die Auseinandersetzung mit dem Lebensabend und die Schwierigkeit, sich vergangenen Fehlern zu stellen. Schnitzlers meisterhafte Introspektion der Seelenzustände demaskiert zugleich all die scheinheiligen Entschuldigungen, das Alibidenken und den ewigen Selbstbetrug des „Ich würde ja, aber …“. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich – und jeder geht seinen einsamen Weg.

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Der Untergeher nach dem Roman von Thomas Bernhard

PREMIERE • 14.02.2013

„Wer je dem mitreißenden Glanz seines Wesens erlag, wird ihn kaum vergessen – und damit Mittelmaß gegenüber schrecklich unduldsam sein.“ (Joachim Kaiser, Nachruf auf den Pianisten Glenn Gould)

Thomas Bernhard (© Andrej Reiser / Suhrkamp Verlag)

autor Thomas Bernhard Geboren 1931 in Heerlen/ Holland, gestorben 1989 in Gmunden/Oberösterreich, nahm in seinen 20er Jahren Gesangsunterricht und studierte 1955–57 Dramaturgie und Schauspielkunst am Salzburger Mozarteum. 1963 gelang ihm mit dem Roman Frost der literarische Durchbruch. In rascher Folge entstanden weitere Erzählungen, Theaterstücke und Romane, darunter 1983 Der Untergeher.

regie Christiane Pohle Geboren 1968, studierte Schauspiel und arbeitet seit 1999 als freie Regisseurin u. a. an der Schaubühne am Lehniner Platz, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg, Kampnagel Hamburg, Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus Düsseldorf, Theater Basel, Burgtheater Wien und bei den Salzburger Festspielen.

Drei angehende Klaviervirtuosen lernen sich bei einem Sommerkurs des berühmten Pianisten Horowitz am Salzburger Mozarteum kennen. Einer von ihnen ist der Kanadier Glenn Gould. Sie werden Freunde, leben zusammen in einer Villa und musizieren bis tief in die Nacht. Als Glenn Gould eines Tages die Goldbergvariationen spielt, begreifen die beiden anderen schockartig, dass sie seine Perfektion und Klasse nie erreichen werden. Für sie ist dies der Auftakt zum Abstieg. Wertheimer, erfolgsverwöhnter Spross aus bester österreichischer Familie, dilettiert weiter, wird zunehmend desorientiert, despotisch und bringt sich schließlich um. Der Dritte im Bunde ist der Ich-Erzähler, der seinen Steinway-Konzertflügel nach dem Goldbergvariationen-Erlebnis zuklappt und verkauft. Anlässlich der Beerdigung Wertheimers, den Gould prophetisch einen „Untergeher“ nannte, rollt der Erzähler die drei parallelen Biographien noch einmal auf. Der Roman Der Untergeher erinnert selbst an ein Musikstück. Geschrieben wie ein ununterbrochener Monolog umkreist er in Variationen das Thema Mittelmaß versus Exzellenz. Magischer Orientierungspunkt ist dabei der im Roman kaum verschlüsselte Musiker-Mythos Glenn Gould. Die Regisseurin Christiane Pohle ist bekannt für ihre Liebe zur Literatur auf der Bühne. Sie erfand theatrale Welten für Prosadichtungen wie Thomas Bernhards Auslöschung oder Uraufführungen von Gert Jonke am Wiener Burgtheater.

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KLYTAIMNESTRA Nach der »Orestie« des Aischylos mitarbeit Michael Köhlmeier

PREMIERE • 15.03.2013

Autor Aischylos 525 v. Chr. bis 456 v. Chr. Gilt als Schöpfer des europäischen Dramas. In Die Orestie erzählt er von den durch Generationen reichenden tragischen Verstrickungen des fluchbeladenen Familiengeschlechts der Atriden.

regie Anna Badora Geboren in Tschenstochau, war Schauspieldirektorin am Staatstheater Mainz und 1996 – 2006 Generalintendantin des Düsseldorfer Schauspielhauses. Zur Eröffnung ihrer Intendanz am Schauspielhaus Graz inszenierte sie 2006 Grillparzers Medea. Zuletzt: Verbrennungen, Hexenjagd, Geister in Princeton und Wanda.

Mitarbeit Michael Köhlmeier Geboren 1949 in Hard, Vorarlberg, ist Moderator, Musiker und preisgekrönter Autor. Berühmt für seine lebendigen Nacherzählungen antiker Mythen, biblischer Geschichten oder Märchen.

BÜHNE Raimund Orfeo Voigt Musik Dominik Strycharski

Thyestes zögerte keinen Augenblick. Er schlich sich in den Tempel, in dem seine Tochter Pelopia als Priesterin wirkte, überfiel sie von hinten, drückte ihr den Kopf auf den Altar nieder, damit sie nicht sehen konnte, wer ihr Gewalt antat. Pelopia wandte sich in ihrer Verzweiflung an ihren Vater, ohne freilich zu wissen, dass er das Leid über sie gebracht hatte. Thyestes sagte, er wolle sie nicht mehr an seinem Hof sehen, sie sei eine Hure, und er jagte sie hinaus. Agamemnon sah Klytaimnestra und verliebte sich in sie. Klytaimnestra aber war bereits verheiratet. Ihr Mann hieß Tantalos. Klytaimnestra liebte ihn. Agamemnon erschlug Tantalos vor den Augen der Klytaimnestra, erschlug ihren Sohn und vergewaltigte sie dann im Blut ihres Mannes und ihres Kindes. In Aulis trafen sich die Heere. Man wartete auf den Befehl zum Aufbruch. Nicht ein Lüftchen wehte. Ohne Wind kein Krieg in Troja. Da trat Kalchas, der Seher, vor Agamemnon hin und sagte: „Artemis verlangt ein Opfer, dann wird es wieder Wind geben.“ „Was will sie?“, fragte Agamemnon unwirsch. „Sie will Deine Tochter Iphigenie.“ Agamemnon ließ einen Altar errichten und Iphigenie köpfen. Dann nahm sich Klytaimnestra einen Geliebten: Aigisthos, jener Sohn des Thyestes und dessen Tochter Pelopia! Klytaimnestra lockte ihren Mann Agamemnon ins Bad, und mit einer Axt erschlug sie ihn. Die achtzehnjährige Elektra war Zeugin des Mordes an ihrem Vater. (Michael Köhlmeier) In Klytaimnestra werden die klassischen Episoden von Aischylos Orestie erweitert um weniger bekannte Ereignisse und Figuren aus deren Vorgeschichte.

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die schmutzigen hände Jean-Paul Sartre

PREMIERE • 26.04.2013

Jean-Paul Sartre

autor JEAN-Paul sartre 1905 –1980, sein philosophisches Hauptwerk Das Sein und das Nichts sowie seine Theaterstücke, Romane und Essays machen ihn zum wichtigsten Vertreter des Existentialismus und zu einem der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. 1964 lehnte er den Nobelpreis für Literatur ab.

regie Wojtek Klemm Geboren 1972 in Warschau, studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und war künstlerischer Leiter des Teatr Norwida in Jelena Góra. Er arbeitet u. a. in Luzern, Göttingen, Wien, an der Volksbühne Berlin, in Israel und Polen. Seine Arbeiten wurden mehrfach zu internationalen Festivals eingeladen. In Graz inszenierte er Ibsens Nora (2011/2012).

Bühne Mascha Mazur Kostüme Julia Kornacka

Ist es möglich, sich in der Politik die Hände nicht schmutzig zu machen? Der junge Hugo will mit seiner bürgerlichen Vergangenheit brechen und schließt sich der kommunistischen Partei an. Auf der Suche nach Anerkennung drängt es ihn danach, ein Zeichen zu setzen. So nimmt er mehr als bereitwillig den Auftrag der Partei an, den Funktionär Hoederer zu erschießen, dessen Pakt mit reaktionären Kräften als Verrat an den Idealen der Partei angesehen wird. Um an den Funktionär heranzukommen, wird Hugo Hoederers Privatsekretär. Mit seiner Frau Jessica zieht er bei ihm ein. Je persönlicher seine Verbindung mit dem charismatischen Hoederer wird, umso weiter zögert Hugo den Mord hinaus. Erst als er Grund zu der Annahme hat, Hoederer habe Jessica verführt, erschießt er den Funktionär. Hugo wird verurteilt. Nach verbüßter Strafe besteht er darauf, dass seine Tat politisch und nicht persönlich motiviert war. Doch die politische Situation hat sich gewendet … Sartre verbietet vier Jahre nach der Uraufführung in Paris eine geplante Aufführung seines Stückes parallel zum kommunistischen Volkskongress für den Frieden 1952 in Wien, da er fürchtet, sie könne der antikommunistischen Propaganda dienen. Bei einer Pressekonferenz im Hotel Sacher versichert er, seine Sympathien gehörten dem Aktivisten Hoederer, dem Mann mit den schmutzigen Händen. Das Stück, in dem Philosophie, Erotik und Politik nahtlos ineinander greifen, stellt die zeitlose Frage nach dem richtigen Handeln, wenn es um Macht, Moral und persönliche Interessen geht.

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und ausserdem ... Ein internationales Projekt der Szputnyik Shipping Company

The Last Man in Europe PREMIERE am schauspielhaus graz • 19.01.2013 24

„Wir möchten ein rasantes Theaterstück entwickeln, das politische Führungssysteme und wirtschaftliche Anomalien nachahmt und eine Metapher auf die moderne Gesellschaft und ihre inneren Bewegungen zeigt. Und wir möchten mit so vielen ausländischen Theatern und Zuschauern wie möglich Gedanken und Ideen über soziale Trends formulieren und teilen. Das neue Projekt der Szputnyik Shipping Company funktioniert wie ein Strategiespiel. Das Spielbrett ist die Bühne, die Spielregeln werden im Probenprozess durch Improvisation entwickelt. So kreieren wir die praktischen Grundlagen, die Sprache und die gesellschaftlichen Normen der Welt, in der unsere Geschichte spielt. Es geht um Landgewinn und Machtzuwachs. Ziel des Spiels ist es, soviel Geld wie möglich anzuhäufen, eine höchstmögliche Position zu erreichen und über möglichst viele Mitspieler zu herrschen. Die einen werden kooperieren, die andern kämpfen. Alle Strategien sind erlaubt: zanken, schmeicheln, betrügen – jeder entwickelt seine Taktik. Manche werden auf der sozialen Leiter

hochklettern und gewinnen, andere werden erfolglos bleiben. Doch nicht nur die Akteure auf der Bühne sind Spielmacher, sondern auch das Publikum: Es kann abstimmen und mitentscheiden. The Last Man in Europe ist eine Wanderproduktion; das Bühnenbild sind einige Kreidestriche, die Requisiten passen in wenige Koffer. An jedem GastspielTheater werden vier Schauspieler des dortigen Ensembles ins Spiel integriert. So mischen die Neuen das System auf, verändern die Geschichte und das Spielgeschehen, vervielfachen die Möglichkeiten der Interaktion und erzwingen von den bisherigen Mitspielern neue Strategien. Jede Aufführung ist eine Premiere, Spannung und Überraschung sind garantiert.“ (Szputnyik Shipping Company) Die 2009 vom Regisseur Viktor Bodó gegründete Szputnyik Shipping Company wurde mit dem Preis für die beste ungarische Nachwuchstruppe ausgezeichnet. Nach der Premiere am Schauspielhaus Graz sind Aufführungen von The Last Man in Europe u. a. in Budapest, Cluj und Tel Aviv geplant.

konzept & REGIE Viktor Bodó in Kooperation mit der UTE (Union des Théâtres de l’Europe)


Ein Liederabend mit Maria Happel PREMIERE im April 2013

Wer erinnert sich nicht an den legendären Liederabend Piaf von Maria Happel? Unzählige Male spielte und sang sie die tragische Lebensgeschichte des „Spatz von Paris“ – in Bochum, Wien und in der Spielzeit 2000/2001 auch starke 27-mal in Graz. Nun plant die große Schauspielerin, Regisseurin und ausge-

bildete Mezzosopranistin einen neuen musikalischen Abend. Welche Kunstlieder, Chansons oder Hits der Rock-und Pop-Größen in die Endauswahl kommen – das wird die Arbeit bis April 2013 ergeben. Dann findet die Graz-Premiere auf der großen Bühne des Schauspielhauses statt.

geplante wiederaufnahmen spielzeit 2012/2013 H AU PTBÜHN E

probeBÜ HNE

Uraufführung Geister in Princeton Daniel Kehlmann Regie: Anna Badora

Uraufführung BARTLEBY ODER SICHERHEIT IST ein Gefühl Konzept & Regie: Boris Nikitin

Österreichische Erstaufführung Rechnitz (der würgeengel) Elfriede Jelinek Regie: Michael Simon

Uraufführung MEIN NAME IST PROGRAMM Oliver Kluck Regie: Christina Rast

FLOH IM OHR Georges Feydeau Regie: Cornelia Crombholz

Uraufführung WANDA Lilka Dyderska Regie: Anna Badora

GUT GEGEN NORDWIND Daniel Glattauer Regie: Christian Schütz Alle sieben wellen Daniel Glattauer Regie: Stefan Behrendt

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER Max Frisch Regie: Bernadette Sonnenbichler

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probeb端hne

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premieren 2012 /2013


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Österreichische Erstaufführung Kooperation mit dem Institut für Schauspiel der Kunstuniversität Graz

Staatsfeind Kohlhaas István Tasnádi nach Heinrich von Kleist

PREMIERE • 30.09.2012

István Tasnádi (© Dorottya Szabó)

autor István Tasnádi Geboren 1970 in Budapest, studierte Theaterwissenschaft, schreibt Gedichte, Theaterstücke und Drehbücher. Er arbeitet als Dramaturg und war Hausautor und künstlerischer Kodirektor am renommierten Krétakör Theater in Budapest. Mehrfach ausgezeichnet, u. a. für Staatsfeind Kohlhaas als bestes ungarisches Stück des Jahres 1999.

regie Stefan Behrendt Geboren 1977 in Düsseldorf. Studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, absolvierte die w.i.w. AKADEMIE von Tom Stromberg und Peter Zadek. Regiearbeiten u. a. in Leipzig, Lüneburg, Coburg und Berlin. Behrendt inszeniert nach Punk Rock von Simon Stephens und Alle sieben Wellen nach Daniel Glattauer zum dritten Mal am Schauspielhaus Graz.

BÜHNE & kostüme Mareile Krettek

Der Pferdehändler Michael Kohlhaas, unterwegs mit zwei prächtigen Rappen, wird am Schlagbaum aufgehalten: Um den Weg durch die Ländereien des Junkers von Tronka fortsetzen zu dürfen, benötige er neuerdings einen Passierschein, und der müsse erst im fernen Dresden beantragt werden. Kohlhaas macht sich auf den Weg. Als Pfand hinterlässt er seinen Knecht und die beiden wertvollen Tiere. Doch die Forderung nach dem Passierschein entpuppt sich als reine Willkür und Kohlhaas findet, als er zurückkehrt, Knecht und Pferde geschunden und fast verhungert vor. Trotz wiederholter Klagen wird ihm sein Recht auf Wiedergutmachung verweigert. Als seine Frau bei einem Bittbesuch in der Residenz erschlagen wird, beginnt Kohlhaas einen blutigen Rachefeldzug. Heinrich von Kleist erzählt in Michael Kohlhaas von einem Bürger, der sich plötzlich mit dem Staat anlegt. Der ungarische Dramatiker István Tasnádi bringt uns die berühmte Novelle durch einen wunderbar humorvollen und poetischen Theatertrick auf neue Weise nahe: Die beiden Pferde sind die Hauptfiguren seines Stückes. Sie erzählen die bittere Geschichte um Recht und Gerechtigkeit, während sie darauf warten, dass ihr Herr sie aus ihrem Martyrium befreit. Denn Kohlhaas ist der Anlass zum Streit längst aus dem Blick geraten, er zieht mordend und brandstiftend durch die Lande. Tasnádis Staatsfeind Kohlhaas betrachtet die ambivalente Kleist'sche Figur aus heutiger Sicht: Kohlhaas als einer zwischen Terrorist und Wutbürger, den die Korruption der staatlichen Stellen zum Amok treibt. Die spielerische Aktualisierung der Kleist'schen Novelle, mit ihren vielen Figuren und Handlungssträngen, bietet reiches Material für die diesjährige Arbeit mit den Schauspielstudierenden des dritten Jahrgangs der Kunstuniversität Graz.

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Clavigo Johann Wolfgang von Goethe

PREMIERE • 05.10.2012

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Johann Wolfgang von Goethe

autor J. Wolfgang von Goethe Während seiner „Frankfurter Geniezeit“ (1771–1775) schrieb Goethe im Schaffensrausch als 25-Jähriger, zwei Monate nach seinem Briefroman Werther, das Trauerspiel Clavigo innerhalb einer Woche. 1775 folgte er der Einladung des Herzogs Carl August nach Weimar – wo er politische Verantwortung trug und zum großen Dichter reifte.

regie Alexandra Liedtke Geboren 1979 in Dortmund, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Am Schauspielhaus Bochum leitete sie 2000 –2003 das Theater unter Tage und realisierte erste Regiearbeiten. Sie inszenierte u. a. am Schauspielhaus Zürich, an der Wiener Josefstadt und debütiert bei den Salzburger Festspielen 2012 mit Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen als Opernregisseurin.

BÜHNE & kostüme falko herold

Clavigo kämpft. Für bessere Aufstiegschancen kündigt der ehrgeizige junge Schriftsteller stillschweigend seine wenig prestigeträchtige Verlobung mit der Französin Marie Beaumarchais auf. Es ist eine Entscheidung gegen sein Herz. Dazu geraten hat ihm sein Freund Carlos, mit dessen Unterstützung er es am spanischen Königshof trotz seines jugendlichen Alters schon bis zum Hofarchivar gebracht hat. Vom heraneilenden Bruder Maries zur Rede gestellt, unterschreibt Clavigo ein Reuegelöbnis und erklärt sich bereit, sein Eheversprechen einzulösen. Er setzt sich über das rationale Kalkül von Carlos hinweg und bittet Marie um Vergebung – halb aus alten Gefühlen, halb aufgrund der Drohungen Beaumarchais'. Doch Carlos lockt mit Macht und Geld, bewegt ihn erneut zum Wortbruch mit der Begründung, dass außerordentliche Menschen persönliche Verpflichtungen ihrer Bestimmung unterzuordnen hätten. Clavigo rudert zurück und eine Tragödie nimmt ihren Lauf. Goethes Stück stellt die alles entscheidenden Fragen: Karriere oder Liebe? Außerordentliche Existenz oder ein Leben in bürgerlicher Ordnung? Bedingungslose Selbstverwirklichung oder freiwillige Beschränkung auf ein kleines, in Zuneigung und Treue gegründetes Glück? Clavigo ist das jugendliche Pendant zum späten Faust, ein noch ungelenker, zu wenig mit der Welt vertrauter Bursche aus Goethes Sturm und Drang-Zeit. Den autobiografischen Zusammenhang mit dem Motiv des treulosen Liebhabers legte der alte Goethe in Dichtung und Wahrheit offen: Das Schuldgefühl gegenüber Friederike Brion trieb ihn zu einer „poetischen Beichte, um durch diese selbstquälerische Büßung einer inneren Absolution würdig zu werden.“


öst e r r e i c h i s c h e e r stau f f ü h r u n g

x freunde FELICIA ZELLER

PREMIERE • 23.10.2012

„Stress soll ja auch positiv, obwohl, positiver Stress, diesen Begriff hat sich auch mal wieder jemand ausgedacht, dessen Job es ist, diese Welt für uns Unglückliche und Verzweifelte POSITIVER STRESS! Gestresst zu sein, ist nichts weiter als ein modischer Euphemismus für einen schlecht gelaunten, müden und aggressiven Menschen WIR WARTEN! HALLO!“ Felicia Zeller (© Arno Bojak / Henschel)

autorin felicia zeller Geboren 1970, absolvierte die Filmakademie BadenWürttemberg, lebt in Berlin, macht Kurzfilme und Leseperformances und schrieb mehrfach preisgekrönte Theatertexte, u. a. Bier für Frauen, Club der Enttäuschten, Gespräche mit Astronauten und Der große Blöff / Entfernte Kusinen.

regie Judith Wille Geboren 1983, studierte an der Schauspielschule Cours Florent in Paris und adaptierte als Diplomprojekt Lars von Triers Dogville. 2008/2009 war sie Regieassistentin am Berliner Ensemble, u. a. bei Robert Wilson. 2009–2012 realisierte sie als Regieassistentin in Graz u. a. die Reihen Let’s Talk About Sex und Weibsstücke.

BÜHNE & kostüme Denise Heschl

Peter Pilz ist Bildhauer, seine Skulpturenserie ‚X Freunde‘ muss dringend fertig gestellt werden. Doch Peter ist blockiert, ausgerechnet die Skulptur des letzten Freundes will ihm nicht gelingen. Anne Holz ist hingegen auf Erfolgskurs. Die Managerin hat endlich ihre eigene Politik- und Unternehmensberatung gegründet, die sich einer nachhaltigen Welt verpflichtet. Als Chefin von ‚Private Aid‘ will sie alles hunderteins-prozentig perfekt machen und arbeitet auch im Urlaub heimlich weiter. Ihr Ehemann Holger Holz, ehemals Koch und Betreiber eines großen Catering-Services, geht keiner geregelten Arbeit mehr nach. Unfreiwillig wird er in Annes hektischen Alltag zwischen Meetings, Erfolgsdruck und Deadlines hineingezogen, bis es ihn aus der Bahn wirft. Felicia Zeller verdichtet Alltagsfloskeln, Tweets und halbfertige Gedankenfetzen zu einem Sprachfeuerwerk über den bemerkenswerten Wahnsinn der Gegenwart. Nach ihrer Sozialarbeiterinnenfarce Kaspar Häuser Meer (in der Spielzeit 2010/2011 am Schauspielhaus Graz zu sehen) nimmt sie in ihrem neuesten Stück X Freunde die Stressgesellschaft ins Visier, in der sich Beruf und Freizeit nicht mehr voneinander trennen lassen. Getrieben von Zeit- und Leistungsdruck geraten Peter, Anne und Holger in eine nicht enden wollende Spirale der Selbstoptimierung.

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Österreichische Erstaufführung

Abgesoffen Carlos Eugenio López

PREMIERE • Jänner 2013

Carlos Eugenio López (© Lengua de Trapo / Kein & Aber)

autor Carlos Eugenio López Geboren 1954 in León. Mit seinen zeitdiagnostischen Romanen sowie seinen Erzähl- und Lyrikbänden gehört er zu den originellsten und provokantesten Schriftstellern Spaniens. López, der sein Heimatland in den siebziger Jahren verließ, lebt in Griechenland.

regie Sarantos Zervoulakos Geboren 1980 in Thessaloniki, Griechenland. Regiestudium am Wiener Max Reinhardt Seminar. Einladungen zu bedeutenden Festivals, 2011 nominiert für den Nestroy-Nachwuchspreis. Inszenierungen u. a. am Burgtheater Wien, Staatstheater Mainz, Düsseldorfer Schauspielhaus, sowie 2011/2012 am Schauspielhaus Graz (Der goldene Drache von Roland Schimmelpfennig).

BÜHNE & kostüme Thea Hoffmann-Axthelm

Zwei Männer unterwegs ans Meer. Eine lange Fahrt. Man kommt ins Reden, natürlich über die wichtigen Dinge des Lebens: Frauen, Geld, Job. „Ist Profikiller eigentlich ein normaler Beruf?“ Noch dazu, wenn man für den Staat arbeitet. Jeden Samstag sorgen die beiden dafür, dass es so aussieht, als sei ein nordafrikanischer Immigrant bei dem Versuch ertrunken, illegal über das Meer einzuwandern. Nun ist es schon Leiche Nummer 29 und so kommt man ins Philosophieren, über Wünsche, Ziele und die eigene Verletzlichkeit. Und darüber, dass der Mensch hinten im Kofferraum einem eigentlich viel näher ist, als derjenige, der den Auftrag dazu gab: „Es will mir einfach nicht in den Kopf, wie leicht es ist, jemanden zu töten.“ – „Ich finde, es ist das Normalste auf der Welt. Leben ist viel schwieriger!“ Carlos Eugenio López' vielbeachteter Roman Abgesoffen hat keinen Erzähler, keine Beschreibung zu Ort und Handlung. Als atemloser Dialog ohne Regieanweisungen liefert er das perfekte Material für ein erfindungsreiches Spiel auf der Bühne, bei dem die beiden Figuren ihre Welt durch Worte entwerfen: Nicht immer klug, mal derb und blauäugig, dann wieder charmant, nachdenklich, voller Situationskomik und schwarzem Humor. López stellt das Gespräch zweier naiver Outsider einer politischen Realität gegenüber und treibt die Abschottung Europas vor Immigranten brutal auf die Spitze.

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Uraufführung Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof

Lehrerzimmer 8020 PREMIERE • März 2013

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THEATER IM BAHNHOF Das Theater im Bahnhof Graz ist das größte professionelle freie Theaterensemble Österreichs. Es beschäftigt sich seit den 90er-Jahren mit österreichischer Identität zwischen Tradition und Pop und sucht nach aktuellen Spielformen für gesellschaftliche Zusammenhänge. Fürs TiB verlangt dieses Prinzip Volkstheater einen hemmungslos subjektiven Zugang. Selbstentwickelte Stücke stellen die Hauptidentität des Kollektivs dar. Graz ist dabei immer wieder Ausgangspunkt und Thema, die Ergebnisse gehen aber oft über den lokalen Rahmen hinaus. Einladungen u. a.: steirischer herbst, Wiener Festwochen, Theater der Welt, Gessnerallee Zürich und Mousonturm Frankfurt.

regie & Ausstattung Theater im Bahnhof mit Schauspielhaus- & T¡B-Ensemble

„Bei den Kaufleuten von Graz fiel der Blick auf 8010, jetzt gehen wir über die Mur. Die Schule ist aus dem Gleich Gleichgewicht, heißt es. Ein Bildungsvolksbegehren und Berichte über gehäuftes Burn-out bei Lehrpersonen bestätigen das. Wir wollen herausfinden, ob das wirklich so ist, und wenn ja, wie die Situation aussieht. Und wir wollen das in Graz auf der linken Murseite tun. Dort, wo angeblich die Durchmischung der Ethnien am größten ist, dort wo die meisten sogenannten Brennpunktschulen liegen, dort wo Graz am ehesten mit anderen Großstädten vergleichbar ist. Es wird Gespräche mit LehrerInnen und SchülerInnen geben, es wird teilnehmend beobachtet werden und es werden die eigenen Erfahrungen einfließen. Wir meinen, dass sich im Beruf des Lehrers viel über unsere augenblickliche Gesellschaft abbildet. Aus dieser Recherche entsteht ein Theatertext. Daraus macht das TiB gemeinsam mit Schauspielerinnen und Schauspielern vom Schauspielhaus einen Abend. Wir wollen, dass er populär und kantig zugleich ist. Aber das hat noch Zeit.“ (Theater im Bahnhof) Das Theater im Bahnhof und das Schauspielhaus Graz arbeiten seit Langem immer wieder da zusammen, wo die Interessen an bestimmten Gegenständen sich treffen. Mit ihrer hartnäckigen Tradition der Stadtrecherche sind die Künstlerinnen und Künstler des TiB tief in der Auseinandersetzung mit der Grazer Geschichte und aktuellen Lebensrealität verhaftet. Nach der Betrachtung des Einzelhandelssterbens in der Innenstadt mit Die Kaufleute von Graz geht es auch diesmal wieder um ein aktuelles Thema. Ob Frontalunterricht oder Montessori – der Mikrokosmos Lehrerzimmer ist Spiegel der öffentlich geführten Integrationsdebatte in der Politik.


uraufführung

WHERE DO YOU GO TO, MY LOVELY …? EINE PROJEKTION AUF EUROPAS ZUKUNFT von Oliver Frljic

PREMIERE • april 2013

Oliver Frljić

regie Oliver Frljic Geboren 1976 in Bosnien. Der Regisseur, Autor, Theatertheoretiker und Schauspieler lebt in Zagreb. Er schloss ein Philosophie- und Religionswissenschaftsstudium ab und studierte Bühnenregie an Zagrebs Akademie der Dramatischen Künste. Für seine Regiearbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet und zu internationalen Festivals eingeladen, 2010 zu den Wiener Festwochen. Oliver Frljić gilt als einer der wichtigsten Vertreter der jungen Regiegeneration Kroatiens, bekannt für seinen kritischen Blick auf gesellschaftliche Zustände in den neuen Ländern ExJugoslawiens.

„Die aktuellen Krisen der EU und ihrer ökonomischen Institutionen, die Situation Griechenlands – alles deutet darauf hin, dass sich die europäischen Nationen in einer gewaltigen Sackgasse befinden. Öffnet oder verschließt sich das heutige Europa möglichen Alternativen zum Wandel? Je schlimmer es wird, desto weniger können wir uns zukunftsfähige Alternativen vorstellen: So wie es ist, ist es nicht gut, aber es zeichnet sich eben nichts Besseres am Horizont ab! Und die Frage der mangelnden Fähigkeit, das radikal Andere zu denken, bringt uns zum Theater. Wenn wir unfähig geworden sind, über ein zukünftiges Europa anders als in Begriffen politischer Theorie und Praxis nachzudenken, vielleicht schaffen wir es dann innerhalb des theatralen Rahmens? Was ist oder was sind alternative Geschichten Europas? Was sind die politischen Mittel, um ein anderes Europa anzusteuern? Where Do You Go To, My Lovely …? Die auf dem Rücken des weißen Stiers reitet, welche Richtung wird sie nehmen ...?” (Oliver Frljić) Where Do You Go To, My Lovely ...? ist eine Reise zu möglichen Zukunftsszenarien Europas. In seinen Arbeiten betrachtet Oliver Frljić Menschen und ihren Alltag zwischen Reibung und Berührung, Annäherung und Auseinandersetzung. Diesmal sind es Bürger Europas, die er zu Wort kommen lässt. Auch die Meinungen von Experten und der Medien werden untersucht. Gemeinsam bilden sie die Textgrundlage für den ersten Frljić-Abend am Schauspielhaus Graz.

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EUROPÄISCHE THEATERUNION Die Arbeit mit KünstlerInnen aus aller Welt ist fester Bestandteil unseres Programms. Seit drei Jahren ist das Schauspielhaus Graz auch Mitglied in der Europäischen Theaterunion (UTE), einer Vereinigung von derzeit 17 renommierten Bühnen in Europa, die engagiert einen künstlerischen Dialog über die Nationalgrenzen hinaus pflegen. Sichtbare Ergebnisse waren das Projekt BlogTXT (Blog the Theatre) und das in seiner Form einzigartige Dokumentartheaterprojekt EMERGENCY ENTRANCE mit jungen TheaterkünstlerInnen. Das abschließende EMERGENCY ENTRANCE-Festival fand im Jänner 2012 in Graz statt. Soeben wurde die UTE von der Europäischen Union in den Status des Europäischen Kulturbotschafters erhoben. Es sind dies „Organisationen, die durch ihren Einfluss eindeutig befähigt sind, Europäische Kultur zu repräsentieren und so den Auftrag eines Kulturbotschafters zu erfüllen.“ Neben großen Orchestern, Chören oder Tanzkompanien ist die UTE die einzige Vertreterin aus dem Bereich des Theaters, der dieser Status zuerkannt wurde.

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Internationale Projekte im Rahmen der UTE (Union des Théâtres de l’Europe) www.ute-net.org

Atelier der 1000 – ein europäischer Bürgerchor In sechs Städten erobern je 200 BürgerInnen ihr Theater. Angeleitet von namhaften RegisseurInnen erfahren sie, wie Theater in seinem Kern funktioniert und erarbeiten Texte aus der großen Theaterliteratur. Die Ergebnisse der Ateliers in Porto, Rom, Paris, Sofia, Berlin und Graz werden zu einem Film zusammengefasst: So reist der europäische Bürgerchor um die Welt.


M I T GL IE DE R DE R U T E 1. Schauspielhaus Graz graz, Österreich

6. Habima, National Theatre of Israel Tel Aviv, Israel

2. Sfumato Theatre Laboratory Sofia, Bulgarien

7. Piccolo Teatro – Teatro d’Europa Mailand, Italien

3. MC93 Bobigny, Frankreich 4. National Theatre of Greece, Athen, Griechenland 5. National Theatre of Northern Greece Thessaloniki, Griechenland

11. National Theatre of Prague Prag, Tschechische republik

15.Maly Theatre of Moscow Moskau, Russland 16.Jugoslovensko Dramsko Pozoriste Belgrad, Serbien

12.Teatrul Bulandra Bukarest, Rumänien

17. Teatre Lliure Barcelona, Spanien

8. Teatro Garibaldi di Palermo Palermo, Italien

13.Hungarian Theatre of Cluj Cluj, Rumänien

9. Teatro di Roma, Rom, Italien

14.Maly Drama Theatre – Theatre of Europe St. Petersburg, Russland

10.Teatro Nacional Sao Joao do Porto Porto, Portugal

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Akademie für neues dokumentarisches Theater

Tournee »The Last Man in Europe«

Ausgehend von dem großen Erfolg des EMERGENCY ENTRANCE-Projektes 2012 wird das Schauspielhaus Graz Standort einer Akademie für dokumentarisches Theater. Hier treffen sich junge RegisseurInnen, SchauspielerInnen und Theaterstudierende aller Sparten zu Vorlesungen und Workshops mit namhaften internationalen VertreterInnen dieses Theatergenres.

Die interaktive Wanderproduktion von Viktor Bodós Szputnyik Shipping Company entsteht in Kooperation mit der Europäischen Theaterunion (UTE). Start der internationalen Tournee ist am 19.01.2013 am Schauspielhaus Graz (siehe S. 24).

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Urauf f ü hrung

Eine unverheiratete Frau oder Wie weit kommt man letztlich mit der Liebe? PREMIERE • 21.10.2012

Regie Ed. Hauswirth Mit Birgit Stöger

Ed. Hauswirths Inszenierung wird ein Theaterabend, der unmittelbar von Jean-Luc Godards Spielfilm Eine verheiratete Frau ausgeht. Der Film zeichnet das Bild einer Frau in den 60er-Jahren, in einer überwiegend männlich dominierten Welt. Sie ist verheiratet, vom Geld des Mannes abhängig, ihre Freiheiten sind begrenzt. Ganz anders als heute, wo jede Freiheit möglich scheint, Ehe und Patchwork-Konstruktionen offensichtlich individuell gestaltet werden. Dennoch bleibt vielen Frauen oft nur die zweifelhafte Freiheit, den Druck der Familien- und Arbeitswelt allein zu tragen. Für eine alleinerziehende Schauspielerin beispielsweise ist der Alltag kaum zu bewältigen. Bleibt die Kunst also nur den flexiblen Frauen ohne Kinder vorbehalten? Wie ist es in anderen Berufen? Vor der Folie einer unverheirateten Frau werden die sozialen und ökonomischen Grundvereinbarungen zwischen Frauen und Männern untersucht. Der Abend schaut auf das Leben und auf das, was es ausmacht: Geld, Zeit und soziale Rollenbilder. Was bleibt zwischen Schauspielerin, Mutter, Partnerin, Geliebten? Falls überhaupt etwas bleibt.


Die einmaligen Abende auf der Ebene 3 entstehen aus Ideen des Ensembles, befreundeter KünstlerInnen und junger RegisseurInnen. Ob literarisch oder performativ, poetisch oder musikalisch, ob Trash, Kitsch oder Kunst – Sie finden es im 3. Stock.

He l de n u n s er er J ugend Sie heißen Heidi oder Pippi, Colt Seavers oder Errol Flynn, Lassie oder Flipper, Bud Spencer oder Winnetou, Biene Maja oder Alf, Die drei ???, TKKG oder 007: Die Begleiter unseres Erwachsenwerdens haben uns beigebracht, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf und am Ende immer alles gut wird. Die neue Reihe gewährt den strahlenden und gefallenen Helden unserer Jugendtage ein fulminantes Comeback auf der Ebene 3! Sc hö n e r W e t t er n Nirgendwo sonst wird herrlicher und virtuoser geschimpft als in der österreichischen Literatur. In dieser Spielzeit granteln, mosern und fluchen wir mit den Meistern der Wortgewalt, mit Grillparzer, Kraus, Jelinek, Bernhard oder Qualtinger. In unregelmäßigen Abständen lesen Ensemblemitglieder aus Briefen, Stücken, Romanen, Essays oder Glossen österreichischer AutorInnen. Di e Was m ah at das hat mag and his how Die legendäre Schauspielhaus-Band WASMAHATDASHATMAGANDHI sorgt auch in dieser Spielzeit für musikalische Höhenflüge und orgiastische Rauschzustände. Tanz, Musik, Unfug. Mit extra-ordinären Showgästen. M US IC BAR SchauspielerInnen des Ensembles singen ihre Lieblingslieder oder beschäftigen sich auf andere Weise mit der Musik, die ihnen immer schon am Herzen lag. AC TO RS ’ BAR & R EADERS ’ BAR Spontane Inszenierungen, Lesungen und schnelle Improvisationen: Hier haben Mitglieder des Ensembles freie Bahn für Projekte, die ihnen schon lange am Herzen liegen. DAS WE I HN AC HT S W UNDER ZELT In der Weihnachtszeit erweckt das Ensemble Weihnachtsgeschichten und Wintermärchen zum Leben. Im Anschluss darf gemalt und gebastelt werden. Für Kinder ab 3 Jahren. OP E N STAGE von schauspiel Aktiv! Mutige – ob jung oder alt – sind eingeladen, ihre eigenen Texte, Poems, Szenen, Songs, Artistik-, Tanz- oder FreestyleEinlagen zu präsentieren. Anmeldung erwünscht, Spontanbeiträge möglich. Anmeldung: T +43 (0)316 8008 3332 oder theaterpaedagogik@schauspielhaus-graz.com. Eintritt € 2,50 M AN US K R I PTE Alfred Kolleritsch, Autor und der Herausgeber der Grazer Literaturzeitschrift manuskripte, präsentiert regelmäßig Texte aus der neuesten Ausgabe – gelesen von bekannten AutorInnen und SchauspielerInnen. Eintritt frei

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extras ZUGABE Experteneinführungen und Publikumsgespräche In der Reihe ZUGABE beziehen ExpertInnen aus Wissenschaft, Philosophie, Wirt-

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schaft und Politik Stellung zu Produktionen unseres Spielplans. Die ZUGABEN vor Vorstellungsbeginn bieten Hintergrundwissen und Statements zu thematischen Schwerpunkten in unseren Inszenierungen. Nach den Vorstellungen laden wir im Salon im 1. Rang zum Publikumsgespräch mit den ExpertInnen und den KünstlerInnen. Die Termine der ZUGABEN werden jeweils im Leporello bekannt gegeben. In Zusammenarbeit mit Akademie Graz und Karl-Franzens-Universität Graz www.akademie-graz.at & www.uni-graz.at

KARL-FRANZENS-UNIVERSITÄT GRAZ UND SCHAUSPIELHAUS GRAZ Das Schauspielhaus Graz und die Karl-Franzens-Universität Graz verbindet seit 2006 eine intensive Kooperation, die inzwischen mehrere Fakultäten umfasst. Dazu gehören besondere Angebote für alle Universitätsangehörigen, Symposien sowie regelmäßige Seminarangebote zu Theorie und Praxis des Theaters mit GastdozentInnen aus der Dramaturgie des Schauspielhauses. Studierende beachten bitte die Ankündigung der Lehrveranstaltungen im Semesterprogramm des Instituts für Germanistik. Restkarten um € 5 für Studierende, Infos an der Theaterkasse.

UNI IM THEATER Zweimal im Jahr finden unter der Federführung von Prof. Dr. Irmtraud Fischer und Dr. Alexandra Strohmaier wissenschaftliche Symposien im Schauspielhaus statt. WissenschaftlerInnen aus allen Disziplinen begeben sich in Dialog mit dem Theater – in Vorträgen und Diskussionen zu Kernthemen ausgewählter Stücke im Spielplan. Infos & Termine finden Sie in unserem Leporello. www.uni-graz.at


Demokratie, Die Show Politik, Entertainment und andere Krisen mit dem Theater im Bahnhof Das beliebteste aller Showformate geht in die fünfte Runde – unter Beteiligung von alltäglichen Gästen aus Wirtschaft, Kapital und Politik – und immer mit dem Bedürfnis, als Normalbürger den ganzen Wahnsinn endlich zu verstehen. Dass sich jede Show daher an den gerade virulenten tagespolitischen Themen orientiert – somit keine der anderen gleicht – versteht sich. Es gibt Musik, bewegte Bilder und Getränke, damit alles ein wenig leichter wird. Und weiterhin versucht das TiB, damit ins Fernsehen zu kommen. Mal sehen. Mit Manu Stangl (Pia Hierzegger), Michael Ostrowski, dem TiB-Ensemble und Gästen aus dem Ensemble des Schauspielhauses Inszenierung Beatrix Brunschko und Ed. Hauswirth www.theater-im-bahnhof.com

uniT – Lange Nacht der Autor¡nnen Das Dramaforum uniT in Graz brachte in den vergangenen Jahren renommierte DramatikerInnen wie Johannes Schrettle, Gerhild Steinbuch, Ewald Palmetshofer und Christian Winkler hervor. Auch in dieser Spielzeit bietet die lange Nacht der AutorInnen zum Retzhofer Dramapreis 2013 die Möglichkeit, neue Theatertexte und ihre AutorInnen kennenzulernen. Am 3. Mai 2013, Probebühne. www.uni-t.org

Tanz-Tee mit der Tanzschule Eichler im Foyer des Schauspielhauses Wir möchten Sie auch in der Spielzeit 2012/2013 einladen, in unbeschwerter Atmosphäre Ihre Tanzkenntnisse zu festigen, aufzufrischen oder einfach nur zu tanzen. Infos & Termine finden Sie in unserem Leporello. www.tanzschule-eichler.at

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Angebote von Schauspielaktiv!

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Inszenierungsvorbereitende Workshops für Gruppen und Schulklassen Die Figuren der Stücke, ihre Konflikte, Themen und ihr Bühnenraum: Ein vierstündiger Workshop mit szenischer Improvisation bereitet auf den Vorstellungsbesuch vor. Kostenbeitrag pro Workshop/Gruppe: € 10 (Graz), € 20 (Steiermark). In der Spielzeit 2012/2013 bieten wir Workshops zu folgenden Inszenierungen an: Amerika, Staatsfeind Kohlhaas, Clavigo, Faust, Abgesoffen, Der Untergeher, Klytaimnestra sowie Biedermann und die Brandstifter. Zusätzlich entsteht ein Wildcard-Workshop zu einer Inszenierung, die das Team von SCHAUSPIEL AKTIV! für ein junges Publikum besonders empfiehlt.

Patenschul-Projekte mit ausgewählten Schulen Dreimal in der Spielzeit bieten wir Schulklassen die Möglichkeit, an fünf intensiven Theatertagen eine eigene Version von einem Stück unseres Spielplans zu entwickeln und auf der Probebühne zu präsentieren. Eine Anmeldung bei SCHAUSPIEL AKTIV! ist erforderlich.

powerplay IV zum vierten mal: Die Schultheatertage von SCHAUSPIEL AKTIV!, OPER AKTIV!, Next Liberty & TaO! – theater am ortweinplatz Auch in dieser Spielzeit sind theaterbegeisterte Schulklassen aller Schultypen und deren LehrerInnen aus Graz und der gesamten Steiermark herzlich eingeladen, ein 30-minütiges Theaterstück – diesmal zum Thema „UNSINN!“ – zu erarbeiten und dieses im Juni 2013 auf einer der vier Bühnen zu präsentieren. Bewerbungen bitte bis spätestens 15. November 2012 an einen der Veranstalter.


TheaterWerkstatt für alle Für alle, die sich spielend ausprobieren möchten. Einmal monatlich, immer samstags, zu ausgewählten Themen. Kosten € 5

Publikumsgespräche und Bühnenführungen Termine nach Vereinbarung

theater-spielclub Der Theater-Spielclub ist ein besonderes Angebot für Theaterbegeisterte unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen im Alter von 15 bis 25 Jahren. Pro Spielzeit wird mit den TeilnehmerInnen ein Theaterstück erarbeitet – von der Konzeptionsprobe bis zum Lampenfieber bei der Premiere im Mai 2013 erleben die SpielerInnen alle Phasen einer Inszenierung. Probenbeginn Ende November 2012 Anmeldungen bis 31. Oktober 2012

weitere angebote für Lehrer¡nnen, Schüler¡nnen und Besucher¡nnen des Schauspielhauses finden Sie unter www.schauspielhaus-graz.com → Schauspiel aktiv! Anmeldungen, Infos und Termine für die Angebote finden Sie im Leporello und auf unserer Website. Begleitmaterialien zu den Stücken sind als Download erhältlich. GruppenteilnehmerInnen von Workshops und Patenschulprojekten erhalten 25 % Nachlass auf den ermäßigten Kartenpreis der jeweiligen Vorstellung.

Das Team von SCHAUSPIEL AKTIV! freut sich auf einen regen Austausch und eine gute Zusammenarbeit! T +43 (0)316 8008 3332 | F +43 (0)316 8008 3330 theaterpaedagogik@schauspielhaus-graz.com | www.schauspielhaus-graz.com Bürozeiten Montag bis Freitag 9–12 Uhr und Mittwoch 13–15 Uhr Infos zu OPER AKTIV! T +43 (0)316 8008 1452 | F +43 (0)316 8008 1599 | operaktiv@oper-graz.com | www.oper-graz.com SCHAUSPIEL AKTIV! und OPER AKTIV! werden gefördert von:

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ensemble

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JAN THÜMER


45

BIRGIT STÖGER, CLAUDIUS KÖRBER


46

JULIUS FELDMEIER, KATA PETO


47

KATHARINA KLAR, THOMAS FRANK


48

GERHARD BALLUCH


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GERTI PALL, FRANZ XAVER ZACH


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SEYNEB SALEh, FLORIAN KÖHLER


51

SIMON KÄSER


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SEBASTIAN REIß, EVI KEHRSTEPHAN


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PIA LUISE HÄNDLER, SEBASTIAN KLEIN


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CHRISTOPH ROTHENBUCHnER


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VERENA LERCHER, FRANZ SOLAR


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SIMON ZAGERMANN, STEFAN SUSKE


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STEFFI KRAUTZ


Team

Künstlerisches Betriebsbüro Künstlerischer Betriebsdirektor & Chefdisponent Albert Held Leitung KBB & Statisterie Georg Kandolf Assistenz Lisa Pointner

ENSEMBLE DAMEN

Pr & Marketing

Pia Luise Händler, Evi Kehrstephan, Katharina

Leitung Anna Röckl

Klar, Steffi Krautz, Verena Lercher, Gerti Pall

Assistenz Martina Maier

(Kammerschauspielerin), Kata Pető, Seyneb

Großkundenbetreuung Birgit Lill

Saleh, Birgit Stöger

Design EN GARDE Interdisciplinary

ENSEMBLE HERREN

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Prof. Gerhard Balluch, Julius Feldmeier,

Bühnenfotografie Lupi Spuma Fine Photography Video Roland Renner (REZIPROK)

Thomas Frank, Simon Käser, Sebastian Klein,

schauspiel aktiv!

Florian Köhler, Claudius Körber, Sebastian Reiß,

Leitung Verena Kiegerl

Christoph Rothenbuchner, Franz Solar,

Olivia de Fontana, Patrick Fleith,

Stefan Suske, Jan Thümer, Franz Xaver Zach,

Stefan Egger, Peter Eisner

Simon Zagermann

Assistenz N.N.

GÄSTE

REGIE

Ahne, Martin Bretschneider, Rahul Chakraborty,

Anna Badora, Stefan Behrendt, Ingo Berk,

Swintha Gersthofer, Erik Göller, Nicola Gründel,

Viktor Bodó, Cornelia Crombholz, Oliver Frljić,

Hans Peter Hallwachs, Nicole Heesters, Sophie

Elmar Goerden, Ed. Hauswirth, Wojtek Klemm,

Hottinger, Andrea Jonasson, Lorenz Kabas,

Peter Konwitschny, Alexandra Liedtke,

Alexander Knaipp, Maria Köstlinger, Kilian Alex-

Boris Nikitin, Christiane Pohle, Christina Rast,

ander Langner, Helmuth Lohner, Katharina Paul,

Yael Ronen, Christian Schütz, Michael Simon,

David Rauchenberger, Michael Ronen, Udo

Bernadette Sonnenbichler, Judith Wille,

Samel, Heribert Sasse, Ferdinand Seebacher,

Sarantos Zervoulakos,

Johannes Silberschneider, Dominik Warta, Rudi

Theater im Bahnhof

Widerhofer SchauspielerInnen des Theater im Bahnhof, Mitglieder der Szputnyik Shipping Company, Budapest und Studierende des Studiengangs Schauspiel der Kunstuniversität Graz

BÜHNE & KOSTÜME Julia Balázs, Beatrice von Bomhard, Jens Burde, Marion Hauer, Falko Herold, Denise Heschl, Damian Hitz, Thea Hoffmann-Axthelm, Lydia Kirchleitner, Cordula Körber, Julia Kornacka, Tanja

direktion

Kramberger, Mareile Krettek, Johannes Leiacker,

Geschäftsführende Intendantin Anna Badora

Flurin Borg Madsen, Mascha Mazur, Matthias

Prokurist Peter Croce

Meppelink, Silvia Merlo, Ulrike Müller, Fruzsina

Persönlicher Referent der Intendantin

Nagy, Monika Rovan, Michael Simon, Fatima

Bernhard Schreiner

Sonntag, Ulf Stengl, Raimund Orfeo Voigt,

Direktionsassistentin Brigitte Gösweiner

Theater im Bahnhof

Dramaturgie

MUSIK

Chefdramaturgin Regina Guhl

Matteo Fargion, Klaus von Heydenaber, Julia

Dramaturgie Flori Gugger, Britta Kampert,

Maier, Bernhard Neumaier, Gerriet K. Sharma,

Christian Mayer

Dominik Strycharski, Patrik Zeller


SPRECHTRAINING

Veranstaltungstechnik Ruth Konrader,

Stefanie Grätz, Michael Jackenkroll,

Shpend Kabashi (Auszubildender)

Kerstin Werner

Beleuchtung & Video

ASSISTENZ

Chefbeleuchter Thomas Trummer

Regie Manuel Czerny, Lina Hölscher, N.N.

BeleuchterInnen Tomas Antonak, Ronny Blank,

Ausstattung Luise Gypser, N.N.

Paul Grilj, Gerald Rotter, Gernot Schörgi, Michaela

INSPIZIENZ

Tatra, Andreas Puschnig, Roland Horvath

Otto Kolleritsch, Elisabeth Laufer, Isabelle

Tontechnik

Saunders

Josef Schober, Martin Arnold

SOUFFLEUSEN

Requisite

Isabella Priewalder, Nina Schnepf, Elisabeth

Vorstand Thomas Russold

Wondrack

RequisiteurInnen Birgit Kreimer, Margit Rein-

KOSTÜMWESEN Kostümdirektorin Karin Gottschalk Ankleider¡nnen Vorstand Magreth Kahr AnkleiderInnen Brigitte Böhm, Julia Egger,

precht, Ruth Rieger, Dietmar Vlaj, Alexandra Strohmeier, Michael Eisner Probebühne Vorstand Konstantin Karastathis Martin Battlogg

Eveline Köberl, Manuela Kollmann, Franz Lang,

Hauspersonal

Sarah Schneider, Sabine Zajelsnig

Hauskoordinator Willi Schiller

Maske Chefmaskenbildner Dieter Schäffner Maskenbildnerinnen Isabella Ernst, Cindy Geyer, Helga Rossmann, Claudia Strasser, Christine Tomasin, Maria Zottler (Auszubildende) technische Leitung Technischer Leiter Christoph Steffen Technische Produktionsassistenz Katharina Trajceski Bühnentechnik Bühneninspektor Gerhard Tomasin Bühnenmeister Johann Alter, Gerald Weber Bühnenbetrieb Harald Aberl, Thomas Ayadi, Walter Bauer, Theodor Braunegger, Werner

Hauselektrik Mario Feibel, Joe Fragner Haustechnik Christian Scheibelsteiner Hausaufseher & Portiere Josef Fließer, Jürgen Krenn, Viktor Piwerka Hausreinigung Kornelia Ehmann, Isabella Enzmann, Erika Haas, Maria Lilibeth Matzer, Mensura Salkanovic, Elfriede Schober, Gertrude Stefancic Betriebsfeuerwehr Kommandant Mario Feibel Betriebsrat Vorsitzender Walter Bauer Betriebsratsmitglieder Josef Fließer, Otto Kolleritsch, Elisabeth Wondrack, Hannes Paslawskyj

Cernec, Naser Duhovic, Rudolf Ehmann, Patrick

Publikumsdienst

Eibinger, Gerald Eibler, Klaus Eibler, Manfred

Leitung Claudia Riederer

Gimpl, Claudia Gmeiner, Martin Hauer, Michael

Stellvertretung Kristina Nemeth

Lorencic, Thomas Obran, Anton Ossenagg, Han-

MitarbeiterInnen Karoline Rosman, Gerlinde

nes Paslawskyj, Harald Reinisch, Christian Rieger,

Rakowitz, Corinna Fleiss, Daniel Hadler, Lara

Gerald Sitzenfrey, Christian Stockner, Manfred

Koschat, Johannes Lehner, Nadine Scharfetter,

Stößl, Dieter Weber, Wolfgang Zimmermann

Karl Schönberger, Bernd Thamer

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die neuen Abos sind da!

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Abonnement-Rabatt Bis zu 20 % Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis.

Kein Gedränge, keine Hektik Sie haben Ihre Karten sicher!

Vorausplanen oder flexible Termine Durch die ganze Spielzeit.

Wie war das noch mal? Vor den Abo-Vorstellungen gibt es Einführungen zum Stück (ausgenommen Premieren), Gruppeneinführungen auf Anfrage.

Immer auf dem Laufenden seiN Leporello und Spielzeitbuch – frei Haus!

Vorkaufsrecht auf die Preview 12/13 – Die Spielzeitshow Noch vor dem offiziellen Vorverkaufsstart für unseren Saisonauftakt am 22. September haben Sie die Möglichkeit, dafür Karten zu reservieren oder zu kaufen (Vorkaufsrecht ab dem 20. August).


Das Mini-Abo

LERNEN SIE UNS KENNEN! Wir laden Sie zu besonders günstigen Konditionen ins Theater ein. Sie haben die Wahl: Das Mini-Abo besteht aus 7 Gutscheinen, die Sie zu Terminen Ihrer Wahl einlösen können. Erhältlich in den Preiskategorien 1 bis 4. *** Sie sparen mindestens 30 %! Keine Vertragsbindung und keine Kündigungsfrist. Nur gültig für Produktionen der Hauptbühne in der Spielzeit 2012/2013. € 181 / € 147 / € 115 / € 71 Ermäßigt** € 90,50 / € 73,50 / € 57,50 / € 35,50

Das Premieren-Abo

neun mal first night im Schauspielhaus! Sie sind dabei, wenn sich der Vorhang für eine neue Produktion zum ersten Mal hebt! Feiern Sie im Anschluss mit den KünstlerInnen und Beteiligten der Produktion auf der Premierenfeier. In der Spielzeit 12/13 erwarten Sie 9 Premieren auf der Hauptbühne. Das Extra zu diesem Abonnement: Ein Gutschein für zwei Personen für eine Probebühnenvorstellung Ihrer Wahl! € 451 / € 351 / € 267 / € 172 / € 105 / € 44 Ermäßigt** € 225,50 / € 175,50 / € 133,50 / € 86 / € 52,50 / € 44

Das klassische Wochentags-Abo Ihr Tag, Ihr platz, Ihr Abo!

Das häufigste Argument für die Wahl eines Wochentags-Abos: Sie können vorausplanen. Sie entscheiden sich für einen Wochentag – und wir organisieren den Rest. Mit einem der Wochentags-Abos überblicken Sie sofort die ganze Spielzeit und verpassen nichts. Und falls Sie einmal einen Termin nicht wahrnehmen können: Tauschen ist bis zu drei Mal erlaubt. Erleben Sie den gesamten Spielplan der Hauptbühne an Ihrem Lieblingstag! 9 Neuproduktionen an ihrem wochentag! € 276 / € 222 / € 173 / € 107,50 / € 53,50 / € 22,50 Ermäßigt** € 138 / € 111 / € 86,50 / € 53,75 / € 26,75 / € 22,50

Das Schauspiel-Vario Das Beste von beiden!

Sie möchten beides: großes Theater im Schauspielhaus und die konzentrierte Nähe der Probebühne? Sie möchten selbst bestimmen, was Sie wann und wo sehen – und trotzdem die Vorteile eines Abonnements genießen? 6 Vorstellungen auf der Haupt- und 4 auf der Probebühne! € 228,50 / € 195 / € 164 / € 120,50 / € 84 / € 65 Ermäßigt** € 116 / € 99 / € 83,50 / € 62 / € 44 / € 34

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Das Probebühnen-Abo Ganz nah dran!

Entdecken Sie den Charme der Probebühne, ein Ort, an dem Theater Ihnen ganz nahe kommt – mit großen Klassikern auf kleinstem Raum, Projekten und neuer Dramatik, mit Literaturtheater pur oder Stücken, in denen sich die Nachwuchstalente der Kunstuniversität Graz präsentieren. Steigen Sie hinauf in den 3. Stock zur Probebühne! 6 Neuproduktionen auf der Probebühne Freie Terminwahl! € 76,50 / Ermäßigt** € 40,50

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ZWISCHEN SCHAUSPIELHAUS & OPER

DIE MIX-AboS DER BEIDEN GROssEN bühnen Wählen Sie aus dem umfangreichen Spielplan beider Häuser: Premieren-Mix 4 Premieren im Schauspielhaus und 4 Premieren in der Oper € 479 / € 409 / € 339 / € 249/ € 137 / € 77 Ermäßigt** € 239,50 / € 204,50 / € 169,50 / € 124,50 / € 68,50 / € 38,50 Vario-Mix 5 Vorstellungen im Schauspielhaus und 5 Vorstellungen in der Oper € 349 / € 299 / € 249 / € 178 / € 89 / € 49 Ermäßigt** € 174,50 / € 149,50 / € 124,50 / € 89 / € 44,50 / € 24,50 Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Sonntag-Nachmittag-Mix 3 Vorstellungen im Schauspielhaus und 5 Vorstellungen in der Oper € 249 / € 219 / € 189 / € 139 / € 69 / € 34 Ermäßigt** € 124,50 / € 109,50 / € 94,50 / € 69,50 / € 34,50/ € 17 Sonntag-Nachmittag-Mix termine 07.10.2012

15.00 Uhr

Amerika (Schauspiel)

04.11.2012

15.00 Uhr

Manon Lescaut (Oper)

25.11.2012

15.00 Uhr

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (Schauspiel)

09.12.2012

15.00 Uhr

L'elisir d’amore (Oper)

03.02.2013

15.00 Uhr

Hänsel und Gretel (Oper)

10.03.2013

15.00 Uhr

Gasparone (Operette)

24.03.2013

15.00 Uhr

Klytaimnestra (Schauspiel)

05.05.2013

15.00 Uhr

Falstaff (Oper)

** Ermäßigung für SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener bis zum 27. Lebensjahr (Ausweispflicht!). *** Ausgenommen sind die Kategorien V und VI, Stehplätze, Premieren, Gastspiele & Sonderveranstaltungen.


Abonnenten werben Abonnenten Begeistern Sie Ihre Freunde – oder bringen Sie diese gleich mit!

Sie sind AbonnentIn im Schauspielhaus Graz und möchten Ihre Begeisterung teilen – mit FreundInnen, Bekannten, Verwandten oder KollegInnen? Gewinnen Sie neue AbonnentInnen und freuen sich über einen Wertgutschein des Schauspielhauses: 10 % des Wertes des Abonnements eines von Ihnen geworbenen Neukunden schreiben wir Ihnen gut. Diesen Betrag können Sie entweder für weitere Tickets im Schauspielhaus einlösen (z. B. für die Probebühne, Wiederaufnahmen oder für die Ebene 3) oder aber bei der Verlängerung Ihres Abonnements geltend machen. Und so funktioniert es: Als NeuAbonnentIn benutzen Sie bitte das Bestellformular und geben darauf Ihren Namen, den Namen der Person, die Sie geworben hat, sowie die gewünschte Abo-Variante bekannt. Achtung! Neue AbonnentInnen dürfen in der Spielzeit 2011/2012 kein Abo im Schauspielhaus besessen haben, auch bei einem Wechsel der Abo-Variante besteht kein Anspruch auf eine Prämie. Werbungen innerhalb eines Haushaltes sind nicht zulässig.

KLEINGEDRUCKTES Allgemein: Ein Abonnement gilt für die Dauer einer Spielzeit (September bis Juni) und verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht bis zum 31. Mai gekündigt wird. Von Anfang Juni bis 20. Juni haben Sie die Möglichkeit, Ihre Abonnementkarten direkt an der Theaterkasse abzuholen. Nach dem 20. Juni werden diese eingeschrieben zugesandt. Termintausch: Wenn Sie zu Ihrem Termin verhindert sind, können Sie Ihre Karten entweder weitergeben oder bis zu zwei Tage vor dem geplanten Termin auf einen anderen Tag umbuchen. Dabei müssen die Abo-Karten (als Original, Scan oder Fax) der Tageskasse vorliegen. Ihre Abonnement-Termine können Sie bei Bedarf bis zu drei Mal innerhalb einer Spielzeit verlegen. Bearbeitungsgebühr pro Termintausch und Karte € 3. Terminänderungen: Terminänderungen Ihrer Abovorstellungen können leider vorkommen. Wir bemühen uns, Sie rechtzeitig zu informieren und bieten Ihnen adäquate Ersatztermine an. Wahl-Abo: Bei sämtlichen Wahl-Abo-Varianten erhalten Sie Schecks, die Sie zu Ihren gewünschten Terminen einlösen können. Reservierungen erwünscht und empfohlen! Sie können auch telefonisch unter T +43 (0)316 8000 reservieren. Ihre Karten holen Sie bitte bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung an der Theaterkasse ab. Die Schecks der Wahl-Abos sind für eine Spielzeit (September 2012 bis Juni 2013) gültig und verfallen danach automatisch. Keine Barablöse möglich.

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KARTENPREISE

Kategorie

I Parterre I. Rang

III

IV

Parterre

Parterre

I. Rang

II. Rang

Logensitz

III. Rang

V

VI

II. Rang

II. Rang

III. Rang

III. Rang

Steh-

III. Rang

plätze

Preise A

€ 30,50

€ 26,00

€ 19,00

€ 13,00

€ 5,00

€ 2,50

€ 2,50

Ermässigt

€ 15,25

€ 13,00

€ 9,50

€ 6,50

€ 2,50

€ 2,50

€ 2,50

Preise B

€ 37,00

€ 30,00

€ 23,50

€ 14,50

€ 7,00

€ 3,00

€ 3,00

Ermässigt

€ 18,50

€ 15,00

€ 11,75

€ 7,25

€ 3,50

€ 3,00

€ 3,00

Preise C

€ 40,00

€ 31,00

€ 25,00

€ 16,50

€ 8,00

€ 3,50

€ 3,50

Ermässigt

€ 20,00

€ 15,50

€ 12,50

€ 8,25

€ 4,00

€ 3,50

€ 3,50

Preise D

€ 49,00

€ 38,00

€ 29,00

€ 18,50

€ 11,00

€ 4,50

€ 4,50

Ermässigt

€ 24,50

€ 19,00

€ 14,50

€ 9,25

€ 5,50

€ 4,50

€ 4,50

Preise E

€ 59,00

€ 47,00

€ 35,00

€ 24,00

€ 17,00

€ 8,00

€ 8,00

Ermässigt

€ 29,50

€ 23,50

€ 17,50

€ 12,00

€ 8,50

€ 8,00

€ 8,00

Probebühne € 16 / Probebühne ermäßigt € 8,50 / Ebene 3 € 8,50 / Lesungen und Extras € 5 (keine Ermäßigung)

SAALPLAN DER HAUPTBÜHNE

ts

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 14 30 31 12 13 11 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 32 10 13 14 15 31 32 33 9 11 12 M i t t e 34 8 3. Rang 33 10 3. Rang 35 7 34 9 36 6 35 8 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 37 5 36 7 38 4 37 6 s 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 L t 27 13 i 28 12 38 5 39 3 nk 29 30 11 ch 25 26 27 28 29 30 e 10 24 31 s 39 4 23 32 40 2 22 33 R 31 9 34 35 20 21 40 3 41 2 1 32 8 36 19 2 Mitte 37 38 41 2 17 18 33 7 2 . Rang 42 1 . Rang 39 16 2 6 1 1 40 34 15 1 2 3 5 41 35 14 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 21 33 7 4 42 36 13 s 23 24 5 6 Li 12 13 14 15 16 17 11 18 19 20 t 10 37 3 4 9 21 33 n 43 12 3 7 8 ch ks 23 24 25 26 Mitte 2 11 2 5 6 44 38 Re 4 25 1. Ran ng 39 1 1 3 g 1. Ra 45 10 26 27 2 2 2 2 46 9 2 27 5 5 1 47 8 28 Rechts Links 3 3 48 7 1 1 4 4 1 1 1 4 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 1 4 4 4 1 1 2 2 13 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 1 3 3 3 4 4 3 3 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 12 1 1 1 5 5 2 2 11 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 11 3 3 3 3 2 2 4 4 4 4 10 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 1 1 1 1 2 2 4 2 2 4 9 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 3 3 3 3 8 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 8 4 4 4 1 1 4 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 7 7 1 3 3 2 2 2 2 3 3 6 6 16 17 18 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 4 1 4 1 5 5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 2 2 2 2 4 4 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 3 3 3 3 16 17 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 18 19 4 1 1 4

ks

Re

n

ch

Li

ts

1.

ch

Ra

ks

RA

n

n

Li

gl

en

og

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2

1 3 1

Rechts

Parterre

bühne

Links

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Bitte ausreichend frankieren oder direkt an der Theaterkasse abgeben.

FÜR DIE SPIELZEIT 2012/2013 Ich bestelle __ Plätze. Bitte Abo in gewünschter Preiskategorie ankreuzen! Name Vorname StraSSe PLZ

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Theaterkasse der Theaterservice Graz GmbH Kaiser-Josef-Platz 10 8010 Graz

Ich war in der Spielzeit 11/12 kein Abonnent des Schauspielhauses. Ich wurde geworben von

Kennwort Abo Schauspielhaus Graz Unterschrift

T +43 (0)316 8000 F +43 (0)316 8000 1565 www.schauspielhaus-graz.com

Diesen Abschnitt bitte abtrennen und an die Theaterkasse, Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, schicken, faxen oder direkt an der Theaterkasse abgeben.

Abo-Termine

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PremierenAbo

DienstagAbo

Mittwoch-1 Abo

Mittwoch-2 Abo

DonnerstagAbo

FreitagAbo

SamstagAbo

SonntagNachm.-Abo

amerika

28.09.12

02.10.12

10.10.12

17.10.12

04.10.12

19.10.12

06.10.12

07.10.12

hakoah Wien

13.10.12

16.10.12

31.10.12

07.11.12

22.11.12

02.11.12

20.10.12

-

john gabriel borkman

24.10.12

27.11.12

19.12.12

28.11.12

25.10.12

16.11.12

17.11.12

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FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS

10.11.12

19.03.13

21.11.12

12.12.12

06.12.12

07.12.12

26.01.13

25.11.12

faust

15.12.12

18.12.12

16.01.13

06.02.13

17.01.13

04.01.13

22.12.12

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der einsame weg

10.01.13

15.01.13

27.02.13

23.01.13

07.02.13

15.02.13

16.02.13

-

der untergeher

14.02.13

26.02.13

20.03.13

06.03.13

07.03.13

01.03.13

13.04.13

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Klytaimnestra

15.03.13

21.05.13

17.04.13

03.04.13

04.04.13

12.04.13

23.03.13

24.03.13

die schmutzigen hände

26.04.13

30.04.13

08.05.13

15.05.13

16.05.13

24.05.13

01.06.13

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Abo-Bestellschein Ich bestelle __ Plätze. Bitte Abo in gewünschter Preiskategorie ankreuzen! Schauspiel-Abos

I

II

III

IV

V

VI

Premieren-Abo

€ 451,00

€ 351,00

€ 267,00

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Mit einem Sammeltaxi werden BesucherInnen, die

Ein Lift im Foyer bringt RollstuhlfahrerInnen in das

im gleichen Bezirk wohnen, nach der Vorstellung zu

Parterre, wo zwei Rollstuhl-Plätze zur Verfügung

einem ermäßigten Preis (€ 5,50 p.P.) nach Hause ge-

stehen. Die Begleitperson erhält eine Eintrittskar-

bracht (Anmeldung vor der Vorstellung oder in der

te zum halben Preis. Die Ebene 3 ist ebenfalls über

Pause an den Garderoben im Foyer).*

einen Lift erreichbar. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Theaterkasse gerne zur Verfügung.

öffentlich fahren Die Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 5, 6 und 7 halten am

Für Hörgeschädigte gibt es eine Induktionsschleife

Hauptplatz. Von dort sind es ca. fünf Minuten zum

im gesamten Parterre der Hauptbühne (ab Sep-

Schauspielhaus. Die Buslinie 30 hält direkt vor dem

tember 2012).

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ginn der Vorstellung gibt es auf alle Restkarten für die Hauptbühne 30 % Rabatt. Diese Regelung gilt nicht für reservierte Karten, die Probebühne, Ebene 3, Kategorie VI und Stehplätze sowie Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Karten nur nach Verfügbarkeit.

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erhalten 20% Ermäßigung auf den Kartenpreis und

de, auf der Probebühne und der Ebene 3 eine halbe

„bezahlen“ mit den Gutscheinen. Den Rabatt von

Stunde vor Vorstellungsbeginn. Reservierte Tickets

20 % erhalten Sie nur beim Kauf von Karten auf

liegen bis spätestens 20 Minuten vor der Veranstal-

der Hauptbühne, ausgenommen sind Premieren,

tung an der Abendkasse zur Abholung bereit. Da-

Gastspiele, Fremd- und Sonderveranstaltungen,

nach besteht kein Anspruch auf reservierte Karten.

Veranstaltungen der Probebühne und der Ebene 3 sowie die Kategorie VI und Stehplätze.

zahlungsarten Ab einem Betrag von € 20 werden Bankomat- und

prozente für gruppen

Kreditkarten (Mastercard, Visa, Diners, Amex) an der

Bei Sammelbestellungen ab 20 Personen erhalten

Kasse der Hauptbühne akzeptiert. An der Abendkas-

Sie 20 % Ermäßigung, bei über 40 Personen zu-

se der Probebühne kann nur in bar bezahlt werden.

sätzlich zwei Freikarten.

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Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr

Jeweils 10 % Ermäßigung erhalten Sie, wenn Sie u. a.

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Ö1-Clubmitglied, ACard-BesitzerInnen oder ÖAMTC-

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Mitglied sind. Bitte weisen Sie an der Theater-

(Ausweispflicht!) erhalten im Vorverkauf sowohl

kasse die entsprechende (Club-)Karte vor. Die Er-

Abos als auch einzelne Eintrittskarten zum halben

mäßigungen sind nicht miteinander kombinierbar

Preis für die Kategorien I bis V, für das Probebüh-

und gelten für sämtliche Vorstellungen auf der

ne-Abonnement gelten gesonderte Preise. Eine

Hauptbühne außer Premieren, Gastspiele und

halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn gibt es für

Sonderveranstaltungen. Nur die Ermäßigungen der

Jugendliche und Studierende an der Abendkasse

ACard und der Ö1-Clubkarte gelten auch für Veran-

alle Restkarten zum Einheitspreis von € 5 auf der

staltungen auf der Probebühne. Die Ebene 3 ist von

Haupt- und Probebühne. Ausgenommen sind Pre-

sämtlichen Ermäßigungen ausgenommen. Weitere

mieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen.

Informationen erhalten Sie an der Theaterkasse.


wir halten sie auf dem laufenden

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Zugabe: Experteneinführung & publikums-

Auf unserer Website finden Sie viele Informatio-

gespräche

nen zum Schauspielhaus Graz:

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Foyer im 3. Rang. Weitere Infos finden Sie auf der

sich den aktuellen Spielplan anschauen, sich über

Seite 40.

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Einführungen & Publikumsgespräche

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Bei Abonnement-Vorstellungen (außer Premieren)

der Produktionen und vieles mehr.

gibt es eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstel-

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lung eine Einführung im Salon im 1. Rang. Zu ausSchauspielhaus Web 2.0 – FOLLOW US!

gewählten Terminen gibt es im Anschluss an die

Kommen Sie mit uns und unseren MitarbeiterIn-

Vorstellung Publikumsgespräche. Wenn Sie mit

nen ins Gespräch, stellen Sie Fragen zu Produktio-

einer Gruppe ins Theater kommen, bieten wir nach

nen oder Themen rund ums Schauspielhaus. Auf

Vereinbarung auch spezielle Einführungen oder

unserer facebook-Fanseite können Sie auch selbst

Publikumsgespräche an. Bitte richten Sie Ihre An-

Einträge, Kommentare, Videos und Fotos posten.

frage an Birgit Lill: T +43 (0)316 8008 1109 oder

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

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des Publikums während einer Vorstellung verbor-

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€ 5 pro Person; Anmeldung an den Theaterkassen

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und unter T +43 (0)16 8000, die monatlichen Ter-

Next Liberty und Theaterservice einen gemeinsa-

mine entnehmen Sie bitte unserem Leporello.

men Newsletter. Verlosungen und Sonderaktionen, die neuesten und wichtigsten Informationen erfah-

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ren Sie als Erste.

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gelmäßigen Abständen mit Gruppen (ab 20 Per-

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sonen) Vorstellungen des Schauspielhaus Graz besucht und daher in den Genuss zahlreicher

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des großen Erfolgs der vergangenen Jahre geben

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wir zwei Mal Einblicke in die neuen Produktionen!

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Spielzeitshow – mit exklusiven Einblicken in Ge-

12/13 ab dem 3. September!

probtes und noch nicht Geprobtes. Informationen zum Programm finden Sie in unse-

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rem Leporello September/Oktober und ab Ende

Die Karten für unsere Spielzeitshows sind immer

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schnell vergriffen, als AbonnentIn und als Abonnent haben Sie ein Vorkaufsrecht auf die Karten

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Konzeption und Gestaltung EN GARDE Interdisciplinary www.engarde.at

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