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StudierendenZeitschrift.

AStA der Hochschule Niederrhein.

Zur Lage der Nation Being Queer BAFรถG Dschungel AStA Keller


Inhaltsverzeichnis Editorial AStA Team Zur Lage der Nation Willkommen im Sozial Referat Ma`Ma die Musi AStA-Keller OpenStage + Krefeld Unplugged Breakdance im AStA Sportangebote Mobil werden mit dem AStA Freie Software Konsum – eine neue Religion? Aus der Freistunde gesprochen Brief an eine_n Heterosexuelle_n Being Queer Geschlechtergerechtes Formulieren in wissenschaftlichen Texten Referat für Internationales Rezepte zum Nachmachen BAFöG-Dschungel Interview mit einer AStA Referentin Eure Kulturgang in MG Youtube-Link-Tips Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört mehr Lesestoff? Filmliebe Großes Rätselraten Impressum

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Liebe Studierende, liebe Leserinnen und Leser, es war ruhig geworden um den AStA in den vergangenen Semestern. Eine Ruhe, die Stillstand suggerierte. Eine Ruhe, die unheimlich war. Eine unerträgliche Ruhe. Damit ist es jetzt vorbei! Denn in diesem Heft, welches Du grade in den Händen hältst und Dich womöglich fragst, ob Du es einstecken, direkt lesen oder liegen lassen sollst, verrät Dir der AStA, was in der Zeit der Ruhe auf dem Campus geschehen und worüber im AStA gesprochen und diskutiert worden ist. Viele neue Gesichter hat der AStA für ein Engagement gewinnen können, ein neues Team hat sich gefunden. Wie wird die Krise des Studierendenparlaments bewältigt? Was macht das Sozialreferat des AStA? Was geht in Sachen Kultur? Wieso soll Geschlechterpolitik für mich ein Thema sein? Was erwartet mich an der Hochschule Niederrhein?

Diese Ausgabe der 42 will Dir nicht nur Antworten auf diese Fragen liefern. Nein, diese 42 will Dich inspirieren, über den Tellerrand Deines Studiums hinaus zu blicken. Sie will Dir informative, zum Nachdenken anregende Beiträge servieren, die der Entwicklung eines tobenden Lebens Ausdruck verleihen. Diese Beiträge sind an Dich adressiert. Sie sind für Dich niedergeschrieben. Sie lassen Dich daran teilhaben, was das AStA Team beschäftigt. Ein besonderer Hinweis gilt dem Aktionsmonat des AStA im April. In dem voll gepackten Programm ist für Dich mit Sicherheit auch etwas dabei. Achte auf die Plakate und die Broschüre zum Aktionsmonat!

Das AStA Team wünscht Dir zu guter letzt nicht nur viel Spaß beim Lesen sondern auch die Ruhe dafür.


Euer AStA Team…

Neu seit 2011. Und vielleicht bald mit DIR !? für Kontakt einfach: Vorname.Nachname @stud.hn.de zusammenfügen.

Name: Arne Posingis Geb.: 05.10.1982 Funktion: Vorstandsvertretung in Krefeld Studienbeginn: 2005 Fachbereich: 01-Chemie Semester: 12 Mein Film-Tipp: 00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter

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Name: Julia Edich Geb.: 20.11.1985 Funktion: Referentin für Mahnwesen Studienbeginn: WiSe 2009 Fachbereich: 07-Textil Semester: 6 Mein Film-Tipp: The Help

Name: robert kramer Geb.: n.a. Funktion: vorsitz Studienbeginn: n.a. Fachbereich: 03-elektrotechnik Semester: n.a. Mein Film Tipp: „skin or die“, „skinhead attitude“, „white terror“ (dokumentation, daniel schweizer)

Name: Julia Pastars Geb.: 01. Februar 1987 Funktion: Sozialreferentin KR Studienbeginn: WiSe 09 Fachbereich: 09-Wirtschaftsingenieurwesen Semester: 6 Mein Film/CD/Buch-Tipp: Film: Trust, CD: Beatsteaks Boombox, Buch: Fucking Berlin

Name: Darja Larionov Geb.: 24.11.1988 Funktion: Referat für Internationales Studienbeginn: WiSe 2011 Fachbereich: 07-Textil Semester: 2 Mein Film-Tipp: Vicky Christina Barcelona


Name: Britt Remmers Geb.: 1985 Funktion: Being Queer Referentin Studienbeginn: 2011 Fachbereich: 6-Sozialwesen Semester: 2 Mein Film/CD/Buch-Tipp: Film: Rent, CD: Tracy Chapman Buch: „Behalt das Leben lieb“ von Jaap ter Haar

Name: Doga Sagsöz Geb.: im Jahre des Hundes Funktion: OpenStage veranstalten, 42-Magazin gestalten Studienbeginn: 09/2005 Fachbereich: 02-Design Semester: 14 Mein Film/CD/Buch-Tipp: „Der Film Deines Lebens“, „Ismael“ > Daniel Quinn (Buch)

Name: Tim Fischer Geb.: 16.10.1983 Funktion: Finanzer Studienbeginn: War schon noch dieses Jahrtausend Fachbereich: 01-Chemie Semester: zweistellig :) Mein Film/CD/Buch-Tipp: Film: V for Vendetta; CD: Eric Fish & Friends - Anders sein; Buch: Khalil Gibran - Der Prophet

Name: Carolin Szabo Geb.: liegt vor der Zeitrechnung Funktion: Vorstandsvertretung MG Studienbeginn: 2007 Fachbereich: 06-Sozialwesen Semester: 10 Mein Film/CD/Buch-Tipp: Film: „ziemlich beste Freunde“; CD: „Best of Queen“; Buch: „Die Galerie der Lügen“> Ralf Isau

Name: Stephan Tötsches Geb.: 19.11.1981 Funktion: Kulturreferent Studienbeginn: WiSe 2010 Fachbereich: 06-Sozialwesen Semester: 4 Mein Film/CD-Tipp: I‘m still here - Film/Doku, Boots Electric - Honkey Kong - Musik

Name: Simon Huber Geb.: 23.04.1981 Funktion: AStA-Keller Koordinator Studienbeginn: WiSe 2006 Fachbereich: 01-Chemie Semester: 12

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Name: Katrin Stahlhofen Geb.: 17. Juli 1983 Funktion: Pressereferat Studienbeginn: 09/2011 Fachbereich: 06-Sozialwesen Semester: 2 Mein Film/CD/Buch-Tipp: Film: Pina - Tanzt, tanzt sonst sind wir verloren, CD: Incubus A crow left of the murder, Buch: Khalil Gibran - Der Prophet

Name: Holger Lamers Funktion: Öffentlichkeitsarbeit Studienbeginn: 2006 Fachbereich: 02-Design Semester: 12

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Name: Florian Anderhalden Geb.: 06.11.1982 Funktion: Anti-Diskriminierung Studienbeginn: 2010 Fachbereich: 06-Sozialwesen Semester: 4 Mein Film/CD/Buch-Tipp: „Was nicht passt, wird passend gemacht“ (Film) / „15“ von Buckcherry (CD)

Name: Rebecca Verboket Geb.: 09.04.1987 Funktion: Sportreferentin für Krefeld Studienbeginn: 09/2011 Fachbereich: 06-Sozialwesen Semester: 1 Mein Film-Tipp: „Die Farbe Lila“

Name: Alex Wilke Funktion: BAföG-Referent MG Fachbereich: 07-Textil

Name: Florian Scholz Geb.: 21.08.1990 Funktion: EDV-Referent Studienbeginn: 2010 Fachbereich: 03-Informatik Semester: 4 Mein CD/Buch-Tipp: Nightwish – Imaginarium, „Herr Der Ringe“ auf Englisch lesen :P Lohnt sich!


Name: Sonja Menold Geb.: 20.12.1989 Funktion: Sportreferentin für MG Studienbeginn: WiSe 2010/2011 Fachbereich: FB 06 - Kulturpädagogik Semester: 4 Meine Buch-Tipps: „Sommerdiebe“> Truman Capote, „Das Labyrinth der Wörter“> MarieSabine Roger, „Ein feiner Herr und ein armer Hund“> Adriaan van Dis

Name: Hicham Ztoti Funktion: Geschäftsführung MG

Möchtest Du mitmachen? Name: Sabine Flören Geburtsdatum: 17.07.1985 Referat: Lehrmittelkoordinatorin MG Studienbeginn: WiSe 2008 Semester: 1 Fachbereich: 07-Textil

Leider ohne Bild und Steckbrief:

Name: Ulrike Simon Geb.: 23.08.1988 in Düsseldorf Funktion: Referentin für Umwelt und Ökologie Studienbeginn: WiSe 2010 Fachbereich: 07-Textil Mein Buch-Tipp: „Atlas Shrugged“> Ayn Rand

Name: Anita Simmes Geb.: 22.11.1981 Funktion: Sozialreferat in Mönchengladbach Studienbeginn: WiSe 2011 Semester: 2 Mein Buch+Musik-Tipp: „Das Spiel ist aus“> Jean- Paul Sartre, Hier ist Musik frei: www.jamendo.com

BAföG-KR, Webmaster Kulturgang MG Being Queer (2. Hälfte) Teile von Anti Diskriminierung Datenverarbeitung + EDV Verwaltung + Organisation Mahnwesen (2.Hälfte) Ge-Fü KR

Wir suchen zur Zeit Menschen für folgende Positionen: - Umweltreferat für Krefeld - KfZ-Instandhaltung für Krefeld Bei Interesse, meldet euch einfach in den AStA Büros in KR+MG

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Zur Lage der Nation Eine Stütze der sogenannten freiheitlich demokratischen Grundordnung der BRD fußt auf dem Parlamentarismus – einem System von gewählten Vertreterinnen und Vertretern. Europa, Nationalstaaten, (Bundes-)Länder, Kommunen oder Gemeinden, – alle funktionieren nach diesem Prinzip – mehr oder weniger. Zumindest scheint mit dem Abgeben der eigenen Stimme, dieses auch buchstäblich zu geschehen. Der Anspruch, vertreten zu werden, ist in den hießig bekannten Demokratien fest verwurzelt. Suggeriert doch der Wahlvorgang, daß sich nunmehr die Gewählten um die Geschicke, um das Schicksal, um das (Un-)Glück, um das Wohl der Wähler_innen, der Gemeinschaft, ja der Gesellschaft engagieren und einsetzen werden. Freude, Jubel, Euphorie brechen mitunter bei den Gewählten aus, sobald bekannt ist, daß sie die Mehrheit einer Gruppe hinter sich vereinen konnten. Nicht auszuschließen ist, daß neben dem Anspruch vertreten zu werden, auf der anderen Seite ein Anspruch an Macht gedeiht, der Einfluss sichert, der auf bestimmten Ebenen prominent macht, der zur eigenen Vita passt wie‘n Arsch auf nen Eimer. So schaut zumindest nicht unüblicherweise in den eingebürgerten politischen Zirkeln die Realität aus. Überall? Mitnichten! Das System der „Verfassten Studierendenschaft“ beherbergt einen ebensolchen Parlamentarismus in der Form des ansässigen Studierendenparlaments. Auch hier sitzen gewählte Vertre8

ter_innen, nämlich die der Studierendenschaft, die in ihrer legislativen Funktion die Gewaltenteilung als Ausdruck der und Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung garantieren. Das System der „Verfassten Studierendenschaft“ ist selbstverwaltet. Das heißt, die Studierendenschaft regelt die Angelegenheiten, die sie betreffen, selbst. Ausdruck der Selbstverwaltung ist beispielsweise die Satzungshoheit, die Möglichkeit Beiträge von den Mitgliedern, den Studierenden, zu erheben und einen eigenen Haushalt zu führen sowie den Handlungs- und Aktionsradius im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung selbst abzustecken. Das Legislative und Exekutive – diese Funktion im demokratischen System „Verfasste Studierendenschaft“ füllt der AStA aus – einander bedingen und Abhängigkeiten aufweisen, ist gewollt und dem gepflogenen Demokratieverständnis zufolge sinnig. Ein Parlament, welches Beschlüsse fasst, kann eben nur in soweit als relevant betrachtet werden, als daß es auch eine Kraft gibt, die die Beschlüsse umzusetzen vermag. Ebenso vermag ein Exekutivorgan nur handlungsfähig zu sein, wenn das Parlament Strukturen schafft oder zumindest Beschlüsse fasst, die den bevorstehenden und zu bewältigenden Aufgaben gerecht werden, die einen Weg zu einem Ziel aufweisen. Die „Verfasste Studierendenschaft“ lebt vom Mitmachen – eine Aussage, die zweifelsohne richtig ist, die Verantwortung auf


die Mitglieder des Systems überträgt, die zur Partizipation motiviert. Durch Teilhabe am Geschehen sichert ein bestehendes System – insbesondere auch das System der „Verfassten Studierendenschaft“ – den eigenen Fortbestand. Das System sichernde und stärkende Prozesse setzen ein, gerade dann, wenn die „Verfasste Studierendenschaft“ mit Hoheitsrechten ausgestattet ist. Der Fortbestand eines sich selbst verwaltenden Systems sollte also im Interesse der Partizipierenden als auch der Mitglieder fest verankert sein. – Doch nicht an der Hochschule Niederrhein. In der niederrheinischen Provinz in Mönchengladbach und Krefeld steckt das System „Verfasste Studierendenschaft“ in einer selbst generierten Krise – hervorgerufen durch verloren gegangenen Machtanspruch, Desinteresse, Teilnahmslosigkeit. Diese Krise hat an der HN einen Namen: das Studierendenparlament, oder kurz StuPa. Eine als nicht ganz unproblematisch zu bezeichnende zugrunde liegende Vergangenheit hat die „Verfasste Studierendenschaft“ in eine Lage monövriert, in der sich die im SoSe 11 neu gewählte Legislative nur sehr beschränkt handlungsfähig zeigt. Von 31 zu besetzenden

Sitzen im Parlament der Studierenden konnten mangels Kandidat_innen nur 26 belegt werden.

Im Zuge von Rücktritten vom Mandat und Ausscheiden aus der Studierendenschaft ist das aktuelle StuPa 24 Sitze groß – von idealerweise 31. Die Anzahl der Sitze im Parlament nach Auszählung der Stimmzettel hat offen gelegt, daß die Hochschulgruppe

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„Solidarität“ mit 12 Sitzen „Do It Now“ mit 3 Sitzen „AFA – Alles Für Alle“ mit 3 Sitzen „Nitroglycerin“ mit 3 Sitzen „Direktwahl 2010“ mit 2 Sitzen „Egal“ mit einem Sitz „BGSB Tank Girl Elite Einheit“ mit einem Sitz - „Enthaltung“ mit einem Sitz im Parlament vertreten ist. Die Chronologie und die Anzahl der stattgefundenen Plena des Studierendenparlaments mag suggerieren, daß sich die gewählten Vertreter_innen viel zu sagen hätten, daß es viel zu beschließen gäbe – ja, daß der Parlamentarismus in der studentischen Selbstverwaltung und in ihren Repräsentant_innen manifestiert ist. Leider ist das ein Trugschluss. Im Folgenden sei zunächst offen gelegt, warum das Studierendenparlament bis einschließlich 12.01.12 ganze 14 mal eingeladen worden ist. Der Grund ist einfach zu finden: Eben jener verloren gegangener Machtanspruch, Desinteresse und Teilnahmslosigkeit haben zu einer Vielzahl beschlussunfähiger Sitzungen geführt. Beschlussunfähigkeit wird festgestellt, wenn 50% und mehr der gewählten Mitglieder des StuPa abkömmlich sind. Die sogenannten Wiederholungssitzungen sind ohne Rücksicht auf die Anzahl erschienener Parlamentarier_innen beschlussfähig,


sofern die Einladung die selben Tagesordnungspunkte enthält und innerhalb von vier Wochen nach der beschlussunfähigen Sitzung den Mitgliedern des Legislativorgans zugestellt worden ist – ein wahrhaftiger Notnagel! Die folgende Aufstellung macht deutlich:

Auf lediglich drei von vierzehn StuPa Sitzungen ist eine qualifizierte Mehrheit zustande gekommen. 16.06.11 konstituierende Sitzung des StuPa – beschlussfähig, 20 anwesende Parlamentarier_innen; 11.07.11 Fortsetzung der konstituierenden Sitzung des StuPa – beschlussfähig, 16 anwesende Parlamentarier_innen;

02.11.11 fünfte Sitzung des StuPa – nicht beschlussfähig, 6 anwesende Parlamentarier_innen; 09.11.11 Wiederholungssitzung der fünften Sitzung des StuPa – beschlussfähig, 9 anwesende Parlamentarier_innen;

18.08.11 zweite Sitzung des StuPa – nicht beschlussfähig, 9 anwesende Parlamentarier_innen; 22.08.11 Wiederholungssitzung der zweiten Sitzung des StuPa – beschlussfähig; 10 anwesende Parlamenarier_innen;

01.12.11 sechste Sitzung des StuPa – nicht beschlussfähig, 10 anwesende Parlamentarier_innen; 08.12.11 Wiederholungssitzung der sechsten Sitzung des StuPa – beschlussfähig, 11 anwesende Parlamentarier_innen;

28.09.11 dritte Sitzung des StuPa – nicht beschlussfähig, 5 anwesende Parlamentarier_innen; 04.10.11 Wiederholungssitzung der dritten Sitzung des StuPa – beschlussfähig; 16 anwesende Parlamentarier_innen;

05.01.12 siebte Sitzung des StuPa – nicht beschlussfähig, 11 anwesende Parlamentarier_innen; 12.01.12 Wiederholungssitzung der siebten Sitzung des StuPa – beschlussfähig, 8 anwesende Parlamentarier_innen;

17.10.11 vierte Sitzung des StuPa – nicht beschlussfähig, 11 anwesende Parlamentarier_innen; 27.10.11 Wiederholungssitzung der vierten Sitzung des StuPa – beschlussfähig; 9 anwesende Parlamentarier_innen; 10


Nun mag man ob dieser zahlreichen Sitzungsversuche entgegenhalten, daß die studentische Selbstverwaltung einer Selbstbeschäftigungstherapie ihrer Vertreter_innen gleiche und man selbst eh nichts damit zu tun habe. Doch sei angemerkt, daß das Parlament nicht nur für sich selbst oder für die Organe der Studierendenschaft beschließt sondern auch direkt für oder gegen die Studierenden. So tangieren die Beschlüsse des StuPa durchaus auch alle Studierenden. Ein hervorhebenswertes Ereignis ist in diesem Kontext, daß dem Parlament sowohl zur Sitzung am 02.11.11 als auch zur darauf folgenden Sitzung am 09.11.11 eine qualifizierte Mehrheit gefehlt hat, um den Studierendenschaftsbeitrag auf Antrag des AStA zum Sommersemester 2012 von 13 Euro auf 11 Euro zu senken. Die Frist der Verwaltung der Hochschule, verbindlich bis zum 11.11.11 (kein Scherz!) den für das SoSe 2012 fälligen Studierendenschaftsbeitrag zu kommunizieren, ist damit ergebnislos verstrichen. Das es das StuPa nach weit über der Hälfte der Legislatur noch immer nicht bewerkstelligt bekommt, einen Wahlausschuss, der den Prozess für die theoretisch im Sommer anstehenden Wahlen zum Stu-

Pa und den FSRs anstößt, zu bilden, kann als weiteres Indiz für die Handlungsunfähigkeit des aktuellen Legislativ-Organs der Studierendenschaft gelten. Ebenso hinterfragenswert ist der Umstand, daß es ausreichend zu sein scheint, drei Mandatsträger_innen hinter sich zu wissen, um in den Vorstand des AStA gewählt zu werden. Dem des Parlamentarismus‘ zugrunde liegendem Demokratieverständis kommt das aktuelle Parlament allenfalls völlig unzureichend nach. Besserung ist nicht in Sicht. Die dringende Notwendigkeit einer auf die aktuellen Bedürfnisse der Studierendenschaft angepassten Satzung bleibt wohl auch vorerst bestehen.Denn nichts ist so wichtig, als daß es durch längeres Liegenbleiben nicht noch wichtiger werden würde. Ausweg? Ein neues starkes Parlament! Wie? Durch Neuwahlen! Zeitpunkt? Ungewiss! (rk)

If the kids are united, they`ll never be divided.

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Liebe Studis, Willkommen im AStA –

Willkommen im Sozialreferat Du hast Fragen zum Thema: Studieren mit Kind? Du brauchst Informationen zu DAKA Fonds und Stipendien? Du hast Fragen und brauchst Hilfe zur allgemeinen Finanzierung Deines Studiums? Du befindest dich in einer finanziellen Notsituation? Du brauchst Unterstützung bei Problemen oder hast Fragen zu Deiner Krankenkasse? Du hast Fragen zum Thema Hilfe für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen? Du brauchst einen neuen Job oder eine Wohnung? Du hast Fragen zum Thema Miete? Oder oder oder????

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Wir versuchen zu helfen, wo wir nur können und haben stets ein offenes Ohr für Eure Fragen, aber auch Anregungen. ….komm zum Sozialreferat des AStA´s der Hochschule Niederrhein. Wir helfen Euch gerne und bitten Euch auf uns zu zu gehen…. Das Sozialreferat setzt sich, wie alle anderen Referate des AStA der Hochschule Niederrhein, aus normalen, sozial engagierten Studierenden zusammen, die unter anderem auf Erfahrungen im Hochschulalltag aber auch auf persönlich Erlebtes zurückgreifen können. Das Sozialreferat ist nicht nur als Kummerkasten zu verstehen, sondern erarbeitet mit Euch zusammen konkrete Hilfen für Eure Problemlagen. Ebenso könnt Ihr jederzeit mit Vorschlägen und Anregungen in den AStA kommen, denn Eure Meinung und Eure Wünsche sind mit entscheidend für das Angebot der Referate. Wir erklären Euch gerne Vorschriften und Amtswege, geben Adressen von Behörden und Institutionen weiter oder stellen die Kontakte für Euch direkt her. In besonderen Fällen einer finanziellen Notlage können von uns zinsfreie Darlehen zu Eurer Unterstützung vergeben werden. Aber auch in hochschulspezifischen Fragen wie unter anderem Finanzierungs-


….und hier haben wir mal einige wichtige Adressen für Euch zusammengestellt: hilfen im Diplom/ Bachelor können wir Euch weiterhelfen. Läuft etwas in Eurem Fachbereich nicht richtig, könnt Ihr uns darüber informieren; wir setzen uns mit Eurem Fachschafts- und Fachbereichsrat in Verbindung. Das Sozialreferat gibt jedoch keine Rechtsbelehrung/ -beratung. Das Sozialreferat ist nur eines von vielen Weiteren Referaten des sozialen Bereichs. So gibt es neben diesem noch das BAföGund das Härtefall- sowie Verkehrsreferat. All diese Referate sind dafür gedacht Euch unterstützend zur Seite zu stehen.

Also zögert nicht uns aufzusuchen! Wir freuen uns stets über Eure Besuche. Natürlich seid Ihr auch jederzeit herzlichst Willkommen, auch wenn Ihr vielleicht einfach nur nähere Informationen zu unserer Arbeit haben wollt. :-) Eure Ansprechpartnerinnen sind: Sozialreferentin in Krefeld: Julia Pastars, Wirtschaftsingenieurwesen Sozialreferentin in Mönchengladbach: Anita Simmes, Kulturpädagogik

Schaut doch auch mal auf der AStA-Homepage vorbei: http://asta.hs-niederrhein.de/ dort gibt es auch immer wieder interessante Neuigkeiten … (jp & as)

Du hast rechtliche Fragen, aber ein Anwalt oder die Verbraucherschutzzentrale sind Dir fürs erste zu teuer? Hier eine erste Hilfe Adresse für Rechtsfragen: Studentische Rechtsberatung - kostenlose Hilfe! Im Rahmen der studentischen Rechtsberatung helfen fortgeschrittene Studentinnen und Studenten der Rechtswissenschaft unter Anleitung von Juristen mit der Befähigung zum Richteramt bei rechtlichen Problemen. Behandelt werden alle Fälle mit einem Umfang von bis zu 700 €, soweit sie nach einer Vorprüfung zur Bearbeitung als geeignet erachtet werden. Eine Haftung besteht nur bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Falschberatung. Bitte beachten: Die Beratung erfolgt durch die Studierenden - nicht durch die betreuenden Anwälte!

http://www.jura.uniduesseldorf.de/hilfe   Du erwartest ein Kind oder weißt nicht, wie du ein Studium und eine Familie unter einen Hut bekommen sollst?

http://www.hs-niederrhein. de/gleichstellungfamilien service/familienbuero/ „Das Familienbüro bietet Beratung rund um das Thema „Familie und Beruf/Studium“ und richtet sich nicht nur an Studentinnen und Studenten mit Familien- und Pflegeaufgaben, sondern auch an alle Beschäftigten der Hochschule Niederrhein. Das Familienbüro ist eine Einrichtung der Gleichstellung, um die Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie zu verbessern.“

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Ma`ma die Musi... In dieser Rubrik stellen wir Bandprojekte und Musik von Studierenden unserer Hochschule vor, diesmal:

SOUND PREGNANcY Musikstile verschmelzen wie Erbgut um ein rhythmisches Grundgerüst aus – geslapten oder jazzigen – Walkingbasslines, groovenden Beats und harmonierenden Gitarren kleiden sich in eklektizistischer Weise Elemente aus Jazz, Rock, Blues, Ska und Folk. Die Texte sind in deutscher Sprache, mal lustig, kritisch, ironisch oder alles zusammen, gesungen von einer unglaublich facettenreichen Stimme. Ihre Auftritte sind oft gekennzeichnet durch eine vom Anfang bis zum Ende hüpfende Masse, schweißtreibende Geburten ohne Wehen, aber wehleidigen Blicken wenn es vorbei ist.

 http://www.mondoversum.de/bands.html 14


von links: Jan (Bass), Lukas (Gitarre+Gesang), Fredi (Gitarre), Tobi (Drums, Fachbereich: 02)

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AStA KELLER Am Campus West (Frankenring) in Krefeld findet Ihr den AStA-Keller. Ihr möchtet eine Party oder irgendeine andere kulturelle Veranstaltung machen und sucht noch einen passenden Platz dafür? Kommt vorbei und sprecht mit uns. Im Moment laufen dort Tanzkurse, Tischtennis, Kino-, sowie Spielabende und Partys. Der Raum ist ca. 120m² groß und kann für private, bzw. öffentliche Veranstaltungen von Euch genutzt werden. Eine Musik- und Lichtanlage ist vorhanden. Getränke werden von uns für kleines Geld verkauft, damit die Unkosten gedeckt sind und Ihr als Veranstaltende den Abend auch genießen könnt.

SELBER MIETEN … Kein Problem! Wir stellen Dir den Keller gerne zur Verfügung! Ob Party, Lesung, Filmvorführung oder Konzerte, wir haben fast alles an Equipment vor Ort.

KONTAKT Nimm einfach Kontakt zu Simon Huber auf, dann klären wir alles Weitere: simon.huber@stud.hn.de oder im AStA Büro anrufen.

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… WAS KOSTET`S? Die Kosten werden mit den Getränkeeinnahmen gedeckt, für Dich als Veranstalter_in fallen je nach Veranstaltung nur die Gebühren für die Gema an, die sich am Eintrittspreis orientieren und die Kosten für die Reinigung.


ANGEBOTE

regelmäßige Veranstaltungen im AK: Tischtennis Dienstags, ab 18:00 Uhr kann jede_r, die/der Lust auf Tischtennis hat, einsteigen.

sport

Musical Dancing Hier wird an Bewegungsabläufen, Choreographie und Synchronisation für Auftritte gefeilt. Montags und mittwochs ab 19 Uhr

Dokuclash Wird vom Kulturreferat organisiert. Hierfür werden Stühle aus dem AStA Gebäude in den Keller gebracht, die Leinwand ausgerollt und ein Beamer angeschmissen.Es gibt dank unserer mobilen Bühne sogar eine kleine Loge. Platz gibt‘s für ca. 50 StudentInnen. Knabbereien und Getränke sind für eine kleine Mark zu haben und der Eintritt ist frei. AStA

PARTYS

Vom Kulturreferat des AStAs geplant, finden diese Partys meist alle zwei Monate statt und unterliegen öfters irgendwelchen Mottos. Party all night long - ohne Eintritt, dafür meist mit einem Kickerturnier inkl. Gewinnen.

openstage + krefeld unplugged Mehr dazu auf der nächsten Seite …

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+ heißen die zwei Konzert Veranstaltungen, die monatlich im AStA Keller in Krefeld stattfinden. Bei freiem Eintritt kann man gute Musik und günstige Getränke genießen. Für beide Veranstaltungen könnt Ihr Euch vorab melden und einen Termin für einen Auftritt finden. Die vorangemeldeten Künstler_Innen und Bands werden dann auf dem Flyer angekündigt und im Web (AStA-Website + Facebook) vorgestellt. Aktuellste Infos findet ihr bei facebook unter: „Openstage Krefeld“, bzw. „Krefeld Unplugged“ Kommentieren. Teilen. Liken;-)

Insbesondere bei der OpenStage ist es auch erwünscht, dass sich spontan aus dem Publikum Menschen entschließen eine kurze Performance zu liefern, sei es ein Stück auf der Gitarre, ein Gedicht, ein Rap, ein Poetry-Slam Vortrag, oder was immer ihr gerne machen wollt. Und nach den fest eingeplanten Konzerten sind alle aufgerufen – zur offenen Jam Session, bei der improvisiert und ausprobiert werden kann, was noch unausgegoren ist, aber meist trotzdem schon gut schmeckt. Bei der Unplugged ist zwar dieselbe Technik (Mikrofone, Mischpult, Boxen) im Einsatz wie bei der OpenStage, jedoch werden hier mit besonderem Schwerpunkt Singer/Songwriter vorgestellt und Bands spielen akustische Versionen ihrer sonst elektronisch ergänzten/aufgebauten Musikstücke.

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Alle Kunstformen und Musikstile sind willkommen, sowie natürlich jede_r Kulturinteressierte.... um euch einen Überblick zu verschaffen, folgt unten eine Auflistung der letzten Bands, die bei OpenStage und Unplugged aufgetreten sind. Wir hoffen euch zu inspirieren, neue, unbekannte Musik von lokalen Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken. Die meisten Bands sind im im Web, bei facebook, myspace, soundcloud, etc., vertreten. Viel Vergnügen auf der Entdeckungsreise und hoffentlich bis bald im AStA-Keller.

kommende Termine: 27.April: Unplugged, 04.Mai: OpenStage, 18.Mai: Unplugged, 1.Juni: OpenStage, 29.Juni: Unplugged Anfragen für Auftritte bitte ans Krefelder AStA-Büro, Telefon: 02151-822 366 0

Edwin (Unplugged) + Doga (OpenStage)

Seit September 2011 spielten im AStA-Keller: > Bäk zum Päk Hiphop/Rap > The Staars Pop. > Rapa Nuts Rock. > Lozasfuel Alternative/Rock > Evan Freyer Singer/Songwriter > Peter Piek Singer/Songwriter > Steven Hein & Amanda Haas Indie/Pop/Rock > Versuchsanordnung Experimental/Live-Jazz > Lee Jay Cop Cop-Style > Boiled Bobcats Power-Pop-Rock > Flatlanders Folk

> G 140 Ska > Das A und O Alternativ > Peter Marchand Folk/Rock > Dead Koys PunkRock/Emocore > All Hail The New Flesh Metal/Hardcore/Alternative > Wegelagerer Polka/Alternative > Tara Nielsen Singer/Songwriter > Ede Wolf Rock/Acoustic/Comedy > Alex Amsterdam Rock/Indiepop > The Mitch Buchannons Punk/Ska/Tropisch > g140 Punk/Rock/Ska > Jaana Singer/Songwriter

> Dean Blues Blues/Soft Rock > Dunkles Licht Singer/Songwriter > L.A.X. Pop/Rock/Country > Endoplasmatisch Rock/Alternative > Bugs Alive Alternative/Indie/Rock > Rapa Nuts Alternative/Indie > Edwin O Putnam & The Weather Men Alternative-Folk > saender Alternative/Indie Pop > Rubiano Singer/Songwriter > Neuser Alternative/Indie Pop

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BREAKDANcE IM AStA!

Hallo, ich heiße Ulli (a.k.a. pSyCh_oNe), bin Mitglied der „KR-SHOX“ und studiere an der HSNR im FB 01. Mein Sportangebot lässt sich mit drei T´s beschreiben: Tanzen, Turnen und Toben. Neben Breakdance Basics geht es um Akrobatik, sowie die Suche nach dem persönlichen Style. Spaß steht ganz klar an erster Stelle. Choreographisches Teamwork und Battle-Fitness dürfen auch nicht fehlen. Über euren Besuch würde ich mich freuen.

Kursleitung& Infos: Ulas Ciftci p-1@hotmail.de Montags von 17.00 - 19.00 Uhr Schmiedestr. 98 in KR- Oppum

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Sportangebot Mönchengladbach

JUST DO iT SPORT SPORT SPORT - ja Du liest richtig, Mönchengladbach & Krefeld bewegt sich. Du studierst an der Hochschule Niederrhein und hast Lust Dich sportlich zu betätigen, hier hast Du die Gelegenheit. Nutze das vielseitige Angebot. KOSTENLOS. Such Dir einen oder mehrere Kurse aus und schau einfach mal vorbei. Bitte beachte die beistehenden Kursinformationen und kontaktiere bei Bedarf den/die zuständige/n Übungsleiter_In. Möchtest Du selbst einen Kurs anbieten, hast Fragen oder Anregungen, dann schreib an: Für Angebote in MG: sonja.menold@stud.hn.de Für Angebote in KR: rebecca.verboket@stud.hn.de Die aktuellsten Infos über kurzfristige Änderungen gibt’s auf unserer Website: http://asta.hs-niederrhein.de/sport Viel Spaß!

Badminton Montags 15.00 - 18.00 Uhr Sportpark Return Am Gerstacker 221, 41238 MG Info: Zwischen 15.00 - 16.00 Uhr gibt es einen Übungsleiter. Schlägerverleih vor Ort. Kontakt: Markus Paul.Markus@web.de Basketball Montags 18.00 - 20.00 Uhr Heinrich-Lersch-Schule Rohrstraße 43, 41065 MG Info: Hallenschuhe mitbringen! Kontakt: Christian ChristianKehlenbach@gmx.de Beach-Volleyball Mittwochs 16:15 - 17:45 Uhr Sportpark Return Am Gerstacker 221, 41238 MG Kontakt: Paul mcpoe@web.de Fussball Donnerstags 15.15 - 16.45 Uhr Kunstrasenplatz am Sportpark Return, Am Gerstacker 221, 41238 MG Info: Hallenschuhe mitbringen Kontakt: Hicham zhicham@web.de Hip Hop / Jazzdance Dienstags 18-19.30 Uhr Ort: Theaterlabor des FB06 im Gebäude O (Ökotrophologie) Kontakt: Mareen herzblutinc@googlemail.com Indoor Soccer Freitags 15.30 - 17.30 Uhr Sporthalle im Polizeipräsidium (gegenüber der HS), Theodor-Heuss-Straße 149, Info: Hallenschuhe mitbringen Kontakt: Hicham, zhicham@web.de Kampfsport Di.+Do.: 20.30 - 22.00 Uhr

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Peter-Ustinov-Schule (Am Torfbend), Karl-Barthold-Weg 8, 41065 MG Kontakt: Sven svenmuehling1982@yahoo.de Kondition und Stretching Montags 19.00 - 20.00 ASV-DOJO Dohrweg 2,41066 MG Info: Anschließend Sauna, www. asv-dojo.de Kontakt: Rouven vorstand@asv-dojo.de Lauf- und Fitnesstraining Dienstags 18.00 - 20.00 Uhr (gerne auch nach Absprache) Treffpunkt: Grenzlandstadion in Rheydt an der Haupttribüne und der Weitsprunggrube Kontakt: Volkmar Seifert@t-online.de / 0170 9435985 Lauftreff Volksgarten (extern) Mo.+ und Mi.: ab 18:00 Uhr Carl-Diem-Str.62, 41065 MG (An der Kindertagesstätte Flohkiste) Info: Laufstrecken: 3,8km; 5,8km;

7,7km; 9,2km und 10,96km es sind alle Leistungsniveaus vertreten Kontakt: Rolf, 02161 13290

www.asv-dojo.de Kontakt: Rouven vorstand@asv-dojo.de

Power Yoga Montags 19.00 - 20.30 Uhr Donnerstags 18.00 - 19.30 Uhr Theaterlabor des FB06, Gebäude O Info: Yogamatte oder ähnliches mitbringen Kontakt: Benjamin info@mitte-yoga.de

Tennis (extern) flexible Termine 10Std. á 6,90€ / Std. Ort: MG Info: TeilnehmerInnenanzahl begrenzt! Kontakt: Peter ferfers@cap7.de / 0173 1911939

Rock‘n Roll Freitags 17.00 - 18.00 Uhr Turnhalle der Erich Kästner Grundschule Dohlerstraße Info: Nach dem Training kann noch beim Training der Rock‘n Roll Tanzgruppe zugesehen werden Kontakt: Angelika angelika.mueller47@freenet.de Tai Chi Chuan Dienstags 20.00 - 22.00 ASV-DOJO Dohrweg 2,41066 MG Info: Anschließend Sauna,

Tischtennis (extern) Dienstags 20.00 - 22.00 Uhr Schulzentrum in der Geusenstraße in Rheindahlen, 41179 MG Info: Hier kann man während des Vereinstrainings einfach mitspielen. Volleyball Montags 20.00 - 22.00 Uhr Heinrich-Lersch-Schule, Rohrstraße 43, 41065 MG Info: Hallenschuhe mitbringen Kontakt: Sascha sascha.oedekoven@gmx.de


Sportangebot in Krefeld Breakdance Montags 17:00 - 19:00 Uhr Gesamthalle Schmiedestraße 98 Kontakt: Ulas Ciftci p-1@hotmail.de Badminton Mittwochs 17:00 - 18:00 Uhr Sporthalle, Gymnasium Am Moltkeplatz/Roonstraße Krefeld Kontakt: Kevin Foth electicks@gmx.de Basketball Mittwochs 18:00 - 20:00 Uhr Sporthalle,Gymnasium Am Moltkeplatz/Roonstraße Krefeld Kontakt: Lars Elbracht larselbracht@googlemail.com Eishockey Aktuelle Infos zu Trainingszeiten, Ausrüstung, Anfahrt usw. findet ihr über die facebook-Gruppe „Eishockey Hochschule Niederrhein“ oder per Mail an: Thomas Stenka tom9stenka@yahoo.de Fußball (Draußen bis September 2012) Montags 19:30 - 20:30 Uhr Donnerstags 19:30 - 20:30 Uhr Vennfelderstr.10 (Ascheplatz), Krefeld Kontakt: Erik Simon eriksimon@gmx.de Handball Montags 17:00 - 20:00 Uhr Turnhalle des Gymnasium Fabritianum, Uerdingen, Fabritiusstr. 15a Kontakt: Martin martin.stenert@googlemail.com Kanusport Montags 17:00 - 19:00 Uhr Am Bootshaus des Kanu-Sport-Klubs Bayer Uerdingen, Bataverstraße 18, Krefeld-Linn, Anmeldung: hochschulsport@hs-niederrhein.de

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Kooperation mit dem Crefelder Ruder-Club 1883 e.V. Mittwochs 17:00 - 19:00 Uhr Crefelder Ruder-Club am Elfrather See Anmeldung: Nadine Krumbein: hochschulsport@hsnr.de Musical Dance Montags 19:00 – 21:00 Uhr Mittwochs 19:00 - 21:00 Uhr AStA-Keller Frankenring 20, Krefeld Anmeldung: Bianca Oeffling - hsnrtanzen@oeffling.de Salsa - Rueda de Casino Donnerstags 18:00 - 19:30 Uhr Foyer vor der Mensa Frankenring, Campus West Krefeld Kontakt: Philipp Kunz - salsa.hsnr@ googlemail.com Katharina Kiehl - kiehlka@web.de Keine Anmeldung erforderlich Schwimmtraining (FÄLLT VORÜBERGEHEND AUS) Mittwochs 20:30 - 22:00 Uhr Bad am Stadtpark Fischeln, Kölner Straße 415 Kontakt: Paul Soppert - mechatroniker04@live.de Sportangebot des SC Bayer 05 Uerdingen e.V. für Studierende

Kooperation Bayer Schwimmverein Montags 07.00 Uhr - 10.00 Uhr Mittwochs 16.00 Uhr - 20.00 Uhr Donnerstags 07.00 Uhr - 12.00 Uhr und 21.00 Uhr - 22.00 Uhr Samstags 10.00 Uhr - 12.00 Uhr Sonntags 10.00 Uhr - 14.00 Uhr Schwimmverein Bayer Uerdingen 08 e.v., Am Waldsee 25, Krefeld Info: Studierendenausweis nicht vergessen Tischtennis & Tischfußball Dienstags 18:00 - 20:00 Uhr AStA-Keller Frankenring 20, Krefeld Kontakt: Khalil Abidoune abiskampi@hotmail.de Volleyball Montags 20:00 - 22:00 Uhr Turnhalle Gerberstraße 43, Krefeld Kontakt: Parvin Mohaghegh schahroch45@arcor.de


MOBIL WERDEN MIT DEM AStA Bulli verleih für Kurztransporte oder Reisen … Nutzungskonditionen:

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Einen kleine Einführung zum Thema

FREIE SOFTWARE …

In vielen Studiengängen ist es für Studierende beinahe notwendig auch daheim mit Hilfe professioneller Software Experimente und Beispiele aus Übungen, Praktika oder Vorlesungen zum besseren Verständnis des Stoffes wiederholen zu können. Viele Studierende möchten auch gerne ihr erlerntes Wissen zur Realisierung eigener Projekte einsetzen und müssen somit in der Lage sein, ihr Wissen daheim und nicht nur in den Laboren der Hochschule anwenden zu können. Meistens sind den Studierenden nur kommerzielle Anwendungen bekannt, welche zwar über die gewünschten Funktionalitäten verfügen, jedoch für die meisten Studierenden finanziell nicht erschwinglich sind. Für die meisten Anwendungsbereiche existieren jedoch funktional mindestens gleichwertige, freie und somit meist kostenlose Programme, welche oft auch mit der bekannten, kommerziellen Software kompatibel sind. In manchen Fällen stellt den einzigen wahrnehmbaren Unterschied die Gestaltung der grafischen Benutzeroberfläche dar. Die folgende Definition „Freier Software“ ist stark verbreitet und mit anderen Definitionen größtenteils kompatibel:

TM

einige Beispiele für freie Software (VLC Player, Firefox, Openoffice)

Freie Software bedeutet die Freiheit des Benutzers, die Software zu benutzen, zu kopieren, sie zu vertreiben, zu studieren, zu verändern und zu verbessern. Quelle: GNU-Projekt [http://www.gnu.org/philosophy/free-sw.html]

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Ein wichtiger Aspekt dieser Definition ist die Freiheit des Benutzers, die Software benutzen, kopieren und vertreiben zu dürfen. Diese Freiheiten bringen den wichtigen den Vorteil mit, dass die Software gratis bezogen und auch verteilt werden darf. Wichtig ist ebenfalls, dass es sich bei diesen Kopien um Vollversionen und nicht um Testversionen oder „Lite“-Versionen handelt, da die Differenzierung von Software in solche Klassen nur bei kommerzieller Software vorgenommen wird. Es ist auch anzumerken, dass es sich bei Freier Software selten um veraltete Software handelt. Ganz im Gegenteil: Freie Software wird über viele Jahre weiterentwickelt und nicht nach wenigen Jahren bereits eingestampft. Ein negatives Beispiel hierfür stellt das Betriebssystem Microsoft Windows dar, welches mittlerweile alle 2 Jahre in einer neuen Version erscheint, welche sich nur geringfügig von der vorherigen Version unterscheidet (Windows Vista und Windows 7). Ein weiterer Vorteil freier Software ist, dass freie Software von Privatpersonen als auch von Wissenschaftler_innen aus aller Welt entwickelt wird und somit öfters dem „State Of The Art“ entspricht und in wenigen Fällen sogar der kommerziellen Software technisch voraus ist. Ein Beispiel hierzu stellt der Vergleich zwischen dem Webbrowser Firefox und dem „Internet Explorer“ der Firma Microsoft dar, weil mittlerweile viele Personen den Webbrowser Firefox als schneller, standardkonformer und sicherer empfinden.

Möglicherweise kommen Bedenken auf, dass freie Software von böswilligen Entwickler_innen missbraucht wird, um Trojaner oder Viren in Systeme einzuschleusen. Ein ähnliches Argument wäre, dass Entwickler_innen ein leichtes Spiel bei der Suche nach Sicherheitslücken haben und somit Schadsoftware entwickeln können. Glücklicherweise sind solche Vorkommnisse selten und nahezu unmöglich, da sehr viele Personen die Quelltexte grösserer Projekte vor ihrer Veröffentlichung regelmässig lesen und auch funktional überprüfen, um somit fatale Sicherheitslücken bereits sehr früh erkennen zu können. Bei vielen kommerziellen Softwareprodukten werden kritische Sicherheitslücken erst nach vielen Monaten geschlossen und manchmal wird auf fatale Sicherheitslücken nicht oder viel zu spät hingewiesen. Eigentlich gibt es freie Software für fast jeden Anwendungsbereich. Es gibt freie Office-Suites, Betriebssysteme, Computerspiele, Entertainmentprogramme, Musikkompositionsprogramme und vieles mehr! Eine sehr umfrangreiche Auflistung solcher Programme findet ihr unter: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_free_ and_open_source_software_packages Gerne stehe ich unter der Emailadresse florian.scholz@stud.hn.de bei Fragen zu Eurer Verfügung. (fs) (Fachbereich 03: Elektrotechnik und Informatik)

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Konsum – eine neue Religion?

Wir sind Bürger_in der Industrienation, brauchen uns keine Sorgen um Krankheit oder Hunger machen. Wir haben eine Wohnung und immer fließend warmes Wasser. Wir haben genug Geld, uns beispielsweise einen Fernseher, Laptop, Handy und über 8 kg Klamotten jedes Jahr zu kaufen. Und? Fühlt es sich gut an? Warum befriedigt uns das nicht? Weil wir vielleicht keine Zeit haben uns an unseren Besitztümern zu erfreuen? Warum können wir nicht genügsam sein, warum reichen uns Wohlstand, Freunde und Gesundheit nicht aus? Wieso wollen wir ständig alles neu und noch viel mehr haben? Ist es vielleicht die Werbung, die uns auf Schritt und Tritt verfolgt? Werbung, die täglich neue Bedürfnisse kreiert und suggeriert? Im Sekundentakt sehen wir etwas Neues, was wir noch nicht besitzen, aber UNBEDINGT brauchen. Ein durchschnittliches Kind beispielsweise „konsumiert über 9000 Werbespots in einem Monat und mehr als 70 % der Kinder zwischen 6 – 13 Jahren finden diese Werbung gut!“1 Wir sind also mit Werbung großgeworden und mit dem Gefühl, dass etwas fehlt, erzogen. Doch diese beworbenen Produkte versprechen nur glücklich zu machen- bis zur nächsten Werbetafel. Oder bis es eine neue Version vom I Phone gibt, die die vorige alt und technisch rückständig erscheinen lässt. Dann ist schon wieder etwas ganz Neues auf dem Markt, was wir sofort brauchen. Aber warum braucht man alle

sechs Monate ein neues Handy? Was für eine Art Befriedigung gibt denn eine neue Modekollektion jede Woche anzuprobieren? „Jeder Deutsche hat durchschnittlich rund 8000 Dinge zu Hause.“2 Müssten wir dann nicht alle in Glück schwimmen, so wie die Werbung es uns versprochen hat? Ein fragwürdiges und zu hinterfragendes Glück,nicht wahr? Aber wie kann Werbung nur so unglaublich stark sein, uns allen diese falschen Versprechen glauben zu machen und uns zu zwingen zu konsumieren? Wann hat das angefangen? Ein wichtiges Argument kann sein, dass sich der Mensch in der modernen Gesellschaft von jeglichen traditionellen gesellschaftlichen Normen und Werten befreit hat. Wir sind aufgewachsen im neuen Zeitalter der Euphorie der Emanzipation und Individualisierung, wie Wolfgang Ullrich in seinem Buch “Haben Wollen” es empfindet. Er vertritt die Meinung, dass uns modernen Menschen der Rahmen einer starken, beständigen und Generationen umfassende Großfamilie fehlt, so wie es noch vor über 100 Jahren noch üblich war. Meine Urgroßmutter hatte um die neun Geschwister, meine Großmutter dann nur noch vier und heute hab ich nur noch eine Schwester. Aber genau diese Großfamilien gaben dem Individuum Halt, Ordnung und Zuversicht, denn hier war es Teil eines großen Ganzen, was die Zeit überdauert und nahezu unzerstörbar war. Hier konnte der Mensch als Individuum seine eigene Verletzbarkeit vergessen und mit den nächsten Generationen unsterblich werden. Heute bleibt uns nur unser verwundbares, kurzes Leben, welches durch alle erdenklichen Mittel geschützt werden muss. Das würde teilweise auch die immer

1) Yourope 18.12.2011: http://videos.arte.tv/de/videos/yourope-4298774.html 2) Yourope 11.12.2011 http://videos.arte.tv/de/videos/yourope-4298166.html


schneller wachsende Liste der bekannten Krankheiten erklären, die die Pharmaindustrie neu „entdeckt“. Wir haben so sehr Angst vor der Vergänglichkeit unseres kurzen Lebens, das wir auch hier der Werbung um eventuelle Krankheiten sofort Glauben schenken. Die Pharmaindustrie fährt mit unseren Ängsten Riesengewinne. Es werden wirkungslose Medikamente gegen Krankheiten verkauft, die gar keine sind. Eine äußerst interessante Arte-Dokumentation gibt auch bei youtube.de: „Krankheit nach Maß“. Ein schockierendes Bild beschreibt außerdem das Buch „Nebenwirkung Tod“ von John Virapen, in dem unter anderen beschrieben wird, wie erst die Tablettentherapie einen gesunden Menschen krank macht. Ein weiterer Antrieb zum Glauben an den Konsum kann der schon seit Jahrzehnten hoch verschuldete Staat sein, der von der 3) Artikel: http://www.economist.com/node/13354332

Kaufkraft des Bürgers und der Bürgerin abhängig ist. Warum also sollte eine Regierung, die uns Bürger_innen schon viel zu oft auf die Rolle des Konsumenten oder des/der Konsument_in reduziert, uns vor den falschen Versprechungen der Werbung schützen? Ja, diese Regierung lässt es sogar offiziell zu und unterstützt den geplanten Verfall, den schon Victor LeBow 1955 in der Zeitung Economist erkannte und folgendermaßen beschrieb: “Planned obsolescence is a business strategy in which the obsolescence (the process of becoming obsolete—that is, unfashionable or no longer usable) of a product is planned and built into it from its conception. This is done so that in future the consumer feels a need to purchase new products and services that the manufacturer brings out as replacements for the old ones. […] A classic case of planned obsolescence was the nylon stocking. The inevitable “laddering” of stockings made consumers buy new ones and for years discouraged manufacturers from looking for a fibre that did not ladder. The garment industry in any case is not inclined to such innovation. Fashion of any sort is, by definition, deeply committed to built-in obsolescence. Last year’s skirts, for example, are designed to be replaced by this year’s new models”. 3 LeBow wird auch in der „story of stuff“ auf youtube.de zitiert, ein aufschlussreicher Kurzfilm über die Abfall Wirtschaft der heutigen Zeit. Planned obsolescence wurde in den 1920ern in dem heute als mit weltweit höchster Abfallrate bekannten Land, den USA. Nicht mal zehn Jahre später, übernahmen dieses Prinzip auch die Europäischen Länder. Zu dieser 29


Zeit herrschte hier die Große Depression, welche den Konsumenten und Konsumentinnen die Kaufkraft natürlich minderte. Darum sahen viele Unternehmen und Regierungen in dem geplanten Verfall von Produkten eine Chance die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Gedanke des geplanten Verfalls mit dem amerikanischen Designer Brooks Stevens wieder richtig populär, um die Käufer_innen anzutreiben „something a little newer, a little better, a little sooner than necessary“4 besitzen wollen zu lassen. Zusammenfassend haben wir also nicht nur eine psychologischen Kaufzwang, sondern auch den technischen Verfall als treibende Kraft pausenlos konsumieren zu müssen. Dazu kommen die Umstände des Individuums in der industrialisierten Welt. Eine Welt, in der es nicht mehr wichtig oder nötig ist, einen sehr engen Kontakt zu seiner Familie zu haben. Eine Welt, in der es nur noch wichtig ist so schnell wie möglich unabhängig und selbstbestimmt zu sein. Man steht für sich allein, aber dafür anscheinend selbstbestimmt. Aber in Zeiten von unklaren politischen Strukturen und aggressiven Lobbyismus, verschwommene Normen und verlorene Werten, Gottlosigkeit und manipulierten Nachrichten. An dieser Stelle möchte ich dringend das Buch „Der gekaufte Staat“ von Sascha Adamek und Kim Otto empfehlen, welche auch aus dem ARD- Politmagazin „Monitor“ bekannt seien dürften. Das jedenfalls macht uns angreifbar, verletzlich ohne Schutz und Rückhalt – zugänglich für jede Art von Versprechen. Versprechen in Form von Markennamen und Slogans, die uns offensichtlich den rettenden Arm

reichen wollen, unsere Seele streicheln, wenn wir genau ihre Produkte kaufen, uns verhöhnen und in den Abgrund ziehen, wenn nicht.

Die Werbebranche interessiert sich für uns, kennt uns und weiß von all unseren Wünschen und Ängsten. Sie hat sie ja selber erschaffen, um neue Produkte absetzen zu können, um noch mehr Geld zu machen. Hier geht es um unvorstellbar große Geldgewinne, die es zu erreichen gilt. Und wir wollen doch so gerne vertrauen, glauben und sicher sein. Auf der Suche nach Glück konsumieren wir und geben alles, werden sogar Leibeigene der Banken, um „flüssig“ zu bleiben. „Die Zahl der verschuldeten Jugendlichen ist in den letzten Jahren über 200 % gestiegen, Tendenz steigend“5 . Das ist nur ein weiteres erschreckendes Indiz für den Druck, den die Werbung ausübt. Ein weiteres Symptom für eine schleichende Krankheit, mit oder wie es so oft heißt eine Doktrin einer neuen Religion. (us)

4) Artikel gepostet von jakeisblogging: http://jakeisblogging.wordpress.com/2011/02/21/planned-obsolescence-2/ 5) Yourope 7.01.2012 http://videos.arte.tv/de/videos/yourope-6306396.html


www.buynothingday.de

24.11.2012


AUS DER FREISTUNDE GESPROcHEN

Ideen und Anregungen zum Nachmachen und Hinterfragen Wir fünf Studentinnen haben uns in einer der Freistunden zusammen gefunden, um zu lernen und uns auszutauschen, bis das Handy einer der Frauen klingelt. Ihr Freund hat ihr geschrieben, dass er eine Jobzusage bekommen hat. Eine Unterhaltung entsteht. Sie freut sich natürlich für ihn und meint: „Endlich macht der mal was“ Ich frage darauf: „Aber der arbeitet doch schon relativ viel neben der Schule oder nicht?“ „Naja nicht wirklich, außerdem soll der ja auch mehr Geld verdienen, sonst werde ich den nicht heiraten“ (spaßend) „Ist denn Geld haben für dich ausschlaggebend?“ „Ja na er sollte schon mehr Geld verdienen als ich später“ Diese Aussage trifft mich wie ein Schlag! Hat das diese ehrgeizige, gebildete und selbstbewusste Frau gerade wirklich gesagt?! Im 21. Jahrhundert? Ist das wirklich möglich?! Zur Sicherheit frage ich nochmal nach: „Meinst du das ernst?“ „Ja natürlich“ Ich falle fast von dem Stuhl! Und ich bin scheinbar die Einzige dieser Gruppe, die diese Einstellung zweifelhaft findet! Meine Gedanken drehen sich! Ich meine, für mich ist die Eheschließung heute schon nicht mehr notwendig, aber daran, dass das

viele anders sehen habe ich mich schon fast gewöhnt. Die Annahme, dass der Mann mehr Geld verdienen muss, war mir absolut neu und scheint mir gerade noch sinnloser als die Ehe an sich überhaupt! Ich versuche es zu verstehen: „Und warum MUSS der Mann mehr verdienen? „Ja, na der Mann würde doch Komplexe kriegen, wenn seine Frau mehr verdient, außerdem hat die Frau mit der Kindererziehung und dem Haushalt jawohl schon genug Verantwortung zu tragen.“ Ach du Scheiße! Kinder, Küche, Kirche und der Mann bringt die Kohle nach Hause?! Ich glaub ich bin im falschen Film. Sind denn immer noch nicht genug mutige Frauen auf die Straßen gegangen, um für ihre Rechte, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung zu kämpfen? Wie tief ist denn dieses – für mich veraltete – Gedankengut verankert, dass diese Aufteilung heute noch gewünscht wird? Meiner Meinung nach sollte doch angestrebt werden, so gut es geht Aufgaben, sowohl im Haushalt als auch bei der Kindererziehung, gerecht auf beide Partner zu verteilen. Gleiche Rechte und Pflichten. Können Männer denn immer noch nicht da drüber stehen, wenn die Frau mehr Geld verdient? Wenn man an die Gehälterverteilung für Mann und Frau denkt, anscheinend immer noch nicht. Leicht resigniert frage ich noch: „Warum studierst du denn eigentlich noch?“ „Na ich will trotzdem auch mein eigenes Geld verdienen, ich will ja nicht abhängig sein.“ (anonym)

> DOKUTIP: Herrschaft der Männer 33


Brief an eine*n Heterosexuelle*n… Du fragst dich, was queer überhaupt bedeuten soll? Das bist du. Das bin ich. Das sind wir alle. Wie, du willst nicht so bezeichnet werden? Du findest, dass das eine Beleidigung ist? Wieso? Jede*r 2. benutzt doch auch Schwuchtel, als ob es ein ganz normaler Begriff für einen jungen Mann ist, der sich zu anderen Männern eher hingezogen fühlt, als zu Frauen. Also darf ich dich nicht als queer bezeichnen? Wieso? Holst du sonst all deine Freund*innen und lässt mich vermöbeln? Meinst du nicht, dass das ein wenig übertrieben ist? Stell dir mal vor, dass jede Schwuchtel dich vermöbelt hätte, als du ihn so genannt hast. Aber ich sollte dich jetzt nicht noch weiter reizen. Ich erkläre dir einfach, was „queer“ überhaupt bedeutet. Für jede*n von uns umfasst queer etwas anderes. Jede*r legt einen anderen Schwerpunkt bei dieser Bezeichnung. Im Großen und Ganzen umfasst es jede*n. Sei es die Schwulen, die Lesben, die Bisexuellen, die Trans*Menschen, die Intersexuellen, die BDSMler*innen. Und jetzt kipp bitte nicht um… Aber der Begriff beinhaltet auch dich. Die Heterosexuellen sind im Begriff mit einbegriffen. Du willst nicht mit „denen“ in einem Wort vereint sein? Und was ist mit „Menschen“? Oder sind wir für dich keine Menschen? Du kannst mir sonst was für Schimpfwörter an den Kopf werfen. Ich werde meinen Kopf nicht einziehen. Ich bin einzigartig. Ich bin queer. Ich bin lesbisch. 34

Ich bin ich. Und so wie ich bin ist es genau richtig! Du mit deinen Freund*innen, ihr könnt mich mal an meinem queeren Arsch lecken! Wenn meine Freund*innen und ich erst einmal unsere Stöckel auspacken, dann rate ich dir, renn… renn so schnell du kannst. Wir haben uns schon viel zu lange viel zu viel bieten lassen. Ihr habt uns beworfen, geschlagen, getreten, beleidigt und noch vieles mehr! Das hört jetzt mit mir auf. Gerannt bin ich genug. Ich werde nicht weichen. Ich werde mich nicht verstecken! Wir werden die Straßen erobern! Sie sogar besetzen! Und wir werden nicht weichen! QUEER IS HERE! WE’RE NOT GONNA DISAPPEAR!!!! (anonym)


Glossar Homophobie oder Homosexuellenfeindlichkeit: Diskriminierung von Lesben und Schwulen. Heterosexismus und Heteronormativität: Legt eine heterosexuelle Orientierung und Zweigeschlechtlichkeit als natürlich erscheinendes Ordnungsprinzip fest. Alles Nicht-Heterosexuelle und Nicht-Zweigeschlechtliche wird abgewertet und unsichtbar gemacht. Trans*phobie oder Trans*feindlichkeit: Diskriminierung von Menschen, die sich gar nicht oder nur teilweise mit ihrem Geburtsgeschlecht identifizieren. Biphobie oder Bisexuellenfeindlichkeit: Diskriminierung von Bisexuellen. Transexualität: Medizinisch-psychatischer Begriff für Menschen, die sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nicht passend beschrieben fühlen und dies medizinisch und juristisch korrigieren lassen (Transfrau, MzF; Transmann FzM) Transgender: Menschen, die sich mit ihrem Geschlecht nicht oder nur teilweise beschrieben fühlen und die pathologisierende heteronormative zweigeschlechtliche medizinische Definition ablehnen Trans*: Sammelbegriff für alle Transbegriffe. Die geläufigsten sind: Transsexuell, Transgender und Transident. Travestie: Künstlerische Inszenierung, Drag Shows, die Geschlechtlichkeit persiflieren und karikieren. Cisgender oder Cissexualität: Begriff für Menschen, die sich eindeutig einem Geschlecht zuordnen (Gegenbegriff zu Transgender) Intersexualität: Menschen, deren körperliche geschlechtliche Merkmale nicht nach den heteronormativen Ordnungskriterien eindeutig „männlich“ oder „weiblich“ zu geordnet werden können. Queer: Könnte in seiner ursprünglichen Bedeutung mit „seltsam“, „verschroben“, „abgedreht“ oder eben „abnorm“ übersetzt werden, entwickelte sich im 20. Jahrhundert mit dieser Konnotation zu einem Schimpfwort gegen Schwule. Es wurde von Schwulen, Lesben,Trans*, Bi’s, Inter* selbstständig angeeignet wurde und ist seither eine Selbstbezeichnung für alle nicht heteronormativen Identitäten und Begehren. Crossdressing: Tragen der Kleidung vom anderen Geschlecht. (Ein Crossdressing Workshop wird vom BeingQueer Referat im April angeboten. Nehmt einfach Kontakt zu uns via Mail auf: BeingQueer.HSNR@googlemail.com, oder kommt in unserer Sprechstunde vorbei!)

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17. MAI TAG GEGEN HOMOPHOBIE cSD

Der Christopher Street Day (kurz: CSD) erinnert an den ersten bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen in der Christopher Street in New York. Am 28. Juni 1969 fand wie so häufig eine polizeiliche Razzia im Stonewall Inn, die als LesBiSchwule* Kneipe bekannt war, statt. Solche Razzien fanden regelmäßig statt und waren häufig auch einfach nur gewalttätiger Natur ohne einen bestimmten Sinn zu haben, außer natürlich der Homophobie. Infolgedessen kam es zu tagelang andauernden Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei. In Erinnerung an diesen Tag finden jedes Jahr CSDs statt. Wie auch dieses Jahr wieder. Guckt doch einfach einmal nach, ob nicht einer in eurer Nähe ist! So wie zum Beispiel in diesem Jahr der CSD in Düsseldorf am 27.05.2012 oder der ColognePride am 08.07.2012!

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Am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Der Paragraph 175 des deutschen Strafgesetzbuches stelle seit 1872 bis in das Jahr 1994 sexuelle Handlungen zwischen Personen des männlichen Geschlechts unter Strafe. Um jedes Jahr an dieses Ereignis zu erinnern, ging von Louis-George Tin eine Initiative aus, dass dieses Datum gewählt werden sollte, um einen internationalen Tag gegen Homophobie zu feiern!


Slutwalk

„Women should avoid dressing like sluts in order not to be victimized“ Am 24. Januar 2011 sagte ein Polizeibeamter der Toronto Police Service diesen Satz zu einem seiner älteren Kollegen, um ihm in einer Präsentation weiterzuhelfen. Einige Wochen später entschuldigte sich der Polizeibeamte per Mail, dass es ein nicht durchdachter Kommentar gewesen wäre. Am 3. April 2011 gingen Menschen zum ersten Mal auf die Straße in Toronto um sich gegen solche und ähnliche Kommentare zur Wehr zu setzen. Die Welle schwappte über den amerikanischen Kontinent hinweg und kam letztlich auch nach Europa. Der deutschlandweite Slutwalk fand am 13. August 2011 in vielen Großstädten statt. Auch dieses Jahr solltet ihr die Augen offen halten! Geht auf die Straßen!


Geschlechtergerechtes Formulieren in wissenschaftlichen Texten Das Sprache in Wort und Schrift diskriminierend sein kann, dürfte heutzutage hinlänglich bekannt sein – und dennoch ist es leider bis dato nicht zur Selbstverständlichkeit geworden, den eigenen Sprachgebrauch entsprechend anzugleichen. Durch unsere maskulin geprägte Sprache verschwinden alle anderen Geschlechter inklusive Ihrer Anliegen, Leistungen, Problemstellungen etc. Dabei ist ein bewusster Umgang mit Sprache ohne viel Aufwand zu bewerkstelligen durch: 1) Gender Gap: z.B. Schüler_innen/Schüler*innen Durch den Unterstrich/das Sternchen wird ein Raum für alle Geschlechter gelassen 2) Das „BinnenI“ z.B. StudentInnen benennt zumindest die weibliche und männliche Geschlechtsform 3) Splitting/Doppelung z.B. Professorinnen und Professoren Wird häufig in der gesprochenen Sprache verwendet. 4) Neutrale Form z.B. die Studierenden

mit „*“ darauf, dass trotz der konsequent (!!) verwendeten männlichen Form auch die Frauen gemeint seien (was wiederum von der Uni Leipzig als „eine denkbar schlechte Alternative“ dargestellt wird 1) Im selbigen Fachbereich empfiehlt ein Professor die geschlechterneutrale Formulierungsweise – oder das „Binnen I“ als Alternative. Die Uni Leipzig legt eine Doppelung oder die geschlechterneutrale Formulierung nahe – schließt jedoch auch das „Binnen I“ nicht aus und die Uni Mainz lässt die Wahl zwischen Splitting oder Binnen I. In den meisten wissenschaftlichen Veröffentlichungen lässt sich die geschlechterneutrale Form antreffen, dicht gefolgt vom Binnen I. Für die geschlechtergerechte Formulierung in Hausarbeiten, Referaten etc. lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt an unserer Hochschule „nur“ folgendes festhalten, die Art und Weise des Genderns muss mit den einzelnen Lehrenden/Dozierenden abgesprochen werden – denn zumindest, dass wir unsere Sprache in Wort und Schrift gerecht und nicht diskriminierend gestalten, sollte außer Frage stehen. (lm)

Wie wird das Ganze denn nun „ordnungsgemäß“ in wissenschaftlichen Arbeiten umgesetzt? Frustrierender Weise gibt es hierfür bislang keine einheitlichen Standards: die Prüfungsordnung des Fachbereiches Sozialwesen verweist z. B. 1) http://www.uni-leipzig.de/~sbpaed/wb/media/Informationsportal/Belegarbeit/Vorgaben%20zur%20Erstellung% 20der%20Wissenschaftlichen%20Hausarbeit.pdf Date:08.02.2012


Hello everybody

my name is Darja, I‘m the referent for international Students at HS-Niederrhein. I would like to welcome all international students and draw attention to my duties at HS-Niederrhein. My task is to support all international students and to give assistance when financial, study or social problems occur. Holla at me, you can find me and my colleagues contact information at the AStA Website: asta.hs-niederrhein.de I also would like to share two recipes of delicious meals from east africa, my study college Ann Ogada from Nairobi, Kenia gave it to me. (dl)

Tilapia-some light cuisine (fish with sauce) Fish: deep fry in oil

Sauce: fry in pan use following ingredients: - oil - onions - garlic - tomatoes - black or white pepper - coconut - lemon - tomato past

Githeria tasty traditional meal with beef fry in little oil the following ingredients: - onions - beef (in a can or fried in pan) - tomatoes - paprika - peperoni add and warm up this ingredients: - beans - corn - potatoes (cooked) It‘s prepared by mixing all the ingredients together for better results. Enjoy your meal. 39


…und noch ein paar erprobte Rezepte zum nachmachen Mein Lieblingsrezept für Zitronensorbet (cs): 3 Teile Wasser 2 Teile Zucker 1 Teil Zitronensaft evtl. dünne unbehandelte Zitronenschalenstreifen Alle Zutaten miteinander verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann ab damit in den Gefrierschrank und immer wieder mal umrühren. Wenn das Sorbet nicht mehr flüssig ist, ist es fertig :-)

Mandarinen Topfkuchen (br) 300 g Magarine 300 g Mehl 300 g Zucker 6 Eier 1 Pck. Backpulver 2 Pck. Vanillezucker 3 EL Schokostreusel 2 kleine Dosen Mandarinen Mandarinen gut abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen. 125ml von dem Mandarinensaft und alle Zutaten außer den Mandarinen in einer Rührschüssel vermischen. Den Teig in eine eingefettete Backform geben und die Mandarinen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C 1 Stunde backen. In regelmäßigen Abständen in den Backofen schauen und bei Bedarf mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird.

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Roter Linsen curry Dip (br) 150 g rote Linsen 375 ml Gemüsebrühe 2 Zwiebeln Etwas Olivenöl Currypulver Paprikapulver Pfeffer Die kleingeschnittene Zwiebel in dem Olivenöl in einem Topf anbraten. Dann die Linsen dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Und so lange kochen lassen, bis die Linsen gar sind. Nach Geschmack mit Paprika und Currypulver und Pfeffer abschmecken und alles pürieren. Guten Appetit!

Hummus (Kichererbsenpüree) (cs) eine Dose Kichererbsen eine Knoblauchzehe (geschält) ein Eßlöffel Sesampaste Salz, Pfeffer, Chili 2 EL Olivenöl Die Kichererbsen in ein Sieb schütten und abspülen, dann mit dem Knoblauch und der Sesampaste pürieren. Währenddessen immer wieder soviel Olivenöl dazugeben, das eine geschmeidige Konsistenz entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Dazu passt Fladenbrot hervorragend.


champignon-Spinat-Lasagne (sani) 250 g Champignons, 2 Zwiebeln, 6 Knoblauchzehen, 500 g Tiefkühl-Spinat, Salz, Gewürze, Öl, Hafer- oder Soja-Drink, Zitronensaft Spinat- Schicht 1.+3. Schicht 2-3 Knoblauchzehen 1 Zwiebel 500g TK-Spinat Den Knoblauch und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und nacheinander in heißem Öl gold-braun anbraten. Spinat dazugeben. Mit Gemüsebrühe, Meersalz, Pfeffer, Muskatnuss würzen und Haferdrink dazuschütten, kurz köcheln bis der Spinat ganz aufgetaut ist. Champignon- Schicht (2. Schicht) 1 Zwiebel 250g Champignons

Die Zutaten in ein hohes Becherglas füllen und mit dem Stabmixer zu einer Soße pürieren.

Zubereitung Die Hälfte der Spinat-Schicht in eine Auflaufform füllen und mit Lasagne-Blättern (am besten Vollkorn) bedecken. Danach die Champignon-Schicht auftragen und mit Lasagne Blätter bedecken. Die restliche Spinat-Schicht in die Auflaufform füllen und wieder eine Schicht Lasagne Blätter auftragen. Hierauf kommt die vegane Soße und die Auflaufform kommt für ca. 45min bei 200Grad in den Ofen. Optional können die Mengen verdoppelt und mehr Schichten Lasagne aufgelegt werden. Guten Appetit!

Zwiebel in kleine Würfel schneiden und gold-braun anbraten. Champignons in dünne Scheiben schneiden und anbraten. Mit Gemüsebrühe, Meersalz, Pfeffer, Paprika würzen und Haferdrink dabei schütten. Die Soße mit Sojamehl verdicken und kurz quellen lassen. Vegane Soße obenauf 2-3 Knoblauchzehen Salz Pfeffer 2 TL Zitronensaft 100 ml Öl 125 ml Haferdrink Gewürze der Provence 41


In aller Kürze:

BAföG

BAFöG-Dschungel Deutschland. Wir geben euch in Kurzfassung die wichtigsten Infos. Wer bekommt BAFöG, an wen muss ich mich wenden und was muss ich vorlegen? Aber – was ist überhaupt BAföG?

Eine erste Ausbildung ist in der Regel förderungsfähig. Auch der zweite Bildungsweg und eine daran anschließende Ausbildung werden oft gefördert. Ein Master-Studiengang ist förderungsfähig, wenn er auf einem Bachelor-Studiengang aufbaut. Nach einem Fachrichtungswechsel bis zum 4. Fachsemesters, wenn ein „wichtiger Grund“ vorliegt, erfolgt eine weitere Förderung. Mehr Informationen zum Thema:

www.das-neue-bafoeg.de Geld. Studierende der Fachhochschule, wie wir, erhalten die Förderung zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen, das später in niedrigen Raten zurückgezahlt wird; maximal allerdings 10.000€. Also; eine Auseinandersetzung mit dem Thema lohnt sich auf jeden Fall.

Wer bekommt BAföG? Da BAföG in der Regel abhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt wird, aber auch von einigen anderen Faktoren abhängt, lässt sich nicht pauschal sagen wer Anspruch auf die staatliche Förderung hat und wer nicht. Doch es gibt ein paar grundsätzliche Voraussetzungen: BAföG erhalten normalerweise deutsche Studierende, in bestimmten Fällen können jedoch auch ausländische Studierende Geld bekommen, z.B. Personen mit einem Daueraufenthaltsrecht. 42

An wen kann ich mich wenden? Eine sehr zu empfehlende Seite, die einen groben ersten Überblick verschafft, ist der BAFöG-Rechner. Unverbindlich und umfangreich, jedoch ohne rechtliche Gewähr, kannst du schätzen ob + wieviel BAföG du erhalten könntest.

www.bafoeg-rechner.de Jedoch der direkte Weg, um ein BAFöG zu besprechen und schlussendlich zu beantragen führt zum Studentenwerk Düsseldorf. www.studentenwerk-duesseldorf.de Diese sind auch jeden 1. + 3. Donnerstag im Monat von 10:00 bis 13:00 in unserer Mensa in Mönchengladbach anzutreffen. Aber natürlich auch wir, die ASTA Referenten in Mönchengladbach + Krefeld, sind jederzeit für euch ansprechbar; per Mail, Telefon oder in der offenen Sprechstunde. Jegliche Kontaktdaten sind auf der AStA


Was muss ich vorlegen? Ziemlich viel und alles ziemlich detailliert. Den BAföG-Antrag (mehrere Formulare) erhältst Du beim BAfög-Amt (Adresse s.o.). Der Antrag muss jedes Jahr neu gestellt werden, da die Förderungsleistung jeweils nur für ein Jahr bewilligt wird. Nach der Einreichung des kompletten Antrags dauert es in der Regel noch einige Wochen, bis du die Förderungsleistung erhältst. Daher solltest Du den Wiederholungsantrag am besten drei Monate vor dem Ende des Bewilligungszeitraumes einreichen,damit eine nahtlose Weiterförderung sichergestellt ist. Neben den Standard-Formularen gehören meistens noch Einkommensbescheid der Eltern, Belege über den schulischen und beruflichen Werdegang und meist einiges mehr dazu. Gut – man muss sich etwas durchwühlen durch den BAFöG-Dschungel – aber meist lohnt es sich und gibt eine finanzielle Sicherheit während der Studienzeit. Egal, ob Ihr Fragen zum Thema BAFöG habt, Hilfe beim Antrag stellen oder einfach nur die Antragsunterlagen braucht, wir stehen Euch gerne zur Verfügung!

Ärger mit dem Prüfungsamt? Wenn ihr Probleme mit dem Prüfungsamt habt – weil euch z.b. ein Attest nicht anerkannt wird – und Unterstützung braucht, könnt ihr euch gerne an den AStA wenden. Wir würden dann als Beistand auftreten. Im § 14 Abs. 4 VwVfG NRW steht dazu folgendes: „Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von den Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.“ (cs)

Studienfinanzierungs-Beratung in MG: alexander.wilke@stud.hn.de Studienfinanzierungs-Beratung in KR: giang.to@stud.hn.de (aw & gt) 43


Interview mit einer AStA-Referentin

Caro: Hallo Britt, schön das du dir Zeit genommen hast für dieses Gespräch Britt: Hallo Caro

Caro: Du studierst bei uns an der Hochschule Soziale Arbeit, in welchem Semester bist du jetzt?

ich gerne mitmachen. Als Gaststudentin ging das erstmals in Form eines Praktikums.Ab September wurde ich dann als Referentin vom Stupa bestätigt.

Caro: Wie war der Einstieg in den AStA für dich? Gab es eine Hemmschwelle und wie wurdest du aufgenommen und integriert?

Britt: Im zweiten Fachsemester

Caro: Du engagierst Dich ja bei uns im AStA, wie kam es dazu? Britt: Im Sommersemester 2011 war ich Gaststudentin an der HSNR um dann im Wintersemester regulär eingeschriebene Studentin zu werden. Gleich am Anfang stellte ich fest, dass der AStA eine wichtige Instanz in der verfassten Studierendenschaft ist, und dachte mir, da würde 44

Britt: In meiner Praktikantinnenzeit bin ich größtenteils mitgelaufen, habe mir alles angeschaut und konnte mir so ein Bild von der AStA-Arbeit machen. Auf diesem Weg habe ich auch meine Mitreferent_innen kennengelernt, und ich habe festgestellt, dass das AStA-Team ein offenes, tolerantes und kontaktfreudiges Team ist. So fiel es mir nicht schwer, meinen Platz in dieser Gruppe von unterschiedlichen und individuellen Menschen zu finden.


Sprechstunde einmal wöchentlich im AStA MG, die genaue Zeit findet Ihr auf der AStA-Homepage. Kontakt: BeingQueer.HSNR @googlemail.com

Caro: Welches Referat bekleidest du im AStA? Britt: Zusammen mit meiner Mitreferentin bin ich für das Queer-Referat zuständig

Caro: Was ist das Queer-Referat? Britt: Das Queer-Referat richtet sich hauptsächlich an Studierende mit alternativen Lebensweisen. Hierunter fallen Schwule, Lesben, Transsexuelle, Bisexuelle, Intersexuelle und Heterosexuelle. Mit anderen Worten, wir kümmern uns um jede*n

Caro: Beschränkt sich dein Aufgabengebiet nur auf die Referatsarbeit? Britt: Nein, natürlich nicht. Hauptsächlich beschäftige ich mich mit meiner Referatsarbeit, jedoch nicht nur ausschließlich. Wir sind ein Team! Und so unterstützen wir uns gegenseitig in allen Bereichen. Das macht nicht nur Spaß, sondern fördert die sozialen Kompetenzen und ich lerne auch viel von meinen Mitreferent_innen.

Caro: Was würdest du Kommiliton_innen sagen oder raten, die sich auch für eine Tätigkeit im AStA interessieren? Britt: Kommt vorbei, trinkt einen Kaffee und schaut euch den Laden mal an. Und wenn es euch gefällt, macht mit.

Caro: Worin siehst du für dich persönlich die Vorzüge deiner Arbeit im AStA? Britt: Den Erwerb von sozialen und organisatorischen Kompetenzen, das Engagement für die Studierendenschaft, die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und abgesehen von den hochtrabenden Worten, ist es einfach schön in den AStA gehen zu können, um mit netten Leuten zu klönen, Kaffee zu trinken oder abends schon mal beim Grillen im AStAGarten ein Bierchen zu trinken.

Caro: Vielen dank für das Gespräch. (cs & br) 45


Hallo liebe Leute, hier stellt sich die „Kulturgang“ vor. Das sind Nora, Franziska, Anna, Meike, Hannah, Benjamin und Matthias. Wir studieren alle im sechsten Semester Kulturpädagogik und haben uns seit einem Jahr „Kultur für die HS Niederrhein“ auf die Fahnen geschrieben. Als Teil des AStAs der Hochschule sehen wir es als unsere Aufgabe, Kultur an den Campus zu bringen. Und das möglichst vielfältig! Ob es nun eine Poetry Nacht, der Kreativmarkt „Kreativistisch“, eine Theatergruppe oder die Open Stage in Gladbach ist. Wir sind alle aktiv und wollen unseren Campus kulturell nach vorne bringen. Für alle Anregegungen, Ideen und Wünsche haben wir stets ein offenes Ohr und sind jederzeit ansprechbar! Auch im neuen Semester haben wir wieder eine Menge in petto und freuen uns über jedes neue Gesicht, das das kulturelle Leben an der HS Niederrhein mit uns gestalten will und genießt!

Eure „Kulturgang“ 46


Poetry an der HS Niederrhein Bei der Poetry Night geht es nicht um Wettkampf, sondern darum, das aktive Erzählen und Zuhören in angenehmer Atmosphäre zu fördern. Literatur nicht nur passiv zu konsumieren, sondern auch weiterzugeben. Diese Veranstaltung lebt von Deinen Beiträgen oder von Dir als Gast. Ziel ist es die Zeit und den Raum zu bieten einmal auf eine andere Art in der Hochschule zu sein. Nicht zum Lernen sondern um selber aktiv zu werden und sich kreativ auszutauschen oder einfach spannenden, neuen und vielleicht auch ungewöhnlichen Texten zu lauschen. Termine werden noch bekannt gegeben. Aktuelles gibt`s immer auf der AStAHomepage: asta.hsnr.de

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unter den folgenden Suchbegriffen findet ihr bei Youtube interessante Dokus, Vorträge & Ausschnitte: > So werden Konsumenten heran gefüttert (Maz von Phoenix über Kinder, Ernährung und Gesundheit, 10 min.) > Nano: Zucker macht süchtig und krank (Maz von 3sat, über neue Studie zu Zucker und Suchtverhalten, Nahrungsmittel-Lobby, ca. 8 min.) > Die Tricks der Lebensmittelindustrie (ARTE-Doku) HQ 2011 (ca. 59 minütige Doku über die Machenschaften der Lebensmittelindustrie) > PET - Plastikflaschen (WDR Bericht) (Maz vom WDR über Bedenklichkeit von Plastik-Flaschen, ca. 5 min.) > Der Wasserkristall „Mensch“ (4h49min) Salz und Wasser (über Wasser und Salz, Heilung und Ganzheit, Bio-Chemie vs. Quanten-Physik, Vortrag von Peter Ferreira, ca 4h 49 min) > Einführung in die vollwertkost (playlist von TheHankie123‘s channel, es spricht: Ute-Marion Wilkesmann, Autorin von Hartz IV in aller Munde: 31 Tage Vollwertkost bei knapper Kasse) > Garbage Warrior [Full Length Documentary] (Doku über Michael Reynolds, Architekt von Selbstversorger-Häusern mit MüllRecycling, ca. 1h 27 min) (ds)

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Aktions Monat April

START AM 4. April, ab 17 Uhr: GRILLEN ab 20 Uhr: KICKERTURNIER ab 21 Uhr: PARTY

am AStA Keller, Campus West, Krefeld

wir bieten euch: * Kultur * Sport * Being Queer * Kino * Party * u.v.m.

Das gesamte Programm f端r den Aktionsmonat findet Ihr in K端rze auf unserer Website und auf eurem Campus.


Die Hochschule Niederrhein – ein komplexes Konstrukt aus 10 Fachbereichen, 59 Studiengängen und rund 12.000 Studierenden. Nach außen hin präsentiert sich die HN einheitlich – als ein Ganzes. Doch ein Blick ins Innere der Hochschule verrät: Nicht nur inhaltlich sondern auch auf formaler Ebene unterscheiden sich die Fachbereiche aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausrichtung voneinander teils erheblich, so daß ein qualitativer Vergleich von Studienleistungen nicht immer gegeben ist. Dies spiegelt sich unter anderem in der Anzahl verschiedener Prüfungsordnungen wider, die den Studierenden der jeweiligen Studiengänge unterschiedlich rigide Prüfungsbedingungen präsentieren. Trotz vieler Gemeinsamkeiten der einzelnen Prüfungsordnungen bestünden teils große Differenzen, die den Studierenden allenfalls schwerlich erklärt werden könnten, so das Statement eines Mitglieds des Senats der HN.1

So haben die Studierenden eines Fachbereiches die Möglichkeit, eine Prüfungsleistung bis zu fünf mal abzulegen, in anderen Fachbereichen erfolgt nach dem dritten erfolglosen Versuch die konsequente Exmatrikulation. Die Regelungen bezüglich Freiversuche, mündlicher Ergänzungsprüfung oder Rücktritt von Prüfungen finden in den Fachbereichen unterschiedliche Anwendung, die eine Vergleichbarkeit von gleichwertigen Modulen erschwere. Um einen gemeinsamen Rahmen für alle Prüfungsordnungen an der HN zu schaffen, bedurfte es weit über ein Jahr. Ein Entwurf einer sogenannten Rahmenprüfungsordnung, der vom Präsidium am 16.05.11 dem Senat zur ersten Lesung vorgelegt worden ist, hat sich als Plattform ausführlicher, gegensätzlicher, teils diffuser und egozentrischer Diskussion unter den Mitgliedern des Senats und des Präsidiums der HN entpuppt. Vor allem die Dekane haben die Eigenständigkeit ihrer Fachbereiche gefährdet gesehen. Das Präsidium spricht stattdessen davon, „Die Erarbei-

Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört 1) Protokoll der 389. Sitzung des Senats der Hochschule Niederrhein am 16.05.2011


tung einer Rahmenprüfungsordnung […] vielmehr als Chance zu sehen, Antworten auf zentrale Fragen, welche für alle Fachbereiche von Bedeutung sind, einheitlich regeln zu können.“2 Das Präsidium wolle in der „zentralen Frage“ rund um das Thema Prüfungsordnung eine einheitliche Hochschule formen und damit zur Abrundung des äußeren Erscheinungsbildes beitragen. Man wolle aber auch den Fachbereichen durchaus Handlungsspielraum und Freiräume zur individuellen Gestaltung lassen. Die Befürchtung, den Organen, Gremien und dem Verwaltungsapparat der Fachbereiche entstünde durch die mit der Verabschiedung einer Rahmenprüfungsordnung einhergehenden Anpassung bestehender Regelungen ein unverhältnismäßig hohes Maß an zusätzlichem Aufwand, konnte ausgeräumt werden, indem der Entwurf der Rahmenprüfungsordnung den Fachbereichen vieles optional eigenverantwortlich überlasst. Hervorhebenswert ist in diesem Kontext, daß studentische Argumente im Senat

Für Studierende repressive Regelungen finden in der am 10.10.2011 auf wenig Resonanz gestoßen sind.

durch den Senat verabschiedeten Rahmenprüfungsordnung einen festen Platz. Besonders umstrittene Punkte sind auf die Fachbereiche als Optionen zur Eigengestaltung bzw. als Handlungspielraum abgewälzt worden, so daß den studentischen Mitgliedern der einzelnen Fachbereichsräte hier eine besondere Rolle zukommen wird. Auf Fachbereichsebene soll so entschieden werden, - ob in der jeweiligen Prüfungsordnung eine Freiversuchsregelung Anwendung findet. Für den Fall, daß der Fachbereichsrat eine solche Regelung beschließt, darf den Studierenden nur ein Freiversuch im gesamten Studienverlauf gewährt werden und dies begrenzt auf die ersten beiden Semester. - ob in der jeweiligen Prüfungsordnung die Möglichkeit einer (mündlichen) Ergänzungsprüfung Berücksichtigung findet. Im Falle, daß der Fachbereichs-

2) Protokoll der 390. Sitzung des Senats der Hochschule Niederrhein am 04.07.2011

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rat von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, dürfen sich die Studierenden nur ein mal einer solchen (mündlichen) Ergänzungsprüfung unterziehen. Studierende müssen sich unverzüglich nach Bekanntgabe des nicht ausreichenden Prüfungsergebnisses zur Ergänzungsprüfung anmelden und diese sodann ablegen. Darüber hinaus sieht die Rahmenprüfungsordnung weitere repressive Maßnahmen vor. - Studierende, die sich für eine nicht bestandene Prüfung innerhalb von zwei Semestern nicht erneut hierfür anmelden, werden vom Prüfungsausschuss zwangsweise angemeldet. - Es wird für alle Fachbereiche und alle Studiengänge flächendeckend die verbindliche Rücktrittspflicht eingeführt. - Sollten für eine Prüfung angemeldete Studierende krankheitsbedingt die Prüfung nicht (vollständig) absolvieren können, so werden sie laut Rahmenprü-

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fungsordnung gezwungen, die Prüfungsunfähigkeit von einem Amtsarzt oder einem vom Prüfungsausschuss benannten Vertauensarzt attestieren zu lassen. Ob dies mit der gesetzlich garantierten freien Arztwahl in Einklang zu bringen ist, ist zu bezweifeln und bleibt abzuwarten. Die Rahmenprüfungsordnung tritt für alle Studiengänge spätestens mit der Reakkreditierung in Kraft. Haben in den vergangenen Jahren die Studienbeiträge als ein Instrument gegolten, Studierende repressiv und schonungslos durch das Studium zu hetzen oder dieses abzubrechen, so ist dem Präsidium nun unter starker Beteiligung des Senates ein Schlag gelungen, Studierende mittels einer Rahmenprüfungsordnung noch mehr zu gängeln und zu bevormunden. Unter dem Aspekt, daß die Rahmenprüfungsordnung die verschiedenen Fachbereiche als Einheit im Konstrukt „Hochschule“ miteinander


verbindet, ist die HN in ihrer Gesamtheit nun einen großen Schritt weiter, den Ruf einer Ausbildungsfabrik anzunehmen, in der es vornehmlich darum geht, die Fließbänder am Laufen zu halten und Studierende en masse nach den Kriterien der ökonomischen Verwertungslogik als entsprechende Produkte darauf zu platzieren. Zwang und Repression werden kaum Luft zum Atmen lassen. Eine selbstbestimmte Gestaltung des eigenen Studiums rückt in weite Ferne. Daß studentische Worte und Argumente – sofern es sie überhaupt gibt – im Senat keine Beachtung finden, ist seit den zurückliegenden erfolglosen Interventionsversuchen des AStA und der FSRs gegen die vom Senat beschlossene Erhebung von Studienbeiträgen nichts Neues. Wenig verwunderlich ist dieses Verhalten vor allem auch deswegen nicht, wenn die

Es muss klar sein: Die professorale

Mehrheit vertritt nicht die Interessen der Studierendenschaft . Sie vertritt in erster Linie eigene und dazu noch ganz andere Interessen. Ein starkes studentisches Engagement ist auch im System „Hochschule“ unbedingt notwendig, will die Studierendenschaft und das von ihr selbstverwaltete System „Verfasste Studierendenschaft“ nicht untergehen. Ganz deutlich wird die verabschiedete Rahmenprüfungsordnung auf die Studierendenschaft wirken. Zwischen Gängelei und Bevormundung sowie Zwang und Repression wird studentisches Engagement erschwert, wird den Studierenden für außerfachliche Weiterbildung Motivation, Zeit und Hingabe weggenommen. (rk)

Mehrheit der studentischen Vertreter_innen im Senat zu den entscheidenden Sitzungen nicht anwesend ist.

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‌mehr Lese-Stoff?

Die alten Ausgaben der 42 (Hefte 6-10) findest Du online unter:

www.issuu.com/mikelneid/docs

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Wir möchten eure Artikel, Fotos, Comics, Ideen … z.B. über * euren Studienverlauf, * Veranstaltungsberichte (gerne auch mit Fotos), Ideen und Beiträge für feste Rubriken, wie * aktuelle Medientipps, * Haushalts- und Studien-Tipps, * Tipps zur Selbst- und Weltverbesserung, u.v.m. für die nächste Ausgabe der 42. Eure Beiträge sendet Ihr bitte an:

oeffentlichkeitsarbeit.asta@stud.hn.de


GroSSes Rätselraten Um die untenstehenden Reihen ausfüllen zu können, solltet ihr das Magazin „42“ sorgfältig durchlesen. So kommt ihr an des Rätsels Lösung. Wenn ihr die vermeintlich richtigen Lösungswörter gefunden habt, dann tragt ihr sie bitte ein, und wenn alles richtig ist, ergibt es ein spektakuläres Lösungswort.

Der Rest ist ganz einfach: 1. Namen und Emailadresse eintragen 2. ausschneiden 3. in den AstA-Büros in Mönchengladbach oder Krefeld abgeben 4. gewinnen Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und ausfüllen – Viel Glück!

1. Wenn Du in einer finanziellen Notsituation steckst, oder z.B. Probleme mit der Krankenkasse hast, an welches AStA Referat wendest du dich dann? 1

2. Was wird festgestellt, wenn im Studierendenparlament mehr als 50% der Parlamentarier_innen NICHT erscheinen? 2

3. Wo finden Krefeld Unplugged & Openstage, diverse Sportveranstaltungen und Partys statt? 3

4. Was wird jedes Jahr am 17. Mai gefeiert? 4

Lösung:

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Zu gewinnen gibt es: 1. Preis: Buch-Gutschein über 30 € 2. Preis: 3 x 15 € Gutscheine für den Astakeller 3. Preis: 5 x 10 € Gutscheine für die Lermis Einsendeschluss: 31. Mai, AStA-Mitarbeitende sind von der Verlosung ausgeschlossen, Gewinner_innen werden angeschrieben. 57


Impressum 42 ist die Zeitung der Verfassten Studierendenschaft der Hochschule Niederrhein in Krefeld und Mönchengladbach. Herausgeber: AStA der HN Redaktion: Doga Sagsöz Beiträge: Robert Kramer (rk), Caro Szabo (cs), Britt Remers (br), Ulrike Simon (us), Larissa Mokosch (ls), Darja Larionov (dl), Giang To (gt), Alexander Wilke (aw), Julia Pastars (jp), Anita Simmes (as) Grafik & Layout: Doga Sagsöz Bilder & Fotos: die Redaktion, V.i.S.d.P.: Vorsitz des AStA der HSNR Druck: flyeralarm Auflage: 5000 Redaktionsanschrift:

42 AStA der HN Adlerstr. 35 47798 Krefeld

AStA der HN Webschulstr. 20 41065 Möchengladbach

Homepage: asta.hsnr.de Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. 

Name: ___________________________________ Mail-Adresse: __________________.________________@stud.hn.de Fachbereich: ___________________________________

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Abschluss-Tipp Check out: FOOD NOT BOMBS Gutes Essen und Kultur. jeden 3. Montag im Monat , im BIS. in MG. Kostenlos. F端r eine Spende.

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42 - StudierendenZeitschrift  

StudierendenZeitschrift des AStA der Hochschule Niederrhein