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Das kommt 2008: Accessoires ganz grenzwertig. Hier treffen Trash und Glamour auf einander ...

KommUNE

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· März 2008

Du bist Fett! Du bist, was du isst. Wir sind also Isa. We are roomies Was ist eigentlich eine WG und was sind wir dann? Keine Pornos in der Küche Warum wir alle Singles sind. »Keine Experimente« Wie man eigentlich keine Experimente macht

Das Kontrastprogramm.

Ein ganz anderes Magazin für über den Wolken und für das andere Ende der Welt. Für Isa.


Ich kaufe Fleisch im BIO-Markt. * W as anderes kommt mir nicht in die T端te.*

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EDITORIAL

Liebe (F) Isa (bert),

Was geschah: Während Peter sich noch abschminken musste, hat Anne schonmal an den Shrimps geknabbert, um diese Ausgabe luxus werden zu lassen. Janis atmete tief durch, um Ideen zu haschen und Sebastan, nunja, der hascht halt auch.

War doch eigentlich klar, oder? Dass sich die Kleinen was schabernäckisches ausdenken werden, um dich jah nicht unbekümmert in dein neues Leben XXL zu entlassen, ohne wie fieser Schmodder in Gedanken an dir zu haften. Und nicht ganz zu unrecht kam auch als erster Kommentar seitens Sebastian „ aber wer korriegiertt denn dann die Texte?“ als klar war, dass wir eigens für dich eine Underground-Edition der NEON machen werden. Wir denken, das mit den möglicherweise auftretenden Rechtschreib-, Zeichen- und Ausdrucksfehlern ist eher charmant und wir denken auch, dass es die kleinen Macken sind, die uns ausmachen und die uns möglicherweise auch als Eintrittskarte in diese WG dienten. Das war was, das ist was und das wird was werden, Isabert. Wir freuen uns auf ein erstes Lebenszeichen von dir auf der anderen Hälfte der Welt und freuen uns noch mehr, dich wieder zu sehen. Jetzt schon. Aber lass es erst mal ordentlich wumsern.

Liebe Grüße, die KommUNE-Redaktion

Editorial

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Inhalt

Wilde Welt

6

Nur eine Frage Warum ausgerechnet dieses Haus? Bewohner outen sich

8

Der Soundtrack unseres Lebens

Die WG im 3ten mag es schummrig bis wild –wen wundert es. 12

Wie macht man eigentlich...

... in vier Monaten ein Zimmer völlig kaputt? 13

Unnützes Wissen 12 Fakten, die man nicht mehr vergisst

13

Mythos und Wahrheit Hinter der Wand des Badezimmers existiert eine Sauna-Landschaft. –stimmt das?

 //// Inhalt

Sehen

Fühlen

Politik, Gesellschaft

Liebe, Freundschaft, Sex, Psychologie

Politik 14

Die Politik des kleinen Mannes Wie man es tunlichst vermeidet, Experimente zu machen und was Experimente sind

Sex 18

Keine Pornos in der Küche! Ein Singleleben Freundschaft

22

We are roomies Aspekte einer Minderheit

26

Psychologie

Nettigkeit siegt? Warum es manchmal richtig ist, richtig fies zu sein.


Kaufen

Freie Zeit

Mode, Produkte, Reise

Fernsehen, Kino, Musik, Essen

Produkte 28

Accesoires 2008 Ein Spagat zwischen Trash und Glamour

Immer

Essen 30

Du bist Fett! Eine Pommes mit Kaviar, bitte.

3

34

Editorial Bilderr채tsel Was ist das?

Inhalt

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NUR EINE FRAGE

Warum ausgerechnet dieses Haus?

Klavierlehrerin, 17, Münster:

„hier

Jesus, 33, Münster:

„Ich bin hier einge-

Klimper-Tim, 26, Münster:

„Hier

fühle ich mich besonders wohl, weil ich so laut

zogen, damit ich hier ungestört meine Percussions

kann ich am besten die eklatanten Unzulänglich-

streiten kann, wie ich mag. Es wohnen sonst ja nur

spielen kann, da sich niemnad darüber beschwert.

keiten des sozialen Gefüges einer WG studieren.

Studenten hier ...“

Amen.“

Um mit Nietsche zu sprechen ...“

André, 26, Münster:

„Ich kann hier.

Sein. Leben. Fühlen. Atmen. Dürfen. “

 //// Wilde Welt

Carola, 24, Münster:

„Mannometer, das

Kasimir, 25, Münster:

„Um ehrlich zu

war total abgefahren und alle haben getanzt!!! Gib

sein hab ich keinen Plan, wie ich hier gelandet bin.

Schubrakete, alter Schwede! Wir war`n so betrun-

Ich bin eines Tages knallvoll hier aufgewacht und

ken!“

seitdem immer wieder.“


Oberaffe, 25, Münster:

„Booooooooooo,

Diego, 27, Münster: „Als ich diesen zuge-

voll abgefahhhhhr`n wa?! Ich dachte nur boooooo

müllten Flur gesehen hab, habe ich mich an meine

waaaaaasss? Was`n das hier? Ey, voll geil!“

Heimat La Paz erinnert gefühlt. Auch der Gestank hier hat hat Heimatgefühle in mir wachgerüttelt.“

Regelmann, 22, Münster:

„Jo nöch,

Plastik-Peter, 548, Münster:

„Ir-

det woa damals einfach so. Man hatte ja keeene

gendein Idiot hat mich einfach hier abgestellt und

andere Wahl.“

ich konnte mich einfach nicht wehren. Ich bin zu klein.“

Wilde Welt

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DER SOUNDTRACK UNSERES LEBENS

Die WG im 3ten Sebastian, Anne, Janis, Carlotte und Peter mögen es eigentlich eher ruhig. Hauptsache man darf dabei den Regler der Anlage auf volle Lautstärke drehen. Auch um 11 Uhr morgens. Nervt etwas nach einiger Zeit – aber was solls…

Tocotronic – Jenseits des Kanals „Guter Song, guter Antidepressiver.“

Oasis – All around the world „Der Mann von Welt, der hört sowas halt.“

Radiohead – Fake plastic trees „Schwierig, sich eines von Radiohead auszusuchen, aber Radiohead sollte es schon sein und dann ist es doch der Hit, den ich zu meinen Top 3 zählen würde. Wobei natürlich auch die Ärzte mit „Mein Baby war beim Frisör“ nicht schlecht gewesen wäre.“

Kante – Warmer Abend Backstreet Boys – Get down „Das war der Zeitpunkt das ich feststellte, dass Männer mehr als Freund sind...“

Turbonegro – Blow me „DAS Lied zum entspannen in der Badewanne hinter der Wand im Badezimmer (Saunalandschaft!)

Die Ärzte – Ich ess Blumen „Das war der Song der mich dazu getrieben nur noch Akazien zu schlämmen. Schlemm schlemm.

Daniel Alomìa Robles – El condor pasa

„Der Sommer 05 wird nicht enden – zumindest solange dieses Lied läuft. Und das sind immerhin 4:14 Zur Einstimmung – und weil du Minuten.“ das in Bolivien bestimmt nicht oft genug hören wirst! Cat Stevens – If you want to

sing out, sing out Death from Above 1979 – „Hach Isa, was gibt’s zu diesem TiDo It!

tel noch hinzuzufügen? Naja, für Weil es einfach der beste Song ist mich schon einiges, denn zu dem um Lebewohl zu sagen – oder bes- Lied fallen mir gleich drei Freunde ser Auf Wiedersehen. ein.“

Louie Austen – One Night The Doors – The End in Rio Der Song für das Jetset und alle, „Depri-Mucke in Perfektion. Dazu die weit rumkommen, so wie du. viele Stunden vor dem Computer

 //// Wilde Welt


und beim Schach-Spielen. Eine Fahrt nach China und eine nach Dortmund-Syburg.“

Bernadette la Hengst – Keine Tränen für die Tiere in der Nacht „Ein hammer Song der mich in die Welt des Underground brachte. Meine Freundin lacht mich noch heute dafür aus.“

David Bowie – Andy Warhol „Das einzigste Lied über den einzigsten Künstler, das ich bis Dato kannte. Ich dachte, ich kenne somit alles. Mit 12 oder so.

Modest Mouse – Float on „Gehört, geliebt. Ganz im Ernst, viel muss man dazu ja nicht mehr sagen.Du weißt ja vielleicht, wie oft ich den Song mir reinzeih, yeah!“

Wilde Welt

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Welchen Anspruch stellen SIE an ihre Zahnb端rste???

Der Kopf sollte flexibel sein. Mehr nicht.

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WIE MACHT MAN EIGENTLICH...

... als Untermieter in nur vier Monaten ein Zimmer völlig kaputt? So bekommen Sie ohne Probleme jeden rausgeputzten 1a-Gegenstand auf das 3er-Niveau Ihres eigenen Lebens. Haben Sie dafür ein bestimmtes Zimmer in Aussicht, sollten Sie sich nicht zu schade sein, auch schon ein halbes Jahr vorher in das Zimmer der gerade ein Erasmus-Semester einlegenden Mitbewohnerin zu ziehen. Auch wenn das schwierige Monate in gelben Wänden und schwarzem Plüschbett werden könnten, es schafft Vertrauen beim potenziellen Opfer und lässt Sie mit etwas Geschick auch zum Wunschkandidat für dessen Zimmer werden, sobald diejenige dann endlich ausgezogen ist. Sind Sie dann einmal in den Raum Ihrer Begierde eingezogen, ist die langsame Zerstörung der Örtlichkeit ein Kinderspiel. Sollten Sie als Kunststudent schon Erfahrung in der kreativen Destruktion von Fetten oder Ähnlichem haben, so ist das für Sie nur von Vorteil. Im Vorhinein kümmern Sie sich bitte noch darum, dass der Person besonders wichtige Gegenstände wie Drucker oder Pflanzen im Zimmer bleiben. Auch die Bohrmaschine wird später noch von Nutzen sein. Und nun geht’s los: Die eigentliche Zerstörung findet im letzten Monat statt, denn Sie müssen sich ja vorher auch noch im Zimmer aufhalten können. So spielen die ersten drei Monate eine wichtige aber untergeordnete Rolle, die Sie allerdings auch nicht unterschätzen sollten. Wichtig ist, dass Sie die Pflanzen zur Hälfte überwässern und zur anderen Hälfte gar nicht gießen. Verkümmerte Blumen werden unter keinen Umständen weggeschmissen, sondern natürlich im Zimmer liegen gelassen. Genauso wie angekaute Brote und sonstige Essensreste. Geputzt wird grundsätzlich nicht. Dann im vierten Monat angelangt, ist das konzentrierte und genaue Arbeiten von besonderer Bedeutung. Denn – das werden auch Sie feststellen – das Zimmer verwüsten und Dreck machen, hat nur Sinn, wenn Sie auch sauber arbeiten. Als erstes verändern Sie den Grundriss indem sie durch imitierte Wände in etwa einem Meter Abstand zur eigentlichen Wand die Quadratmeterzahl des Bodens verkleinern. Den Teppich reißen Sie heraus. Bleiben dabei Reste zurück, ist das nicht weiter schlimm. An Teppichkleberrückständen können Sie problemlos weitere Essensreste postieren. 12 //// Wilde Welt

Alle Möbel werden aus der Sicht des Hereinkommenden spiegelverkehrt aufgestellt, sodass die wahrscheinlich dunkelhaarige Untervermieterin sich nach ihrem viermonatigen Bolivienaufenthalt nicht mehr sicher sein kann, ob es sich überhaupt noch um ihr Zimmer handelt. Wände und Decke werden wie beim WDR mit alten Zeitungen beklebt. So Fertig. Vergessen Sie nicht, für die Rückkehr Fisaberts eine Kamera aufzustellen, damit Sie sich auch später noch unzählig oft und in Zeitlupe anschauen können, wie sich ihre Mundwinkel bei dem ersten Blick ins Zimmer langsam nach unten bewegen. Danke für dein Zimmer, Isa! Janis


UNNÜTZES WISSEN

12 Fakten ... die man im Gedächtnis behält, obwohl man sie nicht zu merken braucht

· Wird während der Dusche gespült, so dauert es vom Aufdrehen des Wasserhahns in der Küche bis zum Schrei im Badezimmer genau fünf Sekunden. · In der Küche befinden sich 39 Postkarten, davon 30 beschrieben. Die älteste stammt aus dem Jahre 1998 und ging von Iris an ihre Mitbewohner Mary-Ann Dillon, Daniel, Jürgen und Jorge. · Die Dose Karlsquell Edel-Pils wird am 24. März genau 1700 Tage abgelaufen sein, wenn Du zurückkommst 1800 Tage. · Der größte Schmodder in der Küche befindet sich nicht, wie oft irrtümlich angenommen, hinter dem Ofen, sondern auf dem Boiler. Nur ist er dort insbesondere für kleine Menschen schwerer einsehbar. · Nicht Janis, sondern Peter hat das Fett in den Ausguss geschüttet. · Anne war im vergangenen Jahr genau 365 mal betrunken. · Janis hatte bis zu seinem 13. Lebensjahr einen imaginären Freund namens Jacques. Noch heute verfolgt er ihn manchmal in seinen Träumen. · Dort, wo der linke Bügel von Peters Brille aufliegt, wachsen schon seit Jahren keine Haare mehr. · Anne hat auf der linken Körperhälfte mehr Hüftspeck als rechts. · Peter brauchte eine Brille, nachdem er als kleines Kind mit dem Fernglas in die Sonne geguckt hat. · Sebastian ist als kleines Kind in einen Kessel mit Kaffee gefallen. · Janis` Zunge ist genau so lang wie seine Nase.

MYTHOS UND WAHRHEIT Gibt es hinter der Badezimmerwand eine Sauna-Landschaft? Den Verdacht, dass sich hinter der Wand im Badezimmer eine Luxus-Sauna-Badelandschaft verbirgt, haben wir zwar schon öfters geäußert, aber nie wirklich überprüft. Also wurde die Gelegenheit am Schopfe gepackt und gedrückt, geschoben, gezogen, Wasser laufen gelassen, Knöpfe gedrückt und (des Rätsels Lösung:) nach einem intelligent ausgetüfteltem System die Klospülung betätigt, um das Geheimnis zu lüften. Fest steht seit dem, das große JA!, es gibt sie wirklich. Was auch der Grund für den ewig-tropfenden Wasserhahn ist, da der Whirlpool auf der anderen Seite manchmal etwas überschwappt. Schade, dass du da gerade nicht das Gegenteil beweisen kannst.

Wilde Welt

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Das Beste aus Rheine.

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POLITIK DES KLEINEN MANNES

Keine Experimente!

16 //// Sehen


1. 2.

Andere Beispiele für beliebte Experimente sind: Zweckentfremdung von Fett in jeder Form, das Zubereiten von Lebensmitteln die im roten Gefrierfach gelagert wurden, alles was im Badezimmer in einer Gruppe ab 3 Personen statt findet (z.B. Zähne putzen um halb drei nachts), einschalten von überholten Elektrogeräten wie Tauchsiedern, und alles was mit Kerzen zu tun hat.

3. 4.

Wie nun aber die Regel „keine Experimente“ einhalten? An den Beispielen ist zu sehen, dass es kaum möglich ist sich an diese Regel zu halten. Es gibt aber die Möglichkeit dies Problem auch wieder auf die Peter-Art zu lösen, indem man einfach alles abstreitet, also:

1.Fall: Behaupten es nicht gewesen zu sein.

5. 6.

In der WG-Verfassung steht „keine Experimente!“ direkt nach „keine Pornos in der Küche!“. Was genau ist damit eigentlich gemeint? Hierzu sollte man erst einmal wissen, was Experimente überhaupt sind. Peter der alte Jurist würde sagen: „Experimente im Sinne der Wissenschaft sind Untersuchungsanordnungen, um zuverlässige Aussagen zu Ursache-Wirkung-Beziehungen zu ermöglichen“. Das heißt also, wenn man einfach mal bewusst von Kochrezepten abweicht, mit dem Ziel herauszufinden ob das Endergebnis besser, schlechter, oder genau so gut wie das Original ist, ist dieses schon ein Experiment. Oder wenn man sich „Schauma Kiwi-Glanz Spülung“ kauft, mit der Hoffnung, dass diese wirklich nicht nur pflegt, sondern auch noch das Haar bis in die Spitzen kräftigt und hartes Wasser weich macht, dann sind das eindeutig Experimente.

2.Fall: Behaupten, dass sich mit dem Ergebnis keine Aussagen bzgl. einer Ursache-WirkungBeziehung machen lässt.

3.Fall: wenn sich nach dem, was man getan hat, so eine Aussagen machen lässt, behaupten dass man dies nicht beabsichtigt hat.

Am besten macht man Experimente aber heimlich und wenn jemand was riecht schnell einen der drei ersten Fälle anwenden.

7.

8.

Letztendlich wird diese Vorschrift nicht genügend Strafrechtlich verfolgt, so das es als Bagatelle angesehen wird.

9. [Klimper-Tims ADAC-Zeitung klauen ist übrigens kein Experiment, sondern fällt unter die Kategorie reine Böswilligkeit, und das ist natürlich erlaubt.]

Sehen

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SINGLELLEBEN

18 //// F端hlen


KEINE

PORNOS

IN DER KÜCHE!!! Eine WG – ein Kondom. Mehr braucht es nicht, denn hier sind alle Single. Auch nicht die Art von Single, die alle paar Wochen jemand anders anschleppt. Aber was ist der Grund für diese kollektive Keuschheit? Ist vielleicht das Kommunenleben selbst die Ursache? Möglicherweise wirkt diese in sich abgeschlossene Welt, in der alles, selbst Kondome, geteilt wird, einfach abschreckend auf Außenstehende. Vielleicht sind aber auch die individuellen Defizite jedes einzelnen Mitbewohners verantwortlich für die Enthaltsamkeit. Die Abstinenzler lassen sich dabei grob in vier Gruppen einordnen, wobei Mischtypen nicht unüblich sind:

doch reihenweise zu Füßen liegen. Aber seine Witze sind flach und meist auf Kosten gerade der Menschen, die ihm nahe liegen. Oft hält er sich aber auch für so eine gute Partie, dass niemand ihm gut genug ist.

1. Der Frustrierte Er hat mehrere katastrophale Beziehungen hinter sich, wurde immer wieder enttäuscht vom anderen Geschlecht. Versuche, mit dem eigenen Geschlecht anzubandeln, resultierten in nicht minder schweren Katastrophen. Desillusioniert und frustriert schwört er daraufhin der Liebe komplett ab und wendet sich anderen Lebensbereichen zu.

5. Der Geheimnisvolle Bei diesem Typ weiß niemand so recht, woran er ist. Er redet nicht über Beziehungen und Intimes und gibt damit Anlass zu Spekulationen und Gerüchten. Am Ende sind sich dann alle einig dass er schon so einige Leichen im Keller begraben hat.

2. Der Schüchterne Dieser Kategorie gehören die meisten sensiblen und nachdenklichen Personen an. Häufig findet man sie in den Reihen der Künstler und Musiker. Es sind Menschen, die zu viel nachdenken und immer einen Moment zu spät schlagfertig sind. Sie sitzen im Club stundenlang neben ihrer Angebeteten ohne zu reden und sitzen immer noch dort, wenn alle anderen bereits gegangen sind. Mit Neid sehen sie dabei Menschen der ersten Kategorie zu, wie sie von ihrem Frust gesteuert auf der Tanzfläche mit dem eigenen Geschlecht wild rummachen. 3. Der Idiot Der Idiot hält sich für den allergrößten, merkt aber nicht, dass andere das nicht so sehen. Von allen kann er sich am wenigsten erklären, warum er noch immer Single ist. Eigentlich müssten ihm die Frauen

4. Der Exzentriker Der Exzentriker ist anders als der normale Durchschnittsmensch. Er wird daher von seiner Umwelt oft als kauzig, wirsch oder komplett durchgeknallt wahrgenommen. Er ist auf der Suche nach seinem perfekten Gegenstück, weiß aber selbst nicht ganz genau, wie dieses aussehen soll.

Wenn man sich nun in einer oder mehreren Kategorien wieder erkennt, so braucht man nicht zu verzweifeln. Schon Millionen anderer haben die Erfahrung gemacht, dass man sich schnell an ein Leben in Abstinenz gewöhnt. Man lernt dann die einfachen Dinge des Lebens zu schätzen – so wird man statt mit einem Frühstück am Bett von den ersten Sonnenstrahlen des Tages geweckt, man lernt das Blau des Himmels wieder zu schätzen und das Vogelgezwitscher in den Bäumen vor dem Fenster lässt einen jeden Gedanken ans Vögeln vergessen. Um diese enthaltsame Glückseligkeit aufrecht zu erhalten, ist es wichtig keine Anreize zu schaffen. Am wichtigsten ist die Abwesenheit allen Nacktens. Pornos in der Küche sind ebenso tabu wie die gleichzeitige Anwesenheit zweier Mitbewohner verschiedenen Geschlechts ohne gleichzeitige Anwesenheit eines Aufpassers. Ansonsten kommt schnell zu Petting oder zumindest unkeuschen Gedanken. Und wer will das schon?

Fühlen

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20 //// Anzeige („Gestaltung heißt in Fesseln tanzen“)


THE KILLER IN ME

IS THE KILLER

IN YOU I * die DIN (spationiert). Werbung f端r Gestaltung.

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JUNGES LEBEN

We are roomies Eine Wohngemeinschaft bezeichnet das freiwillige Zusammenleben mehrerer (un)abhängiger Personen in einer Wohnung. Allgemeine Räume wie Bad, Sommerklo, das „Loch“, Flur und Küche (Wohnzimmer) werden dabei gemeinsam genutzt. In vielen anderen Ländern ist diese vor allem unter Studenten bevorzugte Lebensform nicht so verbreitet wie etwa in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Modelle für Lebensgemeinschaften in Haushalten gab und gibt es in allen Kulturen. Der Ursprung für westliche Wohngemeinschaften ist vermutlich in den Kommunen der 1960er wie der Kommune 1 zu suchen. Die anfänglich radikalen, politisch provozierenden neuen Lebensformen wurden gesellschaftlich anerkannt und werden seit den späten 1970er Jahren bis auf wenige Ausnahmen akzeptiert. Des Weiteren wurden für behinderte Menschen (auch: behinderte Kinder als Running-Gag für Vera und Verona), psychisch Erkrankte sowie Senioren Wohngemeinschaften mit professioneller Betreuung (aha!) eingerichtet. Diese sollen Menschen, die nicht in der Lage sind allein zu leben, eine Möglichkeit bieten, ein Leben mit größtmöglicher Selbstständigkeit außerhalb von Heimen oder Kliniken zu führen. Oft kommt es vor, dass man am Wochenede nach Hause fahren darf, um Freunde und Verwandte zu besuchen, um nicht gar den Kontakt zur Realität sowie zu sich selber zu verlieren.

Soziologisch-soziale Aspekte [Bearbeitet] Heute unterscheidet man umgangssprachlich die „Zweck-WG“, deren Bewohner und Bewohnerinnen nur aus Gründen der Kostenersparnis zusammenleben, wo Gemeinschaftsleben aber eine untergeordnete Rolle spielt, und die „Nicht-Zweck-WG“, in der oft Freunde und Freundinnen zusammenleben wollen und viel miteinander unternehmen. Keine Phantom-Mitbewohner befinden sich in solchen WGs, die sich beispielsweise schon früh am Tage mit einem freundlich-verschlafenen „Hallo“ begrüßen. Huscht der Erste dann unter die Dusche und dreht man stereo dazu in der Küche das warme Wasser auf, merkt der Duschende schnell, dass er wahrhaftig nicht mit Phantom-Mitbewohnern zusammen haust, sondern mit manchmal allzu Realen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei auch der des Miteinander-Essens. Selbst bei den primitivsten Tierarten sei das miteinander Fressen ja der Nachweis über ein gesundes Maß an Sozialverhalten, so auch 22 //// Fühlen

in einer WG. Das kann jedoch ganz unabhängig von gegenwärtiger Anwesenheit geschehen. Angefangen bei der Beschriftung der Lebensmittel zur Kennzeichnung privaten Eigentums, merkt man in einer WG schnell, dass man nicht alleine wohnt und speist, wenn beim ersten Griff in den Kühlschrank zur Kenntnis genommn wird, das der Name des eigentlichen Milchtüteninhabers keck mit rotem Permanentmarker durchgekritzelt worden ist und neu ein „huch, war ein Notfall :)“ hinzugefügt wurde. Fromm lächelnd wird das Ereignis registriert, denn ja, irgendwie fühlt man sich besser, wenn man teilen kann. Das mit dem Teilen gilt natürlich auch für jeden weiteren Bereich der Lebensmittelwirtschaft, aber auch für jeden weiteren Bereich sozialer Ereignisse. Zahnbürsten, Zahnpasta, Essensreste (insbesondere die Krümel auf dem Tisch), Haarshampoo, Duschgel, Alkohol, Drogen, Zeit und Nerven gehören auch dazu, um nur einige zu nennen. Seit 2007 hat sich hierfür auch der modernere Begriff „na-klar-kannste-wasvon-mir-haben“ durchgesetzt, früher bekannt als „ mi casa es su casa!“ (Mein Haus ist dein/Ihr Haus). Bemerkenswert an diesem Phänomen ist jedoch, dass nicht gleichwertig geteilt werden mag, sobald es sich um das (ehem.) „Teufelsrad“, also den Putzplan, handelt. Es mag keiner logischen Wissenschaft zugrunde liegen, warum sich hier weniger Bereitschaft zeigt, die Räumlichkiten einer Wohngemeinschaft zu hegen und zu pflegen wie das lieb-gewonnene Gemeinwohl selbst. Da auch in der Geschichte die Situation zwiespältig war, kann man bis heute nur wage spekulieren, dass die Schuld allein Fitzgerald zugewiesen werden kann. Partys und Sit-In`s sind die wohl wichtigsten Bestandteile einer homogen-funktionierenden Wohngemeinschaft. Hier wird ausgelassen zelebriert, was in einem chicken 200m2 -Loft wohl kaum möglich wäre: Schulter an Schulter beieinander sitzen, wärmespendendes zuprosten und kuscheliges Gelage in Küche und Flur sind wohl nur dann möglich, wenn die Gemeinschaftsräumlichkeiten für fünf Personen statistisch betrachtet viel zu klein sind und lassen einen so mit Bedacht näher kommen. Nicht selten verwechselt man daher auch die vollständige Anwesenheit aller Bewohner in engen Räumen mit einer ausgelassenen Party und man verführt sich gegenseitig mit Charme und Eleganz zu einem alkohol-geschwängertem Abend, gern auch mal bis halb drei morgens.    Jede soziale Beziehung zwischen Menschen fordert gewisse Regeln. Die Hierarchie in WGs ist aufgrund der eher progressiven Nutzergruppe meistens flach, obwohl natürlich Alter, WG-Zugehörigkeit und vor allem der Charakter jedes Mitglieds eine Hierarchie erzeugen. So können in Nicht-Zweck-


WGs, aufgrund der neuen Pflichten (Sauberkeit, Eigentumsverhältnisse im Kühlschrank) Spannungen zwischen Freunden entstehen; andererseits können in sogenannten Zweck-WGs durch die Akzeptanz und das Kennenlernen in einem alltäglichen Umfeld Freundschaften entstehen. In einigen Fällen kann auch eine WG-ähnliche Wohnform verschiedener nicht verwandter Personen oder Paare in unterschiedlichen Generationen (Mehr-Generationen-Haus, auch: Mehrgenerationenprojekt) oder traditionell mit Eltern und/oder Geschwistern entstehen (vgl. Mehrgenerationen-Haushalt, Großfamilie, eher satirisch als Hotel Mama). Rechtliche Aspekte [Bearbeitet] Hoppsa, ist leider nur so semi-interessant. (Sorry, Peter) Funktionales Wohnen [Bearbeitet] Eine spezielle Form des gemeinschaftlichen Wohnens stellt das funktionale Wohnen dar. Die Bewohner/innen verzichten auf ein eigenes Zimmer, um den gesamten Wohnraum kollektiv nutzen zu können. Anstelle der Personen werden den Zimmern Funktionen zugeordnet, daher der Name. Die Einrichtung und Aufteilung der Wohnung wird an der gemeinsamen funktionalen Nutzung ausgerichtet. So kann ein einzelnes Zimmer beispielsweise als Arbeitszimmer, Lesezimmer, Ruhezimmer, Werkstatt, etc. von allen Mitbewohner/innen genutzt werden. Die Gestaltung der Wohnung und die Vereinbarung von Regeln zur Nutzung erfordern einen hohen Kommunikationsaufwand seitens der Mitglieder. Viele funktionale Wohngemeinschaften halten daher regelmäßige Besprechungen ab, auf denen meist per Konsens entschieden wird. Wie schön das Lebensmodell wäre erfährt man vor allem dann, wenn man sich für ein paar Monate eine Auszeit vom schnöden WG-Leben gegönnt hat und nach pi mal Daumen vier Monaten wieder in das einem eigentlich so vetraute Gemach zurück kehrt und feststellt, dass die anderen Bewohner derweil das neue Lebensmodell „funktionales Wohnen“ durchgesetzt haben. Da gibt es dann auf einmal einen GemeinschaftsSchlafraum (Charlotte/Janis), ein Wohnzimmer (Anne), ein Bügelzimmer (Peter 1), ein Hobbyzimmer (Peter 2), ein Sportzimmer für Gymnastik (Isa/ Janis) und ein Lese- und Ruhezimmer (Sebastian). Heureka, die Freude wäre bannig-maßig gewiss und somit sage ich: auf ein freudiges Wiedersehen!

Fühlen

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24 //// Anzeige (Entscheidungsfreuden in Schwarz/WeiĂ&#x;)


Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen.

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PSYCHOLOGIE

Nettigkeit siegt? Warum es manchmal richtig ist, richtig fies zu sein.

Wo wird diese arme Kreatur mal enden ...?

Wer könnte besser über dieses Thema referieren als das Arschloch schlechthin, die Fiesigkeit in Person – Peter Gretenkord. Nachdem er seine Klausuren hinter sich gebracht hat scheint er nur noch auf seinem Zimmer zu hocken und sich neue Gemeinheiten auszudenken. Da hätte er eigentlich genug Zeit gehabt ein paar Zeilen für seine Mitbewohnerin zu schreiben – könnte man meinen. Aber sich selbst etwas auszudenken, das scheint zu viel verlangt zu sein. Er scheint keinen einzigen seiner wertvollen Gedanken an andere Menschen verschwenden zu wollen. So gesehen ist er nur ein Arbeitstier – man sagt ihm: „Peter, mach mal!“ – und Peter macht mal. Aber möglicherweise hängt sein Sträuben, etwas Kreatives zu schreiben auch mit seinem Problem mit der Deutschen Sprache zusammen: Da werden Silben vertauscht und ausgetauscht und selten hört man vollständige Sätze von ihm, meistens fehlt ein 26 //// Fühlen

Wort oder der Satz wird plötzlich abgebrochen und er erzählt irgendetwas anderes. Schlimm! Grammatik ist auch nicht seine Stärke: „Ich bin angefangen.“ - Lächerlich! Fehlt nur noch, dass er anfängt zu stottern. Das wird eine Katastrophe, wenn der mal irgendwann vor Gericht steht. Auch so eine Sache, die man sich bei dem nicht vorstellen kann - bei der Arbeitsmoral! Um Zwölf aufstehen und dann erstmal die Milch genüsslich in seinen lächerlichen Bart schlabbern – das sieht nicht nach großer Karriere aus. Der Alkoholkonsum ist auch schon auf gehobenem Bahnhofsschläfer-Niveau – nur trinkt er am liebsten Frauengetränke! Überhaupt hat er einen gewissen weiblichen Touch und auch eine Affinität zu Frauenklamotten ist schwer von der Hand zu weisen – wenn der mal nicht schwul ist. Wenn ich meine Augen schließe und mir den Jungen in der Zukunft vorstelle, dann sehe ich eine Parkbank und einen Haufen Zeitungspapier. Da wird er schlafen müssen, weil die Menschen unter der Brücke ihn nicht ertragen. Linderung verschafft nur reichlich Alkohol – im eigenen Blut – denn bei Peter verstärkt er neben seinem schon immensen Bauchumfang noch


zusätzlich eine seiner schlimmsten Eigenschaften – seinen Redefluss. Irgendwie scheint Peter eine Abneigung gegen Stille zu haben. Zumindest hat er ein unbeschränktes und unaufhaltsames Mitteilungsbedürfnis. Dabei sind die wenigsten seiner verbalen Ergüsse mitteilungsbedürftig. Über seine Witze lacht er selbst am lautesten, anderen zuhören kann er gar nicht. Meist unterbricht er mit einer seiner langweiligen Geschichten aus dem Jura-Nerd-Leben. Und das gekonnt in halben Sätzen! Man möchte ihn schütteln und einfach nur schreien: „JUNGE; KOMM ZU DIR, WERD NORMAL!“ Eigentlich hilft da nur ihn zu beleidigen und richtig fertig zu machen. Schwer ist das nicht, denn Selbstbewusstsein sucht man bei dem Idioten vergebens. Zwar tut er schnell, als ob ihn nichts berührt, aber sobald er sich in seinem Zimmer unbeobachtet wähnt, mutiert er zu einem ganz anderen Menschen. Ein Mensch,

der sich heimlich nachts in den Schlaf weint und seine Kuscheltiere furchtbar vermisst. Außerdem glaube ich, dass er Bettnässer ist und einen gewaltigen Mama-Komplex hat. Damit das nicht so auffällt, zieht er immer über seine Mutter her. Wirklich ein unausstehlicher Mensch. Aber irgendwie tut er mir auch leid. Ein Glück, dass ich nicht so bin. Wie man am vorangegangenen leicht erkennt, kann es manchmal ganz witzig sein, andere Leute fertig zu machen. Außerdem fühlt man sich selbst größer, wenn man andere klein macht. Ein positiver Effekt insbesondere für kleine Menschen. Nett sein ist dagegen unmodern geworden und macht einen unbeliebter als der ein oder andere Scherz auf anderer Leute kosten. Obszönitäten machen einem zu einem gern gesehenen Gast auf jeder Party – ein schlechter Charakter erhöht dramatisch die eigenen Paarungsaussichten. Denn wer will sich schon mit einem lieben aber daher potenziell erfolglosen Menschen auf der Bettdecke wälzen? Wie Die Prinzen schon 1995 festgestellt haben: „Du musst ein Schwein sein in dieser Welt.“

Fühlen

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HABEN WOLLEN

Trash und Glamour –Lieblinge 2008 Es wird bunt in diesem Jahr. Angesagt ist, was Niemand haben will und so steht der White Trash-Look ganz weit oben. Es ist ungefähr wie Fußnägel lackieren: hier stoßen Trash und Glamour zusammen und ergeben eine gelungene Simbiose aus Chick und Schrill.

Privates

vLnR: Sebastian seine Mütze ///// Peter`s Sockenkrake ///// Anne`s Lampenfrosch ///// Janis dem sein Frauenkorpus

Kitsch für Jedermann:

vLnR: Wandschmuck „Niagara“///// Wichtelgeschenk „Princess“ ///// Küchenmaskotchen „Quietschi“

28 //// Kaufen


Status

vLnR: altes Bier ///// Erdbebenpendel ///// Schwert.

Kunst

vLnR: „Schattengewächs.Nicht!“ ///// „Völlerei“ ///// „Frau Kuschinski kramt nach Erinnerungen. Die Katze geht schonmal voraus“

Götzenbilder

vLnR: „Sexualität“///// Ludger ///// Großer Christian

Kaufen

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FREIE ZEIT

Du bist Fett !!!

„Dabei war es nur ein Spaß, als ich sagte ich würde gerne mal was anderes machen, als Abends immer kollektiv vor dem Fernseher zu hängen. Ich hab ja nicht geahnt, was passiert, wenn man den Kindern eine kreative Aufgabe stellt ...“

30 //// Freie Zeit


+ Wie war das nochmal gleich Anne, ich schulde dir irgendwie ´nen Euro, oder? - Ach, lass mal stecken. Ich wäre dann eher dafür, dass du mir ne Überraschung vom REWE mitbringst für den Wert. + Was willste denn haben? - Ne Überraschung! + Mach mal den Kühlschrank auf, da ist deine Überraschung. - Ui, ich werde verrückt und dreh durch. Ein Glas Kaviar vom feinsten! Super, deine Überraschung, weil sie schreit nach Rache! + Was ist das denn da auf`m Tisch? - Ahso, ja das ist lediglich ein Kilo Pflanzenfett, ein kleines Geschenk für Janis, wegen dem Kaviar. + Also ich fand den Kaviar super. - Also ich fand den Kaviar nicht super. Schon alleine der Name K A V I A R !!! + Und was soll Janis jetzt aus dem Fettklumpatsch machen? - Ja, keine Ahnung, der ist doch Kunststudent, dem

fällt schon was ein. + hm. + Boa, guckt ihr schonwieder Fernsehen? Wollen wir nicht mal was machen oder so, statt uns ständig so nen Scheiß reinzuziehen? - Kein Ding, lass doch vielleicht was basteln, he?!?! + Ja, wir könnten aus dem Kilo Pflanzenfett ja irgendwelche Figuren matschen und Fotos davon machen und hinterher könnten wir ja vielleicht sogar die schäbbigste Figur uns raus suchen und sie schmelzen, in einem Behälter, den man ja noch extra dafür basteln könnte. Vielleicht könnte man ja auch noch nen Fön dran halten und hey, wie verrückt wäre das, wenn man das dann noch verfilmt und später mit Musik von Mozart bespielt? - Wow, klasse. Ich mach die Glotze aus, denn mir scheint, als wäre das, was wir gleich vorhaben, um ein grenzwertiges bescheuerter, als das, was wir im Fernsehen sehen. + Das ist das echte Leben, Freunde. Das ist das Echte. +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-

Oben, vLnR: So rein und perfekt modelliert wie eine alte griechische Statue steht Isa da. Die Petersilie im Haar verdeutlicht zum einen die knackige Frische, wirkt zum Anderen aber auch würzig in der gesamt Komponente.

Unten, vLnR: ist das Fett erst mal angewärmt, schmilzt es recht schnell und man darf nach frohem Warten endlich die dazugehörigen Zutaten einstreuen. Und wie man sieht: es schmeckt! SCHMACKOFATZ! GEILER SCHEIß!!!

Freie Zeit

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SCHAUEN SIE NICHT WEG ... 32 //// Anzeige (f체r unversch채mt bemitleidenswertes Gucken)


HELFEN

SIE

SPENDEN

SIE GELD

KINDERN

IN NOT MIT EINER SPENDE VON 39.40 $ IM MONAT KÖNNEN SIE LEBEN RETTEN!!! KONTO-NR.: 134248095 BLZ: 400 501 50

G ... SCHAUEN SIE WIE ISA ... Anzeige

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Bilderr채tsel

Was bin ich? Gesucht werden zwei elementare Dinge unserer Wohnung.

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Ende :)

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kommUNE  

spaß für niemanden

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