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Erlebniswandern auf den Liparischen Inseln Äolische oder Liparische Inseln – über ihren richtigen Namen scheint Uneinigkeit zu herrschen. Einigkeit herrschte jedoch bereits in der Antike bei den Griechen und den Römern, die den zerklüfteten Archipel die „Inseln des Feuergottes“ nannten und verehrten. Sieben „feurige“ Inseln – Lipari, Vulcano, Salina, Filicudi, Alicudi, Panarea und Stromboli – liegen vor der sizilianischen Nordküste im Tyrrhenischen Meer. Ein vulkanischer Brückenschlag vom Ätna zum Vesuv. Die „sieben Perlen“, wie die Inseln auch genannt werden, gehören sicher zu den faszinierendsten Archipelen des Mittelmeeres. Jede besitzt ihren unverwechselbaren Charakter. Gemeinsam aber sind ihnen allen der vulkanische Ursprung, die zauberhafte Landschaft und das kristallklare, saubere Wasser. Erzherzog Ludwig Salvator, der unermüdliche Chronist der Inseln, hat hier bereits vor 130 Jahren die Natur und die eindrucksvolle Landschaft wandernd entdeckt. Auf alten, steingepflasterten Wirtschaftswegen, auf Ziegen- und Maultierpfaden folgen wir auch seinen Spuren.

Auf einen Blick Von dem wunderschönen Hafenstädtchen Lipari aus erkunden wir die Inselwelt des liparischen Archipels. Mit Fähren erreichen wir sicher jedes unserer Wanderziele. Charmant und äußerst gastfreundlich wird man von der einheimischen Bevölkerung empfangen, die auch heute in der Zeit der Hektik noch immer ein geruhsames Leben führt. Fern vom Massentourismus erforschen wir die Mächte der Natur, die man vor allem auf Vulcano und Stromboli auf beeindruckende Weise beobachten kann. Doch auch Lipari bietet mit seinen zerklüfteten Steilküsten und erloschenen Vulkanen ein Ziel, dessen Eindrücke man sicher noch nach vielen Jahren in Erinnerung hat. Dieses Wandergebiet besticht nicht nur durch seinen Charme, sondern ist durch die gastfreundliche Bevölkerung, die aufregenden Fahrten zu den Inseln und die abenteuerliche Besteigung der Vulkane, ein einzigartiges Erlebnis, das in Europa seinesgleichen sucht.

Wanderdauer Mittelschwere Wanderungen: Dauer 2 bis max. 5 Std. reine Gehzeit. Auf- und Abstiege zwischen 400 u. 800 Höhenmeter durchaus möglich. Die Wege sind ungefährlich aber etwas Wanderübung ist erforderlich. Knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle notwendig

KRAULAND GmbH, naturerlebnis weltweit, Lidmanskygasse 2, A-9020 Klagenfurt, AUSTRIA Tel.: +43/(0)463/50 33 83, Fax.: +43/(0)463/50 33 81, e-mail: office@krauland.at, www.krauland.at


Liparische Inseln „Die Inseln des Feuergottes“ 1. Tag:

Anreise / Begrüßungsabend

Am Abend Treffpunkt im Hotel und Begrüßung durch den KRAULAND–Wanderführer, der Sie anschließend über den Ablauf der Wanderwoche informiert.

2. Tag:

„Monte Guardia - Wachtberg der Liparen“

Unsere erste Wanderung beginnt im Hafen von Lipari und führt auf den nahen Monte Guardia (369 m). Anfangs der Küste entlang, wandern wir durch Wein- und Obstgärten und werden immer wieder mit Ausblicken auf schöne Buchten und faszinierende Panoramen belohnt. Nach einem unbeschwerlichen Aufstieg stehen wir am höchsten Punkt unserer Wanderung und können bei guter Sicht alle sechs Nachbarinseln, sowie die Rauchschwaden des nahen Vulcano bewundern. In früheren Zeiten stand an diesem Punkt ein ständig bemanntes Wachhaus, um bei der Annäherung feindlicher Schiffe die Bevölkerung durch Feuer- und Rauchsignale zu warnen. Aufstieg: Abstieg:

ca. 350 Höhenmeter ca. 350 Höhenmeter

Weglänge: reine Gehzeit:

3. Tag:

„Filicudi – Hüttenwerk der Bronzezeit“

ca. 10 km ca. 4-5 Stunden

Geologisch betrachtet man Filicudi als die älteste der Liparischen Inseln und ist wie ihre Schwesterninseln vulkanischen Ursprungs. Nach ca. einstündiger Anfahrt mit dem Tragflächenboot erreichen wir die Insel. Über uralte Treppenwege, die noch heute von den Filicudari genutzt werden, erreichen wir das verlassene Dorf Zucco Grande, dessen Lava in der Umgebung auf 1 Million Jahre datiert wurde. Vorbei an Feigen- und Ölbäumen führt uns der Weg nach Pecorini, den zweiten Hafen der Insel. Bei gutem Wetter bringt uns von dort ein Fischerboot zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Danach lädt das nahe gelegene bronzezeitliche Hüttendorf Capo Graziano, welches zu den bedeutendsten Ausgrabungen der Liparischen Inseln zählt, zu einer Besichtigung ein. Aufstieg: Abstieg:

ca. 400 Höhenmeter ca. 400 Höhenmeter

4. Tag:

„Vulcano – Schmiede der Götter“

Weglänge: reine Gehzeit:

ca. 10 km ca. 4-5 Stunden

Ausgehend von Lipari setzen wir mit dem Schiff nach Vulcano über. Schwefeldämpfe, heiße Schlammbäder, faszinierende Steinformationen in allen erdenklichen Farbtönen garantieren eine fast surrealistische Atmosphäre. 1888 wurde die Insel das letzte Mal durch heftige Eruptionen erschüttert. Wir queren die Insel über die Hochebene von Piano, auf der wir immer wieder auf Ziegen- und Schafherden treffen, die sich auf saftigen Weiden tummeln. Entlang der wilden Westküste führt uns der Weg zum Höhepunkt der heutigen Wanderung, den Gran Cratere (391 m). Der überwältigende Blick in den Krater, die weißen Dampffahnen und die schwefelgelben Ablagerungen der Fumarolen lohnen die Mühe. Aufstieg: Abstieg:

ca. 400 Höhenmeter ca. 400 Höhenmeter

KRAULAND GmbH, naturerlebnis weltweit, Lidmanskygasse 2, A-9020 Klagenfurt, AUSTRIA Tel.: +43/(0)463/50 33 83, Fax.: +43/(0)463/50 33 81, e-mail: office@krauland.at, www.krauland.at

Weglänge: reine Gehzeit:

ca. 12 km ca. 5-6 Stunden


5. Tag:

„Stromboli – Leuchtturm der Antike“

Stromboli, die wohl spektakulärste der Äolischen Inseln, ist ein Wanderziel der besonderen Art. Schon Jules Verne beschreibt in seinem Buch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ die Schönheiten dieser Insel. Sie diente den etruskischen, griechischen und römischen Seefahrern als natürliches Leuchtfeuer und war bereits früh ein Ziel für Vulkanologen, Geologen und andere Forschungsreisende. Über einen gepflasterten Serpentinenweg überwinden wir die ersten Höhenmeter und folgen dann einen Hohlweg, der teils über erstarrte Lava führt. Vom 918 m hohen Pizzo beobachten wir die Flugbahnen der glühenden Magma, die immer wieder mit gewaltiger Wucht in die Luft geschleudert wird. Begleitet von Donnern, Grollen und Beben lebt diese Insel im Pulsschlag seiner Ausbrüche. Ein einzigartiges Schauspiel, das in Europa seinesgleichen sucht. Aufstieg: Abstieg:

ca. 900 Höhenmeter ca. 900 Höhenmeter

6. Tag:

„Der Wilde Westen Liparis“

Weglänge: reine Gehzeit:

ca. 11 km ca. 4-5 Stunden

Nach einer kurzen Anfahrt beginnt unsere Wanderung in Pianconte und führt uns anfangs durch typische liparische Dörfer bis zur „Terme di San Calogero“. Vor 3.500 Jahren in Betrieb genommen, zählt diese Anlage zu den ältesten Dampfbädern der Welt. Über gepflasterte Wege erreichen wir die Küste und wandeln auf uralten Pfaden durch eine ausgedehnte Grassteppe. Das Meer, die vorgelagerten Inselchen und die zerklüftete Steilküste werden zu einem einzigartigen landschaftlichen Erlebnis. Hier herrschen Ruhe und tiefer Frieden. Auf diesem einsamen Landstrich passieren wir die mit über 200.000 Jahre ältesten Vulkane Liparis, den Timpone Pataso und den Timpone Ospedale. Aufstieg: Abstieg:

ca. 300 Höhenmeter ca. 300 Höhenmeter

7. Tag:

Ausklang

Weglänge: reine Gehzeit:

ca. 12 km ca. 3-4 Stunden

Nachdem die Wanderungen gestern mit einem gemütlichen Beisammensein ausgeklungen sind, steht Ihnen heute ein wohlverdienter Ruhetag zur persönlichen Gestaltung zur Verfügung. Ganz nach Lust und Laune können Sie sonnenbaden, einkaufen oder den Tipps Ihres Wanderführers nachgehen und die Sehenswürdigkeiten der Umgebung auf eigene Faust erkunden. Begleitet werden Sie auf jeden Fall von zahlreichen Erinnerungen an eine erlebnisreiche und eindrucksvolle Wanderzeit!

8.Tag:

Abreise

Frühstück im Hotel und anschließend Abreise bzw. Fortsetzung des Aufenthaltes. !!! Änderungen des Zeitplans bzw. Ablaufs des Wanderprogramms sowie Änderungen der einzelnen Wandertouren behalten wir uns vor. Derlei Abweichungen entstehen meistens aus folgenden Gründen: 1. Änderungen durch die Leistungsfähigkeit der Gesamtgruppe und aus Gründen der Sicherheit der Teilnehmer, 2. Änderungen hervorgerufen durch die „Natur“. Weitere Details entnehmen Sie bitte den KRAULAND-Reisebedingungen !!! (09.08.2009, HS)

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