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28 www.autosprint.ch Nutzfahrzeuge MÄRZ 2014

G. Leclerc mit Renault Trucks

Erdgas als Treibstoff

Die G. Leclerc Transport AG hat zwei Camions T 460 von Renault Trucks in Betrieb genommen. Die Zugmaschinen werden mit Kühlaufliegern von Védécar eingesetzt. www.renault-trucks.ch

Antrieb: Der Gelenkbus von Mercedes ist mit einem 6-Zylinder-Motor mit zwölf Liter Hubraum und 340 PS ausgestattet.

Power: Jeweils 460 PS und elf Liter Hubraum haben die Modelle T 460.

Pfister-Flotte fährt mit Stern Die Pfister Vorhang Service AG hat ihre Flotte von Grund auf erneuert. Mit guten Noten in den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Langlebigkeit, Service und Ökologie konnte sich Mercedes mit dem B 180 CDI und dem Citan 111 CDI gegen Mitbewerber durchsetzen. www.mercedes.ch

Mercedes Citan 111 CDI: 110 PS und 240 Nm Drehmoment. Das passt perfekt.

220 Brummis für Nothegger Die Spedition Nothegger Transport Logistik GmbH hat 220 Lastwagen von Scania mit Biodiesel-Motoren geordert, die der Schadstoffgrenznorm Euro 6

Sauber: die neuen Scania-Fahrzeuge erfüllen die Schadstoffnorm Euro 6.

entsprechen und für den Betrieb mit 100 Prozent Biodiesel vorgesehen sind. Die Auslieferung der neuen Fahrzeuge startet im April. www.scania.ch

Linie 24 schützt die Umwelt

Bei der Busbetrieb Grenchen und Umgebung AG BGU und der SWG, dem regionalen Energieversorger für Strom, Wasser und Gas ist eine abgasärmere Zukunft keine Vision.

Der neue Mercedes-Niederflur-Gelenkbus Citaro G CNG (steht für Compressed Natural Gas) kostete etwas mehr als eine halbe Million Franken und wird in den nächsten zwölf Jahren rund eine Million Kilometer zurücklegen. Das 18 Meter lange und 2,55 Meter breite Fahrzeug mit drei Achsen ersetzt einen der normalen 12-Meter-Busse. Mit 47 Sitzplätzen und rund 85 Stehplätzen bietet der neue Bus

ein Plus an Platz. Hans-Rudolf Zumstein, Geschäftsleiter BGU: „Mit der massiven Steigerung der Fahrgastfrequenzen in den letzten Jahren entstanden mehr und mehr Engpässe, speziell auf den Linien 24, 25 (Monbijou/Däderiz-Bettlach Post) und 21 (Lingeriz-Gummenweg), die man mit dem grösseren Fahrzeug nun abfedern will.“ Per Just, Geschäftsleiter der SWG blickte auf die langjährige Erfolgsgeschichte zurück, die die SWG und der Gasverbund Mittelland zusammen mit dem BGU realisierte: Nach ersten Diskussionen 2005 beschloss man, den Busbetrieb in Grenchen nach und nach auf Gas umzustellen. 2006 nahm man den ersten Erdgasbus in Betrieb. Der Neue ist Nummer 9.

Platz: Total können etwa 133 Passagiere befördert werden. Für Rollstuhlfahrer gibt es zwei Plätze. Der Bus ist 18 Meter lang und 2,55 Meter Breit. Das Bild zeigt die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger (links).

Hans-Rudolf Zumstein: „Mit 1620 Liter fahren wir 300 bis 400 Kilometer.“

Heinz Jeker: „Mit der Videokamera kann ich das Geschehen gut kontrollieren.“

Das neue Fahrzeug kommt überall dort durch, wo die kürzeren Wagen auch durchfahren. Hans-Rudolf Zumstein: „Ausnahmen sind die Linien 22 (Grubenweg) und 23 (Fichtenweg), wo er nicht eingesetzt wird. Aber im Sommer und bei Anlässen wie dem Grenchenberglauf werde der neue Gelenkbus auch auf dem Berg verkehren.“ Im Bus ist auch eine Videoüberwachung installiert. Chauffeur Heinz Jeker: „Das erleichtert uns die Arbeit enorm, denn bei der Länge sieht man schlecht, was zuhinterst im Fahrzeug geschieht.“ Oliver Menge/az Grenchner Tagblatt www.erdgasfahren.ch www.swg.ch, www.bgu.ch


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