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Ottobeuren Museum für zeitgenössische Kunst

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omoca – (Ottobeuren Museum für zeitgenössische Kunst)

Ein Museum für Diether Kunerth, Ottobeuren und das Allgäu.

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Ottobeuren und Diether Kunerth benötigen nicht eine umgebaute, sanierte und den Zwängen der ehemaligen Nutzung unterliegende Stapelhalle sondern ein überregionales Museum für zeitgenössische Kunst in welchem Diether Kunerth mit seiner Person und seinen Werken einen Grundstock für eine nachhaltige und dauerhafte Entwicklung des Kulturstandortes Ottobeuren leisten kann.

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Es muß sich für weitere Funktionen öffnen und ein selbstverständlicher Bestandteil des Ottobeurer Lebens werden. Es muß eine neue Begegnungsstätte und Veranstaltungsort werden um die Akzeptanz und die nötige Unterstützung zum Betrieb aus der Bevölkerung zu erhalten. Hierfür ist ein architekonisches Icon, ein flexibles und intelligentes Gebäude sowie ein Marketingkonzept erforderlich, welches das omoca bekannt macht und bei welchem mit der Belegung von omoca.de ein erstes Zeichen gesetzt ist.

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Ein solches Museum kann nur dann wirtschaftlich und dauerhaft funktionieren, wenn es eine überregionale Bedeutung und Attraktivität erhält, so daß auch Besucher aus der weiteren Region (+200 km) anreisen, um es in Kombination mit den vorhandenen Attraktoren wie der Basilika und der Lage im Kneippland Unterallgäu zu besuchen.

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Lageplan

1/1000

Der Bestand der Stapelhalle ist in dem archtektonisch erhaltenswerten Teil für ein Museum nicht nutzbar. Für das zur Verfügung stehende Budget wird nicht ein Relikt einer ehemaligen Brauerei verschönert, sondern vielmehr ein Neuanfang mit Zukunft geschaffen.

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omoca.de


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Ottobeuren Museum für zeitgenössische Kunst

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Mit dem Neubau wird die Vergangenheit nicht ignoriert sondern neu interpretiert. Die Gebäudeaussenkanten orientieren sich an den bebaubaren Grundstücksgrenzen. Die Tragstruktur baut auf den bestehenden Tragachsen auf und definiert somit einen kreuzförmigen Grundriss welcher sich mit seinen Apsiden an die starken Grundstrukturen der barocken Klosteranlage anlehnt.

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Durch die Zurücknahme der Bebauung auf die im Gemeindebesitz befindlichen Grundstücke erhält das omoca den nötigen Freiraum zur bestehenden Bebauung und weitet die vormalige Enge der Parzellen auf, so daß das omoca als Solitär zur Geltung kommt und ein weitere Bestandteil einer Öffnung, Aufweitung und Vernetzung von Wegebeziehungen im Ortsbild Ottobeurens ist. Die Eingang in das Gebäude erfolgt von zwei Seiten. Der Parkplatz welcher Anlaufpunkt für Gäste des omoca ist, sowie dem Marktplatz/ Basilika für Besucher welche sich bereits im Ort befinden. Die Zuwegung sollte im Bereich des Ratskellers von beiden Seiten erfolgen, da der Zugang vom Marktplatz wenig attraktiv und versteckt ist.

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Der Skulpturengarten wird neu interpretiert und verbindet als Skulpturenpfad die beiden Eingangsbereiche und darüberhinaus die Günz und den Marktplatz miteinander. Er greift auf der Ostseite das Wasserthema der Günz auf und stellt die Skulpturen zur Sicherung in eine Wasserfläche, welche aus dem Mühlbach gespeist wird und in der Günz mündet. Dieser Weg funtioniert als Hinführung zum Museum sowie den Werken und Ideen von Diether Kunerth. Die Aussenfläche auf der Südseite des omoca wird durch das integrierte vom Betrieb des Museums losgelöste Café aktiviert. Der Platz des omoca kann durch die angrenzenden Gastronomiebetriebe genutzt und weiterentwickelt werden. Somit können mittelfristig die bisherigen Hinterhausfassaden zu neuem Leben erwecken. Die vorhandene Brandwand wird verputzt und bildet eine Rücken für eine “Dorflinde” auf dem omoca Platz.

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omoca.de


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Ottobeuren Museum für zeitgenössische Kunst

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Seminar

Foyer *

omoca.de


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Ottobeuren Museum für zeitgenössische Kunst

Die tragenden Ecken überspannen die Ausstellungsräume welche in einem Zentralraum zusammengeführt werden. Dieser ermöglicht Blickbeziehungen zu den anderen Ausstellungsbereichen, der Weg durch die Ausstellung wechselt zwischen Innen- und Aussenorientierung. Der zweigeschossige Hauptraum der Ausstellung ist als Aktionsraum mehrfach genutzt. Hier können sowohl Vorträge, Seminare und Kinderpädagogik als auch Konzerte, Events und andere Veranstaltungen stattfinden um hier ein zweites Standbein für das omoca aufzubauen. Die Lage der öffentlichen Einrichtungen wie Toiletten, Garderobe und Stuhllager im EG ermöglichen eine separate Schaltung dieses Bereiches.

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Grundriss OG

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Schnitt A-A

Ausstellung

Ausstellung *

omoca.de


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Ottobeuren Museum für zeitgenössische Kunst

Ansicht Nord

Ansicht Ost

Ansicht Süd

Ansicht West

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omoca.de


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Ottobeuren Museum für zeitgenössische Kunst

Die industrielle Fassade des omoca aus Profilbauglas nimmt Bezug auf die Vorgängerbauten, stellt sich aber durch die senkrechten Schwerter in einem neuen Gewand dar. Zur Optimierung des Wärmehaushaltes ist die Fassade mittels Siebdrucktechnik in der Transparenz verlaufend ausgebildet. Die Südseite zum Marktplatz wirkt für den Betrachter von aussen nahezu weiss – ermöglicht aber von Innen immer noch eine schemenhafte Wahrnehmung des Aussenbereiches. Das in Aussenbereichen genutzte Wasser des Mühlbaches kann zuvor zur Kühlung in den Stahlbetondecken genutzt werden.

1 Dachaufbau Kompaktdach: Attikaverblechung Aluminiumblech weiss RAL 9010 eloxiert Zwischenräume mit Wärmedämmung > 60 mm WLG 40 14 cm Wärmedämmung WLG 40 Innenseite Attika Kiesschüttung 50 mm Bituminöse Abdichtung Gefälledämmung WLG 40 min. 8 cm Bituminöser Anstich Stahlbetondecke 25 cm (Bauteilaktivierte Wasserkühlung) Akustikputz 20mm 2 senkrechtes Fassadenschwert Trespa weiss in Profilbauglasfuge verklebt 3 Profilbauglas LINIT solex 262/60/7 Siebdruckung Punktraster nach Himmelsrichtung verlaufend 10% - 65% LINIT 1.7 W 262/60/7 4 Vorhang Habutai Gazé einläufig freihängend 5 Universalpunkt im Raster 1,25/ 1,25 eingelegtes Deckengewinde mit Stromauslass für Installationen, Beleuchtung und flexible Wände 6 flexible Ausstellungswände als Einzelelemente im Raster von 1,25/ 2,5m von den Deckenpunkten abgehängt 7 Industrieparkett 15 mm flächig verklebt 8 Estrich 65 mm integrierte Fussbodenheizung 9 20/24 Trittschalldämmung 10 Stahlbetondecke 25 cm 11 Akustikputz 20mm 12 Fassadenblende Alu eloxiert RAL 9010 13 Kunststoff U Profil zur Aufnahme Profilbauglas 14 Wärmedämmung 10 cm 15 Kiesschüttung als Spritzschutz 16 Umkehrdach: Gehwegplatten in Splitbett Bautenschutzmatte Gefälledämmung WLG 40 min. 8 cm Doppelte Abdichtungsebene 17 Bestandsdecke Tiefgarage

Ansicht Fassade

1/20

Systemschnitt

1/20

+9.00 1 2 3 4 5

6

7 8 9 10 11 12 13

14 15 16 17

+3.50

±0.00

1 Dachaufbau Kompaktdach: Attikaverblechung Aluminiumblech weiss RAL 9010 eloxiert Zwischenräume mit Wärmedämmung > 60 mm WLG 40 14 cm Wärmedämmung WLG 40 Innenseite Attika Kiesschüttung 50 mm Bituminöse Abdichtung Gefälledämmung WLG 40 min. 8 cm Bituminöser Anstich Stahlbetondecke 25 cm (Bauteilaktivierte Wasserkühlung) Akustikputz 20mm 2 senkrechtes Fassadenschwert Trespa weiss in Profilbauglasfuge verklebt 3 Profilbauglas LINIT solex 262/60/7 Siebdruckung Punktraster nach Himmelsrichtung verlaufend 10% - 65%

Schnitt B-B 1/100

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OMOCA - Ottobeuren Mureum für moderne Kunst  

Wettbewerbsbeitrag

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