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s o n n e n s e i t e n . o l i m a r. d e

Ausgabe März bis August 2015

TOP-THEMA

Madeira & Porto Santo

Wo einst Kolumbus seine Heimat fand Ab Seite 6

Aktiv | Natur

Südtirol

Zwischen mediterranem Flair und alpiner Bergwelt

14 Kunst | Kultur

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Kulinarik | Genuss

Alentejo

Kapverden

Künstler auf den Kapverden

Zum Genießen und Entschleunigen

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Anzeige Porto Santo


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Neues Bei OLIMAR Aktuelles vom Reisespezialisten

TOP-THEMA

Porto Santo & Madeira Wo einst Kolumbus seine Heimat fand

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Kunst | Kultur

Kapverden Künstler in Mindelo

Ein Tag in ... Barcelona

Liebe Leserin, lieber Leser,

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Aktiv | Natur

Südtirol

Zwischen mediterranem Flair und alpiner Bergwelt

vor Ihnen liegt die erste Ausgabe unserer Sonnenseiten. Modern und übersichtlich in Layout und Struktur, zeigt Ihnen unser neues Kundenmagazin viele Tipps und Ideen für Ihre nächste Tour nach Südeuropa. Lassen Sie sich inspirieren von informativen und unterhaltsamen Reiseberichten, von Kultur- und Restauranttipps und den vielen Insiderempfehlungen unserer Autoren, die von ihren Erlebnissen vor Ort lebhaft berichten. Das Magazin soll Ihnen auch einen weiteren Service bei OLIMAR bieten. Sie lernen unsere Reiseregionen noch ein Stückchen näher kennen und das über die bekannten Touristenrouten hinaus. So berichten beispielsweise zwei Einheimische in der Rubrik „Land & Leute“ über das Leben auf den Azoren sowie unbekannte Storchreviere an der Algarve – und unser Madeira-Kenner empfiehlt seine persönlichen Höhepunkte auf der Blumeninsel sowie ihrer Schwester Porto Santo. Entstanden ist das Magazin direkt bei uns, in den Händen vieler Südeuropa-Kenner. Als langjähriger Spezialist in Sachen „besonders reisen“ wissen wir, worauf es im Urlaub ankommt und geben unsere Erfahrung gerne an Sie weiter. Lassen Sie sich von uns beraten! Ob im Internet unter olimar.com oder telefonisch unter 0221 20590 490 : Wir erfüllen Ihnen (fast) jeden Reise­ wunsch. Ihre Familie Zahn

Aktiv | Natur

Golf für Anfänger

Von Schnupperkursen und der Platzreife

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Kulinarik | Genuss

Der Alentejo

Zum Genießen und Entschleunigen

Events im Süden

Ausgewählte Highlights Südeuropas

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Hotel-Tipps & Angebote

Land | Leute

Ein Inselparadies mitten im Atlantik

Geschäftsführer: Markus Zahn, Pascal Zahn Leitung Redaktion und Projekt: Evelyn Steinbach (Print-Ausgabe OLIMAR Sonnenseiten), Tel. +49 221 20590-410, evelyn.steinbach@olimar.com Katharina Piechowski (Online-Magazin sonnenseiten.olimar.de), Tel. +49 221 20590-219, katharina.piechowski@olimar.com Mitarbeiter dieser Ausgabe: Martina Dannheimer, Rainer Heubeck, Ralf Johnen, Frank Leber, Andrea Schröder, Christina Zacker, Janine Zsembera Art Direktion: Tobias Hild, Tel. +49 221 20590-176, tobias.hild@olimar.com

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Land | Leute

Algarve

Die Störche von Rasmalho OLIMAR INSIDE

Fragen an OLIMAR Studenten konzipieren Reise

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Übrigens: Die Sonnenseiten gibt es auch online! Auf sonnenseiten.olimar.de finden Sie zu einigen Artikeln im Heft weitere Tipps, Bilder und Videos sowie jeden Monat neue Reiseberichte zu den schönsten Zielen in Südeuropa.

Impressum Herausgeber (V. i. s. d. P.): OLIMAR Reisen Vertriebs GmbH Glockengasse 2, D-50667 Köln Tel. +49 221 20590-0 info@olimar.com, www.olimar.com

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Besondere Adressen Die Azoren

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Druck: Ohl Logistik GmbH & Co. KG, Seevetal-Maschen Anzeigen: Stefanie Moormann, Tel. +49 221 20590-177, stefanie.moormann@olimar.com Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 1 für 2015. Auflage: 20000. Nächste Ausgabe im Herbst 2015. Leseranfragen: sonnenseiten@olimar.com Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers. Die OLIMAR Reisen Vertriebs GmbH ist Vermittler von Reisen der Marke OLIMAR in Deutschland, Österreich und in den BeNeLux-Ländern. OLIMAR ist eine Veranstaltermarke der lth link-to-hotel AG in Forch, Schweiz.


Neu im Programm: Ibiza, Côte d‘Azur und Südtirol Neben zahlreichen neuen Unterkünften und Paketangeboten hat OLIMAR das Südeuropa-­Programm um die Ziele Ibiza, Côte d‘Azur und Südtirol erweitert. Die ausgewählten neuen Hotels befinden sich 2015 erstmalig in den Katalogen für Spanien (Ibiza) und Italien (Südtirol, Côte d‘Azur). Die Kataloge erhalten Sie im Reisebüro oder direkt bei uns. olimar.com/kataloge

© Bargotiphotography – shutterstock.com

Neues bei Olimar

© Rota Vicentina

Der Sommer wird aktiv Wie wäre es dieses Jahr mit einer Aktivreise? „Wandern und Biken stehen bei unseren Gästen hoch im Kurs“, sagt OLIMAR Chef Markus Zahn und empfiehlt die neue Rundreise entlang der Rota Vicentina. Das unberührte Naturschutzgebiet zwischen Lissabon und der Algarve gehört zu den schönsten Küstenabschnitten Portugals. In Streckenabschnitten zu Fuß und mit dem Pkw lässt sich die Gegend in einem zehntägigen Urlaub erleben. Wer lieber auf dem Rad unterwegs ist, kann sich auf eine Tour durch Andalusiens Bergwelt begeben und die malerischen weißen Dörfer zwischen Córdoba und Granada erkunden. Bike-Touren bietet OLIMAR übrigens auch auf Mallorca, am Gardasee und auf den Azoren an. Mehr unter olimar.com/aktiv

Finden statt suchen

Neue OL

Mit der neuen Kundenseite erlebe.olimar.de haben Sie von überall Zugriff auf spannende und nützliche Informationen rund um Ihre Reise, Ihr Hotel und Ihr Urlaubsland. Bequem lassen sich mit der neuen Seite Ausflüge und Mietwagen reservieren oder das aktuelle Ferienwetter checken. Über Laptop, Tablet oder auch Smartphone erreichen Sie ohne Umwege Ihre direkten Ansprechpartner im Zielgebiet – wann, wo und wie Sie wollen. Reisende an die Algarve kommen als erstes in den Genuss den neuen Service zu nutzen. Im Laufe der nächsten Monate kommen weitere OLIMAR Ziele kontinuierlich dazu.

Frühzeitig buchen und sparen Besonders reisen kann auch besonders günstig sein: Profitieren Sie von Frühbucher-Vorteilen mit bis zu 30 Prozent Ermäßigung, Golden-Age-, Spar- und Kurzfristangeboten, sowie in ausgesuchten Hotels günstigeren Economy-Zimmern. Oft sind die Angebote sogar kombinierbar. Auskunft erhalten Sie in Ihrem Reisebüro oder direkt bei uns.

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Neues bei Olimar

Neu: Themenwelten in den OLIMAR Katalogen 2015

© Robert Nicholas – gettyimages.com

Reisen für jeden Geschmack: Neben einer Sortierung nach Reisezielen ist das neue Hotel­programm ab sofort nach Themenwelten unterteilt. So können Sie noch gezielter aus unserem umfangreichen Katalogprogramm auswählen und Ihre Reisewünsche realisieren – je nachdem, ob Sie lieber „Exklusiv genießen“, „Inspiration erleben“ oder „Neues entdecken“ möchten. Mehr zu den Themenwelten finden Sie online unter olimar.com/ OLIMAR-Themenwelten

Erneut nonstop auf Madeiras Nachbarinsel Porto Santo, das Nonstop-Flugziel in 2014, steuert OLIMAR auch in diesem Jahr an. Diesmal startet der Germania-Flieger bereits im Mai ab Düsseldorf mit Kurs auf Madeiras Nachbarinsel. Porto Santo entwickelt sich zu einem beliebten Badeziel für Entdecker. Ein neun Kilometer langer Strand aus feinem, goldgelben Sand sowie ein faszinierendes Hinterland begeistern besonders Familien- und Paar­ urlauber. Neugierig geworden? Wir beraten Sie gerne. Ausführliche Informationen im Internet unter olimar.com/Portugal/Porto-Santo

es bei LIMAR

Auf neuen länderübergreifenden Rundreisen können Sie gleich mehrere Kulturen kennenlernen. So wird beispielsweise auf der GourmetTour von Ribera del Duero bis ins Douro-Tal in Zentralspanien und Portugal übernachtet. Weitere Reisen verbinden die Höhepunkte Liguriens mit der Côte d‘Azur sowie die vier Balkanländer Kroatien, Slowenien, Bosnien und Montenegro. Einzelne Bestandteile der Touren lassen sich individuell als Baustein­reise planen. Mehr unter olimar.com/madr67 (Gourmetreise Nordportugal–Spanien), olimar.com/goax05 (Ligurien–Côte d‘Azur), olimar.com/zagx11 (Balkanländer). 01 2015

© redav – Fotolia.com

Eine Reise – viele Länder

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TOP-THEMA Madeira & Porto Santo

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© Galyna Andrushko – Fotolia.com

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© Juan Alonso – Fotolia.com

© Francisco Correia – Turismo Madeira

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Wo einst Kolumbus seine Heimat fand von Frank Leber

Wer das Paradies sucht, muss nicht gleich bis ans Ende der Welt reisen. Gerade einmal vier Flugstunden entfernt, mitten im Atlantik gelegen, bieten Madeira und seine kleine Schwesterinsel Porto Santo ihren Besuchern das ganze Jahr über beeindruckende Kontraste und einen vielfältigen Urlaub für Wanderer, Gourmets und Sonnenanbeter.

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ie einzigartige Schönheit Madeiras hat der portugiesische Entdecker João Gonçalves Zarco bereits 1418 entdeckt. Zusammen mit seinen Gefährten Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo waren sie die ersten, die mit der Besiedlung des damals noch unberührten Archipels begannen. Damals noch mit dichten Wäldern bewachsen, nannten die Eroberer die Insel naheliegend Madeira – Holzinsel. Das urbane Funchal war dabei nicht immer Hauptstadt und kulturelles Zentrum der Insel. Denn zunächst landete Zarco nicht im Süden Madeiras, sondern an der Ostküste. In einer Bucht entstand dort die erste Siedlung, die kleine Stadt Machico. Mit seinen historischen Gebäuden und Kirchen gilt sie heute als eine der schönsten Städte Madeiras. Doch auch die quirlige Inselhauptstadt Funchal hat sich ihr historisches Flair und ihren mediterranen Charme bis heute erhalten. Seinen Namen

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verdankt Funchal dem wilden Fenchel („funcho“), den Zarco und seine Gefährten bei ihrer Landung vorfanden. Die rund 150 000 Einwohner verteilen sich weitläufig auf die zahllosen Häuser, die sich wie kleine, weiße Farbkleckse an den steilen Berghängen aneinanderreihen. Die bewegte Geschichte lässt sich hier an fast jeder Straßenecke erkunden. In Funchals Zentrum finden Madeira-Reisende nicht nur zahlreiche kleine Restaurants und Cafés, sondern auch das Zarco-Denkmal. Neben zahllosen Wohn- und Regierungsgebäuden im Kolonial­ stil prägt das Bild der Innenstadt die bereits im 16. Jahrhundert errichtete Kathedrale Sé. Durch die schmalen und verwinkelten Gassen Funchals führt der Weg weiter zur Markthalle. Neben exotischen Früchten und dem traditionellen schwarzen Degenfisch (Espada) bieten Blumenhändler inmitten des geschäftigen Treibens zahlreiche exotische Früchte und Blumen an.


Madeira & Porto Santo TOP-THEMA 01 Pico do Areiro: Wandern mit bester Aussicht 02 M  arkthalle von Funchal: Nirgendwo ist die Auswahl an tropischen Früchten größer

Parallel entlang der Markthalle verläuft die „Rua Santa Maria“. Autos verkehren in der schmalen Gasse, die bereits im frühen 15. Jahrhundert, kurz nach der Landung der Entdecker um General Zarco angelegt wurde, nicht. Die älteste Straße Funchals lädt dagegen mit zahlreichen Verzierungen an den Türen, Künstlerateliers und kleinen Lokalen zum Verweilen ein. Ein paar Meter weiter östlich steigt fast geräuschlos die moderne Seilbahn in die Berge auf, die Funchal mit dem kleinen Kurort Monte verbindet. Mit seinem weitläufigen botanischen Garten, der im asiatischen Stil angelegt ist, und der im 18. Jahrhundert erbauten Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte, bietet das gemütliche Städtchen über den Dächern Funchals gleich zwei Highlights. In der Wallfahrtskirche liegen die sterblichen Überreste des letzten österreichischen Kaisers Karl I., der seine letzten Lebensjahre im Exil auf Madeira verbrachte, und 1922 in Funchal starb. Die sich ständig verändernden klimatischen Bedingungen Madeiras kann man bereits hier, auf rund 500 Metern Höhe, deutlich spüren. Ist es im tief gelegenen Funchal überwiegend warm und trocken, ist das Klima oberhalb der Stadt bereits deutlich kühler und feuchter. Nicht selten liegt Monte eingehüllt in dichte Nebelwolken, die an den steilen Bergen hängen bleiben. Und so findet sich bereits

in Monte eine andere, deutlich grünere Vegetation, als weiter unten im Tal. Eine erstaunliche Insel ist Madeira ohnehin. Während der Süden um Funchal viel Sonne bietet, zeigt sich wenige Kilometer weiter nördlich bereits die raue Seite des Archipels. Häufig hängen die schweren, dunklen Regenwolken düster und bedrohlich an den zerklüfteten Felsen der Nordküste. Eine Fahrt vom nordwestlich gelegenen Küstenort Porto Moniz auf das Hochplateau Paul da Serra, macht die verschiedenen Mikroklimata noch deutlicher. Anfangs noch felsig und karg, wird die Vegetation innerhalb weniger Höhenmeter schnell dichter und gewaltige Nadelbäume prägen das Bild.

© Kruwt – Fotolia.com

03 M  alerische Küstenlandschaft: Wasserfall „Veu da Noiva“ mit Blick auf die Nordküste Madeiras

Weiter schlängelt sich die gewundene Straße nach oben und nur wenige Meter weiter oben erreicht man bereits die Wolkenuntergrenze. Folgt man der Straße weiter hinauf in Richtung des Hochmoores Paul da Serra, kann man die bizarr anmutenden Lorbeerbäume betrachten. Der Naturpark Fanal lädt zum Spazieren ein. Der mehr als tausend Jahre alte Lorbeerwald gehört zum Unesco-Welterbe. Oberhalb Fanals, auf mittlerweile rund 1500 Metern Höhe, führt ein Abstecher zum Risco-Wasserfall und den 25 Quellen. Für viele Madeira-Reisende gehören diese beiden Touren zu den schönsten Levada-Wanderungen auf der Insel. 01 2015

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TOP-THEMA Madeira & Porto Santo

Kontrastreiches Porto Santo

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in kluger Mann kann Christoph Kolumbus nicht gewesen sein. Anders lässt sich kaum erklären, dass der Entdecker die malerische Insel Porto Santo verließ, um sich von hier aus auf den langen und gefährlichen Weg über den atlantischen Ozean zu machen. Gemeinsam mit seiner Frau Dona Filipa Perestrelo e Moniz hatte sich Kolumbus für einige Jahre in Vila Baleira niedergelassen. Hier reiften Ende des 15. Jahrhunderts seine Pläne, das für Europa wirtschaftlich wichtige Indien über den westlichen Seeweg zu erreichen. Das Kolumbus-Museum in Vila Baleira zeigt heute das Leben und Schaffen des Genueser sowie zahlreiche Repliken aus der Zeit der Seefahrer. Und auch sonst bietet Madeiras „kleine Schwester“ in jeder Hinsicht ein lohnenswertes Kontrastprogramm. Früher prägten massive Drachenbäume und Wacholder das Bild der Insel. Durch starke Rodung ist davon heute kaum noch etwas zu sehen. Porto Santo ist heute eine eher spärlich bewachsene Insel. Arm an Reizen ist sie deswegen noch lange nicht. Denn sie kann mit einer Besonderheit aufwarten, die der Hauptinsel komplett fehlt: einen rund neun Kilometer langen Sandstrand. Jahr für Jahr lockt er tausende Touristen auf die Insel und sorgt auch bei Einheimischen für Badevergnügen. Und noch einen weiteren Vorteil bietet der Sand auf Porto Santo: Wissenschaftler der Universitäten Aveiro und Oslo haben die heilende Wirkung des Sandes bei rheumatischen Beschwerden, sowie bei Gelenk-, Muskel- und Hauterkrankungen nachgewiesen. Verlässt man den kleinen Hauptort Vila Baleira zeigt sich die ganze Vielfalt Porto Santos. Über geschotterte Wege Richtung Westen erreicht man nach wenigen Kilometern den rund 200 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt Boqueirao de Baixo. Dort kann man den Blick über die gerade einmal elf Kilometer lange Insel schweifen lassen. Weiter führt der Weg vorbei an bizarren Basalt- und Sandsteinformationen bis zum Golfplatz von Porto Santo. Der vom früheren spanischen Profi Severiano Ballesteros entworfene Platz bietet Spielspaß vor beeindruckender maritimer Kulisse und gehört zur PGA-Tour der Profigolfer. Aber auch Hobbyspieler haben ihren Spaß an dem abwechslungsreichen Kurs, der sich längs von Süden bis zu den Steil­ klippen im Norden zieht.

Rast macht man am südwestlichsten Punkt der Insel. Das kleine Restaurant „I Calhetas“ serviert vor maritimer Kulisse frische Meeresfrüchte und ausgesuchte Weine. Nach dem Essen lädt der direkt angrenzende Sandstrand zum Entspannen ein. Entlang der zerklüfteten Klippen im Norden schlängelt sich die Straße hinüber in den Osten der Insel bis zum kleinen Weingut „Casa da Serra“ von Lomelino Velosa. Dort finden Besucher – neben einem kleinen Museum, welches das frühere Leben der Menschen auf Porto Santo zeigt – hausgemachte, inseltypische Spezialitäten wie selbstgemachte Marmeladen, Süßspeisen und Liköre. Auch den speziellen „Porto Santo-Wein“, den es nur bei ihm gibt. Er schmeckt milder und weicher als der in großen Mengen kommerziell hergestellte Wein auf der Hauptinsel und sollte auf jeden Fall probiert werden. Ob man Porto Santo alleine erkunden oder seinen Urlaub mit einem Aufenthalt auf der „großen Schwester“ Madeira verbinden will – möglich ist beides. Mit der Fähre geht es in rund zweieinhalb Stunden komfortabel nach Funchal. Und den inzwischen zum internationalen Flughafen ausgebauten Airport auf Porto Santo, der bereits in den frühen 1960er Jahren als kleines Nato-Flugfeld angelegt wurde, fliegt seit 2014 auch der OLIMAR Charter an. Weit entfernt ist es also wirklich nicht, das Paradies.

Unser Autor

Frank Leber ist ein erfahrener MadeiraReisender mit Leidenschaft für gute Fotos und ausgedehnte Wanderungen.

Porto Santo Katalog 2015 – mit ausgewählten Hotels und Freizeittipps. Jetzt in Ihrem Reisebüro.

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Madeira & Porto Santo TOP-THEMA

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03 01 Viel Strand und Erholung: Porto Santo gilt noch als Geheimtipp unter den Badeferienzielen 02 In der Casa Colomba, heute ein Museum, soll Kolumbus einst gelebt haben 03 Kegelförmige Hügel und neun Kilometer Strand prägen die Insel

OLIMAR Tipps Anreisen: Mit dem Flugzeug von allen großen deutschen Flughäfen. Air Berlin, Condor, TUIfly und TAP Portugal (via LIS) fliegen den Flughafen in Santa Cruz (Madeira) mehrmals wöchentlich an. Seit 2014 bietet OLIMAR einen Charter der Germania nach Porto Santo vom 14. Mai bis 15. Oktober 2015 jeden Donnerstag ab/bis Düsseldorf. Übernachten: Aparthotel Luamar (Porto Santo): Direkt am Sandstrand gelegen, überzeugt das familienfreundliche Mittelklassehotel mit komfortablen Zimmern sowie einem direkten Zugang zum Strand. Ab 31 € p. P./Nacht im Appartement inkl. Frühstück. olimar.com/pxo503 Madeira Panoramico (Madeira): Oberhalb der Hotelzone bietet das Madeira Panoramico einen traumhaften Blick über Funchal sowie zahlreiche Sportangebote. Guter Startpunkt für Touren über die Insel. Ab 39 € p. P./Nacht im Doppelzimmer.

olimar.com/fnc120 

Essen: Adega da Quinta (Rua José Joaquim da Costa, Câmara de Lobos, Madeira): Das Restaurant bietet typisch madeirische Spezialitäten wie gegrillte Lammspieße oder Bolo do caco (Knoblauchbrot aus Weizen und Süßkartoffeln) sowie eine erstklassige Weinauswahl. Besichtigen: Blandy‘s Wine Lodge (Avenida Arriaga 28, Funchal, Madeira) zeigt Besuchern die Geschichte des Madeiraweins. Unbedingt eine geführte Tour durch das Haus buchen und anschließend die verschiedenen Sorten probieren. www.blandyswinelodge.com Das Kolumbus Museum (Rua Cristóvão Colombo, Vila Baleira, Porto Santo) zeigt sein Schaffen und zahlreiche Relikte aus der Zeit der Seefahrer und Entdecker. www.museucolombo-portosanto.com

Reisezeit: Madeira und Porto Santo können ganzjährig bereist werden. Die volle Blütenpracht Madeiras ist am besten im Frühjahr (März und April) zu bewundern. Buch-Tipp: Wanderführer Madeira (Kompass-Verlag): Enthält genaue Informationen zu allen wichtigen Levada-Wanderungen und nützliche Tipps. Durch die exakte Kategorisierung sowohl für Einsteiger, Fortgeschrittene als auch für geübte Wanderenthusiasten geeignet. Mehr Reiseideen für Madeira und Porto Santo gibt es auf olimar.com/Portugal/Madeira sowie den Seiten www.virtual.visitmadeira.pt und www.porto-santo.com .

Weitere Bilder und einige Videos zum Artikel finden Sie in unserem Blog unter sonnenseiten.olimar.de


Kunst | Kultur Kapverden

Künstler auf den Kapverden

von Rainer Heubeck

Mindelo ist die Kulturhauptstadt der Kapverden – dort, aber längst nicht nur dort, begegnet man interessanten Musikern und Kunsthandwerkern.

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ass Kunst und Kultur auf der Insel São Vicente einen hohen Stellenwert haben, merkt man schon bei der Anreise. Der internationale Flughafen ist klein und recht übersichtlich – er ist nach einer Frau benannt, die auf den Kapverden jeder kennt: Cesária Évora. Die legendäre Morna-Sängerin verstarb 2011 – doch ihre Musik lebt bis heute. Direkt vor dem Flughafen auf São Vicente erinnert eine Statue an sie, die sie barfuß und mit Mikrophon in der Hand zeigt. Das Lied, das wohl die meisten von ihr kennen, heißt „Sodade“. Es stammt von einem Komponisten der Nachbarinsel namens Armando Zeferino Soares und beschreibt das Gefühl des Fremdseins und die Sehnsucht nach Heimat. Ein Thema, das man in der kapverdischen Kunst immer wieder antrifft, denn die Inseln waren immer eine Art Durchgangsstation: Heute leben auf den neun bewohnten Inseln rund 500 000 Menschen. Weitere 700 000 Kapverdier befinden

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sich im Ausland, auf der Suche nach einem glücklichen Leben. „Cesária Évora ist 1941 in Mindelo im Stadtteil Ribeira Bote geboren, so wie viele bekannte Künstler der Kapverden“, berichtet Mirian Lopes, eine junge Psychologin, die in Mindelo in einem Gemeindetourismusprojekt mitarbeitet. Sie zeigt Besuchern auf Rundgängen durch Ribeira Bote, dass kapverdische Kultur ihre Ursprünge häufig in den Armenvierteln hat. So stammte auch der Saxophonist Luis Morais, der Cesária Évora häufig mit seinem geschmeidigen Spiel begleitete, ursprünglich aus Ribeira Bote. Im Gemeindezentrum arbeitet der Töpfer Djoy Soares in einer kleinen Werkstatt. Er formt Gesichter und Figuren aus Ton, die zum Teil an die Mandingas erinnern, jene Furcht einflößenden Gestalten, die ursprünglich vom afrikanischen Festland stammen. Schwarz angemalt, mit dunklen Bast­


Kapverden Kunst | Kultur röcken, Knochen in den Händen und martialischen Amuletten um den Hals bringen sie jedes Jahr einen Hauch von Voodoo-Zauber in den lebendigen Karneval Mindelos. „An Karneval kommen viele Kapverdier aus den anderen Stadtteilen zu uns nach Ribeira Bote“, berichtet der Künstler Albertino Silva. Der gelernte Mechaniker, der sein Atelier ebenfalls in Ribeira Bote hat, ist spezialisiert auf Steinmetzarbeiten. Meist formt er aus den Steinen Fische oder kleine Schalen. Eine weitere Passion Albertino Silvas ist es, Flipflops mit den unterschiedlichsten Designs umzugestalten und zu verzieren. Der Künstler gibt seinen farbenprächtigen Schuhen Gesichter. Sogar Gummisandalen verwandelt Silva in Lach-Gesichter. „Meine bunten Schuhe sind von der Farbenpracht des Karnevals inspiriert“, erklärt der Autodidakt,

der stolz darauf ist, schon auf verschiedenen Nachbarinseln sowie in Portugal und Spanien ausgestellt zu haben. Neben einer Reihe von Kunsthandwerksläden finden sich hier einige gute Musik-Cafés und Bars. Im Café Lisboa in der Rua Libertadores ‚d’ Africa wird häufig spontan musiziert, das Casa da Morna in der Rua de Praia hat regelmäßig Profi-Musiker zu Gast, wobei die Livekonzerte dort meist erst nach 23 Uhr beginnen. Wer São Vicente im August besucht, erlebt dort alljährlich das größte Musikfestival der Kapverden – das Festival Baia das Gatas. Bei dem meist dreitägigen Musik-Highlight treten zahlreiche Gruppen von den verschiedenen Inseln der Kapverden auf sowie Musiker vom afrikanischen Festland, aus Portugal und Brasilien.

Unser Autor Mindelo von oben lässt sich gut auf einer Wandertour erblicken

Rainer Heubeck ist häufig in südlicheren Gefilden unterwegs – besonders wohl fühlt er sich dort, wo er Wanderungen in den Bergen mit dem Rauschen des Meeres und mit Kultur kombinieren kann.

Strände auf São Vicente – auch ein beliebtes Revier für Surfer

OLIMAR Tipps Anreisen: Flug z. B. ab Hamburg, Frankfurt, München mit TAP Portugal über Lissabon nach São Vicente. Übernachten: Hotel Oásis Porto Grande in Mindelo: An einem Park mitten im historischen Zentrum erwartet Sie dieses im Kolonialstil gebaute und liebevoll renovierte Hotel. Ab 46 € p. P./Nacht inkl. Frühstück olimar.com/vxe102 Besichtigen: Kunsthandwerk wie z. B. Flipflops mit Gesichtern: Atelier Piká Pedra, Albertino Silva.

Ausgehen: Casa da Morna (Rua de Praia, Mindelo), geöffnet von 19 – 2 Uhr, Tapas Bar und Restaurant, Livekonzerte beginnen meist erst nach 23 Uhr. www.casadamorna.cv Café Lisboa (Rua Libertadores ‚d‘ Africa – ehemals Rua Lisboa, Mindelo): kleines Café im Stadtzentrum, Treffpunkt für lokale Musiker, ideal für Besuche am Spätnachmittag oder am frühen Abend.

Rundreisen:

Wander-, Strand- und Kultur-Eldorado: neuntägige individuelle Urlaubsund Erlebnisreise auf Santo Antão

und São Vicente mit Unterkunft in Vier-Sterne-Hotels inkl. Halbpension, Transfers und Fährüberfahrten, Stadtführung in Mindelo, hochwertige Reiseunterlagen ab 540 € p. P. im Doppelzimmer. Flüge günstig zubuchbar. Anreise jeden Samstag möglich. olimar.com/vxex05

Beste Reisezeit:

Ganzjähriges sonniges Ziel. Im Winter besonders angenehm, zwischen Juni und September kann es sehr heiß werden. Weitere Künstler stellen wir Ihnen online unter sonnenseiten. olimar.de vor.


Ein Tag in

Barcelona

von Martina Dannheimer

Das Meer in greifbarer Nähe, Kultur und kulinarische Köstlichkeiten, ein pulsierendes Tagund Nachtleben: Barcelona zählt zu den aufregendsten Metropolen Europas. Trotz der vielen Sehenswürdigkeiten lässt sich die Faszination der katalanischen Hauptstadt an einem Tag erspüren. Was dabei nicht fehlen darf? Wir nehmen Sie mit zu einem Citybummel. 08:00 Uhr Buenos días, Barcelona! Wer früh aufsteht, wird mit einer herrlichen Morgenstimmung in der Stadt belohnt. Ganz im Stil der Katalanen dient ein Milch­kaffee samt Hörnchen als Frühstück. Wer es fruchtig mag, gönnt sich eine Obstschale im Mercat de la Boqueria (Haltestelle Liceu, Metro L3). Der Markt, auch als Mercat de Sant Josep bekannt, existiert seit 1827. Montag bis Samstag öffnet er seine Pforten, jeweils von 8 bis 20.30 Uhr. 11:30 Uhr Barcelonas Stadtberg ruft! Rund 200 Meter ist der Montjuïc hoch (Haltestelle Espanya, Metro L1, L3, L8) – vieles der Kulturlandschaft entstand zur Weltausstellung 1929. So lohnt sich der Aufstieg, zu Fuß oder per Rolltreppe, nicht bloß wegen der großartigen Aussicht. Empfehlenswert ist genauso ein Besuch des OlympiaStadions, des Botanischen Gartens oder des Museums im Palau Nacional. Alternativ bewundert man im Parc Güell die Metropole von oben (Haltestelle Lesseps, Metro L3).

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13:30 Uhr Sightseeing statt Siesta: Jetzt steht die Sagrada Familia auf dem Programm. Sie ist das Wahrzeichen der katalanischen Hauptstadt (Haltestelle Sagrada Familia, Metro L2 und L5). Die Basilika trägt die Handschrift des katalanischen Architekten Antonio Gaudí und gilt als die ewig Unfertige. Anschließend gibt es Tapas als Mittagssnack. Die spanischen Spezialitäten schmecken vorzüglich im La Tasqueta de Blai (Carrer de Blai, 17) oder im Quimet & Quimet (Calle Poeta Cabanyes, 25). 16:00 Uhr Für Modebegeisterte wird es höchste Zeit, die ersten Geschäfte aufzusuchen. Eine Top-Adresse ist die Passeig de Gràcia, wo viele Designer-Läden, aber auch bezahlbare Boutiquen warten. Um dem Flair Tag und Nacht zu frönen, quartiert man sich beispielsweise im Hotel NH Barcelona Podium ( olimar.com/bcn144) ein. Und das Einkaufsvergnügen lässt sich auf der Porta de l‘ Angel oder in den Stadtvierteln Barri Gòtic und Eixample fortsetzen.

18:00 Uhr Nach dem Shopping-Marathon ist Kräfte tanken angesagt, etwa in der Naturoase „Parc de la Ciutadella“ (Haltestelle Arc de Triomf, Linie L1). Danach geht‘s zum Stadtstrand Barceloneta, wo sich auch ein Abstecher zum Port Olimpíc anbietet – der Yachthafen wurde zu den Olympischen Sommerspielen 1992 errichtet. 20:30 Uhr Der Tag klingt mit einer Piña Colada samt Sonnenuntergang am Strand aus. Alternativ ordert man seinen Lieblings-Cocktail im Gimlet (Calle Santalo, 46) oder in einer Bar im Stadtviertel El Raval.

Unsere Autorin

Martina Dannheimer ist eine Allgäuerin, die in Hamburg lebt und sich auf der ganzen Welt zuhause fühlt. Sie liebt Marathon und reist niemals ohne Laufschuhe, vergöttert die Sonne, das Meer und Zitroneneis.

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Ein Tag in ... barcelona


Die besten Tipps

sind die persönlichen! Bei OLIMAR Reisen kennen sich viele Kollegen in ihrer Lieblingsregion ganz besonders gut aus. Jahrzehnte lange Reiseerfahrung zeichnet uns als Portugal- und Südeuropa-Spezialist aus. Davon können Sie als Kunde profitieren, denn unsere Experten geben ihre persönlichen Tipps gerne an Sie weiter.

Zum Beispiel in den neuen Experten-Tagen, in denen sich alles um ein bestimmtes Urlaubsziel dreht. Der jeweilige OLIMAR Experte beantwortet Ihre Fragen und gibt zahlreiche Empfehlungen und Insidertipps. Sie möchten mehr darüber erfahren? Besuchen Sie unsere Experten-Seite www.olimar.com/experten !

Janine Nürnberger | Expertin für Madeira Margarete Rosa | Expertin für Lissabon Die Lissabonner pflegen ihre Kaffeekultur. Ob am Kiosk oder in einem 30er Jahre Café – der Espresso (Café oder Bica) schmeckt immer köstlich. Wenn es dazu noch ein Pastel de nata gibt (eine Art Crème brûlée in Blätterteig) dann ist das kleine Glück perfekt.

Francesca Daneluzzi | Expertin für italienische Städte Sie sollten in Mailand einmal die Bar Terrazza Aperol besuchen. Abends sitzen Sie dort in entspannter Atmosphäre beim Aperitif und haben einen phantastischen Blick auf den Dom und die Stadt.

Im Hafen von Câmara de Lobos erleben Sie einen wunderschönen Sonnenuntergang. Am besten genießen Sie dabei ein leckeres Gläschen Poncha, das Nationalgetränk der Insel.

Angela Wolf | Expertin für Porto Santo Ein perfekter Ort ist für mich das O Corsário, eine Beach-Bar direkt am Torre Praia Suite Hotel. Die hier servierte brasilianische Spezialität „Picanha“ schmeckt einfach nur grandios! Und die Atmosphäre am Abend könnte nicht besser sein.

Sandra Maraia | Expertin für Andalusien Machen Sie unbedingt einen Ausflug an einen der herrlichen und breiten Sandstrände bei Tarifa, ganz im Süden Andalusiens. Mit etwas Glück sehen Sie dort sogar Wildpferde. Und vor der Küste ziehen Wale entlang, die Sie auf einer Whale Watching Tour aus nächster Nähe erleben können.


Aktiv | Natur Südtirol

Zwischen mediterranem Flair und alpiner Bergwelt von Ralf Johnen

Sanft, fruchtbar und mehr als nur ein bisschen mediterran. So präsentiert sich Südtirol an seiner Westflanke. Palmen und Zypressen prägen die Landschaft rundum Meran. Im Hintergrund türmen sich die mächtigen Alpen auf.

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esonders dramatisch wirkt die Kombination dieser Elemente in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, einer Art botanischem Garten, der die speziellen klimatischen Gegebenheiten der Region zu seinem Vorteil ausnutzt. Hier gedeihen sogar Agaven und tropische FrangipaniBäume.

warten in den guten Stuben südtiroler Speisen auf hohem Niveau. Zu Schinkenspeck, Bergkäse und Schüttelbrot kommen Holundersaft oder Weine aus den lokalen Rebsorten Vernatsch und Lagrein auf den Tisch. Doch auch ein aromatischer Traminer darf nicht fehlen.

Meran selbst sonnt sich in seinem Ruf als Kurort: Das angenehme Klima und die mondänen Hotelbauten ziehen schon seit Generationen Genießer und Lebenskünstler an – darunter auch ruhmreiche Gäste wie Kaiserin Sissi von Österreich. Doch der Ort ruht sich nicht allein auf seiner begünstigten Lage und seiner glorreichen Vergangenheit aus: Die noch keine zehn Jahre alte Therme befindet sich in einem avantgardistischen Glaskubus, der von Matteo Thun entworfen wurde. Der Stararchitekt stammt aus der Provinzhauptstadt Bozen.

Als kulinarische Hochburg versteht sich auch Bozen, die mit knapp über 100  000 Einwohnern größte Stadt der autonomen Provinz Südtirol/ Trentino. Kurios: Fast alle Restaurants des mittelalterlichen Stadtkerns führen sowohl Spaghetti als auch Semmelknödel – und zollen somit den beiden Kulturen Tribut, die hier aufeinandertreffen. Hauptattraktion sind die Bozener Lauben, eine prächtig gestaltete Einkaufsstraße mit alten Häusern, deren Zugang durch Rundbögen führt. Ein Augenschmaus – und zugleich ein effektiver Ganzjahreswetterschutz.

Nicht weit ist der Weg in die Berge. Keine zwei Kilometer außerhalb des Stadtzentrums führen die Seilbahnen von Meran 2000 in eine hochalpine Welt. Hier oben etwa lockt ein wenig beschwerlicher Rundwanderweg, der von einer Hütte zur nächsten führt. Dabei gilt es neun Kilometer und 400 Höhenmeter zurückzulegen. Zur Belohnung

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Das milde Bozen markiert zugleich den Übergang ins östliche Südtirol, wo es nicht lange dauert, ehe die Straße steil ansteigt. Es geht hinauf – und zwar kontinuierlich. Das ist auch der Grund für ein ungleich raueres Klima und eine eher alpine als mediterrane Vegetation. Bald hinter Brixen befindet sich


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OLIMAR Tipps Anreisen: Mit dem Pkw via Innsbruck und den Brenner-Pass oder per Flug nach Bozen. Übernachten: Hotel Villa Stefania in Innichen: familiengeführtes Vier-Sterne-Haus mit modernem Interieur und Blick auf die Berge. Ab 89 € p. P./Nacht im Doppelzimmer inkl. Halbpension. olimar.com/bzo260  Romantikhotel Post Weisses Rössl in Welschnofen: idyllisches, auf 1182 Metern Höhe gelegenes Vier-Sterne-Haus inmitten eines großen Naturparks unweit des Kratersees und Rosengartens. Ab 95 € p. P. im Doppelzimmer inkl. Halbpension. olimar.com/bzo130 

Essen: Wirtshaus Thurnerhof (Verdinserstraße 26, Schenna): Zeitgemäße lokale Küche in einem Restaurant, dessen Geschichte ins 15. Jahrhundert zurückreicht – mit einem herrlichen Garten voller alter Nussbäume und Kastanien. www.thurnerhof-schenna.com Ausgehen: Uhrmachers Weinstube (Färberstraße 1, Innichen): Herrlich gemütliches Lokal im Ortskern, in dem die südtiroler Weinkultur gepflegt wird. www.enoro.it/dt/ die-weinstube.html

mit dem Kronplatz ein bekanntes Wintersportgebiet. Richtig spektakulär aber wird es erst ganz in der Nähe zur Grenze nach Österreich. Innichen etwa ist ein intaktes Bergdorf im Hochpustertal. Ein historischer Dorfplatz und das dramatische Alpenpanorama steigern die Lust auf das ultimative südtiroler Wahrzeichen. Dieses erreichen Wanderer am besten vom Nachbarort Sexten. Von hier aus nämlich führt ein konditionell anspruchsvoller Weg hinauf zur Dreizinnenhütte, die einen einmaligen Blick auf die gleichnamigen Dolomitengipfel bietet. Wer sich den Aufstieg allein nicht zutraut, kann eine entsprechende Tour in der Bergschule von Sexten buchen. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Beglei­tung durch einen Bergführer bürgt für anekdotenreiche Erzählungen. Außerdem führt der Parcours noch weiter in die ruppige Bergwelt hinein. Zu Schächten aus dem Ersten Weltkrieg etwa, oder zum „Büllele Joch“, wo auf 2528 Metern Höhe köstlicher Apfelkuchen serviert wird. Und zu steil

Besichtigen: Die Bergwelt der Dolomiten sowie die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran, St.-Valentin-Straße 51a, Eintritt 12 €. Beste Reisezeit: Meran: Mai bis Oktober Innichen: Juni bis September

Weitere Informationen im Internet: olimar.com/Italien/Suedtirol www.hochpustertal.info www.suedtirol.info

emporragenden Gipfeln wie dem Einser und dem Zehner, wo Lokalmatador Reinhold Messner seine Kletterkünste perfektionieren konnte. Und das alles in der Gewissheit, dass die Palmen und Zypressen Merans nicht mehr als zwei Autostunden entfernt sind.

Unser Autor

Ralf Johnen ist Buchautor, Blogger und freier Journalist. Er hat schon früh angefangen, einen Großteil seines Geldes für das Reisen auszugeben. Später hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

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Kulinarik | Genuss Alentejo

Der Alentejo: Zum Geniessen und Entschleunigen

von Andrea Schröder

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, weite Felder, Wiesen, riesige Korkeichenwälder, Flüsse, S Dörfer mit strahlend weißen Fassaden. Der Alentejo, der sich vom Norden her von den Ufern des tik bis zur Grenze nach Spanien erstreckt, bietet viel Natur, Geschichte, Kultur und Ländlichkeit so

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it seiner Naturbelassenheit und Jahrtausende alten Geschichte ist der Alentejo der Tipp für alle, die das Besondere abseits großer Ferienzentren suchen. Römer und Mauren haben ihre Spuren in Portugals Süden hinterlassen. Die Bewohner pflegen die Traditionen ihrer Vorfahren. „Gut zum Genießen und zum Entschleunigen“, sagt André Birken, der als Reiseleiter und Wanderführer für OLIMAR arbeitet. Aber nicht nur: Radfahren, Wandern, Surfen, Tauchen, Kanutouren, Vogelbeobachtungen, Reiten etwa sind ebenfalls möglich. Von der Hauptstadt Portugals Lissabon führt der Weg landeinwärts direkt in den Alentejo. Auf der Autobahn Richtung Süden ist bald die alte Salzstadt

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Alcácer do Sal erreicht, die von den Phöniziern gegründet wurde. Die 5000 Jahre alte Geschichte ist in der ehemaligen Maurenburg gut nachvollziehbar. Hoch oben über dem Fluss Sado schweift der Blick über die Stadt mit ihren Brücken, dem Fluss, den Wäldern und Reisfeldern. Störche nisten auf hohen Schornsteinen. In den mittelalterlichen Mauern der Burg ist eine der gut 40 Pousadas Portugals eingerichtet – Hotels der gehobenen Klasse in früheren Klöstern, Burgen und Schlössern. Die Pousada de Alcácer do Sal, D. Alfonso II, wurde 1998 nach umfangreicher Restaurierung der Burg eingeweiht. Die verschiedenen Epochen der Geschichte sind eindrucksvoll in dem in den alten Gemäuern eingerichteten Museum zu entdecken. Von der alten Salzstadt aus ist die Atlantikküste


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Ein Ziegenhirte im Alentejo: In weiten Teilen der Region geht es (noch immer) ländlich zu.

Seen und Meer, Weiden, Land- und Weingüter, kleine Tejo bis zur Algarve sowie vom Westen vom Atlanowie authentische Küche und gute Weine. nicht weit. Malerisch liegt das kleine Fischerdorf Porto Covo südlich der Hafenstadt Sines im Naturschutzgebiet Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Die strahlend weißen Fassaden der Häuser mit ihren blauen Sockeln sind mit den für Portugal so typischen Mosaiken aus bemalten Keramikfliesen verziert. In Porto Covo mit seinem kleinen Hafen beginnt der Fischerweg des insgesamt 340 Kilometer langen Wanderweges Rota Vicentina. Der historische Teil im Innenland führt von Santiago do Cacém zum Kap São Vicente im Süden. Die ländliche Strecke durch Städte, Dörfer und Wälder kann auch mit dem Fahrrad erkundet werden und ist aufgrund ihrer hügeligen Wegführung bei Mountainbikern beliebt.

100 Kilometer lange Fischerpfad entlang der Küste geeignet, der von Porto Covo in Richtung Süden führt. Wanderer werden auf ihrem Marsch über sandige und steinige Wege, auf denen es manchen Hügel zu meistern gilt, besonders im Frühjahr von üppig blau, rosa, weiß und gelb blühenden Wildblumen- und -kräuterfeldern begleitet. Schroffe Klippen, vom Wasser umspült, werden durch feinsandige Strände abgelöst. Nach fünf Kilometern ist der Strand gegenüber der Pfirsichbauminsel Ilha do Pessegueiro erreicht, der viele Badegäste anlockt. Von dem auf dem Festland befindlichen Fort aus bietet sich ein guter Blick auf die Insel mit ihrer mittelalterlichen Befestigungsanlage. Am Strand selbst regen die über Jahrhunderte von Wasser und Wind zerklüfteten Felsen die Phantasie an und bieten als versteinert anmutende Kletterburgen, mit Muscheln verziert, hübsche Fotomotive. Für seinen frisch auf dem Grill zubereiteten Fisch und die vielfältigen Vorspeisen aus Hase, Tintenfisch, Oliven und Lupinensamen ist der Wirt des „Arte e Sal“ in São Torpes direkt an der Küstenstraße bekannt. Überhaupt: Wer Fisch und Meeresfrüchte mag, findet im Alentejo viele gute Gelegenheiten, seinen Gaumen zu verwöhnen. „Frittierte Sardinen sind der Klassiker“, sagt André Birken. Makrele, Stichling, Dorade, Tintenfisch und Krake, Seebrasse, Languste, Muscheln sowie Schnecken und Scampis sind auf vielen Speisekarten zu finden. Die Köche im Alentejo verstehen ihr Handwerk – wohl am besten zu erkennen an der Zubereitung der Tintenfische zur butterweichen Köstlichkeit. Schwein, Rind, Huhn und Lamm werden aus Topf, Pfanne oder vom Grill serviert. Gemüse- und Fischsuppen, Reisgerichte sowie Süßspeisen wie die aus vielen Eigelben zubereitete „Encharcada“ bereichern

Ausschließlich für Fußwanderer ist dagegen der gut 01 2015

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Kulinarik | Genuss Alentejo für GenieSSer

das Angebot. Nicht zu vergessen Schafs- und Ziegenkäse, Schinken und Würste. Eine Spezialität ist Migas, ein Brei aus mehrere Tage altem Weißbrot. Wilder Spargel oder gegrillter Paprika gehören zu den Köstlichkeiten. Olivenöl, Koriander, Minze und Knoblauch sorgen für die richtige Würze. Viele Hotels und Landgüter bieten ihren Gästen Kochkurse an. Etwa das Hotel M’ar De Ar Muralhas in der Weltkulturerbestadt Évora. Dort verrät Küchenchef António Nobre die Feinheiten der alentejanischen Küche. Land- und Weingüter laden zu Weinproben ein. So wie das Hotel Vila Galé Club de Campo nahe Beja. Im Weinkeller Casa Santa Vitória lagern Rebensäfte verschiedener Jahrgänge. Zu Käse, Weißbrot und Olivenöl lassen sich die Gäste die Weinproben schmecken. Zur Weinlese werden die Trauben noch auf traditionelle Weise mit den Füßen gestampft. Das Areal bietet neben Hotel und Poolanlage, Wein- und Olivenhainen einen See und einen Bauerngarten mit Pferden, Ziegen und Straußen. Ein anderes Beispiel für den Erhalt historischer Stätten durch die Nutzung als Hotelanlage ist das in einem alten Kloster befindliche Convento do Espinheiro – viel zu schade, um dort nur zu übernachten. Das denkmalgeschützte Kloster aus dem 15. Jahrhundert wurde zum Luxushotel restauriert. Wo einst die Mönche wandelten und Könige die Jungfrau Maria ehrten, befinden sich Restaurants, Piano-Bar und Weinkeller. In letzterem köpft der Weinmeister die gute Sektflasche mit einem Säbel. Wer will, darf es selbst versuchen. Die Kirche ist direkt vom Hotel aus zugänglich. So manches Brautpaar hat sich dort das Jawort gegeben und vielleicht sogar in der königlichen Suite die Hochzeitsnacht erlebt – mit tollem Blick auf Évora. Die Weltkulturerbestadt ist ein Muss für jeden Alentejo-Besucher, denn mit ihren Baudenkmalen ist sie reich an Geschichte. Von der Zeit der Römer, die die Stadt gründeten, über Gotik, manuelinisches Zeitalter, Renaissance, Barock und Klassizismus gibt es Zeugen der verschiedenen Baukunst. Römischer Tempel, die Kathedrale Santa Maria mit der noch bespielbaren Orgel aus dem Jahr 1563, die Kirche

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São Francisco, der Giraldo-Platz mit dem MarmorBrunnen und den Arkaden oder das Aquädukt gehören dazu. Typisch für die Universitätsstadt mit 50000 Einwohnern sind die gelb umrahmten Fenster und Türen der ansonsten weißen Hauswände. „Unsere Knochen, die hier ruhen, auf die euren warten wir“ steht in Portugiesisch in großen Lettern über der Capela dos Ossos, der Knochenkapelle. Gebeine von rund 3000 Toten zieren die Wände, Pfeiler und Bögen der von einem Franziskaner-Bettelmönch im 16. Jahrhundert angelegten Kapelle an der Franziskuskirche. Vom Giraldo aus, wo früher Stierkämpfe, Inquisitionen und Proklamationen stattfanden und es sich heute gut in Cafés verweilen lässt, führen verwinkelte Gassen zu Geschäften und Restaurants. Eine Empfehlung ist das Restaurant Dom Joaquim in der Rua dos Penedos. Wer es bis jetzt nicht geschafft hat, Souvenirs zu erstehen, findet in den kleinen Läden eine große Auswahl an Kunsthandwerk. Interessant, was sich so alles aus Kork herstellen lässt: Handtaschen, Geldbörsen, Regenschirme, Hüte, Postkarten. Die Korkproduktion ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Portugal. Luis Dias erklärt auf seinem 800 Hektar großen Landgut Herdade das Barradas da Serra in Grãndola unweit von Beja gern, wie der Kork geerntet wird. In fünfter Generation führt er das Unternehmen, mit seinen Kindern ist die sechste Generation gesichert. 20000 Arbeitsplätze gibt es in der Korkindustrie im Land. Mehr als 50 Prozent der Weltproduktion kommt aus Portugal. Bis das erste Mal Kork geerntet werden kann, ist der Baum rund 25 Jahre alt. Alle neun bis zehn Jahre wird die Korkeiche

Reiseleiter André Birken le liebt. Weshalb er die Regi im Gespräch mit Andrea S

Der Alentejo ist gut zum Entsch Genießen. Warum?

André Birken: Der Alentejo ist den Natur erhalten geblieben nenstunden im Jahr ein gutes sinnig freundliche Leute, die s gibt jede Menge Geschichte – in der Bronzezeit besiedelt– u der man lernen kann. Der Ver Lärm, Licht und Luft ist gering mel wie etwa in Monsaraz am selten auf der Welt zu sehen

Wem empfehlen Sie einen Be

Allen Leuten, die den Masse und das Spezielle suchen. Eg sind zum Beispiel Montado Esskultur und Spitzenweine und Monsaraz mit seiner ar Geschichte und der ländlich


OLIMAR Tipps dann mit einer rasiermesserscharfen Axt geschält. „Wer heute pflanzt, macht das für die nächste Generation“, sagt Luis. Die Ernte findet von Juni bis August statt. Abenteuerlich wird es für die Besucher, wenn Luis Dias sie in seinem Kleintransporter auf Entdeckungstour durch die Korkeichenwälder mitnimmt. Auf für den Laien halsbrecherisch anmutenden Wegen geht es hinauf und hinab, vorbei auch an einer knorrigen, 300 Jahre alten Eiche. Davon, dass der Alentejo schon seit vielen Jahrtausenden besiedelt ist, zeugen die Megalithformationen, wie es sie nahe Évora mit dem Chromlech von Almendres zu sehen gibt. Die in Form einer Acht angelegten Steinkreise werden auf ein Alter von 6000 Jahren geschätzt. Einige der über 90 tonnenschweren länglichen Steine (Menhire) sind mit Augenmotiven, Kreisen oder Zickzacklinien sowie Sonnen- und Monddarstellungen verziert. „Bis heute ist es ein Rätsel, wie die Steine dorthin gelangt sind. Zur Bedeutung der Steinkreise gibt es verschiedene Auslegungen: Kultstätte, Sternwarte, Sonnenkalender“, erklärt André Birken. Wer den Alentejo erkunden will, sollte sich am besten ein Auto mieten, um fernab der großen Straßen die besten Möglichkeiten, Land und Leute kennenzulernen. Auf der Rückreise zum Flugplatz sollte auf jeden Fall ein Zwischenstopp in Lissabon eingelegt werden. Die quirlige Metropole lässt sich sowohl in wenigen Stunden als auch beim Ein- bis Zweitagesaufenthalt etwas kennenlernen und weckt garantiert die Lust auf einen erneuten Besuch.

mit seiner überwältigenund bietet mit 3000 SonKlima. Hier leben wahnsehr bescheiden sind. Es – viele Orte waren schon und gelebte Tradition, aus rschmutzungsgrad durch ng. Solch ein Sternenhimm Alqueva-Stausee ist n.

esuch des Alentejo?

entourismus satt haben gal, ob Jung oder Alt. Da mit seiner phantastischen en zu Taschengeldpreisen rabischen und christlichen hen Kultur, es ist wie ein

Übernachten: Convento do Espineiro Hotel & Spa in Évora: Logie im Luxushotel mit dem Charme eines ehemaligen Klosters. Ab 78 € p. P./Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück. olimar.com/lis021 M’ar De Ar Aqueduto in Évora: edles DesignHotel im Zentrum. Ab 64 € p. P. im Doppelzimmer inkl. Frühstück. olimar.com/lis027 Pousada Alcácer do Sal, D. Afonso II: historische Hotelanlage in einer ehemaligen Maurenburg. Ab 54 € p. P./Nacht im Doppelzimmer Economy inkl. Frühstück. olimar.com/lisp56

Essen: Zu empfehlen sind die Restaurants Dom Joaquim in der Rua Penedos 6 in Évora, das Arte e Sal in São Torpes, direkt an der Küstenstraße gelegen, und Sabores do Alentejo im Hotel M’ar De Ar Muralhas in Evora. Hier sind auch Kochkurse möglich. Wein, Käse und Olivenöl aus eigener Produktion gibt es z. B. in der ländlichen Ferienoase Vila Galé Club de Campo nahe Beja ( olimar.com/fao055). Eine Weinprobe ist im hoteleigenen Weingut Casa de Santa Vitória möglich.

Beste Reisezeit: April bis Oktober

ebt seit zehn Jahren in Portugal und hat sich in den Alentejo verion für Urlauber jeden Alters empfiehlt, verriet der Niedersachse Schröder.

hleunigen und zum

Anreisen: Mit TAP Portugal, Air Berlin, Tuifly und Lufthansa ab vielen deutschen Flughäfen nach Lissabon oder Faro.

Museumsdorf. Im Norden des Alentejo empfehle ich gern einen Besuch von Marvão, das auf einem Felsplateau gelegen und ebenfalls sehr geschichtsträchtig ist. Mértola ist unser arabisches Juwel. Ein besonderes Angebot vor allem auch für Familien mit Kindern sind die Serras. In den hügeligen Waldgegenden ist Urlaub auf dem Bauernhof möglich.

Weitere Informationen im Internet: olimar.com/Portugal/Alentejo www.visitalentejo.com

Unsere Autorin

Sie schwören auf die authentische Küche des Alentejo und dabei besonders auf das Olivenöl, weshalb? Kurz und knapp aus meiner Sicht: Die Welt produziert Olivenöl auf Masse, die Portugiesen auf Qualität. Der Alentejo ist bekannt für sein Kunsthandwerk mit Teppichen und Keramik. Wo sollten sich Touristen umschauen? Familienbetriebe mit Tradition gibt es zum Beispiel in Redondo, Serpa und Nisa.

Andrea Schröder bevorzugt Urlaube fernab des großen Touristenrummels und ist gern laufend, wandernd und radelnd in der Natur unterwegs. Wenn Sie nicht reist ist sie als Lokaljournalistin in der Havelregion unterwegs.

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Aktiv | Natur Golf für Anfänger

Von Schnupperkursen und der Platzreife:

Fünf Tipps für Golfanfänger

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von Evelyn Steinbach

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Golfen boomt. Immer mehr Leute entdecken den Golfschläger für sich. Am besten bieten sich erste „Gehversuche“ im Rahmen einer Urlaubsreise an. Natalie Zahn, Golf­ expertin bei OLIMAR, erklärt, worauf Golfanfänger achten sollten. Natalie Zahn, Golfexpertin bei OLIMAR

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1. Kurs für Einsteiger Viele Golfschulen bieten Schnupperkurse oder Einsteigerkurse an, in denen Golfneulinge ausprobieren können, ob ihnen der Sport liegt. „Hierfür ist es nicht erforderlich, zuvor eine komplette Ausrüstung zu kaufen. Das Material wird von den Schulen gestellt. Turnschuhe und sportliche Kleidung sind für die ersten Stunden vollkommen ausreichend“, sagt Natalie Zahn von

OLIMAR. In Kooperation mit den renommierten Golfschulen „amp Golf“ und „German Golf Academy“ bietet der Reisespezialist Einsteigerkurse von drei und fünf Tagen in Portugal, Spanien, auf Mallorca und Teneriffa sowie am Gardasee an. Ein erfahrener Golftrainer erklärt neben der richtigen Technik auf der Driving Range und dem Putting-Grün auch wichtige Verhaltensweisen, um sich später sicher und zügig


Golf für anfänger Aktiv | Natur

auf dem Golfplatz zu bewegen. 2. Platzreife im Urlaub machen Um alleine auf den Golfplätzen dieser Welt spielen zu können, muss man zuvor die Platzreife erlangen. Der beste Zeitpunkt dafür ist eine Urlaubsreise. „Im Urlaub hat man Zeit, der Kopf ist frei und das Wetter ist im Zweifel schöner als zuhause, da bietet sich ein intensives Kurstraining mit anschließender Prüfung an“, rät Natalie Zahn. Sowohl „amp Golf“ als auch die „German Golf Academy“ bieten an der Algarve, in Andalusien, auf Mallorca und Teneriffa sowie am Gardasee jeweils fünftägige Kurse mit abschließender Prüfung an. „Der Vorteil dieser beiden Golfschulen ist, dass die Kurse von deutsch-sprachigen Pros durchgeführt werden und die Inhalte den Maßstäben des Deutschen Golfverbandes (DGV) entsprechen. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Prüfungen vom DGV akzeptiert werden und man problemlos zuhause an den erlernten Kenntnissen anknüpfen kann.“, so Natalie Zahn. 3. Üben auf Kurzplätzen „Der Golfsport erfordert viel Übung. Das wird sich auch über die erlangte Platzreifeprüfung hinaus nicht ändern“, erklärt die Golfexpertin. Die meisten Golfanlagen verfügen über ein Übungsareal, das der Verbesserung der verschiedenen Spieltechniken dient. Auf der Driving Range werden lange Schläge trainiert, für das perfekte Spiel aus dem Bunker stehen Übungsgruben bereit. Das Chippen und Pitchen erfolgt auf den eingerichteten Pitching-Grüns, die Putttechnik auf den PuttingGrüns, einer sehr kurz gemähten Rasenfläche mit mehreren Löchern und Fahnen. Moderne Golfanlagen verfügen darüber hinaus über sogenannte Kurzplätze, deren Spielbahnen ausschließlich aus Par 3-Löchern bestehen. „Ideales Terrain, um die Annäherung zur Fahne zu trainieren“, so Zahn.

genießen und kommt nicht völlig frustriert vom Platz.“ Der Golfspezialist OLIMAR verfügt über ein jahrzehntelanges Know-how und kann seine Gäste daher auch in der Wahl geeigneter Plätze fachmännisch beraten. 5. Familienurlaub mit Golf verbinden Auch wenn nicht jeder aus der Familie aufs Green will: Golfsport lässt sich gut in den gemeinsamen Urlaub integrieren. „Portugals Südküste ist dazu besonders gut geeignet“, sagt Natalie Zahn. Die Algarve wurde aktuell als beste Strand-Destination Europas gekürt und ist bereits mehrfach als Europas Top-Golf-Destination ausgezeichnet worden. So können beispielsweise die Ehefrau und Kinder einen Nachmittag am Strand verbringen, während der Vater eine Runde über den Platz dreht. Der Portugal-Spezialist OLIMAR bietet seinen Kunden bis zu 50 Prozent Ermäßigung auf die regulären Greenfee-Preise der Clubs. „Leider leidet Portugal noch immer unter dem Vorurteil, wahnsinnig hohe Greenfee-Preise zu haben“, so Natalie Zahn. „Dies betrifft aber nur die Rack Rates, also die offiziellen Raten eines jeden Clubs. Bucht man die Greenfees im Voraus, zahlen unsere Gäste durchschnittlich 65 Euro je Runde. Dies ist deutlich weniger als zum Beispiel in der Türkei, auf Mallorca oder den Kanaren“. Kinder und Jugendliche zahlen ein ermäßigtes Greenfee – die Höhe variiert je nach Club und Alter. Einsteigerkurse, Platzreifekurse mit Prüfung, Turnierreisen sowie Golfurlaube nach Maß hat OLIMAR Reisen für zahlreiche Ziele in Südeuropa im Programm. Ein Überblick verschafft die Seite olimar.com/golf sowie der aktuelle Katalog „Golf­reisen à la carte“.

4. Die perfekte Platzwahl Alle Golfplätze unterscheiden sich durch ihre Topographie und klimatischen Verhältnisse in ihrem Layout und Schwierigkeitsgrad. Auch mancher Architekt ist bekannt für die ihn typischen Tücken im Platzdesign. „Dies sind mitunter Gründe, weshalb die meisten Plätze eine Handicap-Reglementierung haben“, so Natalie Zahn. „Es empfiehlt sich daher für Anfänger, zunächst Plätze mit ebener Fläche, breiten Fairways, wenig Hindernissen und großen Grüns aufzusuchen. So kann man die Runde 01 2015

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Besondere Adressen Bei Olimar

Besondere Adressen Hier präsentieren wir Ihnen in jeder Ausgabe ausgewählte Hotelangebote aus unseren neuen Reisekatalogen. Schauen Sie doch mal rein!

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Erst 2014 eröffnet und schon gehört das kleine Boutique-Hotel zu den feinen Adressen in Lissabon. Hinter der schmucken Art Déco-Fassade beherbergt das Haus 25 schick eingerichtete Zimmer, eine Lounge-Bar sowie ein À-la-carte-Restaurant, in dem man auch in aller Ruhe frühstücken kann. Ein Spa mit Pool, Sauna, Dampfbad und Fitnessraum sorgt für entspannte Stunden nach dem Stadtbummel. Ab 94 € p. P./Nacht inkl. Frühstück.

VIP

VIP-Service: OLIMAR Gäste erhalten bei einem Mindestaufenthalt von vier Nächten (1.4.-31.10., Buchung bis 14 Tage vor Anreise) ein Überraschungspaket.

Casa Baños de la Villa ***+ Priego de Córdoba, Andalusien

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Ein andalusischer Traum ist diese besondere Adresse im malerischen Dorf Priego de Córdoba. Das privat geführte Gästehaus liegt im Barrio de la Villa, dem früheren maurischen Viertel. Der Gastgeber Juan Manuel hat das historische Gebäude mit viel Liebe zum Detail renoviert und die Räumlichkeiten stilsicher mit einem Mix bei OLIM aus Tradition und Design dekoriert. Ein besonderes Highlight iv A us ist der hauseigene Hammam (arabisches Bad). Das Hotel ist darüber hinaus ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen Seite 58 AR im angrenzenden Naturpark Sierras Subbéticas sowie für im OLIM talog a k n ie Tagesausflüge nach Córdoba und Granada. Ab 92 € p. P./ Span m/svq405 2 Nächte inkl. Frühstück. Mindestaufenthalt zwei Nächte. olimar.co

* Diese Hotels sind bei keinem anderen deutschen Katalogreiseanbieter im Programm.

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Valverde Hotel *****

Lissabon

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8 Seite 10 AR im OLIM g talo Italienka m/ olimar.co 7 1 0 sa p

Preistipp OLIMAR Reiseangebote

Hotel TRH Mijas ***+

Costa del Sol, Spanien

Pieve degli Artisti ***+ bei Pietrasanta, Toskana

Herzliche Gastfreundschaft und ein gemütliches Landhaus-Ambiente machen dieses kleine Bed & Breakfast-Hotel zu einem Geheimtipp im grünen Herzen der Versilia-Küste. Mit viel Liebe hat das Gastgeber-Ehepaar Chiara und Sergio das alte Familienanwesen nahe dem Künstlerstädtchen Pietrasanta renoviert. In dem urgemütlichen Flair des Hauses, das sich wie ein spannender Generationen-Roman liest, wohnen ihre Gäste in charmant eingerichteten Gästezimmern, können im hübschen Garten mit Swimmingpool die Seele baumeln lassen und genießen jeden Morgen ein gutes Frühstück mit frischen Zutaten aus der Region. Ab 48 € p. P./Nacht inkl. Frühstück.

Mijas ist ein typisch andalusisches Bergdorf im Hinterland der Costa del Sol, neun Kilometer vom Badeort Fuengirola und den Stränden entfernt. Hier erwartet Sie in ruhiger Lage dieses Hotel mit Panoramablick bis zur Küste. Im Doppelzimmer mit Frühstück ab 22 € p. P./Nacht. olimar.com/agp206

Ferrera Beach Appartements **** Cala Ferrera, Mallorca

Nahe der Badebucht Cala Ferrera am Ortsrand von Cala d’Or empfängt Sie diese elegantmoderne Appartementanlage. Im Appartement ohne Verpflegung ab 28 € p. P./Nacht. olimar.com/pmi422

Palazzo Bandino *** Chianciano Terme, Toskana

Monte Mulini *****

7 Seite 24 AR im OLIM mit talog Italienka en Kroati m/ olimar.co puy116

Rovinj, Istrien

Dieses Luxushotel, direkt am Meer und nahe der Altstadt Rovinjis gelegen, gehört zu den besten Adressen Kroatiens. Eine offene Architektur kombiniert mit einem eleganten Design und einem hervorragenden Gastronomie- und Service-Angebot lassen keine Wünsche offen. Zu empfehlen ist der Besuch der hauseigenen Weinbar: 550 ausgewählte kroatische und internationale Weine enthält das Programm. Die edlen Tropfen werden passend zu den ausgewählten Menüpunkten serviert. Der Sommelier und auch der Küchenchef beantworten kulinarische Fragen der Gäste. Ab 126 € p. P./Nacht inkl. Frühstück.

Ein ländlicher Rückzugsort: Schon seit Generationen betreibt Familie Valeriani das gut 70 Hektar große Weingut aus dem 17. Jh, auf dem neben Chianti und Vino Nobile auch Olivenöl und Honig produziert werden. Im Doppelzimmer, Frühstück ab 26 € p. P./Nacht. olimar.com/flr904

Hotel Croatia **** Baska Voda, Dalmatien

Dieses schmucke Boutique-Hotel liegt im Zentrum des beliebten Badeorts. Hinter einer historischen Natursteinfassade erwarten Sie stilvoll-moderne Räume, ein kleiner Winter- wie auch ein Innenhof-Garten und nicht zuletzt ein zuvorkommender, viel gelobter Service. Im Doppelzimmer mit Frühstück ab 40 € p. P./Nacht. olimar.com/spu112 01 2015

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Land | Leute Azoren

Azoren – Ein Inselparadies mitten im Atlantik

von Janine Zsembera

Für viele Leute sind die Azoren noch so etwas wie die große Unbekannte. Das Einzige, was mit gebracht wird, ist das Azorenhoch aus dem Wetterbericht. Doch das Wetter wird hier schnell zur entdeckt man das unbeschwerte Leben und jene ursprüngliche Natur, die diese Inselgruppe zu

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elegen mitten im Nichts und etwa vier Flugstunden von Mitteleuropa entfernt, erwartet jeden Besucher eine Mischung aus grüner Natur, Ruhe und liebenswerten Leuten. Das azoreanische Leben ist geprägt durch eine stetige Gelassenheit. Stress ist hier ein Fremdwort, chaotisch werden kann es aber trotzdem. Beispielsweise wenn die Kühe von einer Weide auf die nächste getrieben, besser gesagt „laufen gelassen“ werden mit der Folge, dass der Verkehr kurzfristig stehen bleibt. Verspätungen kommen demnach häufig vor. Übrigens auch im Supermarkt: Beim Einkaufen bekommt man alles noch in Tüten gepackt, was den Vorsatz „einfach mal schnell einzukaufen“ relativiert. Die Azoreaner sind ein fröhliches Volk und dies zeigen sie jedem Besucher, der hier herkommt. Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft sind immer oberstes Gebot, auch wenn das Leben auf den Inseln nicht immer einfach ist. Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft mit ihrer großen Milch- und Käseproduktion, welche für ihre gute Qualität weit über die Grenze hinaus bekannt ist und in verschiedene Länder exportiert wird. Der Fischfang, die Rinderzucht, der Teeanbau in den zwei einzigen Teefabriken Europas, sowie

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der Anbau von Ananas sind weitere wichtige Bestandteile der lokalen Wirtschaft. Ebenso spielt der Tourismus eine große Rolle, insbesondere wie man ihn nachhaltig fördern und schonend ausbauen kann. Auch wenn der Mindestlohn hier monatlich nur 530 Euro beträgt, so mindert es die Freude am Leben nicht. Die Straßen und Wegesränder werden mit einem Lied auf den Lippen gesäubert, die Häuser halten die Azoreaner, wenn auch mit wenigen Mitteln, immer instand und die vielen schönen Grill- und Picknickplätze sind einer der beliebtesten Treffpunkte für Jung und Alt. Insbesondere zu Beginn der warmen Jahreszeit spielt sich der größte Teil des Tages im Freien ab, etwa auf einem Dorffest oder einem der vielen kleinen Konzerte. Gefeiert wird immer irgendwo. Die neun Inseln sind ein kleines exotisches Paradies in Europa und am besten für Aktivurlauber geeignet. Hervorzuheben sind die vielen Wanderwege, mit einzigartigen Aussichten und Landschaften, wie zum Beispiel die Wanderung auf dem Kraterrand von Sete Cidades, bei der man auf einer Seite das Meer und auf der anderen die Seen bestaunen kann. Viel Kultur und Geschichte erfahren Besucher z. B. in der zum Weltkulturerbe ernannten


OLIMAR Tipps Anreisen: Flughäfen in Ponta Delgada (São Miguel), Horta (Faial), Terceira und auf allen weiteren Inseln. SATA International fliegt ganzjährig nonstop ab Frankfurt sowie im Direktflug ab München via Porto nach Ponta Delgada. Weitere Flüge mit Air Berlin (nonstop ab Düsseldorf bis Ponta Delgada) und TAP Portugal (via Lissabon nach Ponta Delgada, Horta, Terceira und Pico). Alle Flüge – auch zwischen den Inseln – über OLIMAR buchbar. Übernachten:

Caloura Resort Hotel, Caloura-Água de Pau (São Miguel): sehr gepflegtes Mittelklasse-Hotel in Panoramalage direkt an der vulkanischen Südküste. Mit Frühbucherrabatt bis zu 10 % ab 36 € p. P. im Doppelzimmer mit Meerblick inkl. Frühstück. olimar.com/pdl241 Terra Nostra Garden Hotel in Furnas (São Miguel): Traditionshotel im Art Déco-Stil mitten im Park mit Botanischem Garten und Thermalbade­see. Mit Frühbucherrabatt von 10 % im Doppelzimmer ab 37 € p. P./Nacht inkl. Frühstück. olimar.com/pdl255

ihnen in Verbindung Nebensache, bieten hat.

Quinta da Meia Eira, Castelo (Faial): charmantes Landgut an Faials Südküste auf einem sechs Hektar großen, teils landwirtschaftlich genutzten Areal, das sich bis zum Meer erstreckt. Ab 33 € p. P./Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück. olimar.com/hor414

Stadt Angra do Heroísmo auf der Insel Terceira oder bei einem Besuch der Likör-, Tabakoder Teefabrik auf São Miguel. Begeben Sie sich auf Wal- und Delfinbeobachtung, dank welcher die Azoren seitens der englischen Zeitung Sunday Telegraph im Jahre 2010 zu einer der besten Destinationen der Welt auserwählt wurden; bestaunen Sie den majestätischen Berg auf Pico; das internationale Segelstädtchen Horta auf Faial; die unberührte Natur auf Flores; den magischen Ort Furnas auf São Miguel, mit seiner einzigartigen und außergewöhnlichen Vulkanlandschaft oder geniessen Sie ein Glas Wein, welcher auf den Weinfeldern auf Pico angebaut wird und von der Unesco zum Welterbe ernannt wurde. Sie werden es nicht bereuen.

Unsere Autorin

Als Kleinkind mit ihren Eltern ausgewandert, lernte Janine Zsembera schnell, die Azoren zu lieben. Die Natur, das Meer, die endlosen Wanderwege und ihre Tiere haben es ihr besonders angetan. Die Touristikerin lebt und arbeitet auf São Miguel.

Reisezeit: Das ganze Jahr über dank milder Temperaturen. Im Sommer ist es um einige Grad kühler als etwa in Lissabon, obwohl die Luftfeuchtigkeit mehr Wärme vortäuschen kann. Walbeobachtung und Schwimmen mit Delfinen: Die Azoren gehören zu den weltweit zehn besten Reisezielen für die Wal- und Delfinbeobachtung. Touren auf São Miguel und Pico sind bei OLIMAR direkt zubuchbar (ab 55 €/halber Tag). Schwimmen mit Delfinen ab 65 €/halber Tag.

Essen:

Das Restaurant Paladares da Quinta in Lagoa (São Miguel) ist eines der schickeren Adressen auf den Azoren mit ausgezeichneten Speisen, die überwiegend mit lokalen Produkten zubereitet werden. Ebenfalls zu empfehlen ist die Casa Marisca in Ponta Delgada. Dieses typisch azoreanische Fischlokal lädt in einem leicht rustikalen Ambiente zu leckeren Gerichten ein. Der Fisch kann aus der Theke frisch ausgesucht werden und das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar.

Weitere Azoren-Tipps: olimar.com/Portugal/Azoren sonnenseiten.olimar.de


Land | Leute ALGARVE

Serie: Über das Leben in Portugal Einheimische berichten von ihren Erlebnissen

Die Störche von Rasmalho von Christina Zacker

Ob es am Märchen vom Kalif Storch liegt, das ich als Kind so liebte? Oder an den Familienferien im österreichischen Burgenland, wo ich als kleines Mädchen in der Storchenstadt Rust fasziniert die wagenradgroßen Nester auf Hausdächern und Kaminen bestaunte? Störche jedenfalls haben es mir angetan. Als ich vor elf Jahren nach Portugal zog, dachte ich allerdings nicht an Störche. In Lissabon und Cascais gab’s nämlich keine zu sehen.

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ines schönen Tages aber fuhren wir an die Algarve und wählten ganz bewusst nicht den schnellen Trip über die Autobahn, sondern „zockelten“ über die Landstraße (kleiner Tipp für alle, die in Lissabon ankommen und ein wenig Zeit mitbringen: Fahren Sie über die Brücke Vasco da Gama auf der A 2 Richtung Süden, nehmen Sie die Ausfahrt Setúbal, dort die Fähre nach Tróia/Comporta und fahren dann gemütlich über die N 261 und die N 120 an die westliche Algarve). Das dauerte zwar länger, aber die wunderschöne Strecke lohnte sich. Wir sahen „Portugal von innen“: kleine Dörfer und verträumte Städtchen; Kiefernwälder, Korkeichen und Reisfelder; fast menschenleere, traumhafte Sandstrände. Und Störche. Überall Störche! Sie begleiteten unseren Weg in den Süden – den Alentejo hindurch, von der Costa Vicentina bis zur Algarve. In Comporta staksen sie in den Reisfeldern umher. Sie nisten auf verkrüppelten Bäumen im Landesinnern, ja sogar direkt am Cabo Sardão – der weltweit einzigen Stelle, an der Störche in den Klippen am Meer leben. Die Nester sind echte Baukunstwerke, zwei Meter hoch und bis zu zwei Tonnen schwer. Meister Adebar schafft das locker trotz des stetigen Atlantikwinds in Stärke sechs bis acht. Auch an der Algarve

gehören Störche einfach dazu: Ihre Nester finden sich auf alten Backsteinkaminen und Hausdächern, auf Straßenlampen und Kirchtürmen. Als ich dann vor gut drei Jahren in den portugiesischen Süden zog, fand ich endlich mein „eigenes“ Storchendorf: Rasmalho liegt direkt an der Straße von Portimão nach Monchique (N 266). Kurz vor dem Ortseingang sieht man rechts und links von der Straße unzählige Nester, bis weit ins Hinterland. Alle sind bewohnt, in allen klappert im Frühjahr der Nachwuchs – mindestens eines, oft auch zwei Junge. Unermüdlich werden sie von Papa und Mama Storch gefüttert. Ein paar Wochen später beginnen die ersten Flugstunden. Bei jeder Einkaufsfahrt nach Portimão halte ich hier an und schaue einfach zu, wie sich die kleinen Störche erst zaghaft, dann immer mutiger aus dem Nest trauen, unsicher zu Boden segeln, sorgsam bewacht von den Eltern. Wie sie langsam flügge werden, immer größere Kreise ziehen und sich sogar ins Mündungsgebiet des Ria Arade trauen und gemeinsam im Brackwasser nach Fröschen und anderen Leckereien stochern. Hunderte von Jungstörchen kann man dort sehen und in Rasmalho beim Flugtraining beobachten. Irgendwann im Spätherbst sind sie alle verschwunden. Die Eltern allerdings überwintern hier in Portugal.

Wir verlosen acht der Taschenbücher mit witzigen Geschichten aus einem kleinen Land, das manchmal große Fragen aufwirft.

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Schreiben Sie bis zum 30.08.2015 eine E-Mail mit dem Betreff „Sonnenseiten Verlosung“ an sonnenseiten@olimar.com oder schicken Sie eine Postkarte an OLIMAR, Stichwort: Sonnenseiten Verlosung, Glockengasse 2, D-50667 Köln. Viel Erfolg!

Unsere Autorin

Christina Zacker ist deutsche Journalistin und Buchautorin, lebt seit vielen Jahren in Portugal, im Hinterland der Algarve. Amüsant und zugleich informativ berichtet sie regelmäßig über ihre Beobachtungen und Erlebnisse im portugiesischen Alltag.


PORTUGAL LissAbOn Porto fARO Funchal PORTO sAnTO Ponta delgada TeRceiRA Pico hORTA

PORTUGALs VieLfALT Geniessen Ab 6 deUTschen fLUGhäfen WORLD TRAVEL AWARDS 2014

1945–2015

WORLD TRAVEL AWARDS 2014

Europe´s Leading Airline to Africa

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Companhia Aérea Líder Europeia para África

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flytap.com


Events im Süden

07.–10.05.2015

Ibiza Mittelalterfest

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Santa Cruz de la Palma

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Los Llanos Tazacorte Ibizas Hauptstadt Los Cancajos Puerto Naos

In der zweiten Maiwoche dreht sich in Eivissa alles um das Mittelalter. Zauberer, Hexen, Gaukler, Fuencaliente Drachen und Prinzen treiben sich dann durch die Gassen der Altstadt und führen die Besucher in vergangene Zeiten zuSan Sebastian rück. Kunsthandwerksmärkte und typische Speisen werden Santiago Hermigua geboten sowie verschiedene Auftritte von Schauspielern und delSan Teide Miguel Musikern. www.ibiza.travel/de/articulo.php?fid=2442 Costa Adeje Playa de Santiago

Tipp: Ibiza ist mit 15 ausgewählten UnterkünftenEchedo dieses Jahr erstmalig im OLIMAR Programm vertreten. Finden Sie Ihr LiebFrontera Valverde lingshotel online unter olimar.com/spanien/ibiza ! Isora

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Illa Sa Conillera

La Caleta

Pico del Teide 3.718 m

San Juan

Vilaflor Illa Tagomago

San Lorenzo

San Carlos

Las Galletas

Santa Eulalia del Rio

San Antonio San Rafel San José

Santa C de Tene

Cala Llonga Cala Talamanca

Figueretas

Ibiza-Stadt Playa d‘en Bossa

Isla de es Vedrà

Playa de Ses Salines

23.–24.6.2015

Porto – Stadtfest “São João”

Rio Minho

Corvo

Bragança

Ponte de Lima

Vila Nova do Corvo

Chaves

Viana do Castelo

An diesen Tagen ist die Stadt am Duero außer Rand und Band. Man schlägt sich mit Knoblauch­ blüten und Plastikhämmerchen auf die Köpfe, lauscht den vielen Straßenkonzerten und bestaunt gegen Mitternacht das große Feuerwerk am Hafen. Santa Cruz das Flores

Graciosa

Flores

Rio Cávado

Esposende

Póvoa de Varzim Vila do Conde

Santa Cruz da Graciosa

Vidago

Braga Barcelos Guimarães

Nordportugal Vila Real

Terceira

São Jorge

Faial

Velas

Horta

Porto

Madalena

Ria de Aveiro

Mira

Lissabon – 1445 km

Santa Maria

Castelo Branco Fátima

Batalha

Tomar Rio Tejo

Peniche

Casteloa de Vide Marvão

Caldas da Rainha Rio Maior

Óbidos

Portalegre

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Santarem

Lissabons Küsten Ericeira Rio Tejo

Sintra Estoril

Cascais Costa da Caparica

Elvas Estremoz

Lissabon

Vila Viçosa Monsaraz

Montemor-o-Novo Évora

Setúbal Rio Sado

Sesimbra

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–9 73 k

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Rio Mondego

Nazaré

Vila Baleira

Porto Santo

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Guarda

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Leiria

São Pedro de Muel

Praia do Guincho

Madeira

Mittelportugal zz – F Coimbra

Figueira da Foz

Vila do Porto

20 km

Rio Tejo

Viseu

Aveiro

São Miguel

Ponta Delgada

Pinhão

Marialva

Pico

Tipp: Erleben Sie das Azoren Spektakel mit OLIMAR! Wir führen Sie an Bord der „Douro Spirit“ per Flusskreuzfahrt zu den schönsten Orten entlang des Dourotals. Bei der Ankunft erleben Sie das Stadtfest São João und genießen ein exklusives Dinner mit Panorama-Sicht über das Feuerwerk. olimar.com/opox47

Rio Douro

Espinho

Angra do Heroísmo

Régua Lamego

Alentejo

50 km

Beja Sines

Santa Cruz

Vila Nova de Milfontes Mértola Odeceixe

Zambujeira do Mar

Monchique

Rio Guadiana

Loulé

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a vir Ta ão Olh ro FaLobo do le ra a Va ou êr am a e P Vil feir o d u çã Alb a m Ar eiro cha o rv Ro Ca da aia Pr or uz Alv gos da L La ia a Pr a lem Sa

Sagres

Algarve Alte Silves Almancil

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Portimão

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Funchal

12.–17.11.2015 | 19.11.–24.11. | 26.11.–01.12.

San Miniato: Trüffelfest

Bereits seit 1969 findet der Trüffelmarkt in San Miniato jedes Jahr an drei Wochenenden im November statt. Der Weiße Trüffel zählt zu den bekanntesten Sorten aus der Gegend, auch andere lokale Spezialitäten werden hier zum Probieren angeboten. Hotel-Tipp: Agriturismo Montalto auf einem Hügel über dem Arnotal. Bereits 1700 wurde der Herrensitz erbaut, der Ende der 1990er Jahre mit Liebe zum Detail restauriert und in ein ländliches Gästehaus umgewandelt wurde. olimar.com/flr126

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01 2015

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Events im Süden Yaiza Playa Blanca

04.08.2015

Arrecife

Puerto del Carmen Corralejo Villaverde

AgaeteLa–Oliva Volksfest des Zweiges Puerto del

Cruz erife

Agaete

Arucas

Las Palmas

Cruz de Tejeda

Playa del Inglés Maspalomas

AntiquaAgaeteRosario Die kleine Stadt im Norden Gran Canarias feiert dieses traditionelCaleta de Fuste le Fest zu Ehren ihrer Schutzpatronin Virgen de las Nieves. Die Einwohner tanzen an diesem Tag mit Zweigen in der Hand durch die Straßen, bis sie die La Pared Kapelle der Jungfrau Einige der Zweige werden ins Meer getaucht. Costaerreichen. Calma Der Brauch geht auf die kanarische Urbevölkerung zurück, die so die Götter um Jandia Regen baten.

Hotel-Tipp: Die Finca Las Longueras liegt mitten im ursprünglichen Agaete-Tal, 25 km umgeben von Obstplantagen und herrlicher Natur. Von hier aus lassen sich wunderbare Sonnenuntergänge beobachten, gleichsam genießen Sie die Ruhe eines romantischen, kleinen Landhotels. olimar.com/lpa303

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02.07.2015

Matera: Fest der Maria Santissima della Bruna

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Wer die Filme „Christus kam nur bis Eboli“ oder „Die Kreuzigung“ von Mel Gibson gesehen hat, kommt an Matera nicht vorbei. Kaum eine Stadt wurde so viele Male als Filmkulisse gewählt wie die Kleinstadt in der Region Basilikata an der Grenze zu Apulien. Jüngst wurde sie von der Europäischen Kommission zur Kulturhauptstadt Europas 2019 gewählt. Wer die schöne Altstadt mit ihren Höhlensiedlungen schon vorher entdecken will, sollte das Fest der Maria Santissima della Bruna besuchen, eine lange, feierliche Prozession zu Ehren ihrer Patronin. Hotel-Tipps: In Matera können Sie bei OLIMAR in zwei besonderen Hotels übernachten. Das Locanda di San Martino erinnert an die Höhlenwohnungen in Sassi-Tradition, das Haus wurde in einem Felsen erbaut und komfortabel ausgestattet. olimar.com/bri301 In historischen Mauern eines Palastes aus dem 17. Jahrhundert liegt der Palazzo Viceconte. Auf der Dachterrasse genießen Sie eine wunderbare Aussicht über die Altstadt. olimar.com/bri300 01 2015

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Sie habe n auch e ine Frage an u Schreiben ns? Sie an sonnense iten@olim ar.com !

OLIMAR INSIDE

Fragen an OLIMAR Was ist eine Selbstfahrerreise?

Sabine Hartung, OLIMAR Verkaufsteam erklärt

Ein Land oder eine Region als Selbstfahrer zu erkunden, bedeutet größtmögliche Flexibilität. Wer bei der Organisation von einem Reisespezialisten unterstützt wird, kann sich auf unbeschwerte Ferien freuen. Auf einer OLIMAR Selbstfahrerreise mit einem Mietwagen, Trekkingrad oder einer Vespa genießen Sie die Sicherheit und den Komfort vorgebuchter Unterkünfte. Sie können ganz entspannt in Ihrem eigenen Tempo unterwegs sein und sich mit allen Sinnen auf die Umgebung einlassen. Unterstützt werden Sie mit einem Routenvorschlag, der auch Tipps zu Sehens-

würdigkeiten, Ausflügen, Restaurants etc. enthält. Unterwegs können Sie sich jederzeit telefonisch an die Reiseleitung wenden. Die OLIMAR Selbstfahrerreisen bieten viel Abwechslung, so dass Ihnen auf den Touren neben dem Besuch von Sehenswürdigkeiten auch Zeit zum Relaxen bleibt. Je nach Reise enthält Ihre Tour weitere Inklusivleistungen wie eine Weinprobe, eine geführte Wandertour oder ein Menü am Abend. Bei Touren mit dem Rad oder der Vespa wird Ihr Gepäck von uns von Hotel zu Hotel befördert, so dass Sie Ihre Reise ganz entspannt genießen können.

Studenten konzipieren

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Italienreise

© samott – Fotolia.com

Ein halbes Jahr hat es gedauert bis die Reise stand. Janine Donath hat zusammen mit ihren Kommilitoninnen an der Kölner Fachschule für Tourismus eine Tour von Rom nach Florenz entworfen. Die OLIMAR Verkaufsmitarbeiterin absolviert ein berufsbegleitendes Studium zur staatlich geprüften Betriebswirtin im Tourismus. Im fünften Semester steht ein touristisches Projekt auf dem Stunden­plan. „Für mich war es von Anfang an klar, dass ich eine Reise entwerfen will“, sagt die Italienkennerin. „Eine Kombination aus Rom und Florenz bot sich an, da eine solche Tour bislang einzigartig auf dem deutschen Markt ist.“ Die siebentägige Kombinationsreise „Aus der ewigen Stadt ins

Tal der Zypressen“ startet in Rom und führt über Monte Argentiano und Caldana an der Küste bis nach Siena und Florenz. Die Reise enthält eine dreistündige RomTour bei Nacht, eine Weinprobe auf dem Weinfeld des Montebelli Country Hotels in Caldana sowie für vier Tage einen Mietwagen inklusive ausführlichen Tipps und Beschreibungen für die vorgesehene Route. Übernachtet wird in komfortablen Hotels, mal mitten in der Stadt, mal in landschaftlich eindrucksvoller Kulisse.

Stolze Produktentwickler: Celine Rothstein, Sonja Bilgili, Sotiria Chalari (hinten v. l. n. r.) sowie Janine Donath und Lena Assmann (vorne v. l. n. r.) entwickelten eine neue OLIMAR Tour durch Italien.


Nur 4,5 Flugstunden von Deutschland entfernt:

Inselzauber der besonderen Art

Anzeige Azoren Fernab des Massentourismus mitten im Atlantik gelegen, zählen die Azoren zu den letzten Naturparadiesen. Die neun Inseln vulkanischen Ursprungs sind ideal für erholsamen Aktivurlaub und begeistern mit ihrer Vielfalt. Bei ganzjährig subtropisch mildem Klima sind die Landschaften ein Eldorado für Wanderer, ist das Meer ein Top-Ziel für Taucher und die Walbeobachtung. Wie schön, dass diese magische Inselwelt näher liegt als man denkt und dass man hier herzliche Gastfreundschaft zu vergleichsweise sehr moderaten Preisen genießt!

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Das größte Angebot für ganz Portugal

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Sonnenseiten - Das Reisemagazin von OLIMAR - 1/2015  

Das neue Kundenmagazin "Sonnenseiten" vom Portugal- und Südeuropa-Spezialisten OLIMAR gibt Ihnen viele Tipps und Ideen für Ihren nächsten Ur...

Sonnenseiten - Das Reisemagazin von OLIMAR - 1/2015  

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