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Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Zeitschriften

Karl Marx / Friedrich Engels ­Gesamtausgabe (MEGA) Herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung III. Abteilung: Briefe Band 12 | Karl Marx / Friedrich Engels: Briefwechsel, Januar 1862 bis September 1864 geplant für Dezember 2012, 2 Teilbde., ca. 1600 Seiten, 30 Abb., gebunden ISBN 978-3-05-004984-7, ca. € 178,–

Marx-Engels Jahrbuch 2011 Herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels-­Stiftung

Editionen

Redaktion: Gerald Hubmann und Claudia Reichel (Berlin), Galina Golovina (Moskau), Beatrix Bouvier (Bonn)

bereits erschienen 2012 263 Seiten, 4 Abb. broschiert ISBN 978-3-05-005642-5 € 39,80

Der Band enthält 425 Briefe, davon 112 Briefe zwischen Marx und Engels, 37 von ihnen an dritte Personen gerichtete und 278 an sie adressierte Briefe. Von den Briefen Dritter werden 221 erstmals oder zum ersten Mal in der Originalsprache bzw. vollständig veröffentlicht. Die Briefe zeichnen ein intensives Bild der Reaktion von Marx und Engels auf die zeitgenössischen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Große Aufmerksamkeit schenken sie dem Amerikanischen Bürgerkrieg. In Europa galt ihr Interesse dem Heeres- und Verfassungskonflikt in Preußen sowie dem Krieg um Schleswig und Holstein 1864. Vom polnischen Januaraufstand 1863 erwarteten sie kurzzeitig gar den Beginn einer neuen europäischen Revolution. Die Korrespondenz zeigt ihre leidenschaftliche Parteinahme für den polnischen Freiheitskampf und gibt Aufschluss über die Broschüre, die Marx und Engels hierzu abfassen wollten.

Der Band dokumentiert im Themenschwerpunkt die Beiträge der Tagung „Friedrich Engels’ Geschichte Irlands (1869 / 70) im Kontext der deutsch-irischen Beziehungen im 19. Jahrhundert“. In den Aufsätzen von E. Bourke, J. M. Brophy, J. Herres, G. Holfter, E. Illner, D. Mares, S. ­McConville, G. Mettele, D. Mulhall und R. Roth werden über Engels’ Buchprojekt hinaus weitere Aspekte der Auseinandersetzung mit Irlands Geschichte und Realität in den Schriften von Engels und Marx sowie die zeithistorischen Kontexte des deutschirischen Verhältnisses und biographische Bezüge untersucht. Im Kontext der editorischen Arbeit an der MEGA behandelt C. Reichel Probleme der Autorschaft, der Nachrichtenübermittlung und der journalistischen ­A rbeitsweise von Marx anhand seiner „New-York Tribune“-Publizistik, des weiteren kommt ein neu aufgefundener Brief von Wilhelm Pieper an Engels zum Abdruck. Ein Bericht zur „Re-Thinking Marx“Konferenz und Rezensionen beschließen den Band. „Ein Marxist sollte sich diese Quelle der Inspiration nicht entgehen lassen.“ Jens Grandt in: Neues Deutschland, 25.11.2010

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Akademie-Verlag Herbst 2012  

Akademie-Verlag Herbst 2012

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