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Akademie Verlag

Christiane Hille

Visions of the Courtly Body The Patronage of George Villiers, first Duke of Buckingham, and the Triumph of Painting at the Stuart Court geplant für Oktober 2012 ca. 220 Seiten, 65 Abb. broschiert ISBN 978-3-05-005908-2 ca. € 29,80

Herbst 2012

George Villiers, erster Herzog von Buckingham, war als Vertrauter und Günstling gleich zweier englischer Könige – James’ I. und seines Sohnes Charles’ I. – politisch so einflussreich und umstritten wie im Europa des beginnenden 17. Jahrhunderts sonst vielleicht nur Kardinal Richelieu. Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck erhielten die Aufträge zu einer Folge von Portraits, mit welchen der Herzog dieser Wahrnehmung ein selbstgeschaffenes Bild seiner Person entgegenzusetzen suchte. Mit diesem Band nimmt die Autorin erstmals eine zu­sammen­ hängende Betrachtung der intensiven Sammler- und Auftraggeberschaft Buckinghams vor, welche die Kunstpolitik des Hofes maßgeblich beeinflussen und für eine Neubewertung der Malerei und visuellen Kultur im frühneuzeitlichen England verantwortlich zeichnen sollte.

Kunstwissenschaft

Christiane Hille ist wissenschaftliche Assistentin am ­Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-­ Universität München.

Christian Scholl

Revisionen der Romantik Zur Rezeption der „neudeutschen Malerei“ 1817 – 1906 Ars et Scientia | Band 3 geplant für September 2012 ca. XII, 750 Seiten, 20 Abb., gebunden ISBN 978-3-05-005942-6 ca. € 148,–

Der aktuelle Kanon romantischer Bildkunst in Deutschland ist das Resultat umfassender Revisionsvorgänge. Diese setzten bereits im 19. Jahrhundert selbst ein und kulminierten in der „Jahrhundertausstellung deutscher Kunst (1775 – 1875)“, die 1906 in der Berliner Nationalgalerie gezeigt wurde. Unter den Vorzeichen der Moderne wurden damals die Prämissen zur Bewertung und Interpretation von Kunst auf nachhaltige Weise neu gefasst. Die Studie erschließt die Voraussetzungen dieser bis heute wirksamen Umdeutung und nimmt dafür die Zeit zwischen der Etablierung der romantischen, von den Zeitgenossen als „neudeutsch“ bezeichneten Malerei nach 1800 und der „Jahrhundertausstellung“ in den Blick. Es wird eine Brücke zwischen dem Kunst- und Bildverständnis der Romantik und der Moderne geschlagen, wobei die Studie zugleich Perspektiven auf eigenständige und aus heutiger Sicht durchaus „fremde“ Konzepte des 19. Jahrhunderts eröffnet. Christian Scholl ist Privatdozent für Kunstgeschichte an der Universität Göttingen.

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Akademie-Verlag Herbst 2012  

Akademie-Verlag Herbst 2012

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