Page 33

Akademie Verlag

Programme der Medien Herausgegeben von Dieter Mersch, Joachim Paech Medienwissenschaftliche Symposien der DFG Band 1

geplant für August 2012 ca. 500 Seiten, ca. 62 Abb. gebunden ISBN 978-3-05-004907-6 ca. € 59,80

Herbst 2012

Dieser Band ist der erste in einer Reihe Medienwissenschaftlicher Symposien, die im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft in jeweils zweijährigem Abstand durchgeführt werden. Sie dienen der Konsolidierung einer im Spektrum geistes- und kulturwissenschaftlicher Fächer neuen Disziplin, die bereits einen erfolgreichen Weg ihrer akademischen Institutionalisierung hinter sich, eine breite Diskussion über ihre disziplinäre Selbstversicherung und ihre Anschlüsse an andere Fachgebiete jedoch noch vor sich hat.

Programme knüpft dabei an ein medienwissenschaftliches Kernthema an, das in unterschiedlichen Hinsichten – als Programme der Medien, als Frage nach der (technischen)

­ rogrammierung und ihren Grenzen sowie mit Blick auf P nicht nur politische, sondern auch diskursive Programm­ atiken – untersucht wird. Die Perspektiven reichen von der Analyse medienspezifischer Programmangebote über medienphilosophische Überlegungen des Zusammenhangs von Schrift, Diagrammatik und Programm oder dem Nichtprogrammierbaren bis zu Fragen der durch Medien programmierten Gewalt oder der Programmatik einer künftigen Computerspielforschung. Die theoretische Vielfalt der Ansätze steht dabei für die produktive Vielfalt eines Fachs, das dabei ist, sich zur Grundlagentheorie einer allgemeinen Kulturwissenschaft zu entwickeln.

Einschnitte Zur Genesis und ­Geltung medienphilosophischer Begriffe Herausgegeben von Dieter Mersch und ­Georg Christoph Tholen Internationales Jahrbuch für Medienphilosophie 2012 geplant für Januar 2013 ca. 320 Seiten gebunden ISBN 978-3-05-006008-8 ca. € 69,80

Was ‚Medien‘ sind, welche Effekte sie auf das durch sie Hervorgebrachte, Vermittelte oder Dargestellte zeitigen, und wie diese zu beschreiben sind, gehört zu einer der Grundfragen der Medienphilosophie. Eine andere, ebenso grundlegende, handelt von den Vokabularien, in denen wir von Medialitäten sprechen, von ihren Genesen und Geltungen, ihren Grenzen und Paradoxien. Medienphilosophie holt so den ausgebliebenen Grundlagendiskurs der Medienwissenschaften nach, fragt nach latenten begrifflichen Vorentscheidungen, nach Paradigmen medientheoretischer Reflexion, nach medialen Epistemologien oder sedimentierten Schichten unbedachter Philosopheme. Das äußerst dynamische Feld der Medienphilosophie bildet so ein kritisches wie produktives Unternehmen, das gleichermaßen in die Kultur- wie Bildwissenschaften, aber auch in die Sprach- oder Technikphilosophie ausgreift. Das Internationale Jahrbuch für Medienphilosophie erscheint einmal pro Jahr. Es versammelt themengebunden Beiträge, präsentiert jeweils einen internationalen Gastbeitrag, bietet eine Relektüre zu klassischen philosophischen Texten unter medienphilosophischer Perspektive und enthält Berichte, Dialoge und Interviews. Mit Beiträgen von: Frank Haase, Hans-Joachim Lenger, Rainer Leschke, ­Dieter Mersch, Jean Luc Nancy, Michaela Ott, Claudia Reiche, ­Leander Scholz, Philipp Stoellger, Christoph Tholen und Samuel Weber

www.akademie-verlag.de

31

Philosophie

Das Buch richtet sich an Medienwissenschaftler, Kulturwissenschaftler und Philosophen.

Akademie-Verlag Herbst 2012  

Akademie-Verlag Herbst 2012

Advertisement