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Über die ÖGNI Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) ist der Motor der Nachhaltigkeit und will den Paradigmenwechsel der Bau- und Immobilienwirtschaft hin zur Nachhaltigkeit mitgestalten. Mit dem 3-P-Ansatz stehen neben Produkten auch Prozesse und Personen im Mittelpunkt des Handelns. ÖGNI vereint alle Stakeholder, welche am Lebenszyklus einer Immobilie beteiligt sind und verschafft durch Kodices, Positionspapiere und Empfehlungen allen Akteuren neue Perspektiven der Nachhaltigkeit. Die ÖGNI bietet dem Markt Zertifizierungssysteme, wie das DGNB System für die Gebäudezertifizierung oder die ethische Unternehmenszertifizierung, für alle 3-Ps an. In all ihren Tätigkeiten agiert sie partnerschaftlich, nutzungsorientiert und lebenszyklusoptimiert.

Der Motor der Nachhaltigen Bau- und Immobilienwirtschaft Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft Austrian Sustainable Building Council Pillweinstraße 48 | 4020 Linz | Austria t. +43.1.997 18 09 f. +43.1.997 18 09 - 18

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Sieben Punkte

Reformprogramm


Sieben Punkte Reformprogramm für mehr Nachhaltigkeit Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft in Österreich ist enorm. Die Branche erbringt mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg beträchtliche Summen für den Staatshaushalt und trägt mit Ihren Immobilien Verantwortung für 50% der Ressourcen, 40% der Energie, 30% der Emissionen und 20% der Krankheiten.

1.

Angebot und Nachfrage wirken lassen. Die Wichtigkeit des sozialen Wohnbaus und die Verpflichtung der Politik in diesem Bereich lenkend einzugreifen, sind unumstritten. Außerhalb des sozialen Wohnbaus sollte sich die Rolle der öffentlichen Hand auf die Gestaltung von Rahmenbedingungen beschränken, in denen sich die Marktteilnehmer bewegen können. Die aktuell vorherrschende Regulierungswut verhindert Investitionen. Im Sinne der Ökosozialen Marktwirtschaft darf es keine Abkehr von ökologischen Qualitäten geben – vielmehr gilt es einen Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozio-Kulturellem zu gestalten.

sind alle: Architekten, Bauherren, Baustoffhersteller... und viele andere im Lebenszyklus von Immobilien.

2.

Reform des Mietrechts mit Nachhaltigkeit s-Fokus. Schaffung eines neuen Mietrechts zur Ermöglichung einer Optimierung von Immobilien im Rahmen ihrer Lebensdauer für Eigentümer und Nutzer und unter Einbeziehung neuer Qualitäten, wie z.B. der Innenraumluft. Das Mietrecht soll Investitionen ermöglichen. Alleine schon mit der Abkehr vom Baujahr im MRG kann neuer Schwung für die Immobilienwirtschaft entstehen, um ohne Förderung den Bestand zu sanieren. Nachhaltigkeit muss Teil des österreichischen Wohnrechts werden.

3.

Datentransparenz über Immobilienbestand. In Österreich entscheiden Politik und Verwaltung sowie Investoren ihre Entscheidungen auf einer veralteten und lückenhaften Datenbasis. Diese Datenlage muss verbessert werden, um notwendige Gesetzesänderungen treffsicherer zu gestalten und die Transparenz für alle Marktteilnehmer zu erhöhen.

5.

Funktionierende Kreditvergabe. Immobilien verlangen hohe Investitionen, daher braucht die Immobilienwirtschaft eine funktionierende Finanzwirtschaft um bestehen zu können. Die neuesten Regulierungsvorschriften für Banken haben die Finanzierung von Immobilien deutlich erschwert, insbesondere in Hinblick auf das zu unterlegende Eigenkapital bei den Banken. Eine Verbesserung der Betrachtung der Immobilie als Sicherheit für die finanzierende Bank ist anzustreben, um die Finanzierbarkeit von neuen Immobilien und Sanierungen wieder zu erleichtern. Dabei muss eine sachgerechte Trennung zwischen Finanz- und Immobilienbranche erfolgen.

6.

Aus- und Weiterbildungsoffensive. Nachhaltigkeit und nachhaltiges Denken als Erfolgsfaktor einer gesunden Volkswirtschaft muss als Teil der Gewerbeordnung und in Lehr- und Studienplänen von Universitäten, Fachhochschulen und berufsbildenden höheren Schulen flächendeckend integriert werden.

4.

Nachhaltiges Beschaffungswesen auf Bundesebene. Die UNO, die Europäische Union und zahlreiche Mitgliedstaaten unternehmen bereits viel, um der Nachhaltigkeit in Ihren Bereichen zum Durchbruch zu verhelfen. Dieser Anspruch sollte auch an das Beschaffungswesen des Bundes als Vorbild für die gesamte öffentliche Hand gestellt werden. Weg vom „Diktat der Investitionskosten“ hin zum Diktat der „Nachhaltigen Qualität“, weg von „Momentaufnahmen“ hin zur Betrachtung des „Lebenszyklus“, zur Transparenz der getroffenen Maßnahmen sowie verpflichtende Nachhaltigkeitsberichte für alle Stakeholder.

7.

Einbindung der Immobilienwirtschaft bei relevanten Gesetzen. Mit der Nachhaltigkeit sind viele Rahmenbedingungen zu hinterfragen, wie z.B. eine Novellierung des Liegenschaftsbewertungsgesetzes. Bei der Energiewende sollten steuerliche Anreize für die Einführung einer Abschreibung bei energetischer Gebäudesanierung geschaffen werden. Die Branche braucht gesetzliche Grundlagen um dezentral Energie zu erzeugen und an die Nutzer verteilen zu können (energieautarke Quartiere wären somit umsetzbar).


Sieben Punkte Reformprogramm für mehr Nachhaltigkeit Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft in Österreich ist enorm. Die Branche erbringt mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg beträchtliche Summen für den Staatshaushalt und trägt mit Ihren Immobilien Verantwortung für 50% der Ressourcen, 40% der Energie, 30% der Emissionen und 20% der Krankheiten.

1.

Angebot und Nachfrage wirken lassen. Die Wichtigkeit des sozialen Wohnbaus und die Verpflichtung der Politik in diesem Bereich lenkend einzugreifen, sind unumstritten. Außerhalb des sozialen Wohnbaus sollte sich die Rolle der öffentlichen Hand auf die Gestaltung von Rahmenbedingungen beschränken, in denen sich die Marktteilnehmer bewegen können. Die aktuell vorherrschende Regulierungswut verhindert Investitionen. Im Sinne der Ökosozialen Marktwirtschaft darf es keine Abkehr von ökologischen Qualitäten geben – vielmehr gilt es einen Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozio-Kulturellem zu gestalten.

sind alle: Architekten, Bauherren, Baustoffhersteller... und viele andere im Lebenszyklus von Immobilien.

2.

Reform des Mietrechts mit Nachhaltigkeit s-Fokus. Schaffung eines neuen Mietrechts zur Ermöglichung einer Optimierung von Immobilien im Rahmen ihrer Lebensdauer für Eigentümer und Nutzer und unter Einbeziehung neuer Qualitäten, wie z.B. der Innenraumluft. Das Mietrecht soll Investitionen ermöglichen. Alleine schon mit der Abkehr vom Baujahr im MRG kann neuer Schwung für die Immobilienwirtschaft entstehen, um ohne Förderung den Bestand zu sanieren. Nachhaltigkeit muss Teil des österreichischen Wohnrechts werden.

3.

Datentransparenz über Immobilienbestand. In Österreich entscheiden Politik und Verwaltung sowie Investoren ihre Entscheidungen auf einer veralteten und lückenhaften Datenbasis. Diese Datenlage muss verbessert werden, um notwendige Gesetzesänderungen treffsicherer zu gestalten und die Transparenz für alle Marktteilnehmer zu erhöhen.

5.

Funktionierende Kreditvergabe. Immobilien verlangen hohe Investitionen, daher braucht die Immobilienwirtschaft eine funktionierende Finanzwirtschaft um bestehen zu können. Die neuesten Regulierungsvorschriften für Banken haben die Finanzierung von Immobilien deutlich erschwert, insbesondere in Hinblick auf das zu unterlegende Eigenkapital bei den Banken. Eine Verbesserung der Betrachtung der Immobilie als Sicherheit für die finanzierende Bank ist anzustreben, um die Finanzierbarkeit von neuen Immobilien und Sanierungen wieder zu erleichtern. Dabei muss eine sachgerechte Trennung zwischen Finanz- und Immobilienbranche erfolgen.

6.

Aus- und Weiterbildungsoffensive. Nachhaltigkeit und nachhaltiges Denken als Erfolgsfaktor einer gesunden Volkswirtschaft muss als Teil der Gewerbeordnung und in Lehr- und Studienplänen von Universitäten, Fachhochschulen und berufsbildenden höheren Schulen flächendeckend integriert werden.

4.

Nachhaltiges Beschaffungswesen auf Bundesebene. Die UNO, die Europäische Union und zahlreiche Mitgliedstaaten unternehmen bereits viel, um der Nachhaltigkeit in Ihren Bereichen zum Durchbruch zu verhelfen. Dieser Anspruch sollte auch an das Beschaffungswesen des Bundes als Vorbild für die gesamte öffentliche Hand gestellt werden. Weg vom „Diktat der Investitionskosten“ hin zum Diktat der „Nachhaltigen Qualität“, weg von „Momentaufnahmen“ hin zur Betrachtung des „Lebenszyklus“, zur Transparenz der getroffenen Maßnahmen sowie verpflichtende Nachhaltigkeitsberichte für alle Stakeholder.

7.

Einbindung der Immobilienwirtschaft bei relevanten Gesetzen. Mit der Nachhaltigkeit sind viele Rahmenbedingungen zu hinterfragen, wie z.B. eine Novellierung des Liegenschaftsbewertungsgesetzes. Bei der Energiewende sollten steuerliche Anreize für die Einführung einer Abschreibung bei energetischer Gebäudesanierung geschaffen werden. Die Branche braucht gesetzliche Grundlagen um dezentral Energie zu erzeugen und an die Nutzer verteilen zu können (energieautarke Quartiere wären somit umsetzbar).


Über die ÖGNI Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) ist der Motor der Nachhaltigkeit und will den Paradigmenwechsel der Bau- und Immobilienwirtschaft hin zur Nachhaltigkeit mitgestalten. Mit dem 3-P-Ansatz stehen neben Produkten auch Prozesse und Personen im Mittelpunkt des Handelns. ÖGNI vereint alle Stakeholder, welche am Lebenszyklus einer Immobilie beteiligt sind und verschafft durch Kodices, Positionspapiere und Empfehlungen allen Akteuren neue Perspektiven der Nachhaltigkeit. Die ÖGNI bietet dem Markt Zertifizierungssysteme, wie das DGNB System für die Gebäudezertifizierung oder die ethische Unternehmenszertifizierung, für alle 3-Ps an. In all ihren Tätigkeiten agiert sie partnerschaftlich, nutzungsorientiert und lebenszyklusoptimiert.

Der Motor der Nachhaltigen Bau- und Immobilienwirtschaft Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft Austrian Sustainable Building Council Pillweinstraße 48 | 4020 Linz | Austria t. +43.1.997 18 09 f. +43.1.997 18 09 - 18

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Reformprogramm


Das 7 Punkt Reformprogramm der ÖGNI