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Heutiger Gegner im Portrait

SV Waldhof Mannheim

Tor: Verteidigung: Mittelfeld: Angriff:

Markus Scholz, Christopher Gäng, Kubilay Dogan, Konstantin Weis Kevin Conrad, Kevin Nennhuber, Michael Schultz, Mirko Schuster, Hassan Amin, Mete Celik, Marco Meyerhöfer, Jesse Weippert, Ilias Tzimanis Daniel di Gregorio, Marco Schuster, Dorian Diring, Simon Tüting, Raffael Korte, Sinisa Sprecakovic, Gianluca Korte Andreas Ivan, Jannik Sommer, Maurice Deville, Benedikt Koep, Nicolas Hebisch, Patrick Mayer, Dennis Rothenstein

Der SV Waldhof gastiert heute zum 38. Mal am Bieberer Berg, insgesamt hat es das ewig brisante Duell zwischen den beiden Vereinen schon 75 Mal gegeben. Die Bilanz ist bei 29 Siegen, 20 Unentschieden und 26 Niederlagen positiv für den OFC. Waldhof ist der Verein, gegen den der OFC die viertmeisten Pflichtspiele bestritten hat. Das erste wurde am 2. Mai 1920 in Offenbach ausgetragen und vom OFC mit 5:0 gewonnen. Das Rückspiel in der Gruppe Nord der Süddeutschen Meisterschaft ging dann mit 0:3 verloren. Zum ersten „normalen“ Punktspiel kam es in der Oberliga Süd 1945/46. Beide Vereine stiegen zwei Mal zusammen auf, 1982/83 in die Bundesliga und 1998/99 in die 2. Bundesliga. Beide Male musste der OFC sofort wieder absteigen, während dem SVW der Klassenerhalt gelang. Die Heimbilanz ist zwar ebenfalls positiv für den OFC, seit vier Spielen gelang aber kein Sieg mehr gegen die Kurpfälzer. Der 1907 gegründete Verein aus

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dem Mannheimer Stadtteil Waldhof spielte von 1911 bis zur Gründung der Bundesliga fast durchgängig erstklassig und nahm mehrmals an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil. 1939 unterlag man dem 1. FC Nürnberg im Endspiel des damaligen Tschammerpokals (Vorläufer des DFB-Pokals) mit 0:2. Erst seit 1969 trägt der Klub auch den Namen der Stadt, zuvor hieß man nur SV Waldhof. Zwischen 1972 und 1978 lief der Verein dabei als Chio Waldhof bzw. als SV Chio Waldhof auf, unterstützt von einem bekannten Kartoffelchipshersteller. 1983 wurden die Mannheimer nach 21 Jahren Zweitklassigkeit dann Meister in der 2. Bundesliga, es folgten sieben Bundesliga-Spielzeiten. Nach dem Abstieg spielte man sieben Jahre in der 2. Bundesliga. Der Verein kehrte 1999 nach zwei Spielzeiten in der Regionaliga Süd für vier weitere Jahre in die Zweitklassigkeit zurück. Durch die Lizenzverweigerung 2003 stieg man in die Oberliga Baden-Württemberg ab, seit 2008 gehören die

Mannheimer mit einer einjährigen Unterbrechung nach erneutem Lizenzentzug der viertklassigen Regionalliga an. Nach Mittelfeldplätzen in den ersten Spielzeiten ist der Waldhof aktuell in den Regionalligen gewissermaßen so etwas wie das „Maß aller Dinge“. In den beiden vergangenen Spielzeiten hatte sich der SVW schon für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga qualifizieren können. 2015/16 scheiterte man als Meister an den Sportfreunden Lotte, im letzten Jahr als Zweitplatzierter am SV Meppen. Gegen den Meister der Regionalliga Nord war es in Hin- und Rückspiel samt Verlängerung keiner Mannschaft gelungen, ein Tor zu erzielen. Schließlich unterlagen die Mannheimer im Elfmeterschießen. Zusammen mit der SV Elversberg ist man damit der bisher einzige Verein, der sich nach verlorenen Aufstiegsspielen in der folgenden Saison erneut für diese qualifizieren konnte. Durch eine erneute Qualifikation würde man einen neuen

Kultmagazin #18  

Das offizielle OFC-Magazin Saison 2017/18 - Offenbacher Kickers vs. Waldhof Mannheim #kultsindwir #ofc

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