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NEWSLETTER Das Monatsmagazin des Österreichischen Weltraum Forums.

Jänner/Feber 2014

● Besuch im Raumfahrtzentrum ● ÖWF auf CNN „Make.Create.Innovate“ ● Aouda im BBC Focus Magazine


INHALT Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) ist ein Netzwerk für Raumfahrtspezialisten und Weltrauminteressierte. Wir arbeiten mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Politik zusammen. Dockingmanöver in Stuttgart Raumfahrtzentrum Baden-Württemberg

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ÖWF Interview Johannes Hairitsch AVK

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„Sounds of Space“ Sonderausstellung im Audioversum

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”Horchpatrouille Ohrion” Theater After Work im Audioversum

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ÖWF Pressespiegel CNN-Beitrag und BBC Focus Magazine

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ÖWF Polarsternpreis 2014 PreisträgerInnen gesucht!

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Buchtipp des Monats Vom Gottesteilchen zur Weltformel

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Alpbach Summer School 2014 BewerberInnen gesucht!

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Workshops und Konferenzen Student Space Conference 2014

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Links und Tipps ÖWF Jahresrückblick und CNN-Video

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ESO News Anatomie eines Asteroiden

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International News Rosetta, Erdbeobachtung, Mars-Mission

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Zu Gast im Raumfahrtzentrum ÖWF fliegt Soyuz-ISS Dockingmanöver in Stuttgart! 400 Erstsemestrige Studenten die sich alljährlich für Raumfahrttechnik inskribieren, 167 Mitarbeiter und ein Jahresbudget von 10 Millionen Euro - das ist das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität (IRS) Stuttgart im Raumfahrtzentrum BadenWürttemberg (RZBW): Grund genug für eine Delegation des ÖWF eine der größten universitären Forschungseinrichtung. Der stellvertretende Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Stefanos Fasoulas beeindruckte eingangs mit der fachlichen Breite des IRS, die von Wiedereintrittsphysik über bemannte Exploration bis hin zu Kleinsatelliten reicht. Durchschnittlich 75 Doktoranden sind dort tätig. Andreas Fink als Gastgeber führte die zwölfköpfige Gruppe durch die Einrichtung, beginnend mit dem Soyuz-Simulator. In diesem 1:1 Mock-up können alle wesentlichen Flugmanöver des russischen Raumschiffes geflogen werden, was die Besucher auch praktisch ausprobieren durften. "Das Steuern des 7-Tonnen schweren Soyuz ist vergleichbar mit einem LKW - der nur mit einen Mopedmotor ausgestattet ist - auf einer Eisfläche zu manövrieren", schmunzelte Manuel Schmitz, der die Soyuz -Kontrollkonsole betreute. ÖWF Analogastronauten in der Soyuz: Christoph Gautsch (Mitte) kurz vor dem Andocken der Raumkapsel an die ISS, assistiert von Ulrich Luger (links) und Daniel Schildhammer (rechts).

Einer der Plasmawindtunnel des IRS Stuttgart - hier werden neue Hitzeschutzschilde für den Wiedereintritt getestet (ÖWF)

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Nach dem Flugmanöver besuchte die ÖWF Delegation das Labor für Hochtemperatur Supraleiter, wobei der Begriff "Hochtemperatur" sehr relativ ist, wenn man von 150 K spricht. Anschließend ging es zu den Labors für Lebenserhaltungssysteme, wo in großen Algentanks Ideen zur Lebensmittelgewinnung ebenso wie Brennstoffzellen untersucht werden. Zwei Räume weiter werden miniaturisierte Gassensoren entwickelt, die mittels eines Tintenstrahldruckers Platin-Elektroden auf eine Keramikmatrix aufbringen. Einer der Höhepunkte war der Besuch im Integrationsraum für den "Flying Laptop"Kleinsatelliten: der etwa kühlschrankgroße Orbiter soll 2015 gestartet werden. Die ÖWF Delegation durfte die Flugeinheit im Reinraum aus nächster Nähe begutachten. Nettes Detail am Rande: Die Energiequelle für den Satelliten ist dieselbe wie für den AoudaRaumanzugsimulator. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Blick in die großen Plasma-Windtunnel, in denen Materialien den Bedingungen einer Rückkehr aus der Umlaufbahn ausgesetzt, bzw. neue Plasmaantriebe getestet werden können. "Das IRS ist eine beeindruckende Einrichtung, die ein breit gefächertes Portfolio an Spitzenforschung hat, " resümiert Gernot Grömer vom ÖWF den Besuch, "und man sieht wie hier durch entsprechenden politischen Willen das Bundesland Baden-Württemberg nachhaltig Innovationskapazität aufgebaut hat."

Die ÖWF Delegation im Reinraum für die Integration des Kleinsatelliten "Flying Laptop" (ÖWF)

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Interview mit Johannes Hairitsch Wir haben mit dem neuen Obmann der Astronomischen Vereinigung Kärntens (www.avk.at) über diese Institution, das Planetarium und seine Pläne für seine im letzten Herbst angetretene Amtsperiode gesprochen. Können Sie uns eine Kurzeinführung zur Astronomischen Vereinigung Kärntens geben?

Johannes Hairitsch vor der Sternwarte Klagenfurt

1961 wurde zur Errichtung der Sternwarte auf dem Klagenfurter Hausberg, dem Kreuzbergl, ein eigener Verein gegründet. Nach deren Eröffnung wurde dieser Verein aufgelöst und in die Astronomische Vereinigung Kärntens (AVK) übergeführt. Diese zählt heute mit über 300 Mitgliedern zu den größten Astro-Vereinen Österreichs. Außer der Sternwarte auf dem Kreuzbergl mit seinem 23cm-CoudeRefraktor betreibt die AVK noch eine Sternwarte auf der Gerlitze auf 1.800m Seehöhe mit einem 62cm RCSpiegelteleskop und das Planetarium nahe Minimundus am Wörthersee, das mit seinen 130 Sitzplätzen das südlichste Planetarium Österreichs ist.

Zum Vereinsleben zählen der allmonatlich abgehaltene Stammtisch im Planetarium, vereinsinterne Veranstaltungen, die Teilnahme an Teleskoptreffen sowie gemeinsame Beobachtungen. Weitere Aktivitäten des Vereins sind auch die Durchführung von Exkursionen zu wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland und zu Sonnenfinsternissen weltweit. Wer ist Herr DI Hairitsch? Geboren bin ich 1966 im Lavanttal in Kärnten, wo ich auch meine Kindheit verbracht habe. Ich habe die HTL in Klagenfurt besucht und anschließend in Graz Architektur studiert. Nach meinem Diplom war ich in verschiedenen Architekturbüros als Bautechniker angestellt. Seit drei Jahren bin ich im Amt der Kärntner Landesregierung als Sachverständiger im Bereich Hochbau tätig. Meine Liebe zur Astronomie ist „erst“ in der Studienzeit gekeimt, hat dann eine mehrjährige Pause eingelegt und ist nach meiner Rückkehr nach Klagenfurt neu aufgeflammt. In der AVK bin ich seit 12 Jahren Mitglied. Bald nach meinem Eintritt habe ich eine Funktion im Vorstand übernommen, habe als Planungs- und Baubeirat Umbauten auf den Sternwarten Klagenfurt und Gerlitze und im Planetarium geplant bzw. auch selbst Hand angelegt. Weitere Funktionen im Vorstand waren Leiter der „Mobilen Astronomie“ sowie Schriftführer und Obmannstellvertreter. Beobachtet habe ich anfänglich mit einem Hofer-Spiegelteleskop, nach meiner AstroPause war es dann lange Jahre ein 8 Zoll Spiegelteleskop. Seit 2005 bin ich stolzer Besitzer eines 16 Zoll Dobsons, den ich bis auf die Spiegel selbst geplant und gebaut habe. Meine weiteren Hobbies sind Segeln, Bogenschießen und Laufen. 5


Was waren die Highlights der letzten Jahre? 2003 und 2004 hat die AVK zu den Transiten von Merkur und Venus und zur sehr nahen Marsopposition mehrere öffentliche Beobachtungen veranstaltet, bei denen wir zusammen mehrere tausend Besucher begrüßen durften. Weitere Highlights waren die Sonnenfinsternisse 1999 in der Steiermark und 2006 in der Türkei. Dazu kommen mehrere Mondfinsternisse, die wir von Kärnten aus beobachten konnten, und der in Kärnten kurz sichtbare Venustransit im letzten Jahr. Welche Rolle spielt das Planetarium - nachdem die AVK die einzige Freizeitastronomische Vereinigung Österreichs ist, die auch ein Planetarium hat?

Das Planetarium im aktuellen Erscheinungsbild, das sich dem Besucher vom Minimundus-Parkplatz kommend präsentiert. Urheberrecht: AVK

Das Planetarium hat eine Sonderstellung im Verein. Da es als GmbH mit einem Geschäftsführer und zwei Angestellten geführt wird, ist es von der Organisationsstruktur eine sehr eigenständige Einrichtung. Entscheidungen obliegen aber dem Vorstand und somit dem gewählten Vertreter der AVK als alleinigem Gesellschafter. Das Planetarium dient dem

Verein als Ort für unsere Stammtische, beherbergt unsere Vereinsbibliothek und ist Treffpunkt und Anlaufstelle für alle Vereinsaktivitäten. Auch Exkursionen werden von hier aus organisiert. Darüber hinaus ist das Planetarium neben dem Beitrag der Mitglieder und den Sternwarten die wichtigste Einnahmequelle des Vereins. Viele Anschaffungen wie optische und technische Ausstattungen der Sternwarten sowie Umbauten und Erhaltungsmaßnahmen wären ohne diese Quelle nicht oder nur sehr schwer finanzierbar. Was sind die Pläne für das Planetarium in den nächsten Jahren? Derer gibt es viele. Es gibt viele Überlegungen zu Umbauten und Angebotserweiterungen. Neben tollen Ideen für Um- und Ausbauten des Gebäudes selbst ist ein wesentlicher Punkt und eine unausweichliche Maßnahme in den kommenden Jahren die Erneuerung der Projektionstechnik, welche schon jetzt als einzigartig im deutschsprachigen Raum, wenn nicht weltweit, angesehen werden darf. Neben dem Herzstück des Planetariums, dem originalen Zeiss-Projektor, arbeiten sechs Dreikanal-Videobeamer und Dutzende Diaprojektoren in der Kuppel und zaubern Bilder und Animationen auf die „Leinwand“, die selbst moderne Technik vor Neid erblassen lässt. Das alles ist aber nur mit einem enormen Serviceaufwand möglich, um das alles am Leben zu erhalten. In diesem Zusammenhang muss vor allem dem technischen Leiter des Planetariums, Herrn Kurt Anetzhuber, großes Lob und Dank ausgesprochen werden. 6


Warum ist das Planetarium für die AVK so wichtig? Ich möchte dazu einen Vergleich bringen: Jeder der Kinder hat, weiß, dass es darunter welche gibt, die Probleme machen und welche, die nur Freude bereiten. Und trotzdem liebt man sie alle. So ähnlich verhält es sich mit dem Planetarium! Es war nie leicht, dieses Haus zu betreiben und wird es auch in Zukunft nicht sein. Aber es ist ein „Kind“ der AVK, dem gegenüber der Verein eine Verpflichtung hat und es ist auch eine große Herausforderung, dieses Haus zu betreiben. Da geht es nicht darum, wie wichtig es ist. Ich denke, der Verein und das Planetarium brauchen sich gegenseitig. Wo sehen Sie das Planetarium in fünf Jahren? Ich sehe es schon jetzt als wichtige touristische und noch viel mehr als Bildungseinrichtung der Stadt Klagenfurt, des Landes Kärnten und über die Grenzen hinaus. Wir zählen jährlich tausende Schüler und Kindergartenkinder aus Kärnten zu unseren Gästen. Hier wird Wissen auf hohem und auch kindgerechten Niveau geboten, verpackt in abenteuerliche Geschichten und Liveshows. Es geht in naher Zukunft vor allem darum, diesen Stellenwert auch in der Bevölkerung zu stärken und im Bewusstsein der potentiellen Besucher zu verankern, damit es zur Selbstverständlichkeit wird, dass man einen Besuch der Landeshauptstadt auch mit einem Besuch des Planetariums verbindet. Dazu wurde in den vergangenen Jahren schon viel unternommen und diese Arbeit wird auch intensiv fortgesetzt. Gibt es Wünsche an die Politik? Natürlich gibt es Wünsche an die Landes- und Kommunalpolitik. Vor allem dahingehend, dass das Planetarium als Bildungseinrichtung für Schulen, unterrichtsbegleitend bzw. –ergänzend, als auch als Volksbildungseinrichtung anerkannt und entsprechend unterstützt wird. Immerhin ist es seit seiner Gründung bereits von fast zwei Millionen Menschen besucht worden, welche zu einem erheblichen Teil auch aus dem Vorschul- und Pflichtschulalter kommen. Und vielen bleibt das hier vermittelte Wissen jahrelang oder ein Leben lang in Erinnerung. Was hielten Sie von folgender Vision: Weltraumthemen an der FH Kärnten in techniklastigen Studienzweigen anbieten? Links: Der Zeiss-Projektor "Spacemaster", das Herzstück des Planetariums. Urheberrecht: AVK

Die Idee ist nicht neu. Schon bei den Transiten 2003 und 2004 war eine Gruppe der FH Klagenfurt dabei, die eine Kamera entwickelt hatte, die selbstständig die Sonne finden und verfolgen konnte und die die damit gewonnenen Bilder bzw. Videos über Satellitenfunk über beliebig weite Strecken übertragen konnte. Zu dem Projekt gehörte auch die gesamte Finanzierung der Entwicklung und der Reise nach Island, um dort eine Sonnenfinsternis zu beobachten und die Daten nach Klagenfurt zu übermitteln. Hier wurde den Studenten sehr umfangreiches Wissen - auch zum Thema Astronomie – vermittelt. Da wäre noch viel mehr möglich. Von Semesterarbeiten Einzelner oder ganzer Jahrgänge bis hin zu Diplomarbeiten bietet die Astronomie ein großes Betätigungsfeld. 7


Sonderausstellung „Sounds of Space“ Am 11. Dezember 2013 lud das Audioversum zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Sounds of Space“ – das Weltall mit dem Hörsinn erforschen. Eine Innsbrucker ÖWF Gruppe war mit dabei, schließlich konzipierte das ÖWF die Sonderausstellung mit und ist auch für die Ausstellungselektronik verantwortlich. Es war eine Premierenfeier der etwas anderen Art. Vor der offiziellen Eröffnung wurde passend zum Thema „Weltraum-Aperitifs“ und Häppchen gereicht. Nach den obligatorischen Eröffnungsreden unter anderem von Frau Dr. Hochmair, CEO von MEDEL & Eigentümer des Audioversums, Frau Dr. Beste, Leiterin des Audioversums und Dr. Eckhard Schulz, Gründer des Audioversum schallte eine bekannte Melodie durch den Raum. Angelehnt an die TV Serie Raumschiff Orion gab es zur Einstimmung die erste Episode des Science Fiction Theaters „Horchpatrouille OHRION” deren Besatzung den Auftrag bekommt verschiedenste Geräusche im Sonnensystem einzusammeln. Gespickt mit satirischen Seitenhieben auf verschiedenste Science Fiction Serien und Filme war diese Episode super unterhaltsam. Wir freuen uns auf weitere Episoden im neuen Jahr.

(Copyright ÖWF/Katja Zanella-Kux)

Danach ging es in die ca. 80qm große Sonderausstellung im Erdgeschoss des Audioversum‘s. Bereits beim Betreten der Ausstellung taucht man in den Weltraum und vor allem in den Mars ein. Mehrere Meter breite Wände sind bedruckt mit Aufnahme der Marsoberfläche vom Rover Curiosity. Auch das preisgekrönte MARS2013 Bild von Katja Zanella-Kux mit 3 m Höhe erzeugt, auch unter der ÖWF Gruppe, Begeisterung. Ein Soundwalk führt Besucher durch die Station des Astronautentrainings. Neben OriginalTonmitschnitten – z.B. vom Unterwassertraining – hört man die Gedanken unseres Analog-Astronauten Luca Foresta. 8


Der ganze Raum besteht aus verschiedenen, interaktiven Stationen, die den Weltraum hörbar machen. So lernt man wie Polarlichter entstehen und wieso man die mit einem Radiogerät hören kann. Mittels der Tonaufzeichnung der Huygens Sonde hört man die Geräusche von einer anderen Welt, vom Saturn Mond Titan. Selbstverständlich dürfen auch die Klänge von Sternen wie z.B. den Pulsaren nicht fehlen. Zudem wurde auch ein Nachbau unseres Aouda Mars Raumanzugsimulators angefertigt, der in die Ausstellung integriert wurde. Insider sehen übrigens sofort, dass die Aouda ein Nachbau ist, da die Außenhülle noch sehr stark glänzt. Die Dangerzone ist ein weiteres Highlight der Ausstellung. Hier geht der Besucher in einen eigenen Raum, der einer Raketenkapsel nachempfunden wurde und erlebt einen Raketenstart hautnah. Sogar die Stühle vibrieren beim Start mit ;-)

Katja Zanella-Kux vor ihrem preisgekröntem MARS2013 Bild (Copyright ÖWF)

„Die Ausstellung ist super gelungen. Ich kannte ja bereits die Ton- und Videodokumente, diese aber in den interaktiven Konsolen und auf den großen Bildschirmen zu sehen war ein ganz neues Erlebnis für mich. Und mein absolutes Highlight ist die Dangerzone mit den vibrierenden Sitzen“, meint Olivia Haider, ÖWF Vorstand am Premierenabend. „Ich freue mich, dass wir das AUDIOVERSUM bei der Konzeption dieser großartigen Sonderausstellung mit unserer Expertise unterstützen konnten. Hinter jedem Geräusch, hinter jeder Tonaufnahme dieser Ausstellung steckt eine ebenso beeindruckende wie faszinierende Geschichte“, erklärt Dr. Gernot Grömer, Vorstand des Österreichischen Weltraum Forums. “Außerdem möchte ich mich bei unserem kompetenten ÖWF Team bedanken, dass großartige Arbeit bei der Konzeption aber auch bei der Umsetzung der Ausstellungselektronik geleistet hat.“ Wer das nächste Mal einen Zwischenstopp in Innsbruck macht, schaut beim Audioversum vorbei und hält Ausschau nach dem ein- oder anderen „Easteregg“ in der Dangerzone. Die Sonderausstellung wird bis Herbst 2014 im Audioversum (www.audioversum.at) zu sehen sein. 9


Audioversum Veranstaltung Theater After Work – ”Horchpatrouille Ohrion” Von Nicolas Dabelstein und Ivan Pantner Letzte Vorstellungen der 1. Episode: 20.2. und 27.2.2014

Synopsis │Episode 1 – „Der Auftrag“ In einer märchenhaften Zeit von übermorgen gibt es nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltall und auf dem Meeresboden – alle vereint in der Intergalaktischen Union. Der Unionsgeneral Labyrinthus Saturnicus Utriculus, der Minister des MIAU – des Ministeriums für interstellare Aufklärung und Untersuchung, braucht dringend ein Geschenk von „intergalaktischen Ausmaßen“ für seine Frau zur Silberhochzeit. Da kommt ihm die rettende Idee. Für sein Geschenk benötigt er Klangmaterial aus dem All. Er entsendet nun seine beste Audioagentin Tamara Cochlealovsk auf den Raumkreuzer Ohrion, kommandiert von der rebellischen Externa van Otitis, um durch sie in einer streng geheimen Mission die elektromagnetischen Wellen der Himmelskörper, in Klänge umgerechnet, aufzunehmen. Die Crew der Ohrion hatte ihre Reise noch gar nicht begonnen, da kommt es schon zum Machtkampf zwischen der Agentin und der Commandeuse um die Leitung der Mission…

Die „Horchpatrouille OHRION“ in der sogenannten Dangerzone von „Sounds Of Space“, in der man einen Raketenstart aus Sicht eines Astronauten hautnah miterleben kann (Foto: Audioversum)

Sonderausstellung „Sounds Of Space“ im AUDIOVERSUM Dauer: Dezember 2013 bis Herbst 2014 Ort: AUDIOVERSUM, Wilhelm-Greil-Straße 23, 6020 Innsbruck Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag: 9.00 bis 21.00 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertage: 10.00 bis 18.00 Uhr Details: www.audioversum.at 10


Ă–WF Pressespiegel: BBC Focus Magazine

BBC Wissenschaftsmagazin "Focus", Auflage: 67.000 Printexemplare monatlich. January 2014, Issue Number: 264, http://sciencefocus.com/issue/search-shadow-universe 11


ÖWF Pressespiegel: CNN-Bericht ÖWF Spacesuit-Lab in “Make.Create.Innovate.” Vor wenigen Wochen erhielt das Österreichische Weltraum Forum Besuch von einem Kamerateam der CNN Sendereihe “Quest means Business: Make.Create.Innovate”. Am 30. Jänner wurde der Beitrag auf CNN ausgestrahlt. Für alle, die diese Sendung verpasst haben, gibt es hier den Beitrag zum Spacesuit lab des ÖWF und dem Aouda.X RaumanzugSimulator: http://blog.oewf.org/2014/01/cnn-make-create-innovate-berichtet-uber-das-owfspacesuit-lab/

Bild oben: Dreharbeiten im Suit-Lab. Mehr zu Aouda.X gibt es auf dieser Seite. 12


ÖWF Polarsternpreis 2014 PreisträgerInnen gesucht! 2014 sucht das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) erneut nach Menschen, die für den Weltraum begeistern. Der Polarsternpreis ist mit 800 Euro dotiert und wird am 12. April bei der Yuri’s Night im Technischen Museum Wien verliehen. Die Polarsternpreis-Trophäe stellt dieses Jahr Swarovski zur Verfügung. Ab sofort können Kandidatinnen und Kandidaten für diese österreichweit einzigartige Auszeichnung nominiert werden.

„Der Polarsternpreis zeichnet Personen aus, die sich durch persönliches Engagement, zukunftsweisende Projekte und durch außergewöhnliche Leistungen im Dienste der österreichischen Weltraumaktivitäten engagieren. 2014 vergeben wir ihn zum sechsten Mal“, erklärt Dr. Gernot Grömer, Vorstand des Österreichischen Weltraum Forums. Olivia Haider, ÖWF-Vorstandsmitglied und Initiatorin des Polarstern-Preises ergänzt: „Wir haben in den letzten Jahren fünf inspirierende Menschen mit dem Polarsternpreis auszeichnen können, um so mehr freut es mich, dass wir diese einzigartige Auszeichnung auch 2014 vergeben können.” Erstmals wurde der Polarsternpreis 2009 vergeben. Eine detaillierte Liste der PreisträgerInnen kann auf der Homepage des ÖWF aufgerufen werden: http://blog.oewf.org/2014/01/oewfpolarsternpreis-2014-gesucht-menschen-die-fuerweltraum-begeistern/ Die Eigennominierung oder Fremdnominierung der KandidatInnen für 2014 ist bis 15. März auf der Homepage des ÖWF möglich. Der/die PreisträgerIn erhält eine Trophäe, die dieses Jahr als Unikat von Swarovski, dem marktführender Hersteller von präzise geschliffenem Kristall, zur Verfügung gestellt wird. Der Polarsternpreis beinhaltet überdies das Preisgeld von € 800,00 und die Veröffentlichung des/der Preisträgers/in. Rückfragen: Mag. Monika Fischer Österreichisches Weltraum Forum +43 (0)699 1213 4610 monika.fischer@oewf.org 13


Buchtipp des Monats

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Rüdiger Vaas über den Urknall, Higgs, Antimaterie und Nobelpreisträger / Vom Gottesteilchen zur Weltformel - Neu bei Kosmos Was ist nach dem Urknall geschehen? Wie sind die Bausteine des Universums entstanden? Und was hat das mit dem geheimnisvollen Gottesteilchen zu tun? Wissenschaftsjournalist und Kosmologie-Spezialist Rüdiger Vaas spannt den Bogen in seinem neuen Buch „Vom Gottesteilchen zur Weltformel“ vom Allerkleinsten zum Allergrößten. Er analysiert den aktuellen Erkenntnisstand und berichtet über die Suche nach einer Weltformel, die erklären würde, woraus der Kosmos besteht und warum es ihn gibt. Das Buch erscheint im Kosmos Verlag. Rüdiger Vaas erzählt und informiert unterhaltsam und gleichzeitig fundiert. Diese Mischung macht Lesefreude und auch die Anekdoten, Infokästen und historischen Exkurse, die Vaas in den Text einbindet, erfrischen. So z. B. die kleine Geschichte über den Physiker Peter Higgs, der 2013 den Nobelpreis für Physik zusammen mit François Englert erhielt. Higgs, so berichtet Vaas, ist ein bescheidener und scheuer Forscher. Er benutzt kein Handy und geht nur ans Telefon, wenn er weiß, wer anruft. Am Tag der Nobelpreisverkündung ließ er verlauten, er sei in Urlaub und außerdem unpässlich, saß jedoch tatsächlich in einem kleinen Pub, aß zu Mittag und erfreute sich an einem Pint Bier. Die Menschen hinter der Wissenschaft werden in „Vom Gottesteilchen zur Weltformel“ genauso lebendig wie ihre Entdeckungen. Die spannende Geschichte, den Weg von der Idee bis zum (vorläufigen) Beweis so mancher Theorie, beschreibt Rüdiger Vaas so atemberaubend wie einen Krimi. Ob Higgs-Boson (auch oft Higgs-Teilchen genannt) oder die Gegenwelten der Antimaterie, Dunkle Materie oder Weltformel die Faszination des Kosmos ist in „Vom Gottesteilchen zur Weltformel“ spürbar. Rüdiger Vaas Vom Gottesteilchen zur Weltformel Urknall, Higgs, Antimaterie und die rätselhafte Schattenwelt Erschienen: 2013 Kosmos, 512 Seiten ISBN 978-3-440-13855-7 € 24,99 14


Alpbach Summer School 2014

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Workshops und Konferenzen

UKSEDS National Student Space Conference 2014 1-2 March 2014, University of Leicester

The target audience of the NSSC is undergraduate and graduate engineers and scientists, who have a passion for the space industry and are looking to further their awareness of space projects and potential employers. The conference is a major event for students aspiring to get a foothold in the space industry. It features talks by leading space science and industry figures, a careers fair, and opportunities to take part in discussions and networking events. UKSEDS, formed in 1988, is the UK chapter of SEDS, the world’s largest space enthusiast organisation for both school and university students. SEDS was founded in 1980 by students at MIT and Princeton University and now has more than 60 chapters worldwide. ukseds.org | @ukseds | fb.com/ukseds | gplus.to/UKSEDS | youtube.com/UKSEDS 16


Links und Tipps ÖWF Jahresrückblick 2013 Auch dieses Jahr haben wir für unsere Mitglieder und Interessenten einen Überblick über unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr erstellt. Es ist ein Jahresrückblick in Bildern: http://blog.oewf.org/2013/12/die-besten-bilder-desjahres-2013/

Video zur CNN-Sendung „Make Create Innovate“ Link zum Video, abspielbar z.B. mit VLC und/oder zum Downloaden: http://ht.cdn.turner.com/cnn/big/business/2014/01/30 /spc-make-create-innovate-aouda-xspacesuit.cnn_30083746_640x360_900k.mp4

Umfrage zur ESA-Kommunikation Die ESA möchte herausfinden, wie ihre Nutzer die deutschsprachige Onlinekommunikation und insbesondere die deutschsprachigen Websites der ESA für Deutschland, Österreich und die Schweiz beurteilen und bittet um Teilnahme an ihrer Umfrage: http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany /Helfen_Sie_uns_die_ESAKommunikation_im_Internet_zu_verbessern

Space Scoop Astronomie Nachrichten für Kinder ab einem Alter von 8 Jahren – ein Versuch, die Art zu ändern, wie Wissenschaft von jungen Kindern oft wahrgenommen wird, nämlich als veraltet und mit langweiligen Themen. Indem wir aufregende neue astronomische Entdeckungen mit Kindern teilen, können wir sie dafür begeistern, ein Interesse an Wissenschaft und Technik zu entwickeln. Space Scoop kann auch in Klassenräumen verwendet werden, um die jüngsten Nachrichten aus der Astronomie zu lehren und zu diskutieren: http://de.unawe.org/Kinder/ 17


ESO News Anatomie eines Asteroiden Astronomen haben mit dem New Technology Telescope (NTT) der ESO erste Hinweis darauf gefunden, dass Asteroiden sehr vielfältige innere Strukturen besitzen können. Die Analyse dessen, was sich unter der Oberfläche von Asteroiden verbirgt, lüftet nicht nur das Geheimnis über die Entstehung dieser Objekte, man bekommt auch einen Einblick in die Kollisionsprozesse zweier Körper im Sonnensystem und die Entstehung von Planeten. Mittels sehr präziser bodengebundener Beobachtungen haben Stephen Lowry von der University of Kent in Großbritannien und seine Kollegen die Geschwindigkeit, mit der der erdnahe Asteroid (25143) Itokawa rotiert, und die Änderung seiner Rotationsperiode mit der Zeit gemessen. Diese empfindlichen Messungen kombinierten sie mit neuen theoretischen Arbeiten über die Wärmeabstrahlung von Asteroiden.

Schematische Darstellung des Asteroiden (25143) Itokawa ESO, Acknowledgement: JAXA

Zum ersten Mal haben Astronomen damit Hinweise auf eine verschiedenartige innere Struktur von Asteroiden gefunden. Bisher konnte man nur über grobe Messungen der Gesamtdichte auf die inneren Eigenschaften von Asteroiden schließen. Dieser seltene Einblick in das facettenreiche Innere von Itokawa hat zu vielerlei Spekulationen über seine Entstehung geführt. Eine Möglichkeit wäre, dass er aus zwei Komponenten eines Doppelasteroiden entstanden ist, die kollidierten und miteinander verschmolzen sind. „Der Befund, dass Asteroiden in ihrem Inneren nicht homogen sind, hat weitreichende Auswirkungen, insbesondere auf Modelle von Binärsystemen von Asteroiden. Außerdem könnte es dabei helfen, die Gefahren von Asteroideneinschlägen auf der Erde zu verringern oder bei Plänen für künftige Missionen zu diesen Gesteinskörpern”, fügt Lowry hinzu. Die Möglichkeit den inneren Aufbau von Asteroiden zu untersuchen ist ein grosser Schritt nach vorne und könnte dabei helfen, viele Geheimnisse dieser seltsamen Objekte aufzudecken. Vollständiger Artikel: http://www.eso.org/public/austria/news/eso1405/ 18


INTERNATIONAL NEWS USA und Frankreich planen gemeinsame Mars-Mission für 2016 Washington - Die US-Raumfahrtbehörde NASA und die französische Raumfahrtagentur CNES (Centre national d’études spatiales) arbeiten gemeinsam an der nächsten Mars-Mission. NASA-Chef Charles Bolden und der Präsident von CNES, Jean-Yves Le Gall, Mit dem geplanten Lander "InSight" unterzeichneten am Montag (Ortszeit) ein wollen die Wissenschafter mehr über entsprechendes Abkommen in einem Hotel in das Innere des Mars herausfinden. Washington. Illustration: NASA Die Übereinkunft wurde während des derzeit stattfindenden Staatsbesuchs des französischen Präsidenten Francois Hollande in den USA abgeschlossen. Die MarsMission "InSight" (Interior Exploration Using Seismic Investigations, Geodesy, and Heat Transport) soll nach den bisherigen Planungen im März 2016 starten, sechs Monate später soll die Sonde auf dem Planeten landen. Die mitgeführten Instrumente sollen einen Blick ins Innere des Mars werfen und mit Hilfe seismischer Wellen Informationen zur tektonischen Aktivität und zu Meteoriten-Einschlägen sammeln. Die Forscher erhoffen sich dabei neue Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte des Mars - und damit generell über Felsplaneten. (APA/red, derStandard.at, 11.2.2014)

NASA startet 2014 fünf neue Missionen zur Erforschung der Erde Washington - Die NASA schickt 2014 fünf Missionen zur Erforschung der Erde ins Weltall und damit so viele wie schon seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. "Während sich die NASA längerfristig auf zukünftige Missionen zu einem Asteroiden und zum Mars vorbereitet, konzentrieren wir uns heuer auf die Erde", sagte NASA-Chef Charles Bolden. Illustration: NASA Im Februar soll zunächst der Satellit "Global Precipitation Measurement" (GPM) starten. Das Gemeinschaftsprojekt mit Japan soll globale Daten zu Regen- und Schneefall sammeln. Im Juli soll der Satellit "Orbiting Carbon Observatory-2" (OCO 2), Nachfolger des 2009 abgestürzten Forschungssatelliten OCO aus dem Earth System Science Pathfinder (ESSP) Programm zum Sammeln von Daten über den Kohlendioxidgehalt der Erde starten. Für November ist der Starttermin des Satelliten "Soil Moisture Active Passiva" (SMAP) angesetzt, der Messdaten zum Wassergehalt der Erdoberfläche liefern soll. Zudem sollen zwei neue Messinstrumente zur Internationalen Raumstation ISS geschickt werden: "ISS-Rapidscat", das im Juni auf den Weg gebracht werden soll, sammelt Daten über Meereswinde. Im September soll dann das "Cloud-Aerosol Transport System" (CATS) zur ISS starten, um die Zusammensetzung und Verteilung von Staub, Schadstoffen und anderen Partikeln in der Erdatmosphäre zu messen. (APA/red, derStandard.at, 23.1.2014)

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Rosettas Reise zum Rendezvous

Visualisierung: ESA/AOES Medialab

Seit zehn Jahren reist die Raumsonde dem Kometen Tschurjumow-Gerasimenko entgegen - Nun kommt die spektakuläre Raumfahrtmission in die heiße Phase. Die Ruhephase dauerte 957 Tage. So lange befand sich die Esa-Raumsonde Rosetta im Energiesparmodus. Am 2. März 2004 war sie nach einigen Komplikationen ins Weltall katapultiert worden, um den Kometen Tschurjumow-Gerasimenko (67P) zu "besuchen". Am 20. Jänner wurde Rosetta nun aus ihrem Tiefschlaf geholt. Seither laufen die Vorbereitungen für ihr Auftreffen auf den Kometen. Es soll planmäßig im November 2014 stattfinden.

Zurzeit ist Rosetta etwa 810 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, von ihrem Ziel trennen sie neun Millionen Kilometer. Eine größere Kurskorrektur Ende Mai wird die Sonde auf ihren endgültigen Weg bringen. Wenn keine Komplikationen auftreten, wird sie im August in ihre Umlaufbahn um den Kometen einschwenken. Im November soll schließlich das von ihr abgekoppelte Messlabor "Philae" auf dem Kometen Tschuri landen. Endet die Mission wie geplant Ende nächsten Jahres, wird Rosetta über sieben Milliarden Kilometer durch das Sonnensystem zurückgelegt haben. Denn ihr Kurs ist alles andere direkt: Um den Kometen zu erreichen, musste sie zum Schwungholen mehrmals durch Swing-by-Flüge die Schwerkraft von Planeten nutzen. Außerdem wird Rosetta ihren "Tschuri" umkreisen und sich gemeinsam mit ihm der Sonne nähern. Die wissenschaftlich höchst anspruchsvolle Forschungsmission kostet in Summe rund eine Milliarde Euro. Was sie antreibt, ist nichts weniger als die große Frage nach der Entstehung unseres Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren. Waren es vielleicht Kometeneinschläge, die einst Wasser und organische Moleküle auf die Erde brachten und so die Grundlage für alles Leben auf unserem Planeten schufen? Weltraumforscher vergleichen die Bedeutung der Rosetta-Mission übrigens mit jener der Mondlandung im Jahr 1969. Immerhin soll eine Raumsonde erstmals auf einem Kometen landen - und nicht nur an ihm vorbeifliegen. (Doris Griesser, DER STANDARD, 22.1.2014)

Weitere aktuelle Weltraum-News: http://news.oewf.org/ ÖWF-Redaktion & Impressum Leitung: D. Scheer / Stellvertretung: O. Haider / Team: H. Fuchs, A. Bergmann, M. Raab Die Artikel geben die persönliche Meinung der Autoren wieder. Input & Leserbriefe an: redaktion@oewf.org Newsletter An-/Abmeldung: http://www.oewf.org/cms/newsletter.phtml ÖWF-Website: http://www.oewf.org www.facebook.com/spaceforum

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ÖWF Newsletter Januar/Februar 2014