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Nebelberg

Abgeordnete am Wort

Liebe Nebelbergerinnen und Nebelberger! „Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich etwas verändert.“ Dies sagte einst der italienische Schriftsteller Guiseppe Tomasi de Lampedusa;

Zu Beginn darf ich euch darüber informieren, dass ich am 15. Oktober 2011 meinen Lebensgefährten und jetzigen Ehemann Dr. Bernd Alber im engsten Familien- und Freundeskreis in Südtirol geheiratet habe. Ich habe den Namen meines Mannes angenommen und heiße jetzt Patricia ALBER. Auf Grund von krisenbedingten Ausfällen bei den Steuereinnahmen und steigenden Ausgaben im Gesundheits- und Sozialbereich gibt es nur einen sehr eingeschränkten Gestaltungsspielraum in den Gemeinden. Unsere Aufgabe ist es, kreativ zu sein und mit geringem finanziellen Aufwand im Sinne der Bevölkerung zu arbeiten und auch Mut zur Veränderung zeigen – damit es auch den nachkommenden Generationen noch so gut geht, wie uns jetzt! Reformen durchführen, sinnvoll sparen und in die Zukunft investieren – unter diesen Aspekten ist das Landesbudget für 2012 entstanden. Es wird auch in Zukunft sinnvoll gespart, aber dabei auch mutig reformiert, um die Ausgaben im Griff zu halten. Nicht gespart wird aber bei den Zukunftsinvestitionen – mit 16,8% ist die Investitionsquote überdurchschnittlich hoch. Auch zeigt die Spitals- und Verwaltungsreform erste Nebelberg-heute 12/2011

Früchte – davon profitieren wir alle! Obwohl unser Land die Auswirkungen der Krise massiv zu spüren bekam, konnte trotz dieser bedingten Einnahmeausfälle kräftig gegengesteuert werden. Dadurch konnte auch in den Krisenjahren die niedrigste Arbeitslosenquote aller Länder gehalten werden. Diese aktive Wirtschaftsund Arbeitsmarktpolitik hat aber natürlich ihren Preis: erstmals mussten Drittmittel in der Höhe von 156 Mio. Euro aufgenommen werden, denn aufgrund der Wirtschaftskrise verliert Oberösterreich bis 2015 Einnahmen in der Höhe von 1,6 Mrd. Euro. Im Jahr 2012 stehen die Ausgaben in der Höhe von 4,63 Mrd. Euro den Einnahmen in der Höhe von 4,48 Mrd. Euro gegenüber. Dennoch konnte der wirtschaftliche Aufschwung gut genützt werden, und so hat unser Bundesland mit 3,6 % die niedrigste Arbeitslosenquote in Österreich. Durch gezielte Schwerpunkte investiert Oberösterreich ganz klar in die Zukunft: • Arbeitsmarkt: Die Ausgaben für die aktive Arbeitsmarktpolitik bleiben hoch – vor allem um der Winter-Arbeitslosigkeit und dem drohenden Facharbeitermangel entgegen zu wirken. • Kinderbetreuung: Die Ausgaben steigen auf 185,7 Mio. Euro, denn der Kinder-

Ein besonderes Anliegen unserer Landtagsabgeordneten Patricia Alber ist das Angebot an junge Leute, spätestens zur Familiengründung wieder gerne in den Bezirk zurück zu kommen. garten ist eine wichtige Bildungseinrichtung, die maßgeblich auf das spätere Leben eines Kindes Einfluss hat. • Soziales: Die Sozialausgaben steigen auch im kommenden Jahr wieder und zwar um plus 5% bzw. um 21,6 Mio. Euro. • Bildung, Forschung und Wissenschaft: die beschleunigte Schulbau- und –sanierungsoffensive wird fortgesetzt. Die Ausgaben für Forschung und Wissenschaft steigen um 4,7 Mio. Euro Eins ist nach wie vor ganz klar: Unser langfristiges Ziel muss es sein, dass Oberösterreich in drei bis vier Jahren wieder ausgeglichen budgetieren kann. Auch wenn uns das Leben immer wieder vor große Herausforderungen stellt, so sind wir doch in der glücklichen Lage in Oberösterreich, in unserer Heimat, ein sicheres Zuhause zu haben. In diesem Sinne darf ich Euch allen ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen und viel Mut und Zuversicht dafür, was das kommende Jahr uns bringen wird. Herzlichst,

Landtagsabgeordnete Patricia Alber Seite 27

Profile for Heinrich Pfoser

Zeitung Dezember 2011  

ÖVP Gemeindezeitung Ausgabe Dezember 2011

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