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37. Jahrgang - Folge 69 - Auflage: 520 Stück

Informationen aus Nebelberg

Dezember 2014

www.nebelberg.ooevp.at

Erfreulicher Babyboom - 17 Geburten

In der abgelaufenen Kalenderrückschau erblickten 17 Kinder aus dem sonnigen Nebelberg das Licht der Welt. Ein wahrer Rekordwert. Positive Gemeindeentwicklung gesichert

Frohe Weihnachten wünscht das Team der

© Foto Dipl.-Ing. Josef Jungwirth

13 Schulanfänger

Seite 38

Gehsteigerrichtung

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Neuer ÖVP-Obmann

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Bürgermeister am Wort

Geschätzte Nebelberginnen und Nebelberger! Mit Riesenschritten gehen wir schon wieder Weihnachten und dem Jahreswechsel entgegen. Allerhöchste Zeit daher, auf das Jahr 2014 zurückzublicken.Meteorologisch werden uns ein warmer Frühling, ein sonnenarmer und nasser Sommer, vor allem aber das Hagelunwetter am 26. Mai in Erinnerung bleiben. Sonnenschein über mehrere Tage war eher die Ausnahme. Dies stellte vor allem für unsere Landwirte eine besondere Herausforderung, speziell bei der Heuernte, dar. Weltpolitisch dominierten die Ukrainekrise, der Unruheherd im Nahen Osten mit dem Krieg zwischen Israel und den Palästinensern, die Ebola-Epidemie im Westafrika oder die Übergriffe des IS-Terrors mit der damit ausgelösten Flüchtlingswelle, die mediale Berichterstattung. Die Zahl der Flüchtlinge in Europa erreicht am 15. Oktober den höchsten Stand seit 1949. Auch schwere Unglücksfälle zeigten unserer technisierten Welt ihre Grenzen auf: • 8. März: Ein Flugzeug der Malaysia-Airlines mit 239 Menschen an Bord verschwindet im Bereich des Indischen Ozeans spurlos. • 16. April: Vor der Südwestküste Südkoreas kentert die Fähre Sewol und sinkt. 174 der 476 Menschen an Bord können gerettet werden. • 13. Mai: Bei einem Grubenunglück im westtürkischen Soma sterben mehr als 300 Bergleute. • 17. Juli: Ein Flugzeug der Malaysia-Airlines mit 298 Menschen an Bord stürzt über der Ostukraine nahe der russischen Grenze ab. Die Olympischen Winterspiele in Sotchi, aber auch die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien waren sportliche Highlights in diesem Jahr. Die Europawahl am 25. Mai brachte keine großen Überraschungen und so wurde die ÖVP als stärkste Partei mit 27 % der gültigen Stimmen bestätigt. Bundespolitisch hat uns der Rücktritt unseres Vizekanzlers Michael Spindelegger am 26. August doch sehr 2

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überrascht. Er verdient aber Respekt für seine Ehrlichkeit, Standhaftigkeit und Geradlinigkeit gerade in Zeiten, wo der Koalitionspartner in Sachen Steuerreform einmal mehr auf der Populismuswelle schwimmt und glaubt, dem Wahlvolk mit der Millionärssteuer Sand in die Augen streuen zu können, wo diese doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre. Sie birgt aber die Gefahr in sich, dass Vermögende gehen und Arbeitslose bleiben. Die jüngsten SPÖ-Steuerpläne lassen da auch nichts Gutes für die breite Mittelschicht der Bevölkerung, die Landwirte oder die Gewerbetreibenden, erwarten. Wir können jedenfalls gespannt sein, wie die ÖVP den geplanten Griff der SPÖ in die Taschen der „Normalbürger“ mit einer 35 %igen Erbschaftssteuer und einer jährlichen 1 %igen Vermögenssteuer für Haus, Hof oder Gewerbebetrieb verhindern kann. Defakto würde dies in 30 Jahren eine 65 %ige Substanzbesteuerung bedeuten. Eine Übergabe von Klein- und Mittelbetrieben an die nächste Generation würde damit praktisch unmöglich gemacht werden. Der neue ÖVP-Obmann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner ist daher unser Hoffnungsträger, dass man in der Regierung auch in Zukunft das Augenmaß für das Notwendige und Mögliche behält und die Lasten in unserem Wohlfahrtsstaat fair verteilt, was aber bei einer 80 %igen Staatsverschuldung auch eine nicht ganz einfache Trendumkehr erfor-

Bürgermeister Otto Pfeil dert. Die ersten Wochen unter Reinhold Mitterlehner haben für die ÖVP jedenfalls vielversprechend begonnen. Wir können auch stolz darauf sein, dass es ein Mühlviertler, ein Rohrbacher, einer aus unseren Reihen, der auch Nebelberg sehr gut kennt, an die Spitze unserer Gesinnungsgemeinschaft geschafft hat und auf dem glatten Wiener Parkett eine sehr gute Figur macht. Besonders auch mit dem neuen Finanzminister Hansjörg Schelling hat die Regierung einen kompetenten Mann, dem es zuzutrauen ist, die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.

Wahljahr 2015 Nach der Bundesheer-Volksbefragung im Jänner und der EU-Wahl im Mai 2014, werden wir auch 2015 wieder bei Wahlen die Möglichkeit

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer wird 2015 nochmals als Spitzenkandidat zur Wahl antreten.


Bürgermeister am Wort haben, den künftigen Weg in demokratischer Weise mitzubestimmen. So finden Standesvertretungswahlen bereits im Jänner 2015 für die Landwirtschaftskammer und im Februar für die Wirtschaftskammer statt. Im September folgen dann nach sechs Jahren wieder die sehr wichtigen Landtags-, Gemeinderatsund Bürgermeisterwahlen. Erfreulicherweise hat unser Landeshauptmann Josef Pühringer bekanntgegeben, dass er im nächsten Jahr bei der Landtagswahl wieder als Spitzenkandidat der ÖVP ins Rennen gehen wird und er damit als heißester Anwärter auf die Position des Landeshauptmannes gilt. Er hat ja in der Vergangenheit über Jahre schon bewiesen, dass er die Interessen Oberösterreichs bestens vertreten kann. Er verdient daher unser Vertrauen und unseren Auftrag, Oberösterreich auch weiterhin in der Spitzenposition im Bundesländervergleich zu halten. Auch ich habe mir die Frage gestellt, ob ich nach mittlerweile 13 Jahren in der Funktion als Bürgermeister, nächstes Jahr noch einmal kandidieren sollte. Nach einigen Gesprächen und Überlegungen im ÖVP Team, ist bei mir die Entscheidung gereift, mich nochmals der Bürgermeisterwahl zu stellen. Ich würde mich freuen, gemeinsam mit einem sehr guten Team an meiner Seite, für unser Nebelberg weiterhin arbeiten und noch so manches Projekt zum Wohle aller Nebelbergerinnen und Nebelberger umsetzen zu können. Ich hoffe, dass uns dies auch weiterhin gelingen und auch die Zusammenarbeit zwischen den Parteien wieder fruchtbringend für Nebelberg möglich sein werde. Der Wechsel an der Spitze beider Gemeinderatsparteien mit Johann Scharinger als neuem ÖVP-Obmann und Markus Steininger als SPÖ-Obmann ist ja schon reibungslos über die Bühne gegangen und so ist mir nicht bange, dass die sachliche und damit weniger parteipolitische Arbeit auch künftig im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen wird. Erste Ansätze, wie

etwa die gemeinsame Herausgabe des Veranstaltungs- und Umweltkalenders, sind ja vielversprechend und ich hoffe, dass es auf diesem gemeinsamen Weg weitergehen wird. Mein Dank gilt an dieser Stelle aber auch all jenen, die in der letzten sechsjährigen Periode mitgestaltet und mitgearbeitet haben.

Breitbandinitiative „Nebelberg Richtung Zukunft“ „Glasfaser, schnelles Internet Breitbandmilliarde ….“, diese Schlagworte kommen in der medialen Berichterstattung immer öfter vor. Aus diesem Grund wurde auf Anregung von Markus Steininger in der Gemeinderatssitzung am 12. September einstimmig der Start eines Vorprojekts der Initiative für den Breitbandausbau beschlossen. Eine Gruppe aus sechs innovativen Nebelbergern, an der Spitze mit Thomas Riener als Projektleiter und Josef Jungwirth als Projektsprecher, hat sich daher dankenswerter Weise um dieses wichtige Zukunftsthema angenommen, um die Bevölkerung

einerseits über die Chancen, die diese Zukunftstechnologie bietet, aufzuklären, andererseits aber auch die technischen und fördertechnischen Möglichkeiten auszuloten, um der Umsetzungsphase Schritt für Schritt näher zu kommen. In der letzten Sitzung am 12. Dezember wurde der Gemeinderat über die bisherigen Aktivitäten und vielversprechenden Fortschritte informiert. Die Erhebung des Ist-Zustandes, die mit einer Online-Befragung durchgeführt wurde, ist soweit abgeschlossen, sodass mit einer Grobplanung begonnen werden kann. Lesen Sie dazu mehr im Bericht auf Seite 60

Volksschule – Spielplatz 13 Schulanfänger wurden heuer in unserer Volksschule eingeschult, womit die Gesamtschülerzahl auf insgesamt 35 gestiegen ist. Diese sehr positive Entwicklung zeigt sich auch in der heurigen Geburtenzahl mit bereits 17 Neugeborenen. Über diese Entwicklung sind wir natürlich höchst erfreut und es ist zu hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt, sind doch geburtenstarke Jahrgänge die beste, langfristige Absicherung für

Im Rahmen des Kommunalpolitischen Forums konnten wir Landesrat Dr. Michael Strugl über die innovative Arbeitsgruppe „Breitband - Nebelberg Richtung Zukunft“ persönlich informieren - Detailbericht auf den Seiten 27 und 60. Nebelberg-heute, 12/2014

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Bürgermeister am Wort unsere Schule. Investitionen in unsere Bildungseinrichtung, wie etwa heuer mit der Ergänzung mit neuen Tischen und Sesseln, sind daher Investitionen in die Zukunft und daher richtig angelegtes Geld. Danke auch allen Geldspendern, die zum Ankauf neuer Bücher für die Schulbücherei einen wertvollen Beitrag geleistet haben. Namentlich erwähnen möchte ich den Elternverein mit € 400, die Sportunion und den Fischerverein mit jeweils € 100, sowie die Gastwirte Michael Wöß und Josef Pühringer, die jeweils € 50 gespendet haben. Es ist höchst erfreulich, dass bei uns nicht nur gefordert, sondern auch tatkräftig mitgearbeitet und mitfinanziert wird. Auch vom Land werden wir wieder eine finanzielle Unterstützung für den Ausbau des Bücherbestandes in der Bücherei bekommen. Im Frühjahr konnte der Kinderspielplatz bei der Volksschule um das Wasserspiel erweitert und damit endgültig fertig gestellt werden. Wasser ist für Kinder anziehend und bietet viele kreative Spielmöglichkeiten. Unser Bauhofarbeiter Alois Pfeil hat dazu gute Ideen auch kostengünstig umgesetzt. So hat er den Wasserlauf mit Ackersteinen gestaltet und die Wasserzuleitung an eine Zeitschaltuhr in Kombination mit

einem Magnetventil gekoppelt, sodass das Wasser nicht ständig fließt. Die Gesamtkosten beim Kinderspielplatz liegen somit bei 66.000.-€. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Elternverein und an die vielen freiwilligen Helfer für die tatkräftige Unterstützung bei der Verwirklichung dieses Projekts.

Kindergarten Die Zusammenarbeit mit dem Pfarrcaritaskindergarten Peilstein hat sich seit Jahrzehnten bestens bewährt. Lediglich während der Umbauphase des Kindergartengebäudes in den Jahren 1995-98 besuchten unsere Kinder den KG Kollerschlag. Heuer musste auf Grund der gestiegenen Besuchszahlen erstmals eine vierte Gruppe eingerichtet werden. Diese neue Gruppe, die in der Hauptschule untergebracht ist, wird von den 21 Kindern aus Nebelberg gebildet und von Karin Eder und Herlinde Zöchbauer pädagogisch betreut. Der Gastkindergartenbeitrag betrug für das abgelaufene Kindergartenjahr € 19.126, für den Transport wurden € 32.624 aufgewendet. Für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich bei den Verantwortlichen der Gemeinde Peilstein, besonders aber auch bei Dechant Florian Sonnleitner sowie bei den Kindergartenpäd-

agoginnen herzlich bedanken. Siehe Bericht Seite 19.

Straßenbau Heuer konnte das durch den Kanalbau in Mitleidenschaft gezogene Straßenstück vom Kohlkreuz bis zur Rothbergerkreuzung neu gebaut und mit einem Gehsteig ausgestattet werden. Es wurden hier insgesamt € 123.000 investiert. Der Gemeindeanteil für die Instandsetzung der Straße beträgt € 16.000. Für den Gehsteig, der rein von der Gemeinde zu finanzieren war, wurden € 58.000 verbaut. Der Ausbau der Rothbergerkreuzung bis zu den Asphaltbahnen beim Jagawirt wird als nächster Schritt ins Auge gefasst. Hier gibt es Planungen und Überlegungen, um die Vorrangsituation baulich zu verbessern, da auf dieser Kreuzung in den vergangenen Jahren einige Unfälle passiert sind. Nachdem die Sportplatzbesucher, die Jagawirtgäste und auch die Tanktouristen aus Deutschland diese Kreuzung passieren, sind wir hier um eine Verbesserung der Übersichtlichkeit bemüht. Straßenbaureferent LHStv Franz Hiesl hat uns anlässlich der Eröffnungsfeier eine finanzielle Unterstützung zu den geschätzten Baukosten von rd. € 42.000 zugesagt. Da LHStv. Franz Hiesl im kommenden

Für die Sanierung des Güterweges Stift am Grenzbach ab Kohlkreuz bis zum Anwesen Stift am Grenzbach 12 (Familie Egger) wurden 123.000,-- investiert- davon alleine 58.000,-- für die Gehsteigerrichtung. Landeshauptmannstellv. Franz Hiesl sicherte uns bei der Eröffnung die finanzielle Hilfestellung für den Ausbau bzw. die Neugestaltung der Rehaberkreuzung im kommenden Jahr zu. 4

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Bürgermeister am Wort Kooperation mit der Nachbargemeinde Wegscheid (Bayern) beim Schneestangensetzen.

Herbst aus der Landesregierung ausscheiden wird, möchte ich mich auch an dieser Stelle für seine langjährige, wohlwollende Unterstützung sehr herzlich bedanken.

Gehsteig Oberort Die Sanierung der Landesstraße im Oberort von Nebelberg beschäftigt uns schon einige Jahre. Am 14. Mai wurde den Dorfbewohnern der Ortschaft Nebelberg der Plan für die Sanierung der Straße samt Gehsteig vorgestellt. Die Anregungen und Wünsche, die bei diesem Informationsabend vorgebracht wurden, sind an die Planungsstellen beim Land weitergeleitet und besprochen worden. Der Vorschlag, bei den Ortseinfahrten jeweils einen Fahrbahnteiler zu errichten, wird derzeit noch geprüft. Die Haus- und Grundablöseverhandlungen werden im Frühjahr stattfinden, sodass, wenn alles reibungslos verläuft, mit dem Bau im kommenden Jahr begonnen werden könnte.

Krestlingweg Der Weg zwischen der Donabauerkapelle und dem Hauptpumpwerk in der Rehabergasse ist in der Vergangenheit bei Wolkenbrüchen öfters abgeschwemmt worden. Durch das Aufbringen von Fräsmaterial hat der Weg bis zum Hagelunwetter im

Elementarschäden am Krestlingweg bei Unwettern

Mai dieses Jahres gehalten. Bei diesem Unwetter hat aber die Schotterauflage wieder stark gelitten. Sie wurde teilweise so aus- bzw. über weite Strecken abgeschwemmt, sodass über einen längeren Zeitraum ein Befahren nur erschwert möglich war. Wir suchen daher jetzt nach einer Lösung, die einen längerfristigen Bestand des Weges garantieren sollte. Der Bauausschuss wurde beauftragt, sich um die beste, aber auch kostengünstigste Lösung zu bemühen.

Schneestangensetzgerät Nachdem es immer schwieriger wurde, Helfer für das jährliche Setzen der Schneestangen zu finden, waren wir auf der Suche nach Alternativen, wobei auch der Ankauf eines eigenen Setzgerätes im Raum stand. Dieser hätte aber rd. € 8.000 gekostet, was uns bei der geringen Auslastung aber als zu hoch erschien. Die Lösung war schließlich eine grenzüberschreitende Kooperation mit der Gemeinde Wegscheid, deren Gerät mit unserem Trägerfahrzeug kompatibel war und somit stand einer Zusammenarbeit nichts mehr im Wege. Danke an die Gemeinde Wegscheid für die Bereitschaft, hier eine Kooperation zu kostengünstigen Konditionen zu ermöglichen. Im Zusammenhang mit dem Schneestangensetzen möchte ich positiv hervorheben, dass es in unserer Gemeinde langjährige und bewährte Praxis ist, dass die Schneestangen seitens der Gemeinde nicht bis zu

jedem Einzelgehöft oder Einzelgebäude gesetzt werden brauchen, weil bei uns erfreulicherweise noch Eigeninitiative hochgehalten und Eigenverantwortung gelebt wird. Dafür möchte ich allen Betroffenen an dieser Stelle einmal herzlich danken und um die weitere gute Zusammenarbeit im Sinne der Kosteneinsparung und Effizienz ersuchen. Als Faustregel für die Eigeninitiative beim Schneestangensetzen wurde vom Gemeindevorstand folgende Empfehlung ausgesprochen: Anrainer von kurzen Stichstraßen, Hauszufahrten, Sackgassen udgl. über die weniger als drei Häuser erschlossen sind, werden gebeten, die erforderlichen Schneezeichen auf freiwilliger Basis anzubringen.

Das Reststück der Verbindungsstraße von Heinrichsberg nach Hinterschiffl wurde im heurigen Jahr von der Gemeinde Julbach asphaltiert. Nebelberg-heute, 12/2014

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Bürgermeister am Wort Für die Erneuerung der Entsäuerungsanlage unserer Wasserversorgung haben wir mit dem zuständigen Planungsbüro (im Bild links Dipl.-Ing. Alexander Richter) bereits erste Gespräche geführt. Die bauliche Umsetzung bei geschätzten Kosten von über 200.000,-- Euro soll im kommenden Jahr beginnen.

Als Gegenleistung der Gemeinde hat sich, so glaube ich im Sinne aller Gemeindebürger anmerken zu können, der gewissenhafte und zuvorkommende Winterdienst unseres Bauhofes bestens bewährt.

Entsäuerungsanlage Mit dem Bau einer neuen Wasserentsäuerungsanlage stehen wir nunmehr in den Startlöchern. Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde dafür der Planungsauftrag an die Fa. Eitler&Partner vergeben, sodass im kommenden Jahr mit dem Beginn der Bauarbeiten gerechnet werden könne. Es werden ca. € 200.000 in diese neue Anlage investiert, womit dann die Rückspülung und Reinigung des Entsäuerungsmaterials wieder auf den Stand der Technik gebracht werden wird. Die Entsäuerung des Wassers ist deshalb erforderlich, damit die aggressive Kohlensäure, die für die Korrosion in den Wasserleitungsrohren verantwortlich ist, gebunden wird. Der Standort der neuen Anlage wird in der Nähe des Kanalpumpwerkes Vordernebelberg in der Saumühle sein, weil hier die erforderliche Stromversorgung schon vorhanden ist.

Feuerwehr Das Löschfahrzeug (LFB) unserer Feuerwehr ist mittlerweile 30 Jahre alt. Um die Sicherheit in unserer Gemeinde auch zukünftig gewährleisten zu können, hat der Gemeinderat schon im Dezember 2012 den Grundsatzbeschluss gefasst, ein neues Löschfahrzeug anzukaufen. Dieser Beschluss musste im März 2014 insofern angepasst werden, weil sich auf Grund der Bautätigkeit in den letzten Jahrzehnten ein höheres Gefahrenpotenzial ergeben hat und die Brandbekämpfungsverordnung in unserem Fall ein Tanklöschfahrzeug für eine effektive und schnelle Brandbekämpfung vorsieht. Die mittlerweile mit LR

Max Hiegelsberger als Gemeindeund Feuerwehrreferent und dem Landesfeuerwehrinspektor Ing. Karl Kraml geführten Gespräche sind positiv verlaufen und so ist zugesagt, dass das Landesfeuerwehrkommando am 3. März grünes Licht für den Ankauf eines TLF 2000 geben werde und daher mit der Auslieferung 2016 gerechnet werden kann. Die derzeit geschätzten Ankaufskosten für das TLF liegen bei rd. € 290.000. Unsere Aufgabe wird es nun sein, die erforderlichen finanziellen Mittel dafür auf die Beine zu stellen. Dies stellt natürlich eine ebenso große Herausforderung für die Feuerwehr und Gemeinde dar, wie die Frage der künftigen Garagierung unserer Feuerwehrfahrzeuge.

Sportunion

Vorsprache im Linzer Landhaus beim zuständigen Landesrat Max Hiegelsberger. Wir konnten im Beisein der Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr die Zusage zur Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges erreichen. 6

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Die Sanierung des Fußballtrainingsfeldes mit integrierter Bewässerungsanlage, die Erneuerung der Umzäunung sowie die Errichtung einer neuen Stiege zwischen den beiden Rasenplätzen, ist im heurigen Jahr von der Sportunion abgeschlossen worden. In der nächsten, zweiten Bauphase ist geplant, auch das Hauptfeld, das sehr uneben und schon sehr verdichtet ist, zu sanieren und mit einer automatischen Entwässerungsanlage zu versehen, um auch hier die Be- und Entwässerung auf den neuesten Stand zu bringen. Weiters wäre es für die gesamte Anlage von Vorteil, zusätzliche Parkplätze zu schaffen. Mit dem Ankauf eines ca. 8 m breiten Grundstreifens in einer Länge von ca. 120 m entlang der bestehenden Sportplatzstraße,


Bürgermeister am Wort könnte auch die Gebäudebeschattung (Kabine, Tribüne) minimiert werden. Die Baukosten dieses 2. Abschnittes belaufen sich auf rd. € 45.000. Auch hier gibt es schon vielversprechende Gespräche mit den zuständigen Landesräten Max Hiegelsberger und Michael Strugl. Die Union hat sich wieder bereit erklärt, nicht nur die Bauabwicklung zu übernehmen, sondern auch mit Geld- und Eigenleistungen zur Finanzierung wesentlich beizutragen. Dafür danke auch an dieser Stelle an die Verantwortlichen der Union.

Senioren Nachdem der erstmals in dieser Form abgehaltene Seniorennachmittag am 12. März 2014 gut angekommen ist, wollen wir die Senioren auch 2015 wieder zu einem gemütlichen Beisammensein einladen. Der voraussichtliche Termin ist für 4. März 2015 um 14.00 Uhr geplant. Ich darf dazu schon recht herzlich einladen. Nähere Details dazu auf Seite 10.

Planbesprechung mit unserem Bauausschussobmann Prok. Josef Lauß, den zuständigen Bauleitungsvertretern vom Amt der Oö. Landesregierung und Straßenmeister Kurt Wittner aus Ulrichsberg. Für die Sanierung der NebelbergerLandesstraße im Ortsgebiet und die zusätzlichen Errichtung eines Gehsteiges sind die Planungsarbeiten bereits im Endstadium. Im Einzelfall ist es sicher mit einer einfachen Mitteilung – etwa per EMail – auch möglich und zweckmäßig, die geänderte Postleitzahl beim Absender zu aktualisieren.

Neue Postleitzahl

Schulwohnung

Ab 1. März 2014 verfügt unsere Gemeinde mit der 4155 über eine eigene Postleitzahl. Die Umsetzung ist durchwegs reibungslos verlaufen, zumindest liegen uns keine Beschwerden vor. Sollten dennoch dort und da noch Probleme bestehen, würde ich ersuchen, diesbezüglich mit dem Gemeindeamt, oder direkt mit der Post, Kontakt aufzunehmen.

Die Schulwohnung wurde bei der letzten Gemeinderatssitzung neu vermietet, nachdem sie seit Ende August leer stand. Da keine weiteren Bewerbungen vorlagen, war es für den Gemeinderat lediglich ein Formalakt, den neuen, mit Michael Mittlböck abgeschlossenen Mietvertrag, zu genehmigen. Es ist erfreulich, dass hier wieder Leben einkehrt

und das Schulgebäude wieder rund um die Uhr bewohnt wird.

Zum bevorstehenden Weihnachtsfest wünsche ich allen gesegnete und frohe Feiertage im Kreise der Familien, Gesundheit und Zufriedenheit, sowie ein gutes erfolgreiches neues Jahr 2015.

Otto Pfeil Bürgermeister

Ein Höhepunkt in der Adventszeit - die Weihnachtsfeier der Sportunion mit den Volksschülern Nebelberg-heute, 12/2014

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ÖVP-Obmann am Wort

Grias eng!

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in Jahr ist schnell vorüber. Mit Nebelberg heute hast du nun wieder eine Information über das Geschehen in Nebelberg und rund um Nebelberg im Jahre 2014 in den Händen.

Wahlen Es hat sich einiges ereignet auch im ÖVP-Parteijahr 2014. Ausgehend von der Europawahl am 25. Mai, der Wahl des Mühlviertlers Reinhold Mitterlehner zum Vizekanzler und Bundesparteiobmann bis zu den Veränderungen in der ÖVP Nebelberg.

Obmannwechsel Beim Parteitag am 28. September 2014 kam es zum Obmannwechsel in der ÖVP Nebelberg. Danke an Heinrich, der die Geschicke der ÖVP Nebelberg beinahe 18 Jahre gelenkt hat. Mit viel Einsatz und Energie hat er die Entwicklung von Nebelberg mitgestaltet und über die Gemeindegrenze hinaus das Image von Nebelberg geprägt. Als Vizebürgermeister und Pressereferent bleibt er weiterhin dem Team

der ÖVP Nebelberg treu.

Neue Gesichter Neben dem Obmannwechsel zogen mit Obmannstellvertreterin Doris Rothbauer, Servicereferent Gerald Wöß, ÖAAB-Referent Alfred Hopfner, den Organisationsreferenten Katharina Lauß und Klaus Reisinger, Jugendreferent Mathias Naderhirn, Seniorenvertreter Eduard Nader und Ortsbäuerin Michaela Märzinger „neue Gesichter“ in das Führungsteam ein.

Bewährte Kräfte Mit bewährten Funktionären wie Bürgermeister Otto Pfeil, Kassier Josef Kroiß, Fraktionsobmann Josef Lauß, Bildungsreferent Karl Pfeil, Obfrau der Frauenbewegung Anna Pfeil, Bauernbundobmann Friedrich Märzinger und Arbeitnehmerreferent Hermann Altenhofer sowie Pressereferent Heinrich Pfoser wird das Team abgerundet.

Danke für Mitarbeit Gedankt wurde auch den ehemaligen Vorstandsmitgliedern Johann

ÖVP-Obmann Hans Scharinger List, Peter Weißenberger, Gerhard Steininger, Sieglinde Lauß, Johann Zöchbauer, Maria Pfeil, Andrea Eder, Thomas Pühringer und Christian Thaller, welche in der letzten Funktionsperiode gewählt wurden und diesmal nicht mehr zur Verfügung standen.

Referent Wöginger „Kleingemeinden sind das Herz unserer Gesellschaft!“ Gastreferent bei diesem Gemeindeparteitag war der neue Landesparteiobmannstellv. Nationalrat August Wöginger. Er würdigte die Leistungen und das Engagement der Kleingemeinden, wo die Bürgerinnen und Bürger noch integriert sind und

Das neue Vorstandsteam der ÖVP Nebelberg anlässlich der Jahreshauptversammlung mit Obmann Hans Scharinger. 8

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ÖVP-Obmann am Wort sich wohl fühlen. Er ging aber auch auf die positive Aufbruchsstimmung in der ÖVP ein, seit Bezirksparteiobmann Reinhold Mitterlehner die Führung im Bund bzw. Wien übernommen hat. August Wöginger: „Das sonnige Nebelberg ist ein Beweis dafür, wie in Kleingemeinden erfolgreich und zielorientiert gearbeitet werden kann. Der Zusammenhalt und das familiäre freundschaftliche Klima über alle Altersgrenzen hinweg sind die Grundlage für die engagierte und positive ÖVP-Parteiarbeit.“

Lob der Bezirksleitung Zu Gast waren auch LAbg. Georg Ecker und Bezirksgeschäftsführerin Gertraud Scheiblberger. Sie zeigten sich angetan von der idealistischen Arbeit der ÖVP Nebelberg. In kurzweiliger Form wurde mit einer Power-Point-Präsentation auf Großbildleinwand ein Rückblick auf die letzten fünf Jahre gewährt.

Abgeordneter Ecker Georg Ecker: „Mit einem umfassenden Serviceangebot werden die Bürger in Nebelberg unterstützt und Hilfestellungen gewährt. Die Infotätigkeit wie Newsletter per Email,

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„...Kleingemeinden sind das Herz unserer Gesellschaft!“ Referent NR August Wöginger bei der ÖVP-Jahreshauptversammlung

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Unter dem Motto „Miteinander mehr erreichen“ stand der Gemeindeparteitag der ÖVP Nebelberg - im Bild die Ehrengäste mit Obmann Scharinger aktuelle Homepage, ansprechende ÖVP-Gemeindezeitung sind Vorzeigebeispiele im gesamten Bezirk Rohrbach.“ Bürgermeister Otto Pfeil ging in seinem Bericht auf die zahlreichen Projekte im Gemeindegeschehen ein. Trotz finanziell knapper Mittel für die Kommunen konnten zahlreiche Vorhaben umgesetzt werden. Danke für die Bereitschaft von Bürgermeister Otto Pfeil, bei der Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr wieder anzutreten. Damit die ÖVP Nebelberg weiterhin für alle Nebelbergerinnen und Nebelberger den gewohnten Service bieten kann, ist eine Aufteilung der Aufgaben im Team bereits umgesetzt.

Zusammenarbeit wichtig Zum Erhalt einer lebenswerten Gemeinde Nebelberg sollte auch das Zusammenarbeiten über Parteigrenzen bzw. Vereinsgrenzen hinweg weiter verstärkt werden. Die positiven Beispiele der Vergangenheit zeigen, dass miteinander mehr

und vieles einfacher gelingt. „Mit Teamarbeit und der Einbindung der gesamten Gemeindebevölkerung werden wir den erfolgreichen Weg für das sonnige Nebelberg fortsetzen.“ Ein Danke auch an die NebelbergerInnen für die vielen ehrenamtlichen Stunden bei allen Aktivitäten im Gemeindegeschehen. Auch gilt ein besonderer Dank den Zeitungsmachern von Nebelberg heute. Ein gesegnetes Weihnachtfest, einen guten Einstieg in das neue Jahr und auch für die Zukunft Gesundheit und viel Energie wünscht Euch

Hans Scharinger ÖVP-Obmann

Erlagschein NS.: Dieser Zeitungsausgabe liegt ein Erlagschein bei. Für eine Spende zur Abdeckung der hohen Druckund Zeitungsportokosten möchten wir „DANKE“ sagen. Nebelberg-heute, 12/2014

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Aktuelles

Druckfrische Zeitung

Tageszeitung seit Jänner ab 6.00 Uhr im Postkasten

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Im Rahmen des Kommunalpoltischen Forums in Bad Schallerbach überreichten Bürgermeister Otto Pfeil, ÖVP-Obmann GR Dipl.-Ing. Johann Scharinger und Vizebürgermeister Heinrich Pfoser an Landesrätin Mag. Doris Hummer eine druckfrische Ausgabe der umfassenden ÖVP-Gemeindezeitung / Dezember 2014. Landesrätin Mag. Doris Hummer war voll des Lobes über das Engagement und freute sich insbesondere über die Schlagzeile „Erfreulicher Babyboom“ auf der Titelseite.

Eigene Schokolade

uf Grund unserer Intervention wurde bei der Vertriebsabteilung der Oö. Nachrichten und des Neuen Volksblattes erreicht, dass die Verteilung der Tageszeitung seit Jänner 2014 im Gemeindegebiet von Nebelberg per Hauszustellung in den frühen Morgenstunden ab 6.00 Uhr erfolgt. Viele Zeitungsleser möchten die Lektüre bereits beim Frühstück ge-

seit Jänner in den Morgenstunden Hauszustellung

Seniorennachmittag am 4. März

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uf Grund der positiven Rückmeldungen und des ausgezeichneten Besuches ist auch für das kommende Jahr wieder ein eigener Seniorennachmittag der Gemeinde geplant. Terminisiert wurde dieser für Mittwoch, 4. März 2015. Es ist wieder

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ine besondere Geschenkidee ist die neue handgeschöpfte Schokolade der Gemeinde Nebelberg im Zusammenwirken mit der Wirtschaftsvereinigung „Das Grenzland“. Erzeugt wird diese Gaumenfreude von Konditor Kurt Wöß aus Neustift und erhältlich ist diese süße Versuchung im Kaufhaus Emmerich Wöß in Kollerschlag oder direkt am Gemeindeamt Nebelberg.

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nießen - wie auch in anderen Orten des Bezirkes üblich. Nun wird auch in Nebelberg dieser Service angeboten. Ein besonderer Dank gilt Veronika Rothberger, welche dafür sorgt, dass die Zeitungen täglich und insbesondere pünktlich in den frühen Morgenstunden im Postkastl liegen. DANKE Vroni!

ein gemütlicher Nachmittag für die Senioren (ab dem 60. Lebensjahr) der Gemeinde Nebelberg geplant. Dabei werden das „Miteinander reden“ und die Unterhaltung im Vordergrund stehen. Nähere Details zu der Veranstaltung folgen in einer persönlichen Einladung im kommenden Jahr.


Wahlinfo - LWK Wahl

Landwirtschaftskammerwahl am 25. Jänner

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as Wahljahr 2015 wird am Sonntag, 25. Jänner 2015 mit der OÖ. Landwirtschaftskammerwahl eröffnet. Gewählt werden dabei 35 Mitglieder der LandwirtschaftskammerVollversammlung, die in der Folge Präsident und Vizepräsident bestimmen. Das Ortsergebnis gibt auch die Zusammensetzung des Ortsbauernausschusses in unserer Gemeinde vor. Wahlzeit: 8.00 bis 13.00 Uhr Wahllokal: Gasthaus Jagawirt

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Landwirtschaftskammer, das heißt im Wesentlichen alle Eigentümer und Bewirtschafter von landund forstwirtschaftlichen Grundstücken mit mindestens 2 Hektar Fläche sowie deren Familienangehörige (z.B.: Ausgedinge). In unserer Gemeinde sind 221 Personen wahlberechtigt.

Briefwahl möglich Erstmals bei einer Landwirtschaftskammerwahl kann auch mittels

Liste 1 - Bauernbund wählen Briefwahlkarte gewählt werden. Diese ist bis wenige Tage vor der Wahl bei der Gemeinde zu beantragen und soll auch jenen Personen die Teilnahme an der Wahl ermöglichen, die am Wahltag ortsabwesend sind oder krankheitsbedingt das Wahllokal nicht aufsuchen können.

Landwirtschaftskammerwahl 2015 Die Landwirtschaftskammerwahl in Oberösterreich findet am 25. Jänner 2015 statt. Rund 140.000 Landsleute sind wahlberechtigt. Gewählt werden 35 Mitglieder der Landwirtschaftskammer-Vollversammlung und 439 Ortsbauernausschüsse im ganzen Land. Der Bauernbund ist die zuverlässige Interessensvertretung, die nicht nur in Wahlzeiten den ländlichen Raum für sich entdeckt. Die Funktionärinnen und Funktionäre arbeiten mit viel Einsatz und Engagement daran, dass die Regionen gehört werden. Mit jeder Stimme für den Bauernbund bei der Landwirtschaftskammerwahl wird der ländliche Raum gestärkt, jede Stimme gestaltet so aktiv und konstruktiv mit. Dafür steht der Bauernbund  Stärkung bäuerlicher Familienbetriebe  Schutz des Eigentums  Serviceorientierte und starke Landwirtschaftskammer  Heimat wertvoll und lebenswert gestalten Wahllokale finden sich in allen Gemeinden. Erstmals kann auch von der Briefwahl Gebrauch gemacht werden. Gestalten auch Sie mit. Es geht um unsere Landwirtschaft und um unseren lebenswerten Lebensraum in diesem Land! Oberösterreichischer Bauernbund | Harrachstraße 12 | 4010 Linz Tel.: +43 (0) 732/77 38 66 -0 | Fax: +43 (0) 732/77 38 66-39 Nebelberg-heute, 12/2014 11 E-Mail: office@ooe.bauernbund.at | www.ooe.bauernbund.at


Nikolaus- und Weihnachtsfeier

Besinnliche Weihnachtsfeier der Sportunion

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ie in den vergangenen Jahren fand auch im heurigen Jahr am dritten Adventsonntag im Kultursaal die traditionelle Weihnachtsfeier der Sportunion statt. Mit einem besinnlichen Programm wurden die Vereinsmitglieder auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt. Die Volksschulkinder waren mit ihren Darbietungen wieder die Hauptdarsteller der Feier. Für einen musikalischen Ohrenschmaus sorgten die Meßnerschläger-Sängerinnen (Margot Stoiber, Ilse Oberneder und Brigitte Naderhirn). Der gemütliche Teil der Feier fand im Gasthaus Jagawirt mit einem Ripperlessen statt. Weitere Höhepunkte im Kulturgeschehen der Sportunion waren: ä Drei-Tagesausflug mit der Freiwilligen Feuerwehr Nebelberg nach Südtirol (siehe Foto Seite 64). Ein besonderer Höhepunkt waren die Überquerungen des Jaufenpasses und Grödnerjoches. Hier wurden wir mit atemberaubendem Panorama und herrlichem Ausblick belohnt. Jedoch die größte Meisterleistung vollbrachte unser Buslen-

Die Meßnerschläger-Sängerinnen sorgten mit ihren besinnlichen Liedern für weihnachtliche Stimmung.

ker Johann Pfeil, der uns sicher und gekonnt über die engen Bergstraßen chauffierte. ä Maskenball der Sportunion im Gasthaus Ramlhof – welcher im kommenden Jahr am Samstag, 7. Februar 2015 stattfindet. ä Zeltfest mit der FF Nebelberg – Seitens des Festkomitees wurde für das kommende Jahr ein neuer Festtermin festgelegt – Frei-

tag, 19. Juni bis Sonntag, 21. Juni 2015 ä Runde Geburtstage in der Union-Familie feierten: Veronika Kickingereder (60er), Veronika Pühringer (60er) und Frieda Mittlböck (80er). Zu diesen Anlässen stellte sich die Sportunion mit kleinen Aufmerksamkeiten ein und bedankte sich für die treuen Dienste. Josef Lauß, Kulturwart

Frohe Weihnachten wünscht das Team der OÖVP Nebelberg >> Bürgermeister Otto Pfeil >> ÖVP-Obmann DI Johann Scharinger >> Vizebürgermeister Heinrich Pfoser >> Fraktionsobmann GR BMST Josef Lauß und alle ÖVP-GemeinderäteInnen >> JVP-Team mit Obmann Mathias Naderhirn

Nikolausfeier der JVP & ÖVP Nebelberg 2014 12

Nebelberg-heute, 12/2014

>> Frauenbewegung mit Obfrau Anna Pfeil, Maria Pfeil und Andrea Eder >> Bauernbundbmann Friedrich Märzinger und Ortsbäuerin Michaela Märzinger >> Seniorenbund mit Obmann Erich Würfl & Obmannstellvertreter Johann List


Tourismus

Neue Ruhebänke für Wanderer- Schwärzersteig in Planung Der Tourismusverband Böhmerwald, bei dem auch unsere Gemeinde Mitglied ist, betreibt seit einigen Jahren den Weitwanderweg „Böhmerwald Rundweg“. Dieser kann in mehreren Tagesetappen gegangen werden,

wobei dem Wanderer das Gepäck von einer Übernachtungsmöglichkeit zur nächsten transportiert wird. Diese Wanderroute der Entschleunigung wurde durch das Aufstellen

von „Wellnessliegen“ weiter attraktiviert. Zur Zeit wird im Zusammenwirken mit der Marktgemeinde Kollerschlag an der Umsetzung des Wanderweges „Schwärzersteig“ vom Grenzübergang Hanging bis zur Kohlstatt - intensiv gearbeitet. Die feierliche Eröffnung ist im kommenden Jahr vorgesehen.

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Geheimtipp Kochrezept / Imkerei

Kochrezept - Wiener Braten - Michaela Märzinger Portionierung (Mengenangabe) für 4 Personen Ca. 1 kg Kalbshals (es kann auch ein Stück von der Schulter oder vom Schlögl verwendet werden, der Hals ist jedoch saftiger) Salz und Pfeffer zum Würzen Mehl, Eier und Brösel zum Panieren

Im Rohr langsam (ca. 1,5 Std.) braten und öfters mit zerlassener Butter oder Bratenrückstand beträufeln. Gemüsereis: Reis wie auf der Packung beschrieben (1 Tasse Reis - 2 Tassen Wasser) in einen Topf geben und je nach Belieben Gemüse (Karotten, Erbsen, Mais, Fisolen) dazugeben und dünsten.

Zubereitung

Extratipp

Den Kalbshals mit Salz und Pfeffer würzen. Das ganze Stück mit Mehl, Eiern und Semmelbröseln panieren (wenn man doppelt paniert, wird der Braten knuspriger). In einer Pfanne Butter zerlassen und den Braten hineinlegen.

Reis schmeckt besonders gut, wenn man ein kleines Stück Butter dazugibt. Man serviert den Wiener Braten mit Gemüsereis, Salz- oder Bratkartoffeln, Preiselbeermarmelade und gemischtem Salat.

Zutaten

Gutes Gelingen wünscht Euch Ortsbäuerin Michael Märzinger, die uns dankenswerter Weise diesen Rezeptvorschlag gesandt hat.

Bienenoase für unsere fleißigen Honigarbeiter Auf Anregung von Imker Otto Wurm werden die Landwirte im Frühjahr auf den Brachflächen ihrer Äcker Bienenweiden anbauen - die Bienenoase bringt also Imker und Landwirte zusammen. Nicht nur für den Imker und seine Bienen ist ein abwechslungsreicher Pflanzenbestand von großer Bedeutung. Ohne ausreichendes Vorhandensein von Bestäubern wie Bienen oder Hummeln wird die Fortpflanzung vieler Wild- und Nutzpflanzen

gestört. Verschiedene Faktoren haben dem heimischen Bienenbestand in den vergangenen Jahren zugesetzt, wobei auch die Rolle der Landwirtschaft intensiv diskutiert wurde. In Nebelberg planen die Landwirte für den Frühling etwas gegen das

Bienensterben zu unternehmen. „Mit der Aussaat von Bienenweiden helfen wir gemeinsam den Bienen, indem wir neuen Lebensraum schaffen“, so Bauernbund-Obmann Fritz Märzinger.

Brachflächen nutzen Im nächsten Frühjahr werden auf den Brachflächen der Nebelberger Bauern Bienenweiden angelegt. „Den Bäuerinnen und Bauern ist die Bedeutung der Biene und die Wichtigkeit ihres Schutzes sehr bewusst“, so Bauernbundobmann Fritz Märzinger weiter. Angeregt wurde die positive Aktion von Imker Otto Wurm, der selbst auf eigenem Grund eine derartige Bienenweide bereits im heurigen Jahr gestaltet hat. 14

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Flenkö-Rosl / Technik

....s´ Flenkö-Rosl .moant......... „......hätt i ma a net denkt, wia mia amoi en Summa mitn Mitterlehner im sonnigen Newöberg Radlgfahrn han, dass der boid Vizekanzler is..........!“

Getriebeprüfstand für Oberaigner Powertrain Im Rahmen eines „Väterfrühstücks“ der Nebelberger-Kinderspielgruppe wurde eine zündende Idee für eine Diplomarbeit geboren. Edi Bogner & Josef Kroiß (Firma Oberaigner) und Hannes Wurm (HTL Neufelden) plauderten über einen Prüfstand für Getriebe. Mit Hilfe der HTL Neufelden wurde dies in die Tat umgesetzt.

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ür die Prüfung der in großen Stückzahlen produzierten Getriebe betreibt die Firma einen vollautomatischen Getriebeprüfstand. Allerdings fertigt Oberaigner auch eine Reihe von Getrieben in deutlich kleineren Stückzahlen. Hier ist eine vollautomatische Getriebeprüfung nicht wirtschaftlich. Die Firma Oberaigner GmbH beauftragte daher fünf Maturanten der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Neufelden, einen halbautomatischen Getriebeprüfstand zu realisieren, der die Getriebe auf Dichtheit prüft, ein Typenschild prägt, einen Barcode

ausdruckt, optional eine Schaltprobe durchführt und außerdem das Ölfüllen der Getriebe übernimmt.

Junge Techniker machen erste Schritte in die Automobil-Industrie Etwa ein Jahr arbeiteten die fünf HTL-Schüler mit Unterstützung der Lehrkräfte und der Betreuer bei der Firma Oberaigner. Rund 2.700 Stunden haben die jungen Leute in eine bedarfsgerechte, kostengünstige Lösung samt Entwicklung, Konstruktion, Programmierung, Fertigung

und Inbetriebnahme gesteckt. Der Prüfstand ist derzeit für sieben unterschiedliche Getriebetypen konfiguriert, aber so gestaltet, dass er mit relativ wenig Aufwand für neue Getriebe erweitert werden kann. Ein wichtiges Kriterium war die Sicherheit des Prüfstands. Er soll für den Mitarbeiter einfach zu bedienen sein und für teure Komponenten den nötigen Schutz bereitstellen. Außerdem war zum Betrieb im Werk die CE-konforme Gestaltung wichtig. Eduard Bogner, Projektbetreuer bei Oberaigner zur Zusammenarbeit mit der HTL-Neufelden: „Die Schüler haben mit Neugier und Offenheit ihre zukünftige Arbeitswelt kennengelernt, dabei aber auch ihr Wissen und ihre Vorstellungen in dieses Projekt einfließen lassen. Durch Versuche und Probeaufbauten wurde nach Lösungen gesucht und auch unsere Vorstellungen kritisch hinterfragt und geprüft. Das führte zu einem hervorragenden Ergebnis.“ Projektbetreuer Johannes Wurm, Alexander Huber (Sarleinsbach), Herbert Grömer (Schulleiter), Florian Schlägl (Julbach), Lukas Wögerbauer (Sarleinsbach), Christoph Haugeneder (Julbach), Michael Kepplinger (Berg), Georg und Paul Oberaigner (Geschäftsführer) und Eduard Bogner (Projektbegleiter Oberaigner). Nebelberg-heute, 12/2014

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Aktuelles

Das Bäuerinnenjahr 2014 im Rückblick

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u Beginn des Jahres 2014 wurde im Zuge der Jahreshauptversammlung des Bauernbundes Michaela Märzinger zur neuen Ortsbäuerin von Nebelberg gewählt. Sieglinde Lauß kandidierte nicht mehr für dieses Amt. Wir danken ihr für die geleistete Arbeit, für all die Zeit und Mühen, die sie als Ortsbäuerin investiert hat und für ihre Bereitschaft, weiter im Team der Ortsbäuerinnen mitzuarbeiten.

Bezirksaktivitäten Auf Bezirksebene wurde Hedwig Lindorfer als Bezirksbäuerin wiedergewählt. Um die Bäuerinnen untereinander besser bekannt zu machen und den Informationsaustausch zu fördern, initiierte sie etliche Veranstaltungen. So nahmen die Nebelberger Bäuerinnen am Bezirksbäuerinnenstammtisch in Neustift, am

Bäuerinnen-Frühstück oder am Bezirkswandertag teil.

Weltmilchtag Dass Milch nicht von lila Kühen kommt, wissen unsere Kinder Gott sei Dank noch. Damit die Kinder

Neues Turmkreuz für die Pfarrkirche Kollerschlag

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ach siebenmonatiger „Turmleere“ hat die Pfarrkirche in Kollerschlag Ende Mai wieder ein Turmkreuz erhalten. Trotz des schlechten Wetters fanden sich zahlreiche Besucher am Marktplatz ein um dieses spektakuläre Ereignis zu verfolgen. Um der Nachwelt einen Einblick in die Zeit der Turmkreuzsteckung zu vermitteln, werden bei derartigen Ereignissen zeitgeschichtliche Dokumente im Knauff unter dem Kreuz hinterlegt. Vorab wurden dafür eine Urkunde, ein Dokument mit aktuellen Lebenserhaltungskosten, ein österreichischer Euro-Münzsatz sowie ein paar Fotos in zwei Kupferhülsen gesteckt, die anschließend zugelötet wurden, um den Inhalt möglichst lange zu erhalten. Das neue Kreuz ist mit 1,90 m Höhe und 1,25 m Breite gleich groß wie das 1967 erstellte Vorgängerkreuz, mit ca. 36 kg aber deutlich leichter. Die Kosten für die Anfertigung beliefen sich auf ca. 4.800,-- Euro.

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Diesjährig gestalteten die Nebelberger-Ortsbäuerinnen die Erntekrone für die Pfarrkirche in Kollerschlag. der Volksschule Heinrichsberg den wertvollen Zaubertrank besser kennenlernten, besuchten Ortsbäuerin Michaela Märzinger und ihre Stellvertreterin Doris Rothbauer im Zuge des Weltmilchtages am 3. Juni die Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam wurden eine Stunde lang Fragen rund um die Milch beantwortet. Und nach dem anstrengenden Denken gab es frisches Fruchtjoghurt und Brote mit selbst geschüttelter Butter.

Erntekrone Zum Erntedankfest gestalteten dieses Jahr die Nebelberger Bäuerinnen die Erntekrone. Dank vieler geschickter Hände, guter Einfälle und zahlreicher Gaben aus den eigenen Äckern und Gärten entstand eine sehenswerte Erntekrone und eine ansprechende Altardekoration. Ein ruhiges und friedvolles Weihnachtsfest im Kreis der Familie sowie ein gesundes und glückliches neues Jahr 2015 wünscht das Team der Nebelberger Ortsbäuerinnen

Bäuerinnen im


Aktuelles

100 Kisten Baustellenbier - spendiert von Bgm. Otto Pfeil

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ine einzigartige Aktion - Bürgermeister Otto Pfeil besucht sämtliche Baustellen im Gemeindegebiet von Nebelberg und spendiert dabei jeweils eine Kiste Bier - das „berühmte“ Nebelberger-Baustellenbier mit eigener Etikette. In den letzten Jahren waren dies 100 Kisten Bier oder 2.000 Flaschen Bier bzw. 1.000 Liter Gerstensaft. Ob für Häuslbauer, Wohnhausumbau, Sanierung einer Dorfkapelle oder für so manche Straßenbaustelle - Bürgermeister Otto Pfeil ist immer zur Stelle. So auch im Bild links bei der Übergabe des „Baustellenbiers“ an die tüchtigen Mitarbeiter des Wegeerhaltungsverbandes bei der Sanierung des Güterweges Stift am Grenzbach. Danke!

Praxis für Physiotherapie Massage und Lymphdrainage Reinhard Fichtner Kassenleistungen: • Physiotherapie • Heilgymnastik • Manuelle Lymphdrainage • Massage • Wärmeanwendung (Rotlicht) • Beckenbodengymnastik • Bindegewebsmassage

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Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2015 wünscht Euch Physiotherapeut Reinhard Fichtner!

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Gemeinderatssitzung 30.05.2014

Aus dem Gemeinderat berichtet Fläwi-Änderung In der Gemeinderatssitzung vom 31. Mai 2013 hat der Gemeinderat auf Antrag von Herrn Wilhelm Oberaigner ein Flächenwidmungsplanänderungsverfahren in der Weidau zum Zwecke der Errichtung (Verlängerung) der Multifunktionalen Asphaltstrecke der Firma Oberaigner Ges.m.b.H. eingeleitet. Nach Abschluss des behördlichen Vorprüfungsverfahren und der Einigung mit den betroffenen Grundbesitzern durch ein Arrondierungsverfahren stand die Thematik nochmals auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Nach Abschluss der Grundarrondierung für die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen und die Sicherstellung der Erschließung durch öffentliche Zufahrten hat der Gemeinderat der Umwidmung zugestimmt. Bereits im Vorfeld wurde ein gewerberechtliches Verfahren

(inkl. Naturschutzverfahren) positiv abgewickelt. Demnach wird der beantragte Bereich wie folgt im Flächenwidmungsplan der Gemeinde ersichtlich gemacht werden: • „Grünfläche mit besonderer Widmung – Nicht versiegelbare Fläche zur Abböschung der Verkehrsfläche zum natürlichen Gelände“ • „Verkehrsfläche – Fließender Verkehr – Multifunktionale Asphaltstrecke für Landfahrzeuge“ – neue Gesamtlänge von insgesamt 660 Metern

Wegauflassung

Auf Grund der oben angeführten Grundarrondierung und dem Erwerb von Grundstücken durch die Firma Oberaigner GmbH. wird der öffentliche Weg mit der Parzellen Nr. 1131/1 in einem Teilbereich mit einem Gesamtausmaß von 415 m² nicht

30 Jahre Sparkasse-Leasing Unsere eigene Sparkasse-Leasinggesellschaft feiert ihr 30-jähriges Jubiläum. Als großes Dankeschön schenken wir Ihnen bei Abschluss eines Leasingvertrages einen 150,- € Tankgutschein. Sie bestimmen selbst die Höhe der Leasingrate durch Wahl von Mietdauer, Restwert und Anzahlung. Jederzeitige Ausstiegsmöglichkeiten zu fairen Konditionen.

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mehr benötigt. Die Firma Oberaigner hat einen Antrag auf Auflassung des öffentlichen Gutes gestellt und möchte den nicht mehr benötigten Teilbereich erwerben. Der Gemeinderat fasste dazu den Grundsatzbeschluss, dass diesem Ansuchen stattgegeben wird. Als Gegenleistung sollen seitens der Firma Oberaigner die Vermessungskosten des neu asphaltierten Wirtschaftsweges „Mittereck“ übernommen werden und weiters die Zusicherung gegeben werden, dass in den Wintermonaten die Langlaufloipe neben der Multifunktionalen Teststrecke über die Nebelberger-Landesstraße geführt werden kann.

Fläwi-Änderung Michael Nader, Nebelberg 9 hat einen Antrag auf Rückwidmung der Parzelle Nr. 1564/4 (Standort des früheren Feuerwehrzeughauses) vom

€ 150,-

Tankgutschein für die ersten Gratiskilometer


Gemeinderatssitzung 30.05.2014 Dorfgebiet in die Sonderwidmung „Obstgarten“ beantragt. Diese Fläche wird im Winter zum Ablagern von Schnee benötigt bzw. soll zukünftig als Obstgarten dienen und ist daher für eine Bebauung nicht mehr vorgesehen. Nach Abschluss des positiv durchgeführten Vorprüfungsverfahrens fasste der Gemeinderat den endgültigen Beschluss zur Rückwidmung.

Gehsteigerrichtung im Oberort Nebelberg Die Sanierung der NebelbergerLandesstraße in der Ortsdurchfahrt von Nebelberg samt Gehsteigerrichtung wird bereits seit geraumer Zeit ins Auge gefasst. Bei der letzten Vorsprache bei Gemeindereferent Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) wurde für die Gehsteigerrichtung eine finanzielle Unterstützung von 120.000,-- Euro für dieses Projekt zugesichert. Es galt nun einen entsprechenden Finanzierungsplan zu beschließen. Dieser Finanzierungsplan sieht Gesamtkosten für die Gehsteigerrichtung lt. Kostenschätzung der Straßenmeisterei Ulrichsberg von 320.000,-- Euro vor.

Wirtschaftspark Mühlviertel

Als 43. Gemeinde (neben allen 42 Gemeinden des Bezirkes Rohrbach) wurde die Gemeinde Herzogsdorf aus dem Bezirk Urfahr/Umgebung in den Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel aufgenommen. Die Vereinigung des Wirtschaftsparkes sieht vor, dass bei einer Betriebsneuansiedlung die Erlöse aus der Kommunalsteuer auf die gesamten Gemeinden nach einem entsprechenden Schlüssel aufgeteilt werden.

Errichtung einer vierten Kindergartengruppe Auf Grund der gestiegenen Kindergartenanmeldungen für das kommende Kindergartenjahr können nicht alle vorgesehenen Kindergartenbesucher in den derzeit bestehenden drei Gruppen im

Im heurigen Rechnungsjahr - wieder ein positiver Finanzabschluss! Pfarrcaritaskindergarten Peilstein untergebracht werden. Bereits im Vorfeld fanden daher mit der Pfarre Peilstein, der Kindergartenleitung und den beiden betroffenen Gemeinden (Peilstein und Nebelberg) entsprechende Gespräche statt. Die Lösung sieht nun vor, dass im Gebäude der Europaschule (Hauptschule) Peilstein eine vierte Kindergartengruppe eingerichtet wird. Die jährlichen Mehrkosten, die durch diese vierte Kindergartengruppe entstehen, betragen für die Gemeinde Nebelberg ca. 10.000,-- Euro jährlich. Der Gemeinderat fasste weiters den Grundsatzbeschluss für die Übernahme der Kosten zur Adaptierung der Räumlichkeiten in der Hauptschule, den Ankauf von Spielmaterial und die Freiraumgestaltung. Entsprechend den vorliegenden Geburtenzahlen wird diese vierte Gruppe in den nächsten drei bis vier Jahren notwendig sein.

Wiedererrichtung eines Bezirkshallenbades Die SPÖ Nebelberg hat einen Antrag auf „Wiedererrichtung eines Bezirkshallenbades“ eingebracht. Die ÖVP Gemeinderäte enthielten sich bei der Beschlussfassung ihrer Stimme, weil in dieser Resolution weder auf das Hallenbad Ulrichsberg näher eingegangen wurde, noch hervorgeht, in welcher Art und Weise die Gemeinde Nebelberg bei der Errichtung oder dem jährlichen Betriebsabgang finanziell beteiligt

sein könnte. Vergleichbare Erlebnisbäder: z.B.: Peb in Passau – hat einen jährlichen Betriebsabgang von 2,4 Millionen Euro oder Kaorli in Waldkirchen von rund 350.000,-- Euro. Aus verantwortungsvoller Budgetpolitik für die Gemeinde Nebelberg konnte hier keine Zusicherung zur Mitfinanzierung bzw. der notwendigen Abgangsdeckung gegeben werden.

Kindergartentransportroute Für das Kindergartenjahr 2014/2015 wurde mit dem Transportunternehmer Michael Wöß der entsprechende Transportvertrag um ein Jahr verlängert bzw. adaptiert und die Fahrtroute festgelegt. Auf Grund der freiwilligen Abholung der Kindergartenkinder bei den jeweiligen Wohnhäusern entstehen der Gemeinde Nebelberg Mehrkosten von 4.500,-- Euro pro Jahr für den Transport. Im heurigen Kindergartenjahr besuchen 21 Kinder den Pfarrcaritaskindergarten in Peilstein.

Kanalbenützungsgebühr Die Objekte Geretschlag 12 (Altstoffsammelzentrum) und Geretschlag 13 (Metall Hellauer) wurden an das Pumpwerk Vordernebelberg der Gemeinde Nebelberg angeschlossen und liegen im Gemeindegebiet Peilstein. Damit nach gesetzlichen Vorgaben eine Vorschreibung der Kanalbenützungsgebühr möglich ist, musste mit der Marktgemeinde Peilstein eine entsprechende schriftliche Vereinbarung abgeschlossen werden. Nebelberg-heute, 12/2014

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Wirtschaft

Fröhliche Weihnachten und ein „erbauliches“ neues Jahr wünscht das Team von Kumpfmüller Bau.

Danke!

„ineo“ Auszeichnung

Die Jahreswende ist Anlass, einmal

Die Wirtschaftskammer verlieh der

bewusst innezuhalten und zurück-

Firma Kumpfmüller Bau am 30. Ok-

zuschauen, aber auch die Zukunft

tober 2014 den „ineo“-Preis als he-

gemeinsam zu planen. Allen Kunden,

rausragender Lehrbetrieb. „ineo“

Partnern und MitarbeiterInnen der

steht für Innovation, Nachhaltigkeit,

Firma Kumpfmüller möchten wir

Engagement und Orientierung. Der

DANKE sagen, weil unser langjähri-

Preis ist eine Anerkennung für alle

ger Erfolg nur durch Sie möglich ist:

LehrlingsausbilderInnen, Führungs-

Danke für Ihr Vertrauen, danke für

kräfte und Mitarbeiter bei Kumpf-

Ihre Treue und danke für Ihr Engage-

müller Bau, die eine qualitative Lehr-

ment!

lingsausbildung ermöglichen. Auch

Wir machen Betriebsurlaub: vom

im Jahr 2015 nehmen wir wieder

22.12.14 bis einschließlich 11.01.2015

Lehrlinge auf!

Kumpfmüller Bau Lembach | Pfarrkirchen | Kollerschlag

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www.kumpfmueller.co.at


Redaktion / Aktuelles

Neues Zeitungslayout für Nebelberg-heute

D

em aufmerksamen Zeitungsleser ist es sicherlich schon aufgefallen – wir haben ein neues Zeitungslayout.

Information seit 37 Jahren Seit 37 Jahren informieren wir mit unserer beliebten Gemeindezeitung die Bürgerinnen und Bürger – weit über die Gemeindegrenzen hinweg. In periodischen Zeitabständen ist es an der Zeit, die Gestaltung der Zeitung wieder den Neuerungen anzupassen. Die Tendenz geht eindeutig hin zu klaren Strukturen und weg von Verzierungen, Schattierungen, Verläufen und ähnlichem. Einfache schlichte Aufmachung mit vielen Fotos und leserfreundlichem Text. Ein großes Dankeschön an unseren „Cheflayouter“ Josef Jungwirth, der sich die Mühe der Überarbeitung gemacht hat und auch seine guten Ideen – samt der reichlichen Erfahrung als Zeitungsmacher - hier einfließen hat lassen.

„Cheflayouter“ Josef Jungwirth am Werken für die Zeitungsneugestaltung von Nebelberg-heute

Einige Details dazu q Neu strukturierte Titelseite mit weniger Text und dafür mit großem Aufmacherfoto q Leserfreundliche Innenseitengestaltung durch folgende Maßnahmen: q Durch den fehlenden gelben Balken beim Seitentitel kommt das Logo mehr zur Geltung.

q Vom Kopflogo gibt es jetzt unterschiedliche Versionen - für die linke und die rechte Seite. q Durch die Positionierung der Seitenüberschrift direkt neben dem Logo wird dieses besser wahrgenommen, weil der Blick sofort zum Logo führt. q Beim Seitenfuß steht nur mehr die Seitenanzahl - so wird sie leichter wahrgenommen. q Der Fußtext steht unmittelbar daneben und wird somit ebenso für das Leserauge freundlicher sichtbar. q Der Dreispalter ist jetzt gleichmäßig angeordnet mit 5 mm Abstand dazwischen. q Neue leserfreundlichere Schriftart mit abgeänderten Abständen. Alles in allem – eine gelungene Relaunch – im 37. Jahr unseres Bestehens und für diese zeitaufwändige Detailarbeit gehört ebenfalls einmal Danke gesagt Seitens der Redaktion von Nebelberg-heute - DANKE Josef!

Zusammenarbeit mit Nachbargemeinde - Jubiläumstreffen Zu einer Jubiläums-Arbeitsbesprechung trafen sich kürzlich die VP-Politiker der beiden Nachbarsgemeinden Kollerschlag und Nebelberg. Seit 15 Jahren trifft man sich in periodischen Abständen, um über die Gemeindegrenzen hinweg über verschiedenste Bereiche der Zusammenarbeit zu beraten.

Gemeinsames Wanderprojekt besprochen

Bürgermeister Direktor Franz Saxinger aus Kollerschlag und sein Kollege aus Nebelberg, Otto Pfeil, zeigten sich zufrieden: „Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch innerhalb unserer Kommunen wird in unserer Region seit Jahren zum Wohle der Bevölkerung umgesetzt“. Getagt wurde im Amtshaus der Gemeinde Nebelberg und bei einem gemütlichen Imbiss wurde abschließend auf die gute Nachbarschaft angestoßen und die weitere Vertiefung der Beziehungen besiegelt.

Erörtert wurde die gut funktionierende Zusammenarbeit bei der Abwasserbeseitigung, das gemeindeübergreifende Loipenspuren oder die Umsetzung des Wanderwegprojektes „Schwärzersteig“, welcher 2015 eingerichtet werden wird – die Gemeindekooperationen sind vielschichtig. Nebelberg-heute, 12/2014

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Elternverein

Keine Schule ohne aktiven Elternverein „Damit die Interessen der Eltern auch in der Schulgemeinschaft optimal vertreten werden, sollte an jeder Schule ein Elternverein aktiv sein. Koordinierte Elternmitwirkung in der Schule kann viel bewegen und verdient ein hohes Maß an Wertschätzung.“

I

n diesen paar Zeilen steckt viel Wahrheit und war heuer in diversen Schulanfangszeitungen ein wichtiges Thema. In Österreich gibt es aber noch viele Schulen, die von den Vorteilen eines Elternvereines nicht profitieren können. Unsere VS Heinrichsberg gehört Gott sei Dank nicht dazu!

Neuwahl des Vorstandes Bei der Jahreshauptversammlung am 10. Oktober wurde der Vorstand des Elternvereins neu gewählt. Veronika Fischl wurde in ihrer Funktion als Obfrau zum dritten Mal einstimmig bestätigt. Ihr zur Seite stehen Nicole Dumps und Monika Scharrer als Stellvertreterinnen. Neue Kassierin ist Maria Hierzer und Stellvertreterin Birgit Kickingereder. Mit Petra Pühringer als Schriftführerin und ihren Stellvertreterinnen Kornelia Nader und Christiane Kroiß ist das aktive Team komplett. Rechnungsprüferinnen bleiben Christine Wurm und Doris Rothbauer. Ausgeschieden sind Andrea Eder, Barbara Höglinger und Michaela Das Vorstandsteam v.li.n.re. sitzend: Obfraustellvertreterin Monika Scharrer, Schriftführerin Petra Pühringer, Obfrau Veronika Fischl, Kassierin Maria Hierzer; v.li.n.re. stehend: Schriftführerinstellvertreterin Christiane Kroiß, Obfraustellvertreterin Nicole Dumps, Schriftführerinstellvertreterin Kornelia Nader und Kassierinstellvertreterin Birgit Kickingereder; 22

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Wurm. Ihnen gilt unser besonderer Dank für die großartige Mitarbeit und ihr Engagement für unseren Verein.

35 Schulbesucher Im Herbst dieses Jahres begann für 13 Kinder unserer Gemeinde die Schulzeit. Somit besuchen 35 Kinder unsere Volksschule, so viele wie schon lange nicht mehr. Auch in den kommenden Jahren sind die Schülerzahlen vielversprechend. Unser Lehrerteam mit Direktorin Elisabeth Kjaer, Renate Löffler, Claudia Hofer und Margarete Neuburger wird durch Johanna Gierlinger und Brunhilde Mitgutsch verstärkt. Für die 5 Mädchen Carolin Koblbauer, Julia Hintringer, Laura Kempinger, Hanna Kickingereder und Sophia Märzinger und die 8 Buben Lukas und Simon Ameseder, Elias Fischer, Felix Märzinger, Rene Nader, Nico Scharrer, Niklas Thaller und Maximilian Wurm hat ein neuer und spannender Lebensabschnitt begonnen. Der Elternverein wünscht ihnen eine schöne Volksschulzeit!

Viele Aktivitäten Witterungsbedingt konnten wir im letzten Winter leider kein Schülerschi- und Bobrennen veranstalten. Frau Holle wird uns heuer hoffentlich wieder gnädig sein. Auch unser Ferienspiel war vom Wettergott nicht gesegnet. Bei leichtem Regen machten wir uns auf den Weg nach Altenfelden in den Wildpark. Nach dem Motto „ Wenn Engel reisen wird sich das Wetter weisen“ wurde es aber ein aufregender und schöner Tag. Bei der Greifvogelschau erfuhren wir viel Informatives über unsere heimischen Raubvögel und durften sie dabei hautnah erleben. Bei der Gepardenfütterung konnten wir die Schnelligkeit dieser Großkatzen beobachten. Nachdem der Spielplatz ausgiebig erkundet wurde, brachte uns der Bummelzug zurück zum Ausgangspunkt. Von dort ging es mit dem Bus wieder sicher nach Hause. Die Sektion Tennis organisierte abermals einen Tenniskurs mit Trainer Werner Pachner, der sich wie immer Weitere Aktivitäten: • Mitwirken bei der Union-Weihnachtsfeier • Kinderfasching • Gesunde Schuljause • Frühstück nach der Lesenacht • Buffet beim Schulabschlussfest • Anschaffung von Sportgeräten und Schulshirts • Mithilfe beim Schitag am Hochficht • Übernahme von Buskosten und Workshop-Beiträgen (Luchse, Jonglieren,..) • Kinderbasare


Elternverein / Wirtschaft großer Beliebtheit erfreute. Danke dafür!

Fußballcup für VS Unser Dank gilt auch Walter Wurm, der unsere Kids jedes Jahr auf den Fußball-Volksschulcup ideal vorbereitet. Diese Großveranstaltung ist immer ein Highlight in einer der letzten Schulwochen, bei der unsere kleinen Kicker von der ganzen Schule lautstark unterstützt werden. Auch bei der FF-Nebelberg durfte

einen Tag lang alles ausprobiert und erkundet werden. Für diesen informativen Tag herzlichen Dank.

Kinderbasar Nicht mehr wegzudenken ist unser Kinderbasar im Frühjahr und im Herbst. Mittlerweile über Gemeindeund Landesgrenze hinaus bekannt wird er immer mehr zu einem wahren Besuchermagnet. Unser Basar ist gut sortiert und übersichtlich. Nicht zuletzt sind es die gemütliche Atmo-

sphäre und die leckeren Mehlspeisen, die bei uns so geschätzt werden. Ein großes Danke an alle Eltern, die uns bei dieser Veranstaltung immer unterstützen.

Beim Schulschlussfest wurden akrobatische Einlagen gezeigt

Frohe Festtage! Wir bedanken uns bei unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen ein frohes Weihnachtsfest sowie Glück, Gesundheit und Erfolg im Neuen Jahr.

www.raiffeisenbank-kollerschlag.at

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Pfarre Kollerschlag / Wirtschaft

Pfarrer Laurenz: 40-jähriges Priesterjubiläum Am Tag der Blasmusik sowie Trachtensonntag feierte Konsistorialrat Pfarrer Laurenz Neumüller mit der Pfarrbevölkerung sein 40jähriges Priesterjubiläum. Laurenz Neumüller trat 1968 in das Noviziat des Stifts Schlägl ein. Nach dem fünfjährigem Studium an der theologischen Fakultät in Innsbruck wurde er am 29. Juni 1974 im Mariendom zu Linz vom damaligen Bischof Franziskus Salesius Zauner zum Priester geweiht. Die Primiz feierte er am 14. Juli in seiner Heimatpfarre Arnreit. Nach zweijähriger Tätigkeit als Kooperator in Haslach folgten 10 Jahre als Kaplan in Rohrbach. 1986 wurde ihm die Leitung der Pfarre Oepping übertragen. Seit 1. September 2000 ist Laurenz Neumüller Pfarrer in Kollerschlag und hat dort bereits einige Bauprojekte erfolgreich umgesetzt.

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Von den Vereinen und Institutionen im Pfarrgebiet erhielt er als Geschenk einen Gutschein für ein neues Fahrrad. Der Pfarrgemeinderat schenkte ihm ein neues Messkleid, das er zu diesem Anlass das erste Mal trug (siehe Foto). Die drei pfarrangehörigen Bürgermeister überbrachten die Gratulationswünsche zum Jubiläum und wünschten im Namen aller Bürgerinnen und Bürger dem Pfarrer viel Gesundheit und Kraft für sein weiteres Schaffen in Kollerschlag. Mit der Innensanierung der Kirche steht ja ein großes Bauprojekt im kommenden Jahr bevor.


Gemeinderatssitzung 12.09.2014

Aus dem Gemeinderat berichtet Gehsteig Kohlkreuz Erneuert wurde der Güterweg Stift am Grenzbach, Ausästung Reifmühle ab dem Kohlkreuz bis zum Anwesen Stift am Grenzbach 12 (Familie Egger / Hierzer). Zusätzlich wurde dieser Straßenabschnitt mit einem Gehsteig versehen. Die Asphaltierungsarbeiten auf der Fahrbahnfläche wurden seitens des Wegeerhaltungsverbandes durchgeführt bzw. vergeben. Für die Staubfreimachung des Gehsteiges ist die Gemeinde zuständig. Der Auftrag wurde an die Billigstbieterfirma Bachl mit einem Preis von 95,-- Euro je Tonne zuzüglich Mwst. vergeben.

Leaderbewerbung Die Leaderregion Donau-Böhmerwald wurde um die Gemeinden der Leaderregion Hansbergland erweitert, weshalb die Beschlussfassung der abgeänderten Statuten notwendig wurde. Zur Leaderregion gehören insgesamt 41 Gemeinden mit 58.000 Einwohnern. Für die Förderperiode 2015 bis 2023 wurde der Beschluss für eine diesbezügliche Bewerbung gefasst – lokale Entwicklungsstrategie für Leader 2020. Als Vertreter der Gemeinde Nebelberg in der Generalversammlung des Regionalvereines wurden vom Gemeinderat Nebelberg gewählt: • Bürgermeister Otto Pfeil • GR Dipl.-Ing. Johann Scharinger • Amtsleiter Karl Pfeil • Markus Steininger Beschlossen wurde auch der Finanzplan – unverändert 2,50 Euro pro Jahr und Einwohner.

Fläwi-Änderung Eingeleitet hat der Gemeinderat das Flächenwidmungsplanänderungsverfahren auf Antrag von Markus Steininger im Bereich zwischen den Häusern Heinrichsberg 13 (Familie

Leopold Kickingereder) und Heinrichsberg 19 (Familie Ing. Gerhard Steininger) auf Umwidmung in Dorfgebiet zur Schaffung eines neuen Bauplatzes für die Errichtung eines Wohnhauses.

Wegauflassung Genehmigt hat der Gemeinderat die Veräußerung des öffentlichen Weges mit der Parzellen Nr. 1131/1 KG Nebelberg in einem Gesamtausmaß von 415 m² an die Firma Oberaigner GmbH. Dieses veräußerte Wegteilstück mündet in einer Sackgasse und ist für die Öffentlichkeit nicht mehr von Relevanz. Als finanzielle Gegenleistung übernimmt die Firma Oberaigner die Vermessungskosten des neu errichteten Mittereggweges.

Unterstützung Pfarrkirche Beschlossen wurde ein Finanzierungsplan für einen Kostenzuschuss zur Generalsanierung der Pfarrkirche Kollerschlag. Demnach wurde seitens des Landes Oö. ein Finanzzuschuss in der Höhe von 40.000,-- Euro aus dem Bedarfszuweisungsbudgettopf genehmigt. Die Aufteilung erfolgte mit 20.000,-- auf die Marktgemeinde Kollerschlag und jeweils 10.000,-- Euro an die Pfarrzugehörigen Gemeinden Oberkappel und Nebelberg.

50 km/h Beschränkung Nach Abschluss von Geschwindigkeitsmessungen bzw. Verkehrszählungen und dem Vorliegen des Amtssachverständigengutachtens soll am Güterweg Stift am Grenzbach im Kreuzungsbereich - Einmündung zur Nusssteigsiedlung eine 50 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung verordnet werden. Gemäß dem Gutachten des Verkehrsexperten wird diese einseitig (in der Fahrtrichtung Kohlkreuz nach Nebelberg) zur Aufstellung gelangen. Begründet wird dies mit den verkürzten Sichtpunkten beim Einbiegen aus der Nusssteig-

siedlung in den Güterweg Stift am Grenzbach.

Breitbandinternet Um die Möglichkeiten des weiteren Ausbaus der Breitbandversorgung für das Internet in Nebelberg auszuloten, die verschiedensten technischen Möglichkeiten und deren Kostenfaktoren zu erheben, wurde eine eigene Projektgruppe für diese Thematik gegründet.

Kalenderherausgabe Damit der für die Gemeinde kostengünstige Service zur Zufriedenheit der Bürger weiterhin funktioniert, ist folgende Vereinbarung beschlossen worden: Als Herausgeber des Umwelt- und Veranstaltungskalenders fungiert zukünftig die Gemeinde Nebelberg. Die daraus resultierenden Kosten (Druck- und tw. Postversand) sowie die Verteilung übernehmen jeweils die ÖVP und SPÖ Ortsorganisationen zu gleichen Teilen.

Fläwi-Änderungen Eingeleitet hat der Gemeinderat das Flächenwidmungsplanänderungsverfahren auf Antrag von Sarah Reischl im Bereich ihres Wohnhauses in Heinrichsberg 16 auf Umverlegung der bestehenden „Sternchensignatur“ zur Errichtung eines Holzeinstellgebäudes und von Christian und Monika Lauß im Bereich ihres Wohnhauses in Heinrichsberg 38 auf Umverlegung der bestehenden „Sternchensignatur“ bzw. Anpassung an den bestehenden Bestand durch Grundzukauf.

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Gemeinderatssitzung 12.12.2014

Aus dem Gemeinderat berichtet Bericht Arbeitsgruppe „Breitbandinitiative “ Einen Zwischenbericht über einen zeitgemäßen Breitbandinternetanschluss der Gemeinde Nebelberg übermittelte die Arbeitsgruppe. In fünf Projektsitzungen und zusätzlichen vier Besprechungsterminen mit potentiellen Anbietern wurde die Thematik ausgelotet. Zusätzlich gab es eine gemeindeweite Onlinebefragung und per Postwurfaussendung bzw. in diversen Mailversendungen wurde die Bevölkerung im Detail informiert. In der weiteren Projektphase gilt es nun für die Gemeinde Nebelberg eine entsprechende Strategie zu entwickeln und es bedarf einer Detailplanerstellung zur Einreichung, um mögliche öffentliche Förderungen für dieses Projekt lukrieren zu können.

Voranschlag 2014 Der Nachtragsvoranschlag 2014 (1.052.600,-- Euro) sowie der Voranschlag für das Jahr 2014 (1.041.200,- €) mit den Hebesätzen für Steuern und Abgaben, Dienstpostenplan sowie die Mittelfristige Finanzplanung wurden beschlossen. Mit äußerster Sparsamkeit konnte für beide Voranschläge der finanzielle Ausgleich – jedoch, nur durch Entnahmen aus der allgemeinen Betriebsmittelrücklage (für 2014 – € 46.000,-- und 2015 ein Betrag von € 62.900,-) – geschafft werden. Der Dienstpostenplan

Besprechung mit Union-Präsident Franz Schiefermair über die Finanzierung der Sportplatzsanierung 26

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bleibt unverändert; die Gebühren und Abgaben wurden gemäß den gesetzlichen Vorgaben um moderate 2 % erhöht.

Straßenbauprogramm Das Straßenbauprogramm für das Jahr 2015 wurde verabschiedet. Es umfasst folgende Projekte: o Gehsteig Oberort Nebelberg o Sanierung des Krestlingweges o Gehsteig Volksschule bis zum Anwesen Höglinger o Ausbau der Rehaberkreuzung mit Gehsteig o Zufahrt Unterrainer o Ausbau Kurvenbereicht Stöbich (GW Stift am Grenzbach, AÄ Reifmühle)

Ausschussberichte Berichtet wurde über die Sitzungen des Prüfungsausschusses und des Kindergartenbeirates (Genehmigung der Abgangsdeckung in der Höhe von 19.126,18 Euro für 22 Kindergartenkinder) und Abschluss eines Arbeitsübereinkommens mit der Pfarrcaritas Peilstein bezüglich dem Betrieb einer vierten Kindergartengruppe in der Europaschule Peilstein.

Sportplatzsanierung Sportunion Nebelberg; Ansuchen um Gewährung einer Subvention für die Fortsetzung der Sanierung der Fußballanlage (Hauptfeld) – Beschluss eines Finanzierungsplanes.

Die Grünraumpflege wurde diesjährigen mit dem eigenen Kommunaltraktor durchgeführt. Diesjährig wurde das Trainingsfeld der Fußballanlage generalsaniert und mit einer automatischen Bewässerungsanlage ausgestattet. Dies hat sich derartig positiv gezeigt, dass nun auch das Hauptspielfeld einer solchen Sanierung unterzogen werden und ebenfalls eine automatische Beregnungsanlage installiert werden sollte. Entsprechend den vorliegenden Preisangeboten (Kostenpunkt 30.000,-- Euro) wurde nachstehender Finanzierungsplan beschlossen: Land OÖ, BZ-Mittel 8.700,-Land Oö, Sport 8.700,-Union-Landesleitung 1.500,-Fußballverband 2.900,-Union Nebelberg 8.100,-Weiters ist angedacht, dass für die Abwendung der prekären Parkplatzsituation bei Fußballheimspielen und insbesondere zur Verbesserung der Gebäudesituation (Laub, Nadel, Bemoosung, usw.)ein kleiner Streifen Grund entlang des Waldes angekauft und zu einer beschotterten Abstellfläche umfunktioniert wird. Für diese angedachte Verbesserung wurden zusätzlich 15.000,-- Investmentkosten in die Projektplanung aufgenommen.


Gemeinderatssitzung 12.12.2014 Als Ersatzgrund für den Erwerb des Waldstreifens wird ein Waldgrundstück im Gemeindegebiet im Ausmaß von ca. 1.000 bis 2.000 m² gesucht (Bekanntgabe bitte am Gemeindeamt).

Wasserversorgung Neubau einer Entsäuerungsanlage; Vergabe der Projektierung und Beschluss eines Ziviltechnikerwerkvertrages: Die Gemeindeortswasserleitung soll im kommenden Jahr mit einer neuen Entsäuerungsanlage (in der Nähe des Hauptpumpwerkes Vordernebelberg in der Saumühle) ausgestattet werden. Für die Planung und Projektierung wurde mit dem Ziviltechnikerbüro Eitler & Partner ein Werkvertrag abgeschlossen.

Flächenwidmungsplan Nach Abschluss des Vorprüfungsverfahrens und der positiven Stellungnahmen der diesbezügliches Landesstellen wurden die Flächenwidmungsplanänderungen in Heinrichsberg (Markus Steininger, Sarah Reischl und Christian & Monika Lauß) vom Gemeinderat endgültig beschlossen.

Studentenförderung Die vom BAWAG-Skandal gebeutelte Landeshauptstadt Linz hat für Studenten, welche nicht den Hauptwohnsitz in Linz haben, die Semestertickets von 50,-- Euro auf

178,-- Euro je Halbjahr erhöht (eine Erhöhung um 256%!). Um der Abwanderung aus unserer Region in die Landeshauptstadt Einhalt zu gebieten hat der Gemeinderat eine Förderung in der Höhe von 200,-Euro pro Student und Jahr als finanziellen Ausgleich beschlossen. Für die Gewährung bzw. Antragstellung liegen entsprechende Formulare am Gemeindeamt auf; die Beantragung hat jeweils bis Semesterende zu erfolgen. Die Förderung gilt rückwirkend ab 1. Oktober 2014 (Semesterbeginn). Über die Detailrichtlinien informieren die Gemeindebediensteten dazu gerne.

Kompostieranlage für Nebelberg Der von Gemeindevorstand und Umweltausschussobmann Markus Steininger eingebrachte Antrag – „Kompostierung von Grünabfällen – Verbesserung für die Bürgerinnen entweder durch a) Errichtung einer Sammelstelle (Vorkompostierung) mit geregelten Abholzeiten in Nebelberg oder b) Errichtung und Betrieb einer eigenen Kompostieranlage“ – wurde dem Umweltausschuss zugewiesen.

Umschulungsanträge Einen Antrag auf sprengelfremden Schulbesuch (Volksschule Julbach) haben Erich Nößlböck für Tochter Lara und Elisabeth Weidinger für

Die Arbeitsgruppe Breitbandinitiative präsentierte ihre Ergebnisse bei der GR-Sitzung.

Tochter Lucie – beide in der Ortschaft Vorderschiffl wohnhaft - gestellt. Der Gemeinderat stimmte diesen beiden Anträgen nicht zu, zumal in der Volksschule Heinrichsberg im kommenden Schuljahr nur vier Schulanfänger zu verzeichnen sind.

Vergabe Schulwohnung Die seit September freistehende Wohnung in der Volksschule Heinrichsberg wurde an den einzigen Bewerber – Michael Mittlböck-Jungwirth aus Stift am Grenzbach 30 vergeben und ein entsprechender Mietvertrag abgeschlossen.

Fläwi-Änderung Im Bereich des Anwesens Heinrichsberg 1 (Dr. Manfred und Dr. Sabinde Müller) hat sich durch eine Grundvermessung eine Verschiebung der parzellierten Fläche und des ausgewiesenen Dorfgebietes ergeben. Um für eine allfällige Bebauung die erforderliche Ausweisung als Dorfgebiet auf der abgeänderten Baufläche gewährleisten zu können, musste der Flächenwidmungsplan (ca. 300 m²) in diesem Bereich angepasst werden.

Schneeräumung Für die Schneeräumung bezüglich der Verbindungsstraße von Heinrichsberg bis Hinterschiffl wurde mit der Gemeinde Julbach eine Vereinbarung getroffen, dass jeweils die Gemeinden Nebelberg und Julbach dies übernehmen.

Familienfreundlich ÖVP-Obmann Hans Scharinger regte folgendes an: Für die Aktion „Familienfreundliche Gemeinde“ sollte seitens der Gemeinde für eine Bewerbung Überlegungen angestellt werden. Viele Vorteile (Förderunterstützungen) würden sich aus dieser Beteiligung ergeben. Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung soll diese Thematik für eine Entscheidung aufbereitet werden. Nähere Auskünfte erteilen gerne die ÖVP-GemeinderäteInnen Nebelberg-heute, 12/2014

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Aktuelles Interview

Mitterlehner: „Die Österreichische Volkspartei soll Der Bezirksparteiobmann der ÖVP Rohrbach und neue ÖVP-Bundesparteiobmann, Vizekanzler und Bundesminister Reinhold Mitterlehner, will die Menschen mit konkreten Ergebnissen von seiner Arbeit überzeugen. Er will die Bürger in die Politik einbinden, die Volkspartei zu einer modernen, bürgerlichen Partei weiterentwickeln und die Pattsituation in der Koalition auflösen. Die Bürger müssten merken, dass man für sie Politik macht. Wir haben ihn dazu interviewt. Herr Vizekanzler - Sie sind seit dem ÖVP-Bundesparteitag am 8. November neuer ÖVP-Bundesparteiobmann. Was wollen Sie im Vergleich zu ihren Vorgängern anders machen, wie wollen Sie die ÖVP weiter voranbringen? Im Zentrum meiner Arbeit sollen Zusammenarbeit, Bürgerorientierung und – gemessen an der aktuellen Lage in und um Europa – auch Krisenbewältigung stehen. Bürgerorientierung heißt einerseits, dass ich mit dem Regierungspartner gemeinsam Reformen erarbeite, die bei den Menschen auch positiv spürbar werden. Andererseits will unser Team eine ehrliche und authentische Politik umsetzen, bei der die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen. Unser Parteitags-Motto „Zuhören.Verstehen.Umsetzen.“ muss aktiv gelebt werden. Als Volkspartei wollen wir künftig noch bürgernäher arbeiten – wir wollen eine Partei zum Anfassen sein. Soll „Evolution Volkspartei“ auch in diese Richtung gehen? „Evolution Volkspartei“ veranschaulicht vor allem eines: Wir wollen Betroffene zu Beteiligten machen. Alle Menschen in Österreich, denen die ÖVP am Herzen liegt, waren eingeladen mitzumachen und ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen. Uns war und ist es wichtig, die Jugend und auch jene Menschen zu integrieren und mitzunehmen, die nicht Mitglieder sind. Das müssen wir uns weiterhin trauen. Denn wenn wir Vertrauen haben wollen, müssen wir uns auch etwas zutrauen. Die Gesellschaft und die Lebensrealität der Menschen ändern sich. Wir brau28

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Magdalena Lauß im Gespräch mit Vizekanzler und Bundesparteiobmann Dr. Reinhold Mitterlehner im Linzer Landhaus für unsere Zeitung Nebelberg-heute. chen und haben Werte und die wollen wir zeitgemäß weiterentwickeln hin zu einer modernen, bürgerlichen Partei des 21. Jahrhunderts. Wie sollen die Beiträge der User und die mehreren tausend Kommentare von der Ideenwand in ein Grundsatzprogramm fließen und schließlich in der Regierungsarbeit umgesetzt werden? Alle Beiträge werden gesichtet, gruppiert und für die Bewertung vorbereitet, die die Mitglieder der Volkspartei ab Jänner vornehmen. Die Vorschläge, die ins Grundsatzprogramm einfließen sollen, können wir natürlich in die Regierungsarbeit einbringen, denn sie kommen von Menschen mit diversen Hintergründen und für sie machen wir Politik. Harald Mahrer hat das am Bundesparteitag richtig gesagt: Der Prozess

ist die Definition des Programms, der Themen und Inhalte, die Regierungsarbeit ist die Umsetzung. Fakt ist: Es ist Reformbedarf vorhanden und den müssen wir aufarbeiten. Es kommt immer wieder der Vorwurf, die Regierung bringe zu wenig weiter und es herrsche Stillstand. Auch die Steuerreform wird auf die lange Bank geschoben. Täuscht dieser Eindruck? Man muss das Thema Steuerreform prozessorientiert entwickeln. Wir bleiben bei unserem Zeitplan und der Struktur und wollen im März 2015 in der Koalition eine politische Einigung haben. Klar ist, dass wir aktuell vor allem ein Ausgaben- und kein Einnahmenproblem haben. Neue Steuern auf die Vermögenssubstanz würden Arbeitsplätze vernichten und könnten Firmen zum


Aktuelles Interview

eine Partei zum Anfassen sein“ Abwandern veranlassen. Schon die alte Vermögenssteuer hat vor allem die Betriebe getroffen, daher gab es auch viele gute Gründe, warum einst SPÖ-Finanzminister Lacina diese Steuer abgeschafft hat. Und bei der Bildungsreform? Mit der Pattsituation muss Schluss sein. Es reicht einfach nicht, sich immer mit ideologisch besetzten Schlagwörtern zu begegnen. Daher wollen wir eine Bildungsreform, die das Kind in den Mittelpunkt des Interesses hebt. Im Zuge von „Evolution Volkspartei“ wollen wir deshalb auch alle Positionen diskutieren. Eines der Wahlkampfthemen war die Entbürokratisierung… … und genau das gehen wir an. Wir haben im Sommer eine Entbürokratisierungs-Initiative gestartet, an der sich Hunderte Betriebe mit ihren Anliegen beteiligt haben. Erste

spürbare Verbesserungen haben wir bereits erreicht, indem vier Beauftragte wegfallen und überschießende Regelungen bei Arbeitszeitaufzeichnungen und Eichvorschriften adaptiert oder gestrichen werden. Weitere Schritte müssen folgen. Die Aufgaben- und Deregulierungskommission der Bundesregierung wird weitere Vorschläge liefern. Zuletzt war immer davon die Rede, dass sie Bundeskanzler werden wollen. Gehen Sie als ÖVPSpitzenkandidat in die nächste Nationalratswahl? Wir wollen die Menschen mit unserer Arbeit überzeugen. Wir müssen alle zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen, nach dem Motto: „Unsere Vielfalt macht uns stark! Unsere Einigkeit noch stärker!“ Das ist auch der entscheidende Punkt: Wir haben das Wir-Gefühl wiederentdeckt und arbeiten gemeinsam für ein besse-

res Österreich. Wir wollen das Land führen und haben dafür die Inhalte, sind gut aufgestellt und haben in den Umfragen aufgeholt. Wir wollen vorne sein und wenn wir vorne sind, stellen wir als Volkspartei natürlich auch den Führungsanspruch. Zum Abschluss noch die Frage welche Verbindung hat der Vizekanzler zur Gemeinde Nebelberg? Mit Nebelberg verbindet mich eine jahrelange Freundschaft und eine ausgezeichnete Zusammenarbeit. Ich komme gerne und regelmäßig in das sonnige Nebelberg und kenne hier auch viele Gemeindebürger persönlich. Bei der vegangenen Wahl habe ich in Nebelberg 66,84% an Vorzugsstimmen erhalten - österreichweit ein Rekord und für dieses Vertrauensvotum möchte ich mich auf diesem Wege nochmals bei allen Nebelbergerinnen und Nebelbergern bedanken.

Ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2015

wünscht Familie Lauss & Mitarbeiter Heilig Abend und Silvester sind wir von 06:30 Uhr bis 13:00 Uhr durchgehend für Sie da Nebelberg-heute, 12/2014

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Abgeordnete am Wort

Zeit ist knapp, Zeit ist Luxus, Zeit ist wertvoll,...

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ie wertvoll Zeit ist, können Familien in der ruhigsten Zeit des Jahres besonders gut beurteilen, denn diese ruhigste Zeit des Jahres ist oftmals gar nicht so ruhig! Wir wissen es alle, nehmen uns Jahr für Jahr vor, dass es im nächsten Jahr anders wird. Und dennoch - in der Weihnachtszeit geht es oft besonders hektisch zu. Da jagt eine Weihnachtsfeier die andere, da sollen Kekse gebacken, Geschenke gekauft und perfekt vorbereitet werden. Ach ja und da wäre ja auch noch der Weihnachtsputz, die Unterstützung von Nikolaus, Christkind und Co. Das gleiche Spektakel - alle Jahre wieder! Dabei wird gerade in dieser Zeit eines ganz deutlich: es fehlt den Familien an Zeit. An Zeit für gemeinsame Aktivitäten, an Zeit zum Ausruhen und Zeit zum Nichtstun.

de Elternteile arbeiten gehen und somit das Kind in Fremdbetreuung kommt. Viele von uns sind in der privilegierten Situation Unterstützung von den Großeltern zu bekommen. Ist dies aus unterschiedlichen Gründen nicht der Fall, bleibt oft gar keine andere Wahl.

Beruf Mama/Papa Betreuungsplätze für die ganz Kleinen sind wichtig, noch wichtiger ist aber eine echte Wahlfreiheit und damit die Aufwertung vom "Beruf Mama/Papa". Kinderbetreuung soll keine Frage mehr des „Sich-leistenkönnens“ sein, sondern sich einzig

und allein nach den Bedürfnissen der Familien richten, denn für jedes Kind, jede Familie, jede Frau ist eine andere Betreuungsform die richtige. Hier sind wir gefordert, hier gibt es viel zu tun! Ein kleines Zeichen ist es schon, jetzt, in der ruhigsten Zeit des Jahres, bewusst Zeit zu schenken. Den Mitmenschen, den Freunden, der Familie, sich selbst! Ich wünsche euch allen daher Zeit für euch, Zeit für die Familie, Zeit für die eigenen Bedürfnisse! Herzliche Grüße! Patricia Alber, Landtagsabgeordnete

Landtagsabgeordnete Patrica Alber...... „Zeit für Kinder, Zeit für die Familie - das wertvollste Gut für unsere Kleinsten in der Gesellschaft....“

Zeit für die Familie Aber dies ist nicht nur in der Weihnachtszeit so. Immer wieder merke ich im Gespräch mit jungen Familien, dass sie gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden, gerne länger "Zuhause" bleiben würden, es aber aus finanziellen Gründen notwendig ist, dass bei-

KRENN 4163 Klaffer

Tel.: 07280/447 4120 Neufelden

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Nebelberg-heute, 12/2014

GmbH

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Behördeninfo

Neue Postleitzahl 4155 - gut eingeführt

M

it Wirkung vom 1. März 2014 hat die Gemeinde Nebelberg für das gesamte Gemeindegebiet eine einheitliche und neue Postleitzahl – 4155. In der Vergangenheit war die Gemeinde auf drei Postleitzahlen aufgeteilt und dabei kam es bei der Versendung von Amtsblättern, Postwürfen udgl. immer wieder zu Problemen, die nun der Vergangenheit angehören. Die Umstellungsphase ist problemlos abgelaufen und wir bedanken uns bei der gesamten Gemeindebevölkerung für die aktive Mitwirkung sehr herzlich. Ein besonderer Dank gilt jedoch unserem verlässlichen Postzusteller Manfred Felhofer, welcher mit Verständnis auch noch mit 4154 adressierte Poststücke zustellt.

....s´ Flenkö-Rosl .moant......... „......Breitbandinternet wa scho fesch. Do tats net so long dauan, won i ma den Jungbauernkalenda mit de feschn Buama ehn Internet anschau..........!“

NEU - 8 Tonnen Bagger

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Studium

Diplom-Ingenieur Klaus Hopfner Auch in diesem Jahr stellen wir wieder einen Studienabsolventen der Gemeinde vor. Dipl.-Ing. Klaus Hopfner hat mit einem Bachelor Studium für Entwicklungsingenieur Maschinenbau an der Fachhochschule Wels begonnen. Nach Abschluss des darauffolgenden Masterstudiengangs ist er jetzt erfolgreich als Entwicklungsingenieur in einem Unternehmen in Linz beschäftigt. Im Interview mit Nebelberg-heute erzählt er von seinem Werdegang. Nebelberg-heute: Klaus, seit ca. einem Jahr hast du deinen Studienabschluss als Entwicklungsingenieur im Maschinenbau in der Tasche. Was hat dich dazu bewegt, das Studium an der FH Wels zu beginnen? DI Klaus Hopfner: Da ich vorher die HTL in Neufelden absolvierte, wollte ich mich im technischen Bereich weiterbilden. Am besten hat mir das Studienangebot der FH Wels gefallen. Wie hast du das Studentenleben in Erinnerung? Das war eine tolle Zeit. Wir hatten eine WG in Wels und auch eine Fahrgemeinschaft, was mir einiges erleichtert hat. Natürlich gab es auch stressige Phasen, speziell wenn die Klausurzeit kam, aber alles in allem war es eine super Zeit. Welche Schwerpunkte gab es während deiner Ausbildung und hast du Erfahrungen sammeln können, die heute hilfreich sind? Beim Bachelorstudiengang war der Inhalt eher auf die Grundlagen bezogen, speziell die ersten beiden

Studienabschluss

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Semester. Mathematik, Festigkeitslehre, Strömungslehre und Thermodynamik waren unter anderem Hauptbestandteile des Bachelorstudiums. Der Masterlehrgang war sehr vertieft. Ein wesentlicher Punkt im Masterstudium war Simulation – in diesem Bereich bin ich auch jetzt tätig. Es handelt sich hierbei um die numerische (sprich auch „computerbezogene“) Berechnung von z.B. Bauteilen oder auch Strömungen. Das Gelernte konnte ich dann bei diversen Praktika während des Studiums und in den Ferien umsetzen. Das half mir auch, relativ schnell am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und eine Arbeitsstelle zu finden.

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„..die diversen Praktika während des Studiums halfen mir schnell am

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Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“

An der Donau-Universität Krems (Fachbereich Pflegewissenschaft) hat Adelheid Pühringer, Stift am Grenzbach 25 den Universitätslehrgang für Komplementäre Gesundheitspflege (akademische Expertin) mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Sie ist hiermit zur Führung der Zusatzbezeichnung Komplementäre Pflege - Theapeutic Touch - berechtigt. Wir dürfen zu diesem Fernstudienabschluss sehr herzlich gratulieren.

Hast du es jemals bereut, diese Richtung eingeschlagen zu haben? Nein. Ich arbeite gerne und habe auch Spaß in meiner jetzigen Tätigkeit. Beschäftigt bin ich bei der Firma Andritz Hydro GmbH, Linz. Strebst du noch weitere Ausbildungen an? Momentan nicht. Es gibt seitens der Firma einige interne Kurse, die ich in Anspruch nehmen kann, aber eine längere Ausbildung habe ich nicht geplant. Was machst du als Ausgleich neben der Arbeit in deiner Freizeit? Ich bin gerne draußen in der Natur und mit dem Mountainbike unterwegs. Im Winter gehe ich am liebsten langlaufen oder snowboarden. Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute weiterhin. Interviewführung Magdalena Lauß

Info der Redaktion Herzlichen Glückwunsch zum erfolgeichen Maturaabschluss bzw. Studienabschluss und für die weitere Berufslaufbahn ALLES GUTE! Gerne veröffentlichen wir Prüfungserfolge und -abschlüsse. Bitte kurze Info an die Redaktion von Nebelberg-heute und ein entsprechendes Digital-Bild beifügen.


Aktuelles

Neuer Notruf - 141 - Hausärztlicher Notdienst Ab 1. Oktober gelten im Bezirk Rohrbach neue Bestimmungen für den hausärztlichen Notdienst am Abend, in der Nacht sowie an Wochenenden und Feiertagen.

D

er hausärztliche Notdienst (HÄND) steht all jenen zur Verfügung, die außerhalb der Ordinationszeiten dringend einen Arzt brauchen. Allgemeinmediziner sind dafür abends, in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen im Einsatz. Wer gerade Bereitschaftsdienst hat, erfährt man über den Notruf 141.

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Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist von dieser

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Regelung nicht betroffen“

Weniger Sprengel, gute Versorgung: MR Dr. Josef und Dr. Andreas Leitner: „Außerhalb der Wie geht das? Ordinationszeiten - einfach Ärztenotruf 141 .......“

Keine Frage: Viele Hausärztinnen und Hausärzte sind froh über weniger Dienste, denn auch sie haben Familien, die sie brauchen. Doch die Patientinnen und Patienten haben ebenso Vorteile: „Wer als Mediziner nach einem regulären, langen Ar-

beitstag Bereitschaftsdienst in der Nacht hat, kommt 24 Stunden fast nicht zum Schlafen und startet so in den nächsten Ordinationstag. Für die Patienten ist es aber besser, wenn ihr Arzt fit und ausgeruht ist“, so Dr. Erwin Rebhandl, Bezirksärzte-

Maturaabschlüsse

vertreter und Allgemeinmediziner in Haslach. Die Neuorganisation der Dienste ist aber auch wichtig, um die landärztliche Versorgung in Zukunft zu sichern: „In den kommenden Jahren gehen immer mehr Landärzte in Pension. Schon jetzt ist es schwierig, Nachfolger zu finden.

Arzt kommt mit Chauffeur Zusätzlich zum hausärztlichen Notdienst in den einzelnen Sprengeln bzw. Bereichen gibt es einen übergeordneten Fahrdienst („Visitendienst“), der die Ärzte im Bereitschaftsdienst unterstützt. Dieser fährt vom jeweiligen Standort (Rohrbach) aus Visiten. Dieser Visitendienst steht an Wochentagen von 19.00 bis 7.00 Uhr zur Verfügung, am Wochenende und an Feiertagen von 7.00 bis 19.00 Uhr (Tagdienst) und von 19.00 bis 7.00 Uhr (Nachtdienst).

Notruf 141

Christoph Wurm, Heinrichsberg 47, hat an der HAK Rohrbach (Ausbildungszweig Digital Business) erfolgreich maturiert. Derzeit leistet Christoph seinen Zivildienst beim Roten Kreuz in Neufelden ab.

Christina Naderhirn, Vordernebelberg 10, hat an der HLW Rohrbach mit dem Ausbildungsschwerpunkt Freizeitwirtschaft und Wellness erfolgreich maturiert. Seit September studiert sie „Radiologietechnologie“ an der FH Gesundheitsberufe OÖ in Linz.

Es ist ganz einfach: Wer medizinische Hilfe am Abend, in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen braucht, ruft den Notruf 141. Dort meldet sich ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes, der den Patienten an einen Arzt weitervermittelt oder bei Bedarf einen Hausbesuch organisiert, wenn der Patient nicht mobil ist. Nähere Detailfragen bitte direkt an Dr. Leitner in Kollerschlag richten. Nebelberg-heute, 12/2014

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Gesunde Gemeinde

Mit Bewegung ins neue Jahr starten Wir machen Meter „Wir machen Meter“ – eine Initiative des Landes Oberösterreich in Zusammenarbeit mit den Gesunden Gemeinden und den Schulen: Auch heuer wurde diese Initiative in unserer Gemeinde wieder durchgeführt, wobei auch unsere Schule aktiv mitmachte. Wenn auch die ausgeteilten Schrittzähler nicht wirklich gut funktionierten, so ist doch der Grundgedanke dahinter – nämlich sich zu bewegen – nicht zu kurz gekommen! Jede Art von Bewegung ist positiv und gesund für uns – man ist dazu nie zu jung oder zu alt!

Kartoffelpyramide Mit der Volksschule und unserem Bürgermeister haben wir Kartoffelpyramiden im Schulgarten aufgestellt, Kartoffel gepflanzt und im Herbst dann geerntet. Beim Kartoffelfest im Herbst waren alle mit Begeisterung dabei und es wurden verschiedenste Stationen aufgebaut, wobei die Kinder viel

über die „tolle Knolle“ erfahren haben und diese natürlich auch verkosten konnten.

Fit mit Lydia Unter bewährter Anleitung unserer Fitnesstrainerin werden wir wieder auf den Winter eingestimmt und freuen uns schon auf die ersten Pistenschwünge.

Wirbelsäulengymnastik mit Elfriede Pfeil Wie jedes Jahr hat Anfang November wieder die Wirbelsäulengymnastik mit Elfriede Pfeil begonnen. Hier werden Anleitungen zur Dehnung, Entspannung, Kräftigung für Wirbelsäule / Rückenmuskulatur / gesamten Körper gegeben.

à Regelmäßigkeit – Gerade am Anfang sollte ich vielleicht mal über meinen Schatten springen, nicht gleich wieder aufgeben! Spaß und Freude stellen sich zunehmend mit dem körperlichen und seelischen Wohlbefinden ein!

Bewegung – ein paar Tipps für einen bewegten Start ins neue Jahr 2015 à Freude – Ich sollte Lust zur Bewegung haben, deshalb unbedingt etwas suchen, was zu mir passt, wo

Elisabeth Märzinger Arbeitskreisleiterin Gesunde Gemeinde Nebelberg

Bewegungstipps

Fitturnen mit Lydia.... Nebelberg-heute, 12/2014

à Mal was Neues – Vielleicht sollte ich auch mal was probieren, was ich noch nie gemacht habe – vielleicht ist was dabei, was mir wirklich Spaß macht!

Ich möchte mich im Namen des Gesunde Gemeinde-Teams herzlich bei allen bedanken, die für unsere Aktivitäten Interesse zeigen und wünsche Euch frohe Weihnachten und ein Gesundes Neues Jahr 2015!

Wirbelsäulengymnastik mit Elfriede Pfeil (links) und Kartoffelernte mit den Volksschülern (re. im Bild)

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ich mich wohlfühle! Es muss im Bereich meiner Möglichkeiten sein, nicht jeder muss einen Marathon laufen können!


Kultur

Chor der Sportunion Nebelberg

Im Rahmen des Nebelberger-Zeltfestes übernahm der Chor der Sportunion-Nebelberg unter der Leitung von Rita Maria Weissenberger die Gestaltung der Feldmesse am Sportplatz und Fotograf Josef Jungwirth hat die Mitglieder bildlich festgehalten. Ob Sportlerbesinnungsgottesdienst oder Gedenkmessfeiern für verstorbene Vereinsmitglieder - auf den Chor der Sportunion ist immer Verlass - ein herzliches Dankeschön dafür. www.sparkasse.at/smw www.facebook.com/sparkasseSMW

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und bedanken uns für Ihre Treue!

Filiale Kollerschlag

Markt 14, 4154 Kollerschlag Tel: 050100 - 42 980 Fax: 050100 - 9 42 980

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Seniorenbund

Wertgefühl der Älteren stärken Obmann Erich Würfl lud, wie jedes Jahr, die Seniorenbundmitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Leitner ein. Begonnen wurde mit einer Gedenkmesse für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche. Der Jahresrückblick erfogte mit vielen Bildern auf Großleinwand. Landesobmann Dr. Josef Ratzenböck hielt ein interessantes Referat.

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ie in den vergangenen Jahren üblich, wurde vor der Jahreshauptversammlung eine hl. Messe im Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder, Maria Thaller, Helene Wurm, Alexander Gegenbauer, Hilda Raninger und Anton Thaller, gefeiert. Der Seniorenchor umrahmte mit Gesang diesen Gottesdienst. Um 09.00 Uhr war Beginn der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Leitner.

136 Mitglieder anwesend In seinen Begrüßungsworten konnte der Obmann Erich Würfl 136 Mitglieder und viele geladene Ehrengäste herzlich willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt dem Landesobmann, LH.a.D. Dr. Ratzenböck, der aus Linz zur Jahreshauptversammlung angereist war. Der Obmann berichtete über die Aktivitäten unserer Ortsgruppe im vergangenen Jahr

und das waren sehr viele. Der Bogen spannte sich von Ausflügen, Theaterbesuchen, Teilnahme an Sportveranstaltungen, Wandern und Turnen, Tanzveranstaltungen, Krankenbesuche, bis zu verschiedenen Feiern und Ehrungen von Mitgliedern. Dieser bunte Mix bot den Mitgliedern die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu bleiben und für Unterhaltung zu sorgen.

Mitgliederwerbeaktion Der Mitgliederstand stagniert zurzeit bei 269. Der Obmann möchte daher eine Werbeoffensive starten, um den Mitgliederstand zu erhöhen. Das Hauptreferat hielt der Landesobmann Dr. Ratzenböck. Er hob dabei die guten Beziehungen zu Kollerschlag hervor, die schon seit seiner Jugendzeit bestehen. Beeindruckt war er von den Aktivitäten der Ortsgruppe. Aufgefallen ist ihm

Großer Adventkranz am Marktbrunnen

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ach dem Adventsingen in der Pfarrkirche wurde von Pfarrer Laurenz der große Adventkranz auf dem Marktplatz gesegnet. Heuer kamen die Mitwirkenden an der Feierstunde in der Kirche ausschließlich aus dem Pfarrgebiet. Abgesehen vom Seniorenchor waren es Gruppen mit Kindern und Schülern, denen Obmann Erich Würfl einen Auftritt ermöglichte. Auch der Kindergarten wirkte aktiv mit. Nicht nur die Minis, sondern auch Eltern und Großeltern waren da stolz.

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Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Ratzenböck stärkte in seinen Ausführungen das Selbstbewusstsein der älteren Generation. auch, dass die Ortsgruppe finanziell auf sehr guten Beinen steht. In seinen weiteren Ausführungen nahm er die Anwesenden auf eine Zeitreise 100 Jahre zurück mit. Seiner Überzeugung nach haben die "Alten" in den vergangenen Jahrzehnten dafür gesorgt, dass es den "Jungen" heute so gut geht. Er wünschte der Vereinsleitung und den Funktionären weiterhin viel Freude bei ihrer Arbeit und ein erfolgreiches Wirken zum Wohle der älteren Generation. Den traditionellen Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen.

Seniorenroas Dienstag, 23. Jänner 2015 ab 14.00 Uhr Gasthaus Wöß Jagawirt Musik: Habach-Buam Wir laden die Senioren herzlich ein. Auch Masken sind erwünscht!

Nachmittag Am Mittwoch, 4. März 2015 lädt die Gemeinde Nebelberg alle Personen ab dem 60. Lebensjahr zu einem gemütlichen Nachmittag ein. Siehe Bericht Seite 10.


Betriebspräsentation

Neuer Chef am Ramlhof

M

it 1. Jänner 2015 übernimmt Christian Kasper, Sohn des Wirtsehepaares Hermine und Max Kasper, die Sportpension Ramlhof. Der gelernte Koch/Kellner will den Gasthof in bewährter Weise weiterführen. Dabei unterstützen ihn seine Eltern so gut wie möglich. Einige kleinere Instandhaltungsarbeiten wird Christian Kasper durchführen, um die Attraktivität des Hauses für seine Gäste aufrechtzuerhalten.

Urlaubsangebot erweitert Im Zuge der Übernahmetätigkeiten wurde auch das Urlaubsangebot ausgeweitet. Im neuen Hausprospekt finden sich unter anderem Schnupperreitangebote, Jugendreitwochen für Mädchen, ein Golfpaket und Winterhit-Packages. Auch eine Sport-Aktiv-Woche (7 Tage Halbpension, 10 Reitstunden, inkl. Benutzung aller Sport- und Wellnesseinrichtungen) wird von der Sportpension angeboten.

Wellnessangebot Derzeit verfügt der Betrieb über 45 Betten, einen Wellnessbereich für die Pensionsgäste und 11 Pferde. Reitstunden in der Halle und Ausritte ins Gelände werden täglich angeboten. Aktuelle Informationen über den Familienbetrieb Kasper erfährt man auf der Homepage des Ramlhofes: http://www. ramlhof.at/ oder Telefonkontakt 07287/7237.

Ball im Februar

Christian Kasper übernimmt per 1. Jänner 2015 die Sportpension Ramlhof in Vordernebelberg

Christian lädt bereits jetzt die gesamte Gemeindebevölkerung sehr herzlich zum Faschingsball der Union Nebelberg im Ramlhof am Samstag, 7. Februar 2015 ein und freut sich auf zahlreiche Besucher aus der Umgebung.

Alles Gute Wir wünschen dem neuen Chef alles Gute, viel Erfolg und weiterhin viele zufriedene Gäste in der Sportpension Ramlhof.

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Schule

Zum Schulanfängerfrühstück eingeladen Für dreizehn Nebelberger Schulanfänger begann im Herbst die Schullaufbahn in der Volksschule Heinrichsberg.

Bürgermeister Otto Pfeil und Schulausschussobmann GR Josef Kroiß haben kurz vor Schulbeginn dreizehn Schulanfänger gemeinsam mit ihren Eltern zum Schulanfängerfrühstück geladen. In gemütlicher Runde wurde geplaudert und für die Schüler gab es Geschenke.

75,-- Euro als Starthilfe Neben einem Turnsackerl sowie

Reflektoren für die Sicherheit am Schulweg übergab Bürgermeister Otto Pfeil die von der Gemeinde Nebelberg gewährte Schuleinstiegsförderung von 75,-- Euro je Kind.

Klein, aber fein Bürgermeister Otto Pfeil: „Unsere Volksschule Heinrichsberg ist eine kleine, aber feine Schule. In familiärer Atmosphäre wird nicht nur

Lehrerteam der Volksschule Im Bild das aktuelle Lehrerteam der Volksschule Heinrichsberg im Schuljahr 2014/2015 - v.li.n.re.: Volksschuldirektorin Elisabeth Kjaer, Johanna Gierlinger, Renate Löffler und Claudia Hofer sowie Bürgermeister Otto Pfeil Nicht am Foto Brunhilde Mitgutsch (Werken) und Margarethe Neuburger (Religion) 38

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Wissen vermittelt, sondern auch in vielschichtigen Zusatzangeboten auf die Talente und Fähigkeiten der Schüler eingegangen. Gemeinsam mit den örtlichen Vereinen und Organisationen gibt es Schwimmkurse, Schianfängerkurse, Angebot von Flöten- und Tanzunterricht, Tenniseinsteigerkurse, Ferienprogramm, Theateraufführungen und vieles mehr.“

Kinderwarnwesten

Bürgermeister Otto Pfeil und Vizebürgermeister Heinrich Pfoser übergaben an die Schulanfänger der Volksschule Heinrichsberg neue Warnwesten für den sicheren Schulweg. Sie dienen der Sicherheit für die Kinder, ganz nach dem Motto: Sicher – sichtbar!


Schulchronik

Volksschulanfänger vor 30 Jahren in Heinrichsberg - 1984 (1. und 2. Schulstufe) Dieses Foto ist im Jahre 1984 in der Volksschule Heinrichsberg entstanden und zeigt die Schulanfänger des Jahres 1984/1985 (= Jahrgang 1976/77 bzw. 1977/78) der ersten und zweiten Schulstufe (= 1. Klasse) mit Lehrerin Ingrid Simmel (links hinten). Die Personenbeschreibung ist untenstehend auf den „Kopf“ gestellt zu lesen......... Im Schuljahr 1984/85 besuchten insgesamt 36 Schüler die Schule - diesjährig sind es 35. v.li.n.re. stehend (hintere Reihe): Lehrerin Frau Ingrid Simmel, Mag. Christine Kindlmann (geb. Ploch), Franz Falkner, Daniela Galas (geb. Märzinger), Mario Heinzl und Thomas Riener v.li.n.re. stehend (mittlere Reihe): Stefan Bogner, Carmen Wurm (geb. Lauß), Stefan Mittlböck-Jungwirth-Fohringer und Johannes Thaller v.li.n.re. sitzend: Karin Reisinger (geb. Pfeil) , Norbert Hellauer, Andrea Wöss (geb. Rothbauer), Mario Fischl, Bernadette Völtl (geb. Pfeil), Alexandra Schlägl, (geb. Pfeil).

2015!

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Wirtschaft

Als vorbildlicher Lehrbetrieb ausgezeichnet Vorbildliche Ausbildungsbetriebe für Lehrlinge in Oberösterreich erhielten das ineo-Gütesiegel der Wirtschaftskammer Oö. Darunter auch die Firma Oberaigner-Powertrain aus Nebelberg. Seitens der Wirtschaftskammer wurde die Firma Oberaigner Powertrain GmbH in Nebelberg mit dem Gütesiegel (INEO-Auszeichnung) für ei-

nen vorbildlichen Lehrbetrieb ausgezeichnet. Unternehmen, die das ineo Siegel tragen, fördern die Lehrlinge aktiv bei deren beruflicher Ent-

faltung und Orientierung während ihrer Ausbildungszeit und darüber hinaus.

Jugend fördern Durch persönliche Betreuung und Beratung werden die jungen Menschen befähigt, ihre Potenziale und Stärken zu erkennen. Die kompetente Begleitung und Förderung bereitet die Lehrlinge auf die berufliche Karriere und künftige Herausforderungen vor.

Festakt in Wels Im Rahmen eines Festaktes in Wels nahmen der Leiter der Lehrslingsausbildung bei der Firma Oberaigner, Josef Kroiß (links im Bild) und sein Kollege Patrick Weidinger (rechts im Bild) die ehrenvolle Auszeichnung von Wirtschaftskammerpräsident Rudolf Trauner entgegen. Wir dürfen der Firma Oberaigner zu dieser Auszeichnung sehr herzlich gratulieren.

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Europahauptschule Peilstein

Information über die Neue Mittelschule

B

ei der Jahreshauptversammlung des Elternvereins am 12. November referierte Frau Landesschulinspektor Barbara Pitzer über dieses Schulmodell, das ab 2015/16 auch bei uns die Hauptschule ablösen wird (aufsteigend ab der 1. Klasse). Damit ist nicht nur eine Namensänderung verbunden, sondern auch eine organisatorische und pädagogische Neuausrichtung. Einer der Kernpunkte ist, dass die Differenzierung in Deutsch, Mathematik und Englisch nicht mehr in Leistungsgruppen geschieht, sondern dass zwei Lehrer im sog. Team-Teaching auf die Unterschiedlichkeiten der Schüler eingehen. Dies erfordert natürlich ein weitaus höheres Ausmaß an individueller Beschäftigung mit dem Schüler und eine intensive Kommunikation des Lehrerduos über die Lernplanung und die Fortschritte in der Klasse. Zahlreiche Eltern nahmen das Angebot zur Information wahr, es wird mehrere weitere Gelegenheiten dazu geben.

Schülerliga Fußball Herbst-Turnier Nach sechsjähriger Pause ist die EHS Peilstein wieder in der Fußball-Schülerliga vertreten, Betreuer ist HD

Franz Saxinger persönlich. Der Kader umfasst 22 Schüler(innen) von der 1. bis 3. Klasse (bis Jg. 2002). Am 30. Oktober 2014 wurde auf dem Rohrbacher Kunstrasenplatz die Herbstmeisterschaft in zwei Gruppen und in Turnierform ausgespielt. Peilstein spielte gegen Ulrichsberg 2:5 und gegen die HS Rohrbach 3:2, unsere Torschützen waren Marcel Zimmermann 2, Simon Hofer 1 und Simon Gabriel 1. Ergebnis Gruppe A: 1. BRG Rohrbach, 2. HS St. Martin, 3. SHS Niederwaldkirchen Ergebnis Gruppe B: 1. SHS Ulrichsberg, 2. EHS Peilstein, 3. HS Rohrbach Beim kommenden Frühjahrsturnier spielen die 1. und 2. jeder Gruppe um den Bezirksmeister, die jeweils 3. spielen sich die Ränge 5 und 6 aus.

1. Poetry Slam im Bezirk mit Mieze Medusa Anlässlich der österr. Bibliothekswoche Ende Oktober konnte man beim Büchereiverband Künstler/innen für einen „Poetry Slam“ buchen. Dies ist ein moderner Dichterwettstreit, bei dem Literaten und Musiker ihre eigenen Texte vortragen und sich einer Beurteilung durch das Publikum stellen. Votings durch eine Jury, aber auch Klatschofon oder Applausometer sind übliche Instrumente für eine

Abstimmung. Zu uns kam die in der Szene sehr bekannte Mieze Medusa, die mit den 19 dazu angemeldeten Schülern/innen Texte zum Thema „Zukunft“ vorbereitete, die anschließend vor Publikum (Mitschüler, Eltern, Lehrer) präsentiert wurden. Mieze verstand es mit ihrer lockeren Art wunderbar, die Schüler/innen zum Schreiben anzuregen und zum Vortrag zu animieren. Da alle eifrig bei der Sache waren und alle Arbeiten ziemlich gleichwertig waren, wurde auf eine Reihung verzichtet, alle Teilnehmer haben sich großes Lob verdient. Der 1. Poetry Slam im Bezirk Rohrbach ging somit in der Europa-HS Peilstein über die Bühne.

Schnuppertage in Betrieben Im Rahmen der Berufsorientierung gibt es im November drei Schnuppertage in Betrieben, die für beide Seiten – Schüler und Betrieb – ein Gewinn sind. Für die Jugendlichen ist es eine wichtige Entscheidungshilfe für die spätere Berufswahl, die Betriebe sehen, was am „Lehrlingsmarkt“ los ist. Und dieser wird immer umkämpfter, da die Jahrgänge an Zahl schwach sind, ist ein regelrechtes „Griss“ um die Lehrlinge entbrannt. Auch große und bekannte Firmen aus ganz Österreich strecken ihre Fühler auf die Mühlviertler Schüler aus.

Nachmittagsbetreuung immer beliebter

Die Firma Oberaigner in Nebelberg ist ein begehrter Schnupperbetrieb. im Bild Tobias Stöbich (re.) mit dem Leiter der Lehrlingsausbildung Josef Kroiß.

Seit Anfang Oktober läuft nun die Nachmittagsbetreuung (Mo.-Mi. bis 16.05 h) bestens, drei weitere Schüler sind mittlerweile dazu gekommen, sodass derzeit dieses Angebot von 13 Volks- und 5 Hauptschülern in Anspruch genommen wird. Mit den Fördermitteln hat die Gemeinde rund um die Schule für den Freizeitbereich sehr schöne Spielgeräte zur Verfügung gestellt. Gerne können Schüler einmal zum Schnuppern kommen. Nebelberg-heute, 12/2014

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Bezirkspartei

100 Prozent für Obmann Reinhold Mitterlehner Mit beeindruckenden 100 Prozent wurde Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner am OÖVP Bezirksparteitag am 10. Juni 2014 erneut zum Rohrbacher Bezirksparteiobmann gewählt.

Z

u diesem Erfolg gratulierten neben Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer auch Klubobmann Mag. Thomas Stelzer, Landesgeschäftsführer Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer und zahlreiche Ehrengäste aus dem Bezirk Rohrbach. Mitterlehner dankte den Anwesenden für sei-

ne Wahl: „Dieses Ergebnis ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist sehr motivierend für die weitere Arbeit.“ Er betonte die gute Entwicklung des Bezirks Rohrbach, der trotz der Krisenjahre sowohl bei den Unternehmensgründungen als auch bei der Beschäftigung ein Plus verzeichnen

kann. Den Optimismus, die Dynamik und Tatkraft des Bezirks Rohrbach zeigte auch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer auf. Er dankte den VP-Delegierten des Bezirks für diese Arbeit. Mitterlehners Stellvertreter als Bezirksparteiobmann sind die Landtagsabgeordneten Georg Ecker und Patricia Alber, Bürgermeistersprecher Wilfried Kellermann und Vizebürgermeister Heinrich Pfoser.

Der neu gewählte Bezirksparteivorstand von Rohrbach mit Obmann Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner - Vizebürgermeister Heinrich Pfoser ist als Bezirksparteiobmannstellvertreter in diesem Team ebenfalls vertreten.

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Rotes Kreuz Peilstein

Rotes Kreuz lädt zur 3. Kabarettnacht 3. Peilsteiner Kabarettnacht

Programm „Weltwundern“

Klaus Eckel kommt zur 3. Peilsteiner Kabarettnacht nach Peilstein! Termin: Samstag, 7.3.2015 20:00 Uhr Sporthalle der Europa-Hauptschule in Peilstein Karten sind bereits erhältlich bei Dienstführer Rainer Schopf (Email: rainer.schopf@o.roteskreuz.at), der Rotkreuz-Bezirksstelle Rohrbach, am Gemeindeamt Peilstein, bei allen MitarbeiterInnen der Ortsstelle Peilstein sowie bei allen Sparkassen. VVK: € 15 und AK: €18

Meeresspiegel steigt - Geburtenrate sinkt - Politiker machtmüde - Bienen sterben - Rettungsgasse stockt - Weltuntergang abgesagt Über 10.000 Schlagzeilen rattern jedes Jahr durch das menschliche Gehirn. Meistens denkt man sich nur noch: Uff. Ich vermute das Problem ist Folgendes: Die Erde wiegt 5,972 Trillionen Tonnen. Das Gehirn 1,3 Kilo. Die ganze Welt passt einfach nicht unter eine Schädeldecke. Es wird Zeit, das Gehirn auf den Kopf zu stellen. Was wäre wenn, • negative Gedanken dick machen würden? • der Neandertaler vor der Keule das iPad erfunden hätte? • man sich im Internet ein neues Gewissen kaufen könnte? • die Idioten aller Länder ein eigenes Land gründen müssten? • beim Pyramidenbau eine Gewerkschaft mitgesprochen hätte? • der Sensenmann völlig unerwartet den Löffel abgibt? Diese und viele weitere Gedanken warten ungeduldig darauf, gedacht zu werden. Klaus Eckel widmet sich diesmal ganz dem Staunen und Wundern.

Das Jahr 2014 in Zahlen Kabarettist Klaus Eckel ist am Samstag, 7. März in Peilstein zu Gast auf Einladung der örtlichen Rot-KreuzGuppe.

Das Jahr 2014 war ein besonders arbeitsreiches Jahr für uns. Bei über 1200 Ausfahrten legten wir wieder rund 46.000 km zurück. Unsere Mit-

arbeiter leisteten dabei mehr als 13.500 ehrenamtliche Stunden allein im Rettungsdienst. Außerdem nahmen sie, wie jedes Jahr, an fünf Pflichtschulungen sowie verschiedenen Übungen teil. Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die geleistete Arbeit sowohl im täglichen Rettungsdienst als auch bei Veranstaltungen. Wir möchten es auch nicht versäumen, danke zu sagen an die Angehörigen, die uns immer wieder auf unterschiedliche Weise unterstützen. Ebenfalls möchten wir wieder danke sagen an die Feuerwehren in unserem Einzugsgebiet, dass wir immer wieder zu Übungen eingeladen werden. Natürlich gilt unser Dank auch den unterstützenden Mitgliedern, die mit ihrer Spende helfen, unsere Dienste auch weiterhin in der gewohnten Qualität anbieten zu können. Wir wünschen allen ein gesundes und unfallfreies Jahr 2015.

Spielerisch Erste Hilfe lernen! So lautete das Motto für die Ferienspiele in Peilstein und Julbach. Die Kinder lernten dabei nicht nur die einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen, sondern hatten auch die Gelegenheit, unser wichtigstes Einsatzmittel, nämlich den Rettungswagen, zu begutachten. Zum Highlight wurde jedoch, wie schon die Jahre zuvor auch, die „Verbandsstation“, bei der die Kinder mit verschiedensten Verbänden versorgt wurden.

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Neugeborene

Geburten 2014

Seitens der ÖVP Nebelberg den glücklichen Eltern herzlichste Gratulation zum Nachwuchs!

Niklas Märzinger, Nebelberg 32, geboren am 22. Dezember

Laura Marie Vierlinger Heinrichsberg 62 geboren am 31. Dezember

Katharina Eisner, Heinrichsberg 26, geboren am 23. Februar

Alina Thaller Heinrichsberg 59, geboren am 15. März

Tobias Wurm, Heinrichsberg 52, geboren am 20. März

Emma Wesselá, Heinrichsberg 19, geboren am 25. April

David Heinzl, Heinrichsberg 15, geboren am 27. Mai

Laurenz Zinöcker, Vordernebelberg 9, geboren am 9. Juni

Juri Jamnig, Stift am Grenzbach 38, geboren am 27. Juni

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Neugeborene

Geburten 2014

Seitens der ÖVP Nebelberg den glücklichen Eltern herzlichste Gratulation zum Nachwuchs!

Julian Moser, Stift am Grenzbach 33, geboren am 1. August

Leonie Moser, Stift am Grenzbach 33, geboren am 1. August

David Neudorfer, Stift am Grenzbach 32, geboren am 4. August

Benedikt Herrnbauer, Heinrichsberg 28, geboren am 10. September

Laura Kickingereder Heinrichsberg 30, geboren am 28. September

Sophia Mühlparzer , Nebelberg 46, geboren am 25. Oktober

Geburten 2014 Wir freuen uns mit den glücklichen Eltern und dürfen zum Nachwuchs sehr herzlich gratulieren.

Emilia Hintringer Stift am Grenzbach 62, geboren am 26. Oktober

Lina Pühringer, Stift am Grenzbach 24, geboren am 12. November

Seitens der Gemeinde Nebelberg wird bei Geburt eines Kindes eine Förderung von Euro 75,-- in Form des Grenzlandtalers ausbezahlt (einlösbar in der gesamten Grenzlandregion)

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Gewinnspiel

Preisrätsel - Es gibt wieder tolle Preise zu gewinnen

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„Wo befindet sich diese

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Wiese?“

Wo, an der Gemeindegrenze zu Nebelberg gelegen, befindet sich diese Wiese?

© Foto Johann Gabriel, Julbach

Anrufen und gewinnen Termin: bis 14. Jänner 2015 per Telefon: 07287/7372 per Internet: pfoser@miex.cc per Post: Stift am Grenzbach 5 4155 Nebelberg Redaktion Nebelberg

Gewinnspiel - Rätselsieger vom vergangenen Jahr Richtige Antwort des Preisrätsels in unserer letzten Dezemberausgabe der ÖVP-Gemeindezeitung: Der Bachverlauf entlang der Bayerischen Grenze von der Nebelbergermühle - im Bereich der Einmündung des Pfeilbaches in den Grenzbach oder Osterbach. Unter den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden drei Gewinner ausgelost: >>>> Franz Falkner, Nebelberg 2 >>>> Johann Pfeil, Nebelberg 15 >>>> David Märzinger, Nebelberg 12

Den Rätselgewinnern (siehe Bilder) wurde eine Kiste Schlägler Kristall-Bier überreicht Gratulation!

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Was? Wann? Wo? Wer?

Abfuhrtermine für das Jahr 2015 Müllabfuhr (jeweils ab 6.00 Uhr) Dienstag, 27. Jänner Dienstag, 24. Februar Dienstag, 24. März Dienstag, 21. April Dienstag, 19. Mai Dienstag, 16. Juni Dienstag, 14. Juli Dienstag, 11. August Dienstag, 8. September Dienstag, 6. Oktober Dienstag, 3. November Dienstag, 1. Dezember Dienstag, 29. Dezember Abfuhrplan für Altpapiertonne Dienstag, Dienstag, Dienstag, Dienstag, Dienstag, Dienstag,

24. Februar 21. April 16. Juni 11. August 6. Oktober 1. Dezember

Altstoffsammelzentrum (ASZ) „Grenzland“ in der Saumühle (Freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr) Kontakt-Tel: 07287/20055; Eduard Simmel oder Adelheid Saxinger Sperrmüllabgabemöglichkeit Sperrmüll wird im ASZ Grenzland gänzjährig gesammelt. Zusätzlich kann hier auch Alteisen, Bauschutt in Kleinmengen und Altholz entsorgt werden. Biosackabfuhr Die Gratis-Biosackabfuhr findet jede Woche an einem Montag in unserer Gemeinde statt (Säcke bitte bis 9.00 Uhr zur Sammelstelle bringen). Strauchschnittabgabe in der Kompostieranlage Peilstein möglich Anfallender Strauch- und Grünschnitt kann in der Kompostieranlage der Familie Pfeil (Tel.: 7674) in Peilstein abgegeben werden. Abgabetermine sind jeweils an einem Samstag (8.00 bis 12.00 Uhr) und an einem Mittwoch (15.00 bis 17.00 Uhr). Autowrackabgabe Bitte mit dem ASZ Grenzland in Verbindung setzen!

ASZ Öffnungszeiten - Weihnachten

Freitag, 19. Dezember 2014 (8.00 bis 18.00 Uhr) Freitag, 26. Dezember 2014 geschlossen Freitag, 2. Jänner 2015 (8.00 bis 18.00 Uhr)

Wichtige Terminhinweise Bauverhandlungstermine 1. Halbjahr 2015 Donnerstag, 15. Jänner Donnerstag, 26. Februar Donnerstag, 19. März Donnerstag, 16. April Dienstag, 19. Mai Donnerstag, 25. Juni Seit 1. November ist Herr Ing. Christian Gahleitner für uns zuständig (wie auch für die Gemeinden Kollerschlag, Peilstein). Frau Dipl.-Ing. (FH) Isabella Irndorfer - unsere bisherige Bausachverständige - ist derzeit im Mutterschutz bzw. Karenz. Bauansuchen müssen vorab zur Vorbegutachtung vorgelegt werden. Dies bedeutet, dass rechtzeitig in Bauangelegenheit mit dem Gemeindeamt Kontakt aufgenommen werden sollte. Stellung Die Stellung für den Geburtenjahrgang 1997 findet am Dienstag, 22. September 2015 in der Artilleriekaserne in Linz statt. Anlagensprechtage bei der BH Dieser Service klärt Fragen im Zusammenhang mit dem Betrieb, der Errichtung und Änderung von gewerblichen Anlagen. 1. Halbjahr 2015 Freitag, 16. Jänner und 30. Jänner Mittwoch, 11. Februar und Freitag, 27. Februar Freitag, 13. März und 27. März Bezirksgrundverkehrskommission Die Sitzungstermine der Bezirksgrundverkehrskommission finden auf der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach an folgenden Tagen statt: Montag, 9. Februar und 16. März Montag, 27. April und 1. Juni Montag, 6. Juli und 14. September Montag, 2. November und 14. Dezember Sprechtage der Pensionsversicherungen Pensionsversicherungsanstalt: Anmeldung unter 05/7807/303900 erbeten: 8.1., 15.1., 5.2., 19.2., 5.3., 19.3., 2.4., 16.4., 14.5., 5.6., 2.7., 16.7., 6.8., 20.8., 3.9., 17.9., 1.10., 15.10., 5.11., 19.11., 3.12. und 17.12. jeweils von 8 bis 14 Uhr in der Gebietskrankenkasse Rohrbach, Stadtplatz 16, 4150 Pensionsversicherungsanstalt der Bauern: 19.1., 16.2., 16.3., 21.4., 18.5., 15.6., 20.7., 17.8., 14.9., 19.10., 16.11. und 21.12. - jeweils von 8 bis 12 Uhr in der Bezirksbauernkammer Rohrbach, Linzerstraße 13 (Anmeldung unter 0732/7633-4300) Nebelberg-heute, 12/2014

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Prüfungserfolge

Gratulation zu den bestandenen Prüfungen

Markus Lauß, Vordernebelberg 23, hat die Lehrabschlussprüfung zum Kunststoffformgeber erfolgreich abgeschlossen. Er hat seine Ausbildung in der Firma Leripa in Oepping genossen, wo er auch derzeit beschäftigt ist.

Christine Monika Lauß, Nebelberg 19, hat die Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin mit dem Schwerpunkt „Altenhilfe“ mit Erfolg abgeschlossen.

Michael Märzinger, Nebelberg 39, hat die Lehrabschlussprüfung zum Karosseriebautechniker mit Erfolg abgeschlossen. Er absolvierte seine Ausbildung bei der Firma Engleder in Hofkirchen im Mühlkreis.

Michaela Pfoser, Heinrichsberg 46, hat die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau mit gutem Erfolg abgeschlossen. Sie ist weiterhin in ihrem Ausbildungsbetrieb Kindershop Kainz in Untergriesbach/ Bayern beschäftigt.

Landeshauptmann ehrt ausgezeichnete Lehrlinge Evelyn Fringer, Vordernebelberg 32, hat die Lehrabschlussprüfung zur Hafnerin mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Sie wurde bei der Firma Trummer in Ottensheim ausgebildet, wo sie auch noch beschäftigt ist.

Sarah Weidinger, Vordernebelberg 38, hat die Lehrabschlussprüfung zur Bürokauffrau mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Sie absolvierte ihre Ausbildung im Stift Schlägl, wo sie derzeit in der Buchhaltung beschäftigt ist.

Veröffentlichung von Prüfungserfolgen: Gerne veröffentlichen wir die Prüfungserfolge der Nebelberger GemeindebürgerInnen. Die Daten werden nicht „automatisch“ an uns übermittelt, weshalb wir in dieser Thematik auf die Mitarbeit unserer Mitbürger angewiesen sind - einfach kurz anrufen / DANKE!

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Florian Wurm, Stift am Grenzbach 16, hat die Lehrabschlussprüfung zum Maschinenbautechniker mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Er machte seine Ausbildung in der Bilfinger Chemserv GmbH in Linz und leistet derzeit seinen Präsenzdienst ab.


Studienabschlüsse / Prüfungserfolge

Gratulation zu den Studienabschlüssen

Simone Pfeil, Nebelberg 28, hat ihr Studium für Lehramt (Volksschule) an der Pädagogischen Hochschule in Linz mit Erfolg abgeschlossen. Ihr wurde der akademische Titel Bachelor of Education (BEd) verliehen.

Bernhard Seidl, Vordernebelberg 7, hat sein Studium an der Fachhochschule Wels (Studiengang Ökoenergietechnik - OET) mit Erfolg abgeschlossen. Ihm wurde der akademische Titel Bachelor of Science in Engineering (BSc) verliehen.

Doris Rothbauer, Nebelberg 5, hat ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule in Linz mit Erfolg abgeschlossen (Lehramt für Neue Mittelschule). Ihr wurde der akademische Titel Bachelor of Education (BEd) verliehen.

Julia Pfeil, Nebelberg 16, hat ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule Tirol (Innsbruck) im Fachbereich Ernährungspädagogik mit Erfolg abgeschlossen. Ihr wurde der akademische Titel Bachelor of Education (BEd) verliehen.

Gratulation zu den bestandenen Prüfungen

Sonja Elena Krenn, Vordernebelberg 20, hat die Lehrabschlussprüfung als Floristin erfolgreich abgeschlossen. Sie ist im Blumenstudio Bauer in Linz als Floristin beschäftigt.

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Elisabeth Pfeil, Nebelberg 15, hat die Lehrabschlussprüfung zur Bürokauffrau erfolgreich abgeschlossen. Sie ist bei der Firma 1a Installateur Fischer in Julbach beschäftigt, wo sie auch die Ausbildung absolvierte.

Simon Gabriel, Vordernebelberg 19, besuchte die Bioschule in Schlägl und hat die Ausbildung zum landwirtschaftlichen Facharbeiter erfolgreich abgelegt. Zurzeit leistet er seinen Präsenzdienst in Amstetten ab.

Svenja Maria Pfeil, Nebelberg 31, hat die Ausbildung zur Bürokauffrau mit gutem Erfolg abgeschlossen. Sie absolvierte ihre Ausbildung im Autohaus Feldler in Schwackerreith, St. Oswald.

„Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildungen sehr herzlich!“

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Personenstandswesen

Unsere Toten 2014

Gratulation an Hattmannsdorfer

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m Rahmen des Kommunalpolitischen Forums in Bad Schallerbach gratulierten ÖVP-Obmann Hans Scharinger, Bgm. Otto Pfeil und Vbgm. Heinrich Pfoser OÖVP-Landesgeschäftsführer Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer zum „Halbrunden-Geburtstagsjubiläum“ (35er) und bedankten sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Maria Hain, Heinrichsberg 32, verstorben am 1. September im 76. Lebensjahr

Wir werden Euch in dankbarer Erinnerung behalten Stellungsburschen - Jahrgang 1996

Auch diesjährig lud Bürgermeister Otto Pfeil die Stellungspflichtigen zu einem gemeinsamen Essen ins Gasthaus Ramlhof ein. Im Bild li.n.re.: Vizebürgermeister Heinrich Pfoser, Alexander Zöchbauer, Heinrichsberg 44; Martin Hein, Nebelberg 18; David Felix Wurm, Stift am Grenzbach 16; Julian Wurm, Heinrichsberg 7 und Bürgermeister Otto Pfeil. Albin Mayrhofer (nicht am Foto)

Krankenbesuch

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astwirt Max Kasper (Ramlhof ) musste heuer nach einem schweren Arbeitsunfall in der eigenen Landwirtschaft einen längeren Krankenhausaufenthalt mit anschließender Reha hinnehmen. Im Rehazentrum Jesuitenschlössl in Passau besuchte ihn eine Abordnung der „Gemeindespitze“ mit den besten Genesungswünschen.

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Personenstandswesen

Heinrich Pühringer - 60

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u einem Stelldichein kam es im Gasthof Jagawirt in Stift am Grenzbach – galt es doch den langjährigen Sportunionobmann und ehemaligen ÖVP-Gemeinderat und Fraktionsobmann Heinrich Pühringer zu feiern. 60 Jahre sind Grund genug, um den ehemaligen Funktionär hochleben zu lassen. Die ÖVP Nebelberg hatte

Bierflaschen mit einem Etikett des Jubilars als Geschenk parat. Im Bild der Jubilar Heinrich Pühringer mit Bürgermeister Otto Pfeil, Vizebürgermeister Heinrich Pfoser mit Gattin Roswitha, ÖVP-Obmann Hans Scharinger und Fraktionsobmann Josef Lauß sowie Sportunionobmann Dipl.-Ing. Johannes Wurm mit Gattin Carmen.

Gasthaus Pühringer - neues Ambiente

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as Gasthaus Pühringer in Heinrichsberg – alias „Fuck“ hat nach Umbauarbeiten im Herbst wieder geöffnet. Die Inneneinrichtung des Gasthauses wurde erneuert und erstrahlt in einem modernen und ansprechenden Design. Lass Dich überraschen – ein Besuch lohnt sich!

Die ersten Gäste im neuen Ambiente waren die Gemeinderatsmitglieder mit Bürgermeister Otto Pfeil an der Spitze, welche nach der abgehaltenen Sitzung noch ins Gasthaus Pühringer gemütlich einkehrten. Gastwirt Josef Pühringer durfte die gesamte Gemeinderatsriege begrüßen und freute sich über den Besuch.

Herzlich willkommen Neue GemeindebürgerInnen Ein herzliches Grüß Gott im sonnigen Nebelberg (zugezogen im Jahr 2014): Herrn Alfred Pfleger, (zugezogen aus 4470 Enns, Mauthausner Straße 34/11), wohnhaft in Stift am Grenzbach 29 * Frau Martina Anita und Leonie Koblbauer, (zugezogen aus 94110 Wegscheid, Aigslöd 2), wohnhaft in Heinrichsberg 34 * Frau Bettina Falkner, BA, (zugezogen aus 4020 Linz, Margarethen 85/1/3), wohnhaft in Stift am Grenzbach 5 * Frau Klaudia Maria Nösslböck, (zugezogen aus 4153 Peilstein im Mühlkreis, Hopfenweg 24/1) und Herrn Stefan Suska (zugezogen aus 1120 Wien, Ruckergasse 49), wohnhaft in Heinrichsberg 11 * Frau Claudia Moser, (zugezogen aus 4161 Ulrichsberg, Stollnberg 20/2), wohnhaft in Stift am Grenzbach 33 * Herrn Alfred Pfleger, (zugezogen aus 4150 Berg bei Rohrbach, Grub 5), wohnhaft in Vordernebelberg 8/2

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Personenstandswesen

90 Jahre haben vollendet

Hedwig Lauß Nebelberg 47 am 18. März

85 Jahre hat vollendet

Hedwig Reinthaler Vordernebelberg 25 am 24. Mai

Theresia Pfeil Nebelberg 14/1 am 23. Oktober

80 Jahre haben vollendet

Johann Schiffler Stift am Grenzbach 3 am 10. September

Maria Koblbauer Heinrichsberg 36 am 21. September

Unsere Jubilare im Jahre 2014

Berta Gabriel Vordernebelberg 19 am 21. Juni

70 Jahre haben vollendet: Friedrich Krenn, Heinrichsberg 52/2, am 11. September 75 Jahre haben vollendet: Anna Weidinger, Vordernebelberg 15, am 14. Jänner Josef Märzinger, Nebelberg 6/2, am 10. Mai Maria Hain, Heinrichsberg 32, am 6. Juni ? Maria Märzinger, Nebelberg 8, am 25. August

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Seitens der ÖVP Nebelberg die herzlichsten Glückwünsche den

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Jubilarinnen und Jubilaren

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Karl Ploch Heinrichsberg 6 am 30. Dezember

Anstelle der Geschenkskörbe werden bei den Jubiläen Grenzlandtaler überreicht!

Frieda Mittlböck-J. Stift am Grenzbach 30 am 17. Oktober


Aktuelles Interview

25 Jahre Abt Martin: „Es ist schön zu gestalten“ Seit 25 Jahren ist Martin Josef Felhofer Abt des Prämonstratenserstiftes Schlägl, in dessen Nachbarschaft er 1947 geboren wurde. Zum silbernen Abt-Jubiläum sprach er mit der Redaktion von Nebelberg-heute über zu große Schuhe und darüber, warum sich Geistlichkeit und Wirtschaftlichkeit sehr gut ergänzen. Nebelberg-heute: Sie wurden 1989 zum Abt gewählt. Damals lag Schlägl am Rande der westlichen Welt. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Martin Felhofer: Wir konnten ja kaum glauben, dass schon zu Ende desselben Jahres die Grenzen fielen. Man hat auf einmal gespürt, da sind Nachbarn. Der Fall des Eisernen Vorhangs war menschlich, wirtschaftlich und kulturell ein Segen. Ein Aufbau, der unter Ihrem Vorgänger Abt Florian geschah; wie haben Sie dieses Erbe erlebt? Mich hat als junger Abt einmal jemand gefragt, ob mir die Schuhe meines Vorgängers nicht zu groß seien. Ich habe schon gesagt, aber ich habe meine eigenen mit. Ich habe damals eine gefestigte, gute Gemeinschaft übernommen. Elf Jahre lang konnte ich ja als Prior schon Erfahrung sammeln. Als Abt sind Sie auch Chef eines großen Wirtschaftsbetriebes. Wie passt das Geistliche mit dem Wirtschaftlichen zusammen? Sehr gut. Es ist wichtig, gesund und nachhaltig zu wirtschaften. Dazu brauchen wir auch eine nachhaltige Spiritualität, dann gelingt das auch. Dabei gehen wir verantwortungsbewusst mit unseren Ressourcen um und vergessen nicht auf die Schwächsten in der Gesellschaft. Wir

Im Gespräch mit Abt Martin Felhofer - Sarah Weidinger aus Vordernebelberg 38 (Buchhalterin im Stift Schlägl) und Ewald Zöchbauer (Stiftsbrauerei) sowie Maria Weissenberger (im Stift Schlägl im Büro beschäftigt). praktizieren das seit Jahrhunderten sehr erfolgreich. Der wirtschaftliche Erfolg ist die eine Seite, wie sieht es mit dem Priesternachwuchs aus? Ich bin sehr dankbar für unsere jungen Mitbrüder, aber auch Realist. In den 70er Jahren waren wir eine ganze Fußballmannschaft. Der Altersdurchschnitt steigt. Aber immerhin sind wir 42 Brüder, und mir ist nicht bange um die Zukunft. Dass sich zwei Pfarren einen Seelsorger teilen, wird aber immer mehr. Da müssen wir enger zusammenrücken. Auf der anderen Seite erlebe ich aber auch einen gewissen Gläubigen-Mangel.

Einen Mangel an Gläubigen oder einen Mangel an Kirchgängern? Sagen wir es so: Es gibt heute so viele Suchende wie noch nie – die Menschen sind Pilger geworden, Reisende. Wir als Kirche möchten ein Wegweiser sein. Es ist schade, wenn die Menschen das Geschenk des Glaubens nicht annehmen und pflegen. Ich lade alle ein, sich die Zeit zu nehmen, zur Ruhe zu kommen. Das Feiern der Messe ist eine gute Möglichkeit. Doch das Feiern wird oft missverstanden. Heute sind Hochzeiten und sogar Taufen richtige Events. Solche Feste sind wie ein Feuerwerk. Ich glaube sie sollten eher sein wie eine Kerze, die die Glut des Glaubens am Leben hält. Die Äbte von Schlägl sind traditionell im Oberen Mühlviertel sehr einflussreiche Personen. Macht gerade das den Reiz dieses Amtes aus? Reizvoll ist das falsche Wort. Ich wurde gewählt und habe das dankbar angenommen. Es ist schön, wenn man mitgestalten kann; es ist schön, dass wir mit unserem Tun Arbeit für die Menschen in der Region schaffen; es ist schön, den Böhmerwald zu gestalten, und es ist schön, wenn die Menschen ein gutes Bier trinken können. Wie lange sind Sie noch Abt? Ich werde zu meinem 70er 2017 dem Generalabt meinen Rücktritt anbieten, das ist so üblich. Gewählt bin ich bis 2019. Welchen Kontakt hat der Herr Abt mit der Gemeinde Nebelberg? Aus der Gemeinde Nebelberg haben wir im Stift bzw. in unseren Wirtschaftsbetrieben tüchtige und verlässliche MitarbeiterInnen und im Rahmen des 40-Jahr Jubiläums der Sportunion durfte ich mit den GemeindebürgerInnen und dem Unionchor einen wunderschönen Gottesdienst am Sportplatz - im sonnigen Nebelberg - feiern. Nebelberg-heute, 12/2014

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Ehrungen

Pfarrgebiet Peilstein i. Mühlv.

50, 40 und 25 gemeinsame Ehejahre waren in den Pfarrgemeinden Peilstein und Kollerschlag Anlass zum Feiern. Im Bild oben die Jubelpaare aus der Pfarre Peilstein und im Bild rechts jene aus der Pfarre Kollerschlag.

Hochzeitsjubiläen gefeiert

Pfarrgebiet Kollerschlag

Goldene Hochzeit Das Fest der Goldenen Hochzeit durften diesjährig Josef und Maria Lauß aus Vordernebelberg 16 (Bild unten mit Bürgermeister Otto Pfeil) und Karl und Berta Ploch aus Heinrichsberg 6 (Bild oben mit den Jubelpaaren des Pfarrgebietes Kollerschlag) begehen.

Goldene Hochzeit (50 Jahre): Karl und Berta Ploch, Heinrichsberg 6 Josef und Maria Lauß, Vordernebelberg 16 Rubin Hochzeit (40 Jahre): Johann und Anna Josefine Thaller, Heinrichsberg 21 Karl und Elfriede Jungwirth, Stift am Grenzbach 41 Josef und Christine Schiffler, Stift am Grenzbach 3 Silberne Hochzeit (25 Jahre): Hubert und Ulrike Maria Mittlböck, Stift am Grenzb. 30 Erwin und Helga Maria Lauß, Vordernebelberg 23 Alfred und Anita Hofer, 4210 Gallneukirchen

Goldhaubengruppe Kollerschlag mit Obfrau Elfriede Nader und Veronika Moser 54

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Goldhaubengruppe

Goldhaubengruppe sucht Nachwuchs Am 6. März wurde im Beisein von Bezirksobfrau Margarete Gahleitner, Schriftführerin des Bezirkes Maria Neulinger, Pfarrer Laurenz Neumüller und den Bürgermeistern der 3 Gemeinden das neue Team unserer Gemeinschaft im Pfarrsaal bei einem gemütlichen Nachmittag vorgestellt.

E

nde März wurde unter großer Teilnahme eine Wanderung ins Grenzlandstüberl „Jogl“ gemacht. Auch unsere Bezirksobfrau und ihre Vorgängerin gaben uns hier die Ehre. Für Palmsonntag wurden 220 kleine Palmbuschen für die Messbesucher der Frühmesse gebunden. Dies werden wir auch nächstes Jahr so beibehalten.

Mädchenaktivitäten Am 4. Mai gab es am Unterkagererhof ein Mädchentreffen auf Bezirksebene. Kollerschlag war dort mit der größten auswärtigen Gruppe vertreten. Ein Luftballonstart wurde für unsere Mädchengruppe bei Familie Thaller organisiert. Danke an unsere Verantwortliche Irmi Thaller, die auch immer für saubere und ordentliche Kleidung unserer Mädchen sorgt. Sie stellt auch einen Raum für Kleidung und Utensilien für unsere Jugend zur Verfügung.

Pfarraktivitäten Bei der Turmkreuzsteckung im Mai durften wir mit unserer Teilnahme das Fest verschönern. Naturkranzerl für die Erstkommunionmädchen wurden gebunden. Am 31.Mai wurde in Haselbach bei der Kapelle der Familie Resch eine Hl. Messe für die verstorbenen Mitglieder abgehalten. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein. Ein Dankeschön der Familie Resch für die Bewirtung. Zu Fronleichnam wurden Kranzerl für Himmel und Monstranz gebunden. Viele Frauen und Mädchen begleiteten die Fronleichnamsprozession in ihrer Tracht. Der Trachtensonntag wurde mit den Jubelpaaren festlich gestaltet. Ebenso

wurde mit der Musikkapelle der Tag der Blasmusik gefeiert und traditionell Kaffee und Kuchen am Kirchenplatz verkauft. Der Reinerlös wird zur Kirchenrenovierung verwendet. Das Erntedankfest wurde von fast allen unserer Gemeinschaft mit der Tracht mitgefeiert.

Soziale Aktivitäten Die Mitglieder des MS-Clubs wurden von Familie Paula Höllinger und Familie Marianne Auzinger zu einem Sommerfest in den Hof der Höllingers geladen. Der Vorstand der Goldhauben- und Kopftuchgruppe unterstützte dieses Fest mit tatkräftiger Mithilfe.

Ausflug Am 2. Oktober wurde mit 50 Personen eine Wallfahrt mit Ausflug zum tschechischen Lourdes nach Maria Trost gemacht. Alle waren sehr beeindruckt von der wunderbar renovierten Kirche. Herr Josef Mittlböck

war mit dem Vergolden für die Renovierung beauftragt. Am Weltspartag durften wir für die Bewirtung in der Raiffeisenbank sorgen. Wir waren mit Freude dabei und es soll ein kleines Dankeschön für die Unterstützung und Zusammenarbeit während des Jahres sein. Raiffeisen ist Partner der Goldhauben- und Kopftuchgruppen in Oberösterreich. Zu einer Weihnachtsfeier für die MS-Betroffenen wurde am 16. Dezember nachmittags in den Pfarrsaal eingeladen. Diese wurde feierlich mit Texten von Dr. Gumpenberger und musikalisch vom Dreigesang unter der Leitung der Harfinistin Paula Schwarz aus Aigen-Schlägl umrahmt. Auch unsere Mädchen bildeten einen schönen Abschluss mit Gesang.

Geburtstagsjubiläen Zwei Gründungsmitglieder feierten heuer einen runden und halbrunden Geburtstag. Frau Maria Neißl aus Julbach 85 Jahre und Frau Frieda Mittlböck aus Stift am Grenzbach 80 Jahre. Ebenso feierten Frau Berta Aumüller den 80iger und Martha De Silva den 60iger. Die Gruppe möchte sich bei allen in der Bevölkerung für die Unterstützung, sei es mit Mithilfe oder Kauf von Mehlspeisen und Kaffee herzlich bedanken und wir bitten weiterhin um Unterstützung. Es wurden auch für Licht ins Dunkel Handarbeiten und Kekse gespendet. Ein herzliches Dankeschön.

Neue Mitglieder Auch neue Mitglieder werden mit Freude aufgenommen. Unsere Gemeinschaft ist für jedes Alter offen und es macht Freude miteinander Feste zu verschönern und Brauchtum weiter zu pflegen. Bitte einfach bei uns melden! Nebelberg-heute, 12/2014

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Personenstandswesen

Gratulation an die Brautpaare zur Vermählung!

Monika Pühringer und Markus Eisner, beide wohnhaft in Heinrichsberg 26 - geheiratet am 25. Jänner

Anita Koblbauer und Martin Heinzl, beide wohnhaft in Heinrichsberg 15 - geheiratet am 4. April

Carina Saxinger und Gerald Wöß, beide wohnhaft in Nusssteig 6 - geheiratet am 4. April

Eva Maria Pfeil und Alfred Hopfner, beide wohnhaft in Vordernebelberg 46 - geheiratet am 10. Mai

Daniela Naderhirn und Daniel Johannes Hain, beide wohnhaft in Heinrichsberg 54 - geheiratet am 26. Juli

Christina Kehrer und Reinhold Kempinger, beide wohnhaft in Vordernebelberg 42 - geheiratet am 20. September

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Nebelberg-heute, 12/2014


Personenstandswesen

Ihr Spezialist bei Fliesen

DANKE

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Bettina Renner, geborene Gabriel und Josef Renner, beide wohnhaft in Heinrichsberg 56 - geheiratet am 20. September - im Bild mit Sohn Paul und Tochter Hanna

Gertraud Schützeneder und Franz Falkner, beide wohnhaft in Nebelberg 3 - geheiratet am 27. September Nebelberg-heute, 12/2014

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Aktuelles Interview

Landeshauptmann Pühringer im Interview Oberösterreichs Landeshauptmann und OÖVP-Parteiobmann Dr. Josef Pühringer zeigte sich zu seinem 65er voller Tatendrang. Er vollendete am 30. Oktober sein 65. Lebensjahr. Im Gespräch mit der Redaktion von Nebelberg-heute erläutert er unter anderem seinen Arbeitstag, warum es ihn seit mehr als 40 Jahren in der Politik hält und seine Verbindung zu Nebelberg. Nebelberg-heute: Herr Landeshauptmann, gibt es in Ihrem Wortschatz den Begriff Pensionsantrittsalter? LH PÜHRINGER: Jeder Mensch geht einmal in Pension, aber jetzt kandidiere ich einmal für die nächste Periode. Beschreiben Sie bitte den typischen Arbeitstag eines Landeshauptmannes. Ich stehe um sechs Uhr auf, bin knapp nach sieben Uhr im Büro — aber ansonsten schaut jeder Tag anders aus. Den typischen Tag gibt es nicht, das ist die Besonderheit an dieser Aufgabe. Man muss sich erstens den Problemen stellen, wenn sie auftreten, und zweitens ist die Arbeit des Landeshauptmannes immer eine Mischung aus Regieren, Sitzungen, Entscheidungen, Sprechtagen, Kontakt mit den Bürgern, Veranstaltungen im ganzen Land, Interessenvertretung des Landes in Wien und Brüssel und vieles andere. Sie wurden vor 40 Jahren Landesobmann der Jungen ÖVP, sind seit 1987 in der Landesregierung und seit 1995 Landeshauptmann: Was hält Sie in der Politik? Ich habe Freude am Gestalten, mich freut die Aufgabe, ich mag die Menschen und ich glaube, dass ich noch einiges beitragen kann, um Oberösterreich weiter nach vorne zu bringen. Jeder Mensch braucht Erholungsphasen. Sind die in Ihrem Terminkalender eingetragen oder nehmen Sie sich eine, wenn Ihnen danach ist? 58

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So etwas wie fixe Arbeitszeiten gibt es natürlich nicht. Die Aufgabe des Landeshauptmannes kann man nicht in 40 Stunden erledigen, aber es muss immer auch Zeit zum Nachdenken sein: Regieren ohne zu denken wäre fatal. Natürlich muss es auch Erholungsphasen geben, wenngleich diese immer zu kurz kommen. Woher nehmen Sie die physische Kraft für 14-, 16- oder auch 18-Stunden-Tage? Gott sei Dank bin ich belastbar. Kraftquellen sind sicher die Familie, die Natur, manchmal die Bergwelt, und das Entscheidende ist, dass mir die Arbeit Freude macht und manches, was zum Geschäft des Landeshauptmannes gehört, daher von mir nicht als Arbeit empfunden wird. Für Ihr erstes ORF-Interview als JVP-Chef sind Sie laut eigenen Erzählungen vom damaligen LH Erwin Wenzl nicht gerade gelobt worden. Gibt es heute auch jemanden in der OÖVP, der Sie nach Interviews kritisiert? Ich bitte meine Mitarbeiter um objektiv-kritische Rückmeldungen für

»

Objektiv-kritische Rückmeldungen

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sind mir sehr wichtig!

all mein Tun. Wenn mich jemand nicht kritisiert, sondern nur lobhudelt, ist er kein guter Mitarbeiter. Medien können gnadenlos sein, als Spitzenpolitiker sollte man jederzeit zu jedem Thema sofort Position beziehen können. Fühlen Sie sich manchmal medial getrieben? Ich habe keine Scheu vor der Medienwelt. Aber ich nehme mir auch heraus, eine Nachdenkphase in Anspruch zu nehmen, wenn ich das vor einer Aussage für nötig halte. Sie treten 2015 wieder als OÖVPSpitzenkandidat bei der Landtagswahl an. Wenn überhaupt: Wie lange haben Sie mit der Entscheidung gerungen? Ich habe schon einige Monate mit dieser Entscheidung gerungen, aber mich dann frei entschieden. Ich bin von niemandem gezwungen worden. Ich glaube, noch die Kraft und die Energie zu besitzen, und mir fallen täglich noch gute Ideen ein. Und: Ich habe mich so entschieden, weil mir die Aufgabe Freude macht. Mit dem Zukunftsprojekt Freiraum denkt die OÖVP weit über den nächsten Wahltag hinaus. Wie soll das Oberösterreich des Jahres 2030 aussehen? Kein Mensch weiß, was zum Beispiel 2030 am digitalen Sektor los ist, wir müssen da offen bleiben. Entscheidend ist, dass wir immer auf der Höhe der Zeit sind, oder — noch besser — eine Nasenlänge voraus sind. Unsere große Aufgabenstellung lautet, Oberösterreich so fit zu machen, dass wir zu den Spitzenregionen Europas gehören und nicht zum Mittelmaß. Sie sind immer auch auf Bundesebene aktiv – seit Dezember etwa in der Steuerreformgruppe. Haben Sie nie Lust gehabt auf den Wechsel in die Bundespolitik? Nein, weil es die schönste Aufgabe


Aktuelles Interview Im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten zum 65er im Landhaus stand LH Dr. Josef Pühringer der Redaktion von Nebelberg-heute Rede und Antwort. In einem ausführlichen Interview lesen Sie die Beweggründe zur Wiederkandidatur, seinen Bezug zu Nebelberg oder seine Wünsche an Bundesparteiobmann Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner. v.re.n.li.: Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, LH Dr. Josef Pühringer, Magdalena Lauß und Vizebürgermeister Heinrich Pfoser; ist, Landeshauptmann von Oberösterreich zu sein. Möglichkeiten hätte es aber gegeben. Am 8. November wurde mit dem Rohrbacher OÖVP-Bezirksparteiobmann Reinhold Mitterlehner ein Oberösterreicher zum Bundesparteiobmann gewählt. Was wünschen Sie sich von ihm? Dass er so weitermacht wie jetzt in den Wochen seit der Designierung bzw. Neuwahl, dass er auf Augenhö-

he mit den Ländern zusammenarbeitet, und dass er kraftvoll auftritt. Die ÖVP soll sich unter seiner Obmannschaft mit jenen Themen beschäftigen, die die Menschen wirklich bewegen.

Nebelberg ist etwas ganz besonderes – ich war bereits fünf Mal in dieser Gemeinde und konnte mich von der Herzlichkeit der dortigen Menschen überzeugen.

Welchen Bezug hat der Landeshauptmann von Oberösterreich zur Gemeinde Nebelberg? Ganz Oberösterreich, das ist ein Paradies, das der liebe Gott vom Himmel fallen ließ – aber das sonnige

Danke für das Gespräch und für die kommenden Aufgaben ALLES GUTE, viel Erfolg und vor allem Gesundheit. Das Interview führte Magdalena Lauß, Vordernebelberg 23

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Nebelberg-heute, 12/2014

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Infrastrukturausbau

Glasfaseranschluss für schnelles Internet

I

m Vergleich zum städtischen Raum ist der ländliche Raum und insbesondere die Gemeinde Nebelberg in punkto Zugang zum Breitbandinternet stark benachteiligt. Durch die schlechte bestehende Anbindung können bei uns viele Anwendungen des Internets nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. In Anbetracht der Tatsache, dass eine gute Internetanbindung in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, ist es an der Zeit, die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen.

Initiative Breitband Aus diesem Grund wurde in der Gemeinderatssitzung am 12. September einstimmig der Start eines Vorprojekts der Initiative für den Breitbandausbau beschlossen. Die eherenamtliche und überparteiliche Breitbandinitiative Nebelberg Richtung Zukunft will für die Menschen bei uns in Nebelberg eine gute Anbindung. Gerade wir als ländliche Region, die bedingt durch die Lage und Infrastruktur gegenüber dem Zentralraum ohnehin benachteiligt ist, dürfen diese Entwicklung nicht verschlafen.

Vorarbeit notwendig Anders als in den Ballungsräumen, in denen die Anbieter aufgrund der hohen Kundendichte freiwillig investieren und ein Wettbewerb um die

Internetversorgung besteht, ist in Nebelberg viel Vorbereitungsund noch Überzeugungsarbeit notwendig. Den relativ hohen Investitionskosten aufgrund der langen Leitungswege stehen wenige Kunden gegenüber. Somit bedarf es einer Initiative, also eines Teams, das sich für den Ausbau stark macht und dieses Thema professionell aufbereitet.

Langfristiges Projekt Ziel der Breitbandinitiative Nebelberg Richtung Zukunft ist es, dass in Nebelberg mit Hilfe von öffentlichen Fördergeldern eine Infrastruktur für ein Glasfasernetz aufgebaut wird. Es ist uns bewusst, dass es sich dabei um ein langfristiges Projekt handelt - auch der Aufbau des Kanalnetzes

Mit den Firmen Telekom, EnergieAG und miex wurden bereits die ersten Sondierungsgespräche über die Ausbaumöglichkeiten geführt. Ein goßes Dankeschön an das gesamte Projektteam für die zeitaufwändige und ehrenamtliche Arbeit an diesem wichtigen Infrastrukturausbau für unsere Gemeinde Nebelberg. hat einige Jahre gedauert. Jeder, der einen Glasfaseranschluss möchte, soll die Möglichkeit haben, diesen zu bekommen - so wie dies auch bei der Telefongemeinschaft Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre der Fall war.

Was ist Breitband?

Projektteam v.li.n.re.: Florian Pfeil, Klaus Kickingereder, Markus Steininger, Heinrich Pfoser, Josef Jungwirth (Sprecher der Initiative), Thomas Riener (Projektleiter der Breitbandinitiative Nebelberg) 60

Nebelberg-heute, 12/2014

Im weitesten Sinn lässt sich ein Breitband-Netzwerk mit einer mehrspurigen Autobahn vergleichen, die im Gegensatz zu einer engen Landstraße mehr und schnelleren Verkehr zulässt. Mit einem schnellen Breitband-Internetzugang ist es auch möglich, datenintensive Anwendungen wie Fernsehen oder Videos über das Internet zu nutzen.


Brauchtum

Raunachtsingen der Hinterschiffler Wehr Der uralte Brauch des Raunachtsingens wird in unserer Region seit jeher gepflegt. 2015 führt die FF Hinterschiffl diese Brauchtumsveranstaltung auf.

A

m Sonntag, 4. Jänner 2015 und Montag, 5. Jänner wird diese Traditionsveranstaltung von der Freiwilligen Feuerwehr Hinterschiffl in ihrem Einzugsgebiet aufgeführt. Das Raunachtspektakel beginnt mit dem „Verschreien“ am Sonntag, 4. Jänner um 8 Uhr in der Früh beim Waldkaiser und setzt sich in der Ortschaft Heinrichsberg bis zum Hause Thaller (Heinrichsberg 21) bzw. Heinzl (Heinrichsberg 41) fort.

Mittag in Vorderschiffl Die Mittagrast ist im Feuerwehrzeughaus in Vorderschiffl. Anschließend geht es in die Ortschaften Hinterschiffl, Leithen und Kriegwald bis zur Endstation in das Gasthaus Greiner in der Kohlstatt. Das eigentliche Singen findet am Montag, 5. Jänner statt, wobei der Ablauf gleich dem Verschreien ist. Zuschauer können in den Dörfern einfach bei den Bauern fragen, ob sie das Schauspiel in der Stub´n verfolgen dürfen. Ansonsten werden zu Mittag im

Feuerwehrhaus in Vorderschiffl und eben am Abend im Gasthaus Greiner jeweils eine Aufführung gemacht.

50 Mitwirkende Derzeit sind rund 50 männliche Laiendarsteller noch fleißig am Proben und der letzte Feinschliff für die Maskerade wird noch getätigt.

Nur alle 10 Jahre Hauptorganisator FF-Kommandant HBI Christian Simmel: „Das Raunachtsingen wird nach alt überlieferten Texten aufgeführt und bei der Auswahl der Masken haben wir uns ebenfalls an die alte Tradition gehalten. Wir erwarten uns viele interessierte Zuseher aus Nah und Fern, wird doch dieser alte Brauch nur alle zehn Jahre aufgeführt und ich darf auf diesem Wege sehr herzlich einladen.“ Die FF Hinterschiffl möchte sich im Voraus bei allen Hausbewohnern bedanken, die Bereitschaft zum Einlass in die Wohnstuben zeigen.

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Feuerwehr

Mit Übungen gerüstet für Echteinsatz Erstmals in der Feuerwehrgeschichte wurde jeden letzten Donnerstag im Monat eine Bereichsübung durchgeführt. Übungsschwerpunkte wurden auf unseren Pflichtbereich abgestimmt. Mit diesen Übungen, die in den nächsten Jahren auch durchgeführt werden, rüstet sich die Feuerwehr bereits jetzt schon für die Neuanschaffung des Tanklöschfahrzeuges (TLF-2000).

Frühjahrsübung Verantwortlich für diese Großübung war die FF-Hinterschiffl. Der Einsatzbefehl lautete: Brand Gebäude mit Menschenansammlung Gasthof Greiner (Kohlstatt). Ziel der Übung war die Koordination der 10 beteiligten Feuerwehren und dem Roten Kreuz. Ein Großaufgebot an Atemschutztrupps war notwendig um die verletzten und eingeschlossenen Personen zu retten. Die Feuerwehr Nebelberg war zusätzlich für den Aufbau einer Zubringerleitung verantwortlich.

Eine ähnliche Übung wurde von der FF-Peilstein organisiert. Dazu wurde die Feuerwehr Nebelberg in Alarmstufe 3 alarmiert.

Brandschutzübung mit den Volksschulkindern Kurz vor Schulschluss wurde mit der gesamten Volksschule, den Lehrkräften und dem Elternverein, eine Brandschutzübung durchgeführt. Ziel war es, dass alle Beteiligten mit den Löschgeräten verschiedene Brandsituationen bewältigen können (Fettbrand, Flüssigkeitsbrand,….). Zum Abschluss wurde mit den Kindern noch eine Löschleitung von einem Hydranten aufgebaut, um die Tätigkeiten der Feuerwehr besser kennen zu lernen.

Technische Hilfeleistung Übung (THL)

Als Übungsannahme wurde ein schwerer Verkehrsunfall simuliert.

Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen in zwei Autos. Die FF-Nebelberg war für die Absicherung der Unfallstelle verantwortlich. Nach Eintreffen der alarmierten Feuerwehren wurde gemeinsam mit hydraulischem Rettungsgerät die Bergung der eingeklemmten Personen vorgenommen.

Gemeinsame Atemschutzübung Bei dieser Übung nahmen 6 Feuerwehren mit insgesamt 8 Atemschutztrupps teil. Übungsauftrag war eine verletzte Person aus einem Hochsilo zu retten, weiters wurde im stark verrauchten Wohn- und Wirtschaftsgebäude eine zweite Person gerettet und ein Brand im Heizraum gelöscht. Die Stützpunktfeuerwehr St. Peter am Wimberg war mit dem Atemschutzfahrzeug vor Ort, um die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräte sofort wieder herzustellen.

Gemeinsame Herbstübung Verantwortlich für diese Übung war die FF-Mistlberg. Gemeinsam mit 7 Feuerwehren musste im Ortskern Mistlberg ein Wirtschaftsgebäude

Im September war die Feuerwehr Nebelberg für die Planung und Durchführung einer gemeinsamen THL-Übung mit den Feuerwehren Öpping, Kirchbach, Peilstein verantwortlich. Übungsannahme war ein

Einsätze 28. Februar um 23:05 Brand landw. Gebäude in Julbach (22 Mann) 09. März um 12:05 Ölspur, Ölaustritt Kreuzung Nader bis Pendlerpark platz Volksschule Heinrichsberg (6 Mann) 15. März um 19:45 Rohrbruchsuche Wasserleitung Gemeinde (9 Mann) 26. Mai um 17:52 Unwetter (Hagel) in Kollerschlag (20 Mann) 10. Juni um 07:26 Brand Garage in Mistlberg (14 Mann) 18. Juli um 18:10 Brandmeldealarm Fa. Oberaigner (22 Mann) 12. August um 16:17 Personensuchaktion in Kollerschlag (20 Mann) 13. August um 08:48 Personensuchaktion in Kollerschlag (12 Mann) Weiters wurden wir zu zahlreichen technischen Einsätzen gerufen. 62

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Alle zwei Jahre wird eine Feuerlöscherüberprüfung angeboten.


Feuerwehr

Terminvorschau

07.03.2015 Jahreshauptversammlung der FF-Nebelberg 30.04.2015 Maibaumaufstellen 19.06. bis Traditionelles Nebelberger Zeltfest - veranst. 21.06.2015 gemeinsam mit der Sportunion 14.11.2015 Feuerwehrball im Gasthaus Jagawirt Die Wettbewerbsgruppe der FF Nebelberg zeigte diesjährig gute Leistungen bei den Bewerben. gelöscht bzw. die umliegenden Objekte vom Feuer geschützt werden. Weiters wurde mit Atemschutz ein Innenangriff durchgeführt, dabei war die Annahme, dass sich ein Atemschutzträger verletzte, und von seinen Kameraden geborgen werden musste.

Ankauf Handfunkgeräte Die Handfunkgeräte haben sich bei den übergreifenden Einsätzen in andere Pflichtbereiche bereits bestens bewährt. Auch die Aufrüstung des Kommandofahrzeuges (Umfeldbeleuchtung, Inneneinrichtung,…) hat die Schlagkraft der Feuerwehr enorm verbessert. Dieser Umbau wurde von den Kameraden zur Gänze in Eigenregie durchgeführt.

Jugend Gemeinsam mit der FF-Hinterschiffl absolvierten die Jugendlichen 4 Abschnittsbewerbe, den Bezirksbe-

werb in Neustift und den Landesbewerb in Steyr. Beim Bezirksbewerb erwarb Jugendfeuerwehrmitglied Hannes Lauss das Jugendfeuerwehrleistungsabzeichen in Silber. Bereits im März erwarb Hannes Lauss beim alljährlichen Wissenstestbewerb das Wissenstestabzeichen in Bronze.Weiters erwarben Jonas Wurm und Hannes Lauss das Bayerische Wissenstestabzeichen in Bronze. Die Feuerwehr Nebelberg veranstaltete einen aktiven Jugendtag im Feuerwehrhaus, wo die Kids unter Aufsicht mit den Feuerwehrgeräten hantieren durften, und dabei wurde bei einigen das Interesse für die Feuerwehr geweckt. Ab dem 10. Lebensjahr können Jugendliche in die Feuerwehrjugend aufgenommen werden.

Für den verunglückten Josef Kroiß wurde seitens der Familie ein Gedenkstein aufgestellt und feierlich eingeweiht.

Aktivgruppe Julian Wurm und Philipp Hierzer erwarben das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb (Steyr). Wie schon Tradition, hat auch heuer die Bewerbsgruppe den von Prof. Dr. Manfred Müller gespendeten Maibaum aufgestellt. Ein Dank an die Baufirma Weber für das Aufstellen mit dem Kran. Für die Unterhaltung sorgte das Spitzbuam Duo bis in die frühen Morgenstunden. Auch für nächstes Jahr ist diese Veranstaltung bereits fix eingeplant.

Brandschutz Bei Verwendung von Wachskerzen am Christbaum sollte in unmittelbarer Nähe ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher griffbereit stehen! Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Nebelberg möchte sich bei allen Helfern und Gönnern für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr recht herzlich bedanken und wünscht besinnliche Weihnachten und viel Erfolg im neuen Jahr 2015!

Neue Funkgeräte wurden angekauft und die Kameraden darauf eingeschult.

HBI Otto Wurm, Kommandant OBI Christian Ameseder, Stellvert. AW Markus Pfoser, Schriftführer AW Josef Pühringer, Kassier Nebelberg-heute, 12/2014

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Sportunionobmann am Wort

Es tut sich mehr, als viele glauben! Manchmal hört man unter vorgehaltener Hand oder auch durchaus wuchsmannschaften der Sektion offen ausgesprochen: „In Nebelberg bzw. der Union Nebelberg geht Fußball aktiv, was ich persönlich für sehr gut halte, denn die Sportausbiles nur um Fußball.“

A

ls Unionobmann ist es mir ein Anliegen, dazu Stellung zu beziehen. Grundsätzlich sind derzeit in der Union die Sektionen Fußball, Stockschießen, Schi, Tennis und Wandern aktiv. Durch den Meisterschaftsbetrieb der Fußballer sind zwangsläufig viele Aktivitäten vor allem terminlich vorgegeben. Nachwuchsarbeit ist das Um und Auf eines jeden Vereines und eine Notwendigkeit um nachhaltig den Bestand zu sichern. In einer Fußballmannschaft muss eben eine Mindestanzahl an Spielern antreten, um überhaupt an einer Meisterschaft teilnehmen zu können. Durch die Kleinheit unserer Gemeinde mag für manchen der Eindruck entstehen, dass es in Nebelberg außer Fußball nichts gäbe. Aber das liegt auch daran, dass mit Fußball viele Emotionen verbunden sind und daher auch viel

darüber geredet wird. Wenn etwa die Wanderer einen Kinderwandertag anbieten, sind die Teilnehmer zwar begeistert, aber sonst wird nicht viel darüber geredet. Ich möchte betonen, dass sich alle Sektionen in der Union sehr um den Nachwuchs bemühen und im Rahmen unserer Möglichkeiten gute Arbeit geleistet wird.

Jugendarbeit Seit einigen Jahren wird im Sommer ein toller Kindertenniskurs angeboten, der auch von vielen Kindern besucht wird. Und ich war vom technischen Niveau der Schüler, welches heuer bei den Vereinsmeisterschaften gezeigt wurde, sehr angetan. Sicherlich ein Verdienst der soliden Aufbauarbeit. Natürlich sind beinahe alle Tennisspieler auch in den Nach-

dung sollte möglichst vielseitig sein. Ähnliches gilt für die Sektion Schi. Einen kostenlosen Kinderschikurs bietet kaum ein anderer Verein an.

Viele Sportangebote In den Wintermonaten bietet Jugendleiter Rainer Wurm gemeinsam mit Horst Stöbich einmal wöchentlich ein Tischtennistraining für jung und alt an. Seitens der Union wurde heuer dazu wieder ein weiterer hochwertiger Tischtennistisch angeschafft. Ein Angebot, das sich durchaus auch an Mädchen richtet. Mir ist bewusst, dass das Angebot für Mädchen bei uns ausbaufähig wäre. Für all jene, die fußballinteressiert sind, ist die Damenmannschaft eine schöne Möglichkeit, welche sicherlich auch eine Besonderheit in unserer Region darstellt. Für die Älteren gibt es traditionell das Angebot des Stockschießens, aber auch außerhalb der Union ha-

Der „Drei-Tages-Ausflug“ nach Südtirol / Bozen und Umgebung von der Feuerwehr und Sportunion war im Sommer für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis 64

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Sportunionobmann am Wort

Trainingslager der NebelbergerJugend am Attersee 2014 DANKE an die freiwilligen MithelferInnen, Organisatoren und Übungsleiter - es war toll!

ben sich in den letzten Jahren einige sportliche Initiativen entwickelt, die aus Union-Sicht natürlich sehr zu begrüßen sind und das Sportangebot bei uns bereichern, Etwa die Radgruppe, Fit mit Lydia oder die Wirbelsäulengymnastik. Ich bin überzeugt, dass auch jene, die noch nie dabei waren, gerne willkommen sind.

Zeltfest Nebelberg 2015 ein neuer Termin Die verantwortlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Nebelberg und der Sportunion Nebelberg haben sich im Rahmen einer Festkomiteesitzung auf einen neuen Termin für das Zeltfest 2015 verständigt. Dieses findet vom Freitag, 19. Juni bis Sonntag, 21. Juni 2015 statt. Bitte diesen Termin bereits jetzt vormerken und diese Info an Freunde, Bekannte, Verwandte, usw. weitergeben - DANKE!

Ideen willkommen Seitens der Union kann jeder, der sportliche Initiativen starten möchte oder gute Ideen hat, mit unserer vollsten Unterstützung rechnen. Ich lade ein, auf mich oder andere Funktionäre zuzukommen!

Kulturinitiativen Auch außersportliche Aktivitäten sind durchaus gewünscht und willkommen. Schöne Beispiele dafür sind die Integration der Theatergruppe und des Chores in den Union-Verband. Auch hier haben anfangs ein paar Idealisten eine Idee in die Tat umgesetzt. Liebe Nebelbergerinnen, liebe Nebelberger! In diesem Sinne wünsche ich euch Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!

Dipl.-Ing. Johannes Wurm Obmann Sportunion

In eigener Sache Im Zuge des Betriebsanlagengenehmigungsverfahrens für den Kantinenbetrieb wurde im Eingangsbereich der geringe Abstand zur Straße bemängelt. Wir möchten daher ein paar Meter Wald abholzen und die Straße etwas weiter zurück versetzen. Seitens Bürgermeister Otto Pfeil wurde prinzipiell bereits Unterstützung zugesagt. Der Besitzer des betroffenen Waldstückes hat ebenfalls seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, uns etwa 600-800 m² Wald abzutreten, möchte aber dafür einen passenden Tauschgrund, da er eine Holzheizung hat und wenig eigenen Wald besitzt. Sollte jemand ein Waldstück in dieser Größenordnung zum Verkauf anbieten können, bitten wir, sich bei Obmann Johannes Wurm, oder am Gemeindeamt zu melden. Danke!

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Fußball

Im Bild der Spielerkader der Saison 2014/2015 mit Trainer Bernhard Jungwirth und Sektionsleiter Ing. Rainer Pühringer (Michael Naderhirn fehlte bei der Fotofaufnahme). Trotz des kleinen Kaders konnten unsere Fußballer im Herbst eine erfolgreiche Hinrunde in der 2. Klasse Nordwest hinlegen und liegen derzeit am 3. Tabellenrang. Im Finish ist unseren Kickern leider „etwas die Luft ausgegangen“ - ansonsten wäre durchaus die Winterkrone möglich gewesen.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Oö. Frauenliga

Dionysen/Oedt Kleinmünchen Stadlbaura Garsten Taufkirchen/P. Wels FC LSC Linz Nebelberg Schlüßlberg Haidersh./Wolfern

9 9 9 9 9 9 9 9 9 9

39 : 5 21 : 7 17 : 10 30 : 22 26 : 21 18 : 23 19 : 24 13 : 19 19 : 27 6 : 50

24 22 19 15 15 11 9 7 7 1

NS.: Seit der Saison 2013 werden vom ÖFB nur mehr Tabellen ab U-13 veröffentlicht!

Matchballspende

Unter 14 - Nord

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Nebelberg/Julb. St. Veit/Gramast. Vorderweißenb. Kleinzell/Neufeld. Putzleinsd./Lemb. Ulrichsb./Klaffer Altenfeld./Arnreit. Haslach/St. Osw. Kollschl./Peilstein Eidenberg/Geng

9 9 9 9 9 9 9 9 9 9

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Haslach/St. Peter 10 Gramst./St. Veit 10 Ulrichsb./Aigen 10 Peilst./Nebelb/Ju. 10 Sarleinb./Kollers. 10 Lembach/Putzl. 10

59 : 12 40 : 13 52 : 24 56 : 28 23 : 27 26 : 26 44 : 46 19 : 44 20 : 71 10 : 58

Unter 16 - Nord

48 : 17 52 : 18 28 : 35 29 : 25 13 : 35 5 : 45

27 21 19 18 15 10 9 9 6 0

22 20 19 17 7 1

Für die Frauenfußballmannschaft gab es seitens der ÖVP eine Matchballspende (offizieller Ball der Fußball-WM adidas Brazuca), welcher von Vizebürgermeister Heinrich Pfoser an die Spielführerin Bettina Mathe (links im Bild) und Fußballsektionsleiterstellvertreterin Sarah Reischl (rechts im Bild) übergeben wurde. 66

Nebelberg-heute, 12/2014

Herbstmeisterschaftstabellen Kampfmannschaft 2. Klasse Nordwest 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 7. 9. 10. 11. 12. 13.

St. Peter a.W. Altenfelden Nebelberg Kleinzell Aschach a.D. Niederwaldk. Haslach a.M. St. Oswald b.H. Oepping Neufelden Herzogsdorf St. Veit i.M. Kirchberg o.D.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13.

Haslach a.M. St. Peter a.W. Kleinzell Oepping Niederwaldk. Herzogsdorf St. Veit i.M. Altenfelden Aschach a.D. St. Oswald b.H. Nebelberg Neufelden Kirchberg o.D.

12 12 12 12 12 12 12 11 12 12 12 12 12

34 : 26 35 : 21 19 : 16 24 : 17 21 : 16 21 : 21 19 : 22 23 : 18 29 : 30 29 : 27 13 : 18 25 : 32 8 : 36

Reservemannschaft 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12

60 : 8 41 : 17 48 : 36 37 : 25 46 : 25 38 : 20 36 : 37 29 : 26 40 : 36 19 : 60 30 : 51 21 : 58 16 : 62

22 20 20 19 19 19 19 16 15 14 14 11 4

33 28 25 24 22 22 18 16 15 7 6 6 5


Herrenfußball

Trainingsfeldsanierung abgeschlossen Saison 2013/14 Eine sportlich durchwachsene Saison 2013/14 ging mit dem 6. Platz in der Tabelle zu Ende. Trotz eines sehr tollen Trainingslagers am Gardasee konnte man leider nicht mehr um den Aufstieg mitspielen. Aufgrund unseres kleinen Kaders und einigen Verletzungen war eine Steigerung nicht mehr möglich. Bei der Reservemannschaft konnten wir die tollen Leistungen der Herbstsaison nur teilweise bestätigen und wir mussten uns nach dem Herbstmeistertitel am Ende mit dem 3. Platz zufrieden geben. Ein Dank gilt unseren Spielern, die ihre Fußballschuhe eigentlich schon an den „Nagel“ gehängt haben, uns aber trotzdem immer wieder aushelfen, damit wir die Reservemannschaft stellen können. Ein Dankeschön auch allen Fans, die uns Sonntag für Sonntag unterstützen und anfeuern!

Sportplatzsanierung Der Rasen am Trainingsfeld wurde von einer für Sportplatzsanierung spezialisierten Firma repariert. So wurde das gesamte Unkraut entfernt, der Boden gelockert und neuer Rasen angebaut. Im Zuge der Sanierung wurde auch eine automatische

Bewässerungsanlage installiert. Der Zaun wurde um die gesamte Anlage repariert und die Netze wurden erneuert. Wir möchten auf diesem Wege allen danken, die uns durch ihre tatkräftige Hilfe unterstützt haben und hoffen, dass ihr uns auch nächstes Jahr, wenn das Hauptfeld saniert wird, wieder unterstützt.

Saison 2014/15 Nachdem wir in der Vorsaison in der Abwehr einige Schwierigkeiten hatten, konnten wir uns in der Herbstsaison stabilisieren und kassierten die wenigsten Gegentore der Liga. Dies macht sich auch in der Tabelle bemerkbar. Mit nur 2 Niederlagen und nur 2 Punkten Rückstand auf Tabellenführer St. Peter/Wimberg konnten wir den 3. Rang erreichen. Bemerkenswert ist auch unsere Heimstärke. So wurde auf eigener Anlage kein Spiel verloren. Also es lohnt sich wieder auf den Fußballplatz in Nebelberg zu gehen! Die Reservemannschaft musste sich nach dem starken letzen Jahr diesmal mit dem 11. Platz zufriedengeben! In der kommenden Frühjahrssaison wollen wir natürlich voll angreifen und auf jeden Fall bis zum Schluss im Aufstiegsrennen bleiben. Aufgrund der ausgeglichenen Liga keine leichte Aufgabe. Darum die Bitte an alle Kicker, sich in der Vorbereitungszeit nicht zu schonen, sondern wieder richtig Gas zu geben, damit wir unser Ziel erreichen.

Damenfußball Kräftig Hand angelegt musste dieses Jahr bei der Sanierung des Trainingsfeldes mit dem Einbau einer automatischen Bewässerungsanlage werden.

Auch bei den Damen konnten die Leistungen aus der Vorsaison nicht mehr ganz erbracht

Ein herzliches Dankeschön allen Sponsoren - im Bild Josef Pühringer ein verlässlicher Matchballspender! werden und so belegen sie momentan den 8. Platz in der Tabelle. Danke an dieser Stelle an das gesamte Trainerteam der Damenmannschaft für die geleistete Arbeit.

Nachwuchsfußball Die U14 Mannschaft konnte in der Region Nord alle Spiele gewinnen und sicherte sich somit überlegen den Herbstmeistertitel. Aber auch alle anderen Nachwuchsmannschaften zeigen von Spiel zu Spiel sehr tolle Leistungen. Man sieht, dass Rainer Wurm und sein Team eine sehr tolle Arbeit leisten. Die Kooperationen im Nachwuchsbereich funktionieren sehr gut und sind sehr wichtig, denn wir könnten zu wenig Mannschaften stellen, was sich auch auf die Kampfmannschaft mit Punkteabzügen auswirken würde.

Sponsoren Allen Sponsoren, Dressen- und Matchballspendern und Gönnern ein herzliches Dankeschön. Zum Abschluss möchten wir uns nochmals bei all jenen bedanken, die abseits des Rasens zum guten Gelingen in der Sektion beitragen und hoffen auch in Zukunft auf eure Unterstützung. Auf ein sportlich erfolgreiches Jahr Die Sektionsleitung Nebelberg-heute, 12/2014

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Sport / Wandern

Geführte Wanderungen im Böhmerwald Heuer veranstalteten wir gemeinsam mit dem Tourismusverband Böhmerwald eine geführte IVV-Wanderwoche (insgesamt 182 km) in der Böhmerwaldregion und unsere Sektion hat die Führung der einzelnen Etappen übernommen.

A

n den sieben Etappen der Wanderwoche, welche den neu eröffneten Böhmerwald-Rundweg vorstellte, nahmen insgesamt über 140 Naturliebhaber teil. Bei unserer Heimetappe von Kollerschlag nach Kohlstatt wurden die Profiwanderer durch einige Nebelberger verstärkt, was mich sehr erfreute. Ein ganz erfreuliches Ergebnis brachte die Teilnehmerzahl am Sonntag 22. Juni beim erstmals veranstalteten Kinderwandertag. Siebzehn Kinder, begleitet von Eltern, Großeltern, Verwandten, bewältigten die ca. sechs Kilometer lange Strecke in Schöneben. Bei der abschließenden Grillerei auf dem Langlaufparkplatz in Schöneben konnten die „Jungwanderer“ ihren Hunger und Durst stillen. Da diese erste Wanderwoche zusammenfassend ein Erfolg war, hat sich die Sektion Wandern entschlossen, auch im Jahr 2015 eine solche Veranstaltung zu organisieren.

Bergwanderwochenende Wie jedes Jahr wurde auch heuer von Michael Lauß ein Bergwochenende mit ca. 40 Teilnehmern organisiert. Ziel des Ausfluges am 15. und 16. August war diesmal die „Edtbauernalm“ auf den Hutterer Böden in Hinterstoder. Leider meinte es der Wettergott mit unseren Bergfexen nicht besonders gut, sodass auf den Gipfelsturm aus Sicherheitsgründen verzichtet werden musste. Trotzdem wurde auf sicheren Routen gewandert und das unfreundliche Wetter konnte den Teilnehmern die gute Laune nicht vermiesen.

Eigener Wandertag Am Sonntag 7. September 2014 fand unser 39. IVV-Fit-Wandertag und der bereits 17. Nebelberger Marathon statt. Durch die vorbildliche Unterstützung aller Nebelberger konnten wir auch heuer wieder den zahlreichen Wanderfreunden aus dem Inund Ausland eine nachahmenswerte Veranstaltung bieten. Allein 120 Marathonis schwärmten von der Streckenführung nach Schlägl und entlang der Großen Mühl, den Golfplatz streifend, dem Ziel beim Jagawirt entgegen, wo sie bei Speis und Trank von den Mühltalern musikalisch unterhalten wurden.

IVV-Wander-WM Vom 25. bis 27. September 2014 fand in St. Lambrecht im Alois Scharrer, Sektionsleiter Wandern (links) und Franz Naturschutzgebiet Zirbitzkogel-GrebenAnreiter bieten geführte Wanderungen an. 68

Nebelberg-heute, 12/2014

Nico Scharrer - zum 3. Mal Wanderweltmeister zen die 12. IVV-Wander-Weltmeisterschaft statt. Besonders hervorgetan hat sich wieder der jüngste Nebelberger-Wanderer – Nico. Für ihn war es bereits die dritte Weltmeisterschaft in Folge und er stellte auch heuer wieder einen neuen persönlichen Kilometerrekord auf. Auf den angebotenen Mittelgebirgsstrecken wanderte Nico, ohne besondere Anstrengung insgesamt 64 km und bewältigte eine Höhendifferenz von 1.910 Metern. Er darf sich daher Wanderweltmeister 2014 nennen und wurde außerdem wegen seiner dritten erfolgreichen Teilnahme an solchen Weltmeisterschaften vom ÖVV-Präsidenten Franz Kirchweger besonders geehrt.

Vorschau 2015 Wanderwoche in der Zeit vom 13. bis 20. Juni 2015 Kinderwandertag Sonntag, 14. Juni Eigener Wandertag Sonntag 06. September 2015 feiert die Union Nebelberg-Sektion Wandern ein Jubiläum. Es findet der 40. IVV-Fit-Wandertag in Verbindung mit dem 18. Nebelberger-Marathon statt. Wanderweltmeisterschaft Vom 24. bis 26. September 2015 findet im Gebiet Tauplitz/Bad Mitterndorf die 13. IVV- Wander-Weltmeisterschaft statt. Alois Scharrer - SL Wandern


Frauenfußball

Sieger beim „Schläger-Ladies-Cup“ in Lembach

N

ach der Winterpause und ein paar Trainings in der Halle startete die Frühjahrssaison 2013/14 im Februar mit dem traditionellen Ladies Soccer Cup in der Rohrbacher Stadthalle, wo wir dieses Jahr auf dem dritten Platz landeten.

Trainingslager Ende Februar ging es dann für ein Wochenende ins Bundessportzentrum Schloss Schielleiten zum Trainingslager, wo drei Tage lang fleißig trainiert und der Mannschaftsgeist gestärkt wurde. Nach ein paar Aufbauspielen und vielen Vorbereitungstrainings ging dann die Meisterschaft auch schon wieder los. Reichte es in der Frühjahrssaison 2013/14 noch zu einem tollen 3. Platz in der Tabelle, konnten wir diese Herbstsaison leider nur auf dem 8. Platz beenden. Durch eine Umstrukturierung der Klassen

C

aroline Fischl wurde bei den Oö. Landesmeisterschaften im Geländelauf (Cross Country) in Schwanenstadt mit ihren Kolleginnen der Sporthauptschule Ulrichsberg Annalena Wiesinger (3A), Claudia Bogner (4A), Hannah Seidl (3A) und Franziska Stadlbauer (3A) Landesmeisterin. Wir dürfen zu dieser aus-

wurde die OÖ-Liga leistungsstärker denn je und somit war es diese Saison auch sehr schwierig Punkte zu holen. Im August jedoch konnten wir beim 1. Schläger Ladies Cup in Lembach den Sieg nach Nebelberg holen und freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Neuzugänge Wir dürfen uns auch immer wieder über Neuzugänge freuen. Seit dem Frühjahr 2014 unterstützen uns Hannah Pröll und Alina Weidinger aus Ulrichsberg und die Zwillingsschwestern Martha und Theresa Kehrer aus Pfarrkirchen. Die jungen Mädls haben bereits bewiesen, dass sie mit dem runden Leder umgehen können und sind ein sehr wertvoller Zuwachs für die Mannschaft. Mit diesem starken Team aus beinahe dem ganzen Bezirk wird es uns hof-

fentlich möglich sein, im Frühjahr wieder ein paar Punkteverluste aus dem Herbst auszugleichen.

Trainerwechsel Leider verlässt uns dieses Jahr unser langjähriger Trainer Stefan Wurm. Er unterstützte die Damenfußballmannschaft Nebelberg fast 7 Jahre lang, zuerst als Co-Trainer und anschließend als Haupttrainer. Natürlich möchten wir uns auch bei unserem Co-Trainer Hubert Gahleitner aus Sarleinsbach bedanken, der uns auch im Frühjahr noch weiter trainieren wird. Jetzt sind wir nur noch auf der Suche nach einer Unterstützung für ihn. Wir würden uns natürlich auch sehr freuen, wenn wir im Frühjahr wieder zahlreiche Fans auf heimischem Rasen begrüßen dürfen und sagen schon jetzt danke für die Unterstützung!

Landesmeisterin Caroline Fischl gezeichneten Leistung sehr herzlich gratulieren. Insgesamt nahmen 23 Mannschaften daran teil, wobei die Mädchen der Sporthauptschule Ulrichsberg eine Klasse für sich waren. Im Bild rechts Landesmeisterin Caroline Fischl mit ihren Eltern Veronika und Mario. Nebelberg-heute, 12/2014

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Sport / Tennis

Christian Thaller zum ersten Mal Tennisvereinsmeister Alexander Wurm verteidigt Jugendtitel Bei leider teilweise unfreundlichem Wetter traten bei der Tennis-VM 16 Erwachsene und 8 Jugendliche gegeneinander an und ermittelten im KO-System den Besten der Besten. Zeitweise wurde hervorragendes Tennis geboten, wobei es auch einige „saftige“ Überraschungen gab. So wurde der Seriensieger der vergangenen Jahre, Markus Thaller, sensationell von Stefan Wurm schon im Viertelfinale eliminiert. Positiv überrascht hat Markus Steininger, der sich erst im Finale dem toll aufspielenden Christian Thaller 6:4/2:6/3:6 geschlagen geben musste. Die Verlierer der Vorrunde spielten im B-Bewerb um den Sieg. Dieses Finale bestritten Klaus Reisinger und Ernst Stöbich, welches Klaus mit 6:1/6:4 für sich entschied, dahinter landete Christian Höglinger. Auch die Tennisjugend kürte in ebenso spannenden, mit vollem Einsatz geführten Spielen ihren Vereinsmeister. Abermals war der Vorjahressieger Alexander Wurm nicht zu schlagen und sicherte sich damit den Jugendvereinsmeister 2014 vor Julian Fischer und Roland Höglinger.

Aufstieg knapp verpasst Am Samstag 5. Juli 2014 war das entscheidende Meisterschaftsspiel gegen UTC Altenhof - Hofkirchen auf der Tennisanlage Nebelberg. Nach den Einzelspielen musste Nebelberg bereits einem 4:2 Rückstand hinterherlaufen, konnte aber mit zwei gewonnenen Doppelpartien den Ausgleich herstellen. Im entscheidenden Doppel war leider das Glück nicht auf unserer Seite und somit mussten wir uns im letzten Spiel 5:7/5:7 geschlagen geben. In der Endtabelle der 3. Klasse A Nord musste sich Nebelberg hinter Hofkirchen u. Vorderweißenbach mit dem 3. Tabellenplatz begnügen und hofft in der kommenden Saison auf zahlreiche Unterstützung der Tennisfans, um den schon lang ersehnten Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse zu realisieren. Die Tennismannschaft um Mannschaftsführer Christian Thaller, SL Markus Thaller, SLStv Ernst Stöbich, Stefan Wurm, Werner Pacher, Simon Ploch, Florian Weidinger, Markus Steininger und Bernhard Jungwirth sagt „DANKE“ für die Unterstützung bei den Heimspielen.

40 Kinder nahmen am Tenniskurs in den Ferienmonaten teil.....

Vergleichskampf Nebelberg gegen Maurerforelle Der zehnte Vergleichskampf unserer „Tennisjungs“ gegen die Mannschaft der „Maurerforelle“ ging auf den Sandplätzen der Tennisanlage in Nebelberg über die Bühne. Wie immer waren die Partien heiß umkämpft. Da jedoch beide Teams ziemlich gleich stark waren, trennten sie sich mit einem versöhnlichen 6:6 Unentschieden. Nach der Siegerehrung wurde gemeinsam bei 50 Liter Bier noch lange in die Nacht hinein über das Unentschieden diskutiert und bereits der VGK für das nächste Jahr wieder als Termin fixiert.

40 Kinder bei Tenniskurs auf den Tennisplätzen

Sektionsleiter Markus Thaller und sein Stellvertreter Ernst Stöbich zeichneten die Vereinsmeister aus (v.re.n.li. Christian Thaller, Alexander Wurm, Klaus Reisinger) 70

Nebelberg-heute, 12/2014

Der diesjährige Kindertenniskurs fand mit den Trainern Werner Pacher und Heinrich Lindorfer bereits Ende Juli statt. Unglaubliche 40 Kids folgten dieser Einladung und so wurde es eine interessante Woche mit verschiedenen lustigen Trainingsmethoden mit Werner und Heinrich. Am Ende des Kurses wurde ein Abschlussturnier mit einer spannenden Siegerehrung veranstaltet.


Tennis / Wirtschaft

Wir wünschen frohe Weihnachten ... und einen guten Rutsch ins neue Jahr, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön.

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Ü 35 Tennis-Cup Als eine neue und gelungene Veranstaltung der Sektion Tennis bewährte sich der Ü35 Cup. Dieser Cup wird über einen Zeitraum von Mai bis Oktober gespielt, wobei nur Spieler antreten dürfen, die älter als 35 Jahre sind und nicht in der Meisterschaft agieren. Der Spielmodus ist so aufgebaut, dass jeder gegen jeden spielt. 9 Spieler nahmen diese Herausforderung an, am Ende des Cups setzte sich Klaus Reisinger - der alle Spiele gewonnen hat - vor Bernhard Jungwirth und Fred Pfleger durch.

Stelzengrillerei Im August wurden die Tennisspieler von der neuformierten Führungsspitze der Nebelberger SPÖ, Markus Steininger und Christian Pühringer zu einer Kistenstelze und einem 50 Liter Fass Bier eingeladen. Die Sektionsleitung bedankt sich für die Einladung und den gemütlichen Abend. Markus Thaller, Sektionsleiter

Wir wünschen allen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2015 Nebelberg-heute, 12/2014

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Wirtschaft

Optik Seider - Ihr Partner in Sachen Augenoptik 72

Nebelberg-heute, 12/2014


Theatergruppe

„Hatten wir Sie eingeladen?“

Theaterspieltermine 2015 Das neue Stück heißt „Hatten wir Sie eingeladen?“ und ist eine Kriminalkomödie - zu sehen ab April im Kultursaal (Turnsaal) der Gemeinde Nebelberg.

Mit neuem Schwung und voller Elan und Motivation startet das „Theaterleben Nebelberg“ in die neue Spielsaison. Das interessante und lehrreiche Trainings-Seminar mit Referentin Ruth Humer aus Grieskirchen war eine tolle Einstimmung darauf. Zwei Tage lang wurde im Kulturraum der Gemeinde gespielt, gelacht und improvisiert.

Kochshow mit den Kellnerchaoten der Theatergruppe beim Zeltfest Nebelberg

... mit einer einzigartigen Kochshow wurden die Festbesucher verzaubert....

Samstag, 11. April 2015 - 19.30 Uhr Sonntag, 12. April 2015 - 18.00 Uhr Freitag, 17. April 2015 - 19.30 Uhr Samstag, 18. April 2015 - 19.30 Uhr Freitag, 24. April 2015 - 19.30 Uhr Samstag, 25. April 2015 - 19.30 Uhr

Puppentheater zu Gast

Ruth Humer begeisterte mit dem Figurentheaterstück "Der Froschkönig" Groß und Klein. Im Bild sehen wir eine "Privataudienz" und Autogrammstunde mit dem König

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Sporttalente

Erfolgreiche Sarah Hauer

Fußballmeister - U-13 Mannschaft

Sarah Hauer belegte beim OÖ-Jugendklettercup 2014 (im Vorstieg – Klettern in der Klasse Schüler weiblich/U14) den zweiten Rang. „Das ist eine tolle Leistung“, freut sich der Vorsitzende des Alpenvereins Sepp Spindelböck Sarah trainiert vier Mal in der Woche (jeweils zwei Mal in Rohrbach bzw. Linz).

Die Spielgemeinschaft der Sportunion Nebelberg und der Union Julbach konnte in der abgelaufenen Meisterschaft den U-13 Titel erringen. Im Rahmen eines Festaktes in der Linzer Plus City wurden die Meisterkicker vom Präsidenten des Österr. Fußballverbandes, Dr. Leo Windtner persönlich geehrt. Bildbeschreibung von li.n.re. - 1. Reihe: Alexander Wurm, Julian Fischer, Roland Höglinger, Johannes Renner, Sebastian Hellauer und Joachim Auberger; 2. Reihe v.li.n.re.: Johannes Lauß, Michael Fessl, Florian Märzinger, Jakob Kern, Benjamin Wurm, Sarah Schopper, Caroline Fischl, Claudia Höglinger, Aleksandra Vujic (Magdalena Würfl fehlt am Foto). Hintere Reihe - das Trainerteam; Walter Wurm, Stefan Kern, Josef Auberger und Fußballpräsident Dr. Leo Windtner sowie der Oö. Fußballpräsident Dr. Götschhofer Gerhard (li. neben Walter Wurm).

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Gemeindechronik

..... vor 10 Jahren hat das Kaufhaus Pühringer geschlossen Berichte aus der Chronik der Gemeinde Nebelberg

Vor 10 Jahren – 2004 ä In diesem Jahr beginnen die Arbeiten für den Kanalbau im Gemeindegebiet Nebelberg. Das Hauptpumpwerk bei der Rehaberbrücke wird errichtet sowie die ersten Laufmeter des Freispiegelkanales und der Druckleitung nach Kollerschlag zur Kläranlage. ä Die ÖVP Nebelberg startet mit ihren Bürgersprechtagen in den einzelnen Ortschaften einen weiteren Meilenstein als Servicepartei für die Bürgerinnen und Bürger von Nebelberg. ä Die Volksschule Heinrichsberg kann 200 Jahre Schulunterricht feiern, wird doch seit 1804 in Nebelberg offiziell unterrichtet. ä Im Zusammenwirken mit der Gemeinde Kollerschlag wurde ein neues 125 PS Loipenspurgerät (Marke Paana) mit Gesamtkosten von 90.000,-- Euro angeschafft. ä Die Brücke bei der Reifmühle über den Grenzbach (Osterbach) wird mit einer Bausumme (ohne Asphaltierungsarbeiten) von 43.000,-- Euro erneuert. ä Startveranstaltung zur Gründung der Aktion „Gesunde Gemeinde“ findet im Gasthaus Ramlhof statt. ä Zum 10. Mal wird die Blumenschmuckaktion in der Gemeinde Nebelberg von der Ortsbauernschaft durchgeführt. Nach 65 Jahren wurde im Jahre 2004 das Kaufgeschäft Pühringer („Fesl-Marie“) geschlossen. Im Bild rechts die letzten Einkaufskunden im Geschäft.

ä Die Reithalle am Ramlhof wird am Sonntag, 31. Oktober feierlich eröffnet. ä Am 9. Februar wird offiziell der Fischerverein in Nebelberg gegründet und am 27. März fand das erste Forellenräuchern statt, das sich bis zum heutigen Tag größter Beliebtheit – weit über die Gemeindegrenzen hinweg – erfreut. ä Kaufgeschäft eingestellt – 65 Jahre war der „Fesl“ in Nebelberg der Inbegriff für den Einkauf des täglichen Bedarfs. Im Jahre 2004 wurde der Betrieb der Gemischtwarenhandlung eingestellt.

Vor 20 Jahren – 1994 ä Tennisplatzbau – Noch im Herbst wurde mit den Erdarbeiten für den Tennisplatzbau bei der Volksschule Heinrichsberg begonnen. ä Im Juni fand die Volksabstimmung zum EU-Beitritt in Österreich statt, wobei mit 01.01.1995 diese Mitgliedschaft vollzogen wurde. ä Pfarrer Karl Wohlschlager wurde zum 70er eine neue Wandlungsglocke für die Pfarrkirche in Kollerschlag gespendet, welche bis heute ihren Dienst versieht. ä Die Bauarbeiten beim Streugut- und Hackgutlager wurden abgeschlossen. Das Bauwerk kostete insgesamt 2,9 Millionen Schilling oder in heutiger Währung – 210.751,-- Euro.

ä In Kollerschlag wird die Pfarrbücherei eröffnet, welche über die stattliche Anzahl von 1.000 Büchern verfügt und 180 Personen als fixe Leserschaft aufweisen kann.

Vor 30 Jahren - 1984 ä Pater Georg Pfeil (Benediktiner) feiert seine feierliche Primiz. Am 11. Juli in Kremsmünster und unter großer Anteilnahme der gesamten Pfarrbevölkerung am 29. Juli in der Pfarrkirche Kollerschlag. ä Die Gemeinde Nebelberg erhält neue Schneeräumgerätschaften. Steyr-Allradtraktor mit Frontlader und Anhänger, Fräse sowie Spitz- und Seitenpflug – Kostenpunkt 1.250.000,-- Schilling oder 90.841,-- Euro. ä Unsere Fußballer liegen nach 6 Niederlagen, 4 Unentschieden und einem Sieg im zweiten Meisterschaftsjahr zur Winterpause an vorletzter Stelle (11. Tabellenrang).

Vor 85 Jahren - 1929 ä Verhinderung der Eingemeindung In einem Revisionserlass vom 20. September 1929 ordnet die Oö. Landesregierung die Zusammenlegung der Geschäftsführung mit der Gemeinde Kollerschlag an. In einer am 5. Oktober abgehaltenen Sitzung wird zu diesem Erlass eingehend Stellung genommen und dargelegt, welch große Nachteile dies für die Bevölkerung von Nebelberg bedeuten würde. Die Oö. Landesregierung nimmt die vorgebrachten Argumente schließlich zur Kenntnis und es wird „vorderhand“ von der beabsichtigten Zusammenlegung Abstand genommen. Zwei weitere Versuche wurden während der NS-Zeit ebenfalls erfolgreich abgewendet....... Nebelberg-heute, 12/2014

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Wirtschaft

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Gemeinsam Werte schaffen. 76

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Landespolitik

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Sozialsprengel Oberes Mühlviertel

„Hinschauen statt wegschauen“

„H

elfen, wo staatliche Vorsorge an Grenzen stößt, einen wirkungsvollen Beitrag leisten, dass die Menschen lange in ihrer gewohnten Umgebung in möglichst guter Qualität leben können – das ist das Ziel vom Sozialsprengel Oberes Mühlviertel (SOM)“, betont Obmann Max Wiederseder. Bei der mit etwa 180 Anwesenden gut besuchten Jahreshauptversammlung am 19. Oktober in Hofkirchen konnte er eine gute Bilanz über das Jahr 2013 ziehen. Konkret bedeutet dies, dass im Vorjahr mit „Essen auf Rädern“ mehr als 20.800 warme Mahlzeiten zu den Menschen gebracht oder mehr als 9.000 Stunden für verschiedene Besuchsdienste geleistet wurden. Insgesamt haben 2013 ca. 220 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen aus den 16 Mitgliedsgemeinden rund 21.700 Stunden für mehr Menschlichkeit investiert.

Zwei Hauptpunkte prägten Jahreshauptversammlung Die Verleihung des Elisabeth-Preises 2014: Diese Auszeichnung wird in Anlehnung an das Wirken der Hl. Elisabeth von Thüringen an Personen oder Personengruppen in unserer Region für besonderes soziales Engagement verliehen. Heuer wurde der Preis Frau Luzia Peinbauer zuerkannt. „Sie investiert im Asylantenheim in Oberkappel neben ihrer beruflichen Aufgabe unglaublich viel Zeit und Energie im ehrenamtlichen Bereich, indem sie auch in ihrer Freizeit u. A. Sammlungen, Spenden und Deutschkurse organisiert oder bei Arztbesuchen und dergleichen hilft“, wies ObmannStellvertreterin Dr. Elisabeth Guld in der Laudatio hin.

Hochkarätiger Festvortrag: „…das habt ihr mir getan!“ Der Moraltheologe Prof. Dr. Michael Rosenberger zeigte an Hand der sieben Tugenden der Barmherzigkeit auf, dass die Leistungen der ehrenamtlich Tätigen des SOM in einem hohen Ausmaß mit diesen übereinstimmen. Ebenso stellte er einen Zusammenhang mit dem ElisabethPreis her: Eine der sieben Tugenden der Barmherzigkeit lautet ja: “...Obdachlose aufnehmen.“ Bild v.li.n.re.: Obmann Max Wiederseder, Prof. Dr. Michael Rosenberger, Luzia Peinbauer, Obmannstellv. Dr. Elisabeth Guld und LAbg. Georg Ecker

Gelebte Nachmittagsbetreuung in Sarleinsbach – auch Männer treffen sich dort.

Impressum Medieninhaber:

ÖVP-Ortsparteileitung Nebelberg Obmann DI Hans Scharinger 4155 Nebelberg, Stift am Grenzbach 8 Email: oevp.nebelberg@miex.cc

Druckherstellung: OÖVP Nebelberg Eigenvervielfältigung Auflage: 520 Stück Jahrgang: 37. Jahrgang, Folge 69 78

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Herstellung des Mediums:

Redaktionsleitung: Vbgm. Heinrich Pfoser, Stift 5, 4155

Mitarbeit: GPO GR DI Johann Scharinger, Bgm. Otto Pfeil, GRin Doris Rothbauer BEd, GRin Carmen Wurm, DI Josef Jungwirth, AL Karl Pfeil, Teresa Pfoser BEd, Magdalena Lauß, FRO GR Josef Lauß, GR Josef Kroiß, Sarah Weidinger, Ignaz Märzinger (Seniorenbund); Beiträge und Bilder: LAbg. Vbgm. Georg Ecker, LAbg. Patricia Alber, DI Klaus Diendorfer (Leaderregion), Veronika Fischl und Petra Pühringer (Elternverein), Elisabeth Märzinger (Gesunde Gemeinde),

Michaela Märzinger (Bäuerinnen, Rezept) DI Johannes Wurm (Union), David Pfoser (Grafiken), Otto Wurm, Josef Pühringer und Markus Pfoser (Feuerwehr), Marianne Auzinger (Goldhauben), Christian Wurm (Musikverein), Thomas Zinöcker (Fußball), Sarah Reischl (Damenfußball), Alois Scharrer (Wandern), Markus Thaller (Tennis), Michaela und Walter Wurm (Foto) Dir. Franz Saxinger (Hauptschule), Rainer Schopf (Rotes Kreuz), Stefan Lauß (Imkerei und Reisebericht), Dir. Walter Pfleger (Sozialsprengel), Christian Paster (Foto), Christian Simmel (FF Hinterschiffl);


Musikverein Kollerschlag

Eigenes Jugendorchester neu gegründet

Ü

ber die Wintermonate haben wir fleißig geprobt und ein völlig neues Programm einstudiert. Uraufführung war beim Konzert am 11. April im Turnsaal der VS Heinrichsberg. Wenn man den Applaus des Publikums berücksichtigt, dürften die vorgetragenen Musikstücke gefallen haben. Moderiert wurde das Konzert von Hans Scharinger, Carmen Wurm trug humorvolle Gedichte und Geschichten aus dem Leben vor und Josef Jungwirth war mit seiner Kamera zur Stelle, um alles bildlich festzuhalten. Vzbgm. Heinrich Pfoser organisierte die Werbung sowie den Auf- und Abbau der Bühne und half selbst tatkräftig mit. Der Musikverein Kollerschlag bedankt sich bei den genannten Personen für die großartige Unterstützung!!

Erstmals Jugendkonzert Erstmals seit Bestehen der Gardemusik Kollerschlag wurde heuer ein Jugendkonzert veranstaltet. Am Freitag, 2. Mai 2014 um 19.30 Uhr war dieser historische Moment. Mit eigenem Nachwuchs konnten alle wichtigen Stimmen besetzt werden und nach relativ kurzer Probenarbeit boten die Jungstars ein tolles Konzert. Orchesterleiter des JOKO (=Jugendorchester Kollerschlag) ist auch in diesem Fall unser Kapellmeister

Alfred Hofmann. Herzlichen Dank für deine Aktivitäten lieber Fred! Zusätzlich zu den jährlichen Aktivitäten wie Erstkommunion, Fronleichnam und Allerheiligen hatten wir heuer eine Ausrückung anlässlich der Turmkreuzsteckung. Dabei hat sich gezeigt dass unsere Uniformjacken nicht nur sehr warm sondern auch extrem wasserdicht sind, es goss wie aus Kübeln.

Ausgezeichneter Erfolg

Zweifelsohne das Highlight der Saison ist die Marschwertung im Zuge des Bezirksmusikfestes. Heuer waren wir in Julbach angetreten. Erstmals unter der Führung von Sebastian Hofmann, dem neuen Stabführer der Gardemusik Kollerschlag, gelang es uns wieder einen „ausgezeichneten Erfolg“ zu erringen. Es war dies die vierte Auszeichnung in Serie und wir haben uns extrem gefreut und natürlich entsprechend gefeiert. Bedanken möchte ich mich auf diesem Wege beim Busunternehmen Wöß/ Jaga sowie beim „Pfoser Hans“, sie haben den Transport anlässlich des Musikfestes GRATIS übernommen! Weiters stellt die Fa. Wöß/Jaga auch mehrmals im Jahr Kleinbusse zum Transport der Jungmusiker gratis zur Verfügung. Herzlichen Dank für

diese nicht selbstverständliche Unterstützung!!

Musikerausflug Nach dem Tag der Blasmusik/Trachtensonntag am 22. Juni d. J. haben wir uns einige Wochen „Auszeit“ vergönnt. In der sogenannten Sommerpause werden auch keine wöchentlichen Musikproben abgehalten. Ende August haben wir einen 2-Tages Ausflug gemacht. Dieser führte uns zum steirischen Erzberg, auf die Wurzeralm und abschließend zum Floßfahren auf der Enns bei Ternberg. Leider begleitete uns sehr schlechtes Wetter bei diesem tollen Ausflug. Wir ließen uns aber die Stimmung nicht verderben, die „Eigen-Oberkrainer“ spielten fast rund um die Uhr und unterhielten uns prächtig. Am Cäciliensonntag wurden sowohl die Frühmesse als auch das Hochamt von der Musikkapelle umrahmt. Ende November/Anfang Dezember wurden auch die Musikkalender wieder an die Haushalte verteilt. Der Musikverein dankt für die finanzielle Unterstützung und wünscht allen Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch sowie viel Glück und Erfolg für das kommende Jahr! Christian Wurm, Obmann

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Wirtschaft

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WÄRMEPUMPEN SOlAR


Leaderregion Donau Böhmerwald

6 Millionen Euro Förderung für Leaderregion Das EU-Förderprogramm LEADER hat in unserer Region in den vergangenen Jahren durch das Engagement von vielfältigsten Akteuren nachhaltige Impulse geleistet. Mehr als 6 Mio. EUR an EU-, Bundes- und Landes-Förderungen wurden in über 100 Projekten auf innovative Art und Weise investiert.

„D

ie Stärke von LEADER ist, dass die Ideen in der Region entwickelt werden. Es entstehen Konzepte und Projekte, die den Bedürfnissen vor Ort oft viel besser entsprechen als zentrale Planungen“ betont Landtagsabgeordneter Georg Ecker (Obmann des LEADER Regionalvereins Donau-Böhmerwald).

Energiemodellregion

58.000 Bewohner Für die neue EU-Finanzperiode bewirbt sich Donau-Böhmerwald gemeinsam mit dem HansBergLand. Die Donau-Böhmerwald Region umfasst dann nahezu den gesamten Bezirk Rohrbach mit 839 km² und rund 58.000 Einwohnern Wichtig für LEADER ist vor allem der Bottom-Up Ansatz, das bedeutet, dass die Impulse und Themen, die in der Region wichtig sind, von der Bevölkerung kommen sollen und nicht von „Oben herab“ aufgesetzt sind. „Hierbei ist es vor allem wichtig, dass so viele verschiedene Menschen wie möglich mitmachen und ihr Wissen, Engagement und vielleicht auch schon Projektideen einbringen“, betont DI Klaus Diendorfer vom LEADER Büro.

Regionales Konzept Im abgelaufenen Jahr 2014 wurde unter breiter Beteiligung der Bevölkerung ein regionales Konzept für die kommende Periode bis 2020 erarbeitet. Ausgehend von der Startveranstaltung im Jänner, den fünf regionalen Workshops zu den Themen Tourismus, Kultur, Bildung, Biodiversität und Energie, einer Zukunftswerkstatt, sowie vielen persönlichen Gesprächen wurde die „LEADER 2020 Strategie“ erarbeitet. Darin sind die künftigen Aktionsfeldthemen angeführt, mit denen wir uns für unsere Region bewerben.

regionalen Initiative „Genussregion Schlägler Bioroggen“ beigetragen. Dabei wird versucht aus der historisch bedeutsamen Getreidesorte „Schlägler Roggen“ eine regionale Marke zu kreieren, mit Hilfe derer eine geschlossene Wertschöpfungskette vom Landwirt bis hin zum Handel aufgebaut werden soll.

Team des Leader-Büros: LAbg. ÖR Georg Ecker, DI Klaus Diendorfer, Manuela Greiner, DI Markus Altenhofer

Musterprojekte Die Erweiterung des MountainbikeWegenetzes des Granitlandes, das Biokompetenzzentrum Schlägl, die Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald, die Errichtung von landwirtschaftlichen Schauund Erlebnisbetrieben, die Etablierung eines Kulturhauses, Bildungsangebote zum Thema ökologisches Leben und Wirtschaften oder die Ergänzung von Angeboten am Donausteig sind nur einige Beispiele für Projekte. Der LEADER Regionalverein Donau-Böhmerwald versteht sich als Brückenbauer für mehr Kooperation über die Gemeindegrenzen hinweg. Die verstärkte Zusammenarbeit ist in den meisten Fällen nicht nur eine sinnvolle Entlastung für die einzelne Gemeinde, oftmals entstehen dabei auch Projekte in einer Größenordnung, die von außen auch besser wahrgenommen werden. So hat der LEADER Regionalverein wesentlich zur Entstehung der

Ein Leitprojekt des LEADER Regionalvereins ist zweifellos die Klimaund Energiemodellregion. Mit der Gründung der Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald eGen entstand eine neue, bezirksweit agierende Rechtsform zur gemeinsamen Abwicklung von Projekten im Zusammenhang mit Erneuerbarer Energie und Klimaschutz. Auch die Gemeinde Nebelberg ist hier als Mitglied dabei. Finanziell sieht es so aus, dass die EU 80% und Bund/Land 20% der Finanzierung übernehmen. Daraus ergibt sich für Österreich ein Fördervolumen von ca. 246 Mio. EUR. Angedacht sind derzeit ca. 70 Leaderregionen in ganz Österreich, hierfür mussten sich die Regionen mit Ende Oktober 2014 beim Ministerium bewerben und bekommen dann in einem Auswahlverfahren ein regionales Aktionsbudget zugeteilt.

Strategie 2020 „Wir haben mit der LEADER 2020 Strategie zeitgerecht eine aussagekräftige Bewerbung übermittelt und rechnen im Frühjahr 2015 mit einer Entscheidung über die Weiterführung von LEADER in unserer Region“, so Obmann LAbg. Georg Ecker. Ab der offiziellen Anerkennung können dann wieder LEADER Projekte in der Donau-Böhmerwald Region gefördert werden.

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Chronik - 1. Weltkrieg

Der Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren Die Bauern rüsteten zur Heuernte. Kaum waren die letzten Petersfeuer verglüht, kam bis ins hinterste Grenzland die schreckliche Nachricht vom Tod des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo. Die serbischen Separatisten hatten den Mörder gedungen. Der greise Kaiser Franz Josef, damals 84jährig, deutete den Mord als Anschlag auf sein Reich und erklärte Serbien am 31. Juli 1914 den Krieg – der Beginn des 1. Weltkrieges.

„Serbien muss sterbien“ Von dieser Parole war jeder überzeugt, der die aussichtslose Lage der Monarchie nicht beurteilen konnte. In den Tagen vor Kriegsausbruch erreichten Telegramme die Landgemeinden, die das sofortige Einrücken des Landsturmes und der Reservisten befahlen. Gemeindebeauftragte und Postboten eilten von Haus zu Haus, um die Einberufungen zuzustellen. Tags darauf eilten die „Krieger“, wie sie nun durch vier Jahre hießen, zur Mühlkreisbahn. Überfüllte Waggons brachten die Männer zu ihren Garnisonen. Frauen und Mütter begleiteten die Soldaten zur Bahn. Herzzerreißende Abschiedsszenen in Aigen, Oepping und Rohrbach sind in Erinnerung geblieben.

t www.glashaider.a

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ab vier Uhr früh im Beichtstuhl gesessen, um den großen Andrang der Einberufenen bis zum Gottesdienst bewältigen zu können. Nach Beichte, Kommunion und Messe sind sie alle frohgemut mit Sack und Pack

Mit Gott für Kaiser und Vaterland „Für Gott, Kaiser und Vaterland“ hieß der Wahlspruch, der aber keinen Trost spendete, als die Todesnachrichten aus dem Feld eintrafen. Österreich wurde aufgrund eines Beistandspaktes von Deutschland im Krieg unterstützt.

Pfarrchronik berichtet In der Pfarrchronik von Kollerschlag hat der damalige Pfarrer Hörschläger die Mobilmachung des Landsturmes geschildert. Die Postboten mussten Tag und Nacht am Telegraphenapparat die Einberufungen entgegennehmen und zustellen. Am ersten Einrückungstag sind die Geistlichen

Alois Wöß (1915) , Stift/Grenzbach 32


Chronik - 1. Weltkrieg nach Oepping zur Bahn gegangen. Viele kehrten als Krüppel in die Heimat zurück. Manche waren so arg zugerichtet, dass sie zu keinem Erwerb mehr fähig waren. An Sonntagen saßen sie bettelnd vor der Kirchentür, um mit Almosen ihr Leben fristen zu können. Kriege bedeuteten damals schon für viele ein Ende in Elend und Not.

Kinderarbeit im Krieg Im Krieg hatte jede Gemeinde Hilfskomitees zu gründen, die sowohl den Soldaten an der Front, den Verwundeten in den Lazaretten und den Familien der Hinterbliebenen von Gefallenen Hilfe leisten mussten. Für die Schuljugend folgten Jahre mit wenig Unterricht, jedoch mit vielen Aufgaben: Brombeer- und Erdbeerblätter mussten gepflückt, getrocknet und den staatlichen Stellen zur Verfügung gestellt werden. Wo die Männer als Arbeitskräfte fehlten, wurden Kinder für die Mithilfe beim Kartoffelanbau, für Heuund Getreideernte beurlaubt. Wie es in den Kriegsjahren mit der Volksschulbildung bestellt war, lässt sich in den Schulchroniken nachlesen. Die jüngeren männlichen Lehrkräfte wurden alle zum Militär eingezogen. Der Leiter als einziger Mann an der Schule erhielt eine Unmenge an Aufträgen zur Überwachung der Landwirte bei der Ernteablieferung, beim Heilkräuter-, Altmetall- und Edelmetallsammeln. Kein Wunder, dass der Unterricht oft monatelang ausfallen musste. Wenn dann wieder der Unterricht eingesetzt hatte, war der Lernerfolg bei Klassengrößen bis zu 50 Kindern nur minimal. Außerdem dauerte die Schulpflicht damals nur sechs Jahre.

Zeitungsbericht zu Kriegsbeginn Als Todesopfer des Krieges ist mit Sicherheit zu bezeichnen der Gefreite Josef Ameseder, 26 Jahre alt, aus Heinrichsberg, Gemeinde Nebelberg, Pfarre Kollerschlag. Ameseder

diente im Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 2, 7.Kompanie. Im nördlichen Galizien erlitt er am 14. Oktober 1914 einen Todesschuss. Ameseder war ein recht braver, frommer Christ. Dies bezeugt ein Schreiben, das er vor seiner Abreise auf den Kriegsschauplatz von Linz aus an seine Lieben daheim richtete und in welchem unter anderem zu lesen ist: „Mit meinem höchsten Herrn und Richter habe ich meine Rechnung in der Herz-Jesu-Kirche gemacht! Ich bin auf alles gefasst!“ Nach Bekanntwerden seines Todes wurde in der hiesigen Pfarrkirche ein Requiem gehalten.

Gefallene im 1. Weltkrieg aus der Gemeinde Nebelberg Lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

Familienname Ameseder Ameseder Breitenfellner Eder Fenzl Fink Gast Hasenöhrl Hellauer Jungwirth Jungwirth Lauß Leitner Leitner Lindorfer List List List Märzinger Neußl Neußl Neußl Pfeil Reifenfellner Rothbauer Schichl Schinagl Seidl Starlinger Viehböck Wagner Walch Weidinger Wiesinger Wöß Wurm Zöchbauer Zöchbauer Zoitl Zoitl

Vorname Hans Josef Johann Heinrich Josef Rupert Johann Josef Heinrich Alois Josef Josef Franz Johann Josef Franz Johann Josef Ignaz Franz Georg Heinrich Anton Johann Mathias Franz Rupert Alois Michael Franz Josef Josef Fritz Johann Fritz Josef Fritz Johann Johann Josef

Ortschaft

Haus GeburtsNr. jahr

Heinrichsberg Heinrichsberg Stift am Grenzbach Stift am Grenzbach Nebelberg

8 8 30 20 3

Stift am Grenzbach Stift am Grenzbach Stift am Grenzbach Vordernebelberg Vordernebelberg Vordernebelberg Nebelberg Stift am Grenzbach Stift am Grenzbach Stift am Grenzbach

43

1892 1888 1887

gefallen

Sterbeort

1914 vermisst 14.10.1914 in Polen

1880

1885 3 9 8 23 45 45 45

Nebelberg Nebelberg Nebelberg Nebelberg

9 9 9

Nebelberg Heinrichsberg

4

1888 1880 1889

23.11.1915 Italien 26.09.1916 Russland 13.11.1918 an Malaria

1887 1891 1882

13.11.1918 Typhus 07.10.1915 06.06.1915

1885 1884 1880 1887

1894

Stift am Grenzbach Nebelberg

15

Heinrichsberg Vordernebelberg

33 1

Stift am Grenzbach Heinrichsberg Heinrichsberg Heinrichsberg

32 11 34 37

1879 1885 1877

Nebelberg

46

1892

1893 1886 1874

08.1917 Italien

29.03.1905 vermisst Italien 1914 vermisst 1914

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Reisebericht - Stefan Lauß

Der Jakobsweg- eine einzigartige Pilgerreise Das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela im äußersten Nordwesten Spaniens war das Ziel meiner (unserer) Pilgerreise. Eine beeindruckende Reise zu Fuß mit einer Wegstrecke von ca. 2.800 km, die durch fünf Länder führte und am Atlantik an der Nordwestküste Spaniens endete. Ausgangspunkt unserer 110-tägigen Pilgerreise am Jakobsweg war der nahegelegene Wallfahrtsort Altötting in Bayern. Einmal auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein war schon seit mehr als 10 Jahren ein Herzenswunsch von mir. Die Gründe, warum ich letztendlich diesen langen Weg in Angriff nahm, waren vielfältig. Ich wollte einmal die Freiheit, die man beim Gehen verspürt, genießen. Freiheit ist für mich auch gleichbedeutend mit Zufriedenheit. Als Fußgänger nimmt man die Erfahrungen und Wahrnehmungen viel intensiver auf als ein Pauschalurlauber. Auch Dankbarkeit schwingt mit. Ich wollte Gott dankbar sein für all das Schöne, was mir in meinem Leben bereits geschenkt wurde. Ebenso übte die sportliche Herausforderung einen gewissen Reiz aus. Nachdem ich meine Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen und den Pilgerpass in den Händen hatte, konnte es losgehen. Pfarrer Laurenz erteilte mir am Vortag den Pilgersegen und so trat ich meine lange Reise am Donnerstag, 27. März 2014 von der Wallfahrtskirche in Altötting aus an. Traditionsgemäß trug ich als Jakobspilger die Pilgermuschel am Rucksack als Symbol für die Pilgerschaft. Auf einen Pilgerstab habe ich ver-

Cap mit Leuchtturm in Finistere

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zichtet und stattdessen die Walking Stöcke verwendet. Meine Frau Elfriede begleitete mich und wollte vorerst einige Tage, eventuell bis zur Grenze in die Schweiz mitgehen. Schließlich habe ich auch sie mit dem Pilgervirus infiziert und sie begleitete mich bis Genf. 27. bis 30. März Altötting bis Kufstein (Bayerischer Jakobsweg) Der Weg führte von Altötting aus über Tacherting, Altenmarkt, Prien am Chiemsee, Aschau, Sachrang wo wir die Grenze nach Österreich passierten, über einen Bergrücken nach Niederndorf und über Ebbs nach Kufstein. Obwohl ich nicht unvorbereitet auf die Reise ging, hatte ich bereits am zweiten Tag eine schmerzhafte Blase an der rechten kleinen Zehe und am vierten Tag eine weitere am anderen Fuß. 31. März bis 11. April Kufstein – Rankweil (Österr. Jakobsweg) Der Weg führte uns bei schönen beeindruckende Kirchen und Wallfahrtsorten vorbei, wie Maria Stein, Straß im Zillertal, Georgenberg um nur einige zu nennen. Doch das ständige Bergauf und Bergabgehen

tat meiner Frau nicht gut und sie bekam oberhalb des Knies starke Schmerzen. Wir fuhren daraufhin mit dem Taxi bis zu unserem nächsten geplanten Quartier im Kloster St. Martin im Gnadenwald. Meine schmerzenden Blasen und die plötzlich aufgetretenen Probleme bei meiner Frau ließen erste Zweifel aufkommen, ob ich unter diesen Umständen nach Santiago komme. Mit Zuhilfenahme von Voltaren konnte sie jedoch am nächsten Tag wieder gehen und auch mir ging es mit den abheilenden Blasen zunehmend besser, sodass wir bis Innsbruck gingen. Ein Sprichwort sagt: „Zeit heilt Wunden“. Hinter Landeck führte der Weg ins Stanzer Tal über Stanz, Grins, wo wir eine wunderschöne Sicht auf die schneebedeckten Gipfel des Paznauntales hatten, über Flirsch nach St. Anton auf den winterlichen Arlberg. Entlang des Flusses Alfenz, wanderten wir im Klostertal über Klösterle, Dalaas, Nüziders nach Rankweil. Dort legten wir nach 15 Tagen erstmals einen Ruhetag ein, was zudem sehr gut passte, weil meine Frau Geburtstag hatte. 12. April bis 28. April Meiningen bis Genf (Schweizer Jakobsweg) Bei Meiningen überschritten wir den Rhein und waren nun in der Ostschweiz. Über die Wogalp und Neualp führte der Weg nach Appenzell. Von dort ging es bergauf und bergab über Wattwill, dem Laadpass (990 m), Neuhaus, Rapperswil in den Schweizer Wallfahrtsort Einsiedeln. Der Ort ist, vergleichbar mit Mariazell in Österreich, das Pilgerzentrum der Schweiz. Über teils historische Wegstücke des alten Jakobsweges und des Römerweges ging es vom lieblichen Städtchen Thun in die Stadt Freiburg und wir waren somit in der Westschweiz Ab hier war dann schlagartig alles ein wenig anders, denn wir befanden uns plötzlich im französischen Sprachraum. Das uns schon vertrau-


Reisebericht - Stefan Lauß te schweizer„Grüazi“ beim Grüßen heißt jetzt „Bonjour“ und Ortsnamen klingen ganz anders. Der Jakobsweg führte uns dann über Romont, Moudon in die Olympiahauptstadt Lausanne und von dort entlang des Genfersees nach Genf. Bei einem gebürtigen Kollerschlager, Paul Mayer, welcher in der Nähe von Genf wohnt, konnten wir uns 1 Tag vom Marsch durch die Schweiz erholen, ehe meine Frau wieder nach Kollerschlag zurückreiste. 29. April bis 5. Juni Genf bis St. Jean Pied de Port (Französischer Jakobsweg) Auf dem Weg durch Frankreich war ich alleine, d.h. ohne meine Frau unterwegs. Für den ca. 1100 km langen Teil des Jakobsweges brauchte ich 38 Tage, was eine durchschnittliche Wegstrecke von täglich ca. 28 km ergibt. Der erste Wegabschnitt in Frankreich, die sogenannte Via Gebennensis ist 352 km lang, führt von Genf nach Frankreich in das wildromantische Tal der Rhone, wo er auf Hochterassen und durch Auenwälder verläuft. Anschließend ging es durch eine schöne Mittelgebirgslandschaft bis ins Zentralmassiv auf Höhen von knapp 1300 m, bis ins französische Pilgerzentrum Le Puy en Velay. Am Sonntag, 11. Mai (Muttertag) kam ich in Le Puy en Velay an und war sehr erfreut wieder eine Etappe geschafft zu haben und dem Ziel etwas näher zu sein. Man sah ab jetzt mehr Pilger, denn die Stadt ist für viele Franzosen Ausgangspunkt des Jakobsweges und es treffen weitere Pilgerwege aus anderen Ländern und Richtungen dort zusammen. Mit neuem Elan ging ich dann den 2. Wegabschnitt, die Via Podiensis an. Dies ist eine Strecke von ca. 730 km zwischen Le Puy und Saint-Jean-Pied-de-Port. Die Gegend um und nach Le Puy lag auch in einer Höhenlage welche vergleichbar mit dem Mühlviertel ist. Das hügelige Landschaftsbild um Le Puy en Velay prägen jedoch die vor langer Zeit erloschenen Vulkanke-

Stefan Lauß 2.800 km in 110 Tagen gel, die weithin sichtbar und unverkennbar aus dem Boden ragen. Je weiter westlich man ins Innere von Frankreich kam, desto flacher wurde es und man kam immer wieder in sehr fruchtbare Gegenden mit Obst-, Gemüse- und Weinanbau. Es lagen viele schöne Dörfer und kleinere Städtchen am Weg, wenn ich nur an Saint-Come-d,Olt, Espalion,Conques, Figeac, Moissac, denke. Dort findet man kunsthistorisch wertvolle Baudenkmäler von denen viele von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurden. Die letzten 50 km vor der französisch-spanischen Grenze ging ich durch das Baskenland, von dem drei der sieben Provinzen in Frankreich liegen und das sich nach der spanischen Grenze fortsetzt. Vorher hatte ich immer den Eindruck, die Basken haben nur Terror im Sinn. Mittlerweile habe ich sie als sehr selbstbewusste, fleißige Leute kennengelernt, die stolz sind auf ihre Identität und daher auch ihre baskische Sprache pflegen. 6. Juni bis 6. Juli Saint Jean-Piedde-Port bis Santiago de Compostela (Spanischer Jakobsweg, genannt Camino Frances) Meine Frau Elfi ist nach Saint-JeanPied-de-Port angereist und wir gehen nun gemeinsam den letzten 804 km langen Teil vom Jakobsweg bis Santiago. Mit dem Wetter hatten wir in Spanien großes Glück, denn wir

brauchten erst am 18. Tag das erste Mal unsere Regenbekleidung. Der Pilgerweg führte uns zunächst über die Pyrenäen, einem Gebirgszug zwischen Frankreich und Spanien, dessen höchste Erhebung am Pass 1420 m erreicht. Dem alten Pilgerweg folgend kamen wir in die Städte Pamplona, Estella, Logrono, Burgos, Leon, Astorga, Ponferada, sowie viele weitere schöne und historisch bedeutsame kleinere Orte. All diese Städte und Orte boten eine Vielzahl an Kultur-und Baudenkmälern. Eindrucksvoll waren die großen Kathedralen und Kirchen, die vor Jahrhunderten errichtet wurden. Ungefähr 150 km vor Santiago kommt man nach Galicien, ein Landstrich, der wieder sehr bergig ist, wo viel Regen fällt und deshalb die Landschaft grün ist. Genau 101 Tage nach dem Abgang von Altötting kamen wir in Santiago de Compostela an. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl am Ziel angekommen zu sein. Wir besuchten in der riesigen Kathedrale die Krypta, in der angeblich die Gebeine des Apostels Jakobus liegen. Der Rummel, welcher in der Stadt Santiago durch den großen Pilgeransturm vorherrschte, war zwar ein wenig enttäuschend, jedoch absehbar. Da wir noch genügend Zeit vor unserer geplanten Rückreise hatten, gingen wir noch den 93 km langen Weg bis zum Kap Finisterre. Dem Pilgerbrauch zufolge haben wir dort schweigend den Sonnenuntergang betrachtet. Die vielen Begegnungen mit Pilgern, das Zusammensein mit Menschen anderer Nationalitäten, die schönen Erinnerungen an all das Erlebte, die für Gegenden typische Landschaft, das Kennenlernen neuer Städte hinterließen bleibende, unvergessliche Eindrücke. Wenn am Beginn meiner Pilgerreise das Spirituelle nicht der Hauptbeweggrund war, diese Reise zu machen, so kann ich behaupten, dass mein Gottvertrauen durch all das Gesehene und Erlebte gestärkt wurde. Nebelberg-heute, 12/2014

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Fischerverein

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10 Jahre Fischerverein

I

Die Gemeindespitze mit Bürgermeister Otto Pfeil, Vize Heinrich Pfoser, ÖVP-Obmann Hans Scharinger sowie Gemeinderat Josef Kroiß gratulierten den Vorstandsmitgliedern des Fischervereines mit Obmann Mario Fischl an der Spitze zum 10jährigen Bestandsjubiläum mit einer eigenen Bierkreation als Geschenk. 86

Nebelberg-heute, 12/2014

m Februar 2004 haben einige Idealisten den Fischerverein Nebelberg aus der Taufe gehoben. In diesen 10 Jahren hat sich der Verein im Gemeindegeschehen voll etabliert und zählt zu den mitgliederstärksten Vereinen. Mit der Schaffung der vereinseigenen Teichanlage in Heinrichsberg, welche sich wunderbar in die Landschaftsumgebung einfügt, ist ein wirklich tolles Bauwerk gelungen. Ein großes Danke für die wertvolle und ehrenamtliche Tätigkeit und insbesondere für das Engagement bei den Jugendlichen.


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis / Seitenübersicht Titelseite.............................................................................Seite 1 Bürgermeister am Wort.................................................Seite 2 ÖVP-Obmann am Wort..................................................Seite 8 Tageszeitung in der Früh........................................... Seite 10 Seniorennachmittag................................................... Seite 10 Nebelberger-Schokolade.......................................... Seite 10 Landwirtschaftskammerwahl.................................. Seite 11 Nikolaus- und Weihnachtsfeier............................... Seite 12 Wanderwegprojekt...................................................... Seite 13 Kochrezept...................................................................... Seite 14 Bienenweide / Imker................................................... Seite 14 Flenkö-Rosl-Spruch..................................................... Seite 15 Projekt Firma Oberaigner.......................................... Seite 15 Bäuerinnenjahr im Rückblick................................... Seite 16 Turmkreuz für Pfarrkirche.......................................... Seite 16 Baustellenbieraktion................................................... Seite 17 Aus dem Gemeinderat – 30.05................................ Seite 18 Neues Zeitungslayout................................................. Seite 21 Zusammenarbeit Kollerschlag................................ Seite 21 Bericht Elternverein Volksschule............................. Seite 22 Priesterjubiläum Laurenz........................................... Seite 24 Aus dem Gemeinderat – 12.09................................ Seite 25 Aus dem Gemeinderat – 12.12................................ Seite 26 Vizekanlzer Mitterlehner............................................ Seite 28 LAbg. Patricia Alber am Wort................................... Seite 30 Neue Postleitzahl 4155 für Nebelberg.................. Seite 31 Flenkö-Rosl-Spruch..................................................... Seite 31 Studienabschluss Klaus Hopfner............................ Seite 32 Hausärztlicher Notdienst........................................... Seite 33 Maturabschlüsse........................................................... Seite 33 Gesunde Gemeinde..................................................... Seite 34 Chor der Sportunion Nebelberg............................. Seite 35 Bericht Seniorenbund................................................. Seite 36 Ramlhof – neuer Chef................................................. Seite 37 Schulanfängerfrühstück............................................ Seite 38 Schulanfänger vor 30 Jahren................................... Seite 39 Fa. Oberaigner- Lehrbetrieb..................................... Seite 40 Europaschule Peilstein............................................... Seite 41

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ÖVP-Bezirksparteitag.................................................. Seite 42 Bericht Rotes Kreuz Peilstein.................................... Seite 43 Geburten 2014.............................................................. Seite 44 Bilderrätsel...................................................................... Seite 46 Termine 2015................................................................. Seite 47 Bestandene Prüfungen.............................................. Seite 48 Unsere Toten 2014....................................................... Seite 50 Stellungsburschen....................................................... Seite 50 Krankenbesuche........................................................... Seite 50 Gratulationen zu Geburtstagen.............................. Seite 51 Zuzüge Gemeinde....................................................... Seite 51 Geburtstagsjubiläen................................................... Seite 52 Jubiläum Abt Felhofer................................................ Seite 53 Hochzeitsjubiläen........................................................ Seite 54 Bericht Goldhaubengruppe..................................... Seite 55 Hochzeiten 2014 .......................................................... Seite 56 Interview Landeshauptmann Pühringer............. Seite 58 Breitbandinternet Nebelberg.................................. Seite 60 Raunachtsingen Schiffl............................................... Seite 61 Bericht Freiw. Feuerwehr Nebelberg..................... Seite 62 Sportunionobmann am Wort.................................. Seite 64 Fußballtabellen............................................................. Seite 66 Bericht Sektion Fußball.............................................. Seite 67 Bericht Sektion Wandern........................................... Seite 68 Frauenfußballbericht.................................................. Seite 69 Tennisbericht................................................................. Seite 70 Bericht Theatergruppe .............................................. Seite 73 Sporttalente / Fußballmeister.................................. Seite 74 Gemeindechronik........................................................ Seite 75 Landespolitik................................................................. Seite 77 Bericht Sozialsprengel................................................ Seite 78 Impressum...................................................................... Seite 78 Bericht Musik Kollerschlag........................................ Seite 79 Bericht Leaderregion Donau / Böhmerwald...... Seite 81 Chronik – 1. Weltkrieg................................................. Seite 82 Reisebericht Lauß Stefan / Jakobsweg................. Seite 84 10 Jahre Fischerverein Nebelberg.......................... Seite 86 Inhaltsverzeichnis........................................................ Seite 87

Bei uns erhalten Sie Fleisch und Wurst von Schweinen, die auf Stroh gehalten, langsam und vor allem ohne Mastfutter gefüttert werden. Wir bedanken uns bei allen Kunden für die Treue im vergangenen Jahr, wünschen frohe Festtage und würden uns freuen, Sie auch im Jahre 2015 wieder mit unseren hausgemachten Produkten versorgen zu dürfen! Hofmetzgerei Hellauer Nebelberg-heute, 12/2014

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Wirtschaft

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Profile for Heinrich Pfoser

Dezember 2014 Nebelberg ÖVP Gemeindezeitung  

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Dezember 2014 Nebelberg ÖVP Gemeindezeitung  

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