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WIR

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in Salzburg

gemeinsam mehr bewegen

Die Nachrichten der ÖVP Salzburg

Dezember 2011

Winter. Zeit für Salzburg. Tourismus. Wirtschaft. Arbeit. Standort Zukunft Salzburg auf dem Weg zur Spitze

Eigentum

Bauland mobilisieren nicht verteuern

St. Martin

Nach 40 Jahren wieder „schwarz“

P.b.b. * Salzburg Aktuell Nr. 2946 * GZ 02Z032277M * Verlagspostamt 5020 Salzburg


Inhalt

Inhalt

S 3 LH-Stv. Wilfried Haslauer aktuell . ........................................ Im Einsatz für Salzburg S 4 Eigentum ..................................................... Bauland mobilisieren - nicht verteueren S 5 Wirtschaft . .............................................................................. Salzburgs Weg zur Spitze S 6 Gemeinden .................................................................... Neues Leben in alten Mauern S 8 Pflege ........................................................................................ Initiative Zukunft Pflege S 10 Europäische Union ........................................ Weniger Bürokratie - mehr Autonomie S 11 Heimat . .......................................................................................... Die Ideen der Jugend S 12 Chancengesetz .......................................................................... Politik Flügel verleihen S 14 Stadt Salzburg ....................................................................................... Neues Hallenbad S 15 Medizin . ................................................................................................... Der Arzt vor Ort S 16 Kinderwelt ............................................................................ Spiel, Spaß und Spannung S 17 Tourismus ................................................................................ Winter. Zeit für Salzburg S 20 Seitenblicke ............................................................................. Aktiv in Stadt und Land S 23 Wirtschaft . ........................................................................ Ein Lebenswerk für Salzburg

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Impressum

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Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: ÖVP Salzburg, Merianstraße 13, 5020 Salzburg Redaktion: Robert Haimerl, Layout: ÖVP Salzburg, Bettina Hemetsberger Für den Inhalt verantwortlich: LGF Mag. Wolfgang Mayer Fotos: ÖVP Salzburg, ÖAAB Salzburg, SSB, JVP Salzburg, NPH, Landespressebüro, Neumayr, Vogl, Mitter, Kolarik, fotolia, Kinderwelt, ÖBH, Salzburger Tafel, Sulzer, SLTG Diese Zeitung wird durch Inserate finanziert. Salzburg Aktuell Nr. 2946 Druck: Samson Druck, St. Margarethen

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Auf ein Wort

ÖVP Landesgeschäftsführer Mag. Wolfgang Mayer

Wie die Zeit vergeht – nun haben wir in Salzburg schon die Halbzeit dieser Legislaturperiode überschritten. Und wir können aus Sicht der ÖVP Salzburg eine positive Bilanz ziehen: so ist es Wilfried Haslauer unter anderem gelungen, in den entscheidenden Bereichen Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur die richtigen Akzente zu setzen und Führungsqualität zu beweisen. Die konsequente Arbeit für unser Bundesland schlägt sich bereits bemerkenswert in den Meinungsumfragen nieder: die Wirtschafts- und Arbeitsplatzkompetenz liegt uneingeschränkt bei der ÖVP Salzburg und deutlich mehr Menschen in Salzburg trauen Wilfried Haslauer (41%) zu, das Land in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich zu führen, als der Landeshauptfrau (34%). In Zeiten der Krise reicht es eben nicht, nett zu sein, es braucht Eigenschaften wie Stabilität, Sicherheit, Kompetenz und harte Arbeit. Wir haben also gute Voraussetzungen, das derzeit ausgeglichene Rennen in den nächsten beiden Jahren für uns zu entscheiden, wenn wir weiter konsequent arbeiten und geschlossen bleiben. Im Blick nach vorne bereiten vor allem die Landesfinanzen Sorgen. Während unsere Bürgermeister vorbildlich haushalten und es – auch Dank der klugen

Unterstützung von Wilfried Haslauer aus dem nun sanierten Gemeindeausgleichsfonds – lediglich 9 Ausgleichsgemeinden im Bundesland gibt, haben sich unter Finanzreferent Brenner (SPÖ) die Gesamtschulden des Landes seit 2008 beinahe verdoppelt. Hier gilt es entschieden gegenzusteuern.   Selten fielen in unserer Gesinnungsgemeinschaft Freude und tiefste Trauer so knapp zusammen wie in diesem Oktober. So konnte Hannes Schlager am 23. Oktober gemeinsam mit unseren Freunden der ÖVP St. Martin nach mehr als vier Jahrzehnten mit einem beeindruckenden Wahlsieg das Bürgermeisteramt erobern – wenig später mussten wir um den langjährigen Bürgermeister der Marktgemeinde Großarl und unseren Bezirksobmann im Pongau, Sepp Gollegger, trauern. Wir werden dem großartigen Politiker und einzigartigen Menschen Sepp Gollegger in großer Dankbarkeit stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser nicht minder respektvolles Gedenken gilt Landtagspräsident a.D. Georg Griessner, der im September von uns gegangen ist. Das Team der ÖVP Salzburg wünscht gesegnete Weihnachten und erholsame Tage!


THEMA EINSATZ

IM einsatz für salzburg Super Ski Card für Marlies Schild. Mit WM-Gold 2011 und zahlreichen Podestplätzen hat Ski-Ass Marlies Schild viel zur Bewerbung Salzburgs als Wintersportregion beigetragen. Auf Initiative von LH-Stv. Wilfried Haslauer (im Bild mit Marlies Schild und Ferdinand Eder, Salzburger Seilbahnen) verliehen Land Salzburg, SLTG und die Salzburger Seilbahnen der erfolgreichen „Tochter“ eine besondere Auszeichnung: Die Salzburg Super Ski Card / Gold, mit der sie auf Lebenszeit 23 heimische Skiregionen nutzen kann. „Salzburg ist als Wintersportland stolz auf seine Aushängeschilder“, sagt Wilfried Haslauer.

Friedenswallfahrt. „Ein klares Bekenntnis zum Bundesheer, zu seinen Aufgaben für Sicherheit und Katastrophenschutz und zur allgemeinen Wehrpflicht bei gleichzeitiger Reform des Bundesheeres“, legte LH-Stv. Wilfried Haslauer Anfang Oktober bei der 25. Int. Friedenswallfahrt des Salzburger Kameradschaftsbundes in Maria Plain ab. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir die allgemeine Wehrpflicht genauso brauchen wie junge Menschen, die als Zivildiener zur Aufrechterhaltung unseres Sozialsystems beitragen“, betonte Wilfried Haslauer.

Umfahrung Straßwalchen. Am 15. Juli 2011 erfolgte endlich der Spatenstich für die Umfahrung Straßwalchen. „Das Ortszentrum ist seit vielen Jahren enorm belastet. Es hat dringend etwas passieren müssen. Das bedeutet 40 Prozent weniger Verkehr im Zentrum.“ Auf Wilfried Haslauers Initiative werden auch eine Haltestelle für die S-Bahn und Lärmschutzmaßnahmen errichtet. „Dank der tüchtigen Beamten und der effizient arbeitenden Firmen werden wir 2013 fertig sein“, verspricht Haslauer.

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Eigentum

Bauland mobilisieren nicht verteuern ÖVP Salzburg legt 9-Punkte-Programm für Wohnen, Wirtschaft und Bauen vor

Wilfried Haslauer: „Es muss für jeden Salzburger möglich sein, sich durch eigene Arbeit Wohneigentum zu schaffen.“ Der Wunsch nach einem Eigenheim ist für viele Salzburgerinnen und Salzburger unerschwinglich geworden.

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist in Salzburg ungebrochen. Die Immobilien- und Grundstückspreise haben sich in Salzburg in den letzten Jahren bedenklich erhöht. Wohnen wird im Allgemeinen immer teurer, Wohneigentum im Speziellen geradezu unerschwinglich und auch der Wirtschaftsstandort Salzburg leidet unter dieser Entwicklung. „Es ist daher ein Gebot der Stunde, sich diesem Thema intensiv anzunehmen und Lösungen zu entwickeln. Gemeinsam mit verschiedenen Experten haben wir daher ein 9-Punkte-Programm ausgearbeitet, um Wohnen und Bauen in Salzburg wieder leistbar

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zu machen“, so ÖVP-Landesobmann Wilfried Haslauer. Zentrales politisches Ziel dabei ist und bleibt: Es muss für jeden Salzburger möglich sein, sich durch eigene Arbeit Wohneigentum zu schaffen. „Ich will Wohneigentum in Salzburg wieder erschwinglich machen. Die ÖVP Salzburg setzt sich zudem dafür ein, Eigentum breit zu streuen, d.h. möglichst vielen Salzburgerinnen und Salzburgern Eigentum zu ermöglichen“, so Haslauer. „Der Wunsch nach Wohneigentum ist in der Salzburger Bevölkerung immer noch ungebrochen, das zeigt sich in unseren persönlichen Gesprächen; wir haben aber auch eine Umfrage, die dieses Bedürfnis klar belegt“, sagt Haslauer. Im Bereich Wohnen liegt dabei in Salzburg der Wunsch nach den ei-

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genen vier Wänden unangefochten an der Spitze. Zwei Drittel der Salzburgerinnen und Salzburger ist es wichtig, ´im Eigentum´ zu Leben. Mit Ausnahme deklarierter Grünwähler ist der Wunsch nach den ´eigenen vier Wänden´ unabhängig von der Parteipräferenz überwältigend. Selbst 63 Prozent der deklarierten SPÖ-Wähler wollen lieber im Wohneigentum als in Miete leben. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Salzburgerinnen und Salzburger, die derzeit in Miete leben, wären an einem Kauf des Objekts interessiert, wenn die Konditionen passen. „Diese Zahlen haben uns darin bestärkt, Maßnahmen zu entwickeln, um Wohnen generell und

die Schaffung von Eigentum im Speziellen leistbarer zu machen“, so Haslauer. „Wohnen ist ein zentrales Grundbedürfnis der Bevölkerung, der Blick in das freudenstrahlende Gesicht einer jungen Familie, die bei einer Wohnungsübergabe in ihr neues Heim einziehen kann, ist jedes Mal auch für einen ´Außenstehenden´ erhebend. Dennoch ist die Wohnraumschaffung in den letzten Jahren für viele Salzburger Familien ein fast unlösbares und unfinanzierbares Unterfangen geworden. Dieser Entwicklung gilt es nun gemeinsam aktiv gegenzusteuern“, sagt Haslauer abschließend.

Das 9-Punkte-Programm der ÖVP Salzburg im Überblick: · Bauland mobilisieren – mehr Druck auf Bauland · Widmung für Bedarf – nicht für Spekulation · Widmung nur bei Infrastrukturkostenausgleich · Konsequent gegen Zweitwohnsitze – neues Grundverkehrsgesetz · Eigentumsoffensive – Wohnbauoffensive · Sparsamer Umgang mit Grund und Boden · Zweckmäßiges Bauen ermöglichen · Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.oevp-sbg.at


Die Fertigungsindustrie hat mit dem MACO-Werk im Lungau (Bild) bereits einen neuen Standort erhalten.

Salzburgs Weg zur Spitze

Wilfried Haslauer hat soeben das Wirtschaftsprogramm des Landes bis 2020 veröffentlicht. Salzburg wird moderner. Salzburg wird lebenswerter. Salzburg erhält neue Arbeitsplätze. Nicht weniger als die attraktivste Region zum Leben und zum Arbeiten – das soll aus Salzburg werden. Der Wirtschaftsreferent hat die Latte hoch gelegt: „Der Wirtschaftsstandort Salzburg muss in jeder Hinsicht für Qualität, für Fortschritt und für hervorragende Lebens- und Arbeitsbedingungen stehen. Ich will, dass Salzburg die beste und attraktivste Region zum Leben und Arbeiten in Europa ist. Unsere Wirtschaftspolitik baut in Zukunft auf den Stärken des Standortes auf, ohne sich neuen Entwicklungen zu verschließen“, bringt Wilfried Haslauer seine Vision auf den Punkt.

Arbeit schaffen Arbeitsplätze sichern Es sei die zentrale Aufgabe der Wirtschaftspolitik, die Unter-

nehmen dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Letztlich ist dies die einzige effiziente und nachhaltige Form von Arbeitsmarktpolitik. „Salzburg zählt schon heute zu den innovativsten und wettbewerbsstärksten Regionen Europas, mit niedriger Arbeitslosenrate und hohem Lebensstandard. Durch die Umsetzung des neuen Wirtschaftsprogrammes werden wir Salzburgs Vorreiterrolle erhalten“, sagt Wilfried Haslauer. Das Wettbewerbsumfeld hat sich verschärft und die Unterstützung des raschen Übergangs zu einer wissensorientierten Wirtschaft wird zur Kernherausforderung für die Wirtschaftspolitik. Große Herausforderungen stellen die

derzeitige Wirtschaftskrise aber auch der demografische und soziale Wandel, die Verknappung von fossilen Energieträgern und der Klimawandel bzw. die Reduktion der Treibhausgasemissionen dar.

Chancen besser wahren „Wir sollten diese Entwicklungen aber als Chance sehen, die es

rechtzeitig zu nützen gilt, um daraus Wettbewerbsvorteile für Salzburg zu schaffen. Vor diesem Hintergrund wird die wirtschaftspolitische Neuausrichtung Salzburgs dazu beitragen, dass Salzburg die attraktivste Region zum Leben und Arbeiten in Europa wird. Zum Wohl dieser und kommender Generationen. Das ist mein erklärtes Ziel“, betont Wilfried Haslauer.

Salzburg. Standort Zukunft

Die vier übergeordneten wirtschaftspolitischen Ziele Salzburgs: 1. Salzburg positioniert sich als attraktiver Wirtschafts-, Arbeits-, Lebens- und Erholungsraum. 2. Salzburgs Wirtschaft bringt sich verstärkt als kompetenter Partner in das nationale und internationale Umfeld ein. 3. Salzburg baut seine Position als innovations- und wissensorientierter Wirtschaftsraum aus. 4. Salzburg verfügt über ein Wirtschaftssystem, das auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit beruht.

Standortentwicklung

Die künftigen Wirtschaftsschwerpunkte des Landes sind: IKT und neue Medien, Holzprodukte und -technologien, Kreativ- und Kulturwirtschaft, Biowissenschaften und angewandte Gesundheitsforschung („life science“), Kunststofftechnologie, Autozulieferindustrie, Tourismus sowie Bauen und Sanieren. Die ÖVP war die entscheidende Kraft hinter der Sicherung Halleins für die Zelluloseerzeugung. Im Bild: LH-Stv. Wilfried Haslauer und ÖAAB-Obmann Bgm. Christian Stöckl mit Geschäftsführer Jörg Habring (M-real). Auf stillgelegten Teilen des Areals der Papierfabrik in Hallein soll Neues entstehen.

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Das vollständige Wirtschaftsleitbild online: www.salzburgstandortzukunft.at

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GEMEINDEN

Neues Leben in alten Mauern

LR Widmann: Belebung für Salzburger Gemeinden durch Erhalten und Anpassen „Neues Leben in alten Mauern – Lebensraum. Lebenstraum. Gemeinde“ – so lautet das Jahresthema 2011 der Salzburger Gemeindeentwicklung. Die Veranstaltungsserie, mit der die Gemeindeentwicklung informiert, ist in vier Themenbereiche gegliedert: Gemeinden, Ortskerne, Landwirtschaft und zeitgenössisches Bauen. „Salzburgs Orte verfügen über ein reichhaltiges kulturelles und bauliches Erbe, das den Bürgern erst durch seine Belebung dient. Erhalten, was die Geschichte uns gebracht hat, aber das Adaptierte sichtbar machen – das ist ein Anspruch, der aber nicht immer leicht umzusetzen ist“, sagte die für die Gemeindeentwicklung ressortzuständige Landesrätin Tina Widmann kürzlich über das heurige Thema in der Salzburger Gemeindeentwicklung. Dieser „Ideen-Motor“ für die Orte greift mit seinem Jahresthema einen Themenbereich auf, der für die Gesellschaft, die Wirtschaft, den Tourismus, die Landwirtschaft

und die Gemeinden von größter Bedeutung ist. „Das Projekt veranschaulicht, welches Potenzial in alten Gebäuden steckt. Die Grundlage für dieses erfolgreiche Projekt, das auch durch das Ressort von LR Sepp Eisl über LEADERMittel unterstützt wird, stellt der große Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger in den Orten dar. Ohne die Arbeit in den Vereinen und Arbeitsgruppen wäre dieser Erfolg nicht denkbar. Sie stellen ihre unmittelbare Lebensumgebung in den Mittelpunkt und erarbeiten Wege, wie ihre Gemeinden weiter entwickelt werden können.“

Für die Bürger, für die Orte Die Kommunen seien in zweifacher Hinsicht in der nachhaltigen Gestaltung des Lebensraumes Gemeinde gefordert. „Erstens als beispielgebende Einrichtung, die öffentliche Bauten wie Schulen, Kindergärten, Gemeindeämter, usw. errichtet,

Jahresthema der Gemeindeentwicklung „Neues Leben in alten Mauern“: LR Tina Widmann, Franz Pospischil, Raiffeisen Salzburg – seit mehr als 20 Jahren Förderer der Gemeindeentwicklung – und Gemeindebundpräsident Bgm. Helmut Mödlhammer. und andererseits als Baubehörde erster Instanz, die die Genehmigungen für Bauten erteilt. Durch einen verantwortungsvollen Planungsprozess kann aus der Gemeinde ein Lebensraum werden,

der nicht nur schön aussieht, sondern auch seinen Zweck erfüllt. Die Bürger stehen im Mittelpunkt. So wird aus dem Lebensraum der Lebenstraum Gemeinde“, sagt LR Tina Widmann.

Skisport im Einklang mit der Natur

LR Eisl: Über Gutes Miteinander von Mensch und Natur informiert die Ausstellung „Respektiere deine Grenzen“ im Skimuseum Werfenweng.

Eröffnung der Ausstellung „Respektiere deine Grenzen“ im Skimuseum Werfen. Im Bild: Bgm. Peter Brandauer, LR Sepp Eisl, Michael Walchhofer (Präsident Museumsbeirat) und Hubert Stock (Respektiere deine Grenzen).

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Gerade beginnt die Skisaison. „Grund genug, um sich mit dem Miteinander von Mensch und Natur auseinanderzusetzen“, sagt LR Sepp Eisl. Die Ausstellung „Respektiere deine Grenzen“, die derzeit im Skimuseum Werfenweng zu sehen ist, widmet sich diesem Thema eindrucksvoll. „Bei diesem Projekt geht es nicht um Verbote, sondern um ein gutes Miteinander von Mensch und Natur“, sagte Naturschutzreferent Eisl kürzlich bei der Eröffnung der Ausstellung durch das Salzburger Ski-Ass Michael Walchhofer. „Die Schau informiert über einen rücksichtsvollen und wertschätzenden Umgang mit der Natur. Von dieser Idee sollen Freizeitsportler genauso begeistert werden, wie Wanderer, die in der Natur unter-

wegs sind. Damit diese Idee weiter getragen wird, sind Botschafter und Multiplikatoren sehr wichtig“, so Eisl. Als Präsident des Beirats des Skimuseum setzt sich Michael Walchhofer für den Schutz der Natur durch Freizeitsportler ein. Bei der Initiative „Respektiere deine Grenzen“ werden Informationen modern und für alle zugänglich im Internet unter www.respektiere-deine-grenzen.at aufbereitet. Gemeinsam mit Partnerorganisationen wird dabei für die Anliegen der Aktion geworben. Für interessierte Unternehmen, Vereine und Organisationen besteht die Möglichkeit, sich durch Projektpartnerschaften zu beteiligen.


AUSBILDUNG

Spar und „Rettet das Kind“ kooperieren in Obertrum in einem Ausbildungsprogramm für Jugendliche mit Integrationsbedarf

Lehrlinge am Steuer

Man stelle sich einen Supermarkt vor, in dem die Lehrlinge für einen Tag die Leitung übernehmen. Geht das überhaupt? Ja! Der Spar-Markt „Rettet das Kind“ in Obertrum hat es kürzlich bewiesen. Einen Tag lang konnten die Lehrlinge im integrativen Ausbildungsprojekt im Spar-Markt „Rettet das Kind“ ihre Fachkenntnisse unter Beweis stellen. Landesrat Sepp Eisl ist seit mehreren Jahren Präsident der gemeinnützigen Hilfsorganisation „Rettet das Kind“. Unter seiner Leitung sind mehrere erfolgreiche Projekte entstanden, die Kindern und Jugendlichen mit weniger guten Startchancen eine umso bessere Zukunft ermöglichen. Eine der aufsehenerregendsten Einrichtungen ist dabei ein Spar-Markt mitten in Obertrum. Seit Mai 2009 führt „Rettet das Kind“ als selbstständiger Spar-Kaufmann den Nahversorger in Obertrum am See. Im Jahr 2009 wurde mit vier integrativen Ausbildungsplätzen begonnen und mittlerweile absolvieren acht Jugendliche ihre Ausbildung zum/r Einzelhandelskaufmann/ kauffrau. Das Ausbildungsprojekt für benachteiligte Jugendliche darf im Herbst 2011 den ersten beiden Absolventen zur Lehre bzw. zur Teilqualifizierung gratulieren. „Mit diesem einzigartigen Projekt zeigen Spar und „Rettet das Kind“ gemeinsam, dass Jugendliche über sich hinauswachsen, wenn man sie nur lässt. Ich bin begeistert, dass es in dieser Einrichtung gelingt, Jugendlichen eine Chance auf ein eigenständiges Leben zu geben. Spar übernimmt mit diesem Markt eine enorme gesellschaftliche Verantwortung und zeigt, was möglich ist, wenn man mit Herz an ein Vorhaben herangeht“, sagt Sepp Eisl. Den 27. Oktober 2011 werden die acht Lehrlinge im Spar-Markt „Rettet das Kind“ Salzburg in Obertrum lange nicht vergessen. Sie durften unter der Regie von Marktleiterin Rosi Sporer das Geschäft alleine führen. Den Fach-

mitarbeitern schenkte „Rettet das Kind“ Salzburg inzwischen einen Wellnesstag in der Therme Geinberg. „Die Kunden konnten sich davon überzeugen, dass unsere Nachwuchskräfte mit vollem Elan bei der Sache waren. Egal, ob an der Feinkosttheke oder bei der Information über Produkte – die Lehrlinge von „Rettet das Kind“ erwiesen sich als kompetent und besonders kundenfreundlich“, berichtet Marktleiterin Rosi Sporer. Ins gleiche Horn bläst Bgm. Simon Wallner: „Viele Obertrumer sehen mit Freude, dass es in unserer Gemeinde diese Möglichkeit gibt, dass benachteiligte Jugendliche im örtlichen Spar-Markt eine fundierte, ihren Möglichkeiten entgegenkommende Ausbildung mit Wertschätzung bekommen und dadurch später leichter ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft finden.“

Die Fachmitarbeiter als Stütze der Ausbildung Spar arbeitet aus Überzeugung mit „Rettet das Kind“ zusammen und die Spar-Mitarbeiter stehen voll hinter der Kooperation von „Rettet das Kind“ und ihrem Unternehmen: „Die beste Kooperation, das beste Konzept nützen nichts, wenn die Fachmitarbeiter nicht tagtäglich die Herausforderungen der Arbeitswelt den Auszubildenden vermitteln. Wir

Gut gelaunt und mit Optimismus blicken die Lehrlinge des SparMarktes „Rettet das Kind“ in Obertrum (im Bild mit Sepp Eisl, Simon Wallner und der Marktleiterin) in die Zukunft. Hier können sie sich auf Initiative von LR Sepp Eisl und Marktleiterin Rosi Sporer, (2. v. l.) in professioneller Umgebung qualifizieren. Das Ziel: später einen Arbeitsplatz und Unabhängigkeit erlangen. wollen jeden Kollegen in die Ausbildung integrieren, deshalb haben fast alle Kollegen die Ausbilderprüfung absolviert. Wir bieten den Mitarbeitern eine Reihe von Weiterbildungen an, damit sie an den täglichen Anforderungen wachsen können“, sagt Marktleiterin Sporer und fügt hinzu: „Trotz der manchmal anstrengenden Arbeit ist das Klima im gesamten Team ausgezeichnet.“ Martin Ranacher, der Projektleiter von „Rettet das Kind“, arbeitet im Hintergrund: „Die Bereitschaft der Jugendlichen, immer mehr Verantwortung für Ihre Aufgabenbereiche zu übernehmen, ist der Lohn für diese engagierte Kooperation. Sie profitieren davon, dass sie von „Rettet das Kind“ in einer sicheren Umgebung leben und dass das gesamte Spar-Verkaufsteam ausgezeichnete Arbeit leistet.“

AuSSerbetriebliches Praktikum im letzten Ausbildungsjahr Die Lehrlinge lernen auch über den Tellerrand hinauszublicken: Wir möchten jedem Lehrling im letzten Ausbildungsjahr ein Schnupperpraktikum in einem Partner-Markt ermöglichen. Im Sommer absolvierte beispielsweise Corina Scheibl, Lehrling im 3. Lehrjahr, ein solches Praktikum in der Spar-Filiale Straßwalchen. „Im Namen von „Rettet das Kind“ Salzburg danke ich dem Unternehmen und allen Partnern für diese einzigartige Kooperation. Was als kleines Projekt begonnen hat, ist sowohl fixer Bestandteil im Obertrumer Ortsleben als auch eines der erfolgreichsten Projekte von „Rettet das Kind“, sagt LR Eisl.

„Beeindruckend, was hier gelingt. Es sollte mehr Projekte dieser Art geben. Hier führen Wertschätzung und Toleranz gegenüber Lehrlingen zu Sinnstiftung und zu einer echten Chance in der Arbeitswelt.“

Simon Wallner, Sparkunde und Bürgermeister von Obertrum

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PFLEGE

Weil ein Pflegefall jeden treffen kann – jederzeit!

Die Experten beim Pflegeinformationsabend in Hallein (v.l.n.r.): Dr. Claus Spruzina (Präsident der Notariatskammer), LR Dr. Tina Widmann, LAbg. Dr. Brigitta Pallauf (ÖVP Frauen), LAbg. Dr. Christian Stöckl (Bürgermeister Hallein), Brigitte Kröll (Hilfswerk Tennengau), Dr. Andrea Eder-Gitschthaler (Uniqa), Felix Neumaier (Seniorenbund). Der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung hat im Jahr 2009 noch rund 22 Prozent betragen, 2020 werden es 26 Prozent sein und 2050 bereits 35 Prozent. Das bedeutet, dass es in 40 Jahren in Salzburg rund 200.000 Menschen geben wird, die älter als 60 Jahre sind. „Diese Zahlen zeigen deutlich, dass im Bereich Pflege großer Handlungsbedarf besteht“, sagt Landesrätin Tina Widmann. „Dabei darf man aber nicht darauf vergessen, dass ein Pflegefall nicht nur im Alter, sondern jederzeit eintreten kann und auch jeden treffen kann.“

Unterstützung und Aufklärung notwendig „Ein Pflegefall in der Familie ist für die pflegenden Angehörigen immer eine große Herausforderung; die menschliche, logistische und auch finanzielle Bewältigung ist oft kaum zu schaffen. Denn eines ist klar, wird ein Familienmitglied pflegebedürftig, wird

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das ganze Leben auf den Kopf gestellt“, so Widmann. „Es gibt aber sehr wohl Möglichkeiten, sich schon im Vorfeld auf die schwere Situation vorzubereiten, die noch viel zu unbekannt ist. Diesen Umstand haben wir zum Anlass genommen, um jede Salzburgerin und jeden Salzburger über die unterschiedlichen Schritte zu informieren.“ „Als ÖVP Salzburg war es uns dabei ein Anliegen, die Personen dort zu informieren, wo es notwendig ist – bürgernah und direkt vor Ort“, ergänzt ÖVP-Sozialsprecherin LAbg. Dr. Brigitta Pallauf. Unter dem Titel: ‚Pflegefall – was nun?‘ beantworteten jeweils ein Vertreter der Gemeinde, ein Experte der Salzburger Notariatskammer, des Salzburger Seniorenbundes, der ÖVP-Frauen Salzburg sowie des Salzburger Hilfswerks die Fragen zur Pflege vor Ort. Insgesamt wurden bis Ende November 34 Pflege-Informationsabende organisiert, mit denen über 3.000 Personen im gesamten Bundesland erreicht werden konnten.

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Tabuthema Überforderung „Der Anklang in der Bevölkerung gibt uns Recht. Das Thema Pflege beschäftigt einen großen Teil der Salzburgerinnen und Salzburger, das haben wir bei jedem einzelnen Pflege-Informationsabend gesehen“, so ÖVP-Sozialsprecherin LAbg. Dr. Brigitta Pallauf. „Hält

man sich die Verantwortung der pflegenden Angehörigen vor Augen, ist es kein Wunder, dass sich mehr als 70 Prozent überfordert fühlen und unter den körperlichen und psychischen Belastungen leiden. Wir haben uns darum bemüht, Möglichkeiten aufzuzeigen, um zwischendurch Kraft zu tanken und sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Es ist keine Schande um Hilfe zu bitten, denn nur wenn es mir selbst gut geht, kann ich mich auch gut um meine Angehörigen kümmern. Wichtig war uns auch, das Thema Pflege schon vorab in den Familien zu einem Thema zu machen und nicht erst, wenn der Pflegebedarf akut ist und alle unter Druck stehen. So können im Ernstfall die Wünsche des zu Pflegenden berücksichtigt und die Angehörigen dadurch entlastet werden, denn ihnen wird so die Verantwortung genommen, für einen anderen Menschen entscheiden zu müssen.“, so Pallauf.

Baustellen in Regierungsarbeit „Durch die vielen Personen, die wir durch unsere Pflegeveranstaltungen erreichen konnten, wurde

Der Appell der ÖVP Salzburg an die pflegenden Angehörigen: „Achten Sie bitte auf sich selbst und nehmen Sie Hilfe in Anspruch – es gibt sie.“


PFLEGE

den Regressverzicht unter bestimmten Rahmenbedingungen oder ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Entlastung pflegender Angehöriger (Ausbau der Tagesbetreuung und Kurzzeitpflege, Notentlastungsdienst für pflegende Angehörige bei plötzlicher Erkrankung etc.) und den Ausbau

von ‚Essen auf Rädern‘ (vor allem im Hinblick des täglichen Besuchs, des sozialen Kontakts und der ‚Nachschau‘). „Unser Ziel ist es, die aktuelle Situation für die zu pflegenden Personen und deren pflegende Angehörige zu verbessern“, so Widmann und Pallauf abschließend.

DATEN UND FAKTEN: Neben Aufklärung und Information konnten bei den PflegeInformationsabenden auch die vielen Fragen der Zuhörer beantwortet und ein Bewusstsein für das Thema Pflege geschaffen werden. es möglich, uns ein genaues Bild der Bedürfnisse zu machen. Die vielen Fragen und persönlichen Gespräche im Anschluss an die Veranstaltungen haben uns einmal mehr aufgezeigt, dass in dem Bereich noch großer Handlungsbedarf besteht“, so Widmann und Pallauf. Generell zeige ein Blick in

das Regierungsübereinkommen, dass es im Bereich der Pflege nach 2,5 Jahren Regierungsarbeit noch viele Baustellen gebe: das betreffe vor allem die flächendeckende Umsetzung des Konzepts der aufsuchenden Seniorenberatung (Tennengauer Modell), die Anhebung des Schonvermögens und

- im Jahr 2009 betrug der Anteil der über 60-jährigen rund 22 Prozent - im Jahr 2050 wird der Anteil der über 60-jährigen bereits 35 Prozent betragen (in Salzburg werden dann mehr als 200.000 Menschen älter als 60 sein) - 80 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen in Österreich werden zuhause gepflegt - die pflegenden Angehörigen erbringen österreichweit jährliche Leistungen im Gegenwert von 2,5 Milliarden Euro - zwischen X und 4/5 der pflegenden Angehörigen sind Frauen - über 30 Prozent von ihnen pflegen und betreuen mit einem Zeitaufwand von mehr als 15 Stunden die Woche - durchschnittlich wird über 6,5 Jahre hinweg gepflegt

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04.11.2011 11:00:33 Uhr

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EUROPÄISCHE UNION LR Sepp Eisl fordert weniger EU-Bürokratie in der Landwirtschaft (im Bild mit den Salzburger Agrar-Experten Josef Schwaiger, l. und Peter Stadlbauer vor dem Hauptgebäude der Europäischen Kommission in Brüssel).

Allianz fürs Land

Weniger EU-Bürokratie – mehr Autonomie in der heimischen Landwirtschaft Neben den Reduktionen von EU-Förderungen für die Landwirtschaft droht den Bauern nun auch die verpflichtende Teilnahme zum „Agrarumweltprogramm“. LR Sepp Eisl, Vorsitzender der österreichischen Agrarreferentenkonferenz, fordert weniger verpflichtende Demokratie. Haben wir zu viel Bürokratie in der Landwirtschaft? Sepp Eisl: „Eindeutig. Zur Bewältigung aller verpflichtenden Meldungen müsste ein Bauer mittlerweile neben einer Ausbildung zum Buchhalter schon fast ein Betriebswirtschafts-Studium haben. Am besten vielleicht auch gleich noch einen Selbsterfahrungskurs in Geduld-Üben. Wir brauchen weniger statt mehr Bürokratie.“ Was stört die Bauern besonders? Sepp Eisl:„Insbesondere die Teilnahme am Agrarumweltprogramm der EU soll weiterhin freiwillig sein. Gemeinsam mit Bundesminister Niki

Berlakovich sprechen sich die österreichischen Agrarreferenten dafür aus, dass alle Maßnahmen unabhängig in Anspruch genommen werden können. Unser Grundsatz beruht auf einfachen und freiwilligen Lösungen für die Bauern. Die Bürokratie darf unsere Landwirte nicht erdrücken. Das EU-Papier sieht eine verpflichtende Teilnahme am Umweltprogramm vor. Ich höre jetzt schon den Brüsseler Amtsschimmel wiehern.“ „Wie gehen Sie nun vor? Sepp Eisl: „Die österreichischen Agrarreferenten haben unlängst gemeinsam mit dem Landwirt-

schaftsminister die Erklärung ‚Allianz für‘s Land - mit einer Stimme für Österreich‘ zum österreichischen Standpunkt der Reform der gemeinsamen Agrarpolitik unterzeichnet. Das war der Anfang. Nun setzen wir uns gemeinsam auf allen politischen Ebenen für den Abbau von Regulierungswut, Bürokratie und Hürden in der EU ein.“ Geht es den Salzburger Bauern schlecht in der EU? Sepp Eisl: „Nein, das nicht. Mir ist aber wichtig, dass den Bauern möglichst viele Produktionssparten offen stehen. Aus diesem Grund bin ich klar gegen das Verbot von Ackerbau auf derzeitigen Grünlandflächen. Jeder Landwirt soll selber entscheiden dürfen, wo er was anbaut. Denken sie an etwas typisch Salzburgerisches, das es so kaum mehr geben würde, unsere Lungauer Eachtlinge. Auch die Kon-

sumenten wollen die Sortenvielfalt in der Landwirtschaft. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, dass während der Förderperiode der Produktionszweig nicht geändert werden darf. Das halte ich für falsch.“ Was steht sonst noch in Brüssel an? Sepp Eisl: „Der vielleicht wichtigste Diskussionspunkt ist noch die Finanzierung des neuen EUAgrar-Programms. Derzeit geht der Kommissionsvorschlag davon aus, dass 30 Prozent der Direktzahlungen durch EU-Einnahmen wie eine zukünftige Transaktionssteuer aufgebracht werden. Weil die Direktabgaben aber nicht so schnell kommen werden, würde ich mir endlich Unterstützung von Seiten des ressortzuständigen Bundeskanzlers wünschen. Als Messlatte gilt das Ergebnis von BK Wolfgang Schüssel für die laufende Periode 2007-2013.“

Das war das Rupertitreffen 2011

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Die Heimat von morgen LR Widmann im direkten Kontakt mit Jugendlichen und ihren Ideen für die Zukunft Seit einem Jahr ist Tina Widmann nun für die Jugend in Salzburg ressortzuständig. „Ich empfinde es als Privileg, derart direkt die Zukunft Salzburgs vor meinen Augen zu haben. In kaum einem anderen Ressort hat man so viele erfrischende und positive Kontakte. Mir gefällt die direkte Art, dass die Jugendlichen gerade heraus sagen, was ihnen am Herzen liegt – als Politikerin wünscht man sich genau das“, bestätigt Tina Widmann. Die Kontakte mit den jungen Landesbürgern bezeichnet sie als erfrischend. „Oft habe ich den Eindruck, die haben irgendwo den Optimismus für sich gepachtet, reden frei heraus und sparen auch nicht an Kritik, an der Welt, die sie umgibt. Gleichzeitig gehen Jugendliche auch mit schwierigen Themen sehr konstruktiv um.“

Heimat ist ein Lebensgefühl Ein gutes Beispiel war eine Begegnung mit Schülerinnen des Ausbildungszentrums St. Josef Mitte November. Dabei ging es um nichts weniger als den Begriff „Heimat“. Die Schülerinnen präsentierten ihre Ideen zu „Heimat“ und wollten von Tina Widmann wissen, wie sie damit umgeht: „Für mich ist Heimat kein Ort, Heimat ist ein Gefühl. Wenn wir es schaffen, uns gegenseitig das Gefühl Heimat nicht krank zu reden, den Begriff Heimat nicht den ideologischen Rattenfängern zu überlassen, Heimat nicht zum äußerlichen Etikett werden zu lassen, sondern wenn wir statt Integration die „Inklusion“ denken“, sagte Tina Widmann. „Wenn wir die Vielfalt als Bereicherung erkennen, dann werden diejenigen Menschen, die sich aufgemacht haben, um bei uns Heimat zu fühlen, unsere Heimat und uns selbst achten und schätzen.“ Widmann zeigte sich sehr positiv beeindruckt. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich

Jugendliche und Schulen mit Heimatmuseen auseinandersetzen und sich vor allem mit dem Begriff Heimat intensiv befassen.

Auf Jugendliche offen zugehen „Mir ist wichtig, dass Politik Zuversicht ausstrahlt und Jugendlichen dabei hilft, in ihrer

Entwicklung mitten in der Gesellschaft anzukommen. Es geht um Zuhören, Unterstützung und vor allem um Wertschätzung. Ich rate jedem Salzburger mindestens einmal im Jahr bewusst

eine Jugendveranstaltung zu besuchen und sich anstecken zu lassen vom Optimismus der Jungen für die Entwicklung Salzburgs“, so Salzburgs Integrationslandesrätin Tina Widmann.

Webtipp: Mehr über die Arbeit von LR Tina Widmann auf Facebook und auf http://www.tinawidmann.at

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Im Zentrum Walser Birnbaum diskutierten gemeinsam (v.l.n.r.): Präs. Wolfgang Huemer (Lebenshilfe), Abg.z.NR Dr. Franz-Joseph Huainigg, Mag. Daniela Gutschi (Mutter), LAbg. Dr. Brigitta Pallauf (ÖVP Sozialsprecherin), Mag. Peter Weiser (Bundessozialamt), Alois Autischer (Plattform pro Integration)

Politik Flügel Verleihen Ein Chancengesetz für Salzburg

Der Salzburger Landtag verhandelt über ein neues Behindertengesetz. ÖVP-Sozialsprecherin LAbg. Dr. Brigitta Pallauf lud Abg.z.NR Dr. Franz-Joseph Huainigg nach Salzburg, um mit ihm über die Chancen und Möglichkeiten des neuen Gesetzes zu diskutieren. „Das in Salzburg gültige Behindertengesetz ist über 30 Jahre alt. Momentan vorherrschende Diktionen wie ‚Menschen mit Gebrechen und Behinderung‘ haben heute keinen Platz mehr“, so Brigitta Pallauf. Es muss zu einem Umdenken in der Bevölkerung kommen - in Zukunft müssen die Stärken und nicht die Defizite der Personen mit Behinderung im Vordergrund stehen, egal ob im Bereich der schulischen Integration, am Arbeitsmarkt oder im Privatleben. Auch muss verstärkt darauf geachtet werden,

allen Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Bewusstsein in Gesellschaft schaffen „Behinderung ist auch heute noch ein Problem der Gesellschaft. Als Betroffener kann ich sagen, dass es für mich kein Problem ist in einem Rollstuhl zu sitzen. Es ist aber sehr wohl ein Problem, dass ich mit dem Rollstuhl durch viele Türen nicht hindurch kann oder bei Gehsteig-

kanten anstehe“, erklärte ÖVP-Behindertensprecher im Nationalrat Dr. Franz-Joseph Huainigg. Bei einer Podiumsdiskussion im Walser Birnbaum wurde gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen über die Möglichkeiten des neuen Behindertengesetzes diskutiert. Viele Themen wurden angesprochen, wie etwa die Frage der Inklusion, die schulische Integration, die Situation am Arbeitsmarkt oder die oft fehlende Achtung und Wertschätzung für Betroffene und deren Angehörige in der Gesellschaft.

Recht auf ‚anderssein‘ „Es ist unser oberstes Ziel, durch das neue Gesetz allen Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, etwa durch persönliche Assistenz. Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen,die wir schaffen können, muss es dazu aber vor allem zu einem Umdenken kommen – das Recht auf ‚Anderssein‘ muss jedem zugestanden werden“, so Brigitta Pallauf abschließend.

Ein Schatz wird gehoben

Wilfried Haslauer fördert die Erschließung des Mythos von „Sound of Music“ für Salzburg.

Von „beliebtestes Musical der Welt“ über „bekanntester Film über Österreich“ bis hin zu „in Salzburg unbekannt“ – bei „Sound of Music“ haben sich lange die Geister geschieden. Die Welt hat den Plot über die Trapp-Familie aber spätestens seit dem HollywoodStreifen geliebt. Die Salzburger verweigerten ob der vielen Ungenauigkeiten, geografischen Fehler und

auch wegen der etwas „süßlichen“ Geschichte lange jegliche Akzeptanz. Nun wendet sich das Blatt: Das Musical wird erstmals am Landestheater mit großem Erfolg aufgeführt und eine Sonderausstellung des Salzburg Museums „Die Trapp Familie – Realität und Sound of Music.“ macht den Stoff auch für die Salzburger zugänglich. Und damit auch das Bild, das die Welt

von Salzburg hat. Tatsache ist: Millionen von Touristen kommen ausschließlich wegen „The Sound of Music“ und keineswegs wegen Mozart. „Wir müssen diesen Schatz für Salzburg endlich heben“, sagt LH-Stv. Wilfried Haslauer. „Ich halte die Geschichte der Trapp-Familie für sehr wichtig, da sie neben den schrecklichen Ereignissen der Nazi-

herrschaft auch positive Werte wie Zusammengehörigkeit und Familie vermittelt. Gut, dass auch viele Salzburger durch die Ausstellung und die Musical-Aufführung die Geschichte der Familie und die in der ganzen Welt bekannten Lieder kennen lernen. Beides macht besser verständlich, welches Salzburger Image Millionen Gäste unser Land besuchen lässt.“

Die Geschichte der Familie Trapp ist Ursprung für den Mythos „Sound of Music“: Durch die Umsetzung der Story in unzähligen Aufführungen des Musicals von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein (1959) sowie einem der erfolgreichsten Filme der Welt (1965) begeistern sich seit einem halben Jahrhundert Millionen von Menschen für die bekannten Melodien, für die Salzburger Landschaft und auch für die Geschichte der Trapp-Familie. Die neue Sonderausstellung im Panorama Museum widmet sich dieser Faszination. Aus mehreren Sammlungen in Europa und Nordamerika wurden Originalstücke der Familie sowie Requisiten aus Film und Musical zusammengetragen – insgesamt 180 interaktive Bilder und 100 Originalobjekte, die teilweise noch nie gezeigt wurden. Es wird spürbar, wie prägend „Sound of Music“ für das Bild von Salzburg und Österreich in aller Welt ist. „Sound of Music vermittelt positive Werte wie Zusammengehörigkeit und Familie“, sagt LH-Stv. Wilfried Haslauer (im Bild mit Bert Fink, Imagem Music Group / Rogers&Hammerstein, l., und Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem, r.).

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„Die Trapp Familie – Realität und Sound of Music“ Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 9-17 Uhr Ausstellungsdauer bis 3. November 2012 Panorama Museum, Residenzplatz 9


GEMEINDEN Neu gewählter Bürgermeister Hannes Schlager (32).

Köstliches für die stillste Zeit im Jahr bietet der Weihnachtsmarkt im 50plusCenter

Gleich zwei gute Gründe gibt es am 7. Dezember, um ins 50plus Center (Alpenstraße 99, neben SCA, vis á vis Firma Eybl) zu kommen

GroSSer Weihnachtsmarkt

Dieser lockt am Mittwoch, 7. Dezember 2011 ab 9.00 Uhr im 50plusCenter, mit gratis Punsch für alle Besucher (solange der Vorrat reicht) und gratis Hörmagazin-CD für die ersten 200 Besucher. Außerdem: Selbstgebasteltes, Gebackenes, Dekorationsideen, Baumschmuck und Spezereien rund um Weihnachten aus den Ortsgruppen des Seniorenbundes und von örtlichen Anbietern. Das Team des 50plusCenters freut sich auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.

Dr. Markus Prucher, Mag. Andreas Oberhuber (Forschungsgesellschaft FGW), Moderatorin NR. a.D. Dr. Andrea EderGitschthaler, Prok. Gabriela Moretti (Hypo Bank), Dr. Simon Vogl (Fa. Beko), Ing. Dieter Rödig (Fa. Gira)

ÖVP-Bürgermeister für St. Martin

Geschafft: St. Martin am Tennengebirge ist nach 40 Jahren wieder „schwarz“. Hannes Schlager war noch gar nicht auf der Welt, als es in St. Martin am Tennengebirge zuletzt einen Bürgermeister der ÖVP gab. Umso größer war die Freude im Ort, dass der 32-jährige Nebenerwerbsbauer und Landmaschinen-Angestellte am 23. Oktober das Rennen um den Bürgermeistersessel in der Pongauer Gemeinde machte. Bei einer beeindruckenden Wahlbeteiligung sprachen 613 Bürger der Gemeinde ÖVP-Kandidat Hannes Schlager ihr Vertrauen aus. ÖVP-Landesobmann Wilfried Haslauer und Landesgeschäftsführer Wolfgang Mayer freuen sich gemeinsam mit dem neugewählten Bürgermeister. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Hannes Schlager die richtige Wahl für St. Martin ist. Ich gratuliere ihm und dem Team der ÖVP St. Martin zu diesem beeindruckenden Ergebnis. Immerhin galt der Bürgermeister in St. Martin über Jahrzehnte geradezu als SPÖ-Erbpacht“, ist Haslauer überzeugt. Schlager hat im Wahlkampf auf den direkten Kontakt zur Bevölkerung und auf die richtigen

Themen gesetzt. Schon im Vorfeld ist es ihm gelungen, für die beiden in der Gemeinde bestehenden Liftgesellschaften eine Förderung aus dem Schlepplift-Fonds zu lukrieren, womit deren Bestand auch in Zukunft gesichert ist. „Bei der Umsetzung seiner Ziele, wie etwa der Schaffung neuer Arbeitsplätze in St. Martin durch die Ansiedelung weiterer Gewerbe- und Tourismusbetriebe können die St. Martiner mit meiner vollen Unterstützung rechnen“, versichert der Landesobmann. LGF Wolfgang Maye±±r hakt nach: „Es wäre unangemessen, aus diesem Ergebnis landespolitische Trends ableiten zu wollen. Dennoch zeigt es, dass die Stimmung für die ÖVP Salzburg und Wilfried Haslauer im Land sehr gut ist. Auch die massiven Auftritte der Landeshauptfrau im Wahlkampf von St. Martin scheinen – vorsichtig formuliert – nicht den gewünschten Erfolg gebracht zu haben. Mein Dank gilt auch Sepp Dygruber und dem unglaublich engagierten Team der ÖVP St. Martin“, so Mayer.

Wohnen 2020

Präsentation des Jahresworkshops Center Am 7. Dezember um 13.30 Uhr im 50plus (Alpenstraße 99, neben SCA, vis á vis Fa. Eybl) Ein Jahr lang haben sich auf Initiative des Seniorenbundes Experten zum Thema Wohnen ausgetauscht. Namhafte Vertreter der Wohnbaufirmen, der Wohnbauförderstellen, Architekten, Techniker, Rechtsvertreter, Ärzte und Senioren haben sich im Laufe des Jahres 2011 über mögliche neue Wohnformen, Rechtsformen und Wohnhilfsmittel speziell für Menschen zwischen 60 und 99 Jahren beschäftigt. Am 7. Dezember präsentiert der Salzburger Seniorenbund das Ergebnis. Anmeldung und Information: Frau Frauke Lettmann 0662 / 625736 – 0

Jubel in St. Martin: Im Ort herrscht Freude über den neuen Bürgermeister.

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Freizeit & Sport

neues Hallenbad für die Stadt

Haben dem „Herumgeeiere“ der Stadt Salzburg mit der Initiative des Aya-Bades ein gutes Ende bereitet: Bürgermeister-Stv. Harry Preuner und Stadträtin Claudia Schmidt bei der Präsentation des Bauvorhabens im Oktober 2011.

Die ÖVP macht Nägel mit Köpfen und sorgt mit dem Aya-Bad für einen Überraschungserfolg „Als im Zuge der Wahl 2009 das Projekt des Familien- und Erlebnisbades Liefering von Bürgerliste, SPÖ und FPÖ endgültig gekippt wurde, standen sämtliche Planungen in der Landeshauptstadt wieder am Anfang“, schildert Bürgermeister-Stv. Harry Preuner die „Stunde Null“ für den Neubau des Bades. Bewegung konnte erst wieder in die Sache gebracht werden, als es gelang, die Rahmenbedingungen für den Neubau außer Streit zu stellen: „Diese lauten: erster Schritt Neubau einer Ersatzhalle am Areal des Ayabades in der Alpenstraße, in einem zweiten Schritt Neubau des Paracelsusbades mit den neuen Räumen für das Kurhaus und drittens Abbruch des Kurhauses“, ergänzt Stadträtin Claudia Schmidt.

Baubeginn 2012 Im heurigen Herbst wurde das Siegerprojekt für die Schwimmhalle beim Aya-Bad präsentiert. Die Planung des Salzburger Architekten Ludwig Kofler sieht das Schwimmhallengebäude entlang der Alpenstraße mit einer gemeinsamen Kassenzone für Frei- und Hallenbad und einem neuen Kabinentrakt für das bestehende Freibad vor. Auf dem Dach dieses Trakts ist eine Liege-Terrasse geplant. Diese Variante schont die Liegefläche für das Freibad samt ihrem Baubestand weitgehend. „Der Neubau der Ersatzschwimmhalle wird 2012 angegangen. Diese Schwimmhalle

wird künftig den Bedarf des Schulund Vereinsschwimmens abdecken und uns damit die Chance geben, diese am Standort Alpenstraße, wo sich viele Schulen in unmittelbarer Nähe befinden, zu bündeln“, weiß Stadträtin Claudia Schmidt.

Nettogewinn an Wasserfläche „Statt wie bisher über rund 500m2 verfügt die Stadt in Zukunft an den beiden Standorten Alpenstraße und Paracelsusbad in Summe über rund 1.200m2 Wasserfläche. Nicht einmal das Bad in Liefering hätte mit seinen 1.000m2 diesen Mehrwert für die Stadt gebracht, da im Fall von dessen Errichtung ja das

Paracelsusbad ersatzlos geschliffen worden wäre“, rechnet Bürgermeister-Stv. Harry Preuner vor.

Vorbereitungen für Neubau Paracelsusbad und Kurhaus Wie geht es mit dem Paracelsusbad und dem Kurhaus weiter? „Das Raum- und Funktionsprogramm wurde bereits erstellt. Natürlich gibt es da noch einen Abstimmungsbedarf. Aber die Vorarbeiten sind im Plan, so dass nach Fertigstellung des Ersatzbades an der Alpenstraße auch beim Paracelsusbad mit den nötigen Bauarbeiten begonnen werden kann“, schließt Bürgermeister-Stv. Harry Preuner.

Schwimmhalle Aya-Bad • 6 Schwimmbahnen zu 25m • Wassertiefe bis zu 1,80m • Lehrschwimmbecken 8 x 6m • Wasserfläche zusätzlich: 400m2 • Kosten: rund 4 Millionen Euro • Baubeginn: Frühjahr 2012

Landwirtschaftliche Schule Tamsweg Unter Ressortverantwortung von Landesrat Sepp Eisl wird ein Vorzeigebau im Lungau errichtet. Bei der Landwirtschaftsschule Tamsweg werden gerade die Turnhalle und das Internat im Passivhausstandard neu gebaut. In das Projekt werden sechs Millionen Euro investiert. „Ich freue mich besonders über die

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Umsetzung dieses Projektes. Denn die Landwirtschaftsschule gehört zum Lungau. Hier sind Generationen junger Landwirte zur Schule gegangen oder haben hier ihr Handwerk gelernt. Die Zukunft der regionalen Landwirtschaft hängt wesentlich von einer fortschrittlichen Ausbildung ab“, sagt LAbg. Manfred

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Sampl. „Mit dieser Investition bringen wir für die jungen Bäuerinnen und Bauern im Lungau neben den schulischen Verbesserungen vor allem viel Lebensqualität und Spaß ins Internatsleben, immerhin können wir ihnen mit der neuen Turnhalle erstmals auch ein hervorragendes Freizeitangebot bieten.“


Medizinische versorgung

Der Arzt vor ORT

Die medizinische Versorgung in den Regionen muss abgesichert werden „Es ist bereits jetzt teilweise äußerst schwierig, frei werdende Haus- und Facharztstellen nachzubesetzen. Diese zunächst vor allem im ländlichen Bereich zu beobachtende Entwicklung macht mittlerweile auch vor der Stadt nicht mehr halt. Zudem werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren etwa 80 Hausärzte in Pension gehen, damit ist mit einer massiven Verschärfung der Problematik zu rechnen. Höchste Zeit also, dass sich die Politik dieses Problems annimmt. Auf Initiative der ÖVP hat der Salzburger Landtag daher bereits die ressortzuständige Landesrätin Schmidjell bzw. Gesundheitsminister Stöger zur Umsetzung eines konkreten Maßnahmenpakets aufgefordert, um dieser problematischen Entwicklung entgegenzuwirken. Ich freue mich, dass mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe in Salzburg auch schon erste Konsequenzen aus diesem Landtagsbeschluss gezogen wurden. Wir stehen allerdings erst am Beginn eines Weges, der konsequent weiterzuverfolgen ist, wollen wir den Hausarzt als zentralen Lotsen durch das Gesundheitssystem und als Basis der medizinischen Versorgung weiter erhalten“, so ÖVP-Ge-

sundheitssprecherin im Landtag, Klubobfrau Gerlinde Rogatsch.

Ausbildung optimieren „Das Thema ist für die ÖVP mit dem Beschluss der Landtagsinitiative und der daraus resultierenden Einrichtung eines Arbeitskreises aber keinesfalls erledigt, ganz im Gegenteil. Wir werden weiter am Thema dranbleiben“, so Rogatsch, die zum Thema auch eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde im Rahmen der ÖVP-Klubgespräche eingeladen hat. Dabei waren sich alle Diskutanten darüber einig, dass in Österreich vor allem bei den Inhalten der medizinischen Ausbildung großer Handlungsbedarf besteht. Der internationale Wettbewerb sei enorm, die Ausbildung in Österreich zu wenig strukturiert, wenig bis gar nicht auf die Arbeit eines Allgemeinmediziners ausgerichtet und mehr mit bürokratischen statt medizinisch-praktischen Tätigkeiten überfrachtet. „Auch hier gilt es massiv anzusetzen“, so die ÖVP-Gesundheitssprecherin abschließend.

Auf Einladung der ÖVP diskutierte eine hochkarätig besetzte Expertenrunde die Problematik des drohenden Ärztemangels v. l. ÖVP-Klubobfrau Gerlinde Rogatsch, Präsident Dr. Karl Forstner, Dr. Roswitha Lederer, Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Dr. Norbert Muss.

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MaSSnahmenpaket zur Absicherung der medizinischen Versorgung Wollen wir eine umfassende medizinische Versorgung, deren zentraler Pfeiler die Haus- und Fachärzte sind, langfristig absichern, braucht es ein ganzes Bündel an Maßnahmen. Dazu zählen beispielsweise: • Kein Abgehen von der ärztlichen Versorgungspyramide: kein ´Facharztverbot´ in der Umgebung von Spitälern; • Aufwertung des Berufsbildes des Allgemeinmediziners innerhalb der Medizin; • Einführung von Lehrpraxen: d.h. Turnusärzte sollen einige Wochen bei niedergelassenen Ärzten ausgebildet werden; • generelle Verbesserung der Turnusärzteausbildung; • praktikable Kooperationsformen, wie Gemeinschaftspraxen, fördern; • mehr Teilzeitangebote für Medizinerinnen, damit Familie UND Beruf möglich ist;

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Kinderwelt

auch heuer wieder ein groSSer Erfolg!

Das Kinderwelt Salzburg Team kann auf eine sehr erfreuliche Bilanz des Jahres 2011 zurück blicken. Als engagierte Kinderorganisation und integraler Bestandteil der AMAS (Arbeitsgemeinschaft Mobile Animation Salzburg) hat die Kinderwelt Salzburg in den vergangenen Monaten wieder unzähligen Kindern fröhliche und unbeschwerte Stunden im gesamten Bundesland beschert. Die Salzburger Kinderwelt war in allen Bezirken des Bundeslandes mit ihren Spielebussen auf Einsätzen. Neben den unzähligen Einsätzen in der Stadt Salzburg im Rahmen des Spielprogrammes der AMAS, war unser Kinderwelt-Team bei über 40 Sondereinsätzen anzu-

treffen. „Egal ob am Lieferinger Dorffest, auf dem Hoffest in St. Martin/Tennengebirge, beim Einsatztag der ÖVP Frauen in Thalgau oder beim Dorffest in Rif, immer waren die bunte Hüpfburg, die Stelzen, die Gaudiwürmer und die Pedalos mit im Spielebus. Damit konnten die Kinder und Jugendlichen altersspezifisch ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen, so der GF der KiWe Salzburg, Mag. Stefan Idinger. Ein großer Erfolg ist es, dass heuer mehr Einsätze im AMAS-Programm absolviert werden konnten. Darüber hinaus ist der An-

drang auch bei den Sondereinsätzen ungebrochen. Äußerst positiv hat sich die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Raika Parsch ausgewirkt. So wurden unter anderem die Osteraktion im Preuschenpark, die Fahnenweihe der Volksschule Parsch und auch der Weltspartag der Raika Parsch in Kooperation betreut. Die Kinderwelt Salzburg möchte sich hierfür ausdrücklich bei allen Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit bedanken und freut sich schon auf die kommenden Einsätze. Wir freuen uns bereits jetzt, den Kindern auch

nächstes Jahr wieder eine lustige, anspruchsvolle und verantwortungsbewusste Unterhaltung bieten zu können! Kontakt: Team der Kinderwelt Salzburg Merianstraße 13 5020 Salzburg Telefon: 0662/8698-56 (Mo-Fr 08:00 bis 12:00 Uhr) Fax: 0662/8698-18 E-Mail: kinderwelt@nr-1.at www.oevp-sbg.at/kinderwelt

Investment in Salzburg mit Hillebrand, Habitat & Impuls Wohnbau Das Leistungsspektrum der Baufirmengruppe Hillebrand erstreckt sich von der Planung über Bauen, Zimmern, Einrichten bis zum Verkauf der schlüsselfertigen Objekte. Seit Jahren ist Hillebrand im privaten Wohnbau erfolgreich tätig. Ein neuer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Projekten mit Investoren in den Bereichen Tourismus und Einzelhandel. Durch genaueste Markt-, Bedarfs- und Standortanalysen und die Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen werden den Investoren attraktive Renditeobjekte angeboten, mit denen langfristige Erträge erwirtschaftet werden können. Wohnen und investieren Sie mit Hillebrand an den schönsten Plätzen Salzburgs:

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Winter. Zeit für Salzburg

Nach einem erfolgreichen Sommer, der sowohl bei den Ankünften als auch den Nächtigungen erfreuliche Zuwachsraten brachte, startet das Bundesland Salzburg mit viel Optimismus in die bevorstehende Wintersaison.

„Mit einem Plus von 2,8 Prozent auf 9,56 Millionen Nächtigungen und einem Zuwachs von 4,2 Prozent bei den Ankünften von Mai bis September werden wir eine der erfolgreichsten Sommersai-

sonen des Salzburger Tourismus abschließen“, freut sich Tourismusreferent LH-Stv. Wilfried Haslauer. „Diesen Schwung aus dem Sommer gilt es nun in eine erfolgreiche Wintersaison mitzunehmen.“ Salzburg sei jedenfalls gut vorbereitet, betonte Haslauer.

Allein die Seilbahnwirtschaft habe wieder rund 100 Mio. Euro in Schneesicherheit, Komfortverbesserungen bei Liften und

Pisten investiert. In vielen Salzburger Tourismusbetrieben wurde um- und ausgebaut, um das Angebot für die Gäste weiter zu verbessern.

Salzburg ist für die wintersaison gut vorbereitet Wie wichtig Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit sind, zeigen die Erfolge der Tauern SPA

Zell am See-Kaprun mit 250.000 Gästen im ersten Jahr oder der Therme Amadé mit 300.000 Besuchern seit der Eröffnung im Herbst 2010. „Diese wetterunabhängigen Attraktionen haben sicher auch ihren Teil zum Erfolg des heurigen Tourismussommers beigetragen und sind ein weiterer wichtiger Schritt, unsere Zielsetzung, das Salzburger Land als Ganzjahresdestination zu etablieren, zu erreichen“, ist Haslauer sicher.

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GEDENKEN

ÖVP trauert um Sepp Gollegger und Georg Griessner

Tief erschüttert zeigte sich Landesobmann Wilfried Haslauer vom völlig unerwarteten Tod Bgm. Josef Gollegers am 25. Oktober. „Josef Gollegger hat Großarl zu einer Vorzeigegemeinde für ganz Salzburg gemacht. Sepp Gollegger war ein

Bezirksobmann Bgm. Josef Gollegger

sehr engagierter und beliebter Bürgermeister. Darüber hinaus hat er als Bezirksobmann Verantwortung für den gesamten Pongau übernommen“, sagt Wilfried Haslauer. Josef Gollegger wurde am 22. Oktober 1963 geboren. Seit 1999 war er Bürgermeister der Gemeinde Großarl und seit April 2010 ÖVP-Bezirksobmann. Josef Gollegger hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Am 23. September verstarb der ehemalige Salzburger Landtagspräsident Ing. Georg Griessner nach langem schweren Leiden. „22 Jahre Abgeordneter zum Salzburger Landtag (1979 bis 2001), davon fünf Jahre ÖVP-Klubobmann (1996 bis 2001) und zweieinhalb Jahre Landtagspräsident – man kann Griessner durchaus als Mandatar mit Leib und Seele bezeichnen.“

Landtagspräsident Ing. Georg Griessner Dies stellte LT-Präs. Simon Illmer aus Anlass des Ablebens eines seiner Vorgänger fest. Der Landtagspräsident würdigte die Tatsache, dass sich „Schorsch“ Griessner aus einfachsten Verhältnissen über den Landwirtschaftslehrer bis zum

Landesschulinspektor für die landwirtschaftlichen Fachschulen in Salzburg emporgearbeitet hatte. Wie eng Landes- und Gemeindepolitik miteinander verwoben sind, beweise die Tatsache, dass Griessner bereits mit 26 Jahren, im Jahre 1974, Gemeinderat von Bruck an der Glocknerstraße und dann von 1978 bis 1988 Bürgermeister dieser Gemeinde war. Als herausragender Sportler war er Europarekordhalter im Stockweitschießen und erzielte zweimal Gold und einmal Bronze bei Europameisterschaften der Eisstockschützen. Der Verstorbene war mit Hilde verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder. Die ÖVP Salzburg wird Bezirksobmann Bgm. Josef Gollegger und den Salzburger Landtagspräsident, Ing. Georg Griessner, stets in ehrendem Andenken halten.

Kommentar

Wehrpflicht muss bleiben Die ÖVP Salzburg bekennt sich zur Wehrpflicht und zu einer Volksbefragung in dieser Thematik.

Landesobmann LH-Stv. Wilfried Haslauer Die allgemeine Wehrpflicht ist die Grundlage der Sicherheitspolitik und des funktionierenden Katastrophenschutzes in unserem Land. Daher sind alle von Verteidigungsminister Darabos eingeleiteten Schritte, die auf die Einführung des Berufsheeres und der damit einhergehenden Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht abzielen, zu stoppen. Wenn sich die Bundesregierung in dieser wichtigen Frage nicht einigen kann, muss eine Entscheidung durch das Volk herbeigeführt werden. Klar ist aber, dass mit der Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht auch eine Reform des

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Bundesheeres einhergehen muss. Bereits im Frühjahr habe ich das Modell eines grundlegend reformierten „Österreich Dienstes“ präsentiert. Was oft nicht bedacht wird ist, dass es mit der Einführung des Berufsheeres auch zu einer Einschränkung des Katastrophenschutzes kommen würde. Beim Jahrhunderthochwasser 2002 wurden innerhalb kürzester Zeit österreichweit vom Bundesheer 10.000 Personen bereitgestellt, ohne die Grundwehrdiener könnten es dann nur noch 2.500 Männer bzw. Frauen sein. Das ist ein Szenario, das unbedingt verhindert werden muss. Bei unseren Nachbarn in Deutschland brechen bereits wenige Mo-

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nate nach Ende der Wehrpflicht die Freiwilligenzahlen sowohl beim Bundesheer als auch bei den Zivilorganisationen ein. Militärisches Gerät muss bereits stillgelegt werden, massive Schließungsvorhaben für militärische Einrichtungen dringen schon an die Öffentlichkeit. Leistungen werden zurückgefahren oder müssen teuer durch „Professionisten“ zugekauft werden. Das betrifft nicht nur das Heer, sondern vor allem auch die Zivilorganisationen. Diese Erfahrungen bedeuten: Hände weg von dem unausgegorenen Experiment Berufsheer, das die Sicherheit unseres Landes sowie das soziale, ehrenamtliche und freiwillige Hilfsangebot gefährdet. Wilfried Haslauer.

„Die allgemeine Wehrpflicht darf nicht abgeschafft werden – auch in Zukunft müssen so wichtige Dinge wie der Katastrophenschutz und die Grundversorgung durch den Zivildienst erhalten bleiben“, ist LH-Stv. Wilfried Haslauer überzeugt.


WIRTSCHAFT UND SOZIALES

Die Salzburger Tafel Versorgen statt Entsorgen

Die „SALZBURGER TAFEL“ ist ein gemeinnütziger Dienstleistungsverein, der im Jahr 2007 von Doris Kiefel und Karl Armin Wieser gegründet wurde. Nach dem Motto „versorgen statt entsorgen“ hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, verantwortungsvollen Produktions- und Handelsbetrieben eine angesehene Alternative zur Vernichtung von qualitativ einwandfreien Lebensmitteln zu bieten und gemeinnützige Einrichtungen damit zu versorgen. Das Konzept der SALZBURGER TAFEL stellt somit eine Brücke dar zwischen der Überproduktion von Lebensmitteln einerseits und dem Mangel und Bedarf daran in sozialen Institutionen andererseits.

unsere Partner Über 20 Firmen haben sich bereits für eine Zusammenarbeit mit der SALZBURGER TAFEL entschieden und kombinieren somit die Freiheit am Markt mit der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft,

indem sie völlig genusstaugliche Lebensmittel vor Erreichung des MHD (z.B.: mit Verpackungsschäden) zur Weiterverteilung an gemeinnützige Institutionen gratis zur Verfügung stellen. Gleichzeitig verringern sie ihre eigenen Lager-, Transport- und Entsorgungskosten.

Ehrenamtliche Mitarbeiter Diese verantwortungsvolle Aufgabe wäre ohne die über 20 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht möglich. Sie leisten in dieser „sozialen Spedition“ ihren ehrenamtlichen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft: Von der Autowartung bis zum Telefondienst, von der Administration bis zur Zustellung spannt sich dabei der Bogen.

Neuer Schirmherr Wilfried Haslauer Viele namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik beken-

Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer im Rahmen einer Veranstaltung der Salzburger Tafel in der Wirtschaftskammer Salzburg. Bild: Foto Sulzer nen sich bereits als Vereinsmitglieder zur SALZBURGER TAFEL, unter anderem KR Martin Essl (bauMax AG), Minister a. D. Johannes Ditz, LAbg. Josef Schöchl, LPräs. Simon Illmer, CSR-Expertin Bettina Lorentschitsch, und vor allem LH-Stv. Wilfried Haslauer, der neue Schirmherr der SALZBURGER TAFEL. Die offizielle Übernahme wird im Februar 2012 im Rahmen der nächsten Veranstaltung der SALZBURGER TAFEL erfolgen. „Es ist mir eine große Freude und Ehre, die Salzburger Tafel als

Schirmherr im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen. Die Salzburger Tafel verknüpft die Anliegen der Wirtschaft mit denen der Gesellschaft und sorgt dafür, dass einwandfreie Lebensmittel und Hygieneartikel auf direktem Weg zu anerkannten, sozialen Einrichtungen und damit zu den Menschen kommen, für die sie eine Ergänzung und Bereicherung ihrer täglichen Versorgung darstellen. Diese wertvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit verdient unseren Respekt“, so Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer.

Ihr ehrenamtliches Engagement ist gefragt! Wir benötigen dringend ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die organisatorische Verantwortung u.a. in den Bereichen Warendisposition und PR übernehmen. Partner: Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie unsere kostenlose CSR-Exekutive in Anspruch nehmen wollen. v.l.n.r: Mag. Andrea Krämmer, Frauenhaus Hallein, Tafel Gründungsmitglied Doris Kiefel, LAbg. Dr. Christan Stöckl, Bürgermeister Hallein und Dr. Eveline Sampl-Schiestl, Stadträtin Hallein Bild: Salzburger Tafel

Informationen: www.salzburgertafel.at Email: info@salzburgertafel.at Tel: 0664-3738682

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SEITENBLICKE Im Frühjahr veranstaltete die JVP Obertrum das „Trumer Bierfest“. Der Elterninitiative „Handicap – kein Hindernis“ übergab JVP-Landesgeschäftsführer Josef Kraibacher (im Bild r. mit Jugendlichen und Vertretern der JVP Obertrum) aus dem Reinerlös einen Betrag von 1.000 Euro. Die Elterninitiative „Handicap – kein Hindernis“ organisiert Freizeitprojekte im Integrations- und Behindertenbereich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Am 20. Oktober wurde der Salzburger ENERGY GLOBE 2011 von LR Sepp Eisl vergeben. In fünf Kategorien: Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend wurden jeweils die Sieger gekürt. Ing. Harald Kaufmann wurde mit dem Sonderpreis Energie ausgezeichnet. Als Gesamtsieger gingen die Architekten Ronacher ZT GmbH mit dem Projekt „Green Spa in Wagrain“ hervor. Mit diesem Projekt nimmt Salzburg am Österreich-Bewerb teil.

der stern In den alpen e r s t r a h lt d o p p e lt.

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Besuchen sie unsere regierungsmitglieder und die övp Salzburg auch auf facebook:

www.facebook.com/wilfriedhaslauer www.facebook.com/widmanntina www.facebook.com/seppeisl www.facebook.com/oevpsalzburg

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SEITENBLICKE

Äußerst erfolgreich ist im Herbst das erste Bezirksjugendgespräch 2011 im Lungau verlaufen, unter dem Motto „Der Jugend eine Stimme geben“. Jugendreferentin LR Tina Widmann (im Bild mit Jugendlichen und dem Leiter der Migrationsstelle des Landes, Mag. Erwin Eiersebner, r., sowie Rainer Schramayr, l., von Akzente): „Die vielen Jugendlichen, die der Einladung gefolgt sind, waren engagiert und haben speziell zu den Themen Integration, Mobilität, Politik und Schule ihre Meinung geäußert.“ Die Bezirksjugendgespräche finden in allen Salzburger Bezirken statt.

Dem Sommerfest des St. Vinzenz-Heimes auf Schloss Schernberg in Schwarzach stattete Landtagspräsident Simon Illmer einen Besuch ab (im Bild v. l. mit Sabine Veit, Claudia Dölderer und Barbara Etzer) und nutzte die Gelegenheit, um sich über die geplanten Sanierungs- und Erweiterungsprojekte zu informieren. „Der Ausbau von St. Vinzenz ist notwendig. Aufgabe der Regierung wird sein, die Fraktionen im Landtag davon zu überzeugen, damit die notwendigen Beschlüsse gefasst werden können“, sagte Simon Illmer bei der Projektvorstellung.

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SEITENBLICKE

„Der massive Ausbau erneuerbarer Energien ist die einzige Alternative zu Atomstrom und fossilen Brennstoffen“, betonte LH-Stv. Wilfried Haslauer anlässlich eines Arbeitstreffens mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger, l., und EU-Regionalkommissar Johannes Hahn, r. „Salzburg nimmt mit seinem Ziel, bis 2050 energieautonom zu sein und bis 2020 die Hälfte seiner Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, eine Vorreiterrolle in der Europäischen Union ein. Schon derzeit kommen mehr als 30 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen.

„Neues Feuer braucht das Land in vielerlei Beziehung, aber vor allem in der Politik und in der Beziehung zu Gott“, betonte LR Tina Widmann anlässlich der Eröffnung des renovierten Markussaals in der Gstättengasse, Salzburg (im Bild v. l. mit Monika Baumgartner, YoCo, Erzbischof Alois Kothgasser und Sänger Hubert von Goisern). Den Markussaal wird künftig die Katholische Aktion der Erzdiözese Salzburg für das Jugendzentrum „YoCo“ betreiben.

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Wir produzieren ständig neue Ideen. So können wir stets unsere Kunden begeistern.

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„Stadt im Krieg“ ist der Titel einer sehenswerten Ausstellung im Keltenmuseum Hallein (im Bild v. r. Hausherr Bgm. Christian Stöckl, Museumsreferent LH-Stv. Wilfried Haslauer und Leiter Florian Knopp bei der Eröffnung). Stöckl betonte, dass bei der Aufbereitung der Stadtgeschichte die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus nicht ausgelassen werde. Dies müsse auch für den Unterricht in der Schule gelten. „Die Ausstellung soll dafür eine sinnvolle Ergänzung bieten. Junge Menschen erfassen die Unentrinnbarkeit historischen Geschehens am besten, wenn sie am Beispiel des eigenen Ortes erfahren, was vorgefallen ist.“ Tipp: Geöffnet bis 26. Februar 2012, tägl. 9 – 17 Uhr.


WIRTSCHAFT

Ein Lebenswerk für Salzburg

Land Salzburg, WKS, Salzburger Sparkasse und Salzburger Nachrichten verliehen den „Salzburger Wirtschaftspreis für Unternehmensgründung und Innovation“. Der Preis für ein unternehmerisches Lebenswerk erging an KommR DI Wilhelm Klepsch. Zu den wichtigen Arbeitgebern des Bundeslandes Salzburg gehört die Klepsch Unternehmensgruppe. Was nach dem Zweiten Weltkrieg mit einer Gießerei begann, ist mittlerweile der größte Arbeitgeber im Pinzgau und einer der bedeutendsten Ausbildungsbetriebe in der Region. KommR DI Wilhelm Klepsch hat früh das Potenzial des damals neuen Werkstoffes Kunststoff erkannt und eine weltweit agierende Unternehmensgruppe mit 37 Firmen in 16 Ländern mit 750 Mitarbeitern aufgebaut. Die Firma Senoplast wurde von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 besonders hart getroffen. Dennoch konnte man 430 Mitarbeiter mit Kurzarbeit und einmonatigen Kündigungen halten. Am 15. November wurde KommR DI Wilhelm Klepsch für sein unternehmerisches Lebenswerk mit dem „Salzburger Wirtschaftspreis für Unternehmensgründung und Innovation“ geehrt. „KommR DI Wilhelm Klepsch ist eine herausragende Persönlichkeit Salzburgs. Wie nur wenige andere versteht er es, die unternehmerische Verantwortung mit der ständigen Erneuerung und Weiterentwicklung seines Unternehmens zu verbinden.

Besonders viel Standfestigkeit hat er während der Krise 2009 bewiesen. In direktem Kontakt mit dem Betriebsrat und der Belegschaft wurde ein Weg gefunden, wie trotz knirschender Märkte kein Mitarbeiter den Arbeitsplatz verloren hat. Salzburg darf stolz sein, Heim für derart umsichtige und verantwortungsvoll handelnde Unternehmerpersönlichkeiten

zu sein. Dass er trotz seines unternehmerischen Erfolgs ein eigentlich bescheidener Mensch geblieben ist, zeichnet ihn aus. Als Wirtschaftsreferent danke ich Wilhelm Klepsch für seine enormen Bemühungen und seine umsichtige unternehmerische Tätigkeit zum Wohl Salzburgs und der Bürger“, hob LH-Stv. Wilfried Haslauer die herausragende Lei-

Den „Salzburger Wirtschaftspreis für Unternehmensgründung und Innovation“ für sein unternehmerisches Lebenswerk überreichte LH-Stv. Wilfried Haslauer, l., an KommR DI Wilhelm Klepsch, r. Der Wirtschaftsreferent dankte dem Unternehmer für seine Leistungen für das Land.

stung von Klepsch hervor. „Unser Unternehmen ist wie eine große Familie mit geringer Fluktuation bei unserem Personal. Viele Mitarbeiter sind schon sehr lange bei Senoplast beschäftigt. Nicht zuletzt deshalb übernehmen wir auch eine gewisse Verantwortung für sie und ihre Familien“, ist Wilhelm Klepsch überzeugt. Hightech im Einklang mit Mensch und Natur ist für Klepsch seit jeher ein großes Anliegen: „Ich lebe hier. Wenn ich eine stinkende Bude gebaut hätte, dann hätte ich heute keine Freunde“, erklärt Klepsch. Für sein Engagement für den Umweltschutz erhielt der Klimabündnisbetrieb zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem vom renommierten FraunhoferInstitut. Das firmeneigene Biomasseheizwerk versorgt 80 Piesendorfer Haushalte und alle öffentlichen Gebäude mit Abwärme und spart so 500.000 Liter Heizöl pro Jahr ein. Besonders am Herzen liegt Klepsch der sechs Hektar große Senopark, in dem Frösche und bedrohte heimische Tiere angesiedelt wurden. 230.000 Euro hat das Unternehmen in dieses österreichweit einzigartige Biotop investiert.

Wilhelm Klepsch wurde 1938 als Sohn des Unternehmers Dr. Rudolf Klepsch und seiner Frau Liselotte im Sudetenland geboren. Im Zuge der Vertreibung der Sudetendeutschen floh die Familie vorerst aus der Tschechoslowakei nach Wien. 1949 konnte Klepsch senior die Gießerei Brandstätter in Zell am See-Schüttdorf übernehmen und gründete 1951 die Firma Zell-Metall, Grundstein für das heutige Unternehmen. Nach dem Studium des Hüttenwesens mit Spezialgebiet Gießereiwesen an der Montanuniversität in Leoben gründete DI Wilhelm Klepsch 1956 die Senoplast Klepsch & Co GmbH in Piesendorf, die auf die Wiederaufbereitung von Kunststoff spezialisiert ist. 1986 gründete Klepsch die Senova Kunststoffe GmbH & Co KG, einen Handelsbetrieb, der nicht nur das Schwesterunternehmen Senoplast, sondern auch andere führende Kunststoffhersteller vertritt. Die Seletec Plastic Products GmbH & Co KG in Uttendorf, die Spritzgussartikel aus Kunststoff entwickelt und erzeugt, wurde 1997 aus der Taufe gehoben.

Die Klepsch-Gruppe beschäftigt weltweit in 37 Firmen und 16 Ländern rund 750 Mitarbeiter und verarbeitet mehr als 56.000 Tonnen Rohmaterial pro Jahr. Unternehmen wie Senoplast, Senova und Senco sind im Besitz der Familie Klepsch, die diese nach wie vor selbst führt. In Summe erwirtschaftete die Klepsch-Gruppe im Jahr 2010 etwa 180 Millionen Euro.

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Mitgliederzeitung_Dezember 2011  

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