Page 1

WIR

www.oevp-sbg.at

in Salzburg

gemeinsam mehr bewegen

Die Nachrichten der ÖVP Salzburg

April 2012

Volle Energie für Salzburg Die Gesunde

Welche Jause Kinder im Kindergarten stark macht

Der Direkte

Der Neue

Wie der Weg durch den Was JVP Obmann Asdin Kapuzinerberg möglich bleibt El Habbassi im Interview sagt

P.b.b. * Salzburg Aktuell Nr. 2947 * GZ 02Z032277M * Verlagspostamt 5020 Salzburg


Inhalt

Inhalt

S 3 LH-Stv. Wilfried Haslauer ..................................................... Im Einsatz für Salzburg S 4 Initiative Zukunft Energie ................................................ Volle Energie für Salzburg S 6 Bürgermeister direkt ..................................................... Ein Blick in unsere Gemeinden S 7 Ernährung ...................................................................... Schmatzi: Die gesunde Jause S 8 JVP .................................................................................... Das junge Gewissen der ÖVP S 9 Bildung ............................................................................... Sprachliche Frühförderung S 10 Stadt Salzburg ....................................................................... Zukunft nicht verbauen S 13 ÖVP Frauen .................................................................................. 365 Frauentage im Jahr S 14 Gemeindeausgleichsfonds .................................................. Motor der Gemeinden S 15 Flachgau ................................................................................................. Plastikfreie Zone S 16 Pflege ................................................................................. Ausbildung schafft Zukunft S 17 Senioren .................................................................................................. Wohnen 2020 S 18 Wirtschaft ................................................................................ Soziale Verantwortung S 20 Wahlen ............................................................................ ÖVP - die Bürgermeisterpartei

06

14

Impressum

15

18

Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: ÖVP Salzburg, Merianstraße 13, 5020 Salzburg Redaktion: Robert Haimerl, Mag. Claudia Petschl, Layout: Bettina Hemetsberger Für den Inhalt verantwortlich: LGF Mag. Wolfgang Mayer Fotos: ÖVP Salzburg, ÖAAB Salzburg, ÖVP Frauen, SSB, JVP, LPB, SLT, Neumayr, Vogl, Mitter, Kolarik, Salzburger Tafel, Berger, RKS, Caritas, Gde. St. Koloman, Gde. Zell am See Diese Zeitung wird durch Inserate finanziert. Salzburg Aktuell Nr. 2947 Druck: Samson Druck, St. Margarethen

02

WIRin salzburg

Auf ein Wort

ÖVP Landesgeschäftsführer Mag. Wolfgang Mayer

Geschlossenheit, Kontinuität und Erneuerung – das zeichnet die ÖVP Salzburg aus. Ein wunderbares Beispiel dafür konnten wir am 11. März in Mattsee erleben: nach 28 erfolgreichen Jahren hat Hias Maislinger die Geschicke der Gemeinde geordnet in jüngere Hände gelegt. Und die Bevölkerung hat den 38-jährigen Rene Kuel mit – für das erste Antreten unglaublichen – 74,22 Prozent bestätigt. Die Unterstützung und der Zusammenhalt in der ÖVP Mattsee waren großartig. Nach St. Martin und Großarl der dritte Wahlerfolg in Serie. Es dürfen drei Rückschlüsse gezogen werden:

närInnen in den Gemeinden, Bezirken und Bünden. Die Bevölkerung erwartet sich konstruktive und seriöse Arbeit. Wadlbeissereien, Untergriffe und Destruktivität – darauf setzt die SPÖ-Zentrale – werden abgestraft. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat eine beliebige Schönwetterpolitik keine Zukunft. Es sind Führungsqualität und Kompetenz gefragt. Wilfried Haslauer verkörpert diese Qualitäten wie kein Zweiter.

Zurück nach Mattsee: Der SPÖ-Kandidat, den die Parteizentrale in einen aggressiven Wahlkampf hiDie ÖVP Salzburg neintheatert hat, ist die Gemeinstand „mutterde- und Bürgerseelen“ alleine meisterpar tei da. Schon am und somit auch Wahlkampfplakat von Wahltag ist die die Partei der Matthäus Maislinger 1984. SPÖ-Karawane Bürgernähe. weitergezogen Von Adnet bis und kein Hund bellt danach. Weil Zederhaus: niemand hat das Ohr es der SPÖ nicht um Mattsee und näher am Bürger und niemand nicht um die Sache geht. Die ÖVP leistet bessere Arbeit als unsere Mattsee arbeitet weiter für den 95 BürgermeisterInnen, 83 ViOrt, wie dies auch in den andezebürgermeisterInnen, 137 Geren Gemeinden passiert – und meinde- bzw. Stadtteilobleute, das wird 2014 den Unterschied die 1.110 GemeinderätInnen und machen. Dafür möchte ich mich GemeindevertreterInnen und herzlich bedanken. unsere ehrenamtlichen Funktio-


THEMA Wilfried Haslauer

IM einsatz für salzburg Salzburger Tourismus strategisch absichern. „Salzburger Knowhow ist im Tourismus weltweit gefragt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Hotel Edelweiß, mit dem die Familie Hettegger einen massiven Impuls in Berchtesgaden gesetzt hat. Um die Vorreiterrolle zu erhalten, wird derzeit der Strategieplan Tourismus Salzburg mit Experten und Praktikern überarbeitet“, sagt LH-Stv. Wilfried Haslauer bei der Tourismusplattform des Landes. Im Bild v.l. mit Hotelier Peter Hettegger, Expertin Sigrid Lebitsch-Buchsteiner, Petra HutterTillian und dem Pongauer LAbg. Hans Scharfetter.

Die besten Energie-Ideen. Die Stadt Hallein ist eine von landesweit 24 „e5-Gemeinden“ und geht besonders verantwortungsvoll mit Energie um. Halleins Jugend wurde eingeladen, die beste Idee zu den Themen erneuerbare Energie und Klimaschutz einzureichen. „Vor allem in der Gebäudesanierung, sei es im privaten oder im öffentlichen Bereich, liegt enormes Potenzial“, so LH-Stv. Wilfried Haslauer (im Bild v. l. mit Energieberater Georg Thor, Landesrat Sepp Eisl, Bgm. Christian Stöckl und dem Halleiner Jugendbeauftragten Florian Scheicher).

Integration gelingt. Gemeinsam mit LR Tina Widmann und StS Sebastian Kurz verlieh Wilfried Haslauer besonders engagierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund START-Stipendien. Der Grundgedanke des Programms ist es, der Integration ein Gesicht zu geben sowie junge, engagierte und talentierte Menschen auf ihrem Schul- und Berufsweg zu unterstützen. Insgesamt betreut das START-Programm 19 Jugendliche aus 14 Ländern. „Beherrschen unserer Sprache und Bildung sind wesentliche Schritte zu einer gelungenen Integration“, so Haslauer.

Schirmherr Wilfried Haslauer. Anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens übernahm Wilfried Haslauer die Schirmherrschaft über die Salzburger Tafel: „Es ist mir eine große Freude und Ehre, diese Hilfsorganisation als Schirmherr im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen. Die wertvolle Tätigkeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter verdient unseren vollen Respekt.“ (v.l. Univ.Prof. DDDr. Clemens Sedmak, Wilfried Haslauer und die Geschäftsführerin der Salzburger Tafel Doris Kiefel).

WIRin salzburg

03


ENERGIE

Volle Energie

Die ÖVP setzt im Jahr 2012 den Schwerpunkt auf das Zukunftsthema Energie. Energiebedarfs: Sind es in der Europäischen Union 8,5 Prozent, in Deutschland 12 bis 14 Prozent und in Österreich 30 Prozent, so beträgt dieser Anteil in Salzburg bereits 42 Prozent. „Das ist aber kein Ruhekissen, sondern der Auftrag, eine klare Vision weiter zu verfolgen: Bis 2050 wollen wir in Salzburg unseren Energiebedarf selber decken können. Darin steckt ein gewaltiges wirtschaftliches Potenzial, denn derzeit geben wir 850 Millionen Euro für den Import von fossilen Energieträgern aus. Jede Million Euro an Wertschöpfung, die wir nicht im Nahen Osten oder in Russland ausgeben, ist ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit“, betont Eisl.

Jeder einzelne muss seinen Beitrag zum Energiesparen leisten. Darum hat die ÖVP Salzburg eine Energiesparbroschüre mit praktischen Tipps für den Alltag veröffentlicht. Die Frage, wie viel an Ressourcen wir heute verbrauchen dürfen, um den nächsten Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen, sowie die soziale, wirtschaftliche und natürlich energetische Nachhaltigkeit gehören heute zu den Kernthemen. Salzburg hat seine Hausaufgaben gemacht und ist schon jetzt Vorreiter im Einsatz von Erneuerbarer Energie.

Energie und Geldsparen leicht gemacht „In unsicheren Zeiten ist es das Wichtigste, für eine stabile Wirtschaftsentwicklung, sichere Arbeitsplätze und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unseres Landes zu sorgen. Eine moderne Energiepo-

04

litik hilft uns dabei, diese Ziele zu erreichen und besteht im Wesentlichen aus drei Elementen: Saubere Erzeugung durch den Einsatz erneuerbarer Energieträger, effizienter Einsatz durch moderne Technologie und die Schaffung des Bewusstseins, dass Energiesparen heute nicht mehr Verzicht, sondern einfach die Bereitschaft zu kleinen Veränderungen des eigenen Verhaltens bedeutet, die sogar Geld sparen helfen“, sagt ÖVP Landesobmann Wilfried Haslauer.

Vorreiterrolle Salzburgs Energiereferent Landesrat Sepp Eisl verweist auf die Vorreiterrolle Salzburgs beim Einsatz erneuerbarer Quellen zur Deckung des

WIRin salzburg

ZUKUNFT: Wind- und Solarenergie Gerade in den Bereichen der Wind- und Solarenergie gibt es ungenutztes Potential. Hier soll in Salzburg heuer der Durchbruch gelingen. „Wir planen dazu das Erneuerbare-EnergienAusbaugesetz und werden so rasch wie möglich die Bewilligungsfreistellung für Solaranlagen in Begutachtung geben. Eine ähnliche Regelung soll im Rahmen des erneuerbaren EnergieAusbaugesetzes für Kleinwindräder beschlossen werden“, sagt Energie-Landesrat Sepp Eisl. An Fassaden und Dächern können zukünftig unkompliziert und vor allem ohne Bürokratie Solaranlagen errichtet werden. Die bisherige Begrenzung der bewilligungsfreien Anlagenfläche mit höchsten 25 % des Daches wird wegfallen. Alle Anlagen, die in eine Fassade integriert oder parallel zur Dachfläche eines Gebäudes montiert werden, sind

ebenfalls bewilligungsfrei. In der viel diskutierten Frage um aufgestellte Solaranlagen ist eine Lösung gelungen. Die Bestimmung sieht vor, dass eine aufgestellte Solaranlage bei Häusern innerhalb eines 45-Grad-Winkels zur Traufe bewilligungsfrei errichtet werden kann. Bei Kleinwindrädern bis zu einer Gesamthöhe von 30 Metern wird zukünftig die Errichtung ebenfalls bewilligungsfrei möglich sein. Wichtig ist auch hier die Wahrung der Nachbarschaftsrechte. Für große Windkraftanlagen wird es vor allem eine bürokratische Erleichterung geben. Zukünftig wird nicht mehr eine Reihe von Einzelverfahren notwendig sein, sondern das gesamte Windkraftprojekt in einem konzentrierten Verfahren im Rahmen des Landeselektrizitätsgesetzes verhandelt. In den vergangenen Monaten wurden von den Experten des Landes Kriterien definiert, die für die Errichtung eines Windkraftwerkes erforderlich sind. Die Hauptparameter dafür sind das zu erwartende Windaufkommen oder auch der Abstand zum Beispiel zu Wohngebieten.

Versorgung sicherstellen Weltweit steigt der jährliche Energieverbrauch stätig, gleichzeitig entsteht durch den Atomausstieg Deutschlands und der Schweiz eine Lücke in der Versorgung. Diese globale Entwicklung macht deutlich, dass die Frage der Energieversorgung nicht abschließend auf regionaler oder nationaler, sondern maßgeblich auf europäischer Ebene beantwortet werden muss. „Weltweit


für Salzburg hat die Energie als Zukunftsthema Nummer 1 im letzten Jahr durch die Ereignisse in Fukushima eine traurige Aktualität erfahren. Wir in Salzburg leisten unseren Beitrag, denn es ist unumstritten, dass wir Energie brauchen und Fragen der Versorgungssicherheit, der Verfügbarkeit und der Kosten von Energie und Rohstoffen immer wichtiger werden“, sagt Haslauer.

ÖVP: Volle Energie für Salzburg Eine verantwortungsvolle Energiepolitik muss die Steigerung der Lebensqualität und die Erhaltung einer intakten Umwelt für die Menschen zum Ziel haben. Daher wurde schon im wirtschaftspolitischen Programm „Salzburg. Standort Zukunft“ ein klarer Schwerpunkt im Bereich Energie gesetzt. Dabei geht es um Themen wie Energieforschung, Nachhaltigkeit, intelligente Netzwerke, kurz gesagt, es geht um die Arbeitsplätze der Zukunft. „Aber ebenso wichtig ist es, dass jeder Einzelne und jede Einzelne von uns seinen Beitrag leistet, denn die beste und günstigste Energie ist immer noch jene, die man gar nicht erst braucht“, appelliert Haslauer.

Schon gewusst: - Wer ohne Deckel kocht, verschwendet bis zu 30 % Energie. - Im Kühlschrank werden durch zu niedrige Temperaturen bis zu 15 % Energie vergeudet. - Duschen ist billiger als Baden. - Durch einen tropfenden Wasserhahn gehen bis zu 2.000 Liter pro Jahr verloren. - Herkömmliche Glühbirnen setzen höchstens 10 % der Energie in Licht um. - Bloß ein Grad weniger Raumtemperatur spart bis zu 6 % Energie beim Heizen. - Kaffeemaschine, Wasserkocher etc. regelmäßig entkalken hilft Strom einzusparen. - Rund 12 % des Stromverbrauchs im Haushalt können alleine bei Elektrogeräten eingespart werden. Würden sich alle österreichischen Haushalte daran halten, könnte der Stromverbrauch des Landes um 2,5 % sinken. - Ein Fernseher kann im Stand-by-Betrieb pro Jahr bis zu 190 kWh verbrauchen. Dabei ist kein einziges Bild über die Mattscheibe geflimmert. - Würden in Österreich bloß ein Drittel aller Kochplatten und Backöfen gleichzeitig eingeschaltet, würde das gesamte Elektrizitätsnetz zusammenbrechen. Mehr praktische Energiespartipps finden Sie in unserer Broschüre, kostenlos zum Downloaden unter www.oevp-sbg.at/Energie

Machen Sie mit beim Gewinnspiel

1.

Schicken Sie uns das Lösungswort und gewinnen Sie tolle Sachpreise rund um das Thema Energiesparen, zB.: ein Elektrofahrrad oder eine energiesparende Waschmaschine.

2.

1. Wieviel Mal mehr Strom braucht Wäsche trocknen als Wäsche waschen? 2. Wenn was nicht bis zum Boden geht, kann man bis zu 40 % Energie sparen? 3. Wodurch wird im Kühlschrank bis zu 15 % Energie vergeudet? 4. Was kann man beim Kochen und Backen ausnutzen, um Strom zu sparen? 5. Was kann man an Fenstern oder Rahmen anbringen, um Heizkosten zu sparen? 6. Mit welchem Bildschirm kann man bis zu 75 % Strom sparen? 7. Was zieht man am besten, um Energie zu sparen?

5.

3. 4. 6. 7. Lösungswort

Teilnahmeschluss: 30. November 2012, per Post an die ÖVP Salzburg, Merianstraße 13, 5020 Salzburg, per Fax an 0662/8698-18 oder per Email an info@oevp-sbg.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht übertragen oder in bar abgegolten werden. Mit der Teilnahme nehme ich zur Kenntnis und bin einverstanden, dass meine Daten von der ÖVP Salzburg für Zwecke der Bearbeitung meiner Anfrage sowie der Zusendung von Informationen über politische und interessengruppenspezifische Aktivitäten und Anliegen durch die ÖVP Salzburg verarbeitet werden. Im Falle eines Gewinnes gebe ich mein Einverständnis zur Veröffentlichung meines Namens und Fotos.

WIRin salzburg

05


EIN BLICK IN UNSERE GEMEINDEN Smart-Grid in Köstendorf. In Köstendorf hat die Energiezukunft begonnen: Künftig wird jeder zweite Haushalt in einem ausgewählten Kerngebiet mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet sein sowie auf Elektromobilität umsteigen. Das bedeutet, dass rund 30 Photovoltaik-Anlagen installiert und zirka 30 Elektroautos verwendet werden. „Bei dem Projekt geht es um die Integration erneuerbarer Energien und um die Herausforderung, den Strombezug ohne Komfortverlust für den Verbraucher zu steuern“, erklärt Bürgermeister Josef Krois. „Es freut mich, dass Köstendorf die Energiewende aktiv mitgestalten kann und jeder Einzelne Teil dieses Projektes sein will.“

„Mehr Lebensqualität durch autofreie Mobilität“. Zell am See engagiert sich schon seit 1991 für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. „Unsere Planungen und Bemühungen beziehen sich hauptsächlich auf den Verkehr. Ein besonderer Erfolg war das Autofreie-Fest im Herbst. Unser Citybus beförderte die Besucher kostenlos zur Veranstaltung, wo dann die gesperrte Kitzsteinhornstraße mit Naturrasen zum Verweilen einlud“, erzählt Bürgermeister Hermann Kaufmann. „Neben dem Verkehr forcieren wir noch weitere Projekte, etwa geförderte Wärmebildkamerauntersuchungen für Eigenheimbesitzer oder den Bau eines Trinkwasserkraftwerks gemeinsam mit der Gemeinde Bruck.“

St. Koloman. „In Kooperation mit dem Regionalverband Tennengau setzen wir auf das Thema Mobilität. So ist es uns gelungen, einen attraktiven Fahrplan für den öffentlichen Verkehr auszuverhandeln. Wichtig ist auch unser ‚dörfliches Einkaufszentrum‘ beim Lagerhaus mit dem örtlichen Nahversorger, der weite Wege für die BewohnerInnen verhindert“, freut sich Bürgermeister Willi Wallinger. „Darüber hinaus haben wir für die Gemeindemitarbeiter zwei E-Bikes für Dienstfahrten im Ort angeschafft, die LED-Umstellung der gesamten Straßenbeleuchtung wird in diesem Jahr abgeschlossen und das Dach der Volksschule wird mit zwei Photovoltaik-Anlagen versehen.“

Sanfte Mobilität für Werfenweng. „Werfenweng ist bereits seit 1997 österreichischer Modellort für Sanfte Mobilität im Tourismus. Damals haben wir uns nicht für eine radikale Lösung, sondern für einen ‚Weg der 1000 kleinen Schritte‘ entschieden, einen Prozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, unseren Gästen, den Experten und auch dem Land Salzburg. Auf diesem Weg gab es viele Meilensteine, die heute in Werfenweng sichtbar sind. Zu unseren Leitprojekten gehören unsere Sanfte Mobilitäts-Card für Gäste und Einheimische und vor allem unser Solarschwerpunkt. Wir haben ein Sonnenkraftwerk, eine Solartankstelle und 43 Solarstraßenleuchten“, sagt Bürgermeister Peter Brandauer.

06

WIRin salzburg


Das schmeckt mir!

Agrarlandesrat Sepp Eisl fördert Bewusstsein für gesundes Obst und Gemüse aus Salzburg bei Kindergartenkindern Gesunde Jause aus Salzburg

Landesrat Sepp Eisl überrascht die Kinder im Plainfelder Kindergarten mit einer gesunden Jause. „Schmatzi ist buchstäblich in ‚aller Munde‘ - und das jeden Tag“ freut sich LR Sepp Eisl. Die gesunde Jause ist in diesen Wochen buchstäblich „in aller Munde“. Darum kümmert sich LR Sepp Eisl, dem es darum geht, gesunde Ernährung mit heimischen Produkten schon bei Kindern und Jugendlichen ins Bewusstsein zu rücken.

Heimische Produkte im Kindergarten Die Verunsicherung bei Eltern und Pädagogen war nach dem irreführenden Vorgehen der Lebensmittel-Kontrollorgane groß. Im Rahmen von „Schmatzi-Essen mit allen Sinnen genießen“ wird Sepp Eisl die Kinder und Pädagogen auch zukünftig unterstützen und gesunde heimische Produkte in den Kindergärten stark machen. „Ich will, dass schon die Kleinsten wissen, wie eine Karotte schmeckt und wie gut ein frischer Apfel ist.“ Bei seinem jüngsten Besuch bei Plainfelder Kindern hat sich wieder gezeigt, wie gut Obst und Gemüse ankommen, die hierzulande

angebaut werden. „Jeder kennt den Satz ‚Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr‘. Deshalb ist es so wichtig, dass bereits im Kindergarten heimische Produkte und gesunde Jause zum Alltag gehören. Wir werden weiterhin mit ‚Schmatzi‘ bei den Kindern die Liebe zu heimischen Produkten wecken“, betont Sepp Eisl.

Beitrag für die Gesundheit der Kinder Partner bei der Gesunden Jause ist das Salzburger Agrarmarketing. Landesrätin Tina Widmann, ressortverantwortlich für Salzburgs Kindergärten, schätzt diese Zusammenarbeit: „Es ist von enormer Bedeutung, den Kindern schon in frühen Jahren die Grundlagen für einen ganzheitlichen gesundheitsfördernden Lebensstil zu vermitteln. ‚Schmatzi‘ kommt bei den Kindern hervorragend an und leistet einen unschätzbaren Beitrag für die langfristige Gesundheit der Kinder.“

oft erziehen die Kinder ihre eltern Die Gesunde Jause findet nicht nur bei den Pädagoginnen in Plainfeld Anklang: „Wir genießen die gesunde Jause aus Salzburg mit den Kindern ganz bewusst. Einher geht natürlich auch die Aufklärung der Kinder übers Händewaschen und andere Hygiene-Regeln fürs gesunde Essen. Unsere Eltern bereiten darüber hinaus einmal im Monat für die Kinder ein gesundes Buffet vor. Jedes Kind soll sich nehmen, worauf es gerade Lust hat“, sagt Gabriele Leber, Kindergartenleiterin in Plainfeld. „Besonders wichtig ist, dass die Eltern bei dieser Arbeit mit einbezogen werden. Oft erziehen sogar die Kinder in dieser Frage ein wenig die Eltern. Wir merken, dass die Mütter und Väter auch die tägliche Jause für die Kinder viel bewusster zusammenstellen“. www.seppeisl.at/agrar

Insgesamt beteiligen sich derzeit rund 130 Kindergärten am Projekt, das vom Salzburger Agrarmarketing getragen wird. Seit 2008 erleben Kinder wie vielfältig und gesund regionale Produkte aus Salzburg sind. Auch in Zukunft werden Pädagoginnen und Pädagogen mit fachlich fundierten Unterlagen, Spielen und Unterrichtsmaterialien aus der „SchmatziKiste“ und der „SchmatzMappe“ unterstützt. Das reicht von anschaulichen Geschichten für Kinder bis hin zu einfachen Rezepten fürs gemeinsame Kochen und natürlich auch Anleitungen für lustige Spiele. In Rahmen des „Schmatzi“Projekts werden 12 Produktkategorien besprochen und vorgestellt, darunter Apfel, Kürbis, Erdapfel oder Brot, Milch und Käse. Die Anleitungen sind so gestaltet, dass alle Sinne (riechen, tasten, schmecken, usw.) der Kinder angesprochen werden. Die Ausstattung für einen Kindergarten kostet rund 400 EUR. Davon bezahlen die einzelnen Kindergartengruppen rund 100 EUR selbst. Die „Schmatzi“-Spielekiste wird zur Gänze in den Werkstätten von „Rettet das Kind“ hergestellt.

WIRin salzburg

07


JVP

Asdin El Habbassi (geboren 1986 in Hallein) wurde am 27. Jänner 2012 mit 86,3% der Stimmen zum neuen Obmann der JVP Salzburg gewählt. Der BWL-Student mit Wurzeln in Salzburg und Marokko begann seinen politischen Weg 2004 in der Schülerunion, war Schulsprecher, Landesschulsprecher und ist seit 2009 im JVP-Bundesvorstand tätig. Seine wichtigsten Vorhaben: Begeisterung junger Salzburger für Politik wecken, Bildung und Nachhaltigkeit zu Nr.-1-Themen machen.

Wir sind das junge Gewissen der ÖVP

Der neu gewählte Landesobmann der JVP, Asdin El Habbassi, im Interview Wie waren die Reaktionen auf deine Wahl? El Habbassi: Sehr positiv. Bei uns in der JVP ist richtige Aufbruchsstimmung zu spüren. Ich habe ein tolles neues Team, das vor Motivation und Ideen sprüht – das ist ansteckend. Auf welche JVP-Stärken setzt du? El Habbassi: Auf unsere frischen Ideen, unsere starke Vernetzung und die Freude am Ehrenamt. Wie wichtig ist dir politische Bildung an den Schulen? El Habbassi: Ich hab mich bereits als Landesschulsprecher für mehr politische Bildung stark gemacht. Sowohl in der Schule als auch in der Lehrerausbildung brauchen wir politische Bildung als fixen Bestandteil. Das ist ja ein schlechter Witz, dass Lehrkräfte etwas unterrichten sollen, womit sie sich in ihrer Ausbildung nicht mal eine Semesterwochenstunde beschäftigt haben. Wer mit 16 wählen darf, muss wissen, was Sache ist. Die SPÖ hat mal wieder nein zu Studiengebühren gesagt. Was nun? El Habbassi: Das schert mich wenig

- ich habe eine klare Linie: Moderate Studienbeiträge mit einem ordentlichen Stipendiensystem einführen und damit rund 300 Millionen den Unis zuführen. Was hältst du von den Zurufen von Landeshauptfrau Burgstaller an den Bund? El Habbassi: Alles Schall und Rauch. Ihre leeren Versprechungen sollen davon ablenken, dass sie sich vor jeglicher Verantwortung drückt und Ihre Leistungsbilanz gleich null ist. Es ist höchste Zeit für einen Wechsel. Wir Jungen wollen an der Spitze einen, der handelt und entscheidet. Wir werden dafür kämpfen, dass Wilfried Haslauer Nummer 1 wird. Was sagst du zum vieldiskutierten Kreuz in den Schulklassen? El Habbassi: In meinen Augen ist das Kreuz für Gläubige ein positives Symbol und darum soll es auch in den Klassen bleiben. Viel wichtiger als diese Diskussion wäre: eine Entrümpelung der völlig veralteten Lehrpläne und die Anpassung unseres Bildungssystems an zukünftige Herausforderungen.

Was hältst du von der Änderung der Bundeshymne? Das ist Augenauswischerei, die hätte man sich sparen können. Viel wichtiger wäre, dass für Männer und Frauen endlich „Gleiche Arbeit – gleicher Lohn“ gilt. Haben die Jungen überhaupt noch ein Bedürfnis nach Themen wie Umweltschutz oder grüner Energie? El Habbassi: Absolut. Wir ketten uns zwar nicht an Bäume – aber deswegen sind wir nicht weniger besorgt um unsere Umwelt. Wir werden uns als Junge ÖVP verstärkt zu Umwelt- und Energiethemen zu Wort melden. Beim Fortgehen am Wochenende kracht es immer wieder bei Schlägereien. Hat die Integrationspolitik in Österreich versagt? El Habbassi: Schlägereien haben wohl mehr mit übermäßigem Alkoholkonsum zu tun. Fakt ist, es

Ich bin: topmotiviert Das kann ich gar nicht leiden: Unehrlichkeit und Raunzerei Ein besonders beeindruckender Salzburger: Weltmeister und Paralympicssieger Thomas Geierspichler In Salzburg fehlt: ein Stadion für die Austria Salzburg Meine Leibspeise: ich bin ein Süßer: ich mag Mousse au chocolat Mein Hobby: schwitzen in der Sauna im Winter und Zug fahren Dafür setze ich mich ein: mehr junge Abgeordnete, bessere Bildung, Zukunft ohne Schuldenrucksack Meine Mama hat immer gesagt: Pass‘ auf di‘ auf! Politisches Credo: Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst! Ich ekle mich vor: Schnecken und anderen Schleimern Zuletzt war ich aufgeregt als: mir JVP-Generalsekretär Axel Melchior mitteilte, dass ich in vier Stunden einen Auftritt im Club 2 habe. Wenn ich mit 100 sterbe, sollen die Leute sagen: „Der Asdin war lässig und hat was weiterbracht - wir sollten eine Praline nach ihm benennen.“

08

WIRin salzburg

hat jahrelang eine verfehlte Einwanderungspolitik gegeben und Integrationspolitik war entweder von Multi-Kulti-Träumereien oder rechter Hetze geprägt. JVPBundesobmann Sebastian Kurz hat als Staatssekretär die Diskussion versachlicht, klar gemacht, dass das Beherrschen von Deutsch der Schlüssel zur Integration ist und dass Zwangsheirat oder Bildungsverweigerung bei uns keinen Platz haben. Werden im öffentlichen Diskurs Interessen von Jungen und Pensionisten gegeneinander ausgespielt? El Habbassi: Wir Jungen tragen gerne dazu bei, dass Bürger, die ihr Leben lang fleißig gearbeitet haben, ihre wohlverdiente Pension bekommen. Wir wehren uns aber dagegen, dass man uns einen untragbaren Schuldenrucksack umhängt. Wir haben derzeit rund 220 Mrd. Schulden und jede Stunde wächst der Schuldenberg um ca. 1 Mill. Euro. Wir fahren das System gegen die Wand, wenn wir nicht endlich das tatsächliche Pensionsantrittsalter an das gesetzliche mit 65 Jahren anpassen. Was kommt als nächstes in der JVP Salzburg dran? El Habbassi: Wir verpassen uns in den kommenden Wochen ein komplett neues Erscheinungsbild und eine neue Homepage. Politisch arbeiten wir gerade am Demokratiepaket der Jungen ÖVP und an einer Kampagne zum Thema Generationen - man darf gespannt sein.


Familien

Sprachliche Frühförderung gesichert

Kommentar

Landesrätin Tina Widmann: „Beharrlichkeit in Wien hat sich bezahlt gemacht. 300.000 Euro Bundesgelder für besseren Spracherwerb von Kindern nun fix.“ „Wir brauchen die sprachliche Frühförderung von Kindern ganz dringend, weil das ein wichtiger Schritt in die Mitte der Gesellschaft ist.

Integration durch sprache Ich bin erleichtert, dass sie für die Jahre 2012 bis 2014 nun gesichert ist“, reagiert die Familienlandesrätin Tina Widmann auf die Tatsache, dass die §15a-Vereinbarung für die sprachliche Frühförderung vor kurzem im Ministerrat beschlossen wurde. Dem sind Gespräche

mit Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz und Finanzministerin Maria Fekter vorausgegangen. Die Kosten für die Sprachförderung werden zwischen Bund und Ländern eins zu eins aufgeteilt, wobei der Beitrag des Bundes für die Jahre 2012 bis 2014 maximal je fünf Millionen Euro beträgt. Salzburg hat nun bis Ende September Zeit, die Vereinbarung zu ratifizieren. Für das Bundesland Salzburg ist jährlich ein Betrag von rund 300.000 Euro reserviert. „Sprachliche Förderung kann gar nicht früh genug beginnen – auch im Hinblick auf eine gelungene Integration. Deshalb ist es ein wichtiges und richtiges Signal, dass der

Bund für die sprachliche Frühförderung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund wieder Geld in die Hand nimmt“, betont Widmann zur neuen Vereinbarung.

richtige Signale für familien aussenden Ziel ist es laut Entwurf, Kinder zwischen drei und sechs Jahren, die über mangelnde Sprachkenntnisse verfügen, in Kinderbetreuungseinrichtungen so zu fördern, damit sie mit Eintritt in die Volksschule die Unterrichtssprache möglichst gut beherrschen.

ww

Familien fahren günstiger Wie wär‘s mit günstigen Skiangeboten, spannenden Abenteuern und Spaß für die ganze Familie? Eine gemeinsame Freizeitgestaltung macht das Familienleben schön und abwechslungsreich. Manche Aktivitäten kosten jedoch viel Geld und sind für schmale Geldbeutel kaum erschwinglich. Deshalb hat Familienlandesrätin LR Tina Widmann den Salzburger Familienpass neu aufgestellt und um attraktive Angebote bereichert. „Für diese Aktion konnten mehr als 400 Salzburger Unternehmen und Einrichtungen gewonnen werden. Sie bieten den Familien, Vätern und Müttern sowie Tageseltern mit Kindern und Großeltern mit ihren Enkeln, die einen Salzburger Familienpass besitzen, Leistungen zu stark reduzierten Preisen an“, betont Tina Widmann. Die neue Broschüre enthält neben verbilligten und attraktiven Freizeit- und Kulturangeboten viele Vergünstigungen, die von Gastronomie-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben für Familienpassinhaber angeboten werden. Die Familienpässe der Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg sind vernetzt. Einzelne Angebote können daher mit dem Salzburger Familienpass auch in anderen Bundesländern kostengünstig in Anspruch genommen werden. Den Familienpass gibt es beim Gemeindeamt. Die Ausstellung des Familienpasses erfolgt kostenlos und unbürokratisch beim zuständigen Gemeindeamt beziehungsweise für Familien aus der Stadt Salzburg beim Bürgerservice der Landeshauptstadt (Telefon 0662/8072-2000). Der Familienpass ist nach Ausstellung drei Jahre gültig, Inhaber einer „Vorteilscard Familie“ der ÖBB mit Wohnsitz im Land Salzburg erhalten automatisch einen in die Vorteilskarte integrierten Salzburger Familienpass. Die Familienpass-Broschüre 2012 mit allen Angeboten und Familientarifen bestellt man unter der Telefonnummer 0662/8042-5437 oder -5421 sowie auf www.familie-salzburg.at.

Einheitsbrei in der Kindererziehung? NEIN DANKE! Die Totalvereinheitlichung der Familienförderung, wie das einige Fraktionen wünschen, ist abzulehnen. Deshalb kämpfe ich gegen ein System, das alles für alle gleich machen will. Wir brauchen keinen Einheitsbrei, der für alle Familien gleich aufgewärmt wird. Freie Lebensentscheidungen der Familien zu den Kinderbetreuungsmodellen des eigenen Bedarfs müssen möglich werden. Der Kindergarten muss als Bildungseinrichtung Bedeutung beim Spracherwerb gewinnen – vor allem bei Kindern mit Migrationshintergrund. Genauso ist ein Ausbau an Ganztagesmodellen bei Schulen notwendig. Man muss sich dagegen verwehren, dass es für die Kinderbetreuung nur mehr Gutscheine geben soll. Damit wollen linke Ideologen offensichtlich zum Ausdruck bringen, dass eine Betreuung der Kinder in der Familie nicht gewünscht ist. Es ist wichtig und richtig, dass Eltern zwischen verschiedenen Varianten frei auswählen können. Die Praxis zeigt, dass gerade die Langzeitvariante des Karenzzeitmodells sehr beliebt ist. Es ist einfach nicht Aufgabe des Staates, die Lufthoheit über den Kinderbetten zu erlangen. Flexibilität und Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten bleiben die obersten Prämissen. LR Tina Widmann

WIRin salzburg

09


ZUKUNFT

Kapuzinerbergtunnel Chance für die Zukunft wahren

So könnte die Zukunft aussehen: Kapuzinerbergtunnel mit PKW- und Busgarage. Die Stadt Salzburg trägt den zweifelhaften Titel „Hauptstadt der Projektverhinderer“. Dass dieser Titel nicht grundlos verliehen wurde, beweist nun wieder einmal die Diskussion rund um die Trassenfreihaltung für den Kapuzinerbergtunnel. Geht es nämlich nach dem Willen von Stadtrat Padutsch, assistiert von Bürgermeister Schaden, der nur noch in zu Ende gehenden Funktionsperioden zu denken scheint, dann soll die Option zur Errichtung dieses wichtigen Verkehrsbauwerkes ein für alle mal durch ein Luxuswohnprojekt am Dr.-Franz-Rehrl-Platz verbaut werden! Zur Kritik der UNESCO, die im Vorfeld Bedenken geäußert hatte, fand Bürgermeister-Stv. Harry Preuner klare Worte: „Das Weltkulturerbe in Salzburg steht für uns nicht zur Disposition – wir unterstützen sicher kein Projekt, das eine Gefährdung für diesen Status bedeuten würde – egal ob Luxus-Wohnbau oder Tunnel. Niemand“, so Preuner weiter, „möchte den Status der Alt-

10

stadt von Salzburg als Weltkulturerbe gefährden. Es muss aber auch klar sein, dass es sich bei der vorgelegten Studie um eine Machbarkeitsstudie handelt, keineswegs um ein Projekt, das morgen zur Realisierung ansteht. Worum es heute geht, ist die grundsätzliche Freihaltung einer wichtigen Infrastrukturtrasse durch die Stadt. Sollte es in einigen Jahren tatsächlich zu einem konkreten Projekt kommen, muss dieses natürlich mit den Vorgaben der UNESCO in Einklang gebracht werden, so dass der Status des Weltkulturerbes davon unberührt bleibt.“

Salzburgs zukunft nicht verbauen „Wir haben ein Verkehrsproblem in der Stadt Salzburg. Der nahezu tägliche Stau entwickelt sich zum permanenten Ärgernis für Wirtschaft, Arbeitnehmer und Bürger in dieser Stadt. Wir brauchen dafür Lösungen und nicht ideologisch

WIRin salzburg

einer innerstädtischen Verkehrslöeinzementierte Standpunkte. Ein sung eine zentrumsnahe Bus- und Tunnel ist eine solche ZukunftsopPKW-Garage zu realisieren. Daher tion, die wir nicht leichtfertig verhat das Land Salzburg nun eine bauen dürfen. Kein zur Zeit aktiver Verordnung für S t a d t p o l i t i ke r ein Straßenplakann garantienungsgebiet in ren, dass in einidie Begutachtung gen Jahren diese gegeben, um dieMöglichkeit nicht se Option für die dringend geZukunft zu wahbraucht wird – es ren. Zahlreiche wäre kurzsichtig, Bürgerinnen und das für ein paar Bürger haben ihre Wohnungen der Unterstützung oberen Preiskadurch Abgabe eitegorie, die sich ner Stellungnahwohl die weme bekundet. nigsten Salzbur„ G e m e i n s am ger leisten könsollte es uns gelinnen, auf´s Spiel gen, diese wichzu setzen“, sagt tige Option zu Bürgermeisterwahren. Salzburgs Stv. Harry Preu„Das Weltkulturerbe steht für Zukunft darf nicht ner. uns nicht zur Disposition.“ leichtfertig verbaut werden“, so Der KapuzinerBürgermeister-Stv. Harry Preuner bergtunnel stellt die letzte Chanabschließend. ce überhaupt dar, zusammen mit

Fakten: Diese Chancen müssen erhalten bleiben: • mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr • Verkehrsentlastung für über 6.500 Bewohnerinnen und Bewohner • 6 Mio. KFZ-Kilometer weniger (entspricht 14 autofreien Tagen im Jahr) • 1.400 Staustunden am Tag weniger • zentrumnahes Parken für Busse & PKW • mit dem StadtBus schneller unterwegs Siehe auch facebook.com/stau.in.salzburg oder www.kapuzinerbergtunnel.at


E-Bikes – die Zukunft der Mobilität RKS, Salzburgs führender Fahrradspezialist in Parsch ist E-Mobiltäts-Pionier auf 2 Rädern. Elektrofahrräder boomen: Rund 60.000 E-Bike-Fahrer gibt es derzeit in Österreich, rund 10 % davon sind auf Salzburgs Straßen unterwegs - Tendenz stark steigend.

Die Zukunft gehört dem E-Bike Das E-Bike vereint eine Reihe von Vorteilen, die man sonst bei keinem anderen Verkehrsmittel findet. Besonders bei kurzen Strecken ist es sinnvoller, das E-Bike zu nutzen. Die Parkplatzsuche bleibt einem Dank des Elektrofahrrads erspart. Auch die Akkus erzeugen heute hervorragende Leistung und ermöglichen selbst Fahrten auf Steigungen mit schweren Beladungen. Gelöst ist Dank zügigstem Ausbau von Ladestationen im gesamten Bundesgebiet das Thema des „Auftankens“ mit Strom. E-Bikes sind für alle interessant: Für Senioren sorgen sie für Mobilität im Alter und lassen die Generation selbstständig fortbewegen. Manager können damit mit Anzug und Krawatte ins Büro oder zum nächsten Termin radeln, ohne ins Schwitzen zu kommen. Eltern müssen sich um ihre Kids weniger als bisher sorgen, wenn ihre Lieblinge nicht mit einem Moped rasen, sondern auf dem sehr viel moderaten E-Bike dahin gleiten.

Flyer: Nur das Beste ist RKS-Kunden gut genug Mitunter sind die E-Bike-Modelle mancher Hersteller sehr preisgünstig. Allerdings sind diese

günstigen Räder sehr schwer und unkomfortabel, sodass man tiefer in die Tasche greifen muss, um ein leichtes und hochwertiges Modell zu bekommen. Deshalb ist RKS gleich den konsequentesten Weg gegangen und hat sich bei seinem E-Bike-Angebot für die Top-Marke Flyer entschieden. Das Erlebnisfeld eines FLYER-Fahrers ist bedeutend weiter, als das herkömmlicher Radler. Kein Wunder; handelt es sich doch hier um die weltweit leichtesten Elektrofahrräder mit der größten Reich-

weite und Bergtauglichkeit. Mühelos kommt man auf Ihrer Fahrt voran. Entspannt bergauf. Lautlos, wie von einer unsichtbaren Hand unterstützt, werden

Radpartien zu einem neuen Erlebnis. Menschen, welche bisher das Radfahren als Last empfunden haben, sind plötzlich begeistert über ihren Mobilitätsgewinn, die neue Unabhängigkeit. Die Gesundheit dankt es durch gestiegenes Wohlbefinden und intensive Lebensfreude.

Willkommen im neuen RKS-FlyerPremium-Shop Ab 23. März finden Kunden in Salzburg bei RKS ein echtes Kompetenz-Zentrum für E-Mobilität. Ein breites Angebot der aktuellen FlyerModelle samt Zubehör und speziell ausgebildete Mitarbeiter für Beratung und Service. Gleichzeitig wurde das optische Erscheinungsbild der RKS sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich den neuen Anforderungen angepasst. Mit dem Motto „Salzburg radle dich gesund“ hat RKS bereits vor Jahren ein Motto für Agilität, Dy-

namik und neue Perspektiven der Mobilität geschaffen. Die Zukunft der Elektromobilität hat bei RKS natürlich auch bereits ihren Einzug in der Fahrrad-Werkstätte gefunden. Diagnosegeräte wie im Automobilservice finden jetzt auch im RKS-Fahrradservice Verwendung. Im Bereich der verschiedenen Mobilitätslösungen bei RKS erleben Sie, wie einfach zu fahren, praktisch und modern E-Bikes sind.

Willkommen im neu gestalteten Schauraum des E-BikeSpezialisten RKS, EberhardFugger-Straße 2, in Salzburg. Infos unter www.rks.at

WIRin salzburg

11


Heimische Spitzenqualität zum günstigen Preis!

S-BUDGET von SPAR trifft den Nerv der Zeit: Basis-Produkte zum Basis-Preis - das ist für viele Österreicher ein gutes Argument. Aber weil der Preis so günstig ist, fragt sich mancher, ob da vielleicht bei der Qualität gespart wurde? Nicht so bei S-BUDGET von SPAR: Bestes Beispiel ist das S-BUDGET-Erdbeerjogurt aus heimischer Milch, das beim VKI-Test in jeder Hinsicht überzeugte und als Testsieger 35 weitere Erdbeerjogurts hinter sich ließ.

Garantierte Herkunft: Österreich-Schleife und AMA-Gütesiegel SPAR als 100 % österreichisches Unternehmen unterstützt die österreichischen Bauern und kann mit heimischen Produkten auch bei S-BUDGET Spitzenqualität anbieten. Damit jeder das sofort sieht, hat sich SPAR etwas ganz Einfaches und Auffälliges einfallen lassen: Alle aus Österreich stammenden Produkte tragen die Österreichschleife und das AMA-Gütesiegel, denn sie entsprechen auch den strengen AMA-Vorschriften.

Das AMA-Gütesiegel gibt Sicherheit. Viele Konsumenten fragen sich: Wie kann ich sicher sein, dass dieses Produkt wirklich aus Österreich stammt? Sicherheit gibt hier nur das AMA-Gütesiegel, dessen Qualitätsanforderungen und Kontrollen weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Das AMA-Gütesiegel garantiert zum Beispiel, dass Tiere in Österreich geboren und geschlachtet wurden oder dass die Milch von heimischen Kühen stammt. Experten sagen, dass das AMA-Gütesiegel das einzige vertrauenswürdige Qualitätssiegel ist, wenn es um die Herkunft von Lebensmitteln geht. Ein hoher Anteil der S-BUDGETProdukte von SPAR wird in Österreich sowohl hergestellt als auch verarbeitet und trägt daher das AMA-Gütesiegel, das die heimische Herkunft bestätigt.

12

WIRin salzburg


WeltFRAUENtag

365 Frauentage im jahr

Die ÖVP Frauen sind tagtäglich für die Rechte der Frauen da. Anlässlich des 101. Internationalen Frauentages am 8. März hielt die Landesleiterin der ÖVP Frauen Dr.in Brigitta Pallauf fest: „Unsere zentralen frauenpolitischen Anliegen sind: vier Jahre Anrechnung Kindererziehungszeiten bei der Pension, Schließen der Einkommensschere, Anhebung der Pflegefreistellung und Schutz vor Gewalt.“ Brigitta Pallauf betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der sozialen Absicherung von Frauen – auch im Alter: „Kinder zu haben und zu erziehen darf sich nicht nachteilig für die Alterssicherung der Frauen auswirken. Daher sollen jeder Frau bis zu vier Jahre pro Kind auf die Pension angerechnet werden, unabhängig davon, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden. Diezusätzliche Erhöhung des Pensionseinkommens wäre eine echte Verbesserung, eine tatsächliche Wertschätzung der Verantwortung und Arbeit als Mutter.“

Bei der Einkommensschere stellen Experten keine spürbare Verbesserung zu Gunsten der Frauen fest. Ihr Medianeinkommen liegt nach wie vor bei 60 % des mittleren Männereinkommens. Die ÖVP Frauen setzen sich daher für die konsequente Gleichberechtigung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt ein. „Ich appelliere an die Frauen, selbstbewusst jene Rechte und jenes Gehalt einzufordern, dass ihnen auch aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit zusteht.“ Das Kind hat ein Recht auf beide Elternteile. „Daher setzen wir uns für eine Neuregelung des Pflegeurlaubs sowie die Ausdehnung für jenen Elternteil ein, der nicht im gemeinsamen Haushalt lebt“, erklärt Brigitta Pallauf. Der Internationale Frauentag war auch Anlass, an jene Frauen zu denken, denen Gewalt widerfährt. „Besonders Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen, das wir

„Das Motto der ÖVP Frauen, stark, gleichberechtigt, gemeinsam Frauen verändern anders, setzen wir jeden Tag in die Tat um“, sagt Brigitta Pallauf. Im Bild (v.l.): LL LAbg. Dr.in Brigitta Pallauf, Mag.a Elisabeth Kislinger-Ziegler, Dr.in Elisabeth Welzig, DIin Adelheid Lettner und Dr.in Helga Rabl-Stadler. nicht dulden dürfen! Gegen das ungeheure Ausmaß an Gewalt gegen Frauen muss mit aller Vehemenz vorgegangen werden“, sagt die Landesleiterin der ÖVP

Frauen und nimmt diesen Tag zum Anlass, auf die Rechte der Frauen, insbesondere auf Selbstbestimmtheit und körperliche Unantastbarkeit, hinzuweisen.

Hildegard Burjan – eine Pionierin der Sozialpolitik wurde selig gesprochen Beeindruckende Frau und große Persönlichkeit in einer Phase der Zeitenwende Hildegard Burjan, die im Jänner selig gesprochen wurde, kann ohne Übertreibung als eine Pionierin der österreichischen Sozialpolitik bezeichnet werden. Sie hat als hochpolitische Persönlichkeit mit großer sozialer Ader bereits zu einer Zeit Frauen- und Sozialpolitik betrieben, als dieser Begriff noch kaum bekannt war. Die christlich-soziale Politikerin und Gründerin der Schwesterngemeinschaft ´caritas socialis´ war 1919 die erste weibliche Abgeordnete im österreichischen

Parlament und setzte unzählige sozialpolitische Akzente. „Eine beeindruckende Frau und große Persönlichkeit in einer schwierigen Epoche einer Zeitenwende“, so ÖVP-Frauensprecherin LAbg. Brigitta Pallauf. „Auf das weitverbreitete Elend nach Ende des Ersten Weltkrieges reagierte Hildegard Burjan nicht mit Resignation, sondern mit aktiven und konkreten Maßnahmen. Sie errichtete u.a. Nähstuben, Mutter-Kind-Wohnheime, Horte und Kindergärten für Ar-

beiterinnen. Sie setzte sich für Arbeiterinnen, Mindestlöhne, Unterstützung bei Krankheiten und für einen Wöchnerinnenschutz ein. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und der Einsatz für die Rechte der Frauen prägten ihre politische Tätigkeit. Hilfe zur Selbsthilfe war ihr zentrales Credo, das auch heute, trotz völlig anderer gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, durchaus noch Aktualität besitzt“, meint Pallauf.

WIRin salzburg

13


GAF - Was ist das?

Der Gemeindeausgleichsfonds (GAF) umfasst die Gelder, die den Gemeinden des Landes Salzburg nach dem Finanzausgleichsgesetz zustehen. Im Jahr 2010 flossen rund 71 Millionen Euro aus dem Fonds an die Gemeinden. Für die Verteilung der GAF-Gelder hat LH-Stv. Wilfried Haslauer verbindliche Richtlinien eingeführt, die sich bewähren. Der Landesrechnungshof bewertete diese Richtlinien bei seiner jüngsten Prüfung positiv: Sie machen es möglich, die Gemeinden transparent und rasch zu fördern und dabei weitgehend gleich zu behandeln.

Motor der Gemeinden

Viel Nutzen für die Bürger schaffen Salzburgs Gemeinden aus eigener Kraft. Mit Hilfe des Gemeindeausgleichsfonds entsteht aber noch mehr nachhaltiges Angebot.

Wilfried Haslauer bei der Eröffnung des multifunktionalen Infrastrukturhauses in Göriach, mit (v.l.) Bgm. Mag. Reinhard Radebner, DI Christian Gernat (Architekt), Dr. Dieter Motzka (BH-Stv.), Ing. Thomas Krist (Bauunternehmer). Keine einzige Gemeinde des Bundeslandes Salzburg, die in den vergangenen Jahren nicht kräftig in die örtliche Infrastruktur investiert hätte. Schulbauten, neue Räume für die Freiwillige Feuerwehr oder das so wichtige Vereinswesen in den Orten oder der Ausbau der zivilen Sicherheit, werden unterstützt. „Gemeinden sind für die Bürger die unmittelbar spürbare politische Einheit. Sie tragen nicht nur einen wichtigen Teil der Verwaltungsaufgaben in unserem Land.

gestaltungskraft der gemeinden Salzburgs Gemeinden zeichnen sich durch enorme Gestaltungskraft aus. Ich bin fest davon überzeugt, dass in Salzburg deswegen so viel richtig läuft, weil durch

14

die Direktheit der Umsetzung das Gemeinwohl aktiv gefördert wird. Das kann jede Bürgerin und jeder Bürger unmittelbar spüren. Salzburgs Gemeinden werden auch in Zukunft viel zur Lebensqualität in Salzburg beitragen“, sagt LH-Stv. Wilfried Haslauer. Als Gemeindereferent ist es ihm bereits 2007 gelungen, den von LHF Burgstaller in völlig desolatem Zustand übernommenen Gemeindeausgleichsfonds (GAF), neu aufzustellen und die Planungen der Gemeinden überhaupt erst wieder auf solider Grundlage zu ermöglichen. Experten für Kommunalwesen führen die Tatsache, dass Salzburgs Gemeinden im Österreich-Vergleich wirtschaftlich besonders solide dastehen auch darauf zurück, dass die Planbarkeit durch den GAF verbessert wurde. „Mir ist es wichtig, dass das Geld punktgenau zum Wohl der Ge-

WIRin salzburg

Besonders gelungene Beispiele für den Einsatz von GAF-Mitteln: die neue Volksschule in Annaberg (im Bild Wilfried Haslauer, Direktorin Helga Eder und Bgm. LAbg. Josef Schwarzenbacher mit jungen „GAF-Nutznießern“). meindebürger eingesetzt wird. In den vergangenen Jahren wurden zudem Verwaltungsabläufe für die Orte vereinfacht und Verfahren beschleunigt.“ Die Richtlinien werden mit Hilfe der EDV einfach und schnell umgesetzt. Die Gemeinden können die Höhe der voraussichtlichen Förderung sogar vorab über das Internet berechnen und seit dem Vorjahr ihre Förderanträge elektronisch einbringen. „Unser neues System im Land bewährt sich also bestens“, berichtet Wilfried Haslauer.

Schnelle und einfache umsetzung Den ÖVP-Landesobmann freut dabei besonders, dass ein beträchtlicher Teil der GAF-Mittel in Schulbauten und in die Verbesserung der Kinderbetreuung

Investitionen in kinderbetreuung fließt: „Eine qualitätsvolle Kinderbetreuung ist die beste Investition in die Zukunft unserer Kinder. Gleichzeitig profitieren die Familien davon, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert wird. Die Wertschöpfung bei den Bauvorhaben findet zusätzlich zum allergrößten Teil in den Orten selbst bzw. in der Region statt, wodurch direkt bei uns Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen werden. Damit ist unsere politische Ausrichtung, die Lebensqualität in unseren Gemeinden zu fördern, auf mehrfache Weise ein direkter positiver Impuls, auf den Salzburg auch in Zukunft nicht verzichten soll“, versichert Gemeindereferent Wilfried Haslauer.

Beispiel Kinderbetreuung

Alleine 6,526 Millionen Euro investiert das Land Salzburg aus dem GAF in den Jahren 2012 bis 2014 in die Salzburger Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Gemeinden Altenmarkt, Bürmoos, Eugendorf, Faistenau, Fuschl, Kaprun, Maishofen, Maria Alm, Neumarkt, Oberndorf, Saalbach, Schwarzach, Seekirchen, Unken, Vigaun und Werfen-Tenneck kommen in den Genuss dieser Gelder. In Bad Vigaun werden 1,9 Millionen Euro in einen Neubau mit Kindergarten, alterserweiterter Gruppe und Krabbelgruppe investiert, in Kaprun 1,8 Millionen Euro, in Saalbach 1,7 Millionen Euro und in Maria Alm und Faistenau jeweils rund 1,4 Millionen.


Besser ohne Kunststoff!

7.000 t Plastik werden in Österreich pro Jahr in Form von Sackerl verwendet. Ca. 350 Mill. Stk. landen jährlich im Müll. Jeder Österreicher kauft pro Jahr ca. 33 Plastiktragetaschen und 60 Stk. Obst- oder Gemüsesackerl. Ergibt rund 17.000 t CO2/Jahr, umgerechnet der Verbrauch von 10.500 l Diesel; Die Entsorgung kostet Gemeinden rd. 260 Mill. EUR jährl.

Plastikfreie Zone

Nußdorf verzichtet als erste Flachgauer Gemeinde auf Plastiktaschen Mit einer Verteilaktion von Baumwolltaschen an die rund 800 Nußdorfer Haushalte hat die ÖVP Flachgau eine Initiative zur Müllvermeidung gestartet, die auch über die Grenzen Salzburgs hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt hat. „Ich würde mir wünschen, dass auch andere Gemeinden unserem Beispiel folgen und ebenfalls auf Plastiksackerl verzichten. Das Einsparpotenzial für die Orte ist dadurch groß“, sagt der Nußdorfer Bürgermeister Johann Ganisl. Das Ziel von Bezirksobmann

LAbg. Josef Schöchl, Initiator der Aktion, ist allerdings ein noch größeres: „In Zukunft sollte der gesamte Flachgau frei von Plastiksackerln werden: Den Startschuss zur Verwirklichung dieser Vision haben wir in Nußdorf am Haunsberg gesetzt, indem wir insgesamt rund 1.000 Baumwolltaschen verteilt haben. Gedacht ist es als Ansporn, beim Einkaufen auf umweltbelastendes Plastik zu verzichten“, berichtet Josef Schöchl. Ihm ist klar, dass das erst ein Anfang ist, doch

LAbg. Josef Schöchl und Bgm. Johann Ganisl haben in Nußdorf mit dem neuen Stoffsackerl der ÖVP Flachgau für die Vermeidung von Plastikmüll durch Einkaufssackerl aus Kunststoff geworben. aus den bisher ausschließlich positiven Rückmeldungen weiß er, dass Bürgermeister Ganisl und er ins Schwarze getroffen haben. In Österreich werden jedes Jahr 350 Millionen Plastiksackerl verkauft. Sowohl die dadurch entstehenden Müllberge als auch die Kosten zu deren Beseitigung sind enorm.

Nachahmung erwünscht „Ein Umstieg auf sinnvollere Baumwolltragetaschen bringt eine ökologische Verbesserung und große Einsparungen für die Gemeinden.

Wenn wir die Welt verbessern wollen, brauchen wir nicht immer woanders hinschauen. Fangen wir am besten gleich bei uns in der Region damit an, damit sich in unserer unmittelbaren Lebensumgebung was tut. Die Nachahmung unserer Aktion ist ausdrücklich erwünscht“, versichert Josef Schöchl.„Wir brauchen auch in Österreich eine schrittweise Umstellung der Einkaufstragtaschen aus Plastik auf ökologische Alternativen und ein Umdenken in der Europäischen Union, damit durch eine Änderung der EU-Verpackungsrichtlinie die Flut an Sackerl aus nicht abbaubaren Materialien endlich eingedämmt wird“, ist Schöchl überzeugt.

ÖVP Flachgau macht Dampf

LAbg. Dr. Josef Schöchl in seinem Amt als Bezirksobmann bestätigt Keinen Zweifel ließen die mehr als 400 Funktionäre am Bezirkskongress der ÖVP Flachgau am 9. Februar an ihrer Zufriedenheit mit der Arbeit des amtierenden Bezirksobmannes LAbg. Dr. Josef Schöchl. Er wurde mit 98,73 Prozent der Delegiertenstimmen (Wahlbeteiligung: 99,86%) als Obmann der ÖVP Flachgau bestätigt. Seine Ziele formulierte der neue Bezirksobmann klar gemeinsam mit den Flachgauer Abgeordneten Walli Ebner, Theresia Neuhofer, Josef Sampl und Konrad Steindl in einem Leitantrag zu aktuellen Inhalten aus dem Bezirk.

Jetzt handeln und Arbeitsplätze schaffen „Egal ob es um Themen wie Verkehr, Energie, interkommunale Zusammenarbeit, Bildung, Familie, um unser kulturelles Erbe oder

Bezirksgeschäftsführer Toni Elsenhuber. Gleichzeitig wurde die neue Bezirksgeschäftsführerin Christina Höpflinger begrüßt, die ihre erste große Herausforderung, die Organisation des Bezirkskongresses, mit Bravour meisterte.

Selbstbewusst und zukunftsorientiert

LO LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer mit dem neuen gewählten Team der ÖVP Flachgau v.l.: Bgm. Adi Hinterhauser, NR Konrad Steindl, VBgm. Liselotte Winklhofer, LAbg. Dr. Josef Schöchl, und Finanzreferent Präs. Bgm. Helmut Mödlhammer um den Wirtschaftsraum und die damit verbundenen Arbeitsplätze geht – wir werden im Zusammenspiel mit den anderen Bezirken alles daran setzen, gemeinsam konstruktiv, nachhaltig und be-

ständig für unsere Heimat, den Flachgau, zu arbeiten, um ihn in allen Bereichen weiterzuentwikkeln“, sagte BO Josef Schöchl. In seiner Rede bedankte sich LAbg. Josef Schöchl beim scheidenden

„Wir können als politische Gemeinschaft in unserem Bezirk auf beachtliche politische Erfolg efür die Zukunft bauen. Dazu zählen auch die Eroberung der Bürgermeistersessel in Schleedorf, Hintersee und St. Gilgen bei den Gemeindevertretungswahlen im Jahr 2009. Das gibt uns Kraft und Selbstbewusstsein für die Zukunft. Der Flachgau bleibt eine Stütze der ÖVP Salzburg“, ist der wiedergewählte Bezirksobmann Josef Schöchl sicher.

WIRin salzburg

15


BILDUNG

PFLEGE: AUSBILDUNG SCHAFFT ZUKUNFT burg zu pendeln. Zudem gehören bestehende Ausbildungslücken geschlossen, indem beispielsweise mittels Schulversuch eine „PflegeBHS“ eingerichtet wird. Klubobfrau Gerlinde Rogatsch Die demographische Entwicklung und der sich bereits jetzt abzeichnende Pflegekräftemangel verschärfen die Situation im Pflegesystem in den kommenden Jahren massiv. Daher fordere ich, die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Regionen weiter auszubauen. Es ist einer am Pflegeberuf interessierten oder bereits in der Pflege tätigen Pinzgauerin, die in der Regel auch noch Familie und Beruf unter einen Hut bringen muss, kaum zumutbar, dafür monate- oder jahrelang nach Salz-

Damit soll die zweijährige Lücke zwischen dem Ende der Pflichtschule und dem frühestmöglichen Eintritt in eine Diplomkrankenschule geschlossen werden. In dieser Zeit gehen leider viele am Pflegeberuf interessierte junge Menschen „verloren“. Ein Luxus, den wir uns nicht leisten können. Selbst mit den besten stationären Einrichtungen und genügend professionellem Pflegepersonal können die enormen Herausforderungen im Pflegebereich, ohne die pflegenden Angehörigen, nicht gelöst werden. Im Bundesland Salzburg leben derzeit etwa 120.000 über 60-jährige Menschen, 2040 werden es bereits

Betroffenen selber zum überwierund 200.000 sein. Von diesen genden Teil so lange wie möglich in 120.000 Menschen in der Altersden eigenen vier Wänden gepflegt gruppe „60 plus“ beziehen etwa und betreut werden wollen. Das 24.000 Pflegegeld. Von den PfleSalzburger Hilfswerk leistet dabei gegeldbeziehern leben ca. 5.000 mit seinen hauptberuflichen und in stationären Einrichtungen (Heiehrenamtlichen Mitarbeiterinnen men), 19.000 leben in den eigenen und Mitarvier Wänbeitern eiden mit Die ÖVP Forderungen im ÜBERblick nen enorm Unterstützung mo- • Weitere Anstrengungen zur Optimierung w i c h t i g e n Beitrag, biler Diender Pflegeausbildung dringend notwenbeispielsste (3.600) dig weise mit oder durch • Aus- und Weiterbildung verstärkt auch Leistungen Betreuung dezentral anbieten wie „Essen und Unter- • Bestehende Ausbildungslücken durch auf Rädern“, stützung Einrichtung einer ´Pflege-BHS´ schließen durch pfle- • pflegende Angehörige bestmöglich unter- m o b i l e Hauskrangende Anstützen ke n p f l e g e gehörige. oder Haushaltshilfen. Dafür verdienen die Mitarbeiter in der PfleDie pflegenden Angehörigen in ihge unseren aufrichtigen Dank. rer wertvollen Tätigkeit bestmöglich zu unterstützen, ist ein absoluMag. Gerlinde Rogatsch tes Gebot der Stunde und zentrale ÖVP-Klubobfrau Aufgabe der Sozialpolitik.Zumal die

ihr führender wohnbauträger in stadt und land

w w w. l e i t g o e b - w o h n b a u . a t | h o t l i n e 0 6 5 8 2 7 0 2 0 3

16

WIRin salzburg


Der Auftakt zu Wohnen 2020 mit GF Dr. Markus Prucher, Dr. Cornelius Inama (Habitat), Dir.-Stv. Prok. Gabriela Moretti-Prucher (Hypo Bank), Workshopmoderatorin NR a.D. Dr. Andrea Gitschthaler, DI (BA) Christian Struber (Salzburg Wohnbau)

Wohnen 2020

Mit dem einjährigen Workshop „Wohnen 2020“ hat der Seniorenbund im Rahmen der 50plusDialoge alle relevanten Fachbereiche zu einer gemeinsamen Diskussion zusammengeführt. In den drei Arbeitssitzungen 2011 kamen je zwischen vier und fünf Experten eines Fachbereiches zu Wort und konnten untereinander aber, und gerade das schien dem Seniorenbund wichtig, auch mit dem Publikum ausführlich diskutieren.

„Wohnen 2020 tangiert schlussendlich uns alle. Wir möchten Möglichkeiten aufzeigen und motivieren, sich rechtzeitig auf die im Alter geänderten Rahmenbedingungen vorzubereiten.“ Landesobmann BR Josef Saller.

Erstaunlich für jeden Beobachter der Diskussion erwies sich der Umstand, dass sich in vielen Fällen, speziell beim Publikum, das Wissen zumeist auf ein, zwei Fachgebiete konzentrierte und so naturgemäß die anderen Fachbereiche für (Er-)Staunen sorgten. Besonders die heute technischen Möglichkeiten, die längst über

das Experiment einzelner Forschergruppen hinaus gehen und Eingang in gängige Serienmodelle gefunden haben (z.B.: Alarmtaster oder lichtgeführte Taster großer Schalterhersteller), ergänzbare Serien barrierefreier Badarmaturen- und Geräte. Aber auch das Bewusstsein, dass es durchaus vernünftige Vorgaben vor allem im Bereich der Barrierefreiheit der öffentlichen Hand für die Errichtung neuer Bauten gibt, und es am Bauherren/in liegt, im Eigenheim auf die Umsetzung dieser Ansätze zu drängen, war nicht jedem Besucher bekannt. Ein großer Fragenkomplex tat sich schließlich bei möglichen öffentlichen Förderungen auf und

Kostenlose Vorträge 2012 im 50plus Center Alpenstraße 99, 1. Stock April 2012 Mi, 04.04.2012, ab 9.00 Uhr Mi, 11.04.2012, 14.00 Uhr Di, 17.04.2012, 14.00 Uhr Mi, 18.04.2012, 14.00 Uhr Do, 19.04.2012, 14.00 Uhr Di, 24.04.2012, 14.00 Uhr Mi, 25.04.2012, 14.00 Uhr Mai 2012 Mi, 02.05.2012, 14.00 Uhr Di, 08.05.2012, 14.00 Uhr Mi, 09.05.2012, 14.00 Uhr Mo, 14.05.2012, 14.00 Uhr Di, 15.05.2012, 14.30 Uhr Mi, 16.05.2012, 14.00 Uhr Juni 2012 Mi, 13.06.2012, 14.00 Uhr Di, 19.06.2012, 10.00 – 16.00 Uhr Mi, 27.06.2012, 14.00 Uhr

50plusDIALOG Ostermarkt Reisevortrag Eurotours „Städtetrip Budapest mit ÖBB railjet“ Vortrag und Beratung „Emporia Handynutzung“ von Eunike Hagmüller Reisevortrag Tui Reisecenter „Sonderkreuzfahrt mit AIDA (Kanarische Inseln)“ kostenlose Hörtests der Mirabell Optik bei Fritz Lobentanz Paxnatura Naturbestattungen „Informationsveranstaltung mit paxnatura Förster“ 50plusDIALOG „Sport und Versicherung“ 50plusDIALOG „Technik zum anfassen und ausprobieren“ Firma Vita-Sana Seniorenresidenzen und Firma HDG „Vitales Seniorengerechtes Wohnen, Vorsorge Wohnungen mit Betreuung“ Reisevortrag Eurotours kostenlose Hörtests der Mirabell Optik bei Fritz Lobentanz „Pracht der Tracht“ von Brunhilde Sommerauer-Grasser Reisevortrag Tui Reisecenter „Ruanda (Berggorillas) und Tansania mit Baden in Zanzibar“ Reisevortrag Eurotours 50plusDIALOG „Alles rund um die Gesundheit“ – Tag der offenen Tür mit Vernissage der Galerie Ficker Reisevortrag Tui Reisecenter „Kanaren - Kreuzfahrt mit AIDA“

Informationen und Themen der Reisevorträge bei Frauke Lettmann Tel.: 0662 / 62 57 360 Alle Vorträge kostenlos.

den rechtlichen Möglichkeiten in Bezug auf Eigentumsverhältnisse, Miete, Baurechte etc. Mit der Fertigstellung oder dem Ankauf der Immobilie ergaben sich vor allem Fragen nach der richtigen Versicherung. Diese drei letzten Bereiche bildeten heuer mit dem 50plus-Dialog Wertanlage und Wohnen im Februar die Fortsetzung unserer Vortragsreihe.

50plus Center Shiatsu Nathalia Ebihara Mo + Di 09.30 - 12.30 Uhr Akupunktur Dr. Gertrud HasslacherZehentner Mi 08.00 - 17.00 Uhr Massage Fritz Eibl Do + Fr 13.00 - 17.00 Uhr Bowen Mag. Karl Plohovich Do 08.30 - 12.00 Uhr

Termine und weitere Auskünfte zu allen Angeboten erhalten Sie an der Rezeption des Centers in der Alpenstraße 99, (neben SCA vis á vis Fa. Eybl) oder unter Tel.: 0662 / 625736 - 0 bei Frau Lettmann oder unter www.50plusgmbh.com

WIRin salzburg

17


SEITENBLICKE

Das war die Bürgermeisterkonferenz 2012

weitere Bilder unter www.facebook.com/oevpsalzburg

Sparpaket 2012

www.hillebrand.at

Trotz aller Diskussionen und Sorgen, die durch aktuelle Medienberichte bezüglich neuer Besteuerungen von Immobilien geschürt werden, können wir mit Sicherheit sagen: Immobilien werden auch in Zukunft für Ihr Vermögen sichere und gute Anlagen bleiben. Grundbesitzer, die bereits umgewidmete Liegenschaften in Zukunft veräußern wollen, sollten sich mit dem Steuerberater ihres Vertrauens beraten und Möglichkeiten besprechen. Für den Fall, dass Sie als Grundbesitzer noch vor dem Stichtag 01.04.2012 verkaufen wollen, gibt es verlässliche und professionelle Partner wie uns, die sowohl investieren, als auch Lösungen aufzeigen können. Center 9ONE

Fichtlgut Indi.vita

Flexhallen Wals

dieDREI

am steinerwirt EDEKA Bayerisch Gmain und Piding

fürstaller36

aigenleben

neuTor39

Motel One

aigenleben WOHNEN IN SALZBUG AIGEN / VALKENAUERSTRASSE

TRENDIG WOHNEN IN SALZBURG PARSCH / FÜRSTALLERGASSE

Aigentlich gehts nicht besser: Sonnige 2-Zimmer-Penthouses (rund 76 m² Wohnfläche) mit Balkon und Terrasse.

In Parsch entstehen zwei moderne Stadtvillen, die in Architektur und Grundrissgestaltung völlig neue Akzente setzen.

WOHNEN IN SALZBURG RIEDENBURG

Fichtlgut Wohnen in Großgmain

Stadtnah Wohnen in Hallwang

Indi.vita

Neues Wohnen in Neumarkt am Wallersee

Eine alte Stadtvilla wird revitalisiert und um einen modernen Anbau erweitert. Insgesamt entstehen 8 exklusive Stadtwohnungen.

2- bis 4-Zimmer-Wohnungen in begehrter Wohnlage mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur in unmittelbarer Nähe zur Natur.

Vier Wohnhäuser mit herrlichem Fernblick. Bei den unterschiedlichen Wohnungs grundrissen bleiben keine Wünsche offen.

Erfüllen Sie sich Ihren Traum vom Wohnen in zentraler Grünlage mit 2- und 3-ZimmerWohnungen, Gartenmaisonetten oder Penthouses.

In Piding und in Bayerisch Gmain entstehen zwei Edeka Märkte mit 900 m² für Lager und Büro.

Hillebrand baut und vermietet flexible Lagerhallen mit Büro und Verkaufsflächen in Wals, individuelle Nutzung möglich. Niedrige Kosten.

Das alte Miele Haus an der Lehenerbrücke wird 2012 mit 120 Zimmern der zweite Standort von Motel One und damit ein Fixpunkt für Salzburg.

Baufirmengruppe Hillebrand, Habitat & Impuls Wohnbau

CENTER

90NE BUSINESS IN SALZBURG

Geradlinig, stilsicher, klar. Penthouse mit 132 m² WFL, welches das gesamte 5. OG umfasst und einen spektakulären Rundumblick bietet.

18

Büroflächen der Spitzenklasse: 200 m 2 , ansprechende Architektur, moderne Infrastruktur, Kombination Wohnen & Arbeiten möglich.

WIRin salzburg

Telefon 0662 / 85 03 94 info@hillebrand.at


THEMA

Salzburger CSR-Preis „CORONA 2011“

Mit 44 Einreichungen wurden die Erwartungen des Wirtschaftsbundes bei weitem übertroffen. Im Rahmen des „Festes für Unternehmen mit Verantwortung“ wurden jene Betriebe mit dem Salzburger CSR-Preis ausgezeichnet, die herausragende Maßnahmen im Bereich Corporate Social Responsibility setzen und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung als maßgebliche Komponente für den Erfolg ihres Betriebes sehen. „44 Einreichungen, 4 Siegerprojekte und 200 Besucher beim ‚Fest für Unternehmen mit Verantwortung“, zieht WB-Landesobmann KommR Julius Schmalz erfreut eine erste Bilanz. „Die Ausschreibung des ersten Salzburger CSRPreises war ein voller Erfolg, der unsere Erwartungen bei weitem übertroffen hat.“

CSR als Zukunftsthema Die unerwartet hohe Anzahl an Einreichungen zeigt, dass der Wirtschaftsbund den Zahn der Zeit getroffen hat und die Salzburger Unternehmerinnen und Unternehmer sich intensiv mit dem wichtigen Thema der unterneh-

merischen Gesellschaftsverantwortung auseinandersetzen. Nie war das Thema Verantwortung in der Wirtschaft aktueller als in Zeiten einer globalen Finanzkrise. Als Corporate Social Responsibility erhält daher das sozial und ökologisch verantwortungsvolle Wirtschaften auch als Management-Instrument verstärkt Bedeutung. Gleichzeitig gilt es aber auch festzuhalten, dass gerade bei vielen Salzburger Unternehmerinnen und Unternehmern ein verantwortungsvoller Umgang mit der sozialen und natürlichen Umwelt, mit den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten selbstverständlich ist. Ebenso agieren viele Unternehmen höchst verantwortungsvoll auf den verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen, etwa als Unterstützer

Bettina Lorentschitsch MSc, MBA, Dr. Andrea Eder-Gitschthaler, Dr. René Schmidpeter, Mag. Sabine Salzmann-Schätzer, Peter Schafleitner, Gabriele Rechberger, Franz Pospischil, Mag. Hansjörg Weitgasser, WB-Landesobmann Präs. KommR Julius Schmalz, Mario Mairhofer. von Vereinen und Initiativen, als Ausbildner oder als stärkender Faktor in der Region. „Als Juryvorsitzende ist es mir eine Freude, dass es uns gelungen ist, in allen 4 Kategorien einen eindeutigen Sieger zu küren“, erklärt die WB-LandesobmannStv. und CSR-Expertin BSO Bettina Lorentschitsch MSc, MBA. „In

der Kategorie 1 (< 20 Mitarbeiter) setzte sich das Unternehmen Algo GmbH durch, in der Kategorie 2 (20 – 100 Mitarbeiter) gewann die WIFF Mairhofer & Co. KG, in der Kategorie 3 (> 100 Mitarbeiter) siegte die Gebrüder Weiss GmbH Salzburg und den Sonderpreis für Ein-PersonenUnternehmen erhielt Gabriele Rechberger.“

Salzburger Gesundheitspreis 2012 Unternehmen fördern Gesundheit Erfolgreiche Unternehmen wissen, dass ihre Mitarbeiter ihr größtes Kapital sind und deren gesundheitliches Wohlergehen einen entscheidenden Faktor zum unternehmerischen Erfolg darstellt. Mit dem Salzburger Gesundheitspreis holt der Salzburger Wirtschaftsbund Unternehmer und deren Firmen vor den Vorhang, die im Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge innovative und vorbildliche Wege gehen. „Wir wollen zeigen, dass die Salzburger Betriebe großes Engagement und großen Einfallsreichtum an den Tag legen wenn es um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter geht.“ sagt Wirtschaftsbund-Landesobmann Präsident KommR Julius Schmalz

„Gesundheit ist mehr als nicht krank sein. Die Mitarbeiter müssen sich in den Unternehmen wohl fühlen und gerne arbeiten. Zur Gesundheit gehört also alles, was das Wohlbefinden hebt“, so Präs. KommR Schmalz. „Viele Unternehmer im Bundesland Salzburg tragen schon jetzt in den

unterschiedlichsten Formen aktiv zur Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter bei. Der Salzburger Gesundheitspreis soll diesen Unternehmen eine Plattform bieten, um die gesetzten Maßnahmen der Öffentlichkeit vorstellen und das eigene Unternehmen als starken und innovativen Arbeitgeber präsentieren zu können.“

In folgenden Kategorien werden die besten Maßnahmen und Aktivitäten in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge gesucht: Kategorie 1: < 20 Mitarbeiter Kategorie 2: 20 - 100 Mitarbeiter Kategorie 3: > 100 Mitarbeiter Sonderpreis: EPU Einreichzeit ist von 1. April 2012 bis 31. Mai 2012. Nähere Informationen finden Sie unter http://salzburg.wirtschaftsbund.at

WIRin salzburg

19


seitenblicke

Das war die schwarze nacht 2012

weitere Bilder unter www.facebook.com/oevpsalzburg

Eine Klasse voraus. Die neue Generation der C-Klasse. Bei Ihrem Mercedes-Benz Partner der Pappas Gruppe. C 180 CDI BlueEFFICIENCY

im Leasing p. M.

EUR 35.390,–*

EUR 199,–*

Leistung 88 kW (120 PS)

Anzahlung EUR 9.740,–

*Nutzenleasingangebot von Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH, Laufzeit 36 Monate, Kilometerleistung 15.000 km/Jahr, Restwert garantiert, sämtliche Werte inkl. NoVA und MwSt.; einmalige gesetzliche Vertragsgebühr nicht enthalten, zzgl. einmaliger Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 120,- inkl. MwSt. Angebot gültig bis 31.05.2012. Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 4,8 l/100 km, CO2-Emission 127 g/km. www.pappas.at/c-klasse

Pappas Pappas Gruppe. Das Beste erfahren. www.pappas.at

Georg Pappas Automobil AG Autorisierter Mercedes-Benz Vertriebs- und Servicepartner, 5020 Salzburg, Innsbrucker Bundesstraße 111, Tel. 0662/44 84-0; Zweigbetriebe: Salzburg Alpenstraße 67, St. Johann i. P., Maishofen, Mattighofen

CT_neue Generation_272x160_PappasSbg.indd 1

20

WIRin salzburg

01.03.12 09:14


NEUWAHLEN

GroSSarl und Mattsee haben gewählt

ÖVP Salzburg auch weiterhin treibende und konstruktive Kraft in Salzburg Die beiden Bürgermeisterdirektwahlen in Großarl und Mattsee standen unter vollkommen unterschiedlichen Vorzeichen. In Großarl wurde die Wahl aufgrund des tragischen Ablebens des amtierenden Bürgermeisters Sepp Gollegger notwendig, in Mattsee gab Bürgermeister Matthäus Maislinger nach 28 Jahren an der Spitze der Gemeinde seinen Rücktritt bekannt.

GroSSarl Mit 55,3% wurde Hans Rohrmoser am 29. Jänner zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Großarl gewählt. Der neue Bürgermeister hat viel vor in seiner Gemeinde: „Zu unseren geplanten Projekten gehören unter anderem die Erarbeitung eines neuen Konzeptes für die Bildungsstätten, der neue Musikpavillon, das Betreute Wohnen,

mattsee Die Flachgauer Gemeinde Mattsee wählte am 11. März ihren neuen Bürgermeister. Rene Kuel erzielte dabei einen Erdrutschsieg mit 74,22 Prozent. „Ich freue mich über den großen Rückhalt in der Bevölkerung und möch-

Hans Rohrmoser, neuer Bürgermeister in Großarl die Umsetzung von Projekten für die ‚familienfreundliche Gemeinde Großarl‘, der Bau eines neuen Radweges und die Schaffung eines zusätzlichen Gewerbegebietes“, so Hans Rohrmoser. Die Liste ist beeindruckend und spricht für die ÖVP-Ortsgruppe der Gemeinde.

te mich bei allen bedanken, die mich in den Wochen vor der Wahl aktiv unterstützt haben, vor allem bei Altbürgermeister Maislinger, der die Gemeinde Mattsee in den letzten 28 Jahren vorbildhaft geführt hat. Ich werde Altbewährtes fortführen und gleichzeitig neue Akzente setzen. Einen Schwerpunkt möchte ich für leistbaren Wohnraum für die Mattseerinnen und Mattseer setzen“, so Kuel.

Bürgermeisterpartei

Rene Kuel leitet ab sofort die Geschicke von Mattsee.

„Nach den Wahlen in St. Martin und Großarl ist auch dieses Ergebnis eine deutliche Absage der Bevölkerung an den politischen Stil der SPÖ. Den von der Parteizentrale gelenkten, untergriffigen und aggressiven Wahlkämpfen der SPÖ wurde damit eine deutliche Absage erteilt“, freut sich LGF Mayer.

WIRin salzburg

21


SEITENBLICKE Jugend will Politik aktiv mitgestalten. Zu Gast im Schülerparlament

der Landesschülervertretung war LR Tina Widmann (v.l. mit Landesschulsprecher Philipp Emberger, Thomas Pacher und Viktoria Wimmer). „Wählen darf man mit 16. Die Jugendlichen stoßen deshalb mit ihren Anliegen nach früherer und mehr politischer Bildung bei mir auf offene Ohren“, versicherte Widmann. Sie zeigte sich begeistert über die große Bereitschaft der Jugendlichen zur aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft.

Gemeinsames Anliegen Europa. LT-Präs. Simon Illmer sicherte an-

lässlich des GemeindevertreterInnentages in Goldegg die volle Unterstützung für die Europa-Gemeinderäte zu. „Heute befinden sich viele Mitgliedstaaten der EU in einer handfesten Krise. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass wir den Bürgern die Vorteile der EU aktiv und glasklar darstellen.“ Im Bild v. l. Mag. Arnold Obermayr (Außenministerium), Gesandter Dr. Willy Kempel, LT-Präs. Simon Illmer, Bgm. Dr. Peter Brandauer und Jörgen Gmelch, Vertretung Europ. Kommission Österreich.

JVP Ostereieraktion. Auch heuer findet wieder die alljährliche Oster-

eieraktion statt. Bei dieser Aktion besuchen JVP Ortgruppen ihre Kindergärten in der Gemeinde und beschenken die Kinder mit Ostereiern. In manchen Gemeinden kommt sogar der Osterhase höchst persönlich vorbei, um die JVP zu unterstützen.

Schutz. „Für die Umsetzung des Hochwasserschutzes in Salzburg/Aigen liegen nun alle notwendigen Genehmigungen vor“, erklärt Stadträtin Claudia Schmidt (im Bild v. l. mit Projektleiter DI Christian Wiesenegger, LR Sepp Eisl und dem Leiter der Schutzwasserwirtschaft, Hochwasserschutz, DI Robert Loizl). „Im heurigen Herbst werden wir mit den Arbeiten beginnen. Das umgesetzte Projekt wird einen Schutz bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser bieten“, so LR Sepp Eisl.

JVP Landesskitag. Am Samstag, dem 03. März machten sich rund 200 JVP-Mitglieder auf den Weg nach Großarl. Nach einer kurzen Begrüßung bei der Talstation ging es bei strahlendem Sonnenschein ab auf die Piste. „Der Tag diente nicht nur dem Pistenspaß, sondern auch zum Austausch zahlreicher aktueller Themen“, sagt LO Asdin El Habbassi. „Der JVP Landesskitag war ein voller Erfolg. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal bei der JVP Pongau für die tolle Organisation vor Ort bedanken“, so LGF Josef Kraibacher.

22

WIRin salzburg


Pinzgauer Seniorenball. Fast 400 tanzbegeisterte Ballbesucher folgten

der Einladung des Pinzgauer Seniorenbund-Bezirksobmannes, Sepp Hofer (im Bild r. mit prominenten Vertretern der ÖVP-Pinzgau), zum traditionellen Seniorenball in das Saalfeldner Kongresshaus. Nach Klängen der klappernden „Holzmusi“, der schneidigen „Stoabegmusi“ und der beschwingten „Klosterjäger“ schwang man das Tanzbein – ein gelungenes Fest der Gemütlichkeit!

SEITENBLICKE

ÖVP Salzburg als Vorreiter. ÖVP-Landesobmann LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer übergibt das Salzburger Demokratiepaket an JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz, der auf Bundesebene ein Konzept für die ÖVP erarbeitet.

Recycling für Christbäume. Der ÖAAB Köstendorf hat Ende Jänner

Christbäume gesammelt und zu wertvollem Hackgut verarbeitet. Der Erlös aus der Aktion betrug 300 Euro. „Diesen hat der ÖAAB Köstendorf postwendend der Volksschule für die Aktion ‚Xund ins Leben‘ übergeben. Die Schüler erfahren dabei viel über Gewaltprävention und stärken ihre soziale Kompetenz“, sagt ÖAAB-Bezirksobmann LAbg. Dr. Josef Sampl im Bild mit Initiator ÖAAB-Obm. Wolfgang Wagner, Bgm. Josef Krois und weiteren Köstendorfern.

Special Olympics im Lungau. Im Zuge der vierten nationalen Special

Olympics fanden vom 30. Jänner bis zum 03. Februar 2012 auch die Lungauer Langlauftage am Prebersee statt. Die rund 631 Sportler und Begleiter aus fünf Nationen konnten gemeinsam einige bitterkalte, aber beeindruckende Tage in Salzburgs südlichstem Bezirk verbringen. Als Andenken wurden den Sportlern von der Lungauer Bevölkerung handgestrickte Schals überreicht. Im Bild (v.l.): Obmann SB Tamsweg und Organisator der Special Olympics Rupert Schüßleder, LAbg. Resi Neuhofer, Felix Gottwald, Bgm.-Kandidat Georg Gappmayer.

Besuchen sie unsere regierungsmitglieder und die övp Salzburg auch auf facebook:

www.facebook.com/wilfriedhaslauer www.facebook.com/widmanntina www.facebook.com/seppeisl www.facebook.com/oevpsalzburg

WIRin salzburg

23


Wenn’s um unsere Region geht, ist nur eine Bank meine Bank. Je globaler die Welt wird, umso wichtiger wird uns die Region. Weil sich Raiffeisen eben nicht nur als Bank versteht, sondern als ein aktives Unternehmen, das mit großer Verantwortung gemeinsame wirtschaftliche, soziale und kulturelle Projekte in der Region unterstützt und realisiert. www.salzburg.raiffeisen.at

Bild © SalzburgerLand Tourismus GmbH

Mitgliederzeitung April 2012  

Mitgliederzeitung der ÖVP Salzburg

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you