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Wir in Salzburg

VORWORT

LANDTAG

aktuell

salzburgs-stärke.at P.b.b. * Salzburg Aktuell Nr. 2979* GZ 02Z032277M * Verlagspostamt 5020 Salzburg

Dezember 2019

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

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VORWORT VORWORT

AUF EIN WORT Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Salzburger Volkspartei! Wie die Zeit vergeht. Nun stehen die Feiertage und die ruhigste Zeit des Jahres vor der Tür. Aus Sicht der Salzburger Volkspartei können wir auf ein äußerst ereignisreiches und vor allem erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ich werde jetzt nicht nocheinmal alle Wahlen und die dazu passenden Ergebnisse in Erinnerung rufen, möchte mich aber bei Ihnen/Euch allen aufs herzlichste für die unglaubliche Unterstützung bedanken. Das tolle Miteinander zeichnet uns als Volkspartei aus. Ich und das gesamte Team der Salzburger Volkspartei wünschen gesegnete Weihnachten und erholsame Tage im Kreise Ihrer/Eurer Liebsten. Ihr/Euer LAbg. Mag. Wolfgang Mayer Landesgeschäftsführer

Das Miteinander verbindet uns in Salzburg Das Starkregenereignis im November hat im Süden Salzburgs eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Wie immer, wenn wir in Salzburg gefordert sind, zeigt sich aber auch der größte Schatz unseres Bundeslandes: das Miteinander. Salzburg hält zusammen – von der Freiwilligen Feuerwehr bis hin zur formlosen und selbstverständlichen Nachbarschaftshilfe. In wenigen Tagen waren 1.600 Einsatzkräfte für die Betroffenen da. So ist Salzburg. Das Miteinander hat uns schon immer geprägt. Menschlichkeit verbindet uns. Das Miteinander ist aber nicht nur das prägende Element in unserer Gesellschaft. Von der Gemeindeebene bis hin zur Landesregierung – in Salzburg steht nicht das Trennende, sondern das Verbindende im Vordergrund. Nicht das parteipolitische

Interesse, nicht der Streit, sondern der gegenseitige Respekt und das Wohl unserer Heimat. Die Salzburger Volkspartei, allen voran unser Landeshauptmann, kann stolz darauf sein, einen wertschätzenden, konstruktiven und respektvollen Stil zu leben und zu prägen.

Oder auch beim sozialen Miteinander im Bereich der steigenden Mieten für einkommensschwächere Haushalte – wir senken im nächsten Jahr die Mieten für weitere 25.000 Salzburgerinnen und Salzburger. Hier setzen wir ein Zeichen echter Solidarität.

Das Miteinander steht in Salzburg auch in der konkreten, politischen Arbeit im Vordergrund. Zum Beispiel im Bereich der Pflege – einer der größten Herausforderungen der Zukunft. Die Salzburger Landesregierung hat hier alle Beteiligten in der Pflegeplattform zusammengeführt, und abgestimmte Strategien entwickelt, für die allein im Jahr 2020 zusätzlich 10 Millionen Euro investiert werden. Insgesamt stehen für die Pflege 205 Millionen Euro zur Verfügung.

Salzburg gehört zu den erfolgreichsten und lebenswertesten Regionen Europas und der Welt, ist das wirtschaftlich stärkste Bundesland und weist die geringste Arbeitslosigkeit in Österreich aus. Salzburg hat aber auch das verlässlichste und stabilste Sozialsystem: dafür stehen allein im nächsten Jahr 453 Millionen Euro zur Verfügung – das sind um 12 Millionen mehr als heuer. Weil uns in Salzburg das Miteinander schon immer geprägt hat und uns Menschlichkeit verbindet.

Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: Salzburger Volkspartei, Merianstraße 13, 5020 Salzburg. Für den Inhalt verantwortlich: LGF LAbg. Mag. Wolfgang Mayer. Redaktion: Nikolaus Stampfer, BA, MSc, Katharina Kienesberger, BA. Layout: Bettina Hemetsberger. Fotos: Salzburger Volkspartei, SalzburgerLand, LMZ/Hutter/Schrattenecker/Neumayr/Leo/, Manuel Horn, Helge Kirchberger, ÖVP Frauen, Salzburger Bauernbund, JVP Salzburg, Stadt Salzburg/Info-Z, ÖAAB Salzburg, Salzburger Seniorenbund/Adobe Stock, Wirtschaftsbund Salzburg, wildbild, Schindlegger, MoniQue, Familie Klein-Schacht, Georg Zenk, pixaby. Diese Zeitung wird durch Inserate finanziert. Salzburg Aktuell Nr. 2978. Druck: Samson Druck GmbH, 5581 St. Margarethen 171

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Das Miteinander hat uns schon immer geprägt. So ist Salzburg. Menschlichkeit verbindet uns.

www.oevp-sbg.at#dasverbindetuns


VORWORT

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Mitglieder der Salzburger Volkspartei! Die Salzburgerinnen und Salzburger haben bei der vergangenen Nationalratswahl am deutlichsten ihr Votum für Sebastian Kurz als Bundeskanzler und für die Fortsetzung seines Kurses abgegeben. Fast jeder Zweite hat in Salzburg die ÖVP gewählt – ein großartiges Ergebnis für die Salzburger Volkspartei! Salzburg mit österreichweit bestem Ergebnis Ein derartiges Ergebnis kann nur erreicht werden, wenn das personelle und das inhaltliche Angebot passt und wenn alle gemeinsam mit Einsatz und Leidenschaft an einem Strang ziehen. Dies ist in Salzburg in einer unvergleichlichen Art und Weise geschehen. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken. In diesem Jahr haben wir – von den Gemeindevertretungswahlen, den Bürgermeisterdirektwahlen, den Wahlen zum Europäischen Parlament bis hin zur Nationalratswahl – bewiesen, dass wir als Volkspartei eine klare Vorstellung davon haben, wie sich unsere Heimat künftig entwickeln soll, dass wir Verantwortung übernehmen, dass wir in der Lage sind, unsere Ideen durchzusetzen und unsere Ziele auch zu erreichen. Eine der Ursachen für die hohe Zufriedenheit mit der ÖVP in Salzburg ist mit Sicherheit die hervorragende Arbeit der Landesregierung. Herausforderungen haben uns seit je her motiviert und so konnten wir in den letzten Monaten, trotz zahlreicher Wahlkämpfe, wichtige Projekte in zentralen Zukunftsfragen auf den Weg bringen: Es wurde die Mobilitätswende in Salzburg eingeleitet, eine Trendwende im Bereich des leistbaren Wohnens herbeigeführt, mit einer Dezentralisierungsoffensive bringen wir in den kommenden Jahren über 200 hochwertige Verwaltungsjobs in die Regionen, durch die Umsetzung der Aarhus-Konvention wurde ein jahrelanger Konflikt beigelegt, EU-Strafzahlungen vermieden und ein weiterer wichtiger Schritt im Naturschutz gesetzt. Mit einem großen Maßnahmenpaket werden wir die duale Ausbildung stärken und Salzburg zum lehrlingsfreundlichsten Bundesland machen und wir werden in den nächsten Jahren zusätzlich rund 74 Millionen Euro in den Bereich Pflege und Betreuung investieren, um das hervorragende Pflegesystem in Salzburg auszubauen und auch zukünftig abzusichern. Unaufgeregte Sachpolitik ohne Streit und Missgunst, gemeinsam und stets im Sinn der Bevölkerung und für unser Bundesland. So ist Salzburg. Mit Ihrer Unterstützung wollen mein Team und ich auch zukünftig weiter vieles in unserem wunderschönen Land zum Positiven bewegen und unseren eingeschlagenen Salzburger Weg fortsetzen. Denn dieser verbindet uns. Vielen herzlichen Dank für Ihre großartige Unterstützung und dafür, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Ihr/Euer

Wilfried Haslauer Landeshauptmann

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LH WILFRIED HASLAUER Wirtschaft, Tourismus, Forschung Gemeinden, Museen, Europa

Wirtschaft : Salzburg hat die Nase vorn Salzburg und Wien. Was die Wirtschaftsleistung betrifft, so liefern sich die beiden Bundesländer seit jeher ein Kopfan-Kopf-Rennen im österreichweiten Spitzenfeld. Ein Blick in das neue Handbuch der Landesstatistik beweist: Salzburg hat knapp die Nase vorn und liegt beim Bruttoregionalprodukt pro Kopf mit 50.100 Euro im Bundesländervergleich vor Wien mit 50.000 Euro und Tirol mit 45.200 Euro an der ersten Stelle. „Diese Spitzenposition Salzburgs ist dem unternehmerischen Fleiß und der Innovationskraft der heimischen Unternehmen sowie den tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer zum eindrucksvollen Anstieg. Wirtschaftsleistung stieg seit 2012 um 15,6 Prozent In Salzburg erhöhte sich die nominelle Wirtschaftsleistung im Zeitraum von 2012 bis 2017 von 23,9 Milliarden Euro auf 27,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 15,6 Prozent entspricht. In den vergangenen sechs Jahren wurden jeweils zwischen 7,4 und 7,5 Prozent der Wirtschaftsleistung Österreichs in Salzburg erbracht. Dividiert man diese durch die Bevölkerungszahl, so ergibt dies das Bruttoregionalprodukt pro Kopf im jeweiligen Bundesland.

Service is our success Die heimische Wirtschaft ist außerdem sehr stark dienst-leistungsorientiert. Von 2002 bis 2017 stieg der Anteil des Dienstleistungsbereiches an der Bruttowertschöpfung von 71,1 auf 75,0 Prozent. Im gleichen Ausmaß sank der Part des produzierenden Bereiches, konkret von 27,8 Prozent (2002) auf 24,0 Prozent (2017). Der Anteil der in der Landund Forstwirtschaft erwirtschafteten Bruttowertschöpfung liegt konstant bei rund einem Prozent. Durstlöscher als Spitzenreiter Betrachtet man das vorige Jahr 2018, so weist die Statistik für Salzburg exakt 2.067 Betriebe der Warenherstellung (inklusive Bergbau) mit 39.011 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, die einen Produktionswert von 13,0 Milliarden Euro erzielten. Der größte Bereich war übrigens die Getränkeherstellung, gefolgt vom Maschinenbau, der Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln und der Holzverarbeitung. Baubranche mit den meisten Betrieben Die Baubranche konnte mit ihren 2.898 Betrieben und insgesamt 18.904

Beschäftigten im Jahr 2018 einen Umsatz von mehr als 3,4 Milliarden Euro verbuchen. Mit etwas mehr als 2.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kam die Energieversorgung auf einen Produktionswert von 1,6 Milliarden Euro. Im Vergleich dazu erwirtschaftete die Wasserversorgung und Abfallentsorgung mit rund 1.200 Beschäftigten 0,3 Milliarden Euro. Salzburger Produkte kommen bei Nachbarn an Die steigende Nachfrage beweist, dass sich Produkte aus Salzburg auch bei den Nachbarn großer Beliebtheit erfreuen: Die Exporte der heimischen Wirtschaft waren im Jahr 2017 mit 12,0 Milliarden Euro deutlich höher als 2011 mit 8,5 Milliarden Euro. 2017 blieben rund zwei Drittel der Waren im europäischen Raum. Dennoch, die Exportkurve nach Übersee zeigt aufwärts: der Anteil dorthin stieg von 26,0 Prozent (2011) auf 31,2 Prozent (2017). Handwerk hat Zukunft In den vergangenen sechs Jahren wurden hierzulande jährlich zwischen 2.000 und 2.400 Unternehmensneugründungen registriert. Jeweils rund die Hälfte davon war ein Gewerbe- bzw. Handwerksbetrieb.

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LH-STV. CHRISTIAN STÖCKL Finanzen, Gesundheit, Spitäler, Landesbeteiligungen

Neubau- und Sanierungsoffensive in den Salzburger Spitälern

„Die Modernisierung unserer Spitalslandschaft - vor allem auch in der Region - ist und bleibt ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Um unsere sehr gute Gesundheitsversorgung in allen Regionen des Landes abzusichern und weiterzuentwickeln, müssen und werden wir unsere Spitäler zukunftsfit machen“, erklärt Christian Stöckl. Investitionsprojekte in den Salzburger Landeskliniken sind beispielsweise das Haus B (Gesamtprojektkosten rund 160 Millionen Euro) und die Neustrukturierung der Akut- und Intensivversorgung in der CDK (Gesamtkosten rund 10 Millionen

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Euro). Auch die Generalsanierung des Landesklinikum Tamsweg inklusive eines neuen Hubschrauberlandeplatzes soll noch heuer abgeschlossen werden (Projektkosten 25 Millionen Euro). Neben der Investition am Standort Mittersill wird im Pinzgau auch der TauernklinikumStandort Zell am See aufgestockt und am Kardinal-Schwarzenberg-Klinikum werden rund 55 Millionen unter anderem für den Neubau der Phychiatrie, des Zentrallabors und der OP-Säle investiert. 30 Millionen Euro für Gesundheitsstandort Mittersill Im Tauernklinikum entsteht bis 2023 ein hochmodernes Spital und das neue Gesundheitszentrum Oberpinzgau. Diese Erweiterung ist ein bedeutender Baustein für die regionale Gesundheitsund Notfallversorgung im Pinzgau. Neu gebaut werden im Gesundheitszentrum Allgemeinmedizinische Ordinationen, ein Physiotherapie-Institut, Räume für Fachärzte, ein Interdisziplinäres Beratungs- und Hebammenzentrum, eine Elternberatung, Selbsthilfegruppen,

Krebshilfe, ein Gewaltschutzzentrum, ein Zahnambulatorium, ein Operationsbereich, eine Tagesklinik sowie ein Endoskopiebereich. Die vernetzten Dienstleister werden flexibel und optimal abgestimmt auf die individuellen Anforderungen der Patientinnen und Patienten eingehen können. Ausbildung von Pflegekräften wesentlicher Schwerpunkt „Um die zunehmenden Leistungen in unseren Spitälern bewältigen zu können, werden in allen Krankenhäusern die Stellenpläne erhöht, das heißt, das Personal wird aufgestockt“, betont der Gesundheits- und Spitalsreferent. Daher ist die Ausbildung von Pflegekräften ein wesentlicher Schwerpunkt im Budget. Um das Angebot in den Regionen zu ermöglichen, wurden beispielsweise eine Außenstelle für die akademische Ausbildung der Pflege am KardinalSchwarzenberg-Klinikum in Schwarzach oder die neue Pflege-Ausbildung an der Schule für Sozialbetreuungsberufe in Saalfelden geschaffen.


Neue Pflegekampagne: Das ist stark! Starke Maßnahmen

Startschuss für „Das ist stark!“ Die neue Kampagne für den Pflegeberuf in Salzburg rückt jene Menschen in den Mittelpunkt, die wissen, wovon sie reden, weil sie mitten aus der Praxis kommen. Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl stellte den neuen Motivationsschub für junge Salzburgerinnen und Salzburger aber auch für Wiedereinsteiger und Spätberufene im November vor. Salzburg braucht in nächster Zeit Pflegekräfte, es können eigentlich gar nicht genug sein – auf jeden Fall aber mindestens 900 in den kommenden fünf Jahren. „Das Thema steht daher ganz oben auf der Dringlichkeitsliste der Landesregierung. Ein Jahr lang haben sich in zehn Arbeitsgruppen Experten und Beteiligte in der Plattform Pflege und Betreuung mit Lösungen für die Zukunft beschäftigt“, so LandeshauptmannStellvertreter Christian Stöckl.

Gleichzeitig wurden bereits erste Maßnahmen wie etwa die Erhöhung der Ausbildungsplätze, die Übernahme des Schulgeldes für die Schüler der SOB-Schulen oder die Etablierung der akademischen Pflegeausbildung an der Kardinal-Schwarzenberg-Akademie in Schwarzach umgesetzt. Die Ergebnisse der Plattform, die in einem konkreten Maßnahmenpaket gebündelt wurden, konnten im Juli präsentiert werden und werden Schritt für Schritt umgesetzt“, fasst Stöckl zusammen. Starker Pflegeberuf Eine gezielte Maßnahme in diesem ganzen Bündel: Weitere Ausbildungsplätze schaffen und diese auch füllen, also auch für den Beruf begeistern, das Image verbessern, die Salzburgerinnen und Salzburger für diese erfüllende Aufgabe mit einer umfassenden Kampagne informieren. „Wir wollen dabei nichts schönreden. Der Beruf kann hart sein, egal in welchem Bereich. Für mich steht aber fest, dass er auch sehr viele positive Seiten hat, die zu wenig bekannt sind. Auch die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in allen Regionen sollen in den Mittelpunkt rücken. Daher bin ich sehr froh, dass

im Rahmen der neuen Kampagne auf Augenhöhe informiert wird, eben von Menschen in den verschiedensten Pflegeberufen. Wir haben viele Partner aus der Branche im Boot, mit denen wir eng zusammenarbeiten und uns abstimmen. Gemeinsam mit dem Landes-Medienzentrum ist ein echter Schulterschluss gelungen“, so Stöckl. Starke Kampagne Die Kampagne wird in den kommenden Wochen und Monaten in Salzburg omnipräsent sein. „Wir wollen unsere Botschaft nicht nur auf dem klassischen Weg, zum Beispiel via Fernsehen und Printmedien, verbreiten, sondern auch über Social Media. Der eigene Hashtag #dasiststark wird hoffentlich oft auftauchen. Auch im Kino wird ein Spot laufen und das alles ist erst der Anfang, es kommt noch mehr“, versichert Stöckl. Dreh- und Angelpunkt, also zum Beispiel auch die Tür zu übersichtlichen Informationen über die verschiedenen Ausbildungen und Jobangebote, wird die Homepage des Landes sein. „dasiststark.at“ ist zentrale Anlaufstelle und geballte Information für all jene, die den Beruf ergreifen, sich fortbilden wollen, oder einen Job in ihrer Region suchen.

Budget 2020: Schwerpunkt auf die Regionen Mit klaren Schwerpunkten und auf Basis des in den vergangenen Jahren konsolidierten Haushalts haben wir als Salzburger Landesregierung nach intensiven Beratungen gemeinsam das Budget für das Jahr 2020 erstellt. Die Schwerpunkte der Regierung im Bereich Pflege und Betreuung, Klimaschutz und Mobilität, Spitäler, Mietsenkung sowie Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel finden sich allesamt im Budget wieder. „Durch die finanzielle Stabilität und den konsolidierten Haushalt sind wir mit dem zweiten Budget dieser Landesregierung in der Lage, unseren erfolgreichen Weg fortzuführen. Dieses Budget ist eine Bestätigung unseres klaren Kurses, Salzburg zu bewegen, Zukunft zu gestalten und unser Land weiterzuentwickeln“ , ist sich Stöckl sicher.

Wieder mehr als 200 Millionen Euro Schulden abgebaut

fortsetzen“, betont Finanzreferent Christian Stöckl.

In den vergangenen Jahren ist es gelungen, den Schuldenberg unseres Landes um mittlerweile über 800 Millionen Euro zu reduzieren (inklusive 2019). Die Erlöse aus der weiteren Auflösung von WohnbaubankKrediten und die günstige Haushaltssituation haben ermöglicht, dass die Schulden von 1,68 Milliarden Euro zu Jahresbeginn auf rund 1,47 Milliarden Euro gesenkt werden konnten. Durch den Abbau der Schulden ist auch die jährliche Zinsbelastung in Salzburg weiter stark, auf nur mehr rund 34,9 Millionen Euro, gesunken. Diese lag nach der Finanzcausa im Jahr 2013 noch bei 60 Millionen Euro. „Den Weg der nachhaltigen Budgetpolitik und des konsequenten Schuldenabbaus werden wir auch mit dem Budget 2020

Eröffnungsbilanz als „Jahrhundertprojekt“ Die Eröffnungsbilanz ist für den Landeshauptmann-Stellvertreter ein Paradigmenwechsel. „Wir haben auf eine doppelte Buchführung umgestellt, was uns in Österreich zum Vorreiter macht. Diese komplette Systemumstellung ermöglicht uns eine transparente und moderne Finanzverwaltung, die im Laufe der kommenden Jahre noch verfeinert werden kann. Diese Eröffnungsbilanz liefert uns erstmals ein Abbild der Vermögenssituation der Gegenwart und zeigt, dass wir gut gewirtschaftet haben und die Finanzen technisch und faktisch im Griff haben. Nun können wir noch besser in die Zukunft schauen“, versichert Stöckl.

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LR JOSEF SCHWAIGER Land- und Forstwirtschaft, Personal, Raumordnung, Wasser

Größtes Schutzprojekt Österreichs startet im Glemmtal Nachdem das Glemmtal im August 2018, nach heftigen Regenfällen, durch Muren und Hangrutsche von der Außenwelt abgeschnitten wurde und 50 Meter der Landesstraße versunken sind, starten jetzt die Bauarbeiten für das auf 20 Jahre ausgelegte Schutzprojekt. „Mindestens 700 Gebäude und zehn Kilometer Verkehrswege, darunter die L111 als Lebensader des Glemmtals, erhalten damit Schutz vor Muren und Hochwasser“, so Landesrat Josef Schwaiger. Größtes Schutzprojekt der Wildbachund Lawinenverbauung Möglich wird dieses Schutzprojekt vor allem durch den Bund, der 60 Prozent der Gesamtkosten trägt, ein Viertel

kommt von der Wassergenossenschaft Saalbach, der Rest vom Land. „Das Projekt ‚Saalach 2018‘ kenne ich von Anfang an. Es ist mit einer Gesamtinvestition des Bundes von 58 Millionen Euro das bisher größte Schutzprojekt der Wildbachund Lawinenverbauung (WLV) unseres Ressorts“, betont Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek beim Spatenstich.

Nützt auch der Natur

Konkret handelt es sich um Maßnahmen zum Hochwasser- und Geschieberückhalt, die Stabilisierung zahlreicher Rutschhänge, die Verbesserung der Abflussverhältnisse im Ortsteil Hinterglemm sowie Baumaßnahmen in der Saalach und in 20 Zubringerbächen. Somit soll vor allem eine Verringerung der Hochwasserwelle für Saalbach und das Hintere Saalachtal erreicht werden.

„Wir investieren pro Jahr rund 30 Millionen Euro in Schutzbauten und versuchen, die Anrainer so gut wie möglich zu schützen. Auch dank der sehr guten Zusammenarbeit von Land, WLV, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie den Wassergenossenschaften funktioniert das in Salzburg sehr gut“, so Schwaiger.

Durch das Projekt wird die Saalach durchgehend fischpassierbar und es entstehen zahlreiche ökologische Nischen in der Saalach und den einmündenden Wildbächen. Neben den ökologischen Verbesserungen werden auch die Herausforderungen des Klimawandels bedacht.

Verbauung des Manlitzbachs in Uttendorf besiegelt Auch in Uttendorf hatte man im Juli 2019 nach starken Regenfällen mit einer riesigen Mure zu kämpfen. Innerhalb von nur 30 Minuten wurde hier ein Schaden von 4,8 Millionen Euro angerichtet. „Das ist alleine der Sachschaden, aber auch Menschenleben waren hier gefährdet. Daher wusste ich schon beim ersten Lokalaugenschein am nächsten Tag, dass wir hier schnell die Bewohner schützen müssen“, so Josef Schwaiger in Uttendorf. 5,2 Millionen Euro werden investiert, damit 450 Gebäude, zirka 1,6 Kilometer

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Landesstraße sowie die Trasse der Pinzgaubahn, sechs Kilometer Gemeindestraße und weitere wichtige Infrastruktur vor Muren und Hochwasser soweit es geht - geschützt werden. „Wir sehen es immer wieder, dass extreme Wetterereignisse innerhalb kürzester Zeit großen Schaden anrichten. Was geht, versuchen wir mit Schutzbauten zu vermeiden, ein Restrisiko bleibt. Aber die zusätzlichen zwei Sperren hier am Manlitzbach sind ein sehr wichtiger Schritt“, betont Landesrat Josef Schwaiger.


VORWORT

Alles Pflege im Pinzgau Tauernklinikum, Landwirtschaftliche Fachschule Bruck und Handelsakademie Zell am See bilden gemeinsam aus Ab Herbst 2020 können junge Menschen im Pinzgau die Landwirtschaftliche Fachschule Bruck und die Handelsakademie Zell am See als fertiger Pflegeassistent abschließen. Dies wird als Meilenstein in der Regionalisierung der Pflegeausbildung gesehen. „Es ist eine weitere Möglichkeit, die jungen Menschen in der Region auszubilden und sie damit auch hier zu halten“, so Schwaiger. Die Absolventinnen

der LFS Bruck waren bisher schon heiß begehrt, ihr Abschluss als Facharbeiter für Betriebs- und Haushaltsmanagement bedeutete praktisch eine Jobgarantie. „Das wird jetzt noch einmal verstärkt“, ist Landesrat Josef Schwaiger überzeugt und er fügt hinzu: „Die Schülerinnen und Schüler lernen an der LFS Bruck sehr praxisbezogen, das kommt ihnen sicher auch im Bereich der Pflege zu gute.“

Besonders zentral ist auch das durchgängige Bildungskonzept, welches es Schülerinnen und Schülern, die mit 14 Jahren den Berufsweg auf einer der beiden Schulen einschlagen, ermöglicht, ohne Abbruch oder kompletten Umstieg, in die Gesundheitsausbildung zu wechseln. Die Ausbildung in den Pflegeberufen wird somit nicht länger als Sonderweg in der beruflichen Bildung gestaltet.

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VORWORT LR MARIA HUTTER Bildung, Natur, Nationalpark

Partnerschaftlicher Naturschutz auf Augenhöhe Erfolgreicher Naturschutz kann nur gemeinsam und nicht von oben herab gelingen. Deshalb müssen wir wieder partnerschaftlich und auf Augenhöhe auf die Menschen zugehen. Ein Beweis dafür, dass die neue Art der Zusammenarbeit bereits Früchte trägt, ist die kürzlich erfolgte Ausweisung von sieben Natura-2000-Schutzgebieten mit Zustimmung der Grundeigentümer. Auch die Novelle zum Naturschutzgesetz wurde einstimmig im Landtag beschlossen. Hier konnte ich wichtige Weichenstellungen erreichen: » Mit der Umsetzung der Aarhus Konvention konnte ein EU-Vertragsverletzungsverfahren und eine drohende Millionenstrafe für Salzburg abgewendet und ein seit 14 Jahren offenes Thema erfolgreich abgeschlossen werden. » Seit dem Jahr 2008 gewidmetes Bauland kann nicht mehr unter Lebensraumschutz fallen, womit sich die Natur durch die neue Rechtssicherheit auch auf diesen Flächen im Zeitraum bis zur Verbauung ungestört entwickeln kann. » Im Bereich des Vertragsnaturschutzes werden neue Flächen für einen Zeitraum von zehn Jahren nicht mehr unter Schutz gestellt. Durch die neue Rechtssicherheit werden wir hier auch wieder mehr Vertragspartner unter den Grundeigentümern finden.

Die Sulzbachtäler sind nun Welt-Wildnisgebiet Der Nationalpark Hohe Tauern schreibt Geschichte und spielt ab sofort in der gleichen Liga wie der YosemiteNationalpark in den USA. Die Sulzbachtäler – mit mehr als 6.700 Hektar, 17 Gletschern und 25 Dreitausendern – wurden Ende Oktober als international geschütztes Wildnisgebiet anerkannt. Vergeben wird dieses Prädikat unter strengen weltweiten Kriterien von der Weltnaturschutzunion IUCN. Das Land Salzburg hat mit den Grundankäufen durch den Nationalparkfonds den Grundstein dafür gelegt. Maria Hutter nahm die Auszeichnung von Andrej Sovinc (Vice-Chair Europa IUCN) mit Bundesministerin Maria Patek (Nachhaltigkeit und Tourismus) entgegen.

Der Natur ein Stück zurückgeben Unter diesem Motto setzen in Köstendorf Landjugend, Jägerschaft, Imkerverein und das e5-Team ein Zeichen für mehr Artenvielfalt. Dabei wird eine Wiese zur Oase für Insekten und Wildpflanzen. Ein schönes Zeichen, wenn die Natur ein Stück zurückerhält und ein tolles Projekt, bei dem eine ganze Kette an ökologisch sinnvollem Nutzen entsteht.

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VORWORT LR MARIA HUTTER Bildung, Natur, Nationalpark

Der Weg zum lehrlingsfreundlichsten Bundesland Neue Lehre: Profis nutzen das Internet als Marktplatz Der Marktplatz Internet boomt nach wie vor: Als Reaktion auf diese Entwicklung wurde in Salzburg der Lehrberuf E-Commerce-Kaufmann und -frau ins Leben gerufen. Vor einem Jahr haben die Ersten die dreijährige Ausbildung begonnen. Die Bilanz ist durchwegs positiv: Die Zahl der Lehranfänger steigt, die Jobaussichten sind ausgezeichnet. Mit dieser weltweit einzigartigen Ausbildung werden Inhalte im Online-Handel theoretisch und praktisch vermittelt – Jobgarantie inklusive. Unsere heimischen Betriebe können so zusätzliche Kunden erreichen und ihre Produkte Erste Bilanz der E-Commerce-Lehre mit Gremialgeschäftsführerin überregional verkaufen. Julia Peham-Zver, Gremialobmann Michael Moser, Landesrätin Maria Hutter, Direktor Johann Kappacher, Lehrling Violetta Marazeck und Berufsschullehrer Michael Piljic (von links)

Nachwuchs-Elite der Metalltechniker Genauigkeit, Schnelligkeit, Geduld und Zielstrebigkeit zeigten Österreichs Metalltechniker-Lehrlinge beim Bundeswettbewerb Mitte Oktober in Salzburg. Zwei Salzburger holten sich dabei jeweils einen Stockerlplatz. Den zweiten Platz holte sich hier Markus Streitberger von der Firma Landtechnik Hohenwarter in Lofer, gefolgt von Christoph Lehenauer vom Raiffeisenverband Salzburg als Dritter. Jungen Leuten, die ihre Leistung erbringen und motiviert sind, stehen alle Türen offen. Sie haben einen sicheren Job und können Karriere machen – inklusive attraktivem Gehalt. Landesinnungsmeister Michael Herbst und Landesrätin Maria Hutter gratulierten den Salzburger Siegern Christoph Lehenauer und Markus Streitberger.

Wichtige Entscheidung fürs Leben Die Berufsorientierung – Bildungsinformation, kurz BOBI, im Schulzentrum Taxenbach hat 320 Schüler und 54 Betriebe und weiterführende Schulen angezogen. Information ist der Schlüssel für die richtige Ausbildungs- und Berufswahl. Mit dieser Veranstaltung gelingt es, Schülern und Eltern einen direkten Austausch mit Betrieben und Bildungseinrichtungen vor Ort zu ermöglichen. Denn alleine im Pinzgau ist die Ausbildung in rund 100 Lehrberufen möglich und neun Höhere Bildende Schulen stehen den Jugendlichen zur schulischen Weiterbildung zur Verfügung. Maria Hutter auf der BoBi (Berufsorientierungs- und Bildungsmesse) in Taxenbach mit Michael Payer (Regionalmanagement), Bernhard Harlander (NMS Taxenbach), Dietmar Hufnagl (WK Zell am See) und Johanna Neumayer (Komm-Bleib)

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LR STEFAN SCHNÖLL Verkehr, Infrastruktur, Sport

Vorverkaufs-Start für die neuen myRegio-Tickets Am 1. Jänner 2020 werden die Tarife im Salzburger Verkehrsverbund (SVV) für Wochen-, Monats- und Jahreskarten vom bisherigen Wabensystem auf günstigere Regionentickets umgestellt. Im Vergleich zum aktuellen System werden die neuen Jahreskarten für Bus und Bahn um bis zu 70 Prozent weniger kosten. Ein myRegio-Ticket für eine Region kostet 365 Euro, zwei Regionen gibt es um 495 Euro. Für die neue Jahreskarte für das ganze Bundesland Salzburg sind 595 Euro zu bezahlen (bisher 1.539 Euro). Die neuen Tickets können bereits unter www.salzburg-verkehr.at online gekauft werden. „Damit wird die große Tarifreform im öffentlichen Verkehr Wirklichkeit. Das Benützen der Öffis wird für Vielfahrer wesentlich günstiger, gleichzeitig wird das Angebot deutlich erweitert“, betont Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Kein Kernzonenzuschlag mehr Die myRegio-Tickets gelten in der ausgewählten Region als Netzkarte für alle Linienbusse und -bahnen. Für die städtischen Verkehrsunternehmen braucht kein Kernzonenzuschlag mehr gelöst werden. Insgesamt gibt es sechs Regionen (Pinzgau, Pongau, Lungau,

Tennengau, Region Salzburg Stadt, Region Nord). Kunden können sich eine, zwei aneinandergrenzende oder alle Regionen kaufen. Zusatz-Features für Familien und Hundefreunde Mit der neuen Jahreskarte fahren Kinder bis 14 Jahre gratis mit. Voraussetzung dafür ist, dass diese im Salzburger Familienpass (oder entsprechenden Familienpässen anderer Bundesländer) eingetragen sind. Für alle Hundefreunde gilt: Mit der myRegio-Jahreskarte kann der Vierbeiner gratis mitfahren, wenn er richtig angeleint ist und einen Beißkorb trägt. myRegio Plus – der Partner freut sich Im Gegensatz zu fast allen anderen Verkehrsverbünden wird der SVV bei den neuen Jahreskarten auch die Übertragbarkeit anbieten. Die Jahreskarte ist für einen Aufpreis von 100 Euro auch in der Plus-Variante erhältlich. Eine PlusKarte kann an eine beliebige Person weitergegeben werden. Diese Variante

bietet noch den weiteren Vorteil, dass die Karte auch an Wochenenden (Samstag und Sonntag) und an Feiertagen für zwei Personen gilt. „Mit dem Zuckerl wollen wir einen weiteren Anreiz bieten, sich eine Jahreskarte für die Öffis zu kaufen“, so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll zum zusätzlichen Benefit der myRegio PlusJahreskarten. Neues Öffi-Studententicket ab 2020 Ab 2020 wird es außerdem ein neues ÖffiTicket für Studierende geben. Für nur 150 Euro im Halbjahr können Studenten das ganze Bundesland befahren. „Wir schaffen damit ein wesentlich attraktiveres Angebot. Die Karte wird künftig auch in den Ferien gelten und noch dazu das gesamte Bundesland umfassen“, sagt Stefan Schnöll. Das Ticket für das Sommersemester wird von März bis einschließlich August gelten, jenes für das Wintersemester von September bis einschließlich Februar des Folgejahres. Erstmals wird es im Februar für das Sommersemester 2020 ausgegeben.

Mautbefreiung Der ÖVP-Antrag zur Mautbefreiung wurde im Nationalrat beschlossen. In Salzburg wird damit auf der Teilstrecke der A1 Westautobahn zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord ein mautfreier Korridor geschaffen. Salzburg drängt seit mehr als 15 Jahren darauf, diese Maßnahme zur Entlastung der Anrainer in Stadt und Umlandgemeinden umzusetzen. Verkehrslandesrat Stefan Schnöll hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten massiv für die Mautbefreiung stark gemacht: „Wir beobachten, dass immer mehr Verkehrsteilnehmer alternative

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Routen abseits der Autobahn nehmen, um der Maut zu entkommen. Deshalb haben wir uns für eine rasche Lösung zur Vermeidung von Ausweichverkehr im Sinne unserer Anrainer eingesetzt. Mit der Einführung des mautfreien Korridors bis Salzburg Nord schaffen wir es endlich, unsere an Bayern angrenzenden Stadtteile und Umlandgemeinden von Mautflüchtlingen zu entlasten und den Verkehr möglichst lange auf der Westautobahn zu halten. Darüber hinaus werden wir weiterhin den öffentlichen Verkehr ausbauen und den P&R Messe, der künftig mautfrei angefahren werden kann, noch attraktiver gestalten.“


LR STEFAN SCHNÖLL Verkehr, Infrastruktur, Sport

Öffi-Steuerungsgruppe von Stadt, Land und Umlandgemeinden präsentiert erste Maßnahmen Der Stadtverkehr soll entflechtet, die Takte nach und nach an die Ziel-Fahrpläne angepasst und aufeinander abgestimmt werden. Gemeinsam mit der für Verkehr ressortzuständigen Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler präsentierte Schnöll im November erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe. „Die Steuerungsgruppe hat nun erste Ergebnisse geliefert, auf deren Basis Liniennetzpläne erstellt werden sollen. Mit den gewonnenen Daten werden wir jetzt intensiv weiterarbeiten. Bis Mai des kommenden Jahres wollen wir fertige Ziel-Fahrpläne“, beschreibt Landesrat Stefan Schnöll das Tempo, das die Politik nachdrücklich vorgibt.

Takt und damit auf einander abgestimmte Fahrpläne.“ Die Linien sollen möglichst direkt und für Hin- und Rückfahrt gleich geführt werden. Außerdem soll eine Angebotsqualität erreicht werden, die zum Umsteigen bewegt. Schnöll: „Für uns heißt das als Ziel formuliert: einen 7,5 Minuten-Takt in der Stadt, alle 15 Minuten ein Öffi im verdichteten Raum rund um die Stadt, einen 30-Minuten-Takt von und zu den regionalen Zentren und eine Mindestabdeckung im ländlichen Raum mit einem Bus oder Zug pro Stunde.“

7,5 Minuten-Takt in der Stadt ist das Ziel

Ein Ergebnis aus der großen Pendlerstromanalyse und den Handydaten ist die ungenügende direkte Verbindung von regionalen Zentren und Umlandgemeinden. Von Grödig nach Wals oder umgekehrt kommt man beispielsweise nur über einen Umweg über die Stadt Salzburg. „Wir müssen die Umlandgemeinden miteinander verbinden und attraktive Verbindungen schaffen. Umwege über die Stadt will

„Das Öffi-Angebot muss kundenfreundlich, konkurrenzfähig und attraktiv sein, damit es auch genutzt wird“, ist Verkehrslandesrat Schnöll überzeugt: „Wir haben daher gemeinsam mit den Experten grobe Leitlinien formuliert, die künftig erfüllt werden müssen. Wir wollen einen durchgängigen und nachvollziehbaren

Tangentiallinien zur Verbindung von regionalen Zentren

keiner in Kauf nehmen, das macht die Linie dann unattraktiv. Die Pendlerströme und Handydaten belegen, dass es genügend Potenzial gibt, das aber nicht ausgeschöpft werden kann“, so Schnöll. Sofort-Maßnahmen und kurzfristige Umsetzung Als erste konkrete Maßnahmen wurde vereinbart, dass auf allen regionalen Buslinien in die Stadt Salzburg ein 30-Minuten-Takt und zwischen Salzburg und Eugendorf ein 15-Minuten-Takt eingeführt werden soll. Darüber hinaus wird eine neue MEX-Regionalbuslinie 140 von Mondsee über Thalgau bis zum Ginzkeyplatz (ab Dezember 2019) eingeführt. Außerdem wird eine neue Anbindung von Wals in Richtung Europark und Salzburg Süd geplant. „Erste, schon auf der Hand liegende Maßnahmen haben wir schon kurzfristig bestellt und für einen wirklichen 30-Minuten-Takt auf allen regionalen Buslinien liegt uns schon eine Auswertung vor, auf deren Grundlage der Salzburger Verkehrsverbund bis Februar bestellungsreife Konzepte vorlegt“, so Schnöll.

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BRIGITTA PALLAUF

Landtagspräsidentin

Salzburg in der EU vertreten In einer so großen Institution wie der Europäischen Union ist es von besonderer Bedeutung, dass auch die einzelnen Regionen am Gesetzgebungsprozess teilhaben und die EU mitgestalten können.

Durch den Ausschuss der Regionen wird auch Salzburg eine Stimme gegeben, mit der jene Themen, die für unser Bundesland wichtig sind, in die EU getragen werden. Als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss

der Regionen, im Rahmen dessen ich auch der Fachkommission SEDEC angehöre, durfte ich vergangenen Herbst bereits zwei Mal die Salzburger Interessen in Brüssel vertreten.

rechtzeitig in den Kern des gesamteuropäischen Verkehrsnetzes TEN-V integriert werden. Für Salzburg ist der winterfeste Ausbau auf der Tauernachse überfällig.

Verkehr und Landwirtschaft als zentrale Themen

Neben dem Verkehr beschäftigen den Ausschuss auch landwirtschaftliche Themen. Die Vertreter des Ausschusses der Regionen waren sich einig, dass die heimische Landwirtschaft in Europas Regionen vor Billigeinfuhren geschützt werden muss. Dafür müssen wir die Bedingungen für unsere Landwirtinnen und Landwirte schaffen, besonders auch in der Almwirtschaft. Dazu gehört, dass das Thema Großraubtiere wie etwa Wölfe auch aus dem Blickwinkel der regionalen Bedürfnisse und der ländlichen Betriebe diskutiert werden muss. Bei meiner Wortmeldung innerhalb der Plenartagung sprach ich mich dafür aus, die Überarbeitung der Habitat-Richtlinie in Angriff zu nehmen, zumal ein aktives Wolfsmanagement dringend notwendig ist.

Bei der Plenartagung des Ausschusses der Regionen wurden im Oktober zahlreiche Themengebiete behandelt. Die erneute Forderung des Salzburger Landtags vom Juni 2019, die Schienenachse Tauern-Pyhrn/Schober als Kernteil ins Europäische Verkehrsnetz zu integrieren, wurde im Rahmen der Sitzung in Brüssel unterstrichen. Vor allem die schienengebundene grenzüberschreitende Verkehrsanbindung ist für Salzburg wesentlich. Sie bietet für uns und andere Regionen eine notwendige Basis für eine gute wirtschaftliche Weiterentwicklung und trägt so zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei. Es ist wichtig, dass die betroffenen Streckenabschnitte

Der EU-Politik über die Schulter geschaut Bei der Plenartagung des Ausschusses der Regionen begleitete mich vergangenen Oktober auch ein Salzburger Schüler, der im Frühjahr 2019 das „Europaquiz“ gewonnen hat. Sebastian Schwap durfte dabei die Plenartagung verfolgen, wurde durch das EU-Parlament geführt und nahm an mehreren Veranstaltungen der Europäischen Woche der Regionen teil, die zeitgleich zur Tagung stattfand. Die Begleitung des Schülers war auch für mich sehr bereichernd und konnte zwei meiner wichtigsten Aufgabengebiete – Demokratiearbeit mit Jugendlichen und Salzburgs Interessen in Europa vertreten – miteinander verbinden.

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VORWORT BRIGITTA PALLAUF Landtagspräsidentin

Der Chiemseehof als offenes Haus für alle Salzburgerinnen und Salzburger Es freut mich immer, wenn ich interessierte Salzburgerinnen und Salzburger bei uns im Chiemseehof, im „Herzen der Salzburger Landespolitik“ begrüßen darf und sie durch den neuen Sitzungssaal des Landtags führen kann. So manch einer fragt sich ja, warum der Sitz der Salzburger Landesregierung den Namen „Chiemseehof“ trägt, wo doch der bayerische See rund 60 Kilometer entfernt von der Stadt Salzburg liegt. Verantwortlich dafür ist der Salzburger Erzbischof Eberhard von Regensberg, der Bischof mit der bisher längsten Regentschaft - von 1200 bis 1246. Er gründete das Bistum Chiemsee, dessen Bischöfe nicht auf der Insel Herrenchiemsee residierten, was ursprünglich gewollt war, sondern stets in Salzburg, eben im Chiemseehof. Mehr als 2000 Interessierte machten sich bereits im Zuge des Tages der

offenen Tür am 5. April ein Bild von den frisch renovierten, historischen Räumlichkeiten. Zusätzlich kamen dieses Jahr mehr als 2300 Besucherinnen und Besucher, darunter diverse Schulklassen, Universitätslehrgänge, Serviceklubs, Seniorenvereine usw. zu uns in den Landtag und freuten sich über die Möglichkeit,

Fragen zu stellen und einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Alle, die noch nicht die Möglichkeit hatten, in den Chiemseehof zu kommen, darf ich herzlich einladen - kommt vorbei, seht euch die historischen Räumlichkeiten an - unsere Türen im Chiemseehof stehen jederzeit offen!

Die Jugend eroberte den Landtag Am 22. Oktober fand wieder der jährliche Jugendlandtag bei uns im Chiemseehof statt. Wenn die jungen Salzburgerinnen und Salzburger tagen und ihre Ideen für eine bessere Zukunft einbringen, zeigt sich durch ihr Engagement und Interesse immer wieder, dass die Demokratie eine Zukunft hat. Es ist ein Hauptthema von mir, junge Menschen für Demokratie und Politik zu begeistern und durchaus eine Herzensangelegenheit, dass der Sitzungssaal im Chiemseehof für die jungen Salzburgerinnen und Salzburger offen ist, dass sie hier hautnah erleben können, wie Politik funktioniert. Von Verdrossenheit oder Desinteresse spüre

ich nichts, ich bin immer wieder positiv überrascht, wie gut und professionell alle vorbereitet sind und für ihre Anträge mit Argumenten kämpfen. Zehn Anträge wurden am heurigen Jugendlandtags-Dienstag eingebracht. Unter anderem ging es um die Vermeidung von Lebensmitteln im Müll, um die Stärkung des öffentlichen Verkehrs, um psychosoziale Unterstützung und mehr soziale Kompetenz an Schulen, verständliche Wahlinformation für alle und vieles mehr. Jetzt prüfen der Landtag und die Landesregierung die Anträge des Jugendlandtags auf ihre Umsetzbarkeit.

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VORWORT

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LANDTAG

VORWORT

Informationen - Fakten - Hintergründe aus dem ÖVP-Landtagsklub

LANDTAGSKLUB

aktuell

Dezember 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser! In wenigen Tagen geht das Jahr 2019 zu Ende, ein für die Salzburger Volkspartei und unser Land sehr gutes Jahr. Nicht nur wenn ich an die erfolgreich geschlagenen Bürgermeister-, Gemeindevertretungs- sowie EU- und Nationalratswahlen denke. Auch konnten wir viele Projekte für unser schönes Bundesland auf Schiene bringen. Einige darf ich beispielhaft anführen: Die Pflegeplattform hat ihre konzeptive Arbeitsphase abgeschlossen, die ein Bündel an konkreten Maßnahmen gebracht hat. Diese werden jetzt Schritt für Schritt umgesetzt. Der eingeschlagene Finanzkurs des Landes stimmt. Wir bauen weiterhin Schulden ab und investieren gleichzeitig in nachhaltige und zukunftstaugliche Projekte im Land. Mit dem neuen Nächtigungsabgabengesetz, der Novelle der Wohnbauförderung oder der Neuerlassung der Gemeindeordnung konnten große Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht werden, die zeitgemäße Rahmenbedingungen bringen. Wir reden nicht nur von der Stärkung des ländlichen Raums, wir setzen auch konkrete Schritte. So werden erstmals in der Geschichte der Landesverwaltung Dienststellen systematisch in die Regionen verlegt. Ein starkes und wirksames Zeichen, das hochwertige Arbeitsplätze aufs Land bringt und zusätzliche Chancen und Perspektiven in den Bezirken eröffnet. Wir werden auch 2020 den erfolgreichen Weg für Salzburg gemeinsam fortsetzen und ich bitte Sie/ Euch auch im neuen Jahr um Unterstützung. Abschließend ist es mir ein großes Anliegen, Ihnen und Ihren Familien eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute, vor allem Gesundheit und Glück für das neue Jahr zu wünschen. Mit freundlichen Grüßen LAbg. Mag. Daniela Gutschi Klubobfrau

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LANDTAGVORWORT aktuell LANDTAG aktuell Rechnungsabschluss 2018 und Voranschlag 2020 zeigen: Der Budgetkurs des Landes stimmt Schuldenabbau wird konsequent fortgesetzt – parallel werden wichtige Investitionen getätigt tige Investitionen und Projekte im Land getätigt bzw. verwirklicht. Die Konsolidierung der Landesfinanzen wird erfolgreich fortgesetzt“, so ÖVP-Budgetsprecher LAbg. Wolfgang Pfeifenberger und erläutert einige Details aus dem umfangreichen und transparenten Rechenwerk des Rechnungsabschlusses 2018: „Im doppischen Finanzierungshaushalt stehen Einnahmen in der Höhe von rund 2,84 Milliarden Euro Ausgaben von rund 2,81 „Der Budgetkurs des Landes Milliarden Euro gegenüber. Der Schuldenstand des Landes konnte um mehr als 200 Salzburg stimmt“, so ÖVPMillionen Euro reduziert werden und beträgt Finanzsprecher LAbg. jetzt rund 1,47 Milliarden Euro. Damit konnte Wolfgang Pfeifenberger auch die Zinsbelastung, die 2013 noch über 60 Millionen Euro pro Jahr betrug, auf knapp „Sowohl der Rechnungsabschluss des Lan- 35 Millionen Euro gedrückt werden. Geld, des für das Jahr 2018, als auch das Budget für das wir in Investitionen und nachhaltige Pro2020 zeigen, dass der Kurs von ÖVP-Finanz- jekte investieren können“, so Pfeifenberger. referent Christian Stöckl stimmt. Auch im vergangenen Jahr wurden wieder konsequent Neben einem sehr disziplinierten BudSchulden abgebaut, gleichzeitig aber wich- getvollzug incl. regelmäßigem Repor-

ting habe laut Pfeifenberger zum positiven Ergebnis auch die gute Konjunktur bzw. einzelne Einmaleffekte beigetragen. „Mit der 2018 erstellten Eröffnungsbilanz, die uns erstmals einen genauen Überblick über die Vermögenssituation des Landes gibt, haben wir ein weiteres wichtiges Instrument in der Hand, um die budgetäre und finanzielle Zukunft Salzburgs noch besser steuern und planen zu können. Die Jahrhundertprojekte der Umstellung auf die Doppik und der Erstellung einer Eröffnungsbilanz, womit Salzburg in dieser Form Vorreiter in Österreich ist, konnten gut bewältigt werden. Kleinere Startschwierigkeiten werden wir rasch beheben. Unsere transparente und moderne Finanzverwaltung ist beispielhaft für ganz Österreich“, ist Pfeifenberger abschließend überzeugt, der keinerlei Verständnis für Vorschläge der SPÖ (unter anderem in der Arbeiterkammer erhoben) nach einer Rückkehr zur Schuldenpolitik hat.

Nächtigungsabgabengesetz Bringt Verwaltungsvereinfachungen und fairen Wettbewerb im Nächtigungssektor

„Das neue Nächtigungsabgabengesetz, das noch heuer im Landtag beschlossen wird, bringt eine spürbare Verwaltungsvereinfachung bzw. Deregulierung und ist ein wichtiges Instrument zur Wiederherstellung eines fairen Wettbewerbs im Nächtigungssektor zwischen klassischen Beherbergungsunternehmen und neuen Vermietungsformen (Stichwort ´Airbnb´). Wir führen mit dem neuen Gesetz das Ortstaxen- und Kurtaxengesetz zu einem rechtlichen Regelwerk zusammen. Zusätzlich wird eine Registrierungs- und damit kontrollierbare Abgabenpflicht für alle Formen der Übernachtungen geschaffen, womit Salzburg eine Vorreiterrolle einnimmt“, begrüßt ÖVP-Tourismussprecher LAbg. Hans Scharfetter das neue Nächtigungsabgabengesetz ausdrücklich.

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„Die ursprüngliche Idee von ´airbnb´ und ähnlichen Anbietern, die eigene Wohnung für kurze Zeit anderen zur Verfügung zu stellen, hat sich in den letzten Jahren vermehrt dahingehend entwickelt, dass Wohnungen ganzjährig tage- oder wochenweise über Plattformen touristisch vermietet und damit dem ohnehin knappen Salzburger Wohnungsmarkt dauerhaft und zweckentfremdet entzogen werden. Vom unlauteren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Hotellerie ganz zu schweigen. Diesen Auswüchsen schieben wir mit dem neuen Gesetz und der Einführung einer Registrierungspflicht einen Riegel vor, ohne dabei neue Vermietungsformen generell in Frage zu stellen. Diese müssen nur regelkonform und kontrollierbar ablaufen“, so Scharfetter weiter. „Mit dem neuen Raumordnungsgesetz 2018 haben wir bereits wichtige Weichenstellungen getroffen, um zweckentfremdete Nutzungen von Wohnungen bestmöglich hintanzuhalten. Mit dem neuen Nächti-

gungsabgabengesetz schaffen wir neue und zusätzliche Instrumente für ein geordnetes Miteinander zwischen gewerblicher und privater Zimmervermietung“, so der stellvertretende ÖVP-Klubobmann abschließend.

„Das neue Nächtigungsabgabengesetz ist ein wichtiger Schritt für einen fairen Wettbewerb im Tourismus“, so ÖVP-Tourismussprecher LAbg. Hans Scharfetter


VORWORT LANDTAG aktuell

Neue Gemeindeordnung ist unter Dach und Fach Minderheitenrechte werden ausgebaut – Anregungen aus dem Begutachtungsverfahren wurden aufgenommen „Nach langen und intensiven Verhand- » lungen ist die Novelle der Gemeindeordnung nun unter Dach und Fach und wurde im Landtag beschlossen. Damit steht den Gemeinden eine vollständig überarbeitete, moderne Gemeindeordnung, die auch » den Erfordernissen einer effizienten und flexiblen Gemeindeverwaltung entspricht, zur Verfügung. Sie ist sprachlich und systematisch deutlich verbessert, vereinfacht und gestrafft worden. Die neue Gemeindeordnung stärkt die Minderheitenrechte und erhöht die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger. Wir haben zudem berechtigte Anregungen aus dem Begutachtungsverfahren eingearbeitet und auch das Gespräch mit der Opposition gesucht. Jetzt liegt ein ausgesprochen solides ´Gesamtpaket´ vor“, so ÖVP-Gemeindesprecher LAbg. Bgm. Manfred Sampl. » Einige Eckpunkte der neuen Gemeindeordnung seien laut Sampl beispielhaft angeführt: »

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Die GdO 2019 wird einfacher zu lesen sein und um 20 Paragraphen kürzer sein als die alte Gemeindeordnung. Umfangreiche Wiederholungen und überholte Detailvorgaben, wie die Bestimmungen über Anfragen und Anregungen entfallen. Die Mitwirkungsrechte der Bürgerinnen und Bürger auf Gemeindeebene werden ausführlich und zusammenfassend dargestellt. Neue Instrumente der direkt-demokratischen Beteiligung werden eingeführt (Ortsumfrage, Bürgerräte) sowie die verstärkte Nutzung neuer Medien für die Gemeindearbeit ermöglicht.

Aufgaben und Rechte werden präziser formuliert, wie etwa die Regelungen der Aufgaben und Rechte der Fraktionen in der Gemeindevertretung. Die Minderheitenrechte werden stark ausgebaut: Die GdO 2019 erlaubt mehr Kontrolle durch Minderheitsfraktionen. So wird bereits ein Viertel der Mitglieder der Gemeindevertretung die Einberufung der Gemeindevertretung verlangen können (bisher: ein Drittel). Jede Fraktion kann künftig einen Tagesordnungspunkt bestimmen, die Mitglieder der Gemeindevertretung werden ein Ersatzmitglied nominieren können. Außerdem kann in Zukunft jedes Mitglied im Gemeinderat dringliche Anträge einbringen. Viele Vereinfachungen wie hinsichtlich Bestimmungen über die Genehmigung des Protokolls oder bei der Bildung von Ausschüssen werden die verwaltungstechnischen Aufgaben in den Gemeinden erleichtern.

„Die im Begutachtungsverfahren beanstandete Senkung des notwendigen Anwesenheitsquorums bei Gemeindevertretungssitzungen auf die Hälfte der Mandatare wird bei wichtigen Punkten wie etwa bei Änderung der Geschäftsordnung oder bei Anträgen zur dringlichen Behandlung zurückgenommen. Die Informationspflichten der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bei ihnen von der Gemeindevorstehung übertragenen Aufgaben wurden ausgebaut. Damit kommen wir auch den Wünschen kleinerer Fraktionen in den Gemeindevertretungen nach“, führt Sampl aus.

Auch in der neuen Gemeindeordnung aufgenommen wird eine Regelung, die die Gemeindevertreter vor dem Straftatbestand der Untreue besser schützt. Derzeit ist die Rechtslage hier absolut unverständlich und gehört dringend geändert. Das hat die Diskussion über Ausgleichszahlungen im Zusammenhang mit der 380-KV-Leitung eindeutig gezeigt. Neben den Bemühungen um eine Änderung des entsprechenden Untreue-Paragraphen durch den Bund, stellen wir auch in der Gemeindeordnung sicher, dass Gemeindevertreter ohne Strafsanktionen die Annahme von Geldleistungen oder Ausgleichszahlungen an die Gemeinde verweigern können“, so Sampl abschließend.

„Mit der neuen Gemeindeordnung werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Gemeinden bestens geregelt“, freut sich ÖVP-Gemeindesprecher LAbg. Bgm. Manfred Sampl

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VORWORT LANDTAG aktuell

Strafen für illegale Straßenrennen massiv verschärfen Unverantwortliche Raser gefährden Leib und Leben ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger „Beschwerden über illegale Straßenrennen in Stadt und Land Salzburg häufen sich immer mehr. Immer wieder kommen bei solchen Rennen nicht nur die Teilnehmer, sondern immer öfter auch Unbeteiligte zu Schaden, wie zuletzt auch ein Verkehrsunfall in der Stadt Salzburg gezeigt hat, bei dem eine 24-jährige Autofahrerin durch einen Zusammenstoß mit dem PKW eines mutmaßlichen Teilnehmers eines Straßenrennens verletzt wurde. Ich fordere hier zum „Verantwortungslose Raser auf Schutz der Bürgerinnen und Bürger eine massive Strafverschärfung für derart unden Straßen gehören streng verantwortliche Raser“, so ÖVP-Verkehrsbestraft“ findet ÖVP-Verkehrssprecher LAbg. Simon Waller zu seinem sprecher LAbg. Bgm. Simon Landtagsantrag, der mit breiter Mehrheit Wallner im Landesparlament beschlossen wurde.

„Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen und ein aggressives und rücksichtsloses Fahrverhalten haben im Straßenverkehr nichts verloren. Neben den von Verkehrslandesrat Stefan Schnöll angeordneten, verstärkten Kontrollen an neuralgischen Stellen und Hotspots für illegale Straßenrennen braucht es auch spürbar härtere rechtliche Sanktionen bei einem solchen Verhalten“, zeigt sich Wallner überzeugt und fordert nach deutschem Vorbild auch in Österreich die Schaffung eines eigenen Straftatbestandes, der sowohl die Ausrichtung bzw. Durchführung eines Straßenrennens, als auch die Teilnahme daran unter Strafe stellt.

ÖVP-Klubklausur in Fusch an der Glocknerstraße

Die herbstliche Klubklausur des ÖVP-Landtagsklubs führte uns diesmal in die schöne Gemeinde unseres Landtagskollegen Bgm. Hannes Schernthaner, nach Fusch an der Glocknerstraße. In ausführlichen und interessanten Vorträgen und Diskussionen standen besonders die Themen Pflege, Wohnen und Breitbandausbau im Vordergrund. Impressum: Landtag aktuell Nr. 5/2019 P.b.b Erscheinungsort Salzburg, Verlagspostamt 5020 Salzburg. MHV: ÖVP Landtagsklub Salzburg, Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Roland Hettegger. Fotos: ÖVP-Landtagsklub, Salzburger Volkspartei, Neumayr, pixabay. Layout: Bettina Hemetsberger, Druck: Samson Druck GmbH.

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STADT SALZBURG

Den Radverkehrsanteil bis 2025 um 20 % steigern Ein Blick auf den Radverkehrsanteil in der Stadt Salzburg zeigt: Im österreichweiten Vergleich stehen wir gut da: 20 Prozent der Alltagswege werden mit dem Rad zurückgelegt, das Radwegenetz der Stadt umfasst aktuell rd. 187 Kilometer. Seit gut zwei Jahren gibt es in der Stadtpolitik jedoch einen höheren Anspruch. Mit der „Radverkehrsstrategie 2025+“ hat sich die Politik das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 auf 24 Prozent zu heben. Die Steigerung klingt zunächst nach keinem großen Vorhaben, bei näherer Betrachtung erkennt man jedoch die Dimension des Vorhabens: Wir möchten den Radverkehrsanteil um 20 % steigern. Zu diesem Zweck wurde unter anderem das Radbudget auf zwei Millionen Euro verdoppelt und das Maßnahmenpaket

„Radverkehrsstrategie 2015+“ geschnürt, das konsequent umgesetzt wird. Ergänzend dazu wurde in der Parteienvereinbarung für die laufende Funktionsperiode festgelegt, ein stadtteilübergreifendes Großprojekt mit einem Sonderbudget auszustatten und umzusetzen. Den Radverkehrsanteil von 20 auf 24 Prozent zu heben, bedeutet einen Kraftakt, der ein gut durchdachtes und geplantes Vorgehen erfordert. Deshalb liegen die Planungsschwerpunkte bei den Vorhaben, die das größte zusätzliche Nutzerpotential haben. Ich gehe mit meiner Abteilung die Maßnahmen an, die in der Zusammenschau von Potential, Umsetzungshorizont und Kosten den größten Effekt haben. Dabei ist mir faktenbasiertes Arbeiten besonders wichtig. Die Auswertung der aktuellen

Verkehrsstromanalyse zeigt, dass der Ost-West-Verbindung eine besondere Bedeutung zukommt, da erst sie das bereits bestehende Netz zur Gänze aktivieren kann. Gerade durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Land und den Umlandgemeinden kommen wir schnell voran. Diese Ost-West-Verbindung betrifft in erster Linie die Innsbrucker Bundesstraße, die Wals-Siezenheim als größte Nachbargemeinde verbindet. Für die Aus- und Einpendler aus und nach WalsSiezenheim schaffen wir eine sichere und schnelle Radroute ins Stadtzentrum. Zudem befinden sich in Wals-Siezenheim größere Handelseinrichtungen, die auch mit dem Rad sicher, schnell und komfortabel erreichbar sein sollen.

Massenschlägerei am Rudolfskai Stadt Salzburg reagiert mit Maßnahmenkatalog und nimmt Wirte in die Pflicht

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» Nach einer Eskalation der Gewalt am Rudolfskai zu Allerheiligen, die vor allem aufgrund der Videoaufnahmen österreichweit für Aufsehen gesorgt hat, wurde umgehend reagiert und in einer gemeinsamen Sitzung zwischen Polizeiführung und Magistrat einen Bericht eingefordert und sofortige Maßnahmen beschlossen: » Eine Verdichtung der Schwerpunktkontrollen zur Überwachung des bestehenden

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Alkoholverbots und der Jugendschutzbestimmungen; Die Gastronomen werden aufgefordert rigorose Lokalverbote zu erteilen und müssen ihr Sicherheitspersonal anweisen, dass keine Gäste mit Getränken in Gläsern und Flaschen ins Freie dürfen; Ein „Sperrstunden-Monitoring“ wird kommen, im Zuge dessen auch Vorverlegungen für problematische Lokale in Erwägung gezogen werden müssen; Die bereits von der Polizei dingfest gemachten, mutmaßlichen Haupttäter werden angezeigt und auch einer Verkehrszuverlässigkeitsprüfung unterzogen, die unter Umständen einen Führerscheinentzug zur Folge haben kann; Als ultima ratio – sollten sämtliche Maßnahmen nicht greifen – wird die Polizei am Rudolfskai erneut Platzverbote aussprechen.

„Mir ist neben der unmissverständlichen Botschaft, dass wir als Stadt so ein Verhalten von einigen wenigen Gewalttätern nicht tolerieren werden, vor allem eines wichtig: der überwältigend große Teil der jungen Leute am Rudolfskai will dort am Wochenende einfach friedlich fortgehen und Spaß haben. Die Maßnahmen, die wir beschlossen haben und auch strikt durchsetzen werden, dienen dem Schutz genau dieser Menschen“, so Bgm. Harry Preuner.

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AUS DEN BÜNDEN

Rupert Quehenberger, Landesobmann des Salzburger Bauernbundes tritt am 16. Februar 2020 als Spitzenkandidat bei der Landwirtschaftskammerwahl an. Die Anliegen der Salzburger Land- und Forstwirtschaft sind ihm ein Herzensanliegen.

Wachsen mit den neuen Aufgaben

Seit knapp einem Jahr ist Rupert Quehenberger nun Obmann des Salzburger Bauernbundes und Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg. Nun blickt er auf die ersten ereignisreichen Monate seiner Amtszeit zurück und gibt einen ersten Ausblick auf die Landwirtschaftskammerwahlen 2020. Lieber Rupert, wie geht es Dir nach Deinem ersten Jahr als Landesobmann und Präsident der Landwirtschaftskammer? Ich habe mich gut in mein Amt eingearbeitet und wachse mit den Aufgaben. Ich lerne jeden Tag interessante Menschen und ihre Anliegen kennen. Die Wertschätzung und das Vertrauen, das mir bereits nach so kurzer Zeit auf allen Ebenen entgegengebracht wird, bestätigt mich in meinem Kurs mit Fachwissen und Beharrlichkeit die Anliegen der Bauernschaft zu vertreten. Für die Bauern war es ja kein ganz einfaches Jahr. Schwere Schäden im Forst, Wolfrisse, Engerlingsbefall... Ja, wir Bauern sind massiv von Umwelteinflüssen und Eingriffen in das Ökosystem betroffen und wir sind zum Teil mit großen finanziellen Auswirkungen konfrontiert. Bei Wolf und Fischotter zum Beispiel brauchen wir eine politische Lösung, damit konfliktfreies Wirtschaften weiterhin möglich ist. Der Klimawandel ist ja in aller Munde – was können wir in Salzburg hier machen? Ich bemerke, dass der Klimawandel inzwischen fast alle Menschen beschäftigt und die Bereitschaft klimaschonend zu handeln zunimmt. Mit dem „SalzburgerLand Herkunftszertifikat“ ist uns ein Meilenstein in der Herkunftskennzeichnung gelungen. Den Konsumenten wird es einfach

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gemacht, bewusst regional einzukaufen. Das bedeutet, dass die Lebensmittel keine langen Transportwege hinter sich haben und dass man sich auch sicher sein kann, dass nur beste Produkte von außerordentlich hoher Qualität auf den Tisch kommen. So kann jeder und jede einzelne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Am 16. Februar finden in Salzburg die Landwirtschaftskammerwahlen statt, Du kandidierst zum ersten Mal für das Amt des Präsidenten. Warum bist Du und der Salzburger Bauernbund die richtige Wahl für die Salzburger Bäuerinnen und Bauern? Der Salzburger Bauernbund steht für mich für anpacken, gestalten und dafür, Verantwortung zu übernehmen. Wir sind die größte bäuerliche Interessenvertretung im Bundesland und haben bislang sehr gute Arbeit für die Salzburger Landwirte geleistet. Wir konnten viel umsetzen, aber auch vieles abwehren. Wir sind national und international bestens vernetzt und können bis auf die europäische Ebene hin für unsere Anliegen kämpfen. Ich persönlich kandidiere als Präsident, weil mir die Anliegen der Salzburger Land- und Forstwirte ein Herzensanliegen sind. Und jetzt wollen wir noch wissen, was Dir in Deiner Funktion am meisten Freude macht? Am meisten freut es mich, dass ich spüre, dass mir die Bäuerinnen und Bauern vertrauen. Ich kümmere mich ehrlich

und mit Nachdruck um ihre Anliegen auch wenn ich nicht alle Probleme lösen kann. Auch die Wertschätzung und perfekte Vernetzung in Landesregierung, Präsidentenkonferenz und Ministerium genauso wie bei der Agrarmarkt Austria hilft mir, die Anliegen der Salzburger Bauernfamilien erfolgreich zu vertreten. Schön sind auch die Altbauern-Ehrungen und allgemein die Gespräche mit Landwirten, die als Präsident möglich sind. Wenn man beobachten darf, wie dankbar und stolz sie ihre Betriebe an die nächste Generation übergeben, dann gibt das auch mir Zuversicht.

Am Sonntag, dem 16. Februar finden die Landwirtschaftskammerwahlen in Salzburg statt. Ca. 30.000 Bäuerinnen und Bauern, Altbauern und Grundbesitzer sind zur Wahl aufgerufen. Gleichzeitig werden auch die Ortsausschüsse und die Parlamente der Bezirksbauernkammern gewählt. Natürlich besteht auch die Möglichkeit zur Briefwahl. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei der Landwirtschaftskammer oder direkt beim Salzburger Bauernbund.


AUS DEN BÜNDEN

Rückblick auf das JVP Bildungsprogramm 2019 Es freut uns sehr, dass heuer so viele Mitglieder an unserem JVP Bildungsprogramm teilgenommen haben! Wir hatten eine bunte, individuelle und spannende Auswahl an Kursen, Seminaren und Führungen zusammengestellt. Neben den JVP Basics, wie dem JVP Führungskräfteseminar und der Kassierschulung, gab es für den Alltag hilfreiche Kurse, wie den Rhetorikkurs oder verschiedene Kochseminare. Natürlich kam der Spaß bei uns auch nicht zu kurz, so waren wir bei einer Brauereiführung und erstmals bei einem Drechselkurs, wo sich jeder seine eigene Obstschüssel drechseln konnte. Bei den über 15 Seminaren hat man wieder einmal gesehen, welch ein bunter und lustiger Haufen wir sind, da es egal ist wo wir sind, oder was auf dem Programm steht – mit unseren JVP´lern ist es immer lustig.

„Wer mehr weiß, hat definitiv die Nase vorn!“

Wir sind bereits damit beschäftigt, ein neues Programm für 2020 zu erstellen und hoffen auch im nächsten Jahr auf viele tolle Momente. Falls es Vorschläge für unser Programm gibt, meldet euch einfach in unserem JVP Büro unter 0662/8698-38 oder unter radauer@oevp-sbg.at.

JVP Neumitgliederempfang Ein gemütliches Kennenlernen bei Popcorn und dem Film von Quentin Tarantino „Once Upon a Time in Hollywood“ im Mozartkino. Die JVP Salzburg lud alle Neumitglieder aus dem letzten Jahr ins Kino ein. Der Einladung von Landesobfrau Martina Jöbstl folgten knapp 60 Neumitglieder. Der Abend stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Kennenlernens und Austausch über die bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse in der JVP. Die Mitglieder konnten vor dem Abend voten, welchen Film sie sehen wollen. Vor dem Film gab es dann noch reichgefüllte Goodie-Bags zum Knabbern und Getränke. Auch ÖVP Landesrat und JVP Bundesobmann Stefan Schnöll ließ es sich nicht nehmen, trotz seines dichten Terminkalenders, vorbeizuschauen und die neuen JVPler zu begrüßen.

Nach einem spannenden Film ließ man den Abend im Mozartkino noch in gemütlicher Runde ausklingen. Es war ein toller Abend und wir wünschen allen Neumitgliedern – Viel Spaß in der JVP!

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ALLES NUR MEHR ONLINE? Onlineshops und digitales Amt Umstellen, draußen bleiben oder Alternativen anbieten? Oder Kunden mit Boni zum digitalen Einstieg bewegen? Die Digitalisierung ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Das gilt für alle Lebensbereiche und bei all den Vorteilen, die hiermit einhergehen mögen, sind natürlich auch Nachteile und Probleme zu erkennen. Speziell die Fokussierung auf den reinen Onlinehandel oder den Wechsel zum digitalen Amt bringt die Gefahr, einige Teile der Bevölkerung hierbei auszuschließen. Um dies zu erörtern, hat die 50plusGmbH gemeinsam mit dem Seniorenbund am 30. September zum Kernei zu einer Podiumsdiskussion geladen.

Als Moderatorin konnten wir BR Dr. Andrea Eder-Gitschthaler gewinnen und am Podium saßen Vertreter von Unito mit Helmut Schönfelder, von Monasteria Dr. Martin Sturmer, von Spusu Manfred Fuchshumer und für Behörden und deren Amtswege Frau Mag. Henrike Hügelsberger von der Digitalisierungsagentur. Die Diskutanten als auch die Vertreter am Podium waren sich schnell einig: Wenn auch die digitalen Wege gewisse Vorteile bieten, so muss in jedem Fall sicher-

gestellt sein, dass parallel stets auch der analoge Weg zur Verfügung steht. Dies gilt für die Amtswege, als auch für das Angebot der Firmen, da diese schon aus Eigeninteresse selbstverständlich keine Kunden ausschließen wollen. Mag es in einigen Jahren durchaus sein, dass sich diese Notwendigkeit des dualen Angebotes ändert, so ist es aktuell und in nächster Zeit nötig, beide Wege anzubieten. Alles andere würde bestimmte Gruppen ausgrenzen und diskriminieren, hielt die Moderatorin abschließend fest.

Westkreta und das Libysche Meer Landesreise 2020 nach Kreta Begleiten Sie uns nach Kreta, zum fantastischen Preis ab Euro 899,- inkl. RundumSorglos-Paket. Mit bis zu 300 Sonnentagen scheint die größte griechische Insel von Göttervater Zeus gesegnet zu sein. Antike Stätten, venezianische Häfen, byzantinische Kirchen, beeindruckende Landschaften, malerische Dörfer, köstlicher Wein und die typische, einmalige Inselküche machen aus Kreta eine eigene Welt für sich. Lernen Sie den hervorragenden Service und die Gemeinschaft der 50plusFamilie bei dieser außergewöhnlichen Reise kennen. Sie werden viele Freunde treffen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zu dieser schönen Reise.

Einen Gruß aus Salzburg überreichte Landesobmann BR-Präs. a.D. Josef Saller dem Direktor Georgios Papadakis der für 2020 reservierten Aldiana Hotelressorts.

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Leistungen • Charterflug Salzburg nach Kreta retour • Bustransfer Flughafen – Hotel – Flughafen • 7 x Übernachtung im Aldemar Resort (Landeskategorie A) **** • in Limenas Chersonisou • Verpflegung: Halbpension (Frühstücks- und Abendbuffet) Termine im DZ Saison A: 20./21.04. – 27./28.04. 27./28.04. – 04./05.05. € 899,- p.P.

Saison B: 04./05.05. – 11./12.05. 11./12.05. – 18./19.05. Saison C: 18./19.05. – 25./26.05. 25./26.05. – 01./02.06. 01./02.06. – 08./09.06.

€ 999,- p.P.

€ 1.099,- p.P.

Buchungsinfo: Mitglieder buchen bitte bei den Obleuten, Nichtmitglieder bei Frau Mag. Rosemarie Demelmair: 0662 / 87 56 85-41

Veranstalter: Die Eurotours Ges.m.b.H., Kirchberger Straße 8, 6370 Kitzbühel/Tirol, sind als Reiseveranstalter im Veranstalterverzeichnis des BM für Wirtschaft und Arbeit unter der Eintragungsnummer 1998/0440 registriert. Kundengeldsicherung gemäß Reisebüroversicherungsverordnung (RSV) Wir, die Eurotours Ges.m.b.H., Kirchberger Str. 8, A-6370 Kitzbühel/Tirol, sind als Reiseveranstalter im Veranstalterverzeichnis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit unter der Eintragungsnummer 1998/0440 registriert. Im Fall der Insolvenz des Reiseveranstalters werden Zahlungen zurückerstattet. Tritt die Insolvenz des Reiseveranstalters nach Beginn der Pauschalreise ein ist die Beförderung Bestandteil der Pauschalreise, so wird die Rückbeförderung der Reisenden gewährleistet. Eurotours Ges.m.b.H. hat eine Insolvenzabsicherung mit der Erste Group Bank AG mit der Garantieerklärung Nr. 586115 abgeschlossen. Die Reisenden können diese Einrichtung oder gegebenenfalls die zuständige Behörde (Erste Group Bank AG, Am Belvedere 1, A-1100 Wien, Tel: +43(0)5 0100 – 10100, E-Mail: contact@erstegroup.com. Als Abwickler fungiert die Europäische Reiseversicherung AG, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien, Tel: +43 1 50 444 00 (24 Stunden Hotline), E-Mail: info@europaeische.at. An diese sind sämtliche Ansprüche bei sonstigem Anspruchsverlust innerhalb von 8 Wochen nach Eintritt der in § 1 Abs. 3 der RSV genannten Ereignisse anzumelden) kontaktieren, wenn ihnen Leistungen aufgrund der Insolvenz von Eurotours Ges.m.b.H verweigert werden.


AUS DEN BÜNDEN

Gemeinsam stark für Salzburgs Zukunft: LH Wilfried Haslauer und LO Präs. Manfred Rosenstatter.

WB Salzburg: Stark aufgestellt für WK-Wahl 2020

Von 2. bis 5. März 2020 findet die Wirtschaftskammerwahl statt. Für den Wirtschaftsbund geht es als stimmenstärkste Fraktion in der WKS um die Verteidigung der Pole-Position. Die Chancen der Zukunft nutzen und mit ihr in einen positiven Dialog treten, lautet die Devise von WB-Landesobmann und Spitzenkandidat WKS-Präs. Manfred Rosenstatter. „Ich bin stolz auf Salzburg, die Top-Leistungen und das Engagement der Unternehmer und Funktionäre. Unsere starke Gemeinschaft macht den WB zur Allianz der positiven Kräfte. Als stimmenstärkste Kraft in der WKS haben wir in den vergangenen Jahren erneut bewiesen, dass wir wissen, in welche Richtung es geht – in eine Zukunft voller Chancen. Wir machen uns stark für die Weiterentwicklung Salzburgs“, sagt Manfred Rosenstatter. „Wir wollen als WB bestimmende Kraft bleiben, um in der WKS weiterhin rasch entscheiden und flexibel handeln zu können. Dafür brauchen wir eine erneut hohe Wahlbeteiligung und Zustimmung unter Salzburgs Unternehmern“, legt Rosenstatter das Ziel fest. „Der Ballast, der Unternehmern aufgebürdet wird, muss von ihren Schultern genommen werden“, so Rosenstatter. „Wir machen uns stark dafür, die Unternehmer zu entlasten, den Standort weiter zu stärken, den Fachkräftemangel zu bekämpfen und den Weg des Fortschrittes zu gehen.“ Das gute Ergebnis für die Volkspartei bei der Nationalratswahl ist auch für Rosenstatter und den WB klarer Auftrag, den erfolgreichen Kurs fortzusetzen. „Gestärkt gehen wir in Richtung WK-Wahl 2020, um Salzburgs Unternehmer weiter davon zu überzeugen, dass wir als Wirtschaftsbund ihre Anliegen und Forderungen auf allen wirtschaftlichen Ebenen am besten verstehen und vertreten.“ Einigkeit herrscht zwischen Manfred Rosenstatter und Harald Mahrer, Präsident des WB und der WK Österreich: „Der WB ist als Fraktion österreichweit konkurrenzlos

in seinem Einsatz für die Interessen der Unternehmer und darin, was er geleistet und in die Wege geleitet hat – in den Gemeinden, in den Branchen, auf Landesund Bundesebene. Der WB ist die erste Adresse für unternehmerisches Denken, Handeln und Umsetzen – ob EPU, klein, mittelständisch oder Großbetrieb. Tausende Funktionäre setzen sich das ganze Jahr lang für die Interessen ihrer Branche ein“, so Harald Mahrer. Gute Stimmung in viele Stimmen umwandeln „Salzburg ist top! Wir bilden aus, wir schaffen Innovationen, wir nutzen Chancen – wir sind Vorreiter. Der Wirtschaftsbund hat diese Entwicklung maßgeblich mitgestaltet. In den kommenden Monaten müssen wir alle Kräfte mobilisieren. Um den standortfreundlichen Kurs fortzusetzen, braucht es einen starken WB und einen klaren Kurs in der WKS“, ist Manfred Rosenstatter überzeugt. „Wir müssen den Rückenwind nützen und die gute politische Stimmung in viele Stimmen umwandeln. Wir stehen vor einer wichtigen Weichenstellung und haben es in der Hand, in der Gemeinschaft unsere Zukunft zu gestalten. Die WK-Wahl ist wichtig, damit die Wirtschaft mitgestalten kann.“ Die Stärke des WB Salzburg zeigte sich kürzlich auch beim WB-Neumitgliederempfang. Unglaubliche 588 Personen entschieden sich im letzten Jahr dazu, Teil der stärksten wirtschaftlichen Interessengemeinschaft zu werden. Beim großen Get-together brachte LO Manfred Rosenstatter seine Begeisterung und seinen Stolz zum Ausdruck: „Es freut

Für die Wirtschaft, für Unternehmer, für den Wirtschaftsbund: Harald Mahrer (l.) und Manfred Rosenstatter.

und motiviert uns, dass unser WB-Netzwerk so gut weiterwächst. Knapp 600 neue Mitglieder in einem Jahr – damit gehen wir mit der Stärke und Unterstützung von rund 6.000 Mitgliedern voll Power in die WKWahl.“ Die WK-Wahl findet alle fünf Jahre statt. Der WB stellt in allen Bundesländern den WK-Präsidenten und mit Harald Mahrer den Präsidenten der WK Österreich. Bei der WKWahl sind alle Unternehmer aufgerufen, ihre Branchenvertreter zu wählen. Das Ergebnis bestimmt die Verteilung der Mandate und der Positionen in der Wirtschaftskammer. Der WB Salzburg ist wieder bestens gerüstet für die WK-Wahl. Über 1.600 Kandidaten stellen sich der Wahl auf den Listen in den einzelnen Fachgruppen. Sie alle sind erfolgreiche Unternehmer, gut vernetzt und die besten Vertreter der Brancheninteressen. Bei der letzten WK-Wahl 2015 erreichte der WB Salzburg 68,64 %. Mit 49,21 % hatte Salzburg 2015 die höchste Wahlbeteiligung aller Landeskammern.

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AUS DEN BÜNDEN

Dezentralisierung von Arbeitsplätzen im Land Salzburg Wichtige ÖAAB Forderung wird umgesetzt

Ein politischer Advent Die Zeit des Advent ist die Zeit des Wartens. Oftmals hilft der eine oder andere Glühwein, um den nötigen Glanz in die Augen zu zaubern und die Zeit bis zum 24. Dezember zu überbrücken. Manchmal tut´s auch einfach die Stimmung eines schönen Wintertags oder das Zusammensein in der Familie. Wenn dann noch alle Wünsche an das Christkind so halbwegs in Erfüllung gehen, dann hat sich das Warten auch gelohnt. Auch politisch erleben wir momentan Advent: Wir warten auf eine neue Bundesregierung, die wir bis zum 24. Dezember noch nicht haben werden. Der Wunschzettel ist lang und es sind keine unbedeutenden Hoffnungen, die wir gern erfüllt hätten: Gesundheit, Pflege, Kinderbetreuung, Verkehr, Bildung, Wohnen – das sind große Themenpakete. Natürlich wissen wir, dass nicht alles erfüllbar sein wird. Aber als ÖAAB werden wir darauf achten, dass Perspektiven und Lösungen auf den Tisch kommen. Wie meinte jüngst ein deutscher Ministerpräsident: “Auch Regieren ist kein Reiten auf dem Ponyhof.“ In diesem Sinn: Frohe Weihnachten! Karl Zallinger

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Mit der Verlagerung von circa 250 Arbeitsplätzen in den nächsten fünf bis sieben Jahren in die Salzburger Regionen wird eine wichtige Forderung des ÖAAB Salzburg umgesetzt, für welche wir uns schon lange eingesetzt haben. Damit setzen wir ein wichtiges Signal für den ländlichen Raum. Neben der Verlagerung von Arbeitsplätzen werden auch in Zukunft die Möglichkeiten von Telearbeit den Trend hin

zur Dezentralisierung weiter verstärken. Somit werden bis 2023 knapp 20 Prozent der Bediensteten einen regionalen Arbeitsplatz haben.

Mit der Dezentralisierung der Verwaltung wird insbesondere der ländliche Raum gestärkt, qualifizierte Arbeitsplätze in den Regionen geschaffen und die Verwaltungsstandorte in den Bezirken gestärkt.

Diese Nähe und kurzen Wege sind ganz im Interesse unserer Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Damit wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, diesen Weg wollen wir unbedingt fortsetzen.

Neben der Stärkung des ländlichen Raums, entlasten kürzere Anfahrtswege den Verkehr und damit auch die Umwelt. Dadurch wird die Lebensqualität der Menschen erhöht.

ÖAAB startet Ortsgruppenoffensive

Im Jahr 2020 startet der ÖAAB Salzburg eine Ortsgruppenoffensive. Ziel ist eine Stärkung

der Strukturen sowie ein Neumitgliederwettbewerb. Als Organisation wollen wir uns mit unseren zahlreichen Funktionären noch stärker auf allen Ebenen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bundesland Salzburg einsetzen und als eine moderne Arbeitnehmervertretung auftreten, die aktiv Einfluss nimmt bei Fragen der Arbeitnehmerpolitik sowohl auf Landes-, Bundesoder Europaebene sowie in der Arbeiterkammer Salzburg. Im kommenden Jahr werden

wir deshalb alle 119 Salzburger Gemeinden besuchen und freuen uns auf viele spannende Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Zusätzlich dazu werden wir unser Service-, Veranstaltungs- und Beratungsangebot entsprechend ausbauen, um unsere Mitglieder und Funktionäre bestens für ihre politische Arbeit in der Gemeinde vorbereiten zu können. Jure Mustac

ÖAAB Herbstfest 2019 Mit ÖAAB-Bundesobmann KO August Wöginger, ÖVP-Delegationsleiterin im EU Parlament Karoline Edtstadler, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, dem langjährigen Gemeindebund-Präsidenten Hel-

mut Mödlhammer, Landesobmann LAbg. Karl Zallinger, ÖAAB&FCG Fraktionsobmann Hans Grünwald, der oberösterreichischen ÖAAB&FCG Fraktionsobfrau in der AK Cor-

nelia Pöttinger, einer Delegation der CSU Arbeitnehmer aus Bayern, unseren Spitzenkandidatinnen bei der Nationalratswahl 2019 Abg.z.NR Gertraud Salzmann, Abg.z.NR KR Carina Reiter sowie Marlene Wörndl und vielen mehr fand Ende September das ÖAAB-Herbstfest in Werfen statt. Bei prachtvollen spätsommerlichen Temperaturen fanden sich die Gäste im Brennhofgewölbe ein, um gemeinsam in den Wahl-Endspurt zu starten und den politischen Herbst einzuläuten. ÖAAB-Landesobmann LAbg. Karl Zallinger und Landesgeschäftsführer GR Jure Mustac nutzten die Gelegenheit, um die Vorhaben des

ÖAAB Salzburg vorzustellen, aber auch um gemeinsam mit dem ÖAAB-Bundesobmann mit den Besucherinnen und Besuchern die aktuellen politischen Themen zu diskutieren und ihre Anliegen entgegenzunehmen.

ÖAAB Salzburg


AUS DEN BÜNDEN

Frau.Macht.Politik Im September startete das Frauenmentoringprogramm FRAU. MACHT.POLITIK mit 17 Teilnehmerinnen aus allen Teilorganisationen. „Wir freuen uns, dass wir einen gelungenen Start hatten und die Frauen bereits 3 von 6 Modulen absolviert haben“, so Landesgeschäftsführerin Delfa Kosic. Im ersten Modul war der Schwerpunkt auf Selbstmarketing in der Politik, beim zweiten Modul konzentrierte man sich auf das Thema Kommunikation und beim dritten Termin wurden Themen wie Umgang mit Medien, Social Media sowie politische PR behandelt.

Bezirkstag ÖVP Frauen Pongau 100 % für die neue Bezirksleiterin Unter dem Motto Mit-DENKEN Mit-REDEN MIT-GESTALTEN stand der diesjährige Bezirkstag der ÖVP Frauen Pongau, zu dem sich über 100 Gäste im Hotel Edelweiss in Großarl einfanden. Als Ehrengäste konnten unter anderem Landesleiterin LT-Präs. LAbg. Dr. Brigitta Pallauf, Nationalratsabgeordnete Carina Reiter, Bezirksobmann Bgm. Rupert Winter, Bürgermeisterin Anni Reitinger sowie viele andere Bürgermeister aus dem Pongau begrüßt werden.

Eine besondere Auszeichnung erhielt die scheidende Bezirksleiterin an diesem Abend. Landesleiterin Pallauf und Bezirksobmann Winter überreichten Sieglinde Thaler das Silberne Ehrenzeichen der Salzburger Volkspartei. Nach 12 Jahren übergab Sieglinde Thaler die Bezirksleitung an Regina Seer, die mit 100 % Zustimmung der Delegierten zur neuen Bezirksleiterin gewählt wurde. Unterstützt wird Regina von ihrem neu gewählten Team Anna Riezler-Stocker, Stefanie Oberreiter, Margret Winter, Maria Lechner, Eva Hettegger, Andrea Gassner und Michaela Sendlhofer.

Landesleiterin Brigitta Pallauf betonte an diesem Abend, wie wichtig die Rolle der Frau in der Politik und das Miteinander ist. Die neue Bezirksleiterin Regina Seer bedankte sich bei den Anwesenden für das herausragende Wahlergebnis und lud alle zur Mitarbeit ein. Wir gratulieren herzlich!

ÖVP Frauen Salzburg

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Mehr als 1000 Besucher beim Rupertitreffen Wenn die Salzburger Volkspartei am Landesfeiertag zu ihrem traditionellen Rupertitreffen ruft, dann kommen die Mitglieder und Sympathisanten der Partei. Bei der heurigen Auflage, am 24. September 2019, taten sie dies so zahlreich, dass der zweite Raum mit Videoübertragung schon fast nicht mehr ausreichte. Mehr als 1000 Besucher verbrachten einen tollen Abend und lauschten LH Wilfried Haslauer, der bei seiner Rede mit Standing Ovations bedacht wurde. Weiters waren alle Kandidatinnen und Kandidaten zur Nationalratswahl der Salzburger Volkspartei sowie Generalsekretär Karl Nehammer zu Gast. Großer Dank gilt der TMK Krispl-Gaissau unter Obfrau Sophie Gruber für die musikalische Untermalung und allen Gästen für den tollen Abend!

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BACKSTAGE

Menschen hinter den Kulissen Auch in der letzten Ausgabe unseres Mitgliedermagazins in diesem Jahr wollen wir noch einmal, in liebgewonnener Tradition, Menschen vor den Vorhang holen, die bei Berichterstattungen keine Rolle spielen, die auf keinen Fotos auftauchen, oft nicht einmal wahrgenommen werden und trotzdem so immens wichtig sind. Es geht um eine Dame, die der Ausbildung wegen ihrer schönen oberösterreichischen Heimat den Rücken kehrte und ihre Zelte im noch schöneren Salzburg aufgeschlagen hat. Durch regelmäßige Besuche und als Vorstandsmitglied der JVP-Schlüsselberg, übrigens eine der Mitgliederstärksten JVP’s in ganz Österreich, bleibt sie freilich privat sowie auch politisch fest mit ihrem Zuhause verbunden. Es gehen einem fast die Superlative aus, um zu beschreiben, wie sie Studium, Beruf, politisches Engagement und Privatleben spielerisch unter einen Hut bekommt. Ihre Studienerfolg kann sich sehen lassen, in der Merianstrasse ist Sie längst nicht mehr wegzudenken und als ObmannStellvertreterin lenkt sie seit kurzem auch die Geschicke der Aktionsgemeinschaft Salzburg. Neben ihrer Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft und der Schwäche nicht Nein sagen zu können, zeichnet sie vor allem auch ihre Liebe zu Tieren aus. Vom Pferd bis zur Katze – bei ihr fühlt sich jedes Tier pudelwohl. Vielen Dank für deine tolle Arbeit, liebe Kathi! Zur Person: Name: Katharina Olivia Kienesberger Geboren: Grieskirchen, Oberösterreich Studium: European Union Studies (Master), Rechtswissenschaften (Magister) Das mache ich in der Landespartei: Assistenz, Mitgliederverwaltung und alles, wo ich sonst noch helfen kann Hobby: Reitsport, Skifahren, Lesen Dieser Versuchung kann ich nicht widerstehen: Schokolade, Online-Shopping Lieblingsurlaubsziel: Gran Canaria Lieblingsmusik: Queen Meine Ruhe finde ich: nie Auf diese Veranstaltung freu ich mich jedes Jahr: unser JVP Sommerkino Wordrap: SMS, Whatsapp, Telefon? Whatsapp Meinen Kaffee trinke ich am liebsten? Überhaupt nicht In den nächsten Jahren möchte ich… meinen Master und Magister fertig machen Mein Berufswunsch als Kind: Sängerin (kann nur leider nicht singen) Dafür bin ich wirklich dankbar: meine Eltern Ich kann nicht leben ohne… meine Tiere (Hund, Pferd, Katze) Meine Arbeitskollegen sagen über mich… „die Antwort musste leider zensiert werden “ Mit Salzburg verbinde ich… Besuche meiner Familie im Pinzgau, das Studium und die Arbeit

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Skitouren im Salzburger Land Kaum ein anderer Wintersport kann sich in den letzten Jahren über derart großen Zulauf freuen, wie das Skitouren-Gehen. Natur- und Bergbegeisterte entdecken so, abseits des Trubels und des Schlangen-Stehen bei Kassen und Liften, Orte und Plätze, die sonst garantiert verborgen geblieben wären und erleben die Natur von ihrer schönsten, winterlichsten Seite. Auch um den Alltag und die stressige Welt hinter sich zu lassen eignet sich die Sportart hervorragend. Beim Skitouren-Gehen findet jeder sein eigenes Tempo, den Anspruch, den er an sich selber stellt und das Terrain und die Höhe, in denen er sich am liebsten bewegt. Aufgrund dieses positiven Trends haben sich in den letzten Jahren immer mehr Skigebiete auf Tourengeher spezialisiert und somit wurden, auch aufgrund von entsprechender neuer Infrastruktur, zahlreiche Möglichkeiten im Salzburger Land geschaffen, Pistentouren mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden zu absolvieren. Für Skitourenanfänger werden außerdem Skitourenlehrpfade und Lawinenkurse angeboten, um den Einstieg zu erleichtern. Als Skitourenanfänger kann die Wahl der Tour im offenen Gelände aufgrund der Lawinensituation und Wetterverhältnisse zur größeren Herausforderung werden als der Aufstieg selbst. Daher gibt es hier von uns 5 Tipps für Skitouren im Land Salzburg:

Der Beständige – Kitzsteinhorn (leicht bis mäßig) Aufgrund seiner absoluten Schneesicherheit und einer hervorragenden Infrastruktur für Tourengeher ist das Kitzsteinhorn das wohl bekannteste Skigebiet für Pistenskitouren in Salzburg. Der Pinzgauer Gletscher bietet bereits einige Zeit vor dem offiziellen Saisonbeginn ideale Bedingungen für Leistungssportler und Hobbyathleten. Neben einer Infobase mit Tourenbeschreibungen, wartet ein Lawinensuchfeld und ein speziell auf Ausdauersportler abgestimmtes Gastronomieangebot. Auch geführte Skitouren auf den Tristkogel (2.642) können wahr genommen werden. Anreise: Kesselfallstraße 60, 5710 Kaprun Von Salzburg Tauernautobahn durch Salzachtal oder „Deutsches Eck“ Von Osten kommend A1 Westautobahn – Aus Norden A9 Aus München – Aus Westen Richtung Innsbruck über A12 Ausfahrt Wörgl Kostenlose Parkplätze - E-Ladestation - Skibus 35 Talstation Gletscherjet, 25 Maiskogel Postbuslinie 660 vom Hauptbahnhof Zell am See

Der Geheimtipp – Fanningberg (leicht) Das Familienskigebiet im Lungau gilt als Geheimtipp. Skitourengeher starten hier nach dem Motto „Von Toni zu Toni“ direkt hinter dem Fanningerwirt Toni Holzer am Fuße des Fanningbergs. In der Nähe der Bergstation des Samsonliftes befindet sich dann Toni zwei, Toni Schitter vom „Gamsstadl“. Diese Station ist das Ziel der Tour, die über die gesamte Strecke im Gelände verläuft. Wer noch Energiereserven übrig hat, kann über den Ziehweg hinter der Bergstation der Sechser-Sesselbahn noch bis zum Gipfelkreuz auf 2.115 m aufsteigen. Achtung: Pistengehen nur während der Lift-Betriebszeiten und Abfahren ausschließlich über die Moserkopf-Ziehwege! Anreise: Fanningberg 151, 5573 Weißpriach Von Salzburg auf A10 bis Altenmarkt - dann B320 Richtung Altenmarkt und B99 Richtung Graz - B99 Bis Mauterndorf und dort auf B95 nach Mariapfarr, Busanreise von Mariapfarr möglich, Postbuslinie 660 vom Hauptbahnhof Zell am See

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Der Kulissenreiche – Hochkeil (mäßig) Pistentour von Mühlbach auf den Hochkeil. Im Pongau werden extra für SkitourenGeher präparierte Wege, eine gute Beschilderung, sowie generell wenig Einschränkungen, bereitgestellt. Als Belohnung für den Anstieg bis auf den Gipfel (1.782 m) erwartet einen die eindrucksvolle Kulisse des Hochkönigs und Mandlwände-Massivs. Touren-Geher können direkt beim Berghotel Aturhaus parken und von dort zur der dreistündigen Tour aufbrechen. Tipp für die Abfahrt: Über die Hochkeil-Familienpiste auf dem präparierten Forstweg Knappensteig. Anreise: Mandlwandstraße 110, 5505 Mühlbach am Hochkönig A8 bis Salzburg - von Salzburg kommend über die A10 Richtung Villach bis Ausfahrt Bischofshofen- bis Ort Mühlbach am Hochkönig - bei Schildern Arthurhaus und Mandlwandstraße 7 km Berg hinauf bis Berghotel Arthurhaus Mautfrei über Landstraße und Lofer

Der Gastfreundliche – Zinkenkogel (mäßig) In kaum einem Skigebiet fühlen sich Tourengeher so willkommen wie am Dürrnberg bei Hallein. Die Zinkenlifte sind bemüht, dem positiven SkitourenTrend entgegen zu kommen und gestatten daher eine tägliche Pistenbenützung bis 23 Uhr. Auch das gastfreundliche Zinkenstüberl ist die Anreise wert. Achtung: Aufstieg und Abfahrt ausschließlich über die „Osthang-Route“ mit dem markierten Ausgangspunkt Bad Dürrnberg. Saisonparkkarten sind heuer erstmals um € 70,- an der Liftkasse erhältlich. Anreise: Weißenwäschweg 19, 5422 Bad Dürrnberg A10 bis Ausfahrt Hallein, danach von der B159 auf die Dürrnberger Landesstraße bis nach Bad Dürrnberg Busanreise bis Bad Dürrnberg möglich

Der Frühaufsteher – Zwölferhorn (mäßig) Das gut frequentierte Zwölferhorn ist einer der begehrtesten Aussichtsberge im Salzkammergut. Um den Tag und die Piste perfekt zu nutzen, findet der Aufstieg bei vielen Tourengehern mit Stirnlampe am frühen Morgen statt. Der Einstieg zur Tour startet am gebührenpflichtigen Parkplatz der Zwölferhornbahn in St. Gilgen. Nachtmenschen wie Frühaufsteher erfreuen sich an der Tour des Zwölferhorns, da es Tourengeher grundsätzlich gestattet, ist die Piste zu jedem Zeitpunkt zu nutzen. Die Skitour ist beschildert und wechselt zwischen freiem Gelände und Piste angenehm ab. Anreise: Konrad-Lesiak-Platz 3, 5340 St. Gilgen Auf A1 bis Ausfahrt Mondsee, danach über die B154 bis nach St. Gilgen am Wolfgangsee

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Der Seebrunner Kreis ist ein Ort, wo Mutmacher und Querdenker auf Zuhörer, Entscheider, Meinungsbildner und vielseitig Interessierte treffen. Wir erkennen Trends und wollen die Zukunft Salzburgs aktiv mitgestalten. Den Anspruch, die Welt zu verändern, stellen wir nicht. Vielmehr geht es dem Seebrunner Kreis darum, Kräfte zu bündeln und gemeinsam sinnvolle Gedanken zu wertvollen Lösungsansätzen für unsere Gesellschaft zu formen.


SEITENBLICKE

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Auftakt der Jungen ÖVP in Gmunden. Im gemütlichen Rahmen kamen aus ganz Österreich JVPler zusammen, um sich gemeinsam auf die letzten Wahlkampfwochen einzustimmen und Sebastian Kurz zu unterstützen. Besonders erfreulich für uns Salzburger war, dass dort das beste Landschaftselement der JVPScheffau prämiert wurde. Nach dem offiziellen Teil ging es dann noch zum Bierzelt der JVP-Gmunden, wo man dann bei einem guten Hendl den Abend ausklingen ließ. A

Johann Lauterbacher – 100 Jahre! Johann Lauterbacher, Austragsbauer vom Kaisergut in Reitsberg/Michaelbeuern, feierte vor kurzem seinen 100. Geburtstag. Auch der Bürgermeister von Dorfbeuern Adi Hinterhauser und der Bezirksobmann der Flachgauer Volkspartei LAbg. Dr. Josef Schöchl reihten sich in die Schar der Gratulanten ein. Lauterbacher, B

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der 20 Jahre Gemeindevertreter in Dorfbeuern war, ist seit 68 Jahren Mitglied der Volkspartei. Wir bedanken uns für dieses unglaubliche Engagement und gratulieren recht herzlich! Ehrensalut für Paris Lodron. Der Vollender des Salzburger Doms und Gründer der Universität wurde vor exakt 400 Jahren zum Fürsterzbischof Salzburgs gewählt. Das wurde im November mit einem großen Festakt in und vor der Kirche Santa Maria Assunta gefeiert. LH Wilfried Haslauer, sein Pendant in Trient, Maurizio Fugatti, LT-Präs. Brigitta Pallauf, ihr Pendant in Trient, Walter Kaswalder, Villa Lagarinas Bgm. Romina Baroni, Alt-Erzbischof Alois Kothgasser und Abordnungen der Schützen aus Salzburg sowie der Trachtenmusikkapelle Kleinarl verliehen der historischen Freundschaft zwischen Salzburg und Trient neuen Schwung. C

Danke Peter Iwanoff. Die Lieferinger Volkspartei hat einen neuen Vorstand. GR a.D. Peter Iwanoff übergab den Vorsitz an GR DI Christoph Brandstätter. Außerdem wurden die Mitglieder AR Ferdinand Makowitz, Johann Werner und KommR Johann Wieser für besondere Verdienste geehrt. GR a.D. Peter Iwanoff wurde zum Ehrenobmann ernannt und mit dem Ehrenbecher des Landes sowie mit der Ehrentafel des Bürgermeisters für außerordentliche Dienste geehrt. Danke den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern und alles Gute dem neuen Team! D

Gemeindeparteitag Obertrum. Verdiente FunktionärInnen wurden kürzlich beim Gemeindeparteitag der Obertrumer Volkspartei ausgezeichnet. LR Josef Schwaiger bedankte sich für ihr jahrelanges, ehrenamtliches Engagement. E

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AUS DEN BEZIRKEN

Bezirkskongress der Pongauer Volkspartei Im Rahmen des Bezirkskongresses der Pongauer Volkspartei im vergangenen Oktober wurde der Altenmarkter Bürgermeister Rupert Winter mit 98,18 % der Delegiertenstimmen erneut zum Bezirksobmann gewählt. Mit 99,3 Prozent der Stimmen wurden jeweils auch GO Bgm. Hannes Rainer, VBgm. Mag. Katharina Monuth, Bgm. Bernhard Weiß als Bezirksobmann-Stellvertreter gewählt. Mag. Hannes Stöckl wurde das Amt des Finanzreferenten erneut anvertraut. Bgm. Anni Reitinger und Bgm. Hans Toferer wurden als Finanzprüfer eingesetzt. Bester Kandidat für dieses Amt ÖVP-Landesobmann LH Dr. Wilfried Haslauer und LGF Mag. Wolfgang Mayer freuten sich über die Entscheidung des Bezirkskongresses: „Rupert Winter ist ein politisch sehr erfahrener, strategischer und hoch engagierter Mann – wir können

uns kaum einen besseren für das Amt des Pongauer Bezirksobmannes vorstellen. Wir möchten uns herzlich bei ihm bedanken, dass er für diese wichtige Aufgabe weiter zur Verfügung steht“, so die Beiden unisono. Tolle Ergebnisse bei den letzten Wahlgängen Vor den mehr als 200 Delegierten und Gästen bedankte sich der neue und alte Chef der Pongauer Volkspartei für die tolle Unterstützung bei den zahlreichen Wahlgängen in den letzten Monaten und blickte auf eine stolze Bilanz zurück: » 51,1 % bei der Nationalratswahl 2019 im Pongau (+ 11,5 %) » 47,9 % bei der EU-Wahl im Pongau (+ 13,4 %) » 39,9 % bei der Landtagswahl 2018 (+8,7 %) » 49,2 % bei den Gemeindevertretungswahlen 2019 im Pongau (+0,5 %) » 20 Bürgermeister von 25 Pongauer Gemeinden bei den Bürgermeisterwahlen 2019 (Ergebnis von 2014 gehalten) „Die letzten Ergebnisse haben eindrucksvoll gezeigt, welch wichtige Stellung unser Bezirk innerhalb der Salzburger Volkspartei einnimmt. Nutzen wir die tolle Stimmung und engagieren wir uns für unseren wunderschönen Pongau. Ich bin überzeugt davon, dass wir weiterhin vieles bewegen können“, so Winter, der sich abschließend auch über die Pläne der Landesregierung

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zum Thema Dezentralisierung freute: „Unsere Nachbarbezirke Innergebirg haben ähnliche Herausforderungen wie wir zu bewältigen. Daher arbeiten wir seit einigen Jahren sehr gut und intensiv mit ihnen zusammen. So wird z.B. nun das von uns schon lange forcierte, wichtige Thema der Dezentralisierung angegangen. Salzburg wartet hier nicht auf den Bund, sondern schafft im eigenen Zuständigkeitsbereich Fakten. So werden in den nächsten Jahren über 200 Dienststellen von der Landeshauptstadt in die Regionen verlegt. Ein wichtiges Vorhaben zur Stärkung des ländlichen Raums und zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze in unserem Bezirk. Danke an Landeshauptmann Wilfried Haslauer und sein Team für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung“, so Winter.


AUS DEN BEZIRKEN

Neuaufstellung der Mattseer Volkspartei Robert Guggenberger, 41, ist seit März dieses Jahres Mitglied der Mattseer Gemeindevertretung und wurde nun einstimmig zum neuen Parteiobmann gewählt. Als seine Stellvertreter wurden der ebenfalls neue Gemeindevertreter Simon Sturm und der langjährige Parteiobmann und Obmann des Seniorenbundes Franz Schornsteiner gewählt. Neue Finanzreferentin der ÖVP Mattsee ist die Gemeindevertreterin Barbara Mairer. „Ich bedanke mich für euer Vertrauen. Das neue Team der ÖVP Mattsee ist ein dynamischer Mix aus erfahrenen Persönlichkeiten und jungen, engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die letzten zwei Wahlgänge zeigen klar: mit über 50 % bei der Europawahl im Mai und der Nationalratswahl vor wenigen Wochen – also der absoluten Mehrheit bei beiden Wahlen - ist die ÖVP in Mattsee nach wie vor die bestimmende Kraft. Als Mehrheitsfraktion kommt uns als Vermittler und Entscheider eine besondere Verantwortung zu. Diese nehmen wir ernst“, so der frisch gewählte Parteiobmann Guggenberger.

Frauenbewegung Faistenau spendet Pflegebett an Gemeinde Die Frauenbewegung Faistenau hat als sehr aktive Ortsgruppe bei verschiedenen Veranstaltungen finanzielle Mittel erwirtschaften können, die es ermöglicht haben, ein Pflegebett um knapp 1.000 € für ihre Gemeinde anzukaufen. Die Nachfrage nach diesen kostenlos zur Verfügung gestellten Pflegebetten ist groß und die Frauenbewegung freut es, einen kleinen Beitrag zu leisten, damit unsere ältere Generation so lange wie möglich zu Hause gepflegt werden kann.

Michaeli - Markt in Straßwalchen im Zeichen der Abfallvermeidung Bereits seit 1826 findet in Straßwalchen rund um den Michaelitag immer ein Markt statt, heuer also zum 193. Mal. Dieser bot wieder für die vielen Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Die Straßwalchener Bäuerinnen unter der Leitung von Ortsbäuerin Christine Loibichler versorgten die Marktbesucher an mehreren Ständen mit Speisen und Getränken. Auch Nationalrat Peter Haubner und Landtagsabgeordneter Dr. Josef Schöchl besuchten die Stände mit den frisch zubereiteten Köstlichkeiten. Sie konnten sich aber auch überzeugen, dass die Straßwalchener Bäuerinnen und der Organisator des Michaelimarktes, Vizebürgermeister Franz Leikermoser, durch die Verwendung des „Geschirrmobil“ ganz auf Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung setzen. Durch das Porzellangeschirr ist kein Ankauf von EinwegGeschirr und Einweg-Besteck mehr erforderlich. Landtagsabgeordneter Dr. Josef Schöchl gratulierte zu dieser vorbildlichen Initiative: „Das Geschirrmobil ist ein perfektes Modell, wie Feste ohne Wegwerfplastik auskommen und so ein wesentlicher Beitrag für den Umweltschutz geleistet wird. Dieses

Geschirrmobil wird vom Regionalverband Salzburger Seenland allen Vereinen bzw. Gewerbetreibenden in der Region Salzburger Seenland zur Verfügung gestellt und ist mit insgesamt 500 Gedecken für Suppen und Hauptspeisen und 250 Gedecken für Kuchen und Kaffee ausgestattet. Bestehend aus einem PKW-Anhänger, welcher mit einer großen Spülmaschine und einer Gläserspülmaschine ausgestattet ist. Vor Ort braucht das Mobil nur mehr an Strom, Wasser und Kanal angeschlossen werden.

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Mitgliederzeitung Dezember 2019  

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